Die Geldzauberer

Ted Weschler ist ein genialer Börsianer. Der Investmentmanager von Warren Buffett hat in seinem privaten Depot für die Rente aus 70.000 Dollar gigantische 264 Millionen Dollar gemacht. Und das in 29 Jahren. Die Website ProPublica hatte darüber berichtet.

Weschler managte einen Hedgefonds, bevor er zu Buffetts Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway gewechselt ist. Ins Gespräch kam er mit Buffett, nachdem er zwei Essen mit dem berühmten Investor für einen guten Zweck ersteigert hatte. Buffett schöpfte Vertrauen und heuerte ihn an. Über seine Aktienkäufe in seinem Privatdepot ist wenig bekannt.

Bekannt ist mehr über seinen Hedgefonds. Zu den besten Aktien im Hedgefonds gehörten Cogent und WR Grace Company. Die Cogent-Aktie stieg zwischen 2003 und 2011 um das 13-fache, WR Grace um das elffache. Das sind zwei Nebenwerte, die wenige auf dem Schirm haben. Das scheint seine Strategie zu sein. Unterbewertete Aktien zu finden, für die sich niemand interessiert und an ihnen dann lang festzuhalten.

Cogent ist ein Internet-Dienst, so stürmisch hat sich der Kurs entwickelt:

W. R. Grace ist ein uraltes Chemieunternehmen aus Maryland. Für das Chemiekonglomerat hatte Weschler ein paar Jahre gearbeitet. Dort begann seine Karriere 1984 als 22-jähriger mit einem Einstiegsgehalt von 22.000 Dollar. So kam der Kurs von W.R. Grace ins Laufen. Im April wurde W. R. Grace von einer Holding für sieben Milliarden Dollar übernommen:

Ein oder zwei Überflieger reichen

Weschler hilft Buffett seit 2012 bei der Verwaltung des Portfolios. Zuvor leitete er Peninsula Capital Advisors. Der Hedgefonds gab 2003 erstmals seine Aktienbestände bekannt, das letzte Depotupdate reichte der Fonds 2011 ein. Er hielt damals vier seiner ursprünglich 13 Positionen, von denen zwei Mega-Gewinner wurden. Das zeigt, es genügt, wenn du nur ein paar Highflyer hast und sie laufen lässt – ohne die Gewinne zu schnell mitzunehmen. Das heißt: Jahre und Jahrzehnte dabei zu bleiben.

Peninsula hielt Ende September 2003 142.000 Aktien von Cogent Communications. Der Wert betrug 159.000 Dollar. Der Kurs des Internetproviders stieg in den folgenden acht Jahren von 1 Dollar auf über 13 Dollar. Peninsula erhöhte in dieser Zeit seinen Anteil auf 3,8 Millionen Aktien. Der Wert der Position explodierte bis Herbst 2011 auf 51 Millionen Dollar.

Weschler machte aus der Aktie seines ersten Arbeitgebers WR Grace & Co eine Gelddruckmaschine. Peninsula kaufte im Jahr 2003 10,8 Millionen Aktien des Spezialchemie- und Werkstoffkonzerns im Wert von 33 Millionen Dollar. Die Aktie stieg in den folgenden acht Jahren von drei auf über 33 Dollar. Das Aktienpaket verelffache sich im Wert auf 358 Millionen Dollar.

Die beiden anderen Beteiligungen waren der Dialyseanbieter DaVita und die Regionalbank WSFS Financial. Der Kurs von DaVita verdoppelte sich zwischen 2003 und 2011. Die WSFS-Aktie ist allerdings in diesem Zeitraum um ein Viertel eingeknickt.

Ein Rohreiniger und Lederwarenhändler

Der Hedgefonds von Weschler investierte in andere obskure Mittelständler. Darunter war der Notfallklempner und Abflussreiniger Roto-Rooter und der Lederwarenhändler Wilsons the Leather Experts. Heute lässt Buffetts Investmentmanager sein Geld zu einem Gutteil bei der langweiligen Kaufhauskette Dillard’s arbeiten, Weschler besitzt mehr als sechs Prozent an der Kette. In den vergangenen Monaten hat sich sein Dillard-Privatinvestment vervielfacht. Der Mann weiß, was er macht.

Weschler hat seinen Reichtum gegen Kritik verteidigt. Sein Erfolg gehe auf mehrere Faktoren zurück. Es spielten seine Sparsamkeit, harte Arbeit, Glück und Konsumverzicht eine zentrale Rolle. Zudem habe er früh angefangen zu investieren. Jeder könne so investieren, wie er es gemacht habe, verteidigte sich Weschler gegenüber Kritikern.

Du musst nicht unbedingt kleine Nebenwerte kaufen, die kaum jemand kennt. Auch bekannte Ikonen wie Microsoft, Alphabet, Apple, Facebook, Amazon, Netflix Nvidia, Berkshire, liefen exzellent. Mit einem ETF kannst du auch gutes Geld mit wenig Risiken verdienen. Im Jahr 2019 lieferte der S&P 500 zum Beispiel eine beeindruckende Rendite von 31 Prozent. Mit “Buy and Hold” kannst du ein kleines Vermögen verdienen.

Peter Thiel machte aus 2000 Dollar unfassbare 5 Milliarden Dollar

Risikokapitalgeber Peter Thiel war noch erfolgreicher als Weschler. Der Tech-Unternehmer aus Kalifornien kaufte mit einem Startgeld von 1.700 Dollar 1,7 Millionen Aktien von PayPal Holdings zum Kurs von 0,001 Dollar je Aktie. Sein Investment explodierte nach dem Börsengang auf fünf Milliarden Dollar. Das Geld kann Thiel zu 100 Prozent steuerfrei nutzen, wenn er bis zum Alter von 59 1/2 Jahren wartet. Dann kann er alles steuerfrei aus dem Roth-IRA-Depot entnehmen, was immer er möchte.

Werde reich mit System

Nicht jeder kann in einer frühen Finanzierungsrunde von Paypal oder Facebook wie Thiel dabei sein. Aber auch für Otto-Normal-Verbraucher gibt es enorme Chancen. Wer 40 Jahre lang jedes Jahr 6.000 Euro in ein Depot einzahlt, kann aus einem Einsatz von 240.000 Euro mehr als eine Million Euro machen. Du musst nur eine jährliche Rendite von sieben Prozent erzielen, was auf lange Sicht möglich ist. Sogar eine Rendite von zehn Prozent ist machbar. Dann kannst du schon nach etwa 30 Jahren einen Millionenschatz haben.

Der Aufbau von Vermögen ist nicht so schwierig, wie es klingt. Zusammenfassend gilt: Fang so früh wie möglich mit ETFs beziehungsweise Aktien an. Bau das Portfolio mit der Zeit aus. Aufladen!

James Simons: Code-Breaker der Börse

Mathematiker James Simons (83) machte es anders. Anstatt Geschäftsberichte zu lesen, mit Vorständen zu sprechen, auf Intuition zu setzen, nutzte er Computer, um seine Investments zu tätigen. Zum Einsatz kam Maschine Learning, das Verhaltensmuster der Börse erkannte. Über 25 Milliarden Dollar häufte der Hedgefondsmanager so an. Heute gehen die meisten Trades an der Börse auf solche quantitativen Rechenmethoden zurück. Fundamentale Analysen wie sie Value-Investoren wie Buffett, Weschler, Bill Ackman und David Einhorn machen, sind selten geworden.

Ach ja, Weschler liest gerne die englische Ausgabe des Handelsblatts, die Financial Times, das Wall Street Journal, USA Today, New York Times und eine Lokalzeitung.

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  1. Hi Tim
    Spannend. Interessante Investoren und Persönlichkeiten die beiden Herren.
    Ich habe auch bei mir im Depot gesehen, im Kern ziehen einige wenige Titel das Ganze. Über die Jahre wird es zunehmend konzentrierter. Ich ärgere mich deshalb auch kaum ? über Verlierer, denn es ist einfach so: über die Zeit kommt es auf die Gewinner an.
    Beste Grüsse

  2. Wegen des Links von Sparta ist es das erste mal in meinem Leben gewesen, dass ich überhaupt etwas von diesem Kommer gelesen habe. Ich muss schon sagen, was für ein tendenziöser Bullshit in diesem Artikel. Wahnsinn, was manche Menschen ein Sendungsbewusstsein haben und ihre verquerte Weltansicht pseudowissenschaftlich bestätigen. Es scheint ihn ja schon geradezu zu quälen, dass es erfolgreiche Menschen gibt, die den Durchschnitt schlagen.

  3. Der Geldzauber funktioniert, ich bin seit 15 Jahren in Clinuvel Pharmaceuticals investiert, sie standen fast vor der Pleite, mittlerweile sind sie eins der wenigen Dividendenzahlenden
    Biotechunternehmen mit einer schönen Pipeline. Hinzu kommt Kurssteigerung und Zinseszinseffekt der über diesen Zeitraum angewachsen ist. Wollte damit zum Ausdruck bringen das man Aktien auch länger als 3-4 Jahre halten kann um damit ein gute Rendite zu bekommen
    Danke Tim für dieses Forum

  4. @Tobs

    Also ich empfinde es als relativ nüchtern und sachlich.
    Dass Simons ein grandioser Mathematiker & Unternehmer mit Geschäftssinn ist, bestreitet ja niemand!
    Die Offenlegungspflichten von Hedgefonds, deren Kosten & Gebahren, bzw. die mediale Verzerrung darf man durchaus für viele “unbedarfte” mal erwähnen…

  5. Es müssen nicht einmal eingezahlte 70 Tausend auf 264 Millionen Dollar von 1984 bis 2021 wachsen. Vielleicht hat Ted Weschler weitere Millionen ins Portfolio eingezahlt, die er als Hedgefonds-Manager kassiert hat und auch sein Gehalt anderswo von 1984 bis 2021 eingezahlt. Denk immer daran, dass 50% der Texte im Internet Lügen sind!

  6. @all
    Haben auch andere das Problem, dass sich die Blogeinträge nicht aktualisieren? Ist nur auf meine IOS-Geräten, und zwar den Browsern Safari und Mozilla. Auf einem Windows-Rechner ist das nicht da, dieses Problem.

    @Sparta
    Gerne, meine Sicht auf diesen Artikel: Sämtlicher seiner einzelnen sechs Punkte verhalten sich zu der Frage, ob ein Alpha dauerhaft generiert werden kann, in keiner Weise. Die Ausgangsfrage bzw. dann von ihm nicht validierte These ist: Es gibt vereinzelt Menschen, die es schaffen, den Markt zu schlagen. Er kommt insofern auch nicht umhin und ist ja auch fair, weil er in der Performance-Darstellung zeigt, dass der eine Fonds den Index ca. um den Faktor 3,5 geschlagen hat.

    Was jetzt schon einmal sehr schwierig ist, dass er im Nachgang vordergründig dieses Ergebnis interpretiert/einordnet, aber im Gewand einer Interpretation den Tatbestand/den eigentlichen Befund in Zweifel zieht. Aber sei’s drum, auch wenn er selber scheinbar hohen Wert an die Akkuratesse/Transparenz anderer legt, ist es menschlich, dass es ihm bei sich selbst weniger optimal gelingt.

    Dann seine Punkte im Einzelnen:
    Inwiefern verhält sich der bekannte Umstand, dass unregulierte US-Hedgefunds (also keine in EU-Mitgliedsstaaten/EWR-Vertragsstaaten regulierte AIF) weniger transparent sind? Das ist weniger erstaunlich, dass es hier weniger gesetzliche Meldepflichten gibt. Geh aber mal davon aus, dass das Investorenberichtswesen bei Investoren, die ab 50 Millionen USD einsteigen, sehr exakt ist. Das sehen wir als Nichtinvestoren nur nicht, und das ist auch vollkommen ok, weil es uns damit nichts angeht. Wenn es ihn stört, dann müsste er eben einen anderen Fonds für seinen Vergleich heranziehen.

    Wen juckt es für die Frage, ob ein Alpha generiert werden kann, ob es sich bei dem untersuchten Vehikel um einen Investmentfonds oder ein Unternehmen handelt? Das ist schon logisch sehr fragwürdig und auch entlarvend, weil für ihn scheinbar ein ETF die einzige logische Referenz sein darf. Also wieso muss sich wer so qualifizieren, als dass er von seiner Rechtsvehikel-Eigenschaft vergleichbar ist? Wenn ich, Tobs, der coolste Investor aller Zeiten, Alpha generiere, zählt das nicht, weil ich kein Investmentfonds, kein Unternehmen, sondern eine natürliche Person bin?

    Mangelnde Skalierbarkeit: Vgl. oben, logischer Denkfehler! Wieso muss eine Anlagestrategie eines Investors, bezogen auf das veranlagte Volumen, skalierbar sein wie ein riesiger ETF? Muss es nicht. End of story. Ganz umgekehrt: Der ETF ist seinerseits verdammt dazu, zu skalieren, damit er überhaupt ein Beta schafft. Das wäre von einem aktiv gemanagten Fonds/Depot überhaupt gar nicht das Ziel.

    Usw. Usw.

    Bitte nicht falsch verstehen: ETF sind super, sie haben die meisten Vorteile auf ihrer Seite (statistisch bessere Chance besser abzuschneiden, Glättung, wenig Aufwand etc.). Es ist ok in ETF zu investieren. Wieso aber muss ich auf Teufel komm raus negieren, dass es die Möglichkeit zu Alpha gibt? Selbstzweifel? Für mich treffen Personen aus der Position der Stärke heraus ihre Entscheidung in ETF zu investieren, die sagen, hey, aus oben genannten Gründen ist für mich ETF das Beste, wenn auch gfs. mehr ginge. Personen aus der Schwäche heraus versuchen sich zu bestätigen, dass die wenigen, die ihnen nicht folgen, in den Abgrund stürzen. Es ist doch quatsch, dass negieren zu wollen, dass es Alpha gibt, und das es auch Menschen mit diesbezüglichen track record gibt. Ca. 2 Prozent der Bevölkerung haben eine Hochbegabung im Sinne davon, dass einen IQ von 130 oder höher haben. Ich habe schwer die Befürchtung, dass ich persönlich nicht dazu zähle. Deswegen werde ich aber nicht unruhig und versuche den 2 Prozent einzureden, dass sie genauso doof sind wie ich selbst. Das ist mein Punkt.

    1. Ab 2013 sieht die Rendite dieser Aktien aber nicht mehr so stark aus.
      Gute Investoren machen ihre Renditen durch small/mid caps. Sobald sie dann aber nach 30 Jahren in large caps unterwegs sind verschwindet ihre Überrendite.
      Der Fehler von Privatanleger ist, dass sie auch mit wenig Kapital in large caps investieren und deshalb keine Überrenditen erziehlen.
      Will man solche Renditen, muss man small/mid caps suchen, und da ist es extrem schwierig die Gewinner vorherzusagen, denn diese Unternehmen kennt kein normaler Mensch. Man kann so tatsächlich enorme Renditen erzielen, aber ob man das schafft ist wohl zu 50 % Zufall.

  7. Fit u Ges: Stimmt. Geht auch nicht mehr. Funktioniert nur noch, wenn ich die App lösche und vollständig neu lade.

    @ Tim: Da müsstest Du wohl was unternehmen (lassen).

  8. @Tobs

    “Wenn ich, Tobs, der coolste Investor aller Zeiten, Alpha generiere, zählt das nicht, weil ich kein Investmentfonds, kein Unternehmen, sondern eine natürliche Person bin?”

    Tobs,.. für mich zählt es!!! 😉

    Deine Beiträge zu Deinem China-Aktien sind spannend und gut!

    Ansonsten halten wir ja durchaus unterschiedliche Meinungen aus!

  9. Bei den Größenordnungen der Investitionen hier spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Wenn auf einem Schlag WR Grace & Co Aktien im Wert von 33 Millionen Doller den Besitzer wechseln, dann bleibt das nicht unbemerkt und andere Investoren springen evtl. mit auf. Das muss nicht immer mit guten Entscheidungen zu tun haben. Einiges ist dann auch Herdentrieb. Trendfolge in Folge von automatisch steigenden Kursen. Bei diesen Größenordnungen kann man mit Käufen in Millionenhöhe, gerade bei small caps, für ordentliche Kurssprünge sorgen.
    Ich will damit die Leistung von Herr Weschler nicht schmälern, aber gerade noch vor 20 Jahren konnte ein Hedgefonds seine eigenen “Kurse” besonders im small cap Bereich kreieren. Selbstverständlich hätte es auch in die andere Richtung gehen können. Das Risiko trägt der Fonds.

  10. @Stefan

    Mhhh ich halte das eher für ein Problem… will ich als Fondsmanager eine Masse Geld in ein kleines Unternehmen investieren, kann ich das oft gar nicht, oder der Kurs geht total nach oben, was ja auch nicht gewollt ist. Beim Verkauf das gleiche, der Kurs fällt ins Bodenlose und der Fondsmanager bekommt seine Stücke nicht los.

    -M

    1. Ja das stimmt. Mittlerweile ist es auch eher beliebt kleine Stückelungen bestimmter Werte zu kaufen damit ein großer Einstieg nicht sofort als dieser erkannt wird. Häufig steigen diese Aktien dann entgegen einem allgemeinen Abwärtstrend. Das wäre ein Signal für einen größeren Einstieg. Ganz davon abgesehen, dass es natürlich auch nicht einfach ist zb. wie in diesem Fall 10,8 Millionen Aktien von WR Grace & Co auf einen Schlag zu kaufen. Oder allgemein jeder anderen Firma im small cap Bereich. Von small caps gibts evtl. insgesamt nur ein paar Millionen Aktien. Da können 10,8 Millionen Anteile evtl. schon 50% oder mehr ausmachen. Evtl. ist das auch in mehreren Chargen passiert. ich kenne die ganze Story dahinter nicht.
      Ging mir im Grunde nur darum, allgemein darauf hinzuweisen, dass Hedgefonds einen großen Einfluss auf den Kurs von small cpas haben können, die Betonung liegt auf können, nicht muss.:)

  11. Passt schon. Man sieht es ja bei Buffett immer wieder, sobald bekannt wird, dass er eingestiegen ist, steigen meist die Kurse in der kommenden Zeit. Da haben wir deinen Herdentrieb dann 🙂

    Was haben wir es gut! Können einfach mal für 5k oder 10k bei mini Unternehmen investieren und keinen juckt es 😉

    -M

  12. Schade, habe ich schon befürchtet. Servipier AG hatte ich kurz gesucht, aber auch nichts gefunden. So etwas bleibt wohl nur großen Fonds überlassen. Mir hätte die Aktie eventuell gefallen… Hier hätte ich wie immer eine Position von 5k-10k eröffnet.

  13. @Kiev

    beim Mitlesen bin ich auch über deinen Tipp zu CRRC gestolpert. kurze Frage zur Dividende zu CRRC. Wie ist das steuerlich bei Aktien aus Hongkong? Quellsteuer fällt wohl nicht an. Sonst wie gehabt nehme ich an. Danke vorab.

  14. @ lonesomerider

    Die Quellensteuer ist in Hongkong unterschiedlich:
    https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.boerse-online.de/amp/nachrichten/hongkong-aktien-keine-quellensteuer-warum-wurde-sie-trotzdem-abgezogen-1028504322&ved=2ahUKEwj99O2s1e3yAhWXG-wKHZJTBccQFnoECAQQAQ&usg=AOvVaw27VClw13oqjWBSIy5fTu26&ampcf=1

    Ich habe von einer weiteren Aktie aus China 1186.sehk zumindest 10% abgezogen bekommen. Folglich muss bei der Steuererklärung noch mehr bezahlt werden.
    Falls Du Aktien aus China kaufen möchtest empfehle ich Dir die wichtigsten Tipps dazu bei dem Aktienfinder zu recherchieren. Ich würde die Aktie beispielsweise direkt in Hongkong kaufen und keinen ADR verwenden.
    Die Firma CRRC habe ich erwähnt, da chinesischen Firmen ein wenig als uneinsichtige Klitschen bezeichnet wurden. Mit CRRC als absolute Nummer 1 auf dem Weltmarkt kann man. Das sicher nicht behaupten. Natürlich ist eine Aktie mit längerer Historie und höherer Marktkapitalisierung ein wenig sicherer was die Bilanz angeht. Das gilt aber auch nicht nur für China. Ich habe auch geschrieben, dass CRRC mir persönlich von meinen China Käufen m betsen erschien. Die Käufe sind noch nicht lange her und wir befinden uns noch eher im alltäglichen Rauschen. Allerdings ist CRRC bei mir nur 14% gestiegen. Meine Nderen Chinesischen Aktien sind 32% und 43% gestiegen. China Everbright ist M besten gestiegen und hat auch noch die Dividende gut erhöht. Zwei der Unternehmen sind bereits Ex Dividende. Die Dividende kommt noch zu der guten Kurserholung. Hieran zeigt sich, dass mein Favorit bisher am schlechtesten abgeschnitten hat. Dennoch war die Idee in China zu investieren zumindest bis heute nicht so verkehrt. Auch wenn ein Eisenbahnhersteller sicherer als ein Techwert in China heute erscheint kann sich auch hier etwas zum negativen ändern. Daher sollten immer mehrere Aktien oder ein ETF aus einer Region gekauft werden und auch weltweit diversifiziert gekauft werden. Am Anfang ist das nicht leicht realisierbar und man ist hohen Schwankungen ausgeliefert. Ich hatte bei meinen ersten Käufen mit den Rauchern auch nicht den besten Kauf erwischt… Irgendwann läuft es dann aber.

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