So baust du ein großes Vermögen auf


New York, 21. Oktober 2019

Mit einem fetten Depot lebst du ruhiger. Du kannst früher in die Rente.

Die Bundesbank fordert die Rente erst mit 69 Jahren. Das ist ein weiterer Grund, deine Finanzpläne aggressiv umzusetzen. Die Deutschen regen sich über solche Nachrichten auf. Den späteren Rentenbeginn wollen sie nicht akzeptierten – zurecht. Sie machen aber zu wenig dagegen. Wer ein Depot aufbaut, der hat mehr Möglichkeiten.

Die meisten Menschen scheren sich zu wenig um die Altersvorsorge. Sie bringen die Familie gerade so über den Monat. Sie wursteln sich durch. Das typische Verhalten sieht so aus: Das Geld ist immer knapp. Finanzielle Unabhängigkeit steht nicht auf der Tagesordnung. Dann müssen diese Menschen eben sehr lange arbeiten. Punkt. Schluss.

Wer ein Haus kauft, wird die Hypothek 30 Jahre lang abstottern. An Sondertilgungen denken zu wenige. Dabei spart das massig Geld. Lass dir Sondertilgungsrechte (5 oder 10% jährlich) beim Abschluss der Hypothek einräumen. Ich tilge 5% jedes Jahr im Dezember zusätzlich und bin froh, wenn die Hypothek bald weg ist.

Wer eine Immobilie in zehn oder 15 Jahren flinker abbezahlt, ist “nicht normal” aus Sicht der Konsum-Herde. Fährst du ein uraltes Auto, wirst du schief angeschaut. Du wirst wie ein Loser betrachtet – dabei ist das Gegenteil der Fall.

Es gibt genug Leute, mit denen kannst du nicht über deine finanziellen Ziele sprechen. Das Beste, was du als Reaktion erwarten kannst, ist Aggressivität. Dabei sollte doch jeder froh sein, wenn ihnen jemand eine solide Perspektive bietet.

Das Investieren ist recht einfach. Entweder du kaufst einen bunten Korb Aktien. Du versuchst nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern auf ein ganzes Kartenblatt. Oder du holst dir einen breiten US-Index. Oder du wirfst dein Geld in einen internationalen Index/ETF. Lass dir Zeit beim Depotaufbau. Meide Strategien, die dich schnell reichen machen sollen. Das geht meist schief.

Ein Freund hat vielleicht einen Reibach mit fragwürdigem Network Marketing (MLM) gemacht. Vielleicht sind seine Sprüche nur groß, sein Verdienst ist aber in Wahrheit ganz klein. Im Bereich der Vitaminpulver oder Versicherungen gibt es Pyramidensysteme, die vor allem jene an der Spitze reich machen. Die anderen schuften nur für Almosen.

Auch mit Kryptowährungen (Bitcoin), Trading, Pennystocks, Optionshandel oder einem schnellen Immobiliengeschäft machen Leute zuweilen viel Geld. Aber wie nachhaltig ist das? Werden die Risiken nicht unterschätzt? Ja, oft!

Sag deinem Freund, wie großartig er ist. Lach und vergiss den Traum des schnellen Reichtums. Die langsame und stetige Akkumulation von Assets wie Aktien oder ETFs hat weitaus bessere Erfolgsaussichten. Verdiene kein Geld damit, jemanden reinzulegen… Es sei denn, du bist ein egoistischer Geier, dann passt das zu dir. Nimm womöglich einen Nebenjob an, wenn du schneller voran kommen magst.

Schau nicht zu oft auf die Aktienmärkte. Überprüfe allenfalls einmal pro Woche deine Konten, um sicherzustellen, dass nichts aus dem Ruder läuft. Ich bezahle meine super-wichtigen Rechnungen per SEPA-Lastschrifteinzug. So kann ich sie nicht vergessen. So vermeide ich Ärger und Mahngebühren.

Das tägliche Lesen der Börsennachrichten ist für den Erfolg mit Aktien nicht nötig. Das Lesen der Nachrichten führt eher dazu, dass du dich schlecht fühlst. Lass nicht zu viel Geld auf dem Giro- oder Sparkonto unterhalb von 1,00 Prozent Guthabenzinsen vergammeln. Setze lieber auf rentierliche (Dividenden-)Aktien oder ETFs. Investiere für 20, 30, 40 Jahre. Nicht für nur 1 Jahr.

Statt dich von Nachrichten berieseln zu lassen, kümmerst du dich um deine Gesundheit. Du passt auf deinen Körper auf. Du gehst in die Natur. Du musst freilich nicht gleich wie Adonis aussehen.

Sei nicht zu strikt zu dir. Du machst es gut. Ignoriere deine Karriere nicht. Nicht alle von uns erben oder haben Glück im Lotto oder mit einem Startup. Oder einem Zock an der Börse.

Die meisten verdienen ihren Wohlstand immer noch auf die altmodische Weise, sie verdienen ein Gehalt und sparen, sparen, sparen. Ja, die Arbeit ist manchmal zum Kotzen. Du gibst trotzdem Gas. Achte darauf, dass es dir einigermaßen Spaß macht. Und dir die anderen im Büro nicht zu sehr auf den Keks gehen.

Wenn dich die Arbeit “kaputt” macht, schau dich nach einem neuen Job um. Vielleicht auf einem Portal wie StepStone. Heutzutage wird Loyalität zum Arbeitgeber immer weniger honoriert. Kümmere dich um dich selbst und verbessere dich. Hab einen Plan. Vergiss die Angeberei mit Zeug (Haus, Auto, Uhr, Mode, Möbel…). Das führt nur zur Arbeit bis 69. Meide auf alle Fälle den Konsum auf Kredit. Das kann in die Schuldenfalle führen. Es ist total bescheuert.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “So baust du ein großes Vermögen auf

  1. AvatarFinanzfan.de

    Rente mit 69 ist so krass. Wann würdest du denn den Stift aus der Hand legen wollen, Tim?! 😉

    Ein Freund philosophierte gestern über die Unterschiede zwischen Leistungsgesellschaft und Verdienstgesellschaft.

    Liebe Grüße nach NYC

    jens

  2. AvatarHafenmeister

    Ja, Rente mit 69.

    Und die Deutschen werden auch das ohne Gegenwehr hinnehmen. Sie lassen sich filetieren und freuen sich darüber Gutes zu tun.

    Noch ein paar Steuern obendrauf und die Welt ist in Ordnung.

  3. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    Rente mit fast 70 (69 Jahre + 4 Monate) ist noch lange nicht das Ende, wird weiter steigen. Wer soll das noch bezahlen? Die nachfolgende Generation wird mit ihrer eigenen Rente zu tun haben, die können für unsere Rente das gar nicht mehr leisten. Jeder muss selbst für sich vorsorgen, jeder ist sich selbst der Nächste, sonst Pech gehabt.

  4. AvatarHafenmeister

    Wenn man das Geld nicht sinnlos in aller Welt verteilen würde und der Anspruch auf Leistung dieses Staates nicht durch Grenzübertritt entstünden, wäre genügend für auskömmliche Renten da!

  5. AvatarDavid (lange nichts geschrieben)

    Jetzt wo du von der Rente mit 69 schreibst musste ich gleich an meinen Sohn (1Jahr) denken.
    meine Frau und ich leben schon sparsam und lassen unsere ETFs laufen.

    Trotzdem kommen noch einige Amazon Pakete bei uns an, aber niemand ist unfehlbar.

    Wir überlegen zur Zeit welche ETFs für unseren Kleinen in Frage kommen können. Mit Geschenken und Eigenbeitrag kommen wir auf etwa 100 Euro im Monat. Ich plane da auch weiter als 18 Jahre. Es ist eine schöne Motivation sich den Führerschein selbst zu verdienen. Der Plan ist aktuell einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren, vielleicht einen Zuschuss zum Hauskauf/bau oder zur Familienplanung.

    Welche Märkte oder Brancen würdet ihr wählen?

  6. AvatarMattoc

    @Hafenmeister

    So einfach ist das? Respekt!
    Warum wird das dann nicht gemacht?

    Der Hafenmeister macht „Zack und Fingerschnips“ und schon haben alle eine auskömmliche Rente. Prima Idee.

  7. Mark85Mark85

    Alles gute Ratschläge. Ich habe es aufgegeben, mich wegen solcher Schlagzeilen jedes Mal über ,,die” Politiker aufzuregen, weil mich das kein Stück weiterbringt. Mit einem ständigem Bauchgrummeln kann keine Lebensqualität aufkommen. Daher versuche ich, nur noch die Dinge anzugehen, die ich aktiv beeinflussen kann. Alles Andere  macht krank. 🙂

  8. AvatarMattoc

    @David

    Einmalzahlung von 15.000 Euro zur Geburt in einen Welt-ETF (und dann diszipliniert sein), am besten gar nicht mehr reinschauen und dem Kind nichts davon sagen (nur im Testament):

    0 Jahre: 15.000 Euro

    10 Jahre: 30.000 Euro

    20 Jahre: 60.000 Euro

    30 Jahre: 120.000 Euro

    40 Jahre: 240.000 Euro

    50 Jahre: 480.000 Euro

    60 Jahre: 960.000 Euro

    Es ist schon krass, was an Rendite (Zeit) verloren geht, wenn man in den ersten 20 Jahren nichts gespart hat und erst mit 20 Jahren mit einem Sparplan beginnt, Und selbst das macht kaum jemand.

  9. AvatarMattoc

    Ja, Mark85, so wird die finanzielle Freiheit mit 40 absolut realistisch und die gesetzliche Rente ist egal.

    Die Eltern müssen bei Geburt einen möglichst hohen Einmalbetrag in einen All-World-ETF anlegen und das Kind muss von 20 bis 40 zusätzlich ackern, sparen und einzahlen. Dann ist das Kind mit 40 Jahren durch und kann machen was es will.

    Der Normalo wird es nicht begreifen, nicht wollen und die 15.000 Euro lieber in eine teure Hochzeit, eine neue Küche und eine Hochzeitsreise investieren.

  10. AvatarRüdiger

    @Mark85: Ich habe es aufgegeben, mich wegen solcher Schlagzeilen jedes Mal über ,,die“ Politiker aufzuregen, weil mich das kein Stück weiterbringt. Mit einem ständigem Bauchgrummeln kann keine Lebensqualität aufkommen. Daher versuche ich, nur noch die Dinge anzugehen, die ich aktiv beeinflussen kann. Alles Andere macht krank.
     
    Eine weise Entscheidung!  😉

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mattoc

    Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Einmal im Jahr noch was obendrauf geben, wäre der Turbo.

  12. AvatarMattoc

    @Tim

    Ja! Ich glaube auch, dass viele Eltern das aus finanzieller Sicht sogar so machen könnten mit den 15.000 Euro zur Geburt, wenn sie Vertrauen in das System hätten und den Kapitalmarkt verstehen würden. Sie machen es aber nicht. Wenn das Kind dann 20 Jahre alt ist, brauchen sie schon 60.000 Euro, um die 20 Jahre aufzuholen. Das ist dann nicht mehr so leicht.

    Und auch das jährliche „on-Top“ wird greifbar und kein Problem sein mit der richtigen Einstellung. Die meisten Menschen merken es allerdings erst, wenn es zu spät ist, wenn das Leben in großen Teilen gelebt ist und für die Rente nicht mehr genug Zeit bleibt.

    Und dann wird geschimpft, auf das System, auf die Politiker, auf die Flüchtlinge…so engstirnig.

     

  13. AvatarKritiker

    @Hafenmeiser: hast du schon Mal was vom Marshallplan gehört? Hätten damals nicht andere Staaten “sinnlos Geld in alle Welt verteilt”, würdest du dich heute wahrscheinlich über deinen Ochsenkarren beklagen, statt über Hilfsbedürftige.

    Deutschland ist eine Exportnation. Wenn es sonst auf der Welt nicht gut läuft, dann geht es bei uns auch den Bach runter. Entwicklungshilfe ist also nicht nur ein Gebot der Menschlichkeit, sondern auch eine ganz eigennützige Investition in die eigene Zukunft.

    Und was bringt eine “auskömliche” Rente, wenn um einen herum Krieg und Elend herrschen? Wer dann seine auskömliche Rente ruhigen Gewissens genießen kann, hat sie eigentlich nicht verdient.

    Jeder wäre also gut beraten damit, sich selbst um seine Rente zu kümmern, ganz im Sinne dieses Blogs, statt sich nur darüber zu beklagen, dass andere doch so viel mehr geschenkt bekommen als man selbst. Und dankbar zu sein, dass man überhaupt dazu in der Lage ist, sich selbst zu helfen .

  14. AvatarMIA

    @Mattoc

    Sehr guter Ansatz, aber die Kinder sollten es doch erfahren, man kann ja die Summe “höhe begrenzt” kommunizieren. Mein Kids wissen es und sie denken auch schon mit beim Preisvergleich Einkauf etc. – sie haben auch Aufgaben und Nebenverdienste, sehr kleiner Rahmen (altersbedingt), aber sie leben das mit, ich finde, das gibt früh ein Gefühl für Geldumgang. Mit 9 und 12 haben auch meine Kids ausgefallene Wünsche, aber heute reicht es schon, wenn ich sage, was ist dein Betrag, wo treffen wir uns? und die Kinder können sehr wohl verhandeln (Paten mit Gefälligkeitsarbeiten imponieren?…. immerhin hirnen sie schon nach…z.T. wirklich sehr gute Ideen), ich finde man sollte es wirklich nicht verschweigen, obwohl doch ein Geldsegen später eine schöne Überraschung ist . NUR hat es auch 2 riesengrosse Nachteile: Wenn man es verschweigt und es passiert etwas und die Kinder bekommen viel Geld, haben aber den Umgang nicht gelernt… (schliesslich weiss niemand, wann wer geht? oder was passiert und man über die Bücher muss….. Verkauf einiger Aktien im Tiefstand? Versicherungen zahlen sehr lange nichts, wenn was passiert, und wenn sie dann zahlen, dann alles miteinander und man zahlt noch horrende Steuern, diese Erfahrung hat mich gelehrt, noch mehr Notreserve auf der Seite zu haben…. damit die Aktien ruhig vor sich hin wachsen…) — das zweite: Wann sollen es denn die Kinder lernen? Wenn sie ausgezogen sind und keine Zeit mehr haben? learning by doing – aber halt mit ein bisschen Fantasie der Kommunikation.

     

  15. AvatarMattoc

    @MIA

    den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld beizubringen, ist in jedem Fall sinnvoll. Dazu muss ich aber nicht verraten, dass ich für ihre Rente vorgesorgt habe.

  16. AvatarHafenmeister

    @ Mattoc

    @ Kritiker

    Genau deshalb hat es die Politik in diesem so unvergleichlich leicht, Entscheidungen zum Nachteil der (arbeitenden) Bevölkerung durchzusetzen!

    „Jeder wäre also gut beraten damit, sich selbst um seine Rente zu kümmern, ganz im Sinne dieses Blogs, statt sich nur darüber zu beklagen“

    Spar mal schön…die Vermögenssteuer wird kommen, vielleicht ja schon ab 100k, dann bitte nicht klagen, sondern schön weiter schuften und dankbar sein!

  17. AvatarZwitsch

    Hier im Forum wird viel über Politiker her gezogen…. würde gern Mal wissen ob Einer im Forum hier sich selbst politisch engagiert z.b. nur Gemeinde Vertretung oder ob nur gemeckert wird…im Endeffekt haben wir die Politiker die wir verdient haben und weltpolitisch sind es aktuell nicht die schlechtesten… schöne Grüße an alle

  18. AvatarSkywalker

    Ot: wie man sich als Blog Betreiber selbst diskreditieren kann sieht man schön bei der freiheitsmaschine, hier werden jetzt dsl, strom und handyverträge verkauft lol

  19. AvatarHafenmeister

    @ Skywalker

    Na komm, dafür bekommst du dann das Essen beim nächsten Blogtreffen kostenlos!

    Ansonsten aber eine tolle Seite.

  20. AvatarMattoc

    @Hafenmeister

    Genau deshalb hat es die Politik in diesem so unvergleichlich leicht, Entscheidungen zum Nachteil der (arbeitenden) Bevölkerung durchzusetzen!

    Warum sollte „die Politik“ das Ziel haben, Entscheidungen zum Nachteil der (arbeitenden) Bevölkerung durchzusetzen? Wenn ein Berufspolitiker ein „unehrenhaftes“ Interesse hat, dann doch nur das, wiedergewählt zu werden bzw. noch beliebter zu werden, um weiter Karriere zu machen. Das wird er aber niemals erreichen, wenn er sich gegen die wendet, die ihn wählen sollen.

    Könnte es nicht sein, dass die Bevölkerung klug genug ist, um zu erkennen, dass die Idee „Grenzen zu“ und “Rente für alle“ gedanklich leicht zu schlicht ist?

     

  21. AvatarRüdiger

    @Mattoc: Und dann wird geschimpft, auf das System, auf die Politiker, auf die Flüchtlinge…so engstirnig.
     
    Das ist halt der Mainstream in gewissen Kreisen  😉

     

    @Kritiker: Jeder wäre also gut beraten damit, sich selbst um seine Rente zu kümmern, ganz im Sinne dieses Blogs
     
    Genau so mache ich das auch! Auch wenn ich am Ende des Tages von unserer linksgrün versifften Regierung enteignet werde, wie manche uns einreden wollen  😉

  22. AvatarNico Meier

    Ja ich war einige Jahre in meiner Wohngemeinde politisch tätig. Im Wahlbüro und in der Finanzkommission.

    Es war für mich ernüchternd wie wenig Spielraum eine Gemeinde im Bereich Finanzen hat. In dieser Zeit haben wir gut gewirtschaftet und konnten die Schulden komplett abbauen. Danach haben wir die Gemeindesteuern über mehrere Jahre merklich gesenkt. War interessant zu sehen wie plötzlich mehr Gutverdiener wie Ärzte und Anwälte in unserer Gemeinde gebaut oder eine Wohnung oder ein Haus gekauft haben.

    Mein Fazit Politik ist nicht so einfach wie es scheint. In der Finanzkommission war ich nur einer von 5 und so muss man immer Kompromisse finden.

  23. AvatarGuido

    Die Vorschläge, sich eine Filterblase zu bauen und alles andere auszublenden (herunterspielen, ignorieren und als unwahr markieren) halte ich für naiv.

    Wer vorgesorgt hat, muss sich der Realität gegenüber nicht verweigern, er kann Situationen sachlich einordnen und darauf reagieren.

    Die politische Klasse ist durchsetzt mit Narzissten, warun sollte man dafür wertvolle Lebenszeit opfern? Helft lieber eurem direkten Umfeld, dann bekommt ihr auch etwas zurück.

  24. AvatarAlbr

    Na dann können ja die Beamten von der deutschen Bundesbank mit gutem Beispiel vorangehen und ab heute mit 70 in Rente gehen 🙂

     

    das wäre doch eine schöne Aktion von Herrn Weidmann 😉

     

    ich kenne jemand bei der deutschen Bundesbank, der ungefähr seit 10 Jahren nicht mehr arbeitet, weil er psychisch krank ist 🙂 (er ist Beamter und lebt in einer Wohnung der deutschen Bundesbank in der Stadtmitte im Westend, sehr günstig zur Miete 😉 )

    Ja, die Schwätzer von der Bundesbank, erklären den anderen wie es geht 🙂

     

     

  25. AvatarMartin

    @Rüdiger:

    @Kritiker:

    Das Umlagefinanzierte Rentensystem krankt natürlich an weit mehr Stellen als bloß an der Zuwanderung. Nur kostet es eben massiv Steuergeld jährlich 100.000+ (Wirtschafts-)Flüchtlinge nach Grenzübertritt größtenteils auf Lebenszeit zu versorgen. Die Masse weisst auch nicht die nötige Bildung voraus, um bis zum Renteneintritt noch nennenswert Rentenpunkte für eine Rente über der Grundsicherung zu erwirtschaften. Daher sollte die Politik schon überlegen den Anreiz “Leistung durch Grenzübertritt” stark zu begrenzen. Denn weitere Steuererhöhungen wird die Bevölkerung bald nicht mehr mitmachen und höchstwahrscheinlich radikaler wählen.

    Auf der anderen Seite MUSS zusätzlich privat vorgesorgt werden, denn selbst in den Ländern in denen das Rentenniveau höher als in Deutschland ist (Österreich und Niederlande z.b.), ist dies auf Dauer finanziell nicht tragbar, da die demografische Entwicklung auch dort ihren Schatten wirft.

    Sich politisch engagieren kann und will nicht jeder! Ich erwarte, dass die von mir gewählten Politiker zum Wohle des deutschen Volkes handeln und dies an erster Stelle.

  26. AvatarSteffen

    Hallo Tim,

    schöner Beitrag. Es wird wohl immer die Konsumherde geben, es ist halt auch so schön einfach, sich um nichts kümmern zu müssen und sich Treiben zu lassen.

     

    Du schreibst, dass du im Dezember die Sondertilgung zahlst, wäre es nicht besser diese zu Beginn eines jeden Jahres zu leisten, weil du dann schon direkt einen Batzen auf einmal gezahlt hast und somit für das ganze Jahr weniger Zinsen zahlen musst.

    Ich denke, da wird über die Jahre einiges zusammenkommen, wenn ich mich nicht irre.

     

    Gruß Steffen

     

  27. AvatarDaniel

    Entgegen der Mehrheitsmeinung finde ich den Vorschlag der Bundesbank angebracht. Die Lebensspanne der Menschen ist immer länger und mit ihr auch die Bezugszeit. Das Problem ist eher, dass diejenigen, die wenig haben und wenig vorsorgen können meist die härtesten Jobs haben und völlig zu Recht kaum bis zu diesem Alter arbeiten können.

    Ohne jetzt aber jemanden zu nahe zu treten, das ist wohl nicht mit einem Arbeitnehmer mit gehobener Bildung zu vergleichen der in einem großen Konzern sitzt, sich nicht kaputtmacht, vermutlich bewusster lebt als so mancher in den 50ern und dann 20 Jahre Rente beziehen will die zudem viel höher ist als von einer Putzfrau. Dass dies nicht geht dürfte einleuchten.

    Da wir auch zukünftig körperlich harte Jobs nicht loswerden die schlecht bezahlt sind, sehe ich keine wirkliche Lösung, aber zu sagen die Bezugszeit für Rente wird angesichts der Lebenserwartung und nicht nur aufgrund der Einnahmen angepasst, erscheint sinnvoll.

  28. AvatarKia

    @ Mattoc

    Das fühle ich mich jetzt ertappt.

    Wobei ich bei der Geburt des ersten Kindes keine 15k gehabt hätte um die anzulegen. Jetzt könnte ich das schon, mir wird aber speiübel bei dem Gedanken 15k mit einem Male zu investieren. Wahrscheinlich habe ich nicht genug Vertrauen ins Kapitalmarkt System 🙂 . Ich investiere jeden Monat, auch für die Ausbildung meiner Kinder. Das fällt mir leicht weil das Geld am “Monatsende” einfach weg ist, so als hätte ich es wie früher, für Zeitungen , Kaffee oder Essen mit Bekannten ausgegeben.

    Mein Sohn, zweite Klasse bekommt auch noch kein Taschengeld. Er hat aber auch selten Konsumwünsche. Vor zwei Monaten wollte er einen RC Hubschrauber, da kam er gerade mit einer 2 im Diktat nach Hause. Ich meinte dann, ich kaufe einen wenn er die nächsten 5 Diktate eine 1 anbringt. Das hat er tatsächlich durchgezogen und dann leider in der Schule kundgetan. Wir erhielten einen Inobrief zum Thema Taschengeld und das man Kindern kein Geld zahlen soll für Leistungen, wie guten Noten oder Müll herausbringen, usw., es soll Bedingungslos sein. Ich bin da aber total anderer Meinung 🙂

  29. AvatarAlbr

    @Daniel, ok, aber warum nur wollen die blöden Arbeitnehmer immer früher in Rente gehen 😉

     

     

  30. AvatarAlbr

    @Daniel, und warum geht die Bundesbank nicht mit gutem Beispiel voran, da arbeiten primär Akademiker und sonstige Büroleute (also genau diejenigen, die die meinst)… die könnten doch locker bis 75 arbeiten 🙂

     

     

  31. AvatarDaniel

    @Daniel, ok, aber warum nur wollen die blöden Arbeitnehmer immer früher in Rente gehen

    also unsere Firma hat schon ehemals verrentete Mitarbeiter wieder zurückgeholt, der Arbeitsmarkt ist wie leergefegt und das Know How kann so schnell nicht wieder aufgebaut werden.

    @Daniel, und warum geht die Bundesbank nicht mit gutem Beispiel voran, da arbeiten primär Akademiker und sonstige Büroleute (also genau diejenigen, die die meinst)… die könnten doch locker bis 75 arbeiten

    Das dürften ja größtenteils verbeamtete sein, oder? Das ist ja nochmal ein ganz anderer Schnack. Wenn es nach mir ginge würden sukzessive die Beamte mit in die normale Rentenkasse einzahlen und der Sonderstatus verschwinden.

  32. AvatarAlbr

    @Daniel, das dürfte ein leichtes sein, wenn Herr Weidmann bei der Regierung ein Gesetz beantragen würde, die Beamten der Bundesbank mit 75 in Pension zu schicken… da sehe ich überhaupt kein Problem, halt wie immer: dumme Sprüche klopfen, aber nicht bei sich selbst anfangen 🙂

     

    Ja, kenne ich auch, ein guter Bekannter von mir – etwas über 70 – arbeitet 3 Tage  pro Woche für Siemens (Sparte Atomkraftwerke, ziemlich der letzte der sich in diesem Bereich noch auskennt), hat ein Gehalt deutlich jenseits der 200TEur, Dienstwagen etc… aber das ist die AUSNAHME, in meiner Firma gibts dafür wieder Frühverrentung (wie vor ca. 5 Jahren auch), mit 58 können die Leute gehen 😉

    bei den Banken in Frankfurt gibts ebenfalls wieder große Frühverrentungsrunden, welche einiger meiner Bekannten mit großer Freude annehmen 😉

     

    Frühverrentung ist eben NICHT die Ausnahme 🙂

     

     

     

  33. AvatarMr.Vogel

    Hallo zusammen,

    muss gerade etwas los werden. Bin ein “böser” Banker der Kunden nur um Ihr Geld bringt 😉

    Aber das schöne an meinem Beruf ist, manchen doch zu helfen und auch die Welt von Wertpapieren nahe zu bringen.

    Manchmal falle ich aber vom Glauben ab. Da nehmen Menschen lieber einen teuren als einen günstigen Kreditzins.

    Gerade passiert, habe eine Kundin eingeladen, die aus der Vergangenheit Ihren Dispo von 10.000€ (!) immer komplett ausgeschöpft hat. (Zins 8,5%)

    Vorschlag um wenigstens etwas günstiger zu fahren -> Umschuldung auf ein Privatdarlehen und Vereinbarung eines Abtrags um Schulden los zu werden.

    Zins(4,99%), Rate ohne Probleme tragbar… Abgelehnt, es soll so bleiben und Sie möchte lieber den höheren Zins… (O-Ton).

    Da die Frage gestern oder vorgestern aufkam, dass wenn alle aufhören Konsumschulden zu machen das schlecht ür die Aktienmärkte wäre usw. Glaubt mir, da sind wir so Meilenweit von entfernt.

     

  34. AvatarThomas

    @Vogel, die Dame wird sich kennen, nach der Umschuldung würde sie den Dispo wieder ausreizen. In der Bank würde sie niemand bremsen das zu tun, was noch höhre Zinszahlungen nach sich ziehen würde. Von dem her ist es wohl das kleinere Übel für die Dame.

    Wenn die Bank verantwortlich und im Sinne der Kundin handeln würde, würde sie den den Dispo um den Umschuldungsbetrag unumkehrbar kürzen.

    Oder wäre das der Fall?

  35. AvatarSmyslov

    Das mit der Rente ist ein leidiges Thema. Habe in den Nachrichten auch über

    den Bundesbankvorschlag gestaunt. Ich bin gerade 69 J. alt. Arbeiten gehe ich

    in verschiedenen erhrenamtl. Projekten immer noch, aber nur , weil es mir in

    der Tat Spaß macht. Mit 15 habe ich angefangen u. mit 58 aufgehört. Ein gutes

    Einkommen habe ich , dem Himmel sei Dank, weil ich auch viel vorgesorgt hatte.

    Die letzten 11 Jahre wollte ich nicht missen, sie waren einfach wunderschön,

    genau wie die Zeit zuvor auch. An die “finazielle Freiheit, welche ich seit 11 J.

    habe, hatte  ich früher  nie gedacht. Man hatte halt gearbeitet, für Familie u.

    Kinder gesorgt, und trotz bescheidener Lebensweise, Spaß u. Freude dabei ge-

    habt. Entscheidend ist doch immer, wie man sich fühlt. Es kann nicht jeder mit

    35 als Millionär in den Ruhestand gehen. Ich hätte mir auch vorstellen können,

    bis 69 zu arbeiten, jedoch nur mit stark reduzierter , oder selbstbestimmter

    Arbeitszeit. Bescheidenheit, Sparsamkeit, u. trotzdem viel Lebensfreude haben,

    ist kein Widerspruch. Dann kann man im höheren Alter auch etwas selbst-

    bestimmter agieren.

     

  36. AvatarThorsten

    Die Leute leben länger, dann sollen sie auch länger für die Rente arbeiten.

    Hm, will da jemand ein Hamsterrad auspolstern mit Fernblick auf die Berge, damit die Leute länger drin bleiben und alles gut finden  ? Manche werden es nie verlassen, sie sterben nämlich vorher.

    Ein Grund mehr vorher auszusteigen und am besten diesem System nichts zu zahlen (es hat noch nie jemand in die Rentenkasse für sich ‘eingezahlt’ es wurde nur ‘durchgereicht’).

    Wäre das Rentensystem ein Wertpapier, ein Derivat oder im Währungshandel würde die BafIn es als Kettenbriefsystem verbieten.

  37. Avatar-M

    @Vogel

    Bin auch “böser” Banker und weiß von was du sprichst.

     

    @Thomas

    so ein Quatsch…. als ob wir jeden aussaugen bis zur privatinsolvenz ….  da werd ich wirklich böse wenn jemand sowas behauptet.

     

    Meist wird bei Umschulung zwecks günstigeren Zins auch der dispo stark reduziert oder ganz gelöscht. Problematisch wird es erst wenn der Kunde ein kein bekommt, dann geht’s zu online Diensten und irgendwoher kommt dann Geld und der cashflow wird negativ…. das ist dann unter Umständen das Ende.

     

    -M

  38. Avatar42sucht21

    @Mr.Vogel -„böser“ Banker der Kunden nur um Ihr Geld bringt – Aber das schöne an meinem Beruf ist, manchen doch zu helfen
    Ja, das ist ein interessanter Fall den Sie dort beschreiben. Allerdings finde ich den angebotenen Kreditvertrag für 5% nicht gerade eine Hilfe für die Kundin sondern Sie verkaufen der Dame einen neuen Schulden-Vertrag (erhalten Sie persönlich dafür eine Prämie?) der recht teuer ist und ja anscheinend sehr sicher bedient werden kann und jahrelang läuft und so eine Kundin wird natürlich trotzdem den vorhandenen Dispo wieder bis auf Anschlag 10k ausschöpfen. Nein, ich glaube nicht, dass Banken menschenfreundlich sind. Sie als Mitarbeiter können das natürlich sehr wohl sein und nach besten Wissen & Gewissen beraten.

    Ich finde @Thomas Vorschlag sehr gut und ich würde so einer Kundin den Dispo bis auf 1k€ kürzen bzw. anstatt eines Kreditvertrags einfach zum Dispo in der gleichen Höhe einen Sparvertrag (Bausparvertrag / Bonussparen / Festgeld / ect.) verkaufen. Sie erhalten trotzdem eine (geringere) Provision und igendwann kommt die Dame dann vielleicht darauf und fragt sich warum sie 0,5% Zinsen erhält aber 8,5% zahlt? Oder auch nicht. Aber sie hat keine weiteren Schulden gemacht sondern Sparvermögen aufgebaut.

    @Rente mit 70
    Wenn Menschen im Schnitt immer länger Rentenbezüge erhalten, dann muss man schauen wie man das System anpasst also zB. a) man muss die durchschnittliche Rentenbezugsdauer einfach gleich halten (späterer Renteneintritt) oder b) man muss die Gesamtsumme der Lebensrente gleich halten bei monatlich reduzierter Rente (Rentenkürzung) oder C) man muss die Finanzierung ändern (höhere Beiträge, mehr Einzahler (Zuwanderung / Beamte / Ärzte / Architekten usw.), höhere Einzahlugen (Beitragsbemessungsgrenze ändern), mehr Steuergelder aufwenden, Teilfinanzierung durch Kapitalmarkt/ Aktienfonds (wie zB NL order NOR), Beitragszahlerfremde Kosten nicht aus der Rentenkasse zahlen (Mütterrente, Rente Ostdeutschland, usw). Oder eben eine Mischung davon. Finde ich OK. jeder darf ja selber zusätzlich sich anstrengen und sparen / investieren.

    Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer der gesetzlichen Rentenversicherung v.a. aufgrund der steigenden Lebenserwartung:
    Männer(west)
    1960 – 9,6 Jahre
    1990 – 13,9 Jahre
    2007 – 15,3 Jahre
    2017 – 18,1 Jahre

    Frauen(west)
    1960 – 10,6 Jahre
    1990 – 17,2 Jahre
    2007 – 19,4 Jahre ( -> Frauen(ost) 22 Jahre)
    2017 – 21,3 Jahre ( -> Frauen(ost) 24,1 Jahre)

    Die Beiträge zur Rentenversicherung haben sich in der Zeit nicht prozentual verdoppelt.

  39. AvatarSUG Sauer

    Genau so mache ich das auch! Auch wenn ich am Ende des Tages von unserer linksgrün versifften Regierung enteignet werde, wie manche uns einreden wollen  ?

     

    Ja, ja. So schlimm wird das alles bestimmt nicht werden. Das hatte sich wohl auch vor ein paar Jahrzehnten in Deutschland eine gewisse Bevölkerungsgruppe gedacht, welche sich dann leider in weiten Teilen nicht um ihre Ausreise gekümmert hat.

    Fakt ist, dass das Volk in der Masse dumm ist.

    Ich zahle zwar nicht in die gesetzliche Rentenkasse ein, sondern in ein Versorgungswerk, bin mir aber bewusst, dass sich der Staat an den Versorgungswerken in den kommenden Jahren nach Belieben vergehen wird.

    Aber das ist mir auch egal, da mich meine Rente eh nicht interessiert, da nur 20er und 21er Einkünfte für mein Alter relevant sind. Wenn ich Glück habe werde ich im Alter vielleicht noch so etwas wie eine Grundsicherung erhalten, da ich bis dahin für Ekel Staat für den Bezug der vollen Rente zu viele Nebeneinkünfte habe. 🙂

     

    @Mattoc:

    Warum sollte „die Politik“ das Ziel haben, Entscheidungen zum Nachteil der (arbeitenden) Bevölkerung durchzusetzen? Wenn ein Berufspolitiker ein „unehrenhaftes“ Interesse hat, dann doch nur das, wiedergewählt zu werden bzw. noch beliebter zu werden, um weiter Karriere zu machen. Das wird er aber niemals erreichen, wenn er sich gegen die wendet, die ihn wählen sollen.

     

    Können Sie mir denn bitte etwas nennen, was in den letzten Jahren der leistenden Bevölkerung signifikant zu Gute gekommen ist?

    Solange es ausreichend von der Politik Alimentierte gibt, hat der Politiker übrigens eine hinreichende Wählerschaft. Siehe hier insbesondere Mietendeckel und das Berliner Volk…

  40. AvatarOliver

    Wohl dem, der genug verdient, um privat vorsorgen zu können.

    Und war ja auch klar, dass hier irgendwann die Demographie wieder ins Spiel kommt. Hier hat die Lobby der Versicherungsbranche wirklich ganze Arbeit geleistet.

    Ich muss immer mit dem Kopf schütteln, wenn sich angebliche Experten dazu äußern, wie es in 50 Jahren aussehen wird. Aber wie sagte Voltaire schon:

    “Einer hundert Mal gehörten Lüge glaubt man mehr als einer einmal gehörten Wahrheit.”

    Ich empfehle ein wenig Selbstbildung mit der Anstalt: https://www.youtube.com/watch?v=riKglw7Rzqg

    Ab Minute 24 geht’s um Rente.

  41. Avatar-M

    @Thomas

    Wieder quatsch, sonst müsstest nach deiner Theorie, Du der Schuldner sein, der total überschuldet ist, oder?

    Triggert dich ja anscheinend auch 😉

     

    -M

  42. AvatarRüdiger

    @Oliver:

    Danke für den link! Werde ich mir heute Abend zu Gemüte führen. Wird sicher amüsant  😉

  43. AvatarThomas

    @-M, was mein RobinHood Gen triggert sind die Ausrufezeichen wenn Banker damit kokettieren dass sie die “bösen” sind. 😉

  44. AvatarStefan

    @Oliver

    Naja, sicherlich hast du recht. Der demographische Wandel ist da, wird stigmatisiert, und dient als Rechtfertigung für so ziemlich alles, was im Zusammenhang mit der zukünftigen Rente steht.

    Aber eine Satire aus dem ZDF Programm anzuführen ist nun wirklich nicht Zielführend. Sollte doch allgemein bekannt sein, dass die Führungsriege/Fernsehrat der großen öffentlichen Sender der CDU/SPD nahe stehen. Da schenken sich doch beide großen Kanäle nix. Sicherlich muss man natürlich nicht hinter jedem Baum ein Verschwörung wittern, aber für neutrale Berichterstattung sind beide Sender mittlerweile nicht mehr bekannt.

    Wie stehts denn mit der These, dass die Einwanderung in diesem Land von oben gewollt ist? Von ganz oben! Viele Job`s im unteren Lohnsektor werden mit Migranten aufgefüllt, da es keine “einheimische” Bevölkerung gibt, die sich die Hände schmutzig machen will. Straßenmeisterei/Landschaftspflege im Großraum München zum Beispiel? Bevor die Bevölkerung in Mitteleuropa vergreist und evtl. den Weg des Neandertaler geht, wird von außen aufgefüllt. Zu steil gedacht? Mit Sicherheit aber ohne rechten Gedanken gedacht, das kann ich garantieren.

  45. AvatarDanielKA

    @ Stefan: Das ist aber keine neue Entwicklung, das gab es ja schon vor den Gastarbeitern in 60ern. Das ist ein ganz normaler Kaskadeneffekt. Die Polen bzw Nahen Osteuropäer arbeiten bei uns oder in England, während in Polen/Tschechien und Co. mittlerweile Ukrainer und Weißrussen eingesetzt werden. Ist ein natürlicher Verschiebebahnhof, jeder geht verständlicherweise da hin wo er mehr verdienen kann. Uns hochqualifizierte Deutsche zieht es doch auch in die Schweiz? Sehe da keinen Unterschied.

  46. AvatarThorsten

    @42sucht21 Einspruch bei dem Punkt , dass mehr einzahlen könnten und das etwas helfen würde. Diese Menschen haben dann nämlich auch Ansprüche. Das löst gar nichts, weil es ein systematisches demographisches Problem ist, das unabhängig von der Anzahl der Betroffenen besteht. Es ist ein Argument, dass von der linken Ecke der Gesellschaft gepflegt wird, ähnlich wie bei den privaten Krankenkassen.

  47. AvatarClaus

    @ Private Altersvorsorge / Rente

     

    Das sollten sich “die ReGIERIGEN” ansehen und umsetzen.

     

    Man ist aber auf einem sehr guten Weg,  das Rentenproblem bald zu lösen, ich empfehle das 3 Schritt-System:

     

    1. Schritt, sofort:
    Rente mit 69 + 4 Monate

     

    2. Schritt in 1-2 Jahren:
    Rente mit 74 + 6 Monate

     

    3. Schritt in 3-5 Jahren:

    Rente mit 80

     

    Dann wären sicher auch wieder moderat höhere Auszahlungen möglich. Und 80 ist doch heutzutage kein Alter mehr…

     

  48. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,

    in welcher Ecke wird denn das “Argument” der Ansprüche gepflegt? Ist es nicht so, dass die Beamten jetzt ohne für ihre Ansprüche zu zahlen im Schnitt doppelt so viel Pension beziehen wie Rentner, die für ihre Ansprüche zahlen müssen?

    Die Pensionen kommen ja irgendwo her. Also sollte diese Summe der ganzen Pensionszahlungen in den Rententopf gekippt werden. Dann würde von den Beamten erstens was in die Umlage gezahlt, und durch die vorher doppelt so hohe Auszahlung noch ein zusätzlicher Rentner ausgehalten werden können.

    Tja, das wäre meine Lösung. Aus meiner Ecke, von mir. 😉

    Aber die Diskussion betrifft mich glücklicherweise nicht mehr.

    Nachtrag zu Demographie.
    Vom “links versifften” Arte.tv; https://www.arte.tv/de/videos/083964-016-A/mit-offenen-karten/

    Ich fand es interessant.

    MS

  49. Avatar42sucht21

    @Thorsten – Einspruch

    Ja, der Kritikpunkt ist mir bekannt. Ich will das nicht abtun es kann schon teils valide sein. Ich traue mir tatsächlich nicht wirklich zu es abschließend zu beurteilen wie eine Gesamtrechnung der Änderung mit Rentenversicherungsbeiträgen & BBemessungsgrenze & Rente vs. aktueller Weg mit Pensionen ausschaut. Dafür gibt es ja Experten 😉 Ich persönlich tendiere aber stark zu der oben von Matthias Schneider geäußerten Ansicht, dass natürlich das Pensionsniveau insgesamt schon immens viel höher ist (natürlich gibt es auch keine Brüche in der Erwerbsbiographie) und Beamte in DE statistisch eine höhere Lebenserwartung haben als Nicht-Beamte.

    Man könnte ja als Anfang den Höchstbetrag bei Pensionen (bzw. Erträgen aus berufsständischen Versorgungswerken nach Beitragsbemessungsgrenze) kappen auf genau den Höchtsbetrag der gesetzlichen Rente (ein theoretischer Wert den niemand praktisch erreicht). Das Geld was übrig bleibt führen wir der gesetzliche Versicherung zu.

  50. AvatarAlbr

    @sucht, nur leider gehören die Beamten nicht zur Gruppe des deutschen Michels; sie werden sich zu wehren wissen 🙂

     

    allein schon im Bundestag sitzen überproportional viele Beamte 😉

     

     

  51. Avatareki.

    @Mark

    bezüglich verlässlicher und aktueller Untersuchungen zur Out- oder Underperformance von ETFs / Einzelaktien würde ich unter anderem auf die jährlich erscheinenden Untersuchungen “Quantitative Analysis of Investor Behavior” von Dalbar.Inc in Zusammenarbeit mit Standard&Poor etc. verweisen.

    Hier kann man sich ein realistisches Bild der tatsächlichen Performance machen.

    Bei dem von dir zur Verfügung gestelltem Link, erkenne ich keinen Widerspruch zu den von mir genannten Sachverhalten.

     

    Beste Grüße

    eki.

  52. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Steffen

    Danke für deinen Vorschlag, im Januar statt im Dezember die Sondertilgung immer zu machen. Leider steht das so im Vertrag, es geht nur im Dezember.

  53. AvatarGernot

    Zeiten wie bei Bismarck. Der hatte das Rentenbetrugssystem eingeführt. Da die Auszahlung erst ab 70 erfolgte, gab es wenig Empfänger.

     

  54. AvatarRüdiger

    @Matthias Schneider: Vom „links versifften“ Arte.tv;

    Herzlichen Dank! Wieder mal eine interessante Doku!

  55. AvatarSören

    Guten Abend,

    mal locker in die Runde gefragt (schließlich ist hier viel Kompetenz am Start die uns alle nur helfen kann, besser zu werden):

    Wie schätzt ihr Fresenius Medical Care ein?

  56. Avatar-M

    Sören

    Ich mag Fresenius mehr, da breiter aufgestellt und FMC ist darin ja auch gut enthalten. Magst du es fokussierter auf dialyse dann ist FMC wohl eine gute Wahl oder du schaust bei DaVita Healthcare mal vorbei und vergleichst die Unternehmen.

     

    -M

  57. AvatarThorsten

    @Matthias ich hatte die Gruppe Ärzte, Rechtsanwälte, gutverdienende Selbstständige im Sinne, an Beamte habe ich nicht gedacht. Bei Gutverdienenden wird aus der roten Ecke immer gesagt, sie sollten ihrer Leistungsfähigkeit gemäß eben mehr Steuern zahlen. Bei der Rente befürchte ich , dass es damit  auf eine Enteignung von Kapital hinauslaufen würde, um die Rentenlücken anderer zu stopfen.

  58. AvatarRüdiger

    @Oliver: Wohl dem, der genug verdient, um privat vorsorgen zu können.

    … und diese Chancen auch nutzt!

     

    Anlässlich dieses jüngsten Renten-“Skandals” habe ich weniger darüber nachgedacht, was “die Poltik” tun könnte oder sollte. Ich habe meine persönliche Situation betrachtet, denn nur die kann ich direkt und sofort beeinflussen. Ich habe die bekannten Fakten überprüft, bewertet und ermittelt, wo für mich Reaktionen/Anpassungen erforderlich sind/werden, und zwar in allen Bereichen: Lebenseinstellung, Lebensführung, Freizeit, Ernährung, Konsum-/Sparverhalten, Anlageverhalten, Gewichtung der Anlageklassen, usw. Mein Fazit: Es besteht für mich auf absehbare Zeit kein Anlaß für signifikante Änderungen.

    Wie sieht es bei euch persönlich aus? Habt ihr “Stellschrauben” ermittelt, an denen ihr bereits gedreht habt oder demnächst drehen wollt?

     

  59. AvatarDaniel

    Anlässlich dieses jüngsten Renten-„Skandals“ habe ich weniger darüber nachgedacht, was „die Poltik“ tun könnte oder sollte. Ich habe meine persönliche Situation betrachtet, denn nur die kann ich direkt und sofort beeinflussen. 

    Ehrlich gesagt ist das für mich kein Skandal sondern eine momentan logische Konsequenz die weder plötzlich kommt noch überraschend war. Ich bin jetzt fast 35 und kalkuliere derzeit damit, dass es für mich keine Rente im eigentlichen Sinn mehr geben wird. Ich glaube schon dass wir das soziale Auffangnetz behalten werden das vermutlich dann für 80% der Bürger greift, ich glaube aber mit meinem sehr entfernten Renteneintritt im Jahr 2052 wird man vermutlich verrechnen. Sprich, wer z.B. durch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge z.B. 1500€ (nach heutigem Wert) verdient wird keine Rente von z.B. 1000€ bekommen. Wer 200€ verdient dem schiesst der Staat 800€ zu.

    Ähnliche Modelle mit der Grundsicherung gibt es ja bereits heute schon. Für mich ist eigentlich nur wichtig dass ich meinen selbst beinflussbaren Krempel im Griff habe.  Ich sehe da ebenfalls keinen Grund an meinen Stellschrauben großartig was zu ändern. Meine Sparrate ist sehr hoch, mein Lebensstandard stagniert seit ca. 10 Jahren.

    *aufholzklopf* sollte es so weitergehen wird meine Kapitalerträge signifikant schneller steigen als meine Rentenansprüche die für mich derzeit eine wertlose Zahl auf einem wertlosen Papier sind, solange ich nicht 2-3 Jahre vor Renteneintritt bin.

     

     

  60. AvatarSparta

    @Daniel

    “Anlässlich dieses jüngsten Renten-„Skandals“ habe ich weniger darüber nachgedacht, was „die Poltik“ tun könnte oder sollte. Ich habe meine persönliche Situation betrachtet, denn nur die kann ich direkt und sofort beeinflussen.”

    Ich denke das Wort “Skandal” war von Rüdiger ironisch gemeint.

    Die ständige Motzerei über die Politik bei Leuten hier, die hier definitiv zu den finanziell besser gestellten gehören, ist halt für einen Menschen der zuallererst an sich selbst arbeitet und über sich selbst nachdenkt, was er direkt und unmittelbar selbst beeinflussen kann… bestenfalls fehlgeleitete Energieverschwendung bzw. unverständlich und schlimmstenfalls verfolgen diejenigen eine destruktive politische / gesellschaftliche Beeinflussung & Lähmung von sehr guten Rahmenbedingungen.

     

  61. AvatarZEN INVESTOR

    Kleindiktaturen.

    Ich bin für Minidiktaturen.

    Stellt euch vor, 100 Bürger hätten das Recht, zusammen auf einer Fläche von 100×100 m (0,01 km2) einen eigenen Staat ins Leben zu rufen.

    Man könnte ja sagen, die europäische Menschenrechtskonvetion bzw. deren Grundrechte gelten sinngemäss.
    Der Rest kann aber frei gestaltet werden.

    Das heisst, diese 100 Leute dürften auch eine Diktatur oder eine Anarchie errichten auf ihrer Fläche.

    Man könnte auch eigene Steuersysteme machen.

    Da gäbe es also so ein Miniland, wo vielleicht niemand Steuern zahlen muss.
    Oder im benachbarten Miniland sind die Steuern extrem hoch, dafür gibts für alle ein Grundeinkommen.

    Ein Teil dieser Staaten würde rasch pleite gehen, usw.

    Aber so könnte jeder seinen Lebensbereich gestalten, und ich bin sicher, es kämen sehr interessante Lösungen heraus.

    Bei 100×100 m könnte man 100 solcher Staaten auf einem Quadratkilometer erlauben.

     

  62. AvatarSIG Sauer

    @Daniel:

    Deinen Ausführungen kann ich uneingeschränkt zustimmen. Ich denke aber nicht, dass man mit entsprechenden Nebeneinkünften gar nichts mehr bekommt. Ich kann mir vorstellen, dann es dann eine Rente in Höhe der sozialen Grundsicherung gibt, wie hoch auch immer diese ausfällt.

    Die ganze Diskussion zeigt, dass es sich gar nicht mehr lohnt bis zum Renteneintrittsalter zu arbeiten. Ebenso kann es zukünftig nur noch erstrebenswert sein eine Laufbahn im Staatsdienst oder einen sehr entspannten Job bei einem Dax30 Unternehmen, wie Siemens, bei einer 35 Std/Woche und unverhältnismäßig hoher Bezahlung dank Tarifvertrag, anzustreben.

     

    @Sparta:

    Ich finde es erstaunlich, wie Sie es immer wieder in Ihren Beiträgen darstellen, als sei es selbstverständlich oder sogar die eigene Schuld zu den finanziell Bessergestellten zu gehören.
    Es bedarf, sofern man nicht in einen Tarifvertrag bei 35 Std/Woche und 80k+ drin steckt, durchaus einer großen Anstrengung um finanziell besser gestellt zu sein. Gerade in einem Land wie Deutschland. Von daher ist es m.E. durchaus gerechtfertigt, sich gegen das Politiker Volk auszukotzen, was sich z.B. in Berlin einfach mal eine Diätenerhöhung von 40% gönnt, im Gegenzug aber Dinge wie Mietendeckel und neue Steuern ausdenkt, die zur Last für die leistende und nicht die alimentierte Bevölkerung gehen.

     

  63. AvatarAlbr

    Es gibt genügend einfältige deutsche Michels 😉

     

    es es gibt auch solche die meinen es gibt in D. sehr gute Rahmenbedingungen:-) was das auch immer heißen möge 😉

     

     

  64. AvatarAlbr

    Ich kann nur jedem jungen Menschen dringend empfehlen Beamter zu werden, lockeres Arbeiten, gute Altersversorgung, man kann auch mal ein paar Monate krank „machen“ ohne finanzielle Einbußen 😉

    ich kenne einen bei der Bundesbank, der seit ungefähr 10 Jahren „krank feiert“ 🙂

     

     

  65. AvatarThomas

    @SIG

    wieso schaust du nicht, dass du in eine 35h/Woche 80k Anstellung kommst?

    Warum den harten Weg wenns doch so einfach ist?

     

  66. AvatarSIG Sauer

    @Thomas:

    Als ich von 7 Jahren mit der Uni fertig war, war ich noch Idealist und hatte eine Karriere in der WP verfolgt. Nach abgelegten Examen wurde mir dann aber immer mehr bewusst, dass das Verhältnis in diesem Job zwischen Aufwand/Nutzen nicht meinen Vorstellungen entspricht. Außerdem kamen dann auch noch private Gründe dazu, die einen Job mit 90% Reisetätigkeit nicht vereinbar machten.
    Dann war ich 31 mit zwei Examina und hatte im Rhein-Main Gebiet (auf die Region bin ich privat festgelegt) keinen Einstieg in ein solches Unternehmen gefunden. Da wäre z.B. P&G oder Fresenius in Frage gekommen…

    Nun bin ich 33, im Mittelstand, Leiter Finance mit ppa. 35 Std. sind es keine, eher 50-60 Std. Zum Gehalt sage ich jetzt aber nichts. 🙂

  67. AvatarCola-Viez

    @sammy Wahnsinn ich bin sprachlos jetzt verstehe ich wenigstens woher diese ganzen “erleuchteten” Menschen in diesem Blog ihr Infos beziehen.

  68. AvatarThomas

    @sammys’ Youtube Link.

    Hört sich nicht völlig abwegig an. Nur der eng gesteckte und oft wiederholte zeitliche Rahmen von 6 Monate wirkt etwas unseriös.

    Ich vermute ganz stark, dass in 6 Monate seine Short Turbo Zertifikate ihr Verfallsdatum haben.

    Wenn er Recht behält hat er die Chance gut umgesetzt 🙂

  69. AvatarSparta

    @Sig-Sauer

    “Ich finde es erstaunlich, wie Sie es immer wieder in Ihren Beiträgen darstellen, als sei es selbstverständlich oder sogar die eigene Schuld zu den finanziell Bessergestellten zu gehören.”

    Das es selbstverständlich ist, bzw. dass jeder finanziell frei in jungen Jahren wird sind definitiv nicht meine Behauptungen.

    Wenn Sie seit Jahren hier mitlesen würden, würde Ihnen auffallen dass ich die übertrieben rosarote Brille hier schon öfters kritisiert habe.

    Allerdings kritisiere ich auch besser gestellte Personen wie Sie (Leiter Finance) wo nur tagtäglich am rumnörgeln sind, dass der Staat so ungerecht ist.

    Sorry, für mich suchen Sie schon vorsorglich einen Schuldigen wenn es mit der utopischen Vorstellung “FIRE mit 40” nicht klappt.

    Dieses Anspruchsdenken man/der Staat müsste Ihnen aufgrund der wenigen, geleisteten Arbeitsjahren so dankbar sein und Ihren guten Verdienst besser honorieren ist einfach Unreflektiertheit & Borniertheit per Excellance.

    @Albr

    Trotz der absolut widrigen Rahmenbedingungen sind Sie angeblicher Multimillionär geworden?

    Wie war das möglich wo es doch bei uns so schrecklich ist?

  70. AvatarAlbr

    @Sparta, jepp das bin ich, trotz – oder gerade – wegen den widrigen Bedingungen 😉

     

    schlechte Bedingungen halten mich nicht davon ab, Leistung zu bringen 🙂

    bin ein sehr positiv denkender Mensch, mit oft (sehr) guter Laune – Kollegen finden das ich oft zu gut gelaunt bin 🙂

     

     

     

     

     

  71. AvatarAlbr

     

    im übrigen, habe ich NICHT geschrieben, dass es in D. schrecklich ist 😉

     

    ich habe nur geschrieben – und dabei bleibe ich – dass das wofür wir Steuern Zahlen, Stromrechnung bezahlen, oder Sozialabgaben (Renten KV, PV etc…) viel zu wenige Leistungen erhalten 🙂 das ist ein SEHR grosser Unterschied zu der Meinung, dass alles schrecklich ist 🙂

     

     

  72. AvatarSparta

    @Albr

    Ein sehr positiv denkender Mensch wo jungen Menschen zum Beamtentum rät und Deutschland wiederholt abschreibt…

    Sehr erstaunlich! 😉

    Was für staatliche Alimentierungen benötigt denn ein Multimillionär???

  73. Der BaumDer Baum

    Ich verstehe hier oft gar nicht, warum ihr euch so zoffen müsst. Wenn wir uns die Fakten anschauen, haben wir doch häufig Recht eindeutige Fakten in den verschiedenen themenbereichen:

    1. Deutschland war die letzten 30-50 Jahre in sehr sehr vielen Bereichen mit vorne dabei, baut jetzt aber leider durch verschiedene Fehlentscheidungen immer mehr von seinen Vorteilen ab oder gefährdet sie zumindest. Alternativ könnte man auch sagen andere holen stark auf (siehe Asien)und stellen eine Gefährdung unseres Lebensstandards dar. Beispiele:

    gesellschaftlicher Zusammenhalt aufgrund zu starker Migration von gesellschaftlich schwer integrierbaren Person
    Aussitzen von relevanten System- Anpassungen z.b. im Bereich des Sozialsystems, der Bildung, der Infrastruktur.
    Fehlende Relevanz bei großen technologischen Innovationen.

    2. Weil etwas kritisiert wird, heißt das nicht dass man bedingt ein negativer Mensch ist oder doof oder was auch immer…

    3. Es gibt keinen Vorteil von bestimmten Investment-Stilen oder Assettklassen, sondern es kommt immer darauf an was man damit erreichen will.

    Orientiert man sich rein an der Rendite, ist es am wahrscheinlichsten Erfolg mit ETFs zu haben.
    Hat man noch irgendwelche anderen relevanten Auswahl Gründe dann sind z.b. andere Assettklassen relevanter. Das hat auch viel mit der jeweiligen Überzeug zu tun. Die einen glauben an den Crash und damit vllt. an Gold zur Absicherung. Wieder andere sind der Meinung Immobilien sind super. Das kann man abschließend weder eindeutig beweisen, noch absolut rational  begründen. Es kommt doch immer auf die individuellen Stärken an. Ich persönlich z.b. habe mich gegen ETFs entschieden weil ich keine Finanzprodukte mag. Damit büse ich höchstwahrscheinlich Rendite ein, dafür bin ich aber direkter Miteigentümer eines Unternehmens.

    4. Nicht jeder kann finanziell frei werden und viele definieren diesen Begriff unterschiedlich. man muss sich nicht darüber streiten ob man ab 500000 € oder ab 1000000 € frei ist. Das ist absolut individuell und total blödsinnig hier rum zu streiten. Auf was man sich einigen kann ist, dass möglichst viel sparen, wenig oder vielmehr durchdachter Konsum hilfreich ist.

    5. Der Klimawandel ist wissenschaftlicher Fakt. Er ist zu sehr großer Wahrscheinlichkeit menschengemacht. Und ja, sehr viele Schlussfolgerungen aus diesem Fakt sind absolut dämlicher politischer Blödsinn. Bei diesem Punkt wird natürlich auch das allgemeine Thema Umweltschutz völlig vernachlässigt, um eine bestimmte Agenda durchzubringen.

    6. Manche Leute sind hier Dummschwätzer, Träumer und andere weniger. Wie überall.

    Ich hoffe ich habe die wichtigsten Themen des Forums der letzten 3 Jahre zusammengefasst. Vielleicht können wir uns jetzt mal beruhigen und vielleicht auch konstruktive Gespräche führen.

     

  74. AvatarNico Meier

    @der Baum

    Viele deiner Ausführungen können wir auf einen Satz zusammenfassen.

    “In den Industriestaaten fehlt der Hunger”

    Es geht nicht darum wirklich Hunger zu haben. In den Industriestaaten haben wir alles was wir benötigen und sogar noch viel mehr. Selbst der Soziahilfebezüger bzw. Hartz IV Empfänger hat einen Lebenstandart, für den man in China oder Indien zuerst in den Mittelstand aufsteigen muss!

    Wenn ich höre, dass bereits junge Menschen mitte 20 ihr Arbeitspensum reduzieren weil sie befürchten gesundheitliche Probleme zu bekommen wenn sie 40 bis 45 Stunden pro Woche arbeiten. Gleichzeitig jammern diese jungen Menschen, wenn sich dadurch ihr Einkommen verringert. In den 50er und 60er Jahren war das Wirtschaftswunder nur möglich weil viele Menschen viel Engagement im Beruf an den Tag gelegt haben.

    Viele junge Menschen sehen den Wohlstand ihrer Eltern und haben das Gefühl, sie hätten genau diesen Luxus bereits mit anfang 20 auch verdient obwohl sie bisher nichts gleistet haben.

  75. AvatarJune

    Hallo zusammen,

    ich lese gerade meist nur mit und ohne Tims Beitrag, wäre mir die Rente mit 69 klar entgangenen.

    Dabei hatten wir die letzten Wochen hier zuhause öfter das Thema, wann wir denn frei sein wollen und was wir über unsere bisherige Anstrengungen hinaus bereit sind dafür zu tun. Dabei hing an einigen Tagen tatsächlich auch mal unser Haussegen schief.

    Ich möchte eine Zahl (Summe des Vermögens ) und ein Datum ab wann wir bereit sind und Einnahmen aus Arbeit dann nur noch als Zubrot betrachtet werden. Mein Schatz kann sich noch nicht festlegen.

    Denn so gerne ich arbeite und so viel Spaß es mir auch meistens macht, bis 69 werde ich sicher nicht arbeiten. Im Moment bin ich auch gesundheitlich etwas angeschlagen. Nichts ernstes, aber lange Tage im Büro stecke ich gerade nicht so leicht weg wie noch vor eine paar Wochen. Das wird auch wieder, aber bei mir führt es gerade zu dem Drang so schnell wie möglich 100% ohne Arbeitseinkommen auskommen zu wollen. Zumal die Umstellung meiner Arbeit Anfang des Jahres nur dazu geführt hat, dass ich jetzt teilweise etwas anderes mache, aber zeitlich nicht weniger eingespannt bin. Uns fehlt seit 9 Monaten eine Arbeitskraft und es ist einfach niemand zu bekommen. Okay, schlechte Mitarbeiter könnten wir einstellen aber dafür ist die Stelle zu komplex.

    Ich brüte also öfter über meinen Investitionen, mir will aber gerade nicht so wirklich was gescheites einfallen. Z.B grübele ich wieder mal über die Sinn oder Unsinn der Riesterrente.

    Der Lichtblick des Monats war die Steuererstattung, die diesmal ohne Nachfrage überwiesen wurde.

    Take care,

    June

  76. AvatarRüdiger

    @Sparta:  schlimmstenfalls verfolgen diejenigen eine destruktive politische / gesellschaftliche Beeinflussung
     
    Auch eine Frage, die ich mir gelegentlich stelle: Wo liegt die Motivation für die munteren Beiträge so mancher Stimmungskanone? Überschäumendes Interesse an den Kernthemen von Tims Blog scheint es nicht zu sein. Diese spielen – wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle. Ist es als nette Einladung zu einer entspannten Plauderei gedacht? Kaum. Dazu mangelt es an Witz, Geist, Esprit … dafür wird Verbissenheit im Übermaß angeboten. Kein wirklich attraktives Angebot zum erquicklichen Gedankenaustausch. Vielleicht soll eine politische/gesellschaftliche Agenda verfolgt werden? In der Tat, Hinweise darauf sind nicht von der Hand zu weisen  😉
     
    Aber egal, es gibt genügend Schreiber mit interessanten, informativen, geistreichen Beiträgen, die uns auf unaufgeregte, sachliche – nicht selten auch humorvolle – Art mit ihren Beiträgen erfreuen. Diese zu lesen sind, auch bei kontroversen Ansichten, immer eine Bereicherung.

  77. AvatarAlbr

    @Sparta, gar keine, bin FU und FF 😉

     

    keine Ahnung ob das für jeden was ist, 50-70 Stunden in der Woche zu arbeiten (in der Vergangenheit), weltweit unterwegs zu sein (ebenfalls Vergangenheit), 6-7 Tage pro Woche zu arbeiten (Vergangenheit), keinen Urlaub (Vergangenheit) etc… von nix kommt halt nix 😉

     

     

  78. AvatarRüdiger

    @Albr: Einen Job mit vergleichbaren Arbeitsbedingungen hatte ein Studienkollege von mir auch – bei einer Ölfeldservice-Firma. Nur etwas für die ganz Harten  😉

  79. AvatarAlbr

    @Thomas, ich hab klar geschrieben früher 😉

    und im übrigen gilt das Arbeitszeitgesetz für leitende Angestellte nicht 🙂

     

     

  80. AvatarEx-Studentin

    @Kia

    Interessant, dass sich scheinbar durch Geld/Motivation die Noten zu einem gewissen Grad verbessern können. Hätte ich nicht erwartet. Hat sich dein Sohn auf Diktate dann anders vorbereitet, um die 1 zu schaffen?

    Bei uns gab es Zeugnisgeld (20€) von den Großeltern. Das gabs aber für jeden Notendurchschnitt und, wenn ich mich recht erinnere, sogar als mein Bruder eine Klasse wiederholt hat. 😀

    Die schulische Leistung ist sehr von guten Lehrern abhängig.

  81. AvatarJuls

    Zum Thema Tilgung, ich habe mir Geld bei meiner Bank geliehen 100.000€ für 0,9% auf 10Jahre. Wäre es dann nicht klüger das Geld einen EFT zu investieren wo ich sagen wir mal konservative 5% im Jahr mache?

  82. AvatarRüdiger

    Die schulische Leistung ist sehr von guten Lehrern abhängig.

    Definitiv! Man kann jedem nur wünschen, dass er dieses Glück hat.

  83. AvatarKia

    @ Ex-Studentin

    Er hat freiwillig und konzentrierter geübt. In Summe weniger Zeit dafür gebraucht und sich sogar gefreut Montagmorgen zur Schule zu gehen :-). Zeugnisgeld kenne ich auch von meiner Oma, das war bei uns auch nicht an gute Noten gebunden.

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