Fuck You Money: Wenn du den Job nicht mehr fürs Geld brauchst


New York, 18. Oktober 2018

So sieht es morgens in New York aus. Anzugsträger stürmen in die U-Bahn auf dem Weg ins Büro.


Das Schöne am „Fuck you Money“: Du brauchst dich nicht zu ärgern. Ich hatte mal einen Job, da war die stellvertretende Abteilungsleiterin bipolar. Sie schrie die Mitarbeiter jeden Tag an. Ich hielt es dort kaum aus. Ich hatte Bauchschmerzen. Wer solche Jobs ertragen muss, der tut mir leid.

Ich wollte nie in einer Position sein, in der von mir erwartet wird, verbale Beschimpfungen zu ertragen. Ich hab keine Lust darauf, der Idiot zu sein, nur um ein Gehalt zu bekommen. Manchmal behandeln Kunden oder Kollegen einen wie Schmutz. Mitarbeiter müssen zuweilen viel ertragen.

Hast Du ein üppiges Depot, kannst du gehen. Du kannst dir in Ruhe einen anderen Job suchen – in einem angenehmen Umfeld. Oder du nimmst eine Auszeit. Oder gehst in die Freiheit, wenn du das nötige Geld hast.

Aber mich wie ein Esel behandeln zu lassen, das wäre nicht mein Ding. Jedenfalls nicht auf Dauer. Nach drei Monaten war ich weg von dieser hysterischen Frau, die täglich Schreianfälle hatte. Ich hab übrigens im Blog schon über diesen schrecklichen Job im Klinikum mit der aggressiven Führungskraft geschrieben.

Du kannst in der Freiheit dorthin gehen, wo es dir gefällt. Vielleicht an den Strand, wenn dir das Surfen Spass macht. Es ist die Freiheit kombiniert mit der Sorglosigkeit, die dir gefallen wird.

Ich meine, es ist schon schlimm genug, wenn man sieht, dass Menschen 20 Jahre oder mehr ihres Lebens einer Firma widmen. Und dann kommt die Restrukturierung. Der Personalabbau. Sie haben hohe Ausgaben, womöglich das Auto und Haus auf Pump gekauft. Wenn sie die Arbeit am meisten brauchen, ist sie weg. Man kann sich selten auf eine Firma dauerhaft verlassen. Die Zeiten können sich nämlich ändern. Der Wandel ist überall zu sehen.

Ich kenne Leute, die leben, um zu arbeiten. Sie haben Schulden bis zur Halskrause. Es muss sich grauenvoll anfühlen, wenn dann der Chef solche Leute rauswirft. Die nächste Krise wird kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es gibt dann diese Angst in der Magengegend. Manchmal wird ein gesamtes Team aufgelöst. Arbeiten werden ausgelagert. Vielleicht nach Indien. Die Angst vor der Kündigung trifft auch Führungskräfte. Das muss schlimm sein. Der Stress. Das kann dir den Schlaf rauben.

Wenn dann die Lebenshaltungskosten hoch sind, wie will dann jemand seine Hypothek und die Rechnungen bezahlen? Vom Arbeitslosengeld? Kannst du während einer Rezession rechtzeitig einen neuen Job finden, der dir gefällt? Zahlreiche Häuser werden in der nächsten Krise unter den Hammer kommen.

Dein Ziel sollte es sein, genug investiert zu haben, dass dir eine Krise am A… vorbei geht. Keine Arbeit? Kein Problem! Alles wird weiter laufen. Es wird Essen auf den Tisch kommen. Der Arbeitsplatzverlust ist nur eine leichte Unannehmlichkeit. Mehr nicht.

Dort bin ich. Ich fühl mich wohl. Mir kann niemand kündigen. Ich kann machen, was ich will.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Fuck You Money: Wenn du den Job nicht mehr fürs Geld brauchst

  1. Thorsten

    Ich habe nur noch einen Anzug, man weiß ja nie.  Führungskräfte sind im Übrigen immer vor mir gegangen, sie sind leichter ersetzbar 🙂

  2. ThorstenThorsten

    Alternative:

    Nach deutschem Arbeitsrecht sind Führungskräfte eben einfacher kündbar.

    Dafür bekommen sie eben auch mehr Gehalt und haben mehr Stress/ Verantwortung.

    Und mit mehr Gehalt, kann man einfacher und schneller auf die finanzielle Freiheit hinarbeiten.

    @Tim: Viele Führungskräfte sind übrigens nach meiner Erfahrung eher gute Menschen, die sich auch für Ihre Team Mitglieder interessieren 😉

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    meine Führungskraft war nicht nett, sie war ein „Drachen“.

  4. David

    @Tim:

    Deine Führungskraft hatte dennoch etwas Gutes für dich… denn sie hat dich wohl dazu motiviert noch schneller finanziell frei zu werden!? 😉

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ David

    Haha. Das stimmt. Es war der reinste Horror. Es flossen oft Tränen bei den Mitarbeitern. Ich hab so etwas noch nie erlebt gehabt.

  6. Kia

    Wenn die Frau bipolar war hätte sie auch euphorische Phasen haben müssen und depressive oder psychotische. Das hätte doch auch ihren Vorgesetzten auffallen müssen. Ich kenne einen manisch -depressiven, er ist total super und witzig und keinesfalls aggressiv. Vielleicht war sie tatsächlich einfach nur ein Drache, eine von den total Frustrierten. Da weiß man dann aufjedenfall warum man Geld und Aktien bunkert und den Teebeutel dreimal aufgießt.

  7. Ecki

    Ich habe leider eine ganz schreckliche Chefin und bin erst 5 Monate in dem neuen Job. Die Bezahlung ist super, aber ich befürchte, dass ich diese Frau nicht lange ertrage.

    Soll ich trotzdem weiter aushalten?

  8. Gainde

    Meine Erfahrung ist, dass man bei Grossunternehmen eher austauschbar ist: Outsourcing, kleinteilige Spezialgebiete, externe Fachleute etc.

    Bei einem kleineren Unternehmen kann nicht so einfach ein Bereich um 50-100% gekürzt werden. Auch wollen sie weniger outsourcen oder mit Temporären zusammenarbeiten. Der Einzelne weiss zudem viel mehr über die Zusammenhänge und hat mehr Verantwortlichkeiten als ein Spezialist in einem Konzern. Bei meinem Stellenantritt haben sie sogar die Kündigungsfrist in meinem Vertrag erhöht, weil sie sich eine Lücke im Zweimann-Team über mehrere Monate nicht leisten können.

  9. Chris

    @ Tim

    Haha du armer. Das kann sehr viel nerven und Motivation kosten. Sparen in Aktien ist geil. Ich hoffe das wir noch Umwelt freundlicher werden damit die Erde noch in meiner Rente schön und sicher ist. Und liberaler 😉

    @ Ecki

    Ich würde nebenbei was anderes suchen wenn ich du wäre und dort bleiben bist du dir sicher bist wohin du willst /kannst..

    Mfg

  10. Thorsten

    @Gainde so eine Kündigungsfrist ist in der Realität oft einseitig und zum Vorteil für den Arbeitgeber.  Ich hatte einen Vertrag,  bei dem ich nur zum 31.12 raus kam, wenn ich bis 30.6 gekündigt hätte.Hätte ich am 1.7 gekündigt, hätte ich weitere 1,5 Jahre bleiben müssen. Umgekehrt hat der Arbeitgeber aber in einer Flautezeit allen gnadenlos gekündigt, die 3 Monate lang keinen Kundenauftrag hatten. Das Risiko wurde auf die Arbeitnehmer abgewälzt.

  11. Ralf

    „Zahlreiche Häuser werden in der nächsten Krise unter den Hammer kommen.“

    So ist es. Wer gut wohnen möchte, sollte sich aber nicht von Hausplanungen abhalten lassen. Eine solide Planung der Finanzierung ist das A und O. Hoch tilgen.

    Es gibt im übrigen ja Alternativen zum Angestelltenverhältnis. Wenn gleich es nicht jedem liegt. Eine Selbstständigkeit. Das ist kein Zuckerschlecken. Wer aber seinen Bereich gefunden hat, kann damit durchaus sehr erfolgreich werden und viel Kohle verdienen.

    Franchising kann bei fehlender Geschäftsidee etvl. eine gute Alternative sein. Da gibt es mittlerweile durchaus recht interessante Sachen.

    Ich stehe unmitelbar vor einem Jobwechsel. Sollte dies wieder erwarten in die Hose gehen, werde ich nur noch noch freiberuflich tätig werden. Dafür entwickle ich gerade Plan B, C und D. Das ist jedem zu empfehlen der eine gewisse Unabhängigkeit vom Angestelltenverhältnis erreichen will. Ich habe z.B. bereits bei meinem neuen Arbeitgeber gleich meine Nebentätigkeit als Gutachter mit angemeldet.

    Wo ich mir z.B. schwer tue ist der IT-Bereich. Das ist ja Zukunft. Gibt es hier für Quereinsteiger gute Möglichkeiten nebenbei Kohle zu verdienen? Ohne Programmiererfahrung? Liegt mir einfach nicht.

  12. steve

    @ Ralf Kompliment bis Plan D durchgedacht, da kann kaum was überraschendes kommen.

    @Eki ich kann Chris zustimmen was neues suchen, wenn es so sein soll findet sich was. Wenn nicht du hast nicht geschrieben was die Fehler deiner Chefin sind. Vielleicht auch eine Aufgabe für dich. Es stimmt ja ändere ich mich selbst ändert sich die Umgebung. Kann ja sein das funktioniert bei dir, es gibt da verschiedene Möglichkeiten nett sein Komplimente machen, sich nicht alles gefallen lassen den anderen die Grenzen aufzeigen.

  13. Gainde

    Bei mir ist es andersrum: neuer Job mit gutem Lohn, kürzeren Arbeitszeiten, kürzerer Arbeitsweg. Auf der anderen Seite nicht das progressivste Unternehmen und sehr stabil, wo ich mich fast schon langweile nach wenigen Wochen. Zudem auch nur ein ganz kleines Team. Ist sprichwörtlich ein Unternehmen mit Burggraben.

    Wahrscheinlich muss ich mich noch etwas an die Arbeitsumgebung im Mittelstand gewöhnen, da ich früher in einem internationalen Konzern gearbeitet habe und der Umgang/Strukur anders ist. Aber, good and easy Money! 🙂

  14. KievKiev

    @ Ralf

    Das hört sich doch sehr gut an. „Gibt es hier für Quereinsteiger gute Möglichkeiten nebenbei Kohle zu verdienen? Ohne Programmiererfahrung? Liegt mir einfach nicht.“

    Du hast doch bereits einige Strategien, die Du verfolgst. Ich vermute, dass diese Dir besser liegen. Der Kernpunkt sollte schon in einem Bereich sein der Dir liegt.

    @ Fit & Gesund

    Ich betätige mich ja auch seit kurzem in Stock Picking. Was soll ich sagen. Ich habe 100 OZK und relativ sichere weitere 100 Stück als Option. Falls Du das Elend sehen möchtest: Der Nachbörsliche Wert ist besonders zu empfehlen. Wie war das noch einmal mit „An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1″. Ich setze heute eine Option auf weitere 100 Stk auf.

  15. Fabian S.

    Hallo Tim,

    „die nächste Krise kommt bestimmt“- also gehst Du auch von einem Crash aus, der nicht mehr ewig auf sich warten lässt oder?

  16. Fit und Gesund

    @Kiev,

    auweia, das ist ja der Lieblingswert vom Buy and Hold 2012, hochgelobt, und nun so ein Blutbad… ich hatte mir den Wert (von dem ich noch nie was gehört habe) auch schon angeschaut deswegen, und was lernt man daraus? auch hochgelobte Werte von erfahrenen Anlegern können sich Mr.Market nicht entziehen wenn es dumm läuft, schade….hier sieht man wieder wie wichtig es ist nur Geld einzusetzen was man so schnell nicht braucht.

    Claus würde vermutlich verkaufen, Risiko begrenzen, ich selber weiss nun auch nicht wie ich an Deiner Stelle handeln würde, Optionen kommen für mich definitiv nicht in Frage. Verbilligen tue ich nur 1x, niemals ein zweites Mal und eigentlich muss erst eine gewisse Zeit verstrichen sein, bei Novo Nordisk hatte ich damals eine gute Erfahrung damit gemacht.

    Eins habe ich gelernt, nicht nur in Bezug auf Aktien, sondern ganz allgemein, es kommt oft anders als man denkt oder hofft, daher verschwende ich auch nicht allzuviel Zeit mit den FIRE-Calculators,

    ich investiere jetzt noch 3x, bis Ende des Jahres werde ich 10’000 CHF Dividende für dieses Jahr zusammen haben, das reicht mir, meine Werte sind ungefähr zur Hälfte im Minus, ich sorge mich nicht, merke aber auch dass ich Fehler gemacht habe und die jetzt eben bezahlen muss.

    Viel Glück und ein gutes Händchen,

     

     

  17. KurtKurt

    @Fabian S.

    Hallo Tim,
    „die nächste Krise kommt bestimmt“- also gehst Du auch von einem Crash aus, der nicht mehr ewig auf sich warten lässt oder?

    Wenn Du die restlichen Texte bzw. Sätze von Tim auch liest, dann wird Dir auffallen das er auch folgendes schreibt, inhaltlich gesehen:

    Die Börse ist ein auf und ab. Keiner weiß sicher wann es hoch und wann es runter geht. Keiner weiß sicher wie lange es hoch oder runter geht. Auch ich* nicht.
    (* ich=Tim, in diesem Kontext). Es kann noch Jahre so weiter nach oben gehen oder bald einbrechen. Genau weiß das niemand.

    Damit dürfte Deine Frage nach einem (hineininterpretierten) vermutetem baldigem „Crash“ beantwortet sein.

    Natürlich kommt die nächste Krise. Nur wann ist die Frage. Irgendwann wird es wieder regnen. Vielleicht morgen, vielleicht erst in 3 Wochen oder erst wieder nächstes Jahr….
    Irgendwann regnet es auch mal in der Sahara. Nur wann ist die Frage…. Und die kann, wie an der Börse, keiner mit Sicherheit für die Zukunft beantworten. Alles andere ist raten, Zufall und Glück.

  18. Ralf

    Wer seine Nerven schonen möchte, sollte das Aktiendepot einfach laufen lassen und nur alle paar Monate hineinschauen. Ich werden dies künftig so handhaben, weil ich das Portfolio gut aufgestellt sehe. Wenn wieder mal Kohle da ist, werden gute Werte im Depot aufgestockt und gut ist.

    Alles andere ist nicht gut für die Nerven und raubt wertvolle Lebenszeit. Lasst uns lieber generell zusammen mehr Gedanken darüber verlieren wie man die Einnahmeseite speziell in Zeiten von Internet und Digitalisierung sinnvoll erhöhen kann. Kommt hier im Blog ja jedem zu Gute. Für mich das bleibt das fortlaufend eine Herausforderung trotz einiger guter Pläne und Ideen. Ich möchste mich eigentlich nicht alleine auf die eigene Arbeitskraft verlassen (Nebenjob etc.).

  19. AlexanderG

    @ Thorsten:

    „Nach deutschem Arbeitsrecht sind Führungskräfte eben einfacher kündbar. Dafür bekommen sie eben auch mehr Gehalt und haben mehr Stress/ Verantwortung.“

    Das stimmt. Nach US-amerikanischem Arbeitsrecht haben Führungskräfte noch mehr Verantwortung und Tragen mehr Risiko. Daher sind die Gehälter dort auch viel höher als in Europa. Das finde ich top. Es ist am Arbeitsmarkt wie auch auf dem Kapitalmarkt. Mehr Risiko = höhere Risikoprämie (hier: Gehalt)

    Bei uns in Deutschland hingegen ist die Verantwortung bzw. Haftung geringer. Herr Winterkorn wird NIEMALS in den Knast gehen. Herr Stadler nur kurz in U-Haft. In den USA kämen beide nie wieder auf freien Fuß.

    Wer mehr Risiko trägt, verlang auch höhere Prämien dafür. Aber bei uns mischt sich der Staat ein, und will gerne diktieren, wer was verdient. Man hat einen Mindestlohn vorgeschrieben, und will auch einen Höchstlohn einführen. So ist das leider.

  20. Thorsten

    @Ralf

    das ist ein guter Vorsatz. Timing ist fast unmöglich.

    Nur eine Art von Timing betreibe ich heute noch : das Neukaufen und Zukaufen bei niederigeren Kursen. Also ein manuelles cost averaging. Ein paar Euro billiger geht immer pro Aktie. Kein Kurs steigt linear, es gibt Tages- und Wochenrücksätze und kleine Krisen wie Anfang des Jahres.  Zur Aktienauswahl schaue ich mir auch meinen Depotstand an, wo vielleicht etws gefallen ist, was vorher schon besser im Profit stand. Dann sind Kandidaten für den Nachkauf schnell gefunden. Neue Aktien sind schwerer auszusuchen finde ich. Die Pappenheimer im Depot, die kenne ich ja schon länger.

  21. Daniel

    Wo ich mir z.B. schwer tue ist der IT-Bereich. Das ist ja Zukunft. Gibt es hier für Quereinsteiger gute Möglichkeiten nebenbei Kohle zu verdienen? Ohne Programmiererfahrung? Liegt mir einfach nicht.

    IT ist nicht zwangsweise Programmierung. Anwendungsentwicklung ist Programmierung. Im Bereich der System-Administration bleibt es meist bei kleinen Scripten. Es gibt riesige Bereiche in der IT die so bestritten werden können. Sei es Cloud-Computing, Servervirtualisierung, Automatisierung von Prozessen usw. Wenn ich mal meinen Tag betrachte, dann bin ich 50% der Zeit nur noch in irgendwelchen Telkos, Videokonferenzen bzw. Abstimmterminen mit Kunden. Datenschutzthemen kommen auch dazu. Das technische Tun rückt immer weiter in den Hintergrund, weil vieles einfach bereits heute per Knopfdruck funktioniert.

  22. Ralf

    @Daniel: Wenn man Stellenanzeigen im IT-Bereich liest, so tauchen hier massenweise Fachbegriffe auf. Was ich vermisse, sind taugliche Crashkurse für Quereinsteiger, die stinknormale EDV-Kenntnisse (Wind10, Office) mitbringen.

    Es gibt viele Bildungsangebote, aber oft sehr teuer und recht unüberschaubar vor lauter Angeboten. Was wären denn typische Tätigkeiten die man als Normalo im IT-Bereich so machen könnte?

  23. Financ-Ing

    Hallo zusammen,

    danke Tim für die regelmäßig interessanten Artikel! Bin seit 2 Jahren stiller Mitleser und immer wieder begeistert und motiviert. Ich wollte mal fragen, ob es hier Leute aus dem Raum Köln/Bonn gibt, die Interesse an einem persönlichen Erfahrungsaustausch haben. Kennt jemand Stammtische in der Gegend?

    Danke und Gruß

    Financ-ing

  24. Daniel

    Es gibt viele Bildungsangebote, aber oft sehr teuer und recht unüberschaubar vor lauter Angeboten. Was wären denn typische Tätigkeiten die man als Normalo im IT-Bereich so machen könnte?

    Es ist halt schwer hier eine Definition von IT zu ziehen. Das was Du ansprichst, Stichwort Office ist eigentlich eher eine Tätigkeit, die von den Anwendern, also Stichwort der Sekretärin oder so erwartet wird und weniger vom IT-Admin-Personal.

    Klar, es gibt auch grundlegende EDV-Service Partner (ohne diese abwerten zu wollen) die PCs aufbauen, verkabeln, Windows betanken und sich auch um Software-Paketierung kümmern. Diese sind aber eher schlecht bezahlt. Das ist ja eigentlich eher der Dienstleister, den IT-Admins koordinieren. Zumindest in größeren Unternehmen, bei kleineren hast Du natürlich mehr Aufgaben inne.

    Der IT-Bereich hat sich eigentlich bereits ziemlich spezialisiert. Man muss sich da eigentlich schon eine Nische inkl. der entsprechenden Schulungen heraussuchen. Ich denke was momentan sehr stark im Kommen sein wird ist eine Verschmelzung von Sicherheit/Jurist/EDV-ler bzw. Vermittler. Verschlüsselungstechniken, Anpassung der IT nach rechtlichen Vorgaben. Eigentlich genau die Aufgaben die jedem Admin lästig sind 😉 Wenn man sich hier eingräbt ist das sicherlich nicht verkehrt.

    Und natürlich Umgang mit Cloud. Wer heute Unternehmen dabei hilft in die Cloud zu migrieren oder Teile davon auszulagern dürfte auch einen Job mit Zukunft haben. Oftmals übernehmen das große Bude wie Microsoft aber selbst mit ihren eigenen Mitarbeitern.

     

  25. Fabian S.

    @ Kurt:

    Du hast Recht. Nur ich denke mal es wird eher in 2 Jahren als in 10 Jahren soweit sein, siehe Zyklus! 😉

  26. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Kurt

    Genau! Niemand weiß, wann die Kurse einbrechen.

    Es kann eine Rezession kommen, ohne dass die Kurse stark nachgeben. Das gibt es. Die Börse kann man kaum timen. Deshalb ist das geduldige Investieren überlegen.

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