Hab keine Angst vor der Börse: Die Aktie ist den anderen Asset-Klassen um Meilen überlegen


New York, 16. September 2019
Die Masse hat Angst vor der Börse. Dabei könnten ihnen Aktien zu Wohlstand verhelfen.

In der folgenden Grafik siehst du die Renditen des US-Marktes. Die Zahlen sind bereinigt um die Inflation. Du siehst, dass Aktien den anderen Asset-Klassen gegenüber überlegen sind. Gold, Immobilien, Anleihen… können langfristig dem Aktienmarkt nicht das Wasser reichen.

Aber klar: Du kannst auch mal ein schwaches Aktien-Jahrzehnt erwischen wie etwa die 2000er Dekade. Aussitzen ist das Motto. Bleibe nicht 10, sondern 20, 30, 40 Jahre dabei. Dann kommst du in den Genuss der feinen Rendite.

Es zeigt dir, wie wichtig es ist Geduld zu haben. Dann kannst du die großen Früchte ernten.

Wie streust du ausreichend? Indem du einen einzigen Index/ETF wie den S&P 500 kaufst. Damit ist eigentlich alles getan, was zu tun ist.

Du gehst in den Ruhestand, wenn du gesund bist. Nicht wenn du alt und krank bist. Daher strengst du dich früh im Leben an, Fortschritte bei deinen Anlagen zu machen. So hast du mehr Wahlmöglichkeiten später im Leben.

Meine Videos auf YouTube werden immer beliebter. Ich habe schon über 7.500 Follower. Ich habe heute gleich ein weiteres Videos über die Reichen gemacht. Warum sind die eigentlich reich? Die Antwort wird dich verblüffen:


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Hab keine Angst vor der Börse: Die Aktie ist den anderen Asset-Klassen um Meilen überlegen

  1. AvatarRob

    Also ich sehe anhand der Tabelle nicht unbedingt, dass Aktien allen Anlageklassen jederzeit und auch nicht im Durchschnitt überlegen waren…

  2. AvatarThorsten

    @Tim ja alles gut bis auf das Währungsproblem. Mit dem S&P500 hänge ich am EURUSD und erlebe über die Jahre , dass die Börse steigt , das Depot stetig fällt und umgekehrt. Für Anleger in Euroraum ist eine breitere Streuung über Währungen besser. Für US-Bürger stimmt das mit dem S&P wohl.

    Bei der Tabelle sehr ich eher : 2 Assets liefen, 3 waren für den *rsch. Wenn das so sein sollte , dann besser über Assets streuen

  3. AvatarKarl

    Ich bin eher überrascht, wie gut die Anleihe abschneidet. 
     
    Wenn man das ganze noch um die Vola ergänzt, wird es erst richtig interessant. 

  4. AvatarZEN INVESTOR

    Lieber Tim,
    etwas an der Karte ist nicht optimal und etwas stimmt nicht.
    „Asset Class Real Returns by Decade“ ist sicher falsch.
    Weil die Rendite können unmöglich von einer ganzen Dekade stammen.
    zB haben die Aktien in den 90er Jahren sicher nicht nur 14% geschafft.
    Viel eher pro Jahr (Anual), das steht aber nirgends.
    Ist bei den anderen Klassen auch der Return pro Jahr oder über die gesamten 10 Jahre gemeint?
    Ist alles auf den US-Markt bezogen (Stocks = Aktien, aber in welchem Markt) und auf welche Währung (Gold in Euro ist anders als in Dollar).
    Bitte etwas mehr Klarheit, Tim.
     

  5. AvatarThorsten

    @ZenInvestor man sollte weitere Quellen für die Assets im Netz auftun und die dann vergleichen.

  6. AvatarChris k.

    Meine Schwester war mal beruflich viel unterwegs, da is sie weltweit rum gekommen. Von Uruguay bis los Angeles war alles dabei. Sie hat mir damals ne Tasse mit New York Bild aus N. Y. C. Mitgebracht. Trink grad ne Tasse Tee, dachte das erwähn ich mal.
    Heute habe ich Kollegen von etfs erzählt, diese überlegen jetzt auch zu investieren. Ich freu mich immer wenn es interessierte im Umfeld gibt.
     
    @ all
    Alle raten ja immer zum Standard etf wie zum Beispiel natürlich s&p500… Hab ich auch.. Im Vanguard Mantel (0,07%).
    Aber mir gefallen grad besonders der Vanguard high yield dividend etf all world (0,29%) oder wie des ding heißt und der spdr dividend aristocrats etf (0,35%)… Mit über 100 bis 1470 Aktien sind die beiden ebenfalls breit gestreut und zahlen hohe und oder zuverlässige dividenden… Find ich etwas cooler als ein s&p500 etf… Hab alle 3… Aber sonst keinen weiteren etf. Was haltet ihr von der Auswahl?
    Klar stark USA Gewichtet aber durch weitere einzel aktien im depot bin ich breit aufgestellt.. Etf macht bei mir bisher immernoch nur einen kleinen Teil aus vielleicht 10%. Ich mag einfach einzelne Werte ohne zwischen Händler.
    Emerging market etf is mir zu heiß aktuell… Wegen dem China Taiwan Konflikt und so weiter ihr wisst bescheid.. Hat jmd so ein etf und fühlt sich damit wohl?
    Außerdem hab ich meine China Aktien verkauft und möchte auch nicht über einen etf dort investieren. Chance hin oder her, man muss nicht auf jeder Hochzeit tanzen.
    Und die hoch gelobten „world“ etfs kann ich nicht ernst nehmen weil es extrem USA lastig ist…Warum nennt man den nicht anders oder macht die Mischung anders? Etwas arrogant obwohl natürlich US investment Politik cool is und deren Firmen hohe marktkapitalisierungen haben. Aber diese Mischung decke ich lieber anders ab.
    Mfg
     

  7. Avatarhaqrt

    Habe gerade erst mit Nestle SA angefangen und werde als nächstes 10 weitere in Zukunft zulegen.
    Beim Handelskrieg EU vs Schweiz durfte Sparkojote euch beim Einstieg in der Schweizer Aktie helfen, weil in der EU wegen Vergeltung niemand die Schweizer Aktie kaufen darf.
     

  8. AvatarDaniel

    Aber mir gefallen grad besonders der Vanguard high yield dividend etf all world (0,29%) oder wie des ding heißt und der spdr dividend aristocrats etf (0,35%)… Mit über 100 bis 1470 Aktien sind die beiden ebenfalls breit gestreut und zahlen hohe und oder zuverlässige dividenden… Find ich etwas cooler als ein s&p500 etf… Hab alle 3… Aber sonst keinen weiteren etf. Was haltet ihr von der Auswahl?
    wäre mir zu dividenenlastig, zu US-basiert und vermutlich zu doppelt gemoppelt. Habe jetzt nicht nachgeschaut, ich glaube aber dass du eine sehr hohe Überschneidung von Aktien drin hast, kann man ja mit dem Morningstar-X-Ray-Tool rausfinden.
    Etf macht bei mir bisher immernoch nur einen kleinen Teil aus vielleicht 10%. Ich mag einfach einzelne Werte ohne zwischen Händler.
    Und warum genau machst du dann den Weg über ETF? Verstehe ich nicht so ganz.
    Emerging market etf is mir zu heiß aktuell… Wegen dem China Taiwan Konflikt und so weiter ihr wisst bescheid.. Hat jmd so ein etf und fühlt sich damit wohl?
    Schwellenland-ETF nehmen bei mir ca. 20% ein. Ich habe den Comstage EM bzw. im anderen Depot den Vanguard EM. Ich fühle mich damit wohl weil ich den Schwellenländern zum Teil mehr wirtschaftlichen Sachverstand zutraue als so mancher angeblich sicheren Industrienation. Desweiteren halte ich jegliche Art von Konflikt für ein unwichtiges Geplänkel das langfristig irrelevant ist. Ich sehe nicht ansatzweise etwas, das irgendwie darauf hindeutet, dass sich hier ein dritter Weltkrieg auftut der die Welt an den Rand des Abgrunds befördert (und selbst da rannten die Börsen weiter) und bei einzelnen Ländern ist die Welt einfach zu groß geworden als Wirtschaftsraum als das es alles herunterreisst.
    Und die hoch gelobten „world“ etfs kann ich nicht ernst nehmen weil es extrem USA lastig ist…Warum nennt man den nicht anders oder macht die Mischung anders? Etwas arrogant obwohl natürlich US investment Politik cool is und deren Firmen hohe marktkapitalisierungen haben. Aber diese Mischung decke ich lieber anders ab.Mfg
    sagt derjenige der hoch in US-Werte über ETF investiert ist :-p Nein, Spaß beiseite, du gibst dir die Antwort ja selbst, weil der Index primär auf Marktkapitalisierung beruht und in der US Welt nunmal das meiste zusammenkommt. Warum der Name so ist…keine Ahnung, vielleicht weil er tatsächlich einen großen Teil der Welt-Börsen-Kapitalisierung abdeckt? Weil er Länder der ganzen Welt unter einen Index spannt? Ich würde mich nicht so an dem Namen aufhalten, bei Vanguard heisst er vielleicht passender mit „Developed World“, meint aber das Gleiche. Die Mischung anders abzudecken ginge nur mit SP500/Stoxx600/Europe/Asia/Japan/Pacific und EM. Wäre mir da doch etwas zu viel Mühe mit dem Rebalancing. Oder man nimmt einfach den ACWI, hat dann aber ebenfalls hohe US-Marktkapitalisierung.
     

  9. AvatarRüdiger

    weil in der EU … niemand die Schweizer Aktie kaufen darf.

    Dann bin wohl ich dieser ominöse niemand. Bei der Consorsbank darf ich schweizer Aktien handeln, über den Handelsplatz Lang & Schwarz OTC oder Baader Bank OTC. Dafür brauche ich nicht mal einen Sparkojoten 😉

  10. AvatarWolke

    https://m.youtube.com/watch?v=dJ6DrzMDGpg
    Ich weiß, daß Leute wie Dirk Müller von vielen ausgeblendet und verächtlich als Crashpropheten hingestellt werden. Auch meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Aber darum geht es nicht.
    Es geht in meinen Augen darum, wie wichtig es ist, genügend Cash bereit zu haben. Voll investiert zu sein, ich meine damit kein Geld zum Kaufen übrig zu haben, ist in diesen Szenarien ein grober Fehler. Gerade deshalb sollte man das Weltgeschehen verfolgen, damit man im richtigen Moment agieren kann. Das hat nichts mit Markettiming zu tun, die „Reichen“ machen es genauso und sind auch damit reich geworden.

  11. AvatarThomas

    @Wolke, das Problem ist den „richtigen Zeitpunkt“ zu erkennen und dann ins Handeln zu kommen. Da das besonders schwer bis kaum möglich ist kommt meist bei striktem buy and hold mit stetig sturem monatlichen investieren am Ende eine höhere Rendite raus. Wenn man aber zu den wenigen gehört die es können ist es natürlich toll. Ich gehöre nicht dazu.

    Was unterscheidet dein Vorgehen vom Markettiming?

  12. AvatarWolke

    @Thomas
    Ich mache kein Markettiming, ich halte mir für solche Fälle, unabhängig von den übrigen Investments, Geld bereit. Einmal mehr, einmal weniger, je nachdem wie ich die Lage einschätze.
    Es würde mich einfach ärgern, in einem Crash kein Geld übrig zu haben.

  13. AvatarFit und Gesund

    Cash
    wer letztes Jahr im Dezember Cash hatte konnte kaufen, wer nur seine übliche Monatssparrate hatte konnte eben nur 1x kaufen und musste zuschauen. Natürlich ist es gut einfach stur und stetig jeden Monat was zu kaufen, aber wenn man solche Gelegenheiten nutzen kann finde ich es noch besser.
    Alternativ könnte man auch etwas aus seinem Depot verkaufen z.B etwas was nur wenig Dividende abwirft und dann gegen einen Qualitätstitel tauschen der mehr abwirft, wenn man denn diese Schiene fährt, 
    die Cash-Variante gefällt mir wesentlich besser. Und nein, ich halte garantiert keine 20% Cash, schön wäre es ja. 
    Wie Andere meine Strategie bezeichnen ist mir letztendlich egal, ich muss damit glücklich sein.

  14. AvatarAlbr

    @haqrt, ich freu mich, dass ich regelmäßig Schweizer Aktien in Deutschland kaufen „darf“… 😉
     
     

  15. AvatarDaniel

    Ich mache kein Markettiming, ich halte mir für solche Fälle, unabhängig von den übrigen Investments, Geld bereit. Einmal mehr, einmal weniger, je nachdem wie ich die Lage einschätze.
    Das ist aber nichts anderes als Market-Timing. Nenn es wie du willst, Cash-Reserve, Investment-Geld das wartet….all das beruht auf der Annahme den richtigen Moment zu erwischen in dem man mehr investiert als man es sonst tut obwohl man zuvor hätte investieren können. Das mag jeder gerne ausprobieren, es ist aber dennoch Market-Timing. Ich bewerte das weder positiv noch negativ, glaube aber einfach der Statistik dass es für den Privatanleger ohne tiefgehende Kontakte in große Wirtschaftskreise nicht funktioniert.
    Es würde mich einfach ärgern, in einem Crash kein Geld übrig zu haben.
    Mich nicht, erstens weiss ich seit 2008 dass die Stimmung alles andere als rosig ist und zweitens traue ich großen Geldbeständen ein Euro auf Konten nicht über den Weg. Für mich ist ein Crash mit sauberer Asset-Allokation viel einfacher und effizienter abbildbar.
    So kann ich einfach z.B. 25% in Staatsanleihen halten mit AAA auch außerhalb des EU Währungsraums, und z.B. 75% in Aktien. Bricht der Aktienmarkt ein und steigt damit automatisch meine Anleihequote auf z.B. 50% / 50% muss ich nur wieder Anleihen auf 25% abschmelzen und kaufe davon „unterbewertete“ Aktien. Da brauche ich mir keine Gedanken um einen Markteinstieg machen sondern handele wie ein ETF auch, nach einem zuvor mir selbst auferlegten Regelwerk. 
    Und wenn sich der Aktienmarkt irgendwann erholt und ich z.B. 90% in Aktien und 10% in Anleihen hänge, wird das ganze wieder neu justiert.

  16. AvatarWolke

    @Daniel
    Zu kompliziert für den „einfachen“ Kleinanleger. By the way, im nächsten Crash platzt vermutlich zuerst die Anleihenblase.

  17. Avatar42sucht21

    @Karl – überrascht, wie gut die Anleihe abschneidet. 
    Ja! Wenn die Tabelle so stimmt, dann müsste man risikoadjustiert eigentlich den Großteil in Bonds anlegen anstatt in Aktien! (oder Immobilien in der richtigen Lage – Bay Area, Manhattan, ….)

    @Währungsschwankungen
    Muss man beachten. Damit meine ich nicht Investitionen in teure EUR-hedge Produkte. Legen Sie mal bei der US-Lieblingsaktie Ihrer Wahl den EUR über den USD Chart für 30J.

    @Wolke – mich einfach ärgern, in einem Crash kein Geld übrig zu haben.
    Das verstehe ich auch sehr gut. Seit wann genau sagt Mr. Dax nun den großen Crash voraus? Ich glaub 2010 oder 2011 sagte er – innert 3 Jahren ist das System am Ende. John Mauldin sagt seit zig Jahren das gleiche. Der große Faber hat 2013 den Mega-US-Crash voraus gesagt (Reset) und 2017 den S&P500 bei 1.100 Punkten. Riße, Krall,… ihre Zeit wird kommen.
    Der Dirk Müller Fonds mit 1,69 % laufenden Kosten und 4% Ausgabeaufschlag ist therausierend und sehr sicherheitsorientiert „krisensicher“ aufgestellt und hat seit Auflage 2015 aktiell ziemlich genau 0% Rendite gemacht. Allerdings hatte er in seiner kurzen 4-jährigen Lebenszeit schon ein max. drawdown von grob ca 15% glaube ich. Im Vergleich der stumpfe passive A1JX52 hat gleichzeitig ein Kursplus von 18% plus 2-4% Div. pA bei kurzem max. drawdown von grob nur ca. 22% (7% mehr).
    Ich würde mich also viel, viel mehr ärgern mit großem Cash an der Seitenlinie zu stehen und nicht reinzukommen und die Kurse werden immer höher und höher. Dann gehts 15% runter und ich gehe voll rein (natürlich viel teurer als zu Anfang möglich wenn ich gleich rein wäre) und dann kommt vielleicht doch noch der große Crash. Mhm, irgendwie vertrackt. Mit viel Cash abwarten ist keine gute Strategie. Etwas Cash-Bestand erhöhen, je nach persönlicher Verlusttoleranz, erscheint mir besser. Maximal Market-timing light also wenn es überhaupt sein muss.

    @Chris k.
    – Heute habe ich Kollegen von etfs erzählt, diese überlegen jetzt auch zu investieren.
    Sie sind mutig. Wenn der Aktienmarkt mal 5 Jahre seitwärts oder gar runter geht, dann werden diese Menschen Ihnen vermutlich große Vorwürfe machen und mit Verlust verkaufen. Dann essen Sie in der Kantine alleine. Hat man wenigstens mehr Platz…

    – high yield dividend etf
    Performen im Vergleich deutlich schlechter als einfache World / ACWI ETF. Man kann ja die ausschüttende Variante (beim VG FTSE All-World aktuellen Kurs ca. 2% Div pA) wählen wenn man Div möchte. Dazu sind sie in der HY-Variante auch teurer. Würde ich nicht machen, den Fokus nur auf die Div-Höhe legen.

    – Welt ETF – extrem USA lastig
    Nicht US lastig sondern Market-Cap ‚lastig‘ wie Daniel ja schon schreibt. Das gilt natürlich nur für börsengehandelte Aktienunternehmen. Wenn Saudi Aramco an die westlichen Börsen geht, dann verdrängen die die US IT-Werte von Platz 1 im All-Welt ETF. Sie stützen mit Ihrem All-Welt-ETF Kauf also indirekt die saudische Ölmonarchie mit dem Sympathieträger Mohammed bin Salman (MbS). Fühlen Sie sich damit wohler als mit einem ETF China-Invest welches Sie ablehnen?

  18. AvatarA.

    @Daniel
    deine Strategie klingt vernünftig.
    Ist für mich aber auch schon zu kompliziert. Ich kaufe einfach Aktien monatlich einfach weiter. Wenn ich genug Bargeld habe, dann kaufe ich auch wieder größere Mengen statt per Sparplan.
    Dabei schaue ich mir die jeweilige Firma im einzelnen an und schaue, ob es in meine Strategie bzw. Beuteschema passt. Fertig. 
    Nach fast 10 Jahren Aktien und Investment stelle ich für mich fest, einfach ist am besten. Es gab ja mal ein Experiment bei dem Affen genauso gut oder gar besser per Zufalls treffer waren als Fondsmanager. Genau weiss ich es nicht mehr. 
    Ich kann nicht alle Makro und Mikro-Faktoren berechnen und auch noch in die Zukunft sehen.
    Ende des Quartals trudeln gerade wieder alle Dividenden nach und nach ein 🙂
    Gruß
    A.
     
     
     
     

  19. AvatarClaus

    @ Fit und Gesund
     
    hallo, ich lese auch immer sehr gerne von Dir.
     
    Für Deinen Kater Nr. 5 drücke ich die Daumen, das arme Kerlchen. Ist immer schlimm, so eine Situation und belastet enorm. Da interessieren einen keine Aktienkurse und man sollte sich in solch psychologisch schwierigen Zeiten auch gar nicht damit beschäftigen, denn der Kopf ist woanders.
     
    Viel Glück!

  20. AvatarThorsten

    @Rüdiger danke für den Hinweis, das sind ja gute Nachrichten bzgl. Handeklit Schweizer Aktien. Ich hatte gefürchtete, man würde sie auch da nicht mehr los (wer will sie schon loswerden, haha).
     

  21. AvatarDanielKA

    @ 42sucht21 Ich glaube nicht das SaudiAramco an Apple oder Microsoft vorbeiziehen wird.
    beide liegen ja in der Kapitalisierung wieder über $ 1 Bio. Denke da ist bei den Saudis eher Wunschdenken dabei, haben ja schon Probleme ihre 100 Mrd. Anteile loszuwerden, die IPO wird nicht ohne Grund ständig verschoben. 
     

  22. Avatar42sucht21

    @DanielKA
    Ja, ich weiss es nicht wie die Börse den Konzern bewerten wird. Es hängt viel am Ölpreis natürlich & Transparenz des Unternehmens. Bei WeWork schwankt man ja auch zwischen 48 Mrd und 8 Mrd für ein Unternehmen welches keinen Gewinn macht. 2018 haben die bekannten US Ratingagenturen gemeldet, Saudi Aramco hat 111 Mrd. US$ Reingewinn. Doppelt so hoch wie Apple. Jetzt durften sie noch günstig Sabic übernehmen um sich noch hübscher zu machen für das IPO. Letztendlich ist es nicht wichtig ob #1 oder #4 im All-Welt-ETF. Es ging mir damit als Bsp. Market-Cap-lastig und „ethisch bessere“ Regionen-ETF. In China schlummern ja auch noch riesige nicht-börsliche Unternehmen welche dann sehr hoch im All-Welt gewertet würden im Falle eines Falles. (SGCC hat ca. 950.000 Mitarbeiter…)

  23. KievKiev

    @ Statistik Überbevölkerung / Hunger
    Ich habe heute mal ein paar Zahlen rausgekramt:
    Die Insel Sylt ist vielen ein Begriff. Sie ist nicht sehr groß, dennoch würde sie allen Einwohnern Deutschlands über einen Quadratmeter Platz bieten. Somit könnten alle Menschen Deutschlands dort stehen, die Arme ausstrecken und würden sich nicht berühren (*1).
    Die Niederlande gilt als sehr dicht besiedeltes Land. Die Einwohnerdichte ist mit 413 Einwohner / qkm in etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Die USA sind der größte Agrarexporteur der Welt. Welches Land liegt auf Platz 2? Richtig, die Niederlande. Soweit ich es subjektiv beurteilen konnte müssen in dem Land keine Menschen hungern und ich habe auch schöne Landschaften sehen können. Böse Zungen behaupten natürlich, dass die Niederländer ihren Überschuss an Wasser heutzutage auch noch gegen Geld in Form von Gurken und Tomaten in die ganze Welt exportieren.
    Und nun? Ich wollte die Fakten einfach mal als positive Denkanstöße weitergeben.

    (*1)
    Unter der Annahme einer durchschnittlichen Größe von 1,41m bei einem Affenindex von 1 😉 OK, ist nicht ganz haltbar die These…

  24. AvatarRüdiger

    @Cash
    Selbstverständlich habe ich immer etwas Cash bereitliegen. Das heißt nicht, dass ich, zitternd wie ein Terrier, mit viel Cash tatenlos an der Seitenlinie rumstehe und auf den großen Knall warte. Meine Sparpläne laufen natürlich weiter. Was und seit wann und warum die notorischen Crashpropheten voraussagen, ist mir ziemlich Wumpe. Auch ohne den einen großen Knall gibt es immer wieder Situationen, dass kerngesunde Unternehmen wegen schlechter Nachrichten plötzlich an (Börsen-)Wert verlieren. Diese Gelegenheiten möchte ich beim Schopf packen können. Und ja, es würde mich ärgern, wenn ich stattdessen mit dem Ofenrohr in’s Gebirge schauen müsste, weil es mir an etwas Cash mangelt 😉

  25. AvatarAndreas

    Mein Depot besteht nur aus Einzelaktien und zwei ETFs ( Sparplan). Unternehmensanleihen hatte ich früher mal, mit Staatsanleihen hatte ich bisher noch gar nichts zu tun. Worauf schaut man denn bei Staatsanleihen? Wenn ich bei der ING danach gucke, ist die Liste extrem lang;) 

  26. AvatarNico Meier

    Ich kaufe in erster Linie Einzelaktien. Da kommt jeden Monat ein fixer Betrag ins Depot. Danach gibts entweder schon ein Plan was gekauft wird oder ich schaue mir meine Watchlist an was gerade günstig zu haben ist. Als Apple bei 150$ war habe ich meine eiserne Reserve angebraucht um ein Schnäppchen zu kaufen.

  27. AvatarThorsten

    @Andreas Staatsanleihen habe ich nicht. Aber wenn ich dazu etewas Negatives schreiben würde, würden sofort die Einen, die nie etwas schreiben aus der Ecke aufspringen und mir „Blödsinn“ unterstellen, dass es „nichts Sichererers geben würde als Staatsanleihen“. Ich habe persönlich habe keine und werde keine kaufen.

  28. AvatarDanielKA

    @ 42sucht21
    https://www.saudiaramco.com/-/media/publications/corporate-reports/saudi-aramco-h1-2019-half-yearly-report-english.pdf?la=en&hash=1C305066A4A712137399DC1B2A395E71D14FB807
    Ich finde das Unternehmen unabhängig von MBS interessant, aber es schaut doch nach Selbstbedienungsladen für SA aus, ob das mit neuen externen Investoren aufhört, wahrscheinlich liegt daher auch die Skepsis bei vielen Investoren.
    $ 92,5 Mrd. im Hj 2019 hören sich schon mal mächtig gut an. Leider kassiert Saudi-Arabien 50 % steuern, dann bleiben 46,9 Mrd Gewinn über, Free Cash Flow lag bei 38 Mrd. Dividende an sich selbst haben Sie aber in fast in Net Income Höhe ausgekehrt (46,4 Mrd. $). Ob der Staat zukünftig mehr teilen will? Wahrscheinlich gibt’s da noch zukünftig Druck auf die Bewertungen (KGV) bei den schon ohnehin niedrigen Bewertungen in der Ölbranche.   

  29. AvatarThomasH

    Ich habe über Jahre versucht, durch geschicktes Abwarten den jeweils besten Kaufzeitpunkt zu erwischen, also Geld zurückgehalten, um es dann zu investieren, wenn die Lage entsprechend ist, wie Wolke es nennt. Alle anderen nennen es Market-Timing. Hat’s was gebracht? Eher nein, viel zu viel Aufwand für eine mögliche Mehrrendite ggü. MSCI-World.

    Seit ca. 5 Jahren investiere ich – zusätzlich zum ETF-Sparplan – immer, wenn ein paar Tausend € zusammengekommen sind, dazu früher 10%, jetzt 20+% als Cash. Egal, welche Crashs prophezeit werden. Einfach, kein Zeitwaufwand und trotzdem erfolgreich genug. (Den hohen Cash-Anteil habe ich nur, weil nächste Jahr meine Entsparphase beginnt.)
    Warum soll ich ständig warten mit dem Investieren bis irgendwelche Kurse wieder zurückkommen? Warum soll ich einen Wert erst kaufen, wenn er 20% gefallen ist – nachdem er vorher vlt. 30% gestiegen? Das mag mir mal einer erklären. Jeder Tag ist Kauftag, fertig aus.

    Ich habe seit vielen Jahren einiges an Church&Dwight, Stryker, Nextera, AptarGroup als Beispiel. Die hätte ich seit 10 Jahren niemals kaufen dürfen, weil es nie eine echte Kaufgelegenheit gab. Dafür habe jetzt bei allen im Schnitt 100% gemacht in den letzten 5 Jahren. Durch Abwarten wäre ich noch mal mit einer schwarzen Null rausgekommen…
     

  30. AvatarThorsten

    @ThomasH
    Timing bei kleinen Dellen würde ja auch bedeuten ständig die Märkte zu beobachten. Das kostet ja auch Zeit. Ich denke, man bekommt es auch so mit, wenn es mal richtig runterkracht,. Vielleicht ist es auch besser, das nicht gleich am ersten Tag zu erfahren. Denn es geht dann erfahrungsgemäß noch weiter runter. Wenn es dann eine Weile richtig untertrieben wurde, dann kann man was kaufen oder nachkaufen, wenn man noch Cash hat. Das wäre dann vielleicht sogar ein richtig gutes Timing ohne großen Aufwand – langfristig gesehen. Ich mache das aber nur zusätzlich zum Sparplan, wenn ich dann überhaupt Cash habe…

  31. AvatarNico Meier

    Wenn ich von meinem Grossvater höre, dass früher mit Staatsanleihen aus der Schweiz risikolos 4 bis 5% Jahresrendite möglich war ist dies sicherlich schön. Leider sind diese Zeiten vorbei.

  32. AvatarSparta

    @42
    „Dann essen Sie in der Kantine alleine. Hat man wenigstens mehr Platz…“
    Guter Plan! 😉
    Da Sie ja sonst so überlegt handeln und planen würde mich mal Ihre Aktienstrategie für Alpha interessieren.? 😉

  33. AvatarKevin

    So nach dem Imperial Brands und BASF heute wieder etwas nachgegeben haben, habe ich mir mal kurzer Hand wieder ein paar ins Depot gelegt.
    Ein weiterer Kauf kann diesen Monat noch folgen, wenn denn endlich alle Dividenden gezahlt sind. 🙂

  34. AvatarMike

    Ich habe mich erst gestern mit einem bekannten über das Thema Aktien unterhalten. Er gehört zur Gruppe Double Income No Kids und kauft sich alle drei Jahre ein neues Auto. Da habe ich ihn auch gefragt, ob er denn auch was investiert für den Ruhestand. Nö, nicht wirklich. Die selbst genutzte Immoblie, Riester und Lebensversicherung. Den Rest soll die Rente bringen.
    Und wie wär’s mit Aktien? Ist mir zu kompliziert, antwortet er.
    Ich habe nicht versucht ihn zu überzeugen. Trotzdem kann ich das immer schwer nachvollziehen.
    Übrigens: Gestern habe ich noch einen Arte-Bericht über das böse Unternehmen BlackRock gesehen. Da kommen ETFs ganz schlecht weg. Teufelszeug, welches den nächsten Börsencrash bringen wird.
    https://www.arte.tv/de/videos/082807-000-A/blackrock-die-unheimliche-macht-eines-finanzkonzerns/
    Kein Wunder, dass sich kaum ein Ottonormalo an Aktien rantraut.

  35. AvatarJune

    @Cash,

    Bargeld aufzubauen um es für eventuelle schlechte Böresenzeiten als Reserve zu halten, funktioniert bei uns nicht. Ich könnte dann die eiserne Reserve für schlechte Zeiten und unvorhergesehenes nutzen. Aber dafür ist sie nicht da.
    Ansonsten geht mein Geld stetig in eine der Wohnungen oder in ETF‘s. Diesen Monat wurde das Parkett in einer Wohnung abgeschliffen. Es war an vielen Stellen total hinüber und ich hatte einen kurzen Leerstand und konnte die Zeit so sinnvoll nutzen. Die Miete konnte ich hier auch gut entwickeln und bekomme jetzt pro Monat 16 % mehr als zuvor. Aus kurzfristiger betriebswirtschaftlicher Sicht keine gute Entscheidung, da der Parkettboden aber sonst eventuell nicht mehr zu retten gewesen wäre die langfristig sinnvolle Entscheidung. Sollten wir die Wohnung mal verkaufen, verkauft es sich damit einfach besser.  

    Anleihen halten wir nicht und wir planen es auch nicht mittelfristig ein. 

    Mein Hauptaugenmerk liegt zur Zeit bei ETF‘s. Und die Hausplanung ist immer noch nicht vom Tisch. 

    Take care,

    June

  36. AvatarKevin

    Ui, gerade kam eine Mail von Degiro rein, dass es bei diversen Aktien / REITS noch Änderungen bei den Quellensteuern für das Jahr 2018 gab. Sind zwar bei mir nur Peanuts (knapp über 10€) aber Erstattungen nimmt man doch immer gerne mit. Ist hier noch jemand bei Degiro?
    Hier mal die komplette Mail:

    Sehr geehrter XXX,

     

    Wir möchten Sie über die Veränderung(en) in Ihrer Kontoübersicht informieren.
    DEGIRO hat US-Steuerkorrekturen für 2018 verarbeitet. Diese Korrekturen können sowohl zu Gutschriften als auch zu Belastungen führen und beruhen hauptsächlich auf Neueinstufungen.
    Was ist eine Neueinstufung von Einkünften:
    Neueinstufungen basieren auf US-Steuervorschriften und werden manchmal ausgelöst durch eine (nach Jahresende) Entscheidung des Emittenten für ein bestimmtes Steuersystem. Neueinstufungen unterscheiden sich in Art und Form. Es kann beispielsweise vorkommen, dass die Art des Einkommens und die damit verbundene steuerliche Behandlung rückwirkend neu eingestuft wird (wir sehen dies unter anderem bei US-REITs und US-RICs). Es kann aber durchaus auch vorkommen, dass aufgrund einer Neueinstufung Steuern auf spätere Einkünfte anfallen (wir sehen dies unter anderem bei US-Investmentfonds).
    Der Prospekt eines Finanzinstruments enthält häufig weitere Informationen zu Neueinstufungen, die im Zusammenhang mit einem bestimmten Instrument auftreten können. Aus diesem Grund verweisen wir Sie für genauere Informationen auf den Prospekt.
    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
    Mit freundlichen Grüßen,

     

    DEGIRO

  37. AvatarDaniel

    @DanielZu kompliziert für den „einfachen“ Kleinanleger.
    Naja, eine Asset-Allokation hinzudängeln und glattzuziehen ist eine Aufgabe die vom Doing her ca. 5Minuten Handlung im Halbjahr bedeutet.
    4 Minuten bestehen darin die aktuellen Anteile und den Kurs der Aktien in eine Excel Datei zu packen und dann von Excel ausrechnen zu lassen ob man über seiner Quote liegt, bzw. man nimmt Programme wie Portfolio Performance.
    Konsequenz wäre, dass man dann entweder seine Aktien-Sparpläne stoppt und in die andere Asset-Klasse umleitet oder aber, wenn dies aufgrund der Sparrate zu lange dauern würde, durch eine gezielte Verkaufsorder. 
    Ich behaupte jede Aktienanalyse von EINEM Unternehmen Bedarf eines vielfachen Aufwands im Vergleich zum Anteil glattziehen. Es müssen ja auch keine Anleihen sein, es kann ja auch Tagesgeld als Asset-Klasse mit niedriger Vola behandelt werden und nicht als „Cash“ der unbedingt investiert werden muss.
    By the way, im nächsten Crash platzt vermutlich zuerst die Anleihenblase.
    Ich glaube, dass ich angelsächsischen Staaten mit AAA-Rating etwas mehr über den Weg traue als der Einlagensicherung von 100.000€ auf Sparkonten die nachweislich derzeit nicht durch die Rücklagen der Banken abgedeckt sind. Ein Staat ist im Zweifelsfall selbst die Gelddruck-Maschine und bedient seine Gläubiger, zumindest in Industrienationen sollte das so sein.
    @Danieldeine Strategie klingt vernünftig.Ist für mich aber auch schon zu kompliziert. Ich kaufe einfach Aktien monatlich einfach weiter. Wenn ich genug Bargeld habe, dann kaufe ich auch wieder größere Mengen statt per Sparplan.Dabei schaue ich mir die jeweilige Firma im einzelnen an und schaue, ob es in meine Strategie bzw. Beuteschema passt. Fertig. 
    Damit verfolgst du, wenn ich das zwischen den Zeilen richtig rauslese aber auch einer „all-in“ Strategie. Die ist zwar renditestark, ich glaube aber dass viele Anleger, inklusive meiner Wenigkeit, damit über dem liegen, was sie im volatilen Aktienmarkt liegen haben wollen und vielleicht auch ertragen können.
    Nach fast 10 Jahren Aktien und Investment stelle ich für mich fest, einfach ist am besten. Es gab ja mal ein Experiment bei dem Affen genauso gut oder gar besser per Zufalls treffer waren als Fondsmanager. Genau weiss ich es nicht mehr. 
    Ja, das dürfte sogar mit den Affen noch etwas älter sein. 
     
    Mein Depot besteht nur aus Einzelaktien und zwei ETFs ( Sparplan). Unternehmensanleihen hatte ich früher mal, mit Staatsanleihen hatte ich bisher noch gar nichts zu tun. Worauf schaut man denn bei Staatsanleihen?
    Ich achte nur auf die Restlaufzeit, Währung und Bonität. Für mich gibt es im Bereich der Anleihen, Ausnahme HighYield die ich nicht besparen möchte, keine Notwendigkeit in diesem Bereich Rendite zu erwirtschaften. Es soll einfach nur wenig volatil und sicher sein. Und da bin ich mit 10-jährigen Staatsanleihen aus Australien, Dänemark, Kanada, Norwegen, Singapur und USA eigentlich breit genug aufgestellt. Ich habe soviele Restwerte, inkl. Rentenansprüche in Euro und im Währungsraum Deutschland, dass ich auch da gerne woanders unterwegs bin. Ich sehe langfristig und so breit gestreut die unterschiedlichen Währungen auch nicht als Problem an.
     

    Nachtrag zum Crash:
    Ich habe manchmal den Eindruck, dass viele Glauben das so ein Crash in einer Woche stattfindet, in der die Kurse auf 20% einbrechen und es danach wieder aufwärts geht. Viele unterschätzen aber, dass sich das auch über Jahre seitwärts oder langsam schleppend vollziehen kann. Wer seinen Job behält und auch sonst vielleicht weitere Einkommensströme hat der MUSS überhaupt nicht auf einem „Market-Timing-Cash“ Bestand an der Seitenlinie warten sondern für den gibt es über Monate/Jahre genug Zeit weiter stetig zu investieren.

  38. AvatarRüdiger

    … auf einem „Market-Timing-Cash“ Bestand an der Seitenlinie warten …
     
    Macht das hier jemand?

  39. AvatarThomas

    @Rüdiger. Nachdem Daniel so trefflich beschrieben hat, dass das eher unvorteilhaft ist,… jetzt bestimmt niemand mehr 🙂

  40. Avatarkripofrankfurt

    „By the way, im nächsten Crash platzt vermutlich zuerst die Anleihenblase.Ich glaube, dass ich angelsächsischen Staaten mit AAA-Rating etwas mehr über den Weg traue als der Einlagensicherung von 100.000€ auf Sparkonten die nachweislich derzeit nicht durch die Rücklagen der Banken abgedeckt sind. Ein Staat ist im Zweifelsfall selbst die Gelddruck-Maschine und bedient seine Gläubiger, zumindest in Industrienationen sollte das so sein.“
    Völlig richtig. Bankguthaben ist eine unbesicherte Anleihe an die Bank! Zu Glauben das in einer Krise die Anleihen eines AAA-Schuldners platzen und gleichzeitig genau der gleiche Staat die 100.000 Euro an Tagesgeld „ersetzt“ ist schon grenzwertig naiv!
    Ergänzend zum Crash: Dieser fällt unter anderem so stark aus weil die ganzen „Möchtegern-Buy&Holder“ ihre Werte verkaufen. Maximal waren in der Vergangenheit ca -55% im MSCI World. In der Krise 20-50 Einzelwerte nachzukaufen bei denen man nicht ansatzweise den richtigen Einstiegspunkt erwischt stell ich mir nicht nur stressig vor und sondern vor allem in der Realität als nicht umsetzbar! Dann gehen vielleicht noch 5 Werte aus dem Portfolio Pleite und den Rest erledigen die Clickbait-Medien. 10 schlechte Börsenjahre in Folge wären nicht das erste mal. Bin gespannt welcher „Divideninvestor“ dies durchhält. Vor allem was wird mit den Dividendenwerten passieren wenn die Zinsen auf die historisch durchschnittlichen 5-6% ansteigen und diese völlig risikolos über AAA-Staatsanleihen realisierbar sind? 😉 

  41. AvatarDanielKA

    auf einem „Market-Timing-Cash“ Bestand an der Seitenlinie warten …
    nicht wirklich, dafür bin ich zu sammelsüchtig. Muss immer irgendwelche Unternehmen bzw. „Aktienanteile“  kaufen.

  42. AvatarMr. Pino Cavallo

    @ Market-Timing
    Value Investing, ein Anlagestil, auf dem sich beizeiten auch Tim beruft, ist aber eben sehr wohl Market Timing. Zumindest als Komponente. Schließlich geht es darum eine Aktie in einem Zeitpunkt zu bewerten und wenn man der Meinung ist, dass eine Aktie (oder eine sonstige Anlageklasse) überbewertet ist, dann gibt man dafür auch kein Geld aus.
    Dieses sture Credo hier im Forum, auch postuliert durch Tim, dass man immer weiter kaufen soll, halte ich für durchaus fragwürdig. Schließlich macht man Geld beim Einkaufen und nicht beim Verkaufen. Klar, niemand weiß wie die Börse nächstes Jahr oder in 5 Jahren ausschaut. Dennoch sollte man auch den Gesamtmarkt berücksichtigen und sich eben antizyklisch verhalten. Wer stetig investiert, nimmt alle Phasen mit, egal ob Crash oder Boom. Ob sich das am Ende auszahlt, weiß keiner – bisher hat es das. Das ist aber keine Garantie dafür, dass das in Zukunft auch so sein wird. Ich plädiere daher dafür, zumindest teilweise Market Timing zu betreiben. Nicht alles sofort zu investieren, sondern gerade in Zeiten wie diese eine gewisse Cash-Quote sich aufzubauen, die im Falle eines Crashs dazu genutzt werden kann, günstig einzukaufen.

  43. Avatarghost

    @kripo
    du hast immer noch nicht verstanden, dass es keinen richtigen Zeitpunkt zum Nachkaufen gibt. Und auch in der Krise wird es keinen geben der richtig ist, denn in der Krise ist jeder Moment der richtige zum Kaufen, weil man nix timen kann.
      Ohne lang zu rumzustudieren wird 50% derer die an der Börse sind alles in Panik verkaufen und die anderen werden es dann verbilligt aufkaufen.
    Also, dass Zinsen nochmals auf 5% s?eigen ist ein Wunschdenken. Die Menschen sollen arm bleiben und dumm und konsumieren. 
    ìch glaube die Zinsen sinken seit mittlerweile 30 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere.
    Ich finde es echt toll, du lieferst wieder einen Beweis dafür, worüber ich ab und zu schreibe. Der Dividendeninvestor wird alles verkaufen und der coole lässige Etfanleger, der nebenbei bemerkt auch viel intelligenter ist wird eisern bleiben und sein Depot nicht anrühren. Vielmehr ein Etf_anleger wird kaufen wenn der Dividendeninvestor verkaufen wird, aus purer Angst und seiner Dummheit.
    Habe zwar Etfs, aber sobald es Crash geben sollte wobei es ihn einmal pro 50 Jahre gibt(so ungefaehr) renne ich zur Bank und will Kredit die maximale Höhe, die ich bekomme um nochmehr Aktien zu ?aufen. Wegen der Dividende, die von guten Unternehmen manchmal seit 40 oder 70 oder oder Jahren gezahlt wurde und manche davon zwei Weltkriege überstanden.
    laut Herr Kommer soll man wenn man wenig Kapital hat, erst ein Vermögen aufbauen in dem man einen Etf kauft. So dann gehe ich davon aus, die Menschen die erst ein Vermögen aufbauen werden besitzen etwas weniger Geld, aks die Dividendeninvestoren (ich beziehe mich nur auf die Zuhörer von Herr Kommer). Und dann kommt der Crash, was passiert in einem Crash: Menschen verlieren Arbeit, wenn erwischt es oft als erstes, den der wenig hat, wer fürchtet am meisten in einer Krise um seinen Job, der Durchschnittsarbeiter, wer wird somit aus Angst seinen Etf verkaufen…. der der wenig hat weil die Angst ist mächtig.
    Natürlich sehe ich nicht jeden Etf-anleger als weniger erfahren oder was weiss ich, nur eben die Aussagen wurden getroffen“hast kein Plan von der Börse und auch kein Interesse daran, dann kauf einen Etf“ und genau diese Menschem werden die ersten sein die dann verkaufen. 
    ich freue mich schon auf gegen „Kommentare“, weil das stimmt alles nicht was ich erzähle, aber die Masse ist eben
    – kauf mir Apple
    -kauf mir Samsung
    -kauf mir Suv
    -kauf mir Neuwagen weil Nachbar und so…
    – Bìldzeitungsindex kommt dazu:“hast du schon gehört, man sollte jetzt lieber verkaufen)
    – die meisten werden immer der Masse nachrennen und auch so handeln. 
    -und die Masse fängt langsam an Etfs zu kaufen, weil das langsam in ist.
    Was passier wenn die Masse Etfs kaufen wird unsere Dividendenaktien werden stei?en und die Dividende wird immer besser, zum Ende zählt: nur Bares ist wahres“
    Ja stimmt geil wenn ich so darüber nachdenke…. Leute kaufen Etfs und meine Aktien steigen immer weiter….. besser gehts nicht 🙂
     
    mfg
     

  44. AvatarChris k.

    42 sucht 21
     
    Ja du hast recht einige Werte sind natürlich doppelt durch beide dividenden etfs vertreten.. Aber das stört mich nicht so sehr. Trotzdem besser diversifiziert als wenn ich 20 der Aktien einzeln hätte.
    Du hast recht, wenn Aramco an die börse geht sind sie oben im etf.. Man hat es schwer per etf dann aber China ist mir aktuell noch ne Schippe unsympathischer.. Kann man lange diskutieren.. Ich glaube sogar im Vanguard dividenden etf auch klein China gesehen zu haben.. Das ärgert mich etwas aber kann ich noch grad so akzeptieren.
     
    Ich habe auch etfs obwohl ich einzel aktien mehr mag, einfach weil die breite Streuung mit einzel Werten nicht zu machen ist aktuell bei mir. Hab noch keine million. Und ich habe gern beide dividenden etfs weil ich das Anbieter Risiko auch streuen will. Und reine us Aristokraten und Welt weite Hohe dividenden sind schon etwas unterschiedlich.

  45. Avatar-M

    Ich sehe mich weniger als „Market timer“ , eher als „Unternehmens timer“. Der Markt juckt mich weniger, dass jeweilige Unternehmen muss meinen Kriterien entsprechen. 
     
    Da mir aktuell nichts zusagt, steigt mein Cash. Finde ich ein günstiges Unternehmen, dann fällt mein Cash, egal ob dax 13000 oder 10000 Punkte.
     
    -M

  46. AvatarDjerun82

    @all mit hohen Aktiendepots (Claus, Albr, June, 42sucht21 etc.):
    Habt ihr euch schon mit den Sicherheiten eurer Broker im Falle von Insolvenz beschäftigt? Für das Verrechungskonto dürfte die Einlagensicherung von 100k€ greifen, nicht jedoch für den Aktienbestand.
    Ich mache mir derzeit Gedanken, da ich bei degiro bin und dort nur 20k€ Einlagensicherung gelten. Ich frage mich, was im Falle einer Insolvenz mit meinem sechsstelligen Depot passiert.
    Welche Meinung/ Wissen habt ihr dazu?
    Greetz
    Djerun

  47. AvatarDjerun82

    @Thomas: Danke. Werde mich gleich mal tiefer belesen.
    @Kevin: Korrekt. Aber dieser unterliegt ebenfalls der Einlagensicherung. Ich habe jedoch in einem Bericht mal gelesen, dass degiro Aktien/ Anleihen von Depotinhabern quasi verleiht. Sollten diese Geldhäuser dann insolvent gehen, wären diese Aktien nicht mehr im Sondervermögen. Leider findet man bei degiro kaum Infos.
    Also sind Wertpapiere quasi Sondervermögen und bei Insolvenzen geschützt?

  48. AvatarDjerun82

    „Zwar ist das Sparpotenzial enorm, allerdings nicht ohne Risiko: Der Broker räumt sich das Recht ein, Wertpapiere gegen Sicherheitsleistungen an andere Marktteilnehmer zu verleihen.“
    Quelle:
    https://new.biallo.de/aktienfonds/news/degiro-der-niederlaendische-discount-broker-im-test/?mrasn=471934.595270&xtref=www.google.com#sixpack
     
    Dies wäre fatal, da leider dann die eigenen Aktien kein Sondervermögen mehr. Wäre für mich ein Grund, meine Depotgröße bei degiro stark zu reduzieren…auch wenn ich es ungern täte, da ich dort einen sehr großen Lombardkredit laufen habe.

  49. AvatarBruno

    Für alle die jetzt den Geschmack an Bonds bekommen haben, auch vermeintlich kleine Differenzen in der Rendite wirklich sich langfristig eben enorm aus:
    Nehmen wir mal als Beispiel im Schnitt 7.5% bei Aktien ergibt über 50 Jahre 3718%, nur etwas weniger Rendite dafür risikoarmer Bonds mit 5% ergibt dann halt eben nur 1146% über 50 Jahre 😉 Inflation jetzt nicht eingerechnet, aber für den Vergleich auch nicht relevant, die Inflation ist immer gleich hoch egal ob ich in Aktien oder Bonds investiere.
    Dazu kommt dass es natürlich nicht immer gleich lukrativ ist, ich würde wohl auch eine 30jährige US Treasuries kaufen für 10-15%, aber aktuell muss man halt gute Bonds wirklich suchen, insbesondere in den grossen Währungen.
    In der Schweiz werden nun auch langsam die Angebote der 3. Säule interessanter, es gibt vernünftige Index-ETF’s zu einigermassen vernünftigen Kosten, im Vergleich noch vor ein paar Jahren eine gute Sache für die Masse, denn es hat den Vorteil dass man nicht so leicht rauskommt und so auch dran bleibt. Diesen Vorteil sehe ich fast noch wichtiger als der Steuervorteil. Wobei auch dort vermutlich dann im nächsten Crash einige ihre Fonds wieder umtauschen in Konti 😉

  50. AvatarHubertus

    @Djerun
    Kunden, die zum Beispiel bei der Deutschen Bank ein Konto eröffnen wollen, bekommen dort zu lesen:
    „Ist die Bank pflichtwidrig außer Stande, Wertpapiere des Kunden zurückzugeben, so besteht neben der Haftung der Bank im Entschädigungsfall ein Entschädigungsanspruch gegen die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Der Anspruch gegen die Entschädigungseinrichtung ist der Höhe nach begrenzt auf 90 Prozent des Wertes dieser Wertpapiere, maximal jedoch auf den Gegenwert von 20.000 Euro.“ Doch die Deutsche Bank steht damit nicht alleine da. So oder ähnlich könnte diese Formulierung auch bei anderen Finanzinstituten zu lesen sein, denn sie entspricht dem Gesetz.

  51. AvatarBruno

    @Tim Ich wurde damals leider überboten und musste leider bei 100 Mio aufgeben und so hat sich das Gerücht verbreitet 😀

  52. AvatarDjerun82

    @Hubertus:
    Grundsätzlich bin ich ein optimistischer Mensch. Sollte aber ein Crash wie von Krall prophezeit eintreten, bin ich mir sicher, viele sehen Ihre Wertpapiere nicht wieder.
    Eine Option wäre viele Depots zu führen.
    Mich wundert das dies noch nie ein Theme hier bei Leuten war, die hohe sechsstellige Depots vorweisen.

  53. AvatarKevin

    Die Einlagensicherung gilt für Barvermögen (Giro, Tagesgeld und Verrechnungskonto). 100k pro Institut.
    Aktien sind Sondervermögen und bei Insolvenz nicht gefährdet (da sie nicht das Vermögen der Bank sind)

  54. AvatarLithium85

    Ich Frage mich auch wie man im Falle eines Crashes. Meinetwegen auch Infrastruktur Crash, kein Internet, Strom, oder Banken-crash (kein Depot-Login möglich) beweisen soll, dass man Inhaber der jeweiligen Aktien oder ETFs ist. Die Wertpapiere sind bei Clearstream hinterlegt, soweit ich weiß herrscht dort aber keine Kenntnis über die Inhaber, bzw ist die Depotbank als Eigentümer  eingetragen. Kein schöner Gedanke. Soviel zur oft zitierten Aussagen „Nie etwas kaufen was man nicht versteht“. Ich mache einfach weiter… Zur Zeit gibt es einfach wenig geeignetere Instrumente für die private Altersvorsorge.

  55. AvatarMIA

    @fit und gesund
    Ja, ich mach es auch, horte zur Zeit etwas mehr für Käufe – ich mache je nach Situation die 1/3 Investition, das seit ca. 2005 und es war ziemlich gut. An der Börse , kaufe nur wenn es rot ist, hab aber auch schon zu schnell gekauft, aber ich bleibe dabei, manche konnte ich günstig kaufen, bin zufrieden.. 2/3  parkieren, 1/3 investieren, in der Hochphase,I Tiefphasen investiere ich voll, im Dezember habe ich viel nachgekauft, mein qqq hat sich schön entwickelt, den habe ich seit 2003, tolles Pferdchen, u.a. auch brk, gale und ubsn 

  56. KievKiev

    @ Djerun82
    Ich habe drei Depots. Das hat noch weitere Vorteile. BANX, Consors und neu Trade Republik. Bei Banx werde ich langsamer Geld investieren, da 50k überschritten sind. Consors nutze ich für die ETF Sparpläne und Kinderdepots. Bei Trade Republik kann man tatsächlich für einen Euro Aktien kaufen. Das gefällt mir gerade bei englischen Aktien und europäischen, die manchmal bei Banx Recht teuer sind. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit einen Nachkauf über einen anderen Broker durchzuführen. Ich habe z.B. ein paar MO nachgekauft. Sollte bei einem Merge die Aktie vielleicht in die Höhe schnellen habe ich die Wahl welche ich verkaufen möchte. So kann ich den Jahresabschluss steuerlich anpassen. Zusätzlich bin ich über drei Broker diversifiziert und fühle mich bei eventuellen Änderungen wohl.

  57. Der BaumDer Baum

    @ Lithium, ja das hat mich auch schon öfter mal beschäftigt. Ich hoffe, dass hier ein Depotauszug und entsprechende Nachweise ausreichen, sobald das System wieder funktioniert. Ich hoffe schlicht, dass es dafür ein Sicherungssystem gibt.
    Irgend eine Art Backup?
    Aus dem Grund mag ich auch Namensaktien. Leider gibt es die nicht so super oft.
     
    Es müsste doch Banker geben die das wissen? 

  58. Avatar-M

    @Baum 
    Ich Frage die Tage mal auf der Bank nach an geeigneter Stelle…. jedoch bleib ich erstmal bei:
    Sondervermögen (Depot) ist gesichert egal ob der Broker insolvent ist. 
    UND
    Auch bei einem Stromausfall werden die Daten wohl irgendwo gespeichert sein, an mehreren Stellen. -> SONNST WÜSSTE JA NIEMAND MEHR, WEM DOE GANZEN FIRMEN GEHÖREN… sehr abwägig….
     
    -M

  59. AvatarMIA

    @der baum
    Meintest du nicht Inhaberaktien? Diese sind intranspatenter und meist bei Familien Unternehmen, im Wiki wird dies schön erklärt…die meisten aktien sind Namenaktien,  Z.b. Roche ist Genußschein, z.t. geht es v.a. auch und stimm- resp. Mitspracherecht v.a. bei Familienunternehmen, hoffe kommst draus, war das deine Frage? Falls nicht, ignorieren….

  60. Der BaumDer Baum

    Ja, M, kann ich mir auch nicht vorstellen. Im Zweifelsfall sag ich dann einfach ich hatte 2 Mio Berkshire A oder sowas ähnliches 🙂

  61. Der BaumDer Baum

    Mia, nein ich meinte schon Namensaktien:
     

    „Namensaktie

    Definition

    im Gegensatz zur Inhaberaktie handelt es sich hier um eine auf den Namen des Aktionärs lautende Aktie, bei der der Eigentümer mit Namen, Geburtsdatum und Adresse im Aktienregister der AG eingetragen ist (§ 67 AktG).“

    https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/namensaktie-41781

    Dadurch bist du zwar nicht mehr anonym, aber die bist als Aktionär bekannt. Da kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen schätze ich (also mit systemcrash oder sowas).
     

  62. AvatarAlbr

    Na das nenne ich mal Umweltschutz 🙂 eine Frankfurter Schule macht als Abschlussfahrt eine Kreuzfahrt 😉
     
    begründung: die Kinder lernen neue Kulturen usw… kennen… ich denke eher die lernen wie all inclusive Komasaufen funktioniert 🙂
     
    Ja so ist das wahre Leben, die Umwelt sollen gefälligst die anderen schützen, an der eigenen Haustür geht das doch zu weit mit dem ganzen gedöns 😉 
     
    morgens auf dem Weg zur Arbeit (zu Fuß) kann man all die besorgten Mütter in ihren SUVs sehen, die die Kinder zur Schule/Kindergarten bringen… Wahnsinn was die Leute privat so Autos fahren 😉
     
     

  63. AvatarChris k.

    @ Djerun 82
    Ich empfehle dir zur comdirect oder consorsbank zu wechseln. Große Unternehmen mit Gewinn… Ohne Verleihung der wertpapiere, wurde mir zumindest bei der comdirect am Telefon erzählt. Qualität kostet eben etwas mehr… Degiro würde ich nicht gehen wenn es umsonst wäre. Mfg

  64. AvatarJune

    @Dejerun82,
    mein Depot ist noch gar nicht soooo groß, aber es wächst. Mein größeres Problem ist viel mehr, das ich z.Z. alle ETF‘s von Vangard habe. Vangard verleiht die Aktien auch, daher sind die jährlichen Kosten so günstig. Aber ich wollte für die erste ETF Position den günstigsten Anbieter.
    Mit meinem Depot bin ich bei der DKB. 
    Ein neues Depot ist demnächst geplant, voraussichtlich Captrader. Ich bin nur nicht sicher, dass mein alter PC mit dieser Tradingsoftware zurechtkommt. 
    Dieses Jahr sollte ja eigentlich ein neues Laptop hier einziehen. Jetzt haben wir aber erstmal ein neues (gebrauchtes) Auto gekauft, da Mr. Juni sich demnächst beruflich umorientiert und dazu seinen Firmenwagen zurückgibt um unser Risiko zu minimieren. 
    @Kiev,
    wie zufrieden bist du mir Trader Republik?
    Take care,
    June
     

  65. AvatarMIA

    @ Der Baum
    ich habe deine Frage falsch verstanden, aber ich mach unten einen Input, dachte du möchtest auf das raus…..
    ach ja, ich bin weiblich, was den Anschein machen kann, dass ich nicht Bescheid weiss, habe 25 J. Private Banking hinter mir und bin seit 9 J. FI
    Danke für den Wiki-Refresh

  66. AvatarMIA

    @ Firmen mit 2 Aktienarten (Rendite)
    Einige Firmen haben noch immer zwei verschiedene Aktienkategorien, welche sich z.T. auch in der Rendite stark unterscheiden:
    Lindt Sprüngli
    Rendite 2017-2018
    Lisn +15.6% / Lisp +17.6%
    Swatch I / Swatch II
    UHR +30.6%
    UHRN +21,2%
    Ich habe die alle im Depot und finde es sehr interessant, diese Charts zu vergleichen, eben halt auch z.T. die Volatilität dessen zu beobachten.
     

  67. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @June,

    ich wage zu behaupten, dass Du die TWS gar nicht brauchst. Du bist keine „Powertraderin“. Ich habe die TWS vor vielleicht einem Jahr das letzte Mal aufgemacht.

    Ich benötige eigentlich nur noch den Webtrader Basic/Client Portal und die Kontoverwaltung, bzw. die APP.  Das reicht völlig aus. Eigentlich kaufe/verkaufe ich fast nur noch über die APP. Vorher habe ich mich ja über Yahoo Finance etc. schlau gemacht was ich will, und schließe nur noch gezielt den Handel über die APP ab. 

    Bei Trade Republic hat man recht eingeschränkte Möglichkeiten. Habe mich auch angemeldet, aber nur ein pro forma Konto dort. Die Gebühren auf Auslandsdividenden sind wohl abgeschafft, aber viele Sachen gibt es einfach (noch) nicht. Ich benötige Preferred Stocks usw.

    Also ich möchte IB (in meinem Fall Lynx) auf keinen Fall missen.

    Guten Erfolg!

    Bemerkung am Rande…
    ich sehe gerade wieder eine sehr interssante Doku auf arte: „Wachstum, was nun?“

    MS

  68. AvatarWhirlwind

    Hallo allerseits,
     
    ich habe gestern eine Kurz-Analyse von Johnson & Johnson erstellt und überraschenderweise festgestellt, dass das Unternehmen aktuell mit einer Dividendenrendite von knapp 3 % und einem KGV19(e) von etwa 15 historisch günstig bewertet ist. Das Umsatz- und Gewinnwachstum ist mit 2,5 – 3 % p.a. zwar relativ gering, dafür gibt es aber auch kaum wesentliche Rücksetzer – weder bei Gewinn, noch beim Kurs.
     
    Somit scheint J&J so etwas wie der Stabilitätsanker eines jeden Depots zu sein. Gibt es jemanden in der Community, der die Aktie von J&J schon länger hält?
     
    Anbei der Link zur Analyse, für Interessierte:
    https://www.whirlwind-investing.com/johnson-johnson-analyse-2019-09-17/
     
    Viele Grüße,
    whirlwind

  69. KievKiev

    @ June
    Trader Republik kann nur über die App gehandelt werden. Das finde ich aber wie MS auch nicht so schlimm. IBKR verwende ich auch nur also nicht die TWS. Ich habe bei Trader Republik erst eine Aktie gekauft. Es gibt eine Watchlist, Infos fehlen wie Dividende. Vielleicht ändert sich das wenn ich eine erhalte? Die IBKR APP ist schon wesentlich besser, aber zum Kaufen von Aktien und halten reicht es aus. Ich möchte auch mehr als ein Depot haben.
    Der erste Order hat tatsächlich 1€ gekostet. Ich habe einen Limit Order ausgeführt und die Aktie auch noch günstiger erhalten. Mein Limit lag dabei unter dem aktuellen Preis. Die sollten auch eine Steuererklärung erstellen. Einen Freibetrag konnte ich zumindest schon erstellen. Die Registrierung geht über die App mit Videotelefonat. Es musste kein Brief verschickt werden. Sie bauen aktuell das Angebot von Aktien aus. Die Spezialsachen von MS wird es hier wie bei Consors auch vermutlich nicht geben. Ich habe dafür ja auch noch BANX. Aber vieles ist dort vorhanden. Taylor Wimpey hätte ich für einen Euro kaufen können. @Whirlwind JNJ auch, aber die sind mir zu dem Zeitpunkt leider schon zu weit gestiegen. Die wollte ich auch neben ING kaufen. Murphys Law gilt für mich aber eh. Es wurde dann MO und die sind selbstverständlich nach meinem Kauf weiter gefallen.

  70. AvatarDaniel

    laut Herr Kommer soll man wenn man wenig Kapital hat, erst ein Vermögen aufbauen in dem man einen Etf kauft. So dann gehe ich davon aus, die Menschen die erst ein Vermögen aufbauen werden besitzen etwas weniger Geld, aks die Dividendeninvestoren (ich beziehe mich nur auf die Zuhörer von Herr Kommer). Und dann kommt der Crash, was passiert in einem Crash: Menschen verlieren Arbeit, wenn erwischt es oft als erstes, den der wenig hat, wer fürchtet am meisten in einer Krise um seinen Job, der Durchschnittsarbeiter, wer wird somit aus Angst seinen Etf verkaufen…. der der wenig hat weil die Angst ist mächtig.Natürlich sehe ich nicht jeden Etf-anleger als weniger erfahren oder was weiss ich, nur eben die Aussagen wurden getroffen“hast kein Plan von der Börse und auch kein Interesse daran, dann kauf einen Etf“ und genau diese Menschem werden die ersten sein die dann verkaufen. ich freue mich schon auf gegen „Kommentare“, weil das stimmt alles nicht was ich erzähle,
    ich glaube deine Logik ist schon richtig, aber die Schlussfolgerung bzw. die Folgen nicht. Ich finde leider überhaupt keine Zahlen, deswegen muss ich schlicht raten indem ich behaupte dass die vom kleinen Privatsparer angesparte Geldmenge in ETF bezogen auf ETF Gesamtvolumina vielleicht 10% ausmacht. Mit anderen Worten, es gibt zwar unzählige Kleinstsparer die in den letzten Dekaden mit ETF angefangen haben, das große Geld bei ETF wird aber von Instititutionellen gehalten.
    Also sind Wertpapiere quasi Sondervermögen und bei Insolvenzen geschützt?
    ja, wobei Wertpapier mir etwas zu ungenau ist. Ein Zertifikat dürfte auch ein Wertpapier sein aber es unterliegt der Bonität des Herausgebers, z.B. der eigenen Bank. Geht diese pleite ist es natürlich wertlos.
    Reden wir von den klassischen Aktien oder Aktien/ETF oder nur über letztere bei ETF gibt es 3 Szenarien 
    -Dein Broker geht pleite: In diesem Fall passiert nichts, man muss lediglich das Wertpapier auf einen anderen Broker übertragen. Als ob deine Bank schließt, du dein Bankschließfach räumen musst und es zur nächsten Bank trägst. Deswegen rate ich auch dazu eine 2 Broker Strategie zu nutzen um immer handlungsfähig zu bleiben
    -Der ETF wird aufgelößt: In dem Fall wird er entweder verschmolzen mit einem anderen ETF der vielleicht existiert oder mit dem ETF eines Anbieters der deinen aufgekauft hat. Dürfte dir ebenfalls egal sein
    -Der ETF Anbieter, z.B. Blackrock geht pleite. Relativ unwahrscheinlich und vermutlich haben wir dann andere Probleme, aber selbst in diesem Fall ist es relativ egal, solange du einen Referenzindex hast der weiterhin besparbar ist. Sprich, gibt es deinen SP500 iShares nicht mehr, wird dann wohl verkauft oder ein anderer Anbieter kauft den ETF auf. Entweder muss man dann gar nichts tun, weil Vanguard z.B. deinen SP500 weiterführt, oder du bekommst die Kohle auf dein Referenzkonto und erwirbst einfach einen anderen SP500 ETF. Es spielt zeitlich ja auch keine Rolle, steht der Index grade hoch gibts halt viel Geld, kostet auch viel neuzukaufen, oder der Markt ist am Boden, wenig Kohle aber wenig Invest-Kosten.
    Ich Frage mich auch wie man im Falle eines Crashes. Meinetwegen auch Infrastruktur Crash, kein Internet, Strom, oder Banken-crash (kein Depot-Login möglich) beweisen soll, dass man Inhaber der jeweiligen Aktien oder ETFs ist. Die Wertpapiere sind bei Clearstream hinterlegt, soweit ich weiß herrscht dort aber keine Kenntnis über die Inhaber, bzw ist die Depotbank als Eigentümer  eingetragen. Kein schöner Gedanke. Soviel zur oft zitierten Aussagen „Nie etwas kaufen was man nicht versteht“. Ich mache einfach weiter… Zur Zeit gibt es einfach wenig geeignetere Instrumente für die private Altersvorsorge.
    Naja, da näheren wir uns aber wieder stark der „Endzeit“ Theorie. Ich weiss nicht wie das bei Euch ist, aber ich bekomme regelmäßig Depotauszüge in PDF und auch meine Transaktionen werden stets in PDF Dokumentiert. Diese Daten liegen auf 3 Sticks und einer davon im Bankschließfach und einer im Tresor. Sollte mir tatsächlich jemand doof kommen und behaupten er wüsste nicht wo meine Papiere sind halte ich ihm das PDF unter die Nase und im Zweifelsfall wird der Spieß umgedreht. Der Broker muss mir nachweisen dass diese Dokumente nicht korrekt sind oder den letzten Stand darstellen, ist er doch derjenige der versagt hat.
     
    @ Lithium, ja das hat mich auch schon öfter mal beschäftigt. Ich hoffe, dass hier ein Depotauszug und entsprechende Nachweise ausreichen, sobald das System wieder funktioniert. Ich hoffe schlicht, dass es dafür ein Sicherungssystem gibt.Irgend eine Art Backup?
    Die Frage ist, wie schlimm muss es schon kommen? Mehrwöchtiger Blackout könnte vermutlich das größte Problem sein, in solchen Phasen wird Clearstream aber eigene Notstromversorgung haben und auch die Daten vorher in ein nicht betroffenes Land replizieren und zeitgleich wird der Handel gestoppt. Mir wäre auch nicht bewusst das beim Anschlag auf das World Trade Center (glaube dürfte WTC4 gewesen sein mit Wertpapierbörse) irgendwelche Verluste entstanden sind. Was müsste sonst noch kommen? Es wird von Clearstream sicherlich zig Replikationen an unterschiedlichen Standorten geben.

  71. AvatarWhirlwind

    @Trade Republic: Teilweise nutze ich auch das Depot von TR. Bisher gibt es für mich nichts zu beanstanden. Wie versprochen haben die bisher getätigten Käufe und Verkäufe lediglich 1 € gekostet. Die Abrechnung kommt korrekt und ist übersichtlich gestaltet und seid kurzem werden auch US-Dividenden > 15 € kostenfrei gutgeschrieben. Auch die Berücksichtigung des Freibetrages hat bisher tadellos geklappt. Bisher also kein Grund zur Klage. ?
     
    @Kiev: Welchen Preis hältst du für J&J für akzeptabel?

  72. AvatarKevin

    @June: Ein neues Notebook muss gar nicht (so) teuer sein.
    Mit 400€ Budget kannst du neu schon was sehr gutes bekommen.
    (Deal von gestern, aber bereits ausverkauft https://www.mydealz.de/deals/dell-inspiron-14-3480-14-fhd-ips-notebook-i5-8265u-8gb-ram-512gb-ssd-nos-179kg-1435385)
    Sonst würde ich an deiner Stelle zu einem „älteren“ Business Notebook greifen. (z. B. Lenovo Thinkpad, neuer Akku rein und gut ist.) Gibt diverse Shops, die sich auf diese Geräte spezialisiert haben. 

  73. KievKiev

    @ Whirlwind

    JNJ finde ich so schon gut. Habe mich aber doch für MO entschieden. Nächsten Monat ist vielleicht JNJ der nächste Kauf. Am liebsten ist mir ein kleiner Einbruch vor meinem Kauf. Ich bin kein konzentrierter Value Investor, der alles genau analysiert. Ich habe bereits AbbVie und würde gerne einen weiteren Titel in Pharma haben. AbbVie erscheint jedes mal noch günstiger. Da bin ich aber vorsichtig und gehe erst einmal etwas in die Breite. JNJ ist nahe dem 52 Wochentief und ich sehe keine Probleme für das Geschäftsfeld. Also kaufe ich sie einfach und lasse sie liegen.

  74. Avatar-M

    @Daniel 
    Schöne ausfertigingen, besonders das du nochmals zwischen Zertis unterschieden hast. 
     
    Gibt es nicht auch bei ETF das Risiko, gerade bei syntetisch replizierende, dass SWAP Geschäfte gemacht werden und wenn hier der Gegenwart ausfällt teilweise bei ETF ca 5-10% des Kapitals evtl weg sein könnten und der Anleger dieses Risiko am Ende trägt ?
     
    -M

  75. AvatarThomas

    @June @Kevin
    Ich kann Kevin nur beipflichten. Ich habe letzte Woche ein gebrauchtes Lenovo Thinkpad T440s für 200€ gekauft und mit einer mSata SSD für das Betriebssystem erweitert. -> Top Gerät! 
    Das selbe gleich mit SSD (was zu empfehlen wäre) gibt es Refurbished mit 12Monaten Garantie für ca. 300€
    So ein business Gerät ist qualitativ und haptisch um längen besser als ein 400€ Consumer Notebook, auch wenn man das an den reinen Leistungsdaten nicht sieht.
     

  76. Der BaumDer Baum

    Kann ich nur beipflichten, ich hab seit 2013 ein ThinkPad (damals war das schon ein Auslaufmodell). Vor ein paar Monaten hab ich mir eine SSD reingemacht mit neu aufgespieltem Betriebssystem. Zumindest zum Surfen, Office reicht es mir und vor allem es läuft bisher ohne jeglichen Mangel.
    Das ist für mich auch Sparsamkeit.
     Grüße Baum

  77. KievKiev

    @ Whirlwind
    Ich habe mir Deine Analyse durchgelesen. Sie gefällt mir gut. JNJ ist für mich eine stabilisierende Aktie, die in einer Krise vermutlich einigermaßen weiterläuft. Solche Aktien suche ich gerade verstärkt. Dabei ist 3% Dividende bei der Ausschüttungsquote für mich nicht sehr viel, auch wenn es historisch hoch bei JNJ ist. In dem Fall verspreche ich mir längerfristig schon ein ordentliches Wachstum der Dividende. Daher gefallen mir aktuell auch Infrastruktur Unternehmer wie Red Electrica. Vor allem wenn sie nicht sehr hoch bewertet sind (Nahe 52 Wochentief). Ich habe schon eine Zeit lang BEP, aber die möchte ich momentan nicht aufstocken. 

  78. AvatarKevin

    @Thomas @Baum:
    Danke für die Ergänzungen.
     
    @Whirlwind:
    Finde deine Analysen auch top! Wärst du bereit dein Tool freizugeben?
    Wollte mir jetzt langsam auch mal eins bauen und google in den Pausen immer wie zB das Scrappen von Websites mit Excel funktioniert.
    Einen Aktienkurs kann ich schon mal auslesen

  79. AvatarDanielKA

    @ Kiev, mach dir nichts draus, habe ebenfalls nochmal meine MO Wette (200 Stück zusätzlich) deutlich erhöht (Im Schnitt zu EUR 38), Geduld wird sich hier aber auszahlen. Das Risiko der aktuellen Übergewichtung bin ich bereit zu tragen.

  80. AvatarThorsten

    Manche warten seit 10 Jahren auf den Crash. Vielleicht sollte man nicht darauf warten. Wenn sonst alles stimmt und Einkommen vorhanden ist, dann geht das Leben weiter. Ich kann mich bloß erinnern, dass vor Jahren Mal ein amerikanischer Broker pleite ging, da war alles weg, ich meine sogar die Wertpapiere. Die Konstruktion schien da anders zu sein als bei Deutschen Sondervermögen. Es hat sich ja einiges getan zum Schutz, auch in den USA. Ich weiß nicht wie es heute ist.

  81. AvatarClaus

    @ Djerun82
     
    Ich habe wie Kiev auch 3 Depots:
     
    Consors (ca. 30%) nutze ich für meine steuerfreien Aktien (vor 2009 gekauft) sowie für Schweizer Aktien. Der Vorteil bei CH-Aktien ist hier, dass mit der Dividendenzahlung automatisch der Tax-Voucher erstellt wird, den man für die Rückerstattung der 20% zuviel einbehaltenen QST benötigt. Andere Broker berechnen für die Erstellung des Tax-Vouchers bis zu 20 € je Stück… Die hohen Handelsgebühren interessieren mich nicht, da ich hier nichts handle.
     
    Dann habe ich noch Onvista (ca. 65%). Hiermit bin ich sehr zufrieden, läuft alles problemlos, Gebühren sind relativ gering. Habe auch nur wenige Transaktionen pro Jahr.
     
    Für gelegentliche Trades habe ich noch Captrader (ca. 5%). Hier kann man US-Aktien schnell und günstig handeln. Die TWS braucht man nicht unbedingt, wie Matthias schon geschrieben hat.
     
    Über „den Verlust“ meiner Aktien mache ich mir keine Sorgen, hierzu hat Kevin schon alles geschrieben. Soweit ich weiss, verleihen Consors + Onvista auch keine Aktien. Beim Cash-Bestand und Derivaten (habe ich nicht) muss man natürlich aufpassen. Deshalb habe ich mehrere Broker und andere Konten, um im „Ernstfall“ Cash gut verteilen zu können. Ich hatte aber noch nie 100k oder mehr nur so „rumliegen“, seit ich investiere. Meist bin ich nahezu voll investiert, mehr als max. 10% Cash halte ich auch nicht für sinnvoll. Man kann bei Bedarf auch etwas umschichten, was ich gelegentlich mache.
     
    @ whirlwind
     
    JNJ habe ich noch nicht so lange, sind jetzt 7 Jahre. Incl. Netto-Div. bin ich hier gute 135% im Plus.
     
    Für mich ist es ein Basis-Investment, leider habe ich damals nicht mehr davon gekauft, so dass diese Position nur knappe 2% bei mir ausmacht. JNJ ist so breit aufgestellt, dass man die Aktie auch als „Gesundheitsfonds“ sehen könnte… Kann man bei Kursschwäche jederzeit „einsammeln“.
     
    LG

  82. KievKiev

    @ DanielKA
    Du hast 200 MO nachgekauft? Das ist vermutlich sehr konzentriert. Ich habe insgesamt 143 Stk und 100 PM. Ich habe MO aufgrund des sehr niedrigen Preises nachgekauft und dem eventuellen Zusammenschluss. Wenn sich hier eine Chance ergibt bin ich auch bereit die Größe zu reduzieren oder ich verkaufe eine SC Option. Das hat bei PM letztens sehr gut funktioniert. Aktuell stehen sie mir aber nicht hoch genug. Ab 80$ bin ich bereit sie für 85$ abzugeben. Ich gebe sie aber für 85$ auch gerne her und trauere einem eventuell entgangenen Buchgewinn nicht hinterher.
    Du hast doch gerade erst ein Eigenheim gekauft? Wie hoch ist Dein Depot wenn ich fragen darf? Ich sehe meine Positionen nicht so eng, da ich mehrere Eisen im Feuer habe. ATL finde ich aktuell auch sehr günstig, auch wenn ich hier unter eigen verschuldetem Druck stehe. Allerdings möchte ich aktuell generell keine Position über 10k haben. Gazprom hat sich für mich schon sehr ausgezahlt.
    Ich bevorzuge einen Strauss mit risikobehafteten Positionen gegenüber einer einzigen hoch gewichteten.
    TUI, ATL, (GAZ), MO, PM, TW, SKT, LHA, DWNI… Ich habe hier ein paar und würde gerne für sehr gute Preise und entsprechend hohen Dividenden weitere aufnehmen. Falls z.B. DWNI eine Dividende von knapp 6% bei guter Auszahlquote hätte, so würde ich sie kaufen. Egal was Kevin Kühnert davon hält.
     
     

  83. AvatarA.

    @Tool
    Ich kann ja verstehen, dass man sich ein eigenes Tool schreibt. Aber wenn es um irgendwelche Wert Unter-oder Uberschreitungen geht, kann man z.B. bei Investing.com oder ariva.de ein Musterdepot anlegen und angeben und Alarme anlegen für jede Aktie. Wenn der Wert dann entsprechend hoch oder runtergeht, dann kriegt man eine Benachrichtigung.
    Wieso nutzt ihr das nicht?
    Gruß
    A.

  84. AvatarWhirlwind

    @Kiev: Vielen Dank für deine Rückmeldung. Genau die stabilisierende Wirkung von J&J steht für mich bei einem Investment in die Aktie auch im Vordergrund. Sicher, eine Dividendenrendite von kanpp 3 % bei einer Payout-Quote von knapp 60 % des Gewinns ist nicht viel, aber dafür ist sowohl die Dividende an sich sicher, genauso wie eine moderate Steigerung in der Zukunft. Es ist für mich die ideale Aktie, um den Gesundheitssektor zu einem Großteil abzudecken (Pharmazie- und Pflegeprodukte, sowie medizinische Geräte und Diagnostik). Dazu vielleicht noch einen Betreiber von Krankenhäusern und Pflegezentren (hier fiele mir Fresenius ein) und einen Medizintechnikhersteller (z.B. Stryker oder Sartorius) und vollständig ist der Gesundheitspart im Depot. 😉 Zu Infrastrukturunternehmen fehlt mir noch etwas der Bezug / der Zugang. Hast du interessante Titel, die ich mir in diesem Zusammenhang bei Gelegenheit mal anschauen kann?
     
    @Kevin: Vielen Dank für das positive Feedback zur Analyse. Tatsächlich ist mein Tool eher rudimentär. Die Kennzahlen füge ich alle (noch) händisch ein. Nur die Kurse werden aus Google Finance ins Excel via VBA geladen und das nicht einmal elegant und adaptierbar. :-/ Allerdings nutze ich auch noch Excel 2010. Ich frage mich, ob neuere Excel-Versionen, z.B. 2016 oder gar 2019, hier relevante Neuheiten mitbringen, oder ob es eher an meinen begrenzten Fähigkeiten liegt?
     
    Als nächstes stehen Analysen zu Microsoft, Tomra Systems und Sherwin-Williams auf dem Programm. 🙂 Ich bin aber auch offen für weitere, interessante Vorschläge. 🙂
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  85. AvatarArnold-Horst

    @ Whirlwind: Super Analyse von J&J und gute Seite, werde ich mir mal öfter anschauen. J&J ist wirklich ein Stabilitätsanker. Keine mega Kursgewinne, aber kontinuierliche Entwicklung und v.a. stabile Dividendenentwicklung. Ausserdem finde ich es immer gut, wenn man einen Bezug zu den Produkten hat und man sich freut, dass man beim morgentlichen Listerine-Gurgeln einen Teil des Geldes zurückbekommt 🙂 Ist bei mir ein großer Teil des Depots. Werde ich vorr. auch nochmal kaufen dieses Jahr.
     

  86. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Naja das Depot war ja mal 6-stellig, musste natürlich einiges verkaufen aber bei knapp 1,15 auf 20 Jahre fest, sehe ich nicht ein das Depot komplett zu liquidieren (also sollte ich wohl eine Nettorendite über 1,2 % p.a. auf 20 Jahre schaffen, denke das ist machbar). Details: Aber knapp über 70 K sind immer noch drinnen. Habe 500 Stück von MO, meine HSY Position ist aber größer (200 Stück). Gefolgt von 50 CBRL.
    Übrig habe ich noch: HD, Red Electricca, Hermes, BUD der Rest ist verkauft.

    MO ist einfach unterbewertet, die Probleme werden wieder einmal aufgebauscht. Und der Merger wäre vorteilhaft, aber auch ohne würde es weiter gehen.

  87. AvatarJune

    @Matthias,
    vielen Dank für die Info, ich dachte tatsächlich man braucht diesen TWS immer. Auch wenn man kein Powertrader ist. Ich möchte einfach nur auch Einzelwerte günstig kaufen können. Der Masterplan ist, das wir in 10 Jahren beide von unseren sonstigen Einnahmen leben können. Bisher reicht es nur für mich. 

    @Notebook,
    ich habe ein alte Businessgerät von Dell. Es ist jetzt schon 11 oder 12 Jahre alt und funktioniert eigentlich noch sehr gut. SSD usw. wurde bereits getauscht. Einziges Manko, bei Excel springt die Zellenmarkierung hin und wieder selbständig ohne mein zutun in andere Zellen, so das ich plötzlich in der falschen Zelle weiter schreibe. Wenn das nicht wäre, könnte ich das Gerät nochmal 1-2 Jahre nutzen. Ich kann das Notebook als Anlagen bei Vermietung und Verpachtung abschreiben. Daher gebe ich die Tage alle Ausgaben dafür in meinem Steuer Software ein und wenn ich nach Abschreibung und Optimierung Gewinn erzielt habe, kaufe ich mir vielleicht doch noch mein Wunschgerät.

    @Kiev,
    danke zu deiner Rückmeldung mit Trader Republik. Nur mit APP, ich erinnere mich, ich glaube daher ist das nichts für mich.

    @mehrer Depots,
    ich hatte ja auch schon mal das Pech, das meine Bank sich aus dem Aktiengeschäft zurückgezogen hat. Mit nur einem Depot, steht man dann so wie ich ganz schön blöd da. Ich habe zwar im Momente auch nur ein Depot, aber der Trend geht zum 2. Depot. Denn jeder Broker hat in seinen Bedingungen irgendwas das dazu führt, dass ein anderes Depot doch ein paar Euro günstiger ist.

    Man kann aber auch große Aktiendepots in nur einem Depot führen, macht mein Vater bereits seit Jahren. Ein Depot, noch nicht mal das günstigste, solange man nicht unnötig handelt, sind Depotgebühren auf Jahrzehnte wohl zu vernachlässigen und nur eine Optimierung der Nachkommastellen.

    Take care,

    June

  88. AvatarThorsten

    u.a. werden einige Staaten Pleite gehen ?
    „Die Physiker“  <-> ein Ding, was einmal erfunden wurde, wird eingesetzt und es wird wieder passieren.
    Atombomben, Staatspleiten, Diktaturen,Währungsschnitte, Währungsreformen, Enteignungen, Vertreibungen, Verfolgungen, Erdbeben, Tsunamis, Pandemien,..
    Glücklich kann sich schätzen, bei dem das zur Lebzeiten nicht vor der eigenen Haustür passiert.
    Ein Börsencrash ist keine Katastrophe, die Unternehmen leben in der Regel munter vor sich hin, einige vielleicht bei reduziertem Umsatz/Gewinn. Wo der Wurm drin ist (Banken 2008, aber vorher auch schon lange). da wird kräftig ausgeräumt und da kann auch mal was futsch sein. Das ist verkraftbar, so lange man ordentlich diversifiziert.
    Ein Börsencrash ist letztlich nur ein Hinfallen, danach steht man wieder auf. In der Regel werden sogar die Dividenden weiter gezahlt, weswegen man ein Augenmerk darauf setzen sollte.  Der Buchwert ist vielleicht über Monate entsetzlich, der CashFlow bleibt jedoch und kann zum reinvestieren in die am meisten Runtergeprügelten verwendet werden. Auch eine Art TIming, wenngleich nur zur Schadensbegrenzung.

    Heute wieder Höchststände in meinem Depot, dank Wirecard. Nur Deutsche Wohnen muss sich noch berappeln, hier hat der Psychofaktor derbe zugeschlagen.

  89. KievKiev

    @ Whirlwind
    Infrastruktur / Energie finde ich bei Divantis oder NurBahresIstWahres. Hier gibt es einige Einkommenstitel. Ich hatte auch irgendwo einmal einen Link zu Global Energy Rankings bekommen:
    https://top250.platts.com/Top250Rankings
    Ich bin die Liste durchgegangen und habe mir das Chart, die Dividende und die Payout Ratio angesehen. Und dann weiter geschaut und auf die Watchliste gepackt. Aktien wie Red Electrica Schwanken eh oft in einem Bereich. Hier würde ich natürlich gerne im unteren Bereich kaufen und dann liegen lassen.
    Bei BEP wird meine ich als Risiko die Kreditwürdigkeit von Brasilien gesehen. Aber das ist ja auch nur ein Land, dass sie beliefern. Ansonsten finde ich Stromerzeugung mit hoher Rendite und langen Laufzeiten nicht verkehrt. GazProm ist für mich ähnlich, wenn man die Politik mal weg lässt. Mautsysteme finde ich auch sehr interessant. Das ist doch nur eine legale Form von Wegelagerei 😉 Die Hauptbedrohung ist der Entzug der Lizenz. Siehe ATL Kurs aktuell. Dabei haben sie aktuell auch in Spanien Abertis übernommen. Die sind mir durch meine Aufenthalte in Spanien aufgefallen. In der Schweiz ist das Strassennetz leider in staatlicher Hand. Mich interessieren selbst mehr von der Sorte.
    @ DanielKA
    Wir haben ein ähnlich hohes Depot. Die 70k müsste ich Ende diesen Monates auch erreicht haben. Ich habe bei IBKR alleine 20 Aktien. Und dann noch ETFs und weitere Aktien in den anderen Depots. In Summe vermutlich 30 STK. Dennoch habe ich Übergewichtungen, die ich reduzieren möchte. Ich kaufe gerne eine Position für knapp 2000€ oder $. Oder 100 Stk wenn es grob passt. So kann ich einfach die Dividendenhöhe ansehen und SCs gegebenenfalls schreiben. Mit PBB und NLY habe ich auch Titel, die generell nicht hoch gewichtet werden sollen. BASF hatte ich leider 100 Stk gekauft. Sonst hätte ich kürzlich noch einmal nachgelegt. Ich möchte erst in die Breite gehen und dann manches bei Gelegenheiten aufstocken wie Abbvie oder auch Xiaomi.

  90. Avatar42sucht21

    @Daniel – Beispiel Asset-Allokation
    Finde ich persönlich sehr gut.

    @Sparta – Alpha?
    Wie Sie vielleicht vermuten habe ich bei Aktien keine Jensen-Alpha Strategie. Ich sehe mich da eher als ein mit Dart-Pfeilen bewaffneter Fellträger… Ich befinde mich zusammen mit den anderen Privatinvestoren am allerletzten, hintersten Ende der Nahrungskette bei der Qualität der erhaltenen Daten & Information zu Unternehmen sowie bei dem Kaufkonditionen meiner Broker. Das ganze CAPM mit prognostiziertem Risiko oder das Factor Investing Value, Size, beta… Unternehmensbewertungen usw ist für mich von niemandem zuverlässig in der Realität im voraus sinnvoll darstellbar. Und damit völlig unbrauchbar. Realität schlägt Theorie. Beim Aktienmarkt bin ich ein großer Befürworter eines laaangfristigen, günstigen, robusten, physisch-replizierenden (All-)Welt ETF-Sparplan Ansatzes. Das ist nach meiner Überzeugung wirklich alles was es braucht. Einzelaktien gerne zusätzlich als kleines Salz in der Suppe wer mag. Klar, je zuverlässiger das Unternehmen der Wahl in der Vergangenheit geliefert hat, desto wahrscheinlicher die Fortschreibung.

    @Whirlwind
    Ich finde Ihre Beiträge gut. Ich finde es toll, dass Sie diese Aktienanalysen durchführen. Man lernt persönlich beim recherchieren und aufschreiben sehr viele Dinge, man entwicklet sich weiter und fühlt sich wohler mit seinen Anlageentscheidungen. Dadurch verkauft man weniger wahrscheinlich zum falschen Zeitpunkt vermute ich. Aber glauben Sie bitte nicht, dass Ihre Aktienanalysen einen Mehrwert bieten im Sinne von Anlageentscheidungen für andere. Es ist doch nicht logisch zu glauben, die selber ermittelten Value/Kauf/Verkaufs- usw. Werte hätten irgendeine objektive Bedeutung für die Unternehmensbewertung.

    @Mr. Pino Cavallo -gerade in Zeiten wie diese eine gewisse Cash-Quote aufbauen
    Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber was meinen Sie mit ‘gerade in Zeiten wie diesen’? In welchem Zeitraum / unter welchen Bedingungen würden Sie sich denn trauen voll investiert zu sein?

    @Djerun82 – Verrechnungskonto Einlagensicherung 100k€, nicht jedoch für den Aktienbestand.
    Ja, das stimmt wobei ich persönlich auf die angeblich sicheren 100k nicht allzu viel gebe im Fall eines Falles. Warum gerade runde 100k und nicht 42,21Mio oder warum nicht 42,210€? Das ist doch nur bla bla. Aber es hat gewirkt. Alle sprechen von den ‘sicheren 100k’ und verstehen darunter die entsprechende Kaufkraft. Da wär ich mir nicht so sicher.
    Bezüglich Aktien / ETF und Sondervermögen wurde ja schon etwas gesagt. Ich nutze größere deutsche Banken für meine Depots. In DE gilt es das Depotgesetz zu befolgen, die BaFin schaut zu. Siehe zB § 5 Sammelverwahrung § 6 Miteigentum am Sammelbestand und §9a Urkunde. Nach meinem Verständnis dürfen deutsche Banken (nicht ohne explizite Genehmigung oder gar Clearstream) keine dieser Aktie verleihen, denn Sie sind ja nur Verwahrstelle und nicht Eigentümer.
    https://www.gesetze-im-internet.de/wpapg/BJNR001710937.html
    Ehrlich gesagt mache ich mir da keine weitergehenden Gedanken. Im folgenden meine Laieneinschätzung: Ist das Sondervermögen sicher? Für mich ja. Es gibt ja für ‘normale Aktien’ keine effektiven Aktienstücke mehr die ausgeliefert werden bei Kauf. Sondern mein Anteil wird in der “Globalurkunde” (siehe §9a) vermerkt und bei Clearstream (Tochterunternehmen der Deutschen Börse AG, Sitz in Luxemburg) gesammelt verwahrt. Die meisten von uns werden Aktien in der Girosammelverwahrung (Clearstream) haben. Bei meinen Banken ist auch eine Einrichtung der persönlichen Verwahrung nur für mich auf meinen Namen möglich anstatt gesammelt bei Clearstream – wenn man sich die jährlichen Kosten dafür anschaut wird sich der geneigte normale Privatinvestor von der Idee wieder verabschieden.
    Bei ETFs ist die Sache ähnlich. Die im März 1995 gegründete Brown Brothers Harriman Trustee Services (Ireland) Ltd. dient zB als Verwahrstelle für die in DE gehandelten Vanguard ETF. Per Sparplan gekaufte Anteile gehen dort nach meinem Verständnis in die Girosammelverwahrung. Anteile von iShares (Blackrock) werden in England bzw. Irland gelagert. Wenn die Verwahrstelle insolvent oder übernommen wird, wird wohl eine neue das Geschäft übernehmen. Geht ein ETF-Anbieter insolvent wird ein anderer das weiter führen (wahrscheinlich) oder die Anteile werden abgewickelt und verkauft und die Anteilhalter ausgezahlt. Wie die Übernahme eines ETF Anbieters aussieht kann man ja aktuell verfolgen bei Comstage-zu-Lyxor. https://www.test.de/ETF-Anbieter-Comstage-zu-Lyxor-5364257-0/
    Bitte um Korrektur falls jemand mehr Kenntnis diese Thematik hat.

  91. AvatarWhirlwind

    @Claus: 135 % in 7 Jahren ist doch okay. Dann war die organische Verdopplung der Position nach ca. 5 Jahren? Finde ich bemerkenswert, bei der Unternehmensgröße und den ermittelten Wachstumsraten. Daher vielen Dank für den Einblick. 🙂
     
    @A.: Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich nutze mein Tool eher für die übersichtliche Darstellung der fundamentalen Entwicklung verschiedener Unternehmen. Für die Alarmierung bei Erreichen einer gewünschten Kursschwelle, z.B. für einen (Nach-)Kauf nutze ich bevorzugt die App von Finanzen100.
     
    @Arnold-Horst: Vielen Dank für das positive Feedback. Ich bin mit meinem Projekt sicherlich noch ganz am Anfang und freue mich über jeden begeisterten Leser, der gern und regelmäßig wieder vorbeischaut. 🙂 Deine Meinung zu J&J teile ich vollends. 🙂
     
    @Kevin: Vielen Dank für den Link. Schaue ich mir bei Gelegenheit mal an. Habe auch kürzlich ein tolles Video auf YouTube zum „professionellen“ Übertragen der Kurse von Google Finance ins Excel gefunden. Vielleicht finde ich auch noch eine Anleitung, um die fundamentalen Kennzahlen von Ariva.de automatisiert übertragen zu lassen.
     
    @Kiev: Stimmt, Ben vom Divantis-Blog hat einige Infrastrukturtitel im Depot. Da kann ich mir sicherlich die ein oder andere Anregung holen. Aber erst einmal mit dem Wiederaufbau des Depots anfangen. Da habe ich bisher genügend (Standard-)Titel auf meiner Wunschliste. Da haben ich mindestens 1 Jahr zu sammeln. 😉
     
    @42sucht21: Beim Blog steht vor allem das Sammeln der Analysen und der darin enthaltenen Dashboards im Vordergrund. Und evtl. stößt der ein oder andere Investor doch auf ein neues, ihm bisher unbekanntes Unternehmen. Und ggf. helfen auch die Drawdown-Charts, da ersichtlich wird, mit welchen Rücksetzern bei Aktie „XYZ“ zu rechnen ist. Eine Anlageentscheidung möchte ich dagegen tatsächlich und überhaupt nicht beeinflussen! Es geht lediglich um das ansprechend zur Verfügung stellen von Informationen, die ohnehin auf verschiedenen Finanzseiten zur Verfügung stehen.
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  92. AvatarClaus

    @ whirlwind
    JNJ habe ich im Nov. 2012 bei 55,15 gekauft. Das Ergebnis ist sogar noch etwas besser, da die in 2019 bezahlten Divs. noch hinzukommen:
     
    Kursgewinn bisher: 114% +Netto-Divs.: 25% Gesamt: 139%, p.A. knapp 16%
     
    Was will man mehr?
     
    Viele „Langweiler-Aktien“ performen auf lange Sicht deutlich besser, als vermutet. Hier ein paar Beispiele aus meinem Depot:
     
    Aktie, Haltedauer, p.A.-Rendite (Kursgewinn + Netto-Div.) in %Intel, 14, 9,2Aflac, 5, 13,7Home Depot, 16, 16,0P&G, 6, 11,7Coke, 15, 9,4Heineken, 6, 17,0Unilever, 7, 14,2Gen. Mills, 7, 8,2Hormel, 2, 23,9Nestle, 6, 8,6MCD, 6, 24,0Medtronic, 13, 9,7Stryker, 5, 32,4Becton Dickinson, 6, 25,3Novartis, 17, 5,9Novo-Nordisk, 2, 18,5Walgreens, 7, 13,6   (und das trotz der zwischenzeitlichen „Abstürze“)3M, 6, 14,3
     
    Es lohnt sich also, den „Dickschiffen“ die Treue zu halten, soweit das Geschäftskonzept intakt ist.
     
    LG

  93. AvatarDanielKA

    Beeindruckend Claus, zeigt auch das bei den soliden Dickschiffen zwischendurch immer gute Einstiegszeitpunkte zu finden sind. Da der Kurs i.d.R. deutlich volatiler als das zugrundeliegende Geschäft ist.
    (JNJ Babypuder, 3M – Wachstumsdelle, Walgreens -> Amazon Hysterie, MCD Fleischskandal, General Mills -> Old School Food usw)

  94. AvatarThomasH

    Aber glauben Sie bitte nicht, dass Ihre Aktienanalysen einen Mehrwert bieten im Sinne von Anlageentscheidungen für andere. Es ist doch nicht logisch zu glauben, die selber ermittelten Value/Kauf/Verkaufs- usw. Werte hätten irgendeine objektive Bedeutung für die Unternehmensbewertung.
     
    Sehr gut formuliert! Jede Analyse, die man irgendwo findet, wurde doch schon zig-mal von irgendjemand anderem gemacht; jede Aktie – insbesondere die Firmen in den großen Indizes – werden ohne Ende analysiert und untersucht. Nur die Schlussfolgerungen daraus unterscheiden sich.
    Wo soll da der Mehrwert einer weiteren Analyse sein (außer natürlich persönlichem Interesse und Spaß an der Analyse) ?
     
    Bei jeder Aktie, die ich kaufe, muss es einen Verkäufer geben. Der aber denkt genau andersrum als ich und kommt zu gegenteiligen Bewertungen, obwohl ihm dieselben Analysen zur Verfügung stehen, sonst würde er nicht verkaufen.
     
     

  95. AvatarZEN INVESTOR

    Link zu diesem Posting:
    https://timschaefermedia.com/hab-keine-angst-vor-der-boerse-die-aktie-ist-den-anderen-asset-klassen-um-meilen-ueberlegen/#comment-63884

    Thomas H schrieb:
    „Sehr gut formuliert! Jede Analyse, die man irgendwo findet, wurde doch schon zig-mal von irgendjemand anderem gemacht; jede Aktie – insbesondere die Firmen in den großen Indizes – werden ohne Ende analysiert und untersucht. Nur die Schlussfolgerungen daraus unterscheiden sich.“

    Nun ja, das Problem ist doch genau, dass die Analysten sehr schlechte Analysen liefern.

    In der Regel wird erst bei deutlich gestiegenen Aktien ein etwas höheres Kursziel angegeben und umgekehrt.
    In der Regel ist das sehr schlecht begründet und zielt auch sehr häufig daneben.

    Ich behaupte jetzt mal, ich schlage jeden Analysten.

    Gerne kann man dies in 5 Jahren oder so mal rückwirkend anschauen und die Prognosen auswerten. Ich jedenfalls habe eine Kopie gespeichert und werte das dann in ein paar Jahren aus (weil ich eben auch aus meinen Fehlern lernen will):

    Leonteq

    Faktor 2.0 in den nächsten 2 Jahren.
    40.4 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 2 Jahren 19’707

    Buchwert im Jahr 2021: 51
    Gesamte Dividende bis 2021: 1.53 (0.77/Jahr)

    Jahr 80%-Bereich
    2019 13 38
    2020 22 53
    2021 55 68

    Feintool

    Faktor 2.1 in den nächsten 3 Jahren.
    27.3 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 3 Jahren 20’616

    Buchwert im Jahr 2022: 97
    Gesamte Dividende bis 2022: 5.6 (1.87/Jahr)

    Jahr 80%-Bereich
    2019 23 70
    2020 29 88
    2021 62 111
    2022 104 128

    Tamedia AG

    Buchwert im Jahr 2025: 277
    Gesamte Dividende bis 2025: 20.65 (3.44/Jahr)

    Jahr 80%-Bereich
    2019 40 120
    2020 49 146
    2021 60 179
    2022 91 219
    2023 148 267
    2024 227 327
    2025 299 366

    Hochdorf Holding AG

    Faktor 7.0 in den nächsten 9 Jahren.
    24.2 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 9 Jahren 70’316

    Buchwert im Jahr 2028: 370
    Gesamte Dividende bis 2028: 30.96 (3.44/Jahr)

    Jahr 80%-Bereich
    2019 26 71
    2020 32 88
    2021 40 109
    2022 49 135
    2023 68 167
    2024 105 207
    2025 156 257
    2026 225 318
    2027 319 394
    2028 422 488

  96. AvatarThomas

    @ZEN INVESTOR, da Du ja jeden Analysten schlägst, fehlt mir Deine Prognose für das Jahr 2089 und 3001. Ich bin etwas enttäuscht.

  97. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ ThomasH

    Der aber denkt genau andersrum als ich und kommt zu gegenteiligen Bewertungen, obwohl ihm dieselben Analysen zur Verfügung stehen, sonst würde er nicht verkaufen.

    Vielleicht verkauft er auch einfach nur, weil er Cash braucht?

    Oder möchte sein Portfolio „rebalancen“?

    Oder weil er Panik bekommt?

    Mit der Güte des zugrunde liegenden Unternehmens muss das gar nichts zu tun haben.

    Du hast schon Recht mit dem „Käufer-Verkäufer-Modus“ an der Börse. Aber welch genialen Analysen sind denn die Verkäufer der wunderbaren Topunternehmen gefolgt, die ihre Papiere im März 2009 zu Schleuderpreisen verhökert hatten?

    Die Analysen von Whirlwind sind ausgezeichnet, um sich einen Eindruck über die Güte eines Unternehmens zu verschaffen. Lohnt sich eine Investition?

    Die Herdentiere an der Börse sind aber Spekulanten mit kurzsichtigem Handlungsrahmen. Deren Verkaufsgründe interessieren mich nicht  – Analyse hin oder her.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *