Börse erreicht alarmierende Höhe. So bereite ich mich auf den Crash vor

Die Euphorie rund um die KI erinnert an den Neuen Markt und die Dotcom-Blase, die im März 2000 geplatzt ist. Wie lange die aktuelle Börsenparty weitergeht, kann niemand wissen. Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones glaubt, dass die Blase wie vor einem Vierteljahrhundert im März 2026 platzen wird.

Ein Warnsignal ist der sogenannte Buffett-Indikator, der misst, wie stark der Börsenmarkt das Volksprodukts abgedeckt. Zur Zeit stehen wir bei 220% in den USA, ein Rekordhoch. Weil diese Kennziffer so hoch ist, hat Warren Buffett seine Aktienbeteiligungen reduziert und stattdessen massiv Cash aufgebaut. Das Geld hat er in Staatsanleihen gesteckt, diese geben ihm mehr Sicherheit als der überbewertete Aktienmarkt. Dennoch hält das Finanzgenie nach wie vor jeder Menge Aktien.

So schütze ich mich vor einem Crash

Ich behalte 99% meines Depots. Ich sitze die nächste Krise aus. Was schützt mich?

  • Ich besitze viele langweilige Konzerne wie Berkshire Hathaway, Chevron, Exxon Mobil, P&G, J&J, Eon, Boeing, Bank of America, Citi, Deutsche Bank, Wells Fargo, Allianz, die alles andere als überteuert erscheinen. Sie zahlen fast alle regelmässig Dividenden und geben mir auch in schweren Zeiten passive Geldflüsse. Selbst die Eierfarm Cal-Maine befindet sich in meinem Depot. Oder der Motorenbauer Deutz – langweiliger geht es wohl kaum: Die Motoren landen in Traktoren und Baumaschinen. Ein anderes Beispiel aus meinem Depot ist der Gebrauchtwagenhändler Carmax.
  • Ich habe mein Depot nicht beliehen – insofern droht kein Margin Call im Falle eines Crashs oder Rücksetzers.
  • Keinerlei Optionspapiere oder exotische Finanzprodukte befinden sich in meinem Depot. Es gibt für mich nur stinknormale Aktien oder Standard-ETFs. Punkt. Schluss.
  • Extrem spekulative und gehypte Aktien meide ich. Nicht überall muss ich dabei sein: Ich habe keine Bitcoin oder andere Kryptos.
  • Meine laufenden Kosten halten sich in Grenzen. Ich habe keine Putzfrau oder Gärtner – noch nicht mal ein Auto. Ich habe so gut wie keine Abos und lebe alles in allem ziemlich bescheiden. Ich bevorzuge Second-Hand-Möbel und -Kleidung. Meinen Umzug habe ich kürzlich selbst organisiert mit Freunden. Ich besitze wenige Dinge. Statt Plunder kaufe ich lieber Aktien, die ich nie mehr hergeben möchte.
  • Ja, ich besitze auch Tech-Aktien, diese sind aber etabliert und seit Jahren bzw. Dekaden in meinem Depot. Etwa Netflix, Microsoft, Amazon, Alphabet und Apple. Diese Compounder lasse ich laufen. Sollten sie stark nachgeben, werde ich nachkaufen. Ich handhabe das so wie der legendäre Investor Phil Fisher, der seine Wachstumsaktien auch ewig behielt. Buffett hat von ihm sehr viel abgeschaut.

Gestern habe ich meine Wohnung an der Wall Street verkauft und ein neues Apartment habe ich schon gefunden. Dazu bald mehr auf YouTube. Ich freue mich schon auf die Baader Trading Days in München Ende Oktober. Ich hoffe, ich sehe etliche Fowllower dort. An beiden Tagen halte ich einen Vortrag.

Hier kannst du meine Wall Street Wohnung sehen, die ich nach 15 Jahren verkauft habe:

3.3 7 Bewertungen
Artikel-Bewertung

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

77 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Ralf
1 Monat zuvor

Rücksetzer werden kommen. Geduld ist ein guter Ratgeber. Mehr Sorgen bereitet mir der wirtschaftliche Zustand von D. Das BIP pro Kopf in Deutschland liegt nur knapp über dem von Mississippi, dem wirtschaftlich schwächsten US-Bundesstaat. Gleichzeitig hohe Abgabenlast.

Info
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

Auf dem Papier gebe ich Dir recht mit der hohen Abgabenlast.

Ich kann den Vorwurf der hohen Steuerlast leider nicht mehr hören.
Wir Bürger (und damit auch Gewerkschaften, Sozialverbände, Medien und andere Meinungsmacher) sind doch für die hohen Steuern verantwortlich. Wir fordern immer mehr, weil uns angeblich dies und das „zusteht“.

Der Staat muss erst mal Geld einnehmen, damit er es postwendend an uns zurückgeben kann. Wir in DE erhalten z.B.:

  • Kostenlose Bildungseinrichtungen (Schulen, Unis und FH’s)
  • Zusätzlich zur kostenlosen Bildungseinrichtung auch noch BAFÖG
  • Wohngeld, Kindergeld, Zuschuss für Klassenreisen
  • Infrrastruktur und Mobilität wie z.B. Deutschland-Ticket, Autobahnen ohne Maut (nur ca. 150 Euro KFZ-Steuer pauschal pro Jahr), Pendlerpauschale, Reduzierter Steuersatz bei Diesel-Sprit, geteerte Straßen überall.
  • Strominfrastruktur (teure unterirdische Überlandkabel, Strom aus der Steckdose 24/7)
  • Staatliche Erwerbsminderungsrente, Altersrente, Lohnfortzahlung bei Langzeitkranken über die Rentenkasse, regelmäßige Kuren über Jahre hinweg („Sonderurlaub“) finanziert durch die Rentenkasse (ich meine damit nicht die Kur nach Ersterkrankung, die ist zwingend notwendig!)
  • usw.

Finde erst mal ein Staat, der uns Menschen ein so bequemes Leben ermöglicht.

In Amerika zahlt man wohl weniger Steuern, dafür muss man für Uni, Medizin etc. deutlich mehr zahlen und unter dem Strich ist der Durchnittsamerikaner nicht wohlhabender als ein Deutscher.

Eine geringere Steuerbelastung findet man z.B. in afrikanischen und asiatischen Ländern. Seltsam, dass der normale Sachbearbeter, oder Installateur, Kommunal-Beamte in DE noch nicht nach Kamerun oder Myanmar ausgewandert ist, um „seiner Famile eine bessere Zukunft zu bieten“. Derjenige weiss wohl warum…

Slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Info

Dazu kommt eine umfassende Gesundheitsvorsorge für jeden. Was das wert ist, können wir innerhalb unserer Zentraleuropäischen Bubble garnicht mehr ermessen.

Nichts desto trotz muss man die Gelder natürlich richtig allokieren.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Info

Wir haben so hohe Ausgaben, wegen der demographischen Entwicklung und weil es einfacher ist anonymes Geld aus einem Topf auszugeben als Reformen umzusetzen. Politisch bekommt man immer eher einen Konsens wenn man Geld gibt als wenn eine Gruppe mit weniger Geld auskommen muss. Die Ziele und Ansprüche werden immer weiter ausdifferenziert und alles bekommt Budgets. Es ist leider auch so, dass laute Interessen (zB sexuelle Identität) mehr Budget erhalten als leise Interessen (zB Menschen mit Einschränkungen) weil sie in den Medien besser funktionieren. So funktionieren Mehrheiten in der modernen Mehrparteiendemokratie.

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  I want to believe

In anderen Industrienationen neben uns haben eine ähnliche Demographie und noch wesentlich bessere finanzielle Voraussetzungen. Das sieht man z.B. an unserer Rente.Die ist verglichen mit dem EU Ausland lächerlich gering. Wir haben sicherlich AUCH ein demographisches Problem, allen voran aber ein Ausgabenproblem. Wir geben unsinnig viel Geld für Dinge aus, die momentan in dieser wirtschaftlichen Situation keine Relevanz hat.
In jedem Flugzeug lernt man, erst setzt man sich selbst die Maske auf bevor man anderen helfen kann. Die Politik möchte ja auch gerne den Elephanten im Raum nicht nennen. Die massive illegale Einwanderung in unser Land sprengt uns grade die Krankenkassen. Ich habe im Freundeskreis 2 Ärzte…was die einem alles erzählen…

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Daniel

In anderen Industrienationen neben uns haben eine ähnliche Demographie und noch wesentlich bessere finanzielle Voraussetzungen.

Welche Industrienationen meinst du? Italien, Frankreich, UK, Spanien, Portugal, Belgien, USA sind alle deutlich höher verschuldet als Deutschland. Von den fiskalischen Voraussetzungen her sind wir noch gut dran – deshalb ist die aktuelle Neuverschuldung aká „Sondervermögen“ überhaupt erst möglich.

Das sieht man z.B. an unserer Rente. Die ist verglichen mit dem EU Ausland lächerlich gering.

In einem Umlagesystem wird mehr oder weniger das ausgeschüttet was eingenommen wird. Dazu kommen Steuerzuschüsse. Da es in Deutschland keinen (direkten) Sozialfaktor auf die Rentenauszahlungen gibt, ist das System transparent. Ansetzen könnte man Reha- und EU-Leistungen, aber das würde man anderer Stelle wiederum bereuen.
Um das mal faktenbasierter darzustellen: Deutschland liegt man seinen Ausgaben für Rentenzahlung bei ~10% am BiP. Damit liegt man deutlich unter den „guten Rentenzahlern“ wie Frankreich, Italien und Österreich und insgesamt auch unter dem europäischen Durchschnitt.
Ich würde also nicht sagen, dass man hier am Beispiel der Rente bessere Vorraussetzungen sehen kann.

Wir haben sicherlich AUCH ein demographisches Problem, allen voran aber ein Ausgabenproblem. Wir geben unsinnig viel Geld für Dinge aus, die momentan in dieser wirtschaftlichen Situation keine Relevanz hat.

Welche Ausgaben haben denn wirtschaftliche Relevanz bzw. muss jede Ausgabe wirtschaftliche Relevanz haben? Nehmen wir mal ein Lieblingsbeispiel von Merz & Söder: Das Bürgergeld können wir uns nicht mehr leisten weil es immer teurer wird. Schaut man ins Detail merkt man, dass das schlicht Polemik ist. In den letzten 10 Jahren ist der Anteil vom Bürgergeld am BiP von 14% auf 10% und der Anteil am Haushalt von 1,4% auf 1,1% gesunken. Wir geben derzeit also deutlich weniger für Bürgergeld (wie auch immer das grade heißt) aus, als in den letzten Jahren/Jahrzehnten.
Ich finde das „Fördern und Fordern“ gut und sehe auch die akutellen Reformen als teilweise durchaus sinnvoll an – allerdings ist es eher Symbolpolitik (die auch wichtig sein kann um gefühlte Gerechtigkeit zu befriedigen)

In jedem Flugzeug lernt man, erst setzt man sich selbst die Maske auf bevor man anderen helfen kann. Die Politik möchte ja auch gerne den Elephanten im Raum nicht nennen. Die massive illegale Einwanderung in unser Land sprengt uns grade die Krankenkassen. Ich habe im Freundeskreis 2 Ärzte…was die einem alles erzählen…

Wieso wird das nicht genannt? Nach 2015 wurde schon zeitnah begonnen gegenzusteuern. Die Ampel hat, öffentlich wirksam, ein Migrationspaket eingebracht und Merz hat hier mit der AFD zusammen abgestimmt und benennt diese Themen spätestens seit 2023 massiv – derzeit auch durchaus polemisch.

Die meisten Geflüchteten (aus welchen Gründen auch immer) sind erstmal übrigens keine „illegal Eingewanderten“. Asyl ist ein Grundrecht – das Problem ist, dass wir es nicht schaffen schnelle und zielorientierte Verfahren durchzuführen und dann auch die Betroffenen schnell zurückzuführen. Aber das möchte Herr Merz ja jetzt angehen, ich wünsche ihm viel Erfolg dabei.

Die massive illegale Einwanderung in unser Land sprengt uns grade die Krankenkassen. Ich habe im Freundeskreis 2 Ärzte…was die einem alles erzählen…

Die Krankenkassen werden nicht durch Einwanderer gesprengt sondern durch den Bund, der sich weigert die Kosten für Geflüchtete (aber auch Bürgergeldempfänger) adäquat zu übernehmen. Das nämlich wäre seine Aufgabe. Dadurch zahlen zum Großteil gesetzlich Versicherte die Zeche, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort auf  slowroller

@Slow

Ich denke die Quote, wie überproportional häufig der Durchschnittsdeutsche zum Arzt geht und wie häufig wir uns „krank“ schreiben lassen hat auch nichts mehr gemein mit dem „früheren, fleißigen Deutschen“,… bzw. wo wir noch in der Euro-Krise über die „faulen“ Griechen gelästert haben… ist seit Corona auch bei uns eine ganz andere Mentalität zur Arbeit entstanden…

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sparta

Das kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Finde es aber auch schwer 40mio Arbeitnehmer pauschal zu betrachten.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort auf  slowroller

@slow

Wir liegen laut Statistik im oberen Drittel bei Arztbesuchen & bei den Krankheitstagen sind wir mit 24,9 Tagen Spitzenreiter in Europa…

Finde persönliche Einschätzungen / Erfahrungen ungenauer & pauschaler als Statistiken (wenn ich sie nicht selber gefälscht habe! ;-)).

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Daniel

@Ich habe im Freundeskreis 2 Ärzte…
Ich war letztens im Krankenhaus. Die Mehrzahl der Ärzte, der Pfleger, der Getränkewägen- und der Bettenschieber waren sog. Ausländer.

Anton
1 Monat zuvor
Antwort auf  Info

Ich denke viele haben die Bequemlichkeit und Sozialleistungen gefordert. Wir sollten den Grundbedarf von bequemen Sozialleistungen trennen. Schulen, etc. ist ein Grundbedarf.

Die aufgeführten Punkte kann ich leider in diesem Umfang nicht als unbedingt notwendig akzeptieren. Das können wir uns einfach nicht leisten. Und gleich unsere Lage mit den Kosten fürs Studieren in den USA als Vergleich zu nutzen, ist einfach eine totale Vereinfachung. Nur eine punktuelle Betrachtung. Ich bin recht gut über die Kosten in den USA informiert. Die Unis (abgesehen von den Top Peaks) sind durchaus bezahlbar, vor allem für instate students. Wenn man im anderen Staat zur Uni möchte dann gehen die Gebühren 3x-4x (von ca. Beispiel Arizona 14.000 USD auf 43.000 USD für ein akademisches Jahr). Ich muss sagen, das klingt nicht gerade nach unfordable (für insate students), insbesondere, wenn man das als Eltern weiß und viele Jahre hat, um darauf zu sparen. Dazu kommen extra saving accounts (529 College Savings Plan) für diese Zwecke, wo man, wie im Falle von 401k für die Rente, unter sehr guten Bedingungen zu Bildungszwecken für die Kinder sparen kann.

Bequemlichkeit hat noch nie jemand oder etwas verändert! oder You‘ve never gotten better when things were easy!

Die von Dir genannten Punkte und ihre Interpretation sind für mich ein Ausdruck der Bequemlichkeit, die wir übermäßig aufgebaut haben und welche wir uns in diesem Ausmaß nicht leisten können. Natürlich „schreit“ jetzt jeder betroffene sehr laut. Ich hätte lieber Steuern runter und Leistungen runter. Jeder muss im Durchschnitt mehr Verantwortung übernehmen.

Anonym
1 Monat zuvor
Antwort auf  Info

Strominfrastruktur wird nich vom Staat gestellt und bezahlt. Jeder Kunde zahlt das über seine Netzentgelte (Verteilung erfolgt über die Bundesnetzagentur). Ohne den staatlichen Eingriff durch die BnetzA hätte Deutschland ein wesentliches besseres Stromnetz.

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Anonym

Ohne den staatlichen Eingriff durch die BnetzA hätte Deutschland ein wesentliches besseres Stromnetz.

Kannst du diesen Punkt erläutern? Wieso sollte das Stromnetz dann (noch) besser sein? Es gibt hier keinerlei Wettbewerb, wo sollte die Marktwirtschaft ihre Stärken ausspielen? Im übrigen ein gerne zitiertes Beispiel für gewollte Steuerung des Staates im ordoliberalen Wirtschaftsprinzip.

Domi
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

Wenn man überhaupt noch von einem wirtschaftlichem Zustand D reden kann :)

Es wird einem Angst und Bange, wenn man sieht wie schnell die Deindustrialisierung Deutschlands voranschreitet.

1 Monat zuvor

Die Börse geht auf und ab. Die Unternehmen verdienen weiter Geld. Die Papiere bleiben also einfach liegen.

@Felix, -M

Habe mir den Joseph Carlson angeschaut. Interessantes Konzept, logische Schlussfolgerungen auf Unternehmensebene. Aber ins Stutzen komme ich beim Thema „Buchgewinne“ sichern. Er will seine „Gewinne“ nicht wieder abgeben. Wie will er das erreichen? Da bin ich gespannt, wenn es länger und steiler abwärts geht (was unweigerlich passieren wird – gerade bei den aufgeblasenen Trendaktien).

-M
1 Monat zuvor

Ja mal schauen wie er es macht. Man wird nie 100% alles gutheißen. Das kann man dann selbst anders machen. Er ist für mich trotzdem der Youtuber mit dem ich mich am meisten identifizieren kann, was picken angeht.

Apple hat er in diesem Jahr Schritt für Schritt verkauft und in andere Compounder Umgeschichtet. Er hat lange gehadert, aber apple hatte ihm einfach zu wenig Wachstum für die hohe Bewertung. Ich glaube er hat es gut gemacht, wenn man die anderen Picks sieht, in die das Geld ging: geringeres KGV, bei mehr Wachstum und ebenso gute Burggräben.

1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Richtig. Inspirationen holt man sich und stellt dann trotzdem seine ganz individuelle Strategie zusammen. Muss zur eigenen Konstitution und Vorstellung passen.

Wie gesagt, bin überrascht über die Übereinstimmungen, kannte ihn zuvor ja gar nicht. Gefällt mir. Und da bin ich jetzt unvoreingenommen neugierig, wie er das in der Baisse händeln will.

Mit Apple ist spannend. Ich habe diese Idee (50% reduzieren) selbst durchexerziert. Sie machen 10% meines Portfolios aus, liegen beim Wachstum aber hinter den anderen Titanen wie Meta, Amazon (AWS), Alphabet, Nvidia und allen voran Microsoft.

Umschichten? Aber die Steuern… das Kapital kann dann nicht mehr wirken. Vielleicht sieht die Lage in 5 Jahren auch anders aus. Sie bleiben ja ein Gigant in ihrem Ökosystem. Cash sprudelt weiter.

Bleibt als solider, reifer Compounder. Der Sicherheitsanker. Ich weiß, klingt komisch bei dem alten Tech-Wachstumstitel….

-M
1 Monat zuvor

Auf eine Baisse kann man generell gespannt sein. Siehe Anfang vom Jahr, als gefühlt die Welt um einen herum lesbar unter ging :-) da hat JC zumindest investiert.

Laut BlackRock sind wir momentan eher im Jahr 1995, als 1990 oder 1999/2000. Zumindest laut dem Macro Economic Call zuletzt, bei dem ich dabei sein durfte.

Der Baum
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Ich hab überlegt den ETF hier etwas aufzubauen, als Absicherung. Was denkt ihr dazu?

Ich kenne mich mit etfs nicht so aus, aber da sieht seriös aus oder?

Der Baum
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Ich hatte überlegt mit den ETF LYX0PM zu holen, als abwärts Absicherung.

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Der Baum

Ich halte nichts von so Absicherungsprodukten ehrlich gesagt. Würde das alles über RK1/RK2 regeln, also Aktien/Anleihen/Cash so aufteilen das du schlafen kannst

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

@ Baum

Da hast Du was rausgesucht. Einen rollerenden Future Volatilitäts ETF. So etwas würde ich nicht kaufen. Sicher erhält er eine gute Rendite, wenn es einen Crash gibt. Aber bis dahin verliert er massig Geld. Absicherungen sind meist so teuer, dass es sich nicht lohnt. Außer man steht in engen Kontakt mit Trump. Er gibt vielleicht dem ein oder anderen vorab Bescheid bevor er einen dümmlichen Kommentar abfeuert. Da lohnt sich natürlich ein Leerverlauf oder Put Option mit kurzer Laufzeit. Ein Schelm wer böses denkt…. Ist nun mal der erste vorbestrafte Präsident. Da kann man mal ein Auge zudrücken.

Für Gold ist es aktuell auch spät. Natürlich kann Gold und Silber noch sehr viel weiter steigen, aber das weiß niemand.

Tagesgeld ist eine Alternative oder noch besser Auflösen von Verbindlichkeiten. Falls die Zinsen nicht abgeschrieben werden können ist es je nach Zinshöhe und Darlehenslaufzeit vielleicht eine Idee. Anleihen kann ich nicht viel zu sagen. Ist nicht mein Fall und aktuell gefallen sie mir noch weniger als sie es vorher schon nicht getan haben…

Kannst Du bei Deiner Bank eventuell bei einem Darlehen kostenlos die Annuität reduzieren oder Kredit auflösen? Damit könntest Du heute Sichere Gewinne einfahren und bei Änderung der Marktlage dann gemütlich wie die Aktienkaufkraft hochfahren. Mit reduzierter Annuität oder Auflösung von Darlehen dann auch schneller… Ich weiß nicht wann ein Crash kommt. Ich sehe nur ob einer da ist und wie das Preisniveau aktuell ist.

Nach einem Einstieg kann es durchaus auch weiter bergab gehen. Auch wenn die immer größeren Einbrüche natürlich statistisch seltener werden. Ein Sparplan ist hier eine schöne Sache…

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Vor dem Senken der Annuität müsste dann entsprechend Sondertilgung angewandt werden. Das betreibe ich gerade. Aber bei mir läuft der Kredit im März aus und alle Parameter bis auf Marktzinshöhe sind frei einstellbar.

Ein 30% Crash bedeutet im übrigen 50% Gewinn nach einer Erholung, wenn man hier neues Geld investieren kann. Bei einem 50% Crash sind es 100%. Aber das tritt äußerst selten auf und man müsste Geld verhältnismäßig schnell beschaffen können, wenn man nicht ewig an der Seitenlinie stehen möchte. In dem Aspekt gefällt mir das Atmen der eigenen Fragilität. Zu den Sprüchen mit Ebbe, Badehose und Flut. Die Finanzmärkte bewegen sich nicht so zyklisch wie die Gezeiten. Ebbe kann ich allerdings sehen und auch eine Flut, auch wenn ich den höchsten Pegel nicht abschätzen kann. Ansonsten schwimme ich mit den Wellen. Das macht es leichter.

Der Baum
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Haha, nein ich hab weder Schulden noch sonst was. Ich geh ja eigentlich straight auf Value Aktien. Allerdings ist die Rendite der letzten 8 Jahre eher bescheiden, wenn auch deutlich positiv.

Ein normaler ETF hätte um Längen besser abgeschnitten.

Gibt es bei solchen ETFs wie oben sowas wie Nachschusspflichten oder so? Oder kann ich hier mein max den Einsatz verlieren?

Ich schwanke auch zwischen Cash aufbauen und dann falls was passiert reingehen oder eben diesen ETF auszuprobieren.

Die Gemengelage schmeckt mir nicht so richtig am Markt, auch wenn ich das normalerweise interessiert zur Kenntnis nehmen und sonst ignoriere.

Gold habe ich bei 2700 € die Unze alles verkauft :-)

Grüße Baum

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Der Baum

Ich finde den ETF ggü Kasse unsexy, da der an Wert verliert, wenn die Börse weiter hoch geht und seitwärts läuft.

Wenn du viel Value im Depot hast, was aus meiner Erinnerung der Fall ist, dann würde ich eher Kohle an die Seite legen und fertig.

Aber da bin ich biased, da ich es halt so mache :-)

Bleibst du bei Einzelaktien, oder geht dein Gedanke zu MSCI/FTSE + „X“ künftig?

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

@ Baum

Der ETF hält sich mit Reverse Aktiensplit über Wasser. Unsexy ist noch sehr schmeichelnd ausgedrückt. Dirk Müller ist hier vermutlich Langzeitinvestor und schießt monatlich nach um seine Performance über alle Börsenphasen hinweg zu sichern. Also nach unten natürlich…

Du hast als Absicherung Gold gewählt und mittlerweile verkauft ohne einen deutlich sichtbaren Einbruch der Aktienbewertunen. Ich weiß nicht wie lange Du Gold gehalten hast und welchen Gewinn kassiert hast. Das spielt auch keine Rolle. Du hattest eine Absicherung und hast sie ausgelöst. Jetzt bleibt dann nur Tagesgeld, wenn man konsequent weitermachen möchte. Oder Anleihen.

Irgendwann wird es wieder günstigere Kurse geben.

Zu dem ETF:

Der ETF mit der Kennung LYX0PM (Amundi S&P 500 VIX Futures Enhanced Roll UCITS ETF) ist ein spezialisierter ETF, der in VIX-Futures investiert und dabei die Volatilität des S&P 500 abbildet???. Es handelt sich um einen ETF, dessen Kurs langfristig fast immer massiv fällt, da die Konstruktion dauerhaft Wertverluste erzeugt??.Funktionsweise des ETFDer ETF bildet einen Index nach, der laufend in VIX-Futures (also Terminkontrakte auf die Volatilität) investiert und diese regelmäßig „rollt“ (also alte Future-Kontrakte verkauft und neue mit späterer Laufzeit kauft)???. Das Problem: VIX-Futures unterliegen typischerweise einem hohen sogenannten Rollverlust, weil die späteren Kontrakte fast immer teurer sind als die nahen. Dadurch „frisst“ sich die Konstruktion Stück für Stück selbst auf – die Kurse sinken langfristig dramatisch??.Langfristige WertentwicklungDer ETF verliert tatsächlich seit seiner Auflage fast permanent an Wert:Seit Auflage ca. -99% Wertverlust?In den letzten 5 Jahren ca. -86% Verlust??3 Jahre ca. -78% Verlust?Das heißt: Ohne massive Krisen oder Ausschläge bei der Volatilität verwertet sich der ETF praktisch selbst. Er ist daher eher für kurzfristige Spekulation, nicht für langfristige Anlage geeignet??.Reverse-Split und AnteilsverringerungDa der Kurs immer weiter fällt, werden regelmäßig Reverse-Aktiensplits durchgeführt:Dabei werden die Anzahl der ETF-Anteile reduziert und der Kurs pro Anteil erhöht, sodass sich rechnerisch für den Anleger nichts ändert??.Beispielsweise kann aus 10 Anteilen zu je 0,10 € ein Anteil zu 1 € werden – der Gesamtwert bleibt gleich, aber der optische Kurs ist wieder „normal“??.Das passiert alle paar Jahre, um den Kurs optisch zu „renormalisieren“ und die Handelsfähigkeit aufrechtzuerhalten??.FazitDer ETF LYX0PM verliert strukturell an Wert und wird regelmäßig durch Reverse-Splits „renormalisiert“. Die Anteile werden also nicht „immer kleiner“, sondern nach jedem Reverse-Split hast du weniger Anteile, aber der Kurs ist wieder höher. Die fundamentalen Verluste entstehen aus der Rollmechanik der VIX-Futures und sind kein technischer Fehler, sondern Folge des Produktdesigns????.Für Langzeitanlage ist dieser Fonds deshalb nicht geeignet – langfristige Investoren erleiden fast sicher Totalausfall???.

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Einen Denkfehler hast du trotzdem drin: Natürlich fällt der ETF, wenn die Börse über Jahre immer weiter steigt :-) im April diesen Jahren hat er getan was von ihm verlangt wurde: Börsen haben einen Bärenmarkt erlebt und das Teil ist im gleichen Maße gestiegen.

Man muss mit den Produkten halt schon „wissen“ wann es passiert :-)

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Das ist richtig. Im Bärenmarkt steigt der ETF im Gegensatz zum DM Wiki dann gut. Allerdings weiß man ja nicht wann der richtig los geht. Bis dahin gilt. 30% Verlust erfordern 50% Gewinn für die Wiedergutmachung von Verlusten. Bei 50% sind bereits 100% erforderlich. Der ETF verliert sehr schnell an Wert. Der Preis von Optionen ändert sich bei starken Schwankungen auch schnell. Aber die Kosten sind sehr hoch. Spezielle zu erwartende Ereignisse wie Quartalsergebnisse oder sehr volatile Aktien sind hier natürlich von Anfang an entsprechend teuer.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Wenn man weiss wann es crasht, wie viel und wie lange der Crash geht, kann man sich perfekt schützen und absichern mit Put Optionen. Wenn man das nicht weiss, wird es schwieriger, wenn man weiss, dass es in Zukunft ab jetzt deutlich tiefer stehen wir und das relativ zeitnah, kann man das ähnlich machen oder mit einem Short ETF womöglich, wobei diese auch nicht ganz einfach zu handhaben sind. Wenn man sich dauerhaft absichern will, dann kann man das vergessen, viel zu teuer, Rendite ist weg. VIX Call ETFs ist ein Zwischending, fällt nicht so stark wie ein Short ETF oder Put, hilft dann aber auch nicht so stark im Fall der Fälle resp. kapitalintensiver. Das einfachste für mich ist immer noch Risiko anpassen, gut diversifizieren über Länder und Sektoren und Währungen und wer will auch Assetklassen und etwas Dampf rausnehmen d.h. konservativere Titel und wer wirklich Angst hat halt die Cash Reserve erhöhen.

Der nächste Crash kommt bestimmt, kann aber auch erst in 5 Jahren sein, wer jetzt beispielsweise aussteigt oder sich voll absichert wird im Fall der Fälle dann vielleicht break even raus kommen, hat aber keine Dividenden erhalten während dieser Zeit. Vielleicht gibt es auch keinen -70% Crash sondern „nur“ -30% und über 10-15 Jahre, dann ist man wohl auch besser dran investiert zu bleiben, Dividenden weiter zu beziehen und laufend dazu zu kaufen.

Und man muss ja wenn man nicht weiss wie es kommt wie ich nicht All-In oder All-Out sondern es gibt ja auch Grautöne, d.h. stark überteuerte Aktien Teilverkäufe und wenn es dann mal fällt dasselbe, das absolute Tief wird man selten erwischen deshalb immer gestaffelt ob Einzeltitel oder Gesamtmarkt.

@Gold: Ehrlicherweise sollte man Gold ab 1970 tracken, vorher war es angebunden. Wenn man Gold oder Bitcoin schon halten möchte, dann würde ich das auch dauerhaft wollen. Beides kann gut und gerne wieder mal 50% und mehr tauchen um danach erneut 200% zu steigen, eventuell oder auch nicht ;-)

Im Vorteil wer eine Glaskugel besitzt, da die meisten keine haben muss man halt eine vernünftige Strategie sich zurecht legen die man dann auch im Krisenfall durchzieht, sonst verliert man.

Der Baum
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Danke für deine ausführliche Antwort. Die Grundkonstruktion ist mir bekannt, sonst würde ich das ganicht in Betracht ziehen.

Nur bin ich reiner Aktieninvestor, ich hab ich nie Fonds, ETFs oder ähnliches gekauft. Deswegen war die primäre Frage ob es bei etf Hebel gibt und ob daraus eine Nachschusspflicht entstehen kann. Also auch bei diesem Produkt.

Ich sehe das tatsächlich als Lotto auf einen deutlichen Marktrücktsetzer. Will aber maximal meinen Einsatz verlieren können.

Gold hab ich mit deutlichem Plus verkauft. Hab ich seit 2012 gehalten.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Der Baum

@ Der Baum

Den KI Ausführungen nach wird hier durch Reverse Split der Kurs im Rahmen gehalten. Nehmen wir an Du kaufst 1000 STK. Dann hättest Du nach einer gewissen Zeit und Split noch 100 STK mit ungefähr demselben Wert. In der nächsten Runde verbleibt dann ein einziger Anteil. Wie es bei einem nächsten reverse Split weitergeht? Am Ende hast Du einer weniger Anteile mit ähnlichem Wert oder vor einem Reverse Split einfach nur Verluste in den bestehenden Anteilen.

Das ist kein Hebel sondern durch hohe kontinuierliche Rollverluste geschuldet. Hebelprodukte gibt es für ETF sicherlich in verschiedenen Formen auch. Das ist aber alles nicht der Bereich an ETF, in den ich investiere. Da bevorzuge ich Regionen und vielleicht noch Firmengrößen. Zuletzt bin ich in Japan Small cap und dann in European Small CAP gegangen. Den letzteren bespare ich noch immer, aber nur mit 200€ pro Woche. März, April habe ich hier einen schnelleren Einstieg vorgenommen. Der ETF ist bei mir sehr klein, daher läuft er aktuell als Sparplan weiter. Der Rest geht in Tagesgeld und Sondertilgung.

Eine Frage hätte ich. Du bist in Edelmetalle investiert gewesen und hattest vermutlich einen Blick auf Edelmetalle. Hat sich da kein Silbereinstieg aufgedrängt? Ich sehe es natürlich nur mit dem Blick von heute. Silber finde ich interessant. Auch wie der Markt sich verhält und reguliert mit Arbitrage zwischen USA und London. Mir gefällt hier ebenfalls, dass die echte Nachfrage die Produktion überschreitet. Auch wenn diese mit steigenden Kursen sicherlich geringer ausfallen wird.

Silber und Gold sind aufgrund der langfristigen Renditeerwartung aber keine Anlageklassen, in die ich investieren möchte.

Der Baum
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Doch ich hatte beides zu einem gewissen Teil, das war meine Investment bevor ich zu Aktien gekommen bin. Ich hab da im Prinzip nach der Finanzkrise angefangen, Dirk Müller fand ich damals sehr kompeten :-)

Bin dann aber nach und nach immer mehr davon abgerückt und haben dann letztes Jahr im Herbst alles an Edelmetallen verkauft und in Aktien umgeschichtet. Hab auch kein Interesse mehr daran, außer vielleicht Mienenunternehmen.

Danke für die Rückmeldung zu dem ETF!

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Der Baum

@Ich hatte überlegt mit den {XY!*ß?Z!} als Absicherung zu holen.

Mensch Baum, mach keinen Quatsch. Teure Absicherung sind nicht vorhersagbar und deshalb unnütz und einfach wahnsinnig renditeschädlich. Kommt der crash morgen, im März oder am 15. April 2028?
Mach einfach deine value-Strategie weiter und du wirst am Ende mindestens genauso gut darstehen. Der risikoarme Teil gehört in EUR-Overnight swap ETF oder wegen mir in iBoxx EUR DE Bonds bzw nen Aggregate Bonds ETF. Nicht versuchen mit dem risikoarmen mehr Rendite zu machen – lieber risikoarm halten und Anteilig die risikogruppe um ein klein wenig erhöhen wenns dir juckt.

Dann den sichereren Anteil einfach erhöhen / abbauen also umschichten wie du es ehrlich ertragen kannst im falle eines 25% Aktiendepotverlustes.

Felix
1 Monat zuvor

Keine Frage, einen guten Zeitpunkt zum Verkaufen zu finden, ist der schwierigste Teil beim Anlegen und Geldvermehren. Die Sache mit der Steuer kommt noch oben drauf, ohne Steuer würde ich deutlich mehr handeln.
Meist ist es falsch zu verkaufen. Bislang verfahre ich mehr oder weniger wie Tim.
Nachdem ich nun doch mehrmals ordentliche Buchgewinne (zB bei Paypal und NovoNordisk) liegengelassen und wieder abgegeben habe, habe ich mir vorgenommen, wenn die Bewertung für eine Position über alle Maßen im Vergleich zu ihrem historischen Durchschnitt angestiegen ist (multiple expansion), auch mal Gewinne mitzunehmen, indem ich die Position trimme, z.B. halbiere. Derzeit auf meiner Trimmliste: Palantir, AMD und Softbank – klare AI-Plays.
Nur Tesla lasse ich unangetastet: Ein bisschen Irrationalität muss schon sein.
P.S. Gold habe ich nicht und ich bin mir gar nicht sicher, ob die Mag7 in der letzten Dekade Gold nicht outperformed haben. Dann lieber 5% Bitcoin, damit kann ich mich eher identifizieren – passt mehr in die heutig Zeit.

1 Monat zuvor
Antwort auf  Felix

@ Felix – Buchgewinne sichern

Dass ein (Teil-)Verkauf besser gewesen wäre (Novo, Paypal) sieht man immer erst im Rückspiegel. In der Rückschau ist das Top der Anker. Wahrscheinlich wäre man aber viel früher schon raus. Denk nur an Tesla. Du hättest sicher einiges liegen gelassen.

Da muss ich an Hari, alias Mr. Market denken, der Tesla 2012 splitbereinigt bei 2€ oder so verkauft hatte, weil sie „massiv überbewertet“ waren. Heute wäre er Multimillionär.

Die ein oder andere Aktie wächst auch in die viel zu hohe Bewertung hinein. Kommt man dann nach Verkauf zurück? Mir ist das nichts. Wenn ich Teilhaber sein will, halte ich die hohen Bewertungen aus. Gibt auch schlimmeres ;) .

Halte uns gerne auf dem laufenden. Ich lerne gerne dazu. Trimmen klingt vielversprechend. Ist bei mir bezüglich Apple eine Option, wenn ich Kapital benötige für ausichtsreichere Investments.

Nuvolina
1 Monat zuvor

So bereite ich mich auf den Crash vor: Mit Gold, seit 25 Jahren.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Hoher Goldpreis signalisiert sinkendes Vertrauen in wirtschaftliche und politische Stabilität. Daher ein deutliches Alarmsignal was offenbar viele ausblenden.

Don
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

Genau so sieht es aus. Der extrem steigende Goldpreis ist ein Indikator für Angst, Unsicherheit und schwindendes Vertrauen. Hinzu kommen die übermäßigen Bewertungen und Schwankungen der Aktien. Hier spielt auch die krasse Inflation rein. Ich denke hier ist was größeres im Busch. Das ist alles nicht mehr ganz so gesund und nachhaltig.

1 Monat zuvor

Es gibt permanent Alarmsignale. Macht sich medial auch sehr gut. Ein Geschäftsmodell.

Allein – es ändert überhaupt nichts an einer logischen und langfristig erfolgreichen Anlagestrategie. Es werden kontinierlich, stur und stetig, durch alle Marktphasen hindurch die Papiere von ausgezeichneten Qualitätsunternehmen gekauft (oder eben von allen Unternehmen).

Diese werden stoisch gehalten, um den Unternehmen die Zeit zu geben, ihren Wert über Dekaden zu erhöhen. Das spiegelt sich langfristig auch im Depot wider, ganz unabhängig von den kurzfristigen Preisschwankungen.

Hier irgendwelche Makroereignisse und Marktbewegungen der nächsten Wochen, Monate oder gar Jahre zu erahnen und zu antizipieren? Mühselig und nicht von Erfolg gekrönt.

Ständig auf den Ticker, auf den Depotstand schielen? Unnötig. Angst vor Verlusten? Auf die Unternehmen schauen, nicht auf den Depotstand.

Wer ein Vermögen an der Börse aufbauen will, wer die langfristige Rendite mitnehmen will, der muss die Volatilität aushalten. Das ist eben der Preis.

Ralf
1 Monat zuvor

Darum geht es nicht. Sondern um wirtschaftliche und politische Stabilität. Und hier besteht Grund zur Sorge.

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

Interessiert den Börsianer nicht, bzw. sollte es nicht. Politik kannst nicht mal am Stammtisch besprechen, wie dann hier. Sinnlos. Auch kannst den Kram nicht beeinflussen, kannst nur mit leben.

Weniger ausgeben als man einnimmt. Eine Stufe unter dem Leben was man könnte und klug investieren. Fertig.

Rald
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Schon klar. Wir brauchen jedoch als Anleger vernünftige Rahmenbedingungen. Die aktuelle Lage bewegt sich in Richtung einer komplexe Systemherausforderung mit wirtschaftlichen, politischen und institutionellen Dimensionen.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

„…klug investieren…“ heißt Politik und Wirtschaft zu berücksichtigen. Nur der unkluge Börsianer interessiert sich für nichts, blendet Unangenehmes aus und steckt den Kopf in den Sand, um dann erschrocken und in Panik aufzuwachen.

1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Aha. Und da du Politik und Wirtschaft natürlich berücksichtigst kommst du zu welchen klugen Schlussfolgerungen für deine Börsenengagements?

Das hast du sicherlich auch mitbekommen und deine Schlüsse gezogen (oder steckst du da anlagetechnisch lieber den Kopf in den Sand?):

„Microsoft gab bekannt, dass Azure im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über 75 Milliarden US-Dollar erzielt hat, was einem Wachstum von 34 % entspricht.“ 

„AWS erzielte im zweiten Quartal 2025 einen Umsatz von 30,9 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 17 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.“

Nuvolina
1 Monat zuvor

Hätte ich Geopolitik und Wirtschaft nicht beachtet, hätte ich nicht in Gold investiert und damit heute keine Gewinne eingefahren.

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

ich wüsste nicht warum ich schwankende sowie kommende und gehende poltischen Voraussetzungen in mein Invest einfließen lassen sollte. Es reicht eine saubere für mich passende Asset-Allocation zu definieren. Die umfasst von Festgeld, über Anleihen und Aktien auch eben Gold. Und das ziehe ich seit über 20 Jahren durch, völlig egal was die Wirtschaft oder Politik tut. Welches Ergebnis sollte denn eintreten um z.B. eine Aktie wie Coca Cola zu verkaufen? Und welches damit ich wieder einsteige?

1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Na, ob der kluge Investor wohl auf der Finanzmarktwelt herumstromert…? Der geistigen Gesundheit ist es zumindest abträglich.

Einfacher Test zur Güte: einen Panikartikel von 2015 dort lesen und vergleichen, wo wir heute stehen.

Perpetuum Mobile
1 Monat zuvor

Das Jahr 2015 war ein gutes für Goldkäufe. Noch Fragen ? Nuvolina hat alles richtig gemacht.

Nuvolina
1 Monat zuvor

„…Börse erreicht alarmierende Höhe. So bereite ich mich auf den Crash vor…“
Naja, weil wir gerade von Panikartikel reden…

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Solange Panik herbeigeredet wird, mache ich mir keine Sorgen. Am Ende ist so ein „Crash“ auch nur relevant, wenn man zeitnah entnehmen will. Für alle anderen ist es die Chance günstig nachzukaufen.

Das einzige was mir Sorgen bereitet sind die politischen Einschläge auf das derzeitige System, vor allen in den USA.

Claus
1 Monat zuvor

@ Gold kaufen (grundsätzlich, nicht JETZT)?

… wenn ich mir die wirklich langfristige Entwicklung von Gold und Aktien ansehe, so ab 1900, spricht NICHTS für Gold. Aktien haben Gold sehr deutlich outperformt.

Gold ist zwar in den letzten ca. 10 Jahren sehr gut gelaufen und wer es damals gekauft und bis heute behalten hat- herzlichen Glückwunsch! Unklar bleibt allerdings, wie das zukünftig aussieht.

Gold hat keine F&E-Abteilung und Gold profitiert nicht vom menschlichen Erfindergeist. Auch industriell ist es nur von untergeordneter Bedeutung.

Dafür ist Gold mengenmäßig recht begrenzt und es wird immer schwieriger und teurer, neues Gold zu fördern. Das spricht für Preisstabilität.

Momentan sind wir in einer Phase, in der Gold stark nachgefragt ist, was den Preis nach oben treibt.

Was passiert aber, wenn dieser Preis von einigen grossen Käufern nicht mehr akzeptiert wird, sprich die Käufe deutlich reduziert werden oder sogar erste grössere Verkäufe einsetzen?

Krisen kommen und gehen, das war schon am allerersten Börsentag so. In unserer „schnelllebigen“ Zeit kann es „über Nacht“ gravierende Änderungen geben, auch positive.

Gold ist für mich nur ein Klumpen Metall, der eher Geld kostet (Anschaffung, Aufbewahrung,,,).Gewinne sind nur durch einen über dem eigenen Kaufpreis liegenden Verkaufspreis erzielbar.

Ob Gold als „Versicherung“ taugt, wage ich auch zu bezweifeln, denn wenn es wirklich „kracht“, fallen alle Kurse, auch der vom Gold. Versicherungen kosten eben Geld und sind meistens überflüssig.

Ich setze da lieber auf „grosse Unternehmen.höchster Qualität“. Sie agieren fast überall in der Welt und haben schon zig Krisen und noch viel mehr Präsidenten und Herrscher überlebt. Sie stehen im stetigen Wandel und erfinden sich über die Zeit immer wieder neu. So kommen LURO-Charts zustande

Falls jemand keine LURO-Charts kennt:
Hiermit meine ich keine Minuten- oder Sekunden-Charts der letzten Stunden oder Tage, wie sie heutzutage gerne bei Zockern verwendet werden…

Vielmehr meine ich Kursverläufe über (mindestens 10, besser) 20, 30 und gerne mehr Jahre als Monats- oder Wochen-Chart. Die angesprochenen Firmen findet man dann sehr schnell: Der Kursverlauf geht von LinksUnten nach RechtsOben, trotz aller Krisen. Krisen waren hier bis heute immer gute (Nach-) Kaufzeiten.

Wer momentan überlegt Gold zu kaufen, sollte sich vorher vielleicht einmal folgende Unternehmen ansehen, die aktuell „nicht zu teuer“ erscheinen:

Adobe
Brown-Forman
Church & Dwight
Clorox
Gen. Mills
Hormel
Kerry
McCormick
Nestle
Novo-Nordisk
Zoetis
Givaudan
Aptargroup

LG

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  Claus

Jetzt (bei 113.000€/kg) Gold zu kaufen wäre ziemlich unklug. In Krisenzeiten (und die haben wir eindeutig) muß man Gold längst schon haben, nicht erst kaufen.
Ich kaufe derzeit weder Gold noch Aktien, ich kaufe NICHTS.
Ich lasse die Börse Börse sein, sitze an der Seitenlinie und genieße die Herbstsonne.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

@Krisenzeiten (…. haben wir eindeutig)
Echt jetzt – Wir in Europa haben aktuell eindeutige Krisenzeiten? Wenn das so ist, dann finde ich diese Krisenzeiten vor denen alle Angst haben doch ziemlich angenehm.

In der Cuba-Krise haben die Leute gedacht sie erleben den nächsten Samstag nicht mehr. In den 80erns hat Russland uns mit Atomkrieg gedroht. Von heißen Kriegssituationen ganz zu schweigen. Aktuell ist nichts weiter als ein laues Lüftchen. Im Falle einer echten Krise wird der Goldpreis vermutlich locker nochmal verzwanzigfachen. Oder auch nicht weil man dann seinen Barren gegen ein Pfund Butter eintauschen wird.

Ich dachte Gold steigt, weil Notenbanken weltweit ganz viel kaufen weil der Fiatwert abnimmt und weil der Schuldner USA gar nicht mehr so ein wahnsinnig toller Schuldner ist für China, Russland, Brasilien usw.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  I want to believe

„…Wir in Europa haben aktuell eindeutige Krisenzeiten? Wenn das so ist, dann finde ich diese Krisenzeiten vor denen alle Angst haben doch ziemlich angenehm…“

Ob es in der Ukraine „ziemlich angenehm“ ist? Naja…
Und die gehört meines Wissens zu Europa.
Ob der derzeitige Schuldenstand und Niedergang der Produktivität der EU ein laues Lüftchen ist?
Möglich. Menschen mit neurologischen Empfindungsstörungen, können tatsächlich ein laues Lüftchen verspüren, wenn Hagel auf sie einprasselt.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Warst du bei der Bundeswehr damals im Wehrdienst? Das war doch zu deinen Zeiten deutlich schlimmer als heute mit dem wirtschaftlichen Niedergang in Deutschland und vor allem die Angst vorm Russen. Du hast es nur vergessen. ich bin ehrlich, der Krieg in der urkaine ist für mich persönlich weiter weg als der krieg damals auf dem balkan. Irgendwo ist immer Krieg aber wo siehst du denn in deinem Norditalien oder deutschland eine echte Krise? Vergleich das doch mal mit Feb/März 2020 als in Bergamo die Militär-LKW die Toten abtransportiert haben. Nee, wir haben keine Krise bei uns – das ist was anderes.

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  Claus

viele der Punkte lassen sich auf Aktien ebenfalls übertragen. Es ist gut denkbar dass angesichts der vielen wirtschaftlichen Probleme in Ländern Aktien auch einfach 10 Jahre auf der Stelle treten. Das kann niemand ausschließen. Ebenso kann im Gegensatz zu Gold der Wert von einzelnen Aktienwerten gegen null rauschen. Die historische Wahrscheinlichkeit der letzten 1000 Jahre dass das bei Gold passiert war gleich null.
Gold hatte und sollte auch nie die Aufgabe haben eine Aktie zu schlagen. Es soll eine weitere Diversifikation im Portfolio sein die nicht mit Aktien korreliert. Wie hoch man diese Beimischung setzt ist ja jedem selbst überlassen. Wir haben seit ca. 20 Jahren keine richtige Durstrecke mehr erlebt. Selbst der Corona Crash war zeitlich gesehen nur ein kurzes Ruckeln. Deswegen lässt sich auch im Rückspiegel gut sagen, dass es am besten vom Wertzuwachs ist, 100% in Aktien zu sein. Die gelebte Realität bei langen Seitwärtstend eben anders.

Claus
1 Monat zuvor
Antwort auf  Daniel

@ Daniel
Wir haben seit ca. 20 Jahren keine richtige Durstrecke mehr erlebt. Selbst der Corona Crash war zeitlich gesehen nur ein kurzes Ruckeln. Deswegen lässt sich auch im Rückspiegel gut sagen, dass es am besten vom Wertzuwachs ist, 100% in Aktien zu sein. Die gelebte Realität bei langen Seitwärtstend eben anders.“

… Mein Vergleich Gold/Aktien ging von ca. 1900 bis heute, nicht von 2005 bis heute…

„Deswegen lässt sich auch im Rückspiegel gut sagen, dass es am besten vom Wertzuwachs ist, 100% in Aktien zu sein“

… Von 100% Aktien habe ich nicht gesprochen…?

LG

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  Daniel

Wer vor zwanzig Jahren begonnen hatte, Gold und Aktien zu kaufen, dem kann die ewige Gold-Aktien-Diskussion egal sein.
Er dürfte ziemlich wohlhabend sein.

netmax
1 Monat zuvor

:
Glückwunsch zur neuen Wohnung in NY!
Baader Trading Days „dahoam“ ist eine gute Idee. Anmeldung ist raus!

Hoffentlich sieht man dich vor Ort.

netmax
1 Monat zuvor
Antwort auf  netmax

:
Vielleicht hast du auch Zeit und Lust auf ein Lesertreffen?
Am Samstag wäre ich dabei. :-)

Nuvolina
1 Monat zuvor

Die Goldrally wird langsam unheimlich. Welche Verrückte kaufen denn noch bei 4.200 Dollar/u?

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Wenn es verrückt ist jetzt zu kaufen, wäre es dann nicht verrückt jetzt zu verkaufen?

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  slowroller

Jetzt verkaufen, wäre schlau. Aber es ist nicht leicht, sich zu trennen. Das ist bei Gold nicht anders, wie bei Aktien.

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Genau – und hier liegt (wie fast immer) die Krux im Markttiming: Gold und Börse laufen seit einiger Zeit fast parallel – das sollte eigentlich nicht so sein. Es ist historisch aber eben genau das. Oder anders: Wenn du nicht aktiv handelst, ist es unnötig Aktien über Gold abzusichern, das Verhältnis bleibt über die mittlere Sicht recht ähnlich.

Wenn du natürlich mit einem gravierenden Schwarzen Schwan rechnest, so wie z.B. ein Weltkrieg, den Untergang des Euroraums oder eine großes Naturunglück, dann kann Gold gut sein um drüber zu kommen.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  slowroller

Bei Gold weiß man halt nie, ob es nicht einen besonders schwarzen Schwarzen Schwan anzeigt, wenn es unvermittelt so extrem reagiert. Normal ist das nicht.
Ehrlich gesagt, auch wenn ich in Gold investiert bin, mir wär lieber, es benähme sich etwas gemäßigter.

Thomas
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Die Goldrally wird langsam unheimlich. Welche Verrückte kaufen denn noch bei 4.200 Dollar/u?
@nuvolina,
Notenbanken können Gold lächelnd auch zu einem Preis von 10k oder 100k die Feinunze kaufen. Das ist denen völlig egal, sie brauchen heute nicht mal mehr die Notenpresse, sondern erzeugen das Geld gleich digital.
Wer das Phänomen vom Goldpreis besser verstehen will, druckt sich einen langen Chart vom Goldpreis auf Papier aus.
Dann zweckt man das Papier mit einer Reißzwecke direkt am Nullpunkt der x/y Achse an die Pinnwand und dreht das Papier im Uhrzeigersinn solange, bis der Graph des Goldpreises horizontal nach rechts zeigt. Dann zeigt die x-Achse (der Preis des Geldes) ganz böse nach rechts unten. Das ist der stetig fallende Preis des Geldes.

Wird sich was ändern im Leben?
Die meisten Leute stehen IMMER früh auf, um ihrem Tagwerk nachzugehen, der Bäcker, der Elektriker, der Wasserwerker, der Beamte, der Arzt usw usf. Auch in der Krise.
Politiker geben IMMER gern fremdes Geld aus, was sie nicht selbst bezahlen müssen.
ob rechts oder links ist dabei völlig Hupe.

Glaubt jemand, das die Zeit oder das Leben stillsteht? Es geht immer den gleichen Trott weiter.

Es ändert sich nichts. Es ist immer das gleiche.
Meine Prognose geht von einem unverändert weiter steigenden Goldpreis aus.

War es zu teuer, Gold zu 1k die Unze zu kaufen? Manche haben gesagt, es ist zu teuer.
War es zu teuer Gold zu 2k die Unze zu kaufen? Manche haben gesagt, es ist zu teuer
War es zu teuer Gold zu 3k die Unze zu kaufen? Manche haben gesagt, es ist zu teuer
Ist es zu teuer Gold zu 4k die Unze zukaufen?
Ist es zu teuer, Gold zu 5k die Unze zu kaufen? und so weiter.

das ist völlig irrelevant, da jeder Kauf unsichtbar mit einem Zeitstempel versehen ist, ob wir wollen oder nicht. Jjeder Zeitstempel bildet andere Wert und Preisverhältnisse ab.
Ich kaufe weiter zu , Gold und Aktien.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort auf  Thomas

Das ist ok. Jedoch braucht es gewissen Regeln. Zentralbanken sind mächtig, aber nicht grenzenlos; gleichzeitig verändern KI und Unternehmensumstellungen wie bei Nestlé die wirtschaftliche Landschaft grundlegend.Nestle baut 16.000 Stellen ab. Wir werden erhebliche Umbrüche erleben. In D denken über 50 Prozent der energieintensiven Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern über eine Abwanderung nach laut DIHK. Das hat Folgen.

1 Monat zuvor

Man muss sich keine Illusionen machen. An der Börse gibt es genügend Glücksritter und Spekulanten, die jetzt Gold entdeckt haben. Der Preis ist alles was zählt. Und wenn es rapide steigt, möchte man da seinen Anteil haben. Die letzten 20, 50, 100% (wer bietet mehr?) werden mitgenommen. Dann will man auf dem Weg nach unten natürlich schneller zum Ausgang als die anderen. Das werden wir beobachten.

Was die Performance angeht, wird man nie auf einen grünen Zweig kommen. Jeder wählt den Zeitraum, der ins eigene Konzept passt.

Da mache ich mit und schaue auf den Zeitraum 2011 bis 2023. Zwölf Jahre 0% Rendite nominal (also real negativ). Da war nichts zu holen. Und wenn wer hart blieb und hielt, musste den haussierenden Aktien hinterherschauen. Schmerzhaft.

Kommt das wieder? Sicherlich. Nur wann und wie lange? Das weiß niemand.

25% p.a. Rendite mit Gold? Langfristig? Zumindestens unwahrscheinlich.

Kiev
1 Monat zuvor

@ Freelancer Sebastian

Gold gleicht langfristig die Inflation aus. Das reicht mir nicht. Nvidea und Bitcoin sind mein Favorit. Es dürfen gerne 70% per annum sein. Days till Lambo? Das war gestern. Heute zähle ich die Days till Billionaire.

Die Oberklasse ist dann noch diese Vehikel mit Kredit zu verwenden. Grüße an Microstrategie. Noch waghalsiger wird es dann mit der Verwendung von Margin in Depots also schuldenfinanziert mit Depot als Sicherheit.

Der kleine Einknick am Freitag ist kaum noch in Charts zu sehen. Bei dem Trader wird er allerdings sehr lange zu sehen sein.

62 Millionen in Sekunden verloren: Der Trader-Crash des Jahres https://share.google/Ts6jth8qtp6JhLaVU

In Nvidea und BTC habe ich nur in Gedanken investiert. Also Papertrade im Geiste. Ein Diagramm hat mir zu Gedenken gegeben. Die aktuell. verwendete Margin bei IBKR liegt aktuell unter der Meme Phase aber über dem Jahr 2000. Entsprechend heiße Luft ist in manchen Depots. BTC wird 24/7 gehandelt. Da ist der Donald Duck Move direkt eingeschlagen.

Selbst habe ich gestern eine deutsche Anleihe gekauft mit kurzer Laufzeit. Mit der 1% Sonderdividende (auf 77 von 365 Tagen) bei TradeRepublik bin ich allerdings noch nicht einverstanden. Dennoch erhalte ich eine Gesamtverzinsung leicht über 2% für 6 Monate. Danach wird die Anleihe aufgelöst.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Bin mit auch sicher welches Produkt bei TradeRepublik am 15.11 noch aufgenommen wird. Der Anbieter hat sich zu einem Vermögensmanager entwickelt. Mein Tipp Wealth Finance. Da kann dann das Depot bis zu einer gewissen Höhe beliehen werden. Das wäre dann genau der Margin Teil wie bei IBKR. TradeRepublik ist für günstige Preise bekannt. Schauen wie hoch der Kredit über dem Einlagezins der EZB liegen wird.

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Ich hab mir das auch alles mal angeschaut, aber so richtig bin ich unschlüssig wo und wie mir diese „neuen Investitionskategorien“ helfen sollten… Taugt das was? In erster Linie sieht das erstmal verdammt teuer aus.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  slowroller

@ Slowroller

Anleihen habe ich jetzt nicht vorrangig im Depot. Für mich gab es eine Kombination. Ich habe Deutsche Staatsanleihen für 6 Monate gekauft. Dazu gab es von TR noch einen Zinsbonus. Damit liege ich insgesamt etwas über 2%. Zur Fälligkeit kann ich meinen Kredit ablösen. So gesehen passt es. Falls die EZB auf dem Weg bis dorthin den Leitzins senkt behalte ich dennoch die Zinsen. Längerfristig ist es nichts für mich. Rumänische Staatsanleihen oder aus USA Staatsanleihen mit Währungsrisiko/Chance benötige ich jetzt nicht. Lange Laufzeiten ebenso nicht. Ansonsten geht der Kurs runter, wenn die Zinsen raufgehen…

Unternehmensanleihen benötige ich jetzt auch nicht. Aber es kann ein weiteres Standbein sein. Anleihen sind sicherer als Aktien. Eine Anleihe habe ich von Heidelberger Materials gesehen, die auf den ersten Blick als Unternehmen sehr solide aussahen. Die Zinsen waren verhältnismäßig hoch, aber die Laufzeit passte für mich nicht. Bei den Coupons muss man auch aufpassen, da man hier den bisherigen Zins dem Verkäufer zahlen muss.

Ich habe lustigerweise gleich drei Bugs entdeckt. Der Zins ist falsch berechnet, ein Chart wurde dadurch ebenfalls falsch dargestellt. Und die Steuer wird nicht konsequent angezeigt. Sieht für mich nach einer Beta Version aus. Vielleicht können sie dort noch einen Tester gebrauchen. Ich würde mich opfern. Für jedes neue Produkt gibt es 10k€ Spielgeld. Das teste ich dann ausgiebig eine Woche vor Launch und sage was alles falsch ist. Das Geld behalte ich dann. Würde sicherlich mehr sparen als der Support kostet. ;-) eine neue Version hab es heute schon mit Korrekturen. Zugegebenermaßen habe ich 6 stellig Anleihen gekauft. Das hat die Portfolioanzeige völlig zerstört. Wobei das Portfolio nichts mit dem Zinsprodukt zu tun haben sollte…

Der letzte Punkt wird vermutlich doch kein Lombardkredit sondern Krypto. Das könnte man auch als eigenständige Klasse sehen. Eventuell mit Edelmetallen. Wüsste hier aber nicht wo man genau die Grenze zieht. Ob ich jetzt ein paar BTCs bei TradeRepublik halten würde? Da würde ich eher bei Stuttgart investieren. Das schätze ich sicherer ein, auch wenn ich keinen einzigen BTC habe und es dabei belassen.

Eventuell wird die Kinder ETF Förderung auf alle ausgedehnt. Einen Vorschlag gab es bereits von der FDP. Das wäre die erste richtige Reform der neuen Regierung. Der Rest sind doch nur Peanuts. Steuerfreiheit lediglich auf den Bonus für Überstunden. Das würde mich jetzt nicht sonntags in den Betrieb locken um das Bruttosozialprodukt zu steigern…

Slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Ach siehste – die Zinsprodukte hatte ich garnicht gesehen, die hab ich mir gestern erst dazugeklickt. Die sind soweit alle Börsengehandelt, oder?
ich bezog mich auf die private markets Produkte, und die fand ich jetzt nicht sonderlich spannend, vor allem in Anbetracht der kosten. Bei Zinsprodukte bleibe ich eher beim TR-Tagesgeld oder sonst bei einem Geldmarkt-ETF. Irgendwie ist man sonst fix dabei bei RK3 zu sehr rumzudallern.

Die Kinderdepots sind interessant, aber die hab ich seit Jahren bei der Ing. Wenn man eh nur ETF kauft, ist das auch völlig ausreichend. Da ändere ich nix, solange die Ing nix ändert.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Slowroller

@ Slowroller

Die Kinderdepots hatte ich bei Consors und bin kürzlich zu TR umgezogen. Selbst bei ETF gibt es Unterschiede. Ich verwende bevorzugt thesaurierende ETFs und führe einen Verkauf durch und einen weiteren Sparplan um das Geld wieder zu reinvestieren. Bei TR würde so ein steuerfreundlicher Vorgang zwei Euro kosten. Einen für den Verkauf und einen für den Kauf am Folgetag. Der Sparplan wäre kostenlos.

Bei Consors war das deutlich teurer. NV Bescheinigung habe ich beantragt. Auf diese Weise können mehrere tausend Euro im Jahr steuerfrei glattgestellt werden. So haben die Kinder später ein ordentliches Startdepot mit verhältnismäßig wenig Gewinn. Bei ING habe ich ebenfalls Kinderdepots. Die gehören jetzt schon den Kindern. Da können sie mit ihrem Geld kaufen wann, was und wie sie wollen. Und auch jedes Kind für sich. So werden sich später Unterschiede ergeben mit denen ich nichts zu tun habe. Bei TR gibt es auch das Konzept Sparpaten. Finde ich auch sehr gut, auch wenn Großeltern theoretisch auch auf das Kinder Referenzkonto direkt überweisen können.

Die Zinsprodukte sind alle an der Börse gehandelt. Auch die Festgelder im ersten Punkt. Da waren mir die Laufzeiten aber viel zu lang. Ich habe das auch nur wegen dem auslaufenden Kredit gemacht und wegen der Grenze der Einlagensicherung.

Nuvolina
1 Monat zuvor

Gold steigt weiter rasant. Unglaubliche 4.366 Dollar/Unze.
Jetzt ist auch noch von einer US-Regionalbankenkrise die Rede.
Lustig ist das Ganze nicht.

Martin
1 Monat zuvor

Wie auf den crash vorbereiten?

Sich an Peter Lynch erinnern:

„Far more money has been lost by investors trying to anticipate corrections, than lost in the corrections themselves“

Ähnliche Beiträge
77
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x