Die Probleme mehren sich: Inflation geht durch die Decke! Logistikengpässe! Das Virus grassiert! Ich kaufe weiter Aktien

Wir haben es mit vielen Problemen zu tun. Es kommt zu Logistikproblemen rund um den Globus. Das Corona-Virus grassiert wieder. Die starke Weltkonjunktur verliert an Schwung. Und die Preise steigen. Die Inflation ist auf dem Vormarsch. In Europa haben sich allein die Erdgaspreise seit Jahresbeginn fast vervierfacht. Ob Sprit, Strom, ob Miete oder Lebensmittel – alles wird teuerer. Wer ein Aktiendepot hat, ist meiner Meinung gut abgesichert – zumindest langfristig. Mein Depot wächst jedenfalls deutlich schneller als die Inflationsrate. Ich kann mich also nicht beklagen. Ich kaufe weiter Aktien zu.

Heute habe ich wieder einige Berkshire-B-Aktien gekauft. Die Bewertung mit dem 1,39-fachen Buchwert ist meiner Meinung nach günstig. Die Beteiligungsfirma von Warren Buffett eignet sich gut für “Buy and Hold”-Anleger, glaube ich. Ich kaufe stetig und stur Aktien zu. In guten wie schlechten Zeiten.

Ich habe heute 17 Berkshire-B-Aktien gekauft für rund 4.800 Dollar.

Aktien sind ein guter Schutz vor Inflation

Wer natürlich seine Ersparnisse auf dem Girokonto, Sparbuch oder Tagesgeldkonto unverzinst vergammeln lässt, hat ein Problem. Was lernst du daraus: Dein Nettovermögen wird über die Börse im Schnitt deutlich schneller steigen als deine Konsumsausgaben pro Jahr.

Ich würde Käufe aufschieben oder minimieren, bei denen die Inflation am stärksten gestiegen ist, falls möglich. Ich würde zum Beispiel mein Auto länger fahren, wenn ich eins hätte. Wer die finanzielle Freiheit anstrebt, fährt meist einen alten Gebrauchtwagen, zumindest sehe ich das in den Communitys auf Facebook wie ChooseFi. Immobilien sind in Deutschland verdammt teuer geworden. Ob ich mir jetzt eine Immobilie in Deutschland kaufen würde? Vermutlich nicht nach der Preisrallye.

Im Alltag kannst du eine ganze Menge sparen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist zum Beispiel in meinen Augen ein großer Unsinn. Ich hab noch nie ein Ei gehabt, dass nach Ablauf des Datums, mir Probleme bereitet hat – selbst Wochen später. Zur Not kannst du Eier abkochen und dann im Kühlschrank aufbewahren. Sollte ein Ei wirklich hinüber sein, riechst du es.

Reportagen: Leben in WGs, Tiny Häuser, Zucker ist Gift

Ich fand diese HR-Reportage (unten) über eine junge WG auf dem Land super. Zwölf Menschen leben extrem günstig in einer alten Mühle im nordhessischen Waldkappel. Sie kochen, waschen, putzen, renovieren zusammen. Dabei achten sie auf den Umweltschutz und die Gesundheit. Sie pflegen gute Beziehungen zur Gemeinde. Sterbende Dörfer haben durchaus ihren Reiz:

Bürgermeister müssen umdenken. Ich finde es seltsam, wie Stadtoberhäupter sich gegen Tiny Häuser wehren. Die Häuser auf Rädern verbrauchen kaum Land und sind deshalb schon umweltschonend. In Zeiten von Wohnungsknappheit müssten Kommunen die kleinen Häuser zügig genehmigen, aber das Gegenteil ist der Fall, wie diese Reportage des BR zeigt.

Ach ja, weil wir gerade bei guten Dokus sind. Ich find diese kritische 43 Minuten lange ZDF-Sendung über Zucker gut. Zucker sei gefährlicher als Rauchen, wird dort behauptet. Da kann was dran sein.

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  1. “Ich hab noch nie ein Ei gehabt, dass nach Ablauf des Datums, mir Probleme bereitet hat – selbst Wochen später.”

    Ein weiterer Vorteil veganer Ernährung, es vergammelt deutlich weniger, am heikelsten ist natürlich Fleisch und Fisch. Da sollte man keine Experimente machen mit Haltbarkeit.

    Aber alte Eier kann eine Delikatesse sein, 1000jährige Eier in China
    https://www.bambooblog.de/tausendjaehrige-eier/

    Naja für mich ist das nix aber wer das mag 😀

      1. Ja gewusst wie, meine Grosseltern hatten anfänglich noch keinen Kühlschrank, sie hatten im feuchten Keller Gemüse und Früchte den ganzen Winter gelagert welches im Sommer und Herbst geerntet wurde im Garten und davon sich ernährt, nur wenig zugekauft. Wenn eine Karotte mal etwas braun war oder ein Apfel nicht mehr so knackige Haut hat man es einfach zurecht geschnitten. Heute würde das alles im Müll landen resp. im Laden erst gar nie verkauft.

    1. James Cook soll 60 Fässer Sauerkraut mitgenommen haben auf die Weltumsegelung um vor Skorbut sich zu schützen.

      Sauerkraut pur mag ich nicht, aber Sauerkrautsuppe funktioniert 😀

      1. @Rüdiger

        Mach das, hat auch einen Vorteil auf dem Segelboot, wenn die Welt untergeht, bleibt man über Wasser (sofern das Boot gut gebaut ist) 😀

        Alleine wenn Grönland abschmilzt, soll der Wasserspiegel der Meere um 6m oder so steigen. Das ist aber dann das kleinste Problem, durch das Süsswasser gerät alles aus den Fugen in den Meeren.

  2. Baby Berksihre: Ich teile deine Ansichten, Tim. Ich habe vor 30 Tagen einen Sparplan i.H.v. 250 EUR auf die Aktie eingerichtet, welcher immer zum 15ten auslöst. Am 15.11. kaufe ich also meine zweite Berksihre Class B. Falls ich nicht weiß wohin, kaufe ich vielleicht sogar noch 10 Stück außerhalb des Sparplans. Auch Markus Koch (n-tv) hat in einem seiner letzten Videos “Opening Bell” die Berkshire erwähnt: “Das ist bei der aktuellen Bewertung mal Substanz, Leute!”.

    Das schöne an der Berkshire: Da ist die Münchner Rück drin, die wollte ich schon länger haben. Dazu Apple, auch hier halte ich keine direkte Position, ebenso CocaCola. Wäre mir bei der Einzelauswahl alles zu riskant, hier bekommt man ein super Paket mit weiteren interessanten Werten.

    Gleichzeitig habe ich im Oktober mit erstmaliger Ausführung per 15.11. einen Sparplan auf die Microsoft angelegt. Ich habe es schon mehrfach verpasst, Microsoft zu kaufen. 2019 darüber geredet… zuletzt im Januar 2021 darüber nachgedacht. Da war die Microsoft in meinen Augen “günstig”, ich habe sie ins Mutster-Depot gepackt, hatte aber leider kein Geld für echte Käufe. Ich wollte den Sparplan jetzt gerade stoppen und stattdessen den Berkshire-Sparplan von 1 auf 2 aufstocken… zu spät… Naja, dann wird am 15.11. eben doch erste Microsoft eingebucht. Ich glaube fest an den langfristigen Erfolg des Unternehmens (fast jeder Bürocomputer dieser Welt hat ein Abo mit denen). Aber ich glaube auch, dass sie zur Zeit etwas (zu) teuer ist… Naja, ega. 1 Aktie macht auch keinen Spaß, der Sparplan bleibt also stehen. Mal sehen, wo in 12 Monaten sowohl die Berkshire als auch die Microsoft stehen. Um das Risik des zu teuren Einstiegs zu minimieren, habe ich den Sparplan gewählt, was ich sonst bei Aktien nicht mache. (Berkshire betrachte ich mal nicht als Aktie, sondern als ETF/Fonds)

    Getreu Kostolany (Straßenbahnen und Aktien soll man nicht hinterherlaufen) und Andreas Beck (“die Leute kaufen das, was im Rückspiegel die letzten 10 Jahre besonders gut gelaufen ist, und denken das geht immer so weiter… deshalb schneiden sie schlechter als der Index/Markt ab”) wollte ich gerade noch in letzter Minute stornieren… Ausschlaggebend war dann aber tatsächlich dein Blog-Beitrag 🙂

  3. Ich kaufe in den nächsten Monaten nichts mehr. Ich warte auf günstige Kurse. Ich kaufe bei -10 Prozent frühestens. Und ich kaufe bei -15 Prozent ein zweites Mal. Gut möglich, dass wir auch die -20% sehen werden. Ich weiß, Market Timing.

    1. Der Staat ist gegen Tiny Häuser weil sie für den Bürger noch bezahlbar sind. Banken, Hanwerksbetriebe, Berater, Notare, u.s.w können nicht viel daran verdienen. Der Bürger soll in die Schuldenfalle tappen (hohe Bau- Kauf- und Mietkosten ), damit er brav und mit Vollgas im Hamsterrad strampeln muss. Der Staat hat kein Interesse daran, wenn ein Vielzahl an Bürgern minimalistisch lebt. Er braucht Geld zum Umverteilen. Die Mittelschicht muss platt gemacht werden. Ich investiere trotzdem fleißig weiter…

  4. Die WG in der HR-Reportage ist für mich echt gruselig…Kollektiv-Kleiderschrank…

    Verklärte Weltverbesserer, die es selber krass finden, wenn sie mal “Committment zu einem Ort haben” und überrascht sind, dass sie dann sogar bereit sind dort aufzuräumen.
    Ich bin da vielleicht auch etwas vorbelastet, war vor langer Zeit Schulsprecher und auf lauter SMV-Wochenenden, bei denen nur so Vögel waren die dann auch gerne mal ihre Namen getanzt haben. Bin komplett traumatisiert 😉

  5. @Christian / BRK

    Gratulation – die nehme ich auch bei meinem Sohn als Sparplan.

    Nur bei MunichRe bin ich recht sicher, dass Berkshire dort investiert war. Die Beteiligung haben die aber meines Wissens vor Jahren verkauft.

    -M

    1. Mandelmilch kaufen wir, gibt eine Bio-Mandelmilch Barista speziell für Kaffee, die man gut schäumen kann. Mandeln aus Italien. Schmeckt einfach leicht nach Marzipan.

      Die Alpro schmeckt mir auch aber die Marke gefällt mir nicht wirklich. Immerhin kommen dort die Mandeln auch aus dem Mittelmeerraum aber auch noch einige Inhaltsstoffe die man eigentlich nicht will. Sorry an alle Danone Aktionäre 😀

      Ich bin einfach kein Freund von Sojamilch aus Brasilien 😉

      Mache mir aber eh wenig Hoffnung auf Änderung in diesen Dingen, aktuell hört man ja “grosse Worte” aus Glasgow, alle brav mit dem Private Jet angereist. Unkonkrete schwammige Aussagen wo man schon jetzt weiss dass es nicht ernst gemeint ist und man eigentlich nichts ändern will. Hätten sie auch gleich zuhause bleiben können und ein paar Flüge sparen 😉

  6. Das Jenke Experiment neulich war auch wieder krass. Kaufen wohl doch mehr Bio ab sofort.

    Ahso geht’s heute runter? Nicht das wir die Regel brechen auch bei grünen Tagen über essen zu schreiben?

    Stichwort Soja stimmt. Würde dann noch Obst wie Bananen ergänzen und einige Gemüsesorten.

    -M

    1. “-10% oder -15% in ein paar Monaten kann es immer noch teurer als jetzt bedeuten.”

      Ja die Aussage muss ich mir auch deutlich machen. Schon vor Wochen als der A1JX52 VanAllWorld die magische 100 Euro überschritten hat hatte ich gedacht jetzt kannste doch nichts mehr kaufen.. Erst wieder bei Minus 10 Prozent. Und nun sind wir gerade bei über 108 Euro das Stück.. Freue mich ja über die Kurse, bin gut investiert aber der Anstieg der Märkte kommt mir immens vor so dass ich Dennis Aussage nachvollziehen kann.
      Führt bei mir zu Stockpicking, habe Anfang der Woche einige Vonovia gekauft. Was kauft ihr aktuell so?

      1. Ich habe meine ausgewählten Aktien im Depot und kaufe mehr oder weniger von oben nach unten dazu. Will bei allen Positionen erst 5.000€ je Titel Gesamtinvestment erreichen. Manchmal habe ich schon versucht zu timen oder auffällig günstige Aktien zu kaufen. Der Ausgang war meistens: Underperformance. Gute Unternehmen sind oft teuer. Teuer bedeutet jedoch nicht unbedingt ungünstig.

  7. Mein Sohn bekam am Mittwoch 6 PayPal in sein Junior Depot. Es hätte auch Alphabet sein können. Sind von den USA Firmen auf meiner Liste die günstigsten.

    -M

    1. Hallo M
      Ja Alphabet halte ich für die nächsten Jahre auch für sehr aussichtsreich, und dazu noch moderat bewertet. Was mich ein wenig wundert ist welche Bewertung der Markt, aktuell Microsoft zugesteht. Topfirma ohne Zweifel, aber wenn die dann eines Tages das Wachstum nicht mehr bringen können, dann wird es eng!
      Schönes Wochenende

  8. “Der Staat hat kein Interesse daran, wenn ein Vielzahl an Bürgern minimalistisch lebt. Er braucht Geld zum Umverteilen. Die Mittelschicht muss platt gemacht werden. Ich investiere trotzdem fleißig weiter…”

    Wenn man sich das mal genau durchliest kommt man aus dem grinsen nicht raus – kannste dir nicht ausdenken die Logik 😉

  9. @-M – Jenke
    Ich denke, man sollte sich nichts von einem Typen sagen lassen, der >110 Jeans besitzt.

    Paypal und Alphabet habe ich auch aufgestockt.

      1. Ach so, 6 Paypal ist natürlich ne Hausnummer fürs Juniordepot! Reschpeckt, das klingd fai guad. Mit hardem d.

  10. Der kleene braucht das 😉 wenn Papa holt, sind es dann ein paar mehr. Jetzt ist sein Cash aber bis auf paar hunderter aufgebraucht. Bei 1.000 gibt es wieder etwas schönes.

    Was ich ziemlich witzig finde, das ganze gesparte von ihm, ist nur das Kleingeld, dass in die Sparwutz kommt von meiner Frau und mir. Ok und 50€, die ich noch jeden Monat überweise (das weiß meine Frau aber nicht), die in den BRK Sparplan laufen.

    -M

  11. @ M

    Glückwunsch zu den Junior Depot Aufstockungen. Ich bin letztes Mal nicht so erfolgreich gewesen, als ich meinen Kindern angeboten habe für eine Einmalzahlung von 50€ ihre Sparpläne um 5€ pro Monat aufzustocken. Woran das wohl liegt? Die Papa Bank zahlt auf Sichteinlagen über die Grenze von 100€ nur noch gedeckelt 10% Zinsen. Ich musste meine Kondition durch die Zinspolitik ebenfalls etwas anpassen. Meine Kunden sind mir zwar nicht davongerannt, aber mit der Absage der Sparplanaufstockung fühle ich mich doch ein wenig in Richtung eines türkischen Wechselstübchens degradiert.
    Falls ich diesbezüglich noch einmal bei meinen Kunden nachfrage, mache ich mich nur verdächtig. Vielleicht benötige ich einen Vertriebler für meine Anlageprodukte. Ich spreche mit meiner Frau darüber 😉

  12. Hahaha, sehr witzig geschrieben. Da schmeckt der Espresso dazu gleich besser.

    Ich habe auch die letzten Monate damit verbracht meine künftigen Einlagen zu erhöhen. Gestern habe ich dann die Kündigung in der Personalabteilung abgegeben.

    -M

  13. @ M

    Hast Du schon eine neue Stelle? Es gab vermutlich keine Abfindung, oder? Hat es Auswirkungen auf Deinen Anlagestil? Ich kenne mich nicht ohne Grund mit Dreispeichen und Gold ein wenig aus. In meinem Fall gab es aber eine recht zuverlässige neue Stelle innerhalb der sehr langen Bewerbungs- und später Freistellungsphase. Dadurch habe ich dann nach Abschätzen der Einkünfte meiner Frau die weiteren Gehaltseingänge und Abfindung direkt investiert. Falls ich innerhalb der Probezeit den neuen Job verloren hätte, so hätte mir zusätzlich ein volles Jahr an Arbeitslosengeld zugestanden. Zusätzlich hat sich in dem Zeitraum die Lage verbessert und ich habe die Knappheit im Arbeitsmarkt in meinem Bereich kennengelernt. Dadurch hatte ich weniger dunkle Wolken am Horizont und bin keinen Weg einer Renditeglättung gegangen. Meine Probezeit ist noch nicht durch, aber ich hatte bereits ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten. Das Thema ist durch, was mich aber auch nicht sehr gewundert hat. Soll jetzt keine persönliche Lobhudelei sein. So viele Leute gibt es nicht, da müsste ich mich schon äußerst dumm anstellen um nicht übernommen zu werden.

  14. @M:
    Meine Meinung: Ausschließlich auf die Arbeit und den Erfolg fokussieren – theoretische Risiken wie Nichtübernahme genauso ausblenden, wie wenn Du in das Auto steigst. Konzentrieren auf Lenken, Gas geben und Bremsen, dann kommst Du sicher an!

  15. @Kiev
    Neuer Job wurde am gleichen Tag alles unterschrieben. Auf meinen Anlagestil hat es 0 Auswirkungen. Ich lege weiter nach Buffett, Munger, Russo, Fundsmith an. 100% Aktien + Cash, nichts anderes. Ok ich habe 1-2k in Silbermünzen aus Spass.

    Was sich ändert: Durch das neue Gehalt, wird sich meine Sparrate um ca. 50% erhöhen und die meiner Frau ebenfalls etwas, da ich dann zusätzlich mehr von unseren Fixkosten tragen werde, sie somit weniger zahlt und dadurch auch mehr sparen wird.

    Spannende Zeit. Endlich bekomme ich den Lohn, auf den ich einige Jahre blöderweise verzichtet habe, trotz Studium etc.

    @Tobs sehr gute Analogie! Macje mir keinen Stress. Selbst arbeitslos essen und trinken wir noch gut und die Wohnung wird bezahlt. Wenig Ausgaben machen das möglich bei keinen Verpflichtungen (außer ETW, aber Miete wäre ja das gleiche)

    -M

  16. Nachtrag:

    Ich hätte auch nie für möglich gehalten, dass so Gehaltssprünge für mich möglich sind, aber anscheinend geht das doch.

    Bei nur einer geschriebenen Bewerbung war der Aufwand auch recht gering 🙂 habe mich wohl gut angestellt 🙂

    -M

    1. Gratuliere 🙂

      Bei uns kann jeder so viel verdienen wie er oder sie will, kein Limit gegen oben. Er oder sie muss nur erklären, warum er oder sie so viel Wert ist und wie wir das entsprechend finanzieren 😉

  17. @ M

    Herzlichen Glückwunsch zu der Steigerung. Bei mir war es damals anders: Corona Tief, Abfindung vor neuem Job, höhere Verbindlichkeiten und verhältnismäßig hohes Gehalt. Du hast scheinbar gut verhandelt, aber vermutlich auch etwas spät gewechselt. Vielleicht warst Du vorher aufgrund höherer Verbindlichkeiten noch nicht bereit für den Schritt. Nach dem Du Fuß gefasst hast könnte Deine Frau wieder etwas wagen. So haben wir uns damals abwechselnd gesteigert bei verhältnismäßig kleinen Risiko.

    @ Bruno
    Ich bin bescheiden. Was soll man immer grob aushandeln wie viel Geld man bekommen soll. Gibt wichtigeres Dinge. Ich würde einfach etwas mit einer 1 vorne nehmen und dafür halbtags arbeiten, also 24h die Woche. Das entspricht vermutlich einer Schweizer Halbtagesstelle. Monat oder Jahr mit der Eins kannst Du aussuchen. Es sollte aber schon in Deinem Interesse nicht unter dem Mindestlohn liegen 😉

    1. In unserer Branche gibt es keine Mindestlöhne, wir sind keinem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt.

      Eine 1 vorne kannst Du haben, ich sage aber nicht wie viele Nullen 😀 Spass bei Seite, natürlich gibt es Unterschiede ob Sales, Entwicklung, Support, bei Sales ist die Sache klar, da verdient man mit Provisionen, wer sich für eine Sales-Stelle bewirbt und nach Grundgehalt und Überzeit frägt der stellt die falschen Fragen meines Erachtens. Bei Entwicklung ist es etwas schwieriger, aber auch da kann man leistungsgerechte Löhne zahlen. Der beste Entwickler hat bei uns eine 5 an erster Stelle (Jahresgehalt).

      24h entspricht etwa 30% Pensum bei mir, aber ich zähle keine Stunden. Für Support, Produktion und ähnliche Berufe ist das sicherlich ein Thema, aber bei kreativen Jobs finde ich das überholt, Stunden zu zählen. Wenn ein Entwickler in 5 Std. dasselbe erreicht wie ein anderer in 40 Std. nicht nehme ich den mit 5 Std. und bezahle mehr als dem mit 40 Std. der es nicht hinbekommt.

      Natürlich halten wir das Arbeitsgesetz ein, es geht nicht darum, sondern die Einstellung zur Sache. So auch mit Qualifikation, lieber nehme ich einen der nur eine Ausbildung gemacht hat und motiviert ist als einen mit Master oder sogar PHD der faul und arrogant ist. Ist in unserer Branche eh nicht mehr so wichtig denn das Wissen erneuert sich alle 1.5-2 Jahre komplett.

  18. So Kinderdepots sind ne spannende Sache. Für meine beiden habe ich sie jeweils nach der Geburt eröffnet und es sind nur Geschenkgelder draufgeflossen sowie das auf Netto normierte Kindergeld meines Arbeitgebers. Langsam muss ich aufpassen, ohne viel weiteres zutun sind jetzt schon Beträge von 7k (bei der Lütten entsprechend ein bisschen weniger) jeweils in ETF angelegt. Da merkt man sogar schon die Dividenden. Allerdings kommt jetzt so ab 5 Jahren der Moment, wo die Kids sich mit dem GeburtstagsGeld vielleicht schonmal größere Wünsche erfüllen wollen. (natürlich nur mit dem neu geschenktem, Depot fässt niemand an) Seit ein paar Wochen gibts auch Taschengeld und damit hat die Finanzbildung dann auch begonnen… Spannende Zeit!

  19. PayPal hat keine Zukunft, bessere Player sind im Begriff zu überholen.
    Und unser Gehirn wurde deswegen so leistungsfähig, weil wir lernten Fleisch zu garen (Feuer).

  20. @Bruno
    Deine Rechnung kann ich nicht nachvollziehen. Entsprechen bei Dir um die 75h in der Woche einer Vollzeitstelle? Und das ist arbeitsrechtlich in Ordnung? Da kann es sich höchstens um ein Wunschrecht von Herrn Musk handeln.

    Falls ein Entwickler bei Dir eine 5 beim Gehalt stehen hat, zahlt Ihr entweder äußerst bescheiden, oder Ihr seid nicht optimal organisiert. Wenn ich ein Unternehmen hätte, würde ich lieber 5 motivierte Angestellte mit 100k per annum einstellen als einen einzigen für 500k, der so komplexen Code schreibt, dass er kaum von Dritten zu überblicken ist.
    @ Tim

    Der Fuchsbau aus der Reportage würde mir auch gefallen. Allerdings würde ich ihn eher für meine Familie verwenden. Zwei Schlafzimmer für 15 Personen wäre nicht unbedingt etwas für mich. Klamotten teilen muss auch nicht sein. Da müsste ich für passende Kleidung viel zu lange suchen.

    1. @Kiev
      75 Std. habe ich ja geschrieben “bei mir”. Da gibt es kein Arbeitsgesetz, ich kann so viel arbeiten wie ich will, und so ist es auch z.B. bei Kaderstellen, die schreiben keine Stunden auf. Ist in der Schweiz wohl etwas anders als in Deutschland. Wenn ich nachts um 3h eine Idee habe stehe ich auf schreibe die auf, ist das Arbeitszeit? Oder wenn ich eine Lösung finde morgens unter der Dusche, oder am Sonntag beim Rudern mit meinen Jungs. Es macht doch keinen Sinn wenn ich im Büro oder Homeoffice mit der Stopuhr umherlaufe.

      Bezüglich Gehalt wäre es dann “nicht optimal organisiert”. Es ist nicht so, dass dieser Dinge macht, welcher von Dritten nicht zu überblicken ist. Aber es gibt Leute die leisten so viel wie 5 oder 10 Leute, hört sich irrational an, ist aber so und das kennen wohl alle Unternehmen welche ihren Kern in Forschung und Entwicklung haben. Ich bin seit über 25 Jahren in dieser Branche und ich habe das überall gesehen, auch bei Big Techs kenne ich ein persönliches Beispiel wo es ähnlich ist. Ich kann kein konkretes Beispiel geben bei uns wegen Datenschutz und Privacy, aber als Illustration ein anderes Beispiel:
      Wenn Du Club-Manager eines Top-Fussballclubs bist, z.B. PSG, ManC oder Bayern und ein russischer Oligarch kommt und gibt Dir 1 Mrd. Budget. Nun kannst Du ein Team zusammenstellen. Du sagst, ich gebe doch nicht für Ronaldo, Messi, Lewandowski etc. jeweils 100 Mio. und mehr aus, ich bekomme dafür jeweils 10 Spieler à 10 Mio oder 20 Spieler à 5 Mio und nehme die, dann kann ich gleich 5-6 Mannschaften mit deutlich mehr Ergänzungsspielern zusammenstellen. Denkst Du das bringt mehr Erfolg?
      Es gibt wohl bessere Beispiele, nehmen wir Pharmabranche, Biontech Impfstoff soll nach 7 Monate stark an Wirkung nachlassen habe ich gehört (ob Fakt oder Gerücht lass ich mal dahingestellt). Nun findet ein Mitarbeiter eine neue “Formel” wo die Wirkung auf 10 Jahre verlängern kann, dummerweise bekam dieser gerade ein neues Angebot von der Konkurrenz und hat gekündigt. Ich denke man wird ihm kein Standardgehalt anbieten und man kann ihn auch nicht durch x andere Personen ersetzen resp. man kann schon aber es ist keine Garantie für Erfolg. Ich finde das legitim, warum soll immer das Management viel verdienen und nicht die Leute die massgeblich am Erfolg beitragen? Sales ist es noch extremer da gibt es keine Limiten nach oben. Es gibt bei uns sicher 30-40% welche mehr verdienen als ich, es gab mehrere Jahre da waren es 100% die mehr verdienten. Das ist in Ordnung so, ich habe dafür am meisten Aktien.

  21. “Aber danach wird wie bei KHC gespart!”

    Ist damit Kraft Heinz Co. gemeint? Falls ja: Was reizt euch konkret an dieser Aktie? Das scheinbar niedrige Kursniveau? Die Dividende? Der Chartverlauf überzeugt mich jedenfalls nicht und in Konsumbereich gibt es andere gute Werte wie Nestle. Würde mich einfach interessieren. Im übrigen ist man als Anteilshaber von Berkshire auch bereits kräftig an Heinz beteiligt…

    1. Ich habe die und es war ein Fehler die zu kaufen. Ich habe das eigentlich als witziges negativbeispiel nennen wollen. Weil KHC sich durch sparen halb kaputt gemacht hat.

      Habe die aktuell nur im Depot, da ich eh genug Cash habe und so paar Dividenden reinkommen. Wenn Cash knapp wird und ich was kaufen möchte, da n fliegt KHC aus dem Depot.

      -M

  22. @ Bruno

    Bei Softwareentwicklung bleibe ich bei nicht optimal organisiert. Es kann natürlich sein, dass der besagte Mitarbeiter maßgeblich für große Umstrukturierungen verantwortlich ist. Falls er Strukturen schafft in denen jetzt Teams arbeiten können, die vorher aus monolithischen Blöcken bestanden, ist das sicherlich sehr viel wert. Und den Wandel muss auch nicht Jeder im Team durchführen können. Was nützt denn ein Messie der Softwareentwicklung in 2020, wenn der Code 2030 auf die Füße fällt? Eine sehr gut eingespielte spanische Nationalmannschaft war auch erfolgreicher als ein überragend guter Ronaldo für Portugal. In der Softwareentwicklung kommt allerdings noch dazu, dass das Spiel in 2020 noch Auswirkungen auf 2030 hat. Wenn der Gessmterfolg maßgeblich von 2-3 Personen abhängt, gibt es Potenzial für weitere Optimierung des Teams.

    1. Darf ich fragen, wie lange bist Du schon in der Softwareentwicklung?

      Du wärst vermutlich noch erstaunt, wie viele auch ganz grosse Softwarekonzerne auf ein kleines Kernteam angewiesen sind. Nicht nur Tech-Firmen, auch Banken und ähnliche Konzerne kannst Du heranziehen.

      2030 werden die heutigen Produkte komplett und vollumfänglich refaktoriert sein. Das ist ein laufender Prozess, wir haben eine agile Softwareentwicklung. Stillstand ist hier der Tod.

    2. Vielleicht verwechselst Du auch Entwickler mit Programmierer. Ein Programmierer ist wie ein guter Koch, der super lecker Speisen zubereiten kann, die Arbeitsschritte beherrscht und seine Karte perfekt zubereitet. Ein Entwicker kann auch gut kochen, aber er entwickelt neue Speisen, oder vereredelt bestehende Rezepte und schafft so Mehrwert oder eine Marke. Ist diese mal da, ist das nicht komplex oder schwierig für andere, das nachzukochen, aber zuerst komm mal auf die Idee 😉

      Beispiel Nespresso-Kapsel, heute kann man sagen, simple Idee, darauf wäre doch jeder gekommen. Aber erst 1970 kam Eric Favre auf die Idee, 1976 wurde es patentiert. Erst 1986 wurde es marktreif und der Durchbruch kam erst viel später. Heute kann man sagen eine simple Sache, einfach frische Kaffeebohnen in eine Kapsel einfrieren damit sie frisch gehalten werden. Er wurde meines Wissens damit nicht reich, hat aber Nestlé reich gemacht. Früher war es eigentlich bei Unternehmen so, dass Entwickler und Forscher die höchsten Saläre hatte. Das ist längst vorbei. Heute ist das Management ganz oben, insbesondere bei nicht mehr inhabergeführten Unternehmen.

  23. @ Bruno

    Ich bin seit knapp 15 Jahre dabei. Bin allerdings Ingenieur. Ich habe ein paar Firmen kennengelernt und mir ist selbstverständlich bewusst, dass überall mit lauwarmem Wasser gekocht wird. Die Firmen sind bei mir allerdings eher etwas größer gewesen. Da ist es nicht möglich nebenbei ohne Auftrag eine Nespresso Maschine zu erfinden. Die meisten meiner Kollegen hatten auch sehr gute Gedanken, aber es fehlt meistens an der Zeit sich diesen widmen zu dürfen. In Teilen kann ich das natürlich auch nachvollziehen. Wofür gibt es in einer größeren Firma Fachexperten, die mit Kunden Lösungen erarbeiten, Requirement Egineers usw. wenn die Softwareentwickler, in ihrem Elfenbeinturm sich ihre eigenen Projekte suchen und widmen. Falls Dein Softwareentwickler in einer Rolle als RE mit sehr guten Ideen kommt, ist es natürlich möglich, dass Du ihn in der Höhe entlohnst. Falls er aber auch maßgeblich an der Umsetzung beteiligt ist, sehe ich hier doch Potenzial für ein Problem. Da bevorzuge ich agilere Entwicklung. Dafür benötigt man allerdings auch ein Team von einer gewissen Größe. Und in der Rolle komme ich wieder zurück, dass ich Leiber ein gut eingespieltes Team haben würde als einen absoluten Experten, ohne den alles zusammenbricht. Auch diese Strukturen habe ich oft gesehen. Und sie funktionierten natürlich so lange bis eben zu jenem Tag x: When the shit hits the fan 😉

    1. @Kiev
      “Da ist es nicht möglich nebenbei ohne Auftrag eine Nespresso Maschine zu erfinden”
      Wir sind keine Auftragsfirma 😉 Es gibt natürlich Kundenprojekte, aber die sind ausgelagert.

      “Die meisten meiner Kollegen hatten auch sehr gute Gedanken, aber es fehlt meistens an der Zeit sich diesen widmen zu dürfen”
      Dann war wohl a) die Idee nicht gut genug oder b) die Kollegen zu bequem oder zu wenig risikofähig, um z.B. sich in die Selbständigkeit zu begeben.

      “als einen absoluten Experten, ohne den alles zusammenbricht.”
      Das habe ich nicht behauptet, das hast Du hineininterpretiert. Jeder ist ersetzbar wirklich jeder. Ich rede von leistungsgerechten Löhnen, wenn jemand eine Produktidee entwirft und diese in die Umsetzung bringt (selbstverständlich auch mit einem Team), dann finde ich hat er auch eine angemessene Entlöhnung verdient und nicht nur das Kader.

      Ich sehe aber anhand deiner Analyse, dass dieser Gedanke mittlerweile sehr weit von der Realität entfernt ist, da das gerade in Konzernen kaum so gelebt wird. Schade eigentlich. Gut dort arbeitet man halt so, dass man Innovationen eher einkauft, d.h. Firmen mit guten Ideen dann einfach “kauft”. Oft erkennen die Gründer gar nicht, was das Potential ist und geben es zu günstig ab. Kenne einen Fall die haben ihre Firma für 4 Mio. verkauft welche wenige Jahre später für 300 Mio. wieder den Eigentümer gewechselt hat, das ist dann schade.

  24. @ Bruno

    Bei großen Firmen ist der Spielraum begrenzt. Auftraggeber können auch intern sein. Das gab es bei mir immer. Fachanwender mit Kundenkontakt und Requirement Engineers in Fachbereichen machen Vorgaben, die es umzusetzen gilt. Hier gibt es natürlich reichlich Spielraum für die Softwareentwicklung. Das macht meiner Meinung nach auch Sinn, da in größeren Firmen die Entwickler selbst kaum Kontakt zu Kunden haben.
    Mit Verbesserungsvorschlägen habe ich interne Themen gemeint. Das sind dann eher Bereiche zu Verbesserung der Codequalität. Ich hatte schon Ideen und auch Kollegen. Die waren oft sehr gut und auch sehr notwendig. Aber dafür fehlten die Prioritäten. Bei langfristiger Softwareentwicklung mit einer Plattform ist die Qualität äußerst wichtig. So schnell ändert sich hier schließlich nichts in ein paar Jährchen.
    Nebenbei kann Jeder machen was er möchte. Da habe ich auch Kollegen, die privat ein Standbein aufgebaut haben. Allerdings geht das nicht in Bereichen, die zu nah an der Firma sind. Das ist auch nachvollziehbar. Nehmen wir an ich wäre in Deiner Firma, hätte Nähe zum Kunden und eine bessere Idee für etwas. Du lehnst es ab und ich entwickel es selbst. Das fändest Du sicherlich nicht so schön, wenn ich damit auf dem Markt erscheinen würde und teilweise in Konkurrenz zu anderen Produkten stehen würde.
    Dein teuerster Entwickler hat auch eher eine Gewinnbeteiligung für eine gute Idee erhalten. Du zahlst im nicht jährlich da Gehalt für eine erbrachte Leistung, sondern es geht auf eine Leistung in der Vergangenheit zurück durch die Ihr weiterhin ordentlich Cashflow generiert. Solche Modelle würden mir auch gefallen. Da würde ich allerdings lieber näher am Kunden arbeiten als es aktuell der Fall ist 😉

    1. Verbesserungsvorschläge: ah so, nein diese Kultur haben wir sowieso, ist kein Elfenbeinturm hier, Vorschläge seitens Kunden oder Mitarbeiter werden immer berücksichtigt auch ein Azubi darf sich einbringen ist eine offene Kultur, entschieden wird im Team und nur wenn es “unentschieden” ist oder unklar dann entscheidet auch mal ein Vorgesetzter aber das kommt eher selten vor meistens ist man sich einig wenn man die Sachen ausdiskutiert, bringt ja auch nix wenn man Dinge machen muss wo man nicht dahinter steht 😉

      Sind interessante Themen aber ich denke wir stoppen das mal hier, passt ja nicht wirklich hierher und wir wollen nicht andere damit auf die Nerven gehen 😉

      Ich denke aber wir sind nicht so weit entfernt mit unseren Meinungen aber ist halt schwer das in paar Sätzen vernünftig rüberzubringen was gemeint ist.

  25. Hallo,

    Die Situation am Immobilienmarkt ist in der Tat ein Problem. Ich halte den Markt auch für überteuert, sehe aber aktuell auch keinen Grund, dass sich dies ändert. Zumindest in den begehrten Lagen in BW oder Bayern.

    Ich wohne in Süddeutschland und hier zahlt man für eine mitttelprächtige Doppelhaushälfte oder Reiheneckhaus AB 550.000 Euro. Aber auch bei diesen Preisen muss man oft noch was reinstecken.

    Ein Normalsterblicher mit einem normalen Job KANN sich dies irgendwann nicht mehr leisten. Nicht ohne dass Lebenszeit, Gesundheit oder Kindererziehung auf der Strecke bleiben.
    Wenn man aber Nachwuchs hat und mehr Platz braucht, die Baby-Boomer die großen Häuser und Grundstücke aber noch blockieren, hat man durchaus ein Problem.

    Bei 1100 Euro Kaltmiete ist Miete dann ebenfalls nur schwerlich eine Option. Damoklesschwert Kündigung Eigenbedarf noch on Top. Schwierige Situation und die Mittelschicht trifft es voll ins Gesicht. Die Inflation gießt zusätzlich Öl ins Feuer.

    Wie steht ihr zu eigengenutzten Immobilien wenn man z.B. zu viert in einer Familie ist?

    LG

    1. Also bei uns in der Region (Speckgürtel FFM)
      Ist der Siedepunkt bei dem Hauspreis nun erreicht. Immobilien die vor 1-2 Jahren sofort weg wären machen nun schon mehrfache Runden in den Portalen. Auch die Summe an Zwangsversteigerungen von Immobilien erhöht sich stückweise.

      Vielen hat Corona das Genick gebrochen. Andere wiederum haben von Anfang an falsch gerechnet und die erhöhten Zinsen für Darlehen machen solch eine enge Rechnung schnell kaputt.
      Des Weiteren finanzieren Banken nicht mehr so schnell wie noch vor 1,5 Jahren. Der Marktwert passt eben nicht mehr zum realen Gegenwert. Ergo ein erhöhtes Risiko für die Banken.

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