Blogger: Im Alter von 35 Jahren mit 1 Million in den Ruhestand

Der US-Blogger Steve Adcock ging im Alter von 35 Jahren mit 1 Million Dollar in den Ruhestand. Wie er es geschafft, steht heute in meinem neuen Blogeintrag (Foto: Instagram).

Die Bundesregierung führt die Rentenversicherungspflicht für Selbständige ein. Sofern Selbständige keine pfändungssicheren Anlagen haben, die fürs Alter sorgen sollen, müssen sie künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Der Hintergrund ist: Viele Selbständige leben von der Hand in den Mund. Sie sorgen nicht ausreichend vor. Ich bin dafür. Alle sollten in die Rentenversicherung einzahlen.

Um aber das Rentensystem fair zu gestalten, sollten aber auch Politiker und Beamte einzahlen. Das ist jedenfalls meine Meinung. Dass die Beamten eine Extrawurst bekommen, ist nicht in Ordnung.

Das Corona-Virus hat übrigens nicht nur Nachteile mit sich gebracht. Die Menschen sparen so viel wie nie zuvor. Die Sparquote stieg auf den höchsten bislang erhobenen Wert: 16,7 Prozent ihres Einkommens legten die Deutschen zurück.

Überm großen Teich ist das ähnlich. Amerikaner geben weniger für Lebensmittel, Getränke, Restaurants, Flüge und Hotels aus. Von einem kannst du das Sparen lernen. Es ist der Amerikaner Steve Adcock. Er hat fast 1 Million Dollar gespart.

2016 kündigte Steve Adcock seinen Job. Er war finanziell frei. Der Softwareentwickler hat sechsstellig verdient. Nur weil er eifrig sparte und investierte schaffte er es, im Alter von 35 in den Ruhestand zu gehen. Jetzt genießt der 38-jährige mit seiner Frau Courtney die Freiheit. Beide bloggen. Sie reisen mit dem Wohnmobil. Ihr Haus haben sie in der Wüste von Arizona gebaut. Sie sind nicht ans Stromnetz angeschlossen, sie nutzen eine eigene Solaranlage.

 
 
 
 
 
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Sometimes I get a little scruffy living out here in the middle of nowhere. 🙂

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Das ist die Gattin und das Haus:

 
 
 
 
 
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Courtney and the girls are chilling outside on the couch before another round of moisture this week. 🙂

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Von beiden Bloggern kannst du lernen. Niemand möchte für den Rest seines Lebens pleite sein. Also kopiere von ihnen die Grundprinzipien. Er hat sechs Schritte für die Finanz-Website CNBC aufgelistet. So baust du Wohlstand auf:

1. Mach die finanzielle Freiheit zu deinem Hauptziel

Die erste Regel ist die wichtigste, sagt er. Es geht eben darum, das Ziel zu erreichen.

Steve Adcock hatte keinen Bock auf Arbeit. Ihm gingen die Besprechungen, Bürokonflikte und langen Wege zur Arbeit auf die Nerven. Er wollte das Leben von 9 bis 17 Uhr verlassen. Seit er Ende 20 ist, strebt er die finanzielle Freiheit an.

Er änderte seine finanziellen Gewohnheiten. Anstatt sein Geld auf Einlagekonten vergammeln zu lassen, investierte er es. Er sparte 70% seines Gehalts. Dinge, die er nicht wirklich brauchte, kaufte er nicht mehr.

Er vergleicht es mit dem Abnehmen. “Sie werden nur dann abnehmen, wenn Sie Ihre Ernährung und Fitnessgewohnheiten ändern. Und man muss es dringend genug wollen, um dran zu bleiben.”

2. Steiger dein Einkommen

Obwohl er schon sechsstellig verdiente, suchte er nach Möglichkeiten, um sein Einkommen zu steigern, wenn er nicht im Büro war.

Er designte eine Finanwebseite. Er verdiente über die Website monatlich 1.000 Dollar. Mit Courtney startete er einen YouTube-Kanal, um die Reisen zu filmen. Das brachte weitere 500 Dollar pro Monat. Außerdem verdiente er ein paar hundert Dollar im Monat über seine freiberufliche journalistische Tätigkeit.

Gleichzeitig hat er hart in seinem Hauptjob gearbeitet. Er gab alles. Es war schließlich seine Haupteinnahmequelle. Es machte ihm aber keinen Spass. Er wollte seinem Chef zeigen, dass er eine Gehaltserhöhung von 10% bis 15% verdient hat. Er bat seinen Boss um eine große Beförderung, was klappte.

Seine Gattin Courtney (35) erhielt auch mehrere Gehaltserhöhungen. Das sparsame Power-Paar hat sich gegenseitig motiviert. So konnten sie 70% ihres Einkommens sparen. Sie verdienten zwischen 200.000 und 230.000 Dollar pro Jahr.

3. Investier in steigende Vermögenswerten

Die beiden investieren in Aktienmärkte, Immobilien, Unternehmen und historische Objekten.

Die Idee dahinter ist einfach. Sie kauften einen Vermögenswert zu einem bestimmten Preis. Im Laufe der Zeit wertete der Vermögenswert auf. Und zack, haben sie Geld verdient.

Durch die Kraft des Zinseszinses stiegen die Vermögenswerte immer weiter. Und zwar exponentiell.

4. Automatisiere

Steve Adcock rät, einen Sparplan einzurichten. Sobald er eingerichtet ist, muss du dich nie wieder darum kümmern. Erwäge einen ETF-Sparplan bei einem Discountbroker (Affiliate)

.

Auch sind automatische Einzüge vom Girokonto zu empfehlen. Etwa die Stromrechnung oder der Internetanschluss, dann kannst du es nicht versäumen, die Rechnung zu bezahlen. Dann fallen keine Mahngebühren an. 

5. Wisse, wohin dein Geld fließt

“Eine der effektivsten Möglichkeiten, Schulden zu beseitigen, besteht darin, genau zu wissen, wohin dein Geld fließt. Jeder Cent ist wichtig. Dies ist ein Grundprinzip. Aber so vielen Menschen fehlt die Disziplin, sich einmal im Monat hinzusetzen und ihre Ausgaben zu überprüfen.”

Nimm deine Rechnungen unter die Lupe. Ignoriere niemals kleine Ausgaben. Sie können sich läppern. Der Kaffee to Go, das Mittagessen unterwegs, der Snack, das Extra-Paar Schuhe, das du eigentlich gar nicht brauchst. Meide Spontankäufe.

6. Trenn Dich von Dingen, die du nicht benötigst

Teure Zweitwagen und Motorräder müssen nicht sein. Die Nebenkosten wie Versicherung und Steuern gehen zusätzlich ins Geld. Erwäge sie zu verkaufen. Das musst du entscheiden, ob es dir das wert ist.

Pay-TV kannst du abbestellen. Restaurantsbesuche lassen sich eindämmen. Die meisten haben eh zu viel Kleidung im Schrank, warum ständig etwas dazu kaufen?

Es geht um die Prioritäten. Gib Geld für Dinge aus, die dir dauerhaft Freude bereiten. Überleg, was dich wirklich zufriedener macht und was nicht. Die beiden Minimalisten sind mit wenig Plunder zufrieden. Sie leben ein einfaches Leben und genießen die Natur.

Steve Adcock hat beeindruckend mit Courtney frühzeitig die finanzielle Unabhängigkeit erreicht. Respekt!

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  1. Schöner Artikel, Tim.
    Ist natürlich leicht 70% von 200-300K zu sparen. Da bleibt noch einiges über. Aber Sie haben es geschafft, was vorbildlich ist. 
    Ich bin der Auffassung, das es in Deutschland schwieriger ist, da hier nur wenige Jobs haben mit > 100 K Jahreseinkommen. Letztendlich, jeder Euro zählt und führt zum Ziel. Dauert dann nur länger. Mein Ziel ist erstmal zu schaffen, das ich nur noch 4 anstelle von 5 Tagen arbeiten muss. Alleine der Gedanke ist wunderbar.
    Mal schauen wie sich das Depot entwickelt…aber 1000 Euro im Monat extra zu haben, wäre für meine Verhältnisse schon großartig. 

  2. Hallo Tim,
    Das passt ein wenig zudem,  was mir heute auf der Arbeit passiert ist.
    Ich habe eine “saftige” Gehaltserhöhung bekommen, obwohl ich diese gar nicht eingefordert habe.
    Eine tolle Wertschätzung meines Arbeitgebers und sicherlich nicht üblich so ein Vorgehen. 
    Und das auch noch in diesen Corona Zeiten!
    “Wahnsinn,  ich habe mich riesig gefreut!!!”.
     Für das Sparen ist das auch nicht hinderlich:-)
     
    Viele Grüße 
     
     
     

  3. Überlege, ob ich bei Wirecard zuschlage und einen fünfstelligen Betrag investiere.
    Allerdings wird aktuell schon recht viel Vertrauen zerschlagen.

  4. Weiß, wohin dein Geld fließt Was ist denn das für ein Deutsch???
     
    Oh Gott. Hoffentlich war das nicht Tim, sondern vielleicht der Google-Übersetzer???

  5. Hallo Tim,
    wirklich interessantes Pärchen. Scheinen vieles richtig gemacht zu haben.
    Zum Thema Rentenversicherungspflicht: Da weiß ich wirklich nicht, ob ich das als so toll ansehe. In meinen Augen ist das eher die Bevormundung von Selbständigen. Andererseits kann sich der Angestellte das ja schließlich auch nicht aussuchen… Mir persönlich wäre es lieber, nicht mal als Angestellter in die Rentenversicherung einzuzahlen. Pfändungssicherheit ist zwar ein wichtiges Thema, aber ehrlich gesagt, verspreche ich mir am Ende meines Arbeitslebens sowieso nicht wirklich etwas von der gesetzlichen Rentenversicherung.
    Ich weiß ja nicht, wie der Rest das hier sieht.
    Ich würde lieber komplett privat vorsorgen. Es gibt mit Sicherheit viele interessante Produkte (z.B. fondsgebundene Rentenversicherungen), die erhebliche Steuervorteile bieten und trotzdem recht kostenarm sind. Wenn man sich denn richtig umschaut. Aber so ist das mit dem Vergleichen bei Fonds und ETFs eben auch.
    @Tim: Was hältst Du denn von Produkten wie fondsgebundenen Rentenversicherungen?
    Ich habe in den letzten Wochen einige Finanzvertriebe “getestet” und mir Angebote zur Altersvorsorge/Vermögensaufbau machen lassen. Sowohl bei freien Maklern als auch bei Strukturvertrieben stehen fondsgebundene Rentenversicherungen hoch im Kurs. So hier zum Beispiel bei der Deutschen Vermögensberatung (DVAG):
    https://depotstudent.de/meine-erfahrungen-deutsche-vermoegensberatung-dvag/
    Bei der Deutschen Vermögensberatung oder anderen Strukturvertrieben sind mir aber nur gnadenlos überteuerte Produkte angeboten worden. Das kann man wirklich knicken. Auch bei Tecis und ähnlichen “Strukis” waren die Angebote eine kleine Katastrophe. Aber mit etwas eigener Recherche stößt man mit der Zeit auf gute Produkte, was fondsgebundene Rentenversicherungen und ähnliche Produkte anbelangt.
    Ich finde, solange die Kosten niedrig gehalten werden, können das durch die Steuervorteile richtig gute Produkte sein. Und eine schöne Ergänzung zum ETf-Depot.
    Wie seht Ihr das?
    Aber klar, man büßt einiges an Flexibilität ein. Deshalb läuft auch der ETF-Sparplan wie gewohnt weiter… Den möchte ich auf keinen Fall mehr missen. Da ist mir Flexibilität doch wirklich einiges wert.
    Viele Grüße
    Dominik
     
     

  6. Ich bin der Meinung, es ist korrektes Deutsch. Imperativ von wissen ist weiß. Dafür hätte ich eher „steigere“, „invertiere“ geschrieben. Wer weiß, dann müsste es vielleicht auch“wisse“ heißen.
    Kann das mal ein Germanist klären. 

  7. Wieder ein schöner Artikel aus dem Bereich Märchenstunde. Eine schöne gute Nacht Geschichte. Liest sich zur Unterhaltung ganz nett aber mehr auch nicht..

  8. Moody’s prüft Wirecard-Rating auf Abstufung
    vor 5 Stunden
     

    FRANKFURT (Dow Jones) – Die Bonitätseinstufung von Wirecard steht bei Moody’s auf der Kippe. Wie die Ratingagentur mitteilte, prüft sie die langfristige Bonitätsnote Baa3 der Wirecard AG auf eine Abstufung. Moody’s begründet den Schritt vor allem mit der anhaltenden Unsicherheit angesichts der anhaltenden Vorwürfe betrügerischer Bilanzierungspraktiken bei dem Zahlungsdienstleister.
    Mit in die Erwägungen fließen aber auch die Risiken einer zu großen Konzentration bei den sogenannten Third-Party-Acquirers sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein.
    Die Agentur könnte Wirecard abstufen, wenn der DAX-Konzern es nicht schafft, das EBITDA im hohen Zehnerprozent- mittleren Zwanzigerprozentbereich zu steigern. Auch bei anhaltenden Governance- und Compliance-Problemen oder bei Anzeichen für eine Verschlechterung der Liquidität könnte eine Abstufung erfolgen.

    Läuft 😉

  9. @Felix:
     
    Scheinst einen sehr kreativen Duden zu besitzen. Was empfiehlt denn dein Duden für den Imperativ, zweite Person Plural, von “wissen”?  Vielleicht “weißt”? 😉
     

  10. @Rentenversicherungspflicht für Selbständige
    Grundsätzlich finde ich das auch richtig, auch wenn es für viele nicht so einfach sein wird. Viele die jetzt vielleicht noch ganz knapp von der Hand in den Mund durchkommen, könnte das das letzten Tröpfchen sein zur Pleite. Könnte so zumindest kurzfristig auch ein Bumerang werden, gerade jetzt bei Corona, sind ja gerade jene Branchen, die es besonders trifft (Gastro etc.). Bumerang im Sinn von mehr Hartzern oder dann mehr Schwarzarbeit. Werden es sehen.
    Vielleicht hilft es aber, dass gerade für Neugründer von Anfang an richtig gerechnet wird, viele unterschätzen die Kosten. Umsatz ist nicht gleich Gewinn.
     

  11. Das ist kein Plural.
    Schöner Sechspunkteplan, keine Zweifel. Ich hätte noch ein paar Jährchen sechsstelliges Gehalt mitgenommen und würde dann nicht in der Wüsteneinöde leben.
    Eine Regel lautet für mich auch: Gib deinen gutbezahlten Job nicht vorschnell auf. Er ist dein Humankapital. Sollte die Kohle nicht reichen, fängt man 10 Jahre später wieder sehr weit unten in der Nahrungskette an.

  12. Hier geht’s ums investieren und nicht um Grammatik. Sonst können wir ka mal plusquamperfekt usw. besprechen.
    @Tim: ich würde es auch besser finden, wenn jeder selbst entscheiden könnte, wie er im Alter Einkommen erzielen will.
    Aber die Gefahr ist einfach zu groß, dass dann extrem viele gar nichts haben.
    Daher ist die Idee, dass Selbstständige in die Rente einzahlen müssen, eine Überlegung wert.
    Beamte usw. Da wäre es schon hilfreich, dass wie bei der Rente, das Arbeitsleben als Basis genommen wird und nicht nur die letzte Zeit.
    Aber wieso sind Familienmitglieder eigentlich kostenlos in der Krankenversicherung mit drinne? Fair wäre, wenn da wenigstens ein Anteil mitgezahlt werden müsste.
     
    Neulich gab’s hier ja das Thema dass Unternehmen die Dividende auszahlen und Aktien rückgekauft haben, keine Unterstützung vom Staat erhalten sollten.
    Die Tage sprach ein US Investor der mehrere Milliarden verwaltet über die US Fluglinien. Und ein Bsp. war eine der grosen. Diese hat jeden Monat 1 Milliarde nur an Personalkosten und weitere 700 Millionen für andere Dinge.
    Er sagte: ganz klar, kein Unternehmen, egal ob vorher ausgeschüttet wurde oder Aktien rückgekauft wurden, kann dies selbst überstehen.
     
    Grüße 

  13. @Dominik, das ist mir klar, dass die „in“ sind. Fondsgebundene Rentenversicherungen sind eine Kostenmaschine und damit Cashcow für Versicherung und Courtage. Mein Tipp: Sofern du eine Absicherung deiner Angehörigen benötigst (Kinder?), dann schließe eine Risikolebensversicherung ab. Vom Rest des Geldes legst du dir einen Fondssparplan an. Fertig. 
    fondsgebundene RV sind Grütze. Mit Ausnahme von Riester (die man GENAU durchleuchten muss). Wenn du mal Hilfe benötigst, meldest dich. Ich bin selbst vom Fach. Investiere das Geld besser frühzeitig in eine gute BU. 
     

  14. Für viele Selbsständige ist eine Rentenversicherung bestimmt Sinnvoll. Ich will in keine Versicherung einbezahlen, die mir dann vorschreibt, wann ich sie beanspruchenden darf.
    Ein Job von 9 bis 17 Uhr hört sich doch eigentlich schon an wie Freiheit 🙂
    Für viele ist es glaube ich Zielführender, nach dem Sinn zu suchen, anstatt nach der Freiheit.

  15. Es heisst einfach: Wisse, wohin Dein Geld fliesst. Das ist der Imperativ, analog zu: Drum wisse, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet…oder…nich doch ne bessere Aktie findet 🙂

  16. Die guten Unternehmen sind wieder viel zu teuer. Sammle wieder Cash und warte auf einen guten Einstieg bei Microsoft und L’Oréal. Der Rest meines Langzeit-Wunschportfolios habe ich bereits gekauft und komme auf ca. 20 Titel. Kaufe nun jährlich bei Rücksetzern jeweils einen Titel dazu und überlasse das Portfolio sich selbst – no selling!

  17. Für viele ist es glaube ich Zielführender, nach dem Sinn zu suchen, anstatt nach der Freiheit.
     
    Den Sinn zu erkennen, zu finden und zu leben … ist das nicht auch schon eine Art von Freiheit?
     

  18. Wenns so weitergeht hab ich die erste Mio auch mit Anfang 30 :-). Vielleicht auch früher wenn ein paar meiner Picks durchstarten
    Ob ich dann in Rente gehe weiß ich aber nicht. 

  19. Finanzbär, ich habe mir gerade eins deiner Videos angeschaut. Du hast ja eine tolle Stimme und Aussprache, alles hebt sich sehr positiv ab von vielen anderen Videos von jungen Leuten bei youtube.

  20. Für viele ist es glaube ich Zielführender, nach dem Sinn zu suchen, anstatt nach der Freiheit.”
    Für viele ist Freiheit, das tun zu können, was sie wollen.
    Ich denke es ist gerade umgekehrt, Freiheit ist, nichts tun zu müssen, was man nicht will. 
     

  21. Den Sinn zu erkennen, zu finden und zu leben … ist das nicht auch schon eine Art von Freiheit?
    So in der Art sehe ich das auch.
    Ich wollte sagen: Es macht doch wenig Sinn 10-20 oder gar 30 Jahre etwas zu tun, wo man nicht mag. Die wenigsten haben die Chance, das Ziel der “Freiheit” so schnell zu erreichen wie der oben genannte Blogger. Für Ihn hat es sich aber scheinbar gelohnt.

  22. Ich denke es ist gerade umgekehrt, Freiheit ist, nichts tun zu müssen, was man nicht will. 
    Nur die Freiheit mit dem zu erlangen was man überhaupt nicht will, ist das die Freiheit wert?
    Ich denke der Blogger hatte trotzdem große freude sich den Herausforderungen im Job zu stellen, sonst hätte er die doch recht lange Zeit nicht durchgestanden.

  23. @Paluma
    “nur” würde ich nicht sagen, nur denke ich ist diese Sichtweise einfacher und zielführender. Die meisten Blogs etc. gehen immer vom Umgekehrten aus, also Ziele was man alles will, so plakativ gesagt Porsche, Villa, Yacht etc. es können auch immaterielle Sachen sein. Das sind alles Dinge die einen unter Umständen glücklich machen aber vielleicht nicht so nachhaltig. Hingegen Dinge aus dem Leben zu katapultieren die man nicht will, das beginnt vielleicht mit einem einfachen “nein”, das sind sehr nachhaltige Dinge. Der Rest kommt ja dann auch dazu 😉 
    Wie wäre es z.B. gewesen in der Schule, einfach mal 2 Fächer zu streichen, bedingungslos. Anstatt einfach 2 Wahlfächer dazu nehmen 😉

  24. @ Tim
    Der Beitrag hat mir gefallen. Der Protagonist sagt selbst, dass er Niemanden zu FiRe raten würde. Der FI Part bietet bereits sehr viele Vorzüge. So auch für mich. In der Wüste müsste ich jetzt nicht leben. Da würde ich in den USA vielleicht eher die Rocky Mountains bevorzugen. Auch wenn das dann 200-300k mehr kosten sollte. Ich würde bei einem FiRe Wunsch auch noch zwei Zusatzjahre anhängen. Hier könnte man z.B. in einer 4 Tagewoche arbeiten und sich Hobbies für den 5 Tag suchen und ausprobieren. In der Zwischenzeit gibt es noch eine Schippe Sicherheit, damit man nicht ohne aktives Einkommen die Buchverluste bei einem Crash ertragen muss. Ich kenne die Situation der Personen nicht. In den USA sind Studienkredite sehr teuer. Andererseits kann man direkt aus dem Brutto sparen. 70% Sparrate klingen für mich bei dem Gehalt nicht überragend. Über 60% erziele ich schon ein paar Jahre mit Kindern in Deutschland… Vielleicht rechnet er auch anders. Wir haben allerdings einen ähnlichen Tracker. Darauf lässt sein T-Shirt hindeuten.

  25. @ Depotstudent Dominik

    Nein, fondsgebundene Rentenversicherungen wären nichts für mich. Nur ein Aktiendepot mit ETFs und Aktien und eventuell Immobilien.

  26. @ Kiev

    Du machst das super mit einer Sparquote von 60%. Du nimmst ja gerne das Rad. Und hast eine Ferienimmobilien, die etwas abwirft. 

    Die Wüste wäre auch nicht mein Ding. Eher die Berge, an einem See oder so.

    Aber jeder so, wie er mag. Der Steve arbeitet ja noch immer. Er schreibt für die Finanz-Website CNBC. Und hat noch einen Blog.

  27. @Andrea,
    rate mal was ich gekauft habe     🙂
    eine kleine Position BRK.B, ich denke es wird nicht schaden. 
     
    liebe Grüsse

  28. Fit und Gesund, ich glaube auch, dass es nicht schadet. Die Aktie ist ja knapp über dem Buchwert bewertet. Sehr viel tiefer wird sie wohl nicht fallen. 🙂

  29. Wie wäre es z.B. gewesen in der Schule, einfach mal 2 Fächer zu streichen, bedingungslos. Anstatt einfach 2 Wahlfächer dazu nehmen
    @Bruno
    Mein junges ich mit 12 Jahren wäre glücklich darüber und hätte garantiert Französisch für sich aus dem Lehrplan gestrichen. Es war damals sehr mühselig im Gegensatz dazu war Englisch für mich leichter. Heute bin ich immer wieder froh darüber Französisch so gut zu verstehen um zu merken was das Gegenüber meint und darauf rudimentär zu antworten. 
    Und genau aus diesem Grund bin ich klar für staatlichen Zwang in der Altersvorsorge. Für viele Menschen ist es nicht einfach Geld das “übrig” ist nicht auszugeben. Das sehen wir am besten bei den vielen die jedes Jahr Mühe haben ihr Geld für die Steuerzahlung zur Seite zu legen. Ohne Zwang zur Altersvorsorge wäre die Altersarmut in meinen Augen noch viel schlimmer.

  30. @Andrea
    Ich wünsche Buffet ein langes Leben und viel Gesundheit. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sein Tod BRK noch etwas verbilligen dürfte.

  31. @ Tim
    Das Video war etwas kurz. Vielleicht wurde dadurch mancher Aspekt etwas schnell abgehandelt. Der Blick auf den Depotstand und die Aussage, dass es ihnen sehr gut geht wenn die Börse steigt und schlecht wenn sie fällt und dazu noch der Zusammenhang mit der dynamischen Entnahme…
     
    Eine dynamische Entnahmestrategie ist natürlich sinnvoll. Ich hätte es so ausgedrückt: Zu allererst bin ich nicht gänzlich aus dem Arbeitsleben ausgeschieden. Ich verfolge ein paar kleine Projekte, die mir Spaß bereiten. Damit verdiene ich nicht sehr viel Geld, aber sie geben mir zusätzliche Sicherheit gerade in turbolenteren Zeiten an der Börse. Eine dynamische Entnahmestrategie verfolge ich um sicher zu gehen, dass ich niemals ein für mich zu niedriges Vermögen erreiche und damit nicht mehr gut schlafen kann. Unsere Basisausgaben bleiben dabei in gleicher Höhe bestehen, allerdings schränken wir die “Nice to have” Punkte ein wenig ein. Wir haben beispielsweise einige Reiseziele auf unserer Wunschliste. In diesem Jahr werden es nicht die teuersten auf der Liste sein. Ich denke, dass wir uns so ein wenig einschränken können ohne wirklich auf etwas verzichten zu müssen.

    Mit Blick auf die ursprünglichen  Gehälter würde ich keine Phase an der Börse erstrebenswert finden, bei der es mir schlecht geht. Außer es ist rein psychologisch. Ansonsten gibt es auch noch Gold, Silber und Cash. Die Dreispeichenregel sorgt für kurzfristige Konstanz.
     

  32. @ Konzentrierte Investments Luckin Coffee
    Ich kann nur davon abraten zu konzentriert zu investieren. Diversifikation ist keine Schande. Es ist meiner Meinung nach eher ein Zeichen von Weisheit.
    Ich hatte Luckin Coffee im Depot und mir von der Aktie viel versprochen. Für Starbucks bin ich nicht lange genug an der Börse, so dass ich hier kein starkes Potenzial für mich mehr gesehen habe. Rein aus finanzieller Sicht habe ich aufgrund von Corona und den weiterhin positiven Bewertungen an der Börse und auch potentiellen schwarzen Schwänen meine chinesischen Wachstumstitel liquidiert. Das war sehr gut, aber natürlich auch Glück. Die Aktie ist ca. einen Monat später um 80% eingebrochen. Ich habe hier Gewinn gemacht.
    Nehmen wir ein weiteres Beispiel. Ich sehe Möglichkeiten für gutes Wachstum im Bereich Batterien. Varta habe ich ebenfalls verpasst. Hier hätte ich allerdings zeitlich gesehen einsteigen können. Neben Varta gibt es auch chinesische Anbieter. Hier sind mir folgende aufgefallen:
    tianneng power
    Shenzhen desay battery
    Ich habe mich für Tianneng Power entschieden. Es hat mich letztens gefreut, dass dieser Anbieter in Bezug zu seinen Konkurrenten am besten abgeschnitten hat. Varta wurde hier nicht aufgeführt. Kurze Zeit später gab es Vorwürfe von irgendwelchen Muddy Lemons. Im Anschluss wurde die Aktie vom Handel ausgesetzt. So richtig verstanden habe ich die chinesischen Übersetzungen nicht. Die Vorwürfe haben sich scheinbar als nicht nachhaltig erwiesen. Hier habe ich mich schon geärgert. Vielleicht sollte ich das potenziell zweitbeste Unternehmen in Zukunft suchen? Wer kann mir sagen wer sicher mit zu den Gewinnern im Bereich Batterien gehören wird? Ich werde eine weitere Position in dem Bereich aufbauen. Auch wenn ich damit nicht maximal in das beste Unternehmen investiere. 
    Vielleicht kann Bruno dazu einmal seine Gedanken geben. Nehmen wir einfach einmal an Du würdest Dein Unternehmen für 5Mio verkaufen. Es ist Dein Haupt Asset. Worin würdest Du Dein Geld investieren? In z.B. den Quality Index. Ich kenne ihn nicht und weiß nicht wie viele Unternehmen dort vorhandenen sind. Oder würdest Du es ausschließlich in die besten drei Unternehmen stecken. Diversifikation wäre ja Verschwendung wenn Du zweitklassige Aktien hinzunimmst…
    Falls Du Variante B bevorzugst würde ich Dir empfehlen dies mit Deiner Frau zu besprechen, wenn es soweit ist 😉
     

  33. Nico Meier, ja stimmt, davon gehe ich auch aus. Aber ich vertraue auch den Nachfolgern. 
     
    Ich bin auch eher ein Anhänger von Diversifizierung. Gerade wenn man in junge Wachstumsunternehmen investiert, kann man nicht unbedingt wissen, welches davon es nach oben schafft. Und auch bei etablierten Unternehmen kann es massive Einbrüche geben. Dann ist es gut, wenn andere Aktien für Ausgleich sorgen. Im Moment habe ich 34 Aktien im Depot. Damit fühle ich mich wohl. 

  34. Hallo Tim,
    ich halte auch nichts von einer Versicherungspflicht. Jeder ist seines Glückes Schmied. Der Mensch hat die Freiheit geschenkt bekommen, es ist an ihm, verantwortungsvoll damit umzugehen. Zur Freiheit gehört, dass mancher den falschen Weg einschlägt. Damit kann ich gut leben. Soll der Staat uns alles vorschreiben? Was bringt eine umlangenfinanzierte Rente, wenn die Einzahler mangels Masse fehlen? Was bringt eine “mündelsichere” Rente, wenn es keine Zinsen mehr gibt und eine Geldentwertung sehr wahrscheinlich ist? Ich möchte selber entscheiden, wie ich meinen Ruhestand finanziere. Ich halte übrigens auch nichts vom Beamten- und Pensionsbashing. Ein Beamter ist nicht mit einem Arbeitnehmer zu vergleichen. Das sind zwei völlig getrennte Systeme. Es ist vollkommen legitim, dass ein Beamter, der sich dem Staat besonders verpflichtet hat, eine statusangemessene Pension erhält.
    Gruß Bernd

  35. “70% Sparrate klingen für mich bei dem Gehalt nicht überragend.”

    Bei derartigen Gehältern (die in D trotz guter Qualifikation eher die Ausnahme sind) ist es nun wirklich keine große Kunst, mit etwas Disziplin finanzielle Freiheit zu erlangen. Für mich hat der Artikel daher keinen großen Mehrwert.

    “Über 60% erziele ich schon ein paar Jahre mit Kindern in Deutschland…”

    Als Alleinverdiener oder zu zweit? Das ist natürlich schon ein Unterschied. Bezüglich der Sparquote muss man bei Familien feststellen, dass auch der Beruf und die Qualifikation des Partners eine sehr wichtige Stellschraube ist. Das erleichtert einfach vieles und ist nicht selbstverständlich. Wer nur mit einem Gehalt alles bestreiten muss und der Partner vielleicht einen Minijob hat, wird solche Sparquoten natürlich nicht stemmen können. Meine Frau ist leider beruflich nach den Schwangerschaften nicht mehr richtig reingekommen. Liegt auch am Beruf. Bürokaufleute gibt es wie Sand am Meer und Arbeitgeber mit halbwegs familienfreundlichen Arbeitszeiten waren Mangelware. Nun wird es endlich langsam besser in der Arbeitswelt und Sie konnte eine gute Halbtagsstelle in der Nähe finden. Ingenieure tun sich da etwas leichter, vor allem wenn auch der Partner entsprechend hoch qualifiziert ist.

  36. Toller Beitrag,
    natürlich ist es wesentlich einfacher mit einem so hohen monatlichen Einkommen eine 70% Sparquote zu haben, die viele Deutsche hier leider nie erreichen werden. Aber trotzdem Klasse wenn es jemand schafft.
     
    Gruß Stefan

  37. @ Ralf
    Ich betrachte das gesamte aktive Einkommen unter Sparquote. Die Ausgaben fallen ebenfalls gemeinsam an. Das kann ich nicht korrekt auseinander rechnen. Dazu gibt es noch eine Sparquote mit den weiteren Einkünften. Diese liegt noch etwas höher. Du hast mit Deinen Beschreibungen Recht. Wir verdienen beide ordentlich aber nicht überwältigend viel. Wir repräsentieren auch nicht die Speerspitze des Frugalismus. Die Ausgaben liegen im langen Mittel bei ca. 2600€ im Monat. Als Miete zahlen wir unter 100€ an Zinskosten. Wir geben manchmal viel Geld für Familienerlebnisse aus und wir haben eine sehr gute Putzfrau. Dafür muss ich ein paar Monate mehr in Vollzeit arbeiten. Es ist es mir wert. Ab dem FI Zeitpunkt werde ich auch keine bahnbrechenden Veränderungen durchführen, somit brauche ich auch nichts zu sehr erzwingen.

  38. Soll der Staat uns alles vorschreiben? Was bringt eine umlangenfinanzierte Rente, wenn die Einzahler mangels Masse fehlen? Was bringt eine “mündelsichere” Rente, wenn es keine Zinsen mehr gibt und eine Geldentwertung sehr wahrscheinlich ist? Ich möchte selber entscheiden, wie ich meinen Ruhestand finanziere.
    @Bernd
    Wenn es nur um mich selber gehen würde, so wäre ich für die Abschaffung der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Strassen weil ich selber genug vernünftig bin, mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten würde es diese für mich nicht brauchen. Ist doch wie bei den Parkbussen. Ich habe noch nie in meinem Leben eine Parkbusse kassiert weil ich mein Auto nur da abstelle wo es erlaubt ist. Aber es gibt viele Menschen die rüchsichtslos handeln und parkieren wo sie möchten und diese müssen gebüsst werden um sie zu erziehen. Es gibt Menschen die fahren mit 80kmh durchs Dorf, daher finde ich Tempolimits gerade in Ortschaften sehr wichtig.
    Ich selber könnte ohne Probleme selber für die Rente vorsorgen insbesondere wenn ich neben meinen eigenenen auch die Beiträge meines Arbeitsgebers erhalten würde um diese selber anzulegen. Aber ich kenne viele sogar gut gebildete in meinem Umfeld die jedes Jahr Probleme haben wenn sie die Einkommenssteuern bezahlen müssen einfach weil sie das komplette Geld verpulvern. Jedes Jahr das neuste Smartphone, alle zwei Jahre den neusten Grill für > 1’000 Franken, mehrmals im Monat ausswärts Essen, alle zwei Jahre den neusten Leasingwagen usw.
    Vielleicht bin ich zu pessimistisch aber ich denke ca 75% der Menschen wären nicht in der Lage selber Vorsorge zu betreiben. Ohne staatlichen Zwang bei der Rente wären diese 75% ab 65 abhängig vom Staat, der danach die Steuern erhöhen müsste um diese Alten ohne Rente nicht verhungern zu lassen.

  39. Er designte eine Finanwebseite. Er verdiente über die Website monatlich 1.000 Dollar. Mit Courtney startete er einen YouTube-Kanal, um die Reisen zu filmen. Das brachte weitere 500 Dollar pro Monat.

    Mein Respekt für jeden, dem es gelingt mit seiner Website, Blog, Youtube-Channel signifikante Cashflows zu erzielen. Dazu benötigt es mehr als hochwertigen Kontent und ein paar Affiliate-Links oder Adsense-Banner.

    Andererseits verfolgt wahrscheinlich nicht jeder Blogger/Youtuber das Hauptziel sein Hobby maximal zu monetarisieren. Mir genügt aus finanzieller Sicht schon die laufenden Kosten zu decken. 🙂 Der Austausch mit Gleichgesinnten ist mir aktuell wichtiger.

    Viele Grüße,
    whirlwind

  40. @Bernd: 
    “Es ist vollkommen legitim, dass ein Beamter, der sich dem Staat besonders verpflichtet hat, eine statusangemessene Pension erhält.”
    ==> Diese Meinung finde ich sehr antiquiert! Die Zeiten haben sich stark geändert: Die Gehälter in der freien Wirtschaft sind auch nicht mehr was sie mal waren (es sei denn man schafft es weit nach oben) und der Sicherheitsfaktor des Beamtenstatus (Unkündbarkeit) i.V.m. den Arbeitszeiten und ständigen Gehaltserhöhungen zzgl. Tariferhöhungen sind wichtiger denn je. Ich denke das ist genug! Zur zukünftigen Mittelschicht gehören überspitzt gesagt zukünftig nur noch die Beamten und zwar auch ohne Pension… Das ist unfair!

  41. Naja, als die Bürgerversicherung im Gespräch war, wurde das selbst von vielen Ärzten abgeblockt.
    Bin selbst seit einigen Jahren privat versichert und finde, dass ein einheitliches System besser wäre.

  42. Im Alter von 35 Jahren mit 1 Million in den Ruhestand….
     
    Wenn man mit Ruhestand nichts mehr arbeiten und keine sonstigen Einkünfte meint, dann ist eine Million lächerlich wenig. Keine Chance! Altersarmut!

  43. Da muss ich Nico recht geben, never ever würde das funktionieren mit der Abschaffung der “Zwangsbeiträge”. So wie wir uns hier in einer frugalen Investmentfilterblase befinden, sieht es draußen in der Wirklichkeit nicht aus. Zudem muss es immer eine Form der Umlage geben, irgendjemand muss ja was erwirtschaften, wovon auch wieder verteilt werden kann. Also ohne eine Form der Umlage geht es nicht.
    Denkbar wäre vielleicht ein Grundrentenansatz (niedrigere Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber) mit einer Mindestrente (welche sich der Inflation regelmäßig anpasst). Darüber hinausgehende Beiträge können in steuerbefreite Rentendepots mit kostengünstigen Indexfonds (ähnlich wie in Schweden oder den USA)einbezahlt werden.
     

  44. “Unser Prophet Markus Krall…”
    Also mein Prophet ist das nicht 😉 Auch nicht Donald Trump, da kann er noch so mit seiner Bibel winken…

  45. Was ist denn mit Hans Meiser passiert? Den sieht man ja nur noch auf dubiosen Werbebanner worauf er ziemlich fertig aussieht.

  46. Denkbar wäre vielleicht ein Grundrentenansatz (niedrigere Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber) mit einer Mindestrente (welche sich der Inflation regelmäßig anpasst). Darüber hinausgehende Beiträge können in steuerbefreite Rentendepots mit kostengünstigen Indexfonds (ähnlich wie in Schweden oder den USA)einbezahlt werden.
    @DanielKA
    In meinen Augen macht ein System wie die Schweiz es hat durchaus Sinn.
    Erste Säule eine Art Grunfrente die AHV hier haben wir das Umlageverfahren also Renten werden ausbezahlt mit Beiträgen die die Aktiven und Arbeitgeber einzahlen. Hier findet eine starke Umverteilung statt von der rund 80% der Bevölkerung profitieren.
    Die zweite Säule ist die Pensionskasse eine betriebliche Rente bei der jeder für sich selber zwangssparen muss auch hier zahlt Arbeitgeber und Arbeitnehmer und das Geld wird von der Pensionskasse angelegt. Zum Zeitpunkt der Pensionierung wird ermittelt wie hoch der Kapitalstock ist und aufgrund dieses Kapitalstocks wird eine Monatsrente errechnet die bis ans Lebensende in dieser Höhe garantiert wird.
    In der dritten Säule darf jeder selber sparen hier gibts die Möglichkeit pro Person maximal 6’826 Franken einzuzahlen und diese von der Einkommenssteuer abziehen. Es wird hier also vom brutto Geld fürs Alter angespart.
     
    Natürlich ist auch dises System nicht perfekt und wird in den nächsten Jahren Reformen benötigen. Aber ich finde eine Kombination aus Anlageverfahren und Umlageverfahren durchaus sinvoll im Sinne Der Diversifikation.

  47. @ Felix
    TSLA sehe ich ähnlich wie Varta. Den Zug habe ich verpasst, auch wenn ich hier in meiner übersichtlichen Zeit an der Börse noch sehr viel Buchgewinne erzielt haben könnte. Nehmen wir an Du hast 100 TSLA Aktien für 20k$ gekauft. Hier kannst Du natürlich Gewinner laufen lassen. Würdest Du heute auch für 20k$ um die 25 Stk nehmen? Im Preis wird bei solchen Wachstumstiteln schon einiges eingepriesen. Bei der nächsten Korrektur sammel ich aber auch mal ein paar Wachstumstitel ein. Da wende ich mich noch mal an Euch.
    Ein Datenreit hätte mir auch noch gefallen. Dafür war der Zeitraum guter Kurse leider zu kurz.
    Ich bin aber auch eher an stark abgestraften Titeln dran. Das hattest Du letztens angefragt. Das ist meine aktuelle Strategie. Ich handel sie am liebsten mit Long Calls aus dem Geld und niedriger Volatilität. Davon gibt es aber leider nicht mehr vieles. Für Hinweise bin ich dankbar. Ich habe ATL, SKT und diverses mit WDI offen. TUI habe ich realisiert. Ich hätte mehr erzielen können. PBB bekomme ich leider keine Optionen eingebucht. Ich habe seit gestern schon Angebote im Markt. Bei dieser Stratez erziele ich sehr hohe Gewinne wenn die Aktie sich meinem Strike nähert. Und das Risiko ist durch die geringe Prämie begrenzt. Für WDI ist das meiner Meinung nach aktuell keine schlechte Strategie. 

  48. Um aber das Rentensystem fair zu gestalten, sollten aber auch Politiker und Beamte einzahlen. Das ist jedenfalls meine Meinung. Dass die Beamten eine Extrawurst bekommen, ist nicht in Ordnung.
     
    Da hast du das Prinzip der Beamtenpensionen nicht verstanden. Warum soll der Staat zusätzlich Beiträge an sich selbst zahlen, um diese wieder an Beamte ausschütten?
    Der Beamte wird vom Staat bezahlt, der auch die Rentenversicherung erheblich mit Steuergeldern trägt.
     
    Oder geht es darum, das Lebenseinkommen der Beamten zu verringern?
    Dann muss der Staat überlegen, woher er seine Leute bekommt

  49. @ Kiev
    Die Zahlen bzgl. Tesla treffen es genau. Und nein, jetzt für 800 € würde ich aktuell nicht kaufen. Aber im Gegensatz zu einer Wirecard habe ich bei Tesla ein gutes Gefühl. Ich sehe, was sie produzieren, an welchen Zukunftsthemen sie arbeiten, wie die Giagfactory Berlin vorangeht, im Gegensatz zu dem, was man sonst so in Berlin sieht). Deshalb will ich nicht dauernd rein/rausspringen.
    Die Vehemenz, mit der die Börse nach dem Absturz wieder nach oben zieht, hat mich auch überrascht. Ich konnte gerade einmal bei 3 Positionen zuschlagen bzw. aufstocken.
    Da bewundere ich Tims Kaltblütigkeit schon, im März bei den Kreuzfahrern einzusteigen. Ich bin dann doch immer hin- und hergerissen von der gesamten Untergangspropaganda. Selbst vermeintlich seriöse Medien kommen mit ellenlangen Stories wie „es wird nichts mehr sein, wie es vorher war“ daher. Man muss sich dann immer klar machen, dass das Schreiberlinge sind, oft noch mit wenig Lebenserfahrung, die den Auftrag haben, dazu einen Artikel zu schreiben. Da ist keine Substanz dahinter, nur eingängige Worte.
    Inzwischenbin ich zumindest erfahren genug, dass ich in der Krise nichts verkaufe und mich auf der (vorsichtigen) Käuferseite bewege. Zum aggressiven Kaufen freilich reichst noch nicht. Ich halte immer noch Cash trocken.

  50. Wenn das Leben als Beamter (oder Politiker) so toll ist, warum seid ihr nicht einfach Beamte (oder Politiker) geworden?
    Jeder ist doch “seines Glückes Schmied”!  😉
     
     

  51. “Wenn das Leben als Beamter (oder Politiker) so toll ist, warum seid ihr nicht einfach Beamte (oder Politiker) geworden?Jeder ist doch “seines Glückes Schmied”! ?”
    Weil ich nach dem Studium den Durchblick nicht so hatte. Ich habe es aber geschafft, nach ein paar Jahren in der Wirtschaft als Quereinsteiger im ÖD fest angestellt zu sein. In meiner Fachrichtung ein Glücksfall. Und ich hatte auch daraufhin gearbeitet.
    Eine Verbeamtung ist aber leider nicht mehr drin. Würde ich sofort machen! Die haben immer noch ein geiles Leben. 🙂

  52. Ein Politiker, ein Ingenieur und ein Beamter wollen zusammen Schnecken sammeln. Nach einer halben Stunde kommt der Ingenieur mit 160 Schnecken zurück.
    Noch eine halbe Stunde später kommt der Politiker mit 80 Stück. Nun warten sie noch auf den Beamten. Nach drei Stunden kommt auch dieser endlich wieder. Er hat keine einzige Schnecke dabei. Die beiden anderen wundern sich und fragen ihn, wieso er nichts gesammelt hätte.
    Darauf der Beamte: “Das ist doch der Wahnsinn mit den Viechern! Ich sehe eine Schnecke, bücke mich danach und husch ist sie weg!”
     
    und noch einer…
     
    Drei kleine Buben streiten sich darum, wessen Vater am schnellsten ist.
    Meint der Erste: “Mein Vater fährt einen Porsche und erreicht locker 350 km/h!”
    Sagt der Zweite: “Ist doch gar nichts. Mein Vater ist Pilot bei der Lufthansa und fliegt eine Boeing, die mit mindestens 700km/h abzischt!”
    Und schließlich der Dritte: “Das ist alles überhaupt nichts. Mein Vater ist Beamter. Um fünf Uhr abends hat er Dienstschluss und um halb vier ist er zu Hause!”

  53. @ Felix: Ignore the noise. Glaubst Du, daß dieses Mal alles anders ist? Wenn alle Zukunftsexperten und Propheten so treffsicher wären, hätten sie schon längst ihre Schäfchen ins Trockene gebracht und müssten nicht mehr versuchen, dem Publikum ihre Schauergeschichten zu verkaufen.

  54. Deswegen gibt’s auch einen Lehrermangel in den MINT Fächern, da gestandene UNI-/Masterabsolventen mit 2500€-3500 Netto gegenüber  der der freien Wirtschaft unterbezahlt werden.
    Erst durch die Verbeamtung und Pensionszusagen wird der Job attraktiv.
    Ähnliches für Polizei, Feuerwehr und Verwaltung.
    Deswegen ist es schwierig, die Pensionen runter zu setzen.
     

  55. “Wenn das Leben als Beamter (oder Politiker) so toll ist, warum seid ihr nicht einfach Beamte (oder Politiker) geworden?Jeder ist doch “seines Glückes Schmied”!”

    Weil es nach meinem Studium trotz hohen Bedarfs in meinem Fachbereich fast keine Übernahmechancen in den Beamtenstatus für Beamtenanwärter gab. Nur einen Zeitvertrag von einem Jahr. Wäre sehr gerne Beamter geworden. Würde bei mir in der allergleichen Tätigkeit nach Abzug von Krankenversicherung etc. mit Kinder einen Nettovorteil monatlich von ca. 800 € bedeuten. Beamte im gehobenen und höheren Dienst ab A12 aufwärts haben gewaltige Vorteile z.B. gegenüber vergleichbaren öffentlichen Angestellten mit gleichartiger Tätigkeit. Dort hat man die Zusatzversorgung im Angestelltenbereich (welche einen Ausgleich schaffen sollte) drastisch beschnitten. Bei Beamtenpensionen undenkbar.

    Beamte im gehobenen und höheren Dienst sind in D der neue Geldadel.

    “Die Vehemenz, mit der die Börse nach dem Absturz wieder nach oben zieht, hat mich auch überrascht. Ich konnte gerade einmal bei 3 Positionen zuschlagen bzw. aufstocken.”

    Es ist einfach zu viel Geld dass irgendwo hin muss (Anlagenotstand). Allerdings würde ich nicht alle Eier in eine Anlageklasse legen. Darum haben wir noch eine Studentenbude nahe der Hochschule gekauft.

  56. Viele Werte erholen sich gerade, erholen sich eure Depots ?!

    Wenn Corona im Herbst nicht erneut zuschlägt wird es viele Unternehmen sogar stärken. Sie werfen Ballast ab, werden effizienter (leider ist im Ballast oft ein Teil der Belegschaft). Unrentable Bereiche werden geschlossen oder verkauft. Zombies werden gekillt, andere werden wachsen. Es wird beschleunigt, was sonst vielleicht noch Jahre gedauert hätte. Corona kann für jede Maßnahme billig herhalten, der Widerstand ist entsprechend gering.

    Für uns Aktionäre ist das eine Riesenchance, Tim hat es schon oft geschrieben. Sparpläne laufen lassen, einfach abwarten. Wer in Aktien, Immobilien und evtl. Gold ist kann ruhig schlafen.
    Cash ist Crash, jeden Tag weniger wert. Also nur das Nötigste in Cash halten.
     

  57. „Beamte sind der neue Geldadel“, halte ich für eine steile Aussage. Der typische Studienrat beginnt nach fünfjähriger Uni-Studienzeit und zwei Jahren Referendarzeit, also 7 Jahren alt Ausbildung, mit einem Jahresgehalt von 50 k€. Er hat dann einen gewissen Brutto/Nettovorteil wegen des Wegfalls der Sozialversicherung.
    Ein Jurist mit gleichlanger Ausbildung fängt in einer renommierten Kanzlei eher mit dem Doppelten an.
    Um beim Lehrer zu bleiben: Aufstiegsmöglichkeiten sind bescheiden. Es gibt eine Regelbeförderung nach ca. 10 Dienstjahren. Weitere Beförderungsmöglichkeiten nur bei Führungskräften. Mit dem Dienstalter gibt es eine gewisse Alterszulage. Für 5 k€ netto im Monat reichte in der Durchschnittslaufbahn dennoch nicht.
    Gut die Pension beträgt nach mindestens 40 Dienstjahren dann allerdings 71,5% des letzten Bruttogehalts. Das ist voll zu versteuern und die Prämie für die private Krankenkaste gehen noch weg.
    Geldadel sieht wohl anders aus.

  58. Aber im Gegensatz zu einer Wirecard habe ich bei Tesla ein gutes Gefühl. Ich sehe, was sie produzieren, an welchen Zukunftsthemen sie arbeiten
    Das ist ein Issue fur viele Anleger. Sie kaufen eher einen Autobauer als einen Dienstleister, Biotechnologie oder Softwarehersteller. Je komplizierter und abstrakter die Produkte desto weniger reicht die Vorstellungskraft. Wer versteht schon im Detail, was Biontec in Mainz macht ? Wie tickt die KI in Tesla’s Bordcomputer ? Die Leute starren auf das Auto, weil sie es nicht besser wissen und ignorieren die wertvolle Software.
     

  59. Wenn man sich so umhört könnte man denken dass alle am am 20. Februar alles verkauft und am 23. März wieder alles gekauft haben 😉
    Ich habe vor vielen Jahren mal eine Analysearbeit machen dürfen für eine Bank/Broker wo es um die Auswertung der privaten Depots ging. Anscheinend hat sich die Investmentkompetenz der Leute enorm gesteigert.
    Nun gut in 1 (oder waren es 2) Wochen dann wieder alles verkaufen um dann am … 31. Juli oder war es der 1. August? wieder all in zu gehen 😀 Aber nicht vergessen, am 2. November wieder komplett auszusteigen, dann beginnt nämlich der Crash aller Crashs.
    Bemerkenswert ist es auf jeden Fall, wie alle immer ganz genau wissen, was passieren wird, von tagesgenauen Prognosen bis auf jahrzehntegenaue Prognosen findet man alles, einfach grandios. Ein Warren Buffett würde vor Neid erblassen.

  60. Wie viele sich mit Beamten und deren „Privilegien“ auskennen. 
    War selbst fast 10 Jahre in der Finanzverwaltung (Zuletzt StOI) bevor ich um die „Entlassung aus dem Beamtenverhältnis“ gebeten habe. 
    Bereut? 
    Nicht einen Tag. 

  61. @Dominik, liest du hier noch? Dann kann ich es dir gerne erläutern.
    Letztlich liegt’s an der Steuer. Die RV besparst du aus dem Brutto, zahlst also die Steuer bereits heute. Die Riester besparst du aus dem Netto, da die Zahlungen sich mit der ESt-Erklärung wesentlich steuermindernd über den Sonderausgabenabzug auswirken. Problem: Du musst dafür die Rente versteuern. Du hast aber, wenn du die Steuerrückerstattung wieder in einen ETF sparst, am Ende meist mehr raus und im Alter hat man meist eine geringere Steuerlast. Trotz Kosten oft ein Plusgeschäft, insbesondere bei hohem Einkommen (oder bei ganz niedrigem). Und wenn du dann noch die Riester nicht verrentest sondern als Sondertilgung eines Eigenheims am Ende nutzt oder zumindest die 30% Möglichkeit am Beitragsende nutzt, hast du den Renditekiller No 1 entweder eliminiert oder zumindest gemildert. Das muss man sich aber ganz genau durchrechnen. Nicht trivial aber es geht.
    Wann sich Riester IMMER lohnt ist, wenn ein Partner nicht arbeitet oder wenig verdient und trotzdem mittel- oder unmittelbar zulagenberechtigt ist. Das gibt es dann nicht, dass es sich nicht lohnen kann. Man zahlt dann 60 Euro p.a. Sockelbeitrag und erhält vom Staat 175 Euro Grundzulage und 300 Euro pro Kind zusätzlich Kinderzulage. D.h. eine Frau die zwei Kinder hat und einen kleinen Job mit 21.000 Euro zu versteuerndem Einkommen hat zahlt 60 Euro ein und bekommt vom Staat oben drauf 775 Euro geschenkt. Da gibt es keine Chance, dass es NICHT lukrativ ist.
    Dazu muss man bepreisen, was einem die Kapitalgarantie, die geringere Anrechnung auf Grundsicherung und die Nichtanrechnung bei ALGII wert ist. Für manche ist sie viel wert, für manche weniger. Ich als Jüngling dachte auch, das brauch ich nicht. Heute als chronisch Kranker ist es ein ganz nettes Benefit. Wer weiß, wenn meine Erkrankung mal fortschreitet bin ich vielleicht ganz froh darüber? Who knows.
    Wie gesagt, ich sage ausdrücklich nicht, dass es sich für jeden lohnt. Aber es zu verteufeln ist ebenso falsch. Es kommt auf den einzelnen Umstand an.

  62. @Nico,
    ja mag sein. Bei mir steht BASF aktuell mit -32% in den Büchern. Ich halte die schon ein paar Jahre. War jetzt nicht so the yellow of the egg. 😉
    Schöne Grüße
    Jan

  63. Das eine Mio. nicht reicht stimmt pauschal natürlich nicht. Als ehemaliger Arzt ist man aber bestimmt ein anderes Lohnniveau gewohnt …
    Ich kaufe immer noch jede Woche Aktien, heute Altria. Vor ein paar Wochen u.a. auch BASF.
    An Nico: Wie sieht deine Depotperformance insgesamt aus?
    Schönen Abend
    Mr. B

  64. @Thorsten, dann -20%. Nicht berücksichtigt bleiben Inflation und die steuerliche Auswirkung der Dividende auf meinen FSA. Aber egal, meine Depotperformance seit 2016 beträgt 30% inkl. Dividenden. Was interessieren mich da einzelne Werte. Ich wollte es nur gesagt haben. 😉

  65. @ Thorsten
    Natürlich habe ich bei Tesla das autonome Fahren auf dem Schirm. Die Erklärung für den Kurs und das KGV ist nur als HighTech Wert, nicht als Standard-Autobauer gerechtfertigt. Dazu kommt eben noch die Batterietechnologie, welch e im Zusammenhang mit den EE eine kaum zu überschätzende Rolle spielen wird. Geld wird momentan trotzdem in erster Linie mit den Autos verdient.
    # BASF
    Ich habe die jetzt seit 25 Jahren. Ziemlich zyklisch; die brechen immer mal wieder um über 50% ein. Sie hängen mit Wintershall, die an die Börse gebracht werden soll, ziemlich am Ölpreis. BASF ist für dt. Verhältnisse ein guter Dividendenwert, aber sicher kein outperformer. Meine Dividendenrendite ist inzwischen zweistellig, deshalb behalte ich sie. Außerdem sind sie abgeltungssteuerfrei bei mir.

  66. 2/3 aller Amerikaner haben keine 400 $ auf dem Konto… 41 Mio. offiziell gemeldete Arbeitslose ( Dunkelziffer bis Faktor 2)… 
    Oberflächlich betrachtet, wie fast immer hier, super überlegenes System…

  67. Wenn man mit Ruhestand nichts mehr arbeiten und keine sonstigen Einkünfte meint, dann ist eine Million lächerlich wenig. Keine Chance! Altersarmut!
    Nein sicher nicht.
    1Mio wirft langfristig über 4% im Jahr, das sind 40000 ab. Damit kann man sehr gut leben. Da muss man sich schon sehr dämlich anstellen um in Altersarmut zu kommen.

  68. Oberflächlich betrachtet, wie fast immer hier, super überlegenes System…
    Das US System ist überlegen weil Leistung und Eigeninitiative belohnt wird. In Deutschland wird Faulheit belohnt, weil die soziale Hängematte so bequem ist.

  69. @Sparta und dennoch hat jeder 17. Amerikaner ein Vermögen von 1Mio. Dollar. Das Steuersystem macht es möglich, das Gesundheitswesen und das Rentensystem machen es nötig. Auf mich würde es passen. Ich will nichts vom Staat. Deshalb sehe ich eine Rentenversicherungspflicht im krassen Gegensatz zu einer selbstständigen Tätigkeit. Unternehmer sind keine Angestellte, die sich in Systeme reindrücken lassen wollen, die für Angestellte konzipiert wurden und mitunter nichts taugen oder wie im Falle der Staatsrente versagen. Schlechte Systeme werden nicht besser, wenn man noch mehr Menschen hineinpresst .
    Eine vermietete Eigentumswohnung , wie sie als Altersorsorge oft genutzt wird fiele dann ja weg, weil sie pfändbar ist. Und die selbstbewohnte Immobilie zum mietfreien Wohnen im Alter auch. Ebenso Aktiendepots. Also alles, was ich mir z b. zur Altersvorsorge aufgebaut habe.
    Mit der ohnehin zu hohen Steuerlast und der Zwangszahlung für die Rente wird manches Unternehmen gar nicht erst gegründet werden, weil für die Gründungsphase zu wenig Liquidität zum Leben bleibt. .
    Unternehmertum wird nicht gefördert , sondern der Staat greift an einer Stelle ein, wo es ihn Wachstum und Steuereinnahmen kosten wird, indem er Unternehmensgründungen erschwert.
    Es lässt nur den Schluss zu : Gewollt sind Konzerne mit vielen abhängig Beschäftigten, die leichter zu kontrollieren sind. Einzelunternehmen sollen verhindert werden.

  70. Bruno, ich habe kräftig über deine Beamtenwitze gelacht, zu gut. 
     
    Ich habe im März einige Aktien im Rahmen meiner bescheidenen finanziellen Mittel (ein paar Tausender) gekauft. Vorher hatte ich aber nichts verkauft. Ich glaube, ich muss am 23.3. gekauft haben, denn ich habe Prudential für 7,60 Eur und Fresenius für 27,95 EUR nachgekauft. Außerdem Danaher für 110 Eur nachgekauft. Das waren so meine besten Käufe. 
     
    Die Ölwerte habe ich zu früh nachgekauft, mit dem Preisverfall hatte ich so nicht gerechnet. Und CTS Eventim hätte ich auch später nachkaufen können, die sind nämlich noch nicht so richtig in der Erholung, da zu stark betroffen von Corona. Das waren so meine Fehler.
     
    Im Nachhinein hätte ich vielleicht am besten Exxon und Shell gar nicht nachgekauft und das Geld stattdessen in ein paar schneller wachsende Aktien gesteckt. The Trade Desk waren bei mir auch um 30 oder 40% gesunken und sind jetzt 40% im Plus, d.h. die Aktie hat sich seitdem fast verdoppelt. Leider wusste ich das zu dem Zeitpunkt nicht. 
     
    Auch hatte ich vorher eine Watchlist gehabt und davon kaum etwas gekauft, da ich so viele Nachkäufe getätigt habe. Manche Werte stehen schon lange auf meiner Watchlist, da sie sonst immer oder fast immer zu teuer sind.  Insofern wäre es vielleicht gut gewesen, ich hätte von diesen Aktien gekauft.
     
    Das mal als Reflexion hinterher. Ich bin aber insgesamt zufrieden, dass ich cool war und den Mut hatte, bei der Panik zu kaufen. 
     
    Jetzt spare ich wieder für die nächsten Käufe. Und kann die aktuellen Depotsteigerungen kaum glauben. Fomo? Ich weiß, die Börse handelt die Zukunft, aber die nächsten Zahlen müssen doch in vielen Branchen katastrophal werden und es wird doch wahrscheinlich eine fette Rezession geben. 

  71. @Andrea
    An der Börse sehen wir die klassische V Form die ich erwartet habe. Im März gab es grosse Panik man hat das Coronavirus massiv falsch eingeschätzt und als extrem gefährliche Sache eingestuft und in diversen Länder wirtschaftsschädigende Massnahmen staatlich verordnet. Inzwischen hat man festgestellt, dass die ganze Sache massiv übertrieben war. Gleichzeitig wurde im Lockdown weniger konsumiert. Nun ist die Sache surch und viele Konsumenten haben Nachholbedarf und treiben mit ihrem Konsum die Binnennachfrage in die Höhe. Zusätzlich helfen die Notenbankrn mit ihren “Bazookas” 😉
    Ich habe in dieser Coronazeit meine für 2020 geplanten Käufe vorgezogen und mehrere Aktien aufgestockt. 
    Meine Depotperformance sieht recht gut aus wobei natürlich einzelne Werte auch noch rot sind.
    Hätte mir nie gedacht, dass ich Swiss Re zu 56 Franken aufstockem könnte wenige Wochen vor der Generalversammlung um dan gleich 5.9 Franken Dividende einzukassieren 😉
     

  72. In Deutschland wird Faulheit belohnt, weil die soziale Hängematte so bequem ist.
     
    Dann leg dich halt endlich rein, in die ach so bequeme Hängematte … und hör auf mit deinem unerträglichen, mädchenhaften Gejammer!
     

  73. @Sparta:  Oberflächlich betrachtet, wie fast immer hier, super überlegenes System…
     
    Amiland = Unglaublich hoher Lebensstandard und ein Paradies. Wenn man genug Geld hat! Nach unten freier Fall. Wer nichts hat, krank wird etc. stirbt buchstäblich auf der Strasse. Weit genug weg von den besseren Vierteln. Und keinen interessiert es.
    Amiland … das Gelobte Land des Kapitalismus  😉
     

  74. Sind derzeit wieder zwei Ralfs unterwegs….

    “„Beamte sind der neue Geldadel“, halte ich für eine steile Aussage.”

    Im gehobenen und höheren Dienst schrieb ich vorher noch. Berlin hat große Problem mit dem Lehrernachwuchs, weil der Beamtenstatus dort nicht mehr die Regel ist. Warum wohl fehlt Nachwuchs? Weil die Nettounterschiede gewaltig sind.

    https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article202432484/Der-Fall-Berlin-offenbart-die-teure-Buerde-der-Lehrer-Verbeamtung.html

    “Ein Jurist mit gleichlanger Ausbildung fängt in einer renommierten Kanzlei eher mit dem Doppelten an.”

    Das ist längst nicht die Regel. Das Durchschnittsnettoeinkommen der Juristen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben liegt unter vergleichbaren verbeamteten Kollegen. Bezogen auf die Arbeitszeit geht die Rechnung noch mehr zu Gunsten der Beamten aus. Ich glaube nicht, dass in einer renommierten Kanzlei nur 41 h pro Woche gearbeitet wird. Mehrarbeit ist die Regel und in der Vergütung bereits abgegolten.
     

  75. Das Rentensystem in Deutschland ist so marode, das jetzt auch noch die Selbständigen mit einzahlen sollen. Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass private Vorsorge nicht so hohe Renditen bringt, Aha.
    Wie immer ist alles alternativlos, die da oben wissen ganz genau, was für dir da unten richtig ist.
    Nun denn, meine Schafe, fühlt euch wohl und lehnt euch zurück, Mutti wirds schon richten.
    Good bye Deutschland.

  76. Das geplante Konjunkturpaket wird noch die nächste Generation belasten. Und dieser geplante Familienbonus von 300 € ist wohl auch noch steuerpflichtig. Hauptnutznießer sind somit wieder mal nicht die Leistungsträger welche den Laden am Laufen halten sondern andere Zielgruppen….

  77. @ USA gelobtes Land
    Die aktuelle Ausgabe der Capital gibt Einblicke in den schlanken Staat. Ich möchte nicht in einem zu schlanken Staat leben. Auch wenn ich vielleicht zu den Vermögendsten 1%-10%  des Landes gehören sollte und entsprechend von niedrigeren Abgaben profitieren würde. Am Ende geht es auch auf die Freiheit, wenn man sich abschotten muss. 
    Natürlich gibt es unendlich viel zu verbessern und zu optimieren. 
    @ Ende Lockdown
    Ich habe meine erste neue Buchung für 2020 von einem wiederkehrenden Gast erhalten. Ich habe ihm wie angekündigt einen Sonderrabatt gegeben mit der Bitte das Geld nach Wunsch in der Region auszugeben. Die Aktion kam natürlich gut an. Ich denke, dass der Gast das Geld auch wirklich gut unter die Leute bringen wird. Aus steuerlichen Gründen und Gebühren bei den Vermittlern muss ich den Rabatt leider vom Preis abziehen. Ein Brief vor Ort als Empfang hätte mir wesentlich besser gefallen. Meine Gäste bekommen von mir immer bei Ankunft Gastgeschenke aus der Region. So fördere ich die lokalen Unternehmen und zeige den Gästen interessante Unternehmen für lokale Spezialitäten. Finanziell profitiere ich davon in keiner Weise. Allerdings gibt es Sympathie-punkte bei den Gästen und den lokalen Betrieben.
    Den Rabatt gebe ich übrigens erst nach der Buchung als Rückbuchung. Der Gast weiß somit nichts von diesem. Sonst wäre es keine wirkliche Förderung der Region und mit der Miete schon eingepriesen.

  78. Hey Leute,da ich selbst Beamter bin, finde ich das Pensionssystem natürlich super und möchte nicht in die Rente mit einzahlen.
    Bei dieser Diskussion sollte man auch nicht vergessen, dass ein Beamtenverhältnis eben kein normales Arbeitsverhältnis ist. Schließlich werden durch Beamte hoheitliche Aufgaben wie Rechtssprechnung, oder in meinem Fall als Lehrer Vergabe von Berufsabschlüssen durchgeführt.
    Obwohl ich ein freiheitsliebender und selbstbestimmter Mensch bin, schätze ich einen gut organisierten und verlässlichen Staat sehr. Leider ist das Bild insbesondere von Beamten in der Öffentlichkeit oft sehr negativ. Spielt da vielleicht etwas Neid eine Rolle?
    Ich habe als Lehrer eine Vielzahl von engagierten Kollegen und Kolleginnen, die auch unter oft schweren Bedingungen bestmögliche Arbeit abliefern. Auch auf Ämtern wurde ich persönlich immer schnell, höflich und sachkundig beraten.
    Gönnt den Beamten doch die Pension! Allen neidern kann ich empfehlen selbst in den öffentlichen Dienst zu gehen, die Nachfrage ist riesig!
     

  79. Dieses sogenannte Konjunkturpaket.. lächerlich. Da haben sie wohl irgenwann den Schnaps rausgeholt und sich dann geeinigt.
    Fassen wir zusammen:
    Mwst Runter.. nicht für 2 Jahre oder so, damit sich das wirklich lohnt. Nee für ein paar Monate! Damit Konzerne wie VW eben die Preise anheben und die Margen erhöhen (VW hat das die Tage schon gemacht!). Und die Kleinbetriebe haben erstmal Arbeit und Mehrkosten.
    Familienbonus: Egal wie der Staat die Bürger entlasten will. IMMER sind die Familien dran. Natürlich ist Nachwuchs wichtig. Aber doch nicht auf diesem Weg!
    Besser wäre: Soli direkt abschaffen und Einkommenssteuer senken. Dann hätten alle was davon, die das ganze erwirtschaften und finanzieren. Sowohl Familien in denen gearbeitet wird, als auch die ohne Kinder, die guggen nämlich in die Röhre.
    Die nichtarbeitende Großfamilie freut sich wie bolle. Yeah, noch mehr Geld ohne was tun zu müssen. Das Land in dem Milch und Honig fließt..

  80. @Andrea
    Ölwerte habe ich auch zu früh nachgekauft..aber Öl wird wieder steigen. Es ist kein Geschäftsmodell , das von heute auf morgen ersetzt werden kann. Ich sehe die Ölaktien als konjunkturabhängigen Wertspeicher. Zugegeben : ich habe zu viel davon. Irgendwann werde ich etwas Öl umtauschen, erst wenn die Aktien wieder ordentlich gestiegen sind.

    @ChrisK Familien haben höhere Ausgaben als Singles oder Paare ohne Kinder und die 300€ sind bloß ein Tropfen auf den heißen Stein. Was soll man damit. Besser als gar nichts.

  81. “Die nichtarbeitende Großfamilie freut sich wie bolle. Yeah, noch mehr Geld ohne was tun zu müssen. Das Land in dem Milch und Honig fließt.”

    In der Tat. Während “arbeitende” Familien den Bonus noch versteuern dürfen. Vorurteile lassen sich damit jedenfalls nicht abbauen.

    “Besser wäre: Soli direkt abschaffen und Einkommenssteuer senken.”

    Wird leider nicht kommen. Irgendwer muss doch die Zeche zahlen und auch noch die EU zum Teil mit durchfüttern. Wer soll sonst das EU-Paket bezahlen? Oder die hohen Pensionslasten der Beamten ;o? Die nächsten 10 Jahre werden wirtschaftlich sehr interessant in D.

    @Ölaktien: Die kommen wieder hoch. Alles eine Frage der Zeit.

    @Kiev: Sehr gute Idee mit dem Sonderrabatt. Viel Erfolg damit!

  82. @Thorsten: Immer dieses: Familien haben höhere Kosten.
    Natürlich hat eine Familie höhere Kosten im Gesamten, vor allem wenn nur einer arbeitet. 
    Arbeitet aber die Frau zB noch halbtags, sieht es schon anders aus.
    Dafür gibt es Kindergeld von 204 Euro für die ersten beiden Kids. Das sollte für Lebensmittel schonmal dicke reichen.
    Natürlich kommt im normalen Fall eine etwas größere Wohnung hinzu, wobei oft Pärchen schon eine 3-4 Zimmer WOhnung haben und dann die Kosten identisch sind.
    Steuern sind auch ein bißchen niedriger und durch 2 Einkommen, zahlt am Ende der Ledige ohne Kind doch mehr.
     
    Wie gesagt, generell ist es gut Nachwuchs zu fördern, aber man muss das nicht immer machen (Zumal es ja von der SPD im Hinsicht auf Wählerstimmen kam)
    Besser wäre einfach Steuern endlich für ALLE runter und Soli sofort. So wird der ledige ohne Kinder “bestraft”, die nichtarbeitende Familie aber belohnt. Das macht doch eigentlich keinen Sinn und führt dazu, dass diese noch weniger Anreiz haben zu arbeiten.
    Natürlich sind durch die aktuelle Situation Arbeitslose nicht gemeint! Aber auch diese 300 Euro sind ja nicht wirklich hilfreich. Da wird dann einmalig was gekauft.

  83. Riester habe ich still gelegt: Den staatlichen Zuschuss hat vollständig die Verwaltungsgebühr verschlungen. Performance unter der Inflationsrate. Nominell war nach 10 Jahren genau der Betrag da, den ich 1:1 ein bezahlt hatte. Nichts, was ich brauche.
     

  84. @Ralph
    “Das US System ist überlegen weil Leistung und Eigeninitiative belohnt wird.”
    Die Finanzierung der Aktienmärkte durch die Notenbank, die Steuererleichterungen für Reiche und die Ausbeutung der Afro-Amerikaner haben was genau mit Leistung und Eigeninitiative zu tun???

  85. Die aktuelle Ausgabe der Capital gibt Einblicke in den schlanken Staat. Ich möchte nicht in einem zu schlanken Staat leben. Auch wenn ich vielleicht zu den Vermögendsten 1%-10% des Landes gehören sollte und entsprechend von niedrigeren Abgaben profitieren würde. Am Ende geht es auch auf die Freiheit, wenn man sich abschotten muss. Natürlich gibt es unendlich viel zu verbessern und zu optimieren.
    @Kiev
    Gemäss Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsquote
    Staatsquote:
    Deutschland 44.5%
    Frankreich 55.9%
    USA 38.1%
    Schweiz 34.4%
    Die Schweiz hat mit 34.4% eine tiefere Staatsquote als andere Staaten und bei uns muss sich niemand abschotten. In unserem Land gehen sogar die Bundesräte die die Regierung der Schweiz bilden ohne Personenschutz einkaufen, da sie nichts zu befürchten haben.
    Die Pauschalaussage in einem Staat mit tiefer Staatswuote müssten sich Wohlhabende abschotten ist Bullshit!
    Aber warscheinlich hilft es einem besser schlafen, wenn man sich einreden kann die hohen Steuern würden sinvoll eingesetzt 😉
     

  86. “Dafür gibt es Kindergeld von 204 Euro für die ersten beiden Kids.”

    Kindergeld ist kein Geschenk vom Staat. Es ist eine Erstattung zu viel gezahlter Steuern (bei arbeitenden Familien). Das Existenzminimum eines Kindes muss laut Verfassung wie bei Erwachsenen steuerfrei gestellt werden. Dass es natürlich u.a. eine wachsende Zahl nicht arbeitender Großfamilien gibt, hat verschiedene Gründe und steht auf einem anderen Blatt. Haben wir mit auch der verkorksten Politik seit 2015 zu verdanken.

    “Besser wäre einfach Steuern endlich für ALLE runter und Soli sofort.”

    Wird aus bekannten Gründen nicht geschehen (Zeche, Sozialwohltaten und EU müssen bezahlt werden).

    @Aktien: Wie ist die Entkopplung der Börsen von großen Teilen der Realwirtschaft zu beurteilen? Fundamentale Fakoren finden ja immer weniger Einfluss.

  87. https://www.amazon.de/Living-Puppets-Handpuppe-Jammerlappen-Wiwaldi/dp/B012GQ8IJA/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=jammerlappen&qid=1591260741&sr=8-1
    Ich frage mal an ob ich Mengenrabatt bekomme, dann spendiere ich mal eine Runde 😉
    Ich verstehe ja wenn man sich ärgert, aber es hilft niemandem und ändert auch nix. Das heisst man sollte sich auf das fokussieren, wo weiterhilft. Das könnte z.B. sein die Zeit des Jammerns mit Weiterbildung oder Einsatz im Job zu verbringen oder ähnliches, das wirkt sich dann mittelfristig auch auf das Gehalt aus.

  88. @Bruno:
    Ärgern über jeden Kükendreck, Jammern, Miesmachen … für manche der Lebenszweck und der Weg zum persönlichen Glück, so scheint es  😉
     
    Ansonsten hast du natürlich zweifellos Recht: Mit Engagement, Weiterbildung, Einsatz im Job sollte jeder hier durchaus in der Lage sein, sich eine Position in unserer Gesellschaft zu erarbeiten, von wo aus er (oder sie) über so manchen Aufreger allenfalls müde lächeln können sollte  😉
     

  89. Hallo zusammen,
    am ETF110 (Comstage MSCI World) wurde “etwas” geändert, wie mir OnVista heute mitteilte und hat mich auf das ca. 1000-seitige Verkaufsprospekt des Anbieters verwiesen. Weiß jemand, was da los ist? Ich habe gerade leider keine Muße, mir das Dokument durchzulesen :-D.
    Allerdings ist das jetzt eigentlich der Punkt, an dem man sich von seinem ETF trennen sollte, wenn man nicht mehr versteht, was da passiert, oder?

  90. “Allerdings ist das jetzt eigentlich der Punkt, an dem man sich von seinem ETF trennen sollte, wenn man nicht mehr versteht, was da passiert, oder?”

    Solche Vorgänge sind auch mit ein Grund, warum ich nicht nur auf ETFs setze. Bekomme ich ebenfalls hin und wieder. Es kommt manchmal zu Veränderungen die teils nicht sehr transparent und leicht zu erfassen sind. Bei Fusionen kann es teils sehr lustig werden. Ich kam dann teilweise 2-3 Wochen nicht an den ETF ran und konnte somit günstige Marktbewegungen nicht nutzen in der Zeit. Hat also auch Nachteile, so ein ETF.

  91. Allerdings ist das jetzt eigentlich der Punkt, an dem man sich von seinem ETF trennen sollte, wenn man nicht mehr versteht, was da passiert, oder?
    @Simon
    Ich handhabe das so, dass ich bei der Geldanlage nur kaufe was ich verstehe.
    Warum kauft man überhaupt einen ETF wenn man nicht bereit ist sich darüber zu informieren wenn sich was ändert?

  92. Ansonsten hast du natürlich zweifellos Recht: Mit Engagement, Weiterbildung, Einsatz im Job sollte jeder hier durchaus in der Lage sein, sich eine Position in unserer Gesellschaft zu erarbeiten, von wo aus er (oder sie) über so manchen Aufreger allenfalls müde lächeln können sollte.
    @Rüdiger
    Ja das sollte nachwievor noch möglich sein. Auch wenn es heute natürlich nicht gleich leicht ist wie zur Zeit der Babyboomer.

  93. Tim erwähnt in diesem Artikel auch die Anlage in Immobilien.
    In unserer Nachbarschaft wurde ein Haus verkauft. Die Eigentümer mit denen wir regen Kontakt gehabt haben sind über 70 und haben daher das Haus verkauft. Das Haus ist praktisch gleich wie unseres wurde ein Jahr später gebaut und steht auf einer gleich grossen Baulandparzelle. Wir haben nun die neuen Eigentümmer ein junges Paar mitte 30 kennengelernt. Wir haben den Verkaufspreis vom alten Ehepar bereits vorgängig erfahren und er wurde mir nun durch die Käufer auch noch bestätig. Sie haben gute 20% mehr fürs Haus bezahlt als wir im Frühling 2017. Wenn man bedenkt, dass das andere Haus in gleichem oder etwas schlechterem Zustand ist im Vergleich zu unserem hat mich dieser Preis schon überrascht.
    Natürlichlich lässt sich Bauland nich vermehren und die tiefen Zinsen animieren zum Kauf aber eine Wertsteigerung in diesem Bereich von über 7% pro Jahr ist schon heftig.
     

  94. “Ja das sollte nachwievor noch möglich sein. Auch wenn es heute natürlich nicht gleich leicht ist wie zur Zeit der Babyboomer.”

    Es gibt heute echt viele Möglichkeiten und Chancen. Keine Frage. Die Elterngeneration hatte es aber in Summe doch etwas einfacher. Ein neuer Job mit mehr Gehalt war auch ohne Abitur und Studium oft rasch gefunden. Es musste früher sehr hart gearbeitet werden, gab aber auch eine klarere Vorstellung wie sich Beruf- und Fami­lienleben abspielen. Heute alles komplexer und schnelllebiger. Dazu gab es früher mehr ruhige Jobs z.B. bei Post oder Bundesbahn. Ein Nachbar war bei der Bahn als Beamter und wurde mit 49 in Pension geschickt (gesund). Eine gute Pension ist ihm sicher wie er selber sagt…

    @Immobilien: Die Preissteigerungen derzeit sind bei uns in der Region deutlich. Es ist mir ein Rätsel wie sich das viele noch leisten können. Vermutlich Erbschaften etc.

  95. “Auch wenn es heute natürlich nicht gleich leicht ist wie zur Zeit der Babyboomer.”
    Da bin ich mir nicht so sicher, es kommt sicher auch auf die Branche an. Gut ich bin kein Babyboomer, Gen X aber sah nie einen Nachteil gegenüber den Millenials, aber wenn ich sehe wie einige bei uns aus der Gen. Z schon Geld verdienen online einfach so nebenbei (Handel, Marketing etc.) dann sind heute die Möglichkeiten viel grösser als wo ich noch 20 war. Einige verdienen deutlich mehr als ich 😉 Ob das so gesund ist so jung schon so viel Geld zu verdienen ist eine andere Frage…
    Aber eines ist klar, die Spreu trennt sich vom Weizen, wer heute “digital” nicht mehr versteht, hat es zusehends schwer. 
    Ich habe ja meine erste Firma vor ca. 20 Jahren gegründet und die letzte vor gut 5 Jahren. Früher war der Konkurrenzkampf weniger, dafür keine Erfahrung. D.h. wir kamen jetzt deutlich schneller vorwärts als früher, aber natürlich viel mehr Erfahrung. Internationale Konkurrenz bestehen mit Schweizer Löhnen, ist eine Herausforderung aber es funktioniert. Man muss einfach sich Vorteile erarbeiten und die Sachen effizienter machen, oder aber starke Nischen finden wo man sich mit Eigenentwicklungen Burggraben verschaffen kann. The winner takes it all ist immer mehr Wirklichkeit, also muss man es anders oder besser machen, nur über den Preis wird sehr schwierig bis aussichtslos. 
    Heute ist es einfacher bezüglich Marketing (online), dafür ist die Konkurrenz härter, viel internationaler.
    Gut ich rede jetzt nicht aus der Arbeitnehmersicht, aber dort ist es wohl ähnlich, d.h. man muss auch als Arbeitnehmer versuchen, sich einen Burggraben zu erschaffen (mit Wissen, Erfahrung, Kontakten etc.). Angebot und Nachfrage halt.
    Ob man diese Entwicklung nun gut findet oder nicht, sie ist halt einfach Realität und wird sich m.E. noch verstärken.

  96. Die Elterngeneration hatte es aber in Summe doch etwas einfacher.
    @Ralf
    Natürlich hatten sie es einfacher. Ich kenne Kollegen meiner Eltern die in den 1960er und 1970er Jahren mit einfacher Berufslehre ohne Zusatzausbildungen in Jobs gekommen sind die heute ein abgeschlossenes Studium verlangen. Desweiteren war dies die Zeit der grossen Lohnsteigerungen und der Wohlstand nahm massiv zu. Ökonomische Zukunftsängste gab es abgesehen von ein par Spinnern (Club of Rome) damals nicht.

  97. @Nico
    Ich bin schon bereit, mich zu informieren, allerdings nicht, 1000 Seiten zu lesen, um das vielleicht eine Prozent relevanten Inhalts herauszudestillieren. Das wären 10 Seiten, vermutlich sind eher 0,1 % Prozent des Inhaltes relevant.
    Dann müssen die jetzt ihr Geld eben mit jemand anderem verdienen, da habe ich kein Problem mit.

  98. “Dann müssen die jetzt ihr Geld eben mit jemand anderem verdienen, da habe ich kein Problem mit.”

    Wegen solcher Vorgänge können dann aber auch Steuer und Kosten für eine Umschichtung anfallen. Und das widerum finde ich als Kleinanleger ärgerlich an manchen ETF-Produkten die teils intransparente Vorgänge wie Fusionen etc. durchführen.

    @Nico: Volle Zustimmung. Machen wir das Beste draus. Ich beneide die ganz junge Generation um die berufliche Zukunft jedoch nicht. Der Druck wird steigen, auch durch die Digitalisierung ständig am Ball zu bleiben. Die Ausbildungen dauern länger als früher und sind anspruchsvoll. Aber nicht unbedingt immer besser. Viele kommen da schlichtweg nicht mit und bleiben dann auf der Strecke. Oder legen sich in die soziale Hängematte zu Lasten des Steuerzahlers anstatt sich aufzuraffen.

  99. “Der Druck wird steigen, auch durch die Digitalisierung ständig am Ball zu bleiben.”
    Der wird für alle steigen die nicht bereits 55+ sind und eigentlich nur noch auf die Pensionierung warten. Jüngere können aber damit besser umgehen, ich mache mir da eher Sorgen für jene 40-55, welche den Zug verpasst haben.

  100. @Thorsten
    Laut Wealth-Report von 2014 (da hat sich natürlich wieder was geändert und ganz exakt sind die Zahlen auch nicht) hat Amerika 4 Mio. Dollarmillionäre und Deutschland 1,1 Mio. Dollarmillionäre.
    Wenn man da die Bevölkerungszahlen noch in Relation setzt… ist dieses ewige Gejammere D. so mies und in Amerika quasi Selbstläufer kognitiv verzerrt, bewusst überzogen.
    Dieses Liedchen wird aber hier gerne immer gesungen.
    Gejammere zur Selbstoptimierung ist ok, aber diese ständige Jammern um des Jammerns Willen bringt nichts, bzw. ist nur als Selbstbestätigung ohne Hinterfragung dienlich.

  101. “Wegen solcher Vorgänge können dann aber auch Steuer und Kosten für eine Umschichtung anfallen. Und das widerum finde ich als Kleinanleger ärgerlich an manchen ETF-Produkten die teils intransparente Vorgänge wie Fusionen etc. durchführen.”
    Da hast du natürlich Recht. Deswegen bin ich jetzt auf den Vanguard FTSE All world gegangen. Ich hoffe, dass Vanguard da aufgrund ihrer Struktur etwas beständiger ist. Ansonsten werde ich komplett auf Einzelaktien umstellen.
    Auch der Verkauf des ETF bei OnVista ist schon nervig. Die Bruchstücke, die durch den Sparplan entstehen, kann man dort nur telefonisch verkaufen.

  102. “..ich mache mir da eher Sorgen für jene 40-55, welche den Zug verpasst haben..”

    Berechtigt. Mit einem Excel-Kurs oder 2-Tageseminar ist es hier jedenfalls nicht getan. Da braucht es schon andere Skills. Für Firmen ist es dann natürlich mitunter deutlich attraktiver, einen jüngeren und günstigeren Mitarbeiter einzustellen. Bleibt spannend.

    “Die Bruchstücke, die durch den Sparplan entstehen, kann man dort nur telefonisch verkaufen.”

    Das ist echt manchmal nervig.

  103. Laut Wealth-Report von 2014 (da hat sich natürlich wieder was geändert und ganz exakt sind die Zahlen auch nicht) hat Amerika 4 Mio. Dollarmillionäre und Deutschland 1,1 Mio. Dollarmillionäre.Wenn man da die Bevölkerungszahlen noch in Relation setzt… ist dieses ewige Gejammere D. so mies und in Amerika quasi Selbstläufer kognitiv verzerrt, bewusst überzogen.Dieses Liedchen wird aber hier gerne immer gesungen.
    @Sparta
    Der neue Global-Wealth-Report der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG). Laut diesem lebten hierzulande im vergangenen Jahr rund 500?000 Personen, deren Vermögen 1Mio.$ oder mehr beträgt.
    In der Schweiz gibts also 500’000 Vermögensmillionäre auf 8.57 Mio Einwohner das sind 5.83%.
    In DE gibts 1’100’000 auf 83 Mio Einwohner sind 1.33%.
    In den USA gibt es 4 Mio auf 328 Mio sind 1.22%

  104. Ich weiß ja nicht, was als Vermögensmillionär gilt, aber diese Zahlen scheinen mir nicht glaubhaft. In München ist jeder Besitzer eines schuldenfreien EFH, egal in welchem Zustand es ist, Vermögensmillionär. In der Schweiz jeder, der Grundstück mit Seeblick hat und es gibt viele Seen in der Schweiz.
    Wenn der Nico einen Tag lang nicht die Schweizer Überlegenheit gegenüber den Rest der Welt herausstellen kann, ist es für ihn ein verlorener Tag. Das ist natürlich eine ehrenwerte nationale Aufgabe.
    Tatsächlich ist die Schweiz natürlich reich, weniger durch eigene Leistung, denn als weltweiter Geldmagnet oft zweifelhafter Herkunft. Gesellschaftlich habe ich sie als sehr verkrustet erlebt. Was die Frauenrechte anbelangt, liegen sie irgendwie hinter Uganda. Irgendein Kommunalparlament in einem Kanton, habe ich gelesen,  hat jetzt wegen Corona, also 2020, erstmals Frauen wählen lassen.

  105. @Nico

    Ist doch schön für Dich dass es bei Dir wahrscheinlicher sein könnte, Millionär zu werden, wenn Du es noch nicht schon geschafft hast!?

    Sind denn die Zahlen auch Kaufkraft-bereinigt?

    1 Mio. $ in der Schweiz im Depot ist natürlich was anderes als in einem Land mit deutlich geringeren Lebenshaltungskosten.

    So, muss dann mal wieder arbeiten. 

    @Felix

    Müsste ich bei Herrn Zitelman nachlesen.
    Es ging um flüssiges Vermögen/Depot.

  106. Ich weiß ja nicht, was als Vermögensmillionär gilt, aber diese Zahlen scheinen mir nicht glaubhaft. In München ist jeder Besitzer eines schuldenfreien EFH, egal in welchem Zustand es ist, Vermögensmillionär. In der Schweiz jeder, der Grundstück mit Seeblick hat und es gibt viele Seen in der Schweiz.
    @Felix
    Der Global-Wealth-Report der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) berücksichtigt in seiner Berechnung Immobilien nicht.
    Ich finde es spannend wenn hier ständig DE und USA verglichen werden die Schweiz zum Vergleich hinzuzuziehen.

    @Sparta
    Was sollte einem das bringen wenn man weiss, dass man Millionär ist? Ob jemand 900’000 oder 2’000’000 besitzt hat in meinen Augen keinen Einfluss auf das eigene Glücksgefühl.
     

  107. @Nico
    Mir ist auch der Mensch wichtiger als irgendwelche Zahlen auf einem Kontostand. 
    Ansonsten bringst nicht Du häufig diese …. Vergleiche und implizierten Wertungen?

  108. @Bruno: Ob USA, Deutschland oder die Schweiz, die Armut ist in keinem Land ausgebrochen…
     
    Unter den Millionären jedenfalls nicht  😉
     

  109. @Sparta Mir gings in erster Linie darum zu zeigen, dass es durchaus Länder wie die Schweiz gibt, die probieren einen schlanken Staat zu erhalten und damit die Staatsquote tief zu halten ohne das Land in den Abgrund zu Fahren. Eine tiefe Staatsquote ermöglicht tiefere Einkommenssteuern, damit sich Leistung auch weiterhin lohnt.
    Ich finde es pervers jemandem  50% oder mehr seines Lohns als Staatsabgaben abzunehmen sowas ist in meinen Augen Diesbatahl!
    Es ist nicht alles gut und wir müssen höllisch aufpassen, dass bei uns der Staatsapparat nicht immer weiter aufgebläht wird.

  110. Was ist für eigentlich reich sein? Bzw ab wann?
    Für mich ist man reich, wenn man einfach in ein Autohaus gehen kann und ein Auto kaufen kann ohne sich weiter Gedanken machen zu müssen.
    Meine da natürlich keinen Bugatti..
     

  111. Das Rentensystem in Deutschland ist so marode, das jetzt auch noch die Selbständigen mit einzahlen sollen. Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass private Vorsorge nicht so hohe Renditen bringt, Aha.Wie immer ist alles alternativlos, die da oben wissen ganz genau, was für dir da unten richtig ist.
    ich bin gespannt wie begeistert viele Selbständige noch wären wenn Deutschland die soziale Absicherung gänzlich entfernen würde. Also bei Verlust kein Hartz4 oder Dergleichen. Wenn also Kapitalsmus dann bitte auch richtig und ohne Netz und doppelten Boden.
     
    Dieses sogenannte Konjunkturpaket.. lächerlich. Da haben sie wohl irgenwann den Schnaps rausgeholt und sich dann geeinigt.Fassen wir zusammen:Mwst Runter.. nicht für 2 Jahre oder so, damit sich das wirklich lohnt. Nee für ein paar Monate! Damit Konzerne wie VW eben die Preise anheben und die Margen erhöhen (VW hat das die Tage schon gemacht!). Und die Kleinbetriebe haben erstmal Arbeit und Mehrkosten.
    Die Frage ist, wer soll entlastet werden. Die Betriebe? Dann könnte es funktionieren, für den Kunden bleiben die Preise gleich un der Verkäufer erhöht einfach die Marge. Der Kunde wird davon wohl in den seltensten Fällen etwas haben.
    Es wäre schöner gewesen die Bundesregierung hätte das Gebahren der EZB auf den Kleinbürger übertragen. Jeder potentielle Schuldner mit guter Bonität (selbst das macht die EZB ja noch schlechter) kann sich für bis zu 100.000€ bei der KfW einen Kredit zu -0,5% holen und muss ihn erst in zig Jahrzehnten oder gar nicht zurückzahlen. Was meint ihr wie die Wirtschaft explodiert und das Geld wird einfach angeschrieben wie es ganz Europa tut 😉
     
    Hallo zusammen,am ETF110 (Comstage MSCI World) wurde “etwas” geändert, wie mir OnVista heute mitteilte und hat mich auf das ca. 1000-seitige Verkaufsprospekt des Anbieters verwiesen. Weiß jemand, was da los ist? Ich habe gerade leider keine Muße, mir das Dokument durchzulesen :-D.
    Weil sich vermutlich was neues dadurch ergeben hat dass dieser ETF nicht mehr Comstage sondern Lyxor gehört.Wenn du keine Muße hast, dann lass es doch einfach und warte was passiert 😉
    Allerdings ist das jetzt eigentlich der Punkt, an dem man sich von seinem ETF trennen sollte, wenn man nicht mehr versteht, was da passiert, oder?
    und dann? Weiterziehen zum nächsten bis auch da irgendwas passiert? Es gibt eigentlich nur 3 Optionen.
    1. Man lässt es über sich ergehen und schert sich nicht drum (buy-hold)
    2. Man liest sich ein und versteht was da passiert
    3. Man sucht sich ein anderes Asset als ETF
     
     
    Natürlich hatten sie es einfacher. Ich kenne Kollegen meiner Eltern die in den 1960er und 1970er Jahren mit einfacher Berufslehre ohne Zusatzausbildungen in Jobs gekommen sind die heute ein abgeschlossenes Studium verlangen.
    ich glaube hier herrscht ein leicht verklärtes Bild der damaligen Zeit vor. Erstens war die Schule deutlich härter. zweitens war man als Stift gerne mal mit 16 in einem Betrieb und musste hart schuften weil viele Berufe noch körperlichen Einsatz erforderten während die heute Jugend gern noch mehr als eine Dekade auf Lehrbänken “hockt” und durchgefüttert wird.
    Desweiteren war im Schnitt die Arbeit körperlich anstrengender und starrer. Fragt doch mal die alte Generation ob sie sich damals vorgestellt hat, dass es mal jobs gibt bei denen man morgens im Schlafanzug zu seinem Notebook lümmelt, sich nen Kaffee macht und dann “von zuhause arbeitet” ohne einen Finger krumm zu machen und mit einem Gehalt das selbst nach all den Jahren Inflation seit damals sehr gut bezahlt ist.
     
    Desweiteren war dies die Zeit der grossen Lohnsteigerungen und der Wohlstand nahm massiv zu. Ökonomische Zukunftsängste gab es abgesehen von ein par Spinnern (Club of Rome) damals nicht.
    natürlich gab es große Lohnsteigerung, diese waren auch schlicht notwendig, da wir Inflationsraten hatten bei denen heute alle “hyperinflation” schreien würden. Natürlich wird inzwischen ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung abgehängt. Sie leben nicht im Wohlstand. Die Breite Masse lebt aber deutlich, DEUTLICH wohlhabender als unsere Eltern in den 60ern und 70ern.
    Schneidet heute noch jemand Schimmel vom Brot ab und isst es weiter? Wieviele essen Lebensmittel nach MHD noch? Wieviele Autos hatte denn so eine durchschnittsfamilie damals, wieviel heute? Wieviel m² hatte so eine durchschnitts-Mietswohnung damals und heute?
    Wieviel Klamotten haben die Menschen damals und heute? Wieviele waren dünn weil es nicht permanent was zu essen gab, wieviele sind das heute?
    Wie lange muss heute noch jemand arbeiten um sich eine komplette Wohnung neu einzurichten? Ich wette es war damals deutlich mehr Arbeitszeit dafür notwendig.
    Der Standard, den heute in Hartz4 Empfänger hat bzw. haben kann wenn er es geschickt macht, ist der Lebensstandard der Mittelschicht aus den 50ern. Wie bereits oft gesagt, “Ein Herz und eine Seele” spiegelt recht gut den damaligen Nachkriegs-Mittelstand wider. Sowas wäre heute ARM
     

  112. @ Chrisk
    Gerd Kommer teilt in seinem neuen Buch die Privathaushalte in drei Kategorien: ohne Vermögen (von der Hand in den Mund lebend), Mittelschicht (mit liquiden Nettovermögen) und reiche Haushalte (das wäre der Fall bei einem Nettovermögen von 2,5 M€ pro Haushaltsmitglied). Bei einem 4-Personen-Haushalt wären das (ohne eingerechnete WohnImmobilie) 10 Mio. €.

  113. @Schlanker Staat: Ein schlanker Staat ist gut. Aber auch ein schlanker Staat braucht staatliche Kontrollstellen und Fachwissen. Zum Beispiel im Bereich der Bauämter mit Planern und Genehmigern von Infrastruktur wie Brücken, Straßen, Schulen. Und gerade in diesen technischen Bereichen wurde zu stark gespart. Nicht so aber bei den vielen Beamten in vielen nichttechnischen Verwaltungen. Die Papiere hin und her schieben und Paragrafen wälzen. Und das rächt sich nun, wo die Infrastruktur auseinanderfällt und echtes Fachwissen gefragt ist.

    “ich glaube hier herrscht ein leicht verklärtes Bild der damaligen Zeit vor. Erstens war die Schule deutlich härter. zweitens war man als Stift gerne mal mit 16 in einem Betrieb und musste hart schuften weil viele Berufe noch körperlichen Einsatz erforderten während die heute Jugend gern noch mehr als eine Dekade auf Lehrbänken “hockt” und durchgefüttert wird.”

    Teilweise mag es einen verklärten Blick geben. Es genügt aber auch ein Blick auf die Statistiken um objektiv zu erkennen, dass in früheren Jahren die Abgabenlast bei den Sozialabgaben deutlich geringer war. Anfang der 70er etwa 27 Prozent, heute knapp unter 40 Prozent. Also früher deutlich mehr Netto vom Brutto. Und man konnte noch mit dem Hauptschulabschluss richtig was anfangen. ich selbst habe damit noch eine technische Lehre mit durchaus höherer Mathematik absolvieren können. Heute nicht mehr denkbar.

    “Wieviel m² hatte so eine durchschnitts-Mietswohnung damals und heute?”

    Vorsicht! Dafür gibt es aus Sachverständigen-Sicht nachvollziehbare objektive Gründe. Die statistischen Hintergründe für immer mehr Wohnraum sind vor allem in der zunehmenden Zahl von Single-Haushalten und dem Anstieg der Wohnfläche mit zunehmendem Alter begründet. Gerade ältere Personen leben ja oft noch in guter städtischer Lage in übergroßen Mietwohnungen mit gutem alten Mietvertrag. Viele junge Familien würden davon träumen. Bebaute Grundstücke mit Wohnhäusern aus den 60er oder 70er Jahren in halbwegs guter Lage sind aufgrund deren Größe heute vielfach nicht mehr bezahlbar für viele Familien. Die Bodenwerte sind teils drastisch gestiegen. Und gutes Bauland ist rar gesät und teuer.

    Trotz früher hoher Zinsen und heutiger höherer Ansprüche (die auch teilweise Gesetzen geschuldet sind die bauen teuer machen) hatte es die Elterngeneration im Bezug auf Wohnen etwas einfacher. Viel weniger Vorschriften.

    Die Reallöhne steigen trotz höhere Bildung und Studium jedoch so gut wie nicht seit sehr vielen Jahren. Warum?

    Die Zeiten waren früher nicht leicht. Aber auf gewissen Art eben doch irgendwie”leichter”. Es gab mehr Chancen auch ohne hohen Bildungsabschluss. Und noch die Chance auf Rente mit 55 oder 58.

  114. @ Felix: ich meine euch persönlich nicht irgendwelche “Berühmtheiten”.
    @Daniel: Interessanter Gedanke. Wobei da die Frage aufkommt die ich mir schon bei Staaten stelle.
    Wird das viele geliehene Geld eigentlich je zurück gezahlt? Also komplett!
    Eigentlich ist das ja der Sinn von Krediten aber bei der Weltbank läuft’s anders

  115. Was heißt Berühmtheiten? Die “reichen Haushalte” gibt er mit 1 % in D an. Die eigenen Vermögensverhältnisse im Internet zu publizieren ist eher keine gute Idee.

  116. Ich finde 1 Mio. € als Nettovermögen, das man nicht zum Leben braucht, und Wohnen in einer abbezahlten Immobile, die in Schuss ist, ganz nett. Wenn dann noch einer schöner Dividendenstrom fließt, ist das Finanzielle soweit in trockenen Tüchern.
    Spontankäufe im Autohaus würde ich trotzdem nicht machen.

  117. @Ralf:  Und man konnte noch mit dem Hauptschulabschluss richtig was anfangen. ich selbst habe damit noch eine technische Lehre mit durchaus höherer Mathematik absolvieren können.
     
    Jetzt wäre ich durchaus neugierig, was du für höhere Mathematik hältst  😉
     

  118. @höhere Mathematik
    Als Börseninteressierter sollte man zumindest eine Monte-Carlo-Simulation nachvollziehen oder noch besser herleiten können.
    https://docplayer.org/8532068-Monte-carlo-simulationen-mit-copulas-kevin-schellkes-und-christian-hendricks-29-08-2011.html
    Aber ich denke nicht dass man das früher in der Lehre schon gemacht hat 😉
    Wir haben am Gymnasium zwar auch Differential/Integralrechnung etc. gehabt aber als ich mit dem Studium begann hiess es dann vergesst einfach mal alles was bisher war wir beginnen wieder bei 0 😀

  119. Der böse Staat erdrückt uns mit seiner Abgabenlast, da hat man keine Chance überhaupt zu etwas zu kommen.

    Die, die arbeiten sind die Dummen und bezahlen den faulen Harzern, Beamten und Politikern ihr Luxus Leben, während man selber kaum was zu essen hat.

    Nur 3,2% der Deutschen sind Millionäre, danke Merkel. 
    Mimimi für alle Themen die ich vergessen habe.
     
    Ab hier mal ohne Ironie (oder war es Sarkasmus?).
    Ich finde es höchst interessant, wie die meisten Anleger die Zukunft in den letzten Wochen an den Börsen handeln. Bin mal gespannt wie es weiter geht, Sparplan läuft wie immer jeden Monat. Depot war während der Krise, dank des langen Investierens , nie im roten Bereich 🙂 

  120. @Bruno: Wir haben am Gymnasium zwar auch Differential/Integralrechnung etc. gehabt aber als ich mit dem Studium begann hiess es dann vergesst einfach mal alles was bisher war wir beginnen wieder bei 0
     
    Bei mir war das tatsächlich so. Ich habe im Studium tatsächlich bei 0 begonnen. Meine Hauptfächer im Abitur waren Deutsch, Englisch und Politik. Mathe hat mich nicht die Bohne interessiert  😉
     
    Mein technisches Studium diente mir ganz persönlich auch dazu, mir zu beweisen, dass mit Engagement und Fleiß ALLES zu verstehen und erfolgreich zu bewältigen ist. Und so ist es auch!
    Pardon für diesen nostalgischen Ausrutscher  😉
     

  121. @Rüdiger: Ausbildung als Vermessungstechniker. Im Vergleich der Ausbildungsberufe damals (und auch heute) ein sehr mathematischer Beruf. Im dritten Lehrjahr waren auch Themen wie Ausgleichsrechnung (Methode der kleinsten Quadrate etc.) oder sphärische Trigonometrie dran. Also weit über Hauptschulniveau. Hatte durchaus gut zu büffeln aber es hat auch Spaß gemacht weil es recht anschauliche Mathematik war die in der Praxis auch Verwendung findet.

  122. @Rüdiger Genau, bei mir war es genau umgekehrt, meine Herausforderung war das deutsch, ich habe in der Deutschschweiz studiert und war im französischsprachigen Teil aufgewachsen. Früher habe ich deutsch gehasst und heute mag ich es. Europa sollte seine Sprachen etwas mehr schätzen, Sprache ist auch Kultur, ist ein schöner Vorteil gegenüber USA, um auch mal einen Vorteil darzulegen 😉

  123. Oft bekomme ich Fragen gestellt, wie: “Ich habe 3.000€ gespart und will nun mein Geld anlegen. Ich weiß aber noch nicht wie? Mir fehlt der Anfang und das Wissen, wie und wo ich mein Geld anlegen kann.  Viele möchten gerne passiv investieren und suchen dabei nach großen Renditen. 
    Wir schauen uns an, wie und wo du dein Geld solide investieren kannst und damit langfristig mehr aus deinem Geld machst. Dabei ist egal, ob du noch gar kein Geld zum Anlegen hast oder schon 100.000€. Denn wir schauen uns an, wie man in jeder Lage investieren kann. Außerdem schauen wir uns an, wie du deinen Aufwand minimieren kannst, indem du dein Geld passiv statt aktiv investierst.
    Aber zunächst, wie sah meine eigene Rendite-Jagd aus? Sie war steinig und hart. Es ging mal bergauf, dann mal bergab. Aber meistens eher bergab. Beispielsweise Aktien. Ich habe immer DIE Aktie gesucht, mit der ich schnell reich werden kann. Dann habe ich gedacht “Hm, ich kaufe mal Rackspace-Aktien. Ein Hostinganbieter für Cloudservices läuft in Zukunft bestimmt gut. Dann kamen die Zahlen raus und ich dachte, ich kaufe einfach mal. Und zack, innerhalb weniger Tage hatte ich 129€ verloren.
    Oder ich dachte, ich kann mit dem Handel von Währungen schnell reich werden, Hauptsache es blinkt viel beim Traden. Viele schöne bunte Farben und dann wird man schnell reich. Es war aber nur ein Hin-und-her. Ein Rauf und Runter. Obwohl ich Tag und Nacht gelernt habe, waren meine Resultate ernüchternd. Ich dachte, ich wäre zu dumm. “Ah shit, warum verliere ich immer.” Ich dachte, ich werde niemals einen Cent beim Investieren verdienen. Doch dann kam mir die Idee, denn ich hatte etwas gelesen. Passives statt aktives Investieren. Aber was genau ist passives Investieren? Und wieso ist passives Investieren besser als aktives Investieren?
    Statt ständig auf die Charts zu schauen, irgendwelche  Linien zu zeichnen oder das Blinken der Währung zu verfolgen, das ganze lieber  passivieren. Also kaufe ich lieber den kompletten Markt nach, wie den DAX z.B. durch sog. Exchange Traded Funds. Mit einem ETF Rendite zu machen funktioniert ganz einfach.
    Als Beispiel gehe ich mal in meinen Broker-Account bei der Comdirect. Dort suche ich mir den DAX Performance Index raus. Dort nehme ich den günstigsten nach Gebühr. In diese investiere ich einmalig per Kauf oder Sparplan. Damit handleich den Markt einfach nach, um langfristig am Markt zu partizipieren.
    Das passive Anlegen hat den Vorteil, dass es relativ einfach gehalten ist. Keep it simple. Werden die Dinge zu komplex, neigen wir dazu, gar nichts zu machen. Oder wir haben keine Ahnung von den Dingen, die wir tun und verzocken uns dann schnell. Langfristig investieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Über 5, 10 oder 20 Jahre.

    Risiko senken: Dadurch, dass wir nicht nur in eine einzelne Aktie investieren und dort ein Klumpenrisiko auf ein Unternehmen haben, das schnell pleite gehen kann, investieren wir in den kompletten deutschen DAX. In alle TOP30 Unternehmen Deutschlands. Wir können das noch breiter streuen und dadurch unser Risiko minimieren. Das heißt diversifizieren und Klumpenrisiko vermeiden.

    Niedrige Kosten: Beim Trading, also dem Rein und Raus, diesem Hin und Her, das macht Taschen leer. ETFs hingegen haben niedrigere Kosten.  Außerdem hat die passive Strategie den Vorteil, dass man sehr gut selbstständig investieren kann. Man braucht niemanden, der aktiv am Markt für einen irgendwelche Aktien aussucht. Irgendwelche Fonds mit teuren Gebühren, denn du selbst bist dein bester Anlageberater. Du hast die besten Interessen für dein Geld. Der Fonds macht sein Geld meistens so oder so. ETF Rendite kommt praktisch von alleine.

  124. @Felix
    Das eigene Vermögen darzulegen ist einfach wenn es nur aus Aktien, Fonds und Cash besteht da reicht es eine Zahl abzulesen. Aber sobald Immobilien im Spiel sind wird es Komplex. Wie bewertet man Immobilien im Vermögen? Zum Kaufpreis? Zum Marktwert oder zum Steuerwert? 
    Daher gibt es viele Studien zu Vermögen die Immobillienbesitz ausklammern. Wobei es schon eine Rolle spielt ob man in der abbezahlten Immobilie fast gratis wohnt oder monatlich zahlen muss für die Mietwohmung im Wohnsilo.

  125. @sammy
    Heute
    DAX -0.45%
    Wirecard + 1.27%
    Es ist totaler Bullshit von einem Tag auf die Zukunft schliessen zu wollen. Warum nur sammy tust du es immer wieder?
     

  126. @ Nico
    Zum schlanken Staat USA: 
    Ich habe die Aussage auf den Artikel und vorrangig die USA bezogen. Sie werden hier oft überschwänglich gelobt. Die 401k Möglichkeiten sind natürlich Klasse, keine Frage. Ich befürworte auch nicht, dass man den Staat unnötig aufbläht. In den USA ist in Bezug auf Krankenkasse und Absicherung der Arbeit allerdings eine sehr bescheidene Absicherung vorhanden. Ich möchte nicht in einer Stadt leben in der ein großer Teil der Bevölkerung Existenzängste hat, Sorgen um ihren Wohnraum haben, den Arbeitsplatz, genug Essen für die Familie und Medikamente für schwerwiegende Krankheiten wie Krebs.
    Es wird auch sicher nicht linear mit dem Einfluss des Staates den Bürgern entsprechend geholfen. Ich bin schon in den USA, Mittel- und Südamerika gewesen. Ich weiß schon ein wenig wie Armut und Ungleichheit aussehen. Auch wenn ich nicht weiß wie es sich anfühlt.
    P.s. die Schweiz würde ich eher mit London als den USA vergleichen. Das passt von der Verhältnismäßigkeit besser zusammen.
    @ Ralf
    Dazu fällt mir im Zusammenhang mit Deinen Kindern noch ein Lied von Pulp ein: Common People. Du sprichst doch gerne von den Normalos.
    Never fail like common people. In dem Lied steckt viel Wahrheit. Vielleicht bin ich ja eine wissensbegierige Griechin… Du kannst für Deine Kinder der Fels in der Brandung sein. Wenn sie sich immer blind auf Dich verlassen können, so werden sie vielleicht nie wirklich versagen. Sie können mehr wagen, sind selbstbewusster und vielleicht auch experimentierfreudiger als Andere Menschen da sie im Grunde nicht verlieren können. Zumindest nicht wie Common People. Denk darüber einmal nach. Manche von uns machen sich Gedanken in welchem Ausmaß sie bei der Pflege der Eltern vom Staat rangezogen werden. Andere erwarten im Gegensatz ein Erbe. Du brauchst nicht klagen, es bringt nichts. Du kannst aber Deine Situation ändern und damit die Deiner Kinder. Das machst Du ja bereits.
    @ Früher war alles besser
    Ich hatte meinen ersten PC vor ca. 30 Jahren. In der Zeit gab es einige Angestellte, die so etwas in der Art nicht am Arbeitsplatz haben wollten. Da muss man sich ja einarbeiten… In 20-30 Jahren werden solche Menschen kein Auto mehr fahren können. Sie könnten auch kein Taxi rufen. Vielleicht wird es sogar schwierig beim Zahnarzt einen Termin zu buchen. 
     

  127. Wenn man mal davon ausgeht, dass die noch eine Lebenserwartung von 50 Jahren haben und dass eine eventuelle Verzinsung die durch Inflation verlorene Kaufkraft ausgleicht, haben die bei 1 Mio $ pro Monat 1.667 $ zum Verprassen (oder zum Leben, wenn man sich zur Ruhe gesetzt hat).
    Alles ist relativ, aber so richtig üppig finde ich das nicht.

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