Elektrotechniker Denny, 23: Ich spare jeden Monat 1.500 Euro in Aktien und ETFs

Das war dieses Jahr im Februar kurz vor dem Lockdown. Da war ich 9 Tage mit einem Freund in den USA und haben an der Westküste einen kleinen Roadtrip gemacht (San Francisco, Las Vegas, Los Angles… ).

Guten Tag Tim,

ich lese deinen Blog jetzt schon bestimmt gute 2 Jahre und verfolge diesen sehr aufmerksam, da ich dich als Person interessant sowie Gefallen an der Börse und dem sparsamen Denken finde. 

Zu meiner Person!

Ich bin 23 Jahre alt und wohne zurzeit in Braunschweig in einer kleinen 30 Quadratmeter Wohnung. Für mich eine wunderschönen Wohnung. Ich bin gelernter Elektroniker und arbeite seit Anfang 2019 in einer großen Autofirma hier im Ort.

Davor hatte ich eine 3 Jahre lange Ausbildung in derselbigen Firma gemacht.

In diesen drei Jahren Ausbildung wohnte ich noch zuhause bei meinen Eltern und hatte somit keine Ausgaben hinsichtlich der Miete. Also konnte ich schon sehr viel sparen.

Meine erste Aktie war SAP

Das Anlegen war für mich kein Fremdwort, da mir das Thema Börse schon mein Vater erklärt hat. Ich kaufte mir meine erste Aktie (SAP) mit dem zweitem Ausbildungsgehalt. Diese verkaufte ich aber recht schnell wieder nach ca. einem halben Jahr mit kleinem Gewinn. Ich habe mich sehr über diesen Gewinn gefreut. 

Von da an habe ich das Börsengeschehen für mich entdeckt und diverse Videos und Blogs zum Thema Investments und Investoren geguckt und gelesen. Ein Paar Bücher waren auch dabei, obwohl ich gar nicht der Typ dafür bin. 

Inspiriert von Aaron, der damals ein Video über Dividenden gemacht hatte, wurde ich mit dem Investieren in Dividenden-Aktien angesteckt. 

Von da an habe ich jeden Monat 500 Euro in Coca Cola, Apple, Johnson & Johnson, sowie den S&P500 und dem MSCI World ETF investiert. Jeweils mit 100 Euro.

Meine Wohnung kostet mich 460 Euro warm

Das tat ich solange, bis ich die Ausbildung abgeschlossen hatte. Danach stieg meinen Gehalt auf ca. 2800 Euro netto. Mit dem mehr verdientem Geld konnte ich mir und wollte ich mir eine kleine Mietwohnung leisten. So bin Anfang 2020 in eine kleine 30 Quadratmeter kleine Wohnung gezogen, welche mich 460 Euro warm kostet. 

Meine gesamten Lebenshaltungskosten betragen ca. 850 Euro inkl. Essen, Strom, DSL, Tanken usw. 

Das restliche Geld wird konsequent in Aktien gelegt. Der Sparplan beträgt zur Zeit 1500 Euro, den Rest lege ich auf ein Tagesgeldkonto. 

Die Aktien, die ich momentan bespare:

  • Apple
  • Johnson & Johnson
  • Starbucks
  • Coca Cola
  • S&P 500
  • MSCI World
  • Shell
  • Taiwan Semiconductor
  • Intel
  • AMD
  • Walt Disney
  • Xiaomi

Einmalige Käufe tätige ich ab und zu, wenn der Preis nach meinem Empfinden lohnenswert ist.

Da ich mich sei längerer Zeit mit der Börse beschäftige und ich dort die Sparpläne laufen lasse, muss ich mich nur selten um diese kümmern. Deshalb habe ich meine Prioritäten jetzt mit 23 Jahren mehr auf das sparsame Leben gelegt. Dazu kommt, dass ich mich noch beruflich weiter entwickeln möchte. Ich entschied mich, neben der Arbeit ein Fernstudium bestreite, um anschließen mein Einkommen weiter zu steigern, um mehr investieren zu können.

Ich mache ein Fernstudium zum Industriemeister

Das „Fernstudium“ ist erstmal eine Weiterbildung zum Industriemeister Elektrotechnik. Es wird als Fernstudium bei der ILS deklariert. Diese Weiterbildung dauert neben der Arbeit als Vollzeitangestellter zwei Jahre. Das heißt, es kommen zu meiner 35 Stunden Woche noch weitere 15 bis ca. 18 Stunden „Lernzeit“ hinzu.

Anschließend ist mein momentanes Ziel ein Studium zum Personalmanager anzustreben. Dies halte ich mir aber noch offen, da ich nicht weiß, wie es in 2 Jahren mit meinem Drang zum Reisen aussieht 😀

Seit 3 Jahren gehe ich ins Fitnessstudio

Ich mag gerne noch ergänzen, wie ich mein Privatleben gestalte. Hier sind noch ein Paar Sätze dazu. Ich treibe seit ca. 3 Jahre Sport in Fitnessstudio, welches mich 20 Euro im Monat kostet und für mich eine der besten Investitionen darstellt. Mit dem Sport bewältige ich den Ausgleich zum Alltag und ich treffe mich mit Freuden. 

Zudem bin ich immer mehr ein Freund für das minimalistische Leben geworden. Ich achte darauf, was ich kaufe und ob ich es wirklich benötige. Gerne kaufe ich mir aber auch mal teuere Gegenstände, die sich in ihrer Qualität besser bemerkbar machen als ihre günstigen Nachahmer. Hierzu gehört zum Beispiel guter Kaffee von Coffee Circle, welcher extrem teuer ist, aber mit der besseren Qualität einhergeht. Dazu spende ich gezwungenermaßen ein paar Cents für den guten Zweck.

Das sind meine Ziele

Achso, hier noch meine finanziellen Ziele:

  • Ich versuche, meine Sparquote immer über 50 Prozent zu halten
  • Mit 35 Jahren möchte ich einen Depotwert von mindestens 500.000 Euro aufbauen
  • Ich möchte mindestens 25 Aktien neben den drei ETF besparen (50% Aktien, 50% ETF)

Aber vielleicht ändert sich das noch. Man weiß ja nie, was noch so kommt wie in Sachen Kryptowährungen. Hier halte ich zurzeit „nur“ 0,5 Bitcoin und bespare monatlich 250 Euro in diesen. Andere Kryptowährungen muss ich mir noch raussuchen. Allerdings muss ich mich mit der Materie erstmal mehr beschäftigen!

Denny

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  1. Prima, weiter so! Du bist auf sehr gutem Weg. Die Aktien sehen auch gut aus, ich würde mir noch Danaher zulegen, ist aber selten günstig zu bekommen. Und ein gutes Gehalt mit 23! Der Leserbrief zeigt mir dahingehend auch, das die Gehälter je nach Branche im Verhältnis deutlich besser sind als im ÖD. Aber jetzt sattle ich nicht mehr um. Weiterhin viel Erfolg an der Börse ;O)

  2. @Ralf 

    Dies ist definitiv kein normales Bruttogehalt für einen Elektroniker nach der Ausbildung.

    4,8 k Brutto nach der Ausbildung… kann fast nur VW-Salzgitter (würde auch zu BS passen) zahlen oder ähnliche Dickschiffe.

    Der normale Elektroniker-Schnitt liegt bei ca. 2,8 k brutto.

    BMW Dingolfing hat z.B. auf grob 30-40 k Arbeitsplätze das doppelte und dreifache an jährlichen Bewerbungen…

  3. Super – klasse, dass du in so jungen Jahren schon ein so reifes finanzielles Verständnis hast. Du wirst sicher dein Ziel erreichen: ich wünsche dir viel Glück und Erfog!

  4. Prima. Hohe Sparsummen vom sehr guten Gehalt. Fortbildung. Sport. Gute Investments. Weiter so. Kryptos sind jetzt nicht meins, aber vielleicht bin ich dafür einfach zu alt….. 😉 .
     
    Regelmäßige Updates über den (finanziellen) Werdegang hätten was.

  5. Wenn man die Familie gründet, ist dann alles anders und erhöht die Ausgaben. Für mich hat Familie und Gesundheit die oberste Priorität in meinem Leben, dann kommen die Dividendenaktien, sie kommen und gehen. 

  6. @ Thorsten
     
    Die Blase in den USA brsteht darin, dass viele US-Bürger ihre Rente über Aktien beziehen. Wenn man diese Rentenblase aus dem US-Markt rausnimmt , dann ….
     
    dann….. ja, was dann? Dann laufen die Kurse aufgrund des Verkaufdrucks jahrelang seit- oder abwärts und lassen Bestandsaktionäre bluten. Darauf möchtest du doch hinaus?
     
    Du gehst leider regelmäßig von irrigen Annahmen aus, die auch zu schlechten Investitionsentscheidungen führen. Erörtern wir das Ganze doch mal.
     
    Lassen wir einmal bei seite, dass die US-Rentner gut daran täten, nicht bei Rentenbeginn alle Aktien für Zinspapiere einzutauschen, sondern auch noch 10,15,20 Jahre im Rentenalter auf Aktien zu setzen, weil die Rendite “annehmbar” ist. Nein, sie verkloppen sofort alles – massiver Verkaufsdruck.
     
    Lassen wir des weiteren außer acht, dass in Asien und Afrika Milliarden Menschen darauf warten, Vermögen über internationale Bluechips (auch aus den USA) aufzubauen, so wie ihnen das intelligente Menschen “im Westen” vormachen, und damit auf der Käuferseite stehen werden (sie sind nämlich genauso intelligent wie wir). Nein, da will keiner in Zukunft etwas von Aktien wissen – wir rechnen also weiter mit massivem Verkaufsdruck ohne die entsprechenden Käufer.
     
    Und es stimmt ja auch auf gewisse Weise. Die Börsenpreise werden (kurzfristig) durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Viele Verkäufer, weniger Käufer = sinkende Kurse.
     
    Nun stellen wir aber doch zwei Dinge klar. Des öfteren hier im Blog erwähnt: Jedem Verkäufer steht ein Käufer gegenüber. Wenn die Kurse jahrelang sinken, wer sind dann “die Idioten”, die den US-Rentnern die Papiere abnehmen? Die landen nämlich nicht wertlos in der Gosse, sondern in anderen Portfolios.
     
    Und die Käufer tun auch gut daran, denn – man kann es nicht oft genug erwähnen – diese Papiere sind schlicht und einfach Anteile an realen Unternehmen, die reale Summen Geldes in die Scheune fahren.
     
    Wird ein Unternehmen wie Kimberly-Clark auch in einer Zukunft der Rentnergesellschaften Hygieneartikel verkaufen und damit gutes Geld verdienen? Davon ist auszugehen.
     
    Ist es ein Problem, wenn der Kurs der Papiere sinkt, aber dennoch steigende Gewinne und Dividenden für die Aktionäre verzeichnet werden?
     
    Ist es ein Drama, wenn du das Papier für ein KGV von 8 und eine Dividendenrendite von 6% erhältst, statt für ein KGV von 24 und 2% DivRendite?
     
    Der Kurs der Aktien folgt langfristig den Gewinnen – dem wahren Wert – der Unternehmen. Aktien von Topunternehmen fallen nicht auf KGVs von 4 oder 5, nur weil plötzlich die Rentnerschwemme einsetzt. Es wird immer Anleger geben, die günstig Aktien/Werte einsammeln.
     
    Wenn die US-Rentner mir die Nike-Papiere zu einem KGV von 1 anbieten, werde ich sie gerne nehmen 🙂 . Auch wenn ich 90 bin.
     
    Also, ganz gemach und ruhig. Stur und stetig investieren, keine Börsenpornos lesen und Vermögen aufbauen. Auf das Spielfeld schauen und echte Anteile an großartigen Unternehmungen kaufen, statt immer auf die Anzeigentafeln zu starren und sich über die Zukunft in die Hose zu machen.
     
    Vielleicht auch das eigene Glück nicht immer von den Depotzahlen am Monitor abhängig machen. Gute Unternehmen belohnen die Anteilseigner, wo auch immer die Kurse hinrennen mögen.
     

  7. 🙁 Jou. Der junge Mann sollte noch über Value Investing und vernünftige Aktienbewertung lernen. Jetzt hat er 3x die 4x überbewerteten Aktien Apple und Coca-Cola = einzeln, in S&P500-ETF und in MSCI-World-ETF. Wenn irgendwann wieder der große Crash kommt (so wie 2000-2003), wird Apple wie Coca-Cola auf 1/4 fallen. Macht aber nix, denn 10 Jahre nach dem Crash werden sie wieder Hoch erreichen.
    Es ist klar, in einem Portfolio muss man nicht 3x Apple und 3x Coca-Cola haben. Also am besten, alle ETFs verkaufen!
    Und die rus. und chin. Aktien meiden! Denn von den rus. Aktien besitzt Putin 10% ohne zu bezahlen. Und fast alle chin. Aktien sind auf den Kaimaninseln registriert.
    Also Unkraut verkaufen und in Allianz, Munich Re, BASF, BMW, D.Telekom, Siemens investieren. Dann kannst du mich auch bei den Hauptversammlungen in Minga begegnen. 🙂

  8. @Freelancer Sebastian:
    Du hast ja die Weisheit gepachtet!!!
    Es gibt Pro und Contra für steigende und fallende Kurse und immer alles langfristig zu betrachten, kann immens hohe Rendite kosten bei den jetzigen Kursen. Und du weißt ganz sicher auch, wieviel % der börsengelisteten und handelbaren Firmen Ihre Gewinne und EPS (ohne unverhältnismäßig hohe Schuldenzunahme) steigern können? Und dann noch derart, dass die Erwartungen erfüllt oder übertroffen werden? Es kann auf gar keinen Fall sein, dass dies nicht der Fall sein wird oder dass diejenigen die über ein Jahrzehnt und damit ihr ganzes Börsenleben nur einen Mega-Bullenmarkt erlebt haben, doch irgendwann richtig kalte Füße bekommen? Und in dieser Bullendekade hat auch jeder riesen Gewinne gemacht nur mit Einzelaktien? Hast Du so z.b. Freunden vor ca. 2 Jahren auch zu einer Fresenius oder BASF geraten? 
    Die ganzen Kommentare hier sind echt sowas von eine selbstbeweihräucherung Eures buy-and-hold-investmentstils und ein sich gegenseitig in Sicherheit wiegen… Unglaublich!
     
     

  9. Unterstellungen, Freelancer! Nichts als Unterstellungen! *Ironie off* aber stimmt schon @Thorsten du hast schon oft komische Ideen und ziehst Rückschlüsse die gar nicht zu Ende gedacht sind. Genauso mit deinem Dollar bashing….viele US Unternehmen verdienen viel Geld im Ausland und dann gleicht sich das ganze mehr und mehr aus und über lange Zeit so oder so. Lieber kaufe ich ein Top Unternehmen aus der USA als aus Russland. Der Rubel ist übrigens auch nicht Grad für deine Stärke bekannt…. und deine Öl Unternehmen verkaufen ihr Öl in US Dollar. Wenn der doch so fällt ist das doch auch nicht gut für Gazprom und Co…. 
    -M

  10. Schöner Leserbrief – es macht einen riesen Unterschied ob jemand aus seinem Leben erzählt oder ob jemand etwas erzählt um zwischen den Zeilen für sich selber Werbung zu machen.
    Tolle Aktien/Etf Auswahl finde ich! Weiter so. (Ich vermute deine 500k wirst du vor deinem 35 LJ erreichen. Gerade unter Anbetracht deiner Fortbildungsabsicht)

  11. Liebe Optimisten, Pessimisten und Realisten,
    während ihr ausgiebig darüber diskutiert, ob das Glas nun halb voll, halb leer oder einfach nur Wasser ist, habe ich es einfach ausgetrunken!
    Gruss, der Opportunist 

    PS: Mal etwas anderes, danken wir einfach all den Pflegefachkräften die unermüdlich aktuell harte Arbeit leisten. Wir haben ja hier auch eine im Blog, ich hoffe es geht ihr gut, Fit und Gesund.

  12. @Bruno:  Mal etwas anderes, danken wir einfach all den Pflegefachkräften die unermüdlich aktuell harte Arbeit leisten.
     
    Prima Idee, ich schließe mich an. Und ich danke außerdem allen, die frei und eigenverantwortlich sich und andere vor dem Virus schützen.
     

  13. @Holk
     
    richtig! Darum geht es im Leben ….. hinter dem stehen woran man glaubt….
    nicht mit dem Strom zu schwimmen…..
    und eigenes Hirn besitzen und dieses auch nutzen, wenn man eins hat…
    und scheinbar funktioniert es für Leute wie Free…
    mfg 
     
     

  14. Moin,
    Ich komme ebenfalls aus Braunschweig und habe vermutlich den gleich Arbeitgeber. Wobei zu erwähnen ist das er sicherlich im 3 Schicht betrieb arbeitet. 
    Ich habe bei ähnlicher Sparquote mein Ziel von einem Depot-Wert von 200k mit 30jahren bereits 4Jahre früher erreicht als geplant. Was nicht zu letzt der sehr guten performace einiger meiner Aktien zu verdanken ist ? 
    Außerdem mache ich ebenfalls sehr gerne Kraftsport/spiele Fußball und habe grade meine 4 Jahre Fortbildung neben der Arbeit zum Techniker hinter mir ?

  15. @ Daniel
    Du hattest vor mit 55 Jahren in Frührente zu gehen und Du müsstest bis dahin auch über ausreichende Reserven verfügen. Das Zeitkonto kommt ja noch dazu. Wenn Du die Firma verlässt, werden die Stunden steuerunschön ausgezahlt. Es wäre natürlich ein Traum wenn Du die Stunden über 5 Jahre oder länger ohne arbeiten zu gehen ausgezahlt bekommst. Auch in Hinblick auf Krankenkassenabgaben. Das schöne an einem Vermögen sind die Optionen, die es mit sich bringt. Ich kann mir vorstellen, dass Du bereits früher Vorteile aus dem Zeitkonto entnehmen kannst. Wann ist es denn komplett gefüllt? Die Sonderzahlungen benötigst Du weiterhin nicht. Da kannst Du schon direkt Stunden abbauen und am Jahresende wieder aufbauen. Wenn Du gerne an Wochenenden für mehr Geld arbeitest kannst Du auch hier in der Woche entsprechend weniger mit Aufschlag von Wochenende arbeiten.
    So ein Zeitkonto würde mir auch gefallen. Es korreliert kaum mit den eigenen Vermögenswerten und gibt einem als Angestellten Spielräume der Gehaltsgestaltung wie sie einem Unternehmer vorbehalten sind. Das würde ich in der Höhe nicht bei jedem Arbeitgeber machen. Aber Du bist vermutlich bei einem sehr großen Arbeitgeber.
    Ich würde mit so einem Modell im Alter von 55 Jahren bei familiärer Möglichkeit versuchen ausgedehnter Urlaube zu verbringen. Ich könnte beispielsweise 2 Monate in Spanien den Sommer etwas ausdehnen. In Deinem Fall würde ich dann auch am Wochenende ein wenig arbeiten, damit der Laden weiter läuft. So würden kaum Stunden abgebaut werden und ich hätte einen langen Urlaub. Alternativ würde ich im nächsten Jahr vielleicht den Jakobsweg gehen und entsprechend Stunden abbauen und durch die zwei Gehälter am Ende vom Jahr wieder aufbauen. Wenn der Job einigermaßen Spaß bereitet würde ich ihn auch nicht schnell abgeben.
    Ich würde mit den Möglichkeiten schon heute beginnen. Aber ich habe auch einen anderen Hintergrund. Den ausgedehnten Urlaub würde ich jedes Jahr nehmen. So hätte ich bis 50 Jahre bereits die Alpen mit dem Rad überquert, den Jakobsweg gelaufen, ein paar Fernreisen durchgeführt und ein paar Radreisen in Deutschland, Niederlande usw. unternommen. Vielleicht ist manches davon mit 55 Jahren und mehr nicht mehr in der Weise realisierbar…?
    Dein Tesla ist in dem Alter vermutlich nicht mehr viel wert. Hauptsache die Batterie hält noch. Ich habe ein Traumrad für mich entdeckt:
    Canyon Gravel On. Es kostet allerdings 5k€ und mehr. Ich würde es gegebenenfalls als Pendelrad einsetzen. Bei realistischer Betrachtung stellt sich die Frage ob ich die Unterstützung überhaupt benötige oder ob sie mich mehr durch das Gewicht ausbremst als Nutzen bringt. Dann könnte ich auch in Regen fahren und im Winter liegt auch Salz auf der Straße. Das Rad müsste ich vermutlich mehr pflegen als ich es gerne machen würde. Bei einem günstigeren Modell ist das vielleicht nicht so schlimm… Die beste Lösung hat dennoch oft Nachteile und Verbindlichkeiten. Ich werde zum Ausprobieren erst einmal mein Rennrad verwenden. 30 kmh sollte ich damit auch über eine größere Distanz gemütlich fahren können. Radkleidung benötige ich hier eh. Dann kann ich auch ein wenig Leistung abgeben.

  16. @Lad, du hast diesmal wieder Wells Fargo auf deiner Empfehlungsliste vergessen. Superchart die letzten Jahre, man konnte viel Geld verdienen. Ebenso zb. mit BMW.

  17. Moin Moin,
    schöner Leserbrief. Sieht alles gut aus. Ob die Aktien überbewertet sind oder nicht, ist egal. Wenn die Sparpläne monatlich weiterlaufen ist es doch gut, wenn mal wieder ein Crash kommt.
    2.800€ NETTO als Junggeselle finde ich schon ziemlich hoch. Wahrscheinlich 3 Schichtbetrieb und als Durchschnittseinkommen im Jahr mit 13. Gehalt etc., dann ja.
    War selber früher bei der Schering AG (jetzt Bayer). Dann passt das.
    Ansonsten mach weiter so. TOP:
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  18. @Denny
    du hast echt ein Mega Gehalt in dem Alter. Respekt.
    Ich bin erst mit 28 Jahren ins richtige Berufsleben nach Ausbildung, Bachelor und Master eingestiegen und verdiene “nur” 2.5K netto.
    Habe anscheinend irgendetwas falsch gemacht 🙂

  19. @Hill schöne Grüße nach Braunschweig, habe auch ein paarmal für VW gearbeitet und mehrere Jahre in BS gewohnt. 🙂
    @Freelancer , soso Milliarden Menschen in Asien und Afrika warten nur darauf. Aus welchem Film ist das denn ?
    @M die Musik spielt in Asien, Russland und der asiatischen Halbinsel “Europa”, Afrika ist Rohstofflager für China,
    akzeptiert das.
    Es bringt nichts alten Zeiten nachzuhängen.
    Der Dollar ist überbewertet, das ist nicht nur meine Meinung.
    Ich melde mich in diesem Forum erst wieder, wenn der Kurs über 1,30 steht, versprochen ! :Gähn:

  20. @Sonny
    Moin,
    bitte fühle Dich nicht angegriffen, was ich jetzt schreibe. Mal ein kleiner gedanklicher Ausflug meinerseits.
    Ich bin auch schon etwas älter und habe unter anderem in den späten 80ern bei Bayer gelernt und erstmal dort gearbeitet. Dann habe ich mich während meiner beruflichen Aktivität weitergebildet, was mir sowohl in meiner jetzigen  Tätigkeit, als auch in monetärer Hinsicht, nicht geschadet hat.
    Was mir jedoch immer wieder in meinen über 30 Berufsjahren auffällt ist, dass die Studenten meinen, wenn Sie Ihren Bachelor,  Master, oder noch viel schlimmer, den Dr. gemacht haben, Sie mit Geld überschüttet werden.
    Gerade in Börsennotierten Unternehmen.
    Noch nix geleistet, aber die Hände aufhalten. Ich hatte einige Gruppenleiter, die hatten von der Naturwissenschaft so viel Ahnung, wie die Claudia Roth von der Politik., oder der Scholz von Finanzen. Nämlich gar keine!
    Und was passiert dann mit denen (Gruppenleitern!). Die gehen nach 3 Jahren in eine andere Abteilung und dürfen sich dann dort austoben, mit nem “fetten” AT-Gehalt.
    Da lach ich mir doch den Arsch ab!
    Ich höre Menschen zu, die das was Sie Sagen auch selber erfahren haben, oder wie man früher gesagt hat, “Der hat es drauf, der kann was !” und die sollen auch ordentlich verdienen.
    Und nicht nur, weill ich ein Studium habe:-)
    Einen schönn Tag!
     
     
     

  21. 2800€ Netto mit 23 Jahren, “nur” einer dualen Berufsausbildung und als Berufsanfänger. Wo landet man denn da mit paar Jahren Berufserfahrung? Bei 4000€ Netto? Kann man sich ja kaum vorstellen.

    Ansonsten ein Leserbrief wie jeder andere auch, nur das hier mal die Werbung für einen neuen Blog fehlt.
    Mach so weiter und Du bist in ein paar Jahren Finanziell Frei und bli bla blubb.

  22. @Stefan
    Danke für deine Meinung. Ich habe aufgrund meines Studium keine automatische Erwartungshaltung. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ein Weg ohne Studium auch sehr gut/sogar besser sein kann.

  23. @Holk
    Ich halte meine BASF nach wie vor. Würde niemals daran denken mich von der Position zu trennen. Der IZF ist schon lange positiv trotz des Absturzes von ca.90€ im Hoch auf ca. 45€ im Tief. Ich mach mir da überhaupt keine Sorgen. Manchmal sind die Nachrichten zu BASF positiv und manchmal negativ. Die Käufer und Verkäufer müssen eben bei Laune gehalten werden. Mit irgendwelchen Themen müssen die unzähligen Börsenbriefe, Blogs und TV Sendungen Ihren Inhalt ja füllen.
    Angst gab es an der Börse eben schon immer, in den Achtziger vor der Japanblase, -haben alle überlebt. In den Neunziger von der Irakkrise, -haben alle überlebt, ..in den 2020 vor Corona usw… 
    Ich kann dem Freelancer da nur zustimmen. Aktien und Immobilien sind in einem Punkt vergleichbar. Die Optimisten kommen langfristig an ihr Ziel. Die Immobilien an der Fifth Avenue und der Kaufinger Str. liegen in Händen eben dieser.
    (Während der Pessimist wahrscheinlich noch eine Kalkulation nach der anderen anstellt, ob er die Ladenfläche vermietet bekommt oder Nachts aufstehen muss weil der Wasserhahn tropft, haben die Optimisten schon Nägel mit Köpfen gemacht.
    Das soll nicht heißen das man sich Kopf über in das nächste Abenteuer stürzt. Es soll nur darauf aufmerksam machen, dass sich auf dieser Welt, und in beiden Assetklassen, in den letzten paar Hundert Jahren weniger geändert hat, als man denkt.
     

  24. Horst (75)
    Zunächst zum Thema Geld
    1.auf 10 Euro genau dein Inhalt deiner   
        Geldbörse kennen
    2. Auf 100 Euro genau deine monatl.
        Kosten
    3. Auf 1000 Euru genau den Kontostand
    4. Auf 10.000 Euro genau das Vermögen.
    Mit 30 die erste Wohnung kaufen
    Mit 40 vom Vermögen leben können
    Mit 50 (das ist schon 3/4 des Lebens)
    aufhören zu arbeiten.
     
    Denke an Lebenssinn, Glück und deine
    Liebesfähigkeit (zu Dir und der Welt)
    Feile an Deinem Charakter. Dann kann in Deinem Leben nichts schiefgehen. 
     
     
     
     

  25. # Lehre vs. Studium 
    Ich habe viele Freunde und Bekannte mit der einen oder anderen Ausbildung. Ich kann nicht in Zukunft schauen, rückwirkend lässt sich aber sagen, dass die mit Studium im Schnitt besser abschneiden: Höheres Einkommen, sichere Jobs, weniger Arbeitslosigkeit, angenehmere Tätigkeiten, höheres Sozialprestige.
    Die meisten meiner Bekannten mit Lehre haben schon mit Arbeitslosigkeit und/oder Leiharbeitsfirmen Bekanntschaft gemacht, bei den Akademikern ist das eher seltener der Fall. Letztere arbeiten häufig im öffentlichen Dienst oder sind Beamte. Die haben beruflich mit 30 ausgesorgt. Die anderen sind im Schichtdienst oder auf Montage zu unglaublichen Bedingungen unterwegs. Vielen waren schon prekär beschäftigt mit Befristungen.
    Wenn meine Kinder noch vor der Wahl stünden, wüsste ich, was ich ihnen raten würde. P.S. Eines meiner Kinder ist Dr. Das Anfangsgehalt nach der Promotion betrug 120 k und ist steigerungsfähig.

  26. “Ich kann nicht in Zukunft schauen, rückwirkend lässt sich aber sagen, dass die mit Studium im Schnitt besser abschneiden: Höheres Einkommen, sichere Jobs, weniger Arbeitslosigkeit, angenehmere Tätigkeiten, höheres Sozialprestige.”

    Mag sein, muss aber angesichts der Akademikerschwemme nicht so bleiben. Runde jeder zweite meint heute studieren zu müssen. Davon kann ein messbarer Anteil nicht mal vernünftig einen Dreisatz lösen. Handwerker dagegen werden immer mehr Mangelware. Ein guter Techniker im Großbetrieb kann mehr verdienen wie mancher Ingenieur z.B. im öffentlichen Dienst. Kommt sehr stark auf die Branche an. Baubereich zahlt z.B. eher nicht so gut, wusste ich aber vor über 20 Jahren nicht so (Internet war da noch nicht so wie heute bzgl. Informationen).

    “Letztere arbeiten häufig im öffentlichen Dienst oder sind Beamte. Die haben beruflich mit 30 ausgesorgt.”

    So einfach ist das nicht mehr. Hier muss man auch zwischen Beamten und Angestellten im ÖD unterscheiden. Ist ein deutlicher Unterschied, auch finanziell (Nettovorteil im gehobenen und höheren Dienst für Beamte etc.). Und inzwischen ist Kurzarbeit für Angestellte teilweise auch im ÖD möglich. Kommunale Arbeitgeber haben das bereits ausgehandelt. Früher undenkbar. Die ruhigen Zeiten sind hier längst vorbei, zumindest bei technischen Angestellten wie mir. Mag bei den Verwaltungsheinis anders sein. Trotzdem arbeite ich gerne im ÖD, es passt einfach thematisch zum Fachgebiet sehr gut, interessante Aufgaben und ich kann die Arbeitszeit meistens gut planen (keine Schicht). Durchaus ein Vorteil den es gegenzurechnen gilt.

    @Gehalt: Das Gehalt vom Leserbrief scheint hier und da für Verwunderung zu sorgen. Ich gönne es Ihm, besseres Gehalt für viele Branchen wäre aber überfällig.

    @Aktien: Nur noch alle 6 Wochen schaue ich ins Depot. Reicht völlig aus bei breiter Streuung und ist weitgehend ein Selbstläufer, sehr zu empfehlen.

  27. @Felix

    Was genau ist denn die Intention als mehrfacher Millionär immer noch mehr Geld haben zu wollen???

    Verlustängste, Prestige, Selbstbestätigung, Vergleichsanstellungen etc. pp.???

    Mich interessiert die Antwort schon sehr stark, da ich den Sinn dahinter gerne tiefgründiger als meine Vermutungen ansehen würde…
     

  28. @Sparta
    Für die Antwort auf deine Frage, musst du einen Mehrfachmillionär finden.
    Nach dem Reichtum kommt die Angst dieses wieder zu verlieren.
    Wenn man diese Angst besiegt hat, ist meiner Meinung nach die Stufe finanzielle Freiheit erreicht.
    Es ist doch besser wenn das Vermögen grösser wird als kleiner.
    Jetzt mal ohne Inflation gerechnet, wenn man vom Ertrag, Miete, Dividenden Zins leben möchte.

  29. @Ärzte: Es mag regional Engpässe geben (ländliche Regionen, hier aber oft hausgemachtes Problem der Versicherungen bzw. fehlende Vergütungsanreize im System), im internationalen Vergleich liegen wir laut OECD-Vergleich aber sehr gut. Gute Ärzte steht wieder auf einem anderen Blatt…

  30. @ Sparta
    Ich verstehe nicht, auf welchen meiner Kommentare sich deine Frage bezieht.
    Mein letzter Post war eine Replik auf Stefans Beitrag und mit meiner persönlichen Situation hat das eher nichts zu tun, sondern wendet sich eher an diejenigen, die vor einer solchen Entscheidung stehen. Ich habe übrigens beides, Lehre und Studium. Ansonsten bin ich da wirklich raus. Ich vergleiche mich mit niemanden, wozu auch?
    @ Ralf
    Ja, zu meiner Zeit, vor über 30 Jahren, wurde auch intensiv die Akademikerschwemme an die Wand gemalt. Reinzukommen war damals vermutlich noch schwieriger als heute für Akademiker. Tatsächlich hat die Digitalisierung Millionen neuer Akademikerjobs geschaffen und wird sie weiter schaffen, während die einfacheren Tätigkeiten eher automatisiert werden. Die am Horizont erscheinenden neuen Technologie werden die MINT-Studiengänge weiter befeuern.
    Naja, dass der ÖD ach so überlastet ist, glaube ich nicht so Recht. Im Einzelfall mag das sein, jeder Lehrer fühlt überfordert, so mein Eindruck, aber im Schnitt eher nicht.

    PS. Lehrer werden auch verzweifelt gesucht.

  31. @Felix
    Es ist nicht auf einen Kommentar von Dir bezogen, sondern eher auf den Sinn von immer höheren Vermögen.
    Mehr Vermögen, als eine Person oder folgende Generationen eigentlich bei durchschnittlichen Lebenshaltungskosten ausgeben können…
    Umsatz, Gewinn  und Vermögenssteigerungen allein um des Kontostandes wegen… finde ich inzwischen zu wenig intrinistische Motivation.
    Es ist eher eine Sinnfrage an jemanden, der vielleicht die Antwort kennt? 😉

  32. Frag mal Tim, er hat soweit ich weiß keine Kinder. Bei mir stellt sich diese Frage nicht, ich habe drei Kinder und die kriegen das, was die Steuer übrig lässt.
    Wenn das Vermögen eine bestimmte Schwelle (1 Mio ist so eine, denke ich) überschritten hat und gut investiert ist wächst es einfach weiter, ist nicht mehr aufzuhalten; der berühmte Schneeball eben (Freelancer hat es hier ausgiebig beschrieben). Warum sollte ich mich dagegen wehren oder jetzt einen exzessiven Lifestyle pflegen.
    Meine Altersversorgung ist üppig, jedenfalls in Bezug auf meine Ausgaben. Alles, was ich mir Extravagantes leiste ist ein Tesla, aber selbst der ist durch Teslaaktien bezahlt.

  33. @Felix: Mit großer Sicherheit werden MINT-Studiengänge weiter befeuert. Wie aber werden die Konditionen sein? MINT ist ein großes Feld. Es ist je nach Branche eine große Gehaltsspreizung zu beobachten, selbst in der gesuchten IT muss man genauer schauen wo man landet. Bekomme ich derzeit bei etlichen Leuten mit. Da verdient so mancher Techniker im Großbetrieb besser. Die Überlastung im ÖD trifft eher Polizei und technischen Bereich (Bauämter, Planer etc.), nicht die Verwalter.

  34. @Sparta:  Was genau ist denn die Intention als mehrfacher Millionär immer noch mehr Geld haben zu wollen???
     
    Sehr interessante Frage! Ich bin mal gespannt, ob von den mehrfachen Millionären Antworten dazu kommen  😉
     

  35. @Sparta:
    Weil Dinge aufbauen Spaß macht? Und auch investieren Spaß macht? Was für eine komische Frage.
    Aber ist natürlich viel beruhigender, wenn man meint Multimillionäre sind vor Angst und Geiz zerfressen.

  36. @ Sparta
    Ich glaube die Antwort ist gar nicht so schwer. Ich denke wir sind uns einig, dass höhere Vermögen in der Regel unternehmerische Aktivitäten erfordern. Ansonsten ist ein Angestellter lange mit dem Aufbau des Vermögens beschäftigt. Der Unternehmer hat vermutlich Spaß an seiner Arbeit und dadurch ist er vielleicht auch entsprechend erfolgreich. Ich kenne ein paar Unternehmer mit Immobilien als Nebentätigkeit. Aktien sind bei vielen nicht verbreitet. Arbeiten müssten sie alle schon lange nicht. Ängstlich erscheinen sie mir auch nicht. Sie haben die Unternehmung nicht begonnen mit dem Ziel der schnellen Unabhängigkeit. Auch wenn diese natürlich für Selbstständige sehr befreiend ist. Die Entwicklung von Immobilien macht auch Manchen Menschen Spaß. Ich kenne Jemanden der jedes Jahr mindestens ein Haus gekauft und kernsaniert hat. Er hat eine eigene kleinen Baugruppe verwendet. Und darüber hinaus noch ein Gewerbe. Ist absolut unnötig. Im Urlaub hat er aber auch auf dem Rasthof Menschen mit Panne kostenlos geholfen. Das ist für ihn eine Pause von der Fahrt. Es gibt so Leute wie den Schwarzenegger. In der Liga spiele ich bei weitem nicht, auch wenn ich fleißiger als der Durchschnitt bin.
    Es gibt tatsächlich auch Immobilienentwicklung als Computerspiel. Ist natürlich total überzogen, aber wenn es schon als Spiel manchen Spaß macht…

    @ Beteiligungsgesellschaften

    Was haltet Ihr von GBLB Belgien? Belgische Dividenden habe ich steuerlich nicht nicht betrachtet und der Preis Haut mich aktuell nicht um. Sie haben scheinbar eine Beteiligung an Adidas und jetzt auch in Canyon Bikes. An denen hätte ich auch gerne eine Beteiligung…

  37. @Lejero
    Ich bin nicht von Angst und Geiz zerfressen… aber auf der Suche nach Sinnhaftigkeit! 😉
    Pauschalthesen sind nicht mein Ding… Antworten auf Fragen zu finden jedoch schon!

  38. @ Sparta: Wenn du deine Millionen genießen und philanthropisch/sinnstiftend unterwegs sein willst, wäre vielleicht auch an einen Exit zu denken? Gibt sicherlich genug Leute/Investoren die ein erfolgreiches Unternehmen kaufen/übernehmen wollen.
    Viele Unternehmer kleben zu lange am Stuhl fest, gibt dafür genug Beispiele.

  39. @42sucht 21: Klappt bisher reibungslos. Der Verwalter ist gleichzeitig auch Generalmieter (zahlt egal ob Belegung oder nicht) und vermietet Wohnungen an Studierende weiter mit weiterem Aufpreis. Kümmert sich um alles was bei den Wohnungen so anfällt. Wie er derzeit wegen der Coronabedingten Onlinelehre zu Recht kommt weiß ich nicht genau. Das Geld fließt pünktlich und die Gebäude sind in gutem Zustand. Die Nachfrage ist aber bisher immer gut gewesen, die letzten Monate sicherlich wegen Corona aber weniger.

    @Kiev: Ist das die WKN 873222? Gefällt mir rein vom längerfristigen Chartverlauf nicht so. Wegen Adidas: Der Konzern will sich offenbar von seiner Reebok-Tochter trennen.

  40. @ Ralf
    Die Beteiligung habe ich gemeint. Mich spricht der Kurs, Verlauf und die Daten auch nicht besonders an. Belgische Dividenden gefallen mir auch nicht besonders, da man scheinbar einen zu hohen Anteil über ein Formular beantragen muss. Ansonsten finde ich Beteiligungen neben ETF gar nicht verkehrt. Ich habe bisher nur BKI. Berkshire oder Deine Danaher würden mir langfristig auch gefallen. Ich warte ab und kaufe sie wenn sie mal günstig erscheinen.
    @ Denny
    Du hast ein ordentliches Gehalt und sparst entsprechend gut. Sehe Deine Fortbildungen auch als Investition in Dich selbst. Vielleicht steigert sich das Gehalt durch die Fortbildungen auch nicht maßgeblich. Aber die Bildung wendest Du auch auf um weiterhin dieses Gehalt zu beziehen. Ansonsten nagt der technische Fortschritt irgendwann am Status Quo.
     

  41. Kaum einigt man sich bei Ceconomy sinnhaft, geht der Markt 30% rauf. Einer der Titel, von denen ich eigentlich überzeugt war, mit die Hand bei kleineren Erholungen aber gezittert hat. Hatte ich erwähnt, dass bisher jeder Verkauf besser nicht hätte passieren sollen? 😉
     
    Ansonsten schöner, ehrlicher Leserbrief. Man kann in der richtigen Branche durchaus mit gutem Verdienst einsteigen – den puffer, der hier für das Leben aufgebaut wird, wird Gold wert sein – egal was passiert.

  42. Was genau ist denn die Intention als mehrfacher Millionär immer noch mehr Geld haben zu wollen???”
    Geld anhäufen zum Selbstzweck macht ja wohl wenig Sinn, privat macht das schon gar keinen Sinn, in einem Unternehmen braucht es aber eine gewisse Liquidität. Sinnstiftend müssen ja nicht nur wohltätige Zwecke sein, Arbeitsplätze schaffen und erhalten ist ja auch sehr sinnstiftend. Und dazu braucht es Geld, viel Geld, je mehr desto besser, das ist für alle besser, Mitarbeiter, Kunden und natürlich auch Inhaber. Für wohltätige Zwecke ist es genauso, mehr hilft mehr. Was meines Erachtens nicht nachhaltig sinnstiftend ist, einfach Geld raushauen und insbesondere in einen Wettlauf der Güter zu gelangen. Das gibt es ja im Kleinen wie im Grossen. Der Nachbar hat die prunkvollere Weihnachtsdekoration, also wird aufgerüstet etc. so lange bis die Sicherungen glühen! …und bei den Milliardären ist es genauso, da kommt sich plötzlich ein 3facher Millionär mausarm vor, wenn eine Superyacht eines Oligarchen vor der Insel vorbeifährt (irgendjemand hatte das Beispiel neulich gebracht).
    Geld muss “arbeiten”, ich halte nichts von Geld anhäufen ob auf der Bank oder im Schrankfach oder unter dem Kopfkissen, egal wo. Eine gewisse Liquiditätsreserve ist in Ordnung, bei den meisten Privatpersonen jedoch viel zu hoch. Das Geld liegt in Cash, Versicherungen etc. es ist ein Graus. Vielleicht steigt der Anteil der Aktionäre jetzt etwas nach 10 Jahren Hausse, und beim nächsten Crash sind es dann noch weniger.
    Geldvermögen: Deutsche besitzen 6,2 Billionen Euro – WELT

  43. @Ralf
    Danke für die Antwort. Ich muss fragen: Das ist aber nicht etwa der Anbieter iL… und bei der Immobilie gibt es gleich um die Ecke eine gute Eisdiele und einen Hühnerstall? Das wäre ja ein Zufall.

  44. Der Schreiber geht aber von einer hohen Rendite aus. Mit 35 möchte er 500.000 Euro Guthaben erreicht haben. Er möchte 15 Jahre x 18000 Euro in Aktien bis dahin anlegen, da müsste sich das eingezahlte Kapital schon fast verdoppeln. Halte ich für sehr optimistisch. Denke, wenn man 4-6% Rendite erwartet ist realistischer.

  45. @Sparta:
    Dann habe ich deine Frage vielleicht falsch verstanden.
    Für mich gibt es viele Dinge die Spass machen und auch zu mehr Geld führen. Im Vordergrund steht der Spaß, das mehr an Geld ist aber auch nicht schlimm.

  46. @ Sparta
     
    Für mein Verständnis ist Geld gleich Energie. Je mehr davon, desto besser. Das Geld, die Energie fließt mir zu und sie fließt auch wieder ab. Idealerweise um gute Dinge für mich und andere Menschen zu tun. Also her mit den Millionen….. 😉
     
    @ Holk
     
    Dein Kommentar spiegelt nun genau wider, wovon ich rede. Geht es hoch an der Börse oder runter? Was hat mir “Experte” XY wieder für Sorgen vor den Latz geknallt? Lösen sich die Summen auf dem Papier (dem Monitor) wieder in Luft auf? Abstraktes Denken in Assetklassen……Angst, Angst, Angst.
     
    Verstehe dich doch einfach mal als Unternehmer, als Anteilseigner von weltweit operierenden Unternehmungen aus allen Branchen. Mit einem Welt-ETF ist es so simpel, wie nur irgendetwas. Tausende Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs für Milliarden von Menschen herstellen und verkaufen. EZB, Trump, Krall, Gold, Steuerreform……. spielt alles keine Rolle.
     
    Aufschwung, Boom, Abschwung, Rezession….. alles ganz natürliche Abläufe, die niemand planen, geschweige denn vorhersehen kann. Das gehört dazu. Stoische Ruhe bewahren und regelmäßig investieren. Ganz simpel.
     
    Hohe Rendite kostet es nur, den ganzen Rein-Raus-Kram mitzumachen. Börsenprognosen, Großes Rauschen und Pornogelaber zu verfolgen.
     
    Recherchiere doch mal, was Kimberly-Clark 1970 verdient hat und was sie heute verdienen….. mit Windeln und Taschentüchern.
     
    @ Thorsten
     
    Wieso Film? Deine Nachrichtenhäppchen und Börsenpornos kannst du behalten. Da wirst du nicht schlauer. Im Gegenteil.
     
    Nö, Jeremy Siegels “Überlegen Investieren” und Pinkers “Aufklärung Jetzt!” gelesen. Gute Sachliteratur für den Geist. Studien und Fakten. Eben keinen Meinungs- und Prognosemüll.

  47. @Lejero
    Der Spaß war dieses Jahr schon einiges weniger, da Corona & 4,5 Monate die Firma zuzuschließen und das Gegenteil unseres Geschäftsmodell`s zu machen (Kunden wegschicken, ständige Rückfragen, ermahnen & noch mehr Bürokratie/Auflagen) extrem nervig ist, bzw. Energie kostet.
    Zudem war der Arbeitsanfall in den geöffneten Zeiten mehr Akkord & Hetze.
    Ansonsten macht es mir schon noch Spaß und eigentlich ist Fire kein Ziel von mir.
    Wobei finanziell es zumindest keine Sorgen gibt. Dafür sollte ich vielleicht mehr dankbar sein!
    @Free
    Energie = Geld… hm, netter & auch guter Vergleich!
    Allerdings hat es mich verdammt viel Energie gekostet, 2020 noch besser als letztes Rekordjahr zu sein.. 😉

  48. Mit 23 Jahren 2.800 EUR netto zu verdienen ist nicht normal. Das ist nicht der Durchschnitt sondern schon eine deutliche Ecke drüber. Da sich in diesem Blog nur solche Überflieger im Bezug Alter zu Verdienst melden, liegt die Vermutung nahe, dass andere entweder diesen Blog nicht finden oder vor lauter Arbeit bei niedrigst möglichen Lohn nicht dazu kommen einen Beitrag für Tim’s Blog zu verfassen.

    Warum übergewichtet er die USA so stark? MSCI World plus S&P 500 plus Einzelaktien aus den USA. Ich meine, das bisschen Europa und Pazifik was dann noch über ist macht doch das Kraut auch nicht mehr fett, oder?

    Mich würde auch mal interessieren warum er die Schwellenländer, allen voran China komplett unberücksichtigt lässt.

  49. Mit 23 mtl. 2.800€ netto, Hut ab! Mir fehlen da aber ein paar Versicherungen, die zu den monatlichen Fixkosten zählen… Aber sei es drum. Ich hoffe, er findet aber auch irgendwann jemanden, dem er das ganze Geld mal vererben kann. Wäre halt schade, wenn er sich immer alles vom Mund abspart und am Ende erreicht er nicht mal das Rentenalter, wenn’s blöd läuft. Andererseits, wenn er jemanden findet und vielleicht auch noch eine Familie gründet, wird’s mit dem sparen schwieriger. Teufelskreis…
     

  50. Mein bester Kauf dieses Jahr war ein All World im März. 40% auf den All World, das ist stark. Aber was war der größte Fehler. Entweder das der Kauf eine zu kleine Position war oder das ich Gazprom zu teuer gekauft habe. Es wiegt sich beides exakt auf.
     
    Im Frühjahr war ich vorsichtig. Nach Fehlern im Februar hatte ich stetig nachgekauft um das Tief nicht zu verschlafen. Aber irgendwie teils das Falsche oder eben zu wenig.
     
    Alles in allem eine durchwachsene Performance, die trotz allem zu einem sehr gutem Jahresabschluss führt. Aber das liegt offenbar nicht an meinem Können.

  51. Die Thematik die Arbeitszeit zu reduzieren ist spannend. Ich habe per September mein Pensum auf 80% reduziert. Bin nun immer am Donnerstag für den 9 Monate alten Sohnemann zuständig. Das Gehalt ist such 20% tiefer meine Frau hat von 100% auf 60% rediziert. Aufgrund unserer Finanzdisziplin können wir trotz der tieferen Gehälter den Lebensstandart beibehalten. 
    Icg geniesse jeden Donnerstag mit meinem Sohn auch wenn ich am Abend extrem erschöpft bin gibts kaum etwas schöneres als den Alltag mit seinen Kindern zu verbingen. 

  52. Mich würde auch mal interessieren warum er die Schwellenländer, allen voran China komplett unberücksichtigt lässt.
     
    Warum er das macht, weiß ich nicht. Es gibt nicht wenige, die behaupten, Aktien aus China (und Russland) seien ein MUSS. Ich habe keine (Einzel-)Aktien aus diesen Ländern – und will (vorläufig) auch keine. Ich finde auch so mehr als genug interessante Werte. Viel mehr als ich beobachten und kaufen könnte.
     

  53. Der Verdienst des jungen Mannes ist durchaus in der Industrie jederzeit erreichbar. Um es mal in zahlen auszudrücken, in den meisten Firmen wird nach Tarif bezahlt. Je nach Bundesland bekommt man als Maschinenbediener oder auch Elektriker zwischen EG4 und EG5. Das ist auf den ersten Blick mit ca. 2800 Brutto nicht viel. Was hier drauf kommt ist die Schichtzulage, besonders die Nachtschicht weil sie nicht komplett versteuert wird. Auch ist es völlig normal Überstunden zu leisten, bedeutet, man kommt Sonntag Nachts noch 10 Stunden oder an einem Feiertag. Man kann durchaus an einem Tag so Netto 400 Euro mehr auf dem Lohnzettel haben.

  54. Auch wenn es überwiegend tolle Kommentare (der Stammleserschaft) unter diesem Beitrag sind, so zeigt sich auch hier: „Neid muss man sich erarbeiten.“ Wie manche wegen des hohen Nettos geiern.

    Ich kenne genug mit 3.200€ netto, und da sind noch keine Sonderzahlungen drin. Als Vermieter eines RMH habe ich schon alles gesehen: 4.000€ netto, 6.000€ netto, 10.000 netto. Alles bis auf die 6.000€ sind Beispiele von Einzelverdienern. Und ja, wirklich netto.

    Ich als kleines Würstchen mit 3.600 brutto/2.200 netto kann mir das auch nur schwer vorstellen, aber ist halt so. Aber ich werde weiter daran arbeiten, das zu steigern.

    Alles Gute am ersten Lockdown-Tag!
     

  55. @Manu
    Er ist jung und startet mit den Ausgaben, die der Durchschnittseinstiegsverdientler auch hätte. Er lebt gut und investiert den Rest. Das ist dich das beste was er tun kann – dafür braucht er auch keine Erben. Entweder hat er den Grundstock für die Rente oder für eine Immobilie oder für eine Selbstständigkeit oder für eine Familie oder für eine Weltreisenauszeit. Und das ohne wirklich zu verzichten. Er könnte die Kohle auch sinnlos verpulvern…

  56. Ich als kleines Würstchen mit 3.600 brutto/2.200 netto kann mir das auch nur schwer vorstellen, aber ist halt so. Aber ich werde weiter daran arbeiten, das zu steigern.
    @Christian
    Dies ist die richtige Einstellung. Ich spreche angesehen von meiner Frau nur mit meinem besten Freund über die höhe meines Einkommens. Wenn man gut verdient sollte man auch den Anstand besitzen es nicht jedem auf die Nase zu binden. Ein gutes Gehalt ist in der Regel das Resultst von viel Fleiss und Einsatz. Was bringt es wenn ich jemandem der ohne Ehrgeiz täglich Dienst nach Vorschrift macht erzähle was ich verdiene? Es wird nur Neid erzeugen weil die vielen Zusatzsufgaben, Überstunden und Weiterbildungen der letzten Jahre unberücksitigt bleiben würden. Wir werden für unsere Arbeitsleistung bezahlt wer mehr leistet erhält mehr für seine Arbeitszeit.

  57. @Christian
    …Ich als kleines Würstchen mit 3.600 brutto/2.200 netto…
    Das kleine Würstchen wird kaum Mitleid erregen. Es gibt zu viele, die mit der Hälfte auskommen müssen.
    @Nico Meier
    Ich würde auch niemals mein Einkommen in einem Blog hinausposaunen.
    Das Netz vergißt nicht…

  58. Ich kenne genug mit 3.200€ netto, und da sind noch keine Sonderzahlungen drin. Als Vermieter eines RMH habe ich schon alles gesehen: 4.000€ netto, 6.000€ netto, 10.000 netto. Alles bis auf die 6.000€ sind Beispiele von Einzelverdienern. Und ja, wirklich netto.
    Ich als kleines Würstchen mit 3.600 brutto/2.200 netto kann mir das auch nur schwer vorstellen, aber ist halt so. Aber ich werde weiter daran arbeiten, das zu steigern.
     
    @ Christian: Warum machst du dich so klein? Du vermietest immerhin an jemanden der 10.000 EUR verdient, könnte man genauso sagen, warum kann der oder die sich bei dem Gehalt nichts kaufen die arme Wurst 😉 . Vergleiche bringen doch nichts und die Situation ist immer individuell zu betrachten.

  59. Es ist auch nicht wichtig was der Nachbar oder Freund verdient aber es ist durchaus interessant wenn man weiss wo man steht im Markt, dafür gibt es heutzutage ja genug Portale:
    GEHALT.de | Deutschlands größte Datenbank zu Gehalt, Verdienst & Lohn
    ? Lohncheck dein Lohnrechner / deine Jobs!
    etc.
    In andern Ländern ist es üblicher, ein open policy zu fahren, z.B. USA, es gibt Firmen die hängen die Löhne Ende Jahr gleich ans schwarze Brett oder ins Intranet gestellt.
    Auch Löhne auf Stelleninserate sind dort kein Tabu mehr.
    Aber in Ländern wie den unsrigen ist die Neidkultur halt ausgeprägt nicht nur was das Salär angeht und so hüllt man sich hier halt in Stillschweigen.

  60. Du vermietest immerhin an jemanden der 10.000 EUR verdient, könnte man genauso sagen, warum kann der oder die sich bei dem Gehalt nichts kaufen die arme Wurst ?
    Weil dieser vielleicht intelligent ist und weiß dass Eigentum beim Kapitalaufbau hindert?!

  61. ich finde den Lebenslauf cool, wenn ich mal so etwas zurückdatiere hätte ich mit dem Elan den Du an den Tag legst auch noch mehr schaffen können. Aber da war ich noch zu sehr im Konsumrausch.
    Schönes Foto von der Golden Gate. Sieht von der Perspektive irgendwie danach aus, als hättet ihr das vom anderen Bucht-Ufer aus gemacht. Seid ihr auf dem Weg Richtung Los Angeles über den Yosemite bzw. Death Valley gefahren?
     
    @Kiev
    Erstmal danke für Deine Einschätzungen bzw. Meinung
     
    @ DanielDu hattest vor mit 55 Jahren in Frührente zu gehen und Du müsstest bis dahin auch über ausreichende Reserven verfügen. Das Zeitkonto kommt ja noch dazu. Wenn Du die Firma verlässt, werden die Stunden steuerunschön ausgezahlt. Es wäre natürlich ein Traum wenn Du die Stunden über 5 Jahre oder länger ohne arbeiten zu gehen ausgezahlt bekommst. Auch in Hinblick auf Krankenkassenabgaben.
    Jap, das wäre auch meine Idealvorstellung. Neben den Studenkonten gibts ja auch noch die BAV die voll vom AG finanziert wird.
     
    Das schöne an einem Vermögen sind die Optionen, die es mit sich bringt. Ich kann mir vorstellen, dass Du bereits früher Vorteile aus dem Zeitkonto entnehmen kannst. Wann ist es denn komplett gefüllt? Die Sonderzahlungen benötigst Du weiterhin nicht.
    Wenn volle Gehaltsumwandlung stattfindet und man zusätzlich noch seine anderen Überstunden mit überträgt dann kommen pro Jahr etwa 400 Stunden zusammen. Ich vermute mal das man so ca. 1700 Stunden pro Jahr braucht.
    Das wird also noch mindestens 10 Jahre dauern.
     
    Da kannst Du schon direkt Stunden abbauen und am Jahresende wieder aufbauen. Wenn Du gerne an Wochenenden für mehr Geld arbeitest kannst Du auch hier in der Woche entsprechend weniger mit Aufschlag von Wochenende arbeiten.
    Ich hege derzeit keinerlei solcher Pläne. Mit bzw. in Ehe bzw. mit Familie oder so mag das vielleicht anders sein, ist aber nicht mein Lebenstraum und auch nicht in Planung 😉
     Aber Du bist vermutlich bei einem sehr großen Arbeitgeber.
    Ja, ist ein großer regionaler Versicherer
    Wenn der Job einigermaßen Spaß bereitet würde ich ihn auch nicht schnell abgeben.
    Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und seit Praktikum 2004 nie woanders gearbeitet. Kann ich mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen wie es wäre woanders zu sein. Möchte ich mir auch gar nicht 😉 Habe viele Freiheiten, Job macht Spaß, Bezahlung stimmt, solange sie mich nicht loswerden wollen werden sie mich auch nicht los :-p
    Ich würde mit den Möglichkeiten schon heute beginnen. Aber ich habe auch einen anderen Hintergrund. Den ausgedehnten Urlaub würde ich jedes Jahr nehmen. So hätte ich bis 50 Jahre bereits die Alpen mit dem Rad überquert, den Jakobsweg gelaufen, ein paar Fernreisen durchgeführt und ein paar Radreisen in Deutschland, Niederlande usw. unternommen. Vielleicht ist manches davon mit 55 Jahren und mehr nicht mehr in der Weise realisierbar…?
    Ich bin kein wirklicher Reisefan. Skandinavien und USA reizen mich schon und in beiden Regionen war ich auch schon etliche male, aber ich finde es zuhause immer noch am schönsten.  Und wenn ich drüber nachdenke dann mag ich beide Länder so gern weil ich einfach faul mit dem Auto herumfahren kann und mir dann dort alles anschauen kann. 
    Dein Tesla ist in dem Alter vermutlich nicht mehr viel wert. Hauptsache die Batterie hält noch.
    Auf die Batterie gibts 8 Jahre Garantie, die macht mir auch ehrlich gesagt keine Sorgen. Der Wagen wird auch vermutlich nach maximal 10 Jahren verkauft. Ich werde diese 15-18 Jahre alte Geschichte mit dem Auto nicht mehr mitmachen, da einfach die Fehlerrate signifikant ansteigt und mir sowas schlaflose Nächte bereitet. Das muss ich nicht nochmal haben. Für mich ist das eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.. “Spritkosten” von 15€ Super Plus pro 100km auf 4,50€ Strom gesunken, 10 Jahre keine Steuern zahlen, kostenlose Parkplätze bei uns in der Stadt dank E-Kennzeichen, 80% des Arbeitsweges fährt der Autopilot und es ist leise und schnell.
     
    Ich habe ein Traumrad für mich entdeckt:Canyon Gravel On. Es kostet allerdings 5k€ und mehr. Ich würde es gegebenenfalls als Pendelrad einsetzen.
    Wenn man es intensiv nutzt ist es doch eine gute Investition. Sport, Gesundheit und vermutlich hervorragende Qualität die hoffentlich lange hält. Für mich ist Radfahren nix. Im Sommer zu warm, im Winter zu kalt, im Regen kriegt mich niemand raus. Ich laufe gerne zu Fuß ins Dorf, aber mitm Rad fahre ich nur wenns nicht anders geht.
     
     

  62. @Ralf: Ich habe ein Traumrad für mich entdeckt:Canyon Gravel On. Es kostet allerdings 5k€ und mehr. Ich würde es gegebenenfalls als Pendelrad einsetzen.
    Das tut mir in der Seele weh. Vor Corona bin ich das ganze Jahr über gependelt (2x20km). Unabhängig vom Wetter. Ich kann sagen dass das Material sehr darunter leidet. Nach 3 Jahren ist von der alten Pracht nicht mehr viel übrig. Um gute Qualität zu bekommen muss man nicht so viel Geld ausgeben. Shimano Deore oder 105 ist vollkommen ausreichend. Das hält so lange wie XT oder DuraAce. Ist aber etwas schwerer und hat nicht so ein schönes Oberflächenfinish. Das Gewicht ist beim Pendeln doch völlig egal, hauptsache man bekommt keinen Platten wenn es dunkel ist!
    D.h. das schöne Rad für die Freizeit und das Pendelrad zum herunterrocken für unter 1k€. Außer du pendelst nicht im Winter und sonst auch nur wenn es nicht nass ist. Oder nie.
     

  63. Bitcoin hat nun definitiv ein neues Allzeithoch erreicht: 17.000 €. Meinen obligatorischen Jahresabschluss werde ich erst in einigen Tagen machen, aber allein diese Position hat mir in diesem Jahr einen hohen 5-stelligen Vermögenszuwachs beschert.

    Was für ein verrücktes Jahr, wenn ich bedenke, dass auf der anderen Seiten viele Menschen wirtschaftlich unter den politischen Coronamaßnahmen zu leiden hatten/haben. In mir macht sich jede Menge Dankbarkeit breit.

    An Nico Meier: Glückwunsch zur Arbeitszeitreduzierung, genieße die zusätzliche Freizeit! 😉

  64. An -M: Ja, ich arbeite mit einem regelbasierten System, um aufkommenden Gefühlen entgegenzuwirken. Welche Methode am besten ist, kann ich nicht sagen: zeit- oder wertabhängiges Zurücksetzen oder eine Mischung aus beidem. Auf jeden Fall behalte ich anfallende Umschichtungskosten im Auge.

  65. @Christian:

    Es ging mir weniger ums geiern, sondern darum, dass solche Gehälter in solch jungen Jahren eher die Ausnahme denn die Regel sind. Und auch darum, dass die überdurchschnittlichen High Potentials welche hier in Tims Blog Leserbriefe schreiben mit Sicherheit keinen Jahressteuerbescheid beilegen, anhand dessen ihre eigenen Angaben überprüft werden könnten. Er hätte auch schreiben können, dass er 3.600 EUR netto verdient. Es hätte keinen Unterschied gemacht.

    Die Beispiele welche du anbringst, weißt du auch aus was für Verhältnissen die kommen? Mit Harvard-Studium 10.000 EUR netto monatl. zu verdienen halte ich nicht für unrealistisch. Nur durch welche Bestechungssumme von welchem Elternteil ist er nach Harvard gekommen? Und was für ein Erbe haben solche Menschen erhalten, dass ihre Nettoeinkünfte die 6.000 EUR erreichen durch Mieteinnahmen oder Dividenden? Das sind Menschen welche zumeist schon vorher privilegiert waren. Alles andere ist die absolute Ausnahme, wie eben auch der Autor dieses Beitrags eine ist.

    @Nico Meier:

    Ein gutes Gehalt ist in der Regel das Resultst von viel Fleiss und Einsatz. […] Wir werden für unsere Arbeitsleistung bezahlt wer mehr leistet erhält mehr für seine Arbeitszeit.

    Oder dafür, weil mein Papa der Geschäftsführer ist, oder weil ich eine hübsche Frau bin welche sich hochgeschlafen hat. Oder aber auch weil ich einen lukrativen Beratervertrag von Frau von der Leyen erhalten habe. Vielleicht aber auch weil ich wie Friedrich Merz einen Spitzenlohn kassiere für eine Arbeit wo ich vorher schon ganz genau weiß, dass ich das Projekt nicht zu Ende bringen werde. Oder ich werde dafür bezahlt, dass ich einfach nur heiße Luft dahin labere und das Tag für Tag. Es gibt aber auch Leute die werden einfach nur dafür bezahlt, dass sie einfach nur da sind. Deren Geheimnis habe ich noch nicht ergründen können.
    Im Übrigen gilt für die meisten Arbeitsverträge: Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten.

    Fazit: Wer in diesem Land arbeitet ist selber Schuld, vielleicht hat er es auch nicht besser gewusst.

    @sammy:

    Weil dieser vielleicht intelligent ist und weiß dass Eigentum beim Kapitalaufbau hindert?!

    Verrätst du den Nichtintelligenten wie bspw. mir wie man Kapitalaufbau intelligent betreibt?! Wenn du das hier in einem eigenen Kommentar machst, hast du auch eine gute Tat vollbracht und das Humankapital aller Leser gesteigert sowie Tims Blog um ein Investitionsgeheimnis bereichert.
     

  66. @AktienNewbie:
    Dein Kommentar ist so voller Stereotypen, Wahnsinn. 
    Ich kenne in meiner Firma einige Kollegen, die grösser 10.000 netto im Monat verdienen. Die waren nicht in Harvard, haben sich nicht hochgeschlafen, keine heisse Luft Laaberer. In erster Linie ziemlich intelligent, tüchtig und zielorientiert. Ja, wie immer auch ein paar Pfeifen dabei, aber wenige. Ansonsten guter Bevölkerungsdurchschnitt was Elternhaus und Erbe angeht, manche gar nichts, manche viel. Letztendlich ist es wie beim Pokern: every 2 can win, jeder muss das Blatt das er mitbekommen hat so gut spielen wie er kann, und mit jedem Blatt kann man gewinnen.
    Die Einstellung von Christian finde ich super, kein Jammern sondern in die Hände spucken und los geht’s. 

  67. Nicht jeder der viel verdient tut das, weil er so geile Arbeit macht.
    Nicht jeder der viel verdient hat einen Geschäftsführer als Papa oder hat sich hochgeschlafen.
    Aber viele, die vergleichsweise wenig verdienen machen einen super Job, sind engagiert und voll dabei.
    Viele die vergleichsweise wenig verdienen könnten aus eigener Anstrengung mehr draus machen.
     
     
    Mit Verkürzungen ist niemandem geholfen. Man sollte zu schätzen wissen was man hat wenn man (aus welchem Grund auch immer) gut verdient. Man sollte aber immer auch mit größtem Respekt auf die Leute schauen, die unsere Gebäude reinigen, die unseren Bus fahren, die uns gesundpflegen oder die unsere Kinder betreuen. Demut ist die Charaktereigenschaften, die einen zu einem dicht an ein glückliches Leben führen.

  68. Schönes Foto von der Golden Gate. Sieht von der Perspektive irgendwie danach aus, als hättet ihr das vom anderen Bucht-Ufer aus gemacht. Seid ihr auf dem Weg Richtung Los Angeles über den Yosemite bzw. Death Valley gefahren
    @ Daniel: Ich gehe davon aus, dass er in Sausalito an der Bucht oder kurz vorm Ortseingang steht. Sehr schöne Gegend. 
     

  69. @Lejero:

    Und genau das verstehe ich nicht. Warum in die Hände spucken, indem Wissen dass andere vielleicht sogar noch mehr verdienen und das Wort Arbeit nicht mal buchstabieren können?

    Das sind übrigens keine Stereotypen sondern in der freien Wirtschaft real vorkommende Verhältnisse. Vetternwirtschaft nennt sich sowas. Es hat der die Arschkarte der keine Vettern hat. Da kann der spielen und pokern wie er will: Er wird verlieren, auf die eine oder die andere Art und Weise.

    Wer arbeitet ist selber Schuld und hat es vielleicht nicht besser gewusst.

    @Slowroller:

    Aber viele, die vergleichsweise wenig verdienen machen einen super Job, sind engagiert und voll dabei.

    Und was haben die am Ende des Tages? Die nüchterne Erkenntnis, dass sie sich geistig oder körperlich für einen Hungerlohn verausgabt haben und ihnen die Altersarmut vom hohen Alter her entgegen lacht, mit jedem Tag den die so verschwenden?

    Viele die vergleichsweise wenig verdienen könnten aus eigener Anstrengung mehr draus machen.

    Aber sie tun es nicht. Und am Ende wartet die Altersarmut, welche auch Tim heraufbeschwört. Warum nicht? Unkenntnis, mangelnde Finanzbildung, vielleicht auch Bildung allgemein, Eigenignoranz, Trotz & Starrköpfigkeit, wer weiß?

    Man sollte zu schätzen wissen was man hat wenn man (aus welchem Grund auch immer) gut verdient

    Genau da liegt ja der Hase im Pfeffer: Wer viel verdient der verfeiert alles, siehe Wendler oder Abd el Farrag und stürzen irgendwann ab. Die haben ihre gehobenen Verhältnisse nie geschätzt. Und die anderen die nehmen sich das Leben weil die so wenig verdienen, dass die nicht wissen wie die damit klar kommen sollen. Der Durchschnittsverdienst ist ein Verdienst den keiner hat, weil die wenigen Ultrareichen den vielen an Armut kränkelnden gegenüberstehen. Das ist der Witz der Statistik.

    Man sollte aber immer auch mit größtem Respekt auf die Leute schauen, die unsere Gebäude reinigen, die unseren Bus fahren, die uns gesundpflegen oder die unsere Kinder betreuen.

    Und sie werden verachtet, bespuckt und als minderwertig deklariert. Ich habe das alles life erlebt. Pfleger erhalten einmal jährlich vom Bundesgesundheitsminister eine Schachtel Pralinen für ihre aufopferungsvollen Dienste. Eine Lohnerhöhung ist nicht möglich. Das greifen die Wirtschaftsverbände ab, denn Technologie & Geld sind in letzter Konsequenz wichtiger als Menschenleben. Eigentlich müsste man einmal mit nem Flammenwerfer durch die Vorstandsetagen und den Verband der deutschen Wirtschaft gehen, wenn man nicht wüsste, dass die immer wieder kommen, egal was man macht. Die sind wie Unkraut.

    Demut ist die Charaktereigenschaften, die einen zu einem dicht an ein glückliches Leben führen.

    Da gebe ich dir recht und schließe das Märchenbuch jetzt wieder um weiter in der Realität zu leben.
     

  70. Hallo,
    ein getreuer Finanzlöwe aus dem schönen Braunschweig,mein Gruß geht raus!
    Aber wenn Kaffee in BS,dann bitte das Zeremonie im Magniviertel.Gerne auch mal After Corona da treffen und fachsimpeln.
     
    BG.Onkel HD

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