Christian Sachs (54) aus Niederösterreich lebt von seinen Dividenden. Den Job gab er vor Jahren auf


New York, 27. September 2019
Blogger Christian Sachs aus Österreich lebt heute von seinen Dividenden. Er verdient etwa 1.400 bis 1.500 Euro Dividenden pro Monat. Er gab vor Jahren seinen Job auf. Die drei “B” mag er: Börse, Bäume und die Berge. Auf einem Bauernhof, der ihm gehört, lebt er. Seine Stadtwohnung in Wien hat er verkauft und das Geld in Aktien gesteckt.

Je mehr Geld du hast, desto einfacher wird es, mehr Geld zu verdienen. Es liegt am Zinseszins. Deshalb werden die Reichen immer reicher.

Nimm den Blogger Christian Sachs aus Österreich. Er hat über eine halbe Million Euro im Depot. Mit 54 Jahren ist er in die Rente gegangen. Er lebt nun von den Dividenden. Sein Depot wächst sogar weiter. Seit 2016 lebt er von seinen Dividendeneinnahmen. Finanzrocker Daniel Korth hat ein gutes Interview/Podcast mit ihm gemacht.

Christian Sachs macht “Buy and Hold” mit soliden Dividendenzahlern. So wie ich es auch mache, wobei ich einige Wachstumsaktien wie Alphabet, Facebook, Netflix und andere besitze, die keine Dividenden zahlen. “Buy and Hold” mit Wachstums- und Dividendentiteln ist für mich eine gute Methode, mit der ich wie ein Murmeltier schlafen kann.

Ich fing mit einem ganz kleinen Depot wie Christian an. Immer habe ich Gas im Job gegeben, mich angestrengt. Ich habe es vermieden, neue Sachen zu kaufen. Ich legte mir zum Beispiel nie ein neues Auto zu. Immer gebraucht. Es ist alles eine Charaktersache, denke ich.

Ich habe nicht versucht, die Börse zu timen. Ich habe während der Dotcom- und Finanzkrise alles ausgesessen und stur aufgestockt. Vor allem Bankaktien kaufte ich 2008/09/10.

Fehler mache ich. Ich kaufte ein paar Explorer- und Solaraktien, die pleite gingen. Asche auf mein Haupt. Ich hatte das Risiko unterschätzt.

Spannend ist auch der Blogger Mr. Tako. Er ist ein finanziell unabhängig. Mit 38 Jahren wurde er frei. Der Vater von zwei Jungen lebt mit Frau Tako in den USA. Fast 3 Millionen Dollar hat die Familie im Depot. 51.000 Dollar kassieren sie im Jahr an Dividenden. Sie lebten sparsam. Jährlich sparten sie 50% der beiden Gehälter. Sie reisten sogar um die Welt und haben trotzdem 50% gespart.

Mr. Tako sagt:

“Menschen möchten von anderen anerkannt werden. Um dies zu erreichen, folgen die meisten Menschen sozialen Normen und passen sich dem gesellschaftlichen Druck an. Dies ermöglicht es ihnen, sich in ihre soziale Gruppe einzufügen und ihre Rolle in der kapitalistischen Maschine zu spielen. Die meisten Menschen sind mit diesem Arrangement sehr zufrieden.”

Er meint damit das Konsumhamsterrad: Fettes Auto, Haus, schicke Mode, Frisur, feine Restaurants… Aber die Rente kommt spät und spärlich. Meist haben diese Konsummenschen massive Schulden (Hypothek, Autofinanzierung, Konsumkredite….).

Mr. Tako war nie gut darin, sich anzupassen. 2001 beendete er das Studium. 2015, nach der Geburt des zweiten Sohnes, gab er den Job auf. Das sind seine Kinder.

Dieser Finne hat über eine halbe Million Euro im Depot. Er setzt auf Dividenden. Es gibt schon talentierte Jäger und Sammler.

Interessant finde ich noch die Story von Sheri Reid Grant. Die 53-jährige Amerikanerin erbte von ihrem Vater mehrere Millionen Dollar. Anstatt Fehler mit dem großen Vermögen zu machen, ging sie in Therapie und plante sorgsam. Sie leitet heute ihre Stiftung. Es ist eine Charaktersache. Viele Menschen verpulvern schnell ein Erbe sinnlos. Es ist im Prinzip dem Erblasser nicht würdig gegenüber. Wenn beispielsweise ein Vater ein Leben lang Wohlstand hart erarbeitet hat, fände ich es schäbig, wenn sich der Erbe auf ein Kreuzfahrtschiff setzt und alles in ein paar Jahren verpulvert.

Ich finde, so ein Vermächtnis schützt man.

Wie viele Menschen sagen nach dem Erbe: “Ich habe 300.000 Euro (oder 1 Million Euro) geerbt. Es war in zwei Jahren weg. Schade. Ich war dumm. Sehr dumm. Hätte ich nur besser geplant und nachgedacht.”

Wenn jemand erbt oder im Lotto den Jackpot gewinnt, ist der erste Fehler, es jedem auf die Nase zu binden. Ich würde schweigen wie ein Grab.

Wenn dir ein Familienmitglied etwas vererbt, musst du dir sagen: “Was für ein erstaunlicher Mensch, der seine Familie so sehr liebte, dass er uns ein Vermächtnis hinterlässt.”

Wird das Erbe richtig investiert, entwickelt es sich positiv. Es kann sich auf die künftigen Generationen der Familie positiv auswirken.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Christian Sachs (54) aus Niederösterreich lebt von seinen Dividenden. Den Job gab er vor Jahren auf

  1. JosefJosef

    Ja hab auch viele Dumme Fehler gemacht.
    Kraft Heinz
    Royal Mail
    Daimler
    Banco Espirito Santo
    Schmolz und Bickenbach
    Relief Therapheutics
    Alles 50-100% im Minus
    Komischerweise kann ich trotzdem noch gut schlafen und verkaufe nichts was noch nicht Pleite ist.
    Liegt wohl daran dass meine Dividenden dieses Jahr wieder gestiegen sind.
     
     
     
     

  2. AvatarValue

    Um nach 15 Jahren im Job in den Ruhestand zu gehen, genügt es nicht sparsam zu leben und alles was möglich ist ins Depot zu donnern, nein dazu ist mindestens  ein überdurchschnittliches Einkommen besser zwei, notwendig.
    Ich habe Tims Prinzip seit über 20 Jahren verinnerlicht und werde mir immer weiter jeden Monat Anteile von großartigen Unternehmen ins Depot legen.

  3. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Josef
    Halte durch. Jeder macht Fehler. Solange du wenigstens über die nächsten Jahre deinen Einsatz herausbekommst, ist alles gut. Hast bestimmt noch andere Aktien, die dir mehr Freude bereiten. Daimler und Kraft Heinz ist gar nicht so schlecht, ich glaub, die werden noch, dauert nur paar Jahre.

  4. KievKiev

    @ Christian Sachs
    Das Interview hat mir auch gefallen. In das Leben als Privatier wurde er allerdings extrinsisch gebracht. Ich finde es sehr schön wie es sich zum positiven gewendet hat und wünsche ihm, dass er mit seinem Vermögen gut und ohne Stress bis zur Rente und länger auskommt. Hier sieht man auch was finanzielle Unabhängigkeit bedeutet. Vielleicht muss er sogar auf manches vorerst verzichten. Andererseits muss er keinem Job nachgehen, der ihm nicht gefällt. Ich finde das fair. Das kann jeder für sich entscheiden wie viel man in welcher Tätigkeit verdienen möchte. Es gibt zum Glück unendlich viele Möglichkeiten frei und unbeschwert zu leben.

  5. Avatarghost

    wegen Klima und Rettung der Erde 🙂
    ein wenig Unterhaltung 🙂
    der Beweis der Massentheorie oder anders ausgedrückt, der Beweis der dummer_Lemmings_Theorie ist erbracht.
    Die Welt wird seit Jahrzehnten zerstört, durch uns alle!
    Jahrzehnte lang übte man sich in der Scheinheiligkeit und der Empathie für die Opfer der Umweltzerstörung und immer wieder die gleichen Stimmen :”hajo da musch was gmacht werde”….
    Gemacht wurde meistens nix, die anderen sollen sich darum kümmern.
    Deutschland ist Nummer eins im Recycling von Plastik in Europa geil, und Deutschland ist auch Nummer 1 immernoch in Verwendung von Plastiktüten 🙂 , wenn einer ne andere Statistik findet, ok:)
    und nun kommt eine 16 jährige (ich finde sie toll und das was sie macht, nur ihr scheissrumgeheule ist unnötig) und startet eine Bewegung, eine Bewegung zur Rettung der Erde.
    Eine Bewegung der Lemminge.
    Lustige kleine Tierchen, die so dumm sind dass sie die Klippe runterfallen, weil sie nicht denken können…
    Die Erde wird nicht gerettet, nicht auf diese Weise. Nicht mit neuen Steuern :).
    Aber was diese Lemminge zum Beispiel in Deutschland erreichen? Noch mehr Steuern.
    Viele von denen gehen auf die Strasse und nicht alle von denen sind gut bezahlt. Und nun gehen diese lustigen Lemminge dafür auf die Strasse um zukünftig noch mehr Steuern zu zahlen. Sie machen den Weg frei 🙂 sozusagen, damit auch ihre Kinder und Enkel noch mehr Steuern zahlen dürfen…..
    Hätte die Politik die Welt retten wollen, wäre es längst getan worden.
    Aber schön, wenn manche 30 bis 40 % Steuern zahlen, werden es mit der Massenbewegung zukünftig vielleicht 55 oder 65% sein. 
    Herzlichen Glückwunsch, an die Lemminge 🙂
    Und wie jedesmal es ist allgemein zu verstehen, nichts persönliches gegen irgensjemanden 🙂
    mfg

  6. AvatarAlexander

    Nicht schlecht, gute Leistung. Jedoch würde ich um mein jetziges Nettogehalt später mal durch Dividenden erzielten zu können ein Vielfaches der halben Million brauchen. Ich sehe es als zu riskant an, über Dividenden lediglich die Lebenshaltungskosten zu erwirtschaften. Dividenden werden in manchen schweren Zeiten oft gekürzt oder gar gestrichen. Dann ist man ja zB. zum Verkauf gezwungen, und das auch noch wenn die Kurse niedrig sind. Ich strebe an lieber auf Nummer sicher zu gehen und mehr Vermögen aufzubauen. Ziel ist sehr ambitioniert, aber machbar. Wichtig ist es Vollgas zu geben in den ersten 5-10 Jahren im Job. Danach werden die Gehälter erst so richtig interessant und es lassen sich hohe Sparquoten erzielen.

  7. AvatarMarkus von Einkommensstrategien.com

    Genau da komme ich auch hin da bin ich mir sehr sicher! Zumindest werde ich es genauso halten wie du lieber Tim! Finanzielle Freiheit hat begonnen. Ich hoffe wir können noch viele davon begeistern. 
     
    Liebe Grüße
     
    Markus von Einkommensstrategien.com

  8. AvatarWhirlwind

    @bergfahrten (so heißt der Blog von Christian): Was mir am Interview bzw. an Christians Weg besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass er die finanzielle Unabhängigkeit mit einem ganz normalen Job erreicht hat. Ich glaube, er hat sogar mit 15 Jahren die Schule beendet und ist dann auf die Handelsschule gegangen und hat einen Beruf erlernt. Also nichts Doktor, Rechtsanwalt oder Unternehmer. Einfach klasse!
    Sein Depot wäre mir jedoch zu unstrukturiert, fragmentiert und durcheinander. Aber was rede ich, für ihn muss es passen und in 20-30 Jahren habe ich vielleicht ähnlich viele Positionen im Depot.
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  9. AvatarChrisk

    Cooler Artikel Tim!
    Commerzbank will die comdirect kaufen, was denkst du darüber? Welche Bank is deiner Meinung nach besser aufgestellt deutsche oder Commerz?
     
    Schreib doch bitte ein Artikel oder Zusammenfassung von dem aktuellen China USA Handels Konflikt… Alle dachten die Wogen glätten sich aber geht ja grad erst richtig los… Die USA überlegen ja aktuell ob und wie sie Chinesische Aktien Käufe eindämmen können.. Du bekommst bestimmt alles perfekt aus erster Hand mit.. Das ist schon sehr interessant weil es sehr viele betrifft und auch die freien Märkte verunsichert. Werden auch etfs mit China Aktien aussortieren müssen oder werden sie nur nicht mehr an US Börsen handelbar sein und die Bürger können nur noch an ausländischen Börsen China Aktien kaufen? Wird es überhaupt zu Einschränkungen kommen?
    Schönes Wochenende allen.
    Mfg

  10. AvatarRüdiger

    Wie viele Menschen sagen nach dem Erbe: „Ich habe 300.000 Euro (oder 1 Million Euro) geerbt. Es war in zwei Jahren weg. Schade. Ich war dumm. Sehr dumm. Hätte ich nur besser geplant und nachgedacht.“
     
    Mal abgesehen von einem plötzlichen und viel zu frühen Tod des Erblassers …
    Was sind denn das für Familienverhältnisse? Reden Eltern und Kinder nicht miteinander? Auch über das kommende Vermächtnis? Haben die Eltern ihren Kindern nichts an Wissen und Bildung für das Leben mitgegeben? Das kenne ich anders. Über so viel Dummheit, das Erbe innerhalb kürzester Zeit zu verprassen, kann ich nur den Kopf schütteln.

  11. AvatarNico Meier

    Zum Thema Klima
    Ich glaube daran, dass sich das Klima in der Vergangenheit erwärmt hat, dies lässt sich wissenschaftlich belegen. Wie sich das Klima in Zukunft entwickeln wird zu prognostizieren ist in meinen Augen unserieus, daKlimamodelle auf viele einzelne Faktoren beruhrn von denen sich jeder einzelne verändern kann.
    Mit anderen Worten von 21. Juni her nimmt die Sonnenscheindauer aufgrund der Erdachse ab bis zum 21. Dezember, dies lässt sich Messen. Man könnte nun behaupten der Mensch habe schuld an der kürzerwerdenden Tagen. Es würde aber keinen Sinn machen.
    Fazit das Klima hat dich in der Vergangenheit erwärmt. Ob der Mensch Einfluss auf das Klima hat wage ich zu bezweifeln.
    Wenn ich die Katastrophenszensrien aus frühen Tagen der Klimaforschung sehe do muss ich schmunzeln. Der Meresspiegel würde um 4 Meter steigen wurde uns erzählt. Im Nachinein hat man festgestellt, dass ein Kommafehler vorgelegenhat. Der Meresspiegel solle um 4cm nicht um 4 Meter steigen.
    Solche “Pannen” machen es dem Menschen nicht leichter gewissen Wissenschaftlern zu glauben.
    Ich verstehe jeden Inder, Chinesen oder Vietnamesen der viel Kraft und Einsatz aufwendet um für dich und seine Familie auch ein kleines Stück Wohlstand abzubrkommen. Wir im Westen sind Wohlstandsgesättigt und sabotieren daher vorsätzlich unsere Wettbewerbsfähigkreit mittels lächerlicher CO2 Gesetze. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde!

  12. AvatarRüdiger

    Auch zum Klima
    Es ist klar, dass es vielen, auf Finanzseiten wie diesen fast allen, nur um ihren Götzen, ihr heiliges Geld geht, von dem sie jeden Cent mit Zähnen und Klauen verteidigen wollen. In dieser Blase und bei diesem Tunnelblick werden seriöse wissenschaftliche Erkenntnisse natürlich nicht wahrgenommen sondern verdrängt, “angezweifelt”, lächerlich gemacht. Kein Scheinargument ist zu blöd, es nicht ins Feld zu führen. Irgendein Dummer wird es schon fressen 😉
     
    Auch wenn ich die Intention dahinter voll und ganz verstehe, auf mein Verständnis dafür dürft ihr zählen, auf meine Unterstützung nicht 😉
     
    Und jetzt lehne ich mich ganz entspannt zurück und warte auf weitere amüsante Beiträge mit den bekannten Lächerlichkeiten und Kindereien 😉

  13. AvatarLewin

    Hat von euch jemand bei Imperial Brands zugeschlagen? Waren unter 20 Euro gestern. Bin gespannt wie sich die Tabak-Branche entwickelt. 

  14. AvatarRüdiger

    @Lewin: Habe ich gestern verpasst, aber die Gelegenheit kommt wieder. Und wenn nicht … auch kein Beinbruch. Ich bin auch gespannt, wie sich die Tabak-Branche entwickeln wird. Aber egal wie, es wird mich nicht reich und nicht arm machen 😉

  15. KurtKurt

    @Rüdiger
    eine berechtigte Frage die Du mit dem Erbe aufweist.

    Ich beschäftige mich schon länger mit sochen Übergangs/Übergabe-Phasen und wie man diese gestalten kann.

    Mein subjektiver Eindruck ist, das viele meinen egal was die Erben damit machen es wird schon recht sein und wenn sie es “verprassen” dann ist es so, es hat ja trotzdem “geholfen”.

    Manchen fehlt ggf. die langfristige Vorstellung bzw. sie denken es läuft auch ohne sie weiter wie bisher. Das man dazu aber Verständnis, Infos oder Tipps bräuchte, da Wissen nur durch Kommunikation weitergegeben werden kann, das vergessen manche.

    Wieder andere scheuen das Thema an sich, so ala: Wenn ich mein “Arbeitszimmer” aufgeräumt habe, meine Papiere geordnet habe und geklärt bzw. erläutert habe was es zu Erben gibt und wie man ggf. “am besten” damit umgehen sollte, dann sterbe ich. Bereit ich mich nicht vor, dann werde ich (vorerst) auch nicht sterben. So der Trugschluss.

    Und das ist (wiedermal) unabhängig von Bildungsstand oder sonstigen vermeintlichen Intelligenzbehafteten Vorurteilen  (positiv wie negativ) oder Schubladen in die man diese Menschen im restlichen Leben/Alltag sonst einordnen würde.

    Ich persönlich habe mir vorgenommen dies bei mir anders zu machen und Vorzubereiten und manche im Umfeld tun dies nun auch, wenn man ihnen mal aufzeigt wie breitgefächert das Thema “Nachlass” ist und damit meine ich nicht nur Vermögenswerte. Die sind dabei nur ein kleiner Teil des Voluminas das man regeln bzw. vorbereiten kann (Bürokratie, Materielles, Prozesse/Abläufe, Hintergründe, Vollmachten, Wünsche, Lebenslaufinfos,….). Vieles davon sogar eigenständig ohne Anwälte oder so. Nicht alles aber sehr vieles.

    Dabei wäre es so einfach.

    @Tim Schäfer: Danke für die immer wieder tollen Artikel.

    Schönes Wochenende euch allen.

  16. AvatarSparta

    Nicht wieder zum Klima sondern zur Wissenschaftskritik allgemein:
     
    Ich wage es auch zu bezweifeln das der wissenschaftliche Konsens zur Schädlichkeit von Zigarettenkonsum ein Irrtum ist!

    Bis zur absolut vollständigen Klärung rauche ich weiterhin Kette!  

    Diese ausdrücklich nicht Mainstream-“Wissenschaftler” & wissenschaftlich total akkreditieren Thinkthank`s haben dies den dummen Mainstream-Politikern schon mehrfach klar und deutlich dargelegt wie absurd diese Mainstream-Pseudo-Wissenschaftliche Untersuchungen total daneben liegen! 😉

  17. AvatarWhirlwind

    @Erben: Bis ich selbst etwas vererbe, ist hoffentlich noch lange hin. Aber falls es soweit sein sollte, gibt es die Möglichkeit, dass die Hinterbliebenen, primär Frau und Kinder, vom Aktienportfolio nur die Erträge, sprich die Dividenden ausgezahlt bekommen, so dass der Kapitalstock zumindest noch eine gewisse Zeit, z.B. 10 – 15 Jahre erhalten bleibt? Das geht dann wahrscheinlich nur mit Notar und Testament, oder?

  18. AvatarNico Meier

    Die alten Römer pflegten zu sagen “Qui bono” wem nützt es?
    Eine in meinen Augen ebtscheidende Frage.
    Schon im Mittelalter gab es die Möglichleit sich von “Sünden” freizukaufen um im Jenseits besser behandelt zu werden. 
    Wenn der Taler in der Kasse klingt sie Seele in den Himmelspringt. Heute fliegt man extreme Strecken mit gutem Gewissem Dank der Klimazertifikate.
    Was ist für die Politiker besser ein Klima das sie mittels zusätzlichen Steuern und Abgaben beeinflussen können um sich als Retter aufzuspielen. Oder die Variante, dass es in den vergangenen millionen von Jahren immer wieder Eiszeiten sowie Warmzeiten gegeben hat auch bevor der Mensch auf der Erde war?
    Komme ich zu Forschungsgeldern wenn ich als Forscher das Paarungsverhalten der Weingergschnecke im Jura untersuche?
    Aber natürlich ich muss nur sagen ich untersuche “das Paarungsverhalten der Weinbergschnecke im Jura unter dem Einfluss der Klimaerwärmung!
     

  19. AvatarNico Meier

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen Umweltschutz. Ich habe bewusst vor 9 Jahren einen gebrauchten Diesel gekauft, da dieser 5 Liter Diesel statt 10 Liter Benzin verbraucht auf 100km.
    Ich bin aufgewachsen mit receycling aller Art und finde man soll mit natürlichen Ressourcen sparsam umgehen. Ich finde es eine Schweinerei, dass Regenwald abgeholzt wird um Soja oder Palmöl anzupflanzen.
     

  20. AvatarRüdiger

    Kein alter Römer pflegte zu sagen “welcher zum Vorteil?” (qui bono). Sie pflegten zu sagen “wem zum Vorteil?” (cui bono)  😉
     

  21. AvatarNico Meier

    @Rüdiger
    Es geht darum wem ein Forschungsresultat nützt und wem nicht.
    Warum werden Forscher die den Einfluss des Menschen auf den Klimawandwl anzweifel systemathisch aus Universitäten entfernt?
     

  22. AvatarAlbr

    @Nico, wehe ein Forscher meldet Zweifel am menschengemachten Klimawandel an 😉
     
    dann kann er auch gleich seine Papiere und Kündigung einreichen 🙂
     
     

  23. AvatarNico Meier

    Ich befürchte durch die Klimahisterie zusätzliche Einschränkungen für Privatpersonen und Unternehmen. Einschränkungen wie sie nur in einzelnen Länder im Westen eingeführt werden. So legen wir unseren Unternehmen unnötige Fesseln an, die sie behindern. Ich kenne viele kleine und mittlere Unternehmen die in die ganze Welt exportieren. In den USA, China oder in anderen Staaten wird es nie solche Einschränkungen geben. So bauen diese Staaten wie DE oder CH weitere Arbeitsplätze in unseren Ländern ab.
    Verteuerung von Benzin und Diesel führen gerade bei Geringverdienern die sich keine überteuerte Stadtwohnungleisten können zu Finanzproblemen. Gerade als Geringverdiener kann man sich nicht mal schnell einen Tesla für 110’000 kaufen. 

  24. AvatarWolke

    @Nico Meier
    War nur die Feststellung, daß es mit den 1.500€ problematisch wird, wenn die Hälfte für die Miete draufgeht. Der Herr Österreicher hat einen Bauernhof, da läßt es sich schon leben von der Dividendenrendite. Die Meisten haben das aber nicht.
    Überhaupt fällt mir auf, daß bei den ach so tollen FF Beispielen häufig schon vorher was da war, meistens geerbt, nicht erspart. Das wird gerne verschwiegen.
     
     

  25. AvatarNico Meier

    @Wolke
    Ja das fällt mir auch auf. Entweder gabs ein geerbtes Haus oder der Betreffende hat übermässig gut verdient.
    Das Thema Erben ist eine emotionale Sache. In vielen Familien wird kaum über Geld gesprochen.

  26. AvatarSparta

    @Nico
    Klar, die Forschungsgelder sind wahnsinnige Summen und X-fach größer gegenüber der Öl, Energie & Transportwirtschaft… 😉
    Wenn Du wieder Latein und Nachdenken probieren möchtest… 😉

  27. AvatarRüdiger

    War nur die Feststellung, daß es mit den 1.500€ problematisch wird
     
    Es wird mit jeder Summe problematisch! Man darf das Staatsziel Nr.1, die Enteignung der gut und besser verdienenden Bürger und Aktionäre, nicht außer Acht lassen. Darüber besteht doch mittlerweile Konsens, oder nicht?  Wer sich darauf nicht vorbereitet, wird schnell am Ende der Fahnenstange ankommen  😉

  28. KievKiev

    @ Wolke
    Es wurde nicht gesagt, ob der Hof geerbt wurde. Vielleicht gab es auch eine Hilfe bei der Wohnung in Wien. Hier ist bei dem Nebengebäude auch ein finanzielles Risiko vorhanden. Wenn er auf einem entlegenen Dorf eine Wohnung gekauft hätte, so würde sich an der Gesamtsituation auch nicht viel ändern. 1500€ sind vielleicht wirklich etwas knapp. Allerdings wurde er ja auch vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Weg in die Freiheit war nicht selbstbestimmt. Ich kann auch nicht sagen was für Jobmöglichkeiten er im Anschluss bekommen hat. Jeder hat hier die Möglichkeit abzuwägen. Ich würde mein Konsumverhalten auch eher ein paar Jahre einschränken als einen Job nachzugehen, der schlecht bezahlt ist und mir überhaupt keine Freude bringt. Es ist natürlich toll wenn man finanziell frei ist und einem ordentlichen Job in Teilzeit nachgehen kann. Diese Möglichkeit gibt es allerdings nicht immer. Ich strebe diese Variante langfristig an. Was die Zukunft bringt und wie sich die Welt verändert kann ich allerdings nicht absehen. 

  29. AvatarRüdiger

    @Sparta: Die Industrien, die von der Gewinnung und Verbrennung fossiler Rohstoffe leben, haben schon vor Jahren damit begonnen, Unsummen in die Lobbyarbeit zu pumpen, um den Einfluß von (menschenverursachtem) CO2 auf das Weltklima klein zu reden oder zu widerlegen. Forschungsergebnisse, die bestätigen könnten, dass es diesen Einfluß nicht gibt, wären für diese Industrien Milliarden wert. Komisch, dass das bisher – bei aller Anstrengung – nicht gelungen ist  😉

  30. AvatarThorsten Rohweder

    Christian Sachs hat Immobilien und Dividendenaktien. Er könnte mein Bruder sein. Mit selbstgenutzten Immobilien kann man sich von steigenden Mieten und mit Dividendenaktien von schwankenden Buchwerten entkoppeln.

    Natürlich hat alles seinen Preis. Wer ausschließlich Dividendenaktien hat, hat womöglich keine Kursraketen dabei, aber ein Mitsteigen mit dem Markt (Inflationsausgleich des Buchwerts) ist drin, z.b bei REITS.  Wächst das Unternehmen überdurchschnittlich, dann wächst auch der Buchwert besser als der Markt, trotz Dividendenzahlungen.

    Da Christian finanziell frei ist , braucht er  nicht mehr als die Zunahme des Biuhwertes über Inflation hinaus, um davon zu leben. Eine Entnahmestrategie mit Verkauf von Anteilen ist dann nicht mehr notwendig bzw. reduziert sich auf die Kontrolle des Bestands (Struktur, Ungleichgewichte) und  der aktuell gültigen Steuergesetzgebung für Kapitalerträge. Der Rest läuft von alleine. 

    Dividendenaktien konkurrieren mit Zinspapieren. Sind die Zinsen niedriger als die Dividende, dann packen sich Anleger diese Aktien als Sparbuchersatz ins Depot.
    Ich habe auch einige Wachstumsaktien bzw. Aktien mit niedrigerer Dividende. Hier ist Diversifikation über Branchen und Länder der Grund. Ich meide derzeit ein Übergewicht an Tech-aktien bzw. führe diese ohnehin in wenigen ETF mit, sodass ich die nicht noch einmal kaufen muss. 
    Wäre ich heute jünger, würde ich den Anteil an Wachstumsaktien erhöhen. Kurskapriolen würden sich über Jahrzehnte mitteln und evtl. einen überdurchschnittlichen Buchwert generieren.
    Gerade in jungen Jahren stehen Immobilie und Aktiendepot in Konkurrenz. Wie soll man beides wuppen ? Die Vermietung einer Immobilie mit wenig Eigenkapital ist steuerlich attraktiv. Der preiswerte Einkauf ist heute allerdings schwieriger als noch vor 20 Jahren. Die Immobilien waren erschwinglich,  keiner wollte sie. Man hat gemietet und die Zeichen der Zeit verkannt. Nicht wenige, die wir kannten haben es später bereut, nicht gekauft zu haben. Ich berate heute niemanden mehr, zu verschieden sind die Hamsterräder, in denen sich die Menschen bewegen. 

    Den Satz von Tim finde ich besonders eindringlich :
    Aber die Rente kommt spät und spärlich.

    Der Euro, den Du heute ins Depot reinsparst, den brauchst Du im Alter nicht mehr auf dem Amt erbetteln oder als Pfandflasche aus dem Abfalleimer rausholen. Am besten ist es finanziell frei zu werden ohne auf staatliche Rente angewiesen zu sein. Denn wer weiß, was da an staatlicher Rente in ein paar Jahrzehten noch kommt. Sicher weniger als gehofft.

  31. KievKiev

    @ Kurt
    Ich finde auch, dass man mehr als Geld vererbt. Wie alt bist Du und wie alt sind Deine Kinder? Wenn Du Deine Kinder sehr gut beigebracht hast ein gutes Leben zu leben, benötigen sie hoffentlich Dein Geld im Erbfall nicht. Ich bevorzuge die Schenkung. Wenn meine Kinder erkannt haben wie sie vernünftig mit Geld umgehen werde ich sie zu Lebzeiten unterstützen. Wie genau hängt von den Plänen ab. Falls ein großes Bauprojekt klappen wird, werde ich ihnen die finanzielle Unabhängigkeit schenken. Auch wenn das nicht bei allen gut ankommt. Ich werde natürlich nicht permanent Geld zuschieben. Ich kenne die Nachteile von Geld Geschenken aus Finanzbüchern.

  32. AvatarDaniel

    Was sind denn das für Familienverhältnisse? Reden Eltern und Kinder nicht miteinander? Auch über das kommende Vermächtnis? Haben die Eltern ihren Kindern nichts an Wissen und Bildung für das Leben mitgegeben? Das kenne ich anders. Über so viel Dummheit, das Erbe innerhalb kürzester Zeit zu verprassen, kann ich nur den Kopf schütteln.
    Ich kenne mich gut genug um zu wissen dass sich mein Lebensstil auch mit einem großen Erbe aus der Familie nicht ändern würde, als z.B. wenn dadurch mein Vermögen verdoppelt oder verdreifacht würde.
    Aber ich rede mit meinen Eltern auch nicht über dieses Thema. Es geht mich nichts an wieviel Vermögen beide oder jeder einzelne von Ihnen auf der hohen Kante hat und wer es mir nicht freiwillig mitteilt, den frage ich auch nicht, weil es mich nichts angeht. Beide sind alt genug um das selbst zu bestimmen. 

  33. AvatarRüdiger

    Aber ich rede mit meinen Eltern auch nicht über dieses Thema.
    Ich schon. Jedenfalls zu Lebzeiten meines Vaters haben wir viel und gerne über Geldanlage, Finanzen, das Leben, das Universum und den ganzen Rest gesprochen.
    Es geht mich nichts an wieviel Vermögen beide oder jeder einzelne von Ihnen auf der hohen Kante hat und wer es mir nicht freiwillig mitteilt, den frage ich auch nicht, weil es mich nichts angeht.
    Mein Vater wollte es mir sagen, ich wollte es im Detail nicht wissen. Ich habe ihn nur gefragt, ob wir das Thema aus steuerlichen Gründen (Erbschaftssteuer) vertiefen sollten. Das hat er verneint. Damit war für mich das Bonbon gelutscht.
    Beide sind alt genug um das selbst zu bestimmen.
    Solange er konnte, hat mein Vater alles Finanzielle geregelt. Meine Mutter kennt sich damit gar nicht aus. Das Vermögen unserer Mutter wird von meinem Bruder betreut. Das setzt natürlich Vertrauen voraus. In unserer Familie ist das gegeben.

  34. Avatar42sucht21

    @Kurt
    Ich finde das mit den Lebenslaufinfos sortieren & weiter geben auch wichtig. Um mal den Bogen zu Erbschaft / Vermögen zu schlagen… Die Erbenden haben dann vielleicht eher einen Zugang welchen Aufwand, Leistung und Verzicht es von den Groß-/Eltern brauchte das Vermögen / Haus zu schaffen inkl. 2. WK und so. Bei manchen fördert das vielleicht ein etwas dynastisches Denken und verringert die Gefahr ein ‘anonymes’ Erbe schnell zu verschleudern.

    @MIA
    Wie machen Sie das mit den Kinderdepots. Wissen die Kinder von der Höhe? Werden die das Geld Stück für Stück erhalten (zB bei Studium monatlich) oder bei einem gewissen Alter x? Wie bereiten Sie die auf die Höhe vor?

    @Da Christian finanziell frei ist
    Herr Sachs sagt selber, dass er nicht frei ist. Finanzielle Unabhängigkeit sagt er im Podcast. Relative Unanhängigkeit nicht auf den Gehaltsscheck angewisen zu sein und ein relativ sehr selbstbestimmtes Leben relativ unabhängig leben zu können. F Freiheit erreicht man so nicht.  Zu den 1.500€ pM: Dazu kommt ja der geldwerte Vorteil der selbstgenutzten Immobilie. Es sind dann ja also ca 2.200€pM oder so mit der Sicherheit ‘nie, nie mehr Erhöhung der KM’.

    @Lustige Klimaposts hier
    Unser modernes Leben hier in Mitteleuropa fundiert auf dem Glauben an die Wissenschaft und den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess. Erkenntnisse die man selber nie überprüft hat oder überprüfen könnte bestimmen ansonsten auch unser handeln. Jeden Tag sehe ich wie die Sonne sich um die Erde dreht, und obwohl ich selber nicht zur Sonne hinreisen und es prüfen kann, so weiss ich doch ganz bestimmt, dass in Wirklichkeit die Sonne sich nicht um die Erde dreht, sondern die Sonne kreist um mich!

  35. AvatarWhirlwind

    @Basisinvestments: Ich habe mir die letzten Tage die Kennzahlen von Microsoft etwas näher angesehen und gerade auf dem Blog ein aktuelles Porträt zu Aktie veröffentlicht. Zum Unternehmen an sich muss wohl nicht viel gesagt werden. Aber habt ihr gewusste, dass Microsoft zum vollendeten 2019er Fiskaljahr über Barreserven und kurzlaufende Investments in Höhe von über 70 % der Gesamtverbindlichkeiten verfügt. Wenn das nicht eine finanziell solide Ausstattung ist. Interessant fand ich jedoch auch den Fakt, dass MSFT-Aktionäre seit dem Kurstief im Rahmen der Finanzkrise ganze 1.504 Handelstage warten mussten, bis der Kurs ein neues Hoch erreichen konnte. Das sind immerhin mehr als 6 volle Jahre… Hier zeigt sich mal wieder, dass auch an der Börse Geduld eine wichtige Tugend ist.

    Bei Interesse findet ihr den vollständigen Beitrag auf meinem Blog oder direkt unter http://www.whirlwind-investing.com/kennzahlenbasierte-analysen/ 🙂

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  36. AvatarThorsten

    Eine gutgemeinte Warnung :
    Falls ihr eine FinanzApp nutzen wollt und diese Buchungen aus Giroknten auslesen möchte , überlegt es euch. Ihr denkt, ihr optimiert eure Finanzen,  im Hintergrund läuft folgendes ab : die App liest eure Buchungen , sie erkennt Versicherung und Vertragsnummer, eure Adresse kennt sie auch . Das Unternehmen kontaktiert eure Versicherungen und übernimmt sie in ihren Bestand, sobald ihr irgendwelche Haken setzt z,b bei “Ich bin mit der Digitalisierung meiner Daten einverstanden  und stimme zu, dass fehlende Informationen vom Versicherungsunternehmen angefragt werden können.  ” In diesem Moment erteilt ihr einen Maklerauftrag, löst einen Maklerwechsel aus und das Unternehmen kassiert ab sofort die für eure Verträge wirksame Bestandsprovision, sofern es einen gibt. Auch wenn ihr bei eurem Vertrag bleibt oder die App wieder löscht. Im Ergebnis bleibt es für euch gleich, aber ihr habt dann noch eine Partei mit im Boot.

  37. AvatarMike

    Christian Sachs hat’s genau richtig gemacht. Allein von der halben Million könnte ich zwar nicht ganz das Leben leben, wie ich es gerne möchte, trotzdem ist er mir da weit weit voraus.
    Ich kann nur jedem gratulieren, der mithilfe von Dividendenaktien die finanzielle Unabhängigkeit erreicht. Ich ziehe diese Variante auch den Wachstumsaktien vor, da man sein Depot nicht nach und nach wieder abbauen muss. Christian hat es ja auch geschafft, dass das Depot weiter wächst, während er gut von den Dividenden leben kann.

  38. AvatarThorsten

    Ich frage mich warum einigen 500.000 nicht reichen , wenn eine eigene Immobilie vorhanden ist.Das ist absolut analog zu Christian: Ich habe  REITS und anderes Hochrentierliches,  kassiere 5% bis 10% jährlich also zwischen 25000 und 50000 brutto ohne Kapitalverzehr , ich entnehme nichts (Dividenenzahlungen sind nach meiner Auffassung keine Depotentnahme, ich weiß, dass das einige anders sehen). Das sind 2000 bis 4000 brutto pro Monat vor Steuern. Bei mir bleibt sogar so viel übrig, dass ich weitere Sparpläne füttern kann. Ich weiß halt nicht über welchen Lebensstandard ihr  nachdenkt , aber ich fahre auch Auto und in Urlaub, kaufe Bio und kann mir alles  kaufen, was ich möchte,  aber natürlich nicht tue. Es fehlt mir an nichts,  ich habe einen hohen Lebensstandard. Oder gibt es hier welche,  die meinen, dass man mit Erreichen der finanziellen Freiheit plötzlich zum Clown wird und dann alles unreflektiert raushaut, weil man zuvor gespart hatte und es sich verkniffen hat ?!

    @Whirlwind Microsoft hat mich immer wieder erstaunt, ich bin bloß zweistellig im Plus, weil ich zwischenzeitlich nicht mehr an das Unternehmen glaubte.

  39. AvatarDaniel

    Ich frage mich warum einigen 500.000 nicht reichen , wenn eine eigene Immobilie vorhanden ist.Das ist absolut analog zu Christian: Ich habe  REITS und anderes Hochrentierliches,  kassiere 5% bis 10% jährlich also zwischen 25000 und 50000 brutto ohne Kapitalverzehr , ich entnehme nichts (Dividenenzahlungen sind nach meiner Auffassung keine Depotentnahme, ich weiß, dass das einige anders sehen).
    Meine Kalkulation sieht nicht mehr wie historisch eine durchschnittliche 8% Zuwachsrate des Depots vor sondern ich ordne sie zwischen 5 und 6% ein. Und für mich sind Dividenden Depotentnahme genauso wie Anteilsverkäufe.
    Bei 500.000€ wären das ca. 25.000€ Brutto. 
    Damit wäre aber sämtliches Wachstum eingefroren. Es würde auch inflationsbereinigt nicht steigen sondern eher im Wert sinken, denn fairerweise muss das Restdepot auch mit der Inflation ansteigen + eben der Ausschüttung.
    Aber sagen wir das spielt alles keine Rolle und ich bekomme meine 25.000€ Brutto. Dann ist noch keine Steuer geflossen. Dann habe ich auch noch keine Gebäude, Haftpflicht, kfz, Elementar oder sonstige Versicherung abgeschlossen. Dann habe ich auch noch keinen Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung geleistet.
    Sagen wir mal es blieben sogar netto 12.000€ nach all den Versicherungen und Steuern übrig.
    4-5€ pro Essen am Tag = 1800€
    2-3€ pro Tag Haustiere = 1000€
    Telefon/Internet/Handy = 200€
    bei privatem herumfahren mit dem Auto ca 2000€ für Benzin
    Diverse Abos (Fitness, Spotify, Netflix) ca 500€
    Kleinkram (Verbrauchsgüter, etc.) ca. 500€ 
    Ich habe noch gar nicht weitergeschaut was sonst alles noch kosten generiert, aber selbst wenn jetzt noch 6000€ übrigblieben müsste ich fürs Haus mindestens ca. 3000€ pro Jahr an Rücklagen bilden für Instandhaltung/Sanierung. Und selbst ein Budget von 30000€ in 10 Jahren ist bei einer umfassenden Sanierung schnell weg.
    Es blieben dann 3000€ für 12 Monate und somit ein Taschengeld von 250€ im Monat. Keine Ahnung, aber ich finde das schon spitz auf knopf gerechnet.
     
     

  40. Avatar-M

    Thorsten
    Ich sehe es genauso, ich geb dir Bescheid wenn ich mit meiner Frau 500k habe und die ETW bezahlt ist. 
    Wenn ich jetzt in der derzeit nicht glücklich bin dann läuft was falsch und wenn ich nur mit 1/2/3 Mio frei oder was auch immer bin dann läuft irgendwo auch was falsch. 
     
    -M

  41. AvatarSparta

    @Whirlwind
    Ich behaupte ja der Seitwärtskurs von Microsoft lag nicht nur an der Geschäftsentwicklung sondern an dem ständigen Verkäufen von Big-Bill.
    @Thorsten
    Und täglich grüßt das Murmeltier. 😉 
    5-10 % p.a. Ausschütter vs. 3-4 % unsicherem Verkauf von 100% Thesaurieren… ich lass das Murmeltier jetzt in Ruhe! 😉

  42. Avatarghost

    Lemminge, ich mein empathische Gutmenschen gehen auf die Strasse protestieren um die Welt zu retten, ja das Land Deutschland wird die Weltretten.
    es vergehen 5 Jahre
     
    Greta wird in Büchern stehen.
     
    Leminge merken langsam….hm wir verdienen immer weniger real betrachtet, aber es gibt immer mehr Steuern
     
    Regierung antwortet: ihr wolltet weniger Co2, also müsst ihr das mit mehr Meer an Steuern wieder ausgleichen.
     
    Bin sicher in 5 Jahren kommt eine Steuer auf das Atmen der Luft, in Deutschland ist das sehr gut vorstellbar. Warum weil es diese Steuer nicht gibt und da könnte man sie auch einführen….
     
    Solange es Fortschritt geben wird, wird die Welt zerstört. 
    Man muss nur paat Photos sich anschauen auf google :   smog in beijing   
    dieser smog wird auch bald in indien sein
    in africa auch…..
     
    und da will Deutschland die Welt retten :)….
     
    Leminge protestiert weiterhin damit die Kinder euer Kinder mit den Steuergeldern die Welt retten.
     
    Wie immer nichts perspnliches, einfach nur meine Meinung bezüglich der Zerstörung der Erde. Und ja wir sind mitschuldig an dem Klimawandel…..
    mfg

  43. AvatarNico Meier

    Natürlich gibts mengschgemachte Umweltzerstörung. Ich denke hier an intensiven Bergbau oder den Abbau von Ölsand mit viel Chemie die danach in grosse Becken oder direkt in Flüsse und damit ins Meer läuft. Ich denke an Plastik im Meer durch den Tiere sterben. Ich denke an das radikale Abholen in Gebirgsregionen wo die Bäume die Hänge stabilisieren und es ohne Bäume vermehrt zu Bergstürzen oder Lawinen kommt. Es gibt viele weitere Beispiele.

  44. AvatarRüdiger

    Es gibt viele weitere Beispiele.
     
    Klar, gibt es. Zum Beispiel die Verbrennung fossiler Brennstoffe 😉

  45. AvatarChristoph

    Zuallererst finde ich toll wenn jemand spart und investiert. 
    Was ich nur nicht verstehe der doch recht geringe Betrag an dividenden.
    Bei 500 k und einer rendite von 5% was nach den Jahren recht niedrig ist, wären es schon 25 k brutto im jahr.
    Mich würde daher sehr interessieren welche Aktien er genau hat.
    Auf Sicherheit gebaut wie zb walmart und damit recht niedrige rendite?
    Oder eine Mischung? Oder auch nicht dividenden zahler im Depot?
    Schönes Wochenende allen
     
     
     
     

  46. AvatarKevin

    @Lewin:
    Hat von euch jemand bei Imperial Brands zugeschlagen? Waren unter 20 Euro gestern. Bin gespannt wie sich die Tabak-Branche entwickelt.

    Jap. Habe nochmal 75 aufgestockt. Habe jetzt 258 Anteile. Ca. 5,8% meines Depots macht der Wert aus.

    @1500€ / Monat
    Ich tracke alle Ausgaben in Excel.
    Ich wohne mit meiner Freundin auf exorbitant großen 77 m² und komme mit gut 1150€ pro Monat aus. Meine Freundin hat auch nochmal ca. Kosten in der Höhe, da sie logischerweise die andere Hälfte der Miete zahlt und auch Versicherungen hat und was Essen muss. Auto haben wir nur eins und das zahle ich.

    Auto      209,05 € (ohne Abschreibung auf das Auto, nur Sprit, Reparatur, Steuer & TÜV & Versicherung sogar Teilkasko :D)
    Gaming                19,09 € (“purer Konsum”)
    Geldanlage        5,84 € (Gebühren für Aktienkäufe)
    Haushalt – Einkauf           213,01 € (Wocheneinkäufe)
    Haushalt – Ausgehen     152,83 € (“Spaßbudget” –  Geburtstagsfeiern / Essen gehen etc.)
    Lifestyle              106,06 €  (Friseur / Fitnesstudio / Handy / Netflix / Kleidung  etc.)
    Versicherung    4,53 € (Hausrat / Haftpflicht)
    Wohnung           349,33 € (Miete (warm) / Strom / GEZ / Internet)
    Wohnung Sonstiges       92,63 € (Möbel etc.)

  47. AvatarMattoc

    @Christoph
    Wieso meinst du, dass die Dividendenrendite (in %) mit den Jahren steigen müsste? 5% wären doch wirklich schon sehr ordentlich als Durchschnittswert.
    Viele erwarten ja, dass die Dividendenrendite (absolut in Euro) ihrer Aktienbeteiligungen mit den Jahren steigt, aber das gelingt ja langfristig in der Regel nur, wenn auch die Gewinne der Unternehmen steigen, und wenn das der Fall ist, steigt auch der Kurs, und die Dividendenrendite (in %) bleibt unverändert oder nimmt sogar ab.

  48. AvatarThorsten

    @Daniel
    Ich kalkuliere so ohne Anspruch auf Recht oder Besserwisserei : der Buchwert steigt mit der Inflation , da hier Sachwerte dominant sind ( Immobilien plus Geschäftsmodell). die Dividenden hoffentlich auch , denn die Gewinne daraus steigen ebenfalkd mit Inflation,d.h Pachtverträge, Mietverträge oder was auch immer steigen ebenfalls. Das Ganze nur, wenn die Wirtschaft mitspielt, Immobilien nicht dauerhaft abwerten und was man sonst noch an Katastrophen ausdenken kann. 2% Buchwertanstieg plus 5 bis 10 Prozent Dividenden aus laufenden Betrieb – steuerbegünstigt im Ursprungsland . Ich bin bei 7 bis 13 Prozent jährlich. Ich habe Papiere die dauerhaft über 10% ausschütten und 30 bis 50 Prozent im Buchwert gestiegen sind. Der Buchwert schwankt , die Dividende ist dauerhaft stabil und steigend. Es gibt nur einen echten Zusamnenhang zwischen Dividende und Kurswert. : Wird die Dividende gekürzt, ausgesetzt oder dauerhaft eingefroren, fällt der Buchwert . Den Zusammenhang Buchwert fällt um gezahlte Dividende , nein, das ist absolut akademisch und spielt im realen Markt keine Rolle. Dividenden sind keine Entnahmen, sondern Betriebausgaben, die den Gewinn des Unternehmens drücken  und somit sinkt die Steuerlast des Unternehmens. Ich weiß ich weiß , das sehen einige anders.

  49. AvatarAlbr

    Eine halbe Million Kapital und davon von den Div. Einnahmen zu leben unter Berücksichtigung von steuern, GKV, PKV etc. finde ich persönlich sehr knapp, geht sicherlich da darf aber absolut nix dazwischenkommen, zb Div. sinken (aus welchen Gründen auch immer), wasserrohrbruch und vieles mehr 😉
     
     

  50. AvatarThorsten

    @Daniel
    Laut Tacho fahre ich im Schnitt 200 km im Monat. Genau genommen fahre ich 6 Monate gar nicht ( im Winter ), der Rest sind Fahrten in den Urlaub und Baumarkt. Autokosten sind bei mir bewiesen  vernachlässigbar, die Anschaffung kostet allerdings.
    Internet/Telefon/Handy (4 Stück) das sind 42 Euro zusammen bei mir (30 plus 4*2,99)
    Abos habe ich als Luxus nur Netflix, ca 12 Euro.
    Haustiere ja
    Auf Kante genäht : kann sein. Ich habe aber  noch andere Einnahmen. Hätte ich die nicht, würde ich kein Auto besitzen und kleiner wohnen, definitiv. Hat man eine abgezahlte ETW und 500.000 und muss kein Auto fahren oder Clownabos nebst Konsumhingabe mit ständigem Auswärtsessen, kann man sicher ein schönes Leben führen. Und wenn man zu zweit ist , dann geht das noch besser, manche Ausgaben gehen durch 2. Beide bekommen irgendwann noch etwas Rente in der Regel. Das kann Preissteigerungen auffangen, wer weiß.
    Knapp ist aus der Sicht des durchzahlenden Arbeitnehmers, der mehr sparen könnte. Wer maximal spart wird zur Finanziellen Freiheit gar keine Abstriche machen müssen, wenn es gut läuft

    @-M das schaffst Du !

     
     

  51. AvatarThomas

    @1500€/Monat Einkünfte
    , wir haben zu dritt 2500€ Ausgaben / Monat. Davon sind 1000€ Kaltmiete. Dann sollte es allein mit 1500€ und eigener Immo immer noch Recht komfortabel sein. Bevor Mitleid aufkommt, Einnahmen liegen ca bei 6500€/Monat 🙂

  52. AvatarBruno

    Eine Grundregel als Unternehmer, alles kommt doppelt so teuer wie geplant, alles geht doppelt so lange, wie geplant etc.
    Das kann man sicherheitshalber auch auf die FF – Planung übernehmen, idealerweise doppelt so viel Kapital und/oder halb so hohe Rendite, wie eingeplant war, dann ist man auf der sicheren Seite.

  53. Avatarsteve

    @ Rüdiger aus was ist den ein fossiler Brennstoff entstanden? Die Antwort ist klar Lebewesen die zuerst das CO2 aus der Luft gefiltert haben und als abgestorbene Masse werden sie über die Zeit zu Kohle Öl oder Gas wurden. Dieses gebundene CO2 darf natürlich niemals mehr in den Kreislauf zurück wo es vorher war??. Wie weit glaubst du kann man den CO2 Gehalt senken und Pflanzen können immer noch vernünftig leben. Was glaubst du wie viele Menschen können auf der Erde leben wenn man die Welt in das vorindustrielle Zeitalter zurück versetzt. Auf das Internet sollten wir sofort verzichten um unseren CO2 Ausstoß zu senken. Du und viele andere meinen die Situation ist klar, stimmt unsere Heizung ist die Sonne und wenn die Schluckauf kriegt oder Urlaub macht, dann stehen wir alle blöd da.
    Die Lemminge sind übrigens gar nicht so blöd die gehen wohl nur auf Wanderung wenn’s zu viele gibt. Manchmal endet die Wanderung in der Sackgasse. Haben die Menschen in Ozeanien früher auch gemacht, wenn die Insel voll war hieß es für einige ab aufs Boot. Auf zu neuen Ufern, die gab’s nicht immer. Ist allerdings der Grund warum in Australien und Neuseeland Menschen mit minimaler Ernährung Fettdepots aufbauen. War bei der Suche nach einer neuen Insel logischerweise ein Vorteil 

  54. AvatarThorsten

    @Bruno, @Albr natürlich, man muss auch die Inflation sehen, die 500.000 von heute sind in 20 Jahren nur noch die Hälfte wert, also besser auf die Million schielen….

  55. AvatarRoger Hank

    Die Inflation in der Hose, das ist es doch, das kracht.
    Wenn ich gestern noch nach einem opulenten Grünkohl mit Mettwurst Blähungen erreichte, die Raketenforscher interessierte, überbacke ich heute alles mit doppelt Käse und verstopfe alles an Scheißhäusern mit meinen Haufen.
    Kraft Heinz wird wieder steigen,  weil ich von nun an ausschließlich seine Produkte kaufe und diese auch zu Hauf konsumiere. 
    Lasst uns diesen Planeten wieder in richtige Bahnen kacken, so dass wir am Ende wieder dick und faul sein können, so wie wir es schon immer waren. 
     
     

  56. Avatarghost

    theoretisch ist das Geld von heute, morgen nur die Hälfte wert, aber Aktien und Etfs steigen ja.
    Also hat man nach 15 Jahren den breakevenpoint ( ja ja das heisst garnicht so, wie kann man das so falsch bezeichnen) erreicht und ab dem 15 Jahr an der Börse kann man sagen dass die halbe million zum Leben reicht….reichen sollte….
    bedeutet ohne viel rumzurechnen wer jetzt sein Geld anlegt der hat später gewonnen, das war das Wort zu Sontag
    mfg
     

  57. AvatarChristoph

    @Mattoc: die meisten dividenden zahler erhöhen ja regelmäßig, meistens jährlich, die Dividende.
    Daher sind 5% eigentlich nix besonderes nach zb 10 oder noch mehr Jahren.

  58. AvatarMattoc

    @Christoph
    Der Kurs der Aktien ist allerdings auch deutlich höher nach z.B. 10 oder noch mehr Jahren. Deshalb ist natürlich die Dividendenrendite in Prozent vom aktuellen Kurswert nicht höher als vor 10 Jahren. Das wäre ja auch sehr sinnlos. Manche Unternehmen gibt es schon sehr lange. „Zeit“ ist kein Grund für eine höhere prozentuale Dividende. Höchstens für eine höhere absolute Dividende, und das auch nur, wenn es gut läuft.

    Beispiel:
    Eine Aktie kostet 100 Euro und du kaufst davon heute 100 Stück. Dann hast du 10.000 Euro investierst und bekommst z.B. 3 Euro pro Aktie, also 3% Dividende, macht 300 Euro Dividende heute. In 10 Jahren steht der Kurs der Aktie bei 200 Euro, weil es ein großartiges  Qualitätsunternehmen ist, das immer größere Gewinne macht. Es schüttet inzwischen 6 Euro Dividende aus (wurde jedes Jahr von 3 Euro ab Kauf gesteigert, 3,20 Euro, 3,50 Euro, 4 Euro usw., bis 6 Euro nach 10 Jahren, alle sind glücklich). Die Dividendenrendite ist damit aber weiterhin bei 3% (6 Euro / 200 Euro)
     
    Es es ist ganz falsch anzunehmen, dass die prozentuale Dividendenrendite im Zeitverlauf steigt. Wenn das passiert, bedeutet das eher sinkende Kurse und damit sinkenden Depotwert.
     

  59. AvatarRudolf Rentier

    Ach ja, das Klima.  Savonarolas und Robbespierres geistige Erben haben Hochkonjunktur. Die Apokalypse naht mal wieder. 
    Gerade haben 500 Wissenschaftler einen offenen  Brief an die UNO geschrieben:

    Für eine wirklich wissenschaftliche Arbeit gehöre es unabdingbar, auch „Gegenmeinungen“ angemessen auszuwerten. Die Wissenschaftler fordern daher ein „konstruktives Treffen auf höchster Ebene zwischen Weltklasse-Wissenschaftlern auf beiden Seiten der Klimadebatte“.
    Dann formulieren die Unterzeichner sechs Thesen zum „Klimawandel“:

    Die Erwärmung verläuft erheblich langsamer als prophezeitDie Welt habe sich mit weniger als der Hälfte der ursprünglich vorhergesagten Rate erwärmt und mit weniger als der Hälfte der Rate, die aufgrund des anthropogenen Nettoantriebs und des Strahlungsungleichgewichts zu erwarten ist“. Das zeige „uns, dass wir den Klimawandel nicht verstehen“.
    Welche Faktoren sorgen für eine Erwärmung?Das „geologische Archiv“ verdeutliche, „dass sich das Erdklima seit Bestehen des Planeten mit natürlichen Kälte- und Warmphasen verändert hat“. „Die kleine Eiszeit“ etwa „endete erst mit 1850“. Deswegen sei „es nicht verwunderlich, dass wir jetzt eine Phase der Erwärmung erleben“.
    Die herrschende Klimapolitik stützt sich auf qualitativ ungenügende ModelleDie aktuellen Klimamodelle wiesen „viele Mängel auf und sind als politische Instrumente nicht aus der Ferne plausibel“. Außerdem „übertreiben sie höchstwahrscheinlich die Wirkung von Treibhausgasen wie CO2“. Auch „ignorieren sie die Tatsache, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 von Vorteil ist“.
    CO2 ist eine pflanzliche Nahrung, die eine der Grundlagen allen Lebens auf der Erde istCO2 sei „kein Schadstoff“. Den protestierenden Wissenschaftlern zufolge ist CO2 vielmehr „wesentlich für alles Leben auf der Erde“. „Die Photosynthese“ sei „ein Segen“. Und mehr CO2 schone „die Natur und die Erde“: „Zusätzliches CO2 in der Luft“ habe „das Wachstum der globalen Pflanzenbiomasse gefördert“. Das sei „auch gut für die Landwirtschaft und erhöht die Ernteerträge weltweit“.
    Die globale Erwärmung hat auf der Erde die Naturkatastrophen nicht verstärktEs gebe „keine statistischen Belege dafür, dass durch die globale Erwärmung Hurrikane, Überschwemmungen, Dürren und ähnliche Naturkatastrophen verstärkt oder häufiger werden“. „CO2-Minderungsmaßnahmen“ seien „ebenso schädlich wie kostspielig“. Beispielsweise „töten Windkraftanlagen Vögel und Fledermäuse“. Und „Palmölplantagen zerstören die Artenvielfalt der Regenwälder“.
    Die Politik muss für ihre Entscheidungen die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realitäten berücksichtigenEs gebe „keinen Klimanotfall“. Die Unterzeichner sehen „keinen Grund für Panik und Alarm“. Sie lehnen daher „die schädliche und unrealistische“ CO2-Null-Strategie „nachdrücklich ab“. Wenn in Zukunft „bessere Ansätze“ entstünden (und das sei durchaus zu erwarten), „haben wir genügend Zeit, um zu überlegen und uns anzupassen“. „Ziel der internationalen Politik“ solle es jedenfalls sein, „jederzeit und weltweit verlässliche und bezahlbare Energie zur Verfügung zu stellen“.

     

    Die gehören bestimmt wieder alle zur Öllobby. Na klar.

    Auf Wiki ist der Artikel über den Klimaleugner immerhin doppelt so lang wie der über den Klimawandel selbst. 
    Es ist eben Religion. Die Klimagläubigen haben keine Beweise. Gar keine. Probiert es aus Leute, fragt einfach nach. Da kommt keine Antwort. Höchstens: “Die IPCC hat gesagt…” Wow. Oder etwas Gefühliges: “Die ganzen Autos, das muss doch einen Einfluss haben.” Aha, muss es also. Wieso?
    Aber da wirds dem Klimajünger zu viel. Spätestens jetzt wird er pampig. Das hat er doch nicht nötig. Wer seinen Götzen kritisiert, ist dumm und uneinsichtig. Er ist im Besitz der Wahrheit und auf der Seite des Guten. 
    Dass der CO-2 Glaube wissenschaftlich nicht haltbar ist, was solls. Sie behaupten das einfach und glauben es selbst. Leidenschaftlich. Fanatisch. Sie arbeiten mit Diffamierung und Ausgrenzung der Kritiker. Wer muckt, bekommt kein Forschungsgeld mehr, verschwindet aus der öffentlichen Debatte, wird lächerlich gemacht. 
    Schlimmer ist ja nur noch der Kritiker der No-Borders Politik, bei der sich alle Migranten “in unserem Sozialsystem wohl und zuhause fühlen sollen”. Sowas kritisieren nur Nazis. Wo wir doch “Menschen geschenkt bekommen.” Juhu.
    Da rutscht so manchem Grünen vor Begeisterung der Twitterfinger aus, so freut der “Volkstod durch Zuwanderung”.
    Wie leben in interessanten Zeiten. Weinerliche Weicheier winseln im Staatsfernsehen um mehr Steuern. Hilf mir, Staat, ich bin ein Umweltsünder. Fleisch, Fliegen und Autofahren muss teurer werden. Und der teuerste Strom der Welt ist noch viel zu billig. Verbote, Steuern, Kontrollen, Strafen. Muss ja sein, für das höhere Wohl. Der Zweck heiligt jedes Mittel. Es geht um die Rettung der Welt.
     Ja, in der Tat, wenn es so wichtig ist, dann muss der Uneinsichtige eben gezwungen werden. Den Gürtel enger schnallen. Da hat er nix zu melden. Weltrettung ist wichtiger als Demokratie. 
    Jetzt geht die deutsche Industrie in die Knie. Da wird es noch viele Uneinsichtige geben. Der Ton wird schon ruppiger, die Klimaterroristen immer gewalttätiger.  Und die Statements der Politik immer rücksichtsloser gegen die Bedürfnisse von Mensch und Umwelt. Wald muss weg für Windmühlen, dass Vögel sterben ist egal, sonst geht in dreißig Jahren die Welt unter, dann sind die sowieso tot. 
    Genial. Damit kann man freilich alles begründen. Wirklich alles. 
     

  60. AvatarMIA

    @42 sucht 21 „Kinderdepot“
    Meine Kinder sind 9 und 12. Ja sie wissen, dass wir für sie sparen. D.h. die Depots sind nur von uns Eltern, sie wissen, dass wir ihnen an Geburtstag und Weihnachten etwas geben. Geld der Paten haben wir separat auf dem Konto, dies sollen sie mit 18 bekommen, auch wenn Depot besser ist, aber das rühre ich nicht an. Ja ich kenne die Börse gut und darum habe ich nur das unsrige angelegt, möchte nie Rechenschaft zu etwas ablegen müssen. Spasseshalter sagen wir den Kindern auch immer bei unseren kleinen Sparbeiträgen, so und das gibt heute 1 Pulli später ein ganzes Outfit…. Wir haben 2 Jahre lang ab Geburtsmonat einen fixen Betrag investiert, dann einfach das von Weihnachten und Geburtstag, aber nicht viel, der Rest ist re-Investition Divi. Sie wissen, dass das Geld ist, welches für spätere spezielle Ereignisse ist, z.B. Studium, kleiner Anteil Mofa (wir wohnen in der Pampa…), Notlage???. Sie wissen aber auch, dass man arbeiten muss um was zu kriegen. Ein Beispiel, der Grosse wurde 12, ab da kann man Jugendkonti eröffnen. Er wollte das, also bekam er auch das ok darür, aber nur wenn er versteht was er damit machen kann und was es genau ist. Als er 11,5 J. alt war bekam er das Buch „Ein Hund namens Money“ von Bodo Schäfer, welches er dafür lesen soll und wir besprachen auch alles und er kapierte es sehr leicht. 1 Monat vor dem Geburi habe ich mit ihm Unterlagen für die Mofaprüfung besorgt, welche er mit 14 J. machen kann und wir suchten im Netz alle Daten zusammen und rechneten aus, wieviel das Ganze kostet, also Prüfung, Gebühren etc. (Mofa haben wir noch eins, da muss er nur einen Anteil zahlen). Dann machten wir ein Budget, wenn er das Konto hat und ein Betrag an Taschengeld, wieviel davon auf sein Sparkonto muss, damit er mit 14 die Prüfung selber bezahlen kann. (so à la Restlaufzeit und erforderliche monatliche Summe….) Er war total begeistert dabei. Er hat auch noch einen Job, er mäht bei 2 Nachbarn den Rasen und hilft sonst im Garten, jetzt wartet er auf das herabfallende Laub…… Dafür bekommt er Taschengeld, dies kann er machen was er will, da reden wir nicht drein. Wir geben den Kindern auch die Möglichkeit von uns noch etwas extra zu verdienen, z.B. einen Monat den Abfall zusammentragen und an die Strasse stellen, kleine Ämtli des Alltags. Ziehen sie es nicht durch, gibt es anteilsmässig etwas, aber etwas reduziert, damit es auch weh tut. Bin da schon eher streng. Die Kleine kann auch extra was verdienen, aber sie ist da noch nicht so interessiert. Aber denke da muss ich nicht puschen, der Grosse lebt ja viel vor. Wir sind sehr offen, die Kinder sollen früh das „reale“ lernen, wie z.B. dass das Essen nicht vom Kühlschrank auf den Teller juckt und danach die Teller selber sauber in den Schrank zurück rennen. V.a. kann man nicht PC Programme lernen und den Rest ignorieren…. Mal sehen wie es sich entwickelt, ich finde es sehr spannend und hoffe fest, dass sie es packen aber auch, dass mal ein Fehler gemacht wird, der was bewirkt. Ach ja und ob wir wann was auszahlen, das kann ich noch nicht sagen, je nach Situation, hoffe aber, dass das die Notreserve bleiben soll….

  61. AvatarMattoc

    @Rentier

    Die sogenannte Kontroverse um die globale Erwärmung gilt als Paradebeispiel für eine von Interessengruppen aus Wirtschaft und Politik künstlich erzeugte und geschürte „Kontroverse“ ohne reale Entsprechung innerhalb der Wissenschaft. Ziel ist es hierbei, in der Öffentlichkeit Verwirrung über die Einigkeit innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu stiften und somit politische Klimaschutzbemühungen zu verhindern oder zu verzögern. Die Erzeugung künstlicher „Kontroversen“, bei denen wissenschaftlich unstrittige Themen für die Öffentlichkeit als große und vermeintlich offene wissenschaftliche Kontroversen dargestellt werden, ist eine Kernstrategie von Wissenschaftsleugnern, die oft dann eingesetzt wird, wenn es Denialisten zuvor nicht gelungen ist, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass nur ihr Standpunkt der richtige ist. Wissenschaftshistorische Forschungen zeigen, dass solche vermeintlichen Kontroversen vor der Klimawandelleugnung bereits von anderen Industriebranchen eingesetzt wurden, um die Bevölkerung unter anderem über die Gefahren des Tabakkonsums, die Ursachen des Sauren Regens und die Rolle von Fluorchlorkohlenwasserstoffen bei der Zerstörung der Ozonschicht zu desinformieren und diese Themen somit wahrheitswidrig als wissenschaftlich umstritten darzustellen.Tatsächlich weiß nicht einmal die Hälfte der US-amerikanischen Erwachsenen von dem wissenschaftlichen Konsens zur menschengemachten globalen Erwärmung. 2016 glaubten 28 % fälschlich, dass diesbezüglich noch eine große Unsicherheit herrsche.

    Quelle:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erwärmung

  62. AvatarChristoph

    @Mattoc
    Bei Nachkäufen hättest du natürlich recht.
    Aber man muss die Rendite immer auf das eingesetzte Kapital beziehen.
    Bsp.
    100.000 in Eine Aktie nennen wir sie Banane eingesetzt. Kurs 10 euro und rendite heute 10%.
    Lassen wir jetzt mal Steuern aussen vor, dann hätte man in 10 Jahren insgesamt 100.000 an dividenden erhalten, also sein gesamtes Investment wieder zurück.
    Steht der Kurs in 10 Jahren plötzlich bei 100 Euro und die Dividende wäre nicht gestiegen hätte ein nachkauf 1%, das ursprüngliche Investment aber immer noch die 10%.
    Ich selbst kaufe regelmäßig meine Positionen zu, daher ändert sich stetig meine Rendite
    A) weil die kurse beim Nachkauf anders als das Anfanginvestment sind
    B) weil die dividenden jedes Jahr erhöht werden.
     

  63. AvatarRüdiger

    Wie leben in interessanten Zeiten. Weinerliche Weicheier winseln im Staatsfernsehen
     
    Hahahaaaaa … Weinerliche Weicheier winseln vor allem in den sogenannten “freien” Medien – und ein paar davon auch hier. Logisch, wenn sie mit ihren “Argumenten” nicht durchkommen, dann herrscht “Meinungsterror”, “Unterdrückung”, “Klima-Hysterie”, “Klimaterror” … und was sie sich sonst noch aus den Fingern saugen, um sich in der Rolle als “Opfer” sehen zu dürfen. Winselnde Weicheier … genau so treten die Leugner auf 😉
     
    Nutzt aber alles nichts. Die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in D hat es verstanden, die Mehrheit der (maßgeblichen) Parteien in den Parlamenten auch. Pech für die Leugner! Ihr hilfloses Winseln ist verständlich 😉

  64. Avatarghost

    richtig, die deutschen haben die ganzen Lügen verstanden, darum kaufen sie auch weiterhin fleissig vw 🙂
    die deutschen haben verstanden wie gesundheitsschädlich mcdonald ist, darum sind sie weiterhin mit ihren Kindern Sontags beim Mc, auch während der Woche 🙂
    die deutschen haben schon vor Jahren verstanden wie schädlich “Plastic” ist darum haben sie weiterhin den grössten Verbrauch an Plastic in Europa 🙂
    die deutschen haben sovieles verstanden, aber trotzdem passiert genau das Gegenteil davon
    Übrigens das ist nicht ein deutsches Problem :), es lassen sich die meisten Menschen auf der Welt beeinflussen 🙂
    In fünf Jahren ist der Hype bezüglich Rettung des Klimas vorbei :), die Steuern bleiben. Das verstehen die meisten deutschen eben nicht, wie den auch. Sie schauen dsds berlin bei tag und nacht und meinen dass in Deutschland (laut Befragungen) 17 Millionen Bürger gibt…..
    Alle Völker der Welt verstehen eben das, was andere meinen das sie verstehen sollen…..
    ist grad nicht leicht für jeden zu verstehen 🙂
    Plastic im Meer ist nicht erst seit heut morgen drin :), aber das ist eben aus der Sicht jeden einzelnen, also bleibt das Plastic writerhin schön in Meer:)
    Elektroautos wow 🙂 damit Retttttten wir die ganze Welt wow 🙂
    um es einfach sehr einfach auszudrücken, die Bevölkerungen der Welt sind dumm….. und ich bin kein veganfanboy, aber sie sind dumm, dümmer als brot. sie wollen die welt retten und essen kühe :), kühe stossen kein co2 aus, sie stossen niemals mehr co2 aus als autos:), bestimmt….
    kühe brauchen auch keinwasser zu trinken
    das was kühe essen braucht auch nicht bewässert zu werden 🙂
    http://www.weltderwunder.de/artikel/klimakiller-kuh-wie-gefaehrlich-sind-die-ruelpser-der-wiederkaeuer
     
    nicht das Auto ist das Problem 🙂 auch nicht die Kuh …. sondern der Mensch der dumm ist (nicht alle) 
    aber  ich finde es lustig 🙂 wie gesagt 🙂 man geht auf die Strasse damit die eigenen Kinder und Enkelkinder fleissig Steuernzahlen dürfen 🙂
     
    mfg
     

  65. AvatarMattoc

    Guten Morgen Christoph,
    die Dividendenrendite auf das ursprünglich eingesetzte Kapital zu beziehen, ist nur im ersten Jahr der Anlage richtig. Danach ist es leider eine Art Selbstbetrug und man sollte die Rendite immer auf den jeweils aktuellen Depotwert abzgl. ggf. fälliger Abgeltungssteuer beziehen, denn das ist der Betrag, der im IST die Rendite für einen erwirtschaftet bzw. für alternative Anlagen objektiv  zur Verfügung stünde. Und so macht es Christian ja auch. Wer 500.000 Euro breitgestreut in Dividendenwerte anlegt (oder aktuell einen Depotwert von 500.000 Euro hat), kann mit einer Dividendenrendite von 3% bis 4% seriöserweise rechnen, was den von Christian angegebenen 1400 Euro bis 1500 Euro pro Monat entspricht.
    Am Beispiel von Christian hattest du geschrieben, dass du 5% Dividendenrendite für niedrig/wenig halten würdest. Daran sieht man gut das Missverständnis. 
    Du beziehst dich auf das von Christian eingesetzte Kapital. Christian bezieht sich auf seinen aktuellen Depotwert von 500.000 Euro.
    Wenn du nun sagst, dass Christian aber  beispielsweise nur 300.000 Euro selbst ins Depot eingezahlt hat, dass 200.000 Euro (irrelevante) Kursgewinne sind, und du daher die Dividendenrendite auf den Betrag von 300.000 Euro beziehen willst, dann hätte er bei dieser Bezugsgröße eine Dividendenrendite von über 6%. Allerdings musst du dann die 6% auch auf die 300.000 Euro beziehen und darfst sie nicht auf die 500.000 Euro beziehen. Die jährliche Dividende in Euro ist in beiden Fällen gleich, aber man kann sich über die Bezugsgröße „eingesetztes Kapital“ eine höhere prozentuale Rendite einreden. So ist es leider.
     
     
     

  66. AvatarSlowroller

    @ghost
    Andere Länder sind im Umwelt- und Klimaschutz mittlerweile genauso weit wie wir oder schon weiter. Selbst in Afrika und den USA passiert z.T. viel. China geht nicht “unseren Weg” der Industrialisierung sondern überspringt bestimmte Technologien einfach statt hier unserem Vorsprung hinterherzurennen. Verbrennugsmotoren nehmen keinen wesentlichen Punkt in der Mobilitätsstrategie ein. Am Ende wird man immer Beispiele finden von Staaten die vermeintlich nicht mitziehen – wenn man allerdings überzeugt von der derzeitigen wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung ist, dann kann nicht “aufgeben” die Reaktion sein sondern “überzeugen, unterstützen und vorweggehen”. Im Multateralismus des 20 Jahrhunderts hat es ja auch ganz gut geklappt bisher, Trump, Johnson und Bolsinaro muss man hier mit Politik entkräften.
     
    @steve
    Hast du mal Stichprobenweise die 500 gecheckt? Ich habs gemacht, will dir die Überraschung (die eigentlich keine ist) aber nicht nehmen.

  67. AvatarRüdiger

    @Slowroller: Am Ende wird man immer Beispiele finden von Staaten die vermeintlich nicht mitziehen – wenn man allerdings überzeugt von der derzeitigen wissenschaftlichen Mehrheitsmeinung ist, dann kann nicht „aufgeben“ die Reaktion sein sondern „überzeugen, unterstützen und vorweggehen“.
     
    Da hst du vollkommen Recht! Es gibt ja nicht nur “die Staaten”. In den Staaten arbeiten Unternehmen, leben Menschen … und selbst wenn “der Staat” nicht mitzieht, viele Unternehmen und noch mehr einzelne Personen tun es. Der Einzelne muss doch nicht immer auf “den Staat” warten. Jedes Unternehmen und jeder Einzelne kann in seinem Umfeld etwas tun – Vermeidung von Plastik, Energieeinsparung, Ernährung … Warum immer auf “den Staat” warten? Wo bleibt die so oft propagierte Freiwilligkeit? Funktioniert die etwa doch nicht? Selbst Kleinigkeiten können in der Summe viel bewirken. Deshalb ist es auch so wichtig, möglichst viele “Einzelne” zu überzeugen, dass ihr Handeln wichtig ist.

  68. AvatarAlbr

    Naja heute morgen, kommen schon die ersten Nachrichten rein, dass sehr viele Arbeitsplätze in der Automobilindustrie abgebaut werden müssen bis 2030… die drei Ministerpräsidenten der Automobilindustrie Länder schreien schon nach finanzieller Unterstützung der Bundesregierung:-)
     
    Tja, leider haben die das Problem wirklich immer noch nicht erkannt… es wird kein arbeitsplatzabbau geben, sondern die Automobilindustrie wird schlicht und ergreifend in D. verschwinden… Elektromotoren sind pillepalle, die sehr günstig im Ausland gebaut werden können, den Rest wird man dann auch noch im Ausland zusammen Schrauben 😉
     
    Ghost hat recht, in einigen Jahren interessiert sich keiner mehr für den CO2 Ausstoß, das war schon beim sauren Regen so, Waldsterben, Atomindustrie etc… 
    bald werden in D. ganz andere Demos stattfinden, wenn die Menschen merken, dass die Arbeitsplätze ins Ausland verschwinden 🙂
     
     
     

  69. AvatarSlowroller

    @Albr
    Es sind doch aber genau die von dir genannten Beispiele, bei denen ein Umdenken massiv geholfen hat. Die Flüsse und die Luft sind sauberer, sauren Regen gibts nicht mehr…  Die Industrie hat im übrige strengere und weiterreichende Maßnahmen gefordert. Nur so hat man Planungssicherheit für massivste Investitionen z.B. für die Batterie- und Wasserstoffforschung. Ich persönlich halte die Gefahr (Vorsicht Meinung!) deutlich höher, dass die Automobilindustrie durch ein zu langes Beibehalten der mineralölbasierten Verbrennungstechnologie aus deutschland verschwindet als wenn man jetzt dasacht was man immer am besten konnte: Fkrschung und Entwicklung in gute Industriekonzepte umsetzen.
    @Rüdiger
    Da hast du Recht – bei vielen passiert ja im Kopf langsam auch was. Es gibt so viel, was man ohne Wohlstandsverlust umsetzen kann. Nicht nur im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.

  70. AvatarAlbr

    @Bruno, so sieht’s aus, und es werden ganz schön viele gehen müssen 🙂
    das werden erschreckende Szenen werden beim Abgang 😉
     
     

  71. AvatarAlbr

    @Slowroller, ich habe kein Problem, wenn die Automobilindustrie aus D. verschwindet, definitiv nicht… ich arbeite in diesem Bereich nicht, habe keine Aktien aus der Automobilindustrie etc… auf ein Auto kann in Frankfurt sehr gut verzichten, ich wohne in der Innenstadt und laufe sehr viel oder fahre Fahrrad, es geht mir um ausschließlich um EHRLICHKEIT, d.h. den Menschen reinen Wein einschenken, was es bedeutet, wenn eine Schlüsselindustrie, die für mehr als 20% des BIP (inkl. Zulieferer) verantwortlich ist, verschwindet… 
     
     

  72. AvatarRüdiger

    wenn eine Schlüsselindustrie, die für mehr als 20% des BIP (inkl. Zulieferer) verantwortlich ist, verschwindet…
     
    Wenn sie denn verschwindet! Und wenn, in welchem Umfang 😉
    Ich arbeite in der Automobil(zuliefer)industrie. Vom vielbesungenen Untergang ist bei uns nichts zu spüren. Gegen den “Trend” sind die Umwächse im ersten Halbjahr 2019 gestiegen. Die deutsche Industrie ist bei weitem nicht so unfähig, wie es hier (und anderswo) gerne dargestellt wird. Es ist nur nicht mehr ganz so leicht, wie die letzten Jahre 😉
     

  73. AvatarDaniel (Frankfurt)

    Ich sehe keinen Grund, warum ich aktuell in Unternehmen aus der deutschen Automobilwirtschaft investieren sollte. Mobilität der Zukunft ist für mich schon ein wichtiges Investitionsthema nur spielt da die Musik woanders.
    Trotzdem mag ich solche Börsenphasen wie die aktuelle. Es gibt viele “gehasste” Unternehmen – einige zurecht – und bei anderen ist die Negativität übertrieben.Es gibt viele deutsche Werte, die meiner Meinung nach aktuell nicht teuer sind. Die Jungs haben da ein paar schöne Tools: https://boersengefluester.de/an-alle-fans-von-boersengefluester-de/
    Und die nächsten Monaten werden sicher noch weitere Chancen bringen:-)

  74. Avatarghost

    @Albr 
     
    danke
     
     
     
    @all
    nun, ich möchte nicht provozieren oder beleidigen, ich sage nur wie es in der Realität aussieht…
    ich merke ich log gerade…..provozieren will ich das rechte Pack. Sonst niemanden….
    Und real gesehen baut Bmw als Beispiel seit über 7 Jahren Arbeitsplätze in Deutschland ab, wer suche der finde ….Artikel darüber…..schrieb man vor ca. 3 Jahren.
     
    Real gesehen kommt Empathie bei vielen nach oben, diese führt dazu, dass man eben sagt.
    “Diese Experten sie haben vollkommen Recht, sie sind so gut, wir müssen da gemeinsam mitmachen. Wir zeigen es denen da oben, wir als Masse gehen auf die Strasse und streiken. ”
    Und man pisst sich ans Bein, weil neue Steuern kommen. Natürlich macht es einem Ingenieur nichts aus…..noch bissl mehr an Steuern zu zahlen in der guten Sache. Den tausenden, die eben nicht so gebildet sind aber schon….
    Aber die ersten Bezirke entstehen schon 🙂 wo sich die Polizei nicht mehr hin traut, wir sind so langsam vermutlich auf der Entwicklungsstufe Usa 1960 als  sich die ersten Gangs gebildet hatten…
    Und wieder kamen die Leminge hervor….bezogen auf ….wir alle wir zeigen es denen da oben 🙂
     
    Real gesehen, sind wir alle seit Jahrzehnten auf der Welle der Zerstörung Mutter Erde geritten….Und keinen hats interessiert….jetzt auf einmal kommt die Megabewegung die soviel bewegen wird….nur die Frage ist ob es in die richtige Richtung gehen wird….und ob das jetzt so schnell passieren muss….so blinder Aktionismus könnte man fast denken
    Gibt es keine Autoindustrie in Deutschland…mir egal bin nicht in dem Bereich, aber welche Folgen es für die dort arbeitenden geben wird ….ist scheinbar nicht wichtig. Wichtig ist auf die Strasse zu gehen….
    wäre man auf die Strasse gegangen als es hiesse man muss bis 65 arbeiten, man muss bos 67 arbeiten….    na…Arbeit bis 70 macht einem Maurer bestimmt doch Spass.nd wenn net kann er doch mit 60 umlernen zum Altenpfleger für 9 euro die Stunde….er angagiert sich damit für die Gesellschaft das ist viel mehr Wert als jegliches Geld der Welt.
    Ein dummer Vollpfosten wird meinen ghost hat keine Empathie und ist schlechter Mensch …jemand der doch etwas intelligenter ist wird bemerken, dass ich ständig an die armen und weniger verdienenden erinnere und mich auch persönlich privat in dieser Richtung einsetzte…
    Und man wird immer gegen so jemanden wie mich argumentieren mit :  die Experten haben Recht und ghost ist dumm usw….
    Aber schauen wir mal wie sich das ganze entwickelt, Deutschland ist doch Exportweltmeister…..wenn die Autoindustrie aus Deutschland weg ist, was will man dann exportieren, die bei uns angebauten Bananen doch eher nicht……   Itler, sind im China Indien Russland besser, waren sie immer, da kommen sogar die Pfosten von bnd nicht nach.
    Weizen? Interresiert niemanden….gibts woanders billiger, weil man dort die Umwelt zerstören darf….
    Wir hatten Autoindustrie und bald nicht mehr….
     
    Achja richtig…..es bleibt noch das Dienstleistungsgewerbe…….Deutschland hat die möglichkeit Pflegeweltmeister zu werden….achja….aber dafür bezahlt Deutschland alle Pfleger viel zu schlecht…..
     
     
    Bevor man sagt:”jawohl der Expert hat Recht” sollte man sich Gedanken machen ob das Alles in dieser Art und Weise für Deutschland gut ist….
     
    mfg

  75. AvatarAlbr

    @Rüdiger, na dann ist doch alles gut 😉
     
    ich kenne nur leider Stimmen aus meiner Bekanntschaft (Mercedes, Continental, Saarstahl, ZF…), die leider von was anderem berichten 🙂
     
     

  76. AvatarBruno

    Man darf der Autoindustrie auch nicht die Schuld alleine zuweisen, eine grosse Mitschuld hat die Politik, die Verbandelung der Autoindustrie mit Politik/Staat und Gewerkschaften war keine gute Idee, es ist eine Innovationsbremse, aber man wird so weitermachen bis es nicht mehr geht, auch jetzt wieder, schützen wo immer es geht. Eine Krise ist oft gut und nötig und gesund langfristig, so wird es die US-Autoindustrie wohl besser ergehen als der Deutschen, obwohl die die letzten Jahrzehnte wirklich schlechte Autos produziert haben. Aber wenn alles so gut läuft, und auch jetzt noch immer vergleichweise gut, die Neuzulassungen steigen weiter enorm, der Anteil an Elektro in Deutschland ist vernachlässigbar, grösser breiter schwerer und natürlich teurer hat funktioniert, insbesondere solange das Geld fast gratis ist. Aber es ist nicht nachhaltig, wie Albr richtig sagt ein Elektromotor ist ein Standardprodukt, das in Asien deutlich besser und günstiger hergestellt werden kann. Wir sind ja in Europa auch nicht mehr fähig, Elektrogeräte oder Handy’s oder ähnliches zu bauen. Nebst dem Elektromotor kommt noch die Batterie, auch da sieht es nicht besonders gut aus. Dann der 3. wichtige Teil, die Bordelektronik, die Software, auch da, entweder Blick nach Asien oder USA. Da bleibt noch etwas Antrieb und Karosserie. Es ist aber nicht nur ein Deutschland-Problem, generell hat Europa verschlafen. Öffentlicher Verkehr? Langsam, fehleranfällig, teuer, laut und schlechter Service, Verspätungen… in China etc.: 4x schneller, günstiger, moderner, weniger Verspätungen. Aber wir haben ja Flugzeuge um schnell und günstig von Frankfurt nach Berlin oder Hamburg zu reisen 😉 Das ist der Witz an der ganzen Debatte, man wird jetzt die Steuern erhöhen, der Mittelstand und die ärmere Schicht wird leiden, aber ändern wird sich gar nix. Fortschritt kommt nie durch Regulierung sondern Marktwirtschaft, Innovation, Technologie, alles abgeschafft oder stark gedrosselt. 
     

  77. AvatarRüdiger

    @Albr: Jeder kennt immer Stimmen, die von etwas anderem berichten 😉
     
    Der “Untergang” der deutschen Automobilindustrie steht keineswegs fest – die Autobauer glauben jedenfalls nicht daran. Wir haben Aufträge, die über das Jahr 2030 hinausgehen. Wir haben weltweit ein paar Tausend Mitarbeiter, ein paar Hundert in D. Wir waren vor Jahren schon gezwungen, die Arbeit ins billige Ausland zu verlagern. Notwendige Anpassungen 😉
    Was andere Zulieferer betrifft, kann ich nicht beurteilen. Waren die Manager zu unfähig, zu bequem, zu wenig innovativ, zu wenig diversifiziert, … oder wird das nur medial aufgebauscht? Die Wirtschaftsvertreter, die ich die letzten Tage im TV gesehen habe, wirkten jedenfalls recht entspannt und zuversichtlich, was Deutschlands industrielle, innovative, zukunftsfähige Fähigkeiten betrifft. Aber das sind ja nur “Experten”, die nahe am Geschehen dran sind. Für den “Laien” mag es aus der Distanz natürlich ganz anders aussehen 😉

  78. Avatarghost

    also ich bin ja nur der kleine ghost, aber wenn ich bei google eintippe: stellenabbau autoindustrie deutschland dann kommen da mindestens 20 unterschiedliche Zeitungsartikel/ Meldungen, die eben besagen dass eine Menge Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen wird…..
    man kann sich fleissig weiter belügen dass die Automobilindustrie Stellen nicht abbaut und Zeitungsberichte sind eben falsch. Die Experten nur die habe Recht! Und wir müssen die Welt nun retten 🙂 alles andere spielt keine Rolle.
    hm butterfly effect nennt man es wenn der sack china reis umfällt oder…was? verstehe kein Wort..
     
    mal die Frage in Raum gestellt, wenn von 200000 Stellen in der Autoindustrie und von 50000 stellen in der Bankenindustrie und von sage ich mal 4000000 Stellen der Automobilindustrie der Zulieferer  jeder dritte ein Haus oder eine Wohnung kaufte vor drei Jahren und dieser nun die Arbeit verliert..
    ich kenne Haufen Vwler die mich vor drei Jahren auslachten, als ich sagte die Preise für diese Häuser seien überteurt und um Autoindustrie steht es auch nicht so gut lieber etwas abwarten
    …hm…hat es sicher keine Konsequenzen.???…..und das sind ja nicht nur Imo-Kredite, viele von denen sind auch anders verschuldet….
    es gibt natürlich noch viele andere Beispiele, aber ich bin echt gespannt darauf, welche Auswirkung es auf das von mir genannte in ca 3 bis 5 Jahren haben wird…..
    aber ein gutes hat es ja, die Chancen für das Bürgergeld steigen erheblich 🙂
    mfg

  79. AvatarSkywalker

    heute mal wieder ein paar finanzblogs angeschaut. erstaunlich, wie viel schrott es hier mittlerweile gibt. 
    ein “finanztrainer” will freiberufler beraten aber schafft es tatsächlich auf der ersten seite in seiner vorstellung mehrere sehr peinliche rechtschreibfehler zu machen. ich meine, es ist seine seite, der erste eindruck ist eine katastrophe. 
    https://geld-katze.de/ueber-mich/
    dann ein 17 jähriger, der der welt erklären möchte, wie man einen chashflow aufbaut. in seiner monatlichen einnahmenaufstellung befindet sich u.a. ein punkt “50 Euro – Oma”. ist ja süß irgendwie, aber auf der anderen seite auch sehr peinlich. 
    https://cashflowmitdividende.com/2019/09/12/meine-neuen-mietsparplaene/
    Dann noch der geldschnurrbart, der mal schnell den namen von mister money mustache ins deutsche übersetzt… auch sehr zum fremdschämen. https://geldschnurrbart.de/
     
    naja, die FI-Blogs hatten ihren Peak ca. 2016, mittlerweile wurde alles geschrieben, weitere finanzblogs außer das von Tim sind für mich einfach nur noch zeitverschwendung. Die Freiheitsmaschine war immer gut, aber Bilder von der Maschine im Kraftraum, Diskussionen über Ernährung und komische Interviews interessieren mich nicht so sehr. 
     

  80. AvatarAlbr

    @Rüdiger, nochmal, es ist kein Problem, wenn ich unrecht habe, ich bin von Natur aus nicht rechthaberisch… ich befürchte nur, dass es leider anders kommt, egal ob ich Stimmen höre oder nicht 😉
    im übrigen sind es keine Einzelstimmen 😉
     
     
    vlt. kannst DU mir erklären, wo in D. die Elektromobile Fertigungs-Zukunft sein soll, was wir besser machen als China, Indien etc… bei den Elektromotoren hab ich keine Fantasie, beim autonomen Fahren auch nicht, Batterien ebenfalls nicht, Antriebsstränge vlt ?? aber das ist viel zu wenig 🙂
    was machen die ganzen Autowerkstätten/Tankstellen ??
     
    in Frankfurt ist am Freitag der öffentliche Nahverkehr abends zusammengebrochen wegen einem technischen Schaden, ich bin froh, dass ich bequem nach Hause laufen kann 🙂
     
     
     

  81. AvatarRüdiger

    @Albr: Von mir aus hörst du Chöre 😉
     
    Ich kann dir nicht mal erklären, dass E-Autos zwingend die Zukunft sein müssen. Was ist mit “synthetischen” Kraftstoffen erzeugt aus CO2 aus der Luft und Wasser? Die Technologie ist bekannt. Verbrannt wird der Kraftstoff CO2-neutral in … Verbrennungsmotoren 😉  Aber wurscht: Man beißt sich lieber irgendwo fest (z.B. E-Autos) und malt den Teufel an die Wand 😉
     
    Hier im Blog sind definitiv zu wenig Forscher, Wissenschaftler, Entwickler vertreten, die aus eigener Erfahrung vernünftige Aussagen über den Technologiestandort D machen könnten. Leider nur Laien an Bord 😉

  82. Avatarghost

    dazu kommt:
    chinas Kleidung Indiens Kleidung ist ja so schlimm und die arbeiten unter so schlimmen Bedingungen… wo kaufen viele Leute der verschiedenen Schichten ihre Kleidung ein, richtig bei kik, aldi und co.
    wenn nun chinas autos nach deutschland kommen, wo wird die Mehrheit der deutschen ihre Autos kaufen? Richtig sie werden dem vw treu bleiben der drei mal so teuer ist, aber ganz bestimmt:)
    aber sicher da gibts dann den einen oder anderen Ingenieur, der trotzdem das dreifache für die Kleidung und das Auto ausgeben wird……         
    ja ich habe auch so meine Träume und Wünsche leider sind sie weit von der Wahrheit und Realität entfernt..
    vielleicht macht söder noch paar tolle fotos im shrekkostüm reitend mit hut durch den grünen Wald Werbung machend für die deutsche Autoindustrie, aber halt….diese wird es dann in der Form leider nicht mehr geben…
     
    mfg
    mfg

  83. AvatarSlowroller

    also ich bin ja nur der kleine ghost, aber wenn ich bei google eintippe: stellenabbau autoindustrie deutschland dann kommen da mindestens 20 unterschiedliche Zeitungsartikel/ Meldungen, die eben besagen dass eine Menge Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen wird…..
     
    Das sagt weniger über die deutsche Autoindustrie aus als über die deutsche Medienkompetenz 😉  

  84. Avatarghost

    @slowroller
     
    schauen wir doch …..wenn wir hier alle noch in 5 Jahren sind wie sich Deutschland entwickelt.
     
    und egal wie man das versucht sich hinzuschönundherdrehenreden…..Tatsache ist jedoch Stellen werden ausgelagert und immer mehr Fahrzeuge im Ausland gebaut….
     
    mfg
     
    p.s.  charlys blog er hat ja aufgehört…..wo ist die Schwierigkeit mit dgsvo, ich mein wenn im blog diese sachen stehen klickt man sie an und gut ist oder sehe ich das falsch und die betreiber der blogs in deutschland müssen regelmässig irgendwelche daten irgendwohin schicken????
     

  85. Avatar-M

    Der arme charlie war mein liebster Blog. Treibt sich der Autor noch auf irgendwelchen Blogs herum ? 
     
    -M

  86. AvatarThorsten

    Das einzige Land für das ein Rückgang um 1% angekündigt wurde ist Deutschland. Weder Rezession noch Weltthunfischkrise in Sicht. Die angedrohte Rezession hat nur einen Sinn : ihr sollt in eurem Hamsterrad gefälligst schneller rennen ( fürs gleiche Geld ) und dankbar dafür sein ( für das schöne Rad).

  87. AvatarWolfgang

    @ Thorsten

    Die Ansprüche werden höher sein als bei einem selbst. Die von dir angesprochenen 500.000 € zuzüglich abbezahltem Eigenheim reicht auch mir als Mindestanforderung bei einem zwei Personenhaushalt.

    Derzeit werden bei uns Stellen abgebaut (Automobilzulieferer), habe mich angeboten, mit einer Abfindung zu gehen, bin gespannt, was daraus wird. Da ich nächstes Jahr eh aufhören möchte, wäre das für mich persönlich ein zufriedenstellender Werdegang meines Vorhabens.

    Die Rentenansprüche werden uns in 18 Jahren die Inflation mehr als ausgleichen und die Rechnung sieht dann auch anders aus, falls man blöderweise länger lebt als beabsichtigt.

    Bin froh, mir wegen Erhalt des Arbeitsplatzes keine großen Gedanken mehr machen zu müssen.

  88. Avatar42sucht21

    @MIA
    Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ich finde es interessant wie andere solche Themen handhaben.

    @Whirlwind – Basisinvestment Microsoft
    Als Basisinvestment finde ich persönlich einen (All-)Welt-ETF gut. 

    Fragen Sie mal Herrn Sachs ob er seine 1.000 Stücke GE nicht auch mal als Basisinvestment gesehen hatte. Das war GE nämlich lange Zeit. Übrigens kaufte er dieses Jahr einen All-World ETF weil der im Vergleich etwa 1% besser performte als sein aufwendig nach eigenem Gusto über die Jahre zusammengestelltes Depot mit 100 Wertpapieren (u.a. 70 Einzelaktien)

  89. AvatarMattoc

    @42sucht18
    Jetzt mach den Leuten mal nicht die strategisch ausgewählten Qualitätsaktien madig. 😉

  90. Avatar-M

    Naja ein Portfolio mit 100 Werten hat es auch schwer irgendwas outzuperformen. Es wird sich immer mit der Masse mitbewegen. 
    Die Investment-Idee Nr. 15-100 wird kaum besser sein als Nr. 1-14 
     
    -M

  91. Avatar42sucht21

    @M – schwer outzuperformen
    Ja schon. Die Sache ist ja aber, in den aller, aller, allermeisten Fällen underperformt es einen einfachen, schnellen, sparplanbaren WeltETF.

    So ein 100er Depotkoloss wächst über die Jahre und das Interview zeigt ja schön wie irrational und wohlüberlegt ja nach Lebensphase da Dinge hinzugefügt oder entfernt werden. Alles subjektiv sehr gut begründet (ich habe wenig APAC und deswegen kaufe ich BHP obwohl die sind ja eigentlich UK, die spanische Bank für Südamerika, GE oder Siemens macht den Auftrag…) und am Ende performt das Depot eben schlechter und frisst Zeit und Hirnkapazität. Sowas muss dann eben ein Hobby sein mit dem Wissen meist schlechter zu ein als die Weltauswahl.

    Deswegen plädiere ich für den Welt-ETF als Basisinvest – eine MSFT dann eben als Hobbyzugabe wer mag – aber nicht als Basis.

  92. AvatarRuben

    Klasse was Christian Sachs geschafft hat! Ich spare und investiere, um mich gegen ähnliche Risiken abzusichern.
    Wenn diese nicht eintreffen, werden eben irgendwann die Stunden zurückgefahren. Ich denke 500k und eine Halbtags- oder Dreiviertel Stelle vertragen sich ganz gut. In meinem Fall würde noch die Einkommensteuer um 10% sinken, also quasi eine 50% Stelle aber 60% des vorherigen Gehalts.
    An die Immoprofis, was ist denn generell von  Eigentumswohnungen in Altersheimen zu halten?

  93. KurtKurt

    @Kiev
    Dem was Du schreibst kann ich vollstens zustimmen.
    Ich bin Anfang/MItte 30 und habe einen jungen Sohn sowie Ehefrau. Mein Ziel ist es ihm genug beizubringen bzw. vorzuleben.
    Und ggf. (sofern es mir dann möglich ist) wie von Dir beschrieben mit warmen Händen unterstützen, sofern es hilft. Wenn die Geldnot dauerhaft ist sollte man die Ursache beiseitigen und nicht nur Symptome durch Geldgeschenke lindern, das hilft nämlich nicht, wie ich im Umfeld auch selbst erlebt habe bzw. erlebe. Für Umstehende teils hart mit anzusehen.

    @42sucht21
    Ja. Oder auch für Grabreden. Gerade für den direkten Nachwuchs oft Jahre nach dem Tod noch interessant wie ich immer wieder mitbekomme. Bzw. den Wunsch höre, das man sowas gerne gehabt hätte!
    Deinen Ansatz finde ich aber nicht schlecht, wobei man das vermutlich schon früher/vorher fördern bzw. das Verständnis dafür schaffen muss.

    Bzgl. Kinderdepots: Ein kleines läuft auch für unseren Sohn, allerdings nicht auf seinen Namen (da mir die paar EUR Steuerfreibetrag momentan egal sind). So habe ich bzw. haben wir später die bessere Kontrolle und sind nicht an das Alter 18 gekoppelt bzgl. Verwendung und/oder Übergabe. Studium und Weiterbildung kosten ja ggf. auch und sind auch „was wert“. Wenn möglich will ich es separat finanzieren, aber ob das klappt steht in den Sternen.

    Ein Großvater spart auch in ein anderes Depot auf den Namen des Enkel, hier ist es mit 18 dann seins. Egal wie es kommt, es wird schon passen, manches kann man eh nicht ändern. Aber wo ich kann, werde ich ggf. erst mal ein paar mehr Jahre warten und Lebenserfahrung und Hörner Abstoßen sammeln lassen, dann stehen die Chancen auf ein längerfristiges Depotüberleben ggf. besser.

    @Skywalker
    Bzgl. Finanzblogs lese bzw. höre ich nur noch Tim Schäfer, Finanzwesir, Finanzrocker, Ex-Studentin sowie sporadisch „intelligent investieren“. Ab und an schaue ich in den Finanzblogroll, aber das nur noch sehr sporadisch. Vieles kennt man ja schon und manches ist auch nur noch schlechter schneller Inhalt. Die Qualität von manchen alten Blogs, fehlt einigen neuen. Klingt fast wie Trittbrettfahrer, egal ob sie an Monetarisierung des Blogs denken oder nicht.

    Auf Arbeit haben wir auch so einen der mit sehr sehr gefährlichen (weniger als) Halbwissen, meint „Finanzweisheiten“ und Börsen/Immo-Erklärungen die Leute belehren zu müssen. Da werde ich dann noch mehr als still. Der ist so verrannt, da würde nicht mal fundierte Gegenargumentation helfen (sofern ich je nach Thema wirklich was beitragen könnte). Aber so „Schwätzer“ gibt es überall. Früher nannte man sowas „Stammtischgeschwätz“.

  94. AvatarSmyslov

    Ghost.
    Deine Kommentare sind sehr erfrischend. 1980 war das Waldsterben das große
    Thema. Wir glaubten, wir haben bald keinen Wald mehr in D. Nach 10 J. hat
    dies kein Mensch mehr interessiert. Ein mir bekannter Wissenschaftler , damals
    bei den Grünen , kam der Sache auf die Spur. Als er dies öffentl. machen wollte,
    wurde er von den Grünen kaltgestellt. Es waren gar nicht die Autos. Seither bin
    ich auch etwas mehr skeptisch.
    Am besten gefällt mir dein Vorschlag, daß wir , wenn alle Stricke reißen, ja immer
    noch “Pflegeweltmeister” werden können. Gruß, Smyslov.

  95. Avatarghost

    @Smyslow
     
    Grüsse zurück und ja musste nun selbst darüber grinsen 😉
     
    ja es stimmt, ich bin mir nicht ganz sicher ob man das als blinder Aktionismus ohne zu Denken bezeichnen darf. Aber ich sehe eine gewisse Gefahr, dass man sich in etwas verrennt, wo man dann nicht so einfach mehr rauskommt. Hätte man die Welt wirklich retten wollen, hätte man schon viel früher anfangen können…vor allem mit einem Plan..aber mal schauen was da rauskommt. 🙂
    ich gehe davon aus, dass die Kinder der heutigen Kinder sehr ausgiebig zur Kasse gebeten werden “ZahldeineSteuern 4.0”
    mfg

  96. AvatarRüdiger

    1980 war das Waldsterben das große Thema.
     
    Ja, das war es, damals. Und womit? Mit Recht! Warst du damals schon auf der Welt? Hast du die sterbenden Wälder, zum Beispiel im Harz gesehen? Ich schon! Ich habe in den 80ern dort studiert. Hast du mitbekommen, wie die Wälder gekalkt werden mussten, um die Böden zu entsäuern? Nein? Ich schon! War damals fast täglich in den Nachrichten, falls du dich erinnern kannst. Das hat man nicht aus Jux und Tollerei gemacht. Der saure Regen hat nicht von selbst aufgehört! Dafür waren unter anderem schwefelarme Kraft- und Brennstoffe sowie sauteure, technisch hochkomplizierte Rauchgasentschwefelungen für Kohle-Kraftwerke erforderlich 😉
     
    Ach ja, die “Spur”, auf die der dir bekannte Wissenschaftler gekommen ist, würde mich brennend interessieren. Kannst du den Namen des Wissenschaftlers und Quelle(n) benennen?

  97. AvatarJune

    Christian Sachs hat, wenn man es aus heutiger Sicht betrachtet in der Vergangenheit sicher Dinge gemacht, die man so heute vielleicht nicht mehr tun würde. Aber Herr Sachs ist seit über 20 Jahren an der Börse und damals sah das Börsenleben anders aus. So hat man als langjähriger Buy and Hold Investor eben mache Aktie, die man so vielleicht nicht mehr kaufen würde. Und so ein Portfolio umzustellen benötigt dann auch Zeit. 

    Ich bin von seiner positiven Einstellung sehr angetan. Das was er macht ist eine außergewöhnliche Leistung und zwar auf mehreren Ebenen. Er hat sich nachdem man ihn im Unternehmen nicht mehr brauchte nicht wie viele andere Menschen in ein Schneckenhaus zurückgezogen, sondern hat sein Leben selbst gestaltet. Und er verlässt sich finanziell nicht auf die Gesellschaft.

    Seine Dividenden Einkommen ist sicher nicht üppig, aber mit abbezahltem Haus bestimmt ausreichend. Mancher Single muss mit weniger auskommen und zusätzlich noch Miete zahlen.

    Ich weiß nicht wie es in Österreich mit der Krankenversicherung geregelt ist, aber das wäre in dieser Situation in Deutschland meine einzige Sorge.

    Take care,

    June 

  98. Avatar-M

    42sucht21
    Wenn man versucht einen index zu schlagen dann sind irrationale Handlungen, teuer bewertete Unternehmen, Depot aus mehr als vlt 15 Unternehmen usw. usw. Mehr als hinderlich und erklärt wie du sagst auch das Scheitern von sehr vielen ggü einem World Index. 
    Besonders schlimm wirkt das verkaufen der Gewinner (Gewinnmitnahmen) und das nachkaufen der Verlierer) sich auf die Performance aus und man fällt ganz schnell unaufholbar zurück. Aber auch hier ist wieder das irrationale der knickbruch …
     
    -M

  99. Avatarghost

    @ Rüdiger
    naja…es wird Zeit dir zu erklären wie sehr du dich auf deine Experten verlassen kannst du als Ingenieur und was man davon halten kann…irgendwelchen Experten hinterherzurennen
     
    Stichwort blinder Aktionismus, wir sind die Masse, wir zeigen es denen
    also Rüdiger 🙂 Nabu sagt dir doch etwas ….
    richtig ist eine Organisation die die Natur schützt….und siehe da was die so schreiben ….damals in den 80 90 ger war das einfach falscher Alarm…..es war nicht der saure Regen sondern zum grössten Teil die Hitzr im Sommer.
     
    Alles Verschwörung nicht wahr 🙂
    Nur soviel halte ich davon, wenn du jedes mal schreibst du verlässt dich auf die speziellen Experten die das ja alles gelernt haben
    es gibt ja für alles Experten von co2 bis Geld Krall(en) krallen  anderes Wort fürs einsacken 🙂
     
    ….diese Experten die jetzt auch co2-Alarm schlagen und damals den sauren Regen-Alarm riefen sind ein Scheiss wert…. laut Nabu,
    Nabu schreibt dass es mit dem sauren Regen : war falscher Alarm. 
    Das mit dem co2 Ausstoss der Autos is ein Witz weil jede Kuh produziert Methan heisst das glaub ich und das ist viel viel schlimmer für die Welt. Nochmal eine Kuh ist schlimmer als ein Auto 🙂 klingt lustig ist aber so 🙂
    und hier der nabu Artikel, da steht nach 20 Jahre Forschung kam man dazu, dass es durch die Hitze passierte das Waldsterben und nun ist das was ich sage der Fall….. alle rennen auf die Strasse angagieren sich….und in 20 Jahren wird man wieder sagen es war verfrüht….. aber Steuern neue Steuern das haben sie erreicht….
    die netten lustigen Lemminge 🙂 ich mag sie gibts die als app, ist lustig wenn man sie abschiesst 🙂
    Nochmal für dich……Nabu selbst schreibt….nach 20 Jahren Forschung kam heraus Waldsterben in den 80/ 90 durch die Sommerhitze 
    https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/waelder/lebensraum-wald/03998.html
     
    soviel zu dem was du geschrieben hattest….und soviel zu dem was ich von Experten halte die jetzt wie Pilze aus dem Boden kommen und jeder will die Welt von denen retten….wo waren sie vor 5 Jahren…. wer von denen sagt was zum plastic im Meer….achja das sieht man nicht aus der Sicht aus dem Sinn…..das ist egal
    mfg
    nochmal der Artikel damit du ihn nicht übersiehst
     
     
    https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/waelder/lebensraum-wald/03998.html

  100. AvatarThorsten

    1980 war das Waldsterben das große Thema.
    die serbischen Fichten und Verwandte sind nicht einheimisch. Es war eine Frage der Zeit , wann die Quittung kommt. Nadelhölzer in Monokulutr versauern den Boden von selbst, aber wie wir ja wissen war es ja der saure Regen 😮 nucht die Fichte und nicht die Monokultur. Für wie blöd halten die uns eigentlich ?

    Buchen, Eichen, alles lebt munter vor sich hin.  Oh Wunder, na ja oder auch nicht, die sind ja auch einheimisch. Jetzt pflanzt man reuig Mischwälder und reduziert die Fichten.

  101. Avatarghost

    und klar ist saurer Regen schlecht aber in dem Fall war es die Hitze…der Hauptfaktor….
     
    mfg

    es ist eben so manche hören auf die Bildzeitung und geben das Denken auf andere hlren auf sogenannte Experten und hören mit dem Denken auf

  102. Avatarthorsten

    Bei uns sind gestorben : Fichten und diese Jahr ein paar exponierte Birken im Landkreis. Buchen und Eichen sind unbeeindruckt.  Es was nicht die Hitze, sondern eine falsche Baumwahl – vor Generationen.
    Es sollte auch nicht Waldsterben heißen sondern Forststerben. Denn die Forste sind betroffen. Riesige auf maximalen Ertrag getrimmte Flächen in Monokultur ohne Diversivität. Der Borkenkäfer freut sich.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/neue-artenvielfalt-warum-das-fichtensterben-dem-harz-guttut.1001.de.html?dram:article_id=434904

  103. AvatarRüdiger

    @Nabu: Doch das allein kann die Gesundung wohl nicht erklären. Nach 20 Jahren intensiver Forschung steht auch fest, dass die Bäume damals nicht nur unter dem “Sauren Regen” litten, sondern auch durch einige überaus trockene Sommer und einen extremen Winter in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hinzu kam die forstwirtschaftlich bedingte Umwandlung vieler Wälder in ökologisch instabilere Monokulturen mit nur einer einzigen Baumart. Weitere Beeinträchtigungen durch Luftschadstoffe wie das Ozon, Nährstoff-Mangelerscheinungen und Insektenbefall gaben den Bäumen den Rest.
     
    wohl … für manche heisst das: mit Sicherheit
    nicht nur … für manche heisst das: gar nicht. Alles klar 😉
     
    Unser Wald ist also immer noch schwer krank. Heute wie damals ist eine Mischung aus natürlichen und menschlichen Einflüssen dafür verantwortlich. Dazu zählen die Pflanzung falscher Baumarten, die vielerorts noch vorherrschenden Monokulturen, die unverändert hohen Belastungen mit Luftschadstoffen aus Verkehr und Landwirtschaft sowie der unbestreitbare Klimawandel. Damit der Wald eine Chance hat, sich auf diese Veränderungen einzustellen und nicht wieder auf das Sterbebett zurück zu sinken, müssen wir diese Belastungen entschieden reduzieren.
     
    Ja da schau her 😉

  104. Avatarsteve

    @ slowroller hab ich und das ist jetzt schlimm wenn der knapp 80 jährige Wortführer früher einen job in der Ölindustrie hatte. Immerhin transparent und relativ unwahrscheinlich das er in diesem alter aus finanziellen Interessen sein Meinung zum besten gibt.
    Zum Vergleich wann hat Klima Gretel gesagt wer sie sponsort. Kann man zwischenzeitlich auch googeln. Irgendwie auch komisch lässt sich segeln und dann müssen Begleiter fliegen. Internet produziert laut Google erheblich CO2, da Twittert Klima Gretel aber fleißig mit.
    Was momentan abläuft ist gegen anderslautender Äußerung keine Diskussion sind ja angeblich Tatsachen.
    Ich stimme auch bei vielen zu Tabak, FCKW, Blei als Antiklopfmittel, Uran Spritzmittel usw. Alles nicht natürlich und allein deshalb bedenklich.
    Nur weder Co2 noch Klimaveraenderungen sind unnatürlich. Man muss nur schauen wo heute Öl gefunden wird. Dann ist völlig klar da gab’s dramatische Veränderungen. Aber beim jetzigen Klimawandel ist alleine CO2 und der Mensch schuld? Alleine dass eine Eiszeit oft nicht allmählich kommt sondern von jetzt auf nachher. Von einem Jahr aufs andere plötzlich 20 Grad weniger im Jahresdurchschnitt. Vorher oft nochmal richtig warm war so wie jetzt. Wäre für uns alle blöd da würde auch Rüdiger nicht viel auf die Politiker geben die so gut Bescheid wissen. Ich wünsche es mir nicht, dass wir das erleben, nur ausgeschlossen ist es nicht. Wird nur nicht erwähnt, passt nicht ins gewünschte Bild. 

  105. AvatarWhirlwind

    @42sucht21 – Basisinvestments: In die Zukunft schauen können wir wohl alle nicht. Jedoch schätze ich die Wahrscheinlichkeit höher ein, dass ein finanziell solide ausgestattetes, beinahe schuldenfreies Unternehmen mit steigenden Umsätzen, Gewinnen und Cashflows in Zukunft besser dasteht, als ein verschuldetes, mit sinkenden Umsätzen, Gewinnen und/oder Cashflows kämpfendes Unternehmen, auch wenn dies aktuell auf Basis diverser Multiples vielleicht günstig bewertet scheint. Ich denke schon, dass sich Qualität langfristig auszahlt und falls doch mal eine Kröte dabei ist, haben ich ja noch einige andere Unternehmen im Portfolio (=Diversifikation).
     
    Ein einfacher MSCI World ETF tut es natürlich auch. Im Rahmen der von mir dokumentierten PV-Challenge werde ich bei jedem Aktienkauf parallel für den gleichen Betrag virtuell einen thesaurierenden MSCI World ETF kaufen und diesen als weiteren Benchmark nutzen.
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  106. AvatarMattoc

    @Whirlwind
    Dein Blog ist interessant. Du hast auch Ideen für Neues, was mir bei anderen „neuen“ Blogs etwas fehlt. Und du hast einen guten Schreibstil. 
    Ich würde es übrigens für gut und richtig halten, wenn du in deiner Challenge nicht für jede „Qualitätsaktie“ den gleichen Betrag in den MSCI World investieren würdest. Viel logischer würde ich es finden, wenn du für den gleichen Betrag aus dem selben Sektor, aus dem die Qualitätsaktie stammt, eine beliebige Aktie aus dem MSCI World kaufen würdest, die du im wirklichen Leben aufgrund der von dir festgelegten fundamentalen Kriterien niemals (!) kaufen würdest. Dann könntest du auch Artikel schreiben, warum du diese Alternativaktie niemals kaufen würdest. 😉
    Und ich bin ziemlich sicher, dass du nach 15 Jahren keinen nennenswerten Vorteil mit den Qualitätsaktien gegenüber den Loser-Aktien erzielst, wenn du also 15 Aktien gegen 15 Aktien über 15 Jahre laufen lässt.
     

  107. Avatarghost

    und du hast immer noch ned kappiert was ich damit sagen wollte…früher sagten alle es liegt am sauren regen…..20 jahre später…oh es lag mehrheitlich an der hitze….
     
    heut sagen auch nabu und andere…co2 ist schuld sowie eben damals der saure regen einzig und allein schuld war….was ich versucht habe zu erklären, war dass die menschen aufeinmal reagieren ohne sich gedanken zu machen….aber für mich ok….bleib bei deinen experten und hör auf sie…..
     
    es wäre nicht das erste mal dass experten zugeben dass sie sich geirrt hatten.
     
     
    mfg

  108. KievKiev

    @ Kurt
    Ich bin um die 5-8 Jahre älter als Du. Bei mir ist das Thema ums Erben auch eher theoretischer Natur. Konkret bespare ich zwei Kinderdepots für meine beiden Kinder (7,5 Jahre). Sie werden mit 18 um die 12k bekommen. Vielleicht kann ich sie mit um die 30 Jahre noch einmal signifikant unterstützen. Das wird sicher nicht leicht. Falls sie sich als Beispiel ein Haus für 350k kaufen möchten, so möchte ich nicht mit meinem Zuschuss ein Haus der Größe 350k + X ermöglichen. Außer es handelt sich in dem einem Fall um ein Einfamilienhaus und in dem zweiten um ein MFH. Viele Kinder erhalten einen Zuschuss für ihre Immobilie. In wiefern das Einfluss auf die Immobilie an sich hat ist mir allerdings nicht bewusst. Ich habe keinen Zuschuss bekommen. Das wichtigste an der Erziehung ist vermutlich das vorleben des gut erachteten Lebens. 
    In meinem Ferienhaus habe ich im Keller einen sehr großen Berg an Schutt und Gerümpel. Der Berg ist zum Glück real und nicht einer griechischen Mythologie entsprungen. Er wird tatsächlich kleiner, auch wenn man es nicht direkt wahrnimmt. Meine Tochter weiß was mit “Steter Tropfen höhlt den Stein” gemeint ist. Für die Effizienz gehe ich nächsten Urlaub folgendermaßen vor:
    Ich kaufe 30 Säcke a 15 kg Pellets. Dann bringe ich zwei Säcke auf den Schultern in den Keller und auf dem Rückweg Gerümpel zurück.
    Die Kinder kann man auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit natürlich noch wesentlich mehr unterstützen als mit Geld. Man kann sie ermutigen den Schritt zu gehen. Man kann bei der Wohnungssuche unterstützen (Mietgenossenschaft usw.). Man kann auch helfen etwas auszubauen. Das machen aber sehr viele Eltern und ist nicht neu.
    @ Sky
    Du bist schon länger auf dem Weg in die Freiheit und das monetäre Ziel ist vielleicht schon greifbar nahe. Was vermisst Du auf anderen Blogs? MMM und MadFI bringen gelegentlich noch neues. Ich finde gerade die Beiträge von finanziell Freien interessant. Was machen sie heute? Was hat sich verändert? MadFI hat dazu letztens etwas geschrieben. Falls Du sehr erfolgreich bist, aber Dir irgendetwas fehlt, so kannst Du versuchen auf fast alles für eine Zeit zu verzichten. Du könntest Camping mit der Familie ausprobieren (kein Glamping) oder vielleicht eine mehrtägige oder wöchige Wanderung durchführen wie den Jakobsweg. Bei dem Jakobsweg könntest Du vorher ein paar Bücher lesen. Von der Philosophie würde er Tim bestimmt gefallen. 

  109. Avatar42sucht21

    @Kiev – Keller mit Berg an Schutt & Gerümpel
    Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

    Mir gehts da ähnlich wie Ihnen, bei einer Immo gibt es immer etwas zu tun. Ich habe am WE in einer Wohnung Fussboden verlegt. Da musste ich 12 Kartons à 25kg vom Keller in das 4.OG bringen. Puh…

    @Kiev – die Beiträge von finanziell Freien interessant. … Camping mit der Familie … eine mehrtägige Wanderung … ein paar Bücher lesen.
    Das ist interessant. Ich sehe es auch so. Wenn man finanziell frei ist kann man also genau die sinnvollen Dinge machen, für die es (fast) kein Geld braucht. Also, lieber nicht auf FF/ FU versteifen sondern diese schönen Dinge und Zeit in den Fokus des Lebens rücken.

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