Aktien sind der beste Renditebringer. Gerade jetzt

Mit Aktien oder ETFs kannst du deine Rente gewaltig aufbessern. Wer besonders eifrig ist, kann genüßlich früher in Rente. Gerade jetzt mit der Corona-Krise bieten sich gute Einstiegspunkte.


In einem Bullenmarkt ist jeder ein Genie. Jetzt sieht das anders aus. Diese schwere Coronakrise ließ dein Depot bestimmt abstürzen. Mach dir nichts draus. Auch die Profis leiden wie der norwegische Staatsfonds. Jeder verliert Geld – zumindest vorübergehend auf dem Papier.

Wenn du nicht das Geld hast, um es zu verlieren, investiere es nicht an der Börse. Wichtig ist, dass du zunächst einen Notgroschen jederzeit verfügbar hast. In der Regel sollten das einige Tausender sein. Die sollten auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen. Vielleicht 3.000 oder 5.000 Euro. Es hängt von deinem Bedarf ab.

Dann stellt sich in einem zweiten Schritt die Frage nach der Börse. Wenn du psychologisch nicht mit den Höhen und Tiefen der Börse umgehen kannst und es dich verrückt macht, höre am besten auf, in dein Depot täglich zu schauen. Wer nicht die Nervenstärke hat, investiert am besten einen monatlichen Betrag, der automatisch abgebucht wird, eben per Sparplan.

Jetzt und in den kommenden Monaten ist angesichts der Börsenkrise die beste Zeit meiner Meinung nach, um das Aktiensparen zu starten oder zu beschleunigen. Gerade die Deutschen haben an der Börse einen enormen Nachholbedarf. Sie sparen falsch. Sie haben zu viel Bargeld, Bankeinlagen und Lebensversicherungen. Dabei bringt die Börse die höchsten Renditen im langen Schnitt. Aber du musst den Schmerz aushalten können, wenn die Kurse einbrechen. Im Nullzinsumfeld machen typische Sparformen ohnehin keinen Sinn. Mich erinnert das Kursbeben an die Finanzkrise vor 11 Jahren als Lehman Brothers pleite ging. In den Folgemonaten boten sich damals herrliche Einstiegschancen.

Anleger kaufen am liebsten am Allzeithoch

Das Problem des unerfahrenen Bürgers ist, dass er prozyklisch in Aktien investiert. Sprich, wenn die Börse auf einem Rekordhoch ist, wird reingebuttert. Wenn die Kurse dagegen im Keller sind, wird das Geld abgezogen. Daher ist ein stetiger Sparplan eine Lösung. Richte den Blick nach vorne. Die Börse wird sich wieder erholen. Die Aktienanlage ist sehr lukrativ, auch wenn dies derzeit niemand glauben mag.

Der deuchte Fondsverband BVI schreibt über die Angst der Anleger angesichts von Corona:

Da sehen sich die Anleger in ihrem Vorurteil bestätigt, dass Aktien viel zu riskant sind. Tatsächlich fühlen sich viele Deutsche dem Auf und Ab an den Börsen hilflos ausgeliefert. Doch eine aktuelle Untersuchung der Schweizer Bank Credit Suisse zeigt, dass Krisen Aktienbörsen nur kurzfristig schadeten. So haben die Aktienmärkte die während der beiden Weltkriege oder des Irakkrieges 2003 erlittenen Verluste innerhalb weniger Jahre wieder ausgleichen können. Anleger mit einer langfristigen Anlagestrategie sind in der Lage, auch große Turbulenzen zu überstehen, ohne dass die Altersvorsorge in Gefahr gerät. 


Wer in den DAX oder S&P 500 per Indexfonds investiert, macht ab einem Zeitraum von über 20 Jahren keine Verluste – unabhängig vom Einstiegspunkt.

Stetiger Sparplan

Versuche erst gar nicht, das Börsentief zu erwischen. Das schafft eh niemand. Investiere lieber stetig, regelmässig. Vermögen baust du ohnehin im Regelfall nur durch langfristiges, fleißiges Sparen auf. Disziplin ist gefragt,. Ich würde dir raten, nicht jedem Aktientip blind hinterherzujagen. Oder alles zu machen, was dir ein Youtuber rät. Informiere dich selbst. Treffe deine eigenen Entscheidungen. Lesen hilft! Aber es kommt drauf an, was du liest.

Das Lesen über Person auf Facebook gibt dir bestimmt kein Gefühl der Kontrolle. Es macht dich nur ängstlicher. In den sozialen Medien zu stöbern ist meiner Meinung nach nicht hilfreich. Deine Angst wird vermutlich nur zunehmen.

Kommuniziere lieber mit Freunden, Familie und Bekannten direkt per Telefon – anstatt dass du dich über Fremde auf Instagram oder Facebook informierst. Unterstütze gezielt dein persönliches Umfeld. Dies bringt das Beste aus den Menschen heraus. Ich habe gestern einen Freund angerufen, mit dem ich schon ein Jahr nicht gesprochen habe.

Richte dich an Fakten aus. Halte dich fern von sensationeller Berichterstattung. Ich erhalte immer wieder Videos und Links zu Botschaften wie “Der Systemcrash steht bevor!”

Wenn die Wirtschaft und Börse in der Lage sind, den Ersten und Zweiten Weltkrieg zu überwinden, warum dann nicht diese Corona-Grippe-Epidemie?

Die Wissenschaft und Staaten werden mit Covid-19 fertig. Die Wissenschaft ist großartig mit solchen Viren. Die globale wissenschaftliche Gemeinschaft rückt zusammen.

Mach Sport

Halte dich fit. Trainiere weiter. Es besteht kein Grund, dies zu vernachlässigen. Ich mache fast täglich Yoga. Kleine Spaziergänge leiste ich mir. Manchmal gehe ich joggen. Freilich meide ich Leute unterwegs. Ich mache einen großen Bogen um sie.

Hab eine Routine. Mach jeden Tag konstruktive Dinge. Sitze nicht den ganzen Tag herum und schaue TV. Es erfordert Selbstdisziplin, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Integriere Bildung in deinen Tagesablauf. Du kannst eine Dokumentation auf YouTube oder im Fernsehen schauen statt sinnlosen Unterhaltungsmüll im TV.

Wir Sparsamen sind den Konsumclowns in dieser wirtschaftlich schweren Zeit voraus. Du hast Geld verdient und Rücklagen gebildet. Du hast es nicht für alberne Angeberei ausgegeben, sondern du lässt deine Ersparnisse für dich arbeiten.

Fühle dich gesund und zufrieden. Bleib stark.

Gestern habe ich dieses Video in New York am East River aufgenommen:

0 0 Stimmen
Beitragsbewertung
154 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Ron
2 Jahre zuvor

Es geht wieder etwas runter und wird es noch mehr…ich warte noch etwas mit dem zweiten Einkauf.
Ein Sparplan ist für die Meisten der beste Weg finde ich.
Deine Videos sind immer wieder erfrischend.
Mach weiter so.

Stefan Müller
2 Jahre zuvor

Wer denn Dax kauft macht in 20 keine Verluste?
Hm, am Jahresanfang 2000 stand der Dax schon bei über 8000 Punkten und ob aktuelle die Tiefstkurse erreicht wurden, weiß keiner.
Jedenfalls hat der Dax in den letzten 20 Jahren eine verdammt schlechte Rendite gegeben.
 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@BrunoDie “offene Gesellschaft” stösst bei einer Pandemie an ihre Grenzen. Natürlich gehts um die Grenze zu Italien. Es wäre auch schlau gewesen die in der Schweiz wohnhaften die aus Italien zurückgekehrt sind zwangsweise in eine Quarantäne zu stecken, dies wurde erst viel zu spät veranlasst. Die ersten Fälle im Tessin kamen nachweislich aus Italien ins Tessin.Der NZZ Artikel kilngt für die Schweiz relativ positiv. Aber für die USA zeichnet er ein düsteres Bild.Der grösste Virusherd in den USA liegt in New York. In der Metropole allein wurden bereits über 20?000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Bereits 220 sind an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.Alles Gute Tim in diesen düsteren Zeiten.

Mark 85
2 Jahre zuvor

Ich habe mir ein neues Depot bei Justtrade eröffnet.
Vorteile:
– breite ETF-Anbieterauswahl
– keine Handelskosten

Nachteile:
–  500 € Mindestkaufvolumen (kein Problem für mich)
– 0,5 % Negativzins aufs Verrechnungskonto (die paar Cent pro Jahr sind nicht der Rede wert)
 

2 Jahre zuvor

Der Knall kommt noch an der Börse. Abwarten.

DanielKA
2 Jahre zuvor

Italien meldet wieder 1.000 Tote 
https://www.n-tv.de/panorama/Italien-meldet-fast-1000-neue-Corona-Tote-article21674788.html
Bin mal auf die USA gespannt.
Tim bleib gesund!

Ich lass meine Dividenden aktuell in einen thesaurierenden ETF auf den MSCI World laufen

Bruno
2 Jahre zuvor

“Mach Sport”
Ja Sport hilft bei vielen Dingen, baut Stress ab, gerade in diesen Tagen, lüftet mal durch und stärkt natürlich langfristig auch das Immunsystem. Nicht Leistungssport, jetzt sowieso nicht, es ist nicht die Zeit für Höchstleistungen aber Bewegung tut gut, die meisten haben genug Möglichkeiten auch draussen in der Natur einen Platz zu finden wo man sich nicht auf den Füssen rumsteht. 
Ich gehe morgen früh wieder rudern mit den Jungs auf den See, da ist man alleine bis auf einen Fischer, die Clownboote sind zu dieser Zeit noch am pennen, die Partystimmung ist eh eingetrübt momentan. So teilt man sich den See mit den Enten und Schwänen. 
@Nico 
Es braucht eben neue Instrumente, auch Technologie sollte helfen, wir hinken hier hintennach. Ich finde es gut und wichtig, einige Dinge zu überdenken und auch anzupassen, z.B. Impfstoffe und wichtige Medikamente und andere notwendige Güter wieder hier zu produzieren oder in genügender Form zu lagern. Aber man muss auch aufpassen, nicht die ganze Globalisierung zu hinterfragen wegen diesem Virus. Wir haben dank dieser Globalisierung weltweit viel Wohlstand aufgebaut. Ein gesunder Mix macht es. 

Peter Z
2 Jahre zuvor

@Mark 85
Wie funktioniert das mit justtrade ? Du brauchst doch einen Empehlungslink ? Wie lange hast du gewartet ? Wie funktioniert das mit dem Video-Ident ? Wie lange dauert das ?

Stefan
2 Jahre zuvor

Hallo Tim,
wieder ein toller Beitrag, die momentane Situation ist wirklich die beste Zeit um stetig nachzukaufen, nicht alles mit einmal.  Dein Beitrag macht Mut auf einer schönere Zeit nach der Corona Krise. Auf das es bald vorbei ist.
 
Ablenkung ist wohl die beste Zeit… ich nutze die Zeit intensiv mit meinen Kinder bei Kurzarbeit.
Gruß Stefan von
Familien Finanzen im Griff

Neuling
2 Jahre zuvor

Macht es überhaupt  Sinn mit 3000€ in Einzelaktien zu investieren? Oder was ist langfristig gesehen die beste Möglichkeit von der aktuellen Situation zu profitieren?…

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Neuling
Ich bin ein Fan von Einzelaktien aber nur wenn man in der Lage ist vernünftig zu diversifizieren.
Mit 3’000 Euro würde ich einen ETF kaufen und laufend aufstocken. 
 

Stefan
2 Jahre zuvor

@Neuling, am besten eignen sich für dich ETFs, da kannst du erstmal einsteigen, dich langsam mit der Thematik mehr beschäftigen und später gezielt in Aktien investieren.

Neuling
2 Jahre zuvor

@Nico Meier 
Ich finde Einzelaktien auch sehr spannend und ich beschäftige mich gerne mit Unternehmen. Aber das stimmt wohl… mit dem niedrigen Betrag wird es schwer sein zu diversifizieren. Außer in 3 Aktien jeweils 1000 Euro einzahlen und monatlich weitere zukaufen?
@Stefan
Ich befürchte nur, dass ich später viel mehr für bestimmte Aktien zahlen muss. Ich möchte nicht gierig klingen, aber im Moment sind die Preise bei manchen Aktien sehr lukrativ. 

Frank
2 Jahre zuvor

@Stefan Müller
 
ich habe seit dem Jahr 2000 einen Sparplan auf den DAX und bin immer noch komfortabel im Plus
 
Ich bitte um Erklärung 

Sparta
2 Jahre zuvor

Adidas will nach der kurzen Zeit vorerst keine Miete zahlen…

Zombiefirma oder Qualitätsfirma???
Vorbild für andere Vertragserfüllungen mit weniger Cash & Grösse?

-M
2 Jahre zuvor

@Neuling
Anfangen, durchhalten indem man jeden Monat kauft und nie mehr aufhören 🙂 
(mit Geld das man die nächsten 10-15 Jahre nicht benötigt versteht sich)
-M

Neuling
2 Jahre zuvor

@ -M
Ja das stimmt wohl. Das Geld werde ich vermutlich stückweise in den S&P 500 ETF einzahlen.

2 Jahre zuvor

Ich wage hier mal folgende Prognosen:

Die Daten basieren auf den Angaben auf
https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries
Prognosen habe ich selber erstellt.

1. In den USA sind es bis jetzt 86’498 Fälle.
Am 28.März werden werden wir 100’000 Fälle haben,
am 1.April 200’000 Fälle.
Ich nehme ab da eine Verdoppelung der Fallzahlen alle 5 Tage an bis ende April.
So wird es in den USA am 30.April über 10 Millionen Fälle in den USA geben.
Danach dürfte sich die Ausbreitung abbremsen.
Aber das Gesundheitssystem wird am Ende sein.

2. Weltweit wurden bisher 588’959 Fälle erfasst.
Bis am 1.April werden es über 1 Million Fälle sein.
Ich nehme weltweit eine Verdoppelung alle 5-10 Tage an.
Das sind im April 3 bis 6 Verdoppelungen und damit am 30.April weltweit etwa
8 bis 64 Millionen Fälle.

3. In den USA werden am Schluss über 10 % der Bevölkerung infiziert gewesen sein,
was über 32 Millionen entspricht.
Weltweit werden am Schluss 100 Millionen bis 1 Milliarde infiziert gewesen sein.
Dies alles noch vor ende dieses Jahres.

4. Die Börsen werden ab den heutigen Ständen noch weiter sinken.
Von den Höchstständen aus gesehen wird der S&P500, der DAX und der SPI
um rund 75% verlieren.
Das entspräche etwa folgenden Tiefstständen (irgendwann in den nächsten 18 Monaten):
DAX 3’500
SPI: 3’500
S&P 500: 850

5. In den Jahren 2021 bis 2023 sehen wir ein Kursfeuerwerk, wo die Börsen
ab den Tiefstständen jährlich um 20-30% hochgehen, vom Tiefpunkt bis ende 2021 sind sogar 50% möglich.
Die alten Höchststände werden so innerhalb von 5 Jahren wieder erreicht und übertroffen.

Bruno
2 Jahre zuvor

@ZEN
S&P 500 auf 850, vor wenigen Wochen hast Du noch prognostiziert, dass es die nächsten 30 Jahre kein Crash mehr gibt 😉

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Peter Z: Innerhalb weniger Tage war alles erledigt. Einfach auf der Hauptseite deine E-Mail-Adresse eintragen und den weiteren Anweisungen folgen.

2 Jahre zuvor

@Bruno:
Da dachte ich, dass auch wenn die Wirtschaft schwächelt, es keinen richtigen Crash geben würde durch die Niedrigzinsen.
Aber wenn natürlich die ganze Wirtschaft bedroht ist, sieht das anders aus.
Ich gebe zu, den CoronaVirus nicht vorher gesehen zu haben.
Aber um so stärker es nun nach unten geht, um so stärker kann es die nächsten Jahre nach oben gehen.
Nach 12 Jahren beginnt wieder ein neuer Bullenmarkt (2009, 2021).

MIA
2 Jahre zuvor

@kein ermahnen, aber ein Nachdenken…
×××××wehe es kippt..
Ein Kollege sollte Halsschlagader op machen lassen, nach dem Eingriff muss er auf die Intensiv, üblicher Ablauf…… daher wartet er seit knapp 2 WOCHEN…. wird wohl noch länger aufgeschoben, Wahrscheinlichkeit kein gerinsel zu haben in dieser Zeit ist größer als COVID-19 BETTENBELEGUNG, denke hier haben viele eine große Last zu tragen, werden aufgeschoben, ethisch korrekt???
Daher bitte überlegt 2x bevor ihr hier Durchseuchen befürwortet, sorry aber hier hat es in letzter Zeit viele grenzwertige, Nicht-AKTIEN-bezogene Äusserungen gegeben…. die sehr verletzend sind
Schlimm fand ich, Virus kam klar aus  Italien in die CH, was ändert das an der Situation, glaube kaum das Italien so was extra in die CH bringt… aber Ferien macht der Herr der das sagte am Gardasee, also echt …. etwas mehr studieren..
MEIN DEPOT
Bin zuversichtlich, aber braucht viel Geduld, erstaunlicherweise bin ich nicht besorgt um die Finanzen, da ich glaube das wird irgendwann nachgeholt, als vielmehr die Gesundheit… sprich, 2001 fand ich Horror und 2008/09 finanzkriese fand ich viel schlimmer
Gekauft swiss re, eqqq, roche, Nestle, srail, gale, Cola, Disney, alles am letzten Kurssturz letzter Woche…
Nächster Zeit kommt etf dran, wird schon noch weiter fallen und auch wieder steigen… USW. so lange es so hohe Volatilität und Unsicherheit gibt, wird es gute Einstandspreise geben…
Habe seit Herbst nur noch 1/3 von separate exkl. Dividenden,  investiert, dies kommt jetzt vermehrt zum Investieren, aber immer in meinem Rhythmus, ca. 1-2 mal monatlich.
Eqqq habe ich durchschnittlich chf 66.00, immer noch top positioniert, mein bester etf seit dem Jahr 2003 generell bin ich mehrheitlich noch im Plus aber auch etliche Minus, schlimmste so um Minus 35%, tja mal sehen wo wir nächstes Jahr stehen…
Nach 2008/ 2009 ging es noch im 2009 innert kürzester Zeit 20% hoch, obwohl der damalige Zeitpunkt  noch chaotisch war, sprich,  es kann auf einmal schnell gehen, also ich bleib jetzt einfach regelmäßig auf kaufmodus…. denn wenn es gute news gibt, dann ist der Kurs schon oben…
Gute Nerven allen und bleibt gesund
 
 
 
 
 
 

Max
2 Jahre zuvor

Gerade hat unser erster Mieter mitgeteilt, dass die Miete später kommen wird. Firma erstmal insolvent, Lohn sei aber für die nächsten drei Monate staatlich abgesichert. Möchte jetzt nicht in der Haut von Vermietern stecken, die von regelmäßigem Mieteingang abhängig sind, um ihre eigene Kreditrate bezahlen zu können. Man wird ja hoffentlich eine Lösung finden, aber es wird Nerven kosten.
Hör gerade im Radio von Berlins Patienten Nr.0. Junger Mann, 21, fit und gesund, keine Vorerkrankung, seit Wochen in der Charite mit schwerem Verlauf. War in seiner WG zusammengebrochen. Jetzt besser, aber noch “infektiös” und deshalb weiterhin in Quarantäne. 

Sparta
2 Jahre zuvor

@Mia

Ich finde diese Krise krasser als 2000 & 2008.

Einerseits, wenn nicht doch irgendwann frühzeitig ein Medikament, Antigentherapie oder ein Abflachen der Kurve kommt, ein sehr unsägliches, exponentielles Massensterben kommen wird.

Andererseits ein Angebots- und Nachfrageschock, welcher diesmal ca. 80 % der Realwirtschaft trifft, bzw. sich auf 100 % auswirkt.

Zudem ist die Verschuldung vieler Unternehmen & Staaten ein zigfaches höher als 2008.

Trotzdem, unter Drucksituationen entstehen auch teilweise sehr gute Lösungen und Ideen.

@Max

Ein 16 jähriges Mädchen ohne jede Vorerkrankung ist auch an dem Virus gestorben.

Fit und Gesund
2 Jahre zuvor

@Mia,
würde lieber Carotis-Patient betreuen als Corona-Patient   🙂 
ich finde diese Krise völlig beängstigend, in der Art wie 9/11    aber auch das war anders, man konnte sich mit Anderen treffen und reden, jetzt ist Abstandhalten angesagt, Isolation, mag ja am Anfang noch lustig sein Daheimbleiben zu können, aber auf Dauer? 
Niemand hat mit sowas gerechnet, manchmal denke ich … das ist nicht wirklich wahr  🙂
 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Ich hoffe es kommt auf Dauer nicht zum Konflikt zwischen Jungen Gesunden die durch die Einachnitte massiv ökonomisch beraubt werden und den Alten Risikopatienten für die man diese Massnahmen ergreift.
In diesen Sinne hoffe ich auf baldiges Abflachen der Kurve.
Natürlich hat niemand mutwillig das Virus aus Italien in die Schweiz gebracht. Aber Tatsache ist trotzdem, dass es über Italien in die Schweiz gekommen ist. Und das hätte man mit Zwangsquaramtäne der Einreisenden verhindern können.
 

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Corona
Ich hoffe nicht, dass in der Politik oder bei dem Aufrechterhalten der Infrastruktur so viel Zeit verschwendet wird mit dem Gedanken, wie es in dem Land überhaupt zu der Ausbreitung des Virus gekommen ist. Nehmen wir hier ausnahmsweise einmal ein Land wie die Schweiz als Beispiel.
These: Durch Italien ist Corona ins Land gekommen.
Gegenfrage:
Nehmen wir hypothetisch an es gäbe eine echte Mauer, wovon Trump nachts manchmal träumt, zwischen der Schweiz und Italien. Und, gäbe es dann heute kein Corona in der Schweiz? Wie sieht hier wohl die Wahrscheinlichkeit aus. Wer hat denn Corona konkret nach England, Dänemark usw. gebracht?
Meine These:
Hätte es den ersten Fall nicht gegeben wäre es der zweite Fall geworden.
Ich mag Heidi sehr gerne. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Bruno, Nico und Fit und Gesund jeder für sich seinen eigenen Berg bewohnt und morgens mit Rauchzeichen oder eben mit Internetverbindung die Aktienkäufe tätigt. So abgeschieden ist die Schweiz vermutlich doch nicht.
Wichtiger ist doch die Frage was man aus dem Unglück von Anderen lernen kann. Wenn ein Land erst später Corona bekommt, so kann es aus den Erfahrungen von China und Italien lernen. So bitter es klingt, man muss nicht jeden Fehler nachmachen, der sich im Nachhinein herausstellt. Diese Herangehensweise kann man generell befolgen.
@ Alte Leute
Ich habe in einer Klinik ein älteres Ehepaar ü80 angetroffen. Die Frau hatte eine Verletzung am Auge. Mir ist bewusst, dass es Hilfsangebote bzgl. Corona gibt, aber die Nachfrage relativ gering ist. Daher habe ich sie konkret angesprochen, ob sie jemanden haben der für sie Einkäufe erledigt. Im Internet gibt es Freiwillige für alle Stadtbezirke usw. Darauf kam die Antwort, dass sie eine Enkelin haben und außerdem ist ihr Mann auch noch da. Der Mann war gut über 80 Jahre. Im Fernsehen kommt wahrscheinlich ausreichend Information im Minutentakt. Dennoch ist es vermutlich schwierig für Ältere es in ihren Alltag zu integrieren vielleicht auch zu verstehen. Das ist keine Hetze gegen Alte. Wir sind oder werden alle alt, früher oder später. Statistisch betrachtet mag Corona in der Hauptsache ältere Menschen betreffen. Nehmen wir als Beispiel ein Neugeborenes Kind, dass in Kontakt zu Corona aufgrund einer Routine Untersuchung kommt. Vielleicht ist die Entwicklung der Lungenfunktion dadurch eingeschränkt, so dass das Kind ein Leben lang mit einer stark reduzierten Lungenleistung auskommen muss. Ich bin kein Arzt und das ist ein rein hypothetisches Beispiel. Der seltene Fall tritt auch sicher nicht oft auf, daher wäre der Fall statistisch gesehen auch nicht relevant. Für das einzelne Schicksal allerdings durchaus. Mit dem Beispiel möchte ich ein wenig an die eigene Empathie mit Betroffenen erinnern.
 
 

paluma
2 Jahre zuvor

@nico maier “hätte der Hund net gschisse, hätt er den Has gfange” sagt man bei uns im Schwäbischen 😉

Felix
2 Jahre zuvor

Um mal wieder auf Aktien zu sprechen zu kommen, damit hier nicht zu sehr Gegensätze zwischen alt – jung und Italiener – Schweizer usw. aufgebaut werden: Zwei Konzerne in meinem Depot, deren Aktienkurse von der Krise unbeeindruckt sind, sind Gilead und Amazon. Ersterer hat ein mögliches Medikament gegen COVID, das momentan in der klinischen Erprobung ist, und Amazon profitiert von der Ausgangsbeschränkung durch seinen Lieferservice.
Wer außerdem von der Krise profitieren wird, sind diejenigen, die Teletools im Angebot haben, wie Videokonferenzsysteme, Online-Kollaberationssysteme usw. Dazu gehören vor allem Microsoft, Slack, … Microsoft bietet jetzt Teams für  sechs Monate kostenlos an und hat dadurch Millionen neue User in wenigen Wochen hinzugewonnen. Ein Teil davon wird als zahlende Kundschaft dabei bleiben.
 

Mattoc
2 Jahre zuvor

Weiß jemand, weshalb garnix seinen Blog Garnixoderguru.com geschlossen hat?

Gorilla
2 Jahre zuvor

Buy the dip
Chinesen und Asiaten nehmen sogar Kredite auf um an der Börse zu spekulieren, das kann ja heiter werden
https://www.cash.ch/news/top-news/boerse-asiens-kleinanleger-ruesten-sich-fuer-nach-corona-rally-1512130

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Felix
Richtige Beobachtung. Generell schlagen sich defensive Werte auch in dieser Situation besser. Als Beispiele denke ich hier an Nestle oder Novartis.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Neuling
Einzelaktien sind interessant aber mit nur 3’000€ kannst du eine bis maximal drei Einzelaktien kaufen. Bei mir ist eine Einstiegsposition immer mindestens 1’000 Franken eine volle Position ein Vielfaches davon. Wenn einer der drei Firmen in den Konkurs geht verlierst du 33% des Kapitals.

Kurt
2 Jahre zuvor

@Mattoc

Bzgl. Garnix /  garnixoderguru.com

Eine gute Frage. Habe ich mir auch schon gestellt. Über den Google-Cache fehlen leider die letzten Kommentare, sofern da was drin stehen sollte.

Entweder hat er durch Kursgewinne der letzten Investition vor ein paar Tagen nun ausgesorgt (glaube ich nicht, den ein Großteil hat er zu höheren Preisen gekauft – meine ich zumindest) oder es hat andere Gründe. Rechtliche? Eigene gesundheitliche? Familiäre? Krankheit oder Todesfall im Umfeld? Who knows.

Schade finde ich es auch.

War schon interessant und den Cytosorbfilter verfolge ich auf Arbeit seit Jahren mit Begeisterung.

Arbeitszeitregelungen sind (scheinbar) ausser Kraft. Ich bin gespannt was unsere zusätzlichen, provisorischen Intensivbetten so machen und wie es generell weiter geht. Es bleibt spannend und man kann aktuell nur noch “auf Sicht” fahren.

Neuling
2 Jahre zuvor

@Nico Meier 
Ja das stimmt. Wählt man aber Dividenden – Aristokraten, dann ist man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite. Außerdem bin ich nicht risikoscheu ?.
Darf ich fragen welche Aktien du im Depot hast? Hast du auch noch ETFs oder nur Einzelaktien? 

Viez
2 Jahre zuvor

@Neuling, ich habe damals auch “verkehrt” angefangen. Zu Beginn viel zu große Positionen von Bayer, Nestlé und Gold eingekauft.
Was ist passiert? Bayer ist abgestürzt und Nestlé hat sich länger kaum vom Fleck bewegt. Geld für andere Aktien kam gefühlt extrem langsam nach.
Trotzdem musst du dich selbst einschätzen können ob du an ETF’s glaubst.
Wenn das nur ein Finanzprodukte für dich ist was du nicht verstehst würde ich dir trotz meiner Erfahrung zu Einzelaktien raten.
Zu diesen Aktien könntest du vielleicht, gerade in diesem schweren Zeiten, eher eine “Beziehung” aufbauen. 
Eine Amazon, Nestlé, Lufthansa ist vielleicht greifbarer und daher die Schwankungen besser zu verstehen.
Am Ende geht es ja eigentlich nur darum stetig zu investieren und nicht jetzt oder in ein paar Monaten in Panik zu verkaufen.

Ein Tipp, geh Mal in deine Stadtbibliothek und suche nach Literatur. Börse muss man auch verstehen. Es hilft darüber zu Lesen und dann wird es auch für dich einfacher zu entscheiden wie du Anfangen sollst.

Starebam
2 Jahre zuvor

@Gesundheitssystem
Ein Witz was aktuell wieder vom medizinischen Personal gefordert wird. Bereits vor der Krise hat man schon am Limit gearbeitet. Bei uns ist die erste Intensivstation schon komplett voll.
Über einen Zuschlag wird aber kein Wort verloren. (Ja ich weiß, dass auch andere Berufsgruppen viel arbeiten müssen)
Zudem kommt noch, dass weiter alles akribisch dokumentiert werden soll wie vor der Krise, damit danach geprüft werden kann ob Krankenkassen zu viel gezahlte Leistungen zurückfordern können.
Die ersten Kliniken haben schon Insolvenz angemeldet. Viel Personal meldet sich krank, da niemand sich ohne jeglichen Ausgleich dem Risiko weiterhin aussetzen möchte.

Ralf
2 Jahre zuvor

@Corona: Wir sind derartige Krisen nicht gewohnt in D, CH, A. Andere Länder werden häufiger von Krisen wie Ebola geschüttelt. Ruhe bewahren und Regeln befolgen. Die Welt dreht sich weiter und wird auch Corona überstehen. Und Beten ist auch kein Fehler, auch wenn das heute oft als altmodisch oder Zauberei abgetan wird.

@Börse: Es wird noch eine Weile ruppig laufen aber wir werden wieder deutlich höhere Kurse sehen. Geduld. Wer zocken will, kann die Schwankungen ja mit Hebelpapieren nutzen. Mach ich in kleinerem Stil mit Knockouts auf den DAX.

Heute Mittag geht es erst mal wieder in den Wald, frische Luft schnappen. Wir haben hier den Vorteil sehr wenigen Leuten zu begegnen. Bleibt gesund!
 
Bewegen, Sonne auftanken und cool bleiben…

Neuling
2 Jahre zuvor

@ Vize 
 
vielen Dank für deine Tipps. Ich denke es ist nicht verkehrt ein ETF und Einzelaktien zu haben.
Welches Buch würdest du mir persönlich empfehlen?

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Neuling
Kennst du den Blog vom Finanzwesir?
Den würde ich die empfehlen. Dies ist ein guter Einstieg.
Wenn du zurzeit Einzelaktien kaufen willst würde ich auf eine solide Bilanz des Unternehmens mit nicht zu hohen Schulden setzen.

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

@ Sparta
 
Wir sind ja beide Aktionäre von Adidas. Auf die eine oder andere Art. Wie ich das verstanden habe, setzt Adidas die Mietzahlungen nicht einfach willkürlich aus, sondern ist in Verhandlungen mit den Vermietern. Ersteres ergibt natürlich die bessere Schlagzeile.
 
Deutlich wird: In dieser Krise werden alle bluten. Auch die Vermieter. Die Pyramide “meine Mieter zahlen mir die Immobilien ab” wird ins rutschen kommen. Ob die Armada an Kurzarbeitern in Zukunft zudem alle Tilgungen für das Eigenheim leisten kann? Fraglich. Ob Immobilienpreise immer nur steigen können? Fraglich. Wenn die ersten Spekulanten auf die Verkäuferseite wechseln….
 
Ich möchte das Verhalten von Adidas nicht verteidigen. Als Bürger empört man sich vielleicht zurecht. Bemühen wir doch die Dialektik, ohne “ich habe Recht”-Getue.
 
Das zahlst Miete für ein Gewerbe und nun kommt die Bundesregierung und zwingt dich, den Laden zu schließen. Du hast weder gegen Gesetze verstoßen, noch Mißwirtschaft betrieben. Wir reden nicht vom 50%-Umsatzrückgang in der Rezession, sondern von 100%.
 
Ist nun nicht auch die Bundesregierung in der Bringschuld, diese Situation zu regeln? Lösungen im Ausgleich Mieter/Vermieter herzustellen? Wie verfahren wir als Gesellschaft in dieser besonderen Lage? Zahlungsmoratorium? Unternehmen mit guter Bilanz und Rücklagen zahlen weiter Miete und Unternehmen ohne Rücklagen bekommen die Miete vom Steuerzahler bezahlt? Ist das gerecht?
 
Wie ist das in dieser besonderen Situation überhaupt mit den Mietzahlungen? Solidarität der Vermieter? Alle müssen bluten, aber die Mietzahlungen für´s Gewerbe gehen weiter brav und pünktlich ein?
 
Wir reden auch nicht nur von der Gastronomie und den Krämern. Die (Zahn-)Arztpraxen verwaisen ebenfalls. Hatte ein Gespräch während der Masernimpfung am Montag, die weiterhin zuverläßig durchgeführt wird. Die Angestellten gehen dort auch in Kurzarbeit. Die üblichen “Kunden” sitzen jetzt alle zu Hause….. Wie lange noch?
 
Ein Wespennest, ich weiß. Ich spreche mich auch gar nicht für das eine oder das andere aus. Es braucht mir niemand die Keule verpassen. Sind nur Gedankenanstöße.

Und als Beitrag zur Berichterstattung: Bin heute morgen 5 km durch den Park gejoggt und dann Brötchen für die Familie holen gewesen. Alle Bürger verhalten sich vorbildlich. Man lächelt sich an, geht sich aus dem Weg und hält Abstand.

Rainer Zufall
2 Jahre zuvor

Nico

Du vertrittst dich eigentlich die Auffassung, dass der Markt alles regelt und dass staatliche Eingriffe die natürliche Ordnung wenn nicht die natürliche Selektion stören? Und dass das Corona Virus vlt sogar das Rentenprolem lösen könnte.

Wenn ich Dich da richtig verstanden habe, wie passt dann diese Aussage:

“Natürlich hat niemand mutwillig das Virus aus Italien in die Schweiz gebracht. Aber Tatsache ist trotzdem, dass es über Italien in die Schweiz gekommen ist. Und das hätte man mit Zwangsquaramtäne der Einreisenden verhindern können.”

Also doch plötzlich der Ruf nach dem starken Staat? Dachte sowas sei linksverseuchtes Wunschdenken 😉
 

Siggi
2 Jahre zuvor

Mr. Dax hat den Durchblick und weiß, dass hinter Corona dunkle Mächte stehen. Alles ein abgekartetes Spiel sozusagen.
Enjoy: https://www.youtube.com/watch?v=Gf4y0HoEkCU

Und Herr Elsässer rät alle Bewertungen zu ignorieren und nur noch in Stückzahlen zu denken: https://www.youtube.com/watch?v=nhdqZJ-Vrt8

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Rainer Zufall
Entweder man fährt die Schiene “Herdenimunität” oder man setzt auf Verzögerung und Zeitgewinn. Die Schweiz setzt wie die meisten Staaten auf die Karte Zeitgewinn. Wer diesen Weg wählt muss die Grenzen abriegeln. Zurzeit kommen nur Menschen die in der Schweiz arbeiten über die Grenze alle anderen werden zurückgewiesen. Ich verstehe mich als wertkonservativ und wirtschaftsliberal. Ich bin für freie Zirkulation von Gütern und Dienstleistungen. Aber aufgrund der weltweit unterschiedlichen Sozialsysteme bin ich gegen weltweite Personenfreizügigkeit. Ich bin klar der Meinung jeder Nationalstaat soll selber entscheiden welche Wirtschaftsmigranten er aufnehmen möchte und welche nicht.
Übrigens der Spruch Corona löst das Rentenprobem ist von meinem Grossvater der 89 Jahre alt ist und seit 25 Jahren selber eine Rente bezieht.

Bruno
2 Jahre zuvor

“Wie lange noch?”
Zeit gewinnen ist die 1. Priorität, niemand wünscht sich Zustände wie in Italien oder schlimmer. So kann im besten Fall auch vermieden werden, dass einige Leute im Feld-Lazarett ihre letzten Stunden verbringen müssen.
Ich bin froh, sind die Experimente von UK & Co. bezüglich Herdenimmunität gescheitert, es hätte ein Debakel gegeben, so schlimm genug. In 2 Wochen wissen wir mehr. Kein gutes Gefühl habe ich auch für die USA, und in Russland vermute ich die Lage auch schlimmer als gemeldet. 
Es geht hier auch nicht um die Einzelfälle, hört sich vermutlich makaber an, das gefährliche an diesem Virus ist die rasche Ausbreitung und hohe Ansteckung. 
Ich wünsche niemandem, dass er im Umfeld Leute verliert im Wissen, dass man ihnen nicht mehr helfen konnte, weil die Kapazitäten überlastet waren. Natürlich sind das im Vergleich zur 3. Welt Luxusprobleme, aber die wirtschaftlichen Schäden werden wir wieder kitten können, wenn der Schaden uns auch noch länger begleiten wird. 
Im empfehle auch den TED Talk von Bill Gates vor 4 Jahren, wer es noch nicht gesehen hat.
https://www.youtube.com/watch?v=6Af6b_wyiwI
In China mit härtesten Massnahmen ging es ca. 12 Wochen, hier wird es länger gehen aber d.h. auch nicht, dass nun alles gestoppt werden muss. Einige Dinge laufen krumm, wo nicht gestoppt werden müsste, wenn man sich an die Regeln hält. 
Ich denke dieses Ereignis wird auch die Arbeitswelt umstellen und ein Umdenken bringen, ich kenne doch einige Unternehmer die noch vor wenigen Wochen Homeoffice verteufelten, und nun sind die Leute zuhause, es funktioniert, wenn auch eingeschränkt und herausfordernd. Man wird viel lernen müssen. Aber auch in der Industrie oder auf dem Bau muss man nicht alles runterfahren, aber halt umdenken. Wenn 10 Bauarbeiter in einen Minibus gesteckt werden, geht das natürlich nicht! Aber es gibt hier ja Alternativen, braucht viel Disziplin und starke Führung, dann kann es trotzdem weitergehen, ohne dass man alles runterführt und der Schutz aufrechterhalten wird. Wir sind es nicht gewöhnt, beim nächsten Virus werden wir hoffentlich besser vorbereitet sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Neuling
2 Jahre zuvor

@Nico Meier
 
Ja ich kenne den Blog von Finanzwesir. Meines Wissens nach ist er nur ETF-Befürworter oder hat sich zwischenzeitlich etwas geändert? 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Neuling
Ich gebe grundsätzlich keine Kaufempfehlungen ab bin kein Kundenberater oder Analyst
Ich habe unter anderem auch die Swiss Re Aktie im Depot. Ein grundsolides Unternehmen das der zweitgrösste Rückversicherer Europas ist. Er zahlt verlässlich eine Dividende.
Aber auch eine solche Qualitätsaktie unterliegt Schwankungen. Im Februar 2020 lag der Kurs bei 115.8 Franken er fiel zwischenzeitlich auf unter 54.7 Franken. Damit hat sich der Kurs halbiert. Ich habe bei 56 Franken nachgekauft.
Inzwischen liegt der Kurs bei 70 Franken.
Wer in Altien inverstieren will muss solche Korrekturen verkraften könne. Das ist alles Kopfsache aber wer es nicht kann wird mit Aktien nict glücklich.
 
 
 

Rainer Zufall
2 Jahre zuvor

Nico

“Ich verstehe mich als wertkonservativ und wirtschaftsliberal. Ich bin für freie Zirkulation von Gütern und Dienstleistungen. Aber aufgrund der weltweit unterschiedlichen Sozialsysteme bin ich gegen weltweite Personenfreizügigkeit.”

Kann mir gut vorstellen, dass Du gegen die “weltweite Personenfreizügigkeit” bist.

Dir wurde bestimmt auch noch keine Ausgangssperre nahegelegt, weil ein paar Strassen weiter die dänische Botschaft gebrannt hat.

Du sasst bestimmt auch noch nicht mit einer Einladung zum Fastenbrechen im Flüchtlingslager, das Du zwar betreten, die Bewohner aber nicht verlassen durften und hast Gastfreundschaft bei absoluter Armut erlebt.

Dein Tai wurde nachts um 1 auch sicher noch nicht von Angehörigen einer Miliz angehalten und durchsucht.

Du standest bestimmt auch noch an keiner Grenze an der Dir die Ausreise verwehrt wurde. Du hast bestimmt auch nicht überlegen müssen, ob Du den Beamten da jetzt bestechen sollst oder besser einfach umkehrst (habe mich fürs 2. entschieden, war eine gute Entscheidung damals).

Aber klar, Du weisst wie die Welt so läuft. Du kannst ja in Deinen Garten gehen, den Rasen mähen und über Adam Smith nachdenken.

Ich betrachte mich als sehr liberal. Nicht nur als wirtschaftsliberal.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Neuling
Ja der Finanzwesir empfiehlt ETF.
Ich habe vor rund 20 Jahren angefangen in Aktien zu investieren. Ich kanne damals noch keine ETF und habe relativ blauäugig ohne Vorwissen Einzelaktien gekauft. Ich hatte viel Glück und mir blieben grössere Entäuschungen erspart.
Wenn ich heute mit 3’000 starten würde so würde ich in ETF investieren.
Ich gehe davon aus, dass du in DE wohnst da gibts den Freibetrag für Dividenden von ich glaube 800 Euro im Jahr oder so die steuerfrei sind. Wenn du einen ETF wählst der ausschüttet erhältst du diese Dividende steuerfrei. 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Rainer Zufall
Du hast recht ich habe nich noch nie als überbezahlter NGO Mitarbeiter in ein Flüchtlingslager begeben um mich von den Flüchtlingen aushalten zu lassen!

Das Mähen des Rasens erledigt für mich der Rasenmähroboter aus Schweden.
 
 

Verwandte Beiträge
154
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x
()
x