Aktien, Immobilien, ETFs: So gibst du Vermögen an die nächste Generation weiter


New York, 19. Januar 2021

Jernessa Jones, 39, und ihr Sohn Kyan Blair, 5. Sie war pleite und begann zu sparen. Für ihren Sohn will sie ein Depot eröffnen. Sie will ihm helfen, früh Wohlstand aufzubauen. Bildschirmfoto: CNBC.

Jernessa Jones verlor 2014 ihren Job als Fabrikmanagerin bei Hillshire Brands. Sie war schwanger und Single, nachdem ihre Beziehung in die Brüche ging. Ein Jahr brauchte sie, um eine neue Anstellung zu finden. Mit Glück fand sie einen neuen Job: Safeplace stellte sie ein. Es ist ein Projekt für Menschen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind.

Die Bezahlung war deutlich niedriger. Ihre Bonität sank, sie verschuldete sich. “Ich war im Überlebensmodus”, erinnert sich Jones gegenüber dem Börsensender CNBC. Sie besann sich, wollte unbedingt finanziell wieder auf die Beine kommen. Die 39-jährige tilgte ihre Schulden. Jones sparte, wo sie konnte.

Dies führte zu einer neuen Karriere. Heute ist Jones Finanzcoach bei Operation HOPE, einer gemeinnützigen Organisation, die Finanzwissen vermittelt. Und kürzlich hat sie ihren Master in Betriebswirtschaft abgeschlossen. Sie hat 5.000 Dollar Schulden getilgt.

Jetzt liegt ihr Fokus darauf, Wohlstand aufzubauen und Finanzwissen an ihren Sohn weiterzugeben, der fünf Jahre alt ist. Sie bringt ihm Finanzgrundlagen wie Sparen bei. Jones möchte in seinem Namen ein Depot eröffnen. Seine Wertpapiere sollen wachsen und Dividenden bringen. “Hoffentlich ist er in einer guten Ausgangslage”, sagt Jones. Sie will ihm neben dem Depot das Wissen und die Weisheit geben, wie er Wohlstand aufbauen und erhalten kann.

Reichtum an die nächste Generation geben

Ihr Ziel ist es, den Grundstein für Generationenreichtum zu legen. Generationenvermögen ist ein Vermögen wie ein Haus, Spar- und Depotkonto, das an Familienmitglieder weitergegeben werden kann und im Laufe der Zeit zunimmt. In Deutschland machen das die Superreichen so. Die Familien Hopp (SAP), Klatten, Quandt (BMW), Reimann, Albrecht/Heiter (Aldi), Merck…

Es soll Nachkommen die Möglichkeit geben, in Zukunft ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Sei es Bildung, Karriere, Stiftung, Startup…

Der Aufbau von Wohlstand, der weitergegeben werden kann, ist natürlich für die “untere Schicht” besonders schwierig. Daher finde ich die Story von Jernessa Jones umso großartiger. Es geht ja nicht darum, dass du gleich Millionen weiter gibst. Allein den Mindset und ein kleines Polster für den Nachwuchs zu haben, ist etwas Großartiges!

Viele in der Mittelschicht leben von der Hand in den Mund

Es gibt Menschen in der Mittel- und Oberschicht, die rackern sich ab. Sie arbeiten elf Stunden am Tag. Auch an den Wochenenden wird gearbeitet. Manch einer hat noch einen Nebenjob. Sie opfern ihre Freizeit. Aber sie geben gleichzeitig viel Geld aus. Sie haben ein großes Haus, Putzfrau, ein neues Traumfahrzeug. Ein schönes Motorrad. Ein Ferienhaus. Mehrere Finanzierungen für die Häuser belasten dann das Girokonto.

Manch einer hat über 500.000 Euro Schulden. Sie haben zuweilen Konsumkredite. Teure Möbel stehen in den großzügigen Räumen. Sie sind ständig gestresst. So jemand sollte meinen Blog entdecken.

Sie sollten etwas über Genügsamkeit lesen, etwas über den Minimalismus lernen. Das kann nicht schaden. Damit sind nämlich Freiheiten verbunden.

Ich lebe anders. Obwohl ich mir mehr leisten könnte, verzichte ich gerne auf übermässigen Konsum. Ich habe kein hohes Einkommen, aber ein fettes Buy-and-Hold-Depot. Ich habe nie sonderlich viel verdient. Es lag immer im Rahmen dessen, was Redakteure verdienen.

Ich liebe Second-Hand Möbel und Mode

Ich habe es aber geschafft, mit weniger zufrieden zu sein. Lange Zeit lebte ich in WGs. Meine Sparquote betrug in dieser Zeit deutlich über 50 Prozent. Ich putze noch immer meine eigene Wohnung. Ich trage Second-Hand-Kleidung und habe gebrauchte Möbel.

Ich habe kein Ferienhaus, obwohl ich mir locker eins leisten könnte. Seit 14 Jahren hab ich kein Auto mehr. Ich arbeite nicht mehr Vollzeit. Die finanzielle Freiheit erreichte ich, indem ich jahrelange Opfer brachte. Es war jahrelange Disziplin nötig.

Manchmal träume ich immer noch von Dingen. Einer großen Wohnung, einem Ferienhaus in den Bergen. Aber ich komme schnell zum Fazit, zufrieden zu sein mit dem, was ich habe.

Einige sagen: “Meine Güte, du lebst kein schönes Leben!” Diese Aussage ist natürlich Humbug. Ich lebe jetzt ein unglaubliches Leben in New York. Eines gebe ich zu: Ich lebe kein Leben für andere Menschen (Angeben) oder für Dinge/Güter.

Ich hab alles, was ich jemals haben wollte. Und mehr.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Aktien, Immobilien, ETFs: So gibst du Vermögen an die nächste Generation weiter

  1. AvatarJohannes

    Guten Abend

     

    Kann man eig nur eine bestimmte Aktie/ETF vererben?

    Hinterlegt man das bei seinem Broker? Oder was sagen die Experten hier 😉

  2. AvatarManolo19870

    Wieder einmal ein sehr guter, inspirierender Artikel. Auch wenn ich nicht alle Punkte zu 100 % (Kleidung) mittragen kann, aber das macht nichts – die Richtung muss stimmen.

    Ich komme selbst aus den Sphären eines klassischen Konsumopfers und habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was ich mir kaufen kann / werde, sobald die monatliche „Spende“ meines Arbeitgebers den Besitzer wechselt. Das war stressig und hat die Unzufriedenheit immer weiter geschürt.

    Mittlerweile verstehe ich nicht, wie ich so leben konnte, habe mein Mindset geändert und lebe bequemer, erfreue mich an den schönen Dingen im Leben (die wenig kosten) und beobachte mein stetig wachsendes Depot mit Spannung und Zufriedenheit.

    Auch Sie, Herr Schäfer, haben einen großen Anteil an meinem Wandel – dafür ein großes Dankeschön!

  3. AvatarPaluma

    @Johannes du kannst es in deinem Testament so festschreiben, welcher Erbe, welche Aktie/ETF erben soll. Vielleicht dafür keinen Discount Broker wählen, damit ein guter Kundenberater, die Aktien dann übertragen kann.

    Das Testament solltest du dann beim Nachlassgericht hinterlegen lassen. Gegebenenfalls macht es Sinn einen Steuerberater und einen Rechtsanwalt für die Ausgestaltung des Testamants und rechtlicher Fragen hinzuziehen.

     

  4. AvatarDavid

    Tim jeden Tag so: „Spart und investiert langfristig. Ganz einfach.“

     

    Ich jedenTag so: „Geil! Hoffentlich sagt er uns morgen wieder das gleiche!“

     

    Ehrlich, ich gehöre zu der Kategorie, die deine Botschaft nicht oft genug hören kann. Mach bitte so weiter. Wir brauchen dich!

  5. AvatarNixolino

    Sehr guter Beitrag Tim, du machst es absolut richtig.

    Ich empfehle zur Zufriedenheit tägliches meditieren (speziell Dankbarkeitsmeditation – gibt’s Anleitungen auf zb Netflix)

  6. AvatarSteven

    Schöner Artikel.

    Manchmal muss man so einen Dämpfer erleben um sein finanzielles Verhalten zu ändern und sich mit dem Thema Finanzen auseinander zu setzen.

  7. AvatarSlowroller

    Es ist wie in der frühen Jugend: Da ist das spannend, was man nicht haben kann (oder sollte). Ist man zu Wohlstand gekommen werden Dinge, die man früher begehrt hat, auf einmal uninteressant. Viele schaffen es zu diesem Wohlstand nur nicht, weil sie Dinge kaufen/mieten, die sie sich ansich nicht leisten können. Teufelskreis.

     

     

  8. AvatarChristian

    Der letzte Absatz ist schön zu lesen: Dass du zur Zeit glücklich und zufrieden bist – und all deine Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Das freut mich sehr zu lesen. Weiter so! 🙂

  9. KievKiev

    @ Tim

    Ich danke Dir auch für Deine sich wiederholenden Beiträge. Ein Vermögen gibt mir in erster Linie Freiheiten.

    Mittlerweile bin ich auf dem Weg in die Freiheit auf den letzten Metern. Der Weg ist angenehm und in keiner Weise anstrengend.

    Ich habe mich vor kurzem bereit erklärt meine Firma zu verlassen. Dadurch habe ich eine verhältnismäßig sehr gute Abfindung bekommen. Ich werde noch ein paar Monate in der Firma sein und erhalte aus technischen Gründen zusätzlich eine Art bezahltes 3 monatiges Sabbatical. Im Anschluss gibt es die Abfindung. Diesen Schritt konnte ich nur durch mein Vermögen in der Form gehen. Der Schritt ist mir auch nicht leicht gefallen, aber ich konnte mir schon vorstellen etwas Neues ausprobieren. Da kam diese Möglichkeit natürlich sehr gelegen. Neues bekomme ich so vorraussichtlich in ausreichender Menge.

    Ich habe trotz Corona drei sehr gute Jobangebote gefunden und habe bereits zwei Zusagen. Ich werde im neuen Job nicht weniger als im alten verdienen. Dabei habe ich im alten Job überdurchschnittlich gut verdient. Ich habe ich mit Recruitern gesprochen, die ähnliche niedrigere Gehälter erwartet haben. Viel schwerer ist es gefallen die Arbeitszeiten zu verhandeln. Ich habe zu annähernd 100% kommuniziert, dass mir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf am wichtigsten ist. Zum Gehalt habe ich gar nichts gesagt und sie bieten von sich aus bereits sehr viel an. Es ist erstaunlich, dass man in der heutigen Zeit viel einfacher über Gehalt als über eine Reduktion der Stunden im Bereich 34h anstatt 37-38h sprechen kann. Sind wir mal ehrlich, Bruno. Bei weniger Stunden würde ich entsprechend weniger verdienen aber in dem Spektrum doch nicht weniger erledigen müssen… Wie gesagt, es ist mir ein Rätsel.

    In meinem Arbeitsbereich sind die meisten Mitarbeiter eher introvertiert. Das trifft auf mich genauso zu. Ich bin über meine Gespräche mit den Entwicklungsteams selbst erstaunt. Mein letztes Gespräch fand ich in der Reflexion unglaublich gut. Zu dem Sales Man of the year, wäre es dennoch ein weiter Weg. Aber der ist auch für Andere vorgesehen. Es ist wie bei vielen Dingen. Man wird mit der Zeit besser, auch wenn mich diese Entscheidungen ein wenig belasten. Schließlich habe ich mit Allen wirklich gute Gespräche geführt und muss nun mehr als zwei Personen doch absagen. Zusätzlich haben mir die wirklich guten Angebote auch Rückenwind für weitere Gespräche gegeben.

    Im letzten Interview habe ich meine Schwächen absolut klar benannt und auch meine Absichten klar kundgetan. Es gab aber natürlich auch ein paar Stärken. In der Form haben sie vermutlich nicht viele Gespräche erlebt. Da ich eine längerfristige Bindung anstrebe, möchte ich absolut korrekt alles fair besprechen. Die Erwartungshaltung sollte beidseitig klar erfüllt werden. In ungefähr einer Woche ist das vertragliche abgehakt. Die Newsletter zu Stellenangeboten habe ich glücklicherweise bereits beendet.

    Eines steht allerdings schon fest. Ich werde in Zukunft ein bisschen mehr Rad fahren. Ich denke es gibt schlimmeres. Als Belohnung werde ich mir wohl ein vielleicht etwas unvernünftiges Rad gönnen bei dem ich mich jedesmal über die Entscheidung freue wenn ich mich drauf setzen.

    Einen Jobwechsel sollte man in der aktuellen Zeit natürlich sehr gut bedenken. In meiner Branche und Region schien dies unproblematisch zu sein. Das ist natürlich nicht in allen Bereichen so.

  10. AvatarNico Meier

    Schöne Geschichte mich freut jeder Mensch, der es schafft den Umgang mit Geld zu lernen. Es geht dabei nicht mal um totalen Konsumverzicht sondern bewusster Konsum welchen man sich auch leisten kann. Niemand soll ein schlechtes Gewissen haben wenn er mit seiner Partnerin und oder seinen Kindern ab und zu im Restaurant etwas schönes isst oder einen Tagesausflug macht der auch was kostet. Viel wichtiger finde ich der bewusste Genuss. Als Kind gingen wir mit unseren Eltern zwei oder dreimal im Jahr in ein Restaurant essen. Unsere Eltern haben uns dann jeweils einen besonderen Grund genannt warum wir essen gehen zum Beispiel der Geburtstag meines Vaters oder eine Gehaltserhöhung oder der Fall der Mauer in Berlin zudem durften wir als Kinder dann selber auswählen was wir essen wollten uns es gab auch Nachtisch. So haben wir gelernt, dass das Essen im Restaurant etwas besonderes ist, das man besonders geniessen kann.

    Etwas zu geniessen mit Menschen die einem wichtig sind ist in meinen Augen für die Psyche sehr wichtig.

    Geld über Generationen weiterzugeben ist etwas schönes aber nur nützlich wenn der Umgang mit Geld erlernt worden ist. Ich kenne eine Familie da wird über zwei Generationen vererbt also man erbt von den Grosseltern aber unterzeichnet einen Erbverzicht auf das Erbe der Eltern, das dann an die eigenen Kinder geht. Dieses System hat den Vorteil, dass das Erbe nicht erst kommt wenn man selber Hochbetagt ist. Es macht in meinen Augen viel mehr Sinn, wenn man in der Mitte des Lebens ein Erbe erhält, wenn die Kinder noch klein und die Kosten noch hoch sind nicht erst wenn die Kinder aus dem Haus sind und man selber in Rente geht.

     

     

  11. AvatarTimo

    Hi all,

    Dankeschön für deine fast täglichen Artikel. Dieser hat mir sehr gut gefallen, da ich mich sehr darin wiedergefunden habe.

    @Nico Meier

    So sehe ich es auch. Wenn Menschen bewusst konsumieren sind die Erlebnisse meist etwas besonderes. Ich war auch nicht oft mit meinen Eltern Essen und deswegen fand ich es immer toll an meinem Geburtstag Essen zu gehen.

    @Kiev

    Herzlichen Glückwunsch, dass du deine Erwartungen so klar formuliert hast . Wünsche dir alles gute bei deinem neuen Arbeitgeber. Ich fahre auch seit ca einem Jahr auf die Arbeit( e-bike). Bin damit sehr zufrieden, auch wenn es Tage gibt, wo ich keine Lust habe. Sitze ich allerdings auf meinem Rad freue ich mich auf die tägliche Fahrt durch die Natur. Diese nehme ich viel bewusster wahr seit ich Rad fahre.

    Lg

     

  12. AvatarZwitsch

    Hurra der Jack ist wieder da.

    Kurs explodiert.

    Also Muss er noch bei Baba sehr wichtig sein.

     

  13. AvatarBruno

    “Es ist erstaunlich, dass man in der heutigen Zeit viel einfacher über Gehalt als über eine Reduktion der Stunden im Bereich 34h anstatt 37-38h sprechen kann. Sind wir mal ehrlich, Bruno. Bei weniger Stunden würde ich entsprechend weniger verdienen aber in dem Spektrum doch nicht weniger erledigen müssen… Wie gesagt, es ist mir ein Rätsel.”

    Da Du mich ansprichst, also bei uns sind die Stunden nicht wirklich ein Thema. Aktuell sind alle im Home-Office, bis letzte Woche waren noch einige im Büro aber durch die neuen Regeln sind nun alle zuhause. Es wird nicht kontrolliert 😉 Wenn jemand den ganzen Tag lieber Netflix schaut oder shoppen geht, dann soll er das, wenn er den Auftrag dann halt abends oder nachts erledigt, habe ich kein Problem. Für mich wäre es nichts, ich erledige lieber zuerst die Arbeit vor dem Vergnügen, aber schlussendlich kann das bei uns jeder selber entscheiden. Wenn dann natürlich nichts mehr kommt und nichts mehr erledigt wird, sieht es anders aus.

    Es gibt auch Jobs wo eine feste Präsenzzeit zwingend ist (bei uns primär Support/Hotline), aber gerade Entwickler können dann arbeiten wann immer sie möchten, mal abgesehen von festen Terminen/Videokonferenzen. Ich wäre für noch mehr leistungsgerechte Löhne zu haben, wenn jemand mit 50% der Zeit dieselbe Leistung bringt dann sollte er auch denselben Lohn erhalten. Viele möchten das aber nicht, sondern ihren festen Lohn zu festen Zeiten. Das Problem ist halt es gibt riesige Unterschiede, es gibt Entwickler die arbeiten für 10, andere können ihre Liefertermine kaum je einhalten (vielleicht weil sie überfordert sind oder was oft auch vorkommt, extrem detailverliebt und so sehr viel Zeit verlieren mit dem letzten Schliff, der eigentlich gar nicht nötig wäre). Von daher ist es relativ schwierig dies zu beurteilen, es ist nicht wie im Sales, wo man einfach den Umsatz/Marge nehmen kann. Ich war noch nie abgeneigt gegen Teilzeit, mit wenigen Ausnahmen funktioniert das sehr gut. Es hat auch für das Unternehmen Vorteile, die Mitarbeiter sind zufriedener und erholter, und man kann dann z.B. anstatt 2 zu 100% 3 zu 70% anstellen, was das Risiko reduziert, wenn einer ausfällt oder die Last besser ausgleichen, wenn jemand im Urlaub ist.

    Aber dies ist natürlich sehr abhängig von der Branche, nicht überall funktioniert das so einfach.

  14. KievKiev

    @ Timo

    Vielen Dank. Hier war es natürlich von Vorteil, dass ich bereits eine Zusage für eine gute Stelle hatte. Falls man im nicht zeitlich befristeten Angestelltenverhältnis ein Interview mit einem anderen Arbeitgeber durchführt, kann man natürlich besser auf seine Wünsche eingehen.

    Mein einfacher Arbeitsweg wird zischen 15km und 24km liegen. Darf ich fragen welches Pedelec Du fährst und wie weit Dein Arbeitsweg ist? Ich möchte mir ebenfalls ein Pedelec kaufen. Ich werde bei guten Verhältnissen sicher auch mit meinem Rennrad fahren, allerdings ist ein zuverlässiges Pedelec mit gutem Licht usw. eine gute Alternative. Bei widrigen Bedingungen wie 2 Grad, Nebel und leichtem Regen benötige ich dieses Rad um meinen inneren Schweinehund im Zaun zu halten. Ich kann auf einen Firmenwagen zurück greifen. Das gefällt dem Schweinehund bei solchen Bedingungen sehr gut. Es widerspricht allerdings meinen langfristigen Zielen mehr Rad zu fahren und meine Umwelt nicht unnötig zu belasten.

     

     

  15. Avatarcolic

    Wie ich aktuell die Menschen beneide die finanziell Unabhängig sind.

    Ich würde heute meine Sachen packen und Deutschland verlassen.

    Deswegen immer wieder sehr gut für mich solche Artikel zu lesen. Stur weiter in Aktien investieren. Liegen lassen und einfach nur weiter investieren. Sparsam sein und weiter investieren……….und weiter…immer weiter……

  16. Avatar42sucht21

    @Kiev
    Herzlichen Glückwunsch! Das hört sich alles sehr gut an. Weil Sie schreiben “Ist mir ein Rätsel” -> Zur “Vereinbarkeit von Familie und Beruf” oder bei jungen Bewerbern auch oft eher “Vereinbarkeit von Beruf mit Reisen & Freizeit”. Ich sehe auch, dass Heute dieses Thema viel wichtiger ist als das Gehaltsthema ab einem gewissen Level. Arbeitgeber müssen sich darauf einstellen mit Flexibilität und immer mehr tun es ja bereits auch. Für kleinere ist es teils schwieriger. Ich gebe hier mal ein paar Stichpunkte an, welche sich vielleicht der kleinere Arbeitgeber überlegt für den das Thema evtl. sogar neu ist:

    “Wenn einer reduzieren darf, dann wollen es viele andere Mitarbeiter auch und eine Welle der Unzufriedenheit / Forderungen bricht los (Dammbruch) à la “Ich kann aber Montags früh nicht, ich will Freitags erst ab 11, Mittwochs will ich mittags 4 Std zum Sport usw – warum darf ich das nicht, die/der darf das doch auch” usw.  Jemand mit zugestandenem Sonderstatus, der/die wird vielleicht in anderen Bereichen auch fordernder sein bezüglich weiterer Sonderregeln. Lieber die gleichen Regeln und Arbeitszeiten für alle, das sorgt für weniger Neid & Unzufriedenheit in der Belegschaft. Wenn ein neuer Mitarbeiter nur reduzierte Stunden arbeiten möchte, dann signalisiert das für mache Arbeitgebern, dass sie nicht volle Priorität und Leistungswillen haben. Ja, jemand der 90% arbeitet, der bekommt die gleiche Arbeit als wenn jemand voll arbeitet. Aber wenn jemand voll arbeitet, dann verlangt man vielleicht von ihm die 110% Einsatz zumindest in Stresszeiten. Last but not lest: Gute Mitarbeiter:innen wie Sie es sind will man vielleicht dann auch gerne mit 100% einstellen.

  17. AvatarSlowroller

    @42sucht21

    Im Grunde hast du Recht – allerdings kann man auch einfach allgemein gültige Regelungen, z.B. als BV oder Tarifvertrag aufstellen. Dann kennt man den Rahmen. Zumindest bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Ortes habe ich da sehr gute Erfahrungen gemacht. Und die Möglichkeit in Teilzeit zu gehen besteht ja ab einer bestimmten Betriebsgrösse jetzt schon. Meine Erfahrungen besagen, dass es garnicht sooooo viele wollen und sich das gut ausgleicht.

  18. AvatarThorsten

    @42sucht21

    die Kollegen vom Innendienst wurden gegen die vom Außendienst ausgespielt, die absolut kein HomeOffice machen können. So bekam es lange Jahre keiner – bis der Gesetzgeber wegen Corona einschritt.  Dass keiner etwas darf ist der linke Blick auf den Begriff “Solidarität”. Jemand der etwas mehr darf als andere hat in dieser Ideologie ein “Privileg” und das darf dann halt nicht sein. Dann eben niemand. Schrecklich.

    Wäre die Gesellschaft nicht von Missgunst und Neid zerfressen würde man den Begriff Solidarität anders definieren. Die, die noch nicht können würden es denen , die es können oder was auch immer haben gönnen , egal was es sei. Und deshalb bin ich wie Maas dafür, dass die, die geimpft sind ihre Grundrechte nach und nach wieder wahrnehmen können und dann z.b. ins Kino gehen. Abstände könnte man anfangs ja noch immer einfordern, das wäre dann Solidarität von denen aus, die schon wieder etwas dürfen.

     

  19. AvatarRüdiger

    Ich hab alles, was ich jemals haben wollte. Und mehr.

     

    Manche mögen dich für diese Aussage belächeln – ich verstehe sehr gut was du meinst! Ich selber habe eine Arbeit, die mir Spaß macht, sehr nette und kompetente Vorgesetzte und Kollegen, auch außerhalb meiner Abteilung. Mein Einkommen – auch dank meines Depots – ist mehr als ausreichend und wächst kontinuierlich. Ich lebe in (Nord-)Bayern auf dem Land, inmitten wunderbarer Natur, auf einem großen Grundstück im eigenen Haus, zusammen mit der Frau, die ich liebe (ich könnte mir keine bessere vorstellen!) und die mich liebt, genau so wie ich bin. Wir haben zwei Katzen und bald einen Hund. Die Nachbarn sind sehr freundlich, immer hilfsbereit und gleichzeitig weit genug weg, dass man sich nicht auf die Nerven geht. Kurz gesagt, wie es der “Finanzwesir” so gerne ausdrückt, ich habe das Glück, in einer “arschlochfreien Zone” zu leben und zu arbeiten. Nie käme ich auch nur ansatzweise auf die Idee, irgendwo anders als hier leben zu wollen.

    Was mir persönlich besonders wichtig ist, wichtiger als finanzielle Freiheit, ist meine geistige Freiheit. Geistig frei und niemandes Knecht. Frei von Angst, Hass, Neid, Geld-/Habgier und Konsumismus. Alles zusammengenommen kann ich für mich @Tim zitieren: “Ich hab alles, was ich jemals wollte. Und mehr.”

     

  20. AvatarThorsten

    @Rüdiger schön.

    Man kann Glück zwar nicht kaufen , aber etwas mitwirken geht. Wo man wohnt, mit wem man zusammen ist etc. Bei der Arbeit gibt es Grenzen, ein Wechsel der Arbeit ist nicht eben so möglich. Gerade auch in ländlichen Gegenden , in denen pendeln ohnehin Zwang ist. Man muss abwägen. Zeit, Geld, Perspektive,Zufriedenheit.
    Wenn man das ” immer mehr, immer teurer, immer größer” hinter sich lassen kann umso besser.

  21. AvatarNico Meier

    Die Nachbarn sind sehr freundlich, immer hilfsbereit und gleichzeitig weit genug weg, dass man sich nicht auf die Nerven geht. 

    @Rüdiger

    Du sprichst hier einen wichtigen Punkt an ich denke man nennt es Dichtestress. Wer in einer Mietkonserve in engen Verhältnissen hausen muss, der wird viel schneller Probleme mit den Nachbarn haben als jemand der in einem Haus mit Garten wohnt, der den Namen Garten auch wirklich verdient.

    Ich sehe daher mit Besorgnis wie heute auf jedem kleinen Fleck Häuschen gebaut werden auf Grundflächen von 200 oder 250qm. Wie soll so kein Stress mit den Nachbarn entstehen, wenn der Sitzplatz des Nachbars so nahe ist, dass ich jeden Furz des Nachbarn mithören muss?

     

  22. AvatarRüdiger

    @Thorsten

    Leider kann ich es nicht allein meiner besonderen Genialität zurechnen, dass sich alles so wunderbar entwickelt hat  😉  Ja, ich hatte Glück, das kann ich nicht abstreiten. Mein Haus liegt nur 10 km von meiner Arbeitsstelle entfernt . Auch mit meinem Arbeitgeber hatte ich Glück. Ich erinnere mich an eine Zeit vor vielen Jahren, da waren eigentlich alle unserer “Marktbegleiter” einhellig der Meinung, dass uns ein Großauftrag das Genick brechen wird. Auch einige Kollegen, auch aus den höheren Rängen, haben das “sinkende Schiff” verlassen. Unser (damals) junges Team hat es unter unsäglichen Mühen, Witz und Genialität doch geschafft und wir waren danach alle überzeugt: “Wenn’s pressiert, lassen wir die Sonne im Westen aufgehen”. Auch spätere Krisen haben wir gemeinsam (ALLE haben mitgezogen!) bewältigt und sind heute stärker denn je. Es hätte alles auch ganz anders kommen können …

     

  23. Avatar42sucht21

    @Thorsten- dass die, die geimpft sind ihre Grundrechte nach und nach wieder wahrnehmen können
    Darüber habe ich bisher noch nicht nachgedacht. Wenn alle geimpft sind, die sich impfen lassen möchten dann finde ich die Regelung mit einem Impfpass eine zeitlang gut bis wir eine Covid-19 Durchseuchung ähnlich der Grippe / Masern / usw. haben und das Leben wieder wie bisher funktioniert. Wenn aber jetzt schnell Privilegien umgesetzt werden und sich viele impfwillige noch gar nicht impfen lassen durften, dann sind solche Impfpass-Privilegien sehr problematisch für eine Gesellschaft denke ich. Andererseits könnten dann mal die ganzen geimpften 80 jährigen ungestört auf die AC/DC Rockkonzerte gehen zu denen die nicht geimpften Teenager noch nicht dürften. Hat auch so seinen Charm.

    @Slowroller
    Ja. Gerade bei den Kleinen gibt es natürlich meist keine BV / TV.

  24. AvatarStefan

    Sollen wir die sich “NICHT” gegen covid impfen lassen auch eine Armbinde oder so tragen?

    Natürlich gibt es immer jemanden, der es falsch versteht, völlig überspitzt darstellt und Quervergleiche zieht, die bewusst so gewollt sind. Mir reicht selbstverständlich meine American Express black, damit habe ich genug Privilegien. Die trage ich übrigens auch an einer Goldkette um den Hals.

  25. Avatar42sucht21

    @Colic
    Sind Sie gegen eine Impfung zur Immunisierung und wenn ja warum?  Wenn Sie ohne Impfung dann an Covid-19 erkranken und gut überstehen, dann habe Sie ebenfalls eine Imunisierung bekommen. Sind Sie auch dagegen und sterben lieber vorher aus Prinzip oder wie lassen Sie diese Körpereigenen anti-Covid-19 Antikörper und entsprechende B-Lymphozyten dann aus Ihrem Körper entfernen? Fragen über Fragen.

  26. AvatarNico Meier

    Sind Sie gegen eine Impfung zur Immunisierung und wenn ja warum? 

    @42sucht21

    Diese Frage stelle ich mir insbesondere wenn ich lese, dass ein Grossteil des Pflegepersonals in Krankenhäusern und Alters und Pflegeheimen eine Covid 19 Impfung verweigert. Ich bin klar für einen Impfzwang von Menschen in der Pflege.

  27. AvatarRalf

    @Kiev: Gratulation, das klingt gut. Viel Erfolg weiterhin!

    @Dichtestress: Da ist was dran. Die immer stärkere Verdichtung in Städten ist nicht so das Gelbe vom Ei. Vielleicht sollte man einfach auch mal akzeptieren, dass Länder wie D im europäischen Vergleich bereits recht dicht besiedelt sind pro km². Auch wenn es dünnbesiedelte Ecken gibt. Und irgendwann auch eine Grenze u.a. aus ökologischer Sicht erreicht ist. Themen wie die Asylpolitik haben die Wohnungsnot vielerorts nicht gerade entschärft, gerade im Bereich der bezahlbaren Wohnungen entsteht damit weitere Konkurrenz. Ich bin dankbar, das wir nach langem Suchen ein bezahlbares Haus gefunden haben und unser Ding drehen können….

    @Impfung: Viele Kollegen und befreundete Mediziner von uns wollen sich nicht impfen lassen. Ich bin kein Experte, aber auch die Grippeimpung ist ja nicht unumstritten da sich Viren ständig ändern. Vielleicht können die Mediziner hier im Forum etwas Licht ins Dunkel bringen. In Norwegen wird nun z.B. Menschen mit „schwerster Gebrechlichkeit“ von der Impfung abgeraten.

  28. Avatar42sucht21

    @Ralf
    Ich glaube eher nicht, dass die deutsche Asylpolitik in Ihrer Wohngegend Heidelberg die Wohnungspreise oder Wohnungsnot beeinflusst hat. Eher die deutschen Bauvorschriften, die Kessellage der Stadt und der Erfolg mancher Unternehmen wie SAP, BASF, HCement usw. früher auch HDruck, MLP sowie die Campusanlager der Uni- und Kliniken.

    Die Grippeimpfung an sich ist bei vernünftigen Menschen überhaupt nicht umstritten. Höchstens ihre Wirksamkeit weil a) Grippe bei vielen noch immer mit Erkältung verwechselt wird, b) die Schwere des Krankheitsverlaufs bei gesunden, jungen Menschen idR nicht bedrohlich ist und c) der Grippevirus stark mutiert und so der “antizipierte Antikörpercocktail” teils uneffektiv gegen den in der Saison lokal grassierenden Grippeerreger ist. Der Impfstoff muss ja sehr deutlich vor der Saison produziert werden gegen einen sich ständig wandelnden Erreger aufgrund “von statistischen Vorhersagen”.

    Im großen Gegensatz dazu ist bisher keine Covid-19 Mutation bekannt bei dem die bisher zugelassenen Impfstoffe statistisch nicht wirksam wären. Auch ist der Covid-19 Verlauf viel gravierender. Kann man also wirklich gar nicht vergleichen. Sie haben wirklich lustige befreundete Mediziner. 

  29. AvatarBruno

    @42sucht21

    Ich hoffe Du hast Recht, es gibt ja Stimmen die sagen die Impfung funktioniere unter Umständen bei der Südafrika- und Brasilienmutation nicht mehr oder schlechter. Ich hoffe es nicht, das würde uns wieder um einige Monate zurücksetzen, aber eine neue Impfung für die mutierten Viren wären wohl einfacher. Ich denke man weiss noch nicht genug.

    Das Gesundheitspersonal war schon immer relativ kritisch gegen Impfungen auch bei der Grippe, ich vermute es sind 2 Faktoren: Einerseits kann man so etwas Druck gegen oben ausüben (Arbeitsbedingungen) und andererseits sehen sie natürlich die sehr seltenen Nebenwirkungen (anaphylaktischer Schock), also auch eine Art Filterblase.

    Ich denke es braucht einfach noch einiges an Überzeugungsarbeit, Druck und Zwang wäre wohl eher kontraproduktiv. Aber momentan ist die Impfung für mich die einzig zügige Lösung zurück in die Normalität.

     

  30. AvatarAktienNewbie

    Wenn ich daran denke, wie uns dieses dreckige Geld- und Wirtschaftssystem versklavt indem noch nicht mal in der Schule für Aufklärung hierfür gesorgt wird, man die Angst der Menschen ausnutzt (Versicherungen), die Masse an Menschen von den Privilegierten nur als Konsumsklaven missbraucht werden (Stichwort: Niedriglohnsektor) sowie die Einteilung der Gesellschaft in soziale Schichten und die damit verbundene Chancenungleichheit dann sollte man den Reichen wirklich fortlaufend ins Gesicht kacken, bis sie es begreifen, was sie ihren Mitmenschen da eigentlich antun. Sie umzubringen ist UNTER unserem Niveau. Und mit “Reichen” meine ich nicht Tim sondern solche Arschlöcher wie den Scholz (Altersvorsorge mit Girokonto) oder den Spahn (lieber menschenunwürdige Arbeit als gar keine).

    @Johannes:

    Wenn diese bestimmte Aktie oder der ETF das einzige ist, was du hinterlässt, dann wird nur das vererbt. Ansonsten gilt, dass all dein Vermögen immer weitervererbt wird. Wobei der letzte Erbe immer der Staat sein wird. Es ist nicht möglich, dass du dein irdisches Eigentum über deinen Tod hinaus behältst, falls du das gemeint haben solltest. Das haben nicht mal Pharaonen geschafft…

    Dein Depot, wie auch alles andere ist Bestandteil der Erbmasse. Wenn du das noch vor deinem Ableben ” vererben” willst, dann ist das immer eine Schenkung.

     

  31. Avatar42sucht21

    @Bruno
    Die P1 oder 501.V2 ist aber doch nicht der Grund der Impfskeptiker und 2. wurden diese Mutationen vor wenigen Tagen erstmals gefunden und die Wirksamkeit muss jetzt eben wissenschaftlich untersucht werden. Es ist aber kein Grund sich nicht gegen das aktuell bei uns vorherschende Virus impfen zu lassen. Das ist ja auch der Grund, warum es gut ist, dass über 210 unterschiedliche Impfstoffe aktuell in der Mache sind. Mehr Optionen. Ich glaube übrigens auch nicht am Chemtrails.

  32. AvatarNico Meier

    @AktienNewbie

    Hast du auf dem roten Buch von Mao geschlafen?

    Natürlich ist jede Arbeit besser als keine Arbeit, weil Arbeit einen geregelten Tagesablauf ermöglicht und der Psyche gut tut. Was ist in deinen Augen “menschenunwürdige Arbeit”?

    Du unterscheidets zwischen “guten Reichen” und “schlechten Reichen” was macht Tim zu einem guten Reichen und Scholz zu einem schlechten Reichen? Scholz behauptet selber er habe keine Aktien sondern sein Vermögen auf dem Sparkonto inwiefern macht ihn das zu reinem schlechten Reichen?

    Das Wort Konsumsklave klingt so als ob die armen Menschen gezwungen würde ihr Einkommen oder mehr als das direkt in Konsum umzusetzen. Es zwingt doch niemand die Menschen bei Starbucks ein Vermögen für Kaffee auszugeben oder sich einen neuen Mercedes oder BMW zu leasen obwohl es ein alter VW auch tun würde.

     

  33. Avatarcolic

    @42sucht21

    ich bin für RECHT UND FREIHEIT.

    Gerne können Sie sich aktiv in der Politik beteiligen um das GRUNDGESETZ zu ändern.

  34. AvatarThorsten

    Jack hielt die ganze Zeit einen Kugelschreiber. Das bedeutet : ” ich spreche vorgegeben, nicht frei. Das was mir aufgeschrieben wurde”. Er hat keine Kontrolle mehr über Baba.

  35. AvatarRüdiger

    @42sucht21:  Sind Sie gegen eine Impfung zur Immunisierung und wenn ja warum?

     

    Na ja, es gibt schon ein paar (persönliche) Gründe, die gegen eine Impfung sprechen. Vielleicht ist es einfach nur Angst – was ein “echt harter Kerl” natürlich niemals zugeben würde  😉

    Und dann gibt es natürlich noch die liebenswürdigen Zeitgenossen vom Typ “Trittbrettfahrer” oder “Nutznießer”. Sie lassen lieber die anderen für die “Herdenimmunität” sorgen und machen das, was sie am besten können: wenn’s geschafft ist, “leistungslos” absahnen  😉

     

  36. AvatarBruno

    @42sucht21

    Nein natürlich nicht, ich bin kein Impfkritiker im Gegenteil, ich denke es ist die einzige Lösung des Problems und ich werde mich auch impfen lassen wenn ich mal dran bin (ausser es kommen zwischenzeitlich neue Erkenntnisse die dagegen sprechen aber so sieht es aktuell nicht aus, die Fälle aus Norwegen alarmieren mich nicht). Ich sagte nur ich hoffe dass uns der Virus durch eine aktuelle oder neue Mutation nicht ein Schnippchen schlägt. Die harten Impfkritiker wird man nicht bekehren können, Ziel sollte es sein die kritischen Personen welche ich durchaus verstehe aufzuklären und zu überzeugen mit Fakten.

    Bei uns hat sich beispielsweise der Bundesrat oder zumindest einige Mitglieder heimlich geimpft, sowas ist kontraproduktiv und schafft kein Vertrauen. In Sachen Kommunikation passieren leider einige Fehler.

  37. AvatarNico Meier

    Bei uns hat sich beispielsweise der Bundesrat oder zumindest einige Mitglieder heimlich geimpft, sowas ist kontraproduktiv und schafft kein Vertrauen. In Sachen Kommunikation passieren leider einige Fehler.

    @Bruno

    Ich verstehe hier den Bundesrat auch nicht warum er ein Geheimnis macht aus der Impfung der Bundesräte. In anderen Ländern gehen die Regierenden mit gutem Beispiel voran und lassen sich vor laufenden Kameras impfen. Warum konnte der Bundesrat nicht auch so handeln und sich impfen lassen vor laufender Kamera und zwar alle sieben Bundesräte. Dies wäre ein starkes Zeichen für die Impfung gewesen. Wobei da natürlich wieder gewisse Kritiker mäkeln würden es wäre ein Bevorzugung der Regierungsmitglieder in Zeiten des zu knappen Impfstoffs.

  38. AvatarNico Meier

    @Bruno

    Ich habe gehört die Mitarbeiter des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hätten keine Möglichkeit sich für die Covid 19 Impfung anzumelden da eine Anmeldung via FAX nicht möglich sei. 😉

  39. AvatarThorsten

    @Nico wie man sieht ist Vieles eine Frage der Berichterstattung. Wenn jemand etwas Übles sehen will, dann interpretiert er es übel und zieht es mit Fragezeichen durch die Medien. Aus “nicht kommuniziert” wird dann “heimlich”. Schlimme Medien .

  40. Avatarcolic

    …dann gibt es da noch die Denunzianten, die Unterwürfigen, JAsager und Speichellecker.

  41. AvatarBruno

    @Thorsten

    Es ist einfach fehlendes Fingerspitzengefühl, gerade in solchen Fragen ist das Öl ins Feuer von Verschwörern. Vermutlich hatte sie Angst mit Kritik die Elite nimmt den Betagten Impfstoff weg, aber das ist lächerlich, man hätte das als Vertrauenszeichen in den Impfstoff kommunizieren können. Sie haben ja bestimmt genug Kommunikationsberater 😉

    Dass sich Medien dann daraufstürzen das ist halt so heutzutage und dass sowas rauskommt auch…

  42. AvatarThorsten

    @Bruno

    ich denke es gibt heute Berater, die den Politikern rechtzeitig Bescheid geben . Hier hat wohl nur jemand von den Beratern geschlafen und die Gefahr nicht gesehen. Österreich und Schweiz : Daumen nach oben, diese Länder brauchen wir in Europa.

    @colic das wird so bleiben. Man verweist auf die Schuld im 2.Weltkrieg , Blick nach unten anstatt nach vorne und wird ewig zahlen.
    Die anderen Staaten nutzen das aus.

  43. Avatar42sucht21

    @colic – ich bin für Recht und Freiheit
    Das ist schön. Ich auch. Sie fahren ja auch nicht ohne Führerschein Auto und gehen nackidei ins örtliche Schwimmbad. Es gibt viele einschränkende Regeln. Alle mit dem Grundgesetz vereinbar und meist trotzdem sehr sinnvoll.

    Achso: angebliche Entwicklungshilfe für China. das meiste sind KfW Darlehen (rückzahlbar) und Studienkredite und -Förderung. Das Geld wird mit politischer Agenda vergeben um unseren Einfluss dort zu stärken.

  44. AvatarJohannes Schumann

    @Tim Schäfer

    Toller Artikel, sehr inspirierend. Mir sind solche Geschichte und die vom Parkplatzwächter Earl lieber als solche, wo jemand mit besten Bedingungen in den besten Beruf startet.

    @42sucht21

    Es kann keine Carte blanche geben für Regelungen. Der Zwang, einen Führerschein zu haben, ist ja mit keinem Risiko für den Betreffenden verbunden, allenfalls nur mit Kosten. Mit 1000 bis 1500 € für den ganzen Lehrgang ist man dabei. Das Risiko für andere Verkehrsteilnehmer und für ihn selbst wird verringert. Bei der Impfung hingegen muss man das Risiko, das man abwenden will, ins Verhältnis setzen, das man eingeht. Ich habe alle empfohlenen Impfungen; 2012 gab’s die Auffrischung gegen Diphterie und Tetanus. Aber gegen Covid-19 lasse ich mich nicht impfen. Ich bin nicht in der Risikogruppe und zudem weiß man nicht, ob die Impfung einen Nutzen hinsichtlich der Infektiosität hat. Man spricht davon, nur der schwere Krankheitsverlauf sei abgewendet. Nun gehe ich aber lieber dieses geringe Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufes ein als irreparable Schäden dieser neuartigen Impfung, die kaum getestet ist.

    Es ist auch unmoralisch, dann zu behaupten, dann müsse derjenige, der sich der Impfung verweigert habe, die Konsequenzen tragen. Muss derjenige, der sich für die Impfung entschied, auch die Konsequenzen tragen? Ich meine in beiden Fällen die finanziellen Konsequenzen: Behandlungskosten, Einkommensausfälle usw. usf. Der Staat hat ja die Pharmafirmen von der Verantwortung freigesprochen. Meines Erachtens geht das gar nicht. Der Staat will auch keine Verantwortung tragen.

    Es ist auch spieltheoretisch unklug, wie das alles geregelt ist. Das Gesundheitsamt kann schalten und walten wie es will, kann ganze Betriebe schließen. Das Gesundheitsamt kann für Fehlentscheidungen nicht haftbar gemacht werden und dann wird im Zweifel eben geschlossen. Das ist staatliche Willkür und Kennzeichen von Unrechtsstaaten.

     

     

  45. Avatar42sucht21

    @Johannes Schumann – Es ist auch unmoralisch, dann zu behaupten, dann müsse derjenige, der sich der Impfung verweigert habe, die Konsequenzen tragen

    Einerseits auf Selbstbestimmung und Freiheit pochen von Willkür und Unrechtsstaat fabulieren aber wenns dann doch blöd kommt schnell nach der Solidargemeinschaft schreien. Ja Ja.

  46. AvatarThorsten

    Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist ein Säufer. Beweis ?

    POTUS : Abkürzung für “President of the United States”.

    POTUS lateinisch : angetrunken, besoffen

    Würde im sprachreichen Europa so nicht passieren, definitiv nicht.

  47. AvatarJohannes Schumann

    @42sucht21: Ich zahle monatlich in die Krankenkasse und ich will nicht, dass es eine Lex Covid gibt, die mir dann die Hilfe verweigert, weil ich keine Impfung habe vornehmen lassen. Das macht man bei anderen Impfungen ja auch nicht. Die Panik scheint bei einigen Leuten das Gehirn vollkommen zu vernebeln, wenn sie Menschen die Kosten ihrer Behandlung aufbürden wollen, weil sie eine Impfung verweigert haben, die in einer Notzulassung zugelassen wurde.

  48. AvatarBruno

    @Johannes Schumann

    In der Schweiz wurde die Impfung im ordentlichen Verfahren zugelassen von Swissmedic, also keine Notzulassung, beschleunigt ja, einfach gewisse Schritte parallel, aber das war ein reines Kostenrisiko.

    Bezüglich Freiheit sehe ich es so:

    Die persönliche Freiheit sollte dort enden, wo sie die Freiheit von anderen einschränkt oder schädigt.

    Deshalb braucht es auch Regeln und Gesetze. Wo die Grenzen hier sind, darüber kann man sich nun austoben. Ich finde so wenig wie nötig, so viele wie nötig. Und da gehen die Meinungen halt auseinander, das ist dann Politik.

    Hier ist auch finanzielle Freiheit hilfreich, man kann gewissen Dingen ausweichen, welche man nicht beeinflussen kann 😉

  49. AvatarJohannes Schumann

    @42sucht21

    Ich zitiere:

    Sind Sie gegen eine Impfung zur Immunisierung und wenn ja warum? Wenn Sie ohne Impfung dann an Covid-19 erkranken und gut überstehen, dann habe Sie ebenfalls eine Imunisierung bekommen. Sind Sie auch dagegen und sterben lieber vorher aus Prinzip oder wie lassen Sie diese Körpereigenen anti-Covid-19 Antikörper und entsprechende B-Lymphozyten dann aus Ihrem Körper entfernen? Fragen über Fragen.

    Ihre Denkweise ist vollkommen absurd. Warum sollte jemand etwas gegen die natürliche Immunisierung haben? Menschen sind zurecht skeptisch hinsichtlich des mRNA-Impfstoffes von Biontech. Die Risiken einer künstlichen Immunisierung muss ins Verhältnis gesetzt werden zu den Risiken einer natürlichen Immunisierung. Darum geht es und nicht darum, dass man keine Antikörper haben möchte.

    Im Frühjahr hieß es noch, man Herdenimmunität sei keine Lösung. Jetzt ist das ausgerufene Ziel, Herdenimmunität durch Impfung. Ich habe es schon im Frühjahr für einen groben Fehler gehalten, dass die Leute an ihrem Lieblingssport gehindert wurden, dass Kontaktbeschränkungen Ansteckungen verhinderten und die Immunitätserwerbung damit verzögert wurde.

    Jetzt hat die WHO auch noch die Definition der Herdenimmunität geändert: Herdenimmunität kann laut WHO nur noch per Durchimpfung erreicht werden. Dass Trump diesem Verein den Geldhahn zugedreht hat, war gut und richtig. Deutschland sollte auch aufhören, da Geld reinzustecken.

  50. AvatarRüdiger

    @Bruno:  Hier ist auch finanzielle Freiheit hilfreich,

     

    Geistige Freiheit nicht minder! Geistige Freiheit von Des-/Falschinformationen, alternativen Fakten, Hetze, “schwarzer Rhetorik”, betreutem Denken, … in den Echokammern der sogenannten “freien Medien” im www  😉

     

  51. Avatar-M

    Herdenimmunität durch Impfung = Herdenimmunität mit Durchseuchung???

    Wer denkt so meschugge? Ach ja der Johannes…. Alter Verwalter….

    -M

  52. AvatarNico Meier

    Herdenimmunität durch Impfung = Herdenimmunität mit Durchseuchung???

    Wer denkt so meschugge? Ach ja der Johannes…. Alter Verwalter….

    @M

    Wer das Virus einfängt bildet Antikörper zur Bekämpfung dieses Virus. Wenn später wieder dasselbe Virus einfängt verfügt der Körper über den Bauplan des Antikörpers und kann so das Virus bekämpfen ohne zu erkranken.

    Wer eine Impfung gegen das Virus macht erhält den Bauplan für die Antikörper ohne daran zu erkranken.

    Aber das Resultat ist unter dem Strich gleichwertig der Mensch erkrankt nicht mehr an diesem Virus.

    Natürlich ist meine Erklärung stark vereinfacht.

  53. AvatarSlowroller

    Ich möchte an der Stelle pauschal widersprechen, da ist viel zu viel Unwahrheit und schlicht Quatsch drin, dass ich mir die Finger wundschreiben um den Mist richtigzustellen. Den Verfasser interessiert es ja eh nicht.

     

    @colic

    Findest du es nicht reichlich komisch, dass du dich erst in der Lage fühlst Deutschland (endlich!) zu verlassen, wenn du finanziell frei bist? Wenn der Rest der Welt so großartig ist, dann müssten doch deine persönlichen Chancen dort immens sein. Oder sind die Rettungsnetze hier doch zu beruhigend? Oder wirst du vielleicht schlicht woanders nicht gebraucht?

     

    In Deutschland kann man vermögend werden. Man muss aber nicht. Wichtig ist das, was die Eltern einem mitgeben – um das ein wenig abzufangen schaut die Gesellschaft hier genau hin und versucht im Zweifel positiv einzuwirken. Ich unterstütze das.

  54. AvatarSlowroller

    @Nico

    Bei natürlicher Durchsuchung durch diesen Virus gehen im Gegensatz zwischendrin unweigerlich hunderttausende (weltweit viele Millionen) drauf, und das nicht nur infizierte. Das ist der Grund wieso die WHO recht früh die Strategie der NATÜRLICHEN Durchseuchung für Covid ausgeschlossen hat.

  55. AvatarJohannes Schumann

    @Slowroller

    Die WHO hat aber auch von Lockdowns abgeraten. Die Risikogruppen waren recht früh bekannt. Doch anstatt Schutz zu bieten für diese Risikogruppen (Taxigutscheine, Einkaufszeiten, Testaktivität auf jene Gruppen und Pflegepersonal), hat man einschneidende Maßnahmen für alle beschlossen. Dass die Theater geschlossen sind, das nutzt den Älteren in den Pflegeheimen nichts. Außerdem setzt man sich über die freie Entscheidung dieser Menschen hinweg. Hat man jene gefragt, die über 80 sind, ob sie nun isoliert werden oder ihre Enkel sehen möchten?

    Bevor wieder das moralinsaure Gejammere kommt, man könne nicht die Alten schützten und 20 Millionen Leute wegsperren. Habe ich nicht behauptet. Übrigens wurden diese Menschen durch die Politik weggesperrt.

    Mir wurde jetzt von einem Kollegen zugetragen – seine Tochter ist in der ersten Klasse – ein Lehrer hätte ihm erzählt, die aktuelle zweite Klasse sei die schlechteste Klasse seit vielen Jahren. Schuld ist natürlich der Lockdown im Frühjahr. Und genau das habe ich kommen gesehen und bei den Politikern habe ich nur gedacht, dass die irre sind, so mir nichts, dir nichts die Schulen zu schließen.

    Die natürliche Durchseuchung hätte man im Frühjahr/Sommer zulassen müssen. Es war verschenkte Zeit. Dann hätte man schon ein Millionenheer an immunen Menschen. Vielleicht nicht unter den ganz Alten, aber unter den jungen Leuten unter 50. Das wäre schon ‘ne Menge wert.

    Es gibt auch Thesen, wonach die härtesten Lockdowns zu den höchsten Todesraten führten, denn wer kein Sport machen darf, wer seelisch angeschlagen ist, der verkraftet so eine Infektion auch schlechter.

  56. AvatarNico Meier

    @Slowroller

    Bei natürlicher Durchseuchung treten bei Risikopatienten insbesondere bei Hochbetagten schwere Verläufe auf die zum Tod führen können das ist richtig. Habe auch nie etwas anderes behauptet.

    Eine natürliche Durchseuchung kann nur gelingen wenn die Risikopatienteneffektiv geschützt werden während der Durchseuchung.

    Interessanterweise war in der Schweiz die Übersterblichkeit in den Jahren 2000 und 2003 höher als im Jahr 2020.

  57. AvatarHolger

    Immunisierung durch Impfung wirkt wie die Immunisierung durch Krankheit?

     

    Was für ein Unfug. Wer so etwas behauptet hat die Grundzüge der Impfung entweder nicht verstanden oder verbreitet hier absichtlich solch gefährlichen Schwachsinn.

     

    Beispiel:

    Gegen Tollwut kann man sich impfen lassen.
    Eine natürliche Ansteckung mit dieser Krankheit ist hingegen absolut (99,9999%) tödlich.
    Das gilt auch im Aargau!

  58. Avatarcolic

    @42sucht21

    das ist Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Wie schon geschrieben die Politik kann ja das Grundgesetz ändern und Impfpflicht einführen.

    Aber macht ihr mal weiter so…
    So wird inzwischen international über Deutschland berichtet:

    Dailymail:
    Germany to repurpose refugee camps to detain people who repeatedly flout Covid rules by going out when they should be quarantining

    The Sun

    FENCED IN Germany to hold Covid rule breakers in REFUGEE CAMPS under new crackdown to stop Brit mutant virus explosion

    Einige Leserkommentare:

    This is a terrifying idea which reminds us of times past. Not a good idea.

    Do they teach history in Germany anymore ? I don’t think they have learned anything from history, they are walking down a very dangerous and dark path again.

    I am worried her next idea is people have to ware arm badges who refuse the vaccine.

     

  59. AvatarBruno

    Impfung hin oder her, heute sind wir alle wieder etwas reicher geworden.

    Tim wird sich auch freuen Netflix heute +18% im Plus.

  60. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Abbott, Thermo Fisher, Kimberly-Clark, CME Group, Blackrock, Johnson & Johnson…… was pack ich mir in zwei Wochen nur ins Körbchen?

    Dividendeneinkünfte 2020 bei 4270€ vor Steuern. Aber es zählen ja auch die Kurssteigerungen. 16% IZF. Berkshire, Alphabet, Amazon…. Werden alles mal knackige Ausschütter. Mit dem Geld wird weiter eingesammelt. Schneeball halt.

    Und bei euch so?

  61. Avatar-M

    Free

    Kimberly finde ich überhaupt nicht interessant, da kannst doch auch gleich in BRK oder deine anderen genannten gehen und mindestens das Ergebnis bekommen und zu 90% mehr als das.

     

    Bis auf Alibaba hab ich nichts gekauft in 2021.

    Letztes Jahr hatte ich 6% IZF (jedoch ~75% Cashquote das Jahr über)

    -M

  62. AvatarJohannes Schumann

    Etwas mehr als 10000 € brutto an Dividenden wie schon 2019, aber kaum Steigerung von 2019 nach 2020, da es einige Kürzungen gab und der Dollarkurs sich nicht dividendenfreundlich entwickelte. Heute über 1 % Steigerung meines Portfeuille; bin nun bei 346k. Im Februar war ich bei 330k, im April bei 220k. Es wird fleißig zugekauft. Auf dem Verrechnungskonto liegen schon wieder 2000 € zum Investieren.

    Ich habe mir schon öfter ausgerechnet, dass ich meine Altersvorsorge sicher haben dürfte. Dafür bräuchte ich keine Dividenden reinvestieren und kein weitere Geld mehr reinpumpen. Einfach laufen lassen. Aber was ich bin nicht konsumgeil, sondern kulturell interessiert. Der wahre Reichtum liegt in der Bildung. Auch mag ich meinen Beruf.

    Es gibt Unternehmen, die haben ihre Dividende jetzt auch nochmal kräftig gesteigert. Von Krise keine Spur. Ich habe auch JP Morgan im Depot. Wäre toll, wenn Herr Tim mal erklärt, wie die so monströse Gewinne machen können.

  63. Avatarcolic

    @Slowroller

    Wieso immer so beleidigend? Fehlen dir die Argumente?

    Hast deinen wahren Charakter gezeigt.

    Nur mal als Beispiel. Ich wäre ein Müllmann.
    Also bin ich in deinen Augen NICHTS wert. Weil ich werde ja woanders nicht gebraucht. Ich denke das ist ein ehrenwerter Beruf. Aber auch das wirst du nicht kapieren.

    Außerdem habe ich nie behauptet das der Rest der Welt so großartig ist. Dass Deutschland scheiße ist auch nicht.

    An dieser Stelle könnte ich jetzt weiter erläutern wieso und weshalb ich Deutschland verlassen möchte, aber nicht für dich.

  64. AvatarPaluma

    Heute war ein schöner Börsentag.

    Gestern Anta Sports +10%

    Heute Netflix + 18

    Das Depot nimmt deutlich Fahrt auf. Ich hätte vor zwei Jahren nie gedacht, wo ich heute stehe.

    Schönen Abend noch

  65. AvatarCap

    @Johannes

    Beeindruckene Zahlen.

    Chapeau!

    Dividenden und Depotwert sind ja fast identisch zu Alexander von Rente mit Dividende.

     

  66. AvatarThorsten

    So wird inzwischen international über Deutschland berichtet:…
    UK hat bis heute eine negative Sicht auf Deutschland, da leben welche, die Deutschland bis heute nicht verziehen haben. Und das verkauft sich klasse in den Klatschblättern. Während Frankreich sich seit Jahrzehnten sehr bemüht, im Zweifelsfall aber nationale Interessen voranstellt.

     

  67. AvatarFit und Gesund

    Bitte keinen Impfzwang, weder für Privatpersonen noch für Pflegepersonal, ich würde das als Unrecht empfinden,

    ich habe meine erste Impfung erhalten, der zweite Termin steht fest, ich bin dankbar dass ich mich so schnell impfen lassen konnte, aber eben freiwillig, ich möchte die Dreckserkrankung nicht bekommen, 35% unserer Intensivpatienten sind gestorben, ein weiterer Teil wird schwere Schäden davontragen, auch das Gehirn ist befallen, es weiss Niemand ob diese Schäden reversibel sind.

    Ich benötige auch keine Privilegien nur weil ich geimpft bin, mein einzigstes Ziel ist es nicht an dem Dreck zu verrecken! Ich sehne mich wieder nach einem normalen Leben, für ALLE.

     

    An meinem Depot habe ich Freude, kommen auch wieder mal andere Zeiten, ich investiere einfach weiter, in ein paar Wochen gehe ich in Rente, mein Dienstaltersgeschenk (1Monatslohn oder 4 Wochen Ferien) für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit nehme ich hälftig als Ferien und hälftig als Geld, vom Geld kaufe ich entweder Aktien oder ich gönne mir ein ebike, das ist noch nicht entschieden. Ein schöner Goldtaler wäre auch nicht zu verachten  🙂

     

     

  68. AvatarJan

    1. Eine Ansteckung ist keine Impfung. Das sieht man oft auch bei anderen Viren. Sie schädigen das Immunsystem teils auf Jahre hinweg.

     

    2. Grundrechte sind KEINE Privilegien.

    Unsere Grundrechte werden derzeit eingeschränkt um Leben zu retten. Das ist ok. Wenn aber von einer relevant großen Gruppe keine Gefahr mehr für andere ausgeht*, dann müssen zwingend auch die Grundrechte dieser Gruppe wieder gewährt werden. Nur weil diese wieder ihre Grundrechte haben, habe ich als (noch) nicht geimpfter keine Nachteile. Oder welchen Nachteil habe ich, wenn Angehörige wieder ihre Pflegebedürftigen besuchen dürfen oder Rentner im Cafe beisammen sitzen?

    *) Vorausgesetzt geimpfte Personen können den Virus nicht verbreiten. Das müssen noch Studien belegen.

  69. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Manolo19870

    Es freut mich, wenn ich dich motivieren konnte. Manchmal werde selbst ich Geizhals ein Konsumopfer. Niemand ist immer perfekt. Hauptsache die grobe Richtung stimmt.

    @ Fit und Gesund

    Super, du bist geimpft. Du hast einen extrem schweren Job. Dafür ist dir vom Herzen zu danken.

  70. AvatarWolke

    @Fit und Gesund

    …ich habe meine erste Impfung erhalten, der zweite Termin steht fest…

     

    Hab ich auch gedacht. Der zweite Termin steht nicht fest, leider. Lieferengpässe bei Pfizer.

  71. AvatarRüdiger

    Schön, dass es endlich auch mal wieder um die Börse geht … verschwurbelten Bockmist hatten wir gerade mal wieder mehr als genug.

     

    Mit der Entwicklung meiner Investitionen bin ich mehr als zufrieden. Keine Sorge, mir ist schon bewusst, dass irgendwann ein Rücksetzer kommen wird, aber hey … ich genieße gerade den Augenblick  😉

    Mal einen Ausblick wagen: Läuft das Jahr richtig gut – also ohne für die Börse schwerwiegende Überraschungen – können wir bei Nasdaq und S&P500 Gewinne zwischen 10 und 20% auf Dollarbasis sehen. Meine persönliche Prognose: Tech wird auch 2021 vor dem breiten Markt liegen, allerdings nicht so überdeutlich wie in 2020.

    Was macht die FED? Sie wird für 2021 steigende Zinsen ausschließen, auch für 2022 sehe ich keine steigenden Zinsen in USA. Beste Voraussetzungen!

    Angesichts dieser Perspektiven mein Geld jetzt aus dem Markt abzuziehen wäre ebenso falsch wie zu glauben, die Party könne so wie in den letzten Wochen weitergehen.

     

  72. AvatarWolke

    Ich würde auch mal einen Ausblick wagen:

    Es wird die Sonne scheinen, außer es regnet.

  73. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ -M

    Danke für deinen Input. Ich mag das. Danach komme ich immer so schön ins Grübeln 😉 .

    Unsere Investmentphilosophie ist identisch. Wir wollen Anteilseigner ausgezeichneter Qualitätsunternehmen sein. In der konkreten Ausgestaltung unterscheiden wir uns. Das ist auch okay so.

    Ich bin ein Aktiensammler. Nicht ganz rational. Ich bin gerne Anteilseigner vieler verschiedener Unternehmen aus allerlei Branchen. Tech, Konsum, Medizin, Marken…. Aristokraten, Wachstum, Langweiler…. ich fühle mich mit allen wohl.

    Kimberly ist ein solides, langweiliges Unternehmen mit zeitloser Produktpalette. Der Cashstrom in Form von Dividenden gefällt mir. Auch das ist nicht ganz rational, wenn ich doch davon überzeugt bin, dass Berkshire, Amazon, Alphabet viel bessere langfristige Resultate erzielen. Die Kapitalrendite ist aber auch nicht alles.

    Das PEG ist mir wichtiger als das KGV. Ich zahle gerne den 40-fachen Jahresgewinn, wenn das Unternehmen mit 25% p.a. wächst….

    Wie auch immer. Du hast mir zu denken gegeben und dafür danke ich dir 🙂 .

    Alibaba habe ich seit vielen Jahren im Portfolio. Habe damals gar nicht auf den Preis geachtet. So oder so. Sie standen selbst beim “Absturz” neulich viel höher als bei meinem Kauf. Ich denke, die Zeit (in Besitz) ist viel wichtiger, als auf einen ausgezeichneten Preis zu warten.

    Daher auch meine Idee, bei den stets “zu teuren” Abbott und Thermo einfach mal eine erste Rate in den Einkaufskorb zu legen.

    So macht ein Austausch Spaß hier. Frohes Investieren wünsche ich.

    Ach, und da bleibt noch meine Frage zu Graham: Nach ihm hat das Zinsniveau entscheidenden Charakter bei der Bewertung der Aktienpreise. Ein KGV von 20 für eine Langweileraktie ist bei Zins 8% etwas anderes als bei Zins 2%. Was sagst du zu der Idee?

  74. KievKiev

    @ 42sucht21

    Ich bin gerade etwas beschäftigt, daher dauert es manchmal mit Antworten. Spielraum in der Arbeitszeitgestaltung erwarte ich eher bei den kleineren Firmen. Das habe ich auch so kennengelernt. Mein Einblick in verschiedene Firmen durch Bewerbungen ist natürlich sehr gering und ich habe auch nicht vor dies zu ändern. Aus meiner Sicht liegt es daran, dass kleinere Firmen finanziell nicht mit den großen mithalten können. So spielen sie ihre Stärken mit Flexibilität aus. Schließlich bestehen sie so auch auf ihrem Arbeitsfeld. Das muss natürlich nicht bei allen der Fall sein und es kommt natürlich stark auf die Tätigkeit und Rolle im Team usw. an.

    In meinem Fall geht es auch nur um eine gute Vereinbarkeit zwischen Arbeit und Privatleben. Da hängt auch der Arbeitsweg ab und gegebenfalls Kernzeiten. Aus meiner Sicht ist die vorgeschlagene Arbeitszeit eines künftigen Mitarbeiters durchaus interessant. Ich habe mir schließlich genau Gedanken gemacht, wie ich am besten langfristig für die spezielle Firma arbeiten kann. Natürlich gibt es manchmal nicht bedachte Punkte. Die werden in den Gesprächen auch benannt und im Anschluss habe ich dann überlegt wie ich die Stelle am besten für alle ausfüllen kann.

    Die großen Firmen haben bei mir einen IG Metall Tarifvertrag. Nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit hätte ich eh einen Anspruch auf freie Arbeitszeitgestaltung in einem größeren Rahmen als von mir angedacht. Ich habe damit auch Erfahrung und kann Slowroller bestätigen. Das nutzt kaum jemand. In meiner jetzigen Firma liegt es auch nicht an Angst. Folglich ist eine Reduktion der Arbeitszeit um 3-5h nicht unbedingt ein Privileg. Es wird schließlich entsprechend weniger gezahlt und in der Theorie könnten es alle Kollegen von mir machen. Es macht aber keiner, da Konsum (1M Eigenheim ist auch Konsum) einen Preis mit sich führt…

    Meine Frau arbeitet beispielsweise auf Basis eines 28h Vertrages. Sie dürfte ihn jederzeit auf 40h erhöhen und würde entsprechend mehr verdienen. Das ist aktuell aber überhaupt nicht möglich. Wir könnten die Kinder ganztags in die Schule schicken (alles theoretische Annahmen mit geregeltem Corona), aber das möchten wir nicht. Da sie unter anderem ein sehr wichtiges und großes Projekt leitet arbeitet sie manchmal 40h die Woche und mehr. Das ist nur mit viel Heimarbeit über den Tag verteilt möglich. Das war bereits vor Corona der Fall. Meine Frau arbeitet in ihrer Zeit sehr effizient und ist natürlich immer daran interessiert Prozesse zu beschleunigen. Wann macht es beispielsweise Sinn welchen Mitarbeiter ins Projekt zu holen (Einarbeit vs. Output). Schließlich möchte sie aus hohem Eigeninteresse die Überstunden nicht machen.

    Falls ein junger Mitarbeiter beispielsweise 3h weniger arbeiten und verdienen möchte, sehe ich das auch nicht kritisch. Was ist daran schlimm wenn er beispielsweise zwei mal eine erweiterte Mittagspause nimmt und 10km joggt. Die Pause plant er natürlich so ein, dass sie nicht mit wichtigen Meetings kollidiert. Es ist natürlich richtig, dass es irgendwann Probleme gibt wenn alle kommen und gehen wann sie möchten. Das wird aber nie der Fall sein. Der Mitarbeiter arbeitet nach dem Joggen vermutlich besser und überdenkt in seiner Freizeit vielleicht auch mal ein Problem mit einer anderen Sichtweise. In meiner Position wird in einem Maße auch erwartet etwas zu überdenken, neue Wege zu gehen usw. Diese Tätigkeiten sind nicht so einfach zeitlich taktbar wie Routineaufgaben. Die besten Ideen hat man meist eh zu Hause und setzt sie dann bei der Arbeit um. Bei größeren Entscheidungen ist es oft ratsam eine Nacht darüber zu schlafen. Das hat durchaus einen Sinn.

    @ Fit und Gesund

    In meiner alten Firma wurden Jubiläen gefeiert und Mitarbeiter mit einem kleinen Fest in den Ruhestand entlassen. Die Abschiedsfeier hat der Mitarbeiter selbst bezahlt, aber es gab je nach Betriebszugehörigkeit auch kleine Geschenke. Diese sind eher symbolisch zu betrachten, aber es war ein schöner Anlass. Davon ist nicht mehr viel übrig geblieben. Corona hat den verbliebenen kleinen Rest ebenfalls weggenommen. Das ist unter anderem ein Grund gewesen überhaupt eine andere Stelle in Betracht zu ziehen. Die Leitsätze haben sich mit den Jahren verändert. Der Shareholder steht heute an erster Stelle. Danach kommt eigentlich nichts.

    Deinen Pedelec Kauf wirst Du sicher nicht bereuen. Je nach Modell wird es Deinen Ausflugsumkreis signifikant erweitern. Außerdem kannst Du damit immer den schöneren als den kürzeren Weg nehmen. Ich hätte vermutlich an Deiner Stelle die Zeit anstatt das Geld genommen. Ich führe hier kein Buch, aber Du solltest sehr gut abgesichert sein. Da sehe ich überhaupt keine finanzielle Einschränkung bei der Zeitwahl. Wie auch immer. Ich wünsche Dir schöne Ausflüge und Zeit bei gutem Wetter für einen kleinen Abstecher auf einen Kaffee an einem See.

     

  75. AvatarRüdiger

    @Free: Ein KGV von 20 für eine Langweileraktie ist bei Zins 8% etwas anderes als bei Zins 2%. Was sagst du zu der Idee?

    Ich bin zwar nicht -M, aber ich bin mal so dreist und antworte dir trotzdem. Ich sehe das ebenso. Prof. Shiller (der Erfinder des Shiller-KGV) nach seinen neuesten Erkenntnissen übrigens auch. Das hat ihm neulich hier schon ein gewisses Maß an Hohn und Spott eingebracht  😉

     

  76. Avatar-M

    @Freelancer

    Unbestritten ist Kimberly ein Langweiler und einer der solidesten Unternehmen der Erde. Zum sammeln ok, zum wohlhabend werden würde ich trotzdem andere sammeln 🙂

     

    @Graham

    Auf jeden Fall hat der Zins Auswirkungen auf die allgemeinen Bewertungen. Ich versuche mich kurz zu fassen und möchte nicht alles im Detail hier schreiben, da es dem Rahmen sprengt. Da du dich gut auskennst kannst du bestimmt folgen.

     

    Zinsen bestimmen den Marktwert von Firmen – den Zins kann ich nicht ändern, muss ihn hinnehmen

    Das Risiko bleibt: steigt der Zins- fallen die Bewertungen der Unternehmen

    Mein investiertes Geld ist auf einmal die Hälfte wert, nur weil die Zinsen steigen respektive die Bewertungen fallen (sagen wir auf den median).

    Ich habe Respekt davor.

    Ich bewerte die Unternehmen nach den Gewinnen und Wachstum , zinse das alles ab. Im Endeffekt auch eine niedrige PEG die ich haben will.

    Es kommen aktuell viel niedrigere Ergebnisse raus, bei denen ich kaufen würde, da die Zinsen gering sind und die Firmen dadurch teurer sind.

    Alles in allem blende ich die Zinsen aus, da ich die nicht beeinflussen kann. Ich kaufe, wenn der Preis stimmt unabhängig von Markt und Zins.

    Aktuell leider keine gute Zeit für mich, aber manchmal findet sich was wir Alibaba und vor kurzem Fresenius (bei denen ich dumm war nicht gekauft zu haben bei 31€ nir weil ich 29,xx haben wollte)

     

    @Rüdiger

    Es ging darum, dass in der Euphorie irgendwie immer Bewertungen egal sind 🙂 Ich habe mich selbst gewundert, dass shiller sein System überdenkt. Vlt ein Fehler, aber das kann ich nicht einschätzen.

    -M

  77. AvatarSlowroller

    @-M

    Ist es denn wirklich sinnvoll einen Preis ohne Blick auf den Markt zu bewerten? Zum Markt gehört doch dementsprechend auch das Anleihe- und Zinsumfeld. Bei 75% Cash liegt eine Menge Potential brach – meinst du, dass du das aufholen kannst, wenn dann vielleicht mal “deine” Preise auftauchen? Wir hätten hier schon 2018 einige, denen es damals zu teuer war. Wenn sie die wenigen Tage im März 20 nicht punktgenau erwischt haben, schauen sie immer noch zu.

    Interessant aber definitiv, dass du bei deinem Plan bleibst. Ich schau dir gespannt zu. 🙂

    Ich hatte in meinem recht langweiligen Depot inklusive Barmitteln einen IZF von 10%. Das ist nicht übertragend aber durchaus ok für mich.

  78. AvatarRalf

    @-M: Mehr Mut für Kaufentscheidungen an der Börse! Ich bin auch eher tendenziell vorsichtiger unterwegs. Aber die Geldpolitik wird auch 2021 für steigende Kurse sorgen (mit Rücksetzern). Bei Einbrüchen den idealen Kaufpunkt zu erwischen, klappt meist eh nicht. Und Zeit zum ständigen schauen braucht es dann auch. Als Absicherung können ja z.B. Put-Papiere dienen um die Psyche bei fallenden Kursen etwas zu beruhigen.

    @Aktien: Gibt es aus eurer Sicht derzeit besonders interessante Kaufkandidaten (Bewertung etc.)? Ich beobachte Reckitt Benckiser und Procter Gamble, also eher Langweiler.

  79. AvatarNico Meier

    @-M

    Den genauen Tiefpunkt beim Aktienkauf zu erwischen ist sehr schwierig und wie gut der Kauf wirklich war sieht man erst im Rückspiegel. Mir gelingt sowas auch nur selten Swiss RE am 23. März 2020 zu 56 Franken war fast perfekt. Aber bei diesen Kauf habe ich danach lange gegrübelt obs wohl nicht weiter runter gehen würde. Zusätzlich war unser Sohn da gerade 2 Wochen alt.

  80. AvatarSlowroller

    @Ralf

    Ich hab derzeit nicht so wirklich viele neue Kandidaten. Ich fange grad an mir AT&T anzuschauen – da gibt’s ja einige aktuelle Meinungsbeiträge dazu. Ich habe allerdings auch eine gute Position Telekom als Langweileraktie – bin mir nicht sicher ob ich noch eine ähnliche Position benötige.

    Ich hätte gerne noch einen Konsumgüterproduzenten, da bin ich noch zu blank. Darf gerne ein Dickschiff sein. Auf wen setzt ihr dort?

  81. AvatarFit und Gesund

    @Tim Schäfer,

    ich bin heilfroh bin ich nun “halb” geimpft, dass mich so eine Pandemie noch kurz vor der Rente treffen würde hätte ich niemals geglaubt, aber ich bin nun hoffnungsfroher als auch schon. Im Moment sinken unsere Fallzahlen, jetzt operieren sie die Menschen die auf ihre OP warten mussten weil es keine freien Intensivbetten mehr gab.

     

    @Wolke,

    wer bei uns die erste Impfung hatte, für den wurde auch Impfstoff für die zweite Dosis reserviert, fast Alle haben sich hier impfen lassen, man musste sich aber aktiv und selber drum kümmern, es wurde kein bisschen Druck ausgeübt, Diejenigen die es versaubeutelt hatten, für die ist jetzt auch kein Impfstoff mehr übrig, schade.

     

    @Kiev,

    ich gratuliere Dir zum neuen Job, Du machst das schon richtig und Du bist auf dem besten Weg in einen sorgenfreien Ruhestand. E’Bike lass ich mir Zeit, ich kann mir so ein Ding auch ohne Dienstaltersgeschenk kaufen, ich wollte nur was haben wo ich dann immer mit Freude an die Pensionierung denken konnte. Bisschen was drauflegen muss ich evtl. noch, denn für 4300 CHF könnte es knapp werden, ich brauche dann noch einen superguten Helm dazu.

    Ganz als Ferien wollte ich das Dienstaltersgeschenk nicht, ich habe ja bald für immer Ferien. Und ganz als Geld auch nicht, ich bin schon ziemlich müde, ich hatte ja mein Arbeitspensum aufgestockt während der Pandemie. Also Halb/Halb passt für mich.

    Und jeder fragt mich “was wirst Du dann machen?” Du kannst doch nicht einfach aufhören zu arbeiten! Kommt Zeit, kommt Rat, erstmal muss ich mich ein wenig sortieren.

     

  82. AvatarRüdiger

    @Tiefpunkte:

    Im Frühjahr letzten Jahres waren einige interessante Aktien zu guten Kursen zu bekommen. Ich habe – neben anderen – Amazon zu 1580 und Adaptive Biotechnologies zu knapp über 17 eingekauft. Waren das die Tiefpunkte? Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht. Ich bin recht glücklich mit meiner damaligen Auswahl und ihrer Kursentwicklung, kein “Fehlgriff” dabei. Ja, natürlich, einige potentiellen Kaufkandidaten sind mir auch durch die Finger geglitten, weil ich dort wohl zu gierig war und zu lange auf noch bessere Kurse gewartet habe.

     

  83. Avatar-M

    @Slowroller

    Ja, das Potential liegt bereit. Ich kaufe auch am ATH, wenn 1 Unternehmen dann mir preislich gefällt.

     

    Ich war im März unter den Käufern, habe gerade angefangen und hätte in den kommenden Wochen mich voll geladen, der Zeitpunkt mit attraktiven Kursen war mir nur zu kurz.

     

    Fand aber 6% Rendite mit 75% Cash nicht übel. Im Aktienbestand war zusätzlich eine KHC dabei die das ganze noch gedrückt hat. Natürlich wäre es besser gewesen wenn ich all in gewesen wäre.

     

    @Nico

    Den Tiefpunkt will ich nicht, ich Time nicht. Ich kaufe wenn mir der Preis gefällt für das was das Unternehmen leistet.

     

    @Ralf

    Der Mut fehlt mir glaube ich auch nicht. Ich könnte evtl aggressiver vorgehen, wenn ein kaufkurs erreicht wird. Fresenius, Alibaba hätte ich gleich mehr kaufen können. Obwohl Alibaba mit nun 5% im Depotanteil ordentlich vertreten ist.

     

  84. AvatarWolke

    @Fit und Gesund

    Die zweite Dosis ist frühestens nach 21 Tagen fällig. Da Pfizer plözlich weniger liefert, könnte zu wenig Impfstoff vorhanden sein.

  85. AvatarClaus

    @ Freelancer Sebastian

     

    Du bist auf einem guten Weg, hast bei der Anlage die richtigen Gedanken und noch viel Zeit. Behälst Du diesen Weg bei, wird es sich unter “normalen Umständen” nicht vermeiden lassen, dass Du im Rentenalter “sehr wohlhabend” sein wirst (im Grunde ja bereits heute…).

     

    Im letzten Jahr war mein Depot mit -10% nicht erfolgreich. Die Gründe sind für mich klar, ich habe einige Fehler gemacht. Meine gute Diversifikation im Energiesektor habe ich vor ca. 3 Jahren bewußt aufgegeben. Nach reiflicher Überlegung habe ich alle Aktien in diesem Bereich verkauft und Shell auf 15% meines damaligen Depotanteils aufgestockt.

     

    Das hat sich bis zum letzten Jahr auch gut bewährt. Mein Energiesektor war mit Shell normal gewichtet, 15%. Die Dividenden kamen pünklich und der Kurs war im Bereich 23-28€ stabil. Dann kam Corona und danach noch Saudi-Arabien. Das hat in der Spitze ca. 70k € Minus gebracht, nur bei Shell. Dieses Minus ist zwar bis auf unter 20k zurückgegangen, bremst mein Depot aber noch immer etwas aus.

     

    Zusätzlich waren die Tabakwerte sehr schwach, der Rest lief mit dem Markt.

     

    Da ich bereits im Januar letztes Jahr mit einer Korrektur gerechnet habe, hielt ich 5% Cash, um zukaufen zu können. Das habe ich dann auch getan, leider 1-2 Wochen zu früh, so dass auch diese Käufe das Depot 2020 noch nicht so richtig nach vorne gebracht haben.

     

    2021 könnte es anders laufen, aber der Weg ist noch lang. Bisher sind +5% erreicht und es liegt wieder Cash bereit, falls es zu deutlichen Korrekturen kommt. Mit fast 8% ist der Cash-Anteil für mich ungewöhlich hoch, normal habe ich nur 1-2%. Am liebsten bin ich voll investiert, sammle meine Dividenden und stocke mit diesen bei Gelegenheiten auf oder kaufe eine neue Position.

     

    Mit der Dividendenentwicklung in 2020 bin ich sehr zufrieden, trotz Shell. 90% meiner Werte haben die Dividende gesteigert, so dass ich im Jahresverlauf sogar 6,8% mehr Netto-Dividende als 2019 hatte, 15.590 € nach Steuern. So kann es gerne weitergehen.

     

    Dieses Jahr sehe ich grundsätzlich positiv. Evtl. Kurseinbrüche sind für mich klare Kaufgelegenheiten. Der gute alte “Kosto” sagte mal sinngemäß:

     

    “So lange die beiden Faktoren GELD und PSYCHOLOGIE positiv sind, steigen die Kurse. Wird ein Faktor negativ, sinken die Kurse.” Momentan stimmen beide Faktoren…

     

    @ Fit und gesund

     

    Glückwunsch zur Impfung und Deinem baldigen Ruhestand!

     

    LG

  86. AvatarLejero

    Glaskugel:

    Ich bin im Moment äusserst vorsichtig geworden. Kaufe aktuell nicht mehr kontinuierlich zu und habe noch 25% Cash die ich parke. Die werden schrittweise verwendet bei Einbrüchen von > 10%. Kann sein das ich den Melt-up Boom mit den 25% verpasse, reicht mir aber auch dann mit 75% investiert zu sein. Das schlimmere Szenario wäre voll investiert und dann 50% Einbruch.

    Wir werden sehen was passiert, ich kann mit beiden Szenarien leben.

  87. AvatarFit und Gesund

    @Wolke,

    mit den 21 Tagen ist mir ja bekannt, bei uns haben sie aber Impfstoff zurückbehalten für Diejenigen die schon die erste Impfung hatten, mein zweiter Termin steht zwar fest, aber man weiss es auch nicht 100%, braucht nur was mit der Kühlung schiefgehen oder so ein Fläschen kaputtgehen und schon wird es eng. Insgesamt bin ich nicht so zufrieden dass die Impferei so schleppend vorangeht, sowohl in D als auch in der CH. Es ist mir klar dass das eine Riesenaktion ist, aber Israel macht es vor, es geht!

     

    @Claus,

    Danke 🙂   Dein Depot wird sich erholen, Du bist sehr geschickt mit der Aktienanlage. Und ist ja meine Rede, Cash zu haben wenn Kaufgelegenheiten winken, beschert einen viel ruhigeren Schlaf, dafür verzichte ich auch mal auf Rendite.

    Sowieso, ich habe eigentlich genug zum Leben und für bisschen Luxus reicht es allemal, ich kann mich zurücklehnen, ich habe die letzten 5 Jahre echt gespart, jetzt kann ich es mir dafür gut gehen lassen, ich habe keine wirklichen Erben, ich kann mir nun mehr gönnen. Es wird Dir ähnlich gehen.

  88. AvatarRalf

    @Glaskugel: Tendenziell können wir mit steigenden Kursen rechnen. Wo soll die Kohle sonst auch hin? Die Geldpolitik ist weiter locker, Immobilien sind sehr teuer und der Anleihenmarkt buaahh. Bei grundsätzlichen Bedenken zweigleisig fahren mit Cashrücklagen und Teilinvestments oder Sicherungsstrategien.

    @Corona: Ich empfehle Cystus zur Vorbeugung. Gibt es als Lutschtabletten (z.B. im Supermarkt oder Bahn einwerfen). Wird derzeit vom Fraunhofer Institut getestet und erste Laborversuche sind recht vielversprechend gegen Corona. Auch wenn große Studien wie bei vielen Mitteln noch ausstehen. Es handelt sich im eine Pflanze mit sehr starker antiviraler Wirkung aus dem Mittelmeerraum. Würde ich auch im Corona-Infektfall massiv einwerfen für einen milderen Verlauf. Wunder kann es sicher nicht bringen. Hat mir aber bei aufkommenden Infekten schon geholfen (kein Ausbruch des Infekts).

    https://www.heidelberg24.de/verbraucher/corona-heilmittel-cistus-zistose-bonbon-frauenhofer-institut-deutschland-virus-zr-90167423.html

     

     

  89. AvatarWolke

    @Fit und Gesund

    Ja, richtig. In meiner Region ist noch Impfstoff für 8 Tage vorhanden.

    Wenn keiner nachkommt, wird mein zweiter Impftermin Anfang Februar verschoben. Nicht so gut, weil über einer gewissen Toleranzgrenze die Wirkung nicht mehr garantiert ist.

  90. AvatarThorsten

    Viele sind erleichtert, die USA können mit Biden und Harris in eine gute Zukunft übergehen.  Das wird auch gut für die Börse sein. Dennoch hat eins meiner Modelle geraten den Anleihenanteil auf 52% zu erhöhen andere sind zu 62% oder 100% in Aktien investiert. “bullisch, aber auf der Hut” würde ich das nennen. Wer weiß , was schon alles in den Kursen eingepreist ist.

  91. AvatarThorsten

    Immobilien steigen weiter.

    Nein, es ist keine Blase, es sind die Faktoren

    Geldschwemme der EZB, Inflation, der begrenzte Boden, der gestiegene Quadratmeterbedarf (auch aktuell Arbeitszimmer, Kinderzimmer ) pro Person, gestiegene Treibstoffkosten, Landflucht , Migration, Erbschaften, niedrige Zinsen.

    5000€

    Es gibt derzeit keinen Faktor, der fallende Preise begünstigen würde. Wenn doch bitte kommentieren.

    Während Aktienmärkte bei Eintrübung kurzfristigmit Kursverlusten reagieren, tendieren Immobilien eher zu einer Stagnation. Keiner kann, will, muss unter Kaufpreis verkaufen. Es geht nicht mit Tastendruck, die Kompliziertheit des Kaufes/Verkaufes verhindert emotionale Entscheidungen.

     

  92. AvatarLejero

    @Ralf/Thorsten:

    No offense, aber wenn viele Hobby Investoren der Meinung sind, dass es nur steigen kann wegen Geldschwemme etc., dann war das in der Vergangenheit oft ein guter Contra-Indikator.

    Ich hab keine harten Gegenargumente, es schrillt einfach alles bei mir, das war im März/April nicht der Fall.

  93. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ -M

    Jep, der Booster im Depot kommt durch andere Aktien 🙂 .

    Deine Überlegungen zu den Zinsen kann ich nachvollziehen. Was aber wenn wir noch – sagen wir – 6 Jahre tiefe Zinsen sehen, die Inflation langsam in Gang kommt, damit Erlöse und Gewinne der Unternehmen stark steigen und die Kurse 100-200% mitgehen? Bis sich erhöhte Zinsen auf die Kurse auswirken, sehen wir selbst bei -50% die alten Kurse von heute nicht mehr wieder. Vielleicht steigen die Zinsen auch nur moderat und wir erleben keinen Einbruch, sondern viel Jahre mit nur 2-3% p.a. im Schnitt.

    Mir wäre es tatsächlich zu riskant, NICHT dabei zu sein. Dein Vorgehen, einen klaren Preis für den Einkauf festzulegen finde ich aber interessant.

    @ Slowroller

    Church & Dwight ist ganz passabel 🙂 . Habe es 2018 zu 40€ eingesammelt.

    Noch besser laufen Tractor Supply und Lowe´s . Andere Art von Konsum….. 😉

    @ Claus

    Ja, “wohlhabend” sind wir schon. Finanziell solide aufgestellt, ein glückliches Familienleben führend, keinerlei Sorgen und Nöte. Der Schneeball rollt. Aktuell bemerke ich mehr denn je, was der Zinseszins für Auswirkungen hat.

    Mit 50 werden wir wohl kürzer treten. Arbeiten macht aber Freude, das geben wir nicht so schnell auf. Aber wer weiß es schon. Freiheit ist etwas schönes. Die gesetzliche Rente wird unser Bonus zum Depotertrag werden 🙂 .

    Von dir durfte ich hier die letzten Jahre sehr viel lernen. Vielen Dank dafür.

    @ Lejero

    Die Diskussion um “voll investiert” finde ich immer interessant. Bemühen wir wieder den alten Kosto. Unser Vermögen an der Börse entsteht durch “Schmerzensgeld”. Erst kommen die Schmerzen (regelmäßige Börsenstürze), dann kommt das Geld.

    Die Statistiken sind eindeutig. Wer über 20,30,40 Jahre voll investiert ist, erzielt auch die langfristig höchste Rendite. Ist logisch. Ich finde es dabei völlig in Ordnung, die heftigen Stürze nicht in Gänze mitmachen zu wollen und dafür auf Rendite zu verzichten. Das muss man aber auch so klar verstehen. Man verzichtet auf Rendite. Timing klappt nicht.

    Die Minus 30% habe ich letztes Jahr im Vollen mitgenommen. Ich weiß noch, wie traurig ich war. Allerdings nicht wegen des Depotsturzes. Es läßt mich tatsächlich kalt. Schließlich bleibe ich Aktionär all meiner Unternehmen, die  – so ist der Gang der Dinge – nach dem Absturz wieder auferstehen.

    Nein, ich hätte so gerne den riesen Eimer für den Goldregen rausgestellt, hatte nur leider keinen (viel Cash). So ist das nun mal. Das ist auch der Preis für die höchste Rendite.

    Irgendwann ist es mir eingeleuchtet und beruhigt mich seit dem ungemein: Bei jedem Aufstieg, bei jedem beginnenden Boom bin ich exakt am Tiefpunkt zu 100% investiert. Besser kann man nicht dabei sein. Das läßt sich mit dieser Strategie nicht vermeiden. Und genau DAS ist der Turbo für den Vermögensaufbau. Viel schlauer als alle anderen muss man dabei gar nicht sein. Ich bin kein Magier der Märkte, sondern Normalo.

    Es mag einigen gelingen, vor dem Absturz draußen zu sein (und dabei schon auf den letzten Metern Rendite zu verschenken und die Steuern zu zahlen), nur den wenigesten gelingt dann aber zusätzlich der rechtzeitige Wiedereinstieg.

    Auch hier im Blog waren einige im März 2020 draußen. Sind sie wieder dabei? Oder warten sie ewig weiter? Das wäre mir viel zu riskant.

    Ich weiß also jetzt schon sicher, dass immer wieder Jahre kommen werden, in denen ich später auf dem Papier “Millionen verliere”. Das juckt mich nicht. Vielleicht braucht es dazu eine bestimmte Konstitution, ich weiß es nicht. Ich finde es einfach nur logisch. Zwei Seiten einer Medaille.

    Überreden möchte ich niemanden zu einem anderen Verhalten. Wir alle gehen unseren eigenen Weg, auf dem wir uns wohl fühlen. Das ist sehr wichtig.

  94. AvatarLejero

    @Freelancer:

    Alles richtig was du sagst, kann ich nach 25 Jahren Aktieninvestment bestätigen. Der entscheidende Punkt ist tatsächlich Risikomanagement vs. Rendite. Da ich extrem geleveragt bin (hauptsächlich in Immobilien) muss ich in Situationen wie jetzt sehr gut abwägen. Und so verzichte ich lieber auf Rendite wenn ich Gefahr in Verzug sehe, und habe dafür ein gutes Cash Polster für den Fall der Fälle. Wenn es nicht crasht habe ich etwas weniger Rendite, wenn doch Crash bricht es mir nicht das Genick.

     

  95. Avatar-M

    Freelancer

    Danke für deine Gedanken. Tatsächlich habe ich ein wenig das FOMO Gefühl, da die Weltbörsen gestiegen sind wie sonst was. Ich wäre kein Mensch, wenn mir das total egal wäre, ob ich investiert bin oder nicht.

    Tatsächlich würde ich mich wohler fühlen alles investiert zu haben. Es wird peu a peu Chancen geben. Ich gebe mich aber einfach nicht zufrieden mit paar % Rendite. Die Zeit dafür ist halt denkbar blöd.

    Ich bin aber zuversichtlich in der Zukunft gute Entscheidungen treffen zu können, ob ich dann alles aufholen werde was ich bis dahin vlt verpasse, weiß ich nicht bzw. sehe ich dann im IZF nachträglich 🙂

    Ich weiß nur, dass wenn ich >10% p.a. erreiche einiges zusammenkommen wird. Aktuell 6% p.a. seit ich mich kontrolliere ist darunter, jedoch halt mit 50%-75% Cash.

    Stumpfsinnig, “hätte hätte” gerechnet, hätte ich mein Ziel bisher erreicht, wenn ich alles investiert hätte. (Viele hätte hätte in der “hätte Berechnung”) <—- Selbstironie natürlich der letzte Satz 😉

    In der Realität war ich schwach bisher, dass muss ich mir ankreiden. Ich weiß aber wo ich hin möchte (95-100% in Unternehmen zu investieren) und bin überzeugt es zu schaffen.

    -M

  96. AvatarRüdiger

    Die Minus 30% habe ich letztes Jahr im Vollen mitgenommen.

    Ging mir grundsätzlich auch so, ich hatte aber etwas Cash, das investiert werden wollte. Was tun? Die letzten Käufe (Mastercard und Visa) verbilligen? Oder die ewig fußkranken 3M, Iron Mountain, Fresenius, Unilever aufstocken und meine Enttäuschung mit Dividenden ruhig stellen? Neue Unternehmen zukaufen? Ich habe mich für letzteres Entschieden. Mastercard und Visa pendeln um den Einstiegskurs, die Fußkranken sind immer noch fußkrank, die neuen Werte haben sich viel besser entwickelt als erhofft. Wie geht es weiter? Mastercard und Visa traue ich für die Zukunft noch einiges zu, die CEOs der Fußkranken sollten sich langsam etwas einfallen lassen, sonst fliegen sie und ihre Bruchbuden raus aus meiner kleinen Holding, die Freudenbringer werden gehalten und dürfen sich weiter entwickeln.

     

  97. Avatarsammy

    @M

    Es ist nicht schlecht einen gewissen Cashanteil zu haben, “es glättet den Buchwert” wie unser Thorsti so schön zu sagen pflegt. Ausserdem lässt es ruhiger schlafen und schützt vor unvorhergesehenen Notfällen.

    Du gibst dich mit ein paar % nicht zufrieden? Dann brauchst du mehr Risiko ich empfehle dir in bitcoin zu gehen dort bekommst du deine >10% bestimmt 😉

    Mir persönlich reichen “ein paar Prozent” Zuwachs, es kommt eben immer auf die Höhe des Gesamtvermögens an.

  98. AvatarThorsten

    @Rüdiger “fußkranke Aktien” herrlich. Bitte als Kategorie neben den “Turnaroundkandidaten” aufschreiben. Letztere sind ja schon in der Reha. 😉

  99. Avatar-M

    @Sammy

    6% p.a. ist nicht übel, versteh mich nicht falsch – ich kann es aber besser. Risiken eingehen, um womöglich alles zu verlieren macht keinen Sinn.

    Ich würde ein “verdoppeln” oder “alles weg” ausschlagen, selbst wenn ich zu 90% gewinnen würde natürlich als Prämisse: komplettes Vermögen setzen.

    Ich denke einige würden das durch ziehen…ich nicht.

     

    Mit klugen Entscheidungen in der Summe werde ich erfolgreich sein. Die Vola ist mir egal, Glättung stört mich auch nicht. Immo wird ja auch abgezahlt und ich fahre so zweigleisig.

    -M

  100. AvatarClaus

    @ Fit und Gesund

     

    Ja, geht mir ähnlich. Keine Erben, Cash und Depot sollten bequem “bis zum Ende” reichen, wenn nicht etwas “ganz Schlimmes” kommt. Falls doch, wird es aber uns allen sehr schlecht gehen…

     

    Sich mal was gönnen zu können ist eine feine Sache, gespart haben wir ja lange genug. Wenn ich manchmal höre, für welchen Klimbim manche Leute Raten abbezahlen müssen… nein danke. Ist nicht meine Welt. Brauche ich etwas, informiere ich mich, was es so gibt, kaufe Qualität (wie bei den Aktien…) und zahle bar.

     

    Gerade hat es wohl wieder einmal der “Defektteufel” auf mich abgesehen. Letzte Woche streikte die Autobatterie, diese Woche macht der Fernseher Ärger. Ich sehe es aber stets positiv: Wenn es so weitergeht ist bald alles erneuert und wieder auf dem neuesten Stand (nur ich leider nicht…), Cash sei Dank…

     

    LG und auf ein hoffentlich richtig gutes Jahr

  101. AvatarRüdiger

    Ich würde ein “verdoppeln” oder “alles weg” ausschlagen, selbst wenn ich zu 90% gewinnen würde natürlich als Prämisse: komplettes Vermögen setzen.

     

    Das wäre auch absolut nicht mein Ding, eine solche Zockerei, egal wie gut die Chancen stehen. Würde mir tief im Innersten widerstreben, denn ich trage Verantwortung. Für mich selbst (Kosten durch Krankheit, Pflege, …) und für meine Frau.

     

  102. Der BaumDer Baum

    Wenn es um die Möglichkeit geht den Markt zu schlagen, würde ich als Einzelaktieninvestor versuchen mir die Wissenschaft zum Freund zu machen:

    – Je kleiner das Unternehmen, desto höhere Rendite,

    – Je günstiger das Unternehmen, je höher die Rendite,

    – Aktien mit Momentum laufen besser,

    – Aktien mit höherer Rentabilität, sind besser,

    – Geringere Volatilität bringt höhere Rendite.

    Gute Quelle: David Blitz, Guido Baltussen, PIM Van Vliet

    Wenn man also auf Einzelaktien setzt die groß, teuer, Unrentabel und Volatil sind, verringert man seine Chancen auf eine überdurchschnittliche Rendite aus meiner Sicht erheblich. Dann kann man auch in ETFs gehen.

    Grüße Baum

     

     

     

  103. AvatarRüdiger

    Was mich immer ein wenig wundert, dass bei Überlegung für Investitionen so wenig auf deutlich erkennbare Trends geachtet wird:

    Bargeldloses Zahlen (Mastercard, Visa, Paypal, Square), Konsumismus (Amazon, Etsy, Pinterest), Sport (Adidas, Nike, Puma, Lululemon), Langeweile (Netflix, Disney), Soziale Medien (Facebook, Twitter), … und etliche andere. Stattdessen wird immer gegessen, getrunken, gewaschen, … und Windeln gebraucht  😉

     

  104. Der BaumDer Baum

    Ich achte da schon drauf, aber die klassischen Großen in den Branchen sind meist halt zu teuer.

    Deswegen muss, ich zumindest, ausweichen auf kleinere, unbekanntere Unternehmen. Teilweise auch bessere.

    bspw.:

    Anstatt Nestlé, Unilever usw. (wobei da noch andere Punkte dagegen sprechen) lieber Tyson Foods.

    Anstatt Amazon und Co., lieber Intel.

    Da sehe ich persönlich bessere langfristige Chancen. Wenn auch vllt. mehr Risiken.

    Grüße Baum

     

  105. Avatarsammy

    @Claus

    Letzte Woche streikte die Autobatterie, diese Woche macht der Fernseher Ärger”

    Bei über 15.000€ Nettodividende wirst du doch wohl nicht wegen solch lächerlichen Beträgen rum heulen!

  106. Avatar-M

    @Rüdiger

    Bargeldloses bezahlen ist für mich auch DER Trend.

    Würde mich mit MC, V, Apple, Alphabet, Alibaba und Paypal pudelwohl fühlen selbst wenn die große summen im Depot ausmachen. Zum guten Preis gekauft, versteht sich 😉

    4 davon fehlen noch.

    Andere Branchen die mehr und mehr wachsen gefallen mir auch

    Ich möchte mit Rückenwind investieren.

    -M

     

  107. Avatarsammy

    Bargeldloses bezahlen ist für mich auch DER Trend.”

    Videokassetten waren auch mal ein Trend..

    CDs waren auch mal ein Trend..

    Telefonkarten waren auch mal ein Trend..

    Es gab schon so viele Trends gähn. Trends kommen und gehen.

  108. AvatarRüdiger

    @-M:  Ich möchte mit Rückenwind investieren.

    Es wird nicht sehr viele geben, die das nicht möchten. Der Knackpunkt bei wachsenden Branchen/Trends ist halt der Preis. Wirklich gute Preise sieht man dafür eigentlich nie. Leider! So sehr ich langfristig davon überzeugt bin, zu viel bezahlen möchte ich nicht. Vielleicht war doch ein Schotte unter meinen Vorfahren  😉

     

  109. AvatarTobs

    @-M/Trend Bargeldloses Bezahlen:

    Und zwar bargeldloses Bezahlen nicht nur als reiner Selbstzweck, sondern auch als Grundlage für Plattformgeschäft um Netzwerkeffekte zu entfalten. Interessante Ausprägungen finden sich auch in Schwellenländern: Beispiel Mexiko. 80% der Bevölkerung dort hat kein Bankkonto, das muss man sich mal zu Gemüte führen. FEMSA, die Mischung aus Holding (20% Anheuser, Coca Cola Abfüllgesellschaft) und Supermarkt (OXXO) nutzt das, indem sie ein digital Payment einführen, das quasi wie ein Konto ist. Auf der Grundlage kann FEMSA dann auch E-Commerce aufbauen und gegen Mercado Libre antreten. Ein bisschen vergleichbar mit diesem Vorgehen ist Reliance in Indien, die ein Payment-Teil auf den Markt bringen. Oder Frontier-Markets mit Jumia, die Jumia Pay eingeführt haben und dessen Nutzerzahlen explodieren (und der Kurs erfreulicherweise gleich mit). Oder China/Luckin-Coffe, die bargeldlose Zahlung per App eingeführt haben und über Ihre Plattform auch E-Commerce machen. Das sind teilweise extreme Game Changer, wie eher einstmals konventionell aufgestellte Geschäftsmodell sich komplett weiterentwickeln zu Plattformgeschäften und durch damit entstehenden Netzwerk-Effekten plötzlich wieder ganz neues Wachstumspotential entwickeln.

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