Statt Konsumhamsterrad: Das Leben bietet Dir so viele Chancen, nutze sie


New York, 16. April 2021
Viele Familien haben Probleme, um ausreichend Rücklagen fürs Alter zu bilden. Die Lösung ist: Such nach Sparmöglichkeiten und Du sammelst wie ein Eichhörnchen ETFs. Stetig – immer mehr.

Ich hab eine super Dokumentation beim HR/ARD entdeckt. Es gibt Familien, die haben über 4.000 Euro Nettogehalt und haben so ihre Schwierigkeiten. Sie jammern, dass das Geld ihnen nicht reicht, um ausreichend vorsorgen zu können. Ja, sie haben zwei Kinder. Sie bauten ein schickes Haus – da bleibt wohl kaum etwas übrig. “Es ist eigentlich fast unmöglich”, sagt die Gattin verwundert über empfohlene Sparraten. Sparen hat was mit verzichten zu tun. Aber klar, es fällt nicht jedem leicht. Immerhin haben sie eine Immobilie. Und sie haben einen Riester-Vertrag und eine Kapitallebensversicherung. Gut finde ich, dass der Gatte sich im Job anstrengt und sehr gut verdient. Es hängt natürlich alles von den Umständen ab.

Ich wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Ich erhielt zum Teil meine Kleidung Second Hand. Da war nichts verkehrt damit. Es wurde zuhause so gut wie kein Essen weggeworfen. Wir Kinder mussten sorgsam mit Ressourcen wie Trinkwasser, Strom etc. umgehen. Ich bin froh darum, dies von meinen Eltern gelernt zu haben.

Die gesetzliche Rente wird kaum ausreichen im Alter. Das weiß praktisch jedes Kind, doch machen die Menschen zu wenig dagegen.

Es fängt schon bei simplen Dingen wie Urlaub, Autos oder Elektrogeräten an. Es wird zu viel Geld ausgegeben. Warum kaufen sich Leute eine neue Geschirrspülmaschine, wenn die alte noch geht? In den USA haben fast 40 Prozent der Haushalte in ländlichen Gegenden mindestens zwei Kühlschränke. Und die meisten sind richtig große Kühl-Gefrier-Monster. Es wird immer mehr konsumiert.

ETFs und Aktien: Lieber heute als morgen starten

Am Kapitalmarkt zu investieren ist zu empfehlen. Wer das nicht macht, geht enorme Risiken ein. Denn die Kosten werden weiter steigen bis zu deinem Ruhestand: Lebensmittel, Reisen, Wohnen, Krankenkasse werden kaum günstiger werden. Wenn du den Wohlstand deiner Familie absichern willst, nutze ETFs und Aktien.

So viel zum Thema Risiko: Wer Aktien meidet, geht das größte Risiko ein!

Gepostet von TimSchaeferMedia.com am Freitag, 16. April 2021

Unsere Lebenserwartung nimmt trotz Corona zu. Also plane. Wenn du ein Depot aufbaust, kannst du mehr Chancen im Leben nutzen, die sich im Laufe der Zeit ergeben. Jobwechsel, eventuell Selbstständigkeit, Auswandern, Umzug, Projekte, Frührente, finanzielle Freiheit, Hobby zum Beruf machen, Sabbatical

Du kannst ein konservatives Depot über ETFs aufbauen, es müssen keine heißen Highflyer sein. Du brauchst keine umfangreichen Recherchen zu machen, wenn du ein Depot aus ETFs aufbaust. Es sind keine gewaltigen Summen nötig, um loszulegen.

Diese Studie der Uni California zeigt dir, dass etwas aus dem Ruder läuft in der heutigen Konsumgesellschaft:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Statt Konsumhamsterrad: Das Leben bietet Dir so viele Chancen, nutze sie

  1. AvatarNico Meier

    In den USA haben fast 40 Prozent der Haushalte in ländlichen Gegenden mindestens zwei Kühlschränke.
    @Tim
    Das könnte auch daran liegen, dass Menschen auf dem Land sich eher selbrsversorgen. Wir haben im Keller auch einen riesigen Gefrierschrank der wird während der Sommer und Herbstzeit gefüllt mit Früchten und Gemüse aus dem Garten. Zwetschgen, Kirschen, Rhabarber, Johannisbeeren, Brombeeren, Tomatensauce aus eigenen Tonaten aus dem Garten, Bohnen, Krautstiel, Fenchel usw.

    In den USA wird zudem in ländlichen Gegenden viel selber hejagt und das Wild braucht auch Platz im Tiefgefrier oder Kühlschrank.
     

  2. Avataraktienpaule

    Schönes Haus –  könnte ich auch haben, wenn ich nicht so viel “sparen” / investieren würde. Naja, dafür gehe ich mit 40 in Rente.
    Jeder wie er mag.
     
     

  3. AvatarJohannes

    Wenn man einmal im Hamsterrad ist, ist es sehr schwer wieder rauszukommen. Man braucht harte Disziplin und gute Vorbilder/Mentoren. Und ganz wichtig, man muss es von sich aus wollen. 
     
    ETFs sind eine gute Sache. Aber das brauch ich hier ja nicht zu erwähnen.
     
    Gruß J.

  4. AvatarPharel

    Unglaublich, ganz wunderbare Geschichte, Tim.
    Stellt euch vor, ich kenne jemanden, der sein Leben lang schon spart und Aktien kauft, nur das, sparen und Aktien.
    Mittlerweile hat er Millionen und erzählt den Leuten wie ein Prediger wie das geht.
    Er ernährt sich sehr gesund und vermeidet jedweden Luxus.
    Kein Auto, Motorrad, Boot oder Fahrrad.
    Er geht spazieren und gönnt sich kaum etwas.
    So wird sein Vermögen immer größer.
    Er kauft sich aber nichts davon weil er es nie gelernt hat sich etwas zu gönnen. . .oder Anderen.
    Wollt ihr so sein wie dieser Mann?
    Reich … und doch nicht?

  5. AvatarDer Domi

    Theoretisch wären wir (Fam. 3 köpfig) in 4 bis 5 Jahren durch. Bin gespannt ob wir es dann durchziehen ?

  6. KievKiev

    @ FI mit Familie
    Das habe ich mir nicht genau angesehen. Ist mir etwas viel. Falls das wahr sein sollte, so ist FI im Prinzip für viele Menschen möglich:
    https://www.madfientist.com/how-to-retire-early-with-13-kids/
    @ Nico
    Vielleicht ist ein Erdkeller etwas für Dich:
    https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/vorraete-lagern-im-erdkeller/
    Mir würde das schon gefallen, aber mein Garten ist dafür etwas klein. Das wäre mir zu eng. Könntest Du komplett selbst bauen…

  7. AvatarMats

    Tim, vielen Dank für den lesenswerten Blog. Ich lese seit einiger Zeit mit und ich ziehe tatsächlich eine Motivation hieraus, stur und stetig 🙂 ein nennenswertes WP Depot aufzubauen. Vielen Dank! Leider war ich die ersten Monate nach dem Crash im letzten Jahr im Nachgang etwas zu zögerlich mit Käufen. Aber seit dem Herbst war ich mutiger.
    Bei 4.000 netto halte ich eine Sparquote von 20 % schon für sehr gut möglich, wenn man nicht gerade in München wohnt.
     
     

  8. AvatarChris

    Hallo Tim, danke für diesen Beitrag. Im der Doku des HR zeigt sich die Realität der Masse. Fehlende finanzielle Bildung und die Gleichsetzung von Aktien an sich und ETFs ist erschreckend. Herr Hupertz hat sich vom Facharbeiter zum Abteilungsleiter einer Fabrik hochgearbeitet. Warum hat er sich nicht auch finanziell gebildet? Sicherheit ist m.E. nur ein vorgeschbener Aspekt. Natürlich wollen die Deutschen in der Masse gesehen Sicherheit. Sind aber nicht in der Lage, diese Sicherheit mit der Inflation und dem Kosten der Sicherheitsprodukte in Ralation zur Ausbeute zu sehen. Der Hauptgrund scheint mir, dass die Familie gar nicht mehr von ihren 4.000 Euro, weglegen/anlegen will. Es scheint mir dass die Familie unbedingt zeigen will, damit der Vater jetzt Abteilungsleiter ist. Und zeigen geht am besten durch Konsum. Ich werde nie verstehen, wie man mit einer vierköpfigen Familie, Einkommen Netto über 4.000 Euro, nicht mindestens 1.000 Euro monatlich anlegen kann. Trotz Hausabzahlung sollten ca. 1.000 Euro monatlich möglich sein. Ich persönlich bin ein Extrem – Beispiel, was sparen/anlegen betrifft. Darlehenskosten für mein umgebautes und saniertes Zweifamilienhaus inkl. Kelleretage als Firmengebäudeanteil zahle ich monatlich 1.500 Euro. Meine Lebensgefährtin zahlt alle Lebensmittel, ich zus. die Hausnebenkosten. Ich spare monatlich 5.688,87 Euro in Einzelaktien und 500 Euro für Konsum/Freizeit/Auto auf ein Tagesgeldkonto. Benötige zum Leben nur 400 Euro privat.

  9. AvatarBruno

    https://finviz.com/futures_charts.ashx?t=LB&p=m1
    Verrückt die Amis ziehen von den Städten (New York, LA, etc.) aufs Land und bauen sich Holzhütten 😀 Habe Bilder von LA gesehen da sieht es nochmals übler aus als in New York.
    Bei uns sind die Holz-Preise auch schon ordentlich gestiegen, Lieferengpässe, obwohl wir Holz wie Heu haben hier. 
     

  10. AvatarPaluma

    @Chris
    Respekt, wie du auf den Cent genau weisst was du sparen kannst. Deine Sparsumme kann sich sehen lassen. Sind dann ja knapp 70.000 im Jahr.
    Ich habe Verständnis, dass bei 4000€ nicht viel übrig bleibt als Familie. Etwas auf die Seite geht natürlich immer, aber bei 4000 € ist die Sparsumme schon begrenzt.

  11. AvatarFliegerone

    Hallo Tim,ich bin so erzogen worden wie Du es auch erlebt hast, Wasser und Strom sollte nicht sinnlos vergeudet werden und man sollte mit allem sorgsam umgehen und Essen wurde in den seltesten Fällen entsorgt.Heute wird der Nachwuchs seltener dazu angehalten, jeder leistet sich ein bequemes Leben und Geld ist dazu da direkt wieder in den Verkehr zu bringen.Wir waren auch mit drei Kindern zu Hause und mein Vater war weder reich geboren nocht wohlhabend, aber hat Vieles ermöglicht und dafür kann ich ihm nur Respekt zollen. Er hat nicht 4000 Euro verdient, davon war er weit entfernt, aber meine Eltern konnten denken und das sogar im Voraus, sonst kommt man selten mit dem normalen Lohn aus.

  12. AvatarTimo

    Hi Tim,
    wieder einmal super Artikel. Na ja was kann man dazu sagen, ob die Familie nicht sparen kann . Dazu müssten alle Zahlen genau offen liegen. Es ist immer einfach von außen zu sagen man könnte mehr sparen . Vll hat die Familie auch eine hohe Tilgung . Vll wird ja auch was für die Kinder zurückgelegt. Durch einen Hauskauf wird schon bei jeder Tilgung Vermögen aufgebaut. Für viele Familien oder auch Personen ist diese Zwangsform die beste Lösung , da die Raten nicht so einfach ausgesetzt werden können. Ich wohne zur Miete und spare die Differenz in Etfs.  Schönen Abend allen.

    Lg Timo 

  13. AvatarWilderbaet90

    Huhu,
    Ich finde es sehr erschreckend, wenn eine Familie mit über 4000 Euro und Eigenheim rumjammert, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht.
    Zum einen war das Eigenheim ihre freie Entscheidung zum anderem sind 4000 euro im deutschen Schnitt für einen Bundeshalt auch über den Median.
    Wenn man vorher kalkuliert das die Kreditraten zu viel werden könnten einfach kein Eigenheim wählen. Ist da man zu blauäugich und denkt das wird schon? Oder denkt man sich einfach 20 Jahre Augen-zu und durch?
    Bin ja persönlich auch in dem Lebensabschnitt in dem man sich fragt ob man sich eine Immobilie zulegen sollte oder nicht… Aber aktien und etfs sind einfach deutlich flexibler als die max-mustermann-straße 2….

  14. AvatarBerliner

    also ich spare 4.000€ in ETFs im Monat und kaufe für ca 20.000€ p.a Einzelwerte. Zudem bezahle ich 2 Wohnungen ab, in einer lebe ich selbe. Zum Leben brauche ich dann zusätzlich noch ca 1.500€ für ein sehr luxuriöses Leben (allerdings ohne Auto und mit fast keinen Konsum Anschaffungen). Wir sind glücklich und könnten in wenigen Jahren in Rente. Wenn die Arbeit nur nicht so viel Spaß brächte…

  15. AvatarRich Purnell

    Naja ich finde gibt schlechtere Beispiele. Es wird ja jetzt nicht wahnsinnig gejammert. Die Familie hat ein gutes Einkommen das auch nicht aus dem Nichts kommt. Ein Haus das Sie abbezahlen (hier fehlen Details, Tilgung?). Zusätzlich haben Sie etwas für ihre Altersvorsorge getan. Für mich haben sie schon den richtigen Ansatz aber leider schlecht umgesetzt. Wenn die Immobilie zur Rente abgezahlt ist und man jetzt die Altersvorsorge noch umgekrempelt und steigert (ETF…) schaut es doch nicht so schlecht aus. Das eigene Haus kann ich als Familie absolut nachvollziehen so lange man weiß das es mit auf die Luxusliste gehört und mit 2 Kindern geht schon ein bisschen mehr drauf als bei einem Single in einer Studentenbude. Übrigens auch viel Zeit die für andere Sachen fehlt ;). 
    Fazit: Noch 30 Jahre Zeit also Ruhe bewahren & Schock bekämpfen.
    Schlechter sieht es für Alleinerziehende aus, aber auch hier sollte man in unserer Community mal den Finger runter nehmen und lieber entsprechend unterstützen (mit Wissen) wenn man solche Fälle im Bekanntenkreis hat. 
    Rich

  16. Avatar42sucht21

    @Hypothek tilgen = sparen
    Wie @Timo schon schreibt ist Hypothekentilgung zumindest größtenteils sparen. Die Familie spart also ohne es zu realisieren …
    Ansonsten finde ich 4k netto als Mittelklassefamilie mit 2 Kindern auch nicht super üppig um zusätzlich noch mal eben so 1k monatliche Sparrate zusätzlich zu haben. In vielen Gegenden würde die Warmmiete für eine passende Wohnung auch so um die 1.5-2k kosten. Also der Hauskauf alleine ist es nicht.

    @Die gesetzliche Rente wird kaum ausreichen im Alter.
    Die durchschnittliche Pension eines Landesbeamten (zB Lehrer:in) mit 35 Dienstjahren beträgt aktuell grob ca. 3.400 Euro bei Rente mit 65.

  17. AvatarRich Purnell

    @ Tim
    Danke für Link
    @42sucht21
    Gehalt ist nicht der Wahnsinn aber sie arbeitet noch Teilzeit. Wenn Sie wieder mehr arbeitet und man die Kohle investiert und nicht für einen noch größeren SUV raushämmert passt es. 

  18. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Erdkeller klingt spannend.
    Hast du inzwischen Taylor Wimpey geksuft waren ja zwischenzeitlich für rund ein £ zu kaufen. Sind inzwischen wieder auf fast zwei £ gestiegen.

  19. AvatarMid

    @ Tim Schaefer  ;   In den USA haben fast 40 Prozent der Haushalte in ländlichen Gegenden mindestens zwei Kühlschränke. 
    >…auch mindestens zwei Autos, zwei Motorräder, zwei Fahrräder, zwei Waffen, zwei CreditCards …und 2 Psychologen !!!! 

  20. AvatarSparta

    @42
    “@Die gesetzliche Rente wird kaum ausreichen im Alter.Die durchschnittliche Pension eines Landesbeamten (zB Lehrer:in) mit 35 Dienstjahren beträgt aktuell grob ca. 3.400 Euro bei Rente mit 65.”

    Der Unterschied einer durchschnittlichen Rente und einer durchschnittlichen Beamtenpension ist aber schon gravierend…

    Unabhängig ob man jetzt über evtl. Leistungsdruck und Kündigungsrisiko noch zusätzliche Unterschiede hier heranziehen will.

  21. AvatarMichael Fuchs

    Meine Sparquote liegt bei 90%, jährlich zw. 80-100.000€. Kontinuierlich kaufe ich zu. Die letzten 12 Monate sind meine Gewinne auf  200.000€ gestiegen.
    In 3 Jahren schätze ich bin ich durch, dann reduziere ich meine Arbeitszeit in meiner Fa. auf ca. 30%.
    Das Leben kann beginnen.

  22. Avatar42sucht21

    @Sparta
    Das sehe ich auch so. Beim Rentenvergleich mit zB Lehrer:innenpensionen muss aber die richtige peer-group also “Akademiker, die 35 Jahre Festangestellt waren” verwendet werden. Dann ist der rein nominelle Unterschied der durchschnittliche Bezüge nicht mehr so gravierend. Bei Konzernlaufbahn dann noch bAV zusätzlich.

    Altersarmut trifft nicht alle. Die es trifft sind finanziell ziemlich gekniffen wenn nicht langfristig privat etwas nebenher aufgebaut wurde und keine Erbschaft ansteht.

  23. AvatarRalf

    “Ansonsten finde ich 4k netto als Mittelklassefamilie mit 2 Kindern auch nicht super üppig um zusätzlich noch mal eben so 1k monatliche Sparrate zusätzlich zu haben. In vielen Gegenden würde die Warmmiete für eine passende Wohnung auch so um die 1.5-2k kosten. Also der Hauskauf alleine ist es nicht.”

    Ein wohltuend realistischer Kommentar, danke dafür!

    Wir tilgen rund 1000 € monatlich fürs Haus. Mehr ist wegen diverser Hauskosten eben derzeit auch nicht drin (laufende Sanierungen, neu Haustür, Dach erneuert etc.) und die Familie muss auch noch atmen. Dafür war der Kaufpreis akzeptabel. Urlaub fällt derzeit für viele ohnehin flach, wir waren bisher immer günstig im Urlaub und fahren alte Autos. Trotzdem kann ich es nachvollziehen, wenn Familien in der genannten Beispiel-Konstellation Probleme mit dem Geld haben. Unsere Tochter macht demnächst den Führerschein (Schülerin), kostet auch was. Und nicht zu wenig. Solche Ausgaben kennen Kinderlose und Singles eben alles nicht. Sie versucht einen Nebenjob zu bekommen in der Nähe, derzeit wegen Corona und auch wegen G8 (hoher Leistungsdruck) nicht ganz easy.

    Ebenso wie die höheren Wohnkosten, wenn man nicht mit pubertären Teenagern in einer Drei-Zimmer-Wohnung im sozialen Brennpunkten hausen will. Ich wollte es jedenfalls nicht und bin dankbar dass unsere Kids noch in einer Schule sind, wo man mit ruhigem Gewissen hingehen kann. Von daher kann ein solches Haus je nach Situation sehr wohl eine intelligente Investition sein, gerade auch im Hinblick auf die Kinder und ihr soziales Umfeld.

    Und Nein, das also üppige Kindergeld ist kein Almosen vom Staat. Seien Funktion ist die Freistellung des Existenzminimums des Kindes und es ist damit Teil des Familienleistungsausgleichs. Bei unseren Kindern landes es seit einigen Jahren im Juniordepot für den späteren Ausbildungweg.

  24. AvatarTom

    Liebe Leser, hallo Herr Schäfer,
    jetzt komme ich ehrlich gesagt auch nicht umhin, eine Kritik an Ihrem Bericht zu äußern!
    Sie tituliere unter dem Bild von Familie Hupertz, sie würden über 4000 EUR im Monat verballern – so ein Schmarrn! Aus dem Video geht mitnichten hervor, dass dies so wäre. Es wird von 4000 EUR Nettoeinkommen gesprochen und dann ein kleiner Teil abzüglich u. a. von Betreuungskosten für Kinder (wovon Sie keinen blassen Schimmer haben) gespart wird.
    Von Verballern kann keine Rede sein, und der gelbe Wortbeitrag, der als Bildunterschrift zu sehen ist (viel Geld) ist ein Kommentar des Paares zu einem Finanzierungsvergleich, der im Bericht dargestellt wird – sie kommentieren somit nicht ihren verballertes Geld! Sie reißen die Fakten aus dem Zusammenhang – ein feiner Journalist sind Sie!
    Bei Ihrer leichtfertigen Schreiberei kann der Eindruck entstehen, diese Leute führen einen Konsumlebensstil ohne Sinn und Verstand.
    Wenn Sie Anstand haben, dann berichtigen Sie ihren Bilduntertitel, andernfalls werde ich Ihren Artikel in geeigneter Weise weitergeben.
    Herzliche Grüße
     
     

  25. AvatarChris1

    Vielleicht haben viele 2 Kühlschränke aufm Land, weil der nächste Große Supermarkt weit weg ist und es keinen Sinn macht 1x die Woche da hinzufahren
    Dann fahren sie nur zb alle 3 Wochen hin kaufen bis das Auto voll ist bzw was daheim in die Kühlschränke passt.
    Am Ende sparen sie so Geld und schonen die Umwelt 

  26. AvatarPeter Stenger

    @Michael Fuchs
    Bei uns ist das ähnlich, auch wenn die Beträge variieren. Was kaufst Du und wie gehst Du vor?

  27. Avatar-M

    Sachen kaufen die 3 Wochen halten, so sehen die Amis dann auch aus.
    Ein Grund mehr Novo Nordisk im Depot zu haben:-) 

  28. KievKiev

    @ Nico
    Bei TW bin ich 40% im Plus. Du hast sie noch etwas tiefer erwischt. Es ging ja nicht ganz so stark runter, sonst hätte ich noch einmal nachgelegt. Außerdem benötige ich auch die Mittel zur passenden Zeit um Aktien zu kaufen. Der aktuelle Marktwert meiner Position beträgt 4410€. Bin ganz zufrieden. Hätte natürlich im Nachhinein gerne noch ein paar mehr gekauft… Mein größter ETF ist ebenfalls aus England. Ich bin mit England mehr als zufrieden. BMT ist hier meine schlechteste Position, aber das wird sich noch.
    Der Erdkeller müsste von der Lage (Nord) bei mir in den Vorgarten. Das wäre etwas seltsam.
    @ Michael Fuchs
    Das klingt gut. Arbeitest Du aktuell als Angestellter zu 100%? Es könnte vielleicht schwierig werden auf 30% zu reduzieren. Ich wünsche Dir viel Erfolg! Vielleicht kannst Du auch in Stufen früher reduzieren und dafür etwas länger arbeiten. So hättest Du beispielsweise früher eine 80% Tätigkeit. Das bringt neben früherer freier Zeit auch steuerliche Vorteile. An dem freien Tag könntest Du auch ausprobieren, was Du mir der freien Zeit anfangen möchtest.
     

  29. AvatarMichi

    @ Michael Fuchs
    Kenne jemand der auch so heißt. Kommst du zufällig aus Oberschwaben bzw dem Allgäu?

  30. KievKiev

    @ HR Beitrag
    Den Anfang fand ich grausig, aber am Ende gab es ein paar Lichtblicke. Die Familie erscheint mir etwas wehleidig. Das Haus haben sie bereits eine ganze Weile und konnten dadurch bereits umschulden. Das sollte sehr viel gebracht haben. Entweder haben sie jetzt eine sehr hohe Tilgungsrate oder sie sollten wesentlich mehr freie Kapazitäten haben. Dazu verdient der Mann heute wesentlich mehr Geld als früher. Was wird da so viel gejammert? Könnte schlimmer sein…
     

  31. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Bei Taylor Wimpey ist mein durchschnittlicher Einstantskurs bei 1.4£ habe also einen Teil auch zu teuer gekauft wobei die bis 2019 üppigen Dividenden darf man auch nicht vergessen. Sie zahlen dieses Jahr ja wieder eine Dividende nachdem sie 2020 die Dividende gestrichen haben.
     
    Du hast recht, man hat eigentlich immer zu wenig Cash wenn die richtige Gelegenheit kommt. Wobei hier wieder time in market beats timing market wären.

  32. KievKiev

    @ Nico
    Die Dividendenzahlungen dürfen gerne schnell wieder alte Höhen erreichen. Dann kaufe ich mir davon ein weiteres vielversprechendes Unternehmen.
    In Australien wurden auch stark Dividendenzahlungen reduziert. Dort sind in der Regel höhere Dividendenzahlungen üblich. Der Ausblick ist wieder positiv. Meinen BKI hat es nicht geschadet. Die sind aber nur 10% im Plus. Die habe ich als sehr soliden stabilen Wert gekauft. 
    MunichRe habe ich leider verpasst aufzustocken. Ärgert mich natürlich heute, aber das Geld kann ich leider nicht aus dem Nichts generieren. Das können nur Zentralbanken oder windige Investoren (siehe Hometown International Inc). Bei dem Unternehmen habe ich die Ansicht, dass ich persönlich den Cashflow verdoppeln könnte. Im Ernst, kein Scherz. Ob das dann eine Bewertung von 220M$ rechtfertigen würde, ist eine andere Frage:
    https://app.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/hometown-international-dieser-feinkostladen-macht-14-000-dollar-umsatz-und-ist-an-der-boerse-110-millionen-wert/27103142.html?ticket=ST-3220402-heRAClEd2h62ZLznttNe-ap6

  33. AvatarZZ

    @Chris. Respekt zu Deiner Sparquote. Normalerweise bin ich sehr skeptisch, wenn so hohe Sparsummen pro Monat geschrieben werden.
    An sich gut: Ein hohes Einkommen gibt eben größere Freiheiten, wenn es nicht vergeudet wird für Unsinn, der eben auch in einem ruhigen Moment für einen selbst genau das ist: Unsinn. Aber die Mehrheit kann nicht tausende an Euros pro Monat zur Seite legen.   
    Respekt für Deine gedeckelten monatlichen Ausgaben. Diesen Ansatz kann jeder umsetzen, der nicht absolutes Minimum verdient. Auch ich empfinde mein monatliches Budget als hoch, aber gebe faktisch (in Zahlen) wenig aus.  So bleibt eine hohe Rücklage, wenn auch bei weitem nicht so hoch wie Deine, alles geht in zinstragende Anlagen.
    Ein seltsamer Beigeschmack bleibt. Ich weiß wie hart ich für bestimmte Summen gearbeitet habe. Immerhin viel Lebenszeit. Meine Arbeit macht mir auch Spaß, aber ich wüßte doch anderes mit meiner Zeit anzufangen. Durch pures Glück im Timing habe ich vor den sehr nach oben schießenden Immobilienpreisen eine kleine Eigentumswohnung gekauft. Das war wohlüberlegt: Es war eine Win-Win-Kalkulation. Doch der Wertzuwachs der auf dem Markt aufgerufenen Preise beträgt nun ca. 50%, ohne irgendeine Sekunde dafür gearbeitet zu haben. Für mich ein sehr hoher Betrag, durch Nichtstun.

  34. AvatarThorsten

    @Chris mit 400€, was bei mir in etwa genauso viel ist ( ich denke eher 600€) ziehst Du die Pseudofrugalisten als Kritiker an, die dann behaupten “man würde sich nichts gönnen und stirbt reich”. Diese wollen sparen und grenzenlos konsumieren, aber bitteschön auch reich werden und Teilzeit arbeiten. Alles gleichzeitig, planlos, absolut desorientiert. Die haben es noch nicht begriffen. Du machst es dagegen richtig.

  35. AvatarHansi

    Lese hier seit einigen Monaten und es hat mein Leben positiv verändert: Deutlich höhere Sparquote, ETF Sparplan langfristig (insbesondere als Vorsorge für meine Kinder). 
    Mittlerweile muss ich aber ehrlich sagen, dass mich der Blog nicht mehr weiterbringt: Es dreht sich immer nur um Sparen, Verzichten und Investieren. Das ist gut und sinnvoll bis zu einem bestimmten Punkt, den jeder für sich ausloten muss. Ich bin weder Frugalist noch Pseudofrugalist und habe eine andere Meinung zum Kosum. Habe mir im Leben immer gerne was gegönnt und werde das auch in Zukunft tun ohne zu übertreiben oder in finanzielle Schieflagen zu geraten. Ich möchte weder arm noch muss ich reich sterben und bin niemandem neidisch, der früher aufhört zu arbeiten oder am Ende seines Lebens mehr auf der hohen Kante hat…
    4000 Euro für eine Familie sind nicht viel (ich kann aufgrund eigener Lebensumstände einen guten Vergleich ziehen). Neben der Tilgung kann man evtl. schon noch bisschen was beiseite nehmen, viel aber nicht.

  36. AvatarChrisi

    Also die Doku ist an sich auch schon nicht so toll. Wissen nicht genau wieviel soe sparen (oder sagen es nur nicht), weil ja keine Zinsen und wegen der Ausgaben für die Kinder. Und verglichen wird immer mit Sparbuch oder Lebensversicherung. Ich hab mir die Doku nicht mehr weiter angesehen.
    Denn Jammern mit 4000+ Euro….echt jetzt? Ich komme auf 2300 Grundgehalt (ohne Überstunden, wenn es welche gibt). Ok, ich bin solo aber die Verdienen mit 4000 eh schon sehr gut. Und man könnte auch in Aktien gehen….

  37. AvatarRalf

    @Aktien und ETF: Habt ihr euch mal mit dem Thema Wandelanleihen-ETF oder -Fonds beschäftigt? Langfristig sind die Renditen im Vergleich zu einem MSCI World ETF nicht so schlecht bei geringeren Schwankungen laut eines Focus Artikel. Hat wer Erfahrung damit?

  38. AvatarTobs

    Ralf
    Salm-Salm.de
    Die sind u.a. auf das Segment Wandelanleihen spezialisiert, und das schon sehr lange. Sie haben auf ihrer HP grundsätzliche Infos und Fonds, bei denen Du mal reinschauen könntest.

  39. Avatarsammy

    @400€ zum Leben

    Wer mit 40 noch bei seinen Eltern im Kinderzimmer wohnt kann mit 400€ wohl gut auskommen..

  40. AvatarAl Bundy

    Leute, ehrlich 4.000 € ist für eine Familie sehr wenig. Preise in München:
    Wohnung 4 Zimmer 1600 kalt (Immoscout)
    Auto (alte Karre+ Haftpflicht + Sprit+Steuer+Wartung+): 600€
    Nebenkosten+Strom (600€)
    Sparen für Urlaub 200 €
    Essen 800€
    Kleidung, Handy, dsl etc 300€
    Kinder hobbies (ja Kinder haben halt hobbies): 200€
     
    Wo soll man hier sparen? 
     
    Kommt runter für 600€ im Monat lebt man bei Mutti

  41. AvatarPaluma

    @al Bundy 800 € für Essen muss man aber auch erstmal ausgeben. 
    Sehr wenig sind über 4000€ im Monat bestimmt auch nicht. Ein typisches Gehalt, wo eine Mittelstand Familie mit Eigenheim verdient.
    Wohnen kann halt schon echt viel die Lebensqualität verbessern. Das ist der Posten, wo ich bereit bin, viel Geld auszugeben. 
    Mobilität, Kleidung und teure Urlaube, sind mir dafür weniger wichtig.

  42. AvatarJohannes

    @sammy
    Teuerste Stadt der Welt? Wohl kaum.
    In Deutschland hat Stuttgart München was Mietpreise betrifft überholt.  
     
    Teuerste Stadt der Welt ist aber wohl Moskau. Aber das kann man schwer beurteilen.

    Gruß J.

  43. AvatarChris

    Nur kurz zur Erklärung, weil es doch ein paar Kommentare zu mir gab. Ich bin nicht reich, wenn man meinem Nettostundenlohn betrachtet! Bin ein kleiner Sicherheitsunternehmer mit insgesamt fünf Vollzeitangestellten. Ich arbeitete in den letzten 12 Monaten 353 Stunden im Monatsdurchschnitt persönlich bei Kunden, davon die Monate mit über 410 Monatsstunden. Lebensmittel und Getränke zahlt meine Lebensgefährtin, ich dafür die Hausnebenkosten und Darlehen. Ich brauche die 400 € im Monat für Zigaretten: 120 €, Kaffee: 22 €, Taschengeld für meine kleine: 20 €, Strom Privat und Urlaubssparen: 100 €, Sparen Ausflugskonto: 53 €, Geschenke im Monatsdurchschnitt: 85 €. Kosten wie Kommunikation, Auto,Sprit, Vers., Beiträge usw. sind bereits in Betriebskosten enthalten. Ich habe zwei Finalisten für eine weitere MA-Einstellung zum 01. Juli 2021, weil ich nicht mehr kann. Die Arbeitsstunden über Jahre weg, seit 2003 haben mich fertig gemacht. Immer täglich mind. 12 Stunden beim Kunden. Oft 24 Stunden, manchmal wenn es nichgt anders geht 36 Stunden durchgehend im Objekt. Viele Wochen mit Atrbeitszeiten um die 120 Stunden!. Ich bin dick geworden, ständige Schlafstörungen und vieles mehr. Es reicht. Bis August noch die Einarbeitung der Neuen MA, dann will ich nur noch 3 Schichten, also 36 Stunden die Woche arbeiten. Ich habe 2018 das Buch die Millionärsformel von Carsten Maschmeyer während einer 10 Tagesauszeit mit meiner Lebensgefährtin in Cuba gelesen. Seit dem habe ich es maßlos übertrieben und noch viel mehr gearbeitet als zuvor. Zwar alle Ziele erreicht, aber persönlich verloren. Seit einigen tragischen Schickschalsschläge im Mai 2009 wobei ich alles verloren habe, was zählt, habe ich mich in die Arbeit geflüchtet. Seit 2016 bin ich mit meiner jetzigen lebensgefährtin liiert und seit dem bin ich weieder etwas in geordneten Bahnen. Ständige Schuldgefühle trieben mich in die Arbeit und ließen mich verkriechen und nur noch für die Arbeit leben. Das soll nun im Hochsommer der Vergangenheit angehören, sobald ich diesem noch erlebe. Derzeit komme ich nicht weg. Erst muss mind. ein neuer MA, einschlagen, hoffentlich vom Juli, damit er am Augst 21 selbstständig arbeiten kann und mich entlastet. Ich sprre also 5.688,87 € monatlich in Aktien, 500 € monatlich in Tagesgeldkonto Auto/Konsum/Freizeit, 927,21 € Mieteinnahmen auf ein Notfallkonto. Alle sim ganzen 85.392,96 € p.a., Nettoverdienst ist ca. 101.000 €. Steuerbelastung ist 45% EK Steuer/Soli, Gewerbesteuer p.a. ca. 10.500 Euro. Bruttojahres zu versteuerndes Einkommen ist ca. nach alles Betrieblichen Absetzbaren Ausgaben ca. 178.000 €.

  44. AvatarJohannes

    @Chris. 
    Das tat bestimmt gut dass du dein Ventil geöffnet hast.  Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute. Oft hilft Sport um den Kopf freizubekommen

    @Kiev. 
    Du bist für viele hier sowas wie ein Mentor 😉 sag mal welche australischen Unternehmen sollte man sich genauer anschauen? Danke dir schon mal dafür.
    Gruß J.

  45. AvatarChris

    @Johannes,
    danke für diene netten Worte. Habe auch Australien im Depot:
    WKN: A12HVN / ISIN: AU000000APX3
    schau dir bitte mal die Appen Aktie an. Sehr zu empfehlen. M.E. Krisensicher und enormes Potential dieses Jahr noch m.E. bis 21 €. Bin bei 10,31 € rein. Mit dieses Aktie kann man gar nichts falsch machen.

  46. Avatar42sucht21

    @Australien
    Ich habe auch eine, ist aber kein Schnäppchen (mehr): CSL
    AU000000CSL8

  47. AvatarTobs

    @ Fast 🙂 Australien
    Ryman Healthcare: NZRYME0001S4. 
    Hab sie leider nicht; war kurz nach Corona dran. Aber hey, sie steht auf meiner Watchlist neben vielen anderen Werten, und da war sie natürlich nicht die einzige, die attraktiv im Kurs runtergekommen war. 

  48. KievKiev

    @ Johannes
    Danke, freut mich. Wir unterstützen uns alle hier in der Community. Eigene Beiträge unterstützen einen selbst auch. Das sollte man nicht vergessen.
    Jeder muss mit der Zeit seinen Anlagestil finden. Ich hätte auch Interesse an Claus Liste und seinem Ampelsystem. Ob die Firmen alle etwas für mich sind ist vielleicht eine andere Frage. Es kommt auch auf die Zeit an, wann ich diese Aktien kaufen würde.
    Ich verdiene mit Abstand am meisten Geld mit Vermietung. Ich habe hier auch noch offene Verbindlichkeiten, somit investiere ich gehebelt am Aktienmarkt. Ich fühle mich mit dem wachsenden Depot immer besser mit der dualen Strategie. Am Anfang ist es allerdings nicht so einfach. Ich habe irgendwo in den Aufs und Tiefs während der Corona Pandemie massiv Aktien gekauft. Damals hatte ich noch nicht den Broker mit Vanguard ETFs. Dort hätte es auch einen Asia Pacific ETF gegeben, den ich heute auch im Depot habe.
    Ich habe zu der Zeit gerne in Infrastruktur Unternehmen investiert. Australien bietet hohe Dividenzahlung wie Canada und ist für einkommensorientierte Investoren nicht uninteressant. Ich wollte mich nicht für 5 Unternehmen entscheiden und habe mit einem einzigen Order BKI gekauft. Ich habe glaube ich 12-13k auf einen Schlag investiert. Diese Investment Firma investiert im Bereich Infrastruktur mit sehr niedrigen Gebühren. Es ist für mich eine Alternative zu einer Sondertilgung. Ich werde damit vermutlich dem MSCI World Index hinterherlaufen, aber ich habe auch ein anderes Risikoprofil. Ich bin auch eher ein risikobereiter Anleger mit FOMO anstatt Angst. Das ist mir bewusst und aus dem Grund kaufe ich gerne ETFs oder Infrastruktur und warte manchmal auch gerne ein paar Tage ab bevor ich kaufe. Ich habe auch RDS stark aufgestockt. Hier habe ich aber leider in den Abverkauf investiert und das Tief gut verpasst. Das weiß man allerdings erst im Nachhinein.
    Aktuell bin ich nicht mehr so sehr auf Dividendenzahlungen als Ausgleich zu meinen Darlehen Zahlungen angewiesen. Daher investiere ich jetzt neben ETFs auch gerne in Wachstumswerte. Jüngere Anleger, die nicht auf Cashflow angewiesen sind fahren mit MSCI World oder Wachstum auf lange Sicht vermutlich besser. Aber auch nur wenn sie Tiefs durchstehen können.

    Ehe ich es vergesse. Ich habe damals mit meiner Frau gesprochen, dass ich jetzt erst Recht in Aktien investieren möchte und die Sonderzahlungen aussetzen möchte. Wir haben es uns gut überlegt und ich habe die Auswirkungen geprüft. Ich habe nicht nur BKI und RDS gekauft. Ich werde in vermutlich 2 Monaten meine Abfindung bekommen. Ich werde sie direkt in den Aktienmarkt investieren ohne mit der Wimper zu zucken. Heute ist es aus mehreren Gründen leichter als damals. Das nächste mal wird es noch leichter sein…

  49. AvatarTobsen

    @Australien:
    AU000000NVX4
    Aktuell sehr teuer, aber aus meiner Sicht mit großem Potential. Wer an die batterieelektrische Mobilität von morgen glaubt, investiert in ein junges Unternehmen mit vielen Koryphäen im Bereich Lithium-Ionen-Zelle. Ob exzellente Wissenschaftler auch gute Betriebswirte sind, bleibt abzuwarten.

  50. AvatarNico Meier

    Und wieder das München Beispiel! München ist die teuerste Stadt der Welt.
    Ich muss immer lachen wenn hier jemand von 1’600€ Miete für eine Vierzimmer Familieneohnung schreibt und dann behsuptet wird bei diesen Preisen wäre es die teuerste Stadt der Welt. 
    Diese Vierzimmer Familienwohnung kostet in Zürich 4’000 Franken (3600€) in Genf sogar 5000 Franken (4500€) Miete.
    In London würde die Wohnung wohl auch 4’000£ Miete kosten.
    Abee hei bildet euch weiter ein München wäre die teuerste Stadt der Welt. 😉

  51. KievKiev

    @ Chris
    Deine Beschreibung klingt nicht gut. Ich hoffe Du findest schnell Deinen neuen passenden Mitarbeiter. Ist die Nachfrage stabil oder eventuell durch Corona in die Höhe geschossen? Ist es möglich in diesem Bereich einen Leiharbeiter für die Übergangszeit einzustellen? So könntest Du Deine Aufträge einhalten und Dich um den neuen Mitarbeiter kümmern. Die Gehaltseinbußen sollten in Deinem Fall für ein zwei Monate zu vernachlässigen sein. 
    Ich kann Dir ein Tagebuch für Ziele wie das 6 Minuten Tagebuch empfehlen. Ziele kann man hier beliebig definieren und für jeden Monat vornehmen. Als Beispiel könntest Du folgendes verfolgen:
    Qualitative Zeit mit meinen Kindern oder Frau verbringen. Das habe ich auch einmal gemacht und mich an so einem Tag mit einem meiner Kinder besonders beschäftigt. Sport in irgendeiner Form könnte auch darauf stehen und Ernährung. Ziele müssen nicht nur von materieller Art sein.
    Du gibst unnötig viel Geld aus. Du könntest locker 120€ im Monat einsparen. Reich ist man meiner Meinung nach nicht durch ein hohes Gehalt. Es ist allerdings eine gute Voraussetzung um Reich zu werden.
    Diese Tipps kann ich genauso selbst umsetzen. Die meisten Menschen wissen im Grunde schon was für sie oder ihre Kinder gut ist. Aber Wissen und Handeln sind manchmal zwei verschiedene Dinge. So ein Planer hält Dich auf Deiner festgelegten Spur und wird Dich dabei glücklicher machen.

  52. KievKiev

    @ Chris
    Das Buch habe ich auch gelesen, kann mich aber nicht mehr genau an Einzelheiten erinnern. Ich würde allerdings behaupten, dass Maschmayer, Ferris, Kyosaki und Co es eher so machen würden:
    Denke nach und werde Reich. Nach Kyosaki hättest Du vermutlich OPT (other people time) nicht ausreichend umgesetzt. In OPP (other people problems) bist Du sehr erfolgreich. Dann gibt es noch OPM (other people money), aber das ist mit entsprechendem Risiko verbunden.
    Du müsstest mehr als Unternehmer arbeiten und nicht selbst wie einer Deiner Angestellten. Auf diese Weise kannst Du finanziell erfolgreicher werden. Durch Steigerung Deiner eigenen Arbeitsleistung nicht. Tim Ferris würde vermutlich alles auslagern, aber allein der Gedanke an die Koordination würde mir zu viel Stress bereiten.
    Deine Hauptaufgabe im Unternehmen ist zu überlegen, wie Du Dein Business aufrecht erhalten kannst, wie Du Kunden gewinnen kannst (welche Probleme haben sie genau und wie löst Du sie für sie am besten), expandieren, Mitarbeiter Führung usw.
    Ich bin selbst Angestellter. Den wichtigsten Punkt erfüllst Du bereits. Du löst Probleme anderer Menschen zufriedenstellend. Daran scheitern die meisten und gehen unter.

  53. AvatarBruno

    @München teuerste Stadt
    https://www.ubs.com/global/en/wealth-management/chief-investment-office/life-goals/real-estate/2020/global-real-estate-bubble-index.html
    Ich denke es ging um diese Studie. 
    München sei die teuerste Stadt in Bezug auf Immobilienkosten im Verhältnis zum durchschnittlichen Gehalt, es geht also um die Lebenshaltungskosten. 
    Aber Durchschnittsstatistiken sind eh schwierig, es nützt jemandem mit mittleren oder tiefen Lohn wenig, wenn der Durchschnitt höher ist, wenn dann müsste man den Median betrachten.
    Geht es absolut um die teuersten Städte sieht die Liste natürlich ganz anders aus:
    https://www.bezahlen.net/ratgeber/teuerste-staedte-der-welt/
    Es braucht immer Eckwerte um vergleichen zu können, alles andere bringt wenig, die Unterschiede sind zu gross. So kann man auch die Aussage 400 oder 600 Eur reichen zum leben relativieren, hier ist wohl eher Taschengeld gemeint und dann ist es plötzlich wieder relativ viel. Ich bezahlte beispielsweise alleine fast diesen Betrag für die Krankenversicherung, dann ist aber noch nicht gewohnt, gegessen etc. Der Betrag wäre ja unter Hartz4 Satz. Bei uns ist beispielsweise das Existenzminimum bei ca. 1200.- Fr./ Monat (1100 Eur / mt), darin nicht dabei sind Wohnen + Krankenkasse. Damit hat man kein Luxusleben, aber man kann auch in der teuersten Stadt damit anständig und würdevoll leben. Aber niemand würde sich so ein Betrag als Ziel setzen, jeder möchte es doch besser haben als das Minimum. Das heisst ja nicht dass man sich idealerweise mit Plunder vollmüllt, aber das Leben kostet halt mal heutzutage lebt man nicht irgendwo im ukrainischen Wald, das können auch Dinge sein, die das Leben ganz einfach vereinfachen und nichts mit Konsum zu tun haben. 
    Jeder hat andere Ziele im Leben, die einen möchten mit möglichst wenig Arbeit möglichst früh in Rente, nehmen dafür einen sehr einfachen Lebensstil in Kauf. Andere haben lieber ein luxuriöses Leben, müssen dafür halt härter ran. Es gibt kein richtig oder falsch, wenn man zufrieden ist und nicht später irgendwas bereut. Man sollte sich schon rechtzeitig darüber Gedanken machen. 
    So ist beispielsweise Chris Weg nicht untypisch, wer mehr will muss halt auch mehr, solange es kein Dauerzustand über Dekaden ist, wird man daran nicht sterben. Ich hatte auch jahrelange Phasen wo ich mit solchen Stunden gearbeitet habe, die Frage ist immer in welcher Lebensphase und ob es sich dann auch auszahlt. Es gibt Geschäfte die kann man gleich von Beginn weg skalieren, da ist dann primär Planung + Organisation gefragt, andere Unterfangen muss man erst viel investieren, sind Forschungs- und Entwicklungsintensiv und wenn man hier nicht von Beginn weg Millionen investieren kann muss man halt rackern in der Hoffnung, es bezahlt sich in Zukunft mehrfach zurück. Kann gelingen oder auch nicht. Ich finde man sollte Unternehmertum viel mehr fördern in Deutschland und der Schweiz. Hätte man seit Dekaden machen müssen, man sieht ja wohin es läuft, z.B. im Tech-Bereich wo wir stehen im Vergleich zur USA. Viele sind halt nicht mehr bereit, Risiken in Kauf zu nehmen und zuerst mal anständig in Vorkasse (Zeit oder Geld) zu gehen. Das Umgekehrte ist bequemer ((Konsum-)Kredit).

  54. Avatarsammy

    @teuerste Stadt der Welt

    Komisch dass eine Schweizer Bank das anders sieht:

    München ist ganz generell laut der Schweizer Bank UBS die teuerste Stadt der Welt. Wenn man die Immobilienpreise, die Mietpreise und das Durchschnittseinkommen der Einwohner ins Verhältnis setzt, erreicht die bayrische Hauptstadt einen Bubble-Index-Wert von 2,0 und hält damit den weltweiten Rekord.

  55. AvatarLinda

    Hallo in die Runde hier:
    @ Chris: Ich kann dir dein Problem total nachfühlen. Bin auch Selbständig, im Bereich Smart Industry/ Robotik. 
    Für mich war das auch normal von 5- 19 Uhr zu arbeiten. Zur Not auch mal länger. Sonntags hab ich dann meistens versucht zumindest ab mittags nichts mehr zu machen. 
    Das ist halt das Problem wenn man Selbständig ist. Man arbeitet selbst und ständig. 
    Ich hoffe das ich jetzt die Kurve bekommen habe und so dank guter Angestellter (sind inzwischen 68) meinen zeitlichen Aufwand reduziert habe. Muss aber feststellen, wenn mal irgend eine Kleinigkeit nicht funktioniert, dann bin ich sofort wieder in Alarmbereitschaft, und auch länger da.
    Allerdings habe ich bei mir auch festgestellt, das ich immer etwas zu tun haben muss. Sobald ich in meiner Firma etwas Luft hatte, sind mir irgendwie auch neue Ideen gekommen, die dann auch wieder Zeit brauchten. 
    Zum Beispiel hatte ich dann in Photovoltaik investiert. So kam das eine oder andere Projekt auch noch hinzu. 
    Aber worauf ich hinaus wollte war, man muss aufpassen das man sich nicht übernimmt. Wenn man in der Spirale erst drin steckt merkt man es selber nicht.

  56. AvatarRüdiger

    @Bruno; Förderung:
    Du scheinst dich damit ja aus zu kennen. Wie sieht denn in Amiland die Förderung für Unternehmertum im Tech-Bereich konkret aus?
     

  57. AvatarBruno

    @Rüdiger
    Der grosse Vorteil liegt im Hotspot, z.B. Silicon Valley, dort gibt es eine Kultur für Unternehmensgründungen, es zieht die besten Spezialisten aus der ganzen Welt dorthin. Dazu kommt, dass Risikokapitalgeber anders denken als bei uns, bei uns muss eine Firma zuerst 5-10 Jahre Gewinne gemacht haben, Sicherheit geht über alles, es gibt keine wirkliche Kultur für Startup-Beteiligungen. Ich rede nicht von Krediten. Der Nachteil dort sind natürlich die Kosten, Löhne der Spezialisten und Wohnkosten sind enorm.
    Hier sehe ich Deutschland ganz klar im Vorteil, man könnte viel mehr machen aus der tiefen Kostenstruktur und guter Infrastruktur, man kann in Deutschland sehr günstig leben vergleichsweise. Ich meine jetzt aus globaler Unternehmenssicht, nicht aus Arbeitnehmersicht. Aber Kapitalgeber zu finden ist hier deutlich schwieriger bis, für gewisse Branchen, gänzlich unmöglich. 
    Ich meinte also mit Förderung nicht staatliche Förderung, ich denke das ist nicht Aufgabe des Staates, er sollte gute Rahmenbedingungen schaffen. 
    Ich denke das ist eine Mentalitätsfrage, bei uns fragt man halt eher “was ist das Risiko und was kann schief gehen”, scheitert man dann wird mit dem Finger auf einen gezeigt. In den USA oder immer mehr auch Asien wird halt eher gefragt “was sind die Chancen und wo ist das Potential”, scheitert dann jemand wird ihm auf die Schultern geklopft und auf geht’s, erneut versuchen!

  58. AvatarNico Meier

    Durchschnittseinkommen der Einwohner
    Das Durchnittseinkommen der Einwohner ist in diesem Zusammenhang die Falsche Messgrösse. Weil wenige Gutverdiener diesen Wert massiv in die Höhe treiben. Das Medianeinkommen wäre hier die richtige Messgrösse!
    Scheinbar wohnen die Topverdiener nicht in München was das Durchschnittseinkommen senkt. In der Schweiz wohnen die Topverdiener auch nicht in den Städten!

  59. AvatarThomas

    Von Eltern aus unserer Kita wird Haus, Pool, Auto, Hochzeit ach und die neue Küche alles auf Pump gekauft. 
    Finanzielle Bildung muss einfach Pflicht werden in der Schule und danach.
     
    Ich versuche 50% meines Einkommens zu sparen. Bei einem verdienst über 150k brutto sollte das möglich sein. Davon werden 30% dann investiert.
    Es ist eine Lebenseinstellung, statt gleich bei jeder Gehaltserhöhung ein größeres Auto zu kaufen. 
     
    Was aber lieber Tim trotzdem wichtig ist, auch etwas im hier und jetzt zu leben. Du hast keine Kinder oder? Das relativiert sich damit. Und man merkt das maximales sparen und investieren auch kein Glück bringt. 
    Die Balance ist es wie bei der Medizin.
    Toller deutschsprachiger Blog.
    Viele Grüße,
    Thomas

  60. AvatarDiogenes

    Also kein Mensch muss in München oder in einer anderen Großstadt leben. Ich bezahle für meine 4 Zimmerwohnung 780€ warm. Ich schaue direkt von meinem Balkon in die Berge . Und kulturell ist mit einer Entfernung von nicht mal 10 km Salzburg eine gute Adresse. 

  61. AvatarRüdiger

    @Bruno:  Ich meinte also mit Förderung nicht staatliche Förderung, ich denke das ist nicht Aufgabe des Staates, er sollte gute Rahmenbedingungen schaffen. 
     
    Das sehe ich genau so. Der “Markt” sollte doch in der Lage sein, “Förderfonds” – oder wie immer man das nennen will – auf die Beine zu stellen. Ich könnte mir gut vorstellen, mich mit Risiko-Kapital daran zu beteiligen.
     

  62. AvatarBruno

    @Rüdiger
    Ideal finde ich auch, wenn ehemalige Selbständige, Unternehmer, Experten etc. die reich geworden sind in ihrer Laufbahn, sich als Business-Angels betätigen, also gleichzeitig Kapital geben und beratend mit Erfahrungen und Netzwerk den Jungunternehmern zu Rate stehen. Das macht doch auch Spass, vielleicht mehr als ein neuer SUV, Schmuck oder eine neue Yacht zu kaufen 😉
    Es braucht ja auch nicht immer Millionenbeträge, manchmal reicht ganz wenig, um viel zu bewirken. Und die “Alten” sind ja auch nicht durchgehend am Verarmen, wenn man die Statistik anschaut:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1182531/umfrage/altersspezifische-verteilung-der-haushaltsvermoegen/
    http://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2018/01/Fluder_Farys_Huembelin_Jann_Verteilung_der_Verm%C3%B6gen_in_der_Schweiz.pdf
    Natürlich gibt es auch Altersarmut und in Zukunft noch mehr wenn nicht intelligenter vorgesorgt wird, aber es gibt auch viele reiche oder sogar sehr reiche Rentner, entweder erarbeitet oder halt vererbt, geerbt wird ja meist erst im Rentenalter.
    Komme gerade zurück von einem Sparziergang durch unsere Gemeinde und habe mich gefreut, wie die lokalen Restaurants Terrassen aufgebaut haben, Tische grosszügig mit Abstand, wo ich die letzten Jahre nie welche sah! Ab Montag dürfen die hier wieder öffnen, und ich hoffe, dass diese dann auch die Folgejahre bestehen bleiben, und nicht der Amtsschimmel ihnen diese dann zukünftig wieder verbietet.

  63. AvatarMoe

    Hallo zusammen,
     
    da es auch Thema war, auch ich habe als kleinen Zock in ein Australisches Unternehmen investiert. Wirklich wenig aber so ist es für mich vernünftig. 
    Aspermont Inc. WKN: A0NGFS
     
    Aspermont ist der führende Mediendienstleister für die globale Rohstoffindustrie. Aspermont hat ein kommerzielles XaaS-Modell für B2B-Medien erstellt, das hochwertige Inhalte an ein wachsendes globales Publikum vertreibt.
    Quelle: Google
     
    Finde es wirklich spannend was zukünftig bei denen passiert. Kaum ist die Pandemie da, schreiben sie wieder schwarze Zahlen.
     
    Kennt die jemand von euch?
     
    LG
    Moe

  64. AvatarServus

    @Diogenes: es gibt auch Menschen, die in einer Grosstadt leben, weil sie dort ihren Arbeitsplatz haben. Meinen Job gibt es im durchaus schönen BGL nicht..und mit dem Thema Pendeln bin ich durch, nein danke. 

  65. AvatarRüdiger

    Was aber lieber Tim trotzdem wichtig ist, auch etwas im hier und jetzt zu leben. … Und man merkt das maximales sparen und investieren auch kein Glück bringt.
     
    Besonders unglücklich kommt mir @Tim nicht vor. Da könnte ich andere Kandidaten benennen, die permanent diesen Eindruck hinterlassen  😉
     

  66. AvatarRobert

    Hallo, ich denke meine Frage passt thematisch hier gut. Ich bin Anfang 30 und stehe zusammen mit meiner Partnerin kurz vor der Familiengründung.  Wir überprüfen derzeit unsere finanzielle Situation. Was mir allerdings noch nicht so ganz klar ist, sind die ungefähren Kosten, die wir für Kinder einkalkulieren müssen. Deshalb wollte ich mich kurz mit den Familienvätern und -müttern hier austauschen. 
     
    Ich wohne zusammen mit meiner Partnerin in München (Grüße gehen raus an sammy!), da wir dort studiert haben und nach dem Studium auch dort geblieben sind. Wir haben zusammen ein monatliches Nettoeinkommen von 5900 Euro zur Verfügung. Meine Partnerin möchte nach der Geburt wieder zu 50% arbeiten, ich würde gerne auf 80% gehen. Aktuell wohnen wir in einer 70qm Wohnung. Ich denke die nächsten Jahre können wir hier noch wohnen bleiben. Mittelfristig könnte es zu klein werden. 

    Meine Ansprüche an mich sind, dass ich meine(n) Kinder(n) ein gutes Leben bieten möchte und nicht jeden Euro zweimal umdrehen möchte. Allerdings ist mir meine finanzielle Absicherung sehr wichtig. Ich investiere aktuell jeden übrigen Euro und mein Plan sieht vor, mit 55 nicht mehr aktiv arbeiten zu müssen. Ich bin bereit, Abstriche zu machen und könnte mir auch vorstellen ab 55 einen 450 Euro Job bzw. eine Teilzeitstelle auszuüben. Meine Partnerin investiert auch einen Teil in ihre Altersvorsorge, allerdings sieht sie das Ziel mit finanzieller (Teil-) Freiheit nicht so eng wie ich. 

    Was denkt ihr, ist mein Plan mit meinen aktuellen Lebensumständen realistisch? 
     

  67. AvatarLejero

    @Linda:
    Das mit den neuen Projekten kann ich sooo gut nachvollziehen…
    Hatte mich Ende letzten Jahres in FIRE verabschiedet und wollte mindestens 6 Monate überhaupt gar nichts tun. Und was soll ich sagen, in den letzten 3 Monaten 2 neue Firmen gegründet…könnt mich schlapp lachen, aber macht tierisch Laune.

  68. AvatarNico Meier

    Komme gerade zurück von einem Sparziergang durch unsere Gemeinde und habe mich gefreut, wie die lokalen Restaurants Terrassen aufgebaut haben, Tische grosszügig mit Abstand, wo ich die letzten Jahre nie welche sah! Ab Montag dürfen die hier wieder öffnen, und ich hoffe, dass diese dann auch die Folgejahre bestehen bleiben, und nicht der Amtsschimmel ihnen diese dann zukünftig wieder verbietet.
    @Bruno
    Ja das fällt mir in unserer Region auch auf. Jetzt hoffen wir auf etwas wärmeres Wetter und der Frühling auf den Terassen kann beginnen.

     

  69. AvatarRüdiger

    Jetzt hoffen wir auf etwas wärmeres Wetter und der Frühling auf den Terassen kann beginnen.
     
    Oh ja, bitte! Unsere Terrassen im Garten sind bereit  😉
     

  70. AvatarLejero

    @sammy:
    Genug um nachhaltig nicht mehr arbeiten zu müssen. Aber das ist genau das spannende für mich, sobald ich nicht mehr musste habe ich wieder richtig Spass an neuen Ideen und deren Umsetzung. Ich amüsiere mich köstlich über mich selber, wieder was dazugelernt 😉

  71. Avatar42sucht21

    @Linda / Lejero
    Einen Leserbrief von Ihnen an/von Tim vorgestellt würde ich sehr interessant finden.

  72. AvatarThorsten

    @Nico die Deutschen haben sich an niedrige Gehälter und niedrige Mieten gewöhnt. Aber sie raffen es nicht. Anstatt höhere Gehälter zu fordern sollen die Vermieter ihre Mieten auf Sozialniveau einfrieren. Und die Politik soll es für sie richten. Entsetzlich.

  73. AvatarNico Meier

    die Deutschen haben sich an niedrige Gehälter und niedrige Mieten gewöhnt.
    Eine zu schwache Währung in Verbindung mit tiefen Löhnen läsdt den Export glühen. Mit höheren Löhnen wirds halt nicht mehr klappen mit dem Exportweltmeister.

  74. AvatarChris

    @Kiev Die Geschäftsnachfrage ist stabil und gleichbleibend. Aufträge wegen Corona habe ich alle abgelehnt wegen Billighonoraren und fehlende MA – Qualifikationsanforderungen. Wir haben und spezialisiert und machen keine Doorman usw.
    Leiharbeiter kann ich leider nicht nehmen, die gibt es wegen der Qualifizierungserfordernisse und zuvor Genehmigungsprozedere der Bundesbehörden leider nicht. Habe bereits alle großen Leihfirmen angeschrieben.
    Meine Tochter habe ich nur alle 14 Tage einem halben Tag, dieser siht dann so aus: Vornacht Dienst 19-07 Uhr, schafen bis 12 Uhr, Tochter abholen bis 13 Uhr, Tochter zu uns fahren und etwas gemeinsam unternehmen, 17 Uhr heimfahren, 18 von dort in meine Schicht fahren, arbeit bis 07 uhr früh am nächsten Tag. Deswegen möchte ich hauptsächlich an meiner Arbeitsbelastung etwas ändern.
    Sport habe ich gestern begonnen mit Joggen, während meiner Kontrollgänge. Erst fünf KM und gegen Mitternach nochmal 6 KM, Ich bekam etwas dem Kopf frei und es war gut. Heute schmerzen die knie, aber das wird sich legen. Ernährung muss ich besser umstellen. Esse viel nach der Schicht um 7.15 Uhr und gehe anschließend ins Bett. das ist nicht gut.
    Ganz auslagern kann ich mein unternehmen nicht, weil ich mit den Gesellschaftern ein sehr freundschaftliches Verhältnis habe. jedoch sind diese bereit, es zu akzeptieren, wenn ich pers. nur noch drei Schihcten die Woche im unternehmen bin. Da kann ich auch meine Büroarbeit und Konzeptionierungen erledigen, die ich sonst eh zuHause im Büro machen müsste. Buchführung und Lohnbüro habe ich komplett schon ausgelagert. Muss nur noch Monatsabschlüsse und variable Lohndaten am Monatsende einreichen. OPT ist noch nicht optimal, ist aber im Angriff genommen. OPM ist für mich persönlich nicht interessant, die Firma soll nicht weiter wachsen. Ich war mal richtig groß mit einem Büro in der Prinzregentenstr. in München. Habe Großaufträge wie die damals größte Baustelle Europa (Infineon AG) in Neubiberg, FIFA WM 2006, Papstbesuche, Rolling Stones Konzerttours usw. bewältigt mit 60 Vollzeitarbeitskräften und unzähligen 450 € Basislern, drei Vollzeitkräfte im Büro usw. War alles zuviel. Zuviel Krankschreibungen, die vorher nicht Bescheid gaben usw. Habe mich dann massiv verkleinert und es geht besser. Ich muss es halt schaffen, einen weiteren MA bis spät. 15.06.2021 den Behörden zu überprüfung zu melden, weil das Prozedere bis zu sechs Wochen dauert. Dann am 01.07.2021 hoffentlich die Einarbeitung und ab Mitte August 2021 bin ich dann frei, bis auf die drei Tage die Woche.
    @Bruno, Dito.
    @Thomas, da stimme ich dir voll zu. Weniger sparen ist für mich dann hoffentlich mehr Lebensqualität.
    @Lind, so ist das.
    @Kiev, ganz besonderen Dank für deine Zeilen, die sehr wertvoll für mich waren.

  75. AvatarJohannes

    @ Chris, 42.., Tobsen, Tobs, Moe
    Vielen Dank für ein paar Vorschläge zu Australien Aktien. Davon ist mir nur Appen ein Begriff. Werde die anderen mal genauer anschauen 😉
     
    @ Kiev
    Abfindung? Hast du einen neuen Job angenommen, oder musst du nicht mehr arbeiten? Ich beginne auch im Sommer einen neuen Job. Eine neue Herausforderung nach 19 Jahren im Ausbildungsbetrieb. Hätte eig. viel früher wechseln sollen, aber es gab keine passende Gelegenheit in meinen Augen. Die Erfahrung und meine Einsatzbereitschaft hat sich gelohnt. So kam auch ein Angebot von einem Kunden von mir ob ich nicht in sein Team möchte. Haben uns ausgetaucht und so hab ich ohne eine Bewerbung zu schreiben einen Job bekommen.
     
    @die Hupertz
    das Problem ist einfach, dass Sie keine finanzielle Bildung haben. Das muss eig. ein Pflichtfach in der Schule sein. Genauso Steuern. Alles was wichtig ist muss man sich selbst beibringen. Die einzigsten Fächer die wirklich im Leben einen Sinn haben sind doch Mathe, Deutsch, Englisch.
    Ich merke das auch an mir, ich bin viel zu spät zu dem Thema investieren gekommen. Habe bei youtube eingegeben wie kann man nebenbei Geld verdienen? Hatte zwar schon einen Nebenjob aber ich wollte etwas mehr erreichen, wie Samstags auf dem Bau zu schaffen (bin im Vertrieb für Heizungstechnik tätig). Es gab eig. nur zwei Sachen die für mich in Frage kämen, das waren Mietwohnungen und Aktien/ETFs, und dann Kryptos. Bin jetzt breit aufgestellt. Aber Das Depot ist noch im niedrigeren-mittleren 5-stelligen Bereich. Mittlerweile habe ich auch Familie, Eigenheim usw. Kann natürlich nicht ganz so viel sparen wie mit 20, als Single und zu Hause lebend.
    Man muss nur dranbleiben und sein Leben so leben wie man es möchte. Ob jetzt der eine mit Millionen auf dem Konto mit wenig Konsum unglücklich oder glücklich ist. Das kann nur die Person selbst beantworten. Deswegen schaut nicht so viel auf andere. Schaut auf euch selbst. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn 😉
     
    Grüße J.

  76. AvatarChris

    Hallo Johannes,
    ja, die Appen ist derzeit wirklich günstig zu haben und Zukunftssicher, was mein Verständnis betrifft.
    Wenn dein Pepot einmal die 100.000 € erricht hat, ist das ein wunderbares Gefühl. Dann kommt der Schneeball ins Rollen. So richtig spannend wird es ab 300.000 €, dann braucht man allerdings auch Nerven. Es geht täglich auf und ab. mal 5 K tiefen und dann wieder 5,5 K höher. Es macht Spaß. Ich denke, du bist auf einem richtigen Weg. Mit den Hupertz sehe ich es ähnlich als du.

  77. AvatarThorsten

    @Johannes Selbst bei Deutsch habe ich Zweifel. Es geht hier ja nicht um Schreiben und Lesen, sondern um das unaufhörliche Lesen und Interpretieren von zweifelhafter Literatur wie Goethes Faust, Transit, das Parfum. Als Naturwissenschaftler hätte ich dieses für mich als reines Quälfach Empfundene gerne wie Religion schon ab Klasse 10 abgewählt und es den literarisch kreativen Köpfen überlassen.

  78. KievKiev

    @ Chris
    Du hast leider bereits einige Möglichkeiten ausgelotet. Mehrarbeit Deiner Mitarbeiter ist vermutlich nicht mit Arbeitsschutz vereinbar. Da bleibt vielleicht nur noch die Möglichkeit übrig zu prüfen wie Du so ein Arbeitspensum in Zukunft vermeiden kannst. Vielleicht lag es diesmal an Dir selbst. Falls es an Krankmeldungen Deiner Mitarbeiter liegt, so könntest Du vielleicht auch eine Person einstellen, die trotz Berechtigung nur kleinere kurzfristige Aufträge annimmt. Das können natürlich auch alle hin und wieder im Wechsel durchführen. Das ist nicht so lukrativ, aber Du hättest bei Ausfall Backup für die wichtigeren Projekte. Alternativ könntest Du auch mit einer ähnlichen Firma kooperieren. Vielleicht hast Du 7 Mitarbeiter und die andere Firma ebenfalls. So könnt Ihr Euch bei Ausfall gegenseitig unterstützen. Das machen Handwerker manchmal so in der Art. Finde ich bei Spezialbereichen auch sehr interessant. Schließlich kann man so für den Kunden bestmöglich arbeiten, wenn die Arbeit immer von dem Besten in seinem Fach durchgeführt werden. Dazu müsstest Du natürlich einen Betrieb kennen mit dem Du sehr gut auskommst.
    Joggen würde ich langsam angehen. Lieber oft und kurze Strecken. Du kannst auch erst einmal schauen, dass Du jeden Tag 10 km gehst. Und bloß nicht zu schnell laufen. Die Frequenz ist am wichtigsten. Danach kannst Du die Länge steigern. Dann erst das Tempo ein wenig erhöhen.
    Ich wünsche Dir generell eine möglichst schnelle zufriedenstellende Lösung.
    @ Johannes
    Ich habe mich für ein Freiwilligenprogramm bereit gestellt. Es hat funktioniert 😉 Es wird mir über den Daumen knapp ein Netto Jahresgehalt statt Brutto bescheren. Deinen Angaben nach sind wir vermutlich ähnlich alt.
    Ich habe bereits einen neuen Job. Diesen werde ich allerdings erst in zwei Monaten beginnen. Bis dahin erhalten ich mein normales Gehalt für Freizeit. Der neue Job unterscheidet sich übrigens fast nicht von dem alten. Es ist wieder ein IGM Betrieb und ich verdiene nicht weniger aber auch nicht viel mehr. Dafür gibt es jetzt noch eine Betriebsrente gratis in top. Ich kann Anton Kreil nur danken. Er hat absolut Recht mit seinen Prinzipien für finanziellen Erfolg. Für die Entscheidung musste ich allerdings im Vorfeld einiges tun. Risiko ist nicht linear verteilt. Die negativen Seiten kenne ich mit meinem MFH und Vermietung ganz gut. Allerdings konnte ich genug ansparen um in Zeiten von Corona diesen Weg gehen zu können. Theoretisch müsste ich nicht mehr arbeiten, aber so richtig wüsste ich auch nicht was ich sonst die ganze Zeit machen könnte. Mit meiner Vermögenshöhe fühle ich mich auch noch nicht wohl. Ich habe Familie und kann nicht rumreisen wie ich möchte. Sonst würde ich manches anders entscheiden. Ich würde gerne noch weniger arbeiten aber das ist aktuell von der Arbeitgeberseite nicht gewünscht. Da muss ich die nächste Zeit dran arbeiten… Ich arbeite aber immerhin 2h die Woche weniger, kann Home-Office einen Tag durchführen und habe einen längeren Arbeitsweg, so dass ich mindestens zweimal in der Woche 50km mit dem Rad fahren werde. Nur bei Schnee nehme ich das Fahrzeug.
     

  79. AvatarJohannes

    @kiev 
    Bin 36. Habe noch ein paar Järchen bis zur Rente.  Aber so lange mir der Job Spaß macht, wie bisher, dann habe ich kein Problem länger zu arbeiten. Aber dann keine 40-50h die Woche 😉
    Eine erfolgreiche Woche wünsche ich euch allen.
     
    Grüße J.

  80. KievKiev

    @ Johannes
    Da bin ich wohl doch ein paar Jährchen älter als Du… Wahnsinn wie schnell man mit einer Ausbildung Berufsjahre ansammelt. Neue Erfahrungen erweitern oft den Horizont. In meinem Alter konnte ich noch gut den Job wechseln. In der Hinsicht hast Du noch mehr Zeit. 
    In Hinblick auf den Ausbau eines Vermögens bist Du doch gut dabei. Mit 36 Jahren hast Du noch viel Zeit.

  81. AvatarJürgen Klopp

    Bitte Bezug nehmen auf Roberts Frage:
     
    Hallo, ich denke meine Frage passt thematisch hier gut. Ich bin Anfang 30 und stehe zusammen mit meiner Partnerin kurz vor der Familiengründung.  Wir überprüfen derzeit unsere finanzielle Situation. Was mir allerdings noch nicht so ganz klar ist, sind die ungefähren Kosten, die wir für Kinder einkalkulieren müssen. Deshalb wollte ich mich kurz mit den Familienvätern und -müttern hier austauschen.  Ich wohne zusammen mit meiner Partnerin in München (Grüße gehen raus an sammy!), da wir dort studiert haben und nach dem Studium auch dort geblieben sind. Wir haben zusammen ein monatliches Nettoeinkommen von 5900 Euro zur Verfügung. Meine Partnerin möchte nach der Geburt wieder zu 50% arbeiten, ich würde gerne auf 80% gehen. Aktuell wohnen wir in einer 70qm Wohnung. Ich denke die nächsten Jahre können wir hier noch wohnen bleiben. Mittelfristig könnte es zu klein werden. 
    Meine Ansprüche an mich sind, dass ich meine(n) Kinder(n) ein gutes Leben bieten möchte und nicht jeden Euro zweimal umdrehen möchte. Allerdings ist mir meine finanzielle Absicherung sehr wichtig. Ich investiere aktuell jeden übrigen Euro und mein Plan sieht vor, mit 55 nicht mehr aktiv arbeiten zu müssen. Ich bin bereit, Abstriche zu machen und könnte mir auch vorstellen ab 55 einen 450 Euro Job bzw. eine Teilzeitstelle auszuüben. Meine Partnerin investiert auch einen Teil in ihre Altersvorsorge, allerdings sieht sie das Ziel mit finanzieller (Teil-) Freiheit nicht so eng wie ich. 
    Was denkt ihr, ist mein Plan mit meinen aktuellen Lebensumständen realistisch? 

  82. AvatarTobs

    Robert: Weniger reflektieren. Wir erleben ja einen recht neurotischen Zeitgeist, in dem jedes Thema in YouTube Tutorials intellektuell überdehnt wird. Am besten folgenden Schlachtplan befolgen: Mit den Hüften kreisen und in der Arbeit ranklotzen. Rest ergibt sich von selbst. 

  83. Avatar-M

    Hi Kloppo,
    Um ehrlich zu sein fehlen da zu viele Angaben um da irgendwas konkretes dir/euch zu raten. 
    Vielleicht magst du mal Tim einen Leserbrief schreiben und mehr im Detail zu berichten.
    -Es macht einen großen Unterschied welchen Betrag ihr bereits angespart habt zum Beispiel
    – was spart ihr überhaupt 
    -monatliche Ausgaben 
     
    Das Kind ist wie eine Bad Renovierung…..da kann man goldene Wasserhähne wählen und das Kinderzimmer kostet am Ende 5000 aufwärts oder man holt teilweise gebrauchte Sachen etc., dann ist es gar nicht viel an Kosten. Meine Frau und ich finden, dass unser Sohn bisher nicht viel Geld gekostet hat. Das Kindergeld sieht da schon einiges auf. 
    1 Jahr stillen spart auch einiges anstatt irgend ne “pre-nahrung” und dann selbst beikost kochen anstatt Gläschen zu geben. Kleidung gebraucht ist fast geschenkt
    Es kommt alles darauf an was man möchte.
    -M
     

  84. AvatarLejero

    @Robert:
     
    Ich wohne auch in München mit Frau und zwei Kindern, deswegen sage ich einfach mal was dazu. Unsere monatlichen Ausgaben belaufen sich ungefähr auf dein Netto-Einkommen, und wir leben definitiv nicht in Saus und Braus aber drehen garantiert auch nicht jeden Euro zweimal um, aber du weisst selber wie teuer München ist. D.h. ich würde an eurer Stelle solange die Kinder noch nicht da sind ziemlich hart sparen, denn in der Zeit wenn sie da sind funktioniert das wahrscheinlich nicht mehr so gut. Aber du schreibst ja auch, dass du das schon machst.
    Dein Verdienst ist gut, ich gehe davon aus DAX-Unternehmen. D.h. das wird sich in den nächsten 20 Jahren auch nochmal ordentlich nach oben bewegen, und dann klappt es auch wieder besser mit dem sparen und investieren. Solange du nicht jede Gehaltserhöhung in Konsum wandelst, was ich aber nicht vermute, sonst würdest du dich nicht hier im Forum tummeln.
    Aus meiner Sicht sollte das Aufhören mit 55 überhaupt kein Problem sein. Bei deinem Verdienst wirst du fast maximale Rentenpunkte sammeln und aufgrund der erwartbaren Gehaltssteigerungen einiges zur Seite legen können. Wenn du bei einem DAX Unternehmen arbeitest gibt es vermutlich auch attraktive Angebote zur Altersteilzeit, so dass du vielleicht nur 5 Jahre bis 60 Jahre überbrücken musst, bis du ein ausreichendes, leistungsloses Einkommen von deinem Arbeitgeber und dann mit 63 Rente bekommst.
    Läuft bei dir 😉

  85. Avatar42sucht21

    @Kinder kosten
    Kinder kosten bis Anfang Pubertät kein wirkliches Geld. Lediglich die Kosten für Arbeitzeitreduzierungen, zusätzlich vorgehaltenen Wohnraum und evtl Mobilität sind gerade bei höheren Einkommen spürbar. Wenns eine private Kita sein soll mit Ganztagesbetreuung auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten (Ich habe  meinen Anschluß in London verpasst und kann die Maja-Marlene leider Heute erst um 22h abholen kommen…) kostet es natürlich auch ein weng mehr als die normalen 200 – 500€. Aber das ist ja klar.

  86. AvatarRobert

    Danke für eure Nachrichten. Ich möchte noch mal betonen, dass ich nicht alles bis ins kleinste Detail planen, sondern nur eine Vorstellung bekommen möchte was ein Leben mit Kindern kostet. Ich habe wirklich keine Ahnung! Aber auch hier weiß ich, dass man nicht pauschalisieren kann. Deswegen finde ich eure Lebenswege so spannend und bin auf Erfahrungsberichte aus. 🙂
     
    @M Zu meiner Situation: Meine Partnerin und ich trennen bisher noch unsere Einkommen und möchten das bis aufs weitere auch beibehalten. Aktuelle monatliche Kosten zu zweit schätze ich auf durchschnittlich 2400 Euro im Monat. Das beinhaltet Miete inkl. Nebenkosten, Lebensmittel und zwei mal ein Budget für persönlichen Konsum inkl. Urlaubsrücklage. Sparquote ist bei mir rund 40%. Nettovermögen rund 120k (100k in Aktien/ETF). Meine Partnerin hat rund 35k Nettovermögen, davon 15k in Aktien/ETF. 
     
    @Lejero danke für die ehrlichen Zahlen. Mein Plan ist es auch ziemlich hart zu sparen. Im Moment ist es wegen Corona gut machbar. 

  87. KievKiev

    @ Robert
    Ich finde Deine Fragen interessant. Auch ohne genaue Hintergründe kann ich Dir ein paar Dinge mitgeben.
    Kosten
    Da Du in dem Forum liest wirst Du vermutlich nicht Unmengen an Geld für den Nachwuchs raushauen. Das ist natürlich immer möglich aber nicht notwendig. Ihr werdet auch weniger abends ausgehen und dadurch Geld einsparen. Urlaube sind in den ersten Jahren auch nicht so wichtig. Zumindest was die Destination angeht. Ob Ihr jetzt auf Sylt am Strand sitzt oder am Titisee spielt  zumindest für Euren Nachwuchs keine Rolle. Ich weiß allerdings nicht wie es um Kita Plätzen bei Euch steht. Trotz Anspruch auf einen Platz gibt es preislich sehr große Unterschiede.
    Die gewichtigsten Positionen werden somit Wohnraum und fehlende Einnahmen durch Teilzeit sein. Falls Ihr schon eine Zeit in Eurer 70qm Wohnung lebt, so könnte eine Wohnung mit einem weiteren Zimmer vielleicht das Doppelte an Miete kosten. Ob Mieten oder Kaufen besser ist könnt Ihr natürlich selbst überprüfen. Sammy würde es in München vielleicht als 50 shades of gray between Pest und Cholera bezeichnen und da ist vielleicht auch etwas Wahres dran. Eine andere Frage ist Euer Gehalt in Relation zu dem Gehalt in einer anderen Stadt. Vor dem Finanzamt sind wir alle gleich. Ob wohnhaft in München oder Gelsenkirchen. Wohnen Eltern bei Euch in der Nähe? Das kann mitunter auch hilfreich für die Entscheidungsfindung sein. 
    Ihr werdet durch das Kind oder die Kinder neue Freunde kennenlernen. Geburtsvorbereitungskurse, Kita, Grundschule usw. Die Bindung zu anderen Eltern nimmt dabei kontinuierlich ab. Ihr werdet nicht mehr einfach Anschluss finden, wenn Eure Kinder die Grundschule besuchen im Vergleich zur Kita. Das ist vielleicht bei der Frage nach dem Wohnraum interessant. Es werden Freunde von Euch wegziehen und ihr werdet neue finden. Falls Eure Kita jenseits einer größeren Straße liegt, so werdet Ihr vielleicht komplett neue Eltern in der Grundschule kennenlernen. Euer Suchbereich für Wohnungen wird somit eventuell kleiner ausfallen als es aktuell möglich wäre. Es kommt natürlich darauf an, was Ihr möchtet.
    Vielleicht könnt Ihr in einer kleineren Schwarmstadt in der Stadt oder im Umland glücklicher leben. Solche Fragen kannst Du mit Deiner Frau oder Freundin durchgehen. Am besten haltet Ihr dabei fest was Ihr genau an München so gut findet. 
    Ich hatte nach dem Studium einmal überlegt in die Schweiz zu gehen. Ich bin überglücklich, dass ich das nicht gemacht habe. Ich hätte dort sicher mehr verdient aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit nie so gut leben können wie es aktuell möglich ist. Ich konnte in Deutschland Dinge wagen, die in der Schweiz für mich nicht möglich gewesen wären. Wenn ich erst kurz vor der Geburt meiner Tochter nach Deutschland gekommen wäre, so würde mir die Erfahrung fehlen wo ich innerhalb meiner Stadt leben möchte, welcher Preis angemessen ist usw. Da wäre ich vermutlich nicht an meine Immobilie gekommen. Für die war beispielsweise ein bereits bestehender Kontakt zu einem Makler unbedingt notwendig.
     

  88. Avatar-M

    @Robert
    40% Sparquote ist doch mehr als gut und das vorhandene Kapital wird sich jetzt auch sehr gut vermehren können da der Zinseszins zu wirken beginnt. Eigentlich läuft das finanzielle im autopilot bei euch, so lange ihr das länger durch zieht und nicht irgendwann die Aktien/ETF verkauft aus Angst oder sonst was. 
    Viel Spass beim Kinder machen, beste Entscheidung meines Lebens 🙂 
    -M

  89. AvatarJürgen Klopp

    Hallo zusammen,
    ich möchte in die Kryptowährung einsteigen und habe vor eine kleine Position bei Litecoin und ripple zu eröffnen? Bei der kleinen Summe von je 1K lohnt es sich nicht mehr in Bitcoin oder Ethereum zu gehen oder ?
     
    Was würdet ihr machen?

  90. AvatarThorsten

    Heute habe ich entdeckt , dass Leute aus der Sparte Theater (4 Personen) weggezogen sind. Ich habe mich schon immer gefragt, ob man da so gut verdient, dass man so hohe Mieten bezahlen kann. Das Haus im Haus dürfte irgendwas zwischen 1200 und 2200€ kalt gekostet haben. Corona war womöglich schuld und jetzt sind sie irgendwo am Stadtrand oder einer Sozialwohnung ? Hätten sie gekauft könnten sie die Tilgung aussetzen und/oder die Wertsteigerung über 12 Jahre mitnehmen. So hatten sie gar nichts. Je länger man gekauft hat, desto größer ist der Vorteil gegenüber dem Mieter. 

  91. AvatarJürgen Klopp

    @ Thorsten
    ich würde auch gerne kaufen aber hier im Raum Köln sind die Preise für eine neue 3 zimmer Wohnung mit 75qm bei 450K.
    Das ist doch Irrsinn, da bleibt uns nur die Miete leider
     
    oder wie sieht du das?

  92. AvatarBlackrock

    @Jürgen Klopp
    Warum soll es euch Jecken anders ergehen wie uns Schwaben 😉
    Hier 30 km Nähe Stuttgart – Neubau
    Etagenwohnung Etage 3 von 4

    Wohnfläche ca. 133,85 m² 829.870 € 5 Zi.

    Glatte 6200,–/m2 für eine Wohnung im Mehrfamilienhaus

     
    So stehts bei Immoscout drin.
     
    2015 habe ich mir ein freistehendes Häuschen gleiche Stadt gleiche Wohnfläche angeschaut Baujahr 1980 für ~375k angeschaut – in den 6 Jahren haben sich die Preise verdoppelt. Hatte den guten Vorsatz noch 2-3 Jahre zu sparen um dann zuzuschlagen. Jedes Jahr sind die Preise dann um 30k-50k gestiegen, soviel kannst du gar nicht wegsparen.
    Ich spare natürlich wie alle hier fleißig in Aktien – trotzdem hab ich die Hoffnung auf das Häuschen noch nicht aufgegeben.
    Ich schaue gerade auch so ein bischen hier:https://www.zvg.com/start.prg?ttps://www.zvg.com/zwangsversteigerung/
    Aber in dem Thema nbin ich momentan noch völlig Blank – aber ich möchte mir schon mal so eine Versteigerung anschauen.
    Ich vermute dass die Preise  weiter steigen werden – zumal ich gelesen habe dass die CoBa jetzt Minuszins für Guthaben >50k verlangen möchte.
    Viel Erfolg beim Immokauf

  93. Avatar-M

    Blackrock
    Das spiegelt gut die Lage wieder. Wir hatten Glück von Freunden zu kaufen vor 3 Jahren – 2.000€/qm – 20min von FFM weg. 
    3.000/qm zahlt man jetzt. 
     
    Den Traum vom Bungalow haben wir auch, nur nicht bei diesem Markt 🙂 da wird das Depot gefüttert und irgendwann zahlen die Firmen vlt die Rate.
     
    Versteigerungen ansehen ist keine große Sache. Gehst zu deiner Hausbank und besorgst dir einen Bundesbankscheck (Höhe ist 10% des Verkehrswertes der Immo) den Betrag musst du auf deinem KK liegen haben. Der Scheck an sich kostet bei uns zB 25€. 
    -M

  94. AvatarNico Meier

    ich würde auch gerne kaufen aber hier im Raum Köln sind die Preise für eine neue 3 zimmer Wohnung mit 75qm bei 450K.Das ist doch Irrsinn, da bleibt uns nur die Miete leider
    @Jürgen 
    Ich muss immer wieder lachen über solche kKmmentare.
    Neue 3 Zimmerwohnung in der Stadt für 450k ist geschenkt. Die kauft man mit läppischen 90k Eigenkapital! 

  95. AvatarBlackrock

    @-M
    im Moment hab ich mich zwar noch nicht ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Allerdings, wenn wir gerade so schön am sprechen sind mal eine Frage an dich als Bankfachmann:
    Aktien und ETFs sind bei der Consorsbank also Online. Festgeld ist bei der Rabo-Bank auch Online. Das ist der überwiegende Teil meines Vermögens – grade mal 2 Monatsgehälter sind auf dem Giro. Wie bekomme ich da die 10% Bankhaftung?
    Also von der Consors bekomme ich keinen Bu.Ba,-Scheck – da habe ich nämlich mal angerufen und gefragt.

  96. AvatarNico Meier

    @Robert
    Du sprichst von zusammen 5’900 netto.
    Ich nehme an das sind bei dir 3’500 bei ihr 2’400.
    Zurzeit spart ihr 40% also 2’360 ihr gebt also 3’540 aus.
    Nach dem Kind
    Robert 80% = 2’800
    Frau Robert 50% = 1’200
    Total netto 4’000
    Das kind kostet also pro Monat 1’900€ an Einkommen. Ansonsten sind Babys und Kleinkinder nicht sehr teuer wobei mit Windeln und Erstanschaffungen(Maxicosi, Babyschale, TripTrap usw) doch viel Geld ausgeben wird. 
    Wenn dann noch ne grössere Wohnung sein soll sehe ich da bei euch nicht viel Spielraum. Zum glück haben wir schon vor dem Kind das Haus gekauft das spart Kosten.

  97. AvatarJürgen Klopp

    @Nico Meier
     
    es ist eben nicht direkt in Köln. Das wäre wirklich ein Schnäppchen. Es geht um die umliegenden Städte.
     

  98. Avatar-M

    Blackrock 
    Ja, da wäre man dann wieder froh ein Sparkassen oder Volksbank Kunde zu sein 🙂 da bekommst das dann innerhalb von 1 Std. (Ich stelle die Dinger aus). Konto etc kostet halt was, aber dafür bekommt man auch etwas zurück, wenn man mehr als ein Konto benötigt. Gold verkaufen wir auch direkt an unsere Kunden ohne Wartezeit (ist natürlich minimal teurer als über das Internet)
     
    Die 10% Kapital müssen tatsächlich bei der Bank verfügbar dein, da dieser Betrag bei Ausstellung des Schecks dem Konto belastet wird (der Scheck ist quasi Bargeld). Da müsstest zur Not was umbuchen. Wenn du den Scheck nicht benötigst bekommst das Geld ja bei Rückgabe umgehend zurück. 
    -M

  99. AvatarMr, B

    @Blackrock, du musst das Geld für den Scheck schon haben und auf ein Hauskonto bei der Bank einzahlen, nur dann bekommst du den bestätigen LZB Scheck.
    Alternativ kannst du die Summe auch zum Amtsgericht überweisen, also dort wo die Versteigerung stattfindet. Wenn es nicht zu einem Zuschlag kommt bekommst du das Geld Wieder zurück überwiesen.

  100. Mark 85Mark 85

    An Jürgen Klopp: Man muss keine ganzen Einheiten kaufen, daher kannst du die Gesamtsumme beliebig aufteilen. Ich besitze nur Bitcoin.

  101. AvatarBlackrock

    Ich bin Volksbank Kunde, hab da noch ein Girokonto 😉 Aber stimmt, so könnte ich es machen, vom Festgeldkonto auf das Girokonto bei der Vo.Ba. buchen lassen und dann dort den Scheck abholen.
    Hmm, aber das ist dann doch noch das einfachste bei der Ganzen Transaktion.
    Das schwierigste ist aber meines Erachtens erst einmal ein geeignetes Objekt zu finden und meist kommt man ja dann auch nicht rein und kann dann auch nicht innen besichtigen. Also auch noch eine Wundertüte…man weiß ja nie welcher Rosenkrieg dort stattgefunden hat.
    Hat eben alles so seine Haken….

  102. Avatar-M

    BR
    Ja auf jedenfall, das geeignete Objekt vorausgesetzt. Du meintest ja, dass einfach mal anschauen zu wollen. 
    Wenn du hin gehst zum ersteigern, dann natürlich auch das “Go” der Bank abholen, dass die Finanzierung auch steht 🙂 
    Bei deiner Voba wirst den Scheck bestimmt bekommen.
    -M

  103. AvatarBruno

    @Nico Ja da kostet der m2 Land gleich viel wie der m2 Wohnfläche in einer deutschen Stadt. Und die Nachbarn oben können die auch schön zuwinken auf der Terrasse.. aber diese Sachen gehen trotzdem weg. Ab 30-50 Mio. wird es schwieriger… gibt noch die eine oder andere Bankervilla, die zu haben ist, dann auch mit mehr Land haha.
    Für weniger Geld würde ich dann sowas vorziehen in meiner alten Heimat 😉
    https://www.homegate.ch/kaufen/3000935712
    gibt dort einige schöne Villen und noch richtig viel Umschwung.

  104. AvatarThorsten

    Hamburger und Berliner wohnen bescheiden und kaufen sich dazwischen billig ein. Haus mit mehreren Tausend qm Grund nur 50.000 bis 250.000€, im Schnitt 120.000€.

  105. KievKiev

    @ Bruno
    Ihr habt interessante Preisschilder bei Euch in der Schweiz. Die sehe ich ganz professionell als irgendwelche Zahlenfolgen.
    Ich würde bereits aus Preisgründen das letzte Haus nehmen. Da hätte ich wenigstens ein bisschen Geld übrig um mir eine vernünftige Anlage leisten zu können.
    Irgendwie denke ich bei den Häusern mit ihren Zahlenfolgen an “The man who sold the world”:
    https://youtu.be/OgeR2oqZGTs
    Der hört sich vermutlich mit derselben Anlage in allen Häusern gleich gut an. 

  106. KievKiev

    @ Bruno
    Man soll sich nicht zu viele Gedanken darüber machen was die Nachbarn von einem denken. Bei dem ersten Objekt lernst Du vielleicht ein paar Nachbarn näher kennen.
    Wie wäre es mit ein paar Fitness Tanz Übungen auf der Dachterrasse? In Kombination mit einem Einteiler könnte das den Erstkontakt mit Nachbarn herbeiführen:
    https://youtu.be/dw33AjGXGVQ

  107. AvatarNico Meier

    Dann doch lieber eine für 460k im warmen Tessin!
    @Frank
    Das Tessin ist schön um dort die Freizeit zu verbringen aber die Löhne im Tessin sind bedeutend tiefer als im Rest der Schweiz. Das liegt einerseits daran, dass das Tessin eine strukrurschwache Region ist und die vielen Grenzgänger aus Italien tragen zusätzlich ihren Teil bei, die Löhne tief zu halten. Viele junge Tessiner suchen daher ihr Glück in anderen Regionen der Schweiz.

  108. AvatarRalf

    “Versteigerungen ansehen ist keine große Sache.”

    Versteigerungen sind sehr interessant, aber: Die Leute sind auf den Trichter gekommen und überbieten sich immer häufiger selbst bei Immobilien auf dem Kaff. So werden die Preise hoch getrieben. Ich habe in jüngster Zeit einige Zwangsversteigerungen besucht (eher ländlich gelegene Objekte), es war immer stark besucht und die Objekte gingen dann völlig überteuert über den Tisch.

    @Immobilienpreise: Die Preise werden in normalen Lagen in den nächsten Jahren weiter klettern, vielleicht etwas langsamer. Einen starken Einbruch sehe ich nicht. Wir hatten das Thema auch kürzlich auf einer virtuellen Gutachter-Tagung. Die Kollegen waren derselben Ansicht: Immobilienpreise in halbwegs tauglichen Lagen weiter steigende Tendenz. Nicht nur in der Großstadt, weil die Leute in die Flächen drängen um die Städte. Interessant könnte das aber bei mancher Finanzierung werden. Die Banken werden hier bzgl. Beleihungswert vorsichtiger und verlangen zunehmend mehr Eigenkapital weil sie den Objektwert nicht mehr so ohne weiteres mitgehen. Die Gehälter steigen ja nicht so mit.

    Auch die Mietpreise werden sich der Entwicklung nicht völlig entziehen können, hinken aber oft gewaltig hinterher.

  109. AvatarFrank

    @Nico Meier
    Dafür ist die Wohnung 1.6 Mio günstiger. Von dem Geld kann man doch ganz gut leben. Während bei der 2 Mio Bude noch nicht einmal Wasser und Brot drin sind.

    Der Zürcher muss da noch viele Jahre strampeln um auch so leben zu können wie der im Tessin. Besser noch man arbeitet erst im Norden und zieht dann für die Freizeit in den Süden.

  110. AvatarBruno

    @Frank
    Ja im Tessin bekommt man aktuell am meisten Haus fürs Geld, je näher an der italienischen Grenze desto günstiger. Ausser natürlich Regionen in der Schweiz welche von der Welt abgeschnitten sind wie z.B. im Kt. Jura oder Bergtälern ohne Tourismus.
    Bezüglich Löhnen stimmt das natürlich auch was Nico sagt, aber in vielen Branchen erleben wir aktuellen einen Shift, d.h. immer mehr die Möglichkeit, von dort aus zu arbeiten, wo man will (Homeoffice for lifetime). Natürlich geht das nur für “Bürojobs”. 
    @Kiev
    Wir haben heute auch mehr oder weniger guten Kontakt zu Nachbarn, aber sind doch froh, dass diese uns auf der Terrasse nicht beim Essen zugucken können. Egal was sie denken aber man fühlt sich doch auch beobachtet, und wer fast 5 Mio. ausgibt für eine Immobilie dürfte so ein Anspruch wohl auch haben. Ich finde es wahnsinnig, ich würde sowas nie kaufen, auch wenn ich im Geld schwimmen würde. Aber wenn ein erfolgreicher Banker sowas mit seinem Jahresbonus kauft, dann ist das vertretbar und fällt kaum ins Gewicht. 
    Mir gefallen ältere Häuser, ich könnte mir vorstellen so eines zu kaufen und dann auszubauen/renovieren. Aber sicher nicht in der Stadt Zürich, sondern eher ländlich, aber halt doch nicht ganz ab von der Welt, eine gewisse Infrastruktur ist schon auch wichtig.

  111. AvatarThorsten

    @Jürgen Klopp
    Im Nachhinein war es immer richtig zu kaufen, das gilt für Aktien und Immobilien.
    Bei Aktien wird das Casinogen eingeschaltet, zum Glück passt das Zocken/Spekulieren/Anlegen auf die reale Situation nominal oder steigender Gewinne der Unternehmen. Die Inflation legt noch einmal ordentlich Buchwert drauf. Funktioniert !
    Bei Immobilien wird dann nicht das Casinogen eingeschaltet, sondern es wird heutiger Backstein gegen heutigen Zaster gerechnet.  Die Entschuldung des Annuitätendarlehens durch die Inflation wird nicht als Entschulder erkannt, der Tilgungsanteil nicht als Sparanteil erkannt. Während die Mieten mit der Inflation und dem Zuzug weiter steigen sitzt man in der Eigentumsimmobilie auf der anderen Seite der Wippe. Wichtig ist den Kredit auf lange Zeit festzuzurren und jährliche Sondertilgungen in den Vertrag zu schreiben. 10.000€ pro Jahr sollten möglich sein. Das bedeutet ja nicht, dass man das jedes Jahr kann oder muss, aber dieser Turbo kann das Abzahlen beschleunigen, wenn einen der Kredit eines Tages nervt.
    Wenn man so viel Eigenkapital hat, dass die monatliche Belastung in etwa der Höhe einer Vergleichsmiete entspricht , dann hat man schon gewonnen. Immobilienwert steigt mit Inflation, Kredit sinkt mit Inflation und keine steigenden Belastungen durch Mieten mehr.
    Sumpfbacken mit “unvorhergesehene Reparaturen, Nebenkosten , Pfusch beim Hausbau, Immobilienblase, Immos derzeit zu teuer, Mietnomaden,… Aktien bringen mehr als Immobilien, alles in ETF-Religion stopfen, Kryptos und sonst nichts,…” ignorieren.
    Du kannst in einer Aktie oder einem ETF nicht wohnen. Wer zur Miete wohnt ist immobil und abhängig, so schnell gibt es keine passende Mietwohnung woanders, wer Eigentum hat ist maximal flexibel, denn er kann jederzeit ausziehen und vermieten oder verkaufen. Die Spackbacken ( wetten sie selbst haben keine Immobilie oder wollen dich in Finanzprodukte treiben ?! ) erzählen dir genau das Gegenteil. 
    Die Immobilie ist zwar immobil , der Besitzer nicht.
     

  112. AvatarNico Meier

    Der Zürcher muss da noch viele Jahre strampeln um auch so leben zu können wie der im Tessin. Besser noch man arbeitet erst im Norden und zieht dann für die Freizeit in den Süden.
    @Frank
    Das Tessin ist zweifellos sehr schön wobei Wohnen im Tessin und tägliches Pendeln in eine Metropole wohl eher nicht zu empfehlen ist, dafür sind die Distanzen doch zu gross. Ich kenne einige, die ein Ferienhaus im Tessin haben. Mit dem Zug ist man in etwa 2.5 Stunden im Tessin. auch im Tessin liegt das bezahlbare Ferienhaus nicht an zentraler Lage, dadurch wird schnell ein auto benötigt. Weil eben viele das Tessin schön finden und da an den Wochenenden, über Ostern usw. hin wollen mit dem Auto steht man da regelmässig Stunden am Gotthard im Stau.
    Mit anderen Worten mit dem Auto mal schnell übers Wochenende ins Tessin ist nicht zu empfehlen. Ohne Auto ist man im Ferienhaus allein und kommt nicht mal schnell ins schöne abgelegene Grotto. 
    Ist also wieder mal nicht alles so einfach 😉

  113. Avatarsammy

    @Thorsten

    Ach Thorsti ist heute mal wieder Märchenstunde im Bereich Immobilien angesagt? Du verbreitest hier falsche Aussagen.

    PS: meine (Gesamt) Miete wird durch mein Portfolio bezahlt 😉 ich wohne sozusagen miet- und kostenfrei..

  114. AvatarThorsten

    @sammy die Phase “Dividenden zahlen anteiligen Lebensunterhalt” habe ich lange hinter mir. Es ist aber absolut der richtige Weg. Mach weiter so. 
    @All Ein 10.000€ Depot bezahlt Telefon+Internet lebenslang – ohne Kapitalverbrauch.

  115. Avatarsammy

    @Thorsten
    Ich habe ja nicht gesagt, dass nur meine Miete bezahlt wird. Es war nur ein Beispiel dafür, dass man sich keinen Kostenklotz (Immobilie) ans Bein binden muss und kostenfrei wohnen kann.

  116. AvatarCap

    Zum Thema Bauen/Kaufen kann ich jedem nur raten nicht zu lange zu warten…nicht das das Grundstück schon jedes Jahr teurer wird, nein gerade die Bau- und Materialkosten steigen gerade derzeit ins unermessliche…wir wollen in drei Jahren uns einen Bungalow bauen lassen…das wird leider nicht annährend so viel Kosten wie erhofft…wie @ Blackrock schon schrieb, kann man das selbst mit hoher Sparquote kaum jährlich ausgleichen. Das gilt natürlich auch, wenn man das bereits gebaute Haus mit Grund kauft und noch sanieren muss.
     
    Klar können Immos/Grundstücke mal wieder billiger werden, aber die Baukosten und Material wird allerhöchstens stagnieren, da wird nicht mehr billiger, genauso wenig wie Handwerkerleistungen.

  117. AvatarBruno

    @Cap
    Ich hoffe ihr braucht nicht viel Bauholz
    Futures Lumber Chart Monthly (finviz.com
    Ist halt Angebot und Nachfrage, aber wenn der Bauboom kippt, werden Handwerkerleistungen wie auch Baumaterialen wieder sinken.
    Momentan halt ein Eldorado, v.a. für Bauunternehmer, Aufträge wie Heu dank Billiggeld, auf der andern Seite steigt der Druck auf die Arbeiter laufend. Aber ein Portugiese oder Rumäne der kaum deutsch kann, kann sich da nicht wehren. 

  118. Avatarsammy

    nicht das das Grundstück schon jedes Jahr teurer wird, nein gerade die Bau- und Materialkosten steigen gerade derzeit ins unermessliche…”
    Erhöhung der Bau und Materialkosten liegt primär an Corona. Der Immobilienmarkt ist keine Einbahnstraße. Die Panik die hier geschoben wird zeigt nur dass der Zyklus recht weit fortgeschritten ist.

  119. KievKiev

    @ Cap
    Bruno hat Dir schon geantwortet. Es hängt viel zusammen. Falls es ein Umfeld mit fallenden Preisen gibt wird das die Nachfrage weiter reduzieren. Schließlich könnte bereits einen Monat später ein anderes Haus noch günstiger sein. Daran gekoppelt sind auch die Handwerkerkosten. Wenn weniger umgesetzt wird, so wird wohl auch weniger umgebaut. Wenn viele Jobs gefährdet sind werden auch kaum unnötige Projekte umgesetzt. Das ist sicher kein erstrebenswertes Scenario und es wird bestimmt auch viel unternommen um so etwas zu vermeiden. Ausschließen kann man es aber nicht. Darauf spekulieren würde ich auch nicht. Es gibt ja auch die Meinung, dass die Zinsen sehr lange bei 0 bleiben. Das kann sein, muss aber nicht.
    @ Bruno
    Für den Preis wäre mir das erste Haus auch deutlich zu präsent. Da sitze ich selbst abgeschiedener in meinem Garten in der Stadt. Bei mir ist es allerdings nicht so dicht gebaut.
    Ich habe heute eine 140km Fahrrad Tour unternommen. Ich habe viele Häuser gesehen, die ich sicher zu Deinen Beispielen bevorzugen würde. Dabei kosten sie selbst heute vielleicht 1/10 von den Beispielen. Ich könnte schöne Beispel in der Stadt, in mehreren idyllischen Dörfern oder auch abgeschiedener zeigen. Da ist für Jeden etwas dabei. Zumindest mit dem Kleingeld eines Schweizers. Der Vorteil an Schwarmstädten oder kleineren Städten bis 300k Einwohner ist der kleine Radius. In München wirst Du 30km außerhalb noch immer extrem teure Häuser sehen. Bei einer kleineren Stadt sieht es schon anders aus. Darüber hinaus gibt es bei einer kleineren Stadt idyllische Dörfer in der Region. Bei großen Städten trifft man eher auf Neubausiedlungen. 
    Vielleicht kann man ja 5 Jahre in der Schweiz arbeiten und danach ganz rüber auf die italienische Seite und hat bereits ausgesorgt 😉 Ohne Familie könnte ich mir das auch vorstellen. Da fängt dann der Tag um 8 Uhr an und ich überlege wo ich heute mit dem Rad um den Lago Maggiore fahre. Das Leben kann durchaus schlimmer sein.
    Ex Kollegen wohnen von mir 20-30km Entfernt zur Arbeit. Sie fahren mit dem Auto. Das ist aber eigentlich nicht notwendig. Die könnten auch relativ flach durch verhältnismäßig schöne Natur fahren. Und es gibt ausreichend Radwege. Da muss ich noch Mal nachhaken und die Komoot Route zeigen.

  120. AvatarBruno

    @Kiev
    Zeit bringt Rat, die nächsten Jahre wird sich hier nichts tun bei uns. Dann ist ein Auslandaufenthalt in Afrika geplant, voraussichtlich für 1-2 Jahre. Bis dahin sind die Kinder auch definitiv raus, sind heute schon sehr selbständig. Dann gibt es neue Möglichkeiten, die Welt ist gross. Vielleicht auch 2 Locations, im Winter wäre mir ein Ort wo es wärmer ist als hier angenehm. 
    Eine Insel wäre interessant, z.B. Madeira oder eine griechische Insel, dort bekommt man für deutlich weniger Geld schöne Häuser. Es muss nicht besonders gross sein, der Raumbedarf sinkt eher, wichtiger ist mir das Umfeld und das Klima, Sonne hat hier einen wichtigen Effekt, man sehe sich in der kalten Jahreszeit die Köpfe in unseren Breitengraden 😉
    Wenn Kinder raus sind hat man deutlich mehr Optionen, sofern es finanziell passt. Wir werden sicher immer in der Schweiz verwurzelt bleiben, aber nochmals im Ausland zu leben auch eine längere Zeit, ist sicherlich nicht ausgeschlossen.
    Italien hat schöne Plätze ich bevorzuge Toskana, aber auch schwierige Behörden, man muss aber auch nicht zwingend etwas kaufen, mieten passt auch. Mir ist grundsätzlich egal, ob die Wohnung oder Haus wo man lebt einem gehört oder einem andern, wichtig ist dass das Objekt passt.

  121. AvatarCap

    @Sammy jein. Mein Vater ist selbstständig als Elektriker. Der ist auf vielen Baustellen unterwegs und bekommt ja auch jedes Jahr einen neuen Katalog für Material vom Großhandel. Seit Jahren heißt es hier 8-10% Teuerung der Nettopreise. 
    @ Bruno ja für den Dachstuhl des Bungalows und vielleicht für das Nebengelass sowie Carport werden wir leider einiges an Holz benötigen.
    Klar es wäre für alle potenziellen Käufer und Bauherren schön wenn die Anfrage abflaut, ich sehe es aber nicht ansatzweise kommen. Und das schreibe ich als Einwohner von MV.
     
     

  122. AvatarFrank

    @Nico Meier
    Das war anders gemeint. Nicht zum Wohnen und pendeln ins Tessin. Sondern wenn man nach einigen Jahren genug gespart hat. Sprich höchstens einen kleinen Job hat. Da ist der geringe Lohn auch nicht so wichtig, weil die Freizeit mehr Raum einnimmt.

    Stau am Gotthard? Ich fahre über den St. Bernardino, weil nahe St Gallen. Dieses Ostern war es doch sehr leer, trotz der Panik in den Medien. Da habe ich beim täglichen Pendeln wesentlich mehr Verkehr.
     
    Problem ist eher die Sprache! Als Tourist kommt man mit Englisch und T noch gut durch, aber zum Leben, evtl. Arbeiten schon schwieriger. Mein Beispiel war bewusst Tessin, hätte auch Kroatien nehmen können. Aber da kommt noch der Faktor Staat hinzu, im Tessin hat man noch Schweizer Sicherheit (u.a. der Gesetze)
     
    Als Miete in der Ostschweiz. Und statt dort eine viel zu teuere Bude zu holen die Ferienwohnung im Tessin, die nach wenigen Jahren zum Wohnsitz wird. Für die Zürcher Wohnung müsste ich sehr sehr lange sparen. 2 Mio, das dauert! Die genannte Wohnung liegt mitten im Delta. Zu Fuss kann man entweder nach Ascona, Locarno oder zur Mündung.

  123. AvatarNico Meier

    @Frank
    Eine durchaus interessante Idee. Wobei die Lebenshsltungskosten abgesehen vom Wohnen im Tessin praktisch gleich hoch sind wie im Rest der Schweiz. Natürlich kann man gelegentlich in Italien einen Teil der Lebensmittel kaufen. Wobei hier die Zollbestimmungen Grosseinkäufe beschränken. Das Tessin ist schön aber an Wochenenden und in den Ferien total überschwemmt mit Touristen. In den abfelegenen Dörfern hingegen ist es schöner wobei dort durch die Abwandeezng der Jungen die Infrastruktur immer schlechter wird. Wenn man im Dorf nicht mal mehr einen Dorfladen hat und für jede Kleinigkeit ins Auto steigen muss sinkt dadurch auch die Lebensqualität. Insbesondere im Alter wenn dann nur alle zwei oder drei Srunden der Bus fährt um den Laden 5 Dörfer weiter zu erreichen.
    Zusätzlich verdtopfen 120’000 Grenzgänger aus Italien jeden Morgen und Abend die Hauptstrassen im Tessin.
     

  124. AvatarHobler

    Mit mittlerweile einer Depot-Größe von 2,8Mio. (und ja mir ist die nicht unbedingt normaler Größe mit einem Alter von Mitte 30 bewusst –  net worth ist an die 5Mio.) kann ich euch sagen, dass ich/wir ein ganz normales Leben führen. Ich bin nicht in den Luxus geboren worden und habe die Summe eher durch Vernunft erreicht. D.h. auch: unnötige Ausgaben vermeide ich (und ja: selbst wenn irgendwo Strom sinnlos läuft, merkere ich los). Diese Werte vermittel ich auch meinen Kindern.
    Einige aus meinem Umfeld würden mich sicherlich auch als geizig ansehen, aber das ist mir sowas von Schnuppe.  Ich liebe gutes Essen, Wein, meine Familie/Freunde, schöne Urlaube, die Börse und Technik- das reicht mir. Der net worth vermittelt mir aber natürlich auch ein Gefühl von Freiheit und Sicherheit. Ich brauche einfach auch keine teuren Statussymbole wie teure Uhren (“ich hab doch ein Handy..”) , Autos, etc. – vermittelt mir persönlich nichts.

  125. AvatarNico Meier

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 kräftig gestiegen: Im Kanton Zürich haben sie um 4% zugenommen – schweizweit gar um 5%. Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), sieht dafür drei Gründe: “Erstens sind die tiefen Hypothekarzinsen ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben. Zweitens ist das Angebot knapp, da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern. Drittens hat die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.”
     
    Im Kanton Zürich waren 2020 auf Homegate rund 13% weniger Eigenheime ausgeschrieben als im Jahr zuvor. Damit wurde die grosse Nachfrage nach Wohneigentum bei weitem nicht gestillt. Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Arbeitsmarktaussichten gibt es weiterhin viele Kaufwillige. Eine mögliche Erklärung liege darin, so die ZKB-Experten, dass die Pandemie die einzelnen Branchen sehr unterschiedlich tangiere und die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig betroffen waren. Damit blieben die Hauptgründe für steigende Immobilienpreise auch über die Corona-Krise hinweg bestehen.

  126. Avatarsammy

    @Immobilienpreise
    Spätestens in fünf Jahren geht es abwärts und zwar deutlich. Steigende Zinsen, demographische Entwicklung, Kindermangel sind nur wenige der Auslöser.

  127. AvatarFrank

    @Nico Meier
    Stimmt, Lebenshaltungskosten sind ähnlich. Aber dafür spart man an der Wohnung. 😉
     
    Bezüglich Füllungsgrad und Grenzgänger geht es in der Ostschweiz nicht besser. Wenn ich Richtung Konstanz schaue, täglich Stau zwischen den Dörfern, am Zoll erst Recht. Und die Autobahn nach Zürich ist auch eher etwas was ich vermeide…
    Man merkt förmlich, das Parkplätze teuer sind. Drum fahren die Leute bzw. stellen sich in den Stau.
     
    Am Wochenende kommt alle Welt entweder in die Shopping Center, Baumärkte, strömt nach Konstanz. Oder die bekannten Bergregionen. Es ist nicht leer. Will man es leer hat man es schwer in der Schweiz.
     
    Ansonsten wenn man zu einem Ausflugsziel will, fährt man früh los. Das gilt generell! Dann ist es zumindest so, das man noch den Parkplatz findet.
     
    Am Ende ist beides für mich erstmal Traumtänzerei. Ich hole weder hier noch eine Wohnung. Bis auf weiteres.

  128. AvatarAndreas

    @ Hobler:
     
    Sehr spannend! 🙂 Willst du mehr darüber erzählen, wie du es geschafft hast, so ein tolles Vermögen aufzubauen?

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