Ein simpler ETF wäre ideal gegen die Altersarmut

Es gibt einen geheimnisvollen Investor, der hängt alle ab. Er lässt Warren Buffett, George Soros, Peter Lynch, Steve Cohen, Ray Dalio und Bill Ackman im Staub zurück. Sein Name? Jim Simons (83). Der Mathematiker ist wie seine Kunden Milliardär geworden. Auf der Forbes-Liste steht er auf Rang 68 der Superreichen in Amerika.

Sein Fonds Medaillon legte seit 1988 um 66 Prozent per annum zu. Allerdings genehmigt er sich eine heftige Gebühr, so dass nach Gebühren 39 Prozent Rendite jährlich für seine Anleger übrig bleibt. Was noch immer der helle Wahnsinn ist. Der Hedgefonds heißt Renaissance Technologies. Er verwaltet 165 Milliarden Dollar.

Viele Hedgefonds sind aber schlechter als der Index. Grundsätzlich ist es so, dass die meisten Menschen am Index scheitern und deutlich schlechter abschneiden. Insofern ist ein simpler ETF eine clevere Sache. Es kann gut sein, dass ich langfristig schlechter als der S&P 500 Index abschneide. Mich würde es nicht überraschen.

Warum denken Anleger, dass sie besser als der Durchschnitt sind?

Aber warum überschätzen sich Privatanleger und Profis gleichermaßen? Es liegt am Ego, am Kick. Und am Dunning Kruger Effekt. Das Selbstverständnis ist verzerrt. Ich reduziere meine Fehler durch extrem lange Anlagezeiträume.

Aber um ehrlich zu sein: Passives Investieren wäre wohl für mich und für 99 Prozent der Privatanleger besser. Ich glaube jedenfalls nicht wahnhaft daran, dass ich ein Anlage-Genie bin. Im Gegenteil. Die Fakten sprechen eine klare Sprache. Die Argumente für passives Investieren sind wirklich überzeugend. Nicht viele aktive Fonds schlagen tatsächlich die Börsenindizes.

Hinzu kommt: Die meisten Menschen haben nicht die Zeit und die Lust, um sich in Geschäftsberichte einzulesen. Sie könnten vielleicht Marktineffizienzen ausnutzen, wenn sie täglich mehrere Stunden sich mit ein paar Unternehmen und deren Bewertung beschäftigen würden – über Jahre hinweg. Wer will das schon? An der Börse gibt es jeden Tag Lärm, dass man sich schnell ablenken lässt. Es ist wie im Kasino, wenn man sich den täglichen Meldungen und Kursschwankungen hingibt. Sich vom Lärm zu lösen und nur die Fakten zu betrachten, ist nicht leicht.

Wer sich mit dem Thema der Zufälle, des Glücks, des Versagens als Stockpicker beschäftigen will, dem rate ich zu den Büchern von John “Jack” Bogle, dem Gründer des ETF-Anbieters Vanguard:

Affiliate

In gewisser Weise ist Berkshire Hathaway wie ein ETF. Die Beteiligungsfirma von Warren Buffett ist günstig, und zwar mit einem Buchwert-Multiple unter 1,5. Sie ist langfristig ausgerichtet und agiert kostenschonend. Aber Berkshire ist nicht breit gestreut. Die Beteiligung an Apple dominiert zum Beispiel deutlich das börsennotierte Portfolio.

FPD will Aktien und Immobilien fördern, um Altersarmut zu bekämpfen

Derweil buhlen in Deutschland die Partei um die Wähler. Die Bundestagswahl rückt näher. Ich finde das Wahlprogramm der FDP ansprechend. Was Christian Lindner in diesem Video erklärt, macht Sinn:

Was hältst du von den Vorschlägen? Die FDP will einen mündigen Bürger, der investiert und sich um sein Geld kümmert. Ich kann daran nichts Schlechtes finden.

Die CDU hat einen spannenden Vorschlag gemacht. Aber ich kann mich mehr mit dem Konzept der FDP anfreunden. Leider sind die Liberalen eine ziemlich kleine Partei, die wenig mitzureden hat in Berlin.

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  1. Tim, wie Du schon angedeutet hast: Es ist (leider nur) Wahlkampf.
    Man möchte Wählerstimmen gewinnen. Nach der Wahl bleibt von der Ambition “etwas zu verändern” leider nichts übrig. Warum eigentlich auch? Täglich grüßt das Murmeltier….

  2. Lieber Tim,


    Viele Hedgefonds sind aber schlechter als der Index.

    Richtig. Das liegt aber auch daran, dass diese ständig voll investiert sein müssen,
    und sich vor unbeliebten Aktien scheuen.
    Wenn Apple abstürzt kann der Manager sagen, jeder habe in Apple investiert.

    Aber wenn die unbeliebte VW massiv an Kurs verliert (zB in der Corona-Krise),
    gibt es diese Ausrede nicht mehr.
    Also will man sich lieber nicht an VW die Finger verbrennen.


    Passives Investieren wäre wohl für mich und für 99 Prozent der Privatanleger besser.

    Falsch. Für 80% wäre passives Investieren besser, es gibt sicher 20%, die gute aktive Investoren sind, und nicht nur 1 %.


    Die meisten Menschen haben nicht die Zeit und die Lust, um sich in Geschäftsberichte einzulesen. Sie könnten vielleicht Marktineffizienzen ausnutzen, wenn sie täglich mehrere Stunden sich mit ein paar Unternehmen und deren Bewertung beschäftigen würden – über Jahre hinweg. Wer will das schon?

    Ich will das schon. Auch da gibt es eine Lösung:
    Man kann sich zu einer Investment-Vereinigung zusammen tun.

    Beispielsweise könnten 20 Leute eine AG gründen, wenn sie meinem System vertrauen.
    Aktienkapital 100’000 CHF (nach schweizer Recht), aufgeteilt in 1’000 Aktien à 100 Nennwert.

    Ein 3er Team trifft die Investment-Entscheidungen.
    Diese investieren nach meinem System.

    Ich als Initiant und Ideengeber würde jedem, der austreten will, seine Aktien zum 1,5-fachen Buchwert abkaufen.
    Wer neue Aktien will, bekommt sie von mir ebenfalls zum 1,5-fachen Buchwert.
    Ausser natürlich die ursprünglichen Investoren, die nur das reine Aktienkapital einbezahlen.

    Wenn das Depot nach ein 2 Jahren also bei 120’000 CHF angekommen ist,
    und jemand will aussteigen, und seine 10 Aktien (die er zu je 100 CHF gekauft hat) verkaufen,
    so kaufe ich ihm diese ab.

    Und zwar wäre der Buchwert pro Aktie neu 120 CHF pro Aktie.
    Ich zahle aber (vielleicht nach einer Sperrfrist von 5 Jahren bzw. davor zahle ich nicht einfach den 1,5-fachen Buchwert) 180 CHF pro Aktie.
    (Buchwert = 120, ich zahle KBV 1,5, also 180).

    Also für die 10 Aktien, für die er total 1’000 bezahlt hat, bekommt er nun 1’800.

    Wer jetzt einsteigt, muss für 10 Aktien halt 1’800 bezahlen (obwohl der Buchwert 1’200 beträgt, aber künftige Gewinne müssen ja auch berücksichtigt werden).

    Auf diese Weise könnte man via eine Aktiengesellschaft, an der sich viele Leute beteiligen könnten, einfach gemeinsam investieren.
    Es muss nur eine vertrauenswürdige Person die Investment-Entscheidungen treffen.

  3. Wie funktioniert nun mein System bzw. wie kann man dauerhaft Gewinne erzielen am Aktienmarkt?

    Also es gibt eine Fahrrad-Werkstatt, die im Jahr 2000 gegründet wurde.

    Diese ist in einer kleinen Stadt.
    Die Firma heisst Velo AG.

    Im Jahr 2000 als Einzelfirma hat sie den Betrieb aufgenomen.
    Im Jahr 2010 als AG gegründet, wuchs sie stetig.

    Der Umsatz wuchs wie folgt:
    (Alle Angaben in schweizer Franken)

    2015 400’000
    2016 420’000
    2017 441’000
    2018 463’000
    2019 486’000
    2020 511’000

    Der Aufwand entwickelte sich wie folgt:

    2015 380’000
    2016 400’000
    2017 420’000
    2018 440’000
    2019 460’000
    2020 480’000

    Dadurch ergibt sich dieser Reingewinn (nach sämtlichen Löhnen und sämtlichen Kosten):

    2015 20’000
    2016 20’000
    2017 21’000
    2018 23’000
    2019 26’000
    2020 31’000

    Und das Eigenkapital des Unternehmens, dass sich bis 2014 durch Kredite verschuldet hatte,
    weil man 2010 in eine grösse Location zog und die Miete dort jährlich 100’000 beträgt,
    hat sich wie folgt entwickelt:
    (Bis 2030 müssen inklusive Zinsen jährlich 50’000 Kredite zurück bezahlt werden, dies ist in obigen Ausgaben aber schon enthalten,
    Angaben jeweils zum Jahresende)

    2015 200’000
    2016 220’000
    2017 241’000
    2018 264’000
    2019 290’000
    2020 321’000

    Im Geschäft kann man auch Aktien des Unternehmens kaufen oder verkaufen.
    Täglich wird 1 mal der Preis des Vortages-Handels ins Schaufenster und ins Internet gestellt.

    Das ursprüngliche Aktienkapital betrug 100’000 CHF.
    Es ist unterteilt in 1’000 Aktien.
    Das heisst, 1 Aktie ist 1/1’000 oder 0,1% des Unternehmens.

    Der Inhaber verkauft nun seit diesem Jahr einzelne Aktien.
    Er handelt mit seinen Kunden den Preis jeweils aus.

    Anfang Jahr verkaufte er die ersten Aktien an seine treuen Stammkunden für
    500 CHF pro Aktie.
    Ab 1.Juli 2021 gibt er Aktien nur noch für 1’000 CHF pro Stück heraus.

    1’000 CHF pro Aktie bedeutet aufgrund der 2020er Zahlen diese Bewertung:

    KGV 32
    KBV 3,1
    KUV 1,96

    Seit diesem Jahr (2021 für Gewinn aus Geschäftsjahr 2020) wird erstmals eine Dividende ausgeschüttet.

    Und zwar 10 CHF pro Aktie.
    Die Dividende wird jährlich um 10 CHF ansteigen, versprach der Inhaber.
    2030 sollen es also schon 100 CHF pro Aktie Dividende geben, unabhängig des Gewinns,
    da auch Reserven aus früheren Gewinnen dafür eingesetzt werden.

    Damit beträgt die Dividendenrendite 1%.
    Für nächstes Jahr aber schon 2 % (bei 1’000 CHF pro Aktie Kaufpreis und 20 CHF Dividende).

    Neben dem Geschäftsführer gibt es 4 weitere Angestellte.

    Für die nächsten 5 Jahre sind keine Neuanstellungen geplant.
    Die 5 Vollzeitstellen gibt es seit 2015 unverändert.
    Es sind eher zu viele, aber durch die steigende Kundenzahl steigt die Auslastung nun immer mehr an.

    Jeder vernünftige Investor müsste wohl sagen:
    Wenn ich in so ein Unternehmen investieren will, kaufe ich doch lieber noch vor dem 1.Juli 2021 für 500 das Stück.
    Denn zu diesem Preis bieten sich folgende Bewertungen an:

    KGV 16
    KBV 1,55
    KUV 0,98
    Div-Ren. 2%

    Der Inhaber kauft Aktien auch zurück.
    Allerdings gibt es für Aktien, die zu 500 CHF gekauft wurden, eine Sperrfrist von 5 Jahren,
    damit niemand die für 1’000 zurück gibt am 1.Juli 2021.

    Der Punkt an der Geschichte ist:
    Der Preis ist nicht egal.

    Es spielt sehr wohl eine Rolle, ob man für einen Anteil an diesem Fahrrad-Händler 500 oder 1’000 CHF bezahlt.

  4. ICH GLAUBE, ES BRAUCHT EIN EINFACHERES BEISPIEL HIER.

    Wer im Februar 2000 in einen DAX-ETF investiert hätte (DAX-Stand 7’700 Punkte),
    hätte 21 Jahre später (DAX 15’730) sein Geld
    ver-2,04-facht, das entspricht einer geometrischen Rendite von
    3,46 % p.a. .

    Wer im Februar 2003 in einen DAX-ETF investiert hätte (DAX-Stand 2’700 Punkte),
    hätte 21 Jahre später (DAX 15’730) sein Geld
    ver-5,83-facht, das entspricht einer geometrischen Rendite von
    10,3 % p.a. .

    Anders gesagt:

    Aus 10’000 investierten Euro im Februar 2000 wurden etwa 20’400 Euro.

    Aus 10’000 investierten Euro im Februar 2003 wurden etwa 58’300 Euro.

    Also auch auf Sicht von 18 bzw. 21 Jahren kann der Einstiegszeitpunkt eine Rolle spielen.

    Natürlich habe ich zu Anschauungszwecken extra den Höhe- bzw. Tiefpunkt genommen,
    damit die Unterschiede überdeutlich sichtbar werden.

    Die Frage ist:
    Hätte man im Februar 2003 gewusst, dass jetzt der beste Zeitpunkt zum Kaufen ist?
    Hätte man im Februar 20000 gewusst, dass man in 3 Jahren 3 mal tiefere Kurse vorfinden würde?

    Auf beide Fragen lautet die Antwort nein.

    Hätte es dennoch eine Möglichkeit gegeben, von den Kursschwankungen zu profitieren?
    Die Antwortet lautet diesmal Ja.

    Denn hätte man im Februar 2000 sich gefragt “Wie hat sich der DAX über die letzten 5 Jahre entwickelt?” wäre die Antwort gewesen:
    Von 2’100 auf 7’700 Punkte, was 29,7% p.a. entspricht.

    Dass fast 30% p.a. für einen Index viel zu viel ist (über 5 Jahre), dürfte klar sein.
    Eine Ausnahme ist das 1.Jahr nach dem Tiefpunkt eines Bärenmarktes (zB 2003 oder 2009),
    da ist im Sinne einer Erholung so etwas normal.

    Anfang 2003 hingegen hätte man gesehen, dass der Index rund 70% seit dem Höhepunkt verloren hätte.

    Man hätte beispielsweise im Jahr 2000 folgende Formel entwickeln können:

    “Da die meisten Aktienindizes langfristig um 6-10% p.a. wachsen, kaufe ich keine neuen Aktien mehr,
    wenn der jeweilige Landesindex seit dem Tiefststand der letzten 5 Jahre um mehr als 10% p.a. gestiegen ist.”

    Von 1997 bis 2001 war der Tiefststand bei rund 3’900 Punkten im Oktober 1998 (Asienkrise).
    Hätte man im Dezember 2001 also nach dieser Formel gehandelt, hätte man gewusst:

    Vom Tiefpunkt aus darf es keine Zunahme um mehr als 61% gegeben haben (1,1 hoch 5).
    Das wäre von 3’900 aus rund 6’280 Punkte.
    Darunter ist die Entwicklung sicher im vernünftigen Rahmen.

    Man hätte also bei dieser Analyse im Dezember 2002 sofort kaufen können.

    Dass es nochmals über 50% runter geht, hätte man nicht wissen können.
    Aber sehr wohl, dass es jetzt ein viel besserer Einstiegspunkt gewesen wäre, als 3 Jahre vorher.

    Bei einzelnen Aktien geht es noch besser.

    Man muss nur die künftigen Gewinne berücksichtigen und das aktuelle Eigenkapital.

    Dazu noch ein einfaches Beispiel:

    Ein Unternehmen hat über die letzten 20 Jahre das Eigenkapital pro Aktie von
    5,537 auf 10 CHF erhöht, was jährlich 3 % Steigerung (EKR = 3%) entspricht.

    Das Unternehmen ist stabil und hat jedes Jahr einen ähnlich hohen Gewinn erzielt.
    Es wächst aber nur sehr langsam, aber dafür schwankungsarm.

    Das Unternehmen bringt eine Lokalzeitung heraus und hat auch seit 20 Jahren eine Internet-Präsenz und verdient in beiden Bereichen Geld.

    Eine Aktie kostet 5 CHF an der Börse.
    Das Unternehmen ist seit 20 Jahren an der Börse und frei von Skandalen.

    Der Kurs sinkt seit 5 Jahren.
    2015 war der Kurs noch bei 20 CHF pro Aktie und sinkt seither kontinuierlich.
    Man vermutet, die Anleger sehen kein Potential mehr in einer Zeitung.

    Wie viel würdet ihr für eine Aktie kaufen?
    Ist der Preis von 5 CHF pro Aktie

    a) zu hoch
    b) ungefähr richtig
    c) zu niedrig

    ?

    Wie ist eure Einschätzung und wie kommt ihr darauf?

  5. Ich kann meine Frage aus dem letzten Kommentar auch anders formulieren bzw. eine ähnliche Frage stellen:

    Würdet ihr die VW-Aktie kaufen?

    Würdet ihr die VW-Aktie kaufen, wenn der Aktienpreis niedriger wäre?

    Welcher Preis ist ungefähr fair für die VW-Aktie?
    (Gestriger Preis an der Börse: 225.40 Euro)

    Die gleichen Fragen kann man sich auch bei schweizer Unternehmen stellen:

    Würdet ihr die TX Group kaufen?

    Würdet ihr die TX Group -Aktie kaufen, wenn der Aktienpreis niedriger wäre?

    Welcher Preis ist ungefähr fair für die TX Group -Aktie?
    (Gestriger Preis an der Börse: 86,00 CHF)

    Mich würden eure Antworten zu diesen 3 Fragen brennend interessieren.
    Vielleicht mit einem kurzen Kommentar, warum ihr die Aktie kauft oder nicht kauft.

  6. “Es braucht” ?! . “Man braucht” wäre korrekt und keinen Verdacht auf unreflektiertes Gendern werfen. Deren Vertreter vermuten “Mann” hinter “man”. Oder unüberlegtes Denglisch von “it needs”. Oder schlichtweg süddeutsche Variante, die ich im Aufsatz als Fehler anstreichen würde.

  7. @Zeninvestor

    „… Schade finde ich, dass ich mir Mühe gegeben habe, die Grundlagen meines Stiles zu erklären, mit allen Berechnungen.
    Aber es scheint niemanden zu interessieren, obwohl ich wahrscheinlich eine Outperformance (Überrendite) erzeugen und man mit meiner Methode viel Geld verdienen kann.
    Mein System wird massiv unterschätzt. Es ist schon wahnsinn, wie man so etwas geniales
    einfach ignorieren kann…“

    Hast du dich schon mal gefragt, warum es niemanden zu interessieren scheint?
    Hast du mal offengelegt, wieviel du real(nicht nur im Konjunktiv) mit deiner Methode Geld verdient hast? Wie reich bist du damit geworden?
    Kannst du die Karten auf den Tisch legen (machen andere ja auch)?
    Wenn mir einer sagt, er hätte ein geniales System an der Börse Geld zu verdienen, werde ich vorsichtig.
    Noch vorsichtiger werde ich, wenn er sich beklagt, daß sein System ignoriert werde.

  8. @ Zen
    Deine Berechnungen am 27.3.2020 in diesem Forum waren folgende..:
    “Die Börsen werden ab den heutigen Ständen noch weiter sinken.
    Von den Höchstständen aus gesehen wird der S&P500, der DAX und der SPI
    um rund 75% verlieren.
    Das entspräche etwa folgenden Tiefstständen (irgendwann in den nächsten 18 Monaten):
    DAX 3’500
    SPI: 3’500
    S&P 500: 850”

    Basierten diese Prognosen auch auf Deinen Berechnungen? Wenn Du danach gehandelt hast, bist Du ja nie zu einem realen Kauf gekommen? Wie passt das zu Deinen Ausführungen? // dennoch danke, dass Du auf meine offene Frage zu Berkshire eingegangen bist und Dich positioniert hast

    Aber es ist natürlich unmöglich, den Markt vorherzusagen. Ich habe nach dem Kurssturz letztes Jahr auch viel zu wenig investiert. Witzigerweise waren dennoch auch ein paar VW für knapp 110 Euro/ Stück dabei, meine Fehlgriffe nenne ich jetzt mal nicht. Ich für mich investiere monatlich nun in diverse ETFs und halte nun einen für mich nennenswerten Einmalbetrag zurück, um bei erneuten Kurskapriolen von grösser 20 % vom bisherigen Hoch z.B. des Vanguard All Word zuzuschlagen..

  9. @Wolke

    Danke für deine Antwort und deine Rückfragen.


    Hast du mal offengelegt, wieviel du real(nicht nur im Konjunktiv) mit deiner Methode Geld verdient hast? Wie reich bist du damit geworden?

    Wie reich bin ich damit geworden? Nicht sehr reich.

    Stell dir vor, jemand stammt aus der untersten Unterschicht.
    Und er könnte nur 1’000 investieren.

    Diese Person bezieht eine Rente, Hartz IV, oder muss aus anderen Gründen vom Existenzminimum leben. Warum auch immer, die Gründe spielen keine Rolle.
    Vielleicht lebt die Person auch von Hartz IV, weil sie lieber viel Zeit als viel Geld hat.

    Wenn diese Person am 1.Januar 2002 begonnen hat, zu investieren,
    und beispielsweise bis am 1.Januar 2022 ein Depot-Wert von 38338 aufgebaut hat,
    würdest du dann sagen, dass das System eines der Erfolgreichsten Systeme der Welt wäre?

    Bei einem Depot-Wert von 38’338 nach 20 Jahren investieren würde wohl jeder sagen,
    dass die Person offensichtlich nicht reich geworden ist.

    Aber wenn die Person nur 1’000 investieren konnte im Jahr 2002,
    und daraus nach 20 Jahren 38’338 wurden, so entspricht das einer Rendite von 20% p.a. .

    Die Person wäre mit einem Aktien-Depot von 38’338 einer der besten Investoren der Welt.

    Hätte Warren Buffett nicht gleich mehrere Millionen von seinen Partnern einsetzen können,
    und sich am Gewinn beteiligen können, wäre er heute nur 100 facher Millionär und nicht 100 facher Milliardär.

    Das bedeutet:
    Ich könnte einer der besten 1% der Investoren weltweit sein.
    Aber wenn ich nur 1’000 einsetzen darf, wäre ich auch bei 20% p.a. nach 20 Jahren erst bei 38’338.

    Um Milliardär zu werden, brauchst du an der Börse 3 Elemente:

    1. Hohe Rendite
    2. Langer Zeitraum
    3. hohes Startkapital

    Hätte ich 1 Million geerbt und seit 20 Jahren eine dauerhafte Rendite von 20% p.a. geschafft,
    so hätte ich heute 38’337’599,92.

    Und mit 38 Millionen auf dem Kontoauszug hätte ich plötzlich eine ganz andere Glaubwürdigkeit.

    Oder auch das Gegenbeispiel:
    Nehmen wir an, ich hätte 8 Millionen in meinem Aktien-Depot.

    Jetzt könnte es aber sein, dass ich vor 20 Jahren mit 7 Millionen begonnen habe zu investieren.
    1 Million Gewinn wäre somit nur rund 14,3% Rendite in 20 Jahren, also unter 1% p.a. .

    Trotzdem wären alle beeindruckt, wenn ich ein Depot mit 8 Millionen vorweisen könnte.
    Obwohl das nicht das Geringste über meine Fähigkeiten aussagt.

    Vielleicht habe ich ein Depot mit 8 Millionen Gesamtwert.
    Ich hatte aber ursprünglich 10 Millionen investiert, und 20% des Wertes verloren.

    Also nochmals in einfache Worte gefasst, obwohl ich das schon rund 5 mal in diesem Blog als kommentar geschrieben hatte:

    Wenn ich einer der besten Investoren der Welt wäre, und 20% p.a. schaffen würde,
    wäre ich deswegen nicht zwingend reich.

    Tim Schäfer besitzt etwa 2 Millionen. Man sah sein Depot in einem Video kurz.

    Es gibt aber Leute, die besitzen 20 Millionen oder auch 1 Milliarde, nachdem sie im Lotto gewonnen haben.

    Reichtum sagt also nichts über Investitionserfolg aus.

    Was meine Prognose mit 75% sinkenden Index-Ständen betrifft:
    Die war offensichtlich falsch.
    Ich hatte aber trotzdem investiert.

    Die Prognose war ein Versuch, sie basierte auf Gefühl und Erfahrung, nicht auf konkreten Berechnungen.
    Es ist aber auch Tatsache, dass der jetztige Bullenmarkt, der seit 16 Monaten läuft,
    völlig irrational ist.

    Die Wirtschaft ist so nachhaltig geschwächt,
    dass die Börse nicht höher stehen dürfte als anfang 2020.

    Ansonsten kann ich nur mein Wikifolio empfehlen:
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30?tab=tradingidea

    Dazu ist anzumerken, dass ich die meiste Zeit nur zu 10% investiert war.
    Das war natürlich ein Fehler.

    Auf jeden Fall ist mein Wikifolio 42% im Plus.

    Du kannst sehen, dass ich VW im letzten September aufnahm,
    zu einem Zeitpunkt, als vom Kursanstieg anfang 2021 noch keine Spur zu sehen war.

    Schau dir die Entwicklung im Wikifolio von den 6 Aktien an, die ich jetzt gerade halte:

    -3,5% TX Group
    -0,8% Zueblin Immo
    -0,2% Valora
    +25,2% Helvetia
    +25,4% Kraft Heinz
    +53,0% Volkswagen

    Und nun schauen wir uns mal sämtliche bereits verkauften Aktien der letzten 12 Monate an:

    27.08.2020 +21,1% Hochdorf
    19.11.2020 +27,0% Feintool
    15.02.2021 +26,5% Swiss Life
    25.02.2021 +29,1% Valora
    16.03.2021 +30,0% Rieter

    Ich habe dabei KEINE Transaktion ausgelassen.
    Es ist alles unter
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30?tab=tradingidea
    überprüfbar.

    Alle Verkäufe der letzten 12 Monate waren um 20% oder mehr im Plus.
    Von den jetztigen Aktien ist die schlechteste 3,5% im Minus, die beste 53% im Plus.

    Was sagst du denn zu meinem Wikifolio?

    Alle haben jahrelang in allen Foren nach einem Wikifolio von mir gerufen, auch hier drin.
    Jetzt wo ich eins habe, sagt niemand was, oder man tut es als Glück ab.

  10. @Zen

    Zitat:“ Diese Person bezieht eine Rente, Hartz IV, oder muss aus anderen Gründen vom Existenzminimum leben“

    Eine Person, die auf Hartz4 Niveau lebt, hat mein ganze Empathie, aber mit ihren „Investmentideen und -systemen“ werde ich mich ganz sicher nicht befassen. So wie ich mich nicht von einem Arzt behandeln lasse, dessen Praxis auf dem Existenzminimum dahinvegetiert.
    Du mußt schon zeigen, daß du besser bist, als die anderen. Und nicht nur könnte, vielleicht, wahrscheinlich…

  11. @zen

    Rofl du hast vier Wikis aufgelegt zeigst aber hier nur dein bestes

    Du brüstet dich mit 20 % Rendite in den letzten 12 Monaten…die Aktien Kurse waren soweit unten seit März 2020 da ist das keine Kunst.. und selbst ein World etf performte besser als dein Wiki.

    Dein Geschreibsel und idee in allen Ehren..aber Wolke hat recht…du laberst viel zu viel im Konjunktiv

    Und wenn du Kohle brauchst und dein System ja so sicher ist…nimm einen Kredit auf und los geht’s…niemand steht dor im Weg zum Reichtum ausser du selbst

  12. Wie lautet die einfache antwort auf die frage nach der rendite im aktienmarkt ?
    Auf sehr lange sicht über jahrzehnte hinweg im breiten ! Markt ca 7 % vor steuern vor kosten und einschliesslich dividende.
    Kurzfristig und für einzelne segmente sind zufallsbedingt ausreisser in beide richtungen möglich.
    Es kann also gerne sein, das “herr superheld“ 1000 % rendite auf 2 jahre erzielt – ebenso kann er im lotto oder kasino gewinnen.
    Herr “superpechvogel“ kann kurzfristig und bei einem einzeltitel ! das selbe missgeschick erleben – den zufall interessiert es nicht, ob es pech oder glück bedeutet.
    Zeit und diversifizieren glätten den zufall.
    Würfelst du 60000 mal wirst du 10000 6er haben.
    Würfelst du 6 mal kannst du 6 sechser haben mit p=1/6hoch6
    Es gilt das gesetz der grossen zahlen.
    Marktschreierisch den superfond oder die superaktie zu empfehlen ist einfach nur unsinn – es sei denn jemand hat insiderwissen.
    Merke: 7% auf lange lange sicht VOOOR kosten, infl, divi……
    Bleiben dir 2% fall auf die knie und danke dem schicksal…..:-)
    Leider entwickelt auch tim sich zunehmend zum marktplärrer ….

  13. @zen 14,5 % oro Jahr ist doch für den Zeitraum nichts besonderes.
    Ich freue mich aber für dich, dass du deine Strategie gefunden hast.
    Respekt wie motiviert du bist, deine Strategie anderen näher zu bringen.

  14. Die Deutschen sollen so viel arbeiten wie die Schweizer :

    https://m.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/drei-szenarien-zeigen-es-mehr-arbeiten-weniger-urlaub-wirtschafts-institut-schlaegt-unpopulaere-reformen-vor_id_13399827.html

    Mein Vorschlag : das Streichen von 2 bis 3 katholischen Feiertagen , von denen wir hier im Norden gar nichts haben, weil es sie hier nicht gibt. Wir müssen an denen nämlich schon immer ganz normal arbeiten. Dann gäbe es insgesamt mehr Arbeitsstunden und mehr Gerechtigkeit, was die Anzahl der Feiertage in der Bundesrepublik angeht.

  15. Den Parteien kann man nicht trauen Tim, die erzählen viel und hinterher machen die etwas anderes. Habe früher die FDP gewählt weil mir die Steuererklärung auf einem Bierdeckel sehr zugesagt hat. FDP hat tatsächlich in der Regierung mitgewirkt und am Ende die MwSt für Hoteliers gesenkt. So wird es wieder kommen. Und die CDU verspricht auch ein gutes System, aber sobald die 4.000 Euro je Kind sich auf ein paar Milliarden angesammelt haben, wird umverteilt zugunsten der heutigen Rentner, weil die haben eine Stimme und die Kinder nicht.

  16. @Thorsten

    Ihr solltet dort im Norden eben mehr beten und weniger arbeiten, wie man es im gottesfürchtigen Süden macht. Ora et labora!

  17. “In der Schweiz liegt der Durchschnitt bei 36 Stunden”

    Also ich weiss nicht woher sie diese Zahlen haben, aber normal arbeitet man hier eher 40-45 Stunden pro Woche bei 100% Pensum. Der gesetzliche Ferienanspruch ist 20 Tage (4 Wochen). Unter 20 und über 50 25 Tage (5 Wochen).

    Ich bin ja kein Freund von fixen Arbeitszeiten, natürlich in der Industrie, auf dem Bau, im Detailhandel etc. geht alles über Arbeitszeiten aber ich bin eher dafür dass man arbeitet wenn Arbeit vorhanden ist, auch mal mehr, und dann wieder etwas lockerer nimmt wenn weniger zu tun ist.

    Wenn ich von 34 Stunden höre und man jammert wenn man mal 36 Stunden arbeiten muss. Wir arbeiten auch mit gewissen deutschen Firmen zusammen da muss man am Freitagnachmittag gar nicht erst versuchen sie zu erreichen, abends um 17 Uhr ist auch niemand mehr erreichbar 😉 Wenn das funktioniert ist ja gut, solange bis jemand kommt und es besser macht. Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht in den Gesetzen der Politik!

  18. Hi Tim
    Das private Vorsorgen über ETFs wird zunehmend ein breites Thema werden. Da habe ich keine Zweifel. Die Vorsorgesysteme und Staaten reichen nicht aus. Jeder muss sich mit Investieren befassen, und am einfachsten geht das via ETFs. Und dann regelmässig anlegen und Halten!
    Viele Grüsse

  19. Thorsten, heute gebührt Dir die besondere Auszeichnung als ständiger Hüter und Bewahrer der Res Publica! In diesem Land geht einiges schief, anderes unter, aber Du hast die Feiertagsgerechtigkeit dieses von tiefen sozialen Rissen zerteilten Landes im Blick! Ich bekomme auch immer ganz fiese Schwellungen, dass Pfingstferien so wenigen Bundesländern vorbehalten sind. Ein Ungerechtigkeitsthema, dass mich auch schon lange treibt und mich überlegen lässt, aus der Wirtschaft in die Politik zu wechseln. Danke, Thorsten, zu zweit sind wir schon viele!

  20. @Wolke


    Eine Person, die auf Hartz4 Niveau lebt, hat mein ganze Empathie, aber mit ihren „Investmentideen und -systemen“ werde ich mich ganz sicher nicht befassen.

    Du mußt schon zeigen, daß du besser bist, als die anderen.

    Also wer auf Hartz 4 Niveau lebt, dessen Investmentideen schaust du dir gar nicht an?
    Auch nicht, wenn es völlig ein logisches System ist?
    Auch dann nicht, wenn es faktisch sehr ähnlich zum System von Warren Buffett ist?
    Auch dann nicht, wenn jegliche Logik und Börsenerfahrung sagt, dass es langfristig
    sehr hohe Renditen bei geringem Risiko bringen müsste?

    Also alle Fakten spielen keine Rolle mehr, nur weil jemand auf tiefem Niveau starten muss?

    Es ist traurig, dass es Leute wie dich gibt.

    @Ole


    du hast vier Wikis aufgelegt zeigst aber hier nur dein bestes

    Das ist eine Lüge.
    Deine Aussage impliziert, dass ich 4 parallele Wikifolios hätte, aber die 3 “schlechten” nicht zeige,
    sondern nur mein bestes.

    Wäre dem so, würdest du die 3 anderen auch nicht sehen. Wenn es niemand zeigt, wie konntest du die 3 anderen dann sehen?

    Die 3 von dir erwähnten Wikifolios sind alle inaktiv.

    Ich liste hier mal alle meine früheren Wikifolios auf. Ich möchte darauf hinweisen,
    dass ich vor 5 Jahren noch nicht das heutige Wissen und das heutige System hatte,
    und gerne auch mal einfach Dinge ausprobiert habe.

    Qualitätsaktien aus der Schweiz

    Eröffnet 19.11.2013
    Letzte Aktivität (Verkauf der letzten Aktien): 20.02.2018

    Gute Qualität und günstig

    Eröffnet 10.11.2015
    Letzte Aktivität (Verkauf der letzten Aktien): 19.07.2017

    Value Investing nach ZENInvestor

    Eröffnet 04.08.2017
    Letzte Aktivität (Verkauf der letzten Aktien): 23.07.2018

    Deine Behauptung suggeriert also, dass ich 4 parallele Wikifolios hätte,
    und 3 davon verheimliche, weil sie schlecht performen.

    Die Wahrheit ist aber:
    Ich habe nur ein einziges aktives Wikifolio gehabt in den letzten 3 Jahren.

    Würde ich tatsächlich 4 Stück haben und nur das beste zeigen, wäre es schon eine Täuschung, die an Betrug grenzt.
    Dies ist hier aber nicht der Fall.

    Es zeigt einfach, wie meine Gegner in so Foren arbeiten:
    Sie kommen mit Halbwahrheiten, die mich dumm da stehen lassen.

    Weiters schrieb ole


    Du brüstet dich mit 20 % Rendite in den letzten 12 Monaten

    Auch das ist eine falsche Behauptung von dir.

    Ich schrieb nur

    Alle Verkäufe der letzten 12 Monate waren um 20% oder mehr im Plus.

    Das heisst nicht, dass die Gesamtrendite 20% war die letzten 12 Monate.


    niemand steht dor im Weg zum Reichtum ausser du selbst

    Das ist so eine dreiste Lüge, im realen Leben hättest du dir jetzt eine gefangen von mir.
    Alleine schon weil es menschenverachtend ist, zu jemandem so etwas zu sagen,
    der unverschuldet in eine ausweglose Lage gekommen ist.

    Das ist dermassen respektlos, dass du einfach andeutest, es liege nur an mir.
    Wenn es doch bloss so einfach wäre.

    @Paluma

    14,5 % oro Jahr ist doch für den Zeitraum nichts besonderes.

    Nun, wenn man bedenkt, dass das Wikifolio im Schnitt zu unter 50% investiert war,
    wäre das eine Rendite von 30% pro Jahr gewesen.

    Die 14,5% Rendite pro Jahr sind seit Beginn des Wikifolios.
    Und da war es die meiste Zeit nur zu 10% investiert (90% Cash-Quote).

    Auf den Zeitraum seit 2018 kannst du also locker von einer 3 bis 4fach höheren Rendite ausgehen.

    Du kannst dir dazu die einzelnen Käufe und Verkäufe ansehen.
    Denn darauf kommt es ja an:
    Welche Aktien habe ich ausgewählt bzw. mit welchen Gewinnen hatte ich die verkauft.

    Und ja, angesichts einer Cash-Quote von meist 80% sind 14,5% p.a. doch eine extrem hohe Rendite.


    Ich freue mich aber für dich, dass du deine Strategie gefunden hast.
    Respekt wie motiviert du bist, deine Strategie anderen näher zu bringen.

    Ja Paluma.

    Das Problem ist: Die Strategie funktioniert objektiv gesehen gut.

    Wer meine Strategie anzweifelt, zweifelt damit auch das gesamte Value Investing an.

    Ich habe bisher noch nie eine einzige fundierte Kritik gehört an meiner Strategie.
    Fundiert wäre zB ein Berechnungsfehler.

    Oder fundiert wäre es, wenn jemand sagen würde “die Eigenkapitalrendite sagt doch gar nichts über die Profitabilität aus”.

    Ihr tut so, als ich hätte ich ein neues System erfunden.

    Aber eigentlich tue ich nur das, was Warren Buffett tut.

    Für gute Unternehmen nicht zu viel zahlen.

    Die Leute glauben, das KGV hätte eine gute Aussagekraft, und ignorieren das viel wesentlichere (weil stabilere und aus den langjährigen Gewinnen gebildete) KBV.

    Ich habe auch in vielen konkreten Beispielen wie Swiss Life, VW, Kraft Heinz usw.
    im Blog von Tim Schäfer klar dargelegt, dass ich es offensichtlich besser weiss als der Markt.

    Wäre der Markt effizient, könnte ich sagen, welche Aktien stärker als andere steigen.
    Weil wenn der Markt das schon wüsste, wäre der Preis bereits oben.
    (Wenn der Markt weiss, dass VW eigentlich 300 Euro, dann müsste doch morgen der Kurs bei 300 Euro stehen, wenn der Markt voll effizient wäre).

    Nehmen wir mal Kraft Heinz als Beispiel:

    In
    https://timschaefermedia.com/die-zocker-welle-sie-traden-wie-die-irren-dabei-haetten-sie-mehr-gewinn-mit-buy-and-hold/#comment-84998
    hatte ich diese empfohlen, weil die Preise steigen müssten.

    Das war am 5.September 2020, der Kurs stand bei 33$.

    Inzwischen sind 9 Monate vergangen, der Kurs steht bei 42$.
    Das sind über 27% in 9 Monaten.

    Ich schrieb weiters dazu

    “Ich würde die Aktie behalten, sogar zukaufen.
    Und erst bei rund 100$ verkaufen.”

    Das tolle an meinem System ist ja auch,
    dass es detailiert aufgeschrieben ist.

    Das System von Warren Buffett (zB seine Strategie oder Kaufregeln) sind nicht öffentlich einsehbar.
    Klar, man weiss, was er ungefähr tut, aber die internen Regeln, nach denen er kauft, sind nicht öffentlich.

    Meine Regeln helfen auch, Emotionen auszuschalten, da man sich nur nach mathematischen Fakten für einen Kauf oder Verkauf entscheidet.
    Auch das ist schon sehr viel wert.

  21. @zen warum hast du eine 80%tige Cashquote? Das verstehe ich nicht.
    Außerdem argumentierst du, dass du eine höhere Rendite erzielt hättest, wenn deine Cashquote nicht so hoch wärst. Aber du hast ja nicht investiert, sondern Cash gehalten.

    Ja das Leben kann schon hart sein.
    Wahrscheinlich wäre ich auch viel erfolgreicher, hätte ich nicht so eine schlimme Kindheit gehabt 😉

  22. “Wir arbeiten auch mit gewissen deutschen Firmen zusammen da muss man am Freitagnachmittag gar nicht erst versuchen sie zu erreichen, abends um 17 Uhr ist auch niemand mehr erreichbar”

    Ich beginne um 6.45 Uhr. Um diese Zeit kannst du mich gerne anrufen, oder gerne auch um 16.00 (auch Freitags) … um 17.00 erreichst du mich halt nicht mehr 😉

  23. @Paluma


    warum hast du eine 80%tige Cashquote?

    Habe ich nicht. Ich hatte 2018 und 2019 teilweise eine so hohe Cashquote.
    Das war natürlich nicht ideal.

    Inzwischen ist die Cash-Quote noch fast 25% (sobald noch der letzte Kauf ausgeführt wird in den nächsten Tagen).
    Das Problem ist halt, dass ich zu wenige Aktien finde, die ich überhaupt kaufen kann,
    weil ich mich ja auf schweizer Aktien konzentrieren will.

    Eine gewisse Cash-Quote (je nachdem können das 20% oder 30% sein) benötige ich für Nachkäufe.

    Beobachtet mein Wikifolio weiterhin.

    Aber ich sehe es ja schon an den heutigen Kommentaren:
    Nehmen wir an, ich schaffe die von mir anvisierten 12,2% p.a. auf lange Sicht,
    dann wird es heissen:

    “Die Zinsen waren tief, da stiegen alle Aktien.”

    “Du hast 4 Wikifolios und nur eines davon läuft so gut.” (Falsch, 3 sind seit 3 Jahren inaktiv).

    “Du hattest Glück.”

    “Du bist ein höheres Risiko eingegangen, um die Rendite zu erzielen.”

    Es ist doch so:
    Man forderte schon von mir, ich solle das mal 2-3 Jahre machen in einem Wikifolio.

    Jetzt sind es bald 3 Jahre. Jetzt fordert man, ich solle das über 10 Jahre beweisen.
    Wenn die um sind, werden Leute fordern, ich müsse über 25 Jahre den Markt schlagen.
    Wenn ich das geschafft habe, heisst es, es müssten 50 und später 100 Jahre sein.

    So einfach ist das.

  24. @Rüdiger
    Ich wollte um 17 Uhr eine grosse Bestellung aufgeben, hatte nur noch eine Frage gehabt. Die Konkurrenz hat abgenommen und nun gehört ihr der Deal. Alles fein. Wie gesagt, wenn man sich leisten kann ist alles gut 🙂

    Spass beiseite, mir ging es nur darum, man kann nicht tagein tagaus jammern und fordern: weniger Arbeitszeit, mehr Urlaub, weniger Steuern, mehr Lohn etc. Das geht halt nicht auf unter dem Strich.

  25. @Zen

    „… Auch dann nicht, wenn es faktisch sehr ähnlich zum System von Warren Buffett ist?…“

    Auch wenn es dich traurig macht, aber ich nehme dann doch lieber das System von Warren Buffett, als das eines Hartz4 Empfängers, dem ich aber trotzdem viel Erfolg wünsche.

  26. @zen dann sind es aber trotzdem nur 15,5 %. Naja mich hast du jetzt nicht überzeugt. Ist ja auch nur eine hätte, wäre, wenn Diskussion.

  27. @Zen

    Du bist ne coole Socke und machst das für Dich völlig in nem guten Rahmen. Ich persönlich finde es gut. Auch die Zeit die Du Dir nimmst. Aber weisst Du, spar es Dir einfach. Hier in diesem Blog wirst Du nicht die Aufmerksamkeit und die Wertschätzung erhalten die Du Dir wünschst. Mach es für Dich und sei Stolz auf deine Leistung.

  28. Hi Tim, die Pläne der Politik sind ja oft vom Prinzip her gar nicht so verkehrt, am Ende ist aber eben immer interessant was rum kommt . . . . . . und da beissts halt dann oft aus.

    Die Jungs von Echtgeld.tv hatten vor einiger Zeit den FDP-Bundestagsabgeordnete Johannes Vogel zu Gast und das was er zum besten gegeben hat klang vielversprechend.
    https://www.youtube.com/watch?v=exFFh4EqYKY

    Zum Thema ETF, ja das habe ich auch meinen Söhnen empfohlen, das ist so herrlich einfach. Checken was es werden soll, Dauerauftrag einrichten und fertig.
    Ich beschäftige mich mit der Börse seit Jahren/Jahrzehnten und ich mache das mit großer Freude, mich interessiert Wirtschaft, mich faszinieren erfolgreiche Unternehmen, ich verfolge mit Freude den Eingang steigender Dividenden auf meinem Depot usw usw. Lange Stroy kurz erzählt : Mir macht’s einfach Spaß.

  29. @Tim:

    Was mich mal interessieren würde, wie regelst du denn deinen Aufenthalt in den USA? Hast du die deutsche Staatsbürgerschaft aufgegeben und dafür die US-amerikanische? Oder hast du ein Visum, dass du immer wieder verlängerst? Oder nutzt du eine andere Möglichkeit?

  30. @Zen

    Ich entschuldige mich natürlich für die infame Lügen dir ich dir unterstellt haben soll…komisch nur, dass ich nie was von einer gesamtrendite schreibe wie du es suggerierst…oder wie ist das mit den vier Wikis (egal ob aktiv oder stillgelegt) …was du da interpretierst oder nicht..ändert nix an der Tatsache, dass du nur eines hier im Forum erwähnt hattest

    Deine Meinung dass der Satz menschenverachtend ist versteh ich allerdings nicht…da bin ich wohl zu beschränkt.

    Ich habe nicht Menschen angesprochen ich habe DICH angesprochen…
    Nur DU stehst dir bei deinem Reichtum selber im Weg…niemand anders.

    Weil DU ja das unschlagbare System für Fantastische Gesamtrenditen hast. ALSO wo ist dein Problem.

    Warum du keinen Kredit aufnimmst und dein eigenes System handelst…hast du mir auch noch nicht erklärt.

    Aber ich weiss schon eigentlich bist du auch nur ein Troll ausm Netz…also lass ich dich mal weitermachen und wünsche ein angenehmes Leben.

    Dein Angebot mir körperlich näher zu kommen muss ich daher dankend ablehnen, da Trolle ja übelst aus dem Mund riechen sollen und ich das überhaupt nicht leiden kann.

  31. @Wolke


    Auch wenn es dich traurig macht, aber ich nehme dann doch lieber das System von Warren Buffett, als das eines Hartz4 Empfängers, dem ich aber trotzdem viel Erfolg wünsche.

    Also ich bin KEIN Hartz 4- Empfänger.
    Das war nur ein Beispiel, warum ich nicht Millionär bin.

    Und wenn du meine vorherigen Kommentare gelesen und verstanden hättest,
    wüsstest du auch, dass dein Argument rein emotional und völlig unsachlich ist.
    Genau gesagt hast du gar kein Argument.

    Abgesehen davon:
    Du willst mein System nicht.
    Dann schon lieber das von Warren Buffett.

    Kannst du mir denn 2 wesentliche Unterschiede nennen zwischen meinem System und dem von Warren Buffett?
    Und zwar Unterschiede sich auf die Auswahl der Aktien deutlich auswirkt.
    (Also nicht: Buffett hat mehr US-Aktien, ich nur schweizer Aktien, das kann ja nicht der wesentliche Unterschied sein.)

    @Paluma


    dann sind es aber trotzdem nur 15,5 %. Naja mich hast du jetzt nicht überzeugt. Ist ja auch nur eine hätte, wäre, wenn Diskussion.

    Was “dann”?

    Ich hatte 2019 im Schnitt etwa 10-20% Aktienrendite, kannst also die Renditen von 2019 durchaus mal 5 bis mal 7 nehmen.

    Erst 2020 erhöhte ich die Aktien-Quote massiv.

    Auf den gesamten Zeitraum war der Aktienanteil vielleicht 1/3 bis allerhöchstens 1/2.

    Erst gestern habe ich den Anteil von ca. 55 auf 77% erhöht.

    Im Schnitt über den gesamten Zeitraum war die Aktienquote aber vielleicht 30-40%.

    Darfst also gerne die Rendite mal 3 nehmen.

    Und nein, es ist keine “hätte, wäre, wenn Diskussion”.

    Sondern das Wikifolio ist Beweis genug für meine Überrendite.

    Schau dir mal die einzelnen Aktien an.
    Ich hatte meistens gute Renditen.

    Ich hatte in vorherigen Kommentaren gezeigt, dass ich Kraft Heinz hier drin erwähnte,
    auch Volkswagen 2015, als alle sagten, sogar Tim Schäfer, das könne Jahrzehnte dauern,
    aber auf so lange Sicht könne es eine gute Investition sein.
    Ich sagte nein, es ist jetzt (2015) eine super Investition.

    Die Aktie hat seither den DAX deutlich geschlagen.

    Wie viele Beispiele brauchst du noch, dass ich unterbewertete Aktien identifizieren kann?

    Zudem:
    Wenn du keine Tipps von einem niedrig kapitalisierten Investor annimmst, nur aufgrund seines Vermögensstatus, dann ist das schlichtweg dumm.

    Denn meine Methodik funktioniert.

    Wenn du sagst, mein System funktioniert nicht, dann sagst du,
    dass Value Investing nicht funktioniert.

    Denn wenn Value Investing funktioniert, muss auch mein System funktionieren.

    Also bewerte doch bitte nicht meinen Vermögensstand, sondern bewerte meine Strategie.

    So, jetzt mal ein paar Gegenfragen an WOLKE und an PALUMA:

    1. Welche Rendite hast denn du die letzten Jahre so geschafft?

    2. Welche Aktien besitzt du in deinem realen Depot?
    Könntest du die 10 grössten Positionen hier nennen inklusive Kaufdatum
    und aktueller Anteil (in %) an deinem Depot?
    (Beispiel: Facebook, Kauf am 01.Juni 1892, 99% Anteil am Depot).

    Ich bin sehr gespannt.
    Weil von euch Kritikern kommt nur heisse Luft, ihr könnte mir vermutlich nicht mal sagen,
    wie ihr eure Aktien auswählt.

    Mich nervt Kritik, wenn ich am Inhalt merke, dass auf meine Berechnungen und
    sachlichen Argumente (zB genaue Vorgehensweise der Berechnung, Nachweis der Unterbewertung durch mathematische Beweise usw) einfach pauschale Aussagen kommen,
    die rein emotional und nicht rational sind.

    Vor allem aber nervt es mich, wenn auf konkrete Beispiele kein Fehler genannt werden kann,
    sondern die Beispiele einfach pauschal bei Seite gewischt werden.

    Das ist das Niveau von Corona-Leugnern hier drin.

    Wie wenn ich sage, das Corona-Virus kann durch PCR-Tests nachgewiesen werden,
    es wurde unter dem Elektronenmirkoskop gesehen usw.

    Und die Antwort auf alle diese Argumente ist:
    “Aber du hast keine wissenschaftliche Ausbildung, also glaube ich dir nicht.”

    Dann prüf doch nach, ob ich Lüge.
    Aber mir pauschal nicht zu glauben ist schon recht übergriffig.

  32. Für alle meine Kritiker, insbesondere auch für OLE sei gesagt:

    Leck mich doch am Arsch Mensch.

    Na mach doch deinen Scheiss!
    Mach deine eigenen Sachen, du hast genug zu tun.

    So blöd kann keiner sein, dass er nicht merkt, dass von diesem Schweinefrass kein Mensch leben kann. So blöd kann keiner sein.

    Ein Geisteskranker, kommt schafft den weg.
    Der muss ins Irrenhaus. Ein Wahnsinniger, sagt mir, ich bekomme nichts zu fresen,
    der ist verrückt dieser Idiot. Du bist ja wahnsinnig Mensch.
    Dich muss man einsperren, weil du nicht mehr normal bist.

    Das ist doch ungeheurlich, jetzt bittet er mich auch noch.
    Wir werden dich auf deinen Platz zurück verweisen, wo du hingehörst.

    Du bist so bescheuert, du bist so bescheuert, dass du dir nicht mal über die Konsequenzen klar ist, so bescheuert bist du.

    Die Sache ist noch nicht zu Ende. Pass mal auf du, ich mache einen Riesenwirbel in Amerika, pass mal auf du.

    Und bevor Tim Schäfer ausrastet:
    Das sind Zitate von Klaus Kinksi.

    Hättet ihr die Zitate erkannt?

  33. So und die Antwort an OLE:


    wie ist das mit den vier Wikis (egal ob aktiv oder stillgelegt) …was du da interpretierst oder nicht..ändert nix an der Tatsache, dass du nur eines hier im Forum erwähnt hattest

    Ich habs dir schon erklärt:

    Ja, ich habe nur eines von 4 erwähnt.
    Aber nicht wie du ursprünglich gelogen hast, dass ich nur das Beste erwähne und die 3 schlechteren nicht. Das war ein verleumderische Aussage von dir.

    Deine Aussage las sich so, als hättest du mich erwischt, dass ich die schlechteren Wikifolios extra nicht erwähne.

    In Wirklichkeit habe ich aber alle in den letzten 3 Jahren aktiven Wikifolios erwähnt.
    Die 3 Unerwähnten sind längst nicht mehr aktiv.

    Ich hatte ja nie behauptet, dass ich die letzten 10 Jahre nur dieses eine Wikifolio gehabt hatte,
    sondern ich hatte über den Zeitraum der letzten 12 bis 18 Monate gesprochen.

    Du tust so, als hätte ich was unterschlagen, was aber nicht zutrifft.


    Nur DU stehst dir bei deinem Reichtum selber im Weg…niemand anders.

    Das ist eine faschistische Aussage!

    Du unterstellst jemandem, der unverschuldet in eine schwierige, ausweglose Lage gekommen ist, er wäre selber schuld.

    Vielleicht bin ich so schwer behindert wie Stephen Hawking und du sagst, es sei meine Schuld?

    Du sagst, ich stehe meinem Reichtum im Weg?

    Das ist eine verletztende respektlose Aussage.

    Du lügst hier erneut.
    Es ist objektiv nicht wahr, was du sagst.


    Weil DU ja das unschlagbare System für Fantastische Gesamtrenditen hast. ALSO wo ist dein Problem.

    Das Problem sind Leute wie du, die voller Vorurteile stecken.
    Jeder Kreditgeber reagiert so wie du “Wofür brauchen Sie Kredite, wenn Sie ein unschlagbares System haben?”

    Ich habe nie behauptet, es wäre unschlagbar.

    Schon wieder eine dreiste Lüge von dir.

    Unschlagbar würde bedeuten, niemand kann es jemals schlagen, dh ein besseres System entwickeln.

    Ich habe das mit keinem Wort gesagt.
    Hör bitte auf mit diesen Lügen.

    Mein System ist aussergewöhnlich gut und sicher eines der besseren, die es gibt.

    Wenn 80% schlechter als der Markt sind und ich den Markt schlage, dann gehöre ich schon deswegen zu den besten 20% (falls es auf lange Sicht klappt).
    Das ist aber nicht das gleiche wie unschlagbar.

    Ich behaupte nur, mit meinem System muss man zwangsweise eine ausserordentlich hohe Rendite erzielen, die ich langfristig auf 10-30% p.a. schätze.

    Wenn du jetzt das so verstehst, dass ich garantiert 30% p.a. schaffe, hast du wieder was falsch interpretiert.


    Warum du keinen Kredit aufnimmst und dein eigenes System handelst…hast du mir auch noch nicht erklärt.

    Wer bist du eigentlich, dass du die Macht hast, anzuordnen oder zu fordern, dass ich meine persönlichen Lebensverhältnisse offen legen muss?

    Ich muss dir gar nichts offen legen.

    Fakt ist:
    Ich bekomme keinen Kredit, genau wegen Leuten wie du die sagen
    “Wenn dein System so gut ist, wofür brauchst du einen Kredit, du müsstest doch längst reich sein?”

    Und dann kommen Leute wie du, die sagen
    “Wenn dein System so gut ist, nimm doch einen Kredit auf, und werde schnell reich”.

    Glaubst du, jemand mit einem Vermögen von zB 38’000 (siehe früheres Beispiel von mir) erhält 1 Million Kredit?

    Wenn ich 20% p.a. schaffe, ist das Faktor 38 in 20 Jahren.
    (Nein ich sage nicht, 20% p.a. zu schaffen, es ist nur eine Beispielzahl).

    Hätte ich aber nur 1’000 zum Investieren gehabt 2001, hätte ich heute erst 38’000.

    Um aber viele Millionen zu verdienen bräuchte ich mindestens 1 Million Kredit.

    Glaubst du, jemandem mit sehr niedrigem Einkommen und 38’000 Gesamtvermögen gibt jemand 1 Million Kredit?

    Ein Mikrokredit von 500 würde zu wenig Unterschied ausmachen.

    Du hingegen suggerierst, dass ich sofort einen genügenden Kredit erhalten würde, wenn mein System funktionieren würde.

    Aber die Kreditgeber reagieren wie du mit Vorurteilen und sarkastischen Aussagen
    “Wofür braucht denn so ein gutes System überhaupt einen Kredit, Sie müssten doch auch so längst Milliardär sein”.

    Das ist an zynismus kaum zu überbieten.

    MIch dann als Troll zu bezeichnen, zeigt, dass du vielleicht selber einer bist.

    Ich habe sachliche Argumente.
    Du hingegen entschuldigst dich für angebliche Lügen und kommst mit neuen Lügen.

    Ich habe etliche Berechnungen angebracht.
    Du konntest bei keiner einzigen Berechnungen sagen, dass sie inhaltlich falsch wäre,
    oder unbrauchbar wäre.

    (zB könntest du argumentieren: “Wer sagt, dass bei hoher EKR die Aktienkurse steigen müssen?”).

    Nochmals zusammen gefasst:

    1. Du hattest behauptet, ich hätte vorsätzlich (zumindest klang es nach Vorsatz)
    gezielt das beste von 4 Wikifolios hier verlinkt und die anderen 3 gezielt unterschlagen.
    Das war eine Lüge von dir.

    2. Du behauptest, nur ich selbst stünde meinem Reichtum im Weg.
    Auch das ist eine Lüge von dir.

    3. Du deutest an, ich hätte geschrieben, ich hätte ein unschlagbares System
    und fantastische Renditen.
    Auch das ist eine Lüge von dir.

    4. Du behauptest, ich wäre nur ein Troll, dh ich würde meine Strategie gar nicht ernst
    meinen (ein Troll wäre ich nicht, wenn ich es ernst meine).
    Auch das ist eine Lüge von dir.

    5. Deine Behauptung, ich wäre ein Troll und diese würden aus dem Mund stinken,
    ist eine (strafbare) Beschimpfung/Beleidung.
    Und eine weitere Lüge von dir.

    Ich habe mit Zahlen argumentiert, ich habe Unternehmen für euch analysiert.

    Frühere Analsen zeigen, dass meine Kursprognosen eine höhere Trefferquote als diejenige
    professioneller Analysen haben (soweit man sie im Internet findet).

    Eure Gegenargumente sind irgendwelche Unterstellungen wegen geschlossener Wikifolios,
    Unterstellungen, ich würde mir selber im Weg stehen,
    ich wäre nur ein Troll (gleichbedeutend damit, dass es mir gar nicht um die Strategie ginge).

    Überlegt mal, welche Seite die rationaleren Argumente hat.

  34. Paluma,
    Wolke,
    Ole,

    könntet ihr mir bitte diese Fragen mal beantworten:

    1. Welche Rendite hast denn du die letzten Jahre so geschafft?

    2. Welche Aktien besitzt du in deinem realen Depot?
    Könntest du die 10 grössten Positionen hier nennen inklusive Kaufdatum
    und aktueller Anteil (in %) an deinem Depot?
    (Beispiel: Facebook, Kauf am 01.Juni 1892, 99% Anteil am Depot).

    3. Seit wann investierst du mit realem Geld in Aktien?

    4. Bist du älter oder jünger als 35 Jahre?
    (Es geht nicht um dein genaues Alter, sondern nur um drunter oder drüber)

    5. Glaubt ihr, wenn man nach meinem System investiert,
    ist man dann
    a) viel besser
    b) viel schlechter
    c) ähnlich gut
    wie der Gesamtmarkt?
    Oder Antwort d) “ich kann es nicht einschätzen”.

    Ich glaube, mit solchen Fragen können viele Missverständnisse geklärt werden.

  35. Wenn die Kritik so manipulativ wie diejenige von OLE ist,
    vergeht mir hier echt die Lust am Schreiben.

    Da gibt es echt Leute, die nehmen mein System nicht ernst,
    weil ich mit niedrigem Vermögen starten musste.

    Dümmer gehts kaum noch.

    Andere lügen und lügen in jedem Beitrag.

    Jetzt nochmals die Fakten:

    1. Mein System ist im Wesentlichen das gleiche wie das was Warren Buffett
    oder alle anderen grosse Investoren machen.
    Eigentlich habe ich es bloss auf eine mathematische Grundlage gestellt.

    2. Alle Indizien sowie die empirische Beobachtung (zB Wikifolio,
    oder Auswertung meiner Aktien-Empfehlungen) sprechen dafür,
    dass eine reale Rendite von 10-30% p.a. erreichbar sein müsste auf lange Sicht.
    In Bullenmärkten sogar eher mehr.

    3. Ständig wird argumentiert, von einem Hartz 4-Empfänger (der ich nie war)
    wolle man keine Tipps.
    Dies auch, nachdem ich objektiv widerlegen konnte, dass es damit zu tun hat.
    Ich habe sachlich erklärt, dass gute Investment-Fähigkeiten und Reichtum
    nur sehr gering korrelieren.
    Denn wer zB 20% p.a. schafft und nur mit 1’000 startet, hat auch nach 20 Jahren
    erst rund 38’000.
    Wer hingegen mit 1 Million beginnt und nur 1% p.a. schafft,
    hat nach 20 Jahren 1,22 Millionen und damit rund 220’000 verdient,
    obwohl er der viel schlechtere Investor gewesen ist.
    Wer dann aber glaubt, der Millionär sei nun der bessere Investor,
    weil er ja über 20 Jahre insgesamt 220’000 Rendite gemacht hat,
    und der andere nur 28’000, der irrt.
    Ist das so schwer zu verstehen?

    Komischerweise habe ich das Gefühl, dass keiner von euch mein System auch nur zu 10% begriffen hat.
    Oder versteht ihr, wie ich genau vorgehe?

    Ich habe nochmals eine Frage:

    Welche der folgenden Unternehmen an der Börse findet ihr zu teuer, welche sind günstig und welche würdet ihr niemals kaufen oder zu jedem Preis kaufen?

    Volkswagen
    Alphabet
    Swiss Life
    Tesla
    TX Group
    Facebook

  36. @Zen Investor
    Ich muss zugeben, ich begreife dein System nicht.
    Ist aber auch nicht schlimm, denn für dich muss deine Rendite stimmen.
    Ich hatte Glück seit 2020, mein Depot hat sich bisher gut entwickelt.
    Ich würde Tesla zu dem Preis nicht kaufen, aber auch nicht für 1 Dollar.
    Mir gefällt Musk nicht, denn dieser ist unberechenbar.
    Wenn du wirklich so einen drang nach Bestätigung hast, dann musst du nicht nur Tabellen und Berechnungen liefern, sondern zeigen wie man aus 1 Dollar eine Million macht.
    Sprich dein aktives Depot offenlegen, und deinen Werdegang von einem Dollar zu mind. 1er Million.
    Alles andere ist für mich nicht fassbar.

  37. @Zen

    Ein Roman schreiben bringt leider auch nichts. In der Geschäftswelt erklärst du etwas in ein paar Sätzen und die müssen sitzen, oder das war’s.

    Schreib die Dinge doch in deinem Forum, dann kannst du dich mit den Leuten über dein System unterhalten die es interessiert. Der Vorteil: die Menschen die sich auf deinem Forum tummeln möchten ja mehr wissen.

    Der geneigte Leser hier weiß ja jetzt wo er dich findet. Es ist doch nicht nötig hier weiter den Missionar zu spielen.

    -M

  38. @Zen

    Du solltest in einem Fach-Forum und nicht in einem Wald-und Wiesenforum schreiben.
    Deine Ideen würden dort sicher besser verstanden werden.

  39. @Rente und Politik: Ich hatte vor Corona beruflich bedingt im Rahmen einer Besichtigung ein interessantes Gespräch mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg. Ging leider nur 10 Minuten war aber sehr interessant. Dabei ging es auch um das Thema Rente und Aktien. Die FDP scheint mir hier unter allen Parteien den vernünftigsten Blick auch in Punkto Kleinanleger und Begriffen wie Staatsfonds zu haben.

    @Zen: In der Kürze liegt die Würze. Schreibe deutlich kürzer, dann bleibt bei interessierten Lesern auch was hängen.

    @Sammy: Liege bei etwa 20 Prozent bisher in 2021. Große Werte im Depot wie Danaher, Blackrock und IT-ETFs entwickeln sich gut. Allerdings würde ich auf solche Zahlen recht wenig geben. Es kann jederzeit auch mal ordentlich rappeln an der Börse.

    @Alibaba: Warum dümpelt diese Aktie vor sich hin, wer weiß mehr?

  40. @Ralf / Baba

    Ist doch eigentlich alles bekannt soweit. Geb dem ganzen doch ein paar Jahre. Lass mal 2025 wieder darüber schreiben. Falls du noch zu wenige hast ist es doch prima, wenn dir Mr. Market ein paar extra Monate zum einsammeln gibt 🙂

    -M

  41. Sry Leute, bin ich der einzige dem diese ellenlange Monologe von Zen auf den Geist gehen? Ich habe ja nichts dagegen wenn sich jemand auf längere Weise äußert, aber das ist ja ein Kommentar nach dem anderen, gefühlt interessiert sich vermutlich nur 1% dafür und ganz durchlesen tut es wohl auch niemand. Der gesamte Lesefluss der Kommentare wird dadurch einfach nur gestört und andere Beiträge gehen einfach unter. In jedem anderen Forum gäbs einen auf dem Deckel einen Beitrag nach dem anderen zu schreiben.

  42. Geil der ZEN ist back!

    Unerschütterlich in seiner Selbsteinschätzung wie eh und je ?

    @ ZEN

    Nimm einfach deine Tabletten wieder.

  43. @zen
    Deine Strategie hat kurzfristig funktioniert, ist aber sehr wackelig. Bei so wenig Diversifikation reicht ein Ereignis wie bei VW 2015 und die Performance ist hinüber.

    Keine Streuung über Branchen und Länder…das ist mir viel zu riskant. Und der Zeitraum von 2018 bis heute waren eben verdammt gute Aktienjahre mit extremen Schwankungen zwischendurch.

    Mit nem Welt ETF gab’s zweistellige Jahresrenditen ohne Stress und Ausfallrisiko.

    Wer statt deinen Schweizern bissle Tech beigemischt hatte, hat ein sattes Grinsen im Gesicht.

    Nix für ungut, fachlicher Austausch gerne, aber halte dich bitte kurz und prägnant.
    Sonst erreichst du niemanden.

    Und bitte bitte vergleiche dich nicht mit Buffet. Das ist wirklich Fehl am Platze.
    Er hat’s zur Legende geschafft.

    Wer es selbst über viele Jahre nicht hinbekommen hat “reich” zu werden, sollte es anderen auch nicht so aufdrängen. Bin da ganz bei Wolke…

  44. @Daniel. Bin voll bei dir. Zen nervt und der sinnvolle Informations- und Erfahrungsaustausch leidet unter seinen ellenlangen Texten.

  45. Ich hab 70% Aktien im Depot, 30% in 2 ETFs. Ich denke auch, auf 30 Jahre würde ich vermutlich besser fahren, wenn ich nur die 2 ETFs zu besparen würde.
    Aber das ist mir ehrlich gesagt, zu langweilig. Ich finde es toll, bestimmte Aktien direkt zu besitzen. Ich mag es, Anteile von zb Coca Cola, Pepsi, Amazon, Alphabet und anderen Firmen direkt im Depot zu haben. Ja, die sind größtenteils auch in den ETFs vertreten und ich habe da defintiv Überschneidungen. Das finde ich auch gar nicht schlimm.

    Ein ETF ist mit Sicherheit toll, die Aktien direkt zu halten, ist aber irgendwie ein anderes Gefühl. Vermutlich “verliere” ich dadurch auf Dauer 1-3% p.a. Wer weiß.

  46. Zen seine Strategie ist einfach überlegen. Da gibt es nichts zu verstehen. Alles Mathematisch berechnet.
    Zen wie war nochmal dein Forum? Ich melde mich als Lehrling.

  47. Er hatte ja auch schon einmal versprochen hier nie wieder zu schreiben.

    Aber irgendwie ist es auch total witzig dieses wirre Zeug zu lesen.

    @Ralf
    Alibaba hatte ich auch überlegt zu kaufen nachdem Charlie Mungers Kauf publik wurde.
    Vor allem hat er ordentlich gekauft. Ich meine 20% des Depotwertes von Daily Journal hat er in Alibaba investiert.
    Im Gegensatz dazu haben Stanley Druckenmiller und ein paar andere Profis verkauft.
    Ich denke die politischen Unsicherheiten sind zu groß. Die chinesische Regierung ist einfach unberechenbar.

  48. @ Napoleon

    Die Aktien mit der größten Marktkapitalisierung in einem ETF gehören Dir im Prinzip auch relativ schnell. Wenn eine Aktie beispielsweise mit 5% im ETF gewichtet ist hälst Du direkt Folge der Anzahl an Aktien:
    ETF Vermögen * Anteil der Aktie im ETF * Kursunternehmen / KursETF. Das Ergebnis dann abrunden.
    Vielleicht habe ich hier auch einen Fehler in der Formel Kannst Du einmal nachrechnen. Bei kleinen Werten wird es natürlich schwer ganze Anteile zu bekommen.

  49. @ Napoleon
    Die Formel ist offensichtlich falsch:
    NAktien = Math.RoundDown(ETF Vermögen * Anteil der Aktie im ETF (5% Beispiel ) / KursUnternehmen)

  50. @Zen: Die Kollegen hier haben Recht. Wenn du so sicher bist und dein System so gut ist und du keinen sinnvollen Kredit bekommst, dann besorg dir eben einen schlimmen Konsumkredit mit fiesen Zinsen. Den bekommt doch echt jeder. Und wenn du dann die angedachten Renditen erwirtschaftest, hast du wenigstens einen kleinen Hebel, der dir hilft, den ersten Schritt zu machen. Wenn du mit 10.000 € anfängst, dann 30% Jahresrendite schafft bist du schon bei 21.000 €. Das ist dann doch schon mal ein Start. Und die 10.000 € bekommt doch nahezu jeder ohne große Prüfung. Das ist aber um Himmels Willen kein Handlungsvorschlag, ich würde sowas nicht machen. 🙂

  51. @ ZEN
    ich hab den
    SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF
    WKN: A1T8GD
    3jahres Rendite ca. 14% (ohne steuern und inflation)

    und den
    SPDR MSCI USA Value UCITS ETF
    WKN: A12HU4
    3Jahres Rendite ca. 30% (ohne steuern und inflation)

    1. Wo ist dein System überlegen?
    2. wieso sollte ich dein deutlich teureres wikifolio mit nur 15% Rendite zum Geld anlegen wählen?

  52. ich korrigiere mich:
    habe beim wikifolio gesamt Rendite und Jahres Rendite verwechselt!

    3Jahres Rendite deinises Wikifolio 40%
    bei Zertifikategebühr p.a.0,95 % Performancegebühr10 %

    Der div Aristokraten ETF hat eine gebühr von 0,45% P.a. der andere nur 0,20%

    ändert nichts an der These das ich mit breiter diversifizierten ETF eine vergleichbare Rendite einfahre

  53. Also zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass ich so viel geschrieben hatte.

    Ich werde mich in Zukunft ernsthaft bemühen, kürzere Texte zu schreiben.
    Gerne dürft ihr mich vereinzelt auf dieses Versprechen hinweisen bzw. daran erinnern.

    Dieser Kommentar wird etwas länger, aber nur, weil ich versuche, mehreren Personen zu antworten.
    Ich versuche mich dennoch kurz zu fassen.

    @Josef:

    Ich würde Tesla zu dem Preis nicht kaufen, aber auch nicht für 1 Dollar.

    Danke, dass du auf meine Frage eingegangen bist.
    Interessant.
    Ich halte Tesla für völlig überbewertet.
    Aber für 50 Dollar könnte es schon ein guter Kauf sein,
    zumal sie ja enorme Wachstumsraten haben.
    Vielleicht wären sogar 100 Dollar (500 vor dem Aktiensplit) gerechtfertigt.


    Wenn du wirklich so einen drang nach Bestätigung hast, dann musst du nicht nur Tabellen und Berechnungen liefern, sondern zeigen wie man aus 1 Dollar eine Million macht.

    Ich bin ja dran, mit meinem Wikifolio über 12 Jahre (2018 bis 2030) darzulegen,
    wie erfolgreich ich bin.
    Allerdings hat nicht mal Warren Buffett aus 1 Dollar 1 Million gemacht.

    @-M

    Ein Roman schreiben bringt leider auch nichts. In der Geschäftswelt erklärst du etwas in ein paar Sätzen und die müssen sitzen, oder das war’s.

    Der geneigte Leser hier weiß ja jetzt wo er dich findet. Es ist doch nicht nötig hier weiter den Missionar zu spielen.

    Ich wollte mich nur verteidigen, nicht missionieren.
    Und ich versuche mich ja kürzer zu fassen, versprochen.

    @sammy

    Ich vermute der ZEN hat eine gewaltige Psychose. Er glaubt er sei ein Investmentgenie xD dabei ist er ein absoluter Loser.

    Danke Herr Doktor, für die professionelle Ferndiagnose.
    Aber 4 von 7 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei psychisch gesund.
    Und das ist immerhin die Mehrheit.

    @Ralf


    In der Kürze liegt die Würze. Schreibe deutlich kürzer, dann bleibt bei interessierten Lesern auch was hängen.

    Danke für die sachliche Kritik, ich nehme es mir zu Herzen.
    (Auch wenn der vorliegende Kommentar wieder lange wird, aber das liegt daran, dass ich allen antworte).

    @Investor2000


    Deine Strategie hat kurzfristig funktioniert, ist aber sehr wackelig. Bei so wenig Diversifikation reicht ein Ereignis wie bei VW 2015 und die Performance ist hinüber.

    Warren Buffett hat dazu folgende Meinung:
    “”Diversification is a protection against ignorance,[It] makes very little sense for those who know what they’re doing.”


    Wer statt deinen Schweizern bissle Tech beigemischt hatte, hat ein sattes Grinsen im Gesicht.

    Ja, das hat man 1996 auch gesagt. Und 1997 auch.
    1998 sagten das die Leute ebenfalls.
    Und wen du im Jahr 1999 gefragt hättest, hätte das bestätigt.


    Nix für ungut, fachlicher Austausch gerne, aber halte dich bitte kurz und prägnant.

    Mache ich gerne. Du hast Recht, ich habe letzte Nacht übertrieben und das ist unfair gegenüber unbeteiligten Lesern, die dann von der Flut an Texten erschlagen werden.

    @Paluma

    Zen seine Strategie ist einfach überlegen. Da gibt es nichts zu verstehen.

    Schade, dass du es nicht verstehen willst und lieber sarkastische Kommentare von dir gibst.

    @Stefan


    Aber irgendwie ist es auch total witzig dieses wirre Zeug zu lesen.

    Es freut mich, dass es wenigstens zu Unterhaltungszwecken zu gebrauchen ist.

  54. @zen ich finde es ein wenig überheblich sich auf die gleiche Stufe zu stellen wie Warren Buffet. Zum Thema Diversifikation: Bei so wenig Werten reicht ein Griff ins Klo aus.

    Und zu den Tech Werten: Das war beispielhaft, dass in deinem genannten Zeitraum einfach fast alles funktioniert hat und dabei vieles deutlich besser. Kann also genau so gut Zufall sein.

    Ich persönlich würde weder Tech noch Value übergewichten. Tech ist die Zukunft, dass will ich, aber nicht um jeden Preis. Stabilität in Form von “Langeweile” gehört für mich ebenso dazu.

    Deshalb ist mir ein Welt, Nasadaq, S&P Etc etc. viel viel lieber, wenn ich historisch fast zweistellige Rendite über 100 Jahre erzielt hätte. Wieso eine Strategie von jemanden umsetzen, wo mir der Mehrwert noch nicht klar ist.

    Ich nehme alles zurück wenn das langfristig überragend läuft, aber bitte nehm nicht den Zeitraum ab 2015, 2018 oder sonstwas. Da lief jeder ETF mit Langeweile genauso überragend.

    Dennoch lese ich gerne diverse persönliche Strategien wie auch deine. Ein Austausch ist immer wünschenswert und für alle hilfreich.

    Ich bin eigentlich stiller Mitleser und freue mich, wenn jeder seinen eigenen Weg findet.

    Alles gute für Euch!

  55. Und hier eine extra Antwort für Rob, weil er eigentlich der erste und bisher einzige ist,
    der mit konkreten Zahlen und Fakten arbeitet und nicht mit irgendwelchem emotionalem Geschwätz.

    @Rob

    SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF
    WKN: A1T8GD
    3jahres Rendite ca. 14% (ohne steuern und inflation)

    Also wenn ich mir das unter
    https://www.justetf.com/ch/etf-profile.html?isin=IE00B9CQXS71#chart
    anschaue, steht da vom 16.06.2018 bis 16.06.2021 eine Gesamt-Rendite von 8,69%.


    SPDR MSCI USA Value UCITS ETF
    WKN: A12HU4
    3Jahres Rendite ca. 30% (ohne steuern und inflation)

    Unter
    https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00BSPLC520#chart
    stehen da 32,25% in den letzten 3 Jahren.

    Weiters schrieb Rob:

    1. Wo ist dein System überlegen?
    2. wieso sollte ich dein deutlich teureres wikifolio mit nur 15% Rendite zum Geld anlegen wählen?

    Und im Folgebeitrag

    habe beim wikifolio gesamt Rendite und Jahres Rendite verwechselt!
    3Jahres Rendite deinises Wikifolio 40%

    ändert nichts an der These das ich mit breiter diversifizierten ETF eine vergleichbare Rendite einfahre

    Nun ja, zuerst mal danke, dass du dich als einziger mit den Fakten auseinander gesetzt hast.

    Du hast mit deinen ETFS ja schon mal gut Geld verdient, vor allem mit dem MSCI USA Value.

    Aber eine vergleichbare Rendite ist das nur bedingt.
    Ich habe 40%, deine ETFs haben 9 und 32% geschafft.

    Und ich war die meiste Zeit nur zu wenigen Prozenten investiert.
    Meine Rendite wäre höher, wäre ich stärker investiert gewesen.
    Diesen Fehler habe ich korrigiert und bin jetzt zu fast 80% investiert.

    Über 80% aller professionellen Fonds-Manager performen über 10 Jahre und mehr schlechter als der Markt.
    Von den Privatanlegern sind es noch viel mehr, die schlecht abschneiden.

    Alleine dass ich deine ETFs bei Weitem geschlagen habe, ist zumindest ein Indiz,
    dass ich vielleicht doch eine gewisse Fähigkeit habe.

    Und ja ich weiss, 3 Jahre könnten auch Glück gewesen sein.
    Deshalb soll mein Wikifolio ja auch über 12 Jahre laufen.
    Nur leider kann ich heute noch nicht beweisen, wie das Ergebnis im Jahr 2030 aussehen wird.

    In der Beschreibung meines Wikifolios steht ja auch


    Ich beweise mit diesem Wikifolio, dass man mit einer total simplen Strategie und einem hochkonzentrierten Portfolio den Markt dauerhaft schlagen kann.

    Und ich war tatsächlich teilweise nur zu 10% investiert.
    Schau dir in meinem Wikifolio unter
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30?tab=tradingidea
    mal den Rendite-Verlauf von November 2018 bis August 2019 an:

    Es gab fast keine Bewegung.
    Und wieso?
    Weil nur ca. 10% investiert waren.
    Dh egal wie gut oder schlecht meine Aktien liefen,
    es hatte kaum Auswirkungen.

    Wäre ich durchgehend zu 100% investiert gewesen (oder zu über 70%),
    so wäre die Rendite weitaus höher.

    Ich mache für dich mal eine Übersicht ALLER bisher getätigten Verkäufe.
    Aktien, die nicht verkauft wurden, besitze ich also noch heute.

    Jeweils das Verkaufsdatum, dann die Rendite, und dann den Titel der Aktie.
    Mehrfachnennungen gibt es, wenn ich eine Aktie zwischenzeitlich erneut gekauft habe,
    oder zwischendurch nur ein Teilverkauf statt fand.

    23.10.2019 -5,4% Feintool
    23.10.2019 +5,7% Leonteq
    18.02.2020 +23,9% Hochdorf
    23.02.2020 +1,6% Hochdorf
    23.03.2020 +47,8% Hochdorf
    14.04.2020 -0,1% Adval Tech
    27.08.2020 +21,1% Hochdorf
    19.11.2020 +27,0% Feintool
    15.02.2021 +26,5% Swiss Life
    25.02.2021 +29,1% Valora
    16.03.2021 +30,0% Rieter

    Von 11 Verkaufsfällen bildet also jeder Verkauf rund 9% aller Verkäufe.

    Verkäufe nach Jahren:
    2019: 2 (18%)
    2020: 6 (55%)
    2021: 3 (27%)

    Nach Rendite:

    -10% bis 0%: 2 (18%)
    0 bis 10%: 2 (18%
    10 bis 20%: 0
    20 bis 30%: 6 (55%)
    30 bis 40%: 0
    40 bis 50%: 1 (9%)

    Wenn man sich nun also anschaut, welche Rendite die einzelnen Verkäufe erzielt haben,
    fällt auf, dass nur 18% mit Verlust verkauft werden.

    Es fällt ebenfalls auf, dass die Anzahl der Verkäufe stark abgenommen hat.

    Ich reduziere derzeit auch die Anzahl der Trades massiv,
    und verlängere dabei die Haltedauer der einzelnen Aktien.

    Als Ergänzung noch eine Liste sämtlicher heute gehaltener Aktien.
    Mit Kaufdatum, bisheriger Rendite (Stand 17.Juni 2021, 20:30 Uhr) und Name des Unternehmens.

    25.03.2019 -4,6% TX Group
    30.07.2020 -0,5% Zueblin Immobilien
    06.09.2020 +24,1% Kraft Heinz
    07.09.2020 +53,1% Volkswagen
    05.10.2020 +27,4% Helvetia
    17.12.2020 -0,1% Valora
    16.06.2021 -1,2% Plazza
    16.06.2021 -1,3% Swiss Life
    16.06.2021 -1,9% Feintool

    Die letzten 3 Käufe fanden gestern statt und sind alleine schon wegen der (virtuellen) Gebühren im Minus.

    Bei TX Group zeigt sich recht gut, wie mein System funktioniert:
    Ich hatte die 2019 für 100 CHF pro Stück gekauft.

    Heute stehen die bei 84, also 16% tiefer als beim Kauf.
    Trotzdem habe ich nur ein Minus von 4,6% statt 16%.
    Wie kommt das?
    Es liegt einfach daran, dass ich für 80 CHF nochmals nachgekauft habe.
    Dies hat den durchschnittlichen Einkaufspreis deutlich gedrückt,
    so dass ich heute weniger im Minus bin als ohne Nachkauf.
    Steigt der Kurs wieder auf 100 CHF, habe ich ca. 15% Rendite,
    während ich ohne Nachkauf 0% Rendite hätte.

    Die Zahlen sind keine fiktiven Berechnungen, sondern reale Rendite, basierend auf realen Entscheidungen in meinem Wikifolio.
    Also ich habe nicht nachträglich gesagt
    “Theoretsich hätte ich dies und das letztes Jahr gekauft”.
    Sondern es sind nachweislich Entscheidungen von damals.

    An diesem Kommentar habe ich rund 45 Minuten gearbeitet.

  56. @sammy

    ZEN Investor ist eine Sie, hat eine Parterin und mindestens 1 Mio. Vermögen.

    Für diejenigen die unter Vergesslichkeit leiden 😀
    Hier ist einer von vielen Kommentaren in der sie von ihrer Partnerin und dem Unternehmensverkauf von 10 Mio spricht.

    https://timschaefermedia.com/die-zocker-welle-sie-traden-wie-die-irren-dabei-haetten-sie-mehr-gewinn-mit-buy-and-hold/#comment-85038

    Also für mich ist das der größte Troll der hier sein Unwesen treibt, da er/sie sich ständig über die Jahre widerspricht. Aber gut, soll jeder selbst entscheiden. Mich nerven die Textbomben alle mal.

  57. Hier ein Ausschnitt des obigen Kommentars:

    “Anmerken möchte ich an dieser Stelle noch,
    dass mein reales Vermögen 14,8 Millionen beträgt.

    Wobei anzumerken ist, dass wir ein lesbisches Pärchen sind,
    und obiges Vermögen nicht *MEIN*, sondern *UNSER* Vermögen ist.”

  58. @zen:
    Du bist schon eine Nummer! An Selbstvertrauen mangelt es dir sicher nicht.

    Na, ja. An Lothar haben die letzten Jahre auch so einige gezweifelt. Mittlerweile hat er sein Image ganz gut aufpolieren können, diese Woche sogar auf dem Cover vom ZEIT-Magazin. Allerdings war er auch früher – je nach Zählung – zwei Mal Weltfußballer.

    Du wirst schon Rendite liefern müssen. Wenn die stimmen sollte – nach 10 oder besser 20 Jahren – steht dir vielleicht auch ein großes Comeback bevor. 🙂

  59. @sammy:

    Boah ne dieser Troll macht das Lesen hier unmöglich

    Lieber Sammy,

    die letzten beiden Antworten von mir waren etwas weniger lange.

    Insbesondere aber enthielten sie keinerlei theoretische Berechnungen,
    sondern sachliche Antworten an diverse Leute.

    Es hatten mehrere Leute geantwortet, und ich habe versucht, den meisten eine sachliche Antwort zu geben.

    @Gini

    ZEN Investor ist eine Sie, hat eine Parterin und mindestens 1 Mio. Vermögen.

    Also ich möchte mich nicht mehr zu Details meines Privatlebens äussern.

    Glaube mir: Solange die Leute glauben, ich sei Hartz IV Empfängerin,
    gibt es weniger Neider und weniger Probleme.

    @netmax

    Du bist schon eine Nummer! An Selbstvertrauen mangelt es dir sicher nicht.

    Das mag sein.

    Aber die letzten beiden Antworten von mir waren wirklich sachlich.
    Und ja, sie wurden wieder etwas länger.

    Aber ich habe mich bei den letzten Antworten tatsächlich auf wesentliche Fakten beschränkt und keinerlei theoretische Berechnungen angestellt.
    Sondern eine Übersicht über meine reale Performance im Wikifolio gemacht.

    Der letzte Beitrag war jetzt wirklich nicht kompliziert und eine wirklich gute Übersicht über mein Wikifolio, mit sämtlichen Verkäufen und sämtlichen aktuellen Positionen.

    Da kommt einer und meint, mich mit 2 ETFs vergleichen zu müssen.
    Ich hätte aber beide ETFs geschlagen, obwohl selbst von den Profis nur wenige die Märkte schlagen.

    Und das über 3 Jahre. Klar könnte ich einfach Glück gehabt haben.

    Und da @Gini mit alten Kommentaren von mir und meiner Freundin gekommen ist,
    erlaube ich mir auch gleich, ein paar alte Sachen auszugraben.
    Dazu nutze ich die Google-Suche nach
    site:timschaefermedia.com “Value Calculator”

    Ich nehme einfach mal die ersten 5 Suchergebnisse und alle Prognosen von dort.

    https://timschaefermedia.com/so-denken-millionaere/#comment-14771
    8.Februar 2016
    Jemand schrieb mir

    Wenn du so cool wärst, dann wäre dein VW nicht Opfer des Marktes geworden.

    Da schrieb ich uA

    —> VW ist heute noch viel empfehlenswerter als vor 2 oder 3 Monaten! Es warten viel höhere Renditen!
    —> Ich bin cooler als du denkst. Denn gerade, dass VW “Opfer des Marktes” wurde, motiviert mich, mehr davon zu kaufen.
    (Die weniger Coolen erkennst du daran, dass sie sich jetzt vom Investment trennen würden.)

    DAss ich ans Nachkaufen denke bei VW, das beweist eben meine coolness
    auf dem Niveau von Herrn Buffett!

    Prognosen für 31.12.2024:
    Buchwert pro Aktie: 427.28
    Aktienkurs: 855

    Ich habe meine Prognose-Fähigkeiten und -Methoden seit 2016 ständig verbessert.
    Heute weiss ich, dass ich damals systematische Fehler drin hatte,
    die zu leicht zu hohen Prognosen führten.
    (Ich hatte die Dividende in der Zukunftsrechnung nicht vom Buchwert abgezogen).

    VW steht übrigens bei 223,50 Euro.
    Damals (Februar 2016) stand die VW-Aktie bei 100 Euro, wie in meinem damaligen Kommentar ja auch erwähnt wird.

    Auf 5,25 Jahre sind das rund 16,6% p.a., die die VW-Aktie gewonnen hat, und das ohne Dividenden.

    Also zwar schlechter als meine Prognose. Aber trotzdem besser als der DAX.

    Es ist schon interessant zu sehen, dass es schon damals Leute gab, die mich unsachlich kritisierten,
    weil die VW-Aktie zu dem Zeitpunkt gerade gesunken war.

    Im Nachhinein hatte ich gegen alle Kritiker Recht.

    https://timschaefermedia.com/diese-fragen-haben-meine-blogleser/#comment-14096
    24.Dezember 2015
    Da schrieb ich uA

    (Prognose für Coca-Cola)
    Faktor 1.3 in den nächsten 10 Jahren.
    2.3 % p.a.
    Prognosen für 31.12.2025:
    Buchwert pro Aktie: 10.8
    Aktienkurs: 57
    Obwohl Coca-Cola eine Eigenkapitalrendite von 36% hat, ist die Steigerung pro Jahr nur 2,3% (im Aktienkurs) zu erwarten.
    Dh Coca-Cola mag ein enorm sicheres Investment sein: Aber es ist auch sehr träge.

    Coca-Cola war damals bei 43,67$.
    Jetzt steht sie bei 54,95$.
    Es sind 5,5 Jahre vergangen (Dez. 2015 bis Juni 2021).
    Die Coca-Cola-Aktie hat (ohne Dividenden) 4,27% p.a. geschafft in diesem Zeitraum.

    Seine Heiligkeit, Tim Schäfer der Erste, hat am 28.Dezember 2018 uA geschrieben im Kommentar
    https://timschaefermedia.com/diese-fragen-haben-meine-blogleser/#comment-14144


    Qualitätswerte sind teurer: Procter & Gamble, Colgate-Palmolive, Amazon, Beiersdorf, Google, Starbucks, J&J, Walt Disney, Coca-Cola. Sie haben extrem starke Marken, die eine herrliche Zukunft vor sich haben.

    Tim sagte also, dass diese Firmen herrliche Zukünfte haben würden.
    Was ich natürlich keinesfalls bestreiten will.

    Aber mein Aktien-Tipp mit VW hat Coca-Cola um Längen geschlagen.

    Und klar, im Nachhinein kann jeder behaupten, er hätte das damals gewusst.
    Aber ich habe BEWIESEN, dass ich es gewusst habe. Denn ich kann keine alten Kommentare fälschen.

    Ich nehme aber gerne auch ein Beispiel, wo ich daneben lag.
    https://timschaefermedia.com/so-kannst-du-frueh-in-den-ruhestand-hohe-sparquote-volle-kanne-in-aktien/#comment-24864
    17.Februar 2017
    Da schrieb ich uA

    (VW-Prognose)
    Prognosen für 31.12.2018:
    Buchwert pro Aktie: 225
    Aktienkurs: 225

    Als ich das schrieb, war VW bei 141 Euro, der Buchwert (gemäss morningstar per ende 2016) soll bei 180 Euro gelegen haben.

    Ende 2018 lag VW bei 140 Euro. Da lag ich also daneben.
    Allerdings sind fast alle Aktien ende 2018 deutlich gesunken.

    Laut ariva.de lag der Buchwert ende 2016 bei 184,90 (statt 180, die ich von morningstar hatte).
    Ende 2018 bei 233,63 Euro, wie hier
    https://www.ariva.de/volkswagen_vz-aktie/bilanz-guv
    nachzulesen ist.

    Der Buchwert pro Aktie ist sogar stärker gewachsen, als ich vorhergesagt hatte.
    Und ich lag nur 8,6 Euro oder 3,5% daneben.

    Wer bessere Prognosen zur Entwicklung des Buchwertes kennt, kann sie mir gerne zeigen.
    Es wird sicher im Internet auch Seiten mit Buchwert-Prognosen geben. Oder binich der einzige Mensch auf der Welt, der das macht?

    https://timschaefermedia.com/so-kannst-du-frueh-in-den-ruhestand-hohe-sparquote-volle-kanne-in-aktien/#comment-24936
    18.Februar 2017
    Da schrieb ich uA

    Prognose vom Value Calculator 1.0.25.7
    (Zielwert +/- 25% für Aktienkurs, und +/-10% beim Buchwert).

    Swiss Life
    Aktienkurs Heute 313,20
    Buchwert heute 449,81
    Aktien-Prognose per 31.12.2019 420-700
    Buchwert per 31.12.2019 506-618

    HBM Healthcare
    Aktienkurs Heute 106,80
    Buchwert heute 130,63
    Aktien-Prognose per 31.12.2019 147-245
    Buchwert per 31.12.2019 187-215

    PAX Anlage
    Aktienkurs Heute 1’589
    Buchwert heute 1’651,70
    Aktien-Prognose per 31.12.2017 1’361-2’269
    Buchwert per 31.12.2017 1’633-1’997

    PAX-Anlage wurde wenige Monate später für rund 1’700 CHF von der Börse genommen, aufgekauft.
    Das wäre ein schöner GEwinn gewesen.

    Swiss Life war ende 2019 bei 479 CHF.
    Ich sagte einen Kurs von 420-700 voraus, als dieser noch bei 313 stand.

    HBM Healthcare war ende 2019 bei 222 CHF (ich hatte 147-245 vorher gesagt,
    als die Aktie noch bei 106 CHF stand).

    Swiss Life und HBM Healthcare und bis zum Aufkauf auch PAX-Anlage haben den
    DAX oder den SPI oder SMI deutlich geschlagen.

    Wie weiter oben schon VW.

    Am 8.Dezember 2018 machte ich eine ganze Reihe von Vorhersagen,
    die ich gerne mal auswerten würde.
    Zu finden unter
    https://timschaefermedia.com/angst-vorm-baerenmarkt-zeit-ins-freie-zu-gehen-zur-ablenkung


    Vorhersage 1

    Der Nikkei 225 wird vor dem Dow-Jones-Index 50’000 Punkte erreichen.
    Und wann soll das sein? Vielleicht schon im Jahr 2030, wer weiss.

    Diese Vorhersage kann erst im Jahr 2030 ausgewertet werden.


    Vorhersage 2

    Der Dow-Jones wird sowohl am 31.12.2019 als auch am 31.12.2020 niedriger stehen, als am 31.12.2018. Gleiches gilt für die meisten europäischen Indizes.

    Diese Vorhersage war FALSCH.


    Vorhersage 3

    2022 bis 2030 werden gute Börsenjahre, wo die europäischen und nordamerikanischen Indizes 10 bis 20% p.a. hinlegen. Neue Rekorde werden jedoch erst nach 2025 erreicht.

    Diese Vorhersage war TEILWEISE FALSCH.
    Die Endauswertung gibt es erst 2030.
    Aber dass neue Rekorde erst 2025 erreicht würden, war bereits jetzt falsch.


    Vorhersage 4

    Donald Trump verliert die Wiederwahl im Jahr 2020 knapp. Sofern vorher ein Impeachment-Verfahren läuft, wird das nicht abgeschlossen sein, bevor seine Amtszeit endet. Der nächste US-Präsident wird ein Demokrat, der 8 Jahre im Amt bleibt (gewinnt die Wiederwahl 2024).

    Diese Vorhersage war TEILS RICHTIG.
    Zwar wissen wir noch nicht, ob Joe Biden 2 Amtszeiten erhält.
    Aber Trump hat knapp verloren.
    Allerdings war das Impeachment war abgeschlossen vor ende der Amtszeit.
    Aber richtig waren das knappe Ergebnis und das danach ein Demokrat Präsident ist und Trump verliert.


    Vorhersage 5

    Viele Börsenblogs, auch Value-Blogs, werden im nächsten Crash/Bärenmarkt verschwinden. Tims Blog wird jedoch noch mindestens 5 Jahre weiter geführt. Die Zahl seiner Beiträge wird sich jedoch 2020 deutlich verringern.

    Es gab nur den kurzen Corona-Crash, der war aber zu kurz.
    Aber tims Blog wird weiter geführt und soweit ich sehe, hat sich die Zahl der Beiträge verringert.
    Also war dies TEILS RICHTIG.


    Vorhersage 6
    Derzeit haben wir folgende Kurse:

    101.00 TaMedia
    89.28 Swiss Re
    84.80 Nestle

    Die ersten beiden halte ich für stark unterbewertet, während ich Nestle für überbewertet halte.
    Nestle wird immer wieder empfohlen, auch in deutschen Aktien-Foren.

    Ich aber sage euch:
    Swiss Re und TaMedia AG werden beide in den 20er Jahren 200 CHF erreichen, und zwar lange vor Nestle.

    Dies kann noch nicht ausgewertet werden, da noch keine der genannten Aktien 200 CHF erreicht hat.


    Vorhersage 7

    VOW3 (Vorzugsaktien von Volkswagen) sind extrems unterschätzt und unterbewertet.
    Volkswagen hatte letzte Woche einen Kurs von 144,10 Euro.

    Aus meiner Sicht steht VW heute erheblich besser da, als vor 10 Jahren.

    Detailierte Kursprognose:
    31.12.2019: 128 – 238
    31.12.2020: 159 – 295
    31.12.2021: 198 – 367
    31.12.2022: 245 – 456
    31.12.2023: 305 – 566
    31.12.2024: 379 – 703
    31.12.2025: 470 – 873

    Per ende 2019 lag der Kurs von VW bei 177 Euro (vorhergesagt waren 128-238).
    Per ende 2020 (in der Corona-Krise) lag der Kurs bei rund 148 Euro (vorhergesagt 159-295).
    Heute liegt der Kurs bei 223,50 (vorhergesagt für ende 2021: 198-367).

    Die Vorhersage war TEILS FALSCH, was aber auch an der Corona-Krise lag.
    Zudem wurde das Prognose-Modell inzwischen deutlich verbessert.
    Die Prognose wurde erstellt, als VW bei 144 Euro lag.
    Und dass ende 2021 der Kurs über 198 Euro liegen würde, war damals nicht absehbar,
    und es könnte dennoch hinkommen.
    Also diese Prognose war gar nicht mal so schlecht.

    Und wer mich in Zukunft kritisieren möchte, soll doch bitte zuerst mal zu diesen Prognosen Stellung nehmen.

    Beispielsweise sieht man im oben zitierten Beitrag vom 8.Februar 2016, dass schon damals VW als schlechtes Investment hier im Forum angesehen wurde.
    Dennoch hätte man damit den Markt deutlich geschlagen.

    Oder Tim Schäfer nannte eine Reihe von Qualitätsunternehmen, uA Coca-Cola.
    Ich sagte aber eine sehr niedrige Rendite für Coca-Cola voraus.
    Ich sollte Recht behalten.

    Denkt mal darüber nach.

    Ich habe nicht immer recht mit meinen Prognosen, oft liege ich daneben.
    Aber ich habe viel häufiger als alle anderen Recht. Und das ist schon eine Kunst.

  60. Und weil ich im letzten Kommentar Prognosen von früher auswerten konnte, kommen jetzt neue Prognosen.
    Die detailierten Prognosen habe ich für mich im Unterknoten gesammelt, wo ich diesen Kommentar für mich abspeichere (Finanzen.infodb).

    Auf Apple habe ich verzichtet wegen extremer Aktienrückkäufe.
    Bei Tesla wegen ständiger Kapitalerhöhungen und weil etwas mit den Bilanzen nicht zu stimmen scheint.

    Ich versuche nun Prognosen für ein paar grosse US-Unternehmen zu machen, die ja alle fleissig wachsen sollen.

    Quelle ist ariva.de. Das heisst, ich verlasse mich auf die Zahlen dort.
    Stehen dort falsche Buchwerte, ist auch die Prognose falsch.

    In Abweichung meiner sonstigen Regeln habe ich das Wachstum der EKR NICHT begrenzt.

    Ich gebe pro Aktie auch den mutmasslichen Buchwert pro Aktie ende 2025 und ende 2030 an, mit +/-20%.
    Beim Aktienkurs ist es +/- 33%.

    MICROSOFT

    Buchwert pro Aktie 2015: 9.98
    Buchwert pro Aktie 2020: 15.63
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    7.76
    Aktuelles KBV ist 17 bei
    Kurs 259 – 272
    EKR: 18.6 %
    Langfrist-KGV: 92

    PROGNOSE:
    Faktor 1.5 in den nächsten 20 Jahren.
    2.2 % p.a.

    Jahr Aktienkurs (50%-Bereich)
    12.2021 229 – 303
    12.2025 190 – 381
    12.2030 208 – 416

    Buchwert pro Aktie ende 2025: 24 – 29
    Buchwert pro Aktie ende 2030: 30 – 46

    FACEBOOK

    Buchwert pro Aktie 2015: 15.54
    Buchwert pro Aktie 2020: 45.03
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    0
    Aktuelles KBV ist 7.5 bei
    Kurs 329 – 346
    EKR: 23.7 %
    Langfrist-KGV: 32

    PROGNOSE:
    Faktor 54.7 in den nächsten 20 Jahren.
    22.1 % p.a.

    Jahr Aktienkurs (50%-Bereich)
    12.2021 290 – 385
    12.2025 500 – 1’000
    12.2030 1’360 – 2’720

    Buchwert pro Aktie ende 2025: 104 – 156
    Buchwert pro Aktie ende 2030: 402 – 454

    ALPHABET

    20 Jahre bis KBV 2.7
    Buchwert pro Aktie 2015: 175.07
    Buchwert pro Aktie 2020: 329.59
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    0
    Aktuelles KBV ist 7.5 bei
    Kurs 2’410 – 2’530
    EKR: 13.5 %
    Langfrist-KGV: 56

    Jahr Aktienkurs (50%-Bereich)
    12.2021 2’130 – 2’820
    12.2025 2’290 – 4’570
    12.2030 3’440 – 6’900

    Buchwert pro Aktie ende 2025: 496 – 744
    Buchwert pro Aktie ende 2030: 936 – 1’404

    AMAZON

    Buchwert pro Aktie 2015: 28.42
    Buchwert pro Aktie 2020: 185.69
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    0
    Aktuelles KBV ist 19 bei
    Kurs 3’440 – 3’620
    EKR: 45.6 %
    Langfrist-KGV: 42

    Faktor 1’270.5 in den nächsten 20 Jahren.
    43 % p.a.

    Jahr Aktienkurs (50%-Bereich)
    12.2021 3’030 – 4’020
    12.2025 9’800 – 19’600
    12.2030 58’600 – 117’000

    Buchwert pro Aktie ende 2025: 968 – 1’452
    Buchwert pro Aktie ende 2030; 6’300 – 9’500

    NETFLIX

    Buchwert pro Aktie 2015: 5.2
    Buchwert pro Aktie 2020: 24.98
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    0
    Aktuelles KBV ist 20 bei
    Kurs 487 – 510
    EKR: 36.9 %
    Langfrist-KGV: 54

    PROGNOSE:
    Faktor 269.7 in den nächsten 20 Jahren.
    32.3 % p.a.

    Jahr Aktienkurs (50%-Bereich)
    12.2021 430 – 570
    12.2025 1’020 – 2’040
    12.2030 4’140 – 8’300

    Buchwert pro Aktie ende 2025: 96 – 144
    Buchwert pro Aktie ende 2030: 464 – 696

    Es hat mich selbst erstaunt, dass die Wachstums-Aktien tatsächlich so stark wachsen,
    und nach meinem Modell teils immer noch unterbewertet sind.
    Es sind Verzerrungen möglich durch Kapitalerhöhungen.
    Bei Amazon beispielsweise frage ich mich ernsthaft, ob di eZahlen stimmen können.

    Ich hoffe, die Prognosen sind gut verständlich und lesbar.
    Wenn es zB Aktiensplits oÄ gäbe, muss man die künftigen Kurse natürlich entsprechend umrechnen.
    Und ich muss einfach darauf vertrauen, dass ariva.de korrekte Daten hat.

    So, das war jetzt 40 Minuten (01:20-02:00) harte Arbeit.

    Und ich habe extra Aktien gewählt, die Viele interessieren dürfte.

  61. Ein paar Anmerkungen zu den Prognosen im letzten Kommentar.

    Bei ALPHABET ging folgender Teil vergessen einzufügen:

    PROGNOSE:
    Faktor 5.1 in den nächsten 20 Jahren.
    8.5 % p.a.

    Weiters möchte ich zu sämtlichen Aktien anmerken, dass das Wachstum sehr wahrscheinlich abflachen wird.

    Ein Unternehmen, dass 40% p.a. gewachsen ist (vom Eigenkapital her),
    kann das nicht so weiter machen die nächsten 50 Jahre.

    Darum beschränke ich normalerweise die Prognosen auf 10% Eigenkapitalrendite pro Jahr,
    da ich noch nie ein Unternehmen mit einer höheren EKR gesehen (über mehr als 10 Jahre) habe.

    Ich habe jetzt aber extra auf diese Beschränkung auf 10% EKR verzichtet.
    Die Prognosen gelten also nur, solange das Wachstum so weiter geht wie bisher.

  62. Noch ein kurzer Nachtrag:

    Ich habe vorhin noch weitere Prognosen gefunden von mir.

    Und zwar in
    https://timschaefermedia.com/boersenrallye-faang-aktien-sind-im-hoehenflug/#comment-82368
    schrieb ich am 11.Juli 2020 folgendes:


    1. Die Performance von VW wird diejenige von Tesla bei Weitem übertreffen.
    Und zwar sowohl im Gesamtzeitraum 01.01.2021 – 31.12.2025,
    als auch im Zeitraum 01.01.2021-31.12.2030, und auch im Zeitraum
    13.07.2020-31.12.2021.
    2. Die FAANG-Aktien und damit auch der Nasdaq-Index
    wird in den Jahren 2021 bis 2025 schlechter performen als der DAX
    und als der SPI.
    3. Tesla erreicht noch dieses Jahr 2’000$, nächstes Jahr 3’000$, vielleicht sogar 5’000$.
    Im Jahr 2023 wird Tesla unter 1’000$ liegen.

    Dazu ist anzumerken, dass dies VOR dem Aktiensplit von Tesla war,
    wo die Aktien im Verhältnis 1:5 gesplittet wurden.

    Rechnet man die Kursprognosen von Tesla um, sähe das so aus,
    und die Prognose stammt von einem Zeitpunkt,
    wo Tesla bei 1’545 (nach Split 309 entsprechend) stand:


    3. Tesla erreicht noch dieses Jahr (2020) 400$, nächstes Jahr (2021) 600$,
    vielleicht sogar 1’000$.
    Im Jahr 2023 wird Tesla unter 200$ liegen.

    Die 400 und sogar die 600 wurden bereits 2020 geknackt.
    Ich sagte also korrekt eine kurzfristige starke Erhöhung des Aktienkurses voraus.

    Für das Jahr 2021 sagte ich 600$ Aktienkurs, möglicherweise sogar 1’000$ voraus.

    Der Höhepunkt 2021 war bisher bei 880$.

    Jetzt steht Tesla bei 616$.

    Ich wusste, dass wenn so ein Hype erstmal einsetzt, die Aktie immer extremer steigen würde.
    Deshalb konnte ich beim Kurs von 300$ eine Verdoppelung vorher sagen.

    Damals schrieb ich auch in einem Kommentar:

    VW wird zum 0,57-fachen Buchwert und
    Tesla zum 37,68-fachen Buchwert gehandelt.
    Damit wird Tesla 65,4 mal so hoch bewertet wie VW.

    Das sagt ja wohl schon alles.

    Und ich schrieb auch


    Eine VW hingegen müsste, selbst wenn sie nur dieselben Gewinne wie in den letzten 4 Jahren macht,
    mindestens auf 240 Euro (10-faches des Durchschnittsgewinns von 2017, 2018, 2019)
    bzw. bei mindestens 243 Euro (Buchwerte am 31.12.2019) stehen.

    Tja, genau diese Kurse wurden bei VW inzwischen erreicht.

  63. Entschuldigung, ich bin bisher immer nur stiller Mitleser, fühle mich aber das erste Mal genötigt etwas zu schreiben. Ich schätze diese Seite sehr und lese mir gerne die Kommentare durch.
    Die Kommentare von Zen Investor stören absolut den Lesefluss und sind in meinen Augen dreist.
    Oben wird noch Besserung beim Verhalten und der Länge von ihr/ihm gelobt, um in den nächsten Kommentaren einfach so weiter zu machen.
    Bei solch einem unzuverlässigen und dreisten Verhalten kann ich nur noch den Kopf schütteln und bin ebenso wie die Anderen dafür, dass hier eine Kontrolle/Ignorelist oder was auch immer her muss.

  64. Für mich entwickelt ich der Blog zu Kategorie “Vergeudete Lebenszeit”.
    Die Videos vom Blogbetreiber, zugemüllt mit Werbung..
    Im Blog selber, Endloskommentare eines Selbstdarstellers, die vermutlich 99% der Leser nicht interessieren!

  65. Das nimmt hier ja Formen an . . . . . puh, das wird schön langsam zur „One Man Show“

    Ich lese in unterschiedlichen Foren mit, teilweise hat man die Möglichkeit User zu blocken d.h. man sieht/ liest deren Beiträge nicht mehr, das finde ich hin und wieder sehr angenehm.

  66. Grundsätzlich hat es einen Charme, dass dieser Blog ein Integrativer ist, also wirklich niemanden ausschließt. Vermutlich hat das über die Jahre zu seinem nachhaltigen Erfolg beigetragen, wenn es auch mitunter im Einzelfall hier schon mal recht crazy zugeht. Das ist natürlich bis zu einem gewissen Grade ein Spannungsverhältnis, weil die Offenheit dieses Blogs damit durch einzelne Personen sehr zu Lasten der Allgemeinheit auf die Probe gestellt werden kann.

    Mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob der Vielschreiber wirklich einfach nur ein Mitteilungsbedürfnis hat, oder ob es schon ein perverses Vergnügen seinerseits ist, auf die flehentlichen Bitten zur Mäßigung einiger hier mit umso längeren Endloskommentaren zu antworten.

    So oder so, das sind ja nun wirklich schon wahnhafte Schübe. Bitte gib den Blog wieder frei, Quälgeist!!

  67. *****Also zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass ich so viel geschrieben hatte.******

    Sagte er/sie/divers und ballerte anschließend wieder tausende Zeilen in zig Kommentaren hier in den Blog

    *****Ich werde mich in Zukunft ernsthaft bemühen, kürzere Texte zu schreiben.
    Gerne dürft ihr mich vereinzelt auf dieses Versprechen hinweisen bzw. daran erinnern.*****

    Dann tue ich das hiermit. Mein Vorschlag. Einmal gegen Ende des Tages hier reinschauen und in EINEM Kommentar beantworten. Es scheint jedem Anderen hier im Blog möglich zu sein Texte auf maximal einer halben DinA4 Seite zu verfassen.

    Warum erstellst Du dir nicht einfach einen eigenen Blog wo du wirklich in hohem Detailgrad alle Ausführungen zu deinem System vorstellst oder irgendwelche Bewertungen einstellst.

  68. Ich nehme zurück, dass es “irgendwie witzig ist dieses wirre Zeug zu lesen…”

    Bitte lass dich Zwangseinweisen.

    @Tim
    ich wäre für eine Sperrung dieses Trolls.

    Man könnte ja abstimmen. Der/Die macht dir gerade deinen Blog kaputt. Das kannst du unmöglich zulassen.

  69. Soviel zum Thema “ein simpler ETF” 😀

    Jeder von uns hat vermutlich Ambitionen, möglichst erfolgreich und auch reich zu werden, daran ist nichts verkehrt. Ich denke aber dass in 99% aller Fälle es sich mehr lohnt, seine Zeit in seine Ausbildung/Weiterbildung, seinen Job oder sein Geschäft zu investieren um dann mehr Einnahmen zu generieren als in die Optimierung von “Handelssystemen”. Mit einem ETF hat man zwar nur den Durchschnitt, aber die Wahrscheinlichkeit dass man mit Stockpicking oder aufwendigen Handelssystemen eine Überrendite erzielt ist halt langfristig bescheiden, insbesondere im Vergleich, wenn man dieselbe Zeit in seine persönliche und berufliche Entwicklung investiert, wo ein Return sich mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit abzeichnet.

    Ausnahmetalente, Starinvestoren, Gurus natürlich ausgenommen, darum “99%”.

    Ich freue mich am warmen Wetter, vielleicht für den einen oder andern doch etwas zu warm, ein Sprung ins kühle Nass könnte helfen.

  70. Da es an der einen oder anderen Stelle oben auch um – mehr oder weniger komplexe – mathematische Berechnungen ging, möchte ich einen Honorarberater zitieren.

    Er ist promovierter Philosoph und Mathematiker und hatte zu den quantitativen Modellen der häufig beworbenen “Computerfonds” einmal geschrieben:

    “So sehr sie sich auch bemühen und immer wieder ihre Formel weiter anpassen, die Prognosegüte ihres mathematischen Modells wird jedes Mal aufs Neue nicht viel höher sein als 50 %. Und dann könnte man sich diese ganze Arbeit auch sparen.”

    http://dr-peterreins.de/2017/09/warum-computerfonds-nicht-besser-sind/

    Natürlich ist jedem freigestellt, Lebenszeit in solche Berechnungen zu investieren. Es kann ja durchaus eine veritable Art des Zeitvertreibs sein. Wer das macht, sollte nur – nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeit – keine Mehrrendite erwarten.

  71. @Tim. Warum schaltest Du die ganzen Beiträge von Zen frei? Mir ist schon klar das Du nicht “zensieren” willst. Aber das macht den Blog gerade leider echt ein wenig kaputt. Erstens stört es wirklich den Lesefluss und zweitens meine ich zu erkennen, dass einige die bisher tolle Kommentare gepostet haben aktuell “verschwunden” sind…

  72. Mal wieder zum Thema:

    Ich frage mich trotzdem (bei aller Anerkennung der wissenschaftlichen Forschung dazu) warum es so schwierig sein soll den Markt zu schlagen.
    Im Prinzip kann man beim Langfristigen Halten einer Aktie erwarten, dass man die Rendite erhält die das Unternehmen auf sein eingesetztes Kapital verdient. Das sagt zumindest Charlie Munger. Die Gesamtkapitalrendite gibt quasi die Richtung vor. Und langfristig sollte sich die persönliche Rendite (durch Halten der Aktie) der Kapitalrendite des Unternehmens angleichen. Auch bei zu teurem Kauf ursprünglich.
    Und nach oben deckelt diese Gesamtkapitalrendite ebenfalls die Chancen. Man kann dauerhaft nicht mehr erwarten als das was das Unternehmen aufs eingesetzte Kapital verdient.
    Nimmt man jetzt den DAX und lässt die Loser raus die extrem schlechte EK-Renditen und Gesamtkapitalrenditen verdienen wie Lufthansa, Energiekonzerne, Autokonzerne, Banken…dann bleiben zB. SAP, Adidas, Fresenius usw.
    Sagen wir mal man nimmt die 10 Werte (ihr wollt ja immer diversifizieren hier;-)) die eine höhere Rendite aufs eingesetzte Kapital verdienen als der Durchschnitt. Warum sollte man dann langfristig nicht mehr erreichen als “der Markt”?
    Alles was man tun müsste nachdem man einmal eine Anlageentscheidung getroffen hätte wäre zu beobachten ob die Moat, der Marktanteil und damit die Margen einigermassen stabil bleiben…

    Wie seht ihr das? Bitte ZEN fühle du dich NICHT angesprochen!

  73. @Stefan
    Ich denke nicht dass dies so immer stimmt, denn es geht ja um die Zukunft. Und dann sind wir wieder bei Erwartungen. Nimm Amazon, die haben jahrelang nichts verdient, also keine Rendite, trotzdem sind die Aktienkurse gestiegen weil man erkannt hat, dass sie sich ein Monopol aufbauen und irgendwann es rentieren wird. Oder nimmt Banken und Versicherungen, verdienen vielleicht jetzt weniger wegen den tiefen Zinsen, in Zukunft könnte sich das unter Umständen wieder ändern etc. etc.
    Auch diese Sachen kann man womöglich erkennen, wenn man sich gut auskennt und das nötige Glück hat. Ich hatte das auch mit einzelnen Aktien, ich hatte aber auch Glück dass gerade jene Branchen die letzten 30 Jahre gut gelaufen sind wo ich selbst tägig bin. Müsste ich Aktien der Pharmabranche oder Industrie beurteilen, hätte ich 0 Wissen, und alleine an den Finanzkennzahlen die Zukunft zu berechnen davon halte ich wenig. Weil ich mir dessen bewusst bin habe ich auch etwas meine Anlagestrategie geändert. Ist auch eine Aufwand/Ertragsrechnung, für Warren Buffett ist das anders, das ist SEIN Business, aber wenn jemand eine Gärtnerei hat, dann sollte er seine Zeit doch besser damit verbringen, gute und gesunde Pflanzen anzuzüchten und den Vertrieb seiner Produkte zu forcieren anstatt mit der Selektion von globalen Aktien.
    Schlussendlich muss man sich entscheiden. Wenn Marc Friedrich Recht bekommt, dann steht uns jetzt für Dekaden die grösste Krise aller Zeiten bevor und wir wären alle gut bedient, unser letztes Hemd in Gold, Bitcoins und Notvorräte zu tauschen. Ich finde das unklug, aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür besteht auch. Wer ganz ruhig schlafen will streut halt sehr breit, im Wissen seines Unwissens.

  74. @Stefan

    Schöne und interessante frage bzw Betrachtung. Genau so möchte investieren. Munger ist ja gar nicht so doof 🙂 man muss auch gar nicht so viel beachten und ihm nur ein wenig zu hören.

    ROA > average
    Guted Wachstum
    Wenig Schulden

    Mediocre Firmen meiden

    Das alles bitte zum angemessenen Preis und dann das obligatorische “sit on your ass”
    Selbst wenn man dann doch nur den Durchschnitt bekommen würde, wäre es ja kein beinbruch, aber ich gehe stark davon aus zumindest nicht schlechter abzuschneiden.

    -M

  75. @ Stefan

    Ich schaue auch oft auf die Zahlen. Das mache ich aber auch nur um mir einen neutralen Blick auf den derzeitigen Preis und die damit verbundenen Erwartungen zu machen. Ich würde heute jedes Unternehmen kaufen, dass in der nächsten Dekade 30% per Annum wächst. Da spielt der Preis auch eine geringe Rolle. Allerdings muss das Wachstum dann auch erfolgen. Wenn eine Aktie heute bereits hohe Erwartungen im Kurs hat, kann es auch entsprechend zurück schlagen. Beim Aktienfinder gibt es hier oft gute Videos zu dem Bereich. Für den fairen Wert ist es auch wichtig zu sehen ob es sich um einen Slowgrower, Mid oder Gastgroßer handelt. Wenn ich einen Fast Großer kaufe, der schnell zum Slowgrower wird, so habe ich vermutlich kein gutes Händchen gehabt. Bei einem Slowgrower ist der aktuelle Preis enorm wichtig. Schließlich wächst er nicht so schnell in die Bewertung.
    Diversifizierung finde ich dennoch gut. Das Depot sollte jetzt auch nicht mit Tech Werten als Fast Grower komplett gefüllt sein. Vielleicht gibt es genau in diesem Bereich eine negative Veränderung, die wir heute noch nicht kennen? Eine Art digitale Steuer wäre vielleicht tatsächlich eine hohe Bremse der Wertschöpfung. Es gibt sicher noch viele weitere negative Möglichkeiten.
    Fresenius habe ich beispielsweise ebenfalls gekauft. Hier erhoffe ich mir weiterhin Wachstum. Vielleicht bekommen sie doch keine Übernahme mehr hin, oder es stellt sich Russ, dass hier fiktiv Betten leer waren um Geld abzugrasen. Der Preis war jedenfalls für mich gut genug um es auszuprobieren. Ob man mit so einer Auswahl immer besser als der ganze Markt ist?

  76. @ den Markt schlagen…

    Dazu müsste man zunächst definieren, was “der Markt” denn ist. Hierunter versteht jeder etwas anderes: MSCI World, MSCI World AC, S&P 500, Dax….

    M.E. gibt es “den Markt” nicht.

    Dennoch bin ich der Ansicht, dass man “mehr Rendite” aus seinen B&H-Aktien erhalten kann, indem man zusätzlich zum B&H bei “offensichtlichen Gelegenheiten” den einen oder anderen Trade eingeht. Voraussetzung hierzu ist, dass man weiss, was man tut. Entsprechedes Risiko- und Moneymanagement setze ich voraus.

    Die meisten Aktien, auch wenn sie noch so gut sind, haben gelegentliche Schwächephasen. Der Kurs sackt mal schneller oder über mehrere Monate 10-20% ab. Handelt es sich um einen Rückgang, von dem auch andere Aktien des gleichen Sektors betroffen sind und es liegt kein “firmenspezifisches Problem” vor, wäre das der Zeitpunkt für einen solchen zusätzlichen Trade in der gleichen Aktie.

    Mit relativ einfachen Mitteln kann man sich hierzu ein System “zusammenbasteln”, das genau hiervon profitiert und zusätzliche Erträge erwirtschaftet.

    Hier einige Beispiele von diesem Jahr:

    Aktie, Kaufsignal-Datum, Kauf-Kurs €, Verkaufsignal-Datum, Verkauskurs €, %G/V, Dauer in Tagen

    Amazon, 25.2., 2526,00, 7.4., 2766,00, 9,5, 41
    Aptargroup, 22.2., 105,00, 4.5., 128,70, 22,11, 71
    Beiersdorf, 26.2., 81,90, 10.5., 97,00, 18,44, 73
    CHD, 1.3., 66,16, 29.3., 75,84, 14,63, 28
    Dentsply-Sirona, 18.2., 43,58, 4.5., 56,88, 30,52, 75
    Henkel, 22.2., 83,64, 10.3., 89,44, 6,93, 16
    Home Depot, 24.2., 210,00, 24.3., 249,70, 18,90, 28
    Prudential PLC, 1.2., 13,30, 25.2., 16,80, 26,32, 24
    Saputo, 29.1., 21,95, 11.3., 25,52, 16,26, 41
    Stryker, 29.1., 185,60, 9.4., 211,70, 14,06, 70

    Mein System generiert die Signale automatisch und emotionslos für alle meine Watchlist-Aktien. Andere Aktien interessieren mich nicht. In diesem Jahr gab es bisher 29 abgeschlossene Trades (von denen ich nur 6 durchgeführt habe). Kein einziger hat einen Verlust gebracht. Durchschnittlich hat jeder Trade 14,62% in 52 Tagen eingebracht. Der max. Gewinn lag bei 30,52% (Dentsply), der geringste bei 6,93% (Henkel).

    Ich habe dieses System in den letzten beiden Jahren selbst entwickelt. Es arbeitet mit wenigen einfachen Indikatoren ohne “optimierte Parameter”, die ohnehin nur die Backtests “gut aussehen” lassen, um Systeme möglichst teuer an Leichtgläubige zu verkaufen.

    Wie es genau funktioniert würde ich niemals preisgeben, verkaufen käme auch nicht infrage, denn jedes System funktioniert nicht mehr, sobald es “von vielen” genutzt wird. Ich nutze es lieber selbst.

    Auf die Idee kam ich, weil es mich immer “geärgert” hat, so viel Zeit bei Kursrückschlägen zu “vergeuden”, bis die Aktie wieder am Ausgangspunkt ist und weiter gen Norden klettert.

    Mit den bisherigen Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden, dennoch arbeite ich stets an weiteren Verbesserungen.

    LG

  77. Claus, ich weiß nicht ob Du den Film der Superstau kennst. So langsam wird Dein System aber zu den Würstchen im Wohnwagen von Otti Fischer, an die nachher jeder ranwollte 🙂

    Also mal nicht inhaltlich (verstanden- das ist geheim), aber technisch: Wie lachst Du das? Hast Du da irgendwie was gebastelt, so das Marktdaten ins Excel gehen? Frage, weil ich gerne auch mal ein professionelleres Excel mit Marktdaten gerne hätte. Das wäre meine nächste Professionalisierung 🙂
    Tobs

  78. Tobs zu Marktdaten in Excel schreib ich dir die Tage mal ne Mail.

    Yihai macht mal wieder einen Sprung. Heute kam auch wieder ne Nachricht wie krass der dax gesunken sei, naja gääähhn… Hatte dann doch mal nachgesehen was spektakuläres denn passiert ist.

    -M

  79. M
    Excel: Top – Vielen Dank schon mal im Voraus.

    Yihai: Heute yuchhuu. Ich hatte diesen Monat noch zwei Mal nachgelegt, zumal mit immer weiter abnehmenden Kurs der Spread auch erfreulicherweise schrumpfte. Ein bisschen traurig bin ich, denn ich wollte Monatsende nach Gehaltseingang noch ein letztes Mal an die scharfen Zutaten ran. 🙂 Hier ist verbrennen vorprogrammiert – entweder der Kurs oder die Schleimhäute 🙂

    Aber heute ist vieles bei mir im Plus. Aus der China-Ecke wieder etwas runtergekommen ist Sinopharm. Ich bin hier ja etwas größer mit Einstand um die 2,3 drin und hatte bis runter auf 1,8 immer nachgekauft. Die Dividende ging gerade rein und macht richtig Laune. Meines Erachtens immer noch sehr aussichtsreich, auch das Dividendenwachstum. Man sieht immer mehr größere Investmentfonds mit Top-10 Holding. Für mich wesentlich aussichtsreicher als eine an der Sättigung kratzende und von der europäischen Gesundheitsregulierung abhängige Fresenius, die nach zig Mergers immer noch eine menge good will in der Bilanz schlummern hat…

    P.S.: Ich bin seit einigen Wochen “Aristokrat” bei DivvyDiary. Für Aristokraten (30 Euro p.a.) werden immer weitere Features entwickelt. Das Teil finde ich echt cool, darum mache hier einfach mal Werbung dafür!

  80. Die jungen Leute verkonsumieren ihr Gehalt, teure Urlaube, teure Freizeit, teure Konsumgegenstände. Gepaart mit der Weigerung Verantwortung für irgend etwas zu übernehmen: Beziehung, Job, Wohnort, Kinder, Eigentumswohnung. Lesenswert die Kommentare.

    “Eigentum kommt mit Verantwortung
    und heute will man das genau nicht mehr, man konsumiert sich als junger Mensch aktuell durchs Leben und ein Eigenheim – “Mein Gott, da müsste man sich ja drum kümmern” = Originalzitat von einem 25-Jährigen.”

    https://m.focus.de/immobilien/kaufen/in-miete-gefangen-traum-vom-eigenheim-utopisch-europaeische-nachbarn-zeigen-wo-unser-system-krankt_id_13396264.html

  81. Das “passive Investieren”, Indexing oder wie auch immer genannt, basiert auf einigen vorzüglichen Methoden, die ich seit einigen Jahren selbst verinnerlicht habe. Und das trotz “Stock-Picking”.

    Es wird regelmäßig, stur und stetig investiert, völlig unabhängig irgendwelcher Marktphasen (immer voll investiert). Es gibt kein Hin und Her, kein Rein und Raus, es wird auf Teufel komm raus gehalten. Stures Buy and hold. Die Kosten sind extrem niedrig. Die Steuerstundung greift ausgezeichnet. In meinem Portfolio wirken mittlerweile unversteuerte “Gewinne” in sechsstelliger Höhe. Die Gewinneraktien können über Dekaden ihr volles Potential entfalten.

    Andererseits bin ich ganz bei Claus, -M, Tobs, Felix, Fit und Gesund u.a. und investiere in konkrete einzelne Titel.

    Es gibt so viele Schrottunternehmen. Ich betrachte das durch die Brille eines Investors von realen Firmen. Warum sollte ich mich hier beteiligen? Es macht für mich keinen Sinn.

    Ich gehe eher philosophisch, soziologisch, psychologisch an die Sache heran. Wo werden in den nächsten Jahrzehnten enorme Gewinne erwirtschaftet? An welchen Unternehmen möchte ich beteiligt sein. Wer steht für Fortschritt, für eine Marke mit Strahlkraft, für all die kleinen, aber stets zu verbrauchenden und zu erneuernden Produkte des Alltags?

    Hier wandert mein Geld hin. Es macht Freude. Und für mich ist das kaum Aufwand.

    Mit ETFs zu hantieren kann eine feine Sache sein. Laut Studien erzielt die Mehrheit der ETF-Anleger allerdings weit geringere Renditen als “der Markt” (Grüße an Claus, sehe das wie du 😉 ). Es ist nicht das Vehikel, es ist der Investor selbst, der mit einer ausgezeichneten Strategie zu Gewinnen gelangen muss. Und das funktioniert auf manigfaltigen Wegen. Je nach Persönlichkeit. Übrigens auch ganz vorzüglich mit einem diversifizierten Portfolio von Einzeltiteln.

  82. Yihai macht bei dir bestimmt Laune die kommenden Jahre! Sino hab ich bei 2€, jedoch mit weniger Euronen 😉 Dividende? Da muss ich mich doch mal ins Depot einloggen (nach dem Alibaba kauf hab ich da nicht mehr geschaut). Es kamen noch ein paar andere HK Divis und von Yihai eine Kapitalrückzahlung (homöopathische Dosis). Sino war noch nichts da, naja wird schon noch kommen.

    -M

  83. Sorry M, muss mich korrigieren: Sinopharm ist erst im August dran. Hatte das mit einem anderen Eingang verwechselt, der bei mir ähnlich hoch ist wie die erwartete Sino-Dividende.

    Hey homöopathische Dosis passt doch gut in der chinesischen Heilmedizin, solange Du keine exotischen Tiere verspeist, passt’s doch 🙂

    CSPC Pharmaceutical haben neulich aber gezahlt, das sollte schon angekommen sein bei Dir. Auch ein auf die nächsten Jahre erfolgsversprechender Wert.

  84. heute scheint ein guter TimSchäferTag zu sein 🙂

    @Claus,
    super mit Deinem trading-system, ab wieviel % Gewinn verkaufst Du dann? ich nehme an Dein System meldet sich, hängt das nur von einem bestimmten Prozentsatz ab oder spielen noch andere Faktoren eine Rolle?

    @Sebastian Freelancer,
    stur und stetig kaufen und danach die Griffelchen davon lassen, so halte ich es eigentlich auch, das spart auch ordentlich Kosten.
    Eine Glaskugel hab ich nicht, mit der Rendite dieses Jahr bin ich mehr als zufrieden, viel Arbeit macht mir das Ganze auch nicht, ich re-investiere meine Dividende da ich sie noch nicht benötige und wenn es mich in den Fingern juckt dann kaufe ich auch mal was mit frischem Geld, letzthin war UNH dran, heute hab ich nur mal kurz geschaut was so los ist, aber heute bin ich kaufunlustig, mal schauen was am Montag dann läuft.

    Ansonsten hab ich es recht streng, ich muss wegen der Hitze früh schon los zum Laufen, nachmittags ist Baden und bin ich dann endlich daheim läutet noch das Telefon und ich muss wieder los 🙂 überall sind halt Grillparties.

    @Bruno,
    abgesehen von den Grillabenden, ich esse sehr viel weniger Fleisch in letzter Zeit, 1x die Woche gibt es aber Fisch, und Käse bin ich fast entwöhnt, aber nur fast.

    @Thorsten,
    lass die Jungen, die sind noch nicht “fertig”, es ist ihre Jugend und sie haben davon nur Eine, das wird schon und das wird auch gut, also ich bin auch mal jung gewesen, Du etwa nicht?

  85. @FitundGesund
    Es steht im Artikel, ich habe eine geteilte Meinung dazu. Jedenfalls kann man nicht vorzeitig in Teilzeit gehen, nichts sparen, nichts wagen und später merken, dass andere schon längst in der eigenen Hütte wohnen und dann mehr Geld haben. Wenn die Jugend nichts wagt, wer dann ?

  86. @Fit und Gesund
    Finde ich super, wenn das alle machen ändert sich vieles, man tut sich und den Tieren etwas Gutes. Man muss nicht immer extrem sein, alleine wenn alle nur noch halb so viel Fleisch essen ist das enorm. Man fühlt sich doch auch vitaler wie ich finde. Lieber weniger dafür gute Qualität/-Tierhaltung.

    “Ansonsten hab ich es recht streng” höre ich von einigen Frührentnern, man fragt sich wie man das früher wo man noch gearbeitet hat alles bewältigt hat 🙂

    So muss jetzt aufräumen draussen ein Gewitter zieht an…

  87. Jetzt sehe ich gerade, dass mein letzter Kommentar (der wirklich kurz und sachlich und nett war) gelöscht wurde.

    Vermutlich wurden mehrere gelöscht, ich mag jetzt nicht nachzählen.
    (Zum Glück habe ich Kopien davon bei mir, für mein Archiv).

    Wieso gerade mein kürzester Kommentar gelöscht werden musste, wird wohl Tims Geheimnis bleiben.

    Wie im gelöschten Kommentar versprochen, versuche ich mich zu bessern.
    Ich möchte aber auch betonen, dass die Beiträge letzte Nacht durchaus sinnvoll waren.
    Es waren gute Auswertungen früherer Prognosen, weil ja mehrere Leute meine Fähigkeiten bezweifelt haben.

    Schade ist halt, dass meine Vorgehensweise angegriffen wird, ohne sie zu prüfen.
    Es wird eine Einschätzung über mich als Person vorgenommen, nicht über meine Methode.

    Das ist wie wenn ich vor Gericht stehe wegen eines Mordes.
    Ich beteuere meine Unschuld.
    Der Richter sagt “Sie haben den Staatsanwalt aber mehrmals angeschrien und beleidigt, also sind Sie für mich der Mörder.”

    Das ist das was in diesem Blog in Bezug auf mein System geschieht.

    Ich empfehle allen das Buch “schnelles Denken, langsames Denken” von Daniel Kahnemann zu lesen.
    Die meisten hier scheinen nicht gewillt zu sein, System 2, “langsames Denken” einzuschalten.

  88. Und ich hatte in meinen vielen Texten auch ein paar sachliche Fragen gestellt,
    deren Antworten mich brennend interessieren würden.

    Welche Rendite hast du 2020 geschafft? Welche Rendite hast du bisher im Jahr 2021?

    Welche Aktien besitzt du in deinem realen Depot?

    Aus welchem Grund hast du genau diese Aktien ausgewählt?

    Ich finde, das sind wirklich relevante Fragen, die uns alle interessieren würden.

    So sehe ich wie andere Leute ihre Aktien auswählen.

  89. @Thorsten,
    also mit vielleicht 25 hätte z.B. Wohneigentum für mich überhaupt keine Priorität gehabt, da wollte ich unabhängig und mobil sein. Ich bin sicher für Wohneigentum, aber es gibt auch andere Wege, der Weg den ich wähle mag für mich stimmen, aber ob der nun für Alle passt? Jede Generation hat eigene Vorstellungen, ob nicht evtl. sogar diese FIRE-Bewegung nur eine Modeströmung ist? Unter Umständen kommt das Alles mal anders raus als wir es im Moment so sehen, ich bin zuversichtlich 🙂

    @Bruno,
    irgendwie ist das von alleine gekommen, mein Plan war nur den Käse zu reduzieren, im Moment komme ich damit gut klar, ich mache aber auch das 18/6 Stunden-Fasten, da kann ich sowieso gar nicht so viel unterbringen in der Zeit. Ich mache keine Wissenschaft draus, nette Gesellschaft ist mir 20x lieber und da passe ich mich eben an.
    Auf das Gewitter freue ich mich, es ist arg schwül hier.

  90. Na Zen kommt jetzt der nächste (Claus)mit seinem System. Leute checkt es einfach, gegen einen globalen ETF kommt ihr auf Dauer alle nicht an. Und für die die es nicht wissen, mit “Markt” ist die Weltwirtschaft gemeint nicht der s&p500.

  91. @sammy

    Na Zen kommt jetzt der nächste (Claus)mit seinem System. Leute checkt es einfach, gegen einen globalen ETF kommt ihr auf Dauer alle nicht an. Und für die die es nicht wissen, mit “Markt” ist die Weltwirtschaft gemeint nicht der s&p500.

    Mein Kritiker Stefan widerspricht dir da im Beitrag
    https://timschaefermedia.com/ein-simpler-etf-waere-ideal-gegen-die-altersarmut/#comment-95822

    Dort kommt Stefan zum Schluss

    Sagen wir mal man nimmt die 10 Werte (ihr wollt ja immer diversifizieren hier;-)) die eine höhere Rendite aufs eingesetzte Kapital verdienen als der Durchschnitt. Warum sollte man dann langfristig nicht mehr erreichen als “der Markt”?

    Und doch, gegen einen globalen ETF kommt man sehr wohl an, sammy.

    Einerseits behauptest du, ein ETF enthalte die Weltwirtschaft.
    Das stimmt nicht. 99% aller Unternehmen sind in keinem ETF zu finden.
    (Weil sie nicht an der Börse sind).

    Ich habe oben dutzendfach nachgewiesen, dass ich bereits früher immer wieder Aktien empfehlen konnte, die den Markt geschlagen haben.

    Wie erklärst du dir dann meine obigen Beweise?

  92. Christian Thiel von „Großmutters Sparstrumpf“ schlägt seit Jahren den Markt ohne irgendwelche abstruse Systeme. Er ist einer der wenigen, die ich Ernst nehme und gerne lese, obwohl ich fast nur in Etf‘s investiere.
    Die übrigen „Systemlinge“ können mir gestohlen bleiben.

  93. Leider tun sich viele Leute mit anderen Meinungen schwer, so auch was das Investieren angeht. Natürlich gibt es Leute die den Markt schlagen, muss es ja, wenn viele ihn nicht schlagen braucht es ja einen Ausgleich. Ich bin froh gibt es unterschiedlichste Ansätze und Meinungen, ich habe mit keiner ein Problem, ob Zen oder Claus mit ihrem System bis zu Sammy mit seiner ETF Strategie, jeder sollte das machen wo er sich wohl fühlt und davon überzeugt ist. Jeder Weg und jede Strategie hat Risiken aber auch Chancen.

    Ich habe in den letzten 30 Jahren wohl alles mögliche ausprobiert, sogar mal Daytrading und das hat sogar einigermassen funktioniert, aber Aufwand war zu gross für den Ertrag. Man kann viel lesen, sich weiterbilden aber schlussendlich muss man auch etwas ausprobieren bevor man sich eine Meinung bilden kann. Niemand wird geboren als der perfekte Investor der keine Fehler macht.

    Ich würde daher niemandem empfehlen wollen, was richtig oder falsch ist. Meine einzige Empfehlung ist, sich selber zu informieren und für sich das Beste zu finden, womit man sich wohl fühlt. Die Performance ist auch nicht das einzige Kriterium für den Erfolg, einige verzichten gerne auf Performance und bekommen dafür etwas mehr Sicherheit resp. weniger Volatilität. Das finde ich sehr weise, sonst besteht die Gefahr, im dümmsten Moment den Bettel hinzuwerfen.

    Ist wohl leider auch ein gesellschaftliches Problem, wie in der Politik, die Pole bekommen immer mehr Zulauf, es geht zunehmend um Ideologien. Und so ist es auch beim Thema investieren, man hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und alle die es anders machen sind Dummpfosten. Das bringt uns doch nicht weiter, man sollte andere Meinungen tolerieren man muss sie ja nicht teilen.

    Und man darf seine Meinung auch mal ändern, aktuell investiere ich beispielsweise primär in den breiten Markt über ETFs, habe aber noch ein schönes Einzelwertedepot. Werde ich eines Tages meine Firma verkaufen dann werde ich mich wieder mehr kümmern können und vermutlich auch wieder Einzelwerte aussuchen, je nach Marktlage. Es braucht aber (für mich) aktuell zu viel Zeit und daher ist die aktuelle Strategie die Richtige. Mit allen Vor- und Nachteilen die sind mit sich bringt, ich verstehe viele Argumente, und dabei sollte es bleiben, weniger Ideologie und mehr Toleranz für andere Meinungen, die man ja nicht zwingend teilen muss.

  94. @FitundGesund die jungen Leute müssen ausprobieren. Tinyhauser werden es nicht, die Energiebilanz ist verheerend. Diese Einstellung “ich will mobil und unabhängig sein”, deshalb wohne ich zur Miete (!?) ist mit ein Grund, warum die Griechen reicher sind als die Deutschen. Mit der Mietwohnung flexibel ? Das ist heute eine Illusion, wir haben seit über 10 Jahren einen Vermietermarkt. Jeder Umzug ist eine Katastrophe, denn Neuverträge sind extrem teuer. Derzeit gilt : wer nicht kauft bleibt zurück. Entweder aufs Land, oder Baugenossenschaft oder erst Mal eine kleine Wohnung, die man schnell abzahlt. Wer gleich ins Haus mit Pool neben der Ubahn am Hafen will schafft es mit hohen Ansprüchen vielleicht gar nicht.

  95. @ Tobs

    Wenn Du Marktdaten in Excel verwenden möchtest, schau Dir mal Taipan EOD an. Hier zahlst Du zwar ein paar EUR für die Daten, dafür erhälst Du sie verläßlich und must nicht ständig mit Seiten-Änderungen von Quellen im Web rechnen, wo Du die Daten evtl. gratis in Excel einlesen kannst. In Taipan sind alle Daten exportierbar, auch Kursdaten. Diese kann man auch wunderbar (incl. langfristiger historischer Daten) in Portfolio-Performance einlesen. Ich habe das lange so gemacht und es funktioniert wunderbar.

    Noch besser und einfacher ist für mich Tradingview. Mit diesem System arbeite ich seit einigen Wochen und für mich ist es jeden Cent wert (Premium-Version). Testen geht 30 Tage gratis.

    @ Freelancer Sebastian

    Danke und herzliche Grüße. Mit Deinem Satz trffst Du den Kern:

    “Es ist nicht das Vehikel, es ist der Investor selbst, der mit einer ausgezeichneten Strategie zu Gewinnen gelangen muss. Und das funktioniert auf manigfaltigen Wegen. Je nach Persönlichkeit. Übrigens auch ganz vorzüglich mit einem diversifizierten Portfolio von Einzeltiteln”

    100% Zustimmung.

    @ fit und gesund

    hallo, ich hoffe Dir und Deinen Mitbewohnern geht es gut.

    Du wolltest wissen, bei wie viel % Gewinn ich verkaufe. Nun, das ist nicht von der Höhe des Gewinns abhängig.

    Mein System basiert größtenteils auf Börsenpsychologie. Menschen aller Nationen reagieren stets ähnlich in bestimmten Situationen. In Europa, den USA, GB, China oder Afrika. Speziell bei Angst und Gier.

    Diese Situationen versuche ich auszunutzen. Erkennt mein System eine solche Situation bei einer meiner Watchlist-Aktien, erhalte ich automatisch eine entsprechende Nachricht. Es gibt 4 Kaufsignale. Eins für einen möglichen Trade, 3 für Einstiege in Langfrist-Positionen.

    Verkaufsignale habe ich 3: Eins für den Ausstieg aus Trades und zwei für evtl. Teilverkäufe bei Langfrist-Positionen. Natürlich kann man die Langfrist-Signale auch für Trades nutzen, nur nicht umgekehrt.

    LG

  96. @Thorsten
    “wer nicht kauft bleibt zurück.”

    Das mag deine subjektive Ansicht sein. Alleine für die Kaufnebenkosten kann ich lange Mieten! Dann muss Instandhaltungrücklagen und Hausgeld bezahlen. Du wohnst mietfrei aber nicht kostenfrei. Meine Miete wird übrigens durch mein Depot finanziert somit wohne ich im Grunde auch miet- und sogar kostenfrei. Wenn ich einen Pool möchte gehe ich zu meinen Eltern die haben ein Haus mit Pool.

  97. @ Claus
    Das ist interessant. Ich frage mich, ob es so ein System auf Dauer wirklich geben kann oder ob das nicht auch Opportunitätskosten (z.B. weiter steigende Kurse nach dem Verkauf) verursacht, die nicht gegengerechnet werden.

    Ich halte es da eher mit Warren Buffett:
    “Mein Leben ist ein Produkt des Zinseszinses. Nicht mehr. Nicht weniger. Und nichts Brillantes.”
    (Warren Buffett)

  98. @Börse: Langfristig kann man wenig verkehrt machen mit guten ETFs und Qualitätsaktien. Aber: Die enorme Verschuldung vieler Länder und die riesige Menge an Derivaten in Kombination mit der Nullzinspolitik und Gelddruckerei hat für mich durchaus Potential für größere, schmerzhafte Rückschläge an den Finanzmärkten (leider keine Ahnung wann). Daher ist derzeit für mein Risikoprofil eine Aufstockung der Geldreserven auf mind. 20 Prozent oberste Priorität (für Rückschläge).

  99. @sammy / wohnen

    —-Meine Miete wird übrigens durch mein Depot finanziert somit wohne ich im Grunde auch miet- und sogar kostenfrei.—-

    So kann mans auch machen. du hast schon recht das kommt im weitesten sinne aufs selbe raus. in meine fall müsste aber eine recht hohe dividende aus dem kapital herauskommen um bei gleichem kapitaleinsatz die miete (+ steuer) zu finanzieren. ausgehend davon den kapitaleinsatz zu erhalten und ggf. wachsen zu lassen. ist meines erachtens schwer abhängig wann du gekauft hast und somit zu welchem preis.

    hat jedenfalls beides vor- und nachteile ist aber auch stark abhängig von den persönlichen vorlieben. ich persönlich wohne lieber im eigentum als zur miete. (ist nich berrechnet sondern gefühlt 🙂 )

    —-gegen einen globalen ETF kommt ihr auf Dauer alle nicht an.——

    da mag es schon welche geben die das können… wenn ich meinen FTSE allworld mit meinen einzelaktien vergleiche bin ich mit dem ETF (bei der gesamtperformance) immer ein bisschen besser gefahren…cashflow generieren die direkten unternehmensbeteiligungen (einzelaktien und gmbh anteile) allerdings mehr. wiederum davon ausgehend, dass man cashflow möchte aber nichts verkaufen will…

    Grade bei kapitalanlagen gibt es, meiner meinung nach, so viele ansichten und individuelle bedürfnisse / wünsche / ausrichtungen / zielsetzungen, dass man unmöglich eine allgemeingültige aussage treffen kann.

  100. @olly

    Es macht ökonomisch keinen Unterschied ob du Dividenden verkonsumierst oder Anteile verkaufst. Es fühlt sich nur für die meisten Anleger besser an Dividenden zu konsumieren. Aber das ist rein psychischer Natur.
    Cashflow wird auch beim ETF generiert nur bleibt dieser im Kreislauf erhöht also die Gesamtrendite. Wohneigentum hat ökonomisch betrachtet nur Nachteile. Das Geld in einem Depot über 30 Jahre, was ja die durchschnittliche Finanzierungsdauer eines Eigenheimkaufes ist, bringt durch den Zinseszins Effekt viel viel mehr.

  101. Meine Miete wird übrigens durch mein Depot finanziert somit wohne ich im Grunde auch miet- und sogar kostenfrei.

    Dein Depot gehört quasi Dein Vermieter. Du hast nichts davon. Nur Nachteile hat der Eigenheim? Quatsch. Ich weiß nicht warum, du bist extreme Eigenheimhasser. Schlimmer als ZEN.

  102. @Ralf

    „…Verschuldung…Derivate…Nullzinspolitik…Gelddruckerei…größere, schmerzhafte Rückschläge an den Finanzmärkten…“
    „… Daher ist derzeit für mein Risikoprofil eine Aufstockung der Geldreserven auf mind. 20 Prozent oberste Priorität…“

    Geld-oder Goldreserven? Geld könnte durch die oben aufgezählten „Sünden“ genauso schnell weg sein. Oder zumindest seine Kaufkraft einbüßen.

  103. @ sammy

    — Es fühlt sich nur für die meisten Anleger besser an Dividenden zu konsumieren.—-

    ja genau 🙂

    —-Das Geld in einem Depot über 30 Jahre, was ja die durchschnittliche Finanzierungsdauer eines Eigenheimkaufes ist,——

    ich gehe immer davon aus, das (zumindest) selbst genutztes wohneigentum getilgt ist / wir sagen wir mal über max 5-10 jahre aber ja… du hast mit der grundlage 30 jahren und der schlussfolgerung daraus sicher recht mit zimseszins etc.

  104. @ Felix

    Du hast mich glaube ich falsch verstanden. Ich habe 2 Strategien:

    1. Langfristig investieren, so lange wie nur möglich, Dekaden, ohne Verkäufe, es sei denn, die Firma bekommt massive dauerhafte Probleme, dann verkaufe ich. Gelegentlich stocke ich Aktien von gut im Gewinn liegenden Positionen bei größeren Kursrücksetzern auf.

    Mit meiner 2. Strategie (oben erklärt) handle ich die gleichen Aktien ZUSÄTZLICH. Kommt es zu überzogenen Kursrücksetzern mit entsprechenden Signalen, kann ich die gleichen Aktien in einem getrennten Depot zusätzlich kaufen und den Gewinn beim Verkaufssignal realisieren. Ich gehe davon aus, dass die entsprechende Aktie anschließend weiter steigt. Hiervon profitiere ich ja dann im Langfristdepot.

    Im Langfristdepot ist die Aktie zurückgefallen und wieder gestiegen. Verdient wurde in dieser Zeit nichts.

    Im Tradingdepot habe ich einen Gewinn realisiert, den ich ansonsten nicht erhalten hätte. Ich sehe es als zusätzliche Einkommensquelle.

    LG

  105. @Claus
    Verstehe ich, trotzdem glaube ich, dass es auf Dauer nicht funktioniert.
    Wenn dieses Trading dem b&h überlegen ist, dann wäre ja der nächste Optimierungsschritt, das mit der gesamten Position zu machen, nicht nur mit der wahrscheinlich eher kleinen Tradingpostion.
    Es ist Markttiming, der Versuch, dem Markt vorherzusagen. Das machen manche Trader hauptberuflich. Das Extrem wäre dann high-frequent Trading, wo in Bruchteilen einer Sekunde gekauft und wieder verkauft wird. Kann man alles machen, sorgt für Liquitität an der Börse.
    Ich habe solche Trades auch gemacht. Die Lufthansa für 7€ gekauft in der Pandemie im März und im Oktober für 10€_wieder verkauft. Hat geklappt, dank Staatseinstieg. War halt eine Wette, dass die Regierung diese Firma nicht pleite gehen lässt.

  106. Das entscheidende wird hier immer wieder angesprochen, zuletzt von Felix. Durch kaufen, liegen lassen und größtenteils “nichts tun” (sit on your ass Investing) kann der Zinseszins über Dekaden – auch dank Steuerstundung – richtig schön wirken.

    Hinzu kommt die Peter Lynchs simple Lehre, dass der Wert der Unternehmen – wie auch der Börsenkurs der entsprechenden Aktien – langfristig den Gewinnen der Unternehmen folgt. Sicher erwischt man auch mal eine Niete, aber dennoch kann man sich über Jahre ein Portfolio mit ausgezeichneten Qualitätsunternehmen (hervorragende Produkte, Marken und Kapitalrenditen) zusammenstellen, die über Jahrzehnte Umsätze und Gewinne steigern. So wird Vermögen aufgebaut. Das Große Rauschen kann man getrost ignorieren.

  107. @Felix

    Wobei man da ja auch sieht, dass der simple ETF die Trading Position in LH outperformed hat. Also hättest auch den Dax kaufen können im März 🙂 von 7auf 10€ ist dagegen ja nicht der Renner. Ich habe mir das auch abgewöhnt, da man wie bei LH tendenziell zusätzlich in schlechte Unternehmen investiert. Geht die Spekulation nicht auf steckt das Geld in fraglicher Qualität. Das ärgert dann noch mehr.

    -M

    -M

  108. @Claus,
    danke für die zusätzlichen Erklärungen zu Deinem Trading-System, sehr interessant, scheint mir aber schwierig, psychologische Faktoren in Kaufsignale umzuwandeln, Zahlen verstehe ich, aber ausser Fear und Greed Index fällt mir dazu nix ein, dennoch, weiterhin Alles Gute Dir 🙂

    @Thorsten,
    die Ansprüche der Menschen sind hoch, manchmal ein wenig zu hoch, Alles kann man nicht haben, es führen viele Wege nach Rom und manche Wege auch in den Abgrund hi hi…
    Aber im Ernst, die Jungen warten nicht auf Deine Weisheiten und auch nicht auf Meine, für mich passt das halt.

  109. @ Felix

    Mein Trading ist keinesfalls besser, als das B&H. Das ist auch gar nicht mein Ziel. Bei meinen Strategien wird es keinen nächsten Schritt geben, der nur noch “Trading” vorsieht und das mit viel zu grossen Positionen. Die Positionen müssen zum Tradingkapital passen, sonst ist man schnell “aus dem Spiel”.

    B&H&Check funktioniert ja sehr gut. Mir geht es ausschließlich darum, bei Kursrücksetzern die “verlorene” Zeit im Langfristdepot sinnvoll mit Trades auszufüllen und einen Zusatzverdienst zu erzielen. Dieser ist recht erheblich, aufs Jahr gesehen. Beim Trading geht es überwiegend um Wahrscheinlichkeiten. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist bei meinen Trades stets sehr hoch, mindestens 3:1, meistens sogar höher.

    Da ich auch bei den Trades ausschliesslich in die “besten Unternehmen der Welt” investiere, ist die Chance, dass sie funktionieren deutlich höher. Eine Lufthansa-Aktie würde ich z.B. niemals kaufen, auch nicht für einen Tag.

    Aber ich verstehe, wenn man hier skeptisch ist, was auch gut und richtig ist. Natürlich wird es auch Zeiten geben, in denen das System nur schlecht oder gar nicht funktioniert. Die Zukunft wird es zeigen, die nächsten 2-3 Jahre sehe ich sowieso nur als Testphase.

    Jeder muss eben seine eigenen Erfahrungen machen und seinen Weg finden.

    LG

  110. @Pat

    Ich bin kein Eigenheimhasser, jedem das seine, wie gesagt meine Eltern haben auch ein eigenes Haus mit großem Grundstück. Mein Depot generiert natürlich soviel Rendite, dass es für deutlich mehr als die Miete reicht. Zumal ich die Miete momentan aus meinem Einkommen durch nicht selbstständige Arbeit bezahle, so dass mein Depot schön arbeiten kann.

    @Olly

    Also ich kenne wirklich niemanden der ein Eigenheim in 5-10 Jahren tilgt xD

  111. @freelancer
    “ein Portfolio mit ausgezeichneten Qualitätsunternehmen (hervorragende Produkte, Marken und Kapitalrenditen) zusammenstellen, die über Jahrzehnte Umsätze und Gewinne steigern.”

    Die durchschnittliche Lebensdauer eines Unternehmens im s&p500 nimmt immer weiter ab. Sie liegt mittlerweile nur noch bei 10 Jahren! Soviel zu Jahrzehnte liegen lassen hahahahaha

    https://web.bnymellonim.com/market-eye/wp-content/uploads/sites/8/2019/10/T8248_ME212_Disrupt_Or_Die_DE_V2.pdf

  112. Der Buchautor und McKinsey-Partner Claudio Feser hat ermittelt, dass „die Hälfte aller börsenkotierten Unternehmen ver innerhalb eines Jahrzehnts verschwindet. Nur jedes siebte erreicht das 30. Lebensjahr und nur jedes zwanzigste schafft es bis zum 50-Jahr-Jubiläum.

  113. @ sammy

    —-Also ich kenne wirklich niemanden der ein Eigenheim in 5-10 Jahren tilgt x——

    jetzt kennst du zumindest virtuell einen 🙂

    Also ich kenne einige leute dir ihr eigenheim zügigst lastenfrei gestellt haben. allerdings sind das alle selbstständige, da versuchst du normalerweise risiken (schulden) und unnötige kosten (zinszahlungen) auf der privaten seite extre zu vermeiden. von den die angestellten kenne ich tatsächlich auch niemanden.

  114. @Olly
    “jetzt kennst du zumindest virtuell einen ?”

    Okay aber Sinn macht es meiner Meinung nach trotzdem nicht da du sehr schnell sehr viel Geld in einer Immobilie gebunden hast. Dieses Geld könnte wo anders arbeiten 😉

    Wie gesagt jedem das seine. Ich habe mich für ein Haus im Depot entschieden 😉

  115. @verschwindende Unternehmen
    Nun ja, “sämtliche börsenkotierte Unternehmen”. Kenne die Studie nicht, aber das hieße ja jeder irgendwie organisierte Markt oder Börse, also auch Prime Standard und der ganze Schnodder, wo man ohne Prospektpflicht an die Börse kommt. Das relativiert ja schon einiges. Was man doch auch sehen muss, ist, dass in der europäischen Kapitalmarktunion nach amerikanischen Vorbild immer stärker über den Finanzmarkt statt über Banken finanziert wird. Ergo kommen heute (im angelsächsischen Raum sowieso) frühzeitiger Unternehmen an den Markt, die man aber typischerweise nicht unbedingt besitzt. Auch nicht erkenntlich ist der Zeitraum dieser Untersuchung, das spielt wohl auch eine wichtige Rolle.

    Und die anderen Unternehmen, die in der Tat verschwinden, sind ja nicht -sämtlichst- alle weg 🙂 Fusionen, Merger, wieder Spin-offs usw.

    Aktien sind ja keine Sammlung von Püppchen, die in der Vitrine ausgestellt möglist immer dastehen bleiben sollen.

    Also, was das anbelangt, wäre ich entspannt.

  116. @Tobs

    Lese dir mal den Artikel durch. Gerade auch große bekannte Unternehmen verschwinden immer schneller von der Bildfläche. Der Lebenszyklus wird kürzer. Die Vorstellung über “Jahrzehnte” in ein und die selben Unternehmen zu investieren ist zunehmend unwahrscheinlicher.

  117. @Tobs

    Wozu willst du Marktdaten in Excel haben?
    Kennst du das Gratis-Programm Portfolio Performance?
    Es ist sehr beliebt und funktioniert super.

    Du kannst alle Transaktionen eingeben und es kann alle Aktienkurse automatisch beziehen.
    Sehr empfehlenswert.

    @sammy

    Die durchschnittliche Lebensdauer eines Unternehmens im s&p500 nimmt immer weiter ab. Sie liegt mittlerweile nur noch bei 10 Jahren! Soviel zu Jahrzehnte liegen lassen hahahahaha

    Laut deinem Link wird der Wert bis 2026 bei 16 Jahren sein.

    Und es ist nicht die “Lebensdauer” eines Unternehmens,
    sondern wie viele Jahre ein Unternehmen im Durchschnitt im S&P 500 drin ist.
    Das Unternehmen kann davor und danach noch Jahrzehnte weiter existieren.

    So und weil jemand angedeutet hat, mein System wäre “abstrus”, möchte ich nochmals erklären, wie ich vorgehe.

    Und zwar anhand der Aktie von Alphabet (Google).

    Buchwert pro Aktie 2015: 175.07
    Buchwert pro Aktie 2020: 329.59
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    0

    So, jetzt möchte ich anhand dieser Informationen den fairen Wert einschätzen können.

    Innert 5 Jahren hat der Buchwert pro Aktie (also das Eigenkapital) von 175,07 auf 329,59 zugenommen.
    Teilt man die neuere Zahl durch die ältere, erhält man die relative Veränderung.
    329,59 / 175,07 = 1,8826.

    Wenn man das Ergebnis mal 100 nimmt, gibt das 188,26.
    Der Buchwert/Eigenkapital pro Aktie ist also 188,26% so hoch wie ende 2015.

    Rechnet man minus 100, ergibt das die Änderung in Prozent, nämlich +88,26%.

    Also hat Alphabet pro Aktie das Eigenkapital um 88,26% steigern können vom 31.12.2015 bis 31.12.2020.

    Aber wie gross war dann die Eigenkapitalrendite (EKR = Return on Equity ROE) pro Jahr?

    Um das auszurechnen nehmen wir 1,8826 und davon die 5.Wurzel (das kann fast jeder Taschenrechner).

    Das ergibt dann 1,1349 = 13,49 % p.a. Buchwert-Steigerung pro Jahr im Durchschnitt der letzten 5 Jahre.

    Der Aktienkurs steht im Moment bei 2’400 $.

    Wir wissen daher schon mal, dass das Kurs-Buchwert-Verhältnis 2’400 zu 329,59 = 7,28 entspricht.

    Aufgrund meiner 9-jährigen Erfahrung an der Börse komme ich darauf,
    dass ein Unternehmen im Verhältnis zum Buchwert günstig sein sollte.

    Aber es kommt eben auch darauf an, wie gross die Gewinne sind und wie schnell das Unternehmen wächst.

    Da niemand die Zukunft kennt, scheint es mir logisch, einfach die Vergangenheit fortzuschreiben.
    Auch wenn Alphabet glaubt, in Zukunft schneller zu wachsen, so verlasse ich mich lieber auf die realen Daten der Vergangenheit.

    Meine Erfahrung sagt, dass ein Unternehmen ungefähr (das ist keine exakte Wissenschaft)
    fair bewertet ist, wenn das Kurs-Buchwert-Verhältnis etwa 0,2 mal der Eigenkapitalrendite entspricht.

    Das wäre bei Google 13,49 mal 0,2 = ca. 2,7.

    Das heisst, ich halte Google bei einem KBV von 2,7 für fair bewertet.
    Das entspricht einem Aktienkurs von 329,59 mal 2,7 = 889,15 $.

    Das wäre für mich auch der Verkaufskurs, da ich eher vorsichtig und konservativ beim Anlegen bin.

    Kaufen würde ich zu tieferen Kursen, nämlich KBV muss tiefer sein als EKR mal 0,15.
    Das wäre also bei Alphabet

    13,49 mal 0,15 = 2,02-facher Buchwert

    Dazu muss ich nun den Buchwert pro Aktie mit 2,02 multiplizieren.

    2,02 mal 329,59 ergibt 666,92 $.

    Aufgrund dieser Analyse würde ich Google also bei höchstens 666,92$ kaufen und ab 889,15$ wieder verkaufen.

    Für die Kursprognosen gehe ich so vor:
    Ich sage, das Ziel-KBV muss bei 2,7 liegen.
    Das heutige KBV liegt bei 7,28.
    7,28 – 2,7 = 4,58
    Das rechne ich mal 10, das ergibt 45,8 Jahre bis zum Ziel-KBV.
    Ich runde aufgrund der Erfahrung, dass es in der Regel nicht länger als 20 Jahre dauert,
    auf maximal 20 Jahre ab.

    Also in diesem Fall muss der Aktienkurs innert spätestens 20 Jahren vom 7,28-fachen Buchwert auf den 2,7-fachen Buchwert sinken.

    Dann rechne ich aus, wie hoch der Buchwert pro Aktie in 20 Jahren wäre, wenn der Buchwert weiterhin so wachsen würde, wie die letzten 5 Jahre.
    Bei Alphabet wäre der Buchwert pro Aktie bei 4’700$ im Jahr 2041.
    Das rechne ich mal 2,7 (weil KBV 2,7 erreicht sein soll).

    Das ergibt einen Zielkurs pro Aktie von 12’690 $ im Jahr 2041.

    Daraus kann man dann sagen:
    Von heute 2’400 auf 12’690 im Jahr 2041 ergibt eine Veränderung von
    12’690 geteilt durch 2’400 = 5,2875

    Nimmt man die 20.Wurzel davon, um die jährliche Entwicklung zu sehen, ergäbe das 1,0868.
    Das heisst, 8,68% jährliche Rendite müsste der Aktienkurs von Google machen,
    wenn der Buchwert weiterhin so steigt wie bisher,
    und in 20 Jahren der Kurs sich beim 2,7-fachen KBV einpendelt.

    Diese Zahlen sind natürlich auch nicht absolut zu verstehen.

    Es ist so, wie wenn man auf einer Wetterseite schaut, wie das Wetter in 7 Tagen ist.
    Es könnte ungefähr hinkommen und stimmt manchmal auch grob.

    Aber auf 7 Tage kann man keine Prognose aufs Grad genau erwarten.
    Aber trotzdem eine deutliche Tendenz, ob eher 32°C im Schatten zu erwarten sind,
    oder vielleicht nur 20°C.

    Im Output meines Programms bei der gestrigen Analyse stand dann auch (habe ich hier nicht gepostet) folgendes:


    Die Entwicklung vom aktuellen KBV 7.5 bis zum Ziel-KBV 2.7 wird 20 Jahre dauern.

    In diesem Zeitraum entwickelt sich der Buchwert von aktuell 330 auf 4’700
    (zu über 50% zwischen 3’760 und 5’600).

    Daher würde der Aktienkurs in 20 Jahren bei etwa 12’700 stehen
    (zu über 50% zwischen 8’500 und 16’900).

    Das Programm Value Calculator rechnet intern mit etwa 8 Nachkomma-Stellen,
    aber rundet die Ergebnisse sinnvoll vor der Ausgabe auf dem Bildschirm.

    Man sieht, dass meine “händischen” Berechnungen oben zum gleichen Ergebnis wie meine Software gekommen ist.

    Aufgrund der Unsicherheit, weil es eben keine exakte Wissenschaft ist,
    gibt mein Programm eine Bandbreite der Möglichkeiten an, die zu über 50% Wahrscheinlichkeit eintreffen sollten.

    Der AKtienkurs im Jahr 2041 sollte also bei 12’700 stehen.
    Er steht aber zu 50% zwischen 8’500 und 16’900.
    Und zu weiteren 50% ausserhalb dieses Bereiches.

    Der Buchwert pro Aktie soll im Jahr 2041 bei 4’700$ liegen,
    aber zu 50% zwischen 3’760 und 5’600.
    Die anderen 50% Wahrscheinlichkeit verteilen sich auf einen tieferen oder höheren Buchwert.

    Das ist eigentlich meine ganze Strategie und ich habe mir echt Mühe gegeben, sie so einfach und verständlich wie möglich zu erklären.

  118. @ Olly, Sammy
    Da kennt Ihr jetzt virtuell noch Jemanden, der das so macht. Und er ist Angestellter… Ich werde allerdings auch von Mietern unterstützt und habe die vermieteten Einheiten langsamer getilgt. Pay yourself first oder sie heißt das nochmal?
    Wenn Kommer Zugriff auf die Steuerdaten in die Hände bekommt schreibt er doch glatt, dass man mit Vermieten scheinbar auch nicht wohlhabend wird 😉 Für meine Einheit würde ich ein großes Depot benötigen. Und dann nach die Steuern dazu. Ich finde beides gut. Das eine schließt das Andere ja nicht aus. Ich wohne sehr gerne im Eigentum. Ich kann ein Home-Office bauen wenn ich möchte, meine Einheit vergrößern, meine Nachbarn festlegen, den Garten gestalten usw. Passt für mich sehr gut. Aktuell bin ich dabei meine Einheit zu vergrößern. Die Kinder werden größer und wir möchten für jedes ein Zimmer haben. Wenn ich zur Miete wohnen würde, so würde mich der Spaß mindestens 500€ kosten, da ich einen neuen Mietvertrag bei einer neuen Wohnung eingehen müsste. Allerdings kann man hier in der Nähe auch nichts mehr kaufen. Die Preise liegen oft bei 10k/qm. Da ist mieten dann doch günstiger. Ich möchte das Viertel auch nicht verlassen, da die Kinder hier zur Schule gehen und alle Freunde hier wohnen. Mit Kindern wird eine Wohnungssuche ab dem Grundschulalter schwieriger. Kaufen und mieten ist beides schwierig.

  119. Hallo zusammen,
    ich lese gerade beim Finanzwesir die Artikelserie über Alpha-Fonds – kennt jemand von Euch diese Fonds-Art? Im Grunde genommen geht es darum, bei einem möglichen Crash mit einem aktiv gemanagten Alpha-Fonds Anteil die Höhe des Absturzes abzumildern.
    Die Fonds folgen bspweise der Trendfolgestrategie und hier sind doch einige mit einem eigenen System unterwegs. Was sagt ihr dazu?

  120. Lieber Tim Schäfer,

    meinen letzten Kommentar hast du entfernt, obwohl er sachlich, nicht all zu lang und eine direkte Antwort auf jemandem war.

    Wenn sammy schreiben darf, man solle den “Spamer” entfernen,
    und ich dann aufführe, dass ich an dem Tag bloss 2 Kommentare geschrieben habe,
    und deshalb kein “Spamer” bin, dann löscht du das.

    Aber seine beiden Texte (wo er mich als “Spamer” beleidigt und danach noch als “*Spammer” korrigiert, lässt du stehen?

    Sein Kommentar trägt auch nichts zum Blog bei und bezieht sich nicht auf ein Finanz-Thema.

    Weisst du Tim, ich bitte dich da um ein bisschen fairness.
    Es kann nicht sein, dass ich mich beleidigen lassen muss,
    und meine sachliche Antwort daraufhin dann entfernt wird.

    Oder wie siehst du das?

    Das war mal mein letzter Kommentar hier.

  121. Smartinvestor und Finanzwesir spannen nun eben zusammen, man darf gespannt sein, für mich ist das nix, die Gebühren für den Fonds sind sehr hoch. Ich hätte allerdings nicht gedacht dass der Smartinvestor nochmals aus der Versenkung auftaucht.

  122. @Zen
    Wie letztes Jahr meine Frage und meine kritische Meinung zu deinem System.

    Hast du dir das mit dem clean surplus accounting angesehen?

    Mir scheint es, dass deine Buchwerte schlichtweg falsch sind, da du Aktienrückkäufe nicht beachtest (Dividenden hast du ja bereits gemerkt, dass du die excludieren musst, aber rückkäufe sind das gleiche zum bereinigen)
    -M

  123. @kaufen oder Mieten

    Also ich wohne sehr gerne zur Miete. Ich habe keinerlei Arbeit mit der Wohnung bekomme alles gemacht: Müll, Treppenhaus, Garten, Parkplatz, Schnee usw. Die Miete ist vergleichsweise günstig und ich teile sie mit meiner Partnerin. Beide sparen wir dann monatlich eine große Summe in unsere Depots. Wenn ich mir die Rendite meines eingesetzten Kapitals ansehe und die Arbeit die mein Depot macht nämlich null, dann bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Ich kann jederzeit wo anders hin ziehen das ist auch Freiheit ?

  124. Außerdem werden bei uns später mal zwei Häuser vererbt. Das Haus der Großeltern hätte ich dieses Jahr schon übernehmen können.

  125. @-M


    Mir scheint es, dass deine Buchwerte schlichtweg falsch sind, da du Aktienrückkäufe nicht beachtest (Dividenden hast du ja bereits gemerkt, dass du die excludieren musst, aber rückkäufe sind das gleiche zum bereinigen)

    Lieber -M:
    Ich habe zuerst eine Frage an dich:
    3 Kommentare von mir vorher habe ich anhand der Alphabet (Google) Aktie ein Beispiel gemacht und genau erläutert, wie mein System funktioniert.

    Fandest du die Erklärung hilfreich bzw. verständlich?
    Also so, dass ein Hobby-Anleger nachvollziehen kann, wie ich rechne und wie ich vorgehe?
    Weil das Ziel des Beispiels war, dass Aussenstehende mein System nachvollziehen können.
    Weil das ist ja die Voraussetzung, dass man überhaupt das System verstehen und evtl. selber nutzen kann.
    Denkst du, die Erklärung war einfach genug? Oder wie müsste ich es anders erklären, damit es leicht verständlich ist?
    (Ich kann mein System leider nicht in 5 Sätzen komplett erklären).

    Nun zu deiner Frage.

    Ok, ich arbeite mal mit einem Beispiel:

    Ein Unternehmen hat 10 Millionen Aktien (wie die TX Group).
    Der Buchwert pro Aktie beträgt 100 CHF.

    Total ist das Eigenkapital der Firma 1 Milliarde.

    Nehmen wir an, das Unternehmen kauft bei einem Aktienkurs von 50 CHF 10% aller Aktien zurück und vernichtet diese.

    Wie wirkt sich das aus?
    Es sind nur noch 9 Millionen Aktien übrig, auf die sich das Eigenkapital (Buchwert) verteilt.
    1 Million Aktien zu kaufen, hat 50 Millionen gekostet.

    Vorher: 1’000 Millionen Geld auf 10 Millionen Aktien = 100 pro Aktie.
    Nachher: 950 Millionen Geld auf 9 Millionen Aktien = 105,56 pro Aktie.

    Jetzt nehmen wir, das gleiche Unternehmen hätte nicht bei 50 sondern bei 200 CHF Aktienkurs 10 % aller Aktien zurück gekauft und vernichtet.

    Vorher: 1’000 Millionen Geld auf 10 Millionen Aktien = 100 pro Aktie.
    Nachher: 800 Millionen Geld auf 9 Millionen Aktien = 88,89 pro Aktie.

    Der Gewinn pro Aktie steigt aber nun entsprechend, weil sich ja der gleiche Gesamtgewinn auf weniger Aktien verteilt.

    Diesen Punkt berücksichtige ich jedoch nicht, da hast du Recht.

    Ich bin aber der Meinung, dass ich das auch nicht muss.

    Bei 20% weniger Aktien erhöht sich der Gewinn pro Aktie um 25%.
    (Weil 100 Gewinn auf 80 Aktien 25% mehr pro Aktie bedeutet als bei 100 Aktien).
    Dafür wird aber kurzfristig das Eigenkapital massiv geschmälert (siehe oben).

    Ob das die Lösung ist?

    Zudem wird das nur bei Unternehmen relevant, die mehr als 10% ihrer Aktien zurück kaufen.
    Und ja, ich weiss, dass Apple das macht.

    Mein Programm interpretiert dies als Verluste (weil zum mehrfachen Buchwert Aktien zurück gekauft werde, womit Geld verloren geht).

    Dadurch wird real Geld vernichtet im Unternehmen,
    das Eigenkapital schrumpft rapide.
    Als Nebeneffekt steigt natürlich die Eigenkapitalrendite massiv an, zuletzt auf 88%.
    Aber das täuscht eben, es sind nicht hohe Gewinne, sondern das tiefe Vermögen, dass diese hohe EKR verursacht.

    Dies mindert auch die künftige Fähigkeit zu Investitionen und zur Auszahlung einer Dividende.

    Das Fremdkapital hat sich erhöht, das Eigenkapital schrumpft.
    Apple verschuldet sich immer mehr, Verschuldungsgra bei 400%,
    Eigenkapitalquote bei 20%.

    Die Firma ist am Eigenkapital gemessen heute viel weniger Wert.
    Der Gewinn pro Aktie hingegen ist natürlich massiv gestiegen.

    Wie sollte ich so etwas berücksichtigen?

    Ist es überhaupt positiv zu sehen (Gewinne pro Aktie steigen)?
    Oder eher negativ (Verschuldung steigt rapide, Eigenkapital extrem tief)?

    Schlussendlich ist es nicht nötig, Aktienrückkäufe zu berücksichtigen.
    Zwar steigert sich der Gewinn pro Aktie in Zukunft.
    Aber es ist mir lieber, mein Programm unterschätzt den künftigen Gewinn leicht, als umgekehrt.

    Und ist es nun positiv oder negativ in der Bewertung der Aktie,
    wenn die Gewinne pro Aktie massiv ansteigen,
    aber das Eigenkapital pro Aktie noch massiver sinkt,
    und dabei die Verschuldung ansteigt?

  126. Ich vermute Zen ist Mathematiker, er liebt es zu rechnen.
    Nur gibt es so viele Variablen, dass man dies nicht annähernd genau berechnen kann.
    Andere nutzen ja die Theorie der Wahrscheinlichkeit, wie wahrscheinlich ist es, dass Coca Cola in 10 Jahren doppelt soviel Wert ist.
    Ich mag die Einfachheit, einen ETF möchte ich aber doch nicht.

  127. @kiev @sammy

    ja das meinte ich auch aus deinen beiträgen mal rausgelesen zu haben. ich mache es ähnlich. privat wohne ich in einer etw, meine mietobjekte tilge ich aber auch, ich bin nicht so der freund von schulden. natürlich ist @sammys ding von wegen flexibilität, keine arbeit etc. auch ein punkt der für einen individuell zählen kann. bei mir sind es sozusagen zwei „anlagekreisläufe“ einmal die immobilien und auf der anderen seite das depot. ich trenne die auch sehr stark finanziel heist einanahmen aus immobilien bleiben in dem nreislauf, einnahmen aus aktien bleiben in benem und werden dort weiter angelegt.

  128. @Zen

    Ich kann es nachvollziehen, ich bin mir aber nicht sicher ob es andere können oder wollen gerade weil es einen langen Text benötigt.

    Ich kann auch nachvollziehen, dass die erhöhten EPS den verringerten Buchwert kompensieren sollen, nur das führt halt zu verfälschten EK Renditen, welcje wie du schreibst nicht mehr so aussagekräftig sind und es bedarf wieder einer Interpretation der zahlen. EK zu Schulden etc.

    Ich finde du musst trotzdem den Buchwert um die rückkäufe bereinigen um das Problem der Verfälschung zu umgehen, sonst wäre ohne nachträglicher Betrachtung aller Parameter zb PM das beste Unternehmen auf dieser Erde mit einer EK Rendite von >100% 😉

  129. @ Kiev, sammy
    ja das hatte ich,glaube ich, bei dir so ähnlich mal raus gelesen. :-). für mich wäre es (gefühlt) eher nichts mit meinen mietern in einem haus zu wohnen aber auch der weg ist sicher gangbar…gibt nicht nur ein optimal 🙂 auch @sammys „pro miete“ argumente sind ja durchaus nachvollziehbar.

  130. @sammy was hättest du genau mit einer Eigentumswohnung mehr Arbeit? Dein Vermieter wird doch auch nicht ständig am Springen für dich sein. Um den Hausmeister und die Reinigung kümmert sich die Hausverwaltung. Du hättest einmal im Jahr eine Eigentümerversammlung, wo man nicht hingehen muss.
    Meine Mutter verwaltet 11 Wohnungen fast alles alleine. So viel Arbeit ist es wirklich nicht. Selbst besitze ich zwei Wohnungen die vermietet sind.
    Der Riesen Klumpen der in einer abbezahlten Immobilie steckt, bringt bestimmt am Aktienmarkt mehr Rendite, wenn man aber die selbstbewohnte Immobilie über Raten langsam abstottert, wie eine gemietete Wohnung, lohnt sich es doch am Ende. Und es macht einen auch nicht so unflexibel wie manche denken. Man kann auch einfach die Wohnung in der man selbst wohnt vermieten oder verkaufen, wenn der Wohnraum oder der Ort nicht mehr zu einem passt.

  131. @Paluma
    “Man kann auch einfach die Wohnung in der man selbst wohnt vermieten oder verkaufen, ”

    Das Wort einfach würde ich hier nicht verwenden. Einen passenden Mieter zu finden der auch lange bleibt ist nicht so einfach zu finden. Wenn du alle paar Jahre Mieterwechsel hast was bei den meisten der Fall ist dann ist das alles andere als einfach.

    Eine Wohnung zu verkaufen kann sich enorm in die Länge ziehen. Gute Lage in einer Stadt dauert ungefähr 3 Monate. Auf dem Land kann es mehrere Monate bis sogar 1 Jahr und länger dauern. Wie gesagt das Wort einfach ist hier fehl am Platz.

  132. Gute Punkte Paluma. Sammy liefert ja auch viel korrekte Aussagen.

    Meine Frau und ich zahlen auch für unsere Wohnung inkl. Nebenkosten und Instandhaltung monatlich eher weniger als für eine Mietwohnung. Wir könnten nicht mehr in unsere Depots sparen, wenn wir zur Miete wohnen würden.

    Die Krux ist doch, dass die meisten Eigenheimbesitzer eine Immobilie besitzen die man im besten Falle als Lifestyleinflation bezeichnen kann. Zu große Immobilie im Verhältnis zum Einkommen. Dann noch ein hoher Kaufpreis on Top und das ganze hindert dann schon beim Vermögensaufbau.

    Wird die Immobilie aber zu einem fairen Preis gekauft und in Relation zum Gehalt und zum benötigten Platz eine sinnvolle Größe gewählt, sieht die Rechnung schon besser aus. Da muss kaufen oder mieten sich nicht unbedingt ausschließen. Die 10k Nebenkosten machen mich jetzt auch nicht ärmer die ich beim Kauf auf den Tisch gelegt habe.

    Sammy ist wahrscheinlich jetzt auch keiner, der in einer mega Wohnung sitzt mit 150qm und dann meinen würde, er spart mit mieten Geld. Er wird eine sinnvolle Größe gewählt haben und dazu mit seinem Depot künftig gut auskommen. Passt schon.

    -M

  133. @M
    “Meine Frau und ich zahlen auch für unsere Wohnung inkl. Nebenkosten und Instandhaltung monatlich eher weniger als für eine Mietwohnung.”

    Bist du dir sicher? Hier würde mich mal eine Aufschlüsselung des Kapitaldienstes + Kaufnebenkosten + Instandhaltung + Versicherung versus Mietspiegel interessieren. Denn die meisten Eigenheimbesitzer setzen die Instandhaltungskosten viel zu niedrig an. Hier muss mit im Schnitt 1,5% p.a. vom Kaufpreis gerechnet werden. Dank Corona wahrscheinlich jetzt noch mehr.

  134. Die Kommentarspalte gleicht einer Zen-Meditation, wo dieselben Argumente durch unendlich repetitives Rezitieren ins Unterbewusstsein gepresst werden sollen 😀

    Wenn es die richtigen Mantras sind, ist das eine gute Sache und funktioniert auch tatsächlich resp. kann helfen.

  135. @Sammy

    Wir zahlen mit unserer Annuität + NK weniger als die zu erzielbare Kaltmiete, wenn wir die Wohnung vermieten würden. Die exakt gleiche Wohnung über uns dient als Vergleich. Die wurde vor 6 Monaten neu vermietet. Die Miete habe ich erfahren, da der Nachbar diese auf dem Balkon in einem Gespräch mit Kumpels verraten hatte.

    82qm – 1000€ kalt, was ca. 1€ über dem durchschnittlichen Mitspiegel liegt
    Wir zahlen 550€ Annuität und 300€ NK = 850€ + 12.300€ Kaufnebenkosten (nochmal nachgesehen), die wir nicht mitfinanzieren wollten und so auf den Tisch gelegt haben.
    Kaufpreis war 2.000 / qm.
    Rücklagen sind üppig vorhanden. Das Dach könnte in den nächsten 10 Jahren gut mal dran kommen, aber da sind die Rücklagen jetzt schon ausreichend.

    Ich denke damit sind wir ggü Mieten gut aufgestellt. Der Vergleich würde sehr stark anders ausfallen, wenn wir 150qm abzahlen würden.

  136. @M

    2000€/qm ist sehr günstig. Meine Wohnung kostet 2.900€/qm (kleine Provinzstadt). Ich denke trotzdem dass die über dreißig Jahre anfallenden Instandhaltungskosten deutlich unterschätzt werden und bei diesen Berechnungen nicht richtige allumfänglich berechnet wird.

  137. Hallo -M


    Ich kann es nachvollziehen, ich bin mir aber nicht sicher ob es andere können oder wollen gerade weil es einen langen Text benötigt.

    Ich bin froh, dass es verständlich und nachvollziehbar ist.
    Ich habe mir Mühe gegeben. Und jetzt weiss ich, dass jeder mit genügend Geduld das verstehen könnte.
    Wenn du eine Idee hast, wie ich das kürzer fassen könnte, wäre ich dankbar.


    Ich finde du musst trotzdem den Buchwert um die rückkäufe bereinigen um das Problem der Verfälschung zu umgehen, sonst wäre ohne nachträglicher Betrachtung aller Parameter zb PM das beste Unternehmen auf dieser Erde mit einer EK Rendite von >100%

    Ich musste zuerst googlen, was mit PM gemeint ist.
    Ich habs dann heraus gefunden: Du meinstest sicher das chineische Unternehmen Pulamuda.
    Nein Spass, Philip Morris war gemeint.

    Ich habe mir das mal angeschaut, und das sprengt halt echt den Rahmen.
    Die haben vermutlich so lange eigene Aktien gekauft und dafür Kredite aufgenommen,
    bis sie negatives Eigenkapital hatten.
    https://www.ariva.de/philip_morris_international-aktie/bilanz-guv?page=1

    Die Eigenkapitalrendite wird mit -64% angegeben.
    Richtig wäre natürlich unendlich.
    (Aus 0 Eigenkapital 1 Euro Gewinn zu machen ist unendliche EKR.
    Bei negativem Eigenkapital müsste der Faktor ja noch grösser als unendlich sein).

    Also PM ist dann ein Unternehmen, dass ich nicht mehr bewerten kann mit meiner Methodik.
    Das ist halt Pech, was soll ich da noch sagen.

    Nach meiner jetztigen Methodik sehe ich auch, dass zB Apple schlicht nicht sauber bewertbar ist.
    Auch Korrekturen lösen das Problem nicht so leicht.
    Weil ich will ja klare Regeln, die immer anwendbar sind.
    Wie soll ich den Buchwert korrigieren (nach welcher Regel) bei Aktienrückkäufen?

    Weil ich komme für Apple auf diese Daten:

    Buchwert pro Aktie 2015: 5.35
    Buchwert pro Aktie 2020: 3.82
    Total Dividende ausbezahlt 01.2016 – 12.2020:
    3.08
    Aktuelles KBV ist 34 bei
    Kurs 127 – 133
    EKR: 5.2 %
    Langfrist-KGV: 650

    Das gesunkene Eigenkapital wird dabei berücksichtigt und die bezahlte Dividende.

    Also wie würdest du da die Buchwert-Entwicklung korrigieren?
    Also welches ist der richtige Wert?
    Ich könnte beispielsweise die Aktienrückkäufe zur Dividende zählen.
    Aber auch da müsste ich eine exakte Summe haben, die ich zur Dividende drauf schlagen kann.
    Das möchte ich eher nicht.

    Noch ein paar Fragen an dich:

    Was hat Apple davon, Aktienrückkäufe zu machen?
    Ich meine: Wenn ich Apple-CEO wäre, würde ich sagen: Ist mir egal, was die Aktie wert ist.
    Dem Unternehmen gehts ja nicht besser, nur weil der Kurs steigt.

    Und was hälst du denn von meinem System?
    Also abgesehen von der Problematik mit Aktienrückkäufen.
    Aber sonst allgemein (für UNternehmen, die keine Aktien zurück kaufen)?

  138. @Bruno

    Die Kommentarspalte gleicht einer Zen-Meditation, wo dieselben Argumente durch unendlich repetitives Rezitieren ins Unterbewusstsein gepresst werden sollen

    Wenn es die richtigen Mantras sind, ist das eine gute Sache und funktioniert auch tatsächlich resp. kann helfen.

    Ich weiss nicht, ob das jetzt ein Kompliment war oder nicht.

    Gehen wir mal zusammen Kaffee trinken und plaudern?
    (Du sagstest mal, dass du am Zürichsee wohnst. Ich wohne im Säuliamt.)

  139. Ja es war auch ein Glücksgriff, da wir von Freunden gekauft haben, die jetzt im gleichen Haus eine größere Wohnung gekauft haben. Die Bank wollte allerdings nicht 2 Wohnungen finanzieren. Das Glück war auf unserer Seite.

    Instandhaltung darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Das ist unser Nachteil der evtl gemildert wird, da unsere Wohnkosten mit abzahlen des Kredits sinken, wärend die Mieten in der Tendenz in Rhein-Main eher steigen werden.

    Alles in allem ging es mit darum, dass wenn Kaufpreis und Wohnungsgröße sinnvoll gewählt werden, man am Ende bestimmt nicht total schlecht da stehen wird. Ich denke das kam bei meinen Angaben recht gut raus. Nach 30 Jahren wird man das kaum noch nachvollziehen können und ich hoffe bis dahin meine Schäfchen im trockenen zu haben.

  140. @M
    “der evtl gemildert wird, da unsere Wohnkosten mit abzahlen des Kredits sinken, wärend die Mieten in der Tendenz in Rhein-Main eher steigen werden.”

    Die Wohnkosten sinken nicht da du ja weiterhin Nebenkosten + Instandhaltung hast. Du sparst lediglich die Summe die deine Wohnung gekostet hat an. Das mache ich auch, nur eben nicht in einer Wohnung sondern im Depot.

  141. @Zen

    Zur Bereinigung deiner Buchwertproblematik hatte ich dir mehrfach geschrieben, dich mit “Clean Surplus Accounting” zu beschäftigen. Das würde dein Problem aus meiner Sicht lösen.

    Ich arbeite übrigens auch mit der Steigerung von Buchwerten. Ich möchte auch über einen langen Betrachtungszeitraum eine kontinuierliche Steigerung des BW sehen (perfekte wäre eine lineare Entwicklung in % gesehen), sagen wir 15% p.a. und nicht im einem Jahr +3% dann -10 um dann wieder +20% zu steigen. Deshalb würde mir VW nicht gefallen, da zu inkonsistent. Mastercard ist wie an der Schnur gezogen.

    @Apple
    Ich sehe die Rückkäufe sich kritisch, aber momentan ersticken die in Cash und Kredite gibt’s für wenig Zinsen…. also kaufe ich halt zu KGV 30 = 3% Rendite Aktien zurück. Bringt am Ende mehr als die Kohle zu 0,00 zu halten.

    Besser wäre es jedoch das Geld zu investieren, aber hier hat Apple wohl im eigenen Unternehmen gerade nicht das richtige Vehikel um noch mehr zu reinvestieren und auch keine guten Übernahmemöglichleiten.

    Am Ende ein Luxusproblem, dass gerne viele Firmen hätten, oder?

  142. @Sammy wie haben ja festgestellt das ich zur Miete auch nicht mehr sparen könnte.

    Meine Nebenkosten steigen an richtig, deine jedoch auch bis auf wenige Ausnahmen. Ich denke es hält sich in etwa die Waage.

  143. Zudem können Mieten auch sinken genau wie Immobilienpreise sinken können. Das glaubt momentan niemand aber ist tatsächlich Fakt.

  144. Vor allem deine Instandhaltungskosten steigen massiv an. Schau mal was eine Dachinstandsetzung mittlerweile kostet und das wird immer teuerer.

  145. @Zen
    Ich meinte die endlose Diskussion Miete oder Kauf (oder andere Dauerbrenner). Ich denke alle Argumente wurden mindestens schon 3000x aufgezählt, nun kann der geneigte Leser ja selber entscheiden, wobei ich bei dieser Entscheidung doch auch noch andere Quellen hinzuziehen würde. Tim könnte alle Argumente Pro/Kontra ja mal in eine Checkliste aufnehmen und auf seinem Blog publizieren, wäre ein Service. Andere verlangen dafür sogar Geld. Aber wer sich für das Thema derart begeistert sollte doch ein Buch schreiben, dann kann man vielleicht sogar noch etwas verdienen wenn man Glück hat.

    Kaffee trinken: Danke für’s Angebot, aber ich bin stark beschäftigt, und ich habe Angst dass Du gleich viel redest wie Du schreibst, dann wird es mir schwindlig 😉 Vielleicht ergibt sich ja mal irgendwann ein TSM-Treffen in Zukunft. Ich hab dein System auch verstanden schon als Du es das erste Mal erläutert hast. Du bist halt anders, etwas verrückt, besessen von einer Sache und auch fleissig, das mag ich, nicht alle Menschen müssen gleich sein, das wäre verheerend, so finde ich auch unterschiedlichste Meinungen positiv, solange man anständig und sachlich bleibt und es nicht zu persönlichen Beleidigungen führt. Dass die langen Texte in einem Blog wo es eigentlich um etwas anderes geht für Irritierung sorgen siehst Du vielleicht nicht aber ist auch verständlich. Ich bin zwar auch ein Zahlenmensch (habe mal Mathematik studiert lange ists her) wobei dein System ja nichts mit Mathematik zu tun hat. Ich habe/hatte einen komplett anderen Ansatz, Unternehmen auszuwählen. Eher eine unternehmerische Sichtweise, d.h. für mich sind Faktor 1 für eine Auswahl das Zukunftspotential und auch das Management. Hier braucht es aber viel Knowhow und Kenntnisse und Zeit, das auch der Grund, weshalb ich aktuell mich für ETF’s entscheide. Natürlich habe ich die Zahlen auch immer berücksichtigt, aber halt etwas simpler als Du, Umsatz/Gewinn/Cashflow-Entwicklung waren mir wichtig. Ich würde eine Aktie genauso kaufen wie wenn es eine kleine Firma ist, die ich komplett kaufen möchte. D.h. an erster Stelle steht das Business und die Aussichten, dann würde ich mir das Management anschauen resp. mit ihm sprechen, idealerweise Inhaber-geführt, am Schluss dann die Zahlen. Da bin ich auch bei @-M, ich könnte umgehen mit einem eher kleineren Depot und dafür diese Werte sehr gut analysiert. Wie gesagt ist eine Zeitfrage.

  146. Boa, wir hatten vor drei Jahren glaube ich eine Dachsanierung. Sowas fällt nicht vom Himmel. Das weiß man Jahre vorher.
    Immobiliengegner oder schlichtweg Unerfahrene tun so, als ob hohe Kosten plötzlich und ständig kommen. Das wird so aufgebauscht, dass der Leser am Ende Angst bekommt und in der Miete verharrt.
    Wer da wirklich Angst hat, der sollte vermieten und regelmäßig die Miete anpassen, spätestens beim Mieterwechsel im Rahmen der Kappungsgrenze besser vorher. Geld fließt in die Instandhaltung, gute Verwaltungen kennen die Lebensdauer der Gebäudebestandteile und erhöhen die Rücklage Jahre vorher. Mieten hoch, Instandhaltungsrücklage steigt, Dach saniert. Sollte eine Umlage kommen ist die steuerlich vollwirksam.
    Der Mieter zahlt früher oddr später alles, die Kalkulation muss halt stimmen. Küche, Bad alle 20 Jahre, Bodenbelag alle 10.
    Deswegen bin ich zuversichtlich : Mietpreisbremsen wird es in Deutschland auf Dauer nicht geben. Sonst am Ende nur noch kaputte Häuser mit Hausbesetzern und Kapitalflucht aus Deutschland.

  147. Es hat heut schon einer geschrieben, glaub ich. Der Finanzwesir liebäugelt mit Alphafonds? Als Absicherung? Wird ihm die reine ETF Strategie unheimlich?
    Was haltet ihr davon?

  148. @Wolke
    Ein bisschen als ob Greta Thunberg dir genau in dem Moment in dem sie Öl im eigenen Garten entdeckt erzählen will der Klimawandel sei jetzt doch nicht so schlimm, wenn’s warm draußen ist kann man wenigstens baden.

    Damit ist der Finanzwesir komplett unglaubwürdig geworden. Irgendwann ist halt alles über passive Fonds erzählt, aber die Familie braucht trotzdem noch was zu essen.

  149. Requiem: Finanzwesir

    Ich folge Albert seit über 6 Jahren und bin ein großer Fan. Er verbindet hohe Intelligenz und analytische Fähigkeiten mit einem tollen Sprachstil. Was waren das für Zeiten, in denen nur ein halbverdecktes Foto von Albert im Garten zu sehen war. Seine Newsletter habe ich immer verschlungen und seine Artikel haben mein Verhalten nachhaltig geprägt und verändert: Buy-and-hold, Diversifikation, breit gestreute ETFs und vor allem: Auf die Kosten achten! Wie schreibt er so schön: Cui bono – wem nützt‘s?: „Meine Lieblingsfrage. Die Killerfrage, mit der sich sehr schnell herausfinden lässt, wer von einem Finanzprodukt profitiert – Sie oder der Verkäufer? Wo sind die Gebühren und Provisionen versteckt?“

  150. @Finanzwesir

    Ich mache das, was ich immer mache: Ich schaue mir die Sache in aller Ruhe an, verfolge weiterhin seine Artikel, analysiere die kommenden Fakten … und urteile dann. Trendfolge ist erwiesenermaßen ein funktionierendes Konzept, das sich aber leider nur mit aktiven Produkten umsetzen lässt. Wer weiß, vielleicht sickert das Thema “Trendfolge” allmählich in die Finanzblogger-Szene ein und gehört dort in fünf Jahren zum Kanon. Vielleicht bleibt es aber auch ein Nischenthema. Das Konzept klingt allemal klüger als nur abzusichern, wie Dirk Müller und Konsorten das machen. Wir werden sehen …

  151. @ Tobs

    Du hast es. Andere bekommen das nicht in den Kopf. Die Unternehmen leben, wachsen, wandeln, verändern sich. Übernehmen andere oder werden übernommen.

    Was ist das für ein abwegiger Gedanke: Alle Unternehmen gedeihen, wachsen von Null auf 100, um dann wieder auf Null zu sinken und das gesamte Kapital ist im Orkus verschwunden? Ein recht naiver Gedanke.

    Schon famos, wenn ich in mein Portfolio schaue. Ein ganzer Haufen an Unternehmen, die seit Jahrzehnten gedeihen und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Jahrzehnte gedeihen werden. Eine Anomalie oder was? Amazon und Disney in zehn Jahren verschwunden – das ganze Geld futsch? Ein reichlich abstruser Gedanke.

    Und die wenigen Loser und Absteiger? Die kauft man im ETF auch mit. Nimmt sich nichts.

    Nein, ein Portfolio mit 50 aktuellen Qualitätsunternehmen wird in 200 Jahren zwar nicht mehr das gleiche sein. Aber das Kapital wird sich trotzdem vervielfacht haben. Bin da ganz gelassen.

    Stillstand ist eh nicht. Jede Dividende die eintrudelt wird neu verteilt. So wandert die Ausschüttung von BASF schon mal in Anteile von paypal. Mit der letzten Blackrockzahlung wurden Anteile an ActivisionBlizzard erworben. Cool. Mein Portfolio wächst und wandelt sich über die Jahre. Ein aktiver Prozess. 2028 werde ich wieder aktuelle Topfirmen erwerben. 2035 dann vielleicht andere. Läuft.

    Wer es nicht verstehen will, hier etwas zum Lernen:

    https://www.dividendgrowthinvestor.com/2015/11/time-in-market-is-your-greatest-ally-in.html

    https://www.dividendgrowthinvestor.com/2015/03/the-perfect-dividend-portfolio.html

  152. Anteile an Unternehmen kaufen, die seit Jahrzehnten Umsätze, Gewinne, Börsenwert und ggf. Dividenden steigern und diese dann einfach halten. Das nenne ich Handeln nach Trendfolge. Dividend Growth Investing schlägt in die gleiche Kerbe. Eigentlich ganz simpel.

  153. @Mieterwechsel
    Keine Angst davor. Miete kann sofort angepasst werden im Rahmen der Kappungsgrenze. Lange Mieter können ( wirtschaftlich ) dagegen ein Problem sein, wenn man die Anpassung der Miete verpennt. Reparaturen kommen, für 5€ kalt geht das nicht.
    @Dauer des Verkaufs
    In Hamburg 0 Tage. Wenn du irgendwas zum Verkauf hast, dann Rollläden runter, tot stellen, Handy aus, am besten untertauchen. Die rennen dir die Bude ein . Verkauf ist sofort und fast zu jedem Preis.
    Je ländlicher desto länger dauert es, kann 2 Jahre und länger dauern , insbesondere wenn Preis zu hoch angesetzt. Wegen Home-Office jetzt starke Steigerungen auch in weiter entfernten Gebieten. Wer nur ein oder zwei Tage die Woche die Strecke fahren muss, kann auch 100 km weit weg wohnen und hat mit Familie Haus und Riesengrundstück im Grünen.

  154. Zum Finanzwesir: Ich konnte einen Riesenmehrwert aus seinem Blog für meinen Aktienmarkteinstieg in 2015 ziehen. Als kleines Dankeschön kaufte ich sein Buch, obwohl alles Wesentliche im Blog zu finden ist.

    Es ist doch so: Niemand wird gezwungen seine kostenlosen oder kostenpflichtigen Dienste/Produkte in Anspruch zu nehmen. Nennt sich freie Marktwirtschaft. Aus diesem Grund verachte ich den Sozialismus in all seinen politischen Ausprägungen (links, rechts, grün oder religiös) über alles, weil er immer auf ideologisch motivierte Zwänge setzt.

  155. @Freelancer:
    “Was ist das für ein abwegiger Gedanke: Alle Unternehmen gedeihen, wachsen von Null auf 100, um dann wieder auf Null zu sinken und das gesamte Kapital ist im Orkus verschwunden? Ein recht naiver Gedanke.”

    Dieser naive Gedanke nennt sich Leben.
    Alles entsteht, wächst und stirbt am Ende, auch Unternehmen.

  156. Ohwei da sind sie wieder xD

    @Thorsti
    Es ging hauptsächlich um selbst genutzte Immobilien hier kannst du keine Kosten auf Mieter oder den Staat abwälzen. Instandhaltungskosten fallen natürlich nicht auf einmal an sondern auf 30 Jahre verteilt an deshalb ja auch meine Aussage mit “im Schnitt 1,5 % p.a.
    Nicht jeder wohnt in Hamburg und ich gehe davon aus, dass zb in 2009 dir niemand die Bude zwecks Immokauf eingerannt hätte.

    @Freelancer
    Die Unternehmen unterliegen einem immer stärkeren Wettbewerb. Die Märkte werden immer transparenter und effizienter. Die Erkenntnis dass 50% der Unternehmen in den nächsten 10 Jahren nicht mehr im s&p500 vertreten sein werden ist nunmal Fakt. Die Zeitspanne verkürzt sich immer weiter deine Unternehmungen gehen entweder Pleite werden von der Konkurrenz aufgekauft oder fusionieren etc.

  157. @ Lejero

    Geburt, Wachstum und Tod bestreite ich nicht. Jedoch geht die Tatsache unter, dass Investoren in der Spanne Milliarden verdienen. Egal, welches Unternehmen in meinem Portfolio irgendwann das Zeitliche segnet. Bis dahin habe ich ein Vielfaches meines Einsatzes zurückerhalten. Es geht mir um´s Kapital, nicht um den Lebenszyklus. Hast du die verlinkten Artikel gelesen? Dann wird dir klar, worum es geht.

    Naiv finde ich den Gedanken, 1000€ in zehn Aktien zu investieren und das Geld zwangsweise zu verlieren, weil die Unternehmen irgendwann nicht mehr existieren. Zu kurz gedacht.

  158. @free
    Sagen wir mal so, es kann gut möglich sein, dass das eine oder andere Unternehmen in den nächsten 10 Jahren nicht mehr in deinem Portfolio weilt.

  159. Wie viele Firmen des SP500 werden in 10 Jahren x spin offs und x IPOs gemacht haben a la Siemens, Danaher, Ebay?

    Man kann den Teufel auch an die Wand malen. Hätte da eher Kopfweh in so Verlust Buden zu investieren als in Firmen die in Geld ersticken.
    -M

  160. “Hätte da eher Kopfweh in so Verlust Buden zu investieren als in Firmen die in Geld ersticken.”

    Das weißt du ja vorher nicht. Und was ist mit GE? Diese waren in ihrer Bestzeit auch eine Cashcow und was kam dann? Du kannst die Zukunft nicht anhand der Gegenwart ableiten.

  161. Man hätte ja selbst bei GE über Dekaden Dividende bekommen. Nur durch diese allein wäre man nicht arm geworden mit GE, auch wenn das jetzt kein Unternehmen ist, bei dem ich sagen würde: Wow, sind die gut. Also selbst damals nicht, als der Laden noch lief. Dazu hat man ja noch 10-50 andere Firmen. Da fällt es doch nicht ins Gewicht den ein oder anderen faulen Apfel zu besitzen, auch wenn das faule beim Kauf noch nicht sichtbar war.

  162. @Freelancer:
    “Jedoch geht die Tatsache unter, dass Investoren in der Spanne Milliarden verdienen”

    Das ist richtig, das Problem ist halt immer zu wissen, wo im Lebenszyklus das Unternehmen gerade steht. Wenn das einfach zu beurteilen wäre, dann gäbe es mit Aktien nur Gewinner, ist aber leider nicht so.

    Verstehe mich nicht falsch, ich finde deine Investitionsstrategie völlig ok, auch wenn ich es selber völlig anders mache. Ich finde es nur unnötig zu sagen, dass andere Annahmen abstrus oder naiv sind.

  163. @M

    “Da fällt es doch nicht ins Gewicht den ein oder anderen faulen Apfel zu besitzen”

    Bei ausreichender Diversifikation nicht.

    Bei 6 oder 7stelligen Werten tut ein ehemaliges Qualitätsunternehmen beim Einzelwerteportfolio als Ausfall evtl. doch ein klein wenig mehr weh, als ne 2 % Position in nem etf…

    Aber gut, wenn man Multimillionär ist, kann man ein paar 100 k auch verschmerzen. 😉

  164. Großes Lob an Sammy und die anderen für die herrlichen Diskussionen. Eine Wohltat nach der Selbstdarstellerei in den letzten Tagen. So macht dieser Blog wieder Spaß. 🙂

  165. Es ist letztlich nichts vorhersehbar. Man kann nur mit Wahrscheinlichkeiten rechnen. Wahrscheinlich steigt ein Index im Schnitt 9% pro Jahr, wahrscheinlich rentiert Gold 8% im Schnitt pro Jahr, wahrscheinlich rentieren Immobilien wie bisher und es gibt genug Mieter, weil trotz aller Unkenrhfe mehr und mehr Leute in die Bsllungsgebiete ziehen.
    Kriege, Pandemien, Politik hauen unvermittelt rein. Da kann man gar nichts planen.
    Wenn im Herbst alles verbaerbockt wird, dann kippingt alles über die Wupper …

  166. @sammy bei der Vermietung sind 2% pro Jahr abziehbar auf den Gebäudeanteil. Das ist so viel, dass ich davon allein alle Reparaturen der Immobilie zahlen könnte.
    Bei der selbstgenutzten Immobilie zieht die Inflation. Die Immobilie kann Schrott sein, das Grundstück ein Vermögen wert. In Summe ein Totalgewinn, wenn die Lage stimmt. Halt nicht in der Eifel , nicht auf der schwäbischen Alb oder auch nicht in manchen östlichen Bundesländern. Alles wegen mangelnder Arbeitsplätze.

  167. @-M

    Ich werde mir
    Clean Surplus Accountin
    mal anschauen.

    Mich dünkt es aber, dass ich diese Berechnungsmethode nicht so leicht automatisieren könnte in meinem Programm.

    Und meine Vorgehensweise funktioniert ja ansonsten gut – solange das Unternehmen keine massiven Rückkäufe tätigt.
    Also zumindest bei Unternehmen, die keine Aktienrückkäufe tätigen, funktioniert mein Programm hervorragend.

    Im Moment belasse ich das so wie es ist.
    Denn durch die starken Aktienrückkäufe sinkt das Eigenkapital.
    Mein Programm behandelt die Aktienrückkäufe halt wie Geschäftsentscheidungen,
    die das Ergebnis beeinflussen.

    Wenn ein Unternehmen Entscheidungen trifft, die dem Unternehmen dauerhaft Geld entziehen, werte ich das negativ.
    Auch wenn dann die EKR plötzlich steigt.

    Ganz im Gegenteil schützt mich meine Strategie dann vor einer Investition in Apple.

    Zu Apple hat -M geschrieben

    Besser wäre es jedoch das Geld zu investieren

    Ja, wieso investiert Apple das überschüssige Geld beispielsweise nicht in andere börsennotierte Unternehmen?
    Dann würde es viele Milliarden Dollar pro Jahr zusätzliche Kursgewinne geben für das Unternehmen Apple.
    Das wäre meiner Meinung nach viel sinnvoller als Aktienrückkäufe.

    Oder wieso werden nicht generell die Löhne der billig-China-Arbeiter einfach mal verdoppelt?
    Das würde ein wenig Gerechtigkeit in die Welt bringen.
    Apple könnte es sich ja leisten.

    Und was hat Apple als Unternehmen überhaupt von gesteigerten Aktienkursen?

    @Bruno


    Kaffee trinken: Danke für’s Angebot, aber ich bin stark beschäftigt, und ich habe Angst dass Du gleich viel redest wie Du schreibst, dann wird es mir schwindlig ? Vielleicht ergibt sich ja mal irgendwann ein TSM-Treffen in Zukunft. Ich hab dein System auch verstanden schon als Du es das erste Mal erläutert hast.

    Danke für deine Antwort.

    Keine Angst, im Real-Life rede ich nicht so viel.
    Aber ich verstehe dich natürlich.

    Dass du mein System verstanden hast, macht mich froh.
    Ich hatte mich diese Woche hier ein wenig genervt, weil es 0 positives Feedback zu meiner Strategie gab, aber mehrere Leute die von einem “abstrusen System” redeten,
    oder “Ich höre lieber auf Warren Buffett als auf einen Hartz 4-Empfänger”.

    Da dachte ich, dass die Leute mein System nicht verstehen, obwohl ich mir in der Beschreibung echt Mühe gegeben hatte.

    Ich bin halt der Meinung, dass mein System einer von mehreren möglichen Wegen ist,
    eine ungefähr faire Bewertung für ein Unternehmen zu finden.
    Wenn ich dann noch in anderen Foren lese (zB Wertpapier-forum), dass die Leute zwar das KGV anschauen aber nie das KBV und nie das 10-Jahres-KGV, wundere ich mich nur noch.

    Wenn dann die Leute dort auch noch beispielsweise Tesla als grösste Position im Depot haben, obwohl sie angeblich aufs KGV schauen (und Tesla wäre demnach extrem überbewertet), dann merke ich immer wieder:
    Viele Leute reden von KGV oder das sie das Unternehmen bewerten würden,
    aber am Schluss handeln sie rein emotional und gehen mit der Masse mit.

    Ich glaube, dass es sogar hier drin so ist, im Timschaeferblog.com.
    Nämlich dass die Leute zwar angeblich Geschäftsberichte lesen,
    keine zu hoch bewerteten Unternehmen wollen usw, aber am Schluss dann eben doch Tesla kaufen.

    Mein System hingegen ist absolut rational.
    Oftmals lies man, dass grosse Investoren empfehlen, die Emotionen abzuschalten und nach einer Checkliste oä zu investieren.
    Genau das tue ich.
    Trotzdem müssen dann Leute Wolke oder Paluma mein System als undurchschaubar und negativ bewerten.
    Das macht mich wütend. Denn mein System funktioniert.

    Ich glaube, das Problem liegt darin, dass die Leute gar nicht fähig oder gewillt sind,
    nach einem guten System zu investieren.
    Sondern die meisten wollen einfach rein emotional investieren.
    Und ein paar könnten auch überfordert sein mit meiner Beschreibung meines Systems.
    Und was man nicht kennt, macht einem Angst und das greift man an.

    Bruno schrieb auch


    ich könnte umgehen mit einem eher kleineren Depot und dafür diese Werte sehr gut analysiert.

    Ich habe in meinem realen Depot 9 Aktien und will das künftig auf höchstens 5 Stück reduzieren.

  168. Coca Cola hatte mal Shrimp Farmen und Weinbau, tat dem Unternehmen nicht gut- Nachtrag wieso Apple nicht einfach in andere Unternehmen investiert.

  169. @Zen
    Liegt wohl daran, dass jeder sein eigenes System hat.
    Auch jeder versucht sich an seinem System festzuhalten, sobald man sich abwandelt, ist es halt kein System mehr.
    Tesla wäre nach meinem System auch nie ein kauf gewesen.
    Krypto Währungen auch nicht. Doch etliche wurden Reich damit.
    Die Grundlage ist als für ein neues System geschaffen und man hinterfragt das aktuelle.
    Es gibt keinen Grund nach deinem System zu handeln, da du womöglich kein echtes Geld investierst, denn es ist nochmal was anderes wenn du einen Jahreslohn in paar Tagen verlierst, wo andere schreiben wieviel Gewinn sie machen.

  170. “aber am Schluss dann eben doch Tesla kaufen”

    Ich habe Tesla bei 870 Put-Optionen gekauft und dann bei 600 glattgestellt. Mache ich relativ selten, nur wenn die Lage sehr klar ist. Das ist nur Spielgeld und ich bin sehr geduldig, einfach wenn sich Chancen bieten. Ich muss davon ja nicht leben.

    @-M Fussballer (z.B. Ronaldo) tun Coca-Cola auch nicht gut, welche die Flaschen vor der PK aus der Kamera verschieben 😀

  171. @-M

    Coca Cola hatte mal Shrimp Farmen und Weinbau, tat dem Unternehmen nicht gut- Nachtrag wieso Apple nicht einfach in andere Unternehmen investiert.

    Inwiefern tat es nicht gut?

    Wäre ich Apple-CEO würde ich sofort die Löhne der Arbeiter in China verdoppeln.
    Und ich würde sagen, der ganze Cash-Bestand, der kurzfristig nicht gebraucht wird,
    wird in weltweite Aktienindizes investiert.

    @Josef


    Es gibt keinen Grund nach deinem System zu handeln, da du womöglich kein echtes Geld investierst, denn es ist nochmal was anderes wenn du einen Jahreslohn in paar Tagen verlierst, wo andere schreiben wieviel Gewinn sie machen.

    Ich weiss nicht, ob ich den Sinn dieses Satzes richtig verstehe.

    Echtes Geld habe ich sehr wohl investiert.

    Ich habe alles im Programm Portfolio Performance eingetragen.
    Das zeigt mir dann schön die reale Rendite an.

    Soll ich dir Screenshots davon machen?
    Das ist zwar kein Beweis für ein reales Depot.
    Aber du wirst an den Beträgen sehen, dass es kein Quatsch ist.

    Ok, warte, ich mache mal ein paar Screenshots und lade sie hoch.

    https://abload.de/image.php?img=image210621083942u3j7j.jpeg
    https://abload.de/image.php?img=image210621084100tzjr3.jpeg
    https://abload.de/image.php?img=image210621084111qzj27.jpeg

    So, jetzt können alle meckern, Fehler finden, über meine Performance lästern,
    über die tiefen Summen lästern.

    Ich schwöre, das dies exakt meinem realen Depot mit realem Geld entspricht.

  172. Coca Cola: man nennt dies nach Lynch Diworsification. Meist ist das Kern Business am besten und sobald Firmen anfangen überall mitmischen zu wollen, endet das meist nicht gut.

    Wieso sollte Apple den Markt kaufen, wenn sie überzeugt sind ein besseres Business zu haben?
    Du siehst mit Verlaub die rückkäufe ZU technisch. Weil du auch gefragt hast was Apple von einem höheren Kurs hat. Apple gehört Investoren und nicht dem CEO. Die Investoren wollen einen höheren Kurs sehen, sonst suchen die sich einen neuen CEO der das schaffen soll.

    Apple hat so viel Cash, welches nicht benötigt wird. Somit geben die das mit den Rückkäufen an die Anteilseigner zurück, die in Apple weiterhin investiert sein wollen. Praktisch gesehen kauft ja Apple die Aktien von Investoren die Apple verkaufen. Sie zahlen Investoren aus. Buffett erklärt es schön in seinen Berichten.

  173. @Zen

    „Wäre ich Apple-CEO würde ich sofort die Löhne der Arbeiter in China verdoppeln“

    Dieser Mutter-Teresa-Zug ist zwar löblich, aber lange würdest nicht Apple-CEO bleiben. Etwas weltfremd halt, wer möchte schon das Doppelte für ein Iphone zahlen?
    Wie soll ich einem System vertrauen, dessen Erfinder derartige Aussagen tätigt?

  174. Ich hab mich mal beim Finanzwesir eingelesen, bezüglich seiner neuen Ideen. Er entwickelt sich weiter, das muß man ihm lassen. Er beginnt das ETF-Evangelium nicht aufzugeben, aber zu relativieren, im Gegensatz zu vielen Finanzbloggern, die auf immer und ewig in einem System steckenbleiben und nichts mehr hinterfragen.

  175. Ich denke mal Herr Mittwollen wusste wie vorgehen 🙂
    Ich persönlich gebe nix auf solche Gurus, schon gar nicht wenn sie mir einen Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag verkaufen wollen, das muss aber Jeder selbst entscheiden. Schauen wir mal in ein paar Jahren.
    In den nächsten Jahren wird weder mit Einzelaktien noch mit ETF’s 10% pro Jahr zu holen sein, jedenfalls nicht für die breite Masse, wir werden kleinere Brötchen backen müssen, nur will das Niemand hören.

  176. @Fit und Gesund

    Könnt auch sein, daß der Finanzwesir einfach ängstlicher wird, er wird ja älter, und seiner bisherigen ETF basierten Altersvorsorge nicht mehr ganz über den Weg traut. Gerade weil, wie du richtig bemerkst, die Aktienanlage in den nächsten Jahren schlecht performen könnte.
    Wir nähern uns japanischen Verhältnissen, wo ein Index sich auch über sehr lange Zeit von starken Verlusten nicht mehr erholen könnte.
    Einer wie der Finanzwesir ist jedenfalls Ernst zu nehmen

  177. @Wolke,
    genau weil ein Finanzwesir Ernst zu nehmen ist, wurde er ausgewählt, ich habe den Herrn Mittwollen (ist glaub 2-3 Jahre her), er nannte sich damals Smartinvestor, auf verschiedenen blogs verfolgt. Jetzt habe ich keine Lust mehr dazu, für mich kommt es einfach nicht in Frage.
    Es ist im Moment nicht einfach spielend kinderleicht Geld anzulegen, besonders nicht wenn man schon älter ist, Cash wird durch die Inflation entwertet, bietet nur vermeintliche Sicherheit. Im Alter möchte man vielleicht nicht unbedingt mehr grosse Reichtümer anhäufen, man möchte eher Erreichtes schützen, das ist nun mal so.
    Dennoch sollte man auch im Alter unbedingt Aktien / ETF’s halten, nicht nur Aktien aus USA, breit gestreut nach Sektoren und Währungen. Ein bisschen Gold kann auch nicht schaden, aber kein Papiergold, und die Mutigen können auch Bitcoin beimischen, aber in eher geringer Menge. Eine abbezahlte Immobilie ist was Feines, auch Immobilien zum Vermieten oder eben Reits für Faule 🙂 Irgendwas läuft wohl immer.

  178. @FuG: ach der Smartinvestor ist das – dessen Beiträge haben mich immer mit einem ? zurückgelassen. Allerdings waren ETFs für mich auch erstmal böhmische Dörfer. Der Finanzwesir hat es für mich dann so erklärt, dass ich nun regelmäßig in ETFs investiere. Tim hingegen hat mir den Kauf von Einzelwerten nahegebracht, so dass ich jetzt auch Einzeltitel besitze. Was ich noch nicht so recht kann, sind Aktiensparpläne anlegen, da denke ich nach wie vor, dass ein Einzelinvestment zum niedrigen Preis besser ist. Obwohl es ein Denkfehler ist. Aber ich lerne ja noch und mit der Zeit wird das schon. Wichtig ist mir erstmal, dass ich regelmäßig in meine zwei ETF via Sparplan investiere alles andere ist schöner wohnen.

  179. @ Servus
    Sparpläne sind gut bei Aktien mit hohem Umsatzwachstum mit entsprechend hohem Preis. Oder anders ausgedrückt handelt es sich oft um Aktien, die gerade zu teuer sind. Das gerade ist da dann aber meistens permanent der Fall. Hier könnte über einen Sparplan emotionslos einfach mal gekauft werden. Falls die Aktie in der Ansparphase stark korrigiert verbilligt sich der Einkauf. Durch die Teilläufe vieler Broker ist es auch möglich Aktien mit hohem Kurs zu erwerben. Du könntest ja auch Berkshire A besparen. Das wäre doch mal ein klares Commitment als langfristiger Investor.

  180. Jetzt muss ich doch was zur Psychologie in diesem Forum loslassen.

    Mark 85 schrieb

    Großes Lob an Sammy und die anderen für die herrlichen Diskussionen. Eine Wohltat nach der Selbstdarstellerei in den letzten Tagen. So macht dieser Blog wieder Spaß.

    Lob an Sammy?
    Mal schauen, was Sammy spezielles geschrieben hat.


    Ich vermute der ZEN hat eine gewaltige Psychose. Er glaubt er sei ein Investmentgenie xD dabei ist er ein absoluter Loser.

    Boah ne dieser Troll macht das Lesen hier unmöglich

    Na Zen kommt jetzt der nächste (Claus)mit seinem System.

    Die durchschnittliche Lebensdauer eines Unternehmens im s&p500 nimmt immer weiter ab. Sie liegt mittlerweile nur noch bei 10 Jahren!

    Kann man diesen Spamer nicht sperren?

    @M
    Hör bloß auf diesem Zen zu Antworten!

    Die Aussage mit den 10 Jahren Lebensdauer der S&P 500 Unternehmen ist schlicht quatsch.
    Und auch sonst sind die Beschimpfungen gegen mich ziemlich daneben, teils sogar strafbare Beleidigungen.

    Und dass er den “-M” vorschreiben will, mir nicht mehr zu antworten, ist schon echt heftig.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn dieser Beitrag entfernt wird, wie schon 2 andere von mir, die ebenfalls anständig waren.

  181. FAANG-Aktien im Gewitter der Gesetzeshüter.
    Heute : Apple. Von den einen fortschrittlich gesehen, von anderen als proprietärer Dinosaurier mit inkompatibler und abschottender Soft- und Hardware. Und genau das ist der Punkt, der jetzt untersucht wird. Wettbewerber können sich gar nicht oder nur mit Knebelverträgen an die geschlossene Dampfmaschine anhängen. Besonders brisant das Eingreifen in die unternehmerische Freiheit im Appmarkt. Bin gespannt.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kartellamt-knoepft-sich-auch-Apple-vor-article22633336.html

  182. @FitundGesund es ist nur allzu menschlich den Erfolg zu versilbern. Manche verraten dabei ihre Prinzipien. Wenn sie dann keine neue Anhängerschaft finden, dann sind sie weg vom Fenster.
    “Nur ETF” ist nicht dauerhaft verkäuflich. Nicht jeder will dem Markt hinterherlaufen.

  183. Wenn ihn die ETF’s nicht mehr ruhig schlafen lassen, legt er sich vielleicht irgendwann Goldbarren ins Depot. Warum auch nicht, wäre nicht der Erste.

  184. @Kiev: danke nochmal für Erläutern, warum ein Sparplan sinnvoll sein kann. Ich könnte ja in der Tat meine Berkshire B!! via Sparplan weiter aufstocken. Oder eine Amazon, Alpabet…
    @FuG: danke für den Link. Sehr gut geschrieben. Fairerweise muss man sagen, das der Finanzwesir drei Alpha-Fonds herausgesucht hat, die man in Eigenregie kaufen kann, ohne dieses Fondprodukt zu nutzen. Und auch keinen großartig dazu motiviert, jetzt unbedingt jetzt Democratic Alpha zu nutzen, da kenne ich weitaus aggressivere Werbung.

  185. @Thema Finanzwesir.

    Also ich finde es schon schade wie er plötzlich sein Anlageverhalten, hmm, “anpasst”, und es damit begründet, dass sich die Welt weiterentwickelt. Das ist ja per se nicht falsch.
    Nur: Soweit ich das verstanden habe, mag er den risikofreien Anteil nicht mehr in Tagesgeld etc. anlegen, weil, ha!, ja anderes eine bessere Rendite erwirtschaften kann.

    Aber will ich das mit dem risikofreien Anteil überhaupt? Es soll sicher und flexibel sein. (Da bin ich eher bei Kommer). Okay, wenn man wirklich viel Geld hat und nicht an die 100.000 € Sicherung glaubt (was ich z.B. nicht tue), dann kaufe ich halt nen sicheren Anleihe-ETF…

    Aber Alpha generieren mit dem sicheren Teil…Und dann nen Fonds mit hohem Ausgabeaufschlag. Nö, das ist monetarisieren seiner Reichweite. In Ordnung, aber nichts für mich.

  186. @M ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass wenn die Mieten steigen, die Immo-Preise in der Regel auch steigen. Da gewinnt dann nur einer.
    Außerdem ist eine Immobilie nicht so volatil. Für mich bisher die richtigen Entscheidungen.

  187. “Außerdem ist eine Immobilie nicht so volatil”

    Bloß weil der Wert einer Immobilien nicht sekündlich wie bei einer Aktie taxiert wird, glaubst du, dass eine Immobilie weniger volatil ist? Du wiegst dich in falscher Sicherheit! Der Immowert unterliegt auch starken Schwankungen nur um das mitzubekommen müsstest du jeden Tag ein Gutachten erstellen lassen. Weil das nicht passiert und man nicht direkt sieht wieviel die eigene Immobilie Wert ist glaubt man es sei sicherer, ist aber de facto falsch.

  188. Nachdem die Herde längst zum nächsten Thema weiter gehüpft ist, hier ein abschliessender Kommentar von mir.

    @-M

    Apple hat so viel Cash, welches nicht benötigt wird. Somit geben die das mit den Rückkäufen an die Anteilseigner zurück, die in Apple weiterhin investiert sein wollen.

    Ja, aber ich als Apple-CEO würde trotzdem zuerst die Löhne der Billigarbeiter in China verdoppeln.

    Dazu meinte aber Wolke:

    Dieser Mutter-Teresa-Zug ist zwar löblich, aber lange würdest nicht Apple-CEO bleiben. Etwas weltfremd halt, wer möchte schon das Doppelte für ein Iphone zahlen?
    Wie soll ich einem System vertrauen, dessen Erfinder derartige Aussagen tätigt?

    Wieso sollte man das Doppelte für ein IPhone bezahlen?
    Das wäre nur der Fall, wenn die Kosten für die Löhne der chinesischen Sklaven gleich hoch wie der Verkaufspreis wären (=0 Gewinn, 0 weitere Kosten).

    Das kann aber nicht sein, da es dann keine Smartphones auf der Welt geben könnte,
    die unter 800$ (oder was auch immer der Preis des IPhone ist) liegen würde.

    Also wie könnte Samsung dann Smartphones für 200$ verkaufen?

    Ich behaupte, die Lohnkosten der chinesischen Sklavenarbeiter kann nicht viel höher als 100$ liegen.
    Nehmen wir an, die Sklavenlöhne lägen bei 200$.

    Eine Verdoppelung dieser Löhne würde also die Produktionskosten um 200$ erhöhen.
    Apple würde bestimmt immer noch Gewinne machen, einfach deutlich weniger.

    Aber für zehntausende von Leuten in China würde es plötzlich Reichtum geben,
    es würde ihre Lebensqualität um das 10fache steigern,
    weil sie endlich nicht mehr am Existenzminimum leben.

    Der Preis des IPhone würde höchstens um 200$ steigen müssen für die gleichen Gewinne.

    Aber da Apple ja eh im Cash schwimmt und nicht weiss wohin damit,
    kännten sie die Preise auch gleich lassen (nach der Lohnverdoppelung),
    und einfach viel weniger Gewinn machen (zB nur noch 200 statt 400$).

    Der Cash-Berg von Apple würde weniger schnell wachsen,
    und man hätte zehntausenden Menschen etwas Gutes getan.

    Nebenbei wäre das gutes Marketing für Apple:
    “Wir zahlen die höchsten Löhne für die Arbeiter in China von allen Smartphone-Herstellern weltweit.”

    Das würde neue Kunden anlocken, die auf ethische Aspekte achten.

    Deine Andeutung, man würde deswegen das Doppelte für ein IPhone bezahlen, entbehrt damit jeglicher Grundlage.

    Und das Cash in Aktien anderer Unternehmen zu investieren, wäre rational und langfristig sehr sinnvoll.

    Auch wenn -M meinte

    Wieso sollte Apple den Markt kaufen, wenn sie überzeugt sind ein besseres Business zu haben?

    Weil sie offenbar das Geld im eigenen Business nicht gewinnbringen investieren können.

    Könnten sie das, täten sie es auch und ich fände das auch richtig.

    Aber es geht ja darum, das beste Investment zu finden.
    Wenn im eigenen Businiess keine grösseren Investitionen sinnvoll sind,
    ist es am Besten, den Markt zu kaufen oder unterbewertete Aktien usw.

    Glaubst du wirklich, Apple ist 2050 immer noch so erfolgreich?
    Und nach 2050?

    Möglich ist es, aber man sieht bei Nokia, dass es auch anders laufen kann.
    Und bei Kodak usw.

    Wäre ich Apple-CEO würde ich

    1. Die Löhne der chineischen Sklavenarbeiter verdoppeln,
    bzw. bis ins Jahr 2030 die Löhne jährlich um 5% erhöhen.

    2. In unterbewertete, gewinnbringende Unternehmen weltweit investieren.

    Zu Punkt 2, wieso würde ich das als CEO tun?

    Ganz einfach.

    Man weiss nie, wie lange Apple noch so erfolgreich ist.
    Vielleicht stehen sie am Zenit und 2030 verkaufen sie schon viel weniger als heute.

    Norwegen sorgt seit Jahrzehnten vor.
    Es hat viele Einnahmen aus Erdöl-Förderung.
    Aber dieses versiegt irgendwann.

    Deshalb legt man die Gewinne im Staatsfonds an, der mittlerweise über 1 Billion Euro gross ist.
    Damit sichert sich Norwegen Reichtum bzw. ein gutes Finanzpolster für die ferne Zukunft.

    Wäre ich Apple-CEO würde ich sagen:

    Wir sorgen vor, für die Zeit, wo wir nicht mehr so viel verkaufen können.
    Egal ob das 2030 oder 2060 soweit ist.

    Dazu investieren wir wie Berkshire Hathaway.

    Solange Apple erfolgreich seine Tech-Produkte verkauft, wird das auch getan.
    Aber falls dies irgendwann 2040 oder 2050 plötzlich nicht mehr der Fall ist,
    wandeln wir uns zu einem Konzern wie Berkshire Hathaway.

    Also der norwegische Staatsfonds ist Vorbild für die Strategie der langfristigen Vorsorge.
    Und Berkshire Hathaway ist Vorbild für die Organisation und die Art der Investments.

    Auch für die Aktionäre wäre das gut, weil sie eine Wertsteigerung von Apple auf Jahrzehnte hinaus gesichert ist.
    Sozusagen ein zweites Standbein.

  189. Hallo,

    bei den Deutschen ist das mit der Rente tatsächlich so eine Sache. Ich bin auch der Überzeugung, dass eine “Aktienrente” viele, wenn nicht sogar die meisten Probleme unseres Rentensystems lösen würde.

    Nur: In Deutschland ist die Lobby der Aktiengegner aus ideologischen Gründen leider ziemlich stark. Auch passen leider “Eigenverantwortung” und “Risiko” nicht wirklich zur Mentalität unsereins.

    Hier haben uns die Amerikaner, Niederländer, Schweden und Norweger definitiv etwas voraus. Immerhin besteht in Deutschland nun auch juristischer Druck, etwas an unserem Rentensystem zu ändern.

    Siehe: https://www.finanzguerilla.de/aktienrente-revolution-der-deutschen-rentenversicherung/

    Oder zum Thema Welt-ETF: https://www.finanzguerilla.de/welt-etf-als-altersvorsorge/

    In diesem Sinne: Hoffen wir weiter das Beste für die Zukunft der nachfolgenden Generationen!

    LG

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