Warren Buffett und Peter Lynch: So wirst du reich

Warum sind so viele Leute so dumm? Die Mehrheit meidet weltweit Aktien. Dabei rentiert die Börse in allen wesentlichen Kapitalmärkten mit 6,5 Prozent per annum nach Abzug der Inflation. Das zeigt eine Harvard-Studie, die die Aktienmärkte auf Sicht von über 100 Jahren ausgewertet hat. Demzufolge solltest du Aktien langfristig kaufen.

Regierungen scheitern daran, den Menschen die beste Anlage, die es überhaupt gibt, ans Herz zu legen. Niemand bringt uns die Aktienanlage bei. Nicht die Schule, selten die Uni. Wir kommen ins Erwachsenenleben und werden zum Konsum erzogen. Wir tappen in Konsum- und Schuldenfallen hinein und werden zu Sklaven.

Das Wichtigste ist bei der Aktienanlage das Wort “langfristig”, woran Anleger scheitern. Eines Tages bekommen sie Angst und verkaufen. Dabei ist Sitzfleisch sooooo wichtig.

Warren Buffett rät, wenn du dazu neigst, ein Idiot zu sein, sind Aktien nichts für dich. Was meint Buffett mit Idiot? “Wenn du dumme Dinge machst, dann solltest du keine Aktien besitzen. Wenn du also Aktien verkaufst, nur weil sie sinken”, sagt Buffett. Hier ist sein Zitat:

“Je länger du Aktien behältst, desto risikoärmer werden sie”, sagt Buffett außerdem. Immer wieder geht es bei Buffett um die Geduld. 

Kauf nur, was du verstehst und kennst, rät im Prinzip die Fondslegende Peter Lynch. Ich habe schon 2016 ein Video über meine Aktienstrategie (unten) gemacht. Vieles ist abgekupfert von Buffett und Lynch. Beide sind erstaunlich offen über ihre Strategie. Es ist keine Geheimwissenschaft. Wer es versteht, der kann wirklich sehr vermögend werden. Mit simplen Prinzipien.

Über Lynch habe ich kürzlich einen Beitrag für das “aktien Magazin” geschrieben.

Du kannst es dir mit einem ETF ziemlich leicht machen. Nur sollest du das ETF nicht traden, sondern durchhalten. Und stetig aufstocken. Nach 3 bis 4 Dekaden kann ein erhebliches Vermögen heranreifen.

Eine andere Dummheit ist es, Immobilien ohne Anzahlung zu kaufen. Wer alles zu 100 Prozent finanziert, geht hohe Risiken ein. Das haben die Amerikaner schon während der Finanzkrise kennen gelernt, was die Folge dessen ist: Enormes Pleiterisiko. Schnell kann dich die Insolvenz heimsuchen. Hat deine Firma einen Personalabbau oder steht eine Rezession bevor, sind hohe Schulden riskant.

Zur Zeit bauen zahlreiche Konzerne massiv Stellen ab. Etwa BASF, Deutsche Bank und andere. Wer eine Hypothek hat, für den kann es unangenehm werden.

0 0 Stimmen
Beitragsbewertung

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *

96 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Chris k.
3 Jahre zuvor

Echt super Artikel Tim wie immer!
Bin echt ein Fan. Dein Blog lese ich täglich wie früher die gute Nacht geschichten 😀
 

Perpetuum Mobile
3 Jahre zuvor

Hallo Tim, wieder ein guter Artikel! Welche Aktien wären für Dich im Moment noch aus USA und Kanada kaufenswert? Allen eine schöne Woche mit hoffentlich etwas Abkühlung.

Lewin
3 Jahre zuvor

Dein Blog lese ich täglich wie früher die gute Nacht geschichten  
Dito

3 Jahre zuvor

Ja, Stellenabbau ist keine angenehme Sache. Selbst Kurzarbeit ist für manche bereits ein finanzielles Desaster. Es gibt genug Leute, die keinerlei Erspartes haben. Auch für Berufseinsteiger oder generell Jobsuchende ist das nicht schön.

Ralf
3 Jahre zuvor

“Zur Zeit bauen zahlreiche Konzerne massiv Stellen ab. Etwa BASF, Deutsche Bank und andere. Wer eine Hypothek hat, für den kann es unangenehm werden.”

Richtig. Nur: Wohnen müssen wir ja alle irgendwo. Wenn ich in Miete wohne und diese nicht mehr regelmäßig zahlen kann, wird es früher oder später auch unangenehm werden. Und günstigeren Ersatz zu finden ist derzeit gar nicht so einfach.

Rüdiger
3 Jahre zuvor

Zur Zeit bauen zahlreiche Konzerne massiv Stellen ab. Etwa BASF, Deutsche Bank und andere. Wer eine Hypothek hat, für den kann es unangenehm werden.
 
Die Aktionäre freut’s. Leute rausschmeißen kommt an der Börse immer gut an.

A.
3 Jahre zuvor

Selbst Kurzarbeit ist für manche bereits ein finanzielles Desaster.
Ja, das hatte ich während der Finanzkrise. Da war ich erst 2 Jahr im richtigen Arbeitsleben. Da wohnte ich zum Glück (wieder) bei den Eltern, da mein Job in der nähe war. 
Ja, der Artikel ist gut. Über die letzten 3 Jahre, seit dem ich meine Strategie geändert habe, hat es sich schon gelohnt weniger bis gar nicht zu handeln  und bei Rücksetzern dazu zu kaufen. Trump, Handelskrieg, Brexit, Sommer 18 bis Januar 19 Korrektur.. am Ende war es bisher egal.
Heute kommen wieder per Sparplan einige Verizon Aktien hinzu
 
Gruß
A.
 

3 Jahre zuvor

@Ralf
Als Beamter kann einen die Wirtschaft immerhin kalt lassen. Letztlich werden einige Leute nach ihrem Jobverlust in günstigere Regionen ziehen müssen. Blöd für die Leute, die total überteuert ein Haus gekauft haben. Gut für diejenigen, die von Zwangsverkäufen profitieren. Wobei es oft Gutverdiener trifft, weil Firmen diese als erstes loswerden wollen. Vielleicht gibt es auch noch eine nette Abfindung. 
Am Ende ist das der Lauf der Dinge: Viele von uns haben ihre Jobs vielleicht nur bekommen, weil vorher mal jemand gegangen ist.

Ralf
3 Jahre zuvor

“Als Beamter kann einen die Wirtschaft immerhin kalt lassen. Letztlich werden einige Leute nach ihrem Jobverlust in günstigere Regionen ziehen müssen. Blöd für die Leute, die total überteuert ein Haus gekauft haben. Gut für diejenigen, die von Zwangsverkäufen profitieren. Wobei es oft Gutverdiener trifft, weil Firmen diese als erstes loswerden wollen. Vielleicht gibt es auch noch eine nette Abfindung. Am Ende ist das der Lauf der Dinge: Viele von uns haben ihre Jobs vielleicht nur bekommen, weil vorher mal jemand gegangen ist.”

Das klingt aber recht pessimistisch. Die Wirtschaft schreit doch derzeit immer noch recht regelmäßig laut: “Fachkräftemangel”. Komisch nur das selbst viele gut ausgebildete Leute nix vernünftiges finden oder nur solala. Es fehlt der Wille auch Leute zu nehmen die vielleicht noch etwas Einarbeitung oder eine Weiterbildung brauchen. Den passgenauen Bewerber mit genau diesen Programmkenntnissen, noch dazu für einen Hungerlohn gibt es eher selten…

Beamter bin ich übrigens leider nicht. Sonst hätte ich bei vergleichbarer Tätigkeit trotz weniger Brutto einen Nettovortel von mindestens 700 €.
 

yankee
3 Jahre zuvor

Hallo zusammen,
habe neulich mit einem Kumpel über Aktien/ETF u.s.w. gesprochen, ihm es ein bisschen erklärt, dass, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, überall Unternehmen findet und ein großer Welt-ETF als Beispiel ein großer Korb mit vielen Eiern drin ist…
Habe ihm auch verdeutlicht, z.B. bei einem Sparplan mit geringer mtl. Rate auch kein großes Risiko ein zu gehen, da nicht auf einmal eine größere Summe verloren gehen könnte. 
Daraufhin meinte er ein Depot zu eröffnen, sich damit zu befassen…
Das war vor 4 Wochen. 
Jetzt hatte ich ihn gefragt, wie es ausschaut, ob das Depot noch bei 0,00€ liegt… da meinte er “ja, ich hatte noch keine Zeit, mich damit zu befassen”… 
Zusatzinformation: er fährt seit 2Monaten einen Audi A6, sein ursprüngliches Budget für einen neuen gebrauchen war 15k, Kaufpreis letztendlich 23k.
Auch hier fragte ich ihn, wie lange er sich damit beschäftigte… “über ein halbes Jahr”.
Es ist mein bester Kumpel und kein Dummkopf, wir kennen uns seit Geburt. 
Ich werde ihn jetzt nicht weiter damit “belästigen”.
Es ist schon so wie Tim es umschreibt, die Leute beschäftigen sich einfach nicht mit ihrem hart erarbeitetem Geld, um Vermögen zu generieren. 
 

3 Jahre zuvor

@Ex-Studentin,

Entlassungen gibt es eigentlich ständig. Ich bin damals 1983 auch so in meine Firma gekommen, weil vorher Ende 82 viele Leute entlassen wurden.

Man entledigt sich der teuer gewordenen Leute, wenn man sie nicht unbedingt braucht, und holt sich billige. Die sortiert man dann nach Fähigkeit zum ende der Probezeit aus.

Schon damals greift man dazu gern auf Zeitarbeitsfirmen zurück. Ich war damals frisch in München, und bin bewusst zu “Manpower” gegangen um mir verschiedene Firmen anzusehen. Mich hatten sie dann nach einiger Zeit angesprochen, sie würden mich gern übernehmen. Na, so blieb ich dann die restlichen 36 Jahre meines Arbeitslebens von allen weiteren Entlassungswellen unbeschadet.

Das konnte man aber nicht wissen, was auch ein Grund war, warum ich schuldenfrei bleiben wollte. Ich hatte begriffen wie fragil die “Sicherheit” eines Einkommens als Angestellter ist.

Die Finanzkrise hätte unsere Firma nicht überlebt, wenn durch die staatliche Stützung (Zuschuss) zum Kurzarbeitergeld die Firmen damals nicht beatmet worden wären. Wir hatten von einem Tag auf den anderen keinen einzigen Auftrag mehr. Im Sommer 2008 noch Überstunden, ab Nov/Dez absolut Null.

Wir sind dann noch 1 oder max 2 Tage in die Firma gegangen. Bei uns ging das bis Mitte 2010. Alles nicht so einfach. Ist alles nur eine Frage der Zeit. Nächstes Loch wird wohl die Autoindustrie treffen.

So, muss 9 Uhr im Schwimmbad sein. Schönen Tag.

MS
 

Ralf
3 Jahre zuvor

@Ex-Studentin: Hast du mal einen möglichen Einstieg in den öffentlichen Dienst in Erwägung gezogen? Vermutlich bist du noch jung genug, so dass du sogar die Beamtenlaufbahn einschlagen könntest. Es gibt dort durchaus sehr interessante Aufgaben und man hat je nach Bereich sogar sehr viel zu tun (gibt nicht nur Sesselfurzer). Bezahlung ist speziell bei Beamten im gehobenen und höheren Dienst interessant (keine Abzüge für Rente etc.).
Ich wollte damals die Beamtenlaufbahn einschlagen, leider gab es einen Einstellungsstop in meinem Fachbereich.

3 Jahre zuvor

@Ralf
Für mich ist das Beamtentum eher nichts. Ich mache alle Jahre was anderes und will nicht 40 Jahre die gleiche Stelle ausfüllen. Zudem will ich örtlich flexibel bleiben.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

@Matthias Schneider 
Ich habe zweimal für Zeitarbeitsfirmen gearbeitet, ging beide Male darum eine freie Zeit zu überbrücken das eine mal zwischen Schule und Militärdienst. In beiden Fällen erhielt ich nach 6 bzw 8 Wochen ein Gespräch beim Abteilumgsleiter weil man mich festsndtellen wollte. Im zweiten Fall war es besonders amüsant, da ich bereits einen Arbeitsvertrag ausserhalb unterschrieben habe. Man hat mir in diesem Betrieb(im Jahr 2003) zuerst 4’000 Franken geboten durch mein bestimmtes Nein wurde das potentielle Anfangsgehalt gesteigert bis auf 5’500 Franken brutto. Habe trotzdem angelehnt, da ich ja bereits einen besseren Vertrag unterschrieben hatte.
Ich hab mich da gefragt wieviele wohl schon bei 4’000 oder 4’500 dankend angenommen hätten ohne zu feilschen.
Daher bin ich klar der Meinung jemand der wirklich arbeiten will bekommt auch eine Arbeitsstelle auch wenn diese evtl. nicht sehr gut bezahlt ist.

Albr
3 Jahre zuvor

@Jennifer, wenn du das so machen möchtest (alle paar Jahre was anderes tun), DANN ist das Beamtentum das beste 😉
 
 

42sucht21
3 Jahre zuvor

@Einzelaktien kaufen, die man kennt
Das mit den Einzelaktien, die man kennt ist so eine Sache für Deutsche. Ist ja denn schnell sehr Dax-lastig. Eon, RWE, Deutsche Bank, Commerzbank, Kaufhof, Daimler, Telekom, Heideldruck, usw. Viele der bekannten großen Deutschen angeblichen Witwen- und Waisenpapiere (aber auch zB Genral Electric, …) liefen leider nicht.
Besser 1-4 Welt-ETF über mehrere Dekaden per Sparplan früh anfangen und es passt.

@Ralf
der Nettovorteil ist vermutlich deutlich weniger nach dem Einkommenssteuerausgleich. Was aber mehr wiegt ist die Pension vs. Rente. Der Unterschied ist riesig. Ich wünsche allen Beamten ein langes leben!

Albr
3 Jahre zuvor

@Yankee, den Kumpel damit zu belästigen, würde ich nicht machen, sollten die Kurse in nächster Zeit mal deutlich runter gehen, dann bist du schuld 🙂
 
er wird nicht verstehen, dass Geld anlegen in Aktien, viele Jahre/Jahrzehnte benötigt, um die Früchte des Erfolgs zu ernten…
 
Das Investment in den Audi ist ein schönes Beispiel, dass er an kurzfristigen Dingen interessiert ist denn die Karre wird deutlich an Wert verlieren 😉
 
 

Ich
3 Jahre zuvor

Ich lebe in einer Millionen Stadt in Deutschland und bin umgeben von sehr glücklichen Menschen ohne Aktien. Sie gehen ihrer Arbeit nach, erziehen ihre Kinder und führen ein wirklich schönes Leben.  
Die Aussagen von Tim sind schlicht und einfach falsch. Das ändert sich auch nicht, wenn Tim seine Aussagen zu Konsum – und Schuldenfalle immer und immer  wiederholt. Diese Verallgemeinerung der Menschen in Deutschland ist schlicht und einfach eine Lüge. Es gibt sehr viele hart arbeitende Menschen, die ihr Leben, und ihre Finanzen im Griff haben, und sich ganz Bewusst gegen Aktien entscheiden. Diese Menschen als dumm zu bezeichnen ist eine Frechheit. Ganz ganz mieses Verhalten von Tim

Ralf
3 Jahre zuvor

“Besser 1-4 Welt-ETF über mehrere Dekaden per Sparplan früh anfangen und es passt.”

Damit kann man nicht viel falsch machen. Wer Lust hat, kann ja zusätzlich in Einzelwerte investieren. Danaher ist für mich eine klasse Langfrist-Aktie, leider derzeit sehr hoch bewertet für einen Nachkauf.

@Jennifer: Ich finde den öffentlichen Dienst gerade für Frauen die auch an Familienplanung denken, sehr interessant. Dort kann man am ehesten noch ein Recht auf Teilzeit durchsetzen. Und wie gesagt, es gibt viele Aufgaben z.B. auch in der IT. Muss ja nicht Beamter sein, es gibt dort auch viele Angestellte wie mich.

Rüdiger
3 Jahre zuvor

Wir leben heute in der besten aller Welten, was den Vermögensaufbau durch Aktiensparen angeht.
Bei Direktbanken bekommt man kostenlose Girokonten (inklusive Master-/Visacard), kostenlose Depotführung, kostenlose Sparpläne ab 25,- EUR/Monat auf ausgesuchte ETF. Per ETF kann sich jeder in einem Sack voller Aktien weltweit engagieren. Via Internet bekommst du ganz einfach alle Informationen, die du dafür brauchst.
Mein Sohn bespart auch per Sparplan ein ETF-Depot, das ihm sein Finanzberater und -manager eingerichtet hat. Als ich ihm einmal rote Zahlen gezeigt habe, hat er das Gesicht verzogen. Ich habe ihm erklärt, dass uns nichts besseres passieren kann, als Kursrückgänge an der Börse, so lange wir auf der Käuferseite stehen. Wir bekommen mehr Anteile für’s gleiche Geld … und auf lange Sicht (Jahrzehnte) wird sich sein Depot kräftig entwickeln. Das hat er verstanden, auch weil wir mittlerweile wieder fett im Plus stehen.
 
Aber manche kapieren es einfach nicht, das scheitert schon beim sparen. Wenn ich Tag für Tag unsere Putzfrauen sehe, die vor der Schicht erst mal einen teuren Kaffee aus dem Automaten brauchen, und zwischendurch natürlich auch noch mal, dann frage ich mich, ob die nicht rechnen können. Würde ich sie fragen, hätte natürlich keine auch nur 25,-EUR pro Monat übrig, die sie anlegen könnte. Ich trinke auf der Arbeit löslichen Kaffee für ein paar Pfennige. Das taugt für einen, der sie nicht alle hat 😉
Meine Frau erzählt mir von ihren Azubinen, die jeden Mittag etliches an Geld für Energy-Drinks und Junkfood raushauen. Pfandflaschen und -Dosen werden natürlich nicht zurückgegeben. Geld, um auch nur 25,-EUR monatlich zu investieren, hat natürlich keines der Mädels.
 
Viele hätten die Möglichkeit, Monat für Monat zumindest die übliche Mindestsumme zu investieren, bei minimalen Einschränkungen. Ist aber vielleicht zu uncool.

sammy
3 Jahre zuvor

@Ich
danke für deinen Beitrag! Du hast vollkommen recht mit dem was du sagst. Nur das wollen die kinderlosen Geizkragen hier natürlich nicht hören.

Fuchs
3 Jahre zuvor

@ Ex – Studentin 
Willst Du uns ein paar Jobs verraten die Du schon gemacht hast. Oder die Branche.
Ich z. B. arbeite in einem großen Einzelhandelunternehmen 20 Jahre. 

Simon
3 Jahre zuvor

Kurze Frage an euch:
ich würde gerne einen neuen ETF besparen, da mein FTSE Dev. World schon recht gut angespart ist (einfach um das Risiko zu streuen)
Würdet ihr einfach einen S&P500 oder einen MSCI World nehmen?
Für alles gibt es Argumente, aber ich bin immer noch unschlüssig. Toll am S&P500: voll replizierend, keine Wertpapierleihe, niedrige Gebühren, aber eben nicht ganz so gut diversifiziert wie ein MSCI World.
 

Ralf
3 Jahre zuvor

Hier ein interessanter Artikel zum Thema Zuwanderung und Demografie.:

https://www.welt.de/wirtschaft/article196014335/Demografie-Zuwanderung-aendert-an-der-rasanten-Alterung-nichts.html?utm_source=pocket-newtab

Wir werden mit einer weitere Steigerung der Abgabenlast rechnen dürfen. Wäre ja noch halbwegs ok wenn die Einnahmen auch nachhaltig verwendet werden und Reformen stattfinden. Leider nicht in Sicht…

“Nur das wollen die kinderlosen Geizkragen hier natürlich nicht hören.”

Recht hart formuliert.

Ohne es näher zu werten ist es aber in der Tat auffallend, wie viele Kinderlose in diesen Blogs unterwegs sind.
 

3 Jahre zuvor

@Jenny,
 
ich hatte mir früher auch nie vorstellen können so lange in einer Firma zu bleiben. Aber wenn alles stimmt, man also geregelte Arbeitszeiten zu ordentlichem Gehalt hat, Wohnsituation und Gegend passt, dann ist das gleich passiert, dass man nicht mehr wechseln will.
 
Wichtig ist das kollegiale Umfeld. Bei uns war es immer sehr angenehm. Die Arbeit war fast völlig selbstbestimmt. Man wusste um die Aufträge, die Termine, und hat alles selbst gemanagt.
 
Wenn ich wusste, ich bekomme alles schön hin, dann konnte ich mir jederzeit frei nehmen, und was wollte man mehr. Das gibt man dann nicht mehr ohne Not auf.
 
Trotzdem ist man natürlich als Angestellter immer abhängig. Ich habe mein Arbeitsleben zwar als “Tretmühle” empfunden, aber für das, wie es hätte auch kommen können, dann doch als sehr angenehm. Wenn man stabilisierende Faktoren hat, dann sollte man die stärken. Chaos kommt von selbst genug.
 
@Nico Meier,
 
Zeitarbeitsfirmen sollten ja eigentlich auch nur für Interimslösungen für Überbrückungen oder Auftragsspitzen gedacht sein. Wurde aber immer missbraucht. 
 
Ich wollte damals eigentlich nicht bei der anfordernden Firma anfangen, aber nach einer Zeit war es doch ganz angenehm, und ich habe angenommen. Damals bekam ich mehr als jemand “von der Strasse” oder intern. Der Betriebsrat hatte sich gegen mein Gehalt quer gelegt und in der Betriebsversammlung gemeckert, dass Leute von außerhalb mit mehr eingestellt werden als bei Versetzungen innerhalb etc.
 
Damals war die Firma noch keine AG sondern reine Familienklitsche. Und der Betriebsleiter sagte einfach über den BR hinweg, dass ich eingestellt bin.
 
Ich hatte schon viel Glück, da ich eigentlich nichts zu bieten hatte außer Loyalität, Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein. Leider hatte ich früher ja nur Realschulabschluss (im Osten war das der Normalfall mit 10 Schuljahren), und weder Abi noch Studium, weil ich politisch nicht tragbar war.
 
Nach einer technischen Lehre im Maschinenbau hatte ich eigentlich dann kaum in dem Beruf gearbeitet. Wo ich dann in München rein gekommen bin, dass war ein feinmechanischer Beruf. Mit der Zeit kam immer mehr Elektronik dazu. Ich war eigentlich unterqualifiziert, hätte mindestens Elektroniker sein müssen. Die meisten im Arbeitsumfeld waren studierte Elektroniker oder zumindest mit einem Techniker. Ich musste also immer bangen, dass mal jemand schaut, ob ich auf dem Papier eigentlich die Qualifikationen erfülle.
 
Ich habe mich dann in SAP soweit wie nötig eingearbeitet, weil die anderen das ungern machten, als es notwendig wurde nach dem Tod von BAAN. Es gab zwar “Corporate Learnings” (Lehrgänge), aber das brachte nicht so viel wie direkt abschauen und probieren.
 
Dann habe ich fast nur noch am Computer gesessen mit Buchungen, Abwicklung von Reklamationen usw. und aber trotzdem auch praktische Sachen wie Qualitätskontrolle von einfachen elktronischen Bauteilen über Kabelkonfektionen bis zu komplexen elektronischen Baugruppen (weil wir gerade bei Leiterplatten waren), wie bestückte Platinen mittels Flying Probes an “Nadeltestern”.
 
Einerseits war ich froh um den Job, weil ich woanders keinen annähernd guten hätte finden können, mangels Qualifikation auf Papier, andererseits schwebte natürlich immer das Damoklesschwert über mir, dass ich das nicht verlieren durfte.
 
Zum Glück alles gut zu Ende gebracht, und jetzt kommt die Kür des Lebens.
 
Schöne Zeit allen
 
MS
 
 

Smyslov
3 Jahre zuvor

Rüdiger:
Bin gestern mit dem Zug eine längere Strecke durch D gefahren. Das übliche
Bahnchaos ( Verspätungen, keine Anschlußzüge, keine Klima etc. ), natürlich
hatte ich auch Hunger, Durst , schlechte Laune usw. Trotzdem, die Phantasie-
preise für Essen u. Trinken auf Bahnhöfen u. in Zügen habe ich nicht toleriert.
Genauso hatte ich mir am Ende auch das Taxi verkniffen um noch etwas Fuß-
ball zu sehen. Da habe ich mich lieber am Bf rumgetreiben bis ich den letzten
Anschluß nach Hause bekam , an einem Brunnen etwas getrunken u. halt den
Hunger etewas ausgehalten.  Essen u. Trinken zu völlig absurden Preisen u.
Taxi hätten insges. ca. 60 Euro gekostet. Zeitersparnis wären 1,5 Std. gewesen
und weniger Hunger u. Durst. Vielleicht haben wir auch verlernt, ein Bißchen
etwas auszuhalten, u. geben immer gleich nach. Natürlich hätte ich es mir
leisten können, jedoch war ich hinterher froh, nicht alles mitgemacht zu haben.

hawaiikai
3 Jahre zuvor

@Ich
Ich lese immer gerne kritische Aussagen, da in solchen Blogs viele Leser eh schon eine ähnliche Einstellung zu finanziellen Dingen haben wie der Autor.
Daher hat mich dein Beitrag ein bisschen nachdenklich gestimmt:

1. Ob das Zufall ist, dass hier viele Kinderlose unterwegs sind, kann ich nicht sagen. Sehe aber keinen Zusammenhang zur finanziellen Ausrichtung.

2. Natürlich darf jeder so leben wie sie/er es für richtig hält. Und in jedem Lebensmodell gibt es glückliche und unglückliche Menschen

3. Wie viel und in welcher Anlageform gespart wird, ist mir persönlich auch total egal. Es ist auch nicht immer oberstes Gebot, die historisch höchste Rendite zu erwirtschaften. Vielleicht gibt es gute persönliche Gründe sein Geld anders anzulegen.

Ganz subjektiv betrachtet, liegt bei mir aber die Vermutung nahe, dass viele Menschen in dem Irrglauben leben, dass der Nettolohn das Geld ist, dass Ihnen jeden Monat zur Verfügung steht. Dieses Denken ist m. E. nach aber falsch und sehr gefährlich. Die Versorgungslücke ist da und wird auch in Zukunft immer weiter anwachsen. D. h. Nettolohn – Altersvorsorge = verfügbares Geld.

Damit kann dann jeder konsumieren oder zusätzlich sparen, was er möchte. Aber man sieht ja jetzt schon in jeder Talkshow, dass die Rente zu knapp ist, Altersarmut etc. Kaum auszudenken, wie darüber in 20Jahren gesprochen wird. 
Also bitte in Zukunft nicht jammern, über ungerechte Verteilung reden und nach Hilfe vom Staat schreien.

sammy
3 Jahre zuvor

Da habe ich mich lieber am Bf rumgetreiben bis ich den letztenAnschluß nach Hause bekam , an einem Brunnen etwas getrunken u. halt denHunger etewas ausgehalten.
Du weißt schon dass das Wasser in einem Brunnen kein Trinkwasser ist?! Anstatt 2-3€ auszugeben wird hier die Gesundheit riskiert.
Manchmal muss man sich echt an den Kopf langen.

Bruno
3 Jahre zuvor

Nicht zu sparen und vorzusorgen, auch wenn man keine Schulden macht und ein glückliches Leben führt, ist asozial. 
Es kann immer etwas passieren, Jobverlust, Scheidung, Krankheit, Weltwirtschaftskrise etc. wo sich eben viele auf Mutter Staat verlassen.
Wer ist Mutter Staat? Die andern, jene die sparen und vorsorgen. Bisher ging es noch knapp gut, aber irgendwann wird es kippen, werden nicht mehr alle bereit sein, für die anderen aufzukommen, nur weil diese nichts gespart haben. 
Warum sollte ich alles was ich mir aufgebaut habe durch harte Arbeit über Jahrzehnte opfern, nur weil andere unvernünftig mit Geld umgegangen sind?
Es ist sozial reich zu werden, asozial arm zu bleiben. Inbesondere wenn die Möglichkeit vorhanden war, zu sparen. Es ist kein Grundbedürfnis einen SUV zu fahren, 3x in Urlaub zu fliegen davon 1x Fernreise, täglich seinen Coffee2Go in Starbucks für 7 Franken zu gönnen und jedes Zimmer mit einem 65 Zoll Flat auszurüsten plus jeder Familienteilnehmer mit dem neusten IPhone. 
Natürlich können diese Leute glücklich sein, aber sie leben eben asozial, denn sie betreiben kein Risikomanagement resp. schieben dies auf den Staat. Es ist nicht Aufgabe vom Staat, für alle Eventualitäten aufzukommen! Dieses Denken gibt es aber in weiten Schichten.

June
3 Jahre zuvor

Hallo zusammen,
ich musste erstmal die letzten Tage nachlesen. Leider gefallen mir die politischen Diskussionen hier überhaupt nicht. Und bei einigen Disussionsteilnehmer, bin ich mir auch nicht sicher, ob es sich nicht einfach um bewusste Störenfriede handelt.
@sammy,
ich kenne hier eine Menge Familienväter und auch ich bin Mutter wie du hier nur kinderlose Singles wahrnehem kannst ist mit Rätselhaft. Sparsamkeit und Geiz sind doch auch sehr unterschiedliche Verhaltensweisen oder verwechselst du diese Begriffe?
@Aktien im Freundes-/Familienkreis,
meine Tochte investiert, mein Sohn hält davon nichts, meine Eltern haben seit Jahrzehnten Aktien, meine Tante und meine Cousine können damit nichts anfangen. Die andere Tante hat noch mit 85 Jahren ihren Spaß damit, sie findet nur, dass SAP ihr zuwenig Dividende zahlt. Verkaufen würde sie SAP um nichts auf der Welt.
Ich empfehle lediglich, wenn ich zufällig mitbekomme, das jemand noch in aktive Fonds investiert, dass er oder sie sich mal mit dem Thema ETF auseinander setzen soll. Und teile der Person, dann auch mit, dass dies über die Hausbank leider meist nicht funktioniert.
Manchmal höre ich dann noch etwas über das Thema, manchmal machen die Leute einfach weiter wie bisher. Aber jemanden zu seinem Glück überreden, das klappt leider nicht.
Take care,
June

Oliver
3 Jahre zuvor

@hawaiikai: Ganz subjektiv betrachtet, liegt bei mir aber die Vermutung nahe, dass viele Menschen in dem Irrglauben leben, dass der Nettolohn das Geld ist, dass Ihnen jeden Monat zur Verfügung steht. Dieses Denken ist m. E. nach aber falsch und sehr gefährlich.
Dieses Denken ist in Anbetracht der heutigen Realität vermutlich tatsächlich falsch. Aber das war es nicht immer. Die systematische Schwächung der gesetzlichen Rente und deren teilweise Privatisierung (Riester, Rürup) durch die Politik haben zu diesem Umstand geführt.
Und wenn jemand halt recht wenig verdient, wird ihm/ ihr teilweise nichts anderes übrig bleiben, als von der Hand in den Mund zu leben.
Also  bitte in Zukunft nicht jammern, über ungerechte Verteilung reden und nach Hilfe vom Staat schreien.
Wieso sollte man über die ungerechte Verteilung nicht meckern dürfen? Ungleichheiten verträgt kein System gut. Und wenn der Staat es verbock hat, dann darf man m. E. durchaus von ihm fordern, das wieder auszubügeln.
Geringverdiener sind übrigens doppelt gekniffen. Sie erwirtschaften nur geringe Rentenanwartschaften und sparen können Sie auch nix. Denen zu sagen, dass sie einfach nur 100,00 € monatlich für die nächsten 30 Jahre auf die Seite packen müssen, ist grob an der Realität vorbei.  Was Altersarmut angeht, werden wir noch ganz miese Sachen in Zukunft beobachten/ erleben müssen.
 

A.
3 Jahre zuvor

@Einzelaktien kaufen, die man kennt
Klar kann es den Home Bias geben. Aber es ist wie mit allem: man muss sich mit investieren beschäftigen. Wer das macht, lernt früher oder später das “Kennen” allein nicht das einzige Investment-Kriterium sein darf.
@sammy
bin weder kinderlos noch geizig (behaupte ich). Wir essen gut,  trinken gut (nicht aus Brunnen). Wir verzichten auf eigentlich nichts. Und ansonsten ist es hier recht gut durchgemixt, behaupte ich mal.
@Smyslov
Wasser aus dem Brunnen.. Au man. Da hat jemand den Sinn von Geld nicht verstanden. Hunger aushalten okay. Wenn man doch absehbar eh zu Hause ist, kann man machen. Solange man nicht anfängt im Müll nach zu suchen um Geld zu sparen.
@Matthias Schneider
Schöne Lebensgeschichte, weil mit Happy End. Danke dafür.
 
Gruß
A.

Ralf
3 Jahre zuvor

“Wer ist Mutter Staat? Die andern, jene die sparen und vorsorgen. Bisher ging es noch knapp gut, aber irgendwann wird es kippen, werden nicht mehr alle bereit sein, für die anderen aufzukommen, nur weil diese nichts gespart haben.”

Solange die Judikative (richterliche Gewalt) in D nicht ihre Rechtsprechung anpasst, wird sich daran wenig ändern. Wenn ein Politiker einmal an Themen wie Hartz4 herumbasteln will mit dem Zielstellung der Kostensenkung, werden Gesetze im Rahmen von Klagen (die es genügend gibt) recht schnell von Gerichten wieder einkassiert.

Steigende Wohnkosten werden eher noch zu mehr Kosten für den Staat sorgen (mehr Wohngeldansprüche etc.).

ETF-Sparpläne an sich sind einfach eine super Sache. Aber viele im Bekanntenkreis haben davon noch nie gehört. Für mich einfach Desinteresse. Dabei lohnt es sich, über Geld und Finanzen nachzudenken.

Freelancer Sebastian
3 Jahre zuvor

@ Ich
 
Haben diese Familien denn gar keine Rücklagen – bin immer wieder erschüttert, dass 30% der Bevölkerung über KEINERLEI Rücklagen verfügen und von Monat zu Monat leben – oder Sparguthaben?
 
Und wenn doch, wie sind diese angelegt? Darum geht es hier im Blog. Überschüssiges Geld, dass man kurz- bis mittelfristig nicht benötigt, ist in Unternehmensbeteiligungen – also breitgestreut z.B. in einem Aktien-ETF – doch wunderbar für den langfristigen Horizont aufgehoben.
 
Gut, wenn jemand die Schwankungen nicht erträgt, muss das Geld halt zinslos vor sich hinvegetieren. Aufklärung hilft hier. Viele halten sich aus Ahnungslosigkeit von der Börse fern. Ein Tatbestand, den die Finanzbranche seit Jahrzehnten ausnutzt.
 
Die Leute aber, denen ich das Konzept Börse erklärt habe, finden es  – zuvor hatten sie einfach keine Ahnung – eine gute Sache.
 
Es bleibt, wie du beschrieben hast. Sie führen ein glückliches Leben, gehen ihrer Arbeit nach, erziehen ihre Kinder (trifft alles auch auf uns zu) und führen ein wirklich schönes Leben.
 
Nur das nebenher das eigene Vermögen Erträge erwirtschaftet. Und zwar nicht “leistungslos”, da es vorher selbst “hart” erarbeitet wurde.
 
Das Geld aber einfach nur rauszuhauen, kann später zu einem bösen Erwachen führen.

clau_dia_deine_rendite
3 Jahre zuvor

@Tim.:
Bisher war ich nur stille Mitleserin und habe mich an den Debatten unter deinen informativen und motivierenden Beiträgen erfreut, doch kann ich es nicht hinnehmen, dass “sammy” hier offen für eine rassistische Partei/Vereinigung Werbung macht und bitte dich, diese Beiträge zu löschen.
 

Wohnung mit Domblick
3 Jahre zuvor

@Smyslov: Was zu Essen/Trinken mitzunehmen kenne ich von Klein auf. Gerade an heissen Tagen und mit der Bahn quer durchs Land und keine Verpflegung dabei? Selber Schuld. Machen aber viele, sogar Mütter mit Kindern. Oder im Winter ins Auto steigen und nicht mal was warmes zu trinken und eine warme Decke mitnehmen. Schnell steht man auf einer vollgesperrten Autobahn bei knappem Tankinhalt. Die meisten verlassen sich viel zu sehr darauf, dass man unterwegs nichts braucht oder was kaufen kann.
@Sammy: Ein typischer Sammy-Beitrag. Gruß vom kinderlosen Klischee-Erfüller.
Muss doch jeder selber wissen, was er sich aus diesem Blog mitnimmt. Manche scheinen aber nur hier zu sein, um den Troll zu geben.

sammy
3 Jahre zuvor

Naja Meinungen werden hier unterdrückt, ist ja fast wie in China alles wird zensiert und verboten!

Bruno
3 Jahre zuvor

@sammy
Sei froh bist Du in Deutschland, in der Schweiz würdest Du Dich strafbar machen: https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus-Strafnorm
Such Dir doch ein gleichgesinntes Forum, gibt sicher genug davon, da wird Dir dann auch noch auf die Schulter geklopft, wirst Dich sicher wohler fühlen dort.
 

Rüdiger
3 Jahre zuvor

Manche scheinen aber nur hier zu sein, um den Troll zu geben.
 
Die Pappenheimer kennt man eh recht schnell. Und dann hilft konsequente Lese-Hygiene. Das Risiko, dabei eine Sequenz mit intellektuellem Nährwert zu verpassen, erachte ich als vernachlässigbar.

Perpetuum Mobile
3 Jahre zuvor

@sammy, wer soll denn hier der Zensor sein? Bitte nenne den Namen. Bin gespannt.

sammy
3 Jahre zuvor

@Bruno
So ein Schwachsinn es geht hier nicht um Rassismus ganz im Gegenteil!
@Perpetuum
Beiträge werden gelöscht.

steve
3 Jahre zuvor

@ alle die als Deutscher /Europäer Aktien aus der Schweiz haben. Habe heute von der Ing Post bekommen  das die Äquivalenz die für die Aktien galten ausläuft. Grund man konnte sich nicht auf eine unbegrenzte Gültigkeit einigen, Folge Schweizer Aktien bei der Ing bald nicht mehr handelbar. Empfehlung auf ein anderes Konto übertragen wo an der Schweizer Börse gehandelt werden kann. Wahnsinn nicht mal das kriegen die Volksvertreter geregelt, ich denke aber dass mittelfristig ein normaler Handel von Schweizer Aktien an deutschen Börsenplaetzen möglich ist.

Albr
3 Jahre zuvor

@Sammy, in Frankfurt gibt es Trinkbrunnen, die auch entsprechend  gekennzeichnet sind, das das Wasser, welches aus diesem Brunnen kommt trinkbar ist 😉
 
regelmässig kann man an diesen Brunnen lange Schlangen sehen, wenn es in der Stadt heiss ist 😉
 
 

Daniel
3 Jahre zuvor

@ alle die als Deutscher /Europäer Aktien aus der Schweiz haben. Habe heute von der Ing Post bekommen  das die Äquivalenz die für die Aktien galten ausläuft. Grund man konnte sich nicht auf eine unbegrenzte Gültigkeit einigen, Folge Schweizer Aktien bei der Ing bald nicht mehr handelbar. Empfehlung auf ein anderes Konto übertragen wo an der Schweizer Börse gehandelt werden kann. Wahnsinn nicht mal das kriegen die Volksvertreter geregelt, ich denke aber dass mittelfristig ein normaler Handel von Schweizer Aktien an deutschen Börsenplaetzen möglich ist.
sind sie generell bei der ING Diba nicht mehr handelbar oder an der entsprechenden Börse? Wenn es beispielsweise bei XETRA nicht mehr geht, man aber die Aktien über die NYSE ordern könnte wäre das zwar teuer, aber erstmal halb so wild, oder?

-M
3 Jahre zuvor

Daniel so habe ich das auch gelesen. Muss dann quasi in der Schweiz kaufen/verkaufen …. aber so oft wird das nicht vorkommen bis die sich wieder geeinigt haben, außer man ist Trader und kein Investor
 
-M

Bruno
3 Jahre zuvor

@steve
Die Volksvertreter wollen das nicht geregelt kriegen, ich finde es aber gut, dass man sich aus Schweizer Seite einmal (noch) nicht erpressen liess (schlussendlich wird man wieder klein beigeben). Der dauerbesoffene Juncker der die Schweiz als geopolitisches Unding bezeichnete, will den Rahmenvertrag mit dieser Börsenequivalenz erzwingen, was staatspolitisch nicht funktioniert. Die CH-Politiker sind unfähig, dies rüberzubringen. Nunja, er tritt bald ab und die Nachfolge wird nicht besser sein, dann geht es halt nicht mehr um die Konkurrenz Luxembourg als Finanzplatz sondern so wie es ja scheint Timmermans. Ich hoffe die Schweiz streicht nun endlich die Kohäsionsmilliarde. So ein Affentheater auch wieder mal, wenn auch nur ein kleiner Nebenschauplatz.
Die ganze Welt meint aktuell sie könne mit solchen Spielchen (Handelsstreit, Erpressungen, noch mehr Korruption etc.) etwas Stimmung machen und ein paar Stimmen holen und wissen nicht, wohin sie die Welt damit führen. Gerade Europa wird den Kürzeren ziehen. 
Mist ich werde politisch, immerhin geht es um die Börse.

Rüdiger
3 Jahre zuvor

So langsam trudeln die letzten Dividenden für Juni bei mir ein.
Zahltage sind doch immer wieder erquicklich!

Verwandte Beiträge
96
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x