Kryptobörse Coinbase kommt an die Nasdaq


New York, 5. April 2021
Ich lasse meine Aktien wie einen alten Cognac einfach ruhen. Trotz der Euphorie mache ich munter weiter. Ich kaufe stetig zu.

Der Börsenboom geht munter weiter. Ein Zeichen für eine Überhitzung sind die vielen Börsengänge. Die größte US-Kryptowährungsbörse Coinbase strebt ein Direct Listing für den 14. April an. Die Notierungsaufnahme an der Nasdaq wird bestimmt für Aufmerksamkeit sorgen im Rahmen des Bitcoin-Hypes.

Das Unternehmen Coinbase ist sehr profitabel, doch haben etliche Kunden ihre Ersparnisse nach Hackerangriffen verloren, wie die “New York Times” berichtet. Die Plattform half den Kunden nicht, an ihr Geld zu kommen, schreibt die Zeitung. Das ist wie im Wilden Westen. Der Verbraucher ist ziemlich machtlos gegenüber solchen Börsenbetreibern.

Altersarmut nimmt zu

Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu. Berlin sollte seine Bürger motivieren, um etwas dagegen zu tun. Die Regierung sollte das langfristige Investieren in Aktien, ETFs, Immobilien steuerlich fördern. Wenn du dir aber anschaust, was SPD und andere Parteien vorhaben, ist das Gegenteil der Fall. Die Bestrafung von Aktionären ist das Ziel der SPD. Wer Produktivkapital besitzt, wird zur Kasse gebeten. Anstatt zu fördern, wird man verteufelt.

Trotzdem gilt: Du musst das Beste daraus machen, was die Politik vorgibt. Das heißt, investieren macht Sinn. Gerade die Mittelschicht hat die Möglichkeit mit einem bodenständigen Leben jeden Monat einige hundert Euro anzulegen. Aber hier fängt ein anderes Problem an: Die meisten Menschen haben am Monatsende nichts übrig. Sie haben keine Ahnung, was sie jeden Monat ausgeben. Es erfordert Zeit und Disziplin, um die Ausgaben zu überblicken. Jeder weiß, was er verdient. Aber was man ausgibt, ist ein Buch mit sieben Siegeln für viele.

Die Angst vor der Börse ist größer als die Zuversicht

Im ersten Schritt verschaffst du dir einen Überblick über deine Finanzen. Dann geht es darum, überflüssige Ausgaben zu kürzen. Und einen ETF-Aktien-Sparplan zu starten. Verliere keine Zeit. Je früher du anfängst, desto größer wird die Ernte. Ja, an der Börse gibt es Risiken. Aber es bestehen noch mehr Risiken für dich, wenn du die Börse meidest. Wie viele sind im März 2020 aus dem Aktienmarkt wegen Corona ausgestiegen und sitzen seither auf einem Berg Cash? Menschen sind sehr zugänglich für negative Nachrichten, positive Botschaften werden seltener wahrgenommen. Langfristig steigt die Börse.

Die private Altersvorsorge ist nicht fair und transparent gestaltet. Es ist ein Durcheinander. Gebührenschinderprodukte wie Riester werden mit Steuergeldern bezuschusst bis zum Gehtnichtmehr. Es ist ein Irrsinn.

Wir brauchen eine Politik, die den mündigen Bürger belohnt, der sich etwas eigenständig fürs Alter aufbaut. Als Aktionär kann ich mich mit den Vorschlägen der FDP anfreunden. Was die Grünen dagegen vorschlagen, dem kann ich nicht zustimmen. Die Öko-Partei will Deutsche, die im Ausland leben, zur Kasse bitten.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Kryptobörse Coinbase kommt an die Nasdaq

  1. AvatarMeinungslemming

    aus dem Link:
    Eine Besteuerung nach Staatsangehörigkeit gilt derzeit etwa für US-Bürger. Wer einen US-Pass hat, muss eine Steuererklärung in den USA abgeben – unabhängig davon, wo er lebt. Von bilateralen Steuerabkommen hängt ab, inwieweit Steuern berücksichtigt werden, die am Wohnsitz außerhalb der USA gezahlt wurden. In Deutschland dagegen wird nach Wohnsitz besteuert
    Ständig wird geschrieben, wie toll die (steuerlichen und finanziellen) Gepflogenheiten und Regeln in den USA sind. Jetzt doch nicht? 😉
    Ach nee, statt zu schreiben, dass in den USA doch nicht alles so gut ist, wird lieber auf Rot und Grün geschimpft, wenn sie etwas übernehmen wollen, was USA…. Naja, so ist es eben.

  2. AvatarStefan

    Hi Tim,
    Zu Deiner Bemerkung  … “Berlin sollte seine Bürger motivieren, um etwas dagegen zu tun”…
    Das hat die Bundesregierung ja eben NICHT vor!
    Und wer Grün/Rot wählt soll im Nachhinein nicht jammern.
    Unglaublich, diese Parteien.

    Einen schönen Abend!
     
     

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Meinungslemming

    Die USA ist kein Paradies. Sie hat viele Schwächen. Aber die Vorteile überwiegen in meinen Augen.

    @ Stefan

    Genau. Wir haben eine seltsame Politik. Anstatt die Fleißigen zu motivieren mit steuerlichen Anreizen, wird man in Deutschland bestraft. Das ist echt nicht gut. Dazu gibt es viel Literatur in der Wissenschaft, dass das motivierende Anschubsen (Nudge) hilfreich ist. 

    https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1583509

    https://en.wikipedia.org/wiki/Behavioral_economics

    Die Menschen entscheiden sich eher zum Investieren für die Rente, wenn sie einen steuerlichen Schubs erhalten. Ich empfehle die Literatur von Nobelpreisträger Richard Thaler.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Thaler

  4. Avatar42sucht21

    @Die Menschen entscheiden sich eher zum Investieren für die Rente, wenn sie einen steuerlichen Schubs erhalten.
    Riester?

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ 42sucht21

    Ja, Riester. Die Anreize sind hier leider von Berlin falsch gesetzt worden. Zu hohe Gebühren, zu intransparent, nicht flexibel genug, zu wenig Rendite. Wir haben leider eine Politik, die sich eher an Lobbyisten als den Bedürfnissen der Menschen orientiert. 

  6. AvatarFinance Walk

    @ Meinungslemming

    Die Besteuerung nach Staatsangehörigkeit wäre für mich in der Tat ein Grund die US-Staatsbürgerschaft nicht anzunehmen. Aber warten wir mal ab, die Grünen haben in ihrem Wahlprogramm mit der gleichen Idee geworben. Sollten sie an die Macht gelangen, könnte es für Tim mitunter besser sein, seinen deutschen gegen einen amerikanischen Pass einzutauschen.

    Aber davon abgesehen, wer den US-Pass besitzt, kann sich i.d.R. auf ein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Auswanderungsland berufen. Nur Steueroasen können US-Amerikaner tatsächlich nicht nutzen, weil sie in einem Land mit Null Steuern immer die amerikanische zu zahlen haben.

  7. AvatarMeinungslemming

    @Riester:
    * Die Politik wollte unbedingt eine Garantie für den Einzahler. Da sind Versicherer ein passender Partner. Dummerweise wollen die das gut bezahlt haben.
    * Aus irgendeinem Grund erschien das Vertauen in Versicherer höher, als z.B. ein Depot auf einer Bank.
    * Und die Lobbyarbeit und das Geklüngel (Maschmeyer & Co) gab dann den Todesstoß. So sehe ich das. Schade drum, denn Potential hätte die Sache gehabt.
     
    @USA: Für den Priveligierten überwiegen die Vorteile in den USA.

  8. AvatarSlowroller

    Was es halt in Deutschland nie geben wird, ist eine pauschale Förderung für Aktienanlagen für die Altersversorge. Riester ist Kacke – keine Frage. Reich geworden sind damit nur Maschmeyer & Co. Allerdings will der Staat mit solch massiven Steuersubventionen auch sicherstellen, dass diese auch in der Rente ankommen. Tun sie dies nicht, tritt der Sozialstaat nämlich WIEDER ein und springt ein. Daher kommt auch die wirklich kontraproduktive Beitragsgarantie. Ich selbst nutze keines dieser geförderten Angebote, auch weil sie so unattraktiv sind. Ich verstehe aber den Gesetzgeber ein Stück weit.
     
    Wie genau sieht das eugentlich in den Staaten mit dem 401k-Plan aus? Wie kommt man da ran und was gäbe es für Hilfen, wenn ich es vor der Rente (aud welchem Wege auch immer) verlöre?

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Slowroller

    In den USA gibt es die gesetzliche Rente, sie heißt Social Security. In diese Kasse muss fast jeder einzahlen. Sie ist gar nicht so schlecht. Daneben haben manche Arbeitnehmer noch Betriebspensionen. 

    Zudem gibt es eine Art Sozialhilfe, Lebensmittelmarken, subventioniertes Wohnen, wenn du arm bist.

    Die Krankenversicherung ist für die meisten Rentner gratis, sie deckt das nötigste im Notfall (Krankenhaus etc.) ab. Sie heißt Medicare. Das ist günstiger als in Deutschland. Gratis Krankenkasse für Leute ab 65. Höre und staune:

    https://www1.nyc.gov/site/ochia/find-what-fits/65-and-older.page

     

  10. Avatarhatoto

    Natürlich strebt Coinbase an die Börse. Der Moment ist günstig, wenn nicht überfällig. Der neue Kryptoboom hält an, bzw setzt sich durch und Coinbase ist (noch) einer der Big Player.
    Obwohl ich starker Kryptoinvestor bin, werde ich da aber Abstand halten, denn zentralisierte Börsen wie Coinbase sind nicht die Zukunft. Schon jetzt gibt es sehr viele dezentrale Börsenplätze bei denen die Gefahren und die Gebühren um einiges geringer sind.
    Bitcoin trat an um Banken unnötig werden zu lassen. Die (zentralen) Börse  werden als nächstes abgeschafft.

  11. AvatarCaffeine

    Bitcoin ist kein Hype mehr sondern setzt sich gerade als Asset durch. Aber ich gebe Tim recht bezüglich USA. Die sind um einiges schlauer als der deutsche Michl.

  12. AvatarNico Meier

    Aber davon abgesehen, wer den US-Pass besitzt, kann sich i.d.R. auf ein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Auswanderungsland berufen. Nur Steueroasen können US-Amerikaner tatsächlich nicht nutzen, weil sie in einem Land mit Null Steuern immer die amerikanische zu zahlen haben.
    Ich kenne inzwischen zwei Personen die den Amipass wieder abgegeben haben, da sie keine Lust haben jedes Jahr zusätzlich Steuern zu zahlen. Die Schweiz ist bekannt für ihren guten Umgang mit Steuergeldern, daher wird nicht soviel Geld benötigt wie in anderen Ländern und die Einkommensteuern sind eher moderat.
    Wer nun den Amipass hat erhält jedes Jahr einen Brief aus den USA mit der Aufforderung offen zu legen wieviele Steuern der betreffende in der Schweiz bezahlt hat. Da die Steuern in den USA höher sind als in der Schweiz muss nachgezahlt werden. Dies ermutigt viele Amerikaner in der Schweiz ihren Pass abzugeben.
     
     

  13. AvatarNico Meier

    Wie viele sind im März 2020 aus dem Aktienmarkt wegen Corona ausgestiegen und sitzen seither auf einem Berg Cash?
    Ja die gibt es zur Genüge.
    Ich wurde im März von einigen in meinem Umfeld gefragt ob und was ich verkauft hätte an Aktion. Viele konnten kaum glauben, dass ich die Situation als grossartige Chance gesehen habe um günstig Aktien zu kaufen. Swiss RE zu 56 Franken oder BASF zu 44€ werden wir wohl lange nicht mehr sehen 😉
    Hier spielen Gefühle eine grosse Rolle. Wer emotional ein Problem damit hat, wenn die Börse um 30%, 40% oder 50% einbricht, der soll sein Geld besser wie Scholz auf dem Sparkonto lassen!
     

  14. AvatarJan

    Ja, was die Roten und Grünen vorhaben ist traurig. Jedwede eigene Vorsorge wird abgelehnt. Aber sind wir doch mal ehrlich: So sind die Deutschen. Du musst sie nur gegeneinander aufwiegeln („Der da hat mehr als du!“, reicht) und schon springt der gemeine Deutsche darauf an.
    Divide et impera. Das funktioniert heute noch. 

  15. AvatarRüdiger

    Dies ermutigt viele Amerikaner in der Schweiz ihren Pass abzugeben.
     
    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube gehört/gelesen zu haben, dass die Rückgabe der Staatsbürgerschaft nicht kostenlos oder zum Sonderangebot über die Bühne geht. Amiland will durch hohe Gebühren zumindest einen Teil der zukünftig entgehenden Steuern sehen. Ob’s denn wahr ist …
     

  16. AvatarNico Meier

    @Rüdiger
     
    Ich kenne zwei Fälle in denen Doppelbürger Schweiz – USA ihren Pass abgegeben haben. Beide mussten einen Termin beim Botschafter wahrnehmen, der ihnen ins Gewissen geredet hat. In beiden Fällen wurde eine Administrationsgebühr von 100 Dollar erhoben. Ob das immer so ist kann ich nicht beurteilen.
     

  17. AvatarThe European View

    “Wie viele sind im März 2020 aus dem Aktienmarkt wegen Corona ausgestiegen und sitzen seither auf einem Berg Cash?”

    Auch ein Problem von Stop-Loss-Order. Ich verstehe nicht, dass selbst Value-Investoren solche Instrumente nutzen. Ist es nicht widersprüchlich, eine Aktie aufgrund ihrer fundamentalen Bewertung zu kaufen, nur um sie dann wegen einer natürlichen, volatilen Kursbewegung zu verkaufen?

  18. AvatarCap

    @Tim
    Danke für deine Ausführungen was es in den Staaten so alles gibt… Doch nicht alles so schlimm wie hier von einigen immer gedacht/gemeint wird um die hohen Abgaben zu rechtfertigen.

  19. AvatarSlowroller

    Ist es denn so absurd, dass man für staatsbürgerliche Rechte auch Pflichten hat? Ich finde auch den Weg die Staatsbürgerschaft dann abzugeben konsequent und richtig, eine Doppelbesteuerung betreibt ja auch die USA nicht. (Nerven würde mich das aber auch ;-))
     
    @Tim
    Danke für die Erläuterungen.

  20. AvatarFelix

    # Steuern für US-Bürger Im Ausland
    Wem das wirklich interessiert: Hier ein Deutscher der die US-Staatsbürgerschaft hat und derzeit in der Schweiz lebt. Er handelt das Thema umfassend ab.
    https://youtu.be/iu9i6An7ysw
     

  21. AvatarNico Meier

    Auch ein Problem von Stop-Loss-Order. Ich verstehe nicht, dass selbst Value-Investoren solche Instrumente nutzen. Ist es nicht widersprüchlich, eine Aktie aufgrund ihrer fundamentalen Bewertung zu kaufen, nur um sie dann wegen einer natürlichen, volatilen Kursbewegung zu verkaufen?
    @ The European View
    Absolut einverstanden ich nutze auch keine Stop-Loss-Order weil ich mich auch davor fürchte Aktien die ich im Depot behalten möchte zu verlieren wegen eines Tauchers an einem beliebigen Tag. 
    Zusätzlich habe ich im Frühling 2020 auch festgestellt, dass es Menschen gibt die 100% in Aktien Investiert sind und keinen Notgroschen besitzen. Da tauchen die Aktien tief, die Menschen haben Kurzarbeit und erhalten nur noch 80% ihres Gehalts und es wird eng beim Bezahlen der Rechnungen weil viele finanziell am Limit leben. Dadurch sehen sie sich gezwungen Aktien zu verkaufen zu Tiefstpreisen.

  22. Avatar-M

    @Pocahontas (aus dem letzten Artikel)
    Dieses Mindestkriterium kann ich in keinem ARK Fonds finden?!
    Da ist eher das Kriterium: schnelles Wachstum, jedoch keine Gewinne.
    Tesla, teladoc, Shopify etc.
     
    Wäre dann noch weiter offen für Firmen mit 15-20% Gesamtkapitalrendite. Bewertung, ob teures KGV spielt keine Rolle
    -M

  23. AvatarJan

    Nichts hat mich in meinem Leben mehr Geld gekostet als Stopp-Loss und Trading.
     
    Bitte versteht mich nicht falsch: Ich hab keine Verluste damit gemacht. Aber ich hatte Ende 2007 ein paar Apple-Aktien. Die Betonung liegt auf “hatte”. Ebenso wie Amazon-Aktien und anderes.
     
    Bis 2015 oder 2016 brauchte es um Tims Buy & Hold zu verstehen und konsequent umzusetzen.
     
    Bis 2020 und einen geplatzten Immo-Kauf brauchte es aber dann noch um zu verstehen, dass Index-Fonds, und nicht ich selbst, eine Goldgrube sind.
     
    Ja, so ist das. Ich habe mich überschätzt und vieles schöngeredet. Heute habe ich die perfekte Mischung und Diversifikation für meine Familie und mich. Das ist nicht Tims Weg. Aber er war mir ein wichtiger Wegweiser. Dafür bin ich sehr dankbar, auch wenn ich das manchmal nicht zum Ausdruck bringe.

  24. AvatarRalf

    “Die meisten Menschen haben am Monatsende nichts übrig. Sie haben keine Ahnung, was sie jeden Monat ausgeben. Es erfordert Zeit und Disziplin, um die Ausgaben zu überblicken.”

    Wir haben in D im Durchschnitt laut OECD eine sehr hohe Abgabenlast. Tendenz steigend. Sogar Geringverdiener sind mehr und mehr davon betroffen. Dies raubt gemeinsam mit steigenden Wohnkosten vielen Menschen eben die Kohle. Nicht jeder fährt ein Clownauto und konsumiert auf Teufel kommt raus. Ich sehe dieses Konsumwahn nicht, mag in Großstädten wie New York anders sein, da gibt es auch mehr Verlockungen.

    Zitat aus einem aktuellen Artikel der Welt der auch verlinkt ist:

    “Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Steuern und Sozialabgaben auf private Einkommen sind so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. Auch Berufstätige mit geringem und mittlerem Einkommen werden stark belastet.”

    https://www.welt.de/wirtschaft/article229693627/Steuern-Abgabenlast-steigt-auf-hoechsten-Wert-seit-dem-Jahr-2000.html

    Investieren bleibt aber richtig und wichtig.

  25. AvatarFelix

    # Konsumwahn
    Schon etwas älter, aber sicher immer noch wahr. Hier dokumentiert ein Uni-Team den amerikanischen Traum von 32 ganz normalen amerikanischen middle-class Familien. Es zeigt den Konsumwahn sehr schön; sie ersticken gewissermaßen in ihren gekauften Krempel:
    https://youtu.be/3AhSNsBs2Y0

    So ganz anders ist das in Deutschland wohl nicht.

  26. AvatarWolke

    @Jan
    “Der da hat mehr als du!“, reicht…
     
    Der Deutsche(oder Europäer) sieht einen Porsche und denkt: “Wie kann ich dem sein Auto wegnehmen“?
    Der Amerikaner denkt: “Wie kann ich zu so einem Auto kommen“?

    PS: Der geneigte Blogleser hier denkt natürlich: „Wer braucht so ein Auto“?

  27. AvatarAnton

    @ US Steuern
    Bitte betrachten wir die Ausnahmesituation in der Schweiz nicht als Standard für die US Bürger. Für mich ist dies ein Paradebeispiel fürs Jammern auf hohem Niveau. In den meisten Ländern der Welt dürften sie (US Bürger) nicht schlechter als in den USA stehen. Wenn dies ein so massives Problem wäre, würden die US Bürger auch massiv die Staastbürgerschaft abgeben. By the way es recht schon aus, wenn ich richtig informiert bin, die Green Card zu besitzen, um steuerpflichtig in den USA zu sein. Wenn man das Bevölkerungswachstum der USA betrachtet, scheint die Einwanderung (inkl. green card Lotterie) nicht an Attraktivität verloren zu haben.
     
     

  28. Avatarsammy

    @kiev
    Neben Einnahmen von um 2000€ beschert die Immobilie auch kostenloses wohnen”
    Kostenloses wohnen gibt es nicht, höchstens mietfrei aber Kosten hast du immer und zwar immense.

  29. AvatarPat

    Sammy, gönnst du nicht mal, wenn jemand ein Eigenheim besitzt hat. Du lehnst stark von Eigenheim ab, du scheinst ja neidisch auf die anderen, die Eigenheim oder mehrere immobilien besitzen. Ich gönne sie, obwohl ich kein Eigenheim habe, da ich mich für aktien entschieden habe und gleichzeitig werfe ich das Geld für Vermieter. Und was solls. Mir tut es gar nicht weh. 

  30. KievKiev

    @ Sammy
    Letzten Monat hatte ich Zinskosten von 70€ zu leisten. Das hält sich im Rahmen. Irgendwann fallen auch wieder kleine Maßnahmen an. Wird nicht so schlimm werden. Ich habe natürlich viel Geld für Tilgung verwendet und dadurch gebunden. Außerdem beziehe ich meine Kosten auf den Kaufpreis. Die Einheit könnte ich heute wesentlich teurer verkaufen. Ich würde sicher zur Miete nach heutigem Stand in einer anderen Wohnung günstiger wohnen. Ich hatte damals einmal einen Hauskauf durchgerechnet. Für meine Wohneinheit könnte ich in einer anderen Stadt etwas außerhalb an einem sehr schönen Dorf einen Luxus Bauernhof Umbau durchführen. Das wäre nicht teuerer als die Wohnung. Wir haben uns allerdings dagegen entschieden. Da hängt aber wesentlich mehr dran als Wohnung oder Haus. 

  31. AvatarZwitsch

    Es gibt Menschen die können auch bei bei vernünftigem Ausgaben und Einnahmen Verhalten Nichts sparen.
    Das liegt an den niedrigen Löhnen.
    Deshalb ist die SPD eine Partei die man kritisieren kann.
    Aber sie ist trotzdem sehr wichtig für unseren sozialen Frieden.
    Wir hier im Blog sind Privilegiert und können leicht meckern.
    Dass Tim Sympathien für die FDP ist mir klar…sehr opportun…. naja…
     
    Schönen Abend…
     
     
     
     

  32. Avatarsammy

    @kiev
    Du zahlst nicht nur Finanzierungszinsen sondern auch:

    Sehr hohe Kaufnebenkosten

    Jährliche Instandhaltungskosten von 1,5% des Kaufpreises natürlich im Schnitt

    Grundsteuer

    Versicherungen
     
     

  33. AvatarJohannes

    Ich habe auch Sympathien für die FDP..
    Alles andere ist doch momentan unwählbar.
    Tim, danke dir für deine Blogeinträge. 
    Dadurch motivierst du mich  noch mehr in den Aktienmarkt zu investieren. Meiner Frau habe ich auch eine ETF Sparplan eingerichtet. Sie ist soweit zufrieden. Das ist die Hauptsache 🙂

  34. KievKiev

    @ Sammy
    Ich habe jetzt nur die Zinsen der Kaltmiete entgegen gestellt. Grundsteuer, Gebäudeversicherung usw. zahle ich anteilsmäßig genauso wie die Mieter. Als Mietwohnung wären die Kosten genauso. Es gibt wenige nicht umlegbare Versicherungen wie Eigentümerversicherung. Ich bin auch Mitglied in Haus und Grund. Die Kosten rechne ich auch der Vermietung an. Diese Kosten fallen bei mir unter Vermietung und nicht private Nutzung und werden mit den Einnahmen verrechnet. Ich habe keine WEG und auch keine absurden Kosten für Instandhaltung. Ich habe selbst WEG Sitzungen gelesen und dort horrende Kosten für kleine Maßnahmen entdeckt. Die selbst genutzte EG Einheit ist kernsaniert. Da fällt die nächsten Jahre nichts Besonderes an. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Altbau. Meine Türen sind beispielsweise um 100 Jahre alt. Die werden wir in den nächsten Dekaden hoffentlich nicht verschleißen. Wenn ich allerdings den derzeitigen Preis der Wohnung nach Kernsanierung und Wertsteigerung betrachte wäre mieten sicher günstiger. Keine Frage, wenn ich den Preis gegen die Kostenersparnis rechne, so würde es sich nicht lohnen die Einheit heute zu kaufen. Ich habe die letzten Jahre in meiner Stadt auch nichts mehr zu guten Konditionen gefunden. 

    Kleine Maßnahmen Gallen für mich auch unter normale Nutzung. Wir haben beispielsweise einen Raum neu gestrichen. Bei einem weiteren wäre dies auch langsam notwendig. Das ist durch die Nutzung las Familie nicht auszuschließen. Wäre bei einer Mietwohnung aber auch nicht anders.

  35. AvatarJohannes

    Sammy. Ich mag dich, weil du dich immer so schön aufregst über die Immos :))
    Ich investiere in fast alles außer in P2P. 
    Also Immobilien ( ein EFH. Plus 2 WHG 82-96qm) Aktien. ETFs. Kryptos und ganz wichtig in mich selbst und mein Humankapital. 
     
    Wünsch euch noch einen schönen Abend. 

  36. AvatarRüdiger

    Ich habe auch Sympathien für die FDP..
     
    Ist wohl der Standard aller Reichen und Schönen … und derer, die das noch werden wollen  😉
     

  37. AvatarJohannes

    @Rüdiger
     
    Das höre ich oft 😉
    Aber diese Aussage ist doch viel zu einfach 😉
    Sympathie deswegen, weil alles andere für mich Mist ist. Um mich kurz zu fassen 😉

  38. AvatarCap

    Und wie wurde man angeblich reich? Durch harte Arbeit und vernünftiges sparen…aber selbst dafür scheint man sich ja tatsächlich hier rechtfertigen zu müssen.
    FDP: Das mit den Schönen und Reichen ist doch altbacken und nicht mehr zeitgemäß.

  39. AvatarJan

    @Kiev,
     
    die Mitgliedsbeiträge zum Haus- und Grundbesitzerverein sind nicht umlagefähig.
     
    Oder habe ich dich in dem Punkt ggf. missverstanden?
     

  40. AvatarRich Purnell

    Ist es nicht so das die grünen die Abgeltungssteuer abschaffen wollen? Dann gehts nach persönlichem Steuersatz (Arbeit = Kapitalerträge). Wenn sie dann dann noch das “Teileeinkünfteverfahren” (60% vom Steuersatz bei Dividenden) nehmen zahlt der nicht Schwerverdiener was zwischen 10 -15% ??? Das würde ich glatt Attraktivitätssteigerung nennen oder?
    Wenn man etwas mehr Kohle hat kann es natürlich sein das man ein bisl über die 25% kommt. 
    Das klingt für mich für die Mehrheit deutlich besser als Riester oder andere Geschichten. Man kann auch nicht über die Lobbyisten der Versicherungsbranche schimpfen und gleichzeitig die FDP wählen wollen, die für mich der Inbegriff einer Clownpartei ist. Aber warten wir es ab vielleicht bekommen wir ja beides :).
    Rich

  41. KievKiev

    @ Jan
    Ich habe Vermietung komplett von Wohnen in Eigentum getrennt. Bei der Steuererklärung wird das auch so gemacht. In meiner ETW habe ich nur die üblichen Nebenkosten wie jeder Mieter.
    Als Vermieter habe ich ein paar nicht umlagefähige Nebenkosten wie Haus und Grund. Auf den Monat gerechnet sind es allerdings nur um 15€. Ich habe allerdings keine WEG und Hausverwaltung. Dadurch sind die Nebenkosten sogar verhältnismäßig günstig. Nicht nur für mich als Privatperson sondern auch für meine Mieter. Ich habe keinen Schneedienst, oder Gartendienst, Feuermelder Wartung, elektrische Tore oder Aufzüge, geringe Abfallgebühren und günstigen Gasanbieter. Das macht in Summe einiges aus. Selten sind bei einem Neubau die Nebenkosten geringer als in meinem vermeintlich nicht so gut gedämmten Altbau. Ich kümmere mich halt ein wenig darum. Bei Objektbesichtigungen habe ich immer den lokalen Gasanbieter in den Nebenkosten gesehen, der ca. 30% teurer ist.
    Hoffe ich konnte Klarheit schaffen. Falls Du Dich über die genannten mehreren Darlehen wunderst. Das hat denselben Hintergrund. Darlehen habe ich nach Quadratmeter unterteilt. Das ist sehr wichtig um möglichst schnell den privaten Anteil tilgen zu können, während der Anteil der Vermietung langsamer getilgt wird. Somit verringern sich schnell die privaten Zinsaufwendungen, während die aus Vermietung langsamer reduziert werden. Diese kann ich schließlich mit den Einnahmen verrechnen. Die Länge der Zinsbindung ist auch unterschiedlich. Die Darlehen für Vermietung haben längere Laufzeiten bei höheren Kosten. Die habe ich zur Absicherung verwendet. Wenn einem solche Betrachtungen klar sind kann man einiges schön beziehungsweise schlecht rechnen.

  42. AvatarPaluma

    Aus Haus und Grund kann man auch gut einen Mehrwert ziehen. Zum Bespiel um Mieten mit vergleichbaren Objekten zu finden, um dann die Miete anheben zu können. Es kann schon Sinn machen Mitglied zu sein.

  43. AvatarMeinungslemming

    @Rich Purnell
    FDP = Clownpartei. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Merke ich mir, danke. 🙂

  44. AvatarChris

    Als Aktionär lieber Clownpartei wählen und im Alltag eigenverantwortlich grün handeln statt grün wählen.

  45. AvatarRüdiger

    Bin mal gespannt, ob die FDP wieder in die Verlegenheit kommt, Verantwortung für die “richtige” Politik übernehmen zu können … und dann wieder kneift, wie 2017  😉
     

  46. AvatarJohannes

    Wenn ich sehe was die CDU treibt und somit “Verantwortung” übernimmt.. 
    Der Olaf z.B (SPD) kann und will von den Norwegern nichts lernen.. 
    Schlechter kann es wohl nicht mehr werden.
    Die FDP macht das schon 😉

  47. KievKiev

    @ Chris
    Die grüne Passage gefällt mir leider gut. Grüne Themen sollten vielleicht besser gefördert werden anstatt eine Umsetzung einzufordern.
    Die angedachte Photovoltaik Pflicht stört mich beispielsweise. Dabei finde ich die Thematik sehr interessant. Die Einspeisevergütung liegt bei 8 CT/kWh. Der Strompreis liegt bei 30 CT/kWh. Stromspeicher sind sehr teuer und werden eigentlich in der Größe auch nicht benötigt. Dann gibt es noch Mieterstrom Modelle. Eine einfachere Lösung würde mich eher dazu veranlassen eine Anlage zu installieren. Auf Einspeisevergütung von 8 CT/kWh kann ich verzichten. Ich möchte auch nicht viel bezahlen um es zu umgehen oder komplexe Lösungen überlegen. Ich habe schon einige Modelle überlegt. Der Firmenwagen als Stromer war beispielsweise eine Idee. Den könnte ich schließlich mittags laden, wenn ich pauschal vom Arbeitgeber vergütet werden würde. 

  48. AvatarSlowroller

    Wenn die Aserbaidschan-connection mal richtig aufgearbeitet ist, wird man noch einiges zu Staunen haben. Zusammen mit der Vorteilnahme bei Maskendeals sind das schon ziemliche kracher. Oder wie hörte ich gestern bei Markus Lanz: “Das erste was neue CDU/CSU Politiker im Bundestag macht ist ihr Büro zu beziehen. Das zweite ist eine Consultingfirma zu gründen.”
    Korruption in der Legislative ist das schlimmste was einem demokratischen Staat passieren kann.

  49. AvatarJohannes

    Die korrupteste Partei ist doch ganz klar die CDU. Aber werden brav wiedergewählt.  Ich glaub es müssen erst Morde passieren so wie in Russland bis Sie keine Stimmen mehr bekommen. Man man man

  50. AvatarBruno

    @Politik
    Ich bekenne mich dunkelgrün und Mitglied der Partei der Bullen 😀

  51. AvatarCap

    Das “kneifen” wurde mehrmals ausreichend begründet. Wenn man in den Sondierungsgesprächen schon merkt, dass man sein Wahlprogramm so überhaupt nicht durchsetzen kann, denn lässt man es. Sie waren eben nicht so machtgeil wie die Grünen. Sowas kann man auch positiv sehen.
    Aber so primitive Schlagworte wie kneifen verkauft sich natürlich besser wie man bei einigen Zeitgenossen mit wenig eigener Meinungsbildung ja sieht.

  52. AvatarBruno

    @Slowroller
    haha, ja stimmt die sind in Deutschland ja auch grün 😀 Bei uns sind die eher blau (ich meine nicht besoffen).
    Nein ich dachte schon eher als Gegengewicht zur dunkelroten Partei der Bären 😉

  53. Avatarsammy

    @kiev
    Bei einer 100 Jahre alten Hütte musst du ja erstmal mindestens einen sechsstelligen Betrag investieren um sie auf einen annähernden Marktwert zu heben. Die Instandhaltungskosten können lange Zeit niedrig sein und dann fallen Dinge an wie ein neues Dach, Heizung, Fenster usw. Viele Eigentümer haben keine Ahnung was ihre Immobilie wert ist da diese nicht wie bei Aktien täglich an einer Börse taxiert wird.

  54. KievKiev

    @ Sammy
    Der Marktwert ist immer objektbezogen. Der Zustand von Dach usw. sollte natürlich berücksichtigt werden.
    Zwei Einheiten habe ich bereits kernsaniert. Da ist erst einmal nichts zu tun. Die Heizung war bereits Niedrigenergie und kostet auch nicht viel, falls sie einmal kaputt geht. 
    Eine Bestandsimmobilie hat immer Chancen und Risiken. Das sollte man natürlich berücksichtigen. Ich habe beispielsweise nicht nur eine Einheit kernsaniert. Die Miete hat sich dadurch auch durch den Neubezug und WG Wohnform verdoppelt. Damit mache ich unter dem Strich mehr Gewinn. Die Kosten für den Umbau kann ich dafür über 5 Jahre abschreiben und Steuern sparen. Es handelt sich natürlich nicht um eine Kernsanierung in einer Baumaßnahme sondern immer um kleine Reparaturen mit maximal drei Gewerken…
    Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass der Wert der Immobilie nach 50 Jahren nicht bei 0 liegt. Und diese Reparaturen kann man kurzfristig absetzen, was steuerlich interessant ist. Hier liegt meiner Meinung nach ein großer Vorteil für Eigentümer mit AFA und zusätzlich absetzbaren Reparaturen.
    Nach Taleb sehe ich auch prinzipiell keine Gefahr im langfristigen Bestand. Was 100 Jahre gehalten hat wird vermutlich auch weitere 100 Jahre halten. Aus der Sicht würde ich auch Gold gegenüber Bitcoin bevorzugen, wenn ich die Stabilität gerne nehmen möchte.
    Das Dach werde ich in den nächsten Jahren erneuern. Es ist nicht zwingend erforderlich, aber steht langsam an. Die Kosten sind mir klar und es wird alleine um die 80k an Kosten verursachen. Dumm gelaufen? Alles eingepriesen und es befindet sich ein ungenutzte Speicher darunter. Den werde ich natürlich ausbauen und vermieten. Hier gibt es alleine um die 400€ an Kaltmiete. Das sind 5000€ im Jahr. Unterm Strich bringt dies wieder 6.5% Rendite. Ich werde natürlich einen Kredit für das Dach aufnehmen. Vielleicht gefördert oder subventioniert. Muss ich dann prüfen.
     

  55. Avatar42sucht21

    @Kiev
    Ganz ehrlich, ich bewundere ich Geduld und die unaufgeregten detailreichen persönlichen Antworten. Wer sich in dem Thema & Steuern noch nicht auskennt könnte durch die Immoposts der letzten 3 Tage viel aus der Praxis mitnehmen um ein differenzierteres Bild zu erhalten. “Könnte”, wenn man seinen bias ablegen wollte…

    @Kiev – Photovoltaik Pflicht 
    Als Vermieter finde ich Photovoltaik leider nicht ausreichend finanziell attraktiv. Es sind meist Liebhaber/ Idealisten die soetwas machen.
    In einem Haus wollte ich es umsetzen. Da kam die Stadt mit der Pflicht zur Dachbegrünung (Stadtklima / Insektenschutz) und die erlaubte Fläche wäre völlig unsinnig klein gewesen. Also, dort habe ich jetzt Mauerpfeffer und Gräser auf dem Dach und erhöhte Nebenkosten für Mieter wegen der jährlichen Pflege & Wartungsarbeiten.

    @Immo vs. Aktien
    Um noch einmal zu polarisieren zitiere ich aus der von @Kiev gestern verlinkten Studie bezüglich der Vermögenspercentilen. “Gleichzeitig zeigt die Auswertung, dass ein Haushalt mit einer abbezahlten Immobilie in guter Lage gute Chancen hat, zu den vermögensreichsten 10% der Gesellschaft zu zählen.”
    Stur & Stetig.
    Bei der von @Freelance Sebastian verlinkten DGI 9 Lessons webseite sehe ich viele Parallelen für positive Renditeerwartung bei Investments in Immobilien & Aktien. Auswahl, Beharrlichkeit, Langfristigkeit, Wenig Handeln usw. usw.

  56. AvatarSparta

    @42
    Laut Zitelmann haben 98 % der Millionäre Immobilienbesitz.
    Allerdings hat er sich ja von einigen Immo’s getrennt wegen Preisentwicklung und immer mehr sozialistischen Tendenzen… da wären wir wieder bei der RRG-Gefahr. 😉

  57. AvatarRüdiger

    @42sucht21; Kiev:  Wer sich in dem Thema & Steuern noch nicht auskennt könnte durch die Immoposts der letzten 3 Tage viel aus der Praxis mitnehmen um ein differenzierteres Bild zu erhalten. 
     
    In der Tat, die Ausführungen von Kiev waren – wie von ihm gewohnt – sehr interessant, detailliert und informativ für mich. Auch wenn ich keinerlei Ambitionen in Richtung Vermietung hatte oder habe. Mir genügen mein Haus und mein Garten vollauf, was Immobilien angeht.
     

  58. AvatarTobs

    Kiev, das klingt echt gut bei Dir. Bei Dir kommt eben nochmal als besonderer Hebel drauf, dass Du nicht einzelne Wohnungen, sondern ein ganzes Haus hast. Das ist für mich persönlich die Königsklasse des Vermietens. Du kannst hier halt sehr viel steuern und den Hebel gezielt ansetzen. Meine drei Wohnungen verteilen sich auf zwei Anlagen. Bin grundsätzlich sehr zufrieden, tolle Altbauwohnungen, prima in Schuss und in 3,5 und 5 Jahren sehr schön die Miete entwickelt. Immer wieder Themen, klar, aber hey das ist eben zu managendes Tagesgeschäft, für das man sich nicht zu fein sein darf. Zu einem eigenenFamily Office, das sich um den daily kack kümmert, habe ich es noch nicht gebracht :-). Aber gedanklich disponiere ich eher mit meinen Wohnungen. Ich frage mich dann, ok, drehe ich jeweils nach den 10 Jahren Haltedauer raus (da wird sich herrlich was realisieren lassen)? Wären es richtige Häuser, und ich würde die Politik einzeln bestimmen, würde ich sie wohl nie wieder hergeben. Da kenne ich auch so einige fat cats, die das wie ein Fürstenreich sehen, das sie mal auf ihre Kinder aufteilen. Recht so! Insofern hast Du sicherlich alles richtig gemacht.

  59. Avatarsammy

    @kiev
    Ich lese bei dir sehr viel schönrednerei heraus. Was kannst du als Eigentümer von der Steuer absetzen? Nur Handwerkerrechnungen sonst nichts. Wohnungen im eigenen Haus zu vermieten mindert die Lebensqualität beträchtlich und 80.000 für ein Dach sind ein brutaler Kostenblock den du als ETF Investor niemals haben würdest. Viele können nicht richtig rechnen und sehen nur oberflächlich eingesparte Miete und irgendwelche “Cashflow” Wenn man aber mal wirklich ehrlich und rational an die Sache ran geht und EHRLICH zu sich selbst rechnet dann sieht die Kalkulation  nicht sonderlich toll aus ggü. einer equivalenten Investition in den Kapitalmarkt.
    Klar hören das die ganzen Immobilienbesitzer nicht gerne.

  60. KievKiev

    @ 42sucht21
    Immobilien sind für mich auch ein Hobby. Ein MFH ohne WEG ist für mich ideal, da ich so alles planen kann wie ich möchte. Es gibt natürlich ein paar Auflagen an die man sich halten muss. Für Andere gibt es vermutlich bessere Möglichkeiten zu investieren.
    Ich habe selbst nichts mehr in den letzten Jahren gefunden. Das möchte ich betonen. Und ich kann vermutlich noch Gewinn aus manchen hoffnungslosen Fällen heraus bekommen. In jungen Jahren sehe ich auch eine Vielzahl von Immobilien mit hoher Fremdkapitalquote als sehr riskant an. Auch wenn man wie aktuell im Nachhinein sieht, dass man damit vermutlich erfolgreich gewesen wäre. Für mich ist das nichts.
    @ Photovoltaik
    Pflichten finde ich immer verkehrt. Nehmen wir an mit einer Photovoltaik Anlage würde 6% Rendite erreicht werden. Falls Jemand ein MFH oder Haus mit 500k Verbindlichkeiten erwirbt und als Angestellter arbeitet, so würde ich an seiner Stelle auch eine gute Investition wie Photovoltaik aus dem Beispiel mit der Rendite aufschieben und erst einmal Sondertilgung nutzen. Wenn die Fremdkapitalquote mit den Jahren akzeptabel geworden ist und man gerne in Photovoltaik investieren möchte, so sollte man dies dann zu gegebener Zeit durchführen. Grüne Politik mit liberalen Anreizen fände ich als Kombination nicht verkehrt. Es gibt aktuell auch genug ältere Menschen mit abbezahlten Immobilien, die ihr Geld nicht gerne in Aktien investieren. Falls Photovoltaik lukrativ wäre würden sie dies mehr nutzen. Aber ein Gewerbe anmelden für kleine Summen, Mieterstrom usw. Das schreckt so Manchen verständlicherweise ab.
    Irgendwann werde ich Photovoltaik errichten. Mir gefällt der grundsätzliche Gedanke die eigenen Ausgaben zu minimieren.
    Meine monatlichen Kosten für Wohnen sind äußerst gering, ebenso Mobilität. Meine Urlaubsreisen sind ebenfalls nahe 0 von den Kosten. Es hätte schon seinen Reiz, wenn die Energiekosten gegen 0 gehen. Dann wäre Essen der größte Ausgabeposten. Damit kann man eigentlich nicht mehr arm werden. Neben dem Ausbau der Investitionen schaue ich nach Möglichkeiten die Ausgaben nachhaltig zu minimieren. Dafür sind manchmal ungewöhnliche Maßnahmen erforderlich.

  61. Avatar42sucht21

    @Sparta
    ob market-timing mit Immobilien besser funktioniert als mit Aktien? Ich bin skeptisch.
    Dieser Mensch ist sicherlich eine interessante Persönlichkeit, der (verkürzt gesagt nach Wiki-Quelle) als orthodoxer Marxist über freudomarxistische Theroie zu einer Neuen demokratischen Rechte wollte und schließlich bei der FDP landet.
    Zur R2G-G würde ich meinen, abgesehen von der RAF & Brigaden ging in Westdeutschland die politische Gefahr eher von rechts von konservativ oder Royalisten aus, ich meine jetzt mal historisch betrachtet so grob seit der Zeit der Industrialisierung.
    Ob die im grünen Programm geforderte Vermögenssteuer von 10.000 EUR bei 3.000.000 EUR Nettovermögen pro Person (plus Freibeträge) wirklich eine Gefahr für Deutschland sein kann? Ich bezweifele das (die obere Percentile hat ja altersabhängig ab ca. >550.000 EUR).
     
    Abgesehen davon, dass es irgendwann auch mal reicht mit Steuererhöhungen: Ich persönlich finde eine höhere Besteuerung von Vermögen besser als eine hohe Besteuerung von Einkommen. Vermögensaufbau & Altersvorsorge darf einem gerne noch etwas leichter gemacht werden. Da sehe ich leider bei keiner Partei meine Wunschkonditionen im Programm. Auch nicht bei jungen Parteien wie Volt o.ä.

    Immerhin gibt es jetzt von Biden / Yellen eine Initiative für die globale Mindeststeuer für globale Unternehmen. Finde ich gut. Wie das konkret für die USA aussehen wird würde mich aber interessieren. Die haben ja bestimmte Bundesstaaten die selber paradiesische Steuermodelle haben. Da erblasst sogar manch Schweizer vor Neid 😉

  62. AvatarMillionär

    Ich finde es sehr gut, dass es Leute gibt, die sich ein neues Dach für 80.000 EUR leisten können. Das kann halt nicht jeder.
    Auch bin ich mir zu 100% sicher, dass die Leute, die in den World-ETF bzw. ACWI-ETF investieren und gleichzeitig Immobilien madig machen, ihre eigenen Opportunitätskosten nicht kennen. Das wird leider immer wieder vergessen. Manchen sind halt nur der Typ “Bundesschatzbrief”.

  63. KievKiev

    @ Sammy
    Das Dach sehe ich ähnlich einer Investition in ETF. Wenn ich bereit dafür bin gehe ich ein Commitment ein, nehme einen Kredit von 80k auf, den ich monatlich in kleinen Raten zurück bezahlen werde. Ab der Fertigstellung erhalte ich dann auch die monatlichen Auszahlungen von 400€ kalt. Die Rate für Zins und Tilgung wird niedriger sein. Zusätzlich habe ich ein neues Dach und vielleicht auch noch Photovoltaik mit weiteren Einnahmen. Wenn ich meinetwegen für 0.5% Zinsen 80k Darlehen aufnehmen würde, so könnte ich ebenfalls ETFs und einen Schlag kaufen. Und müsste es monatlich zurück bezahlen. Die 400€ an Mieteinnahmen sind für mich stabiler kalkulierbar. ETFs habe ich zusätzlich, aber Privat. Ich habe schon ein paar Maßnahmen gemacht. Die haben sich bisher sehr ausgezahlt.
    In den letzten drei Jahren habe ich ja noch Aktien und ETFs aus Überschüssen gekauft. Zahlt sich insgesamt schon sehr gut aus. Ich habe mehr Aktien gekauft als theoretisch mit meinem vollem Netto Gehalt in dem Zeitraum möglich gewesen wäre…
    Privat setze ich als Eigentümer außer dem Arbeitsweg nichts ab. Entweder läuft es über Vermietung oder ich mache die Maßnahme selbst. Das lohnt sich sonst nicht. Bei Vermietung werden Kosten über einen Zeitraum wie 3-5 Jahre zu 100% abgesetzt.

  64. AvatarBruno

    “80.000 für ein Dach sind ein brutaler Kostenblock den du als ETF Investor niemals haben würdest.”
    Ich zahle jeden Monat eine mittlere 6stellige Summe an Löhnen, ein brutaler Kostenblock, den ich als ETF-Investor nie hätte, und trotzdem rentiert das besser als ein ETF. Natürlich alles hochriskant und spekulativ 😉
    Ich verstehe nicht warum Samuel sich so aufregt, wenn andere mit Immobilien so viel Geld verlieren, ist ja nicht sein Geld! 

  65. KievKiev

    @ Dachsanierung
    Es gibt bei Immobilien auch keinen Free Lunch. Und alles hat seine Reihenfolge. Ich würde die 80k auch gerne nicht bezahlen und nur Den Innenraum ausbauen und die Miete kassieren. So wird der Dachausbau in Zukunft allerdings nicht leichter. Für eine Photovoltaik Anlage sollte das Dach auch in sehr gutem Zustand sein.
    Es kann bei einer WEG auch passieren, dass man neben den nicht umlagefähigen Kosten auch eine Sonderzahlung leisten muss. Falls die Rücklagen beispielsweise durch kürzliche WEG Wandlung nicht sehr hoch sind und das Dach oder fast alle Fenster getauscht werden könnte eine Forderung von 10k-20k für einen Eigentümer einer Einheit zukommen. Nach der Maßnahme kann der Eigentümer allerdings keine adäquat höhere Miete erzielen. Bei einem Immobilienkauf sollte neben dem Preis natürlich auch der Zustand berücksichtigt werden. Bei WEG zusätzlich die Rücklagen und Protokolle der Eigentümerversammlung eingesehen werden. Da sieht man schon die nächsten geplanten Maßnahmen. Über den Schlüssel kann man auch erkennen wie viel Prozent einer Nachforderung man eventuell einkalkulieren muss. 

  66. Avatarsammy

    @kiev
    Dann wäre Essen der größte Ausgabeposten. Damit kann man eigentlich nicht mehr arm werden”

    Das Dach sehe ich ähnlich einer Investition in ETF”

    Sorry aber du bist ein Träumer.

    @Brüno
    Ich zahle jeden Monat eine mittlere 6stellige Summe an Löhnen, ein brutaler Kostenblock,”

    Das hat nicht im entferntesten etwas mit einer Dachsanierung zu tun. Was ist das für ein dummer Vergleich? Sind wir hier im Kindergarten oder was?

  67. AvatarBruno

    “Sind wir hier im Kindergarten oder was?”
    Fragt der Richtige. Ich hoffe für Dich dass Du Dich nur im Internet so benimmst, sonst wirst Du es nicht einfach haben im Leben.
    Ich erwarte von Dir nichts anderes als Beleidigungen oder Beschimpfungen (Amteure, Träumer, Dummköpfe etc.), du brauchst das vermutlich damit Du dich wohl fühlst, aber ich finde es eine Unverschämtheit wenn nach den ganzen Ausführungen von Kiev, er hat sich wirklich Mühe gegeben, die Dinge auszuführen, dies mit einem “du bist ein Träumer” abtust. 
    Anstands- und Respektlos mehr kann man dazu nicht sagen!

    Spielst Dich hier als Immoexperte auf und hast noch nie eine Immobilie gehabt, einfach ein Kommer Buch auswendig gelernt und spielst Dich als arroganten Superexperten auf, das ist wirklich lächerliches Theater.

    Freelancer hatte Recht, es hilft wohl nur eine Internet-Diät.

  68. Avataryankee

    Ebenfalls in Immos und Aktien/ETF investiert, fahre damit sehr gut. Natürlich auch immer mit Arbeit verbunden, dessen man sich aber vorher bewusst (sein sollte!) ist. Finde Kiev’s Ausführungen auch sehr interessant zu lesen und man kann über die Zeit auch für sich selbst einiges mitnehmen/ bestätigen. Kontrakommentare ala Sammy werden aufgrund eigener Erfahrungen des öfteren einfach überlesen. 
    Weiter so Kiev und alle anderen 😉
     

  69. Avatar-M

    Ja die Geduld von Kiev möchte ich auch haben, wenn als Antwort nur so “one liner” kommen und die noch beleidigend sind….
    Aber wer sich zum Affen macht,  sehen ja am Ende alle. 
     
    Trotzdem danke Kiev, habe das gern gelesen. Auch die unaufgeregten Kommentare von 42sucht im letzten und diesem Artikel gefielen mir. 
    -M

  70. AvatarJan

    Leute, ihr befindet euch in einem Blog und jeder macht mit seiner Kohle das, was ihm gefällt. Dass es keine eierlegende Wollmilchsau gibt, sollte allen klar sein. 
    Also stresst euch doch nicht. 

  71. Avatarsammy

    Ja die Geduld von Kiev möchte ich auch haben, wenn als Antwort nur so “one liner”
    Es gibt Leute die arbeiten und nicht den ganzen Tag Zeit haben Seitenlange oft inhaltslose Kommentare zu posten wie so mancher ” Geschäftsführer ” Das hier tut.
     
    Wer eine Dachsanierung die lediglich zum Werterhalt einer Immobilie dient mit einem Etf der jedes Jahr x% Rendite liefert vergleicht hat einfach null Ahnung. Um 80K +xt K Kaufkebenkosten wieder reinzuholen kann man lange sehr lange warten…

  72. AvatarRüdiger

    @-M:  Aber wer sich zum Affen macht, sehen ja am Ende alle.
     
    Das ist jetzt aber ziemlich garstig gegenüber diesen sehr sympathischen und intelligenten Tieren.
     

  73. AvatarBruno

    Ja Sämi, genau darum bist Du ja auch Angestellter, Du musst arbeiten weil Dich dein Chef bezahlt, so läuft das Spiel eben 😉 Aber da wirst Du sicherlich auch genug Expertise haben… 

  74. Avatarsammy

    @Brüno
    Mein Chef arbeitet mehr Stunden als ich. Übrigens könnte ich auch Chef sein wenn ich das wollte. Momentan brauche ich das nicht.

  75. Avatar-M

    Bist Du eigentlich verheiratet und Daddy, oder Junggeselle Sammy? 
    Wegen vorhin: nur kurz antworten mangels Zeit versteht glaube ich jeder, aber wieso dann nur Beleidigungen?
    Falls es dir wichtig wäre, dann könntest dir die Zeit auch abends nehmen und 5-10min investieren, um eine normale Antwort zu schreiben. Wäre zumindest Kiev ggü nur fair. 
    -M

  76. AvatarBruno

    @Sämi Ob das für die Kompetenz für deinen Chef spricht musst Du wissen. Ich bin da eher für Effizienz als für Stunden sammeln. Und ich denke es ist eine weise Entscheidung, wenn Du nicht Chef wirst.

  77. Avatarsammy

    @M
    Welche Beleidigung bitte? Ist “Träumer” eine Beleidigung?
    @Brüno
    Das hast du nicht zu bewerten 😉

  78. AvatarRalf

    @Kiev: Die Dachsanierung haben wir im November hinter uns gebracht. 80.000€ ist aber schon eine Hausnummer, ist natürlich abhängig von Alter, Fläche und Umfang (Dachstuhl etc.). Hier gibt es durchaus einige Stellschrauben (Material, Art der Ausführung, Dämmvarianten) lass dich sehr gut beraten. Viel Erfolg.

    @Steuern: Steigende Steuern und Abgaben sind trotz bereits hoher Besteuerung (lt. OECD im Spitzenfeld) wg. Rekord-Finanzierungsdefizit in D sehr wahrscheinlich. Das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht wird auch noch Nachwirkungen zeigen. Speziell die jungen Berufseinsteiger sind auch nicht zu beneiden derzeit. Meine große Tochter konnte ihr Praktikum auch nicht antreten wegen Corona.

    Aber: Wir schauen nach Vorne und investieren stur weiter. Nach schwerem Sturm wächst auch wieder Neues heran. Die Börse bleibt ein wichtiger Faktor zur Vermögensbildung und um ein Stück unabhängiger zu werden. Positiv: Während der Coronaphase konnte ich z.B. mein Home-Fitnessprogramm gut optimieren und die Familie hält gut zusammen.

  79. AvatarMillionär

    @Sammy
    Du bist das Produkt einer schlechten Erziehung. Wäre ich du, würde ich mich in Grund und Boden schämen.
    Ich hoffe, du beleidigst deinen Vermieter nicht mit den Worten: Du bist ein Amateur, Träumer, Dummkopf.

  80. Avatar42sucht21

    @80k Dachsanierung die lediglich zum Werterhalt einer Immobilie dient
    Dient ja nicht lediglich zum Werterhalt. Er hat ja kein 100 Jahre altes Dach geflickt sondern ein nagelneues Dach nach Stand der Technik 2021. Also Dachneubau. Außerdem wird der bisher ungenutze Speicher zu Wohnraum mit Mieteinnahmen und eigener Nutzfläche wie erklärt wurde. Nun aber genug zu dem Thema, von mir zumindest.

  81. Avatarsammy

    @42
    Was glaubst du was das alte Dach noch Wert ist? Natürlich dient das neue Dach lediglich dem Werterhalt. 

  82. AvatarBruno

    @sammy
    Was heisst denn Werterhalt, ein dichtes Dach ist eine Grundvoraussetzung fürs Geschäftsmodell: Mieteinnahmen. Was sind denn deine ETF’s für Dich, abstrakte Finanzprodukte mit WKN die einfach und risikolos Ertrag abliefern? Sie bestehen auch aus Unternehmen, die wirtschaften, auch dort werden Dächer, Maschinen, Software und vieles andere erneuert, verbessert, repariert, Produkte entwickelt von Leuten, die einen Lohn wollen etc. also sinnlos Geld rausgeworfen… Es kommt doch drauf an was dabei herausschaut unter dem Strich langfristig. 
    Ist das in deiner Branche denn anders, was machst Du denn beruflich? 

  83. Mark 85Mark 85

    Interessante ,,Aktien gegen Immobilien”-Diskussion. Man kann auch eigene Unternehmungen, Aktien, Anleihen, Immobilien, Kryptowährungen, Edelmetalle und Liquidität haben. Ich werde nie verstehen, warum man sich auf nur 1 bestimmte Anlageklasse festlegen sollte. Lieber breit mischen und sich die spezifischen Vor- und Nachteile zunutze machen. 

  84. AvatarPaluma

    @mark85 beim Pokern hatte ich früher mal die überlegene Strategie. Bis irgendwann alle meine Strategie kannten, dann war es nur noch die überlegene Strategie gewesen 🙂
    Ein ETF-Sparplan ist sicher nicht verkehrt. Aber alleine nur durch ETFs ein Vermögen aufbauen, ich weiß nicht.

  85. AvatarJohannes

    @ Sammy.
     
    Zeig bitte Kiev ein wenig mehr Respekt. 
     
    Und übrigens ich habe letztes Jahr und bisher in diesem Jahr den Markt geschlagen. Du als ETF Papst siehst es doch sicher kritisch 😉
     
    Sammy immer locker bleiben und bitte keine Beleidigungen o.ä. in meine Richtung 😉
     
    @ Bruno. Brauchst du Verstärkung für deinen Vertrieb? 😉
     

  86. KievKiev

    @ Dach
    Das Dach habe uch nur durchkalkuliert. Andere Maßnahmen habe ich durchgeführt, die sich bereits positiv ausgewirkt haben. Das Dach habe ich noch nicht gemacht, weil es nicht notwendig war. Um die Planung habe ich mich auch nicht bisher gerissen. Es wird in meinem Fall aber auch neuer Wohnraum geschaffen. Mit diesem generiere ich wieder neue Einnahmen. Ist nicht schwarz oder weiß. Einfach irgendwo dazwischen. Ob ich mit dieser Investition einen Index schlage ist mir auch egal. Es geht hier in erster Linie ums Dach. Ich hatte den Innenausbau ursprünglich mit einkalkuliert. Das könnte mittlerweile sogar etwas teurer sein. Wir haben nicht das einfachste Dach mit Gaube, Biberschwanz, Kupfer und eingelassener Regenrinne.
    Ich sehe es aber wie Yankee, Mark und viele weitere. Es schadet bestimmt nicht, neben Immobilien auch ETFs und Aktien zu haben. Steuerlich haben verschiedene Anlageklassen unterschiedliche Möglichkeiten. Das wird sich in Zukunft wohl auch nicht ändern.
    @ Sammy
    Du kannst Dich auch beruhigen. Ich habe tatsächlich Freunden und Bekannten bei den letzten Anfragen zu konkreten Immobilien im Rahmen meiner Möglichkeiten abgeraten. Sie waren einfach zu teuer als Eigenheim. Als Alternative habe ich die Vorteile von Mieten und ETFs bei dem Beispiel versucht zu erläutern. Ich habe auch nicht im Nachhinein selbst die Immobilie erworben und verkaufe auch noch keine Seminare wie beispielsweise über Vermietung von 0 ETWs auf 100 ETWsin 5 Jahren. Für Eigentum und speziell MFHs ist auch bei Nutzung von Fremdkapital ein hohes Startvermögen notwendig. Sonst ist es riskant. Die meisten Vermieter mit mehreren MFHs sind auch in irgendeiner Form unternehmerisch tätig. Als Angestellter kann man ohne Erbschaft oder Schenkung nicht ohne hohes Risiko mehrere MFHs erwerben. Zumindest im Süden von Deutschland.

  87. Mark 85Mark 85

    An Paluma: Welche war das? Ich spiele es gelegentlich ganz gern, aber nicht mit echtem Geld. Spieler, die über gute Wahrscheinlichkeitsberechnungen verfügen und dementsprechend ihre Chips einsetzen, sind natürlich langfristig im Vorteil. Hierzu zähle ich mich nicht. Es geht mir nur um den Spaß am Spiel.

  88. Avatarsammy

    @Bruno
    Wenn du eine Immobilie nicht instand hältst (z.b. Dach) dann tendiert sie irgendwann (nach ca 90 Jahren) in Richtung 0€ Wert. Somit ist es zwingend notwendig Instandhaltungmaßnahmen durchzuführen um den Wert der Immobilie zu erhalten. Dies verursacht Kosten, in Kievs Fall ca 80K.

    @Mark85
    Wer global investiert hat bereist Immobilienaktien in seinem Depot. Diese Kosten mich direkt auch keine Instandhaltung und ich profitiere ebenfalls von Mieteinnahmen. Goldminen sind da auch dabei. Also ein all inclusive Paket 😉

    @johannes
    Ein Jahr den Markt zu schlagen ist nicht repräsentativ. 10 Jahre nacheinander sind das immernoch nicht. Wenn du es über 10 Jahre hinaus schaffen solltest können wir uns nochmal unterhalten 😉
     
     
     
     

  89. AvatarPaluma

    An Mark85 wir haben früher immer immer Cashgame No Limit Holdem NL25 gespielt. Also mit 25€ einsatz. Manchmal auch Deepstack mit 50 € und Blind10/25 cent. Mittlerweile ergeben sich keine Pokerrunden mehr und momentan ist es ja eh nicht möglich. Ich hatte immer ein bestimmtes Setzverhalten und irgendwann wurde ich immer ausgekontert 😉 
    Ich wollte damit nur sagen, es ist nicht immer klug, ständig zu glauben man sei der klügere oder hat die beste Strategie. Sonst ist man wenig offen für neues.

  90. AvatarNobby der Dortmunder

    @sammy
    “Mein Chef arbeitet mehr Stunden als ich. Übrigens könnte ich auch Chef sein wenn ich das wollte. Momentan brauche ich das nicht.”

    Getreu dem Motto “Ich könnte auch Fußballprofi sein, wenn ich das wollte” 🙂

    Zumindest nach Deinem Auftreten hier mangelt es Dir dazu an Sozialkompetenz, positiver Lebenseinstellung &  strategischem Denken. Es wird schon gute Gründe haben, warum Du dort bist, wo Du bist.
     
     
     

  91. AvatarBruno

    @Johannes 
    Momentan nicht, wir haben aktuell eher das Problem dass wir zu viele Aufträge haben. Aber in ca. 1 Jahr könnte es ein Thema werden.

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