Warum die Mittelschicht kaum Vermögen bildet


New York, 18. Dezember 2019
Shopping. Damit beschäftigt sich die Masse am liebsten. Dann kommt die Altersarmut wie gerufen.

Hast du dir mal überlegt, was der Grund ist, warum die Mittelschicht kaum noch Vermögen aufbaut? Es gibt viele negativste Einflussfaktoren in der modernen Zeit. Sie bremsen den Wohlstand. Das hier sind nur Beispiele:

  • Übergroße Häuser/Wohnungen
  • Konsumkredite im Überfluss
  • Neue bzw. überteuerte Autos. Etwa SUVs
  • Wohnmobile, Boote, Wohnwagen. Ferienwohnung (die nicht vermietet wird)
  • teure Hobbys wie Golf oder Reiten
  • Elektronik. Mehrere Fernseher, PCs, Laptops, Tablets, Handys und die dazugehörigen Abonnements
  • Haustiere wie Hunde haben und sie wie Kinder behandeln
  • Fitnessstudio-Mitgliedschaften

Die Voraussetzungen zum Vermögensaufbau sind gar nicht mal so schlecht. Wir haben eine geringe Arbeitslosigkeit. Wir haben steigende Gehälter. Unser kapitalistisches System unterstützt Produktivkapital (Aktien, Firmenanteile, Renditeimmobilien…) Das haben die Wohlhabenden und Unternehmer begriffen. Sie nutzen das System zu ihrem Vorteil: Sie investieren ihr Geld. Sie bauen sich passive Einnahmen auf. Sie verdienen Geld im Schlaf – im wahrsten Sinn des Wortes.

Arbeitnehmer dagegen machen zu selten davon Gebrauch. Sie meiden den Aktienmarkt. Sie haben Angst vor Aktien und Geschäftsideen.

Eine gesunde Ernährung kostet Geld. Daran würde ich nicht sparen. Ebenso führt zu wenig Bewegung zu chronischen Gesundheitsproblemen, wenn wir älter werden. 

Unsere Politik hat leider das Land nicht ausgelegt, um die Mittelschicht zum Aufbau von Wohlstand zu ermutigen. Berlin fördert das langfristige Aktiensparen nicht. Die lukrativste Anlageklasse wird mit Füßen getreten. Es ist absurd.

Eltern bringen ihren Kindern nicht bei, wie man Geld spart oder ausgibt. Wenn der Nachwuchs erwachsen wird, hat er keine Ahnung, was er tun soll. Verwandte sagen, dass über Geld nicht gesprochen wird. Es sei unhöflich nach Gehältern und Ausgaben zu fragen, heißt es. Dabei können solche Gespräche die Augen öffnen.

Fast Fashion und andere für den Einmalgebrauch konzipierte Konsumgüter sind ebenfalls für Geldvernichtung und Umweltbelastung verantwortlich. Ich verstehe, dass manche Menschen möglicherweise nicht in der Lage sind, aber für die Mittelschicht ist es besser, Dinge zu kaufen, die auf Langlebigkeit und zeitlosen Stil ausgelegt sind. Meine Kleidung ist zum Teil Second Hand. Meine Winterjacke ist schätzungsweise 20 Jahre alt und gibt noch immer warm. Sehr warm. Ich trage sie gerne. Mir macht das nichts aus. Im Gegenteil. Ich bin stolz darauf nicht unter dem psychologischen Syndrom zu leiden, ständig neue Sachen kaufen zu müssen.

Wer die Augen öffnet, kann viel lernen. Viele kleine Veränderungen in deinem Leben können Großes bewirken. Bring den Aktien-Schneeball ins Rollen.

Stelle die Impulskäufe ab. Kaufe wohl überlegt ein. Schließe dich einer minimalistischen Denkweise an. Das Ansammeln von Zeug macht nicht dauerhaft zufriedener. Es füllt nur die Häuser und bereitet mehr Kopfzerbrechen.

Ich genieße es in Discountern oder auf dem Bauernmarkt meine Lebensmittel einzukaufen. Es gibt im Internet zahlreiche Communitys, die sich gegenseitig helfen. Übrigens ist mein Blog Timschaefermedia.com der beliebteste geworden, wie diese Statistik zeigt.

Hast du vor ein paar  Jahren das Investieren nicht verstanden, kann das heute anders sein. Lass dich von den schwankenden Kursen nicht einschüchtern. Lass dich von den Crash-Propheten nicht abhalten. Der Weg zum Wohlstand ist einfach, wenn du die Prinzipien verstanden hast: Lass den ETF-Sparplan einfach laufen. Kaufe jeden Monat stur und stetig Aktienanteile.

Ich stimme zu, dass es in einer Konsumgesellschaft schwierig ist, Gleichgesinnte zu finden, die sich gegenseitig ermutigen. Eher wirst du vermutlich von deinem Umfeld zum Konsum angestiftet.

Dieses Buch finde ich super. Es ist besonders für Jugendliche und junge Erwachsene geeignet, die lernen wollen, wie sie mit ihrem Geld clever umgehen:

* Affiliate

Das neue Buch der Südafrikanerin Sam Beckbessinger ist ins Deutsche übersetzt worden. Es macht Spass zu lesen. Ich habe ein Exemplar und schaue immer wieder rein. Sie hat es locker zusammengestellt. Sie schreibt, als ob sie ein guter Freund ist. Bedenke: Am besten ist es, wenn du keine Bücher kaufst, sondern sie dir ausleihst. 


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Warum die Mittelschicht kaum Vermögen bildet

  1. Avatarabc

    Warum die Mittelschicht kein Vermögen bildet: Es lohnt sich einfach nicht. Die EU ist pleite und es gibt Negativzinsen. Die Staatsschulden können in der EU nicht mehr zurückgezahlt werden. Demzufolge muss es mathematisch zu einem Schulden / Vermögensschnitt kommen. Diese Repressionen werden in de EU vorbereitet. Also wozu sparen, wenn ich Zwangshypotheken und Enteignung fürchten muss? Anonym Gold und Silber kaufen geht ab 2020 auch nicht mehr da die Betragsgrenze auf 2000 gesenkt wurde. Die EU Politiker wissen schon was sie machen. 😉 
    In den USA ist das vielleicht wieder anders. Aber in der EU macht es einfach keinen Sinn und das haben die Menschen verstanden. In den Niederlanden gibt es quasi eine indirekte Vermögenssteuer mit der Box 3. Die SPD möchte jetzt auch wider eine Vermögenssteuer für Deutschland einführen. Es geht also schon in die von mir skizzierte Richtung. 
    Have fun 🙂 

  2. AvatarStefan Müller

    Leider besteht zum Thema Geldanlage weder in der Bevölkerung, noch in der Politik ein besonders Interesse.
    Die Politik hat in den letzten 15 Jahren die Langfristanlage massiv verteuert, in dem die Spekulationsfrist reduziert und schließlich von der SPD abgeschafft wurde.
    Kurzfristige Zockerei wurde aber mehr durch die Abgeltungssteuer begünstigt.

  3. AvatarAnn

    Hallo in die Runde und zuallererst ein herzliches Dankeschön von mir an Tim und all die Kommentatoren für Eure interessanten Beiträge! Ich konnte schon sehr viel davon mitnehmen.
    @Mattoc
    Du fragtest nach einem herzhaften Brotaufstrich. Mein Lieblingsrezept ist ein veganer Eiaufstrich (einfach herzustellen). Falls Interesse besteht, schreibe ich gerne das Rezept in den Blog?

  4. AvatarAlexJ

    Neben den genannten zutreffenden Gründen ist die Hauptursache für die mangelnde Vermögensbildung breiter Bevölkerungsschichten die seit Jahrzehnten anhaltende reale Einkommensstagnation oder sogar die -einbußen zugunsten der Reichen.

  5. AvatarSparta

    @Mattoc

    Ist nicht ganz so mein Fall aber die Geschmäcker sind ja verschieden!

    Ich schaue auf nen hohen Gemüse, Hülsenfrüchte- oder Samen-Anteil. Wenn an erster Stelle Sonnenblumenöl steht, lasse ich es stehen. Wenn Interesse an meinen Lieblingsmarken besteht kann Tim Dir ja meine E-Mail geben.

    Auf nen guten Büffelmozeralla, Käse zum Gemüse überbacken, Raclette, Käsespätzle, Cheddar… da bin ich nicht so konsequent und diszipliniert wie Free… 

    Allerdings kann man sich die Geschmacksnervern umgewöhnen.

  6. AvatarMattoc

    @Rezeptvorschläge
    Es ist lieb von euch, dass ihr mir mit Rezepten helfen wollt, aber mir fehlt die Infrastruktur dafür und deshalb werde ich auf keinen Fall etwas selbst zubereiten. 🙂 
    Gurki hat mir mal Reis mit Pfannengemüse von Aldi empfohlen. Das mache ich auf meiner mobilen Herdplatte immer noch ab und zu. 😉
    Wenn es um Brotaufstrich geht, muss es ein Fertigprodukt sein. 
    Viele Grüße

  7. AvatarSven

    steigende Gehälter
    Also das scheint (auch in der Quelle) eine etwas verschobene Wahrnehmung zu sein. Ich habe selbst bei mir im Bekanntenkreis alleine 2 Personen die schon knapp 20 Jahre keine Lohnerhöhung erhalten haben.
    Selbst 3% Bruttolohnsteigerung ist bei mir in den letzten Jahren auch nicht drin gewesen. Zumal die Inflation und Preissteigerungen den realen Lohnzuwachs doch erheblich sinken lässt.
    Sicherlich ist der Konsum auch ein Aspekt, allerdings denke ich auch bei dem Großteil der Mittelschicht ist einfach auch nicht mehr drin.
     

  8. AvatarAndrea

    Mattoc, man kann super Avocado aufs Brot tun, das schmeckt sehr gut und lässt sich schmieren wie Butter.

  9. AvatarSparta

    @Mattoc
    Also rein informell / persönlicher Geschmack und ausdrücklich nicht als Werbung gedacht!
    Meike’s Mais-Paprika-Chili Aufstrich von Allos, Brotaufstich Antipasti Olive / Kapern von Sanchon, Tartex Linsen Liebe Belugalinse Balsamico, LaSelva Crema di carciofi (wenn man Artischocken mag)…
    Das letzte ist nicht so super frugal! 😉

  10. AvatarMattoc

    Auf jeden Fall interessant, wieviele Leser sich für dieses Thema interessieren.
    @Sparta
    Ich habe mir das notiert und werde morgen mal zu einem Biosupermarkt gehen und gucken, ob ich davon was finde. Erstmal als Beimischung zu meiner „herkömmlichen Ernährung“. 😉

  11. AvatarThorsten

    Lieber Tim, die Mittelschicht als Solche gibt es in meinen Augen nicht mehr, es ist mehr Sandwich,in  der Mitte dünn. Unten die verarmte Mittelschicht, die sich über Kreativität und musische Fähigkeiten definiert. Geld geht in Miete und Musikunterricht, Konsum ist da eher wenig. Urlaub ist zu Hause oder kurz übers Wochenende an der Ostsee, ohne Übernachtung.
    Die obere Hälfte ist finanziell gut dran, Konsum gibt es, aber man spart auch schon, um einen Urlaub für die Familie hinzubekommen, so wie jedes Jahr, auch wenn es immer schwieriger wird. Zwischen den beiden Schichten ist die Nebelzone, dort man wird durch Steuern ,Abgaben, Mieten, Energiekosten nach unten gezogen und versucht sich  irgendwie oben zu halten.
    Alle müssen rechnen , der Konsum ist schon lange nicht mehr im Vordergrund. Der Sparanteil ist durch die geringen Gehälter begrenzt. Seit 20 Jahren gibt’s keine vernünftigen Erhöhungen, was zusätzlich gezahlt wird , wird durch steigende Steuern und Abgaben aufgezehrt. Aktuell werden es wohl die Krankenkassenbeiträge werden. 5% sagt man.

  12. AvatarAlexander

    @abc: Weshalb fürchtest du „Zwangshypotheken“ oder Enteignungen? Wohnst du in Berlin? Ich denke dass werden wir nicht erleben in Deutschland. 
    Ich denke die Mittelschicht baut kein Vermögen auf weil sie es nicht möchte. Es möchten eben viele Durchschnittsbürger einfach kein Vermögen aufbauen. Das liegt einfach an deren Nutzenfunktion, Konsum heute wird sehr stark präferiert. Viele möchten heute konsumieren immune nicht erst morgen.

  13. AvatarSparta

    @Mattoc
    Vom ersten gibt es relativ viel mit 65 % Gemüse in mem Bio-Laden. Je nachdem welches Gemüse man persönlich mag…
    Ansonsten für einfache Küche ist auch warmer Haferschleim super gesund. Haferflocken, Äpfel rein reiben, Nüsse, Ceylon-Zimt, nach belieben Rosinen, Wasser oder Pflanzendrink. Geht auch abgewandelt mit TK-Beeren, Kokos-Flocken, Banane, Birne, Cranberrys etc.
    Das Erwärmen ist zudem für diejenigen gut, welche sonst Probleme mit Fruktose haben.
    So, jetzt lasse ich das zu müllen! N8

  14. AvatarNico Meier

    Brotaufstrich
    Ist auch ein Fertigprodukt Humus von Aldi oder Lidl besteht hauptsächlich aus Kichererbsen, pflanzlichem öl, Uitrone und Gewürzen. Mag diesen Humus gerne am Wochenende als Brotaufstrich. 
    Viele Menschen aus der Mittelschicht neigen zum Konsum. Vor 10 Tagen hat unser 40 Zoll Fernseher den ich im Sommer 2009 gekauft habe, immer mehr technische Probleme bekommen. Wir haben dann im Kollegenkreis mal rumgefragt was die anderen uns empfehlen würden. 
    Fazit war 60 Zoll sei Standart und man brauche zwingend mehr. Wir erhielten Vorschläge von 65 Zoll aufwärts. Hätte alles zwischen 2’800 und 5’500 Franken gekostet.
    Meine Frau und ich haben dann einen Philipps 55 Zoll im Angebot für 499.- gesehen und nach kurzem Internet-Preisvergleich sofort gekauft.
     

  15. AvatarWegerich

    @ Sven
    das ist auch meine Beobachtung. Und wenn man aktuell den Arbeitsplatz wechseln muß, kann man sich auf Gehaltseinbußen gefasst machen. Wie hat letztens ein Arbeitgeber zu mir gesagt “Jahrelang waren wir erpressbar, heute habe ich 10 CNC Dreher vor der Türe stehen die sofort anfangen können, falls bei mir einer mit Wechsel droht wenn er keine Gehaltserhöhung bekommt”.
    Und der Stellenabbau geht erst los.

  16. Avatar42sucht21

    @Tim – Mittelschicht
    Schöner und richtiger Beitrag wobei ich persönlich den Begriff Mittelschicht nicht mag weil jeder darunter etwas anderes versteht und weil der Begriff politisch so aufgeladen ist. Sparen wird immer einfacher weil viele Dinge des täglichen Bedarfs in DE immer günstiger werden (abgesehen von wohnen). Konsum muss zum Einkommen passen und nach Abzug der guten Sparrate erfolgen. Leider ist Sparen teils unsexy und das Mithalten mit den anderen (Nachbarn, Internet,…) ist wichtiger. Die Industrie versucht das auszunutzen (0% Finanzierung, kurze Produkt Life-Cycle, Abo anstatt kaufen…)

    @abc – Sparen & Vermögen bilden lohnt sich einfach nicht.
    Können die meisten hier im Forum nicht bestätigen und aus eigener Erfahrung das Gegenteil berichten.

  17. AvatarStefan Müller

    Interessant sind ja auch die Medienberichte vom Fachkräftemangel, sogar Migrationsanreize von Fachkräften sollen gefördert werden. Angeblich bedroht der Fachkräftemangel unseren Wohlstand.
    Auf der anderen Seite wird vom riesigen Jobabbau durch Industrie 4.0 und weiterer Automatisierung gesprochen, so dass vom bedingungslosen Grundeinkommen die Rede ist.
    Parallel dazu Berichte, vom massiven Jobabbau, gerade in den Schlüsselindustrien.
     
    Wo liegt da der Fehler?

  18. AvatarNico Meier

    Viele sehen den eigenen Konsum nicht wirklich. Da kommt im November der Bonus oder der 13. Monatslohn und der muss dann gleich in einen neuen TV, Applewatch, Handy eingetauscht werden. Ich kenne viele Doppelverdiener ohne Kinder die mir sagen sie hätten kein Geld zum Sparen aber jedes Jahr den neusten TV, das neuste Handy, Stereoanlage. In der Garage steht die geleaste Karre die alle 3 Jahre gegen eine neue, teurere getauscht wird.

  19. AvatarDaniel

    Zählt der Großteil der Leser hier nicht zur „Mittelschicht“?
    Übermässigen Konsum gibt es in jeder Schicht. Dem einen tut es mehr weh als dem anderen. 

  20. AvatarNico Meier

    Soweit ich weiss gibt es keine vereinheitlichte Definition von Mittelschicht. Eine geläufige Definition ist beim Einkommen die obersten und untersten 10% abzuziehen und die bleibenden 80% dem Mittelstand zuzurechnen. Mit anderen Worten solange man nicht zu den 10% Niedrigberdiener oder zu den 10% Topverdienern zählt gehört man zum Mittelstand.
    Die Aussage vom Chef es gäbe viele Bewerber höre ich jedes Jahr beim Lohnhespräch. Ich zeige dem Chef dann jeweils die Erfolge im Jahr sowie die geleisteten Überstunden auf und frage ihn ob er an meiner Stelle dann zwei neue Löhne zahlen möchte. Hat auch dieses Jahr wieder zu einer namhaften Lohnerhöhung geführt. Kollegen in derselben Firma haben berichtet bei ihnen hätte es nichts oder nur 0.5% mehr gegeben.

  21. AvatarInsider

    Es gibt auch positive Entwicklungen für Sparer. Das Angehörigen Entlastungsgesetz berücksichtigt ab 2020 nur noch das Einkommen und dies auch  erst ab 100.000 brutto im Jahr . “Der arme kleine FiRe sparer” mit 250.000 Vermögen muss also nicht  alle Aktien für die pflegebedürftigen Eltern verkaufen . Eine Befürchtung die ja doch einige hier umtrieb. 
     
    https://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-Inklusion/Politik-fuer-behinderte-Menschen/Fragen-und-Antworten-Angehoerigen-Entlastungsgesetz/faq-angehoerigen-entlastungsgesetz.html 
     
    Zum sparen habe ich eine klare Meinung . Jeder über Grundsicherung sollte zumindest etwas sparen können .. Es gibt viele Familien / Paare in unserem Freundeskreis , die nichts sparen . Aber dafür haben sie große Autos , Pferde , oder unsinnige abbos . Es ist eine Frage des Wollens. Zudem wissen sie nicht , wofür sie sparen sollen es gibt ja keine Zinsen …

  22. AvatarGurki

    Also am besten gar nichts machen und im Bett versauern. Keine (teuren) Hobbys betreiben – außer natürlich Pilze sammeln, weil dann bist Du an der frischen Luft und findest sogar noch frische Pilze und kannst davon ein Omelette machen. Nee halt, erstmal die Hühner melken und das Ei rauspulen.

    Hab meine Sparrate trotz teurem Motorradhobby (ist wirklich arg teuer wenn man ne teure Italienerin fährt) auf monatliche 1350€ erhöhen können 🙂

    Und habe mir trotz neuen SmartTV gerade einen Amazon FireTV 4K geleistet, einfach weil ich die Fernbedienung angenehmer als die des (neuen, teuren 4K) TVs finde. Weil ich es kann. 50€ fürn Arsch, aber Konsum muss halt mal sein. Der Fernbedienung wegen. Aber das versteht ihr hier ja gar nicht. 🙂

    Insofern, fröhliche Weihnachten mit selbstgesammelten Pilzen und achtet darauf, dass die Süßigkeiten nicht aus euren löchrigen Socken fallen 😉

  23. AvatarLithium85

    @Gurki
    Bett ? Socken? Du beliebst zu Scherzen.
    Weiches liegen ist schlecht für den Rücken! Und Barfußlaufen ist gesünder.
    4K oder irgendein besonderes HD (schärfer als das echte Leben) brauche ich hingegen nicht, dafür ist meine Sehleistung zu schlecht. 
    Allen einen guten Endspurt in die Weihnachtszeit

  24. AvatarABC

    Zum Thema Enteignung ist noch anzumerken das der Staat nicht nur dringend seine Schulden loswerden muss sondern auch den Klimawandel und die ganzen Klimaflüchtlinge bezahlen muss. Die müssen alle versorgt werden und brauchen billigen Wohnraum bei uns. Und wir, der reiche Westen, haben das Geld dafür. Das wird man sich dann schon ganz Klever und alternativlos holen. 
    Die Grünen planen einen Klimapass mit dem dann viele Bedürftige den Weg  zu uns finden werden 🙂

  25. AvatarRalf

    Ich kann dem Artikel nur teilweise zustimmen.

    @Beispiel Job und Gehalt: In den 70er Jahren arbeitete rund die Hälfte der Erwerbstätigen in D im Industriesektor. Sehr gute Einkommen erzielten so viele, die ihre Lehre hatten und dann im Beruf als Facharbeiter arbeiteten. Also in vergleichs­weise jungen Jahren.

    Oft nur mit Hauptschulabschluss. Und es gab trotzdem gute Karrieremöglichkeiten. Nicht selten konnte man damit sein gutes Einkommen das gesamte Leben über halten. Auch ohne Abitur und Studium.

    Und sogar als Facharbeiter war es oft möglich ein Haus bauen. Ich sehe genug Beispiele in der Nachbarschaft und Verwandschaft. Heute viel fach undenkbar, schon die Preise für einen Bauplatz schrecken viele zu Recht ab. Gerade Bauland ist massiv teuer geworden. Ebenso Nebenkosten und Bauen (auch Inflationsbereinigt) aufgrund höherer Steuern und strengerer gesetzlicher Anforderungen.

    Die Zinsen waren damals deutlich höher, aber unter Einbindung der Inflation phasenweise nominal betrachtet ähnlich niedrig wie heute.

    Viel hat sich mittlerweile innerhalb einer Generation gewandelt: Die klassischen Karriereberufe, die man heute so ergreift brauchen eine viele längere Anlaufphase als früher mit geringerem Schulabschluss. Mit der Vorstellung, später einmal gutes Einkommen zu bekommen. Was auch nicht so selbstverständlich mehr ist.

    Sollte nur mal einen anderen Blickwinkel beleuchten. Früher war sicher nicht alles besser! Klar. Zeugs wie TV sogar sehr teuer. Die Bedingungen waren zum Teil aber doch gänzlich anders (Arbeitszeiten z.B. im Handel etc.) oder irgendwie berechenbarer als heute wo ständiges am Ball bleiben gefordert ist.

  26. Avatarjs

    Teures Hobby. Was spricht dagegen? Wenn es der Lebensfreude dient. Ich werde in den nächsten 3 Monaten meine Sparquote von 60% auf 20% reduzieren, da ich mir ein neues Mountainbike kaufen möchte. Es ist teuer und leider geil, dafür aber sicher 5-10 Jahre Freude bereiten.
    Nach 10 Jahren einen neuen, größeren Fernseher? Why not. Muss alles im Rahmen bleiben, dann ist es okay. Man muss das Mittelmaß zwischen Frugalismus und Konsumopfer finden.
    Tim schrieb mal, wie er mit einem uralten Rennrad an einem Triathlon teilgenommen hat. Grundsätzlich super, aber auf nem Carbonhobel machen vor allem Langstrecken mehr Spaß.
     

  27. AvatarOli

    Zum Thema Konsum / Sparen:

    Mir hat hier eine Kontentrennung sehr gut geholfen. Ich habe am Anfang des Jahres meine Konten neu strukturiert. Im Prinzip habe ich nun:

    Gehaltskonto / Tägl. Bedarf / Rücklagen
    Sparkonto mit Depot
    Konsumkonto

    Vom Gehaltskonto zahle ich die normalen Ausgaben und Fixkosten. Am Anfang des Monats gehen aktuell jeweils 12% meines Gehalts auf das Sparkonto und das Konsumkonto. Am Monatsende überweise ich den Rest (Grenze oberhalb des Gehaltskontos) dann auf das Spar- und Konsumkonto. Da ich aktuell ein sehr großes Konsumziel verfolge (neues Auto), zahle ich grade viel vom Monatsüberschuss auf das Konsumkonto ein. Jede größere Ausgabe > 50 € wird dann im Endeffekt vom Konsumkonto bezahlt (meistens überweise ich mir das Geld zurück auf das Gehaltskonto, weil ich immer mit dem Gehaltskonto bezahle).

    Funktioniert für mich super. So habe ich in Richtung Konsum auch ein klares Budget. Das Geld auf dem Sparkonto geht zum großen Teil in Aktien / ETF. Ein bisschen Geld bleibt auf einem Tagesgeld-Konto.

    Wie funktioniert das bei euch?

    Freue mich übrigens schon auf meinen Jahresabschluß. Werde zwischen Weihnachten und Silvester mal den finalen Kassensturz machen.

    Viele Grüße

    Oli 

  28. AvatarThorsten

    Über soziokulturelle Merkmale wie den Bildungsstand oder den Erwerbsstatus
    Über finanzielle Kriterien wie das Einkommen oder Vermögen.
    Über subjektive Aspekte wie Wertvorstellungen und Selbsteinschätzung.

    Quelle https://www.wirtschaftundschule.de/unterrichtsmaterialien/haushalt-und-geld/hintergrundtext/die-mittelschicht—eine-frage-der-definition/
    Im angelsächsischen Raum fast nur der Aspekt Finanzen im Vordergrund. In Deutschland reicht wenig Einkommen. Die Bundesregierung sagt 60% des Medians reichen um zur Mittelschicht zu gehören. Davon kann man in München nicht wirklich leben.
    Es gibt den Bildungsmittelstand mit nicht notwendigerweise viel Einkommen über die anderen beiden Kriterien. Gespart werden kann da nicht unbedingt.
     

  29. AvatarNico Meier

    @Beispiel Job und Gehalt: In den 70er Jahren arbeitete rund die Hälfte der Erwerbstätigen in D im Industriesektor. Sehr gute Einkommen erzielten so viele, die ihre Lehre hatten und dann im Beruf als Facharbeiter arbeiteten. Also in vergleichs­weise jungen Jahren.
    @Ralf
    In den 1970er Jahren war Bauland tatsächlich sehr billig. Das Bauen war jedoch schon damals recht teuer wie auch das Heizen, daher entstanden in dieser Zeit viele kleine Häuser jeweils auf einer grossen Bauparzelle. Weil je grösser das Haus umso höher die Bau und Heitzkosten.
    In den 1970er haben die Leute meist eine Berufslehre gemacht und haben daher mit 18 oder 19 Jahren angefangen richtig zu Arbeiten und damit auch Geld zu verdienen. Heute hat jeder Depp das gefühl er müsse bis 30 an der Uni rumhängen. Wer bereits mit 18 Jahren einen vollen Lohn verdient hat bis 30 ein gutes Startkapital für den Erwerb von Wohneigentum zusammen!
    in den 1970er Jahren fand der Familienurlaub im eigenen Land statt oder man belud den Kombi und fuhr nach Rimini oder Tarragona um dort Campingurlaub zu machen.
     

  30. AvatarPJanssen

    Freunde was ist los bei euch? Tim postet ständig interessante Beiträge, dann freue mich auf hoffentlich lehrreiche Kommentare und 90% hängen sich an irgendwelchen Nebensächlichkeiten auf. Wen interessiert jetzt der Brotaufstrich oder zuletzt die pflanzliche Frikadelle? ? Wenn Tim schreibt dass er gestern Brookfield Asset Management Aktien anstelle von Nike Air Max gekauft hat wäre es schön wenn man was interessantes über das Unternehmen erfährt und nicht wer welche Schuhgröße hat oder in welchen Farben es Air Max gibt ?

  31. AvatarRalf

    “Heute hat jeder Depp das gefühl er müsse bis 30 an der Uni rumhängen. Wer bereits mit 18 Jahren einen vollen Lohn verdient hat bis 30 ein gutes Startkapital für den Erwerb von Wohneigentum zusammen!”

    Richtig. Wobei Abitur heute schon für recht viele Ausbildungen gefordert wird. Ich konnte zu Beginn vom Berufsleben (vorm Studium) noch mit Hauptschule eine technisch-mathematische Lehre (Vermessungstechniker) machen. Heute völlig undenkbar. Allerdings hat damals die Bundeswehr z.B. mich auch stärker ausgebremst (Wehrpflicht).

    Speziell bezahlbare Bauplätze sind heute echt eine Herausforderung. Und es gibt je nach Region eh nur noch wenige, meist noch in schwierigen Lagen (Hanglage etc.). Spannendes Thema die Immobilien. Aber Vonovia läuft gut als Aktie…

    Die deutsche Politik macht mit der CO2-Abgabe Heizen und Autofahren ab 2021 auch teurer. Einfach prima das alles….

    Ob Aktien wie Royal Dutch davon profitieren können?

  32. AvatarRüdiger

    … aber Konsum muss halt mal sein.

    Habe auch gerade eben die morgige “Weihnachtsbrotzeit” für unser Werkstatt-Team bezahlt. Man darf sich und den Kollegen ja mal was gönnen  😉
     

  33. Avatar42sucht21

    @Einteilung Einkommem
    Ich vesuche abzüglich der Fixkosten vom Brutto 10% zu geben und 25 % zu sparen/ investieren. Und der Rest steht zur freien Verfügung. Das beinhaltet zB Konsum, Weitebildung oder weiteres investieren. 

  34. AvatarJedi

    Wieso muss Aktiensparen denn gefördert werden? Konsum wird ja auch nicht befördert und trotzdem machen es die Leute doch. Wenn ich Aktien kaufe, bezahle ich 0% Steuern, wenn ich nen neues Smartphone kaufe, bezahle ich 18% 😉 
    Damit ist Aktienkauf doch schon steuerlich viel besser als Konsum :p 

  35. AvatarThomas

    @Jedi, dann könnte man deutsche Staatsanleihen ja auch gleich mit 18% Mehrwertsteuer belegen. Gute Idee! 🙂 Nur blöd wenn der Staat dann keine Käufer mehr findet.

  36. AvatarMattoc

    Wen interessiert jetzt der Brotaufstrich oder zuletzt die pflanzliche Frikadelle?
    Mich! Gleich gehe ich zum Bioladen.

  37. AvatarRüdiger

    @Jedi:  Wieso muss Aktiensparen denn gefördert werden? Konsum wird ja auch nicht befördert und trotzdem machen es die Leute doch.
     
    Die von Tim gerne so genannten “Clown-Sachen” sind ja auch nicht so unsexy wie Sparen und Anlegen. Mit Aktien, die unsichtbar im Depot schlummern, kann man nicht bei den Nachbarn protzen. Die “Selbstenteignung” durch Konsum ist in D sehr beliebt  😉

  38. AvatarSparta

    @PJanssen

    Ich denke Du wirst keine garantierten und zuverlässigen Outperformer-Tipps bekommen.

    Hohe Sparquote und Indexfonds ist relativ simpel, wenn man es denn mal verinnerlicht hat.

    Es kommt natürlich auch auf das individuelle Stadium/die individuelle Sichtweise im jeweiligen Lebensabschnitt an!

    Die Gesundheit ist von der Prioritätenliste bei mir nicht hinter der Kohle.
    Ebenso Familie & Freundschaften!

    Der neoliberale Egoismus ist mir persönlich zu extrem und ich habe durchaus Sympathien für die soziale Marktwirtschaft sowie auch für andere Lebewesen und die Natur. 😉 … und das als böser AG! 😉

  39. AvatarDividenden Sammler

    @Jedi
    Die Ansicht mit der Besteuerung ist nicht ganz richtig, bei Aktien /Dividenden bezahlt di knapp 27% Steuern, hier wären die genannten 19%MwSt ein Traum und ob ich die Steuer am Anfang oder am Ende bezahle ist Makulatur. 

  40. AvatarNico Meier

    Die Ansicht mit der Besteuerung ist nicht ganz richtig, bei Aktien /Dividenden bezahlt di knapp 27% Steuern, hier wären die genannten 19%MwSt ein Traum und ob ich die Steuer am Anfang oder am Ende bezahle ist Makulatur. 
    @Dividenden Sammler
    Wenn du für 1000€ Aktien kaufst erhältst du also nur Aktien für 730€ und der Staat erhält 270€ Steuern? In welchem Land soll das so sein?

  41. AvatarClaus

    @ Kiev
     
    Claus, Du hast ja Dein Depot und eine feste Watchlist mit um die 60 Werten. Und aktuell auch einen guten Teil an Cash aufgebaut. Wie oft kaufst Du im Jahr Aktien? Und in welcher Höhe in Prozent vom Cash Anteil? Kaufst Du alles bei einem um die 10% Rücksetzer, den es vielleicht einmal im Jahr gibt oder ist regelmäßig eines der 60 Aktien tief bewertet? Es interessiert mich wie man diese Qualitätsaktien aufbauen kann. Vielleicht gibt es ja auch nur eine Gelegenheit im Jahr. Ich hatte dieses Jahr JNJ, Apple, BABA, CVS, 3M und weitere Qualitätswerte. Ich hatte aber immer zu viele über SPs und habe sie mit relativ schnellem hohem Gewinn abgestoßen. Immer wenn es eine Gelegenheit gibt, habe ich kein Cash. Das ist allerdings nicht verwunderlich, da ich nie Cash habe… CXW läuft mir auch schon davon und ich habe erst einen Fuß in der Tür.
     
    Hallo Kiev,
     
    ich denke, Du bist auf einem guten Weg. Ich mag Deine Beiträge. Also, ich versuche noch mal kurz zu beschreiben, wie ich vorgehe. Eigentlich sehr einfach:
     
    Ich habe alles in Excel automatisiert, so dass ich bei jeder Kursaktualisierung sofort entsprechende Meldungen erhalte. Meine Watchlist besteht aus ca. 100 Werten. Für jeden Wert habe ich 3 gestaffelte Kaufkurse hinterlegt. Kaufkurs 1 wird von etlichen Werten öfters mal erreicht, die beiden anderen meist nur in Extremsituationen wie z.B. letztes Jahr im Dezember oder wenn ein Unternehmen gerade Probleme hat.
     
    Fällt der aktuelle Kurs auf/unter meine Kaufkurse, erhalte ich jeweils entsprechende Meldungen mit den möglichen Stückzahlen und den erforderlichen Kaufsummen hierfür. Ich kann dann ohne lange herumzurechnen schauen, was zu meinem Depot passt und ob ich etwas hiervon kaufe. Dieses System habe ich über die Jahre immer weiter “perfektioniert”.
     
    Bei Kaufkurs 1 z.B. kaufe ich nur 20-25% der geplanten Positionsgröße. Diese Kurse sind meist recht gut, werden aber von vielen Werten öfters mal erreicht. Da man nie weiss, wie tief es geht, habe ich noch die beiden anderen Stufen. Bei Kaufkurs 2 kaufe ich dann 30-35% der Position, bei Kaufkurs 3 dann den Rest, 40-50%. Nur selten werden alle 3 Kaufkurse erreicht, bei “normalen Korrekturen” meist nur Stufe 1. Das macht aber nichts. Wird Stufe 1 zu einem späteren Zeitpunkt wieder mal erreicht, kann man ja überlegen, ob man hier nochmal kauft, um die Position zu vergrößern.
     
    Die 3 Kaufkurse werden inzwischen anhand verschiedener Parameter automatisch berechnet, ich muss sie nicht mal mehr manuell eingeben. Das ganze System ist also variabel, es paßt sich automatisch an. Ebenso erhalte ich Warn-Meldungen für “überhitzte” Werte.
     
    Momentan gibt es z.B. 13 erreichte Kaufkurse 1, 1 Kaufkurs 2, 0 Kaufkurse 3 und 32 “Überhitzungs-Warnmeldungen”.
     
    Die Werte sind auch nach Sektoren und Branchen sortiert, so dass ich bei mehreren Werten innerhalb einer Branche sofort vergleichen kann, welche Aktie günstiger oder teurer ist.
     
    Vielleicht hilft Dir (oder jemand anderem) das “als Denk-Anstoß” etwas weiter. Für mich war und ist es auf jeden Fall die Mühe wert, diese Liste zu führen. Man braucht nicht zu grübeln, ob und was man kaufen könnte. Kein Zweifeln mehr “soll ich wirklich jetzt kaufen? Oder doch lieber noch warten???”… Die Emotionen sind draussen.
     
    Es macht Spass. Könnte gerade z.B. 67 Gileads zu 59,27 EUR (kaufkurs 1) kaufen, macht 3.971,09 EUR (max. 20% von 20.000 EUR für eine volle Position). Leider habe ich schon 300…
     
    Zu Deinen anderen Fragen:Wie Du Dir nun sicher denken kannst, habe ich keine festgelegte Anzahl an Käufen pro Jahr. Ich kaufe immer, wenn mein System etwas passendes für mein Depot “anbietet” und ich Cash habe. Am liebsten bin ich (gem. Peter Lynch) voll investiert, normal sind bei mir 3-5% Cash. Durch meine Dividendeneinnahmen kommen aber laufend neue Zahlungen herein, über 15k EUR nach Steuern p.A.
     
    LG und allen eine gute Zeit

  42. AvatarDividenden Sammler

    @Nico Meier
    Ich glaube du hast mich falsch verstanden.
    Du bezahlt ca 27% Abgeltungsteuer, sozi und kirche wenn du Aktien verkauft oder eben Division erhälst. 
    Im Verhältnis dazu sund die 19% MwSt beim Kauf eines beliebigen Artikels günstig da man beim Verbrauch bzw. Wiederverkauf als Privatpersonen ja keine weitere Steuer bezahlen muss.
    Es sollte nur den Vergleich darstellen,da ja darüber diskutiert wurde Aktien wären oder sollten begünstigt sein im Gegensatz zu konsumartikel wo ich beimkauf Steuer bezahle dies ist eben nicht so es gibt keine steuerliche Begünstigung von Aktien da man die Steuer ja beim Verkauf zahlt.

  43. Der BaumDer Baum

    @ Claus, darf man fragen wie du die Kurse z.B. aktualisieren lässt? Ich hab das Mal mit einem Programm bzw. macros probiert.. hat leider nicht so Recht funktioniert. Ich muss fairerweise dazusagen, ich hab mich bisher noch nicht reingekniet.
    Möchtest du vllt. auch noch was zu deiner Berechnung des Kaufkurses sagen?
    Grüße Baum

  44. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    Ich sehe üppigen Konsum überall. Ob in Deutschland oder USA. Wenn ich die Autos, Elektronik, Restaurantbesuche, Mode, Urlaube… sehe bei Bekannte/Nachbarn, dann merke ich, dass ich mir deutlich weniger leiste.

  45. Avatar-M

    @Pjansen 
    Habe glaube ich noch nicht so viel von dir hier gelesen. In dem vorherigen Artikel ging es aber in den Kommentaren um das Thema und das vermischt sich meist ein wenig. 
    Wieso schreibst du nicht auch was brauchbares nieder zu Tims Artikel, anstatt dich zu beschweren, weil für dich das Thema verfehlt wurde? Ist doch nicht ganz sinnig. Bist quasi Zuschauer – könntest aber selbst auch was beitragen aus dem sich dann evtl eine Unterhaltung ergibt.
     
    @Claus
    ich mache das auch über eine automatische exceltabelle. Zumindest die kursabfrage und ich lege für jedes Unternehmen einen kaufkurs fest, den ich jedes Jahr aktualisieren muss. Bei erreichen des kaufkurse kaufe ich aber nicht unbedingt. Bei manchen firmen möchte ich noch tiefere Kurse sehen als errechnet (wenn das Unternehmen mehr unwägbarkeiten beinhaltet).
    So ist man auch rationaler unterwechs finde ich. Je mehr am Ende grün (kaufenswert) sind, desto eher weiß man dann auch, dass es sich um wahrscheinlich sehr gute Chancen allgemein handelt. 
     
    @Baum
    Ich importiere die Kurse von ariva.de über datenabfragen in Excel….frag aber net wie:-) bin da selbst nicht gut drinnen und ein Kumpel hat es mir gemacht 
     
    -M

  46. Der BaumDer Baum

    @ Thomas, ja zum tracken der Performance nutze ich das.
    es ging mir eher darum, wie ich Daten direkt aus einer Datenbank in meine Excel-Tabelle importieren kann. Z.b. Kurse, oder am besten natürlich aktuelle fundamentaldaten.

  47. AvatarRüdiger

    @Tim:  … dann merke ich, dass ich mir deutlich weniger leiste.

    Macht dich das unglücklich? Fühlst du in deinem Leben eine Leere, die du mit Konsum füllen könntest? Fehlt es dir an Lebensqualität?
    3x nein? Dann würde mehr Konsum auch keinen positiven Beitrag für deine Zufriedenheit/Lebensführung leisten  😉

  48. AvatarKia

    @Ruben 
    Ich habe uns gestern einen freien Tag versaut, weil ich schnell noch einen Schrank über Kleinanzeigen abholen wollte. Wir landeten bei einer “finanziell freien” Hartz4 Familie, die gerade von ihrer 70qm Wohnung in eine über 110qm Altbauwohnung in hipper Innenstadtgegend umgezogen ist. Die Kinder gehen auf einer Privatschule im Villenviertel, weil es Ihnen auf der Einzugsschule nicht gut gefiel. Zahlen müssen sie das selbst natürlich nicht und dahin gefahren werden sie nicht von den Arbeitslosen Eltern sondern vom Fahrdienst des Bezirksamtes. Mein Mann ist fast geplatzt und hat immer wieder zu mir gemeint, “wir sind doch einfach nur am Arsch”.. .Naja, mir ist das nicht ganz unbekannt, schon zu meiner Schulzeit waren die Leute aus Hartz4 Familien die “Bonzen”, der Rest hatte von Erwerbsarbeit Abhängige Eltern, die weit drunter waren. Für mich ist das eine Kaste für sich, die wissen einfach wie man es anstellt. 

  49. AvatarRuben

    @Kia: euer Ärger ist verständlich, besonders wenn solche Familien alle Tricks kennen und alles bis ins Letzte ausreizen. Ich denke jedoch das wir beide nicht so kaltschnäuzig wären, es ähnlich durchzuziehen.

  50. AvatarNico Meier

    @Kia
    Gibt leider genügend solche Beispiele die klar zeigen, dass das soziale Netz massiv ausgenutzt wird. Ich glaube niemand wünscht sich verhungernde Arbritslose auf den Strassen aber in den letzten Jahren wurde in vielen Bereichen übertrieben. 
    Arbeit soll sich auch weiterhin lohnen!

  51. AvatarAlex erklärt Aktien

    @Kia
    Unglaublich! Das macht einen einfach nur wütend. Man muss aber aufpassen, dass man sich nicht zu sehr über solche Ungerechtigkeiten aufregt. Das zieht einen nur runter und man schadet sich damit nur selbst. Aufregen bringt außerdem sowieso nichts, da man an diesem System sowieso nichts ändern kann. 

  52. AvatarGernot

    Es läuft eben vieles total aus dem Ruder. Hartz4 sollte dafür da sein um in einer Notlage zu helfen damit niemand hungern muss. Und nicht um ein angenehmes Leben ohne Eigenleistung zu ermöglichen. Dazu möchte man noch halb Afrika einladen und samt Familie alimentieren. So ähnlich wie um 1965 – 1970 zu Zeiten des “Wirtschaftswunders” wo man Flüchtlinge von fast überall z.B. auch aus Brasilien (ich kenne da persönlich einen Fall ziemlich gut) eingeladen hat und diese dann mit Einfamilienhäusern und weiteren Zuschüssen beschenkt hat. 
    Klar dass für den normalen Arbeiter/Angestellten nichts mehr übrig bleibt. Beide Elternteile müssen arbeiten um die Familie durchzukriegen und haben keine Zeit mehr für die Kindererziehung, die gerade bei jungen Kindern extrem wichtig ist. Selbst mancher Elektro-Ingenieur hat in Frankfurt weniger 2000€ Netto. Und es wird nicht besser. Deutschlandweit werden derzeit tausende Ingenieure von der Autoindustrie und den Zulieferern “freigesetzt”. Gleichzeitig wird die Werbetrommel gerührt damit immer noch mehr Leute studieren. Zusätzliche Kurz-Studiengänge, genannt Bachelor werden eingeführt um die Absolventenzahlen zu erhöhen. Ein Studium ist somit nichts mehr wert. Leistung wird in Deutschland immer weniger honoriert, deswegen werden immer mehr Leistungsträger auswandern wenn sie es sich familiär leisten können. Leittragende sind die normalen Arbeiter/Angestellten.

  53. AvatarSparta

    @Kia

    “schon zu meiner Schulzeit waren die Leute aus Hartz4 Familien die “Bonzen”, der Rest hatte von Erwerbsarbeit Abhängige Eltern, die weit drunter waren.”

    Ich kenne keine einzige Hartz4 Familie die ich seriös als ” Bonzen” bezeichnen könnte…

    So unterschiedlich sind die Lebenswirklichkeiten…

    Statistisch wird hier vermutlich aus verdammt wenigen Ausnützern eine Aufreger-Story gemacht…

    Den selektiven Fokus und/oder sogar Neid auf staatliche Almosen finde ich persönlich … fehlgeleitete Energie, verschwendete Zeit und ein verheerende individuelle Zielsetzung…

    PS: Dies bedeutet nicht, dass ich mir in einem erwiesen Fall auch mehr Sanktionen wünschen würde.

    Beeinflussbar ist aber schneller und effektiver die eigene Situation!
     
     

  54. KievKiev

    @ Claus
    Danke für Deine Ausführung. Ich hatte gedacht, Du hättest in der letzten Zeit Cash aufgebaut. Da habe ich wohl etwas vermischt.
    Ich habe gestern 8 Käufe und Verkäufe durchgeführt. CXW musste ich schließen und Rollen um weiterhin eine ordentliche Prämie kassieren zu können. Die steigen zu schnell, so dass meine alten keinen Zeitwert mehr hatten. Ich habe UNFI auch aufgestockt mit einem SP am 52 Wochentief mit längerer Laufzeit. Die Volatilität hat sehr gute Prämie geboten. Zu dem Preis würde ich gerne mehr Aktien nehmen. Falls die Aktie nicht darunter fällt habe ich 10% vom aktuellen Wert erhalten und somit meine Position verbilligt. Ich werde den SP aber glatt stellen wenn die Aktie weiterhin relativ schnell steigt. Ich habe gestern auch wieder einen kanadische Titel erworben. Er hat nur 3% Dividende und ist als Small Cap sicher nicht auf Deiner Liste. Mal sehen, ob ich hier Schrott oder Value gekauft habe. Ich habe ohne Besonderes Ereignis gekauft. Die Strafe folgte heute natürlich umgehend mit einem kleinen Rücksetzer. Die Aktie heißt PFB an der TSE. Falls wir nicht in eine Rezession schlittern verspreche ich mir hier gutes EPS Wachstum.
    Hier wurde gestern noch Jungheinrich erwähnt. Die habe ich heute angesehen, da sie sehr stark gefallen sind. Das darf man gerne genau darstellen. Ich fand sie nicht so schlecht und wollte sie heute kaufen. Da waren sie aber bereits 5-6% gestiegen. Dann dachte ich noch an Optionen, da sie ja gerade erst auf ihrem 52 Wochentief war und eine sehr hohe Volatilität hat. Die gibt es bei der Aktie allerdings nicht. Und nun steht sie bereits mit um die 8% im Plus. Meine News Diät hat sich hier nicht rentiert.
     

  55. AvatarRüdiger

    @Sparta:
     
    Ich sehe das nicht anders als du!

    Unsere Sozialsysteme sind teuer, ineffizient und können missbraucht werden, gar keine Frage. Aber immerhin, D hat funktionierende Sozialsysteme und eine soziale Marktwirtschaft. Jedes System kann verbessert, effizienter und robuster gemacht werden … und ich bin davon überzeugt, das wird auch geschehen  😉

  56. KievKiev

    @ Ralf Ausbildung
    Deutschland kann seinen Bürgern im internationalen Vergleich ein verhältnismäßig gutes Leben bieten. Dies ist möglich durch einen Wettbewerbsvorteil, den Deutschland gegenüber anderen Ländern hat. Als Aktionäre und Einwohner Deutschlands profitieren wir von Produktivitätssteigerung. Durch diese wird der Wohlstand geschaffen, der uns zu Gute kommt. Natürlich profitieren Eigentümer von Firmen in höherem Maße von den Steigerungen als Arbeitnehmer. Ohne die Steigerung verliert eine Firma an wettbewerbsfähig und ist irgendwann Konkurs. Falls eine Person vor 50 Jahren ein mittleres Einkommen mit einer Ausbildung erhalten hat, so muss diese Person heute eine höhere Bildung haben um weiterhin ein mittleres Einkommen zu beziehen. Das liegt an der Produktivitätssteigerung. In der Firma haben vor 50 Jahren vielleicht 500 Personen gearbeitet. Heute sind es nur noch 50 mit einem höheren Bildungsgrad um die komplexeren automatisierten Prozesse bearbeiten zu können. Die Personen erhalten nicht mehr Geld, die Produkte kosten allerdings auch im Verhältnis weniger. Mit dem höheren Einkommen können die Personen allerdings im internationalen Vergleich mehr Waren als früher einkaufen. Ein Smartphone gibt es beispielsweise für 110€. Die Wohnung wird dadurch allerdings nicht günstiger. Mit einer Ausbildung kann man heute nicht mehr Geld in dem Maße wie damals verdienen. In einer Selbstständigkeit sieht dies natürlich anders als in einem Angestelltenverhältnis aus.
    Du bildest Dich doch weiter mit Deinen selbstständigen Nebentätigkeiten. 42Sucht21 investiert laut eigenen Angaben weiterhin in seine Bildung, auch wenn er (sorry) vermutlich die 21 Jahre bereits eine Zeit hinter sich gelassen hat. Ohne Fortbildung und Engagement ist es heute schwer geworden überhaupt seine aktuelle Position zu halten. So sieht der internationale Wettbewerb nun einmal aus. Mit einem Aktienvermögen kann man sich diesem Zwang entziehen. Allerdings ist Neugier nach neuen Techniken, Herausforderungen usw. bestimmt nicht schlecht für das älter werden. Ganz ohne Herausforderungen wird man vermutlich zu träge und ist damit am Ende auch nicht glücklich.

  57. AvatarKia

    @Alex erklärt Aktien
    Da hast du recht, mich zieht sowas runter und auf der anderen Seite finde ich es immer wieder interessant wie die Leute das schaffen. Aber das bringt mich natürlich nicht weiter.
     
    @ Sparta
    “So unterschiedlich sind die Lebenswirklichkeiten…”Ja, extrem unterschiedlich. Was für dich nicht seriös ist war für mich und mein Umfeld Realität. 

  58. AvatarNico Meier

    Ich gehöre zur Mittelschicht und bilde trotzdem Vermögen, ich mach wohl was falsch…
    @Sparkojote
    Deine Eltern haben einen Spielladen aufgebaut du bastelst zum bestehenden Spielladen deiner Eltern einen Onlineshop und nennst dich Unternehmer. 
    Ich habe nichts dagegen wenn Kinder in der Firma ihrer Eltern mithelfen. Ich finde es nur Lachhaft, wenn diese Kinder den Erfolg der Eltern dann als ihre Eigenleistung verkaufen.
    Aber jeder wie er möchte.

  59. AvatarNico Meier

    Immer wenn die Unterhaltung auf den Missbrauch von Sozialleistungen fällt kommen die gleichen Ausreden der Linken. Es seien nur Einzelfälle, in keinem System könne man Missbrauch verhindern, Menschen die Sozialleistungen hinterfragen wären Kaltherzig und unsozial.
    Ich finde es extrem wichtig Missbrauch zu veehindern weil ich das soziale Netz gerne beibehalten möchte. Wer den Missbrauch nicht bekämpft muss damir rechnen, dass alle Empfänger dieser Leistung pauschal verunglimpft werden und im Extremfall die Sozialleistung für alle abgeschafft wird. 
    Ein guter Freund von mir leitet eine regionale Fachstelle für Sozialhilfeempfänger und er ist bekennender Sozialdempkrat aber selbst er ist für schärfere Gesetze um den Missbrauch zu bekämpfen. Er berichtet mir von einer wachsenden Sozialindustrie bestehend aus viel Personal unter anderem auch Anwälten die angestellt bei NGO’s. Diese Sozialindustrie macht nichts anderes als Sozialfälle zu beraten um für sie das Optimum aus dem Sozialstaat rauszuholen. 
    Kein Wunder steigen die Kosten im Bereich Soziales seit Jahren stark an!

  60. AvatarRüdiger

    Diese Sozialindustrie macht nichts anderes als Sozialfälle zu beraten um für sie das Optimum aus dem Sozialstaat rauszuholen.
     
    Und das ist gut so! Warum sollten Menschen auf ihre Rechte verzichten? Nur weil sie sich in dem Verhau von Formularen, Anträgen, Gesetzen alleine nicht zurechtfinden? Da ist jede Form von Hilfe willkommen. Die “Steuerberatungsindustrie” macht übrigens nichts anderes, als Bürgern gegenüber dem Staat zu helfen, ihre Steuerrechte auszuschöpfen. Ist das auch so skandalös?  😉
    Klar, dass einige das nicht gut finden. Gelder, die jemandem nach Recht und Gesetz zustehen und wegen Unwissenheit bei der Kompliziertheit der Verfahren nicht abgerufen werden, bleiben ja in den (Staats)Kassen. Verstehe ich. Es ist durchaus ein charmanter Gedanke, auf die Unwissenheit und Schwäche der Leute am unteren Ende der Nahrungskette zu spekulieren  😉

  61. Avatarvonaufdenboden

    Freue mich auch schon auf meinen Jahresabschluss. Mein Aktiendepot müsste 2019 so um die 35% Rendite erwirtschaftet haben. Die starken Zukäufe während der Korrektur im Q4 des letzten Jahres (auf Pump) waren rückblickend eine gute Entscheidung. 
    Meine stärksten 5 Titel sind Datagroup (102%), Nvidia (73%), Skywork Solutions (73%), JD.com (65%), Apple (80%) und die 5 schwächsten Exco Tech (-11%), irobot (-8%, bei Kurs 44 stark zugekauft), Baidu (-21%), 3M (-9%) und eon (+2%). Insgesamt halte ich derzeit 48 Aktien. 
    Mit Optionshandel habe ich als Stillhalter auch 40% Rendite erreicht. Allerdings ist die Kontogrösse noch nicht sehr gross. Mit den Mieteinnahmen und meinem Gehalt als Angestellter sollte die Jahresbilanz insgesamt sehr positiv ausfallen. Alles wunderbar, es geht uns gut und das Nettovermögen steigt.
    Ausgaben waren dieses Jahr sehr, sehr hoch mit neuem Sofa, neuem Esstisch mit Stühlen, Teppich, wunderbarem Toskana Urlaub und Instandhaltungsmassnahmen am Haus. Daher Sparrate 2019 nur bei etwa 40%.
    Also, dran bleiben, dazu lernen, nachdenken und die wichtigen Dinge im Leben wie Gesundheit, Umwelt und Finanzen selber in die Hand nehmen. 
    Wünsche allen Schöne Festtage!
     

  62. AvatarKia

    @ Nico
    Ich habe auch jahrelang für Sozial/Hartz4- Bezieher gearbeitet, als Babysitterin, Putze und Bertreuerin, übers DRK und ASB. Ich habe das neben der Schule gemacht. Das hat denen gefallen, das die Schicht unter der Unterschicht für einen Hungerlohn für sie arbeitet. Aber damals habe ich das nicht so gerafft. Ich fand die alle reich obwohl ich ja wusste das sie von Sozialleistungen leben. Die Diskrepanz ist mir entgangen. Ich war jung und unglaublich dumm.

  63. AvatarThomas der Sparkojote

    @Nico
    Das ist schlichtweg nicht wahr, ich verdiene keinen einzigen Cent an Waren die meinen Eltern gehören. Umgekehrt gilt übrigens das Selbe.
    Ich führe 2 Unternehmen, zum einen den Webshop und zum anderen die Medien Firma (Blog und YouTube).  
    Der Webshop läuft gut, ich betreibe Marketing, die IT (den Webshop selbstaufgebaut) das Branding, Listings etc.
    In der Realität ist es aber so und das sieht man auch in meinen Einnahmereports, das ich mit Blog, YouTube und Co. Ein Mehrfaches verdiene als momentan mit dem Webshop.Schlussendlich und das habe ich gemerkt, ist es egal was andere von mir halten. Solange ich Happy bin und andere die Lernen wollen davon profitieren.
    Meine Eltern haben viel getan, mich richtig erzogen, mit die richtigen Werte vermittelt und gezeigt das ich das machen kann was ich will und damit erfolg haben werde.
    Was sie mir aber nicht gegeben haben, ist Cash bis zum abwinken. Noch nie habe ich Gehalt oder Geld von meinen Eltern dafür bekommen, irgendwie in Ihren Geschäft involviert zu sein. Meine Eltern sind typische Selbständige, aber keine Unternehmer. Es ist meine Pflicht und auch mein Wunsch ihnen etwas zurückzugeben. Ihr Laden würde ohne Webshop in den nächsten Jahren zugrunde gehen. Kannst du zb glauben das der Laden seit 15 Jahren ohne Marketing existiert hat? Und nein meine Eltern sind nicht reich, zumindest nicht finanziell, aber reich an guten Werten.
    Weil ich im Moment sogar einige Bereiche habe die sehr gut Laufen, übernehme ich einen Teil der Miete für meine Eltern, da es knapp bei Ihnen ist.
    Liebe Grüsse
    Thomas
     

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