Privathaushalte verschulden sich mehr denn je. Besser ist es ein Dividendendepot aufzubauen


New York, 30. Oktober 2019

Anstatt Plunder zu kaufen, fülle ich lieber mein Depot.

Die Deutschen verschulden sich zunehmend mit Online-Krediten und Bankkrediten – für den Konsum. Möbel, Umbau, Urlaub, neues Auto… Die Kredite sind schnell aufgenommen. Aber die Gefahren werden unterschätzt. Der Vermögensaufbau interessiert die Masse nicht. Sie will das Geld nur ausgeben.

Im Web oder auf dem Handy ist es einfach Kredite aufzunehmen. Es geht schnell. Wir erleben einen Wandel von einer soliden Bargeldwirtschaft zu schnellen Krediten. Das Risiko der Überschuldung geht damit einher. Banken vergeben die Kredite bereitwillig zum Teil mit überflüssigen Versicherungen – schließlich bringt ihnen das Geld.

Früher war das anders. Das einzige Darlehen, das unsere Eltern hatten, war eine Hypothek. Dann kam der Autokredit. Es kamen die Kreditkarten. Die Online-Kredite. Dann die Null-Prozent-Finanzierungen, P2P-Kredite…

Früher wussten wir, dass das Gehalt bis zum Monatsende mindestens reichen musste. Heute fördert die flinke Verwendung von Krediten Impulskäufe. Einkaufen wird für die Masse zu einer Art Hobby.

Die Menschen haben eine Kultur entwickelt, die die Realität unserer eigenen finanziellen Situation größtenteils aufgibt. Kredite geben uns eine Fantasiewelt, dem Impuls nachzugeben. Wir denken, dass wir mehr Einkommen haben, als es der Realität entspricht.

Kein Fast Fashion

Ich lebe anders. Abgesehen von Socken, Schuhen und Unterwäsche habe ich seit Jahren keine neuen Klamotten gekauft. Ich habe eh zu viele Kleidungsstücke. Ich verstehe gar nicht, warum andere ständig Mode kaufen. Werfen sie die Sachen ständig weg, obwohl sie noch in Ordnung sind? Fast Fashion ist ein Geldgrab und Umweltproblem

Seit Jahren gehe ich selten in ein Restaurant oder eine Bar. Ich habe den Alkohl-Konsum radikal reduziert. Ich vermisse den Alkohol nicht.

Steuerklärung selbst machen

Meine Steuererklärung habe ich, als ich in Deutschland lebte, immer selbst gemacht. Ohne Steuerberater. Wer nicht durchblickt, kann sich eine recht günstige Software* kaufen, die Schritt für Schritt durch den Steuerdschungel hilft. Mir war ein Steuerberater zu teuer. Ich wollte mich in das Thema einarbeiten. Mir hat es Spass gemacht. (Ich wäre ein guter Steuerberater geworden, glaube ich.) Du brauchst noch nicht einmal eine Software kaufen, du kannst dich auch gratis an die Elster Online Formulare wagen: Mit solchen kostenlosen Youtube-Videos zum Beispiel:

* (Affiliate Link)

Günstig in den Urlaub

Einer meiner nächsten Urlaube wird in Albanien sein. Am Strand. In einem schönen Hotel, das aber nur rund 30 Dollar pro Nacht im Doppelzimmer einschließlich Frühstück kostet. Es wird kein Luxushotel sein, aber gut genug auf alle Fälle. In Ausnahmefällen leiste ich mir Luxus (das gebe ich zu). 

Weniger Fleisch

Als Vegetarier esse ich natürlich kein Fleisch. Das spart nebenbei Geld. Aber generell ist ein guter Rat weniger Fleisch zu essen. Statt ständig fette Schweine- oder Rindlappen zu speisen, nimm mehr Gemüse zu dir. Das ist gesünder. Beim Fleisch die Menge zu reduzieren ist mein Rat an Dich. Es ist besser für die Umwelt (Global Warming, Grundwasser) und das Tierwohl. Dein Geldbeutel wird es dir danken. In Deutschland wird übrigens Schweinefleisch gerade teurer.

Alles bar bezahlen

Mein letztes Auto bezahlte ich in bar. Das war vor 17 Jahren oder so. Ich hab aber schon lange kein Auto mehr. Ich versuche, bescheiden zu leben. Es ist in meinem Umfeld weitgehend möglich. Klar, man muss Opfer bringen. Manchmal musst du auf Komfort verzichten. Aber das Leben auf Pump ist kein Zuckerschlecken. Das Akkumulieren von Schulden führt ins Elend. Ich akkumuliere lieber Dividendenaktien, ETFs und Wachstumsaktien.

Das konsumsüchtige Wetteifern ist für mich kein lebenswertes Leben. Ich spare und bezahle so viel wie möglich in bar. Damit ich ein freier Mann bleibe. Mein Kopf ist jeden Tag frei. Das kannst du auch. Was wollen all die Pappnasen mit ihren Clownsachen auf Pump? Das ist doch wie im Zirkus.

Schweizer leben auf Pump

Viele Haushalte in der Schweiz haben kein Polster angespart für Notlagen. Geht das Auto oder die Ehe kaputt, geht der Arbeitsplatz flöten – ist nichts da.

Hypotheken werden großzügig vergeben. Die Konsumkredite sind vornehmlich für Fahrzeuge und Einrichtungen.

In einer Befragung des Online-Dienstleisters Moneyland.ch gaben 85% der Schweizer an, mindestens einmal einen Kredit, ein privates Darlehen oder eine andere Finanzierungsform in Anspruch genommen zu haben. Autoleasing, Bar- und Konsumkredit sind seit 2004 um 60% je Person gestiegen.

Schule braucht das Pflichtfach Privatfinanzen

Viele Leute geben dem Kreditnehmer die alleinige Schuld. Nein, es ist nicht nur der Konsument daran schuld. Es liegt am System. An der Werbung. An den Medien. Am sozialen Druck. Wir werden zu Konsumjunkies erzogen. In der Schule lernen wir zu wenig über die Finanzen, das Geld, die Schulden, die Aktien, die privaten Cashflows. Die Privatfinanzen gehören in die Schule. Von der 5. bis 12. Klasse muss das gelehrt werden. Das ist etwas, das garantiert von jedem im Leben gebraucht wird, während jedes andere Thema mehr oder weniger optional ist.

Das erste Problem ist, dass die Heranwachsenden heute in der Schule kein einfaches Rechnen lernen. Neulich im Supermarkt war der Rechnungsbetrag 12,35 Dollar. Ich gebe ihr an der Kasse 20,35 Dollar bar, weil ich nicht so viele Münzen mit mir herumtragen will. Sie wusste nicht, was sie mir rausgeben sollte. Ähhhhmmmmm? Hallo?

Jeder Lehrplan in Deutschland sollte Privatfinanzen in der Schule enthalten. Sonst ziehen wir uns Konsumsklaven heran, die in der Altersarmut enden. 

Solide Dividendenaktien sind Selbstläufer

Besser ist es, wenn dein Geld für dich arbeitet. Wenn es dir passive Einkommensströme beschert. Das geht zum Beispiel über Aktien. Dividendenaktien sind der Eckpfeiler erfolgreicher Depots. Das liegt daran, dass sie eine Fülle von Vorteilen bieten, die andere Aktien nicht bieten können.

Dividendenaktien übertreffen langfristig die Aktien ohne Dividenden. Woran liegt das? Dividendenzahler sind in der Regel rentabler. Sie haben bewährte Geschäftsmodelle. Andernfalls wären Unternehmen kaum in der Lage, einen Prozentsatz ihres Gewinns/Cashflows mit den Aktionären zu teilen. Der Vorstand ist in der Lage, eine anhaltende Rentabilität zu sichern und zu wachsen. 

Das Schöne an den regelmäßigen Ausschüttungen ist: Sie helfen zittrigen Anteilseignern sich in unruhigen Börsenzeiten zu beruhigen. Ich habe etliche Dividenden-Reinvestitionspläne (DRIP) laufen. Somit investiere ich automatisiert meine Dividenden in mehr Dividendenaktien. DRIP-Pläne kosten nichts. Es ist ein Schneeball, der ins Rollen kommt. Mein größter Dividendenzahler (Gesamtsumme) ist Bank of America. Das Institut kauft zudem fleißig Aktien zurück, was mir gefällt. So steigt der Buchwert je Aktie automatisch. Ich denke nie ans Verkaufen. Ich behalte meine Aktien ewig. Das ist mein Ziel.

Mit DRIPs genierst du intelligent langfristigen Wohlstand. Ich verstehe nicht, warum es keine DRIP-Pläne in Deutschland gibt. Hier sind ein paar wunderbare Dividenden-Aristokraten aufgelistet. Sie bieten sich für DRIP-Pläne an.

Warren Buffett liebt Dividendenerträge

Die Bedeutung von Dividenden schätzt Warren Buffett. Der angesehene Buy-and-Hold-Investor kassiert Rekordsummen an Dividenden. Buffett, Chef des Konglomerats Berkshire Hathaway, vereinnahmt Dividenden von den meisten Unternehmen, die er besitzt. Bereits im nächsten Jahr kann Berkshire Hathaway Dividenden von mehr als fünf Milliarden Dollar jährlich scheffeln, schätzen Analysten. Hohe Summen fließen derzeit akkumuliert von Wells Fargo, Coca-Cola, Apple, American Express, Kraft-Heinz… das sind Buffetts größte Positionen

Während die meisten Dividendenaktien von Buffett eher moderate Renditen bieten, die etwa der Durchschnittsrendite des breit aufgestellten S&P 500 Index entsprechen, weisen drei Dividendenaktien eine saftigere Rendite aus. Mindestens 4% Dividendenrendite bringen General Motors, Kraft Heinz, Wells Fargo ein.

Das sind spannende Hochzinsaktien. Das Trio hat allerdings auch so seine Probleme. Nur auf eine möglichst hohe Dividendenrendite zu achten, ist nicht unbedingt das beste Auswahlkriterium. Aber es ist ein Kriterium von vielen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Privathaushalte verschulden sich mehr denn je. Besser ist es ein Dividendendepot aufzubauen

  1. Avatarsteve

    @ Tim das Bedienungen oder Kassiererinnen nicht rechnen können ist mir auch schon oft aufgefallen. Gilt für beide Geschlechter ich kapiers zwar nicht, ich weiss doch was die Getränke in dem Laden kosten wo ich arbeite. Wenn nicht sollte es doch möglich sein das in die Kasse zu tippen. 
    Das kann allerdings ein tiefergehendes Problem sein, wie will jemand der solche Rechnungen nicht hinbekommt seine Finanzen im Griff haben? Ganz zu schweigen von der Aufgabe zu beurteilen ob eine Aktie ein vielversprechendes Investment ist. 
     

  2. AvatarChristian

    Viel Spaß in Albanien, Tim. Ein sehr schöner Flecken Erde, besonders an der Küste im Süden zu Griechenland. Aber auch Bosnien ist sehr schön, oder Montenegro. In Montenegro machen viele (Kosovo-)Albaner Strandurlaub. Wie kommst du da von den USA aus hin?
    Wiso Steuer:mac habe ich auch seit 2 Jahren und bin sehr zufrieden. Einen Steuerberater benötigt man i.d.R. wirklich nicht.

  3. AvatarMIA

    @Tim
    Ja toller Beitrag, das mit der Schule und Finanzbildung ist ganz schlimm.. Meine Kinder lernten das Geld, aber halt auch nur was Geld ist und was man kaufen kann – also genau am falschen Punkt war das Thema dann auch schon durch.
    Schweiz Schulden
    Es wäre mal schön zu sehen, wieviele noch Auto fahren würden, wenn nur die fahren dürften, die die Autos bar bezahlt haben.

  4. AvatarFunkelstein

    Kein Fast Fashion: Obwohl ich eine Frau bin, macht mir das Einkaufen  keinen sonderlichen Spaß. Wenn ich aber Kleidung kaufe, lasse ich mich gerne auch beraten und freue mich über Sachen, die mir auch wirklich stehen. Dafür gebe ich auch gerne Geld aus. Ich besitze lieber wenige, wirklich gute Stücke.
    Steuererklärung: Aus welchen Gründen auch immer ist die Steuererklärung für mich ein Aufwand, den ich gerne umgehe. Bisher habe ich noch keine Verschlechterung meiner Lebenssituation wahrgenommen, obwohl ich auf meine Steuerrückerstattung von von einigen hundert Euro pro Jahr verzichte. 
    Bar bezahlen, kein Pump: Das kann ich nur unterschreiben. Am liebsten bezahle ich bar, begleiche meine Rechnungen gleich und überziehe mein Konto niemals. Was ich mir nicht leisten kann, kaufe ich auch nicht.
    Pflichtfach Finanzen: Da muss ich schmunzeln. Ich weiß nur zu gut, dass alle gesellschaftlchen und sonstigen Probleme am Besten schon in der Schule gelöst werden sollen. Das ist aber leider nur ein Wunschdenken, das nicht zu bewältigen ist. Sprachdefizite, Feinmotorik, Konzentrationsschwäche, Medienkonsum, Elternhaus, … Digitalisierung.!!!. 
    Kleine Anekdote am Rande zum Schätzen und Rechnen, selbst erlebt: Im Supermarkt an der Kasse: Volle Wasser -und Bierkästen werden in gleicher Anzahl wie leer abgegebene Kästen wieder eingekauft. Welche Freude für den Käufer. Er bekommt noch Restgeld heraus. Tja, so was passiert.
    Dividendenertäge: Erst über einen langen Zeitraum wird einem die Wucht der Dividenden und Steigerungen bewusst. Vor ca. 10 Jahren konnte ich mir das noch nicht vorstellen. 
    Tim: Herzlichen Dank für deine immer wieder inspirierenden Artikel!
    Alle: Bleibt dran, es lohnt sich!
     
     
     

  5. AvatarNico Meier

    Ich beobachte auch in meinem Umfeld viele Leute die modernere, grössere Fahrzeuge fahren, die offensichtlich nicht zu ihrem Einkommen passen. Ich spreche das dan oft an um zu erfahren was denn so ein Wagen neu kostet und zwar weil mich das wirklich interessiert. Meist kommt dann so eine Antwort nach dem Motto ich habe ihn geleast das kostet mich 600.- Franken im Monat. Die wenigsten kennen den genauen Neupreis, weil zum Basispreis noch die ganzen Sonderausstattungen dazugenommen werden, die ja “nur” einige Franken zusätzlich pro Monat kosten aber so “Cool” seien.
    Wenn dann mal jemand seinen Arbeitsplatz verliert und nur noch 70% seines vorherigen Gehalts aus der Arbeiotslosenversicherung erhält, gibts plötzlich Probleme mit den Finanzen.
    Ich habe auch mehrere Kollegen die bereits aus Leasingverträgen ausgestiegen sind und dafür grössere Summen bezahlen mussten.
    Leasing ist für mich etwas, dass sich in gewissen Fällen für Firmen lohnen kann, da diese die Leasingraten als Betriebsaufwand buchen können. Aber als Privater lohnt sich Leasing in keinem Fall, da ich in jedem Fall mehr bezahle als bei einem direkten Kauf des Fahrzeuges.

  6. AvatarUllrich

    Ich betreibe buy and hold in extremer Form. Ich kaufe mit dem Gedanken das die Börsen für 10 Jahre schließen könnten,das heißt streuen und gute Unternehmen günstig kaufen. Die meisten Leute fokusieren sich zu sehr auf den Preis! Ich verkaufe auch nicht wenn ein Unternehmen überbewertet ist. 
    @Tim kennst du den Spruch: „ A portfolio is like a bar of soap. The more you handle it, the less of it you have in the end.”
     

  7. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Rüdiger
     
    Weißt du, im Alltag bin ich auch die überwiegende Zeit ruhig und gelassen, begegne anderen Menschen freundlich und hilfsbereit. Positiv und glücklich durch´s Leben gehen ist gar nicht so schwierig.
     
    Es fällt mir aber schwer, den Unsinn, den hier manche ignoranten, vorurteilsbehafteten Schlechtmenschen anonym von sich geben, unwidersprochen zu lassen. Da muß ich an mir arbeiten. Dein Ratschlag hilft mir sehr 🙂 .
     
    @ Kiev
     
    Der Optionshandel hat mich immer mal gereizt. Ein wenig Investitionskapital “nebenher” verdienen? Klingt zu schön. Mir fehlte aber immer die Muße zum Lernen. Zudem muss es auch einen Preis für die Gewinne geben. Irgendein Risiko wird es schon geben. Und muss man nicht auch Geld vorhalten, um notfalls ausüben zu können? Das Geld stecke ich lieber gleich in ein paar Papiere. Meine Bilanz für 2019 liegt z.Z. übrigens bei ca. 23% (IZF) durch simples B&H.
     
    @ Peter
     
    Bin da ganz bei dir. Wobei ich ergänzen würde, dass Apple, Amazon, Alphabet, Facebook (alle in meinem Depot) und Microsoft schon HEUTE die Bluechips von morgen sind. Umsätze, Börsenkapitalisierung – sie spielen heute schon in der höchsten Liga.
     
    @ Felix
     
    “Insofern sind die Renditen bei Aktieninvestments halt immer auch Schmerzensgeld.”
     
    Zu dem Kosto würde ich noch ergänzen, dass das an der Börse “verdiente” Geld, das so viele in guten Zeiten auf ihrem Bildschirm bewundern, nur geliehenes Geld ist. Die Absacker kommen regelmäßig und dann ist es für eine Weile wieder dahin.
     
    Wenn ich an die Regression zur Mitte glaube – und das tue ich – dann werden meine 12,5% p.a. aus den letzten 8 Jahren nicht durchzuhalten sein. Daher bilde ich mir auch nicht ein, die aktuelle Depotsumme wäre “mein konkretes Vermögen”. Mein Vermögen sind vielmehr die vielen hochklassigen Unternehmensbeteiligungen, die echte Geldströme verursachen.
     
    Ich denke weiterhin, dass dieser Blog  – die Erfahrungen von Lesern wie dir, MIA, Claus, Matthias u.a. – beim nächsten 30% Absturz vielen Lesern eine Stütze sein wird, um keine Dummheiten zu begehen.
     
    @ Matthias
     
    “Von solchen Zeiten sind wir meilenweit entfernt. Heute wird nur überall ein Crash herbei geredet. Meiner Meinung nach kommt der in einer Euphorie abrupt. Die hat es aber nicht. Überall wird nur gewarnt. Erst wenn man nichts anderes mehr liest und hört, dass Aktien nur noch steigen können usw. dann sollte man gefasst sein.”
     
    Wichtige Worte, die sich unsere Seitenliniensteher durch den Kopf gehen lassen sollten. Wie soll ein Crash kommen, wenn ihn schon Unzählige erwarten, sich darauf vorbereiten und die Kurse damit genau das vorwegnehmen?
     

  8. AvatarMathias Sandorf

    Vielen Dank für den motivierenden Artikel. Seitdem ich diesen Blog lese hat sich mein Blick für das Sparen und Investieren noch mehr geschärft. 🙂
    Ich investiere seit der letzten Finanzkrise verstärkt an der Börse, davor war es immerhin etwas gewesen. Daher kenne ich auch den Crash nach dem Jahr 2000. Man kann mit einem durchschnittlichen Gehalt ein kleines Vermögen aufbauen und zumindest seine Rente vernünftig auffüllen.
    Was aber nach meinen Erfahrungen sehr wichtig ist: So früh wie möglich mit dem Investieren an der Börse anfangen, Sparpläne nutzen, auf ETF’s und Fonds setzen und Geduld haben.
     
     

  9. AvatarBerlinerin

    Nach 15 Jahren ist mein Wintermantel kaputt gegangen. Gestern wurde mir ein fast neuer, den ich für nen Hunni, statt neu für 300, bei Ebay ersteigert habe, geliefert. Sitzt, sieht aus wie neu und die nächsten 10, 15 Jahre können kommen. Finanzen in der Schule kann ich nur unterschreiben. Alle Kinder interessieren sich für Geld und wollen wissen wie das so läuft. Mein Sohn hat zum 14. dieses Jahr sein Kinderkonto zur freien Verfügung bekommen. Zum üben. Er hatte da seit der Geburt 1000 Euro raufgespart. Er weiß, wenn er das Geld ausgibt ist es weg. Er kriegt nichts mehr. Er kann das Konto aber als persönlichen Kredit betrachten. So hat er sich ein neues Handy gekauft das ihm gefallen hat und hat in den Wochen danach mit Taschengeld und Minijobs die 1000,- wieder aufgefüllt. Er ist sehr sparsam und qualitätsbewusst, weiß aber auch, dass er sich nichts versagen muss, weil das Geld ja vorhanden ist…seine Klassenkameraden geben ihr Taschengeld immer sofort aus und wollen sich dann immer was borgen. Lustig wie der Schulhof im Kleinen die Welt abbildet. Schönen Tag!!

  10. AvatarRüdiger

    @Freelancer Sebastian:
    Du meinst “Schlechtmenschen” als Gegensatz zu “Gutmenschen”? Ich nenne diese Zeitgenossen gerne “Bessermenschen” … weil sie den Durchblick für sich gepachtet zu haben glauben und sich rundum als klüger, wichtiger und besser fühlen und darstellen  😉

  11. AvatarA.

    “Hypotheken werden großzügig vergeben.”
    Also zumindest für Deutschland kann ich sagen, dass Immokredite nicht so großzügig vergeben werden. Oft wird schon ein Mindestmaß an EK gefordert, also mindestens Nebenkosten, dann muss der Job recht sicher und auf unbefristet sein, Lebensversicherung wird oft erwartet, wenn die Immo für den Eigennutz ist.
    Wie ist das denn in den USA/Kanada?
     
    Gruß
    A.
     
     
     

  12. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Rüdiger
     
    Richtig. Allerdings gefällt mir “Bessermenschen” noch viel besser. Hat einen schönen ironischen Touch. Pöbeln, motzen, Gift und Galle spucken und mit der Bratwurst in der Hand vom Dorfplatz aus die Welt erklären…. da höre ich nicht mehr zu.

  13. AvatarMIA

    @Funkelstein SCHULE/GELD
    klar ist es Aufgabe der Eltern, vieles wird der Schule aufgehalst. ABER Schule könnte das was gelehrt ist, Inhaltlich anders rüberbringen, die Schulbücher könnten mit Wenig anders sein, nur das hilt schon, dafür müssten nicht unbedingt Mehrstunden sein –
    @Nico
    Bei unseren Kindern habe ich ja 2 Depots, beide Kinder bekamen von uns 2 Jahre lang einen stattlichen monatlichen Betrag, danach nur noch re-investition Divis.
    Heute sehe ich, dass Depot 1 mit 2008/2009 Crash ganz anders dasteht, als Depot Nr. 2 – es ist extrem was Timing ausmacht.
    Denke dann spielt das Alter noch eine grosse Rolle, wieviel man als Reserve halten soll, denn Depot sind BUCHGELD und wenn man dann nur noch 40% davon hat? Ich rechne immer so, ob ich das vereinbaren kann. Das ist einfach das, was wir machen, soll kein Rat an andere sein, höchstens zum Nachdenken anregen.
    Von daher stehe ich momentan auch an der Seitenlinie, 1/3 des Sparbetrags horte ich, mal sehen ob es klug war – bis heute habe ich leider noch keine Glaskugel im Sonderangebot gefunden.
     
     

  14. Avatarsteve

    Funkelstein ich kann zur Steuererklärung raten. Ist doch hauptsächlich Schreibübung deinen Namen und Steuernunmer schreibst du mehrfach, dann abschreiben von der Lohnsteuerbescheinigung und den Bankaufstellungen. Dann ist nicht mehr viel. Der Stundenlohn ist sehr gut, wenn du nicht zu weit weg wohnst, mach ich ihn dir, für die halbe Erstattung.

  15. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sebastian,

    nur paar Worte zu dem “Optionshandel”, der eigentlich kein Handel in dem Sinne ist, sondern als Stillhaltergeschäft eine Versicherungsprämie, die eingenommen wird.

    Buffett macht diese Geschäft nebenher ja auch; “Pre-tax gains from equity index put option contracts were $213 million in the second quarter and $983 million in the first six months of 2019 compared to pre-tax gains of $372 million in the second quarter and $166 million in the first six months of 2018. The gains in 2019 were primarily due to higher equity index values and shorter average remaining contract durations.” (aus dem letzten Bericht)

    Der eine große Indexkontrakt lief ja Ende August aus bei ihm. Mal sehen was das im nächsten Quartalsbericht bedeutet.

    Das Problem für uns Kleine ist eben tatsächlich, dass man sich sehr stark begrenzen muss. Aber prinzipiell ist das so einfach wie es scheint. Das Risiko ist tatsächlich, dass man den Vertrag erfüllen muss. Entweder man kauft die Put-Option mit Verlust zurück, weil sie durch starken Kursrückgang des Underlyings stark im Wert gestiegen ist, oder man übernimmt die 100 Aktien zu einem teureren Preis als Kurswert, ist also mit Buchverlust investiert.

    Ich selbst habe mich in letzter Zeit zurück gehalten. Nur an reinen realisierten Gewinnen durch ausgelaufene Optionen zu meinen Gunsten habe ich nur einige Hundert USD vereinnahmt dieses Jahr. Ein einziger Wert musste gekauft werden und notiert derzeit im Buchverlust.

    Ich habe ein Marginkonto bei Lynx. Ich halte deswegen kein Cash vor. Jetzt sind ja die Zinsen wieder gesenkt worden. Wenn ich also ausgeübt werde, dann überziehe ich einfach um diesen Betrag, und lass das Minus durch Dividenden wieder abschmelzen. Deswegen verkaufe ich auch keine Puts auf hochpreisige Aktien.

    Na ja, wie hatten das Thema ja schon oft. Man muss das natürlich nicht machen. Aber ich finde das spannend und mir gefällt es.

    Schönen Tag

    MS

  16. AvatarRüdiger

    @Schule: Ist zwar schon ein paar Jährchen her, dass mein Sohn die Schule hinter sich hat, aber die Themen Geld, Kredit, Geld anlegen, … stehen sehr wohl im Lehrplan im Fach “Sozialkunde”, oder wie auch immer das heute heissen mag. Jedenfalls in Bayern ist das so.  Es werden zwar “nur” Grundlagen vermittelt, aber es ist den Eltern nicht verboten, sich die Sprösslinge zur Brust zu nehmen und die Thematik zu vertiefen und durch ein paar Beispiele zu untermauern. Vater und Sohn hatten sogar Spaß dabei  😉
     
    @Steuer: Nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung und ich schiebe es auch gerne vor mir her. Warum eigentlich? Bei Licht besehen bekomme ich für den minimalen Aufwand einen verdammt guten Stundenlohn  😉

  17. AvatarFuseboroto

    Klamotten kaufe ich auch so gut wie nie, Geld spielt da keine Rolle, hab nur einfach keinen Bock drauf. Das spart am Ende natürlich auch das Geld. 🙂

  18. AvatarThomas

    @Schule: ich kann mich noch an meinen Lehrer erinnern wie er uns in Gemeinschaftskunde Inhalte zur Börse Aktien und Fonds vermittelt hat (vor ca. 30Jahren 🙂 ). Ich kann mich noch erinnern dass er gesagt hat, dass man unbedingt verkaufen muss wenn eine gekaufte Aktie nach vorher gestecktem Ziel gestiegen ist. D.h. er hat die Anleitung zum Zocken geliefert. Aber auch die Unterschiede von Fonds die Ausgabeaufschlag hatten und welche ohne aber mit höheren Kosten.
    Das “gelernte” habe selbstverständlich nicht praktisch umgesetzt. Im Grunde war es zu früh. Was macht ein 12 Jähriger mit diesem Wissen?! Meine Eltern hatten auch keinen Draht zu dem Thema, also wars um sonst. Selbst habe ich das Thema erst Jahrzente später entdeckt, so spielt das Leben. 😉
     
     

  19. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Matthias
     
    Deine Erfahrungsberichte sind u.a. auch der Grund, warum das Thema immer wieder auf meiner Agenda bleibt 🙂 . Ich finde es schon interessant.
     
    Die Stillhaltergeschäfte wären genau mein Fall. Ich will meine Aktien eigentlich nicht hergeben (weit entfernter Ausübungspreis), aber einen short Call (wenn das der richtige Begriff ist) zu verkaufen, um ein wenig Extracash zu generieren, hätte was. Wer kauft denn diese Optionen? Shorties?
     
    Tritt aber der Ernstfall ein, sind die schönen Papiere hinfort (Steuer???) und ich müsste sie teurer zurückkaufen.
     
    Und dann für Titel, die man eh kaufen möchte, eine Prämie erhalten und sie eben erst bei starkem Kursrückgang erhalten? Klingt auch gut.
     
    Na ja. Mal sehen, ob ich irgendwann mal die Muße habe.
     

  20. AvatarNico Meier

    Immobilien
    Den Immobilienkredit nennen wir in der Schweiz Hypothekarkredit oder kurz Hypothek.
    Wer in der Schweiz Wohneigentum erwerben will muss 20% Eigenkapital mitbringen. Davon dürfen maximal dei Hälfte aus der beruflichen Vorsorge(Pensionskasse) stammen.
    Zusätzlich zu den 20% müssen auch Kaufnebenkosten wie Notar, Grundbuchamt usw. aus der eigenen Tasche bezahlt werden.
    Neben dieser Hürde wird die sogenannte Tragbarkeit der Hypothek berechnet. Hier rechnet die Bank mit einem Zins von 5% sowie Nebenkosten 1% und Unterhalt 1%. Diese 7% der Hypothekarsumme darf nicht mehr als einen Drittel des Jahreseinkommens betragen. Mit anderen Worten wenn jemand ein Haus für 1’000’000 kaufen will, so muss er mindestens 200’000 Eigenkapital mitbringen. Damit die Tragbarkeit gegeben ist, muss er alsomindestens über ein Jahreseinkommen von 168’000 Franken verfügen.
    Das Medianeinkommen in der Schweiz beträgt 72’000 Franken.
    Diese Hürden sorgen dafür, dass sich nicht jeder Wohneigentum leisten kann und soll den Preisanstieg etwas bremsen.
     
     

  21. AvatarMike

    Es wird immer einfacher, einen Kredit zu bekommen. Auch wer sich noch gar nicht mit dem Gedanken getragen hat, wird spätestens von der Werbung auf die Möglichkeit von Konsumschulden aufmerksam gemacht.
     
    Auch eine Institution wie die Sparkasse macht sowas:
    https://youtu.be/jEmU8WgdgQI
    Die richtige Antwort müsste lauten: “Nein, du kannst es dir nicht leisten!”
     
    Im Bereich private Verschuldung wird sich in Zukunft noch mehr die Spreu vom Weizen trennen. Solche mit finanzieller Bildung machen den Fehler nicht, der Rest – und das ist die Masse – wird es dafür um so mehr übertreiben.

  22. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sebastian,
     
    in Deinem Fall würde ich keine Calls auf Deine Aktien verkaufen, da Du sie ja unbedingt behalten willst.
     
    Ich verkaufe nur Calls auf Aktien, die ich über einen Put bekommen habe, und dann nicht unbedingt weiter halten will, weil sich die Meinung geändert hat. Ich hatte ja vor einiger Zeit 200 Stück von Coty kaufen müssen. Die lagen dann mit Buchverlust im Depot. Brachten zwar auch Dividende, aber es war mir lieber wenn sie wieder raus gehen. Da habe ich dann, sobald sie wieder im Plus waren, Calls verkauft. Ich dachte, entweder sie gehen weg, oder bleiben halt noch eine Weile. Die gingen dann mit Gewinn raus. Es gab da ein Übernahmeangebot.
     
    Man hätte natürlich genauso eine limitierte Verkaufsorder einstellen können. Aber bei dem Call behalte ich die Prämie, sollten sie nicht verkauft werden. Wenn das Verkaufslimit nicht eintritt, dann habe ich keinen Cent bekommen.
     
    Prämien auf stabile Werte und Ausübungspreis weit aus dem Geld bringen sehr geringe Prämien. Das lohnt sich auch nicht. Calls kaufen Leute, die eben keine Shorties sind, sondern sich einen Anstieg des Wertes erhoffen.
     
    Also wenn ich jetzt kein Cash habe um mir 100 Disney zu kaufen, für einen Call reicht es aber vielleicht. Wenn dann der Wert stark steigt, dann habe ich zum Trost den stark gestiegenen Preis des Calls, den ich dann mit Gewinn verkaufen kann, da ich ja wahrscheinlich immer noch nicht das Geld habe um die 100 Aktien zu dem geringeren Preis kaufen zu dürfen.
     
    Puts kaufen die Leute, die sich gegen Kursverlust absichern wollen. Denen ist die Absicherung die zu zahlende Prämie wert.
     
    Ich verkaufe nur Puts auf Werte, die ich prinzipiell auch kaufen würde zu dem Preis, zu dem der Put ausgeübt wird. Momenten ist u.a. bei mir ein Put auf SKT (Tanger) offen. Die müsste ich zu 13 USD kaufen, was ich gern täte. Für den Put habe ich netto 56,50 USD bekommen, würde also zum Ausübungstermin für 13 kaufen, effektiv dann aber 12,435 USD bezahlen. Wenn der Put verfällt, dann habe ich die Prämie als Einnahme.
     
    Jetzt am 15. Nov verfällt z.B. ein Put auf “Bath & Beyond Inc” (BBBY). Bei den Panikverkäufen dachte ich bei Kurs um 8 USD, für 7 würde ich die kaufen. Der Put hat mir 51 USD gebracht, und der Kurs ist wieder über 14 USD. Man hätte natürlich alles direkt kaufen können, wenn man Geld hat. Dann hätte man jetzt fast 100% Gewinn im Buch. Aber ich schwimme nicht im Cash, sondern will kleine Einnahmen generieren.
     
    So mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 😉
     
    Jetzt geht es raus an die Luft bei der Sonne.
     
    MS

  23. Avatarsammy

    @Matthias Schneider
    Es ist Irrsinn, wenn man eigentlich genug Geld hat, aber lebt, als wäre man ein Bettelstudent.
    Vollkommen richtig. Schön auch mal kritische Worte  von einem alten Hasen mit viel Erfahrung in diesem Blog zu lesen. So sieht es aus. Geschenkt gibt es nichts viele Jahre Verzicht auf aktives Leben   (nicht nur wandern) kosten ihren Preis. Psychisch ist jemand der Jahrzehnte nur knausert natürlich nicht in der Lage das irgendwann mal zu ändern. Es ist tatsächlich so man hat Millionen lebt aber wie ein Hartzer wenn überhaupt. Ob es das wert ist? Lieber eine gute Arbeit haben und bis zur Rente arbeiten das hält geistig fit und bewahrt vor Dummheiten.

  24. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @sammy,
     
    das Problem mit dem FIRE ist m.E. nach, dass man wohl rechnet, dass man nur so viel zusammenkratzt im Depot, dass man bei Entnahme den bis dahin praktizierten Lebensstil ohne weiter arbeiten zu gehen aufrechterhalten kann.
     
    Aber wenn ich in der Ansparphase extrem sparsam war, dann will ich doch danach nicht bis zum Lebensende so weiterleben. Mit zunehmendem Alter will ich eigentlich immer souveräner leben können, und mir mehr leisten als in jungen Jahren. 
     
    Na ja…
     
    MS

  25. Avatarsammy

    @Matthias  Schneider
    Ganz genau so ist es. Zwanghaftes Sparen und sich selbst nichts zu gönnen kann auch auf eine psychische Erkrankung hindeuten. Ich denke die Mehrheit der Menschen kann sehr wohl gut mit ihrem Geld haushalten, in diesem Blog werden leider nur extrem Beispiele aufgezeigt.

  26. AvatarPuck

    @Funkelstein: Wenn du so eine hohe Erstattung erwartest, aber zu faul bist (oder dir es selbst nicht zutraust) die Erklärung selbst zu machen: Versuch es mal mit einem Lohnsteuerhilfeverein in der Nähe. Ist viel günstiger als ein Steuerberater und für die meisten Steuerpflichtigen normalerweise ausreichend.
    @Steve: Ich hoffe, du bist Steuerberater, sonst könntest du mit deinem Angebot (“wenn du nicht zu weit weg wohnst, mach ich ihn dir, für die halbe Erstattung.”) ziemlich böse auf die Schnauze fallen 🙂 Stichwort: Unerlaubte Hilfe in Steuersachen.
    Ich mache meine Steuererklärung seit Jahren mit Elster selbst. Man kann die Daten des Vorjahres zum Großteil übernehmen, dann ist das eine Sache von 20 Minuten. Super Stundenlohn 😉
    Gruß
    Puck

  27. AvatarThorsten

    Wir haben gerade festgestellt, dass wir solche Konsummenschen nicht kennen. Ich sehe keine Protzautos bei uns in der Straße. Privat und beruflich auch nichts zu sehen. Das müssen Schichten und Berufe sein, zu denen wir keinen Kontakt hatten. Oder sie wohnen woanders, gehören vielleicht anderen Schichten an. Die Leute, die wir kennen,  gehen in Vereine (Sport) oder in die Volkshochschule. Allerdings geben manche unverhältnismäßig viel für Urlaub aus. Vietnam , Tasmanien..    das erklärt den sonst sparsamen Lebenswandel. Sie sparen übers Jahr und hauen dann alles raus.

  28. Avatarsammy

    @Thorsten
    Ob sie alles raus hauen weißt du nicht. Wofür lebt man denn? Um ein Leben lang Zuhause rum zu sitzen und Geld zu zählen? Oder mit seiner Familie schöne Erlebnisse zu haben?
     

  29. AvatarRüdiger

    Ich mache meine Steuererklärung seit Jahren mit Elster selbst.

    Wenn eine “vereinfachte Steuererklärung” genügt – wie bei mir – dann kann man die Formulare auf der Online-Seite des Finanzamts bequem am PC ausfüllen und die Formulare ausdrucken. Die eingegebenen Daten können für die Verwendung im nächsten Jahr gespeichert und dann in das neue Formular eingelesen werden. Bei der vereinfachten Steuererklärung spart man sich manche Fingerübung für das Erzeugen von Zahlenfriedhöfen  😉
     
    Und wenn eine vereinfachte Steuererklärung nicht mehr genügt, dann fülle ich meine Formulare wieder von Hand aus. Dann dürfen sich die Beamten mit meiner Sauklaue vergnügen  😉

  30. AvatarThorsten

    @sammy fur schöne Erlebnisse muss man nicht weit reisen. Das hängt nicht vom Preis oder den Kosten ab. Die Differenz kann man sparen. Wenn es jemanden aus echtem Interesse irgendwo hin treibt und keine Ruhe lässt, der soll es dagegen ruhig tun.

  31. Avatarsammy

    @Thorsten
    Frei nach dem Motto Zuhause ist es am schönsten? Nein man möchte etwas sehen von der Welt und die Leute können es sich getrost leisten. Geld ist nur Mittel zum Zweck und für die Mehrheit der Menschen ist es erstrebenswert sich Gutes zu tun mit dem erarbeiten Geld und dennoch bleibt genug übrig. Bis zur Rente zu arbeiten ist keine Schande ich finde es eher bedenklich wenn jemand mit Ende 30 bei den Eltern oder in WGs lebt obwohl er sich etwas besseres leisten kann. So jemand wird wohl nie eine richtige Familie gründen und somit eine Problematik (niedrige Geburtenrate) in Deutschland verschlimmern.
     

  32. AvatarDanielKA

    @ Steuererklärung: Das ist doch kein Stundenlohn, die Mehrheit ist schon von der Steuerindustrie “gehirngewaschen”. Man holt nur sein “eigenes” Geld zurück, da wir in Deutschland so großzügig sind und der Arbeitgeber sofort abführt. Also ein schönes zinsloses Darlehen an den Staat, in anderen Ländern wird dies erst nachträglich gemacht. Bestes Beispiel Abgeltungssteuer mit einem ausländischem Broker wie z.B. Interactive Brokers.

  33. AvatarThorsten

    @sammy Warum so extrem ? Niemand muss zu Hause bleiben. Entfernung und Flugkosten sind Kostentreiber.

  34. Avatarsammy

    @Crash
    Auch wenn es momentan noch nicht danach aussehen mag. Meine Prognose bleibt dass die Deutsche Bank pleite gehen wird. Was dies für die Finanzmärkte bedeuten wird (global vernetzt mit unzähligen Finanzprodukten) dürfte wohl jedem klar sein.
     

  35. AvatarT.Ostler

    @Steve: Gutes Selbstbewusstsein, dass schon teilweise in Richtung Schwätzer übergeht. Ja die Steuererklärung an sich mit Anlage N (Lohnsteuerbescheinigung)+ WK und Anlage Vorsorgeaufwand ist jetzt nicht die aller größte Kunst. Es gibt aber schon ein paar Kleinigkeiten wie Sonderausgaben, Anlage VWL und AgB´s wie auch §35 a EStG die einige schon vergessen, bei diesen nur “abschreiben”. Also halte den Ball flach, wie auch mit deiner Kassieren die den Preis eines Getränks nicht wusste. Kannst du dir bei hunderte von Artikeln die Preise + wöchentlichen Rabattaktionen merken, was wieviel kostet und es bei 8-9 Std. Arbeit auch immer sofort abrufen ohne mal einen kleinen Hänger zu haben? Auf gut boarisch, Dampfplauderer. Zudem ist dein Angebot für die hälfte der Erstattung schon irrwitzig halbwissend, bei einer Gesamterstattung von´60 EUR haste nicht wirklich was verdient. Bei 500 EUR könnte sie bei Anlage N auch zum Steuerberater, warte gratis tipp Lohi ist noch günstiger für reine Anlage N Betreuung. 

    @ALL in Sachen Steuern: Ja ich kann auch selbst Boden verlegen, kein ding kann man lernen und spart ungemein, jedoch mach ich nicht eine ganze Berufsspate als sinnlos überteuert nieder und verzapfe es so als würde der Beruf eigentlich bedeutungslos sein. Anlage N + Anlage KAP ist jetzt wirklich nicht alles was ein Steuerberater/Steuerfachangestellter macht. Reden wir weiter bei Gewinnermittlungen, Anlage V und Ihre Immobilienbewertung, Bilanzen, Betriebsprüfungen ect.. Viele rühmen sich was Sie nicht alles absetzen und können nicht einmal einen Steuerbescheid lesen, daraus geht oft genug hervor das einiges gestrichen wurde und der Heini behauptet ganz frech wie blöd denn der Steuerberater ist, weil er nicht das Kinderbett angesetzt hat…
     
    Grüße vom Steuerfachangestellten, der wohl für viele ein Beruf ist, bei dem man malen nach Zahlen macht.

  36. AvatarT.Ostler

    DanielKA: Naja wenn sich Steuerindustrie auf die Steuerberater beziehen sollte…dann muss ich leider sagen wir sind so klein und unbedeutend, das wir nicht mal ne Gewerkschaft haben. Stundenlohn für das erstellen von Steuererstattungen wird als Metapher genommen… also beruhige dich wieder. Wenn ich sehe wie viele  Unternehmer es nicht gebacken bekommen mit einer kommenden Steuerlast zu rechnen, ist es nur von Vorteil das der Arbeitnehmer das vorausbezahlt, (machen Unternehmer auch) denn wenn auf einmal am Jahresende 4.000 Öken bezahlt werden müssen, würden viele in die Röhre schauen und einen Kredit aufnehmen. Somit hat diese Vorauszahlung ein Kreditvermeidungspotenzial. 🙂 Grüße vom Steuerfachangestellten, der von seiner Steuerindustrie leider nichts wusste. *Augenroll*

  37. AvatarDanielKA

    T.Ostler: nicht soviel Schaum vorm Mund. Ich meine ausdrücklich die Finanzämter und damit ganz klar den Staat. Der so tut als würde er großzügig etwas zurückgeben, dabei ist es unser verdientes Geld.

  38. AvatarMIA

    @Thomas
    Ein 12jähriger kann ein Konto haben und warum soll er nicht wissen, dass man sein Erspartes durch Investitionen vermehren kann? Es ist immer eine Frage der Art wie man es beibringt, er findet es schön zu wissen, dass er einen Big Mac ist, wo er auch investiert ist, ein bisschen wie daheim. Aber ganz klar, es kommt auf das Kind an, meine Tochter ist da ganz anders sie interessiert es nicht. Aber wenn da mehr nachgefragt wird, dann gibt es auch mehr Info, schaden tut das sicher nicht, oder?

  39. AvatarRüdiger

    @T.Ostler: Auf gut boarisch, Dampfplauderer.
     
    Für das, was ein Dampfplauderer so ablaicht, gibt es wir hier in der nördlichen Oberpfalz den schönen Begriff “Oarschgwaaf”  😉

  40. AvatarThomas

    @Mia, mit dem 12 Jährigen habe ich mich gemeint der von seinen Eltern einst bei dem Thema Investitionen außer sparen, schaffe schaffe Häusle baue keine zusätzlche Hilfestellung/Anleitung bekommen hat. Du machst das offenslichtlich anders und das ist doch prima. Was ich sagen wollte ist, dass wenn das Elternhaus nichts beisteuert, bringt das Thema in der Schule auch nicht viel, deshalb meine Vergangenheit als Beispiel. Mein Sohn ist 7 und wird bei dem Thema auch besser begleitet. 

  41. AvatarNico Meier

    @DanielKA
    @T.Ostler
    In der Schweiz wird der Nettolohn ausbezahlt ohne die Einkommenssteuern abzuziehen. Mit anderen Worten der in der Schweiz wohnhafte Bürger muss Krankenkasse wie auch Steuern selber noch vom Nettogehalt zahlen. Und ja es gibt immer wieder Diskussionen ob es nicht besser wäre das System zu ändern.
    Ich finde eine Änderung nicht nötig. Ich bin durchaus in der Lage auszurechnen wie hoch meine Steuern sein werden. Aber es gibt viele gerade junge Menschen, die jedes Jahr im Herbst von der Steuerrechnung “überrascht” werden. Leider fehlt bei vielen der Weitblick im Bereich Finanzen.

  42. AvatarT.Ostler

    Rüdiger Für das, was ein Dampfplauderer so ablaicht, gibt es wir hier in der nördlichen Oberpfalz den schönen Begriff „Oarschgwaaf“ 
     
    Den Ausdruck kenne ich auch, Mundart kann so schee sein.

  43. AvatarT.Ostler

    Nico Meier Genau deshalb finde ich das System nicht schlecht, wenn es nach mir gehen würde, hätte ich auch kein Problem mit dem Schweizer System, aber leider würde es einige geben die dadurch Schwierigkeiten bekommen würden. Wie auch die Dt. Rentenversicherung nur Beiträge bis zur Grundsicherung verlangen kann alles on top wär für mich in Ordnung selbst Altersvorsorge zu leisten. Leider schreien immer mehr Menschen nach mehr Staat, da kann man wohl nichts machen.

  44. AvatarMIA

    @Thomas
    Ja da hast du recht, stimmt, das Vorleben ist schon immens wichtig und wir alle wissen ja was die meisten machen. Aber immerhin machen wir einen Versuch, die Jugendverschuldung zu minimieren..

  45. AvatarFelix Meier

    Mit Netto-Brutto hatten auch schon bekannte Politiker so ihre Probleme, offensichtlich auch unser Schweizer Nico, was seinem Selbstbewusstsein keinen Abbruch tut.
    In D wird tatsächlich der Nettolohn ausbezahlt.

  46. Avatarsteve

    T Ostler
    kennst du den Unterschied zwischen ein und Mehrzahl? Die Bedeutung des Worts oft ist auch relativ klar. Fast täglich gibt es Probleme wenn ich auf 50 cent oder 1€ aufrunde. Oft genug scheint es schwer den Preis für 3 Getränke zu berechnen wenn eines 3,50 oder 3,90 kostet. Auch wenn der Preis seit Monaten stabil ist.
    Zum 2 Punkt eine nicht abgegebene Steuererklärung outperformen sehe ich jetzt nicht als Mammutaufgabe. Wer hier der Schwätzer ist mögen andere entscheiden.

  47. AvatarNico Meier

    @Felix Meier
    Ich glaube nicht, dass ich Probleme habe mit dem Unterschied zwischen Brutto und Netto.
    In der Schweiz wird vom Bruttolohn die Sozialabgaben (AHV/IV, EO, ALV) sowie die Pensionskasse(Betriebsrente) direkt abgezogen. Was an den Arbeitnehmer ausbezahlt wird ist der Nettolohn, von diesem muss der Arbeitnehmer dann noch die Einkommens und Vermögenssteuern sowie die Krankenkasse bezahlen.
     

  48. AvatarWhirlwind

    Wow Tim, das ist ja mal wieder ein Beitrag voll gepackt mit sinnvollen Informationen und Statements. Sehr schön. Ganz nach meinem Geschmack. 🙂

    […] Im Web oder auf dem Handy ist es einfach Kredite aufzunehmen. Es geht schnell. Wir erleben einen Wandel von einer soliden Bargeldwirtschaft zu schnellen Krediten. […] Heute fördert die flinke Verwendung von Krediten Impulskäufe. […]

    Ich beobachte auch immer mehr, dass der Großteil der Menschen gar nicht mehr warten will (oder kann?), um sich die nächste Anschaffung zu leisten bzw. den nächsten Wunsch zu erfüllen. Die Bedürfnisse müssen am besten sofort befriedigt werden und wenn das nötige “Kleingeld” nicht vorhanden ist, dann kommen 0 % Kredite, Mikrokredite oder das Kreditlimit von VISA und Mastercard gerade recht. Eine seltsame Richtung, in die sich unsere Gesellschaft da gerade auch in dieser Hinsicht entwickelt. Häftig finde ich auch diese Payday Loans. Wenn ich mir die nächste Party am Wochenende nicht leisten kann, weil z.B. am Monatsende kein Guthaben mehr auf dem Konto ist, dann muss ich halt mal aussetzen. Wo bleibt denn sonst der Lerneffekt?

    Andererseits habe ich auch viele Positionen auf meinem Wunschzettel. Diese gehen aber eher in die Richtung Unternehmensbeteiligungen. 😉 Gern hätte ich (teilweise wieder) einen Anteil an Coca-Cola, Procter & Gamble, Church & Dwight und Unilever sowie an Johnson & Johnson, Pfizer, Novartis, Roche, Fresenius, Stryker und Sartorius. Weiterhin etwas von Microsoft, Intel, Texas Instruments, Cisco, SAP genau so wie von  Allianz, MunichRe, VISA und Mastercard. Ein bisschen von 3M, Illinoius Tool Works, Stanley Black & Decker oder Tomra darf es auch gern sein, genau so wie von BASF, Sherwin-Williams und Royal Dutch Shell. Und schließlich dürfen auch Adidas, Walt Disney und Sixt nicht fehlen. Aber es geht halt nicht alles mit einem Mal. So betrachte ich das Investieren wie andere das Briefmarken oder Münzen sammeln. 😉 Und durch den Blog stoße ich auf immer mehr interessante Unternehmen.

    Gestern habe ich in einem aktuellen Beitrag gerade Roper Technologies -> https://www.whirlwind-investing.com/roper-technologies-analyse-2019-10-30/ porträtiert. Das US-amerikanische Unternehmen entwirft und entwickelt Software sowie technische Produkte und Servicelösungen für Nischenmärkte in unterschiedlichen Branchen. Dabei überzeugt die solide Bilanz genau so, wie die hervorragende Eigenkapitalentwicklung sowie die respektablen und stabilen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn. Selbst in der Weltfinanzkrise 2008/2009 ist der Gewinn auf EPS-Basis um weniger als 20 % zurückgegangen und wurde anschließend innerhalb eines Jahres bereits wieder vollständig aufgeholt. Einzige kleinere Wermutstropfen könnten die etwas geringe Eigenkapitalrendite von unter 13 % und die mickrige Dividendenrendite von aktuell gerade einmal etwas mehr als 0,5 % sein. Aber dafür wächst die Dividende etwa um 20 % pro Jahr, was eine Verdopplung alle 3 bis 4 Jahre bedeutet. Und bei einer Ausschüttungsquote von unter 20 % kann das wohl noch eine ganze Weile so weitergehen. 🙂

    Ansonsten wünsche ich euch ein Happy Halloween. Wir waren heute Vormittag auch schon fleißig und haben gemeinsam mit den Kids aus zwei Kürbissen zwei Brote, eine leckere Suppe und einen Kuchen für’s heutige Vesper herausgeholt. 🙂

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  49. AvatarNico Meier

    @James
    Hab die Zahlen noch nicht im Detail anschauen können. Aber scheinbar ist es weniger schlimm als gedacht.
     

  50. AvatarClaus

    @ FF nur mit “Riesen-Depot”??
     
    Immer wieder wird die “magische Million” als Mindestsumme für das Erreichen der FF genannt. Dann kommt “der Protest” von genügsameren Menschen, die nach ihrem Empfinden schon mit 400.000 – 600.000 €/$ /CHF frei sein werden.
     
    Doch diese Summen sind gerade für Neueinsteiger oder Menschen mit “kleineren” Depots abschreckend und demotivierend.
     
    (Finanziell) Frei ist man doch, sobald die monatlichen passiven Einnahmen die mtl. Ausgaben übersteigen.
     
    Man könnte also auch einfach eine kleine (Excel)-Tabelle mit den möglichst vollständigen mtl. Kosten anlegen(was sicherlich sehr viele hier längst haben) und eine weitere Tabelle mit den mtl. passiven Einnahmen. Zieht man von den Kosten die Einnahmen ab, erhält man die mtl. noch fehlende Summe zur persönlichen FF. Diese Zahl ist gleichzeitig die persöbnliche FFN (finanzielle Freiheit Nr.).
     
    Hat man also z.B. 2.000 € mtl. Kosten und 500 € passives Einkommen, hat man eine FFN von 1.500.
     
    Das sieht doch gleich viel besser aus. Mit dieser Zahl läßt es sich viel einfacher arbeiten. Jeder, der wirklich motiviert ist, die FF zu erreichen, wird nun versuchen, die FFN schnellstmöglich kleiner zu bekommen. Sei es durch höheres passives Einkommen, als auch duch Reduzierung von Kosten.
     
    Das macht Spaß und motiviert. Schon nach wenigen Monaten wird die FFN deutlich kleiner sein und man wird immer wieder neue Möglichkeiten entdecken, die FFN zu senken.
     
    Diese Methode ist auch in einem Buch beschrieben:
    “Sichere Wege zur finanziellen Freiheit” von Van K. Tharp, D. R. Barton, Jr. Steve Sjuggerud
     
    Meine FFN ist übrigens negativ…
     
    LG
     
     

  51. Mark85Mark85

    Ich habe mir heute um Punkt 0 Uhr das neue Buch ,,Der größte Crash aller Zeiten” von Friedrich und Weik gegönnt und bereits 2/3 durchgelesen. Man muss nicht mit dem kompletten Inhalt einverstanden sein, aber es regt durchaus zum Nachdenken an und bietet einen Mehrheit. Zudem ist es alles andere als überteuert: 15 Euro für 400 Seiten. 🙂

  52. AvatarDaniel

    ich finde es eher bedenklich wenn jemand mit Ende 30 bei den Eltern oder in WGs lebt obwohl er sich etwas besseres leisten kann. So jemand wird wohl nie eine richtige Familie gründen und somit eine Problematik (niedrige Geburtenrate) in Deutschland verschlimmern.
    Eine eher subjektive Wahrnehmung die insbesondere eher auf urbane Gegenden und insbesondere in den letzten 50-60 Jahren entstanden ist und eher nicht dem viel viel länger davor geprägten Lebensbild entspricht.
    Noch vor dem 2ten Weltkrieg war es eher normal dass unter einem Dach 2 bzw. tendentiell eher 3 Generationen lebten. Irgendwann starb die Oma dann weg, der Opa war sowieso meist schon lang vorher tot und die nächste Generation machte sich breit.
    Soweit ich mich erinnern kann waren unsere Vorgängergenerationen weder unselbsständiger noch waren sie gekennzeichnet davon keine Familie oder wenige Kinder zu haben. Sicherlich war es damals eher durch Armut geprägt oder der Tatsache geschuldet das insbesondere von der Tochter erwartet wurde, dass sie irgendwann der (Stief-)Mutter unter die Arme greift wenn der Alltag zu beschwerlich ist, aber weder kann man sagen dass das Zusammenleben, auch das lange Zusammenleben, in der Familie schädlich war noch dass es unbedingt etwas Erstrebenswertes sein muss einsam in einer Stadt zu ziehen und möglicherweise vor sich hinzuvegetieren nur um sich auf die Schultern zu klopfen und sich zu loben wie selbstständig man ist.
    Die Menschen vereinsamen in oftmals in Städten, das ist statistisch belegt obwohl sie mit mehr Menschen denn je umzingelt sind.

  53. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Nico Meier,
     
    die Hoffnung auf bessere Zeiten? 
     
    KHC hat immerhin die niedrig gesteckten Erwartungen übertroffen. 0,69 statt Konsens von 0,53 USD. Auch wenn der Ertrag zurück ging.
     
    Weil Halloween ist, habe ich was Gruseliges getan. Einen Put auf TUP verkauft, zum Strike von 7,50 USD. Wenn ich die 72 Cent Prämie abziehe, wäre das ein Kaufpreis von 6,78 USD, oder eben 72 USD Einnahme. Das will ich sehen, ob die wirklich abschmieren, oder doch übernommen werden. Die Marke ist schon stark.
     
    MS

  54. AvatarThorsten

    2018 verursachte Netflix ein Drittel des Datenverkehrs in den USA. Die Klimafraktion hat Streaming als neuen Feind identifiziert und ruft dazu auf Streaming zu reduzieren. Man soll es einschränken oder Filme einmalig herunterladen, die man sehen möchte.

  55. AvatarKevin

    @thorsten: Wieso spart der herunterladene Filme Daten? Ob ich den jetzt live anschaue oder herunterzulade verbraucht meiner Meinung nach gleich viele Daten. 😉

  56. AvatarThorsten

    Mein Handy schreibt immer “Nochmal tappen um App zu beenden”.  Ich tappe also hin und her, die App ist immer noch offen oder was ?!  Sie meinen “tippen” und nicht “tappen”. Microsoft, Apple egal wer, sie sparen offensichtlich Geld und lassen die Texte automatisch übersetzen anstatt von Muttersprachlern fehlerfrei übersetzen zu lassen.

  57. AvatarRüdiger

    von Muttersprachlern fehlerfrei übersetzen zu lassen.

    Menschen beschäftigen und Maschinen arbeitslos machen?!? Skurril  😉

  58. AvatarPantoni

    Ich lese auch gerade das Friedrich / Weik / Crash Buch. Ich kann es empfehlen, da die Beiden viele Fakten & Zahlen heranziehen und das Ganze dadurch plausibel ist.

  59. Avatarsammy

    @Daniel
    Ich redete von Single Personen die noch Zuhause bei Mutti wohnen oder in Single WGs.
    Gegen ein Mehrgenerationenhaus spricht natürlich nichts solange es Familien und keine Singles sind.
     

  60. AvatarNico Meier

    „Was haben ABBVie, Altria und Kraft Heinz gemeinsam?“
    Die drei sind innerhalb des letzten halben Jahres in mein Depot gehüpft. Sind alle drei zwischen 15% und 20% im Plus seit dem Kauf. 
    Und Bayer macht diese Woche auch wieder Freude.
     

  61. AvatarWhirlwind

    @Finanzielle Freiheit: Das tolle ist doch, wenn es gelingt monatl. 25 % des Einkommens zu sparen, man alle drei Jahre für ein komplettes Jahr finanziell frei ist. Das lässt sich natürlich beliebig skalieren. Sparquote variieren, Sparphase verlängern, etc. Dieser Aspekt motiviert mich ungemein. 🙂

  62. AvatarNico Meier

    @Sparta
    Ich habe gezielt nach Unternehmen die im nichtzyklischen Konsum beheimatet sind gesucht. Ich mag Unternehmen die gerade billig sind weil sie im Moment ein par Probleme haben. Lag in der Vergangenheit bei Käufen von solchen Unternehmen grossmehrheitlich richtig. 
    Ist natürlich keine Kaufempfehlung, da ich nie Kaufempfehlungen ausspreche.

  63. AvatarStefan

    Zitat:”Es fällt mir aber schwer, den Unsinn, den hier manche ignoranten, vorurteilsbehafteten Schlechtmenschen anonym von sich geben, unwidersprochen zu lassen. Da muß ich an mir arbeiten. Dein Ratschlag hilft mir sehr ? .
    Interessant, dass sie beurteilen können, was Unsinn ist und was nicht. Unabhängig davon, ob berechtigt oder nicht; Das ist schon Chauvinismus in Reinkultur.

  64. AvatarRüdiger

    Der Mond ist  ein Pflaumenkuchen.
    Ob jemand tatsächlich beurteilen kann, ob das Unsinn ist? 

  65. AvatarFunkelstein

    @steve
    Danke für dein Angebot. Ich lebe im Paradies (Mittelfranken) und weiß, dass mein Verhalten total hirnverbrannt ist. Vielleicht sollte ich mal zum Psychologen. 😉
     

  66. AvatarMichl

     
    Lied der bayerischen Band „Pam Pam Ida“
    Kauf diesen Scheiß!Äh, das hast Du noch nicht, aber das brauchst Du noch!Schau Deinen Nachbarn an! He schau! Der hat das schon.Gerade ist es im Angebot und gerade wäre es heruntergesetzt.Ich würde zuschlagen, ganz schnell, sonst bereust Du es aufs Letzte. Doch Du bist ein knickriger Hund und geizig wirst Du geil.Du bist inkomplett. Du brauchst Teil für Teil.Schau Dir die Werbung an! Schau nur, wie sie glücklich sind.Nur Du fläzt auf der Couch, kraftlos, down, ohne Elan.Schau nur, wie sie glücklich sind.Fühlst Du Dich down, ohne Elan, kraftlos, ohne Elan.Schau nur, wie sie glücklich sind!Kauf diesen Scheiß!Du fühlst Dich ungeliebt und bist null selbstbewusst,deshalb musst Du shoppen, Tag für Tag gegen Deinen Frust.Dich musst nicht außer Haus. Mach es über das Internet!Lass es Dir liefern! Heim. Heim in Dein Versteck.Schau mir tief in die Augen, Baby! Stimmts, das würde dir gefallen?Kauf diesen Scheiß!

  67. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Rüdiger,
     
    natürlich ist das Unsinn. Jeder weiß, dass “uns Adolf” mit seiner Reichsflugscheibe Haunebu II von “Neuschwabenland” aus auf den Mond geflogen wurde, wo er darauf wartet (siehe “Iron Sky”), hier die Heimat (wenn sie denn endlich zugrunde gerichtet wurde) zu erneuern (“Er ist wieder da.”). Könnte man das etwa von einem Pflaumenkuchen aus?
     
    😉
     
    MS

  68. Avatarsteve

    @ Funkelstein ich sehe es so, dass der Staat ja in den wenigsten Faellen was verschenkt, von daher sollte man selbst auch nicht zu generös sein. Man bekommt dafür noch nicht mal ein Danke. Falls du es dir überlegst und gerne Hilfe hättest, kann dir Tim gerne meine e-mail geben, arbeitsmäßig komme ich nach Mittelfranken, wusste aber nicht das da schon das Paradies ist.

  69. AvatarSparta

    Jenseits von Gut und Böse, schlecht und gut, Clown oder Sparfuchs, jung & alt, Stadt und Land etc. pp.
    Anstatt den jeweiligen Vorurteilen zu fröhnen und die Unterschiede immer mehr zu betonen.. wäre es nicht mal an der Zeit wieder mehr das humane verbindende in der Gesellschaft zu sehen und mehr zu leben?
     

  70. AvatarRüdiger

    @Matthias Schneider:

    Könnte man das etwa von einem Pflaumenkuchen aus?
    Im Leben nicht!
     
    😉

  71. Mark85Mark85

    An Pantoni: Ich habe es nun durch. Gut hat mir unter anderem die Anlagematrix gefallen, aber ich weiß nicht, ob man aus urheberrechtlichen Gründen einzelne Seiten als Foto öffentlich zur Verfügung stellen darf. Vielleicht weiß Tim als Medienprofi mehr.

    An Thorsten: Vergiss das böse Gold (5 Gramm pro Tonne Gestein) und den bösen Bitcoin (Stromverbrauch Dänemarks) nicht. 😉

  72. Avatarvonaufdenboden

    @Freelancer
    Bin auch im Optionshandel als Stillhalter tätig. Der Verkaufe von Put-Optionen auf Aktien funktioniert sehr gut im jetzigen Marktumfeld. Bei fallenden Märkten nicht. Optionen auf Futures sind immer möglich, bei fallenden und steigenden Märkten. 
    Finde ich sehr interessant und es macht viel Spass. Vom Risiko her überschaubar sofern man gewisse Grundregeln wie z.B. die Optionsgrösse beachtet. 
    Mein Handelskonto ist mit 50k aber noch nicht sehr gross. Ziel sollte sein, im Durchschnitt 20% p.a. Rendite zu erwirtschaften. Das ist grundsätzlich kein Problem. Man muss aber diszipliniert sein, den Markt beobachten und strikt bestimmte Regeln einhalten.
    Mein Aktiendepot selber ist dieses Jahr mit einem IZF von 32% auch sehr fein unterwegs. 
    Grüsse
    vonaufdenboden

  73. AvatarPantoni

    @ Mark85
    Das ging ja wirklich fix bei dir – mich hat der Halloween-Zirkus aufgehalten. Ich freue mich jetzt weiter zu lesen und erhoffe mir ein paar Ideen zur weiteren Anlage.
    Selbst wenn die Beiden im Timing zu weit vorn liegen sollten (Crash spätestens bis 2023), sind die zu Grunde gelegten Szenarien aus meiner Sicht realistisch.
    Wirst du deine bisherige Asset Allocation beibehalten? Hast du Bitcoins bzw. planst du welche zu halten? 

  74. Avatarsammy

    @pantoni
    warum sollte diese Prognose zu weit vorne liegen? Mit Crash bis 2023 gehen sie doch komplett dakor mit Dr Markus Krall. Es zeichnet sich ab.
     

  75. AvatarSmyslov

    Sammy: Es könnte schon sein, das die DB pleite geht. Wie könnten wir uns denn
    dann schützen? Schon interessant, was diese Hochgebildeten Herren mit ihrer
    großen “Finanzbildung ” aus diesem Unternehmen gemacht haben.

  76. Avatarsammy

    @smyslov
    Schützen kannst du dich nicht wirklich. Was du machen kannst ist deinen Cashanteil zu erhöhen um handlungsfähig zu sein wenn es soweit ist. Denn dann wird es gute Kaufgelegenheiten geben.

  77. AvatarJohn

    @Claus
    Völlig richtig. Die Million ist abschreckend. Dann heisst es “nur eine Million”. Holla, das ist viel Geld und gerade beim Einstieg noch unvorstellbar viel.
     
    Es ist schwierig alle Aspekte von Anfänger bis zu dem der seit 20 Jahren spart ab zu decken. Aber ich würde sagen wer lange dabei ist bleibt weniger die Motivation. Das brauchen die Jungen! Heisst die ersten Schritte, frei von Schulden, frei von Geldsorgen in naher Zukunft. Dann das Puffer, 1, 2 Jahre vom Depot leben zu können. Das ist Freiheit. Keine absolute finanzielle, aber der erste Schritt.

  78. AvatarRüdiger

    Wirst du deine bisherige Asset Allocation beibehalten?
     
    Das ist die wirklich interessante Frage! Und was mich – immer wieder – interessiert: Wer erhöht jetzt schon seinen Cash-Anteil, weil der Crash ja bald kommt? Auf wieviel %? Wie macht er das – Aktien verkaufen? Oder einfach Cash ansparen und nicht mehr investieren?

  79. Avatarsammy

    @Rüdiger
    das ist Geschmackssache. Du kannst sowohl gut gelaufene Aktien veräußern oder eben einfach monatlich Cash auf ein Tagesgeldkonto allokieren. Die Höhe ist ebenfalls Geschmackssache. Ich empfehle generell einen gewissen (zinslosen, wobei ich noch 0.8% bekomme ) Anteil auf einem Tagesgeldkonto zu halten, da dies die Volatilität verringert und Handlungsfähigkeit ermöglicht.
     

  80. Der BaumDer Baum

    @ Rüdiger, ich hab keine konkrete Allokation. Ich hab etwas Edelmetalle, Notfallcash und einen Dauerauftrag für mein Depot.
    Da ich immer dann Aktien kaufe wenn ich ein aus meiner Sicht gutes Invest finde, ist mein Cashanteil im Depot von den Gelegenheiten abhängig. Aktuell hab ich ca. 5% Cash (hab diese Woche nachgekauft).
    Nebenbei kann ich jedoch sagen, ich bin grundsätzlich in der Erwartung stärkerer Korrekturen in näherer Zukunft. 
    Grüße Baum

  81. AvatarSmyslov

    Cash, als Strategie gegen den Crash.  Das war mal ein tolles Buch von Dr Martin
    Ende der 80 iger Jahre.

  82. AvatarNico Meier

    Die Diskussionen um eine Vergrösserung des Cashanteils hier erinnern mich an ende Dezember 2018.
    Da haben hier mehrere geschrieben sie hätten nun alles verkauft und würden mit dem Cash an der Seitenlinie auf den grossen Crash warten. Ich hab zu diesem Zeitpunkt etwas mehr als geplant investiert und bin gut gefahren damit.

  83. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ MIA
     
    Verstehe ich dich richtig? Du bleibst voll investiert, legst aber ein Drittel deines frischen Geldes, das Monat für Monat hinzukommt, zur Seite? Können doch nur Peanuts sein, oder?
     
    Zudem würde mich interessieren, wie die ETF-Anleger hier verfahren. Gibt es neben den Hartgesottenen um sparta, Mattoc und Daniel – von denen ich vermute, dass sie stur ihre Strategie/Asset Allocation beibehalten – Anleger, die Cash aufbauen, statt regelmäßig die Sparpläne zu bedienen?
     
    @ sparta
     
    Symphatische Zeilen.
     
    @ vonaufdenboden
     
    Danke für deinen Input.

  84. Avatarsmyslov

    Nico Meier: Wieso sollte ein Crash kommen. Diese Frage ist schon richtig. Jedoch, wenn die Deutsche Bank kippen sollte, so wie es Sammy erwartet,
    dann kannst du einen Großteil deiner Aktien den Rhein runter schwimmen sehen. Ich glaube das ist doch wohl klar. Wie war das mit Lehman?

  85. AvatarMattoc

    Mein Handelskonto ist mit 50k aber noch nicht sehr gross. Ziel sollte sein, im Durchschnitt 20% p.a. Rendite zu erwirtschaften. Das ist grundsätzlich kein Problem. Man muss aber diszipliniert sein, den Markt beobachten und strikt bestimmte Regeln einhalten.
    Großer Respekt. Dann braucht man ja nur 200k, um (vom Strand aus) jedes Jahr 40k mit Optionen zu verdienen. 
    Können Banken das auch machen? Zeig doch mal Herrn Sewing, wie das funktioniert mit den 20% p.a. Dann hätten wir doch die Rettung für die DB und sammy und Smyslov können sich wieder entspannen.

  86. AvatarWolke

    @Nico Meier
    Da haben hier mehrere geschrieben sie hätten nun alles verkauft und würden mit dem Cash an der Seitenlinie auf den grossen Crash warten. Ich hab zu diesem Zeitpunkt etwas mehr als geplant investiert und bin gut gefahren damit.

    Toll, Du hattest es besser gewußt als die anderen, wow, ich tippe auf Investorengenie…

  87. AvatarMichael_2

    “wenn die Deutsche Bank kippen sollte”
    Du gehst also davon aus, dass die EZB in diesem Fall einfach nichts tut ?
    Ich sehe auch keine Zukunft für die DB. Ein Unternehmen welches dauerhaft keinen Gewinn macht hat keine Existenzberechtigung. Aber die Abwicklung wird ganz geordnet verlaufen.  Denke (und hoffe) ich mal.

  88. AvatarSlazenger

    Ich glaube nicht , dass die Deutsche Bank fällt! 
    @Albr
    du bewegst dich doch teilweise in Kreisen von Topmanagern ( Dax Vorstände) , wird da über das Thema Deutsche Bank am Abgrund, gesprochen? Wie siehst du das Thema Crash ( auf Ansage)! 
    @all
    Den ersten Crash den ich erlebt habe war 1987, damals hatte ich aber noch keine Aktien! Ein Jahr später ging die Firma in der ich damals tätig war, an die Börse! Jeder Mitarbeiter konnte eine kleinere Anzahl Aktien zeichnen! Das waren dann meine ersten Aktien! Ich war so Mitte Zwanzig und hatte null Ahnung von Aktien! Zeichnungsgewinn mitnehmen (20%) und verkaufen sagten damals die Kollegen die sich auskannten. Hab ich dann auch gemacht, und mich über die schnell gemachte Kohle gefreut! Die Firma hat sich dann aber prächtig entwickelt und der Aktienkurs hat sich verdoppelt! Tja und dann Mitte der 90er kam sie, die große Rezession, und die Firma ging in die Insolvenz, und die Reste wurden später verkauft! So kann es auch gehen! Das waren meine ersten Erfahrungen mit Aktien! 
    Das mit dem Crash, ist so eine Sache, keiner weiß, wann wie lange, wann wieder einsteigen etc.
    Ich werde demnächst auch 60 J.  und bin dann auch irgendwann ein Stück weit auf die Erträge meines Depots angewiesen, aber verkaufen werde ich kein Stück, meine Cash Reserve halte ich für ausreichend, um einige schlechte Börsenjahre zu überstehen, und eventuell, den ein oder anderen Zukauf zu tätigen! 
    Nice weekend

  89. AvatarRüdiger

    Wie war das mit Lehman?
    Nach Lehmann hatte ich noch die gleichen Fonds/Aktien wie vor Lehmann  😉
     
    @Freelancer Sebastian: Meine ETF/Aktien-Sparpläne laufen stur weiter. Aktien aus dem Depot werden nicht verkauft. Cash läuft nebenher auf, wird aber auch regelmäßig bei (leichten) Rücksetzern wieder abgebaut.

  90. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Deutsche Bank,

    ich würde hier nicht zu schwarz malen. Die bauen ja an ihrer “Bad Bank”, wo die ganzen toxischen “Werte” hinein verschoben werden. Das bindet zwar auch Eigenkapital, aber die Bank selber wird erhalten.

    Sollte es nicht aus eigener Kraft reichen, dann übernimmt der Bund den Anteil des Eigenkapitals der Bad Bank, und wickelt die über paar Jahre ab.

    Sollte die Deutsche Bank trotzdem weiter in Not kommen, dann geht sie den Weg von West-LB, Hypo Real Estate/Deutsche Pfandbriefbank. Sie wird also per Squeeze Out Beschluss verstaatlicht, die Anteilseigner abgefunden. Sobald sie wieder auf eigenen Füßen stehen kann, verkauft der Staat sie wieder.

    MS

  91. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Richtig, so Kindereien wie Lehmann sollte man wirklich nicht beachten. Es war ja alles noch da, die Aktien, die Unzen, sogar die Wohnung samt Auto in der Garage. 

  92. Avatarsammy

    @Michael 2
    Was soll die EZB machen? Die wird schon mehr als genug gefordert sein wenn sich die anbahnen Rezession richtig bemerkbar macht. Denn dann muß sie die Zinsen nochmals um 4-5% senken. Also -4/5 %. Das wird heftig werden. Der Steuerzahler wird eine mögliche Abwicklung auf seine Kosten nicht akzeptieren das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
    @Nico
    2018 war ein erster Schuss vor den Bug. Den genauen Zeitpunkt weiß man nie es scheint aber nicht mehr viel zu fehlen.

  93. Avatarspmyslov

    Natürlich ist nach einem Crash alles noch da. Fragt sich nur , was es noch Wert
    ist. Die Finanzwelt ist komplett vernetzt. Die Schulden sind auf einmal nicht
    mehr zu bedienen, immer mehr Zwangsliquidationen etc. Alles fällt. Nicht
    10 % oder 20%; vielleicht 80%. Wir leben in einem Schuldgeldsystem, und
    wenn nicht mehr geleistet wird, dann gucken die Gläubiger halt in die Röhre.
    Vielleicht wie 1929, vielleicht auch anders. Keine Ahnung. Ich glaube jetzt auch
    nicht, daß es jetzt kommt. Aber wer weiß, u. vor allem. wer weiß, wie es dann
    abläuft. GE stand von vormals 100 auf 3.  Alle wollen an das Geld u. alle
    gleichzeitig, aber keiner hat noch Geld. Oder alle haben viel Geld, aber leider
    hat es keinen Wert. Ich weiß es nicht, auf jeden Fall sehr sehr schlimm.

  94. Avatarsammy

    Das Problem ist ja nicht nur die deutsche bank sondern eben die Nullzinsen. In solch einem Umfeld ist es extrem schwer für Banken Geld zu verdienen. Ich erwähne momentan nur die deutsche bank weil diese die größte ist aber mit ihr werden ebenfalls unzählige Banken in ganz Europa kippen. Wahrscheinlicher Ablauf: Banken bekommen bis Ende 2020 immer mehr Probleme ab Ende 2020 Anfang 21 werden wohl die ersten Banken wackeln, Unternehmenskredite werden nicht mehr vergeben. Unproduktive Unternehmen gehen pleite ca 15-20%. Darauf folgt ein deflationärer Schock der wiederum mit noch mehr Schulden bekämpft wird bis es zu einer Hyperinflation kommt.

  95. Avatarsammy

    @Deutsche Bank
    Vergleicht mal den Wert den die DB laut Bilanz hat mit dem aktuellen Börsenwert. Bilanzwert der DB 2018: 63 Mrd €. Marktwert = < 15 Mrd €. Die Märkte Preisen 48 Mrd € an künftigen Kosten jetzt schon ein. Im Prinzip sind die knapp 15 Mrd  die die DB heute noch Wert ist das, was die Märkte für deren Abwicklung in Aussicht stellen.

  96. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @sammy,
     
    die Deutsche Bank verdient in ihrem normalen Geschäft Geld. Die Verluste kommen aus der internen “Bad Bad” durch Wertberichtigungen und Abschreibungen. Diesen Klotz müssen sie schrittweise loswerden. Wenn sie das nicht aus eigener Kraft schaffen, dann wird es vom Staat übernommen und abgewickelt.
     
    Mit dem reinen Kerngeschäft haben die im 3. Quartal auch wieder 353 Mio vor Steuern verdient. Das laufende Geschäft bringt also ganz normal Geld ein.
     
    “Die Kernbank verzeichnet Wachstum in wichtigen Bereichen und demonstriert damit die Stabilität des Kundengeschäfts.
     
    Das Kreditvolumen stieg um 12 Milliarden Euro.
     
    Nettomittelzuflüsse von 5 Milliarden Euro.
     
    Das verwaltete Vermögen im Asset Management und in der Privatkundenbank stieg auf 1,24 Billionen Euro, ein Plus von 125 Milliarden Euro seit Jahresbeginn.
     
    Die Bank konnte Marktanteile in wichtigen Bereichen des Anleiheemissionsgeschäfts steigern und seit Juli über 50 Mandate für Aktienemissionen abschließen, platzieren oder gewinnen.” (Quelle: Ergebnisbericht)
     
    MS

  97. AvatarMIA

    @Freelancer
    Ja ich lege 1/3 auf die Seite statt volle zu schäufeln, d.h. ich habe 2 Konti für Wertschriften:
    Davon geht jeden Monat via Dauerauftrag 2/3 für Quartalskäufe bestehender Titel
    1/3 auf mein Pfusi-Konto (schläft bis es Kracht an gewissen Börsentagen, nur an ROTEN Tagen wird etwas gekauft und bei Volatilität muss ein bestimmtes Minus da sein…
    Ich fahre so meine Strategie seit ca. 2014 und es hat sich sehr gelohnt. Rechnet man Courtagen (Gebühren) ggn. Gewinne lohnt es sich wirklich genau zu schauen, wann und mit welcher Summe man einsteigt – ich weiss genau, ab welchem Betrag die Gebühren wie teuer sind. Lange habe ich da nicht so genau geschaut, aber das schenkt wirklich ein.
    Man muss nicht jeden Monat voll reingehen, aber mind. 4-5x jährlich das reicht, denn gute Gelegenheiten und dann noch etwas aufrunden, das schenkt viel mehr ein, finde ich – zumal man bei zu tiefen Positionen/Kauf die Courtage zu teuer ist.
    Ich halte mich beim 2/3 Konto knallhart an die Regel, dass ich pro Quartal einen Kauf mache. Da stimmt dann auch der Betrag ggn. den Gebühren. Beim anderen Konto ist es unterschiedlich, eben je nach Lauf der Börse. Zur Zeit habe ich da schon ein etwas grösseres Sümmchen.
    So kann ich besser schlafen 😉  und fühle mich besser – es ist unheimlich schön, wenn man bei einer tauchenden Börse noch Not-Anlagegroschen hat. Ja ich ticke etwas anders….

  98. Avatarsammy

    @Matthias Schneider

    Cost-Income-Ratio der Deutschen Bank bis 2019 (Quartalszahlen)

    von Statista Research Department,zuletzt geändert am 30.10.2019

    Für das 3. Quartal 2019 hat die Deutsche Bank eine Cost-Income-Ratio von etwa 109,7 Prozent ausgewiesen. Damit ist die Cost-Income-Ratio im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 21,5 Prozent gestiegen – die Kennzahl hat sich dementsprechend verschlechtert.Was ist die Cost-Income-Ratio? Die Cost-Income-Ratio (kurz CIR) ist eine wirtschaftliche Kennzahl im operativen Geschäft von Banken. Sie setzt die Kosten bzw. die Aufwendungen ins Verhältnis zu den erwirtschafteten Erträgen und gibt somit Aufschluss über die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Dabei gilt: Je geringer der Wert der Cost-Income-Ratio ist, desto kosteneffizienter wirtschaftet die Bank.In 2008 und 2015 lag der CIR-Wert der Deutschen Bank bei über 100 Prozent, was bedeutet, dass in diesen Jahren die Verwaltungsaufwendungen (u.a. Sach- und Personalaufwand) des Instituts nicht durch ihre Erträge gedeckt werden konnten. Zu den wesentlichen Ertragsgrößen einer Bank zählen im Allgemeinen der Zinsüberschuss, der Provisionsüberschuss sowie das Handelsergebnis. 

  99. Avatarsammy

    Alles über 100 % bedeutet Verlust! Soviel zur Profitabilität der DB. Die Gewinne kamen hauptsächlich durch Einmaleffekte.

  100. Mark85Mark85

    An Pantoni: Ja, seit 2 Wochen erweitere ich nach und nach meine bisherige 3-Speichen-Regel um Kryptowährungen. Zukünftig soll es so aussehen:
    – 30 % Unternehmen
    – 30 % Immobilien
    – 30 % Edelmetalle
    – 10 % Kryptowährungen
     

  101. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @sammy,
     
    das ist doch ein ganz anderes Paar Schuhe! Natürlich ist das Gesamtergebnis der Bank negativ, weswegen natürlich über alles die negative Ratio zustande kommt.
     
    Aber der Verlust kommt aus der internen “Bad Bank”, genannt “Abbaueinheit”!
     
    Die hat einen Verlust im 3 Quartal von 1,040 Mrd im Buch.
     
    Aber ich sagte ja, die normale Geschäftstätigkeit der Bank erwirtschaftet Gewinn. Wenn diese interne Einheit “Bad Bank” abgewickelt wäre, dann würde die Deutsche Bank heute Gewinn ausweisen. Das ist das Entscheidende, dass die normale  Geschäftstätigkeit nicht unrentabel ist, sondern “nur” die Sonderbelastung durch die “Abbaueinheit” den Verlust einfährt.
     
    Schau Dir doch einfach den Geschäftsbericht an:
    https://www.db.com/ir/de/download/Medieninformation_Q3_2019_Ergebnis.pdf
     

    Nachtrag; weil sich die Leute oft fragen wie eine Bank bei den Zinsen noch Geld verdienen kann… das Geschäft mit Kleinkrediten ist doch nur ein Nebengeschäft. Geld wird z.B. im Emissionsgeschäft bei IPOs oder Anleihen gemacht.

    Hier hatte doch neulich jemand was von der chinesischen Autohome geschrieben. Um die ADS an der New Yorker Börse zu platzieren usw. braucht es Banken wie die Deutsche. Die betreut die ADS von ATHM als Depotbank:

    8. Who were Autohome’s underwriters?
    The IPO underwriters were Deutsche Bank and Goldman Sachs. The co-managers were Oppenheimer and Piper Jaffray.

    11. Who is Autohome’s Depository Bank?
    Our depository bank is Deutsche Bank.

    (http://ir.autohome.com.cn/shareholder-services/investor-faqs/)

    MS

  102. Avatarsteve

    @ sammy,
    du liegst ja prinzipiell richtig, die Deutsche Bank liefert wirklich seit Jahren ein Trauerspiel. Ich bin da lange genug selbst Aktionär. Nur an eine Pleite glaube ich nicht auch nicht bei einer bedeutenden anderen Bank (das ist die deutsche bank bald nicht mehr). Warum sollte das passieren verhindert die EZB nicht auch die Pleite der bankrotten Länder. Schließlich kann in beliebiger Menge Geld gedruckt werden. Das wird auch passieren dann werden Anleihen aufgekauft und Kredite mit Negativzins an die Banken vergeben. Dann verdienen sie auch bei 0%.
    Ich glaube eher das bei Versicherungen und Betriebsrenten die Enteignungen und Schweinereien passieren werden. Muss man da eingreifen? Ist es wirtschaftlich wichtig das die Versicherungen mit einer Rendite ausgezahlt werden. Bei der Betriebsrente sieht die Politik wohl auch kein Problem schließlich kassiert sie momentan Krankenversicherung vom 1€ ab. Wenn die gekürzt wird triffts doch die richtigen. 

  103. Avatarsammy

    Der Kurs spricht Bände. Würde die DB tatsächlich profitabel sein so wären die 48 Mrd Differenz vom Bilanzwert zum Marktwert nicht eingepreist. Am Ende kommt es eben auf die Cost Income Ratio an und diese ist nunmal über 100%. Der Begriff Bad Bank ist natürlich eine schöne Umschreibung für einen defizitären Geschäftsbetrieb. Wenn die Zinsen weiter in den negativen Bereich fallen beschleunigt sich der Trend dac helfen dann auch keine Neuemissionen mehr.

  104. AvatarNico Meier

    Toll, Du hattest es besser gewußt als die anderen, wow, ich tippe auf Investorengenie…
    @Wolke
    Gewusst habe ich es nicht bin ja kein Hellseher. Man wird immer erst im Nachhinein sehen wessen Einschätzung richtig war.

  105. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @sammy,
     
    ich weiß nicht was Du unter “Bilanzwert” verstehst. Es gibt in dem Sinne keinen Bilanzwert, nur eine Bilanzsumme. Die liegt bei ca. 1,5 Billionen derzeit.
     
    Möglicherweise meinst Du das Eigenkapital/Buchwert. Das war Ende 2018 bei ca. 62 Mrd und derzeit bei ca. 58 Mrd €. Bei einer Marktkap. von ca 15 Mrd ergibt das ein KBV von ca. 0,25. Das ist nicht sooo ungewöhnlich im Finanzsektor. Auch bei vielen dieser Frachter- und Tanker-Gesellschaften ist das eher die Regel.
     
    Das ist eigentlich das, was man gern haben will (niedriges KBV). Natürlich ist aber die Bank eine sehr problematische Anlage. Deswegen wird sie ja so niedrig bewertet. Man bekommt aber keine gesunde Firma mit üppigem Cashflow für ein geringes KBV. 
     
    Nochmal, die Bilanz zeigt, dass das laufende Kerngeschäft profitabel ist. Die Verluste kommen aus der Verwertung/Abbau der Risikopapiere in der Abbaueinheit/Bad Bank. Wenn man einen dort ausgelagerten Junkbond, den man mit 1 Mrd im Buch hat, nur für 200 Mio verkaufen kann, dann bringt das eben einen Bilanzverlust von 800 Mio.
     
    Die Junk Assets in der internen Bad Bank werden mit 56 Mrd angegeben: “Die risikogewichteten Aktiva sanken im dritten Quartal um 9 Milliarden Euro und seit Jahresbeginn um 16 Milliarden Euro auf 56 Milliarden Euro. Das Ziel für das Jahresende liegt bei 52 Milliarden Euro.” 
     
    Bis alle toxischen Papiere verwertet und mit Verlusten aus der Bilanz sind, wird es eben noch dauern. Aber wichtig ist, dass das laufende Geschäft profitabel ist. Und das ist es laut Bilanz.
     
    MS
     

  106. Mark85Mark85

    An Pantoni: Danke, mehr als breit zu streuen kann ich nicht, da ich nicht im Vorhinein weiß, welche Anlage oder Anlageklasse sich während meines Anlagezeitraums am besten entwickeln wird. Wie sieht deine Aufteilung aus?

  107. AvatarPantoni

    @ Mark
    Ich habe eine Immobilie verkauft und bin gerade in der Überlegung, was ich mit dem Geld mache. Ich habe mir vorgenommen, bis Mitte Dezember Aufteilung und Umsetzung abgeschlossen zu haben. Ich werde den Schwerpunkt auf Edelmetalle setzen und bin bei Krypto noch unentschlossen. Hast du verschiedene Kryptowährungen im Portfolio oder setzt du auf Bitcoin?
    Du bist ja in einer anderen Größenordnung unterwegs, das kann man nicht vergleichen. Trotzdem finde ich es spannend, wie andere sich in diesen unruhigen Zeiten sichern bzw. weiter investieren.

  108. Mark85Mark85

    An Pantoni: Das weiß ich nicht, weil ich die Höhe deines Verkauferlöses und sonstige Beträge nicht kenne. 😀

    Bei Kryptowährungen traue ich mir ebenfalls nicht zu, zuverlässig die Gewinner von morgen zu prognostizieren. Deshalb streue ich auch hier, aber wähle nur welche mit einer hohen Marktkapitalisierung aus.

    Zur Zeit sind es folgende 4, die mein Anbieter anbietet: Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin. Ich mache es mir einfach und gewichte jede Währung gleich, beschränkt auf 10 % meines Gesamtvermögens.

    Am liebsten wäre mir wie bei Aktien ein breit gestreuter, passiver Indexfonds, aber so ein Produkt gibt es leider noch nicht. Wie gedenkst du vorzugehen? 😉

  109. AvatarWolke

    @ Nico Meier
    „Toll, Du hattest es besser gewußt als die anderen, wow, ich tippe auf Investorengenie“
    Du hast die Ironie in meinem Satz wohl nicht verstanden!

  110. AvatarPantoni

    @ Mark
    Wie gesagt bin ich noch in der “Findung”. Wenn Krypto würde ich wahrscheinlich nur in Bitcoin gehen, da das weltweit auch als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
    Ich kann dann im Dezember mal berichten. 

  111. Avatardirk

    Den Konsumwahn auf Pump auf Medien und Werbung zu schieben, halte ich für zu einfach. Man sollte das Kind beim Namen nennen: Es geht um Dummheit!
    Man braucht doch keine Ausbildung und kein Schulfach um zu erkennen, dass man nicht mehr Geld ausgeben darf als man einnimmt. Der Dümmste muss doch erkennen, dass das Geld weniger wird wenn man es ausgibt. Der Zinseszinseffekt wird ja auch in der Schule behandelt. Und im heutigen Computerzeitalter hat jeder Schüler schonmal die Exponentialfunktion programmiert oder in Excel dargestellt. Solchen Informatikunterricht wo das gemacht wurde, gab es auch schon 1985 in Deutschland.

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