Das Leben ist wie ein Puzzle

An die finanzielle Freiheit wagen sich mehr Menschen. Aber es ist noch immer eine kleine Minderheit, die es dorthin schafft. Gleichzeitig nimmt die Altersarmut in Deutschland stark zu.

Warum entscheiden sich immer mehr Menschen für die finanzielle Freiheit? Warum sparen immer mehr Menschen Geld, um frühzeitig die Rente zu erreichen? Weil sie aufhören möchten zu arbeiten oder die Karriere wechseln wollen. Sie suchen für sich etwas, das erfüllender oder angenehmer ist. Freilich gibt es Menschen, die ihre Arbeit lieben. Aber für sie kann es natürlich ebenfalls eine Wohltat sein, wenn sie ihre Finanzen in Ordnung bringen. Es ist nie ein Fehler, ein bequemes Finanzpolster zu haben. Es kann nicht schaden.

Wenn du viel gespart hast, dass du dir keine Sorgen mehr um Geld machen musst, hast du weniger Sorgen im Leben. Du kannst mehr Zeit damit verbringen, das zu tun, was du gerne tust. 

Es gibt genug Menschen, die ihren Job hassen. Sie müssen ihn aber behalten, weil sie das Geld brauchen. Sie haben Hypothek, Ratenkredite, Autofinanzierungen und andere enorme Kosten. Ihnen bleibt keine andere Wahl. Ich finde das deprimierend.

Es wird dir leichter fallen, deine Karriere zu wechseln, wenn du keine gewaltigen Ausgaben hast, die dir Sorgen bereiten.

Ich hatte zu Beginn meiner Karriere eine Phase, in der mir der Job keinen Spaß gemacht hat. Phasenweise hatte ich mich vor der Arbeit gefürchtet. Ich hatte den Job gehasst.

Heute ist es so, dass ich meine freie journalistische Arbeit mag. Sie kommt mir nicht wie Arbeit vor. Ich genieße es.

Natürlich gibt es viel größere Ziel als das Geld. Die Finanzen sind nur ein kleiner Teil eines großen Puzzles, das zu lösen ist. Süchte zu besiegen wäre ein großartiges Ziel. Weg zu kommen von Drogen, Alkohol, Tabak… das ist etwas Wunderbares.

Leserin “June” trinkt weniger Alkohol. Sie war nicht süchtig, trotzdem mag sie weniger davon, das finde ich super. Alkohol ist nicht gerade gesund. Schon 1 Glas schadet mehr, als es nutzt.

Aber es ist so, dass die meisten Menschen nicht ehrgeizig genug sind. Es ist beispielsweise normal, das gesamte Einkommen zu verpulvern für sinnlosen Konsum. 

Du hast es bestimmt schon gemerkt. Du kannst mit niemanden über die Börse, ETFs oder Aktien reden. Selbst Familienmitglieder denken vermutlich nicht daran, früher in den Ruhestand zu gehen. Reibereien und harte Gefühle wirst du hervorrufen, wenn du das Thema Finanzen ansprichst. Die meisten werden bis 67 arbeiten müssen und wahrscheinlich dann noch zu kämpfen haben, weil das Geld nie reicht.

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79 Kommentare
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Ali
3 Jahre zuvor

Wahre Worte Tim!

Die meisten Arbeitnehmer verdienen eigentlich gut und hätten genug Geld um im Rentenalter nicht auf das Amt angewiesen zu sein.
Was machen sie stattdessen?
Leben wie die Könige weil das Rentenalter doch noch in weiter Ferne liegt und  das ganze Geld auf den Kopf gehauen wird da hört man so dumme Aussagen wie das man eh keine Zinsen auf sein Geld bekomme und um der Inflation entgegen zu wirken lieber ausgibt.
Ich kenne eine Putzfrau im Minijob,selbst sie investiert 25 Euro in einen ETF,besser als nichts. Diese Berufsgruppen werden von Vielen als Mensch zweiter Klasse angesehen und belächelt sind aber schlauer wie diese weil sie mit dem wenigen Geld besser wirtschaften und dies ist kein Einzelfall.
Sie hat es verstanden.
ETF VL Sparen ist auch schon möglich wo es noch vom Arbeitgeber und Staat was dazu gibt,dies hat jetzt meine Frau beim neuen Arbeitgeber auch gemacht.
Für die finanzielle Freiheit wird es nicht reichen aber hoffentlich um mit 65 einigermaßen gesund und vor allem menschenwürdig zu leben ohne Pfandflaschen zu sammeln oder den Staat um Hilfe zu bitten wenn es denn noch möglich ist,denn ich habe das Gefühl das sich der Staat zukünftig Stück für Stück aus der Verantwortung ziehen wird und dann wird es für viele ganz düster im Alter.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Ich habe einige Kollegen mit handwerklichen Berufen die trotz bescheidener Löhne ein beachtliches Vermögen erarbeitet haben. Viele haben eine alte Eigentumswohnung gekauft und diese mit viel Eigenleistung renoviert um danach darin zu wohnen oder diese zu vermieten. Später wurden aus einer mehrere und so wächst das passive Einkommen stetig.

3 Jahre zuvor

Ein alkoholfreies Leben ist sehr löblich, auch ich habe z.B. an Weihnachten und Silvester + auf den letzten 2 Geburtstagsfeiern komplett auf Alkohol verzichtet und es ging mir am nächsten Tag blendend.

3 Jahre zuvor

Komplett ohne Alkohol ist es schwierig. Ich trinke selten von mir aus, aber zu gewissen Anlässen kommt man kaum drumrum. Da ich kein Auto habe, habe ich keine “akzeptable” Ausrede. Als Kind vom Land fängt man mit 13 spätestens an. Ich habe mit 12 das erste Mal was getrunken, dann bis 17 nichts mehr. Mittlerweile trinke ich ab und zu und finde es nicht schlimm. Alkohol in kleinen Mengen ist nicht schädlich (sogar gesund), darf halt nicht im Vollrausch enden.
Mein Vorsatz für dieses Jahr ist eine Ernährungsumstellung und mehr Sport. Ich ernähre mich seit 2 Monaten kohlenhydrate-arm und fühle mich dadurch viel fitter.

3 Jahre zuvor

Lustig, dass du diese Headline hast Tim. Ich habe über Weihnachten einen Artikel mit fast der identischen geschrieben und parallel dazu meine ersten ETF Investments gemacht. Aktuell bin ich auf Kaffeentzug, alle anderen “Süchte” wie Alkohol, Zigaretten etc. habe ich bereits abgelegt. Danke für deinen Blog, er inspiriert mich immer wieder aufs Neue.

Guido
3 Jahre zuvor

Alkohol ist ein Gift. Ich finde die gesellschaftliche Duldung schlimm. Ich bereue jeden Tropfen, denn kein Schluck entsprang meinem Willen, sondern der Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung. Zum Glück findet man durch das Internet eher gleichgesinnte. Damit ist es viel leichter, auf seinen Körper zu achten und gleichzeitig sozialen Umgang zu pflegen.

Leider mangelt es vielen beim Thema Drogen an Sachlichkeit. Zucker und Alkohol sind toll, Zigaretten naja und Cannabis Teufelszeug. Wissenschaftlich ist die Reihenfolge eher andersrum.
Der Körper hat genügend eigene Drogen, die braucht man nur zu aktivieren.

karl
3 Jahre zuvor

Kein Alkohol
Kein Zucker
Keine Drogen
Kein auswärtiges Essen 
Keine Kohlenhydrate 
Kein unnötigen Konsum
Keine teuren Reisen
 
Die finanzielle Freiheit ist was feines.

sammy
3 Jahre zuvor

@karl
Keine Kinder
Keine Familie
Keine Freunde (außerhalb gleichgesinnter)
Kein Fleisch
Keine neue Kleidung
Eine richtige Freiheit diese finanzielle Freiheit 😉
 
 

42sucht21
3 Jahre zuvor

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“
Auch der Wunsch möglichst viel zu sparen, möglichst gute Rendite zu bekommen, möglichst bald finanzielle Freiheit zu erreichen kann ein Gift sein falls die Dosis zu hoch ist und dabei links und rechts des Weges ganz viele schöne und angenehme Erlebnisse versäumt werden. Finanzielle Freiheit kann ein Nebenprodukt eines erfüllten Lebens sein. 

Dude
3 Jahre zuvor

“Sag ja zum Leben, sag ja zum Job, sag ja zur Karriere, sag ja zur Familie. Sag ja zu einem pervers großen Fernseher. Sag ja zu Waschmaschinen, Autos, CD-Playern und elektrischen Dosenöffnern. Sag ja zur Gesundheit, niedrigem Cholesterinspiegel und Zahnzusatzversicherung. Sag ja zur Bausparkasse, sag ja zur ersten Eigentumswohnung, sag ja zu den richtigen Freunden. Sag ja zur Freizeitkleidung mit passenden Koffern, sag ja zum dreiteiligen Anzug auf Ratenzahlung in hunderten von Scheiß-Stoffen. Sag ja zu Do-it-yourself und dazu, auf Deiner Couch zu hocken und Dir hirnlähmende Gameshows reinzuziehen, und Dich dabei mit Scheiß Junk-Frass vollzustopfen. Sag ja zum Leben. Aber warum sollte ich das machen? Ich habe zum ja sagen nein gesagt. Die Gründe? Es gibt keine Gründe. Wer braucht Gründe, wenn man Aktien hat?”
 
Frei nach und aus dem Film “Trainspotting”
 
Im Original heißt es natürlich statt “Aktien” – “Heroin”. Aber sind Aktien nicht unser “Heroin”. (Wir) Minimalisten steigen aus dem normalen Alltag aus und kehren den Problemen den Rücken. Das Verständnis für die Masse der Menschen – die Konsumgeilen, verschwindet. Wir Aktien- und Sparratensüchtigen bleiben immer öfter unter uns, denn nur hier können wir offen und ohne Vorurteile über unsere Vorliebe sprechen. Bei den normalen Mitmenschen bekommen wir nur Unverständnis für das was wir machen. Wir schränken uns immer weiter ein, nur um immer wieder neue Aktien zu kaufen. Die soziale Isolierung nehmen wir in Kauf, denn alleine gibt man am wenigsten Geld aus.
Sind Aktien unser Heroin ? 
Sind wir süchtig ?
Sind wir auf dem richtigen Weg ?

Insider
3 Jahre zuvor

Denn wo dein Schatz ist , ist auch dein Herz. Mt. 6 /21 
 
In diesem Sinne tendiere ich dazu sich nicht nur mit Finanzen zu beschäftigen . sondern auch mit freunden , anderen Hobbys, Familie , glauben, Spiritualität, Gesundheit  usw. Und für mich gehört ein guter Wein mit der Familie und ja auch ab und zu mal einen trinken mit freunden zum guten leben dazu .
Wie dude geschrieben hat man grenzt sich teilweise aus , das ist nicht gut . anderseits fällt es mir noch schwer der hedonistischen peergroup immer  weiter zu folgen .

sammy
3 Jahre zuvor

Genau dieses Einschränken ist für mich keine Freiheit. Sondern eine Krankheit. Eine Randgruppe zu sein ist nicht gesund für die Psyche. Man kann sparen aber alles in einem normalen Rahmen ohne Extreme, denn Extreme sind krankhaft.

Rüdi
3 Jahre zuvor

stimme dir zu Sammy,mir ist das hier auch zuviel Einschränkung,die auch schnell zu Geiz führen kann.Mir leben hier auch zu viele Leute gedanklich in der Zukunft,kein Mensch weiss aber vorab,wie die verläuft.Ich schaue natürlich auch auf meine Ausgaben,genieße allerdings auch ab und zu gutes Essen mit Freunden in einem teureren Restaurant,das nimmt mir keiner mehr.So,darauf trink ich jetzt einen;-)).
 

3 Jahre zuvor

@sammy
Ich wäre gerne in der Randgruppe der Reichen und Schönen… 
Bei Tims Lesern habe ich bisher keinen Hardcore-Minimalisten erlebt. Nur weil man z.B. keinen Fernseher hat (dafür aber Netflix), ggf. Fahrrad statt Auto fährt, ist man kein Hardcore-Minimalist. Viele haben Kinder (einige sind hier noch zu jung), fahren in Urlaub (Tim ist gerade Athen). Wer zusätzlich gesund lebt und wenig Zucker isst, gehört einer gesunden Randgruppe an. Deren Zugehörigkeit kann man verkraften. 
Zu übertriebenem Konsum nein zu sagen bedeutet letztlich das Gejammere über Schulden und “kein Geld” zu entsagen. Zu Weihnachten gab es diese Weihnachten z.B. keine Geschenke in meiner Familie, weil wir alles haben, was wir brauchen & uns Sachen lieber selbst schenken. Meine Schwiegermutter hingegen meinte es gut und hat uns ein elektrisches Fleischmesser geschenkt. Keine Ahnung, ob wir das Ding jemals aus der Verpackung holen..

sammy
3 Jahre zuvor

War heute eine schöne bullenfalle zur Eröffnung des dow.. jetzt fällts wie ein Stein. Apples Gewinnwarnung kann Momentum in die Abwärtsspirale bringen. Anschnallen!

Albr
3 Jahre zuvor

Am Wochenende nach einer stundenlangen Wanderung im Taunus trinke ich ein kühles Radler, das wars !
ich glaub nicht das mir das schadet… wenn doch, dann halt Pech gehabt, alles ist gefährlich, auch das anlegen in Aktien 😉
 
ansonsten ernähre ich mich vegetarisch, rauche nicht ( außer ab und zu eine Zigarre nach der Wanderung beim grillen) und mache regelmässig Sport, schaue sehr wenig Fernsehen, und fühle mich mental und körperlich sehr wohl und fit…
 

Daniel
3 Jahre zuvor

Komplett ohne Alkohol ist es schwierig. Ich trinke selten von mir aus, aber zu gewissen Anlässen kommt man kaum drumrum. Da ich kein Auto habe, habe ich keine „akzeptable“ Ausrede. Als Kind vom Land fängt man mit 13 spätestens an. Ich habe mit 12 das erste Mal was getrunken, dann bis 17 nichts mehr. Mittlerweile trinke ich ab und zu und finde es nicht schlimm. Alkohol in kleinen Mengen ist nicht schädlich (sogar gesund), darf halt nicht im Vollrausch enden.
Ich bin auch eher der Gesellschaftstrinker. Es kommt ab und zu mal vor dass ich an einem verregneten Sonntag mal nen Whisk(e)y trinke und den genieße, ansonsten sind es eher die klassischen Feiertage.
Wir haben z.B. zu Silvester schöne Feuerzangenbowle gemacht, mit schönen winterlichen Gewürzen und spektakulärem Feuer auf dem Zuckerhut. Hat auch wirklich gut geschmeckt. Genauso wie ich es liebe in diese kleinen Privatbrauereien zu fahren und mir erklären zu lassen was jetzt deren selbstgebrautes Bier von der Massenware unterscheidet. Ob jetzt die Menge absolut gesehen abgenommen hat, weiss ich nicht, ich trinke allerdings bewusst lieber selteneres Zeug und mit den Jahren kennt man seine Grenzen auch immer besser. Wo ich mit 20 vielleicht noch gesagt hätte “schei*” drauf wies mir morgen geht, hauptsache jetzt Spaß, halte ich mich dann heutzutage ziemlich zurück und schwenke dann auf alkoholfreies Weizen um. 
 
Alkohol ist ein Gift. Ich finde die gesellschaftliche Duldung schlimm.
Wie fast jeder andere Stoff auch in gewissen Dosen giftig wird. Meine Oma hat selbst im hohem Alter gerne noch mal nen Schnaps getrunken, geschadet hat es ihr jedenfalls nicht. Auch die Duldung finde ich völlig in Ordnung. Ich möchte nicht wie in den Staaten diese lächerlichen Spielchen der Papiertüte mitmachen wollen. Ich werfe dem Staat lediglich vor viel zu lasch zu handeln wenn aufgrund von offensichtlichem Alkoholmißbrauch Schäden entstehen. Warum nicht einfach mal eine 1000€ Geldstrafe für das herumwerfen von Bierflaschen in der Umwelt. Warum nicht einfach mal jemanden 10 Tage in den Bau stecken der im Suff irgendeine Prügelei anfängt. Warum keine effizienteren Kontrollen bei der Aushändigung von Alkohol an Minderjährige und warum keine drastischen Strafen für Mehrfachtäter die AUFGRUND der Trunkenheit irgendeinen Mist angestellt haben.
Ich bereue jeden Tropfen, denn kein Schluck entsprang meinem Willen, sondern der Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung. Zum Glück findet man durch das Internet eher gleichgesinnte.
Ich höre das immer wieder, klingt für mich aber ehrlich gesagt immer nach einer billigen Ausrede. Warum? Weil wenn man trinkt weil die Gruppe es tut, dann würde und müsste man ja auch rauchen wenn die Gruppe es grade cool findet. In meiner Schulzeit hat fast noch jeder Junge geraucht, ich habe es nicht mal probiert und habe es bis heute nicht. Wenn man einen eisernen Willen hat dann stört es auch nicht als einziger nicht zu trinken. Das Zeitfenster ist ohnehin ziemlich kurz, meist irgendwas zwischen 15 – 18. Danach beginnt bei den meisten ja ohnehin die “feiern wir woanders” Zeit. Und spätestens da hört es nämlich, zumindest wo ich herkomme sofort auf. Da ist man nämlich über jeden Fahrer dankbar der sich anbietet einen mitzunehmen und wieder wegzubringen. Und mit dem Fahrer…so meine Erfahrung..legt sich niemand an. Wer mir da doof kam wurde dagelassen und konnte selbst schauen wie er nach Hause kommt. Ich habe es auch nie erlebt das irgendeiner später mit 25-30 doof angemacht wurde weil er nicht trinkt. Meist vielleicht ein erstauntes Augenbrauen-heben oder einen Kommentar “würde ich nicht schaffen – ist bestimmt hart” oder sowas.
Ich denke es setzt sich das fort was man auch bei den Sparraten sieht. Manche leben um zu sparen, für mich ist es, was einfach nebenbei läuft. Ich trinke gern mal was, ich esse auch gerne das was ich will, wenn ich etwas unbedingt haben will (was teuer ist) dann warte ich 1-2 Monate und horche in mich rein und wenn ich es dann immer noch haben will dann kaufe ich es mir. Mein Leben soll kein wandelnder Verzicht sein und ich bin alt genug um mich nicht für mich selbst rechtfertigen zu müssen oder irgendwem Rechenschaft für mein Handeln abzulegen. Bei vielen habe ich den Eindruck dass etwas weniger Verbissenheit, mehr Entspanntheit auch in allen anderen Dingen des Lebens gesünder sind Verzicht in jeglichen Bereichen. Kann aber auch jeder sehen wie er will.

Peter
3 Jahre zuvor

Gibts hier noch jemanden, der in REITs investiert? Ich finde die Bewertungen, auch der deutschen REITs, derzeit gar nicht mehr so unattraktiv.

sammy
3 Jahre zuvor

@Ex-Studentin
Es reicht in einer gut situierten Mittelschicht zu sein. Du hast doch alles richtig gemacht, bist Ingenieurin planst eine Familie das ist doch super! Kein Grund zu glauben man verpasst etwas. Was ich nur sage ist man muss aufpassen nicht in diese Extreme zu verfallen das ist gefährlich. Eine gesunde Sparquote, ein gesundes Investieren und trotzdem ab und an mal mit deinem Freund schön Essen gehen oder ins Thermalbad gehen ohne daran zu denken wieviel Geld man ausgegeben hat das meine ich. Du machst das schon 😉

sammy
3 Jahre zuvor

@Peter
Warte bis die Immobilienblase geplatzt ist dann wirds noch besser!

Gainde
3 Jahre zuvor

@ Sammy
Jep, Dead Cat Bounce wie aus dem Lehrbuch 🙂
Wie gesagt, ist zurzeit einfach mehr Down- als Upsidepotential im Markt und noch keine Bodenbildung sichtbar. Wäre ja doof, bereits jetzt sein ganzes Pulver bei vermeintlich günstigen Kursen verschossen zu haben. Etappenweise nach unten einsteigen lautet die Devise.

sammy
3 Jahre zuvor

@Gainde
Meine Rede. Ich denke es kommt noch einiges auf uns zu. Alleine die deutsche bank hat momentan kaum jemand auf dem Radar. Ich sehe diese bank kurz vorm Abgrund, ein so genannter schwarzer Schwan. Lehman Brothers wäre ein Witz dagegen!

3 Jahre zuvor

@Daniel
Deine Einstellung zu Alkohol, Essen und Konsum klingt gesund. Ich denke ebenso: Die Dosis macht das Gift. Z.B. gab es die große Schlagzeile: “Frau stirbt an Coca Cola-Sucht”, weil sie 10 Liter jeden Tag trank. 10 Liter Wasser wären aber nicht viel gesünder gewesen..
Mein größtes Alkohol-Gesellschafts-Problem ist die Arbeit. Da wird ca. 1 x die Woche nachmittags Bier getrunken. Als Frau muss ich da aufpassen, dass keine Schwangerschaftsgerüchte aufkommen. Da ich beim Alkohol nicht konsequent bin (ich trinke ja ab und zu mal was mit), habe ich es nun schwerer mich da raus zu reden. In letzter Zeit bin ich deswegen dann oft nach Hause oder habe ab und zu die Flasche zurück in den Kühlschrank gestellt (wenn ich keine offene Flasche in die Hand gedrückt bekommen habe). Ich werde es nun mal mit dem Satz: “Ich versuche gerade abzunehmen” versuchen. 😀
@sammy
Danke für die netten Worte. 🙂 Ja, ich denke auch, dass ich auf einem guten Weg bin. Es ist entspannter, wenn man nicht jeden Cent 2x rumdreht. Die Gelassenheit kommt auch ein wenig mit dem Alter / den Rahmenbedingungen. Wenn jemand zu Beginn übermotiviert seine Ausgaben optimiert, finde ich das nicht schlimm. Motivation ist was Gutes. Die Lockerheit kommt automatisch und falls es in Geiz umschwenkt, bekommt man da normalerweise schnell Feedback aus dem Umfeld.

Alexander Moshe
3 Jahre zuvor

Manchmal läuft es echt absurd an der Börse.
Ich habe eben gesehen, dass ich schon die ersten 2 Vormerkungen für mein Wikifolio habe.
https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30
Ich habe bisher erst 1 Aktie in diesem Wikifolio gekauft (für 2% des virtuellen Depotstandes von 1 Million CHF).Diese Aktie ging heute zufälligerweise hart aufwärts.
Die andere in Aussicht stehende Aktie, Tamedia AG, stieg heute und die letzte Zeit auch aussergewöhnlich.Ich frage mich fast, ob jemand hier aus dem Blog meine Tipps befolgt hat und diese Bewegung ausgelös hat.
Beide Firmen haben nämlich die letzten 30 Tagen keine wesentlichen Nachrichten gebracht.
Während der SPI über 7% verlor in 30 Tagen, stiegen die von mir genannten Aktien, nachdem sie ich hier drin genannt habe. Sehr verdächtig.
Tja, die einzige Aktie, die ich gekauft habe, stieg innert kürzester Zeit fast 10%.Da sie aber nur 2% des Gesamt-Depots ausmacht, stieg das ganze Depot nur um 0,2%.
Ich freue mich so, wenn ende 2030 (in 11,9 Jahren) mein Wikifolio-Experiment (welches 12 Jahre dauert) abgeschlossen ist, und ich es der Welt bewiesen habe.

Daniel
3 Jahre zuvor

Ich werde es nun mal mit dem Satz: „Ich versuche gerade abzunehmen“ versuchen.
Falls Du dich wirklich um die ehrliche, aber in Deiner Situation sehr nachvollziehbaren, Aussage “nein ich trinke heute einfach nichts” herumdrücken willst, funktioniert “ich muss später noch fahren” immer ganz gut. Spielt ja keine Rolle ob du ein Auto hast oder nicht. Und für “ich trinke grundsätzlich keinen Alkohol wenn ich fahre” Aussagen sind gottseidank die meisten Leute sehr empfänglich geworden.

Bruno
3 Jahre zuvor

Die Dosis macht das Gift ist sicherlich richtig, plus kommt hinzu dass jeder individuell anders tickt, auf das Innere zu hören ist sehr wichtig und sich nicht zu sehr von Aussen (Medien, Kollegen, Freunde etc.) zu beeinflussen.

Ich trinke schon lange keinen Alkohol mehr, mir schmeckte es noch nie, ich habe früher aus gesellschaftlichen Druck auch ab und zu etwas getrunken, heute ist es mir egal und ich sage klar ich trinke nichts, man wird dann kurz komisch angeschaut, ich sage dann “nein, ich bin kein Ex-Alki”, dann ist die grösste Hürde überstanden. Habe ich keine Luft auf Erklärungen sage ich ich fahre, falls ich mit dem Auto dort bin, sonst worst case nippe ich einfach am Glas und trinke halt dann nicht aus, für einen Apero geht das auch.
 
Man sollte sich keinen gesellschaftlichen Druck hingeben, ich finde das eine Krankheit, immer sich anpassen und einordnen ist zwar bequem, aber das haben wir einfach nicht verdient. Jeder sollte so leben dürfen, wie er will, natürlich im Rahmen der Gesetze und Rahmenbedingungen (auch davon gibt es zu viele heutzutage).

Krankhaft finde ich, wenn man sich etwas aufzwingt, ohne einen Grund oder Motivation dahinter zu sehen. Die Motivation sollte höher sein, als der Verzicht, sonst stimmt etwas nicht. Wenn jemand extrem spart, aber eigentlich gerne viel ausgeben möchte, und das mit eiserner Disziplin ohne Grundmotivation (warum spare ich?) tut, wird früher oder später scheitern. Genauso ist es mit der Ernährung, wenn man eine Diät nur einhält, weil die Gesellschaft ein schlankes Bild erwartet, wird man das eine Weile durchhalten, irgendwann aber scheitern und der Jojo-Effekt tritt ein. Eine gesunde Ernährungsumstellung mit Fokus auf Gesundheit/Wohlbefinden und nicht äusseren Einflussfaktoren, langfristig aufgesetzt, ist da sicherlich zielführender. Und dann verträgt es auch mal Ausnahmen, ja man kann diese dann sogar mehr geniessen und schätzen, als wenn man es täglich hat. 

Dito Minimalismus, wer das macht nur des Sparwillens, wird nicht glücklich werden. Es sollte eher eine Befreiung sein von unnötigtem Ballast und kein Zwangskorsett, dann macht es auch Spass und es ist sehr leicht, es durchzuziehen.

Freelancer Sebastian
3 Jahre zuvor

@ Gainde

Etappenweise nach unten einsteigen lautet die Devise.

Richtig. Genau das habe ich heute mit den üblichen Cashzugängen getan. 3M und Illinois Tool Works sind´s geworden. Schön aufgestockt.

In den nächsten Monaten dann die nächsten Etappenkäufe. Wie schon seit Jahren halt. Wäre mir recht, wenn es weiter bergab ginge. Günstiger Kaufen ist immer gut.

Hast du denn schon eine erste Etappe genommen?

Alexander
3 Jahre zuvor

@Peter:
Vergiss REITs und mache dich besser kundig darüber wie man selbst eine Wohnung / MFH kaufen kaufen kann und vermietet. 
REITs arbeiten mit viel zu viel Fremdkapital, das kann schnell daneben gehen, vor allem in den USA bei dem Kurs den die FED seit einiger Zeit fährt.
Im Vergleich zu Aktien- oder Anleihemärketn ist der Immobilienmarkt in Deutschland ein sehr ineffizienter Markt, was gerade enorme Chancen bietet (auch und gerade für Privatanleger). Leider machen viele den Fehler sich nicht gründlich genug zu erkundigen, und kaufen dann mit mangelndem Know-How, mit zu viel Fremdkapital eine zu teure Immobilie. Es geht aber auch anders.

3 Jahre zuvor

@Daniel
Meine Kollegen wissen alle, dass ich Rad fahre. Zudem trinken auch fahrende Kollegen Radler/Bier. Ich werd’ es tendentiell sonst mit der Wahrheit versuchen. “Ich habe nichts gegen Alkohol, aber jede Woche brauche ich das nicht.”

3 Jahre zuvor

In der Tat wundere ich mich auch oft darüber, wie provokativ das Thema Altersvorsorge mit Aktien-ETFs gesehen wird – vermutlich weil viele dumpf ahnen, dass sie mehr oder überhaupt einmal etwas tun sollten, sich aber nicht aufraffen können und es Jahr für Jahr verschieben.
Naja, jeder, der einmal den richtigen Weg eingeschlagen hat, merkt schnell, wie einfach es sein kann – so hoffe ich zumindest.
 
Euch allen auf jeden Fall ein erfolgreiches Börsenjahr 2019!

Thorsten
3 Jahre zuvor

@Peter, ja ich. Und kaufen tu ich kontiuierlich.  Hier timen zu wollen sehe ich gar nicht ein, die Renditen sind ohnehin schön hoch, das lasse ich mir nicht entegehen. Reits sind im Übrigen immer wieder Gegenstand merkwürdiger Vergleiche,  oft im Zusammenhang mit Zinserhöhungen, wo ise dann shclechter laufen würden. Da gibt es genug Analysen, die Gegenteiliges behaupten, na ja. So lange sie die Coins ausspucken….

Peter
3 Jahre zuvor

@sammy
Wo genau platzt welche Immo-Blase?
@Thorsten
Ok, vielen Dank. In welche bist Du investiert? Mir schwebt ein schöner Mix aus deutschen und US REITs vor.

-M
3 Jahre zuvor

@Ex-Studentin 
Ich mag total deine Kommentare, ich gestehe da hätte ich dich anders eingeschätzt:-) Also nicht, dass du nicht jede Woche mittags dir ein Bier reinziehen willst (hätte ich auch keine Lust drauf), sondern das du eine Ausrede brauchst um nein zu sagen:-)
Ehrlichkeit währt am längsten. Sag doch einfach deinen Kollegen “Nein, keine Lust” wenn es doch so ist. Ist ne klare Ansage und keiner kann böse sein.
 
Sooo jetzt hab ich einiges über Alkohol gelesen und schenk mir mal einen Single Malt ein…und ja dir Dosis macht das Gift. Ich glaub ab einem gewissen Alter konserviert Alkohol auch (in Maßen genossen haha) 
-M

chn
3 Jahre zuvor

Hier sind ja einige, die die finanzielle Freiheit anstreben oder sogar schon erreicht haben. Was mich mal interessieren würde:
Wenn ihr dann die Zeit und Muße habt, was sind eure weiteren Ziele und Projekte? Ich habe ja schon in vielen Foren über Finanzen und finanzielle Freiheit gelesen, aber darüber wird erstaunlich wenig gesprochen. Oder wissen das viele noch nicht so genau?
 

3 Jahre zuvor

@-M
Guten! 😀 Gibt wohl einige Whiskey-Liebhaber hier. Mein Freund hat damit auch ein Regal voll.
Beim “Nein”-Sagen zu Alkohol fällt mir die Erklärung schwer. Ich mag auf der Arbeit ggf. die Rahmenbedingungen nicht. 15 Leute mit einer Flasche in der Hand, die da teilweise 30 Minuten sinnlos miteinander rumstehen. Alkohol sollte was Besonderes und nichts Alltägliches sein.

Mark 85
3 Jahre zuvor

An chn: Meine Lieblingsbeschäftigungen sind Filme, Bücher, Ausflüge in die Natur, Reisen (vor allem im Winter) und tägliches Ausschlafen.

Größere Finanzziele habe ich seit dem Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit keine mehr. Das letzte war das Zulegen eines ständigen Zweitdomizils unter Palmen. Nun steht für mich nur noch der Vermögens- bzw. Statuserhalt durch (weitere) Diversifizierung und weniger eine möglichst hohe Rendite im Vordergrund. Berufliche Projekte/Ambitionen habe ich keine, weil ich eine Erwerbsarbeit nicht vermisse.

Das war es von mir. Ich denke, dass es letztendlich immer auf die Frage hinausläuft, was man mit der hinzugewonnenen Freizeit durch Wahlfreiheit anstellen möchte. Hier hat jeder eigene Vorlieben. Es soll sogar Leute geben, die weiterhin voll arbeiten gehen oder gehen würden. Alles kann, nichts muss. 😉

Gainde
3 Jahre zuvor

Einer meiner beliebtesten YT-Kanäle (Invest with Sven Carlin). Hier weshalb Buffet 50 Jahre wartete, um Coca Cola Anteile günstig zu kaufen:
https://youtu.be/jwyZWH_gJZs

chn
3 Jahre zuvor

@Ex-Studentin:
Ich sage zu Alkohol meistens mit einem Lächeln: “Nein Danke, ich mag nicht.”. Und das ist wirklich so. Ich mag Alkohol nicht so gerne.  Weitere Erklärungen habe ich bisher noch nie gebraucht. Selbst in Kulturen, in denen Alkohol einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns.

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Wir wohnen in einer Weinbauregion, daher höre ich Aussagen wie “Alkohol ist generell schädlich” nicht wirklich gerne. Bereits Paracelsus hat gesagt “die Menge macht das Gift”. Natürlich ist übermässiger Alkoholkonsum schädlich für den Trinker wie auch für seine Familie, da hier wie bei exzessivem Rauchen oder Spielen oft ein Grossteil des Familienbudgets verschwendet wird. Das eine Glas Rotwein pro Tag sei ja der Gesundheit ja sogar zuträglich wenn man Studien glauben darf.
Meine Frau und ich trinken gernen an einem sonnigen Abend im Garten in der Natur ein gutes Glas Rotwein oder auch zwei.
Wenn ich Autofahre trinke ich generell keinen Alkohol. Auch wenn ich nicht fahre habe ich kein Problem den Kollegen zu sagen ich tränke heute nichts auch ohne Begründung.
In meinem Augen ist es wichtig auch Dinge bewusst geniessen zu können wer nicht geniessen kann hat nichts vom Leben.
 

chn
3 Jahre zuvor

@Nico Meier:
Es gibt auch Studien, denen zufolge Alkohol schon in kleinen Mengen schädlich ist. Z.B.:
https://www.tagesschau.de/inland/alkohol-richtwerte-lebenserwartung-101.html

Kiev
3 Jahre zuvor

@ Nico Meier
Ein Gläschen Rotwein am Tag gehört doch zu der mediterranen Diät dazu. Es darf aber nicht angesammelt werden, sprich 5 Tage nichts trinken und dann am Samstag eine Flasche Rotwein.
Ich trinke unter der Woche für gewöhnlich nichts. Ich habe selbst eine Whiskey Sammlung. Die wird ja nicht schlecht… Ich trinke maximal 4 Whiskeys im Jahr.
Ein paar verschiedene Flaschen Rotwein habe ich auch. Meine Frau und ich trinken manchmal 3 Tage an einer Flasche wenn wir sie öffnen. Ich fülle sie auch nicht in kleinere ab, oder reduziere CO2 mit Spezialverschlüssen.

Ich trinke ab und an auch ein Bier. Trotz Kohlenhydrate…

Nico Meier
3 Jahre zuvor

Mir liegt es fern jenamden zum Weinkonsum zu drängen. Ich selber trinke rund ein bis zweimal die Woche ein bis zwei Glas Wein. Wenn mal ein Geburtstag ansteht können es auch mal drei oder vier Gläser an einem Abend zu einem guten Essen sein.
https://eatsmarter.de/gesund-leben/gesundheit/wein-gesund
Meine Grosseltern sind beides regelmässige Weintrinker und bei ihnen gibt es täglich Wein zum essen. Grossvater ist 87 Grossmutter 85 sie erfreuen sich bester Gesundheit und wohnen ohne Hilfe in ihrer abbezahlten Eigentwumswohnung, kochen täglich frisch und geniessen das Leben.

Kiev
3 Jahre zuvor

Zu Minimalismus, gesunder Sparquote
Verzicht ist eine Befreiung, wenn sie freiwillig und nicht unter Zwang erfolgt. Ich vermisse sehr viele Dinge nicht, schließlich könnte ich sie mir Alle kaufen. Nur nicht auf einmal.Falls Ich über das Gehalt von Albr, Bruno oder Sky… verfügen würde, so würde meine Sparquote vermutlich locker um 10% steigen. Ist die dann ungesund? Was mache ich da erst als erfolgreicher Unternehmer?Die Sparquote hängt stark von den Einnahmen ab. Ab einem gewissen Ausgabenniveau geht der Nutzen in die Sättigung. Das ist doch unabhängig von den Einnahmen.
@ Nico Meier
Man muss das Gläschen Wein am Tag nicht trinken. Mit 4 Whiskeys im Jahr habe ich Gläser gemeint, nicht Flaschen 🙂 Ich kann an meiner Ausdrucksweise etwas arbeiten.

June
3 Jahre zuvor

Guten Morgen,
wir sparen und investieren, trotzdem Leben wir. Wir sparen an den keinen unwichtigen Dingen im Leben um das Geld an der Stelle auszugeben, die uns wichtig sind. Ab und an sehr teuer essen gehen. Konzertkarten und Eintrittskarten bei denen die meisten hier Schnappatmung bekommen. Urlaube die lange in Erinnerung bleiben, weil wir nicht nur dort sind, sondern auch etwas unternehmen. Und wir trinken gerne Mal eine Flasche Wein oder Champagner und mein Lebensgefährte hat auch den ein oder anderen  Scottish Malt. 
Um es kurz zu sagen wir vergessen nicht das Leben zu geniessen. Aber Lebensgenuss hat nun wirklich nichts damit zu tun, ob ich viel oder wenig Geld ausgebe. Wir gehen auch wandern, trinken einen Kaffee auf dem Balkon, laden Freunde zum grillen ein, spielen abends ein Kartenspiel oder machen einfach mal zusammen quatsch. Nur weil das low budget Lebensgenuss ist, ist es nicht weniger wert.
Rückblickend habe ich aber dank Tims Beiträgen meinen Alkoholkonsum überdacht. Man kann sagen, dass die Flasche Wein in der Woche die wir vorher getrunken haben kaum ins Gewicht gefallen ist und wir mit dieser Einsparung jetzt auch nicht wirklich sparen. Was ich aber bemerkt habe, wenn ich keinen Alkohol trinke schlafe ich viel besser. Ich habe in den ersten 6 Monaten auch prommt etwas abgenommen. Besser schlafen ist für mich sehr viel mehr mehr Lebensgenuss.
Wie üblich gab es bei uns an Silvester um Mitternacht Champagner. 
Take care,
June
 
 

JBAG
3 Jahre zuvor

@Ex Studentin
Du schreibst… „mehr Sport machen“… da hast Du Deine Ausrede. 
Jeder versteht dass, wenn Du sagst, Du hast heute noch eine Lauf-Rad oder Schwimmeinheit oder sonst was vor Dir und die willst Du durchziehen. Dafür hat jeder Verständnis und Bewunderung ….ich bin Triathlet und weiss wovon ich sprechen. Beim nächsten Mal bist Du dann wieder dabei 😉
Gruss Jan 
 

Thorsten
3 Jahre zuvor

@June ein Glas Wein kostet eine Stunde Schlaf sagt man. Wir haben den Weinkonsum vor etwa einem Jahr ziemlich runter gefahren, Wein gibt es nur noch ab und an zum Wochenende und natürlich auch mal Sekt zu Anlässen. Das ‘gesparte’ Geld ist ganz sicher schon in leckeren Lebensmitteln wie z.B. Käse, eine Salatspezialtität oder Fisch vom Markt,  Thüringer vom Marktstand anstatt vom Discounter oder regionales  Gemüse gelandet. Auch Tee und Kaffeebohnen schwanken in Qualtität und  Preis, da haben wir auch schon mal teurer gekauft, weil wir es ausprobieren wollten. Das hält dann auch ein paar Tage länger. 😉 Ich vermisse nichts, im Gegentum , ich könnte mir ja auch alles leisten.

@Kiev die Whiskysammlung finde ich klasse. Ein Freund hatte auch eine. Ich könnte…wir haben so eine beleuchtete Vitrine,.hihi

Meiner Erfahrung nach wird in Belegschaften von vornherein ein gewisser Anteil nichtalkoholischer Getränke zu Anlässen mit eingeplant, es ist überhaupt kein Problem mehr nur einen Orangensaft zu nehmen, anstatt Sekt. Man muss es auch nicht begründen, jeder nimmt was er mag und keiner macht dumme Bemerkungen. Werden die Getränke von einer Person vorbereitet, stehen die Gläser mit Orangensaft, Sekt oder gemischt artig beisammen und man wird höflich gefragt was man mag oder man mischt selbst. Auf Alkohol bei Anlässen zu verzichten ist nicht mehr verpönt. Frührer haben die Kollegen ja auch noch Zigaretten zeitnah angezündet, Rauchen war in den Büros und Gängen erlaubt 🙁 Vieles wird besser, wir achten zu viel auf die schlechten Ding scheint es.

Albr
3 Jahre zuvor

Meine Frau trinkt überhaupt keinen Alkohol, dann trinke ich meistens auch nix, bis auf ein Radler… wenn wir ausgehen zum tanzen oder ähnliches, gibt es wundervolle antialkoholische Cocktails !
für mich persönlich ist die Entscheidung seit 3 Jahren vegetarisch zu leben, die wichtigste Entscheidung gewesen, ich habe deutlich abgenommen, bin viel fitter, schlafe besser und bin insgesamt ausgeglichener… 
Kaffee und alle möglichen Varianten davon trinken wir beide sehr gerne, daher haben wir eine teure Jura Maschine in der Küche stehen, die uns – von den entsprechenden Bohnen – wundervollen Kaffee zubereitet, den wir beide genießen…
 
Ich persönlich denke, dass Alkoholgenuss, Lebensstil und finanzielle Freiheit stark miteinander korrelieren… 
 
@Ex Studentin, gibts eigentlich kein alkoholfreies Bier ?
im übrigen hätte ich keine Lust nach Feierabend mit den Kollegen (evtl. bis auf wenige Ausnahmen) einen zu trinken!
 
 

-M
3 Jahre zuvor

Wenn ich mit meiner Frau eine Flasche Rotwein aufmache, trinken wir jeder ein Glas und evtl ich am nächsten Abend noch eins. Der restliche wenn wird verkocht im Normalfall:-)
 
@Albr
Bohnen von Kaffee Wacker aus FFM fand ich nicht sooo toll, welche benutzt Ihr denn? 🙂
-M

Gainde
3 Jahre zuvor

Eine gute Erklärung weshalb Aktien mehr Rendite und Volatilität haben müssen als Anleihen:
https://www.gerd-kommer-invest.de/cash-flow-kaskade/

Iceman
3 Jahre zuvor

@Ex-Studentin
 
das kenne ich auch. Es wird auf irgendwas angestoßen, jeder sitzt nur blöd rum und wartet, dass die Zeit vergeht.
Ich selbst trinke vll 3-4 mal im Jahr Alkohol. Auf der Arbeit wurde ich auch immer komisch angeschaut, wenn ich das Bier oder Sekt abgelehnt habe.
Als ich dann drei- viermal gesagt habe, dass es mir einfach nicht schmeckt oder ich zuhause noch Sachen erledigen will, wurde aus auch akzeptiert und plötzlich tranken auch 4-5 andere Kollegen bei solchen Veranstaltungen nix mehr.
Die, welche dann doch etwas trinken, sitzen dann meist um 12 Uhr am Arbeitsplatz und wollen heim oder sind kurz vorm einschlafen, da der böse Alkohol sie schläfrig macht. 

 

@Albr,
doch leider gibt es das recht häufig, dass bis um 17 Uhr gearbeitet wird und dann das ganze Amt Glühwein trinken geht oder in einen Biergarten.
Da gebe ich allerdings nach, ich geh kurz was essen mit und dann heim zu Frau und Kind.
Zum einen möchte ich noch was von beiden an dem Tag haben, zum anderen freut sich die Frau auch wenn ich ihr die Tochter abnehmen kann und sie etwas Zeit für sich hat.

Das Essen mit Kollegen bereichert mein Leben jetzt nicht in ungeahntem Maß, deswegen kann ich da eigentlich sehr gut darauf verzichten und geh lieber mit der Familie dort hin.

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