Studenten-Paar hat Millionendepot. Will in die USA auswandern

Hey Tim,

seit mehreren Jahren schaue ich deine Videos und lese deinen Blog. Bitte mache weiter mit der tollen Arbeit! Ich kommentiere manchmal auf deinem Youtube Channel.

Nun zu mir, mich selbst würde ich als „Wanderprediger“ des selbstbestimmten Sparens und Investierens bezeichnen. Finanzen sind meine Leidenschaft, ich habe schon 10+ Leute für die Börse begeistert. Den meisten empfehle ich langweilige ETF-Sparpläne. Bei mir Zuhause wurde früher nie über Geld gesprochen. Da werde ich natürlich genau das Gegenteil bei den eigenen Kindern machen. Ich bin Mitte 20, wohne in NRW, bin verheiratet und habe eine 3 Monate alte Tochter. Für die Kleine habe ich schon vor der Geburt einen monatlichen Sparplan (S&P 500) in einem extra Depot angelegt.

Momentan mache ich ein Fachpraktikum in einem mittelständischen Spezialmaschinenbaubetrieb, welches ich für mein Wirtschaftsingenieur-Bachelorstudium benötige (75% Maschinenbau, 25% BWL). Das Studium werden ich und meine Frau (auch bald Wirtschaftsingenieurin) voraussichtlich nächstes Jahr beenden. Beim Fachpraktikum habe ich meinen Arbeitskollegen in der aktuellen Abteilung von ETFs erzählt und ihnen eine Anleitung mit Videos und Artikeln zusammengebaut.

Im Jahr 2018 waren meine Frau und ich in San Diego an der SDSU-Uni für ein Semester. Wir waren sogar in New York. Und haben viele andere Städte und Orte in den USA besucht. Seit 2019 leben wir vegan und davor vegetarisch. Neben dem Studium haben wir die ganze Zeit gearbeitet. Zusätzlich unterstützen wir die Mutter von meiner Frau (Einzelarztpraxis) bei allem, was nicht mit der Untersuchung zu tun hat. Damit sie sich auf das wesentliche konzentrieren kann. Dort verdienen wir Geld dazu.

Unsere Sparquote ist sehr hoch

Die Sparquote ist sehr hoch. Speziell beim Sparen hast du uns massiv geholfen. Meine Frau wurde durch deine Videos zusätzlich überzeugt. Vielen Dank! Der Porsche Panamera als unnötiges Sommerauto wurde verkauft und das Geld investiert. Möbel kaufen wir nun günstig ein oder Ausstellungsstücke, die kleine Macken haben. Klamotten kaufen wir keine mehr, da es schon viel zu viel ist. 

Wir gehen nicht oft auswärts essen, nur für Urlaube, Erlebnisse und aktuell noch einen C43 AMG (Clownauto) geben wir Geld aus, wobei das vorherige Auto noch teurer war. Wir nutzen das Auto seit 2019 zusammen. Trotz dem Gefallen an Sportwagen wird das nächste Auto nochmal deutlich günstiger, außer das Vermögen würde massiv ansteigen. Das letzte Mal im Urlaub waren wir nach und vor dem Auslandssemester, es wird endlich nochmal Zeit. Lieber das Geld arbeiten lassen. Das ist einfach wunderbar und macht mehr Sinn. Wir streben die finanzielle Freiheit an und wollen in Zukunft unsere Kinder unterstützen, damit sie ein freies Leben haben und ihre Träume verwirklichen.

Im Depot sind 1,45 Millionen Euro. 24 Aktienpositionen plus Krypto

Hauptsächlich investiere ich in Einzelaktien, es sind aktuell 24 im Portfolio. Davon sind die meisten Tech-Aktien. 95% des liquiden Vermögens sind in Aktien investiert. Ein kleiner Bruchteil ist in Krypto (4%) und in Goldbarren und Münzen (1%). Krypto möchte ich auf 5-10% aufstocken, damit kann ich noch in Ruhe schlafen. Insgesamt sind es momentan 1,45 Millionen Euro dank starken Kurszuwächsen und natürlich auch ein bisschen Glück bei der Aktienauswahl. Ein 6-Monate Emergency Fund ist auch vorhanden. Rentenverträge oder Lebensversicherung haben wir keine.

Bevor der Crash losging, war ich nur 20-25 % investiert, da ich auf Twitter bereits Berichte gesehen hatte, was in Asien mit Corona und den Coronamaßnahmen los war. Hätte natürlich auch total schiefgehen können und die Kurse wären mir gnadenlos weggelaufen. Zusätzlich besitzt meine Frau ein Haus (>1 Mio), was sie geschenkt bekommen hat. Dort haben wir über die letzten Jahre viel zusammen renoviert und gearbeitet.

Eine 2-Zimmer Wohnung hatten wir 2017 gekauft, kernsaniert und danach leider in 2020 wieder verkauft, da wir Angst vor dem politischen Grauen Rot-Rot-Grün haben und flexibel sein möchten, da wir schon seit 2018 intensiv über das Auswandern nachdenken (USA, Kanada). Sonst hätten wir die Wohnung langfristig gehalten. Ich kann mir in Zukunft gut vorstellen, wieder in Immobilien zu investieren, aber nicht mehr hier.

Wir möchten in die USA auswandern

Als wir nach dem Auslandssemester wieder nach Deutschland gekommen sind, hatte ich mehrere Monate Depressionen und habe im Folgesemester keine Prüfung auf die Reihe bekommen. Wetter schlecht, unfreundliche Menschen, Neid, Leute die einen ausnutzen wollen… das war eine harte Zeit. Ich habe aber großen Respekt davor auszuwandern in die USA, wenn das Visum an den Arbeitsplatz gebunden ist. Es muss aber nicht der teure Staat Kalifornien als Ziel sein. Eventuell klappt ja eine andere Form des Visums, es ist komplex, es gibt viele Möglichkeiten.

Zuvor haben wir aufgrund unserer Pläne ein Reihenhaus und 2 Garagen verkauft. Bei allen Objekten sind wir als „Makler“ aufgetreten, um die Gebühren einzusparen, was aber manche Käufer abgeschreckt hat. Dies macht einen großen Unterschied, da die Leute natürlich dann mehr Geld zur Verfügung haben, welches in die Tasche des Verkäufers geht. 

Wir sprechen beide fließend Englisch, lesen Bücher auf Englisch und schauen, wenn möglich, alles auf Englisch. Eine weitere Fremdsprache wird einigermaßen von mir beherrscht, meine Frau kann die Sprache perfekt. Mit meiner Tochter werde ich nur Englisch sprechen, um sie zu fördern.

Mich kann an der Börse nichts mehr schocken

Bei meinem ersten Crash hast du mir sehr weitergeholfen, die Nerven zu behalten, obwohl ich mir vorher schon einen Investitionsplan inklusive der Aktien zurechtgelegt hatte, welcher glücklicherweise gut aufgegangen ist. Trotzdem habe ich noch nie einen so starken psychischen Druck verspürt in meinem Leben, bei meiner Strategie musste man immer weiter kaufen, sobald der S6P 500  -20%, -25%, usw. vom ATH entfernt war. Ich habe mir meine eigenen Benchmarks gesetzt und mich am Ei des Kostolany orientiert. Teilweise habe ich auf dem Weg nach oben nachgekauft, da mein Plan bis -50% ausgelegt war. Jetzt kann mich am Markt erstmal nichts mehr schocken. Als vor kurzem Pinterest an einem Tag stark eingebrochen ist, war ich ganz entspannt.

An der Börse bin ich seit der 9. Klasse interessiert (Planspiel Börse der Sparkasse). Ich habe aber erst 2017 mit echtem Geld meine erste Aktie gekauft – nach der abgeschlossenen Ausbildung, bevor das Studium begonnen hat.

Nochmals vielen Dank an dich Tim für deine Impulse und die unterhaltsamen Videos, deine natürliche Art gefällt uns besonders gut! Das findet man leider selten im Internet. Ich wünsche dir einen schönen Tag & hoffe, dass wir dich irgendwann mal treffen können auf der Invest Messe in Stuttgart oder in den USA.

Meine Grüße gehen raus an alle Leser des Blogs.

Nachtrag:

Ich erhielt vom Leserbrief-Schreiber mehrere Belege. Unter anderem seinen Depotauszug, Fotos der Autos, die vollständigen Namen etc:

Das ist sein Depot.
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    1. Lad
      Dein Kommentar (also unter dem Nickname) ist bisher das beste an diesem Artikel – und endlich mal nicht der ewig gleiche copy & paste Hinweis auf irgendwelche günstigen Value-Traps. Danke Dir & Grüße an die anderen!

  1. @Kiev – Dein letzter Kommentar im letzten Verlauf: Wenn Du auch solche Schweinereien wie Organe etc. nicht zu mögen scheinst: Iss noch ein paar Schweine-Hoden für alle nicht Einzel-Aktien-Investoren mit. Yeeaaaaah Babyyyyyyyyy!

  2. @ Tobs

    Falls ich jemals in die asiatische Ferne entsand werde, so wird Erdnussbutter einen Teil meines Gepäcks zumindest auf der Anreise in Anspruch nehmen. Vielleicht entdecke ich dann auch das Fasten für mich 😉

  3. Die beiden bekamen einen Millionenbetrag geschenkt, plus Immobilien. Die Sparquote hat mit dem Erfolg nix zu tun, sie sind halt privilegierte Oberschicht, die ihr Geld geschenkt bekommen haben. Und jetzt wollen Sie nach Kanada auswandern, um nichts von den Geschenken an die Gesellschaft zurückgeben zu müssen. Kann man sich nicht ausdenken sowas… Was soll das dem gemeinen Leser mitteilen?

    1. Viel interessanter wäre die Beantwortung der Frage, wie der gemeine Leser darauf kommt, dass a) sie mit der Auswanderung einer wie auch immer begründeten Pflicht ausweichen wollten, “der Gesellschaft etwas zurückgeben zu müssen” und b) eine solche Pflicht überhaupt bestünde… Der Tag ist zwar noch jung, aber das ist neben dem Leserbrief der größte Unsinn, den ich heute gehört habe

  4. Ihr seid Mitte 20? Passt Euer Bericht bzw. Eure Vita ansatzweise mit dem zusammen, was der Blog und seine Leser hier eigentlich symbolisieren und vermitteln? Versteht mich nicht falsch und ich gönne es Euch wirklich, aber das hat m.E. mit einem systematischen und mühsamen Vermögensaufbau, auf den man nach vielen Jahren Stolz sein kann, nicht wirklich viel zu tun. Muss ja auch nicht, aber es passt eben nicht zum Blog. Trotzdem alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

  5. Nette Story nur für Normalos total unnütz.
    Scheinbar haben beide keinen Vollzeit Job und haben dennoch 1,5 mio als Vermögen. Und ein Porsche kostet ja auch locker 60k als Gebrauchtwagen neu natürlich mehr.
    Ich empfinde aber keinen Neid, dass sie auch ein Haus vereerbt bekommen haben und Summe x.
    Wenn schon ein Leserbrief, dann bitte mehr Einzelheiten bei den Investments. Welche Einzelaktien, welche Etfs usw. Toll wäre noch wieso jeweils dieses und jenes Unternehmen.
    Aber so ist das leider nur ne Geschichte: wir wollen auswandern und haben schon Summe xy.

  6. Das mit dem als Makler aufgetreten verstehe ich nicht. Wer hat da jetzt Geld gespart. Zumal, ist das überhaupt rechtens? Vor allem wenn man noch der Eigentümer ist.. Fällt doch spätestens beim Notar auf…
    Seltsam …

    1. Das ist rechtens. Ein Makler ist nicht Pflicht, die Leute sind einfach zu faul. 2019 waren es 3,57% dafür, dass die Makler die Tür aufmachen und für dich den Zwischenhändler spielen…

  7. Geschichten aus dem Paulaner Garten…
    Nach der Hälfte habe ich den Quatsch überflogen. Hat der Herr den ganzen Kram geerbt oder woher kommen Eigentumswohnung, Haus, Panamera, C63 AMG?
    Die ganze Geschichte klang so, als wollen man sich hier einen Spass erlauben ???

  8. Sorry, aber total unnötig und sinnloses bla bla. Schwiegermama hat ne Arztpraxis und es liegen Millionen auf dem eigenen Konto. Herzlichen Glückwunsch, ich gönne es euch. Aber zu erzählen die Sparquote sei hoch weil man den Porsche verkauft hat? Echt jetzt? Sorry @Tim aber solche “Briefe” hast du auf deinem Blog nicht nötig. Etwas aus eigener Kraft zu schaffen ist super. Mit externen Boot natürlich auch ok, aber das zum besten geben? Nun ja….

  9. Langsam sind die Leserbriefe immer unglaubwürdig bzw nicht von Tim verifiziert. Vielleicht kann ich eins ausgedachte Geschichte an Tim schicken. Nächsten mal lese ich am Abend die Leserbriefe in meinem Bett, gut ohne Schlafmittel zu nehmen.

  10. Das ist ein sponsored Post mit Links drin. Die Story ist dermaßen realitätsfremd, dass sie wie ein Märchen klingt. Hat sich irgendein Content Schreiber aus den Fingern gesogen um hier rein zu kommen. Lese hier schon seit Jahren mit ohne mich zu beteiligen, aber jetzt platzt der Kragen ..

  11. Sorry Tim, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das hat doch nichts mit dem Grundgedanken des Bolgs hier zu tun, für die beiden würde es mich freuen wobei ich nicht glaube was da steht.

  12. Das Interessanteste an der Geschichte wäre ja, wie man als 25jähriger Vater und Praktikant zu einer Immobilie, 1.5 Mio. Depot und Porsche/AMG kommt.

    Kaum durch einen ETF-Sparplan des Praktikanten-Gehalts. Bitcoin-Millionär? Lottogewinn? reicher Onkel? Optionen? Marketing Funnel Guru?

    Und wie kann man eine hohe Sparquote haben als Vater wenn die Frau Studentin ist, man selber Praktikant?

    1. Hi Bruno,

      bin 26 und mache aktuell nur mein Fachpraktikum für 7 Wochen. Bald ist das Studium zu Ende, studiere seit 2017.

      Wir haben 500.000 Euro geschenkt bekommen, darin beinhaltet sind der Porsche, Wohnung, Reihenhaus, Garagen und Cash. Das wurde dann von mir angelegt. Die Mutter meine Frau ist selbstständige Ärztin. Neben der Uni machen wir alles für die Praxis, was nicht mit der Untersuchung und dem codieren der Ziffern zu tun hat. Privat klären wir auch alles von A bis Z.

      Von 2017-2020 habe ich auch 2 mal die Woche beim Elektriker (Handwerk) gearbeitet, um mir Sachen anzueignen.

      Das Geld kommt von den 500.000 geschenkt, der Rest von Kursgewinnen. z.B. Tesla im Dezember 2018 gekauft, Sommer 20 verkauft. Zwischendurch nachgekauft gehabt. 90.000 Euro netto Gewinn… im crash Nike, Disney eingesammelt usw. aber auch viele Tech Werte.

      Keine Optionen, nur Aktien. Habe zu viel Respekt vor dem Hebeln, obwohl ich es im Spaß Depot ausprobiert habe und ein Buch gelesen habe.

      Wir verdienen ca. 50.000 Euro jährlich durch das Praxismanagement. Die meisten Praxen/Apotheken haben dafür jemanden eingestellt, der noch mehr verdient.

      Ich hoffe das konnte deine Fragen beantworten

      1. Na bitte – diese (wichtigen) Infos in den Artikel und alle sind glücklich! So wird dann nämlich ein Schuh draus der nachvollziehbar ist.
        Gute und gesunde Risikobereitschaft, nur das führt zum Ziel.
        Deine Aktienauswahl ist nun nicht die klassische Bluechip Auswahl – wie kamst du auf die Auswahl?

      2. Vielen Dank für die Zusatzinfos. Genau diese Informationen haben deinem Leserbrief noch gefehlt oder ich hatte es überlesen und runden das Bild ab. So schaut das Ganze doch ganz anders aus und das meine ich nicht negativ, es ist doch ein Unterschied, einige erben ein grosses Vermögen und machen daraus ein Kleines, Du machst es genau umgekehrt dazu kann man gratulieren.

        Ich weiss und Du weisst das ja wohl auch dass generell Erbe oder auch zeigen (oder beschreiben) was man hat in Deutschland nicht gut ankommt, ich finde man kann dazu auch stehen, es ist keine Schande, erfolgreiche Eltern oder Schwiegereltern zu haben!

        Man muss das mit Dankbarkeit und Demut annehmen auch im Bewusstsein, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist und viele ohne dieses Zustupf leben müssen. Es ist aber auch nicht immer einfacher, angenommen Du erreichst “Grosses” baust Dir ein grosses Unternehmen auf und ein Multimillionenvermögen es wird immer Leute geben die Dir den Einstieg dann anhaften, damit muss man halt einfach umgehen.

        Weiterhin viel Erfolg

      3. Ja, war ein bisschen unglücklich verfasst. Die Infos haben gefehlt, hast es nicht überlesen.

        Ja, das weiß ich. Aber ich glaube es wäre schlimmer, wenn ich eine Geschichte erfinde mit einem erfolgreichen Business oder was weiß ich was.

        Das kann natürlich passieren, kommt ja oft vor.

        Danke!

  13. Die Geschichte hätte anders erzählt werden müssen. Millionärs-Studenten, die anstatt ihr Geld sinnlos verprassen, die täglichen Ausgaben herunterschrauben und es zusammenhalten, um ein unabhängiges Leben zu führen. Und so eine Geschichte hat mit dem Blog zu tun.
    ZZ

  14. Und warum sollte man mit seiner Tochter dauerhaft Englisch sprechen? Lieber das Kind später auf eine Internationale Schule, Sprachschule oder Auslandsreise schicken (Kinder saugen ja Sprachen wie ein Schwamm auf) aber man möchte doch mit seinem Kind in der eigenen Muttersprache reden?

    aber – Rheinische Grundgesetz: Jede Jeck es anders.

  15. Ich lese solche Beiträge oder auch die berühmten Millionärsinterviews eines anderen Blogs eigentlich liebend gerne und nehme auch immer viel daraus mit. Die “Leserbriefe” dieser Art (wie oben) finde ich aber auch eigenartig. Es passt absolut nicht zu deinem Blog. Schade! Ich hoffe es kommt wieder mehr Normales aus der Realität bzw. Geschichten, wo die Leute auch etwas selbst erschaffen. Das ist tausend mal mehr Wert. Für mich hat der obige Beitrag keinerlei Mehrwert. Ich gönne das Geld jedem, habe allerdings kein Verständnis wenn man mit seinem Erbe prahlt. Und scheinbar denken noch viele mehr so.

    1. Hey, ich wollte nicht prahlen. Das war nicht meine Absicht.

      Wir haben 500.000 geschenkt bekommen, was eine Menge Geld ist.

      Mit dem Neid der anderen Kommentare kann ich aber nichts anfangen.

      1. Witzig ist immer auf vermeintlichen Neid zu verweisen, wenn man null weitere Infos angibt.
        Hättest Du direkt einen klaren dursichtigen Brief verfasst, wie du zu deinem Vermögen gekommen bist, gäbe es auch hier solche abweisenden Kommentare nicht…
        Immerhin jetzt im Nachhinein kommen dann mal ein paar Infos eingetrudelt.

  16. Klar kann man darüber diskutieren, ob die Story dahinter an dieser Stelle wirklich „zielgruppengerecht“ ist, weil der Verfasser offen lässt, ob das nun alles selfmade ist oder eben nicht – wobei man dann schon geneigt ist anzunehmen, dass es nicht so ist.

    Nichts desto trotz ist es großartig, dass ihr Ziele habt und wohl auch wisst, wie ihr mit dem Geld, das ihr habt, umzugehen habt. Das wissen viele, insbesondere Privilegierte, oft nicht und die verpulvern die Kohle dann einfach… Insofern zwei Daumen nach oben.

    Einen Hinweis hätte ich aber zum Thema Sprache mit der Tochter: Allgemeinhin ist es eher nicht ratsam, Kinder in der Fremdsprache groß zu ziehen. Sprache ist nicht nur verbale Kommunikation. Wir transportieren damit auch Gefühle, Emotionen… Und in der Fremdsprache kann man die einfach nicht so gut transportieren, wie in der Muttersprache. Dem Glauben, dass ihr eure Tochter damit fördert, würde ich mich nicht hingeben. Kinder lernen schnell und sie haben keinen Nachteil, wenn sie die Fremdsprache erst in der Schule lernen. Insbesondere, wenn sie dann in den Staaten auf die Schule gehen sollte. Viel mehr würdet ihr damit die soziale Entwicklung eurer Tochter gefährden. Demnach würde ich euch raten, dass ihr euch da eventuell noch mal professionellen Rat einholt, weil meines Erachtens ist das nicht förderlich.

    1. 500.000 Euro davon waren geschenkt, was eine Menge Geld ist. Trotzdem kann ich mit einigen Kommentaren nichts anfangen… der Beitrag ist glaube ich auch nicht optimal von mir verfasst worden.

      Ja, darum ging es grundlegend. Anscheinend ist es bei vielen nicht angekommen oder sie waren so neidisch, dass sie nicht mehr klar denken konnten.

      Ich danke dir für den Tipp! Meine Frau wird deutsch reden und ich englisch, ich habe von einem Professor in der Uni erfahren, dass sich ein Teil des Gehirns nur entwickelt, wenn man 2 sprachig aufwächst. Kann natürlich Quatsch sein… hatte einen französisch Lehrer, wo der Vater es genauso gemacht hat wie wir es geplant haben und seine Sprachkenntnisse waren beeindruckend. Wir können beide auch russisch, aber wir haben uns für deutsch und englisch entschieden.

      1. Ich denke, dass du mit der Aussage recht haben könntest und das mag ich gar nicht in Frage stellen. Wichtig wäre aber wahrscheinlich, dass du annähernd Native Speaker bist. Wenn du mit der Sprache nicht annähernd auf Native-Niveau bist, gehen einfach viel Emotion und Gefühl verloren, was für die emotionale Entwicklung auch wahnsinnig wichtig ist…. Aber ihr werde das schon machen 😉

      2. Hi,
        glaube nicht dass hier viele neidisch sind, sondern einfach gerne mehr Hintergrund gehabt hätten ( Hast Du ja jetzt ein bisschen geliefert). Ich persönlich finde es gut, wenn man mit den Kids frühzeitig noch englisch spricht ( Wenn man es selbst ganz gut kann). So lernt das Kind eine weitere Sprache ohne wirklich lernen zu müssen, denn es ist ja Alltag.

        Hast Du Lust noch ein bisschen was von dem Hintergrund Deiner Investitionen zu erzählen? Bist Du mehr auf Gewinn erzielen oder langfristig halten aus? Wieso Aktie A gekauft usw..?

        Grüße

      3. Ja, ich lese und schaue seit 2017 alles was geht auf englisch. Habe auch noch Kontakt zu Leuten in den USA regelmäßig per FaceTime.

        Ich versuche immer 20-25 Aktien zu halten. Meistens Wachstumsaktien, aber nur bevor sie gehypet sind… sonst gehe ich nicht mehr rein. Habe aber auch ein paar Core Aktien, z.B. Lockheed oder Gazprom. Gekauft weil ich sie als zu günstig empfunden habe. Wenn ich eine bessere Aktie finde, fliegt eine andere raus. Sind aber die meisten schon seit 2019 oder länger dabei.

        Habe z.B. 2018 geholt: Adobe, Amazon, Apple, Netflix, LVMH, Tesla
        2019/2020 dann viele Tech Aktien, Pinterest, Salesforce, Shopify noch mehr Tesla usw.

        Im Crash auch Disney, Nike, Microsoft, Alphabet, Avalon Bay, Very Good Food, Crowdstrike, Twilio….

        Heute habe ich z.B. eine Position in Alibaba eröffnet und werde meine alte MasterCard Position auflösen, da ich auch seit 2020 Square habe.

        Benutze nie Hebel und nie Schulden…

        Bin eher auf Gewinn erzielen aus, aber wenn die Story stimmt und sich nichts ändert, dann bleibt die Aktie drin. Bzw. ich keine bessere Alternative finde.

        Krypto ist gestreut auf die bekanntesten Coins.

        Achso, habe auch 9/11 Sektoren abgedeckt. Habe Aktien aus USA, Kanada, Norwegen, Deutschland, Russland und Israel im Depot.

        Für die Tochter S&P 500 Sparplan

        Keine Anlageempfehlung…

      4. Ich benutze eine Website mit Bezahlabo zum Screenen für 200 USD, die Werbung nervt sonst zu sehr. Lese Geschäftsberichte, schaue mir die Calls an. Den Vorstand, den CEO… Lese auf Twitter. Lese auch die zugeknallten Websites, die kostenfrei sind. Podcasts. Alles auf deutsch und englisch, bin aber größtenteils in den USA investiert.

        Schaue Youtube Videos, versuche die Produkte zu testen falls möglich, obwohl das nicht immer aussagekräftig ist-

  17. @Freelancer Sebastian
    Ich hatte den letzten Post leider nicht aufmerksam gelesen. Ich bin tatsächlich bei Ihrem ‘mehr Kunst als Wissenschaft’ voll zustimmend, halte es dann aber doch für etwas problematisch wenn jeder sich die Kriterien nach Gutdünken selber definiert und einredet nur Q. ins Körbchen zu legen. Immerhin, wer überzeugt ist von einem Wert kommt nicht so schnell in Versuchung zu verkaufen. Bei den genannten Unternehmensbeispielen bin ich dann auch wieder voll bei Ihnen.

    @Kiev
    ich bin ein wenig neidisch 😉

  18. Ich lese ja deinen Blog sehr gern und kommentiere eigentlich nie. Aber jetzt muss es auch mal sein. Worum gehts hier? Fake Geschichten oder sinnvoll investieren und etwas aufbauen? – Als Student ein Milionendepot, Porsche,Häuser und Garagen…. Das Geld ist zugeflogen,oder woher kommt das? Wie sind die Hindergründe? Was soll uns das sagen? Sorry,aber mit solchen “Geschichten” tust du deinem Blog und deinen Lesern keinen Gefallen!

    Lg Jens

  19. Wie geil – die Studis müssen leben jetzt voll frugal weil sie den Sommer-Panamera (was is an der Familienkutsche auf Speed eigentlich sommerlich?) abgegeben haben und nur noch mit dem AMG fahre… Dazu vor und nach dem Auslandssemster große Auslandsreisen und Angst vorm Gespenst Kommunismus. “Ich spreche mit meinen Kids nur Englisch” zeigt dann wie lebensfern der (schlechte) Contentwriter bzw. die penetranten rich-kids sind. Sollte das ganze wirklich real sein, zeigt es doch, dass es Fälle gibt, in denen eine vernünftige Erbschaftssteuer persönlichkeitsfördernd wären. In jedem Fall aber das richtige Clientel für eine Auswanderung in die Staaten – nehmt den Süden 😉

  20. Ich stehe mit dem Leserbriefschreiber im Kontakt. Ich habe seine Auszüge vom Depot, ich habe Fotos vom Porsche, ich habe die Namen und viele weitere Infos. In Deutschland ist Neid ein Problem. Warum soll es keine junge Menschen geben mit einem Millionendepot?

    1. es sollte schon junge Leute mit Millionendepot geben. Dann sollten die jungen Leute aber auch klar in ihrem Beitrag schildern können, wie sie das Geld handhaben – dies kam aber erst in den Kommentaren und bei jeder seriösen Nachfrage der anderen Leser (soweit ich das beurteilen kann). Der wiederkehrende (!) Hinweis auf den vermeintlichen Neid bei schlechter Info-Lage ist etwas unausgegoren…

  21. Interessant wäre es gewesen, wie die Eltern des Studentenpaars so ein Vermögen aufbauen konnten um den Kindern ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Aber die Story der Studenten ganz nett und es freut mich für euch, aber 0 Selfmade, sondern von Geburt den goldenen Löffel erhalten. Kein Mehrwert für diesen Blog.

  22. Ich denke, dass der Leserbrief inhaltlich gesehen etwas unglücklich verfasst ist. Die ein oder andere Zeile lässt den Leser halt schlichtweg ein wenig staunen: „Wir essen nur im Urlaub auswärts, aber wir fahren Porsche“ – blieb zumindest bei mir irgendwiehängen.

    Es ist doch schön, wenn jemand finanziell gesehen gut ausgestattet ins Leben startet. An der Stelle wäre es aber vermutlich galanter gewesen, nicht zu erwähnen, dass man sparsam ist, weil man den einen Porsche verkauft hat, sondern viel mehr die Background-Story dahinter. Eben die Aufklärung: Warum steht es schon in jungen Jahren so gut um meine Vermögensverhältnisse. Woher kam das. Was wurde mir in Finanzfragen mitgegeben, sodass ich heute motiviert bin, weiter Vermögen aufzubauen und so weiter. Das hätte dem ganzen wahrscheinlich etwas mehr Substanz verliehen.

    Alles in allem ist die Sache – und ich stelle deren Wahrheitsgehalt nicht in Frage – einfach unglücklich verfasst und dadurch geht der potenzielle Mehrwert ein wenig unter.

  23. Guten Abend.
    Ja der Leserbrief ist sehr unglücklich fomuliert. Porsche. Benz AMG .Arztpraxis. Millionendepot aber noch Student / Praktikant.. Sparquote von welchem Einkommen?
    Welche Aktien gingen bei dir durch die Decke wenn man Fragen darf..
    Aber Glückwunsch zu dem Top Depot. Hoffentlich hab ich das mit 65 🙂
    Gut Nacht.

  24. @Tim
    Sicher, die Leute mag es geben. Die Frage die hier aber die meisten interessiert und motiviert ist das “Wie”. Da gibts spannende Geschichten von Ultrafrugalisten, Unternehmern, coolen Karrieren in Konzernen, Menschen mit Erfolg an der Börse.

    Den goldenen Löffel hier vorzustellen ohne auf eigenen Füßen zu stehen, ist schlicht albern.

    1. @ Slowroller
      Die meisten Kommentare stellen es als Lügenmärchen dar, das ist nicht in Ordnung. In der Oberschicht ist es Usus, dass Geld frühzeitig verschenkt wird. Es werden Privatschulen bezahlt und so weiter. Auslands-Praktika, die kaum oder gar nicht vergütet werden, sind mit reichen Eltern möglich. Warum sollen sich junge Menschen mit erfolgreichen Eltern hier nicht zu Wort melden?

      Ich finde, der Autor ist fleißig und zielstrebig. Er hat sich etwas aufgebaut. Er hat eine Vision. Er hat Ziele. Ja, es gab eine Starthilfe der Eltern. Und daran ist nichts schlecht.

  25. Die Story ist Quatsch und unglaubwürdig. Millionäre, die Etf Videos drehen… Tim, echt, gehen Dir die Themen aus? Sind das Deine Depotauszüge?

  26. Also erstmal Glückwunsch zum Depot und dem erfolgreichen Studium. Genießt eure Sportwagen. Ich denke die meisten Kommentar Verfasser sind keine klassischen Neider sondern Menschen die 45 Jahre arbeiten für 500.000. Und in Verbindung mit dem studieren und schönen Luxus Autos und dem Mitte Zwanziger Alter, klingt es auf den ersten Blick wie ein Märchen/ Traum. Aber klar solche Storys gibt’s eben auch und Respekt für das teilen. Man hätte das Vermögen auch Verschwenden können statt clever zu investieren. Also Glückwunsch ihr seit auf einem super Weg mit Vollgas denke ich.

  27. Wow Glückwunsch.
    Wenn ich das richtig sehe habt ihr auf Kredit Aktien gekauft bei Flatex.
    Das hätte ich mir nie getraut.
    Was mir generell immer wieder auffällt, viele die mit ihren Aktien Reich wurden empfehlen ETFs, warum ist das so?
    Mit ETFs wären die meissten aber nicht so schell an soviel Geld gekommen wie ihr es habt.
    Bis jetzt habt ihr alles richtig gemacht, weiter so.

  28. Bei solchen Storys finde ich die Idee einer Erbschaftsteuer und einer Vermögensteuer ganz smart… Die Vorteile des deutschen Systems total ausgenutzt und nun schnell auswandern bevor er noch einen Euro mehr zahlen muss und das Gespenst des Kommunismus umhergeht. Made my Day

    1. Schenkungssteuer wurde gezahlt… Vermögenssteuer ja kann Deutschland mal gerne machen, dann hauen noch mehr hochqualifizierte Leute ab. Erbschaftssteuer gibt es auch schon.

  29. “Ich kann mir in Zukunft gut vorstellen, wieder in Immobilien zu investieren, aber nicht mehr hier.”

    Wie wahr, leider sind die rot-grünen Programme eine Ohrfeige für alle Immobilienbesitzer. Wenn Privatbesitz und Eigeninitiative weiter bestraft werden soll, dann muss man sich nicht wundern, wenn keiner mehr in Wohnraum investieren will. Aber so weit denken die Damen und Herren Rot und Grün wohl nicht.

  30. @Pilger,
    das Bub ist noch jung und hat gehörigen Geltungsdrang und Dünkel, er und sie sprechen ja auch noch Russisch, die müssen sich beweisen.
    Also wenn die Geschichte wahr ist und das ist sie vermutlich, ich hätte niemals so einen Leserbrief geschrieben, als mehrjähriger Leser hätte ich realisiert dass so ein Brief keine Beifallsstürme auslösen wird. Der Bub kann noch so viel Geld haben, er muss noch Einiges lernen und wird es auch.

  31. @ Bruno, 42sucht21

    Die Schnecken habe ich nicht angeführt und die Kinder waren hier besonders überdreht. Das hat die eingefleischte Gäste etwas amüsiert. 42such21, falls Du von einem Haus in Süden träumst? Es hat einen hohen Preis. Aktuell muss ich dafür mehr Zeit und Geld investieren als ich heraus bekomme. Es ist wie mit vielen Dingen. Erst ab einer gewissen Nutzung steigt der Nutzen. Ansonsten überwiegt der Aufwand. Wir nutzen das Haus 3-4 Wochen im Jahr. Da überwiegen deutlich die Aufgaben. Finanziell müssen wir auch mehr Geld hineinstecken als heraus kommt. Dafür fahren wir ohne Kosten in den Urlaub und der Zustand wird mit der Zeit auch verbessert. Corona hat hier aber auch einmal aufgezeigt was wir haben, auch wenn wir das enorme Potenzial mit unseren Kindern nicht nutzen können. Ich muss die nächsten 12 Jahre durchhalten. Dann werde ich einen enormen Nutzen haben. Bei 8 Wochen Nutzung im Jahr sieht die Bilanz wesentlich besser aus. Die Einnahmen sind fast gleich, da ich die Nebensaison bevorzuge. Hier haben wir dann ausreichend Zeit für Restaurant Besuche, Wandern, Rennrad fahren, Segeln, Schwimmen, spanisch lernen usw. Und das mit Hund und können dabei Freunde empfangen. Und wir können Beide mobil arbeiten. Folglich ist dieses Modell auch in Anstellung realisierbar. Von der Haustür hinaus kann ich bereits am frühen Morgen eine Wanderung mit dem Hund unternehmen. So kann ich ab 10 Uhr im kühlen Haus arbeiten und bereits um 15 Uhr ans Meer fahren. Bei lediglich 5h Arbeit gibt es auch keine großen Pausen. Solche Arbeitstage stelle ich mir ganz nett vor.

    @ Nebenschauplatz
    Den Tipp mit der Tiki Bar habe ich von einem mir bekannten 70 jährigen erfahren. Er arbeitet noch heute als Selbständiger. Er müsste es nicht machen aber der Umfang hält sich in Grenzen und es bleibt eine Einnahmequelle für die Kinder erhalten. Nebenbei baut er aktuell mit seiner Frau ein Ferienhaus, dass er in seiner Abwesenheit an Gäste vermieten möchte. Ich finde dieses Investment nicht besonders passend, muss aber gestehen, dass ich die Aufgaben in Anbetracht des Alters interessant finde. Von daher habe ich großen Respekt für den Mut und die Zuversicht. Und es scheint den Beiden auch gut zu tun. In der jungen Vergangenheit hat die Person auch mit seiner sehr kleinen Firma (keine Angestellten) hartgesotten agiert und ist robust oder sogar eher antifragil durch Corona gegangen.

    Dann sind mir wieder am Strand die zwei alten Männer aufgefallen. Sie spielen eine Art Tennis mit Holzschläger und sind selbst brauner als das Holz. Der Ball wird dabei mit einem sehr hohen Tempo über eine große Distanz gepeitscht. Die Beiden bewegen dabei in der Regel nur den Schläger, da die Bälle präzise positioniert werden. Das habe ich hier vielleicht schon einmal erwähnt… Soweit mir bekannt spielen sie fast den ganzen Tag dieses Spiel und jeden Tag. Ich sehe sie zumindest immer. Die Beiden haben diesem Hobby bereits in meiner Kindheit gefrönt und waren da zumindest meiner Erinnerung nach auch schon alt. Man kann folglich mit wenig finanziellen Aufwand sehr glücklich leben. Der Strand ist wunderschön, so dass ich es ein wenig nachvollziehen kann. Mehr Glück könnten sie vermutlich nur erfahren haben, wenn sie bereits früher damit begonnen hätten.

  32. Hier sieht man sehr schön, wie bei manchen der Neid vor kommt.
    Hier schreibt ein anonymer 25 Jähriger was er sich erarbeitet und geschenkt bekommen hat und viele sind entrüstet.

    Keiner von uns kennt den jungen Mann, wieso sollte ich anderen ihr Glück nicht gönnen auch wenn es für manche inhaltlich nicht ganz zum Blog passt.

    Wäre man an der Stelle des Studenten, würde man es doch ähnlich handhaben oder?
    Ich für meinen Teil würde nach Kanada auswandern und mir eine Blockhütte im Wald kaufen.

    Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem Vorhaben und genießt die Zeit zu dritt.

    1. @Iceman: finde ich auch. Die Neiddebatten hier in DE, die ganzen WBJ / SE / KK im Fernsehen kann ich nicht mehr sehen. Wofür arbeitet man letztlich, wenn nicht für seine Kinder? Der junge Mann hat sein (vorgezogenes) Erbe eingesetzt, sich etwas getraut, zahlt sehr viel Steuern, wenn er seine Buchgewinne einmal realisiert und wird mit nichts als Neid / Neid / Neid und weiteren Steuerandrohungen überschüttet (hat er halt davon, wenn er einen Porsche geschenkt bekommt). Ich kann den Wunsch nach Auswandern mittlerweile sehr gut nachvollziehen … Wie würde es erst in einem “finanzunfreundlicheren” Forum aussehen?

      1. Was hat er sich getraut? Wo siehst du Neid? Niemand sollte sich für seine Familie schämen, aber man muss sich auch nicht so ins Fenster stellen ohne wirich etwas geleistet/riskierf zu haben. Das ist schlicht unpassend – aber das ist nur meine Meinung.

  33. Immerhin hat der Leser aus knapp 900k Euro bereits 1,5 Mio. gemacht. Er hätte ja auch aus 3 Mio. die 1,5 Mio. machen können.

    Ansonsten sind die “Leserbriefe” immer recht interessant, aber dieser hier fällt in die Kategorie “sportlich wertlos”. 😉

  34. @Leserbrief:
    Vorweg: Mich interessieren die Leserbriefe grundsätzlich weniger, ohne dass ich sie damit aber in Frage stellen oder gar abwerten wollte (das ist bei mir einfach Typensache, das mich die Vitae anderer weniger interessieren).

    Aber den meisten Kommentaren hier konkret zu diesem Leserbrief mag ich definitiv nicht folgen! Er mag halt einigen nicht schmecken. Pech gehabt. Man darf aber nicht erwarten, dass jeder Leserbrief die eigene milieuinterne Prägung adressiert. Das hier ist ein Forum, kein Verein oder SPD-Stammtisch. Offene und wertfreie Betrachtung bringt neue Erkenntnisse, wenn überhaupt. Insofern ist folgerichtig, dass Tim mit einer unabhängigen Neugier alles beleuchtet, als dass er hier seit Jahren auch thematisch ein breites Spektrum bearbeitet. Zum Glück ist Tim kein vermiefter, griesgrämiger Typ! Tim Recht, auch solche Perspektiven zu geben. Fände es auch nicht gut, wenn ein Teil der Foristen (meine Person eingeschlossen) versucht den Diskurs hier vorzugeben; das wäre aus meiner Sicht auch anmaßend und einengend. Sorry, aber wenn es einen stört, dass andere Geld haben und darüber frei reden, muss man das ertragen können. Wir leben in einem freien Land. Umgekehrt, es ist ein offenes Forum, kann das jeder auch kritisieren, fair enough. Aber bitte nicht versuchen Tim oder den Blog zu vereinnahmen, was hier vermeintlicher Etikette entspricht, oder nicht.

  35. Interessanter Beitrag, wenn auch mal völlig anders vom Startpunkt her. Nachdem ich nun die Kommentare überflogen habe, muss ich mal kurz für den Studenten einspringen 😉

    Ich empfinde es als “sehr deutsch”, dass man hierzulande sein Geld immer “hart verdient” haben muss. Ketzerisch könnte ich auch Gutverdienern die Frage stellen: wie viel verdienst du (wie hoch ist dein Gehalt/Lohn) und wie viel verdienst du? (wie viel davon, hast du wirklich erarbeiteit, also verdient im wörtlichen Sinne?) 😉 Und mit dem “hart verdienten” Geld muss man dann natürlich etwas zurückgeben (an wen eigentlich?).

    Der Story fehlen hier und da interessante Hintergründe, die ja z. T. noch mitgeteilt wurden. Ich glaube an das Gute im Menschen (Buchtipp “Im Grunde gut” von Rutger Bregman) und unterstelle dem Studenten mal nicht, dass er nichts fürs andere Menschen tut sondern unerwähnt jedes Jahr etwas spendet oder in nachhaltige Projekte investiert. Denn warum sollte ich vom Schlechten ausgehen, wenn es genauso leicht ist, vom Guten auszugehen?

    Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg auf dem weiteren Weg und für die Auswanderung und das Wichtigste: immer beste (mentale) Gesundheit, ohne die der ganze Reichtum schnell an Wert verliert.

    Beste Grüße!

  36. Sind hier jetzt auch Neid und Missgunst ausgebrochen?
    Ist ja fürchterlich…
    Seid ihr LINKE und GRÜNE Wähler?
    Manche sollten vielleicht ins Spiegel Online Forum wechseln 😉

    Ich glaube ihr solltet wirklich in die USA auswandern.

    Am Planspiel Börse habe ich auch mal teilgenommen als Schüler. Und damals zum ersten Mal gemerkt, dass der normale Sparkassen Mitarbeiter null Ahnung von der Börse hat…

  37. “Wir haben 500.000 Euro geschenkt bekommen, darin beinhaltet sind der Porsche, Wohnung, Reihenhaus, Garagen und Cash. Das wurde dann von mir angelegt. Die Mutter meine Frau ist selbstständige Ärztin.”

    Ich finde es wichtig, solche Randinformationen im Leserbrief gleich mit zu kommunizieren. Warum gelingt das oft nicht? Angst vor Missgunst oder Neid? Damit sollte man umgehen können wenn man sich hier offenbart. Viel Erfolg auf dem weiteren Weg. Angesichts der guten Ausgangsposition dürfte es hier keine unüberwindbare Herausforderung sein.

  38. Hallo, ich bin seit vielen Jahren stiller Mitleser. Es ist doch super was der junge Mann mit seinem Geld gemacht hat. Soll er sich jetzt schämen, nur weil er geerbt hat. Vermögen wird häufig über Generationen aufgebaut und die Grundsätze die hier vermittelt werden sollen gelten doch für alle Einkommensklassen. Auch großes Vermögen kann bei falschem Umgang schnell weg sein. Auch bei mir haben meine Großeltern und Eltern mit dem Vermögensaufbau angefangen und dieser wird stetig weitergeführt und auch meinem Kind beigebracht.

  39. Die Neid-Keule ist auch so ein Rundum-Pauschal-Vorurteil…

    Es mag bei ein paar ein klein wenig evtl. zutreffen (keine Frage), aber allgemein geht es den meisten doch eher um selbst erarbeitetes Vermögen und selbst geschaffene Werte!

    Dass es natürlich Menschen gibt, die mehr Glück / Pech im Leben haben, bzw. dass manche groß erben, bzw. in eine andere “Schicht” geboren sind… ist schlichtweg Zufall und hat nichts mit eigener, persönlicher Leistung zu tun.

    Einigen geht es doch tatsächlich um eigene Leistung (soll es auch bei liberalen Wählern so tatsächlich geben, dass Leistung mehr belohnt werden soll als Zufall…) und für andere mag so eine Geschichte nicht ganz so motivierend sein, da es für Sie abgehoben & nicht praktisch als Vorbild rüber kommt, bzw. taugt.

    An sich ist es dann wenig Mehrwert, außer dass man konsterniert feststellen muss, dass der Zufall im Leben manchmal stärker wirkt als eine Lebensleistung…

  40. Hallo zusammen,

    meine Leben ist im Moment von Arbeit bestimmt. Immerhin werde ich dadurch aber im Job jeden Tag besser. Die Hochzeit von unserem Junior mit seiner Frau Doktor ist dann auch in ein paar Wochen und dann habe ich auch vielleicht wieder mehr Zeit.

    Unser Haus ist verkauft und der Kaufpreis ist mit einigen Wochen Verspätung auf meinem Konto eingegangen. Der Notar war sehr langsam und es hat dadurch alles unglaublich lange gedauert. Wir sind froh, dass wir alles über den Makler abgewickelt haben, ohne ihn hätten wir niemals diesen Preis erziehlt. Im Moments sind bereits ca. 30 % an der Börse investiert. Die nächste Zeit werde ich weiter ETFs kaufen.

    @Leserbrief
    nicht jedem Menschen ist es geben mit Worten umzugehen und manchmal ist es sicher auch komplex einen Leserbrief zu schreiben. Seit ein bischen nachsichtig. Es gibt genügend Menschen jeder Altersgruppe, die aus einem kleinen Vermögen ein ganz kleines machen würden. Der Hut ab student du kannst stolz auch dich und deine Leistung sein. Die 500 k € waren auch sinnvoll ausgesucht. Denn Immobilien werden nur zum Verkehrwert vererbt, der in der Regel geringer ist als der Verkaufswert. Daher auch der große Vermögenszuwachs in dieser kurzen Zeit.

    Wenn Ihr in so kurzer Zeit 3 immobilien verkauft habt, müsst ihr aufpassen, dass ihr jetzt mindestens 5 Jahre keine Grundstücke und Immobilen verkauft. Denn sonst wir das Finanazmt seinen Anteil von eurem Verkauf haben, da die Verkäufe dann nicht mehr Steuerfrei sind.

    Take care,

    June

    Muss mal nachlesen worauf man bei Kiev neidisch sein kann 😉

  41. “..nicht jedem Menschen ist es geben mit Worten umzugehen und manchmal ist es sicher auch komplex einen Leserbrief zu schreiben. Seit ein bischen nachsichtig.”

    Prinzipiell Zustimmung. Allerdings sollten bestimmte Basisinformationen bei Leserbriefen für einen Finanzblog einfach enthalten sein. Wie z.B. hier der nicht ganz unbedeutende Schenkungsbetrag um eine bessere Einordung zu erhalten.

    “Unser Haus ist verkauft und der Kaufpreis ist mit einigen Wochen Verspätung auf meinem Konto eingegangen.”

    Ihr habt euer Haus verkauft? Gratulation! Der Interesse halber jedoch gefragt: Wie haben ihr das Thema Wohnen nun für euch für die Zukunft weitergehend geklärt (Miete oder anderes Objekt)? Oder handelt es sich um ein Investitions- oder Erbobjekt? Auch hier zeigt sich, das geschriebenes manchmal vielfältig gedeutet werden kann. Ist einfach menschlich…

  42. *****Sie nach Kanada auswandern, um nichts von den Geschenken an die Gesellschaft zurückgeben zu müssen.****
    Habe ich etwas im Artikel überlesen? Waren die Eltern Räuber/Diebe die die Beute jetzt an die Kinder geschenkt haben? Ich sehe hier erarbeitetes und versteuertes Einkommen von Dritten das an die Kids vererbt wurde und die damit nicht alles verprasst haben sondern es zu noch mehr Geld gemacht haben. Sie haben der Gesellschafts nichts weggenommen und es muss daher auch nichts an die Gesellschaft zurückgegeben werden.

    *****Sorry Tim, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das hat doch nichts mit dem Grundgedanken des Bolgs hier zu tun, für die beiden würde es mich freuen wobei ich nicht glaube was da steht.******
    Ich finde es mal ganz angenehm zu sehen welche unglaubliche Hebelfunktion eine große Geldbasis hat und was dann damit möglich ist als zum hundersten mal zu lesen dass jemand in den letzten Jahren der Bullen-Phase ein 5000€ Depot eröffnet hat das, oh Wunder, im Wert gestiegen ist. Auch zeigt es, dass ab einer gewissen Summe vom Depot soviel abgeworfen werden kann, dass man nicht nur in Frugalismus sondern auch ganz normal leben kann und sich seinen Ort und seine Tätigkeit gänzlich frei gestalten kann. Etwas, was irgendwie gefühlt 99% hier immer als Traumziel ansehen aber bei gefühlt 90% jetzt keifenden Neid in Form von Kommentaren hervorruft weil jemand das “Endziel” erreicht hat, auf das viele hinsparen.

    Ich finde die angreifenden Kommentare eigentlich deutlich peinlicher als dem Verfasser vorzuwerfen er würde damit prahlen oder sich das Ganze zusammenflunkern.

  43. Studiert‘s was Gscheites und arbeitet’s ordentlich, wie die Schwiegermama, anstatt von der finanziellen Freiheit mit vierzig zu träumen.
    Das ist eindeutig das bessere Leben!

    1. Gib ruhig mal einen guten Tipp für unsere Kids. Wie was Gscheites finden?

      Beide machen in zwei Jahren ihren Schulabschluss und haben noch keinen Schimmer (derzeit ausgeprägte pubertäre Nullbock-Phase) was beruflich ein Weg sein kann. Mögliche berufliche Interessen sind trotz einige Bemühungen noch nicht so recht ersichtlich. Praktikas sind derzeit bei uns in der näheren Region auch gar nicht so ganz einfach zu kriegen (einige Coronabedingte Absagen) und auch dank vollem Stundenplan (Leistungskurs G8, gut zugepackt) und diverser Sportaktivitäten zeitlich schwerer zu schultern.

      1. Also wir studieren beide Wirtschaftsingenieurwesen (75% Maschinenbau, 25% BWL). Habe auch schon so halb ein Stellenangebot, sind beide nächstes Jahr wahrscheinlich fertig.

        Medizin ist mittlerweile nicht mehr das was es mal war. Die Leute sind sehr unverschämt, es wird immer schlimmer. Bei anderen Ärzten wird 2 Minuten gecheckt und Krebs dann übersehen, egal es gibt ja keine Wartezeit. Wichtig natürlich: nur der Arzt der sich super toll präsentieren kann ist ein guter Arzt. Ist auch ein großes Problem…

        In zwei Jahren in dem Alter wird sich der Wunsch bestimmt noch 2,3 mal ändern…

  44. Der Leserbrief ist unglücklich verfasst. Nicht mehr, nicht weniger. Bei vielen Kommentaren lese ich allerdings Neid zwischen den Zeilen. Was sollen die Anschuldigungen, dass alles gelogen sei? (mir wurde hier ähnliches vorgeworfen von einigen , als ich von meinen Immobilien in Mannheim im Kommentarbereich erzählt hatte). Das ist einfach scheiße. Zum Schreiberling: Wichtige Infos wurden weggelassen (nettes Geschenk der Eltern). Jedoch hat der junge Mann anscheinend das ihm mitgegebene verdreifacht. Macht das mal nach. Meine Rendite ist weitaus schlechter.
    Und richtig: das hier ist kein SPD Stammtisch. Hier kann sich jeder vorstellen, wenn Tim es für richtig hält. Egal ob bei Null angefangen oder 10 Mio. geerbt (solche Geschichten finde ich auch interessant)
    Vielleicht kannst du in ein paar Jahren einen neuen Beitrag schreiben und uns dann ein Update geben. Dann vielleicht ausführlicher bzw. wichtige Informationen nicht auslassen, damit man auch versteht, wo das viele Startkapital herkam.

    1. Hey, ja im Nachgang ist es schlecht geschrieben und zu wenig erklärt.

      Das Geschenk ist alleine von der Schwiegermutter. Rendite natürlich auch ohne den Corona Crash nicht möglich, da ich nicht mit Hebel oder Schulden handel.

      Ja, sehr gerne.

  45. Ich finde es spannend, wenn in diesem Forum Personen aus verschiedene gesellschaftlichen Schichten ihren Weg vorstellen. Da gibt es den sparsamen Amazon-Mitarbeiter, der sich ein bescheidenes Vermögen zusammenspart, den Mittelschichtstypen, der 30 Jahre für die 500.000 Euro benötigt, die ein Sohn aus der Oberschicht wiederum als Anfangskapital zur Verfügung hat. Aber alle eint doch der kritische Umgang mit den finanziellen Ressourcen, die bei jedem anders sind. Ich werde meinen Kindern (ich habe drei) mit hoher Wahrscheinlichkeit keine 500.000 Euro als Startkapital zur Verfügung stellen können, aber vielleicht meinen Enkeln. Es ist doch ein schöner Gedanke, wenn man den Nachkommen ein Stück Freiheit schenken kann. Sicherlich wird es auch das Bestreben von Student sein, seinen Kindern auch einen solchen Start zu ermöglichen. Er hat jedenfalls das Geld nicht unnütz verwendet, sondern es vermehrt. Die Aktien sind auch keine 08/15-Standardwerte.

  46. Schon bei der Überschrift wusste ich, was es für Kommentare geben wird.

    Ich finde, man muss mit 500k erstmal die Eier haben hohe Summen in Wachstumswerte zu investieren und auch neben Studium und jetzt Kind noch arbeiten zu gehen und viel zu sparen. Von daher Hut ab!

    Viele würden die 500k nehmen, etwas in Tagesgeld, etwas in ETf und etwas in sichere Blue Chips…geht auch, aber eben kein Turbo. Und man würde sich sicher etwas mehr ausruhen und nicht neben dem Studium noch arbeiten in der Praxis und als Elektriker.

    PS: Wandert bloß aus, wenn euch hier nichts hält, ihr seht ja wie viele hier schon alles in Frage stellen und Neid kommt…da kann noch so abgestritten werden, dass es kein Neid sein soll.

    1. Also hier wo ich wohne wirst du schon mit einem 15 Jahre alten BMW schief angeschaut, aber es ist auch extrem hier mit Unfreundlichkeit & Neid.

      Ich beschäftige mich wirklich schon lange damit. Seit ich 18 bin intensiv. Viele Bücher gelesen, Podcasts, Videos ohne Ende. Wegen mir haben schon 10+ Leute angefangen zu investieren. Von meinem alten Chef bis zu Kumpels bis vor kurzem die Hebamme mit dem ETF-Sparplan für sich und ihre Kinder…

      Es hat mir niemand beigebracht, die Mutter meiner Frau lebt selber extrem verschwenderisch. Dafür was sie verdient hat in der Selbstständigkeit, ist es egal wie dumm es sich jetzt anhört nicht viel. Mein Vater arbeitet und meine Mutter ist seit ich geboren bin Zuhause. Kleine ETW, alles wird für Urlaub weggeballert…

      Ich möchte gerne die finanzielle Freiheit erreichen, aber nicht auf die 4,5 % Regel angewiesen sein. Da muss viel mehr Puffer dabei sein. Außerdem möchte ich nicht aufhören zu arbeiten unbedingt, aber ich möchte wissen, dass ich nicht muss.

      Meine Schwiegermutter hat viele Neider in der eigenen Familie, da sie als Frau alleinerziehend mit 2 Kindern so viel erreicht hat. Meine Frau hat ihren Vater in ihrem Leben nach dem ersten Lebensjahr einmal gesehen und das war ein unnötiger Versuch. Ich habe aber durch die Schwiegermama gesehen dass es sich lohnt, viel zu arbeiten.

      Auf der Baustelle paar Jahre zu arbeiten, da spart man Kohle ohne Ende. Kontakte knüpfen & man kann vieles selber machen Zuhause ohne rumzupfuschen…

      Ja wenn man schon sagt “das ist kein Neid” dann sollte man es spätestens merken.

  47. Große Vermögen werden meist über Generationen aufgebaut und übertragen. Hätte mein Großvater 1950 statt einem Grundstück ein Auto gekauft ( was damals noch möglich war ) dann hätte unsere gesamte Familiengeschichte eine andere Wendung genommen. Das gleiche gilt für meinen Vater und auch für mich. Wir alle sind nicht dem Konsum verfallen. Heute gehören uns 24 Wohnungen und 3 Einfamilienhäuser und auch das Depot wächst stetig. Mein Familie und ich leben sehr bescheiden und auch meinen Kindern lerne ich auf unnötigen Konsum zu verzichten. In ein paar Jahren geht alles in eine Stiftung und wir unterstützen mit den Überschüssen hilfsbedürftige Kinder. Ich finde es super, das der junge Mann aus dem Leserbrief sein Geld vernünftig anlegt und nicht total abhebt.

    1. @Ralf

      Treib ihnen jedenfalls gleich am Anfang den dümmlichen Traum von der frühen finanziellen Freiheit aus. Das ist keine Vision, sondern eine schlechte Idee.
      Rate ihnen zu einem Beruf, der ihnen richtig Spaß macht, auch wenn er nicht alltäglich ist. Gitarrist, Hubschrauberpilot…Das Geld kommt von alleine, wenn man für etwas brennt.
      Die Glücklisten sind die, für die Arbeit nicht Arbeit, sondern Vergnügen ist. Das Wort Hamsterrad kennen sie nicht.

  48. Ich denke wenn die nicht unwesentliche Info der 500k (Schenkung, Erbe, was auch immer) von Beginn an da gewesen wäre, hätte man die Leistung (aus 500k- ca. 1,5 Mio) besser einschätzen können. Dies ist auf jeden Fall eine beachtliche Leistung und verlangt Respekt sowie Anerkennung. In so jungen Jahren aus den 500k keine 0€ zu machen. Daher Respekt! Das linke Geschwätz kann man vergessen….wird sich in DE nie ändern. Dafür wird die nächste Horror Regierung (sofern sie so kommt) sorgen.

  49. Hi Tim,

    da hast du aber in ein Wespennest gestochen, wenn ich mir die Kommentare anschaue 🙂

    Ich habe auch Respekt vor dem Anlageerfolg und dem – soweit man das einschätzen kann – ganz vernünftigen Umgang mit dem geerbten Geld. Da habe ich schon wesentlich schlechtere Beispiele erlebt.

    Das Thema ist interessant: Wie schaffe ich es als Eltern, dass die Kinder verantwortungsvoll mit einem größeren Erbe umgehen, auf dem Boden bleiben und sich trotzdem für einen Beruf begeistern?

    1. Die Kinder auch mal arbeiten lassen. Nicht mit Geld vollpumpen, sie müssen etwas für das Geld tun. Nicht reden, einfach vorleben.

      Die Tipps habe ich von jemandem bekommen, der wohlhabend ist. Haben bei ihm in den Immos viel gearbeitet. Seine Kinder sind nun schon älter, der Sohn arbeitet für ihn und die Tochter hat studiert und arbeitet ebenfalls.

  50. Ich hatte vor rund 20 Jahren keine familiäre Starthilfe für den eigenen Vermögensaufbau, aber ich gönne sie jedem und wette, dass jeder Kritiker solche Schenkungen ebenfalls angenommen hätte. Das Leben ist nun einmal nicht gerecht, aber man kann versuchen, das Beste aus seiner persönlichen Situation zu machen. 😉

  51. Neid bekommt man in Deutschland an jeder Ecke. Sei es wenn man sich nur etwas schöner anzieht oder ein Semmelbrötchen ist was der andere gerade nicht hat. Macht euch nichts draus. Es ist halt aber alles keine Kunst das aufzubauen wenn man viel erbt und geschenkt bekommt usw.. Erinnert mich irgendwie an den Spasskojoten. Sind auch alles Anzeichen einer ultimativen Blasenentwicklung. Auf der anderen Seite finde ich es cool das ihr auswandern wollt und unter euren Verhältnissen lebt und darauf achtet mehr aus allem zu machen.

  52. Kann mir mal jemand erklären, wie man “finanzielle Freiheit” mit einem Millionendepot anstreben kann? Das Depot wirft vermutlich im Jahr mehr Gewinn ab als die meisten pro Jahr verdienen.
    Als ich Mitte 20 war, bin ich einen gebrauchten Opel Corsa gefahren, musste mir einen Job nach dem Studium suchen und hatte bei weitem andere Probleme als ans Auswandern zu denken. Mir hat auch keiner erzählt, wie man mit Geld umgeht; das musste ich mir selbst erarbeiten, nach mehreren Jahren Arbeit und nachdem ich mir eine schöne Summe angespart hatte.
    Aktuell arbeite ich an der halben Million, aber es fehlt nicht mehr viel. Ich fahre immer noch einen Kleinwagen, bin nun Mitte 30. Eine Frau habe ich bis heute noch nicht gefunden, mit der ich “Auswandern” könnte.
    Ich finde den Artikel einfach frech und gar nicht in der Art, wegen der ich Tim schätze – nämlich jungen Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben in finanzieller Unabhängigkeit zu vermitteln und dabei selbst bodenständig zu bleiben. Der Artikel demütigt die Leute, die jeden Tag aufstehen müssen und von weit entfernten Zielen träumen, die andere bereits in die Wiege gelegt bekommen.
    Genauso überheblich finde ich die Kommentare derer, welche die Neidkeule auspacken. Um so herablassend sich zu äußern, muss man schon viel Glück im Leben gehabt haben und in ähnlichen Größenordnungen denken – die da unten sollen sich nicht so anstellen, was ist schon eine Million, alles nur Neider. Tim hat sich sein Vermögen erarbeiten müssen und möchte – so mein bisheriges Verständnis – den Leuten helfen, dafür bewundere ich ihn. Reiche Studenten, die noch kaum etwas geleistet haben und nun andere über finanzielle Freiheit belehren wollten, verdienen von mir keinen Respekt.

    1. Ich möchte 2-3 Kinder, da reichen 1,5 Mio nicht um die finanzielle Freiheit zu erreichen, wenn man sie fördern will. Möchte auch gerne in einer Gegend wohnen, wo die Kinder alle Möglichkeiten wahrnehmen können, die sie möchten.

      Zum Rest brauch man glaube ich nichts sagen…

      1. Müssen Sie auch nicht, schließlich sind Sie nun mit Reproduktion, Auswandern und ihrem Depot beschäftigt. Da kann ich nur hoffen, dass Sie nicht wie viele andere vor Ihnen im Alter wieder nach good old Germoney zurückkommen. Denn wer will nicht das meiste aus diesem Land herauspressen – erst das Studium finanzieren lassen, sich dann aus dem Staub machen und zum Abschied ein paar reißerische Artikel auf einem fremden Blog veröffentlichen lassen. Wenn jeder in der Vergangenheit mal eben ausgewandert wäre, wenn ihm was nicht passt, gäbe es hier immer noch eine Trümmerwüste.

        Wenn Sie bei einem kurzen Börsencrash schon einen großen physischen Druck verspühren, möchte ich nicht wissen, was Sie in Ihrem Leben bisher aushalten mussten, von daher macht es keinen Sinn, Sie mit der Realität des Normalbürgers zu konfrontieren. Leider komme ich nur aus eher durchschnittlichen Verhältnissen, bin noch nie in einem Porsche gesessen, und war aus Kosten- und Zeitgründen ebenso noch nie bei den Amis, kann daher schwer einschätzen, wie viele Millionen man braucht, um “alle Möglichkeiten” dort wahrzunehmen. Gerüchten zufolge sollten bereits 600k für ein finanziell abgesichertes Leben ausreichen, woraus eben meine Einschätzung zustande kam.

      2. Haha ich habe schon einiges an steuern hier gezahlt 🙂 Freu dich doch, Kapitalertragssteuer ist höher als MWSt., wenn ich es verprasst hätte.

        Ich arbeite schon seit 2014 durchgehend.

        Ja klar, aber es hat sich in eine sehr gefährliche Richtung alles hier entwickelt. Würde das Buch Kapitalismus ist nicht das Problem sondern die Lösung empfehlen…

        Wenn man sehr viel Geld investiert im Crash kauft man immer weiter rein. Bei -20 bei -25 usw. es wird immer roter. Man macht sich Gedanken, hätte ich nicht erst bei -30 anfangen sollen, es kann ja 50,60 Prozent fallen. Aber was ist wenn es nur 30 Prozent fällt, soll ich mehr investieren?

        20 % im Markt drin

        -20 % = 10 %
        -25 % = 10 %
        -30 % = 20 %
        -35 % = 15 %
        -40 % = 10 %

        So habe ich es gemacht. Den Rest auf dem Weg wieder hoch, nach dem Ei de Kostolany.

        Also es werden ja immer 4% aufgeführt. Das sind 600.000*0,04=24.000 Kannst du davon im Jahr leben? Deinen aktuellen Lebensstandard bestreiten? Eine kleine Wohnung kostet hier bei uns eher ländlich schon mindestens 500 im Monat… 6000 weg. Auto alles was dazu gehört, essen, Kleidung… schwierig!

        In San Diego kostet z.B. ein Shared Apartment mit 1 bed 1 bath locker 2500 Im Monat. Also Küche was und wohin geteilt, dann wohnt noch jemand gespiegelt auf der anderen Seite in dem anderen Bad und Schlafzimmer. Also ich weiß nicht in welchem Bundesstaat man damit auskommen soll, mit essen usw.

        Naja, habe meine Frau mit 20. kennen gelernt… gehe genauso arbeiten wie vorher. Habe seitdem noch mehr gearbeitet und gelernt, da ich mehr will. Ich bin hungrig. Ich will Aktien sammeln und vermehren, in Firmen direkt investieren. In der Ausbildung konnte jeder Clown mit irgendwas sagen, das hat mir überhaupt nicht gepasst. Deshalb bin ich dann studieren gegangen. Jetzt sitze ich gerade mit 10 Konstrukteuren im Büro beim Praktikum und es ist einfach geil, von intelligenten Menschen umgeben zu sein die zusammen ein Problem lösen. Studium dauert im Schnitt 11 Semester bei uns, abbrecherquote über 70 Prozent. Bin gerade im 8 Semester, habe Teilzeit auf der Baustelle gearbeitet, Praxis gearbeitet und Studium fast fertig. Ich nutze das Geld nicht, ich lege immer mehr dazu bis mein Depot platzt irgendwann hoffentlich…

        Ich möchte auch in den USA arbeiten und nicht herumsitzen. Das ist mir zu langweilig, vielleicht irgendwann mal.

      3. Für mich hört sich das irgendwie einfach nur nach einer Mischung aus Wut/Neid und Verbitterung bzw. Mißgunst an. Sie maßen sich an sich darüber zu beschweren dass er angeblich den Staat im Stich lässt weil er auswandert und auf Kosten anderer lebt. Dabei kennen sie die Verhältnisse doch gar nicht. Vermutlich haben bei solchen Summen die hier vererbt wurden die Eltern/Großeltern oder wer auch immer mehr Steuern an den Staat und somit Finanzierung von staatlichen Einrichtungne wie Hochschulen abgedrückt als der durchschnittliche Arbeiter jemals hereinbringt.

        *****Wenn jeder in der Vergangenheit mal eben ausgewandert wäre, wenn ihm was nicht passt, gäbe es hier immer noch eine Trümmerwüste.****
        Und wenn jeder in der Vergangenheit geblieben wäre, wie Sie es sich scheinbar wünschen, säße der Homo Sapiens immer noch in Afrika fest, wäre vermutlich ausgestorben, hätte nie andere Länder entdeckt und Amerika/Australien wäre gänzlich unbesiedelt, weil es ja Verrat am Land gewesen wäre seine Koffer zu packen statt etwas der Bevölkerung des Heimatlandes zurückzugeben. Ziemlich verquere Logik meiner Meinung nach.

      4. @Student
        Es würde weniger Kapital reichen, wenn man mietgündtig wohnen würde. Oder mit Eigentum. Das geht heute wohl aber nur auf dem Land.
        Unser Nachbargrundstück kostete mit Haus 50.000€, nach drei Jahren 100.000€. Das Grundstück hat über 5000 qm, aber keiner wollte die Arbeit damit. Seit Corona versuchen nun Großstädter verstärkt etwas zu kaufen. Es wurden auch auch schon Münchner Kennzeichen gesichtet. Da lohnt sich der Wegzug am meisten. Bei uns haben sie es auch mehrfach probiert. Unverkäuflich , nur vererbbar . Homeoffice macht das Wohnen hier nun mehr möglich. Andere pendeln oder übernachten gelegentlich in der Großstadt. Das übernächste Grundstück ( 4000 qm schätze ich ) mit Haus wurde an eine Familie verkauft. Die Kinder sind klein, passt alles. Die eingesparte Miete in der Stadt bildet Eigentum auf dem Land. Wer es kann, mag oder aushält 😉

      5. Das Landleben wird durch das autonome fahren in 10 Jahren boomen und die Menschen auf dem Land werden nicht glucklich sein über ihre Nachbarn…

  53. Ich wünsche euch beiden viel Erfolg. Lebt euren Traum und wandert aus. Es ist wirklich schade, dass die “Deutsche Gesselschaft” häufig als “Neidgesellschaft” abgestempelt wird und sich das gleich wieder in den Kommentaren wiederspiegelt…

    Ihr seid ein wunderbares Beispiel dafür wie das Leben sein kann, wenn man an seinem Ziel angekommen ist. Bevor irgendjemand behauptet es sei einfach “alles geschenkt” zu bekommen und dann “nur zu behalten”, verweise ich mal auf die ganzen Millionäre die alles Geld was sie je hatten verprasst haben und nun bettelarm sind. Oben bleiben ist eine Kunst!!!

  54. Ich finde die Verwendung der 500 TEUR absolut bemerkenswert!

    Wenn ich 500 TEUR geschenkt bekommen würde / gewinnen würde, hätte ich (aus heutiger Sicht) dem Vanguard All Word ETF den Vorzug gegeben. Vor ein paar Jahren wäre das Geld vermutlich in ein Haus gegangen. Bin mir nicht sicher ob im Text stand in welchem Zeitraum sich die 1,5 Mio. EUR entwickelt haben (oder anders gefragt welche Verzinsung p.a. erzielt wurde) – in jedem Fall eine bemerkenswerte Entwicklung. Zweifelsohne sind das risikoreichere Investments als die typischen Standard Aktien die man in den meisten Depots findet (Aristokraten etc.). Sicherlich spielt da auch eine Rolle, dass in der Familie ja noch mehr Geld vorhanden ist und damit auch eine weitere Absicherung.

    Ich empfinde den Leserbrief als Bereicherung – ist eben mal eine andere Perspektive. Ich selbst werde meine Sparquote aber leider nicht durch Verkauf eines Porsche pimpen können ;).

    Vielleicht würde es manchmal helfen die Basics in den Briefen gründlicher zu berücksichtigen (als Vergleich lohnt der Blog Freiheitsmaschine – da werden standardisierte Fragen benutzt, um die Entwicklung des jeweiligen Vermögens nachvollziehen zu können).

    @Tim: in Bezug auf die Anzahl der Kommentare pro Zeit hat der Leserbrief sicherlich einen Spitzenplatz erzielt 🙂

    1. Hi,

      Also da ist kein Backup Kapital, bin voll investiert. Bis auf einen kleinen Prozentteil.

      Bei meiner Strategie muss man täglich schon mindestens 1-2 Stunden investieren. Alle meine Bekannten investieren in ETFs, da sie sich nicht darum kümmern sollen. S&P, MSCI World, nasdaq 100…

      Ich war selbstbewusst, da ich mich sehr viel damit beschäftige. Das Depot habe ich 2018 tatsächlich angefangen… ist halt möglich durch den Crash und meine Strategie gewesen, die ich zuvor kurz beschrieben habe in den Kommentaren.

      Ja, es ging auch wegen der Sparquote um die laufenden Kosten. Das auto hat 35.000 gebracht. War 7 Jahre alt. Das auto war schon da, bevor ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin…. Da war das Auto 3 Jahre alt, ein Jahr im Besitz und hatte 70.000 gekostet, neu müsste der über 150 gekostet haben. Wertverlust echt heftig…

      Die langweiligen Aktien können auch problematisch werden, dann vielleicht lieber einen ETF, da eine überrendite schwer möglich ist.

  55. Well, ich bin also so dumm und arbeite und zahle brav meine Steuern …. damit privilegierte Kinder mit Sommerauto umsonst studieren können …. um dann möglichst schnell ins Ausland zu gehen und unserer Volkswirtschaft nur der Aufwand bleibt. Danke fürs Augen öffnen.

  56. Ein paar Dinge möchte ich dem Herrn Studenten noch auf dem Weg geben, vielleicht beeindrucken Sie Fakten mehr als meine Reden, auf die man “nichts sagen braucht”.

    Laut aktuellem Stand sind 50 Millionen US-Bürger auf Lebensmitteltafeln angewiesen, das ist fast jeder sechste im gelobten Land USA ( https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-coronakrise-hungerkrise-101.html ). Auch der gute Tim hat mittlerweile die Leerstände in NY schon bemerkt. Während in den USA viele gerade noch dank ihres Zweitjobs über die Runden kommen, planen die Reichen schon ihre privaten Weltraumabenteuer (SpaceX, VirginGalactic, usw.). Verstehen Sie das unter “alle Möglichkeiten wahrnehmen”? Ich kann mir nicht vorstellen, dass erstere “neidlos” am Seitenrand stehen, applaudieren, und sich denken, hätte ich mich doch mehr “angestrengt”. Ein Großteil des eigenen Erfolges und Wohlstands wird Studien zufolge ohnehin durch die Herkunft bestimmt.

    Wahrscheinlich werden Sie nach ein paar Jahren ohnehin wieder zurückkommen oder aber anfangen, chinesisch zu lernen und dorthin auswandern (ist das etwa die ominöse Zweitsprache?). Heutzutage behauptet jeder, “perfekt” Englisch zu können. Ich verstehe auch alles Schriftliche und kann mich mit Nicht-Native-Speakern unterhalten; beim Ami- oder Schotten-Accent wird es allerdings schwierig, aber da muss ich zum Glück nicht hin.

    Den “Buy-and-Hold”-Ansatz, den Sie den Kollegen so gerne ans Herz legen, scheinen Sie im Privaten nicht zu verfolgen. Dort wird mit damals noch defizitären Autobauern (Tesla) herumgezockt und ständig der Wohnort gewechselt. Reisende soll man nicht aufhalten.

    Gruß von einem gewöhnlichen Arbeitnehmer im Urlaub

    1. #Der Artikel demütigt die Leute, die jeden Tag aufstehen müssen und von weit entfernten Zielen träumen, die andere bereits in die Wiege gelegt bekommen.

      Also ich muss jeden Tag aufstehen, Brötchen verdienen und komme nicht auf den Gedanken, mich durch den Artikel gedemütigt zu fühlen. Während des Studiums saß ich übrigens auf einem Fahrrad. Vielleicht hat der Opel Corsa das Trauma ausgelöst?

      #Genauso überheblich finde ich die Kommentare derer, welche die Neidkeule auspacken. Um so herablassend sich zu äußern, muss man schon viel Glück im Leben gehabt haben und in ähnlichen Größenordnungen denken – die da unten sollen sich nicht so anstellen, was ist schon eine Million, alles nur Neider.

      Der Neid-Geifer spritzt hier doch nur so. So lange eine Gesellschaft halbwegs durchlässig ist und grundsätzlich allen Schichten Bildung und Ausbildung ermöglicht, kann man meiner Meinung nach nicht wirklich meckern. Wenn jemand Startvorteile hat, ob das jetzt der Lottogewinn oder die Erbschaft/Schenkung ist, ist das doch erfreulich und eignet sich theoretisch sogar zum Mitfreuen. Von mir können beispielsweise alle meine Kollegen viel mehr verdienen als ich. Gibt mir mehr Spielraum bei Gehaltsverhandlungen. Wenn eine alleinerziehende Mutter so viel Geld verdient, dass sie ihren Kindern Geldgeschenke machen kann, ist das dann nicht eher ein gutes Zeichen für eine Gesellschaft?

      #Reiche Studenten, die noch kaum etwas geleistet haben und nun andere über finanzielle Freiheit belehren wollten, verdienen von mir keinen Respekt.

      Wird notiert: Maulkorb für alle mit Startvorteilen.

      #Leider komme ich nur aus eher durchschnittlichen Verhältnissen, bin noch nie in einem Porsche gesessen, und war aus Kosten- und Zeitgründen ebenso noch nie bei den Amis, kann daher schwer einschätzen, wie viele Millionen man braucht, um “alle Möglichkeiten” dort wahrzunehmen.

      Hätte sich der Student früher gemeldet, als der Sommer-Porsche noch im Einsatz war, hätte man vielleicht eine Mitfahrt organisieren können. Schade.

      Einen Besuch bei den Amis kann empfehlen: die hätten viel mehr Grund zum Neid, freuen sich aber mit jedem, dem es gut geht, so mein Eindruck.

      #Gruß von einem gewöhnlichen Arbeitnehmer im Urlaub

      Der studiert hat und auf eine halbe Mio zusteuert. Wo genau ist denn jetzt das Problem? Dass die Schenkungs/Erbschaftssteuer nicht bei 100% liegt? Dass Tim hier jemandem mit Startvorteilen Raum lässt?

    2. Also die Amerikaner sind komplett anders als die Deutschen… ist einfach so. Vielleicht wirst du es selbst mal erleben, sonst ist es schwer zu verstehen. Diese Probleme sind mit einem höheren Steuersatz zu lösen, z.B. auf hohe Einkommen 35 Prozent. Das ist noch im Rahmen. Die Steuersätze hier sind einfach nur pervers… 801 Euro Freibetrag. In Amerika 401k und Roth und und und. MWSt. niedriger

      Die State Tax kommt natürlich noch oben drauf. Deutschland macht es einem schwer, geschäftsmäßig tätig zu sein. Dafür gibt es ja auch Statistiken.

      Kann natürlich sein, dass ich scheitere. Hauptsache ich bereue es später nicht, es nicht gemacht zu haben. Das machen nämlich die Loser

      Hatte englisch LK, telefonieren regelmäßig für die Praxis auf englisch da ich alles aus Polen bestelle. Habe in USA studiert, lese und schaue alles auf englisch. Ich versuche jeden Tag mindestens 2 Stunden auf englisch zu reden.

      Habe 2018 C1 Niveau bestätigt bekommen, was mich aber schriftlich fast gekillt hat… war sehr knapp. Habe dafür eine Menge gelernt.

      Herkunft ist übrigens bullshit hoch 10. In Amerika Platz 1. Der reichsten sind die juden. Platz 2. Die Asiaten…. Platz 3 die Weißen Amerikaner. Wenn man es sauber einteilt nach den Kriterien, die immer benutzt werden. Die Asiaten und juden sind mit nichts in die USA gekommen. Der Vater von meinem Kollegen ist aus dem Vietnam geflohen und ihn gehören nun 25 Häuser durch das amerikanische steuersystem, 1031 usw. … und andere können keine Vorteile ziehen und kriegen ordentlich Probleme. In Deutschland ist das nicht möglich wie er es gemacht hat.

      Meine Strategie ist zeitaufwendig und riskant. Ist nicht für jeden. Ich wohne seit meiner Geburt im selben Kreis…

      Naja mit tesla habe ich nicht gezockt. Als alle geschrien haben es geht pleite, habe ich an Elon Musk und die Idee geglaubt, nachdem ich mich intensiv damit beschäftigt habe. Zocken ist wenn man auf einen heissen tipp hört und keine Ahnung hat was überhaupt los ist

  57. An der Stelle “wir leben vegan, davor vegetarisch” habe ich abgebrochen. Es ist möglicherweise alles konstruiert. Jedenfalls gehören extreme Essgewohnheiten, die im Links-grünen Zeitgeist liegen nicht in einen Bericht über Finanzen. Für mich liest sich das eher wie eine Selbstdarstellung im Zeitgeist Fire, belehrende Extremernährung. Vielleicht eine Nebelkerze “was kann man dem Leser verkaufen ohne dass er die Story anzweifelt”.

    1. Immer diese veganen Extremisten, die einem das Gefühl geben herzlos zu sein. Gerade so als hätte Tiere einen Wert und könnten Leid und Schmerzen empfinden.

    2. Es geht mir um meine eigene Gesundheit und nicht um die Weltrettung… habe es erwähnt, da Tim auch vegan lebt.

      Aber alle die in Deutschland bleiben werden Probleme bekommen das Fleisch usw. zu bezahlen in ein paar Jahren. Erst der Transportsektor, dann die Industrie und dann…?

  58. Da ist was los, viele Wutbürger unterwegs 🙂

    Der Traum vieler scheint wahr zu werden rot-rot-grün ist gemäss neusten Umfragen jetzt mehrheitsfähig wird spannend bis in 3 Wochen 🙂 Dann kommt alles was man sich schon lange wünscht Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer etc. pp. Ob Deutschland dann besser dasteht werden wir sehen. Rot-Grün ist im übrigen gar nicht so schlimm, mischt man die 2 Farben so kommt rechnerisch gelb raus dabei haha.

    Man muss ja nicht alles gut und sympathisch finden, aber es fehlt eben häufig auch Empathie (die tut gut nach oben und nach unten, nach links und nach rechts), jeder lebt in seiner eigenen Blase, jeder hat andere Voraussetzungen, andere Erfahrungen, einen anderen Background. Man sollte etwas offener sein.

    Ist der Student nun ein böser Mensch weil er eine Starthilfe bekommen hat? Konnte er sich seine Herkunft aussuchen? Vielleicht war die Wortwahl einigen in den falschen Hals geraten resp. es haben ein paar Dinge gefehlt ich hatte ja auch nachgefragt aber er hat dies ja alles nun offengelegt und dann ist das eine gute Leistung (besser doch aus einem kleinen Vermögen ein grosses Vermögen machen als umgekehrt, diese Beispiele gäbe es auch aber die sind wohl nicht auf diesem Blog), was er bisher vollbracht hat. Natürlich hat nicht jeder diese Möglichkeiten ich hatte die auch nicht aber dafür kann er ja nichts. Wir müssen dankbar sein für das was wir haben und jeder aus seiner Situation das Beste versuchen.

    Genau so wie jetzt auf den Student reagiert wird, das wollen doch viele Eltern auch erreichen, ein schönes Depot sich aufbauen und etwas vererben. Möchtet ihr dann dass auf eure Kinder auch so reagiert wird?

    Auch wenn ich nie eine Starthilfe hatte vielleicht eher eine Hypothek, ich beklage mich nicht, es geht auch so, vielleicht etwas mühsamer und langwieriger aber das muss man akzeptieren. Es gibt immer jemandem der es a) besser geht oder b) der einen einfacheren Einstieg hatte etc. die halbe Mio ist lächerlich wenn man an die Kinder von wirklich reichen Leuten denkt. Aber die schreiben hier auch keinen Leserbrief, aber auch das wäre spannend.

    Schade dass es wieder gehässiger wird, die letzten Tage waren doch wieder vernünftiger hier, ein kleiner Trigger und los geht’s. Wehe an den Börsen geht es dann wieder mal richtig runter…

    1. Bruno, da gebe ich dir total recht.

      Wäre hier die Story eines Lottomillionärs gekommen, der nun wieder arbeiten gehen muss, weil das Geld für Sex, Drogen und Alkohol drauf gegangen ist…… oh wie hätten hier einige gelacht und geschrieben wie dumm der doch wäre etc. etc.

      Da hätten wieder 50 Leute alles besser gekonnt und selbst würde das ja eh keinem passieren.

      Der Schreiberling hier macht aus einer guten Summe ein kleines Vermögen und wird an die Wand gestellt. Am Ende schon weil er veganer ist. Prost!

      -M

      1. Man findet immer etwas, was man kritisieren kann.

        Haha, da kann ich den Lesern den Lothar Lotto Lamborghini empfehlen. Ist lustig, einfach mal nachlesen

    2. Erbschafts und Schenkungssteuer gibts ja schon. Wird aber sehr sehr schwer, wenn jemand eine Firma eine Generation weitergibt. Soll man dann Mitarbeiter entlassen, Maschinen verkaufen? In dem bestimmten Fall. Wenn jemand Immobilien hat und die verkaufen muss, entsteht dadurch auch nicht mehr Wohnraum.

      Also vegan triggert immer alle hart. Bestelle mir in der Kantine auch veganes essen und viele schauen dann immer so, als wollte ich ihnen das Essen verbieten. Ich belehre nie jemanden, außer jemand fragt mich etwas dazu. Wäre ich bekannt, würde ich mich dafür einsetzen. So ist es aber ziemlich sinnlos…

      Dann kommt ein noch tollerer Fachkräftemangel, da viele wegziehen werden.

      Guckt euch mal an was in Berlin los ist. Wie kann man sowas wählen. Informiert euch gut, was unter rot rot grün da los ist.

      Ich habe nichts gegen Kritik, war auch wirklich nicht gut verfasst, aber teilweise die Kommentare sind halt nur gepöbel

  59. Vielen Dank für den Leserbrief. Ich fand ihn auch spannender als das zehnte Depot, welches im Jahr 2020 eröffnet wurde. Besser schreiben geht natürlich immer, aber Tim ist wahrscheinlich der einzige “echte Schreiber” hier 🙂

    Ich würde mich über ein Update nach dem Auswandern freuen. Die USA sind sicher ein grossartiges Land um da zu Leben. Ein guter Freund von mir lebt (Arbeitsbedingt) seit drei Jahren dort.
    Wir haben uns das auch mal überlegt (nur für ein paar Jahre), allerdings sind wir nun jetzt beruflich hier verankert.

    Der Neid in den Kommentaren ist unverständlich, aber es darf ja jeder seine Meinung haben.

  60. -M
    Meines Erachtens ist das ein ernsthaftes Thema für den Staatsschutz- also Deine Bohnen-Aktivitäten sind mir jedenfalls ziemlich ungeheuer. Wenn wir Hot Pot essen gehen, lasse ich Dich erst von der unfreundlichen Kellnerin checken, ob Du sauber bist. Danach sehen wir weiter. 🙂

  61. Ein bisschen Empörung beiderseits…

    Vorurteile mit Reizwörtern wie alle Kritik sofort als Neid oder RRG-Vorturteil abzustempeln und andererseits hat er sich was getraut und mehr aus dem ordentlichem Startkapital gemacht, was auch sehr bemerkenswert ist.

    Es gibt auch sehr fleißige Menschen, welchen die Umstände und Schicksalsschläge ganz anders mitgespielt haben…

    Es kommt halt emotional schon etwas “clownig” 😉 rüber, wenn man den Porsche als Sommerauto verkauft und dann nur noch mit AMG tuckern muss.

    Krebs, MS oder vorgezogenes Erbe/Schenkung mit Haus über 1 Mio, Porsche, Mercedes… manche bekommen dies und andere das als Startkapital oder Hypothek…

    Glück & Pech (z. B. wo man hingeboren wird) können größere Faktoren sein als der alle Bestrebungen im Leben…

    Das Beste aus den bestehenden Möglichkeiten zu machen obliegt jedem selbst… trotzdem ist nicht alles im Leben planbar und ich persönlich finde Demut und Dankbarkeit schönere Charaktereigenschaften und dann kommt auch weniger Kritik, von denen die es weniger gut abbekommen haben.

  62. Tobs haha.

    Aber denk dran – Perso, Grundbuchauszüge und Depot live über das Smartphone, sonst glaub ich hier gar nichts. Kann ja sonst wer bei mir angerufen haben 😛 😛

    ok ok ich gebe mich der Kellnerin voll und ganz hin. Mal sehen ob du das Essen überlebst. Ne Gemüsebrühe bekommst da nicht hingestellt 🙂

    -M

  63. @ Bruno

    Das war der beste Kommentar hier, definitiv.
    Je nachdem wie die Wahl ausgeht: hättest noch ne Besenkammer für mich frei? ;-)))

    Ansonsten bin ich echt geschockt was sich hier mittlerweile rumtreibt. Hätte ich in diesem Forum nicht erwartet.
    Es schwant einem echt Böses für dieses Land. In den USA gelten ja die Demokraten schon als Sozialisten. Wie würden die erst die Grünen und die Linken finden.

    Natürlich hatten es die Leserbriefschreiber “leichter”. Aber warum sollen sie sich dafür entschuldigen oder gar schämen. Hatten halt Glück im Leben. Man muss keiner Asi Hartz 4 Familie entstammen und sich da rauskämpfen um sich von der Gesellschaft bejubeln zu lassen. Gerade die so genannten verwöhnten Sprösslinge landen sehr oft auf der ganz schiefen Bahn und ruinieren ihr Leben. Alles schon beobachtet. Zahnartzsohn dem es an NICHTS mangelte ist böse abgerutscht. Keinen Schulabschluss geschafft, Drogen, Psychiatrie…

    @ Thorsten
    Du kannst es nicht lassen :-))))

  64. Also ich hätte den Porsche behalten. So ein schöner GT3RS. Am Wochenende ein paar Runden auf der Nordschleife drehen. Und die ganzen Hungerleider mit Ihren getunten Mittelklassekaschemmen schön an meinem Auspuff schnuppern lassen. Den AMG, den würd ich sofort auf den Schrott werfen.

  65. Heute Freitag das Wetter ist schön in Deutschland,
    und habe heute auch schon mal eher meinen Feierabend genossen.
    Da ich hier auch schon mal einen Lesebrief gemacht habe nur kleine Anmerkung.
    Die Überschrift hat schon mal vieles ausgemacht ….dann ist es vermutlich immer besser mit mehr Informationen von Anfang an zu starten…aber egal..wünsche jeden hier alles Glück was er zum Leben braucht aber die Zeit wird zeigen wo jeder von uns irgendwann steht..nicht alles kann man im Leben planen LG Michael aus Franken

  66. Da gibts mal 500’000 geschenkt. Zusätzlich macht man für die Schwiegermutti bisschen Papierktam in der Praxis und dafür gibts dann 50’000 jährlich.
    Ich hab als Junge in der Nachbarschaft jeweils das Rasenmähen übernommen. Mein Lohn war 20.- die Stunde gab nicht selten gutes Trinkgeld.

    Du armer Student musst in einer Gegend hausen in der die Snobs die Nase rümpfen wenn einer einen 15 Jahre alten BMW fährt.
    Tim dieser Leserbrief ist Wahlpropaganda für die linken Parteien oder?

  67. @ Student:
    Vielen Dank dafür, dass du noch ein paar essentielle Informationen im Kommentarbereich mit uns geteilt hast. Ich ziehe meinen Hut davor, dass du mit dem Geld etwas vernünftiges machst und nicht das, was ich wahrscheinlich in deinem Alter damit gemacht hätte.

    Ich finde deine Geschichte mit den Zusatzinformationen wahnsinnig spannend. In den Leserbriefen liest man oft, wie Leute sich etwas aufbauen und von einer anderen Absprungbasis starten. Du baust dir auch etwas auf und kannst nichts dafür, dass du einen schönen Geldbetrag zum wirtschaften erhalten hast. Dafür sollte man sich nicht schämen müssen und ich für meinen Teil, hätte da auch nicht gesagt: „Ach ne, lass mal. Ich starte lieber bei 0.“

    Viele von jenen, die sich etwas aufbauen, haben vermutlich auch ein zweites Ziel: Das Vermögen, das sie sich aufbauen, eines Tages an Nachkommen weitergeben zu können und dass diese auch mit Köpfchen agieren und richtig damit umgehen. Du bist ein optimales Beispiel dafür, dass das funktionieren kann und diese Motivation verdient großen Respekt.

    Ich bin daher der Meinung, dass dein Leserbrief (jetzt, wo die Zusatzinformationen auch da sind) hier nicht deplatziert sind, sondern eine Bereicherung, die eine neue Perspektive einbringt. Ich kann mich nicht erinnern, hier schon mal von einer vergleichbaren Situation gelesen zu haben und das ist gut. Jeder hat eine eigene Geschichte und es ist schön, dass du deine geteilt hast.

  68. SPD = geht nicht. Olaf macht uns das Leben schwer.
    Grüne = geht gar nicht. Nur ein Thema (Klima)
    AFD = geht überhaupt nicht. Nur ein Thema (Flüchtlinge)
    CDU = korrupt ohne Ende.
    LINKE = machen alle gleich. Also alle gleich arm.
    FDP = wählbar.
    Das ist euer Wahl O Mat

  69. ich hoffe mein Sohn, der eines Tages eine Menge erben oder geschenkt bekommt, wird eine bessere Empathiefähigkeit entwickelt haben. Mich gruselt es bei dem Studententext. Auch die weiteren studentischen Kommentare. Brrrr

  70. “ich hoffe mein Sohn, der eines Tages eine Menge erben oder geschenkt bekommt, wird eine bessere Empathiefähigkeit entwickelt haben. Mich gruselt es bei dem Studententext. Auch die weiteren studentischen Kommentare. Brrrr”

    Na ja, er ist halt ein junger Mensch, der noch keine Ahnung vom Leben hat. Gönn ihm ein paar Jahre der Reifung und Weiterentwicklung, dann kann das schon noch werden 😉

  71. @Rüdiger

    Ja, mit Mitte 20… bei manchen (nicht allen) wandelt sich ja etwas die Persönlichkeit & Ansichten im Zeitablauf…

    Ansonsten mal ne nette andere Gesichte! 😉

  72. Man muss halt wirklich das alt er berücksichtigen mMn. Unsere Azubis auf der Arbeit mit +-20jahren ticken auch noch ganz anders, was ja ok ist. Da hieß es letzt auch: Hey was würdet ihr mit 100k machen, wenn ihr die einfach so bekommt?

    Da sagte ungefähr jeder, dass er sich ein teures Auto kaufen würde… Junge Leute eben. Das man die 100k investieren und dann jedes Jahr 4k abzwacken kann, ist halt langweilig 🙂

    @Nick Sleep
    Habt ihr die Investment letter gelesen? Finde die sehr sehr gut. Bin zu Hälfte durch, aber wie er zB das Costco Investment beschrieben hat, fand ich sehr aufschlussreich.

    -M

  73. Tim, ich muss mich der Meinung vieler anschließen und finde, dass der Leserbrief nicht so recht zu den anderen passt. Natürlich ist es löblich, wenn man vererbtes Geld anlegt, statt es zu verprassen, aber es steht nicht im Vergleich der der Disziplin, wenn man mit wenig Geld, einer hohen Sparquote und vielleicht auch unter schwierigen Lebensumständen investiert und so sein Kapital mehrt. Mit Verlaub: Wenn ich viel habe, dann ist es einfacher, dieses zu mehren, da der ZinsesZins ja viel stärker greift. Von daher kann ich nicht verstehen, warum dieser Leserbrief veröffentlicht wurde. Das sind nicht die Lebensbedingungen unter Buy & Hold, die einem eine Inspiration sein können, da nur sehr wenige ein solches Glück haben bzw. Erbe erhalten.

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