Visa-Regeln werden lockerer: Wie du auf eine schöne Insel auswandern kannst

Wer nicht auf der Arbeit erscheinen muss, kann sich überlegen, auszuwandern. Immer mehr Inselparadiese locken digitale Nomaden an. Hast du Lust auf Costa Rica, Kroatien, Estland oder die Bermudas? Das scheint kein Problem mehr zu sein. Sie vergeben Visas für Auswanderungswillige.

Warum machen sie das? Diese Länder profitieren von dem Einkommen und Vermögen, welches die Visa-Halter mitbringen. Estonia schuf im August 2020 ein Digital Nomad Visa Programm. Für Freelancer und Berufstätige, die am Computer arbeiten und mindestens 3.504 Euro im Monat verdienen, ist es gedacht. Die Einkommenssteuer beträgt in Estonia nur 20 Prozent.

Bermuda vergibt für ein Jahr ein Visa. Es heißt “The One Year Work from Bermuda“. Wer die Sonne mag und so ein Inselparadies wie Bermuda genießt, warum nicht? Wer in der IT, Marketing, Consulting, Training, Schulung, Bildung arbeitet, für den mag vielleicht ein Traum in Erfüllung gehen.

Athener zog auf eine kleine Insel für mehr Ruhe und Gelassenheit

Du kannst innerhalb deines Landes dein Leben umgestalten. Thodoris Kargas zog weg von der hektischen Hauptstadt Athen auf die griechische Insel Ikaria. Hier lebt er mit seiner britischen Frau und Kind. Sie stellen ätherische Öle her und bauen ihr Gemüse selbst an. Auf Ikaria leben die Menschen so gesund, dass viele 90 Jahre alt werden und älter. Ikaria gehört zur sogenannten gesunden “Blauen Zone“. Hier siehst du Thodoris Kargas mit seiner Gattin beim Kochen:

Deutscher Blogger wanderte nach Indonesien aus

Ein Deutscher wanderte nach Indonesien aus. Er lebt in einer mittelgroßen Stadt in Ost-Java und verdient 2.000 Euro netto. Das Einkommen generiert er mit Blogs, konkret mit Amazon Affiliate, VG Wort Tantiemen und gesponserten Artikeln. 2.000 Euro sind in dem Schwellenland sehr viel Geld. Aber Vorsicht. Das große Geld als Blogger zu verdienen ist kein Kinderspiel. Es ist harte Arbeit und die wenigsten schaffen das. Mit meinem Blog verdiene ich zum Beispiel – trotz des enormen Traffics – so gut wie kein Geld. Das liegt daran, dass ich nicht darauf aus bin, ihn aggressiv zu Geld zu machen.

Das Einkommen hat der Deutsche in Indonesien eher pessimistisch kalkuliert und seine Ausgaben großzügiger. “Gerade während Corona sind die Ausgaben gesunken, da kaum Reisemöglichkeiten/Aktivitäten durchführbar” waren, schreibt er auf Reddit. Das ist sein Budget:

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Derzeit zahlt er ein “Ferienhaus” mit 90m² Wohnfläche und 2 Etagen ab. Es sind für den Kredit 250 Euro im Monat fällig. Der Kredit läuft zehn Jahre.

Daneben bewohnt er in einer größeren Stadt ein Apartment, für das er 200 Euro im Monat Miete bezahlt. Er legt das Eigenkapital für das 2. Haus derzeit zurück, so dass er künftig Zinsen sparen kann. Denn die Kreditzinsen liegen üblicherweise bei ca. 7%, daher ist mehr Eigenkapital definitiv sinnvoll für ihn, argumentiert er. Er spart 150 Euro im Monat in diesen All-World-ETF von Vanguard.

Zur Orientierung: Das Durchschnittseinkommen liegt bei etwa 200 bis 250€ in Indonesien. Seine Schwiegereltern (locals) leben in einem abbezahlten Haus mit etwas weniger als 200€ verfügbarem Einkommen im Monat. Weiter schreibt er:

Es ließe sich also wesentlich preiswerter leben mit lokaler Krankenversicherung anstatt internationaler Krankenversicherung, weniger Café-Besuchen oder Reisen.

Seit mehr als 3 Jahren leb ich hier und zu Beginn lagen die Einnahmen bei 600 bis 800€, mit denen ich im Monat so auf +- 0 rausgekommen bin.

Wer kein Bock mehr auf Deutschland hat, kann mit geringsten Rücklagen und etwas Online-Einkommen hier locker das Leben genießen und mal eine andere Perspektive kennenlernen.

Hier weitere Kostenpunkte in Indonesien

Benzin: 0,65€/Liter

Strom: 0,08€/kWh

Milch: ~1,20/L (Milchprodukte generell teurer)

Reis: ~ 1€/kg

Restaurant: 2x Essen / 2x Getränke / 1x Snack typischerweise <7€

Streetfood: 1€ pro Mahlzeit

Friseur: Günstig 1€ – gehoben 4€ inkl. Massage und Treatment

Motorrad-Taxi: ~0,60€ 2km / ~1€ 5km

Ich koche meist zuhause

Noch ein kleiner Tip zum Schluss. Was die Mahlzeiten betrifft, koche ich gesünder. Ich esse kaum auswärts. Beim Kochen möchte keine Zeit damit verbringen, komplizierte Rezepte zu suchen, nur um stundenlang im Laden oder in der Küche für eine Mahlzeit zu verbringen. Meine Mahlzeiten sind einfach. Es gibt wenig Zutaten. Etwa Reis, Bohnen und Gemüse. Auf ungesunde Soßen, zu viel Fett, Salz, Zucker verzichte ich weitgehend. Gemüse mit Reis oder Pasta oder Kartoffeln sind meist meine Hauptmahlzeit. Dazu gibt es als Nachtisch Obst. Es ist langweilig, aber gesund.

Gesund zu kochen ist eine Chance, Zeit, Geld und Energie zu sparen.

Gestern habe ich einige Fragen der Blogleser im Live-Video-Stream auf YouTube beantwortet. Hier geht es lang:

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Mid
11 Monate zuvor

Indonesien klingt ja gut, aber das Klima ist für einen Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftig.
30-35 Grad und 95 % Luftfeuchtigkeit . Für mich pers. wär das keine Option!

42sucht21
11 Monate zuvor

Auswandern nach Indonesien ist mal was anderes. Für mich wäre das Land nicht unbedingt etwas (in 16 von 31 Prov gilt die Scharia aber die Hauptstadt hat natürlich noch ganz andere Herausforderungen). So etwas ist halt schon für die meisten eine finanzielle Einbahnstraße. Für eine finanzielle gesicherte Rückkehr nach Europa kann man durch solche Geoarbitrage kein Kapital aufbauen. Aber die Erfahrungen sind natürlich stark die man so erhalten kann.

Kiev
11 Monate zuvor

@ Tim
Für alleinstehende FiRe suchende ist mancher Vorschlag sicherlich eine Möglichkeit. Costa Rica wird beispielsweise von US Amerikanern stark besucht. Es ist auch ein verhältnismäßig zeufed Land, aber für einen Deutschen natürlich sehr günstig. Das käme mir persönlich zumindest eher in den Sinn als die Schweiz, die eher teuerer als Deutschland zu sehen ist. Für mich ist das aber schon aus der familiären Situation keine Option.

@ Tobs
Ich halte noch etwas Cash, da ich noch zwei Rechnungen für eine Umbaumaßnahme bekomme. Die Höhe ist mir nur grob bewusst und es hat ein wenig länger gedauert als gedacht. In den nächsten 2 Wochen kann ich vielleicht noch einmal zwei Titel kaufen. JET ist bei mir leider schon voll. Die hätte ich aktuell natürlich lieber erworben. Chinesische Infrastruktur ist weit oben auf meiner Wunschliste. Bei mir ist allerdings auch Reliance Industries oben auf der Liste. Das ist vielleicht nicht die Value Chance, aber ich möchte langsam auch in Growth investieren und hier sehe ich Chancen bei sehr guter finanzieller Lage des Unternehmens. Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass mein kürzlich erworbener Emerging Markets ETF von Vanguard alles andere als volatil ist. Meine Position liegt bei ca. 60k€. Die Tagesschwankungen sind meistens um 200-300€. Sie fallen mit den anderen ETFs im Depot nicht sehr uns Gewicht. Von daher kann ich ETFs Anlegern empfehlen, die den langsamen und stetigen Vermögensaufbau bevorzugen.

@ Krankenkassenvorauszahlung

Als gesetzlich freiwillig Versicherter ist es bei meiner Krankenkasse nach Telefonat möglich Krankenkassenbeiträge für AN und AG 3 Jahre im Voraus zu bezahlen. Bei meinem sehr großen Arbeitgeber ist das allerdings nicht möglich. Das ist wirklich schade, aber ändern kann ich es auch nicht.

@ Bildung und Arbeit (Ralf)
Das Vermögen wächst bei mir stetig und fast von alleine. Eine Grafik hatte ich einmal geschickt. Bei dem aktiven Einkommen sieht das allerdings anders aus. Ich hatte die Chance mit einer hohen Abfindung wahrgenommen. Als Preis werde ich aber bei der neuen Arbeit sehr gefordert. Hier muss ich mich in wirklich sehr große und für mich neue Themen einarbeiten. Das spannt mich ganz schön ein und ich hatte auch Zweifel, ob ich die Erwartungen erfüllen kann. Aktuell sehr ich es etwas entspannter und betrachte die Einarbeit als sehr gut bezahlte Schulung. Falls ich die Erwartungen nicht erfüllen kann so werde ich mit dem neuen Wissen leichter einen anderen Job in einer Nderen Firma finden können. Das Gehalt ist für mich schließlich nicht mehr so wichtig. Das war es bereits bei dem Wechsel nicht und dennoch habe ich mehr Gehalt bekommen. In Zukunft wird es für technische Berufe vermutlich nicht leichter. Wir befinden uns vielleicht bin einer Zeit großer Umbrüche. Mit Bildung als kontinuierliche Weiterentwicklung wird man am Ball bleiben. In dem Punkt geht meine Gratulation an langfristige Microsoft Investoren. Die Aktie habe ich leider nicht im Depot. Wenn ich sie hätte würde ich sie nie verkaufen.

Der Domi
11 Monate zuvor

@Kiev, bezügl. Umbrüche. Man könnte erahnen dass du auf Azure (MS), Cloud, DevOps … anspielst. Liege ich falsch?

Bruno
11 Monate zuvor

@Jakarta Street Food
https://www.youtube.com/watch?v=mt8KCD08qns

Vegetarier müssen halt gut hinschauen werden aber auch genug finden, und für verweichlichte Westeuropäer ist sicher auch ein gutes Durchfall-Medikament empfehlenswert, man muss sich erstmal an die Gewürze gewöhnen 😀

Aber das asiatische Essen ist halt schon sehr lecker. Also vom Essen und Landschaften finde ich Indonesien sehr spannend, das tropische Klima und Infrastruktur dürfte wohl aber nicht jedermann-/frau’s Sache sein dort. Aber eine Reise ist es allemal wert.

Slowroller
11 Monate zuvor

Ich finde solche Lebensläufe gut – da hat offenbar jemand seine große Liebe gefunden und hat die Freizügigkeit dort auch zu leben. Andersrum wärees wohk deutlich komplizierter geworden.

Was mich ein wenig erschreckt ist die lieblosigkeit und Gleichgültigkeitdem Essen gegenüber. Mich persönlich würde es grauen meine Speisekarte als langweilig zu bezeichnen und das weil man sich keine Zeit fürs zubereiten nimmt. Aber so unterschiedlich sind die Menschen.

Bei solchen Auswandererstories sollte man aber NIE vergessen, dass das nur geht weil das Zielland wahrscheinlich auf allen Ebenen deutlich weniger entwickelt ist. Dadurch kann man mit wenig Vermögen und Einkommen dort gut leben. Klappt in Deutschland auch, wenn man zb als Beamter in den ländlichen Osten geht. In Stuttgart oder HH nur Durchschnitt ist man in Ückerandow oder Görlitz halt Spitzenverdiener.

Kiev
11 Monate zuvor

@ der Domi

Da liegst Du schon ganz richtig. Azure DevOps Services gibt es natürlich schon eine Weile, wenn man die ganzen Umbenennungen mitbetrachtet. Ich kann mir vorstellen, dass DevOps aus dem Namen fliegt. Für mich geht die Strategie in die Richtung Infrastructure as a Service. Und ich mag Infrastruktur Unternehmen. Vielleicht werden sehr viele Angestellte in Zukunft diese Technologie verwenden. Vielleicht haben sie in 5 Jahren gar keinen Firmen Laptop mehr sondern können sich mit jeglichem Device auf einer Just in time bereitgestellten Maschine verbinden. In Anbetracht der Popularität hybrider Arbeitsmodelle finde ich das gar nicht so abwägig. Für mich ist das Abomodell gerade bei Infrastruktur as a Service sehr gelungen. Früher ging es dich nur darum stabile kalkulierbare Cashflows zu generieren. In der heutigen komplexen Welt geht es gar nicht anders. Schließlich gibt es nicht mehr das System.
Mir sind die Bereiche auch bewusst, aber in dem neuen Unternehmen habe ich mehr Verantwortung als ursprünglich vorgesehen. Das in Kombination mit dem Einstieg ist schon sehr ambitioniert. Mit Verantwortung meine ich auch keine auch personeller sonder fachlicher Ebene. Verständnis bekomme ich natürlich durch die ungeplanten Veränderungen. Allerdings muss am Ende auch alles immer gut laufen. Das ist mir natürlich klar. Ich möchte hier auch nicht enttäuschen oder der Flaschenhals für Entwicklung sein.

Bruno
11 Monate zuvor

@Tim

“Meine Mahlzeiten sind einfach. Es gibt wenig Zutaten. Etwa Reis, Bohnen und Gemüse. Auf ungesunde Soßen, zu viel Fett, Salz, Zucker verzichte ich weitgehend. ”

Gibt doch deinem Essen etwas Abwechslung und Geschmack 😉

z.B. sowas: https://kochkarussell.com/thai-gemuese-curry-kokosmilch/

an 2 Esslöffel Kokosöl wirst Du nicht fett 😉 Und gibt Geschmack ins Essen und gesunde Öle sind auch essentiell.

Nur Reis, Bohnen, Gemüse ohne Sauce wären mir ein Frust, natürlich das ist gesund und reicht zum überleben aber warum nicht Freude haben an Abwechslung und geschmackvollem Essen. Man muss hier nicht stundenlang in der Küche stehen, frisch zubereitete Pfannengerichte à la minute gibt es genug, in 15-30′ steht ein leckeres Essen bereit.

Der Domi
11 Monate zuvor

@Kiev, ich kanns sehr gut nachvollziehen. Bei uns in der Firma (über 100T Mitarbeiter) dreht sich aktuell auch alles um Cloud first, Cloud Allin, Infrastructure as code, IaaS, Saas, Paas… usw.
Ich bin eher in der Ops als in der Dev beheimatet und ich habe mir die Frage gestellt wie groß meine innere Motivation ist ins technische Detail zu gehen, und ob ich es wirklich selber machen möchte und mit den Jungen neuen Mitarbeiter aus Asien und Osteuropa in Konkurrenz zu treten. Ich muss zugeben meine Motivation ist nicht übermächtig groß gewesen. Bei mir hat sich die Chance auf eine leitende Position ergeben und ich dachte, die 5 Jahre bis FU nehme ich das als Erfahrung mit. 🙂

sammy
11 Monate zuvor

“Nur Reis, Bohnen, Gemüse ohne Sauce wären mir ein Frust, natürlich das ist gesund und reicht zum überleben aber warum nicht Freude haben an Abwechslung und geschmackvollem Essen.”

Mensch Bruno, das kostet doch Geld!

Slowroller
11 Monate zuvor

Viele vin den Schlagworten sind durchaus interessant – werden von unfähigem Management aber oft auch durch Ahnungslosigkeit und durch gute Vertriebsarbeit bis zur Unkenntlichkeit verwurstet. Eine “Cloud first” – Aussage stirbt häufig (aber nicht immer) beim konkreten Nachfragen was das denn hieße.

@Kiev
Das von die skizzierte Modell fahrenwir schon seit Jahren – entweder uber Remote Desktop oder direkt VDI. Die Infrastruktur betreiben wir selbst (würdenwir bei einer IAS-Lösung bis auf die Kisten selbst) aber auch machen. Klappt deutlich besser als die jetzt eingekaufte Zukunftslösung. Aber hey,jetzt heißt das Ding halt Wolke 😉

Wichtig ist am Ende eines: Man darf die IT-Infrastruktur nicht an die Bedarfe des Business koppeln. Das ist so als würde man Autobahnen erst bauen nachdem man die neuen Porsches ausgeliefert hat.

sammy
11 Monate zuvor

@Bruno

Im übrigen ist Reis in größeren Mengen alles andere als gesund. Stichwort Arsen.

Bruno
11 Monate zuvor

@sammy

Klar, alles ist Gift in grösseren Mengen, aber abgesehen macht es die Abwechslung doch aus. Wir essen jeden Tag etwas anderes und das wiederholt sich dann maximal monatlich. Für mich ist gutes Essen halt Lebensqualität aber hey klar, geben dafür auch etwas Geld aus. Auf gutes Essen würde ich wohl zuletzt verzichten wollen, natürlich wenn der 4. Weltkrieg ausbricht und es nur noch Kartoffeln gibt dann werde ich das auch hinnehmen aber ich finde Abwechslung wichtig generell im Leben, abgesehen von der Frau das muss ich jetzt hier erwähnen falls sie mitliest haha.

Arsen: Darum essen wir auch keinen Vollreis, ist nicht nötig wenn man sonst vollwertig isst und der geschälte Reis schmeckt auch besser.

Der Domi
11 Monate zuvor

@Slowroller, Remote Desktop und VDI ist aber nicht das, was man sich von Cloud vorstellt. RD und VDI ist im Grunde nur eine Möglichkeit sicher und performant aus der Ferne mit der “herkömmlichen” on premises Services zu arbeiten. Wenn man zum Beispiel als Entwickler in Azure DevOps die Entwicklungspipeline nutzt und Office 365 in der Cloud braucht es das “theoretisch” nicht mehr.

Der Domi
11 Monate zuvor

Nachtrag….
und weil man dann so schön “locked in” bei Microsoft ist, wird deutlich wie gut es ist, wenn man MS Aktien besitzt 🙂

Ralf
11 Monate zuvor

@Kiev: Viel Erfolg auf deinem Weg! Du wirst es gut wuppen. Mach aber keine Schnellschüsse. Gesundheitliche Gründe (u.a. Augen, verpfuschte OPs) zwingen mich bereits mit bald 44 J. beruflich nicht Volldampf zu fahren. Auch daher bin ich nach einigen Jahren Privatwirtschaft damals im ÖD gelandet (wollte eigentlich Hubschrauberpilot bei der BW werden). Der tägliche Stresspegel ist allerdings in meinem technischen Bereich nicht wirklich geringer (hohe Arbeitsverdichtung und breites Fachgebiet, Verwaltungsapparat der viele Steine in den Weg legt). Der klare Vorteil ist aber eine genaue Anrechnung jeder geleisteten Stunde und (noch) eine gewisse Sicherheit im Job auch als Angestellter. Ich erwäge in 2-3 Jahren den Umstieg auf eine 4-Tage-Woche. Um dafür meine Gutachtertätigkeit etwas mehr auszubauen. Derzeit noch schwierig da im Haus noch einige Ausgaben anstehen (Ölheizung ersetzen). Alles Gute, auch für die Familie!

Bruno
11 Monate zuvor

@Essen Wertschätzung und Dankbarkeit auch nicht vergessen, es gibt viele Ausfälle jetzt wegen dem Hochwasser, viele Flächen von Gemüse, Salat etc. ist/wird verfaulen. Oder gestern in Schaffhausen 17’000 Hühner ertrunken. Die Natur ist stärker als der Mensch.

Rüdiger
11 Monate zuvor

Die Natur ist stärker als der Mensch.

Und die Natur braucht ihn auch nicht, den Menschen 😉

sammy
11 Monate zuvor

Getroffene Hunde bellen 😉

Daniel
11 Monate zuvor

Indonesien? Dann bleibe ich lieber in unseren Gefilden. Am liebsten wäre mir Südtirol. Aber die Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Rüdiger
11 Monate zuvor

“Dann bleibe ich lieber in unseren Gefilden.”

Ich auch. Hier in Bayern 😉

Bruno
11 Monate zuvor

Coole Doku über Middelhoff. Vielleicht gibts dann auch mal eine über Braun.
https://www.youtube.com/watch?v=yry2W-fFDhU

-M
11 Monate zuvor

@Lad

Zähl doch mal 25 Aktien auf, die derzeit kaufenswert sind. Am besten dann auch gleich, die man nach dem großen Crash zu 1/3, oder 1/4 kaufen kann.

Themawechsel 🙂

Oldman
11 Monate zuvor

Microsoft Aktie:
Ich habe ja nun auch schon einige Jährchen Erfahrung an der Börse, und Microsoft ist eine tolle Company, aber ist die Bewertung( KGV mitte 30) nun nicht doch langsam sehr ambitioniert, trotz weiterhin vorhandener moderater Wachstumsaussichten?

Rüdiger
11 Monate zuvor

@ -M: “Themawechsel”

Gute Idee! Ich unterstütze 😉

Der Baum
11 Monate zuvor

Also keine letzten Käufe waren Nel ASA und Singapur Telekom. Da sind beides keine Valueaktien im klassischen Sinne.

Ich hab mich entschieden ein paar aussichtsreiche Satelliten um die Kerninvestments herum zu bauen. Chinesische Aktien kommen mir leider nicht ins Depot. Ich vertraue den Chinesen kein Meter. Da gibt’s andere asiatische Länder die vertrauenswürdiger sind.

Grüße Baum

Der Baum
11 Monate zuvor

*meine, kann nicht mehr korrigieren.

Frank
11 Monate zuvor

Auswandern in ein günstiges Land um dort dank eigenem Vermögen wie ein Wohlhabender zu Leben.

Eine Option. Ich dachte auch Mal ich könnte im Alter von der Schweiz zurück nach Deutschland. Möglichst in den Osten. Seit 2020 ist klar, das wird niemals eine Option sein. Spanien und die Inseln? Seit 2020 ausgeschlossen. Niemals. Die Einschränkungen sind zu gross, der Staat in seiner macht viel zu gefährlich, ergo auch gefährlich fürs Portmonee. Thailand hat sich auch nicht gerade gastfreundlich gezeigt. Dann gibt es eine Reihe von Staaten die dank ihrer Gesetzgebung wie Sharia ohnehin ausgeschlossen waren, dazu zählt auch Indonesien.

Kiev
11 Monate zuvor

@ Slowroller, der Domi
In premise oder Cloud. Der Unterschied ist gar nicht so groß. Man kann verhältnismäßig einfach in die Cloud wechseln. Ich möchte aber hier auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich in dem Bereich mich besonders gut auskenne. Ich denke Ihr habt hier sicher mehr Erfahrung. Ich komme aus der Dev Sparte und habe jetzt viel mit Ops in einem komplett neuen Umfeld zu tun. Dabei bin ich in weiten Teilen auf mich alleine gestellt. Ich habe auch keine Personalveantwortung sondern bin selbst für die technische Umsetzung zuständig.
@ Microsoft als Investment
Meine Gratulation gilt besonders den langfristigen Investoren. Selbst habe ich keine Microsoft Aktien und kann auch nicht beurteilen in wiefern der aktuelle Preis den zukünftigen Wert wiederspiegelt.
@ Tim
In Italien gibt es für ältere Menschen keine Chance auf eines der Ein Euro Häuser. Damit möchte die Regierung verlassene Regionen wiederbeleben. Es gilt mit Auflagen für jüngere Menschen.

@ Ralf
Ich habe meinen Weg als Beispiel für Deine Kinder genannt. Du bist doch auf einem für Dich guten Weg. Es wird in Zukunft noch erforderlicher sein sich kontinuierlich fortzubilden. Ich finde die alten Theorieren der Marktwirtschaft interessant bezüglich Industrialisierung, Steigerung der Produktivität usw. Leider hat das alles nicht zu qualifizierterer Arbeit in geringerem Ausmaß geführt. Die Rendite ist eher gestiegen… Da bleibt uns nur eins übrig. Ran an die Aktien.
Ich gebe Dir einmal ein DevOps Beispiel für Deinen Bereich:

In 5-10 Jahren wird es vielleicht Software für Projektsteuerungen geben bei der es Module für Prozesse gibt. Ein neues Projekt wird von einem Experten aufgesetzt, der die ganze Prozesskette aufsetzt. Hier kann man bis zur Fertigstellung genau sehen was wann erledigt sein soll. Die Historie über den ganzen Prozess ist in dem Projekt zu sehen. Der aktuelle Stand ist klar. Und es gibt Regeln. Beispielsweise darf erst eine Maßnahme starten wenn ein Gutachten vorliegt. Das ist alles automatisch verknüpft, so dass der Prozess getriggert wird, sobald das Gutachten die Freigabe erteilt.
Vielleicht findest Du so ein System charmant oder erschreckend? Es wird in jedem Fall die Produktivität enorm steigern. Das führt zu weniger Routinearbeit und erhöht die Spezialisierung. Dazu sind Programmierer erforderlich und Experten, die die Projektpipeline korrekt definieren. Diese Personen werden mehr ygeld verdienen als ein Projektleiter heute verdient. Es sind allerdings weit weniger Personen für die Projekte notwendig. Vermutlich werden sich die Experten nicht eine Stelle teilen. Solche Experten gibt es leider nicht oft genug dafür. Also gibt es konzentriert wenige Spitzenverdiener und mehr Personen auf Jobsuche für einfachere Tätigkeiten.

Kiev
11 Monate zuvor

@ Ralf

Der Bauzeitenplan oder Projektplan wird von einem Experten in dem Bereich für ein bestimmtes Projekt aufgesetzt. Da gibt es unterschiedliche Entwässerungsmodule usw. Und natürlich können auch Regeln definiert werden. Bei Tesla würde man beispielsweise nicht auf eine Genehmigung warten bis man anfängt zu bauen 😉
Dir und Deiner Familie wünsche ich auch weiterhin alles Gute!
Ich würde mir bei dem ganzen technischen Fortschritt eine Absenkung der Arbeitszeit wünschen. Leider führt es in der Tat mehr zu Verdichtung und Fachexperten in immer kleineren Niechen. Das ist für den Angestellten nicht unbedingt von Vorteil.

Slowroller
11 Monate zuvor

@Der Domi, @Kiev
Es ging ja um IAS, das impliziert on Prem ja quasi.
wie auch immer – am Ende unterscheidet sich das garnicht so wirklich. Ich hab da keider schlechte Erfahrungen machen dürfen – und zwar dann, wenn der Chef nicht seine erfahrenen ITler sondern immer nur Vertreibler oder Berater der großen Beratungshäuser fragt. Das macht wenig Spaß, vor allem weil man den Mist ausbaden darf 😉

Alles mögliche dann als SSAS auf der privaten HW zu machen klappt teilweise gut. Allerdings lässt die derzeitige Lage bei Angriffen wirklich fragwürdig erscheinen, ob man Geschäftsgeheimnisse auf ungeschützten Privatgeräten verarbeiten lassen will.

Ansonsten bin ich aus Überzeugung bei MS investiert 🙂

Kiev
11 Monate zuvor

@ Slowroller, der Domi

bei meiner Einarbeitung bin ich auf den virtuellen Desktop gestoßen:

https://azure.microsoft.com/en-us/services/virtual-desktop/

Den finde ich in Anbetracht von hybriden Arbeitsmodellen durchaus charmant. Ich habe es nicht in der Tiefe durchleuchtet, gehe aber davon aus, dass der Desktop auf Anfrage startet und sich danach wieder schließt. Hiermit hätte man die gesicherte Benutzerumgebung komplett in der Cloud. Da könnte man verhältnismäßig schnell mit einem Tablet etwas nachprüfen, ohne alle möglichen Tools installieren und warten zu müssen.

Bei meiner Arbeit geht es auch eher um die internen Dienste, Versionsverwaltung und Erstellung von Artifakten für interne Tests durch Fachanwender usw. Da gibt es nur bei größeren Änderungen Unterstützung von außen, damit es schnell geht. Diese ist zum Glück nicht nur beratend tätig 😉

Ralf
11 Monate zuvor

@Kiev: Ja, das sind spannende Themen. Meine Kids und ich haben gestern über die nächsten Investitionen fürs Juniordepot gesprochen. Es soll ein ETF werden der auf nachhaltige, gesunde Nahrungsmittel und sparsamen Ressourcenverbrauch setzt. Schön zu sehen, wie unser Nachwuchs sich damit auseinandersetzt (WKN: A2P876). Auch beruflich kommen für beide erste eigene Überlegungen auf. Auch für uns Eltern ein interessanter Prozess, den wir aber nicht groß beeinflussen werden.

Bruno
11 Monate zuvor

@Hochwasser

Wenn 1000x mehr Handykameras live draufhalten, wenn Leute am ertrinken sind, Rettungskräfte nicht zukommen, oder wenn Politiker im Katastrophengebiet sich belustigen und das Ganze als “Event fürs Selbstmarketing” sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=Uk-TsNQKDI0
Dann stimmt einiges nicht mehr!

Und die Verschwörungstheoretiker sind auch schon erwacht und sehen alles nur als Fake, inszeniert im Studio oder noch besser durch “Wettermacher” bewusst ausgelöst um den Klimaschutz zu fördern…
Von den ganzen Gaffern welche die Katastrophengebiete anziehen mal ganz zu schweigen. Man sollte denen das Smartphone wegnehmen und ihnen dafür eine Schaufel in die Hand drücken!

Der Domi
11 Monate zuvor

@Bruno, um ein gutes Vorbild abzugeben könntest du schon mal das Smartphone aus der Hand legen und anfangen zu schaufeln

Slowroller
11 Monate zuvor

Da hat der Laschet schon ziemlich tief ins Klo gegriffen…

Auch ohne meine rote Brille muss man sagen, dass Scholz in den letzten Monaten der einzige Spitzenkandidat ist, der sich staatsmännisch verhalten hat. Allerdings kann seine Partei kein großen Profit draus ziehen – die Union kann offenbar als einzige Partei tun was sie will ohne Konsequenzen. Aber naja, ist halt auch eine Art von Konservatismus: Korrupt und opportunistisch waren sie schon immer – das ist man gewohnt. Was mich mehr verunsichert sind christlich fundamentale Kräfte hinter Laschet.. .

Bruno
11 Monate zuvor

@Der Domi Bin weder Bundeskanzlerkandidat noch Gaffer, aber trotzdem kannst Du davon ausgehen, dass ich die “Schaufel in die Hand” genommen habe.

@Slowroller Scholz hat auch Wahlkampf gemacht, was nicht seine Aufgabe gewesen wäre als Stellvertreter von Merkel. Ihr wäre das nicht passiert. Hat m.M. nichts mit der Parteifarbe zu tun sondern mit Empathie und Charakter.

Rüdiger
11 Monate zuvor

“Scholz hat auch Wahlkampf gemacht, was nicht seine Aufgabe gewesen wäre als Stellvertreter von Merkel. Ihr wäre das nicht passiert. Hat m.M. nichts mit der Parteifarbe zu tun sondern mit Empathie und Charakter.”

Hach ja, wäre er zu Hause auf dem Sofa geblieben, hätte man ihm hier “Empathie und Charakter” bescheinigt.

Bruno
11 Monate zuvor

@Rüdiger
Nein aber man muss in so einer Ausnahme-Situation das nicht wahlkampftechnisch zu Nutzen machen, braucht aber eine gewisse Grösse, die man heute kaum noch findet. Vielleicht sind Frauen hier noch vernünftiger und ja auch empathischer, hat wie gesagt nichts mit der Partei zu tun, Malu Dreyer als Beispiel passiert sowas eher nicht. Sie wäre vielleicht auch eine gute Kanzlerkandidatin geworden, wäre sie gesund.

Es geht nicht um Ideologien und Meinungen, finde ich ja schön wenn man sich hinter “seine Partei” stellt darum gebe ich hier als Parteiloser gerne auch mal meinen Senf dazu.

Rüdiger
11 Monate zuvor

Sorry Bruno, dann ist mir wohl entgangen, wo er die Unglücke “wahlkampftechnisch genutzt” hat. Ich hocke auch nicht den ganzen Tag vor’m TV.
Hat er das versucht, hat er mich als potentiellen Wähler jedenfalls nicht erreicht 😉

Bruno
11 Monate zuvor

https://www.welt.de/politik/deutschland/article232546323/Reaktionen-auf-Hochwasser-Der-Klimawandel-ist-in-Deutschland-angekommen.html

Er ist Finanzminister, er hätte ja einfach mal sagen können er tue alles um rasche Soforthilfe anstatt sich den menschengemachten Klimawandel zu bestätigen.

Ich bin ja hier in dieser Frage nicht anderer Meinung, und klar, so ein Ereignis hat auch schon Wahlen entschieden wie damals bei Schröder.

Der AFD hilft das Ereignis auf jeden Fall nicht. Den Grünen gibt es wieder Aufschwung.

Aber lassen wir das Thema lieber, mir ging es eher um die Gaffer in Katastrophengebieten das muss nicht sein, aber ist gesellschaftlich normal geworden, wenn Leute verprügelt werden auf offener Strasse hält man halt drauf anstatt zu helfen. Natürlich nicht alle aber gibt genug davon.

Rüdiger
11 Monate zuvor

“mir ging es eher um die Gaffer in Katastrophengebieten”

Noch abstoßender sind die Plünderer. Dafür habe ich keine Worte, um meine Abscheu und meinen Ekel auszudrücken.

Rüdiger
11 Monate zuvor

Und sie hat es dann doch getan 😉

“Merkel forderte: “Wir müssen schneller werden im Kampf gegen den Klimawandel.” Die Investitionen seien zwar teuer – doch was nicht getaner Klimaschutz anrichten könne, sei teurer.”

Von heute, Quelle ntv.

Sparta
11 Monate zuvor

… leider hat hier unter anderem (bei den vielen Schicksalen) bei der ganzen Katastrophe eine Familie mit 2 Kid`s Ihr Haus komplett verloren…

Ob und wieweit hier die Versicherungen zahlen werden…

Bruno
11 Monate zuvor

Genau das meine ich, ist wie jene Politiker die täglich 20x sagen Impfen Impfen Impfen, ich bin ja auch dafür aber ich denke gewisse Dinge wenn man es übertreibt dann kommt es bei den Gegnern eben umso schräger rein und stärkt sie eher resp. die Unschlüssigen beginnen dann zu zweifeln warum reden sie uns das ständig ein da muss doch etwas faul sein etc… Jeder der nüchtern und streng wissenschaftlich die Sachlage betrachtet kommt automatisch zu den richtigen Schlüssen… aber ich mag mich da auch täuschen die Spitzenpolitiker haben genug hochdotierte Marketingspezialisten die ihnen genau sagen was zu sagen ist 😉

Rüdiger
11 Monate zuvor

“da muss doch etwas faul sein etc”

Man lebt nicht schlecht davon, diesen Gedanken zu schüren, scheint mir 😉

Sparta
11 Monate zuvor

@Bruno

…Jeder der nüchtern und streng wissenschaftlich die Sachlage betrachtet kommt automatisch zu den richtigen Schlüssen…

sorry Bruno… da überschätzt Du unsere Spezies…

Wir haben einen nicht geringen Prozentsatz einfach denkfauler Menschen, die nur Ihr Weltbild wahrnehmen… aber auch einen nicht geringen Prozentsatz, die froh ist einfach so über die Runden zu kommen, bzw. mit den Alltagssorgen sowieso genügend zu bewältigen hat.

Bruno
11 Monate zuvor

@Sparta
Willst Du mir am Sonntagabend noch die letzte Hoffnung an die Menschheit nehmen 😀

@Versicherung
Viele sind angeblich nicht oder schlecht versichert, da muss wohl Bund und Länder einspringen, und hoffentlich genug private Spenden für Härtefälle. Ich denke die Solidarität ist in diesem Fall recht hoch und hoffe wenigstens die finanziellen Schäden gedeckt sein werden.

11 Monate zuvor

@-M

@Lad

Zähl doch mal 25 Aktien auf, die derzeit kaufenswert sind. Am besten dann auch gleich, die man nach dem großen Crash zu 1/3, oder 1/4 kaufen kann.

Ja, da kam wohl keine Antwort vom Lad, sehr schade.

Ich selbst kann dir keine 25 Aktien nennen.
Aber ich habe kürzlich Intel analysiert, die ja heute immer noch tiefer als vor genau 21 Jahren steht.

Von den Gewinnen her und der Bewertung wäre es (fast) ein Kauf nach meiner Methodik.

Vielleicht gerade WEIL Intel verhältnismässig schlecht abgeschnitten hat,
ist die Bewertung niedriger, als die von anderen Tech-Firmen.

Wollen wir wetten, dass Intel die Aktien von Apple, Tesla, Netflix, Coca-Cola usw. bis ende 2030 deutlich schlägt?

Ansonsten kann ich für unterbewertete schweizer Aktien nur auf mein Wikifolio verweisen (meinen Namen anklicken für den Link).

In Deutschland wäre beispielsweise VW unterbewertet.
Der DAX insgesamt scheint auch günstig bewertet und müsste bis ende 2030 den S&P 500 deutlich outperformen.

Andere schrieben

Da hat der Laschet schon ziemlich tief ins Klo gegriffen…

Scholz hat auch Wahlkampf gemacht, was nicht seine Aufgabe gewesen wäre als Stellvertreter von Merkel.

Ich habe sowieso nie verstanden, wofür beispielsweise Regierungschefs an den Ort des Geschehens gehen.

Weil wäre ich Bundeskanzler in Deutschland und es passiert so eine Katastrophe:
Ich würde vielleicht im Fernsehen mein Beileid aussprechen und garantieren,
dass wir möglichst viele Leben retten, die Ursache finden und alles tun, um künftige Katastrophen dieser Art zu verhindern.

Aber wäre ich Regierungschef und hätte die Aufgabe und die Möglichkeit,
beispielsweise Hilfen der Bundeswehr anzuordnen und zu grob vorzugeben,
so würde ich sagen:
Persönlich vor Ort zu gehen ist doch Zeitverschwendung.

Meine Aufgabe ist im Büro, der Bundeswehr den Befehl/die Erlaubnis für den Einsatz zu erteilen,
die notwendigen Finanzmittel zu bewilligen, etc.

Also ich sitze lieber im Büro und erlasse sämtlichen notwendigen Anordnungen, anstatt meine Zeit vor Ort bei den Menschen zu verbringen.

Ich dachte das schon bei den australischen Buschbränden, als der Premierminister (wars ne Frau?) vor Ort ging, wo ich dachte: Das bringt doch nichts, der sollte eher schauen, ob der Staat die lokalen Behörden irgendwie unterstützen kann.

Versteht ihr was ich meine?

Ich wäre ein Regierungschef, dem man Empathie-Losigkeit vorwerfen würde,
obwohl ich in Wirklichkeit tatsächlich vom Büro aus jegliche Hilfe aufbieten würde, die es gibt.
Ich würde also arbeiten, statt vor Ort Präsenz zu markieren (was mehr Journalisten und andere Gaffer anlockt und allenfalls die Rettungskräfte eher behindert).

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