Investieren ist wie das Pflanzen von Obstbäumen

Obstbäume werfen einiges an Früchten ab. Vor allen Dingen, wenn du sie pflegst.

Die Skepsis der Deutschen gegenüber der Börse ist irrational. Ich denke, es liegt an der Tradition der Deutschen. Sie haben diese Angst vor Aktien seit Ewigkeiten. In den USA verstehen mehr Menschen intuitiv, dass die Börse ein guter Ort ist, um dein Geld zu vermehren.

Man muss einfach den mentalen Sprung wagen. Du musst es einfach machen. Ein breit gestreutes Depot über einen ETF oder einen großen Aktienkorb bringt eine gute Ernte. Mehrere Jahre oder besser Dekaden investieren. Und gut ist.

Als Bürger muss man den Schritt zum Investieren gehen. Konzepte wie Zinseszins, Dividenden, Opportunitätskosten sollte jeder verstehen. Das ist heutzutage wichtiges Handwerkszeug, um in einem kapitalistischen System (finanziell) überleben zu können.

Du kannst das der Familie, dem Partner, Verwandten auf einfache, nicht mathematische Weise erklären. Ich finde landwirtschaftliche Analogien hilfreich. Sie sind nicht perfekt zutreffend, aber sie sind intuitiv.

Investieren ist wie Obstbäume zu pflanzen: Dividenden ernten

Investieren bedeutet, Obstbäume zu pflanzen… Du fängst langsam an und gibst dir Mühe. Du giesst den kleinen Baum. Ein paar Jahre später wirst du etwas ernten können. Du wirst belohnt werden. Mit den Jahren wird das Obst (Dividenden) größer. Aber es ist Geduld nötig. Du musst dich um die Bäume kümmern. In den ersten Jahren gibt es gar nichts. Eines Tages werden die jungen Bäume anfangen, Obst zu produzieren (Dividende). Anstatt neue Samen kaufen zu müssen, kannst du mehr Bäume aus deinen Früchten ziehen (investierter Cashflow, Zinseszins, DRIP).

Du musst dich nicht zu 100% auf deine Früchte verlassen. Obwohl dies nicht ideal ist, kannst du ein paar Bäume fällen und das Brennholz verkaufen (Verkauf des investierten Kapitals). Das ist leichtes Geld, aber du musst bedenken, dass dies deine Fähigkeit, Früchte zu ernten, verringert.

Du kannst ähnliche Analogien mit der Viehzucht herstellen. Es funktioniert einfach. Ein Landwirt hat Hühner, die legen Eier… Milchkühe…

Es gibt ja das Märchen vom “gebenden Baum“. Das erklärt Kindern das Prinzip:

Du musst in der Anfangszeit die Arbeit und den Verzicht akzeptieren. Es können ein paar harte Anfangsjahre als Börsianer werden. Du kannst nicht sofort dein Depot “plündern”. Es dauert seine Zeit, bis ein diversifiziertes Portfolio “erwachsen” wird.

Die Selbständigkeit kann mit Scheitern zu tun haben

Manche wollen Ihr Geld nicht an der Börse verdienen. Sie meinen, sie machen sich lieber nebenbei selbändig und bauen sich was auf. Das ist aber aktive Arbeit und kann schief gehen. Wer dagegen seine Ersparnisse in ETFs steckt, der hat damit wenig Arbeit. Du kannst das automatisieren. Du ziehst das durch. Das Risiko ist mit einem weitsichtigen Ansatz über ETFs gering. Die Selbständigkeit kann viel Arbeit bedeuten. Sie ist nicht passiv (wie bei einem geduldigen Börsianer). Die Börse ist im Prinzip einfach verdientes Geld, das weniger riskant ist als so manche Selbständigkeit (wie zum Beispiel ein Restaurantbetrieb).

Übrigens kann das Vermieten einer Immobilie mit viel Arbeit und Ärger verbunden sein. Renditeobjekte sind mit allerlei Risiken verbunden. Einfacher ist dagegen das Durchhalten eines ETFs oder Aktiendepots in meinen Augen. Es ist so bequem.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sparsamkeit. Du wirst viel mehr aus deinem Leben machen, wenn du mit dir selbst zufrieden bist. Dann fällt es dir auch leichter, deine Ausgaben niedrig zu halten.

Ein ein bisschen Selbstfindung ist hilfreich im Leben. Finde heraus, was dich zufrieden macht. Es wird vermutlich nicht der pure Materialismus sein.

Das ständige Vergleichen mit anderen ist Gift

Das ständige Vergleichen mit anderen ist wohlgemerkt nicht hilfreich. Nach dem Motto: “Der muss viel verdienen?”, “Hat der ein tolles Auto”, “Sein Urlaub ist ja affengeil”, “Die gehen aber lecker essen jede Woche, so ein teurer Wein”, “Wie können die sich eine so schöne Wohnung leisten?” Solche Vergleiche sind der Dieb der Zufriedenheit. Alles Leid kommt von Vergleichen. Die einzige Möglichkeit, im Leben zufrieden zu sein, besteht darin, mit dem zu arbeiten, was du hast. Gib dein Bestes und sei zufrieden. Genieße jeden Tag. Es ist banal, aber wahr.

Wir haben hier im Blog einige Leser, die finanziell frei sind, aber sehr bescheiden leben. Sie haben genügend Nahrung, ein Dach über dem Kopf, aber keinen Luxus. Sie sind zufrieden mit deutlich weniger als einer Million Euro im Depot. Man kann mit Genügsamkeit früher finanziell unabhängig werden. Der Schlüssel ist für sie nicht die Depotgröße, sondern die Lebensqualität, die sie durch ihre Freiheiten im Leben erreicht haben.

Noch ein Tipp: Kaufe niemals ein neues Auto, kaufe besser einen Gebrauchtwagen. Lass den hohen Wertverlust in den Anfangsjahren dir von anderen bezahlen. Haha! Oder verzichte ganz auf ein Auto, wenn du die Möglichkeit dazu hast.

In diesem Video zeige ich dir, wie man mit langweiligen Schrauben-Aktien steinreich werden kann:

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  1. “Die Skepsis der Deutschen gegenüber der Börse ist irrational.” Wohl wahr. Oft werden Aktionäre sogar angefeindet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, am Arbeitsplatz nichts über seine Aktien zu erwähnen. Nur sehr junge Kollegen sind da aufgeschlossener.

  2. Ich hoffe, der Bezug der Deutschen zu Aktien ändert sich. Auch in Bezug auf Startups sollte es viel mehr Möglichkeiten geben, die Ideen zu unterstützen….

    Deutschland ist eher das Land der GmbHs und KGs – AGs sind eher was für die ganz großen… die man schon kennt. Neue setzen sich nur sehr schwer durch.

    Ich denke, das muss irgendwann vom Staat angepackt werden. Am besten in der nächsten Legislaturperiode, wenn ohnehin die Katze der künftigen Renten aus dem Sack gelassen wird….

    Ich für meinen Teil sehe die Aktien als alternativlos an, um dem finanziellen Abstieg zu entgehen. Im Gegenteil – sie sind die Möglichkeit sich wirklich noch zu steigern und von der wirtschaftlichen Entwicklung zu profitieren.

  3. Toller Artikel.

    So einfach kann der Weg sein, man muss nur anfangen die Füße zu bewegen

    Es ist wie eine lange Wanderung. 800 km erscheinen anfangs schwer und lang. Aber jeden Tag gewöhnt sich der Körper an die Belastung und aus 5 km pro Tag werden 7 km, dann 8 anstrengende und nach und nach 30 km die man genießt, da die Belastung kaum zu spüren ist und dafür die Landschaft genießt

  4. Als ich meinem Versicherungsfachmann in meiner Familie von den möglichen Renditen der Sparpläne erzählte, hat er mich ausgelacht und meinte, das kann nur Betrug sein.

  5. Hi Tim

    Wieder einmal super Artikel. In meinem Bekanntenkreis werde ich auch öfters angeschaut ,wenn ich von Etfs und Aktien erzähle. Die meisten haben leider immer noch Bausparverträge und alles auf dem Konto.

    Lg Timo

  6. Vor rund 18 Jahren legte ich den ersten Grundstein. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel im Laufe der Jahre zusammenkommen kann. Durchhalten lohnt sich.

  7. Genauso ist es: pflanzen, giessen, düngen, wachsen lassen und sich freuen. Nicht an den Blättern zerren. Man kann nichts erzwingen – Alles braucht seine Zeit. Irgendwann kann man ernten- aber erst wenn genügend Früchte wachsen und die Zeit gekommen ist. Mit Geduld und Achtsamkeit wird es ein prachtvoller Garten.

  8. Man kann sich auch Selbständig machen, sich Immobilien kaufen und noch in ETFs und Aktien investieren.

    Aber stimmt. Es ist mit weitaus mehr Arbeit verbunden.
    Dafür hat man eventuel einen sehr großen Baum, der prächtig Früchte trägt 🙂
    Grüße Paluma

  9. Hi Tim,

    sehr schöner Vergleich mit dem Obst. Ich finde (wie viele andere auch), dass das Thema Börse und Finanzen auch als Schulfach eingeführt werden muss.

    Sorry, aber viele Deutsche sind einfach nur blöd oder unwissend. Da muss man was ändern. Aber ich werde das wohl in meinem Leben nicht mehr erleben.

    Also, lass sie alle konsumieren und ihr Geld ausgeben. Ich ernte dann das Obst. 🙂

    VG

    der Michael (Bergkamen)

  10. @Ralf:

    Oft werden Aktionäre sogar angefeindet.

    Das Problem ist der Interessenkonflikt. Pro Aktien und Wirtschaft bedeutet Contra Gesellschaft, soziales Miteinander sowie Planet und anders herum. Nestle macht nur mehr Umsatz wenn die noch mehr Regenwald abholzen und als Anbaufläche nutzen können. Das kostet halt Atemluft. Die Kosten von Arbeitsplätzen schlagen auf die Rendite, daher muss automatisiert und entsprechend abgebaut werden. Kapital vs Sozial und das in einem Land das mittelständig geprägt ist, bspw. im Vergleich zu den USA gemessen an börsennotierten Unternehmen. Die Wirtschaftsstärke der USA existiert auf Kosten essentieller Lebensgrundlagen wie bspw. der Gesundheit der eigenen Bevölkerung, siehe Corona-Pandemie und Gesundheitssystem oder bspw. der Sicherheit: Die USA haben die unsichersten Großstädte unter allen Industrieländern. Die Wirtschaftskraft Chinas basiert auf deren diktatorischen Systems.

    Das ist vermutlich die Ursache für eine aktienunfreundliche Politik, ala Helmut Schmidt: Aktien sind Zockerpapiere. Da wo man ansetzen hätte können, bspw. Steuerersparnis hat man dies nie getan. Ludwig Ehrhardt wollte Volksaktien einführen, wurde aber erfolgreich verhindert. Irgendwann kam Riester, was die Versicherungsgesellschaften schamlos für sich ausgenutzt haben. Und dann halt die Meldung vom Vorzeigeunternehmen Telekom bei der man, dem Rat der BILD folgend auf dem Kurshöchstpunkt eingestiegen ist und sich gehörig die Finger verbrannt hat.

    Am Ende kann man es den alten Deutschen, geprügelt von 2 Weltkriegen und mit nichts als ihrer Hände Arbeit wohl nicht gänzlich verübeln. Die jüngeren sind wie angesprochen dafür offener, weil die es eben nicht so schwer (2 Weltkriege) hatten, durch das Internet ein globaler Zugang zu Informationen besteht, was die Älteren eben nicht hatten und die Jüngeren in einem aggressiveren Kapitalismus aufwachsen mussten (1971, Abschaffung Goldstandard und damit Beginn von “Reiche werden reicher und Arme immer ärmer”). Man müsste bei jedem Gespräch diese Umstände ausführlich erläutern um erstmal überhaupt eine Basis für ein Gespräch auf Anfangsniveau für Aktien zu haben. Das ist soviel, dass sich die meisten aus verschiedenen Gründen (Kein Interesse, keine Zeit, begrenzter Horizont, …) darauf nicht einlassen werden.

     

  11. @Claudine:

    Als ich meinem Versicherungsfachmann in meiner Familie von den möglichen Renditen der Sparpläne erzählte, hat er mich ausgelacht und meinte, das kann nur Betrug sein.

    Klingt so als kenne er nur Zinsen und hat von Aktien und Dividenden noch nie etwas gehört. Was empfiehlt der denn hinsichtlich Versicherungen im Hinblick auf das gegenwärtig andauernde Niedrigzinsumfeld?

  12. @Paluma:

    Aber stimmt. Es ist mit weitaus mehr Arbeit verbunden.

    Und eben mit deutlich mehr Risiko. Aber nicht umsonst gibt es ja den Spruch, der für wahrscheinlich alles im Leben gilt: Maximale Rendite nur für maximales Risiko.

  13. Das mit den versicherungsfuzis (Fachmänner sind die wenigsten) in der Familie ist echt ein problem. Ich kenne mindestens 10 Leute in meinem Umfeld, die sind Beratungsresistent was ETF und Altersvorsorge sowie unnötige Versicherungen angeht.

    „um meine Finanzen kümmert sich der Kumpel meines Schwagers, der kennt sich da aus. Er bekommt auch immer die günstigsten Tarife und zahlt mir sogar Provision zurück“

    trotzdem ist die Rechtsschutzversicherung unnötig und die Rendite seines BU-Lebensversicherungsprodukts mit integrierter  Hausratversicherung Nach Inflation negativ und total überteuert.

    grüsse

    windsurfer

  14. Wirecard, GE, Boeing, Kraft sind dann eher faules Obst, um ihm Bild zu bleiben. Und zur Zeit gibts manch überreifes Früchtchen mit KGVs jenseits von gut und böse. Wohl bekomms.

  15. Zeigt doch einfach euer Familie euer Depot. Wirkt Wunder. Dann will bestimmt jeder Aktien. Vorausgesetzt ihr seid nicht im Minus.

  16. Investieren ist wie das Pflanzen …. New York, 22. August 2020
    Sie sind zufrieden mit deutlich weniger als einer Million Euro im Depot. Man kann mit Genügsamkeit früher…

    Aber, irgendwie ein Widerspruch hier !!!!  Jeder !!!! Versucht immer noch mehr an Depotwert zu erreichen ??? !!!

  17. Das Portfolio als Obstgarten – eine ganz wunderbare Analogie.

    Meinen Garten hege und pflege ich nun seit ca. 15 Jahren und das mit überraschend wenig Aufwand. Regelmäßig setze ich Sprößlinge ein. Der Altbestand wächst und gedeiht währenddessen prächtig. Mehr und mehr Früchte kann ich ernten.

    Vor gut zehn Jahren kaufte ich mir 70 Setzlinge des Applebaums für gut 48€ das Stück. Auch wenn immer wieder Unkenrufe laut wurden, dass bald niemand mehr die Äpfel des Baums kaufen würde, wurde ich bis heute reich beschenkt. Über 1150€ haben mir die Früchte eingebracht. Einen Teil davon gebe ich gerne ab, um angenehm in diesem Land leben zu können. Mir kam nie in den Sinn, diese schönen Bäume zu verkaufen.

    Ab und an kommt ein älterer Herr vorbei, der meinen Garten bewundert und mir Preise für die Bäume nennt (er hat sie auch alle in seinem Garten). Mal nennt er unerhört hohe Preise, aber manchmal – wie vergangenen März – ist er auch ganz niedergeschlagen und nennt dann unerhört niedrige Preise.

    Mir ganz egal. Ich verkaufe die Bäume eh nicht. Ich liebe meinen Garten. Auf fünf, sechs Baumgruppen bin ich besonders stolz, aber ich mag auch den kleinen verkümmerten in der Ecke. Sie gehören alle zu mir und ich bin zufrieden.

    Zwar kommt auch ab und an ein verkniffener Typ vorbei und ruft mir zu, ich hätte nur Glück gehabt, diese zwei Superobstbäume im Garten zu haben. Ich wäre dumm und sollte lieber alle Bäume der Welt in den Garten setzen, aber auch das ist mir Schnuppe. Ich bin sehr glücklich mit meinem Garten. Es macht Freude, ihn wachsen und gedeihen zu sehen.

    Gut auch, dass ich noch sehr viel Platz habe, denn es kommen immer weitere Bäume hinzu. Von den Früchten könnte ich bald leben. Aber noch nutze ich sie, um den Garten zu vergrößern. Eines Tages werden mir die Früchte dazu dienen, mit meiner Frau um die Welt zu reisen. Einen Teil werde ich auch an die Menschen in der Welt verschenken, die nicht so viel Glück hatten wie ich. Ein gutes Gefühl. Zufrieden und dankbar sitze ich in meinem Obstgarten, atme die frische Luft und schaue den Wolken beim Vorüberziehen zu. Freiheit ist etwas schönes.

  18. Apropos Obst

    Was macht ihr mit eueren Äpfeln (Apple) im Depot. Ich habe da eine ordentliche Portion. 120 % binnen eines Jahres, 30 % allein im letzten Monat. Sollte man da nicht einmal ernten, bevor sie überreif werden und zu Boden fallen. Wäre schade drum, immer diese Höhenangst. Anderseits scheint es einen Warren Buffett nicht zu stören, die mit fast 50% Gewicht im Depot zu haben. Bin ich zu vorsichtig?

    Ich bin gespannt auf eure Einschätzung.

  19. Felix, meine Äpfel habe ich bei 280€ verkauft nachdem ich bei 125€ eingestiegen war. Mir erschien 280€ viel zu teuer 🙂 die Börse ist verrückt, aber irgendjemand bezahlt ja die Preise 🙂

    -M

  20. @ Sebastian

    Du bist nicht nur erfolgreicher Investor, jetzt auch Poet – super dargestellt. Wenn ich das richtig verstehe, verschwendest du auch nach dem Superlauf keinen Gedanken ans Apfelernten.

    @AktienNewbie

    Ehrlich gesagt, ich halte diesen konstruierten Gegensatz von Gesellschaft vs. Wirtschaft für eine linke Märchenstunde. Man kann in vielen Ländern dieser Welt beobachten wie es den Menschen ohne funktionierende Wirtschaft geht. Jeder Einzelne ist sowohl Teil der Gesellschaft als auch der Wirtschaft. Die Wirtschaft wir nicht von Außerirdischen betrieben.

     

  21. @Felix

    Apfelernten sollte man jede Saison, es wäre ja schade, die reifen Früchte einfach am Boden verfaulen zu lassen. Früchte sind für mich Dividenden. Im Gegensatz zu Tim fälle ich auch mal einen Baum, wenn er alt geworden ist und kaum noch Ertrag abwirft. Daraus kann dann z.B. ein schöner Holztisch oder Schrank entstehen, z.B. ein Birnbaumtisch:

    https://www.schreiner-malin.de/wp-content/uploads/sites/16/2017/04/K1024_IMG_2219.jpg

    Ich für meinen Teil esse nicht zu viel Obst (maximal 2 Portionen), zu viel Fructose ist schlecht für die Leber und kann auch Diabetes begünstigen. Von daher diversifiziere ich hier gerne mit Gemüse und andern Lebensmitteln.

  22. “Manche wollen Ihr Geld nicht an der Börse verdienen. Sie meinen, sie machen sich lieber nebenbei selbändig und bauen sich was auf. Das ist aber aktive Arbeit und kann schief gehen. Wer dagegen seine Ersparnisse in ETFs steckt, der hat damit wenig Arbeit.”

    Puh, also diese Aussage kann ich nun leider überhaupt nicht teilen.  Statistisch gesehen werden Vermögen durch Unternehmen geschaffen…. Besser ausdrücken kann es sicherlich jemand, der mehrfacher Millionär ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=7OubITNlLl8

  23. Ich frag mich ja immer wieso ihr ganzen Finanzheinis immer dafür plädiert, dass andere Menschen – die nicht so viel mit Finanzen am Hut haben – „finanzielle Intelligenz“ haben müssen. Was interessieren mich denn andere fremde Menschen? Wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht. Was interessiert es mich? Sollen sie konsumieren. Ist doch nur gut für meine Unternehemensbeteiligungen in Form von Aktien.

    Wo ich dafür bin, ist dass in der Schule auch mal mehr für den Alltag im Leben gelehrt werden sollte. Wie macht man eine Steuererklärung und so weiter. Aber wer sein Geld lieber auf dem Tagesgeld hortet, statt es zu investieren, bitte, soll derjenige so machen.

  24. @Marc

    Tim meinte wohl “nebenbei” sich selbständig etwas aufbauen. Ganz am Anfang kann das ein Weg sein, um zu prüfen, ob es etwas werden kann und man dafür geeignet ist. Aber relativ rasch sollte man seinen Fokus dann 100% in diese Sache legen sonst wird es schwierig und die Wahrscheinlichkeit dass es scheitert nicht unerheblich.

    Wo Du aber Recht hast:

    Reich werden an der Börse ohne Arbeit schaffen die Wenigsten. Das geht eigentlich nur mit Erbschaft oder Lottomillionen. Geld wird immer in Unternehmen erschaffen und das geht entweder als Angestellter mittels Lohn (Zeit in Geld tauschen) oder in einer unternehmerischen Tätigkeit. Selbständigkeit ist da ein möglicher Start, man sollte sich da aber als Ziel setzen sich daraus zu lösen sonst bedeutet es genau was der Name schon sagt: Selbst und ständig.

    Investiert man in der Börse wird man ja unternehmerisch tätig und bekommt Anteile. Man stellt Kapital zur Verfügung. Aber das muss erst mal erwirtschaftet werden eben in der Regel durch Arbeit. Also ohne Arbeit reich werden an der Börse ist kaum machbar. Wer jetzt an Trading denkt (die Erfolgsquote ist hier wohl noch geringer als Neugründer in der Gastronomie), auch das wäre Arbeit, sogar das investieren und Aussuchen von Einzelwerten ist mit einer gewissen Arbeit verbunden.

    Das Potential in einer unternehmerischen Tätigkeit ist natürlich deutlich höher als in einem Angestellten-Verhältnis, entsprechend aber auch das Risiko. Von daher sollte man sich das sehr genau überlegen. Die Gurus die auf Social Media vom schnellen Reichtum mittels Selbständigkeit raten, wollen in der Regel mal zuerst Geld (für Beratung, Kurse etc.). Wer nicht auch ohne solche Berater weiss, wie er zukünftig Geld verdienen will, der wird höchstwahrscheinlich Schwierigkeiten bekommen.

    Wo ich aber bei Tim bin, sich selbständig machen nebenbei, z.B. Abends ein Restaurant betreiben wollen oder ähnliches, wird auf Dauer sehr sehr schwierig und zu Problemen führen in irgendeiner Art und Weise.

  25. 🙁 🙁 Prior Börse, Der Aktionär, Focus Money, Börse Online, Tim N.Y. und color TV haben die Menschen auf extrem überbewertete Aktien gelockt, 1999, 2000, auch heute und nicht alle von ihnen haben den ”Stop Loss Order” angeordnet. Wenn dann die Aktien: Prior Börse, EM-TV, Deutsche Telekom, Wirecard tief unten waren und Menschen hatten keinen ”Stop Loss Order”, entstand die ”German Angst” vor Aktien. Und die große Angst vor Aktien wird nach dem nächsten großen Crash wieder erneut. Menschen halten wieder extrem teure Aktien ohne ”Stop Loss Order”: CTS Eventim, Adobe, Alibaba, Alphabet,  Amazon, Apple, Beyond Meat, Coca Cola, Deutsche Börse, Diageo, Facebook, Mastercard, Microsoft, Netflix, Novo Nordisk, Nvidia, SAP, Tencent, Tesla, Vertex, Visa. 🙁 🙁

    Am besten, kauf nur günstig bewertete Aktien, bei den teuren muss man einige Jahre warten, bis nach dem Crash P/S auf 3 und P/B auf 3 fallen wird, ignoriere Plus und Minus und halte gesunde Blue Chip Aktien wegen Dividenden als Rente ewig und ohne ”Stop Loss Order”. Heute günstig: AT&T, Kraft Heinz, Wells Fargo, Allianz, BASF, BMW, D. Telekom, Munich Re, Siemens, AB Inbev, Banco Santander, Iberdrola, BHP Group, British American Tobacco, HSBC, Royal Dutch Shell, Sanofi, Bank of Nova Scotia. Nach dem Crash auch: JNJ, PG, PFE.

  26. @Baum

    Darf ich fragen, ob Du nur in ETFs oder nur Aktien oder beides zusammen

    investierst und wie hoch so durchschnittlich Deine Sparquote war/ist?

    Ich lese hier zwar schon einige Zeit mit, Du hattest das glaube ich, schon einmal geschrieben, habe ich aber leider wieder vergessen.

    Danke schön, LG

    Trudi

  27. @ Baum :ich meinte aber @Mark 85

    sorry, habe mich vertan, meinte eigentlich Mark 85, aber der Baum darf gerne auch Info geben :-))

    LG, Trudi

  28. @ Bruno

    Nebenberuflich in die Selbstständigkeit ist zweifellos ein vernünftiger Weg. Den Versuch, mit einem Angestelltengehalt und einer 40-Stunden-Wochen durch sparsame Lebensweise ein signifikantes Vermögen aufzubauen, ist abwegig. Es ist dazu auch noch sehr ambitionslos – ich bin dabei, Herrn Dr. Dr. Zitelmann: Nebenberuflich etwas aufbauen und wenn die Einnahmen, die des Angestelltenjobs übersteigen und ein ausreichendes Polsters vorhanden ist, den Sprung wagen…. All’ die tollen Unternehmen, die hier propagiert werden, gibt es nur deswegen, weil Menschen ins Wagnis gegangen sind. Es ist doch großartig, wenn man etwas eigenes aufbaut und nicht nur danach schielt, ob Kurse im Schnitt 8 % mehr oder weniger erbringen…

    Ich empfehle den Jünger des Frugalismus das Buch von MJ DeMarco – the millionaire fastlane.

    https://www.youtube.com/watch?v=Qgd34-4Ugso

    Wer es anders versucht: Viel Erfolg!

  29. An Trudi: Bei Aktien nur in ETFs. Bezüglich der Sparquote durchlief ich 2 Phasen: Während der aktiven Ansparphase bis 2009 waren es zwischen 60 und 70 %, weil ich möglichst schnell vorankommen wollte. Seitdem ich mich in der Entnahmephase befinde, ist sie nach unten gegangen. Ich schätze, dass sie sich in den letzten Jahren irgendwo bei 50 % eingependelt hat.

  30. An Tim: Nebenbei kann ein guter Kompromiss sein. Man gibt nicht die Sicherheit einer Festeinstellung auf und kann sich unternehmerisch ausprobieren.

  31. @Lad

    Du antwortest ja nie, nachdem Du Deinen üblichen Copy-Paste-Kommentar hier abgelassen hast.

    Deine Aktienliste klingt eher nach der Rocky-Horror-Picture-Show der Geldanlage. Vorher hattest Du immer General Electric noch mit drin.

    Und Du hast Tims letzte “überteuerte” Empfehlung Monster Beverages vergessen 🙂

  32. @Marc

    Ich finde es ja grossartig, wenn jemand sich selber ein Unternehmen aufbauen will. Das ist auch nötig, nur so kann die Wirtschaft sich entwickeln. Jedes börsennotierte Grossunternehmen wurde mal irgendwann mehr oder weniger klein gestartet. Ich habe ja selber 5 Firmen gegründet, keine ging Pleite aber bisher ging auch keine an die Börse.

    Meine erste Firma hatte ich nebenberuflich gestartet, aber das ist nicht lustig. Nebst 40 Stundenwoche nochmals 50-60 Stunden in den Aufbau setzen ist anstrengend und fordert Opfer (Umfeld, Gesundheit etc.). Bei den andern Firmen war der Aufwand dann ähnlich, wobei es später einfacher wurde da mehr Startkapital vorhanden war. Aber als Selbständiger oder Unternehmer merkt man dann, wie kurz ein Monat ist, wenn die Löhne bezahlt werden müssen.

    Ich bin daher nicht so ein Fan von nebenbei aufbauen und warten, bis das Einkommen des Startups das Salär übersteigt, bei mir hätte das nicht funktioniert. Ich musste immer zuerst einen Schritt zurück machen um danach besser dazustehen. Die ersten 2-3 Jahre habe ich in der Regel nichts bis ein sehr bescheidenes Minimalgehalt bezogen. Aber ich bin wohl auch nicht überdurchschnittlich begabt sondern musste vieles halt mit Fleiss und Ausdauer machen, und da ist die Kraft irgendwann begrenzt. Kommt natürlich immer auch auf die Geschäftsidee an, wer Handel oder Verkauf im Internet betreibt, der kann Dinge gut parallel aufbauen.

    Viele geben z.B. den Tipp delegieren müsse man, ein gutes Team aufbauen etc. etc. kann ich alles teilen aber am Anfang geht das schlecht, man hat ja noch kein oder nur wenig Geld in der Regel und Mitarbeiter kosten. Ist also einfacher gesagt daher bin ich vorsichtig mit solchen Tipps.

    Aber ich ermutige jeden und jede zu diesem Schritt, der etwas bewegen oder verändern möchte. Kritisch bin ich nur, wenn das alleinige Motiv das Geld darstellt, dann kommt es in der Regel nicht so gut heraus. Insbesondere wenn es denn darum geht in 2 Jahren zum Millionär oder in 10 Jahren zum Milliardär, sicher schafft das einer aus 10000, aber eben nur einer 😉

     

  33. @ Bruno:

    Tolle Leistung! Das verdient Anerkennung. Im Interesse des hiesigen Wirtschaftsstandorts hoffe ich, dass viele deinem Vorbild folgen und nicht nur versuchen, sich ein “passives Einkommen” aufzubauen.

    Persönlichkeit erlangt man durch das Werk, das man errichtet und da bist du aus meiner Sicht ein tolles Vorbild!

  34. @Marc

    Danke dir. Ich bin positiv gestimmt, viele Jüngere sind mutiger als es unsere Generation ist oder war und versuchen etwas, sicher auch dem Internet sei Dank. Aber teilweise haben einige auch falsche Vorstellungen vom “schnellen Geld” und daher warne ich immer auch (je nach Branche halt sehr unterschiedlich man sollte nie generalisieren). Ich empfehle immer gerade am Anfang und wenn man noch jung ist mit möglichst wenig Fremdkapital und konservativ das Unterfangen angehen, schnell aus Fehlern lernen, aber eben auch voller Fokus, es gibt einige die sind gescheitert nicht weil das Geschäftsmodell falsch war aber einfach da sie überfordert/überlastet waren mit Hauptjob/Selbständigkeit/Freizeit.

    Einige Lehrlinge von uns bauen sich schon in jungen Jahren etwas auf im Internet, das ist toll. Dies werden vermutlich keine neuen Amazon oder Apple sein, aber sie fahren schon sehr früh erste Erfahrungen und ich ermutige sie. Später können sie davon profitieren. Ich habe das auch so gemacht, mein erstes Geschäft hatte ich mit 16 eröffnet und bis Ende Studium durchgezogen. Ich wurde damit nicht reich, aber es hat seinen Zweck erfüllt, das Studium finanziert und noch etwas mehr Taschengeld als meine Kollegen damals und das Wichtigste nachträglich, wichtige Erfahrungen (Umgang mit Stress, Zeitmanagement etc.).

    Jetzt aber Schluss für heute sonst kommen hier bald wieder stimmen ich spame hier alles voll haha.

  35. @Mark 85

    Danke Dir, habe z.Z. 50% Einzelaktien, 50% ETFs, mal sehen, ob ich zukünftig ganz auf Aktien-ETFs setze.

    LG, Trudi

  36. Zum Thema gründen: Hier ist Deutschland einfach Murks… Wer eine Idee hat und einigermaßen ernsthaft umsetzen will, auf den kommen direkt 100 Verpflichtungen mit Fixkosten zu. War bei meiner UG so.

    Aktienkultur ist nach wie vor nicht ausgeprägt. Mich hatte ein Kommilitone damals gefragt ob denn überhaupt jemand meine Aktien kaufen würde und ob ich diese dann bei Ebay einstellen würde, wenn ich verkaufen will 😀

  37. An Trudi: Ja, musst du wissen, ob sich der zusätzliche Aufwand positiv auf die Rendite auswirkt. 😉

  38. @ AktienNewbie

    Immer diese Konstruktion Reich gegen arm, Wirtschaft gegen Sozial. Gibt es beim Sozial die Sozialbetrüger ist es nur ein “Einzelfall”, ist ein Wirtschaftsbetrüger da, sind alle Firmen böse. Es gibt genug Firmen die gucken, das es ihren Arbeitern gut geht, soweit das möglich ist, es gibt aber auch welche, die die Arbeiter nur ausbeuten.

    Wirtschaft gegen Sozial ist wie Amerika gegen Sovietunion. Mir haben beide extreme nicht gefallen und es ist doch in Europa gelungen eine Mischung einzuführen. Nur gehört einerseits das Sozialsystem zurechtgestutzt (wer keine Leistung bringen will, soll auch nix bekommen, früher gab es 3 mal neue Stelle ablehnen und weg war das Geld), andererseits aber auch die Ausbeutung. Merkel war ganz überascht das ein Leiharbeiter 10 Jahre in der selben Firma den selben Job macht. “Das ist nicht möglich, sowas wollten wir nicht” Aber entweder hatte das Gesetz lücken oder es wird weder vom Gesetzgeber noch von Betriebsrat oder Gewerkschaft kontroliert.

    Ohne Wirtschaft und die Steuern die sie zahlen, gibt es auch kein Sozialsystem.

     

    @ Lad

    Ich würde mich mal informieren, wie eine Stop-los-Order wirklich funktioniert. Eine Order bei zb 50,00 Euro heisst nicht, ich verkaufe sobald der Kurs unter 50 Euro ist, sondern es heisst: Sobald der Kurs unter 50,00 Euro ist, schreie ich ganz laut “Ich verkaufe zu JEDEN Preis”. Das kann bei einen Kurssturz auch bei 5 Euro sein, oder weniger. Stop-los funktioniert bei normalen Kursauschlägen, wobei sie vermutlich falsch gesetzt sind, aber bei einen Crash, hast Pech gehabt.

    mfg Chrisi

     

  39. Hallo Trudi,

    auch wenn ich ggf. doch nicht gemeint war, ich hatte ca. 1 Jahr einen Msci world und EM Etf als ich 2017 mit dem investieren begonnen habe.

     

    Habe dann aber schnell gemerkt, daß ich das nicht mag. Es ist für mich trotz allen Vorteilen ein Finanzprodukt – ich für mich habe entschieden, dass ich die direkte Beteiligung an Unternehmen schon aus “philosophischer” Sicht schöner finde. Keiner ist zwischengeschaltet, keine Konstrukte (Irgendwie ist ein ETF ja auch “gebaut” am Finanzmarkt), ggf. mehr rechtliche Sicherheit (vor allem bei Namensaktien aus Deutschland).

     

    Das ist mehr meins.

    Gruß Baum

     

  40. “Ohne Wirtschaft und die Steuern die sie zahlen, gibt es auch kein Sozialsystem.”

    So ist es. Unser Steuer-Olaf wird aber sicherlich Wege finden neue Quellen zu erschließen. Tendenziell trifft dies bisher aber überproportional die Mittelschicht.

    “Habe dann aber schnell gemerkt, daß ich das nicht mag. Es ist für mich trotz allen Vorteilen ein Finanzprodukt – ich für mich habe entschieden, dass ich die direkte Beteiligung an Unternehmen schon aus “philosophischer” Sicht schöner finde. Keiner ist zwischengeschaltet, keine Konstrukte (Irgendwie ist ein ETF ja auch “gebaut” am Finanzmarkt), ggf. mehr rechtliche Sicherheit (vor allem bei Namensaktien aus Deutschland).”

    Das ist gut nachvollziehbar. Ich habe Nachteile der ETFs (Fusion in kritischen Marktsphasen und in Folge längere Nichthandelbarkeit) wiederholt erlebt. Trotzdem ist ein Mix aus Aktien und ETFs nicht so schlecht. Insbesondere mit den hier im Blog eher unbeliebteren Sektoren-ETFs fahre ich sehr gut. Branchen die ich nicht mit Einzelaktien abdecken möchte lassen sich so sinnvoll ergänzen.

    “Du musst in der Anfangszeit die Arbeit und den Verzicht akzeptieren.”

    Bildung sowie soziale Herkunft sind mit wesentliche Faktoren für die eigene Entwicklung. Ein Arbeiterkind kann heute viel erreichen und aufsteigen. Das ist gut. Ich habe auch mit Hauptschule und Ausbildung angefangen. Aber es fehlte damals schlichtweg deutlich an Wissen um die akademische Welt, um Themen wie Selbstständigkeit, Geld und Aktien an sich. Heute gibt es viele Wissensquellen. Internet, Blogs, Videos…. Die jungen Leute könnten daher einiges besser machen wenn der Wille da ist. Gibt tolle Möglichkeiten.

    Den deutlich leichteren Weg hat meist das Akademikerkind, selbst wenn die Persönlichkeit nicht so optimal entwickelt ist. Gute persönliche Netzwerke und das richtige Wissen und Verhalten sind heute das A und O. Und diese wertvollen Kontakte fehlen häufiger im eher ärmlicheren Verhältnissen. Eindrucksvolle Ausnahmen gibt es natürlich.

  41. @Der Baum
    richtig, dass  es ein Finanzprodukt ist, stört mich auch ein wenig und dass es halt nur knapp 2% DIV. gibt (Vanguard World+EM). Andererseits wird es nie zu einem Totalverlust kommen. Ich habe Einzelaktien sowohl aus D als auch den USA. Da ich zu den Älteren hier im Blog zähle, war meine Überlegung, zukünftig eben nicht mehr neue Einzelaktien zu kaufen, sondern nur noch in die ETF-Sparpläne zu investieren. Mal sehen.

    @Sparta

    Danke für  den Hinweis, konnte mich aber noch dran erinnern, das Mark nicht durch die Börse frei geworden ist :-))  Mein Ziel ist nicht die FF, sondern lediglich eine etwas bessere Altersrente. Da stehe ich weit besser da, als so manche meiner Kolleginnen.

     

     

     

     

  42. @Mark85

    Bei dir waren es Immos die dich frei gemacht haben oder ? Das heißt du lebst von den mieten oder nutzt du auch dein Depot dafür ? (Divis / Entnahmen)

     

    Du legst ETF / Immos/ Gold je zu 30% und Crypto 10% an, oder wie war das ?

     

    Trotz Freiheit 50% Sparquote ist ja ein riesen Puffer, du bist ja dann quasi 2x FU 🙂

    -M

  43. @Mark85

    Hänge mich auch mal an die Frage von -M dran. Wie schafft man eine 50% Sparquote ohne Einkommen aus (nicht)selbständiger Arbeit? Mieteinnahmen?

  44. @Trudi

    Danke für  den Hinweis, konnte mich aber noch dran erinnern, das Mark nicht durch die Börse frei geworden ist…

     

    Es scheinen überhaupt sehr wenige nur durch Sparen und Börse finanziell frei zu werden.

    Es schreibt immer nur die verschwindend kleine Anzahl, die es geschafft hat.

    Und die haben meist schon eine solide finanzielle Basis gehabt(Erbschaft, Eltern usw.), das geht aus vielen Leserbriefen hervor.

    Von der großen Mehrheit, die es niemals schafft, hört man nichts.

  45. Wolke das liegt auch daran, dass es nicht jeder schaffen wird der hier ist. Das schließt ebenso mich mit ein. Man muss realistisch sein und ich werde es maximal schaffen irgendwann halbtags zu arbeiten. Trotzdem extrem toll wie ich finde.

     

    -M

  46. Das Problem ist der Interessenkonflikt. Pro Aktien und Wirtschaft bedeutet Contra Gesellschaft, soziales Miteinander sowie Planet und anders herum.

    das halte ich, um es mal drastisch zu formulieren, für linkes Geschwätz. Wirtschaft erschafft zunächst einmal den Wohlstand den die Gesellschaft benötigt um vorwärts zu kommen.

     

    Nestle macht nur mehr Umsatz wenn die noch mehr Regenwald abholzen und als Anbaufläche nutzen können.

    reichlich plakativ. Nestle kann auch mehr Umsatz machen wenn es andere Produkte herausbringt die Menschen haben wollen.

     

    Das kostet halt Atemluft. Die Kosten von Arbeitsplätzen schlagen auf die Rendite, daher muss automatisiert und entsprechend abgebaut werden.

    also wir automatisieren weil wir sonst mit der Arbeit nicht mehr fertig werden und dadurch konkurrenzfähig bleiben und so unsere Arbeitsplätze erhalten.

     

    Die Wirtschaftsstärke der USA existiert auf Kosten essentieller Lebensgrundlagen wie bspw. der Gesundheit der eigenen Bevölkerung, siehe Corona-Pandemie und Gesundheitssystem oder bspw. der Sicherheit:

    Die Wirtschaftsstärke der USA existiert auf einem grundlegend anderen Verhältnis der Bevölkerung zu Konsum, Investition, Unternehmertum und Wagnis. Das Gesundheitssystem der USA existiert nicht weil der Staat es so will, sondern weil weite Teile der Bevölkerung es selbst so wollen. Siehe damals Obama.

     

    Die USA haben die unsichersten Großstädte unter allen Industrieländern. Die Wirtschaftskraft Chinas basiert auf deren diktatorischen Systems.

    das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Man hat genauso wie wir es jetzt tun den Fehler begangen ethnische Gruppen bzw. Zuwanderer in Siedlungen zu packen statt sie in der Stadt zu vermischen. Es kam also zu einer Art Slum-Bildung in vielen Großstädten.

     

     

    Am Ende kann man es den alten Deutschen, geprügelt von 2 Weltkriegen und mit nichts als ihrer Hände Arbeit wohl nicht gänzlich verübeln.

    naja, eigentlich kann man genau das Gegenteil behaupten. Die Deutschen haben nichts gelernt, nichtmal aus 2 Weltkriegen. Zigmal ist die Währung komplett vor die Hunde gegangen, hyperinflationiert, enteignet…nenn es wie du willst. Sicherlich war man im 3ten Reich auch erpicht darauf zu verhindern das Auslandsvermögen existiert, z.B. in Form von Devisen/Anleihen/Aktien, die Möglichkeiten der Kontrolle waren aber begrenzt. Und was macht man nun? Es liegen wieder 6 Billionen Euro auf deutschen Konten herum und inflationieren vor sich hin.

     

    und die Jüngeren in einem aggressiveren Kapitalismus aufwachsen mussten (1971, Abschaffung Goldstandard und damit Beginn von “Reiche werden reicher und Arme immer ärmer”).

    aggressiverer Kapitalismus? Ich lese Nachrichten und denke immer mehr wir nähern uns einem allumfassenden, ausufernden Nanny-Staat an der mit sozialistischen Ideen am Leben gehalten wird. Und Arme werden immer ärmer hatten wir auch im Kommunismus.

     

     

  47. Es ist doch so wie fast überall: jedes System wird besser wenn es ein echtes Korrektiv hat. Ausbeuterpraktiken werden hierzulande nicht gut angesehen und somit wird man sich eher hüten hier aufzufallen. Gleiches gilt für die zu schamlose Vermeidung von Steuern oder dem Wegzug ins Ausland aus Kostengründen. Hier hat sich in meinen (linken) Augen ein gutes und stabiles Mittelmaß etabliert. Firmen, die hochqualifizierte Leute brauchen können sich eh nicht sonderlich viel erlauben – da sind wir aber im Westlichen Maßstab aber auch eher Niedriglohnland.

    Den Nanny-staat hatten wir indes vor Schröders Hartz-Reformen. Die Sozialleistungen waren umfassender und auskömmlicher und vor allem recht bedingungslos. Die Steuersätze hingegen waren früher fast immer höher und das umgehen dieser war komplizierter. Somit wurde in den letzten Jahren nicht der Kapitalismus als Wirtschaftsordnung selbst zum Problem sondern eher die ungleiche Verteilung des Vermögens. Es war nämlich auch nicht der Vermögende, der unter den Kriegen gelitten hat, den Vermögensreset gab es nur beim Volk.

    Abhilfe könnte einfach sein: den Steuerbauch einfach nach oben schieben.

  48. “Made in Germany” war im Neuzehnten Jahrhundert ein Ramsch-Siegel. Erst später wurde daraus ein Qualitätssiegel.

    Die Engländer die wir wie die Weltmeister kopierten, führten das Siegel ein.

    Genau das macht China zurzeit mit Europa, und wir schaun nur zu, weil wir mit DSGVO beschäftigt sind.

    Normalerweise sollten wir Silicon-Valley & Co. kopieren wie die Weltmeister, aber, ..wir schaun nur zu, weil wir mit DSGVO beschäftigt sind.

  49. Zum Thema Gesundheitskosten USA

    Früher war ich auch ein verfechter unseres Systems und konnte das us System nicht verstehen.

    Dann hörte ich, wie ein Texaner sagte: Wieso soll ich mehr zahlen, wenn meine Nachbarin säuft und raucht?

     

    Interessanter Gedanke und er hat nicht unrecht.

    Wenn jemand unnötig ungesund lebt, wieso sollen andere das noch mehr finanzieren?

     

     

  50. @ Chris1

    Man nennt das das Solidaritätsprinzip. Und das ist etwas Wunderbares, wenn es niemand ausnutzt. Keiner ruiniert vorsätzlich seine Gesundheit, keiner verweigert zumutbare Arbeit. Wer unverschuldet in Not gekommen oder krank geworden ist, dem hilft die Gemeinschaft. So die Idee.

    Leider scheitert sie an der Wirklichkeit, wie wir alle wissen. Die einen nutzen dieses Prinzip aus und die Braven, Ehrlichen werden immer mehr ausgenommen.

    Die beiden Pole sind: Kein Solidarität im Großen zum Missbrauch einladenden Systemen (keine Vollkasko, sondern Eigenverantwortung mit allen Schattenseiten, Obdachlose, Bettler überall) – USA.

    Volle Solidarität: Wer sagt, es gehe ihm schlecht (weswegen auch immer), kriegt volle Unterstützung der Gemeinschaft. Es wird nicht nachgefragt. Das System scheitert an der Realität und wird von der LINKE und Teilen der SPD befürwortet: Weg mit den Hartz-Sanktionen und hoch mit den Transferleistungen. Bezahlen muss es der Steuerzahler und der ist abstrakt.

  51. @ Chris

    Ich hatte im Studium eine Vorlesung in Medizintechnik. Ein älterer Medizinprofessor hat Gegner von Tierversuchen als “Arroganz der Gesunden” bezeichnet. Er hat es noch weiter ausgeführt, aber an der Aussage ist schon was dran. Stellen wir uns einfach einmal vor Du hättest irgendeine Sch… Krankheit, die nur eine sehr kleine Menge an Menschen überhaupt bekommt.

    Lohnt sich die Forschung überhaupt für so eine Minderheit? Ist es vielleicht nicht eine Art von natürlicher Auslese, wenn die 3-4 Leutchen das zeitliche etwas früher segnen? Die Erde ist sowieso überbevölkert. Da muss man doch nicht viel Aufwand betreiben um einen Kranken ein paar Monate länger am Leben zu lassen während in anderen Teilen der Welt Menschen verhungern. Außerdem hast Du bestimmt schon einmal geraucht, oder Alkohol getrunken. Vielleicht auch ein bisschen zu viel Fernsehen geschaut. Irgendwas wird sich schon finden warum genau Du die Krankheit bekommen hast. Krebs ist eine Krankheit die mitunter sehr schwer auf die Ursache nachzuweisen ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jemand das Gesundheitssystem austrickst um extra hohe unnötige Behandlungskosten zu verursachen. Und falls es so ein paar Gestörte geben sollte werden sie vermutlich auch keinen statistisch relevanten besonderen Einfluss auf die Gesamtkosten haben. Das Auffangnetz muss vielleicht nicht in allen Bereichen so stark sein wie es ist. Bei der Gesundheit bin ich allerdings sehr froh über unser System.

  52. Natürlich wird auch das Gesundheitssystem ausgenutzt. Es melden sich Leute halt krank wegen Bagatellen, andere schleppen sich zur Arbeit, was auch nicht gut ist.

    Manche in unserem Betrieb sind öfter wenige Tage unter 6 Wochen krank, weil sonst die Lohnfortzahlung auf 60% absinken würde. Das sind enorme Belastungen für den Betrieb.

    Nur Blauäugige können übersehen, dass es das gibt. Letztlich untergraben die Ausnutzer das Solidaritätsprinzip. Es muss schon Anreize geben, dass es nicht ausgenutzt wird. Wobei, eine gute Lösung weiß ich auch nicht. Es ist wohl immer eine Gratwanderung zwischen den oben beschriebenen Polen. Deshalb braucht es immer wieder Nachjustierungen.

  53. @ Felix

    Lohnfortzahlung habe ich jetzt nicht auf unser Solidarprinzip bezüglich Krankenkasse bezogen. Klar, hier gibt es sicher Anreize zu betrügen. Durch Corona wurde es aber auch eher schlechter als besser. Heute darf ich mit dem kleinsten Schnupfen nicht bei der Arbeit erscheinen, aber zumindest im Home-Office arbeiten.

  54. An -M: Der zeitliche Ablauf war wie folgt: private Unternehmensgründung, Immobilien, Kündigung des letzten Atbeitsverhältnisses (2009), Aktien (2015), Gold (2016), Silber (2017) und Bitcoin (2019). Mein Depot (ETFs) benötige ich zur Deckung meiner Lebenshaltungskosten nicht. Mein Hauptaugenmerk lag in den letzten Jahren auf einer breiteren Vermögensstreuung.

    Ja, ich orientiere mich grob an der 3-Speichen-Regel mit einer zusätzlichen Speiche: 30 % Unternehmen, 30 % Immobilien, 30 % Edelmetalle und 10 % Kryptowährungen.

    An Wolke: Auf ganz Deutschland bezogen stimmt das, aber hier trifft man größtenteils auf sehr zielstrebige, fokussierte und motivierte Leute. Ich wünsche jedem, dass er auf seine Art und in seinem Tempo Fortschritte/Erfolge erzielen wird. Am Anfang mag es stellenweise zäh vorangehen, aber die Zeit ist unser Freund, wie Tim immer wieder schreibt.

    An Luigi: Meine Einnahmequellen findest du in der Antwort an -M. Die Höhe des benötigten Geldbedarfes ist natürlich höchst individuell. Als überzeugter Minimalist genießt man diesbezüglich Vorteile. Jeder eingesparte Euro macht sich in der Bilanz doppelt bemerkbar: Das benötigte Gesamtvermögen fällt kleiner aus und er kann in der Zwischenzeit für einen arbeiten. 😉

  55. @ mark 85

    das war / ist bei mir fast genau so, allerdings ohne Bitcoin und silber (gold hab ich auch nicht viel) 🙂

    In einer festanstellung war ich nie, hatte allerdings etwas glück am anfang des internets dabei zu sein 🙂

  56. @Mark85

    Vielen Dank für deine Ausführungen. Dann lag ich ja ganz richtig aus der Erinnerung. Mir war nur nicht bewusst, dass du schon frei bist inkl 50% sparquote….was ziemlich abgefahren ist und zusätzlich quasi dein komplettes Depot/Edelmetalle einfach nur Zusatz ist! Wow 🙂

     

    Bei so großem cashflow verstehe ich jetzt auch mehr deine Edelmetalle. Dir kann eigentlich nur noch was passieren, wenn du dumme Dinge machst (Drogen, Glücksspiel etc.)

     

    @Wolke

    Realistisch sein ist wichtig. Wie oft schon geschrieben: meine Frau halbtags und ich Vollzeit mit keinem tollen Einkommen kann kaum FIRE erreichen, aber Teilzeit 3-4 Tage arbeiten sollte drin sein. Ist mehr als viele in D erreichen werden.

    Falls ich jedoch 12% p.a. erreiche, dann kann ich mich reich genug rechnen hehe 🙂

     

    -M

  57. Es war irgendwas in Richtung Gastronomie soweit ich mich erinnere, aber dazu werden wir nie Genaues erfahren, was völlig o.k ist.

  58. In meinem Garten blühen auch exotische Pflanzen, manchmal blühen sie wunderschön, aber dann haben sie wieder Ruhepause, etwas kapriziös halt.

    Ansonsten hab ich noch sowas einen Goldbaum, der wirft keine echten Nüsse ab, aber er kann Schatten spenden in der heissen Sonne oder vor Regengüssen schützen, also nicht völlig unnütz  🙂

     

    @Kiev,

    schön einem Tier aus dem Tierheim zu helfen, mir erschliesst sich nie die Sache ausländische Tiere zu importieren, wir haben selber arme Tiere in unseren Tierheimen. Bedenke einfach, diese Tiere sind eine blackbox, sie sind keinesfalls sozialisiert, eine gute Arbeitskollegin musste auch so einen Hund haben, das ging 3 Monate und dann musste er zurück.

    Tiere im Alter kosten viel Geld, letzte Woche wurde bei meinem zweitältesten 15jährigen Kater Diabetes diagnostiziert, jetzt spritze ich 2x täglich Insulin und teste den Blutzucker mittels Stix. Die Sache an sich ist nicht schwierig für mich, aber nun heisst es um 8:30 und 20:30 daheim zu sein.

    Viel Glück auf jeden Fall.

  59. @Fit und Gesund

    Im Gastrobereich vermögend zu werden… ist nicht komplett unmöglich aber eine der unwahrscheinlichsten Branchen.

  60. @ Fit und Gesund

    Das Tierheim importiert Hunde. Die bekommt man dort nicht auf Bestellung. Die machen das schon sehr gut. Sie haben auch Hunde von hier. Den Hund bekommt man dort auch nicht schnell. Sie prüfen das Umfeld und empfehlen Hunde nach Wohnsituation. Den Hund besucht man auch ein paar mal und er kommt zu uns zu Besuch. Sie kommen auch zu Hause vorbei und schauen sich Gefahrenquellen an. Ich habe mal einen Zaun um den Oleander gesetzt…

    Mit Familie und als Berufstätige bekommen wir einen sehr umgänglichen Hund. Sie achten sehr darauf, dass alles passt und der Hund nicht zurück kommt. Das wird so dann nicht leichter… Sie haben auch ängstliche Hunde, die ein wenig Training und Geduld von ihrem Herrchen benötigen. Den nehmen dann ältere Menschen mit mehr Zeit. Ich habe solche Menschen kennengelernt und von ihnen die Empfehlung für das Tierheim erhalten.

  61. An Sparta: Ich stimme zu, deshalb war es bei mir eine Mischung. Hinzu kamen eigenes Arbeitseinkommen und nach und nach Immobilien. Was Aktien betrifft: Ich musste 2015 nicht bei 0 anfangen, sondern konnte eine hohe 5-stellige Summe aus Kontoguthaben umschichten.

    Ich weiß, dass es viele Anleger gibt, die auf nur 1 Anlage(-Klasse) wie Immobilien oder Aktien schwören, aber ich plädiere hier schon immer für mehrere Standbeine und eine ausreichende Notreserve, weil man sich so unangreifbarer macht.

    Vorhin lief wieder auf VOX meine Lieblingssendung mit den Auswanderern. Die Mallorca-Auswanderer, die nicht alles auf 1 Karte respektive Projekt setzten, kommen scheinbar besser durch die Coronakrise.

  62. @Mark

    Du bist ein Mysterium! 😉

    Nein, es ist schon sehr “out of the box” bei Dir!

    Mit 18 Risikokapitalgeber und Anfgang 20 in Immo`s mit Onkel… da sind schon außergewöhnliche Situationen optimal zusammen gelaufen!

    Hier ist ja das Außergewöhnliche häufiger vertreten!

    Alles Gute Dir jedenfalls!

  63. Tim du bist echt ein richtiges Vorbild , mach weiter so deine Beiträge sind sehr motivierend. Habe mir mir auch einen Miniatur Apfelbaum auf den Balkon gepflanzt der wächst genau so schnell wie mein Portfolio 😉

  64. Aus meiner Sicht ist die Aktienkultur in Deutschland aktuell auf einem guten Weg. Die Anzahl der ETF Sparpläne steigt Jahr für Jahr . Von rund 1 Million in 2019 auf aktuell 1,6 Millionen (sicherlich auch bedingt durch die coronabedingten Einstiegskurse).

    Schrittweise erkennen die Leute, dass Tagesgeld nicht die beste Anlageform ist.
    Aus meiner Sicht braucht es einfach noch mehr Aufklärung zu den Themen „ETFs / ETF Sparpläne“ und der Wirkung des Zinseszins (https://ETF.at/sparplan/rechner/).
    Viele Grüße
    ETF Österreich

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