Leserbrief von Banker Bojan (32): Er ist finanziell frei mit knapp einer Million Euro Vermögen


New York, 11. September 2019

Ein motivierter Blogleser, der eine Million Dollar Vermögen aufgebaut hat.

Guten Abend lieber Tim,

ich habe lange überlegt, ob ich dir schreiben soll. Ich bin vor etwa 3 Monaten auf deine Seite gestoßen und bin seitdem ein großer Fan von dir als Person und natürlich auch von deinen Artikeln. Diese atme ich regelrecht ein.

Ich finde es bewundernswert, wie viele Menschen du weltweit inspirierst. Heute möchte ich meine Geschichte teilen, weil ich einfach glaube, dass jeder, der den Willen hat, etwas in seinem Leben zu erreichen, es auch schaffen kann!

Mein Name ist Bojan, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Berlin. Mein Vermögen liegt derzeit etwa bei 1 Mio. USD netto (klingt besser als 910.000 EUR zu schreiben :-)). Geboren wurde ich im ehemaligen Jugoslawien. Als Anfang der 90er Jahre der Bürgerkrieg in meinem Land ausgebrochen ist, bin ich gemeinsam mit meiner Mutter nach Berlin gezogen. Meine Mutter hat insgesamt 6 Geschwister, die meisten haben schon in Berlin gewohnt. Deswegen war es für uns auch kein Problem, hier eine Unterkunft zu finden.

Vom Beruf her bin ich Banker. Ich habe ganz normal meine Grundschule und mein Abitur in Berlin beendet und habe dann, an einer privaten Uni in Berlin und in Shanghai, International Management studiert. 2010 bin ich, im Alter von 23 Jahren, als Trainee im Bankensektor eingestiegen und habe ihn seitdem nicht mehr verlassen. Ich hatte eine ganz normale Kindheit. Ich hatte zwar nicht sonderlich viel Spielzeug oder ein eigenes Zimmer, doch hat mein Mutter alles getan, damit es mir an nichts fehlt und ich behutsam aufwachsen konnte.

Die spannendste Frage ist sicherlich, wie ich zu meinem Vermögen gekommen bin. Ich habe seit meinem ersten Gehalt schon immer eine Sparquote von mindestens 50 % und mehr gehabt. Mir war es schleierhaft, wie andere Menschen (auch meine Kollegen) nur so mit dem Geld um sich schmissen, als ob es keinen Morgen mehr geben würde. Ich konnte nie die Leute verstehen, die im Club sinnlos 10 EUR und mehr für Cocktails ausgeben haben, die in nicht mal einer Minute, von gestressten Barkeepern, gezaubert wurden. Mir hat mein Wasser für 2,50 EUR gereicht. Ich hatte exakt den selben Spaß wie alle anderen auch.

Mit 23 habe ich meine erste Immobilie gekauft. Diese bewohne ich heute noch. Glücklicherweise habe ich damals lediglich 72.000 EUR für die Wohnung bezahlt (71 m2 groß). Das Geld dafür hatte ich mit meinen Sky Aktien verdient, diese hatten sich im Verlauf der Zeit vervielfacht, so dass ich den Betrag einfach zusammen hatte. In den ersten Jahren war mir natürlich eine tolle Einrichtung, Designermöbel, ein großer TV etc. sehr wichtig. Ich habe etliche tausend Euro in Einrichtung und Garnitur gesteckt, damit ich es schön habe und die Wohnung vorzeigefähig ist. Dadurch, dass ich weiterhin am Kapitalmarkt aktiv war und vor allem durch Day Trading (nur Aktien, keine ETF´s oder Calls/Puts etc.) sehr viel Geld verdient habe, konnte ich mir diesen ganzen Schnick Schnack sorglos leisten.

Mein Umgang mit Geld war immer sehr vernünftig. Ich habe mir erst eine teure Lampe gekauft, wenn ich das Geld an der Börse auch verdient hatte. Von meinem Gehalt habe ich weiterhin immer mehr als 50 % gespart und bei Bedarf dann investiert. Wohnungen einzurichten ist zu meiner Leidenschaft geworden. Diesbezüglich war es mir auch Wert, Möbel etc. anzuschaffen, die mir wirklich gefallen haben.

Ich habe mehrere Jahre hintereinander deutlich mehr als 100.000 EUR verdient (Gehalt + Aktienerlöse bzw. Gewinne), so dass mein Depot und meine Rücklagen stark angewachsen sind. Das mit dem Day Trading ist natürlich nur reines Glück gewesen. Ich kann weder die Börse lesen, noch bin ich ein zweiter Warren Buffett.

Zum damaligen Zeitpunkt war es ja auch nicht schwer, denn die Börse kannte nur eine Richtung, nach oben. Hätte ich meine Aktien einfach liegen gelassen, wäre die Rendite heute noch um einiges größer ausgefallen. Mein Anlageschwerpunkt sind vor allem DAX Titel, EURO Stoxx Titel und vereinzelt Öl Werte.

Den größten Hebel hat sicherlich meine Wohnung, in puncto Vermögensaufbau, gebracht. Die Wohnung meiner Nachbarin wurde für etwa 300.000 EUR netto kürzlich erst verkauft. Diese hat dieselbe Größe wie meine, ist nur deutlich schlechter ausgestattet als meine (Parkettboden, 3-fach Verglasung etc.) Ich schätze meine Wohnung aktuell auf um die 320.000 EUR. Meine restlichen Vermögenswerte bestehen klassisch aus meinem Depot (nur Aktientitel enthalten) und Sparplänen (fondsgebundene Versicherungen). Insgesamt liege ich etwa bei 910.000 EUR. Etwas Cash ist natürlich noch dabei.

Mir ist die Zahl bzw. die Höhe des Depots völlig egal. Ich selber habe im Verlauf des Jahres ein völlig neues Lebensgefühl entdeckt. Angesteckt durch die Netflix-Folge über Minimalismus habe ich mein Leben komplett umgekrempelt. Mir ist erst durch diese Dokumentation bewusst geworden, wie viel Krempel ich besitze, wie dieser die Wohnung zustellt (+Keller) und ich immer weiter fleißig am Konsumieren bin, egal ob Schuhe oder neue Dekoartikel für die Wohnung. Es hat mir die Augen geöffnet. Ich habe aufgehört zu kaufen. Ich bin fleißig am Ausmisten und glücklicher denn je. Zudem zieht bald meine Freundin zu mir (sie braucht natürlich den Platz – für Ihre Kosmetik:-)).

Zusammen mit der FIRE Bewegung und durch eine frugalistische Lebensweise fehlt mir meine konsumorientierte Vergangenheit absolut gar nicht. Es ist verblüffend, aber ich habe mir in diesem Jahr kaum ein neues Kleidungsstück gekauft. Und ich bin umso glücklicher damit. Der Schrank ist sauber und ordentlich. Ich lasse nur noch Dinge in mein Leben, die mir einen Mehrwert bringen. Es ist völlig egal, wer wieviel Geld besitzt. Wichtig ist nur, dass man als Mensch seine Leidenschaft erkennt und diese lebt, ohne sich zu verstellen, weder für den Chef, den Partner oder für seine Freunde. Das Leben ist so toll, wenn es einfach gestaltet ist.

Ich fühle mich frei und kann machen und tun, was auch immer, mir in den Sinn gelangt. Weder ein neuer Gucci Gürtel noch das neuste Automodell können das erreichen. Das Glück wehrt hier immer nur kurz. Wer das versteht, kann der konsumorientierten Gesellschaft aus dem Weg gehen, und seinen eigenen Weg gestalten, der umso spannender und erfüllender sein wird.

Ich habe derzeit eine 36-39 Stunden Woche, mehr will ich nicht arbeiten. Wenn ich ehrlich bin, muss ich gar nicht mehr arbeiten gehen. Dadurch, dass meine Wohnung abbezahlt ist, sind die Kosten eher gering. Mit den ganzen Nebenkosten und Spaßkosten (Sky, Fitness, Handy etc.) komme ich sehr gut klar, allein durch meine Dividendenzahlungen lassen sich diese gut begleichen. Aufhören möchte ich aber nicht, mir fehlt irgendwie der Mut, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich hasse und liebe meine Arbeit manchmal. Aber ich glaube, dass es so jedem geht. Dafür Reise ich sehr gerne, fünf bis sechs Mal im Jahr. Mal ein Städtetrip, mal eine Kreuzfahrt – je nach dem, was mir gefällt.

Zum Abschluss will ich nur sagen, dass jeder, sofern er sich mit sich selbst beschäftigt – und nicht guckt, was Nachbarn und Freunde haben, sagen, tun – sich ein tolles und glückliches Leben aufbauen kann. Schreibt euch eine Liste mit Dingen, die euch glücklich machen und verfolgt diese jeden Tag. Ich garantiere euch, ihr werdet das Beste herausholen und voller Energie in die Zukunft blicken.

Ich danke allen, die meinen Eintrag gelesen haben und bitte entschuldigt etwaige Komma- bzw. Rechtschreibfehler.

Liebe Grüße

Bojan


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserbrief von Banker Bojan (32): Er ist finanziell frei mit knapp einer Million Euro Vermögen

  1. AvatarHansi

    Hallo Bojan,
    toller Artikel, danke dafür.
    Zwar etwas Off-Topic aber was mich mal brennend interessiert ist wie Edelmetalle tatsächlich gehandelt wurden in diesen schwierigen Krisenzeiten? Wir haben ja immer wieder Verfechter von Edelmetallen die Physisches Gold und Silber investieren mit dem Hintergedanken “abgesichert” zu sein, wenn es mal irgendwo “brennt”. 
    LG
    Hansi

  2. AvatarDanielKA

    Coole Geschichte! Möchte jetzt nicht auf dem vorherigen Poster rumhacken, aber das verstehe ich dann eher schon als Ausweis finanzieller Freiheit bei gleichem Alter und zudem noch mit Migrationshintergrund. Super Leistung!

  3. AvatarWolke

    Eigengenutzte Immobilien sind eine Mischung aus Vermögenswert und Verbindlichkeit. Viele zählen sie nicht zum Vermögen. Also wären es dann 590.000. Mit 32 und 590.000 aufzuhören zu arbeiten, von Gewinnen und Dividenden leben zu wollen, ist ein hohes Risiko. Es werden kaum Rentenansprüche aufgebaut. Er hat nicht den Mut mit der Arbeit aufzuhören…zu Recht.

  4. Avatartbee

    läuft bei dir :)Jetzt noch Familie Gründen und gemütlich nebenbei in Teilzeit arbeiten und schauen was dann noch alles so kommt – bei deinem Polster kann man seht entspannt nach vorne schauen!

  5. AvatarBenTo

    Hallo Bojan,
    toller Artikel! Mir ist Gänsehaut dabei gekommen, da ich in einer sehr sehr ähnlichen Lage wie deiner bin. Ich bin selbst 2 Jahre älter. Ich hatte eine Testphase in meinem Leben und bin 2 Jahre auf die Philippinen gezogen um zu schauen, ob ich den Ausstieg aus dem Corporate Leben schaffen könnte. Habe mich aber dann auch wieder zurück zur alten Firma umorientiert (Stichwort Hass/Liebe zur Arbeit). Ich konnte während meiner Zeit im Ausland ein weiteres Einkommensstandbein eröffnen. Dies hat mir viel Spaß gemacht. Ich bin nun auch in einem 80% Teilzeitvertrag angestellt und kann mich nebenbei auch mal mit anderen Dingen intensiver beschäftigen. Ich geb dir Recht, komplett den Schlußstrich zu ziehen ist schwer, vor allem, wenn man mal “draußen” ist, dann wird es schwer wieder “rein” zu kommen. Aber man könnte ja den Ausstieg langsam vollziehen und nach ein paar Jahren wieder die Arbeitszeit reduzieren. Zum Thema Depotgröße und ob TEUR 500 ausreichend ist: Ich denke schon, dass es reicht. Vor dem Hintergrund, dass du keine Miete zu zahlen hast und dass man konservativ 3,5% nach Steuern und Inflation annehmen kann, würden dir die 1450 € (500k * 3,5% / 12Mo) ja locker reichen. Ansonsten, absoluten Respekt. Du hast mit diesem motivierenden Brief bestimmt einige Leute angespornt! Macht es gut zusammen!

  6. AvatarRüdiger

    @Wolke, @Albr: Die nicht mehr ganz so jungen Leute – wie ich zum Beispiel auch – denken vielleicht (finanziell) etwas konservativer und wollen mehr Sicherheit, um sich so richtig wohl zu fühlen. Wir denken auch an schwindende Gesundheit, Pflegebedarf im Alter und ähnlich unerquickliche Dinge. Vor 30 Jahren, als ich mich jung, stark und unverwüstlich fühlte, war das noch kein Thema 😉
     
    @Bojan: Chapeau! Tolle Leistung, auch deine Gedanken zum glücklichen Leben! Was den Schlussstrich unter dein Arbeitsleben angeht, lass dich nicht hetzen, du hast alle Zeit der Welt.

  7. AvatarHafenmeister

    Hallo Bojan,
    ein wirklich toller Artikel!
    Vielen Dank, dass Du deine Geschichte mit uns geteilt hast. 
    Mit jedem Gegenstand den ich aus unserem Haushalt entferne, stellt sich bei mir  ein befreiendes Gefühl ein. Minimalismus ist mein Weg, mit einer Familie ist die Umsetzung jedoch eine Herausforderung und deutlich schwerer.
    Wünsche Dir weiterhin alles Gute!

  8. Avatar42sucht21

    @Rüdiger – Ältere denken vielleicht finanziell etwas konservativer und …
    haben auch schon mehr gesehen und haben teils auch Familie und Kinder und wollen den Kindern auch Möglichkeiten schaffen. Nehmen wir mal an, der Bojan zeugt mit seiner Zukünftigen in seiner 71m2 Wohnung 2-3 niedliche und sogar gesunde Kinder. Dann fängt das Leben ja erst richtig an (Rush hour of life). Wie (finanziell) frei ist er dann noch?

  9. AvatarWolke

    @42sucht21
    Richtig. Ein Familienvater wird sich mit der FF schwerer tun als ein Single oder ein homosexuelles Paar.

  10. AvatarThorsten

    @42sucht21
    vollkommen richtig. Fire-Single versus Fire-paar, versus Fire-familie. Das Fire-paar hat als Dinky die besten Chancen, sie können viel teilen, müssen z.B Bad und Küche nur einmal zahlen.  
    Etwas Off-Topic zum Thema Sch*ßauto, und unerwartete Reparaturkosten :
    Netto Summe 4.719,76 €MwSt. 19,0 % 4.719,76 € 896,75 €Endpreis vor Abzug 5.616,51 €Selbstbeteiligung -300,00 €
    Nicht alle Versicherungen sind unsinnig. 😮 😉

    @Wolke …es sei denn das homosexuelle Paar hat Kinder, das ist nicht selten.

  11. AvatarDavid

    Keine Ahnung warum sich ein homosexuelles paar schwerer tun soll als ein heterosexuelles mit Kind aber vielleicht kannst du das noch kurz erläutern @wolke. Ich nehme an du gehst davon aus das Homosexuelle Paare per se kinderlos sind und hast eine Anspielung auf Tim machen wollen ? 
    @bojan, sehr beeindruckende Geschichte . Kannst du noch darauf dass eingehen in welchem Bereich du genau unterwegs warst/bist?

  12. Avatarsven

    Was soll man dazu sagen, außer top Leistung. Deine Reise von Kindesbeinen an ging wie dein Depot steil nach oben. Das ist sehr bewundernswert. Vor allem, dass du bodenständig bist. Gerade im M&A – als auch Investment-Bereich – gibt es eine Vielzahl von Menschen, die einen besonderen Lebensstiel pflegen und manchmal etwas an der Realität vorbei leben.
    PS: Mir ist immer unverständlich, weshalb andere Kommentatoren die Verfasser von solchen briefen belehren möchten (Beispiel in der gelaufen Wohnung wohnen).

  13. Avatar42sucht21

    @FI
    Für mich ist ein Punkt, dass man eben einfach immer unterschätzt wie sehr man sich selber und seine Situation in den kommenden 10 Jahren verändern wird.

  14. AvatarSparta

    @Bojan
    Startet man als Trainee nicht so bei 50 k?
    Beim Berufsstart wurde die Wohnung wie finanziert? 
    Die Sky-Aktien hatten da ja noch keine Vervielfachung bzw. von Vermögen vor der Privat-Uni hast Du nichts geschrieben.?
    Ansonsten verdammt gut gelaufen! 😉
     

  15. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Hallo Bojan,
     
    Glückwunsch zum Erreichten und auch zum Sinneswandel! Dein Leserbrief hat mir sehr gut gefallen.
     
    Folgende Aussage finde ich sehr wichtig:
     
    Es ist völlig egal, wer wieviel Geld besitzt. Wichtig ist nur, dass man als Mensch seine Leidenschaft erkennt und diese lebt, ohne sich zu verstellen, weder für den Chef, den Partner oder für seine Freunde. Das Leben ist so toll, wenn es einfach gestaltet ist.
     
    Ein Motto, das mich schon immer durch´s Leben getragen hat.
     
    Ähnlich hat es Florian vormuliert:
     
    ob die finanzielle Unabhängigkeit mit 40, 50 oder 35 erreicht wird – ich fühle mich, als hätte ich jetzt schon gewonnen, weil ich weider 90% der Woche mit großer Freude „arbeite“. 
     
    Ich ergänze mal – mit großer Freude lebe.
     
    Über diesen Aspekt wird weniger gesprochen. Die finanzielle Unabhängigkeit ist unser aller Ziel. Allerdings kann man tatsächlich schon zuvor sein Leben auf andere Bahnen lenken und sehr glücklich und zufrieden sein.
     
    Statt nur ca. 20 h die Woche zu arbeiten und 13 Wochen Urlaub im Jahr zu genießen, könnte ich noch mehr ranklotzen, noch mehr Geld verdienen, noch schneller “komplett frei” werden, in dieser Phase war ich auch schon.
     
    Jedoch habe ich mich – gerade auch wegen der Kinder – entschlossen, jetzt schon anders besser zu leben und nicht erst in zehn Jahren dann ganz auszusteigen.
     
    Meine aktuellen Projekte machen mir großen Spaß, ich gebe viel Wissen weiter, schule Fähigkeiten und schenke Freude. Gar nicht mehr “arbeiten” kommt für mich noch lange nicht in Frage (und wenn es 5 Stunden die Woche wären).
     
    Der Verdienst spielt schon eine Rolle, ich möchte anständig „entlohnt“ werden, jedoch bin ich nicht auf jede Geldsumme angewiesen und kann daher auch locker „Nein“ sagen, wenn mir etwas nicht passt. Ein sehr gutes Gefühl. Auf das Geld sind wir eben schon jetzt nicht mehr zwingend angewiesen, ein fettes Depot sei Dank.
     
    Ich bin da ganz bei Jenny und zähle mich auch zu einer Generation, die nicht lebt, um sich nur über die Erwerbsarbeit zu definieren. Die älteren Semester finden das vielleicht befremdlich, aber so ist das nun mal.
     
    Dir muß das ähnlich gehen. Du brauchst nicht viel zum glücklichen Leben, hast aber ein großes finanzielles Polster im Rücken. Sehr gut!
     
    Bin gespannt, wann du kürzer trittst. Wenn du Vater wirst, ändert sich da wohl schon noch etwas…. 😉 . Ich sehe das aber ein wenig anders als meine Vorredner. Das Geld wird nicht das Problem sein, sondern die Zeit. Das wahre Luxusgut der Moderne.
     
    Welche Titel machen eigentlich den Großteil deines Portfolios aus?
     
    @ Lithium85
     
    Ein nach Marktkapitalisierung gewichteter ETF sortiert Firmen nach ihrem Wert. Steigt eine Firma im Wert werden mehr Aktien dieser Firma im ETF angespammelt. Crasht eine Firma, wird sie „aussortiert“ bzw der Anteil reduziert. Es ist beinahe eine Momentum Strategie. Eigentlich ganz einfach.
     
    Und genau das Gleiche passiert in meinem Einzelaktienportfolio. Die starken, erfolgreichen Pferde setzen sich an die Spitze und vervielfachen ihren Wert, die müden Gäule wandern ans Ende und marginalisieren ihren Anteil in meinem Depot. Obwohl ich dem Kaufen und Liegenlassen fröne, ist es auch kein Dogma. Miese Titel verschwinden nach Jahren auch aus meinem Depot. Die guten laufen weiter. Neue Qualitätsunternehmen kommen hinzu. Ganz angenehm. Und eigentlich ganz einfach.
     
    Hierbei kann ich einfach keinen Gegensatz zu einem ETF-Portfolio erkennen. Die Unterschiede der Anleger hier im Blog sind doch marginal. Vermögen bauen wir alle auf die ein oder andere Art auf und das ist gut so!

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ David

    Das ist mir auch aufgefallen. Es gibt sogar Singles mit Kindern. 

    Das ist typisches Schubladendenken.

  17. Avatarbojan

    @ alle
    Danke für die anerkennenden Worte, das bedeutet mir viel 🙂
    @ Wolke
    Da gebe ich dir nur teilweise Recht, ich könnte ja immer noch die Wohnung verkaufen und zur Miete leben, und schön ist der Vermögenswert deutlich erhöht, nach deiner Rechnung.
    @ Hafenmeister
    Danke für deine Worte. So geht es mir exakt auch, weniger ist halt heute deutlich mehr, Gott sei Dank habe ich das erkannt.
    @ Sparta
    Ja so in etwa, lag glaube ich bei 55k. Die Wohnung wurde bar bezahlt. Ich hatte halt eine glückliche Hand bei der Aktienauswahl, nur mit den Sky Aktien, hatte ich den größten Profit gemacht. Vor der Privat Uni war das Vermögen bei etwa 20k EUR. Habe kleinere Nebenjobs gemacht, Geldgeschenke zu Weihnachten etc. wurden komplett gespart. 

  18. Avatarbojan

    @ all
    Ich denke auch, dass Kinder die Situation nicht verändern. Einem Kind ist es doch erstmal egal, wieviel Spielzeug es hat. Wichtig ist doch, dass Mutter und Vater für das Kind da sind. Man kann doch etliche Dinge mit dem Kind unternehmen, die nicht viel kosten. Schwimmen gehen, Fahrrad fahren, im Wald spazieren gehen, malen , singen, tanzen..Das kostet doch kein Vermögen. Aber klar sieht die finanzielle Situation dann doch anders aus, als wenn man alleine wäre. Wobei ich dann kein Sky Abo mehr bräuchte und die Zeit mit dem Kind genießen kann. Es gibt immer Wege. 

  19. AvatarJune

    Hallo Bojan,
    einfach eine tolle Leistung.
    Ich finde es müßig darüber zu philosophieren, ob du jetzt FF bist oder nicht. Egal aus welchem Blickwinkel ich es betrachte dieses Vermögen ob mit oder ohne Wohnung gerechnet ist eine super Leistung. 
    Ich finde die Entscheidung eine Wohnung zu kaufen ist in diesem Fall richtig gewesen. Berlin als Hauptstadt hatte großes Potential. Du hast sehr viel richtig gemacht. Und für ein Paar mit einem Kind sollten für die erste Zeit 71 qm auch ausreichend sein.
    Sehr gut finde ich auch,  dass du jetzt schon das Thema Minimalismus für dich entdeckt hast. 
    Take care, June

  20. Avatarbojan

    @ all
    Ganz wichtig ist, die Fixkosten im Griff zu haben. Wer das regelmäßig macht und hier versucht zu optimieren, der kann langfristig nur gewinnen. Wie viele Leute haben ein Fitness Studio Abo und gehen nicht hin, aber zahlen brav weiter? Sie sind zu faul um zu kündigen und vertagen alles immer wieder.
    Tim hat es in etlichen Postings bereits beschrieben. Kaufe ich mir jeden morgen meinen Starbucks Kaffee für 6 EUR, gehe ich mit den Kollegen essen für 12 EUR, eine Schachtel Zigaretten für 7 EUR, das summiert sich. Glücklicher ist man deswegen leider nicht. Ich kenne das Spiel, war häufig mit Kollegen essen und jedes mal gingen 10 EUR und mehr weg, heute wird selber gekocht, man lebt gesünder und hat für die nächste Reise mehr Geld in der Tasche.
    Mir fehlt nicht der Mut den Job zu kündigen, weil ich Angst vor einer geringeren Rente habe. Es sind momentan eher die Optionen, die sich mir dann bieten. Wenn ich der einzige in meinem Freundeskreis bin, der jetzt “frei” ist, aber alle anderen zur Arbeit gehen müssen, weil das Haus in der Pampa finanziert werden muss, was mache ich dann Tag für Tag mit der gewonnen Zeit. Ja klar, neue Projekte finden, das sagt sich leicht. Die müssen mir auch wieder Spaß machen und Energie benötigen diese auch.

  21. Avatarbojan

    @ David
    also im Investmentbanking bin ich nicht, war lange Zeit aber im Private Banking Segment tätig. Sehr vermögenden Privatkunden habe ich betreut. Da habe ich auch schon gelernt, dass das ganze Geld nicht einen von den glücklich gemacht hat, eher im Gegenteil, die haben von allen Kunden am meisten Stress gemacht, wenn es mal nicht so lief, wie Sie wollten.

  22. Avatarbojan

    @ Hansi
    Das sind ehrlich gesagt die größten Spinner. Die kaufen immer nur Gold, wenn es die Medien mal wieder, beim Ausbruch der Krise, propagieren.
    Klar haben in der Krise damals viele Kunden Gold gekauft, weil es so im TV gesagt wurde. Gold hat für mich nichts mit Sicherheit zu tun. Es liegt nur im Safe rum, entweder es steigt oder fällt, mehr nicht.

  23. AvatarFit und Gesund

    Tolle Geschichte Bojan, Fleiss, Ausdauer und ein kluges Köpfchen können Einen ganz schön weit bringen, und das in jungen Jahren. Ich kann nur sagen “Hut ab”, aber ich schliesse mich dem Freelancer Sebastian an und frage mal nach Deiner Investmentstrategie und was Dein Depot heute so Alles enthält, natürlich nur wenn Du magst. Vielen Dank auf jeden Fall für Deinen Leserbrief.

  24. Avatarbojan

    @ Fit und Gesund / Freelance Sebastian
    Aktuell sind es Bayer, Wirecard, ING Diba, Santander, BP, Shell, Vodafone das sind die größten Positionen. Momentan konzentriere ich mich eher auf Dividendentitel und lasse das Day Tranig außen vor.
    Mein Strategie ist einfach, ich kaufe dann, wenn alle Angst haben. Siehe Wirecard. Die waren bei unter 100 EUR wegen möglicher Manipulation, die nicht bewiesen war. Die Menschen haben Angst und verkaufen aus lauter Panik die Werte. Ich steige dann ein, völlig emotionslos. Allein Wirecard habe ich dieses Jahr bestimmt 20 mal gehandelt, jedes Mal mit Gewinn verkauft. Es ist eine Zockerei, ich weiß, aber ich bin auch bereit, die Aktie 20 Jahre und mehr zu halten. Jeder Sturm geht mal vorüber. 

  25. AvatarBruno

    Super Leistung, es ist gerade im Bankensektor nicht so häufig und einfach, eine minimalistische Lebensweise und hohe Sparquote zu fahren. Weiter so, nur so kommt man rasch vorwärts!
    @wolke @albr
    Natürlich ist für Euch 1 Mio$ mit 32 sehr wenig, wir wissen ihr seid hier die Reichsten, von daher muss man es nicht täglich wiederholen wir wissen es 😉 

  26. Michael D.Michael D.

    Finde ich lustig was manche schreiben bezüglich wie viel Geld benötigt man um finanziell (Teil)frei zu sein.
    Mir würden schon maximal 500.000 in Aktien reichen. Ich benötige keine 2.000 eure im Monat. 500.000 würden ohne Rendite fast 21 Jahre reichen wenn man tatsächlich 2.000 € benötigt. Außerdem vergessen viele, dass zumindest in Öst oder DE das Einkommen ja dann nicht 0 ist für den Rest des Lebens. Man kann daneben immer mit weniger Stunden arbeiten. Auch das Sozialsystem fängt einem eine Zeit lang oder zwischendurch auf….
    Ich fühle mich auch mit 180.000 schon sehr priviligiert. Ich sehe wie das Vermögen immer mehr und mehr wird und ich… falls ich wirklich will… Jahre zuhause bleiben könnte. Meine Sparquote liegt bei mindestens 60% in den letzten Jahren. Bin kein Großverdiener sondern eher (in diesem Forum) ein Kleinverdiener. Im Bekanntenkreis ein eher Besserverdiener…
    Ich genieße das Leben jetzt schon (bin 35). Habe einen tollen Job mit sehr symphatischen Chefs. Verstehe mich mit vielen Arbeitskollegen blendent. Manche davon sind richtig gute Freunde geworden… Wenn mir eine Firma 1000€ mehr anbieten würde, würde ich dieses Angebot ausschlagen.
    Für mich ist das Zwischenmenschliche in der Firma viel wichtiger als ca 12.000€  mehr am Konto jedes Jahr. Ich kenne so viele Menschen, die mit ihrem Job extrem unglücklich sind und nur des Geldes wegen in die Arbeit gehen.
    Ich hatte das Glück (nach 2 gescheiterten Versuchen) einen richtig guten Arbeitgeber zu finden. Das ist für mich viel mehr wert als etwas mehr Geld jedes Monat. Ich bleibe oft freiwillig länger in der Arbeit um mit meinen Kollegen ein oder mehrer Bier zu trinken und sich zu unterhalten.
    Nicht immer ist Geld das wichtigste…

    Meinem Vermögen sehe ich aber trotzdem sehr gerne beim Wachsen zu. Mehr ist aber nicht immer mehr.

    Man kann auch mal zufrieden sein.

    LG Michael

  27. Avatarbojan

    @ Michael
    schöner Beitrag Michael, ich benötige wenn überhaupt 1.000€ im Monat. Und selbst damit komme ich noch sehr gut zurecht.
    Deine Einstellung ist die Richtige, mach ja weiter so!

  28. AvatarDaniel (Frankfurt)

    Bojan
    Glückwunsch. Schöne Geschichte.
    Sag mal, wie machst Du das mit DayTrading und Compliance. Ist eigentlich heutzutage unmöglich als Angestellter im Finanzbereich, wo solche Geschäfte genehmigungspflichtig sind und in der Regel Haltedauern von mindestens 60 Tagen gelten. Derivate sind Mitarbeitern in den meisten renommierten Häusern untersagt. 
    Oder gibts sowas bei Euch nicht? 

  29. AvatarThorsten

    Leben und Geld. Leider ist es so, dass sich ein früh investierter Euro deutlich  schneller vermehrt als ein später Gesparter. Es tickt auch die Biouhr. Deswegen würde ich es heute machen wir früher : stark ranklotzen in jüngeren Jahren, wenn es leicht fällt und dann mit fortschreitendem Alter allmählich nachlassen, wenn man nicht mehr kann, nicht mehr so mag oder wegen Depot mehr muss. Andere haben Rücken, ich habe Depot. 🙂

  30. Avatarbojan

    @ Daniel
    im Firmenkundenbereich ist das so ja, im Privatkunden Segment ist das lockerer geregelt. 

  31. AvatarFit und Gesund

    @Bojan, 
    danke, ich hätte mich nicht an Wirecard und Bayer angetraut, den Mutigen gehört die Welt  🙂
     
    @all,
    gestern gab es bei meinem Arbeitgeber eine Infoveranstaltung über Rentenplanung, hab ich nix von profitieren können, wusste ich bereits Alles, eine Frage hab ich dann aber noch gestellt, und da war ich irgendwie recht blauäugig.
    Unser Rentensystem basiert ja auf 3 Säulen, die erste Säule, sozusagen die Grundsicherung wird alle paar Jahre an die Inflation angeglichen, nun war meine Frage ob das bei der zweiten Säule ebenfalls so sei (Betriebsrente), nein, lautete die Antwort, da brauch ich mir keine Hoffnung machen, mit dem Betrag wo ich rausgehe der bleibt gleich ein Leben lang (gekürzt wird er aber auch nicht) egal ob ich 70 oder 100 Jahre alt werde.
    Zuhause hab ich den Inflationsrechner angeworfen, also mit Alter 85 und angenommener Inflationsrate von 2% fehlen mir dann knapp 40% an Kaufkraft. 
    Ohne mein Depot und die Dividende würde es mir niemals reichen, auch nicht mit dann abbezahlter Immobilie,(bindet ja viel Kapital)  erschreckend… natürlich beläuft sich die Schweizer Inflation im Moment nicht auf 2%, aber es gab schon Zeiten mit höherer Inflation als die angenommenen 2%.
    Ich denke das sollte man sicher auch mal im Hinterkopf behalten, nicht unbedingt die Leute die hier schreiben und ihr Geld anlegen, aber da werden Einige der Babyboomer in 20 Jahren Augen machen, die die nicht vorgesorgt haben.
    Gut haben wir hier Tim Schäfer’s blog 🙂
     
     

  32. AvatarWolke

    @David
    Die Mehrheit der heterosexuellen Paare haben Kinder, oft mehrere, die kosten Geld, viel Geld. Die große Mehrheit der homosexuellen Paare haben keine Kinder, die können sparen, viel sparen. Einfach nur Statistik. Bevor man groß doziert,  sollte man vielleicht auch mal Familienväter fragen, wie das so ist mit der finanziellen Freiheit, wieviel die Kinder kosten und wieviel Freude sie einem trotzdem bereiten.

  33. KievKiev

    @ Bojan
    Gratulation! Dein Leserbrief liest sich sehr gut. Und das mit erst 32 Jahren. Minimalismus, Zufriedenheit sind doch die wichtigen Dinge im Leben.
    Ich kann das Festhalten an genauen Definitionen von FF oder FIRE auch nicht nachvollziehen. Du bist 32 Jahre. Mit 55 Jahren könnte ich mir vorstellen wirklich nicht mehr aktiv zu arbeiten. Vielleicht reise ich dann tatsächlich durch die Welt bis mir langweilig wird. Aber mit 32? Ich glaube kaum dass jemand mit 32 der FIRE erreicht haben könnte nichts mehr machen würde. Man kann auch nicht über 50 Jahre die Welt bereisen. Das wird vermutlich sehr langweilig.
    Ich sehe es eher wie Sebastian. Du hast alle Optionen offen Dein Leben, frei vom Zwang Geld verdienen zu müssen, zu gestalten. Das ist wunderbar. Vielleicht bekommt Ihr in ein paar Jahren Nachwuchs? Vielleicht möchtest Du dann weniger arbeiten und entsprechend mehr Zeit mit dem Kind verbringen. Vielleicht möchtest Du auch eine 160qm Wohnung in Charlottenburg kaufen und musst 400k draufzahlen. Was soll’s? Es ist Deine Entscheidung. Wenn Dir die Wohnung die Summe wert ist kannst Du dafür entsprechend länger arbeiten. Ich finde es jedenfalls sehr gut wenn man in jungen Jahren so viele Möglichkeiten offen hat. Natürlich wird sich viel im Laufe des Lebens verändern. Und das ist doch auch gut.
    Falls ich über eine Milliarde an Vermögen verfügen würde, so würde der letzte im Forum keinen Zweifel mehr an der FF haben. Und, würde ich dann mit 32 Jahren ganz aufhören zu arbeiten? Ich glaube nicht. In den Zeiten der Industrialisierung gab es sehr viele tolle Erfindungen von privilegierten Menschen wie z.B. Pfarrern. Sie hatten Freiheiten und haben diese zumindest teilweise genutzt etwas fortschrittliches zu entwickeln. Bill Gates hat mit seiner Stiftung auch eine neue Aufgabe für sich entdeckt. Freie Menschen können sich Aufgaben widmen, die ihnen am Herzen liegen. Ich finde diese Möglichkeit sehr erstrebenswert.
    Viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg!

  34. Der BaumDer Baum

    Find ich einen richtig guten Leserbrief! Habe großen Respekt vor der Leistung.
     
    Und nachdem ich mich jetzt monatelang zurückgehalten haben:
    Wolke, bitte hör auf hier andauernd rumzunerven. Du bist, mit einigen anderen ständig nur am rumnörgeln und Stress machen. Konstruktives trägst du so gut wie nie bei. Was tust du hier frag ich mich? Du stellst die Konzepte Frugal leben und sparen sowieso nur in Frage.
    Wie ich es auch zu Ghost und damals Zwischt schon mal gesagt hab, wenn ihr nur zum rumstressen da seid, dann braucht euch hier keiner.
    Grüße Baum

  35. KievKiev

    @ Wolke
    Statistik über Kinder. Was kümmert mich wie viele Kinder homosexuelle oder heterosexuelle Paare durchschnittlich haben? Was ändert es an meiner konkreten Situation? Ich habe eine Frau und zwei Kinder? Was möchtest Du denn Familienväter genau zur FF fragen? Ich werde sie erreichen. Unter FF verstehe ich die Ausgaben des ganzen Haushaltes. Ich kann auch nicht sagen wie viel die Kinder genau kosten. Wie groß und teuer wäre denn die Wohnung ohne Kinder? Das Leben hätte vermutlich auch einen ganz anderen Lauf genommen. Hätte, hätte…

  36. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Michael D.
     
    Sehr guter Beitrag. Das Depot schenkt einem Ruhe und Freiheiten. Allein die Möglichkeit, sich für viele, viele Jahre vom Erwerbsleben verabschieden zu können, verschafft einem ein wohliges Gefühl der Freiheit. Das genieße ich in letzter Zeit sehr.
     
    Und das strahlt man auch aus. In einem Projekt bin ich der, “der immer lächelt und gute Laune hat,  wenn er daherkommt – wie angenehm das ist”. Ja, gern geschehen, da finde ich nichts besonderes dran….
     
    Über vieles macht man sich keinen Kopf mehr, denn man könnte auch raus sein aus dem Spiel, wenn es einem zu blöd würde. Alle haben diese Freiheit verdient. Gut, dass Tims Blog dabei hilft 🙂 .
     
    @ Kiev
     
    Freie Menschen können sich Aufgaben widmen, die ihnen am Herzen liegen. Ich finde diese Möglichkeit sehr erstrebenswert.
     
    Ja, genau das ist es. Sehr gut formuliert.
     

  37. AvatarWolke

    @Der Baum
    Ich glaub, Du kannst mit Kritik nicht richtig umgehen, Du empfindest sie gar als Stress. Echokammermäßig immer allem und jedem beipflichten, nie hinterfragen, nie andere Standpunkte einnehmen, alles glauben, was andere erzählen, das ist keine gute Strategie.
    Man muß sich im Leben auch mit unbequemen Tatsachen und Sichtweisen auseinandersetzen können, sonst bleibt der FF Traum eben nur ein Traum, wie bei den meisten.

  38. KievKiev

    Ich habe hier noch eine Radreise von jemanden, der vermutlich nicht FF erreicht hat:
    https://youtu.be/zUTL4Op56CM
    Ich finde solche Touren sehr interessant. Ich könnte mir so etwas sehr gut vorstellen. Allerdings möchte ich auch nicht die Zeit mit der Familie missen. Um so größer das Vermögen, desto mehr Möglichkeiten hat man doch. Mit 65 Jahren könnte ich diese Reise vermutlich nicht in der Weise durchführen. Auch das Leben hat seine Phasen, die sich schneller schließen als es einem lieb ist. Man kann eben nicht alles aufschieben. Ausflüge mit der Familie kann man nur unternehmen, wenn alle dazu noch imstande sind. Mit den eignen Kindern kann man auch nur bis maximal 18 Jahre viel Zeit verbringen. Ich kann jedem gratulieren, der bereits vor der Zeit mit Kindern über ein hohes Vermögen verfügt.
     

  39. AvatarChristian

    @Wolke, kannst du die Statistik, auf welcher deine These aufsetzt bitte als Quelle verlinken?

    @Bojan: starke Leistung. 🙂

  40. AvatarThorsten

    @FitundGesund
    Die Immobilie bindet Kapital.
    Ich interpretiere das so : um eine Immobilie dieser Größe anmieten zu können müsstest Du bei einer Nettorendite von x% y Kapital investieren. Bei der Miete hast Du Steigerungen, bei der eigengenutzten Reparaturen, für die Rücklagen zu bilden sind. Was ist schlimmer, Mietsteigerungen oder Reparaturen ? Deshslb sage ich : die selbstgenutzte Immobilie ist eine attraktive und aktive Anlage mit Chance auf Wertsteigerung und dem Risiko ungeplanter Ausgaben. Keine Kapitalbindung im eigentlichen Sinne, man könnte derzeit jederzeit ausziehen und kurzfristig mit Gewinn verkaufen oder vermieten. Absolute Freiheit, wenn die Lage stimmt.

  41. AvatarChris k.

    Sehr interessanter leserbrief!! Respekt du hast dir alles verdient, gerne kannst du weitere inspirieren oder infizieren mit unserem Börsen tick :D.
    Die börse motiviert mich jeden Tag, danke dir Tim für deinen super Blog!
    Tut mir den Gefallen und überlegt zwei mal ein China Handy zu kaufen. China ist einflussreich genug. Wir sollten als global denkende freie Menschen kein aktuelles China unterstützen!
    Ich habe mich daher bewusst gegen ein emerging markets etf entschieden… Das mit Taiwan und das mit Pakistan Indien ist mir ebenfalls zu heiß.
    Mfg

  42. AvatarNico Meier

    Ich habe hier vor einigen Tagen meine Ratschläge an mein jüngeres Ich geteilt.
    Ein Ratschlag war das sehr frühe erwerben einer kleinen Eigentumswohnung. Bojan hat das richtig gemacht.
    Miete zu zahlen ist Geldverschwendung.

  43. AvatarNico Meier

    Natürlich kann man mit Kindern auch Sachen unternehmen die nicht viel Kosten. 
    Aber was vielfach unterschätzt wird ist die Einkommenseinbusse wenn man als Eltern das Kind an zwei bis drei Tagen selber betreuen möchte. Da wird aus einem 200% Pensum dann schnell ein 160% bis 140% Pensum und das Totaleinkommen sinkt um 20% bis 30%.
     

  44. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Verzeihung für das Aufwärmen des leidigen Themas. Ich weiß, viele nervt das, bitte nicht steinigen.
     
    Aber wenn zwei Leser regelmäßig das so plumpe wie falsche Mantra “Mieten ist Geldverschwendung” singen, kann ich nicht an mich halten. Ein paar logische, sachliche und wissenschaftlich fundierte Aspekte hierzu können dem Erkenntnisgewinn nicht schaden.

  45. KievKiev

    @ Chris K.
    Ich hatte Apple im Depot und damit Geld verdient. Ich habe die Aktie unter Beobachtung. Meiner Meinung nach bewegt sich diese Aktie sehr stark bei Änderungen im Handelskonflikt zwischen USA und China. Woran liegt das wohl?
    Das Fairphone ist eine gelungene Alternative und ich habe es auch für mich in Betracht gezogen. Ich bevorzuge jedoch leistungsstarke Modelle und hier gibt es natürlich nicht oft neue Versionen. Ich habe gerade zum Spaß einmal nachgeschaut wo das Fairphone produziert wird. Falls die Produktionsbedingungen besser sind ist das natürlich ein gutes Argument für das Handy. Bei Apple vermisse ich solche Ansätze. Genug Marge hätten sie doch dafür.
    Falls der Konflikt weiter anhält profitieren andere Länder. Vielleicht werden in 10 Jahren Handys in Indien produziert?

  46. AvatarThomas

    @Freelancer Sebastian, ich kann nur zustimmen.
    Vermutlich in der eigenen Unsicherheit verzweifelt auf der Suche nach Bestätigung.

  47. AvatarFit und Gesund

    Guten Morgen,
    nein, bloss nicht wieder das leidige Thema  *lach*
    aber @Thorsten, die Wertsteigerung würde ich ja erst bei Verkauf/Vermietung erfahren, vorher kann ich mir null und nix davon kaufen, ganz klar irgendwo muss man wohnen und das ist auch nicht gratis. 
    Jemand der im Alter, bedingt durch Inflation nur noch 60% seiner ehemaligen Kaufkraft bei Renteneintritt zur Verfügung hat, der wird wohl zwangsläufig verkaufen müssen, es sei denn er hat eben zusätzliches Vermögen gut angelegt. Ich wollte nicht mehr und nicht weniger damit sagen. 
    und jetzt nix wie weg…..    🙂
     

  48. AvatarNico Meier

    @Freelancer mein jüngeres Ich hätte zwischen 2002 und 2004 eine Eigentumswohnung zu einem sehr günstigen Preis bekommen.
    Natürlich sind die Preise in gewissen Lagen sehr hoch. Nun stellt sich die Frage kommt es zur Korrektur durch wieder sinkende Kaufpreise oder durch steigende Mieten. Ich gehe eher von letzterem aus.

  49. AvatarMattoc

    @FitUndGesund
    Thorsten, die Wertsteigerung würde ich ja erst bei Verkauf/Vermietung erfahren
    Die größte Ironie an Thorstens Spekulation auf Wertsteigerung bis zu einem (niemals stattfindenden) Verkauf ist ja auch, dass der gleiche Thorsten beim Aktienmarkt davon spricht, dass Unternehmen, die keine Dividende zahlen und „nur“ im Kurs steigen für ihn keine Anlage sind, da er sie irgendwann verkaufen müsste, um die Rendite einzufahren, und er das ja nicht machen will. 
    Da wird das Fähnchen immer schön nach dem Wind gerichtet. 😉

  50. AvatarRüdiger

    Ein paar logische, sachliche und wissenschaftlich fundierte Aspekte hierzu können dem Erkenntnisgewinn nicht schaden.
     
    Erkenntnisgewinn ist IMMER eine gute Sache! Was meine Entscheidung für ein selbstgenutztes Haus betrifft: Wirtschaftliche Aspekte – bis auf die Finanzierbarkeit – spielten keine Rolle. Ich wollte es haben. Basta! Das war meine persönliche Entscheidung … und die muss ich mir im Nachhinein auch nicht per “Schönrechnung” genehmigen lassen. Nicht von mir und schon gar nicht von anderen 😉

  51. AvatarBernd

    @Miete zu zahlen ist Geldverschwendung
     
    So ist es! Deshalb sollte man sich in jungen Jahren unbedingt verschulden und auf jeden Fall eine selbstgenutzte  Immobilie kaufen, da:

    Immobilienpreise immer steigen (seht hier: 72K auf etwa 300K),
    die Familienplanung vollkommen klar ist,
    man dann nicht zu den Verlierern gehört, 
    die läpischen Nebenkosten bei einem Wechsel nicht der Rede Wert sind,
    und man sowieso nicht wechselt, weil man gerne 30-40 Jahre an einem Ort lebt.

     
     
     

  52. AvatarMattoc

    Vollkommen richtig, Rüdiger.
    Natürlich kann jeder, der will, ein Haus kaufen.
    Die wirtschaftliche Bewertung der Maßnahme ist nachrangig und wird auch aufgrund der individuellen zukünftigen Lebensentwicklung nur rückbetrachtend möglich sein. Und da wird es Immobilienbesitzer geben, die (auch) wirtschaftlich rückbetrachtend glücklich sind, und andere, die den Kauf bereuen. 
    Ich kann auf jeden Fall Mieter und Käufer verstehen und erlaube mir kein generelles Urteil, wie „Miete ist rausgeschmissenes Geld“. 

  53. AvatarWhirlwind

    @Freelancer: Das Geld wird nicht das Problem sein, sondern die Zeit. Das wahre Luxusgut der Moderne.
    Das sehe ich absolut genau so! Im Endeffekt ist Geld nichts anderes als gebundene Freiheit. Und je weniger Geld ich zum Leben brauche, desto freier bin ich heute schon.
    Allerdings bin ich der Meinung, dass Kinder finanziell doch schon einen Unterschied machen. Dabei sind die Kosten für Spielsachen noch die geringste Position. Ich meine eher Kosten für Kleidung, Schuhe (nicht Marke, sondern physiologisch fußgerecht) und Betreuungs- und Schulkosten. Haben mittlerweile zwei schulpflichtige (2. und 3. Kasse) und da sind inbesondere zum Schuljahresbeginn 250 € für Material (Leihgebühr für Bücher, Umschläge, Arbeitshefte…) nichts. Kein Jammern oder Beschweren, nur eine Feststellung! Denn die Drei sind es mir wert und 100x wichtiger als ein Apple-Produkt oder ein 5er BMW!
    @Aktien: Was haltet ihr eigentlich von Nemetschek? Arbeite aktuell an einer Analyse/Vorstellung. Die von mir genutzten Kennzahlen bestätigen eine Top Qualität, wenn auch die Aktie momentan echt hoch bewertet ist. Bis spätestens Ende der Woche sollte der Beitrag auf meinem Blog stehen. Besteht Interesse, dass ich den Link hier dann bei Gelegenheit poste?
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  54. AvatarDanielKA

    @ Free: So habe ich früher auch gedacht, wozu kaufen. Ich investiere lieber in Aktien. Mit Familie hat sich das komplett geändert, alleine die Unsicherheit bei Verkauf der zugrundliegenden Immobilie (uns 2 mal passiert) und die darauffolgenden Mieterhöhungen haben mich eines besseren belehrt. Die Theorie ist immer klar, aber in der Praxis zeigt sich nunmal die Realität, da habe ich auch zulange die Augen verschlossen, obwohl man gesehen hat das Deutschland in den Ballungsgebieten eben nicht ausstirbt.
    Ein Beispiel: wir hatten eine kurzfristige Mieterhöhung von knapp EUR 140 netto im Monat, radiert mal komplett eine 3 % Nettodividende von einem EUR 56.000 Portfolio aus und das war nicht die einzige Steigerung in den letzten Jahren. Zudem fehlt einfach die Hebelwirkung da Banken langfristig keine WP-Depots zu günstigen Konditionen finanzieren wie bei einer Grundschuld.
    Als Single oder in einer sicheren Genossenschaft (hier teilweise Jahrzehnte Wartezeiten bzw. Auslosungen) abseits der Ballungsgebiete mag das wiederum anders sein.
    Eine Eigenbedarfskündigung und der Schutz von weiter steigenden Mietpreisen war uns den Kauf wert, auch wenn natürlich die Preise heute sportlicher sind und man eben deutlich länger suchen muss. Wichtig war uns eine fungibles Objekt in guter Lage zu kaufen, daher ist nun eine Eigentumswohnung geworden, spart natürlich auch Kosten gegenüber einem Haus.

  55. Avatar42sucht21

    @Handy App – ETF Sparpläne automatisch eintragen
    Ich hänge mich mal an den Blogbeitrag von Gestern an bezüglich Mobiltelefon. Ich suche eine Mobiltelefon App welche auch (monatliche) ETF Sparpläne automatisch laufend einträgt. Ich nutze aktuell “My Stocks Portfolio” und bin mit der App sehr zufrieden aber leider gibt es das ETF-Sparplan feature dort glaube ich nicht. Ich weiss, das “Portfolio Performance” das anbietet aber die haben glaube ich keine Mobil-App soweit ich weiss. Hat jemand Erfahrung mit so einer Handy App die er/sie gerne teilen möchte?

    @Mattoc
    Wäre in der Betrachtungsweise die gesparte KM nicht mit Dividende gleich zu setzen?

  56. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund
    Aus der Pensionskasse erhältst du pro Jahr 6.8% des Kapitals welches bis zum Renteneintritt angespart worden ist. Diese Umwandlungssatz ist gemessen an den heutigen Renditemöglichkeiten viel zu hoch gewählt!
    Es wäre ja noch schöner wenn die arbeitende Bevölkerung den Rentnern auch noch den Teuereungsausgleich finanzieren müsste.
    Es findet zurzeit in der Pensionskasse eione Umverteilung von jung zu alt statt, die so in der Pensionskasse nicht vorgesehen ist!
    https://www.vorsorgeforum.ch/bvg-aktuell/2019/5/19/umverteilung-viel-grsser-als-bisher-angenommen.html

  57. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,
    bei meiner Pensionskasse: ab dem 1.2.2020 gelten für die Berechnung der Altersrente die folgenden Umwandlungssätze: 
    Alter 58    4.34%
    Alter 60    4.54%
    Alter 63    4.89% 
    wie das bei Dir ist weiss ich nicht, aber 6.8% ???   
    im Moment arbeite ich ja noch, und zahle somit auch an die ältere Generation, ich maule deswegen nicht, ich war mir nur nicht bewusst, dass die Pensionskasse später nicht an die Inflation angepasst wird, was ja bei der AHV der Fall ist. Reden wir mal weiter wenn Du mal kurz vor der Rente bist  🙂 
     
    habe heute und morgen aber wenig Zeit hier zu schreiben.

  58. AvatarThorsten

    @FitundGesund

    Jemand, der nach Renteneintritt nicht genug Einkommen hat, um eine selbstbewohnte Immobilie halten zu können, sollte im Nachhinein gesehen keine anschafft haben oder sich dann verkleinern. Nicht selten, dass Witwen im Eigentumshaus sitzen und das Haus langsam verfällt, weil es keine Rücklagen oder genug Rente gibt. Es muss halt genug zusätzliches Einkommen vorhanden sein. Ob Miete oder Eigentum, auf Kante genäht oder zu groß oder zu teuer, da wird man nicht glücklich.

    Das Schlimmste wäre , wenn jemand bis zur Rente einen dicken Kredit abzahlen müsste. Da läuft dann was falsch. Das Teil muss nach maximal 20 Jahren abgezahlt sein, sonst besser zur Vermietung kaufen, auch ein guter Weg , mit wenig Eigenkapital möglich.

    Mit 60% kann man leben, die Sparquote ist ja dann bei Renteneintritt eher 0 und die 30% oder 40% des Einkommens, das die Bundesbürger für Miete ausgeben, wenn sie mieten, fällt bei Eigentum auf die nicht umlegbaren Nebenkosten plus Grundsteuer zurück plus eine geringe Sparquote für Rücklagen.
    Es sollte bei dem Geschriebenen klar sein, dass wir nicht im Kontext von Altersarmut oder zu kleinen Renten ohne weiteres Einkommen sprechen. Das ist ein anderes Thema.
    Deutschland ist ein Mietland – keine gute Nachricht für den Vermögensaufbau. Denn Immobilienbesitzer verfügen laut der Studie durchschnittlich über 277.000 Euro. Mieter haben im Vergleich dazu nur ein Vermögen von 10.400 Euro.
    Quelle : https://mobil.stern.de/wirtschaft/geld/wohlstand–ohne-immobilien-und-aktien-geht-s-nicht-8671596.html

  59. AvatarFit und Gesund

    @Thorsten,
    wiegesagt wenig Zeit heute, 
    die Rente beträgt sehr grob und eher zu hoch geschätzt 2/3 des bisherigen Gehaltes, davon kann man leben, aber nach 25 Jahren beträgt dann die Kaufkraft dieser 60% eben knapp 40% weniger, das wird dann knapp, egal ob mit oder ohne Wohneigentum. Es sei denn man hat vorgesorgt, aber ich möchte das Thema nun auch nicht weiter vertiefen, 
    merke schon wie die Kommentare leicht giftig werden   🙂    da kommt schnell ein BASTA!    und ein “wäre ja noch schöner”…..pipapo…
     

  60. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Whirlwind
     
    Jep, die Kinder kosten – und das ist auch gut so 🙂 .
     
    Kann mich noch gut an den Christoph (Under Armour) erinnern, der mir als Single erklären wollte, dass Kinder doch gar nicht so teuer sind und das Kindergeld locker ausreicht für alle Kosten, incl. detaillierter Ausgabenaufstellung. Herrlich, was habe ich gelacht…. völlig realitätsfremd.
     
    Unser Einschlag ins Kontor waren gerade 450€ für die Kursfahrt nach Edingburgh. War aber gut “investiertes” Geld. Sehr lehrreich das Ganze.
     
    Mag sein, dass man ein paar Euro weniger zum Vermögensaufbau über hat. Wir stehen bei ca. 30% Sparquote. Ohne Kinder wären es wohl über 50%. Aber was soll´s. Da denke ich nicht eine Sekunde drüber nach. Die Kids sind unbezahlbar.
     
    Aber diese Aufrechnereien…. soll doch jeder leben wie er mag. Single, Paar, Homo, Hetero, mit Kinder, ohne Kinder…. alle können glücklich werden.
     
    @ Rüdiger
     
    Alles Okay. Jeder hat andere Vorstellungen vom guten Leben. Ob nun Kauf oder Miete – ist mir alles recht. Bin in einem Haus mit Garten aufgewachsen und weiß um die Vorzüge, die wir als Familie auch heute noch regelmäßig am Wochenende genießen dürfen.
    Mit meinen Geschwistern muss ich bald mal zusammensitzen, um über die beiden Häuser samt Grundstücken zu sprechen, die in unserem Familienbesitz sind.
     
    Nur diese Pauschalaussage “Miete ist per se verschwendetes Geld” ist einfach falsch. Vielleicht müssen wir sie nach Lernvorgang  hier nicht mehr vernehmen?
     
    @ DanielKA
     
    Das tut mir Leid für euch. Kenne ich auch aus dem Bekanntenkreis. Es sind tatsächlich ungewöhnliche Zeiten.
     
    Wir sind die Glücklichen, die in einer Genossenschaftswohnung leben. Nach vier Jahren Mietsenkung (!!!) hat die Miete mal wieder um 2% zugelegt. Alles zu verkraften.
     
    Handwerkern ist mir ein absoluter Graus. In den letzten Jahren haben wir neue Heizkörper, neue Waschbecken, einen Fassadenanstrich und ein neues Fenster bekommen. Dazu reparierte Gläser und Türen.
     
    Eine Wonne, sich darum nicht kümmern zu müssen.
     
    Euch wünsche ich nun Ruhe und alles Gute in der eigenen Wohnung. 🙂

  61. AvatarDanielKA

    @ Freelancer Sebastian:
    Danke, Mietsenkung bzw. moderate Erhöhungen sind wirklich ein Traum, da macht dann das Aktiendepot deutlich mehr Sinn. Wobei ich habe nur die knapp Hälfte liquidiert 😉 bald wird wieder weiter angespart. 

  62. AvatarThorsten

    @Mattoc
    der Hebel auf Immobilien liegt bei 20 bis 30 ( Kaufpreis versus Jahresmiete). Der bei Wachstumsaktien liegt teilweise deutlich darüber (KGV). Während bei Aktien die Zukunft gehandelt wird ist es bei Immobilien oft die Gegenwart , der aktuelle Preis in der Lage. Dass irre Bewertungen nicht gut für Märkte sind haben wir in der Finanzkrise gesehen, da wurde in den USA Immobilien zu immer höheren Preisen in schnellem Takt weitergereicht. Gibt es in Deutschland nicht, hier gibt es keine Immoblase, nur eine riesige Geldblase durch die EZB.

    @FitundGesund
    Von mir kommt nichts Giftiges, keine Sorge. Es ist ja legitim alle Szenarien durchzuspielen und sich auf alles Planbare einzustellen. Ich wollte bloß etwas die Angst nehmen. Klar kann man sich für die eigene Immobilie nichts kaufen. Aber was sollte man dann für das Geld kaufen ? Sich dann die Miete kaufen und wir lange würde das reichen.  Das wäre mir zu unsicher, es sei denn ich wäre schon sehr alt. Die eigengenutze Immobilie ist stabil, die Börse ist es nicht. Gerade im Alter muss das aber zusammen reichen.
     

  63. AvatarBig Ben

    @Fit und Gesund
    Zuhause hab ich den Inflationsrechner angeworfen, also mit Alter 85 und angenommener Inflationsrate von 2% fehlen mir dann knapp 40% an Kaufkraft.
     
    Gibt es bei eurer Pensionskasse nicht die Möglichkeit, das Vorsorgeguthaben vollständig als Kapital zu beziehen? Das wäre evtl. eine Alternative für Dich, da Du ja ohnehin ein gutes Händchen bei der Kapitalanlage hast. Dann umgehst Du den Kaufkraftverlust, wenn Du das Geld selbst investierst. Eine andere Alternative wäre ein gemischter Bezug, also einen Teil als fixe Rente, den anderen Teil als Kapital. Würde ich mal in Deine Gedanken zur Rentenplanung einfliessen lassen. Denn wie Du Dich entscheidest – Rente. voller Kapitalbezug, gemischter Bezug – gilt ab Rentenbeginn und ist nicht mehr umkehrbar.  Ich würde übrigens den vollen Kapitalbezug wählen.  
    En Gruess
     
    Big Ben
     

  64. AvatarMattoc

    @42sucht18
    Wenn „das selbe Haus“ auch zur Miete bezogen würde, was erfahrungsgemäß selten der Fall ist, denn wenn man kauft, will man es ja „auch (endlich) schön haben“, sich vergrößern und „verbessern“ und  nach Verrechnung mit dem Kreditzins etwas übrig bleibt, ja.
    Wenn mein Berufsleben abgeschlossen ist, überlege ich auch, an einem Ort, in dem ich dann wohnen möchte, eine kleine Wohnung zu kaufen. Aber Cash und ohne Kredit, um genau den Effekt zu nutzen und auch weitere Diversifikation ins Portfolio zu bringen.
    Aber kaufen oder mieten, bleibt höchst individuell. Diese Pauschalurteile mancher Kommentatoren sind völlig fehl am Platz.

  65. AvatarMattoc

    Die eigengenutze Immobilie ist stabil, die Börse ist es nicht.
    Die Börse ist langfristig sehr stabil, zumindest predigt das der Chef dieses Blogs. 🙂

  66. AvatarBig Ben

    @Nico Meier
    Aus der Pensionskasse erhältst du pro Jahr 6.8% des Kapitals welches bis zum Renteneintritt angespart worden ist. Diese Umwandlungssatz ist gemessen an den heutigen Renditemöglichkeiten viel zu hoch gewählt!
     
    Das gilt aber nur für das Obligatorium. Im Überobligatorium – bei den meisten der weitaus grössere Anteil des BVG-Guthabens – legen die Pensionskassen selbst die Umwandlungssätze fest. Und die liegen fernab von 6,8 %, wie die Aufstellung von Fit und Gesund zeigt. Einfach mal den Vorsorgeausweis gründlich studieren…
     
    Gruss
     
    Big Ben

  67. AvatarFit und Gesund

    @Big Ben
    bei uns sind max. 50% Kapitalbezug erlaubt, muss man 6 Monate vorher anmelden, bin sehr unschlüssig. 

  68. Avatarbojan

    Einige Argumente kann ich leider nicht nachvollziehen. Hier in Berlin sind die Mieten extrem angezogen. Für eine Neubauwohnung, die einfach irgendwo hingeklatscht wurde verlangen die Eigentümer (meist irgendwelche Firmen) für z.B. 80 m² locker mal 1.500 EUR warm. Wer pustet denn freiwillig so viel Geld in den Wind. Diese Neubauten werden schnell hochgezogen, es wird ohne Liebe saniert und dann kann der Mieter zahlen. Lieber würde ich da in das alte Kinderzimmer meiner Eltern ziehen, als so etwas mitzumachen.  

  69. AvatarFit und Gesund

    @Big Ben,
    zum jetzigen Zeitpunkt kann ich mein Geld schon selber managen, zumindest halbwegs, wie sieht das im Alter aus? Stichwort leichtgradige Demenz, keine Kinder, KESB?   Alles einfach Gedanken die Einem so kommen können und worum man sich vorher Gedanken machen muss. 
    jetzt muss ich aber los
     
    liebe Grüsse

  70. AvatarMichi

    zum Thema Kinder:
    klar kosten die Geld. Außerdem kommt ja dazu, dass die Mutter in vielen Fällen die ersten Jahre nicht mehr oder nur Teilzeit arbeitet. Ist ja alles bekannt.
    Nur muss ich auch sagen, als ich Mitte / Ende 20 war wurde das Wochenende bereits Donnerstags eingeläutet. Sprich abends weggehen, Freitag Abend essen gehen, dann Kneipe/Dorffest/Disko, Samstags ebenfalls. Man ist ja nur ein Mal jung 🙂 Das hat viel Geld gekostet (und das ohne die teuersten Cocktails). Diese Kosten habe ich heute nicht mehr oder deutlich weniger. Dieses Geld kann ich locker in meine Kinder investieren und habe deswegen dann nicht weniger Geld wie damals als Single…
     
     

  71. AvatarMattoc

    @bojan
    Es bleibt individuell.
    Ich zahle bei für mich perfekter Lage weniger als 10% von meinem Nettogehalt für Miete und hatte noch nie eine Mieterhöhung.

  72. AvatarThorsten

    @DanielKA
    Glückwunsch zur Wohnung. Vergrößern kann man später immer noch. Wir haben es so gemacht : Wohnung gekauft nachdem in der überteuerten Mietwohnung das Dach undicht wurde, Wohnung abbezahlt. Haus gekauft , Wohnung vermietet. Die Ironie daran : ich würde mir die Miete in meiner eigenen Wohnung nicht mehr leisten wollen. Und das wird weiter so gehen. Die Preise steigen, mindestens mit der Inflation.
    Der Wunsch nach Eigentum kam nach der blanken Rechnung, dass die monatliche Miete so hoch wie die monatliche Belastung durch den Kredit sein könnte.
    Später habe ich es auch so gemacht : die Mieter haben mir die Wohnung teilweise abbezahlt und durften per Mietvertrag im Gegenzug darin wohnen. Fairer Handel, da ist gar nichts Böses bei. Ich nahm zu wenig Miete, habe nach dem Aufschrecken durch die Sozialisten maximal erhöhen müssen, weil ich sonst nie wieder an die Marktmiete aufschließen kann ( neben der Mietpreisbremse gibt es noch die Kappungsgrenze, beide Gesetze beschleunigen die Erhöhungen). 
    Die Planbarkeit ist heute gefährdet. Grundsteuerreform, CO2-Abgaben auf Gebäuden ?, Zuzug in Ballungsgebiete. Ich würde heute wieder kaufen und zwar das, was ich mir angemessen leisten kann. In einer Mietwohnung könnte man mich im Alter rauswerfen durch Eigennutzung. Eine gleichwertige Wohnung würde man Stand heute nicht finden, Neuverträge haben höhere Mieten. Heute ist der Mieter immobil. Es wird gebaut und verdichtet, aber es kommen immer mehr Leute, auch aus dem Ausland. Eine Entspannung ist nicht in Sicht. 

  73. Avatar-M

    @Bojan @Depot
    Mir gefällt an Deinem Depot, dass du einige Werte drinnen hast, die künftig großes kurspotential beinhalten. Bayer, ING, Wirecard und andere in deinem depot …. keiner will die, aber in 10 Jahren erntet man die Früchte. 
     
    Das trading ist jetzt nicht meins, aber das langfristige halten genau solcher Unternehmen die Probleme haben und wo die Kurse eingebrochen sind.
     
    -M

  74. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund
    Big Ben ist mir zuvorgrkommen.
    Die 6.8% Unwandlungssatz gelten nur auf dem Obligatorium. Mit anderen Worten wenn bei dir die Umwandlungssätze um die 4.4% liegen so habt ihr viel Geld im überobligatorischen Topf.
    Ich mag jedem Rentner seine Rente gönnen. Aber in der Pensionskasse sollte keine Umverteilung von jung zu alt stattfinden. Daher wird es wohl in nächster Zeit zwamgsläufig senkungen bei den Umwandlungssätzen geben müssen.

  75. Avatar42sucht21

    @Mattoc
    Ja, ich halte mich aus der generellen Beurteilung heraus Kaufen vs. Mieten. Die vernünftige finanzielle Planung ist ja auch nur ein Aspekt dieser Entscheidung. (Ich persönlich bin ja sowohl Käufer in Selbstnutzung als auch Vermieter und war selber lange Mieter in verschiedenen DE Städten und auch Ländern in und außerhalb Europas  – ich kenne also einige  Vor- und Nachteile für mich(!) beider Varianten.)

    @Thorsten – Das wäre mir zu unsicher, es sei denn ich wäre schon sehr alt. Die eigengenutze Immobilie ist stabil
    Stabil ist natürlich relativ. Auch die Kosten der selbst genutzten Immobilie sind nicht berechenbar auf X Jahre fürs Alter. Siehe zB aktuelle Veränderung der Grundsteuer (Neuberechnung des Werts und Diskussion um Umlagefähigkeit auf Mieter). Die Grundsteuer ist ja die am einfachsten zu erhebende Vermögenssteuer und sie hat sich in der aktuellen Situation als Cash-Cow für die Kommunen entwickelt welche keine Wählerstimmen kostet. Ideal für spätere Erhöhungen. Auch die Instandhaltungs- und Modernisierungskosten werden steigen mit dem Alter der Bewohner (weniger Eigenleistung und Inflation der Handwerkerkosten.). Welche (unversicherten) größeren Reparaturen anfallen werden ist ja auch nicht immer klar. Auch die Qualität der Lage und damit Anforderungen an Umbauten kann sich natürlich stark ändern in 20+ Jahren.

    @zum Thema Kinder: klar kosten die Geld.
    Das ist wohl wahr. In manchen Kulturkreisen werden Kinder als so eine Art thesaurierender Fonds betrachtet welcher auch zur Altersvorsorge der Eltern dienen soll…

  76. AvatarThorsten

    @Mattoc
    Langfristig. Ja. Ein gutes Argument für den Vermögensaufbau. Ich bin in der Rentenphase und muss mit Schwankungen leben können.
    Ich habe keine Sparquote , ich muss ja nichts mehr aufbauen, nur noch erhalten und mich mit der Inflation hochschaukeln.  Es müssen also Ausgaben stabil gehalten oder runter (z b. keine Miete oder geringe oder planbare Miete in der Baugenossenschaft ) und Einnahmen stabil gehalten werden. Und deswegen kann ich mir für Wachstumsaktien nichts kaufen, es sei denn ich ich verkaufe welche mit Gewinn. Das ist vom Verkauf einer Immobilie nicht so verschieden, aber in der Immobilie kann ich wohnen , in der Aktie nicht. Wenn die Börse um 50% runterknallt , möchte ich nichts verkaufen müssen. Die 4% Regel ist schön, aber sie hat nachweislich in einigen Zeiträumen gerade Mal so hingehauen  oder  versagt ( da gibt es eine Seite in der 20-Jahreszeiträume verglichen wurden, in einigen Zeitabschnitten war das Vermögen aufgezehrt, in anderen ist es trotz Entnahme enorm angestiegen).
    Ich habe mit zunehmendem Alter ein Sicherheitsnetz aus verschiedenen Assets aufgebaut, das mich vor Börseneinbrüchen schützt. Durch Gewichtung auf Dividendenzahler (ohoh). Die Börse geht runter, Dividenden gibt es meist trotzdem(ohoh).
    Das Risiko kommt zunehmend aus der Politik , nicht von der Börse und nicht aus dem Immobilienmarkt selbst. Rote Ideen aus Berlin können am Ende jede Rendite zu Fall bringen. Derzeit sind es heftig die Immobilien, morgen geht’s dann vielleicht an die Aktionäre. Wie wäre es damit : Kapitalerträge sind böse, deswegen weg mit der Abgeltungssteuer und sie werden nach persönlichen Einkommenssteuersätzen behandelt. Im Zuge der rot-grünen Steuerreform fallen darauf selbstverständlich auch Sozialversicherungsbeiträge an, das rettet dann z.b. das Rentensystem.
     

  77. AvatarRüdiger

    @Free: Nur diese Pauschalaussage „Miete ist per se verschwendetes Geld“ ist einfach falsch. Vielleicht müssen wir sie nach Lernvorgang  hier nicht mehr vernehmen?
    D’accord! Schau’n mer mal 😉

  78. AvatarMattoc

    In manchen Kulturkreisen werden Kinder als so eine Art thesaurierender Fonds betrachtet welcher auch zur Altersvorsorge der Eltern dienen soll…
    🙂 Der thesaurierende Fonds hat aber in den ersten 25 Jahren in unserem Kulturkreis oft hohe Verwaltungs- und Transaktionskosten. 😉

  79. AvatarMattoc

    @Thorsten
    Bei jedem neuen Blogartikel ist für dich offensichtlich Murmeltiertag und du liebst es, Dinge immer und immer wieder falsch darzustellen, so als ob es die Diskussionen unter vorherigen Artikeln nie gegeben hätte. Warum machst du das? Was versprichst du dir davon? Was willst du immer mit der „4%-Regel“? Es ist ausdiskutiert.
    Mathematik ist mächtig, auch wenn du sie bei deinen (ohohs) weiterhin ignorierst, denn durch die Dividendenauszahlung und den Konsum der Dividende geht „die Börse“ (zumindest dein persönliches Depot) noch weiter runter, nämlich um die Höhe der ausgezahlten Dividende (ohoh).
    Hör doch mal auf mit der Leier. 

  80. AvatarWohnung mit Domblick

    Lage Lage Lage. Abgewohnte Immobilie mit Instandhaltungsrückstau aufm Land, wo man billig mieten könnte, ist ja was anderes als eine Eigentumswohnung in der Stadt, wo sich die Instandhaltungskosten auf alle Miteigentümer aufteilen. Ich hab bisher knapp 1000 Euro/Jahr reingebuttert, es gab halt auch Instandhaltungsrückstau. Da dürfte aber die nächsten 20 Jahre nicht mehr viel passieren. Dagegen wird aufm Land oft mehr in die Immobilie investiert, als sie danach an Marktwert hat. Das ist dann Konsum (Nestbau für die Familie, keine Investitionsentscheidung). Das waren jetzt die beiden gegensätzlichen plakativen Positionen. Dazwischen gibts jede Menge freie Wahl.
    Wie Thorsten schrieb, in Aktien kann man nicht wohnen. Mich verdrängt im Alter niemand aus meiner Wohnung (ausser eins der belgischen Kernkraftwerke geht hoch…). Die Größe ist jetzt am Personendurchschnitt, in 20 Jahren wird das Luxus sein. Dann leben alle in Kaninchenställen zu höchsten Mieten in ‘nachverdichteten’ Lagen.
    Ob Kapitalerträge nach Einkommenssteuersatz berechnet schlechter wäre, hängt ja vom Einkommen ab. Wahrscheinlich wäre es für mich und für manchen sparsam lebenden sogar günstiger.
     

  81. AvatarRüdiger

    @42sucht21: Danke für den link. Ich wette, das Problem Kinderarbeit, in diesem Umfang, ist vielen gar nicht bewußt.

  82. AvatarNico Meier

    @Wohnung mit Domblick

    Lage Lage Lage. Abgewohnte Immobilie mit Instandhaltungsrückstau aufm Land, wo man billig mieten könnte, ist ja was anderes als eine Eigentumswohnung in der Stadt, wo sich die Instandhaltungskosten auf alle Miteigentümer aufteilen.
    Ich kenne hier mehrere Fälle von Mehrfamilienhäusern mit Eigentumswohnungen in Städten bei denen fahrlässig über 30 oder 40 Jahre auf einen Erneuerungsfonds verzichtet hat. Da werden Wohnungen von Greisen an junge Paare verkauft und erst nach dem teuren Kauf wird festgestellt, welche Kosten in den kommenden Jahren folgen werden.
    Dächer müssen erneuert werden. Fenster müssen gewechselt werden. Die Tiefgarage ist nicht mehr dicht und bei jedem Regen dringt Wasser ein.
    Das gab bei vielen ein böses Erwachen!

  83. AvatarThorsten

    @Mattoc ich sehe wir kommen nicht zusammen. Kein Grund immer wieder mit Schlamm zu werfen. Es geht hier nicht darum Recht zu haben. Schreib doch selbst Mal was anstatt ständig die Schreiber anzugreifen.

  84. AvatarThorsten

    @Wohnung mit Domblick, @Nico
    Bei uns auf dem Land gibt es die Immobilien, die Ruinen sind und die, die mit allem Luxus sind und natürlich alles dazwischen. Viel investieren lohnt auf Grund der Lage nicht, das ist richtig, viele haben in der strukturschwachen Gegend auch gar nicht das Geld. Es sei denn man hat es und ist einem egal und man will das selbst genießen. Wir haben unsere Fenster nach 50 Jahren ausgetauscht, der Holzzaun war schon nach 40 Jahren kaputt. In der Stadt sind die Zyklen schneller, Fenster fliegen schneller raus, meist geht es auch um Energie dabei. Billig ist ein Austausch nicht. Für unsere Fenster und eine Eingangstür mussten wir über 8000 Euro hinblättern, der Holzzaun hatte 5000 gekostet. Würden wir zur Miete wohnen müssten wir das alles mitzahlen. Eigentum lohnt dennoch langfristig wie Aktien.
    Sehr nervig die bundesweite Auflage die Klärgruben aufzurüsten. Das wird uns 3000 bis 4000 Euro kosten. In Betrieb nehmen können wir sie aber nicht, denn die Grube ist jetzt nach dem Einbau leer und die Anlage ( es ist eine aus Japan, sie wird eigentlich für die Fischzucht verwendet) darf nur betrieben werden, wenn sie voll ist. Manche Nachbarn haben das Geld nicht, sie versuchen mit Tricks die Frist herauszuzögern, z.b. kann man keine Erdarbeiten machen, wenn es gefroren ist, das bringt noch Mal 6 Monate Verlängerung, dann folgen Bußgelder. Morgen muss ich hinfahren und der Elektriker schließt die Anlage ans Stromnetz an. Anstatt Abwassergebühren werden wir dann einen Wartungsvertrag für die Anlage haben.

    Das Nachbargrundstück ist mit Haus für 47.000 Euro verkauft worden. Das Haus war umsonst, bezahlt werden musste das Grundstück, es ist 5000 qm groß. Unter 1000 qm gibt es hier nichts.

  85. AvatarWohnung mit Domblick

    Ja Nico, das war bei meiner Wohnung genauso. Rücklagen gabs nicht, wir haben 13 Jahre nach meinem Einzug energiesaniert mit KFW-Förderung. Heizung, Dach, Fenster, Isolierung, alles neu. Mein Eigenanteil: 14.000€ Der Kaufpreis war aber entsprechend günstig und der Quadratmeterpreis auch nach der Sanierung immernoch deutlich unter Marktwert (der in den ersten 13 Jahren schon deutlich gestiegen war).
    Aber mal grundsätzlich, es lässt sich zu allem ein Gegenbeispiel finden. Das führt aber zu nichts. Vor allem nicht, wenn es wie bei Deinem Beispiel um naive Käufer geht. Man sollte schon meinen, dass niemand blind kauft. Beim Gebrauchtwagenkauf guckt man ja auch unter die Motorhaube.

  86. AvatarThorsten

    Die Bewertung durch einen Bausachverständigen kostet etwa 100 bis 200 Euro. Der schaut unter die Motorhaube. Er stellt eine Liste aller Mängel mit Priorität auf, welche Maßnahmen dringend sind etc . Wir haben das auch bei unserem Neubau gemacht und dadurch Ärger gespart. Abnahme nur mängelfrei oder bei Gebrauchten Kaufpreisreduktion bei länger Mängelliste.

  87. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Für unsere Fenster und eine Eingangstür mussten wir über 8000 Euro hinblättern, der Holzzaun hatte 5000 gekostet. Würden wir zur Miete wohnen müssten wir das alles mitzahlen.
     
    Also für unsere neuen Fenster, Heizkörper, Waschbecken ist uns keine Rechnung in´s Haus geflattert 🙂 .
     
    Ja, in der Theorie steckt das irgendwo in der Miete, aber es geht Thorsten doch immer um tatsächliche Geldflüsse. Von den 16.000€ Ausgaben die oben genannt werden, können wir fast drei Jahre unsere Kaltmiete zahlen.

  88. AvatarNico Meier

    @Wohnung mit Domblick
    Es geht nicht primär um den naiven Käufer sondern um massiv steigende Preise in den Zentren.
    “Eine Familie, die in der Nähe der Stadt Zürich eine 4,5-Zimmerwohnung kaufen will, muss schnell einmal 1,5 Millionen Franken aufbringen. Wer bei diesem Kaufpreis das Minimum von 20 Prozent an Eigenmitteln einschiesst, sollte 270’000 Franken im Jahr verdienen, damit er mittels einer Hypothek das Objekt überhaupt finanzieren kann und damit die Tragbarkeitskriterien erfüllt. Das zeigt: Nur noch wenige Familien können sich noch Wohneigentum in oder um Zürich leisten.”
    Wer für eine solche Wohnung 1.5 Mio Franken bezahlt hat wird sich nicht freuen über die Nachricht, dass ein Investitionsstau für ihn Zusatzkosten von 150’000 bis 200’000 Franken in den nächsten 5 Jahren zur Folge hat.
    Löhne von 270’000 im Jahr sind in der Schweiz nicht alltäglich. Der Bruttomedianlohn in der Schweiz beträgt 72’000 Franken brutto im Jahr!
    Ein Kollege hat gerade die Fenster am Haus ersetzt wir rechnen hier in der Schweiz mit 1’000 bis 1’200 pro Fenster. Bei einem kleineren Haus kommen da schnell mal 18’000 bis 30’000 Franken zusammen nur für den Ersatz der Fenster.

  89. AvatarFelix

    Ich finde, das war ein hochinteressanter, motivierender Artikel. Und wo sind wir gelandet, beim leidigen Immobilienthema. Schade eigentlich. Und jede Seite will Recht haben.

  90. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Felix
     
    Du hast recht. Ich nehme alle Schuld auf mich. Auch wenn ich Quatsch nicht so einfach stehen lassen kann, reiße ich mich nun zusammen und äußere mich dazu nicht mehr. Asche auf mein Haupt.
     
    Zur Ablenkung gebe ich gerne kundt, dass sich mein Portfolio mal wieder – allen Unkenrufen zum Trotz – auf Allzeithoch befindet. Sowohl bei Performance, als auch absolut (verzerrt, da immer neue Zuflüsse). Die Maschine läuft. Dividendenzufluss in diesem Jahr wohl um die 4000€. Nett.
     
    Freue mich sehr auf 2020. Das wird zum Jahresende ganz großes Kino im Kreise des Tim Schäfer Blogs 🙂 . Kann Markus Krall abliefern?

  91. AvatarLithium85

    Wieso seid ihr short positioniert? Ich würde es nicht Herbeirufen wollen, Chatastrophenszenrio um Bücher zu Verkaufen zum Trotz, seinem Szenario und der Massenarbeitslosigkeit blicke ich nicht entgegen. Dass er, ein auf ein Jahr, genaues Datum genannt hat, lädt natürlich zum Beobachten und zur Häme ein. Möglich, dass es einen schließlich etwas verspätet doch einholt, während man zuvor gelacht hat. Etwas differenzierter und weniger extremiert sind seine Analysen der Situation in der europäischen Währungsunion schon schlüssig. Wenn man nun reale Berichterstattung zum Thema Helikoptergeld, neue Anleihen und sogar Aktienankäufe der EZB liest, lässt sich der Faden durchaus Weiterspinnen.

  92. AvatarStefan

    Kann Markus Krall abliefern?
     
    moin zusammen, Herr Krall muß garnicht liefern. Die EZB muss liefern. Entweder weitere Gelder oder eine Währungsreform..

  93. AvatarRüdiger

    Möglich, dass es einen schließlich etwas verspätet doch einholt, während man zuvor gelacht hat.
     
    Ja … möglich, dass es einen etwas verspätet einholt … möglich, dass es einen sehr viel später einholt … möglich, dass es einen nie einholt …
    Ich halte mich an das, was sicher ist: Weil ich die 60 bereits überschritten habe, weiß ich sicher, dass der Tod gar nicht mehr so weit weg ist. Das hält mich aber nicht davon ab, mein Leben zu genießen. Im Gegenteil, mein Leben wird umso wertvoller, je zerbrechlicher es wird.
    Aus Angst vor dem Tod werde ich nicht Selbstmord begehen. Nur weil unser Finanzsystem fraglos malade und eine schlimme Finanzkrise irgendwann recht wahrscheinlich ist, werde ich nicht vor Angst erstarren oder mich verrückt machen lassen.
    Bei Interesse:  https://www.mr-market.de/der-grosse-knall/

  94. AvatarNico Meier

    @Freelancer
    Allzeithoch im Depot habe ich gestern Abend auch festgestellt.
    War mir schon bewusst, dass die Märkte sich wieder am erholen sind aber diese Zuwächse sind imens.
    Zurich gekauft ende Oktober 2018 liegt bei über 25% im Plus bowohl sie mit 19.- bezogen auf den Einstandswert über 6% Dividende ausgeschüttet haben im Frühling.
    Linke Tasche rechte Tasche? 😉

  95. AvatarRüdiger

    @Free, @Nico: Freut mich für euch! Wäre doch schade, aus Angst vor dem Crash, der irgendwann einmal – oder vielleicht doch nicht so schnell – kommt, solch schöne Entwicklungen im Depot zu verpassen 😉

  96. Avatar42sucht21

    @Stefan – EZB muss liefern
    Am Zins hängt zumindest die Börse. Aber so lange die Deutschen noch 6,5 Billionen (mit B !) EUR (davon 2,5 B. als nicht verzinste Sichteinlagen) Geldvermögen haben mache ich mir da keine Sorgen bzgl.. Währungsreform wg. Europa / EZB (Staatsverschuldung (in M.!) Griechenland = 312 Mrd, Portugal = 238Mrd usw). Da kann man eher woanders hinschielen wenn man denn Sorgen haben sollte wg. Währungsreformen.
     
    Wenn man Angst hat kann man natürlich auch physisches Gold kaufen….Da gibts dann andere Probleme.
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/mutmasslicher-anlagebetrug-staatsanwaltschaft-vermisst-bei-pim-gold-1-9-tonnen-des-edelmetalls/25003578.html

  97. AvatarDaniel

    Ich finde die Story sehr lesenswert. Zeigt sie doch wie man mit Fleiß, Disziplin und einer Prise Risikofreude zu gehobenen Lebensstandard finden kann der schon in jungen Jahren mehr Freiräume eröffnet.
    Ich merke allerdings, dass ich da an dieser Stelle doch wohl zu sehr Lebemann bin, denn Frugalismus oder Minimalismus sind Dinge, mit denen ich wenig bis gar nichts anfangen kann. Ich finde es weder schön noch erstrebenswert morgens in meinen Schrank zu schauen, dort 4 Hosen vorzufinden, schwarz, grau, blau, beige weil der Rest der Hosen doppelt und damit “überflüssig” sind, genauso wie ich mich auch nach Jahren noch an Dingen erfreuen kann die ich mal für mehr oder weniger Geld gekauft habe und deren “Vermüllung” des Zimmers zu meiner persönlichen Einrichtungsnote führt die Menschen passen kann oder halt auch nicht.
    Ich wäre auch vermutlich niemals so diszipliniert mir nur ein schnödes Wasser für 2,50€ zu kaufen statt mit meinen Freunden einen Cocktail für 10€ zu trinken. Da wäre so für mich die Grenze erreicht, insbesondere wenn es Ereignisse sind die nicht täglich sondern 2-3 mal im Monat stattfinden. Aber gut, so tickt halt jeder anders 😉
     

  98. AvatarSparta

    @Daniel
    Ich denke (ohne Bojan’s Leistung kleinreden zu wollen!) ist natürlich auch Glück und die richtigen Zeitfenster nicht komplett wegzudiskutieren.
    Das frugale ist nur ein Faktor unter mehreren. Der Verdienst, die Privat-Uni inkl. familiärer Unterstützung, das richtige Zeitfenster beim Immo-Zyklus und einige Punkte mehr.
    Andere haben DDR, schlechte Immozyklen, kein Support von der Familie, Pflegefälle, Chronische Krankheiten, die Eltern sind in der Krisenregion geblieben etc. pp.
    Klar, die Leistung ist eine Grundvorraussetzung aber trotzdem scheitern auch überdurchschnittlich viele mit z. B. Trading.
    So wie manche eine Verkettung glücklicher Zufälle widerfährt haben manche auch richtig Pech an den Haken kleben.
     

  99. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Ich bin auch schon Ende 60 und gerade deshalb mache ich mir keinen Stress mehr mit Depot, Dividenden und dem Crash. Finanziell frei bin ich schon seit einer Ewigkeit und freu mich immer noch darüber, obwohl ich gern gearbeitet habe. Das Depot interessiert mich nicht mehr besonders, werde es eh vererben, mit oder ohne Crash.
    Nur eines würde ich uns in unserem Alter raten: Etwas Gold für den Fall der Fälle. Tut ja nicht weh, wir können es uns ja leisten.

  100. AvatarStefan

    Hallo 42sucht21,
    tatsächlich habe ich keine Angst vor einer Währungsreform. Ich bin auch beileibe kein Pessimist. Das einizige was ich mit meiner Bemerkung “die EZB muss liefern” zum Ausdruck bringen wollte, ist der Umstand, dass Herr Krall die Lage der Banken in Europa ziemlich genau erfasst hat. Er selbst sagt aber auch, dass es durch äussere Faktoren anders kommen kann als von Ihm vorhergesagt. Die EZB entscheidet, ob Herr Krall geliefert hat oder nicht, trifft es vielleicht besser als meine oben gemachte Äusserung.
     

  101. AvatarRuben

    Aus der Süddeutschen Zeitung:

    “Deutschland verschreckt die Sparer

    Die Bundesregierung plant ein Gesetz, das Sparer davon abhalten wird, in Aktien und Anleihen zu investieren. Das ist dumm.

    -Eine Finanztransaktionssteuer war nach Ausbruch der Finanzkrise eigentlich dafür gedacht, hochriskante Spekulationen einzudämmen. Nun steht sie nur noch allgemein im Gesetzentwurf, und sie soll in erster Linie auf Aktien und Aktienfonds erhoben werden. So, als wäre die Beteiligung an Unternehmen ein großes Übel. 

    -Bisher fast unbemerkt soll der Solidaritätszuschlag aber nicht nur für die Reichen erhalten bleiben, sondern für Kapitalerträge aller Art, und zwar unabhängig von der Höhe des Einkommens. Auch das ist ein sicherer Weg, um normalen Sparern das sinnvolle Anlegen zu verleiden, das solche Kapitalerträge abwerfen würde.

    -Und schließlich die Verlustanrechnung: Fällt eine Aktie oder Anleihe, etwa wegen Insolvenz des Unternehmens, komplett aus, sollen Anleger dies künftig nicht mit Gewinnen aus anderen Wertpapieren verrechnen dürfen, so sieht es der Gesetzentwurf vor.”

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuer-aktien-sparen-steuerirrsinn-1.4594758

  102. AvatarRuben

    @Bojan: super Leistung, umso mehr als es sicher nicht einfach ist, mit vielen ähnlichen Gutverdienern im Umfeld so bodenständig zu bleiben.

  103. AvatarRüdiger

    „Deutschland verschreckt die Sparer”
     
    Den Link muss ich gar nicht anklicken, mir genügt ein Wort: Irrsinn
    Wenn der (politische) Gegner eh verrückt ist, worüber soll man dann noch sachlich diskutieren? Ist wohl auch gar nicht gewollt. Völliger Blödsinn 😉
     
    Und außerdem bin ich nicht so leicht zu verschrecken. Vielleicht bin ich nicht typisch deutsch genug 😉
     

  104. Avatarghost

    merkt ihr, eigentlich dass ihr euch unnötig über schrott aufregt???
    transaktionssteuer wurde von ganz intelligenten erfunden damit sich andere darüber aufregen die höchstwahrscheinlich viel langeweile haben. wir zahlen alle zusammen vermutlich mehr steuern dafür damit die ganz intelligenten da oben ihre berater sich kaufen können, weil sie selbst zu nichts fähig sind darum müssen berater her….
    jetzt wird die bundeswehr dadurch “schnittiger” ……geile leistung….
    Transaktionssteuer bezieht sich nur auf deutsche/ europäische Unternehmen.
    Usa macht da nicht mit, damit ist alles gesagt worden. 
    kauft man us aktien zahlt man nix, kauft man deutsche aktien (gut paar wenige ausnahmen gibt es) hat man meist home bias schrott (ausnahmen gibt es, ja ….. aber wenige) und am ende ist das risiko eh höher als bei guten us aktien, also zahlen die meisten  eh doppelt (basf, allianz, müre mal ausgenommen), einmal steuer und einmal für home bias…..
    und worüber regt ihr euch überhaupt auf,diese steuer ist so lächerlich klein…… 
    und mir ist nicht bekannt, dass man für dividenden einbuchen transaktionssteuer zahlen muss…..also zahlt man zukünftig nur wenn man in die falschen unternehmen investiert..
     
    mfg
    @baum
    das mit twitsch schein ich überlesen zu haben, aber angeblich soll ich twitsch sein laut sammy….    also paranoia ist hier reichlich vorhanden….    bin meistens nicht der meinung von wolke…..aber er trifft ins schwarze……am liebsten umgarnen sich manche mit positiven gedanken lächeln 24h am tag und blenden die realität zum teil sehr stark aus….. und wenn alle der gleichen meinung sind dann fühlt man sich gleich viel glücklicher und positiver…..good vibration…..
    manche leben wirklich in ner kunterbunten rosa scheinwelt…..
     
     
    und bitte……das war nicht an jeden gemeint….an manche bestimmte aber schon….
     
     
     
     
     

  105. AvatarBruno

    A L P H A T R I O !!!
    https://www.youtube.com/watch?v=9lNvy3Xbn80
    Hat es hier auch noch ein paar Omega und Beta Typen oder Frauen?! 
    Wow die 3 Alphatiere… Bin ich froh bin ich kein Tier…
    Da stellt sich mir grad die Frage, gilt die Finanztransaktionssteuer auch auf Leerverkäufen? Sonst shorte ich einfach nur noch.
     
    Geile Sekte, 213 Daumen nach oben und 2 Daumen nach unten, einer ist von mir oooh 😉

  106. Avatarghost

    und ich möchte wetten, dass das trio zulauf bekommt wie der nette mensch von Hammeln damals mit seiner Flöte.
    die drei sind nett, schick angezogen und können alles sehr fein begründen und die meisten fühlen sich dadurch wie magisch angezogen 😉
     
    mfg

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