Das Leben ist für viele ein Fest zum Protzen


New York, 28. Mai 2019
Bildschirmfoto des „Spiegel Online“ von heute. Gleich drei Artikel warnen vor dem „Lebenstraum Eigenheim“.

Der SPIEGEL warnt gebetsmühlenartig vor den eigenen vier Wänden. Ich finde das gut. Diese ständigen Lobpreisungen der Immobilie geht mir gegen den Strich. Ein Eigenheim ist nicht per se schlecht oder gut. Es hängt vom Einzelfall ab.

Gerade in einem Immobilienboom wie wir ihn derzeit haben, ist es gut, wenn Medien vor zu viel Euphorie warnen. Leider sind die Artikel des Spiegels hinter einer Paywall. Spätestens wenn sich die Zinsen verteuern, werden Hypotheken teurer. Damit wird der Kauf über eine Finanzierung für viele unerschwinglich. Dann beginnen die Preise zu sinken.

Mit Immobilien und Autos kann jeder unendlich viel Geld in die Luft sprengen. Es gibt Konsumzombies, die verdienen 150.000 Euro im Jahr und haben ganze 5.000 Euro als flüssige Ersparnisse im Depot.

Kaufst du ein Eigenheim, kann es nicht schaden, auf dem Boden zu bleiben. Und nicht zu übertreiben, was Größe, Lage und Luxus angeht. Mit deinem Geld sorgsam umzugehen, hat noch nie jemanden geschadet.

Der US-Börsensender CNBC hat eine schöne Serie über junge Amerikaner und ihre Finanzen. Als ich den Film über Alex Pardoe sah, konnte ich es kaum fassen. Er verdient 280.000 Dollar pro Jahr als Friseur und Salonbesitzer. Er lebt nahe der Autometropole Detroit. Der 25-Jährige kauft sauteure Schuhe. Er fährt einen maßgefertigten Mercedes-G-Wagen und BMW i8. Eine Birkin-Tasche von Hermes gehört natürlich dazu.

Im Monat gibt er 13.000 Dollar aus. Dabei musst du wissen: Er lebt in in einer strukturell schwachen Gegend, die Lebenshaltungskosten sind dort niedrig. Seine Ausgaben sind jedenfalls der Hammer. Er spart im Monat nur 1.800 Dollar.

Pardoe lebt in einer Blase. Wenn er bodenständig wäre, könnte er in fünf oder sechs Jahren finanziell frei sein. Sein Leben wäre entspannter. Weniger Druck. Mehr Freiheiten. Weniger Stress.

Alex ist ja ein erfolgreicher Salonbesitzer. Sein Salon heißt Aesthetic Hair Co. Auf Facebook hat er 1.600 Fans, die ihm folgen. Das ist ja bewundernswert.

Wie viel Geld er für unnötige Dinge verpulvert. Er braucht einen wie mich oder einen anderen Berater, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen. Einen Bodo Schäfer Typ.

Ich habe in New York einen Friseur kennengelernt, der ähnlich lebt. Er hat einen Maserati finanziert. Ich dachte mir: „Wozu braucht der so ein teures Auto in einer Metropole wie New York? Das macht doch keinen Sinn.“

Ich finde die Serie „Kontoauszug“ der Wochenzeitung „Die Zeit“ gut. Sie zeigt Deutsche und ihre Finanzen. Da sind auch einige Neurotiker und Konsumclowns zu finden.

Krasser ist indes die CNBC-Serie „Millennial Money“. Was hier Geld verbrannt wird, ist echt ein Augenöffner.

Alex Pardoe verdiente zum Karrierestart nur 30.000 Dollar pro Jahr. Clever nutzte er Instagram, um seine Arbeit bekannter zu machen. Influencern bot er kostenlose Styling-Dienste im Austausch für Werbung an. So stiegen seine Einkünfte schlagartig. Seine Kundschaft nahm zu. 2017 eröffnete er mit zwei Partnern den Salon Aesthetic Hair. Als Salonbesitzer verdient er 190.000 Dollar durch Kundenarbeit. 50.000 Dollar kommen per Trinkgeld in sein Konto. 30.000 Dollar durch das Unterrichten anderer Stylisten im Salon. Obendrauf kommen 10.000 Dollar aus dem Verkauf seiner Produkte. Das zeigt, dass er ein tüchtiger Geschäftsmann ist.

Sein größter monatlicher Aufwand resultiert aus dem Leasing eines Mercedes Benz G-550 für monatlich 2.200 Dollar und der Finanzierung des BMW i8 für monatlich 1.300 Dollar. Pardoe gibt zudem fast 700 Dollar für Premium-Benzin und Autoversicherungen im Monat aus. Die Autos sind ein Klotz am Bein.

Das ist sein BMW, den er auf seinem privaten Facebook-Account stolz zeigt:

Seine Taschen und Modestücke zeigt er ebenfalls stolz:

Das ist sein Mercedes G:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Das Leben ist für viele ein Fest zum Protzen

  1. AvatarChris

    Ich finde Aktiensparen eine super Sache aber man kann auch schnell daneben liegen. KraftHeinz fällt immer weiter, heute wieder mal – 6,5 %. Nachkaufen?

  2. AvatarRandy

    @Chris: Ich würde den derzeitigen Bestand einfach liegen lassen, jedoch noch NICHT nachkaufen. Es gibt bisher keine Anzeichen dafür, dass der Downtrend sich langsam abschwächt.
    @alle: Warum hat der „Friseur“ eigentlich selbst keine Frisur? ;D

  3. AvatarThorsten

    Oh je Tim, der Spiegel. Immobilien sind böse, Aktien sind böse,Konzerne sind böse, Rechts ist böse,…. Das ist keine seriöse Quelle, sondern eine Schleuder für Politaktivismus ohne Faktenanspruch. 

  4. AvatarBruno

    Spekulation auf Turnarounds oder gefallene Engel kann sich ausgehen, aber ist schon riskant, 8 von 10 scheitern.
    Lieber gute Unternehmen in schlechten Zeiten kaufen als schlechte Unternehmen in guten Zeiten.

  5. AvatarFabian S.

    Ich finde den ständigen Hype ums Eigenheim auch nicht gut. Aber der Spiegel als linksradikales Blatt will sicherlich auch in Richtung Enteignungen Stimmung machen.

  6. AvatarSkywalker

    Der Spiegel ist nicht ernst zu nehmen, furchtbares Blatt. Finger weg! Ich klicke gar nicht mehr auf spon, besser faz, Welt oder Cicero 

  7. AvatarBeobachter

    ich kenne 6 Personen mit Eigenheim und nicht einer einzigen Aktie. Sie alle sind glücklich und führen ein zufriedenes Leben. 
     
    Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie Tim die Frechheit hat, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Über andere Menschen negativ zu schreiben bereitet Tim anscheinend so richtig Spaß. 
    Schade das hier die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. Wo andere ein Herz haben, scheint bei Tim nur eine WPKN abgelegt zu sein.
     

  8. Avatarsteve

    @ tim Alex hat jetzt den Vorteil ein paar Tussen abschleppen zu können die darauf stehen. Da könnte er aber auch gleich paysex machen. Ist bestimmt billiger als sogenannte trophy wifes und erspart manchen Aerger. Sorry ist vielleicht ein bisschen hart, das ist die Wahrheit oft. Was er nicht bedenkt, dass in einer Krise auch schwache Regionen betroffen sind, und die Kosten trotzdem weiterlaufen. Haare schneiden hat jetzt keinen Burgraben blöd für ihn. Gut und bemerkenswert er spart immerhin was und jetzt auch schon ein Betrag der nicht unwesentlich ist, vielleicht leckt er noch Blut.
    zu Kraft Heinz was solls geht’s halt noch weiter runter ist mit GE meiner Ansicht nicht zu vergleichen. Die größte Gefahr die ich sehe, der hochgeschaetzte Warren B nimmt sie von der Börse und zahlt uns anderen Aktionären eine symbolische Abfindung.
    Auch Teva schmiert weiter ab, die wird er kaum uebernehmen da spielt Israel wohl nicht mit. Die haben allerdings einen Ceo der Lundbeck schon in die Spur gebracht hat. Als grösster Generika Hersteller der Welt ist auch nicht an eine dauerhafte Abwärtsspirale zu denken. Soll aber keine Empfehlung sein.
    Deutsche Bank schon wieder Gerücht über Kapitalerhoehung, nicht zu glauben die Bude kannst du doch mit einem Karnevalsverein besser führen!

  9. Avatar-M

    @Steve 
    Teva wird für mich immer interessanter. Vielleicht habe ich morgen oder die Tage mal Zeit mich da nochmal ran zu setzen. Der börsenwert ist gering die Schulden hoch…
    … sieht man jedoch, wie schnell die ihre Schulden tilgen, wird’s interessant 🙂
     
    -M

  10. AvatarMr. Pino Cavallo

    Meine deutschen Titel sind, mit Ausnahme von Vonovia, alle (!) im roten Bereich. Rückt der Abschwung der deutschen Wirtschaft näher?
    Wie sieht es bei euch aus?

  11. AvatarAndrea

    Mr. Pino Cavallo, alle bis auf SAP und Wirecard, die sind deutlich im Plus.

  12. AvatarHilda

    Ich kenne in meinem Umfeld niemand, der so protzig lebt. Dagegen viele Hausbesitzer, die ca nach 20 Jahren ihr Eigenheim zeitgemäß umbauen und trotzdem glücklich und zufrieden vor sich hinschaffen. Weiters kenne ich keinen Menschen, der durch Aktiensparen ein nennenswertes Vermögen aufgebaut  hätte.
    Hilda

  13. AvatarChrissie

    Von meinen 5 Aktien sind mit Bezug zum Kaufkurs 3 im Plus und 2 im Minus, aber ich kaufe Aktien hauptsächlich wegen der Dividenden.

  14. Avatarchn

    @Beobachter:
    Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie Tim die Frechheit hat, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Über andere Menschen negativ zu schreiben bereitet Tim anscheinend so richtig Spaß.
     
    Ich sehe nicht, dass Tim anderen vorschreiben will, wie sie zu leben haben. Er sagt nur seine Ansichten über deren Umgang mit Geld. Und denen ist das glaube ich ziemlich egal – falls sie überhaupt was von Tims Ansichten mitbekommen.

  15. AvatarDaniel

    Der Spiegel ist nun wirklich nicht ernst zu nehmen. Dieses linke Klatschblatt ist natürlich gegen alles was irgendwie mit Eigentum, Marktwirtschaft und Gewinnsteigerung zu tun hat. Der lange Arm des Kevin Kühnert bei dem ja wenn überhaupt nur jeder eine Wohnung haben aber niemals auch nur eine zweite besitzen und vermieten sollte.
    Wenn sowas in der FAZ oder NZZ steht oder wenn Dr.Dr.R.Zitelmann mal wieder einen Artikel auf Tichy dazu schreibt, dann würde ich es vielleicht ernstnehmen, aber das….naja. Wo der Spiegel allerdings recht hat ist die Tatsache, dass das Eigenheim halt in den meisten Fällen eine Verbindlichkeit denn eine Anlage darstellt, aber das muss ja nicht schlecht sein.

  16. AvatarNico Meier

    Tim spricht sich in meinen Augen nicht generell gegen selbtsbewohntes Wohneigentum aus. Er sagt nur immer wieder man soll nicht übertreiben.
    In diesem Punkt bin ich bei Tim. Unser Eigenheim ist aus den 60er Jahren solide gebaut und aus zweiter Hand mit anderen Worten die Vorbesitzer haben das Haus gebaut. Die vorbesitzer haben in den Jahren das Haus gut unterhalten. Elektrik wurde gemacht, Wasserleitungen neu, Küche 2008 neu, Badezimmer oben mit barrierefreier Dusche und Klosomat von Geberit und Waschtisch von Laufen 2014 neu gemacht.
    Wir haben rund 130qm Wohnfläche und haben das Haus zu einem guten Preis erhalten 2017. Wir haben inzwischen zwei konkrete Kaufangebote erhalten die deutlich über unserem Kaufpreis lagen.
    Meine Frau und ich hätten uns ein viel grösseres Haus mit viel mehr Grundstück und mehr Wohnfläche leisten können. Aber uns war wichtig einerseits das Depot nicht komplett aufzulösen und eine gute Tragbarkeit zu erreichen. In der Schweiz wird für die Tragbarkeit mit 5% Hypothekarzins und 1% Amortisation/Tilgung und 1% Unterhalt gerechnet. Mit anderen Worten dürfen die 7% nicht mehr als ein Drittel des Einkommens ausmachen sonst gibts keine Hypothek von der Bank. In unserem Fall haben wir geschaut, dass wir auch mit nur einem Einkommen die Tragbarkeit erreichen.
    Viele in unserem Umfeld reizen den Rahmen komplett aus und lassen sich sogar Vorsorgegelder aus der Pensionskasse auszahlen um Wohneigentum zu erwerben.

  17. AvatarRalf

    „Mit Immobilien und Autos kann jeder unendlich viel Geld in die Luft sprengen.“

    So ist es. Die meisten Normalverdiener könnten sich bei den gegenwärtigen Immobilienpreisen in D eigentlich ein Haus nicht leisten. Das ganze Kapital wandert dann überwiegend in die Immobilie und für Aktien und Co. bleibt wenig übrig. Es sind ja auch noch Instandhaltungsrücklagen zu bilden, was viele vergessen.Auch dass sollte man nicht unterschätzen.

    Wir reiben uns derzeit häufiger die Augen, wenn ich sehe welche Preise für ein uraltes Haus oder eine schlecht geschnittene Eigentumswohnung verlangt werden (außerhalb der Stadt). Mir zu teuer.

    Dumm nur, dass z.B. in unserer Region auch bezahlbare Mietobjekte rar gesät sind. Es wird ordentlich in die Taschen gelangt. Wir stecken bei dem Thema derzeit in der Wohnfalle und hängen in der völlig veralteten Mietwohnung ohne Garten fest. Auch kein schöner Zustand.

    Die Gehälter kommen bei den derzeitigen Preissteigerungen für Immobilien vielfach nicht mehr mit. Interessant ist die Frage wie das enden wird….
     

  18. AvatarNico Meier

    Durch die extrem tiefen Zinsen sparen wir in unserem Fall ne Menge Geld im Vergleich zur Miete. Wir legen dieses Geld zur Seite um dami zu tilgen.
    Unser Ziel ist es in 10 Jahren 50% der Hypothekarschulden zu tilgen. Während dieser Zeit haben wir eine Festrhypothek also eine Zinsbindung. Wir sind auf gutem Weg und leben so viel günstiger als zur Miete.

  19. AvatarJoerg Fischer

    @Ralf
    Sehe ich aehnlich. Das derzeitige Mediannettovermoegen pro Haushalt (50K) erscheint mir einfach viel zu gering im Vergleich zu den ueblichen Hauspreisen (400K – 500K).
     

  20. AvatarRalf

    Die niedrigen Zinsen sind für Immobilien super. Aber die steigenden Hauspreise machen den Effekt teilweise wieder zunichte. Hängt stark vom Einzelfall ab. In unserer Region wird derzeit immer mehr uralter Plunder zu sehr hohen Preisen angeboten. Da tappt mancher in eine Falle.

    Ich wäre schon mit einer Eigentumswohnung zufrieden oder einem älteren Mietshaus (gibt es fast keine). Aber 500.000 € aufwärts in eher kleinstädtischer Randlage ohne Garten für grade mal 105 qm ist mit unserem Gehalt einfach nicht zu stemmen. Und sehe ich auch nicht ein.

    Kürzlich haben wir ein echt tolles Objekt gesehen. Problem: Da sitzt noch ein Mieter drinnen und der hat 9 Monate Kündigungsfrist. Und macht dann vielleicht noch Probleme wenn es ums ausziehen geht….

  21. KievKiev

    @ Eigenheim
     
    Tim schreibt doch gar nicht das er ein Eigenheim ablehnt. Ich wohne selbst in Eigentum und würde auch gerne das Immobilienportfolio ausbauen. Aber auch nicht um jeden Preis.
     
    Betrachten wir einmal das Haus auf dem ersten Bild. Je nach Region könnte ich mir einen Preis von 750k für das Haus vorstellen. Eine junge Familie mit 900k Erbe als Aktiendepot (unrealistisches Beispiel) kauft dieses Haus. Als Resultat wohnen sie schuldenfrei in einem sehr schönen Haus in einer sehr schönen Gegend. Als Preis haben sie ihre Freiheit aufgegeben. Vorher hatten Sie mit 900k über monatliche Einnahmen von 3000€ ohne Steuer verfügt. Sie könnten davon in einem gewissen Rahmen leben wo und wie sie das möchten. Sie könnten frei entscheiden, wie viel sie arbeiten müssen. Sie könnten sich Zeit für ihre Familie und ihre Kinder nach Belieben nehmen.
    Nach dem Hauskauf stehen ihnen noch 150k und damit 500€ im Monat zur Verfügung. Auch hier sind keine Steuern berücksichtigt. Bei einer Depotauflösung müssten sehr wahrscheinlich auch erheblich Steuern bezahlt werden. Jetzt müssen sie arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
     
    Das ist ein theoretisches Beispiel. Die meisten erhalten, wenn überhaupt, ein kleines Erbe oder Unterstützung zum Hauskauf.  Somit würde die Familie mit dem Kredit eine hohe Verbindlichkeit aufnehmen. Es muss nun Geld für das Leben und den Kredit aufgebracht werden. Die Daumenschrauben sind stramm, der Spielraum der Freiheit gering. Die Mietwohnung mussten sie natürlich auch bezahlen, aber das Haus aus dem Beispiel ist vermutlich einiges teurer.
     
    Dabei ist es unerheblich, ob das Haus an Wert steigt oder nicht. Es ändert an der Situation schließlich nichts. Wenn die Familie sich ein Haus für bis zu 400k gekauft hätte, so würden die Zahlen wesentlich besser aussehen. Vor allem bei einer Finanzierung.
     
    Es ist bei dem Eigenheim die Frage wie viel Mehrwert den höheren Preis gerechtfertigt. Das Haus in dem Beispiel könnte fast die volle Punktzahl an Zufriedenheit geben. Diese „Investition“ kann einen zugegebenermaßen langfristig mit Freude erfüllen. Ich kann mir aber vorstellen, dass man eine Lösung finden kann mit der man 80-90% zufrieden ist. Wenn man dafür dann die Hälfte bezahlt, so bereitet der geringere Preis in anderen Dingen mehr Freude. Was nützt das schönste Haus im Villenviertel, wenn man um 20 Uhr nach der Arbeit dort ankommt und morgens um 8 Uhr das Haus verlässt? Geschenkt würde ich dieses gerne nehmen, aber so läuft es nun mal nicht.

  22. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Ist doch wie beim Auto natürlich wäre der neue BMW besser als mein alter Peugeot aber um mobil zu sein bei tiefen Kosten ist der alte Peugeot besser.
    Wir haben bewusst massiv unter unserem Möglichkeiten gekauft um weiter Spielraum zu haben und mit der Absicht 50% der Hypothek in 10 Jahren anzuzahlen.

  23. Avatarelduderino

    Wenn er tüchtig ist und soviel Geld durch seine Influencer-Werbung verdient, soll er es doch bitte ausgeben. Die Unternehmen und unsere Aktiendepots freuen sich, wenn Leute ihre Kohle verkonsumieren. Er ist jung und braucht es offenbar, sich eine Identität mit den teuren Dingen und Prahlhanserei in Social Media zu zu schaffen.
    Und 1800 $ zu sparen ist mehr alsi dir meisten sparen können. Also lebt er gut und legt auch was zur Seite. Sein einziges Problem könnte sein, dass er seinen Lebensstil nicht halten kann, falls mal Einnahmen drastisch wegbrechen und sein Erspartes entweder schnell weg ist oder er auf einmal viel bescheidener leben muss als ee es gewohnt ist.

  24. AvatarRon

    Die meisten sprechen von einem Haus,reicht denn keine Eigentumswohnung mehr aus?
    Habe vor 15 Jahren gekauft und bin hoffentlich in 5 fertig,das war die beste Investition die ich je gemacht habe.Nebenher wird in Msci World ETF investiert und so bald ich schuldenfrei bin die Rate dafür erhöht.
    Fahre ganz gut damit.
    Viele die ich kenne übertreiben es mit der Größe und sind wohl bis zur Rente damit beschäftigt den Fluch abzuzahlen.

  25. AvatarDanielKA

    @ Kiev: In deinem Beispiel würde ich mir für TEUR 500 eine sehe schöne Wohnung mit Terrasse/Garten in guter Lage oder ein nettes Reihenhaus kaufen. Von den restlichen TEUR 400 hätte man 1.333,33 EUR pro Monat (vor Steuer) bei deinen angenommen 4 % Dividendenrendite. Das heißt Mietfrei (natürlich kommt noch Hausgeld hinzu) + ein dicker Zuschuss und dann noch Arbeitseinkommen, da lebst du dann wie im Schlaraffenland.

  26. AvatarderHamster

    Unfassbar wie dieser Alex an Statussymbolen leidet! 
    Ich wohne in Baden-Württemberg, einem Bundesland in dem man mittlerweile in einem Porsche zwar wahrgenommen, aber nicht mehr als außergewöhnlich betrachtet wird. Hier würde Alex Pardoe maximal durch seinen Kleidungsstil auffallen.
    Ich bin gestern das erste mal mit einem Lastenanhänger am Fahrrad in den Getränkehandel gefahren und habe mir 4 Kästen Mineralwasser mitgenommen.
    Auf dem Parkplatz wurde ich wie ein außerirdisches Alien betrachtet. 
    Gleichzeitig hatte ich mein Workout (13km mit in Summe 140 Höhenmetern) und konnte mein Auto zu Hause stehen lassen! Geld gespart und Sport gemacht – wunderbar!
    Viele Grüße
    derHamster

  27. AvatarChris

    @ Beobachter
    Es ist doch super wenn die 6 Personen die Du kennst glücklich mit ihrem Eigenheim sind und ein zufriedenes Leben führen. Was gibt es besseres als Zufriedenheit. Ich kenne es aber leider auch anders. Da wird der Eigenheimbesitz zu einer Art Glücksbedingung hochstilisiert was es aber gar nicht immer ist. Es werden Häuser mit einer Million aufwärts gekauft oder gebaut und dann wird der Rasen getrimmt und jedes gefallene Blättchen aufgelesen. Es stehen zwei bis vier Autos vor der Tür. Sobald das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder die Prämie kommt werden Rasenmäherroboter, Carports, Garagen, Wintergärten, Alarmanlagen, Thermoholzterrassen, Außenküchen, Pools usw. angeschafft. Es macht leider den Anschein das manche sich teilweise etwas verausgaben und vor allem auch angeben wollen. Wirkliches Glück ist, sobald man mal hinter die Fassaden blickt, wenig vorhanden. Im Prinzip geht es darum nach außen den Schein zu wahren man hätte viel Geld und wäre sehr erfolgreich. Dabei ist sind die überteuerten Hauskäufe oftmals nur schuldenbasiert. Das ist aber nicht das Ende der Konsumshow. Dann geht es ja noch weiter, wenn die Außenfassade steht hat man für diese komischerweise nur wenig Zeit. Man zeigt wir sind mal wieder weg. Locker können das vier bis acht Urlaube im Jahr sein. Man sieht kaum Menschen in den Gärten. Ab und wann verirrt sich eine Amsel die sich einen Wurm im Rasen sucht. Andere Vögel haben in der Monokultur das Weite gesucht. Und man sieht immer mehr die Angst es könnte etwas schief laufen weil man bei einem Jobverlust oder bei Krankheit das Konstrukt nicht mehr mit dem nötigen Schmieröl versorgen kann.

  28. AvatarDanielKA

    @ Chris: Jetzt mal nicht übertreiben , 4-8 Urlaube im Jahr (warum nicht 100?) und Häuser ab 1 Mio. EUR, das möchte ich sehen welcher Durchschnittsverdiener da einen Kredit von der Bank bekommt, bei einer 100 % Finanzierung und einer günstigen 4 % Annuität, reden wir von 40.000 EUR p.a. oder 3.333,33 EUR im Monat nur für die Rate ohne Nebenkosten/Auto/Lebenshaltung etc. Das könnte sich nur ein 1% haushalt leisten (also die über 100K Einkommen in Deutschland), also auf 99 von 100 in Deutschland trifft dieses Beispiel überhaupt nicht zu…

  29. AvatarGurki

    Who cares? Soll jeder leben wie er möchte. Wenn der Typ so viel kaufen möchte, bitte. Soll doch jeder glücklich werden, mit dem was er hat.

    Habe mir auch gerade ein 15.000€ teures italienisches Motorrad gekauft. Und? Ich bin sehr glücklich und erfreut daran und es macht mir unglaublich viel Spaß und Freude damit zu fahren und den Sound zu hören!
    Ich würde sogar soweit gehen, dass es mehr Spaß macht damit zu fahren und dem Klang zu lauschen, als Spaß mit einer Frau zu haben…

    Und nein, natürlich wurde das Teil bar bezahlt und nicht auf pump.
    Jetzt werden die Barbestände wieder aufgestockt und Einzelaktien erst nächstes Jahr wieder gekauft.

    Meine ETF-Sparpläne bleiben weiterhin monatlich bespart. Bei 55% Sparrate kann man sowas schon mal machen…

  30. AvatarMattoc

    Gurki, schön, dass du mal wieder hier schreibst. 🙂
    Was ist denn aus deiner Freundin geworden? Wenn ich mich richtig erinnere, hattest du deshalb deine Prioritäten etwas verschoben?!

  31. AvatarGurki

    @Mattoc: Ach hör mir auf mit den Frauen 😀
    Die die ich will, wollen mich nicht. Und die die mich wollen, will ich nicht.
    Ich bin immer etwas im Zwiespalt mit mir selbst, ob ich eigentlich wirklich (noch) Bock auf eine Frau habe (nein auf Männer erst recht nicht!). Zum einen natürlich, sucht jeder (s)einen passenden Partner, aber so schwer wie es scheinbar heutzutage ist, hätte ich nie gedacht. Und ich bin nicht der einzige der so denkt.

    Entweder bin ich so ein komischer Kauz geworden oder aber die Frauen haben mittlerweile so komische verquere Ansichten.
    Davon ab ist man sowieso heute nur noch eine Nummer und der oder die Nächste ist nur ein Wisch entfernt.

    Insofern erfreue ich mich eben über ein neues Motorrad. Mein altes war ja nun auch schon 18 Jahre alt. Ich selbst hatte es 10 Jahre. Insofern darf dann mal was neues, junges gebrauchtes mit aktueller Technik her.

    Und nur das Hobby „Finanzen“ war mir dann auch mit der Zeit zu öde. Zumal die ETF-Sparpläne ja sowieso automatisiert laufen. 🙂

  32. AvatarCorcovado

    @Gurki:
    Du bist mir sehr sympathisch mit deinen Ansichten. 🙂 Das gleiche habe ich mir auch kürzlich für einen ähnlichen Kurs gegönnt. Es wurde eine Ducati XDiavel, also eine italienische Diva, an der ich sehr viel Freude habe. In den Nächten ziehe ich dann aber doch lieber meine brasilianische Freundin vor. 😀

  33. Avatar42sucht21

    Es wurde Dauerhaft mehr Familienvermögen mit Immobilien aufgebaut (Steuervorteile, Zwangssparen, Bindung des Kapitals,…) als mit der Börse. Wenn ich das oben lese von ‚Eigentum ? – Eine Milchmädchenrechnung‘ dann ist das entweder plumpes Clickbait oder es zeugt vom traurigen Niveau der Zielleserschaft des SPON. Wer nicht weiss, dass beim Kauf Nebenkosten anfallen, wer glaubt, dass nach dem Erwerb des Eigenheims keine Kosten mehr fürs Wohnen anfallen, wer nicht weiss, welche Schulden & Zinsrisiko nach 10J Annuitätendarlehen noch bestehen, usw. der ist einfach ungebildet.

    Es ist wie bei Allem, wie hier ja auch schon viele immer wieder geschrieben haben:   
    Ausgaben müssen zum vorhandenen Vermögen/ Einkommen passen.

    Ich sehe es wie @DanielKA: mietfreies Wohneigentum hat (ganz abgesehen von emotionalen Bewertungen) einen erheblichen Beitrag zur finanziellen Lebenssicherheit und finanziellen Unabhängigkeit bei vielen Menschen. Kaufen um jeden Preis kann einen aber recht schnell ins Unglück führen. Nach kleinen Kindern ist Hausbau ja der 2. häufigste Trennungsgrund noch vor finanziellen Problemen in der Beziehung.
    Wenn man alle 3 ‚Probleme‘ gleichzeitig hat, dann wird das Leben nicht schöner 🙂

  34. AvatarRon

    Du kannst morgen auch vom Auto überfahren werden.

    Nun Rücklagen sollte man schon anlegen ,geschieht bei einer Eigentumsgemeinschaft automatisch ,wenn man sich dann noch Geld zur Seite legt kann eigentlich nichts schief gehen außer das Schicksal schlägt zu aber wer so denkt der lebt eh von heut auf morgen.
    Eigentum ist allemal besser als Miete,es sei denn man übertreibt es mit dem Objekt.

  35. AvatarThorsten

    @Ron Du hast ja Recht. Ich  denke, die Größe muss zur Anzahl der Bewohner passen.  Da ist das Angebot für Familien an Eigentumswohnungen mau und für den Preis kann ich dann auch ein Haus kaufen.

  36. AvatarRalf

    Größere Eigentumswohnungen sind in der Tat Mangelware oder sehr teuer. Aber es ist spannend wie das in D so weitergeht im Immobilienbereich. Während es Singles und Zuwanderer in die Ballungszentren zieht, wandern Familien mit deutscher Staatsangehörigkeit zunehmend ins Umland ab. Auch internationale Investoren treiben die Immobilienpreise an.

    D wird ohnehin zunehmend zum neuen Disneyland z.B. für Chinesen. Fachwissen wird massiv aufgekauft wie z.B. alt eingesessene Firmen. Diese gehen dann innerhalb kurzer Zeit den Bach runter. Haben wir mehrere Fälle hier im Kreis. Die Mitarbeiter haben seit Monaten kein Lohn erhalten und das Wissen wird abgezogen in Richtung Asien.

  37. AvatarThorsten

    @Ralf, das hast Du aber schön ausgedrückt.
    Was passiert dann, wenn die Wanderungsbewegungen so weiter gehen ? Die Familien müssen pendeln, Alleinstehende besetzen die Städte. Hamburg ist die Hauptstadt der Singlehaushalte, aber das war schon vor dem Angleichen der Immobilienpreise so. 
    Der Verkehrsinfarkt ist hier viel näher als Thunbergsche Co2-Wolken oder blaue pubertierende Haare  der Agentur dieterundmartin im Auftrag  der Grünen im Kampf mit den 7 Plagen.
     

  38. AvatarDaniel

    Was passiert dann, wenn die Wanderungsbewegungen so weiter gehen ?
    Gated Communities wie in den USA, sowohl in der Stadt (siehe L.A.) oder auf dem Land, wo allerdings die Problematik weitaus weniger dramatisch ist verglichen mit den Metropolen.
    Die Familien müssen pendeln, Alleinstehende besetzen die Städte.
    kann sein, muss aber nicht. Viele Jobs im Dienstleistungsgewerbe werden zukünftig auch mit sehr hohem Home-Office Anteil abbildbar sein, eigentlich immer nur schwierig bei Kundenkontakt oder bei Pflegeberufen.
     
    Der Verkehrsinfarkt ist hier viel näher als Thunbergsche Co2-Wolken oder blaue pubertierende Haare  der Agentur dieterundmartin im Auftrag  der Grünen im Kampf mit den 7 Plagen.
    Ja, völlig richtig, da hat man all die Jahre geschlafen. Entgegen der Grünen Wunschdenke wird die individualisierung des Verkehrs weiter voranschreiten…gottseidank. Aber sie muss anders abbildbar sein. Wenn die Städte es vernünftig umsetzen haben die Reichen in 20 Jahren ein eigenes autonomes E-Auto das sie nach Eingabe des Zielorts autonom in die nächste Stadt fährt, der „Arme“ ruft wie bei Uber dann ein gemeinsam genutztes Auto per App und zahlt dafür. Beide werden aber wohl nur bis große P&R Parkplätze vor der Stadt fahren und dort mit irgendwelchen Shuttlebussen in die Stadt kommen. Eine gute Mischung aus Individualverkehr und guter Auslastung der Shuttle Busse in die Städte rein. Im Grunde das, was man im Düsseldorf (oder war es Frankfurt?) mit den Sky-Train auch hat. Da  stimmt die Taktung.

  39. AvatarWolkenzähler

    Vielleicht sollte man den grauen, kleinkarierten, vielfach noch sehr jungen Sparfüchsen was von der anderen Seite des Lebens erzählen.
    Beispiele:
    A:Einen Job haben, den man liebt, für den man brennt, den man bis 70 machen möchte, sodaß sich die Frage der finanziellen Freiheit niemals stellt.
    B:Das herrliche Gefühl, die letzte Generation eines Iphones in der Hand zu halten.
    C:Das herrliche Gefühl, einen SUV von Mercedes oder Bmw steuern zu dürfen.
    D:Das herrliche Gefühl einer schönen Frau Schmuck kaufen zu können.
    E:Das herrliche Gefühl, B,Cund D mit A ganz locker bezahlen zu können und noch etwas sparen zu können.
    A ist das Wichtigste,danach müßt ihr streben und nicht nach der idiotischen finanziellen Freiheit.
     

  40. AvatarThorsten

    @Daniel
    ich träume davon, dass bei uns die großen Straßen eine eigene Busspur haben. Wir sind auf 1 km zu Fuß schneller als mit dem Bus, weil er nicht über die Eisenbahnbrücke kommt, die von den Autos blockiert wird. In jedem sitzt eine Figur. Das ist wirklich eine Schande.  Grün hat jetzt Oberhand, aber zu viel erwarten darf man nicht.

    Homeoffice wird überbewertet, vieles geht nur im Team und da braucht man den direkten Kontakt zu den Kollegen, ich weiß wovon ich spreche. Alles was es an Kommunikationsmitteln gibt, kann den direkten Kontakt nicht ersetzen, auch keine Videokonferenz. Einzelne Tage pro Woche, ja, das geht. 1 Tag ohne erzeugten Verkehr ist besser als keiner. Es summiert sich.

  41. ThorstenThorsten

    Ist doch nicht alles immer so schwarz oder weiß bzgl Immobilien…der mediale Hype (zB in verschiedenen Facebook Gruppen) zum Kaufen und Investieren in Immobilien gegen Schwarzseher, die schon eine Immobilienblase sehen (zB Spiegel).
    Und wie so immer liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen – und unterscheidet sich von Einzelfall zu Einzelfall!
    Wichtig finde ich nur eine wirklich FUNDIERTE Entscheidung zu treffen und solche Entscheidungen

    nicht aus dem Bauch heraus
    nicht getrieben von externen Einflüssen wie Freunde und Familie
    nicht voreingenommen (Vorsicht, hier unterschätzen sich die meisten)

    zu treffen!
    Habe selbst keine Immobilien außer im Rahmen eines REIT ETFs, aber durchgerechnet habe ich mir das auch schon – aber halt BEST- und WORST-case und nicht nur die Option, die mir besser gefällt 😉

  42. Der BaumDer Baum

    @ Wolkenzähler, du hast dich auch nur angemeldet um deine schlechte Laune zu verbreiten oder?
    Ich habs vorgestern oder so schon zu jemand anderem gesagt. Ein großer Teil der Leser hier hat das Ziel möglichst sparsam zu leben und das gesparte zu investieren. Ob dir das gefällt oder nicht. Also lass uns doch in Ruhe und hab Spaß mit all den Sachen die dir Spaß bereiten.
    Ich verstehe nicht was sowas soll…

  43. AvatarWolkenzähler

    @Der Baum
    Es ging mir darum zu vermitteln, daß ein Beruf, den man liebt, das Wichtigste ist. Alles andere, das Geld, das Sparen und Investieren kommen dann von selbst, sogar die Iphones und Bmw‘s über die du dich freuen wirst, garantiert.
    Dein Wunsch nach „Ruhe“ zeigt es schon. Keine Gegenargumente, aber Wohlfühlen in der Echokammer ist gefragt, da stören andere Meinungen.
    Selektive Wahrnehmung, unklug und gefährlich.
     
     

  44. AvatarRüdiger

    Das Wichtigste für mich ist die Frau, die ich liebe!
    Und dank unserer beider Sparsamkeit und fleißigem Investieren, werde ich früher in Rente gehen können und dann … jede Minute mit Ihr zusammen genießen. Luxus, Schmuck, Klamotten, Iphones, Autos, … alles Tinnef. Der einzige „Luxus“, auf den wir Wert legen, ist qualitativ hochwertiges Essen, das auch gerne etwas mehr kosten darf.
    Was mir hier in diesem Blog besonders gut gefällt: Es gibt viele, die ähnlich bescheiden leben, ohne (überflüssigen!) Luxus und Konsum zu vermissen.

  45. Avatarchn

    @Wolkenzähler:
    A:Einen Job haben, den man liebt, für den man brennt, den man bis 70 machen möchte, sodaß sich die Frage der finanziellen Freiheit niemals stellt.
     
    Eine Tätigkeit, die man Montag-Freitag, mindestens 8 Stunden am Tag 40-50 Jahre lang ausübt, für die man von Anfang bis Ende brennt und die man die ganze Zeit liebt? Das mag es in Ausnahmefällen geben. Aber zu implizieren, das sei die Regel und etwas stimme nicht, wenn es für jemanden nicht so ist, halte ich für naiv bis gefährlich. Das liegt nicht in der menschlichen Natur.
    Ich behaupte mal, für die meisten Menschen geht es beim Job ums Geldverdienen. Mindestens ist das Geldverdienen ein Grund, auf den sich alle einigen können.
     

  46. AvatarWolkenzähler

    @Rüdiger
    „…und dann jede Minute mit ihr zusammen genießen“
    …und jetzt? Genießen Sie nicht jede Minute?Erst in der Rente?

  47. Der BaumDer Baum

    @ Wolken, es geht nicht um Gegenargumente. Du bringst nämlich gar keine wirklichen Argumente. 
    Du prangerst etwas an was einfach keinen sinnvollen Platz hat in diesem Forum. Ich geh auch nicht in ein BMW-fan Forum nur um zu schreiben wie kake ich BMW finde (was ich nicht finde).
    Ich persönlich identifiziere mich auch garnicht mit den super sparsamen Leuten hier. Ich hab eine solide Sparquote mit der ich zufrieden bin und gut ist. Und ich gebe auch gerne Geld aus.
    Wenn jemand mehr sparen besser findet, dann lass ich ihm seinen Willen. Vor allem in einem solchen Forum.
    „grauen, kleinkarierten, vielfach noch sehr jungen Sparfüchsen was von der anderen Seite des Lebens erzählen.“
    Das ist unerheblich, wenn auch vllt. im Kern nicht falsch.

  48. AvatarWolkenzähler

    @chn
    Falsch, den ersten Fehler macht man, wenn man bei Ausbildung und Jobsuche ans Geld und nicht an seine Neigung denkt.
    Mit einem geliebten Beruf kommt das Geld von alleine.

  49. AvatarWolkenzähler

    @Der Baum
    Achtung vor Selbstbetrug! Mal eine andere Seite ansehen, schadet nicht.

  50. Avatarchn

    @Wolkenzähler:
    Was ich sagen will: Du kannst als Berufseinsteiger dein Fach noch so sehr lieben. Wenn du dieselbe Tätigkeit aber jeden Tag 8 Stunden, 5 Tage die Woche, jahrzentelang ausüben musst um zu leben, sieht das ganz anders aus. Wir Menschen waren entwicklungsgeschichtlich nie Spezialisten.

  51. AvatarChris

    @ Wolkenzähler
    Wenns es so einfach wäre. Leider ist es kaum so. Das muss nicht sein das bei einem Traumberuf das Geld von alleine kommt. Nimm beispielsweise einen Tierpfleger. Ist ein absoluter Traumjob für meinen Bekannten. Leider hat er eine überproportionale Arbeitsbelastung mit einer leider nur mäßigen Bezahlung. 

  52. Avatar-M

    @Baum
    Themawechsel:-)
    Hast du dir schon teva angeschaut. Sitze Grad an meiner Steuer, aber für die nächsten Tage steht bei mit teva ganz oben auf meiner Liste 
     
    -M

  53. AvatarFit und Gesund

    @Der Baum,
    richtig, wir wollen unser Erspartes gut investieren, 
    also BASF heute unter 60 Euro, JNJ geht gen Süden, Möglichkeit zum Aufstocken, ich warte mal auf Freitag was der so bringt.
     

  54. AvatarRüdiger

    @Wolke
    Sehr spitzfindige Frage …
    Selbstverständlich genieße ich (genießen wir) bereits jetzt.

  55. AvatarWolkenzähler

    @chn, @chris
    Wenn du eine Tätigkeit 8 Stunden am Tag, 5 Tage in der Woche jahrzehntelang nicht gerne machst, hast du dein Leben verpfuscht. 
    Was ist besser? Traumberuf und mäßige Bezahlung oder umgekehrt?
     

  56. Avatarghost

    Hm zu oben,
     
    Den Traumjob bis 70 machen, ich schaetze mal den Job bis 70 machen 70% der Bevölkerung und hassen es, weil sie wissen sie werden es bis 70 machen muessen, gibt genug Umfragen wo die meisten mit ihrem Job unzufrieden sind.
    Weil sie nie gelernt haben zu sparen.
     
    Und als Tv_opfer werden sie mit Werbung voll gepumpt und das wars.
     
    Die meisten die für ihren Job brennen sind meistens selbstständige aus Überzeugung weil sie es können…..
    Zumindest finde ich nicht, dass ich bis 70 arbeiten sollte um dann direkt den Sargnagel draufzutun….
    Mfg
     
     
     
     
     

  57. AvatarCap

    BASF finde ich auch wieder interessant und werde Freitag vielleicht zuschlagen…
     
    Zum Thema Immobilien: Nächsten Monat haben meine Partnerin und ich einen Notartermin für ein Grundstück (Bauland).
    2400qm (Hälfte ca. Bauland), 35k, unerschlossen. Die Erschließung wird uns um die 8k kosten.
    Keine weiteren Haken. Ich habe genug herum telefoniert und das Bauamt ausgequetscht;-)
    Ort ist ein kleines Dorf, 10min Fahrweg von Arbeit und Infrastruktur entfernt.
    Ich denke wir machen nichts falsch, wenn wir uns jetzt noch ein ca. 140qm Haus im Bungalowstil bauen, den Garten schön gestalten und einen großen Teich (einer meiner Träume) hinsetzen. Und die Ruhe und Natur…ich werde sie jeden einzelnen Tag genießen
    Ich freue mich drauf und bin froh, dass wir in einer noch „billigen“ Gegend sichere und gut bezahlte Jobs haben.
     
     

  58. AvatarNico Meier

    Habe gerade heute wieder gelesen gemäss einer OECD Studie sei die Schweiz weiterhin Topdestination für Gutqualifizierte aus ganz Europa. Finde ich gut so steigt die Immonachfrage schön weiter und mit ihr die Mieten!
     

  59. AvatarWolke (-nzähler, ist mir zu lang)

    @ghost
    „…wo die meisten mit ihrem Job unzufrieden sind.Weil sie nie gelernt haben zu sparen…“
    Also man wird mit seinem Job zufrieden, weil man spart???
    Klingt eher nach Unsinn.

  60. Avatarvonaufdenboden

    @Wolkenzähler
    Du hast schon recht mit deinem A,B,C…
    Das ist der Idealzustand, den man anstreben sollte. 
    Gruss
    vonaufdenbodem

  61. AvatarNico Meier

    @Cap
    Klingt schön.
    Das mit dem Teich sollte man sich gut überlegen. Stehende Gewässer auch Teiche sind eine Brutstätte für allerlei Insekten auch für Stechmücken, die ich persönlich nicht besonders mag. Mehrere Kollegen haben Teiche oder Biotope im Garten gehabt und ne Menge Geld dafür ausgegeben nur um die Sache nach wenigen Jahren wieder aufzugeben unter anderem wegen der vielen Stechmücken.

  62. Avatarghost

    Ok etwas ausfuehrlicher weil man es doch gerne falsch verstehen kann….
     
    Die meisten hassen ihren Job.
    Die meisten konsumieren, verschulden sich.
    Die meisten drehen sich im Kreis was ihre Finanzen an betrifft.
     
    Die meisten hassen ihren Job, weil sie nicht gelernt haben zu sparen, sonst könnten sie eventuell einen Weg aus ihrer Lage finden und sparen und vielleicht ein Ortswechsel der bessere Arbeit mit sich bringt tätigen oder einfach mal in ihren jungen Jahren eine Fortbildung sich leisten und das alles fängt eben irgendwo beim Sparen an.  
     
    Habe ich Geld dann kann ich etwas verbessern, habe ich kein Geld dann drehe ich mich im Kreis. Möchte ich damit aufhören und bin nicht vom Beruf Sohn, dann muss oder sollte ich sparen, richtig.
     
    Unsinn ist fuer mich etwas anderes….

  63. AvatarWolke

    @ghost
    so gesehen hast du Recht.
    Der Teufelskreis beginnt mit dem ungeliebten Job, dann aus Frust der Konsum bis zu den Schulden. Mit etwas Erspartem kann man vielleicht ausbrechen zu einer neuen Arbeit, die Spaß macht. Aber nicht zur unseligen finanziellen Freiheit, die einen genau wieder ins Gegenteil führt, ins verhaßte Hamsterrad.
    Der hier häufig verschmähte Konsum ist völlig in Ordnung, wenn er aus Freude an den Dingen geschieht und nicht aus Frust wegen des Jobs.

  64. AvatarRalf

    „Habe gerade heute wieder gelesen gemäss einer OECD Studie sei die Schweiz weiterhin Topdestination für Gutqualifizierte aus ganz Europa.“

    Nicht ohne Grund…

    Jedoch ist z.B. die sogenannte Schweizer Neutralität eigentlich ein Musterbeispiel von Scheinheiligkeit. Die Schweiz war im zweiten Weltkrieg letztlich ein wichtiges Bankhaus und damit Helfer des Naziregimes und Schweizer Rüstungsfirmen arbeiteten auch für Hitlers Kriegswirtschaft.

  65. Der BaumDer Baum

    @ M, Teva ist nichts für mich, aber danke.
    Zum einen verstehe ich das Geschäft nicht, wann ist man gut in dieser Branche? Was sind die wichtigen Stellschrauben? Wie kann man sich von der Konkurrenz abgrenzen? Und vor allem: wer ist bei Forschung etc. wie weit? Wie sind die Regulierungen?
    Fragen über Fragen 🙂
    Dann zu den Zahlen, ich hab mir jetzt die Gründe nicht näher anschaut, aber die letzte Jahre wurden ja sehr viele außerordentliche Abschreibungen getätigt. Operativ läuft es zwar scheinbar weiterhin einigermaßen, was mich aber stark beunruhigt ist, dass die normalen Abschreibungen stets höher sind als die Capex. Daher das Unternehmen aus meiner Sicht Substanz verbraucht, das ist glaube ich im forschungsintensive Medizinsektor nicht allzu sinnvoll.
    Dann ist mir der Anteil des Goodwill an den accetts viel zu hoch, hier habe ich meine Lektion bei Kraft Heinz gelernt. Ich möchte nur noch einen relativ geringen Anteil an Goodwill bei einem Unternehmen haben.
    Weiter ist mir die Verschuldung zu hoch.
    Warum könnte es interessant sein? Das Unternehmen ist groß und günstig.

  66. AvatarCap

    @Nico
    Da muss ich denn wohl durch:-)
    Nee im Ernst, die Schwiegereltern haben dahin gehend keine Probleme.  Wahrscheinlich fressen die Fische (Wildfische) die Larven gleich weg oder die Frösche. Werde es genauso Hand haben bzw. versuchen. Trotzdem danke für deine Erfahrungen. 
     
     
     

  67. AvatarBruno

    @Cap Genau, wir haben auch einen Teich, und kein Problem mit Mücken, im Gegensatz zum nahe gelegenen See, wo es im Sommer teilweise schon mühsam ist. Dafür viele Frösche, und die quaken aktuell wieder wie verrückt. Mich stört es nicht, aber wer keinen guten Schlaf hat mit offenem Fenster könnte sich stören. Man darf aber nicht zu zimperlich sein, wenn sich ein Frosch mal ins Heim verirrt, einige Frauen haben damit schon ihre Mühe 😀

  68. AvatarNico Meier

    @Ralf
    Was hat die Attraktivität der Schweiz als Wirtschaftsstandort im Jahr 2019 mit dem WW2 zu tun der 1945 zu Ende gegangen ist?
    Es waren ja nicht Firmen in der Schweiz die Zwangsarbeiter „eingestellt“ haben um Profite zu machen oder?
    Natürlich war die Schweiz in einer schwierigen Situation eingeschlossen von den Achsenmächten DE-AT und IT sowie dem besetzten Vichy  Frankreich. 
     

  69. AvatarBruno

    https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/immer-oefter-die-erste-wahl-basler-geschaefte-profitieren-vom-statement-gegen-den-konsumwahn-134480654
    «Viele Sachen wurden vielleicht ein Mal getragen, wenn überhaupt. Oftmals ist sogar noch das Preisschild dran.»
    Ich kenne Frauen, die stehen offen dazu, ein Kleid darf nur einmal getragen werden, sonst ist man ja nicht mehr eine Dame von Welt! 
    Und nun hat man anscheinend die Lösung gefunden, um das schlechte Gewissen zu schmälern, ab zum Second Hand Shop, aber wie sich zeigt, übersteigt das Angebot anscheinend die Nachfrage. Ausser bei Top-Designern, aber da bekommt man ja heute schon Neuware im „used style“.

  70. AvatarGuy Incognito

    @Alle und ganz besonders Wolke(-nzähler)
    Es gibt tatsächlich Job’s die einem Spaß machen, jedoch ist es oftmals das Arbeitsumfeld, welches einem den Spaß, mit Kleinkrieg oder sonstigen politischen Spielen, vermiesen kann. 
    Ich bin derzeit in einem Bereich mit 20 Leuten einem durchaus erfolgreichen, mittelständischen Betrieb im grafischen Gewerbe. Mein Beruf, die Firma und die Arbeitsbedingungen sind super- der Kollegenkreis ist naja, wobei es auch einige sehr nette gibt, sind aber Finanziell auch gut gestellt. Was da aber teilweise abläuft, schlägt dem Fass den Boden aus. Da werden die Ellenbogen ausgefahren, als gäbe es keinen Morgen.
    Das sowas keiner bis 67 machen will kann ich verstehen und ein volles Konto, einige Immo’s und Wertpapiere und ein Bodenständiges Leben mit hoher Sparquote können einem das Leben, vor allem psychisch, sehr erleichtern, da man es in dem Fall aushalten kann, jedoch nicht muss und das macht viel mehr Spaß als ein BMW, neues IPhone und sonstiger Kram, wo nach zwei Monaten die Gewohnheit wieder einsetzt und das Zeug letztendlich langweilig wird und im schlimmsten Fall vielleicht noch Schulden bleiben.

  71. AvatarAlbr

    Naja, Aktien, Vermietung, Vermögensmangement ist auch Arbeit, die Spaß machen kann… mein Auto, iPhone, iPad, Computer etc. zahlt mein Arbeitgeber…
     

  72. AvatarFit und Gesund

    also ich frage mich immer wieder warum manche Menschen dermassen angeben müssen? kann ich ja nicht verstehen, haben die sonst keine Freude im Leben? 

  73. AvatarThorsten

    @Fit und Gesund :
    innere Einsamkeit und Leere, da wird dann eben draußen der Goldlack aufgetragen, manche Leute leuchten von innen und sind normal angezogen, sie sind viel reicher. Sie haben einen Plan vom Leben und sind dem Konsum entkommen.

  74. AvatarFit und Gesund

    tja Thorsten, sehr unsympathisch diese Menschen die bei jeder Gelegenheit darauf hinweisen was für tolle Hechte sie doch sind.  Diese Menschen haben oft Hunde, die können sie noch herumkommandieren, 
    aber wir haben ja Katzen 🙂

  75. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund

    Dazu kommt mangelndes Selbstwertgefühl. Da muß man den anderen penetrant aufzeigen, wie wertvoll man ist. Man könnte auch still genießen, aber man braucht eben die Anerkennung der anderen. Dafür sind die Statussymbole da – „Ich bin was ich habe“.

    Aber was soll´s. Wenn man die richtigen Freunde und eine starke Familie hat, ist einem der Firlefanz egal.

    Ich bin ja auch sammelsüchtig. Bekomme von Unternehmensanteilen nicht genug 🙂 .

    BASF und J&J machen bei mir schon 10% aus. Ich werde mir nächste Woche wohl eine Aktie von Alphabet und dazu noch ein wenig Blackrock ins Depot packen. War ein schöner Dividendenmonat.

  76. AvatarA.

    Hallo,
    also BASF könnte ich mir auch doch bald ein paar Stücke mehr ins Depot holen. Sparplan zwar ausgelaufen, aber ich beobachte das mal weiter, Einzelkauf geht auch noch. Unter 60 finde ich die schon interessant.  Genauso könnte ich mir, wenn es weiter runtergeht auch vorstellen Siemens nachzukaufen.
    Eigentlich wollte ich in nächster Zeit meinen Cashbestand weiter ausbauen nach dem Raubüberfall des Kindergartens, aber wenn die Preise da so weiter purzeln, kann ich wohl nicht anders als zumindest 1 oder zwei Werte weiter aufzustocken.
    Interessant finde ich auch noch die guten Unternehmen Amzn, Googl, MSFT, einige REITS wie z.B. IRM, American Tower, aber auch nach wie vor Waste Management, MCD, V, Disney. Wenn hier die Preise mal fallen sollten, was sie bisher nicht getan haben, werde ich doch den ein der anderen Wert aufstocken.
    Keine Empfehlung, versteht sich.
    @Immobilie
    Das haben wir schon vor Jahren mal hier im Blog besprochen und die Erkenntnis war, dass eine Immobilie nicht per se schlecht oder gut ist, sondern es auf den Einzelfall (Einkommen, Lebenssituation, Arbeitsplatz, Miete, Objekt usw. )ankommt. Am besten mal die SuFu nutzen, ist schon 2, 3 Jahre her.
    Gruß
    A.
     

  77. Avatar42sucht21

    @Cap
    Achtung bei Gartenteich und Kleinkindern (in der Nachbarschaft). Dagegen sind Vollinvests in afrikanische Minenaktien ein harmloses Risiko für das Lebensglück und das Vermögen. Ich würde abraten.
    @Stechmücken im Gartenteich
    Gegen Stechmückenlarven hilft BTI-Granulat, welches ausschließlich Mückenlarven tötet. Günstig zu kaufen inzwischen und ursprünglich ’76 von Yoel Margalit in Israel entdeckt. (?-Endotoxin als Protoxin wird im Mückendarm fermentiert und dadurch entsteht ein Toxin welches spezifisch ein Glykoprotein in der Darmwand bindet und Ionenkanäle öffnet. Durch Osmose Wassereintritt bis zum Platzen der Zellen und Tod der Larve.)
    @Wolke (‚nzähler‚ soviel Zeit haben wir…)
    Wirklich? – ein immer aktuelles Smartphone und ein dummes SUV als Lebensziel? Das haben Sie doch nicht nötig. Dann sind Sie ja immer noch in der peer-group ‚Keeping up with the Joneses“. Solange das so ist, werden Sie aus dem Hamsterrad nicht entkommen. Noch fühlen Sie nicht so, so wie eine Ratte welche erst 2x die Labormatrix entlang gelaufen ist und sich noch freut wieder Futter gefunden zu haben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß Sie irgendwann die Lebenswirklichkeit (bei 50+ oder so) wie von @Guy Incognito beschrieben einholt. Dann gibt einem ein schönes Depot mehr Lebensgkück als ein iPhone23 das jemals könnte.
    Bin ich die /der Einzige der/dem der Satz „herrliche Gefühl einer schönen Frau Schmuck kaufen zu können“ als schmierige Altherren-Fantasie aus Macho-Vorgestahn aufstößt?

  78. AvatarWerner

    @Nico Meier
    Was bist Du nur fuer ein selbstgefaelliger Typ? Widerlich! ich wuensche mir, dass die Mieten fallen un dein auf PUMP gekauftes Eigenheim in der Pampa massiv an Wert verliert.

  79. AvatarAlbr

    @42sucht21, ja mit dem Gartenteich sieht es wohl leider so aus… sobald kleine Kinder in der nähe sind entweder lassen oder nur knietief 😉

  80. AvatarMir reicht's

    Immerhin müssen diese Menschen sich nicht in irgendwelchen Foren andauernd selbstbeweihräuchern und eben auch angeben, was gerade die hier ständig Schreibenden so gerne machen. Siehe die letzten drei Kommentare über mir. Lächerlich, heuchlerisch.
    Und lieber einen Hund als kinderlos und das mit zwei oder mehr Katzen kompensieren.
    Mancher hier, der angeblich so erfolgreich ist, ist gleichzeitig ständig hier am Schreiben und das auch noch mit unzähligen Rechtschreibfehlern. Hat alles, bekommt von der Firma alles, ist so toll und muß das aber anonym in einem Forum gebetsmühlenartig wiederholen. Klingt für mich eher nach Hartz4 mit Langeweile und ach-ich-wär-so-gern-auch-mal-groß.
    Und der Wolkenzähler hat doch recht. Hier schreiben fast alle so abfällig, selbstgerecht und heuchlerisch, wie toll sie sind und dumm alle anderen sind, oft nur hinter schnörkeligen Worten verpackt. 
    Alle Autos welche größera sind als 20 Jahre alte  Reiskocher sind Clownsautos Pauschal. Noch nicht mal einen Porsche geputzt, aber Sprüche machen. Und der Sicherheitsaspekt der alten Schrottkarren wird nie diskutiert. Da fahren manche dieser Gutmenschen ihre Kinder drin spazieren um ihr Depot zu pimpen und lästern gleichzeitig über andere, die sich vernünftige Autos leisten können. Und der oft angebrachte Spruch „Penisverlängerung“ – bin gerne zu Vergleichen bereit.
    Vieles mehr noch, aber will Eure Filterblase nicht weiter stören. 

  81. AvatarNico Meier

    @42sucht 21
    Das mit dem Granulat kannte ich nicht klingt spannend.
    Die Geschichte mit Kleinkindern in der Nachbarschaft und Teich ist auch ein Problem. Das Finanzielle ist ja nur der eine Teil der Geschichte die Schuldgefühle für den Tod eines Nachbarkindes verantwortlich zu sein wiegt schwer.

  82. AvatarBruno

    „Gegen Stechmückenlarven hilft BTI-Granulat, welches ausschließlich Mückenlarven tötet. Günstig zu kaufen inzwischen und ursprünglich ’76 von Yoel Margalit in Israel entdeckt. (?-Endotoxin als Protoxin wird im Mückendarm fermentiert und dadurch entsteht ein Toxin welches spezifisch ein Glykoprotein in der Darmwand bindet und Ionenkanäle öffnet. Durch Osmose Wassereintritt bis zum Platzen der Zellen und Tod der Larve.)“
    Also wer einen Teich im Garten will und diesen dann mit BTI-Granulat befüllt, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dann besser verzichten wenn man Angst vor der Natur hat. Man muss nur das natürliche Gleichgewicht herstellen, es reicht wenn sich Frösche, Kröten, Molche ansiedeln (automatisch meist schon im ersten Jahr) und dann hat man überhaupt keine Probleme. Notfalls halt noch ein paar Goldfische.

  83. Avatar42sucht21

    @Knietief
    Ertrinken ist – glaube ich – bei kleinen Kindern in Mitteleuropa die häufigste Todesursache und Badeunfälle eine häufige Ursache für Behinderungen bei Kindern. Kleine Kinder können sehr einfach auch in knietiefen oder wasserpfützentiefen Lachen ertrinken (a) Kleinkinder mit Gesicht im Wasser drehen sich nicht um, oder b) die Stimmritze schließt sich aus Reflex und die Atmung wird blockiert oder c) Sekundäres Etrinken nach Einatmen von Wasser (Lungenödem und Herzmuskelentzündung – auch noch nach Tagen möglich!). – Aber genug der Gruselgeschichten jetzt.

    @Bruno
    Ich stimme zu – aber bei uns gibt es jetzt die Tigermücke & evtl. Buschmücke. Besser versuchen jede Populationsausbreitung zu unterdrücken.

  84. AvatarBruno

    @Ertrinken
    Es gibt Teichschutz, kostet nicht alle Welt, wenn der Teich sonst kein Zutrittsschutz hat und kleine Kinder (unbeaufsichtigt?!) sich dort aufhalten. Gefahren lauern überall, wenn man so durch die Welt geht könnte man gar nichts mehr machen. 

  85. Avatar-M

    @Baum / Teva
    Komme Grad ausm Fussball (hobbymannschaft, coole Truppe)…vlt liest es ja noch.
     
    Finde ich gut das du die gleich abwinkst, weil dir zu schwer.
    Die Fragen die du gestellt hast sind genau die welche ich beantworten möchte. Ich muss die stellschrauben finden, wo teva besser ist als andere. Wenn die da dann nicht besser sind, verwerfe ich die Idee auch sofort.
     
    Erinnere mich nicht an Kraft… Glaube -60% bei mir, aber ok, schauen wir in 10 Jahren mal. Der Goodwill Punkt ist gut. 
    Das positive ist wirklich der geringe Preis für das doch operative gute Geschäft. Die Schulden wurden aggressiv getilgt im letzten Jahr. Je weniger Schulden, desto weniger sollzinsen und schon kann man noch mehr tilgen. Mal sehen zu welchem Ergebnis ich komme.
     
    Noch was: hast du Charlie Munger „ich habe nichts mehr hinzuzufügen“ gelesen. Finde ich bisher sehr gut.
     
    -M

  86. Avatar42sucht21

    @-M
    Einen der besten Sätze Mungers finde ich „You have to play the deck that you have been dealt„. Hör auf zu jammern und mach was draus.

  87. Avatar-M

    Der alte Knochen bringt es halt auf den Punkt. Gefällt nur nicht jedem die direkte Art. Seine fähigkeit kompliziertes auf das einfachste zu beschränken ist bemerkenswert. Ich wünsche mir das auch zu lernen.
     
    -M

  88. Avatarghost

    Tjoa …… es eskalliert hier sagt man das so….
     
    Und nun beschwerrt sich niemand mehr üeber meine Pünktchen oder meine smileys….:)
    Ihr solltet es verstehen….was die meisten von euch nicht verstehen könnt….
     
    Ihr fangt damit an euch gegenseitig  zu beleidigen….aufgrund von verschiedenen Meinungen, verschiedenen Ansichten.
     
    Die Wahrheit ist aber, die einzige Freiheit die man wirklich erlangen kann ist die Freiheit im Inneren. Wenn man das begriffen hat ist das einzige was zaehlt spaeter 😉 gesund zu sein.
     
    So gesehen haben beide Seiten ein Problem…..die wo rumprotzen genauso wie die wo jeden Pfenning zehn mal drehen….
     
    Aber habe groesstes Vertrauen in Tim, sobald ein Thema beginnt zu kochen wird ein neues aufgemacht.
     

  89. AvatarBruno

    „es eskalliert hier sagt man das so….“
    Es reicht hier ein paar Kommentare zu lesen und man weiss, ob die Börse rot oder grün ist 😀
    Nicht alles zu ernst nehmen, locker bleiben, man muss mit niemandem in den Urlaub und schon gar nicht ins Bett.
    Der einzige Nachteil von Aktien ist halt eben, dass tagtäglich jede Sekunde ein neuer Preis angeschrieben wird, das ertragen viele nicht, daher kommen viele mit Immobilien besser zu Recht, da dort der Preis in der Regel nur 2x angeschrieben wird, beim Kauf und beim Verkauf.

  90. AvatarSparta

    @42
    Bist Du auch schon genervt da die Bandbreite von Deinen skizzierten Todesursachen von kreativ bis banal reicht? 😉

  91. Avatarghost

    @Brunno     🙂
     
     
    Jo stimmt ,) es geht mal wieder bergab…..aber wer die paar minusprozente nicht vertraegt…..wird in der naechsten grossen Krise viele viele Pillen brauchen..
     
    Mfg

  92. Avatar42sucht21

    @Sparta
    Danke für Ihren Hinweis. Nein, nicht genervt. Ich vermute einige Leser rollen bereits mit den Augen… Wir sind das Ergebnis unserer Erfahrungen. Es ist tatsächlich so, dass ich beruflich am Rande sowohl a, b und auch c im realen Leben bereits mitbekommen habe. Übrigens auch 1 Kind welches treibend in einem Teich gefunden und dann reanimiert wurde und dann schwer geistig behindert war nach Monaten im Koma im Krankenhaus. Der Haus- und Teichbesitzer hat sein gesamtes bürgerliches Leben verloren, obwohl er vorher mehrmals dem Kind und auch der Mutter des Kindes (vor Zeugen) verboten hatte seinen Garten zu betreten. Ging bis zum BGH. Aus der Nachbarschaft sprach auch keiner mehr mit ihm. Die Kindeseltern haben sich getrennt, usw. Da gibt es nur Verlierer – wegen ein paar Goldfische. Ist mir klar, dass das ganze Gruselthema hier unpassend ist. Ich wollte es ursprünglich auch gar nicht schreiben (siehe ursprünglicher Post). Es ist auch nicht meine Art das Schlechte & Risiko in Allem zu sehen. Ich halte nur Gartenteiche in Neubauwohnsiedlungen wirklich für gefährlich. Mit dem richtigen Einschätzen des Risikos im Leben, das ist so eine Sache. Man schließt Riester und Hausrat ab, man optimiert über Jahre den ETF-Sparplan aber manche elementaren Risiken sieht man nicht. Wenn man sie kennt, kann man sie ja für sich einschätzen und bewusst eingehen oder nicht. Jede,r wie er/ sie mag. Ich finde gut angelegte Gartenteiche auch sehr schön.

  93. AvatarCap

    Viele interessante Erfahrungen zum Thema Gartenteich, danke!
    Das mit den Kindern ist uns bewusst. Eins soll es in ein paar Jahren mal werden. Da ist denn wirklich Vorsicht geboten. Bin da aber bei Bruno. 
    Und das Granulat lasse ich auch erst und hoffe Mutter Natur regelt das. Leben im Nordosten. Glaube hier haben wir noch keine anderen Mückenarten.
    Schönen Feiertag euch allen.

  94. AvatarChrissie

    @42sucht21
    Das Thema ist zwar „blog-fremd“, aber dennoch wichtig. Ich bin selber als Kind im flachen Wasser fast ertrunken, weil ich hockend gespielt hatte und dabei nach hinten umgekippt und vor lauter Panik kaum wieder hochgekommen bin.
    Was mich bei Ihrem geschilderten Fall interssieren würde, war der Garten eingezäunt, und hat der BGH (trotzdem?) zu Ungunsten des Gartenbesitzers entschieden (da er seine gesamte bügerliche Existenz verloren hatte)? 
    Teiche stellen wahrscheinlich fast immer eine unglaubliche Faszination für Kinder dar. Wenn der Garten mit einem nicht zu niedrigen Zaun/Hecke/Sichtschutzwand umgeben ist, ist es vielleicht sicher(er). Es gibt ja durchaus dekorative mannshohe Sichtschutzwände, über man nur mit größerer Anstrengung käme und durch die der Teich auch der direkten Wahrnehmung entzogen wird und keine so große Verlockung mehr darstellt. Oder man verwendet so einen von @Bruno angesprochenen Teichschutz.

  95. Avatar42sucht21

    @Chrissie – (@Alle anderen, mein letzer Kommentar dazu, versprochen!)
    Das Problem war, sehr verkürzt ausgedrückt, dass dem Teicheigentümer bekannt war, dass das Vorschulkind der Nachbarin trotz ausdrücklichem Verbots immer wieder alleine oder nur mit anderen Kindern in seinem Garten spielte (wenn der Eigentümer nicht zu Hause war) – und der Eigentümer keine geeigneten Verhinderungsversuche unternahm dies zu unterbinden bzw. die Gefahrenquelle daraufhin nicht ausreichend sicherte – obwohl ihm klar bekannt war, dass die Aufsichtspflicht der Mutter nicht eingehalten wurde und somit große Gefahr für das Kind in seinem Garten bestand. Er hatte ja sogar die Mutter mehrfach darauf hingewiesen.

    Pro Jahr ertrinken ca. 60 Kleinkinder (<5J) in DE. Natürlich nicht alle im Gartenteich. Die Wassertiefe ist fast unerheblich.
    https://www.zeit.de/1999/38/Der_stille_Tod_im_Planschbecken

  96. AvatarSparta

    @42sucht21
    Hm, schon sehr krass. Ich kenne viele Familien mit Teich und keinen einzigen solchen Fall… aber wie gesagt die Summe aller Erfahrungen unserer individuellen Realität…
    Dass die Haftung ausschließlich dem Eigentümer und nicht den Aufsichtspflichtigen auferlegt wird ist schon etwas speziell.
    Welcher Eigentümer baut einen unüberwindbaren Grenzzaun um seinen Teich??? In meinen laienhaften Augen ist die Verkehrssicherungspflicht schon einerseits richtig aber auch andererseits praktisch weltfremd bzw. in 99 % der Fälle aller Gartenteiche wird diese vermutlich nicht eingehalten.
    Wobei man als Laie auch nicht verstehen kann, wie Großkonzerne sich bei Todesfällen frei kaufen können und Privatpersonen und Kleinunternehmen stark in der Existenz bedroht sind….
    Man grübelt da schon über die Verhältnismäßigkeit der Judikative bzw. die Machtverhältnisse mit langwierigen Prozessen.

  97. AvatarEx-Studentin

    @derHamster
    Sympathisch, dass du mit dem Rad Wasser holst. Ich trinke Leitungswasser oder hole Mineralwasser mit dem Rad. 18 Liter bekomme ich auf meinen Gepäckträger. Sofern man den Anhänger für Einkäufe + Kindertransport nutzen kann, ist das ideal.
    @Rüdiger
    Glückwunsch, dass du die Richtige an deiner Seite hast! Ein passender Partner ist viel Wert.
    @Cap
    Das mit dem Teich würde ich mir auch überlegen. Generell bin ich kritisch mit Wasser. Bei uns im Ort sind mal 2 Jungs (ca. 5 und 7 Jahre alt) am Teich ums Eck spielen gegangen während ihre Oma ein Nickerchen machte. Der Kleinere ist (es war Winter) ins Eis eingebrochen. Einer hat es nicht überlebt trotz Rettungsdienst etc.
    Selbst den Promis mit Bodyguards ertrinken Kinder im Pool. Einmal bei einem Kindergeburtstag nicht aufgepasst.. Es reichen schon ein paar Minuten nicht-hinschauen. Gibt genug Gefahrenquellen im Haus, da würde ich mir nicht noch weitere schaffen. Holt euch lieber ein Aquarium.
    @Gurki
    Stelle mir die Partnersuche auch nicht so einfach vor. Ich rede da ab und zu mit Single-Kumpels (Ende 20) drüber. Die achten meiner Meinung nach zu sehr aufs Äußere. Gesicht/Alter/Beruf egal, aber schlank muss sie sein. Selbst wenns offensichtlich eine Zicke ist, halten die den Kontakt aufrecht („außer dem Mädel schreibt mir keine andere zurück..“).
    Mein Motto: Lieber glücklich single als unglücklich vergeben. Ich war schon immer gerne alleine. Selbst jetzt noch, obwohl ich seit fast 8 Jahren vergeben bin. Als Single sollte man ab und zu mal auf ein Date oder was mit Freunden (und deren Freunden) unternehmen, damit man dem Schicksal zumindest die Chance gibt, die Richtige kennen zu lernen. Und wenn nicht, machst du eben alleine deine Motorradtouren. 
    @chn
    Ich arbeite gerne, obwohl die Rahmenbedingungen nicht immer optimal sind. Finde es wichtig, dass man sich mit seinem Beruf identifizieren kann.

  98. AvatarChrissie

    @42sucht21
    Danke für die Antwort. Das klingt so, als wäre in den Garten relativ leicht hinein zu kommen gewesen, wenn da sogar öfter gleich mehrere Kinder gespielt haben. Ein zwiespältiger Fall. Wenn mit dem Teich eine Gefahrenquelle besteht, sollte der Zugang dazu erschwert sein, auch wenn wiederum „Fremde“ auf dem eigenen Grundstück nicht viel verloren haben. Vorschulkindern kann man sicher einiges erklären, aber die Verlockung durch so einen Teich ist schon sehr groß.
    @Sparta
    Der unüberwindbare Grenzzaun wäre dann eher um den ganzen Garten, von den Sichtschutzwänden gibt es hier ein paar (hauptsächlich weil viele Leute so dicht aneinander wohnen), sieht gar nicht mal schlecht aus und erfüllt dann gleich zwei Funktionen. Lässt sich ja aber auch durch eine dichte Hecke o.ä. erreichen.
    Es gibt aber sonst auch die von @Bruno angesprochenen Teichschutzgitter. Die nehmen dem Teich zwar einiges von der natürlichen Optik, helfen aber auch, die Teichbewohner vor Fressfeinden zu schützen.
     

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