Börsenkorrektur: Wichtig ist Ruhe zu bewahren. Ob du es schaffst, hängt von deinem Umfeld ab


New York, 10. Dezember 2018

Wie wir Menschen auf eine Börsenkorrektur reagieren, hängt von unserem Umfeld ab. Die Risikotoleranz in Haushalten mit hohen Einkommen ist höher als mit geringem Einkommen.

Fast jeden Tag fällt der Dow-Jones-Index um 250 Punkte. Es kann dauern, bis die Zuversicht zurück kehrt. Es gibt keine Anzeichen, dass sich die Lage in naher Zukunft stabilisieren wird. Die Schnäppchenjäger, die früher die Kurse nach einem kleinen Rücksetzer nutzten, um sich einzudecken, bleiben dieses Mal aus.

Gerade in Zeiten der fallenden Börsenkurse ist Gelassenheit eine Tugend. Wie gut du als Anleger bist, hängt von deinem sozialen Umfeld ab. Wir werden beeinflusst von unserer Umgebung, auch wenn du es nicht direkt merkst.

Du hast bestimmt schon von dem Spruch von Motivationsguru Jim Rohn gehört: „Du bist das Ergebnis deiner fünf engsten Mitmenschen.“

Eine Studie in den USA fand heraus, dass sogar der Bundesstaat, indem wir leben, Einfluss auf unser Anlageverhalten hat. Die Menschen verhalten sich je nach Standort anders. So sind die besten Risiko-Nehmer in New York, Alaska und Nebraska (dem Heimatstaat von Warren Buffett) zuhause. Risiko können dagegen überhaupt nicht Einwohner aus Vermont, Arkansas und West Virginia ertragen. Sie sind die Schlusslichter in Sachen Risikotoleranz.

Womit mag all das wiederum zusammenhängen? Mit dem Einkommen. Die schlechtesten Bundesstaaten haben das geringste Einkommen.

Anders ausgedrückt heißt das: Wenn kaum Geld hast, bist du nicht bereit, Risiken einzugehen, mit dem wenigen Geld, das du hast.

Basierend auf der Annahme müssten die besten Börsianer in Deutschland aus Baden-Württemberg, Bayern und Berlin kommen. Dort ist das Nettoeinkommen per Haushalt am höchsten.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Börsenkorrektur: Wichtig ist Ruhe zu bewahren. Ob du es schaffst, hängt von deinem Umfeld ab

  1. David

    Hallo Tim

    Danke für den Artikel. Ich habe soeben realisiert, dass mir die News-Portale mehr auf den Wecker gehen als mir bewusst war. Das liegt wohl aber auch daran, dass die finanzpornografischen Newsportale in einer Börsenkorrektur noch mehr zu schreiben haben. Zum einen möchte ich mich zwar updaten, zum anderen habe ich aber keine Lust mir (unnötige) Weltuntergangszenarien anzuhören und darüber zu lesen. Ich werde wohl einfach meinen „Konsum“ einschränken und die Nachrichten weniger oft lesen. Wie reagierst du in einer solchen Situation? Liest du die News weiterhin wie bisher?

  2. sammy

    Da krachts ja wieder ganz ordentlich. So langsam wirds interessant.. zum Glück hab ich den Rat des voll investiert Seins noch nicht befolgt denn bald bekommt man stark reduzierte Kurse. Mit einer sechsstellig gefüllten Kriegskasse kann man dann schön einkaufen gehen 😉

  3. Gainde

    „Sell the rally“ 🙂

     

    Denke, dass es zurzeit viele Unsicherheiten gibt, die der Markt nicht einzupreisen weiss. Deswegen Verkäufe oder Umschichtungen. Cash is King.

    Aber es ist klar, dass es nicht so bald wieder ein Goldilock-Szenario wie vor einem Jahr geben wird. Sehe wenig Gründe für ein Upside. Der Markt nimmt ja der Realwirtschaft bereits einiges vorweg. D.h. es kann gut sein, dass jetzt eine Rezession eingepreist wird, welche sich erst in einem Jahr in den Berichten durchschlägt.

  4. Marco

    Hallo Tim,

    ich habe heute schon mal ein paar etf Anteile nachgekauft.Mit meinen anderen Aktien warte ich noch;Bin noch vollfett liquide,und warte erst mal ab.

    Marco

  5. Finanzonkel

    Bin auch der Meinung, die Rezession ist da – die Börse preist sie jetzt ein. Und in der Realwirtschaft kommen die schlechten Nachrichten später. Wie lange werden die Amerikaner endlich realisieren, dass der „blonde alte Heilsbringer“ ein riesengroßer Flop ist, der die amerikanische Wirtschaft nur noch weiter schwächen wird.

    ich habe noch Cash – aber in dieser Salami-Abwärtsbewegung traue ich mich noch nicht weiter zu investieren.

    Wahrscheinlich erst dann, wenn die richtig schlechten Nachrichten aus den Unternehmen kommen.

    Zumindest halte ich die Füße still und verkaufe nicht.

     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ David

    Ich habe keinen TV. Ich lese „Wall Street Journal“, „USA Today“ und Yahoo Finance sowie die Website von CNBC. Daneben mag ich „The Economist“ und „Fortune“.

    @ Marco

    Langfristig wirst du mit den ETFs bestimmt gut abschneiden.

  7. Andrea

    Für mich ist bislang alles im grünen Bereich. Aber man merkt, wie die Kurse fast täglich ein kleines bisschen heruntergehen. Ich habe den Eindruck, das wird erst einmal so weitergehen.  Mal schauen, ob ich in Zukunft so ruhig bleibe wie jetzt. Ich denke ja, denn ich habe immer nur Geld an der Börse investiert, das ich nicht brauche (meine Devise). Bin gespannt und freue mich über gute Kaufkurse. Hoffentlich dauert die Phase ein bisschen länger. Auch bin ich gespannt, wer noch hier sein wird, wenn die Kurse mal ganz am Boden sind. Ich wünsche allen Gelassenheit und Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben, dann lässt sich das bestimmt gsnz gut aushalten.

  8. Die letzte Hose hat keine Taschen

    Es gibt viele interessante / lukrative Dividendenzahler die schon viele Krisen durch der Dividende treu bleiben. Renditen von 5% und mehr sind keine Seltenheit. Jetzt endlich kaufe ich wieder. Habe über 1 Jahr gewartet.

    PS: Schade, dass Merz nicht die CDU führt. Wäre fast zum CDU Wähler geworden. Nun mache ich weiter mein Häkchen bei der ehm wie heißt diese noch einmal. Stimmt: Bündnis C. Amen 😛

  9. Lad

    Durch den heutigen Crash erreichte die Dividendenrendite bei BASF und Kraft Heinz 5,1%. Am ersten Tag, wenn die Aktien steigen, etwa um 2 Euro, werde ich zukaufen. Genauso die gefallenen Engel: BMW und British American Tobacco werde ich bald zukaufen. BAT hat  7,5% Dividende. BMW 5,5%. Daimler kommt nicht in Frage = vergleiche die 30-jährigen Charts von BMW und Daimler!

  10. Gainde

    @ Finanzonkel

    Genau, noch Tee trinken und abwarten. Zurzeit noch keine Panik/Resignation zu spüren. Ist psychologisch sehr interessant. Habe durch eigene Rebalancing-Regeln Kaufsignale definiert. Einfach stur durchhalten, da hilft uns Tin ganz gut.

  11. Lad

    🙂 🙂 Morgen am Dienstag 11.12.2018 treffen sich die Dividenden-Aktionäre um 18:30-23:00 im Gasthof Obermaier, Truderinger Str. 306, München 🙂 🙂

  12. Mr. Pino Cavallo

    Ich ärgere mich gerade etwas darüber, dass ich die BASF-Aktie letzte Woche „endlich“ kaufen konnte, da sie endlich zum Preis von 65€ zu haben war… nur um jetzt sehen zu können, dass sie 1 Woche später schon bei 58€ steht. Wäre ich doch nur etwas geduldiger gewesen!

    Aber naja, Geld habe ich noch und ich werde jetzt nochmal weiter abwarten, wie sich die Kurse so entwickeln.

  13. A.

    @cavallo und andere

    Also, ich kaufe auch Basf seit wochen über einen Sparplan.  Nicht ärgern, den absoluten Tiefpunkt erwischt man eh selten.

    Lieber regelmäßig kaufen. Ich hab gekauft bald es weiter runterging, wohlwissend das es auch weiter runtergehen kann. Kann ja auch anders kommen.

    Merkt ihr an den Kommentaren, dass als es weiter hochging jeder dachte es geht weiter hoch. Jetzt wo es runtergeht, gehen viele hier davon aus das es weiter runtergeht 🙂

     

  14. HansS

    Der häufig zu beobachtende Dividenen-Hype ist emotional zwar verständlich, da er vielen Anlegern vor allem im Bärenmarkt hilft, die Nerven zu bewahren. Rational ist er allerdings nicht zu erklären.

    „Dass Privatanleger hohe Dividendenrenditen emotional als besonders anstrebenswert einstufen – statt rational auf die allein relevante Gesamtrendite einer Aktie abzustellen – ist einer der viele kognitiven Anlegerirrtümer, den das Forschungsgebiet Behavioural Finance in den vergangenen Jahrzehnten dokumentiert hat. Fragwürdiges Marketing der Finanzbranche und populistisch-oberflächliche Berichterstattung der Finanzmedien perpetuieren diesen schädlichen Investmentirrtum.“

    https://www.gerd-kommer-invest.de/dividendenstrategien-fakten-und-fantasien/

  15. KievKiev

    @ All

    Mir war immer klar, dass ich mindestens eine Korrektur oder einen Crash durchmachen muss. Erst danach werde ich finanziell frei sein. Schön, dass dies gerade am Anfang meines Engagements an der Börse passiert. Ich bin auch gespannt wie viele Stammleser erhalten bleiben und ihre Strategie durchziehen. Ich freue mich wenn möglichst viele erhalten bleiben. Jetzt ist die Zeit für hohe Sparquoten, Nebenjobs, Nebentätigkeiten. Gas im Job geben und durchhalten. Lasst Euch nicht von Eurem Weg abringen. Vielleicht trennt sich die Spreu vom Weizen. Ich bleibe dran. Auch wenn 90% abspringen.

    Ich habe heute einen BASF SP geschrieben. Er hat bis zur Dividende Zeit. Ich bin entspannt.

    Unser aktives Einkommen konnte ich weiter diversifizieren. Meine Frau hat in Kürze einen neuen Job. Es gibt 250€ netto mehr bei gleichem Arbeitspensum. Die WG mit Einzelzimmervermietung läuft auch langsam rund. Das gibt knapp 300€ mehr Einnahmen. Ich hatte einmalige Ausgaben um 400€. Im Gegenzug habe ich ein Kellerabteil gewonnen. Mit kleinen Schritten geht es vorwärts. Lasst Euch von dem Rauschen der Medien nicht von Eurem Weg abbringen. Prüft alle paar Monate oder Wochen, ob der Kurs stimmt und gebt Gas in der Zwischenzeit. Ich wünsche Euch viel Erfolg!

  16. Mr. Pino Cavallo

    @ Kiev

    „Mir war immer klar, dass ich mindestens eine Korrektur oder einen Crash durchmachen muss.“

    Ich würde da sogar noch weiter gehen: mir war schon früh klar, dass ein oder mehrere Crashs, oder zumindest Korrekturen, dafür notwendig sind, damit ich die finanzielle Freiheit deutlich vor meinem Renteneintrittsalter erlangen kann.

    Da ich ähnlich wie Tim eine Buy-and-Hold-Strategie avisiere und zukünftig von Dividenden leben möchte, sind günstige Aktienbewertungen für mich essentiell.

     

  17. elduderino

    Ich kaufe seit fast 3 Jahren Index-ETFs im Sparplanund habe im letzten Jahr aber meine Sparrate deutlich erhöht. Blöd, dass besonders das letzte Jahr schlecht lief. Overall bin ich nun 3% im Minus mit meinen ETFs nach 3 Jahren. Wird wohl etwas dauern, bis ich meine durchschnittlich 5% Martkrendite pro Jahr realisiere 😀

    Aber egal, wird schon wieder bergauf gehen. Wieviel Hiobsbotschaften können noch kommen? Handelskrieg Amerika-China muss ja schon längst eingepreist sein. Italienkrise auch, heute die Ankündigung von May…mal schaun

  18. A.

    @Kiev

    Geht uns ähnlich. Nach einer Renovierung die länger gedauert hat als geplant, da ich ja noch arbeiten gehe u.a. musste der Balkon der Einliegerwohnung neu gestrichen werden, was sehr mühsam war, da ich ihn auch erstmal auseinander bauen musste und das heben alleine nicht möglich ist,  konnte die Bude jetzt für 1 Monat vermietet werden. Macht kalt ca. 350 Euro.

    Außerdem musste ich ca. 800 Euro für neue Möbel und Renovierungsmaterial bezahlen, da wir möbliert vermieten wollen. Gleichzeitig der Ärger mit unseren alten Autos (wer die vorherigen Beiträge gelesen hat, weiß bescheid)

    Von der Kaltmiete habe ich jetzt noch die fehlende Couch bestellt. Dann ist die Bude fast fertig. Die Kosten kann ich noch von der Steuer absetzen, das ist das i-tüpfelchen.

    Im Job hab ich endlich die Beförderung bekommen. Das Geld geht in die Tilgung und Cashaufbau/Sparen.

    Tim hat recht. Ob man Ruhe bewahrt im Crash (im Moment haben wir keinen) hängt auch von der Gesamtsituation ab.

    Ich lasse die beiden Sparpläne (3M und BASF laufen) ein kleiner Sparplan läuft noch Verizon, aber den erhöhe ich erst, wenn BASF bis Mai durch ist.

    Gruß

     

     

     

  19. A.

    @HansS

    Ja, bei Dividenden sollte man schon darauf achten, dass diese nicht von der Substanz der Firma gezahlt werden.

    Ansonsten sehe ich keinen Grund, nicht auch in Dividendenaktien zu investieren um z.B. ein weiteres Einkommen aufzubauen. Gibt genug Auswertungen die die Kraft der Dividendenaktien zeigen.

    Das ist ein altes Thema hier im Blog, ich will das nicht wieder aufwärmen.

    Gruß

     

     

  20. Bruno

    Für alle die sich ärgern, gekauft zu haben und jetzt ist es schon wieder günstiger, einfach durchhalten wenn man an die Firma glaubt.

    Ich habe 2002 ABB für 4.- gekauft, sie fiel kurz darauf auf 1.30, ich war konsterniert. 5 Jahre später war sie auf über 36.-

    Gerade in einem Crash (ob es nun einen gibt wissen wir wie immer nicht), erwischt man kaum das Tief und die letzten Tage kann es nochmals richtig tauchen, manchmals innert weniger Tage nochmals 20-30%, gerade bei kleineren Titeln, das ist die Phase wo alle resignieren und alles auf den Markt werfen, sie sagen sich dann, lieber noch paar cents rausholen als Pleite gehen.

    Relativ haben wir zwar deutlich korrigiert, im Vergleich zur letzten grossen Finanzkrise teilweise fast annährend viele Punkte, relativ jedoch ist es noch eine normale Korrektur.  Der S&P 500 hat sich damals mehr als halbiert, das wäre jetzt von 3000 auf 1500 runter, da würden viele sehr weiche Knie bekommen. Ich glaube nicht daran, aber auch nichts ans Gegenteil, wir werden es sehen. Einfach weiter investieren und nicht beginnen plötzlich zu spekulieren, Schnäppchen machen… vielleicht, man weiss erst im Nachhinein, ob es eines war.

    Siehe mein Kauf damals von ABB, dachte bei 4.- ein Superschnäppchen, bei 1.30 dachte ich voll in die Hosen, wird wohl ein Totalverlust, bei 36 wusste ich, es war ein Schnäppchen. Heute sind sie auf 18.-, ich habe sie immer noch, es ist keine einfache Aktie, aber mir gefällt die Firma, ich kenne sie recht gut. Und sie gibt aktuell wieder 4% Dividende. Ist keine Empfehlung nur ein Beispiel, z.B. wer heute BASF kauft und sich morgen ärgert, dass sie schon wieder günstiger sind. Einfach Sitzfleisch haben.

  21. Christian H.Christian H.

    @HansS

    so ganz irrational scheint es mir in meinem Falle nicht, in Dividendenaktien zu investieren, denn die Dividenden sind für mich das Haupt-Kriterium in meiner Aktienauswahl.

    Ähnlich wie beim Vermieten von Wohnungen. Natürlich will ich, dass die Wohnungen langfristig an Wert gewinnen. Aber als Return On Invest sehe ich die Mieteinnahmen – spekulative Preissteigerungen berücksichtige ich beim Kauf von Wohnungen kaum. Preissteigerungen habe immer etwas spekulatives.

    Waren Buffet hat auf sein bei Coke eingesetztes Kapital mittlerweile jährlich knapp 50% dessen an Dividenden raus, was er ursprünglich eingezahlt hat – Tendenz steigend. Das finde ich schon faszinierend.

    Jeder hat eben seine Präferenzen, und wahrscheinlich schneiden manche Investoren mit anderen Strategien insgesamt besser ab als ich. Aber meine Dividenden-Strategie ergibt für mich Sinn, hinter der stehe ich, die verstehe ich – und sie ist für mich total rational.

  22. Gainde

    @ elduderino

    Welche ETF besparst fu seit 3 Jahren? Global gesehen müsstest du zurzeit gut im Plus liegen. Wir sind jetzt auf demselben Stand wie vor einem Jahr.

    @ Bruno
    Sehr gutes Beispiel. Deswegen immer über mehrere Titel und temporal einsteigen. Meiner Meinung nach für Privatanleger mittels ETF viel bequemer und wahrscheinlich langfristig profitabler: weniger Gebühren und regelbasierte Aussortierung von schwachen Unternehmen.

  23. Bruno

    @Gainde

    Absolut, als ich begann an der Börse (1998) waren ETFs noch in Kinderschuhen, und die Indexfonds haben mir nicht gepasst weil zu teuer, aber heute würde ich auch mit ETF beginnen zu sparen.

  24. Gainde

    @ Bruno

    Siehe Sergio Ermotti (UBS):

    „Allerdings sollte es Anlegern idealerweise nicht so ergehen wie UBS-Konzernchef Sergio Ermotti. Ende Oktober wurde bekannt, dass er für 13,12 Millionen Franken Aktien der Grossbank gekauft habe. Die Aktien sind aktuell rund 6 Prozent weniger wert als vor sieben Wochen. Für Ermotti bedeutet dies immerhin einen (Buch-)Verlust von 1,7 Millionen Franken.“

     

    Frage mich ob das nur ein Investor-Relations Coup war, weil bei diesem Titel doch ein ziemliches Risiko herrscht – Diviende hin oder her.

  25. KievKiev

    @ Mr. Pino Cavallo

    Ich bin nicht weit von der FF entfernt. Ich habe aber mit Vermietung das Einkommen geschaffen. Ich bin noch nicht lange in Aktien investiert und mir war klar, dass der Bullenmarkt vermutlich in meiner Ansparzeit ein Ende findet. Immer positiv nach vorne schauen. Eine Korrektur am Anfang ist besser als am Ende. Wenn Du rein mit Aktien über einen längeren Zeitraum ein Vermögen aufbaust wird es wohl mehrere Korrekturen geben.

    @ Elduderino

    Du hast mit der Erhöhung der Sparrate entsprechend teuer Aktienanteile gekauft. Jetzt wirst Du entsprechend verbilligen. Bleibe dran. Wenn Du stetig durch die Krise durch investierst und am Ball bleibst wirst Du später die Früchte ernten. Wenn Du aufgibst wirst Du Dich irgendwann über die verpasste Chance ärgern. Zum Tief wirst Du wohl nie kaufen, aber immerhin verhältnismäßig günstig. Falls Du noch kein sehr hohes Vermögen hast sind die Chancen doch viel größer als die Risiken. Ich habe z.b. immer mit der 3% Regel kalkuliert. Momentan kann ich langsam die 4% Regel verwenden. Wenn ich es so betrachte, habe ich gar nicht so viel Verlust erlitten.

    @A

    Das Unglück kommt gerne von allen Seiten. Das kommt mir bekannt vor. Manchmal gehen wir durch Tiefs. Die sind aber meistens schnell wieder vorbei. Auch wenn sie im Moment intensiv sind. Danach können wir die Früchte ernten. Für 333€ im Monat würde man 100k Vermögen nach 4% Regel benötigen. Wenn Du es so betrachtest, hat sich die Arbeit vermutlich ausbezahlt. Ich habe bei dem Gehalt extra das meiner Frau forciert. Wir mussten darauf auch etwas hinarbeiten. Sie hat sich in einen Bereich eingearbeitet, der mehr Potential hat. So gab es vor einiger Zeit bereits eine Gehaltserhöhung. Durch den neuen Job in dem Bereich gibt es die zweite Belohnung. Es hat in Summe etwas mehr als ein Jahr gedauert. Alles braucht seine Zeit. Das Chance/ Risiko Verhältnis ist bei meiner Frau wesentlich besser als bei mir gewesen. Hier habe ich nüchtern betrachtet was möglich ist und was nicht.

  26. sammy

    @HansS

    Der häufig zu beobachtende Dividenen-Hype ist emotional zwar verständlich, da er vielen Anlegern vor allem im Bärenmarkt hilft, die Nerven zu bewahren. Rational ist er allerdings nicht zu erklären.

    An den Reaktionen der Leute merkst du dass es die meisten hier nicht verstehen können oder wollen.

    Nochmal ein Gewinn bleibt ein Gewinn ob er nun ausgeschüttet wird oder im Unternehmen bleibt macht keinen Unterschied. Eine coca cola wäre auch ohne dividenden um den Wert der Dividenden gestiegen und zwar jährlich.

  27. KievKiev

    @ Christian H.

    Ich sehe auch viele Parallelen bei Vermietung und Dividendenaktien. Bei der Vermietung lege ich keinen Wert auf Wertsteigerungen. Mietsteigerungspotential ist wesentlich interessanter.

    Ich kann Wertsteigerungen nicht beeinflussen. Wichtiger ist eine auf den Kaufpreis bezogene Rendite von z.b. 5%. Dies in Zusammenhang mit einem billigen Kredit reicht mir völlig aus. Wertsteigerungen kommen bei einem Verkauf noch hinzu. Vorher bringt diese aber leider überhaupt nichts. Das ist bei Aktien und den Dividendensteigerungen vermutlich anders.

  28. sammy

    @Thorsten

    Klar in einer Immobilienblase profitieren REITS natürlich, doch die Zeiten werden sich auch hier ändern. Außerdem macht es nur Sinn REITS in Form von etfs zu besitzen du weißt schon Streuung usw.

  29. KievKiev

    @ Sammy

    Ja gemeinsam. Das war aber nur ein Beispiel von einer relativ hohen Rate zu einem Vermögen von nur 100k. Im Prinzip trifft mein Beispiel auf alle zu, die relativ viel monatlich sparen können und noch nicht viel Geld investiert haben.

    Die Gesamtsparrate liegt bei uns wesentlich über dem wert. Darin ist dann aber auch eine sehr hohe Tilgung enthalten. Dieses Geld kann ich nicht investieren. Aber in einem Jahr fällt ein großer Teil weg. Da kann ich etwas mehr Gas geben.

    Ich stehe aber auch schon kurz vor der FF. Die Rate war natürlich nicht immer so hoch. Ich versuche jedes Jahr 300-500€ draufzupacken. Meine derzeitigen Aktieninvestments wirken kurzfristig konträr. Langfristig bin ich zuversichtlich.

  30. -M

    @A.

     

    Mir fällt auch auf, dass bis vor den Kursabschlägen fast alle von „jetzt kaufen“ geredet haben (Hausse geht weiter / Timing geht eh nicht etc etc) und nun gehen die Kurse runter und fast alle reden von „lieber mal abwarten“ Rezession könnte kommen / Salami-crash / in einer Woche kann ich günstiger kaufe etc er .

    Das ist total irrational und genau das was man nicht tun sollte…. aber es ist typisch Mensch! Die gleichen Firmen für teilweise 30% / 40% weniger als vor 2 Monaten und auf einmal kommen die ganz schlauen und stoppen ihre käufe, weiiiiil in 6 Monaten ist es ganz sicher noch günstiger…..

    Der alte Kosto würde sich im Grab umdrehen und sowas wie „Homo Ludens“ murmeln…..

    -M

  31. Christian H.Christian H.

    sammy,

    es liegt bestimmt nicht daran, dass manche Leute hier nicht verstehen wollen. Sie können wahrscheinlich nicht verstehen. Die Leute sind eben unterschiedlich, manche begreifen schneller, andere eben weniger schnell. Und manche gar nicht.  Die Dinge sind ja auch sehr schwierig. Ich finde, man sollte da ein bisschen verständnisvoll sein;)

    Guts Nächtle

    Christian

  32. ThorstenThorsten

    @Tim

    Dein Fazit mit den evtl besseren Börsianern in „Baden-Württemberg, Bayern und Berlin“ deckt sich nicht ganz mit der Quelle… Die Liste da ist nicht absteigend sortiert. Statt Berlin sind die dann in Hamburg.

    Kleinigkeit, aber nur als Hinweis.

  33. 42sucht21

    So ist es. Dabei ist noch bei weitem gar keine richtige Korrektur oder gar Crash. Ob da viele durchhalten?

  34. Tugumak

    @ – M

    Daumen hoch!

    wenn ich manche Kommentare hier so lese, dann frag ich mich, ob die Leute dem lieben Tim nicht zuhören bzw. ihn nicht verstehen. Dabei wiederholt er doch ständig und in einfachen Worten wie es geht oder gehen kann. Unglaublich das…

    Gruß

    Tugumak

  35. Daggg05

    Ist mir sowas von scheiss egal was passiert, ich kaufe weiter monatlich meinen Vanguard S&P500 ETF nach. Ich schaue mir auch keine Nachrichten und Kurse an, denn es ist mir egal!

  36. Gainde

    @ -M

    Bei Einzelaktien gibt es zurzeit sicherlich einige gute Kaufgelegenheiten. Die Unentschlossenen können ja tranchenweise Positionen aufbauen.

    Der globale Markt jedoch ist erst 15% vom ATH entfernt. Was Makro-mässig noch auf uns zukommen kann wird die Kurse noch weit unter das jetzige Niveau drücken. Sehe mittelfristigwenig Upside-Potential im Markt und man möchte ein Teil des Pulvers noch im Trockenen halten. Am einfachsten gestaltet sich „Market-Timing“ mit Rebalancing.

    Bei mir müssen die Aktien noch doppelt so weit fallen, bis ich nachkaufen bzw. ausgleichen kann.

    Der SP500 hat heute wieder gut bei 2635 Pt. geschlossen.

  37. Value

    @Lad, „Morgen am Dienstag 11.12.2018 treffen sich die Dividenden-Aktionäre um 18:30-23:00 im Gasthof Obermaier, Truderinger Str. 306, München“

    kann da jeder vorbeikommen oder seid Ihr ein Börsenclub?

    PS, würde mich sehr interessieren mit Gleichgesinnten zum Thema Börse, FF und Dividenden zu unterhalten . . . . . . . ob ich es schaffe, mal schaun.

  38. Mr. Pino Cavallo

    @ Kiev

    Gratulation zu deiner baldigen FF. Ja, ich hoffe, dass ich die Crashs überstehen werde. Momentan fühle ich mich sehr gut und ich sehne eine solche Situation ehrlich gesagt sogar etwas bei, da ich schon seit etwa 1,5 Jahren dabei bin meine „Kriegskasse“ aufzufüllen (entgegen den Vorschlag vieler, immer voll investiert zu sein).

     

    @ sammy

    Ob Kursgewinne und Dividenden dasselbe sind, kann ich nicht beurteilen. Kann man wirklich davon ausgehen, dass bei einem Kursrutsch die Aktie, die keine Dividende zahlt, um den Teil des thesaurierten Gewinns höher steht als im Falle mit der Dividendenzahlung? Ich glaube da nicht daran, da der Aktienkurs (v.a. kurzfristig) Psychologie und keine exakte Mathematik ist.

  39. John

    @M

    Wer redet denn von Abwarten?

    Die Zeit ist relativ. Soll man jetzt nach kaufen oder bei seinem Kurs bleiben? Meim Kurs hiesse erst zur Lohnzahlung zu kaufen, sprich jetzt noch nicht.

    Ohne festen Sparplan kommt man ganz schnell aus dem Rhythmus. Ich überlege selbst ob ich nicht etwas früher kaufen sollte. Aber im Schlimmsten Fall fällts weiter und man kauft zweimal, da freut sich die Bank. Nicht ganz so einfach.

  40. GiniKoeffizient

    @ Crash und Betrachtungsweisen

    Ich betrachte hier gerne den ACWI oder FTSE All World Index um wirklich zu sehen wie die Stimmung an der Börse gerade ist.

    Disclaimer: Ich halte nicht viel von der World + Emerging Markets Akrobatik oder Aufteilung von Einzelaktien auf Regionen und einzelne Länder. Der Grund ist trivial: wir leben in einer globalisierten Welt und die meisten ignorieren dennoch welche relativen ökonomischen Anteile in den Ländern rund um die Welt gemacht werden.

    Beispiel: Wahrscheinlich hat jeder irgendein Samsung Gerät. Trotzdem zählt Samsung als Schwellenland-Unternehmen. Totaler Schwachsinn. Jeder der mal in Südkorea war versteht was ich meine.

    Viel wichtiger ist daher das Emerging Markets Economic Exposure, welches aber viel zu selten Beachtung erhält. Betrachtet man dieses stellt man fest, dass die Aufteilung sehr nahe an den jeweiligen BIP Werten angesiedelt sind. Aber das würde jetzt zu weit führen. 

    Fakt ist, es macht mehr Sinn Alibaba höher in seinem Portfolio zu gewichten, statt x% EM Anteil * Alibaba einzuladen und andersherum überspitzt formuliert mehr Freenet-Aktien im Portfolio zu besitzen, als chinesische Groß-Konzerne dort schlummern.

    So viel zu der Sichtweise. Daraus folgt für mich persönlich, dass nicht der MSCI World Maßstab sein sollte, sondern ein ACWI (IMI), FTSE All-World oder VTWSX.

    Somit einen kleinen Blick auf ACWI und FTSE All-World geworfen zeigt sich => die mittelfristigen historischen Volatilitäten lagen um die 11,5%, 10,5%, 10,7% und manchmal auch geringer. Aktuell liegt sie bei etwas über 12. Daher kann man schon sagen, dass wir eine ungewöhnliche Situation haben. Aber es könnte auch einfach nur bedeuten, dass die Leute nervöser geworden sind und es trotzdem nur die übliche jährliche Volatilität ist. Aus diesem Gesichtspunkt muss man schon sagen, dass der Markt aktuell günstig bewertet ist und wer sich nicht an Einzelaktien traut, der kauft halt mal den Markt, wenn er sich von seinen Emotionen sonst überkommen lässt. Aber nur warten mit Bauchgefühl als Investitionsstrategie, weil man denkt es geht noch weiter runter, das ist nicht empfehlenswert.

    Der VTWSX gibt übrigens 16.73% Schwankung an. Für mich war das umso mehr ein Grund nachzulegen, als meine Rebalancing Excel vorschlug noch weitere Orders zu setzen.

    @ Gainde

    Mein Kerninvestment ist auch seit um die 2 Jahren der Vanguard All-World mit einem Rebalancing Ansatz um Emotionen rauszuhalten. Weiterhin setze ich noch über eine Core-Satellite Strategie kleinere selektive Einzelinvestments aus Überzeugung hinzu um nicht in Versuchung zu kommen nur Einzelaktien zu kaufen und im Stock Picking Dilemma zu enden. Das Core-Satellite-Verhältnis ist 90:10. Asset Allocation Aktien:Cash ebenfalls, aber mit größeren Schwankungsbreiten.

    Wie M. sein Fachwissen im Biotechnologie-Sektor genutzt hat, so denke ich auch, dass es Sinn machen kann, wenn man hier über entsprechende überdurchschnittliche Kenntnisse verfügt und Situationen besser einschätzen kann als durchschnittliche Investoren. Kann, muss aber nicht. Im schlimmsten Fall gesteht man sich irgendwann ein doch ein Idiot zu sein und fährt die 10% auf 0 herunter.

    Meine Frage konkret: welches Regelwerk hast du dir für deinen Rebalancing Ansatz zu Grunde gelegt? Bei mir gibt es letztlich drei Korridore mit Toleranzbereichen, wobei ich nur Nachkaufe und nicht Verkaufe (da ich weiteres Teilweise-liquides Vermögen besitze, welches ich für die Berechnungen ignoriere, aber im Ernstfall nutzen könnte).

  41. Gainde

    @ GiniKoeffizient

    Stimme mit dir bezüglich Indizes überein. Habe nur den Vanguard FTSE All-World ETF. Dazu eine fixe Asset Allocation (aktuell: 70% Aktien/30% Cash) und 1x jährlich Rebalancing, um das Verhältnis wiederherzustellen. Kauf oder Verkauf von Aktien, wenn Mindestabweichung überschritten (+/- CHF 6000), da ich unnötig hohe Orderkosten vermeiden will.

    Ganz langweilige Sache nach dem KISS-Prinzip eben. Der etwas hohe Cashanteil von 30% kommt daher, weil ich noch keinen richtigen Crash als Anleger miterlebt habe und nicht x Jahre mein Depot im Minus sehen möchte zwecks Liquidität/Flexibilität.

  42. Zwitsch

    Der Sammy legt den Finger in die Wunde….ich glaube mit seiner Erfahrung Profitieren alle im Blog hier….. danke dafür… Ich habe schon viel gelernt…..

  43. Andrea

    Zwitsch, was hast du denn von Sammy gelernt? Dass Aktien ohne Dividenden besser sind als Aktien mit Dividenden?

  44. eki.

    @Zwitsch

    da würde mich doch glatt mal interessieren, welche Erfahrung sammy so hat. Mit seinen bisherigen Aussagen hat er ja schon öfter daneben gelegen…

     

  45. Nobbi

    Natürlich sind Kursgewinne und Dividenden nicht dasselbe. Ich glaube, dass das so auch in keinem seriösen Buch steht.
    Was gemeint ist, ist das es keinen Unterdchied macht ob eine Entnahme per Dividende oder Anteilsverkauf geschieht. Das ist es in der Theorie auch.

    Aber das ist weder ein Pluspunkt für Einzelaktien (Dividende, Growth) noch für ETF.

    Was ein Vorteil sein kann, sind Steuerstundungen. Gerade in der Ansparphase.

     

  46. sammy

    @GiniKoeffizient

    Was ist der Unterschied der Kombination msci world 70% + msci EM 30% mit dem ftse all world? das würde ich gerne mal wissen.

    Der ftse all world beinhaltet das gleiche.

  47. Daniel

    @sammy

    Die Gewichtung von Entwicklungsländern. Beim FTSE All World ca. 10% mit der BIP-Kombi 70/30 gewichtet man diese über.

  48. Gurki

    @Sammy: Wo kracht es denn gewaltig? Das ist bisher ein kleiner Rücksetzer. Ich habe noch keine guten Einstiegskurse bisher gesehen. Vor allem bei den Indices nicht.

    @Tim: Was den Artikel angeht: https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/von-baden-bis-sachsen-ab-diesem-einkommen-gehoeren-sie-in-ihrem-bundesland-zu-den-oberen-50-prozent_id_7662022.html

    Kann ich nicht nachvollziehen, wie man vor einem Jahr auf diese Werte kommt. Die Meisten verdienen doch mindestens 2000€ netto. Also wenn ich immer die ganzen studierten Menschen sehe und höre, verdienen die alle deutlich mehr. Und studieren tut ja heutzutage jeder. Gefühlt.
    Das man aber mit rund 1700€ netto zu den oberen 50% gehört glaube ich kaum. Dazu gehört etwas mehr netto denke ich.

  49. DanielKA

    @ Gurki: Als Single braucht man schonmal ca. 3.200 brutto um 2.000 netto zu erhalten, wer verdient nach der ausbildung direkt 3.200 brutto, von daher wird das schon passen.

  50. Gurki

    @DanielKa: Also In Hamburg als ausgebildeter Fachinformatiker ohne Probleme möglich. Als Einstieg!

    Nachtrag: Aber wahrscheinlich auch nur in diesem Berufsfeld!

  51. GiniKoeffizient

    @sammy

    Das BIP ist länderspezifisch. Die Aufteilung 70:30 richtet sich nach dieser Idee. Aktien werden jedoch anhand ihres Firmensitzes zugeordnet.

    Weiterer wichtiger Punkt: es sind nur Annäherungen, wenn man den BIP mit MK Indizes abbildet. Folglich eine überproportionale US freudige Gewichtung wenn ich MSCI World + nur eine Einzelaktienposition von CocaCola hätte. Obwohl im letzten Winkel von Afrika Coke Kuhlschränke stehen.

    Wenn man jedoch strikt nach MK geht und der hinreichenden Schwarmeffizienz vertraut, so ist Tencent auf Platz 25. Der größten Positionen im Portfolio.

    70:39, 60:40, 80:20 sind alles aktive Wetten.

    Das Verhältnis MK Index * relatives GDP am WDP stimmt nicht. Selbst wenn man noch die Pazifikregion separat betrachten würde. Pazifik ist im endeffekt Japan oder Nordamerika ist USA (sorry Kanada, aber hier leider wahr). So ist das nun einmal mit den MK Indizes.

    Was leider nicht beachtet wird sind die ganzen GmbH-Pendants an Unternehmen. Aber hier gibt es ja leider ohnehin nur begrenzte Möglichkeiten. Daher mussen diese auch unter den Teppich gekehrt werden. Aber eigentlich sind diese als Automobilzulieferer und Co. ein entscheidendes Abbild unseres BIP. Effektiv kaufst du aber mehr SAP, wenn du aufgrund dessen mehr Deutschland möchtest.

  52. DanielKA

    @ Gurki: eben es gibt nicht nur Fachinformatiker in Deutschland sonder zigtausend andere Berufe, vom Paketfahrer, Maler-Lackierer, Friseur, Lebensmittelfachverkäufer, Verwaltungsangestellte bis zum Rechtsanwalt, Arzt etc. Die Spreizung ist nunmal da, zudem gibt es noch ein Regionen und Teilzeitgefälle.

  53. ghost

    hm….

     

    ich schaetze….mal..

     

    ganz vorsichtig

     

    sammy = twisch = zwitsch = troll = fanboy…..

    ja ich profitiere ganz arg von dieser Erfahrung……da ich was zum lachen habe…..

    mfg

     

  54. Gainde

    @ GiniKoeffizient

    Mir ist reine Marktkapitalisierung auch lieber. Das Kapital soll in die erfolgreichsten/-verdprechenden Unternehmen fliessen. Wo die ihren Sitz haben ist mir egal. Steckt meist auch Steuerkalkül dahinter.

    Denke, dass diese BIP-Aufteilung noch aus Anfangszeiten stammt, als es keine globalen ETFs oder nur sehr teure gab (MSCIACWI, FTSE All-World). Da musste eben von Kommer und Co. eine „Logik“ her bzw. hatten die Emerging Markets eine gute Performance und so lässt sich einfacher argumentieren.

  55. -M

    Haha ghost, belustigend ist es in jedem Fall 🙂

    Plot twist: Zwitsch macht auch nach allen 3 Wörtern fünfzig Punkte (…..)

    Vielleicht ist er auch Du! hahaha 🙂

    -M

  56. KurtKurt

    Also ich investiere auch regelbasiert:

    Zum einen stur monatlich per Sparplan in ETFs und zum anderen alle drei Monate zusätzliche Sparraten (inkl. aufgelaufener Dividenden ggf. Steuererückerstattungen oder Jahressonderzahlungen, Nebenkostenerstattungen, etc…) en bloc entweder in ETFs oder in eine meiner Einzelaktien.

    Für die Quartalsinvestitionen habe ich mir ein maximales Zeitfenster von 2 Wochen gesetzt. Günstige Kurse wären hierfür schön, aber primär geht es mir darum, ob ich von einer Firma überzeugt bin oder nicht. Der Kurs sagt nicht immer etwas über eine Unternehmen aus. Bin ich mir unschlüsslig oder es gibt zuviel Auwahl, dann geht auch diese Rate in ETFs. Fertig.

    Das restliche Regelbasierung übernehmen meine breitgestreuten ETFs und Kostolanys Schlaftablette.
    Primäre bevorzuge ich auch Dividenden bzw. Ausschüttungen aber diese sind nicht mein Hauptauswahlkriterium, allerdings als ein mögliches Qualitätsmerkmal. Der nette Nebeneffekt, das man dann ggf. besser durchhält (sofern möglich), kommt noch dazu.

    Ob Kurse ohne Dividende mehr steigen, bezweifle ich. Die Dividende legt die Firma bzw. die Aktionäre fest. Die Kurse legt der Markt fest und dieser ist meist eher emotional und spekulativ getrieben und nicht immer rational. Meine Meinung. Da ich habe ich lieber die Dividende, den sonst „nimmt“ mir der irrationale Markt meinen dividendenlose Kurssteigerung einer an sich weiterhin gut laufenden Firma auf Grund irrationaler Meinungen der Marktteilnehmer.

    Ausserdem muss ich dann später in der „Verzehrphase“ ggf. nicht so viele Anteile verkaufen und mir dann den Kopf zerbrechen welche ich wann wie und in welcher Börsenphase verkaufe. So lebe ich einfach vom Cashflow der natürlich einen gewissen Puffer beinhalten solllte. Das ist für mich dann auch regelbasiert.

    Zusätzlich möchte ich später nicht von Wachstum (Aktien) oder thesaurierend (ETFs etc. ) auf Dividendenzahler bzw. ausschüttend umstellen müssen. Den dies würde dank Umschichtung (Verkauf und Kauf), nur Steuern auf den Verkauf anfallen lassen. Das möchte ich mir „ersparen“.
    Aber das ist nur meine Sichtweise und man sollte sich mit seiner Sichtweise wohlfühlen, sofern sie nicht allzu abgedreht oder spekulativ ist. 🙂

  57. sammy

    @Daniel

    Klar du kannst ja statt 70/30 auch 90/10 world/em machen.

    Von der Schreibweise her glaube ich eher dass zwitsch = ghost ist

  58. Nico Meier

    Die Leute die heute Cash is King schreien sind dieselben die wenn sich der Markt erholt weiter an der Seitenlinie stehen werden weil sie den Moment verpassen in den Markt einzusteigen. Ich bin voll investiert und investiere die kassierten Dividenden zeitnah wieder am Markt. Ich bewohne mit meiner Frau das freistehende kleine Haus indem wir dank günstigem Kaufpreis und viel Eigenkapital sehr günstig wohnen und uns so eine teure Miete sparen können!

  59. Rainer Zufall

    Nico Meier

    legt ihr Hausgeld zur Seite für zukünftige Modernisierungen Eures Hauses? und wenn ja wie viel?

  60. ghost

    @M

     

    🙂

     

    ich finde das schon einerseits lustig….andererseits….traurig….wenn einer im Forum am Anfang behauptet alle machen alles falsch…dann paar Tage spaeter ….seinsichselbsteigenerfanboy nach Aufmerksamkeit winselt 🙂

     

    aber hey Sammy …. ich mag Trolle wirklich 🙂 eins muss ich jedoch zuruecknehmen….nicht zwischen 25 und 32 sondern 19 -23 …..du weisstschon was ich meine 😛

     

     

    mfg

  61. Pete

    Ghost….. bist du eigentlich Sprachbehindert? Es wurde mehrfach im Block angemerkt, dass deine Beiträge vom Stil unglaublich nervig sind. Ich beziehe es ausdrücklich auf den Stil, nicht auf den Inhalt. Ist es dir möglich, einen Schreibstil zu wählen, der auf ……….. verzichtet?

  62. Ruben

    @Gurki: ich finde die Löhne/Gehälter in diesem Artikel auch gut dargestellt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/loehne-auf-einen-blick-so-verdient-deutschland-a-1158777.html

    Wir sind hier in Tims Blog in einer Blase und im Freundeskreis verhält es sich sicher oftmals ähnlich.

  63. Zwitsch

    Wir sollten wieder zum wesentlichen zurück kehren………..und bitte Sunnys , Sammys Meinung akzeptieren… Kontroverse Meinungen machen diesen Blog erst zu dem was er ist…oder ??

  64. Gainde

    Die ganze Berichterstattung über eine mögliche „Jahresend-Rally“ und die Ewigen Bullen der Wall Street gehen mir ziemlich auf die Nerven.

    Es geht ja hauptsächlich darum, dass der „dumme“ Teil von Smart Money noch seine Aktien abstossen kann. Dumb Money, sprich der Privatanleger, soll mittels vermeintlich „günstigen“ Einstiegspreisen angelockt werden. Er hat dann das Gefühl ganz schlau zu sein und sieht sich als Contrarian bzw. Value Investor.

  65. StefanD

    Hallo zusammen,

     

    mal eine andere Frage zum Jahresende für Kleinanleger wie mich (noch):

    Ich habe für das laufende Jahr noch ca. 300€ Sparerpauschbetrag offen, und passender Weise eine Aktie die einen nahezu identischen absoluten Wertzuwachs hat (RDS).

    Bei einem Verkauf im laufenden Jahr fallen also ca. 75€ Steuern nicht an, dagegen rechnen sich die Transaktionskosten von ca. 20€ für Kauf und Verkauf. Jetzt sind das alles keine weltbewegenden Beträge, aber meinen Pauschbetrag würde ich schon gerne ausreizen. Dagegen spricht aus meiner Sicht eigentlich nur die schlechtere „Optik“, da ich einen höheren Kaufpreis im Depot hätte und somit eine schwächere Gesamtperformance. Aber eben nur optisch, oder gibt es andere Argumente die ich nicht überblicke?

  66. Thorsten

    Übrigens…ich antworte auch nur auf das was ich mag.  Das kann jeder hier so tun ohne unfreundlich zu sein. Es gibt keinen Antwortzwang. Manche  Beiträge verstehe ich auch nicht. Das passiert  eher selten, meist sind es diese Postings mit 1 bis 2 Sätzen und je mit maximal 5 Wörtern, wo man wirklich alles Mögliche rauslesen kann und es keinen Spaß macht. Ich vermute, dass man in diesem Falle eher Informationen bekommen will und durch provokante Beiträge eine Diskussion anregen möchte, um Feuer in die Bude zu legen. Deswegen bekommt z.B sammy auf „Immobilienblase <-> Reits“ und „Reits nur als ETF“ keine Antwort. Ich kann damit nichts anfangen, das ist für mich so weit weg von meiner Realität, dass ich darauf nicht zu antworten weiß oder mag. Dann müsste ich ihm erstmal 2 Seiten die Basics über Reits schreiben , um rauszubekommen, was er weiß und wie er dann zu diesen Aussagen /Fragen kommt. Und da habe ich keine Lust zu. Wer was Merkwürdiges oder Komplexes schreibt, der soll bitte auch ein paar Sätze dazu schreiben. die Meisten tun das, juhu.

  67. -M

    Ja StefanD

    Hin und her macht Taschen leer.

    Ja es rechnet sich in dem Fall ein wenig. Dagegen spricht aber: wenn du jetzt schon wegen dem mickrigen Betrag anfängst da rum zu handeln: kaufen, verkaufen etc, wirst du es immer wieder tun…. Aktionismus in meinen Augen.

    Bleib doch einfach auf deinem Hintern hocken und mach einfach nichts.

    10 Jahre später wird dir die nicht vorgenommene Handlung mit Sicherheit kein Verlust bescheren. Streng dich lieber an, um nächstes Jahr den Freibetrag zu knacken! 🙂

  68. Hans Wurst

    Wann kaufen ?…..An sich halte ich persönlich nichts von Charttechnik…….Aber ich kaufe, wenn die Kurse nachdem sie ausgebompt sind nach der 35 Tagelinie. Wenn die 35 Tagelinie  vom Aktienkurs nach oben durchstoßen wird. Bei Facebook wird es höchstwahrscheinlich so sein. 35 Tagelinie ist bei ca. 143 Dollar….Wenn der Kurs heute oberhalb dieser öffnet und morgen auch noch oberhalb dieser ist, dann kaufe ich…..Genauso verfahre ich mit GOOGL, AAPL, NVDA, GD…..usw. usw…….Mit so einer Vorgehensweise hab ich sehr gute Erfahrungen auch damals 2009 gemacht……Damals wurde der 35 TL bei meisten Aktien März 2009 nach oben durchstoßen….

  69. Thomas

    @StefanD, ich würde verkaufen und das Geld einstreichen. -M gebe ich natürlich im Normalfall Recht bei „hin und her macht Taschen leer“, aber in dem Fall macht es die Taschen nicht leerer sondern voller. Ich würde verkaufen und die Verkaufsgebühr von (10€, bei meinem Broker) bezahlen und den Sparpan im Januar temporär um die Verkaufssumme erhöhen. Dann sind mit ein paar Klicks 65€ verdient. Es gibt auch den Spruch „wer den Heller nicht ehrt ist den Kreuzer nicht wert“ ?

  70. Nico Meier

    @ Rainer Zufall

    Bevor wir das Haus erworben haben, haben wir in einer Mietwohnung gelebt, die uns 2’200 Franken Miete pro Monat gekostet hat.

    Das Haus kostet uns nun pro Monat 500.- Hypothekarzins. Natürlich legen wir Geld zur Seite mit dem wir Nebenkosten, Unterhaltsarbeiten sowie renovationen bezahlen.

  71. Rainer Zufall

    Nico Meiser

    Die 2.200 Franken, war das mit Nebenkosten? Weil die zahlt ihr ja auch als Eigentümer und kann man beim Vergleich ja ausklammern.

    Legt ihr zusätzlich zu den 500 Franken noch Geld zur Seite für Dacherneuerung, Heizung, Fenster, usw was ja irgendwann kommt? Oder wird das dann von der Bank finanziert?

    Ich frag nur deshalb: Wir wohnen momentan noch zur Miete und zahlen kalt für 100qm ca. 950 Euro. Hinzu kommen Nebenkosten. Im Sommer wollen wir umziehen und sind gerade am rechnen.

    Wir planen eine monatliche fixe Rücklage von 300-500 Euro für Reparaturen und Modernisierungen, die in den nächsten Jahren irgendwann erforderlich werden.a Ausserdem wollen wir aus steuerlichen Gründen jährlich Kleinigkeiten machen lassen.

    Klar wir sparen Miete aber das Hausgeld verringert die Einsparung doch nicht unerheblich. Fällt mir nur gerade so auf.

  72. -M

    @Reiner Zufall

    Gibt’s da nicht so eine Pi mal Daumen Regel: 1€/qm im Monat Rücklagen bilden für renovierungen. Ich Glaube das ist ein guter Mittelwert. Bei Neubau könnte man evtl. Bissl weniger rechnen und bei schlechterer Bausubstanz vlt eher Richtung 2€/qm.

    Bei uns trifft es gut zu: im hausgeld unserer ETW werden auch so 80eur Instandhaltung einbehalten und wir bewohnen 80qm

    -M

  73. Thomas

    @Nico Meiser, interessantes Miet-Kaufverhältnis in der Schweiz. Mal eben 2200,- gegen 500,- getauscht 😉

  74. Thorsten

    @Mr. Pino Cavallo, @Lad

    Interessante Konstellation mit BASF, eigentlich mag ich keine Zykliker, es sei denn sie haben eine hohe Dividendenrendite. Jetzt musste ich doch mal nachschauen.

    Wir haben im Moment mit ~59,xx€ etwas mehr als den Kurs, den die Aktie im Februar 2016 hatte. Na ja, dann ist sie, wie eben Zykliker so sind,  aufgestanden, hat eine Weile rumgeflattert und wurde jetzt mal wieder runtergedroschen.

    Sollten ein paar gute Nachrichten kommen („Wasserstand steigt, Rohstoffengpässe überwunden, normale Produktion“, Chinageisel frei, Handelskrieg nicht so schlimm für BASF, ) irgendwas in der Richtung (vielleicht in dieser Reihenfolge ?), dann ist der Druck  etwas weg.

    Diese Meldung ist vom 20.11.2018: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/basf-will-die-dividende-jaehrlich-steigern-6853714 Das war allerdings vor der erneuten Gewinnrücknahme. Aber der Wille ist da.

    Auf dem Niveau 5%+ und einer hoffnungslos überkauften Situation (RSI<30), sollte die Aktie technisch mit einem Rebound reagieren. Ob es für die 70€ reicht und wann, mal sehen. Die 60€ sind womöglich erst mal zu konsolidieren. Dann kriecht sie langsam von 60€ auf 65€ usw. Es kann aber auch viel schneller gehen, als man denkt (natürlich auch weiter nach unten, aber charttechnisch ist das weniger wahrscheinlich, dann wiederholt sich die gleiche Fragestellung auf diesem tieferen Niveau).

    BASF Chart

    Wäre das ein Chat im Forex-Markt, dann wären die 65€-70€ relativ sicher, so müssen wir eben fundamental und nachrichtentechnisch abwarten.

  75. Rainer Zufall

    -M

    Danke für den Hinweis, kannte ich nicht die Daumenregel. Bei uns: Altbauwohnung in MFH. Dann wären es bei uns eher 2 Euro/qm. Bei 140 qm damit 280 Euro.

  76. sammy

    @Thorsten

    Das waren keine Fragen sondern Aussagen. Auch bei Immobilien mindert man das Risiko durch Streuung und das am besten weltweit. Deshalb  besser (tausende) Reits in Form von etfs und global gestreut.

    Zu Ghost/zwitsch muss ich wohl nichts sagen. Jeder mit einem IQ von über 50 merkt dass „ghost“ dahinter steckt und er der einzige ist der sich hier lächerlich macht. Das war alles was ich dir (ghost/zwitsch) an Aufmerksamkeit gönne, ab jetzt wirst du von mir ignoriert.

  77. 42sucht21

    @StefanD /Aktien verkaufen & gleich zurück kaufen nur aus Steuergründen

    Früher gab es bei einigen Finanzämtern bei solchem Handeln wohl mal die Unterstellung des Gestaltungsmissbrauchs (‚Missbrauch bei der Gestaltung von Rechtsgeschäften rein zur Steuervermeidung‚).

    Das kein Gestaltungsmissbrauch vorliegt und das so OK ist wurde vom BFH 2010 bestätigt zwar nicht explizit für den Pauschbetrag aber für Verkauf / Rückkauf bei Verlusttöpfen. Keine Ahnung ob das in AT und CH analog gehandhabt wird!

    (zB https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20R%2060/07 und https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX%20R%2055/07 )

  78. -M

    Rainer Zufall,

    Hört sich doch vernünftig an: 3360€ im Jahr, da sammelt sich dann bisschen was an auf 5-10 Jahre, um ausbesserungen vornehmen zu können. Falls was größeres ist könnte man auch überlegen die Summe in einen Bausparer zu packen. Da gibt’s aktuell ja günstig Zinsen und die sichert man sich auf die nächsten 20 Jahre mal locker. Benötigt man doch nur das eingezahlte muss man ja kein DL nehmen.

    -M

  79. KievKiev

    @ Thorsten

    Mit Deiner BASF Prognose kann ich sehr gut leben. Ich habe mir 100stk für Ende März reservieren lassen. Falls die 5% Dividende weitgehend gehalten werden bin ich sehr zufrieden. So habe ich das investierte Kapital in weniger als 14 Jahren zurück. Vermutlich sogar unter 10. Ich habe gestern den Order aufgesetzt. Prämie und potentielle Dividenenerhöhungen werden weiter helfen.

    Die Dividenden werde ich vermutlich in andere Unternehmen stecken. BASF habe ich erst einmal genug. Ich gebe es zu. Death Cross usw. lassen den Trigger Finger schwer werden. Daher kaufen wohl wenige gut nach wenn es runter geht.

  80. Rainer Zufall

    -M

    ja, so stellen wir uns das momentan in etwa vor.

    Bausparvertrag war ich bisher nie so der Fan von, könnte jetzt aber Sinn machen, klingt nicht uninteressant, muss ich mal überlegen.

  81. ghost

    @ Sammy……
     

    naja, die Leser hier werden im Laufe der Zeit verstehen, daß du nicht anders kannst. Ich bin bestimmt nicht twisch switsch oder mit welchen neuen accounts, die zukuenftig dazu kommen werden du dir Bravo klatscht.

     

    ich lese hier schon seit Jahren und der Blog ist cool, aber naja neuerdings kommen ab und zu solche Geschoepfe wie du vorbei. Mir ist auch klar, daß ein Blog leben muss, nur fällt dir gerade nicht auf, daß mehrere Leser hier im Blog der gleichen Meinung sind wie ich, sammy = twitsch.  Und Bitte versuche nicht irgendjemandem zu erklaeren, dass ich twitsch bin, die anderen Leser werden es ja nicht wissen können, wer wer ist.Aber ich weiss es nun ganz genau, daß du unter mehreren accounts schreibst, da twitch jetzt auf einmal nix mehr sagt und du es auf mich schiebst. Wie  dem auch sei, war mein letzter Kommentar, da es doch etwas dümmlich gerade wird. Bin mir sicher in ein oder zwei Jahren wird dir dieser Blog hier langweilig und dann bist wieder weg.

    Und….ich bin auch nicht sprachbehindert, aber 😉 ich wuerde niemanden mit einer Behinderung irgendwie beleidigen, aber auf der anderen Seite frage ich mich immer wieder 🙂 wieviel sich manche doch trauen, hinter dem eisernen Internetvorhang und im wahren Leben dann anfangen zu labbern,

    es war doch alles nicht so gemeint und komm lass uns reden.

    die Angst in deren Augen, dann ist doch sehr interessant 😉

     

    ansonsten es ist kein Baerenmarkt 😉 es ist nur eine etwas ungleichmässige Korrektur hervorgerufen durch Handelscomps und sobald Brexit aufgegeben wird, geht es wieder nach oben

    mfg

  82. Nico Meier

    Wir legen die 1’700 im Monat die wir im Vergleich zur Miete sparen zur Seite. Das sind 20’400 im Jahr. Abzüglich Nebenkosten inkl Heizrn bleibt davon rund 17’500 übrig die auf dem Konto bleiben. Davon wird renoviert das sollte ohne Probleme reichen.

  83. KievKiev

    @ Nico Meier

    Was verstehst Du unter zur Seite legen? Tagesgeld oder Aktien? Ihr habt das Haus vermutlich nicht 100% finanziert. Das Kapital fehlt jetzt natürlich auch zum Investieren. Außerdem tilgt Ihr vermutlich auch den Kredit. Somit zahlt Ihr mehr als 1700 CHF. Außer die Summe zieht Ihr von den 20400 CHF ab.

    Nicht falsch verstehen. Ich bin mit meiner Immo auch sehr zufrieden. Die Kosten sollte man aber schon berücksichtigen. Ansonsten habt Ihr ja eine riesen Rücklage. Was renoviert Ihr denn damit? Oder hat das Haus einen erheblichen Renovierungsstau, den Ihr nicht der Kaufsumme zugeteilt habt? Und diesen folglich erst anspart um die Maßnahmen durchführen zu können. Die Preise in der Schweiz sind noch einmal eine gute Schippe höher als im Süden von Deutschland.

  84. KievKiev

    @ All

    Aktienmarktschwankungen

    Hier im Forum verzeichnen die wenigsten Tagesgewinne oder Verluste. Das sind nur Depotanzeigen des Buchwertes. Die Kurse oder der Depotstand vom 11.12.2018 um 9 Uhr, dann 17 Uhr und am Ende des Tages um 22 Uhr interessieren doch vielleicht schon morgen niemanden mehr. Das ist nur Rauschen. Daran kann man auch nichts ableiten.

    Ich kann Einsteigern ETFs empfehlen. Falls bereits ein Vermögen vorhanden ist, sollte man am besten mit periodischen Tranchen anfangen. Falls man Angst vor fallenden Kursen hat, verbilligt man so seine Aktien, wenn es wirklich bergab geht. In der Hauptsache gibt es aber ein Bild über sich selbst. Wenn man bereits etliche Beiträge zu Schwankungen der Aktienkurse schreibt ohne selbst investiert zu sein, wird es vermutlich unentspannter, wenn es mit echtem Geld losgeht.

    Bitte nicht falsch verstehen, aber ich würde mit kleinen Positionen beginnen. Bei welchem Verlust gibt es Schmerzen? Ich würde es ausprobieren. Ansonsten kann es fatal Enden wenn man ab einem Signal all in geht und es kommt dann doch etwas anders. Die größte Schwäche ist man doch selbst. Hierzu gibt es schöne Beiträge von Thorsten Tiedt (Aktienfinder) und weitere.

  85. StefanD

    @ M, DanielKA, Thomas, 42sucht21

    Danke für eure Meinungen. Ich werde wohl verkaufen und wieder kaufen.

    Geduld habe ich, denke ich zumindest. Wird sich in Zukunft zeigen!

  86. Daniel

    legt ihr Hausgeld zur Seite für zukünftige Modernisierungen Eures Hauses? und wenn ja wie viel?

    Ja, separates Konto. Wobei wir uns das Haus teilen. Meine Eltern wohnen unten, ich in den oberen Stockwerken, wo früher meine Großeltern gewohnt haben. Das Haus ist Ende der 40er Jahre gebaut, da ist öfters mal was kaputt. Wenn was am Haus selbst kaputt ist (Dach/Fassade usw.) teilen mein Vater und ich uns die Kosten, ansonsten kommt jeder für seinen Krempel auf. Bei mir ist beispielsweise jetzt nach 40 Jahren das Bad erneuert worden, da mein Vater noch viel handwerklich kann, wird es wohl so auf 5000-6000€ rauslaufen, inkl. neue Fenster, neue Fußbodenheizung usw. Daher lege ich pro Jahr etwa 600€ zurück, das kommt bislang ganz gut hin.

  87. Nico Meier

    Wir legen die 1’700 auf ein normales Sparkonto das kaum Zinsen abwirft.

    In der Schweiz wird in der Regel indirekt amortisiert(getilgt), da dies steuerlich besser ist. Da zahlt man steuerbefreit in die 3.Säule ein und dies zählt als indirekte Tilgung.

    Nein es existiert kein Renovationsstau. Dach wurde vor 5 jahren gemacht, Fenster und Elektrik und Wasserleitungen innerhalb de rletzten 5 Jahren. Badezimmer 2014. Einzig die Küche ist von 2008 und damit nicht mehr neu wobei sie recht neuwertig asusschaut. Die Ölheizung ist von 2004 und wird voraussichtlich die erste grössere Investition in ca 4-8 Jahren werden.

    Unsere erste Hypothek läuft 5 Jahre sollte bis dahin viel Kapital übrig sein werden wir einen Teil davon Tilgen.

     

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