Der Spiegel, Die Welt, Die Zeit: Die deutschen Medien entdecken die finanziell Freien


New York, 27. Januar 2020
Die Tageszeitung “Die Welt” feierte kürzlich Alexander Werle. Der 30-jährige Controller, der bei BMW in München arbeitet, will in 10 bis 15 Jahren finanziell frei sein.

Das Thema “Finanzielle Freiheit” erreicht die Massenmedien. Mittlerweile stimmen die deutschen Verlage zu, dass es möglich ist, finanziell frei zu werden. Mit einem fetten Depot kannst du über die Runden kommen, ohne ewig arbeiten zu müssen. Wer sich anstrengt, motiviert ist und Karriere macht, der kann es schaffen.

Bestes Beispiel ist Alexander Werle. “Die Welt” hat ihn kürzlich auf einer ganzen Printseite portraitiert. Der 30-jährige Controller, der bei BMW arbeitet, hat schon 160.000 Euro im Depot. Er spart jeden Monat 2.000 Euro in sein ETF-Depot und für ein Vermietungsobjekt. Zudem spart er 500 Euro im Monat auf ein Konto, um davon verreisen zu können. Er erhält 4.000 Euro netto im Monat. Seine Sparquote beträgt 50 Prozent. Das ist ordentlich. Werle schreibt einen Blog namens “Homemade Finance”. In 10 bis 15 Jahren will er finanziell frei sein.

Die Miete für die Wohnung in München teilt er sich mit seiner Verlobten. Werle zahlt 560 Euro warm dafür. In Summe beträgt die Miete 1.120 Euro. Es sind 61 Quadratmeter. Für Lebensmittel gibt er 250 Euro im Monat aus. Weitere 250 Euro braucht er für sein Auto (ein 11 Jahre alter Seat Ibizza) einschließlich ÖPNV-Monatskarte. Für Kleidung und Elektronik gehen zusammen 250 Euro weg. 70 Euro braucht er für Abos wie Netflix, Fitnessstudio und Bookbeat (Hörbücher) sowie Spotify (Musik). Für den Handy-Tarif und WLAN sind zusammen 50 Euro nötig. Für Freizeitaktivitäten und Versicherungen hat er jeweils 40 Euro im Monat eingeplant.

“Der Spiegel” berichtete über Alex Fischer und seine Familie, die durch Asien reisen. Die Überschrift zur Story “Mit 40 in Rente – so geht‘s“. Seine Reise dokumentiert Alex in seinem Blog. Alex, Jahrgang 1976, verdient im Internet mit einem Dividendendienst Geld nebenher.

“Die Zeit” griff das Thema so auf: “Knausern für die Rente mit 40“. Die Story des Knauserns wurde anhand von Lars Hattwig geschildert. Im Supermarkt kaufte er phasenweise die billigsten Lebensmittel. Er bat seinen Besuch, sich nicht so lange die Hände zu waschen. Er hat LED-Lampen in seiner Wohnung installiert, um weniger Strom zu verbrauchen. Der 48-Jährige Berliner pumpte bis zu 70 Prozent seines Einkommens in sein Depot. Heute sieht er es gelassener, sagt er.

Vor vier Jahren gab der Diplom-Meteorologe seinen Job auf. Zwei Jahrzehnte hatte er in dem Beruf gearbeitet. Er stieg vom Schichtdienst-Mitarbeiter zum Abteilungsleiter auf. Heute lebt der Pfennigfuchser von den Zinseinnahmen und Dividenden.

Hattwig hat “mehrere Hunderttausend Euro” im Depot. Im Monat erhält er Anleihezinsen und Dividenden. Außerdem nimmt er mit seinem Blog und seinen Büchern Geld ein. Er lebt von 2.000 Euro im Monat. Genauso viel hat er früher verdient.

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Wo stünden wir alle heute im Leben, wenn wir nicht immer so viel Angst vor etwas hätten? ? . – Angst eine geplante Selbständigkeit endlich zu verwirklichen – Angst, dass jetzt der falsche Zeitpunkt zum investieren ist – Angst davor, Dinge oder auch Personen zu meiden, die uns nicht gut tun – Angst davor, einen Schnitt zu machen und einen neuen Lebensabschnitt anzufangen – Angst davor, dass die Ersparnisse oder das Vermögen nicht reichen würden. – usw. . Falls du noch kein großes Vermögen haben solltest, sag ich dir, dass du selbst mit größerem Vermögen wahrscheinlich noch Angst haben wirst. Es kommen Menschen zu mir, die eine halbe oder ganze Million Euro besitzen, weil sie Angst vor Altersarmut haben… . . Zunächst einmal muss man wissen, dass Angst etwas völlig normales ist, und noch aus früheren Zeiten vor hunderten oder gar einigen tausend Jahren stammt. Damals lebten die Menschen noch draußen in der freien Natur und da war Angst wichtig, weil relativ schnell Lebensgefahr bestand. Da war einerseits die Gefahr vor Raubtieren und zum anderen aus einer Gruppe mit anderen Menschen ausgestoßen zu werden. Allein, ohne die schützende Gruppe war es praktisch ein Todesurteil. Heute besteht so gut wie nie akute Gefahr für Leib und Leben. Dennoch fokussiert sich unser Gehirn auf jede noch so unwahrscheinliche Gefahr. . . Wenn du Angst hast, hinterfrage deine Angst und schreib dir rationale Gründe pro und contra auf. Schreib dir auch das Worst Case – Szenario auf und schätze die Wahrscheinlich ab, dass diese Variante wirklich eintrifft. In den allermeisten Fällen, wird anschließend deine Angst immer kleiner. Vor allem hab keine Angst davor, was andere Menschen von dir denken, wenn es etwas Neues ausprobierst. . . In diesem Sinne wünsche dir ein tolles Wochenende ohne Ängste, sondern voller Mut und Selbstvertrauen! ??? . . #larshattwig #passivergeldflussacademy #finanzielleunabhaengigkeit #Angst

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Die Beispiele zeigen, dass es geht. Natürlich verdienen viele der finanziell Freien weiterhin Geld als Freiberufler. Etwa mit Affiliate-Links, mit eigenen E-Books oder Onlineseminaren. Jedenfalls sind sie freier. Sie haben keinen Chef mehr. Und viele brauchen die Nebeneinkünfte gar nicht mehr. Es liegt an ihrem Eifer, den sie in jungen Jahren hatten, dass sie frei wurden. An ihrer Sparsamkeit und dem Fleiß. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Alexander Werle auch schaffen wird.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Der Spiegel, Die Welt, Die Zeit: Die deutschen Medien entdecken die finanziell Freien

  1. AvatarSven

    Ich bin der Meinung, dass die meisten Deutschen im stillen Kämmerlein von einer finanziellen Freiheit träumen. Denn nicht umsonst spielen so viele Lotto, hatten sich schon für Bitcoin interessiert oder sind gefühlt Immobilienmogule.
    Jedoch sind dies immer nur Phasen, bis der nächste Konsumwunsch geweckt wurde. Gerade was das Thema Auto und Haus angeht. Dann wird wieder für den Seelenfrieden dem Spruch: “Geld ist nicht alles” das eigene Gewissen gezähmt. Dabei verbringen wir pro Tag ca. 1/3 unserer Lebenszeit mit Arbeit, um Geld zu verdienen. Schon paradox.
    Wenn ich mir die junge Gesellschaft so ansehe denke ich, dass die Generation Z noch weniger Interesse am langfristigen sparen und investieren hat. Sie wollen Lieber den Trends Nacheifern. Denn schlechte Zeiten kennen Sie – wenn überhaupt – nur aus YouTube Videos. 

  2. AvatarWolke

    Die Lebensziele oder die Vorstellung, wie das eigene Leben ablaufen soll, haben sich bei den jungen Menschen stark geändert. Das ist bemerkenswert und ich frage mich oft, warum?
    Drei Beispiele: Mein Vater war Architekt, für ihn war das weitaus größte Vergnügen seine Arbeit, es war sein Hobby, er arbeitete mit Leidenschaft bis er starb, mit 89. Geld hatte ihn nie interessiert, er wunderte sich eher, daß er für seinen Spaß so gut bezahlt wurde. Er war glücklich.
    Einer meiner Bekannten ist Arzt, leidenschaftlicher Arzt. Streß bekommt er, wenn er Urlaub nehmen muß. Dann fährt er, wohin seine Frau will und freut sich insgeheim schon wieder auf den Krankenhausalltag. Er verdient eine Unmenge Geld, was ihn überhaupt nicht interessiert. Er möchte arbeiten, bis er tot umfällt. Das Wort „chillen“ oder „finanzielle Freiheit“ kennt er nicht.Er sagt, er sei glücklich.
    Ein anderer Bekannter ist Rettungspilot. Er wundert sich immer, daß ihm jemand fürs Fliegen Geld gibt. Es interessiert ihn aber nicht, er hat immer genug davon in der Tasche. Wenn er mal frei hat, steuert er einen Modellhubschrauber.
    Das mögen jetzt Extrembeispiele von besonderen beruflichen Glücksfällen sein. Nicht jeder kann Hubschrauberpilot werden. Aber ist es nur Schicksal?
    Sollte man nicht versuchen, wenn man jung ist, mit aller Kraft seinen Traumberuf zu verwirklichen, bevor man von finanzieller Freiheit und Nichtstun mit 40 träumt?
     

  3. AvatarGernot

    Eine Sparquote von 50% bei 4000€ Netto, ist aber nicht ordentlich. Bei diesem hohen Gehalt müsste viel mehr drin sein.

  4. Avatarslowroller

    Wolke, ich denke, dass tu einem Trugschluß erlegen bist: Finanzielle Freiheit als Wort und als Ziel heißt doch im Grunde NIE “Nichtstun mit 40”. Es bedeutet die Freiheit zu haben auch mal nein zu sagen. Die Freiheit als Jurist als Robin Hood endlich Sozialrecht zu machen. Als Informatiker mal an was coolem mitarbeiten statt irgendwelchen Erbsenzählern die SAP-Workflows hinzuschustern. Als Arzt mal ein Paar Jahre in die Entwicklungshilfe gehen, sich 2 Jahre frei nehmen um viel Zeit mit den kleinen Kindern zu verbringen, eine Unternehmung gründen etc etc etc…
    Das ist doch das, was viele an einer größtmöglichen finanziellen Freiheit reizt. Für Müßiggang wird wohl kaum jemand soviel Arbeit, Lebenskraft und Gehirnschmalz da reinstecken.

  5. AvatarWolke

    @Slowroller
    Richtig. Der Jurist als Robin Hood gefällt mir und auch der Doktor, der in die Entwicklungshilfe geht.
    Ich fürchte nur, daß diese zwei die großen Ausnahmen sind und daß sich die Meisten irgendeinen Brotberuf suchen, der sie dann so frustriert, daß sie dann gezwungenermaßen ihre ganze Energie in das Ziel FF stecken müssen.
    Warum nicht vorher überlegen: Was macht mir wirklich Spaß? Und dieses Ziel mit allen Mitteln zu verfolgen.
     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sven

    So ist es. Jeder hat den Wunsch wohlhabend zu sein. Wer möchte schon arm sein?

    Der Vorteil der finanziellen Freiheit ist

    • Du kannst ins Bett gehen, wann du magst
    • Du kannst aufstehen, wann du magst
    • Du kannst Kleidung tragen, die du magst
    • Du kannst Bücher kaufen, die dir Freude bereiten
    • Du kannst Sport machen, du hast schließlich jede Menge Zeit
    • Du brauchst nicht pendeln
    • Du kannst reisen, wann du magst (und brauchst nicht 1000 Rücksichten nehmen)
    • Du kannst einfach machen, was dir Spaß macht
    • Du hast keinen Mecker-Chef und aggressiven Kollegen
    • Du musst dir keine Sorgen machen um Kürzungsrunden im Betrieb
    • Du kannst einen Tag verplempern
    • Du kannst Online-Spiele spielen, so lange du magst
    • Du musst dich nicht jeden Tag rasieren
  7. Mark85Mark85

    An Gernot: 50 Prozent nur für die eigene Altersvorsorge sind super. Die durchschnittliche Sparquote, in der alle Sparziele hineinfließen, liegt in Deutschland bei ungefähr 10 Prozent.

    An Tim: Insbesondere deine Punkte 1, 2 und 7 weiß ich als Abendmensch, Langschläfer und Wärmeliebhaber (aktuell sind es noch 19 Grad auf dem Balkon) sehr zu schätzen. 😉

  8. AvatarWolke

    Du kannst einen Tag verplempern……Du kannst Online-Spiele spielen, so lange du magst…
    Was für ein erfülltes Leben…erinnert irgendwie an Pubertät.

  9. Mark85Mark85

    An Wolke: Im großen Ganzen geht es darum, dass man machen kann, was man will und wann man es will. Dass wir Menschen verschiedene Vorstellungen bei der Ausgestaltung unserer frei verfügbaren Zeit haben, ist normal und gut so. Ist nicht 1 Punkt darunter, der dich persönlich anspricht? 🙂

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mark85

    sehr gut. Genieße es.

    Danke für den Link zur Talksendung. Die haben das gut diskutiert.

  11. Avatarvonaufdenboden

    @Wolke
    Sehr gut! Da bin ich ganz deiner Ansicht. Das ist der Idealzustand. Solche Menschen brauchen sich nicht um die FU zu kümmern. Sie sind es bereits. Sie machen genau das, was sie auch ohne Bezahlung machen würden. Natürlich, etwas für das Unvorhergesehen zur Seite legen sollten sie auch. Am besten in Aktien und laufen lassen. 

  12. AvatarNico Meier

    Hi Tim deine Liste hier in den Komentaren erinnert mich an eine Dokmentarsendung, die ich vor einigen Jahren gesehen habe. Da gings um einen Hartz 4 Empfänger mitte 40 der im Keller seiner Mutter haust und die Tage und nächte mit World of Warcraft verbringt.
    Der hat auch behauptet er sei glücklich weil er:
    Ins Bett gehen sowie aufstehen kann wie er mach.
    Nicht pendeln muss und die Kleider tragen kann die er mag bei ihm waren das asugeleierte Jogginghosen.
    Keinen Chef und keine nervigen Kollegen hat und nicht arbeiten muss.

  13. AvatarNico Meier

    Dieser Alexander Werle verdient 4’000 netto und lebt trotzdem mit seiner Partnerin in einer kleinen 60qm Mietwohnung.
    Die meisten Haushalte geben am meisten des frei verfügbaren Geldes für Wohnen aus. Hier hat man einen guten Hebel um mehr des Geldes übrig zu haben. Aber dafür muss man bereit sein für einige Jahre etwas Verzicht zu üben. Es schadet niemandem in jungen Jahren ohne Kinder in einer kleinen, günstigen Mietwohnung zu leben.
    Gerade in jungen Jahren ist man doch beschäftigt mit Karriere, Weiterbildungen und möchte ab und zu mit Freunden raus, warum also eine grosse Wohnung mieten die man sowieso nur zum übernachten benötigt?
     

  14. AvatarArnold-Horst

    Meiner Meinung nach ist FF gerade die Sau, die durch das Dorf getrieben wird. Wartet mal bis zur nächsten Krise, dann sind 90% der Finanzblogger weg, die sich gegenseitig die Videos und Blogs mit vielen lustigen Emojis kommentieren (Stichwort: “beliebiger Finanzbegriff” + “irgendein Tier”).  Tim wird aber weitermachen :). Ich finde es toll, wenn man Ziele hat und spart/investiert. Aber dass das ganze in den Massenmedien angekommen ist, sollte einem schon zu denken geben (Stichwort: …wenn dein Taxifahrer von Aktien spricht, ist es Zeit auszusteigen…). Man sollte trotzdem jeden Tag genießen und nicht alles unter das Thema FF stellen. Das führt dazu, dass man seinen (evtl. gern gemachten) Beruf nur noch als Vehikel sieht, um Geld zu verdienen und seinen Lebenssinn erst darin sieht, wenn man es “geschafft” hat. Einen erfüllten Job haben wahrscheinlich die wenigsten, aber man sollte vielleicht erstmal darüber nachdenken was man gerne beruflich machen würde, anstatt dass zu machen/studieren, was am meisten Kohle bringt. In diesem Sinne einen schönen Tag 🙂

  15. Avatarelduderino

    Sehe ich auch so, dass 50% bei 4k netto nicht viel ist. Mal abgesehen, dass eine Firma überhaupt soviel für einen Controller bezahlt…Ich habe bei 2500 € netto knapp über 50% Sparquote. Bei ihm sollten mind. 500 € mehr drin sein.

  16. AvatarRüdiger

    Sehe ich auch so, dass 50% bei 4k netto nicht viel ist.
     
    Jo mei, er spart halt in seinem Tempo. Warum sollte er sich abhetzen? Nur um als “Knauserheld” durch irgendwelche Foren gereicht zu werden?  😉

  17. AvatarArnold-Horst

    @ Rüdiger: Ja! Dann kannst du einen Affiliate-Link-Blog aufmachen und den Leuten erzählen, dass man das Nudelwasser noch prima zum Zähneputzen verwenden kann. Mit etwas Glück kauft dann jemand den High-End-Plasma-TV auf Amazon und bekommst ein bisschen Provision. 

  18. AvatarNico Meier

    @elduderino
    Kann auch damit zu tun haben, dass in gewissen Jobs eine gewisse Garderobe angemessen ist, die natürlich auch selber bezahlt werden will.
    Ich habs da noch gut ich kann mit Jeans und Poloshirt zur Arbeit gehen wobei ich zu Sitzungen mit Kunden dann natürlich schon das Hemd aus dem Schrank nehme.

  19. Avatar42sucht21

    @Ich bin der Meinung, dass die meisten Deutschen im stillen Kämmerlein von einer finanziellen Freiheit träumen.
    Finanzielle Freiheit? Mein Eindruck ist, dass viele recht infantil vom einfachen Reichtum ohne Mühen & Risiko träumen – und gar keine Idee haben, dass das Leben dann trotzdem ganz normal weiter ginge nur eben mit einem größeren Konto. Man muss trotzdem die normalen Probleme & Pflichten des Lebens bewältigen. Wenn @Tim schreibt “Du kannst einen Tag verplempern“, dann ist das bei einem Tag vielleicht OK, hat man aber keine Selbstdisziplin und Eigenantrieb, dann wird bald der Alltag grau, mein,e Lebenspartner,in u. Freundeskreis wird genauso uninteressant wie ich es dann bin.

    @30-jährige Controller im DAX-Konzern
    Wenn DINKs mit 7-8k€ netto/Monat in einem extrem sicheren Job mit netten Boni und sicher weiter steigenden Gehältern in einer 61m2 Mietwohnung leben, dann kann ich mir grob vorstellen wie Familien mit Kindern und weniger Gehalt in beliebten Großstädten für die Zukunft planen & für das Eigenheim / Urlaube sparen können.

  20. AvatarNico Meier

    @42sucht21
    Das Gejammert man könne nichts sparen kann ich nicht mehr hören.
    Wenn ich mir vorstelle, dass meine Grosseltern in den 50er Jahren zwei Kinder grossgezogen haben auf etwas über 50qm in drei Zimmern eines für die Eltern und eines für die Kinder sowie eine Wohnstube in der auch der Esstisch gestanden hat. Es gab einen Fernseher in der Stube und ein Telefon im Eingangsbereich. Als die beiden Kinder etwas grösser waren gabs dann auch mal Ferien auf einem Campingplatz im eigenen Land später dann sogar mal zwei Wochen in Spanien auf dem Campingplatz.
     

  21. KievKiev

    @ Wolke / Felix
    Eine erfüllende Tätigkeit ist natürlich absolut erstrebenswert. Dies zu erreichen ist sicher dem eigenen Kompetenzkreis zuzuschreiben. Bei dem Arztbeispiel möchte ich einmal Gegenargumente liefern, da ich hier ein paar Freunde in unterschiedlichen Positionen in dem Bereich habe.  Der Hippokratischer Eid ist schon ein tolles Bekenntnis für eine berufliche Tätigkeit. Leider steht dieser manchmal in Konflikt mit den Renditeerwartungen. Dieser Druck in Konflikt zu dem Eid stört die meisten meiner Freunde mehr oder weniger stark.
    Nehmen wir einmal an Dein Freund hat eine eigene Klinik. Er ist so gut in seinem Bereich, dass er sich über Rendite keine Gedanken machen muss. Es läuft sogar so gut, dass er kostenlose Behandlungen hier und da durchführt, wenn jemand seine Leistung nicht bezahlen kann. Er hat 10M auf dem Tagesgeldkonto (nach Scholz) und noch mal ein paar irgendwie angelegt, da ein Neffe ihm dies empfohlen hat. Spielt auch keine Rolle wenn mehr als 1M im Jahr an neuem Geld reinkommt. Ab und an wird sein erfülltes berufliches Leben unterbrochen, wenn sein Sohn in den Ferien aus Eton nach Hause geschickt wird. Dann fährt er mit seiner Frau und dem Sohn irgendwo in den Urlaub und sehnt sich nach seiner Klinik. Ist doch auch irgendwie bemitleidenswert oder nicht? @ Wolke Pünktchen und Anton ist ein empfehlenswerter Kinderfilm. Dort gibt es auch eine sehr wohlhabende Familie mit einem angesehenen Arzt.
    Die Freiheit zu erreichen muss nicht bedeuten, dass man in Ruhestand geht. Sie bedeutet lediglich, dass man nicht mehr dem Zwang unterliegt Zeit gegen Geld tauschen zu müssen. Die Gesundheit kann leider wie der Zinseszins sehr schnell abbauen. Falls man als Beispiel mit 60 Jahren in den Ruhestand geht, so kann es vielleicht mit 62 Jahren bereits gesundheitlich schwierig für viele Träume der goldenen Zeit werden. Wenn man mit 59 Jahren in Rente gegangen wäre, so hätte sich in dem Beispiel die goldene qualitativ hochwertige Zeit um 50% verlängert. Mit wie viel Geld kann man diese Rendite kompensieren? Oder andersrum: Wenn Du mit 59 Jahren in Rente gegangen wärst und die qualitativ hochwertige Lebenszeit mit 62 Jahren rapide abnimmt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du mit 2M am Konto Dir in den Allerwertesten beißt nicht früher schon in Rente gegangen zu sein?

    Man muss allerdings auch nicht mit 59 Jahren in Rente gehen. Vielleicht möchte jemand als sehr wichtiges Lebensziel einmal den Jakobsweg gehen? Da sollte er vielleicht mit 55 Jahren die Gelegenheit packen und ein Sabbatical nehmen, oder 2-3 Monate falls möglich. Mit 60 Jahren könnte es vielleicht zu spät dafür sein.
    Das Thema um die finanzielle Freiheit wird scheinbar momentan von mehr Medien und Blogs aufgefasst. Es wird sicher bei dem nächsten Crash oder Rezession wieder in der Versenkung verschwinden. Das ist genau der Zeitpunkt der den größten Hebel bietet eben diese zu erreichen.
    Ich bringe übrigens meine Tochter mehr als einmal die Woche zu Fuß zur Schule. Das kann ich allen Eltern einmal empfehlen. Durch den Weg führt man eine Tätigkeit aus, die dem Nichtstun nahe kommt. Dabei kann man sich wunderbar unterhalten, da keine Ablenkungen durch die Tätigkeit des Gehens drohen. In der heutigen Welt gibt es auch die Möglichkeit seine Kinder bis 16 Uhr oder länger an der Kita / Schule betreut zu haben. Wenn man genug Geld verdient hat man zumindest immer die Wahl.
    @ Tim
    Prokrastination ist eine gefährliche Kraft. Wenn man keinen äußeren Zwängen mehr unterliegt, muss der innerliche Antrieb diese kompensieren. Das ist für viele Menschen (mich eingeschlossen) eine Herausforderung. 

  22. Avatar42sucht21

    @Nico Meier
    Ich bin mir nicht sicher, ob Sie meinen Beitrag so verstehen wie er von mir gemeint war. Andersherum bin ich mir auch nicht sicher ob ich Ihre Antwort verstehe. Ich denke, eine Familie mit 3 Kindern in München könnte Ihren Beitrag als zynisch empfinden.

    Wenn Sie der Münchner Familie 2020 den Lebensstandard von vor 70 Jahren als beispielhaft vorschlagen um glücklich & zufrieden zu leben, warum verlangen Sie dann nicht von Ihren Großeltern, sie hätten 1950 besser den Lebensstandard von 1880 gelebt.

    Das Leben 1950 war doch der pure Luxus aus der Sicht von 1880 gesehen.

  23. AvatarNico Meier

    @42sucht21
    Für die Familie in München kann ich nicht sprechen, da ich die Situation in München nicht.
    Ich kenne die Situation in der Schweiz hier gibt es um die Städte wie Zürich, Basel und Bern gut mit ÖV erschlossene Aglomerationsgemeinden in denen man zahlbares Wohneigentum findet auch wenn man nicht zu den Topverdienern gehört. Von diesem Gemeinden aus ist man mit dem öffentlichen Verkehr innert rund 30 Minuten im Zentrum was ich als duchaus zumutbar empfinde.
    Übrigens das RAV Regionale Arbeitsvemrittlungsamt findet einen Arbeitsweg von bis zu zwei Stunden pro Weg zumutbar bei der berechnung von Sanktionen die jemand erhält der Arbeitslosenverischerugnszahlungen erhält und nicht bereit ist einen Job anzunehmen in dem er pendeln muss.
    Es gibt kein Menschenrecht auf eine grosse Wohnung mitten in der Stadt!

  24. AvatarSparta

    @42
    Ja, bei aller Meckerei geht es der Menschheit immer besser! 
    In den letzten 20 Jahren hat sich die schwere Armut weltweit halbiert (factfulness).

  25. Avatar-M

    @Finanzblogs
    Irgendwie sehne ich die Zeit herbei, wenn 90% der Blogs zugemacht haben.
     
    Das geht natürlich mit wirtschaftlichen Schmerzen einher und viele verlieren ihren job usw., was nicht schön ist. Meine Aussage soll sich nur auf die Blogs beziehen, die für mich total überhand nehmen und zusehens nerven.
     
    Allein wie oft jetzt irgendwer auf tims Facebook Seite deinen müll abläd, würde ich mir als betreuter der Seite verbitten.
     
    @Kiev
    Zeit gegen Geld tauschen! Darauf und genau darauf kommt es meiner Meinung nach an.
    Wie lange möchte man dies tun? Oder nur teilweise und jetzt schon mit Teilzeit toll leben. 

  26. AvatarStefan

    Wundert mich a bissal, dass Herr Werle einen 11 Jahre alten Seat Ibiza fährt. Ich habe es aus dem Bekanntenkreis mitbekommen, dass bei BMW in Vorstellungsgesprächen gefragt wird, in welchem Modell man sich sieht, bzw. sich am besten mit identifizieren kann.
    Kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Herr Werle seinen Seat auf dem Mitarbeiterparkplatz bei BMW abstellt. Keine Vorurteile, nur hören sagen..

  27. AvatarSparta

    @-M
    Ich sehne mich eher nach besseren Fakten z. B. insbesondere bei Facebook. 😉
    Aber gut, ich bin auch kein Facebook-Kunde. 

  28. KievKiev

    @ Stefan
    Die Frage ist interessant. Sie erinnert mich an einen Wanda Song:
    „Vielleicht würde uns ein anderes Outfit stehen
    Eines das uns zeigt wie wir uns sehen
    Alle schauen einsam aus
    Aber ist das nicht bequem
    Schöne Menschen anschauen gehen
    Mein Herz aus Marzipan
    Fängt zu brennen an
     
    Ich sterbe
    Ja ich sterbe“
    Vielleicht könnte ich mich damit aus der Affäre ziehen: „Es gibt einige Modelle von BMW, die mich sowohl optisch als auch technisch ansprechen. In welchem Modell würden Sie mich denn gerne sehen?“. Ehrlich müsste ich ihn wohl mit einem Porsche 911 SWT oder 1960s Ferrari 275 GTB/4 enttäuschen. Aber wie schön die Modelle auch immer sein mögen. Ich brauche sie nicht.
     
    @ M
    Zeit gegen Geld sehe ich auch nicht als schlimm an. Es geht mir um die Wahlfreiheit. Möchte ich mehr Sicherheit und vielleicht unnötige Unternehmungen wie Reisen durch England und die USA unternehmen sind hohe aktive Einnahmen in zeitlich angemessenem Rahmen vorteilhaft. Die Balance zwischen Zeit und Geld muss jeder für sich finden.

  29. Avatarslowroller

    @Nico Meier
    Du hast Recht, es gibt kein Menschenrecht auf eine große Wohnung in der Stadt. Diese Aussage gilt aber für alle. Auch die Zugezogenen oder diejenigen, die schlicht mit Geld vorhandenen Wohnraum übernehmen. Die Grundfrage ist doch – und das kann man dann trefflich diskutieren: Was passiert mit Städten, wenn man der Marktwirtschaft ihre Freiheit ließe? (was gott sei Dank zumindest in Deutschland nicht so ist)
    BTW fand ich die Hart aber Fair Sendung gestern auch wirklich gut – zum Teil auch weil Plassberg sie nicht moderiert hat.  

  30. AvatarNico Meier

    Was passiert mit Städten, wenn man der Marktwirtschaft ihre Freiheit ließe? 
    Dasselbe wie in London, Paris oder New York der Mittelstand wohnt in den Vororten und pendelt in die Stadt zur Arbeit.
    Ich bin sehr skeptisch bei staatlichen Eingriffen häufig bewirken sie das Gegenteil dessen was angestrebt war.
    Genf ist ein gutes Beispiel dafür die dortige Mietpreisbremse hat zu noch mehr Wohnungsnot geführt weil kaum mehr jemand bereit ist zu diesen Preisen neuen Wohnraum zu schaffen.

  31. AvatarKevin

    @-M:
    Wenn dich diese Blogs nerven, meide Sie einfach. Das hilft aus eigener Erfahrung ungemein. (Auf Facebook bin ich bspw. nur noch um lokal die eine oder andere Sache zu verkaufen. Sonst passiert da bei mir auch nicht viel)
    Man sollte sich nicht über das ganze Schlechte aufregen. An 99% der “Missstände” kannst du nichts ändern. Aus meiner Sicht ist das einfach verschwendete Zeit. Nimm lieber die Dinge in die Hand, die DU ändern kannst.
    Befasse dich nur mit Dingen, die dich interessieren und auch betreffen. Die ganzen “schlechten News” (die jeden Tag veröffentlicht werden) sorgen nur für schlechte Stimmung. Über “Gutes” wird meiner Meinung nach viel zu selten berichtet.
    PS: wenn du die Seiten nicht mehr klickst, kommen bei deinem Google Feed auch keine neuen Artikel mehr dazu. Du kannst die “nervigen News” auch als nicht interessant markieren.
    Nach einiger Zeit wirst du merken, dass du viel ausgeglichener bist und auch deine Zeit für “DEINE wichtigen Dinge” nutzt.

  32. Avatar-M

    @Kevin
    Ja du hast schon recht. Lese auch nir das was mich interessiert und Google sage ich sehr oft was mich nicht interessiert 🙂 ich begrüße es trotzdem, wenn es nach einer großen Bereinigung ruhiger wird. 
     
    So langsam steuert die Börse auf den letzten Akt zu wie ich finde. 
     
    Immer mehr unerfahrene und private Anleger. Gestern ein älterer mann Telekom gekauft für 10.000€ “sind günstig und die Dividende ist super” mal sehen ob er das Investment zu Lebzeiten wieder verdient. ETF, bitcoin überall… wie weiter oben, wenn der Taxifahrer Infos will . D8e Medien greifen es immer mehr auf die Börse. Dann schlägt es auf einmal um.
     
    -M

  33. Avatar42sucht21

    @Sparta / @-M
    Ja, das Roslingbuch (und auch Pinkers Enlightenment) sind lesenswert.

  34. AvatarRüdiger

    @Finanzblogs:
     
    Von mir aus können sich noch 1000 weitere Finanzblogs bilden, das stört mich nicht. Ich habe so etwa ein halbes Dutzend, die ich regelmäßig oder häufiger anschaue, der Rest ist mir Wumpe.
    Auf facebook besuche ich genau 1 Finanz-Seite. In dieser Finanzgruppe bin ich Mitglied. Und nein, sie gehört nicht Tim Schäfer  😉
     

  35. AvatarKevin

    @neue Finanzblogs:
    Neu muss übrigens nicht immer “schlecht(er)” sein. Hatte ja letztens schon mal geschrieben, dass ich auf dem Blog AtypischStill gelandet bin.
    Finde diesen sehr interessant. Wer den Aufwand nicht scheut, kann mittels einer UG seine Steuern optimieren. Die sind ein ganzes Stück vom Mainstream entfernt 😉
    Alleine die Titel:
    Paukenschlag bei der Sparschein-UG: nur noch 3% Steuern auf Aktien-ETFs!
    Olaf Scholz, der Blinde unter den Einäugigen

  36. AvatarMr. B

    Hi, M.
    Was hältst du von der Telekom? Ich hab selber eine gute Position – eine der wenigen die mir pro Dividendenzahlung einen vierstelligen Betrag auszahlt und das sogar “steuerfrei”.
    Aber grundsätzlich gebe ich dir recht, merke auch dass sich immer mehr  wieder für Börse interessieren …

    Heute habe ich bei Shell A aufgestockt. Das war der dritte und letzte Kauf für Januar. Im Feb. kommen wieder 3 Käufe usw.
    VG, Mr. B

  37. AvatarAnton

    „Der Spiegel, Die Welt, Die Zeit: Die deutschen Medien entdecken die finanziell Freien“

    Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung die finanziell Freien und diejenigen, die daran arbeiten, nicht „entdecken“. Dann werden wir womöglich andere Maßnahmen als die Finanztransaktionenssteuer erleben.

  38. AvatarThomas

    @Anton, ja darüber habe ich auch schon nachgedacht. Evt. wäre es besser die Blogs würden weniger die Werbetrommel dafür rühren. Jedoch dürfte der Politik auch klar sein, dass sich das Kapital im Falle, dass sich die Bedingungen verschlechtern, seinen Weg ins Ausland sucht.
    Tim oder Aaron (Homo Oeconomicus) machen es ja schon vor.
    Mit Familie, was bei mir der Fall ist, dürfte es halt nicht so einfach sein. 

  39. AvatarNico Meier

    @Thomas
    Die Abwanderung ins Ausland ist beim Grosskapital sehr schnell möglich. Aber für die Mittelschicht ist es nicht so einfach.
    Inwelches Land möchtest denn du Thomas auswandern?

  40. AvatarRüdiger

    Jedoch dürfte der Politik auch klar sein, dass sich das Kapital im Falle, dass sich die Bedingungen verschlechtern, seinen Weg ins Ausland sucht.
     
    Auch dafür gibt es doch ganz elegante Lösungen. War es Eritrea? Oder Amiland? Oder beide? Egal, jedenfalls ist man dort auch im Heimatland steuerpflichtig, solange man dessen Staatsbürgerschaft besitzt  😉
     
    Hoffentlich verbreite ich jetzt keine Fake-News. Aber das habe ich mal irgendwo gelesen, glaube ich  😉

  41. AvatarOlly Wood

    @FF
    Das schöne an der FF ist das du machen kannst was du möchtest, das kann genau so gut arbeiten sein, natürlich auch erwerbstätig und nich ausschließlich ehrenamtlich. Ich bin da ganz bei den Bekannten von @Wolke. Das war bei mir über viele Jahre auch so. Manchmal ändert sich aber das Umfeld und dann ist es sehr befreiend „zu können“ und nicht „zu müssen“.

  42. AvatarMagnum86

    Egal, jedenfalls ist man dort auch im Heimatland steuerpflichtig, solange man dessen Staatsbürgerschaft besitzt  ?
     
    Ganz so ist das nicht. Wenn Sie keinen Wohnsitz und auch keinen gewöhnlichen Aufenthalt mehr in Deutschland haben und auch keine Einkünfte, die in Deutschland nach DBA steuerpflichtig sind, war es das mit der Steuerpflicht in Deutschland. 🙂
    Klassische Einkünfte die immer in Deutschland besteuert werden sind z.B die aus VuV. Anders verhält es sich mit Dividenden. Hier ist meist der Wohnsitz relevant. Daher sollte man es überlegen, ob man wirklich in eine Immobilie in Deutschland investieren will. 
     
    @Anton: Wenn das die Politik mitbekommt rechne ich mit Enteignung, Verfolgung und Deportation. 🙂

  43. AvatarRüdiger

    Ganz so ist das nicht. Wenn Sie keinen Wohnsitz und auch keinen gewöhnlichen Aufenthalt mehr in Deutschland haben und auch keine Einkünfte, die in Deutschland nach DBA steuerpflichtig sind, war es das mit der Steuerpflicht in Deutschland.
     
    Ja, für deutsche Staatsbürger ist das richtig. Aber ich schrieb über Eritrea und Amiland. Für diese Länder ist die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft gebunden, so weit ich weiß  😉

  44. AvatarNico Meier

    @Rüdiger
    Ja richtig Amerikaner sind verpflichtet offenzulegen wieviel Steuern sie im Ausland bezahlt haben. Ein Kollege von mir ist Amerikaner (Doppelbürger) er hat deswegen den Amipass abgegeben, da er keine Lust gehabt hat jägrlich tausende Franken an Steuern an die USA abzuliefern!

  45. AvatarThomas

    @Nico, die Diskussion stellt sich für mich noch nicht, es ist zu hoffen, dass es so bleibt.

  46. AvatarRüdiger

    Schön, jemand der sich auskennt 😉
    Stimmt es, dass man sich bei der Rückgabe des Amipasses von der Steuerpflicht “freikaufen” muss? Ich habe gelesen, die Rückgabe der Staatsbürgerschaft wäre für  Amerikaner nicht kostenlos.

  47. Avatar-M

    @ Mr. B,   @Telekom
    Ich weiß nicht ob ich dir da mit meiner Meinung viel weiterhelfen kann. Ich halte persönlich nicht so viel von Telekommunikationsunternehmen (was für ein Wort).
    Die Branche ist sehr kapitalintensiv würde ich sagen . Es werden sehr viel Mitarbeiter benötigt, die Infrastruktur muss gewartet werden, es gibt einiges an Konkurrenz,  die Preise lassen sich nicht  so einfach steigern und ich bin da einfach nicht so überzeugt von. Ähnlich wie bei Fluggesellschaften oder der Automobilbranche.
     
    Was die Telekom jedoch kann, ist eine stabile Dividende liefern, ähnlich Shell, wobei ich die besser finde und bin selbst investiert.
     
    Ich sehe mich auch eher als ein Investor der nicht jede Branche abdecken muss. Mir gefällt besonders gut die Konsumgüter, -Chemie, -Nahrungs, – Pharma, -Gesundheits, Öl/Gas und die Finanzbranche.
    In viel mehr möchte ich auch gar nicht investieren und denke mit den Branchen kann man ein diversifiziertes Portfolio aufbauen. Überall möchte ich gar nicht mitspielen.
    Bevor ich mir jetzt über die Telekom Gedanken machen würde, wäre ich eher bereit weiterhin Shell zu kaufen, da würde es mir einfacher fallen zu investieren.
    -M

  48. AvatarNico Meier

    @Thomas
    Grundsätzlich könnte das jeder Staat so machen, dann müssten nämlich die Steuerflüchtenden ihre Staatsbürgerschaft des Fluchtlandes ablegen oder ihre Steuern zahlen.

  49. AvatarNico Meier

    @Rüdiger
    Man muss einen Termin beim Botschafter der USA machen und mit diesem ein Gespräch führen danach muss eine Gebühr entrichtet werden wie hoch diese ist wollte mir bisher niemand sagen.

  50. AvatarRüdiger

    *hihi … die Amis wollen sicher einen Abschlag auf die zukünftig entgehenden Steuerzahlungen sehen  😉

  51. AvatarKevin

    Heute stehen wieder alle Zeichen auf Grün. Meine gestrigen Käufe sind ganz gut ins Plus gelaufen 😉
    UNFI +7,70%
    LUK +2,07%
    GAZ +2,54%

  52. Avatarelduderino

    @ Rüdiger & Arbold-Horst:
    Klar, jeder in seinem Tempo und wie er kann. In einem Knauser-Blog hat er wenigstens was zu erzählen, wie er den Inhalt seines Teebeutels als Dünger oder für sein Müsli benutzt oder wie er die Metallklips abfummelt und als Altmetall verkauft!
    @Nico Meier:
    Garderobe mag ja sein, aber für konservative Branchen holt man sich halt 2 Anzüge, 2 Paar Schuhe und 3 Hemden und das sollte für mehrere Jahre reichen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass konservative Kleidung immer weniger angesagt wird, weil sie nicht agil und hip genug ist. Zumindest in der Tech-Branche. So habe ich es bei einer Konferenz schon erlebt, dass die Anzugträger in der Unterzahl waren und eher angeataubt wirkten.

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