Die Anlagedauer ist das A+O an der Börse. Die meisten haben das nicht begriffen


New York, 24. September 2018

Mit weniger Zeug wird dein Leben relaxter. Anstatt auf ein Protzauto oder Mega-Küche konzentrierst du dich auf dein Wohlbefinden.


Die alten Hasen wissen: Es ist die Anlagedauer an der Börse wichtiger als das Timing. Sprich Sitzfleisch wird belohnt. Kaufen und halten („Buy and Hold“) ist der Weg, der dich vermögend macht. Aktienmärkte neigen nämlich dazu, langfristig zu steigen. Dazu gibt es unzählige Studien (wie diese: PDF).

Es gibt zwei sehr schwierige Schritte im Anlageprozess, bei denen fast jeder versagt. Zuerst geht es um die Wahl der richtigen Aktien/ETFs/Fonds. Also den Kauf. Wenn du das richtig machst, musst du den Geduldsbereich bestehen, der für viele noch härter ist. Wenn die Emotionen ins Spiel kommen, drehen die Menschen durch und ändern ihre Pläne.

Hast du Aufgabe 1 und 2 bewältigt, arbeitest du an einer hohen Sparquote. Ein Trick ist zum Beispiel den Alkohol zu streichen. Das kann einiges sparen. Zur Not braust du in der Garage selbst – das ist ein Trend in den USA. Bei Freunden kommt das gut an. Aber fokussiere dich auf dich selbst und deine Wünsche.

Trübsal kommt in unser Leben, wenn wir uns mit anderen ständig vergleichen. Wenn wir andere ständig beeindrucken wollen. Das bringt nichts. Es ist ein Holzweg. Vergiss den Neid. Vergiss Statussymbole. Du brauchst niemanden beeindrucken. Nur dich selbst. Ob es der Depotstand, materielle Besitztümer oder Auszeichnungen sind, bleib einfach relaxt.

Natürlich hast du Ziele. Die willst befördert werden, eine Familie haben, Kinder sollen her. Du willst ein Aktien-Depot aufbauen, um freier zu werden. Begib dich auf diese Reise. Ein schöner Mann oder eine schöne Frau sollen an deiner Seite sein, und zwar mit einem großen Herz.

Der Trick ist, nicht den Sachen/Dingen (Auto, Schmuck, Edeluhr, Mode, Mega-Küche) hinterherzurennen. Das ist nicht sonderlich erstrebenswert, sagen Psychologen. Anstatt nach Dingen zu suchen, such dir andere Ziele: persönlich wachsen, lernen, Gesundheit, Familie, Freunde, Freiheit…

Geh deinen eigenen Weg (links) und folge nicht der konsumgeilen Masse (rechts):

Füll dein Leben nicht mit Plunder, sondern mit anderen „Werten“. Aber die Masse sieht das anders. Sie stellt Zufriedenheit gleich mit Besitz. In einer Konsumgesellschaft wird das uns jeden Tag in den Kopf geblasen. Das ist die Werbe-Botschaft. „Kaufst du diesen tollen Mercedes, bist du der Held.“ Die Folge ist: Der Konsum hat sich zu einem ungesunden Maß entwickelt. Du kennst bestimmt einige Clown-Autobesitzer (dickes Auto, leeres Konto).


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Anlagedauer ist das A+O an der Börse. Die meisten haben das nicht begriffen

  1. Konrad

    Es ist schon erstaunlich, was sich Leute für einen Schrott kaufen und vor allem wie viel Geld hier ausgegeben wird. Und das ohne Lerneffekt, denn im nächsten Monat geht das dann so weiter.

    Ich habe Bekannte, die verdienen wirklich viel Geld. Jedoch haben sie einen ebenso aufwendigen und kostspieligen Lebensstil. Glücklicher sind sie deswegen aber sicher nicht.

    Wichtig meines Erachtens ist es, den goldenen Mittelweg zu gehen. Nur sparen sparen sparen führt mich beispielsweise auch nicht ans Ziel. Man muss sein Leben mit Leben füllen, und das bedeutet dann für mich, dass ich auch mal Geld ausgebe. Z. B. haben wir unsere Bude nun etwas renoviert – und wir fühlen uns nun wieder richtig wohl. Auch sind wir dieses Jahr wieder mit der Family in den Urlaub gefahren. Und das war auch gut so, denn die Zeit – gerade mit kleinen Kindern – kommt nie wieder.

    Dennoch bleibt das Sparen bzw. Investieren nicht auf der Strecke. Man darf/sollte halt nicht über seinen Verhältnissen leben und alles in Maßen konsumieren. Denn dann weiß man den Konsum zu schätzen und hat mehr davon.

  2. A.

    @Konrad!

    Stimme 100% zu. Sparen und Investieren und dafür dann  extrem Frugal leben ist auch nichts für uns. Wer weiß wann das leben wie endet. Ein gesundes Maß. Bei mir lieg die Prio zwar auf investieren, aber wenn wir was brauchen, dann brauchen wir es halt. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

    Gruß

     

  3. Gainde

    @ A.

    Wie bereits erwähnt, kann der Staat in bestimmten Situation einen dazu zwingen, sein Vermögen aufzubrauchen. Sehe dies als ein nicht zu unterschätzendes Risiko und spare deswegen nur 5-10% von meinem Nettoeinkommen in Aktien. Wenn man jedoch eine gute Ausgangslage hat und weiss, dass man innert 10-15 Jahren finanziell frei sein kann, dann kann man die Sparquote natürlich massiv erhöhen.

    Wäre einfach schade, jahrelang massiv angespart zu haben, um schlussendlich im dümmsten Fall dem Staat als Milchkuh für das erodierte Rentensystem zu dienen („Umverteilung“).

  4. Manuel Maurer

    Hi Tim, ich finde Deine Blog Beiträge und auch Youtube Videos super und enorm motivierend. Ich hoffe du versorgst uns noch lange weiter so gutem Content. Danke dafür!

    Ich habe letztens das Hörbuch „Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt“ von John Strelecky gehört. Dort hatte jemand für sich entdeckt, ein Jahr lang zu arbeiten und anschließend ein Jahr lang, zu Reisen. Dann arbeitet er wieder ein Jahr um danach wieder ein Jahr lang zu verreisen. Er hatte auch einen Arbeitgeber gefunden der sein Konzept mitgemacht hat.

    Nehmen wir an man ist 45 Jahre alt und entdeckt, leider erst dann, das Thema finanzielle Freiheit für sich. Was würdest Du jemanden raten der schon „etwas älter“ ist und vielleicht nicht mehr 20 Jahre alt ist und fast sein ganzes Leben noch vor sich hat. Würdest du ihm weiterhin dazu raten 20 Jahre extrem sparsam zu sein bis er 65 ist, oder sich wenn möglich zwischendurch eine Auszeit zu nehmen und auch schon mal Geld auszugeben, Bergtouren, Klettertouren zu machen solange er körperlich dazu in der Lage ist.

    Wenn ein 45 jähriger in den 20 Jahren auf sehr viel verzichtet kann er wiederum mit 65, aufgrund von Krankheiten oder Gebrechen vielleicht gar nicht mehr den Lebensstil führen den er sich vorgestellt hat. Habe auch mal von einer Statistik gehört das 1/5 aller Männer die Rente gar nicht erreichen.

    Würde mich sehr interessieren wie du über dieses Thema denkst.

    Wie hätte dein Leben ausgesehen wenn du das Thema Finanzielle Freiheit erst mit dem Alter von 45 entdeckt hättest? Wie denkst Du darüber, im mittleren Alter einfach mal eine Auszeit von einem Jahr (Sabbatical) einzulegen.

    Einen schönen Dienstag 🙂

    Lieben Gruß Manuel

  5. FelixBerlin

    @Gainde

    auf Grund dieser Angst nicht in Aktien zu investieren halte ich für einen fatalen Fehler.

    Was machst du mit dem Rest?

    Bunkerst du es unter deiner Matratze?

    Finde deine Aussage extrem unüberlegt – sorry dafür.

    Ist aber auch nur meine persönliche Meinung – jeder wie er mag.

    Bis es so weit kommt muss echt viel passieren.

    Dafür dann über Jahrzehnte auf saftige Kurssteigerungen, Dividenden usw. zu verzichten steht mMn. in keiner Relation.

  6. Gainde

    @ FelixBerlin

    Soll nicht heissen, dass man gar nicht vorsorgen soll, sondern einen gesunden Mittelweg. Denke, dass man dann einfach etwaige Verluste besser verkraften kann. Wer als Haushalt massive Überschüsse hat, der kann natürlich eine höhere Sparquote fahren. 10% sollte aber für alle drinliegen.

  7. Martin

    @Gainde:

    Dieser von dir beschriebene Fall ist mir in unserer Geschichte bisher nicht bekannt, dass Produktivkapital bzw. Firmenanteile verkauft werden müssen, um das Gemeinwohl zu versorgen. Was geschieht dann mit den Arbeitsplätzen in diesen Unternehmen, wenn alle Ihre Anteile veräußern „müssen“? Kaum ein Asset ist so sicher wie ein Anteil eines Qualitätsunternehmens. Die Enteignung ist ein unmittelbarer Zugriff auf das gesamte Konstrukt und hat starke negative Einflüsse auf den Wirtschaftsfluss. Immobilienenteignungen hat es hingegen schon einige Male gegeben. Selbst im Falle einer „linken Regierung“ würde man sich kaum das eigene Fundament (Arbeitsplätze, Steuergelder,..) abschneiden und Firmen Eigentümerkapital verpflichtend „abziehen“. Das wäre ja geradezu suizidal!

    Denkbar sind aber durchaus noch höhere Steuersätze auf Dividenden, Vermögen usw. Aber auch solch ein Konzept könnte man nicht lange durchhalten, denn dann würden Geldgeber /Aktionäre einfach die Landesgrenzen verlassen. Andere Länder nehmen diese Personen mit Kusshand auf! Ich beobachte das Treiben in unserem Land sehr genau, Plan B und C liegt bereits in der Schublade. Deutschland als Urlaubsland ist auch nicht so schlecht;)

  8. Thorsten

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-naechste-Rezession-kommt-article20638110.html

    Ausschnitt aus dem Artikel in n-tv :

    Risiken bleiben bei Privatanlegern

    Bekannte Fondsmanager sprechen jedoch mittlerweile deutliche, teils apokalyptische Warnungen aus. Dies geht allerdings bisher nicht einher mit der expliziten Handlungsaufforderung an die Anleger, die aktuellen Vermögenspositionierungen aktiv zu hinterfragen beziehungsweise anzupassen.“

    Bei einer Langfriststtrategie wie Buy and Hold sollte niemand verkaufen. Es gibt keine Handlungsanweisung das Depot zu hinterfragen, höchstens die Einzelwerte selbst. Man muss nicht umschichten, man muss drauf sitzen bleiben.

    Ich kenne die Versuchung bei fallenden Kursen noch eben ein paar Aktien mit 10% Gewinn zu verkaufen, um in vermeintlich noch unterbewertete Aktien einzusteigen. Das geht sogar noch ein paar Mal gut, dann aber nicht mehr. Und jedes Mal kassiert der Staat die KEst+Soli ab und die Bank Gebühren.

    Wenn das Depot zweistellig ins Minus rutscht , dann ist Disziplin angesagt. Erzähle es bloß niemandem, die Antwort könnte im Sinne von „jaja, mit Aktien haben sich schon viele spekuliert, selbst schuld“ lauten. Wer sein Depot aufbaut sollte es auch mindestens 5 , 10 oder eben für immer liegen lassen können.

    Das kann bei einem Wunsch nach einer eigenen Immobilie einen Konflikt auslösen.  Besser ist es für eine Immobilie separat anzusparen und einen Kredit aufzunehmen, dessen Bedienung mit den Dividenden des Depot unterstützt wird. Einen Anteil Wachstumskatien als Turbo sollten trotzdem im Depot sein. Bei  2% Bauzinsen muss niemand Aktien mit Verlust verkaufen. Eine Sondertilgung mit 10.000€ pro Jahr sollte vertraglich festgelegt sein. Sollten einzelne Aktien dramatisch steigen könnte ein Teilverkauf in Erwägung gezogen werden, um die Sondertilgung zu füllen. Ansonsten eben nicht.

    Ich habe mein Depot inzwischen zu einer Bank übertragen, die mir nach 12 Monaten 1% meines Depotwertes als Prämie verspricht. Da liegt es besser als bei meiner Hausbank, es müllt mein Girokonto nicht mehr Buchungen im Kontoauszug zu und es liegt jetzt eben woanders, sozusagen im Keller, wo ich es nicht sehe, wenn ich woanders bloß die Alltagsbuchungen kontrolliere. Geplant ist eine NULL-Bankgebührzeit von 12 Monaten einzuhalten. Mal sehen, ob ich es schaffe.

  9. FelixBerlin

    @Martin

    Gainde meint wohl eher, dass durch Arbeitslosigkeit, Krankheit o.ä. der Staat einen zwingt sein Vermögen aufzubrauchen, bevor man staatliche Unterstützung erhält.

    @Gainde

    Sollten 90% des Gehaltes für diese vier Positionen drauf gehen, würde ich keinen weiteren Tag mehr in diesem Beruf arbeiten 🙂

  10. Martin

    @FelixBerlin:

    Wenn das tatsächlich gemeint ist, dann ist das ein Grund noch mehr zu sparen. Man sollte ja zumindest selbst für sich vorsorgen können! Und genau dafür sollte ein kontinuierlicher Dividendenstrohm sorgen.

  11. Mr. M

    Schon lange nichts mehr geschrieben. Aber ich wollte mal meine Gedanken zum Buy&Hold loswerden. Der Buy&Hold-Ansatz ist sicher nicht verkehrt. Jedoch denke ich, dass es wichtiger ist, mit einem Großteil des Vermögens über lange Zeit investiert zu sein. Das Geld muss arbeiten. Es sagt aber niemand, dass es immer in der gleichen Aktie arbeiten muss! So gehören für mich Umschichtungen und z.B. auch geschicktes Ausnutzen von Verrechnungstöpfen am Jahresende auch mit dazu.

    Was denkt ihr darüber?

  12. Scen Regenerisch

    @Thorsten: Bei welcher Bank bist Du, welche Dir 1% auf Deinen Depotwert nach 12 Monaten ausgibt?

     

    Danke vorab

     

    LG Sven

  13. AlexanderG

    @ Mr. M

    Was meinst du mit „geschickter Ausnutzung von Verrechnungstöpfen“?  Es kann ja sein, dass man mal einen Verlust beim Verkauf einer Aktie realisiert (Deutsche Bank etc.) und dies generiert dann im Depot einen „Verlustverrechnungstopf“.  Leider ist es so, dass meine Dividenen jetzt automatisch mit diesem Verlust verrechnet werden!! Ich kann nicht zuerst meinen Steuerfreibetrag  verbrauchen! Das ist echt bitter. Überlege jetzt ein weiteres Depot bei einer anderen Bank zu eröffnen und gezielt meine Dividenenaktien dorthin zu übertragen. Lediglich meine Berkshire behalte ich im „Verlustdepot“, denn diese schütten ja nix aus.

  14. Daniel (Fächerstadt)

    @ AlexanderG

    Dividenden werden nicht mit Kursverlusten verrechnet, zumindest nicht in Deutschland.

    „Veräußerungsverluste aus Aktiengeschäften dürfen nur mit Gewinnen aus Aktiengeschäften verrechnet werden.“

     

     

  15. Bernd

    Wenn man bedenkt, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt (ich empfehle das Buch: Das Märchen vom reichen Land), ist eine Sparquote von 10 % nicht ambitioniert genug. Da gibt es mit Sicherheit noch Einsparpotential! Die Gesellschaft läuft klar auseinander, wer nicht genug Kapital hat, wird Schwierigkeiten bekommen. Gerade wenn man Kinder hat (und damit Verantwortung für andere Menschen trägt), ist es wichtig, Wahlmöglichkeiten zu haben. Der schulische Erfolg hängt doch sehr von der Schule ab. Die Qualität der Schule wird wiederum durch das Umfeld und die finanzielle Ausstattung (Privatschule) bestimmt. Hier kann nur mithalten, wer ausreichend finanzielle Mittel hat. Es ist traurig aber wahr, für viele Konsumfreunde wird es ein böses Erwachen nach der Party geben.

  16. -M

    Wollte gerade schreiben das man mit solchen falschaussagen (Dividenden mit kursverlusten verrechnen FALSCH!) einige leute gut verunsichern kann 🙂

     

    Diese ständige handeln wollen ist mir zuwider. Da was ausnutzen verschiebt das andere wieder nur nach hinten und man bezahlt dafür noch Geld für kauf/Verkauf… neee, in der Ruhe liegt die Kraft. Ich versuche sogar nur noch 3-4 käufe im Jahr zu tätigen um einfach mit Ruhe und überlegt zu kaufen.

    Verkauf wenn dann nur, wenn das komplette Unternehmen für mich den nach runter geht… nur weil man mal eine schwere Zeit durchmacht würde ich nicht verkaufen (IBM, Bayer, ölunternehmen in der ölkrise usw.) Da kräht in 10/15 Jahren kein Hahn mehr danach und es gab bis dahin schon 50 andere Gründe wieso ein Investment blöd ist. Probleme gibt es immer wieder.

    B&H bleibt bestehen.

    -M

    (Nicht Mr. M) 🙂

     

     

  17. Daniel (Fächerstadt)

    @ Thorsten

    Das kann bei einem Wunsch nach einer eigenen Immobilie einen Konflikt auslösen.  Besser ist es für eine Immobilie separat anzusparen und einen Kredit aufzunehmen, dessen Bedienung mit den Dividenden des Depot unterstützt wird. Einen Anteil Wachstumskatien als Turbo sollten trotzdem im Depot sein. Bei  2% Bauzinsen muss niemand Aktien mit Verlust verkaufen. Eine Sondertilgung mit 10.000€ pro Jahr sollte vertraglich festgelegt sein. Sollten einzelne Aktien dramatisch steigen könnte ein Teilverkauf in Erwägung gezogen werden, um die Sondertilgung zu füllen. Ansonsten eben nicht.

    genau diese Dilemma kenne ich, Depot sechsstellig. Aber trotzdem Auge Richtung Immo, da aber bei uns unter TEUR 400 nichts geht (400-500 TEUR für eine 4 Zimmer Wohnung in einer guten Gegend, oder TEUR 500 aufwärts für ein RH, von EFH sprechen wir gar nicht), habe ich dass immer auf die lange Bank geschoben. Das Depot als Sicherheit zu verpfänden, keine Ahnung aber da werden die meisten deutschen Banken wieder Probleme mit haben? Wenn ich da an meine alte Sparkasse denke (US-Aktien sind riskant, die werden nur mit 40 % beliehen und Daxtitel mit 60 %) Die Rate wäre dann trotzdem deutlich höher, da man kein EK einsetzt.

  18. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Manuel Maurer

    Es ist nie zu spät Manuel. Sich Ziele zu stecken und sie zu erreichen, macht zufrieden.

    Sein Einkommen einfach zu verpulvern und sich nicht anzustrengen, reizt mich überhaupt nicht.

  19. AlexanderG

    @Daniel (Fächerstadt)

    Leider schon, es gibt 2 Verlustverrechnustöpfe im Depot, einmal den „Aktienverlustverrechnunsgtopf“ und einmal einen „Allgemeinen Verlustverrechnungstopf“. Jede Dividendenausschüttung zehrt an dem zweiten  Topf, sofern man Verluste auflaufen lassen hat, und nie eine Steuerbescheinigung der Bank beantragt hat. Leider kann man diese Verluste auch nicht mit den Ausschüttungen aus einer GmbH verrechnen. Da bleibt nur die Hoffnung, mit der Depotumschichtung, und dann so lange zu warten bis irgendwann (wie von der Regierung beabsichtigt) die Steuer auf Kapitalerträge von 25% auf 42,x% erhöht wird. Dann werde ich diese Töpfe (hoffentlich) mit Gewinnen verrechnen.

  20. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Obama

    Danke für den Link. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand.

    Wer ähnliche Weisheiten predigt, ist Michael Bloomberg. Dem kann ich stundenlang zuhören. Ähnlich wie Warren Buffett.

  21. glADius

    @Tim: Cooler Artikel, vor allem der Comic gefällt mir gut. Außerdem hast du Recht, dass der Einfluss der Werbung hin zur Idee Konsum = Glück die Gesellschaft erheblich beeinflusst hat.

    Deine Quelle im verlinkten PDF ist jedoch leider statisch sehr unsauber, schlecht auf die tatsächlichen Daten bezogen und zu plakativ. Siehe

    1.) den Graph auf Seite 9, wo die Kruve plötzlich Sprünge nach links macht (und damit nicht mehr wohldefiniert ist);

    2.) den Widerspruch zum Text in der Graphik auf Seite 10: Angeblich 6 % Wkt. für 0% Return – im Schaubild ist dies gar nicht möglich;

    3.) die nur mit allgemeinen Verweisen zu Merrill Lynch ersetzte fehlende Erklärung zu Methodik und Quellenangaben, ohne die sich die Korrektheit der Graphen nicht nachvollziehen lässt.

    Grundsätzlich liebe ich gute Reseach-Paper zum Long-term-Verhalten von Märkten (typischerweise wie auch hier der S&P 500 wegen seiner langen Historie), jedoch sollten die Autoren vernünftig (und wenigstens ein bisschen mathematisch sauber) mit ihren Zahlen umgehen können.

    @all: Für eine qualitativ gute Lektüre kann ich vor allem die Vanguard Research-Paper empfehlen.

  22. Nico Meier

    Ich stelle immer mehr Unterschiede zwischen Deutschland und meiner Heimat Schweiz fest.

    Bei uns in der Schweiz werden Dividenden immer als Einkommen versteuert, das bedeutet sie erhöhen das steuerbare Einkommen und es gibt keinen Freibetrag. Desweiteren sind in der Schweiz Kursgewinne bei Aktien generell steuerfrei, was mich als Aktionär natürlich freut.

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