Leserbrief: Wie der Kauf von Aktien meinen Konsumdrang stoppte!


New York, 15. November 2020
Blogger Tobias aus Wien entdeckte das Aktiensparen schon mit 18.

Hallo lieber Leser/ liebe Leserin!

Ehrlich gesagt habe ich nicht sonderlich viel Ahnung darüber, wie man einen Blogartikel beginnt, da ich selbst lediglich auf Youtube und Instagram aktiv bin. Nun gut, ich denke, zu Beginn sollte ich mich einmal vorstellen:

Mein Name ist Tobias, ich bin 21 Jahre jung und Student. *Anmerkung an mich selbst* bis hierin klingt alles noch sehr 0815, ich sollte wohl etwas mehr Spannung in die Sache einbringen *Anmerkung Ende*. Auf jeden Fall studiere ich seit knapp zwei Jahren BWL an einer renommierten Universität in Wien. Zuvor besuchte ich ein Gymnasium und wurde anschließend zum Zivildienst einberufen, wo ich als Schülerlotse die Straßen unsicher machte? 

Mein Wissen über die Börse teile ich auf meinem Youtube Kanal „Tobias‘ Aktienwelt“. Dort findest du viele Videos zu den Themen Aktien, Business und Mindset.

Auch auf meinem Instagram Account „finanzen.ig“ bin ich sehr aktiv und poste spannende Beiträge und Videos über die Finanzwelt.

Doch kommen wir nun zum eigentlichen Thema dieses Blogartikels.

Wie kam ich denn nun zu Aktien und warum schreibe ich denn überhaupt diesen Blogartikel auf Tims‘ Blog? Zu Aktien kam ich während des Zivildienstes, da das Gehalt echt unter aller Sau war. Ich uns alle anderen Zivildienstleistenden waren zu bemitleiden. Als ich dies merkte, begann ich mir Wege zu suchen, um nebenbei etwas Geld dazuzuverdienen. Ich forstete mich durch unzählige Youtube Videos, Bücher, Blogs (unter anderem auch diesen hier) und etliches mehr. Neben dem designen und verkaufen von POD-Shirts (Print on Demand) wurde ich durch den Kanal von Aaron aka Homo Oeconomicus auf das Thema Aktien und Börse aufmerksam.

Wie ich zu Aktien kam

Zum damaligen Zeitpunkt, es dürfte jetzt knapp zwei Jahre her sein, konnte ich mit Begriffen wie Aktie, Dividende, Eigenkapitalquote, KGV usw. noch nicht wirklich etwas anfangen. Ich war eher an Themen wie Mode, Shopping und Luxus, also Dinge, die Robert Kiyosaki zu den Verbindlichkeiten zählt, interessiert. Da ich jedoch Lust hatte, etwas Neues zu lernen, begann ich mir passende Apps auf mein Smartphone zu laden. Dass es sich bei den meisten der Börsen-Apps jedoch um Trading handelte, war mir nicht klar.

Lange Rede kurzer Sinn: Nach einigen Tagen brachten mich die „Harami- Candlesticks“ zur Verzweiflung und ich gab auf. Ich versuchte mein Glück stattdessen mit dem wilden, unüberlegten Traden von Währungsunterschieden (natürlich alles mit Spielgeld). Doch auch das lief nicht wie erhofft.

Langsam ging mir die Börse auf die Nerven. Doch ich wusste, dass das nicht alles nur Zockerei sein kann. Ich recherchierte daher weiter und blieb wenige Zeit später bei den äußerst beliebten ETFs. Knapp einen Monat später hatte ich das erste Depot eröffnet und zwei Sparpläne ausgesetzt, einen auf den MSCI World, der andere auf die Emerging Markets. Diesen musste ich aufgrund steuerlicher Aspekte (als Österreicher deutsches Depot …) verkaufen, aber dazu mehr in einem anderen Gastbeitrag.

Nun bin ich 21. Ich habe ein gut gefülltes Aktiendepot. Ich spare 70 Prozent meines Einkommens und bin auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit. Konsumieren ist für mich über die Monate zu einem Wort geworden, bei dem sich mir die Haare aufstellen und ich Unbehagen verspüre. Denn ich kaufe nichts mehr, was ich nicht wirklich dringend benötige.

Situation heute: Konsumfreiheit

„Wie soll das denn gehen, hast du etwa keine Hobbies oder Wünsche?“ Klar habe ich die, doch die Kosten dafür sind minimal. Spazieren gehen, Fechten, Badminton und Trainieren sind meine liebsten Freizeitbeschäftigungen, kosten mich jedoch nicht einmal 160€ im Jahr. Zudem habe ich eine Freundin, mit der ich Ausflüge unternehmen kann und lebe ich einer der schönsten Städte der Welt. Was will man mehr?

Eine Sache, die ich jedoch regelmäßig kaufe, und die mir bei jedem Kauf ein Glücksgefühl der besonderen Art bringt, sind Aktien. Monatlich kaufe ich über Sparpläne Anteile von erstklassigen Konzernen wie Microsoft, Unilever und Visa, um mir eine Freude zu machen. Dabei bleibt es selbstverständlich nicht. Wer mich verfolgt, weiß, dass ich zusätzlich in unregelmäßigen Abständen Einmalkäufe tätige. Dabei richte ich mich vor allem nach der bekannten Dividendenstrategie, die ich jedoch für mich subjektiv optimiert habe.

Ich habe eigene Bewertungstabellen erstellt, die den Rahmen dieses Blogbeitrages sprengen würden. Solltest du mehr dazu, und vor allem zu der extravaganten Strategie mehr wissen wollen, dann schreibe das gerne als Kommentar unter diesen Artikel.

Das sind meine Aktien.

Dividenden-Portfolio Einblick: November 2020

Zurück zum ungehemmten Konsum: Meine damalige Lieblings-Freizeitbeschäftigung „Shopping“ habe ich auf Eis gelegt und diese wird auch nicht mehr so bald wieder aufgetaut. Denn ich bin glücklich mit dem Leben „ohne“ Konsum. Ich fühle mich freier und gesünder als je zuvor, daher habe ich nicht vor etwas zu ändern. Um das Ganze in den Worten von Martin Amanshauser auszudrücken und sein Buch „Viel Genuss für wenig Geld“ (*Affiliate) zu zitieren: „Leisten Sie sich den Luxus, auf scheinbar Nützliches zu verzichten.“

*

„Leisten Sie sich den Luxus, auf scheinbar Nützliches zu verzichten.“

Martin Amanshauser

Jedes Mal, wenn ich einen Aktienkauf tätige oder meine Sparpläne ausgeführt werden, erhöht sich zwangsweise der Cashflow „meiner“ Unternehmen. Das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl. Der Kapitalismus traf mich vor ein paar Jahren wie ein Regenschauer voller Glück, den ich dringend brauchte.

Ich brenne seit diesem Moment für das Thema Aktien, Börse und das Investieren, führe einen YouTube Kanal, der sich ganz und gar mit diesem Thema beschäftigt, habe einen Instagram-Account auf dem ich meine Abonnenten mit hilfreichem Börsen-Content bombardiere und schreibe an Gastbeiträgen für Kollegen. Nebenbei lese ich wöchentlich ein Finanzbuch, analysiere Aktien und habe gar keine freie Zeit mehr, die ich für unnötigen Konsum aufbringen könnte.

Was ich dir mitgeben will

Da du nun meine persönliche Börsengeschichte und die Wesensveränderung, die ich erlebte, kennst, möchte ich dir noch den ein oder anderen Gedanken mit auf den Weg geben. Ich selbst hätte bis vor zwei Jahren niemals erwartet, einmal in Aktien zu investieren oder mich anderweitig mit dem Thema Investieren zu beschäftigen. Aber dann kam dieser eine Tag, ich könnte fast von einem Augenblick sprechen. In genau diesem Augenblick macht es in meinem Gehirn „Klick“ und ich wusste von jetzt auf gleich, dass ich mehr vom Leben will.

Ich wusste, dass ich nicht der Typ für klassische Ausbildung, langweiligen Job, langweiliges Leben und staatliche Rente bin. Nein, ich will mir das Leben so zurechtrücken, wie ich es für richtig halte. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung vom Leben. Genau aus diesem Grund kann ich einfach nicht nachvollziehen, dass Millionen von Menschen in Deutschland, aber auch in Österreich, der Schweiz und anderen Ländern auf der Erde, sich täglich aufraffen und ihre beinahe, vor Langeweile und Selbsthass, leblosen Körper in einen Job schleppen, den sie nicht ausstehen können. Dieser Gedanke kam bei mir zum ersten Mal mit 18 auf und hat seither meine komplette Lebenseinstellung und alle meine Taten fest im Griff. Wann war dieser Augenblick bei dir?

Mehrere Stunden am Tag: Analysen, Blogs, Bücher, Videos

Ich begann, wie du bereits weißt, so viel Geld zu sparen und zu Investieren wie es nur ging. Und das tue ich selbstverständlich heute noch. Ich begann, zu lesen und mich weiterzubilden. Täglich mehrere Stunden Youtube Videos, Analysen, Blogbeiträge und Bücher waren der erste und wichtigste Schritt auf meiner Reise in die finanzielle Freiheit.

Was tust du, um dir finanzielle Bildung anzueignen? Ich merkte, dass es weitaus wichtigere Dinge im Leben gibt als Gaming, Shopping und Autos, nämlich Freunde, Familie und Freiheit. Jedes T- Shirt, dass ich mir nicht kaufe, ist weiteres Geld, dass ich in mein Aktiendepot und dementsprechend in meine finanzielle Freiheit investieren kann. Wann fängst du damit an?

Abschließende Worte

Vielleicht ist die kleine, moralische Standpauke gar nicht von Relevanz für dich, da du selbst schon auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit bist. Doch wenn dem nicht so ist, würde ich dich bitten, meinen Rat zu beherzigen und dich selbst zu fragen, ob dir Konsum wirklich wichtiger als deine Freiheit ist!


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserbrief: Wie der Kauf von Aktien meinen Konsumdrang stoppte!

  1. AvatarThomas der Sparkojote

    Nofront, Tobias in allen Ehren. Aber den 1 zu 1 Blogbeitrag jemandem anderen als Leserbrief schicken den du mir Anfang Jahr ebenfalls als Gastbeitrag geschickt hast ist unter aller Sau. 
    https://www.sparkojote.ch/2020/07/23/wie-der-kauf-von-aktien-meinen-konsumdrang-stoppte-leserbrief/
    Back to Topic: Ansonstrn einfach dran bleiben, tolle Sache und das wird langfristig Früchte tragen.
    Du bist auf jedenfall auf dem richtigen Weg! 🙂 
    Liebe GrüsseThomas

  2. AvatarAktienNewbie

    Hallo Thomas der Sparkojote,

    er will halt wie du im Internet Geld verdienen durch Blog, Youtube, Insta, etc. Beim Geld verdienen gab es noch nie so etwas wie Anstand, was also erwartest du?
    Beim Geld verdienen gibt es nur eine Regel: Hol raus, was du rausholen kannst, solange du kannst. Irgendwann versiegt eine Quelle oder deine Knochen können keiner Arbeit mehr nachgehen.

    Gruß, AN

  3. AvatarThomas der Sparkojote

    @AktienNewbie
    Ich habe noch nie in meinem Leben sowas gemacht, verallgemeinern ist nie Okay.

    Ich glaube sehr wohl, das es Anstand gibt. Ich würde z.B. niemals einen Leserbrief, den ich Tim auch in den Vergangenen Jahren geschrieben habe irgendwo anders wieder einfügen. 

    Auch nicht bei mir selber auf dem Blog (auch wenn ich selber der Autor gewesen bin). Das hat in meinen Augen einfach mit Respekt zu tun, in diesem Fall mein Respekt vor Tim.

    Aber eben Back to Topic:
    Das ändert nichts an der Tatsache das Tobias gut unterwegs ist, und langfristig sicher ein gutes Vermögen aufbauen kann.

    Liebe Grüsse
    Thomas

  4. AvatarHolger Schneider

    Finde auch das das was mit Respekt zu tun hat, aber vielmehr auch, dass es die Vermutung zulässt, dass Tobias faul ist. Auch kann es sein, dass Google das nicht gut findet!
     

  5. StephanStephan

    Puuuuuhhhh – wieder einer dieser Werbe blie und blubb Beiträge… Ich mach Youtube und Instagram – ist ja toll! Super – da ist ja auch noch nie jemand drauf gekommen…. WOW!
    Ich kann sowas echt nicht mehr lesen…

    Dann der wirklich leere Text – ohne Inhalt… Eine Texthülse ohne Substanz.

    Wann kommt denn wieder mal einer, dem man anmerkt, dass er wirklich einfach nur seine Erfahrung teilt und man es im Text auch merkt.

    Da gehört mehr dazu als immer wieder dieses mantramäßige Konsumverzichtsblabla!

    HALLO!?! – wir sind Blogleser bei Tim!

    Bitte kommt auf den Punkt und erzählt mal etwas Substanzielles aus euren persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre als Aktieninvestor. Dazu gehören positive, wie negative Erfahrungen.

    Den Text oben kann jeder Newbie droppen – achso – ist ja auch in diesem Fall ein Newbie.

    Bitte – wenn Ihr schon Werbung macht – dann etwas mehr Inhalt…. etwas mehr Substanz…. das macht es interessanter für uns Leser.

    DANKE!

  6. StephanStephan

    Hallo Sparkojote,
    sind wir hier schon soweit, dass sich die Blogger untereinander dissen?
    War übrigens mal auf dem von dir verlinkten Blogartikel auf deiner Seite… da bekommt man ja Augenkrebs von der ganzen Werbung…. naja – jeder wie er will…

  7. AvatarStefan

    @Stephan 

    Klasse, danke für Deine kritischen Anmerkungen. 
    Besser kann man es nicht beschreiben.

  8. AvatarWolke

    Der Traum eines 21jährigen…finanzielle Freiheit. Sonst nichts? Leidenschaft für eine Ausbildung, einen spannenden Beruf, ein interessantes Leben? Für was brennt er denn? Für 300.000 mit 30…sonst nichts? „Moralische Standpauke“ nennt er das, mit 21! Ich hoffe für ihn, daß da noch mehr kommt…
     

  9. AvatarThomas der Sparkojote

    @Wolke
    Ich denke du siehst das zu Eng, jeder ist da auf seiner Reise. Finanzielle Freiheit wird mit der Zeit Mittel zum Zweck. Hatte das auch mit Tim letztes besprochen.
     
    Es ist einfach wichtig zu finden was einem Freude bereitet. Und das dauert halt für jeden.
     
    Nehmen wir mal Tim, er ist immer noch beruflich Aktiv. Als Freiberuflicher Journalist im Bereich Aktien und Finanzen. Es macht Tim enorm Spass. Und er verdient trotzdem damit Geld obwohl er Finanziell Frei ist.
     
    Der Beste Beweis, dass man mit etwas das Spass macht Geld verdienen kann und trotz Finanzieller Freiheit weiter arbeitet in irgendeiner Form. Das ist auch meine Vorstellung von Finanzieller Freiheit. DAs tun was Spass macht unter anderem Arbeit, aber halt eben nicht aus Zwang sondern aus Überzeugung.
     
    @Stephan
    Ich lese so ziemlich jeden Blogbeitrag von Tim, nur fand ich es sehr unseriös. In diesem Fall als Blogger/YouTuber den selben Content 1 zu 1 an andere zu senden. Meine Meinung.
    Nur weil ich selber Blogger/YouTuber bin darf ich mich also hier nicht öffentlich mit meiner Meinung äussern, ohne angepöbelt zu werden.
    Hat schon Gründe wieso ich hier nicht mehr so oft Schreibe. Und praktisch nur noch Lese.
    Liebe Grüsse
    Thomas
     
     

  10. Avatarnetmax

    “Der Kapitalismus traf mich vor ein paar Jahren wie ein Regenschauer voller Glück, den ich dringend brauchte.”
    Da ist der Kapitalismus offenbar zu einem regelrechten Monsun geworden, wenn die Werbebeiträge schon per “Copy and Paste” auf mehrere Seiten verteilt werden. Die Aussicht auf das große Geld ist verlockend. Da ist die Versuchung groß, die eine oder andere Abkürzung auf dem Weg dorthin zu nehmen. So wird das aber vermutlich kein gutes Ende nehmen.
     

  11. AvatarThomas der Sparkojote

    @Paluma
    Das mache ich hier micht mehr so gerne, sind mir zu viele Miesepeter unterwegs die es einem Madig machen (Feed the Troll). Auf meinen Plattformen mache ich das weiterhin.
    Gruss
    Thomas

  12. StephanStephan

    @Sparkojote

    Etwas mehr Contenance.

    Faktencheck: Da du als Erster kommentiert hast, hast du nicht reagiert auf Pöbelei sondern hast hier kundgetan, dass der Blogger wohl seinen Text auch genauso dir zur Veröffentlichung feilgeboten hat – zusätzlich versehen mit einer Wertung deinerseits.

    Im Übrigen wünsche ich dir, Kritik als eine Chance und nicht alles als Majestätsbeleidigung zu verstehen.

    Das wirkt so wenig souverän.

  13. AvatarWolke

    @Sparkojote
    Wie soll das gehen? Finanziell frei mit 40, dann draufkommen was einem Spaß macht und mit der Ausbildung beginnen? Du fängst dann mit 50 als Arzt, Architekt, Pianist oder Pilot an? Das haut nicht mehr hin. Das sind dann die Spätberufenen: Heilpraktiker, Barpianisten, Zeichner bei Ikea, Paragleiterinstruktoren oder gelegentliche Schreiber für eine Zeitung. Das sind diese von dir genannten „Beschäftigungen“ in der finanziellen Freiheit. Ganz nett, aber zuwenig Leidenschaft, keine Träume mehr, zu alt, zu spät, zu langweilig.
    Dann beginnst du rückwärts zu träumen…hätte ich doch damals…
     

  14. AvatarThomas der Sparkojote

    @Wolke
    Schwer zu sagen, ich verstehe deine Einwände allerdings. Ich muss zugeben die Finanzielle Freiheit war mir danals sehr wichtig. Heute ist sie zum Glück schon ein Nebenprodukt.
     
    Ich glaube aber auch das nicht jeder mega früh, das findet was einen Erfüllt.
     
    Da bin ich in einer sehr priviligierten Situation. Darum denke ich das es auch nicht verkehrt ist an der Finanziellen Freiheit zu arbeiten, bis man das findet wofür man brennt.
     
    Gruss
    Thomas

  15. AvatarAktienNewbie

    @Wolke:

    Für was soll er denn brennen? Eine Ausbildung? Die meisten Betriebe, die sowas anbieten sind der KMU. Machst du da sowas, wirst du psychisch auf die Firma geeicht. Wenn du dann den Job verlierst findest du so schnell keinen neuen mehr. Ein Studium? Ohne entsprechende Beziehung wirst du auch mit einem Topabschluss nicht weit kommen. Der gereicht am Ende nur dem Umstand, dass du vermutlich nicht verhungern wirst. Dazu kommt, dass du mit 48 nicht mehr vermittelbar auf dem Arbeitsmarkt bist, da zu alt. Alles über 50 ist eh Mumie und aus Arbeitgebersicht gar nicht vorhanden.

    Das interessante Leben kriegt er für sich, wenn er genug Geld hat. Und vor allem wenn er dafür nicht mehr arbeiten gehen muss. Und er braucht es wenn er eine Familie gründen will. Sparkojote hat diesen Zustand intelligenterweise noch vor 25 erreicht. Für alle Spätzünder wie bspw. mich sind sämtliche Züge abgefahren. Die werden keinen großen Spaß mehr am Leben haben, dass kann ich dir aus Erfahrung sagen.

    @Thomas der Sparkojote:

    … Und das dauert halt für jeden.

    Für den Großteil ist das schlichtweg unmöglich. Das ist einfach die Realität.

    … aber halt eben nicht aus Zwang sondern aus Überzeugung.

    Das ist absoluter Luxus und Endprivileg. Das ist in keinsterweise gesellschaftlich selbstverständlich. Die Masse der Menschen muss schlichtweg arbeiten gehen um zu überleben. Die haben keine Ahnung was denen beruflich Spaß macht weil die zum Teil geistig nie soweit gekommen sind um sich diese Frage zu stellen. Andere, die etwas erlernt haben, was ihnen Spaß gemacht hat, bei denen ändert sich die Arbeitswelt zumeist zum schlechten. Passionierte Krankenpfleger die vor 20 Jahren diese Ausbildung gemacht haben, kotzen heute zumeist nur noch darüber herum.

    Nur weil ich selber Blogger/YouTuber bin darf ich mich also hier nicht öffentlich mit meiner Meinung äussern, ohne angepöbelt zu werden.

    Ich wollte dich nicht anpöbeln, das war nicht meine Absicht. Ich wollte dir nur aufzeigen, dass man den Kapitalismus eben am Besten kalt serviert. Maximale Reichweite, so schnell wie möglich. Tobias können die Kommentare übrigens egal sein. Hauptsache er erzeugt viele Backlinks und sich selbst vermarktenden Content. Da bremsen individuell verfasste Texte pro Blog nur aus. Also muss man automatisieren und bereits vorhandenes so oft verwerten wie es nur geht. Ich kritisiere den zugrundeliegenden Kapitalismus, nicht dich. Es hat mich halt nur gewundert, dass du dich darüber aufregst, da die Grundregel nach wie vor unveränderlich universell für alle, dich, mich, Stephan, Tobias, Tim, Trump, Putin, etc. gilt: Hol raus, was du rausholen kannst, solange du kannst – das ist einfach das System.

    Du kannst halt 2 Gänge runterschalten mit deinem Vermögen. Die Krankenpfleger können das eben nicht. Was sagt man denen dann? Ihr müsst härter und mehr arbeiten wenn ihr mehr verdienen wollt. Ist das für dich sozial gerecht? Und darf man im Kapitalismus überhaupt nach sozialer Gerechtigkeit fragen?

  16. AvatarThomas der Sparkojotr

    @AktienNewbie
    Ich habe dich wohl Missverstanden, manchmal schwer aus einem Text rauszulesen. Auch die Tonlage.
    Ich verstehe nun was du meinst, danke für die genauere Ausführung.
    Und ja absolutes End-Privileg, da gebe ich dir recht. Es ist nicht selbstverständlich.
    Ob wir über Kapitalismus streiten können, ich denke schon. Fakt ist ich bin mit meinen Taten und das was ich Vermittle ganz klar Kapitalist.
    In diesem Sinne, beschwere ich mich ja auch nicht. Sondern mache das Beste draus.
     
    Gruss
    Thomas

  17. AvatarWolke

    @Aktiennewbie
    Die Masse der Menschen muss schlichtweg arbeiten gehen um zu überleben…
    Genau das ist der falsche Ansatz.
    Der wichtigste Satz: ICH GEHÖRE NICHT ZUR MASSE!
    Dann läufts gleich besser.

  18. AvatarAktienNewbie

    @Wolke:

    Dennoch benötigst du die Gemeinschaft. Wie willst du sonst Geld generieren wenn du keine Gelddruckmaschine hast? Die Alternative dazu ist in die Antarktis auszuwandern und ein Walross zu heiraten. Du hast nur die Wahl zwischen 0 und 1. Und sobald du dich fürs Geld verdienen entscheidest bist du drinnen im Hamsterrad. Sicher kannst du der Bosshamster sein, aber ein Hamster wirst du bleiben. Wo willst du sonst hin?

    Dann läufts gleich besser.

    Vielleicht kannst du diesen Satz ja näher ausführen.

  19. AvatarUfuk Erdem

    Nachdem hier einiges an unsachlichem (nicht nur!) rausgehauen wurde, muss ich auch anmerken, dass das copy paste verschicken eines “Leserbriefs” (wenn man das noch so nennen kann) schäbig ist. Der junge Mann sollte die Reaktionen als Anlass sehen, sich in Zukunft besser Gedanken zu machen, wie er an Reichweite gewinnt. Inhaltlich möchte ich mich jetzt garnicht groß zum Leserbrief äußern, aber es wirkt doch schon wie eine Werbebrief für sich selbst… 

  20. AvatarAktienNewbie

    @netmax:

    Für den Kapitalisten wird es gut enden, denn er weiß: Genug Geld auf der hohen Kante ersetzt den Psychotherapeuten, den Arzt, die Versicherungen (und das arbeiten dafür) und sorgt für Komfort. Verlieren werden alle anderen. Aber das ist ja seid mind. 2.000 Jahren nichts Neues. Und ja, das wird absolut definitiv kein gutes Ende für alle nehmen, da hast du sowas von unglaublich Recht. 

    @Wolke:

    … oder gelegentliche Schreiber für eine Zeitung …

    Macht das nicht sogar Tim 😀

    … Dann beginnst du rückwärts zu träumen…hätte ich doch damals…

    Da hat Tim letztens ein gutes Statement in einem seiner Videos gesetzt. Leider erst ziemlich am Videoende. Er lässt da den Tag ausklingen bei einem Blick ins nächtliche New York.

    @Sparkojote

    Da bin ich in einer sehr priviligierten Situation. Darum denke ich das es auch nicht verkehrt ist an der Finanziellen Freiheit zu arbeiten, bis man das findet wofür man brennt.

    Ich würde sogar noch einen draufsetzen und sagen, dass die finanzielle Freiheit von Geburt an absolute Priorität hat und alles andere dieser bis zu deren Erreichung unterzuordnen ist. Alles andere führt in den Untergang auf die eine oder andere Weise.
     

  21. AvatarAktienNewbie

    @Ufuk Erdem

    Der junge Mann sollte die Reaktionen als Anlass sehen, sich in Zukunft besser Gedanken zu machen, wie er an Reichweite gewinnt.

    Das ist dem scheiß egal, Hauptsache er befeuert ordentlich die Werbetrommel bei welcher Tim ihn freundlich unterstützt. Das meine ich mit rausholen was geht, solange es geht. Am besten legt er sich in jedem erdenklichen Forum einen Account an und postet genau diesen Text mit vielen Verlinkungen auf seine Webseite, YT, Insta und den ganzen Rest.

    Was kümmern ihn Kommentare oder Beiträge? Seine Reichweite hat er in jedem Fall dadurch erhöht. Der gleiche Text sichert ja auch irgendwie die Markenkonsistenz. Vielleicht ist ja der Text auch die Marke, wer weiß.

  22. AvatarHolk

    Zur Reichweite: Also in Bezug auf s.e.o.-Relvanz wird ja immer noch zwischen follow- und nofollow-Links unterschieden! Und hinzu kommt, dass sich Tobias m.E. sowas von selbst sowohl in seiner Vorgehensweise als auch mit dem Inhaltlichen disqualifiziert, dass ich nicht bei ihm vorbeischauen würde. Und falls ausversehen über irgendeinen Googletreffer, dann bin ich mir sicher, dass meine Verweildauer seiner Seite schaden würde…
    Apropos Schaden: 
    Tim, okay, das sorgt für Content, aber inhaltlich wird’s durch solche, inhaltlich leeren Leserbriefe nicht besser. Möchte Dir empfehlen, wieder über Inhalt zu punkten, der ja auch diskutiert werden kann… 

  23. AvatarWolke

    @Aktienmewbie
    Der wichtigste Satz: ICH GEHÖRE NICHT ZUR MASSE!Dann läufts gleich besser.
     
    Ich meinte damit, der erste Weg zum Erfolg ist der Wille, sich von der  Masse abzuheben.
     

  24. AvatarLejero

    @Aktiennewbie:
    Den Kapitalismus gibt es noch nicht seit 2000 Jahren…aber von den Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen der letzten 2000 Jahre gefällt er mir definitiv am besten. So viel verteilten Wohlstand und relative Chancengleichheit gab es noch nie. Soll nicht heissen das es nicht besser geht, allerdings wüsste ich aktuell nicht in welchem System. 

  25. AvatarBruno

    @Thomas
    Du schreibst “….auch auf höflichere Art und Weise rüberbringen können.”
    und einleitend
    “…ist unter aller Sau. “
    Wenn er bei Dir einen Beitrag gepostet hat dann kennst Du ihn ja persönlich oder zumindest hattest mit ihm direkten Kontakt und hättest das auch bilateral klären können, dann hätte er sich auch erklären können. Warum muss man in der heutigen Zeit alles öffentlich austragen? 
    Er hat einen Bruchteil deiner Follower und dann trampelt man nicht darauf rum. Jeder hat ein anderes Richtigkeitsempfinden, er ist 21 da darf man auch mal einen Fehler machen. 
    Wenn es Dir so wichtig ist dann zukünftig einfach eine Exklusivitätsvereinbarung unterzeichnen lassen.
    Aber ich denke der Umsatzeinbruch wegen dieser “Tat” dürfte sich im überschaubaren Rahmen halten 😉

  26. AvatarThomas der Sparkojote

    @Bruno
    Ich glaube du solltest mal genau nochmal lesen was du schreibst. Mir geht es ganz sicher nicht um Geld. Ich verdiene an Gastbeiträgen nichts.
     
    Mir geht es ums Prinzip. Und die Sache ist übrigens geklärt. 🙂
     
    Und es hat hier überhaupt nichts mit der Anzahl Follower zu tun. Ich bezweifle, dass die meisten dieser das hier bemerken werden. Ich hab einfach meinen Senf dazu abgegeben mehr nicht.
     
    Und seit wann ist den “unter alles Sau” den nicht höflich, das ist eine normale Ausdrucksweise die meine Meinung zu diesem Zeitpunkt gut ausgedrückt hat. Ist ja nicht so, das ich angepöbelt, beleidigt oder ohne sachliche Kritik etwas geschrieben hätte.
     
    Vielleicht auch ein Unterschied im Umgang durchs Alter. Darum auch das Nofront.
     
    Ändert ja auch nichts an der Sache, das im Kern, ja Alles gut ist. Und er sich auf einem guten Weg befindet finanziell.
     
    Liebe Grüsse
    Thomas

  27. AvatarRüdiger

    @-M:
    Aber gerne. Gestern Abend gabs vegan. Kartoffelschmarrn mit Birnenkompott. Die Birnen kamen aus eigenem Anbau. Ausgesprochen lecker  😉
     

  28. AvatarFelix

    Endlich wieder ein 21jähriger Student, der uns das Leben, die Welt und die Börse erklärt. Immerhin, er hat täglich mehrere Stunden youtube gesehen und Bücher gelesen. So hat er die Erleuchtung gefunden, den Konsum zu abzuschwören und das so gesparte Geld an der Börse zu investieren.
    Er kauft keine unnützen Sachen mehr, wie z.B. noch mehr T-Shirts. Sein geniales Geschäftsmodell, mit dem reich zu werden gedenkt: Der Verkauf bedruckter T-Shirts. Dass darauf noch niemand gekommen ist.
    Danke für das Teilen des reichen Erfahrungsschatzes.

  29. AvatarMister x

    Es gibt eben Jobs da weiß man eigentlich schon, dass man im Leben verloren hat bevor die Tinte auf dem Ausbildungsvertrag trocken ist. In unproduktiven Dienstleistungsjobs kann man nicht viel Geld verdienen, da die Produktivität letztlich an der menschlichen Arbeitskraft hängt. So hoch kann man den Stundenlohn gar nicht schrauben. In Lehrberufen kann man potentiell nur mehr verdienen, wenn man in der Industrie arbeitet. Weil die Angestellten in der Industrie soviel fleißiger und besser sind? Weder noch. Dort profitieren die Angestellten einfach  von der Produktivitätssteigerung ihrer Arbeitskraft durch Kapitaleinsatz. Skaleneffekte, Preissetzungsmacht und starke Gewerkschaften. Man bekommt mehr Geld bezahlt als es eigentlich der persönlichen Qualifikation und Leistungsfähigkeit entspricht. Sieht man sofort wenn man das mit Branchen vergleicht, wo diese Vorteile nicht zum Tragen kommen. Handwerksbetriebe, Dienstleistungen, soziale Berufe. Alles personalintendiv und damit unproduktiv. Wo pro Person weniger Umsatz anfällt kann halt weniger bezahlt werden. Simple Mathematik. In Dienstleistungsberufen wird man eben sehr nahe an der wirklichen eigenen Qualifikation und Produktivität bezahlt und die ist in der Regel bei den meisten Menschen nicht wirklich hoch. Will man hohe Stundensätze braucht es viel Qualifikation (Ärzte, Rechtsanwälte etc.). Aber das bedeutet auch Investition. Zeitverlust (Geld hat einen Zeitwert), Verdienstausfall, und ggf. Studiengebühren. Und es bleibt das Grundproblem auch hier, der Tag hat nur 24 h. Menschliche Arbeitskraft skaliert schlecht. Ein Aktiendepot skaliert gut und wächst exponentiell. Beides in Kombination ist für die meisten empfehlenswert.
     

  30. AvatarBur

    Sparkojote …. gäähnn
    21jähriger, der die Welt erklärt …. gäähn.
    Kann eigentlich einer von euch etwas, ich meine “KÖNNEN”?!

  31. AvatarArnold-Horst

    @Felix: Ich wollte gerade was zu dem Leserbrief schreiben, aber du hast einem alle Worte aus dem Mund genommen 🙂

  32. Avatar-M

    @Frage an Tim,
    Du merkst ja selbst, dass deine Leser sehr, sehr kritisch sind, sobald andere Blogger/Youtuber etc. hier offensichtlich für ihr eigened Ding werben.
    Wieso bietest du eine Plattform für sowas? Würden hier die Leser hura schreien, wäre das ja was anderes.
    -M

  33. AvatarWolke

    @Felix
    Der Wiener Sängerknabe erklärt nicht nur Leben, Welt und Börse, er hält auch eine „moralische Standpauke“.

  34. AvatarAktienNewbie

    @Lejero:

    Ich befürchte, dass die kapitalistische Art zu wirtschaften deutlich älter als 2.000 Jahre sein dürfte, denn der Kapitalismus ist nichts anderes als die personifizierte Gier in all ihrer Vielfalt. Das er dir gefällt ist nur menschlich und zeigt die Abgründe auf, an deren schmalen Grad wir zumeist wandeln.

    Den verteilten Wohlstand und die relative Chancengleichheit verdankst du den Kräften die mit aller Gewalt gegen den Kapitalismus wirken. BaFöG und Hartz4 sind Instrumente des Kommunismus, dem Todfeind des Kapitalismus. Allein das zeigt, dass wir noch keinen totalen Kapitalismus haben. Wenn du den besichtigen willst, reise mal nach Detroit. Aber nicht ins Stadtzentrum sondern in die Außenbezirke. Du wirst vermutlich nicht mehr lebend zurück kommen, aber da kannst du dir den Kapitalismus in all seiner Pracht anschauen.

    Das bessere System wäre letztlich der Kommunismus, denn von dem profitiert die Masse. Vom Kapitalismus profitieren nur wenige. Wenn alle Menschen gleich sind gibt es keine Konflikte. Der scheitert allerdings an der Lebensrealität: 1. haben wir nicht die Ressourcen, dass jeder gleich sein UND in Wohlstand leben kann und 2. ist der Mensch aufgrund seiner eigenen Fehlbarkeit schlichtweg nicht damit kompatibel, das ist auch der Grund warum kommunistische Systeme sich in den meisten Fällen zu Diktaturen entwickeln, siehe Russland, China und den ganzen Rest. Eine Ausnahme davon war übrigens Chile. Die hatten einen demokratischen Sozialismus. Damit hatten die USA aber ein Problem, deswegen hat die damalige Terrororganisation der USA, die CIA den demokratisch gewählten Präsidenten Chiles Salvador Allende zusammen mit 3.000 chilenischen Demokraten ermordet. Das war übrigens an einem 11. September…

    Im Kapitalismus gehört fast alles Wenigen (die Reichen) und die meisten müssen sich mit wenig zufrieden geben (die Armen). Das passt halt besser zu begrenzten Ressourcen, Gier und Neid. Damit kann sich der Mensch besser identifizieren.

    Den Kommunismus lehnen die (wenigen) Reichen ab, denn der ist schlecht fürs Geschäft. Der Kapitalismus wird von den (vielen) Armen gehasst. Was ist das geringere Übel? 

    @Felix:
    *thumbs up*

  35. AvatarAktienNewbie

    -M:
    Ich vermute, das hängt mit dem perfiden System dahinter zusammen. Wenn Tim einen Beitrag von Tobias hier reinstellt, dann stellt Tobias einen Beitrag von Tim bei sich ein. So puscht man sich gegenseitig hoch in der Bloggerszene. Natürlich sind das mehr Teilnehmer als nur die beiden, das ist nur eine vereinfachte Darstellung.

  36. AvatarFrank-der-Schalker

    an “Cloud”
    Die Bezeichnung “Wiener Sängerknabe” müsste nicht sein und zeugt von kleinkarierter, dümmlicher Überheblichkeit.
    Dein Kumpel .üdiger wird dir das sicher erklären, ihr beiden Moralos.
    DU BIST EIN ETF-BUBI.
     
    Glück Auf

  37. AvatarRalf

    Ein schöner Artikel. Die Blogger mit wiederholter unterschwelliger Eigenwerbung nerven aber auf Dauer hier in den Kommentaren. Tim ist hier eine wirklich gute Ausnahme mit seiner Seite. Sollte sich so mancher eine Scheibe abschneiden.

    Unsere große Tochter liest nun das Buch “Ein Hund namens Money”. Bin gespannt ob es etwas bewirkt.

    “Den verteilten Wohlstand und die relative Chancengleichheit verdankst du den Kräften die mit aller Gewalt gegen den Kapitalismus wirken.”

    Das Umverteilungsdenken in D und EU stellt eine reale Gefahr für Anleger und Investoren sowie alle Fleissigen dar. Da wird es künftig noch mehr Versuche der Besteuerung und Zugriff auf Vermögen geben. Eine Alternative zu Aktien und Immobilien sehe ich aber weiter nicht.

  38. AvatarWolke

    Derartige Leserbriefe provozieren halt. Der xte Pubertierende, der in einem Finanzblog Börse erklären will, kann gelegentlich Aggressionen auslösen. Ist menschlich und hat sogar einen gewissen Unterhaltungswert. Mit Humor nehmen!

  39. AvatarAktienNewbie

    @Ralf:

    Das Umverteilungsdenken in D und EU stellt eine reale Gefahr für Anleger und Investoren sowie alle Fleissigen dar. Da wird es künftig noch mehr Versuche der Besteuerung und Zugriff auf Vermögen geben. Eine Alternative zu Aktien und Immobilien sehe ich aber weiter nicht.

    Aber wie fleißig soll der Krankenpfleger noch arbeiten? Der bricht jetzt unter Corona geistig und körperlich zusammen für einen Hungerlohn und eine Schachtel Pralinen verbunden mit dem aufrichtigsten Dank des Bundesgesundheitsministers. Vielen anderen Berufen geht es ähnlich. Nach dem persönlichen Zusammenbruch durch Aufopferung für das System sind diese Menschen auf Umverteilung angewiesen. Eigentlich müsstest du sagen, dass du gern dein Vermögen abgibst und super gern hohe Steuern bezahlst, damit du im hohen Alter durch Pfleger entsprechend versorgt bist. Dein Geld und dein Fleiß nützt dir nichts, wenn keiner für dich und im Alter an dir die Drecksarbeit machen will. In diesem Sinne ist viele Steuern zu bezahlen eine Alternative Investition in deine und die Zukunft aller anderen. Die Dänen sind laut Glücksatlas die glücklichsten Menschen der Welt. Es sind auch die mit dem höchsten Steuersatz der Welt. Steuern zahlen macht am Ende glücklich, toi, toi, toi

  40. Avatar42sucht21

    @Leserbriefschreiber Tobias
    Wenn ich richtig rechne, dann haben Sie Ihre 17k€ in 38 Werte aufgeteilt. Also ~500€ Positionsgröße. Ich denke, das ist zum aktuellen Zeitpunkt eine Über-Diversifikation die nicht im Verhältnis Kosten-Nutzen steht. Der All-World ETF ist für mich auch keine separate Position, sondern der Enthält ja zu großen Teilen genau die US Blue-Chip Aktien die Sie auch als Einzeltitel haben. Warum die ganzen Doppler? Das könnten Sie als BWLer ja dem Excel-Sheet passend zurechnen (Apple hat 3,5 % der 3,28% ETF, J&J hat 0,75% der 3,28% des ETF…)
    zur Einordnung: Ich denke, hier im Forum gibt es Leser, die in 2-3 Monaten so viel Sparrate haben wie Ihr Gesamtaktienvermögen beträgt. Von daher würde ich zumindest hier an Ihrer Stelle bescheidener Auftreten. Sie haben halt noch den Übermut der Jugend. Das ist ja auch nicht schlimm sondern normal. Tragen Sie doch auch Ihren Teil dazu bei, dass BWL an Ihrer Uni ein renommierter Fachbereich wird… Alles Gute!

    @Lejero -Entnahmestrategie
    Eine sehr interessante Frage und Strategie haben Sie. Für mich wäre die Idee mit dem Lombard-Kredit gar nichts. Das ist für mich ein unnötiger Hebel welcher in beide Richtungen wirkt. Ich will keine Kredit haben in der Rentenphase. Für Ihre Häuser besteht doch sicherlich eine Rücklage? Ich würde lieber in Baisse-Phasen zurst davon zehren/ umschichten bevor ich Kredite aufnehme. Puffer würde ich möglichst immer 6-12 Monate Ausgaben als cash liegen haben.
    FiFo: Das mit @Spartas mehreren Depots für Einzeltitel ist sicherlich eine Idee aus verschiedenen Gründen mit Vorteilen. Ich mag es aber gerne einfach.  So würde ich es heutigen Welt-Portfolio ETF-Sparern empfehlen: Wenn der eine All-Welt-ETF (oder die gewünschte ETF Kombi) eine bestimmte Größe hat dann wird dieser nicht mehr angefasst und ein anderer per Sparplan weiter aufgefüllt bis dieser voll ist usw.  Entsparen dann natürlich rückwärts.

  41. AvatarRalf

    “Nach dem persönlichen Zusammenbruch durch Aufopferung für das System sind diese Menschen auf Umverteilung angewiesen. Eigentlich müsstest du sagen, dass du gern dein Vermögen abgibst und super gern hohe Steuern bezahlst, damit du im hohen Alter durch Pfleger entsprechend versorgt bist.”

    D hat bereits im OECD-Vergleich den Spitzenplatz bei Abgaben. Wo wollen wir noch hin? Es muss eine Grenze geben umd die Systemakzeptanz nicht zu gefährden. Solidarität hat daher Grenzen. Das gilt auch für Fragen wie bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Hier braucht es europäische Lösungen, besser noch globale Anworten. Das ist aber zunächst Aufgabe der Politiker die dafür gut bezahlt werden Lösungen zu finden. Pfleger leisten herausragendes. Aber auch andere Berufe wie z.B. Kassierer die sich täglich den Kunden aussetzen und noch schlechter bezahlt werden oder Reinigungskräfte.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article207627587/OECD-Bei-Steuern-und-Abgaben-ist-Deutschland-Spitzenreiter.html

    Asien geht einen anderen Weg. Weg vom Umverteilen. Das Asien-Pazifik-Abkommen bildet die größte Freihandelszone der Welt. So kann Wohlstand entstehen. Anstatt der stark geschröpften Mittelschicht noch mehr wegzunehmen.

  42. AvatarZaVodou

    @AktienNewbie
    “Ich befürchte, dass die kapitalistische Art zu wirtschaften deutlich älter als 2.000 Jahre sein dürfte, denn der Kapitalismus ist nichts anderes als die personifizierte Gier in all ihrer Vielfalt. Das er dir gefällt ist nur menschlich und zeigt die Abgründe auf, an deren schmalen Grad wir zumeist wandeln.”

    Was geht denn bei Dir ab?

    Kapitilismus besagt doch lediglich wem die Produkionsmittel gehören und wer darüber entscheidet.
    Der Kapitalismus ist durch Privateigentum an den Produktionsmitteln und dem daraus erwirtschafteten Profit gekennzeichnet.Im Gegensatz zum Kommunismus/Sozialismus wo die Produktionsmittel der Allgemeinheit/Kollektiv gehören.
    Im Kommunismus/Sozialismus entscheidet ein Kollektiv, was produziert wird. Im Kapitalismus entscheidet das Individuum. Das hat doch erst mal gar nichts mit Gier zu tun.

  43. Avatar42sucht21

    @Ralf – D hat im OECD-Vergleich den Spitzenplatz bei Abgaben. Wo wollen wir noch hin?
    Ohne die Betrachtung der Vorteile und des Lebensniveaus ist der Artikel doch ziemlich sinnfrei. Bekommen wir keine Gegenleistung für bezahlte Steuern und Sozialbeiträge in DE? Möchten Sie lieber eine griechische Rente, Krankenhäuser wie in UK, ein Sozialsystem wie in Mexiko, sozialen Freiden wie in Israel, einen Verwaltungsapparat wie in Italien usw.? Man muss schon beide Seiten betrachten.
    Wo wird das benötigte Geld herkommen? Ich tippe zuerst auf erhöhte Erbschaftssteuer. In DE werden 2015-2024 also in 10 Jahren 3 Billionen (!) Vermögen vererbt. Davon 50% als Geldvermögen. Von den 3 Billionen erhalten Kinder 2,1 Billionen Erbe. Von diesen 2,1 Billionen stammen 700 Millionen also 1/3 (!)  von nur 2% (!)  der Erblasser. Erbschaftssteuer ist einfach die gerechteste Steuer (bei vernünftigem Freibetrag).

  44. AvatarThorsten

    Hier gibt es eine dynamische Seite für in Deutschland hergestellte Waren, interessant die kurzen Bemerkungen vor der Warengruppe. Wir verlieren vermutlich mehr in Zukunft als das wir dazugewinnen. Asien rockt 😮
    http://cobajo.de/

  45. AvatarNico Meier

    Natürlich hat der Sparkojote Privilegien. Seine Eltern betreiben einen Spieleladen, so hat er die Konnektion zu den Lieferanten. Seine ” SelbstStändigkeit” fusst darin einen Webshop für das elterliche Spielegeschäft aufzuziehen. Desweitern pflastert er seinen Blog zu mit Werbung. Naja gibt halt Blogger die Inhalte liefern andere nur Werbung!

  46. AvatarNico Meier

    Ohne die Betrachtung der Vorteile und des Lebensniveaus ist der Artikel doch ziemlich sinnfrei. Bekommen wir keine Gegenleistung für bezahlte Steuern und Sozialbeiträge in DE? Möchten Sie lieber eine griechische Rente, Krankenhäuser wie in UK, ein Sozialsystem wie in Mexiko, sozialen Freiden wie in Israel, einen Verwaltungsapparat wie in Italien usw.?
    Naja liebe Deutsche man kann sich natürlich immer mit dem Klassendeppen vergleichen nur führt dies zu keiner Verbesserung. Warum vergleicht ihr Deutschland nicht mit der Schweiz. Hier sind die Steuern tiefer und die Renten bedeutend höher!

  47. AvatarDanielKA

    Es wurde alles gesagt, besonders fundiert auch von 42sucht21. Kraut und Rüben Depot nicht und Andere dann beraten zu wollen (egal ob yt oder ig) ist auch sehr dünnes Eis.
    Aber solange die Eltern alles finanzieren, kann man natürlich auf ein T-Shirt verzichten 😉
     

  48. AvatarAktienNewbie

    @Ralf:

    Es geht um die Steuern nicht um die Sozialabgaben. Die Sozialabgaben sind ein Teil deines Vermögens in Form von Versicherungen. Du kannst darüber nicht frei verfügen, das ist richtig, aber daraus speist sich, dass du 2 Jahre lang Arbeitslosengeld bekommst, eine gesundheitliche Basisversorgung und eine Grundsicherung im Alter haben wirst. Das hat man deswegen eingeführt, weil eben einige Menschen nicht mit Geld umgehen können, damit diese auch abgesichert sind. Und du musst mit einzahlen, weil das System eben nur funktioniert wenn alle einzahlen. Die reine Steuerlast in Deutschland ist geringer als die in Dänemark, wie es in der Grafik auch korrekt dargestellt wird.

    Bei den Flüchtlingen gebe ich dir recht, wir brauchen globale Lösungen. Die sehen am Ende aber so aus, dass wir in den Industrieländern auf Komfort verzichten werden müssen. Die Ressourcen unseres Planeten sind nunmal begrenzt. Im Moment schaut die Lösung so aus, dass Steuermittel dafür verwendet werden um die Diktatoren nördlich der Sahara dafür zu bezahlen, dass keine Flüchtlinge zu uns durchkommen. Das ist die aktuelle Lösung. Ob das noch lange gut gehen wird?

    Aber wie soll eine Freihandelszone Wohlstand generieren? Das wird wieder darin gipfeln, dass es wenige Monopole geben wird, welche sich das meiste rausholen werden und die breite Masse sich mit wenig zufrieden geben muss. Um Handel zu betreiben musst du davon Ahnung haben. Unterschichtenkinder, von denen es in der Region massenhaft gibt werden garnicht so weit kommen. Die werden weiter im Dreck leben müssen.

  49. AvatarGeduld

    Moin in die Runde,
    ich bin mal hier offen und direkt.
    Ich kann mir dieses Gelaber von finanzieller Freiheit, Mindset und trenne dich vom Konsum und lebe Frugal nicht mehr anhören.
    Man sollte sein Income steigern und nicht Fokus immer auf die Ausgabenseite legen. Die Ausgaben kann man bis Betrag x minimieren aber das Einkommen nach oben ist unendlich. Ich persönlich möchte nicht arm leben und am Ende reich sterben. Der einfachste Weg zur finanziellen Freiheit mit einem extrem Schwäbischen Leben ist H4. WAs bringt mir ein volles Depot wenn ich wie ein H4 ler lebe…..
    Man sollte auf die Mischung im leben achten und nicht vergessen, dass man nur ein leben hat und mehrere Wege zum Ziel führen.
    Auch ist einer nicht dumm wenn er einen Porsche fährt ….
    Es kann und will nicht jeder Bus und Bahn fahren….
    Wie wäre der Ansatz: verdiene so viel Geld, dass du nicht mehr nach deinen Ausgaben schauen musst !
    VG
     
     
     

  50. AvatarRalf

    “Es geht um die Steuern nicht um die Sozialabgaben.”

    Für den normalen Arbeitnehmer der vom Gehalt leben muss zählt was am Ende übrig bleibt. Und je nach Steuerklasse und Konstellation sind die Abgaben insgesamt in Summe einfach zu hoch. Hinzu kommen hohe Pensionslasten der Beamte und steigende Ausgaben u.a. für den Sozialhaushalt wie Hartz4 welche den Staatshaushalt nachhaltig belasten werden. Da braucht es ein gesundes Mittelmaß um einseitige Entwicklungen zu vermeiden. Verteilungsdebatten sind wenig hilfreich dabei.

    “Aber wie soll eine Freihandelszone Wohlstand generieren?”

    Ungestörter freier Handel soll den Wohlstand erhöhen helfen. Mehr Auswahl, mehr Vielfalt. Die WTO bemüht sich z.B. schon lange um den Abbau von Hemmnissen in diesem Bereich. Ist teilweise aber selbst ein Hemmschuh im System. Gerade als Aktionäer sollte man daran interessiert sein dass Handel frei funktioniert. Es ist nicht alles perfekt, sicherlich nicht. Aber Aktien und ETF sind für uns Kleinanleger eine gute Sache. Und sollte staatlich gefördert und nicht durch steigende Abgaben mehr belastet werden.

  51. AvatarMichael

    @Felix: “Endlich wieder ein 21jähriger Student…”
    Volle Zustimmung!
    Wenn etwas Kritik am Beitrag erlaubt ist: Das Lesen von Büchern ist Zeitverschwendung. Besser wäre es, parallel zum youtube-Gucken einen Podcast zu hören.
     

  52. AvatarAston

    Der Junge Mann würde besser einen Nebenjob machen, anstatt extrem viel Zeit in Blogs und T-Shirt zu stecken… 
    Die Zeit wäre auch im Studium besser investiert.
    Bei aller liebe zum sparen und Konsumverzicht, aber eine Sparrate von 70% als Student ist schon sehr fragwürdig… Wahrscheinlich kaum Einnahme und dann in Jungen Jahren auf alles verzichten?….
     
    Tim, bitte sortiere solche Gastbeiträge aus. Kein Mehrwert für die Community.. 

  53. AvatarLejero

    @42sucht21:
    Mit dem Hebel haben Sie grundsätzlich recht, allerdings ist es ein sehr kleiner Hebel. Kredit komplett ausgeschöpft in Relation zum Gesamtdepot ist dann irgendwo bei 10%. D.h. ich würde nur mit 1,1 hebeln, was weder in die eine oder andere Richtung besonders dramatisch ist und für mich persönlich vertretbar.
    Bzgl. keine Kredite in der FIRE Phase: verstehe ich von der Einstellung, für mich ist das aber psychisch kein Problem, ist auch noch Kredit auf den Immobilien da. Rücklagen von denen man alternativ zehren könnte habe ich in bei den Immobilien keine gebildet, sondern immer gleich wieder investiert. Aktuell habe ich tatsächlich ein hohes Cash-Polster von ca. 6 Jahren Ausgaben, aber das wird gerade investiert und soll auf 0 runtergefahren werden in den nächsten Monaten. Ich versuche rein rational nach den zwei Leitsätzen zu handeln: “Der beste Zeitpunkt zum investieren nach früher ist jetzt” und “die langfristige Marktrendite bei ETF sind ca. 7%”. Ganz knallhart bis zum Ende halte ich das aber auch nicht aus 😉 Z.B. weil ich Cash nicht an einem Tag investiere sondern über Monate und nicht alles an Krediten aufnehme die unter 7% sind.

  54. AvatarChristian

    @Thomas Stimme dir voll zu, unter aller Sau. Habe da etwas Bedauern und finde den Text immer noch eine Zumutung. Von Daher kannst du auch drüber hinweg sehen. 😉
    Bitte bei Leserbriefen auch auf eine gewisse Qualität achten. Wenn sich jemand selbst so promoten will kommt das einfach schräg. Das ist auch für den veröffentlichenden Blog kein Ausweis. Ja, jeder fängt mal an, aber es muss sich nicht jeder mit 2 Jahren Börsenerfahrung und BWL-Studium vermarkten.

  55. Avatar42sucht21

    @Lejero
    Zuerst mal Glückwunsch und Alles Gute für die nächste Lebensphase! Niemand weiss wie es wird. 2007/08 wollte ich ein damals 30 Jahre altes 2-3 FH verkaufen. Der Makler sagte der Wert wäre 230k€. Berechnet aus großem Grundstückspreis in guter Lage B-Stadt minus 20% weil es bebaut ist und der neue Besitzer ja noch die Entsorgungskosten nach Abriss de Hauses zu tragen hätte! Heute eine unvorstellbare Antwort. Aktuell wurden mir für die gleiche nun ~45 Jahre alte Immo 670k€ geboten (ich habe inzwischen für ca. 90k€ renoviert). Wenn nun Heute jemand diese Immo kauft und die nur zu 60% beleiht (400k Hypothek und 340 EK) und der Wert fällt wieder um 45% zB weil Zinsen stark steigen / Arbeitslosigkeit in der Region. Dann kommt Nachschusspflicht und evtl. bis zum Notverkauf. Gleichzeitig fallen Aktienbewertungen noch wegen den steigenden Zinsen und ihr Lombardkreditanteil steigt automatisch von 10% auf 40% mit. Dann würden sie von mehreren Seiten arg in die Zange genommen. Die Risiken korrelieren eben. Kann sich aktuell niemand vorstellen, ist nicht sehr wahrscheinlich aber wer weiss es schon wie es in 10J sein wird. Ist vielleicht zu schwarz gemalt und ich übervorsichtig. Wie auch immer, viel Erfolg! Den mutigen gehört die Welt nicht den zögerlichen.

    @ CH… und die Renten bedeutend höher!?
    Ja, absolut. So wie auch die Kosten für Lebenshaltung, Wohnen und Vermögen. Man kann natürlich wieder nur eine Seite hervorheben ohne die andere, es bringt nur nicht viel.
    Hei, da freuen sich die Deutschen wenn sie endlich Eigenmietwert, Vermögenssteuer und hohe Arztrechnungen zahlen dürfen und eine fade Pizza Margherita im take away beim Tschingg 18 Euro kosten tät. Warum nochmal geben auch 47% der Schweizer die AHV / Rente als größtes Problem an, wohl nicht weil die Rente zu hoch ist, oder?

  56. AvatarBruno

    Es reicht langsam, anscheinend macht es viel Spass nachzutreten…
    Gut verdienen nebst sparsam leben macht aber Sinn, es braucht dafür auch nicht zwingend ein Studium, einige Beispiele:
    Müllmann – bis 3500 Euro
    Fachinformatiker – bis 4500 Euro
    Vorstandssekretär – bis 5000 Euro
    Redakteur – bis 6000 Euro
    Bankkaufmann – bis 6250 Euro
    Fluglotse – bis 8500 Euro Pilot – bis 10.000 Euro
    Vertriebsmitarbeiter – bis 11.000 Euro
    Selbstständiger Handwerker – bis 11.500 Euro
    Steuerberater – bis 12.000 Euro
    Influencer/Blogger – bis 999.000 Euro

  57. AvatarLejero

    @42sucht21:
    Danke für die netten Wünsche! Bei der aktuellen Tonalität im Forum sehr wohltuend.
    Die Risiken die Sie beschreiben sind absolut real und müssen berücksichtigt werden. Ich simuliere für mich immer wieder ein Stressszenario. Ab 75% Einbruch bei Immos und Aktien bekomme ich ein Problem.  Das kann passieren und ist auch schon passiert, für mich schätze ich die Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren aber als sehr gering ein (bei all dem Geldgedrucke).

  58. AvatarNico Meier

    41sucht21
    Natürlich ist nich alles Gold was glänzt aber wenn ich CH mit DE vergleiche gerade im Bereich Aktersvorsorge mit den drei Säulen so gefällt mir das CH System bedeutend besser. In der AHV haben wir die Umverteilung da gibts eine Minimal und Maximalrente womit die hohenEinkommenbedeutend mehr Eibzahlen als erhalten und umgekehrt. In der zweiten Säule der Pensionskasse wird unter staatlichem Zwang zusammen mit dem Arbeitgeber im Anlageverfahren Geld angehäuft. Daraus entsteht bei Renteneintritt eine Lebenslange PK Rente oder man bezieht das Kapital. In der dritten Säule spart man freiwillig aber aus dem Bruttogehalt. Pro Jahr kann hier ein fixer betrag vom Brutto steuerfrei zur Seite gelegt werden. Steuern werden da erst fällig bei Auszahlung und das zu einem stark refuzierten Steuersatz.

  59. Avatar-M

    @Lejero
    Habe den Anfang bei dir verpasst, aber was 42sucht21 dir so geantwortet hat, war sehr gut überlegt und strukturiert. Am besten einiges überlesen, dann ist der Ton hier immer noch freundlich.
     
    Man sieht ja direkt am Anfang von wem ein Kommentar geschrieben wurde, was dann unter Umständen meinen scroll Reflex aktiviert 🙂
    -M

  60. AvatarRüdiger

    @-M: Man sieht ja direkt am Anfang von wem ein Kommentar geschrieben wurde, was dann unter Umständen meinen scroll Reflex aktiviert
     
    Du bist ein Fuchs  😉
     

  61. AvatarSparta

    In einem Blog, wo über FIRE nicht wenig philosophiert wird, ist die landestypische Rente eigentlich nur notwendig wenn fire knapp kalkuliert ist…
    Die ständigen Längenvergleiche sind doch kindisch da es gar nicht um sachliche Abwägungen geht, sondern um anscheinend notwendige Selbstbestätigung…

  62. AvatarFragender

    Was soll eigentlich der Sinn daran sein all sein Geld zu investieren, die Früchte immer dicker und größer werden zu lassen und sich niemals damit zu beschäftigen, was man alles damit machen kann – außer immer weiter zu kaufen.
    Das ist doch pathologisch.
    Sollte man sich nicht viel mehr damit beschäftigen, Gutes mit dem Kapital oder den Erlösen zu tun?
    Was soll das denn für eine Sinn ergeben, der über das eigene Ego hinaus geht?
     

  63. AvatarNico Meier

    Die ständigen Längenvergleiche sind doch kindisch da es gar nicht um sachliche Abwägungen geht, sondern um anscheinend notwendige Selbstbestätigung…
    @Sparta
    Natürlich hast du völlig recht man sollte keine Länder vergleichen weil ja alle Länder gleich sind. Wir alle hätten doch das gleiche Leben auch wenn wir in Weissrussland, Nordkorea oder Nigeria geboren wären. *Ironie off* 

  64. AvatarSlowroller

    @Nico
    Tatsächlich gibt es alle drei Punkte, die du aus der Schweizerischen Rentenberechnung vorlegst, auch in Deutschland. Die gesetzliche Rente ist auch gedeckelt (die Beiträge allerdings auch), du hast (bestimmte Firmengröße vorausgesetzt) den Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge (deren Eigenbeiträge vom Brutto gezahlt werden) und auf Leib-Zusatzrenten (Riester…) bekommt man Zuschüsse und kann die Beiträge von der Steuer absetzen. Auch diese Renten kann man im Aktienmarkt platzieren. Riester ist schlecht ausgeführt und ob der durchschnittliche Arbeitgeber in der Schweiz mehr in die betriebliche Rente zuschiesst weiß ich nicht. Die Systeme sind allerdings ähnlich.
     
    Ich bin aber sehr dafür, Dinge nicht Vergleichen die nicht zu vergleichen sind. Es ist in der hohen Abgabenlast eine gute Rentenversicherung, eine wirklich umfängliche Krankenversicherung, eine Pflegeversicherung und eine hohe Arbeitslosenversicherung mit drin. Dazu kommt, dass alles bis auf die Rente noch den sozialen AusgleichsFaktor hat – egal was dir passiert – du behälst dieselbe Leistung. Warum tun wir das? Weil wir irgendwann entschieden haben, dass Gesundheit nicht an der Brieftasche oder persönlichem Glück hängen sollte. Dass man das Einkommen nicht am Gebiss sehen soll. Dass man auch alte und kranke Menschen vernünftig versorgen will. Das funktioniert nur wenn man alle beteiligt. Von daher bitte das Gesamtpaket anschauen, auch wenn einige sagen “hey, ich brauch das garnicht” – auch die profitieren wenn ihnen mal etwas passiert.

  65. AvatarNico Meier

    @Slowroller
    Ich bin im politischen eher liberal und gegen allzuviele Staatseingriffe aber beim Obligatorium im Bezug auf Altersrente und Krankenversicherung bin ich einverstanden. Denn es soll keiner an einem geplatzten Blinddarm sterben weil er kein Geld für den Arzt hat.
    Aber inden letzten Jahren wurden die Sozialkosten massiv erhöht. Dies führt zwingend zu weiter steigenden Steuern was Gift ist für das Land. Leistung soll sich auch weiterhin lohnen. Wer den Tag mit Arbeit verbringt soll mehr Geld haben als derjenige der die Tage mit Kippe und Bier vor dem TV verbringen!

  66. AvatarSparta

    @Nico

    “Natürlich hast du völlig recht man sollte keine Länder vergleichen weil ja alle Länder gleich sind. Wir alle hätten doch das gleiche Leben auch wenn wir in Weissrussland, Nordkorea oder Nigeria geboren wären. *Ironie off* “

    Sorry, ich habe definitiv nicht geschrieben dass alle Länder gleich sind und man deswegen nicht vergleichen sollte.

    Diese Verdrehung von Tatsachen ist dass was ich meinte bzgl. fehlender Sachlichkeit…

    Ein tieferer Sinn dieser kurzfrist-Beurteilungen aus zur Schau getragener Voreingenommenheit heraus … ist für mich nicht erkennbar.
     

  67. Mark 85Mark 85

    An Fragender: Wenn die Einnahmen dauerhaft die Ausgaben übersteigen, obwohl man seine wichtigsten Bedürfnisse befriedigt, bleiben nun einmal automatisch regelmäßige Überschüsse übrig. Dies ist nicht pathologisch, sondern einfache Mathematik. Einen kleinen Teil spende und verschenke ich, den Rest lege ich (wieder) an.

    Hast du einen besseren Vorschlag? Alles wegzugeben oder zu verkonsumieren kommt für mich nicht infrage, weil man sich für gutes Wirtschaften/Haushalten nicht schämen muss. 😉

  68. AvatarBruno

    @Längenvergleich
    Dann sollte man dankbar sein, wenn man Glück hatte und in einem reichen Land geboren zu werden, das können hier wohl alle von sich behaupten. Leute in Nordkorea, Nigeria oder Banghladesh auszulachen und ihnen vorzuhalten wie schlecht sie es haben wäre doch etwas arg zynisch. Demut und Bescheidenheit sowie Dankbarkeit wären angebracht.

  69. Avatar-M

    Buffett spricht immer von Geburtenlotterie – ja da kann man es sehr schlecht treffen bei der Auslosung. 
    -M

  70. AvatarNico Meier

    @Bruno 
    Absolut einverstanden. Daher plädiere ich dafür bei Ländervergleichen sich mit Ländern auf Augenhöhe zu vergleichen. Die guten Exportzahlen Deutschlands sind in erster Linie auf eine für Deutschland zu schwache Währung zurüchzuführen. Die Währung ist schwach weil auch schwächere Volkswirtschaften wie Griechenland oder Portugal im selben Währungsraum sind. Es ist zynisch als Deutschland vom schwachen Euro zu profitieren und im Gegenzug die Südländer zu kritisieren für die der Euro zu stark ist. Früher konnten die Südländer durch Abwertung ihrer Währung ihre Volkswirtschaft ankurbeln. Da dies heute im Euro nicht möglich ist wird es über längere Zeit nicht ohne Finanzausgleich unter den Euroländern klappen.

  71. Avatarandreas

    Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Leserbrief, den man selbst formuliert hat, in ein paar Blogs erscheint. Gravierender wäre eine geklaute Doktorarbeit oder eine Rede (siehe J. Biden ’88), die man ohne Copyright 1-1 übernommen hat. Ihr kämpft halt auf der Youtube Plattform um Marktanteile und macht alle ungefähr ähnliche Sachen (T-Shirts, Re-Selling, Aktien, Lifestyle). Der Markt ist gross genug für mehrere Channel. Bleibt relaxed und im Endeffekt entscheidet der Zuschauer was er gut findet. Wahrscheinlich findet man bei jedem Blogger Sachen, die einen stören, der Kojote hat z.B. massig Werbung auf seiner Seite. Bei dem Fire33 Typen müsste man inzwischen zahlen, wenn man die Depotgewichtung sehen möchte, crazy. Aber ich gönne es jeden davon z.T. oder ganz zu leben. Solche Werbemaßnahmen wie hier sind legitim und ich finde gut, dass Tim einiges veröffentlicht. Kann doch jeder dann selbst entscheiden, wie ihm das passt, oder er das zu frugal, überspannt, langweilig o.ä. findet. Ich höre mir gerne in Youtube zur Entscheidungshilfe einige Aktienvideos an.

  72. AvatarZEN INVESTOR

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe eine Frage in die Runde:

    Ich möchte auch gerne, dass meine Aktientipps eine weitere Verbeitung finden.

    Ich glaube, dass mein System ausserordentlich gut funktioniert.

    Ich mag aber nicht regelmässig YouTube-Videos machen.
    Zudem ist mir die grelle, laute Art der Videos heutzutage zu emotional.
    Ich bin eher sehr ruhig und sachlich, wenn ich etwas vortragen muss.
    Das würde die Leute langweilen.

    Ich habe ein Forum (auf meinen Namen klicken) und ein Wikifolio.
    Aber irgendwie habe ich das Gefühl, Foren sind heutzutage nicht mehr so angesagt.
    Vor 20 Jahren wurde alles via Foren erledigt,
    was heute teilweise via Videos, Facebook oder WhatsApp-Gruppen läuft.

    Was würdet ihr machen, wenn ihr ein wahrscheinlich ausserordentlich gutes System habt,
    und möglichst vielen Leuten damit helfen wollt?
    Was nützt mir ein Wikifolio, wenn es keiner kennt?

    Ich habe mir auch schon überlegt, eine schweizer AG zu gründen
    mit folgender Struktur:
    Ich gründe sie mit dem Mindestkapital (100’000 CHF).
    Ich verkaufe Anteile zu einem bestimmten Preis (leicht über Buchwert),
    behalte aber in jedem Fall 51%.
    Um Anonym zu bleiben, setze ich einen Treuhänder oder Rechtsanwalt als einzigen Verwaltungsrat ein.
    Aber wir vereinbaren per Vertrag, dass ich die Investitionsentscheidungen treffe.

    Jeder könnte sich beteiligen, bzw. nur Leute, die unterdurchschnittlich verdienen,
    da ich den weniger gut betuchten eine Chance geben will, am Kapitalismus zu partizipieren.

    Wer reich ist, kann zum Bankberater gehen. Wer wenig verdient,
    ist vielleicht froh, seine Pension aufstocken zu können.

    Ich würde den Leuten beispielsweise garantieren,
    privat ihre Aktien zurück zu kaufen.
    Damit ist garantiert, dass sie für ihre Aktien auch wieder etwas erhalten.

    Ich würde die Aktien zum 2-fachen Buchwert verkaufen,
    und ebenfalls zum 2-fachen Buchwert zurück kaufen.

    Wieso 2-facher Buchwert?
    Stellt euch vor, die AG hat 100’000 Eigenkapital, ist schuldenfrei,
    und verdient im 1.Jahr 15’000. Dann ist das Eigenkapital nach 1 Jahr 115’000.
    Wieso sollte ich so eine Firma während dem 1.Jahr für 100’000 verkaufen?
    Das würde nur Sinn machen, wenn keine künftigen Gewinne zu erwarten wären.

    Dividende würde es auch geben,
    wobei die Dividende für jeweils 10 Jahre festgelegt würde.
    So kann man extra tief anfangen und sie jährlich deutlich erhöhen.

    Ich selbst würde mit meinem realen Geld drin stecken.
    Es ist also kein Betrug, keine Abzocke, kein sonst was.

    Wichtig wäre es, arme Leute zu erreichen,
    damit Leute, die keine Ahnung von der Börse haben,
    und auch keine Zeit für so etwas und nur wenig Geld, sich beteiligen könnten.

    Man könnte die AG zB in 100’000 Aktien splitten,
    dann hätte anfangs jede Aktie einen Buchwert von 1 CHF.
    Dann wäre auf lange Sicht auch klar ersichtlich, wie sich die Sache entwickelt hat.

    Die Dividende würde ich bei 100’000 Aktien zu je 1 CHF wie folgt machen:
    Im 1.Jahr 1 Rappen Dividende, im 2.Jahr 2 Rappen usw.
    Auf die ganze AG bezogen wäre das 1’000 CHF Dividende im 1.Jahr,
    2’000 im 2.Jahr usw.
    Im 10.Jahr wären es 10’000, was 10% vom ursprünglichen Aktienkapital beträgt.
    Zwischenzeitlich gab es aber hoffentlich gute Gewinne.
    (Es wäre geregelt, dass die Dividende ausfallen darf, wenn die angesammelten Gewinne die geplante Ausschüttung nicht decken kann).

  73. AvatarZEN INVESTOR

    Wenn ich die AG nach meinem vorherigen Kommentar gründe,
    führt dies zu folgenden Kennzahlen:

    Ich kaufe und verkaufe Aktien zum doppelten Buchwert des Vorjahres.

    Es gäbe 100’000 Aktien, denen je ein Nennwert von 1 CHF zu Grunde liegt.

    Im 1.Jahr würde man 1 Rappen Dividende ausbezahlen pro Aktie.
    Dieser Betrag würde jährlich um 1 Rappen erhöht.

    Im 1.Jahr sähe es also so aus:

    2,00 Aktienkurs
    1,00 Eigenkapital pro Aktie
    2,00 KBV
    0,01 Dividende
    0,5% Dividendenrendite

    Sagen wir mal, bis zum ende des 5.Jahres hätte sich das Eigenkapital verdoppelt.
    Dann sähe der von mir gebotene Aktienkurs und die weiteren Kennzahlen im 6.Jahr wie folgt aus:

    4,00 Aktienkurs
    2,00 Eigenkapital pro Aktie
    2,00 KBV
    0,06 Dividende
    1,5% Dividendenrendite

    Bis zum 10.Jahr noch eine Verdoppelung des Eigenkapitals,
    dann sähen die Kennzahlen im 11.Jahr wie folgt aus:

    8,00 Aktienkurs
    4,00 Eigenkapital pro Aktie
    2,00 KBV
    0,11 Dividende
    1,38% Dividendenrendite

    Die Dividendenrendite wäre extra tief.
    Aber die Dividende würde sich dafür planbar erhöhen.

    Wer beispielsweise 1’000 investiert hätte im 1.Jahr, hätte 500 Aktien von mir erhalten.
    Im 6.Jahr würde ich auf Wunsch die Aktien für 2’000 zurück kaufen.
    Im 6.Jahr besteht ein Anspruch auf 6 Rappen mal 500 Aktien = 30 CHF Dividende.
    Im 11.Jahr schon 55 CHF Dividenden.

    Das könnte man garantieren, da die Dividende eher niedrig ist, und nach einem bestimmten
    Plan gesteigert wird.
    Das heisst, wenn nicht zu viel schief geht, kann man quasi davon ausgehen, dass die Gewinne viel höher als die Dividenden sind.

  74. AvatarMoritz

    Fakt ist, 95% aller Aspekte zum Thema „Finanzbildung“ sind in den meisten Sprachen der Welt auserzählt. Es gibt schlichtweg keinen großen Zuwachs an Erkenntnis.
    Klar, es gab FIRE Pioniere, die diese Themen leicht verdaulich erstmals im Internet vielen Menschen zugänglich gemacht haben. Da können viele Menschen, so auch ich, dankbar sein. Danke an MMM und JLcollinsnh
    Seitdem sind 95% aller Beiträge in der Bloggosphäre alter Wein in neuen Schläuchen. Ich kann mir noch nicht mal die Blognamem merken so austauschbar und nichtssagend sind die Inhalte.
    Diesen Wein versuchen alle möglichen Leute zu Geld zu machen (Links, Kurse, Academy, Workbooks etc.).
    Ist das verwerflich? Nein. Aber entlarvend. Schnell reich werden ist das Ziel. Mehrwert gibt es meistens nicht.
    Warum lese ich weiterhin ausgewählte Finanzblogs?
    1. Retrospektive Einordnung des eigenen Wegs (meistens +50 Jahre alt) Das ist für mich motivierend. Oft auch ein Rat einer erfahrenen Person, wie einem das Lebens spielen kann, an eine junge Person wie mich. Danke!
    2. Manche Finanzblogger schreiben spannende Artikel zu anderen Themen. Das ist für mich unterhaltsam. Danke!
    Solche Leserbriefe braucht niemand. Was sollen sie auch sagen außer: „Seht her, auch ich versuche schnell reich zu werden durch mehr oder weniger plumpes Marketing an die Zielgruppe Finanzinteressierte. 
    @Tim ich mag deinen Rat, deine Motivation und Ansichten zu verschiedenen Themen. Danke dir! Ich freue mich auf solche Artikel.
     
     

  75. AvatarWolke

    @ZEN
    …Wichtig wäre es, arme Leute zu erreichen,damit Leute, die keine Ahnung von der Börse haben…
     
    Diese Leute kaufen sich ein Welt-ETF!
    Ich schätze sie schlafen damit besser.

  76. AvatarTim L.

    Ohje mal wieder ein 21-jähriger, der für seinen YouTube-Kanal wirbt, in welchem er Aktientipps gibt. Ich habe nach dem ersten Satz wieder aufgehört, zu lesen, ist die Zeit nicht wert.
    Für mich sind das nur irgendwelche Werbeartikel, die kaum weiterhelfen. Bei Youtube schreibt man wenigstens drüber, dass es sich um eine Werbesendung handelt.
    Das der Text einfach wortgleich bei mehreren Blogs veröffentlicht wird, ist zwar prinzipiell okay, zeugt aber von der Qualität und dem Hintergedanken dabei.

  77. AvatarRüdiger

    Ohje mal wieder ein 21-jähriger, der für seinen YouTube-Kanal wirbt, in welchem er Aktientipps gibt.
     
    Na klar, was sollte einen dabei wundern? Es gibt ja Beispiele zur Genüge, dass es sich lohnen kann, seinen 12- bis 25-jährigen Fanboys/-girls heiße Luft in Tüten zu verkaufen. Und wenn ein paar Blogger/Youtuber damit prahlen, dass sie als Hütchenspieler reich geworden sind und entsprechende Kurse gegen eine geringe Gebühr anbieten, dann wundert mich das auch nicht  😉
     
     

  78. AvatarTim L.

    @Rüdiger: Ja ist nur schade, dass dem hier dauernd eine Plattform geboten wird. Es gibt hier Leute, die seit Jahrzehnten an der Börse tätig sind, schon lange finanziell frei und von deren Geschichte man wirklich was lernen könnte. Fängt ja schon bei Tim an. Das sind Leserbriefe, die die Community weiterbringen und keine Zeitverschwendung sind. Fehlt jetzt nur noch ein 18-jähriger der durch Derivatehandel und Bitcoins Milliardär geworden ist 🙂

  79. AvatarRüdiger

    Fehlt jetzt nur noch ein 18-jähriger der durch Derivatehandel und Bitcoins Milliardär geworden ist
     
    Hahahaaa … vor Jahren gab’s auf der Startseite von Yahoo mal den Link zu einem Artikel:
    “15-jähriger Schulabbrecher empfiehlt: So wird jeder mit Bitcoins Millionär”
     
    Daran musste ich gerade denken  😉
     

  80. AvatarTim L.

    Bin aus Langeweile mal auf den Youtube-Kanal gegangen, das ist ja noch viel schlimmer…der Blogschreiber (21 Jahre jung) gibt ja sogar kostenpflichtige Videokurse damit man lernen, wie er 60% Rendite pro Jahr macht…oder gibt Tipps für Aktien, die pro Jahr sogar 80% Rendite bringen…sein Portfolio scheint das aber eher nicht schaffen zu können…sollte sich lieber auf sein Studium konzentrieren, als so einen Mist zu produzieren, der Leuten einen Blödsinn verkauft. Spricht auch gegen die Message dieses Blogs, solchen Personen eine Plattform zu bieten.

  81. AvatarThe European View

    Aus gegebenem Anlass: David Einhorn hatte in seinem letzten Börsenbrief folgende witzige Geschichte zu erzählen:
    ***
    Greenlight Capital received a job application from a 13-year-old who has quadrupled his money since February:
    “I am young, but good at investments” 
    ***
    🙂 

  82. Avatar42sucht21

    @Rüdiger
    aber mit einem Kauf damals wäre man doch tatsächlich reich geworden! Vielleicht sollte ich in der Grundschule im Ort mal den nächsten heißen Tip erfragen.
    Der Tesla-Wahnsinn geht ja auch weiter. Nun mit ca. 450 Mrd US$ MKap. Hoffentlich entweicht die Luft dort langsam wenn es mal losgeht.

  83. AvatarRüdiger

    @42sucht21:
    Um Tesla mache ich mir keine Sorgen. Dort bin ich ebensowenig investiert wie in Bitcoins.
     

  84. Mark 85Mark 85

    Beim Bitcoin wird mir etwas mulmig. 😀

    Jahresanfang: 6.400 €

    Aktuell: 14.600 €

    Es wird wohl für ein weitere Portfoliorückgewichtung Zeit.

  85. AvatarBruno

    @Thomas
    “…Und seit wann ist den “unter alles Sau” den nicht höflich…”
    Also ich verstehe darunter auch etwa sowas:
    https://www.openthesaurus.de/synonyme/unter%20aller%20Sau
    grottenschlecht, katastrophal, hundsmiserabel, grottig etc. für mich ist das nicht höflich aber das ist vermutlich ein Generationending 😉 
    Ich meinte nur, ich löse Konflikte und Missverständnisse etc. mit jemandem, den ich kenne, persönlich und nicht in der Öffentlichkeit. Aber jeder wie er will, wir leben in einem freien Land.
     

  86. AvatarWolke

    @Bruno
    …aber das ist vermutlich ein Generationending…
     
    Richtig. Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber ich komme immer mehr zur Erkenntnis, daß dieses Forum für ältere Semester, die ihre beruflichen und finanziellen Ziele erreicht haben, nichts ist.
    Ratschläge von pubertierenden Börsenspezialisten rufen bei uns (ich meine die älteren Semester) höchstens väterliche Gefühle hervor.
     
     

  87. AvatarBruno

    @Wolke
    Ich meinte die Umgangsformen, Martin Wehrle hat es gut zusammengefasst:
    https://www.youtube.com/watch?v=BpRL8bajYvc&ab_channel=MartinWehrle:Coaching-undKarrieretipps
    Ich siehe diese Verrohung der Sitten und Stilbruch auch im täglichen Geschäftsleben, nicht überall natürlich, aber diese bellenden Hunde findet man heute fast überall. Müsste nicht sein.
    Deshalb kam ich auch mit nachtreten. Mir ging es nicht um den Leserbrief, darüber kann man sachlich streiten, aber man muss nicht noch 100x nachtreten, ich denke die Message war auch schon viel früher angekommen.
    Auch in diesem Blog kam dieser Wandel schleichend, früher hatte man sich beigestanden, gute Tipps gegeben und aufgemuntert, das geschieht zwar weiterhin, aber es wäre schön und richtig, wenn man sich wieder mehr darauf besinnt, wer sich die Köpfe einschlagen will auch verbal, der findet genug andere Gefässe, wo das besser passt.

  88. Mark 85Mark 85

    An Bruno: Ich stimme dir bis auf die Generationsache zu, weil Anstand mehr eine Frage der genossenen Erziehung ist. Manche Personen scheinen leider nur noch zum Stänkern hier zu sein. 😉

  89. AvatarCap

    Herrlich wie der Bitcoin steigt.
    Da zeigt sich, dass sich Geduld von fast drei Jahren auszahlt.
    @Mark85 wollte dich gerade fragen ob du einen Teilverkauf erwägen tust.
    Da hatte ich deinen Text dazu gerade gelesen?
     

  90. AvatarPaluma

    @mark85 man kann auch bestens erzogen sein und bewusst Grenzen überschreiten. Der obige Kommentator hat glaube ich auch eine gute Erziehung genossen. Es gibt so viele Leute die bestens erzogen sind und trotzdem keine Grenzen kennen oder sie bewusst nicht einhalten. Sei es Narzissmus oder was auch immer.

  91. AvatarThorsten

    @Wolke da ist was dran.
    Wenn man sieht wie die ETF-Bubies ganz ohne Immobilien mit primitiver Expolation aus der Vergangenheit und Glaskugel innerhalb von xx Jahren
    quasi garantiert in den hohen Millionenbereich abrocken, dann komme ich mir schon seeehr gesetzt vor. 😉

  92. Mark 85Mark 85

    An Cap: Ja, beim Überschreiten festgelegter Toleranzbänder schichte ich auf die gewünschte Ursprungsaufteilung um. 😉

  93. KievKiev

    @ Mark85
    Die Dreispeichen Strategie gefällt mir ebenfalls. Sie ist meiner Meinung nach besonders Interessant für Investoren, die etwas weiter auf ihrem Weg sind. 
    Wir hatten im letzten Jahr an der Börse einen Einbruch, Gold war soweit ich mich erinnere ebenfalls von Volatilität geprägt. Bitcoin ist an sich schon sehr volatil. Du könntest einmal angeben wie die Volatilität jedes Deiner Assets im vergangenen Jahr war. Und wie es insgesamt ausgesehen hat. Als die Aktien beispielsweise am Tief waren, zog Gold etwas verspätet an. Bitcoin weiß ich jetzt nicht. Wie war Deine gesamte Volatilität? Ich vermute sie war geringer als die einzelnen Assetklassen.

    Ein relatives Chart von Deinem Gesamtdepot im Vergleich zu einem Index wie S&P oder World wäre auch sehr schön. Vielleicht gab es bei Dir auch hohe Schwankungen. Aber eine geringere Breite…?

  94. AvatarZEN INVESTOR

    Lieber Didi,

    ich möchte dir ein paar Hinweise geben:

    1. Der richtige Link auf dein Wikifolio lautet https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wfinspirts , du hast nur den Suchlink gepostet. Es besteht die Gefahr, dass mal ein anderes das Top-Ergebnis ist und dann dieses falsche Wikifolio angezeigt wird.
    Das ist also das Wikifolio, dass du aus Tims Video vom 27.Oktober zusammen gestellt hast.
    Danke für die Arbeit.

    2. Ich nehme an, du weisst, dass im Wikifolio ersichtlich ist, dass es von einem gewissen Ing. Dietmar Weissensteiner erstellt wurde.

    3. Aufgrund der Umfrage im Artikel
    https://timschaefermedia.com/boersenspiel-fuer-die-leser-was-wird-aus-deinem-aktientip-in-5-jahren/
    hat schon jemand das Wikifolio https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0futperf erzeugt.
    Wobei die Idee war, dieses nicht mehr zu verändern, weil es ja Buy & Hold wäre.
    Leider ist der Erzeuger inzwischen davon abgewichen und hat zahlreiche Verkäufe vorgenommen, was natürlich die Untersuchung des dauerhaften Buy & Hold zunichte macht.

    4. Ich behaupte, dass ich mit meinem Wikifolio https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30 dauerhaft die beiden oben genannten Wikifolios schlagen werde.

    5. Man kann alle 3 hier genannten Wikifolios auch direkt vergleichen, was ich mal hier zusammen gestellt habe:
    https://www.wikifolio.com/de/ch/alle-wikifolios/uebersicht/vergleich?wf1=wf0value30&wf3=wfinspirts&wf2=wf0futperf

  95. AvatarSiggi

    @ZEN
    Wie schaffst Du das alles als alleinerziehende, lesbische Frau als die du dich mal geoutet hast? Respekt, die meisten Frauen kämen gerade mal so mit ihrem Alltag klar in deiner Situation und du schreibst Romane in Finanzblogs und verwaltest Wikifolios. Bist du nicht berufstätig?

  96. AvatarCyril

    Ich finde auch man sollte hier in diesem Blog eher Erfahrene bzw. bereits finanziell Freie zu Wort kommen lassen. 

  97. AvatarDidi

    ADIDAS AG
    DE000A1EWWW0
    ALIBABA
    US01609W1027
    BANKAMERICA
    US0605051046
    BERKSHIRE HATHAWAY
    US0846707026
    BOOKING HLDGS DL-,008
    US09857L1089
    CIT GROUP
    US1255818015
    COMPUGROUP MED. NA O.N.
    DE000A288904
    DELIVERY HERO SE NA O.N.
    DE000A2E4K43
    DEUTSCHE POST AG NA O.N.
    DE0005552004
    FEDEX CORP. DL-,10
    US31428X1063
    GRUBHUB INC. DL-,0001
    US4001101025
    LVMH EO 0,3
    FR0000121014
    MASTERCARD
    US57636Q1040
    MCDONALDS CORP.
    US5801351017
    MERCADOLIBRE INC. DL-,001
    US58733R1023
    MICROSOFT CORP. DL -,001
    US5949724083
    PEPSICO INC
    US7134481081
    SAP SE
    DE0007164600
    SHOPIFY INC.
    CA82509L1076
    TORONTO-DOMINION BANK
    CA8911605092
    UBER TECH. DL-,00001
    US90353T1007
    UNILEVER PLC
    GB00B10RZP78
    UNION PACIFIC
    US9078181081
    UNITED PARCEL SE.B DL-01
    US9113121068
    WELLS FARGO
    US9497461015
     
    Das sind die Werte aus Tims  Video, damit man sich nicht extra anmelden muss.
    Aktuell +10%
    LG. Didi

  98. AvatarSiggi

    Danke, Didi.
    Habe ich jetzt alle noch schnell gekauft bevor es keine mehr gibt. The only way is up.

  99. AvatarFrank-der-Schalker

    Ein Ländervergleich ganz anderer Art, also ohne sich mit den (wie schrieb es der Oberlehrer) “Klassendeppen” zu messen:
    Alle Schweizer Intensivbetten belegt
    Die Situation zeichnete sich in den vergangenen Tagen bereits ab, nun ist auch das letzte Intensivbett in der Schweiz belegt. Das teilt die Schweizer Gesellschaft für Intensivmedizin mit und bittet die Menschen gleichzeitig darum, ihre Patientenverfügungen zu aktualisieren.
     
    Ich bin froh deutscher zu sein und in Deutschland zu wohnen und hier Steuern zu zahlen. Wir sind das beste Land der Welt auch weil wir ALLES WICHTIGE (Fernseher, Buchdruck, Telefon, Radio, Auto, Computer, Röntgenstrahlen, MP3 usw.) erfunden haben. Ohne die Deutschen würde die Welt nicht funktionieren.
    Und den ersten großen Titel im Fußball haben wir in der Schweizer Hauptstadt Bern gefeiert.
     
    Glück Auf

  100. Avatar-M

    @Tobs @China
    Wärst du das mit den China Unternehmen, die du mir Letzt geschrieben hast? Ist das wahr, dass die meisten stark wachsen und teilweise zu KGV5 gehandelt werden? Das ist ja abartig!?
    -M

  101. AvatarTobs

    Hi M,
    hier komme ich aus meiner Flasche – Ihr rieft nach mir 🙂
    Also in der Tat sind da einige Picks, die in Bezug auf Gewinn und andere Kennzahlen sehr niedrig bewertet sind. Fairerweise muss man sagen, dass sich teils das Wachstum verlangsamt hat, wobei man eben von einer hoher Basis kam und diese Wachstumsgeschwindigkeits-Konsolidierung daher relativ ist. Andersherum kann man sagen, dass man mittlerweile für sein Geld vielmehr Substanz bekommt als vor ein par Jahren, da die Kurse teils deutlich drunter liegen und man jetzt nicht mehr nur erwarteten Gewinn kauft und trotzdem bleiben die Wachstumsaussichten gut. P.S.: Meines Erachtens setzt da gerade ein gutes Momentum ein und die Werte springen wieder etwas an. Das sind meine Values aus China, daneben habe ich auch noch „Growths“ aus bzw mit Exposure Afrika. Jetzt hälst Du mich sicherlich für bekloppt:-)
    Meinst Du was spezielles?

  102. Avatar-M

    @Flaschengeist 
    Man bekommt fast Angst, wenn da Firmen sind mit KGV 5, 5% Dividende, 15% Wachstum, kaum Schulden etc., aber dann der Kurs 70% vom hoch runter. Man denkt: was ist da faul. 
    Hengan Int 
    China Water Affairs 
    China Everbright Int 
    Beijin Ent. Holding
    Und du hattest was von einer art chinesischen Fresenius geschrieben. 
    Bist du in den oben genannten, oder was sind deine Value picks? 
     
    Afrika ist nicht dumm! Da machst du mich auch neugierig. Was gefällt dir denn dort?
     
    -M

  103. AvatarTobs

    Hallo M,
    habe die von Dir genannten Werte, und ja, man denkt manchmal, wie kann das denn sein. Nimmst Du eine Hengan, die gehört zu den Top Brands in China, wird dort auch gelistet in solchen Indizes.
    Die Infrastruktur-Werte habe ich auch. Gehst Du teilweise auf deren Homepage, willst Du lieber gleich wegrennen, weil Du denkst, was für ne Pommesbude! Kann aber bestätigen, dass sie seit Jahren pünktlichst ausschütten.
    Beijing: Obacht, die ich meine, die endet auf „Water“. Was ich übrigens auch habe ist Yuexiu Transport Infrastructure. Meines Erachtens eine tolle Gelegenheit günstig reinzukommen, denn da ist 2020 der Umsatz wegen Lockdown definitiv eingebrochen, weil deren Strassen/Brücken in besonders betroffenen Städten sind. Aber da ist das Geschäftsmodell ja immer noch ok, sobald sich Covid verzieht, was in China ja mal gar nicht schlecht derzeit aussieht. Meine Luckin Coffees habe ich auch noch, hatte die sogar im Sommer tüchtig aufgestockt, aber das ist nichts, was ich guten Gewissens empfehlen wollte. Die Fresenius ist die Sinopharm Group, erste nachhaltige Gegenbewegung setzt gerade ein. Hier kaufe ich immer und immer nach.
    Afrika (Exposure): Helios Tower und Jumia Technologies. Zwei grosse Wetten auf die Digitalisierung. Erstere betreibt Mobilfunktürme (nennen wir es das afrikanische American Towers) und das zweite ist das Amazon in Afrika, das auch Konsumgüter aus China mit abdecken wird. Google mal den Citron Report aus diesem Sommer und schau Dir das Video in deren IR Abteilung auf deren HP. Vielleicht wirst sogar Du als Value-Investor hier neugierig:-)
    Besten Gruß,
    Tobs

  104. KievKiev

    @ M
    In China ist es manchmal ratsam sich nicht nur auf das für einen scheinbar beste Unternehmen zu fokussieren. Breit gestreut hat in China noch niemand bereut 😉 Ich habe Emerging Markets ETF gestern aufgestockt. Wenn von Deinen Titeln 1-2 bei Shortsellern auffallen könnte es schlecht aussehen. Vielleicht sind die Zahlen in der Realität anders als dargestellt. Wenn Du mehrere Titel hast kann eine faule Zitrone vielleicht durch andere Titel kompensiert werden.

  105. AvatarTobs

    Edit @M
    und schau mal beispielsweise, wer Hengan und Sinopharm hält. Teilweise Top Ten Positionen sehr grosser Fonds. Das soll erst mal gar nichts bedeuten, zeigt aber auch, dass sich auch andere mit dieser Frage (kann das wirklich sein) beschäftigen (dem Wirtschaftsprüfer alleine wollen wir ja lieber keinen Glauben schenken :-)€

  106. AvatarTobs

    @Kiev: Ist so. Ping An ist mittlerweile in aller Munde und sehr beliebt. Das aber, obwohl die einzelnen Gesellschaften durch Covid eher Schwierigkeiten bekommen haben sollten, die Umsatz- und Gewinnentwicklung kontinuierlich steigt, diskutieren nur wenige kritisch. Und auch hier handelt es sich um eine Top Position in vielen Fonds. Nimmst Du aber eine Hengan, da hat man nicht den Eindruck, dass die Zahlen an den Erwartungen ausgerichtet wurden. Irgendwann nicht mehr so schnell gewachsen dass es für ein KGV ü30 nicht mehr reichte. Das erscheint mir dann auch nachhaltig )vor allem wenn man weiß, dass in China nur attraktiv ist, wer wächst wie irre)

  107. KievKiev

    @ Tobs
    Ich hatte auch LK im Depot. Ich habe sie zum Glück noch aus anderen Gründen mit Gewinn verkauft. Ich habe auch 819.sehk Tianneng Power. Da gab es auch einmal Betrugsvorwürfe. Hat sich zum Glück nicht bestätigt. Bei Einzelinvestitionen würde ich hier zumindest 5 STK kaufen. Also 5k z.B. in 5 Titel. Und dann auch Gewinne zum Teil mitnehmen. Gerade wenn eine Aktie sehr stark gestiegen ist. Falls sich die Aktie in Afrika zum neuen Amazon in dem Land entwickelt bin ich bei dem ETF dabei. Falls nicht bin ich nicht dabei. Ich habe keinen Stress…

  108. Avatar-M

    @Tobs @Kiev
    Danke für die Infos. Werde ich mal genau ansehen und dann abwägen. Ich möchte so ca. 10-15% in China/Asien im Depot haben. Falls ich da fündig werde, denke ich an @Kiev angelehnt eher breiter zu streuen und mehr wie 2-3 Firmen zu kaufen (da weiche ich dann bewusst geringfügig von meiner Fokusstrategie ab. Wobei das immer noch fokussiert ist auf das gesamte Depot gesehen). @Tobs, aber selbst bei PingAn die beliebt sind, wird ein KGV von glaube 8 aufgerufen. Absurd. Von deinen Firmen gefallen mir auch die infastruktur/Energie Firmen auf den ersten Blick. Das hat mega Zukunft und die Firmen sind noch keine Riesen (Dickschiffe (massig Platz zu wachsen).
    Deine Afrika Wette finde ich auch spannend. Internet und Shopping. Im Endeffekt genau was der Kontinent möchte auf viele Jahre gesehen. 
    Hast du auch diese MercadoLibre (Ebay/Paypal von Südamerika)? Die finde ich auch spannend, habe da aber noch nicht tiefer mich mit beschäftigt. 
     
    Indien wäre auch so ein Thema, an dem ich noch nicht tiefer drin bin, aber sehr sehr interessiert. Die Massen von Menschen werden wohlhabender werden über die Zeit. 
    -M

  109. Avatar-M

    @Tobs
    Ganz vergessen: du investierst aber auch in Dickschiffe a la Mastercard etc.? Oder bist du komplett in Nischenmärkten unterwegs?
    -M

  110. AvatarTobs

    M
    ich habe in der Tat gar nicht so viele Dickschiffe „in reifen Märkten“, bin hier aber auch investiert. In den letzten Jahren beobachte ich eine gewisse Verschiebung bei mir. Anfänglich hatte ich eher eine ertragsorientierte Strategie im Sinn. Mit den Jahren und der Erkenntnis, dass ich selber mit eigener Hände Arbeit noch ausreichend CashFlow produzieren kann, bin ich mehr und mehr in Wachstumsunternehmen rein, ich hatte dieses Jahr zum Beispiel auch angefangen eine Position in Fiverr aufzubauen. Vielleicht ist manchmal überholt, zu stark zu segmentieren zwischen Wachstum und Value. Beispiel sind eben die chinesischen Infras. Oder was ist Fiverr? Notiert in Israel, adressable Market die ganze Welt, viel schneller profitabel als alle dachten. Es gibt hier einfach viele Hybridformen. Stark verkürzt: bin wirklich ehrlich zu mir, so erkenne ich, dass ich gar keine übergeordnete Strategie habe. Als ich das realisierte, war es eine Befreiung für mich. Ich interessiere mich für Unternehmen und kaufe ein. Verkaufen tue ich -fast- nie, jedenfalls nicht weil der Kurs schwankt.
    Mercadolibre ging an mir vorbei. Indien traue ich dem Braten nicht so ganz, wäre aber immer interessiert an einem spannenden Wert. Es gibt erst mal nichts, was mich nicht interessiert.

  111. Avatar-M

    Danke für deine Antwort. Ich muss sicherlich zugeben. Ich hätte schon Angst fast mein ganzes Geld in China, Afrika, Israel etc anzulegen 🙂 
     
    Als beimischung ok, aber alles wäre ich nicht bereit. Wenn natürlich die investments aufgehen und man hat ein multibagger, lebe ich damit und lass das weiter laufen, auch wenn das Depot sich dann richtig Asien verschieben würde von der Gewichtung. 
    Ich finde das ewige Value oder growth investing auch total falsch interpretiert. Value = viel wert für das eingesetzte Geld zu bekommen, das schließt growth mit ein. Ohne growth kein Value. Buffett hat CC nicht wegen des günstigen Preises gekauft, sondern wegen des immensen Wachstums zu einem damals ordentlichen Preis. Nix unter Buchwert oder ähnlich. Buffett wird da total falsch zitiert in meinen Augen. 
    Deine Afrika invest sind krass. Das Amazon schwankt mal von 2eur zu 16eur um direkt in einer Woche auf 12eur zu fallen 🙂 aber cooles Unternehmen. 
    Ich glaube aber auch, man muss da fischen, wo der Fisch ist. Du machst das super, da kann ich was abschauen!
    Bin dann im neuesten Artikel, falls du antwortest. Ist einfacher zu folgen (habe total übersehen das es schon 2 neue gibt lol)
     
    -M

  112. AvatarLuigi

    -M & Tobs
    Echt jetzt? Stockpicking bei chinesischen Unternehmen und afrikanischen Wachstumswerten – Chapeau, ich traue mir da keine genaue Bewertung zu.
    Direkt bei uns vor der Haustüre gibt es übrigens auch Wachstumsperlen 🙂

  113. AvatarTobs

    Luigi, wenn Du es in Afrika oder China nicht kannst, warum willst Du es dann vor der Haustür tun können? Egal welchen Unternehmensbewertungsansatz wählt, ist er doch für alle Unternehmen gleich. 

  114. AvatarDanielKA

    @ Tobs: Wie zuverlässig sind die Daten aus China, Claus favorisiert ja die links unten nach rechts oben Charts-Unternehmen, wie z.B. Mastercard/Visa. Hengan International in Hongkong gelistet stand vor 6 Jahren bei über 12 EURund aktuell bei 6,33, also 50 % Kursverlust für einen Konsumgüterkonzern scheint mir recht üppig zu sein. Wo siehst du die Trendwende?

  115. AvatarTobs

    @Daniel
    wenn ich es richtig verstehe, sind es zwei Fragen von Dir:
    Zuverlässigkeit Daten:
    Daten jetzt mal untechnisch aufgeteilt: Unternehmensdaten/Wirtschaftsdaten/allgemeine Daten. Gerade was Unternehmensdaten betrifft würde ich ein wenig unterscheiden wollen: Die Festlandaktien der ganzen Small Caps sind sicherlich mit Vorsicht zu genießen, sie sind darüber hinaus ja bislang auch nur für institutionelle Anleger erwerbbar (Ganz interessant ist immer mal zu schauen, was der Matthews China Small Caps Fund hat). Bei in HK notierten und schon lange am Markt notierten Unternehmen bringe ich mehr Vertrauen entgegen. By the way sind die Chinesen nicht die einzigen auf diesem Planeten, die in der Bilanzierung Kreativität aufbringen. Und Wirtschaftsdaten: Internet. Du kannst doch in der Tat sehr viel lesen, Interesse und Englischkenntnisse vorausgesetzt. Ich aboniere auch kostenpflichtig Magazine und Zeitungen. 
    Hengan/Kursverlauf:
    So was weiß ich nicht, wo Wendepunkte sind. Umsatz und Gewinn entwickelt sich jedenfalls weiterhin, Stuhlgang und Menstruation wird auch in den nächsten Jahren ebenfalls ein chinesisches Phänomen bleiben, die Unternehmensbewertung basiert aber nicht mehr auf so einem hohem Faktor, scheinbar insbesondere weil die Wachstumsgeschwindigkeit abgenommen hat. Gerade in China galt immer nur alles en vogue, was sehr schnell wächst.
    Ein weitere Anmerkung:
    Ich würde auch nie behaupten wollen, dass ich den chinesischen Markt so gut bewerten könnte wie z.B. den vor der Haustüre liegenden deutschen Markt. Das würde ja voraussetzen, dass ich den auch gut bewerten kann. Das wäre meines Erachtens ein Trugschluss, der aber bei vielen vorliegt. Das ist so ein bisschen der Bundestrainer-Effekt, wo jeder glaubt mit hiesigen Aktien kenne man sich aus. Versteht man aber deren Geschäftsmodelle perfekt, deren Wettbewerberumfeld und die Entwicklungen? Und wenn sie, gerade wie viele deutsche Unternehmen den Umsatz im Ausland großteils generieren, verstehe ich dann dort die Zusammenhänge? Was ich damit nur demütig sagen möchte, dass es auch eine falsche Sicherheit suggeriert, wenn man sich mit vermeintlich nachvollziehbaren Märkten beschäftigt.
     

  116. AvatarDanielKA

    @ Tobs: Danke für die ausführliche Antwort. Muss mich da nochmal reinfuchsen, bisher ging der Blick immer auf die andere Seite des Teiches. Englisch ist kein thema, Charlie Munger hat ja auch 80 Mio. $ bei einem Chinesen investiert, sind wohl mittlerweile bei 400 Mio. 
    so eine chinesische Nestle/Kimberly-Clark/Diageo tzingtao für die nächsten 30 Jahre wäre ganz interessant ? 

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