Du gibst nur jedes zweite Gehalt aus. Das andere wird vollständig gespart

Du räumst auf. Alles verkaufst du, was du nicht mehr brauchst.

Leute ändern ihre Tradingstratgie. Oder sie schichten häufiger das Depot um. Aber was bringt mehr? Ein neues Tradingkonzept oder einen Vollzeitjob zu suchen, der mehr Gehalt bringt? Der Vollzeitjob mit dem höheren Gehalt bringt bestimmt mehr.

Die Ausgaben kürzt du. Du verkaufst Plunder. Alles, was du nicht mehr brauchst, wird verkloppt. Du nutzt das Portal willhaben.at. Du machst so mehr Geld frei für Investments. Das ist auf jeden Fall ein Game Changer. In Kombination mit dem Job.

Willst du ein Vermögen aufbauen, sind ein übergroßes Haus und Kinder bestimmt hinderlich. Kinder und ein riesiges Haus werden definitiv dein schlimmster Fehler als Anleger sein… Aber bei solchen Entscheidungen geht es ja nicht ums Geld, sondern zurecht um andere Aspekte.

Jedenfalls bringst du mehr Ordnung in dein Leben. Ausmisten ist immer gut. Dann startest du stur den ETF-Sparplan.

Eine einfache Methode zur Erklärung des sparsamen Lebens ist: “Ich lebe von jedem anderen Gehalt.” Ich sehe das Konzept so, dass du von deinem Gehalt nur die Hälfte ausgibst. Das wird dein Leben verändern.

Leute werden dich als geizig oder exzentrisches abtun. Was soll es? Es ist dein Leben. Die Freiheit ist dir enorm wichtig. Sollen sie lästern. Dich hält das nicht von deinem Plan ab.

Die meisten Leute bauen stetig ihre Ausgaben aus. Sie verstehen nicht, wie sie positive Cashflüsse schaffen können (Mieteinnahmen, Dividenden, Guthabenzinsen, AirBnB anbieten…). Was die typischen Konsumenten statt dessen machen, sind Anschaffungen, die zu hohen Geldabflüssen führen (Autos, pompöses Eigenheim, teures Hobby….).

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91 Kommentare
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Jonathan
3 Jahre zuvor

Schwacher, inhaltsloser Beitrag, der das sparen als Selbstzweck propagiert. Insbesondere der Kommentar zu Kindern sehr fraglich. Auch mit Familie lässt sich defenitiv  ein Vermögen aufbauen.  
 

Berti
3 Jahre zuvor

Hallo,
 
ich bin 38 Jahre jung und dreifacher Vater. Trotzdem komme ich schon auf ein Depot von ca. 350000€. Es geht also auch mit Kindern, man muss nur wollen.
 
MfG Berti
 

Perpetuum Mobile
3 Jahre zuvor

.. am besten man gibt gar nichts mehr aus, stellt das Vögeln komplett ein. Beste Voraussetzungen für Sparfetischismus. Entschuldigung, der Artikel ist mir zu extrem,  insbesondere gegen Kinder. Das Sparen nimmt fast religiöse Züge an.

Stefan
3 Jahre zuvor

Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Ich spare mit drei Kindern trotzdem einen großen Teil unseren Einkommens. Sie stellen in dieser Hinsicht für mich eine zusätzliche Motivation für das Sparen dar. Das abstrakte Ziel ist doch für die Ewigkeit zu Sparen und da braucht man schon Kinder sonst spart man nur für den Staat.
Bitte Artikel mit mehr Inhalt.

Guido
3 Jahre zuvor

Polarisation obwohl es sachlich erklärt wurde. Es gibt auch die Option, erst einmal religiös zu sparen und dann Kinder zu zeugen…
Mit ordentlichen Einnahmen funktioniert das aber auch parallel. Kinder benötigen kaum Geld, sondern Liebe und Aufmerksamkeit, das ist weniger teuer als mancher meint.
 
 

Ralf
3 Jahre zuvor

“Willst du ein Vermögen aufbauen, sind ein übergroßes Haus und Kinder bestimmt hinderlich. Kinder und ein riesiges Haus werden definitiv dein schlimmster Fehler als Anleger sein… Aber bei solchen Entscheidungen geht es ja nicht ums Geld, sondern zurecht um andere Aspekte.”

Das war doch etwas ungeschickt oder technisch formuliert, Tim. Auch wenn am Schluss etwas relativiert wird. Und es zeigt exemplarisch auch die geistige Grundhaltung die viele Leute bei dieser Thematik leider haben. Schade…

“Du gibst nur jedes zweite Gehalt aus. Das andere wird vollständig gespart”

Das geht an der Lebenswirklichkeit und Realität vieler Menschen einfach vorbei. Alleine schon die steigenden Wohnkosten verlangen vielen Leuten immer mehr ab.
 

TheNormalOne
3 Jahre zuvor

Voellig unnoetiger Artikel. Besonders der Satz mit Kindern ist voelliger Schwachsinn. “What have you been smoking ? “ Die ansonsten guten Inhalte dieser Seite wurden durch diesen Artikel leider geschmaehlert. Es riecht nach Kinderhasser…!

A.
3 Jahre zuvor

Ja, der Artikel ist dieses Mal nicht so gut. Ich spare um zu sparen. Und die meisten Leute auf der Forbes Liste haben Haus und Kinder. Die allermeisten sogar. 
Ein doppeltes Gehalt sparen, poah, schaffen nur die allerwenigsten in D. 
Gruß
A.

Simon
3 Jahre zuvor

Moin Tim,

das mit den “Kindern” geht auch anders. Schau dir Ray Dalio an. Der Typ hat glaub 4 davon….und trotzdem Milliardär geworden. *Und das aus “normalen Verhältnissen”* Für ihn war nie “Geld” erste Priorität.

3 Jahre zuvor

Ich denke mir: Jeder kann eine Zeit lang DINKs sein und trotzdem Kinder bekommen. Wer z.B. mit Anfang 20 fertig mit dem Studium / der Ausbildung ist, kann einige Jahre Geld zur Seite legen. Wer durchschnittlich 2.000 netto bekommt (anfangs vielleicht weniger, zum Ende hin mehr) und die Hälfte spart, kann bis 100.000€ sparen, bis er/sie 30 ist. Dieses Geld sinnvoll anzulegen reicht dann schon, um im Alter ein nettes Depot zu haben. Als Paar entsprechend mal 2. Wer länger braucht mit der Ausbildung / mit studieren, holt sich mit entsprechend höherem Gehalt hoffentlich wieder rein.
Es gibt natürlich immer Störfaktoren: Pflegebedürftige Eltern, Abbruch der Ausbildung/Studium, ungeplante Schwangerschaft etc. Man muss halt Abstriche machen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass viele Leute für die Familiengründung “belohnt” werden wollen und nicht bereit sind, für diesen Wunder auch auf etwas zu verzichten. Sie wollen den gleichen Standard haben wie zu DINKS-Zeiten. Keiner zwingt die Leute dazu, Kinder zu bekommen. “Aber wir brauchen nun mal 2 Autos, ein großes Haus mit Garten, 15.000€-Hochzeit, wollen mal was essen gehen und in den Urlaub.. das muss doch mit 3 Kindern machbar sein!!”
Wer vor der Familiengründung mit seinem Geld nicht klar kommt, hat mit Kindern nicht mehr Geld.

Smyslov
3 Jahre zuvor

Jeder geht seinen eigenen Weg. Ich würde nie große Opfer bringen um an
mehr Geld zu kommen. Umgekehrt wird ein Schuh draus.Sich etwas zurücknehmen, nicht alles gleich haben müssen,auch mal Verzicht üben,bescheidener leben, den eigenen Körper besser kennenlernen, mal wieder
zu Fuß gehen oder das Rad nehmen, u.s.w. . Man braucht nicht zu leben wie
ein Yogi im Himalaya, jedoch haben Bescheidenheit u. ein gewisser Verzicht
nicht zufällig in den meisten Religionen einen festen Platz. Dem Konsumwahn
zumindest teilweise entsagen,  heißt , nicht weniger glücklich u. zufrieden zu
sein. Wenn dabei auch noch mehr Geld übrigbleibt, dann ist es doch o. K.
Ganz nebenbei schont man auch die Umwelt u. das Klima. Ich will niemand
belehren, doch bin ich froh, daß ich im Laufe meines Lebens ( bin 68 J.) meinen
Stil gefunden habe der mich glücklich u, zufrieden sein läßt. Und das ganze
sogar mit Familie u. Kind .

Ralf
3 Jahre zuvor

Wer Kinder hat, weiss welche Kosten auf einen zukommen. Aber das nimmt man gerne in Kauf.

Vor allem die Frauen müssen dann immer noch beruflich deutlich einstecken und haben häufiger Probleme wieder gute Jobs zu bekommen. Meine Frau bekam bei Bewerbungsgesprächen oft sinngemäß zu hören: “Ja, wir würden sie ja gerne einstellen aber …. “. Es ging immer um die noch kleinen Kinder.

Als unsere Kids sehr klein waren, gab es diese Elternzeit noch nicht und wir hatten finanziell massiv zu kämpfen als die Kinder noch klein waren. Auch z.B. das Recht auf Teilzeit gab es noch nicht so wie heute.

Ich denke, heutige Jungeltern haben gute Voraussetzungen und sollten sich nicht entmutigen lassen.

Rüdiger
3 Jahre zuvor

Kinderfeindlichkeit? Sparen als Selbstzweck? Da muss ich doch noch mal genauer lesen. Ist mir beim ersten Lesen wohl entgangen.
Aber bei solchen Entscheidungen (Haus, Kinder) geht es ja nicht ums Geld, sondern zurecht um andere Aspekte. 
Kinderfeindlichkeit kann ich nicht erkennen.
Die Freiheit ist dir enorm wichtig.
Sparen nicht als Selbstzweck, sondern um (finanzielle) Freiheit zu erreichen.
 
Es können nicht alle Beiträge auf meine Lebenswirklichkeit zugeschnitten sein. Ich bin nicht arrogant genug, mich für den Mittelpunkt des Universums zu halten und erwarte auch nicht, dass Tim speziell für mich schreibt. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass doch so Mancher (in einer anderen Lebenssituation) mit Tims Tips etwas anzufangen weiß und sich darüber freut.
 
“Nicht das Anfangen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.” (Buddha)
 

Ralf
3 Jahre zuvor

Von Kinderfeindlichkeit war nicht die Rede. Eher von einer etwas ungeschickten Formulierung…

Chrissie
3 Jahre zuvor

Ausmisten ist auf jeden Fall gut, dauert bisweilen leider etwas. Bei mir machen die Schränke langsam Fortschritte, dafür gibt es eine Kammer voll mit Kram und Tüten. Das Verkaufen muss ich noch angehen. Die bisherige Ausmisteaktion (bin noch lange nicht fertig) war schon ein großer Augenöffner: wofür man mal sein gutes Geld ausgegeben hat und wie wenig davon man wirklich gebraucht hat. Hätte ich das mal vorher so gesehen…. Aber besser spät als nie.
Zu Minimalismus mit Kindern bzw. wegen der Kinder ein Link mit Joshua Becker
https://www.youtube.com/watch?v=jMUlbJyXNkU
 

J.B,
3 Jahre zuvor

Also ich bin 23 Jahre und dieses Jahr bereits zum Zweiten mal stolzer Vater geworden und würde nichts ändern wollen an meinem Leben. Mir ist bewusst, dass das Depot mit Kindern erheblich langsamer wächst. Aber die Erlebnisse mit Kindern sind uns das auf jeden Fall wert.

 

Meine Frau mag in der Zeit der Kindererziehung kein richtiges Einkommen haben, aber ich bin überzeugt, dass dies genau das Richtige ist. Wir sind mit 21 beide direkt von unseren Eltern zusammengezogen und hatten 5 Monate später unser erstes Kind. Wir hatten nie was anderes im Kopf und haben dadurch auch keine teuern Urlaube gemacht. Wir fühlen uns durch die Kinder in keiner Weise eingeschränkt, da wir es nie anders kannten. Wenn meine Frau dann aber mal eine Vollzeitstelle annimmt, werden wir schön sparen und unseren Lebensstandard erhöhen können. 

 

Im  Gegensatz dazu wird es unser Freundeskreis mit 30 Jahren zum Teil schwerer haben – nach unzähligen Luxus-Urlauben, fetten Autos, etc. Dann hört man wieder wie sehr Kinder einen einschränken.

42sucht21
3 Jahre zuvor

@Willst du ein Vermögen aufbauen, sind ein übergroßes Haus und Kinder bestimmt hinderlich.
Der wichtigste Faktor für den Aufbau eines Vermögens ist das Einkommen. Fast niemand wird durch sparen reich und die wenigsten mit investieren. Ich würde jedem empfehlen hauptsächlich am Einkommen zu arbeiten – und an möglichst lang anhaltender körperlicher & seelischer Gesundheit.

Kosten Kinder Geld? Das Geldvermögen welches man als Mutter / Vater hat ist ja nicht unbedigt mehr persönliches Vermögen sondern viele betrachten das dann als Familienvermögen (Immobilien, Wertpapiere, Gold, Mindset…) welches man ja irgendwie auch auf die nächste(n) Generation(en) weiter geben möchte. So gesehen tragen die meisten erwachsenen Kinder dann im Berufsleben selber extrem zum wachsenden Familienvermögen bei und Kinder sind auch eine gute Diversifikation. Und ich spreche hier nicht von Sub-Sahara-Ländern sondern 1st world.

@Berti
Super!

Bruno
3 Jahre zuvor

Es gab da ja mal diese Studie dass das erste Kind 1 Mio. kostet:
https://www.nzz.ch/wirtschaft/frauen-im-erwerbsleben-kinder-kosten-die-muetter-1-million-franken-ld.123796
Es ist nicht ganz unrealistisch, hätten wir auf Kinder verzichtet wäre das Depot vermutlich jetzt 1.5 Mio höher. Natürlich bereuen wir das niemals, aber ich finde (und das ist natürlich persönlich) schon wichtig, dass wenn man Kinder in die Welt setzt auch entsprechend dafür sorgen kann, Luft und Liebe ist sicherlich schön aber sie kosten halt auch Geld, und die Bedürfnisse steigen jährlich, und man will ja auch nur das Beste und nicht dass sie leiden weil die Eltern extrem auf die Sparbremse drücken müssen. 
Natürlich kann man auch ein Vermögen mit Kindern und auch mit Haus ansparen, entsprechend müssen halt die Einnahmen grösser sein. Sparen definiere ich als Einkommen – Ausgaben und was übrig bleibt entsprechend anlegen langfristig. 
Früher war es halt genau umgekehrt und in armen Ländern teilweise noch heute so, da waren möglichst viele Kinder die Lebensversicherung fürs Alter, eines hat es sicherlich geschafft und dann waren sie die Rente. Zusätzlich haben die Kinder schon früh auf dem Hof oder dem Betrieb mitgeholfen und gearbeitet, heute kaum noch denkbar ausser vielleicht in der Landwirtschaft aber auch da sehr beschränkt. Heute dürfen Kinder spielerisch und frei aufwachsen und sich bilden und werden dann wohl in der Regel ab 20-30 ausfliegen, und das kostet natürlich, aber ist natürlich auch schön und richtig und wohl niemand möchte die alte Zeit zurück. Auch gilt die Garantie dass die Kinder später für einen schauen nur bedingt, ich würde nie etwas erwarten, man darf sich sicher nicht darauf verlassen.
Also ich denke rein ökonomisch stimmt natürlich was im Artikel geschrieben ist, aber es kann natürlich in den falschen Hals kommen wenn man das persönlich oder emotional liest 😉 

Kiev
3 Jahre zuvor

Ich lebe mit Frau und zwei Kindern auch glücklich und zufrieden. Ein Einkommen kann bei uns immer beiseite gelegt werden. Meine Frau arbeitet 32h die Woche. Sie hat den Arbeitgeber gewechselt und verdient nun ein höheres Gehalt. Wenn man als Beispiel 20% mehr verdienen möchte ist das generell nicht so einfach. Man muss neben seiner Leistung auch in einem gewissen Maße verkaufen können.
@ Brunnen
Bei mir gibt es auch Trinkbrunnen in der Stadt. Natürlich sollte man hier aus dem Hahn trinken und nicht aus dem Becken. Ich habe in der Not auch schon einmal aus einem Hahn getrunken an dem nicht Trinkwasser stand. Es war über 30 Grad, ich bin 20km gewandert und habe dabei mehr als 700hm zurück gelegt. Die Sonne stand bei dem Auf- und Abstieg schön im Nacken oder Gesicht, da die Berge am Meer waren. Ich hatte 3 Trinkflaschen für meine Frau und mich dabei. Die waren schneller weg als mir lieb war. Auf der ganzen Strecke gab es kein Geschäft oder eine Möglichkeit etwas zu trinken. Wohl war mir bei dem trinken nicht, aber in der Not… Zu der Zeit hatten wir im übrigen noch keine Kinder. Ich hatte eine stilvolle Kombi aus Badehose und Wanderschuhen. Die Wege waren herrlich und menschenleer. Das hat mich nicht gewundert 😉
@ Smyslov
Ich bin vor kurzen Flixbus gefahren. Ich habe einen Nachtbus genommen und kam um ca. 7 Uhr morgens am Zielort an. Ich bin verhältnismäßig groß und war am Morgen entsprechend gerädert. Im Anschluss bin ich 16km bis zum Zielort gegangen. Ich hatte meine Jogging Schuhe getragen und leichtes Gepäck. Es war anstrengend aber sehr schön. Trinken und ein wenig Essen hatte ich dabei. Ich hätte einen Bus oder ein Taxi nehmen können. Aber wofür? Ich habe an dem Tag alle getroffen, die ich treffen wollte und hatte viel Zeit mit ihnen verbracht. Ich habe am Nachmittag noch einmal 2h zur Erholung geschlafen. Ich hätte den Tag nicht besser verbringen können. Ich war abends auch länger unterwegs. Es war ein sehr langer ereignisreicher Tag.
 

Kiev
3 Jahre zuvor

@ Ralf
Bei Deinen Überlegungen mit Kanada solltest Du Dich darauf fokussieren warum Du nach Kanada möchtest. Nicht warum Du aus Deutschland weg möchtest. Es wird Dir vermutlich einen positiveren Blickwinkel geben.
@ Einkommen
Wir haben aktuell wieder eine neue Möglichkeit genutzt Geld zu verdienen. Meine Frau war quasi als Headhunter tätig. Ob die Einstellung stattfindet wird sich zeigen. Aber es ist wie so oft. Augen und Ohren (*) offen lassen und Probleme anderer Leute aus dem Weg räumen. Irgendwann fällt auch mal was ab.
(*) unter Ohren offen halten verstehe ich auch Zuhören können ohne sich parallel eine Antwort zu überlegen. Lieber gezielt weiter nachfragen und so auf den Gesprächspartner eingehen.
 

A.
3 Jahre zuvor

@J.B.
Absolut richtig. Da ihr es nicht anders kennt, werdet ihr erstmal auch nichts vermissen. Eure Kinder werden erwachsen sein und ihr erst im mittleren Alter. Das ist schon eine schöne Sache. Aber ich kann dir sagen, dass ihr beide auch was verpasst habt. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Wir haben unser Kind mit 33 und 30 bekommen. Die Zeit vorher war aber sehr schön mit meiner Frau. Wir hatten weder ein fettes Auto (BMW e39, der damals schon ca. 12 Jahre alt war) und haben zur Miete gewohnt. Es war mit die Beste Zeit seit ich meine Frau kenne. Jetzt ist die Kleine 4 Jahre alt und mittlerweile haben wir wieder mehr Möglichkeiten. Ich behaupte, dass selbst wenn ich mit 23 ein Kind bekommen hätte, hätte ich es anstrengend gefunden. 
Auch meine Zeit als Student in einer Studentenbude war mit die geilste Zeit überhaupt. Niemals nie würde ich das vermissen wollen. Wie gesagt, es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Ich kenne auch jemanden persönlich der faktisch den gleichen Lebenslauf wie ihr habt und ich behaupte das man es denen anmerkt, dass da was “verloren” gegangen ist. Ist aber auch ein Typfrage.
GrußA. 

Ralf
3 Jahre zuvor

“Bei Deinen Überlegungen mit Kanada solltest Du Dich darauf fokussieren warum Du nach Kanada möchtest. Nicht warum Du aus Deutschland weg möchtest. Es wird Dir vermutlich einen positiveren Blickwinkel geben.”

Es sind Träumereien die man so hat. Kanada bietet eine reichhaltige Landschaft mit teilweise wenig Besiedelung. An D stört mich u.a. die recht dichte Besiedelung und das hohe Verkehrsaufkommen. Selbst beim Waldspaziergang hat man mitunter nicht seine Ruhe. Überall viel Gewusel, neuerdings sogar per E-Bike die oft quer durch Felder und Wälder fahren.

sammy
3 Jahre zuvor

Wie ich bereits sagte, kinderlose Geizkragen trifft das angestrebte/angezogene Klientel dieses Blogs ganz gut! Dazu noch linksextreme dauerrelativierende Gutmenschen. Naja ich denke diese Menschen gibt es leider überall aber dennoch ohne Kinder keine Zukunft!

Smyslov
3 Jahre zuvor

Kiev: Respekt ! Ich glaube wir verstehen uns. Warum laufen Menschen
Marathon? Doch nicht weil sie kein Geld für den Bus haben oder weil es
so schön bequem ist. Nein, durch Anstrengung u. Verzicht erlebt man eben
Dinge die einem gut tun. Man kann auf dem Sofa oder im Auto nicht alle
schönen Facetten des Lebens spüren.

Kiev
3 Jahre zuvor

@ Ralf
Was verstehst Du unter Träumereien? Verflogst Du die Idee nicht mit einem festen Plan? Falls es nur nicht weiter verfolgte Träumereien sind, so würde ich das abstellen. Das verzerrt Deine Wahrnehmung. Du träumst von Kanada, der unendlichen Natur, siehst Dich an einem See auf einem Boot sitzen und fischen. Die Arbeit usw. sieht dann vielleicht dort ganz anders aus. Das Problem ist, dass Du bei dem unrealistischen Idealbild Deinen Anker für ein schönes Leben zu weit von der Realität verschiebst. Als Sachbuchautor könntest Du natürlich in einer Holzhütte in der freien Natur leben. Aber Deine Kinder möchten auch zur Schule, Uni….
Dieses Bild lässt Dein Leben in Deutschland viel schlechter erscheinen als es ist und das deprimiert Dich. Du musst es genau andersrum machen. Fokussiere Dich auf alles positive in Deinem Leben. Was ist besonders gut an Deinem Job? Was ist schön an Deiner Region? Wie fühlt es sich an über ein Vermögen zu verfügen. Du musst nicht alles machen und hast Wahlfreiheiten. Ich kann Dir das 6 Minuten Tagebuch empfehlen. Hier fokussiert man sich täglich auf das Positive. Die Einstellung und Erwartung hat einen wesentlichen Einfluss auf unser Empfinden von Glück.
Falls Du eine Zeit lang keine schlechten Nachrichten mehr verfolgst wird auch Google und Co. langsam aufhören Dich mit schlechten Nachrichten zu penetrieren.

3 Jahre zuvor

Toll, wie viele sich hier mit 2 und mehr Kindern tummeln. 🙂 Da komme ich mir gar nicht mehr so allein vor.
Für mich schließt das Eine das Andere nicht aus. Ganz im Gegenteil. Tatsächlich hat mich erst die Geburt meines ersten Sohnes aus dem Konsumhamsterrad herausgeholt. Plötzlich waren neue Handys, später Smartphones oder anderer technischer Firlefanz nebensächlich. Mit der Geburt von Sohn Nr. 2 und schließlich Nr. 3 hat sich die Prioritätenwaage von Konsum zu Zeit/Erlebnisse immer weiter verschoben.
Bereits als 4-köpfige Familie, ich mit BAföG im Studium, meine Frau in Elternzeit als Hartz IV Aufstockerin, später in ihrer zweiten Ausbildung mit ebenfalls (Schüler-)BAföG, haben wir monatl. etwas zur Seite gelegen.
Es stimmt, Kinder verursachen zusätzliche Kosten, aber Spielplatzbesuche und gemeinsame Radtouren sind bis auf das notwendige Equipment (Fahrrad, Doppelfahrradanhänger…) kostenlos. Und was unsere beiden Großen damals mit ihren Laufrädern rumgedüst sind. Diese Glücksmomente möchte ich für kein Depot der Welt eintauschen.
Neben der Familie haben wir günstige Hobbys. Ich laufe, meine Frau strickt und häkelt gern. Ich bin immer wieder begeistert, was sie sich für Muster / “Schnitte” ausdenkt. Für unseren Jüngsten hatte sie sogar eine Latzhose gestrickt. Die anderen Mamas in der Kita waren begeistert.
Dieses Jahr steht sie Gestaltung unserer Außenanlage (Einfahrt, Terrasse, Zaun, etc.) an. Ich bin schon überrascht, wie viel Garten-/Landschaftsbau kostet. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich das Depot erst einmal deutlich reduziere, wenn nichts sogar komplett auflöse. Der Zeitpunkt scheint günstig. Dennoch finde ich es erstaunlich, wie viel Geld hier über knapp 3 Jahre zusammengekommen ist. Etwas wehleidig gebe ich also meine Disney, Allianz, SAP, Coke, P&G, J&J und andere Anteile her. Aber hey, ich habe die letzten Jahre hier und in anderen Blogs extrem viel erlernt. Das Mindset passt und am 01.01.2020 beginnt das Aktien sammeln dann von vorn.
Nun an wieder an die Arbeit. Die Sparrate muss natürlich verdient werden.
Viele Grüße,
whirlwind.

42sucht21
3 Jahre zuvor

@Kiev – Ich hatte eine stilvolle Kombi aus Badehose und Wanderschuhen. 
Waren Sie Pfingsten in Slowenien?! Ich habe mich dort entweder mit Ihnen oder Ihrem Zwilling bei einer Wanderung gut unterhalten.

@sammy – Klientel dieses Blogs linksextreme dauerrelativierende Gutmenschen
Ja, jeder nimmt die Welt durch seine eigenen Augen war. Mir zum Beispiel gibt es hier viel zu viele nationalistische Rechthaber mit dummen, einfachen, beschränkten, menschenfeindlichen Weltansichten.

Thorsten
3 Jahre zuvor

Das Geheule um das eigene Schicksal, das boshafte Missverstehen des Gesagten nebst Neid über den Erfolg anderer, da sind die Deutschen Meister drin. Und dann wird es schnell persönlich. Distanz wahren, der Artikel ist nüchtern und vollkommen korrekt.
https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/kinderwunsch/was-kostet-ein-kind-im-monat.html
 

Bruno
3 Jahre zuvor

“kinderlose Geizkragen und dazu noch linksextreme dauerrelativierende Gutmenschen”
sind mir immer noch lieber als kinderreiche, hochverschuldete Konsumclowns mit rechtsextremen dauerpessimistischen Schlechtmenschen 😀
Nein im Ernst, solche Plakativen sind halt einfach ein Witz, niemand kann  und will sowas Ernst nehmen. Den einzigen Kommentator mit eher linkem Gedankengut wo ich hier angetroffen habe war Matthias Schneider. Ein gebildeter und wissbegieriger sympathischer Zeitgenosse, obwohl ich in einigen Dingen wohl anderer Ansicht wäre, und das ist auch gut so wie es ist, ich bin überzeugt im realen Leben würde ich mich gut mit ihm unterhalten können und es wäre ein lebhafter Austausch. Egal welche Meinung jemand vertritt, man kann mit jeder Person sich austauschen, solange es anständig und einigermassen seriös bleibt. Wenn es keine Gesprächskultur mehr gibt dann haben wir verloren. Auch in einem Blog.
 

A.
3 Jahre zuvor

41sucht21
sammy ist ein typischer Troll. Treibt sich hier rum, nimmt nur das wahr was er haben will (kinderlose Geizkragen) usw. Am besten gar nicht mehr auf seine Kommentare eingehen. Ignorieren.
Gruß
A.

sammy
3 Jahre zuvor

42 sucht 21
Es ist nicht verkehrt patriotisch zu sein, die Amis sind zb viel patriotischer als wir Deutschen. Wenn jemand versucht über die Gefahren des politischen Islam aufzuklären, dann hat das nichts mit Rassismus oder Menschenfeindlichkeit zu tun. Es geht hierbei nicht um einzelne Menschen sondern einer gefährlichen Idiologie die unsere westlichen Grundrechte nicht anerkennt. Man muß dieses Thema offen ansprechen können ohne als Rassist oder ähnliches diffamiert zu werden. Wenn hier nicht rechtzeitig eingelenkt wird hängen Leute wie du als erstes am Galgen.
 
 

sammy
3 Jahre zuvor

@A.
Ist klar was nicht ins eigene Weltbild passt ist natürlich getrolle. Ein kontroverser Meinungsaustausch schadet nicht deshalb ist man noch lange kein Troll! Kinderlose Geizkragen trifft es leider allzu oft ganz gut.

Thorsten
3 Jahre zuvor

Ein Troll streut provokative Zufallstexte und ist vermutlich total einsam.

sammy
3 Jahre zuvor

@Thorsten
Danke für die Definition dann hast du bestätigt dass ich keiner bin.

Rüdiger
3 Jahre zuvor

@Gutmenschen
 
Ich liebe diesen Begriff. Er offenbart sofort einen eklatanten Mangel an Diskussionsfähigkeit/Substanz/Argumenten. Damit disqualifiziert sich der Nutzer in Windeseile selber.
 
Ja, es gibt hier halt auch immer wieder Miesmacher, Brunnenvergifter, Spaltpilze, die gerne ihre Stöckchen in die Runde werfen, in der Hoffnung, dass jemand danach schnappt.

sammy
3 Jahre zuvor

@Rüdiger
Kritikfähigkeit gehört heutzutage zu den Standard Softskills wer dies nicht verträgt darf an keiner öffentlichen Diskussion teil nehmen.

Ralf
3 Jahre zuvor

@Rechts/Links: Gauck hat was interessantes in einem Interview der Zeit gesagt:

“Er werbe bewusst für eine “erweiterte Toleranz in Richtung rechts. Wir müssen zwischen rechts – im Sinne von konservativ – und rechtsextremistisch oder rechtsradikal unterscheiden”.”

“Toleranz, so der Theologe weiter, sei auch eine Zumutung, denn “sie fordert viele – und auch mich – immer wieder heraus auszuhalten, was uns nicht gefällt. Und beispielsweise nicht jeden, der schwer konservativ ist, für eine Gefahr für die Demokratie zu halten und aus dem demokratischen Spiel am liebsten hinauszudrängen”.”

Offensichtlich hat er entsprechende Tendenzen erkannt. Ich teile diese Beobachtungen.

@ETF: Langsam kommen alle möglichen Akteure auf den Geschmack:

https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/geld-anlegen-mit-aktien-etfs/150/2395/390381
 

Freelancer Sebastian
3 Jahre zuvor

Puh…. da hast du ja ein Fass aufgemacht, Tim.
 
Es wäre schön, wenn es jetzt nicht erneut zu Angiftungen und gegenseitigen Vorwürfen von Eltern und Kinderlosen kommen könnte. Jeder wählt seinen eigenen Weg und gut ist.
 
Nüchtern betrachtet hast du recht. Ohne Kinder steht oft eher die Karriere im Fokus. Mehr Einnahmen und weniger Ausgaben durch Kinder (logisch) sind die Folge.
 
So erreicht man die finanzielle Freiheit früher. Aber geht es im Leben nur darum?
 
Wir haben auch drei Kinder und können uns Stefan, J.B. und Guido anschließen.
 
Mir ist bewusst, dass das Depot mit Kindern erheblich langsamer wächst. Aber die Erlebnisse mit Kindern sind uns das auf jeden Fall wert.
 
Kinder benötigen kaum Geld, sondern Liebe und Aufmerksamkeit, das ist weniger teuer als mancher meint.
 
Vielleicht kommen wir mit 30% Sparquote für den Vermögensaufbau nicht an die 50%, 60%, 70% heran, die hier manche aufrufen, aber das ist uns auch völlig egal. Wir schauen nicht auf andere, sondern darauf, selbst ein schönes Familienleben zu führen.
 
Ein paar Illusionen muß man jungen Eltern aber auch nehmen. Die Kinder werden “teurer” – hört sich nicht richtig an -, wenn sie älter werden.
 
Taschengeld, Klamotten (ja, meine Stiefel halten zehn Jahre, aber mit der Attitüde kannst du als 16-jährige in deiner Peergroup nicht immer auftreten), Ausflüge, Sport, Musikunterricht (gut, gibt´s kostenlos bei mir 😉 ), Urlaub (wenn wir mal in den Süden wollen, brauchen die Großen ein separates Doppelzimmer für 2.500 €), Klassenfahrten. Von Lebensmitteln und Wohn-, Mobilitäts- und Telekommunikationskosten ganz zu schweigen.
 
Aber das zahlen wir alles ganz bewußt und mit Freude. Unsere Tochter fliegt mit ihrem Kurs nach Edingburgh. Über 400€ für Flug, Unterkunft, Kulturprogramm. Das Geld könnte auch ins Depot wandern. Aber was für eine tolle Erfahrung wird das für sie sein. Wunderbar. Wir freuen uns für sie.
 
Ich kann dementsprechend auch nichts mit dem Geheule von Eltern über die ganzen Kosten anfangen. Ja, das ist das Leben. Alles kein Problem. Wer Kinder hat, verzichtet auf andere Dinge. Na und? Die ganzen Welttrips werde ich mit meiner Frau in 15 Jahren nachholen. Völlig in Ordnung.
 
Man könnte den Fokus auch weg von den Kindern und hin zur Ernährung richten. Wer sich nur von Weißbrot, weißen Nudeln mit wässriger Tomatensoße und Fertigpizza ernährt, der kann monatlich hunderte Euro mehr in sein Depot packen. Das wäre aber recht erbärmlich.
 
So drastisch, wie das manche hier interpretieren, hast du es aber vielleicht gar nicht gemeint und es eher unglücklich formuliert. Womöglich bist du es Leid, dich rechtfertigen zu müssen, dass du keine Kinder hast. Und diese Diskussion ist wirklich nervig und unnötig.
 
Deinen Blog lesen eine ganze Menge Eltern mit Genuß. Ich sehe es wie Rüdiger. Ich erwarte keine auf meinen Lebensstil zugeschnittenen Artikel. Deshalb bleibe ich ganz gelassen.
 
@ Berti
 
Tolle Leistung, Glückwunsch! Wir haben die 100k vor drei Jahren hinter uns gelassen. Neben der Vermögenssumme sind die Einkünfte recht erfreulich. Spätestens nächstes Jahr werden es wohl um die 400€ pro Monat sein. Ein nettes Zusatzeinkommen 🙂 .
 

42sucht21
3 Jahre zuvor

@A.
Sie haben natürlich recht. Ich versuche das noch öfter zu beherzigen. Aber manchmal juckt es einfach… Wenn die Vernünftigen den dummen Aussagen im Forum gar nicht mehr widersprechen bekommt man halt auch einen falschen Eindruck und es zieht noch mehr Schmeissfliegenkommentare an.

Der Baum
3 Jahre zuvor

Ich sehe hier beide Seiten gut vertreten. Und an einer sinnvollen Diskussion scheint keiner interessiert zu sein.
Die einen treten blauäugig einer vermeintlich positiven, heilen Welt entgegen, in der das Thema Zuwanderung, zunehmender Wandel der kulturellen Indentität, der anerkannten öffentlichen Umgangsformen etc. einfach ignoriert werden. 
Die andere Seite fixiert sich auf plumpe Abgrenzugstheorien und ggf. auch “Rassismus”. 
Beiders ist Blödsinn. Man muss den wissenschaftlich, analytischen Mittelweg finden. Das könnte man auch ganz einfach, wenn man nicht immer emotional diskutieren würde.
Aber wie gesagt, daran hat ja keiner Interesse.

Rüdiger
3 Jahre zuvor

Wenn die Vernünftigen den dummen Aussagen im Forum gar nicht mehr widersprechen bekommt man halt auch einen falschen Eindruck und es zieht noch mehr Schmeissfliegenkommentare an.
 
Mach dir mal keine Sorgen,@42sucht21, diesen Verdacht hatte ich anfangs auch. Es ist halt eine ganz spezielle Truppe, die hier mit politisch motiviertem, missionarischen Übereifer zu Werke gehen. Man darf sich gar nicht vorstellen, wir hätten hier auch “Linke”, die vom gleichen Sendungsbewußtsein beseelt wären … Ade, schöner Tim-Schäfer-Blog.
 
Die Vernünftigen sind einfach zu klug, um nach jedem Stöckchen zu schnappen 😉

Sterbai
3 Jahre zuvor

@ Kindern und Vermögen aufbauen.
Es geht, wenn auch nicht so schnell.  Ich denke es Lesen hier sehr viele Eltern mit.
Wir (38+37) haben 3 Kinder, 110T€ auf Depot und ca. 400T€ Imobilien-Vermögen. Und das als Hauptschüler, es geht alles. Die Prios müssen halt stimmen.

Freelancer Sebastian
3 Jahre zuvor

@ Smyslov
 
Toller Beitrag weiter oben!
 
@ Whirlwind
 
Bereits als 4-köpfige Familie, ich mit BAföG im Studium, meine Frau in Elternzeit als Hartz IV Aufstockerin, später in ihrer zweiten Ausbildung mit ebenfalls (Schüler-)BAföG, haben wir monatl. etwas zur Seite gelegen.
 
Uns ging´s ähnlich. Während des Studiums mit BAföG trotz Kindern konnte monatlich etwas zur Seite gelegt werden. Man sieht daran sehr schön, dass es (fast) jedem möglich ist, ganz wie “der reichste Mann von Babylon” (gehört als Pflichtlektüre in den zehnten Schuljahrgang) 10% der Einnahmen zu sparen. Wenn man denn seine Kosumbegierden im Griff hat….
 
@ Bruno
 
sind mir immer noch lieber als kinderreiche, hochverschuldete Konsumclowns mit rechtsextremen dauerpessimistischen Schlechtmenschen
 
Herrlich! 🙂
 
Gibt es denn immer noch so viel Ärger mit sammy?
 
Thorsten hat es doch schon an Weihnachten ganz richtig formuliert: Don´t feed the troll. Mit seinen Beleidigungen benimmt er sich wie ein ungezogener, pupertierender Bengel. Wie einsam muß man sein, um seine Zeit mit Beschimpfungen anderer Menschen zu vergeuden?
 
Einfach nicht antworten oder noch besser – so mache ich es seit Monaten – nicht lesen. Wenn ich den Namen sammy sehe, scrolle ich darüber hinweg. Er findet nicht statt. Warum sollte man sich von so einem Menschen den Alltag vermiesen lassen?
 
Er hat das Recht, seine Meinung zu sagen. Aber wir haben auch das Recht, seine Meinung nicht zur Kenntnis zu nehmen.

Ralf
3 Jahre zuvor

Wir (38+37) haben 3 Kinder, 110T€ auf Depot und ca. 400T€ Imobilien-Vermögen. Und das als Hauptschüler, es geht alles. Die Prios müssen halt stimmen.”

Respekt. Gut gemacht!

Der Neugier halber gefragt: War eine Erbschaft oder Schenkung mit im Spiel oder alles selbst erwirtschaftet? Oder konnte die Frau schnell wieder in den Job einsteigen?

Sterbai
3 Jahre zuvor

Keine Erbschaft, habe mit 15Jahren angefangen Geld zu verdienen. Meine Frau arbeitet Teilzeit und hat noch nebenbei einen kleinen Neben-Selbstständigkeit.
Ich arbeite Vollzeit und kümmere mich um die Wohnungen. Und Zeit mit der Familie ist genug vorhanden. Unsere Jungs sehen dass es sich Lohnt was anzupacken.
 

J.B.
3 Jahre zuvor

@Freelancer Sebastian
Uns ist sehr wohl bewusst das Kinder teuer werden. Solange sie aber noch “günstig” sind versuchen wir möglichst viel auf die Seite zu packen, um dann in späteren Jahren nicht überrumpelt zu werden.Ist aber auch schon uns verschuldet, da wir mit unseren Kindern unbedingt Schi fahren gehen wollen. War selber Hobbyrennläufer und wenn ein paar Schi dann 800€ kostet dann läppert sich das. Muss es aber auch auf 50 Schitage pro Winter sehen.Ich habe überhaupt kein Problem wenn es andere anders machen. Mein Lebensmotto lautet “Sch…egal was die anderen denken” – sonst werde ich selber nie zufrieden.
Und die Aussage von A. “Aber ich kann dir sagen, dass ihr beide auch was verpasst habt” find ich ein bisschen unpassend. Ich weiß was mein Freundeskreis erlebt hat und muss sagen, dass ich mir nie dachte “Schade das ich nicht dabei war” -> Tomorrowland mit 5 Sterne Hotel (3000€), 4 Tage Ballermann (2000€), neues Auto (28000€), Baliurlaub mit Krankenhausaufenthalt,…Haben stattdessen vor 1 Jahr eine Wohnung gekauft und haben nun in 1 Monat Einzugstermin. Haben nun zwar kaum Erspartes mehr, aber die Immobiliensituation bei uns in der Gegend hat es gerechtfertigt.
Was habe ich nun verpasst? Andere träumen ein Leben lang von Frau, Kinder und Eigenheim.

M
3 Jahre zuvor

Hi,
ich bin Vater eines Sohnes, wohne in einem eigenen Haus mit Garten in einer Großstadt, gönne mir gelegentliche Urlaube und Wellness, kaufe Bio und Nem. Wir besitzen 2 Autos und ein Ebike.Mit meiner Frau bin ich ohne Ehevertrag verheiratet. Sie verdient nicht mal die Hälfte von mir. Finanzielle Freiheit findet in diesem Leben nicht mehr statt. Tim wäre sicherlich stolz auf mich:)
Trotzdem bin ich gerne auf seinem Block, denn jeder kann sich seine persönliche Message mitnehmen, ohne die reine Lehre zu übernehmen. Für mich: Wieder mit Sparen angefangen und weitgehend auf Plunder zu verzichten.
Gelegentlich finde ich hier die Risikoaversität etwas übertrieben. Ich war selbst einmal Bundesbeamter (mittlerer Dienst) und bereue die Kündigung nicht. Anschließendes Abi und Studium haben mir neue Wege und ein gutes Gehalt eröffnet. Manchmal sollte man seinen Träumen einfach folgen und darauf vertrauen, dass es gut geht.
M
 

Thorsten
3 Jahre zuvor

Gesellschaftliche Überempfindlichkeit gepaart mit moralischem Totalitarismus. Es passiert im Blog  nur, was auch die linken Medien tun. Es wird ein Haar gefunden, findet man keins behauptet man da sei eins. Hat jemand die Seawatch Presserklärung verfolgt. Ich musste mir das Geheule der Gutmenschen beim Frisör anschauen, konnte es nicht wegklicken. Ich halte mich inzwischen von derlei aggressiven und moraltotalitären Menschen  und Organisationen fern, genauso wie von linken oder rechten Medien, sie sind Gift für das Denken. Besser mal abschalten und dann kommen positive Gedanken von innen.

Zurück zum Thema. Wir haben auch immer ein Gehalt gespart bzw. damit Wohnung und Haus abgezahlt. Niemand sollte sich finanziell übernehmen und zwei Gehälter für Kredite oder Sonstiges einplanen. Der Einbruch in Verdienst kmmt, früher oder später.

3 Jahre zuvor

@Tim:
Leider gibt es genug Menschen, die haben Kinder und sollten keine haben.
Das ist leider war. Meine Frau ist Erzieherin in einer Durchschnitts-Kita, also sowohl mit Kindern aus Akademiker-, Arbeiter-, Öko- und “Soziale Problemfälle”-Familien. Manche Fälle sind erschreckend und die Kinder tun einem nur leid. Man findet solche Fälle aber in den verschiedensten sozialen Schichten. Und manche hören nicht auf, wenn sie merken, sie kommen mit einem Kind nicht zurecht und stoßen an ihre Grenzen. Dann kommt das nächste und das übernächste… 🙁

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