Blogger Thomas (25) kündigte IT-Job bei Bank, machte sich im Web selbstständig

Thomas, der Sparkojote, blickt zurück auf seinen ersten Job bei einer Großbank in der Schweiz und seinen Sprung in die Selbstständigkeit. Er hat es nicht bereut, den Angestelltenjob zu kündigen und seinen eigenen Weg zu gehen. Ich kenne ihn seit Jahren. Wir hatten uns auf der Invest-Messe in Stuttgart getroffen. Seitdem bleiben wir in Kontakt. Sein YouTube-Kanal, Instagram-Account und andere Aktivitäten wachsen stark.

Lieber Tim,

seit Jahren bin ich Stammleser auf deinem Blog, nun möchte ich diese Zeilen nutzen, um deine Leser vielleicht zu inspirieren. Mein Name ist Thomas, ich bin 25 und komme aus Zürich (Schweiz).

Wo begann die Reise für mich?

Ich könnte bei meiner Geburt beginnen. Doch das wäre etwas langweilig. Ich wuchs mitten im Herz der Stadt Zürich auf. Und komme aus eher bescheidenen Verhältnissen, mir hat es nie an etwas gefehlt. Allerdings war es auch nicht so, dass wir jedes Jahr extravagante Urlaube gemacht haben. 

Mit 16 starte ich meine 4-jährige Ausbildung als Informatiker in einer grossen Bank. Und schloss diese auch mit Bravour ab. Mit den Jahren lernte ich einfach, wie einfach es sein kann, einem System zu folgen. Welches lediglich auf rationalen Zahlen besteht, sprich gute Noten. Die perfekte Grundvoraussetzung für den Start in einen gut bezahlten Vollzeit-Job. Ich hatte nach meiner Ausbildung 72.000 Franken Brutto pro Jahr verdient.

Während der Ausbildung wurde mir allerdings bereits etwas klar, auch wenn ich es erst einige Zeit später ausformulieren konnte. Ich möchte nicht den klassischen Weg gehen, durch den das System einen schiebt.

Warum ich das nicht wollte? Aus reinem Ego. Vielleicht aber auch aus Interesse und Neugierde, oder auch aus Emotionalen nicht rational erklärbaren Gründen. Vermutlich eine Mischung. 

Durch puren Zufall entdeckte ich das Thema Investieren für mich, was mir mittel- bis langfristig viel Freiheiten bescherte. Im Alter von 18, während meiner Ausbildung, startete ich – dank Blogs wie diesem hier – mein erstes Aktiendepot.

Unzufriedenheit breitete sich aus

Grundsätzlich versuchte ich immer, das Positive in einer Situation zu sehen, das hat mir sicherlich geholfen, nicht überstürzt Entscheidungen zu treffen. Trotzdem wuchs gegen Ende meiner Ausbildung eine allgemeine Unzufriedenheit in mir an. Eine Art Gedankengut, wie ich es heute aus der Retrospektive definieren würde.

Das war diese Zeit, in der ich viel herum experimentierte mit nebenberuflichen Projekten. YouTube Kanäle, Online-Shops, Drop-Shipping, Social Media Kanäle, Web-Design etc. Relativ schnell merkte ich, wie mir das Thema Social Media, sowie auch eCommerce irgendwie liegt. Es machte Spass, weckte Neugierde. Arbeit war plötzlich keine «Arbeit», sondern Spass.

Manchmal war ich in der «Arbeit» so im Gedanken versunken, dass ich nicht merkte, wie spät es ist. Um 01:00 Uhr morgens sollte man eigentlich Schlafen gehen. Wenn man am nächsten Morgen um 07:00 Uhr im Geschäft sein sollte.

Diese Erfahrungen liessen meine Unzufriedenheit weiterhin wachsen. Der Kontrast, zwischen toller «Arbeit» und nervenzermürbender «Arbeit», wurde mental immer grösser.

Jetzt muss man sich vorstellen, ich hatte wahrscheinlich für viele einen Traumjob. Informatiker, gutes Gehalt, gute Ausbildung, spannende Bereiche etc. Trotzdem passte es für mich irgendwie nicht. Ist am Ende nicht genau das, was eigentlich zählt?

Zum damaligen Zeitpunkt verstand ich intuitiv, was ich wollte, aber nicht, wie ich dahin komme. Dennoch hat mich das nicht davon abgehalten, Positiv zu bleiben.

Die Unruhe wird GROSS, ganz GROSS…

Nach der Ausbildung bin ich direkt als Vollzeit-Angestellter gestartet. Bin sofort von zu Hause ausgezogen, um mich selber besser kennenzulernen. Das war echt ein Motivationsschub. Der leider nur kurz anhielt. Schnell wurde die zuvor verspürte Unzufriedenheit durch die Tätigkeit, die ich jeden Tag ausführte, überrollt. 

Montag war einer der schlimmsten Tage, Sonntag der zweitschlimmste.

Diese negative Motivation hat mir irgendwie Ansporn gegeben, an meiner nebenberuflichen Tätigkeit zu arbeiten. Und das härter denn je. Neben meinem 42-Stunden-Job ackerte ich je nach Woche zwischen 20 und 40 Stunden an meinen Nebenprojekten. Das waren zum damaligen Zeitpunkt ein eCommerce-Business und eine Medienfirma. Ich möchte noch nicht zu viel vorwegnehmen. Doch dass sind rückblickend für mein heutiges Ich die wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben gewesen.

Was mir die meisten Haare vom Kopf gerissen hat, waren die wirklich unaufhörlich unnötigen Meetings, Calls und Sessions. Die genau NICHTS gebracht haben. Man bringt Ideen, konkrete Umsetzungspläne und was passiert? Es wird einfach nichts gemacht oder sechs Monate später die Hälfte umgesetzt, um dann wiederum sechs Monate später das gesamte Projekt zu trashen. 

Da merkte ich: Arbeit, die keinen Mehrwert hat. Keinen Impact, keinen wirklichen Sinn hat. Erfüllt nicht und bringt auch niemandem einen Deut weiter.

Umso wichtiger war es nebenbei das Investment Portfolio weiter auszubauen, denn dieses kann auf eine gewisse Art und Weise befreiend wirken. Geld auf der hohen Kante zu haben.

Gegenwind aus dem Umfeld

Während dieser ganzen Zeit war es für mich immer schwieriger, mich mit meinem Umfeld, insbesondere bei der Arbeit, zu identifizieren. Ziele, Visionen, Träume, Gedanken sind einfach nicht mehr auf einer Wellenlinie. 

Bei meinen ersten Investments machte ich mir Gedanken, wo die Reise in Zukunft hin soll. «Ich will bis 30 Millionär sein», formulierte ich mir aus. Damit könnte ich endlich meinen Leidenschaften nachgehen. Das hatte dann später nicht ganz so geklappt wie gedacht, aber egal.

Ich hatten ich nur Gegenwind aus dem Umfeld, Klassiker wie:

  • “Wie soll das möglich sein?”
  • “Wenn das klappen würde, hätten das schon andere getan.”
  • “Verschwende deine Zeit nicht, deine Zeit ist mehr (Stundenlohn) wert.”
  • Das «Belächeln» war irgendwie das Schlimmste.

Aber auch Online kam oft nichts Gescheites:

  • “Werde erwachsen, die Welt ist kein Kindergarten.”
  • “Der lebt noch bei den Eltern zu Hause.”
  • “Du wirst das eh nicht schaffen, die Wahrscheinlichkeit ist so gering.”

Natürlich gab es zum Glück nicht nur Gegenwind. Gegenwind ist das, was der Mensch, so auch ich, am ehesten wahrnimmt. Negative Informationen wiegen viel stärker als positive. Darum sind unsere Zeitungen, Fernsehberichte und Co. auch so voll davon.

Ich bedanke mich an dieser Stelle, mal an mein Stures jüngeres Ich. Das einfach zero-fucks auf die negativen Aussagen gegeben hat. Danke. 

Wer möchte ich sein?

In diesen vier bis fünf Jahren hatte ich viel zu tun, vor allem mental. Ich wusste einfach nicht genau, wer ich sein wollte. Zum damaligen Zeitpunkt war ich 21 und wurde frisch 22. Als ich mit all diesen Gedanken spielte.

Wer bin ich? Warum mache ich das, was ich mache? Wer möchte ich überhaupt sein? Wie möchte ich sein? Viele offene Fragen. Die ich mir nicht beantworten konnte. Auch niemand anderes hätte mir diese beantworten können. Nur ich alleine.

Ich nenne diesen Abschnitt einfach mal «Seelenreise». Und überlasse jedem einzelnen Leser diese Interpretation. Durch Umwege und Umschweife, ohne wirklich eine konkrete Vorstellung zu haben. Fragte ich die «Welt».

Wer bin ich? Die Antwort darauf. Ein unbeschreibliches Gefühl – etwas, das ich nicht in Worte fassen kann. Aber wenn ich es irgendwie trotzdem versuchen würde, zu erklären.

Du bist das, was Du sein willst: Sein kommt von innen. Haben kommt von innen. Der Sinn des Lebens ist das Leben. Der Sinn des Todes macht dem Leben einen Sinn. 

Okay, vermutlich immer noch zu verrückt. Kurzfassung: “You’re what you think you are. That’s you.”

Überstürzte Kündigung

Wenige Wochen nach meinem 22 Geburtstag habe ich meine Kündigung auf einem blauen Blatt Papier eingereicht. Für viele aus meinem Umfeld überstürzt, für mich die einzig emotionale und logische Schlussfolgerung nach meinen Wertevorstellungen.

Zum einen wollte ich nicht eine Arbeitsstelle besetzen, für die jemand Besseres da wäre. Zum anderen wollte ich dieses Gedankengut, von meiner inneren Unzufriedenheit weiter näheren. 

Was ich wollte, ist mich jeden Tag mit dem beschäftigen zu können, was mir wirklich Erfüllung bringt. Ob das nun Arbeit, Zeit mit der Familie und Freunden, Schlafen oder sonst was ist.

Lustigerweise waren die letzten drei Monate die beste Zeit, in meinem ehemaligen Betrieb, die ich je hatte. Vielleicht diese Unbeschwertheit oder einfach diese Freiheit, die ich innerlich gespürt habe. Rückblickend weiss ich nicht genau, ob nicht eher ich das Problem war. Oder ob es der Job gewesen ist. Ich lass das mal so stehen.

Workaholic Lifestyle

Vollzeit Selbständigkeit ist definitiv was Feines, der Anfang war einfach sehr erfrischend und mal was anderes. Ich wusste gar nicht so recht, was mich erwartet, was für einen Alltag ich mir aufbaue. Es ist lediglich drei Jahre her. Dennoch denke ich mir, wie unwissend ich doch damals noch gewesen bin.

Irgendwie witzig, in drei Jahren denke ich vermutlich dasselbe, wenn ich an heute zurückdenke. Vermutlich wichtig, da man dann merkt, wie man gewachsen ist.

Das ist mein Büro.

Office/Büro

Während der Selbständigkeit arbeitete ich praktisch Tag und Nacht. 80-Stunden-Wochen waren Standard. Diese Zeit verteilte ich auf das eCommerce-Geschäft sowie die Medienfirma. Wovon beide sich nicht viel nahmen, Wachstumsphasen gab es abwechselnd bei beiden. Das wechseln von Projekt zu Projekt war irgendwie erfrischend. Ich brauchte rund ein Jahr, um das Einkommen meines vorherigen Jobs zu kompensieren. Bis zu dieser Zeit zehrte ich teilweise von meinem damals angesparten Vermögen.

Wer bin ich nun?

Auch heute mit 25 arbeite ich 60 bis 80 Stunden an meiner Selbständigkeit. Heute würde ich es eher eine unternehmerische Tätigkeit definieren. Mit der Zeit habe sich andere Aufgaben dazugestellt. Mitarbeiter einstellen, ein Team aufbauen. Es sind neue Herausforderungen, die mich weiterhin neugierig aufs Leben machen. Vor einigen Jahren wäre es unvorstellbar gewesen, mehr als ein halbes Dutzend Menschen für mich arbeiten zu lassen.

Warum das mit der Million bis 30 nicht geklappt hat, ist für mich auch unerklärbar. Die Geschäfte sind sehr gut gewachsen. Sodass ich mit 24 bereits zum ersten Mal Millionär gewesen bin. Die Zweite ist nicht mal mehr so weit weg, irgendwie verrückt.

Bin ich nun in einer zufriedeneren Position? Irgendwie schon, aber irgendwie auch nicht. Es scheint ein Zusammenspiel zwischen dem Verlangen nach etwas und und dem Erlangen von etwas zu sein. Vermutlich ein immerwährendes Zusammenspiel, bis dass der Tod uns vor diesem Kreislauf trennt.

Was ich daraus schliesse? Zufriedenheit kommt von innen. Ich denke, man kann mit jeder Situation zufrieden sein. Solange das Gedankengut, welches man nährt, die entsprechenden Werte vermittelt. 

Wer bin ich nun? Diese Frage konnte ich mir immer noch nicht beantworten. Ich scheine weiter nach dem Sinn zu «suchen». Doch vielleicht ist genau das der Sinn des Dramas.

Einige Fakten, nach dieser kleinen Story, da wir auf einem Finanzblog sind:

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120 Kommentare
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Mannigfalter
7 Monate zuvor

Wow, kannte ich noch gar nicht!

7 Monate zuvor

Ah, ein Leserbrief von Thomas dem Sparkojoten.

“Das «Belächeln» war irgendwie das Schlimmste.”

Ja, das kenne ich. On- und Offline.
Egal obs ums Investieren geht, oder man sonst eine geniale Idee oder eine abweichende Meinung hat: Man wird rasch nicht ernst genommen.

Ich frage mich dann, ob Leute, die dich “belächeln” das gezielt tun, um dich zu demotivieren (weil sie eifersüchtig auf deinen möglichen Erfolg sind oÄ), oder ob sie wirklich innerlich glauben, dass du unrealistische Pläne hast. Das ist für mich bis heute ein grosses Rätsel.

“Der lebt noch bei den Eltern zu Hause.” ist auch so ein schönes Beispiel. Da greift man die Person an, bzw. kommt mit intelligent klingenden Argumenten (“der ist zu unreif für eine eigene Wohnung, will aber Millionär werden”), obwohl das eine (Wohnsituation) nichts mit dem Anderen (Fähigkeit, rationale Entscheidungen, die zu Erfolg führen, zu treffen) zu tun hat.

Aber so sind die Menschen halt.

Was deinen Schlaf und deine Arbeitszeit (60 bis 80 Stunden pro Woche) betrifft, so bitte ich dich einfach, auf deinen Körper zu hören.
Falls es zu viel wird, kann es unerklärliche körperliche Symptome geben. Diesesfalls müsstest du temporär kürzer treten.

Und Schlaf ist wichtig. Bitte schaue, dass du minimal 7 Stunden, besser 8 Stunden, Schlaf pro Nacht bekommst. Das wird häufig unterschätzt.

Liebe Grüsse auch aus dem Kanton Zürich

7 Monate zuvor
Antwort an  Zen Investor

Vielen Dank, absolut den Schlaf nehme ich mir nicht. Aber ich versuche gerade die beste Balance für mich zu finden, was Arbeit, Unternehmertum, Privatleben etc. angeht gibt da ja oft keine klare Linie. Sondern eher verschwommen und überlaufend.

LG
Thomas

Der Domi
7 Monate zuvor

Wer bin ich nun?
Ich verorte dich als jungen, finanziell erfolgreichen Mann mit leichtem Hang zur Selbstdarstellung ?

Der Domi
7 Monate zuvor
Antwort an  Der Domi

Das ? hatte ein 🙂 sein sollen

Ralf
7 Monate zuvor

Da gab es schon einige Artikel und interessante Diskussionen dazu….

Nico Meier
7 Monate zuvor

@Werbekojote
Wenn die Eltern einen Spielzeugladen betreiben und man für die einen Internetverkauf der Spielzeuge organisiert kann man dies als eigenen Erfolg verkaufen. Die Beziehungen zu den Lieferanten in China kamen wohl auch von den Eltern.
Wer sich den Blog von Thomas anschaut wird auch merken warum ich ihn den “Werbekojoten” nenne.

Ich denke die meisten Blogbetreiber erhalten viele Angebote von Firmen die auf dem Blog werben wollen. Wer sein Leben über den Blog finanzieren muss, muss dann hakt diese Angebote auch alle annehmen und so sieht der Blog dann auch aus!

7 Monate zuvor
Antwort an  Nico Meier

Hoi Nico,

Ich kann dir folgende zwei Videos empfehlen. Dann bist du top informiert und weisst was Sache ist.

Interview mit meinem Vater: https://youtu.be/CKIH-iBNjB8

Story was ich über die letzten Jahre gemacht habe: https://youtu.be/7fyiX72TEOU

LG
Thomas

Theo
7 Monate zuvor

Immer weitermachen, Thomas!
Da das Sein und dein Selbst von Innen herauskommen, ist es auch nicht so wichtig was die anderen Menschen von dir denken.

7 Monate zuvor
Antwort an  Theo

Vielen Dank Theo 🙂

T.H.aus L.
7 Monate zuvor

Gähn! Ich glaube den Typen sehe ich jetzt zum vierten Mal auf deinem Blog, Tim. Für mich ist das kein Leserbrief sondern Werbung. Das sollte so auch gekennzeichnet werden. Ist meine Meinung.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  T.H.aus L.

@T.H.

Wenn einer mit 25 japanische Zeichentrickfilme und Comics als sein Hobby angibt, denke ich mir meinen Teil. Ist aber meine Privatsache.
Aber bitte warum sollte er gerade mit dem Job keine Werbung machen dürfen?
Wie sollte er ohne Werbung Millionär werden?

7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Absolut korrekt, die grössten Unternehmen der Welt haben die grössten Werbebudgets der Welt 😉

LG
Thomas

Alberich
7 Monate zuvor

Und in einer strahlenden Zukunft bloggen wir dann alle darüber, wie wir mit Pokemonkarten reich geworden sind.

Zwinkersmiley.

Bruno
7 Monate zuvor

Erfolg hat Nebenwirkungen: Neid und Missgunst, in unseren Breitengraden besonders verbreitet 😉

Ich mag Thomas den Erfolg von Herzen gönnen, einfach weitermachen und ignorieren.

PS: Niemand wird gezwungen, diesen Post, seinen Blog, YT-Kanal oder etwas von seinem Shop zu kaufen oder auch auf irgend einen Link zu klicken, ich sehe nichts Verwerfliches, schon gar nicht die Werbung, würden all die schönen Unternehmen welche wir in unseren Depots haben keine Werbung machen, wären die Erträge doch deutlich erbärmlicher.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Der Klassiker:
Ein Europäer (Schweizer inbegriffen) sieht, dass sein Nachbar einen neuen Porsche hat.
Er denkt: Wie könnte man ihm den Wagen wegnehmen?
Ein Amerikaner denkt: Was kann ich machen, um mir einen solchen Wagen kaufen zu können?

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Ja hier ist der Ami pragmatischer, auch beim Thema “scheitern”, man versucht dort was, klappt es nicht, steht man auf und versucht es erneut, hier wird es einem ewig angehängt. Dafür gibts andere Gegebenheiten die hier doch besser sind.

@Porsche
Porsche-Ersatzteile findet man womöglich jetzt im Meer…

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/volkswagen-frachtschiff-mit-1100-porsche-an-bord-brennt-im-atlantik-feuer-an-bord-a-376077c1-a471-444b-b9ef-09bc0f64f5ee

Sparta
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@Wolke

Die Nationalität alleine als Korrelation für eine bestimmte Charaktereigenschaft anzunehmen… würde ich vorurteilbehaftetes denken, bzw. geistige Vereinfachung nennen…

Zuviel von solchem vereinfachtem Schubladendenken führt leider zu mehr Konflikten als mein Hulk-Trainingsvideo.

Da verbiege ich lieber meine Klimmzugstange und mach nen geschmeidigen Rücken als einen starren Kopf. 😉

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Keine Generalisierung, aber ist schon was dran, und ich würde Nationalität durch Domizil ersetzen, denn es ist eine Form der Anpassung/Umfeld und nicht eine Frage des Passes.

Jeder der etwas rumgekommen ist merkt solche Sachen, ohne jetzt das Individuum zu beurteilen aber Häufung von gewissen Verhaltensweisen. Ist doch auch gut so, wäre ja langweilig, wenn alle auf der ganzen Welt genau gleich wären 😉

Ist wie das persönliche Umfeld, man wird dann gewisse Sachen schon an, ganz automatisch 🙂

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Sparta
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno

Jep, deswegen sind alle Deutschen auch so begnadete Schlittenfahrer! 😉

Wir bräuchten nur noch ein paar mehr Wettbewerbe dann könnten wir die asthmatischen Wikinger vernaschen!

Richtig ironisch fand ich auch noch den Bach wo es eiskalt dem Rücken runter läuft..

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Weißt du @Sparta, man muß nicht jedes und alles so tierisch ernst und oberlehrerhaft nehmen.
Mein Beispiel ist ein alter Hut, eine Art Gleichnis oder geflügeltes Wort, um unterschiedliche Herangehensweisen zu beschreiben.
Da sind die Amis großteils schon eher lockerer…
Natürlich ist nicht jeder Amerikaner und jeder Europäer so und das ist vermutlich allen hier (außer dir) auch klar.
Ein wenig mehr Humor und Ironieverständnis hätte ich mir gerade von dir erwartet.

Paluma
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Jetzt bist du selber Oberlehterhaft…

Ich mag den Sparkojote nicht. Er hat meiner Meinung einen starken Hang zur Selbstdarstellung. Das kann ich nicht leiden.

Tim seine Art und Weise gefällt mir da schon viel viel besser 🙂

Sparta
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@Wolke

“Weißt du @Sparta, man muß nicht jedes und alles so tierisch ernst und oberlehrerhaft nehmen.”

Sorry Wolke, habe Dich jetzt doch eher häufig sehr ernst und wenig ironisch bis dato eingeschätzt…
Ein smiley hilft, da man die Mimik nicht sieht…

Bzgl. Oberlehrerhaft noch ein letzter Satz: Korrelation ist noch keine Kausalität! 😉 Kann man ernst nehmen.. muss man aber nicht! 😉

Rüdiger
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

“Er denkt: Wie könnte man ihm den Wagen wegnehmen?”

Ich schaue mir das Auto an … und wenn darin Kabelsätze aus unserem Unternehmen verbaut sind, dann freue ich mich und denke: “Guter Kauf!” 🙂

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Rüdiger

@Rüdiger

Das wäre die Schweizer-Variante (Falls du einer bist-weiß es nicht genau).

Slowroller
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Kann garnicht sein – für nen Schweizer ist der viel zu bescheiden 😉

Tobs
7 Monate zuvor

Ich möchte, um niemanden konkret vor den Kopf zu stoßen, daher lieber mal vorsichtig die Sache bewusst nur allgemein ausdrücken: Übertriebenes Sendungsbewusstsein sind mir ein Gräuel. Ob das eine Zeitgeist-Geschichte ist (Obacht – Trap – wenn man das zum Vorwurf macht, ist man sehr schnell schon selbst veraltet) oder nicht – jedenfalls ist es wenig differenzierend, Kritiker solcher Veröffentlichungen mit dem Neid-Schema zu stigmatisieren. Das ist ja nun wirklich ein Zirkelschluss-Argument und aus meiner Sicht schon irgendwie ziemlich einfältig. Vielleicht erscheint ja irgendwann auch noch eine Biographie, nachdem in der letzten Zeit einige große Persönlichkeiten verstorben sind, gibt es vielleicht wieder freie Ressourcen bei den Top-Autobiographen.

Tobs
7 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

…”bei den Top-Biographen” – pardon.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Nicht jede Kritik, aber einige ohne jetzt Namen zu nennen deshalb habe ich das auch nicht adressiert, kann man den Neid schon zwischen den Zeilen rauslesen 😉 Ist in Ordnung, man könnte auch schweigen.

Im übrigen ist dies ja (Sendungsbewusstsein) eine Kritik an Tim und nicht an Thomas, er hat ja die Hoheit über die Publikation von “Leserbriefen”.

Ich bin kein Fan und wohl auch kaum seine Zielgruppe, aber wenn er jüngere motiviert zum investieren dann finde ich das eine gute Sache, und ja, vielleicht läuft das heute etwas anders als bei älteren Generationen.

Ich finde gut wenn jemand schon jung etwas wagt und unternimmt, und wenn er dabei noch Erfolg hat ist doch alles gut. Und wenn da noch Unterstützung vom Elternhaus vorhanden war, ich kenne die Geschichte nicht im Detail, dann sei ihm das doch gegönnt, sage ich wo diese Unterstützung nicht hatte. Ein Hang zum Narzissmus braucht man wohl wenn man sich öffentlich darstellt, es gibt nur wenige Ausnahmen die das nicht haben und trotzdem tun, dort gehört dann sehr viel Mut dazu, Tim zähle ich zu dieser Sorte, ein eher ruhiger und introvertierter Typ, und das rechne ich ihm hoch an, das schaffen nicht viele!

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Tobs
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Mit der Kritik an Tim verstehe ich jetzt vermutlich inhaltlich nicht was Du meinst, aber das macht (mir) nichts. Ich hab auch kein Thema mit den Lebensumständen vom Blogger Thomas und mir ist es auch nicht danach, junge Typen anzugreifen. Deswegen der Versuch das abstrakt mitzuteilen, wobei ich mir anlasten lassen muss, dass mir das Scheitern dieser Bemühung bereits im Vorfeld durchaus im Klaren war. Nur kann er sich nicht einer Verobjektivierung seiner eigenen Existenz entziehen, die man auch Kritik nennt. Und solange diese die Kunstfigur Sparkojete und nicht den dahinter stehenden Menschen adressiert (auch wenn das durchaus changieren mag und deswegen nicht gelingt), ist das auch ok, denke ich. Ein bisschen weniger Trivia könnte der frohen Botschaft des Investierens außerdem mehr nützen als schaden.

Tobs
7 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

T’Schulding. Sparkojote natürlich, wobei sich Sparkojete immerhin noch auf Knete reimt. Gute Nacht!

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Mit der Kritik meinte ich, Tim hat dem Thomas die Plattform ja gegeben, er hat sie sich ja nicht gestohlen hier, von wegen schon das x. Mal, das meinte ich. Aber jetzt Schluss mit dem Hickhack, meine Meinung ist lediglich, man darf etwas auch einfach mal stehen lassen auch wenn es einem nicht gefällt, schreckt dann andere potentielle Leserbriefschreiber auch weniger ab, wenn die sehen sie werden nicht gleich abgeschlachtet wenn sie sich getrauen 😉

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
7 Monate zuvor

Auch ich habe Thomas in Stuttgart kennengelernt und war fasziniert von seiner Energie (okay manche würden jetzt sagen ADHS 😉 ) und wundere mich nicht, dass er sein Ding durchgezogen hat – inhaltlich ist mir das alles zu bunt oft zu schrill und meist auch zu oberflächlich/banal, aber egal er hat sein Publikum und das liebt ihn ….
Also weiter so wenn er sich damit wohlfühlt, ist ja alles fein!

Fit und Gesund
7 Monate zuvor

Der Sparkojote fragt: Wer bin ich nun?

ganz einfach ist das, Mama’s Liebling und Papa’s Stolz, sieht man doch 🙂

und dann noch ein Katzenbild 🙂

7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Schön Gesagt <3

42sucht21
7 Monate zuvor

@thomasB. – zu bunt oft zu schrill und meist auch zu oberflächlich/banal
So geht mir das auch. Als ich teen/twen war hatte ich auch andere Ziele als nur Millionär zu werden. Ich vermisse da die Inhalte. Trotzdem habe ich natürlich Respekt vor dem Erreichten. Er hat da schon ziemlich etwas geschafft.

@Bruno – Neid … in unseren Breitengraden
Gefühle wie Anerkennung, Neid und der Vergleich mit dem Nachbarn spielen für alle Menschen überall eine große Rolle. Das ist ja unbestritten eine Antriebsfeder u.a. für Fortschritt.
Wenn Elon und sein Bruder als Kind eine bessere Zeit gehabt hätten, dann gäb es heute vielleicht kein Tesla.

@Zen
Willkommen zurück.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Gut erkannt: Neid kann eine Antriebsfeder sein, der Begriff ist etwas negativ besetzt vielleicht zu Unrecht, aber es geht eigentlich darum, der oder die hat dies oder das, das will ich auch. Eigentlich positiv, jedes Kind hat dies natürlich in sich. Missgunst ist dann die eher destruktivere Form, wo man jemandem schlechtes wünscht, weil er oder sie etwas hat, was man selber nicht hat resp. es der Person nicht gönnt 🙂

Im immateriellen Bereich ja ähnlich mit Eifersucht, wenn es mir nichts bedeutet und völlig kalt lässt, wenn der Partner*in sich mit andern trifft und flirtet, stimmt wohl auch etwas nicht, die Frage auch dort, ab wann es eher krankhaft oder noch normal ist.

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Wolke
7 Monate zuvor

@Sparta

“…Ein Smiley hilft…“

Die Smileys funktionieren bei mir bei diesem Blog nicht. Sonst überall, hier nicht.

42sucht21
7 Monate zuvor

@Structured Alpha / FW vs. Profis
Hier haben ja kürzlich einige die ‘neue’ Entwicklung beim Blog vom FW angesprochen und Interesse an den Alpha-Fonds bezeugt. Selbst die Allianz-Profis haben es anscheinend (
hier ) nicht geschafft im CoronaCrash an der Strategie festzuhalten und mit Structured Alpha Milliarden versenkt. AGI-Fonds structured Alpha 1000 und 1000 Plus wurden bereits eingestampft und Structured Alpha US Equity 250 / 350 / 500 haben angeblich zwischen 43-75% im Crash verloren usw..

2011 hiess es zB hier: “Ein sehr starker Fokus … auf Risikomanagement… Die Positionen werden so aufgebaut, dass vor allem bei einem plötzlichen Crash …das Portfolio geschützt ist….Wir arbeiten auch mit dem Bewußtsein, dass …schwarze Schwäne jederzeit auftauchen können.”

Ob soetwas beim kleinen FW Fonds besser klappt als bei den AGI_Profis der Allianz Global Investors? Sichere Rendite ohne Risiko alles ganz KISS.

Waldimar
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

@Allianz
Ich war früher Kunde der Dresdner Bank. Dort wurde ich von einem “Experten” der Allianz beraten wie ich mein Geld denn am besten anlegen sollte.
Ich war so begeistert von dem Berater, und wie er seine Produkte verkaufen wollte, dass ich direkt nach dem Gespräch Allianz Aktien kaufte. Das war 2008.

Wolke
7 Monate zuvor

Wenn ein Krieg ausbricht, könnte es düster werden. Das Ereignis würde auf eine schon bestehende Energiekrise, ausufernde Inflation und schwache Wirtschaft treffen.
Durch Sanktionen würden Gas und Öl unbezahlbar werden und eine handfeste Wirtschaftskrise in den Corona-geschwächten Ländern wäre die Folge.
Ob wir dann Kaufkurse oder nicht bekämen, wäre wohl die geringste Sorge.
Das ist der Worstcase, der für viele nicht mehr aufzuhalten ist.
Ich glaube eigentlich nicht wirklich daran. Falls noch irgendwo ein Rest an Vernunft übrig geblieben ist, wird er nicht eintreffen.

42sucht21
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@Woke
Rieck hat 2 ganz interessante Spieltheorievideos dazu gemacht. Beim zweiten ist Ukraine nur ein Zwischenspiel zu Taiwan. Hier das 1. Bis zu Ende gucken wenn der Westen / USA differenziert wird.
https://m.youtube.com/watch?v=gphoRPhipjE

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

@42

Hab ich gesehen…spannend!

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Danke für den Link. Never judge a book by its cover…. wurde mir auf der YT Startseite schon angezeigt, aber wollte mir keine “verschwörungstheorien” reinziehen.
Da du es jetzt gepostet hattest, ging ich von etwas seriösem aus. Kannst dir was drauf einbilden 🙂

Nein, hat sich gelohnt. Fand das 1. Video sehr logisch am Ende. Mal sehen was das 2. Ausgehen wird.

Politische Börsen haben ja kurze Beine!

-M

42sucht21
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

@Verschwörungstheorien
🙂
Gut vorweg genommen…! Das mit dem Übergang zu VT sagt er am Videoende des zweiten sogar selber. Ja, nicht alles von ihm mag ich aber das fand ich schon stringent.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Das 1. Video war sehr plausibel für mich. Eventuelles Problem dabei ist, dsss ich in der Thematik nicht so wissend bin und sich eine schlüssige Argumentation natürlich für mich dann passend anhört. Ich müsste nochmal Videos (Quellen) anhören, die eine andere Schlussfolgerung haben. Dann kann ich mir eine bessere Meinung bilden.

-M

Ralf
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Diplomatie und Verhandlungsgeschick sind gefragt. Ein auch langfristig wirklich gutes Ende ist wohl nur zu erreichen, wenn die Hauptbeteiligten alle ihr Gesicht wahren können. Darum ist ein ständiges Schelten auf die “bösen Russen” strategisch nicht unbedingt so hilfreich.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

@Ralf

Seh ich auch so.

Nico Meier
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Richtig Ralf ich glaube Russland hat selber ein grosses Intresse wieder aus dieser Ukrainegeschichte rauwzukommen aber nur ohne Gesichtsverlust. Putin muss das Gesicht wahren und seinen Landsleuten die Verhandlungen als Sieg verkaufen können.

Nico Meier
7 Monate zuvor

Ich erinnere mich gut an die Anfänge des Sparkojoten Blogs. Ich war regelmässiger Leser. Nach einiger Zeit war nichts mehr neues zu erfahren. Die Blogbeiträge lasen sich immer mühsamer und wirkten künstlich verlängert zudem waren sie überzogen mit Tippfehlern. Der anfänglich gute Blog wurde zunehmend mit Werbung zugemüllt.Aus einem guten Blog mit sympathischem jungen Mann wurde eine Werbeveranstaltung die scheinbar nur der Selbstdarstellung dient. Daher lese ich den Werbekojoten seit einiger Zeit nicht mehr.

7 Monate zuvor
Antwort an  Nico Meier

Irgendwie muss man ja auch ein halbes dutzend Vollzeit Mitarbeiter finanzieren. Mit wachsendem Unternehmen als Startup kommt halt wachsende Verantwortung.

Firmengründungen neue Projekte, Plattformen und weitere Unternehmungen die dazu kommen. Und die Reichweite merklich wächst.

Die Tippfehler mache für den einen sympathisch und für den anderen ein No-Go. Letztere filtere ich zum gluck bereits raus. Da sie aufhören den Blog zu lesen. Das ist dann Segmentierung der Reichweite/Zielgruppe.

LG
Thomas

Kiev
7 Monate zuvor

@ Sparkojote

Gratulation zu der Entwicklung. Der Anteil von Aktien Deines Vermögens ist vermutlich auch etwas gewachsen. Früher hätte ich den verhältnismäßig niedrigen Anteil bemängelt. Betriebsvermögen ist sicherlich viel Wert, aber in das eigene Vermögen würde ich es nicht vollständig einbeziehen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich in dem Vermögen mit Karten keinen sehr hohen Wert sehe. Oder zumindest die Gefahr, dass es sich ändern könnte. In der Schweiz benötigst Du eh viel mehr Vermögen als in Deutschland um unabhängig zu sein. Eine Millionen im Depot ist hier vermutlich noch längst nicht genug. Darüber hinaus verpflichtet Eigentum auch. Deinen Mitarbeitern möchtest Du vermutlich auch durch Kontinuität gewisse Sicherheiten bieten.

@ Wolke

Heute habe ich einen schönen Artikel vom Finanzwezir bekommen, falls Du ihn noch nicht kennst:

https://www.finanzwesir.com/blog/reichtumsbericht

Er würde Dir sicherlich gefallen, zumal hier ein leicht trüber Ausblick vorhanden ist. Ein Glück gilt weiterhin Paragraph 3 des kölsche Grundgesetztes. Ich musste feststellen, dass ich bei Immobilien vielleicht auch aus meiner eigenen Situation heraus (Großstadt) ein zu positives Bild habe. Ich hätte den Anteil der Menschen in Deutschland mit einem Vermögen über 500k€ höher als 4% eingeschätzt. Ich hätte ihn auf knapp 10% geschätzt. Hier ist es vermutlich tatsächlich ratsam unter dem Radar zu fliegen 😉

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Zum Sonntag habe ich ein Memento Mori mitgebracht. Die Familie wohnt sehr schön, sie kümmert sich, hält zusammen, die eigenen Eltern sind hilfbereit und unterstützen. Es zeigt zusätzlich die wertvolle Arbeit von Menschen, die in der Kinderpalliative arbeiten. Ich finde diese Arbeit gesellschaftlich äußerst wichtig und kann mich hier nur verneigen. Bei Biontech zu arbeiten erscheint mir hier im Vergleich als Kinderspiel mit vorhandem Wissen und Neugier. Das Video ist ein Dreiteiler und vielleicht nicht für Jeden zu empfehlen:

https://youtu.be/rFEUN14ryeY

Vielleicht werde ich eines Tages ein zweistelliges Millionenvermögen zusammen bekommen. Das ist jetzt nicht auf Hyperinflation bezogen 😉 Vielleicht kann ich den Kindern die Unabhängigkeit schenken, wenn sie bereit dafür sind. Es gibt allerdings wichtigere Dinge. Das Vermögen sollte lediglich Zuversicht und Sicherheiten geben diesen Dingen auch nachzugehen.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev

Wie immer sind die meisten Artikel vom Finanzwesir gut und kurzweilig zu lesen.
Das mit den 4% hätte ich mir nie und nimmer gedacht.
Hätt ich auch viel höher geschätzt.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

„Die Taleb‘sche Geflügelfarm“: Den armen Truthähnen nützt es auch nichts mehr unterm Radar zu fliegen.

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Für einen Truthahn ist es ziemlich schwierig unter dem Radar zu fliegen. In Bezug auf Steuer ist es allerdings leichter. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten Vermögen zu verteilen, zu relativieren und klein zu halten. In erster Instanz werden weitere Abgaben auf Einkünfte angewandt werden. Also Dividenden, Aktienverkäufen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und Gehalt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in nächster Zeit Abgaben für das Leben in seinem Eigentum zahlen muss. Bei Mieteinnahmen könnte das etwas anders gesehen werden und Vermieter wie Aktionäre stärker zur Kasse gebeten werden. Sehe ich aber fürs erste bei Einnahmen und nicht bei Vermögen. Also bleibe ich bei Buy and Hold und versuche verhältnismäßig wenig Dividenden zu kassieren…

Ralf
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@Immobilien: Wir verkaufen derzeit unsere Studentenbude. Die Nachfrage ist sehr hoch, ich rechne trotz Steuern mit gutem Ergebnis. Vermutlich wird die Börse noch einige Kaufgelegenheiten bieten. Allgemein kommen auf Vermieter schwierigere Zeiten zu (Heizungs-Chaos, politische Vorgaben, Initiativen wie aus dem Bundesrat zum Mietwucher). Da sind mir Aktien und ETFs lieber.

@Sparkojote: Er wird sicher erfolgreich seinen Weg gehen. Trotzdem ist er mir irgendwie nicht so ganz geheuer, ich kann es nicht näher umschreiben.

@Vermögen: Auch künftig kann man wunderbar investieren und ein Vermögen aufbauen. Viele werden durch Erbschaft einen Schub erhalten (wir leider nicht). Aber wenn man weiterhin in einen schönen Umfeld leben möchte, sollte man den Blick vor einigen gesellschaftlichen Entwicklungen nicht völlig verschließen. Da gibt es viel zu tun.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

@Ralf

“…ist er mir irgendwie nicht ganz geheuer…“

Er kommt mir vor wie ein Fabelwesen aus einer Fantasywelt, die morgen plötzlich untergeht.

Sparta
7 Monate zuvor

@42

Interessantes Video…

Bei all den “guten” oder klugen Grundüberlegungen mit dem Motiven Geld, nationaler, persönlicher Egoismus und Wirtschaftsvorteilen… und dem Spielball der ukrainischen Bevölkerung…

ist es nicht der größte Denkfehler unserer Spezies dass wir den Planeten retten und den Plan B, auswandern… zusammen lösen müssen und nicht ständig uns damit beschäftigen uns gegenseitig zu übervorteilen, Zeit zu verschwenden oder gar uns gegenseitig auszulöschen???

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Aktuell denke ich primär Psychoterror seitens der Russen, die Operation Z ist ein gutes Beispiel, man sagt um friendly fire zu verhindern, aber der Hinweis auf Pearl Harbor ist wohl nicht zufällig.

Ich hoffe, dass die Ukrainer die Nerven behalten und sich von den prorussischen Seperatisten nicht provozieren lassen, Kindergärten zu beschiessen ist natürlich nicht zufällig, vermutlich Putins Plan, dass sie die Nerven verlieren und irgend einen Fehler machen und die Russen dann sagen können, wir sind die Guten, wir wollten nie angreifen, wir haben uns nur verteidigt, Ukraine hat den Krieg eröffnet.

Ich hoffe weiterhin dass es nur beim Säbelrasseln bleibt, auch der Westen sollte seine Verantwortung wahr nehmen und jetzt nicht noch verbal Öl ins Feuer giessen. Aber Putin weiss, dass der Westen wohl kaum hilft und es womöglich leicht wird, Kiev zu übernehmen und dann eine prorussische Regierung zu installieren. Der Westen will keinen 3. Weltkrieg riskieren und Putin will das sicherlich auch nicht, es wäre der Supergau. Europa wäre wohl eh unfähig und die USA wollen primär ihr Gas teuer verkaufen!

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Putin wird der Ausspruch zugeschrieben: „Mit Höflichkeit und einer Waffe in der Hand erreicht man weit mehr, als nur mit Höflichkeit“.

Tom
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Das Zitat geht auf Al Capone zurück, Putin hat ihn lediglich zitiert.

42sucht21
7 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

@Sparta
Ich bin sehr skeptisch was eine Zusammenarbeit der Menschen angeht. Wird nicht passieren denke ich. Entweder sind wir zu irrational oder es gibt einfach zu viele rationale einzelne egoistische Gründe. Der Aufwand zu betreiben den Marsoder besiedlungsfähig zu machen ist 10.000.000x größer als einfach unseren Planeten lebenswert zu erhalten sie wie wir ihn kennen. Trotzdem werden wir das eher mit dem Mars versuchen.

Sparta
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

@42

Ja, ist vermutlich nur ein frommer Wunsch dass unsere Spezies mal längerfristig denkt und handelt…

Vielleicht sind wir noch nicht lange genug von den Bäumen runter…

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Haben die Kreuzritter etwa nicht längerfristige Ziele verfolgt? Längerfristige Ziele benötigen Motivation und Glauben. Wo kommen sie her? Das Pfadfinderprinzip ist vielleicht vielversprechender. Auch ohne längerfristige Pläne kann ich im hier und jetzt immer versuchen einen bestmöglichen Weg zu gehen. Das ist vermutlich besser als einem vorgegebenen Weg zu folgen.

Sparta
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev

Ich denke eher an sowas abstraktes und unvorstellbares dass sich die Menschen zusammen (nicht irgendeine Gruppe) ein höheres Ziel als Egoismus, Ausbeutung & Krieg setzen könnten…

Ist vermutlich zu naiv, utopisch oder die Zeit ist noch nicht dafür gekommen…

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Die eine Gruppe Menschen gibt es nicht und wird es vermutlich auch nicht in den nächsten Dekaden geben. Was hat ein schwedisches Kind gesellschaftlich groß mit einem afrikanischen Kind in einem Slum gemeinsam? Vermutlich deutlich weniger als ein Russe mit einem Ukrainer.

Ein einzelner Mensch kann seine selbstsauferlegten höheren Ziele am leichtesten erreichen. Eine größere Gruppe schafft es ebenfalls, wenn sie auf ihrem Weg sich nicht zu sehr mit anderen Gruppen vergleichen, die vermeintlich weniger in Stande sind beizutragen.

Für die Aufrechterhaltung von Ordnung benötigt es auch immer Energie. Eine Gruppe aller Gruppen von Menschen würde vielleicht mehr Energie für die Aufrechterhaltung benötigen als sie an Nutzwert erzeugen könnte. Eine große Koalition wird bereits nicht unbedingt mit Fortschritt und Wandel in Verbindung gebracht. Die Klimaziele einer Gruppe sind auch immer ein Kompromiss. Für eine Firma wie Alphabet, Amazon, Apple oder auch Länder wie Norwegen, Schweiz usw. sollte es doch spielend leicht möglich sein diese Vorgaben bei weitem zu übertreffen. Auf diese Weise könnten kleinere Gruppen neue Technologien erforschen oder auch einfach mit ihrer Strategie und ihrem Wandel ein Vorbild für andere sein, die sich vielleicht an ihnen orientieren.

Die Niederlande hat beispielsweise sehr früh auf den Radverkehr gesetzt. Sie sind anderen Ländern meilenweit voraus. Das bietet immerhin die Möglichkeit zu sehen wie so eine Stadt aussehen könnte. Das Bild sieht gar nicht so schlecht aus. Eine Politik mit wohlwollenden Blick auf andere Länder wäre schon zu begrüßen. Statt die negativen Punkte rauszusuchen kann man sich auch mit den positiven Aspekten begnügen.

Felix
7 Monate zuvor

# Russische Kriegsspiele
Wenn ich es recht weiß, hat die BASF-Tochter Wintershall einen Großteil der deutschen Gasspeicher an Gazprom verkauft. Wie sich jetzt herausstellt, sind die heuer so leer wie sie es noch nie waren um diese Jahreszeit.
Da fragt man sich schon, ob die Politiker eigentlich schlafen. Wir machen unsere Energieversorgung von den Launen eines Diktators abhängig und Nordstream 2 setzt dem dann die Krone auf. Da muss man froh sein, dass mit der EU noch eine Instanz da ist, die das, so habe ich von der Leyen heute verstanden, verhindern wird.
Wenn Putin tatsächlich die Ukraine überfällt, werden die Sanktionen und wirtschaftlichen Schäden ein Ausmaß erreichen wie es sie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gab. Das wird ein wirtschaftlicher Rückschlag um Jahrzehnte werden.
Was Krieg in Europa, von dem wir dachten, der sei ein für allemal vorbei, für die Börsen bedeutet, kann kaum vorhergesagt werden. Die Pandemie war da wohl nur ein kleiner Vorgeschmack. Ganz Europa, einschließlich Russland, wird darunter zu leiden haben. Nicht mehr Facharbeitermangel wird das Problem sein, sondern Massenarbeitslosigkeit.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Felix

@Felix

Da bin ich jetzt mal ausnahmsweise Optimist. Ich glaube nicht an einen Überfall.
Und wenn, dann gibt es halt die üblichen EU-Sanktionsstreitereien.
Am Ende kommt nicht viel heraus, weil jeder nur an sich denkt.
Die Ukraine wird sich selbst überlassen. Der Mensch ist so, wie die Geschichte lehrt…leider.

Felix
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Ich denke nicht, dass die EU as usual reagieren wird und kann. Das kann man jetzt schon an den Äußerungen vieler Spitzenpolitiker erkennen.
Sie wissen genau, dass es diesmal um Alles geht, nämlich um Krieg oder Frieden in Europa insgesamt. Wenn sie das Putin so mir nichts durchgehen ließen, wäre kein Land in Europa mehr sicher.
Das Putin zumindest jetzt schon erreicht, dass der Westen aufgewacht ist.Rüstungsaktien werden boomen im kommenden Jahrzehnt, leider.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Felix

Abwarten. Ich sehe es bisher eher wegen der NATO Osterweiterung und wegen Rohstoffe als Problem von Putin. Er möchte im Gegenzug Verträge bekommen etc. und das kann Er evtl nun durchsetzten. Ob er wirklich die Ukraine möchte? Schauen wir mal was kommt.

slowroller
7 Monate zuvor
Antwort an  Felix

Fairerweise muss man sagen, dass das europäische Unbundling von Erzeugung und Netzen es Öl- und Gasproduktionsfirmen schwer macht beides parallel zu betreiben. Die rechtlichen Anforderungen sind recht groß – das ist bei Telekomunikation und Energienetzen nicht so viel anders.

Die DEA-Speicher hat damals die NAFTA gekauft – ich glaube die gehören zur Tschechischen EPH-Gruppe. Damit bleiben zumindest die noch in EU-Hand.

Am Ende muss man sich nicht wundern – NIMBY ist in Deutschland auf allen Ebenen massiv verbreitet. Es wird die einheimische (vergleichsweise umweltfreundliche und regulierte) Produktion behindert wo es nur geht – kurioserweise von den ländlich wohnenden Menschen, die ihre Einfamilienhäuser wohl zum Großteil mit Gas beheizen. Gleichzeitig ist das Gezeter groß, wenn sich die Jahresrechnung jetzt bald verdoppelt…

Lad
7 Monate zuvor

🙁 Der 25-Jahre junger Mann aus Zürich wollte uns noch einmal mitteilen, dass er mit 20 Jahren schon 6.000 Franken monatlich verdient hat. Umgerechnet auf Euro ist es wenig. Das verdient eine Putzfrau in München auch. Mit 24 Jahren hatte er schon 1 Million Franken in Apple, Bitcoin, Ethereum und Nvidia. Und jetzt, mit 25 Jahren muss er wöchentlich 80 Stunden arbeiten = 11 Stunden 7x pro Woche. Das ist sehr traurig, solche Kariere. Denn das größte Glück ist die Freizeit und ein billiges Ticket nach Tahiti mit längerem Stopp in Honolulu. 🙂

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Lad

@Lad

6000 Franken sind 5750 Euro. Das verdient eine Putzfrau in München monatlich???

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Lad bezahlt seine Putzfrau von seinen Dividenden, von 30 Unternehmen, die er ein Leben lang hält mit KBV <2 !!11

-M

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

KGV < 15, KBV < 2, KUV < 2, Dividendenrendite > 3%

Meta geht schon in diese Richtung, wenn da nicht die fehlende Dividende wäre!

Also dann doch diese hier…

Allianz , BASF , BMW , Covestro , Daimler , Deutsche Telekom , HeidelbergCement , Munich Re , Volkswagen, AT&T (T), Citigroup Corp. (C), Consolidated Edison (ED), Enterprise Products Partners (EPD), Exxon Mobil (XOM), Kraft Heinz (KHC), Principal Financial (PFG), Walgreens Boots Alliance (WBA) BHP Group , BP PLC , British American Tobacco , HSBC Holdings , Legal & General , National Grid , Rio Tinto , Royal Dutch Shell , Tesco PLC , Vodafone Group, Canadian Natural Resources , Enbridge , Manulife Financial Corp. , Suncor Energy , Sun Life Financial Corp., Canon Inc. , Honda Motor Co. , Japan Tobacco Inc. , KDDI Corp. , Mitsubishi Corp. , Mitsubishi UFJ Fin. Gr. , Mitsui & Co. Ltd. , Mizuho Financial Gr. , Sumitomo Mitsui Financial Group Inc. , Takeda Pharmaceutical Co. , Tokio Marine Hold., AXA , BNP Paribas , Danone , Eni , Enel , Iberdrola , Ing Group , Total.

Diese Liste kommt mir vor wie Gefängnisfrass, man verhungert nicht, aber es macht einfach so gar keinen Appetit 😀

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Lad

Ist doch super wenn eine Putzfrau in München mit 24 Millionär werden kann.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Meine Putzfrau hat gerade gekündigt, sie geht nach München.

7 Monate zuvor
Antwort an  Lad

Ich mag meinen Job als Unternehmer ja, deshalb sehe ich das nicht so eng. Aber es gibt schon ein “zu viel” definitiv.

LG
Thomas

sparfuchs
7 Monate zuvor

Durch die höheren Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind 1 Mio s. Franken vergleichbar mit 500K in Deutschland. Also richtiger Millionär mit deutscher Kaufkraft verglichen ist man in der Schweiz erst ab mindestens 2 Mio s. Franken.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  sparfuchs

Ja das dürfte ungefähr hinkommen.

Die Kaufkraft ist gemäss Statistik ähnlich der beiden Länder und auch stabil über längere Zeitperiode.

Was aber etwas erstaunt ist das auseinandergleiten der Preisniveaus weit über die Währung hinaus (entweder wird die Schweiz immer teurer oder Deutschland immer günstiger oder beides), vor 20 Jahren war die Differenz noch ca. 20%, vor 7-8 Jahren 50% und mittlerweile fast 100%.

Nico Meier
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno
Welches Preisniveau in Deutschland lag vor 20 Jahren nur 20% unter dem der Schweiz?

Vor 23 Jahren hatte der grosse Kanton noch die D-Mark welche damals einen Wert von 0.8 Franken gehabt hat. Aus zwei DM wurde einen Euro der dann einen wert von 1.60 Franken gehabt hat.
heute hat sich der Euro so stark entwertet, dass er nur noch 1.05 Franken wert ist.

Wenn ich mit Kollegen aus Deutschland spreche, so sagen die mir das Preisniveau in München oder Stuttgart sei mit dem in der Schweiz zu vergleichen.
Eine Wohnung in München zu mieten wird nicht viel billiger als wenn ich diese Wohnung in Zürich mieten möchte.

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Nico Meier

ich habe Bruno’s Rechnung auch nicht so ganz verstanden, also Lebensmittel sind schon etwas günstiger, aber mal sicher keine 50-100%, zur Zeit kaufe ich (auch noch corona-bedingt) nix mehr in D, und Mwsteuer gibt es jetzt ja erst ab 50 Euro zurück, da hab ich keine grosse Lust mehr drauf.
Anständige Klamotten kosten in Konstanz auch anständig Geld.
Aber vielleicht hab ich es auch falsch verstanden 🙂

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Statistics | Eurostat (europa.eu)

Diese Daten meinte ich, ich finde leider die älteren Daten nicht mehr, aber hier sieht man das auch schon schön z.B.

Preisniveau 2009:
DE 107.0
CH 129.8

2015
DE 107.0
CH 152.2

2020
DE 106.9
CH 169.6

Also nicht Kaufkraftparitäten sondern Preisniveaus, natürlich über die Daten kann man sich immer streiten und ja, der Süden (Stuttgart, München) sind sicherlich näher, die Daten sind Gesamtdeutschland also inkl. Osten und Norden.

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Danke Bruno, ich musste jetzt erstmal Dein Kaufkraftparitätendingens googeln, was das wirklich ist, hier ist ganz gut erklärt:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Internationaler-Preisvergleich/Methoden/erlaeuterungen-kaufkraftparitaeten.html

sogar mit Euro und CH-er Zahlen.

Wolke
7 Monate zuvor

@Biontech

Einstiegskurse bei Biontech? Mit Impfstoffen ist wohl kein Blumentopf mehr zu gewinnen, aber längerfristig mit Erfolgen in der Krebsforschung.
Die Konkurrenz ist allerdings groß.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Witzig,

Gerade im TV Galileo geschaut und da war ein toller Bericht über BioNtec.

-M

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

Ich hoffe es werden in 3-5 Jahren weitere tolle Berichte folgen. Die sollen dann aber bitte nichts mit Corona zu tun haben 😉

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@ Einstieg bei Biontech

Das ist eine volatile Aktie. Aktuell bietet sich bei langfristigen Interessen bei solchen Unternehmen vielleicht ein Sparplan an. Ich habe eine halbe Position Biontech. Ich kaufe noch eine weitere. Und dann lasse ich sie einfach liegen. Günstige Kurse kämen mir entgegen. Langfristig setze ich natürlich auf den Erfolg der Firma.

42sucht21
7 Monate zuvor

@Munger Daily Journal gm
Vielen Dank für den Hinweis, ich habe mir jetzt die 2 Std. Munger (accidental guru) angehört. Keine verschwendete Zeit. Er spricht viele Themen an die hier auch erwähnt werden.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Jep! Und man kann die 2 Zitate die überall gebracht werden ganz anders einordnen.
Jetzt muss ich nur noch die Baba Position blind verdoppeln x-)

-M

Last edited 7 Monate zuvor by -M
42sucht21
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

Er bezog sich, für mich überraschend, oft positiv auf Asien; China, Singapur, Japan.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Ja und deutlich fand ich von ihm, dass er versteht, wenn jemand contra China ist, weil er Russland so ansieht.

Wäre gespannt wie jetzt dein YT Professor das Spiel nach dem russischen Zug bewertet.

Status quo wäre wohl:

R +9 (Da noch keine Sanktionen)
EU -5 (Weil EU halt …. )
USA +5 (Da super Chancen für Handel mit EU)

Man man man

-M

Slowroller
7 Monate zuvor

So, der Russe hat also entschlossen seine Urlauber anzuerkennen damit sie wieder ihre echten Uniformen anziehen können. Jetzt werden zwei Dinge interessant: reicht dem Russen der besetzte Teil vom Donbass oder holt er sich den Rest. Frage zwei ist, ob die Ukraine sich das einfach so bieten lässt. Man kann sich nicht alles gefallen lassen – aber groß sind die Chancen nicht.

Ich gehe davon aus, dass Russland von der Westlichen Welt und allen seinen Annehmlichkeiten abgeschnitten wird, sobald der erst Panzer unter russischer Flagge die Ukraine betritt. SWIFT, alle russischen Konten eingefroren und alle russischen Staatsbürger ausweisen – man muss imo mehr tun als Peter dee große erwartet hat, sonst geht dessen Kalkül auf.

Ich hoffe, dass sich die zivilen Opfer und die der Ukrainischen Streitkräfte in Grenzen halten.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

@Slowroller

Wenn sich die EU überhaupt über effektive Sanktionen einigt, was ich bezweifle, wird sie sich damit wirtschaftlich ganz arg in den Finger schneiden. Abgesehen vom sozialen Sprengstoff.
Russland hat sich auf die Sanktionen vermutlich vorbereitet, die haben sich daran gewöhnt und halten das eine Weile aus. Müssen sie auch, weil Opfer von oben befohlen werden.
Aber wir! Wir sind verwöhnte Kinder, die gleich weinen, wenn sie nicht alles bekommen.
Wenn kein Gas und Öl mehr aus Russland kommt, möcht ich uns sehen. Da wird der Schritt zur Hyperinflation immer kleiner.
Vielleicht kalte Wohnungen und das geliebte Gefährt bleibt in der Garage. Kein Luxus mehr. Na Mahlzeit…da werden harte Sanktionen nicht lange bleiben.
(Wär mir ganz ehrlich auch lieber).
Sanktionen sind ganz schlechte Karten, besonders wenn sie die EU ausspielt.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Vielleicht kalte Wohnungen und das geliebte Gefährt bleibt in der Garage”

Keine Sorge, Joe wird uns schon mit Gas und Öl versorgen, darum sind die auch für harte Sanktionen, die wittern gute Geschäfte. Aber die EU hat schlechte Karten, sehe ich gleich, wenn Sanktionen dann wohl eher “light”, ausser Putin dreht durch. Denke ich aber nicht, vermutlich werden wir noch lange Zeit ein Säbelrasseln erleben, nichts macht ihm mehr Spass, als den Westen in Angst und Schrecken zu versetzen.

Ich hoffe weiterhin auf eine diplomatische Lösung, auch wenn es immer schwieriger wird.

Zwei Geschäftspartner im Osten von Kiev sind heute in Lwiw angekommen, natürlich sind die priviligiert, die Ruhe in der Bevölkerung ist nun am schwinden in der Hauptstadt, wer weg kann zu Freunden/Verwandten oder genug Geld hat geht, leider müssen viele bleiben und ausharren und hoffen.

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno,
keine Sorge, da kommen bald ganz Viele, ob sie Geld haben oder nicht,
die Elite des Landes hat sich vermutlich in Sicherheit gebracht. Ist ihnen ja auch nicht zu verdenken.

Slowroller
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Es ist nur Gas und zum Teil Öl. Sonst ust nichts – aber auch garnichts, was dieses größte Land der Welt produziert auch nur annähernd relevant für uns. Versteh mich nicht falsch – Energie ist enorm wichtig, aber auch hier sind die Preise steuerbar (im wahrsten Sinne des Wortes).

Dieser größenwahnsinnige Psychopath kann nur über Druck von außen zur Räson gebracht werden. Alternativ über den Druck von innen, aber dafür müsste die Ukraine bereit sein zu kämpfen, was ich mir aber nicht vorstellen kann und selbst auch nicht tun würde. “I hope that the russians love their children too” wurde mal gesungen und könnte ein Schlüssel sein. Klappt aber nur mit vielen Särgen auf dem Weg in die Heimat.

Thorsten
7 Monate zuvor

O.k. Wir hatten alle genug Zeit. Ich hoffe ihr habt euer Depot so ausgerichtet, dass ihr den Crash aushalten. Jetzt würde ich nichts mehr tun, weder kaufen noch verkaufen Laufen lassen !

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

@Thorsten

Frei nach Rainer Maria Rilkes Gedicht “Herbsttag”:
“Wer jetzt kein Gold hat, kauft sich keines mehr”.

sparfuchs
7 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

Hey Thorsten wie wär’s jetzt mit ein paar Rußlandaktien? Die waren ja mal unschlagbar 😉

Paluma
7 Monate zuvor
Antwort an  sparfuchs

Lebensmittel, Klopapier und viel Benzin fürs Notstromaggregat 😉

Wolke
7 Monate zuvor

Putin schickt Truppen in die Ostukraine, laut ntv breaking news.

Tobs
7 Monate zuvor

Politische Börsen haben kurze Beine. Es hat so viele Krisen gegeben, und immer standen danach die Kurse höher. Die Kurse bleiben weiter unter Druck wegen Zinswende, persistierender Inflation etc. pp. Es gibt viele Gründe, warum die Kurse nachgeben und das wird sicherlich noch andauern. Ukraine ist hier nur ein Katalysator die Luft schneller rauszulassen, die ohnehin hätte aus den Kursen rausgehen müssen. Klingt vielleicht ungeheuerlich, aber: Ich würde mich davon nicht all zu sehr beeindrucken lassen.

sparfuchs
7 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Rischtisch du hast es erfasst schlaubi Schlumpf bekommst ein Sternchen ins Heft.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  sparfuchs

@sparfuchs

Pubertät?

Markus
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Wohl eher nicht,hört sich nach Sammy an, wieder einmal

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Klingt nicht ungeheuerlich. Da kommen irgendwann Kaufkurse, falls die Auseinandersetzung lokal begrenzt bleibt.
Ungeheuerlich ist das Leid der Menschen

Felix
7 Monate zuvor

# Krieg in Europa.
Der Stärkere überfällt den Schwächeren, einfach weil er es kann. Völkerrecht, was ist das?
Eigentlich hatten wir gehofft, dass das nicht mehr vorkommt.
Wenn Putin irgendwann noch einfällt, in ein NATO-Land einzumarschieren, haben wir den 3. Weltkrieg in Europa.
Spätestens dann sind Aktienkurse egal, oder wie manche sagen würden: Kaufkurse.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor

Heute “Fait Accompli”.

-M
7 Monate zuvor

Das ging mir auch durch den Kopf. Der alte Kosto hat gerade ein Lächeln auf den Lippen.

Ich weiß nur nicht, ob er mahnen würde (Frieden – langfristige Börsentendenz), oder zum kauf rät (politische Börsen).

-M

Der Baum
7 Monate zuvor

Wo bleibt die Panik?

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Bleibt aus, weil heute so ein schönes Datum ist 22.02.2022 🙂

War halt schon erwartet worden, wenn die Panzer dann nach Kiev einfahren wird sich sicher nochmals etwas tun (was ich nicht hoffe natürlich).

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@ Bruno

Bei Deinen Texten bekomme ich noch einen Schrecken. Kann man Kyiv oder Kiew auch Kiev schreiben oder verbessert Dein Smartphone bereits die Texte? Das wäre mir jetzt auch nicht ganz unbekannt.
Die Kurse gingen heute dann im Verlaufe des Tages doch weiter gegen Süden.

Soll ich jetzt kaufen oder gar verkaufen? Ist mir zu kompliziert. In einer Woche ist es wieder so weit und ich kann ein bisschen Geld ins Depot überweisen. Yandex werde ich allerdings fürs erste von der Seitenlinie aus betrachten.

sparfuchs
7 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Das war’s schon wieder. Gestern Abend mal kurz ein Absacker und heute 6% plus beim World. Ist doch echt lächerlich. Die Leute spinnen und kaufen bei einem kleinen dip alles was geht. Muss man nicht verstehen.

Anton
7 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Ich denke, was bisher im Ukraine-Konflikt geschah, hat der Markt bereits eingepreist. Vorübergehende heftige (emotionale) Bewegungen bleiben natürlich nicht ausgeschlossen, da der Markt kurzfristig nicht effizient bzw. rational ist.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Anton

Corona-Viren und Politik haben am Ende dann doch kurze Beine.

sparfuchs
7 Monate zuvor
Antwort an  Anton

Nicht nur das, auch die Zinserhöhungen scheinen schon eingepreist zu sein.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  sparfuchs

Das glaub ich nicht. Notenbanken haben eine gaaanz andere Marktmacht, als Putin oder Corona.

7 Monate zuvor

Irgendwie traurig, dass manche Kommentatoren hier dann doch eher der Missgunst Vorzug vor konstruktiver Kritik zu geben scheinen.

Der Erfolg gibt dem Sparkojoten Recht. Punkt. Man kann sich noch so viel über “Narzissmus” etc. aufregen, am Ende zählt “was hinten rauskommt”. Frei nach Helmut Kohl. Egal ob Sparkojote, ein Kolja Barghoorn, “Investmentpunk” oder von mir aus auch die Geissens (US-Pendant: Die Kardashians). Der Erfolg gibt sämtlichen (auch gerne polarisierenden) Menschen Recht!

Ob dieser Erfolg aber lediglich eine Momentaufnahme und dem Zeitgeist geschuldet ist (“Influencer”) oder dauerhaft sein wird, wird die Zukunft zeigen. Manche Geschäftsmodelle dürften es in Zukunft sehr schwer haben, ähnlich wie die Regulierung bei “Finanzberatern” und den inzwischen knüppelharten IHK-Prüfungen (80% Durchfallquote).

Zudem finde ich die Kritik an Selbstdarstellung etwas problematisch. Wenn man hier mit der moralischen Keule schwingt, dann müsste man auch Dinge meiden wie

  • Musikkonzerte (nahezu ALLE Musiker sind Narzissten)
  • Fußballspiele (Narzissten samt ihren “Spielerfrauen”)
  • Olympische Spiele (globale Selbstdarstellung der eigenen sportlichen Leistung)
  • Filme (nahezu ALLE Schauspieler etc.)

Ergebnis wäre dann aber ein nahezu farbloses und steriles Leben, welches zwar den eigenen moralischen Prinzipien folgt (urdeutsche Krankheit), aber ansonsten nicht erwähnenswert ist und keine Fußstapfen hinterlässt.

Wer die angebotenen Produkte, Dienstleistungen, Informationen, Unterhaltung nicht haben will, meidet sie einfach. Es wird keiner dazu gezwungen (im Gegensatz zum Rundfunkbeitrag). Aber diese ständige “Wertung” ist doch anstrengend und energieraubend.

Man kann sich tausend mal darüber aufregen, dass es hübsche 22-jährige “Influencer”-Mädels gibt, die es durch den Verkauf von getragener Unterwäsche, Socken etc. zu Millionären gebracht haben. Oder einfach nur leicht bekleidet im Livestream Videospiele zocken und sechsstellige Summen per Youtube. Twitch etc. monatlich machen. Alles ungerecht? Mag sein. Ist aber die falsche Frage.

Ich persönlich sage mir: Eigentlich alles richtig gemacht! Eine Gesellschaft bekommt, was sie verdient. Angebot – Nachfrage. Fußballer verdienen, weil es Volkssport Nummer 1 ist. In anderen Ländern bist du als Fußballer vielleicht ein Looser. Streamerinnen weil sie halt einfach net anzusehen sind und notgeile Beta-Typen hier eben ihre Zeit und ihr Geld verschwenden möchten.

Klar, dass das manch einen, der hier Performance-Chasing mit seinen Aktien betreibt und langfristig auf ebenso eine Summe wie die oben beschriebenen kommen möchten, irritiert. Aber wie gesagt: Falsche Frage!

Klar ist aber auch, dass hinter nahezu allen Erfolgsgeschichten auch viel Schweiss, Arbeit und Belastung steckt. Sei es auch nur, dass eigene Leben transparent in der Öffentlichkeit darzustellen und trotz “Hatern” und “Trollen” “Happy World”-Marketing / Influencing zu betreiben.

Daher gönne ich es Tim, genauso wie auch dem Sparkojoten und allen anderen, die erfolgreich sind. “19-jährige Aktien-Youtuber” gibt es natürlich auch, hier glaube ich dann aber doch langfristig an die Selbstheilungskräfte des Marktes.

Frei nach dem Motto: Knowledge + Wisdom + Content = Success.

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