Wie ein cleverer Finanzanalyst eine kirchliche Stiftung mit Aktien aufbaute


New York, 4. August 2020
Es gibt kirchliche Stiftungen, die auf Aktien setzen, was wunderbar ist. Nur an der Umsetzung hapert es. Teure Fondsmanager kommen zum Einsatz. Warum nicht auf einen günstigen ETF setzen? Die meisten Fondsmanager scheitern eh, wie Studien zeigen.

Der hessische Finanzanalyst Günter Weispfenning baute über seine Aktieninvestments in mehr als drei Dekaden einen erheblichen Wohlstand auf. Vor seinem Tod im November 2011 im Alter von 70 Jahren richtete er eine kirchliche Stiftung ein.

Um sein Vermögen zu erhalten, wird seither in Aktien und Dividenden nach der Value-Strategie investiert. Das Stiftungsvermögen wird ausschließlich in Aktien angelegt. Das finde ich clever.

Mit Aktien helfen – das ist ein Novum in Deutschland. Als großes Vorbild dient dabei Warren Buffett.

Viele Stiftungen legen ihre Gelder überwiegend in Anleihen an. Das bringt ihnen unterm Strich nichts. Das Vermögen wird durch Spenden, Inflation und Kosten mit der Zeit aufgezehrt.

Mit langfristigen Sachwerten macht es die Share Value Stiftung mit Sitz in Erfurt richtig. Durch die Aktien nimmt das Vermögen zu. Kursgewinne und steigende Dividenden führen zu einem wachsenden Stiftungsvermögen. So haben die Geförderten längerfristig mehr davon. Ein Win Win für alle.

Die Stiftung ist mit dem Frankfurter Vermögensverwalter Shareholder Value Management AG verzahnt. Der Asset-Manager legt einen Fonds auf, in den andere Stiftungen investieren können. Die größten Investments sind Amazon, Secunet Security Networks, Berkshire Hathaway, Facebook und Alphabet.

Mein einziger Kritikpunkt: Die Fondsgebühren von 1,25 Prozent pro Jahr sind in meinen Augen teuer. Ein simpler kostengünstiger ETF beispielsweise von iShares wäre hier meiner Meinung nach die bessere Wahl für Stiftungen. So ließen sich enorme Gebühren einsparen. Wozu braucht man heute einen aktiven Fondsmanager, wenn er es in 10 Jahren nicht schafft, den Index zu schlagen? Die Fondsentwicklung liegt nach zehn Jahren sogar 33% unterhalb der Benchmark.

Aktien-Absicherungsgeschäfte kosten Rendite

Ein Grund für die schlechte Performance: Nur 64% des Fondsvermögens steckt in Aktien. In Aktien-Absicherungsgeschäften schlummern fast 22%. In der Kasse liegen 10%, in Edelmetallen stecken 4%. Diese Absicherungsgeschäfte lohnen sich einfach nicht. Für mich ist der Fonds ein Flop. Leider. So gut die Idee ist, so schlecht ist die Umsetzung. Ein simpler ETF bringt mehr Ertrag! Dafür schwankt das Vermögen stärker. Aber wer das aushalten kann, hat eben mehr Ertrag.

Gut, Fondsmanager Frank Fischer argumentiert, dass er in erster Linie das Kapital erhalten will. In zweiter Linie geht es ihm um die Rendite. Ob das so clever ist? Super finde ich, was die Stiftungen alles fördern. Gut ist ferner, dass sie neuerdings auf Aktien setzen. Nur wie sie ihr Geld für sich arbeiten lassen, das sollte noch radikaler in Richtung Aktie gehen.

Fazit: Ich finde diese Mischform so verkorkst: “Aktien ja, aber nur mit Absicherung.” Das ist weder Fisch noch Fleisch.

Hier ist mein neues Video aus New York:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wie ein cleverer Finanzanalyst eine kirchliche Stiftung mit Aktien aufbaute

  1. AvatarRouge

    Hallo Tim,
    basierend auf deinem Video sieht es so aus als würdest du dir ein paar Sugar Daddies anlachen:D
    Erst die Grillhandschuhe und dann später Aktien von Bank of America.
    So lässt sich auch ein Depot aufbauen!
     
    Toller Artikel – wie immer!
     

  2. AvatarThorsten

    Rendite ja, aber vielleicht nicht mit der vollen Volatilität eines 100%-Aktiendepots. Edelmetalle bringen auch 7 bis 8 Prozent pro Jahr, wenn man nicht gerade zum Höchstpreis in Übertreibungen kauft.
    Ach ja , Gold über 2000$. Keine Übertreibung, kein Spike. Im September sehen wir das auch in Euro vermutlich. Das große Geld schichtet um. Mittels einer Handvoll TechAktien hält man die Indizes oben. Der folgende Rums ist unausweichlich, der Impfstoff kommt nicht schnell genug.

  3. Avatarrif

    Hallo Tim und Community,
    vielen Dank für deinen zahlreichen Artikel und die Arbeit. Ich habe als stiller Leser eine off-topic Frage:
    Ich finde die BoA-Aktie und Apple-Aktie spannend (hat auch Tim prominent im Depot vertreten). Wenn man jedoch die Berkishire Hathaway-Aktie hat, wäre das letztendlich doppelt allokiert – das Investment zusätzlich in die beiden Aktien lohnt sich nicht wirklich, oder? Oder spricht etwas dafür, wie es Tim auch hat?
    Und ergänzend: Da gerade Apple einen so großen Anteil am Berkshire Hathaway-Depot hat, müsste deren Aktie doch eigentlich auch stark mit anziehen? Wieso macht sie das aktuell nicht?
    Viele Grüße. 

  4. AvatarAlexander Merget

    Hallo Tim,
    sehe ich auch so. 100% Aktien…wer die Schwankungen nicht verkraftet sollte einfach mehr Cash halten. Das gibt zusätzlich mehr Sicherheit und Handlungsoptionen in der Krise. Falls man super reich ist halt kurzlaufende Staatsanleihe in der Heimatwährung…Gruß Alexander

  5. AvatarFit und Gesund

    Ich wage zu bezweifeln dass der Fonds im Sinne des “Erfinders” gemanaged wird, 
    nur 64% in Aktien, 
    ich sehe hier auch keine outperformance, 
    der Fonds hat einen Ausgabeaufschlag, eine ordentliche TER, einen Performance-fee  (für was?) 
    an dem Fonds verdienen einige Leute gutes Geld! Die Tochter scheint Vorsitzende des Stiftungsrates zu sein, die wird auch was abbekommen   🙂  
     
     
     
     

  6. AvatarValue

    Ich hatte ja letztens schon geschrieben dass es mir hier zu viel wird, die einen setzten nichtssagenden Kommentare ab um auf Ihre Webseiten Content zu lenken die anderen schreiben ewig das gleiche (KUV, KBV, KCV, KGV . . . . . bla, bla, bla)und die ewigen zündler nerven auch gewaltig und wer zum Geier ließt denn den Bullshit von ZEN ?In den kommenden Wochen mach ich hier mal Pause und versuche mich auf die mir wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren, Tim mach’s gut und bleib Deiner Linie treu und diejenigen die dem Thema Börse, B&H und Investieren positive Seiten abgewinnen können möchte ich ermutigen sich hier weiter qualifiziert einzubringen und am Thema zu diskutieren.

  7. AvatarWindsurfer

    Hallo Tim,
    Ich habe mir eben mal den Beschreibungstext der Stiftung durchgelesen.Dort heißt es: „ …um der Gesellschaft etwas zurückzugeben.“
    Ich finde diese Formulierung grauenhaft, man findet sie leider sehr oft. Ist schon so eine Floskel. Als ob alle Reichen der Gesellschaft etwas genommen haben oder sie ausgeplündert haben. Im Gegenteil: die meisten Reichen haben Unternehmen aufgebaut, die Arbeitsplätze geschaffen haben. Sicherlich gibt es Unternehmer, die Ihre Angestellten ausbeuten, aber das ist meiner Meinung nach eher die Ausnahme.
    Daher meine Bitte: wenn du dann deine Stiftung gründest, bitte gib der Gesellschaft nichts zurück, sondern tue einfach so Gutes, zum Beispiel aus Liebe zur Natur.
    Grüsse
     windsurfer
     

  8. AvatarRüdiger

    Ein simpler ETF bringt mehr Ertrag! Dafür schwankt das Vermögen stärker. Aber wer das aushalten kann, hat eben mehr Ertrag.
     
    Viele halten diese Schwankungen eben nicht aus und versuchen diese zu “glätten”. Liest man hier oft genug  😉
     

  9. AvatarChristian

    @Windsurfer: Denkst du, ohne „die Gesellschaft“ – die Schulen, die Infrastruktur, die öffentliche Ordnung etc. – wäre es so einfach gewesen, ein sehr gut funktionierendes Unternehmen auf die Beine zu stellen?

    Deshalb ist ja auch eine Erbschaftsteuer legitim. Nur dank des vorherrschenden Umfelds war es möglich, ein Vermögen anzuhäufen. Und deshalb muss man einen Teil davon abdrücken, damit das auch so bleibt.

  10. AvatarDanielKA

    @ Tim: haha das Video ist cool, ob die Joggerin wussste das Sie gefilmt wird 😉
    Taschen, teure Taschen wer braucht sowas, oh zwei Dollarzeichen; Das zeig ich mal meiner Frau 😉

  11. AvatarDanielKA

    @ Abschiedposts: Leute nehmt euch nicht so wichtig, das ist ja echt peinlich. Zudem wird der Abschied von den meisten nach kurzer Zeit sowieso zurückgenommen bzw. bisher sind alle wieder irgendwann aufgetaucht. Wenn man Lust hat einfach posten und wenn man keinen Bock hat, dann einfach lassen….

  12. JosefJosef

    @Windsurfer
    Die Reichen erschaffen ja kein Geld, Sie müssen es wem wegnehmen.
    Die Cleveren Reichen überreden andere ihnen Geld zu geben, sei es durch ein nützliches Produkt oder durch eine Arbeitsleistung. Es findet sozusagen ein Handel statt.
    Die Arbeitenden sind immer die Menschen die alles bezahlen werden, dies ist ja auch unser System. 
    Die Frage ist, machen Stiftungen überhaupt Sinn. Ist eine Spende für einen  armen Afrikaner mehr Wert als eine Spende für einen armen Deutschen?Darf ein Reicher über Arme entscheiden nur weil er Geld im übermass besitzt?Übrigens wenn man in Afrika Schulen eröffnet und den Schülern erklärt, dass in Europa Wasser und Essen in Überfluss vorhanden ist, muss man sich nicht wundern wenn Flüchtlinge zu uns kommen.
    Wenn man durch Dividende Finanziell Frei ist Arbeiten andere für den Freien.
    Das muss jedem bewusst sein der Finanziell frei ist, dass die Arbeitenden für Ihn Arbeiten.
    Ich hoffe es ist nicht zu wirr geschrieben, ich freue mich trotzdem über meine United Utilities Dividenden die ich bekommen habe.

  13. AvatarRappo

    jepp, ich finde die Abschiedspost auch eher ermüdend und theatralisch. Die meisten kommentieren kurze Zeit später eh wieder.
    Ich lese hier seit ca. 5 Jahren hier (fast) täglich mit. In der Zeit hat ich zwar ne lange Liste von “überlesen” User gebildet, dafür lesen sich die übrigen Kommentare schneller. 🙂 
    Und darunter sind dann wirkliche Perlenbeiträge von zB Claus, kiev uvm.
    Und Tim geht seit Jahren stur und stetig seinen Weg. Und bleibt absolut authentisch. Er ist damit einfach eine Insel im Meer der “Fähnchen nach dem Winde Dreher”.

  14. AvatarWolke

    @DanielKA
    Abschiedsposts
     
    Gut, daß du das gesagt hast! Die Abschiedspostler glauben allen Ernstes, daß sie vermißt werden. In Wirklichkeit ist das den meisten sowas von egal, einige freuen sich sogar.

  15. AvatarWolke

    @Thorsten
    Gold über 2000. Auch wenn bei mir aus einem Klumpenrisiko ein Klumpengewinn geworden ist, ist das nicht gesund. Ein so stark steigender Goldpreis ist kein gutes Zeichen.
    Eigentlich sollte man es jetzt verkaufen, aber wer verkauft schon gern Gold in solchen Zeiten.

  16. AvatarStefan

    An all die Nörgler, die hier unbedingt mal eine Pause vom Blog nehmen wollen.
    In der Finanzszene wird das Rad nicht jedes Jahr neu erfunden. (Ok, laut Medien schon, da gibts halt immer ein neues cooles Investment was grade sehr gut funktioniert.) Aber im großen und Ganzen ist investieren keine Raketenforschung bei der man über Jahre hinweg den gleichen Input benötigt.
    Ich war hier 2015 bis 2017 “fast” jeden Tag auf dem Blog, danach stand mein Mindset. Momentan bin ich eher in der Gründerszene unterwegs und versuche dort voranzukommen. Das ist alles völlig normal, nehmt euch mal ne Auszeit, schaut ab und zu mal vorbei, Tim ist ein super Typ, der ist gefestigt und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, aber schaut auch mal woanders rein.
    Aber wie gesagt, es geht ja auch um seine eigene Person, man will sich selbst doch weiterentwickeln, und da kann ich als Investor und Stillhalter nicht den ganzen Tag den gleichen Input konsumieren, man sollte sich auch mal andere Kreise suchen, oder zumindest seine Kreise erweitern und andere Blog`s lesen. 
    Was wiederum nicht gegen Tim gerichtet ist. Bei Tim wird Liberalismus noch hoch geschrieben, jeder darf seinen Senf abgeben. Einer der wenigen der nicht Zensiert. Er geht seinen Weg und macht einen super Job für die finanzielle Bildung in Deutschland

  17. AvatarThorsten

    @Wolke
    man kann einen Prozentsatz im Depot festlegen, z.b. 5 , 10 , 20 %. Bei Überschreiten des Wertes um 5% werden diese 5% verkauft und entweder als Cash gebunkert oder sofort in etwas anders investiert, zb. in Assets die gerade preiswert sind. Andere Möglichkeit : einen Anteil Gold in Silber oder Minen umschichten oder in sehr konservative Werte, Unilever z B.

    Banken gehen gar nicht, eine Kreditkrise könnte geballt zurückkommen, wie viele Unternehmen und Private werden Zahlungsausfälle generieren ? Ich lese da noch nichts im Netz, noch hängen in den USA alle Zombies an der Gelddruckmaschine. Buffet kauft BoA ? Ich würde sie derzeit nicht kaufen. Die Zinsen werden fallen, der Dollar wird nach Überwindübung der Marke 1,20 schnell auf 1,30 fallen. Fallen die Indizes ist das reine US-Depot im Keller. Gold hedgt die Währung und die Börsenindizes. Bleibt und wächst .

    Renditedreieck Gold:

    https://www.boerse.de/performance/Gold/XC0009655157

  18. AvatarWolke

    Thorsten
    Gold hedgt die Währung und die Börsenindizes. Bleibt und wächst…
    Kursziel von Gold nach Installation der FED- Blase : 4000$…
     
    Oder 1000$, denn so toll ist das Asset auch wieder nicht. Braucht nur ein großer Player Gold zu verkaufen, dann fällt Gold wie ein Stein. Der IWF beispielsweise hat das schon einmal gemacht. Auch eine Notenbank könnte auf diese Idee kommen.
    Goldanlage hat Risiken, wie jede Vermögensanlage.
     
     

  19. AvatarFinanzbär

    Stiftungen sind eine tolle Sache. Die Kirchen sollten aber allgemein nicht noch mehr Geld horten sondern es sinnvoll einsetzen

  20. AvatarDaniel

    @Windsurfer: Denkst du, ohne „die Gesellschaft“ – die Schulen, die Infrastruktur, die öffentliche Ordnung etc. – wäre es so einfach gewesen, ein sehr gut funktionierendes Unternehmen auf die Beine zu stellen?
    und wer genau finanziert diese Infrastruktur? Jeder Steuerzahler, also auch der Unternehmer der der Gesellschaft “nichts wegenommen” hat und auch nicht zurückgeben muss. Die meisten haben sich in ein gemachtes Nest gesetzt in einem Staat in dem eine funktionierende Infrastruktur von unseren Vorgängergenerationen erbaut wurde. Aber auch die haben dies mit Steuern bezahlt genauso wie wir die aktuelle (mal mehr mal wenig gut) mit unseren satten Steuerabflüssen am rennen halten.
    Das schlechte Gewissen jemanden etwas oder DER GESELLSCHAFT etwas zurückzugeben sollten nur die haben die sich bewusst und mutwillig lange in der sozialen Hängematte des Staates ausgeruht haben und somit Gelder des Staates und damit der Steuerzahler eingesackt haben ohne eine adäquate Gegenleistung erbracht zu haben. Und ich rede hier bewusst nicht von denjenigen die durch Schicksalsschläge jeglicher Art der Job wegerissen wurde und die auch zuvor Steuerzahler waren.

  21. AvatarThorsten

    @Wolke Damit Gold auf 1000$ runtergeht muss irgendwas passieren. Wer verkauft, muss etwas Besseres finden. Zinsen sind es noch nicht, die fallen jetzt auch in USA in den Keller. Kurzfristige Einbrüche wegen benötigter Liquidität bei einem Crash ignorieren. Gold steigt mit dem Verfall des Papiergelds, 7 bis 8% pro Jahr.Die Notenbanken verkaufen nicht, sie sammeln fleißig ein.

  22. AvatarNico Meier

    Selbst alte Videospiele SNES Donkey Kong oder Zelda…. es gibt Idioten die verkaufen die Spiele für 10€….jedes Spiel geht locker für 25€ wieder weg. Hab ich auch schon gemacht, wenn es ich zufällig bei ebay sehe. 
    @-M
    Das erinnert mich an meine Kindheit. Damals waren es Spiele für den Nintendo Gameboy. Neu kostete so ein Spiel 60 bis 70 Franken. Ich kannte zwei Kinder die immer viele diese Spiele geschenkt erhalten haben. Nachdem sie die Spiele durchgespielt haben, habe ich sie für 10 bis 15 Franken grkauft und selber durchgespielt. Danach habe ich sie auf dem Schulhof für 20 bis 30 Franken verkauft. So hatte ich Spiele die ich spielen konnte und hab mein Taschengeld aufgebessert.

  23. Avatardilemma

    Hallo 🙂
    Lese hier schon länger still mit, ich weiß nicht, ob es okay ist, wenn ich euch mal um Rat frage…..
    Bin Neueinsteiger, seid gnädig mit mir 😀
    Wenn ich einen Teil in dividendenstarke Aktien investieren möchte, und sagen wir einfach mal vorerst so in etwa 50 Euro netto monatlich anstrebe (Ausschüttung müsste natürlich nicht genau passend monatlich sein), wie viel müsste ich dafür investieren?
    Ich nagel euch natürlich hinterher auf das fest, was ihr sagt :-p
    Nein nein, mich würde nur mal so ne grobe Hausnummer interessieren.
    LG
    d.
     

  24. AvatarAlexander

    Es ist allgemein Interessant wenn man bedenkt was Aktien alles erreichen können. Die Skandinavischen Länder investieren auch in Fonds um ihre Bürger aktiv zu unterstützen.

  25. Avatar-M

    @Dilemma
    600€ dividenden / 3% dividendenrendite x 100% = Benötigtes Kapital 
    Die 3% bestimmst du selbst anhand der Dividendenrendite. In meinem Beispiel sind es 20.000€ 
     
    Viel Spass 🙂
     
    -M

  26. AvatarDaniel

    Wenn ich einen Teil in dividendenstarke Aktien investieren möchte, und sagen wir einfach mal vorerst so in etwa 50 Euro netto monatlich anstrebe (Ausschüttung müsste natürlich nicht genau passend monatlich sein), wie viel müsste ich dafür investieren?
    Bei 50€ monatlich wärst du noch fein raus, denn du wärst noch im Steuerfreibetrag von 801€. Dividendentitel schütten in der Regel ca. 2-4% aus. Du müsstest also vermutlich um die 25.000€ investiert haben wenn die Ausschüttung zwischen 2-3% liegt

  27. AvatarRüdiger

    @dilemma
    Kannst du dir doch ganz leicht im Kopf ausrechnen  😉
    50 EUR/m = 600 EUR/a
    Bei 1% Dividendenrendite brauchst du 60.000 EUR
    Bei 2% sind es 30.000 EUR
    Bei 3% sind es 20.000 EUR
    Bei 4% sind es 15.000 EUR
    Bei 5% sind es 12.000 EUR
     
    Denkst du an deinen Freistellungsauftrag, schaut auch der kleine, fette Olaf in die Röhre  😉
     

  28. AvatarBjörn

    Hallo zusammen,
    ich würde euch gerne etwas fragen. Ein Bekannter hat mir erzählt, dass er eine kleine sechsstellige Erbschaft erhält. Er hatte mich dann gefragt, was ich mit dem Geld machen würde. Hatte ihm dann geantwortet, dass ich 60 % in den Vanguard All-World, 20 % in einen Immobilien-ETF und 20 % für ein wenig zusätzliches passives Einkommen in den ishares global select 100 dividend tranchenweise investieren würde.
    Würdet Ihr das so ähnlich machen oder ganz anders?

  29. AvatarLukas

    Björn
    80% all World
    20% Girokonto
    Immobilien ETF machen keinen Sinn, habe meinen abgebrochen.
    Dividenden machen doppelt keinen Sinn.
    Wenn dann eine Strategie: Zum Risiko senken Small Cap, Size, zum Risiko steigern Momentum.
     
     

  30. AvatarJohannes Schumann

    Hier geht’s ja heiß her. Und es gehört schon eine Menge dazu, Menschen absichtlich misszuverstehen. Niemand hat behauptet, wir lebten sozusagen in der DDR 2.0, sondern dass einen die Situation immer mehr an die DDR erinnert, speziell das Gebaren unserer GEZ-Medien. Von Mauer, Stachelstaat und Stasi hat noch niemand geredet.
    Und was soll man dazu sagen, wenn die Behörden nun mit Kindesentzug drohen?
    https://www.focus.de/familie/eltern/riesen-aufregung-um-briefe-an-familien-trennung-von-eltern-und-kindern-in-quarantaene-behoerden-fuehlen-sich-missverstanden_id_12290254.html
    Nun rudern die Behörden zurück, aber ziemlich armselig ist dieser Versuch. Der Geist ist nun aus der Flasche und will nun nicht wieder zurück.
    Was hat das alles mit Finanzen zu tun hat? Eine gut geölte Ökonomie, Rechtsstaat und die Demokratie werden aus Paranoia einem Virus geopfert. Das kann tatsächlich passieren. Man sollte aufpassen und nicht die Kritiker der Regierungslinie diffamieren.

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