Warren Buffett und Peter Lynch: So wirst du reich


New York, 30. Juni 2019

Warum sind so viele Leute so dumm? Die Mehrheit meidet weltweit Aktien. Dabei rentiert die Börse in allen wesentlichen Kapitalmärkten mit 6,5 Prozent per annum nach Abzug der Inflation. Das zeigt eine Harvard-Studie, die die Aktienmärkte auf Sicht von über 100 Jahren ausgewertet hat. Demzufolge solltest du Aktien langfristig kaufen.

Regierungen scheitern daran, den Menschen die beste Anlage, die es überhaupt gibt, ans Herz zu legen. Niemand bringt uns die Aktienanlage bei. Nicht die Schule, selten die Uni. Wir kommen ins Erwachsenenleben und werden zum Konsum erzogen. Wir tappen in Konsum- und Schuldenfallen hinein und werden zu Sklaven.

Das Wichtigste ist bei der Aktienanlage das Wort “langfristig”, woran Anleger scheitern. Eines Tages bekommen sie Angst und verkaufen. Dabei ist Sitzfleisch sooooo wichtig.

Warren Buffett rät, wenn du dazu neigst, ein Idiot zu sein, sind Aktien nichts für dich. Was meint Buffett mit Idiot? “Wenn du dumme Dinge machst, dann solltest du keine Aktien besitzen. Wenn du also Aktien verkaufst, nur weil sie sinken”, sagt Buffett. Hier ist sein Zitat:

“Je länger du Aktien behältst, desto risikoärmer werden sie”, sagt Buffett außerdem. Immer wieder geht es bei Buffett um die Geduld. 

Kauf nur, was du verstehst und kennst, rät im Prinzip die Fondslegende Peter Lynch. Ich habe schon 2016 ein Video über meine Aktienstrategie (unten) gemacht. Vieles ist abgekupfert von Buffett und Lynch. Beide sind erstaunlich offen über ihre Strategie. Es ist keine Geheimwissenschaft. Wer es versteht, der kann wirklich sehr vermögend werden. Mit simplen Prinzipien.

Über Lynch habe ich kürzlich einen Beitrag für das “aktien Magazin” geschrieben.

Du kannst es dir mit einem ETF ziemlich leicht machen. Nur sollest du das ETF nicht traden, sondern durchhalten. Und stetig aufstocken. Nach 3 bis 4 Dekaden kann ein erhebliches Vermögen heranreifen.

Eine andere Dummheit ist es, Immobilien ohne Anzahlung zu kaufen. Wer alles zu 100 Prozent finanziert, geht hohe Risiken ein. Das haben die Amerikaner schon während der Finanzkrise kennen gelernt, was die Folge dessen ist: Enormes Pleiterisiko. Schnell kann dich die Insolvenz heimsuchen. Hat deine Firma einen Personalabbau oder steht eine Rezession bevor, sind hohe Schulden riskant.

Zur Zeit bauen zahlreiche Konzerne massiv Stellen ab. Etwa BASF, Deutsche Bank und andere. Wer eine Hypothek hat, für den kann es unangenehm werden.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Warren Buffett und Peter Lynch: So wirst du reich

  1. AvatarChris k.

    Echt super Artikel Tim wie immer!
    Bin echt ein Fan. Dein Blog lese ich täglich wie früher die gute Nacht geschichten 😀
     

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chris k.
    Danke. Das freut mich. Danke fürs Empfehlen meiner Videos.

    @ Leiterplattenhersteller
    ach ja, das ist ein schweres Wort. Habe es im vorigen Blogeintrag korrigiert.

  3. AvatarPerpetuum Mobile

    Hallo Tim, wieder ein guter Artikel! Welche Aktien wären für Dich im Moment noch aus USA und Kanada kaufenswert? Allen eine schöne Woche mit hoffentlich etwas Abkühlung.

  4. AvatarLewin

    Dein Blog lese ich täglich wie früher die gute Nacht geschichten  
    Dito

  5. AvatarEx-Studentin

    Ja, Stellenabbau ist keine angenehme Sache. Selbst Kurzarbeit ist für manche bereits ein finanzielles Desaster. Es gibt genug Leute, die keinerlei Erspartes haben. Auch für Berufseinsteiger oder generell Jobsuchende ist das nicht schön.

  6. AvatarRalf

    “Zur Zeit bauen zahlreiche Konzerne massiv Stellen ab. Etwa BASF, Deutsche Bank und andere. Wer eine Hypothek hat, für den kann es unangenehm werden.”

    Richtig. Nur: Wohnen müssen wir ja alle irgendwo. Wenn ich in Miete wohne und diese nicht mehr regelmäßig zahlen kann, wird es früher oder später auch unangenehm werden. Und günstigeren Ersatz zu finden ist derzeit gar nicht so einfach.

  7. AvatarRüdiger

    Zur Zeit bauen zahlreiche Konzerne massiv Stellen ab. Etwa BASF, Deutsche Bank und andere. Wer eine Hypothek hat, für den kann es unangenehm werden.
     
    Die Aktionäre freut’s. Leute rausschmeißen kommt an der Börse immer gut an.

  8. AvatarA.

    Selbst Kurzarbeit ist für manche bereits ein finanzielles Desaster.
    Ja, das hatte ich während der Finanzkrise. Da war ich erst 2 Jahr im richtigen Arbeitsleben. Da wohnte ich zum Glück (wieder) bei den Eltern, da mein Job in der nähe war. 
    Ja, der Artikel ist gut. Über die letzten 3 Jahre, seit dem ich meine Strategie geändert habe, hat es sich schon gelohnt weniger bis gar nicht zu handeln  und bei Rücksetzern dazu zu kaufen. Trump, Handelskrieg, Brexit, Sommer 18 bis Januar 19 Korrektur.. am Ende war es bisher egal.
    Heute kommen wieder per Sparplan einige Verizon Aktien hinzu
     
    Gruß
    A.
     

  9. AvatarEx-Studentin

    @Ralf
    Als Beamter kann einen die Wirtschaft immerhin kalt lassen. Letztlich werden einige Leute nach ihrem Jobverlust in günstigere Regionen ziehen müssen. Blöd für die Leute, die total überteuert ein Haus gekauft haben. Gut für diejenigen, die von Zwangsverkäufen profitieren. Wobei es oft Gutverdiener trifft, weil Firmen diese als erstes loswerden wollen. Vielleicht gibt es auch noch eine nette Abfindung. 
    Am Ende ist das der Lauf der Dinge: Viele von uns haben ihre Jobs vielleicht nur bekommen, weil vorher mal jemand gegangen ist.

  10. AvatarRalf

    “Als Beamter kann einen die Wirtschaft immerhin kalt lassen. Letztlich werden einige Leute nach ihrem Jobverlust in günstigere Regionen ziehen müssen. Blöd für die Leute, die total überteuert ein Haus gekauft haben. Gut für diejenigen, die von Zwangsverkäufen profitieren. Wobei es oft Gutverdiener trifft, weil Firmen diese als erstes loswerden wollen. Vielleicht gibt es auch noch eine nette Abfindung. Am Ende ist das der Lauf der Dinge: Viele von uns haben ihre Jobs vielleicht nur bekommen, weil vorher mal jemand gegangen ist.”

    Das klingt aber recht pessimistisch. Die Wirtschaft schreit doch derzeit immer noch recht regelmäßig laut: “Fachkräftemangel”. Komisch nur das selbst viele gut ausgebildete Leute nix vernünftiges finden oder nur solala. Es fehlt der Wille auch Leute zu nehmen die vielleicht noch etwas Einarbeitung oder eine Weiterbildung brauchen. Den passgenauen Bewerber mit genau diesen Programmkenntnissen, noch dazu für einen Hungerlohn gibt es eher selten…

    Beamter bin ich übrigens leider nicht. Sonst hätte ich bei vergleichbarer Tätigkeit trotz weniger Brutto einen Nettovortel von mindestens 700 €.
     

  11. Avataryankee

    Hallo zusammen,
    habe neulich mit einem Kumpel über Aktien/ETF u.s.w. gesprochen, ihm es ein bisschen erklärt, dass, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, überall Unternehmen findet und ein großer Welt-ETF als Beispiel ein großer Korb mit vielen Eiern drin ist…
    Habe ihm auch verdeutlicht, z.B. bei einem Sparplan mit geringer mtl. Rate auch kein großes Risiko ein zu gehen, da nicht auf einmal eine größere Summe verloren gehen könnte. 
    Daraufhin meinte er ein Depot zu eröffnen, sich damit zu befassen…
    Das war vor 4 Wochen. 
    Jetzt hatte ich ihn gefragt, wie es ausschaut, ob das Depot noch bei 0,00€ liegt… da meinte er “ja, ich hatte noch keine Zeit, mich damit zu befassen”… 
    Zusatzinformation: er fährt seit 2Monaten einen Audi A6, sein ursprüngliches Budget für einen neuen gebrauchen war 15k, Kaufpreis letztendlich 23k.
    Auch hier fragte ich ihn, wie lange er sich damit beschäftigte… “über ein halbes Jahr”.
    Es ist mein bester Kumpel und kein Dummkopf, wir kennen uns seit Geburt. 
    Ich werde ihn jetzt nicht weiter damit “belästigen”.
    Es ist schon so wie Tim es umschreibt, die Leute beschäftigen sich einfach nicht mit ihrem hart erarbeitetem Geld, um Vermögen zu generieren. 
     

  12. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Ex-Studentin,

    Entlassungen gibt es eigentlich ständig. Ich bin damals 1983 auch so in meine Firma gekommen, weil vorher Ende 82 viele Leute entlassen wurden.

    Man entledigt sich der teuer gewordenen Leute, wenn man sie nicht unbedingt braucht, und holt sich billige. Die sortiert man dann nach Fähigkeit zum ende der Probezeit aus.

    Schon damals greift man dazu gern auf Zeitarbeitsfirmen zurück. Ich war damals frisch in München, und bin bewusst zu “Manpower” gegangen um mir verschiedene Firmen anzusehen. Mich hatten sie dann nach einiger Zeit angesprochen, sie würden mich gern übernehmen. Na, so blieb ich dann die restlichen 36 Jahre meines Arbeitslebens von allen weiteren Entlassungswellen unbeschadet.

    Das konnte man aber nicht wissen, was auch ein Grund war, warum ich schuldenfrei bleiben wollte. Ich hatte begriffen wie fragil die “Sicherheit” eines Einkommens als Angestellter ist.

    Die Finanzkrise hätte unsere Firma nicht überlebt, wenn durch die staatliche Stützung (Zuschuss) zum Kurzarbeitergeld die Firmen damals nicht beatmet worden wären. Wir hatten von einem Tag auf den anderen keinen einzigen Auftrag mehr. Im Sommer 2008 noch Überstunden, ab Nov/Dez absolut Null.

    Wir sind dann noch 1 oder max 2 Tage in die Firma gegangen. Bei uns ging das bis Mitte 2010. Alles nicht so einfach. Ist alles nur eine Frage der Zeit. Nächstes Loch wird wohl die Autoindustrie treffen.

    So, muss 9 Uhr im Schwimmbad sein. Schönen Tag.

    MS
     

  13. AvatarRalf

    @Ex-Studentin: Hast du mal einen möglichen Einstieg in den öffentlichen Dienst in Erwägung gezogen? Vermutlich bist du noch jung genug, so dass du sogar die Beamtenlaufbahn einschlagen könntest. Es gibt dort durchaus sehr interessante Aufgaben und man hat je nach Bereich sogar sehr viel zu tun (gibt nicht nur Sesselfurzer). Bezahlung ist speziell bei Beamten im gehobenen und höheren Dienst interessant (keine Abzüge für Rente etc.).
    Ich wollte damals die Beamtenlaufbahn einschlagen, leider gab es einen Einstellungsstop in meinem Fachbereich.

  14. AvatarJennifer Rößner

    @Ralf
    Für mich ist das Beamtentum eher nichts. Ich mache alle Jahre was anderes und will nicht 40 Jahre die gleiche Stelle ausfüllen. Zudem will ich örtlich flexibel bleiben.

  15. AvatarNico Meier

    @Matthias Schneider 
    Ich habe zweimal für Zeitarbeitsfirmen gearbeitet, ging beide Male darum eine freie Zeit zu überbrücken das eine mal zwischen Schule und Militärdienst. In beiden Fällen erhielt ich nach 6 bzw 8 Wochen ein Gespräch beim Abteilumgsleiter weil man mich festsndtellen wollte. Im zweiten Fall war es besonders amüsant, da ich bereits einen Arbeitsvertrag ausserhalb unterschrieben habe. Man hat mir in diesem Betrieb(im Jahr 2003) zuerst 4’000 Franken geboten durch mein bestimmtes Nein wurde das potentielle Anfangsgehalt gesteigert bis auf 5’500 Franken brutto. Habe trotzdem angelehnt, da ich ja bereits einen besseren Vertrag unterschrieben hatte.
    Ich hab mich da gefragt wieviele wohl schon bei 4’000 oder 4’500 dankend angenommen hätten ohne zu feilschen.
    Daher bin ich klar der Meinung jemand der wirklich arbeiten will bekommt auch eine Arbeitsstelle auch wenn diese evtl. nicht sehr gut bezahlt ist.

  16. AvatarAlbr

    @Jennifer, wenn du das so machen möchtest (alle paar Jahre was anderes tun), DANN ist das Beamtentum das beste 😉
     
     

  17. Avatar42sucht21

    @Einzelaktien kaufen, die man kennt
    Das mit den Einzelaktien, die man kennt ist so eine Sache für Deutsche. Ist ja denn schnell sehr Dax-lastig. Eon, RWE, Deutsche Bank, Commerzbank, Kaufhof, Daimler, Telekom, Heideldruck, usw. Viele der bekannten großen Deutschen angeblichen Witwen- und Waisenpapiere (aber auch zB Genral Electric, …) liefen leider nicht.
    Besser 1-4 Welt-ETF über mehrere Dekaden per Sparplan früh anfangen und es passt.

    @Ralf
    der Nettovorteil ist vermutlich deutlich weniger nach dem Einkommenssteuerausgleich. Was aber mehr wiegt ist die Pension vs. Rente. Der Unterschied ist riesig. Ich wünsche allen Beamten ein langes leben!

  18. AvatarAlbr

    @Yankee, den Kumpel damit zu belästigen, würde ich nicht machen, sollten die Kurse in nächster Zeit mal deutlich runter gehen, dann bist du schuld 🙂
     
    er wird nicht verstehen, dass Geld anlegen in Aktien, viele Jahre/Jahrzehnte benötigt, um die Früchte des Erfolgs zu ernten…
     
    Das Investment in den Audi ist ein schönes Beispiel, dass er an kurzfristigen Dingen interessiert ist denn die Karre wird deutlich an Wert verlieren 😉
     
     

  19. AvatarIch

    Ich lebe in einer Millionen Stadt in Deutschland und bin umgeben von sehr glücklichen Menschen ohne Aktien. Sie gehen ihrer Arbeit nach, erziehen ihre Kinder und führen ein wirklich schönes Leben.  
    Die Aussagen von Tim sind schlicht und einfach falsch. Das ändert sich auch nicht, wenn Tim seine Aussagen zu Konsum – und Schuldenfalle immer und immer  wiederholt. Diese Verallgemeinerung der Menschen in Deutschland ist schlicht und einfach eine Lüge. Es gibt sehr viele hart arbeitende Menschen, die ihr Leben, und ihre Finanzen im Griff haben, und sich ganz Bewusst gegen Aktien entscheiden. Diese Menschen als dumm zu bezeichnen ist eine Frechheit. Ganz ganz mieses Verhalten von Tim

  20. AvatarRalf

    “Besser 1-4 Welt-ETF über mehrere Dekaden per Sparplan früh anfangen und es passt.”

    Damit kann man nicht viel falsch machen. Wer Lust hat, kann ja zusätzlich in Einzelwerte investieren. Danaher ist für mich eine klasse Langfrist-Aktie, leider derzeit sehr hoch bewertet für einen Nachkauf.

    @Jennifer: Ich finde den öffentlichen Dienst gerade für Frauen die auch an Familienplanung denken, sehr interessant. Dort kann man am ehesten noch ein Recht auf Teilzeit durchsetzen. Und wie gesagt, es gibt viele Aufgaben z.B. auch in der IT. Muss ja nicht Beamter sein, es gibt dort auch viele Angestellte wie mich.

  21. AvatarRüdiger

    Wir leben heute in der besten aller Welten, was den Vermögensaufbau durch Aktiensparen angeht.
    Bei Direktbanken bekommt man kostenlose Girokonten (inklusive Master-/Visacard), kostenlose Depotführung, kostenlose Sparpläne ab 25,- EUR/Monat auf ausgesuchte ETF. Per ETF kann sich jeder in einem Sack voller Aktien weltweit engagieren. Via Internet bekommst du ganz einfach alle Informationen, die du dafür brauchst.
    Mein Sohn bespart auch per Sparplan ein ETF-Depot, das ihm sein Finanzberater und -manager eingerichtet hat. Als ich ihm einmal rote Zahlen gezeigt habe, hat er das Gesicht verzogen. Ich habe ihm erklärt, dass uns nichts besseres passieren kann, als Kursrückgänge an der Börse, so lange wir auf der Käuferseite stehen. Wir bekommen mehr Anteile für’s gleiche Geld … und auf lange Sicht (Jahrzehnte) wird sich sein Depot kräftig entwickeln. Das hat er verstanden, auch weil wir mittlerweile wieder fett im Plus stehen.
     
    Aber manche kapieren es einfach nicht, das scheitert schon beim sparen. Wenn ich Tag für Tag unsere Putzfrauen sehe, die vor der Schicht erst mal einen teuren Kaffee aus dem Automaten brauchen, und zwischendurch natürlich auch noch mal, dann frage ich mich, ob die nicht rechnen können. Würde ich sie fragen, hätte natürlich keine auch nur 25,-EUR pro Monat übrig, die sie anlegen könnte. Ich trinke auf der Arbeit löslichen Kaffee für ein paar Pfennige. Das taugt für einen, der sie nicht alle hat 😉
    Meine Frau erzählt mir von ihren Azubinen, die jeden Mittag etliches an Geld für Energy-Drinks und Junkfood raushauen. Pfandflaschen und -Dosen werden natürlich nicht zurückgegeben. Geld, um auch nur 25,-EUR monatlich zu investieren, hat natürlich keines der Mädels.
     
    Viele hätten die Möglichkeit, Monat für Monat zumindest die übliche Mindestsumme zu investieren, bei minimalen Einschränkungen. Ist aber vielleicht zu uncool.

  22. Avatarsammy

    @Ich
    danke für deinen Beitrag! Du hast vollkommen recht mit dem was du sagst. Nur das wollen die kinderlosen Geizkragen hier natürlich nicht hören.

  23. AvatarFuchs

    @ Ex – Studentin 
    Willst Du uns ein paar Jobs verraten die Du schon gemacht hast. Oder die Branche.
    Ich z. B. arbeite in einem großen Einzelhandelunternehmen 20 Jahre. 

  24. AvatarSimon

    Kurze Frage an euch:
    ich würde gerne einen neuen ETF besparen, da mein FTSE Dev. World schon recht gut angespart ist (einfach um das Risiko zu streuen)
    Würdet ihr einfach einen S&P500 oder einen MSCI World nehmen?
    Für alles gibt es Argumente, aber ich bin immer noch unschlüssig. Toll am S&P500: voll replizierend, keine Wertpapierleihe, niedrige Gebühren, aber eben nicht ganz so gut diversifiziert wie ein MSCI World.
     

  25. AvatarRalf

    Hier ein interessanter Artikel zum Thema Zuwanderung und Demografie.:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article196014335/Demografie-Zuwanderung-aendert-an-der-rasanten-Alterung-nichts.html?utm_source=pocket-newtab

    Wir werden mit einer weitere Steigerung der Abgabenlast rechnen dürfen. Wäre ja noch halbwegs ok wenn die Einnahmen auch nachhaltig verwendet werden und Reformen stattfinden. Leider nicht in Sicht…

    “Nur das wollen die kinderlosen Geizkragen hier natürlich nicht hören.”

    Recht hart formuliert.

    Ohne es näher zu werten ist es aber in der Tat auffallend, wie viele Kinderlose in diesen Blogs unterwegs sind.
     

  26. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Jenny,
     
    ich hatte mir früher auch nie vorstellen können so lange in einer Firma zu bleiben. Aber wenn alles stimmt, man also geregelte Arbeitszeiten zu ordentlichem Gehalt hat, Wohnsituation und Gegend passt, dann ist das gleich passiert, dass man nicht mehr wechseln will.
     
    Wichtig ist das kollegiale Umfeld. Bei uns war es immer sehr angenehm. Die Arbeit war fast völlig selbstbestimmt. Man wusste um die Aufträge, die Termine, und hat alles selbst gemanagt.
     
    Wenn ich wusste, ich bekomme alles schön hin, dann konnte ich mir jederzeit frei nehmen, und was wollte man mehr. Das gibt man dann nicht mehr ohne Not auf.
     
    Trotzdem ist man natürlich als Angestellter immer abhängig. Ich habe mein Arbeitsleben zwar als “Tretmühle” empfunden, aber für das, wie es hätte auch kommen können, dann doch als sehr angenehm. Wenn man stabilisierende Faktoren hat, dann sollte man die stärken. Chaos kommt von selbst genug.
     
    @Nico Meier,
     
    Zeitarbeitsfirmen sollten ja eigentlich auch nur für Interimslösungen für Überbrückungen oder Auftragsspitzen gedacht sein. Wurde aber immer missbraucht. 
     
    Ich wollte damals eigentlich nicht bei der anfordernden Firma anfangen, aber nach einer Zeit war es doch ganz angenehm, und ich habe angenommen. Damals bekam ich mehr als jemand “von der Strasse” oder intern. Der Betriebsrat hatte sich gegen mein Gehalt quer gelegt und in der Betriebsversammlung gemeckert, dass Leute von außerhalb mit mehr eingestellt werden als bei Versetzungen innerhalb etc.
     
    Damals war die Firma noch keine AG sondern reine Familienklitsche. Und der Betriebsleiter sagte einfach über den BR hinweg, dass ich eingestellt bin.
     
    Ich hatte schon viel Glück, da ich eigentlich nichts zu bieten hatte außer Loyalität, Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein. Leider hatte ich früher ja nur Realschulabschluss (im Osten war das der Normalfall mit 10 Schuljahren), und weder Abi noch Studium, weil ich politisch nicht tragbar war.
     
    Nach einer technischen Lehre im Maschinenbau hatte ich eigentlich dann kaum in dem Beruf gearbeitet. Wo ich dann in München rein gekommen bin, dass war ein feinmechanischer Beruf. Mit der Zeit kam immer mehr Elektronik dazu. Ich war eigentlich unterqualifiziert, hätte mindestens Elektroniker sein müssen. Die meisten im Arbeitsumfeld waren studierte Elektroniker oder zumindest mit einem Techniker. Ich musste also immer bangen, dass mal jemand schaut, ob ich auf dem Papier eigentlich die Qualifikationen erfülle.
     
    Ich habe mich dann in SAP soweit wie nötig eingearbeitet, weil die anderen das ungern machten, als es notwendig wurde nach dem Tod von BAAN. Es gab zwar “Corporate Learnings” (Lehrgänge), aber das brachte nicht so viel wie direkt abschauen und probieren.
     
    Dann habe ich fast nur noch am Computer gesessen mit Buchungen, Abwicklung von Reklamationen usw. und aber trotzdem auch praktische Sachen wie Qualitätskontrolle von einfachen elktronischen Bauteilen über Kabelkonfektionen bis zu komplexen elektronischen Baugruppen (weil wir gerade bei Leiterplatten waren), wie bestückte Platinen mittels Flying Probes an “Nadeltestern”.
     
    Einerseits war ich froh um den Job, weil ich woanders keinen annähernd guten hätte finden können, mangels Qualifikation auf Papier, andererseits schwebte natürlich immer das Damoklesschwert über mir, dass ich das nicht verlieren durfte.
     
    Zum Glück alles gut zu Ende gebracht, und jetzt kommt die Kür des Lebens.
     
    Schöne Zeit allen
     
    MS
     
     

  27. AvatarSmyslov

    Rüdiger:
    Bin gestern mit dem Zug eine längere Strecke durch D gefahren. Das übliche
    Bahnchaos ( Verspätungen, keine Anschlußzüge, keine Klima etc. ), natürlich
    hatte ich auch Hunger, Durst , schlechte Laune usw. Trotzdem, die Phantasie-
    preise für Essen u. Trinken auf Bahnhöfen u. in Zügen habe ich nicht toleriert.
    Genauso hatte ich mir am Ende auch das Taxi verkniffen um noch etwas Fuß-
    ball zu sehen. Da habe ich mich lieber am Bf rumgetreiben bis ich den letzten
    Anschluß nach Hause bekam , an einem Brunnen etwas getrunken u. halt den
    Hunger etewas ausgehalten.  Essen u. Trinken zu völlig absurden Preisen u.
    Taxi hätten insges. ca. 60 Euro gekostet. Zeitersparnis wären 1,5 Std. gewesen
    und weniger Hunger u. Durst. Vielleicht haben wir auch verlernt, ein Bißchen
    etwas auszuhalten, u. geben immer gleich nach. Natürlich hätte ich es mir
    leisten können, jedoch war ich hinterher froh, nicht alles mitgemacht zu haben.

  28. Avatarhawaiikai

    @Ich
    Ich lese immer gerne kritische Aussagen, da in solchen Blogs viele Leser eh schon eine ähnliche Einstellung zu finanziellen Dingen haben wie der Autor.
    Daher hat mich dein Beitrag ein bisschen nachdenklich gestimmt:

    1. Ob das Zufall ist, dass hier viele Kinderlose unterwegs sind, kann ich nicht sagen. Sehe aber keinen Zusammenhang zur finanziellen Ausrichtung.

    2. Natürlich darf jeder so leben wie sie/er es für richtig hält. Und in jedem Lebensmodell gibt es glückliche und unglückliche Menschen

    3. Wie viel und in welcher Anlageform gespart wird, ist mir persönlich auch total egal. Es ist auch nicht immer oberstes Gebot, die historisch höchste Rendite zu erwirtschaften. Vielleicht gibt es gute persönliche Gründe sein Geld anders anzulegen.

    Ganz subjektiv betrachtet, liegt bei mir aber die Vermutung nahe, dass viele Menschen in dem Irrglauben leben, dass der Nettolohn das Geld ist, dass Ihnen jeden Monat zur Verfügung steht. Dieses Denken ist m. E. nach aber falsch und sehr gefährlich. Die Versorgungslücke ist da und wird auch in Zukunft immer weiter anwachsen. D. h. Nettolohn – Altersvorsorge = verfügbares Geld.

    Damit kann dann jeder konsumieren oder zusätzlich sparen, was er möchte. Aber man sieht ja jetzt schon in jeder Talkshow, dass die Rente zu knapp ist, Altersarmut etc. Kaum auszudenken, wie darüber in 20Jahren gesprochen wird. 
    Also bitte in Zukunft nicht jammern, über ungerechte Verteilung reden und nach Hilfe vom Staat schreien.

  29. Avatarsammy

    Da habe ich mich lieber am Bf rumgetreiben bis ich den letztenAnschluß nach Hause bekam , an einem Brunnen etwas getrunken u. halt denHunger etewas ausgehalten.
    Du weißt schon dass das Wasser in einem Brunnen kein Trinkwasser ist?! Anstatt 2-3€ auszugeben wird hier die Gesundheit riskiert.
    Manchmal muss man sich echt an den Kopf langen.

  30. AvatarBruno

    Nicht zu sparen und vorzusorgen, auch wenn man keine Schulden macht und ein glückliches Leben führt, ist asozial. 
    Es kann immer etwas passieren, Jobverlust, Scheidung, Krankheit, Weltwirtschaftskrise etc. wo sich eben viele auf Mutter Staat verlassen.
    Wer ist Mutter Staat? Die andern, jene die sparen und vorsorgen. Bisher ging es noch knapp gut, aber irgendwann wird es kippen, werden nicht mehr alle bereit sein, für die anderen aufzukommen, nur weil diese nichts gespart haben. 
    Warum sollte ich alles was ich mir aufgebaut habe durch harte Arbeit über Jahrzehnte opfern, nur weil andere unvernünftig mit Geld umgegangen sind?
    Es ist sozial reich zu werden, asozial arm zu bleiben. Inbesondere wenn die Möglichkeit vorhanden war, zu sparen. Es ist kein Grundbedürfnis einen SUV zu fahren, 3x in Urlaub zu fliegen davon 1x Fernreise, täglich seinen Coffee2Go in Starbucks für 7 Franken zu gönnen und jedes Zimmer mit einem 65 Zoll Flat auszurüsten plus jeder Familienteilnehmer mit dem neusten IPhone. 
    Natürlich können diese Leute glücklich sein, aber sie leben eben asozial, denn sie betreiben kein Risikomanagement resp. schieben dies auf den Staat. Es ist nicht Aufgabe vom Staat, für alle Eventualitäten aufzukommen! Dieses Denken gibt es aber in weiten Schichten.

  31. AvatarJune

    Hallo zusammen,
    ich musste erstmal die letzten Tage nachlesen. Leider gefallen mir die politischen Diskussionen hier überhaupt nicht. Und bei einigen Disussionsteilnehmer, bin ich mir auch nicht sicher, ob es sich nicht einfach um bewusste Störenfriede handelt.
    @sammy,
    ich kenne hier eine Menge Familienväter und auch ich bin Mutter wie du hier nur kinderlose Singles wahrnehem kannst ist mit Rätselhaft. Sparsamkeit und Geiz sind doch auch sehr unterschiedliche Verhaltensweisen oder verwechselst du diese Begriffe?
    @Aktien im Freundes-/Familienkreis,
    meine Tochte investiert, mein Sohn hält davon nichts, meine Eltern haben seit Jahrzehnten Aktien, meine Tante und meine Cousine können damit nichts anfangen. Die andere Tante hat noch mit 85 Jahren ihren Spaß damit, sie findet nur, dass SAP ihr zuwenig Dividende zahlt. Verkaufen würde sie SAP um nichts auf der Welt.
    Ich empfehle lediglich, wenn ich zufällig mitbekomme, das jemand noch in aktive Fonds investiert, dass er oder sie sich mal mit dem Thema ETF auseinander setzen soll. Und teile der Person, dann auch mit, dass dies über die Hausbank leider meist nicht funktioniert.
    Manchmal höre ich dann noch etwas über das Thema, manchmal machen die Leute einfach weiter wie bisher. Aber jemanden zu seinem Glück überreden, das klappt leider nicht.
    Take care,
    June

  32. AvatarOliver

    @hawaiikai: Ganz subjektiv betrachtet, liegt bei mir aber die Vermutung nahe, dass viele Menschen in dem Irrglauben leben, dass der Nettolohn das Geld ist, dass Ihnen jeden Monat zur Verfügung steht. Dieses Denken ist m. E. nach aber falsch und sehr gefährlich.
    Dieses Denken ist in Anbetracht der heutigen Realität vermutlich tatsächlich falsch. Aber das war es nicht immer. Die systematische Schwächung der gesetzlichen Rente und deren teilweise Privatisierung (Riester, Rürup) durch die Politik haben zu diesem Umstand geführt.
    Und wenn jemand halt recht wenig verdient, wird ihm/ ihr teilweise nichts anderes übrig bleiben, als von der Hand in den Mund zu leben.
    Also  bitte in Zukunft nicht jammern, über ungerechte Verteilung reden und nach Hilfe vom Staat schreien.
    Wieso sollte man über die ungerechte Verteilung nicht meckern dürfen? Ungleichheiten verträgt kein System gut. Und wenn der Staat es verbock hat, dann darf man m. E. durchaus von ihm fordern, das wieder auszubügeln.
    Geringverdiener sind übrigens doppelt gekniffen. Sie erwirtschaften nur geringe Rentenanwartschaften und sparen können Sie auch nix. Denen zu sagen, dass sie einfach nur 100,00 € monatlich für die nächsten 30 Jahre auf die Seite packen müssen, ist grob an der Realität vorbei.  Was Altersarmut angeht, werden wir noch ganz miese Sachen in Zukunft beobachten/ erleben müssen.
     

  33. AvatarA.

    @Einzelaktien kaufen, die man kennt
    Klar kann es den Home Bias geben. Aber es ist wie mit allem: man muss sich mit investieren beschäftigen. Wer das macht, lernt früher oder später das “Kennen” allein nicht das einzige Investment-Kriterium sein darf.
    @sammy
    bin weder kinderlos noch geizig (behaupte ich). Wir essen gut,  trinken gut (nicht aus Brunnen). Wir verzichten auf eigentlich nichts. Und ansonsten ist es hier recht gut durchgemixt, behaupte ich mal.
    @Smyslov
    Wasser aus dem Brunnen.. Au man. Da hat jemand den Sinn von Geld nicht verstanden. Hunger aushalten okay. Wenn man doch absehbar eh zu Hause ist, kann man machen. Solange man nicht anfängt im Müll nach zu suchen um Geld zu sparen.
    @Matthias Schneider
    Schöne Lebensgeschichte, weil mit Happy End. Danke dafür.
     
    Gruß
    A.

  34. AvatarRalf

    “Wer ist Mutter Staat? Die andern, jene die sparen und vorsorgen. Bisher ging es noch knapp gut, aber irgendwann wird es kippen, werden nicht mehr alle bereit sein, für die anderen aufzukommen, nur weil diese nichts gespart haben.”

    Solange die Judikative (richterliche Gewalt) in D nicht ihre Rechtsprechung anpasst, wird sich daran wenig ändern. Wenn ein Politiker einmal an Themen wie Hartz4 herumbasteln will mit dem Zielstellung der Kostensenkung, werden Gesetze im Rahmen von Klagen (die es genügend gibt) recht schnell von Gerichten wieder einkassiert.

    Steigende Wohnkosten werden eher noch zu mehr Kosten für den Staat sorgen (mehr Wohngeldansprüche etc.).

    ETF-Sparpläne an sich sind einfach eine super Sache. Aber viele im Bekanntenkreis haben davon noch nie gehört. Für mich einfach Desinteresse. Dabei lohnt es sich, über Geld und Finanzen nachzudenken.

  35. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Ich
     
    Haben diese Familien denn gar keine Rücklagen – bin immer wieder erschüttert, dass 30% der Bevölkerung über KEINERLEI Rücklagen verfügen und von Monat zu Monat leben – oder Sparguthaben?
     
    Und wenn doch, wie sind diese angelegt? Darum geht es hier im Blog. Überschüssiges Geld, dass man kurz- bis mittelfristig nicht benötigt, ist in Unternehmensbeteiligungen – also breitgestreut z.B. in einem Aktien-ETF – doch wunderbar für den langfristigen Horizont aufgehoben.
     
    Gut, wenn jemand die Schwankungen nicht erträgt, muss das Geld halt zinslos vor sich hinvegetieren. Aufklärung hilft hier. Viele halten sich aus Ahnungslosigkeit von der Börse fern. Ein Tatbestand, den die Finanzbranche seit Jahrzehnten ausnutzt.
     
    Die Leute aber, denen ich das Konzept Börse erklärt habe, finden es  – zuvor hatten sie einfach keine Ahnung – eine gute Sache.
     
    Es bleibt, wie du beschrieben hast. Sie führen ein glückliches Leben, gehen ihrer Arbeit nach, erziehen ihre Kinder (trifft alles auch auf uns zu) und führen ein wirklich schönes Leben.
     
    Nur das nebenher das eigene Vermögen Erträge erwirtschaftet. Und zwar nicht “leistungslos”, da es vorher selbst “hart” erarbeitet wurde.
     
    Das Geld aber einfach nur rauszuhauen, kann später zu einem bösen Erwachen führen.

  36. Avatarclau_dia_deine_rendite

    @Tim.:
    Bisher war ich nur stille Mitleserin und habe mich an den Debatten unter deinen informativen und motivierenden Beiträgen erfreut, doch kann ich es nicht hinnehmen, dass “sammy” hier offen für eine rassistische Partei/Vereinigung Werbung macht und bitte dich, diese Beiträge zu löschen.
     

  37. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ clau_dia_deine_rendite

    Danke für den Hinweis.

    Ich habe das gelöscht.

  38. AvatarWohnung mit Domblick

    @Smyslov: Was zu Essen/Trinken mitzunehmen kenne ich von Klein auf. Gerade an heissen Tagen und mit der Bahn quer durchs Land und keine Verpflegung dabei? Selber Schuld. Machen aber viele, sogar Mütter mit Kindern. Oder im Winter ins Auto steigen und nicht mal was warmes zu trinken und eine warme Decke mitnehmen. Schnell steht man auf einer vollgesperrten Autobahn bei knappem Tankinhalt. Die meisten verlassen sich viel zu sehr darauf, dass man unterwegs nichts braucht oder was kaufen kann.
    @Sammy: Ein typischer Sammy-Beitrag. Gruß vom kinderlosen Klischee-Erfüller.
    Muss doch jeder selber wissen, was er sich aus diesem Blog mitnimmt. Manche scheinen aber nur hier zu sein, um den Troll zu geben.

  39. Avatarsammy

    Naja Meinungen werden hier unterdrückt, ist ja fast wie in China alles wird zensiert und verboten!

  40. AvatarRüdiger

    Manche scheinen aber nur hier zu sein, um den Troll zu geben.
     
    Die Pappenheimer kennt man eh recht schnell. Und dann hilft konsequente Lese-Hygiene. Das Risiko, dabei eine Sequenz mit intellektuellem Nährwert zu verpassen, erachte ich als vernachlässigbar.

  41. AvatarPerpetuum Mobile

    @sammy, wer soll denn hier der Zensor sein? Bitte nenne den Namen. Bin gespannt.

  42. Avatarsammy

    @Bruno
    So ein Schwachsinn es geht hier nicht um Rassismus ganz im Gegenteil!
    @Perpetuum
    Beiträge werden gelöscht.

  43. Avatarsteve

    @ alle die als Deutscher /Europäer Aktien aus der Schweiz haben. Habe heute von der Ing Post bekommen  das die Äquivalenz die für die Aktien galten ausläuft. Grund man konnte sich nicht auf eine unbegrenzte Gültigkeit einigen, Folge Schweizer Aktien bei der Ing bald nicht mehr handelbar. Empfehlung auf ein anderes Konto übertragen wo an der Schweizer Börse gehandelt werden kann. Wahnsinn nicht mal das kriegen die Volksvertreter geregelt, ich denke aber dass mittelfristig ein normaler Handel von Schweizer Aktien an deutschen Börsenplaetzen möglich ist.

  44. AvatarAlbr

    @Sammy, in Frankfurt gibt es Trinkbrunnen, die auch entsprechend  gekennzeichnet sind, das das Wasser, welches aus diesem Brunnen kommt trinkbar ist 😉
     
    regelmässig kann man an diesen Brunnen lange Schlangen sehen, wenn es in der Stadt heiss ist 😉
     
     

  45. AvatarDaniel

    @ alle die als Deutscher /Europäer Aktien aus der Schweiz haben. Habe heute von der Ing Post bekommen  das die Äquivalenz die für die Aktien galten ausläuft. Grund man konnte sich nicht auf eine unbegrenzte Gültigkeit einigen, Folge Schweizer Aktien bei der Ing bald nicht mehr handelbar. Empfehlung auf ein anderes Konto übertragen wo an der Schweizer Börse gehandelt werden kann. Wahnsinn nicht mal das kriegen die Volksvertreter geregelt, ich denke aber dass mittelfristig ein normaler Handel von Schweizer Aktien an deutschen Börsenplaetzen möglich ist.
    sind sie generell bei der ING Diba nicht mehr handelbar oder an der entsprechenden Börse? Wenn es beispielsweise bei XETRA nicht mehr geht, man aber die Aktien über die NYSE ordern könnte wäre das zwar teuer, aber erstmal halb so wild, oder?

  46. Avatar-M

    Daniel so habe ich das auch gelesen. Muss dann quasi in der Schweiz kaufen/verkaufen …. aber so oft wird das nicht vorkommen bis die sich wieder geeinigt haben, außer man ist Trader und kein Investor
     
    -M

  47. AvatarBruno

    @steve
    Die Volksvertreter wollen das nicht geregelt kriegen, ich finde es aber gut, dass man sich aus Schweizer Seite einmal (noch) nicht erpressen liess (schlussendlich wird man wieder klein beigeben). Der dauerbesoffene Juncker der die Schweiz als geopolitisches Unding bezeichnete, will den Rahmenvertrag mit dieser Börsenequivalenz erzwingen, was staatspolitisch nicht funktioniert. Die CH-Politiker sind unfähig, dies rüberzubringen. Nunja, er tritt bald ab und die Nachfolge wird nicht besser sein, dann geht es halt nicht mehr um die Konkurrenz Luxembourg als Finanzplatz sondern so wie es ja scheint Timmermans. Ich hoffe die Schweiz streicht nun endlich die Kohäsionsmilliarde. So ein Affentheater auch wieder mal, wenn auch nur ein kleiner Nebenschauplatz.
    Die ganze Welt meint aktuell sie könne mit solchen Spielchen (Handelsstreit, Erpressungen, noch mehr Korruption etc.) etwas Stimmung machen und ein paar Stimmen holen und wissen nicht, wohin sie die Welt damit führen. Gerade Europa wird den Kürzeren ziehen. 
    Mist ich werde politisch, immerhin geht es um die Börse.

  48. AvatarRüdiger

    So langsam trudeln die letzten Dividenden für Juni bei mir ein.
    Zahltage sind doch immer wieder erquicklich!

  49. Avatarghost

    Jop….jetzt werden noch kinderlose und leute die aus brunnen trinken anfmgegriffen……ich sowieso 😉 jetzt könnte man sich noch wieder bitte mal wegen meiner smileys aufregen und dass ich kein deutsch kann weil ich alles klein schreibe…..
     
    Ich empfahl übrigens eine völlig übertezerte dividendenaktie in einem blog über aktien, schlimm sowas und dass die aktie jetzt im depot bei mir 9 % im plus ist ist noch schlimmer, das mit dem anderem forum als tip wäre doch eine super idee, meistems simd des leute die nix anderes akzeptieren und dann überall jemanden kritisieren müssen und selbst behaupten, dass kritik geblockt wird und es geht nie um Rassismus, nur eben die anderen die anderen gehören hier nicht hin, nicht wahr;)…… aber nein Rassisten gibt ea keine, das ist doch alles erfunden ,)
     
    Wie gesagt das mit dem anderen forum ist ein guter vorschlag, vielleicht reden dann  andere auch mehr über aktien 😉
    Mfg

  50. AvatarFlori

    Hallo Tim
    Habe mir Dein Video -Erfolg mit Aktien, so geht’s – angeschaut, ich habe mir vor ca 14 Jahren einen australischen Pennystock zugelegt (Clinuvel Pharmaceuticals ,16 Mitarbeiter ) und habe damit keine schlechte Rendite  gemacht, da die Firma mittlerweile ein in Europa zugelassenes Medikament vertreibt, Gewinne schreibt, sowie eine Dividende zahlte ,und dies von einem Biotechunternehmen.Ich gebe Dir recht, ein großteil der Pennystocks, sind eine riskante Wette aber es gibt auch kleine Perlen die man nach langer Suche auch finden muss.Bin vor ca 6 Monaten wieder einmal auf ein australisches Biotechunternehmen gestossen  (Avita Medical ) auch ein Pennystock, mal sehen was aus diesem Unternehmen in einigen Jahren wird.
     

  51. AvatarBruno

    Ich weiss nicht ob das auch für Deutschland gilt aber in der Schweiz sind Brunnen grundsätzlich Trinkwasser, ausser es steht explizit angeschrieben “kein Trinkwasser”. Ist doch eine feine Sache, insbesondere ist das Wasser auch noch schön kühl, man braucht kein PET, dagegen gibt’s wirklich nix einzuwenden. 
    Und bezüglich “kinderlos”, ich finde das ist und sollte auch für immer Privatsache bleiben. Ich finde auch dass man das Rentensystem reformieren müsste, dass es funktioniert, egal ob die Population wächst oder schrumpft. Das Umlagesystem ist von daher mal sicher nicht geeignet, da dieses ewiges Wachstum der Population voraussetzt oder aber die arbeitende Schicht bis aufs Blut schröpft. Es gibt auch die umgekehrten Argumente, gab es da nicht so ein schönes Buch, welches Frauen welche Kinder bekommen als asozial und antifeministisch bezeichnet hat, dessen Kinder brauchen dann tatsächlich Ressourcen und schädigen die Umwelt, geht ja gar nicht und die Frauen werden auch noch dem Arbeitsmarkt entzogen, zumindest temporär. Zum Glück haben wir 2 Söhne, aber das geht ja leider auch gar nicht, wird also noch eine Weile dauern bis weisse Männer ausgestorben sind haha. Nicht einfach 😉 Im übrigen sollte man bei solcherlei Kritik auch mal bedenken, dass leider nicht alle Kinder bekommen können.

  52. Avatarghost

    Ach sowas gibts ned! Wenn mam Aktien haben will muss man gleichzeitig kinder haben, und ich finde es sollte erlaubt werden aktien zu besitzen, wenn man jedes jahr ein neuwagen kauft.
    Und vegetarier und veganer sollten sowieso keine aktien kaufen dürfen und die Fleischfresser erst recht nicht!!!!!
     
    Mfg
     
     

  53. AvatarEx-Studentin

    @Matthias Schneider
    Das Loch in der Automobilindustrie ist bereits da, bin derzeit betroffen. Ich bin noch unentschlossen, ob ich die Zeit “aussitze” (bin im Betriebsrat und gehe somit als letzte) oder ob ich mir was Neues suche (mit dem Risiko, dass auch in anderen Branchen die Krise ankommt).  Bei meinem AG habe ich jetzt die Möglichkeit Stunden zu reduzieren & Informatik zu studieren.
    @Albr/Ralf
    Inwiefern ist man als Beamter inhaltlich flexibel? Ich dachte, man macht den gleichen Job für 40 Jahre..
    @Fuchs
    Ich tanze auf vielen Hochzeiten. Bin Konstrukteurin & Projektleiterin und versuche gerade den Einstieg in die IT.
    @Smyslov
    Wenn ich unterwegs bin, nehme ich immer eine Wasserflasche mit. Mittlerweile kaufe ich mir auch mal was unterwegs, wenn ich nichts dabei habe. Die einmaligen Kosten (4 Flaschen à 3 Euro/ 12€ im Jahr) haben kaum einen Einfluss, nur wenn du das jeden Tag (1100€) machst. 

  54. AvatarTobias

    @ Ex-Studentin: Die erste Frage, welche man sich stellen muss, ist, ob das Unternehmen die vermeintliche Krise bzw. Absatz-Reduzierung “überleben” wird.
    Wenn man dies mit Ja beantworten kann, ist die nächste Frage, inwieweit sich Loyalität auch in schwierigen Zeiten auszahlen wird. Ich kenne viele Kollegen, welche die Auto-Krise in 2009-2011 mit dem Unternehmen durchgestanden haben und deren Treue (neben anderen Faktoren) mit einer dementsprechenden Karriere belohnt wurde.
    Wenn man die erste Frage aus Mangel an Informationen nicht einschätzen kann, hilft vllt ein Mittagessen mit einem Kollegen aus dem Controlling ;-):

  55. AvatarRalf

    “Inwiefern ist man als Beamter inhaltlich flexibel? Ich dachte, man macht den gleichen Job für 40 Jahre..”

    Du kannst dich als Beamter “abordnen” lassen an eine andere Stelle oder andere Dienststelle. Oder eben als Angestellter arbeiten. Stadtwerke und Verkehrsbetriebe z.B. zählen als städtische Tochter in der Regel auch zum öffentlichen Dienst und bieten interessante Jobs in vielen Bereichen (Technik, Kaufmännisch, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, IT, Verkehr, Planung, Projektleitung…). Die Autoindustrie hat die besten Jahre hinter sich. Die Asiaten werden den Markt gewaltig aufrollen.

  56. AvatarEka

    @Jenny
     
    Wo hast du vor IT zu studieren? An einer Fernuni oder lässt du dich an einer normalen Hochschule dann einschreibem? Viel Glück wünsche ich dir! Jeden kann der Stellenabbau treffen, unabhängig von der Branche. Den keine Stelle ist in der freien Wirtschaft sicher. Und bitte nicht denken, dass jeder der beim Staat angestellt ist, eine unbefristete Stelle hat. Es gibt hier auch genügend Negativbeispiele. Wann hast du von deiner Firma gehört, dass sie Kurzarbeit einführen bzw. Studenreduzierung ansteht? War das Anfang 2019?

  57. Avatarwindsurfer

    @yankee: heißt dein Kumpel Felix?
    ich kenne da auch jemanden mit einem A6 für 23k, den er seit 2 Monaten fährt. Wollte nicht auf mich hören…
    grüsse
    windsurfer

  58. AvatarSmyslov

    Da habe ich aber ein Faß aufgemacht.Natürlich hatte ich etwas zu trinken dabei,
    jedoch konnte ich nicht ahnen, mit 3 Std Verspätung und zeitweise ohne Klima-
    anlage zu reisen. Deshalb kam ich in “Schwierigkeien”. Ich wollte halt nicht für etwas , wofür ich im DM-Markt 70 Cent bezahle ganze  3,50 ausgeben. Es ist halt
    nur Wasser. Das Taxi wären ca. 40 Euro gewesen für eine Zeitersparnis von ca.
    1,5 STD.  Ich bin trotz meines Alters topfit und war noch nicht in gesundh. Not.
    Wir leben in einer Welt, die vom Überfluß geprägt ist, und schon der geringste
    Komfortverlust läßt uns stets nachgeben. Wenn ich mal 4 Std nichts zu trinken
    habe, dann geht die Welt noch lange nicht unter. Auch nicht , wenn es sehr warm
    ist. Was Hunger ist, daß habe ich, obschon ich in relativer Armut aufwuchs noch
    gar nie kennengelernt. Mein Vater hat mir davon einst erzählt.
    Wie auch immer, mir hat diese kleine Übung nicht geschadet .

  59. AvatarRüdiger

    Und bitte nicht denken, dass jeder der beim Staat angestellt ist, eine unbefristete Stelle hat.
     
    Ist eh klar, der Staat muss sparen. Die Steuern sind sowieso schon viel zu hoch. Und wo noch etwas zu holen wäre, beispielsweise durch konsequent durchgeführte Betriebsprüfungen, agieren die Finanzämter bewußt verschlafen. Man darf den heiligen Unternehmen ja nicht zu arg auf die Füße steigen 😉

  60. AvatarEx-Studentin

    @Eka
    Ja, Anfang 2019. Sofern meine Firma es überlebt, würde mich der Stellenabbau nicht so schnell treffen. Ich wollte vor ein paar Monaten freiwillig gehen (hatte gekündigt), aber meine Chefs haben keinen Ersatz für mich und wollten unbedingt, dass ich bleibe. Stattdessen werde ich voraussichtlich meine Stunden reduzieren und die Fernuni Hagen testen. Muss erst mal 3 Kurse nachholen, um mich in den Master einschreiben zu dürfen. Ist einer der wenigen Info-Master, der Quereinsteiger zulässt.

  61. AvatarTobias

    @ Ralf:”Die Autoindustrie hat die besten Jahre hinter sich. Die Asiaten werden den Markt gewaltig aufrollen.”Die Aussage ist sehr pauschal gefasst. Aktuelle Studien gehen weiterhin davon aus, dass die Anzahl an jährlich produzierten Automobilen bis 2030 weiter wächst. Sicherlich wird sich der Mix verschieben. Verbrenner werden zurückgehen und der Anteil an Hybriden und voll-elektrifizierten Fahrzeugen (BEV) wird steigen.
    Und gerade bei den Hybridfahrzeugen und BEV’s investieren die dt. Hersteller massiv. Die Technik für Premiumfahrzeuge ist bei weitem ausgereifter als bei asiatischen Konkurrenten. Tesla schreibt bis heute keine schwarzen Zahlen und Jahrzehnte an Produktionsknow-How fehlen (im Vergleich zu einem Daimler).
    Sicherlich haben die dt. Hersteller ihre eigenen Herausforderungen (Batteriefertigung nicht inhouse, Overhead Kostenstruktur zu hoch/starr), aber diese pauschale Aussage wird der realen Lage nicht gerecht. Wenn die dt. Hersteller die aktuelle Konsolidierungsperiode meistern, sieht deren Zukunft weiter sehr gut aus.P.S.: Das Thema Elektromobilität in China wird auch (vllt gesteuert) zu positiv dargestellt. Ich war vor 2 Wochen in Shanghai. Wenn man die Leute auf der Straße und Kollegen fragt, ob sie alle E-Autos fahren, ist die Antwort “Im Leben nicht – hier gibt es ja gar keine Infrastruktur (Ladesäulen) …”

  62. Avatarsteve

    @ Jenny ich kann nur empfehlen die Augen wegen eines anderen Jobs offen zu halten. Die Gehaltsverhandlung ist auf jeden Fall günstiger wenn man sich bewirbt solange eine Festanstellung da ist. Es muss ja nicht jeder Job sein du kannst ja wählerisch sein. Schau nicht nur in Portalen, manche Firmen inserieren nur auf der Homepage. Die wollen nicht 250 Bewerbungen, sondern jemand der speziell bei ihnen gesucht hat. Wenn es nicht sein soll die Variante bei Teilzeit studieren ist doch auch gut.

  63. AvatarBruno

    ” Ich war vor 2 Wochen in Shanghai. Wenn man die Leute auf der Straße und Kollegen fragt, ob sie alle E-Autos fahren, ist die Antwort „Im Leben nicht – hier gibt es ja gar keine Infrastruktur (Ladesäulen) …“”
    China ist unvorstellbar gross, die Unterschiede je nach Stadt gewaltig. In Shenzen sieht es dann wieder ganz anders aus. 
    Aber ich glaube auch, dass die deutschen Hersteller wieder aufholen, sind ja mit Hochdruck dran. Was schwierig wird ist im unteren und mittleren Segment, im Segment obere Mittelklasse + Luxus sehe ich aber weiterhin gute Chancen.

  64. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Jenny,

    natürlich würde ich nicht in Aktivismus verfallen. Du bist ja erstmal sicher, was solls. Warte mal ab. Nebenher natürlich die Fühler ausstrecken.

    Es kommt halt darauf an, ob es temporär ist, oder ans Eingemachte geht. Dann ist eh bald der Ofen aus. Solange es noch Hoffnung auf Besserung gibt, kann man ja dabei bleiben.

    Wenn es bei uns immer wieder Krisen gab, dann wurden Sondervereinbarungen zwischen BR und Geschäftsleitung getroffen, um die Arbeitszeit abzusenken.

    Dann wurden z.B. aus 35h Regelarbeitszeit 28h. Alles was man mehr da blieb wurde gestrichen. Die abgesenkten Stunden wurden auf einem Langzeitkonto angesammelt, und mussten dann, wenn es die Lage wieder zuließ, wieder reingeholt werden. Das Gehalt läuft die ganze Zeit durch. Nur muss man danach dann eben 42h arbeiten statt 35h. Je nach Länge der Vereinbarung (bei uns meist mal 3 Monate, dann verlängert) macht der zweite Teil dann wenig Spaß.

    Die eine Tochter meiner Partnerin ist auch Projektleiterin bei einem Autozulieferer. Sie hatte Wochen vor der konjunkturellen Verfinsterung noch ein Karriere-Upgrade fest zugesagt bekommen. Das wollten sie natürlich kassieren und auch die Stunden des Vertrages senken. Mit viel Mühe konnte sie es aber durchsetzen. Einziges Zugeständnis war der Dienstwagen (da sie eh lieber mit der Bahn fährt).

    Aber jetzt fragt man sich natürlich, wohin läuft das alles? Zumindest hätte sie die Abfindung noch wesentlich verbessert. Aber es schaut nicht gut aus. Ich frage mich, was z.B. mit einer “Mahle” wird, oder den vielen kleinen Zulieferern, die rein von Verbrennern leben. 

    Wir werden wohl nicht zum nächsten Ruhrgebiet werden im Süden, aber harte Einschläge werden nicht ausbleiben. Schaun mer mal…

    Alles Gute

    MS

  65. AvatarFelix

    @ Ralph
    Einerseits die Bevölkerungsexplosion beklagen und anderseits kinderlose Menschen zu kritisieren, passt nicht zusammen.

  66. AvatarThorsten

    Es gibt natürlich einen Zusammenhang zwischen Kindern und Blogaktivitäten. Es fehlt oft einfach die Zeit mit Job und Kindern.  Menschen mit Teilzeit oder Studium ohne Kinder können auch spontan mal dieses oder jenes machen,  bei Familien ist zeitweise alles genau durchgetaktet. Und wenn dann mal Zeit ist, dann liegt man tot auf dem Sofa und hofft, dass die Kleinen nicht schon wieder nach 5 Minuten  ankommen , streiten oder plärren oder das Tablet runtereißen, da schreibt und liest man eben Stunden oder Tage später,  wenn überhaupt . Die Prioritäten sind dann vollkommen anders.

  67. AvatarEx-Studentin

    @steve
    Ja, im Nachhinein war meine Kündigung total blauäugig. Zusätzlich gab es vorher ein paar schlechte Aktionen von meinem AG, sodass ich nicht mehr gerne zur Arbeit ging und mir gedacht habe: “Das muss ich mir nicht antun”. Seit meiner zurückgezogenen Kündigung sind meine Chefs sehr freundlich. 

    Bisher habe ich nur eine Stelle gefunden, die nicht bei Xing und Co zu finden war.

    @Matthias
    Ja, das mit Mahle ist gar nicht lustig. Gerade bin ich im Gespräch mit einem non-automotive IT-Dienstleister für Stihl und Co (Cloud, VR und sowas) und ich frag mich, ob sich ein Wechsel lohnt (dieser von der Krise verschont bleibt) oder es ihn versetzt auch noch treffen wird.

  68. AvatarRalf

    @Hybridfahrzeuge: Das schlimmste was man sich antun kann. Finger weg! Besonders viele Bauteile in Summe, da Hybridtechnik. Die Effizienz ist eher mäßig im Verhältnis zum Einsatz an Technik. Merh Bauteile bedingt naturgemäß in Summe mehr mögliche Fehlerquellen und damit Kostenfaktoren im Falle von Störungen bzw. Reparaturen.

    @Auto allgemein: Asien wird uns überholen. Konzerne wie Audi haben wichtige technologische Meilensteine verpasst. Ich weiß dies von Insidern die beruflich mit Audi zu tun haben. Was in Zukunft immer mehr gehen wird sind günstige Dacias. Für mich keine schlechten Autos für Vernunftleute.

    @Jenny: Du bist noch jünger und wirst eine gute Arbeit finden. IT ist halt so eine Sache und man muss je nach Bereich sehr am Ball bleiben. Und auch hier wächst die Konkurrenz aus Asien. Programmieren kannst du auch ohne Studium effektiv lernen. Und gerade die SW-Entwickler sind ja die gesuchten.

  69. AvatarAlbr

    @Jenny, du kannst dich als Beamter beurlauben lassen und in der Zeit was anderes tun… ein Freund von mir hat das gemacht und ist jetzt Geschäftsführer eines eines grösseren Verbandes (5 Jahre beurlauben lassen) 😉
     
     
     

  70. AvatarEka

    @Jenny  
    Gerade bin ich im Gespräch mit einem non-automotive IT-Dienstleister für Stihl und Co (Cloud, VR und sowas) und ich frag mich, ob sich ein Wechsel lohnt (dieser von der Krise verschont bleibt) oder es ihn versetzt auch noch treffen wird.”
     
    Wurde schon bei dem Gespräch ein Interesse vom Kunden gezeigt und wie hoch wäre das Gehalt verglichen mit deinem jetzigen? Die Fragen wären für mich an deiner Stelle von Interesse. Keiner kann die Zukunft vorhersagen. 2008/2009 war jede Branche betroffen und manche traf es zeitlich 6-12 Monate später.
     
    Wie hoch wäre die Chance dort auf eine Übernahme? Hattest du schon  dort ein Zweitgespräch mit dem Kunden und der Kunde will dich haben? Kannst du mit der S-Bahn dorthin fahren oder willst du umziehen? 

  71. AvatarAlbr

    Tja, machen wir uns nix vor, Elektrofahrzeuge werden/sind…

    deutlich einfacher herzustellen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren/Diesel Aggregaten

    der Elektro”Motor” besteht vlt. aus max. 10% Teilen eines Verbrennungsmotors

    Elektromotoren sind nix besonderes, Massenprodukte, können in Asien in Masse hergestellt werden

    einzig die Batterien sind evtl. aufwendig zu produzieren, Deutschland hat aber den Anschluss hier verpasst

    wichtig ist zukünftig die Software (Stichwort autonomes Fahren) in den Autos; Deutschland in diesem Bereich weit abgeschlagen

    im Ergebnis sehe ich Schwarz für viele deutsche Automobil-Zulieferer!!
     
    in Norwegen werden bereits mehr als 50% Elektroautos verkauft; SOLLTE das in D. auch “passieren”, dann gute Nacht; der Bundeshaushalt und die Rente wird uns um die Ohren fliegen, beide werden zu grossen Teilen aus der MINERALÖLSTEUER finanziert 🙂
     
     
     
     

  72. AvatarEx-Studentin

    @Eka
    Bisher hatte ich nur 2 Telefonate mit dem suchenden Headhunter. Dieser findet mich für die gesuchte Position super. Der Wechsel wäre voraussichtlich mit einer Gehaltssteigerung verbunden (ggf. 15k mehr), Rahmenbedingungen klingen sehr gut (S-Bahn-Anschluss, man legt viel Wert auf Weiterbildung). Das Telefonat mit dem Teamleiter kommt aber erst noch. Man sucht dringend einen Projektleiter.  Ich kannte die Firma vorher nicht und kann deswegen dessen Marktlage 0 einschätzen.

  73. Avatarsteve

    @Ralf Prognosen von Insidern der Klassiker ist wohl der Ausspruch des IBM CEO der den Bedarf von Heimcomputern auf 5 schätzte.
    @ Albr im Verkauf sind die e Autos aber auch keine Schnäppchen, sollte also etwas Geld übrig bleiben, außer man heißt Tesla. Dann macht man seit letzten Jahr nur Gewinne. Batterien sollten ein Zusatzgeschaeft sein. Zulieferindustrie wird wohl weniger. Aber wer weiß neue Materialien Carbon Graphen mit Nanotech selbstreinigend und Kratzer selbst ausbessernd. Wird sich zeigen ob China da auch fuehrend ist. Der Abgesang erscheint mir zu früh.
    Schweizer Aktien sind in meinen Ing Depot nur in Deutschland handelbar, wenn das nicht mehr geht gar nicht. Sehe das aber auch als temporäres Problem.

  74. AvatarBruno

    @Albr
    Nicht nur die Zulieferer, auch die Hersteller, auch wenn der Wechsel auf Elektro gelingen mag, ein Problem werden sie haben, die Wartung fällt fast weg 😉 
    die teuren Ersatzteile und hohen Margen der Originalteile wird zusammenschrumpfen, und das ist ein sehr grosser Pfeiler ihrer Erträge, die erodieren wird.

  75. Avatarsteve

    @ Jenny du hast die Firma aber gegoogelt. Da weist Du schon wo die Herkommen und welche Entwicklung sie genommen haben. Wenn du Glück hast sind bei Firmenbewertungen und Gehaltsschecks auch Kollegen dieser Firma. Wie die Annonce auf der Homepage ausschaut ist sicher auch interessant. Das du die Prämie des Headhunters rechtfertigen musst, ist klar für dich müssen ein paar Scheine auf den Tisch ohne das du einen Handschlag für die Firma gemacht hast. Wenn du dir nicht sicher bist momentan kein Problem du hast noch kein Angebot, erst wenn das da ist musst du dir einen Kopf machen. 

  76. AvatarEka

    @Jenny
    Lass mich raten wo dich dieser Headhunter gefunden hat: Xing oder LinkedIn, gell? Die Datenbanken sind genial, um einfach mal alle Profildaten abzugreifen. Auch wenn die keine Stelle haben sollten und manche nur mit leeren Versprechungen ankommen. Alle waren geil auf deine Daten, aber zu verschenken haben die auch nichts. 
    Was wird dich bei der voraussichtlichen Stelle erwarten? Was für ein Profil suchen die dort? In welcher Abteilung sollst du dort eingesetzt werden. Erst dann kann man sich in Ruhe auf das Gespräch dort vorbereiten. Da fällt mir nur Internet of the things bei Kettensägen ein.
    Wünsche dir viel Erfolg beim Finden einer neuen Stelle. 

  77. Avatarghost

    Test des soligrundeinkommen in d beschlossen 😉
    In paar jahren is harzt4 geschichte 😉
     
    Mfg
     

  78. AvatarEx-Studentin

    @steve
    Ja, ist ja bisher nichts Konkretes, weswegen ich das auf mich zukommen lasse. Aber ich bin ein Mensch, der sich automatisch auf sowas vorbereitet (Hompage studieren etc). Die Firma ist laut Kununu top, in einem IT-Foren beschwert sich einer, dass dort negative Bewertungen schnell gelöscht werden (muss nichts heißen). Der Umsatz mit 140.000€ pro Person klingt gut, allerdings gibt es dort auch “teure” Kollegen in der Schweiz, London etc, sodass von dem Umsatz vielleicht nicht viel Gewinn hängen bleibt.
    @Eka
    Ja, über Xing. Was bringt denen mein Lebenslauf? Die können damit ja nicht wirklich was anfangen. Und wie kommst du auf IOT bei Kettensägen? 😀 Ist tatsächlich ein Thema, dass der Headhunter ansprach. Immerhin weiß ich schon die Firma + den Ansprechpartner den potentiellen AGs. 

  79. Avatar42sucht21

    @Automobilindustrie und Immobilien
    In Ingolstadt und Neckarsulm werden Immobilien bald vielleicht deutlich günstiger zu haben sein. Das wünsche ich dieser Salamitaktik-Lügner Konzernsparte von VW.

  80. AvatarEka

    @Jenny
    Jede Firma ist auf den Wahnsinn, IoT (internet of the things) getrimmt, damit man genügend daten über den Nutzer sammeln kann. Nur mir Daten lässt sich Geld verdienen.
     
    Bei Kununu ist es auch so, dass schlechte Bewertungen gelöscht werden und der Mitarbeiter/Bewerber, der eine Kritik geschrieben hat, von der kritisierten Firma mit einer Strafe rechnen kann, wegen Verleumdung. Dafür kann man die IP-Adresse und sonstige Daten von Kununu verlangen. Das ist leider kein Einzelfall. 
     
    Es gibt keine Firma in der alles bestens ist, dies merkt man auch schnell beim Stellenwechsel. 
    Sag mal, hast du keine Stellen gefunden, wo Firmen direkt einstellen? Oder geht heute mal wieder alles nur über Dienstleister? Die knapp 30-50%  auf dein Gehalt oben draufpacken als Vermittlungsgebühr, wie auch bei den anderen Firmen dass der Fall ist. Nur dass diese damit den Head count, also die Stammbelegschaft reduzieren.

  81. AvatarEx-Studentin

    @Eka
    Dienstleister sind nicht automatisch Verleih-Buden. Stattdessen wird der Dienstleister mit ganzen Projekten (durchaus im Wert mehrerer Millionen) beauftragt. Als Projektleiter arbeitet man das Projekt mit den Kollegen ab und hat ca. wöchentliche Besprechungen mit dem Kunden, um den Zwischenstand zu diskutieren. Bei Daimler und Co. wird vieles (Entwicklung der Fahrzeuge, Crash-Test, Aufbau der Produktionsanlagen..) outgesourct. Letztlich sitzen bei Daimler und Co. nur noch Bandarbeiter, ANÜs (ausgeliehene MA anderer Firmen) & Projektleiter, die ihre Budgets verwalten und den externen Firmen hinterhertelefonieren. Ich war jetzt selbst 9 Jahre bei einem Dienstleister und (bis auf da geringere Gehalt) kann man da durchaus bis zur Rente auf dem gleichen Stuhl sitzen bleiben.

  82. AvatarA.

    @Jenny
    Die Hagen habe ich auch besucht und neben dem Diplom noch den Master in Elektrotechnik gemacht. Ich fand die Uni absolut okay und bezahlbar.
    @Trinkwasser
    Gegen Trinkwasser aus Brunnen ist nichts einzuwenden. 
    @Autoindustrie
    Es ist schwer Voraussagen zu treffen, vor allem wenn sie in der Zukunft liegen. 
    Abwarten, komplette Vollpfosten sind auch nicht alle bei Vw, BMW usw. Und die Batterietechnik noch nicht ausgereift. Komfort, Garantieleistung, Preis, Sicherheit spielen auch eine Rolle, bald auch die Software, Entertainment, mögliche Services usw.
    BASF, Varta stehen auch in den Startlöchern als Batteriezulieferer.

  83. AvatarThorsten

    Sehr verwirrend. Im öffentlichen Bereich dürfte es keinen einzigen Brunnen geben, aus dem man trinken darf. Vermutlich ist die Zapfstelle gemeint aus darf man sich bedienen kann, wenn als Trinkwasser gekennzeichnet. Da es sich nicht um ein tiefgegrabenes Loch, sondern um die zweite Bedeutung des Brunnens in Form eines Beckens handelt ist dies immer verkeimt bzw. gefährdet. Aus einem Brunnen in der Stadt trinken Tiere, Menschen keinesfalls.
    https://woerterbuch.reverso.net/deutsch-definition/Brunnen
     
     
     

  84. AvatarBruno

    @Thorsten
    Also bei uns in Zürich schaut dies so aus, 100erte von Trinkwasserbrunnen:
    http://trinkwasser.svgw.ch/index.php?id=1093
    Umgangssprachlich reden wir also vom Springbrunnen, in der Regel ein Becken mit Wasser und ein Wasserhahn, wo frisches Trinkwasser rausläuft. Die Tiere trinken dann vom Brunnen und die Menschen vom Hahn 😉
    Aber wie gesagt, man sollte schon wissen wie es örtlich ausschaut.
     

  85. AvatarEx-Studentin

    @A.
    Bin immer beruhigt, wenn ich von Absolventen lese. Gibt wohl viele Abbrecher in Hagen, aber man muss halt 2-3 Jahre am Ball bleiben..

  86. Avataryankee

    @Windsurfer
     
    Nein, mein Kumpel heißt nicht Felix ^^
    Wäre schon ein arger Zufall gewesen. 
     
    Vor zwei Wochen Kaufvertrag MFH unterschrieben, mal schauen wie das wird 🙂
     
    Allen gute Investments !
     

  87. AvatarDaniel

    in Norwegen werden bereits mehr als 50% Elektroautos verkauft; SOLLTE das in D. auch „passieren“, dann gute Nacht; der Bundeshaushalt und die Rente wird uns um die Ohren fliegen, beide werden zu grossen Teilen aus der MINERALÖLSTEUER finanziert
    Es ist für die Bundesregierung ein Leichtes die wegfallenden Einnahmen der Mineralölsteuer durch E-Lader wieder zu kompensieren. Entweder, man zahlt eine ähnliche E-Umlage auf jede Kilowattstunde der öffentlichen Lader die an den Autobahnen / Parkhäusern stehen oder man geht andere Wege.
    Du könntest wie bei der Versicherung angeben wieviele Kilometer du mit dem E-Auto pro Jahr fährs und musst dann eine entsprechende Gebühr zahlen. Mit Strafzahlung wenn du zu wenig angegeben hast. Oder dein Lader wird zwingend geeicht (TÜV Termin als Eich-Kontrolle) und du zahlst für jede reingeladene Kilowattstunde über den Lader des E-Autos einen anderen (höheren) Stromtarif. Da ist sehr viel denkbar, nicht vergessen, Autofahrer sind böse und per se laut SPD/Grüne in der Kategorie der Super-Reichen bei denen man gut schröpfen kann. Ich denke wir werden teurere Stromtarife für E-Autos bekommen weil sich sonst die bösen Autarken PV-Anlagen Besitzer kostengünstig aus der Affaire ziehen und nichts mehr an den Staat zahlen.
     
    In Ingolstadt und Neckarsulm werden Immobilien bald vielleicht deutlich günstiger zu haben sein. Das wünsche ich dieser Salamitaktik-Lügner Konzernsparte von VW.
    Stell dich doch mal an das Werkstor und erzähle das den tausenden Mitarbeitern die ihre Familien versorgen müssen und nichts damit zu tun haben was die Konzernbosse verschleiern/beschließen.

  88. AvatarFelix

    FernUni Hagen
    Nach dem, was ich weiß, hat die FernUni Hagen die Transformation ins Digitale gelinde gesagt noch vor sich. Sie laden ihre alten Studienbriefe als PDF auf den Server, das war’s.
    Ich würde mich nach Bildungsmõglichkeiten im Netz, im IT-Bereich vor allem bei US-Anbietern umsehen: Khana-Akademie, web-uni,…
    Dazu gibt es keine entsprechenden dt. Angebote – siehe “die Bildung und das Netz”
     

  89. Avatar42sucht21

    @Daniel
    Ich würde lediglich niemanden empfehlen in Ingolstadt und Neckarsulm eine Immobilie zu kaufen. Wenn ich eine hätte würde ich überlegen alsbald wie möglich zu verkaufen und mich beruflich zu verbessern. Nein, nicht alle 92.000 Mitarbeiter wussten bescheid. Aber, das Defeat-Device Goethe-Spott-Gedicht stammt aus 2003 und ich frage mich wie viele Hundert wenn nicht Tausende Mitarbeiter wussten vom Betrug? Zumindestens wussten alle, dass die Angaben zum Verbrauch völlige Fantasiezahlen waren. Das KBA erweist der deutschen Wirtschaft einen Bärendienst mit ihrer Lobbypolitik. Die Wahrheit kommt zum Glück heraus, es dauert nur länger wenn der Autokonzern Salami spielt. Diese Automarke zerstört sich dabei selbst. Diese Marke wird definitiv keine Zukunft haben, auch wenn sie jetzt noch lukrative Firmenwagen-Kontrakte zu Mega-Rabatten anbieten und wieder mal nach Subventionen ruft. Deren Zeit ist zum Glück endgültig vorbei.
    Ganz interessant:
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/der-vw-konzern-im-dieselskandal-warum-das-kba-bei-audi-so-lange-weggesehen-hat/24505576.html?ticket=ST-1974067

  90. AvatarKarin

    @sammy:“Du weißt schon dass das Wasser in einem Brunnen kein Trinkwasser ist?! ”
    Also bei uns (im Südwesten Deutschlands) heißen die Dinger “Trinkbrunnen” und werden, weil i. d. R. keine Quelle in der Nähe ist, sondern einfach das städtische Wasserleitungssystem, von den Stadtwerken betrieben. Das sind Becken, manchmal bloß aus Edelstahl mit Wasserdüse, manchmal auch Steingesichter mit Wasser sprudelndem Mund in einem Sandsteingesicht, manchmal sieht’s auch aus wie Viehtränken, ganz verschieden also, übers ganze Stadtgebiet verteilt. Diese Brunnen beinhalten ganz offiziell Trinkwasser für jedermanns Gebrauch. Lustig finde ich, dass da Leute mit Bollerwagen voller Wasserkanister hinkommen. Ich habe mal einen gefragt, was das soll. Er sagte, er würde zuhause lieber das gute Quellwasser trinken als normales Leitungswasser. Ich habe ihm nicht erzählt, dass genau dieser Brunnen einfach nur am Trinkwassernetz unserer Stadt hängt. Man muss Leute nicht mutwillig desillusionieren :-).

  91. AvatarEx-Studentin

    @Felix
    Danke für den Tipp. Zum reinen Lernen /  Verstehen gibts viele gute  Youtube-Videos. Der Master hat den Vorteil, dass ich Abschlussarbeiten von Uni-Studenten betreuen könnte. Bzgl. der neusten Trends muss ich mich zusätzlich einarbeiten. Ich werde mich dieses Semester erst mal an Sicherheit im Internet, Software-Engineering (Klassendiagramme etc) und Datenbanken probieren, die Kurse muss ich nachholen, um überhaupt die Zulassungen für den Master zu erlangen. Neuronale Netze & Mensch-Computer-Interaktion stünde dann im Sommersemester auf dem Programm. Klingt für mich bisher sehr interessant.

  92. AvatarHucky

    “Warum sind so viele Leute so dumm? Die Mehrheit meidet weltweit Aktien.”<

     
    Ach Tim, vielleicht liegt es einfach daran die Mehrheit hat gar nicht die Möglichkeit zu investieren. Wie kann man eigentlich so ignorant sein. Selbst in den USA sind mehr als 50 Miilionen auf food stamps angewiesen und du redest von dummen Leuten. Geh mal raus in die Welt und verkriech dich nicht im teils schönen NY. Geh mal nach Asien in die Niedriglohnländer und unterhalte dich mit den Mitarbeitern/innen. Die so schlecht bezahlt werden, dass es gerade so irgendwie reicht zum Überleben.

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