Mit einem Plan in die Freiheit


New York, 31. Januar 2019

Finanzielle Freiheit: Besser gehst du mit 800.000 Euro im Depot in die Freiheit als mit nur 5.000 Euro. Eigentlich ist das logisch. Doch viele scheinen den anderen Weg zu verfolgen.

Es gibt clevere oder glückliche Leute, die erwischen in jungen Jahren einen Job mit einem Traumgehalt. So manch einer verdient zehn Jahre nach dem Uniabschluss 75.000 oder 100.000 Euro brutto. Schon beim Einstiegsgehalt kann es bei rund 50.000 Euro losgehen.

Wenn du so ein hohes Gehalt kassierst, lass es laufen. Die Gans, die goldene Eier legt, schlachtest du nicht. Ich würde an deiner Stelle sparsam leben und so lange wie möglich im Job bleiben. Ich würde weiterhin gute Leistungen erbringen. Ich würde mein Netzwerk ausbauen. Wenn dein Depot wächst und gedeiht, kannst du dich Jahre später nach einem anderen Job umschauen, wenn dir der jetzige keinen Spass mehr macht. Aber sei dir dessen bewusst: Das Gras ist nicht immer grüner auf der anderen Seite des Zauns. Wer richtig viel verdient, der versucht bodenständig auf der Kostenseite zu sein und macht das Beste aus so einer Riesenchance.

Du steckst das Gehalt konsequent zum Großteil in dein Depot. Ein paar Jahre später merkst du, wie die Geldmaschine zum Laufen kommt. Wenn der Zinseszins sich bemerkbar macht, steigt das Freiheitsgefühl. Wer auf so einem Pfad bleibt, kann womöglich mit 35 oder 40 Jahren frei sein.

Sparsamkeit kann das Leben vieler Menschen zum Besseren verändern. Zu sparen und unterhalb deiner finanziellen Möglichkeiten zu leben, ist meiner Meinung nach ein weises Verhalten.

Es gibt gewiss viele Menschen mit Zielen, die nichts als Träume sind. Du kannst kaum ein Bauarbeiter sein und entscheiden, fortan als Blogger oder freier Programmierer reich zu werden, und das innerhalb von ein paar Jahren. Ja, in der Theorie geht das. Doch gelingt das wohl nicht mal 5 Prozent. Dann gibt es Träumer, die mit 5.000 Euro nach Asien ziehen und denken, sich dort als digitaler Nomade durchschlagen zu können. Nach dem Motto: „Ich bin dann mal weg – am Strand und arbeite jeden Tag eine Stunde am Blog, das wird schon.“ Das wird mit Sicherheit nicht so leicht gehen.

Das kann frustrierend werden. Warum Leute ohne Vorkenntnisse und ohne Erfahrung glauben, ein Projekt über Nacht zum Erfolg zu bringen, ist mir ein Rätsel. Einfach in ein Flugzeug steigen und nach Mexiko fliegen, um mit 10.000 Euro ein erfolgreiches Airbnb zu starten? Oder mit einem Blog mehrere tausend Euro im Monat zu verdienen, das bleibt wohl für die meisten ein Traum.

Klar bieten sich bestimmte Länder wegen der geringen Lebenshaltungskosten für den Frühruhestand an. Zum Beispiel favorisiert das „World Economic Forum“ Panama. Auf den weiteren Plätzen folgen Costa Rica und Mexiko.

Aber du gehst besser mit 400.000 oder 800.000 Euro im Depot dorthin als mit nur 5.000 Euro.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Mit einem Plan in die Freiheit

  1. Nico Meier

    Ich lese immer wieder von günstigen Haus und Wohnungspreisen sowie günstigen Lebenshaltungskosten in den neuen Bundesländern. Wäre es denn für einen Deutschen nicht auch eine Möglichkeit mit vollem Depot in den Osten zu ziehrn um dort zu leben soll ja dort auch schöne Flecken geben.

  2. Bruno

    Ein Plan ist immer gut für alle Vorhaben. Nur so bleibt man dran und hat die Orientierung.

    Viele Leute (in UK anscheinend 8 Mio. in Deutschland vermutlich ähnlich wie überall in den westlichen Ländern) haben eine psychische Krankheit, die man ihnen nicht ansieht, im Gegenteil, sie werden angehimmelt und bewundert: Shoppingsüchtige.

    Interessante Doku dazu:

    https://www.youtube.com/watch?v=OXf3tBnyxDo

    Ich denke es ist eine Krankheit, das haben auch schon Forscher bestätigt. Und immer mehr stecken sich an. Es ist wie mit andern Zivilisationskrankheiten, auch wenn viele sagen, ja wir brauchen die Leute, damit unsere Aktien steigen, ich denke aber langfristig schaden diese Extreme nur, denn früher oder später muss die Allgemeinheit über Steuern wieder dafür aufkommen.

    Bezüglich auswandern: Da hast Du 100% Recht Tim, zuerst das Kapital, dann den Schritt wagen, ausser man hat im Ausland einen gut bezahlten Job. Es ist nicht so einfach wie man vielleicht denkt, und nur in ein Land zu ziehen wo die Lebenshaltungskosten sehr tief sind, ohne sich um all die andern Dinge zu kümmern, kann in einem Desaster enden. Man sollte ein Land primär auch auswählen, weil es einem dort gefällt, die Natur, die Leute, die Sprache lernen, die Kultur und lokale Gegebenheiten kennenlernen, zuerst mal längere Zeit dort leben und zu „testen“, ob es wirklich passt.

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Nico Meier

    Ostdeutschland ja klar. Das wäre eine Möglichkeit. Wer frei ist, hat die Wahl. Natürlich bieten sich günstige Lebenshaltungskosten an.

     

    @ Bruno

    Krass das krankhafte Kaufen kombiniert mit der Schuldenmacherei. Ganz schlimm sind die Australier dran. Die haben sich so hoch verschuldet, dass bald die Blase platzen muss. Ich glaube, kein Volk hat mehr Schulden als die Aussies:

    https://thenewdaily.com.au/money/property/2019/01/07/housing-market-household-debt/

  4. KievKiev

    @ Nico

    Die Plätze gibt es nicht nur im Osten. Wenn man mit Familie sich langsam an einen Ort binden möchte, sollte man die Wohnpreise in Relation zum Einkommen betrachten. Wenn wir um 15-20km aus dem Zentrum gehen würden, so wird es bereits recht günstig. Das Umland würde mir hier auch gefallen. Wenn man nicht arbeiten muss könnte das ein Modell sein. Mit Arbeit wäre die Pendelei hier sehr unangenehm. Da gibt es aber auch besser angebundene Regionen.

  5. Felix

    Im Fichtelgebirge (Nordbayern) kann man einen Bauernhof mit Grundstück und mehreren Gebäuden für ca. 50.000 € kaufen. Man kann sich dort mit Tieren ausbreiten und am Waldrand ein beschauliches und billiges Leben führen.

    Jetzt gibt es auch noch ein Förderprogramm für den ländlichen Raum, so dass auch abgelegene Gehöfte umsonst einen Glasfaseranschluss bekommen.

    Ich möchte das nicht, aber es gibt Menschen, denen das gefällt. Sie halten sich beispielsweise Pferde und sind glücklich, so scheint’s. Es gibt immer was zu tun, an den Gebäuden, mit den Tieren.

  6. GeHo

    Ich würde auf keinen Fall in ein Land ziehen in dem nicht sowas wie ein gewisser „Westlicher Standard“ vorherrscht nur weil es etwas günstiger ist, aber das muss jeder für sich entscheiden…

    @Bruno:  So ist es. Das hat Ähnlichkeit mit der Arbeitssucht – das miese daran ist dass es gesellschaftlich nicht nur anerkannt sondern eben auch angesehen ist.

  7. Mattoc

    @Nico

    Das ist genau das, was ich machen werde.

    Kein Krempel, keine Immobilie, irgendwo hingehen, wo die Lebenshaltungkosten niedrig sind und wo viel Natur ist.

  8. John

    Es gibt den (steuerlichen) Wohnsitz und was man draus macht. Manch Einer verdrückt sich für ein paar Monate in den Süden, um den Winter zu umgehen. Man kann auch unter Palmen im Hotel oder beim Camping nächtigen, spart daheim sogar Heizkosten. Aber man hat weiterhin die westlichen Annehmlichkeiten, kann Jederzeit zurück wenn z.b. der Arztbesuch ansteht.

    Unter Palmen arbeiten hört sich verlockend an. Gerade beim Thema Fire wäre das eine Option. Doch es stimmt,  ganz so einfach funktioniert das nicht. Das typische Auswanderer Problem das im Fernsehen ausgestrahlt ist. Man wandert konzeptlos aus um etwas zu machen von dem gar keine Ahnung hat, dazu fremde Sprache, Kultur und Behörden. Der Einzige bei dem das wohl unter Palmen arbeiten funktioniert ist Tim. Sofern der Blog auch finanziell durch startet.

    Panama, ist das nicht das Land wo sich das Geld wohl fühlt und das praktischerweise zivilisiert und schön warm ist? Alles Gute auf einmal.

  9. Heiner

    Das Geld alleine reicht oft nicht aus zur Veränderung,  was nutzt dir das dickste Depot, wenn du nicht den Mut zur Veränderung hast.

    Geld ist oft nicht der Antrieb zur Veränderung,  sondern Wille.

    Wenn du etwas willst und leidenschaftlich daran arbeitest,  kannst du sehr viel erreichen, bspw. Glück; auch mit „normalem“ Geldbeutel.

     

     

     

     

  10. Andrea

    Mein Mann und ich sprachen heute darüber, dass wir uns beide vorstellen können, den Lebensabend im Süden zu verbringen. Gedacht ist an ein europäisches Land, dessen Sprache wir beide sprechen, ich auf Muttersprachlerniveau, da ich die Sprache studiert habe.

    In einem Land, in dem ich mich fremd fühlen würde, würde ich hingegen nicht so gerne leben, höchstens für einen gewissen Zeitraum dort bleiben. Man möchte doch auch Kontakte mit der Bevölkerung knüpfen.

    Es ist schön zu sehen, wie das Depot wächst. Mal schauen, was im Alter möglich sein wird.

  11. AlexJ

    Wer die oft damit einhergehenden sozialen, kulturellen, rechtlichen, gesundheitlichen und medizinischen Nachteile akzeptiert, kann natürlich mit einer verhältnismäßig kleinen Summe (im Verhältnis zu Deutschland) gut auskommen. Ich wäre bei solchen Schritten aber generell eher lieber einmal zu vorsichtig als zu nachlässig.

  12. KievKiev

    @ Andrea

    Du kannst die Sprache in dem südlichen Land und bringst wahrscheinlich sehr gute Tugenden mit in den Süden. Die werden dort durchaus geschätzt. Vielleicht müsst Ihr gar nichts kaufen? Fahrt Ihr immer an denselben Ort? Habt Ihr somit bereits eine Region in der Ihr leben möchtet? Vielleicht gibt es eine Alternative zu einem Hauskauf. Falls Ihr nur ein paar Monate im Jahr dort verbringen möchtet, könnt Ihr vielleicht ein Haus für eine Zeit betreuen? Ansonsten müsst Ihr immer die Augen aufhalten. In meiner Region finde ich immer mal wieder eine interessante Ruine. Mit Vorstellungskraft und Eigeninitiative kann man hier genug rausholen um glücklich zu leben.

  13. Daniel

    Ich lese immer wieder von günstigen Haus und Wohnungspreisen sowie günstigen Lebenshaltungskosten in den neuen Bundesländern. Wäre es denn für einen Deutschen nicht auch eine Möglichkeit mit vollem Depot in den Osten zu ziehrn um dort zu leben soll ja dort auch schöne Flecken geben.

    Wenn Du es schaffst mit 40-50 ein so dickes Depot aufzubauen dass Du auch mit einem weniger gut bezahlten (Halbtags-)Job auskommst, spricht sicherlich einiges dafür. Der Osten hat unglaublich schöne Landschaften, schöne alte Gründerzeithäuser für Spottpreise und große Grundstücke zu bieten. Und du bist dann noch jung und flexibel in deinem Lebensstil.

    Das Problem ist, diese Regionen sind günstig weil sie strukturschwach sind. (Nicht nur im Osten). Und immer dort wo sowas ist, ziehen Menschen weg. Du lebst dann also in einer Region die schrumpft. Und mit ihr die gesamte Infrastruktur, Läden, Lebensmittelgeschäfte, Ärzte…ein Teufelskreis. Wer damit auskommt und sagt, egal, ich fahre mit dem Volvo Kombi einmal in der Woche zum Großeinkauf in die nächste Stadt und habe dann meine Ruhe bzw. fahre quer durch die Republik um meine Freunde zu sehen, für den ist das alles easy.

    Aber ich wüsste nicht ob ich gerne mit 70-80 in einem riesigen alten Haus mit riesigem Land leben will, wohlwissend das ich stets auf Hilfe angewiesen bin wenn ich Dinge des täglichen Bedarfs bräuchte oder vielleicht wöchentlich zum Arzt muss.

  14. Bilbo78

    OH Gott, Ostdeutschland. Nein Danke. Es ist ja landschaftlich vll. schön, aber es sind dort zu viele Ossis. Und wenn die erstmal mitbekommen, dass man privatier ist und aktienmillionär oder ähnliches, na dann gute nacht, marie! Man wird vermutlich geteert und gefedert aus dem Dorf gejagt! Viele Ossis habe ich bisher als frustrierte Neidhammel kennengelernt. Neid auf die Wessis und dass sie immer noch weniger Geld in der Tasche haben, niedrigere Löhne haben und erst seit 1990 mit der Vermögensaufbau beginnen konnten. Abgesehen davon ist auch der ossi Akzent (egal ob Nord oder Süd) schwer erträglich. Leute, geht lieber woanders hin. Aber nicht Ostdeutschland. Ein gut gemeinter Rat. Gruß von einem Karlsruher wohnhaft im schönen B-Wilmersdorf.

  15. DAnI

    @Bilbo78

    Ihre Erfahrungen mit den östlichen Bundesländern müssen ja grauenhaft sein. Eine Pauschalisierung ist einfach nur oberflächlich, dumm und zieht Grenzen, wo es eigentlich keine mehr geben sollte. Wie überall gibt es Licht und Schatten. Neider wird es sicherlich auch westlich der Elbe geben.

    Und in Karlsruhe wird bestimmt auch dialektfrei hochdeutsch gesprochen 🙂

  16. vonaufdenboden

    Sehr guter Artikel Tim!

    Geld spielt nun mal eine wichtige Rolle. So ganz ohne geht es eben nicht. Vor allem für Familien ist ein bestimmtes, individuell zugeschnittenes Einkommen unabdingbar. Da werden Träumer sehr schnell auf den Boden der Realität zurückgeholt.

    Die jungen Jahre sollte man nutzen um hart zu arbeiten, gut zu verdienen und mit einer hohen Sparrate einen realistischen Finanzplan folgen. Idealerweise ist man mit 50 durch, um etwas leiser treten oder andere Interessen folgen zu können. Ab dann übernimmt das passive Einkommen und wenn jemand Lust hat italienische Lieder auf der Strasse zum Besten zu geben, dann kann er/sie das machen.

    Für uns als Familie funktioniert „geographical arbitrage“ bislang sehr gut. Sind schon einige Jahre in der schönen Schweiz und das Nettovermögen wächst trotz sehr hohen Lebensunterhaltskosten (etwa 110k p.a.) enorm schnell.  Die hohe Sparrate um die 40% macht es möglich. Wenn man bei null startet ist in 10 Jahren die FU erreicht. Allerdings nicht in der Schweiz, sondern daheim im ländlichen Bayern mit vergleichsweise niedrigen Lebensunterhaltskosten (etwa 30k p.a.) und schuldenfreier Immobilie. Allein die Miete in der Schweiz schlägt mit 36k zu buche.

    Wollen wir mehr als 30k p.a., dann machen wir nebenbei noch irgendetwas.  Z.b. unser schönes Gästezimmer auf Airbnb zu vermieten. Konservativ mit 60 Tage im Jahr gerechnet, kommen wieder 6k p.a dazu.

    Gruss

    vonaufdenboden

     

     

  17. Nico Meier

    @Kiev

    Die Plätze gibt es nicht nur im Osten. Wenn man mit Familie sich langsam an einen Ort binden möchte, sollte man die Wohnpreise in Relation zum Einkommen betrachten. Wenn wir um 15-20km aus dem Zentrum gehen würden, so wird es bereits recht günstig. Das Umland würde mir hier auch gefallen. Wenn man nicht arbeiten muss könnte das ein Modell sein. Mit Arbeit wäre die Pendelei hier sehr unangenehm.

    Meine Frau und ich sind beide auf dem Land aufgewachsen in derselben Region. Daher haben wir in dieser Region in einem Weinbaudorf ein Haus mit Garten gekauft. Das Pendeln ist in unserem Fall kein grosses Problem geht mit dem Auto ohne Stau. Passende Arbeitstellen für unsere Qualifikation findet sich natürlich hier auf dem Land nicht. Aber wir geniessen die Natur. Wir geniessen es zu Fuss in den Wald zu gehen oder einen Spaziergang durch den Weinberg zu machen alles zu Fuss und ohne Auto.

    Es gibt hier mehrere Winzer die sogenannte „Buschwirtschaften“ betreiben, das sind einfache Schenken in denen man den Wein des Winzers sowie einfache Speisen wie Regionale Trockenwürste oder sonstige einfach regionale Gerichte essen kann. Diese Buschwirtschften liegen häufig mitten im Rebberg und sind fantastische Plätze um zu verweilen.

    Was gibt es schöneres als auf der eigenen Terasse zu sitzen mit einem Glas gutem Weisswein aus der Region dazu einen Salat mit frischen Tomaten aus dem Garten. Jetzt im Winter gibts Fruchtwähen mit eigenen Früchten die im Tiefkühler den warmen Sommer für uns in Form von Fruchtzucker und viel Aroma gespeichert haben. Zwetschgen, Kirschen, Johannisberen, Aprikosen usw.

  18. KievKiev

    @ Nico Meier

    Es könnte noch etwas wärmer werden. Dann freue ich auch wieder auf meine Terrasse. Tomaten aus dem Garten gefallen uns auch sehr gut so wie Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren usw. Ein Apfelbaum ist auch vorhanden, er trägt aber noch keine Früchte. Haselnuss Sträucher haben wir auch, aber die Eichhörnchen sind unermüdlich und schneller. Dafür kann ich dem Treiben der Tiere folgen. Letztens hatten wir einen Mäusebussard zu Gast. Er hat sich 10cm vor dem Küchenfenster ausgeruht. Eine Eichelhäher Familie schaut auch immer mal vorbei. Wir wohnen in der Stadt.

    Ich kann mir aber auch vorstellen außerhalb zu wohnen. Die Anbindung ist bei uns leider nicht so gut. Am Land geht alles schnell, aber die Strecke durch die Stadt ist dann mühselig. Dafür gibt es bei mir auch ländlich ein paar interessante Arbeitgeber. Da sind dann aber meist Anfahrtszeiten verbunden.

  19. Ex-Studentin

    Günstige Regionen haben oft Nachteile. Hohe Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität, schlechte Infrastruktur oder schlechte medizinische Versorgung. Wer dort aufgewachsen ist, arrangiert sich mit solchen Nachteilen besser als jemand, der frisch dort hinzieht. Das private Netzwerk macht auch viel aus.

    In meiner Heimat (Dorf in Hessen) lebt es sich günstiger als in der Region Stuttgart. Als Jugendliche habe ich es gehasst: 1 Stunde Schulweg, 1 Kino im Umkreis von 50km, keine Busse an Sonntagen, wenn es überhaupt eine Busverbindung gab. Man ist aufs Auto angewiesen. Im Süden gefällt es mir besser. Es ist toll, welche Möglichkeiten man hier hat und dass es einem an nichts fehlt. Ich laufe in 5 Minuten zum Kino, zur Volkshochschule oder zu diversen Ärzten. Einkaufszentren, Möbelgeschafte, S-Bahn.. alles in Laufnähe. An den Dialekt musste ich mich gewöhnen. In meiner Heimat spricht man Hochdeutsch.

    Ich vermisse zudem meine Brüder. Mal sehen, ob mein Freund und ich im Süden bleiben oder ggf. in meine Heimat zurück gehen. Dort ist der Wohnraum günstiger und wir hätten ein besseres privates Netzwerk.

  20. Fabian S.

    Hallo Tim,

    also reichen womöglich je nach Lebensstandard 400.000€ im Depot für die finanzielle Freiheit schon aus?! Das scheint mir etw. wenig….

  21. vonaufdenboden

    @Nico

    Genau. Wir leben auch hier in der Schweiz in ländlicher Gegend. Dafür etwas grosszügiger mit 160m2. Für eine ähnliche Wohnung in Zürich in einem vernünftigen Viertel wären es die 5400, die du oben erwähnt hattest.

    Gruss,

    vonaufdenboden

  22. cerebrum

    @Bilbo
    Echt jetzt?

    „Und wenn die erstmal mitbekommen, dass man privatier ist und aktienmillionär oder ähnliches, na dann gute nacht, marie! Man wird vermutlich geteert und gefedert aus dem Dorf gejagt! Viele Ossis habe ich bisher als frustrierte Neidhammel kennengelernt.“
    Viele Wessis habe ich als überhebliche Schnösel mit zwei linke Hände kennengelernt ohne hier gleich vom Kleinen auf das Große zu schließen. Ich wohne daher trotzdem im Westen und fühle mich extrem wohl. Sollte umgekehrt genauso funktionieren. Viele aus meinem Studium, die z.b. aus Hamburg gekommen sind, sind im „Osten“ geblieben.

    „Abgesehen davon ist auch der ossi Akzent (egal ob Nord oder Süd) schwer erträglich.“
    Welcher Akzent wird denn in Mecklenburg Vorpommern zum Beispiel auf Usedom oder Rügen gesprochen? Warum und wie unterscheidet sich der Brandenburgische Akzent in seiner Unerträglichkeit vom Schwäbischen?

    Ihr Beitrag trieft nur so von Voreingenommenheit und Ahnungslosigkeit. Sie erfüllen jedes Klischee. Schön, dass Sie weit weg von mir in Karlsruhe leben (reden da nicht alle so, als hätten sie sich am Brot verschluckt und schreiben dort nicht auch viele Menschen die Substantive klein?)

  23. Nico Meier

    @ Fabian S.

    Wie gross das Depot sein muss um die FF zu erreichen ist sehr individuell.

    Wer seine Totalausgaben im Jahr kennt kann relativ einfach ausrechnen wie gross das Depot sein muss bei einer jährlichen Entnahme von 4%
    400’000 Entnahme 4% sind 16’000 im Jahr oder 1’333 im Monat.
    600’000 Entnahme 4% sind 24’000 im Jahr oder 2’000 im Monat.

  24. 42sucht21

    @FF

    Ich denke, objektive FF hat man etwa mit einem 3-stelligen Millionenvermögen erreicht, also ca. um die 100 Mio. Der Löwenanteil des Vermögens wird ja illiquide sein. Man hat auch Verantwortung gegenüber Angestellten, Familie, Heimatregion usw.

  25. Fabian S.

    @ Nico Meier:

    Ja das stimmt. Denke aber dann sollten 400.000€ locker reichen. Also ist das die ungefähre Untergrenze und darauf zielte meine Frage auch auch eher ab….

  26. DanielKA

    @ Ex-Studentin. jetzt echt, die Hessen hochdeutsch 😉 applewoi aus dem Bembel und handkäs

    Im Endeffekt redet so gut wie niemand hochdeutsch (schon gar nicht in Süddeutschland)

    Die einzigen Hochdeutschen mit Auszeichnungsprädikat sind vielleicht die lena meyer-Landruts aus der Region  Hannover…

  27. yankee

    @Bilbo…

    das ist ja schon fast Rassismus, was du hier ablässt. Schande über dich. Wegen solchen Menschen wie dir, gibt es immer noch diese Ost/West Differenz.

    Meine Heimat ist Westsachsen und ich bin stolz darauf. Neider hast du überall aber jeder ist seines eigenes Glückes Schmied.

    In Karlsruhe reden ja ganz sicher alle Leute sehr verständlich für Auswärtige…

    An alle außer Bilbo,  weiterhin lukrative Investments.

     

  28. Peter

    Der Bilbo scheint ein westdeutscher Wendeverlierer zu sein 😀 Und ein Rassist

    Zum Thema:
    Man muss ja nicht von West nach Ost ziehen. Ich denke die Vorteile sind marginal und in Hinsicht auf das Heimatgefühl ohnehin. Oft reicht ja schon aus, etwas außerhalb der großen Metropolen zu suchen.

  29. pete

    Vielleicht sollte man sich vorher mal informieren was „rassist“ bedeutet und in man der Meinung ist, dass „ossis“ eine Rasse sind, bevor man solche dümmlichen Kommentare ablässt.

     

  30. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Felix

    Angebliche Bilanzierungsverstöße (Buchungsfälschungen in Singapur).

    Dazu sicherlich ein Stopp-Loss nach dem nächsten.

  31. KievKiev

    @ Felix

    Ich habe bei 108€ gekauft. Schon wieder Gazprom versäumt. Bei -30% habe ich mich verklickt. Ich muss noch lernen geduldiger zu sein und das zu kaufen was ich kaufen möchte. Ich bin noch immer ein Schnäppchenjäger. Bei Investitionen ist es zum Glück nicht so schlimm wie bei Konsumausgaben… Nach der Panik gebe ich sie aber wieder her. Und wenn die Panik andauert habe ich ein Mahnmal im Depot, dass ich solche Aktionen auch unterlassen könnte.

  32. mitleser

    Also in einem muss ich Bilbo zustimmen: Ja, die Ossis können extreme Neider sein und wäre ich West-Privatier, würde ich auch AUF KEINEN FALL in den Osten ziehen oder mir zumindest eine gute Geschichte überlegen, damit niemand von meinem Geld Wind bekommt.

    Wohne ebenfalls in Berlin und hätte beinahe finanzielle berufliche Nachteile erlitten, weil ein Ossi Geld gerochen und üble Gerüchte verbreitet hat. Dem stieß es offenbar auf, dass er von seinem ersten Gehalt BAFÖG zurückzahlen musste, während meine Eltern mit einem Depot für meine Studienfinanzierung vorgesorgt hatten. Seitdem weiß ich, warum es in Deutschland heißt: Über Geld spricht man nicht, und halte mich daran.

    Ja, Neider gibt es überall, aber wenn man als Privatier in der unteren Mittelschicht des Ostens lebt ist doch was anderes als in einer reichen Gegend. Wer sich von seinem Gehalt einen SUV vor der Tür stellt, bleibt nämlich gelassen, wenn gegenüber ein Privatier mit Smart einzieht!

    Der Dialekt ist Ansichtssache. Ich bin ebenfalls glücklich darüber, dass in Berlin nur selten „berlinert“ wird, aber ob man jetzt Sächsisch, Schwäbisch, Berlinerisch, Bayerisch oder Plattdeutsch schlimmer findet, hängt vom eigenen Empfinden und Herkunft ab. Wahr ist jedenfalls, dass man außerhalb Berlins im Osten nur selten auf Hochdeutsch treffen wird.

  33. Pascal Weichert

    Als jemand der jetzt fast 3 Jahre im Osten lebt.
    Grundsätzlich finde ich die Beschreibung von Bilbo passend, auch wenn ich den Unterton (z.b. Akzent) nicht unterstütze.
    Die Antifa ist hier in Thüringen stark. Die Linke auch, 2014 hatte eben diese in den Landtagswahlen 28,2% bekommen (in Worten Achtundzwanzig). Mit der Antifa hatte ich vorletztes Jahr auch große Probleme bekommen, als ich an unserer Uni mich pro Kapitalismus ausgesprochen hatte.

    Das Unternehmertum ist entweder noch mehr als sonst verpönt oder es gibt relativ wenige (Leipzig nehme ich mal als ausnahme). Immer wenn ich einen Coolen Unternehmer kennen lerne, die meist grade aus Kostengründen in den Osten gezogen sind, bemerken sie oft, dass das Umfeld sehr feindlich gegenüber Unternehmertum ist und ziehen meist sehr schnell weiter. Wenn man denn fragt wieso sie wegziehen: „Umfeld passt nicht“ „Hier kann man nicht (persöhnlich) Wachsen“ oder „Hier kann man kein Geld verdienen“.

    Meiner Erfahrung nach sind die Städte im Osten eher Links wärhend auf dem Land eher das rechte Meinungsgut  vorherscht.
    Auch in der Mentalität fallen mir unterschiede auf. Die zum einen aus der aktuellen, eher tendenziösen Berichtserstattung entspringen, zum anderen aus dem Fakt, das dieses Gebiet vor noch gut 30 Jahren eine Diktatur war.

    Gruß,
    Pascal

  34. kathlteacher

    Die Mär vom billigen Osten, ich kann nur schmunzeln. Ich bin stiller Mitleser seit Jahren und Aktionär in meinem bescheidenen Rahmen.  Ich wohne im äussersten Osten von Deutschland, östlicher geht es nicht mehr,dann befindet man sich in Polen oder Tschechien.   Hier ist ein eindeutiger Trend ersichtlich.  Die Mieten und Lebenshaltungskosten steigen extrem.  Bauland oder Häuser sind wirklich teuer geworden. Mein kleines Umgebindehaus ( bitte googeln, was das ist) kostete vor 3 Jahren einen Witz, seitdem ist der Wert um das Dreifache gestiegen.  Mittlerweile bekomme ich täglich Anrufe und ungebetene Besuche von Leuten , die mein 300-Jahre altes Häuschen mieten oder kaufen wollen, weil selbst hier ( 80 km von Dresden)  die Wohungsnot extrem ist. Die meisten Leute arbeiten hier zum Mindestlohn  und  haben Kaltmieten von 10 euro zu stemmen. Das Grundproblem ist der extreme Zuzug aus den alten Bundesländern und aus Tschechien /Polen. Hauptsächlich Heimkehrer,  aber auch zahlreiche Altbundesbürger im Rentenalter, die ihre Häuser in Frankfurt  usw. … teuer verkauft haben und hier einen ruhigen Lebensabend  verbringen  wollen. Und Osteuropäer, für die es hier billig ist , denn kaufe mal ein Haus in Tschechien, da  schlackerst du mit den Ohren.  Sehr ärgerlich für Einheimische. In unserer Gemeinde gibt es schlichtweg keine Häuser mehr zu kaufen. Selbst die örtliche Plattenbaugesellschaft hat von 500 Wohnungen genau noch 2 frei.

    Zum Klischee  des Dialekts: Wir Sachsen denken, dass unser Dialekt der schönste der Welt ist.

  35. bilbo78

    …irgendwo hab ich gelesen, dass die Aktienquote der Ossis gegen Null tendiert. Das lässt tief blicken. Und was an Parteien so gewählt wird, lässt ebenfalls tief blicken (relativ extreme Parteien, ob links oder rechts, sind ziemlich stark, was m. E. für die große Unzufriedenheit spricht – nicht für irgendeine politische Überzeugung)

    Natürlich sind nicht alle Ossis frustriert aber ich kenne genügend Ossis, die das selbst über die Ossis behaupten. Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass die Ossis (zumindest in Brandenburg) nun wirklich nicht sympathisch oder gastfreundlich sind (habe gezwungenermaßen 5 Monate dort gelebt bevor ich nach Wilmersdorf in die Nähe von Heiko Maas gezogen bin – dort ist man wenigstens unter sich if u know what i mean).

    Komisch, dass man in Deutschland heutzutage so schnell „Rassist“ ist. Über Rassen spricht doch kaum jemand. Aus dem einfachen Grund, weil niemand weiß welche Rassen es überhaupt gibt, geschweige denn, zur welcher Rasse die Deutschen gehören. Weiß das hier jemand?!? Und wenn einen eine bestimmte Glaubensrichtung mit ihren Eigenheiten stört, ist man auch sehr schnell Rassist. Schon komisch – vll. sollte das deutsche Bildungssystem mal generalüberholt werden, so dass die Leute lernen analytisch zu denken und nicht nur den dumpfen Medien nachzuplappern (dort schreiben meist Abiturienten oder bestenfalls Studenten; so ist zumindest mein Eindruck)

  36. Andrea65

    So, ich habe für meinen Mann und mich auch novh einmal Wirecard-Aktien nachgekauft.

  37. Andrea

    Ich habe für meinen Mann und mich eben auch noch Wirecard-Aktien (zu ca. 115 Eur) nachgekauft, halte das für eine gute Gelegenheit.

  38. Hasan

    @bilbo78

    Aus dem einfachen Grund, weil niemand weiß welche Rassen es überhaupt gibt, geschweige denn, zur welcher Rasse die Deutschen gehören. Weiß das hier jemand?!?

    Ja zu keiner, weil man bei Menschen nicht von „Rasse“ spricht.

    Und wenn einen eine bestimmte Glaubensrichtung mit ihren Eigenheiten stört, ist man auch sehr schnell Rassist.

    Vielleicht ist man laut Definition kein Rassist, aber zumindest ist man ein Feind der Verfassung. (Artikel 4 GG)

    Schon komisch – vll. sollte das deutsche Bildungssystem mal generalüberholt werden, so dass die Leute lernen analytisch zu denken und nicht nur den dumpfen Medien nachzuplappern (dort schreiben meist Abiturienten oder bestenfalls Studenten; so ist zumindest mein Eindruck)

    Vielleicht solltest du mal weniger in Schubladen denken.

  39. Kia

    @Kathlteacher

    ich habe das jetzt gegoogelt. Und wie süß, ein Fachwerkhaus. Und 300 Jahre? Das instandzuhalten stelle ich mir sehr krass vor. Zumindest der Blockbohlenbau wäre auch meine bevorzugte Bauart für ein kleines Haus.

    viel Freude damit.

     

  40. Thomas W.

    @Kathlteacher

    Klasse Beitrag von Dir, kann ich nur zustimmen, da ich auch in dieser schönen „Dreiländerecke “ wohne. Ansonsten mag ich auch die Nähe zu Tschechien, da wir dort öfter zum Fussball nach Tschechien fahren. Eintrittspreise in der ersten/zweiten Liga um die 5,00 Euro.

    @ Pascal Weichert

    Ja, die DDR war vor 30 Jahren eine Diktatur, musste dies am eigenen Leib erfahren. Zum Glück ist das alles Geschichte. Mit Aktien kann man hier fast nichts anfangen, deshalb ist dieser Block von Tim Weltklasse!

    Ein schönes WE wünscht Thomas W.

  41. Matthias 112

    @ Thomas W und Kathlteacher

    freut mich zu lesen, das ihr auch so aus meiner Ecke stammt. Bin stolz ein Brandenburger zu sein 🙂

    Wohne zwischen Berlin und Dresden, wobei DD 60km entfernt ist.

    Grüsse

  42. sammy

    @Bruno

    Es gibt auch andere psychische Krankheiten zb krankhafter Geiz oder krankhafte Sparsamkeit sich nichts zu gönnen totaler selbstverzicht. Das ist auch kein Leben. Die shopping Leute haben wenigstens Spaß dabei. Was fällt mir noch so ein? Achja, immer auf andere Leute zu schauen, sie schlecht zu reden damit man sich besser fühlt, das kann auch krankhaft sein.

  43. Bruno

    @sammy

    Herzlichen Dank für deine Gratis-Psychoanalyse, ich werde das gerne prüfen beim nächsten Besuch bei meinem Psychologen und hier berichten.

    Aber der letzte Satz den kann ich Dir schon mal beantworten, ich fühle mich nicht besser, im Gegenteil, ich finde z.B. die Dame mit den über 1000 Paar Schuhen hat es nicht verdient, das Glücksgefühl beim Kauf des 1001. Paares wird sich in Grenzen halt, insbesondere zeitlich. Daher auch die Kritik, die ich häufig höre, wenn alle sparsamer wären, würde die Wirtschaft kollabieren, die Aktien zusammenbrechen.

    Dabei fällt mir gerade beim Thema Schuhe folgende Geschichte ein: 2 Marktforscher internationaler Schuhkonzerne fliegen nach Afrika, auf der Suche nach Expansionsmärkten. Beide schauen sich diverse Länder an, und ziehen dann ihr Fazit und kommen zurück nach Deutschland in ihre Headquarters, um an der nächsten GL-Sitzung zu berichten.

    Marktforscher 1 kommt kopfschüttelnd zu Wort, man solle den Markt Afrika endgültig vergessen, es habe dort Null Potential, die Leute tragen keine Schuhe und anscheinend ist deren Kultur nicht auf Schuhe ausgelegt, man werde kein einziges Paar Schuhe verkaufen können. Sie streichen den Markt von der Liste.

    Der andere Marktforscher sieht es ganz anders. Er ist richtiggehend euphorisiert. In Afrika trage niemand Schuhe, dabei hätte es 100erte von Millionen von Menschen. Das Potential sei riesig. Alleine wenn nur 10% ein einziges Paar Schuhe kaufen würden, wäre das eine enorme Wachstumstory.

    Von daher mein Fazit: Besser auf das 1001. Paar dieser kaufsüchtigen Dame verzichten, und dafür 10 weitere Paar Schuhe wo anders verkaufen, und der Markt wächst trotzdem. Das ist sinnvoller und nachhaltiger.

  44. soisseshaltnunmal

    @sammy

    Man bedenke den Artikel, wo sich der „Beitragsautor“ mit einer Leserin in ein Shoppingcenter setzte, um der „Konsumhorde“ zuzuschauen, wie dumm diese doch ist und wie schlau man selber. Tolles Hobby irgendwie…und man ist dann „finanziell“ frei, scheinbar…

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