So baust du 7 passive Einkommensquellen auf

Viele Leute sind verblüfft, wenn sie hören, dass der durchschnittliche Millionär sieben Einkommens-Quellen hat. Der typische Arbeitnehmer hat allenfalls zwei, denke ich. Es ist der Hauptjob und vielleicht mickrige Zinsen von einem Sparguthaben irgendwo. Das war es dann.

Wichtig ist zu wissen, dass der Millionär seine sieben Einkommensquellen nicht über Nacht aufgebaut hat. Sie kamen nach und nach. Die meisten Millionäre konzentrieren sich nicht gleichzeitig auf ihre sieben Geldquellen. Sie konzentrieren sich normalerweise auf eine, bis die Quelle sprudelt und hochwertig ist. Erst dann gehen sie zum nächsten Projekt über. Das können vermietet Wohnungen, Garagen, Stellplätze, Betriebe oder was anderes sein. Schrittweise fügen sie neue Geldquellen hinzu. Mit der Zeit werden es besser. Sie lernen dazu, wie sie am besten ihre Geldquellen managen.

Ich besitze auch mehrere Projekte. Darunter ist eine vermietete Wohnung, Dividenden und Einnahmen aus meiner journalistischen Tätigkeit. Es gibt Leute, die vermarkten ihre Website aggressiv und gut. Das mache ich nicht. Ich finde, man kann auch ein Hobby haben, das man nicht (oder kaum) monetarisiert bis zum Anschlag.

Wichtig ist für dich mitzunehmen, wie es die Reichen machen: Sie bauen schrittweise ihre Geldtöpfe auf. Erst ein Projekt. Dann das nächste. Ein Jäger, der gleichzeitig sieben Hasen fangen will, geht vermutlich mit keinem einzigen nachhause.

Was sind typische passive Geldquellen, die du aufbauen kannst:

  • Auf Kapitalgewinne verzichte ich, weil ich “Buy and Hold” mit meinen Aktien mache.
  • Was viele in der Bloggerszene haben, sind P2P-Kredite. Ich halte davon wegen des hohen Risikos nicht viel.
  • Unternehmensanleihen oder Staatsanleihen habe ich auch keine.
  • Dividenden davon bin ich als Aktionär natürlich begeistert.
  • Lizenzgebühren – für Produkte, die du verkaufst oder lizenzierst. Das können Bücher zum Beispiel sein.
  • Mieteinnahmen aus Immobilien (Grundstücken, Wohnungen, Häuser, Ferienvermietungen, AirBnB, Garagen).
  • Geschäftseinkommen – das kann passiv oder auch aktiv sein. Hier kannst du etwas aufbauen, was vielleicht später ohne intensive aktive Arbeit Einkommen generieren kann. Typischerweise kann das eine Website oder der Verkauf von Informationsprodukten sein.
  • Arbeitseinkommen (Gehalt ist eine aktive Tätigkeit)

Es gibt andere einkommensschaffende Vermögenswerte. Aber die obigen Geldquellen sind wohl die üblichsten der meisten Millionäre.

Wenn jemand von sieben Einkommensströmen spricht, können das auch sieben Wohnungen sein, die vermietet sind. Sie müssen sich in ihrer Art nicht unterscheiden. Es kann sogar von Vorteil sein, sich auf eine Art zu spezialisieren. Dann kannst du in dem Feld tiefere Kenntnisse plus Netzwerke aufbauen. Beispielsweise kannst du 7 Websites betreiben.

IT-Recruiter Brian Kelly baute 2010 die Website “The Points Guy“. Er gab dort Tips, wie man am effektivsten Flugmeilen sammelt. Und welche Urlaubsziele gerade gefragt sind. Niemand nahm ihn anfangs ernst. Er verdiente sich aber eine goldene Nase mit Affiliate-Links der Kreditkartenanbieter. Es entstand aus dem 1-Mann-Betrieb ein 100-Mitarbeiter-Medienhaus. Auf der Google-Suche landete die Website weit oben. Millionen Menschen besuchten seine Plattformen im Web. 2012 verkaufte Kelly seine Firma, er blieb aber Geschäftsführer.

Mein Trick beim Vermögensaufbau war es in jungen Jahren etliche Nebenjobs zu haben. Ja, es war verdammt viel Arbeit. Ich kaufte von dem Geld wie ein Wilder Aktien.

Einkommen aus aktiver Arbeit zu generieren war zunächst mein Ziel. Den Großteil des Einkommens sparte ich. So entstanden passive Einkommensquellen. Meine Aktien ließ ich im Depot liegen. Ans Verkaufen dachte ich nicht. Ich kaufte mitunter attraktive Dividendenaktien, insbesondere während der Immobilien- und Finanzkrise. Eines meiner größten Aktienpakete ist Bank of America (8.000 Stück) geworden. Ich erhalte pro Jahr etwa 20.000 Dollar an Dividenden von all meinen ausschüttenden Aktien. Ich fing ganz klein an. Es war ein Mickey Mouse-Depot, als ich mit 20 Jahren loslegte. Ich baute das mit der Zeit aus.

Wenn jemand Geldquellen aufbaut, kann er die Gewinne in neue Bereiche investieren oder bestehende Quellen stärker machen. Mit der Zeit kannst du aus deinen aktiven Projekten passive Geldmaschinen machen, die nebenher laufen. Hast du zum Beispiel deine Wohnung langfristig gut vermietet, hast du im Idealfall wenig Arbeit damit. Am Anfang kann das mit viel Arbeit verbunden sein: Wohnungssuche, Wohnungskauf, Renovierung, Mieter suchen etc.

Wie baust du ein Geschäft aus? Sagen wir, du bist Angestellter. Und nebenher bist du ein Fitnesstrainer oder Ernährungsberater. Diese Person gibt Kurse in der Stadt, wo er/sie wohnt. Er kann im Fitnessstudio zudem Kurse geben. Zusätzlich kann der Trainer mehrere Online-Unternehmen betreiben, wo er/sie das Wissen auf Websites/Youtube/Podcasts weitergibt. Das wiederum kann mehr Kunden in der Heimatstadt bringen. Es kann eine Win-Win-Situation werden. Dazu kann ein Buch kommen. Vorträge und Gastartikel können das Geschäftsmodell abrunden. Aus dem Fitnesstrainer kann später zusätzlich ein Ernährungsberater werden, der Speisepläne erstellt. So kann das Geschäft immer größer werden.

Der Fitnesstrainer kann dann den Großteil seines Vermögens in den Aktienmarkt geben. Er kann ETFs oder Indexfonds von iShares oder Vanguard kaufen. Der Trainer kann Zinsen und Dividenden kassieren. Mit der Zeit wächst das Depot. Und das Geschäft.

Der Trainer kann zum Immobilieninvestor werden. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich Cashflows aufzubauen. Ich kenne etliche Leute, die Mieteinnahmen aus Immobilienobjekten und Lizenzgebühren aus Büchern oder anderen kreativen Arbeiten kassieren.

Das sind meine Geldquellen

Um es noch einmal zusammenzufassen, das sind meine Geldquellen:

  • Mini-Einnahmen aus internetbasierten Projekten wie dieser Blog/Youtube
  • Dividenden (Bank of America, Apple, Chevron, Citi, CTS Eventim, Allianz, Microsoft…)
  • Mieteinnahmen aus meiner vermieteten Wohnung
  • Kapitalgewinne aus Aktienanlagen (die ich aber nicht realisiere, sondern laufen lasse. Ich mache extremes “Buy and Hold” für die Ewigkeit.)
  • Einnahmen aus meiner journalistischen Tätigkeit

Das Wichtigste in diesen verschiedenen Streams ist, dass ich nicht auf einen einzelnen Geldfluss angewiesen bin.

Täglich ist bei den obigen Einnahmen keine aktive Arbeit nötig. Wenn ich nicht arbeiten möchte, muss ich es nicht tun. Ich habe keinen Chef.

Der französische Ökonom Thomas Piketty hat herausgearbeitet, dass du heute mehr Geld erwirtschaften kannst mit Kapitalvermögen als mit aktiver Arbeit. So ist der Wohlstand bei den Superreichen konzentriert, während die Unter- und Mittelschicht eher Lohnsklaven sind. Das hat übrigens schon Karl Marx kritisiert. Die Mittelschicht ist von ihrer aktiven Arbeit extrem abhängig. Sie baut sich jedenfalls keinen Wohlstand auf, der ihr erhebliche passive Geldflüsse aufs Konto spülen könnte.

Die Kernidee ist, dass die Kapitalrendite langfristig explodieren kann mit dem Zinseszins. Dein Kapital kann mit den Dekaden einen enormen Geldstrom abwerfen. Irgendwann wird dein Einkommen aus aktiver Arbeit irrelevant.

Was oft falsch läuft an der Börse

Was machen Aktionäre und Profianleger falsch? Sie schichten zu oft um. Sie kaufen am liebsten, wenn die Kurse oben sind und verkaufen, wenn die Kurs im Keller notieren.

Bestes Beispiel ist dieser kirchliche Fonds aus Salt Lake City. Er trennte sich von seinen Exxon Mobil-Aktien. Dabei ist Exxon abgestürzt. Der Fonds vervierfachte derweil seine Investition in Zoom Video Communication, eine webbasierte Videokonferenz-Plattform. Sie ist wegen der Corona-Pandemie durch die Decke gegangen, weil die Menschen von zu Hause aus arbeiten. Warum kauft der Fonds gerade jetzt diese getypte Firma?

Noch ein Rat: Halte dich fern von Konsumkrediten und Autofinanzierungen. Bleib bei deinem Zuhause bodenständig und übertreibe nicht, was die Kosten angeht. Hab genug am Monatsende übrig, damit du investieren kannst. Anstatt in ein neues Bad oder eine neue Küche zu investieren, wäre mir eine passive Geldquelle wie ein Dividendenfonds zunächst wichtiger.

Anstatt wie ein Süchtiger ständig bei Amazon Prime zu kaufen, kaufe lieber neue Aktien jeden Monat – wie ein Süchtiger. Aktien zu kaufen ist besser als Plunder zu kaufen.

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1 Jahr zuvor

Witziges Timing 🙂 Bringe in 2 Tagen ein Video raus welche 9 Einkommensquellen ich mir mit Mitte 20 bereits aufgebaut habe.
Finde Einkommen zu diversifizieren mindestens genauso wichtig wie Vermögensdiversifikation.

1 Jahr zuvor

Sehe es wie du Tim, erstmal 1-2 Einkommensarten wirklich fokussieren. Z.B. Den normalen “Job” auf 6-stellige Einnahmen bringen. Dann kann man anfangen Wohnungen zu kaufen oder ein Nebengewerbe aufzubauen.
Ich fokussiere mich aktuell auf 3-4 Themen, habe aber noch 3-4 weitere nebenbei laufen, aber auch um schon mal dazuzulernen 

Chrisk
1 Jahr zuvor

@Wolke: was heisst aufbrummen? Ich finde schon, dass es richtig ist wenn Italien oder auch andere Länder die finanziellen Probleme erstmal selbst löst, bevor Deutschland blechen soll. Sind nunmal Fakten dass der Staat zwar höhere Schulden hat, dafür das Volk aber mehr Vermögen hat. Wieso sollen dann deutsche noch zahlen?

Ralf
1 Jahr zuvor

Tim, einfach ein guter Artikel! Danke für deinen stetigen Einsatz und die Fokussierung auf das wirklich wichtige bei Investments. Wenn man sich anschaut wie sich z.B. der Dow Jones trotz Krisen und Rücksetzer z.B. seit 1984 bis heute entwickelt hat (von ca. 1.000 auf über 24.000), so zeigt sich die Macht der längerfristigen Anlage über Dekaden.

Mark 85
1 Jahr zuvor

Vernünftiger Artikel. Ich setze ebenfalls nicht alles auf eine einzige Quelle.

Andrea
1 Jahr zuvor

Tim, danke für den Artikel. Man merkt, dass es dir eine Herzensangelegenheit ist. 

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Tim
Der Artikel hat mir sehr gut gefallen. So in etwa betreibe ich es ebenfalls den Vermögensaufbau. Viele passive Einkommen laufen die meiste Zeit ohne die Notwendigkeit von Eingriffen. Eine Quelle habe mich meistens unter aktueller Beobachtung. Am Anfang hilft es viel Eigenleistung einzubringen. Sei es überhaupt erst mit seiner Sparrate auf ein Vermögen zu kommen, dass sich langsam selbst merklich erhöht. Oder eben mit Immobilien. Hier kann man am Anfang sehr viel bewirken und es nach den Änderungen sich weitgehend selbst überlassen.
Für Deine Vermögenshöhe hast Du scheinbar ein paar zu wenig Standbeine. Soll jetzt nicht als Aufforderung betrachtet werden den Blog mit Werbung vollzugstopfen.

sammy
1 Jahr zuvor

Warum der Fond umschichtet?  Weil Ölfirmen am Ende sind. Die Tage von Ölfirmen sind gezählt somit macht der Fond alles richtig.

1 Jahr zuvor

Hey Tim,
ich bin auch ein großer Fan von diversifizierten Einkommensquellen. Neben meinem Angestelltengehalt erhalte ich Ausschüttungen aus ETFs, Dividenden, Zinsen aus P2P-Krediten und die Miete aus einer Wohnung. Ich baue mir aktuell einen Blog auf, der langfristig auch eine zusätzliche Einkommenquelle darstellen soll. 
Mein Gehalt gebe ich auch am liebsten für Vermögenswerte aus. Mein gespartes Geld fließt größtenteils in ETFs, die ich monatlich per Sparplan kaufe. 🙂 
Gruß Stefan

Alter Schwede
1 Jahr zuvor

@sammy
Den Unterschied zwischen einem Fond und Fonds solltest Du aber schon kennen.

sammy
1 Jahr zuvor

@Alter Schwede
Da sitzt wohl jemand auf tief gefallenen Ölaktien ?

1 Jahr zuvor

Tim, ein guter Artikel. Ich sollte wohl jetzt Lego Investor werden…der neuste Trend. 🙂
 
@Finanzbär,
dann bin ich mal gespannt.
 
P.s. Schaue mir gerade eine interessante Finanz-Doku an. 
https://www.youtube.com/watch?v=CrsjhePHDrc
 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@sammy
Das mit den Ölfirmen werden wir in den nächsten Jahren sehen. Die Abgängigkeit der Weltwirtschaft von Öl wird nicht so schnell enden wie dich das die Grünen wünschen.

Cyril
1 Jahr zuvor

Lieber Tim,
 danke für diesen motivierenden Artikel!

Felix
1 Jahr zuvor

Öl steht als nächste Branche zur Disruption an bzw. ist bereits mitten drin. Natürlich wird es weiterhin eine Ölwirtschaft geben, so wie es weiterhin den Einzelhandel gibt. Aber sie wird dahinsiechen.

Bruno
1 Jahr zuvor

Hertz hat Insolvenz angemeldet in USA, dürfte wohl nicht der Letzte sein. Sixt könnte davon profitieren langfristig. Ich denke die Krise beschleunigt auch hier wieder mal die Konzentration. 
Generell finde ich Branchen mit sozusagen unendlich viel Konkurrenz schwierig. Wenn sie noch zyklisch sind umso schwieriger. 

Joachim
1 Jahr zuvor

@Tim toller Artikel!
 
@Bruno
Hertz hat Chapter 11 angemeldet. Daher die derzeitigen Aktien werden wahrscheinlich wertlos werden nehm ich an.
Würdet ihr bei Hertz einsteigen wenn Sie neue Aktien ausgeben?
 
 
LG Joachim
 

Bruno
1 Jahr zuvor

@Diversifikation passive Einkommen
Ich bin da schlecht aufgestellt, habe nur eine passive Einkommensquelle und nicht mal die ist wirklich 100% passiv, Aktien. Dann müsste ich alles in ETF’s geben, was eine Option wäre, rein rational vermutlich nicht die Dümmste. Gibt aber auch paar Gründe dagegen.
Ansonsten sah ich bisher keine wirklich passiven Einkommen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der eigenen Firma, viel Zeit daneben noch irgendwelche Kanäle aufzubauen bleibt nicht. Sammy hatte nicht Unrecht, ich hätte die letzten Tage vielleicht 20-30 Minuten sparen können wenn ich hier nicht schreibe, aber das hätte nicht gereicht etwas neues aufzubauen 😉 Mein Ziel ist in 4-5 Jahren die Firma operativ abzugeben oder ein Exit. Natürlich ein gewisses Risiko, aber rein ökonomisch macht noch nicht mal das Depot Sinn, denn ein investierter Franken im eigenen Unternehmen bringt deutlich mehr Rendite als an der Börse. Aber es ist sozusagen ein Notanker.
Immobilien wären etwas, aber die sind ja nicht passiv. Ich möchte nicht mit Frau Müller und Herr Meier über tropfende Wasserhähnen diskutieren. Eine Verwaltung einsetzen lohnt sich erst ab ganzen Mehrfamilienhäusern und geht natürlich auch auf die Rendite. Vorteil wäre der Leverage, aber ich mag keine grossen Schuldenberge. Das ist rein ökonomisch natürlich falsch und es ist relativ einfach, mit Immobilien reich zu werden, hat man gute Kontakte zur Bank. 
@Disruption
Mich schüttelt es immer wieder wenn ich den Begriff höre, denn er ist negativ geprägt und zeigt sofort, wie jemand denkt. Er impliziert Gefahr, Störung von Gewohntem, nicht erwünschtem Neuem. Faktisch gibt es das seit Menschengedenken, es ist ganz einfach Innovation. Karl Marx hat das auch nicht erkannt, er sah nur die Arbeit. Die Roboter werden uns eines Tages ein schönes Leben bieten, ohne dass wir hart arbeiten müssen. Die Linken erschaudern aber der Vorstellung, dabei wäre es doch genau nach ihrem Gusteau 😉 Besser als jedes bedingungslose Grundeinkommen, was die Gesellschaft ja in 2 Klassen teilen würde, den “Grund” und den Rest. Es gibt bessere Lösungen. Man darf keine Angst haben vor Disruption, sollte nicht vor ihr davonlaufen, sondern ihr entgegentreten. 
PS: Dieser Text hat mich 3 Minuten gekostet @sammy für deine Buchhaltung, danken kannst Du mir später 😉
 

Rüdiger
1 Jahr zuvor

@Roboter:
 
Die Frage ist doch, wem werden die Roboter ein schönes Leben bieten? Denen, die mit den Robotern arbeiten dürfen? Das kann ich mir gut vorstellen. Aber was ist mit den Vielen, für die es dann keine vernünftige Arbeit mehr geben wird? Auf die Lösung bin ich gespannt  😉
 

Bruno
1 Jahr zuvor

@Rüdiger
Genau diese Ängste gab es doch schon immer bei jeder Veränderung. Wenn ich mir anschaue wie es den Leuten ging vor 500 Jahren, 400 Jahren, 300 Jahren, 200 Jahren, 100 Jahren etc. und heute, dann gab es zwar viele Umbrüche und Krisen, aber langfristig ging es immer besser und bequemer. Es gab Zeiten da haben 99% in der Landwirtschaft gearbeitet, den ganzen Tag auf dem Acker um nicht zu verhungern. Heute reicht ein Klick auf das IPhone und das Essen wird fixfertig angeliefert. Machen wir selten, wir kochen gern, aber wer das nicht gern macht hat diese Möglichkeiten.
Wie es genau kommt weiss natürlich niemand, wäre ein längere Diskussion, aber ich sehe viele Chancen und natürlich auch gewisse Risiken. Der Übergang wird für einige schwierig, aber danach wird es wieder besser, davon bin ich überzeugt.
Ein blödes Beispiel, ich weiss, aber nimmt z.B. dieses Bibi mit ihrem Beauty Palace, die verdient Geld wie Heu und muss nicht arbeiten resp. es ist eher Spass. Kritiker sagen jetzt ooh ist nur möglich weil andere in Asien oder Afrika die Arbeit machen, oder die ausgelieferten Konsumenten ihre Schönheitsartikel kaufen.
Deshalb gefällt mir das bedingungslose Grundeinkommen nicht, weil die Menschen brauchen eine Aufgabe, und es macht doch keinen Sinn wenn dies stupide Dinge sind wie Papier von links nach rechts bewegen. Es wird neue Aufgaben und Berufe geben, die kreativer und spannender sind, die Roboter werden nicht das Denken abnehmen. Jeder hat doch irgendwo Talente, leider ist die Schule heute so aufgebaut, dass vielen das Selbstvertrauen genommen wird. Kannste nicht gut rechnen, schlechte Noten -> dumm, abgestempelt. Kandidat für Hartz4. Dabei wäre er oder sie vielleicht sehr talentiert in einem Bereich, der die Schule gar nie aufdeckt. Auch da braucht es endlich Innovation, der Frontalunterricht wie im letzten Jahrtausend hat langsam ausgedient.
Grundeinkommen gefällt mir nicht, weil es suggeriert, die einen kann man noch gebrauchen, die andern speist man ab mit einer “Minimalrente”. Faktisch bekämen es ja alle, aber einige würden sich damit zufrieden geben, und dann in der Platte vor dem Bildschirm versauern. Das finde ich keine gute Lösung, vielleicht in irgend einer Form eine Zwischenlösung, wie jetzt die Notkredite. Aber sicher kein idealer Endzustand (den es eh nie geben wird).
Roboter gibt es schon lange, resp. früher nannte man sie halt zuerst Werkzeuge, dann Maschinen etc. diese Entwicklung ist nicht neu und wird halt so weitergehen. Niemand möchte heute noch auf eine Bohrmaschine oder einen Hammer verzichten, schon gar nicht auf einen Staubsauger oder Kühlschrank. 

Felix
1 Jahr zuvor

@ Bruno
Falls sich dein letzter Absatz auf meinen Beitrag zur Ölbranche bezieht, liegt ein Missverständnis vor. Ich sehe die Disruption der Ölindustrie ausgesprochen positiv. Wir werden saubere Luft bekommen, wie schön das ist hat man während des Lockdowns gesehen, und unsere Abhängigkeit von zweifelhaften Staaten Wird sich  reduzieren. Kriegerische Auseinandersetzungen wegen eben des Öls hören auf usw.
Meine Ölwerte habe ich ohnehin schon rausgeschmissen.

Bruno
1 Jahr zuvor

@Felix
Ja ich habe den Begriff bei Dir gelesen, und mir gefällt der eben nicht weil er oft negativ gesehen wird. Wie Du schreibst haben diese Entwicklung meistens positive Seiten. Kurzfristig wird es für die Betroffenen immer schwierig, aber das müssen wir in Kauf nehmen, sonst würden wir heute noch in Höhlen hocken.
Öl wird es noch länger brauchen, aber die Entwicklung ist trotzdem klar und wird fortschreiten. 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Felix
Rund 50 der Häusee werden im Moment noch mit Öl geheizt. Beim Verkehr angefangen von Schiffen über LKW bis hin zum PKW sehe ich zurzeit abgesehen von Brennstoffzelle/Wasserstoff keine Technologue die den Benzin/Dieselmotor ablösen könntr. 
Daher werden wir noch Jahrzente viel Öl verbrauchen.

Wolke
1 Jahr zuvor

@Chrisk
…was heisst aufbrummen…
 
Italien wird immer als das  europäische Faultier hingestellt, dabei sind beispielsweise die französischen Unternehmen dreimal so hoch verschuldet, wie die italienischen.
Stell Dir vor, irgendein italienischer Ökonom schlägt vor, Dir 20% Deines Vermögens abzunehmen. Würdest Du ihm begeistert zunicken oder eher etwas verwundert dreinschauen?
Warum tritt man nicht aus, wenn man so leidet unter den Südländern?

Bruno
1 Jahr zuvor

@Nico
Bei Flugzeugen und Schiffen wird es sicher noch etwas dauern, aber PKW wird jetzt step by step auf Elektro umgestellt. In Norwegen sind schon 42% der Neuzulassungen E-Autos, und das in einem Land mit eigenem Öl 😉
Für 90% der Anwendungen funktioniert schon heute ein E-Auto, einzig der Preis für die Akkus muss noch etwas sinken. Nebst Umwelteffekten wird es auch für den Konsumenten viele Vorteile haben, so sinken beispielsweise die Kosten für Unterhalt enorm. 
Aber klar Öl wird es noch Jahrzehnte brauchen, aber der Trend ist klar und muss auch in diese Richtung gehen. 
Ölheizungen:
https://www.swissinfo.ch/ger/gebaeude-und-klima_heizen-mit-oel–schweiz-mit-hoechsten-anteil-in-europa/45170456
Also die 50% stimmen so nicht ganz, und niemand stellt sich heute noch eine Ölheizung rein. Aber der Wechsel dauert natürlich das ist klar man wechselt die Heizung nicht jährlich.

Felix
1 Jahr zuvor

@ Nico
So ist es, bestreite ich nicht. Trotzdem ist es eine dahinsiechende Branche. Wenn man sich die Langfristcharts der ehemaligen Superstar wie Exxon oder Shell ansieht, dann wird klar, damit ließ sich bereits in den letzten 20 Jahren keine Anlegerrendite mehr erzielen. Trader können natürlich die Schwankungen nutzen, ist aber nicht mein Ding.
Der Spruch “Daten sind das neue Öl” stimmt wohl doch und beschreibt einen Megatrend. Wer dem gefolgt ist hat eher Google, Microsoft und Amazon im Depot und nicht Shell oder Exxon. Und der Unterschied ist krass: Während Erstere 500 % Rendite haben, haben die Anderen 5 % Dividende bekommen, die von den fallenden Kursen mehr als aufgefressen wurde.
Deshalb bin ich in BigData investiert und nicht in BigOil. Und der Megatrend Digitalisierung ist noch voll in Takt. Die Aktien freilich sind sauteuer und würde ich jetzt auch nicht kaufen. 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Bruno 
Ackufahrzeuge benötigen viel Lithium das unterschlimmen Bedingungen in Südamerika abgebaut wird aber das will niemand hören.
Bei den Ackufahrzeugen ist die Reichweite der Schwachpunkt. Für den Stadtnerd der nur alle par Wochen das Auto braucht kann das klappen. Für die Menschen auf dem Land die täglich das Auto für grössere Pendelstrecken benötigen ist dies ein Problem.

Felix
1 Jahr zuvor

@ Nico
Ich pendle täglich 35 km einfach mit einem eSmart, das klappt wunderbar. Werde nie mehr auf eine Technologie des letzten Jahrhunderts wechseln.

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Felix
Gerade bei Shell sehen wir eine Weiterentwicklung eines Ölkonzerns.
Vranchen entwickeln sich unterschiedlich deswegen investiere ich in verschiedene Branchen. In den 1970er und 1980er Jahren hat man die Tabakko zerne todgesagt. Meine Tabakkobzerne zahlen stabile Dividende von teilweise über 10% da habe ich kein Problem wenn die Kurse nicht explodieren. Viele Firmen streichen die Dividende die Tabaktitel nicht.

Mr. B
1 Jahr zuvor

Imperial Brand hat auch die Dividende gekürzt.

Diogenes
1 Jahr zuvor

“Warum tritt man nicht aus, wenn man so leidet unter den Südländern?“
Weil die fleißigen Deutschen von den faulen Italienern profitieren. Und die Südländer sollen doch bitte das tun, was der deutschen Wirtschaft nützt. Demut ist wohl was anderes. 
„Karl Marx hat das auch nicht erkannt, er sah nur die Arbeit. Die Roboter werden uns eines Tages ein schönes Leben bieten, ohne dass wir hart arbeiten müssen“
Und genau das war der „feuchte Traum“ (Entschuldigung für diesen Ausdruck) den Karl Marx hatte. Roboter übernehmen die einfachen Arbeiten der sog. Arbeiter. 
 

Wirklich tolles Thema zum Aufbau von passiven Einkommen. Jeder hat es in seinen eigenen Händen. Finde es auch gut, das du sagst, dass man fokussieren muss. Man kann nicht alles mit einmal erreichen, aber Stück für Stück. Wichtig ist, das man sich Wissen aneignet.
 
Gruß Stefan von
 
Familien Finanzen im Griff

Bruno
1 Jahr zuvor

“Bei den Ackufahrzeugen ist die Reichweite der Schwachpunkt. Für den Stadtnerd der nur alle par Wochen das Auto braucht kann das klappen. Für die Menschen auf dem Land die täglich das Auto für grössere Pendelstrecken benötigen ist dies ein Problem.”
Da bist Du aber schlecht informiert und vermutlich auf dem Informationsstand von vor 10 Jahren hängen geblieben. Wer pendelt denn täglich eine Strecke mehr als 300-400km? Das schaffen moderne E-Autos schon heute. Aufgeladen wird in der Nacht. Also könnte man heute schon Genf-Zürich mit einem E-Auto pendeln, aber wer dies macht und nicht die Bahn nimmt verstehe ich dann wirklich auch nicht.
Sogar Lieferdienste oder die Post hat heute E-Fahrzeuge, das funktioniert also auch da gut. 
Was noch nicht geht, in die Ferien mit dem Auto und Strecken von 1000km oder mehr in einem Stück ohne nachladen. Aber da kann man ja einen Zwischenhalt machen, etwas gemütlich essen und trinken und sich etwas erholen während man an einer Schnellladestation hängt.
Zur Ökobilanz sollte man auch neutrale Studien herbeiziehen und nicht nur jene der Verbrennerindustrie 😉 Die effektiven Zahlen der Abgas- und lärmbelasteten Bevölkerung will ja auch keiner hören.

Thorsten
1 Jahr zuvor

Um das Kapital schneller zu bilden Job wechseln anstatt mühselige Gehaltserhöhungen auszuhandeln. Das Risiko des Bleibens ist gegeben.
https://www.spiegel.de/psychologie/jobwechsel-und-karriere-die-leute-unterschaetzen-das-risiko-des-bleibens-a-8a7c4225-21a7-478a-a32c-7aaf29950755

@MrB. Dividenden kürzen ist fair ich kann damit leben. Bei der hohen Anzahl der Unternehmen, die die Dividende prophylaktisch ausfallen lassen fehlt mir das Verständnis. Nicht wenige dürften die Gelegenheit genutzt haben sich eine höhere Liquidität über den eigentlichen Bedarf hinaus gesichert zu haben. Das wäre bei hohen Zinsen verständlich, bei Nullzinsen wäre die Kreditaufnahme möglich gewesen. Hätten sie denn diese von den Banken nicht bekommen ? Ich habe keine Infos darüber. Bei Flugzeugen ist es klar, die Lufthansa hat hohe Kosten durch geparkte Flugzeuge ,aber ansonsten, hm ?

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Bruno
Die Reichweite nimmt im Winter  bei Temperaturen um 0 Grad oder tiefer stark ab, dies sollte auch der Veganer vom Zürichsee bereits gehört haben.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Wachstumsmärkte
Ist die Automobilindustrie in entwickelten Ländern noch ein Wachstumsmarkt? Für E-Fahrzeuge mag das vielleicht gelten. Wir werden sehen, ob die Anzahl an Fahrzeugen pro Person weiter steigen wird oder vielleicht sogar rückläufig sein wird. In Indien und Afrika rechne ich mit einem Wachstumsmarkt. In Indien verdient der Durchschnitt der Bevölkerung 1000€ im Jahr. Ein Projektleiter mit ein paar Jahren Berufserfahrung verdient mitunter 1500€ im Monat. Damit kann man einen TESLA für 40k€ relativ schnell (2-40 Jahre) finanzieren. In den nächsten 5 -10 Jahren werden vermutlich nur noch Elektrofahrzeuge in Indien und Afrika zu sehen sein.
@ Corona Ausgangssperre
Für Familien lohnt vielleicht auch ein Blick auf Museumspässe in der Region. Die sind teilweise wieder geöffnet. Ich habe einen im Visier. Das kostet zwar 230€ als Familie für ein Jahr, dafür können wir in Frankreich, Süddeutschland und der Schweiz in diverse Museen. Da wir bald ein paar Tage in Stuttgart sind lohnt sich der Pass alleine für das Daimler und Porsche Museum. Auch für Autofans wird etwas Schlumpfiges geboten. Dieses Museum wollte ich schon immer besuchen. In der Schweiz ist mir direkt die Regia Augusta ins Auge gesprungen. Oder Burda in Baden Baden. Dazu noch ein paar Schlösser oder Klöster.

Slazenger
1 Jahr zuvor

@kiev
das Daimler Museum ist richtig klasse, da alleine kannst du schon mal einen Tag für einplanen! 
nice weekend

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Slazenger
Meine Frau hat die beiden Museen schon besucht. Das lohnt sich schon alleine aufgrund der Architektur der Gebäude. Vielleicht ist für Dich die Schlumpf Sammlung interessant:
https://www.citedelautomobile.com/en/discover/videos#prettyPhoto
Wir sind ein paar Tage in Stuttgart. Von daher haben wir Zeit. Das schöne an den Pässen ist, dass man immer wieder hingehen kann. Kinder sind nicht immer berechenbar, wie es an dem Tag um ihre Begeisterung steht. Zu der Schlumpf Sammlung müsste ich allerdings weiter anreisen. Das muss dann schon passen, damit es sich lohnt. Hier habe ich keine Verwandten in der Region.
Ähnliches gilt in den Schweizer Museen. Da sind schon interessante Orte dabei. In Aargau gab es auch ein Museum.

Bruno
1 Jahr zuvor

@Slazenger 
Das BMW Museum inkl. Führung durch die Hallen etc. in München bleibt mir in bester Erinnerung, wer danach kein BMW kauft der ist echt abgehärtet 😀 
@Nico Meier
Ja im Winter braucht die Heizung etwas mehr Energie und somit Akkuleistung und die Reichweite sinkt. Aber natürlich nicht so dramatisch wie von Dir dargestellt.
Ich bin kein Veganer aber es scheint Dich stark zu beschäftigen da Du es immer wiederholst, und auch den Zürichsee scheinst Du weniger zu mögen oder ist es der Neid ? 😉 Ihr habt doch den Rhein oder die Aare…
@Kiev
Museen, Zoos etc. öffnen bei uns erst ab 8. Juni wieder. Gerade bei Zoos habe ich da etwas wenig Verständnis aber es ist wie es ist. 
 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Bruno
Die vom Hersteller angegebenen Reichweiten sind Fantasie. Im realen gebrauch sind die Reichweitend kürzer.
Und wer behauptet bei Kälte würde es nur wegen der Heizung “etwas mehr” Strom benötigen der hat keine Erfahrung damit. Bei Temparaturen um 0 Grad leistet der Stromwagen noch ca 50% der Reichzweite bei tieferen Temparaturen ist es noch weniger.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Bruno
Danke für den Hinweis. Auf der Seite habe ich davon nichts gesehen. Ich bin davon ausgegangen, dass die Museen weitgehend wieder geöffnet sind. Ein Zoo ist doch an der frischen Luft. Das der noch nicht geöffnet ist…? Ich habe den Eindruck, dass manche politischen Entscheidungsträger von Covid befallen sind. Das scheint nicht nur in Deutschland der Fall zu sein.

Bruno
1 Jahr zuvor

@Kiev
Vieles ist Willkür, je nachdem ob eine Branche Einfluss hat in der Politik oder nicht, werden Entscheide gefällt. Zoos, Parks etc. aber auch viele weitläufige Museen sind ein Witz, ich kenne einige Kunstmuseen die gerade wochentags oft leer sind wäre wirklich kein Problem. 
@Nico
Ja aber nicht 50%, es kommt aber immer auch auf das Modell, die Fahrweise, ob mit Wärmepumpe geheizt wird, das Auto in einer Garage steht oder an der Eiseskälte etc. Aber auch so ist normales Pendeln kein Problem, die meisten pendeln ja so 10-50 km / Strecke.

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Kiev
Natürlich haben viele Regierungen wegen Corona stark überreagiert.
Thailand hat inzwischen mehr Suizide von jungen Menschen als Coronatote. Junge Menschen denen die staatliche Überreaktionen ökonomisch das Rückgrat gebrochen und sie so in den Suizid getrieben haben!

@Bruno
Vieles ist Willkür das hat man bei den Restaurants gesehen hier hat der Verband massiv Druck gemacht.
 

Thorsten
1 Jahr zuvor

@Nico wir hatten 2009/2010 10 Wochen Durchschnittstemperaturen zwischen -10 und -5 Grad. Bei -18 Grad ist mir ein Wasserrohr im Heizraum geplatzt, weil die Heizung ausfiel ( seitdem Frostwächter ) . Am 15.12. 2009 hat es angefangen zu schneien. Am 7.3.2010. fing es an zu tauen , die Temperaturen am Boden waren aber bis April unter 0. Niemals über 0 , keinen einzigen Tag in der ganzen Zeit. Was macht dann ein E-Auto ? (Hoffentlich kommen jetzt nicht die Klimaspinner und erzählen  mir, dass es solche Winter nicht mehr gehen wird )

Bruno
1 Jahr zuvor

@Thorsten
Moderne E-Autos haben Wärmepumpen und Vorwärmesysteme, so dass die Leistungsreduktion relativ gering gehalten werden kann.
In Zermatt und Sass Fee in den Schweizer Bergen fahren seit Jahrzehnten nur Elektroautos, und dort ist vermutlich kälter als im Unterland 😉 Im übrigen hat das auch nichts mit Klimaspinner zu tun, diese Autos werden sich durchsetzen weil es sich rechnet.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Nico
Mit den Beschränkungen wollte die Politik meiner Meinung nach einen Kollaps des Gesundheitssystems vermeiden. Das ist ihr gelungen und ich fand es auch gut. Schließlich wirkten die Erkrankung in Italien, Spanien und auch China bedrohlich und hoch ansteckend. Aktuell gibt es kaum Neuinfektionen. Da frage ich mich dann schon, ob man nicht die Schulen und Kitas eingeschränkt öffnen könnte. Zumal eine zweite Welle auftreten könnte. Vielleicht kann man auch in einer Ortschaft mit neuen Fällen lokal Schulen schließen. Und ansonsten zu einem eingeschränkten normalen Alltag übergehen.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich heute eine lustige Schlagzeile gelesen habe. Deutschland ist vermutlich das einzige Land auf der Welt, dass über zu wenig Tote klagt. So möchte ich mich jetzt auch nicht verstanden fühlen, aber mit ein wenig Verstand wieder Richtung Alltag überzugehen kann man schon ansetzen. Ab Pfingsten wird der Schulunterricht für meine Tochter in homeopatischer Dosierung wieder eingeführt. Das finde ich ein wenig übertrieben. 

Thorsten
1 Jahr zuvor

@Bruno die Heizung des Innenraums ist beim Stromer kein Abfallproduktdes Motors. Muss man mit dicken Jacken und Handschuhen fahren ? Das ist beim Verbrenner schon grenzwertig.

Felix
1 Jahr zuvor

Ich bin jetzt einen Winter tagtäglich mit einem eAuto zur Arbeitsstelle und zurück gefahren. Ich war selbst gespannt und habe es deshalb protokolliert. Ergebnis: Im Winter hatte ich einen Reichweitenverlust von 10 bis 15 %. Also völlig unspektakulär.
Da ich bzgl. der Alltagstauglichkeit eines eAutos ebenfalls skeptisch war, habe ich es geleast und nicht gekauft. Wenn der Leasingvertrag abgelaufen ist, werde ich eines kaufen. Es ist Autofahren 2.0.

Bruno
1 Jahr zuvor

@Thorsten
Wusste nicht dass Du so eine verwöhnte Diva bist 😉
Nimm Dir ein Beispiel wie es früher war, da waren die Männer noch abgehärtet:
https://www.shortify.co/iETKNoH4Tec/ 😀
@Felix: Wir haben E-Autos als Firmenfahrzeuge und ich habe so auch Erfahrung und Feedback der Mitarbeiter die es einsetzen, alles BMW i3, alle sind zufrieden. Viele die hier motzen sind vermutlich noch nicht mal selber in so einem Auto gefahren 😉 Bin auch schon mit Teslas gefahren, Fahrspass pur alleine die Beschleunigung. Die Preise werden jetzt auch noch fallen und dann werden die Verkaufszahlen steigen.  Nur noch Reifen- und Bremsen wechseln, sonst fällt fast kein Unterhalt mehr an. Kein Ölwechsel, kaum Verschleiss. 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

Zum Thema Museen.
In der Schweiz haben wir Raiffeisenbanken wer dort Mitglied ist erhält mit der Konto oder Maestrokarte bei vielen Museen in der Schweiz Gratiseintritt oder zumindest einen grossen Rabatt auf den Eintrittspreis.

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