Leserbrief von Hannes (22): Abi, Industriekaufmann, Studium. Er kauft Dividendenaktien und schrieb ein Buch


New York, 12. Mai 2019
Hannes hat ein Buch über seine Dividendenstrategie geschrieben.

Mein Name ist Hannes, ich bin 22 Jahre alt. Seit einem Jahr beschäftige mich intensiv mit dem Thema Börse und Investieren. Das Thema Wirtschaft & Finanzen faszinierte mich schon seit längerem. Ausschlaggebend für mein starkes Interesse und letztendlich auch die Motivation an der Börse aktiv zu werden, waren jedoch diverse Youtuber und Finanzblogs, wie unter anderem auch der Blog von Tim.

Angetrieben von meiner Begeisterung für die Börse, vor allem für das Investieren in Dividenden-Werte, habe ich nun ein E-Book verfasst. Ich hoffe, mit dem E-Book speziell weitere Freunde und Familie für das Investieren in Aktien bzw. ETFs als passivere Variante begeistern zu können.

Bei meinen Eltern zum Beispiel hatte ich bereits Erfolg und konnte Überzeugungsarbeit leisten. Diese hatten ein aktiv gemanagtes Fondsprodukt im Portfolio, welches 2,0 % laufende Gebühren mit sich brachte. Durch das Erläutern der Vorteile, die ETFs mit sich bringen und der Veranschaulichung anhand eines ausgedruckten Fact-Sheet des Vanguard FTSE World ETFs gelang es mir letztendlich, meine Eltern von einer Kündigung des Fonds zu überzeugen.

Besonders durch Tim´s Blog-Artikel und den zahlreichen Leserbriefen wurde mir klar, welche Chancen das Investieren speziell in Hinsicht auf die Altersvorsorge bieten kann. Meiner Meinung nach sollte die Aktionärs-Kultur in Deutschland stark gefördert werden. Die USA dient hier als klares Vorbild. Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere der Gruppe einen Blick in das Buch werfen und eine ehrliche Bewertung auf Amazon hinterlassen könnte. Das E-Book ist per Kindle-Unlimited kostenlos auf Amazon verfügbar.

Als ich zu Beginn des Jahres 2018 meine Ausbildung zum Industriekaufmann abschließen konnte, wollte ich aufgrund des Gehaltssprungs meine ersten Aktieninvestments tätigen. So begann ich mein angeeignetes Wissen in die Tat umzusetzen und kaufte eine Aktie des Unternehmens BASF als mein erstes Wertpapier. Zu Beginn war es sehr ungewohnt die Schwankungen des Depots wahrzunehmen. Ich ließ mich jedoch nicht beirren, informierte mich weiter durch mehrere Bücher, Podcasts, Blogs und Videos und hielt an meiner auserwählten „Dividendenstrategie“ fest.

Parallel zu meinem Angestelltenjob im Controlling-Bereich absolviere ich momentan ein berufsbegleitendes BA Business & Finance Studium in London. Dieses Teilzeitstudium verläuft über 4 Semester, in denen ich 12 Mal in London zu Vorlesungen präsent bin. Sogenannte Assignments und Essays schreibe ich von zu Hause aus und händige diese online ein. Aller Voraussicht nach werde ich mein BA Studium im Juni nächsten Jahres beendet haben. Aufgrund meines Abiturs, welches ich 2015 absolvierte, wollte ich nach meiner abgeschlossenen Ausbildung unbedingt noch ein Studium „dranhängen“.

Nach aktuellem Stand beinhaltet mein Depot 35 Einzelwerte bei einem Wert von rund 48K Euro. Neben klassischen Dividendentiteln, wie z.B. Johnson & Johnson, Procter & Gamble und Altria habe ich auch Wachstumswerte wie unter anderem Starbucks, Tencent, Apple und Microsoft im Depot. Des Weiteren sind Real Estate Investment Trusts (REITs) aus Gründen der Diversifikation Teil des Bestands. Parallel zu den einzelnen Dividendentiteln meines Depots bespare ich noch einen High Dividend Yield und einen FTSE World ETF des Anbieters Vanguard.

Für meine weitere Zukunft plane ich weiter an meiner Dividendenstrategie festzuhalten. Das Ziel ist es auf diesem Wege nach und nach immer mehr Unabhängigkeit und Freiheit zu erlangen. Aktuell wohne ich noch zuhause bei meinen Eltern. Aus diesem Grund ist mir klar, dass ich meine aktuelle Sparquote (ca. 1.300 € pro Monat) auf Dauer in diesem Maß nicht aufrechterhalten kann. Zudem plane ich Immobilien in mein Portfolio aufzunehmen. Eigentumswohnungen sehe ich aufgrund des ansetzbaren Fremdkapitalhebels und den Steuervorteilen als äußert attraktiv an. Des Weiteren sehe ich hier die Chance einen Schritt Richtung Unternehmertum zu gehen.

Ich wünsche allen Bloglesern und natürlich auch Tim weiterhin viel Erfolg und Motivation! Danke Tim, dass du es mir ermöglicht hast meine Interessen und aktuellen Lebensverlauf zu teilen!


Viele Grüße
Hannes


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserbrief von Hannes (22): Abi, Industriekaufmann, Studium. Er kauft Dividendenaktien und schrieb ein Buch

  1. AvatarFinanzguru41

    Beschäftigt sich seit einem Jahr mit Börse und Investieren. In dem Alter sehr lobenswert.
    Hat schon ein Buch darüber geschrieben. Kein weiterer Kommentar notwendig…

  2. AvatarMattoc

    @Hannes 
    Glückwunsch. Bist auf einem guten Weg.
    Als „Autor“ muss man meiner Meinung nach allerdings präzise sein, daher zwei Anmerkungen:
    1. Es gibt keinen Vanguard ETF auf den MSCI World Index
    2. Die 1300 Euro sind keine Sparquote sondern eine Sparrate
    Viel Erfolg

  3. AvatarKarl

    Leider kommen immer wieder diese inhaltlosen Eigenwerbung Leserbriefe.
     
    Finde ich belanglos. 

  4. AvatarRalf

    Hört sich gut an. Weiter so!

    Bücher gibt es allerdings mittlerweile massig zum Thema und nicht jeder Autor kann das Rad neu erfinden.

    Eigentumswohnungen sind vielerorts allerdings im Hinblick auf die erzielbare Anlagerendite weniger attraktiv geworden. Derzeit wird viel teurer Kram angeboten. Da kommt es doch sehr stark auf Ortskenntnis, Glück und Lage an.

    Viel Erfolg ;o)

  5. AvatarFelix

    Nichts für ungut, aber: Finde es auch etwas erstaunlich, wenn ein 22jähriger mit einem Jahr Investmenthistorie in einem Buch die Welt an seinem Börsenerfahrungsschatz teilhaben lässt. Dass er noch gleichzeitig berufstätig ist und studiert, macht’s auch nicht unbedingt interessanter. Gratulation zu so viel Sendungbewusstsein.

  6. AvatarGainde

    @ Felix
    Klare Indizien für Market Tops. Wir befinden uns in der Mutter aller Blasen 😉

  7. AvatarValue Investor

    Heutzutage glaubt jeder, der erst seit nur einem Jahr an der Börse aktiv ist, soweit Experte zu sein um ein Buch schreiben, Coachings verkaufen oder Youtube-Channels zum Thema betreiben zu können. Das ist ja schon genauso wie bei den Fitness/Bodybuilding-Youtubern.
     
    Nichts für ungut. Es ist sehr löblich wenn du dich schon in diesem jungen Alter für das Thema interessierst und ich wünsche dir für deine Zukunft viel Erfolg. Jedoch bleibe noch etwas auf dem Boden. Die Welt ist nicht so ideal wie man es in solchem jungen Alter glaubt.

  8. AvatarBruno

    Also ich finde es toll dass er ein Buch geschrieben hat. Es gibt viele Gründe ein Buch zu schreiben, auch wenn man noch jung und nicht so erfahren ist. Er wird schon seine Gründe dafür haben. Ein Grund warum man ganz sicher kein Buch schreibt das weiss jeder, wenn man damit Geld verdienen will. Aber das ist oder war sicher auch nicht sein Motiv. 
    An alle die es jetzt negativ sehen, was wäre euch denn lieber, wenn ein 22jähriger nur ziellos rumhängt? Es ist doch toll, wenn man sich mit etwas intensiv beschäftigt und dazu wird man in einem Buch gezwungen. 
    Ich habe leider keine Zeit aktuell aber es ist auch ein Ziel, irgendwann noch ein Buch zu schreiben, aber nicht zum Thema Finanzen. 
    Man muss ja auch nicht alles negativ kommentieren, was einem nicht gefällt. Manchmal ist auch einfach besser mal die… ihr wisst schon 😉

  9. AvatarMorian

    Wenn ein 22-Jähriger mit einem Jahr Investmenterfahrung, der einen ETF von Vanguard auf den „MSCI World (sic)“ anpreist, ein Investment e-Book für 4,99 € losschlagen will, dann steige ich aus. Danke für diesen letzten Tropfen. Bin wieder da, wenn Blut in den Gassen fließt.

  10. AvatarDaniel

    Ich bin glaube ich zu blöd. Hatten wir schon tausend mal, aber ich raffe es immer noch nicht.
    Dividenden (wenn man Kursgewinne ignoriert) werden doch vom Kurs abgezogen und sind deshalb linke Tasche, rechte Tasche nach Steuern. 
    Mit passivem Einkommen a la Mieten oder Zinsen hat das nichts zu tun. Für jedes Einkommen muss man „aktiv“ werden und wenn es durch das ins Risiko gehen ist.

  11. AvatarJohn

    @Gainde
    Den Eindruck des Market Top kommt mir auch.
    Alle Welt macht Videos zum Investieren. Junge Leute die die Welt erklären. Gut ich bin auch noch nicht so lange dabei. Würde mich aber hüten damit an zu geben oder schlimmer Anderen zu erklären was Sache ist.
    Die letzten IPOs werden noch kurz auf den Markt geschmissen. Und vergeigen es dennoch.
    Letztens stand ein Vorschlag in der Zeitung bezüglich Staatsfonds. Der könnte doch dank 0 Zins billig Geld leihen und in Aktien investieren. – Ich dachte mir spätestens wenn das passiert sollte man Alles verkaufen und den Crash geniessen.

  12. AvatarChristian

    Ich fahre seit einem Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit und werde demnächst ein Buch über die schönsten Radwege Europas veröffentlichen.

    Nichts für ungut… Ich habe auch mal so angefangen. Hotel Mama und hohe Sparquote. So hatte ich nach 4 Jahren 60.000 Euro zusammen. Hab das dann auch in eine Immobilie gebuttert. Seit ich ausgezogen bin, habe ich in 7,5 Jahren nur knapp 11.000 Euro sparen können. Da sieht man erst einmal, wie teuer das Leben trotz Budget und Disziplin ist. Aber auch, wie schön das Leben sein kann. Ich hoffe, du wirst diesen Teil des Lebens auch noch erfahren. Ansonsten: Ein guter (finanzieller) Start. Ebenfalls viel Erfolg und alles gute.

    PS: Schönen Muttertag an alle Mütter! 🙂

  13. AvatarSkywalker

    Nicht den Unterschied zwischen msci World und ftse World kennen, seit einem Jahr investieren und dann ein Buch schreiben? 
     
    Ich habe seit Tims koch video nicht mehr so gut und herzhaft gelacht wegen eines Artikels hier… Jetzt schon ein Klassiker! :-))) 

  14. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Hannes,

    also ich kann nichts schlecht daran finden, wenn man mit 22 ein Buch schreibt, wenn man der Auffassung ist, dass man in der Rückschau Leuten etwas mitteilen kann, wovon man denkt, dass man es selbst ein paar Jahre vorher gern aufgenommen hätte.

    Das ist sehr viel besser als sinnfreie Lifestyle Videos auf Instagram oder so.

    Leider war ich in dem Alter ganz anders drauf. Ich hatte keine solche Möglichkeiten, und auch andere Prioritäten. Da war ich gerade von 18 Monaten NVA-Dienst zurück, mit praktisch Null Geld.
     
    Schön, wenn man es heute besser kann. Ich bin oft beeindruckt, wie früh heute viele Jungs richtig smart und erwachsen sind.

    Gib Gas und guten Erfolg.

    MS

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno

    Ich stimme Dir zu. Hier macht sich jemand mit 22 Jahren so viel Mühe. Respekt kann ich nur sagen. Das war ein vernachlässigbarer Fehler bei der exakten Bezeichnung des Fonds, der Link stimmte. Was soll das große Problem sein?

  16. AvatarJan

    Oh man, da muss ich mich diesmal wirklich dem Mainstream anschließen. Nebenbei, @Christian, ich gehe die nächsten vier Tage auf meiner Dienstreise in Frankfurt zur Arbeit zu Fuß. Immerhin rund 25 Minuten pro Strecke.

    Ich glaube ich schreibe danach einen Wanderführer. 🙂

    Leute, mal ehrlich, es wird langsam echt etwas übertrieben. Wer mal 20 Jahre an der Börse war, der darf von mir aus eine Einleitung schreiben. Aber so ist das doch etwas übertrieben.

    Hannes wird aber eines noch auf dem harten Weg lernen müssen: Wenns knallt, dann ist man für seine EIGENEN Verluste verantwortlich. Der arme Tropf muss seinen Eltern ins Gesicht sehen, wenn die Ersparnisse flöten gehen. Und nein, da hilft es nichts zu sagen „haltet durch, blablabla“. Das muss ein echt beschissenes Gefühl sein. Allein das Risiko einzugehen, dass diese Situation eintreten könnte, würde mich davon abhalten.

    Jedenfalls werde ich immer mehr darin bestärkt, dass eine Hausfrauen-Hausse droht. Aus dem Markt gehe ich sicher nicht. Aber ich freue mich täglich über die Münzen im Bankschließfach. Silber ist derzeit so billig und die Ratio ist an einem Extrempunkt. Hannes, ich weiß, das kannst du nicht verstehen. Ich geb dir 20 Jahre, Familie, Kinder, Verantwortung. Dann verstehst du es. Vielleicht schreibst du dann noch mal ein Buch.
    Achso und doch, ich weiß woher du das hast. Jeden Tag quatscht mich vor Yt-Videos so eine Laber-Tante an und sagt „stop-stop-stop, ich helfe dir bei deinem Onlinebusiness als Coach“ und hält Geldscheine in die Kamera. Genau daher stammen diese Auswüchse. Denn genau das wird da geraten: Bücher schreiben zu Themen von denen man lediglich meint man hätte Ahnung. Ist natürlich eine Totgeburt. Damit lässt sich aber für diese „Coaches“ viel Geld verdienen.

     
    Viele Grüße
    Jan

  17. AvatarAndrea

    Ich finde das Interesse und die angesparte Summe in so jungen Jahren toll, weiter so. Das E-Book würde ich nicht lesen wollen, sorry. Es zu schreiben ist aber ebenfalls eine schöne Idee, um seine Gedanken zu ordnen und sich so neues Wissen anzueignen. Insofern kann ich daran nichts Schlechtes finden, es ist eine sinnvolle Beschäftigung. Alles Gute.

  18. AvatarTom

    @JanIch denke nicht, dass jetzt eine Hausfrauen-Hausse droht. Hier im Forum wird doch so häufig das Unverständniss kundgetan, dass die Deutschen nicht an der Börse investieren. Wenn wir mehr Leute investiert sehen wollen, sollten es auch hoffentlich Hausfrauen und andere tun. Ich glaube nicht, dass die Umsätze jetzt so hoch werden, um die Börse zu beeinflussen.Aber wie Du schon schreibst, es ist jetzt IN Bücher und Videos zu produzieren. Was welche Wertigkeit hat, kann jeder selber entscheiden. Mir wird es auch etwas viel, vor allem da substanziell nichts neues dabei rauskommt. Aber wenn es mehr Leute anregt sich mit dem Thema zu beschäftigen hat es einen positiven Effekt.

  19. AvatarGeHo

    Dass es heute so viele Ebooks und Youtube-Videos über die Börse gibt liegt an den relativ einfach gewordenen technischen Möglichkeiten soetwas zu erstellen und nicht unbedingt daran dass die Börse selbst sich in einer bestimmten Phase befindet – ich denke das sollte man schon bedenken…

  20. Avatar-M

    @Jan 
    Stop, Stop, stop…. hahaha das hat mich nun wirklich auflachen lassen.
     
    @Hausfrauenhausse
     
    Es kann schon langsam in die Richtung gehen. Es häuft sich, dass Leute zu mir in die Bank kommen mit „komischen“ Ideen: am Freitag eine Frau so ca. 50 Jahre alt, ob sie Gold kaufen könnte bei uns für so 30.000€ – das hätten Bekannte von ihr gemacht und das möchte sie nun auch. Habe dann mich mit ihr unterhalten und über Risiken aufgeklärt etc. „Ja und Börse findet sie auch ne Idee. Dort könnte sie ja auch die 30.000 anlegen – hat aber noch nie was in der Art getan…….
    …..wir nähern uns….bin mal gespannt wie es die nächsten Monate auf die Art weiter geht. 
     
    @Gainde 
     
    Ja Leitzinsen sind der sichere Knickbruch, wenn diese steigen und andere Dinge die vorkommen könnten. Da sind wir bei Buffett seinem „IF“ und seinen „i think its impossible“ 
     
    -M

  21. AvatarJan

    Egal, jedenfalls geht mir das echt auf den Keks.
    Schade, dass Autoren nicht für ihren Quark haften müssen obwohl sie Menschen beeinflussen und Handlungsempfehlungen geben. Und die wollen, wie Finanzberater auch, nur ihr Produkt verkaufen. Beide verdienen gleich daran, wenn sie den Erfolg ihres Produktes überhöhen. Der eine durch Courtage, der andere durch Tantiemen.
    Ich würde manchmal eine Berufshaftpflicht für dieses Berufsfeld wirklich gerne sehen. Dann hätte es sich meist sehr schnell ausgeschrieben…
    Viele Grüße
    Jan

  22. AvatarChris

    Ich seh das auch nicht so kritisch, junge Leute neigen halt heute eher dazu etwas angelerntes als Weisheit zu verkaufen. Sei es über Youtubevideos oder eben Bücher. Was soll’s ist doch egal. Mir wäre es eher Bange wenn im Freundes- und Bekanntenkreis oder im Arbeitsumfeld jeder Aktien empfehlen würde. Davon merke ich noch nicht viel bzw. so gut wie nichts. Von daher glaube ich nicht das die Masse schon investiert ist. Viele sind damit beschäftigt ihre überteuerten Immobilienträume abzubezahlen. Da sehe ich eher eine Blase. An jeder Ecke höre ich das sehr teure Eigentumswohnungen oder große Einfamilienhäuser finanziert werden. Da gibt es einen richtigen Hype.

  23. AvatarMattoc

    @Tim
    Der Fehler mit dem Index ist fürs operative Anlegen wirklich zu vernachlässigen. Da hast du Recht. Der Fehler wurde im Text nun auch korrigiert?!
    Aber weißt du, dass es inzwischen eine ganze „Industrie“ von (jungen) Menschen gibt, die „digitale Bücher“ schreiben? Auf YouTube gibt es Anleitungen, wie man angeblich möglichst leicht Geld mit dem Schreiben von Büchern verdient, wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass man sich mit dem Thema des Buches gar nicht auskennen muss, vielmehr wäre es viel wichtiger, festzustellen, welche Begriffe besonders häufig bei Amazon gesucht werden, und zu diesen Begriffen soll man dann ein Buch schreiben, das dann digital zigfach zu Schleuderpreisen verkauft werden kann. Weißt du, wieviel Schwachsinn dabei (digital) entsteht? Ich persönlich kann dem nichts abgewinnen, man kann Qualität von Spam so nicht mehr unterscheiden und viele gutgläubige Menschen werden hinters Licht geführt. 
    Und wenn ein Autor schreibt, dass er einen Vanguard ETF auf den MSCI World hat, dann steckt in dem Buch nicht viel Herzblut. Sowas weiß man einfach, wenn man sich mit ETfs ernsthaft beschäftigt. So meine Meinung, wobei ich davon ausgehe, dass Hannes immer noch viel mehr leistet als 90% seiner Altersgenossen.

  24. AvatarJan

    @Mattoc, genau das meine ich auch. Es wird angepriesen und es wird ausgeschlachtet. Es ist mittlerweile jämmerlich naiv was sich da auf dem Markt für E-Books tut. Manchmal sind Einstiegshürden auch Qualitätshürden, wie das Finden eines Verlages, usw. Diese werden in dem Segment abgeschafft. Und was kommt raus? Youtube-Werbung-Coaches die andere Leute „zu ihrem Business führen“, mit Geldscheinen wedeln und Neulinge zum Bücher schreiben animieren. Qualitativ natürlich unter aller Kanone. Aber der digitale Müllberg wächst und wächst leider weiter.

    Nebenbei, der zweite Tipp ist, nachdem das Buch geschrieben wurde, den Link auf dieses Buch so häufig wie möglich im Internet zu setzen. Einfach um das Google-Ranking zu erhöhen. Tim, du bist für ihn lediglich Mittel zum Zweck. Mehr nicht. Er nutzt die Reichweite deines Blogs einfach schamlos aus.

  25. AvatarAndrea

    Leider muss ich Jan Recht geben. Das Buch ist nämlich gerade vor ein paar Tagen veröffentlicht worden, das ist also quasi die „Promo-Tour“ für das Buch. Schade.

  26. Avatarsteve

    @ Jan ich muss widersprechen erstens weist Hannes ausdrücklich auf das kostenlose runterladen hin, gut kann nicht jeder. Aber was glaubst du wieviele Bücher durch Tims bloog verkauft werden. Ich glaub nicht so viele dass sich die Aufregung lohnt. 
    Wie Hannes Studium, Job und Buch schafft keine Ahnung, aber es ist auf jeden Fall Motivation vorhanden und er ist aktiv.
    Ob seine Eltern mit einem ETF in der Krise schlechter fahren als mit einem Fond der 2% kostet, wag ich zu bezweifeln die 2% kostet der auch in der Krise und da tun die besonders weh.

  27. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ steve

    Ich hab übrigens Hannes gebeten, ob er einen Leserbrief schreiben mag für diesen Blog. Das war nicht sein Vorschlag. Er hat mich nur über sein Buch informiert. Ich dachte, sein Lebenslauf muss spannend sein, wenn er so jung schon ein Finanzbuch schreibt.

  28. AvatarLejero

    Ich hoffe nur die Eltern haben den aktiven Fonds nicht mit hohem Gewinn verkauft, sonst werden sie sich bestimmt über die fällige Steuer freuen.

  29. AvatarJan

    @Steve, schau dir einfach Mattocs Video an, dann ist dir schnell klar wie man das parallel hin bekommt. 
     
    @Mattoc, ja, unglaublich wie dilettantisch da vorgegangen wird und das auch noch sehr unkritisch übernommen wird. Da lacht das Herz. 

  30. AvatarFit und Gesund

    Wenigstens die Kommentare zu dem „tollen“ Buch haben mich jetzt herzhaft lachen lassen 🙂    
    Der Typ aus Mattoc’s Video ist auch zum Brüllen! 

  31. AvatarHendrik Seiffert

    Naja ich bin auch 23 und möchte mal einwerfen: Herr Zuckerberg war auch noch jung als er sein Business gestartet hat 😀 
    Natürlich irgendwie gibt es ewig viele neue Börsenratgeber oder Blogs und manche von denen sind auch nicht so gut. Dasselbe habe ich aber auch schon bei „finanziell frei mit 30“ und anderen Leserbriefen gedacht…  
     
     
     

  32. AvatarNico Meier

    Wieder ein „Hotel Mama“ Leserbrief. Ich kritisiere nicht den Verbleib im Hotel Mama sondern die Art wie diese Jungs stolz sind auf ihre Sparleistung. Diese Sparleistung ist nur möglich weil Mama und Papa die Kosten die ihr veursacht und nicht selber tragt bezahlen! Sobald ihr eine eigene Wohnung habt lernt ihr teure Sachen wie Monatsmiete, Nebenkosten, Wocheneinkauf oder Versicherungen kennen!

  33. AvatarEx-Studentin

    Hi Hannes,
    Glückwunsch, dass du bereits in jungen Jahren die richtigen Weichen stellst. Dass du deinen Eltern von aktiven Fonds abraten konntest, finde ich gut. Eine Freundin von mir hat dieses Jahr leider ein Depot geerbt, was seit 2010 rum existiert und im Minus war, obwohl das rein markttechnisch eigentlich nicht möglich sein konnte.  Im Depot waren nur Wertpapiere mit enorm hohen Gebühren drin. Zusätzlich hat der Depotverwalter alle paar Monate die Wertpapiere wieder verkauft und neue reingeholt, um Gebühren zu verursachen. Obwohl ich sonst keine Empfehlungen im Bereich Finanzen gebe, habe ich meiner Freundin sagen müssen: „Lös das Depot auf.“ Selbst Tagesgeld bringt ihr da mehr.
    Du schreibst, dass dein Buch für Freunde und Familie ist. Halte ich für einen guten Schritt, um Erfahrungen zu sammeln. Dass du so motiviert bist, ist eine gute Sache.  Besser als sich nicht um seine Finanzen & Bildung zu kümmern. Pass aber auf, dass du Leuten keine Anlageempfehlung gibst. Bei einem Geldverlust ist das Geschrei sonst groß.
    Der deutschsprachige Raum interpretiert das Wort „Leistung“ falsch. Wer nicht viel Schweiß und Blut gelassen hat und dann noch von den Eltern Unterstützung hatte, wird schnell belächelt. Es wird stattdessen gemessen, wie viel Energie aufgewendet wurde. Es wird nicht nur auf das Endergebnis geschaut oder auf die Effizienz (Leistung = Energie pro Zeit).
    @Hausfrauenhausse
    In Deutschland kommt nun erst mal eine Automobilkrise. Einstellungsstopp und einbrechende Kurse gibt es schon. Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich ein paar Wertpapiere verkaufe, um meinen Tagesgeldpuffer zu erhöhen. Gleichzeitig sehe ich in mein Depot und finde keinen Wert, den ich verkaufen möchte. 
     

  34. AvatarJan

    Ich finde nichts falsches daran Leistung an Blut und Schweiß fest zu machen. Im Gegenteil, nur darauf kann man stolz sein. Hotel Mama ist legitim aber kann jeder. Daraus lerne ich nichts. 

  35. AvatarEx-Studentin

    @Jan
    Mir geht es da recht ähnlich. Ich finde Beispiele gut, bei denen jemand bei 0 angefangen hat und aus Eigenantrieb weit gekommen ist. Gleichzeitig tut es mir für Hannes & ähnliche Lebensläufe leid: Wäre unsinnig, die Unterstützung der Eltern abzulehnen, um die Akzeptanz anderer zu erhöhen. Andere Kinder verprassen ihr Geld, lassen alles die Eltern regeln und lernen nie, sich um ihre Finanzen zu kümmern.
    Bei den Kindern von Tims Lesern wird das auch ein Problem: Wie bringe ich Kindern finanzielle Verantwortung bei, wenn die Eltern nahezu ausgesorgt haben? Wenn sowas wie Hannes rauskommt, ist das doch nicht schlecht. Besser als Youtube & Instagram-IT-Girls.

  36. AvatarDanielKA

    Also ich finde das Modell Mama als kurzfristiges Sprungbrett für aufgebautes Startkapital nicht verwerflich, würde das meinen Kindern in Verbindung mit einer entsprechenden Sparquote genauso empfehlen. Schlimmer ist doch, wenn man daheim wohnt und alles vorsätzlich verballert. Auch das Kostenargument zieht nicht, die Wohnung/Haus ist ja eh da, von daher ist das sogar eine interfamiliäre schlaue Sparmethode (ähnlich wie im Süden), warum andere Vermieter frühzeitig reich machen. So gut wie keine Eltern ziehen nach dem Auszug der Kinder um.
    Bei mir müssten sie nur Ihre Hobbys/Ausgehen/Klamotten selber bezahlen.

  37. AvatarNico Meier

    Natürlich ist es besser das im Hotel Mama gesparte Geld anzulegen als es zu verprassen das sehen warscheinlich alle hier gleich.
    Viele merken halt erst wenn sie aus dem Hotel Mama ausziehen wie das „richtige“ Leben wirklich funktioniert. Wer keine Miete zahlt, keine Lebensmittel kaufen muss und sich keine Gedanken über Versicherung, Rechnungen von Stromanbieter, Gasanbieter, Wasserkosten macht, der hat keine Ahnung vom Leben. Ich kenne Leute die haben auch mit 30 Jahren keine Ahnung welche Grösse ihre Decke hat, weil Mama alle Bettanzüge kauft für Junior. Solche sachen finde ich lächerlich.

  38. AvatarSteffen

    Hi Hannes,

    lass dich nicht von den Kommentaren beeinflussen und mach dein Ding weiter.

    Wer hat mit 22 Jahren fast 50k Kapital, ein Buch geschrieben und sich mit der Börse intensiv auseinander gesetzt? Du bist schon erfolgreicher als die meisten Menschen in Deutschland. Und wenn du unbeirrt weitermachst, dann wirst du erfolgreicher als 99% in der Höhle der Neid-Hammel hier.

    Ich bin Unternehmer im IT Bereich, und stelle bevorzugt auch junge Menschen ein (20 Jahre war der jüngste). Vor allem sind sie motiviert, viel zu leisten!

    Ich selbst habe mit Seminaren im IT Bereich angefangen, da war ich gerade 21 Jahre. Honorar 500 bis 1000 DM am Tag. Ich stand in Unternehmen und Bildungseinrichtungen als Trainer vor meist viel älteren Menschen. Für die Meisten war das ok, für Einige war das ein mentaler Angriff. Ich bin jetzt selbst über 40 – aber ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mir den Respekt fachlich erarbeiten musste.

    @Neid-Hammel: Bitte mehr Respekt für junge Menschen, die etwas leisten. Einige Kommentare sind schlimm und traurig. Denkt mal über eure Wirkung nach.

    Im Übrigen verstehen junge Menschen ihre Altersgruppe besser als Ältere. Wenn es jemanden gibt, der andere dadurch an die Börse bringt, dann ist das meiner Meining nach klasse.

    Steffen
     
     

  39. AvatarEckheimer

    Ich weiß nicht, irgendwie bekomme ich doch Bauchschmerzen bei dem Leserbrief.
    Ich finde es nicht falsch sich schon so früh dafür zu interessieren und entsprechend zu sparen, aber dieses „ein Buch schreiben“ hinterlässt ein pfaden Beigeschmack hier schnell mal ein paar €uronen zu machen. Gerade Aufgrund der noch recht kurzen Zeit die sich Hannes damit beschäftigt.
    Wäre es eher vom Titel sowas wie „Von einem Anfänger für Anfänger um Anfangsfehler zu vermeiden“. Da wäre ich schon eher geneigt das Buch für bare Münze zu nehmen. So fühlt es sich eher an als ob mal ein paar Hunderter in die Hand genommen wurden um einen Ghostwriter zu engagieren um auf den momentanen Finanzhype mitzuschwimmen. Durch die jetztige Vermarktung soll zumindest die Investition rausgeholt werden um dann „passiv“ weiter Geld zu generieren.
    Ich habe selber auch online ein paar kennengelernt mit denen ich mich ausgetauscht habe. Da gab es dann auch Brainstorming und Ideenfindung wie man Nebenberuflich vielleicht was aufbauen könnte. Nachdem noch drei weitere Leute dazukamen kippte das alles aber mehr in die Richtung: „wie kann man leicht und schnell Geld aus Leuten quetschen?“.
    Da ging es u.A. eben um die Erstellung von Blogs, Büchern, Print on Demand und anderen Dingen. Es sollte dann immer auf Hypethemen geritten bzw. von den Bestsellern kopiert werden. Das wurde mir dann alles zu Krude und gefühlte Grauzone. Also habe ich mich dann aus der Gruppe ausgeklingt.
    Nur mal als kleine Erörterung warum dieses „Hier guckt mal mein Buch an.“ mich leicht triggert.

  40. AvatarDanielKA

    @ Eckheimer: Lass ihn doch, Bücher verkaufen sich heutzutage sowieso sehr schlecht aufgrund der immensen Konkurrenz bzw. schieren Masse und Hannes zwingt auch keinen es zu kaufen.

  41. AvatarDaniel

    Ach ich finde das schon ganz in Ordnung wenn ein junger Mensch sich Gedanken zu solchen Themen macht.
    Aber sehe ich das richtig, dass das „Buch“ nur 38 Seiten hat? Ok, es ist bei Kindle unlimited umsonst, aber es kostet ansonsten 5€.
    Vielleicht könntest Du uns hier mal aufklären was genau das Buch von anderen Werken unterscheidet, an wen es sich prinzipiell richtet und was es beinhaltet, was man nicht auch in anderen Finanzblogs lesen kann. Ich meine das völlig wertfrei, denn beispielsweise das Buch von Luis P. zum Thema REITs geht ja beispielsweise sehr viel tiefer als es Blogs tatsächlich könnten.
     

  42. AvatarThorsten

    Dividenden (wenn man Kursgewinne ignoriert) werden doch vom Kurs abgezogen
    Das wollen wir doch nicht hoffen, sonst wären Reits nach wenigen Jahren wertlos 😉

  43. AvatarArnold-Horst

    Hallo.
    Ich lese diesen Finanzblog von Tim wirklich sehr gerne, aber mir fällt auch auf dass in letzter Zeit solche Artikel mit Eigenwerbung häufen. Es ist wirklich sehr löblich, was der junge Mensch hier macht. Aber nach einem Jahr Börsen“erfahrung“ ein Buch herausbringen und sonst dem Fachjargon aller Finanz-Youtuber folgen ist anscheinend auch sehr in Mode gekommen. Natürlich ist es aber ein super Erfolg, ein Buch herauszugeben, dafür meinen Respekt!
    Aaaber… Ich lese lieber Sachen von Tim oder anderen Menschen, diea) schon einiges erreicht haben an der Börse, sehr angfristig dabei sind und über Erfahrung in mehreren Börsenlagen aufweisen undb) schonmal einen Crash mitgemacht haben.
    Ich bin sehr gespannt, was mit den ganzen „Finanzgurus“ passiert, wenn es mal richtig rappelt an der Börse und im Immobilienbereich. Leider sprechen das nur sehr wenige an.
    Wenn man manche Youtuber anschaut, die nach 2 Jahren „Immobilien-Portfolios“ im 6-stelligen Bereichen haben, stellt sich auch die Frage was passiert wenn Mieter wegbrechen, der Zins steigt und Unvorhergesehenes eintritt (z. B. Jobverlust). Es gibt genug Menschen die in der Privat-Insolbenz landen.
    Jaha: Ohne Risiko keine Rendite, aber manches was z. Z. im Netz und v. a. bei Youtube propagiert wird finde ich persönlich sehr grenzwertig und ähnelt sehr dem Sprech der eigentlich so kritisierten Finanzvertretern.
    Ich persönlich fand die Grundlagenbücher von Peter Lynch und Susan Levermann z. B. llasse, da man da den Erfahrungsschatz der Autoren merkt.
    So, jetzt aber Genug des Gemeckers 🙂
    Gutes und erfolgreiches Investieren und v. a. einen schönen Tag 🙂

  44. AvatarSparta

    Prinzipiell macht ja Hannes möglichst viel richtig und hat früh schon das richtige Mindset.

    Das Buch… naja, er hat halt das Sendungsbewusstsein der „FIRE-/Börsen-Religion“ übernommen…

    Ich würde es eher als persönliche Erfahrung sehen.

    @Steffen
    Ich denke nicht, dass es „Neidhammel-Kommentare“ sind. 

    Es ist nur so, dass wir eine quantitative Informationsüberflutung mit dem Internet bekommen haben und die Qualität leider nicht mehr mithalten kann.

    Die Oberflächlichkeiten und die gegenseitige Ignoranz haben nach meinem kognitiv verzerrten Empfinden stark zugenommen.

  45. AvatarBruno

    „Dividenden (wenn man Kursgewinne ignoriert) werden doch vom Kurs abgezogen Das wollen wir doch nicht hoffen, sonst wären Reits nach wenigen Jahren wertlos ?“
    Die Wahrheit ist wieder mal in der Mitte, der Markt macht den Preis der Aktie, und wenn die Dividende ausgeschüttet wird am Ex-Dividendentag, sagen wir die Aktie wurde am Vortag für 50.- gehandelt und zahlt 2.- Dividende, dann ist sie nunmal 2.- weniger Wert und ohne dass sich etwas ändern würde am Angebot und Nachfrage die Aktie neu bei 48.- gehandelt. Viele kaufen gerne an diesem Tag so steigt der Kurs häufig auch wieder rasch an auf den Ausgangspunkt, es kann aber alles passieren wie immer an der Börse. Aber es ist schon so dass bei jeder Dividendenzahlung der Wert um den entsprechenden Betrag fällt, d.h. die Firma muss sich schon weiterentwickeln sonst würde sie eines Tages wertlos verfallen.
    Ist eigentlich ganz logisch, nehmen wir eine hypothetische Firma die nur Aktiven hat und sonst nichts macht, sagen wir 1 Mio Cash. Sie zahlt nun jährlich 100k an Dividenden aus. Nach 10 Jahren ist sie wertlos und kann ihre Tore schliessen 😉
    Jetzt beginnt sicher dann bald wieder die Diskussion Kursgewinn vs. Dividende ich hoffe es nicht, denn die Sachlage ist wirklich klar und einfach. Es gibt paar Besonderheiten aber das Prinzip bleibt.

  46. AvatarDanielKA

    @ Bruno: Stimmt ist aber auch kein Unterschied zur Miete als Cashflow, hier müssen ebenfalls regelmäßige Ersatz- bzw. Erhaltungsinvestitionen getätigt werden., ansonsten verfällt die Mietsache genauso.
    Von daher kann man die Dividende mit einem Mietertrag vergleichen (oben hatte jemand geschrieben, dass dem nicht so ist).

  47. AvatarQuerdenker

    Also echt ey… Wie viele selbstgerechte Oberschlaumeier hier – mal wieder – unterwegs sind, geht auf keine Kuhhaut. So mancher (Dauer-)Kommentator hier, hat sein Lebtag lang wohl noch keine Suppe gegessen, in der kein Haar war, oder? Furchtbar. Furchtbar!

    Ich werde mir das Buch auch nicht kaufen, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass es mir keinen Mehrwert bietet. Aber sich hier in seiner ganzen Selbstgerechtigkeit hinzustellen und ein Buch zu kritisieren, welches man noch nicht einmal gelesen hat und per Rundumschlag alles über einen Kamm zu scheren, während man gleichzeitig in der hintersten, eidgenössischen Höhle sitzt und sein ganzes Leben wahrscheinlich noch nichts nennenswertes gerissen hat (und erst recht kein Buch geschrieben hat), grenzt ja schon an Frechheit und ist bestenfalls als anmaßend zu bezeichnen..

    Wie wäre es mit einer WhatsApp-Gruppe unter den üblichen Verdächtigen? Da könnt ihr euch eure Negativität nach Herzenslust gegenseitig in die Schuhe schieben, euch austauschen wer was wann kauft etc. und der Kommentarbereich wäre wieder ein Kommentarbereich und keine Selbsthilfegruppe für latent unzufriedene Menschen… 
    Man muss freilich nicht alles gut finden. Aber diese Engstirnigkeit des Ein oder Anderen und vor allem die Art und Weise wie sich diese dann im Kommentarbereich deutlich macht, ist manchmal echt nicht zu fassen…

  48. AvatarLad

    🙁 🙁 🙁 Mit 22 Jahren und einjähriger Aktien-Erfahrung kann der Herr noch kein gutes Buch über Aktien schreiben. In solcher Situation schreibt man oft W.Buffet statt W.Buffett. Ein gutes Buch entsteht, wenn man mindestens 10 Jahre investiert und glaubt keinem Analyst und glaubt keinem Anlegermagazin. 
    Ich war 56, als ich mein Buch schrieb: „Aktien und Börse – das einzige Buch, das du brauchst.“ Damals investierte ich schon viele Jahre in Aktien. 🙂 🙂 🙂 

  49. AvatarNico Meier

    Wer mir schmeichelt ist mein Feind, wer mich tadelt ist mein Lehrer.
    Wie das alte Chinesische Sprichwort schon sagt sollen Menschen an Kritik wachsen.
    Viele Grüsse aus der eidgenössischen Höle in der die Steuern bedeutend tiefer sind als in allen Hölen in Deutschland.  😉

  50. Avatar42sucht21

    @Hendrik
    Gratulation zum kurzen Buch. Ein BA Studium neben der Ausbildung ist auch toll. Weiter so. Ein Online-Studium mit Präsenztagen ist natürlich meist nicht so gut wie ein Vollzeitstudium. Sie Sollten einen guten Master dranhängen. Sie schreiben auch nicht wo Sie studieren. London ist ja keine Aussage. Es ist ja nicht MIT oder HS St Gallen. Die Schule könnte auch in Castrop-Rauxel und dort besser sein. Wichtig ist die Qualität.  Viele junge Leute lassen sich von ‘Ausland’ blenden. Es kommt aber nicht darauf an wo es ist sondern auf die Inhalte.

    @Jan – Hotel Mama kann jeder
    Ich konnte es nicht. Viele können es nicht. Viele die es können und machen sparen trotzdem nicht. Ich finde das schon einen Sonderweg.

    @Nico Meier – Steuern bedeutend tiefer sind als in allen Hölen in Deutschland. 
    Dafür gewinnt DE aufgrund des Wechselkurses und der Wirtschaftsförderung dadurch. 😉

    @Ex-Studentin – Verkaufen um TG zu erhöhen
    Das sollte man nur machen wenn man eine reale erfolgversprechende Strategie hat wieder in der Markt herein zu investieren. Ansonsten kommt die Crash aber sie warten ab weil es immer tiefer gehen könnte. Dann gehts hoch und es ist wieder zu teuer usw. Ich würde einfach drin bleiben. Ist nach Gebühren & Steuern vermutlich bei den meisten die beste Variante. Ich würde lieber halten und die Sparrate erhöhen und so evtl. etwas Cash aufbauen.

    @Interview Gerd Kommer bei Geldbildung.de
    Das ist wahnsinnig gut. Von beiden Seiten. Ich würde empfehlen es mindestens 3 mal bewusst zu hören und die Aussagen jeweils zu hinterfragen. Da steckt viel drin. Ein Kritikpunkt: der rationale Herr Kommer unterschätzt m.E. die Motivation die von hohen Zinsen oder Dividendenstrategien ausgehen kann. Auch gerade für risikoaverse Deutsche. Es setzt sicherlich die Eintrittsbarriere herab. Inhaltlich stimme ich ihm voll zu.

  51. AvatarJune

    Hallo zusammen,
    ich hatte ein paar Tage Urlaub und habe mich daher in der Welt herum getrieben. Besser gesagt haben wir England nochmal einen Besuch abgestattet, bevor man ein Visum benötigt.
    @junge Menschen und Hotel Mama,
    ich ziehe meinen Hut vor jedem jungen Menschen, auch wenn er im Hotel Mama wohnt, der nicht sein Geld für Mode, Autos, Hnadys, Reisen und Co ausgibt. Es ist nämlich für unsere Jugend gar nicht so einfach dem Gruppenzwang zu entkommen. Und daher ist, wenn man die Gruppe der 18 – 25 jährigen betrachtet, die Sparleistung ausergewöhnlich, mit und ohne Hotel Mama.
    @eigenes Buch.
    Ein Buch mit 38 Seiten ist nett, aber es ist im eigentleichen Sinne kein Buch. Es handelt sich dann wohl ehr um ein Traktat. Aber auch das muss geschrieben werden. Diese Ansicht ist sicher individuell, aber für mich beginnt ein Buch bei ca. 100 Seiten. Aber der Autor ist stolz auf sein Werk und das darf er auch sein. Wir müssen es nicht kaufen. Das er selbst es als Buch bezeichnet kommt sicher von der landläufigen Auffassung, dass gedruckte Werke eben Bücher sind.
    Ich habe noch kein Buch geschrieben und stelle es mir auch gar nicht so leicht vor. Aber jeder fängt nun mal klein an.
    @Jenny,
    du hast doch eine gute Sparquote, wenn du jetzt deine ETF Sparrate halbierst oder einige Monate einstellst, steigt doch ein Tagesgeldkonto ganz von alleine.
    @Auto,
    spätestens ab Mitte Oktober benötigen wir ein neues Auto. Mr. Juni wird dann kein Firmenwagen mehr zur Verfügung haben. Wir denken darüber nach einen älteren Mittelklassewagen zu kaufen, daher vergleiche ich schon einige Wochen die Preise. Kann es sein, dass gebrauchte Autos gerade ziemlich teuer sind, oder täuscht das nur?
    Take care,
    June
     

  52. AvatarNico Meier

    @June
    Gebrauchte Diesel gibt es zu recht günstigen Preisen auf dem Markt.

  53. AvatarSabine

    Ich wünsche Hannes, dass es ihm nach seinem Studium gelingt auch ein hohes Gehalt rauszuverhandeln. Ich  habe öfter den Eindruck, dass sich junge Leute beim Thema Gehalt ganz schön über den Tisch bzw. von Obstkörben blenden lassen.
    Was meinst Du denn mit Fremdkapitalhebel? Ich bin der Meinung, dass es den in Deutschland so gar nicht gibt, lasse mich aber gerne eines besseren belehren…
    @ Tim: Vielen Dank für Deine tollen Artikel!
     

  54. AvatarStefan aus N. bei M.

     @Tim:
    Ich habe im Hinterkopf, dass du ein Buch schreiben möchtest, oder irre ich mich?
    Das würde deinen Lesern möglicherweise mehr helfen, als das Werk dieses Jünglings,-)

  55. AvatarDaniel

    Wir denken darüber nach einen älteren Mittelklassewagen zu kaufen, daher vergleiche ich schon einige Wochen die Preise. Kann es sein, dass gebrauchte Autos gerade ziemlich teuer sind, oder täuscht das nur?
    Das hängt stark von den Suchkriterien ab. Autos älter 8-10 Jahre gibts wie Sand am Meer. Das, was momentan wirklich gefragt ist, sind die vielen 1-5 Jahre alten Benziner. Viele Deutsche haben durch die angedrohten Dieselfahrverbote ziemliche Panik bekommen und haben ihren Diesel abgestoßen, suchen aber gleichzeitig nach einem gebrauchten Benziner.
    Ich würde bei höherer Fahrleistung (>70km täglich) etwas pokern und mir einen gut ausgestatteten Diesel kaufen. Ich halte umsetzbare und vor allem kontrollierbare Fahrverbote, insbesondere zur Arbeit, noch für relativ unwahrscheinlich in den nächsten 5 Jahren und außerdem haben wir immer noch das EU-Ausland das weitaus mehr Verstand hat und sich ohnehin schon seit der „Diesel-Krise“ verwundert die Augen reibt, warum sich die „crazy german guys“ mal wieder selbst das Leben schwer machen.

  56. AvatarNico Meier

    @42sucht21
    Habe heute Bayer nachgekauft. Die Position ist nun immernoch nicht in Bereich der Zielgrösse und wird wohl weiter aufgestockt im Verlauf dieses Jahres.

  57. AvatarPatric

    Einen Fremdkapitalhebel gibt es überall dort, wo die Rendite auf das Gesamtkapital über den Fremdkapitalzinsen liegt! Das ist meistes relativ ortsunabhängig, außer vielleicht in Kuba oder Nordkorea… :-))
    Beispiel: Du nimmst 100.000 € bei der Bank zu 3 % Immobilien-Zinsen und vermietest ein Haus für 7 % Rendite im Jahr. Je nachdem wieviel eigene Mittel Du eingebracht hast, ist die Eigenkapitalrendite um ein vielfaches höher. Wenn Du beispielsweise 50.000 € eigenes Geld zugesteuert hast, kannst Du für den Gesamtbetrag von 150.000 € investieren. Bei 7 % Rendite kommen da 10.500 € im Jahr zusammen. Abzüglich Fremdkapitalzinsen verbleiben 7.500 € . Bezogen auf Dein eingesetztes Eigenkapital von 50.000 € beträgt die Rendite 15%, auf das Gesamtkapital von 150.000 € aber nur 5 %. Somit ergibt sich ein Fremdkapitalhebel von 3.
    Beste Grüße
    Patric

  58. AvatarBruno

    @neues Auto
    Heute gab es ein Schnäppchen, wem es nicht peinlich ist mit einem grasgrünen Auto rumzufahren
    https://www.daydeal.ch/deal-of-the-week
    Einen Neuwagen für 5000.- bekommt man nicht alle Tage, ich denke aber dass man sich in Zukunft daran gewöhnen kann wenn die chinesischen Hersteller mal hier angekommen sind, dann ist auch die Qualität auf einem anderen Level.

  59. AvatarZaVodou

    Hallo Hannes,
    lass dir durch die vielen negativen Kommentare nicht die gute Laune verderben. Du machst das schon alles sehr gut.
    Bist fleißig und bildest dich neben deinem Job weiter. Respekt.
    Mit 22 Jahren an die 50.000 Euro an Aktienvermögen aufgebaut zu haben ist eine tolle Leistung. Lass sie dir nicht kleinreden von wegen „Hotel Mama usw.“
    Du bist auf dem richtigen Weg in die FU.
    Die Dividendenstrategie mag vielleicht nicht die allerbeste Strategie sein, aber sie ist auch nicht total falsch.
    Ob dein Büchlein etwas taugt, sollte man erst beurteilen, wenn man es gelesen hat, weswegeen ich mich mit Kommentaren darüber zurückhalte.

  60. AvatarSabine

    @ Patric
     
    Vielen Dank für Dein Beispiel! Ich wünsche jedem 7% Rendite beim Vermieten, halte das aus eigener Erfahrung nur leider bei den  heutigen Mieterrechten für recht optimistisch kalkuliert.
     
     

  61. AvatarBruno

    @ZaVodou und @Steffen
    Bin absolut eurer Meinung.
    Und für alle die monieren 30 Seiten sind zu wenig und nichts Wert, ein E-Book wird nicht automatisch besser, wenn es mehr Seiten hat 😉 
    Ich bevorzuge auch, wenn ein Mitarbeiter einen Bericht schreiben muss dass er sich kurzfasst, eine lange Abhandlung über einen Sachverhalt machen ihn nicht zwingend verständlicher und heute ist der Faktor Zeit oft wichtiger als Geld, und so muss man die Sachen auf den Punkt bringen.
    Da fällt mir ein Zitat von Albert Einstein ein:
    Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.
    Es ist einfacher viel zu schreiben und nichts zu sagen als wenig zu schreiben und viel auszusagen. 
     

  62. AvatarMarco

    Ich konnte meinen Bruder und meine Eltern überzeugen zumindest einen kleinen Sparplan auf den MSCI World anzulegen. Jetzt Informiere ich sie alle paar Monate über den Stand der Dinge!! 

  63. AvatarFit und Gesund

    @Bruno,
    aber hätte der junge Schluderhannes nicht etwas mehr Sorgfalt beim Abfassen des „Werkes“ walten lassen können? Kann FTSE nicht von MSCI unterscheiden und falsche Schreibweise von Warren Buffett…und für sowas dann knapp 5Euro verlangen? 
    eine sorgfältige Arbeitsweise ist für mich einfach eine Grundvoraussetzung, egal ob jung oder alt.

  64. AvatarBruno

    @Fit und gesund
    Ich habe das E-Book nicht gelesen und kann mir somit keine Kritik erlauben, weder positiv noch negativ, meine Aussage war allgemeingültig.  Ich gehe davon aus dass die meisten bis alle wo sich negativ äussern, das E-Book nicht gelesen haben. 
    Flüchtigkeitsfehler oder Tippfehler fallen mir auch auf, aber da unterscheidet sich die jüngere von der älteren Generation. 
    Ich finde es einfach etwas daneben einem motivierten 22jährigen einen Shitstorm auszusetzen und auf ihn einzuprügeln, das ist nicht fair. Wenn jemand Bilder auf sein Instagram oder wo auch immer hochlädt von der letzten Party wo er halb nackt und besoffen zu sehen ist, findet man das cool, wenn jemand sich die Mühe macht und sich in eine Thematik einarbeitet und etwas tut, dann hackt man auf ihm rum.
    Ist doch logisch, das Ebook wird kein Bestseller werden, er wird damit nicht Millionär, aber das ist doch alles s*** egal, ich habe mit 16 meine ersten Sachen verkauft, damals noch ohne Internet mit Kleinanzeigen etc. und ich hatte Freude daran, aber ich wurde nicht reich davon. Aber ich habe viel dabei gelernt.

  65. Avatar-M

    @Baum 
    Bin gespannt wenn die Aufzugsparte von Thyssen abgespalten wird. Bei guter Bewertung wäre ich sehr interessiert. 
     
    Hast Du dir schonmal Teva angesehen. Finde die locken langsam, dass ich mich mit denen mal beschäftigen werde.
     
    -M
     

  66. AvatarAndrea

    Ich habe auch heute wieder Aktien gekauft, Abbvie für mich und BASF und Abbvie für meinen Mann.

  67. AvatarPatric

    @ PatricVielen Dank für Dein Beispiel! Ich wünsche jedem 7% Rendite beim Vermieten, halte das aus eigener Erfahrung nur leider bei den heutigen Mieterrechten für recht optimistisch kalkuliert.
    Ich auch! Deswegen habe ich auch keine Immobilie, sondern nur Aktien! 😉
    Viele Grüße
    Patric

  68. AvatarFit und Gesund

    @Bruno,
    ich bin einfach anderer Meinung, mit 22 gibt es keinen Welpenschutz mehr bei mir, weshalb auch. Mich erstaunt einfach die Dreistigkeit des jungen Mannes. 
    Na ja, lassen wir das, ich passe besser auf dass ich dem jungen Kerle nicht noch mehr meiner Zeit zugestehe.
     
    @All
    bin mal gespannt wie es an der Börse weitergeht, ob es eine Wiederholung vom Jahresende gibt und ob es dann wieder eine schnelle Erholung gibt oder ob es eher langsam bergab geht und dann mal auf tieferem Niveau verharren wird. Meine Wunschliste ist nicht soooo lang, aber es gibt durchaus ein paar Werte darauf.

  69. Avatar-M

    @FuG 
    @Börse
    Mir fehlt noch so der nadelstich, dass es los geht. Es hängt irgendwo am seidenen Faden- für mich gesprochen 
     
    @kaufliste
    Schon 1 kaufenswertes Unternehmen genügt ja auf deiner Liste, das ist das schöne. All die tausende anderen aktien sind in dem Moment egal. 
    Ich warte zB auf Bayer – zu 49€ Bewertet. Oder ne Fresenius zu 40€ Bewertet.
    Canadian National Railway oder Disney würden mir auch gefallen, aber da fehlt noch ein guter kursverlust 🙂
     
    -M

  70. AvatarAndrea

    Bruno, Rechtschreibfehler in einem Buch gehen überhaupt nicht, das hat nichts mit alt oder jung zu tun, sondern mit Respekt vor dem Leser. Wenn man kein Geld fürs Lektorat ausgeben will, sollte man dann Eltern / Freunde / Familie korrigieren lassen.

  71. AvatarFit und Gesund

    @-M
    es geht mir ähnlich, es ist noch nicht soweit, die Leute schieben sofort cash nach, aber ich denke es ist zu früh dafür.
    Canadian National Railway würde mir gefallen, irgendwie hab ich vor Bayer „Angst“, also da würde ich mich glaub nicht rantrauen, Fresenius zu 40 Euro fänd ich chic. Mal schauen wie weit sie MMM runterprügeln, und ebenso bin ich gespannt wie weit Apple fällt. 

    Gibt immer was was man kaufen kann, ich bin ja nicht ganz so streng wie Du, vermutlich auch nicht ganz so erfolgreich *lach*
    liebe Grüsse

    @Andrea,
    BASF könnte ich auch aufstocken, die mag ich sehr gerne.

  72. AvatarBruno

    @Andrea Es handelt sich lediglich um ein E-Book 😉
    Im übrigen schaut es (auch) bei renommierten Verlagen und noch schlimmer bei Tageszeitungen nicht besser aus, von der Online-Presse ganz zu schweigen. Das mag einem missfallen, aber es ist nun mal Realität geworden. Immer schneller, weniger Werbeeinnahmen (insbesondere Print), Kostendruck etc. lassen grüssen. Und die automatische Rechtschreibkorrektur findet halt nicht alles.
    Für mich einfach völlig übertriebene Kritik, wenn man dann noch von Dreistigkeit spricht, aber gut, jedem seine Meinung. Lassen wir das Thema.

  73. AvatarAlbr

    also ich finde was Hannes macht in Ordnung, die Aktienauswahl und ETF´s sind schonmal nicht schlecht (im Prinzip „Standardtitel“, die man so im Depot hat), er will noch ein paar Wohnungen/Häuser kaufen und so Vermögen aufbauen 😉
    ich wäre froh gewesen mit 22 schon solche Sachen gewusst zu haben 😉
    leider gab es zu der Zeit nur Volksbank, Tageszeitung, und die Kassakurse mittags im Radio 😉
    gut, ob man jetzt unbedingt den erfahrenen Börsen-Boy spielen muss, weiss ich nicht; ich sehe jedes Wochenende, wenn ich mit meiner Frau in Frankfurt unterwegs bin, Jungs, die auf dicke Hose machen; Leute die es dick hinter den Ohren haben sieht man es meistens nicht an und kommt erst im Laufe des Gesprächs darauf…
    Bescheidenheit, Demut und langer Atem sind Tugenden, die beim Vermögensaufbau, Investition in Aktien, Generierung passiver Einkommensströme unabdingbar sind und an denen ich zunächst arbeiten würde 😉
     
     
     

  74. AvatarSteffen

    @Bruno und @ZaVodou: Danke für eure Kommentare – ein Lichtblick.

    Bücher verpflichten nicht zum Kauf. Blogeinträge nicht zum Lesen. Werbung nicht zum Anklicken.

    @Fit und Gesund: Ich mag deine Beiträge eigentlich. Aber Sorgfalt einzufordern und gleichzeitig sechs Fehler in einem Beitrag (15:08) einzubauen, ist dann doch etwas zu viel Anspruch.

    Fehlender Welpenschutz = Respektlosigkeit? Besser finde ich Ermutigung und konstruktive Kritik.
     
     

  75. AvatarAndrea

    Fit und Gesund, ich habe auch ein Auge auf 3M geworfen, aber das beobachte ich noch.

  76. AvatarFit und Gesund

    @Andrea, 
    WBA würde ich unter 50 USD dann nachkaufen, für 3M hab ich noch keinen Nachkaufkurs festgelegt. 🙂

  77. Avatar42sucht21

    @3M
    Wenn ich den Chartverlauf (NYSE) anschauen von 1970 bis ca. 2000 und das Vergleiche von 2000 -bis Heute. Ist die aktuell nicht noch immer historisch sehr hoch bewertet?

  78. AvatarMark S.

    Ich finde es klasse wenn sich junge Leute mit 22 und früher für Börse und ihre Zukunft interessieren. Ich war in dem Alter auch schon dabei, aber damals gab es noch nicht die Fülle an Informationsquellen wie heute. Internet steckte in den Kinderschuhen, Youtube gab es noch nicht usw.
    Kann manche abfälligen Bemerkungen hier nicht nachvollziehen, besonders was das Thema „Hotel Mama“ bei einem 22jährigen betrifft. Warum sollte man die Kostenvorteile nicht nutzen? In früheren Zeiten war es ganz normal, dass 2 Generationen unter einem Dach gewohnt haben und sich gegenseitig unterstützt haben. Wieso soll das heute schlecht sein? Also wenn die Eltern ein Haus haben und Platz da ist, wieso nicht? Mit 22 ist man auch noch nicht so alt. Und die meisten Eltern lassen ihre Kinder auch nur sehr ungern ausziehen.
    Zum anderen Thema kann ich hingegen nur staunen welches Selbstbewusstsein so einige junge Leute heutzutage an den Tag legen – und das soll jetzt nicht positiv gemeint sein. Da hat man sich erst etwa 1 Jahr lang oder manchmal auch weniger mit einem Thema befasst und glaubt dann anderen Leuten mit Youtube-Videos oder Büchern die Welt erklären zu können. Erinnert an ein konkretes Beispiel eines Fitnesstrainers, der mit schlechten Youtube-Videos und Coachings für teilweise vermögende Kundschaft Geld gemacht hat. Aber das Geschäft lief dann wohl doch nicht so toll, denn Ahnung von Training und Ernährung hatte er nicht so viel und die hellste Leuchte war er auch nicht um Hintergründe zu verstehen und erklären zu können. Also ist er auf den nächsten Hype aufgesprungen: Youtube-Videos zum Thema Börse. Es kam also wie es kommen musste: Eine große Menge an Labervideos mit größtenteils gleichem Inhalt auf unterstem Niveau, gespickt mit einem Haufen Halbwissen und Banalitäten, denn viel verstanden hatte er vom Thema ja nicht, eigene Erfahrung hatte er auch nicht. Er war ja selber absoluter Anfänger. In den nächsten Jahren wurden manche Videos zwar besser und hatten auch einen Inhalt, den man so bezeichnen konnte, weil er Gäste in seine Videos als fachliche Unterstützung holte. Aber man sollte solche Kanäle besser nicht dazu benutzen um etwas über Geldanlage zu lernen, sondern als Unterhaltung verstehen. Ein Buch hat er auch geschrieben. Dies wird von den Rezensenten auf Amazon zerrissen. Aber Leute, was erwartet ihr? Ihr kennt doch sein Niveau von Youtube. Kauft euch doch Bücher von Leuten, die was davon verstehen. Bücher von z.B. Lynch und Elsässer liegen in der gleichen Preisklasse. Auf Youtube hat er allerdings Erfolg. Er wird von den unerfahrenen Kindern gefeiert und hat heute dadurch einen der größten deutschsprachigen Youtube-Känale zu Thema Börse. So ist nunmal Youtube. Je niedriger das Niveau, desto mehr Klicks. Soll man das gut finden? Ich bin mir nicht sicher. Er bringt dadurch zwar Leute an die Börse, die sich sonst nicht getraut hätten. Aber ich befürchte, vielen ist nicht bewusst, dass von ihm meistens nur oberflächliches Halbwissen vermittelt wird und dass die vielen Labervideos viel Zeit verschwenden, in der man sich lieber sinnvolle Videos von anderen Kanälen angesehen hätte oder ein Buch gelesen hätte.

  79. AvatarAndrea

    Mark S., in einer Rezension wird unser Kapitalist als „überheblich und selbstgefällig“ bezeichnet. So empfinde ich den (nicht mehr ganz so) jungen Mann auch. Ich kann mir diese Videos nicht anschauen, schalte sofort wieder ab. Aber es kommt an, ich kann mich nur wundern. Wahrscheinlich ist er für seine jungen Fans das Musterbeispiel für finanziellen Erfolg und insofern Vorbild. Na ja, ich muss es ja nicht gucken.

  80. Avatar-M

    42sucht21
    MMM Scheint mir auch noch viel zu teuer. Da gibt’s vieles andere das günstiger ist 
     
    -M

  81. AvatarBruno

    @Mark S. 
    Ich finde Kolja und andere Youtuber leisten einen hervorragenden Beitrag, dass die jüngere Generation sich fürs Thema Aktien und investieren interessiert, nur so (es gibt noch andere die in den letzten Jahren aktiv wurden) kann eine Aktienkultur langfristig entstehen. Die 18-35 jährigen werden sich keine 85jährigen trockenen Ökonomen anhören, der vielleicht mehr Ahnung hat aber die Materie nicht lerngerecht rüberbringen kann. Nicht jeder muss ein Profi werden, und es ist auch nicht nötig für den finanziellen Erfolg. Für die meisten reicht es, überhaupt einmal etwas zu tun und zu investieren, am einfachsten mit einem ETF oder diversifizierte Bluechips. Ich schaue mir diese Sachen auch nur sehr selten an, aber sie haben die Fähigkeit, Leute zu begeistern und die Dinge gut rüberzubringen. Es gibt sicherlich viele Leute die deutlich mehr Wissen haben, aber einfach nicht so medienaffin sind und darauf kommt es halt auch an, wenn man eine breitere Schicht bewegen will.
    Politiker sind auch nicht die besten Experten auf ihren Gebieten, aber sie müssen es vertreten. Sie werden dann schon beliefert von den wirklichen Experten mit Wissen und Argumenten.
    Ich wäre froh gewesen, hätte ich mit 18 solche Informationen erhalten, es gab damals nur die Börsenzeitungen, trockener geht es kaum, und interessiert haben sich damals primär graue Männer 50+ für die Thematik.
    Von daher ist das doch ein grosser Fortschritt, denn es ist sooo wichtig, dass man so früh wie möglich beginnt (Zinseszins). Jetzt einfach noch die Frauen etwas mehr begeistern und es wird langsam besser auch in Deutschland.

  82. AvatarBlauer Max

    @Albr
    „Bescheidenheit, Demut und langer Atem …“
    Wohl wahr! Gut gesprochen!
    Nach selbst vielen, vielen Jahren an der Börse und des Investierens in Einzeltitel kann ich sagen, dass das gezahlte Lehrgeld mich demütig gemacht hat. Man lernt aus den Höhen und Tiefen, dass man nichts weiß und freut sich, wenn man ausnahmsweise einmal recht bekommt.
    Die heutige Generation Z ist natürlich anders, als die Generation Babyboomer. Trotzdem gilt aus meiner Sicht auch heute noch, dass man meistens von der Form auf Inhalt und Ernsthaftigkeit schließen kann. Das gilt m.E. v.a., wenn man anderen Leuten – noch dazu gegen ein Entgelt- Ratschläge geben möchte.
    Die Herausgabe solcher „Bücher“ beunruhigt mich persönlich. Ich fürchte, dass dadurch die Wertpapiere mehr und mehr in die Hände der „Zittrigen“ gelangen. Kein gutes Omen!
    Gruß
    Blauer Max
     
     

  83. Avatardirk

    Naja es gibt ja auch sinnvolle Aktienkanäle von jungen Leuten für absolute Anfänger wie z.B. Christophs Aktienkurs, Finanzfluss, Talerbox usw. Das sind alles keine 85jährigen Ökonomen. Da muss man sich das Halbwissen und Gelaber von Aktien mit Kopf nicht antun und spart auch noch Zeit dadurch. 
    Und wer einen etwas höheren Anspruch hat, kann sich noch Zahltagsstrategie und die älteren Videos von Jens Rabe ansehen. Die neueren Sachen von Jens Rabe sind auch wieder niveaulos und nur als Klickmaschine konzipiert.

  84. AvatarGainde

    @ Bruno
    Aber genau diese Altaktionäre machen es richtig. Die kauften eine handvoll Blue Chips, meistens heimische Titel, und halten diese ewig. Kurse wurden nur beim Paradeplatz am Display angeschaut oder einmal wöchentlich in der NZZ 😉
    Und überall natürlich gross Essen und Inventar mitlaufen lassen…

  85. AvatarJan

    Das Problem ist doch, dass auf Amazon nirgends in Fettschrift steht: Achtung, von einem Novizen geschrieben. Wer das Geld ausgibt der hat eine Erwartungshaltung. Dieser wird jedoch keineswegs entsprochen werden können. Das ist m.M.n. eben Täuschung des Kunden. Ich mag so etwas nicht. 

  86. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Stefan aus N. bei M.

    Stimmt. Für ein Buch habe ich Angebote von Verlagen erhalten. Ich habe mich dazu aber nicht durchringen können. Vielleicht später mal.

  87. AvatarEx-Studentin

    @42sucht21
    Ja, wegen der Gebühren und mangelnder Glaskugel werde ich so schnell nichts verkaufen. Bin aber mal gespannt, wie sich die nächsten 1-2 Jahre die Kurse entwickeln und ob sich die Stimmung bei Finanzblogs ändert.
    @June
    Ja, das ist tatsächlich ein guter Tipp. Meine Sparqote war die letzten Monate nicht sonderlich gut, hatte viele Ausgaben. Keiner schafft perfektes Market Timing, aber sollten die Kurse jemals wieder um 50% fallen, erkennt das auch ein Blinder.

  88. AvatarHendrik Seiffert

    Es gibt einfach sehr viele Scharlatane in Bereich Anlage/Aktien/Unternehmertum. Koljas video habe ich auch gerne angesehen, wobei mir der clickbait und überhebliches macho getue schon am anfang gestört haben. Mittlerweile habe ich andere Quellen wo ich mich informiere – die seriöser sind. 
    Mich würde interessieren, wie viel diese gurus wie Kolja durch ihr „Buissness“ verdienen und wie viel von ihren Predigten. Scheint sich ja doch irgendwie zu lonen mit Halbwissen um sich zu schmeißen… 
    Heute ging es ja ganz schön in den Keller. Freut mich, ich würde noch gerne in United Health und tencent investieren. Aber leider habe ich gar kein Geld. 

  89. Avatarrolf

    Disney verdient mit Merchandising-Produkte viel mehr als mit den Filmen. So verdienen diese Möchtegern-Börsen-Gurus mit ihrem Youtube mehr als mit ihren Investments. Noch schlimmer sind die, die Börsenbriefe oder Coachings verkaufen. Youtube ist fast ganz zu einer Werbeplattform verkommen. Offensichtliche und versteckte Werbung.
     

  90. AvatarDaniel

    Mark S., in einer Rezension wird unser Kapitalist als „überheblich und selbstgefällig“ bezeichnet. So empfinde ich den (nicht mehr ganz so) jungen Mann auch. Ich kann mir diese Videos nicht anschauen, schalte sofort wieder ab. Aber es kommt an, ich kann mich nur wundern. Wahrscheinlich ist er für seine jungen Fans das Musterbeispiel für finanziellen Erfolg und insofern Vorbild. Na ja, ich muss es ja nicht gucken.
    Bei AmK bin ich etwas gespaltener Meinung. Ich glaube auch, dass seine Art oftmals provoziert. Ich glaube dennoch dass er insbesondere mit seinen älteren Video-Reihen zum Thema ETF einen wichtigen Beitrag für die Aktienkultur geleistet hat.
    Empehlenswert finde ich auch immer Videos mit der Börse Stuttgart zusammen, denn dort ist er eher in der Zuhörerrolle und insbesondere bei Anleihen o.Ä. konnte ich da eine ganze Menge mitnehmen. Irgendwo dazwischen sind die gemeinsamen Podcasts/Videos mit Jonathan. Ich muss nicht danach irgendeine Aktie kaufen, aber Jonathan arbeitet sich da ziemlich tief rein was ein Unternehmen tut und womit Geld verdient wird, das finde ich recht spannend.
    Ansonsten ist es einfach so, dass Einzelaktien eher schlecht auf Youtube beleuchtet werden können und generelle Dinge sind irgendwann einmal auserzählt. Viel ändert sich ja auch einfach nicht mehr. 

  91. AvatarRalf P

    Eine Überheblichkeit sehe ich bei Aktien mit Kopf nicht. Aber es fällt eben schon auf (auch in den Kommentaren zu den Videos) und ist für den Zuschauer auch ärgerlich, dass sich Kolja zu wenig mit der Thematik befasst hat, die er in seinen Videos zu erklären versucht und vieles selber nicht verstanden hat. Dann diese fast unendlich lange Labervideos ohne Inhalt und nach ein paar Tagen kommt fast das gleiche nochmal. Oder die Erklärungen in anderen Videos sind extrem oberflächlich, banal und teilweise falsch.  Die Kooperation mit der Börse Stuttgart hat da sicher etwas Niveau gebracht. Das kann man sich dann vielleicht mal ansehen wenn man zuviel Zeit hat. Ich habe nichts gegen Kolja als Mensch. Aber fachlich ist das was er bringt einfach nix.  Da gibts andere Youtuber, die unsympatischer sind, aber fachlich mehr bringen.

  92. AvatarArnold-Horst

    Echtgeld.tv / Zahltagstrategie / Aktienfinder sind gute deutsche Kanäle mit Fachwissen und Erfahrung und ohne den ganzen Clickbait-Lifestyle-Müll. Die Amerikaner sind da wirklich weiter mit Sachen wie SeekingAlpha und Fastgraphs. Auch der Hauptgrund warum ich mich lieber mit amerikanischen (Dividenden)-BlueChips beschäftige. Aber auch in den USA gibts unendlich viele Laberköppe auf YouTube… Aber jeder kann ja schauen was er möchte. Auf den nächsten Crash bin ich auch gespannt bzgl. der Blogger- und YT-Szene. Aber dann kommen bestimmt Durchhalteparolen, Motivationsvideos und „Mindset“-Seminare… 😉 
     

  93. Avatarmoni

    Irgendwas haben seine Eltern richtig gemacht ! Mein Mann und ich lesen Tims Blog sehr aufmerksam . Darüber sind wir vor einigen Jahren auch auf ETFs gekommen und sparen regelmäßig .
    nun ist unsere Situation mit Kind wieder ganz anders . Wie auch Hannes Eltern wollen wir unseren Kind das richtige Handwerk bezüglich Geld mit an die Hand geben . Hier habe ich mal darüber geschrieben wie wir sparen

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