Unser Rentensystem ist krank! Wie du es zum Millionär mit Aktien schaffen kannst, wenn du 50 Jahre alt bist und nichts gespart hast

Das deutsche Rentensystem ist krank. Gut zu erkennen ist das anhand von neuen Berechnungen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Demnach müssen Durchschnittsverdiener mehr als 27 Jahre lang in die Rentenkasse einzahlen, um eine Rente zu erhalten, die über dem Sozialhilfeniveau von 862 Euro liegt. Sie müssen 83.600 Euro eingezahlt haben.

Wer 1.200 Euro Rente im Monat kassieren will, muss 37 Jahre und sechs Monate lang gearbeitet und 105.000 Euro in die Rentenkasse eingezahlt haben. Für 1.500 Euro Rente sind 47 Jahre Arbeit und 118.000 Euro an Einzahlungen nötig. Das schaffen wenige.

Ein Grund, warum die deutsche Rentenkasse leer ist: Es gibt so viele Ausnahme. Beamte zahlen zum Beispiel nicht ein. In den USA muss dagegen nahezu jeder einzahlen. Auch Politiker und Milliardäre. Wenn es bei uns gehandhabt würde wie in der Schweiz oder den USA, wäre es besser. Dort ist jeder beitragspflichtig: Beamte, Unternehmer, Politiker, einfach alle. Wer mehr Rente haben will, muss sich durch Depots, Immobilien oder Zusatzversicherungen absichern.

Aus dem deutschen Rentenkassen-Elend kannst du lernen: Du solltest unbedingt privat etwas aufbauen: Per Depot, Eigenheim oder sonstiges. Verlass dich nicht auf den Staat.

Es ist nie zu spät: 50 Jahre bist du? Du kannst noch ohne Rücklagen Millionär werden

Nehmen wir an, Du hast gerade deinen 50. Geburtstag gefeiert. Kannst du als Millionär noch in Rente gehen? Ja, möglich ist das schon. Aber um Millionär zu werden, musst du einiges in Bewegung setzen. Sonst wären wir schließlich fast alle Millionäre.

Nehmen wir die Zahlen unter die Lupe. So kannst du erkennen, was du täglich, monatlich und jährlich tun musst, um das Ziel zu erreichen.

Wer im Alter von 50 Jahren bei Null anfängt, liegt zwar im Rückstand, kann diesen finanziellen Meilenstein trotzdem noch schaffen. Wenn Du über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügst, kannst du im Ruhestand als Millionär bestimmt deinen Lebensstandard aufrechterhalten.

Ich würde nicht empfehlen, mit dem Investieren zu waren, bis du 50 Jahre alt bist. Ich würde die Eröffnung eines Depots nicht herauszögen. Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Zwei Drittel aller Familien hat nichts für den Ruhestand gespart. Wenn du anfängst, einen beliebigen Eurobetrag zu sparen, wirst über dem Durchschnitt liegen. Ohne gesetzliche Rente und sonstige Ersparnisse plus passive Einnahmequellen kommst du nicht weit. Hohe Sparquoten sind nötig, um deinen Traumruhestand zu erreichen. Ich bin sicher, einige denken: „Meine Güte, eine Million Euro ist eine Menge Geld.“ Ja, du hast recht. Es ist eine Menge Geld.

Wenn dein Jahreseinkommen jedoch über 50.000 Euro liegt, benötigst du wahrscheinlich 500.000 Euro im Depot, um deinen Lebensstandard im Ruhestand aufrechtzuerhalten. Wenn du in München, Stuttgart oder Hamburg lebst, benötigst du wahrscheinlich eine größere Summe.

Was du sparen musst, um bis zu deinem 70. Lebensjahr 1 Million Euro zu haben

Ich gehe davon aus, dass du gerade erst anfängst. Sofern du etwas Geld gespart hast, hast du es leichter, Aktien-Millionär zu werden. Letztlich kommt es auf drei Dinge an: Zeit, Zinseszins und Sparsumme.

Diese Berechnungen werden jährlich zum angegebenen Satz berechnet. Außerdem werden die Erträge aufgezinst, reinvestiert und berücksichtigen keine steuerlichen Auswirkungen. Die Berechnung dient lediglich der Veranschaulichung.

Eine 4% Rendite (Das ist mehr als der Schnitt eines Privatanlegers mit 2,9%):

  • 92 Euro am Tag
  • 2.798 Euro im Monat
  • 33.581 Euro im Jahr

Mit 6% Rendite:

  • 75 Euro am Tag
  • 2.265 Euro pro Monat
  • 27.184 im Jahr

Mit 8% Rendite (was unter dem Schnitt des S&P 500 liegt, der 10% erzielt):

  • 60 Euro am Tag
  • 1.821 Euro im Monat
  • 21.852 Euro im Jahr

10% Jahresrendite:

Laut einer Studie von DALBAR verdient der durchschnittliche Anleger im Laufe der Zeit etwa ein Drittel der Rendite des Aktienmarktes. Kein Wunder, dass so viele Menschen Angst vor Aktien haben. Woran liegt die schlechte Leistung? Es werden oft Fehler im Anlegerverhalten gemacht: Angst, Euphorie, Trading, Fear of Missing out (FOMO)…

Vom Millionär zur finanziellen Freiheit

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder mit genügend Zeit und mit finanzieller Bildung die finanzielle Freiheit erreichen kann. Ich habe Neuigkeiten für diejenigen, die diesen 1-Million-Euro-Meilenstein erreicht haben. Dank des Zinseszinseffekts ist es einfacher, 2 Millionen Euro zu erreichen. Je mehr du verdienst, desto mehr solltest du ins Ruhestand-Depot stecken.

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Mr. Pino Cavallo
5 Monate zuvor

Danke für diesen Reminder-Artikel, Tim. In welchem Alter hast du die magische 1 Million im Depot erreicht?

Grüße und ein fröhliches Weihnachten nach New York.

Wäre schön, wenn es mal wieder ein Spaziergang durch das weihnachtliche New York gibt.

Jens
5 Monate zuvor

Hallo Tim, ich gebe Dir vollkommen recht das deutsche Rentensystem ist krank. Das hat aber nichts mit Beamten zu tun. Bitte beteilige Dich nicht an dieser weitverbreiteten Stammtischparole. Beamte zahlen nicht in die Rentenkasse ein, denn die Pension wird nicht aus der Rentenkasse finanziert. Viele Beamte schenken der Rentenkasse sogar einige tausend Euro, weil sie vor ihrem Beamtenstatus 3–4 Jahre eine „normale Ausbildung“ gemacht haben. Aber erst ab 5 Beitragsjahren aus der Rentenkasse Anspruch haben. Sofern Beamte sich ihre gezahlten Beiträge erstatten lassen, verbleibt der bis dahin gezahlte Arbeitgeberanteil sowie staatl. Zuschüsse in der Rentenkasse. Würden Beamte in die Rentenkasse einzahlen, müsste eben auch der Bruttolohn des Beamten entsprechend angehoben werden und der Arbeitgeberanteil würde eben auch sofort fällig werden nicht mehr als Rückstellung für die spätere Pension insgesamt wäre dies ein Lohnplus von derzeit 18,6 %. Und bevor das Gejammer hier losgeht. Nein nicht jeder Beamte bekommt im Monat 4 oder 5000 Euro Netto. Aktuelle Besoldungstabelle Bund A3 Stufe 1= 2370,74 Euro Brutto, ein Polizeimeister nach der Ausbildung 41 Std./Woche A7 Stufe 1 = 2614,79 Euro Brutto. Wohlgemerkt bei 41Stunden in einigen Tarifbereichen spricht man mittlerweile über 35 Std./Woche.

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Jens

@Jens

Es gibt Vor- & Nachteile und ja, es gibt auch Beamte, wo am Anfang etwas weniger verdienen, so wie es weniger verdienende Angestellte gibt.

Insgesamt gesehen, ist das Beamtentum schon leider für viele attraktiver, was wiederum für den Wirtschaftsstandort nicht so vorteilhaft ist.

Eine kleine Abhandlung bzgl. Vor- & Nachteile ohne Stammtisch-Niveau: ;-)

https://www.stern.de/wirtschaft/geld/beamte-vs–angestellte–pension–gehalt–rente-im-check-8443600.html#:~:text=Ein%20Angestellter%20verdient%20im%20Durchschnitt,Angestellten%2C%20sie%20verdienen%20dementsprechend%20mehr.

Das Gerechtigkeitsempfinden bei der Rente / Pension ist schon massiv gestört.

Trotzdem einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag! ;-)

Martin
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Ich war selbst Beamter (Steueroberinspektor auf Lebenszeit) in der Finanzverwaltung.

Habe dann die Steuerberaterprüfung gemacht, gekündigt (nennt man „um die Entlassung aus dem Dienstverhältnis bitten“) und in der „freien Wirtschaft“ angefangen.

Ist jetzt 20 Jahre her…

Fazit:
Hab meine Entscheidung noch nie bereut.
Bezahlung besser, Arbeitsbelastung besser (ja, BESSER) Zufriedenheit mit dem Job besser.

Zudem:
Vergangenes Jahr haben allein vier weitere junge Finanzbeamte wie ich damals gekündigt und in unserer Kanzlei angefangen.

Und da ich noch Kontakt zu einigen ehemaligen Kollegen habe weiß ich, dass diese Abgänge in der Finanzverwaltung keine Ausnahme, sondern mittlerweile sehr häufig sind.
Bei Finanzämtern ist größeren Städten (Köln, D‘dorf) hauen teils 80% der Abschlussklassen in den Sack und gehen in die Industrie oder zum Berater.
Dass man die Ausbildungsvergütung dann zurück zahlen muss hindert nicht wirklich. Der neue Arbeitgeber übernimmt oft einen Teil oder den gesamten Betrag. So wie wir bei den o.g Vieren.

Der Staat kann beim Kampf um die fähigen Leute schlicht und ergreifend nicht mithalten.

Also: Wer wirklich mal Beamter war, weiß dass das Gerede von den „Privilegien“ vor allem eines ist.

Gerede.

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Martin

Das freut mich für Dich, aber Einzelfallbeispiele (auch wenn Sie einen selbst betreffen und man dem Selbstbestätigungs-Fehler unterliegt) sind ja keine durchschnittliche objektive Gesamtbetrachtung für ein ganzes System.

Martin
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

@Sparta

Ich bin hier gerade kein Einzelfall.

Vielleicht unterliegst Du hier dem Irrtum, über „die Beamten“ urteilen zu können allein aufgrund des erwähnten „Geredes“ und nicht aufgrund der Fakten?

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Martin

Sorry, habe vergessen dazu zu schreiben, dass die Bewertung eines Systems insgesamt auch unterteilige Bereiche haben kann, die sich dazu gegenläufig verhalten können (siehe Deine Erfahrungen in der Finanzverwaltung, welche evtl. auch großflächig sein können).

Auch möchten ich nicht bestreiten oder darüber urteilen, dass die Arbeitsbedingungen (positiv wie negativ) nicht unbedingt für das Beamtentum sprechen müssen!

Mir ging es jetzt größtenteils über die Thematik, welche Tim häufig anspricht: “Altersarmut” & Rente.

Hier sehe ich bei Beamten / Pensionären eigentlich ein deutlich kleineres Risiko (insgesamt gesehen!)!

Martin
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Alles gut. ?

Aber interessant zu sehen, dass mich das Thema auch nach 20 Jahren so „triggert“.

Denn ein ganz entscheidender Grund für mich zu kündigen war damals auch, dass man als Beamter immer (wirklich immer) als fauler, überbezahlter „Minderleister“ angesehen wird.

Heute immer noch so.

Sollte uns zu denken geben.

Denn wie will man mit dieser Einstellung gegenüber den Beamten bzw. den Staatsbediensteten generell dort die guten Leute finden und halten, die der Staat (wir alle) letztlich braucht, um effektiv zu laufen?

Martin
5 Monate zuvor
Reply to  Martin

Hmm. „?“ war ein :-)

Erkennt das Skript hier wohl nicht…

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Martin

Ja, dem “Triggern” unterliegen wir alle mehr oder weniger und vollkommen frei von Emotionen & Wertungen und Vorurteilen ist ja niemand!

Charly Munger hat es mit seinen Denkmodellen für unsere Spezies auf eines der höchsten Niveaus von Objektivität geschafft.

Sachlichkeit ist schon eines der probatesten Mittel um möglichst gute Lösungen zu finden!

Ich denke unser Staat kann auch mit weniger Beamten effektiver laufen,… aber es ist vieles verkrustet und festgefahren und ein politischer Wille zu Reformen zu mehr Effektivität…ist für mich persönlich nicht erkennbar, sehr schwierig durchsetzbar, aber ich beschäftige mich auch nicht so sehr damit!

Alles Gute!

Martin
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Mit weniger Beamten sicherlich.
(Wobei die Polizei und Bundeswehr gerne auch aufgestockt werden dürfen bzw müssen)

Aber vor allem müssen dringend die aktuellen Vorschriften und Regelungen erheblich reduziert werden.
Nicht noch ausgebaut wie die letzten Jahre.

Aber das ist wieder ein anderes Thema..:

Jens
5 Monate zuvor
Reply to  Martin

Dieses Muster findet sich auch bei der Bundespolizei wieder. Die Zahl junger Polizeimeister, welche nach der Ausbildung bundesweit an eine Dienststelle versetzt werden, und dann nach einiger Zeit enttäuscht kündigen hat in den letzten Jahren zugenommen. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben im Wechselschichtdienst mit schwierigen Dienstplänen mit 41 Std. Woche, Verlust sozialer Kontakte, geringe Wertschätzung bei der Bevölkerung, hohe Ausgaben für Mieten in Ballungsräumen, ggf. sehr lange Fahrzeiten zur Dienststelle. Sind oft gehörte Gründe, die Nachwuchsprobleme der Bundeswehr dürften auf ähnliche Gründe zurückzuführen sein.
https://www.merkur.de/wirtschaft/machen-beamte-rente-stabiler-forscher-der-deutschen-rentenversicherung-darum-92063660.html

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Zum Thema Altersarmut, was ja Tim durchaus auch häufig anspricht ist hier eine kleine Rechnung (ohne emotionale Wertung, was sich bei Mathematik sowieso überwiegend ausschließt, außer man möchte mit Statistik tricksen):

https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/pension-vs-rente-rente-versus-pension-so-viel-geld-haben-beamte-im-alter-mehr-als-angestellte_id_12331724.html

Fazit für mich daraus:
Altersarmut ist größtenteils ein evtl. Problem der Angestellten und für diese ist die private Vorsorge eigentlich ein Pflichtprogramm…

Und bitte liebe Beamten lasst doch die Neid-Stammtisch-Unterstellung und auf rein sachlicher Ebene kann man durchaus die eklatanten Unterschiede auch anerkennen.

PS: Mich stört übrigens noch eher die ausufernde Bürokratie, welche meines Erachtens immer häufiger zum Selbstzweck zu verkommen scheint und als eines der größten Probleme für unseren Wirtschaftsstandort schon länger eigentlich erkannt ist…

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

@ Sparta about Munger

I have nothing further to add.

Jan
5 Monate zuvor

Da stimme ich Jens zu, auch wenn ich die Höhe der Pensionen durchaus kritisch sehe. Da wären durchaus Kürzungen nötig.

Das Problem ist nicht, dass Beamte nicht in die Umlagefinanzierung einzahlen. Das Problem ist der mittlerweile völlig ausufernde Beamten- und öffentliche Verwaltungs-Apparat an sich. Man müsste ihn radikal stutzen, mindestens die Hälfte entlassen, und Frühpensionierung wesentlich unattraktiver machen. Dann bliebe auch wieder mehr Geld für wichtige behördliche Aufgaben, wie bspw. Polizisten. Dagegen schleudern wir das Geld für immer mehr Verwaltung und Ideologie heraus, die nicht nur die Staatsquote weiter erhöhen, sondern immer mehr auch die Firmen in formalistischem Quatsch ersticken. Ich muss mittlerweile auch an die BaFin berichten. Ich darf davon leider nicht zu viel erzählen, jedoch kann ich euch sagen: So langsam fangen wir an Berichte über andere Berichte zu schreiben. Sozusagen das Perpetuum Mobile der Dokumentierung. Ich muss Berichte über Dokumentierungen schreiben und diese Berichte wieder dokumentieren um dann darüber einen Bericht zu verfassen. Das ist kein Scherz. Der formale Moloch ist nur noch frustrierend. Und unsere Beamten und Ministerien nehmen das mit einem Achselzucken hin. Sie haben schließlich nie gelernt, dass man irgendwann auch mal Zeit haben sollte um Geld zu verdienen. Das ist in der Aufsicht und Verwaltung nicht vorgesehen.

Johannes Schumann
5 Monate zuvor

Ich habe glücklicherweise schon die direkt beim Berufseinstieg die Weichen richtig gestellt, habe heute über eine halbe Million € im Depot und lehne mich entspannt zurück. ich bräuchte nichts mehr hinzubuttern, sondern nur die Dividenden reinvestieren. Die Millionen ist unvermeidlich.

Ich habe nun folgenden Artikel entdeckt: https://freiheitsfunken.info/2023/12/21/21443-corona-schuldenstopp-ausgelaufen-40-prozent-der-us-studenten-versaeumen-die-erste-rate

Kann das ein Auslöser sein für die nächste Finanzkrise, wie damals bei der Subprime-Krise?

Die Existenz von Beamten ist nicht Grund, warum es der Rentenkasse so schlecht geht. Im Gegenteil: Beamte sind überdurchschnittlich gesund, weil sie erst nach einem erfolgreichen Gesundheitscheck verbeamtet werden. Die Rentenkasse ist ja eine Versicherung gegen Langlebigkeit bzw. gegen die Folgen davon. Beamten zahlen vielleicht nicht ein, aber sie bekommen auch nicht raus.

Das Problem der Rentenkasse ist, dass sofort umverteilt wird, anstatt einen Kapitalstock aufzubauen.

Nuvolina
5 Monate zuvor

Die Ursachen und Auslöser Subprime-Krise waren nun doch andere Kaliber, als ein paar notleidende Studentenkredite. Über diese wird nun schon seit Jahren berichtet, aber mehr unter „ferner liefen“.
Kein Problem für das System.

42sucht21
5 Monate zuvor

@Beamte sind überdurchschnittlich gesund, weil sie erst nach einem erfolgreichen Gesundheitscheck verbeamtet werden

Die meisten späteren Krankheiten sind doch gar nicht vorhanden oder erkennbar beim Gesundheitscheck.
Physische und psychische Gesundheit wird massgeblich durch Wohlstand, Bildung, Sicherheit und medizinische Versorgung im Zusammenspiel mit direkten Umwelteinflüssen beeinflusst.

Nuvolina
5 Monate zuvor

Definitionsgemäß, mathematisch ist man mit einer Million Millionär.
Aber ist man real mit einer Million noch der Millionär, der man etwa vor zehn Jahren war?
Bei der Geldentwertung der letzten Jahre und der aktuellen, braucht man heute vielleicht zwei Millionen, um der „alte“ Millionär zu sein.
Meine pragmatische, realistische Definition von Millionär: Zwei Millionen.
Mit einer Million ist man heute allenfalls ein halber Millionär.

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

@ Nuvolina

Das ist vielleicht die Diskrepanz zwischen einer Renditeerwartung von um 10% und 3% bis 4%.

Der Wohnort und die Wohnform ist vielleicht auch nicht unwesentlich in Bezug auf die Vermögenshöhe.

Nichtsdestotrotz ist eine Millionen schon immer ein ordentliches FU Päckchen gewesen und damit ein Meilenstein für viele gute Sparer zu sein. Das galt zu DM Zeiten wie in Euro.

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Ja klar, eine Million in Apulien ist was anderes, als eine Million in Bayern, Tirol oder Berner Oberland.

Leonie
5 Monate zuvor

Ich möchte meinen Erfolg an der Börse nicht daran messen, wie hoch mein Depot oder meine Jahresperformance war. Das liegt doch eher an der Entwicklung des Gesamtmarktes. Steigen die Aktien im Schnitt im Jahr 25% liegt die Wertsteigerung im Depot doch nicht an meiner tollen Anlagestrategie sondern an der allgemeinen Marktstimmung.
Genauso sieht es doch aus, wenn der Markt mal zwischenzeitlich einbricht. Nur weil mein Depot dann auch fällt, heisst das doch nicht, dass ich alles falsch mache.
Ich bleibe meiner Strategie treu, mein Erfolg daran zu messen, ob und wie stark meine jährlichen Dividenden steigen. Das kann ich zu einem grossen Teil selbst beeinflussen.
Bei guten Unternehmen fallen die auch in schwierigen Zeiten nicht weg, obwohl der Kurs auch mal nachgeben kann.
So bin ich relativ unabhängig von den Stimmungsschwankungen an der Börse. Ist übrigens auch sehr beruhigend und man freut sich sogar bei günstigeren Kurse. Geht mir zumindest so.
So definiert sich auch mein Ziel fürs nächste Jahr. Anstatt eine bestimmte Depotgrösse zum Jahresende haben zu wollen, bei dem ich eh von Marktstimmungen abhängig bin, ist mein Ziel fürs nächste Jahr 24000€ Dividenden zu kassieren. Das war eigentlich erst mein Ziel für 2025, aber ich lege das jetzt mal ein Jahr vor, nachdem dies Jahr so gut gelaufen ist.
Kleines Nebenziel wäre noch von den Dividenden meinen Lebensunterhalt im nächsten Jahr zu zahlen, so das ich mein Einkommen komplett investieren kann. ( So als kleine Challange für mich)
Nachdem ich im November mein Konto so gut wie komplett für Investitionen geplündert habe, (hatte zwischenzeitlich nur noch 1000€ drauf), und im Dezember nichts gemacht habe, bin ich jetzt wieder total motiviert fürs neue Jahr.

Trudi
5 Monate zuvor
Reply to  Leonie

Danke Leonie für Deine Beiträge, sie sind immer schön auf den Punkt gebracht und für mich sehr motivierend!

Leonie
5 Monate zuvor
Reply to  Trudi

Das ist nett von dir! Habe aber leider auch kein Rezept um schnell reich zu werden.

Susanne
5 Monate zuvor
Reply to  Trudi

Dem kann ich mich nur anschließen.
Finde Deine Beiträge Trudi aber auch immer sehr lesenswert.

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Leonie

@ Leoni

Was machst Du, wenn Du die 2000€/ Monat mit einer Sicherheitsmarge erreichst hast?

Dein Ansatz klingt vernünftig, wenn Du Aktien von Unternehmen mit verhältnismäßig niedriger Dividendenrendite kaufst. Ansonsten kann der Ansatz dazu verleiten in der Hauptsache in Unternehmen zu investieren, die vielleicht schon von ihrer Sustanz leben. Beispiel Super Dividend ETF. Die Performance ist insgesamt äußerst schwach.

Falls Du vielleicht weiterhin mit etwas lockeren Zügeln eine gute Dekade arbeiten möchtest, so wären Investitionen in ETFs, oder Berkshire eine Überlegung wert. Da kann das Kapital dann weiter arbeiten ohne jährlich um 25% gekürzt zu werden. Bei den ETFs gibt es dennoch leichte Abzüge. Berkshire kassiert selbst ordentlich Dividenden. Als Firma können sie diese aber sicherlich zu einem höheren Anteil behalten und reinvestieren als es einer Person möglich ist.

In ETFs zu investieren ist zugegebenermaßen äußerst langweilig. Ich kaufe hier einfach immer mal etwas was mir günstig erscheint. Als letztes war bei mir Small Cap Europe und Small Cap Japan dran. Ich bin sehr entspannt was hier die Zukunft angeht. Im Grunde meide ich eine zu hohe Investition in die Super Blue Caps mit verhältnismäßig hohe. Bewertungen.

Ich gebe es aber zu. Wenn Öl noch einmal für nichts verschleudert wird oder Reits trotz steigender Mieten sehr günstig bewertet sind, steige ich hier gerne ein und warte auf bessere Zeiten. Hier gibt es sicherlich Aktien mit denen man leichter Geld verdient, aber mit dem Ansatz fühle ich mich zumindest recht wohl. Ich werde bei der nächsten Gelegenheit allerdings auf die Einstiege von Claus und 42sucht21 warten bevor ich meine Büchse zücke. Mit den ganzen ETF Käufen ha e ich meine FOMO stark gefordert und mich in der Hinsicht bremsen können.

Nach meinen Shell Verkäufen habe ich das Geld in ETFs auf ein anderes Depot verschoben. Das viel mir nicht leicht, aber mein ETF Anteil ist mittlerweile größer als meine Aktieninvestitionen. Das Ziel hatte ich schon länger, aber es nie erreicht, da ich doch lieber direkt Aktien gekauft habe als den Strauss an Unternehmen. Nächstes Jahr würde ich gerne mein zweites ETF Depot fertig ausbauen und dann nach einem Übertrag ruhen lassen.

Leonie
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Ich habe keine besonderen Pläne, wenn ich die 2000€ im Monat erreicht habe.
Hatte auch nie ein Ziel von finanzieller Freiheit. Bin nur mit dem Investieren angefangen, weil ich das Geld, was ich nicht brauche, nicht einfach aufm Konto mit Nullzins liegen lassen wollte. Das Investieren hat sich nach einer gewissen Zeit einfach als Hobby herausgestellt. Mir macht es einfach Spass jedes Jahr mehr Dividenden zu kassieren.
Schaue insgesamt schon auf gewisse Kennzahlen und Dividendenwachstum.
Habe inzwischen auch 9 ETFs im Depot. Sind aber alles ETFs die weltweit anlegen. Machen derzeit etwa ein Drittel des Depots aus.
Mich interessiert die Gesamtperformance nicht in dem Maße, dass ich das grossartig tracke. Wenn das Depot in etwa von den Dividenden steigt passt es schon. Die letzten paar Prozente sind mir egal.
Hab da einfach Spass dran mich drum zu kümmern. Ist mir auch völlig egal ob ich irgendeinen Index schlage oder völlig unterperforme. Ich verkaufe keine Fonds, keine Anlagestrategie, habe keinen Blog oder YouTubekanal bei dem ich jemanden von meiner Genialität überzeugen muss. Würde sogar sagen, wenn du maximale Rendite willst, dann mache das auf keinen Fall so wie ich. Kaufe einfach die Langeweileraktien. Übrigens können die sich auch als Kursraketen entpuppen. Eine Microsoft und NovoNordisk waren auch Langeweileraktien mit schöner Dividendensteigerung als ich die gekauft habe.

Arbeiten möchte ich noch 40 Jahre oder länger. Meine Arbeit ist allerdings auch sehr spannend, hab ein super Arbeigeber und ein angenehmes Arbeitsumfeld. Das fühlt sich für mich eher wie Urlaub an und wird auch noch sehr gut bezahlt. Freue mich auch schon aufs nächste Jahr, wenn die Firma wieder auf ist.
(Tim hat doch Mal ein Video zu dem tollen Arbeitsumfeld von Google gemacht, das ist bei uns eigentlich ähnlich würde ich sagen, vielleicht sogar besser)
Gibt also mit Sicherheit auch beschissenere Jobs, bei denen man nicht so euphorisch zur “Arbeit” gehen kann wie in meinem Fall und allein deswegen von finanzieller Freiheit träumt.

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Leonie

@ Leonie

Zu diesem Job kann ich Dir nur gratulieren. Ich bin gespannt wie sich bei Dir alles weiterentwickeln wird. Oder ob es andere Lebensphasen geben wird bei denen sich die Prioritäten etwas verschieben.

Wir sind mit unseren Arbeitsplätzen auch sehr zufrieden, aber jede Arbeit hat in einem anderen Bereich störende kleine Haken. Das lässt sicherlich normal. Ich hätte auch eine Alternative, die mir in gewisser Hinsicht gefallen würde. Aber auch hier würde es Einschränkungen geben, die meine Freiheit einschränken. Ich gehe aktuell davon aus, dass ich mit 55 Jahren gemeinsam mit meiner Frau in Frührente gehen werde. Es ist kein zwingender Wunsch. Und vielleicht wird es sich etwas anders entwickeln. Wir werden es sehen.

Ich möchte definitiv längere Radreisen oder Weitwanderwege durchführen und auch verschiedene Länder ohne zu große zeitliche Einschränkungen bereisen. Dafür benötigt man in erster Linie Zeit. Das Geld ist hier nicht ausschlaggebend. Darüberhinaus möchte ich Zeit für Enkelkinder haben, wenn es denn welche geben wird. Und das unabhängig vom Wohnort. Vielleicht miete ich auch ein Appartement für ein paar Monate im Jahr in Lissabon oder weiß ich wo. Das kann ich heute nicht sagen. Es ist allerdings immer gut über ausreichend Spielraum zu verfügen.

Leonie
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Natürlich kann sich das alles ändern. Allerdings wüsste ich jetzt keine Verrücktheit, die mir in Zukunft noch einfallen kann, bei der mir ein Aktiendepot mit schöner Dividende ein Problem bereiten könnte.
Wandern wäre jetzt nicht unbedingt mein Fall. Hätte allerdings noch Lust den einen oder anderen grossen Marathon zu laufen. New York, Paris und Tokio wären tolle Ziele. Kann man immer schön mit anderen Dingen verbinden.
Edinburgh, London, Hamburg und Berlin hab ich schon von meiner Liste streichen können.
Aber dafür muss ich meinen Job jetzt nicht aufgeben oder weniger arbeiten. Das kann ich auch so machen.
Aber mal schauen. Wenn ich deine Kommentare so lese scheinst du aber relativ viel richtig zu machen. Und ich denke da muss halt jeder seinen weg finden.
Ich denke ein kleiner Unterschied ist, dass ich dem Aktienmarkt nicht so ganz vertraue, wie Firmen korrekt bewertet werden.
Und da verlasse ich mich halt lieber auf ein gut laufendes operatives Geschäft mit entsprechenden Auszahlungen.

Nuvolina
5 Monate zuvor
Pat
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Gilt es nur für das Haus? Nicht die Eigentumswohnung?

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Pat

Wieso soll das nur für ein Haus gelten? Kommt auf die finanziellen Möglichkeiten an.
Für die einen ist das (vermeintliche?) Lebensglück ein Haus, für die anderen eine Wohnung.

Pat
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Der Beitrag schreibt doch nur über das Haus, also dachte ich mir, gilt es nur für das Haus. Über die Eigentumswohnung wurde ja nicht erwähnt. Egal, der Autor Großmutters Sparstrumpf schreibt wirklich oft Unsinn.

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Pat

Also @Pat, daß in dem Beitrag eine selbstgenutzte Immobilie gemeint ist, müßte einem eigentlich der Hausverstand sagen.
Haus oder ETW, die beschriebenen Probleme bleiben dieselben.
Und mit vorschnellen Urteilen über Sinn oder Unsinn von Beiträgen würde ich vorsichtiger sein.
Christian Thiel ist kein Abiturient, sondern ein studierter, gestandener, erfolgreicher Aktieninvestor und Psychotherapeut.

Jan
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Nein, es gilt eben nur in Ansätze für Wohnungen. Die (angeblichen) Probleme, die hier für Häuser in Szene gesetzt werden, gelten eben nicht oder nur in sehr abgeschwächter Form für Wohnungen, bspw. Wohnfläche, Nebenkosten, finanzielle Belastung, Rücklage,… Weiter ist die Auflistung tendenziös und einseitig. Sie könnte glatt von Kommer kommen, nur dass Thiel das noch offensichtlich unprofessioneller macht. Wer in der eigenen Immobilie wohnt, kann bei einigen Punkten nur müde lächeln, bei anderen Punkten sollte es jedem auffallen, dass es verschwendete Lebenszeit ist, die aus den Fingern gesaugten Märchen zu lesen. Dass er Vorteile der eigenen Immobilie einfach weg lässt, unterstreicht nur das Gesamtbild.

Meine Immo ist eine finanziell kluge Entscheidung gewesen. Seit Tag 1 spare ich dadurch Geld. Heute jammern alle über hohe Zinsen und behaupten dies sei der Grund, dass eine Immo unrentabel wäre. Das ist lustig und grotesk zugleich, denn als es noch Zinsen zu unter 1% gab, haben genau diejenigen auch abgeraten. Und wer nun auf gesunkene Preise verweisen möchte, den muss ich enttäuschen. Zu 1% Zins hat ein kluger Käufer lange und mit hoher Beleihung finanziert. Dieser schaut auf eine weg inflationierte Kredithöhe. Und wenn ich sehe, dass mein Kredit noch 13 Jahre läuft, dann kann ich mich nur bei Frau Lagarde bedanken. Sie tilgt jeden Monat meinen Kredit mehr, wie ich das mache. Ach, ich vergaß, wer auf Kommer & co hörte, hat für seine Immo so wenig wie möglich bei Rekord-Niedrigzinsen an Kredit aufgenommen und sein Tafelsilber verhökert. Tja, wer keine Praxiserfahrung hat, der sollte sich mit Tipps zurückhalten. Schade, dass das auch für sonst so fähige Leute, wie Kommer, zutrifft.

Nebenbei ist Kommers Excel-Sheet zu „Mieten vs. Kaufen“ eine gute Grundlage.

Last edited 5 Monate zuvor by Jan
Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Jan

Er schreibt ja ausdrücklich „kann“, aber nicht „muß“.
Es kann jedenfalls nicht schaden, sich über Partnerschaft und gemeinsamen Immobilienkauf Gedanken zu machen.

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

@ Paartherapie

Das scheint ein heftiges Studium zu sein. Wenn man hier neben den ganzen psychologischen Themen auch noch Nebenbedingungen wie gemeinsamer Kauf einer Immobilie, Ehevertrag, Umgang mit höherem Erbe, Selbstständigkeit und Unternehmertum und nicht zu vergessen die ganzen steuerlichen Themen studiert.

Da kann man zumindest in vielen Berufsfeldern Fuß fassen, wenn man sich doch einmal umorientieren möchte.

Die ganzen Finanzblogs stören mich ein wenig, die vor ein paar Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Hier erfährt man dann in aller Ausgiebigkeit wie man einen ETF Kauf durchführt. Zum Glück muss man das nicht lesen. Bei Immobilien wird es aber dann noch abstruser, da diese bei Vermietung auch in gewisser Weise unternehmerisch einzuordnen sind. Schön, wenn man hier seinen Eindruck wiedergibt, ohne jegliche praktische Erfahrungen vorweisen zu können. Kommer nennt dies zumindest in Bezug auf Vermietung. Die Denkanstöße von ihm sind in gewisser Weise auch in Ordnung. Nach der Lektüre von diesem ist man allerdings noch lange kein Immobilienexperte und kann andere Investoren mit Immobilien einschätzen.

@ Jan

Glückwunsch, mit einem günstigen Kredit könnte man bisher sehr gut durch die Corona Krose gehen. Meine Finanzierung ist etwas älter und entsprechend teurer. Dafür gab es die Immobilie noch günstiger. There is no free lunch. Im Nachhinein sieht man dann aber manchmal doch, wie sich etwas gelohnt hat.

Buffett und Munger haben meines Wissen nach in Japan kreditfinanziert Aktien gekauft und mit den Dividenden ausbezahlt. Solche Dinge finde ich bei denen richtig spannend und hier zeigt sich vermutlich auch ihr können gegenüber den glücklichen.

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

„…man hier seinen Eindruck wiedergibt, ohne jegliche praktische Erfahrungen…“

Man muß nicht jede Erfahrung selbst machen.
Aus den Erfahrungen anderer zu lernen, ist auch nicht ganz unklug.

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

@ Nuvolina

Da bin ich absolut bei Dir. Besonders bei schwerwiegenden Entscheidungen wie einer Immobilie, die in der Regel eine sehr teure Investitionsentscheidung für den Investor bedeutet. Die Vorteile und Nachteile höre ich mir in so einem Fall lieber von Menschen mit echten Erfahrungen an, als von Menschen die sich theoretisch vorstellen was gut und schlecht sein könnte. Hier gefallen mir besonders Meinungen, die meiner Tendenz entgegen stehen.

Kommer sagt in seinem Buch selbst, dass er keine praktische Erfahrung hat und sich lediglich auf zahlreiche Studien und Daten bezieht. Sein Kaufen oder mieten Buch finde ich beispielsweise auch nicht schlecht für einen ersten Überblick. Falls man dann weiter von einer Immobilie überzeugt ist, sind die Meinungen von echten Investoren vielleicht interessant.

ChatGPT finde ich absolut Klasse in vielen Dingen als ersten Überblick. Durch nachfragen kann auch hier das Wissen vertieft werden. Blind vertraue ich den Aussagen aber natürlich nicht.

Für Google gibt es jetzt Microsoft Copilot als eigenständige App. Auf den ersten Blick sieht sie gut aus. Sie integriert sich aber leider noch nicht ins System, sonst würde ich hier sicherlich weniger Tippfehler generieren.

42sucht21
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

@Immo pro / contra
Mit 500t€ Gesamtvermögen zählt man zu den reichsten 10% in DE.
Erstaunlich, traurig und wahr.

So ziemlich jede Immoeigentümerin gehört dazu.
Ein hoch auf das Zwangssparen durch Hypothekentilgung.

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

@ 42sucht21

Ein Yen Anleihe würde ich auch gerne ausgeben und das vereinnahmte Geld in japanische Aktien investieren und Dividenden, die ich nicht zur tilgen aufwenden kann bei 4% auf dem Tagesgeld in Deutschland oder den USA parken. Datu bin ich aber leider nicht in der Lage und die Zinsen bei IBKR sind zu hoch dafür.

Der Zwangsspareffekt ist ein schwer zu messender und dennoch scheinbar äußerst effektives Mittel zur Vermögensbildung. Das ist vielleicht ein interessanter Punkt für Investoren, die aus persönlichen guten und sinnvollen Gründen auf keinen Fall eine Immobilie erwerben möchten.

Vielleicht kann man mit Aktien ein ähnliches Konstrukt erzielen. Buy and Hold ist dem Halten einer Immobilie ähnlich. Vielleicht kann man eine Berkshire Aktie kaufen. Die wird man vermutlich durch Gebühren und Steuern nicht traden, wenn es sich um die A Share handelt. Bei mir wandert auch nur Geld ins Depot. Rauswandern darf es nur bei einer Umschichtung in ein anderes Depot. Nur einmal habe ich dagegen verstoßen, als ich ein Immobiliendarlehen außer Plan zu 100% auf einen Schlag getilgt habe. Mit Geld auf dem Tagesgeld Konto, einer simplen Buchhaltung sollten die meisten Leser hier in der Lage sein unvorhergesehenes überbrücken zu können. Ansonsten würde ein noch größeres Ausmaß auch einen Immobilieninvestor treffen.

Die Tage werde ich meine Kinder bei einer Wohngenossenschaft eintragen. Das ist eine kleine Call Option, die über die Laufzeit auch noch Geld beschert. Wenn sie eingelöst werden kann und es Sinn macht, ist sie dabei noch wertvoller. Man könnte fast meinen es handelt sich um einen Free Lunch. Nachteil: Die Eltern müssen sich darum kümmern, dass die Kinder eventuell einen Free Lunch erhalten werden.

42sucht21
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev


Den Geno.Antrag für die Kinder finde ich eine sehr gute Idee. Das ist in wirklich ein free lunch. Wenn man das jetzt noch aufbohren könnte und die Kinder zB in sagen wir 10 verschiedenen relevanten Uni-Städten so eintragen könnte, das wäre etwas…

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Normalerweise zählt man die eigengenutzte Immobilie nicht zum (liquiden)Vermögen.
Wie auch die Rolexuhrensammlung oder der 911er nicht zum liquiden Vermögen gezählt werden.

Jan
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Da muss ich dir vehement widersprechen, @Nuvolina. Der Grund dafür, dass diese die Immobilie nicht als Vermögen einrechnen ist die Tatsache, dass du sie nicht verkaufen kannst. Mit dieser Logik müsstest du jedoch zwangsläufig auch deine Miete als einen Zins für einen nie zu tilgenden Kredit beim Vermieter von deinem Vermögen abziehen. Nicht umsonst nannte man es früher niccht Miete sondern Mietzins. Ansonsten misst man mit zweierlei Maß.Schließlich kannst du auch nicht einfach aus dem Mietobjekt ausziehen und ohne Miete weiter leben, es sei denn du lebst unter der Brücke. Bei einer aktuellen Miete von bspw. 1.000€ mtl hast du bei aktuellen Konditionen einen Kredit vom Vermieter über einen Gegenwert von 350.000€ aufgenommen. Nur wenn du so konsequent bist und dieses von deinem Vermögen abziehst, kannst du auf der anderen Seite hergehen und jemandem seine abbezahlte Immobilie zu 0 in die Bilanz nehmen. Da diese Konsequenz jedoch immer vernachlässigt wird, ist es Humbug die eigene Wohnung nicht in die Bilanz mit dem Netto-Vermögenswert (Wert minus Kredit oder alternativ über die EK-Rentabilität bei sicherem Zins) anzusetzen. Ziehst du das gemietete Vermögen deines Vermieters als Kredit in deiner Vermögensbilanz ab?

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Jan

@ Jan

Ich kenne das Thema um Investition und Verbindlichkeit. Eine selbstgenutzte Immobilie sehe ich für mich als Verbindlichkeit. Ich muss für diese keine Miete zahlen, wenn sie schuldenfrei ist. Andererseits muss ich für die Instandhaltung aufkommen. Folglich können Kosten durch die Einheit entstehen. Nach Kommer ist das Eigentum oft eine Stufe größer als die Mietwohnung. Das sehe ich in meinem Bekanntenkreis durchaus.

Andererseits muss ich durch selbstgenutztes Eigentum als Verbindlichkeit keine Miete zahlen. Eine Immobilie ist eine Verbindlichkeit, die man in höherem Alter in irgendeiner Form haben muss. Bei einem KFZ kann es anders sein. Wir haben beispielsweise keines und geben dafür für Mobilität auf Reisen etwas mehr aus.

Da Miete in der Regel unumgänglich ist, gilt sie für mich ebenfalls als Verbindlichkeit. Theoretisch könnte man auch mit 200-300€ Kaltmiete wohnen, aber das wäre wohl eine größere Einschränkung…

Wenn Jemand in Deinem Beispiel mit 2500€ im Monat auskommt, so reichem derselben Person mit Immobilie 1500€. Sie muss allerdings eine kleine Rücklage für Instandhaltung bilden. Sagen wir grob 1650€ reicht für diese Person aus.

Mit der Immobilie reduziert sich die Verbindlichkeit um 850€. Falls diese Summe durch Dividenden erwirtschaftet werden soll, so würde man 1060€ im Monat an Dividenden benötigen. Als Rentner wird vielleicht weniger abgezogen. Da sind es über den Daumen vielleicht wieder 1000€.

Mit Eigentum und Aktien macht man sicherlich auch nichts falsch.

Thorsten
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Eine Immobilie macht einen mobil.

Ein ganz dummer Spruch von Immobiliengegnern und Bangbüchsen ist : “Immobilien machen einen immobil, das sagt ja schon das Wort immobil”. Dümmer geht es nicht mehr.

Warum ? Man kann jederzeit aus der selbstgenutzten Immobilie ausziehen, ohne Kündigungsfrist. Das ist dann noch einfacher als aus einer Mietwohnung auszuziehen, da man hier oft finanzielle Verluste durch Überschneidungen bei der Miete hat.

Beim derzeitigen Vermietermarkt ist die Liquidität auch gegeben. Jedenfalls in normalen Lagen, nicht auf dem Land oder in Sozialghettos.

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

„…höre ich mir in so einem Fall lieber von Menschen mit echten Erfahrungen an…“

Ein Psychotherapeut, der in der Paarberatung tätig ist, kann wohl aus einem sehr reichen Erfahrungsschatz seiner Klienten schöpfen, auch wenn er keine persönlichen Erfahrungen mit Immobilienkäufen gemacht hat.

Nuvolina
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

PS: Zugegeben allerdings, er hört hauptsächlich Negativbeispiele.

Karsten
5 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Ich habe mir die Sparstrumpf auch mal durchgelesen und das ist schon sehr oft real. Meine ExFrau ist Anwältin im Familienrecht und da laufen auch viele Scheidungen durch, wo die Immobilie der Sargnagel der Beziehung war.

Allerdings sitzen in der Paarberatung und beim Anwalt halt nur die Fälle, wo es kriselt oder eben nicht geklappt hat. Die Sicht auf die Gesamtheit ist aber verstellt. Das ist eben nicht representativ, wenn man nur die Problemfälle vor sich sitzen hat.

Die Knackpunkte sollte man aber im Auge behalten 100% Finanzierungen ohne Rücklagen, die “Spitz auf Knopf” gerechnet sind – da sollte man vielleicht doch lieber Mieter bleiben oder einer Wohnung statt eines Hauses kaufen.

Was mal eine Untersuchung wert wäre, ist die Scheidungsrate bei Mieters vs. Besitzern

Paluma
5 Monate zuvor
Reply to  Pat

Pat du musst jetzt halt gut rechnen. Das die Immobilie mit Miete 4% Zins + vielleicht 2% Tilgung trägt. Kommt natürlich auf mehrere Faktoren wie Sanierungsbedarf, Lage, Mikrolage, Schnitt der Wohnung vermietbarkeit usw. Immobilien sind halt immer im Einzelfall zu betrachten

Thorsten
5 Monate zuvor
Reply to  Paluma

Eben wie Aktien, immer im Einzelfall.

42sucht21
5 Monate zuvor

@Die GRV
Ich zitiere mal aus älteren postings dazu:
Die Sichtweise rein auf die Rendite ist natürlich viel zu kurz bei der GRV. Es ist eben in erster Linie eine Versicherung! Dazu eine Versicherung deren Auszahlungen langfristig, stabil planbar von einem der besten Schuldner der Welt mindestens bis zum Todestag garantiert wird.
Zum Leistungsspektrum der GRVersicherung gehören neben Altersrenten, auch Witwen/r- und Waisenrenten, Zahlungen an die Rentner-KrankenVersicherung und natürlich auch eine Art von Berufsunfähigkeitsversicherung die Erwerbsminderungsrente auszahlt und Rehabilitationsmaßnahmen (mit)finanziert. Nicht zuletzt zahlt die GRV auch Renten für Menschen mit Behinderungen aus.

Außerdem wird ca. 40% der Kasse von der Politik gewünscht als versicherungsfremde Leistungen ausgegeben. Dieses Geld muss dann über Steuern zurück geführt werden und trägt zum schlechten Image der GRV bei. Die Kassen wären eben nicht leer wenn das nicht politisch gewollt wäre.

Man sollte auch definieren wofür die GRV gedacht ist. Wenn die Auszahlungsphasen so lange dauern wie die Einzahlungsphasen, dann muss eben das Niveau abgesenkt werden. Früher ging man übrigens in DE auch schon mal mit 70 in Rente und das bei deutlich kürzerer Lebenserwartung. Das wurde erst nach 1.WK geändert wegen der ganzen Invaliden und Kriegskrüppel. Denkt halt heute keiner mehr dran – manchmal glaube ich, manche möchten die GRV ab 63J als Vollkaskoparadies sehen und dabei selber nur minimal einzahlen.

Ach so, 50 Mrd kommen vom Steuerzahler für die Ruhestandsbezüge der Beamten. Das sehr hohe Niveau der Ruhestandsbezüge sind für mich mindestens so eine Sackgasse wie die GRV, eher größer.

Jens
5 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Ja natürlich, kommen die Ruhestandsbezüge letztlich vom Steuerzahler so wie auch die Besoldung des Beamten vom Steuerzahler finanziert wird. Auch der jährl. Zuschuss für die staatliche Rentenversicherung kommt vom Steuerzahler. Der Steuerzahler sind aber eben auch Beamte, Beamte zahlen so wie jeder andere auch für alles Steuern. Lohnsteuer, MwSt, KfzSt, alle möglichen Verbrauchssteuern, Grundsteuer usw…
Beamte zahlen eben lediglich keine Rentenbeiträge, darum ist auch das Brutto Gehalt eines Beamten geringer. Der Staat könnte natürlich bei jedem Beamten die Besoldung Brutto um 9,3% anheben, um anschließend die 9,3% Arbeitnehmeranteil wieder abzuziehen und sie in die gesetzl. RV einzuzahlen +9,3% Arbeitgeberanteil wären dann auf einen Schlag 18,6% pro Beamter für die RV mehr. Und anschließend beziehen alle Beamte ihre Pension aus der Rentenkasse. Raten Sie mal wo die 18,6% herkommen, richtig vom Steuerzahler. Der jährl. staatliche Zuschuss für die RV wird vermutlich um 18,6% sinken… Der Topf ist aber deswegen nicht voller… Jeder mit einem geringen Lohn zieht am Ende ggf mehr aus der RV raus als er eingezahlt hat…. erst recht, wenn über 45 Jahre Berufsjahre die RV Beiträge nicht verzinst werden. Besorgen Sie sich mal bei der deutschen Rentenversicherung ihren Versicherungsverlauf da sehen Sie was sie eingezahlt haben. Ich habe mir nach 28 Berufsjahren den eingezahlten Arbeitnehmeranteil meiner ersten 3 Berufsjahre auszahlen lassen. Es war auf den Pfennig (damals noch DM) was ich selbst eingezahlt habe.

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Jens

@Jens

Naja, diese sehr beispielhafte Rechnung beinhaltet z. B. keine Angleichung vom Auszahlungsniveau…

So schlecht ist das österreichische System nicht, aber Du musst Dir aktuell noch keine Sorgen zu mehr Altersbezügen-Gerechtigkeit machen…

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/beamten-pensionen-ampel-100.html

Jens
5 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Ich mache mir keine Sorgen, ich treibe mich ja ganz bewusst u.a. auf Tim seinem Blog herum. Wenn ich mal 70 bin und mit einem Beamten zu tun habe egal ob Verwaltung, Polizei oder sonstige, wäre es aber schön, wenn dieser noch ein vernünftiges Bildungsniveau hätte. Mich ärgert bei dieser Debatte immer wieder, das vieles vermischt wird, was am Ende zu nichts führt. Es werden z. B. auch in diesem ZDF Artikel Äpfel mit Birnen verglichen. Es ist nicht sinnvoll Durchschnittsrenten mit Durchschnittspensionen zu vergleichen. Der Teilnehmerkreis ist ganz anders und es wird nicht auf private Vorsorgekosten eingegangen. Man darf nicht vergessen, dass bereits Streifenpolizisten ein Anforderungsprofil und Einstellungsvoraussetzungen haben, die nicht jeder erfüllt. Weder eine Kassiererin, Pflegekraft, Taxifahrer oder sonst wer würde besser verdienen oder mehr Rente bekommen, wenn man künftig auch Beamte beschissen bezahlt. Besser wäre es, wenn jeder die Möglichkeit hätte, selbst zu entscheiden, ob er ggf. seinen Arbeitnehmeranteil der RV selbst zur Vorsorge investiert.

Sparta
5 Monate zuvor
Reply to  Jens

@Jens

Natürlich wäre die Diskrepanz einen Ticken kleiner, wenn man noch genauer selektiert nach Abschluss, aber die Unterschiede sind und bleiben sehr groß bei den Altersbezügen.

Es ist ein 2-Klassensystem, was von vielen als ungerecht empfunden wird, bzw. auch zu Verdrossenheit führt.
Für das Gerechtigkeitsempfinden wäre eine Erwerbstätigenversicherung, wo sich niemand ausklinkt, bzw. alle einzahlen, schon eine überlegenswerte Variante/Komponente (je nach Ausgestaltung).

Es gibt diverse Länder, von denen man noch was übernehmen und optimieren könnte… aber grosser politischer Reformwillen ist nicht absehbar/erkennbar, bzw. man ist zu ängstlich.

Bei Sorgen von Altersarmut sind Beamte natürlich überwiegend fein raus…

Das kann man schon so schlussfolgern, ohne dass gleich wieder mit der Neid-Unterstellung ins emotionale / unsachliche abgedriftet wird…

Auch wenn das Thema viele bewegt… ändern kann es nur die Politik.

Es ist aber auch insgesamt vielschichtiger (Alterspyramide, sonstiges Vermögen, zunehmende Erbengenerationen, Leistungsvermögen- und Leistungsbereitschaft, Staatseinnahmen-Staatsausgaben, Wirtschaftskraft, Sozialstaatskosten etc. pp.) zu sehen…

Bin da aber wieder raus, da die Diskussion nix bringt.

Markus1
5 Monate zuvor

Lieber Tim. Danke für den Artikel.
Ich würde generell mehr Eigenverantwortung begrüßen. Diese müsst jedoch vom Statt auch mit unterstützt werden. Die deutsche Regierung hat bisher alles getan, die persönliche Anlage in Aktien für die Rente unattraktiver zu gestalten. Selbst eine Anlagedauer von über einem Jahr ist mittlerweile nicht mehr von der Steuer befreit. Auch die FDP ist mittlerweile nicht mehr “Aktionärsfreundlich”.
Jedoch würde mich – wenn ich durch diesen Artikel Aktien als Alternative entdecken möchte – durch dein erstes Beispiel abgeschrecken:

!Eine 4% Rendite (Das ist mehr als der Schnitt eines Privatanlegers mit 2,9%):”
2,9 % vor Steuern…warum sollte ich dann irgendwelche Risiken eingehen und mich selber am Kapitalmarkt um eine Zusatzrente kümmern ?
Hatte bisher in Deinen Vortärge/Videos… immer motivierendere Beispiel gehört. Auch im Aktien Mag – das ich lese – schreibst du deutlich positiver.
Ich lege seit Jahrzehnten an und konnte in den leztten 10 Jahren zum Glück immer eine zweistellige Rendite (Ohne Dividenden) einfahren. Daher habe ich auch schon viele Verwandte/Freunde vom Aktienmarkt begeistern können und ihnen auch Depots gestaltet.
Aus meiner Sicht geht es deutlich besser, was aber hier von einigen immer als Negativ angesehen wird.

“Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder mit genügend Zeit und mit finanzieller Bildung die finanzielle Freiheit erreichen kann. Ich habe Neuigkeiten für diejenigen, die diesen 1-Million-Euro-Meilenstein erreicht haben. Dank des Zinseszinseffekts ist es einfacher, 2 Millionen Euro zu erreichen”
Bin ich auch und denke, dass man mit ein bisschen Zeit und finanzielle Bildung auch deutlich bessere Renditen als 2,9% bzw. 4 % erzielen kann.

Ansonsten: Alles Gute für 2024. Dein Blog Tim wird weiterhin einer meiner Lieblingsblogs sein.

42sucht21
5 Monate zuvor
Reply to  Markus1

@historische Rendite MSCI World (davor DMS World Eq Tot. Return Index) 1901 bis 2020
war im Schnitt auf die 120 Jahre laut Vanguard Switzlerland pro Jahr 7,3%

In den vergangenen 15 Jahren gab es
2 Jahre mit leicht negativen Renditen
(2 mit Range -10% bis 0%)).

13 Jahre mit teils stark positiven Renditen
(1 mit Range +30 bis +40%, 3 mit +20 bis +30%, 6 mit +10 bis +20% und 3 mit +10 bis 0%)

Jetzt kann man sich überlegen, ob 15 Jahresperioden immer 13:2 ausgehen oder die letzten doch überdurchschnittlich waren und regression toward the mean einsetzt oder ob es einen game changer gibt, der von nun an generell höhere Renditen der Weltwirtschaft erwarten lässt oder ob man selber ein genialer stock picker & market timer ist.

Über 10 Jahre Haltedauer gab es je nach Kaufzeitpunkt statistische Renditen zwischen -1,4% bis + 19,8% und bei 20 Jahren +2,9%. bis + 17,2%
Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass die kommenden 30 Jahre erneut 26:4 ausgehen werden und ich bei heutigen Käufen die 7,3%pA World-ETF im Schnitt schaffe nachdem die letzte Dekade great again gelaufen ist. Kann aber natürlich sein.

Markus
5 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Dem ist nichts hinzuzufügen

Kiev
5 Monate zuvor
Reply to  Markus

@ Markus

Die 7,3% Rendite von 42sucht21 ist nicht inflationsbereinigt. Bei der Trinity Studie werden inflationsbereinigte Renditen verwendet. Hierher kommt die 4% Regel. Konservative Investoren haben dann in Zeiten höherer Bewertungen an der Börse ihre langfristige Renditeerwartung auf 3% reduziert.

Falls Dich Entnahmen interessieren kannst Du diese Serie dazu lesen:

https://frugalisten.de/von-den-zinsen-leben-entnahmestrategien/

Aktuell gibt es bei Tagesgeld 4% Rendite. Dieser Wert ist allerdings nicht inflationsbereinigt. Die Rendite nach Abzug der Inflation sieht bei Festgelegt und Tagesgeld längerfristig nicht gut aus. Aktien sind eine Möglichkeit längerfristig mehr Rendite zu erwirtschaften. Dafür gibt es allerdings das Risiko der Marktschwankungen. Somit sollte kurzfristig benötigtes Geld nicht am Aktienmarkt investiert werden.

Bruno
5 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Ich denke es ist nicht das Dümmste, keine oder tiefe Erwartungen zu haben, dann wird man nicht unnötig enttäuscht. Hohe Ziele finde ich gut, aber bei Aktienrenditen ist das so eine Sache, vieles liegt halt ganz einfach nicht in den eigenen Händen und “Marktmacht”.

Ich rechne inflationsbereinigt langfristig vielleicht mit 4-5% p.a., damit bin ich schon zufrieden, wenn es mehr ist, sagt man nicht nein.

Es ist langweilig aber ich mache immer noch das Gleiche, kaufe möglichst antizyklisch und langfristig zu. Bin ja ein Fan von Big Tech, aber da lasse ich schon eine Weile die Finger, habe jetzt den ETF Emerging Markets aufgestockt plus einen neuen ETF Vanguard FTSE All-World High Dividend zugelegt, bin sonst nicht wirklich der Dividenden-Fan, aber den finde ich von der Struktur ganz gut, nur 40% USA Anteil, sehr breit gestreut, gute Unternehmen dabei, die ersten 10 Titel umfassen lediglich 13% Marktanteil und nicht wie bei den grossen Indizes fast die Hälfte, PE Ratio 11.4, das sind Käufe um das Depot etwas zu stabilisieren. Neukäufe von Einzelwerten / Wachstumstitel warte ich aktuell zu, bis wieder bessere Kauf-Gelegenheiten sich bieten.
Dieses Jahr lief gut, einzig die Währungen dämpfen etwas, wenn man in Franken rechnet (Dollar -10%, Euro -7%).

Allen ein erfolgreiches und gesundes 2024!

Mats
5 Monate zuvor
Reply to  Bruno

Die Überlegung, aufgrund der aktuell hohen Kurse meine Sparpläne eher in den Vanguard High Yield oder alternativ z.B. den Van Eck Dividend Leaders zu steuern, anstelle klassisch in einen MSCI World (mit viel USA und Big Tech) habe ich ganz ähnlich. Ich schwanke immer noch.
Vermutlich bleibe ich aber beim MSCI World, da mit Blick auf den Anlagehorizont (bei mir noch über 10 Jahre) die heutigen Kurse doch noch fair sind. Die Gesamtperformance in den kommenden Jahren von Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon schätze ich als weiterhin dominierend ein (nahzu unverzichtbare Plattformen/ Produkte). Geld dann in Dividenden-Etfs zu stecken bedeutet dann halt auch, hier nicht bzw. weniger investiert zu sein. Das eine Verizon, JP Morgan oder JuJ (typisch für Dividenden ETF) besser in den kommenden 10 Jahren performt, kann ich mir doch nur schwer vorstellen.

Die Dividende selbst spielt für mich keine grosse Rolle, bislang wollte ich immer nur den Eheleute FSA ausnutzen. Im Alter werde ich dann regelmäßig Anteile verkaufen, so meine heutige Vorstellung.

Allen einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2024. Mats

Markus1
5 Monate zuvor
Reply to  Bruno

Ich habe auch in meiner “Aktienkarriere” angefangen antizyklisch zu kaufen. Habe dann Aktien verkauft, die “zu hoch” gestiegen waren, um wieder antizyklisch zu kaufen. In diesen ca. 10 Jahren habe ich auch keine guten Renditen erzielt.
In den letzten 20 Jahren habe ich im Schnitt zweistellige Renditen eingefahren. Auch, wenn mir wieder viele erzählen werden, dass dies nicht sein kann und mir wahrscheinlich nicht glauben.
Bin seit mehr als 30 Jahren an der Börse aktiv. Erfolgreich wurde ich als ich begann mich auf die “Sieger” zu konzentrieren und nicht auf der Suche nach den neuen Apples ging. Jahrelang hat man mir erzählt, dass Amazon zu teuer ist, ich habe sie gehalten, auch Apple, NVIDIA…….
Letztens habe ich ein Video gehört, wo man einen Fondmanager gefragt hat, warum er immer noch auf NVIDIA setzt: Er sagte, dass er sein Depot wie ein Rosenbeet sieht: Die Rosen giesst und düngt er, das Unkraut wird gerupft. Das habe ich auch beherzigt.
Daher kann ich verstehen, dass einige hier Stockpicking schlecht machen. Ich setze weiter auf BIg Tech und auch die Halbleiterindustrie, das Öl der jetzigen KI/Digital Zeit.
Durch die Artikel von Nikos hier auf seinem Blog bin ich noch auf neue Outperformer gestoßen, die mein Depot nochmals befeuern: Braodcom; Lam Research und Super Micro Computer. Diese drei werden auch noch länger in meinem Depot liegen.
Für mich gehe ich weiter von zweistelligen Renditen aus. Sonst würde ich nicht in Aktien investieren
WIe sagte Buffet nochmal: Warum soll ich die zweitbesten Aktien kaufen, wenn ich auch die besten haben kann.

Wünsche Euch ein frohes neues Jahr ! Lass uns lernen zu akzeptieren, dass wir alle unterschiedlich sind und niemand die Börse/ den Aktienmarkt vorhersagen oder beherrschen kann.
Jeder investiert so wie es sich für ihn am besten anfühlt.

Bruno
5 Monate zuvor
Reply to  Markus1

@Markus1
Ich habe meine guten Aktien ja nicht verkauft und gegen schlechte eingetauscht , und bei einigen Big Tech schon sehr lange dabei ;-) Aber es gibt unterschiedliche Phasen an den Börsen, sie ist keine Einbahnstrasse. Anfang dieses Jahrtausend war man z.B. gut beraten in Emerging Markets investiert zu sein, danach liefen amerikanische Aktien überdurchschnittlich gut, die letzten 15 Jahre. Ob dies die nächsten 15 Jahre nochmals so weitergeht, wissen wir nicht. Und ich bin eigentlich ganz gut gefahren, antizyklisch Titel zu kaufen, man braucht einfach viel Geduld und Ausdauer, und auch mal ein Griff ins Klo muss man halt hinnehmen.

Wer jedoch seine Renditen der letzten 15 Jahre extrapoliert, also 15% und mehr Performance p.a. auf die nächsten 15 Jahre, der wird womöglich böse überrascht. Ich bin wahrlich ja kein Crashprophet, das kann niemand vorhersagen, aber dass es nochmals über viele Jahre so weitergeht, habe ich meine Zweifel, und so schraube ich auch meine Erwartungen runter, dann werde ich nicht enttäuscht ;-) Performance Ziele sind eh nicht möglich, Erwartungen oder Ziele kann man sich machen bezüglich Einnahmequellen, Sparquoten etc. aber der Rest erledigt dann halt der Markt.

Aber wie Du sagst, jeder wie er mag oder denkt, was für ihn am besten passt.

Markus1
5 Monate zuvor
Reply to  Bruno

Alles klar.
Dachte, weil Du schreibst: Von Big Tech lasse ich schon lange die Finger.

Denke, dass sich Trends länger halten als die meisten erwarten. Klar kann man die letzten Jahre nicht unbedingt auf die nächsten Jahre extrapolieren. Aber man muss an der Börse ebena auch flexibel sein.

Wünsche Dir und allen anderen viel Erfolg für die nächsten Jahre.

Bruno
5 Monate zuvor
Reply to  Markus1

@Markus1
Ja missverständlich ausgedrückt, wollte damit sagen, ich stocke sie schon eine Weile nicht mehr weiter auf, weil die Positionen schon sehr gross sind, deshalb eben stabilisierende Faktoren einbauen. Natürlich kann das langfristig auf die Rendite gehen, aber das ist es mir auch Wert. Bei stärkeren Korrekturen kann man dann ja wieder kaufen. NVIDIA habe ich leider nicht, aber ich renne ihnen jetzt nicht nach, man muss auch nicht jede Aktie haben.

Susanne
5 Monate zuvor

Für die Zukunft kann man nur jedem raten: Nehmt die Altersvorsorge selber in die Hand.

Wünsche allen einen guten Start in das Jahr 2024 !
Denkt groß ! Lohnt sich.
Energie folgt der Aufmerksamkeit.

ghost
5 Monate zuvor

bitte….
die Beamten haben es so schlecht in unserem Lande. Ihr hoert es doch selbst, draussen in der Industrie verdient man doch das x Fache.
Da reicht doch keine Pension ( sagt man doch dazu, wenn man mehr als eine Schrottrente bekommt ), die man bekommt und man muss sich eigentlich nie um seine Arbeitsstelle Sorgen machen. Und zu 100 % kann ich es nicht sagen, aber ein ehemaliger Lehrer sagte da etwas von besseren Konditionen bei Krediten.

Nein als ein Beamter im Jahre 2023 nach Jesus, moechte man viel mehr, man solle sich doch schliesslich mit den besseren vergleichen und nicht mit dem Rest.

und nein gleich vorne weg gesagt……mir gehts gut, ich verdiene irgendwie so in Richtung eines Ingenieur aus Ostdeutschland, kann mich nicht beschweren.
Und trotzdem finde ich ….Beamtenstatus sollen sie behalten, in die Rentenkasse mit einzahlen und aufhoeren zu heulen…..man sollte mal schauen, was Leute in fuer Euch Beamten” niedrigereren Berufen” verdienen. Und dann koennte man sich mit denen mal vergleichen und dann kann man als naechsten Schritt mal ueberlegen, habe ich nicht genug, muss ich rumheulen, ist mein Buero nicht warm genug, komme ich nicht puenktlich jeden Tag an meinen Kaffee???

In der Industrie….. kenne ich Leute die 15 bis 25 Jahre im gleichen Betrieb arbeiten und die heulen auch rum, i bin scho so lang dabei und bekomm nur 6000 Euro, Scheissbetrieb, alles Scheisse……
und wenn man die fragt….. wieso wechselst ned die Firma…..kommt da tiefes Schweigen und dann schleichen sie weg und gehen nen anderen belabbern, mit der gleichen Leier.

Den meisten hier geht es immer noch viel zu gut!!!!

Die meisten denken immer noch, joa hab Schule , hab Ausbildung, hab Studium…..da gibts doch auf yt so eine geistesabwesende die rumheult, weil sie nur 30 Tage Urlaub im Jahr hat und sie hatte doch studiert…..

mfg

Alliban
5 Monate zuvor

“Das deutsche Rentensystem ist krank.” Das liegt m.E. auch am zugrundeliegenden Konzept, z.B. weil keine Rücklagen gebildet werden. In einem populärwissenschaftlichen Buch über Betriebswirtschaft wurde dieses Konzept als “Pyramidenspiel” bezeichnet. Das Bekannteste ist das mit dem Schachspiel, bei dem auf das 1. Feld ein Reiskorn, auf das 2. Feld zwei Reiskörner, auf das 3. Feld vier Reiskörner gelegt werden usw. Mit jedem neuen Feld wird also die Anzahl der Reiskörner verdoppelt. Es wird sehr schnell eine extrem große Menge erreicht. Bezogen auf die RV muss sich die Zahl der Beitragszahlenden immer mehr vergrößern, um eine wachsende Zahl an Rentnern zu bedienen. Bei endlichen Resourcen (z.B. max. mögliche Anzahl Einwohner, erforderliche Industrieflächen) kommt man da sehr schnell an die Grenze. Oder man kürzt die Renten-Leistungen auf eine gerade noch finanzierbare Höhe (und/oder Zeitdauer) zusammen.
PS: Ich kenne ein Beispiel, dass die Kernaussage der Überschrift bestätigt.

Slowroller
5 Monate zuvor
Reply to  Alliban

Ein Pyramidensystem ist es grade nicht – es kann und sollte das ausgeschüttet werden was eingenommen wird. Dass das oft nicht mehr alleine für eine gemütliche Rentenzeit reicht, sollte jeder seit über 20 Jahren wissen und dementsprechend selbst vorsorgen. Auch große Rücklagen im Sinne von investiertem Kapital sollte die GRV meines Erachtens nicht machen. Sie sindbder einzige Umlagepfeiler und sollten als solcher auch bestehen bleiben.
Fakt ist aber, dass man an Eintrittsalter, Rentenhöhe und Beiträgen drehen muss um das System gesund zu halten. Das Rentensytem ist übrigens superträge und damit auch nur langfristig zu betrachten. Und so zynisch das klingt: auch die Babyboomer sterben mal und dann ist die Alterspyramide wieder halbwegs im Lot.

Ich habe gestern den “Jahresabschluss gemacht. Und supercool: Dividenden und Zinsen haben unsere Warmmiete bezahlt. Den MSCI World überperforme ich für das vergangene Jahr knapp – in den letzten 3-5 Jahren hänge ich aber deutlich hinterher. Das ist aber total normal: dank EM und Tagesgeld wäre alles andere komisch ;-)
Insgesamt werde ich aber im neuen Jahr ein wenig konservativer starten und wie Bruno den Sparplan auf den Vanguard All World Dividend lenken. Nach 6 Monaten werde ich das nochmal prüfen.

Ansonsten war das Jahr spannend: neuer Job, mit den Kids habe ich schwimmen gelernt und habe so meine Aktivität auch gut erhöht. Nächstes Jahr steht bei mir sogar ein Kraul-Anfängerkurs an ?

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein fantastisches Jahr 2024

42sucht21
5 Monate zuvor

@Tim
Danke für 2023 mit einem weiteren Jahr Ihres Blog!
Seit ca. 10 Jahren kenne ich den jetzt.

@All
Einen guten Rutsch und ein frohes und hoffentlich friedliches 2024!

Bruno
5 Monate zuvor
5 Monate zuvor

An dieser Stelle auch von mir herzlichen Dank für all die tollen Beiträge, Inspirationen und Gedanken, die hier geteilt werden. Vor allem die Damenwelt sorgt mittlerweile für einen angenehm freundlichen Ton im Blog.

Mein Lebenstakt ist aktuell am Anschlag, daher die “kleine” Beitragsauszeit meinerseits im Jahr 2023. Für 2024 möchte ich das ändern. Mein Vermögensaufbau läuft auf Autopilot. Buy and Hold Extreme und dazu Monat für Monat eine weitere Ladung an Unternehmenspapieren. Fokus: Dividendenaristokraten, margenstarke Unternehmen und die Gewinner in meinem Portfolio.

Allen Weggefährtinnen und Weggefährten viel Erfolg und gesunde Ziele für 2024!

Markus
5 Monate zuvor

???? und alles ganz unaufgeregt! Am besten gefällt mir immer noch das „Mantra“ stur und stetig von Tim. Wie fast bei allem im Leben gilt: discipline and consistency! Arbeite außerhalb vom investieren immer noch an meinen Calisthenics Fortschritten?
@all
happy new year 2024

Markus
5 Monate zuvor
Reply to  Markus

Sorry, sollten Daumen nach oben anzeigen!

Trudi
5 Monate zuvor

Willkommen zurück, freue mich schon auf Deine zukünftigen Beiträge…
Wünsche Tim und allen hier Beteiligten ein frohes, gesundes und erfolgreiches 2024!

Diane
5 Monate zuvor

Hallo Tim, vielen Dank für den Artikel. Möglicherweise haben sich die Daten nach 15 Jahren geändert. Die Veröffentlichung “VERMÖGEN: NUR JEDER DRITTE HAT RESERVEN” der Hans-Böckler-Stiftung ist aus 2009.

Diane
5 Monate zuvor
Reply to  Tim Schäfer

Wen es interessiert hier mal ein neuerer Artikel aus 10/2020 auch von Herrn Dr. Markus M. Grabka geschrieben:

Personelle Vermögensverteilung in Deutschland | Eigentum | bpb.de

Value
5 Monate zuvor
Reply to  Tim Schäfer

Hallo Tim, liebe Alle,

ich wünsche Dir/Euch allen ein friedliches 2024 Gesundheit und Glück bei allem was Ihr anpackt.
Lese hier quasi seit Anfang an mit und freue mich das es hier in letzter Zeit wieder ruhiger, sachlicher und insgesamt friedlicher zugeht.
Zum Jahresbeginn habe ich meine monatlichen ETF Daueraufträge (wie die letzten Jahre auch schon) aufgestockt, ins Einzelaktien Depot werde ich weiterhin regelmäßig (antizyklisch) Weltmarktführer und Dividendenwerte kaufen und mich jeden Monat an den eingegangenen Dividenden erfreuen und diese dokumentieren. Über knapp 25 Jahre kann ich nun eine jährliche Dividenden Steigerung von ca. 8% verzeichnen damit bin ich mehr wie zufrieden denn die Erträge sollen später ( jetzt wird noch alles volle Kanne ins Depot gebuttert) die Kirsche auf der Torte (meiner Rente) sein.

Peter FR
5 Monate zuvor

Lieber Tim

wünsche Dir einen guten Start ins Neue Jahr.
Ich freue mich auf neue Artikel von Dir und Nikos.

Bin noch ziemlich neu hier im Blog. Lese mich aber gerade in die Vergangenheit…….

Slowroller
5 Monate zuvor

Kleine Forenumfrage: Coca Cola oder PepsiCo?

Nachdem Lyxor und jetzt Amundi mit den dauernden Umstrukturierung auf ETF-Ebene (erst Umstellung auf ESG, dann Verschmelzung auf Amundi) ist Budget frei und hab den Verein aus den Depots…

Leonie
5 Monate zuvor
Reply to  Slowroller

Ich habe beide im Depot. Sind derzeit auch beide ähnlich bewertet. Müsste ich mich für eine entscheiden, würde ich wahrscheinlich PepsiCo nehmen, da die mit ihrem Snacksortiment breiter aufgestellt sind und nicht so stark auf Getränke fokussiert sind wie CocaCola. Zudem könnte Pepsi vielleicht noch paar Märkte erschliessen. Coca Cola gibt es ja im Prinzip schon überall auf der Welt. Wäre fürs Wachstum eventuell von Vorteil.

Hätte ich nur eins von den Unternehmen im Portfolio, würde ich in das andere Unternehmen investieren. Einfach nur um zu diversifizieren. Mag es einfach nicht zu stark auf ein Unternehmen zu setzen. 1% CocaCola und 1% PepsiCo vom Portfolio finde ich für mich ideal. Aber da bin ich halt auch etwas speziell mit meiner Diversifikation. Für mich persönlich stellt sich die Frage nach dem “Oder” somit nicht.

Slowroller
5 Monate zuvor
Reply to  Leonie

Danke für deine Antwort, so speziell bist du da garnicht drauf, ich mag aber gewisse Mindestgrößen in den Positionen und ich liege mit der Position dann bei ca 1%. Irgendwann kommt dann vielleicht das andere ;-) Mit Kelloggs und Unilever bin ich aber im weiten Bereich schon ein wenig diversifiziert.

Ich seh es aber wie du – Pepsi wirds! (falsch macht man mit keiner was)

Snoo
5 Monate zuvor

Darf ich mal fragen, welches Unternehmen die größte Position bei euch so im Depot ist und zu welcher Prozenthöhe . ?
Bei mir ist es Apple mit ca. rund 10 Prozent*

Matthias Elfers
3 Monate zuvor

@Tim:

Du hast Recht. Nur durch Teilhabe an Firmen kann man Kapital aufbauen. Natürlich gibt s Schwankungen über die einzelnen Phasen in beide Himmelsrichtungen das ist für die Aufbauphase sogar gut. So kann man auch mal günstig Anteile von Aktien oder ETFs nachkaufen.
Ein ehemaliger Personalchef hatte mich aufgefordert an der betrieblichen Altersvorsorge teilzunehmen. Das hat für die Unternehmen wohl finanzielle Vorteile, sonst hätte der Knaller da nicht immer wieder drauf hingewiesen. Ich wollte ein Depot bei ebase (heute FNZ) mit dem regelmäßigen Kauf eines ausschüttenden NASDAQ100-ETF im Jahr 2015. Kommentar gibt es nicht, bei Aktien gibt es auch Verluste. Ein dummer HR Chef halt. Ach so, es gab zwei Angebote von Finanzmaklern, trotz Zuschüssen vom AG kam ein leicht negatives Ergebnis von ca. -0,8 % heraus. Und das Geld wird nachgelagert besteuert und gesetzlich krankenversicherte müssen auch noch den vollen Beitrag (AN- u. AG-Anteil) auf die Summe entrichten. Ich hab’s dem Guten vorgerechnet. Antwort: Da habe ich mich verrechnet und Aktien können auch einen Totalverlust erleiden. Klar habe ich gesagt, deswegen habe die Erben von Herbert Quandt auch noch andere Papiere im Depot. Allein die Ausschüttungen der BMW Aktien dürfte vor Steuern in einem Bereich für die Erben liegen, von dem selbst die meisten Reichen nur träumen können. BMW schüttet seit den 2015 so ab 2 Milliarden pA aus. 48,5% davon gehen direkt an die Erben. Das ist der Grund warum ich Dividenden Aktien so gut finde.

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