Börse knirscht: Immer locker bleiben


New York, 22. Dezember 2018

An der Börse geht es zu wie auf einem Schlachtfest. Die FANG-Aktien crashen. In 6 Monaten verlor Facebook 40 Prozent des Börsenwerts. Die Biotechs sind um bis zu 40 Prozent in ein paar Tagen zusammengebrochen. Ojemine. 

Es ist nicht einfach, wenn Du vor 12 oder 18 Monaten mit dem Investieren begonnen hast. Jetzt gibt es vermutlich kaum eine einzige Position im grünen Bereich in deinem Depot. Manche sind mit zehn Prozent, andere mit 20 oder gar 25 Prozent im Minus. Das Schlimmste ist, wenn du mit dem Gedanken spielst, in dem Desaster auszusteigen. Am besten ist es, wenn du es bis ganz unten durchstehst. Hoffentlich wird es kein japanisches Szenario geben. Der Nikkei-Index ist 30 Jahre nach dem Crash noch immer um 30 Prozent vom Allzeithoch entfernt. Nach dem Platzen der Immobilienblase haben es die Japaner bislang nicht geschafft, sich komplett zu erholen von dem Schock.

Hilfreich ist eine coole Einstellung zu haben. Wenn du es so siehst, finde ich es klasse: “Ich bin 20 Prozent im Minus. Was soll es? Ist mir egal. Ich fühle mich trotzdem großartig.”

Ist eine Rezession im Anrollen, kann die Börse weiter sinken. Dann müssen Unternehmen mehr Gewinnrückgänge verschmerzen. Ob das schon in den Kursen eingepreist ist, weiß ich nicht. Wir werden es sehen. Aber die Kaufgelegenheit könnte schon da sein. Es hängt von der Stimmung der Anleger ab. Wenn die Wirtschaft jetzt Stärke zeigt, vielleicht weil sich Washington und Peking im Zollstreit einigen, sind die Kurse günstig.  

Wann der exakte Zeitpunkt oder der Wendepunkt an den Börsen erreicht ist, das weiß ich nicht. Am wahrscheinlichsten ist es, dass ich auf dem Weg nach unten und auf dem Weg nach oben weiter zukaufen werde.

Ich finde generell eine Gelassenheit überlegen. Egal, wie schlimm es wird, immer cool bleiben. Dieser Arzt ging in die Freiheit, er ist gelassen. Er macht jeden Tag Sport auf der Strandpromenade:

SLOMO from Josh Izenberg on Vimeo.

Wie kannst du deinen Kindern das Sparen beibringen? Du gibst ihnen Geld. Sie sollen lernen, es sich einzuteilen. Gibst du ihnen 5 Euro, dann kaufen sie vielleicht gleich etwas Süßes für genau 5 Euro. Sie bringen den Süßkram nach Hause.

Der eigentliche Lerneffekt kommt mit der Zeit. Wenn sie ein paar Wochen nicht einkaufen gehen, addieren sich die 5 Euro pro Woche. Dann, wenn du wieder mit ihnen zum Supermarkt gehst, erinnerst du sie daran, das Portemonnaie mit den 20 Euro mitzubringen. Nach ein paar Minuten dürfte das meiste Geld ausgegeben sein.

Vielleicht lernen sie, nicht alles auszugeben, damit sie das nächste Mal mehr haben.

Mit der wöchentliche Zulage können die Kinder tun, was sie wollen. Daneben gibt es ein Sparkonto. Das Sparkonto dient zum mittel- bis langfristigen Sparen. Dort sollten größere Geldschenke drauf kommen für Kino, Computer, Spiele, Gitarre usw. Alles, was sie auf das Sparkonto tun, sollten die Eltern verdoppeln.


Dann verstehen die Kinder bestimmt den Vorteil des Sparkontos. Im Alter von 8 bis 12 sollten sie in der Lage sein, das Konzept des Sparens zu verstehen. Manch ein Erwachsener hat es nie verstanden. Das Einkommen wird vollständig genutzt, um sofortige Wünsche zu befriedigen. 

Über die Qualität der Einkäufe wird kaum nachgedacht, es wird jeder Mist gekauft. Meist sofort, emotional. Der Keller, der Dachboden, die Garage sind vollgestopft mit Plunder. Die Schränke sind proppenvoll. Das Konto ist leer.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Börse knirscht: Immer locker bleiben

  1. AvatarHubertus

    „Ich bin 20 Prozent im Minus. Was soll es? Ist mir egal. Ich fühle mich trotzdem großartig.“
    Gilt das auch für den Arzt oben? 
    Und wie viele hier fühlen sich großartig mit ihren 20-30% Minus Positionen? Mega geil oder? 
    Und immer schön bis ganz unten durchhalten und denken „großartig nochmal 10% hart ersparte Kohle futsch.“
    Japanische Verhältnisse? Egal. Locker durch die Hose atmen bis zum Boden. 

  2. AvatarFinu

    Jeder Blogger und jeder privater Anleger weiß doch, dass die Kurse wieder steigen werden. Das wird immer nachgepredigt, denn den einen muss es ja gegeben haben, der es wissen musste und eine Art Finanzbibel hinterlegt hat. Also, die nächste Tüte durchziehen und gelassen bleiben. Ist doch egal. Hauptsache du bist an der Börse investiert und lebst nicht in Japan.

  3. Avatarghost

    ach ja ….ich vergass in der Eile die Neider, die entweder sich nicht trauen Geld an der Börse zu investieren/ sich an Unternehmen zu beteiligen oder einfach fleissig damals die Telekom Aktie kauften, weil da war doch der sehr erfahrene Schauspieler gewesen der sagte:” jo hört auf mich und kauft egal was es kostet”
     
    so jemand hat in meinen Augen nix von diesem Blog verstanden und von Aktien sowieso nicht….weil hier buy and hold gepredigt wird und wenn einer dann darauf antwortet wie oben….das ersparrte ist weg, weil die Börse mal eben 20 % im Minus ist….dann zeugt es eben von ganz ganz wenig Wissen….
     
    wie soll etwas weg sein wenn es nicht verkauft wurde….????
    wieso ist man in so einem Blog überhaupt, wenn man es nicht versteht was bah ist und Aktien oder eben bah schlechtreden will???
    zahlt fleissig in die Rente ein da ist euer angespartes bestimmt sicher und aufjedenfall in guten Händen ???
    Eine konstruktive Kritik ist immer gut aber, wenn man gar kein Plan hat und etwas von Anfang an schlecht redet, selbst wenn man fünf Doktortittel hat, ist das kein Zeichen für Intelligenz….

    Umd selbst das mit Japan stimmt nicht ganz, aber das zu erklären, da müßte man alles von Anfang an erklären.
    mfg

  4. AvatarZEN Investor

    Natürlich ist es hart, wenn man voll investiert ist, wenn die Kurse nun sinken.
    Japanische Verhältnisse erachte ich als wenig wahrscheinlich. Auch weil die damaligen japanischen Aktien extremst überbewertet waren.
    Es kann aber durchaus sein, dass es jetzt 2-5 Jahre bergab geht und erst bei 50 bis 75% Verlust (vom Höchststand) gestoppt wird.
    Aber auf Sicht von 10 Jahren geht es ziemlich sicher wieder aufwärts.
    Wer jetzt noch nicht stark in Aktien investiert ist, sollte erst 2020 einsteigen.So tue ich es auch!
    Vor allem sollte jetzt niemand überrascht oder schockiert tun:Wenn man sich die Charts vom Dow-Jones-Index oder S&P500 über die letzten 200 Jahre anschaut, sieht man immer wieder solche Bärenmärkte.
    Beispielsweise ging es in den ganzen 60er und 70er Jahren kaum aufwärts am amerikanischen Aktienmarkt.Dann 1982 bis 2000 ging es mehrheitlich aufwärts, wobei es da den Flashcrash 1987 gab.Aber 2000-2003 ging es fast 3 Jahre einfach abwärts.2007 bis 2009 ging es erneut 1,5 Jahre einfach abwärts.Auch 2011 ging es mehrere Monate abwärts.
    Also 3 mal in den letzten 20 Jahren gab es solche Bärenmärkte.
    Wenn man dazu noch bedenkt, dass die Aktien in den letzten 20 Jahren so hoch bewertet waren, wie sonst nur ende der 20er Jahre (woraufhin der grosse Absturz kam), dann wundert mich das nicht.
    Wann waren die amerikanischen Aktien (die auch die eruopäischen Aktien mitziehen) jemals höher als heute bewertet?Wenn man Google nach Shiller PE fragt, kommen uAhttp://www.multpl.com/shiller-pe/undhttps://www.gurufocus.com/shiller-PE.phpals Antworten.
    Deutlich höher als heute waren die US-amerikanischen Aktienindizes (gemässen an den inflationsbereinigten Unternehmensgewinnen der letzten 10 Jahre) nur 1929 und 1997 bis 2002 in den letzten 150 Jahren.
    Wir stehen mit einem Shiller-P/E (auch als KGV10 bekannt) von etwa 27 immer noch so hoch wie im Jahr 2007, bevor der grosse Crash kam.Meist ging dieser Wert auf einen Bereich von 10-15 runter (mehrmals auch unter 10),was aus dem heutigen Stand nochmals einen Rückgang von 50-70% bedeuten würde oder vom Höhepunkt aus einen Rückgang von 50-80%.
    Das wäre alles im Rahmen dessen, was es die letzten 150 Jahren immer wieder gab.
    Aber bevor ich hier als Crash-Prophet verschrien werde:Selbst wenn es so schlecht käme, und die Aktien ab jetzt um weitere zwei Drittel sänken, so würde das auf Sicht von 10-20 Jahren (ab dem Tiefpunkt) wieder sehr gute Renditen an den Aktienmärkten bedeuten (wovon aber aufgrund der Psychologie nur wenige Marktteilnehmer noch profitieren würden).
    Soviel dazu von ZENINVESTOREDUCATION und ZENINVESTOR2030.

  5. AvatarKarl

    @ghost
    Du solltest Dich bitte mehr mit den Meinungen anderer auseinandersetzen und Argumente vorbringen. Ich finde Deine Art zu schreiben echt unangenehm.
    Wenn einen Aktie 30% fällt, ist der Wert weg. Egal ob du verkaufst oder nicht. Nicht umsonst werden alle Unternehmen, die Bilanzen erstellen, gezwungen, ihre Geldanlagen jährlich neu zu bewerten.
    Ich kenne viele Investoren und keiner ist so cool, wie hier manche behaupten. Jedenfalls nicht, wenn er nennenswerte Summen investiert hat.

  6. AvatarGainde

    @ Zen Imvestor
    Sehr gut auf den Punkt gebracht. Bezüglich Zyklen folge ich gerne Ray Dalio – ein sehr kluger Mann.

  7. Avatarghost

    das stimmt schon meine Art ist unangenehm, weil da viel Wahrheit dahinter steckt und Wahrheit tut mal weh und das hört nicht jeder gern.
     
    Und was soll des wenn ne Aktie 30% fällt ist der Wert weg…..wo bei Zauber von Oz??? Demnach wären doch alle Aktien weg gewesen 2008 2001 da fiel doch vieles mehr als 30% runter……
     
    und wenn man viele Investoren kennt….hoert man dann das von denen, wenn ne Aktie 30% fällt ist alles weg?
    Das heisst bei 29% Verlust verkauft man dann z.b eineProcter oder Cola usw?
     
    ich greif eigentlich nur denjenigen an, der erzaehlt Aktien sind schlimm bzw irgendwelche kommischen Behauptungen aufstellt….. wo bitte soll die Aktie den sein wenn sie mal 30% fällt,dann wären doch alle usa Bankaktien weg gewesen…..jetzt kommt aber, ja die steigen doch wegen dem bösen Trump, weil er alleine ist bestimmt für alles verantwortlich….bitte etwas mehr nachdenken….
     
    und mein Ziel wenn ich meine Meinung äußere war es nie nett zu sein sondern die Wahrheit sagen, dies ist mir eindeutig lieber als nett sein…..

  8. AvatarFit und Gesund

    @Karl,
    zu den 30%, meine BAT sind ungefähr 40% im Minus trotz Nachkäufen, im November haben sie mir 168.80 CHF an Dividenden ausgeschüttet, damit kann ich mir ein bisschen Katzenfutter kaufen, 2 Taschenbücher, kann davon mal schön Essen gehen oder ein Pullöverchen kaufen, ne nix davon, die Dividende werden re-investiert, genau wie die Dividenden meiner übrigen Aktien und ETF’s. Klar, 40% Minus braucht eine lange Zeit bis es wieder im grünen Bereich ist, klar, es fühlt sich nicht so schön an, aber weg… weg ist das Geld nicht, nur wenn ich verkaufe, dann ist es definitiv weg.
    Ich habe 1996 angefangen zu investieren, ein Bodo Schäfer Kind sozusagen, 2000 hab ich den Kram hingeschmissen, ich hatte Fonds von Templeton, Pioneer und Fidelity, am Neuen Markt war ich zum Glück nie, nix verkauft aber nicht mehr hingeschaut, eine ETW gekauft und die halt abbezahlt, 2008 hab ich völlig verschlafen, ich tingelte durch Europa und kaufte Rassekatzen, ich kaufte in Wien, Oslo, 2x Frankfurt, Lübeck, Düsseldorf und in der Schweiz, (spottet nur, die Tiere leben immer noch bei mir, bis auf Eine die tot ist) 
    Danach kam die Schmuckphase (spottet nur)
     
    Diesmal werde ich die Augen nicht verschliessen, aber ich habe auch nicht vor mich nun von einem Crash oder Baisse oder was auch immer völlig kirre machen zu lassen, ich arbeite, Geld kommt rein, die Rente ist sowieso bald da,
     
    Kommt jetzt kein wirklicher Crash, so kommt er später, irgendwann kommt immer ein Crash, die Tatsache dass Aktien überbewertet waren war lange und hinreichend bekannt, ich habe dennoch investiert, Fehler gemacht, das geht auf mein eigenes Konto, kann ich ja Niemand vorwerfen, 
    bleibt ein wenig besonnen, kauft nur mit nicht benötigtem Geld, haltet durch, macht evtl. wenn es zuviel wird auch mal Pause, ich finde Grün im Portfolio auch schöner, aber jetzt ist Rot angesagt, da kommt man schon durch, aber man darf auch keine überzogenen Erwartungen haben, so jedes Jahr 10%, da wird man garantiert enttäuscht sein.

    Und @All,
    hört auf mit der Streiterei wem seine Strategie am Besten ist, immer das gleiche  Bild : Aktien gegen ETF’s, Dividende gegen nicht Dividende, Immo ja oder nein, das wurde hier schon zig mal durchgekaut, Jeder muss das machen was er für richtig hält, 
    Bruno hat es Euch bestens erklärt!
    liebe Grüsse

  9. AvatarDaniel

    Es ist nicht einfach, wenn Du vor 12 oder 18 Monaten mit dem Investieren begonnen hast. Jetzt gibt es vermutlich kaum eine einzige Position im grünen Bereich in deinem Depot. Manche sind mit zehn Prozent, andere mit 20 oder gar 25 Prozent im Minus.
    Sofern es keine große Einmal-Anlage war ist es eigentlich das Beste was passieren kann, denn ohne einen nennenswerten Einsatz und damit Verlust nimmt man schon mal eine miese Börsenstimmung auf und kann sich vielleicht selbst ganz gut kennenlernen ohne das große Summen im Spiel sind. Wäre mir jedenfalls lieber als z.B. 2010 eingestiegen zu sein und nur gutes Wetter mitzumachen.

  10. Avatarsammy

    Also Leute hört auf den Tipp : nur mit Geld investieren das ihr nicht braucht 😉 is klar ne wir haben ja alle genug Geld das wir nicht brauchen xD

  11. Avatar-M

    @Ghost 
    Ich fand schon im letzten Artikel deinen längeren Post gut !
    Ja, die Wahrheit ansprechen ist unangenehm und ich glaube die Mehrzahl der Menschen kann damit sehr schlecht umgehen. Damit müssen die Leute leben. 
    Ich kann gar nicht sagen wo mein Depot steht. Ich habe mindestens 2 Monate gar nicht reingesehen (wieso auch? Ich glaube die Anzahl der aktien ist gleich geblieben….). Bei meiner Immo schaue ich auch nicht auf immoscout nach, wie viel andere ETW aktuell Kosten…wäre auch schwachsinnig, ich will meine eh nicht verkaufen, analog der Unternehmen in die ich INVESTIERT habe…
    Kimberly verkauft weiterhin Papier und das in jeder Minute über den Globus verteilt 
    BASF verkauft auch jede Minute weiter ihre Produkte 
    Berkshire hat auch noch die gleichen Unternehmen die mir Geld verdienen.
    usw.
     
    Wegen 20.000€ Verlust etc….
    Was soll man denn irgendwann machen, wenn man 1mio im Depot hat und der Markt 50% einbricht?? Sich aufhängen, weil man 500.000€ verloren hat ??? ODER einfach die 30.000-40.000€ Dividenden kassieren und weitermachen, da die Anzahl der aktien im Depot immer noch gleich hoch ist? Was macht Buffett der Milliarden “verliert” bei sowas? Nix ! Eh doch, er kauft weiter ! … 20.000 ja ist viel Geld aber selbst ne Immo schwankt im preis und da juckt es niemanden, nir weil man es net sieht… ist halt blöd bei aktien, sekündlich die Info selbst über Handy…
    -M
     

  12. AvatarFit und Gesund

    Sammy,
    Du hast mich schon richtig verstanden, nur Geld in Aktien investieren dass man in den nächsten Jahren, aber mehr als 5-10 Jahre sind damit gemeint, nicht braucht. 
    Ich glaube sogar an Schwarze Schwäne, könnte aber auch sein dass die Ehefrau dem nichtsahnenden Gatten Gift ins Essen mischt, nur wenn ich hinter jedem Baum einen Mörder vermute sollte ich den Wald meiden 🙂

  13. AvatarFelix

    Oh, der Ton wird rauher hier. Es ist kein frohes Weihnachtsfest zu erwarten. Andere Meinungen sind schwer zu ertragen, zumal wenn man meint, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. 
    Kein Bloger und auch kein Kommentar ist schuld am Crash. Nach 10 Jahren Bullenmarkt war ziemlich klar, dass auch an der Börse wieder schwierigere Zeiten kommen werden. Mit Trump im Weißen Haus und dem Brexit im Nacken hat derzeit Irrationalität und Irrsinn das Sagen. Dass sich das irgendwann auch wirtschaftlich niederschlägt, war zu erwarten. Vermutlich sind die Börsen nur Vorboten der zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen.

  14. AvatarRalf

    Mich nervt an der derzeitigen Korrektur (ein Crash ist das für mich nicht) nicht das Minus im Depot. Ins Depot schaue ich ohnehin nur noch selten.
    Eher die Tatsache, dass das Spielgeld fehlt um kräftig aufzustocken. So laufen derzeit die Sparpläne stur weiter, es fehlt aber einfach die Kohle um außerplanmäßig nachzukaufen. Ein höheres Einkommen z.B. durch Nebenjobs (Zeitmangel) zu generieren bleibt für mich eine große Herausforderung. 
    Die Börsen können durchaus die nächsten 10-15 Jahren auch eher seitwärts laufen. Niemand weiß es. Dann bringen auch die besten Sparpläne nur wenig Effekt, es sei denn man fährt eine Art Dividendenstrategie. Man muss bedenken dass die Zinsen derzeit noch börsenfreundlich stehen. Dreht der Zinsmarkt werden die Aktienmärkte deutlicher korrigieren.
    Ich rechne mit schlechteren Renditen in den nächsten 15 Jahren, auch durch steigende staatliche Einflüsse (Börsensteuer etc.). Trotzdem investiere ich stur in meine ETF-Sparpläne. Man sollte aber generell die Renditeerwartungen nicht zu hoch schrauben.

  15. AvatarGeHo

    Also ich hatte in den letzten Monaten schon das Gefühl dass allgemein sehr viel Optimismus herrschte, “in ETFs investieren” wurde schon zu einer Art Hype, denn man ging davon aus dass Festgeld 0-1% einbrachte und der Aktienmarkt langfristig so ca 8% , das mag ja auch stimmen aber er kann kurzfristig auch mal 50% verlieren, dann dauerts ziemlich lange bis du deine 8% wiederhast. Auch diese ganzen FIRE-Bewegungen wurden ja regelrecht “modern”, und auch das kann ja nur funktionieren wenn beide Komponenten gegeben sind – sparen und einigermaßen renditestark anlegen was in neun Jahren quasi-dauer-hausse natürlich einfacher ist als wenn es ein paar Jahre fällt.

  16. AvatarRalfRutke

    Man merkt tatsächlich wie der Bärenmarkt auf die Stimmung drückt, so eine Stimmung hab ich hier ja noch nie gelesen.
    Klar ist bei einem Depot von 1 Mio € n Arsch voll Geld weg, aber davon war ja auch ein halber Arsch voll Geld reiner Gewinn. Von dem her ist man doch garnicht so weit im Minus wie es den Anschein macht.

    Ich habe 2017 mit kleinen Beiträgen angefangen zu investieren und 2018 dann mit einer durchschnittlichen Sparrate von 20%. Ich schaue fast täglich ins Depot. Aktuell -12%. Nachgekauft wird schon fleißig. Bzw die Sparpläne laufen jetzt zwei Mal im Monat.

    Ich war bis Mitte 2018 auch 7% im Plus, jetzt bei -12%. Wenn ich immer vom Höchststand meines Depots ausgehe, so wie viele hier, wäre ich ja auch schon bei über 20% im Minus. Das ist keiner Meinung nach aber Quatsch. So rechnen nur Politiker ?

    Wie im letzten Post schon kommentiert, bin ich tatsächlich froh, diese Situation gleich zu Beginn kennen zu lernen. Ich nehme es tatsächlich gelassen. Ich bin gespannt auf meine Monatsübersicht 2018. Da dürfte ein deutliches Plus beim Invest sein. 

  17. AvatarRalf

    @GeHo: So ist es. Wer einen ungünstigen Einstiegszeitpunkt erwischt hat, wird schwerer auf seine langfristig 8% kommen.

    Man sollte ohnehin nicht alles an die Börsen tragen. Es kann auch 15 Jahre mal seitwärts oder negativ laufen. Alles ist möglich. Die Renditen werden schlechter werden auch durch mehr staatlichen Zugriff (Steuern). Daher investieren wir auch in ein Eigenheim in guter Lage. Wohnen muss man ja irgendwie und diese Art der Altersvorsorge kann ich sofort nutzen.

    Investiert mehr Zeit in Familie und Freunde. Wir haben gestern mit den Kids Brettspiele wie Scrabble gespielt, war super lustig. Das sind die wertvollen Momente im Leben. Außerdem gehen wir recht altmodisch regelmäßig in die Kirche, weil wir glauben dass es noch “mehr” gibt. Man sollte generell seinen Blick weiten, Freundschaften pflegen und weniger ins Depot schauen.

  18. AvatarTugumak

    @ Ghost,
    wie immer schön zusammengefasst 🙂

    Lese deine Kommentare immer gerne. Schön reduziert und eingedampft, dazu noch heiß und scharf serviert 😉

    Ich denke, dass einige das Grundsätzliche aus den Augen verlieren, wenn es mal bergab geht. Das Grundsätzliche, das Tim immer und immer wieder darstellt.

    Frohe und friedliche Weihnachten wünscht allen
    Tugumak

  19. AvatarSigmund

    @ghost,
    volle Zustimmung für deinen Kommentar, ich tippe mal du bist schon länger dabei ? War abzusehen, dass die “schwachen Hände” langsam anfangen schwitzig zu werden. Wer schon länger dabei ist, kann über so ein Szenario nur müde lächeln. Ist doch klar das die Medien jetzt von großen Crash fabulieren, ist bisher aber doch eher noch eine gesunde Korrektur. Habt ihr denn ernsthaft erwartet das die Kurse ewig nur steigen.? Man kann zur Zeit doch schön eine Menge über sich selbst lernen und es ist doch besser jetzt als Anfänger einen “Crash” zu erleben als später, irgendwann hätte es einen sowieso erwischt also cool bleiben. 
    PS: Es gab doch hier auch einige,die es gar nicht mehr erwarten konnten ihre erste richtige Korrektur zu erleben.

  20. KievKiev

    @ All
    Ich bin erst relativ spät an der Börse mit größeren Beträgen eingestiegen. Ich habe Fang gemieden und nur in abgestrafte Unternehmen und Branchen investiert. Ich hatte mir mit der vorsichtigen Variante mehr Stabilität für den Einstieg erhofft. Es hat vermutlich nicht funktioniert. Meine Tabak Aktien sind z.b. nach meinen Käufen und Nachkäufen weiter stark gefallen. Seid den Käufen hat sich hier meiner Meinung nach manches zum positiven verändert. In so einem kurzen Zeitraum hätte ich liebend gerne nicht gekauft. Ich hätte die Aktien aber zum nächsten Handelstag gekauft. Ich habe satte 8k in kurzer Zeit verloren.
    Das Thema finanzielle Freiheit wird vermutlich aktuell an Popularität verlieren. Genau wie Blogs zu diesem oder Börse. Das ist genau die Phase in der man den Unterschied machen kann. Ich kaufe zumindest weiter ein und freue mich dann in ein paar Monaten oder Jahren über den Entschluss. Die größten Erfolge erzielt man wenn man besonnen agiert während der Rest aufgibt. Die Erschließung neuer Einkommensquellen sind für mich aktuell besonders interessant. Die zukünftigen Kurse können wir nicht bestimmen. Aber wir können unser Kaufverhalten anpassen. Damit meine ich eher die einfache Variante “ viel hilft viel“ anstatt der Suche nach Der Aktie oder dem Einstiegszeitpunkt.

  21. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Lad

    Deiner Vorgehensweise kann ich ja etwas abgewinnen, aber poste doch bitte nicht den Humbug vom Todeskreuz. Es gibt keine seriöse Studie, die hier ein “unfehlbares Signal” ausmachen würde. Wie auch? Würde eine Überrendite durch Handeln nach Todeskreuzen funktionieren, würde sich diese Strategie selbst obsolet machen.

    Folge doch lieber mir. Ich habe da in monatelanger Kleinarbeit eine todsichere Strategie entwickelt. Wenn von Montag bis Freitag mehr rote als schwarze Autos vor unserem Haus parken, dann steigt die Börse danach und vice versa…… 😉 .

    @ sammy

    Ein ETF-Anleger, der mit sechsstelliger Kriegskasse an der Seitenlinie steht und auf seinen Markttimingeinsatz wartet ?! Seltsam.

    ETFs gegen das Risiko, aber Cash für die Spekulation? Seltsam.

    Selbstverständlich kann niemand heute ausgezeichnete Unternehmen benennen, die die nächsten 20 Jahre mit höchster Wahrscheinlichkeit erfolgreich Umsätze und Gewinne steigern, aber die Auf- und Abschwünge an den Börsen vorhersagen, das kann schon gehen?

    Sachen gibt´s…..

    @ Karl

    Wieso Verluste? Hast du irgendetwas verkauft? Was sind das für “Investoren” von denen du redest? Die müssen ihre Hausaufgaben wohl noch machen…. z. B. weniger ins Depot schauen.

    Mal ohne Häme und Überheblichkeit – was hast du denn erwartet?

    Es ist tatsächlich so, wie immer zu lesen und zu erfahren. Die Börse ist keine Einbahnstraße. Es geht nicht jedes Jahr 20% nach oben. Wer langfristig 8% p.a. erzielen möchte, der muss zwischendurch eben 30, 40, 50% Minus verkraften.

    Es gibt keine Geheimwissenschaft, keine Methode, kein Mittel, das zu verhindern. Wer es versucht, landet nicht bei 8% p.a.

    Stur und stetig Anteile zeichnen und über Dekaden halten. Das bringt den Erfolg.

    Dazu lesen, lesen, lesen – lernen, lernen, lernen. Börse ist kein Casino, sondern der Ort, dich an ausgezeichneten Unternehmen zu beteiligen.

    Appleprodukte gehen über die Ladentheke, die Disneyparks sind voll, Google habe allein ich in den letzten Minuten zwei mal bemüht……

    @ Fit und Gesund

    Ein schöner Appell von dir. Leider gibt es immer wieder ein paar Kommer-Jünger, die den Anlegern, die seit Jahrzehnten erfolgreich in Einzelaktien investieren, doch weismachen wollen, dass sie irgendwie auf einer ganz falschen Schiene sind. Traurig.

    Bei dir gibt es übrigens keinen Grund zu spotten, eher anerkennend den Hut zu ziehen.

  22. AvatarKarl

    @ghost
     
    Ihr größtes Problem ist schon, dass Sie glauben DIE Wahrheit zu kennen. Und nur Ihre Meinung für richtig halten. Solche Ansichten sind oft gefährlich – für den, der sie hat.
    Ferner haben Sie – so schließe ich es aus Ihren Äußerungen – wenig bis keine echte Erfahrung am Markt und wahrscheinlich auch nur wenig Geld investiert.
    Ich bin seit 1987 am Markt und habe für meine Verhältnisse viel investiert und sage nur, dass es immer noch weh tut, wenn man 20% oder mehr verliert.
    Dabei ist es auch egal, wie viel man vorher gewonnen hat. Wer behauptet, dass ihm das alles egal ist oder dass er sogar darüber jubelt, der hat für mich entweder die falsche Einstellung zum Geld oder der hat gar kein Geld.
    Ferner habe ich gesagt, dass der Wert weg ist, nicht die Aktie. Die Aktie ist nur Papier oder eine WKN im Onlinedepot. Der Wert ist das, was vielleicht jemand bereit ist als Preis zu bezahlen.
     

  23. AvatarCaptain Future

    @Fit und Gesund
    Wenn Du eine Aktie mit einer Minusposition verkaufst ist das Geld nicht unbedingt weg. Du könntest sie ja (abgeshen von Gebüren)  sofort wieder kaufen oder eine andere Aktie, von der Du Dir mehr versprichst. Mir als Index-Sparer (World-EM-Index) ist  bewusst, dass unter der Haube so etwas vermutlich ständig passiert. Dennoch war dessen langfristige Performance bisher  so schlecht nicht. Das eigentliche Problem beim Verkauf in Panik ist ja für den Einzelnen das hier:
    https://www.finanzwesir.com/blog/psychofalle-boerse-passiv-investieren
    @Ralf
    Du hast Dich für ein Eigenheim entschieden. Ich finde das vernünftig, sofern dadurch die Lebensqualität   für Dich steigt und Du Dich dabei nicht finanziell übernimmst. Da selbstgenutzte Immobilien bekanntlich recht teuer sind, sollte der durchschnittlich Vermögende nur eins haben: Entweder Aktien-Depot mit Cash-Reserve oder ein angemessenes Eigenheim. Von Mischformen halte ich nichts. Es ist also völlig normal, dass Du derzeit keine Reserven zum Nachkauf hast.
     
     

  24. AvatarRainer Zufall

    Ralf
    bin gerade in einer ähnlichen Situation. Wir haben gerade begonnen eine Wohnung zu renovieren. Von Fenster über Heizung bis hin zu neuem Putz muss alles gemacht werden. Bis Mitte des Jahres 2019 werde ich nicht investieten können. Es wird alles für die Renovierung benötigt.
    Vielleicht ist so eine Zwangspause aber zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht mal schlecht. Auch wenn es schade ist, dass ich im Moment nicht wie gewohnt investieren kann.
     

  25. AvatarRuben

    Für mich fühlen sich Kursrückgänge wie Zeitreisen an. Derzeit steht der z.b. der Comstage MSCI World bei 44,768 EUR. Am 10. April 2015, also vor mehr als  3,5 Jahren stand dieser schon einmal 44,426 EUR. Ich kann also im hier und jetzt zu Kursständen von vor mehr als 3,5 Jahren kaufen. Ist doch eine tolle Sache!
    Wer noch Zeit hat, bis er auf das investierte Kapital angewiesen ist, sollte sich freuen.
    Wer wenig Zeit hat, bis er auf das investierte Kapitel angewiesen ist, sollte seine Asset Allocation überdenken.
    Davon abgesehen denke ich im Verhältnis zu 2008/09 ist immer noch nicht viel passiert.
    Alles Gute und schöne Weihnachtsfeiertage,
    Ruben

  26. AvatarSkywalker

    Mich wundert die Stimmung hier etwas. Der S&P 500 steht immer noch 10 % Höher als Anfang 2017, es gibt keine echte Krise, allenfalls Vorzeichen eines geringeren Wachstums. 
    Ich denke der S&P 500 kann  auch mal wieder ein 5 Jahres-Tief erreichen, was ist dann erst los? 

    Hier steht alles was man wissen muss :
    https://pbs.twimg.com/media/DVgjG4PUMAAedBX.jpg

  27. Avatarsammy

    @freelancer
    Wenn ich deiner These folge oder tims Mantra dann wäre ich genau am Höchstpunkt der Märkte eingestiegen. Ich bin froh dass ich eigenständig denken und handeln kann! Ich stehe nicht nur an der Seitenlinie sondern baue mein depot sukzessive auf. Zu höchstkursen habe ich nur sehr kleine Beträge investiert nun erhöhe ich langsam meine Investitionen. Mein gesundes Bauchgefühl und die Erfahrung haben sich als Gold richtig herausgestellt. wie ich schon vor Monaten hier schrieb hat sich die Rezession auch wenn jetzt noch nicht offiziell davon gesprochen wird, angekündigt. Mir tuts nur leid für die ganzen neuen die wirklich Tims Mantra gefolgt sind und zu höchstkursen alles investiert haben.
    Zudem habe ich genau so viel in dividenaktien investiert dass mein steuerfreibertag komplett ausgeschöpft wird.

  28. AvatarLad

    Frohe Weihnachten!
    🙂 Sollte man immer nur die Aktien mit KGV < 15, KBV < 3, KUV < 3, Dividendenrendite > 3% kaufen, nur von alten großen gesunden Unternehmen mit langfristig steigendem Umsatz, Gewinn und Dividende und für den einzigen Sinn die Dividende halten, würde man jetzt über fallende Kurse nicht jammern. Man hätte nie 300% mit Amazon, Google oder Netflix verdient, aber er wäre mit Dividenden glücklich.
    Aber leider, hier wird oft empfohlen, extrem überbewertete Aktien jede Zeit zu kaufen und Aktien ohne Dividende kaufen. Deswegen werden viele Anleger mit den Aktien auch in diesem Crash aufhören und nie wieder zurück zu Aktien kommen. 
    Dabei wäre es so einfach. Man muss nur die Leute belehren: “Kaufe niemals in Anleger-Magazinen empfohlene Aktien! Die minderjährigen Redakteure haben den Crash 2000-2003 mit teuren Aktien auf eigenem Konto nicht erlebt. Entweder waren sie 2000-2003 noch nicht geboren, oder hatten keine Aktien.”
    “Achte beim Aktienkauf immer auf KGV < 15, KBV < 3, KUV < 3, Dividendenrendite > 3% und langfristig steigende Umsätze, Gewinne, Dividenden! Und meide die teuren Aktien: Visa, Coca Cola, Microsoft, Amazon, Netflix, Tesla, Twitter, Mastercard, Wirecard, SAP, Tencent, Alibaba, wo diese Verhältnisse viel höher sind, oder niedrige Dividende oder keine Dividende! Freue dich nur über die Dividenden, zähle die Dividenden monatlich zusammen, aber Plus und Minus bei deinen 16-25 Aktien kontrolliere nur am Silvester!”  🙂
    Auch beim Microsoft oder Coca Cola wird nach einigen Jahren KGV < 15 und KUV < 3, wo man kaufen kann.
    Frohe Weihnachten!

  29. AvatarMichael

    Ich finde es immer merkwürdig, wenn von “man hat soundsoviel VERLOREN” spricht. Es sind “nur” Buchverluste. Der Privatanleger muss keine Bilanzen vorlegen, es kann ihm – wenn er nicht verkaufen MUSS – egal sein. Nur ein realisierter Verlust, namentlich ein Verkauf im Minus, ist ein tatsächlicher Verlust.

    Klar, sofern mann Growth-Werte oder auch andere; jedenfalls keine Dividenden-Zahler im Depot hat, steht und fällt alles mit den Kursgewinnen, die man dann vielleicht irgendwann mal realisieren muss, auch wenn Mr. Market gerade nicht viel bezahlen möchte. Aber als Income-Investor spielt das, einen gewissen Zeitrahmen vorausgesetzt, keine Rolle.

    Ich fahre z. B. monatliche Sparpläne auf 18 Einzeltitel (ca. 45 %) und 3 ETF’s (ca. 45 %). Cashquote derzeit ca. 10 %. Im Grunde eine Core-Satellite-Income-Strategie, wenn man so will. Die Einzelwerte notieren in je ca. 10 % CHF, 10 % GBP, 5 % JPY, 25 % EUR und 50 % USD. Die ETF’s legen alle in USD auf. Bis auf zwei ETF’s und eine Aktie schütten alle Wert aus. Die fast alle paar Tage eintreffenden Dividenden werden zusammen mit einem Teil des Gehalts 1 x pro Monat wieder reinvestiert und die Sparraten dadurch sukzessive erhöht. Insofern stört mich der derzeitige Rückkgang nicht, im Gegenteil. Ich bekomme günstiger Anteile und kann meine YOC verbessern. Daher habe ich auch keine “Angst” vor japanischen Verhältnissen, zumal diesen schon durch breite Diversifikation begegnet werden kann.

    Und die immer wieder gebuchten Dividenden geben zumindest mir ein schön haptisches Gefühl eines Returns auf mein Investment, auch in schlechten Zeiten. Klar, anfangs ist es eher psychologischer Trick. Aber ab einer gewissen Höhe geben einem die Ausschüttungen auch die Möglichkeit, zu Rebalancen oder auch eine neue Position zu eröffnen, ohne dafür monatlich Gehalt sparen zu müssen. Auch damit fühle ich mich sehr gut.

    Ich verfolge aber nicht eine stures Buy & Hold, sondern eher ein langfristig orientiertes Buy & Hold & Check. Soll heißen, 1 x im Jahr (im Sommer) schaue ich zumindest bei den Einzelwerten nach, ob diese noch zu meinem Investment-Case passen.

  30. AvatarThomas

    Über die Angst vor “japanischen Verhältnissen” muss ich ein wenig schmunzeln. Schaut man sich den EuroStoxx an, so stellt man fest, dass wir in Europa schon längst japanische Verhältnisse haben. Der EuroStoxx steht heute deutlich tiefer als 2000. Das ist ja mittlerweile auch schon ein Zeitraum von fast 20 Jahren. 
    Gruss, Thomas

  31. AvatarJens

    Mein patenkind bekommt zu weihnachten wieder ein paar frische Anteile an seinem MSCI world, welchen ich für ihn verwalte und meine größte Sorge ist gerade ob ich Aktien aus meinem Depot günstig nachkaufen oder neue Aktien günstig ins Depot einkaufen will. Echt schwierig! 🙂
    In diesem sinne, frohe Weihnachten alle zusammen und nicht am weihnschtstisch ins Depot schauen 🙂
    liebe grüße
    jens

  32. AvatarKarl

    @Freelancer Sebastian und Michael
     
    Nein, ich habe nichts verkauft. Allerdings bin ich schon lange dabei und mein Zeithorizont sind nicht mehr 30 Jahre+.
    Ehrlicherweise glaube ich auch nicht, dass wirklich viele so einen Zeithorizont haben.
    Wenn man studiert, fängt man vielleicht mit 25 an zu arbeiten. Dann kommen die ersten Gehaltssteigerungen vielleicht Familie. Der richtige finanzielle Spielraum fing bei mir ab ca. 30 an (100 k+ netto).
    Dann fängt das Vermögen an zu wachsen, aber auch bei dem Gehalt dauert es 10 und mehr Jahre bis man mal 500k + hat. Ab diesem Zeitpunkt ist der cost-average-Effekt gering und der noch vorhandenen Zeitraum relativ gering.
    Das Gerede von nur Buchverlusten ist einerseits richtig und andererseits totaler Quatsch. In den 2000er gab es reihenweise große Fonds (ETF waren nicht so bekannt), die im Laufe der Neuen Mark Krise einfach aufgelöst wurden. Die DEKA und UniGlobal haben viele Fonds wegen fehlender Mittelzuflüsse „dicht gemacht“. Dann waren Buchverluste plötzlich echte Verluste.
    Es gibt zahllose namenhafte Aktien, die auch nach Dividende inflationsbereinigt im Minus sind oder gerade mal 1-3 Prozent p.a. gemacht haben und das seit 2000.
    Ferner gab es bei den letzten Krisen immer wieder die Situation, dass gefallene Stars einfach aufgekauft wurden. Dann hat man nach 50 % Verlust einen Aufschlag von 20% bekommen und fertig.
    Ich halte das Investieren in Aktien für richtig und würde heute auch zu ETF greifen, aber ich halte diese ganzen Aussagen von Kaufen und Liegenlassen, nie ins Depot schauen usw. für total verkürzt. Hier wird so getan als wenn es keine Risiken, wenn man nur lang genug wartet.
    Das stimmt nur, wenn man in einen Worldindex investiert. Das scheinen hier aber gar nicht so viele zu machen. Stattdessen wird über Einzelwerte, Dividenden und Sektoren geredet.
    Zu guter letzt scheinen viele gar nicht zu wissen, dass sie doppelt spekulieren. Zum einen auf bestimmte Unternehmen und Seltoren und zum anderen auf die Fremdwährungen, in denen das jeweilige Produkt gehandelt wird.

  33. Avatarghost

    @Karl
     
    also 😉 stimmt Millionaer bin ich nicht ;).
    Aber mit dem was ich habe geht es mir sehr gut.
    Ich bin ca. xx Jahre an der Boerse. (Soll ich mich schämen dafur dass ich keine 30 Jahre an der Boerse bin :):) )
    Erfahrung die ich besitze ist, nicht auf Leute zu hören die Schrott erzählen, oder einem was verkaufen wollen.
    Ich sagte niemals im Leben meine Wahrheit ist die einzig richtige.
    Ich sagte, ich stehe dazu was ich sage, erzähle den Leuten keinen Schrott, und Lüge nicht rum um mich besser darzustellen.  Wenn man so will, habe ich schon vor einigen Jahren die Bindung zu Geld weggelegt, mir gefallen die Zahlen, obwohl ich leider nicht ganz Rainman bin.
    Und ich finde die Diskussion gerade toll, warum? Dazu komme ich gleich.
     
    Mehrere Leute hier im Blog, fragten Sie was für Verluste, wenn die Aktie 30% im Minus ist.  Dies fragte ich Sie ja auch. Sie gaben bis jetzt gar keine Antwort. Das was Sie nun versuchen, ist mich bloß zustellen. Dann kommt nun meine Antwort da drauf. 
    Wenn Sie meinen bei 30% Verlust ist das Wertpapier weg, dann liegen Sie falsch und erzählen den Leuten hier Schrott, das ist gefährlich für diejenigen die erst kurz an der Börse sind, 1-2 Jahre da sie schon Verluste zwischen 10 und ca. 25% haben. Nicht alle aber bestimmt viele.
     
    Sie schreiben Sie kennen viele Investoren. Bedeutet dies, daß man jetzt ein besserer wie Sie sagen Investor ist, weil man viele kennt? Sind die vielen auch der Meinung, daß bei 30 % ein Papier wertlos sei und das Geld weg ist? Sind bestimmt alles sehr erfolgreiche Investoren ;).  Merken Sie was? 
     
    Und wenn man seit 1987 an der Börse ist, was bedeutet es? Dass man besser ist, dass Sie ein ganz ganz “Erfahrener” sind. Sie haben immer noch nicht die Fragen der anderen beantwortet, Sie als großer erfahrener Investor. 
    Ich für mein Teil sehe es immernoch so, man lernt jeden Tag aufs neue dazu, ich lern sogar was von einem der an der Börse erst seit ein paar Monaten ist, da er mich daran erinnert wie schnell sich die Zeiten ändern. Und man für neue Sichweisen offen sein sollte. Deshalb würd ich sowas nie sagen:
    “ich bin seit xxxx an der Börse und kenne so viele Investoren und Leuts wenn eine Aktie 30% verliert dann ist sie weg.” lächerlich 😉
    Ich für mein Teil kannte und kenne keinen einzigen Investor. Ich mache da einen kleinen Unterschied. Ich will nicht investieren, sondern ich will mich an den Unternehmen, die mir gefallen beteiligen.
     
    Und bitte ;), wenn Sie seit 1987 an der Börse sind, dann tuen Ihnen doch nicht die 20% weh, wie Sie sagen, wo weg sind.
    Weil weg ist gar nix, ausser man hat es verkauft. Und so, wie Sie schreiben, haben Sie scheinbar schon sehr oft Geld in Aktien investiert mit einem schlecht gesetztem “Stop”. Wahrscheinlich wurde das in Ihrer Bank von einem Ihnen bekannten Investor so empfohlen.
     
    Blogs gab es früher nicht, ich finde es toll dass es diese jetzt gibt. Frueher konnt man nur das Lesen was die Medien einem gaben. Und hier lernt man, wenn man dazu lernen möchte gute Sachen. Man muss nur dem “weniger sinnvollem” etwas Widerstand bieten
    ( um es so zu umschreiben)
    Und nochmals diese Erfahrung,  die Sie besitzen möchte ich nicht machen. Daß mir eine Korrektur von 10% 20 % weh tut, weil dann hätt ich spätesten nach 10 Jahren verstanden, die Börse ist nichts für mich.
     
    @ all (wenn ich das so sagen darf) Danke.
     
    und allen frohe Weihnachten 😉
     
    mfg

  34. PeterPeter

    Einiges an Geschwurbel und wenig Konkretes.

    @Fit und Gesund & Freelancer – Danke für Eure tollen Beiträge.

    Ich war und bin auf Shoppingtour. Auf diese fallende Kurse habe ich gewartet.

    Meine Kauf-/Watchlist:
    Alphabet
    Altria
    Amazon
    Apple
    BASF
    Danaher
    Ecolab Inc.
    Home Depot
    Roper
    Sherwin-Williams
    Sixt

    Frohe Weihnachten & Happy Xmas Shopping!

  35. AvatarKarl

    @ghost
    Ich sage es jetzt deutlicher. Ich halte Sie für eine echte Hohlbirne, die schon Schwierigkeiten hat, das zu lesen, was andere Schreiben.
    Frohes Fest!

  36. AvatarSkywalker

    @ Peter: Gute Liste, gute Anregungen, Ich werde auch BASF, Apple und Home Depot kaufen. Nur Frohe Weihnachten! habe ich nicht gefunden bei Yahoo Finance, hast du ein Ticker – Symbol für mich? 😉 

  37. AvatarWünsche

    Liebe Börsenfreunde,
    Danke erst einmal für den guten Aktienblog. Bin seit ja. 20 Jahren investiert mit allen Höhen und Tiefen. Aber das Gejammer ist teilweise unerträglich, weil ja kaum etwas passiert ist. Erst wenn es Richtung minus 50% geht wird es interessant, ob man mental dabei bleibt. Ansonsten sollte man der Börse fernbleiben und es gibt nicht “die Strategie”. Allen eine schöne Weihnachtszeit und ein interessantes Jahr 2019.
    I

  38. KievKiev

    @ Sky
    Ich musste etwas suchen, aber ich habe die WKN für frohe Weihnachten gefunden:
    WKN A14TCG
    Das ist keine Kaufempfehlung von mir!
    Frohe Weihnachten!

  39. AvatarTugumak

    @ Skywalker
    Ticker-Symbol heißt XMAS.
    Hab ich bis 6.2.2019 im Depot – also bis Lichtmess 😉
    Gruß Tugumak

  40. AvatarFit und Gesund

    @Karl,
    die Nerven scheinen aber extrem blank zu liegen wenn ich mir Deine Wortwahl “Hohlbirne” anschaue, sehr verwunderlich nach so vielen Börsenjahren und Börsenerfahrung, 
    wenn man realisiert dass man keine 30+ Jahre mehr hat, dann hatte man doch letztes Jahr eine wundervolle Gelegenheit seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, 
    letztes Jahr hat kein Mensch gemault als es wundersam jeden Monat bergauf ging, also mir fällt hier Keiner ein. 
    @All
    Jetzt scheint es mal bergab zu gehen, Mattoc hat ja einen guten link gepostet, geht auch wieder mal bergauf, vielleicht auch länger nicht.
    Ich werde weiter investieren, jeden Monat, ich werde wohl auch weiter Fehler machen, versuche daraus zu lernen, mir helfen die Kommentare der erfahrenen Anleger wie eben Freelancer Sebastian, Claus und auch Mattoc oder Bruno, Jeder macht es auf seine Art und Weise, ich picke mir das raus was mir zusagt, daneben gibt es noch ganz wenige blogs die ich für lesenswert halte, z.B Rente mit Dividende oder Mission Cashflow sowie ein paar der Schreiber bei Seeking Alpha.
    @Peter,
    gute Liste, ich werde nächstes Jahr meine Werte entweder aufstocken oder noch 2-3 neue Unternehmen kaufen, dieses Jahr hab ich zugeschaut dass ich Werte mit höherer Dividende kaufe, mein endgültiges Ziel für diesen Wert werde ich nächstes Jahr erreicht haben, danach kann ich auch wieder Werte kaufen die nicht so eine hohe Anfangsrendite haben aber ihre Dividenden schneller steigern dafür. Dividende muss ich in der CH ja auch versteuern, Kursgewinne nicht. 
    Lassen wir Alles auf uns zukommen, manchmal kommt es anders als man denkt und dann muss man wieder neu entscheiden.
    Frohe Weihnachten, ich werde arbeiten und bin froh darüber.

  41. AvatarNobbi

    Ich bin ganz entspannt. Mein Depot steht immer noch relativ gut. Auch deshalb weil es schon Dekaden läuft. Gut die Rendite seit Jahresbeginn ist nicht gut, aber ich sehe immer noch keinerlei Grund dann jetzt Gewinne oder Verluste zu realisieren. Bin eh im Weihnachtsstress und ich mach mir viel mehr Sorgen ob ich die Wohnung und das Essen Pünktlich hinbekomme.
    Ich mache mir keine größeren Sorgen. Es ist ja leicht hier zu sagen: “Seht Ihr jetzt habt Ihr Verluste eingefahren!” Zwei Post später kommt dannvon der selben Person. “Uiui jetzt herrscht hier rauer Ton”
    Blenden würde ich mich auch nich von denen lassen, die ETFs propagieren, da man sowieso zu doof ist den Markt zu schlagen, aber jetzt aktiv dem Timing verfallen. Naja ich hoffe trotzdem das Ihr es schafft und über Renditen erziehlt.
     
    PS: ETFs sind geil, ich hoffe ich finde welche unterm Baum. 😉
     

  42. Avatarsammy

    @Karl
    Absolut wahre Worte und sehr gute Menschenkenntnis!
    Viele hier haben absolut keinen Plan und wenn ich mir tims größte Positionen im depot so ansehe wird mir angst und bange. Was macht tim wohl wenn seine highflyer plötzlich lowflyer werden und bleiben hoffentlich übersteht er das. Ich sag nur BoA, netflix, cts eventim diese Werte sind in der Vergangenheit gut gelaufen nur kann sich das sehr schnell ändern.
    Ansonsten Karl verrate uns doch mal dein Alter und deine Assetallokation vielleicht kann man dir dann etwas Mut machen.
    @Nobbi
    Mein Timing ist gut und wer jetzt denkt dass es nächstes jahr einfach wieder nonstop nach oben geht hat entweder den Schuss nicht gehört oder nichts aus der Vergangenheit gelernt! Timing ist beim aktuellen chance/Risikoverhältnis nicht all zu schwer.

  43. AvatarMercyful

    Wünsche euch eine entspannte Weihnachtszeit 🙂
    Bei mir ändert sich nichts. Ich investiere – wie in der Vergangenheit auch – monatlich in Aktien und erfreue mich an den Dividenden (die mit investiert werden).
    Insofern hat sich an meinen persönlichen Mindset nichts geändert. Und das wird langfristig zum Erfolg führen.

  44. AvatarAlex

    Guten Tag zusammen
    Da ich wie immer wieder mal über den Tellerrand geschaut habe bin ich auf die Lösung des edsigens Problem gestossen!
    Die Lösung heist: Wir gründen den
    TSM Buy and hold dividend World 25 Aristokraten ETF
    Was spricht dafür:
    Startguthaben von 100 Euro
    Quartal bezogene Dividenden von Minimum 3 %
    Dividendensteigerung von ca. 8-15 % p.a
    Keine Transaktionskosten
    Keine Depotgebüren
    Immer steigender ETF (da Buy and hold)
    Was spricht dagegen:
    nichts
    Auch von mir schöne Festtage allen hier im Blog!

  45. Avatarghost

    @karl
    nun, Sie merken seit glaube ich gestern, dass nicht jeder Ihrer Meinung ist. Sie wurden mehrmals befragt, Sie gaben keine Antwort.
    Das was Sie schrieben, habe ich eigentlich nur wiederhollt und dann Sie gefragt, ob Sie das ernst meinen. Nun sind Sie scheinbar aus der Ruhe gekommen und fangen an mich zu beleidigen. Ihr gutes Recht 😉 an mir geht es runter wie Regen ;).
    Nur ich bleibe dabei 😉 je mehr Menschen sich für Aktien interessieren, desto besser ist es, weil dadurch vielleicht doch auch die Politik darauf aufmerksam wird und es uns allen etwas bringt.
    Was ich aber nie machen wuerde “Schrott”  zu erzählen. Sie schrieben bei 30% Minus ist ein Papier wertlos. Keiner der sich ernsthaft mit Aktien beschäftigt egal ob er 1000 oder 1000000 auf dem Konto hat, wuerde so etwas behaupten.
    Und das Gerede man hat Erfahrung, schliesslich ist man doch so lange dabei, ist nix “Wert”, weil wenn es wirklich so wäre, wuerde man ueber eine Korrektur von ca 15/20 % nur müde lächeln.
    Sie klingeln fast wie :”das haben wir schon vor 30 Jahre  so gemacht und das bleibt so. Mitr kommt nix anderes ins Haus. Und ihr neuen/jungen habt gar kein Plan” (bezogen dadrauf, wie Sie sagen, Sie seien schon seit 1987 an der Börse.    Sie vergessen aber, dass sich die Zeit um Sie herum immer schneller bewegt.
    Und vermutlich habe ich doch sehr Recht 🙂 mit dem eng gesetzten Stop, da jemand der ernsthaft sich an Unternehmen beteiligt keine Stops hat, wofuer auch, entweder man ist vom Unternehmen überzeugt oder man sollte es lassen. Und genauso sollte man von sich selbst überzeugt sein oder es lassen.
    mfg

  46. AvatarBruno

    Ich mag keine Hohlbirnen, aber gefüllte Birnen kann ich wärmstens empfehlen:
    https://www.gutekueche.ch/gefuellte-birnen-rezept-11308
    In schwierigeren Zeiten (wobei die Börsenstimmung hier wirklich keine Rolle spielen sollte sonst sollte man sich ein Engagement in Aktien doch arg überdenken) lernt man am meisten über das Leben und sich selbst. Eine Weisheit ist in Blogs, Foren etc., ein Kommentar sagt weit mehr über den Kommentator aus als über den Adressaten.
    Fröhliche Weihnachten, und gegen Weihnachtsdepression hilft frische Luft, ein ausgiebiger Spaziergang oder Wanderung, ganz egal wie das Wetter ist, dafür gibt’s passende Kleidung.
    ps: und seid schön artig, sonst füllt der Weihnachtsmann eure Socken nicht dieses Jahr! 😀

  47. AvatarThomas Wünsche

    Hallo Börsianer,
    bis jetzt ist doch nichts passiert. Das Gejammer ist ja teilweise unerträglich, was soll da bei minus 50 % erst los sein. Es gibt nicht “die Börsenformel” und keiner kennt die Zukunft. Bin jetzt seit 20 Jahren dabei und kann über viele Angstanfälle nur gelassen lächeln. Im diesen Sinne schöne Feiertage! Thomas

  48. Avatar-M

    @ghost danke … und wieder treffend formuliert. 
    @Karl 
    Warst Du (Du bist ja eher beim Sie) nicht auch derjenige, der den Zinseszins bei Aktien geleugnet hat und dazu nicht stellung genommen hat, bzw. nicht wollte, wieso es keinen Zinseszins gibt??? 
    Deine Aussagen finde ich sehr schleierhaft mit deiner Erfahrung. 
    Wegen den geschlossenen Fonds: völliger Quatsch! 
    Meist werden die Fonds verschmolzen mit anderen um wieder größeres Volumen zu haben. Wird einer wirklich geschlossen, dann investiere ich das vorhandene Kapital einfach in einen anderen Fonds – stehe genauso da wo e vorher 
    Eine Aktie verliert 50% und wird aufgekauft mit 20% Aufschlag -> Verlust!:
    Finde ich ist ebenso Quatsch!
    Ich kann Aktien der übernehmenden Firma ebenso erwerben und bin mit meinem (übrig geblieben) Kapital dann in dem anderen Unternehmen investiert. Diese verdient dann Geld und schüttet mir wieder Gewinne aus bzw wird über die Jahre mehr wert. 
    -M

  49. AvatarThorsten Rohweder

    Die größten Erfolge erzielt man wenn man besonnen agiert während der Rest aufgibt. 
    Denkt daran, dass die großen Player wie Banken oder andere Institutionelle ein Interesse haben an  Börsenbewegungen mitzuverdienen. Das Abschöpfen von Verlusten von Kleinanlegern wird systematisch betrieben. Die Bank lässt einfach einen Job über die Depotstände laufen. So weiß sie wie viele Anleger mit wie viel im Minus oder Plus sind, Haltedauer etc. Die Banken verdienen daran sogar doppelt, denn die Verkäufe werden ja auch noch mit Bankgebühren vergoldet. Wenn der deprimierte Kleinanleger genug Wertpapiere vwrkauft hat und wieder liquide ist, dann stehen oh Wunder eine ganze Palette von hauseigenen Produkten mit Garantie oder die professionelle Vermögensverwaltung mit Robotern im Angebot.
    Wer etwas Erfahrung mit Forex hat, weiß , welche Kursbewegungen die Banken ausführen, um Kleinanleger abzuschöpfen. Und das Witzige daran ist, dass die Medien ihnen dabei sogar helfen, indem sie Wörter wie Crash, Verunsicherung , Tagesverluste, x-Jahrestiefstände so lange wiederholen bis der Kleinanleger einbricht und auch verkauft. Wenn der Letzte verkauft hat sind die Großen schon wieder im Markt. Banken und Medien verdienen an Kleinanlegern, die ihnen auf den Leim gehen und sich  der Angst hingeben.
     
     

  50. AvatarKarl

    @ -M
    Ich habe den Zinseszins bei Aktien nicht geleugnet, sondern es gibt ihn einfach nicht. Es gibt bei Aktien nunmal keine Zinsen. Ferner habe ich x-Mal dazu geantwortet. Da hier vielen die Antworten nicht gefallen, werden sie einfach ignoriert oder einfach umgedeutet. Ich empfehle einfach mal ein BWL-Buch oder eine seriöse andere Quelle zu dem Thema, dann muss man mir ja nicht glaube. Vielleicht reicht auch schon Wikipedia.
    Hinsichtlich der geschlossenen Fonds mache ich es Ihnen noch einfacher. Es wurden sogar ganze Indizes abgeschafft oder kennt heute noch jemand den NEMAX, NEMAX 50 und NEMAX All Shares?
    Eins habe ich aber in diesem „Forum“ gelernt. Es gibt hier eindeutig die besten Anleger der Welt.
     
    Die meisten  haben keine Zweifel, Sorgen, Fehler hinsichtlich ihrer Geldanlage. Viel Wissen genau, wie es geht.
    Timing und Stockpicking funktioniert wie am Schürrchen und das Leben (Arbeitslsosigkeit, Krankheit, Familie) kommt auch nie dazwischen.

  51. PeterPeter

    @Skywalker
    Schön, dass wir dann gemeinsam Aktionäre sind.
    Ticker SAN (Banco Santander) oder XM (Qualtrics International):-) Wobei Santa doch eindeutig aus der Coca Cola Werbung stammt.
    @sammy
    Selbst angenommen, dass Du Recht hast und es keine steigende Kurse mehr gibt. Was machst man denn dann mit seinem sechstelligen Betrag auf der hohen Kante (den Du hast)? Cash zu <1% verzinst, bei dem es eine theoretischen Schutz bis 100.000 Euro gibt (Grüße aus Zypern)? Oder Gold? Bunker & Konserven?
     

  52. KievKiev

    @ Thorsten
    Die Ordergebühren verringern sicher die Gewinne. Genauso wie Steuern auf Gewinne bei einem Verkauf. Noch gravierender finde ich aber, dass es scheinbar viele Anleger gibt die z.B. 100 BASF Aktien günstig kaufen. Dann verkaufen sie diese wenn es stetig noch einmal 10% runter geht. Dann ärgern sie sich bis die Krise oder was auch immer vorbei ist. Sie warten bis die Erholung komplett stattgefunden hat und kaufen dann erneut BASF ein wenn sie wieder richtig gut über einen längeren Zeitraum laufen. Das ist doch bescheuert.
    Bei einer Immobilie käme niemand auf die Idee einem dahergelaufenen Investor sein Objekt mit Kaufpreis von 500k für 450k abzugeben. Und wenn der nächste 420k bietet. Dann doch erst recht nicht. Ich sage jedenfalls nicht:
    Verschwinde Du Schuft, ich verkaufe erst unter 400k???? 😉
    Bei Aktien ist das aber gar nicht so unüblich. Verkauf unter Zwang funktioniert natürlich anders….
    @ An die Markettimer
    Tim propagiert doch stetiges investieren. Auch den Cost Average Effekt erwähnt er bei Erbschaften usw. Wir lange habt Ihr denn die 6 stelligen Vermögen bereits herumliegen? Bei einer Erbschaft würde ich auch langsam und besonnen in den Markt einsteigen. Auch die aktuell verteufelten Fang Aktien liefen doch sehr gut die letzten Jahre. Bei stetigem investieren hättet Ihr doch nur eine Tranche am ATH gekauft. Wie sah es denn vor ein laar Jahren aus?
     

  53. AvatarSmyslov

    Seit einiger Zeit lese ich hier gerne mit. Vielleicht paßt folgende Geschichte ge-
    rade jetzt ganz gut: 1985 habe ich mit 1500 DM  5  BASF zum damaligen Höchst-
    kurs gekauft. Nach Split und Euroumstellung , vielen Crashs etc. hat sich diese
    Investition vervierfacht. Nicht berücksichtigt sind dabei die jährlichen , teil-
    weise sehr hohen Dividenden. Ich habe die Rendite nicht genau ausgerechnet,
    jedoch weiß ich, daß ich eine derartige Performance mit keiner anderen Inves-
    tition außer Aktien hätte einfahren können. Einen Rat möchte ich niemand ge-
    ben, denn ob die Kurse nächste Woche steigen , fallen, oder gleich bleiben, daß
    weiß ich nicht , das wißt ihr nicht,  Keiner weiß es. Frohe Weihnachten.
     

  54. AvatarA.

    So jetzt bin ich mit den Kommentaren durch. So eine miese Stimmung wegen dem bisschen Minus.
    Ich werde stur und stetig weiter kaufen und mich an Unternehmen beteiligen die ich mag. Auch Visa obwohl etwas teuer 🙂 . 
    Meine Sparpläne laufen weiter. 3M, Basf, Verizon. Evtl. kommt noch Amgen dazu. Ja, ist auch teuer, was soll man machen? Warten bis es vielleicht billiger wird? Wie lange wird es dauern ? Keiner weiss es.
    Diversifiziert habe ich durch Eigenheim und eine Immobilie zum vermieten.  Vielleicht kann ich da irgendwann noch eine kaufen.
     
    Gruß
    A., Aus dem Urlaub

  55. AvatarGiniKoeffizient

    @Skywalker
    Mich wundert die Stimmung hier etwas. Der S&P 500 steht immer noch 10 % Höher als Anfang 2017, es gibt keine echte Krise, allenfalls Vorzeichen eines geringeren Wachstums. 
    Ich habe das Gefühl, dass die meisten auf die Euro Charts der Aktien und ETFs schauen. 
    Das erklärt mir zumindest die “Schock” Reaktionen.

  56. Avatar-M

    @Karl
    Ein Unternehmen reinvestiert Gewinne um künftig noch mehr Gewinne zu erwirtschaften. Der Effekt der Eintritt ist nicht ähnlich, als wenn man Zinsen reinvestiert um künftig mehr Zinsen zu bekommen ?
     
    Ja oder nein ?
     
    Als ETF Anleger der zb den DAX kauft, verliert seine komplette Einlage, wenn der dax geschlossen werden würde?
     
    Ja oder nein ?
     
    Jeweils ein ja oder nein genügt mir schon um mehr zu wissen…
     
    -M
     
     

  57. Avatarghost

    Fehler macht man aus Fehlern kommt die EErfahrung.
    Fehler nicht alle Fehler aber viele lernt man zu vermeiden, oder eben beim zweiten Mal es besser zu machen. Aber Zweifel an der eigenen Geldanlage hat man eben nicht und wenn doch dann ist man an der Börse falsch. Es gibt hier keine Gewinne ohne Risiko.
    Ich beteilige mich doch nicht heute an einem Unternehmen und ein Tag später hab ich Angst um das angelegte Geld.
    Hat man Zweifel, braucht man vor die eigene Tuer nicht mehr rauszugehen, da jeder Schritt ein falscher sein könnte.
    Rendite kommt mit dem Risiko hab ich mal gehört.  Kein Risiko~Sparbuch.
    Zweifel ist für mich wie Angst, diese beherrscht einen wenn man es zulaesst. Sollte man aber nie, oder man sollte daran arbeiten.
    Und Tim sagte nie hier kauft dieses Jahr Aktien und verkauft sie morgen, auf 20 Jahre gesehen, sieht man die momentane Korrektur kaum, das sagt Tim. Kaufen und liegen lassen……
     
    mfg

  58. AvatarFit und Gesund

    @Karl,
    doch, das Leben kann dazwischenkommen, aber ist das was Neues? ab einem gewissen Alter hat man doch Erfahrung damit, oder? Natürlich ist es hart mit über 50 arbeitslos oder krank zu werden oder die junge Freundin eröffnet einem dass sie Zwillinge erwartet und die Ehefrau die Scheidung möchte, aber das war auch vor dem Kursrückgang nicht anders.
    @All,
    ich finde es nicht so hilfreich die Kursrückgänge kleinzureden, nur wer betroffen ist sollte sich fragen: Wo hab ich Fehler gemacht? aber noch viel mehr, Was kann ich in Zukunft besser machen damit ich keine Bauchschmerzen mehr bekomme wenn sich ein Wert/Index negativ entwickelt, also eine Strategie entwickeln an die ich mich halten kann, 
    ich muss auch ständig mein eigenes Tun hinterfragen, meine Strategie war noch nie perfekt, aber ich versuche sie zu verbessern, gelingt nicht immer.
    Ständiges Hin und Her ist bei meinen Orderkosten nicht möglich, deswegen möchte ich Werte im Depot die ich auch langfristig halten kann, wo ich nicht andauernd hinschauen muss, Garantien gibt es auch hier nicht.
    So, für heute ist hier mal Schluss für mich,
    wünsche Allen Frohe Weihnachten 
    Fit und Gesund
     

  59. Avatarsammy

    @Peter
    Man investiert natürlich antizyklisch!
    @M
    Es gibt keinen Zinseszins bei Aktien da hat Karl recht, man nennt es nur “ZinseszinsEFFEKT” weil es ein ähnliches Prinzip ist. Faktisch hat Karl 100% recht.

  60. Avatarsammy

    Zum Thema kommende Bankenkrise:
    https://youtu.be/sscGFadW76o
     
    Ich hätte großer Angst tim wenn eine bank aktie meine größte Position im depot wäre. Klar wenn du zu 5000€ gekauft hast geht es noch aber die verlorenen Buchwerte sind trotzdem schmerzhaft.

  61. AvatarJune

    Hallo zusammen,
    um an schlechten Börsentagen nicht die Nerven zu verlieren, hilft es ungemein sein ganzes Vermögen zu betrachten und nicht nur das Aktienvermögen. Kaum jemand hier wird zu 100 % nur Aktienvermögen haben. Meist hat man auch Bargeld, Gold, Silber, Immobilien, Rentenversicherungen, Riester, Rürup, Bausparer und die gute alte Lebensversicherung u.a..
     
    Das Aktienvermögen ist nur ein Teil dieses gesamten Geldes. Und die erste Aufgabe eines Investors ist es diesen Risikoanteil festzulegen.
     
    Nun schaut in Zukunft bitte auf euer Gesmtvermögen, am besten nutzt ihr die Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester um einmal eine Vermögensbilanz aufzustellen. Dann habt ihr auch gleich den Überblick über alle dazugehörenden Verbindlichkeiten. Und zukünftig tut der Blick ins Depot gleich weniger weh, denn die Kursverluste entpuppen sich im Gesamtvermögen als relativ. Wenn jemand jetzt Schnappatmung bekommt ist sein Risikoanteil falsch berechnet. Und man sollte sich Gedanken machen, wie man das mittelfristig ändert. Kurzfristige Änderungen führen hier nur zu falschem Aktionismus und das klare Denken und Handeln wird ausgeschaltet. 
     
    Zudem hat man immer viel mehr Zeit als man denkt, dann auch wenn man mit 50, 55, 60 oder 65 in Rente möchte, ist dies ja nicht das Ende der Depotkarriere. Man wird ja nicht sein ganzes Depot beim Renteneintritt auflösen und bis zum Tod nur noch von dem daraus erziehlten Bargeld leben. Auch das wäre ein großer Fehler, denn dann würde man garantiert durchschnittlich 2 % Inflationsverlust p.a. haben. Eine Entsparstrategie sieht nicht monatliche Verkäufe vor, sonder geht davon aus, dass man das Bargeld, dass man z.B. in 3 Jahren benötigt auch auf dem Tagesgeldkonto hat. Sogesehen hat ein Depot die Zeit bis zum Tod weiter zu wachsen und alleine das können vom Zeitpunkt der Rente ab gesehen über 30 Jahre sein. Mit dem Bargeldvorrat von z.B. 3 Jahren, kann man erstmal auch schlechtere Börsenjahre auffangen. 
     
    Ich musste jetzt erst mal schauen, wie meine ETF’s abgeschnitten haben. Ehrlich intressiert mich das nicht wirklich. Mein Depot ist im Aufbau und ich bin noch weit entfernt von dort wo ich mit meinem Depot einmal hin möchte. Der Großteil meines Vermögens steckt im Moment einfach noch in anderen Assets. 
     
    Macht bitte eure Hausaufgaben und legt eure Risikobereitschaft fest, aber verkauft bitte keine Aktienanteile dazu.
     
    Und für alle anderen gilt zur Zeit: Leute es ist Weihnachten, auch an der Börse 🙂
     
    Take care,
    June

  62. AvatarKatrin

    Danke @alle, die schon lange im Markt sind und hier konstruktiv kommentieren. Das nützt denjenigen, die noch nicht so lange investieren sicher mehr, als der “haha, hab ich’s euch doch gleich gesagt”-Tenor derjenigen, die hier immer nur mit destruktiven Kommentaren aufpoppen.
    Und @alle, für die das jetzt die ersten größeren Korrekturen sind: meine ersten Erfahrungen am Aktienmarkt habe ich mit dem neuen Markt vor der Jahrtausendwende gemacht und inzwischen entsprechend schon zweimal echte Crashes erlebt. Aus meiner Sicht sind das gute Gelegenheiten seine eigene Strategie zu hinterfragen und sich ehrlich anzuschauen, ob man vielleicht bei seiner Einzeltitel- oder ETF-Auswahl doch ein (zu) hohes Risiko (gemessen am persönlichen Risikoprofil, Anlagehorizont, Gesamtvermögen bzw. Sparraten, Liquidität) eingegangen ist.
    Das kann in den Hochphasen leicht passieren, ich erinnere mich noch sehr gut an den dotcom-Hype. Und wir waren auch nicht schlauer als alle anderen, obwohl mein Mann und ich genau in dem Bereich gearbeitet haben und es deshalb eigentlich hätten besser wissen müssen. Die ganz smarten hier hätten/haben damals sicherlich die Amazon-Aktie gekauft und auch genau bis zum jetzigen Allzeithoch gehalten :-).
    Wenn man also s.o. merkt, kann man seine Strategie für die Zukunft anpassen. Und kann sich freuen, dass man allmählich wieder zu günstigeren Kursen einkaufen kann.
    Frohe und friedliche Feiertage Euch allen
    Katrin
     
     

  63. AvatarDaniel

    Ich pflege meine Datenbestände seit einigen Jahren in Portfolio-Performance, muss aber gestehen, dass ich in den letzten Monaten etwas faul war und nur gelegentlich reingeschaut habe. Ich habe jetzt mal meine historischen Käufe sowie Einzahlungen/Transfers usw. bei diesem verregneten Sonntag eingehackt und mir daraufhin mal die Performanceberechnung anzeigen lassen.
    Sie bestätigt eigentlich das, was ich immer schon propagiert habe, mit einem gut durchmischten Gesamt-Depot ist die bisherige Korrektur wirklich ein Fliegenschiss und bereitet mir keine sorgenvollen Nächte. Ich habe den “kritischen” Bereich mal markiert. 
    Die Aufregung, schlechte Stimmung, blankliegenden Nerven kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Mit allen anderen Käufen/Investments usw. hat mich die bisherige Korrektur grade einmal auf das Q3 2018 zurückgeworfen. Daher auch nochmal mein Rat an alle, wenn es für Euch jetzt schon brenzlig wird, dann passt bitte eure Asset-Allokation an. Geht in mehr Cash, in Rohstoffe, in Unternehmensanleihen oder anderen Staatsanleihen, mischt anderes mit unter und schaut nicht in euer Einzeldepot sondern auf Euren Gesamtbesitz.

    Hier der Link zum Bild
    http://t1p.de/9wau

  64. Avatarsammy

    günstig sind die Kurse noch nicht da fehlt noch einiges. Mal sehen wie sich die Sache entwickelt aber ganz ehrlichauf solch einen Moment hat man doch die letzten Jahre gewartet (ich zumindest)
    @june, Katrin, fit u gesund
    Eure warmherzigen nahezu mütterlichen Kommentare sind eine wahre Bereicherung xD
    @daniel
    Sorry deine Grafik ist sowas von nichtsaussagend hättest dir sparen können!

  65. AvatarKarl

    @M
    Dividenden sind Ausschüttungen – meist aus dem Gewinn – an die Eigentümer.
     
    Im Idealfall reinvestiert ein Unternehmen seine Gewinne oder bildet Kapitalrücklagen im Rahmen des rechtlich zulässigen.
     
    Wenn einem Unternehmen nicht zum investieren einfällt gibt es häufig überteuerte Aktienrückkäufe.
     
    Wenn der DAX „geschlossen“ werden würde, würden alle Fonds auf den DAX zum Kurswert am relevanten Stichtag liquidiert werden. 
    Bei ETF hängt es nach meinem Verständnis davon ab, ob es swapper sind oder nicht. Ferner steht in den AVB, die ich kenne, dass man auch bei voll replizierenden ETF keinen Auslieferungsanspruch hat, sondern der Emittent ein Wahlrecht hat, die Stück zu liefern oder einen Barwertausgleich zu machen.

  66. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thomas Wünsche
    Sorry, wenn ich deinen Kommentar nicht sofort freigeschaltet habe. Ich bin in Texas. Das ist so eine Sache mit der Zeitverschiebung.

    @ sammy
    Ich mach mir keine Sorgen um meine Bank of America oder Citigroup.

  67. Avatarlol

    Aktien steigen und fallen. Dieses Grundprinzip weiß ich wenn ich an der Börse praktiziere. Je höher ein Wertpapier gelaufen ist desto tiefer kann es wieder fallen. Aktien können 50% höher oder tiefer stehen bei gleichen Parameterzahlen des Unternehmens. Will damit sagen, Börse handelt irrational. Es gibt soviel Einschlüsse die einen Aktienkurs in beidseitigen Richtungen bewegen können. Dies zu verstehen ist nicht einfach und verlangt ein hohes Maß an emotionslosen handeln.
    l

  68. AvatarDaniel

    sammy
    Lass Du doch mal die Hosen runter. Bis auf warme Luft kommt ja bisher nicht viel. Wie stehts um Deine Performance die letzten 1, 3, 5 oder 10 Jahre?

  69. AvatarThomas Wünsche

    Hallo Tim, danke für Deine Freischaltung und vor allem motivierenden Blog. Lese hier seit ca. 5 Jahren mit und habe viel über interessante Firmen dazugelernt. Es ist ganz einfach eine wirtschaftliche Horizonterweiterung hier dabei zu sein und vor allem zu investieren.
    In diesem Sinne nochmals schöne Feiertage und  Grüsse aus dem Osten Deutschlands
    Thomas Wünsche

  70. AvatarSkywalker

    Ich lese die warmherzigen empathischen und reflektierten Beiträge von June , Katrin und Fit und Gesund sehr gerne! Sie sind wirklich eine Bereicherung. Ganz ohne dümmlichen Smiley…
     

  71. Avatarsammy

    Es ist nicht alles gold was glänzt und die Börse ist keine Einbahnstraße zumindest nicht für Einzelaktionäre. Diese Erkenntnis müssen manche Leute die sich von Tim Honig ums Maul schmieren lassen haben einfach machen. Für den ein oder anderen wird es hart werden. Ich bin gespannt wie es mit Tim weiter geht wenn sein Depot implodieren wird. Es ist zu konzentriert und viel heiße Luft in seinem Depot in Form von aufgeblähten Buchwerten. Ich bin gespannt.

  72. AvatarKatrin

    @Skywalker
    Danke, freut mich! In einer virtuellen Runde mit June und Fit und Gesund fühle ich mich ausgesprochen wohl.
    Und da ich schon da bin, wo “Sammy” vielleicht mal hin möchte und auch mein Sohn auf dem besten Weg zu sein scheint, amüsiert mich der Kommentar sehr – ist für mich auch ein echter First, bis jetzt lief ich eher unter “Karrieretussi” oder “Rabenmutter”, wenn jemand seinen persönlichen Frust auf mich projizieren wollte 🙂
     

  73. AvatarBruno

    Es gibt kein unfehlbareres Zeichen eines ganz schlechten Herzens und tiefer moralischer Nichtswürdigkeit, als ein Zug reiner, herzlicher (implizit vorgezogener resp. gewünschter) Schadenfreude. Man soll den, an welchem man ihn wahrgenommen, auf immer meiden, denn dies ist an Niederträchtigkeit kaum zu überbieten.
     

  74. Avatareki.

    @sammy
    zumindest nicht alle. Allerdings hätte man schon vor einigen Jahren investieren können und das zu wesentlich niedrigeren Kursen, als es aktuell der Fall ist. 
    An der Seitenlinie stehen kann Rendite kosten. Im Regelfall ist dem auch so.

  75. Avatarsammy

    @eki
    Stimmt aber zu einem guten Zeitpunkt zu investieren kann eine renditerakete zünden (oder was glaubst du wo tims Buchwerte her kommen). Als ich 2008/2009 investiert habe hatte ich innerhalb weniger Monate mehrere verdoppeler. Das doofe war nur dass ich damals keine Ahnung hatte und zu früh verkauft habe. Dafür lasse ich die paar Prozente an der Seitenlinie gerne liegen wobei ich ja nicht ganz draußen bin hab ja immer zwischen 30 und 40% investiert.

  76. AvatarIceman

    Ich finde einzelne Kommentare in letzter Zeit auch unterirdisch.
    Wenn hier doch alles schlecht ist, man dem Gastgeber sein Glück nicht gönnt und man für sich selbst die Unfehlbarkeit beansprucht, warum treibt man sich hier rum und pöbelt gegen andere?
    Bei den Banktiteln von Tim handelt es sich um die Nummer 2 und 3 der systemrelevanten Banken der Welt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_global_systemrelevanter_Banken
    Man kann sich also sicher sein, dass egal was passiert, die Politik alles daran setzen wird um diese Banken im Bedarfsfall zu retten.
    Natürlich ist die Börse keine Einbahnstraße, gewisse Ereignisse kann man aber auch nicht vorher sehen oder bewerten.
    RWE-Eon waren mal super, jeder braucht Energie usw. in Japan geht ein Kernreaktor hoch die Politik handelt und die Energieversorger müssen ihre Kraftwerke schließen.
    Aktuelles Beispiel BAT die FDA prüft Mentholzigaretten zu verbieten, der Kurs sackt ab. Natürlich ist auch ein Stück der Gesamtmarkt mit verantwortlich.
    Einige Sachen kann man nicht vorher sehen, deswegen halte ich es nur für rational sinnvoll wie Tim es vorgibt über einen Sparplan zu kaufen.
    Ob dies nun ein ETF oder eine Einzelaktie ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
     
    Frohe Weihnachten aus Bayreuth
     

  77. Avatarsammy

    @iceman
    Das hättest du vor zehn Jahren wahrscheinlich auch über die Deutsche Bank gesagt. Als ihr Kurs noch bei über 100€ war. Sie ist ebenso systemrelevant dennoch steht ihr Kurs heute bei 6,xx €. Wie du siehst ist das keine Garantie!

  78. AvatarJune

    @Skywalker,
    Danke, die Blumen! Die kann ich dir aber zurückgeben, ich mag deine Kommentare auch sehr.
     
    @Katrin,
    mit “Rabenmutter” und  “Karrieretussi” sind wir schon zu zweit in dieser Runde.
    Herzlich wilkommen in dem virtuellen Club.
     
    @Sammy,
    ich komme aus einer Familie die traditionell in Aktien und Immobilien macht. Der ältere Bruder meiner Mutter hat das Business mehr oder weniger allen seinen Geschwistern und auch meinem Vater beigebracht. Onkel D. war seit den 70er Jahren in Aktien investiert. Sein Sohn etwas älter als ich braucht heute nach dem Tod des Vaters nicht mehr arbeiten. Mein Papa hat auch in den 70er angefangen Aktien zu kaufen, damals aber noch als Spekulant. Als er 40 Jahre alt wurde hat ihn mein Onkel endlich weichgekocht doch endlich auf buy and hold zu setzen und eine Depot aus einer Mischung aus Wachstums- und Dividendenwerten aufzusetzen. ETF’s sind bei ihm nur Beiwerk für Märkte auf denen er sich nicht auskennt. Und selbst da hat mein Vater in den 90er schon lieber die exotische Aktie selbst gekauft, da Fonds in seinen Augen zu teuer waren. Obwohl er wirklich eine Menge Rohrkrepierer im Depot hat, kann er heute auch einen Abschwung von 50 % und mehr verkraften. Mit der Zeit wird so ein Depot so groß und dick, dass nur Menschen, die die Systematik nicht verstehen aus Angst ihre Geld zu verlieren ihre Aktien wieder hergeben. Tim wird egal was die Börse macht nicht plötzlich kein Geld mehr haben. Dazu ist er jetzt schon zu breit aufgestellt. 
     
    Und sollte Tim wirklich irgendwann gar keinen Gegenwert mehr in Aktien haben, dann mein lieber Sammy haben wir alle hier ein ganz anderes Problem als Geld.
     
    Take care,
    June

  79. Avatarghost

    das stimmt, wieso ist man hier, wenn man bah garnicht mag. Warum wuenscht man dem Bligbetreiber nur schlechtes.
    – man hatte selbst ein Blog und es wurde nichts draus
    – man hat den Blog immernoch aber leider nicht den ersten Platz
    – man ist auf die Gewinne eifersüchtig.
    -viele andere Gründe
     
    wenn ich ein Ort nicht mag, dann gehe ich da nicht hin.
     
    mfg

  80. Avatareki.

    @sammy
    vollkommen richtig. Nur den richtigen Zeitpunkt zu erwischen gestaltet sich dann in der Realität meist schwieriger als gedacht. 
    Das grundlegende Problem mit dem Warten gestaltet sich oftmals derart, dass derjenige der wartet, bei einer starken Korrektur oder einem Crash trotzdem teurer einsteigt, als derjenige der 1,2,3,4,5,6,..10 etc Jahre früher eingestiegen ist. Trotz damals möglicher hoher Bewertungen.
    Ich für meinen Part, werde bei der aktuellen Korrektur weiter zu kaufen. Und zwar mit sehendem Auge.
    P.S.: Glückwunsch zur Sparquote. Für mich nur theoretisch möglich. Praktisch nicht umsetzbar! 😀

  81. AvatarThomas Wünsche

    Die Qualität einiger Kommentare gehen Richtung Weltuntergangsgequatsche, was keinem nützt. Sicherlich gibt es keine Garantien, aber die Börsen gehen auch nicht “Richtung Kursziel Null”. Es bleibt sicherlich spannend mit weiteren Überraschungen. Mit gegenseitigen Anfeindungen ist keinem geholfen.
    Schöne Grüsse Thomas W.

  82. AvatarIceman

    Da hast Recht.
    Die einzige Bank welche ich persönlich interessant finde ist JP Morgan.
    Da ich diese nicht beurteilen kann, kaufe ich über einen Sparplan Berkshire Hathaway.
    Natürlich wäre es ärgerlich, da ich aber auf das Geld verzichten kann welches ich investiere ist es mir egal. Andere geben ihr Geld für Klimm bim aus, ich kaufe an der Börse Unternehmen. Dass nicht jedes Investment nach meiner Vorstellung verläuft ist eben so. 
    Dass kann ich nicht beeinflussen und weiß ja vorher auf was ich mich einlasse.
    Wenn ich aber merke, dass ich von dem Verlust mir lieber dies oder jenes gekauft hätte, sollte ich mich wirklich ernsthaft hinterfragen ob die Börse das richtige für mich ist.
     
     

  83. AvatarFit und Gesund

    Danke Skywalker und auch Sammy,
    ich finde June ist eine sehr lebenskluge Frau die auch noch was auf dem Kasten hat, ich bewundere sie.
    Dem virtuellen Klub muss ich aber einen Korb erteilen, ich bin keine Rabenmutter da ich keine Kinder habe und eine Karriertussi gleich 3 x nicht, ich bin nur einfache Krankenschwester und das ist nicht so schlimm,
    und als Krankenschwester brauch ich auch keine heruntergelassenen Hosen, ich weiss was da drunter ist, das seh ich täglich, also bitte oben lassen! 
     
    Spass beiseite, ich weiss was gemeint ist, mit Anderen vergleiche ich mich nicht, es bringt nichts, neidisch bin ich auch nicht, auch nicht auf die Tenbagger in Tim’s Depot, er wird schon wissen was er macht oder nicht macht, er hat die grössere Börsenerfahrung als ich.
    ich werde jetzt mal Tim’s neuen Post lesen und dann ist definitiv Ende Gelände hier bis nach Weihnachten, das Bild hab ich schon gesehen, da bekommt Einer IS-mässig gleich den Kopf abgemacht, und das vor Weihnachten,
    ich hoffe auf ein friedlicheres Bild morgen 🙂

  84. AvatarCola-Viez

    @sammy wer sagt dir das morgen die börsen nicht auf einmal wieder nach oben drehen? 
    Ja ich sehe auch die aktuellen Risiken –> Brexit, Trump & China, verlangsamtes Wachstum etc… 
    Ich bespare meine Sparpläne einfach weiter und Versuche die Sparquote zu erhöhen.

  85. Avatarsammy

    Also um das mal Klar zustellen. Ich habe persönlich werde etwas gegen Tim noch gegen irgendwelche Blogkommentatoren. Im Gegenteil ich lese gerne tims Blog manchmal mit schmunzeln aber dennoch gerne. Wer jedoch als öffentliche Person auftritt und sein depot offenlegt muss eben auch Kritik ertragen können oder sie ignorieren. Das ist meine Meinung jeder mag das anders sehen. Zudem ist das bestimmt keine Missgunst nur bin ich halt wirklich gespannt was tim macht wenns die BoA und netflix völlig zerreißt. Er fährt ein extremes Risiko daher auch seine Rendite nur die Medaille ist eben zweiseitig.
    @june
    Klar früher gab’s entweder keine etf oder es war zu teuer das stimmt. Heute ist das zum Glück anders.
    @cola-viez
    Das sagt mir niemand natürlich kann das passieren muss es sogar im Prinzip aber eben nur kurzfristig. Die Markttechnik setzt das sogar voraus. Wenn ich mir das Gesamtbild ansehe bleibe ich aber dennoch vorerst skeptisch wie gesagt 1-2 jahre Bärenmarkt wären jetzt angebracht nach zehn jährigem Aufschwung.
    Letztenendes ist es von so vielen Faktoren abhängig dass man das nie mit Gewissheit sagen kann. Wenn die Notenbanken morgen wieder Geld drucken kann sich das Gesamtbild schnell drehen.

  86. AvatarTugumak

    @ June
    Die Idee der Risikogewichtung, die du darstellst, ist wichtig, weil wir alle ja mit den beiden Gefühlen Gier und Angst am Aktienmarkt zu tun haben. Stimmt hier bei der Risikogewichtung was nicht, weil man bei steigenden Märkten zu gierig war, dann hab ich bei fallenden Märkten zu viel Angst. Beide Gefühle in Zaum zu halten, ist für einige einfach – für viele fast unmöglich. Da gehört eine große Portion Selbstreflektion dazu. 

    Deine zweite Idee der Verlustbewertung im Hinblick auf das Gesamtvermögen ist auch sehr wertvoll und ich möchte sie noch ein bißchen erweitern, für diejenigen, die es noch nicht kennen. Und zwar um dein zukünftiges Arbeitseinkommen. (Die Idee ist von Gerd Kommer)
    Bsp: Xaver ist 37 Jahre alt und hat bis zur Rente, noch 30 Jahre zu arbeiten. Er verdient 2000 € im Monat netto und hat ein Aktiendepot i.H.v. 100.000€.
    Sein Arbeitseinkommen beläuft sich (ohne Barwertmethodik) also auf 2000€ x 12 x 30 = 720.000 € und damit sein Gesamtvermögen auf 820.000 €.
    Jetzt verliert sein Depot 30 %, also 30.000 €.
    Er verliert also 30.000€ von 820.000€ – also nur 3,65%…obwohl sich im Depot ein „Verlust“ von 30 % abzeichnet.
    Hoffe ich hab’s einigermaßen erklärt. 

    Haut rein

    Tugumak

  87. AvatarJune

    @Fit und Gesund,
    was du machst und gemacht hast, finde ich auch sehr Bewundernswert. Also ich hab mich mit Anfang 19 Jahren nicht ins Ausland getraut.
    Wie man an deinem Beispiel sieht, ist Frau auch ohne “Karriere” und “Rabenmutter” dasein klug. Du gehörst auf jeden Fall dazu der Spirit zählt.
    Dir ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest.
    Take care,
    June

  88. AvatarKatrin

    @Fit und Gesund
    Ich hab hier ja lange nur mitgelesen und bin kommentarmäßig gegenüber solch “alten Hasen” wie June und Dir noch ein echter Frischling. Aber mich haben die Einblicke, die Du hier in Deinen Werdegang und Dein Leben gegeben hast, auch sehr beeindruckt. Das wollte ich noch loswerden, falls Du doch noch mal hier reinschaust :-).  
    Katrin

  89. AvatarKatrin

    @June
    Sehr interessant, dass so smartes Investieren bei Euch schon Familien-Tradition hat. Bei uns war es eher wirtschaftspraktisch-fern, da meine Eltern beide Lehrer sind bzw. waren. 
    Habe beim Speed-Nachholen der letzten Posts von Deinem Job-Angebot und der OP Deines Vaters gelesen (ich hoffe, ich erinner’ mich jetzt richtig) – ich kann Deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen und wünsche Dir noch ganz viele schöne Erlebnisse mit Deinen Eltern.
    Und jetzt mach ich uns endlich was zu essen…(oh, oh, auch noch eine schlechte Hausfrau ;-))
    Katrin

  90. AvatarFelix

    Also in Japan ist es doch so, dass der Nikkei ein preisgewichteter Index ist ähnlich zu Dow Jones und nicht nach Marktkapitalisierung. Das verzerrt die Darstellung der  Entwicklung der japanischen Wirtschaft.
    2. War in Japan vor dem Crash die Börse extrem heiß gelaufen (jahrelang 20% p.a.). Diese Entwicklung sehe in Europa nicht, sodass ich ein japanisches Szenario, dass man auch nach 30 Jahren immer noch im Minus liegt, aktuell nicht zu befürchten ist. Eher ein dahindümpeln mit langfristigen Renditen vor Inflation um die 3-4% p.a.
    Langfristig zählen an der Börse nur Fakten. Zwar gibt es die Digitalisierung, aber in Europa auch den demografischen Wandel (weniger Arbeitskräfte->weniger Wachstum), der Hang zur Bürokratie, Regulierung und stückweisen Einschränkung der freien Marktwirtschaft. Das Niveau an Schulen und Unis sinkt, Infrastruktur zerfällt stattdessen werden die Sozialsysteme ausgeweitet und der Wasserkopf in allen Bereichen erhöht sodass trotz des Rekords an Arbeitsstunden 2018 in Deutschland die Produktivität nicht gestiegen ist. Ohne Wachstum werden wir aber auch nicht mehr die Renditen wie in den letzten Jahrzehnten sehen. 

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