Geizige Harvard-Absolventin in New York: Sie holt ihr Essen aus dem Müll des Supermarktes


New York, 27. Oktober 2019
Harvard-Absolventin Kate Hashimoto spart eisern. Jeden Monat legt sie 4.000 Dollar zur Seite. Dafür holt sie die Möbel vom Sperrmüll und sucht nach Essen im Müll (Bildschirmfoto von YouTube/TLC).

Kate Hashimoto hat eine Bilderbuchkarriere gemacht. Sie studierte an der Harvard Uni. Sie schloss die Steuerberaterprüfung in New York ab. Sie arbeitete für den Wirtschaftsprüfungsriesen PriceWaterhouseCoopers in New York. Sie wollte finanziell frei werden. Also reduzierte sie ihre Ausgaben radikal. Sie kaufte eine kleine Wohnung im Jahr 2010 in Harlem und bezahlte die Hypothek in neun Monaten komplett ab. Das berichtete die Zeitung “New York Post”.

Sie spart zugegeben extrem. Sie sucht sich im Sperrmüll ihre Möbel. Generell kauft sie keine neuen Möbel. Nachts verkleidet sie sich als Obdachlose und durchstöbert den Müll der feinen Supermärkte an der Upper West Side nach Essen. Mittlerweile dürfte sie Millionärin sein. Sie sparte schon 2012 rund 4.000 Dollar im Monat. Sie investierte in ihr ewiges Depot für die Rente (401 k) 1.000 Dollar im Monat. Ihr Arbeitgeber gab noch was obendrauf.

Vielleicht ist sie sogar Multi-Millionärin. Sie zog inzwischen nach Kanada.

Ich glaube, sie hat ein traumatisches Erlebnis gemacht. Als die Dotcom-Blase platzte, verlor sie ihren Job. Das hat wohl einen tiefen Einschnitt in ihren Emotionen hinterlassen. Es war für sie ein Schock, der sie hilflos machte.

Der Film macht einen kritischen Hinweis auf unsere Wegwerfgesellschaft. All das Essen, dass die Supermärkte und Läden jeden Tag in den Müll werfen… Gutes Essen geht in den Müll, während andere hungern.

Soweit würde ich jetzt nicht gehen beim Sparen. Aber gute Ideen hat sie schon. haha.

Der TV-Kanal TLC hat mehr Videos über Pfenningfuchser gemacht.

Kate gab übrigens in einem Interview zu, dass der Fernsehsender bewusst in seiner Serie übertreibt. Gewisse Dinge seien dramatischer dargestellt worden, als sie es tatsächlich sind. Klar: Damit sich die Leute Zuhause auf ihrem Sofa über sie und andere Geizige lustig machen können.

Kate lebt extrem sparsam. Die Masse der Menschen wirft derweil das Geld mit vollen Händen zum Fenster hinaus.

In den USA fahren beispielsweise immer mehr Menschen in geleasten Fahrzeugen herum, die sie sich nicht leisten können. Die Zahlungsausfälle nehmen zu. Die Leute gehen heutzutage zum Autohändler und erkundigen sich nur noch nach der monatlichen Rate. Sie fragen gar nicht mehr, wie lange der Vertrag läuft. Zum Teil laufen die Leasingverträge 8 Jahre lang – und keinen interessiert es. Krass oder? Der dumme Kunde. Nur mit einem Trick machen die Autohändler die Monatsrate optisch günstig – dafür läuft der Vertrag ewig. Das ist ein teurer Spass.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Geizige Harvard-Absolventin in New York: Sie holt ihr Essen aus dem Müll des Supermarktes

  1. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    Man kann es auch mit dem Sparen übertreiben. Bin ja auch dafür sein Geld zusammenzuhalten. Gebrauchte Möbel OK, aber im Müll nach Essen zu suchen geht echt zu weit. Igitt!

  2. AvatarMarkus A.

    Durchaus denke ich, dass man nicht so weit gehen sollte falsche Identitäten darzustellen um reich zu werden und so den Obdachlosen vor Ort noch die Butter vom Brot nimmt.
    Wenn ich zufällig eine Pfandflasche im Mülleimer finde nehme ich die auch heraus und erhalte dafür meinen Obolus, aber dafür verkleide ich mich nicht und gehe nicht explizit auf die Suche nach brauchbaren , irgendwo gibt es moralische Grenzen. Was denkt Ihr?

  3. AvatarWolke

    @Markus A.
    “Wenn ich eine Pfandflasche im Mülleimer finde nehme ich die auch heraus und erhalte dafür meinen Obolus“
    Ist in meinen Augen schon ziemlich grenzwertig.

  4. AvatarBruno

    Anstatt nachts verkleidet in die Tonne zu steigen versuchen wir, sie gar nicht erst mit Lebensmittelabfällen zu füllen:
    https://www.zugutfuerdietonne.de/warum-werfen-wir-lebensmittel-weg/wie-viel-werfen-wir-weg/
    Diese Sache ist halt wie der Umgang mit Plastikmüll, jeder kann etwas dagegen tun, aber die meisten schieben die Schuld andern zu. Die Industrie könnte mehr machen, die Produzenten könnten mehr tun, der Nachbar etc. nur selber etwas ändern vergisst man oft.
    Es funktioniert relativ einfach, braucht halt etwas Planung und Kreativität. Wie man Reste verwertet ist heute leider bei vielen in Vergessenheit geraten.

  5. AvatarLithium85

    @markus
    Wenn ich zufällig eine Pfandflasche im Mülleimer finde nehme ich die auch heraus und erhalte dafür meinen Obolus, aber dafür verkleide ich mich nicht und gehe nicht explizit auf die Suche nach brauchbaren , irgendwo gibt es moralische Grenzen. Was denkt Ihr?
    Da du gefragt hast, nein verdammt das mache ich nicht! Ich finde es ekelig, möchte dabei nicht gesehen werden und es sind mir die Peanuts nicht wert. 
    Ich lege Geld in Aktien beiseite um genau das später als Rentner nicht tun zu müssen, warum sollte ich es nun in jungen Jahren tun wo ich gut verdiene. Man kann es wirklich übertreiben.
    Nahrung aus dem Müll ist noch schlimmer… Ich finde es gut nicht jeden Tag die Gastronomie zu Besuchen und selbst zu Kochen, aber sicherlich nicht aus der Tonne. Die Differenz zwischen Kosten für’s Restaurant und Kosten für’s selbst kochen reicht mir als Ersparnis. 
    Pfandflaschen aus dem Müll… das wünsche ich keinem. Für 8 oder 25 Cent??? Am besten es läuft derweil ein Arbeitskollege vorbei. 
    Da lassen sich lieber die monatlichen Fixkosten optimieren, nicht immer den neuesten Handykram oder wöchentlich Bier in der Kneipe.

  6. AvatarAndrea

    Wer den Obdachlosen noch das Essen aus dem Müll wegnimmt und dann noch mit einer solchen Geschichte bei den Medien hausieren geht, ist wirklich arm dran. Kein gutes Vorbild für uns.

  7. AvatarSimon B.

    @Markus A.
    mach ich auch mit den Pfandflaschen. Klar ich komm mir da schon bisschen blöd vor. Bin im Außendienst hab neulich mein Business-Anzug angehabt und hab auf irgendeinem Rasthof/Rastplatz die Pfandflaschen (bares Geld) aus dem Müll geholt. Innerhalb 1 Minute 1€ verdient….

  8. AvatarDiogenes

    Schon ein bisschen schäbig. Den Obdachlosen das Essen wegessen und 4000 Dollar im Monat sparen. Echt jetzt…es wird immer interessanter beim Sparen und Reich werden.

  9. AvatarWolke

    In meiner Stadt lebte ein Obdachloser. Ab und zu sprach ich mit ihm, er sagte, er spare fürs Alter. Eines Tages, im Winter, erfror er. Nach seinem Tod entdeckte man, daß er Millionär gewesen war.
    Extremes Sparen und ausgeprägter Geiz können auf eine psychische Erkrankung hinweisen. Man sollte einen Arztbesuch erwägen, bevor es zu spät ist.
    Das mit den Pfandflaschen ist ebenfalls pathologisch, auch da würde ich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

  10. AvatarThomas

    … hier im Blog wird so langsam aber sicher eine neue Religion erfunden. 
    “Sparen bis der Arzt kommt”
     

  11. AvatarThorsten

    Da gab es einen Typ in einer niedersächsischen Stadt, der starb. Die Villa war heruntergekommen,  man dachte er sei pleite. Er hat wohl nur noch alte Klamotten angehabt. In der Garage fand man mehrere Oldtimer, er war eigentlich schwer reich. Aber wohl total einsam.

  12. AvatarMarkus A.

    @ Simon B. Genau das meine ich, wobei wir beide nicht gezielt danach gesucht haben.
    @Wolke : Das mit den Pfandflaschen ist ebenfalls pathologisch, auch da würde ich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.?? 
    Lieber der Müllverbrennungsanlage oder der Entsorgung in einen der Ozeane überlassen ? Oder habe ich da was falsch verstanden. Es ging mir nur darum, dass ich mich nicht verkleiden muss um den Pfennig aufzuheben der vor mir auf der Strasse liegt.

  13. AvatarMarkus A-

    @lithium85 wahrscheinlich ein Missverständniss, Müll ist nicht gleich Müll…bei uns im Büro findet sich hier und da eine Pfandflasche, oft auch eine leere Dose RedBxxx entleert zwischen einem Haufen Papier. 
     

  14. AvatarMike

    Da wird mir wieder vor Augen gehalten, wie viel Sparpotential ich verschenke!
    😀
    Aber im Ernst: Es soll jeder so machen, wie er es für seine individuelle Lebenssituation am besten hält. Der eine will sich neben dem Aufbau eines passiven Einkommens auch was gönnen (ich z.B.) und der andere zieht es 100% durch. Solange investiert wird, ist man der Masse doch so oder so weit voraus.

  15. AvatarHubertus

    Obdachlosen das Essen wegnehmen. Ich finde das Verhalten der Dame nicht löblich, sondern asozial. Mit ihrem Geld und Vermögen könnte sie Bedürftigen helfen und diese nicht noch weiter zu ihrem eigenen Vorteil benachteiligen. 
     

  16. AvatarRüdiger

    @Pfandflaschen
    Mein Opa hat als Rentner fast täglich einen Spaziergang zur Kaffeküche seiner alten Grube gemacht. Was er unterwegs im Wald an Pfandflaschen gefunden und aufgesammelt hat, hat fast immer für ein Fläschchen Bier dort gereicht … und der Natur hat’s gewiss nicht geschadet  😉

  17. AvatarWolke

    @Markus A.
    Nur eine Frage: Wenn Du im Mülleimer im Büro eine Pfandflasche findest, ziehst Du sie heraus, packst sie in Deine Tasche und löst sie nach Dienstschluß ein? Für einen Euro? Oder im Außendienst, wie Du schreibst, am Rastplatz aus dem Mülleimer? Echt jetzt? Ist das Dein voller Ernst?

  18. AvatarWhirlwind

    “Nachts verkleidet sie sich als Obdachlose und durchstöbert den Müll der feinen Supermärkte an der Upper West Side nach Essen.”
    Nein, das geht ja gar nicht! Das hat auf keinen Fall Vorbildcharakter. Auch die Medien sollten solchem Verhalten keine Plattform bieten! Das ist ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht für jeden Obdachlosen, der darauf angewiesen ist, sein Essen aus dem Müll zu fischen, um zu überleben. 🙁 Traurig.
     
    Ich habe gestern mit meiner Frau den Film “Snowden – Der sicherste Ort ist die Flucht” von Oliver Stone auf DVD, ausgeliehen aus der örtlichen Bibliothek, geschaut. Wir fanden den Film sehr gut gemacht. Kennt den jemand? Natürlich ist schwer zu sagen, welche Abschnitte sich tatsächlich so zugetragen haben und welche Szenen auf die künstlerische Freiheit des Regisseurs zurückzuführen sind. Die ganze Geschichte ist nun auch schon wieder ein paar Jahre her, aber empfehlen kann ich den Film dennoch.
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  19. AvatarLithium85

    Markus
    wahrscheinlich ein Missverständniss, Müll ist nicht gleich Müll…bei uns im Büro findet sich hier und da eine Pfandflasche, oft auch eine leere Dose RedBxxx entleert zwischen einem Haufen Papier. 
    Sorry ich verstehe es immer noch nicht, will auch nicht Urteilen, für mich ist das absolut nichts, würde nie auf die Idee kommen, vor allem nicht in Büro. Und dann packst du die Dose in deine Tasche oder deinen Rucksack? Verklebst dir noch schön ein paar Bücher oder Blöcke mit Red Bull Resten? Für 25 Cent ??? Ich hoffe du hast keine Kollegen die sich einen Spaß erlauben und dir ihre leeren Flaschen auf den Schreibtisch stellen… Ich wäre mit sowas vorsichtig.

  20. AvatarAlbr

    SOLLTE die Dame tatsächlich einen Havard Abschluss haben UND Steuerberaterin sein UND bei PWC arbeiten bzw. gearbeitet haben, finde ich die Sparrate (als angebliche EXTREMsparerin) von 4.000USD (sehr) wenig!!  
     
    anstatt abends an irgendwelchen Mülltonnen rumzulungern hätte sie einen Nebenjob annehmen/machen können (z.b privat Steuererklärungen machen, das kann man abends/Wochenende sicherlich problemlos zuhause machen oder was anderes)… von dem Nebenjob hätte sie Lebensmittel kaufen können und sicherlich noch was sparen können 😉
     
    Daher finde ich die Idee mit der Mülltonnen nicht sehr intelligent, abgesehen von den hygienischen Faktoren, Essensresten aus Mülltonnen, die auch von Ratten aufgesucht werden können, zu entnehmen, im Gegenteil könnte auch eine Krankheit auftreten, die dazu führt, dass sie nicht mehr arbeiten kann bzw. weniger arbeiten kann (mit entsprechendem Verdienstausfall !!)…
     
    vlt wäre es auch besser gewesen, sie wäre mal zu entsprechenden Ärzten gegangen 🙂
     
     

  21. AvatarBernd

    Was manche hier ekelig finden. Habt Ihr keine Kinder, macht Ihr nie das Klo sauber? Wo ist das Problem Pfandflaschen, die Arbeitskollegen stehen lassen, einzusammeln? Ich habe auch keine Sorge, dass man mich dabei sieht. Sollen die Kollegen doch denken was sie wollen. Die bemitleiden mich ehe wegen meines Kleinwagens ?.

  22. AvatarWolke

    Ich finde den Beitrag, gelinde gesagt, etwas merkwürdig. Wie kommt man bitte darauf, in einem Finanzblog von Harvardabsolventinnen zu erzählen, die in Mülleimern nach Essen suchen? Solche Geschichten liest man doch eher in Psychiatrielehrbüchern.

  23. AvatarPatrick

    Ich finde es amüsant zu lesen, wie sich 99% der Leute über Essen aus der Tonne ekeln. Ich gehöre wohl zu den 1% bzw. 0,1%, die schon mal was aus der Tonne gezogen haben. Ich kann mir schon vorstellen wie es hier die Leser meines Kommentares die Nackenhaare aufstellt vor Ekel, aber da möchte ich mit meiner Erfahrun einhaken. Oft werden Lebensmittel komplett verpackt in saubere Tonnen geworfen, die 4 Tage vor MHD Ablauf sind. Klar gibt es so eklige Tonnen, aber da greifen nicht mal die Leute rein die Containern gehen. Du findest in solchen Tonnen oft auch wirklich brauchbare und gar nicht ekelige Sachen, wie z.B. originalverpackte Süßigkeiten, Kekse, Brot, Konserven, usw… die 2-4 mit einer Plastikhülle versehen worden sind. Ich habe mal bei einem Lebensmittelgroßhandel gearbeitet und dort regelmäßig Containert. Ich habe gar nichts zum Essen kaufen brauchen, ausser hin und wieder Nudeln und Salz. Dazu habe ich bei meinen Eltern gewohnt bis fast 30 und so fast keine Ausgaben gehabt! Also 85% Sparquote, bei einem weit unterdurchschnittlichen Verdienst (11,80€/h). Ich habe heute diverse Kapitalanlagen im sehr guten 5 Stelligen Bereich, zu 95% in Sachwerten. Also auch einen großen Anteil an Aktien und auch exotische Investments wie Whisky.Ich lebe schon jetzt sehr entspannt, weil ich weiß, dass ich locker mit meinen Ausgaben minus mein Vermögen 8 Jahre überleben könnte.Deshalb mein Apell: Versucht die Dinge aus mehreren Blickwinkeln zu sehen, denn es kann ja auch nicht jeder verstehen, warum du oder ich wie auch Tim minimum eine Sparquote von 30% haben, oder? ;)Liebe Grüße an die FIRE-Gemeinde,Patrick

  24. AvatarDanielKA

    @ Bern: Naja formal ist es Diebstahl, nur weil mal eine Pfandflasche auf dem Sideboard oder der Teeküche steht, kann man die nicht einfach mitnehmen. Abmahnung kann folgen 

  25. AvatarTheBoy98

    Hallo zusammen,
     
    ich weiß die meisten hier sind absolute Aktien-Fans. Zurecht, denn es ist eine absolut lukrative und langfristig sinnvolle Anlage. 
     
    Für alle die etwas Arbeitseinsatz und Risiko (bei richtiger Anwendung, sehr Verhalten) nicht scheuen und schneller Finanziell frei werden wollen, kann ich nur Immobilien empfehlen. Man muss auch nicht für immer auf Immobilien setzen, aber zumindest 10 Jahre um mal ordentlich Kapital aufzubauen, dieses kann dann z.B. in Dividenzahler umgeschichtet werden. 
    Für alle die es nicht interessiert, sorry das ich euch belästige 😉 
     
    Rechnung: (Gebühren nicht berücksichtigt)
    100.000 € Investitionssumme für 10 Jahre:
     
    A – Aktien: 100.000 € zu 8% pro Jahr = 215.892,50 € Endkapital nach 10 Jahren
     
    B – Immobilien: Kauf einer Immobilie für 1.000.000 € möglich – Anzahlung der Nebenkosten (100.000 €). 
    Die Immobilie wird mit 3 % getilgt + 1 % Zinsen (aktuell ohne Problem) = 4 % pro Jahr 
    0,5 – 0,7 Prozent Nebenkosten pro Jahr
    Gesamtkosten: 4,7 % pro Jahr!
     
    Wir unterstellen eine Rendite von über 4,7%, somit sind die laufenden Kosten (durch die Mieten gedeckt – Steuer nicht berücksichtigt).
     
    Wir tilgen somit jedes Jahr: 30.000 € (Vermögensaufbau) 
    Das entspricht bereits 30% auf unsere Investitionssumme!
     
    Wir haben uns bewusst für ein Objekt entschieden, welches in den nächsten Jahren einige Arbeiten vor sich hat. Vor allem das Bad müsste mal erneuert werden, das Objekt ist von 1969. Hier haben wir darauf geachtet das es noch in Ordnung ist und nicht zwingend gemacht werden muss – sondern wir den Zeitpunkt frei bestimmen können. 
    Wir machen die Sanierung des Bades, sowie neuer Isolierter Fenster, nach 3 Jahren. Somit können wir die gesamten Kosten, im selben Jahr der Sanierung in VOLLER Höhe absetzen!  (In den ersten 3 Jahren darf maximal 15% von den Gebäudekosten renoviert/Saniert werden – sonst nicht sofort Absetzbar//Wichtig: Gesamtkosten der Immobilie – den Grundstückswert = Gebäudewert!)
    Da dies Nachweislich den Wert unserer Immobilie erhöht, finanziert uns dies die Bank in voller Höhe von 100.000 €. (Wir haben dies natürlich schon beim Kauf besprochen).
     
    Da diese Sanierung Energetisch sinnvoll war, können wir dies auch auf den Mieter umlegen: 
    Sanierungskosten: 100.000 €
    Kreditkosten pro Jahr für die Sanierung: 5000€ ( 4% Tilgung + 1 % Zinsen)
    Umlage auf den Mieter: 7000 € pro Jahr (Möglich 11% von 100.000€, nur bei Energetisch sinnvollen Sanierungen!)
    Rückerstattung der Steuer im selben Jahr: ca. 35.000 € 
    Vermögenszuwachs: mind. 150.000 € (Sanierungen dieser Art, bringen auf dem Markt immer mehr als sie gekostet haben – In guten Städten) 😉
    Fazit der Sanierung:
    35.000 € mehr auf dem Konto
    2.000 € höherer Cashflow pro Jahr (möglich wären lt. Gesetz 11.000€, sprich 6.000€ Überschuss pro Jahr)
    mind. 50.000 mehr Nettovermögen geschaffen.
    Investiert: 0€ – (Voraussetzung natürlich eines guten Objektes und vernünftiger Bonität) – So schafft man Geld aus dem nichts – mit Hilfe der Steuer, und das völlig Legal!
     
    Nach 10 Jahren:
    ca. 360.000 € getilgt (Annuitätendarlehen)
    mind. 50.000 € Netto Wertzuwachs durch Sanierung
    2% Wertzuwachs pro Jahr: 200.000 € (Spekulation)
    Ergebnis: 610.000 € Netto (Nach 10 Jahren Haltedauer, ist die Veräußerung Steuerfrei!)
     
    *Die Zinsen sind aktuell tatsächlich so niedrig! Der Wertzuwachs von 2% ist natürlich Spekulativ, kann höher oder auch niedriger sein. Bitte nicht auf Kleinigkeiten achten oder festbeißen – sollte nur die Möglichkeiten aufzeigen, die mit etwas mehr Arbeitseinsatz möglich sind. Rücklagen müssen natürlich vorhanden sein! Man kann das Spiel auch in einem kleineren Rahmen machen 😉
     
    Ich würde mich freuen, falls jemand mal über Immobilien nachdenkt 🙂 Natürlich sind Rücklagen notwendig und es ist auch mit etwas Risiko verbunden. Aber mit dem nötigen Wissen ist es die Rendite Wert 😉 // 61 % Eigenkapitalrendite pro Jahr – Mietausfall, Renovierungen, Randale… dürfen natürlich abgezogen werden… bin mir sicher das dennoch ein paar Euro übrig bleiben 😉
     
     

  26. AvatarWolke

    @DanielKA
    …und man hätte einen Grund, sich vorzeitig von dem merkwürdigen Pfandflaschen einsammelnden Mitarbeiter zu trennen.

  27. AvatarManniB

    @Aaron
    Falsch, man kann auch China Aktien ohne ADR kaufen !
    Besitze selbst Ping An Insurance und dies ist kein ADR !
    Hier bitte: CNE1000003X6
     
     

  28. AvatarDaniel

    @Tim
    schreibe doch mal etwas zu Deinen jüngsten Käufen. Deutsche Bank und Kraft Heinz, wenn ich mich nicht irre.
     
     

  29. AvatarKia

    Pfandflaschen aufheben reizt mich auch extrem ich laufe jeden Tag an so vielen Pfandflaschen vorbei. Aber ich lasse es, hat mir mein Partner verboten, weil er Angst hat ich werde dabei von Nachbarn, anderen Eltern, Lehrern etc. beobachtet und es könnte dann auf seine Kinder zurückfallen :-). Als ich an einem Nachmittag auf dem Weg zum Spielplatz war sah ich auf der Grünfläche vor einem Haus, zwei große Pfandflaschen liegen (die mit den 0,25€), ich war schon fast vorbei, dachte die könnte ich doch im Korb vom Kinderwagen legen, und bin nochmal zurück und habe mich zu allen Seiten umgedreht. Da ich niemanden sah hob ich sie auf und dann schaute ich nach oben in die Gesichter von zwei Bauarbeitern. Die saßen auf dem Dach und haben mich angeschaut. Das war mir so peinlich, ich habe die Flaschen wieder hingelegt und bin schnell weiter.

  30. AvatarZH

    Verstehe nicht warum Pfandflaschen aufsammeln und dafür Geld zu kriegen so schlimm ist? Kann mir doch egal sein was andere über mich denken!?
    Wenn du 1€ oder 25 Cent auf dem Boden siehst, nimmst du es doch auch auf oder nicht? 
     

  31. AvatarComebackaktionär

    @ Markus A. 
    Pfandsammeln ist an sich keine schlechte Sache, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Extra auf Suche gehen lohnt vom Zeitaufwand nicht. Auf dem Weg zum Einkaufen schaue ich auch nach Pfand auf dem Weg, da ich selbst Pfand abgebe, hält sich der Zeitaufwand für die Rückgabe von “Fremd-“Pfand in Grenzen. Schätze mal ungünstige 30 Sekunden pro 0,25 € Dose, eher weniger. Stundenlohn wäre dann hochgerechnet 30 €/ Stunde, netto übrigens. Das haben hier die wenigsten, die sich im übrigen bei 20 Centstücken auch bücken würden.
    Da ich alle Wege zu Fuß oder Bus/ Bahn mache, treffe ich oft auf Pfandstücke ohne danach zu suchen. Habe oft eine alte Plastiktüte dabei. Extra verkleiden tue ich mich jedoch nicht.

  32. AvatarNico Meier

    Foodwaste also das Wegwerfen von guten Lebensmitteln finde ich traurig. Vor einigen Jahren habe ich entdeckt, dass es an meinem damaligen Arbeitsweg einen Gemüsebaubetrieb gibt, der für einen Grossverteiler produziert. Habe dort mal angehalten und bemerkt, dass es einen Hofladen gibt in dem krumme Karotten und Gurken sowie anderes Gemüse, das nicht perfekt aussieht zu Schleuderpreisen zu kaufen gibt. 
    So hatten wir gesundes Gemüse direkt vom Hof zu günstigen Preisen. Solches Gwmüse ist im Handel nicht verkäuflich daher geht es in die Industrie oder wandert in den Abfall.

  33. AvatarSIG Sauer

    @Albr:
    SOLLTE die Dame tatsächlich einen Havard Abschluss haben UND Steuerberaterin sein UND bei PWC arbeiten bzw. gearbeitet haben, finde ich die Sparrate (als angebliche EXTREMsparerin) von 4.000USD (sehr) wenig!!
     
    Ich will Ihnen nicht die Illusion nehmen, aber ein StB oder CPA ( amerikanischer WP) verdient bei der Big4 auch in den USA nicht die Welt. 
    Als angestellter Berufstätiger verdienen Sie hier bei der Big4, wenn Sie Senior Manager sind ca 120k. Da kann dann auch nochmal etwas Bonus dazu kommen und ein paar Reisekosten.
    Wenn man dann noch an die Fixkosten die man zum Leben benötigt denkt, dann kommt man mit 4000 Dollar gut hin.
    Ein Nebenjob ist außerdem bei den Arbeitszeiten (meist auch Wochenende durch) in der Branche StB und WP oft nicht möglich. Sie können zwar inoffiziell Freunden bei der Steuerklärung helfen, offiziell dürfen sie aber ohne jährlich zu entrichtende Versicherung gar nichts. 🙂
    Der Mythos vom reichen StB und WP, das war mal. Nicht einmal mehr die Partner kommen an die 500k heran 🙂 

  34. AvatarChris

    Zur Pfandflachensache kann ich nur sagen, dass ich 2012 mal dachte ich würde nach nem Festival mal ein bisschen was dazu verdienen und hab damals gut 800 Dosen und Flaschen Einwegpfand gesammelt, ich denke so einen guten Stundenlohn werde ich ich nie wieder erreichen, sammeln hatte ungefähr 2 Stunden gedauert + das Zeug zum örtlichen Getränkehändler bringen und einwerfen.
     
    Hatte anschließend 5 bons weil die Maschine nur maximal 50 € Leergut auf einmal annimmt, was hat man als Azubi nicht alles für Geld gemacht. 🙂

  35. AvatarLejero

    @TheBoy98: super Plan, und wie oft hast du das schon gemacht das du es uns hier empfiehlst?
    Wenn knappe 5% Kalmietrendite kein Problem sind sag mir bitte wo. Muss aber eine halbwegs vernünftige Stadt sein, sonst fliegt der Plan nicht. Wenn du 100% Finanzierung für 1% bekommst für Anlageobjekt sag mir bitte auch die Bank, ist nämlich nicht so einfach wenn man nicht schon ordentlich Sicherheiten hat bzw. der Kredit nicht für Eigenheim ist.
     

  36. AvatarWorrier

    Ihr macht euch hier echt ins Hemd, wenn man ne Pfandflasche sieht und die aufhebt/mitnimmt? lol…

  37. AvatarFuseboroto

    Ich habe unterwegs auch schon Dosen, Müll und Pfandflaschen eingesammelt. Beim Wandern oder Radfahren. Mich nervt es, wenn die Leute ihren Müll einfach in die Natur werfen. Ich habe Tüte dabei und gut ist. Wenn die Dose dann 25 Cent Pfand bringt, umso besser.
    Gruß
    Fuseboroto

  38. AvatarAlbr

    @SIG, ich kenne in FFM einen Partner, bei den B4, der deutlich über 500K (brutto) im Jahr hat 😉
     
     

  39. KievKiev

    @ TheBoy98
    Hast Du das Objekt zu den genannten Konditionen so gekauft? Da kann ich gratulieren, wenn der Zustand wie beschrieben in Ordnung ist. Die ersten Jahre würde ich so schnell wie möglich Verbindlichkeiten reduzieren. Dann kannst Du es entspannt laufen lassen. Ich habe kein Objekt mehr mit um die 4.7% Rendite in zwei Städten gefunden. Sonst hätte ich den schnelleren Weg auch noch einmal genommen.
    Bei der Darlehenshöhe wären 5 Jahre Laufzeit ein Risiko. Bei einer sehr hohen Tilgung würdest Du allerdings sehr gute Konditionen bekommen. Ich werde auch spätestens nach 10 Jahren refinanzieren. Aktuell müsste ich um die 0.2% für 10 Jahre an Zinsen zahlen. Das habe ich der hohen Tilgung und dem Wertzuwachs zu verdanken. Ich habe aber auch nicht mit einer 0% Finanzierung gestartet.
    Mein MFH hat heute auch den Wert Deines Beispiels. Allerdings nicht mit der Rendite. Die wäre bei dem Preis sehr gering. Falls die Lage von Deinem MFH passt und die Wohnungen auch sehr gut als ETW verkaufen könnte, so könntest Du auch über eine WEG Wandlung nachdenken. Hier müsstest Du nur mit den Verkäufen schauen, dass es nicht gewerblich wird. Diese Möglichkeit bietet aber eine Reduzierung des Risikos im Fall der Fälle.

  40. AvatarSIG Sauer

    @Albr:
    Das bezweifle ich nicht. Es wird sich hierbei jedoch sicherlich um ein etwas älteres Exemplar handeln mit entsprechend alten Vertrag. Solche Ausnahmen kommen natürlich noch vor. :)Von den Partnern unter 50 bekommt das aber heute wirklich keiner mehr, sofern er nicht in einer exotischen Subline und hier im Bereich der Rechts- und Unternehmensberatung tätig ist.
    Wenn Sie als StB heute wirklich Geld verdienen wollen, müssen Sie zu Wirtschaftskanzleien wie Clifford Change (Stichwort “Magic-Cycle”).

  41. AvatarBruno

    @Fuseboroto
    Sehr vorbildlich, es ist unglaublich was die Leute überall wegwerfen, auch in den Bergen. Alleine die Tiere können sich verletzen, sie fressen diese Sachen mit (z.B. Splitter von PET-Flaschen) und gehen dann elend zu Grunde.

  42. AvatarFuseboroto

    @Bruno
    das wird mir immer ein Rätsel bleiben, wie Leute beim Wandern die Natur genießen und gleichzeitig keine Hemmungen haben, diese zu verschmutzen.
    Viel wird gefühlt auch aus dem Auto geworfen, zumindest, was ich beim Radfahren am Straßenrand so sehe.

  43. AvatarT.Ostler

    TheBoy98, wo soll jetzt daran der geniale Trick liegen? Ja, du finanzierst ein Haus mit vorwiegend Fremdkapital, somit Hebelst du dein Produkt. Wenn du von 5 % Bruttorendite ausgehst ist doch die Frage warum sollte das unbedingt viel besser sein? Du gehst bei Aktien von einer Rendite in Höhe von 8 % aus, warum hebelst du nicht dieses Produkt kaufe, Aktien mit EK von 100k und nimm einen Kredit über 900k auf… Warum die meisten sich die Investition in Immos, die sooo sicher sind, mit FK vorstellen können, aber bei Aktien nicht. Selbst wenn Sie hierbei von langfristig höheren Renditen ausgehen…

  44. AvatarDanielKA

    Im Schwarzwald haben einige Gemeinden die komfortablen Mülleimer im Wald etc. wieder abgebaut. Einfach um das Bewusstsein zu schärfen, den Müll der auf den Berg gebracht wird, soll da auch wieder einfach runter genommen werden. Das ist für jeden Wanderer oder Picknick-Familie zumutbar.
    Schlechtes Beispiel ist ja der Himalaya, der Mount Everest verkommt zur höchsten Müllhalde der Erde.
     

  45. AvatarTheBoy98

    @T.Ostler 
    Mit Aktien ist dies nicht möglich, selbst wenn man von einer höheren Rendite ausgeht. 
    1 – Banken finanzieren nur ungern Aktien
    2 – Das Endkapital muss noch versteuert werden!
    3 – wir haben keinen Steuervorteil, wie in der Rechnung oben
    Die Kalkulation war bewusst sehr konservativ gewählt, in guten Städten ist der Return einer derartigen Sanierung/Renovierung, ca. 2-3 mal so hoch wie dessen Kosten! Und das mit dem Steuervorteil und der Umlage – ist der wahre Vermögensbooster bei Immobilien und nicht umsetzbar auf Aktien!
     
    @Kiev 
    Die Rechnung war als Bespiel gedacht. Ich selbst habe Wohnungen in Nürnberg  zu Renditen (kaltmiete * 100/Kaufpreis) von ca. 6 % erworben. (Somit noch ein Überschuss von knapp 1% des Kaufpreises.). Natürlich findet man diese nicht auf Anhieb in Immoscout.. Schaue aber auch täglich 😉
     
    Da mein Ziel ist, maximal Vermögen aufzubauen und evtl ein paar Wohnungen nach 10 Jahren wieder zu verkaufen, nutze ich keine Sondertilgung. Je weniger EK von mir in dem Objekt ist, desto höher die Rendite. Natürlich sollte man sich nicht überschulden… Ich kaufe nur Objekte die unter Marktpreis liegen (Mind. 5-Stellig) und Werte diese auf – das kombiniert mit 3 % Tilgung und 10 Zinsbindung ergibt einen ausreichenden Unterschied, zwischen Wert und Darlehen… Ich kann zumindest gut schlafen 😉 
    PS: Das EK nutze ich um meine Bonität zu erhöhen und lasse es stumpf auf dem Konto. Dadurch kann ich weitere Objekte kaufen und meine persönliche Sicherheit erhöhen. 90% aller Risiken bei Immobilien entstehen wenn der Investor nicht ausreichend Liquidität hat. Und alles Geld was ich in die Wohnung stecke ist für mich “totes” Kapital, da ich damit nicht arbeiten kann… Natürlich kann es auch Sinn machen zu Sondertilgen, aber in meiner Situation (Anfang 20) habe ich genug Zeit um das Darlehen von selbst tilgen zu lassen.. 😉

  46. AvatarJune

    @Pfandflaschen,
    wenn wir wsndern gehen, sommel wir oft den Müll der anderen aus. Und wenn es eine Pfandflasche ist, dann gebe ich sie beim nächsten mal im Supermarkt mit meinen Flaschen ab. Das finde ich jetzt nicht außergewöhnlich.
    Rentner und Obdachlose laufen weniger im Wald herum und suchen dort danach. Auch vor meiner Haustüre finden sich öfter Pfandflschen, Schüler stellen sie bequem auf den Steinen dort ab oder werfen sie uns in de Vorgarten. Soll ich sie dort liegen lasse?
    In Stuttgart am Hauptbahnhof würde ich sie nicht einsammeln.
    @Lebensmittel aus der Tonne,
    bei uns gehen diese Sachen aus dem Supermarkt inzischen an die Tafel. In Kostanz gibt es aber ein Projekt, da stehen vor vielen Wohnheimen Kühlschränke und wenn man Lebensmittel übrig hat, darf man sie dort reinlegen Oder sich kostenlos etwas mitnehmen. Bevor die Sachen im Müll landen freut sich doch lieber jemand darüber. Es muss nur original verpackt sein.
    @Vermieten und verpachten.
    Sondertilgungen machen wir auch nur bei unserer selbstbewohnten Immobilie. Allerdings gibt es ausnahmen. Wenn sich ein Kredit kurz vor seiner natürlichen Tilgung befindet, mache ich Sondertilgungen, um ihn nicht noch monatelang mitzuschleppen. Dann ist mir der erhöhte Cashflow lieber.
    Take care,
    June
     
     

  47. AvatarDanielKA

    @ TheBoy98: Also mit 21 gehe ich von einem entsprechendem familiären Hintergrund aus, wahrscheinlich bereits mit einigen Immos in der Hinterhand.
    Sorry wer hat mit Anfang 20 (nach Abi/Anfang Studium). 6-stellige EK Beträge zur Hand hat, (alles andere ist finanzieller Harakiri). Die Nebenkosten sind bei 1 Mio. EUR Objekten nicht ohne.  

  48. AvatarTheBoy98

    @DanielKA
    Wie gesagt die Rechnung mit dem 1 Mio Objekt war ein Beispiel. Ich selbst habe 2 Wohnungen im kleineren Rahmen. (insgesamt ca. 200.000€). Habe auch nicht studiert – deswegen verdiene ich auch schon Geld 😉

  49. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Eine Anmerkung zum letzten Artikel.
     
    Wenn die Kurse (relativ) tief stehen, sind die Cashquoten und Mittelabflüsse der Fonds (relativ) hoch. Wenn die Kurse (relativ) hoch stehen, sind die Cashquoten und Mittelabflüsse der Fonds (relativ) niedrig.
     
    Die Profis, die Institutionellen, die Fondsmanager – sie alle müssen prozyklisch agieren und fahren damit bezogen auf simples B&H ein unterdurchschnittliches Ergebnis ein. Ein dummes Spiel.
     
    Mir leuchtet nicht ein, warum hier immer noch – nach all den guten Artikeln und damit verbundenen Beiträgen der Leser – einige etwas von erhöhten Cashquoten faseln, die jetzt nötig sind.
     
    Wenn andere auch die Cashquoten erhöhen, werden damit Kursbewegungen vorweggenommen. Worauf man sich einstellen möchte, ist schon eingetroffen. Die Bewegungen des Marktes, die man fürchtet, werden selbst ausgelöst. Alle Sorgen um die Zukunft sind schon im Kurs enthalten.
     
    Die ganzen Probleme, die man heute aufzählen kann – Euro, Handelskrieg, Brexit, Schulden, EZB…. – alles schon in den aktuellen Preisen enthalten.
     
    Der besten Zeitpunkt zum Investieren ist immer JETZT. Ich höre lieber auf Börsenlegenden wie Templeton, als den Meinungen, Prognosen und “Tipps” von Anlegern mit mieser Performance (die sie uns nie präsentieren) zu folgen.
     
    Im Dezember haben sich hier einige die Hände gerieben, wie sie bald richtig schön ihr Seitenliniengeld investieren, wenn es absehbar weiter runter geht. Sie lagen falsch. Und sollten auch Demut und Schneid besitzen, dass kundzutun. Vielleicht steht das Ego davor. Der beste Zeitpunkt zum Investieren wurde verpasst.
     
    Und hier liegt die Krux. Der Timingkram funktioniert nicht. Man sollte sich da nicht ins Bockshorn jagen lassen. Man ist immer zu früh draußen und zu spät wieder drin. Und trotzdem versucht man es wieder und wieder und hängt gierig an den Lippen derer, die die eigene Meinung bestätigen – dumm.
     
    Es sollte auch klar sein, dass das ganze Seitenliniengeld langfristig immer wieder an die Börse zurückfließ. Es war immer so, es bleibt immer so. Wer seine Papiere einfach duch dick und dünn hält, wird LANGFRISTIG die besten Ergebnisse erzielen. Darauf sollten wir uns hier doch geeinigt haben, oder?
     
    Kleiner Nebenaspekt: Das, was man im Gegensatz zu den Markettimern gar nicht anstrebt, wird erreicht. Man ist zum perfekten Zeitpunkt 100% investiert und nimmt die gesamte Aufwärtsbewegung nach oben mit. Eigentlich ganz logisch.
     
    Wem die Volatilität an die Nieren geht, legt sich eine feste Cashquote zurecht. 75/25 oder so – einverstanden, kann man machen. Da wird man dann auch beim Rebalancing antizyklisch handeln. Und läßt die Spekulationen einfach bei Seite.
     

  50. AvatarVladimir

    Finde ich gut! Ich lade meine Powerbank an öffentlichen Plätzen,wo ich mich auch wasche.   Telefonieren nur über gratis W-Lan. Zur Arbeit fahre ich von der Gartenlaube wo ich mein eigenes Gemüse anbaue immer mit dem Fahrrad. Nachrichten lese ich in Wartezimmern oder in der Bücherei. Ich kaufe keine neuen Sachen, nur gebraucht auf dem Flohmarkt. Ich wasche im Fluss. 100 Euro im Monat sind für mich völlig ausreichend! Diese kommen von den Dividenden. Den Rest lege ich wieder an. Ich finde ständig gutes Essen im Müll!

  51. AvatarDanielKA

    @ TheBoy98: OK sofern es nur fiktiv war, das Studiumsbsp war ebenso fiktiv, eine Lehre kann sich genauso lohnen, vor allem wenn die handwerkliche Begabung dabei ein große Rolle spielt und der Geschäftssinn vorhanden ist.

  52. AvatarNobbi

    Ich finde es teilweise merkwürdig, dass es gesellschaftlich wohl anerkannt ist, das Obdachlose sich aus der Mülltonne ernähren und mab ja nicht in dieses Jagdrevier vordringen sollte. Quasi so eine Art Artenschutz.
    Ich finde das hat mit Menschenwürde nichts mehr zu tun. Was ist hier der nächste logische Schritt? Essensreste zu produzieren als Wohltätigkeitsprojekt?
     

  53. AvatarBruno

    @Freelancer Sebastian
    Schöner Post, sehe ich ähnlich. Ein Problem wo viele haben, die in den letzten 20 Jahren am Markt waren, man hatte 2 grössere Crashs (Dotcom Blase und danach die Finanzkrise), das ist historisch sehr selten. So wird impliziert, dass es nun mindestens alle 10 Jahre 50% runtergeht.
    Es gab aber auch Zeiten, wo es 20 oder 30 Jahre nur aufwärts ging. Natürlich sehe ich auch Probleme, aber die gab es eben auch schon immer. Wenn Markus Krall und seine Freunde vom grossen Crash 2020 reden, haben sie bestimmt auch einen Plan B in der Tasche, falls es nicht eintrifft und passende Begründungen dazu. Es ist ähnlich wie bei den Sektenführern, welche den Weltuntergang prophezeien. Natürlich kann es auftreten, ich sehe auch Probleme bei den europäischen Grossbanken etc., aber niemand weiss, wie darauf reagiert wird seitens Notenbanken etc. Ich gehe nicht davon aus, dass man einfach zuschaue, wie ein Dominoeffekt eine Bank nach der anderen kaputt geht und alles zusammenbricht.
    Ich bin auch kein blinder Optimist mit rosaroter Brille, ich halte auch wenig von den superoptimistischen Prognosen, welche nun den globalen Wohlstand ausrufen und Renditen von 10% und mehr p.a. als normal ansehen. Es wird wieder schwierigere Zeiten geben. Aber wer in schwierigen Zeiten nicht dabei ist, der ist es oft auch nicht in Guten 😉

  54. KievKiev

    @ Containern
    In der Nachbarschaftsapp haben Jüngere letztens Brot zu verschenken angeboten. Dieses hatten sie beim Containern erbeutet. Das ist so weit ich weiß verboten. Die Container sind auch glaube ich nicht so einfach zugänglich. Ich würde es begrüßen, wenn mehr Unternehmen das überschüssige Essen an die Tafel geben. Das machen bei mir in der Region bereits einige Unternehmen. Scheinbar noch nicht alle.
    @ TheBoy98
    Deine 6% Rendite bei ETWs klingen sehr gut. Ich habe nach MFHs gesehen und nichts halbwegs vernünftiges ab 4% Rendite mehr gefunden. MFHs sind meiner Erfahrung nach günstiger als ETWs. Wie hast Du das Eigenkapital zusammengespart? Das ist hier vielleicht für manche interessant. Und wie hast Du die zweite ETW finanziert? Ich habe genug Cash frei um ein neues MFH finanzieren zu können. Hier muss man allerdings genau wissen was man tut. Ich kenne Kyosaki und auch das Cashflow Spiel. Im wahren Leben funktioniert es allerdings etwas anders. Systeme, die auf Kartenhäusern basieren sind sehr fragil. Einen Turbo mit Fremdkapitalhebel zu haben ist sehr gut. Ich würde allerdings immer das gewonnene Kapital in das Objekt einbringen. Zumindest bis es 50% in meinem Besitz ist. Den Wert muss sich jeder selbst überlegen, aber ich würde nie 20% abzahlen und dann ein neues Objekt 100% finanzieren. Es sei denn die Summen sind so gering, dass ich bereits mit meinem Einkommen sehr schnell die Schulden abzahlen kann.
    Zu der finanziellen Freiheit gehört für mich auch eine geringe Summe an Verbindlichkeiten. Egal wie gut der Cashflow ist.
    @ Freelancer
    ich habe im Dezember mit allen Möglichkeiten Aktien gekauft. Es hat sich ausgezahlt. Das war natürlich auch eine Art von Spekulation. Falls sich erneut sehr günstige Kaufgelegenheiten ergeben, bin ich wieder voll dabei. Solange lasse ich es etwas ruhiger angehen. Ich habe kein Cash an der Seitenlinie.

  55. AvatarRüdiger

    @Kiev: Ich lese deine Beiträge sehr gerne. Sie sind immer logisch und schlüssig. Aber aktuell habe ich ein “Verstehste-Problem”: Im Dezember hast du mit allen Möglichkeiten Aktien gekauft und willst wieder voll dabei sein, wenn sich erneut sehr günstige Kaufgelegenheiten ergeben. So weit, so gut. Aber womit bist du eingestiegen bzw. willst du einsteigen, wenn du für solche Gelegenheiten kein Cash an der Seitenlinie hast?

  56. AvatarTheBoy98

    @Kiev
    Ich wohne noch zuhause und kann somit 1600€ im Monat sparen… 🙂
    Ich habe beide Wohnungen zu einem QM-Preis von 2100€ gekauft. Die Bank hat mir dies ohne Problem finanziert, da Sie durch das Objekt genug Sicherheiten haben. (Marktpreis liegt deutlich darüber). Natürlich hört sich sowas immer gut an, aber ich habe auch knapp 1 Jahr täglich Immobilienportale 3 mal täglich besucht 😉 Irgendwann findet man einen guten Deal und kann auch noch etwas handeln… War auf vielen Besichtigungen, wo ich am Schluss nicht gekauft habe…
    PS: Stadteile sind; St. Johannis und Eberhardshof in Nürnberg 🙂
     
    Hattest du auch in Nürnberg gesucht? 

  57. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Bruno

    So ist es. Wer antizyklisch investieren will, muss ja gerade bei der miesesten Stimmung, bei den schlechtesten Nachrichten kaufen. Da steigen die “Seitenliniensteher” aber in den Chor mit ein. Und warten, weil alles angeblich noch viel schlimmer kommen wird. Kann ich nicht nachvollziehen. Sich vornehmen, im Tief zu kaufen und es dann doch wieder nicht tun.
     
    Das ist halt das Problem. Niemand weiß, wann genau denn nun das Tief zum Kaufen vorliegt. Zum Einsteigen wird nicht geklingelt. Komisch, dass es Anleger gibt, die seit Jahrzehnten dabei sind und das noch nicht verstanden haben.
     
    Das schöne am sturen und stetigen Investieren ist es, sich um den ganzen Makrokram, all die Nachrichten und Prognosen keinen Kopf machen zu müssen. Regelmäßig mit Papieren von ausgezeichneten Qualitätsunternehmen voll laden und gut ist. Was ist daran so schwer zu verstehen?
     
    Dieses Jahr werden wohl insgesamt an die 4.000€ aus Beteiligungen eingehen. Nettes Zusatzeinkommen.

  58. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ TheBoy98
     
    Gut, dass bei dir auch mal die Opportunitätskosten berücksichtigt werden. Klingt nach ca. 500 Stunden, die du in deine Immobilieninvestments gesteckt hast?
     
    Da merke ich wieder, warum das Immobiliengedöns so gar nichts für mich ist. Bin ich zu faul für 😉 .

  59. AvatarLithium85

    @freelancer Sebastian
    Im Prinzip hast du Recht. Wie gehen schließlich alle davon aus, dass die Kurse in 10 Jahren höher stehen als jetzt, falls dem nicht so ist, sollte man nicht investiert sein, das spricht für stetiges Investieren.
    Jedoch haben selbst diversifizierte Aktienindezes eine jährliche Volatilität von 15% … Ich muss ja nicht den Tiefpunkt des 50% Crashes Treffen, der vll erst in 10 Jahren kommt, die normale Volatilität erlaubt es mir aber, zumindest nicht am “all time” high zu kaufen, wie es gerade der Fall ist, ich bin mir sicher, in einer Woche oder auch einen Monat, kann ich kurzfristig etwas günstiger kaufen. Es muss nicht optimal sein, das wird man verpassen, aber die Hochpunkte vermeide ich.

  60. AvatarTheBoy98

    @Freelancer Sebastian
    Ja das muss sagen, Immobilien sind gerade am Anfang alles andere als passiv…
    Hunderte Wohnungen online ansehen… Mail verkehr mit Maklern.. Banktermine… Besichtigungen… Das kann schon Zeit fressen 😉 Aber man KANN dadurch auch etwas mehr Rendite erwarten – Betonung liegt auf KANN 😉

  61. AvatarBruno

    @Lithium85
    “zumindest nicht am „all time“ high zu kaufen, wie es gerade der Fall ist”
    als Beispiel… was machen die Leute, die 1992 damals sich dies gesagt haben?
    https://ibb.co/s505Z2D
    Die warten noch heute, nach 2 grossen Crashs warten sie immer noch 😉
    Ich verstehe Dein Anliegen, ich bin der Meinung ja, nach einem Crash sollte man kaufen so viel es geht, ob es dann noch weitere 10,20% runter geht egal, aber man sollte eben auch sonst kaufen, sonst wartet man eben unter Umständen ewig. 
    Man kann ja ein gewisses Cashpolster haben, was für solche Fälle dann eingesetzt wird. Idealerweise sollte man dann aber auch eine harte Regel definieren, z.B. 20% Cash, davon 1/3 bei -10%, 1/3 bei -20% und 1/3 bei -30% oder ähnlich. Sonst drückt man nie ab und denkt immer, es fällt noch viel mehr… am Tiefpunkt der letzten Finanzkrise meinte die Mehrheit, dass a) entweder alles zusammenbricht oder b) die erste Erholung nur eine Zwischenerholung sei und es noch viel tiefer geht. So ist es eigentlich bei jeder Krise.

  62. AvatarT.Ostler

    TheBoy98 Mit Aktien ist dies nicht möglich, selbst wenn man von einer höheren Rendite ausgeht. 1 – Banken finanzieren nur ungern Aktien2 – Das Endkapital muss noch versteuert werden!3 – wir haben keinen Steuervorteil, wie in der Rechnung obenDie Kalkulation war bewusst sehr konservativ gewählt, in guten Städten ist der Return einer derartigen Sanierung/Renovierung, ca. 2-3 mal so hoch wie dessen Kosten! Und das mit dem Steuervorteil und der Umlage – ist der wahre Vermögensbooster bei Immobilien und nicht umsetzbar auf Aktien!————————————————
    hmm eine gewagte Aussage finde es aber sehr interessant. Versteh mich nicht falsch, ich selbst finde Immos sehr reizvoll und habe mit 23 eine eigene 50 m² Wohnung in Oberbayern gekauft, die ich aktuell selbst bewohne. Zu passenden Preisen würde ich gern noch Wiesen/Äcker investieren.
    zu Punkt 1: Ja, was ich aber aus rationaler Sicht nicht verstehe, gut meine Sicht. Die frag ist wenn ich von 8 % p.a. ausgehe (Weltportfolio/ geringeres Risiko als all in bei einer Immo in einer Gegend), müsste mich schlau machen dann wären ja auch höhere Zinssätze zu verschmerzen.
    zu Punkt 2: Bedingt richtig, (Bin Steuerfachangestellter, was jedoch nicht bedeutet allwissend zu sein, lerne gerne hinzu) es wird der Überschuss versteuert und nicht der gesamte Erlös aus dem verkauf. Zudem gibt es den Vorteil der vorabpauschale, die mir die Versteuerung zu 25 % + SolZ und ggf. KiSt ermöglicht. Ist mein persönlicher Steuersatz unter dieser schwelle kann ich per Günstiger Prüfung meinen persönlichen Steuersatz nehmen. (Versteuerung ist Gedeckelt und wird nicht mit dem Spitzensteuersatz belastet) Zudem werden deine Einkünfte, genauer gesagt dein Überschuss aus Vermietung und Verpachtung versteuert (immer mit dem persönlichen Steuersatz) was somit deine Rendite ohne Steuerstundungseffekt schmälert. Bei Wertsteigerungen um die Inflation hast du zudem keinen Realgewinn gemacht. Zudem müssen die horrenden Kaufnebenkosten erst einmal  reingeholt werden. (ca. 10% des Kaufpreises) als nettes “zuckerl” gibt es die Steuerfreie Veräußerung nach 10 Jahren. Jedoch aufpassen bei mehreren einzelnen Verkäufen innerhalb kurzer zeit, man sprich von einem ungf. 3 Objekten könnt das Finanzamt es als Gewerbliches Immobilienhandeln bewerten und du müsstest wieder versteuern…
    zu 3. kenne ich mich zu schlecht aus und dieser hohe Return kommt auf Lage und natürlich auch auf den Preis beim Erwerb an, was man als Fachmann dann eben richtig erkennen muss.
    Fazit: Immos als Heiligen Gral anzusehen ist eine gewagte Pauschalisierung, wer was versteht kann damit kohle machen, wie mit Einzelaktien. Bei FK und Zinsen haben Immos natürlich einen Vorteil. Wenn ich mir aber deine ALL IN Variante ansehe sprich,

    Klumpenrisiko in wenige Einheiten und in nur eine Region
    Hoher FK Hebel

    ist das jedenfalls keine empfehlenswerte variante für jedermann/frau.

  63. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Lithium85
     
    Früher habe ich ähnlich gedacht. Die Erfahrung zeigt aber, dass man mit dieser “logischen” Denkweise langfristig nicht besser fährt. Das muss man akzeptieren.
     
    Bruno hat da einen schönen Einwand grafisch dargestellt.
     
    Als Einzelaktienanleger habe ich alle 1-2 Monate die Wahl zwischen 50-80 Unternehmen, die mir zusagen. Irgendein Titel ist immer “relativ” günstig und vom ATH entfernt.
     
    Wobei: Titel, die ein Allzeithoch markieren, haben oft eine fulminante Aufwärtsbewegung vor sich. Nach einer Konsolidierungsphase über Monate/Jahre steigen die Gewinne wieder enorm – die Aktie folgt.
     
    Da kannst du auf -15% lange warten…. und kaufst dann doch teurer als bei der ersten Gelegenheit. Schau dir den Disney-Chart über 20 Jahre an und du weißt, was ich meine.
     
    Titel wie Amazon, Apple und Alphabet habe ich um das ATH herum gekauft. Sie sind meine Topperformer.
     
    Zudem ist eine Aktie zu 20€ mit 1€ EPS “teurer” als zu 30€ mit 2€ EPS. Der Preis ist immer relativ.
     
    Wenn man in ETFs investiert – also passiv – sollte man wohl eh mit gleichmäßigen Raten, bzw. immer dann, wenn Geld da ist, einsteigen. Da können andere hier besser argumentieren.
     
    Mir will nur einfach nicht in den Kopf, warum ich meine Beteiligungen an Disney, Adidas, Amazon, J&J, Berkshire und co verscherbeln sollte, um Cash aufzubauen, nur weil irgendwelche Heinis quacksalbern.
     
    Ich werde vermögend mit Aktien und sie, weil die Jünger ihre Bücher und Seminare kaufen.
     
     

  64. AvatarTheBoy98

    @ T.Ostler
    Es sind meines Wissen 3 Objekte innerhalb von 8 Jahren die Steuerfrei nach 10 Jahren Veräußert werden können, ohne gewerblich infiziert zu werden.
    Aber du hast recht Immobilien sind nicht für jedermann. 😉

  65. AvatarA.

    @Freelancer
    Das ist halt das Problem. Niemand weiß, wann genau denn nun das Tief zum Kaufen vorliegt. Zum Einsteigen wird nicht geklingelt. Komisch, dass es Anleger gibt, die seit Jahrzehnten dabei sind und das noch nicht verstanden haben. Das schöne am sturen und stetigen Investieren ist es, sich um den ganzen Makrokram, all die Nachrichten und Prognosen keinen Kopf machen zu müssen. Regelmäßig mit Papieren von ausgezeichneten Qualitätsunternehmen voll laden und gut ist. Was ist daran so schwer zu verstehen?
    Genau das ist es. Ich denke, dass die meisten mit Aktien nicht langfristig gewinnen, weil oft auf den “richtigen” Moment gewartet wird. Mal sind die Aktien dann zu hoch oder zu niedrig. Wenn niedrig, wartet man, da sie ja weiter fallen könnten usw. So oft habe ich diese Ausreden schon gehört.
    Ich schaue oft nach Aktien die gerade ein 52-Wochenhoch markiert haben. So habe ich viele Topperformer gefunden. Aktien die unten sind, kaufe ich eher nur die, die gerade im Aufwärtstrend einen Dip haben.. zuletzt im Januar mit “Visa” einen guten Griff gemacht.
    Ich mag stetig steigende Firmen, am besten mit Dividenden wie z.B. Pepsi, Mcd, V, Realty Income, Amphenol, Main Street Capital… es gibt auch auch noch andere.
    @Immobilien
    Immos können der Booster im Vermögen sein. Aber nur, wenn möglichst nicht Zuviel EK im Objekt drin steckt. Habe 1 Wohnung letztes Jahre gekauft, die sich von selbst abbezahlt und die wir nach den 10 Jahren wohl verkaufen werden.
    Eine nächste suche ich aktuell. Am Mittwoch habe ich eine Besichtigung.
    Gruß
    A.

  66. AvatarRalf S

    “Wenn ich eine Pfandflasche im Mülleimer finde nehme ich die auch heraus und erhalte dafür meinen Obolus“Ist in meinen Augen schon ziemlich grenzwertig.
     
    Zudem ist das in Deutschland sogar strafbar weil es als Diebstahl gilt. Der Müll gehört dem Entsorgungsunternehmen.

  67. KievKiev

    @ Rüdiger
    Ich bin nicht All in in den Aktienmarkt eingestiegen. Ich hatte noch Cash, da ich ja ein MFH kaufen wollte. Als ich die Suche aufgab bin ich langsam eingestiegen. Im Dezember habe ich dann alles investiert. Zusätzlich habe ich noch Short Puts verkauft, die ich in der Zukunft eventuell bezahlen müsste. Ich musste keinen übernehmen, da sich alles schnell erholt hat. Ich wäre aber dazu bereit gewesen. Die Kurse waren generell sehr gut. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht noch besser werden können. Aktuell habe ich mit ATL nur einen SP offen. Alles andere habe ich erfolgreich geschlossen. Wenn es wieder abwärts gehen sollte, verkaufe ich SPs von Unternehmen, die mir sehr gefallen. Wenn es irgendwann stärker korrigiert, habe ich dann sicher zu früh gekauft. Aber das weiß man ja eh erst hinterher. Der Eierkurs um Trump kommt mir so sehr entgegen. Nachrichten interessieren mich auch nicht. Ab März habe ich 1200€ mehr im Monat zur Verfügung. Ich habe den Cashflow schon ein paar Mal verkauft. Das ist eine aktivere Herangehensweise, die ich nicht empfehlen kann. Hier muss man genau wissen was man zu welchem Preis kaufen möchte. Ich habe hier auch schon Fehler begangen. Dafür war ich oft genug dabei, wenn es einen guten Zeitpunkt für einen Kauf gab. Ich lese dazu aber auch Bücher und suche weitere Möglichkeiten. 
    Bei Dividend Sensei kannst Du auch sehen, was passiert wenn man zu früh einsteigt. Er hatte eine Blockade, als die Aktien richtig günstig waren… Ich verkaufe aber nur noch SPs, wenn es wirklich abwärts geht. 
    Aktuell kommen auch SCs in Frage. BASF entwickelt sich gerade sehr positiv. Ich möchte 5% Rendite relativ sicher erreichen. In guten und in schlechten Zeiten. Ich begrenzen auch meinen Gewinn, wenn die Aktien eine hohe Bewertung erreichen. Ich biete sie zu noch teuerern Preisen an und hoffe, dass es wieder einen kleinen Einbruch gibt. Dann ziehe ich das Angebot mit Gewinn zurück. 
    Generell kaufe ich gerne das ein was aktuell nicht sonderlich beliebt ist. Ich schaue aktuell verstärkt nach Zyklikern. Die müssen aber schon stark gefallen sein, wenn ich einsteige…
    Ich baue meine Depot relativ schnell auf. Ich versuche 5% langfristig zu erreichen und gehe selbst von niedrigeren Renditen als in der Vergangenheit aus. Richtige Wachstumswerte kaufe ich ausserhalb Chinas nicht. Hier warte ich auf gute Gelegenheiten und verpasse natürlich den zwischenzeitlichen Gewinn. Der interessiert mich auch nicht. Ich erwarte nicht zu viel und versuche dabei nicht zu gierig zu sein.
    Mit meiner Strategie fühle ich mich wohl. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Ich bevorzuge beispielweise eine CVS Aktie, die sehr stark eingebrochen ist gegenüber dem Index, der vielleicht 5% eingebrochen ist. Bei Einzelaktien sind die Gelegenheiten und auch das Risiko viel größer. Ich mag schlechte Quartalszahlen bei Aktienkäufen.

  68. AvatarRüdiger

    @Kiev:
    Herzlichen Dank für deine mehr als umfangreiche Antwort. So aktiv wie du deine Geldanlage betreibst, habe ich das nie getan … und werde es auch zukünftig nicht tun. Ich koche nur ein dünnes Süppchen (Standard-ETFs und Qualitätsaktien). Das genügt mir für ein bescheidenes – in meinem Fall – leistungsloses (Zusatz-)Einkommen, das in etwa der Marktrendite entspricht  😉

  69. PeterPeter

    @Freelancer
    So sieht es aus. Ich kaufe ebenfalls stur weiter. Heute Unilever. Reckitt oder Diageo könnten als nächstes dran sein. Eventuell noch JNJ.

  70. AvatarHans

    Ich finde die “Die isst den Obdachlosen das Essen weg”- bzw. “der Müll ist für die Obdachlosen da”-Kommentare hier ehrlich gesagt ziemlich eklelhaft und beleidigend den Obdachlosen gegenüber…

    Was die Frau selbst angeht. Vielleicht wollen sich die Hater auch das zweite Video bzw. Interview mit ihr ansehen. Ich glaube, man bekommt dann eine Idee, dass das Verhalten nichts mit “normalem” Knausern oder Sparen zu tun hat.

    Furchtbar, wenn ich höre, welche Kommentare und Reaktionen sie nach der Ausstrahlung über sich ergehen lassen musste. Menschen sind grausam und im anonymen Web leider umso mehr… Die Demütigungen, die sie in ihrer Kindheit erfahren hat, werden dadurch leider nur bestätigt. 

  71. AvatarT.Ostler

    TheBoy98 Es sind binnen 5 Jahren 3 Objekte 🙂 Und ja so ist es, die Frage ist ob du es dir nicht nur schön rechnest. Nach meinen Argumenten war deine letzte Antwort doch recht dürftig, aber gut ich wünsche dir viel Glück und gutes gelingen. Mit dem Baujahr 98 und eben gerade am Anfang seiner Finanziellen weichen Stellung + noch zu Hause wohnend, was das Risiko minimiert da man weniger Fixkosten zu bedienen hat, ist ein wenig vorschnell. Sollte das alles in 10-15 Jahren geklappt haben, wäre ein Empfehlung vertrauenswürdiger. Aber nur meine Empfindung, ich Baujahr 93
     
    Grüße Tobias Ostler

  72. AvatarTheBoy98

    @T.Ostler
    Die anderen Punkte hatte ich nur nicht beantwortet weil du wie schon erwähnt zum 3 Punkt nichts sagen kannst. Hier ist der größte Return bei Immobilien. Schlaue Aufwertungen kombiniert mit Steuererstattungen.
    Zum Punkt Steuerfreier verkauf: Mit Sicherheit ist die Steuer bei Aktien auch nicht riesengroß, aber eben nicht bei 0 😉
    Fakt ist: Immobilien bringen mehr Return, fordern aber auch mehr Wissen und Arbeitseinsatz. Übrigens die meisten “Vermieter” machen mit Immobilien langfristig nur knapp 3 %… Es kommt stark auf den Investor und die Vorgehensweiße an… 😉
    Ich kann dir gerne in 15 Jahren ein Feedback geben 😉 Können auch gerne einen Rendite-Vergleich wagen 😉

  73. AvatarChrissie

    @Pfandflaschen
    Ich sammel die Dosen und Flaschen ein, die mir beim Spazierengehen vor die Füße rollen. Tüte ist immer dabei, da verklebt nix irgendwelche anderen Sachen. Bisher dieses Jahr 45€.
     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *