Zu sparen und am Aktienmarkt zu investieren ist weise


New York, 14. Januar 2019

Das Leben ist wie eine lange Wanderung. Habe ausreichend Vorräte. Genieße es.

Trotz des Bärenmarkts ändert es nichts an der Tatsache, dass die Börse ein herrlicher Anlagehafen für dein Geld ist. Im langen Schnitt bringen die US-Börsen zehn Prozent Rendite. Selbst der langweilige DAX brachte 8,8 Prozent in den vergangenen 40 Jahren laut dem Deutschen Aktieninstitut. Gerne wird von Zweiflern auf den Nikkei-Index verweisen, der seit dem 29. Dezember 1989 um 27 Prozent verloren hat. In Japan hatte sich eine Mega-Blase gebildet, davon ist in anderen Ländern in diesem Ausmaß weit und breit nichts zu sehen.

Zudem investierst du ja nicht einmal genau auf dem historischen Hoch, sondern schrittweise über lange Zeiträume. Am besten monatlich durch gute wie schlechte Börsenzeiten. Wer über mehrere Dekaden in Japan investiert hat, der hat phantastisches Geld verdient.

Um sich die Blase in Japan vor 30 Jahren zu veranschaulichen: Der Imperial Platz, der vier Quadratkilometer umfasst, war mehr wert als ganz Kalifornien. Noch mal: Auf ein einziges Datum zu blicken, bevor die Blase platzte, ist doof. So ignorierst du die anderen schönen Gelegenheiten, die es gab.

Ich erhalte zahlreiche E-Mails nach dem Motto: „Die Börse sinkt. Ich warte noch ab. Erst in ein paar Monaten, wenn der Crash da ist, schlage ich zu.“ Das klingt nach Timing. Ich kaufe jeden Monat Aktien zu.

Was soll ich jetzt machen? Nichts an der Strategie ändern! Weiter ETFs oder Aktien kaufen. Erkenne, dass es beim Investieren nicht darum geht, die zukünftigen Preise vorherzusagen, sondern zu versuchen, die besten Investments zu finden.

Bei einer Anlagedauer von 40 Jahren und 6% Zinsen kannst ein erhebliches Vermögen aufbauen. Etwa über einen Sparplan in einen beliebigen ETF MSCI World. Vielleicht einen Vanguard-ETF. Der Kapitalismus wird bestehen bleiben. Warum die Deutschen so scharf auf Sparbücher mit 0,01% Zinsen sind? Ttttssssss! Das ist mir ein Rätsel. Warum die Deutschen außerdem so scharf auf Kapitallebensversicherungen sind, ist mir ebenfalls schleierhaft.

Warum gibt es bis heute Kapitallebensversicherungen? Schon vor 30 Jahren sind sie als „legalen Betrug“ bezeichnet worden. Und ein Gericht erlaubte den Ausdruck. Unterm Strich bringen diese Produkte eben keine Rendite.

Lerne von John Rockefeller, Andrew Carnegie, Sam Walton, Warren Buffett oder Cornelius Vanderbilt. Sie haben keine Sparbücher oder Kapitallebensversicherungen gehabt. Sie haben stattdessen nie aufgehört, in ihr eigenes Unternehmen zu investieren.

Carnegie eröffnete weiterhin Stahlwerke, Rockefeller kaufte weiter Raffinerien, Walton eröffnete weitere Walmarts und Buffett kaufte weiter Aktien und Firmen.

Die Moral der Geschichte lautet: Versuche nicht die Börse zu timen. Die Großen tun es nie. Sie investieren stetig. Sie finden heraus, wie sie in guten und schlechten Zeiten Erfolg haben können. Erfolg bedeutet, konsequent zu investieren. Chancen findest du immer.

Ich gönne jedem und allen das, was sie haben, kaufen oder sonst wie machen. Ob es ein fettes Haus oder Auto ist. Ein Luxusurlaub oder schicke Mode. Aber die Leute sollten trotzdem an Morgen denken und etwas planen. Sonst kann es düster im Alter aussehen.

Es gibt wirklich Vollpfosten. Wie dieser 51-jährige Hartz IV-Empfänger. Er erbte 200.000 Euro. Anstatt das Geld zu investieren und zu schützen, setzte er sich jeden Tag in die Kneipe und versoff einen Großteil seines Erbes innerhalb von zwei Jahren. Sozialleistungen stehen ihm nun nicht mehr zu, entschied ein Gericht. Er muss arbeiten gehen.

Der Fall des Alkoholikers bringt es auf den Punkt. Wie schnell und gedankenlos Menschen enorme Summen Geld vernichten. Hier ein Bier, dort eine Stange Zigaretten. Dann ein Steak im Restaurant, ein Cappuccino für 5 Euro. Das läppert sich. Schnell sind tausende Euro weg. Man denkt sich, das macht nichts aus. „Ich hab ja genug.“ Es geht so schnell. Dann ist alles weg. Das ergeht vielen Jackpot-Gewinnern so. Ein paar Jahre später stehen die einstigen Lotto-Millionäre wie Trottel da. Der gesamte Gewinn ist weg.

Das geht auch so bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie spielen Online-Games. Sie holen sich das neueste Handy. Sie gehen in Fast-Food-Tempel. Alles, wie es gerade passt. Da muss das neueste iPhone her, obwohl das alte gerade zwei Jahre alt ist. Sie denken sich: „Es sind ja nur 45 Euro im Monat. Was soll das? Pillepalle. Was sein muss, muss ein.“

Junge Menschen sind in großer Zahl überschuldet, bevor sie eigene Einkünfte erzielen. Die ec-Karten werden so lange genutzt, bis keine Auszahlung mehr erfolgt. Schuld haben die anderen, die immer mit dem neuesten Zeug ankommen. Die aggressive Werbung des Handels spielt eine Rolle. Vor allem das Internet und die sozialen Medien. Auch die Tatsache, daß das kleine Einmaleins für die meisten kein Thema ist.

Es wird aber gemosert, dass die Rundfunkgebühren knapp 18 Euro im Monat kosten. Aber dass der „Coffee to Go“ oder die Dose Red Bull an der Tankstelle deutlich mehr kosten im Monat, das wird übersehen.

Für die Altersvorsorge wird zu wenig oder gar nichts getan. Meine Eltern predigten immer: Du brauchst Rücklagen. Du kannst nicht das gesamte Monatsgehalt rausballern. Du brauchst dir nicht jeden Cappuccino verkneifen, aber einen Plan solltest du schon haben. Gönne dir was, worauf du richtig Lust hast. Dann können es sogar zwei Kaffee sein.

Aber du musst generell immer aufpassen. In Venedig auf dem Markusplatz zum Beispiel. Das ist wunderschön dort, aber die Cafés ziehen den Menschen das Geld aus der Tasche. Die Preise sind horrend.

Sparen und das bewusste Investieren hast du im Idealfall schon als Jugendlicher im Griff. Du nutzt die Börse für die nächsten 30 oder 40 Jahre. Die bringt eine tolle Rendite.

Wer vorsichtig ist, der hat ein Haushaltsbuch. Darin werden alle Ausgaben und Einnahmen aufgeführt. Dann kannst du schnell sinnlose oder unnötige Ausgaben entdecken.

Statt teuer ins Restaurant zu gehen, kannst du für 3 Tage etwas Leckeres kochen.

Die täglichen unnötige Kleinausgaben gehen auf die Dauer ganz schön ins Geld. Der 50. Pulli von Zara oder H&M kostet eben auch eine Menge Geld, wenn du es aufaddierst. Und obwohl so viele Menschen über Aktien die Nasen rümpfen – auf lange Sicht ist das die beste Anlage. Es ist besser als 50 Pulli im Schrank zu haben, die nach 4 Mal waschen in der Altkleidersammlung enden.

Natürlich schwankt die Börse. Aber die Unternehmensgewinne und Dividende auf Jahre hinaus sind kaum zu überbieten. Selbst wenn eine Währungsreform käme – die Unternehmen wirtschaften sofort in dieser Währung weiter.

Warum nicht einen Kaffee bei Freunden zuhause trinken? Warum nicht zuhause mit Bekannten kochen? Treffen, plaudern. Das ist doch besser als irgendwo in der Stadt zu sein.

Hinzu kommt der Markenfetisch. Die Leute wollen immer das Beste und Neueste haben, obwohl es Geldgräber sind. Muss es ein Thermomix-Mixer sein? Ein Webergrill? Eine Gucci-Tasche? Parfüm von Chanel? Starbucks-Kaffee? Eine Nespresso-Maschine sein? Ein neuer BMW? …die Industrie zieht dir das Geld aus der Tasche.

Überall wird dir ein Lebensgefühl verkauft. Es sind viele Lügen, die die Werbung verbreitet. Muss man halt drauf kommen, wie einen die Industrie zum Konsum verleitet und einem das Geld aus der Tasche ziehen möchte.

Das Durchschnittsnettovermögen der Deutschen liegt bei ca. 60.000 Euro im Mittel. Also wer im Monat 500 Euro über ein paar Dekaden spart, wird diese Summe schnell überwinden.

Das meiste Geld sparst du, wenn du es nicht ausgibst. Leider ist das Sparpotential der meisten begrenzt. Sie haben das Nichtausgeben nicht im Griff.

Viele können sich hierzulande nicht vorstellen, dass man tatsächlich langfristig 6 Prozent und mehr Rendite an der Börse bekommen kann. Sie haben die Blase am Neuen Markt und die Volksaktien-Krise (Telekom…) im Hinterkopf. Daher wollen sie nichts mit der Börse zu tun haben. Sie setzen lieber aufs Sparbuch. Trotz der 0,1 oder 0,01% Zinsen. Oder sie geben gleich alles aus. Wegen der drohenden Inflation, der fiesen Abgeltungssteuer und überhaupt: Man könnte ja früh sterben. Das ist eine typische Argumentationskette. Bei dieser Einstellung kann man das Argumentieren vergessen. Gehandelt wird emotionsbasiert und nicht rational. Die drohende Altersarmut wird übersehen.

Gerade in Großstadtvierteln lauern sie an jeder Ecke: Fast Food Restaurants, Steak-Häuser, zig Szene-Bars, Weinstuben, Kioske, Bäckereien, Kinos, Tankstellen, Cafés…

Besser konsequent per ETF sparen. In die Natur gehen, statt shoppen in der Großstadt. Man muss schon ein Trottel sein, wenn man nicht wohlhabend wird im Laufe eines Lebens. Denn der Zinseszins macht es dir leicht, wenn du das Prinzip verstanden hast.

Du musst noch nicht mal deine Zeit damit verschwenden. ETF-Aktien-Sparplan einrichten. Und fertig. Du musst nicht  ständig nachschauen. Du musst dir nicht ständig Gedanken machen über die Mehrung deines Geldes. Total entspannt kannst du vermögend werden.

Was spricht dagegen, auf die täglichen Ausgaben zu achten? Hier ein Sandwich, dort ein Smoothie to go. Besser zuhause machen. Leg dein Geld an. Spar, dass im Alter die Rentenlücke nicht zu groß wird. Aber spare nicht am wirklichen Leben: Erlebnisse, Familie, Freunde, Sport, gesunde Ernährung…

Natürlich kann ich mit 30, 40 oder 50 sterben. Oder aber erst mit 105. Natürlich kannst du dement oder ein Pflegefall werden. Oder aber du bleibst klar im Kopf und selbständig bis ins hohe Alter.

Schau dir US-Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg an, die im hohen Alter (85) noch ins Fitnessstudio geht:

Der 75-jährige Richard Smith ging ein halbes Jahr wandern. Er ging auf den 2.200 Meilen langen „Appalachian Trail„.

Keiner kann vorhersehen, was passieren wird. Eine smarte Altersvorsorge ist eine Wette: Die Wahrscheinlichkeit, dass du sehr alt wirst ist größer, als dass du früh stirbst. Was bringt es dir, jetzt alles auf den Kopf zu hauen und dann topfit und klar im Kopf Grundsicherung zu beantragen?

Willst du mit 65 oder 67 Jahren dem Staat auf der Tasche liegen? Oder willst du deine Kindern um Geld jeden Monat bitten? Es ist vernünftig, wenn du dich für einen bewussten Konsum entscheidest. Das heißt: Sparen plus Konsum. Klar verkneift man sich nicht alles. Aber ich denke nicht, dass ein nicht gegessenes Sandwich unterwegs oder ein nicht besuchtes Restaurant meine Lebensqualität wirklich beeinträchtigt. Eine lange Wanderung wirst du dagegen nie vergessen:


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Zu sparen und am Aktienmarkt zu investieren ist weise

  1. KievKiev

    @ Tim

    Falls Du mal wieder in Italien unterwegs bist und Dich nicht den Verlockungen eines Espresso entziehen kannst, so bestelle ihn doch einfach am Tresen “ al banco“. Den Euro legst Du dabei direkt auf den Tresen.

    https://kaffee.org/espresso-italien-das-sollten-sie-als-tourist-beachten/

    Ansonsten sind Preise in solchen Metropolen abartig. Bei den Mieten geht dies auch nicht anders.

    In Frankreich habe ich auch manchmal das Gefühl als wollten sie mich über den Tisch ziehen. Bloß weil ich kein französisch spreche. Da fange ich die Gespräche dann auf Spanisch an und dann einigen wir uns auf englisch. Dann läuft es auch in Frankreich.

  2. AvatarKarl

    @Tim Schäfer

    „Ich kaufe jeden Monat Aktien zu.“

     

    In früheren Berichten haben Sie geschrieben, dass Sie nur einmal im Jahr einenNachkauf tätigen.

     

    Haben Sie Ihre Strategie geändert?

     

    Viele Grüße

    Karl

  3. AvatarThorsten

    @Karl ich glaube Tim hat einen steuerlich subventionierten Plan (einmal im Jahr 5000$ ?!) und einen regulären Sparplan, also 2 Depots mindestens. War das so ?

  4. AvatarChristian

    Der Espresso heute Mittag (sogar am Tresen) hat 2,20 € gekostet. Ganz schön teuer. Echter Luxus. Aber das Gespräch mit dem Barista war trotzdem ganz nett. Mit Trinkgeld waren es 2,70 €. „Fünf Mark“. Dafür hätte meine Oma einen Wocheneinkauf erledigt. Sie könnte nicht verstehen, warum ich so viel Geld für 40 ml Café ausgebe.

    Sie hatte sich in den 1950ern ein Haus gebaut. Um es abbezahlen zu können, hatte sie einen Zweitjob – Hopfen zupfen in der Holledau. Harte körperliche Arbeit. Sie hat im eigenen Garten alles selbst angebaut. Sie hat im Wirtshaus bedient. Bis zuletzt hatte sie keine Heizung, nicht mal einen Boiler – nur einen Dauerbrandherd. Das Holz zum Heizen hat sie im Wald und auf Baustellen gesammelt. Ihre Westen, Mützen, Socken, Decken selbst gestrickt. Alles geflickt, die Gummibändchen der Unterwäsche getauscht, wenn diese ausgleiert war. Sie hatte nur ein Fahrrad, damit kam sie überall hin und erledigte auch alle Besorgungen (inkl. Holz sammeln).

    Sie hatte eine Pension von ca. 1.600 € – und eine Sparquote von ca. 75 %. Vieles davon steckte sie in Aktien (allerdings hat sie das nicht selbst organisiert, sondern ihr Sohn, mein Vater). Sie mochte außerdem Cash. 16.000 € mussten immer auf dem Konto stehen. Der Rest durfte investiert werden.

    Was sie gemacht hat ist vielleicht nicht ganz zeitgemäß. Man könnte sie auch als „geizig“ bezeichnen. Wären alle Menschen wie sie, gäbe es vermutlich keine funktionierende Wirtschaft. Trotzdem ist sie ein Vorbild – sie war glücklich.

    Ich spare ebenfalls monatlich. 800 Euro, davon 510 direkt in ETFs. Es könnten vielleicht 300-400 € mehr sein (siehe erster Absatz). Der Weg ist das Ziel…

  5. AvatarChris K

    Super Artikel wie immer! Stimme überall zu. Wir brauchen dringend mal Steuererleichterungen hier in Deutschland… Des müsste doch gehen ohne neue Schulden

  6. AvatarBruno

    @Christian Bei uns kostet eine Tasse billigster Filterkaffee bei Starbucks 4.70, ein Espresso zwischen 3.50 bis 5.50 CHF, da ist sogar ein Kapselkaffee für 20-30 Rp. ein Schnäppchen. Aber die Läden (Starbucks) sind immer übervoll, will man dort mal einen Sitzplatz für WLAN, ist es nicht einfach. Ich finde McCafé besser (auch als sein Ruf, nicht die Burger auf die verzichte ich gerne), aber der Espresso aus einer La Cimbali schmeckt besser als bei Starbucks, Keramiktasse und die Hälfte des Preises bei Starbucks.

    Die Aktien kann man beide halten.

  7. AvatarChristian

    @Bruno: Wow, das sind mal Preise! 🙂 Ja, das McCafé hat sehr gute Maschinen und einen sehr guten Espresso/Café, den mag ich dort auch ganz gerne. Die beiden Aktien finde ich auch toll (habe ich allerdings nicht).

  8. Avatar-M

    @Kiev

    Dann verstehe ich jetzt erst, wieso ich in italien sogar an einer Tankstelle nur 1€ für einen Espresso an der theke bezahlt habe 🙂 aber am Gardasee waren fast alle Espressi bei 1€ – Max 1,30€ am Tisch serviert. War sehr angenehm.

    @Christian

    40ml wäre ja schon fast ein lungo. Du hast 2,20€ für ca. 30ml bezahlt:-)))

    Gebrauchte Siebträgermaschiene und zuhause genießen.

    Rancilio Silvia ist meine, bin sehr zufrieden.

    -M

  9. AvatarChristian

    @ -M Ich träume schon länger davon… 🙂 Jemand hatte mir mal das Modell von Krups empfohlen. Eine von Rancilio Silvia ist da natürlich schon noch einmal wesentlich schöner!

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kiev

    Clever. Man muss einfach das machen, was die Einmischen machen.

    In Frankreich oder den USA gibt es die kostenlose Karaffe Wasser zum Essen.
    https://www.zeit.de/2013/24/stimmts-restaurant-leitungswasser

     

    @ Karl

    Ich habe die Strategie geändert. Ich kaufe jetzt häufiger über das Jahr verteilt. Ich habe zudem einen Dividendenrückkaufplan abgeschlossen. Ich kaufe automatisch Aktien, wenn es Dividenden der jeweiligen Firma gibt.

     

    @ Thorsten

    Ich hab 3 Depots. Ein normales Depot. Ein Roth IRA und ein SEP IRA.

    @ Christian

    Das war eine coole Oma. Sparsam sein und Aktien kaufen. Das muss ein großes Depot gewesen sein bei der Sparquote. Sie war der FIRE-FU-Bewegung voraus.

  11. AvatarRalfRutke

    Top Artikel!

    Die 500€ sind mein Monatsziel im Jahr 2019. Bis jetzt schaut es ganz gut aus ?? auch wenn mein Jahresgehalt bei weitem keine 60.000€ sind.

    Was nicht ist, kann ja noch werden. Denn ich investiere derzeit massiv in mich selbst und einer schönen Nebeneinkunft. Wenn der Plan aufgeht schon, wenn nicht hab ich wenigstens genügend dabei gelernt.

    Von Kaffee bin ich mittlerweile fast ganz runter, ab und an auch Mal ein Espresso. Sonst aber fast nur noch Tee (Grüner, Schwarzer oder Mate). Aber wenn ich eine Siebträgermaschine Zuhause hätte, würde das sicherlich auch wieder anders aussehen!

  12. KievKiev

    @ RalfRutke

    Wenn Du handwerklich versiert bist, wäre vielleicht folgendes Modell als Original eine Idee:

    https://www.kaffeewiki.de/wiki/Faema_E61

    Wenn Du Dich dort eingearbeitet hast kannst Du viele Maschinen restaurieren oder warten. Teile gibt es im Netz. Das ist vielleicht auch eine Idee für ein Nebenerwerb. Du könntest alte Maschinen auch aufwerten und verkaufen. Bei dem Modell leuchtet das Logo auf der Rückseite.

  13. AvatarThomas W.

    Wenn alle nur noch sparen und sparen und vielleicht investieren, woher sollen bitte schön die Dividenden kommen? Starbucks, McDonalds u.a. könnten dicht machen und es wäre Geschichte mit eventuellen jährlichen Dividendenerhöhungen. Es ist die Freiheit jedes einzelnen, auch wenn er sich drei Espresso am Gardasee für je 5,00 Euro reinziehen würde. Man kann sich auch totsparen. Ab und zu sollte man sich doch etwas gönnen.

    Thomas

  14. AvatarHelge

    Wieder mal ein sehr schöner Artikel. Ein Haushaltsbuch führe ich seit 2014. Es ist einfach interessant wie sich die Ausgaben entwickeln. Gerade beim Berufseinstieg konnte ich die übliche Steigerung feststellen. Seit einem Jahr werden nun die Finanzen optimiert und unnötige Verträge angepasst. Ein Großteil des Geldes liegt in etfs. Hinzu kommt eine Beimischung von Anteilen hiesiger Wohnungsbaugenossenschaften.

    Dabei ist es wohl möglich später unabhängig von einer möglichen Rente zu leben.

    Ganz auf Luxusausgaben möchte ich nicht verzichten. So ist es mir im Urlaub egal wie viel der Kaffee im Café kostet. Jedoch werde ich beim jährlichen Ostseeurlaub kaum ein Café finden, was solche Preise für einen Espresso aufruft. Ein weiterer Luxus ist das Haustier. Innerhalb von drei Jahren sind dort ca. 6000€ reingeflossen. Und davon bereue ich keinen Einzigen. Treffen mit Bekannten finden häufig in den eigenen vier Wänden statt. Es ist einfach gemütlicher als in der Kneipe.

  15. Avatar-M

    @Christian

    Da kann ich dir das kaffeenetz Forum empfehlen. Dort sind sehr versierte Leute die einem Maschine und passende Mühle für jeden Geldbeutel empfehlen können. Gebraucht kaufen spart dann unheimlich und vergrößert die Chance eine schöne Maschine zu bekommen. Die Silvia hätte ich neu nie gekauft (Meine war wie neu beim gebrauchtkauf;-) )

    -M

  16. AvatarThorsten

    Die Oma war klasse ! Sie war mit dem zufrieden, mit dem sie aufgewachsen ist, da brauchte sie halt keine Heizung oder Auto. Dann war es für sie auch kein Einschränkung. Immer so wie man es kennt, gefroren hat sie ja nicht. Allerdings ändern sich die Zeiten,  wenn man heute arbeitet braucht man im schlimmsten Fall die ganze technische Bequemlichkeit, um den Arbeitsvertrag gesichert einzuhalten, und es kann ja auch nicht jeder Holz sammeln gehen. Die Oma war die erste Frugalistin sozusagen 😉

    Sparsamkeit war früher notwendig, wann haben wir es verlernt ? Ab dem Deutschen Wirtschaftswunder, dem massiven Einsatz von Werbung zum Wecken von Bedürfnissen ?  Wir haben Jahrzehnte vor der Glotze gesessen, haben Werbeplakate angeschaut, Illustrierte mit 60% Werbeanteil und im Kino 30 Minuten Zigarettenwerbung angeschaut. Einen Gang zurückschalten ohne Verzicht !

    Den Lebensstandard bei Einnahmensteigerung weitgehend beibehalten und nur langsam steigern. Das erhöht die Sparquote.

  17. KievKiev

    @ Thorsten

    Ich wohne nicht in Hamburg, aber die Entwicklung ist bei mehreren Städten wohl ähnlich.
    Kopenhagen und Groningen würde ich gerne einmal betrachten, um mir eine Vorstellung davon zu machen, wie eine Stadt mit sehr hohen Radanteil funktioniert. Ich stelle es mir sehr entspannt vor.

    Ich habe in Hamburg oft Urlaube in meiner Kindheit verbracht. In Winterhude kenne ich mich entsprechend aus. Hamburg ist eine sehr schöne Stadt. Hätten meine Verwandten damals dort investiert, so würden sie es heute sicher nicht bereuen.

  18. AvatarHansS

    „Die Börse sinkt. Ich warte noch ab. Erst in ein paar Monaten, wenn der Crash da ist, schlage ich zu.“

    Dazu gibt es ein schönes Zitat von Peter Lynch: „Far more money has been lost by investors preparing for corrections, or trying to anticipate corrections, than has been lost in corrections themselves.“

  19. AvatarDanielKA

    Meine Oma hat ebenfalls eine Sparquote von nahezu 80 % (und das bei geringer Rente/witwenrente), da ist aber noch die Weltkriegsgeneration, wer den 2ten Weltkrieg in der Jugend mitgemacht und überlebt hat ist äußerst robust und sparsam. Das ändert man das ganze Leben nicht mehr. Wenn man die genossenschaftliche Miete abzieht, schafft sie es auch mit 100-150 EURO für einen Monat durchzukommen, der Rest wird gespart.

    Ich bin da immer wieder fasziniert..

     

  20. AvatarNico Meier

    Meine Grosseltern sind für mich Vorbilder. Sie sind mitlerweile beide mitte 80 leben in einer abbezahlten bescheidenen Dreizimmerwohnung leisten sich aber trotzdem einen Klosomat oder Urlaube. Wie hoch ihr Vermögen genau ist kann ich nicht sagen aber mein Grossvater meint immer sie würden von AHV und Pensionskasse jeden Monat noch Geld zur Seite legen, da sie nimals alles ausgeben könnten. Sie achten beim Einkaufen auf Aktionen gerade bei Fleisch und Fisch und ernähren sich gesund essen viel Früchte und Gemüse. Sie sind seit über 60 Jahren zusammen und noch glücklich.

  21. AvatarStudent

    @Christian

    Die Krups Maschine habe ich seit zwei Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden. Mein Tipp: Am Amazon prime Day eine Retoure Maschine aus den Warehousdeals erwerben.

    Ich habe so für die Maschine 80€ statt 150€ gezahlt.

  22. AvatarDaniel

    Das Durchschnittsnettovermögen der Deutschen liegt bei ca. 60.000 Euro im Mittel. Also wer im Monat 500 Euro über ein paar Dekaden spart, wird diese Summe schnell überwinden.

    Das meiste Geld sparst du, wenn du es nicht ausgibst. Leider ist das Sparpotential der meisten begrenzt. Sie haben das Nichtausgeben nicht im Griff.

    Ich habe die Daten nicht mehr im Kopf, aber die Realtität des Deutschen sieht ja sogar noch dramatisch schlechter aus. Die 60.000 ergeben sich ja nunmal aus dem Durchschnitt und wir gepusht durch die sehr sehr reichen Menschen hierzulande. Das Medianvermögen liegt glaube ich bei 45.000€. Jedenfalls sind wir auch im europäischen Vergleich sehr sehr schlecht, sogar hinter Griechenland.

  23. AvatarDanielKA

    @ Daniel

    Das liegt an der geringen Eigentumsquote in Deutschand, bezieht man aber die Rentenansprüche, welche in der Statistik nicht erfasst werden, mit ein (staatlich und Betrieb) stehe wir dann doch wieder ganz gut da.

     

  24. Avatar-M

    Daniel

    Medial liegt bei 15.000 € in Deutschland, habe eben nochmal Googles angeworfen.

     

    Subjektiv kommt das für mich hin. Vom Bekanntenkreis würde ich tippen, dass ein paar darüber liegen und einige darunter.

     

    Erschreckend ist das …

    -M

  25. AvatarNico Meier

    @DanielKA

    In der Schweiz ist die betriebliche Vorsorge genannt Pensionskasse oder 2.Säule für Angestellte obligatorisch. Dies führt zu horrenden angeblichen Vermögen der Menschen in der Schweiz. Was bringt es wenn solche Ansprüche die später eine Rente generieren als Vermögen allen angerechnet wird? Das Geld ist gebunden in der Pensionskasse und kann nicht frei ausgegeben werden warum also sollte man das in Statistiken einrechnen nur um behaupten zu können alle Schweizer wären reich?

  26. AvatarDaniel

    Das liegt an der geringen Eigentumsquote in Deutschand, bezieht man aber die Rentenansprüche, welche in der Statistik nicht erfasst werden, mit ein (staatlich und Betrieb) stehe wir dann doch wieder ganz gut da.

    Du hast sicherlich Recht damit die Rentenansprüche irgendwie zu erfassen, ich tue mich dennoch sehr schwer damit, denn es sind, wie der Name schon sagt, lediglich Ansprüche. Als ob dir jemand ständig Gratis-Tickets für den Zoo schenkt der in 40 Jahren vielleicht gar nicht mehr existiert. Es wird ja auch nirgends ein Kapitalstock aufgebaut wie z.B. bei der Altersvorsorge mit Aktien des 401k Plans der Amis, sondern man erarbeitet sich nur Beteiligungsrechte an einer zukünftigen Auszahlung die niemand bisher richtig berechnen kann.

  27. Avatarghost

    wohin wir gehen/ uns bewegen (die meisten jedenfalls) sieht man wenn es jedes Jahr heisst :“blackfriday“—> als ob es kein morgen mehr gebe.

    Wenn jemand arm ist durch krankheit oder aehnliches…..ist das schlimm…..

    wenn wir nen besoffenen im Winter auf der Strasse liegen sehen halten wir an und helfen ……(schon oft vorgekommen)

    aber wenn ich diese „ganz intelligenten “ sehe, die jedes Jahr neues Handy, Auto auf Kredit und gerade angesagte Kleidung dazu Schachtel am Tag Kippen haben. Dann kann ich nur sagen, dumm geboren, dumm wird es gestorben.Es gibt Ausnahmen, aber die Mehrheit kommt aus normallen Verhaeltnissen, aber verhalten sich wie 100000+ Verdiener …..

     

    aber ich denke, der Politik gefaellt es wenn die Buerger dumm sind, arbeiten schlafen konsumieren arbeiten……wie in Matrix;), hm war das ein Film oder solangsam Realitaet…..

     

    mfg

  28. AvatarDanielKA

    @ Nico Meier, Daniel

    Es ist schon eine Art Kapitalstock, eben erst für die Rente, trotz fehlender Verwertungsmöglichkeit in der „Ansparphase“ hat die Rente einen Barwert. Bei betrieblichen Renten sowieso, welche auch von den Unternehmen bilanziert werden müssen. Ich kann z.B. nicht sagen, meine 300 TEUR Barwert Betriebsrente wären wertlos nach 30 Jahren, ich erhalte dann entsprechend eine lebenslange Rente.

    Eine gewisse Umlage muss es immer geben, da der Kapitalstock jedes Jahr neu erwirtschaftet bzw. erhalten werden muss.

     

  29. AvatarNico Meier

    @DanielKA

    Bei der Pensonskasse gibts diesen Barwert der Rente auch er wird auch ausgewiesen auf dem Pensionskassenausweis. Bei einer Rente wie der AHV Altersrente in DE sieht die Sache anders aus weil da in einen Topf eingezahlt wird von dem man noch nicht genau weiss, wie hoch die Rente später sein würde. In anderen Ländern haben wir gesehen, wie Renten willkürlich gekürzt wurden um Staatshaushalte zu sanieren! Garantien gibts hier keine!

  30. AvatarDanielKA

    @ Nico Meier, Garantien gibt es sowieso nie, dein Kapitalstock kann ebenfalls auf 0 fallen,
    wenn wir die DDR 2.0/SWISS DDR 1.0 einführen und du um dein Depot enteignet wirst (böse Auslandsaktien) und eine Zwangshypothek auf dein haus gelegt wird. Oder wir haben einen nie dagewesen schwarzen Schwan bei denen das Aktienvermögen um 95 % vernichtet wird.

    Ich bin Optimist und von daher kann man in einer ökonomisch orientierten Volkswirtschaft mit Gewinnerzielungsabsicht immer mit einer Rente rechnen, mögliche Kürzungen müssen durch eigene Sparbeiträge abgefangen und eingeplant werden, Wer nicht vorsorgt hat halt später pech, dass war schon immer so, dann wird im Alter gejammert.

    Am Ende des Berufslebens hat man idealerweise Finanzströme aus unterschiedlichen Richtungen: Dividenden, Zinsen, Mieteinnahmen, Renten (staatl. und betrieblich) und ist damit zu 99,9 % sehr gut abgesichert.

    I.d.R. haben jene welche vorgesorgt haben eigentlich immer zuviel übrig (meine bisherige Erkenntis aus Familien/Bekanntenkreis), aber vererben ist auch nicht schlecht, ich möchte auch meinen Kindern einmal etwas hinterlassen.

  31. AvatarAli

    Das niedrige Medianvermögen kann doch nicht daran liegen das die Deutschen und hier lebenden Menschen aus anderen Ländern ihr Geld für Konsum aus dem Fenster werfen?

    Belgien 161589 €?????
    Deutschland eines der reichsten Länder der Erde so weit abgeschlagen?
    Da stimmt doch was nicht!

    Wir werden doch hierzulande geschröpft bis zum geht nicht mehr,Subventionen in andere Länder,GEZ das ich nicht zahlen will und lieber in einen ETF gesteckt haben möchte oder Subventionen des ganzen Beamtentums hierzulande mit dem Geld der anderen hart arbeitenden Menschen,Fremdwirtschaften mit Geld aus der Rentenkasse usw.Zumindest würde das Rentenniveau nicht auf 48% fallen gäbe es diese Miseren nicht das würde bei vielen einige hundert Euro im Monat mehr Rente ausmachen.

    Natürlich muss auch jeder selber was tun aber niedrige Vermögenswirksame Leistungen und quasi null Förderung in Investitionen in die Börse mache es den Leuten nicht schmackhaft.Der Staat ist sicherlich nicht der Vormund der Bevölkerung aber etwas mehr Unterstützung wäre zu begrüßen.

     

     

     

     

     

  32. AvatarNico Meier

    Natürlich haben andere Länder mehr Vermögen. In den meisten Ländern haben die Menschen begriffen, dass Wohneigentum massgeblich zur Vermögensbildung beitragen kann, wenn man es richtig angeht. In vielen Ländern kaufen Leute die erst frisch im Arbeitsleben stehen ihre Wohnung in der Stadt, da sie wissen, dass sie damit günstiger fahren als mit mieten! Wenn später die Familie kommt wird die Wohnung in der Stadt verkauft oder vermietet und man erwirbt ein Haus etwas ausserhalb. Hier in Deutschland ist man noch dabei am streiten ob sich Mieten oder Kaufen wohl eher lohnen würde!

  33. AvatarDanielKA

    @ Nico Meier: Sicherlich ein großer Faktor, Wohneigentum displiniert vorallem zum sparen, wie eine Zwangssparrate. Miete lohnt sich nur, wenn man die Dizplin zum sparen/investieren hat. Das würde ich mal dem Großteil der uninformierten Bevölkerung absprechen.

    Den Niedriglohnsektor seit den 200er darf man aber auch nicht vergessen, hier sind natürlich viele dabei, die niemals eine Finanzierung erhalten würden.

  34. AvatarDaniel

    Das niedrige Medianvermögen kann doch nicht daran liegen das die Deutschen und hier lebenden Menschen aus anderen Ländern ihr Geld für Konsum aus dem Fenster werfen?

    Belgien 161589 €?????
    Deutschland eines der reichsten Länder der Erde so weit abgeschlagen?

    Fairerweise sollte man natürlich auch dazu sagen, dass das Vermögen ja auch anhand von Immobilienwerten bemessen wird und wir hier in Deutschland durch den zweiten Weltkrieg eine massive Vermögensvernichtung schon allein durch Haus-Zerstörungen durchgemacht haben. Wer sich die Hausbestände in Paris und Rom anschaut weiss wovon ich rede, hier wird das Vermögen gebunden in Haus und Grund einfach weitervererbt.

    Wer baut der spart automatisch und ist eher zum sparen gewzungen als z.B. ein Berliner der in der Regel nur zur Miete wohnt und sein Vermögen verkonsumiert weil er keine Hypothek abtragen muss. Es entsteht somit auch keine Erbmasse und damit ein „guter Start“ für die nächste Generation.

    In diesem Zusammenhang eine Empfehlung wert „Daniel Stelter – Das Märchen vom reichen Land“. Er war auch schon bei Mission Money und Max Otte im Gespräch.

  35. AvatarNico Meier

    @Daniel

    Der Pariser, Londoner oder der Budapester schafft es eine kleine Wohnung zu kaufen und diese abzuzahlen warum schafft das der Berliner nicht?

  36. Avatar-M

    Nico Meier,

    Da muss ich dir wohl oder übel recht geben. Im Ausland ist es normal Eigentum zu haben.

    Und mit dem Streit, ob Miete oder Eigentum konnte ich noch nie verstehen. Voraussetzung es handelt sich um Eigentum, wo die Zinsbelastung der Annuität nicht höher als die Miete ist.

    Fast alle Kunden mit Eigentum haben genug Geld im Alter.

    …Viele Mieter nicht…

    -M

  37. AvatarDaniel

    Der Pariser, Londoner oder der Budapester schafft es eine kleine Wohnung zu kaufen und diese abzuzahlen warum schafft das der Berliner nicht?

    Da sind die drei Städte wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel dafür, ich glaube kaum dass die gut bürgerliche Mittelschicht noch in den Zentren dieser Städte in irgendeiner Form Wohnraum leisten kann. Wahrscheinlich nicht einmal mehr die Miete. Ich glaube hier läuft alles über vererbten Wohnraum der Vorgängergenerationen.

    Aber im Gegensatz zu den Metropolen glaube ich, dass es im deutlich marktwirtschaftlicheren angelsächsischen England durchaus möglich ist im günstigeren Umland fündig zu werden. Was Frankreich angeht…keine Ahnung, ist dort nicht die Staatshörigkeit nicht sogar höher ausgeprägt als bei uns und damit verbunden ähnlich hohe Abgaben an den Staat?

  38. Avatarghost

    krieg is scho lang vorbei.PUNKT!

    Vor ca.10 Jahren haette man mind. 20 Jahre Zeit gehabt wohneigentum zu erwerben.

    Aber laut Studien (jeder kann selbst suchen 😉 )  kauft jeder zweite bei uns ein Auto wegen Nachbarn. Und bei den meisten muss es was besonderes sein.

     

    Die Mentalitaet ist anders…..hier muss es ein Panzerwagen sein wenn man Kinder hat  (nicht auf alle bezogen). Und am Wochenende immer schoen Essen gehen.

    Dazu kommt, unser  Deutschland konnte Kochen 🙂 damals. Jetzt ist man meistens nur noch faehig Fertigessen zu kaufen oder Pizza zu bestellen……

     

    Woher  soll dann bei vielen ein „Vermoegen“ ueberhaupt herkommen……

     

    mfg

  39. Avatar-M

    Hey ghost

    meine Pizza hat ca.:

    50cent Mehl

    1cent Wasser

    15cent Hefe

    1cent Salz

    20cent Olivenöl

    3€ Belag

    + Strom für Backofen gekostet

     

    Also so 4-5€. Davon haben 3 Personen 2x von gegessen 🙂 zählt das zu kochen können ?

    Ne kleiner Spass aber meine Frau und ich haben darüber wirklich gesprochen wie günstig Pizza selber machen ist … Mehl und Wasser halt ….

    -M

     

  40. AvatarDaniel

    krieg is scho lang vorbei.PUNKT!

    und das sagt was? Es ist nunmal ein unterschiedlicher Startpunkt ob du eine fertige Immo erbst und nur weiterhin unterhälst oder ob du neu baust.

    Vor ca.10 Jahren haette man mind. 20 Jahre Zeit gehabt wohneigentum zu erwerben.

    Diese Aussage verstehe ich nicht. Es geht doch nicht darum in irgendwelche glücklichen Zeitfenster zu rutschen in denen man vielleicht glücklicherweise mal was kriegt. Vielleicht war man vor 10 Jahren erst 20 Jahre alt und hatte kein Geld und keinen Bedarf für eine Immobilie. Es ging darum ob sich ein Durschnittsbürger heutzutage noch eine Immobilie leisten kann.

     

    Aber laut Studien (jeder kann selbst suchen ? )  kauft jeder zweite bei uns ein Auto wegen Nachbarn. Und bei den meisten muss es was besonderes sein.

    Die Mentalitaet ist anders…..hier muss es ein Panzerwagen sein wenn man Kinder hat  (nicht auf alle bezogen). Und am Wochenende immer schoen Essen gehen.

    Dazu kommt, unser  Deutschland konnte Kochen ? damals. Jetzt ist man meistens nur noch faehig Fertigessen zu kaufen oder Pizza zu bestellen……

    Woher  soll dann bei vielen ein „Vermoegen“ ueberhaupt herkommen……

    In all diesen Punkten sehe ich keine typisch deutsche Eigenschaft sondern einen Trend der in jeder westlichen Industrienation vorhanden ist. Dennoch wirst Du mir evtl zustimmen, dass es doch etwas merkwürdig ist, dass viele Amis oder andere Staatsbürger den gleichen verschwenderischen Lebensstil an den Tag legen aber dennoch über mehr Vermögen verfügen.

  41. AvatarDivi-ente

    @Ghost

    Wenn der Papa vom Opa schon Eigentum/Ersparnisse bekommt dann hat ein zerbombtes Land mit Reparationszahlungen gegenüber einem Land wo man Nazigold, Mafia und griechische Reeder hofiert und an diesem Klientel gut verdient… Generationenvorteile.

    Moralisch will und kann ich das gar nicht beurteilen aber es zu leugnen bzw. nicht zu berücksichtigen ist zu einseitig.

    Selbstverständlich ändert dies nichts an der Eigenverantwortung.

    Die Bedingungen sind aber andere wenn man z. B. Albr‘ s Nachkomme oder einen Dad mit Insolventer Firma/Pflegebedürftige Angehörige hat.

    Auch die Autodiskussion ist zu einseitig.

  42. AvatarMichael_2

    „Daher wollen sie nichts mit der Börse zu tun haben“

    Vielleicht liegt es ja daran, dass mit europäischen Aktien seit über 20 Jahren – ausser den Dividenden – in der Summe nichts zu verdienen war.

    Immer noch besser als das Sparbuch. Sofern man das Geld nicht gerade dann braucht, nachdem der DAX sich mal wieder halbiert hat.

     

  43. AvatarAndreas

    Wieso war mit europäischen Aktien nichts zu verdienen? Die Aussage stimmt doch nicht, selbst in der Summe betrachtet:-)

  44. AvatarDanielKA

    Die Frage ist natürlich wie stichhaltig sind die Angaben, bzw müssten die Vermögen in einigen Ländern nicht wieder fallen?

    z.B. wie werthaltig sind griechische Immobilien in der Pampa ohne Jobperspektiven langfristig?, nicht jeder hat die Villa in erster Strandlinie auf Kreta..

    Was definitiv im Süden anders ist, ist die weitverzweigte Familienunterstützung (z.B. Opa/Omas finanzieren mit ihrer Rente die Kinder/Enkel mit, bzw wohnen öfter alle unter einem dach) und die Ansprüche sind oft geringer.

  45. AvatarAli

    Warum wird denn das Eigentum hier so verteufelt wenn es denn doch eine sinnvolle Investition zu sein scheint?

    Mit 2 Personen in einen Palast leben tun die wenigsten,sinnvoll genutzter Wohnraum als Eigentum ist eine gute Investition.

    Trotz alle dem verstehe ich nicht warum ausgerechnet im reichen Deutschland viele Leute es nicht schaffen Geld beiseite zu legen das kann doch nicht nur am exzessiven Konsum liegen?
    Viele ausländischen Mitbürger die hier leben schaffen es doch mir ehrlicher Arbeit auch?

  46. AvatarKia

    @M

    Ich habe letztes Jahr auch gelernt Pizza selbst herzustellen und mir das so ähnlich ausgerechnet.

    Meine Hefe kostet 0,39€, das Mehl 0,59€, passierte Tomaten 1,49€, Pilze 0,89€, Käse 2, 78€, Peperoni 1,19€, Ich bekomme da ca. 6 Bleche heraus und wir essen davon an zwei Tagen hintereinander, je drei. Die Kinder lieben das und ich muss nicht mehr 8,50€ pro Pizza am Stand neben dem Spielplatz blechen.

     

    @Warum bekommt der Berliner keine Eigentumswohnung gebacken?

    Weil in Berlin jeder dritte Aufstocker ist und jeder fünfte gleich komplett vom Amt lebt? Weil es ein Drittel Arbeiter/Angestellte gibt die nach Miete blank sind? (Zu mindest wenn sie jung und im Familienalter sind.) Weil ein weiteres Drittel zu den Hipstern gehört, welche dank Eltern oder besser Dank der Großeltern sich alles leisten können und die Preie für die anderen weiter in die Höhe schießen.

    Das ist auch in anderen deutschen Großstädten so. Die die sich Immos kaufen können sind Rentner oder besser gesagt Langzeitrentner. Das meinte sogar unsere Kreditberaterin. In D gehören vier von fünf Eigentumswohnungen den Alten. Die Eigentumsquote bei der mittleren und jüngeren Generation ist erbärmlich.

     

    Wir haben das versucht eine Wohnung zukaufen im ZV Verfahren. Die Lage war nicht schön, Stadtrand ohne Grün , schlechte ÖPNV Verbindung. Die Wohnung war innen zwar schön aber unpraktisch, zwei Zimmer, mit Kreativität hätten vielleicht drei draus werden können. Keine goodies wie Keller, EBK, Stellplatz, Tiefgarage oder so. Das Hausgeld war sehr hoch und wäre bei Vermietung kaum umlegbar gewesen, was mir auch erst während der Versteigerung bewußt wurde, im Gutachten war das nicht klar erkennbar.

    In der ZV waren ca. 40 Leute, 5 davon so alt wie wir. Dann noch ca. 5 im frühen Rentneralter. Der Rest ungefähr 30 Leute waren extrem Alte, weit über 80+. Die erste Gruppe hat die gesamte Bietzeit, 30 min., gebraucht um sich von 240k auf 267k hochzubieten. Dann haben in der Nachbietzeit die 80+ Rentner sich völlig euphorisch, in tausender Schritten von 267k auf 350k hochgeboten.Ende.

    350k für eine Zweizimmerwohnung war über unseren Möglichkeiten und mir niemals diese Wohnung wert. Da kommen ja auch noch Nebenkosten hinzu wie Grunderwerbsteuer usw. Aber es gibt anscheinend verdammt viele richtig alte Reiche, die das Geld raushauen können.

     

  47. Avatarthomas

    Ich halte die Preise für Mieten und Eigenheime zu hoch. Ich denke es ist langfristig eine Gefahr für den sozialen Frieden.

    Meiner Meinung nach sind die Preise ein Resultat aus Angebot und Nachfrage.

    Die Nachfrage lässt sich kaum reduzieren. Also muss das Angebot erhöht werden.

    Was lässt sich tun um das Angebot zu erhöhen? Man muss die Investition in Immobilien attraktiver machen für Investoren, Familien und alle anderen Personen die Wohnraum in irgend einer Form schaffen wollen. Das sollte meiner Meinung nach nicht durch Marktverzerrende Förderungen passieren (Baukindergeld, Sozialer Wohnungsbau …).

    Die Preistreiber sollten eliminiert werden!

    Bauvorschriften vereinfach und reduzieren
    Bauland ausweisen

    Sobald die Nachfrage auf mehr Angebot trifft reguliert der Markt sich von selber.

    Warum passiert das nicht in der Form?

  48. AvatarMicha

    Bis zu Beginn meines Studiums war ich etwas mehr als 6 Jahre in der Privatkundenbetreuung einer deutschen Bank in Niedersachsen tätig. Schon damals war ich negativ überrascht wie gering das monatliche Haushaltsnettoeinkommen vieler Kunden war. Selbst mit Optimierungen von Verträgen und dem Führen eines Haushaltsbuches konnte man bei vielen Familien nur geringe monatliche Sparzuwächse realisieren. Bei dem Abgaben-/Steuerwahn (auch beim Immobilienerwerb) in Deutschland ist es für Familien extrem schwer über längere Zeiträume signifikante Summen zu sparen. Ich habe das Gefühl, u.a. auch wegen den Mietpreissteigerungen dass es jetzt noch schlimmer ist. Laut den Statistiken ist das Sparen für Menschen in Ostdeutschland aufgrund der niedrigen Nettogehälter fast unmöglich. Zumindest nur äußerst geringe Summen. Da bringt ein ETF-Sparplan auch nicht mehr viel.

    Das Highlight ist immernoch, damals wie heute: Akademiker-Haushalt mit Doppeleinkommen (am besten DAX-Konzerne), langfristig ohne Kinder und mit Anfang 30 bereits sechsstellig geerbt. Da geht dann einiges!

    Besonders schlimm ist der Verweis der Politik,  bezüglich der niedrigen (Immobilien-) Vermögen auf den 2. Weltkrieg. Der ist jetzt 74 (!) Jahre vorbei…

     

  49. AvatarNico Meier

    @thomas

    Welche Preistreiber bitte beim Namen nennen?

    Warum will der Deutsche immer Immobilienfirmen die Wohnungen bauen lassen um danach überteuerte Miete zahlen zu dürfen. Es wäre doch schlauer Wohneigentum konsequenter zu fördern. Wohneigentümer engangieren sich erwiesenermassen auch intensiver in der Wohngemeinde oder dem Wohnquartier!

  50. AvatarFit und Gesund

    Diese Reportage hab ich mir gestern Abend angeschaut:

    http://www.spiegel.tv/videos/1549870-wohlstand-in-gefahr?utm_source=sponsb

    Alles kann ich da nicht verstehen und muss das auch nicht, aber wenn das Ehepaar Krankenpfleger/Krankenschwester mit 4 Kindern unbedingt ein eigenes Haus haben muss und dann nichtmal Geld für gebrauchte Kinderschuhe übrig ist,  wir reden von 8 Euro, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln, und dann wird eine Art private „Tafel“ für abgehängte Leute aus der Mittelschicht organisiert und die Bioläden werden abgeklappert,  ???

     

     

  51. AvatarMichi

    Was mir zunehmend auffällt ist, dass der Familienzusammenhalt in Deutschland immer weniger wird und nicht mehr so ist wie vielleicht vor 30 Jahren. Hohe Scheidungsraten sind auch Kapitalvernichter. Komischerweise scheint mir, dass unsere ausländischen Mitbürger, ob Türken Italiener Russen Polen, die hier in Deutschland leben, sich nicht so schnell scheiden lassen, wie wir Deutschen. Auch leben diese ausländischen Menschen öfter noch in einem Mehrfamilienhaus mit Großeltern und Verwandten unter einem Dach. Spart auch Geld. Bei uns Deutschen gibts das immer weniger. Da braucht jede 3 oder vierköpfige Familie sein schickes teures Einfamilienhaus. Ein zusammen leben mit Eltern Schwiegereltern und Verwandten in einem Mehrfamilienhaus gibts bei uns Deutschen kaum noch. Zumindest hier in Süddeutschland nähe Bodensee… So meine subjektive Einschätzung.

  52. AvatarAli

    @Michi
    Du hast es auch bemerkt.
    Das ist doch traurig das die Deutschen immer mehr zu Einzelgängern werden aber warum ist das so?

    Haus und nichts anständiges zum Essen und Anziehen salopp gesagt ,ist wahrlich kein Einzelfall da würde ich auf ein Haus pfeifen und zusehen das ich ein menschenwürdiges Leben mit meiner Familie führe.

  53. Avatarghost

    @ M

    na klar selbstgemachte Pizza ist fuer mich kochen, ein kalter Salat genauso :).

    Und Pizza ist lecker 😉

     

    mfg

  54. AvatarMamba

    Man muss unterscheiden wer hier genau „reich“ ist…das Land bzw. der Staat Deutschland ist das, leider zulasten seiner Bürger, die eben weit hinten liegen im Vergleich. Warum überspitzt gesagt ist denn der Staat Griechenland pleite und die Bürger dort wohlhabender als hier!?

    Die Abgaben im Allgemeinen sind einfach zu hoch…für alles muss es hier eine Steuer geben. Dies macht das bauen und auch anschaffen einer Immobilie meist unerschwinglich…auf den Land ist es billiger ja, aber man muss ja nun mal dort hin wo die Arbeit ist.

    Warum überspitzt gesagt ist denn der Staat Griechenland pleite und die Bürger dort wohlhabender als hier!?

    Zum Thema Familienzusammenhalt:

    Rede mit meinen alten Herrn auch oft drüber, warum in Deutschland gefühlt fast jeder nur an sich denkt…Sogar unter Geschwistern hört der Zusammenhalt auf, wenn es z. B. um das Erbe geht, egal wie verschwindend gering die Beträge manchmal sind. In den Südländern wird eben die Tradition, der Brauch über Generationen weitergeführt…in Deutschland ist das irgendwann abhanden gekommen.

    Ich bin der Meinung die heutige Leistungsgesellschaft und der Trieb (durch vorgegaukel des TV/des Westens etc.) nach immer mehr, immer schönerem, immer besseren als der andere haben uns dahingehend verändert.

     

  55. Avatar-M

    War auch spaßig gemeint 🙂 ich liebe es zu kochen, da kommt mein 2. Hobby zu Tage –> Messer 😉  Besonders japanische von Hand geschmiedet. (Clownmesser- die aber ein Leben lang halten und ich habe mir noch 3 Stück und den Rest verkauft)

    -M

  56. Avatarghost

    @Daniel

     

    Diese Aussage verstehe ich nicht. Es geht doch nicht darum in irgendwelche glücklichen Zeitfenster zu rutschen in denen man vielleicht glücklicherweise mal was kriegt. Vielleicht war man vor 10 Jahren erst 20 Jahre alt und hatte kein Geld und keinen Bedarf für eine Immobilie. Es ging darum ob sich ein Durschnittsbürger heutzutage noch eine Immobilie leisten kann“

     

    Aber genau das tut man doch, indem man sagt, wegen Krieg ist alles schwieriger, man rutscht irgendwo rein.

     

    Nach dem Krieg gab es leute wie Albr (der hier vorhin genannt wurde) und es gab die Leute  die von der deutschen Regierung ins Land geholt wurden um das Land aufzubauen und es gab genug deutsche die auch alles mitaufgebaut haben  (nicht auf die Idee kommen meine Worte umzudrehen, jeder machte mit). Leute die hier lebten, Leute ausserhalb sie alle bauten das Land auf. Aber keiner von denen hat gejammert“kein Erbe vorhanden, kein Geld….brauch ich 150Ps oder doch 200Ps“ sie machten einfach weiter!

    Und ich denke am Anfang hatten viele und auch Albr die Wahl, das Risiko einzugehen zum Bsp. an die Boerse zu gehen  oder ein Haus kaufen und sparsam leben oder umzuziehen um es besser zu haben. Haetten diese Leute nur gejammert, haetten sie nix erreicht.

    Menschen die etwas erben = super!

    Menschen die nicht viel haben, aber dranbleiben und Tag fuer Tag darum kaempfen, dass es ihnen besser geht=super!
    Menschen die rumjammern, sind fuer mich arme Geschoepfe, weil fuer die ist es besser zu jammern als was zu aendern.
     

    Bin kein Millionaer 😉 aber ich werde 10 Jahre frueher ohne Erbe in die Rente gehen!
    Mit dem was ich selbst erreicht habe.
    Und wenn ich in Berlin leben wuerde, ohne Wohneigentum ……dann waere ich spaetestens 5 Jahre nach der Ausbildung da weggezogen, um es mal so zu sagen was ich persoenlich gemacht haette…..

    aber jetzt kommt das Argument, ja aber die Familie ist da, die Freunde sind auch in Berlin und meine Arbeit ist doch so sicher…..

    Wenn man nicht bereit ist was zu veraendern, dann wird es auch niemals besser…..

     

    mfg

  57. Avatarghost

    @M

     

    als Spass verstanden 😉

     

    aber bin ehrlich …..son Clownmesser da ueberlege ich schon seit paar Jahren :), wenn ich das Ding mal holle werde ich es dann wahrscheinlich eh an die Wand haengen 😉

     

    mfg

  58. AvatarAlbr

    @ghost, vergiss nicht auch was „ordentliches“ lernen und beruflich Gas geben gehört auch dazu…

    heute ist es so (ich will es nicht kritisieren) dass Papa und Mama in Elternzeit gehen (natürlich mit weniger Einkommen), ein ordentlicher Wagen, mit dem man das Kind/Baby durch die Gegend innerhalb von Frankfurt fährt, vor der Tür steht und am besten noch in der Innenstadt (Westend) wohnt… und am Schluss wundert man sich das es nicht reicht bzw. kein Vermögen aufgebaut werden kann…

    ich selbst komme aus einer NICHT Akademiker Familie, habe nichts geerbt, und zuhause war es immer finanziell „recht eng“, habe aber studiert und beruflich immer viel gegeben, so dass heute einerseits ein Einkommen da ist, das sich sehen lassen kann, andererseits mein Vermögen, mir die Möglichkeit gibt FF bzw. FU zu sein…

    ganz nebenbei – da ich ein grosser Fan einer selbstgenutzten Immobilie bin – habe ich letzte Woche (aus Spass) bei meiner Bank nachgefragt, zu welchen Konditionen sie mir den Immobilienkredit verlängern würden (wollte ich ursprünglich im März komplett zurückzahlen, ist nicht mehr viel); der angebotene Zins könnte von (derzeit) 1,15% auf 0,75% p.a. sinken (für drei Jahre)… mal sehen ob ich es mache 😉

     

     

     

  59. Avatar-M

    Theoretisch reicht 1 schönes messer und 1 kombischleifstein… am Ende hat man mehrere messer und mehrere Steine…jetzt ist aber wirklich Schluss.

    Kann da das kochmalscharf Forum empfehlen 😉

    -M

     

  60. AvatarDivi-ente

    @ghost

    Es geht nicht ums Jammern sondern um Erklärungsmodelle warum D beim Vermögen & Immo-Eigentumsquote insgesamt schlechter abschneidet als andere Länder.

    Hier historische Zusammenhänge als nicht relevant zu betiteln ist wie 100 g Cashews täglich zu empfehlen ohne etwas über die Individualität der Person zu wissen….

  61. AvatarAndrea

    Kia, ich denke, wenn wir mal alt sind, werden wir auch viel Geld haben, es liegt in der Natur der Sache, denn wir haben gespart. Von England kenne ich es so, dass dort schon junge Leute Wohneigentum erwerben, die Möbel darin sehen dann meist allerdings aus wie vom Sperrmüll, da dafür dann kein Geld mehr da ist. Später, wenn das Haus dann abbezahlt ist, werden bessere Möbel gekauft und ans Haus angebaut (Wintergarten o.ä.). In Berlin wäre nach dem Mauerfall eine gute Chance gewesen, Wohnungen zu erwerben, jetzt ist der Zug wohl abgefahren.

    Michi, hast du da Statistiken über die Scheidungsraten von Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund? Mir ist das bislang nicht aufgefallen, dass es da einen Unterschied gibt. Letztendlich ist eine Scheidung immer eine persönliche Entscheidung und so schade, wie es auch ist, wenn es passiert (da es eine Art Scheitern ist), so denke ich doch, dass es in vielen Fällen auch eine gute Entscheidung ist. Ich schätze mich glücklich, dass meine Ehe hält, aber ich kann mir Situationen vorstellen, wo ich eine Scheidung in Betracht ziehen würde, z.B. Untreue, Gewalttätigkeit usw.

    Ghost, vor der Nachkriegsgeneration, die das Land wieder aufgebaut hat, habe ich großen Respekt. Sie können wirklich sagen, dass sie etwas geschafft haben im Leben. Unserer Generation (bin geboren 1965) ist doch vieles in den Schoß gelegt worden, jedenfalls, was schulische Möglichkeiten und Chancengleichheit betrifft. Bei den jetzigen jungen Leuten behaupte ich, ist noch viel mehr in den Schoß gelegt worden, die Schulabschlüsse, Berufsberatung usw. werden ihnen ja geradezu hinterhergetragen, es ist eine richtige Verzärtelung. Dass das Arbeitsleben dann hart erscheint, ist die logische Konsequenz. Das soll jetzt aber keine Kritik an den jungen Leuten sein, denn sie können nichts dafür.

     

  62. AvatarThorsten

    @Daniel, @Nico
    Es ist ein Motiviationsproblem. Der Urberliner hat kein wirkliches Interesse eine Wohnung zu kaufen, er ist die Miete und Abhängigkeit von der Obrigkeit gewohnt, Eigeninitiative ist ihm eher fremd.  Der Grieche konnte sich nie auf den Staat verlassen, 70% haben Eigentum und sind daher auf dem Papier reicher als die Deutschen.

    Zur Ehrenrettung der Berliner sei gesagt (wenn die Bayern mosern, dass sie den gesamten Überschuss im Länderausgleichsverfahren als Sozialleistungen zu den Saupreißen nach Berlin abgeben müssen), dass es Berlin durch den Krieg besonders getroffen hat, Berlin eine Verwaltungsstadt war und ist,  mit entprechenden Strukturen und das Unternehmertum an sich nach NRW und Süddeutschland nach dem Krieg ausgelagert wurde. Jetzt erholt sich die Stadt, spät und sehr langsam.

  63. AvatarDaniel

    Ghost, vor der Nachkriegsgeneration, die das Land wieder aufgebaut hat, habe ich großen Respekt. Sie können wirklich sagen, dass sie etwas geschafft haben im Leben. Unserer Generation (bin geboren 1965) ist doch vieles in den Schoß gelegt worden, jedenfalls, was schulische Möglichkeiten und Chancengleichheit betrifft.

    Da sollte man aber schon sehr präzise sein, denn insbesondere die Generation die zwischen 1930-1945 um die 30-40 Jahre alt war hat uns das ganze Elend überhaupt erst beschafft. Fast 44% hat die NSDAP damals eingefangen.

    Besonders schlimm ist der Verweis der Politik,  bezüglich der niedrigen (Immobilien-) Vermögen auf den 2. Weltkrieg. Der ist jetzt 74 (!) Jahre vorbei…

    Finde ich nicht, denn Immobilien verhalten sich ähnlich wie Aktien, zumindest wenn man Buy-And-Hold betreibt. Der eine legt im wahrsten Sinne des Wortes den Grundstein und wenn die Familie einigermaßen intakt bleibt erben die Nachfolger, entsprechende regelmäßige Instandhaltung vorausgesetzt, Eigentum. Ähnlich den sukzessiven Steigerungen der Dividendenrendite usw. je länger man etwas hält. Der Erbe startet also definitiv weicher als die Vorgängergeneration. Und genau dieses Phänomen sieht man auf krasse Weise ja auch in den Städten. Es gibt viele „Buchgeld-Millionäre“, einsame alte Omas und Opas die in großgründstückigen Gründerzeit-Häusern leben die sie selbst oder ihre Vorfahren mal gebaut haben. Hätten sie Erben würden diese auf einem wahren Schatz sitzen. Diese Häuser sind teilweise Millionen wert und mir kann niemand sagen, dass ein normaler Angestellter in der gleichen Lage, in der gleichen Gegend durch fleißige Arbeit so etwas aufholen kann. Und genau das meine ich damit, es gibt Zeiträume, in denen Generationen Preis und/oder Standortvorteile hatten oder haben. Das ist keine Neiddiskussion oder ähnliches sondern ein Kontra Argument zum „Jeder kann das schaffen wenn er will“, nein, eben nicht.

     

    Menschen die etwas erben = super!

    Menschen die nicht viel haben, aber dranbleiben und Tag fuer Tag darum kaempfen, dass es ihnen besser geht=super!
    Menschen die rumjammern, sind fuer mich arme Geschoepfe, weil fuer die ist es besser zu jammern als was zu aendern.
     

    Bin kein Millionaer ? aber ich werde 10 Jahre frueher ohne Erbe in die Rente gehen!
    Mit dem was ich selbst erreicht habe.
    Und wenn ich in Berlin leben wuerde, ohne Wohneigentum ……dann waere ich spaetestens 5 Jahre nach der Ausbildung da weggezogen, um es mal so zu sagen was ich persoenlich gemacht haette…..

    Wie gesagt, es geht mir hier um keine Neiddiskussion sondern um die Tatsache, dass die Karten hier in Deutschland ungleich gemischt sind und Erben von Immobilienbesitzern (die es im Ausland nunmal mehr gibt, da viele der Vermieteten Häuser keine Immobilien sind die von Privaten gebaut wurden sondern schon von Anfang an von Immobilien-Gesellschaften mit dem Sinn der Vermietung) einen einfacheren Start haben. Natürlich kann man mit „Hintern hochkriegen“ und anpacken ne Menge Kohle beseite schaffen, aber ich als Erbe von einem Einfamilienhaus, wohlwissend dass ich nie auf ein eigenes Heim sparen muss, kann doch ganz andere Risiken oder Finanzplanungen anstellen als jemand, der nichts erben wird. Und eben diese Vererbte Immobilienvermögen stellt viele Länder besser als Deutschland.

  64. KievKiev

    @ Nachkriegswohlstand

    Ein Vermögen hilft natürlich bei dem Anhäufen weiteren Vermögens. Vorausgesetzt man hat die Grundprinzipien verstanden. Aber was hat die Nachkriegsgeneration speziell damit zu tun? Bei Pikektti habe ich das etwas anders gelesen. Krieg ist doch ein Vernichter von Vermögen. Die Chancengleichheit ist nach einem Krieg gerade sehr gut. Und vor einem Krieg ist das Vermögen eher ungleich verteilt. In der Nachkriegszeit wurde Fleiß und Unternehmertum belohnt. Das ist heute auch sicher so, aber es starten nicht alle mit ähnlichen Voraussetzungen.

  65. AvatarZwitsch

    Hallo zusammen… hat jemand Mal einen Insidertipp für Städte Reisen außerhalb der Touristen Hochburgen…?…. danke……

  66. Avatarghost

    @Divi-ente

    bei den cashewnuessen ist die indiv der Person sc h ei ssegal…..es geht einfach um eine positive Wirkung auf die Person.

    Oder nehmen wir mal an man sollte Brot nur beim Vollmond backen, oder Käse essen, wenn man sich im Kreise dreht.

    Darum wollte ich nicht weiter auf die Cashewnuesse hier eingehen….

    Das mit cashewnuessen, das empfehle nicht ich sondern Aerzte und Wissenschaftler.

    Ansonsten finde ich kann man sich jede Studie so zurechtlegen, dass sie einem am Ende passt und man dadurch eine Ausrede hat.  Wenn man in D ungefaehr durchschnittlich verdient und man sich keine Immo leisten kann, dann liegt es an der Gegend in der man lebt oder an dem was man sonst tagtaeglich ausgibt Handy Auto Kippen usw.Oder vielleicht an dem Willen den man nicht hat etwas zu veraendern. Und ja es gibt Menschen, die ganz wenig verdienen, die gab es in den 60 Jahren auch und sie haben Geld zurueckgelegt und irgendwann etwas eigenes gekauft.

    Bestes Bsp meine Verwandten sie alle haben Haeuser….Wert ca. 300000-500000 (Lage und Austattung) aber ihre Einstellung war damals anders, sie waren alle normalle Arbeiter, nur als sie sich fuers Haeuslebauen entschieden…..entschieden sie sich fuer die naechsten 15 Jahre fast nicht wegzugehen und jeder von ihnen hatte ein Nebenjob.

    Und nun kommt Herr   X und behauptet, ja aber das ist doch kein Leben…..

     

    Meine Meinung dazu, richtig darum haben manche Haeuser und glueckliche Familien und die anderen haben das weggehen den Urlaub das teure Auto und am Ende das jammern.

     

    mfg

  67. AvatarMattoc

    @Fit und Gesund

    Danke für den Link zu diesem Spiegel.tv-Beitrag. Habe ich mir gerne angeschaut und bin deiner Meinung, dass ziemlich viele Punkte nicht schlüssig sind. Auch bei den beiden Doktoren, die mit zusammen 4500 Euro (meine ich eingangs gehört zu haben) keinen Cent fürs Alter zurücklegen können, weil man sich ja an einen „bestimmten Lebensstandard“ gewöhnt habe, stimmt etwas nicht. Für einen promovierten Informatiker mit eigener Firma verdient der Mann auch ziemlich schlecht. Zwischendurch sagt die Doktorin, dass sie noch nie einen Sparplan fürs Alter aufsetzen konnte. Am Ende wird dann gesagt, dass sie doch jeden Monat 200 Euro in eine private Rentenversicherung einzahlt. Alles irgendwie nicht stimmig.

  68. AvatarThomas W.

    @Zwitsch „Städtereisen“

    Region Oberlausitz-Niederschlesien, dazu die Städte Bautzen, Görlitz und die Dreiländereckstadt Zittau mit den Städten Liberec (Tschechien) und Wroclaw (Polen). Kannst Du alles auch gut von Dresden aus erreichen.

    MfG Thomas W.

  69. AvatarDivi-ente

    @ghost

    „Das mit cashewnuessen, das empfehle nicht ich sondern Aerzte und Wissenschaftler.“

    100 g am Tag? Welche Wissenschaftler & Ärzte empfehlen diese Menge am Tag? Bei welchen Problemen? Für was soll es gut sein?

    Wie bereits erwähnt ging es nicht ums „Jammern“ bzw. „Neid“ sondern allein um die Unterschiede zu anderen Ländern. Durchschnitt / Median.

    Selbst wenn alle jetzt etwas „gescheites“ studieren und fleißig sind werden die Karieren, Lebenswege, Gesundheit, familiärer Zusammenhalt, örtliche Faktoren, zeitliche Fenster und einige Faktoren mehr… unterschiedlich/individuell verlaufen.

    Wir kriegen somit trotzdem keine 100 % Retorten-Albr`s. Glück und Pech im Leben halten sich im Laufe eines Lebens nicht immer die Waage. Manche Menschen erwischen es besser und andere schlechter. Dies ist keine Legitimation nichts zu tun allerdings für ein wenig Demut, wenn man zu den „glücklichen“ gehört.

    Ein Faktor (nicht bei jedem allerdings beim Gesamtdurchschnitt) sind eben schon Vorleistungen der vorigen Generation/en…

    Gibt es denn Studien zu den 100 g Cashews täglich?

  70. AvatarMichi

    Andrea, Statistiken habe ich nicht. Aber ich habe durch 30 Jahre Fussballverein viele ausländische Freunde und Kontakte. Ist einfach ein Gefühl und meine Beobachtung. Die und auch die Generationen davor, haben alle auch ihre Probleme, aber die Scheidungsrate geht gegen  Null. Klar, in gewissen Kulturkreisen haben die Frauen natürlich viel weniger Rechte und Selbstvertrauen als die Westeuropäischen. Ist natürlich auch scheisse. Aber finanziell gesehen macht ein höherer Familienzusammenhalt ( auch wenn er quasi erzwungen  ist ) enorme Vorteile.

    Und so sehr die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau selbstverständlich zu 100 Prozent gerecht und absolut zu befürworten ist, hat es meiner Meinung schon auch damit zu tun, dass wenn 2 egoistische Menschen eine Partnerschaft eingehen, das Risiko einer Trennung einfach viel höher ist. Mann und Frau sind immer weniger kompromissbereit.

    Also bitte nicht falsch verstehen,bin absolut auf der Seite von unseren westeuropäischen Frauen.

    Ali, bist du Türke? Du siehst es ähnlich…

  71. Avatarghost

    @Divi-Ente

     

    jep es gab ne ganze Reportage darueber…..nur leider sah ich es vor ca . drei Jahren und keine Ahnung mehr wo.

    Arte/Netflix/3sat oder Youtube, war ueber gesunde Ernaehrung und welche Wirkung diese hat.

    Auf Arte gibt es auch eine Reportage uber Cholesterin, wenn ich das hier wiedergebe 🙂 werde ich verteufelt;) von dem einen oder anderen. Aber es ist eine interessante Reportage ;), dannach ueberlegt man sich ob man die Pillen gegen Cholesterin weiter schluckt.

     

    mfg

  72. KievKiev

    Divi-ente

    Ein Studium ist heute nicht mehr so ausschlaggebend. Die Richtung ist natürlich schon interessant. Die heutigen Angestellten sind doch dieselben Arbeiter wie damals. Es gab generell mehr Geld und Zeit für Bildung. Man braucht heute die Bildung um nicht abzurutschen. Es zählt heute genau wie damals was man aus seinen Fähigkeiten macht.

    Damals musste man oft an 6 Tagen mehr als 35h die Woche arbeiten. Frisch von der Uni (Ausbildung) gab es andere Fragen an den Arbeitgeber als die Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit.

    Ist man bereit die Komfortzone zu verlassen. Möchte man lernen und sich weiter bilden. Zeigt man Interesse und Engagement über die eigene Tätigkeit hinaus. Oder hat man schon genug erreicht mit dem Abschluß der Uni.

    Als Handwerker hat man heute sicher auch gute Chancen. Das Umfeld hat sich allerdings verändert. Passt man sich an und schaut wie man einen Mehrwert für die Kunden generiert oder trauert man nur den alten Zeiten hinterher.

    Ich habe familiär auch eher Glück als Pech. Ich kann dadurch mehr Risiken als andere eingehen. Dafür bin ich dankbar. Den Rest muss ich dann allerdings auch selbst erledigen.

  73. AvatarFit und Gesund

    @Mattoc,

    mir taten besonders die 4 Kinder des einen Paares leid, ich komme aus einfachen Verhältnissen, aber wir hatten immer Obst, es wurde jeden Tag selber gekocht, Sonntags gab es Kuchen, im Sommer bekam Jeder eine Kugel Eis wenn das „Eismännchen“ vorbeifuhr, ich hatte Bücher, ich hatte angemessene Kleidung und ordentliche Lederschuhe, niemals was Gebrauchtes. dicke Geschenke zu Anlässen gab es nicht.

    Wie fühlen sich solche Kinder? wie werden sie später selber haushalten?

    Die Energie die die Frau aufgewendet hat rumzukutschen und Lebensmittel einzusammeln hätte sie auch für bezahlte Arbeit verwenden können.

    Die Akademikerin hatte keinen Plan, so hat sie sich das nicht vorgestellt, ich musste schmunzeln, als ob ein Dr.Titel eine Garantie bedeutet. Wenn diese Ehe geschieden werden sollte, gibt es nur Verlierer.

     

    @ghost,

    100 g Cashewnüsse sind sicher lecker, aber jeden Tag? nur weil das Ärzte und Wissenschaftler empfohlen haben, die empfehlen heute dieses und morgen Jenes  🙂 ich bin da sehr vorsichtig, für mich persönlich gilt ausgewogene Ernährung, möglichst Selberkochen, viel Salat, Gemüse, wenig Fleisch, aber ein Hamburger ist nicht giftig und eine Tüte Gummibären auch nicht, ich mache aus Ernährung keine Wissenschaft, ich würde niemals was supplementieren, ich bin 60 und nehme nicht eine einzige Tablette zu mir, mir geht es ausgezeichnet,

    aber wenn ich jetzt ein paar Cashewnüsse hätte, so wäre das nicht schlecht 🙂

     

    wie geht es mit dem Brexit weiter? hab ne Extra-Ration bereit falls sich da was ergibt, vielleicht eher unwahrscheinlich.

  74. KievKiev

    @ Fit & Gesund

    Hast Du eine interessante engl. Aktie? Außer BAT. Von dem Sektor habe ich erst einmal genug. Ich habe damals nichts weiteres gefunden.

  75. Avatarthomas

    @Nico Meier15. Januar 2019 um 16:30welche Preistreiber bitte beim Namen nennen?

    Warum will der Deutsche immer Immobilienfirmen die Wohnungen bauen lassen um danach überteuerte Miete zahlen zu dürfen. Es wäre doch schlauer Wohneigentum konsequenter zu fördern. Wohneigentümer engangieren sich erwiesenermassen auch intensiver in der Wohngemeinde oder dem Wohnquartier!

    Der Hauptpreistreiber ist das aktuelle Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Ich meine das erwähnt zu haben.

    Große Nachfrage trifft auf geringes Angebot. Für den Fall dass man tatsächlich den steigenden Preisen entgegen wirken möchte, dann bewirkt „konsequente frödern“ exakt das Gegenteil. Es fördert die Nachfrageseite, die Angebotsseite bleibt aber gleich. Der Preis steigt also weiter.

    Die konsequente Förderung hilft also denjenigen die von den hohen Preisen profitieren, also den Verkäufern, Bauunternehmern, Bauträgern. Der Käufer hat letztendlich nichts davon.

    Verschärft wird die geringe Angebotsseite durch Gesetze wie die Mietpreisbremse. Die Mietpreisbremse macht die Schaffung von Wohnraum für Investoren unattraktiver.

    Dann noch die bereits genannten Preistreiber wie zu zögerliche und teure Ausweisung von Baugrundstücke von Gemeinden und die hohen Preise des Bauens an sich durch zu umfangreiche und komplexe Bauvorschriften. Wie es andere Länder machen kann man hier lesen: https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article166932958/Die-Deutschen-machen-sich-das-Bauen-viel-zu-kompliziert.html

    Dass jemand, der eine Immobilie mit der Hoffnung auf Wertsteigerung gekauft hat an sinkenden Preisen nicht interessiert ist ist verständlich.

     

     

     

  76. AvatarFit und Gesund

    @Kiev,

    Diageo, zu teuer, aber eine meiner Lieblinge,  Reckitt Benckiser ? BAT lass ich auch erstmal die Finger davon, die sind bei meinen „Sleepern“ gelandet.

    für britische Aktien schaue ich immer gerne was Nick Train so macht, nämlich nicht viel, ist ein erfolgreicher britischer Fondsmanager.

    liebe Grüsse

  77. KievKiev

    @ Thomas

    Ich habe mir zu dem Thema eine politische Veranstaltung mit den Lokalpolitikern meiner Stadt und HuG als Gastgeber einmal angesehen. Es ist nicht so einfach neue Wohngebiete zu finden. Das kommt natürlich auf die Stadt an. Es gab schon diverse Programme wie Verdichtung durch Aufstocken, Hinterhäuser oder dem Erschließen von Freizeitflächen wie Kleingärten. Aufstand gibt es natürlich immer von den jeweils betroffenen.

    Meiner Meinung nach liegt der Fehler aber in der Zentralisierung. Die Stadt erhält immer weitere Vorzüge, die dem Land genommen werden. Krankenhäuser, Ärzte, Kitas, kulturelle Angebote usw. Am Land ist doch Platz und mancherorts auch leerstehender Wohnraum vorhanden.

  78. KievKiev

    @ Fit & Gesund

    Danke, die schaue ich mir mal an. Die Schweiz ist leider steuerlich sehr ungünstig für mich. Da gäbe es die ein oder andere Aktie für den Gesundheitssektor. So bleibe ich da erst einmal fern.

  79. Avatarghost

    @Fit & Gesund

    hm;) das waere mein Traum 😉 mit 60 ohne Tabletten zu sein…..bzw da drauf arbeite ich 🙂 bis jetzt klappts wunderbar 🙂 ab und zu ein Aepirin mehr nicht.

    Wegen Cashew, da gehts um das Tryptophan Serotonin usw…

    100gr hören sich viel an gebe ich dir Recht, aber es gibt Leute die Essen 100gr Brott am Tag.

    Fit&Gesund ich freue mich fuer dich wegen deiner Gesundheit, das ist mehr wert als all das Geld der Welt….

     

    mfg

  80. AvatarFit und Gesund

    @ghost,

    ich esse eine Nussmischung in meinem täglichen, selbstgemachtem Haferbrei, mit 1 Löffel Honig, jawoll.

    Meine Mutter war ähnlich robust/gesund, sie starb mit 80 an den Folgen eines Sturzes (Demenz)  man kann es sich aber nicht immer aussuchen.

    Im Moment scheint ja Fettleber das Thema in den Medien zu sein.

  81. AvatarChristian

    Es freut mich, dass die Oma so gut ankommt. 🙂

    @ -M, @Student: Vielen Dank für eure Tipps! 🙂

     

  82. AvatarNico Meier

    Ich lese hier immer wieder von Leuten Wohneigentum wäre zurzeit zu teuer und sie würden warten bis die Preise wieder sinken würden.

    In der Regel kommen diese Klagen aus den Hotspotregionen im Süden Deutschlands. Warum soll in den Boomregionen im Süden die Preise für Wohneigentum wieder fallen? Ich rechne eher mit weiter steigenden Preisen, daher werden alle Abwarter wohl auch in Zukunft kein Wohneigentum erwerben können, da die Preise wohl stärker steigen werden als die Löhne!

  83. AvatarDivi-ente

    @Nico Meier

    Es fehlen noch die Aktienmarktprognosen 2019, 2020 etc. und die Entwicklung aller Löhne & Gehälter.

  84. AvatarMicha

    @ Nico Meier: Sehe ich ähnlich.

    Die Preise für selbstgenutzte Immobilien (insbesondere EFH) können mittelfristig (bis 3-5 Jahre) nur durch einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit fallen. Nämlich dann, wenn die viele Kreditehmer die Abzahlungsraten überhaupt nicht mehr zahlen können und die Häuser verkauft werden müssen. Aber selbst wenn es in den nächsten Jahren einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit geben sollte, würden insbesondere im (vermögenden) Süddeutschland immernoch genügend finanzkräftige Kaufinteressenten bereit stehen und zuschlagen. Angenommen ein alleinstehendes EFH in Bayern kostet mit allem 750T EUR und die Preis fallen aufgrund von Arbeitslosigkeit um 10%, dann ist das Haus etwas günstiger aber bestimmt nicht „billig“.

    Stark steigende Zinsen haben max. langfristig einen Effekt, da die meisten Immobilienkäufer sich gerade wegen dem Zinsänderungsrisiko mit langfristig laufenden Darlehen (10-20 Jahre) finanziert haben. Und das die Zinsen überhaupt im Euro-Raum in den nächsten Jahren wirklich spürbar steigen können ist eher unwahrscheinlich (Stichwort: Verschuldung Südländer/ „Zombieunternehmen“). Und wenn dann zum Refinanzierungszeitpunkt tatsächlich die Zinsen höher sein sollten, ist durch die hohe Tilgung bei niedrigen Zinsen (Annuität) über min. 10 Jahre der Darlehensbetrag schon gesunken.

    Bei GewerbeImmobilien und Häusern in der Pampa (kein ÖPNV, kein Arzt, keine Schule, allg. Keine Infrastruktur dafür aber Wölfe) kann es anders sein…

  85. AvatarNico Meier

    @Micha

    Gute zusammengefasst genau so sehe ich das auch. Wer Wohneigentum so finanziert, dass ein Sinken der Preise um 10% ihm das wegen dem nachtuschiessenden nun fehlenden Eigenkapital das Genick bricht und ihn zum verkaufen nötigt, dann hat er zu gross gekauft!

    Aktienprognosen wirds von mir keine geben.

    Tatsache ist, dass in den vergangenen Jahren die Preise für Wohneigentum nur eine Richtung kennt nach immer weiter oben. Mit anderen Worten wer wirklich etwas kaufen möchte soll das tun falls er es unterlässt soll er nicht jammern wenn das Haus/Wohnung in 10 Jahren 20% mehr kostet als heute!

  86. AvatarDivi-Ente

    Eine allgemeine Prognose (denn Wissen ist es nicht!) hat welche Aussagekraft bei einem konzentrierten Einzelinvestment???

  87. AvatarNico Meier

    @Divi-Ente

    Meine Prognose ist lediglich, dass die Immopreise weiter steigen werden insbesondere in den Ballungsgebieten. Wir haben beim Kauf unseres Hauses bewusst darauf geachtet, dass wir einen grossen Garten haben unter anderem weil Bauland ein knappes gut ist. Die Nachfrage nach Wohnraum in Ballungsgebieten ist hoch und wird weiter steigen, daher werden die Preise mit steigen.

     

  88. Avataryankee

    @Zwitsch

    Kann Thomas nur zustimmen.

    Breslau oder auch Krakau sind sehr schön.

    Letztes Jahr war ich in Kiew, auch zu empfehlen.

  89. Avatar42sucht21

    @einen grossen Garten

    Ich finde einen großen Garten auch schön aber es ist eine Lebenseinstellung. Bauland ist zwar ein knappes Gut aber ein großer Garten ist nur für den Verkaufspreis förderlich falls das Grundstück geteilt werden darf oder für ein Doppel-/ Mehrfamilienhaus eines Investors taugt.

    Für viele potentielle Käufer treibt ein großes Grundstück nur den Kaufpreis hoch ohne Nutzen sondern nur für mehr Arbeit oder mehr Nebenkosten (Mieter). Sobald die Kinder aus dem Haus sind und die Enkel woanders gross werden ist der Garten für viele hauptsächlich ein Belastungsfaktor an den man sich gewöhnt hat. Da wird dann grossflächig mit Kieseln / Häckseln versucht das Unkraut klein zu halten. Hässlich!

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *