Wie du Vermögen aufbaust und deine Zufriedenheit steigerst

Was reiche Familien von armen unterscheidet. Das haben Forscher herausgefunden.

Es gibt schlechte Nachrichten. Corona breitet sich global schneller aus, als befürchtet. Das kann die Weltwirtschaft weiter belasten. Kein Wunder, dass die Kurse taumeln. Die Krise ändert aber nichts daran, wie man Vermögen aufbaut.

Steuerberater Tom Corley hat die Reichen erforscht. Er ist seit 2004 den Gewohnheiten von Millionären auf der Spur. Alles begann, als einer seiner Kunden in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Er wollte ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Er interviewte also hunderte reiche und arme Amerikaner. Heraus kam dabei diese Studie.

Drei Gewohnheiten haben die Reichen

Im Kern haben die Reichen drei Gewohnheiten, die sie von den Armen und Normalos unterscheidet:

  1. Sie passen beim Geldausgeben enorm auf. Die Reichen vergleichen Preise, schieben Neuanschaffungen auf, kaufen Gebraucht statt Neu etc.
  2. Sie sparen 20 Prozent ihres Einkommens.
  3. Sie bilden Rücklagen für diverse Anlässe wie Ruhestand, Notgroschen, Hochzeit.

Es dauerte für die Reichen im Schnitt 32 Jahre, um 3,2 Millionen Dollar zu akkumulieren.

Am einfachsten ist es, geduldig und stetig zu investieren. Monat für Monat. Die meisten Menschen schaffen es zu einem Vermögen, wenn sie das Investieren automatisieren über einen Sparplan, sagt er.

Corley rät, dass du im Idealfall Freunde hast, um gemeinsam kluge Geldgewohnheiten zu entwickeln und zu besprechen. Auch eine Community im Internet kann helfen, sagt er.

 
 
 
 
 
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Do you have a strong business foundation? Do you have a consistent system in place to get leads? How about apps? Sales? Do you have managers and strong team members or do you do it all yourself? You have to create a foundation that can stand the tests of time. You don’t want to be in business for just a year you still want to be in business 10 years from now. Focus on building a strong foundation and learning all the necessary skills to flourish so that you can be around in the long term. #businesstips #startupbusiness #onlinebusiness #onlinebusinessideas #businesscoach #businessowner #entrepreneur #millionairemindset #eliteceos #motivation

Ein Beitrag geteilt von FITNESS | ENTREPRENEUR | COACH (@tanner.chidester) am

Fitnesstrainer steigerte sein Einkommen durch extrem teure Kurse

Corley ist nicht der einzige Experte, der diesen Weg empfiehlt. Tanner Chidester, Chef von Fit Warrior and Elite CEOs, sieht das genauso. Der Entrepreneur war an seinem 28. Geburtstag Millionär. Er geht allerdings einen Schritt weiter.

“Der langsame Weg zum Wohlstand ist das Sparen”, sagt er. Daher empfiehlt Chidester den Turbo zu zünden, indem du dich vor allem auf die Einnahmeseite konzentrierst. Das sei der Hebel – nicht das Sparen.

Als er 22 Jahre alt war, gründete er ein Unternehmen, das personalisierte Fitness- und Ernährungspläne erstellt.

Der ehemalige College-Football-Spieler verdiente in den ersten beiden Jahren nur 2.000 Dollar mit den Programmen. Er arbeitete nebenher für sechs Stunden im Restaurant Olive Garden, damit er seine Rechnungen bezahlen konnte.

Erst als er einen Kurs über den Aufbau eines Online-Schulungsgeschäfts belegte, machte es Klick bei ihm. Gegenüber dem Börsensender CNBC sagte er: “Damals habe ich erfahren, dass die Leute für eine Dienstleistung hohe Ticketpreise bezahlen werden – das bedeutet mehr als 1.500 Dollar. Ich habe meine Fitnessprogramme für etwa 40 Dollar verkauft. Dann habe ich gelernt: Oh, die Leute werden mir 1.500 Dollar für meinen Dienst bezahlen.”

Chidester erhöhte die Preise. Nun verdiente er 10.000 Dollar je Woche. Je Monat kassierte er zwischen 30.000 und 50.000 Dollar. Mit 27 wurde er Millionär.

Die Superreichen fokussieren sich auf ihre Einnahmeseite, nicht ihre Ausgaben

Steve Siebold, der für sein Buch “How Rich People Think“*(Affiliate) 25 Jahre lang wohlhabende Menschen analysierte, sieht das ähnlich. “Die Massen konzentrieren sich so darauf, Rabattzettel auszuschneiden und sparsam zu leben”, schreibt er. “In der Zwischenzeit konzentrieren die Reichen sich darauf, viel Geld zu verdienen.” Genau darauf weist Blogger und Jungunternehmen Thomas Brandon Kovacs alias „Thomas der Sparkojote“ gerne hin: Erhöhe vor allem die Einnahmeseite! 

All das bedeutet nicht, dass die Reichen nicht sparen. Siebold: „Die Reichen wissen, dass Sparen wichtig ist. Aber sie wissen, dass es noch wichtiger ist, Geld zu verdienen.“

Zufrieden machen dich Herausforderungen, Ziele, Aufgaben

Wichtig ist es, dass du Ziele im Leben hast. Gerade die unbequemen Ziele sorgen für Zufriedenheit, wenn du Fortschritte machst. Das faule konsumsüchtige Leben macht dagegen nicht zufrieden – auch wenn es den Anschein hat.

Das dauerhafte Glück kommt nicht mit dem neuen Handy oder neuen Auto. Das erklärt der schwedische Wirtschaftsprofessor Carl Cederström in seinem Buch “The Happiness Fantasy“*.

Unternehmen und Werbetreibende versprechen aber den Konsumenten das blaue vom Himmel, eben dass sie zufrieden werden mit einem neuen Produkt. Dabei passiert das Gegenteil. Die Menschen begeben sich stattdessen in ein Rattenrennen aus freudlosen Produkten und eines endlosen Konsums. Obwohl durch den materiellen Konsum der Komfort im Leben zunimmt, geben die angepriesenen Dinge dem Leben keinen tieferen Sinn.

Übrigens haben wir die drei Buch-Gewinner ermittelt. Die Bücher gehen an “Freelancer Sebastian“, “Thomas der Sparkojote“ und “Mark85“: Gratulation, bitte wendet Euch an Maximilian Alexander Koch.

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86 Kommentare
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Kurt
2 Jahre zuvor

“Daher empfiehlt Chidester den Euro zu zünden”  ??
Meinst Du nicht eher den Turbo?

Rabattzettel “auszuscheiden” oder auszuschneiden?

Bruno
2 Jahre zuvor

3.2 Mio in 32 Jahren tönt nach viel, bei 10% Rendite im Schnitt S&P500 ist das eine monatliche Sparrate von gut 1000 EUR. 
Das ist nicht für alle machbar, aber für viele ist das gut machbar, insbesondere Doppelverdiener.
Das Problem ist der Durchhaltewille und die Disziplin, der fehlt. 32 Jahre lang immer dasselbe machen ohne vorher schwach zu werden und die Kohle irgendwo auszugeben das fehlt den Meisten.

Frank-der-Schalker
2 Jahre zuvor

An den Schweizer

“das ist nicht für alle machbar, ……..“Artikel lesen und verstehen.Für alle im Artikel stehenden ist es machbar, es geht um REICHE nicht um Doppelverdiener.“Es dauerte für die Reichen im Schnitt 32 Jahre, um 3,2 Millionen Dollar zu akkumulieren“Schöne mal wieder SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN von dir zu hören.Glück Auf

Micha
2 Jahre zuvor

Frank du bist wie Schalke – > zweitklassig! 

AktienNewbie
2 Jahre zuvor

Das Problem ist der Durchhaltewille und die Disziplin, der fehlt. 32 Jahre lang immer dasselbe machen ohne vorher schwach zu werden und die Kohle irgendwo auszugeben das fehlt den Meisten.

Rechnet man die Kindheit hinzu ist das ein halbes Leben. Und bei allen Unabwegbarkeiten, welche ein Leben in diesem Zeitraum bereit hält – soziale Herkunft, Krankheit, politisches System, Wirtschaftskrisen, Umwelteinflüsse, Katastrophen, etc. – werden das niemals nie die Meisten sein sondern immer eine Minderheit.

Den Meisten ist eher geholfen, wenn sie die Möglichkeit haben, ihren Talenten und Interessen zu folgen als sie zu zwingen hart erarbeitetes Geld ein halbes Leben lang ausschließlich zu horten, damit sie in der 2. Hälfte davon was haben.
 

2 Jahre zuvor

@Bruno
Geht auch als nicht Doppelverdiener, das Gehalt meiner Lebenspartnerin Finanziere ich, sie arbeitet Vollzeit für mich. Sind wir nun Doppelverdiener ;-)?

AktienNewbie
2 Jahre zuvor

@Thomas der Sparkojote:
Mich würde eher interessieren ob ihr in diesem Kontext Doppelsteuerzahler seid 😉

Wolke
2 Jahre zuvor

@Micha
Frank Schalker ist der klassische  Troll. Ignorieren! (Mach nicht meinen Fehler).

Chris
2 Jahre zuvor

Die Frage ist macht es mich denn glücklich wenn ich dann im Alter 3,2 Mio habe?
Ich denke schon dass es einen auch glücklich macht wenn man sich etwas leisten kann wofür man sich in seinem Job reingehängt hat. 
Das sollte jeder für sich selber individuell entscheiden wie er sein geld ausgibt 

Ökonomisch gesehen wäre es eine Katastrophe wenn jeder 32 Jahre so sparen würde 🙂 

Bruno
2 Jahre zuvor

@AktienNewbie
Ich schrieb ja nicht für alle machbar, ich denke da primär an die Niedriglöhner, dort sollte der Fokus auf Verbesserung der Arbeitssituation liegen. Ich meinte aber wenn jemand anständig verdient und vielleicht auch 2 verdienen dann sind 500.- / Monat oder 16.-/Tag drin. Und wenn es nur 8.- sind für einen Starbucks-Kaffee oder eine Packung Zigaretten die man einspart so gibt das über die lange Zeit auch 1.6 Mio. und als Rentner lebt es sich damit sicherlich besser als mit nix 🙂
@Thomas
Natürlich geht es auch alleine, es ging mir um die Zahlen, wenn bei Doppelverdiener jeder 500.- / mt. spart ist das für viele erträglich, sie müssen sich einfach bezahlen bevor all die Ausgaben folgen.
Ich bleibe dabei das Hauptproblem ist der freie Zugriff auf dieses Geld das früher oder später verlockt, das können negative Themen sein wie von AktienNewbie aufgezählt aber häufig sind es eben auch Gelüste wie grösseres Eigenheim, Luxusauto, Weltreisen etc. Denke das ist auch ein Grund weshalb mehr Leute mit Immobilien ein Vermögen aufbauen als mit Aktien, weil dort das Geld gebunden ist resp. es komplizierter ist, ans Geld zu kommen. Deshalb sind auch staatliche Unterstützungen sinnvoll.
Ich finde wie Du auch, der Fokus sollte auf mehr Einnahmen gelegt werden, aber auch da braucht es eine Grunddisziplin, es gibt genug Beispiele die sehr sehr gut verdienen und trotzdem nichts ansparen.
Im übrigen seid ihr Doppelverdiener, ausser das Gehalt deiner Lebenspartnerin ist ein Geschenk, ich gehe davon aus dass sie dafür eine Leistung erbringt 😉 
@Schalker
Es sind diese Selbstverständlichkeiten die es ausmachen und daran die Meisten scheitern 😉 Beim Fussball nicht anders…

Stefan
2 Jahre zuvor

Hallo Tim,
Punkt 4: Beharrlichkeit. Langfristig an seinen Zielen festhalten und nicht so schnell einknicken wenn mal etwas Gegenwind kommt halte ich für sogar noch wichtiger als Punkt 1. 
Ich muss gestehen, dass einige der Positionen die ich im Laufe der Jahre verkauft habe, für die Katz waren. Ich hätte länger am Ball bleiben sollen. Beispiel? Delivery Hero zum IPO zu 30€ gekauft. War eine Spaßposition, ja, aber nur mit minimalem Gewinn (ca.34€) viele Monate später verkauft.  Weiteres Beispiel? AMD für unter 10€ gekauft, für 17€ verkauft. Ich hätte das investierte Kapital geistlich abschreiben sollen und die Position liegen lassen, so wie ich es hauptsächlich handhabe  Zum spekulieren habe ich einfach kein Händchen.
 

2 Jahre zuvor

Eigentlich kann jeder etwas sparen wenn er nur will!
Stimmt, nachhaltig sollte es sein und dieses Geld gedanklich mal ausblenden.
Ich habe auch eine Großfamilie (5Kinder) und gebe 10% aller Einnahmen zum sparen.
Natürlich ein sehr guter Haushaltsplan ist schon gefragt!

Michael (Bergkamen)
2 Jahre zuvor

Hi Tim,
wieder einmal ein guter Bericht. Klar, die Einnahmenseite erhöhen. Aber dafür muss es auch einen Markt bzw. Klientel geben. Aber im Prinzip kann JEDER was schaffen. Der eine mehr und der andere noch mehr.
STUR und STETIG. Ich bin zwar spät angefangen, aber 1.000€ im Monat in Sparplänen ist richtig gut. Und jeden Monat einmal ins Depot geschaut und siehe da………….. es wird mehr.
Aber jeder soll sein Rennen laufen. Man kann nicht alles skalieren. Trotzdem ist für jeden was drin, mit Disziplin.
VG
der Michael (Bergkamen)

2 Jahre zuvor

Ich habe mir heute noch ein paar Shell Aktien mehr ins Depot gelegt.
Ist noch wer bei Shell investiert der noch nicht verkauft hat?
 

Mr.K
2 Jahre zuvor

@Sparkojote Mal so aus unternehmerischer Sicht gesprochen: Eigentlich sollte sich Deine Freundin selbst finanzieren bzw. ein mehrfaches von dem reinbringen, was Du ihr bezahlst.

Mit 50 aufhören!!!
2 Jahre zuvor

@Josef
Never sell Shell!

Blackrock
2 Jahre zuvor

@Josef
Ich hab 350 Shell – im Februar gekauft als hier jemand meinte Shell sind so wie Bundesschatzbriefe Steigerung des investierten Kapitals gibt es keine aber hohe Ausschüttung. 
Ende März zur Pandemie hab ich nochmal nachgelegt und auch noch ein Päckchen Exxon dazu genommen. 
Zur Zeit mit -52% dabei 😉 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Zur Zeit mit -52% dabei
 
Uiuiui … das schlägt sogar meine Fresenius  😉
 

Slowroller
2 Jahre zuvor

Da ich nicht verkaufe (siehe Beitrag von Stefan) habe ich auch meine Shell noch. Ich hatte im März nochmal nachgelegt, das lass ich jetzt aber sein, da es andere Aktien gibt, die derzeit interessant sind. Cool bleiben kann man auch nur, wenn man nicht alles in einem Korb hat.
 
Apropos Finanzbloggerblase: Ob Garnixoderguru nochmal wieder auftaucht?

2 Jahre zuvor

@Mr.K Ich glaube der Joker ging daneben, Sarkasmus und Ironie ist sehr schwer in Textform rüber zu bringen. Da hilft auch kein Zwinker Smily. Das lerne ich immer auf die harte Tour, wenn jemand das wörtlich nimmt was ich schreibe.
Natürlich arbeitet sie und erbringt eine Leistung. Und somit sind wir Doppelverdiener. Hoffe das klärt das Missverständnis auf.
@AktienNewbie
Wie meinst du das, sie zahlt ihre Steuern und ich meine. Also ja wir zahlen beide Steuern, separat. Ich zahle vermutlich für das Jahr 2020 um die 200’000 CHF Steuern (Privat + Unternehmen zusammengerechnet).
Je nach dem, aber erfahren werde ich es am Ende des Jahres. Kommt halt noch darauf an, was für Investitionen getätigt werden für meine Unternehmungen.
 
 
 
 

Cap
2 Jahre zuvor

Ich habe auch noch Shell… Eine kleine Position hätte ich im März aufgebaut. 
Will sie eigentlich wenn ich leicht im Plus bin wieder verkaufen. 
Gibt wie erwähnt andere schöne Aktien, mit denen ich mich wohler fühle. 

Siggi
2 Jahre zuvor

@Slowroller
Ich mochte seinen Schreibstil, aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass er primär Leute in CTSO reingepusht hat. Ich kann mich irren und möchte ihm nichts zu Unrecht unterstellen.
@Value Traps
Hatten wir gestern schon – Shell, AT&T, IBM, Cisco, bei Gilead gibts mal zur Abwechslung Lebenszeichen, Intel wird heute runtergeprügelt.
 

Felix
2 Jahre zuvor

# Shell
Ich habe eine Position Shell, die ich mir vor Einführung der Abgeltungssteuer ins Depot gelegt habe, also in 2008. Sie haben immer schön Dividende gezahlt, standen zwischenzeitlich auch schon deutlich über meinem Einstiegskurs. Ich hätte steuerfrei verkaufen können, wollte aber nicht auf den guten Dividendenzahler verzichten.
Derzeit stehen sie mit 45 % im Minus, das macht nach eine ca. -5 % Rendite p.a. beim Kurs und die Dividendenrendite dürfte im Schnitt bei 5% gelegen haben, so dass ich mit Shell nach 12 Jahren Haltedauer 0 % Rendite erzielt habe. Nichts, was man haben will. Außer man vergleicht es mit Wirecard zB.     

Blackrock
2 Jahre zuvor

@Rüdiger
Bei Fresenius bin ich leider auch noch mit dabei. Für den ungeübten Aktionär ist da die Verpackung einfach zu verlockend. Dividendenaristokrat und Defensiv-Champion…was man da so alles liest.  Dachte das gibt noch zusätzlich Sicherheit ins Depot….aber bei der Firma ist in den letzten Jahren wohl so einiges falsch gelaufen.
Tatsächlich sieht die Realität bei mir im Depot nicht so sexy aus – schon seit mehreren Jahren bin ich über 30% in den Miesen.
Bin echt froh auch einen deutschen Verdoppler zu haben und das ist bei mir die “Deutsche Börse”.
 

2 Jahre zuvor

@Shell
Ich bin noch ca 30% im Minus, Shell ist aber seit längerem günstig, da musste ich einfach nochmals nachlegen.
 

-M
2 Jahre zuvor

Locker bleiben! In den meisten Depots werden shell und Co doch nur ein paar % ausmachen. 
In einem stark fokussierten Depot darf das nicht so oft passieren. 
Gerade bei Fresenius oder Intel denke ich nicht, dass die Verluste von dauerhafter Natur sind.
Bei Shell glaube ich eher, dass man einen Ausstieg finden sollte, wenn der Kurs Richtung 16€ geht. Ich bin skeptisch, ob das nochmal was wird und man langfristig als Investor auch Geld zurück bekommt inkl. WERTsteigerung.
-M

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

Das schöne ist ja, dass es tatsächlich so simpel ist, ein Vermögen an der Börse aufzubauen. Wenn man denn Geduld und die psychische Konstitution mitbringt.

Einfach stur und stetig – Tim wiederholt es so gerne wie ich – investieren. Das große Rauschen ignorieren und Monat für Monat weitere Aktien ins Depot packen. Tims Mantren verinnerlichen und sich mit der Community hier austauschen, um auf Kurs zu bleiben. Funktioniert bei mir wunderbar.

Viel Inspiration gab und gibt es hier zu holen. Das half mir immer, zu lernen und weiterzumachen. Wir alle haben klein begonnen. Das Portfolio wächst und wächst jedoch wie der Obstgarten. Mit einem großen Depot kehren Zuversicht und Ruhe ein. Wohlstand belebt das Gemüt. Geld ist Energie.

Ambitionierte Ziele setzen, etwas wagen, neue Wege beschreiten….. das macht auch mir bis heute große Freude. Der (monetäre) Lohn kommt dann wie nebenher als “Abfallprodukt”.

@ Gurken im Depot

Meine Walgreens (-49%) bleiben im Depot. Aufstocken werde ich aber nicht. Dann nächsten Monat lieber wieder eine Ladung J&J. Oder doch Alphabet….?

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen 🙂 !

kripofrankfurt
2 Jahre zuvor

Zu Shell:

Aktien für Pferdekutschen sollen ebenfalls recht günstig sein zur Zeit. Nachkaufgelegenheit?

-M
2 Jahre zuvor

@Free
Glückwunsch noch zum Buch und die andern Beiden. Dabei liest du doch gar nicht gern haha. 
Ja den Gurken Geld hinterherwerfen kann böse enden, lieber in die Gewinner weiter investieren. Claus schreibt so schön “den Durchschnittskurs erhöhen”. Nach vielen Jahren der Anlage ist dies von Vorteil. Würde man da immernoch die Kaufkurse verringern, hat man was falsch gemacht. 
-M

Value
2 Jahre zuvor

ja stur und stetig so wie @Freelancer schreibt ist die Lösung, nach 20/30 oder 40 Jahren spielt es denke ich nicht die Rolle wenn sich eine Handvoll Unternehmen sich nicht wie gewünscht entwickelt haben.
Ob Werte wie Shell, BAT oder Walgreen wieder den Weg aus der Krise finden weis heute keiner, wer ein gut diversifiziertes Depot hat kann aus meiner Sicht durchaus die o.g. Werte dazu kaufen. 
Ich kaufe im Prinzip auch jeden Monat, immer der gleiche Betrag . . . . mal (für mich) neue Unternehmen mal stocke ich etwas auf aber wichtig ist stur und stetig.
 

Mid
2 Jahre zuvor

 @  Blackrock    Tatsächlich sieht die Realität bei mir im Depot nicht so sexy aus – schon seit mehreren Jahren bin ich über 30% in den Miesen.
Hatte ich auch, bei der Finanzkrise und jetzt  im März, aber mittlerweile über 10 Prozent wieder im plus. Schon mal überlegt, an was es liegen könnte bei Dir ????

Bruno
2 Jahre zuvor

@Mid und Blackrock
Ich vermute mal “gefallene Titel” und/oder Exoten, weil sie optisch günstig schienen. Weil wenn man jetzt im Minus ist dann stimmt etwas nicht in der Depotallokation. 
Vielleicht mal überlegen besser zukünftig auf ETF’s zu setzen. Oder wenn es Einzelwerte sein müssen dann wirklich nur die besten Bluechips breit diversifiziert auch wenn sie “teuer” sind. 
Schlauer als der Markt zu sein mit Turnaround-Spekulationen oder anderen exotischen Titel und Branchen ist sehr schwierig und geht meistens schief, auch bei Profis wie die Statistiken zeigen.
Vielleicht nochmals ein kurzer Nachruf der Börsenoma Beate Sander, zu spät ist es nie, sie hat erst mit 60 angefangen mit Aktien und hat es noch zu einem Millionen-Vermögen geschafft.

Frank-der-Schalker
2 Jahre zuvor

an den Schweizer
Vermutungen sollte man sein lassen, und “gefallene Titel” und “Exoten” erklären, hier geht es um Fresenius.
“Weil wenn man jetzt im Minus ist dann stimmt etwas nicht in der Depotallokation.”  ERGO HAT JEDER, DER IM MINUS IST EINE FALSCHE DEPOTALLOKATION. AU WEIA
“Vielleicht mal überlegen besser zukünftig auf ETF’s zu setzen.” WARUM?
“Oder wenn es Einzelwerte sein müssen dann wirklich nur die besten Bluechips breit diversifiziert auch wenn sie “teuer” sind. ” IM NACHHINEIN SIND WIR ALLE SCHLAUER. BITTE DIE NÄCHSTEN TENBAGGER HIER VERÖFFENTLICHEN.
“…..auch bei Profis wie die Statistiken zeigen.” QUELLENANGABEN FEHLEN, VIELE  DEUTSCHE POLITIKER VERLIERT DESWEGEN IHRE PROMOTION.
“….Börsenoma Beate Sander, zu spät ist es nie, sie hat erst mit 60 angefangen mit Aktien und hat es noch zu einem Millionen-Vermögen geschafft.”
ERST EMPFIEHLST DU ETF´S, JETZT WERDEN AKTIEN ANGEPRIESEN, SEHR STRINGENTER ANSATZ.
 
Ich kann deinen Arbeitskollegen schon verstehen, dass er nicht mehr mit dir zusammenarbeiten will, sondern seinen eigenen Online-Shop eröffnen möchte. Oder war es der Azubi, der begreift sehr schnell.
Glück Auf

Blackrock
2 Jahre zuvor

@Mid @Bruno
Sorry, hab ich wohl missverständlich formuliert:
Tatsächlich sieht die Realität bei mir im Depot nicht so sexy aus – schon seit mehreren Jahren bin ich über 30% in den Miesen.
Bezog sich zum Glück nur auf die Fresenius Position. Auf das Gesamte Depot bezogen bin ich gut im Plus. Trotz der ganzen Minus Positionen! Aber ich muss auch dazu sagen die US / CH Werte retten mir das Depot. Hier habe ich keinen einzigen Verlustbringer, außer Exxon. Also Öl und die Mehrzahl der deutschen Aktien Tiefrot.
 

Bruno
2 Jahre zuvor

@Blackrock Alles klar dann hatte ich das falsch verstanden, das ist doch völlig normal jeder hat wohl eine oder mehrere Minusposition, das gehört dazu und das muss man einfach akzeptieren.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Also Öl und die Mehrzahl der deutschen Aktien Tiefrot.
 
Dann warst du wohl so schlau und hast dich von den ach so tollen Dividenden-Zahlern aus der Tabakbranche ferngehalten. Eine weise Entscheidung  😉
 

Sangiovese
2 Jahre zuvor

@Sparkojote:

Schreibt deine Freundin nun auch deine Kommentare? Gehe nicht davon aus, dass sich deine Rechtschreibung und Grammatik so verbessert hat 😉

@Fit und Gesund:

Deinen Asien-Pazifik-ETF würde ich auch noch verkaufen, enthält ja vorwiegend Australien. Zudem enthält dein EM-ETF inzwischen auch viel Asien. Shell hingegen gefällt mir aktuell ganz gut, man muss kaufen, wenn Blut in den Strassen fliesst. Bis 2050 wird Öl und Gas sehr wahrscheinlich immer noch den Energiemarkt dominieren.

Paluma
2 Jahre zuvor

@Sangiovese
der Sparkojote hat es mal wieder nötig seine Steuerlast mitzuteilen. Damit jeder erkennen kann wie erfolgreich er ist.
Süchtig nach Klicks und Provisionen. Der Narzissmus ist bei der dieser Person im ungesunden Maß ausgeprägt.

Nobby der Dortmunder
2 Jahre zuvor

Sangiovese
Was gefällt dir an Shell gut außer der tiefe Kurs? Hast du dich mal genauer mit dem Zahlenwerk befasst? Sind für mich das Schalke 08 der Börse zusammen mit anderen Krücken wie Tabak, General Electric, IBM, usw. 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

wenn Blut in den Strassen fliesst.
 
Im Moment fließt wohl eher Öl in den Straßen  😉
Es gibt ein massives Überangebot und einen gnadenlosen Preiskampf. Für meinen Geschmack sind das keine Bedingungen, die eine Investition aufdrängen.
 

-M
2 Jahre zuvor

@Rüdiger
Ich denke Shell als “asset play” zu sehen macht irgendwo Sinn. Dabei ist es in Endeffekt eine Wette auf den Ölpreis. Geht der auf 60/70USD dann steht Shell schnell auch 60-70% höher als jetzt. 
Als langfristige Investition weiß ich nicht, ob das noch Sinn macht. 
 
Meine Frau und mein Sohn haben die auch noch im Depot. Ich glaube bei meinem Sohn würde ich die früher oder später rauswerfen.
Meine Frau ist B&H extrem. Die hat noch nicht 1x ins Depot geschaut seit Eröffnung… Die sagt, was gekauft wurde bleibt. Sie fragt nur manchmal, ob noch was da ist haha. 
-M

Wolke
2 Jahre zuvor

@Paluma
…hat es mal wieder nötig seine Steuerlast mitzuteilen…
 
 Einfach nicht alles glauben, was in den Blogs verzapft wird.
Nirgends wird soviel gelogen wie im Internet.
Wenn ein Blogger erzählt, er zahle 200.000 Chf  Steuern, dann ist das halt Werbung für seinen Blog. Werbung lügt!
Auch diese Gastbeiträge, die meisten sind gelogen oder maßlos übertrieben.
Gelegentlich erzählen diese Typen auch die Wahrheit, das ist aber die große Ausnahme.
 
 

Skywalker
2 Jahre zuvor

“der Sparkojote hat es mal wieder nötig seine Steuerlast mitzuteilen. Damit jeder erkennen kann wie erfolgreich er ist.Süchtig nach Klicks und Provisionen. Der Narzissmus ist bei der dieser Person im ungesunden Maß ausgeprägt.” 
 
Das findet man oft bei kleinen Männern, die müssen da wohl was kompensieren. Ich finde das eher amüsant, weil so durchschaubar..

Nimzo
2 Jahre zuvor

@-M
Du hast eine clevere Frau. Interessant wäre zu wissen wie sich eure prozentuale Depot-Performance entwickelt (hat). Aktien und Börse sind eben nur eine Nebensache im realen Leben.
Falls es ein Jäger und Sammler Gen gibt und es bevorzugt Frauen besitzen, sind Sie in dem Börsenspiel klar im Vorteil ;-).  Schade eigentlich dass laut Statistik das schöne Geschlecht unterdurchschnittlich Aktien als Vermögenswert besitzt.
Ich finde den Vergleich den Tim mit Lebensmitteln gerne zieht (hängen lassen wie einen Schinken/Salami) trefflich. Es gibt einen Schwund aber das Produkt wird immer besser und wertvoller.
Ich wünsche allen ein sonniges Wochenende,
Nimzo
 
 

Slowroller
2 Jahre zuvor

Meine persönliche Einschätzung zur Gas- und Ölbranche: derzeit ist der Preis recht niedrig, allerdings hoch genug um profitabel fördern zu können. Dies gilt allerdings hauptsächlich für die konventionellen Produktionsmethoden, Shale gas und oil ist zu den Preisen schwer zu fördern. (wobei die auch deutlich effizienter und günstiger werden)
Die derzeitige Krise hat natürlich einen massiven Einfluß auf die Nachfrage. Der Flug- und Schiffsverkehr steht seit Monaten quasi still. Durch weniger Mobilität wird auch weniger getankt. Einiges davon wird die Krise überleben – man merkt eben, dass man viele Besprechungen auch remote machen kann. Bri Urlaub, Kreuzfahrten und wohl auch im Handel wird es aber nachholeffekte geben. Was ich aber eigentlich sagen wollte: Derzeit gibt es in der Branche einen Trend der Konsolidierung. Große schlucken kleine, kleine verschwinden und eventuell sehen wir auch noch Merger unter großen. Dadurch wird die Produktion deutlich effizienter während der Marktpreis eher höher werden dürfte. Viele der Großen beginnen auch sich in Gebieten wie CCS oder Power to gas aufzustellen. Auch Wasserstoff oder andere Erneuerbare werden aufgenommen.
Schaut man sich mal abseits der Industrieländer um, stehen viele Menschen noch vor der Schwelle der Wohlstandsgesellschaft – drängen aber dorthin. In diesen Ländern sowie Dritte-Welt-Ländern scheint es utopisch kurzfristig auf fossile Rohstoffe zu verzichten.
Ich persönlich denke, dass die großen Player einen Aufschwung erleben sobald Covid überwunden ist. Jetzt KÖNNTE ein guter Zeitpunkt sein um in die Branche einzusteigen oder aufzustocken. Ein Risiko ist es natürlich. Allerdings gibt es Risiken überall am Aktienmarkt.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Irgendwelches Geld-/Finanz-/Spar-Viehzeuchs nehme ich gar nicht erst wahr. Deren Seiten klicke ich nicht an und deren “Dienste” nehme ich nicht in Anspruch. Ich komme allerbestens ohne sie zurecht. Ok … ein gewisses Amusement kann man ihren Beiträgen hier nicht immer absprechen  😉
 

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

@ -M
 
Dabei liest du doch gar nicht gern haha.
 
Bitte??? Ich lese für mein Leben gerne. Sachliteratur, Romane, historische Magazine…. ich bekomme nicht genug davon (und habe viel zu wenig Zeit).
 
Allerdings halte ich mich vom News-Müll fern. Auch durch´s Netz zu stromern, um irgendetwas aufzuschnappen ist nichts für mich. Auf das Buch bin ich gespannt. Ich werde berichten. Wann auch immer….. 😉 .
 
Einstandskurse erhöhen klingt gut. Passiert mir regelmäßig. Und die Zeit regelt doch eine ganze Menge. Fresenius Med Care liefen die letzten Jahre kurstechnisch nicht so doll. Im Depot stehen sie 71% im Plus….
 
Mich juckt´s ja auch, die Depotnieten herauszuschmeißen. Mit sturem B&H spare ich mir aber die Energie für die Kaufauswahl auf. Und verhüte den zu frühen Verkauf guter Titel, die vermeintlich zu teuer oder nicht mehr “gut” sind. Die rücken dann nämlich auch schnell ins Visier. Hier wäre der Schaden viel größer, als ein paar schlechte Titel mit 0,X% Gewicht im Depot mitzuschleppen.
 

2 Jahre zuvor

@Shell
Bei aller Kritik gegenüber Shell, ich werde Shell behalten und gegebenenfalls bei diesen Kursen weiter aufstocken.
Ich bin mir gewöhnt dass Werte kurzfristig sinken wenn ich diese kaufe,  mir sind Dividenden auch viel wichtiger als steigende Kurse.
Tesla ist ja z.B. ordentlich hoch bewertet, schütten aber keine Dividende aus, dies ist nichts für mich.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Auch durch´s Netz zu stromern, um irgendetwas aufzuschnappen ist nichts für mich.
 
Ich gestehe, das mache ich ab und zu recht gerne – mit immer anderen Schwerpunkten. Derzeit on top: Nutz- und Zierpflanzen für den Garten, Geschichte meines Geburtsortes und damit verknüpft die Geschichte des Bergbaus an der Saar. Hach ja … ich, damals in der Kohle … schön war die Zeit  😉
 

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