Das Leben ist für viele ein Fest zum Protzen

Bildschirmfoto des “Spiegel Online” von heute. Gleich drei Artikel warnen vor dem “Lebenstraum Eigenheim”.

Der SPIEGEL warnt gebetsmühlenartig vor den eigenen vier Wänden. Ich finde das gut. Diese ständigen Lobpreisungen der Immobilie geht mir gegen den Strich. Ein Eigenheim ist nicht per se schlecht oder gut. Es hängt vom Einzelfall ab.

Gerade in einem Immobilienboom wie wir ihn derzeit haben, ist es gut, wenn Medien vor zu viel Euphorie warnen. Leider sind die Artikel des Spiegels hinter einer Paywall. Spätestens wenn sich die Zinsen verteuern, werden Hypotheken teurer. Damit wird der Kauf über eine Finanzierung für viele unerschwinglich. Dann beginnen die Preise zu sinken.

Mit Immobilien und Autos kann jeder unendlich viel Geld in die Luft sprengen. Es gibt Konsumzombies, die verdienen 150.000 Euro im Jahr und haben ganze 5.000 Euro als flüssige Ersparnisse im Depot.

Kaufst du ein Eigenheim, kann es nicht schaden, auf dem Boden zu bleiben. Und nicht zu übertreiben, was Größe, Lage und Luxus angeht. Mit deinem Geld sorgsam umzugehen, hat noch nie jemanden geschadet.

Der US-Börsensender CNBC hat eine schöne Serie über junge Amerikaner und ihre Finanzen. Als ich den Film über Alex Pardoe sah, konnte ich es kaum fassen. Er verdient 280.000 Dollar pro Jahr als Friseur und Salonbesitzer. Er lebt nahe der Autometropole Detroit. Der 25-Jährige kauft sauteure Schuhe. Er fährt einen maßgefertigten Mercedes-G-Wagen und BMW i8. Eine Birkin-Tasche von Hermes gehört natürlich dazu.

Im Monat gibt er 13.000 Dollar aus. Dabei musst du wissen: Er lebt in in einer strukturell schwachen Gegend, die Lebenshaltungskosten sind dort niedrig. Seine Ausgaben sind jedenfalls der Hammer. Er spart im Monat nur 1.800 Dollar.

Pardoe lebt in einer Blase. Wenn er bodenständig wäre, könnte er in fünf oder sechs Jahren finanziell frei sein. Sein Leben wäre entspannter. Weniger Druck. Mehr Freiheiten. Weniger Stress.

Alex ist ja ein erfolgreicher Salonbesitzer. Sein Salon heißt Aesthetic Hair Co. Auf Facebook hat er 1.600 Fans, die ihm folgen. Das ist ja bewundernswert.

Wie viel Geld er für unnötige Dinge verpulvert. Er braucht einen wie mich oder einen anderen Berater, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen. Einen Bodo Schäfer Typ.

Ich habe in New York einen Friseur kennengelernt, der ähnlich lebt. Er hat einen Maserati finanziert. Ich dachte mir: “Wozu braucht der so ein teures Auto in einer Metropole wie New York? Das macht doch keinen Sinn.”

Ich finde die Serie “Kontoauszug” der Wochenzeitung “Die Zeit” gut. Sie zeigt Deutsche und ihre Finanzen. Da sind auch einige Neurotiker und Konsumclowns zu finden.

Krasser ist indes die CNBC-Serie “Millennial Money”. Was hier Geld verbrannt wird, ist echt ein Augenöffner.

Alex Pardoe verdiente zum Karrierestart nur 30.000 Dollar pro Jahr. Clever nutzte er Instagram, um seine Arbeit bekannter zu machen. Influencern bot er kostenlose Styling-Dienste im Austausch für Werbung an. So stiegen seine Einkünfte schlagartig. Seine Kundschaft nahm zu. 2017 eröffnete er mit zwei Partnern den Salon Aesthetic Hair. Als Salonbesitzer verdient er 190.000 Dollar durch Kundenarbeit. 50.000 Dollar kommen per Trinkgeld in sein Konto. 30.000 Dollar durch das Unterrichten anderer Stylisten im Salon. Obendrauf kommen 10.000 Dollar aus dem Verkauf seiner Produkte. Das zeigt, dass er ein tüchtiger Geschäftsmann ist.

Sein größter monatlicher Aufwand resultiert aus dem Leasing eines Mercedes Benz G-550 für monatlich 2.200 Dollar und der Finanzierung des BMW i8 für monatlich 1.300 Dollar. Pardoe gibt zudem fast 700 Dollar für Premium-Benzin und Autoversicherungen im Monat aus. Die Autos sind ein Klotz am Bein.

Das ist sein BMW, den er auf seinem privaten Facebook-Account stolz zeigt:

Seine Taschen und Modestücke zeigt er ebenfalls stolz:

Das ist sein Mercedes G:

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Chris
3 Jahre zuvor

Ich finde Aktiensparen eine super Sache aber man kann auch schnell daneben liegen. KraftHeinz fällt immer weiter, heute wieder mal – 6,5 %. Nachkaufen?

Randy
3 Jahre zuvor

@Chris: Ich würde den derzeitigen Bestand einfach liegen lassen, jedoch noch NICHT nachkaufen. Es gibt bisher keine Anzeichen dafür, dass der Downtrend sich langsam abschwächt.
@alle: Warum hat der “Friseur” eigentlich selbst keine Frisur? ;D

rolf
3 Jahre zuvor

Auch General Electric war mal eine Aktie, die jeder haben wollte

Thorsten
3 Jahre zuvor

Oh je Tim, der Spiegel. Immobilien sind böse, Aktien sind böse,Konzerne sind böse, Rechts ist böse,…. Das ist keine seriöse Quelle, sondern eine Schleuder für Politaktivismus ohne Faktenanspruch. 

Bruno
3 Jahre zuvor

Spekulation auf Turnarounds oder gefallene Engel kann sich ausgehen, aber ist schon riskant, 8 von 10 scheitern.
Lieber gute Unternehmen in schlechten Zeiten kaufen als schlechte Unternehmen in guten Zeiten.

Fabian S.
3 Jahre zuvor

Ich finde den ständigen Hype ums Eigenheim auch nicht gut. Aber der Spiegel als linksradikales Blatt will sicherlich auch in Richtung Enteignungen Stimmung machen.

Skywalker
3 Jahre zuvor

Der Spiegel ist nicht ernst zu nehmen, furchtbares Blatt. Finger weg! Ich klicke gar nicht mehr auf spon, besser faz, Welt oder Cicero 

Beobachter
3 Jahre zuvor

ich kenne 6 Personen mit Eigenheim und nicht einer einzigen Aktie. Sie alle sind glücklich und führen ein zufriedenes Leben. 
 
Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie Tim die Frechheit hat, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Über andere Menschen negativ zu schreiben bereitet Tim anscheinend so richtig Spaß. 
Schade das hier die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. Wo andere ein Herz haben, scheint bei Tim nur eine WPKN abgelegt zu sein.
 

steve
3 Jahre zuvor

@ tim Alex hat jetzt den Vorteil ein paar Tussen abschleppen zu können die darauf stehen. Da könnte er aber auch gleich paysex machen. Ist bestimmt billiger als sogenannte trophy wifes und erspart manchen Aerger. Sorry ist vielleicht ein bisschen hart, das ist die Wahrheit oft. Was er nicht bedenkt, dass in einer Krise auch schwache Regionen betroffen sind, und die Kosten trotzdem weiterlaufen. Haare schneiden hat jetzt keinen Burgraben blöd für ihn. Gut und bemerkenswert er spart immerhin was und jetzt auch schon ein Betrag der nicht unwesentlich ist, vielleicht leckt er noch Blut.
zu Kraft Heinz was solls geht’s halt noch weiter runter ist mit GE meiner Ansicht nicht zu vergleichen. Die größte Gefahr die ich sehe, der hochgeschaetzte Warren B nimmt sie von der Börse und zahlt uns anderen Aktionären eine symbolische Abfindung.
Auch Teva schmiert weiter ab, die wird er kaum uebernehmen da spielt Israel wohl nicht mit. Die haben allerdings einen Ceo der Lundbeck schon in die Spur gebracht hat. Als grösster Generika Hersteller der Welt ist auch nicht an eine dauerhafte Abwärtsspirale zu denken. Soll aber keine Empfehlung sein.
Deutsche Bank schon wieder Gerücht über Kapitalerhoehung, nicht zu glauben die Bude kannst du doch mit einem Karnevalsverein besser führen!

-M
3 Jahre zuvor

@Steve 
Teva wird für mich immer interessanter. Vielleicht habe ich morgen oder die Tage mal Zeit mich da nochmal ran zu setzen. Der börsenwert ist gering die Schulden hoch…
… sieht man jedoch, wie schnell die ihre Schulden tilgen, wird’s interessant 🙂
 
-M

Mr. Pino Cavallo
3 Jahre zuvor

Meine deutschen Titel sind, mit Ausnahme von Vonovia, alle (!) im roten Bereich. Rückt der Abschwung der deutschen Wirtschaft näher?
Wie sieht es bei euch aus?

Andrea
3 Jahre zuvor

Mr. Pino Cavallo, alle bis auf SAP und Wirecard, die sind deutlich im Plus.

Hilda
3 Jahre zuvor

Ich kenne in meinem Umfeld niemand, der so protzig lebt. Dagegen viele Hausbesitzer, die ca nach 20 Jahren ihr Eigenheim zeitgemäß umbauen und trotzdem glücklich und zufrieden vor sich hinschaffen. Weiters kenne ich keinen Menschen, der durch Aktiensparen ein nennenswertes Vermögen aufgebaut  hätte.
Hilda

DanielKA
3 Jahre zuvor

Und am Ende landet man in der Schuldenfalle. Tim jetzt kopiert dich sogar die BILD 😉
https://m.bild.de/news/inland/news-inland/schulden-immer-mehr-deutsche-in-den-roten-zahlen-62260162.bildMobile.html
 
 

Chrissie
3 Jahre zuvor

Von meinen 5 Aktien sind mit Bezug zum Kaufkurs 3 im Plus und 2 im Minus, aber ich kaufe Aktien hauptsächlich wegen der Dividenden.

chn
3 Jahre zuvor

@Beobachter:
Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, wie Tim die Frechheit hat, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben. Über andere Menschen negativ zu schreiben bereitet Tim anscheinend so richtig Spaß.
 
Ich sehe nicht, dass Tim anderen vorschreiben will, wie sie zu leben haben. Er sagt nur seine Ansichten über deren Umgang mit Geld. Und denen ist das glaube ich ziemlich egal – falls sie überhaupt was von Tims Ansichten mitbekommen.

Daniel
3 Jahre zuvor

Der Spiegel ist nun wirklich nicht ernst zu nehmen. Dieses linke Klatschblatt ist natürlich gegen alles was irgendwie mit Eigentum, Marktwirtschaft und Gewinnsteigerung zu tun hat. Der lange Arm des Kevin Kühnert bei dem ja wenn überhaupt nur jeder eine Wohnung haben aber niemals auch nur eine zweite besitzen und vermieten sollte.
Wenn sowas in der FAZ oder NZZ steht oder wenn Dr.Dr.R.Zitelmann mal wieder einen Artikel auf Tichy dazu schreibt, dann würde ich es vielleicht ernstnehmen, aber das….naja. Wo der Spiegel allerdings recht hat ist die Tatsache, dass das Eigenheim halt in den meisten Fällen eine Verbindlichkeit denn eine Anlage darstellt, aber das muss ja nicht schlecht sein.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Tim spricht sich in meinen Augen nicht generell gegen selbtsbewohntes Wohneigentum aus. Er sagt nur immer wieder man soll nicht übertreiben.
In diesem Punkt bin ich bei Tim. Unser Eigenheim ist aus den 60er Jahren solide gebaut und aus zweiter Hand mit anderen Worten die Vorbesitzer haben das Haus gebaut. Die vorbesitzer haben in den Jahren das Haus gut unterhalten. Elektrik wurde gemacht, Wasserleitungen neu, Küche 2008 neu, Badezimmer oben mit barrierefreier Dusche und Klosomat von Geberit und Waschtisch von Laufen 2014 neu gemacht.
Wir haben rund 130qm Wohnfläche und haben das Haus zu einem guten Preis erhalten 2017. Wir haben inzwischen zwei konkrete Kaufangebote erhalten die deutlich über unserem Kaufpreis lagen.
Meine Frau und ich hätten uns ein viel grösseres Haus mit viel mehr Grundstück und mehr Wohnfläche leisten können. Aber uns war wichtig einerseits das Depot nicht komplett aufzulösen und eine gute Tragbarkeit zu erreichen. In der Schweiz wird für die Tragbarkeit mit 5% Hypothekarzins und 1% Amortisation/Tilgung und 1% Unterhalt gerechnet. Mit anderen Worten dürfen die 7% nicht mehr als ein Drittel des Einkommens ausmachen sonst gibts keine Hypothek von der Bank. In unserem Fall haben wir geschaut, dass wir auch mit nur einem Einkommen die Tragbarkeit erreichen.
Viele in unserem Umfeld reizen den Rahmen komplett aus und lassen sich sogar Vorsorgegelder aus der Pensionskasse auszahlen um Wohneigentum zu erwerben.

Ralf
3 Jahre zuvor

“Mit Immobilien und Autos kann jeder unendlich viel Geld in die Luft sprengen.”

So ist es. Die meisten Normalverdiener könnten sich bei den gegenwärtigen Immobilienpreisen in D eigentlich ein Haus nicht leisten. Das ganze Kapital wandert dann überwiegend in die Immobilie und für Aktien und Co. bleibt wenig übrig. Es sind ja auch noch Instandhaltungsrücklagen zu bilden, was viele vergessen.Auch dass sollte man nicht unterschätzen.

Wir reiben uns derzeit häufiger die Augen, wenn ich sehe welche Preise für ein uraltes Haus oder eine schlecht geschnittene Eigentumswohnung verlangt werden (außerhalb der Stadt). Mir zu teuer.

Dumm nur, dass z.B. in unserer Region auch bezahlbare Mietobjekte rar gesät sind. Es wird ordentlich in die Taschen gelangt. Wir stecken bei dem Thema derzeit in der Wohnfalle und hängen in der völlig veralteten Mietwohnung ohne Garten fest. Auch kein schöner Zustand.

Die Gehälter kommen bei den derzeitigen Preissteigerungen für Immobilien vielfach nicht mehr mit. Interessant ist die Frage wie das enden wird….
 

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Durch die extrem tiefen Zinsen sparen wir in unserem Fall ne Menge Geld im Vergleich zur Miete. Wir legen dieses Geld zur Seite um dami zu tilgen.
Unser Ziel ist es in 10 Jahren 50% der Hypothekarschulden zu tilgen. Während dieser Zeit haben wir eine Festrhypothek also eine Zinsbindung. Wir sind auf gutem Weg und leben so viel günstiger als zur Miete.

Joerg Fischer
3 Jahre zuvor

@Ralf
Sehe ich aehnlich. Das derzeitige Mediannettovermoegen pro Haushalt (50K) erscheint mir einfach viel zu gering im Vergleich zu den ueblichen Hauspreisen (400K – 500K).
 

Christian
3 Jahre zuvor

Beim Titel des Beitrags fällt mir ein:Das Leben ist ein Fest (Frankreich, 2017). Ein wirklich sehr schöner und charmanter Film. Kann ich nur empfehlen… 🙂

Ralf
3 Jahre zuvor

Die niedrigen Zinsen sind für Immobilien super. Aber die steigenden Hauspreise machen den Effekt teilweise wieder zunichte. Hängt stark vom Einzelfall ab. In unserer Region wird derzeit immer mehr uralter Plunder zu sehr hohen Preisen angeboten. Da tappt mancher in eine Falle.

Ich wäre schon mit einer Eigentumswohnung zufrieden oder einem älteren Mietshaus (gibt es fast keine). Aber 500.000 € aufwärts in eher kleinstädtischer Randlage ohne Garten für grade mal 105 qm ist mit unserem Gehalt einfach nicht zu stemmen. Und sehe ich auch nicht ein.

Kürzlich haben wir ein echt tolles Objekt gesehen. Problem: Da sitzt noch ein Mieter drinnen und der hat 9 Monate Kündigungsfrist. Und macht dann vielleicht noch Probleme wenn es ums ausziehen geht….

Kiev
3 Jahre zuvor

@ Eigenheim
 
Tim schreibt doch gar nicht das er ein Eigenheim ablehnt. Ich wohne selbst in Eigentum und würde auch gerne das Immobilienportfolio ausbauen. Aber auch nicht um jeden Preis.
 
Betrachten wir einmal das Haus auf dem ersten Bild. Je nach Region könnte ich mir einen Preis von 750k für das Haus vorstellen. Eine junge Familie mit 900k Erbe als Aktiendepot (unrealistisches Beispiel) kauft dieses Haus. Als Resultat wohnen sie schuldenfrei in einem sehr schönen Haus in einer sehr schönen Gegend. Als Preis haben sie ihre Freiheit aufgegeben. Vorher hatten Sie mit 900k über monatliche Einnahmen von 3000€ ohne Steuer verfügt. Sie könnten davon in einem gewissen Rahmen leben wo und wie sie das möchten. Sie könnten frei entscheiden, wie viel sie arbeiten müssen. Sie könnten sich Zeit für ihre Familie und ihre Kinder nach Belieben nehmen.
Nach dem Hauskauf stehen ihnen noch 150k und damit 500€ im Monat zur Verfügung. Auch hier sind keine Steuern berücksichtigt. Bei einer Depotauflösung müssten sehr wahrscheinlich auch erheblich Steuern bezahlt werden. Jetzt müssen sie arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
 
Das ist ein theoretisches Beispiel. Die meisten erhalten, wenn überhaupt, ein kleines Erbe oder Unterstützung zum Hauskauf.  Somit würde die Familie mit dem Kredit eine hohe Verbindlichkeit aufnehmen. Es muss nun Geld für das Leben und den Kredit aufgebracht werden. Die Daumenschrauben sind stramm, der Spielraum der Freiheit gering. Die Mietwohnung mussten sie natürlich auch bezahlen, aber das Haus aus dem Beispiel ist vermutlich einiges teurer.
 
Dabei ist es unerheblich, ob das Haus an Wert steigt oder nicht. Es ändert an der Situation schließlich nichts. Wenn die Familie sich ein Haus für bis zu 400k gekauft hätte, so würden die Zahlen wesentlich besser aussehen. Vor allem bei einer Finanzierung.
 
Es ist bei dem Eigenheim die Frage wie viel Mehrwert den höheren Preis gerechtfertigt. Das Haus in dem Beispiel könnte fast die volle Punktzahl an Zufriedenheit geben. Diese „Investition“ kann einen zugegebenermaßen langfristig mit Freude erfüllen. Ich kann mir aber vorstellen, dass man eine Lösung finden kann mit der man 80-90% zufrieden ist. Wenn man dafür dann die Hälfte bezahlt, so bereitet der geringere Preis in anderen Dingen mehr Freude. Was nützt das schönste Haus im Villenviertel, wenn man um 20 Uhr nach der Arbeit dort ankommt und morgens um 8 Uhr das Haus verlässt? Geschenkt würde ich dieses gerne nehmen, aber so läuft es nun mal nicht.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

@Kiev
Ist doch wie beim Auto natürlich wäre der neue BMW besser als mein alter Peugeot aber um mobil zu sein bei tiefen Kosten ist der alte Peugeot besser.
Wir haben bewusst massiv unter unserem Möglichkeiten gekauft um weiter Spielraum zu haben und mit der Absicht 50% der Hypothek in 10 Jahren anzuzahlen.

elduderino
3 Jahre zuvor

Wenn er tüchtig ist und soviel Geld durch seine Influencer-Werbung verdient, soll er es doch bitte ausgeben. Die Unternehmen und unsere Aktiendepots freuen sich, wenn Leute ihre Kohle verkonsumieren. Er ist jung und braucht es offenbar, sich eine Identität mit den teuren Dingen und Prahlhanserei in Social Media zu zu schaffen.
Und 1800 $ zu sparen ist mehr alsi dir meisten sparen können. Also lebt er gut und legt auch was zur Seite. Sein einziges Problem könnte sein, dass er seinen Lebensstil nicht halten kann, falls mal Einnahmen drastisch wegbrechen und sein Erspartes entweder schnell weg ist oder er auf einmal viel bescheidener leben muss als ee es gewohnt ist.

Ron
3 Jahre zuvor

Die meisten sprechen von einem Haus,reicht denn keine Eigentumswohnung mehr aus?
Habe vor 15 Jahren gekauft und bin hoffentlich in 5 fertig,das war die beste Investition die ich je gemacht habe.Nebenher wird in Msci World ETF investiert und so bald ich schuldenfrei bin die Rate dafür erhöht.
Fahre ganz gut damit.
Viele die ich kenne übertreiben es mit der Größe und sind wohl bis zur Rente damit beschäftigt den Fluch abzuzahlen.

DanielKA
3 Jahre zuvor

@ Kiev: In deinem Beispiel würde ich mir für TEUR 500 eine sehe schöne Wohnung mit Terrasse/Garten in guter Lage oder ein nettes Reihenhaus kaufen. Von den restlichen TEUR 400 hätte man 1.333,33 EUR pro Monat (vor Steuer) bei deinen angenommen 4 % Dividendenrendite. Das heißt Mietfrei (natürlich kommt noch Hausgeld hinzu) + ein dicker Zuschuss und dann noch Arbeitseinkommen, da lebst du dann wie im Schlaraffenland.

2 Jahre zuvor

Unfassbar wie dieser Alex an Statussymbolen leidet! 
Ich wohne in Baden-Württemberg, einem Bundesland in dem man mittlerweile in einem Porsche zwar wahrgenommen, aber nicht mehr als außergewöhnlich betrachtet wird. Hier würde Alex Pardoe maximal durch seinen Kleidungsstil auffallen.
Ich bin gestern das erste mal mit einem Lastenanhänger am Fahrrad in den Getränkehandel gefahren und habe mir 4 Kästen Mineralwasser mitgenommen.
Auf dem Parkplatz wurde ich wie ein außerirdisches Alien betrachtet. 
Gleichzeitig hatte ich mein Workout (13km mit in Summe 140 Höhenmetern) und konnte mein Auto zu Hause stehen lassen! Geld gespart und Sport gemacht – wunderbar!
Viele Grüße
derHamster

Chris
2 Jahre zuvor

@ Beobachter
Es ist doch super wenn die 6 Personen die Du kennst glücklich mit ihrem Eigenheim sind und ein zufriedenes Leben führen. Was gibt es besseres als Zufriedenheit. Ich kenne es aber leider auch anders. Da wird der Eigenheimbesitz zu einer Art Glücksbedingung hochstilisiert was es aber gar nicht immer ist. Es werden Häuser mit einer Million aufwärts gekauft oder gebaut und dann wird der Rasen getrimmt und jedes gefallene Blättchen aufgelesen. Es stehen zwei bis vier Autos vor der Tür. Sobald das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder die Prämie kommt werden Rasenmäherroboter, Carports, Garagen, Wintergärten, Alarmanlagen, Thermoholzterrassen, Außenküchen, Pools usw. angeschafft. Es macht leider den Anschein das manche sich teilweise etwas verausgaben und vor allem auch angeben wollen. Wirkliches Glück ist, sobald man mal hinter die Fassaden blickt, wenig vorhanden. Im Prinzip geht es darum nach außen den Schein zu wahren man hätte viel Geld und wäre sehr erfolgreich. Dabei ist sind die überteuerten Hauskäufe oftmals nur schuldenbasiert. Das ist aber nicht das Ende der Konsumshow. Dann geht es ja noch weiter, wenn die Außenfassade steht hat man für diese komischerweise nur wenig Zeit. Man zeigt wir sind mal wieder weg. Locker können das vier bis acht Urlaube im Jahr sein. Man sieht kaum Menschen in den Gärten. Ab und wann verirrt sich eine Amsel die sich einen Wurm im Rasen sucht. Andere Vögel haben in der Monokultur das Weite gesucht. Und man sieht immer mehr die Angst es könnte etwas schief laufen weil man bei einem Jobverlust oder bei Krankheit das Konstrukt nicht mehr mit dem nötigen Schmieröl versorgen kann.

DanielKA
2 Jahre zuvor

@ Chris: Jetzt mal nicht übertreiben , 4-8 Urlaube im Jahr (warum nicht 100?) und Häuser ab 1 Mio. EUR, das möchte ich sehen welcher Durchschnittsverdiener da einen Kredit von der Bank bekommt, bei einer 100 % Finanzierung und einer günstigen 4 % Annuität, reden wir von 40.000 EUR p.a. oder 3.333,33 EUR im Monat nur für die Rate ohne Nebenkosten/Auto/Lebenshaltung etc. Das könnte sich nur ein 1% haushalt leisten (also die über 100K Einkommen in Deutschland), also auf 99 von 100 in Deutschland trifft dieses Beispiel überhaupt nicht zu…

Gurki
2 Jahre zuvor

Who cares? Soll jeder leben wie er möchte. Wenn der Typ so viel kaufen möchte, bitte. Soll doch jeder glücklich werden, mit dem was er hat.

Habe mir auch gerade ein 15.000€ teures italienisches Motorrad gekauft. Und? Ich bin sehr glücklich und erfreut daran und es macht mir unglaublich viel Spaß und Freude damit zu fahren und den Sound zu hören!
Ich würde sogar soweit gehen, dass es mehr Spaß macht damit zu fahren und dem Klang zu lauschen, als Spaß mit einer Frau zu haben…

Und nein, natürlich wurde das Teil bar bezahlt und nicht auf pump.
Jetzt werden die Barbestände wieder aufgestockt und Einzelaktien erst nächstes Jahr wieder gekauft.

Meine ETF-Sparpläne bleiben weiterhin monatlich bespart. Bei 55% Sparrate kann man sowas schon mal machen…

Mattoc
2 Jahre zuvor

Gurki, schön, dass du mal wieder hier schreibst. 🙂
Was ist denn aus deiner Freundin geworden? Wenn ich mich richtig erinnere, hattest du deshalb deine Prioritäten etwas verschoben?!

Gurki
2 Jahre zuvor

@Mattoc: Ach hör mir auf mit den Frauen 😀
Die die ich will, wollen mich nicht. Und die die mich wollen, will ich nicht.
Ich bin immer etwas im Zwiespalt mit mir selbst, ob ich eigentlich wirklich (noch) Bock auf eine Frau habe (nein auf Männer erst recht nicht!). Zum einen natürlich, sucht jeder (s)einen passenden Partner, aber so schwer wie es scheinbar heutzutage ist, hätte ich nie gedacht. Und ich bin nicht der einzige der so denkt.

Entweder bin ich so ein komischer Kauz geworden oder aber die Frauen haben mittlerweile so komische verquere Ansichten.
Davon ab ist man sowieso heute nur noch eine Nummer und der oder die Nächste ist nur ein Wisch entfernt.

Insofern erfreue ich mich eben über ein neues Motorrad. Mein altes war ja nun auch schon 18 Jahre alt. Ich selbst hatte es 10 Jahre. Insofern darf dann mal was neues, junges gebrauchtes mit aktueller Technik her.

Und nur das Hobby “Finanzen” war mir dann auch mit der Zeit zu öde. Zumal die ETF-Sparpläne ja sowieso automatisiert laufen. 🙂

Corcovado
2 Jahre zuvor

@Gurki:
Du bist mir sehr sympathisch mit deinen Ansichten. 🙂 Das gleiche habe ich mir auch kürzlich für einen ähnlichen Kurs gegönnt. Es wurde eine Ducati XDiavel, also eine italienische Diva, an der ich sehr viel Freude habe. In den Nächten ziehe ich dann aber doch lieber meine brasilianische Freundin vor. 😀

42sucht21
2 Jahre zuvor

Es wurde Dauerhaft mehr Familienvermögen mit Immobilien aufgebaut (Steuervorteile, Zwangssparen, Bindung des Kapitals,…) als mit der Börse. Wenn ich das oben lese von ‘Eigentum ? – Eine Milchmädchenrechnung’ dann ist das entweder plumpes Clickbait oder es zeugt vom traurigen Niveau der Zielleserschaft des SPON. Wer nicht weiss, dass beim Kauf Nebenkosten anfallen, wer glaubt, dass nach dem Erwerb des Eigenheims keine Kosten mehr fürs Wohnen anfallen, wer nicht weiss, welche Schulden & Zinsrisiko nach 10J Annuitätendarlehen noch bestehen, usw. der ist einfach ungebildet.

Es ist wie bei Allem, wie hier ja auch schon viele immer wieder geschrieben haben:   
Ausgaben müssen zum vorhandenen Vermögen/ Einkommen passen.

Ich sehe es wie @DanielKA: mietfreies Wohneigentum hat (ganz abgesehen von emotionalen Bewertungen) einen erheblichen Beitrag zur finanziellen Lebenssicherheit und finanziellen Unabhängigkeit bei vielen Menschen. Kaufen um jeden Preis kann einen aber recht schnell ins Unglück führen. Nach kleinen Kindern ist Hausbau ja der 2. häufigste Trennungsgrund noch vor finanziellen Problemen in der Beziehung.
Wenn man alle 3 ‘Probleme’ gleichzeitig hat, dann wird das Leben nicht schöner 🙂

Ron
2 Jahre zuvor

Du kannst morgen auch vom Auto überfahren werden.

Nun Rücklagen sollte man schon anlegen ,geschieht bei einer Eigentumsgemeinschaft automatisch ,wenn man sich dann noch Geld zur Seite legt kann eigentlich nichts schief gehen außer das Schicksal schlägt zu aber wer so denkt der lebt eh von heut auf morgen.
Eigentum ist allemal besser als Miete,es sei denn man übertreibt es mit dem Objekt.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Ron Du hast ja Recht. Ich  denke, die Größe muss zur Anzahl der Bewohner passen.  Da ist das Angebot für Familien an Eigentumswohnungen mau und für den Preis kann ich dann auch ein Haus kaufen.

Ralf
2 Jahre zuvor

Größere Eigentumswohnungen sind in der Tat Mangelware oder sehr teuer. Aber es ist spannend wie das in D so weitergeht im Immobilienbereich. Während es Singles und Zuwanderer in die Ballungszentren zieht, wandern Familien mit deutscher Staatsangehörigkeit zunehmend ins Umland ab. Auch internationale Investoren treiben die Immobilienpreise an.

D wird ohnehin zunehmend zum neuen Disneyland z.B. für Chinesen. Fachwissen wird massiv aufgekauft wie z.B. alt eingesessene Firmen. Diese gehen dann innerhalb kurzer Zeit den Bach runter. Haben wir mehrere Fälle hier im Kreis. Die Mitarbeiter haben seit Monaten kein Lohn erhalten und das Wissen wird abgezogen in Richtung Asien.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Ralf, das hast Du aber schön ausgedrückt.
Was passiert dann, wenn die Wanderungsbewegungen so weiter gehen ? Die Familien müssen pendeln, Alleinstehende besetzen die Städte. Hamburg ist die Hauptstadt der Singlehaushalte, aber das war schon vor dem Angleichen der Immobilienpreise so. 
Der Verkehrsinfarkt ist hier viel näher als Thunbergsche Co2-Wolken oder blaue pubertierende Haare  der Agentur dieterundmartin im Auftrag  der Grünen im Kampf mit den 7 Plagen.
 

Daniel
2 Jahre zuvor

Was passiert dann, wenn die Wanderungsbewegungen so weiter gehen ?
Gated Communities wie in den USA, sowohl in der Stadt (siehe L.A.) oder auf dem Land, wo allerdings die Problematik weitaus weniger dramatisch ist verglichen mit den Metropolen.
Die Familien müssen pendeln, Alleinstehende besetzen die Städte.
kann sein, muss aber nicht. Viele Jobs im Dienstleistungsgewerbe werden zukünftig auch mit sehr hohem Home-Office Anteil abbildbar sein, eigentlich immer nur schwierig bei Kundenkontakt oder bei Pflegeberufen.
 
Der Verkehrsinfarkt ist hier viel näher als Thunbergsche Co2-Wolken oder blaue pubertierende Haare  der Agentur dieterundmartin im Auftrag  der Grünen im Kampf mit den 7 Plagen.
Ja, völlig richtig, da hat man all die Jahre geschlafen. Entgegen der Grünen Wunschdenke wird die individualisierung des Verkehrs weiter voranschreiten…gottseidank. Aber sie muss anders abbildbar sein. Wenn die Städte es vernünftig umsetzen haben die Reichen in 20 Jahren ein eigenes autonomes E-Auto das sie nach Eingabe des Zielorts autonom in die nächste Stadt fährt, der “Arme” ruft wie bei Uber dann ein gemeinsam genutztes Auto per App und zahlt dafür. Beide werden aber wohl nur bis große P&R Parkplätze vor der Stadt fahren und dort mit irgendwelchen Shuttlebussen in die Stadt kommen. Eine gute Mischung aus Individualverkehr und guter Auslastung der Shuttle Busse in die Städte rein. Im Grunde das, was man im Düsseldorf (oder war es Frankfurt?) mit den Sky-Train auch hat. Da  stimmt die Taktung.

Wolkenzähler
2 Jahre zuvor

Vielleicht sollte man den grauen, kleinkarierten, vielfach noch sehr jungen Sparfüchsen was von der anderen Seite des Lebens erzählen.
Beispiele:
A:Einen Job haben, den man liebt, für den man brennt, den man bis 70 machen möchte, sodaß sich die Frage der finanziellen Freiheit niemals stellt.
B:Das herrliche Gefühl, die letzte Generation eines Iphones in der Hand zu halten.
C:Das herrliche Gefühl, einen SUV von Mercedes oder Bmw steuern zu dürfen.
D:Das herrliche Gefühl einer schönen Frau Schmuck kaufen zu können.
E:Das herrliche Gefühl, B,Cund D mit A ganz locker bezahlen zu können und noch etwas sparen zu können.
A ist das Wichtigste,danach müßt ihr streben und nicht nach der idiotischen finanziellen Freiheit.
 

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Daniel
ich träume davon, dass bei uns die großen Straßen eine eigene Busspur haben. Wir sind auf 1 km zu Fuß schneller als mit dem Bus, weil er nicht über die Eisenbahnbrücke kommt, die von den Autos blockiert wird. In jedem sitzt eine Figur. Das ist wirklich eine Schande.  Grün hat jetzt Oberhand, aber zu viel erwarten darf man nicht.

Homeoffice wird überbewertet, vieles geht nur im Team und da braucht man den direkten Kontakt zu den Kollegen, ich weiß wovon ich spreche. Alles was es an Kommunikationsmitteln gibt, kann den direkten Kontakt nicht ersetzen, auch keine Videokonferenz. Einzelne Tage pro Woche, ja, das geht. 1 Tag ohne erzeugten Verkehr ist besser als keiner. Es summiert sich.

2 Jahre zuvor

Ist doch nicht alles immer so schwarz oder weiß bzgl Immobilien…der mediale Hype (zB in verschiedenen Facebook Gruppen) zum Kaufen und Investieren in Immobilien gegen Schwarzseher, die schon eine Immobilienblase sehen (zB Spiegel).
Und wie so immer liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen – und unterscheidet sich von Einzelfall zu Einzelfall!
Wichtig finde ich nur eine wirklich FUNDIERTE Entscheidung zu treffen und solche Entscheidungen

nicht aus dem Bauch heraus
nicht getrieben von externen Einflüssen wie Freunde und Familie
nicht voreingenommen (Vorsicht, hier unterschätzen sich die meisten)

zu treffen!
Habe selbst keine Immobilien außer im Rahmen eines REIT ETFs, aber durchgerechnet habe ich mir das auch schon – aber halt BEST- und WORST-case und nicht nur die Option, die mir besser gefällt 😉

Der Baum
2 Jahre zuvor

@ Wolkenzähler, du hast dich auch nur angemeldet um deine schlechte Laune zu verbreiten oder?
Ich habs vorgestern oder so schon zu jemand anderem gesagt. Ein großer Teil der Leser hier hat das Ziel möglichst sparsam zu leben und das gesparte zu investieren. Ob dir das gefällt oder nicht. Also lass uns doch in Ruhe und hab Spaß mit all den Sachen die dir Spaß bereiten.
Ich verstehe nicht was sowas soll…

Wolkenzähler
2 Jahre zuvor

@Der Baum
Es ging mir darum zu vermitteln, daß ein Beruf, den man liebt, das Wichtigste ist. Alles andere, das Geld, das Sparen und Investieren kommen dann von selbst, sogar die Iphones und Bmw‘s über die du dich freuen wirst, garantiert.
Dein Wunsch nach „Ruhe“ zeigt es schon. Keine Gegenargumente, aber Wohlfühlen in der Echokammer ist gefragt, da stören andere Meinungen.
Selektive Wahrnehmung, unklug und gefährlich.
 
 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Das Wichtigste für mich ist die Frau, die ich liebe!
Und dank unserer beider Sparsamkeit und fleißigem Investieren, werde ich früher in Rente gehen können und dann … jede Minute mit Ihr zusammen genießen. Luxus, Schmuck, Klamotten, Iphones, Autos, … alles Tinnef. Der einzige “Luxus”, auf den wir Wert legen, ist qualitativ hochwertiges Essen, das auch gerne etwas mehr kosten darf.
Was mir hier in diesem Blog besonders gut gefällt: Es gibt viele, die ähnlich bescheiden leben, ohne (überflüssigen!) Luxus und Konsum zu vermissen.

chn
2 Jahre zuvor

@Wolkenzähler:
A:Einen Job haben, den man liebt, für den man brennt, den man bis 70 machen möchte, sodaß sich die Frage der finanziellen Freiheit niemals stellt.
 
Eine Tätigkeit, die man Montag-Freitag, mindestens 8 Stunden am Tag 40-50 Jahre lang ausübt, für die man von Anfang bis Ende brennt und die man die ganze Zeit liebt? Das mag es in Ausnahmefällen geben. Aber zu implizieren, das sei die Regel und etwas stimme nicht, wenn es für jemanden nicht so ist, halte ich für naiv bis gefährlich. Das liegt nicht in der menschlichen Natur.
Ich behaupte mal, für die meisten Menschen geht es beim Job ums Geldverdienen. Mindestens ist das Geldverdienen ein Grund, auf den sich alle einigen können.
 

Wolkenzähler
2 Jahre zuvor

@Rüdiger
„…und dann jede Minute mit ihr zusammen genießen“
…und jetzt? Genießen Sie nicht jede Minute?Erst in der Rente?

Der Baum
2 Jahre zuvor

@ Wolken, es geht nicht um Gegenargumente. Du bringst nämlich gar keine wirklichen Argumente. 
Du prangerst etwas an was einfach keinen sinnvollen Platz hat in diesem Forum. Ich geh auch nicht in ein BMW-fan Forum nur um zu schreiben wie kake ich BMW finde (was ich nicht finde).
Ich persönlich identifiziere mich auch garnicht mit den super sparsamen Leuten hier. Ich hab eine solide Sparquote mit der ich zufrieden bin und gut ist. Und ich gebe auch gerne Geld aus.
Wenn jemand mehr sparen besser findet, dann lass ich ihm seinen Willen. Vor allem in einem solchen Forum.
“grauen, kleinkarierten, vielfach noch sehr jungen Sparfüchsen was von der anderen Seite des Lebens erzählen.”
Das ist unerheblich, wenn auch vllt. im Kern nicht falsch.

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