Die Börse stürzt ab. Keine Sorge. Es ist gut


New York, 20. November 2018

James Murdoch (rechts), der Chef des Medienimperiums Fox. Er ist ein enormer Optimist. Er macht mit seinen Aktien wie schon sein Vater Rupert Murdoch „Buy and Hold“. Seit Dekaden. Teile ihres Medienimperiums hat die Familie Murdoch nun an Walt Disney verkauft. Sie erhielten Disney-Aktien, die sie langfristig behalten möchten.


Die Börse rutscht. Es knisterst. Vor allem die Tech-Aktien knicken ein. Apple, Facebook, Amazon, Netflix, Alphabet verlieren bald jeden Tag an Wert. Es sind die sogenannten FAANG-Aktien. Aber das ist alles nichts Besonderes. Ein bisschen Cash bereit halten und bei günstigen Kursen solide Werte ins Depot legen. Fertig. Oder den ETF-Sparplan einfach aufstocken. Somit wird aus dem aktuellen Kursrückgang eine schöne Gelegenheit. Aber kaum verbilligen sich die Aktienkurse, schon kriechen die Warner aus den Schmollwinklen hervor und verkünden den Untergang des Kapitalismus.

Der typische Deutsche stimmt zu. „Ich hab es euch doch gesagt. Nun haben sie den Salat. Sind sie selbst daran schuld“, sagen die Sparbuch-Fans über die Aktionäre. Die konservativen Sparer geben ihr Geld bevorzugt den Banken für 0,01% Zinsen. Sie werfen es den Banken in den Rachen – anstatt sich selbst etwas Gutes zu tun und es an der Börse anzulegen. Den riesigen Schuldenberg der Staaten auf die Börse zu schieben ist abenteuerlich. Es nervt, wenn Laien ständig die Börse verteufeln. Die Aktie ist das beste Asset, das es langfristig gibt. Siehe diese deutsche JPMorgan-Studie (PDF).

Beim NDR gab es übrigens eine gute Dokumentation. Es zeigt, wie Versicherer und Banken ihre Kunden hinters Licht führen. Die Kunden zahlen enorme Provisionen. Die Verträge für Finanzprodukte sind unverständlich geschrieben, die Kosten werden versteckt und verschleiert in dem Kleingedruckten. Ich finde ETFs und Aktien besser. Da weißt du, was du hast: Es sind Anteile an Weltkonzernen. Und nicht irgendwelche Produkte, die kein Mensch versteht.

Versicherungen halten Kunden ewig hin, wenn ein Schaden eingetreten ist. Berufsunfähigkeitsversicherungen und Unfallversicherungen schneiden in der Doku besonders schlecht ab:

Der Kurseinbruch an den Börsen ist nichts Schlimmes. So läuft’s nun mal an der Börse. Es geht rauf und runter. Aber langfristig geht der Trend nach oben. Heute fallen die Kurse und morgen steigen sie wieder. Trotz all der vielen Fakten, die die Kritiker anführen. „Das große Beben steht uns erst noch bevor“, sagen die Krisenpropheten. Vielleicht haben sie Recht, vielleicht nicht. Niemand kann das wissen.

Facebook ist eingebrochen. Das größte Risiko für Facebook ist keine Regulierung. Verlangsamtes Wachstum und eine alternde Benutzerbasis sind ebenso schlecht für einen Wachstumswert. Was Facebook so wertvoll gemacht hat, war die Fülle an Daten, die Mark Zuckerberg von Menschen gesammelt hat, und den Wert dieser Daten für Werbetreibende und Vermarkter.

Wenn Facebook und die dazugehörigen Eigenschaften seiner Nutzer nicht mehr vollumfassend verwenden darf, wäre das schädlich. Was mich optimistisch hält, sind WhatsApp und Instagram. Das Unternehmen muss herausfinden, wie seine Plattform weniger toxisch und für jüngere Benutzer attraktiver wird. Im Moment hat es ein Imageproblem und muss sich neu erfinden, um wieder Vertrauen aufzubauen. So sieht der Facebook-Chart nach dem Absturz aus (Quelle: finanzen.net):

Das KGV ist mit weniger als 18 (2019) nicht teuer für Facebook. Die Kalifornier machen über 5 Milliarden Dollar Gewinn pro Quartal. Da von einem „Drecksladen“ und „Blase“ zu sprechen, zeigt, dass jemand keine Ahnung hat. Nach dem Absturz ist schon einiges Negatives eingepreist. Über 20 Milliarden Dollar hat Zuckerberg in der Kriegskasse und keine Schulden.

Viele Aktienbesitzer sind Spekulanten, die rennen weg, wenn es nach unten geht. Die großen Akteure am Aktienmarkt und die Entscheider/Milliardäre in den Firmen (Familien Klatten, Quandt, Henkel, Plattner, Siemens, Herz, Springer, Dommermuth, Gates, Bezos, Zuckerberg, Buffett und wie sie alle heißen) handeln natürlich anders als die schlecht informierten Zocker. Sie machen „Buy and Hold“ mit ihren Firmen.

Der Verbraucher kann von ihnen lernen. Und auch mehr Geduld haben. Von den Reichen kannst du noch mehr lernen: Gebe nicht alles aus, was reinkommt. Der Kapitalismus ist nicht pervers. Er kann dir dienen. Schraube deinen Konsum drastisch zurück. Baue dir mit deinen Ersparnissen passive Einkommensströme auf, so wie es die Henkels, Fielmanns oder Schaefflers machen. Sie leben von den Dividenden.

Reduziere deinen Konsum auf das wesentliche und notwendige. Nehme das Handy länger, bevor du dir ein neues kaufst. Ein Altes reicht. Das hält locker noch ein paar Jahre. Dann solltest du weniger Plunder kaufen etc. Lerne vom Minimalismus. Er hat viele Vorteile für dein Leben. Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Platz, mehr Zufriedenheit, mehr Kreativität…

Ein Gebrauchtwagenkäufer kommt auch von A nach B. Es muss keine neue Kiste sein. Das ist nicht werthaltig. Das ist ja das Problem, das die Hersteller haben: Das Alte ist – gemessen an den Anwendungen des Normalnutzers – fast genauso gut wie das Neue. Und man hat es – und es läuft. Und man kanns bedienen.

Was ich oft sehe: Die Leute haben einige TVs. Sie haben zwei Smartphones. Sie haben einen Zweitwagen, obwohl man kaum zwei Autos zur gleichen Zeit fahren kann und in zwei Fernseher schauen kann.

Kommen mit jedem neuen Modell (Auto, Handy, TV, Herd, Waschmaschine…) tatsächliche weiterführende Verbesserungen? Ich bin am Zweifeln, ob es sich lohnt, immer das Neueste zu kaufen.

Übrigens ist die Apple-Aktie nach dem Absturz auch nicht mehr teuer. Mehrere Milliarden Menschen sind noch ohne Internet. Sie werden in den nächsten Jahrzehnten online gehen. Da geht es den FANNG-Aktien nicht schlecht bei, denke ich. Sie sind alle im Prinzip Monopole.

Facebook hat so ein ziemliches Monopol im Bereich der sozialen Medien. Sie haben Instagram, WhatsApp usw. Normalerweise sage ich das nicht hier im Blog, aber ich denke, es ist eine gute Aktie nach dem Absturz. Fast 50 Prozent weniger Börsenwert als zu den Hochs. Das ist ein enormer Abschlag. Mal sehen, was passiert. Ich hab ein paar Facebook-Aktien im Depot und bin befangen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Börse stürzt ab. Keine Sorge. Es ist gut

  1. Christian

    Wieder ein schöner Artikel, Tim.

    Ich sehe es wie du: WhatsApp und Instagram sind Juwele. Das Produkt „Facebook“ selbst ist aktuell schwach (wenig neuer durch User generierter Content, alternde Nutzer, ramponiertes Image, es hat den Charme eines Telefonbuchs). Aber der Konzern selbst ist sehr stark. Natürlich muss man ein wenig mutig sein, jetzt zu kaufen (ich bin es nicht, setze lieber auf ETFs), aber die Gelegenheit ist günstig.

    Konsumgüter kann man heute sehr lange verwenden. Mein Auto wird kommenden April 11 Jahre, mein iMac wurde im Oktober 8 Jahre, mein iPhone im September 3, mein TV im August 7. Das alles ist „wie neu“ und „kaum gebraucht“. Das Fahrrad (BJ 1995) habe ich von Opa geschenkt bekommen. Geschirr und Besteck sind von meinen Eltern, Jahrzente alt. Das Bett habe ich 16 Jahre. Die Waschmaschine (Miele) hat mir mein Vermieter „überlassen“, die IKEA-Küche ist in der Miete inklusive.

    Wären da nicht die viel zu leckeren Cappuccinos in der Mittagspause für 3,20 € oder die zu vielen Cocktails am Wochenende… Sparquote ab Januar: 800 €/Monat.

     

  2. Gainde

    Ich arbeite im Online Marketing und kann definitiv Google/Alphabet empfehlen. Was wir denen monatlich für Ads und Analytics zahlen ist crazy – quasi ein Monopol.

  3. Heiko

    Sind WhatsApp und Instagram wirklich Juwele oder funkeln sie nur sehr schön und sind in Wirklichkeit aus billigem Glas, was jederzeit von den Anlegern entdeckt werden könnte? Egal mit wem ich spreche, alle haben WhatsApp und alle schimpfen darauf. Alle haben Instagram und alle meckern über die begrenzte Qualität der Fotos, das Format, die Länge der Videos und so weiter. Es kann jederzeit ein Konkurrent um die Ecke kommen, der diese Nachteile beseitigt und schon beginnt die Herde umzusteuern. Das ist das Problem mit Produkten, die einfach sind und die jederzeit ersetzt werden können. Facebook ist momentan groß, das war Netscape aber auch mal. Und Yahoo. Und Nokia. Und AEG. Atari. Horch. Und so weiter…

  4. Bruno

    Das macht Dich sympathisch Tim, du gibst nur ungern Empfehlungen und wenn dann sehr transparent. Sehr vorbildlich. Das macht auch den Erfolg deines Blogs aus, nicht so aufgeblasen wie vieles heute.

    Was ich über Facebook denke habe ich neulich kommentiert. In solchen Phasen habe ich ein einfaches System, wenn ich eine (gute) Aktie in eine Korrektur/Crash kaufe, ich kaufe 3 Positionen zu je 33%. Je nach Wert dann ca. bei 15/30/45% Korrektur (je nach Anstieg der letzten Jahre). So bekommt man im Schnitt einen guten Preis, der absolute Tiefpreis ist eine Illusion. Und lieber eine gute Aktie etwas zu teuer einkaufen als eine schlechte vermeintlich extrem günstig, denn schlechte Aktien können immer, egal wie teuer, 100% fallen.

    Noch einfacher und effektiv, jeden Monat denselben Betrag zukaufen, dann hat man auch einen guten langfristigen Durchschnittspreis, am einfachsten mit einem ETF.

  5. JosefJosef

    Ja die sinkenden Märkte, ich hab wohl zu früh gekauft, habe all mein Pulver schon verschossen vor 3-5 Wochen, sogar meine eiserne Crash Reserve.
    Mal schauen wo die Märkte in 6 Monaten sind, dann hab ich wieder bisschen Cash.
    Geht’s euch auch so?

  6. Bruno

    @Heiko

    Es ist nicht zwingend schlecht, wenn viele über etwas schimpfen, wie Du richtig erwähnst gebraucht wird es trotzdem. Natürlich kann etwas neues/besseres kommen, aber bedenke, in diesen Massenmärkten ist es gerade für kleine Unternehmen heutzutage sehr schwer, da Tritt zu fassen. Es ist nicht das Produkt selbst, sondern die Verbreitung, und das geht nur durch sehr starke Partner. Kommt also ein besseres Produkt in diesen Bereichen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass gerade einer dieser FAANG Unternehmen es übernimmt. Sie haben allesamt enorme Cashreserven und enorme Verbreitung, da wird es verdammt schwer für einen „Neuen“ Tritt zu fassen.

    Aber ist klar, ein Restrisiko bleibt immer, wer dem entgehen will kauft einen ETF, da sind auch die zukünftigen Marktleader bereits dabei (resp. kommen dann automatisch rein, sobald sie relevant werden).

    @Gainde

    Ja das stimmt, aber gerade auch deshalb hat Facebook (auch mit IG) Vorteile, man kann dort kostengünstiger Marketing machen, und zielgerichteter (z.B. lokal). Je nach  Zielgruppe ist daher gerade für viele KMU interessanter, auf Facebook zu werben. Aber klar, auch Google finde ich eine tolle Firma, aber auch dort wird mit Wasser gekocht, sie haben einfach wie alle FAANG Aktien eine sehr starke Position ((Fast-)Weltmonopole).

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christian

    Danke fürs Lesen.

    Prima, wie lange Du die Sachen nutzt. Ich finde das super. Das ist kultig. Vor allem das alte Rad…

    Ich bin ja nicht gegen den Konsum per se. Ich bin nur gegen den impulsiven Konsum. Der schnelle, unüberlegte Kauf von Zeug. Viele Gegenstände kann man viel länger nutzen, das sieht man ja bei dir.

    @ Gainde

    Die Alphabet liegt auch in meinem Depot. Ja, es ist ein Monopol.

    @ Bruno

    Danke für die Blumen.

    @ Josef

    Mach dir nichts draus. Niemand erwischt immer die perfekten Zeitpunkte. Ich spreche aus Erfahrung.

  8. ghost

    naja….wenn die Kurse um ca. 10% einbrechen würden und ich  merken würde, dass es mir etwas ausmacht.. (schon ein Gedanke)…. dann wuede ich am gleichen Tag alles verkaufen….weil wenn man bei 10% schon nervlich ein klein wenig angekratzt ist…..was ist dann wenn die Aktien um 40% einbrechen und man da ca 20 Jahre an der Börse gewesen ist…..  ich glaube ein bischen „kalt“ sein ist sehr gut, wenn man über Jahrzehnte in Etfs oder Aktien investieren möchte…sonst hält man es irgendwann nicht mehr aus….

     

    jetzt schon Gedanken zu machen…ist nicht intelligent….es wird nur an einem zerren……

  9. RalfRutke

    @Christian & Heiko
    Ob Instagram und Whatsapp Diamanten sind? Wenn alle darüber schimpfen und es trotzdem alle benutzen, was sollen es dann sonst sein? Dann haben sie es geschafft, sie sind auf den Smartphones entgegen dem Willen der Nutzer.

    So wie bei mir. Ich hasse Whatsapp benutzen zu müssen, aber ich muss, weil es Leute gibt die sich weigern auf anderen Wegen zu kommunizieren. Anrufe oder SMS werden nicht mehr beantwortet.

    Ich werde Facebook, Alphabet und Apple ins Portfolio legen!

    Jetzt kommt die Sache mit dem Zeitpunkt, den kann man ja bekanntlich nur verfehlen. Ich werde vermutlich zum Monatsende einkaufen.

    @Josef
    Ich habe zum Glück noch etwas übrig lassen und bin Froh jetzt noch den Herbst-Sale mitnehmen zu können.

  10. karl

    „Familien Klatten, Quandt, Henkel, Plattner, Siemens, Herz, Springer, Dommermuth, Gates, Bezos, Zuckerberg, Buffett…“

    Das waren und sind alles keine Anleger, die durch buy-and-hold ihr Geld gemacht haben. Bis auf Buffett sind das alles Unternehmer und Erfinder, die alles auf eine Karte, nämlich ihr Unternehmen / ihre Erfindung gesetzt haben.

    Buffett war und ist Unternehmer und Trader. Er eröffnet und schließt Positionen.

    Diese Menschen als Bestätigung für die Aussage des Artikels herzuholen, ist schon sehr fragwürdig.

  11. KievKiev

    @ Josef

    Du kaufst erst in 6 Monaten nach? Hast Du Margin verwendet? Du kannst auch einen kleinen monatlichen Sparplan nutzen.

    Ich habe noch etwas Pulver in einem anderen Topf, habe aber viel in den Markt gebracht. Ist leider schon ein paar Tage her…

    Kann jemand Bescheid geben wenn es den ersten Fang Wert mit einem einstelligen KGV gibt? Dann gehe ich vielleicht All In Wachstum.

    Ich darf aktuell nicht zu viel in die Märkte schauen. Ich habe eher ein Kaufproblem als ein Verkaufsproblem. Kaufgelegenheiten gibt es jetzt genug. Vielleicht muss ich mir für dieses Jahr ein reines ETF Kaufprogramm auferlegen.

  12. Felix

    An alle FAANG-Enthusiasten  und jetzt Depressiven: Auf Jahressicht sind alle noch im Plus, oft sogar noch zweistellig.

    Da man ohnehin nicht alle Eier in einen Korb legen soll: Die abgeschriebene CocaCola ist glaube ich gerade auf alltimehigh, McD auch, das stabilisiert das Depot.

  13. AlexJ

    @karl: Richtig ist, dass diese Leute ein hohes Risiko eingegangen sind (oder geerbt haben) und gewannen. Wenn sie aber zu Geld gekommen sind, werden sie vorsichtiger. Ihre Family Offices investieren eher wie der norwegische Staatsfonds als wie sie in früheren Zeiten. Aufschlussreich ist da auch die Studie von Zittelmann „Psychologie der Superreichen“.

  14. Karl

    @Alexj

    Völlig richtig. Dann geht allerdings nicht mehr um Wachstum, sondern um Vermögenssicherung.

    Ferner haben die genannten Personen immer noch einen sehr wesentlichen Anteil ihres Vermögens im eigenen Unternehmen.

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Karl

    Buffett ist ein Trader…

    Das ist absurd.

    Das meiste Geld wird auf dem Hosenboden verdient und nicht mit dem Trading. Es liegt am Zinseszins.

    Die größten Investoren sind überwiegend mit Geduld reich geworden: John Templeton, Warren Buffett, Seth Klarman, Peter Lynch, Carlos Slim, Prinz Al-Waleed, Charlie Munger…

    Wirtschaftsnobelpreisträger Gene Fama sagt: „Geld ist wie Seife. Je mehr du damit umgehst, desto weniger hast du.“ Das ist wahr. Geld zu bewegen, verursacht Transaktionskosten, manchmal Steuern, und meistens verschiebst du zur falschen Zeit deine Positionen. Studien von Dalbar zeigen jedes Jahr, dass der durchschnittliche Aktionär deutlich schlechter als die Börse abschneidet. Grund: schlechtes Timing, Selbstüberschätzung, Emotionen.

    Um überdurchschnittliche Renditen zu erzielen, sind kurzfristige Reaktion Gift.

    Die genannten Milliardäre wie Zuckerberg, Sixt, Walton, Hopp, Henkel, Schaeffler… sind zum Teil Geschäftsleute. Ja, das stimmt. Aber sie machen auch mit ihren Geschäftsanteilen „Buy and Hold“. Ein Bürger kann das genauso machen.

  16. A.

    Danke Tim,

    Guter Artikel.

    Richtig, Aktien hin und her macht Taschen leer. Impulsives verkaufen kann sehr teuer werden. Lieber das Unternehmen analysieren. Nvidia hab ich wegen Datacenter und Automotive gekauft und da wachsen die nach wie vor. Deswegen behalte ich die.

     

    @Josef

    Hab auch keine Kohle mehr. Habe vor ein paar Tagen den ein oder anderen Wert nachgekauft. Kriege zwar bald eine Gehaltserhöhung, jedoch nutze ich diese zum sondertilgen. Auch eine Art   Diversifikation. Außerdem bald ein anderes Auto.

     

  17. Thorsten

    @Tim Facebook erinnert mich an Microsoft und Apple. Man hat sie damals  totgeredet. Alles ist anders gekommen, hätte man nur diese beiden Aktien gekauft, es wäre nicht falsch gewesen. Facebook will ja in Richtung KI…..

  18. Capri

    Ich kann dieses pauschale Versicherungsbashing von einer Person ohne Familie echt nicht mehr hören, der für niemanden Verantwortung trägt. Da lässt es sich halt einfach daher reden. Die Dokumentation ist das übliche und ohne die Verträge zu kennen ohne Sinn.

    Man brauch hier unabhängige Beratung und muss sich hinsetzen und genaustens jedes Wort prüfen. Es geht halt um riesige Summen, klar das da alles versucht wird. Aber lieber habe ich am Ende etwas um was ich streiten kann. Die paar zehntausend gesparten Euros oder weniger, ohne Versicherung, helfen mir auch nicht, wenn ich  eigentlich noch 20-30  Jahre arbeiten und meine Familie versorgen muss.

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ A.

    Bei richtig guten Firmen zahlt sich das Durchhalten immer aus.

    @ Thorsten

    Ja, das kann sein.

    @ Capri

    Seltsam, dass du dann auf dieser Website bist, wenn dich alles so nervt. Es gibt so viele andere Informationsquellen. Es ist deine freie Entscheidung.

    Ich werde noch mehr schreiben über die Zermürbungs- und Hinhaltetaktik der Versicherungen im Schadenfall. Hier schon mal etwas mehr zum Thema. Ich schreibe diesen Blog. Du bist hier Gast.

    Warum du mich hier persönlich angreifst, ohne mich zu kennen? Warum soll ich keine kritischen Beiträge mehr über Versicherungen bringen? Das ist nicht wichtig zu wissen?

    https://www.youtube.com/watch?v=gkPYaSAoZZM

  20. Thorsten

    Heute Abend haben wir einen Versicherungsvertreter zu Gast, mir ist jetzt schon schlecht. Die Hausratversicherung soll nach 20 Jahren überprüft werden sagt er und er müsse vorbeikommen, soso. Ich werde berichten.

    @Capri Tim trägt mindestens für sich selbst Verantwortung. Und das schaffen viele in Deutschland nicht mal.

  21. Gainde

    Bei den Versicherungsanrufen sage ich immer: „Tut mir leid, aber mit mir werden Sie keinen Lead generieren“. Dass einer sogar nach Hause kommt, kommt gar nicht in Frage bzw. ist nicht mehr zeitgemäss.

  22. RalfRutke

    @Thorsten

    Das ist wie mit den Vampiren, sie dürfen nicht in dein Haus, solange du sie nicht herein bittest. Sobald sie drinnen sind, ist es zu spät 😛

    Es ist erwiesen (ich finde die Studie nicht), dass Versicherungsvertreter bei einem Besuch Zuhause (ich meine mich zu erinnern) 3-4 Mal wahrscheinlicher einen Abschluss machen. Dort kann ganz andere psychologische Tricks verwendet werden, da du dich Zuhause sicher fühlst.

    In einem fremden Büro wäre jeder etwas kritischer oder am Telefon eben garnicht erst so Verbunden.

  23. Boris

    Ich überlege gerade, was passieren wird, wenn, sagen wir einmal, nur jeweils 20 Prozent der VW/Opel/Ford/Audi/BMW/Mercedes/Porsche/usw.-Besitzer entscheiden würden, dass sie ihr jetziges Modell doch noch drei Jahre länger fahren und anschließend auf dem Privatmarkt einen vierjährigen Gebrauchtwagen kaufen werden.

    M. a. W. wenn also die Menschen vernünftig würden und sich nicht mehr marktkonform verhalten würden.

    Oder wenn gar jeder Smartphonebesitzer sein Gerät mindestens fünf oder sechs Jahre nutzen würde. Und es dann noch einen Gebrauchtmarkt gäbe. Was würde ein neues Mittelklasse-Smartphone dann kosten? 900 €?

    Ohne diese knapp jährlichen Produktzyklen und die ständigen Neukäufe hochwertiger Kommunikationsprodukte, also diese kaum zu stoppende Verkaufsmühle, stünden auch Facebook/Whatsapp/Instagram und Twitter nicht da, wo sie jetzt stehen. Wahrscheinlich würden wir deren Aktien links liegen lassen.

    Andere Branchen – dieselben Effekte… you name it.

    Der beklagte überbordende Konsumismus ist es, der die ganze Wirtschaftsmaschinerie am gut geschmierten Laufen hält.

    Ich fürchte, würden nur vielleicht fünf Prozent aller Erwachsenen (in D, in den USA) auf einen hochsparsamen bis minimalistischen Lebensstil umsteigen, gäbe das schon spürbar Sand im Wirtschaftsgetriebe. Mit entsprechenden Folgen für das Geschehen an den Börsen.

    Was ich damit sagen will: die Möglichkeit zu einem minimalistischen Lebensstil auf dem Polster eines gut gefüllten und wachsenden Aktien- und ETF-Portfolio ist auch und womöglich sogar wesentlich abhängig von einer sich mit irrwitziger Drehzahl drehenden Wirtschaftsmühle.

    Womit ich jetzt aber keine schlechte Stimmung verbreiten wollte 😉 nur etwas zum Nachdenken anregen…

    Ich ja selbst Alters-Vorsorgler mit Buy-and-Hold-Portfolio… und überlege, in den nächsten Tagen ein paar Positionen günstig aufzustocken.

  24. Karl

    @Tim Schäfer

    „Buffett ist ein Trader…

    Das ist absurd.

    Das meiste Geld wird auf dem Hosenboden verdient und nicht mit dem Trading. Es liegt am Zinseszins.“

     

    Das ist leider in doppelter Hinsicht falsch.

    1. Es gibt keinen Zinseszins bei Aktien. Sie als Wirtschaftsjournalist sollten den Unterschied zwischen Zinsen, Dividenden und Wertsteigerungen kennen.

    2. Buffett und sein Team kaufen und verkaufen Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen. IBM, Philipps66, Synchronity, etc. sind alles Unternehmen wo gekauft und auch wieder nach relativ kurzer Zeit verkauft wurde.

    Aktien, die er lange hält wurden fast alle sehr spekulativ in (Unternehmens-) Krisenzeiten gekauft (Coke, Amex, Goldman etc.). Heute dienen als Cashflowverischerung für das Versicherungsgeschäft.

  25. Capri

    @Thorsten

    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Und Familien die eine Risikoplanung vornehmen tun es nicht? Sag du mir mal wie ich den Verdienstausfall „eigenverantwortlich“ gegenüber meiner Familie absichern kann? Am Besten wohl gar nicht und einfach laufen lassen. Wir deutschen sollen ja mehr Risiko eingehen.

    Das Tim so reagiert ist schade. Ich finde dieses einseitige Versicherungsbashing eben unpassend. Eine ausgewogene Darstellung wäre sinnvoller. Ein Anfang wäre https://de.statista.com/themen/251/berufsunfaehigkeit/ , aber ist natürlich einfacher Youtube & Co. rauszuziehen. Kritische Beiträge findet man für jedes Thema spielend einfach, das ist keine Kunst. Wie dort recherchierte wurde, wie die Verträge aussehen, also da wo es richtig kompliziert wird, hören die eh auf. Ist halt leichter das arme Opfer und die böse Versicherung darzustellung.

    Immerhin werden meine Beiträge nicht direkt gelöscht, danke dafür.

    Ich will aber auch keinem aus seiner Blase verjagen. Ich nehme Tims Rat an nun an und bin raus.

  26. Christian

    @Boris: Ich finde Stiftungen und Genossenschaften ganz interessant. Man muss erst darauf aufmerksam werden (so war es zumindest bei mir), aber genossenschaftliche Banken (Volksbanken) arbeiten rentabel. Bei uns in der Stadt gibt es viele Stiftungsbrauereien, da die Eigentümer keine Nachfahren hatten. Diese Brauereien sind natürlich nicht so bekannt wie das Paulaner oder Krombacher. Aber sie arbeiten wirtschaftlich. Genossenschaftlicher Wohnbau ist auch interessant.

    In der klassischen BWL werden im Gesellschaftsrecht immer Kapital- und Personengesellschaften behandelt, die Rechtsformen des Vereins oder der eingetragenen Genossenschaft werden leider weniger ausführlich behandelt, dabei sind das interessante Ansätze.

    Ich glaube, der Kapitalismus würde auch ganz gut ohne Konzern-Strukturen und permanent gefordertes, jährliches Wachstum funktionieren. Man müsste diese Rahmenbedinungen nur als „normal“ akzeptieren. Dann wären auch die von dir aufgezeichneten „Marktumstände“ nachhaltig und verkraftbar.

    Ich glaube auch „gerechte Löhne“ sind mit dem Kapitalismus vereinbar. Das Problem dabei ist eher die „skalierbarkeit“. Also was passiert in schlechten Zeiten? Autofirmen machen das ja – hinsichtlich der Skalierung – ganz gut: Leiharbeiter werden eingestellt um in schlechten Zeiten die Personaldecke schnell abbauen zu können. In guten Zeiten werden großzügige Boni (Prosche: 10.000 €) ausbezahlt, damit wird während der Hochkonjunktur nach oben skaliert.

  27. Albr

    @Boris, das wird vermutlich nicht passieren, es gibt jede Menge Menschen, die ihr Selbstwertgefühl über Autos, Smartphone, Klamotten usw. definieren… gerade hat ein Kollege sich ein Zweitwagen (AMG) gekauft, stolz zeigt er jedem sein Auto auf seinem neuen Smartphone 😉

    Konsum wird immer wichtiger, meine Frau und ich gehen in Frankfurt doch recht gerne am Wochenende aus, klasse was man da alles sieht (und sehr viele Dinge von meinen Firmen ;))

    @Karl, die Aussage zu Nr. 1 ist klasse 😉 du weißt schon das das EK eines Börsen notierten Unternehmens eine Rendite abwerfen muss (nach Möglichkeit eine steigende Rendite)

  28. Chris-E

    @Karl

    Aussage Nr. 1 halte ich auch für falsch. Klar kann man sich über die Begrifflichkeit „Zins“ streiten. Letztendlich ist der Effekt aber bspw. bei einer reinvestierten Dividende der gleiche. Angenommen natürlich, dass die Dividende aus lfd. Gewinnen gezahlt wurde. Ich erhalte x% auf mein eingesetztes Kapital. Verdient das Unternehmen im nächsten Jahr wieder x% und zahlt die gleiche Dividende, erhalte ich mehr aufgrund meiner bereits reinvestierten Dividende. Wo ist denn da bitte der Unterschied zum Zinseszinseffekt?

  29. Albr

    @Christian, funktioniert nur, wenn Deutschland eine „geschlossene“ Volkswirtschaft wäre, d.h. Güter und Dienstleistungen nicht frei importierbar wären…

    Wenig bekannt ist z.b. das BMW mittlerweile mehr als 50% seiner Autos im Ausland produziert… Tendenz steigend!!… Gründe liegen u.a. in den sehr hohen Energie- und Arbeitskosten, Umweltauflagen, Nachfrage im Ausland etc…

    BASF hat gestern z.b. bekannt gegeben, dass die Investitionen zukünftig primär in den asiatischen Markt fließen werden…

     

  30. Daniel

    Die Abneigung gegen Versicherungen kann ich nicht nachvollziehen, vielleicht liegt es auch daran dass ich selbst bei einer Versicherung (wenn auch nicht in diesem Berufsfeld) arbeite.

    Es wird quasi so getan als ob man mit betreten einer Versicherung ein Abo abschließt. Jeder sollte doch selbst in der Lage sein zu erkennen was er braucht oder nicht.

    Wenn man sich bei manchen Kommentaren so durchliest wie da der Stand der Versicherungen ist, dann würde ich sie mal vorsichtig als „unterversorgt“ sehen. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen dubiosen Handy-Versicherungen o.Ä. sondern von elementaren Versicherungen die vor völliger „Existenzvernichtung“ schützen. Da werden nichtmal 50€ im jahr für eine Privathaftpflicht ausgegeben, ja, wofür, um vielleicht 2€ mehr in einen ETF Sparplan zu packen? Tut mir leid, das ist messen mit zweierlei Maß. Versicherungen können auch als eine Art Vermögenssicherung angesehen werden.

    Auch bei der BU, die zugegeben teuer ist, unterliegen die meisten der irrigen Annahme, dass es sie erstens gar nicht, zweitens im Hohen Alter betrifft und drittens wohl irgendwie finanziell stemmbar ist zumal sie ihen Büro Job als relativ (körperlich) sicher einschätzen.

    Die reinen Statistiken sprechen aber eine andere Sprache. Krebs o.Ä. macht vor keinem Berufsstand und Alter halt, die Frage ist also eher, könnte ich, wenn ich heute 26-27 Jahre alt bin, ab morgen bis hin zu meinem Rentenalter (in dem quasi keine Rentenpunkte vorliegen) durchhalten? Wer jetzt nicht Multimillionär ist, den würde ich gerne sehen der das kann.

    Auch eine Risikolebensversicherung bei jungen Familien mit sehr ungleichem Einkommen und z.B. Hauskredit kann durchaus Sinn machen.

    Ich führe das bei vielen auf ein noch junges Alter zurück, defakto haben wir in unserer Familie schon fast jede Versicherung im Nachgang gebraucht.

    Die Elementarversicherung wurde schon zweimal benötigt (Hochwasser), sowie Hausrat. Die Rechtschutzversicherung meiner Eltern wurde schon mehrfach benötigt, die Privathaftpflich wurde von mir ebenfalls schon benötigt, die Teilkasko beim Auto mehrfach. Das wären alles sehr hohe Summen geworden die in keiner Relation zum bislang eingebrachten Prämienzahlungen der Versicherungen stehen.

    Ich hoffe nicht, dass ich meine BU jemals brauchen werde, aber ich glaube nicht daran dass ich sie mit 60 brauche, sondern dass die Gefahr insbesondere bei Burn-Out etc. im Alter von 40-45 entsteht.

    Vielleicht sollte man die Flughöhe mal etwas erhöhen, die persönlcihe Abneigung zu Versicherern mal etwas zurückfahren, wenngleich auch viele Anschuldigungen berechtigt sind und sich selbst fragen was man aus eigener Tasche stemmen könnte. Ich glaube viele der gängigen Versicherungen decken Schadenssummen ab, die jemand, der nicht zufällig als Gutverdiener kurz vor der Rente steht, eben nicht gestemmt werden können.

    In diesem Sinne, schönen Start in den Tag 😉

  31. ghost

    noch verschlafen….aber grad lustig drauf durchs lesen …..aldaaaaaaa     es gibt kein zinseszins bei Aktien……. (bin erwas älter, aber so aussagen versetzten mich in meine jugend…..zwischen…..moechtegern gangsta und affen)…….

     

    ich hoffe tim du loescht diesen kommentar nicht…..aber dies konnte ich nicht zurueckhalten…….es gibt kein zinseszins bei aktien….wie geil…..wie geil……

    ebenso, aktien vernichten geld

    mit aktien wirst du arm

    gib deine geldangelegenheiten lieber den leuten in die haende die sich damit auskennen

    sparbuch ist sicher und die banken haben da ganz tolle programme

    die rente ist sicher

    sind alles sehr „wertvolle“ kommentare die man so hoert

     

    joa….kleinschreibung :-*

     

    @tim, sehr guter blog!

     

    einstein meinte schon damals nur banken haben den zinseszins effekt nur banken

    mfg

  32. Thorsten

    @Gainde der Vertrag, um den es geht ist ehemals unter Mitarbeiterkonditionen geschlossen worden  und jetzt 20 Jahre alt. Es könnte sein, dass die Zahlen in dem Vertrag nicht mehr die Deckung nach heutigen Schadenskosten erbringt. Die Währung hat sich seitdem mehr als halbiert… Es könnte auch sein, dass er uns in einen neuen Tarif drängen will, es ist nicht unüblich Kunden aus günstigeren Altverträgen in scharf geschnittene Neuverträge zu nötigen. Mal abwarten. Wenn es uns zu dumm wird kündigen wir und suchen uns über ein Vergleichsportal etwas Maßgeschneidertes für uns, das könnte ohne Mitarbeiterkonditionen sogar preiswerter sein. Alles andere was damals mit den Vergünstigungen  im Angebot war, war sogar teurer als die Konkurrenz…

  33. Nico Meier

    Ich glaube die FAANG Aktien haben eine Korrektur dringend nötig.

    Von den 5 Aktien sehe ich einzig bei Apple ein Potential über längere Zeit gut zu performen und ich sage das als jemand, der in seinem Leben noch nie ein Apple Produkt gekauft hat!

  34. 42sucht21

    @Daniel

    Ich denke, die meisten in DE und CH sind eher überversichert als unterversichert. Vergleichen Sie as mal mit Mittelschicht in USA oder anderen Ländern. Selbstverantwortung wird da größer geschrieben. Aber jeder sollte selber seine Risikotoleranz kennen und abschätzen ob Hausratvers. nicht doch unnötig ist wie ein Kropf.

    Meine Meinung:

    Essentielle Versicherungen sind m.E. (gesetzl.) Krankenversicherung, Privathaftpflicht für Personen, Haustiere und KFZ.

    Immobesitzer: Gebäudeversicherung (Brandkasse / Elementar)

    Bei Reisen je nach Land Auslandskrankenversicherung und bei teuren gebuchten Reisen mit kleinen Kindern / Alten evtl. Reiserücktrittsversicherung.

    Risikolebensvers. (nicht zu hoch) für junge Familie mit Alleinverdiener. nur nach Immokauf ohne genug Eigenkapital (-> besser Mieten)

    Vollkasko falls man einen Neuwagen fährt(-> besser gebrauchten).

    Teilkasko nur wenn die Gefahr von Haarwildunfällen groß ist und mein Auto einen recht hohen Wert hat.

    „Die Rechtschutzversicherung meiner Eltern wurde schon mehrfach benötigt‘ – Wenn ich das lese dann wird mir eher schummrig vor den Augen.

    Ich würde die RS-Versicherung nur abschließen wenn ich eine BU abschließen würde. Die BU wird im Bedarfsfall ja fast im Regelfall nur nach Rechtsstreitigkeiten oder sogar Gerichtsurteilen ausgezahlt (reduziert zur eigentlich Abschlusshöhe). Nee danke. Wenn ich schweren Krebs oder BurnOut habe, dann will ich nicht noch David gegen Goliath spielen und 3 Jahre Nerven investieren und Angst haben zum Briefkasten zu gehen falls da wieder ein Brief drinliegt. Ein Schulfreund von mir ist leitender Jurist bei einer Versicherung welche ReHa-Maßnahmen wg. BU bzw. AU beurteilt. Da könnte man weinen was beide Seiten da versuchen. Lieber spare ich mir das Versicherungsgeld und investiere in ein ausgeglicheneres und gesundes Leben in dem ich nicht auch noch das Geld für unnötige Versicherungen erarbeiten muss.

  35. 42sucht21

    @Daniel

    Ich denke, die meisten in DE und CH sind eher überversichert als unterversichert. Vergleichen Sie as mal mit Mittelschicht in USA oder anderen Ländern. Selbstverantwortung wird da größer geschrieben. Aber jeder sollte selber seine Risikotoleranz kennen und abschätzen ob Hausratvers. nicht doch unnötig ist wie ein Kropf.

    Meine Meinung:

    Essentielle Versicherungen sind m.E. (gesetzl.) Krankenversicherung, Privathaftpflicht für Personen, Haustiere und KFZ.

    Immobesitzer: Gebäudeversicherung (Brandkasse / Elementar)

    Bei Reisen je nach Land Auslandskrankenversicherung und bei teuren gebuchten Reisen mit kleinen Kindern / Alten evtl. Reiserücktrittsversicherung.

    Risikolebensvers. (nicht zu hoch) für junge Familie mit Alleinverdiener. nur nach Immokauf ohne genug Eigenkapital (-> besser Mieten)

    Vollkasko falls man einen Neuwagen fährt(-> besser gebrauchten).

    Teilkasko nur wenn die Gefahr von Haarwildunfällen groß ist und mein Auto einen recht hohen Wert hat.

    „Die Rechtschutzversicherung meiner Eltern wurde schon mehrfach benötigt‘ – Wenn ich das lese dann wird mir eher schummrig vor den Augen.

    Ich würde die RS-Versicherung nur abschließen wenn ich eine BU abschließen würde. Die BU wird im Bedarfsfall ja fast im Regelfall nur nach Rechtsstreitigkeiten oder sogar Gerichtsurteilen ausgezahlt (reduziert zur eigentlich Abschlusshöhe). Nee danke. Wenn ich schweren Krebs oder BurnOut habe, dann will ich nicht noch David gegen Goliath spielen und 3 Jahre Nerven investieren und Angst haben zum Briefkasten zu gehen falls da wieder ein Brief drinliegt. Ein Schulfreund von mir ist leitender Jurist bei einer Versicherung welche ReHa-Maßnahmen wg. BU bzw. AU beurteilt. Da könnte man weinen was beide Seiten da versuchen. Lieber spare ich mir das Versicherungsgeld und investiere in ein ausgeglicheneres und gesundes Leben in dem ich nicht auch noch das Geld für unnötige Versicherungen erarbeiten muss.

  36. Daniel (Fächerstadt)

    Zu Facebook: Guter Tipp von Tim!

    aktuell wird Facebook gehasst, sie müssen sehr viel investieren (Cap spending), um sich von einer möglichen Regulatorik (Fz.B. rankreich hat gestern ein Gesetz gegen Fake News beschlossen) zu befreien.

    Ansonsten sind die reinen Zahlen doch Gold gerändert, keine Verschuldung, $ 50 Mrd. Umsatz, davon $ 30 Mrd. Operativer Cashflow, $ 40 Mrd. Cash auf der Bilanz, trotz der immens gesteigerten Investitionen (Verdopplung innerhalb eines Jahres auf $ 12 Mrd.) ins Kerngeschäft , angekündigte Stock buybacks.

    Facebook entwickelt sich wirklich langsam zum Schnäppchen.

     

     

  37. -M

    @Karl

    *Sarkasmus an*

    Deine Erklärung das aktien keinen Zinseszins haben, hat mir die Augen geöffnet….. habe gerade alles verkauft und in ein wachstumssparplan bei der Bank angelegt. Ich wollte endlich wieder von dem Zinseszins profitieren.

    *Sarkasmus aus*

    Die Aussage ist aber mal sowas von falsch ….

    Und das Buffet alles andere als ein Trader ist, sollte wohl jedem einleuchten. Natürlich darf er Beteiligungen verkaufen wenn er nicht mehr überzeugt ist….

    -M

  38. John

    @Ghost

    Sinkende Kurse machen mir was aus. Aber die Ratschläge aus zu steigen sind doch Unsinn. Es gibt keine vernünftige alternative zur Börse.

    Vor allem aufsteigen wenns schlecht läuft, quasi den Verlust realisieren? Genau dann läuft man doch in die Situation der meisten „Telekom Verbrannten“. Man hält die Börse in schlechter Erinnerung zurück bleibt det Verlust.

    Ich denke nur man muss ehrlich zu sich selbst sein. Auch kein Grund künstlich knallhart zu sein. Dank Tim und werde ich die Zeit locker über dauern. Aber ich bleibe so ehrlich zu sagen das das Minus im Hier und heute schade ist.

  39. Karl

    @ M

    Wenn man den Unterschied zwischen Ironie und Sarkasmus nicht kennt, muss man auch die Bedeutung des Zinses nicht kennen.

    Das kann ich vollends nachvollziehen.

    Viel Spaß bei Ihrer Filterblase.

  40. Ex-Studentin

    Habe mir nun auch mal ein paar FB-Aktien gekauft. Ich nutze Facebook jeden Tag, auch wenn ich es nicht will. Aber es ist praktisch (Selbsthilfegruppen/Austausch) und nutze meinen FB-Account als Login für andere Portale. Ich habe noch relativ viel Cash auf meinem Tagesgeldkonto. Mal sehen, ob ich damit nun doch ein paar Weihnachtskäufe tätige. Dramatisch sind die Einbrüche bisher nicht, sondern teilweise auf Stand vor 1 Jahr.

    @Versicherung

    Ich habe BUVs immer verteufelt, jetzt habe ich eine Erkrankung, die mich berufsunfähig machen kann. Klar, versuche ich, trotzdem arbeitsfähig zu bleiben. Aber seit einem halben Jahr richte ich meinen Tagesablauf auf meine Erkrankung aus. Ich bin gerade sehr froh, keine Kinder zu haben. Das wäre gar nicht gegangen. Ich hab Glück, dass mein Chef Verständnis hat und ich mir meine Arbeitszeit sehr frei einteilen kann. Geht nicht in jedem Beruf. Viele Versicherungen kann ich nun vermutlich gar nicht mehr abschließen, wenn ich damit mal in ein paar Jahren eine Familie absichern will.

  41. Nico Meier

    Ich habe eine Rechtschutzvesicherung die für uns Gewerkschaftsmitglieder recht preiswert angeboten wird.

    Und ja ich habe diese Rechtschutzversicherung auch schon benötigt. Meine damalige Partnerin war auf Arbeitssuche musste schnell was finden und ist dabei an eine unserieuse Franchisenehmerin geraten, die in mehreren Bereichen gegen Arbeitsgesetz verstossen hat. Sie hat dadurch schnell dort wieder die Kündigung eingereicht und die Verstösse gegen Arbeitsgesetz auch gleich angezeigt. Resultat war ein schlechtes Arbeitszeugnis sowie geleistete Überstunden die nicht ausbezahlt worden sind. Durch die Rechtschutzversicherung fand sich schnell ein Anwalt der Druck aufgesetzt hat und schwups war das Arbeitszeugnis korrigiert und die Überstunden wurden überwiesen. Eine Kollegin von ihr hatte keine Rechtschutzversicherung und hat für den Anwalt über 2’500 Franken bezahlt!

  42. -M

    Oh stimmt, @Karl es sollte ironisch sein. Mein Fehler!

    Trotzdem bleibt deine aussage zu Zinseszins und aktien Quatsch.

    P.s. Bist du Lehrer ? Es kommt mir so vor (mein Kumpel ist Lehrer und da sind irgendwie Parallelen vorhanden)

    -M

  43. Karl

    @M

    Nein, bin ich nicht. Aber es wäre schön, wenn Sie mir erklären könnten, warum es Quatsch ist.

    Haben Sie sich schon mal mit dem Zins beschäftigt oder wollen Sie einfach, dass Ihre Glaubenssätze nicht hinterfragt werden?

  44. Simon

    @Karl & M

    Ersetzt „Zinseszins“ doch einfach durch „exponentielles Wachstum“ und das Thema ist erledigt 😀

  45. Daniel

    Und ja ich habe diese Rechtschutzversicherung auch schon benötigt. Meine damalige Partnerin war auf Arbeitssuche musste schnell was finden und ist dabei an eine unserieuse Franchisenehmerin geraten, die in mehreren Bereichen gegen Arbeitsgesetz verstossen hat. 

    Bei uns war es ein langjähriger Rechtstreit über Grundstücksgrenzen. War gegen die Bahn. Sowas zieht sich lange hin und kostet viel Geld.

  46. Phil

    @ Karl

    Verstehe ich dich ja dahingehend richtig, dass es keinen Zinseszins bei Aktien gibt (ausgehend vom Zinsbegriff), wohl aber ein Zinseszinseffekt bei Aktieninvestments eintreten kann? 😉

     

    Kn = K0 * ((p / 100) + 1)n

    Für den Zinseszinseffekt ist es mathematisch schließlich bums, ob der Kapitalertrag sich aus  Dividenden, Kurswachstum oder eben Zinsen speist.

    Vielleicht kann man sich ja darauf einigen.. ;P

     

    @ M

    ich tippe auf Finanzberater, Controller oder VWLer 😉

  47. Phil

    @ Karl

    Verstehe ich dich ja dahingehend richtig, dass es keinen Zinseszins bei Aktien gibt (ausgehend vom Zinsbegriff), wohl aber ein Zinseszinseffekt bei Aktieninvestments eintreten kann? 😉

     

    Kn = K0 * ((p / 100) + 1)^n

    Für den Zinseszinseffekt ist es mathematisch schließlich bums, ob der Kapitalertrag sich aus  Dividenden, Kurswachstum oder eben Zinsen speist.

    Vielleicht kann man sich ja darauf einigen.. ;P

     

    @ M

    ich tippe auf Finanzberater, Controller oder VWLer 😉

  48. -M

    Nein Simon, Karl ist da ganz genau. Da muss jedes Wort passen….(deshalb meine Frage, ob er Lehrer ist).

    @Karl. Du sagst es gibt keinen Zinseszins bei aktien, ich sage es ist Quatsch.

    Die Unternehmen erwirtschaften Gewinne die im Unternehmen wieder investiert werden und größere Gewinne erwirtschaften usw usw. Das Investment in die Firma verzinst sich ebenso wie bei parprodukten, wenn man die Zinsen reinvestiert… also Zinseszins. Oder bist du da nicht mit einverstanden, dann erkläre Du mir doch bitte, wieso aktien keine Zinseszinsfunktion beinhalten. Darauf wären hier sicherlich einige gespannt.

    -M

  49. -M

    @Phil

    Wenn er darauf hinaus will, ist er hier wohl komplett fehl am Platz. Das würde ja schon an haarspalterei Grenzen…..

    Zinseszins = falsch

    Zineseszinseffekt = richtig

     

    Troll ! 😉

     

  50. Nico Meier

    Eventuell meint Karl, dass Aktien welche Dividenden zahlen das Geld auszahlen und dieses für den Zinseszins nicht mehr zur Verfügung stehen würde.

    Ich für mich halte das für Quatsch weil es liegt an mir selber die Dividenden wieder zu reinvestieren und so voll vim zinseszinseffekt profitieren zu können!

  51. ghost

    @John

     

    hallo,

     

    ne….das war Sarkasmus /ironie /sowas ähnliches was ich da oben schrieb…..

    habe meine Aktien immer noch die guten aber auch GE……und auch zwei Etfs  (A1C22M)——> (das ding schlug im Vergleich die meisten Etfs und wandert immer nach Norden mit Korrekturen)

    Und dann noch Etfl23 es wird zwar mit einer 5 bewertet, aber das Ding zahlt eine Topdividende seit 2009, die Kosten sind Ok, selbst wenn das immer Plus/Minus 10 Euro schwankt…..Dividende beträgt ca 4,8 bis 7%,  das ist für mich auch Ok.

     

    Bin ganz klar für Aktien! Und wenn man den Chart des Daxes oder Sps von sagen wir mal zehn Meter weit weg betrachten würde, könnte man die Minikorrektur gar nicht richtig erkennen…..genauso wie 2008…..

    Einfach mal Probeweise einen Betrag investieren und fuer drei vier Jahre liegen lassen, kommt man da nervlich gut zurecht….. den Betrag weiterhin erhöhen und das mit den Nerven/kühlen Kopf behalten, trainieren……

     

    irgendwann wird man da ganz gediegen ;), je nach Depotgröße braucht man manchmal etwas mehr Zeit bis man sich an die roten Zahlen gewöhnt….aber wie Tim oder die anderen hier sagen……es geht immer weiter nach oben…mit Korrekturen…….. und wenn es irgendwann auf Null rutscht……dann ist wahrscheinlich der dritte Weltkrieg ……umd laut Einstein nur noch Steinschleuder vorhanden…

    immer locker sehen 😉

    aber gebe dir Recht ….Minus ist nie gut 😉

     

    mfg

     

     

  52. June

    @Versicherungen,

    die meisten Menschen sind falsch versichert. Da hat man die Vollkaskoversicherung für sein 5 Jahre alten Golf, aber keine BU obwohl man als Berufsanfänger nichts wertvolleres als seine Arbeitskraft hat. Meist werden bei BU’s auch zu lange Laufzeiten vereinbart. Ich brauche diese Versicherung nicht bis 67 Jahre. Spätestens ab 60 Jahren sollte ich die Lücke bis zur Rente aus meinen Ersparnissen schließen können.

    Junge Familien ohne Risikolebenversicherung für beide Eltern sind heute eigentlich fahrlässig. Und diese Versicherung kostet auch nicht so viel.

    Ich persönlich versichere nur was mich ruinieren würde. Oder was es mir Wert ist.

    Also Haftpflicht privat und Auto, Lebensversicherung um meine Kinder abzusichern (bald nicht mehr notwendig), Reisekrankenversicherung, Unfallversicherung und eine Hausratversicherung.

    Die Hausratversicherung haben wir einfach deshalb, weil hier selbst die Zahlung eines kleineren Schadens die Beiträge für viele Jahre zurückzahlt.

    Ein Beispiel: In einer meiner Wohnungen war ein Wasserschaden. 1600 € hat die Beseitigung gekostet. Verantwortlich konnte man niemand machen. Also hat keine Versicherung gezahlt. Die Hausversicherung hat abgelehnt, einen Schadensverursacher gabe es zwar, den haben wir aber nicht gefunden. Am Schluss habe ich bezahlt. Hätten wir eine Hausratversicherung gehabt, hätte diese den kompletten Schaden bezahlt. Die Versicherung hätte 3,50 € je Monat gekostet. Als Vermieter kann man sie aber nicht abschließen.

    Für die BU war ich schon zu alt, als das Gesetzt geändert wurde. Und heute brauche ich sie nicht mehr. Das war einfach nur Glück.

    Aber die klassischen Versicherungen sind die sogenanten Vorsorgeprodukte. So wie ich Tims Beitrag lese prangert er diese an. Riesterrente, Rüruprente, Kapitallebensversicherung, Rentensparpläne und, und, und.

    Bausparverträge machen erst wieder Sinn, wenn die Zinsen steigen. Versicherungen sind immer Wetten in die Zukunft. Mal liegt man richtig und ab und an eben auch falsch.

     

    Take care,

     

    June

  53. Fabian S.

    Hallo Tim,

    klasse Artikel mit tollem Video.

     

    Bzgl. der wachsenden Crashgefahhr bin ich jedoch anderer Meinung. Natürlich gibt es Crashpropheten die dauernd davon reden. Aber wenn mittlerweile renommierte Leute wie Robert Shiller, Max Otte langsam warnen, denke ich schon dass da etw. dran ist. Vor allem weil jeder Zyklus mal zu Ende geht oder?

  54. Martin

     

     

     

     

     

     

     

     

    Hallo Tim, danke für den erneut guten Beitrag.

     

    Lieber Karl,

    wir wollen dir nun wirklich nicht „deinen“ Zins stehlen. Wir freuen uns aber sehr über Effekte, die von dem Zins auch bei Aktien ausgehen.

    Auch ein Herr Buffet hat über langfristiges Halten von Aktien, große Erfolge vorzuweisen und von eben genau den oben genannten Effekten profitiert. Das er im Rahmen seiner Unternehmensführung auch mal einen Aktienwert frühzeitig verkauft, macht ihn lange noch nicht zu einen Trader. Da er seine Aktien, wie er selbst sagt, am liebsten für immer behält.

    Ich wünsche allen einen besinnlichen Buß- und Bettag.

     

  55. Thomas

    @Tim,

    Du schreibst immer von der Buy&Hold-Strategie. Auch ich bin Fan von dieser Strategie (neben ETFs) und habe auch gute Erfahrungen hiermit gemacht.

    Mich würde mal interessieren, was zu vom Verkaufen von Aktienoptionen hältst? Ich meine hiermit das Schreiben von PUTS und CALLS, also den sogenannten Stillhaltergeschäften. Hab hier viel  Positives gehört. Es soll sich um eine konservative Strategie handeln, mit der man zusätzliches passives Einkommen generieren kann. Hast Du hier schon irgendwelche Erfahrungen gesammelt?

    Gruß,

    Thomas

  56. Thorsten

    Die Börse stürzt ab. Keine Sorge. Alles ist (wird ? ) gut.

    Ich bin immer noch am überlegen, ob  es mich beruhigt, ich lachen soll,  säuerlich lachen soll oder das eine Parole ist, die über jedem  Schreibtisch hängen sollte. Das erinnert mich irgendwie an :
    Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“, und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer…!
    Köstlich !

     

  57. ThomasH

    Ein Rechtschutzversicherung wird doch erst tätig, wenn Aussicht auf Erfolg besteht. Aber wenn man Recht hat (und hoffentlich auch bekommt), dann muss der Anwalt doch von der Gegenseite bezahlt werden. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass man 2500 Fr. Anwahltgebühren zahlen muss, wenn man den Prozess gewinnt.

    „Ich habe die Versicherung schon öfter gebraucht.“ ist kein gutes Argument. Auch eine Glasbruchversicherung oder Handyversicherung hätte ich sicher schon mal in Anspruch nehmen können, aber wenn ich mir überlege, was ich bis dahin wahrscheinlich an Prämien gezahlt hätte….

    Ich habe/hatte nur Versicherungen für Fälle, die die Familie in den finanziellen Ruin treiben könnten, also Privathaftpflicht, BU (inzwischen wegen Rücklagen/Alter gekündigt), Wohngebäude, Risikoleben (inzwischen gekündigt weil keine Kredite mehr). Alles andere ist weg.

  58. Worrier

    @June
    BU nur bis 60 ist nicht sinnvoll. Dir ist schon klar welche Summen fehlen, wenn ich 7 Jahresgehälter alleine stemmen muss + sinkende Rente durch fehlende Einzahlungen etc. ? Zumal die dauerhafte BU meist in dem Altersbereich eintritt.

  59. Oliver

    Hallo zusammen,

    ich bin vielleicht wirklich masochistisch veranlagt, aber ich freue mich immer wieder wie ein kleines Kind, wenn die Kurse in die Knie gehen. Genau zu den Zeiten schaue ich mir die Kurse wahnsinnig gerne an. So viele neue Möglichkeiten, ich bekomme da immer richtig Aufbruchstimmung. Selbst heute, wo ich nicht mehr so viel investieren kann, hat sich das nicht geändert. Und ich schreibe mal lieber nicht, was gestern an Kurswert „verloren“ ging.

    Kurswerte sind in erster Linie interessant, wenn ich etwas mit Optionen mache, kürzerfristig an der Börse anlege oder einfach Wertpapiere handele. Das machen zumindest nach der Schreibe in den Kommentatoren bis auf den Optionen nicht sonderlich viele. Von daher: Ja, der Kurswert fällt (gähn). Hat das Auswirkungen auf mein Leben? Eher nicht. Was interessiert mich z.B. am meisten: Steigen die Dividenden? Habe ich noch genug Geld, um mir hier und da was zu kaufen und für mein neu investiertes Kapital mehr Aktien der gleichen Sorte zu bekommen? Ja, das sind die Eckpunkte. Ich muss nichts verkaufen, weil ich nicht plane, irgendwelche außerordentliche Einkäufe zu tätigen. Auch wenn bald Weihnachten ist, ganz ehrlich. Wie ist es bei euch so? Wenn es nicht anders ist, dann nehmt diese kleine Korrektur (mehr ist es nun nicht) einfach als schönes Vorweihnachtsgeschenk und kauft ein, was ihr euch leisten könnt.

    Nun zu dem Komiker mit dem Zinseszins. Hier mal die Google-Definition:

    Zins von Zinsen (1), die – wenn sie fällig werden – nicht ausgezahlt, sondern dem Kapital hinzugefügt werden

    Ok, dann reden wir von Dividendendividenden. Im Grunde ist es genau das gleiche Prinzip wie beim Zinseszins. Du bekommst eine Dividende, die legst Du wieder an. Du machst das gleiche wie bei einem ausgezahlten Zins (dein Ertrag aus einer Investition). Was resultiert daraus? Du bekommst zukünftig aller Voraussicht eine höhere Auszahlung. Ist die so sicher wie ein Zins? Nein, natürlich nicht, weil abhängig von der Ertragskraft des Unternehmens  und dem Willen ebendiesem, eine Dividende auszuzahlen. Habe ich beim Zins immer eine 100% Sicherheit? Frag mal die Jungs, die Griechenlandanleihen gekauft haben. Nichts ist sicher.

    Dividendendividenden sind schwer zu schreiben, habe ich gerade festgestellt und der Ausdruck hört sich an, wenn man ihn ausspricht wie „Klein Doofie mit Plüschöhrchen“. Das Prinzip ist genau das gleiche: Du hast Ertrag, den Du gleich wieder anlegst, um zukünftig höheren Ertrag zu bekommen.

    Das schöne an den Dividenden zu den zumeist gleichbleibenden Zinsen sind die Steigerungen. Das heißt, Du bekommst dann Dividendendividendendividenden. Lassen wir das, ich werde albern und das Rechtschreibprüfprogramm kommt mit meinen Wortschöpfungen auch nicht mehr klar.

    Was mein Depot betrifft, habe ich von 65 Gesellschaften dieses Jahr eine Dividendenerhöhung bekommen und zwei haben sie gesenkt. Trotz schwankender Börse ein absolutes Topergebnis. Wenn ich mir das anschaue, sind Kurswertschwankungen temporär und die Definition Zinseszins tertiär – oder altes Jura? Keine Ahnung, auf jeden Fall nicht wichtig für langfristige Investoren. Es gibt selbst bei weiter nachgebenden Kursen keinen Grund, schlecht gelaunt zu sein

    Zu Tims FAANG- Aktien: Vielleicht sollte man noch ein bisschen geduldig sein. Facebook ist von der Bewertung schon ganz nett, aber bei den anderen geht vielleicht noch etwas. Ein bisschen Geduld könnte sich vielleicht noch auszahlen, aber vielleicht bin ich zu pessimistisch und jetzt ist ein guter Einstiegspunkt. Allerdings haben Amazon und Netflix noch KGVs von 80 – 100. Das ist nicht billig. Währenddessen dümpelt so eine Langweileraktie wie T (AT&T) laut Yahoo bei einem KGV von 5,71 bei 6,6% Dividendenrendite herum. Kurstechnisch ist der Wert sicher keine Bombe, aber er macht, was er machen soll: Jedes Jahr die Dividende erhöhen und viel für das eingesetzte Geld auszahlen. So günstig war er schon lange nicht mehr und gerade für Anfänger im Aktienmarkt ein schöner solider Einstiegswert.

    In diesem Sinne: Allen noch einen schönen Tag.

    Grüße Oliver

     

  60. Thomas

    @worrior: auch mit BU wirst du die 7 Jahre Überbrücken müssen, da du Versicherung sich um die Zahlungen mit eigen Gutachten gegen Dich drücken wird! Diese Kenntnis kommt aus eigener Beobachtung im Freundeskreis

  61. Thorsten

    BU war für mich definitv unnötig. Hätte ich arbeiten könne, aber nicht reisen, dann hätte die BU nicht gezahlt. Aber ohne Fähigkeit zum Reisen hätte ich meinen spezielisierten Beruf nicht ausüben können. Da hätte mich auch der abstrakte Verweisungsprargraph nicht geschützt. Also total sinnlos für hochspezialisierte Jobs, bei denen eine Einschränkung real das Totalaus bedeutet. Ich hatte eine kurze Zeit und habe sie dann Gott sei Dank schnell gekündigt. Wette auf Gesundheit gewonnen. Ich selbst kenne keine Erlebnisfälle, nur Krankheiten wo die Kollegen schnell ganz tot waren.

  62. Daniel

    „Ich habe die Versicherung schon öfter gebraucht.“ ist kein gutes Argument. Auch eine Glasbruchversicherung oder Handyversicherung hätte ich sicher schon mal in Anspruch nehmen können, aber wenn ich mir überlege, was ich bis dahin wahrscheinlich an Prämien gezahlt hätte….

    Wie du sicherlich auch gelesen hast habe ich geschrieben dass die Summen um die es ging in einer anderen Dimension standen als die erbrachten Prämien.

    Und ja, auch eine Handyversicherung kann für jemanden geeignet sein, wenn er es schafft jedes Jahr sein Handy zu vernichten. Es ist eine reine Nummer nach „was kostet es mich den Schaden selbst zu tragen“ vs. “ das Kostet mich die Prämie mit Eintrittswahrscheinlichkeit X“

    Die Unfallversicherung ist so eine klassische Versicherung die für viele am Anfang sinnvoll sein kann, die sich aber mit zunehmenden Vermögen als hinfällig herausstellen kann, da man eben vielleicht nicht mehr auf irgendwelche Auszahlungen angewiesen ist um einen Ausfall abzufangen oder Umbauten im Haus o.Ä. aufgrund eines Unfalls zu finanzieren. Das kann aber für einen 20 jährigen Berufseinsteiger durchaus ne Überlegung wert sein. Deshalb ist es völlig absurd ständig zu proklamieren die Versicherung XY braucht kein Mensch. Das lässt sich nunmal ohne Kenntnis der entsprechenden Lebensumstände nicht sagen.

     

  63. Wohnung mit Domblick

    Von Versicherungen einen schlechten Eindruck zu bekommen ist nicht schwer.

    Mir flatterte neulich (mal wieder) ein Werbeschreiben für eine Zahnzusatzversicherung ins Haus. Die einzige spezifische Angabe darin war, was es kostet. Auf der Leistungsseite gab es nur unspezifische ‚Leistungen‘ und Aufstockung des Krankenkassenanteils auf ‚bis zu 70%‘ und einen Zuschlag auf Zahnreinigung (im Kleingedruckten: 100€ in 2 Jahren, also nur 20% meiner Kosten). Und jetzt einfach schnell abschliessen hier online… blablabla…

    Die wussten von meiner KK genau, dass ich gerade alles mit 14k€ Eigenanteil komplett habe sanieren lassen, der KK-Anteil in Zukunft eh schon 50% beträgt, und nun kaum noch was anstehen würde…

    Von daher habe ich es immer schon so gehalten, so wenig wie möglich, selber sorgfältig die Angebote geprüft bis ins Kleingedruckte im Kleingedruckten, und online abgeschlossen. Ich komme dieses Jahr auf 215,80 Euro Beiträge.

    Schwankende Börsenkurse sind gut. Wenn immer alles stabil bleibt, gibts auch weniger Renditechancen.

  64. Mat

    Naja, immer situationsabhängig.
    Als Vermieter sollte man die eine oder andere versicherung haben. Wenn ich überlege dass meine Versicherung für ein MFH in den letzten 5 Jahren knapp 15K für Schadenregulierungen (Rohrbrüche) rausgetan hat war das schon lohnend.

    In unserem eigenen Haus hat die Versicherung direkt zu Beginn knapp 20K für das Dach bezahlt (Sturmschaden).

    Beides Fälle wo ich sagen kann – gut gelaufen.

    Rechtschutz ist wohl eher ein Zuschuss, hat bei uns erst einmal gegriffen (Widerruf Bankkredit).

    Anonsten halte ich neben der GKV eine private Zusatzversicherung für unabdinglich.

    Private Haftpflicht kostet ja peanuts, auch nicht drauf verzichten.

    Hausrat ist so eine Sache. Kommt halt dauf an was man zu Hause hat. Bei ein paar Wertgegenständen kann es sinnvoll sein die abzusichern.

     

  65. Albr

    @ThomasH

    das ist nicht korrekt, beim Arbeitsgericht muss jede Partei die eigenen Kosten tragen

    hier hat sich meine Rechtsschutzversicherung weit mehr als ausgezahlt (2 mal Prozesskosten jenseits von 6.000€)

     

     

  66. ThomasH

    das ist nicht korrekt, beim Arbeitsgericht muss jede Partei die eigenen Kosten tragen

    Sehr interessant! Danke für die Korrektur.

  67. Worrier

    @Torsten Ich kann dir nicht folgen.

    @Thomas Und jetzt soll ich von einem Einzelfall auf die Allgemeinheit schliessen, ohne den Vorfall und die Vertragsbedingungen zu kennen? In der Regel scheitert es nämlich genau an denen. Ein einfaches „ich habe doch gezahlt“ hilft nicht, wenn die Vertragsbedingungen entsprechend falsch ausgestaltet sind. Wenn die Versicherungen ja alle das pure böse sind, frage ich mich wie es überhaupt ~70% der Anträge schaffen BU zu erhalten. Das darf doch nicht sein!

  68. Thorsten

    @Mat Haftpflicht für eine vermietete Wohnung liegt bei unter 30€ im Jahr. Wenn der Mieter einen Schaden verursacht, muss zunächst der Eigentümer zahlen….

  69. Karl

    @all

    Ich will ja keinem seinen Spaß an Aktien und Dividenden nehmen. Ferner hab ich auch gelernt, dass der Mensch glauben möchte, so dass jeder glauben darf was er will. Aber mir geht es um Fakten.

    Aber m.E. führt das dauende gleichsetzen von Aktiengewinnen und/oder Dividenden mit Zinsen zu völlig falschen Annahmen. Gerade investmentunerfahrene Menschen vermuten eine Sicherheit, die es gar nicht gibt. Geld in Aktien ist Risikokapital. Man kann exponentielle Gewinne einfahren und max. 100 % verlieren.

    Beim Zins es anders. Der Ertrag ist klar begrenzt und das Risiko ist auf das Ausfallrisiko des Schuldners begrenzt. Das sind einfach zwei Paar Schuhe. Das eine nicht nicht per se besser als andere.

    PS.: Ich bin Unternehmer.

  70. Thomas

    @Thomas Und jetzt soll ich von einem Einzelfall auf die Allgemeinheit schliessen, ohne den Vorfall und die Vertragsbedingungen zu kennen? In der Regel scheitert es nämlich genau an denen. Ein einfaches „ich habe doch gezahlt“ hilft nicht, wenn die Vertragsbedingungen entsprechend falsch ausgestaltet sind. Wenn die Versicherungen ja alle das pure böse sind, frage ich mich wie es überhaupt ~70% der Anträge schaffen BU zu erhalten. Das darf doch nicht sein!

     

    @Worrier: Laut GDV sind es sogar 77%

    die GDV ist jedoch nur bedingt vertrauenswürdig.

    https://www.helberg.info/blog/2017/09/die-wenig-vertrauenerweckenden-bu-statistiken-des-gdv/

  71. Nico Meier

    @Fabian S

    Bzgl. der wachsenden Crashgefahhr bin ich jedoch anderer Meinung. Natürlich gibt es Crashpropheten die dauernd davon reden. Aber wenn mittlerweile renommierte Leute wie Robert Shiller, Max Otte langsam warnen, denke ich schon dass da etw. dran ist. Vor allem weil jeder Zyklus mal zu Ende geht oder?

    Na und Fabian S was ist deine Schlussfolgerugn daraus? Wenn du an einen fürchterlichen Crash glaubst müsstest du folgerichtig nun alle Aktien Verkaufen und an die Seitenlinie stehen und den Crash abwarten. Was aber wenn der Supercrash garnicht kommt und der Markt sich für die nächsten 3 Jahre seitwärts bewegt? Dann steht man mit dem Cashhaufen in der Hand an der Seitenlinie und schaut zu wie die anderen Dividenden garnieren. Da bleibe ich lieber im Markt und investiere immer schön weiter mein Geld in Aktien und ETF’s.

  72. Daniel (Fächerstadt)

    @ Oliver: Mit der T hast du den klassischen Index Underperformer, die klassische 2+6,6  Highyield Situation (also 8,6 % erwartete Dividende und liegt klar unter den 10,5 % des S&P 500) und ob sie bei der Verschuldung die 2% Dividenden-Steigerungen halten können ist auch noch  ein Fragezeichen.

    Low Growth und High Yield ist meistens keine gute Idee.

  73. Mat

    @Karl

    natürlich sind es zwei verschieene Paar Schuhe.

    Der Zins ist fix und kalkulierbar, ideal wenn man Vernögen hat.  Früher (so als Teenie) war mein Ziel eine Mio zu verdienen und dann mit 5% Zinsen davon zu leben 😉 Leider ist weder das Zinsvieveau annähernd in der Region noch würde man (bzw ich)  mit 5% von 511K  gut über die Runden kommen.

     

    Der „Zins“ auf Aktien soll wohl eher die Wertsteigerung darstellen, retrospektiv ist diese ja auch höher als 5% wenn man den S&P oder MSCI Welt betrachtet.

    Problematisch ist halt die nicht vorhandene Kalkulierbarkeit.

  74. Nico Meier

    Zum Thema Rechtschutzversicherung diese Versicherung kostet mich im Jahr 70 Franken. Bisher habe ich neben der Sache mit meiner Exfreundin in einem weiteren Fall Geld durch diese Versicherung gespart. Alleine die im Fall mit der Exfreundin gesprten 2’500 Franken bezahlen mir 35 Jahre die Rechtschutzversicherung. In diesem Sinne werde ich sie behalten!

  75. Claus

    @ Versicherungen…

    also, ich liebe Versicherungen! Aber nur im Depot…

    Meine Aflac ist zwar kein Rennpferd, bringt mir aber seit etlichen Jahren über 10% Kursrendite plus über 2,1 % Netto-Dividende pro Jahr.

    Als Kunde halte ich es aber ähnlich wie Tim: Versicherungen – nein danke. Nur die allernötigsten.

    @ Rückläufige Märkte…

    Kurseinbrüche sind zwar nicht schön, gehören aber nun mal dazu. Bisher ist noch gar nichts passiert. Bullen und Bären kämpfen um die Vorherrschaft…

    Möglicherweise erhalten die Bären demnächst etwas Auftrieb. Ich sehe hier die FED als Zünglein an der Waage. Sie entzieht dem Markt mtl. 60 MRD USD und will die Zinsen weiter erhöhen. Das ist Gift für die Börse, denn GELD ist nun einmal das Schmiermittel der Börse. Schwindet die Liquidität, werden die Kurse bröckeln.

    Wie Oliver mag ich gefallene Kurse und sehe hierin neue Chancen. Heute Morgen habe ich mir ein paar Gedanken zu meinem Depot gemacht, um herauszufinden, wie ich die laufenden Dividenden steigern kann, ohne das Risiko zu erhöhen. Mit wenigen Umschichtungen könnte ich ca. 500 EUR mehr Dividende p.A. erzielen. Ob ich das realisiere, werde ich mir in den nächsten Tagen noch durch den Kopf gehen lassen.

    Mein Depot ist seit Jahresanfang immer noch gut im Plus. Vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, keine überteuerten Börsenlieblinge zu kaufen…

    LG

  76. ghost

    @Karl…….

     

    naja das von heut morgen war noch lustig….das aber von jetzt ist lächerlich….sicher ist ein Msci world weil das Sondervermögen ist und das ist geschützt, sicher ist auch, dass wenn man fleissig in die Kasse einzahlt man am Ende kaum Rente bekommt….sicher ist…dass jede Bäckereiverkäuferin später arm sein wird………weil sie ein Nichts an Rente bekommt…..und sicher ist auch dass Norwegen(wenn ich jetzt  nix vertausch) die Rente seiner Bürger mit Aktien absichert……weil das eben sicher ist

     

    .soviel zu deiner Aussage…..mit Aktien verliert  man 100%

     

    sicher ist auch dass, wenn Menschen sich um ihr Geld selbst anfangen zu kümmern sie sich zumindest eine kleine Unabhängigkeit schaffen……

     

    aber egal……

     

    mfg

  77. Florian HFlorian H

    Schöner Artikel.

    Ich war jetzt 1 Monat nicht im Depot. Ich fühl mich super wenn allgemeine Angst herrscht.

    Ich habe noch etwas Pulver zum reinbuttern.

    Auf der Nachkaufliste stehen: Fuchs Petrolub, BASF, Datagroup, Apple und meinen Vanguard ALL World werde ich erhöhen.

    Die Tage habe ich erstmal meine KFZ Teilkasko auf eine günstigere Versicherung gewechselt.
     

  78. Fabain S.

    @ Nico Meier:

    Ja Du hast Recht. Aber bei einem Mega-Crash genug Cash zu haben, um einkaufen gehn zu können wäre schon toll. Natürlich weiß es letztendlich keiner. Aber das ist eben das Risiko. Und wenn ich als Value Investor mal ein paar Jährchen an der Seitenlinie stehe finde ich das nicht schlimm. Denke das mit den Dividenen kann man aushalten-besonders-wenn man sieht wie kaputt das ganze System im Moment ist!

  79. Karl

    @ghost

    Bitte erst richtig lesen, dann dummes Zeug schreiben.

    Die Deutsche Rente ist nicht zinsbasiert. Es ist ein Umlagesystem und besser als es hier immer gemacht wird.

    Norwegen finanziert die Rente nicht mit dem Staatsfonds. Er sichert die Rente auch nicht.

    Ich lese aus Ihren Worten, dass Sie gar nicht wissen, was Sondervermögen ist. Das schützt nur vor der Insolvenz des Verwalters (Depotbank).

    Ich hab nie geschrieben, dass man mit Aktien 100% verliert.

    Wissen Sie wirklich was der MSCI ist? Das ist ein Unternehmen, welches Finanzdienstleistungen anbietet. Dazu gehört auch der MSCI World.

  80. Olly Wood

    @ Versicherungen

    Eigentümer Haftpflicht ist, meiner Meinung nach – speziell bei  MFH -, wichtig. Da muss nur einer der Mieter mal den Schnee nicht räumen und es könnte teuer werden. Bei ETW ist diese Police meist über die WEG vorhanden.

    @ Thorsten

    <<<Versicherungsvertreter zu Gast>>> 🙂 ba ich bin gespannt…

  81. ghost

    @karl….

     

    oje……stimmt….man muss sich 100%richtig ausdruecken sonst istder zinseszins kein zinseszins….stimmt ganz genau…

    und ich dachte ….vanguard waere ein Computerspiel……oje……danke…nun bin ich belehrt worden …dass es doch moeglicherweise ein Finanzdienstleister ist…..und ich suchte schon bei mediamarkt nach vanguard…..danke….

     

     

    das Geschwaetzt……die heutige Rente sei toll……koennen Sie einer Friseurin, Baeckereiverkaueferin oder jedem der unter 2500 netto verdient…..erzaehlen…und jeder wird das glauben….darum sagen bereits auch die heutigen Studien ….dass die zukuenftigen Renter wie die Made im Speck leben werden…..

    um zu verstehen dass Aktien seit vielen Jahrzehnten funktionieren muss man nicht besonders gebildet sein mit fuenf titteln und akribisch jedes einzelne wort genau im duden nachzuschlagen……

     

    und die fire-bewegung…..ist dann das bewegte feuer oder???

    und wenn ich bei google eintippe norwegens staatsfond sichert renten….kommt von welt,de de an zweiter Stelle: so koennte ein Staatsfonds fuer due Rente funktionieren…..

     

    und die haben natuerlich auch Unrecht 😉

     

    ned so steif durch die welt wandern, wenn Sie das ueberhaupt verstehen….

     

    msci world etf ist fuer mich ein msci world etf ……da interessiert mich nur der etf ….ob er blau gelb oder gruen ist…..ist mir egal…..ich kauf das ding…..von demjenigen der das anbietet……..das ist das einzige qas fuer mimich zaehlt…

     

     

    aber danke nochmal…..sonst haette ich nacb dem vanguard noch richtig lange auch bei saturn gesucht …

     

    mfg

  82. ghost

     

    @karl

    und wenn die Anfaenge der fire-bewegung auch so gedacht haetten …..ja lieber nicht das alles ist ja so unsicher und es ist ja kein zinseszins……waer das feuer ziemlich schnell ausgegangen….

     

     

    das wird jetzt sehr kompliziert zu verstehen……denke ich mir……

  83. Bruno

    @Karl

    „Geld in Aktien ist Risikokapital. Man kann exponentielle Gewinne einfahren und max. 100 % verlieren.“

    Das stimmt auf eine einzelne Aktie, aber nie auf den Gesamtmarkt. Wenn alle Aktien des S&P 500 oder DAX Pleite sind, dann möchte ich auch keine Anleihen mehr, auch keine Staatsanleihen, dann haben wir wirklich andere Probleme. Die Wahrscheinlichkeit erachte ich gegen null, ausser der weltweite Kommunismus wird eingeführt.

    „Beim Zins es anders. Der Ertrag ist klar begrenzt und das Risiko ist auf das Ausfallrisiko des Schuldners begrenzt.“

    Das kommt auf dasselbe raus, wenn eine Aktie auf 0 fällt (also 100% Verlust), ist die Firma Pleite und somit die Wahrscheinlichkeit, dass die Anleihen auch nichts mehr hergeben. Sicher gibt es Unterschiede in welchem Rang die Anleihen sind, aber in der Regel ist dann auch dort Ende Maus.

    Und auch Länder können Pleite gehen. Von daher ist auch im Bondmarkt der maximale Verlust 100% bei Ausfall, jedoch ist der Ertrag auf die Zinszahlungen limitiert.

    Du zitierst die Lehrbücher, welche aber meines Erachtens in der heutigen Zeit nicht mehr der Realität entsprechen.

  84. June

    @worrier,

    ich verstehe dich schon, dass ist bestimmt auch für den Ottonormalverbraucher die Regel. Und genau damit spekuliert die Versicherung. Der Zeitraum zwischen 60 und 67 macht aber die Versicherung auch viel teurer. Ich habe mit beiden Vorgehensweisen kein Problem. Ich habe oben nur die in meinen Augen Sinnvollste und minimalste Absicherung empfohlen.

    Da man die BU nur solange braucht, wenn man spart und sein Geld anlegt, und davon gehe ich aus, wenn du hier schreibst, wie man nicht genug Geld hat bis zu seiner Rente. Also hauptsächlich in jungen und mittleren Jahren. Dann ist der Ausfall am größten, nämlich mit 25 Jahren bei einem durchschnittlichen Brutto von 60 k Euro ca. 2 Miollionen Euro bis zum 60. Lebensjahr. Bis zum 67 Lebensjahr liegt die Ausfallsumme nur noch bei 400 k Euro. Das ist sicher eine Menge Geld, aber die Ausfallsumme liegt ab 63 Jahren weil dann die Rente greift eben viel niedriger.

    Wenn man nur das versichert, was einen ruiniert, dann ist man trotz Abschlägen durch die vorzeitige Rente ab 63 Jahren sicher. Und die verbleibenden 3 Jahre kann man als Tim‘s Blogleser gut überbrücken, weil man zu diesem Zeitpunkt bereits die nötigen Rücklagen hat um die Ausgaben zu stemmen.

    Aber man kann auch sich auch gerne bis 67 versichern und die Versicherung kündigen, wenn man Finanziell frei ist.

    Ich habe damit gar kein Probelm.

  85. Monika

     

    Hallo Tim,

     

    lese schon seit längerem deine Artikel und möcht anfangen in ETF`s zu investieren.

    Welche ETF`s kannst du konkret empfehlen?

  86. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Monika

    Danke fürs Lesen. Ich mag die Standardprodukte von Vanguard und iShares.

    Weltweite anlegende ETFs mit geringen Kosten. Ich wünsche Dir und allen Lesern viel Erfolg!

  87. Worrier

    @June Freut mich dass wir miteinander auf der Ebene diskutieren können. Ich bin nämlich kein Versicherungsfritze, sondern BU Besitzer und mache mir halt immer wieder Gedanken, ob sinnvoll oder nicht.

    Hattest du dir auch mal grob ausgerechnet, welcher BU  beitragsersparnis den 400k € ausfallrisiko gegenüber stünde?  wieviel abschlag gebe es bei der rente mit 63? darf ich als ~30er nicht eher mit 70 in rente gehen?  dann hätte ich ja bereits eine lücke ;).  ich meinte 400k euro trotz einer familie bis dahin zu sparen ist machbar. wäre dann aber  im worst direkt zum grossenteil aufgebraucht.  nicht gerade ein toller start in die rente… .

    Mal von all den  BU quälereien abgesehen, ist sie letztendlich ein Schutz für meines angespartes vermögen. Ein Status-Schutz für gut verdiener.

  88. KievKiev

    @ Worrier

    Die BU sollte ab dem Zeitpunkt der Berufsunfähigkeit bis zum Renteneintritt Geld zahlen. Sonst hat man eine Lücke. So sollte sie generell angelegt werden. Da wir aber hier in einem speziellen Forum sind dürfte der Renteneintritt einige Jahre früher erfolgen. Du kannst Dich informieren, ob Du nachträglich die Dauer reduzieren kannst. Damit gehen die Beiträge sehr stark nach unten. Du kannst aber nur das reduzieren was Du bereits gespart hast…

    Du solltest nur Risiken absichern, die einen hohen Schadensfall verurachen können. Somit kannst Du die BU Zeit reduzieren wenn es Dein Vermögen zulässt. Die Einsparungen kannst Du natürlich verwenden verstärkt privat vorzusorgen.

    Als Vermieter ist die Gebäudeversicherung absolute Pflicht. Hier bekommt der Vermieter hohe Schäden abgesichert und die Versicherung zahlt der Mieter. Wer das nicht versteht sollte besser nicht vermieten. Ich habe alle Punkte in der Versicherung. Trotzdem schaue ich das sie nicht zubteuer ist. Aber auf Keistung wprde ivh nie verzichten.

  89. Thorsten

    @Olly Wood

    Der Vesicherungsvertreter war da, und ich war gut vorbereitet. Unser fast 20 Jahre alter Hausratversicherungsvertrag war nicht mehr zeitgemäß, das hatte ich vorher schon recherchiert, in dem ich Vergleichsangebote im Netz generiert habe.  Früher gab es z.B solche Klausen wie „Ersatz bei Kreditkartenbetrug nach Einbruch“ nicht und schon gar keine Mähroboter (falls man das braucht). Die „Grobe Fahrlässigkeit“ war auch nicht enthalten. Im Ergebnis haben wir eine unsinnige und ziemlich teure Glasversicherung rausgeworfen. Durch das eingesparte Geld können wir nun in einen an sich etwas teureren aber jüngeren Tarif, in dem die Versicherungssume identisch ist, aber wir deutlich bessere (und eben zeitgemäßere)  Leistungen haben. (Fahrrad auf 500€ anstatt 400€ nur so als Beispiel , mehr als 500€ brauchen wir nicht, andere Leistungen von 4000€ auf 10.000€ erhöht usw.)  In einem Jahr können wir dann mit eben dieser Liste noch mal im Netz recherchieren. Ich denke mal die Versicherung verliert wohl nach und nach  Kunden an Netzvermittler, bei denen durch reinen Onlineansbschluss deutlich günstigere Prämien erreichbar sind.Da müssen sie jetzt die Kunden  mehr an sich binden 😮  Das Ganze ist für uns sowieso nur noch interessant, weil wir 50% Mitarbeiterrabatt bekommen. Ohne den wären wir schon längst weg. Wir werden im Ergebnis dasselbe bezahlen (das war Bedingung wegen des Rabatts, das ist nachvollziehbar), sind den unsinnigen Glasbruch los und haben bessere Leistungen im Schadensfall. 🙂

  90. Karl

    @Bruno

    Ich stimme bei allem zu, bis auf den letzten Punkt. Die Zeiten ändern sich nicht nicht allen Punkten. Und immer wenn es hieß, „dass muss man heute anders betrachten“, dann holten einen die Realität wieder ein.

    Bsp.:

    Unternehmensbewertungen zu Zeiten den Neuen Marktes

    Emergin Markets, die seit Jahrzehnten vor einer Neubewertung stehen und  trotzdem seit jeher underperformen.

    Japan in den 80-zigern

    Dividende ist der neue Zins… und jetzt bitte alle ganz stark sein. Die hier so häufig genannten Dividendentitel haben die letzten 10 Jahre klar underperformt. Und noch schlimmer. Viele dieser Werte haben auch nach Dividende bis jetzt Nettoverluste beschert (GIS, GE, KHC, Campel,…)

  91. karl

    @ Ghost

    Sie haben eine reflektierte und eloquente Art Ihre Meinung zu vertreten. Das ist erfrischen und horizonterweiternd. Dafür gebührt Ihnen vorab Respekt und Anerkennung.

    Nun meine Frage: Schauen Sie sich doch mal Ihre Fire-Bewegung an und nennen Sie mir mal jemanden, der das lebt, was Sie sich scheinbar erwarten.

    Die meisten, die ich im Netz finde, versuchen mit Binsenweisheiten den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen oder verkaufen Werbung. Wenige haben es dabei zu Geld gebracht und keiner durch Dividendenstrategien.

    Im Voraus vielen Dank!

     

  92. Worrier

    Kiev,

    ich versuch mir das mal mit ner mildchnädchen rechnung abzuwägen. naja gehen wir von 1200€ bu beitrag im Jahr aus, wären dass stumpf 44k € Beiträgen vom 30  bis zum 67 Lebensjahr. Sagen wir 70k€ wegen inflation. wenn ich nun auf 4 jahre verzichte, spar ich vllt 30k€?  ich weiss nicht, ich finde den BU Beitrag insgesamt peanuts im vergleich zu dem gehalt, was ich bis zum berufsende einsammle. Der BU Beitrag ist nicht entscheidend für die finanzielle Freiheit , jedoch entscheidend für das Risiko diese nicht zu erreichen wegen BU.  Wo ich klar dabei bin, dass ich die BU kündige, wenn ich die finanzielle Freiheit erreicht habe. Aber es ist doch Lotto spielen, jetzt schon zu wissen, ob man es überhaupt bis zur geplanten frührente ohne Krankheit & Co. schafft.

    Wie gesagt, die BU schützt meine Idee früher in Rente zu gehen.

  93. Mattoc

    @karl

    Du hast aus meiner Sicht mit vielen Punkten Recht. Bei Ghost ist mein Eindruck, dass er noch sehr jung ist. Sieh es ihm nach.

    Zum Thema Zinseszins/Zinseszinseffekt:

    Nicht umsonst, werden Anlagen in Aktien (inkl. ETFs) als risikobehaftetes Kapital (RK3) bezeichnet und Anlagen in Tages- oder Festgeld als risikoarm (RK1). Zinsen gibt es bestenfalls im RK1-Bereich, im RK3-Bereich natürlich nicht. Diese ganze Huldigung von Dividendentiteln widerstrebt auch mir. Es geht natürlich am Ende immer um die Gesamtperformance eines Portfolios und nicht um die Höhe von Dividenden. Die Gesamtperformance eines Portfolios hängt in erster Linie von der Asset-Allokation ab. Man sollte sich also überlegen, mit welchen Assets und in welchem Verhältnis man sein Portfolio befüllt und einfach versuchen, unter Nutzung der jährlichen Sparrate ein Rebalancing der Assets (optional auch innerhalb einer Assetklassen) durchzuführen. Für die meisten Privatanleger eigenen sich für den RK3-Bereich günstige ETFs, meiner Meinung nach ist ein Vanguard FTSE All World ETF für die Altersvorsorge ein ideales Produkt für den RK3-Bereich.

    Wenn man das so macht, und man die unterjährig erzielten Erträge im RK1-Bereich und RK3-Bereich reinvestiert, kann man davon ausgehen, dass die reinvestierten Beträge ebenfalls die Rendite des Portfolios erzielen und damit ein umgangssprachlicher „Zinseszinseffekt“ im RK1-Bereich aber auch im RK3-Bereich entsteht.  Rückbetrachtend waren weiterhin alle Anlagen in den MSCI-World (RK3) über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren positiv, egal, wann man die Investition getätigt hat, mit laufenden Sparplänen (während Bärenmärkten / Crash) ist der Zeitraum deutlich kürzer als 20 Jahre. Das gilt auch für Japan.

    Insofern: Alles gut und gute Nacht.

    @June

    Deine Erklärung zur BU ist sehr gut, finde ich. Mit 60 Jahren sollten die meisten der Blogleser hier keine BU mehr brauchen. Für die Zeit des Vermögensaufbaus ist sie aber ein unverzichtbarer Schutz. In meinem Bekanntenkreis gab es zwei BU-Fälle (Akademiker), die zeitnah von den Versicherern akzeptiert wurden. Ich kann also die Pauschalkritik einiger Leser hier in keiner Weise nachvollziehen.

  94. Thorsten

    @Karl spontan fallen mir auf YouTube vorgeschaltete Werbevideos ein, in denen einen merkwürdige Menschen mit grenzwertigen Deutsch regelrecht anpöbeln , mit einem Bündel Geldscheine herumwedeln und behaupten, sie suchen 100 Leute, die mit ihnen irgendwas stemmen oder testen wollen.

  95. KievKiev

    @ Worrier

    Mir wurde gesagt, dass man die Laufzeit bei einem bestehendem Vertrag nachträglich verkürzen kann. Du zahlst also am Anfang 100€ im Monat. Wenn Du nun ein Vermögen aufbaust kannst Du die Laufzeit Stück für Stück und damit die Beiträge reduzieren. Du sicherst so immer nur den worst Case ab. Du kannst auch die Höhe reduzieren. Wenn Du z.b. 200€ aus Dividenden im Monat beziehst musst Du diese Summe nicht mehr mit absichern. Gegen Ende wird es teuer. Bei mir hat das Einsparen letzten Jahre viel ausgemacht.

  96. Jennifer Rößner

    @June
    Hatte beim BUV-Abschluss ähnliche Gedanken wie du und bin nur bis 62 abgesichert. Sollte ich in jungen Jahren bu werden, werde ich eh keine 60. Sollte ich hingegen im hohen Alter bu werden, habe ich genug auf der hohen Kante. Du BUV sollte zudem hoch genug sein, dass man trotzdem noch fürs Alter vorsorgen kann. Mit 67 gibt’s keine hohe Altersrente, wenn man früh aus dem Arbeitsleben ausgeschieden ist.

  97. Ex-Studentin

    @June
    Hatte beim BUV-Abschluss ähnliche Gedanken wie du und bin nur bis 62 abgesichert. Sollte ich in jungen Jahren bu werden, werde ich eh keine 60. Sollte ich hingegen im hohen Alter bu werden, habe ich genug auf der hohen Kante. Du BUV sollte zudem hoch genug sein, dass man trotzdem noch fürs Alter vorsorgen kann. Mit 67 gibt’s keine hohe Altersrente, wenn man früh aus dem Arbeitsleben ausgeschieden ist.

  98. KievKiev

    Ich habe das aber nur Besprochen und keine BU abgeschlossen. Ich habe für mich eine Risikoabschätzung gemacht. Ich benötige keine BU. Ich wünsche mir sicher nicht ein Schicksalsschlag, aber ich habe Assets zu veräußern. Wir müssten uns eh neu orientieren, wenn dieser Fall eintritt. Meine Frau ist ebenfalls erwerbstätig und verdient ausreichend, um uns durchbringen zu können. Das aktive Einkommen ist bestmöglich diversifiziert.

    Dies ist kein Ratschlag für andere. Es trifft nur auf meine Situation zu.

  99. Der BaumDer Baum

    Hallo zusammen, heute ist hier ja mal was los 🙂

    @ Zinseszins bei Aktien: Frei nach der Definition bei Wikipedia ist „der Zinseszins  im Finanzwesen ein fälliger Zins, der dem Kapital hinzugefügt (kapitalisiert) und künftig zum geltenden Zinssatz zusammen mit dem Kapital verzinst wird.“ Genau diesen Prozess gibt es bei nicht festverzinslichen Wertpapieren natürlich nicht. Was hier jedoch glaube ich oft mit der Aussage gemeint wird, ist, dass der gesamte Aktienmarkt/Mark insgesamt eine ähnliche Entwicklung annehmen kann. Durchschnittlich hat der Markt zwischen 5-7% in den letzten 100 Jahren hervorgebracht. Wenn man den gesamten Markt kauft und die jährlichen Gewinne (Rendite/Zins) reinvestiert, dann ergibt sich eine dem Zinseszins ähnliche Konstellation. Bei Einzelaktien kann das natürlich völlig anders sein.

    @ BU: Ich glaube hier muss auch jeder für sich selbst eine Entscheidung treffen. Wenn man seine Krankengeschichte gut recherchiert, dem Versicherer alle Unterlagen sorgfältig aufgearbeitet vor bzw. bei der Antragstellung vorlegt, dann sollte man hier einigermaßen sicher sein. Zusätzlich ggf. noch eine Rechtsschutzversicherung. Ich persönlich bin hier aufgrund unseres Kinderwunsches eher geneigt mir eine BU zuzulegen, und das bereite ich auch schon seit Monaten vor. Aber eben sehr sorgfältig. Wenn man sich auf dem Marktplatz mal kurz eine BU andrehen lässt, klar dass dann auch 70% Streitigkeiten dabei herauskommen.

    @ Rückgang im Aktienmarkt: Ich persönlich empfinde den „Preissturz“ immer noch nicht als wirklich gravierend. Wir sind einfach relativ weit oben im Zyklus. Ich bin zwar auch 12 % im Minus, aber das liegt schlicht und ergreifend daran, dass in den ersten 2 Jahren meines Börsenlebens viel zu teuer gekauft habe (ist natürlich auch noch kein besonders langer Zeitraum). Die letzten beiden Käufe nach meinem aktuellen Kaufsystem sind deutlich im Plus. Aktuell finde ich aber noch keine neue Aktie die mir gefällt bzw. preislich in Ordnung wäre. Daher warte ich noch ab.

    Gerne würde ich mal erfahren, ob ihr für euch auch recht „einfache“ mathematische Kaufregel habt?

    Viele der Unternehmen die hier genannt werden empfinde ich immer noch als sehr teuer. Ich mach es mir für die grobe quantitative Beurteilung einfach: (Eigenkapital/3) * 10 Jahre Free Cashflow = Fairer Unternehmenswert. Dann noch eine Unternehmensabhängige Sicherheitsmarge abziehen. Wenn das Unternehmen unter diesem Wert ist, kommt es rein quantitativ für mich in Betracht. Sonstige Kriterien außen vor.

    Schönen Abend. Baum

  100. ghost

    @karl

     

    guten morgen……

     

    aehm leben tut es mmm   als beispiel, dann einige in deutschland usw…..

    wenn ich in 10 jahren immernoch gesund bin…..dann werde ich auch soweit sein und den groessten Teil meiner monatlichen kosten davon gedeckt haben……

     

    aber auf die die im netz grad grad unte sind und etliche blogs aufziehen…..hoere ich nicht…….da sie nur im moment ein stück vom kuchen haben moechten……

     

    ansonsten stimmt schon….ich versuche das meiste einfach und locker anzugehen…;)

     

    selbst wenn es spaeter nicht ganz klappt…kann ich auf  teilzeit oder irgendwas aehnliches runtergehen und es wird reichen…..obwohl ich denke …..dass es in 10 jahren das buergergeld geben wird……..das plus meine dividenden sollten fuer mich und meine lebensgefaehrtin/partnerin/freundin soweit reichen…….dass man ziemlich abgesichert ist……..

     

    aber wie gesagt……ich versuche nicht zu glauben dass ich in zehn jahren frei und unabhaengig sein werde……sondern glaube daran dass wenn ich einen teil meines geldes jetzt nicht ausgebe wird es meine zukunft etwas einfacher machen…da ich glaube …..auf deutschland kommen etwas schlimmere zeiten als es viele im moment glauben…..

     

    aber zu der fire bewegung……schauen sie sich den blog von oliver an (frugalisten) er erklaert es auch sehr gut …..verzichtet man jetzt hat man spaeter wawas davon……

     

    mfg

    so jung bin ich aber nicht…..aber im chinesischem gibt es ein sprichwort……….ungefaehre uebersetzung………stirbt das kind in dir ist das leben vorbei…….
    ich versuche nur alles sehr locker anzugehen………und versuche mich nicht zu verstellen ……

  101. Olly Wood

    @ Thorsten

    hm…ist ja gut gelaufen…

    Aber interessanter Gedanke jetzt wo du es sagst magst du recht haben, dass die Versicherungen mehr und mehr Kunden an „Online“ verlieren und das der Grund des „Engagements“ sein kann. Ich sehe das auch bei einem Kunden, der ein recht großer Versicherungsmakler Betrieb ist, und den ich schon seit über 10 Jahren beträue. Das ursprüngliche „Brot und Butter“ (HP, Auto, Hausrat etc.) Geschäft ist auch dort kaum noch vorhanden…

  102. Worrier

    Ich denke, durch die Online Platformen ist mehr Kostenkonkurrenz zwischen den Versicherern entstanden. Auf der anderen Seite sorgt das eben für so intelligente Schnellabschlüße wie bei den BUs. Es gibt einfach Versicherungen, die man nicht via Vergleichsrechner mal eben fix abschließen kann. Das tun aber viele und meckern danach rum, wenn nicht geleistet wird. Selbst schuld! Dabei ist es nun auch gar nicht mehr so schwer, wie früher, gute freie Makler zu finden. Damals war man jedem Idioten ausgeliefert.

  103. Gurki

    Wo wir wieder bei Sparquoten sind. Wenn ich es im Dezember gut schaffe, bin ich bei 1200€ / Monat. Eine Steigerung um 200€ / Monat 🙂

    Viel sehe ich bei dem momentanen Minusabfall aber leider nicht davon.

  104. KievKiev

    @ Gurki

    Du baust ein Vermögen auf, da kommen Dir günstige Kurse entgegen. Auch wenn es blöd im Depot aussieht. Deine Anteile bleiben gleich. Mit Deinen weiteren 200€ kannst Du  zu den „günstigen“ Kursen noch mehr Anteile kaufen. Eine höhere Sparrate ist gerade in einer schwächeren Börsenphase von Vorteil. Ob die Börse in einem Monat noch schwächer ist kann ich Dir leider nicht sagen. Aber irgendwann geht es wieder aufwärts. Dann haben Deine Anteile auch wieder einen höheren Buchwert.

  105. Daniel

    ich versuch mir das mal mit ner mildchnädchen rechnung abzuwägen. naja gehen wir von 1200€ bu beitrag im Jahr aus, wären dass stumpf 44k € Beiträgen vom 30  bis zum 67 Lebensjahr. Sagen wir 70k€ wegen inflation. wenn ich nun auf 4 jahre verzichte, spar ich vllt 30k€?  ich weiss nicht, ich finde den BU Beitrag insgesamt peanuts im vergleich zu dem gehalt, was ich bis zum berufsende einsammle. Der BU Beitrag ist nicht entscheidend für die finanzielle Freiheit , jedoch entscheidend für das Risiko diese nicht zu erreichen wegen BU.  Wo ich klar dabei bin, dass ich die BU kündige, wenn ich die finanzielle Freiheit erreicht habe. Aber es ist doch Lotto spielen, jetzt schon zu wissen, ob man es überhaupt bis zur geplanten frührente ohne Krankheit & Co. schafft.

    Wie gesagt, die BU schützt meine Idee früher in Rente zu gehen.

    Das finde ich eine schöne Zusammenfassung. Auch das was June geschrieben hat. Dem stimme ich uneingeschränkt zu.

  106. sammy

    jeder der berufstätig ist muss sich durch eine BU absichern. Alles andere ist grob fahrlässig und extrem dumm! Ich bezahle für meine BUV 50 € pro Monat und habe noch eine RLV inklusive. Das sollte man sich leisten können.

  107. KievKiev

    @ Sammy

    Versuche Dich einmal in die Lage anderer Menschen hineinzuversetzen. Vielleicht erweitert das Deine Vorstellungskraft. „Jeder“…“muss“ ist sehr eingrenzend. Was ist denn beispielsweise mit Tim, der einer freiwilligen beruflichen Tätigkeit nachgeht. Muss er sich mit einer BU absichern? Was erfüllt diese genau?

    Eine BU ist jedoch für vermutlich über 80% der Deutschen eine sehr wichtige Versicherung. Vor allem wenn Sie die notwendigen Bedürfnisse absichert und entsprechend preiswert ist. Deine BU kann bei einer späteren Begrenzung der Auszahlungsdauer oder Höhe auch noch günstiger werden. Du musst Dir dies allerdings leisten können, wenn es nicht fahrlässig sein soll.

  108. Ex-Studentin

    @Gurki

    Glückwunsch zur Sparrate! Lieber jetzt niedrige Kurse zum Einkaufen als wenn du mal verkaufst. Ich muss mir dieses Jahr auch einen Schlachtplan machen und noch ein wenig Geld ins Depot buttern. Brauche keine so hohe Cashquote mehr. Werde nun definitiv erst mal keine Wohnung die nächsten 3 Jahre kaufen.

  109. Gurki

    @Ex-Studentin: Vielen Dank! Wirst Du deine ETFs weiter vermehren oder weitere Einzeltitel kaufen?

  110. Ex-Studentin

    @Nico
    Mein Freund hat immer abgelehnt, mal in meine Heimat zu ziehen (250km weiter). Aber komischerweise ist er nicht mehr so abgeneigt, in ein paar Jahren ggf. dort hinzuziehen. Wenn wir mal Kinder haben, hätten wir es dort leichter (dank 2 Brüdern & Mama und Freundeskreis). Meine Brüder und ich sind fast im selben Alter und der große hat letzten Monat mit Enkelkind Nr. 1 angefangen. 🙂

    @Gurki

    Ich werde es aufteilen. Emerging Markets habe ich bereits nachgekauft (werde ggf. erhöhen) und nun Facebook. Werde die nächsten Wochen mal sschauen, was mich noch anspricht. Habe bisher fast nur FAANG-Aktien, aber hätte gerne nich was Solides wie Johnson & Johnson oder Vergleichbares.

  111. Daniel

    @capri…….eine Familie zu gründen ist jedem seine persönliche Angelegenheit. Dieses sich selbst hervorheben was für ein verantwortungsvoller Menschen man sei……Kinder auf die Welt zu setzen ist wohl die egoistischte Sache schlechthin. Deshalb macht es einen nicht zu einem besseren Menschen und schon gar nicht sollte man sich über andere erheben. Eigentlich ist es sogar eine Unverschämtheit so zu urteilen.  Was ist mit all den Paaren die keine Kinder bekommen können? Aber auch wenn man keine möchte…. auch gut. Keine Angst, die Menschheit wird nicht aussterben. Jeder kümmert sich um sein Leben, seine Arbeit, seine Schulden, sein Reichtum. Ende! Ich schätze Tims Arbeit sehr. Sie ist für uns Kleinanleger sehr wertvoll und vor allem alles KOSTENLOS. An jeden dem der Lebensstil von Tim nicht passt. Akzeptieren oder Wegbleiben!

  112. Lad

    Vor dem großen 2-3 jährigen Crash sollte man nur günstig bewertete Aktien bis 2x überbewertete Aktien mit Dividendenrendite mehr als 3% besitzen (BMW, BASF, Munich Re, Shell, Iberdrola, Sanofi, AT&T). Viele von euch besitzen aber 3x-4x überbewertete Aktien ohne Dividende. Und falls in diesem Jahr gekauft, werden sie viele Jahre nach dem Crash im Minus. Und es ist immer sehr unangenehm, wenn die Aktien viele Jahre im Minus stehen und keine Dividenden bieten. Auch 4x überbewertete Aktien Coca-Cola, Visa, Mastercard, Netflix, Wirecard sollte man nicht im Crash auf 1/4 fallen lassen, obwohl sie Dividenden hätten.

  113. Capri

    @Daniel Scheinbar wird Kritik immer negativ ausgelegt. Ich weiß nicht, welchen Beitrag du gelesen hast, meiner kann es nicht gewesen sein. Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich Tim wegen seines Lebensstil kritisieren? Was für ein Blödsinn! Vielleicht liest du meinen Beitrag nochmal. Ich habe lediglich die pauschalen negativen Beiträge gegen Versicherungen moniert. Denn Einige haben Ihren Sinn für Familien.

    Aber ich denke es ist eine tolle Diskussion über BU entstanden. Mehr wollte ich nicht.

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