Überflieger Christian Wielgus: Der sparsame Geldmanager aus Hamburg


New York, 17. Juni 2020
Christian Wielgus: Der Hamburger machte sich als Vermögensverwalter selbstständig. Er ist ehrgeizig und sparsam. Sein Onkel weckte in ihm als Jugendlicher das Interesse an Aktien. Er schenkte ihm mit 18 Jahren ein Coca-Cola-Aktienpaket. Seitdem ist er Feuer und Flamme für Aktien und Immobilien. (Wir hatten uns vor gut einem Jahr auf der Invest-Messe in Stuttgart getroffen.)

Christian Wielgus (41) zeigt seinen Erfolg ungern. Teure Uhren trägt er seit zehn Jahren keine mehr. Er fährt einen Smart. Krawatten mag er nicht sonderlich. Ich glaube, am liebsten würde er wohl eine Jeans tragen. Aber das kann er nicht machen. Schließlich ist er Vermögensverwalter. Vor einigen Jahren hat er sich für die Selbstständigkeit entschieden. Er hat schon 500 Kunden.

Sofort nach dem Kennenlernen redet er, als ob du sein bester Freund bist: Offen, ehrlich. Er redet Klartext.

Sein Depot ist kürzlich siebenstellig geworden. Er hat zudem drei Wohnungen, die er vermietet hat. Zwei befinden sich in Bernau bei Berlin á 60 qm, eine in Danzig. Die Berliner Apartments werfen 120 Euro pro Einheit im Monat ab. Die Wohnung in Polen bringt etwa 9% Rendite. Er weiß, wie man Geld verdient.

Er selbst wohnt in einer Mietwohnung im Speckgürtel von Hamburg. Zur Arbeit braucht er 30 Minuten. Er wohnt außerhalb, weil er so 30 Prozent der ortsüblichen Miete spart.

Die Bodenständigkeit und der Fleiß ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Die wichtige Botschaft über Erfolg bringt er so auf den Punkt: “Ehrgeiz, Disziplin, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit.” Er schiebt nach, dass “Dankbarkeit und Demut” wichtig seien im Leben.

Seine Kunden haben keinen Ferrari, sondern einen Mittelklassewagen

Seine Kunden sind ähnlich wie er. Sie kommen erfahrungsgemäß mit einem kleinen Mittelklassewagen zum Besprechungstermin in sein Büro in Hamburgs City. Kein Prunk, kein Protz. “Du siehst es den Millionären nicht an. Ich finde das sympathisch. Die wollen ihre Ruhe haben.” Die Kunden haben zwischen 200.000 bis drei Millionen Euro Vermögen, das sie anlegen möchten. Es ist eben der typische Millionär von nebenan. Die meisten Kunden sind über 40 Jahre alt. Sie legen ihr Geld defensiv an. Der Wohlstandserhalt ist ihnen wichtiger als die schnelle Rendite. Wielgus erhält zwischen 0,8 und 1,0 Prozent des verwalteten Vermögens als Gebühr. Für Immobiliendeals fallen zuweilen höhere Kosten für die Kunden an.

Er sagt, dass Erfolg immer mit harter Arbeit verbunden ist. Jeff Bezos, Elon Musk und Frank Thelen seien Workaholics. “Die haben auf die Arbeit richtig Bock”, witzelt Wielgus. “Vom Fernsehschauen auf der Couch ist noch nie jemand ein Sack Geld auf den Kopf gefallen.” Als Wielgus angestellt war, da war er ein Leistungsbringer in seiner Firma. Und sparsam. 80 Prozent seines Nettogehalts sparte er. (Ich hab über ihn schon einmal im Block berichtet.)

Seine Kunden hat er auf die Aufs und Abs an der Börse mental vorbereitet. “Es werden schwierige Zeiten kommen”, so warnt er sie. Krisen gehören dazu. Sie wissen das. Er hat während des Kurssturzes im März (Corona-Pandemie) keine Kündigungen erhalten. Die Depots managt er konservativ. Ihm sind laufende Ausschüttungen, sprich Dividenden, wichtig. Seine Kunden haben “Cashflow-Depots”, so nennt er das. Der Kapitalerhalt hat oberste Priorität. An zweiter Stelle kommt der Vermögensausbau.

Wielgus hat hohe Ziele. Er strebt zehn Millionen Euro Privatvermögen an. Aber nicht nur monetär will er voran kommen. Er möchte sich mit charakterlich “wertvollen Menschen” umgeben.

Christian Wielgus hat für meinen Block mehrere Audiobotschaften aufgenommen. Sein Depot hat er gerade um rund 100.000 Euro aufgestockt. Das Geld floss in nur eine Aktie: Er hat seine Amazon-Position von vormals 1 Aktie auf 43 erhöht.

Sein Werdegang: Geboren in Polen, Umzug als Dreikäsehoch nach Hamburg, sein Onkel nahm ihn mit 13 Jahren zu Gesprächen zum Vermögensverwalter mit. Das motivierte ihn.
20 Jahre Berufserfahrung: Aktien, Geldanlagen reizte ihn als Jugendlicher schon. Mit 18 Jahren schenkte ihm sein Onkel Coca-Cola-Aktien.
Sein privates Depot besteht überwiegend aus Konsumwerten, die schöne Dividenden zahlen.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Überflieger Christian Wielgus: Der sparsame Geldmanager aus Hamburg

  1. AvatarFelix

    Wenn ich mich nicht verhört habe, hat der sympathische Christian im Video eine Sparquote von 78 % seines sechsstelligen Bruttogehalts angegeben. Das war sicher ein Versprecher, da ein Single bestenfalls 50 % seines Gehaltes in dieser Gehaltsklasse ausbezahlt kommt.
    Ansonsten: Alle Achtung für so viel Offenheit der finanziellen Verhältnisse. Mir wäre das zu gläsern. Für die Vertrauensbildung bei Kunden ist es sicher hilfreich, so transparent zu agieren.

  2. KievKiev

    @ Felix
    Die Sparquote wird in Deutschland vom Netto betrachtet:
    Mit Sparquote bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil der nicht ausgegebenen Einkommen wiedergibt. Ihre Veränderung hat somit eine bestandsändernde Wirkung: Positive Salden erhöhen sich durch sie, und Schulden verringern sich.
    Durchschnittliche Sparquote der privaten Haushalte, die als der Anteil des Sparbetrages am verfügbaren Einkommen definiert ist.
     
    @ Tim
    Die Audiodateien habe ich nicht angehört. Folgender Satz klingt für mich allerdings etwas nach Einschränkung:
    “Er wohnt außerhalb, weil er so 30 Prozent der ortsüblichen Miete spart.”
    Er hat bereits eine Million im Depot und möchte 10 Mio erzielen. Warum? Da muss er sich doch nicht stark einschränken? Er kann natürlich außerhalb wohnen, da es ihm dort im Grünen gefällt und es zusätzlich günstiger ist.
    Als Selbständiger wird er vermutlich nicht einen schnellen Ausstieg aus der Arbeitswelt suchen. Vermutlich auch nicht bei Erreichen der 10 Millionen. Da muss er sich nicht einschränken.
    Die hohe Sparquote erreicht er vielleicht auch teilweise durch die Selbstständigkeit. Hier kann er Kosten wie den Smart, Telefon, Arbeitszimmer?, Internet, Smartphone, Laptops usw. teilweise absetzen. Das ist auch bei Selbstständigen in Nebentätigkeit möglich. Vorrausgesetzt die Ausgaben unterschreiten nicht dauerhaft die Einnahmen.
     
     

  3. AvatarRalf

    Wirklich cool. Wie wird man Vermögensverwalter?

    Hier gibt es wenigstens Chancen auf hohes Einkommen. Und eine interessante Arbeit. Hätte mich auch interessiert, vermutlich braucht es hier aber auch wieder wie üblich einen ganz bestimmten Bildungsweg und es wird wohl strenge Vorgaben geben. Einmal die berufliche Weiche falsch gestellt, ist es vor allem im technischen Bereich nicht so leicht, umzusatteln. Hier vermisse ich gezielte Bildungsangebote, um beruflich auch mit 40 aufwärts ganz was anderes beginnen zu können. Hätte ich kein Problem damit. Gibt halt auch dann genug Konkurrenz die jünger und billiger ist.

    Junge Menschen die während Schwächephasen wie Corona in den Job einsteigen, haben oft deutliche Nachteile gegenüber anderen Generationen. So ging es mir damals auch als die Arbeitslosenzahlen auf Rekordniveau waren. Musste trotz Ingenieurtitel, Berufspraxis und guter Noten etliche Bewerbungen schreiben. Befristungen, schlechtere Konditionen. Soll nun jeder in die IT-Branche, weil hier der Laden noch brummt? Kann es doch auch nicht sein. Hier ein interessanter Artikel dazu:

    https://www.zeit.de/arbeit/2020-06/berufseinsteiger-corona-krise-arbeit-ansprueche-bedingungen-millenials?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE#comments

  4. AvatarNico Meier

    “Er wohnt außerhalb, weil er so 30 Prozent der ortsüblichen Miete spart.”
    @Kiev
    Ich verstehe jeden, der nicht in der Stadt wohnen möchte. In meinen Augen hat die Stadt abgesehen vom Arbeitsweg nur Nachteile.
    Warum sollte man in der Stadt überteuerte Miete zahlen oder eine kleine eigentumswohnung kaufen wenn man ausserhalb fürs gleiche Geld ein Haus mit Garten kaufen kann?
    Die Lebensqualität, die einem das eigene Haus mit Garten bietet, wird man in der Stadt nicht finden.
     

  5. KievKiev

    @ Ralf
    Er hat 500 Kunden und ist Selbstständig. Die Kunden kamen vermutlich nicht über Nacht. Es gibt unzählige Vermögensverwalter, die daran scheitern. Vermutlich könnte Christian auch gut Geld mit einer eigenen Versicherungsagentur verdienen. Es gibt auch zahlreiche Finanzblogs. Sehr wenige verdienen damit gutes Geld. Und es dauert hier ebenfalls sehr lange bis es soweit ist.
    @ Wirtschaftszyklus
    Hier können Absolventen tatsächlich Pech haben. Aber das kann man nicht timen. Vielleicht schaffen es Crash Propheten über einen Zeitraum von 25 Jahren im voraus die Kinder so zu planen, dass sie zu Beginn eines wirtschaftlichen Aufschwungs die Uni verlassen. Das traue ich mir allerdings nicht zu.

  6. AvatarNico Meier

    Wirklich cool. Wie wird man Vermögensverwalter?
    @Ralf
    Ein Kollege von mir ist ausgebildeter Treuhänder er hat sich zwei Jahre als Vermögensverwalter versucht und sich danach wieder anstellen lassen. Er meinte nur diese Branche sei ausgefischt neue Akteure hätten nur eine Chance wenn sie zwei drei private Kontakte zu vermögenden Personen hätten von denen sie Geld zum Verwalten erhalten um erste Erfolge zu erzielen mit denen man dann auch neue Kunden werben kann. Mit anderen Worten da tummeln sich die Juniore der Vermögenden, die über die nötigen Kontakte verfügen.

  7. AvatarBruno

    @Ralf
    Vermögensverwalter würde ich nur werden wollen, wenn ich UHNWI oder Unternehmen beraten kann. Ich denke das untere und mittlere Geschäft kann schon bald fast vollständig automatisiert werden mit Robotern, welche diese Aufgabe zuverlässig und sehr kostengünstig ausführen. 
    Da muss man dann schon ein High-End-Premium Service bieten, und die Frage ist dann halt, ob sich das noch rechnet. 
    Diese Thematik sollte aber fast alle Berufe beschäftigen, auch ein Anwalt der sich primär mit Standardfällen beschäftigt wird in (naher) Zukunft obsolet. 
    Soll nicht gegen Christian sein, nur der Einstieg ist dieses Geschäft erachte ich als nicht einfach mit Blick auf die Zukunft. Gilt auch für viele andere solche Tätigkeiten wie z.B. Immobilienmakler. Die gibt es wie Sand am Meer und es werden es nur sehr sehr wenige überleben (im Top-Segment), auch dort der Rest kann heute fast vollständig automatisiert werden. 

  8. AvatarDaniel

    Ich verstehe jeden, der nicht in der Stadt wohnen möchte. In meinen Augen hat die Stadt abgesehen vom Arbeitsweg nur Nachteile.
    viele Geschäfte, Bars, Kulturprogramm, Veranstaltungen. Als Kind ist immer sichergestellt dass du viele gleichaltrige in deinem Alter hast. Würde ich Kinder haben wären sie bei uns auf der Straße die einzigen.
    Warum sollte man in der Stadt überteuerte Miete zahlen oder eine kleine eigentumswohnung kaufen wenn man ausserhalb fürs gleiche Geld ein Haus mit Garten kaufen kann?
    Warum sollte man sich ein Haus mit Garten kaufen wenn man Single ist, nicht vor hat zu heiraten, keine Kinder möchte, Gartenarbeit lästig findet und einfach Spaß daran hat zentral zu wohnen und umgeben zu sein von Geschäften/Lokalen und anderen Dienstleistungen die man in Anspruch nehmen kann und will. Warum sollte man sich ein überteuertes Haus irgendwo in der Pampa kaufen wohlwissend dass es später zu groß ist wenn die Kinder aus dem Haus sind und meist zu klein wenn die Kinder noch nicht groß sind. Wenn man ständig damit beschäftigt ist den Garten in Schuss zu halten oder Defekte am Haus auszubessern statt sich eine kleine 80-100m² Bude in der City zu holen oder zu “bewohnen” und einfach seinen Betrag X im Monat abdrückt?
    Die Lebensqualität, die einem das eigene Haus mit Garten bietet, wird man in der Stadt nicht finden.
    Das ist eine rein subjektive Meinung von Dir die mit Sicherheit 30-40% der Bundesbevölkerung anders sieht. Nahezu alle in meinem Freundeskreis DIE IN DER STADT leben können sich unter keinen Umständen vorstellen aufs Land zu ziehen. Und umgekehrt das gleiche Spiel.
    Ich PERSÖNLICH finde das Land klasse. Aber es zu glorifizieren und zu behaupten dass es in nahezu allen Punkten besser ist ist einfach Quatsch. Freunde von mir sind vor Corona nahezu jeden zweiten Abend irgendwo was essen gegangen, haben das Kunst und Kulturprogramm der Stadt genossen, lieben den riesigen Markt und das emsige Wuseln in der Stadt. Wie käme ich dazu ihnen zu sagen dass das Leben auf dem Land für sie die Erfüllung des Glücks wäre.

  9. AvatarLuigi

    Laut Impressum ist Herr Wielgus kein Vermögensverwalter nach §32 KWG, sondern ein Finanzvermittler.
    Status:
    Finanzanlagenvermittler/-berater gemäß 34 f Absatz 1, Satz 1, Nr. 1, 2 GewO,
    Versicherungsmakler gemäß § 34 d I Gewerbeordnung und 
    Vermittlung gewerblicher Räume, Grundstücke, Wohnräume sowie grundstücksgleicher Rechte gemäß § 34c Absatz 1 Nr. 1 Gewerbeordnung
    ?

  10. AvatarLad

    🙁 🙁 Anscheinend hatte der junge Finanzberater beim Crash 2000-2003 noch keine Aktien außer Coca-Cola (seit 1997), wenn er jetzt die 10x überbewertete Aktie von Amazon  kauft.
    Amazon hat KBV 19,7 und KGV 122. Das ist eine zehnfache Überbewertung für ”Value Investing alt”. 
    https://finance.yahoo.com/quote/AMZN/key-statistics?p=AMZN
    Seinen Klienten nimmt er mehr als 100.000 € im Jahr an Gebühren und rät ihnen vorsichtig zu investieren, vielleicht in ETFs mit Dividenden, Unternehmensanleihen und Gold. Und nun spekuliert er mit 100.000 € auf einer einzigen Aktie, die 10x überbewertet ist, dass er sie später 15x überbewertet verkaufen kann.
    Der Herr hat viel Geld und so kann er viel Geld verspekulieren. 100.000 € auf eine extrem teure Aktie setzen, Amazon wie Tesla, Mastercard, Visa, Adobe, Nvidia, Netflix, Beyond Meat oder Morphosys. Das ist unvernünftig bei einem Finanzberater. 🙁 🙁 
    Er sollte noch die Bücher: ”Der Intelligente Investor” und ”Buffettology” lesen und danach handeln. Keine Aktien mit KBV 19,7 und KGV 122 kaufen.

  11. KievKiev

    @ Nico
    Ich sage nichts gegen das Land. Bei einem Vermögen von 1 Mio sehe ich aber keinen Grund irgendetwas allein des Geldes wegen machen zu müssen. Es steht auch nicht geschrieben, ob er ein Haus mit Garten hat. Muss er auch nicht. Er kann auch mit einer Wohnung auf dem Land glücklich sein. Vielleicht ist in seiner Nähe ein See oder Wald in dem er gerne Sport treibt usw.? Kann alles sein. Das klingt auch nach einem Grund, aber nur um Geld zu sparen ist etwas dünn.
    Das ist wenig wie der Blogger, der jetzt in der Wüste wohnt. Nehmen wir an er hätte gesagt, dass er z.B. 1.5M Dollar gespart hat und in der Wüste jetzt in Freiheit leben kann. Wenn er dies in der Hauptsache macht, um Kosten zu sparen würde ich ihn fragen, ob er sich das auch überlegt hat. Da würde es doch viel mehr Sinn machen bei den hohen Gehältern weiter (vielleicht reduziert) zu arbeiten und dann dorthin zu ziehen wo man dauerhaft leben möchte. Ich nehme aber an, dass es den beiden in der Wüste gefällt. 

  12. AvatarMichael (Bergkamen)

    Moin Moin,
    ja, schöne Story. Aber eines ist doch klar, die meistens fangen schon sehr früh an, so um die 20. Und dann folgt harte Arbeit. Ist schon klar. Aber die meisten schaffen es halt nicht, weil….
    a) sie zu spät anfangen
    b) keine Disziplin haben
    c) oder schlicht gesagt, nicht die finanziellen Möglichkeiten. Ich kenne viele, die arbeiten 12 bis 14 Stunden am Tag oder haben 2 bis 3 Jobs, aber das Geld fließt nicht in den Höhen, wie sie es sich wünschen. Da kann man nur ca. 100 bis 200€ im Monat sparen/anlegen. Und damit wird man kein Millionär.
    Ansonsten trotzdem ein schöner Beitrag, der motiviert.
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  13. AvatarChrisk

    Verstehe nicht wieso die Kunden nicht einfach in ETFs investieren. Da haben sie geringere Kosten. Wenn es ihnen vor allem um den Erhalt des Vermögens geht, wäre das ein weiterer Grund. Und ich persönlich würde mein Vermögen nicht einem kleinen Unternehmenr anvertrauen. Und bei 3 mio kann man auch die richtigen Profis nehmen USA etc.

  14. AvatarRalf

    “Vermutlich könnte Christian auch gut Geld mit einer eigenen Versicherungsagentur verdienen.”

    Kann ich mir schwer vorstellen. Diese Branche ist doch sehr überlaufen und bekommt mächtig digitale Konkurrenz. Oder er hatte ein ganz bestimmtes Klientel und einfach Glück. Da er nach eigenen Worten eines Videos aus einer Unternehmerfamilie stammt ist damit jedenfalls eine gewisse Sensibilisierung vorhanden für das Theme Finanzen. Beim Wohnungskauf zur Vermietung hatte er nach eigener Aussage etwas Glück (Faktor 12), ebenso beim Verdienst in den Jobs davor.

    “Laut Impressum ist Herr Wielgus kein Vermögensverwalter nach §32 KWG, sondern ein Finanzvermittler.”

    Das relativiert einiges. Ein echter Vermögensverwalter muss schon einiges an Ausbildung mitbringen. Mehr z.B. als ein Finanzanlagenvermittler, welchen man mit einem Kurs absolvieren kann.

    Einige weitere Details (Wohnverhältnisse, Familie ja/nein) wären wie immer sehr hilfreich, um das ganze besser einordnen zu können….

  15. AvatarRüdiger

    Hach ja, der Lad mit seinem Fable für abgeranzte Dividenden-Buden  😉
     
    Er wird sich auch die nächsten 20 Jahre an seinem Dividenden-Nieselregen erfreuen … während aus den “überbewerteten” Aktien beachtliche Vermögen entstanden sind. Und sie sind dann immer noch “überbewertet”  😉
     

  16. AvatarThe European View

    @Lad
    Amazon mit dem KGV zu bewerten, ergibt keinen großen Sinn, da das Unternehmen mit purer Absicht versucht, den Gewinn so weit es geht zu drücken.

    Insofern ist es auch wenig sinnvoll, auf den Buchwert abzustellen, denn Amazon scheut wörtlich davor, Eigenkapital anzuhäufen. Schaue lieber auf andere Größen wie Cash Flow Wachstum!

    Das Verhältnis von Cash Flow/Total Assets ist auch eine sinnvolle Methode, um Amazon fair zu bewerten.

    Es wäre sonst ein wenig zu einfach, schlicht auf das KGV abzustellen und die größte Blase der Geschichte auszurufen. So blöd ist Mr. Market nun auch wieder nicht  😉
     
     

  17. AvatarBruno

    “Und bei 3 mio kann man auch die richtigen Profis nehmen”
    Kaum, die richtigen Profis beginnen ab 50M 😉 Zumindest bei den Banken ist zumindest bis 5M alles Standardprodukte, man bekommt einen persönlich zugeteilten Berater, vielleicht gibts noch ne Flasche Wein oder mal ein Ticket für einen Event wenn man Glück hat 😉
    Und wer 50M hat (vorausgesetzt selbst erarbeitet und nicht geerbt) braucht dann noch einen Vermögensberater? 
    @Nico
    Das Medianvermögen ist aussagekräftiger, das ist in Deutschland 35k (Durchschnitt 217k). In der Schweiz leben halt viele Superreiche die den Durchschnitt hochtreiben. Vermögensvergleiche über Länder muss man auch immer aufpassen, was dort alles eingerechnet wird oder eben auch nicht.
     

  18. AvatarNico Meier

    Das Medianvermögen ist aussagekräftiger, das ist in Deutschland 35k (Durchschnitt 217k). In der Schweiz leben halt viele Superreiche die den Durchschnitt hochtreiben. Vermögensvergleiche über Länder muss man auch immer aufpassen, was dort alles eingerechnet wird oder eben auch nicht.
    @Bruno
    Wenn du dir die Mühe gemacht hättest meinem Link zu folgen wären da auch die Meidanvemrögen sichtbar. In der Schweiz liegt das Meidanvermögen bei 227’891 Dollar wobei hier die Pensionskassenvermögen nicht eingerechnet sind.
     
     

  19. AvatarJohn

    Viele mit 50M oder mehr selbst erarbeiten hätten besser einen Vermögensberater konsultiert. Bevor das Geld verjubelt war.
     
    Sehe hier auch gleich etwas sehr verrücktes. 100k auf ein Pferd, in einem einzigen Trade versenkt? Ich glaube auch das Amazon gut laufen wird. Aber das zeigt einfach das enorme Risiko was gefahren wird. 

  20. AvatarJohn

    @Median Vermögen
    Interessant ist der Vergleich Median zu Mittelwert. Da steht Deutschland sehr schlecht da, der Median weicht deutlich weiter ab als in anderen Ländern. Die Schweiz steht trotz der Reichen ganz gut da.

  21. AvatarBruno

    @John
    Also ich kenne niemanden mit 50M (selbst erwirtschaftet) der nicht mit Geld umgehen kann. Klar es gibt sicher Ausnahmen, Sportler, Künstler etc. aber da wurde das Geld häufig dann durch “Berater” vernichtet, siehe z.B. Becker.
    Also eine gewisse Grundkompetenz sollte jeder haben in diesen Sachen meiner Meinung nach.
     
    @John Median Deutschland
    Soviel zum Thema man kann in Deutschland nicht reich werden 😉 In der Schweiz sind die Vermögen so hoch, weil die Immobilienpreise stark gestiegen sind, auch wenn man hoch verschuldet ist, netto ist es trotzdem gestiegen. Trotzdem ist die Eigentumsquote relativ bescheiden im Vergleich zu Nachbarländer.
    Interessant wäre noch die Altersverteilung, die grössten Vermögen sind ab 60+ zu finden, also Zinseszinseffekt.

  22. AvatarRalf

    “Interessant ist der Vergleich Median zu Mittelwert. Da steht Deutschland sehr schlecht da, der Median weicht deutlich weiter ab als in anderen Ländern. Die Schweiz steht trotz der Reichen ganz gut da.”

    Weniger Netto vom Brutto. Das ist das Motto in D. 1970 lagen die Sozialabgaben noch bei 27 Prozent, heute knapp 40 Prozent. Dazu keine wirklich gut spürbare Entwicklung der Reallöhne in den letzten 30 Jahren. Trotz besserer Bildung und immer mehr Studierenden. Zwischendurch sogar Minusjahre. Auch die Wiedervereinigung hat Geld gekostet. Danach sind die Sozialabgaben spürbar gestiegen.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/505975/umfrage/beitragssaetze-zur-sozialversicherung-in-deutschland/

  23. AvatarFelix

    Also, ich kann Christian nur bewundern: Er hängt einen 100 k€ Job, der ihn Spaß gemacht hat, an den Nagel, um sich selbstständig zu machen. Da gibt es nicht so viele, die das machen würden (Jeff Bezos hatte einen 1 Mio $ Job bevor er Amazon gegründet hat). 
    Er wartet auch nicht, dass man ihm Bildungsangebote hinterherträgt, sondern er holt sich, was er braucht und was ihn weiterbringt. Insofern hat er das Unternehmergen. Man hat nun den Eindruck, die Finanzstruktur, die er selber hat, besteht ja so aus Allerweltsaktien, die jeder kennt oder sogar hat. Insofern ist die eigentliche Leistung einen zufriedenen Kundenstamm  von 500 Klienten aufzubauen. Die werden einen, wenn man das Schild “Vermögensverwalter” an die Tür schraubt nicht gerade die Bude einrennen.
    Zu den Schweizer Vermögen:
    Man muss natürlich die Kaufkraft berücksichtigen. Wir haben Freunde, die im Kanton Zug für einen 5 köpfige Familie ein Haus suchen. Die Angebote beginnen jenseits von 3,5 Mio. CHF. Und da sind Dörfer dabei, da würde man keinen Hund begraben wollen. 

  24. AvatarLuigi

    @Ralf
    Korrekt, was natürlich nicht heißen soll, dass Herr Wielgus nicht sehr sympathisch, authentisch und kompetent ist. Es gibt in jedem Bereich solche und solche.
    Als §34 c/d darf man nur Finanzprodukte (per BAFIN/MIFID Definition), Versicherungen, Immobilien und Kredite gewerblich vermitteln – d.h auch keine Beratung zu Aktien, ETFs oder Zertifikaten durchführen, insofern er nicht an eine §32 KWG Lizenz angebunden ist.

  25. AvatarNico Meier

    Interessant wäre noch die Altersverteilung, die grössten Vermögen sind ab 60+ zu finden, also Zinseszinseffekt.
    @Bruno
    Natürlich sind die grossen Vermögen bei 60+ zu finden. Dies sind auch diejenigen, die mit viel zu hohem Umwandlungssatz pensioniert wurden und nun die Pensionskassen ausbluten lassen mit ihren zu hohen Renten.
    Desweiteren wird heute in der Regel von Rentner zu Rentner vererbt, da die Lebenserwartung gestiegen ist. Da kommt dann das Erbe erst mit 60+ obwohl bis dahin die meisten bereits selber etwas Vermögen erspart haben.

  26. AvatarRalf

    “Mit fällt aber z.B. auf in Spanien besitzt fast jeder Wohneigentum und fährt einen zerbeulten Kleinwagen. In Deutschland fährt fast jeder einen neueren Mittel- oder Oberklassewagen und mietet.”

    Meine Beobachtung ist teils eine andere. Mag in großen Städten mit vielen Firmen anders sein, aber hier in ländlichen Regionen fahren viele alte Autos (wie meines) herum. Und ein Trend zum Ebike ist zu erkennen. Viele junge Leute machen gar keinen Führerschein oder erst spät (finde ich verkehrt).

    Wohneigentum wird in D nicht ausreichend gefördert. Hohe Abgabenlast auf Immobilienkäufe und generell vielfach stark steigende Preise und mäßiges Angebot. Dazu immer strengere oft fachlich fragwürdige Bauvorschriften die eine Verteuerung anheizen. In der Nähe musste ein Bauherr nun seine schönen Dachziegel vom Neubau austauschen, weil der Gemeinde die Farbe zu hell war (eigentlich gut fürs Klima)…..

  27. AvatarNico Meier

    Man muss natürlich die Kaufkraft berücksichtigen. Wir haben Freunde, die im Kanton Zug für einen 5 köpfige Familie ein Haus suchen. Die Angebote beginnen jenseits von 3,5 Mio. CHF. Und da sind Dörfer dabei, da würde man keinen Hund begraben wollen.
    @Felix
    Der Kanton Zug hat durch seine sehr tiefen Einkommenssteuern viele Grossverdiener angezogen. Da der Kanton Zug ein sehr kleiner Kanton ist wird, sind dadurch die Immopreise strark gestiegen. Aber auch im Kanton Zürich sind die Immopreise und damit die Mieten stark gestiegen.
    In Zürich ist es keine Seltenheit für eine 3 Zimmerwohnung mit 70qm Wohnfläche in einem Altbau > 3’500 Franken Miete zu zahlen!
    https://www.comparis.ch/immobilien/marktplatz/details/show/23571776

  28. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Die meisten anderen Europäer sind vermögender als die mDeutschenaber das darf man nicht zu laut sagen, sonst ist Deutschland nicht mehr bereit die anderen Europäer grosszügig zu unterstützen. 😉

  29. AvatarBruno

    @Felix
    Ja im Kt. Zug oder Kt. SZ oder Goldküste oder auch am Genfersee bekommt man für 3.5 Mio. vielleicht knapp noch ein Reihenhaus. Da muss man schon sehr sehr gut verdienen damit sich das rechnet. Natürlich jetzt wo man keine Zinsen mehr bezahlt geht das auf, wehe das ändert sich jemals wieder. 
    Die wenigsten können ihre Schulden jemals tilgen. Denen geht es nicht anders wie den meisten westlichen Staaten.

  30. AvatarMr. Pino Cavallo

    @ Ralf
    Jobs in der Vermögensverwaltung sind rar gesäht. Zumindest die bankenunabhängigen Value Investing-Buden. Natürlich hat sonst noch jedes Geldinstitut einen Vermögensverwaltungs-Arm, allerdings greift man dort eher auf vorgefertigte Produkte zurück.
    Diese Jobs kriegt man i.d.R. nur über Kontakte. Oder aber man macht sich als Blogger einen Namen, indem man Analysen veröffentlicht, die sich als richtig herausstellen und von einem Fund-Manager entdeckt wird. Ist in den USA nicht unüblich, der prominenteste Fall sicherlich Michael “the big short” Burry, der in einem Wertpapier-Internetforum für großes Aufsehen sorgte und später von einem Hedge-Fund eingestellt wurde.

  31. AvatarRüdiger

    Die wenigsten können ihre Schulden jemals tilgen. Denen geht es nicht anders wie den meisten westlichen Staaten.
     
    Mit dem einzigen Unterschied: Privathaushalte können nicht ihr eigenes Geld drucken, das dann beim Bäcker ohne zu murren auch akzeptiert wird  😉
     

  32. Avatarsammy

    @Wirecard

    Okay also zu Wirecard muss ich wohl nichts mehr sagen. Amen. Kurs aktuell bei 35€. Ich habe mich entschlossen nicht zu kaufen. Hier zeigt sich das Risiko bei Einzelaktien ich hoffe es ist manchen eine Lehre.

  33. AvatarBruno

    @sammy
    Es gibt auch jetzt egal zu welchem Kurs, mehr denn je keinen Grund, die Aktie zu kaufen. Es geht nicht um das Geschäftsmodell oder was auch immer, aber wenn man als Firma gerade im Finanzumfeld keine Bilanz präsentieren kann, dann liegt es a) an totaler Überforderung und dann Hände weg oder b) Betrug, dann umso mehr Hände weg.
    Eine Firma in dieser Grössenordnung müsste doch alles daran setzen, hier Klarheit zu schaffen und sie hatten ja genug Zeit jetzt. Es stinkt.

  34. AvatarFelix

    Oh ja, -50 % im Tageschart sieht man bei einem DAX-Wert selten. Aber die Gegenbewegung läuft schon, mithin gibt es auch Aufkäufer.

  35. AvatarPaluma

    @thorsten wie gehts dir heute so? 
    Vor zwei Tagen hast du dich  noch über 6% Gewinn gefreut. 
    Krass wie sich eine Aktie an einen Tag halbieren kann. Ich würde die Aktie auch nicht anfassen. Wenn die Geschäftsführung nicht weiss wohin sie 1,3 Milliarden verbuchen soll. Dann stecken diese wohl in Schwierigkeiten.

  36. AvatarBruno

    @Felix
    Es gibt immer gleich viele Aufkäufer wie Verkäufer 😉 
    Aber mit Investieren hat das nichts mehr zu tun das ist halt Zocken. 

  37. Avatarsammy

    Ja das stinkt schon lange zum Himmel. Bin gespannt was am Ende wirklich raus kommt. Das Vertrauen dürfte nun endgültig am Boden sein. Ich sehe hier einstellige Kurse!
     

  38. AvatarRüdiger

    Aber mit Investieren hat das nichts mehr zu tun das ist halt Zocken.
     
    Börse IST halt Casino. Sagen “die Roten” doch seit Jahr und Tag  😉
     

  39. Avatarsammy

    Für Thorsten wirds bitter. Größer 10% vom Depot in Wirecard.. das kommt davon wenn man zu große Töne spuckt. Aber ich wette er ist unbelehrbar und legt jetzt nach xD

  40. KievKiev

    @ WDI
    Da ging es heute gut runter. Mal sehen wie es weiter geht. In dem Zusammenhang gefällt mir Nassim Taleb:
    “Sag mir nicht, was du denkst, sag mir einfach, was in deinem Portfolio ist.”
    Den Spruch finde ich sehr schlau. Alles andere ist doch Geschwätz. Dennoch würde mich interessieren wer hier in NKLA Nicola investiert ist. Und aus welchen Gründen genau. Ich möchte diese Aktie nicht kaufen, aber weitere Informationen dazu erhalten. 

  41. AvatarDanielKA

    ASCHHEIM (dpa-AFX) – Der Zahlungsdienstleister Wirecard kann
    wegen milliardenschwerer Unklarheiten in der Bilanz seinen Jahresabschluss
    erneut nicht vorlegen. Die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY habe
    das Unternehmen darüber informiert, dass über die Existenz von Bankguthaben auf
    Treuhandkonten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro keine ausreichenden
    Prüfungsnachweise vorlägen,
    teilte der Dax-Konzern am Donnerstag
    in Aschheim bei München mit. Damit geht es um etwa ein Viertel der gesamten
    Bilanzsumme. Der Kurs der Wirecard-Aktie brach daraufhin um bis zu zwei Drittel
    ein und lag zuletzt noch mit rund 55 Prozent im Minus.

    Wirecard will Strafanzeige gegen unbekannt erstatten, wie ein
    Konzernsprecher am Donnerstag sagte. Das Unternehmen sehe sich als mögliches
    Opfer eines “gigantischen Betrugs”. Es gebe Hinweise, dass dem Abschlussprüfer
    von einem Treuhänder oder aus dem Bereich von Banken, die die Treuhandkonten
    führen, “unrichtige Saldenbestätigungen zu Täuschungszwecken vorgelegt wurden”,
    hieß es in der Mitteilung.

    Der Konzern muss seine bereits mehrfach – zuletzt auf diesen Donnerstag –
    verschobene Vorlage des Jahresabschlusses für 2019 daher erneut vertagen. Ein
    neues Datum steht noch nicht fest. “Der Vorstand arbeitet mit Hochdruck daran,
    den Sachverhalt in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer weiter aufzuklären”, hieß
    es. Sollte der Konzern einen testierten Abschluss bis Freitag (19. Juni) nicht
    vorlegen, könnten Kredite der Wirecard AG in Höhe von etwa zwei Milliarden Euro
    gekündigt werden, warnte das Unternehmen./stw/mis/DP/stw

    Ok die sind Toast, krass und das als Dax-Wert

  42. AvatarDanielKA

    @ Kiev: stimmt, ich bin da nicht so nah dran, da nicht investiert. In der Spitze waren es dann fast 70 %

  43. Avatar-M

    Luigi, natürlich ist er Vermittler, er bekommt ja von anderen Firmen Provisionen, wenn er deren Produkte an den Mann/Frau bringt. Vermögensverwalter hört sich aber umgangssprachlich schöner an. Ist ähnlich dem Facility Manager und dem Hausmeister 🙂 
    -M

  44. AvatarDanielKA

    ASCHHEIM (dpa-AFX) – Im Bilanzskandal bei Wirecard <DE0007472060> stehen
    nach Darstellung des Dax <DE0008469008>-Konzerns zwei asiatische Banken und ein
    Treuhänder im Mittelpunkt. Die beiden Geldhäuser haben Wirecard darüber
    informiert, dass die bei ihnen geführten Kontonummern für
    Wirecard-Treuhandkonten “nicht zugeordnet werden konnten”, wie das Unternehmen
    am Donnerstag in Aschheim mitteilte.

    Auf diese Konten haben Wirecard-Tochtergesellschaften demnach
    Sicherheitsleistungen von insgesamt 1,9 Milliarden Euro eingezahlt. “Ob
    betrügerische Vorgänge zum Nachteil der Wirecard AG vorliegen, ist derzeit
    unklar”, erklärte Vorstandschef Markus Braun. “Die Wirecard AG wird Anzeige
    gegen unbekannt erstatten.”/cho/stw/DP/stw

    Bin mal gespannt wie der Gründer Braun erklären will, dass 1,9 Mrd. $ Cash verschwunden sind. Anzeige gegen Unbekannt ist schon sehr schwach.
    Das ist ja noch peinlicher als vor Jahren die Firma Leoni 40 Mio. $ einfach so wegen einer Fake E-Mail überwiesen hat und das Geld dann weg war.

  45. Avatar-M

    @DanielKA
    Das ist die letzte Pommesbude! Krass, mal sehen ob es das Steinhoff 2.0 gibt. Die Chancen stehen gut in meinen Augen!
    -M

  46. Avatarsammy

    Ich hab es euch gesagt! Wir sehen Kurse um die 50€ sogar die 30€ hatte ich prognostiziert! Auch den Vergleich zu Steinhoff hatte ich hier schon erwähnt und wurde blöd angemacht von einem WDI Jünger namens Heiko.

  47. Avatarsammy

    Auch Nico Schlaumeier wollte es nicht wahrhaben. Ich habe die Wette gewonnen hier sind die 50€! Die 150€ wirst du wohl nie mehr sehen.

  48. AvatarDanielKA

    Sammy: Schadenfreude gegenüber Forenmitgliedern ist uncool.. Es geht hier mehr um die kriminellen Machenschaften des Unternehmens. Kannst ja froh sein, dass du Recht hattest, aber anderen unter Nase reiben muss nicht sein. jeder langt mal daneben.

  49. Avatarsammy

    WIRECARD: “Zockerpapier”!
    vor 5 Minuten
    Die NordLB rät: „Finger weg von der Wirecard-Aktie“. (Anlageurteil: „Verkaufen“, Kursziel: 20,00 Euro). Morgan Stanley belässt den Titel nach der abermaligen Bilanzverschiebung hingegen auf „Equal-weight” – ein Kursziel wurde nicht genannt.

    Frankfurt (Godmode-Trader.de) – Wirecard hat mitgeteilt, dass die für heute geplante Veröffentlichung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 erneut verschoben werden muss. Es ist das vierte Mal. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat das Unternehmen darüber informiert, dass bisher keine ausreichenden Prüfungsnachweise für die im Konzernabschluss zu konsolidierenden Kassenbestände auf Treuhandkonten in Höhe von 1,9 Mrd. Euro (ca. ein Viertel der Bilanzsumme) erlangt werden konnten.
    Es gibt offenbar Hinweise darauf, dass den Wirtschaftsprüfern von Seiten des Treuhänders bzw. der kontoführenden Banken des Treuhänders gefälschte Saldenbestätigungen vorgelegt wurden, um die Wirtschaftsprüfer zu täuschen und eine falsche Vorstellung von der Existenz solcher Barguthaben oder der Führung der Konten zugunsten der Unternehmen der Wirecard-Gruppe zu erwecken. Aus diesem Grund konnte die Jahresabschlussprüfung noch nicht vollendet werden. Wenn beglaubigte Jahres- und Konzernabschlüsse nicht bis morgen, 19. Juni, vorgelegt werden, können Kredite an die Wirecard AG in Höhe von rund 2 Mrd. Euro fällig gestellt werden. Der Vorstand der Wirecard arbeitet gemeinsam mit Ernst & Young intensiv an einer Klärung der Situation.
    Das letzte noch vorhandene Fünkchen an Anlegervertrauen dürfte nun verspielt sein, kritisiert die NordLB in einer ersten Stellungnahme. Die Gesamtsituation bei Wirecard könne nur noch als unhaltbar bezeichnet werden. Nachdem schon die monatelange Sonderprüfung von KPMG nicht zu einer vollständigen Entkräftung der von externen Medien erhobenen Manipulationsvorwürfe geführt habe, weite sich der Skandal nach der vierten Verschiebung der Bilanzvorlage in Verbindung mit neuen schweren Vorwürfen nun zu einer existenzbedrohenden Krise aus, schrieb Analyst Wolfgang Donie. „Die Wirecard-Aktie ist endgültig zu einem Zockerpapier verkommen“. Donie rät: „Finger weg von der Wirecard-Aktie“. (Anlageurteil: „Verkaufen“, Kursziel: 20,00 Euro).

  50. Avatarsammy

    Es gibt offenbar Hinweise darauf, dass den Wirtschaftsprüfern von Seiten des Treuhänders bzw. der kontoführenden Banken des Treuhänders gefälschte Saldenbestätigungen vorgelegt wurden, um die Wirtschaftsprüfer zu täuschen und eine falsche Vorstellung von der Existenz solcher Barguthaben oder der Führung der Konten zugunsten der Unternehmen der Wirecard-Gruppe zu erwecken.

    Das ist schon harter Tobak ist Wirecard eine Betrügerfirma? Die können doch nichternsthaft behaupten von nichts gewusst zu haben! 1,9 Mrd das MUSS auffallen!

  51. AvatarRüdiger

    Donie rät: „Finger weg von der Wirecard-Aktie“. (Anlageurteil: „Verkaufen“, Kursziel: 20,00 Euro).
     
    Wird für heute nicht der Letzte sein, der die Chance nutzt, sich wichtig zu machen  😉
     

  52. AvatarThomas

    Glückwunsch @sammy! Um die Dauerwelterklärer Thorsten und Nico Schlaumeier ist es heute bis jetzt noch ziemlich ruhig.

  53. AvatarRüdiger

    Doch doch @sammy, habe ich. Aber ich habe auch die Gelassenheit abzuwarten, was morgen abgeht … oder in einer Woche … oder in einem Jahr …   😉
     

  54. AvatarSlowroller

    Ich bin gespannt wie es weitergeht. Ist aber ähnlich wie beim Poker: Wenns nicht um Geld geht ists halb so spannend. Ich hoffe hier haben alle ihr Risiko im Griff – dann ist das alles höchstens ärgerlich.
    Die zahlen, die sonst berichtet wurden sehen ja wirklich gut aus. Das Problem ist halt, dass das alles nichts hilft, wenn die Bombe platzt und das nicht schnell aufgeklärt wird. Wird es aufgeklärt sind die Aktien momentan recht günstig – aber das ist wie erwähnt: Zockerei!
    Bei mir sinds übrigens zwischen 2 und 3% des Depotwertes.
     

  55. Avatarsammy

    Der Kurssturz drückt auch auf den DAX, der ohne Wirecard leicht im Plus stehen würde, so aber um 0,4 Prozent auf 12.332 Punkte fällt.
     
    Das ist auch krass der Dax ist im Minus wegen Wirecard.

  56. AvatarRalf

    Warum setzt man bei solchen Papieren wie Wirecard in dieser Phase eigentlich nicht den Börsenhandel aus? Wäre das eventuell sinnvoll oder nicht?

  57. Avatarsammy

    Wenn beglaubigte Jahres- und Konzernabschlüsse nicht bis morgen, 19. Juni, vorgelegt werden, können Kredite an die Wirecard AG in Höhe von rund 2 Mrd. Euro fällig gestellt werden.
     
    Das könnte auch noch spannend werden! Wenns wirecard viermal nicht geschafft hat dann werden sie es auch nicht bis morgen schaffen!

  58. AvatarKarenDetector

    @sammy
    Wieso hast du nicht geshortet wenn du dir so sicher bist?
    Ich habe zwar auch damit gerechnet und verfolge Wirecard seit 2 Jahren, aber so klar wie du das hier darstellst war das nicht.
    Schadenfreude ist wirklich unterstes Niveau. Die Leute werden ohnehin genug daran zu knabbern haben, wenn hier wirklich 10% Vermögensanteil im Spiel waren. Da muss ich doch nicht noch hinterher treten. Das lässt dich hier eher im schlechten Licht stehen als die etwas zu gierigen Optimisten die du hier verschmäst.

  59. AvatarAndrea

    Ich habe auch Wirecard-Aktien, sie sind jetzt durch den Absturz meine drittkleinste Position geworden (1,3% des Depots). Vorher lagen sie bei ca. doppelt so viel. Es ist zu verschmerzen. Trotzdem ein Hammer, für wieviele negative Schlagzeilen diese Firma sorgt. Ich hatte das finanzielle Engagement von Markus Braun in der Firma immer als positiv gewertet. Na ja, ich behalte die Aktien einfach, macht nichts. Mal schauen, was daraus wird. Verkaufen könnte ich jetzt sowieso nicht, da ich bei Onvista mal wieder nicht ins Depot komme – auch ein Hammer. Können die nicht mal ihren Server upgraden?

  60. Avatarghost

    ich schrieb es ja schon mal…..
     
    …. ja ich mag die Punkte….
     
    waeum hollt ihr Euch deutsche Aktien (Ausnahme :: basf sap müre allianz)
    warum hollt ihr euch Aktien die gegen Amerilanische Unternehmen ankommen versuchen….
     
    hollt euch doch lieber nen deutschen etf….mehr Streuung und Sicherheit…
    mfg

  61. AvatarBruno

    Wirecard: Ziemlich verantwortungslos, ob nun Betrug oder Überforderung, es ist immerhin ein Mrd.-DAX-Konzern mit über 5000 Mitarbeitern und Vorzeigeunternehmen.
    Ich könnte mir schon vorstellen dass Wirecard auch Opfer ist, Braun ist von der Basis aus eher ein Techniker und kein Finanzler (3 Jahre KPMG reichen halt nicht), die Firma ist derart gewachsen da wächst einem das Schiff schon mal über den Kopf und man verliert den Überblick, vermutlich auch die falschen Leute beigezogen. Wäre schade wenn man auf so eine Art und Weise alles kaputt macht. 
    Aber vielleicht sind er und seine “Kumpels” auch die Betrüger, ich hoffe man klärt das bald. Wenn es so ist wäre es schon sehr dumm. 
    Mich ärgert auch da es ein weiterer Rückschlag ist für Deutschland, in der New Economy auch was auf die Beine zu bekommen und nicht nur Stahl, Kohle und Industrie. 
    Und kippt das Ganze wird man sich jetzt jahrelang darüber lustig machen, was nicht gerade förderlich in diesem Bereich nochmals viel zu bewegen.
    Es gibt nur noch eine Rettung: Die Sache so rasch es nur geht aufzuklären und danach die Konsequenzen zu ziehen für einen Neustart. Das Vertrauen ist weg.

  62. AvatarClaus

    @ Wirecard-Freunde…
     
    Wie ich bereits mehrfach geäußert habe, käme dieses Unternehmen für mich weder als “Zock” und schon gar nicht als “Investment” ins Depot.
     
    Warum sollte man sein sauer verdientes Geld in ein fragwürdiges Unternehmen stecken, wenn es zahlreiche Alternativen gibt. Es geht doch nur darum, Geld zu verdienen (und nicht, Recht zu bekommen…) und das kann man sehr viel einfacher mit anderen Werten.
     
    Wer bereits im Minus liegt und überlegt “zu verbilligen”, dem kann ich nur raten, sich das genau zu überlegen. Warum?
     
    Hier meine kleine Lektion, die mir Mr. Market beigebracht hat:
     
    Anfang Juni im Jahr 2000 war ich auf der Suche nach einem “soliden Investment”. Ich stieß auf WorlCom, dem damals drittgrößten Telefonunternehmen der Welt. Das Unternehmen schien mir sehr fair bewertet zu sein, ich entschloss mich zum Einstieg:
     
    05.06.2000: 1. Kauf, 238 Stück, 10.269,14 EUR (ca. 43,147/Stück).
     
    Der Kurs fiel… Warum? Unklar. Sicher hat der Markt den wahren Wert des Unternehmens nicht erkannt, denn alles scheint ja ok zu sein. Gute Bilanz… Deshalb kaufte ich nach…
     
    14.03.2001: 2. Kauf, 312 Stück, 5.168,28 EUR (ca. 16,565/Stück).
     
    Der Kurs schien sich zu stabilisieren. Na endlich, bald geht es sicher wieder aufwärts, deshalb…
     
    03.07.2001: 3. Kauf, 450 Stück, 7.903,26 EUR (ca. 17,563/Stück).
     
    Als Langfristanleger hielt ich die Aktie natürlich, ein Verkauf war kein Thema.
     
    Dann platzte “die Bombe”. Wen es interessiert, kann die Story hier  nachlesen.
     
    Was blieb:
     
    14.10.2003: Verkauf, 1.000 Stück, 50,75 EUR (0,05075/Stück).
     
    Gesamtverlust: 23.289,93 EUR.
     
    Wenigstens gab es “Knast” für die Herren Ebbers und Sullivan, was mir aber nichts geholfen hat.
     
    Darum meine eiserne Regel:
     
    Sofort die gesamte Position verkaufen, wenn
     
    – es Vorwürfe zu Bilanzmanipulationen gibt, die nicht postwendend und klar ausgeräumt werden oder
     
    – der Finanzvorstand völlig unerwartet zurücktritt. Hierfür werden meist “private Gründe” genannt. Oder
     
    – Das Unternehmen den Termin zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen aus nicht erklärten Gründen verschiebt oder
     
    – Das Unternehmen die Geschäftszahlen an einem ausserplanmäßigen Termin veröffentlicht, den aber kaum jemand wahrnimmt. Z.B. Nach Börsenschluss vor Weihnachten…
     
    Bin ich nicht investiert, kommt ein solches Unternehmen niemals in mein Depot.
     
    LG

  63. AvatarThomas

    @KarenDetector, … im schlechten Licht liegen im Moment die, welche hier meist tagtäglich die grosse Klappe haben!!

  64. AvatarKarenDetector

    @Thomas
    Und was bringt es sich gegenseitig den Finger ins Gesicht zu strecken und auszulachen?
     
    Das ist doch kindisch. 
     
    Der Überflieger Nico weiß, dass er ein Schwätzer ist, sonst würde er hier nicht so viel Lebenszeit aufwenden um ihm völlig unbekannte Menschen im Internet vom Gegenteil überzeugen zu wollen.
    Niemals würde er Fehler eingestehen und lieber schweigen. Gleiches gilt für seine besserwissenden Mitstreiter.
     
    Also messe die Leute an ihrer Reaktion und ignoriere ihre Beiträge, falls sie nun schweigen oder von sich aus nicht Fehler einräumen. Von ihnen kannst du nichts lernen.
     
    Gänzlich im Gegenteil erzählen Leute wie Claus von ihren Erfahrungen und bereichern uns alle hier. Danke ihnen und ignoriere die Schwätzer.
    Schadenfreude und Lachen gibt Ihnen aber zu viel Aufmerksamkeit und den wirklich guten Beiträgen zu wenig Raum in diesem Blog. Oder noch schlimmer, Leute wie Claus oder Albr werden verlieren die List zu partizipieren. 
     
    (Ich habe übrigens keine Wirecard Aktien und mich trotz großen Interesses bewusst dagegen entschieden, denn wie Claus sagte, warum riskieren wenn es bessere Alternativen gibt und Unklarheiten nicht beseitigt wurden.)

  65. AvatarKarenDetector

    @Claus
    Danke für das Teilen deiner schmerzhaften Börsenerfahrung!
    Das Lehrgeld scheint aber gut investiert gewesen zu sein, wenn man deine Beiträge liest. Manchmal ist es gut, wenn so etwas früh am Anfang des Börsenlebens geschiet.
    Dann investiert man vielleicht nicht so schnell 100.000€ in Amazon, ohne zu Zucken und das im Jahr 2020 :-D?

  66. AvatarJessica

    Ich habe Thorsten in den letzten Jahren oft genug von Wirecard abgeraten. Als er zuletzt sehr herablassend von seiner WDI Position auf die bald als obsolet geltenden Visa und Mastercards dieser Welt herabgeschaut hatte, war das Zeichen genug um zu verstehen, dass er weder das Geschäftsmodell der Unternehmen verstanden hat noch die roten Flaggen einsehen möchte. Aber das Schöne: noch ist man in seinen Entscheidungen frei.

  67. AvatarClaus

    @ KarenDetector
     
    Das war nur ein kleiner Teil des unfreiwilligen Börsenseminars von Mr. Market. Für den Teilnahmepreis hätte ich auch ein Haus kaufen können… Dennoch möchte ich keine seiner Lektionen vermissen, denn nur so habe ich es geschafft, erfolgreich an der Börse zu agieren.
     
    100K in Amazon kann Gier sein (was wahrscheinlich wieder zu einem teuren Börsenseminar führen wird), wenn man nur diese 100k hat und nicht diversifiziert.
     
    Hat man aber ein diversifiziertes Depot mit genügend anderen Positionen in gleicher Größenordnung, kann es gut gehen.
     
    Danke für Deine lieben Worte und viel Erfolg!
     
    LG

  68. AvatarMarcoZ

    @Wirecard
    Bin mit einer Startposition unter 100€ je Stück vor ein paar Wochen rein und bleibe auch drin. Aufstocken tue ich erst mal nicht, aber ich denke (hoffe) das das meiste davon nicht wahr ist. Das ganze wird, wenn es dumm läuft natürlich ne Zeit dauern, aber wenn die meisten Vorwürfe dann aus der Welt geräumt sein sollten, sollte es wieder aufwärts gehen. Langfristig, evtl. sehr langfristig, aber das ist ja Buy and Hold:)
    Viele Konjunktive, aber für mich persönlich weniger Zock wie Carnival zB. 
    Schliesslich sind die Bilanzen bis 2018 komplett bestätigt worden.

  69. Avatarsammy

    @Marco
    Was muss noch passieren damit ihr WDI Jünger es versteht? -100%? Wirecard ist eine Betrügerfirma und wird ähnlich wie eine Steinhoff enden.

  70. Avatarghost

    wirecard hat nix mit  “b a h ” zu tun, so eine Behauptung ist lächerlich bis zum geht nicht mehr…  ist nur ein Zock, weil man irgendwelche Kleinanlegerblättchen liest umd da ist einer der meint wire ist die Zukunft und man selbst hat sich ja ausgiebig mit dem Unternehmen beschäftigt….
     
    Morgen gehe ich raus und kaufe mir ein Kilo Steine und die halte ich ewig…
     
    ich hoffe die Menschen, die hier neu sind und frisch 🙂 an der Börse…. die hören nicht auf solch Kommentare……und wenn sie Geld anlegen dann in Bluechips oder eben etfs
     
    wenn eine grössere Zeitung immer wieder darauf hinweist, dass da etwas nicht stimmt wie gross muss dann die Gier sein, zu hoffen dass wirecard der nächste x bagger wird oder was auch immer…..
     
    schon alleine der Vergleich zu amerikanischen Unternehmen ist lächerlich, obwohl ich usa nicht mag 🙂
     
    mfg

  71. AvatarBruno

    Ich denke über Wirecard ist nun alles gesagt.
     
    Geboren aus dem Neid, mit dem sich die Menschen der wichtigsten ihrer Freiheiten berauben, nämlich der, sich nicht mit andern vergleichen zu müssen, ist die Schadenfreude die kleine Schwester der Grausamkeit. Schadenfreude ist so etwas wie eine Spielzeugpistole der Zahnlosen und Ohnmächtigen. Genau das richtige Spielzeug für die Guten, Lieben und Netten, um ihrer auch ihnen selbst häufig verborgenen, aus Neid erwachsenen grausamen Neigungen Herr zu werden. Sicherlich ein brauchbares Spielzeug, um Schlimmeres zu verhüten.

  72. AvatarPaluma

    WDI
    Von Nachkaufen redet zumindest niemand mehr. 
    @Bruno Ein bisschen Demut hätte bei der Wirecard Diskussion auch manchen WDI-Aktionären gut getan. Fands teilweise amüsant mit zu lesen. Von den Verfechtern von WDI ist es heute erstaunlich ruhig.
    @ralf der Börsenhandel wurde bei WDI auch teilweise ausgesetzt. 
     

  73. AvatarSlazenger

    ich bin auch kein Wirecard Aktionär! Das war seit Wochen absehbar, was heute passiert ist, aber auch wenn der ein oder andere hier sehr pro WDI argumentiert hat, Schadenfreude sollte man nicht empfinden! Meine Vita an der Börse, ist sehr ähnlich der von Claus, daher weiß ich, wer mit Aktien handelt, sollte immer eine große Portion Demut mitbringen! 

  74. Avatarjul

     @ Wirecard
    Markus Braun im Interview:
    Wie der Wirecard-Chef 100 Milliarden  Euro Börsenwert erreichen willMarkus Braun hat mit Wirecard Großes vor. In den kommenden Jahren will er das Geschäft verdreißigfachen – und die Banken mit Smartphone-Konten angreifen.
    Größenwahn, war schon immer ein schlechtes Vorzeichen für ein Unternehmen !! So ein  unprofessionelles Verhalten für einen DAX Konzern, ist eine Schande für die deutsche Aktienkultur !!!

  75. AvatarThorsten

    @Paluma mir geht es gut 🙂
    Ich frage mich nur, wie es den Leuten in Aschheim geht. Können oder wollen die bei der Klatsche motiviert weiter arbeiten ?Da hängen Existenzen dran,
    was Corona nicht schaffte…anderes tut es.

    Hier das Dax verlust Ranking!

    1.) Hypo Real Estate -73,9% am 29.09.2008­

    2.) MLP -48,7% am 02.08.2002­

    3.) VW-Stammak­tie -45,3% am 29.10.2008­

    4.) Infineon -39,6% am 03.12.2008­

    5.) Hypo Real Estate -37,4% am 6.10.2008

    6.) Hypo Real Estate -35,2% am 15.01.2008­

    7.) Wirecard -25,0% am 01.02.2019­

    8.) K S -24,7% am 05.10.2015­

    9.) Commerzban­k -24,0% am 29.09.2008­

    10.) SAP -23,6% am 23.10.1996­*

    MLP wurde durch Spekulanten vernichtet.
    Analogien sind rein zufällig.

  76. AvatarRüdiger

    @Bruno:
    Schadenfreude ist so etwas wie eine Spielzeugpistole der Zahnlosen und Ohnmächtigen. … Sicherlich ein brauchbares Spielzeug, um Schlimmeres zu verhüten.
     
    Äh?!? … JA! Definitiv!  😉
     

  77. AvatarWolke

    Er strebt zehn Millionen Euro Privatvermögen an…
     
    Ich würde da kurz mal meditieren, wenn ich das als sein Kunde lesen würde. Dann würde ich anfangen zu überlegen, ob ich einen Anlageberater wirklich brauche. Bei den vielen Finanzblogs möglicherweise ein aussterbender Beruf.
     

  78. AvatarPaluma

    @thorsten so lange nicht dein Depot so aussieht 🙂  verstehe das Ranking nicht. Sind das Kurseinbrüche an dem Tag?
    Als erstes sollte sich die Unternehmensführung Gedanken machen, wie sie sich den Mitarbeitern stellen. Ich lass gemütlich das getöse an mir vorbei ziehen. Wie kann es sein, dass über eine Milliarde verschwindet? 
    Hast du die Chance genutzt und nach gekauft?

  79. AvatarMatze

    MLP wurde durch Spekulanten vernichtet.Analogien sind rein zufällig.
    Natürlich, jetzt sind Spekulaten, dunkle Mächte, Eliten, George Soros, Bill Gates, 5G und wer sonst noch Schuld am Wirecard Desaster. 
    Man kann sich viel einreden doch die Frage ist höchst simpel:
    Entweder existieren die 1,9 Mrd (1.900.000.000) oder sie existieren nicht. 
    Ganz simpler Sachverhalt. Nix mit Spekulanten. 

  80. AvatarThorsten

    @Paluma ja, da waren Tageseinbrüche und es zeigt um so mehr , dass man diversifiziert sein sollte. So eine Tabelle gibt es auch für US-Aktien. Nichts für schwache Nerven. Stell dir vor du hast nur die Aktie deines Arbeitgebers über Mitarbeiterprogramm und plötzlich wird alles in Frage gestellt : Aktienkurs, Unternehmen , Job. Nicht zu empfehlen.Derzeit ist bzgl. Wirecard nichts klar. BaFin, KPMG, E&Y monatelang arbeiten die da rum und dann am 18.6. Peng !  Sehr merkwürdiges Timing sage ich mal. Waren da Experten am Werk,hm…
    Ich hoffe sehr, dass wie auch immer eine eindeutige Klärung schnellstens erfolgt und das Unternehmen weiter besteht. Es könnte übernommen werden, in Insolvenz gehen zumindest formal, ob es dann passiert mal sehen. 3/4 des Geldes sind ja testiert vorhanden. Wenn ich da an eine Tui oder Lufthansa denke , die operativ am Boden liegen und Staatshilfen bekamen….angeblich funktioniert das operative Geschäft von Wirecard ja, es wäre schade drum. Einige Scherbenhaufen voraus scheint es.

  81. Avatar-M

    Matze,
    Die haben ja Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Also hat wohl einer aus der Firma das Geld abgehoben oder weg überwiesen. Es scheint also wirklich nicht mehr da zu sein, Oder war es nie da und die Strafanzeige gegen unbekannt läuft ins Leere? Man wird es sehen 🙂
     
    Soll jetzt keine Schadenfreude sein, für die investierten tut es mir leid. Wäre fast auch drin gewesen.
    -M

  82. AvatarBruno

    Ich denke wir können darüber diskutieren, wer nun in den DAX hochsteigt. Delivery Hero oder Zalando wären Kandidaten.

  83. AvatarThorsten

    @-M
    Es bleibt spannend. Wenn man in den Foren so rumliest , dann war es eher kein Mitarbeiter von WDI, sondern es passierte bei einem Treuhänder. Trotzdem schwach. Aber noch weiß man nichts. Eher keine von WDI inszenierten Luftbuchungen sondern nichteuropäische  Partner die betrogen haben könnten. Alles Gerüchte. Ich denke eher Wirecard wurde heute selbst eiskalt überrascht auf den letzten Drücker. Aber auch das ist reine wohlwollende Spekulation.
    Mit der Personalie Freis wird ab sofort die Compliance besetzt. Freis verantwortet den Angaben zufolge seit 2014 die Compliance der Deutschen Börse AG. Eigentlich sollte er erst am 1.7. anfangen. Der könnte aufräumen.
     

  84. AvatarPaluma

    @thorsten ich finde aber die Meldung von Wirecard schon gravierender wie zum Beispiel der Dieselskandal bei VW. Würde es sogar für noch krasser einstufen, wie die faulen Kredite bei den US-Banken 2008. Aber letztens ist auch nicht meine Aktie. Die Zahlungsverkehr abwickler sind nicht mein Ding. Weil ich es nicht verstehe. Aber scheinbar verstehen bei Wirecard es nicht einmal höchst qualifizierte Wirtschaftsprüfer und hohe Beamte der Bafin.

  85. AvatarThorsten

    @Paluma vielleicht hat es sein Gutes, die Prüfungen und Buchführungen werden vielleicht in Zukunft generell intensiviert. Faule Kredite sind weniger schlimm
    als “nur” geklautes Geld ? Keine Ahnung, ich warte auf Klärung.

  86. Mark 85Mark 85

    Na, hier ist ja was los. Mein Erkenntnisgewinn: Weltweite ETFs sind zwar langweilig, aber dafür schonen sie die Nerven. 😀

  87. AvatarFelix

    Ja, wer folgt in den DAX, jedenfalls nicht wieder so etwas old schooled wie „deutsche wohnen“. Anderseits ist natürlich, wie man jetzt an wirecard sieht, eine gewisse Reife des Unternehmens erforderlich.
    Eigentlich Wahnsinn, welchen Durchsatz der DAX jetzt hat. Früher hatte ich den Eindruck, das sind alles unumstößliche Felsen in der Brandung.

  88. AvatarHeiko

    Ich habe heute hier nur rein geschaut, weil ich ich mit mir selber gewettet habe, dass sammy sich das Stänkern nicht verkneifen kann. Wette gewonnen.  Mein Depot ist heute um 1,62% leichter als gestern, trotz einer Wirecardposition mit -61,82%. Wie gesagt sammy, mich juckt es genau null, ob Wirecard letztendlich eine  weitere Karteileiche in meinem Depot wird. Davon habe ich im Laufe der Jahre einige angesammelt, aber der Rest hat die Verluste weit mehr als wettgemacht.
     

  89. AvatarPaluma

    Sollte das Geld nicht Belegbar sein, wird eine Insolvenz unvermeidbar. Da kommt jetzt einiges auf Wirecard zu. Eine Sammelklage von Aktionären ist eingereicht und wird um über 1000 heutige Anträge erweitert.
    Ich habe mittlerweile 21 Einzeltitel im Portfolio. Ich bin auch diversifiziert. Nur zu breite Streuung halte ich nichts.

  90. KievKiev

    @ Treuhandkonto
    Ich habe auch ein Treuhandkonto für die Mietkautionen. Es liegt bei der DKB und ist aktuell hoffentlich vorhanden. Das Beispiel zeigt mir, dass eine kleine Positionsgröße sehr wichtig ist. Ob sie jetzt betrogen wurden, das Geld zur persönlichen Bereicherung genutzt haben oder damit die Bilanz frisiert wurde… Ich wüsste gerne wie sich das darstellt. Das es in der Höhe nicht vorher entdeckt wurde ist auch verwunderlich. Vielleicht gibt es dazu noch eine ausführliche Darstellung. Stehen da 1.9 Milliarden in einem einsehbaren Account, oder gibt es nur gedrucktes Papier? 
    Wie erkennt man heute sicher Qualitätsunternehmen? Abgasskandal, Luckin, Deutsche Bank, Steinhoff… All in Delivery Hero, Cannabis oder Nikola erscheint mir auch ein wenig kurz gedacht.

  91. AvatarThorsten

    @Paluma ich weiß es nicht. 3/4 des Geldes sind da. Wenn das 1/4 Geld bisher auf den Konten fehlte und nicht gebraucht wurde warum dann Insolvenz. Ich verstehe davon zu wenig. Wir werden sehen. 

  92. AvatarRüdiger

    Neid, Schadenfreude … und Besserwisserei. Ehrwürdige, typisch deutsche Eigenschaften, wie man munkelt  😉
     

  93. AvatarThorsten

    @Kiev mach mir jetzt nicht Angst , so ein Konto habe ich auch. Aber halt … sind das nicht zu überall Zahlen im Computer ? Vielleicht sind Golddukaten das bessere Geld und Dagobert Duck war genial.

  94. AvatarPaluma

    @thorsten weil Gläubiger ihr Geld abziehen werden. Wirecard hat ca. 2 Milliarden Schulden.

  95. KievKiev

    @ Mark
    Ich möchte jetzt nicht in ein Wespennest stechen… Ich halte auch meine Positionsgrößen bei Brokern und auch Anbietern wie Black Rock, Vanguard begrenzt. Allerdings nicht auf 5% pro Titel. Das wäre sonst zu aufwendig. 
    Das Geld bei Wirecard war scheinbar treuhändisch hinterlegt/ gekennzeichnet? Da wirft man doch einmal einen Blick darauf?
    Bei ETF gab es kürzlich ein Problem mit Fairriester und der Sutor Bank. Hier war das Finanzprodukt vielleicht im Riester Bezug zu aufgebläht?

  96. KievKiev

    @ Thorsten
    Mein spanisches Konto kann ich aktuell ebenfalls nicht einsehen. Mit dem ganzen zwei- bis dreifachen einloggen ist etwas schief gelaufen und per Email erreiche ich keinen. Auf das Konto zahle ich auch nicht viel mehr ein als absolut nötig… Vielleicht habe ich ja Glück und etwas von der Milliarden abbekommen.
    Wir haben das Jahr 2020 und IBAN usw. Ist mir alles bewusst. Nur kann ich mit einem deutschen Konto nicht alles in Spanien bedienen. Das nervt mich auch, ließ sich aber noch nicht umstellen. Ich möchte auch nicht riskieren, dass z.B. Wasser abgestellt wird, da der Anbieter nicht mehr abbuchen konnte. Bis sich in Spanien Jemand erbarmt und sich um mein Problem kümmert… Zu allem Überfluss treten solche Vorkommnisse gerne zwischen Weihnachten und Sylvester auf, wenn einmal ein Gast um die Zeit vor Ort ist… Ich hatte schon ein anderes Problem in genau dem Zeitbereich.  😉

  97. Avatar-M

    Kiev,
    Die verschieben die Bilanz seit Monaten und sagen jetzt “oh da fehlen EUR X.000.000.000” wussten wir gar nicht 🙂 das ist schon hart, ein Schelm wer böses denkt. 
    Nikola hat die Frau meines besten Freundes gekauft sie findet die mega. Hmmmm börsenwert war da glaube ich 40mrd ? Da muss ich schon schmunzeln.
    Shopify… 100mrd börsenwert. Da schlacker ich mit den Ohren 🙂 
    -M

  98. Mark 85Mark 85

    An Kiev: Wirecard war halt ein Riesenzock. Im Geschäftsleben ist Vertrauen alles – und Wirecard strotzte nur so vor Ungereimtheiten. Das hat für mich nichts mit einer Geldanlage zu tun.

    Das Wertpapier-Forum ist voll mit Verlustbestätigungen, weil die Gier der Aktionäre auf schnelle Gewinne ihre Hirne fraß: https://www.wertpapier-forum.de/topic/21932-wirecard/

  99. KievKiev

    @ Mark
    Das ist mir ein wenig zu krass. Sind auch nur Mutmaßungen. Ich warte hier lieber auf einen halbwegs fundierten Artikel in einem Fachmagazin. Ich habe bei WDI auch noch ein bisschen offen. 
     

  100. AvatarThorsten

    @Kiev, Mark ich bin gespannt wie es weitergeht. Lückenlose Aufklärung ist benötigt als erster Schritt Vertrauen zurückzugewinnen.
    Es muss nicht Gier der Anleger gewesen sein, da macht man es sich zu einfach und landet bei der Schadenfreude.Wirecard verdient ja Geld , das ist keine totale Dampfblase wie beim Neuen Markt. Die Frage ist jetzt wieviel oder wieviel ist davon übrig von den 25% vermissten Geldern.
    Vielleicht oder sogar sicher ist der Kernbereich zu retten, Banken stellen weiter Kredite mit Auflagen, personell, organisatorisch etc. Ich hoffe es sehr.

  101. Mark 85Mark 85

    An Kiev und Thorsten: Was sonst außer blinder Gier? Selbst jemand wie ich, der sich nicht aktiv mit Einzelaktien beschäftigt, hat zumindest einige der vielen schlechten Schlagzeilen mitbekommen. Die Warnungen waren seit langem da.

    Die menschliche Gier ist ein Grund dafür, warum einige Menschen vermögend werden und es bleiben undere nicht. Zu viele haben nicht ihre Gefühle im Griff. Sie wollen schnell reich werden. Das Netz ist voll von solchen Geschichten.
     
     

  102. AvatarThorsten

    @Mark macht nichts , bei anderen Unternehmen gibt es keine Warnungen und es passiert auch über Nacht , VW ist ein Beispiel. Dieselaffäre. VW ist dann nicht pleite gegangen aber die Händler . Die wurden geopfert.

  103. Mark 85Mark 85

    An Thorsten: Diese Problematik lässt sich lösen, indem man sein Vermögen auf möglichst viele Standbeine stellt. Außer man weiß wirklich, was man tut. Dann macht eine Streuung wenig Sinn.
    Wie dem auch sei. Jeder ist nur für sein eigenes Handeln verantwortlich. Für mich ist Wirecard ein abschreckendes Beispiel.

  104. Avatarghost

    seit drei Jahren, falls ich nix verwechsel…
    schreibt eine Zeitung, dass bei wire etwas nicht ganz stimmt.  3 Jahre negative Nachrichten und manche haben scheinbar immmer noch die Hoffnung, dass wire die Nr. 1 wird und man mit dieser Aktie reich wird.
    Nordex war so ähnlich….
     
    Pro 7 auch 
    rtl auch
    alles Aktien von den Bankmenschen empfohlen  (nicht bös gemeint M )
    warum kauft man sich solche Unternehmen….wie kann eine Pro 7 weltweit erfolgreich sein, wenn die Sprache nicht Englisch ist…. was das mit wire zu tun hat ?
    Ganz einfach wie kann eine wire gegen die Riesen ankommen??? Bloss weil ein Mänchen auf der Bühne den Leuten tolle Dinge versprach  ?
    Es gab nur einen Jobs.
     
    Wire wurde einfach bissl gehyped sowie die anderen oben erwähnten Aktien, und damit hat man gut Geld gemacht, nur eben ned der der Hoffnung hatte sondern der Verkäufer 😉
    was  ich damit sagen möchte? Leute werden immer wieder auf solche Unternehmen reinfallen und Geld verbrennen…… weil man kennt ja  diese Unternehmen und man hat sich Monate lang mit den Umternehmen beschäftigt ;)… joa
    ich würde jetzt verkaufen, falls nicht am Wochenende noch mehr negatives kommt….
     
    mfg
     

  105. Avatarsammy

    Wirecard ist am Ende. Der Kurs wird einstellig werden. Besser jetzt noch die letzten Kröten retten als am Ende den Totalverlust hinnehmen zu müssen.

  106. AvatarThorsten

    Das kann sein, aber bei Wirecard spalten sich die Geister. Wer bei Aldi zahlt, zahlt über Wirecard usw. .  boon.planet und boon , bin sehr zufrieden möchte darauf eigentlich nicht mehr verzichten. Wenn es zum Äußersten kommt dann halt wieder Google Pay und schwupps gehen die Gewinne ins Ausland. Blöd wäre das.Der GAU wäre , dass ein US-Unternehmen Wirecard übernimmt und die Erträge dann nicht mehr nach Aschheim, sondern in eine US-Steueroase fließen. Das kann niemand wollen. Bombe nach Bayern werfen, Reset und weiter machen. Neues Führungspersonal wird wohl unausweichlich sein. Hat heute schon begonnen.

  107. AvatarJoeDouglas

    Vermögensverwalter ? Da bin ich aber skeptisch, denn:
    “Voraussetzung für die Tätigkeit als Vermögensverwalter ist eine Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).”
    Die scheint er nicht zu haben.

  108. Avatarsammy

    @Thorsten
    Auch für dich nochmal es handelt sich um eine Betrügerfirma warte ab was da noch ans Tageslicht kommt. Hier wird nichts übernommen da null Wert am Ende.

  109. AvatarThorsten

    Wir wissen nicht wer betrogen hat. Wir wissen aber, dass Menschen zu Geldstrafen und Freiheitsstrafen verurteilt wurden, weil sie falsche Behauptungen als Tatsachen verkauften .z.b. Mitglieder der SdK, die gerade wieder zur Attacke aufrufen . Die sind ins Gefängnis gegangen :
    https://boerse.ard.de/boersenwissen/boersengeschichte-n/auf-und-ab-der-fall-wirecard100.html
    DanMcrum und Fraser Perring , sie haben sich der Verurteilung durch Fernbleiben des Prozesses entzogen. Einer kam mit einer Geldstrafe davon.
     

  110. AvatarThorsten

    @Andrea

    Wer hat verdient ?

    Die Banken, Anwälte , Broker, Medien , die Fondsgesellschaften, die Hedgefonds , die Leerverkäufer, die “Schutzgemeinschaften”
    Wer hat verloren ?

    Die Kleinanleger

    Das große Geld ist vorher rausgegangen. Es gab auffällige Bewegungen die Tage vorher Pakete von 500.000 Aktien wurden unlimitiert geworfen. Da noch ohne Kurseffekt. Institutionelle haben andere Informationen, Kleinanleger sitzen den Medien auf. Sie kommen bei Einstieg und Ausstieg zu spät.
    Im Netz wird schon gewitzelt wer dann in den DAX aufrückt. Es wird wohl kein zukunftsorientiertes Unternehmen sein, sondern was mit Immobilien oder Essen ausliefern. Das sei erbärmlich und symptomatisch für den Standort Deutschland, Viele Dinosaurier und Langweiler seien im DAX.
    Vielleicht sollten sie auch in den TecDax schauen.
     
     
     
     

  111. Avatarghost

    hm…
    Problem: Kleinanleger verlieren immer wieder Geld.
    Wiederhollt sich Jahr für Jahr.
     
    Frage: Warum investieren Kleinanleger in kommische Unternehmen und nicht in Blue Chips oder Etfs?
     
    Antwort: Die erhoffen sich die “Überrendite”, sie möchten reich werden. Niemand investiert ohne Hoffnung.
     
    Lösung: nicht Schrottunternehmen kaufen, weil man Hoffnung verkauft bekommt mit vielen tollen Bildern und Charts und Versprechungen.
    Hier ist keine Schadensfreude oder irgendwas anderes…. es ist eine kühle Betrachtung des Ganzen…..
     
    Wieviele Leute investierten vor paar Jahren z.b. in Nordex ala superüberfliegerhoffnungsträgeraufdemdeutschenmarkt usw….
    ich erinnere mich noch an den cappuccinoverkäufer von damals was der ned alles versprach und wieviele haben sich die Finger verbrannt mit der T-Aktie?
     
    Kleinanleger sind nicht die armen unwissenden sondern eben sehr oft die die sich zuviel erhoffen und dann oft Bruchlandung erleben…..
     
    mfg

  112. AvatarAndrea

    Bei mir war es eine Aktie von 34 Aktien, also alles gut.
    Kudos an Tim, ich erinnere noch, wie vorsichtig und zurückhaltend er sich damals zu Wirecard geäußert hat.
     

  113. AvatarDanielKA

    @ Andrea: Tim weiß warum, als Buffett Anhänger ist ihm bekannt, das die Reputation eines der wichtigsten Assets eines Unternehmens ist. Die FT ist jetzt auch kein Käseblatt wie die Bild und als Journalist wird er schon wisssen wie die arbeiten.

    1 von 34 wird wirklich nichts ausmachen. wer keine Depotleichen in jahrzenten des Investierens einsammelt, dem würde ich fast eine Lüge unterstellten, den selbst in den ETF sind die Depotleichen enthalten.

  114. AvatarClaus

    @ WDI
     
    … die “verschwundenen” 1,9 MRD sind ca. 80% des EKs…
     
    Tauchen die nicht sehr schnell wieder auf, kann sich jeder ausmalen, was passieren wird.
     
    Auf eine vollständige Klärung zu warten und weiterhin “Vertrauen” zu haben, ist sinnlos. Die “asiatischen Partner” werden nichts hierzu beitragen, WDI kann oder will ebenfalls nichts liefern… Die “Klärung” wird jahrelang dauern und am Ende im Sande verlaufen. Sollte WDI noch handlungsfähig bleiben, werden sich immer mehr Partner abwenden… Gut für die Konkurrenz…
     
    Ohne das Geld der “Großen” wird der Kurs nicht mehr dauerhaft auf die Beine kommen. Kleine Kurs-Rallys, die es jetzt noch geben kann, stammen von spielfreudigen Privatanlegern. Kein Vermögensverwalter, Pensions- oder Anlagefonds wird hierin investieren. Das wäre seinen Anlegern gegenüber nicht zu rechtfertigen…
     
    LG
     
    P.S. Wer Schadenfreude empfindet, sollte mal in sein eigenes Depot schauen. Jeder wird dort genügend Beispiele für eigene Anlagefehler finden.

  115. AvatarAndrea

    Es ist schon erstaunlich, wie sich die DAX-Unternehmen in den letzten Jahren selbst zerlegen, VW usw. mit dem Abgasskandal, Bayer mit Monsanto, jetzt das … Wahnsinn. 

  116. AvatarDanielKA

    Es hieß ja immer der MDAX ist der bessere DAX, glaube performancetechnisch lag der weit vorne.
    Erste Reihe in Deutschland hat sich leider nicht mit Ruhm bekleckert
    @ Andrea: Dann verlässt Lufthansa am 22.06 den Dax, ThyssenKrupp in 2019, Commerzbank 2018, die alte Deutschland AG verabschiedet sich.

  117. JosefJosef

    @Wirecard
    Falls der nette Opa aus Omaha bei Wirecard einsteigt, werde ich bei Wirecard auch einsteigen, vorher nicht, aber auch nur wenn es keine hohe Verwässerung gibt.Ich hatte auch 2014 eine hohe Summe in eine Bankaktie verschleudert, im tief dann nachgekauft.
    Nichtmal 1 Tag später wurde das Unternehmen von der Börse genommen und die Aktionäre enteignet. 
    Falls es jemand interessiert, es war die Banco Espirito Santo.
    Auch dort ein Bilanzskandal.
    Meine Lehren daraus waren – lasse dich nicht zu sehr von Forenteilnehmer beeinflussen und meide Medien.
    – wenn das Wort “Verdacht” auftritt, ist mei
    – Auch falls ein Staat Sicherheit ausspricht ist dies kein Garant dafür, dass es auch stimmt.
    – Besser keine Gewinne machen als hohe Verluste.
    – Auch ich kann falsch liegen und bin nicht besser und schlechter als andere Privatanleger

  118. AvatarJohn

    Lufthansa leidet an den Staatsmassnahmen zu Corona.
     
    Das ist eine Ausnahme in der Reihe, alle anderen haben sich selbst zerlegt, Lufthansa wurde zerlegt.

  119. JosefJosef

    Oh Entschuldigung für meinen Kommentar, es hat ein paar Worte geschluckt.Antwort war”– wenn das Wort “Verdacht” auftritt, ist meistens was Wahres daran”

  120. AvatarThorsten

    Viele Unternehmen werden irgendwelcher Sachen verdächtigt. Das ist verbaler Krieg.
    Dass an Warnungen irgendwas dann schon was stimmen würde ist unwahr. Es ist kindisch und unreif Vermutungen als Wahrheit zu akzeptieren. Wenn das so wäre , dann würden wir Menschen auf Verdacht verurteilen. Es zählen nur die Fakten.
    Und nichts wird wahrer, wenn es immer wieder wiederholt wird. Leider ticken unkritische Menschen so. Erzähl ihnen dreimal was und sie ziehen in Erwägung, dass es stimmt.
    Es ist für Manchen eine Art Pille, die man sich einwirft in der Meinung, man sei das nächste Mal schlauer.
    Netflix, Tesla, da wurde über Monate gesagt sie verbrennen Geld und sind bald pleite. Diese Warnungen sind Strategie der Mitbewerber.
    Bei SAP gab es das auch früher und immer wieder Attacken, es ist ein echter Wirtschaftskrieg da draußen , kein fairer Wettbewerb.
     

  121. AvatarBruno

    Niemand ist gefeit vor einem Fall wie bei Wirecard. Man muss ganz einfach damit leben. Was will/kann man tun?
    Sobald erste Gerüchte oder spätestens Untersuchungen von Bafin/SEC etc. kommen sofort raus. Oder zumindest nichts mehr nachlegen.
    Bei Wirecard gab es das aber schon mal 2010, man hätte die Folgejahre trotzdem viel Geld verdient. 
    Alle Investoren und kleine Privatanleger sowieso haben nie genug Informationen, und wenn die “offiziell” bekannt werden ist es in der Regel zu spät. 
    Wer davon ausgeht, dass andere mehr Wissen haben, dann sollte man immer wenn eine Aktie ihren Trend ändert verkaufen. Bei Enron, Wirecard etc. war dies schon früh der Fall. Aber man wird dann auch Top-Unternehmen rauswerfen aus dem Depot, die danach explodieren.
    Oder man macht es wie Tim, man macht Buy & Hold und dann hat man halt das Risiko, immer mal wieder eine Niete im Depot aufzufinden. 
    Solange man keine Kontrolle und 100% Wissen über etwas hat, muss man breit diversifizieren. Alles andere ist hoch riskant. Die besten Unternehmen können in Probleme kommen. Auch Amazon und Microsoft, Google, Facebook, Netflix sowieso, auch wenn wir uns das aktuell kaum vorstellen können. Einfach etwas Fantasie und ich kann mir alles vorstellen, in beide Richtungen.
    Die langfristig sicherste Strategie ist meines Erachtens buy & hold mit einem breiten ETF oder sehr gut diversifizierten Depot. 100% Sicherheit gibt’s nirgendwo.
    Und ja man muss auch erkennen, was man kann und was nicht, resp. was sich entsprechend auch lohnt. Aufwand und Ertrag müssen stimmen. Ich investiere z.B. mein Zeit sinnvoller in die eigene Firma da ist der Hebel deutlich grösser als in die ausgiebige und stetige Analyse von Einzelwerten. Sogar wer Einzelwerte mit buy & hold einsammelt der macht die Analyse ja nur einmal, d.h. man geht einfach davon aus, dass die Zahlen sich stetig ähnlich weiterentwickeln und das Geschäftsmodell über Dekaden funktioniert. Ansonsten ist es eine andere Form des Investierens. Und dann wird es zeitintensiv. Oder man verlässt sich auf andere, was ich niemand empfehlen würde. Man ist dann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
    Mich nervt das sehr mit Wirecard, da man in diesem Bereich anscheinend in Europa wirklich nichts mehr hinbekommt, eine Schande. Das Geschäft von Wirecard wird eine US-Firma dankend übernehmen.

  122. AvatarFelix

    Jetzt jammert mal nicht so viel. Wir investieren in Unternehmen, die etwas unternehmen, was schief gehen kann. Das ist das Risiko. Wenn es gut geht, gibt es eine Belohnung, Rendite genannt. Wenn es schief geht gibt es Verluste, Risiko genannt. Soweit alles ganz normal.
    Im Gegensatz zum Einzelunternehmer sind wir diversifiziert und es trifft uns vielleicht mit 1/20 des Depotwertes. Das ist auszuhalten. Diversifikation ist der einzige free lunch, den wir haben. 
    Übrigens: Ich investiere nur in BlueChips. Wenn damit gemeint sein sollte, dass die nicht pleite gehen können, so ist das ein Irrtum. Ich verzichte, die Liste aufzumachen.

  123. Avatarsammy

    Thorsten hat den Knall noch immer nicht gehört. Wirecard hat gelogen und betrogen diese Fakten sind mittlerweile eindeutig!

  124. AvatarAndrea

    Ich gehe im Fall von Wirecard inzwischen auch davon aus, dass die Firma selber betrogen hat, daher mein Verkauf. Dies ist nur meine Meinung, die ich nur aus dem Verhalten der Firma und den Beschwichtigungen schließen kann. Sie haben wohl gestern morgen noch so getan, als sei alles in Ordnung und der entlastende Bericht kommen würde. Es ist unplausibel, dass sie zu dem Zeitpunkt nichts anderes wussten. Dazu die ganzen anderen Vorfälle in der letzten Zeit (KPMG-Prüfung und wieder schon vorher entgegen dem Bericht die Ankündigung, alles sei okay usw.). Fast würde es mich nicht wundern, wenn es die vermisste Milliardensumme nie gegeben hätte. Bin gespannt, was noch alles herauskommt.

  125. AvatarThomas

    @Thorsten, hab doch einfach mal Eier und gestehe dir ein, dass du mit Wirecard vielleicht daneben liegst. Du kannst weitere Romane schreiben, es wird nicht besser!!

  126. AvatarNico Meier

    Frage: Warum investieren Kleinanleger in kommische Unternehmen und nicht in Blue Chips oder Etfs?
    @ghost
    Blue Chips sind per Definition Unternehmen die im Leitindex eines Landes vertreten sind Wirecard ist im DAX währe also per Definition ein Blue Chip.
     
    @all
    Besten Dank für die Schmähungen die gestern über mich in Umlauf gebracht wurden hier. Wirecard hat zum Zeitpunkt des Kaufs bei mir rund 1% des Depowerts ausgemacht. Wer auf Einzelaktien setzt tut gut daran die Diversifizierung nicht zu vernachlässigen. Ich habe Wirecard nachwievor in meinem Depot.
    Von mir war in den letzten Tagen nicht viel zu lesen, da wir in der Schlussphase eines Projekts sind, das meine volle Aufmerksamkeit erfordert. Ich habe keinen 35h Job den man mit Dienst nach Vorschrift erfüllen kann, deswegen verdiene ich auch nich nur den Medianlohn! 😉
    Und nach einem Arbeitstag mit 12-16 Stunden habe ich dann keine Lust mehr hier reinzuschauen.

  127. AvatarBruno

    @Andrea
    Warten wir’s ab, ich bin da nicht so sicher, der ziemlich schräge Auftritt des Vorstandes ist doch verrückt (ich dachte zuerst an eine Parodie!), auf mich macht es eher den Eindruck dass sie völlig überfordert sind. Braun hätte längst zurücktreten sollen, er versucht sich zu halten bis zum Schluss. Wenn er oder der Vorstand vorsätzlich betrügen hätte wollen dann hätte sie längst merken sollen, dass es nicht funktioniert und sich sich abseilen. Irgendwo in einer Diktatur würde man sie sicher beschützen, Halbe Halbe 1 Mrd. ist auch genug 😀
    Betrug von welcher Seite auch immer ist immer möglich wenn es um viel Geld geht, das Problem ist aber, dass man den Laden ganz einfach schon lange nicht mehr im Griff hat. Und wer seriös und professionell agiert hätte längst den Rücktritt einreichen müssen und fähigere Leute an Bord holen. Ich verstehe auch den neuen Compliance-Chef nicht, ich hätte das nie angenommen unter alter Führung. Ich meine dass man für so eine Firma erst jetzt ein “Integrity, Legal and Compliance” department eröffnet, da lachen doch die Hühner. Jeder der sich auch nur wenig mit dieser Branche auskennt versteht die Welt nicht mehr. Wirecard kann man doch nicht wie ein Kebab Stand führen!
     

  128. AvatarFit und Gesund

    @Andrea,
    es tut mir leid, Du hast auf jeden Fall nun genau das Richtige getan, weg mit dem Dreck. Es geht nicht jedes Investment auf, das ist nunmal so, man muss dann das Beste draus machen, es gibt noch so viele andere Aktien die es verdienen dass Du Dein Geld dort anlegst. Ich wünsche Dir auf jeden Fall jetzt eine Portion Glück.
     
    Ich war ja gestern in Überlingen, muss bisschen Geld hin und herschieben, im Moment leg ich das nicht an, es werden noch tiefere Kurse dieses Jahr kommen, wenn nicht? auch egal, ich denke ich habe mein Ziel erreicht.
    Gestern war ja traumhaftes Wetter und so bin ich auch noch Essen gewesen, am See, herrlich…und einen Goldtaler hab ich mir mitgenommen, zur Erinnerung, das Kapitel Überlingen ist nun nämlich abgeschlossen.

  129. AvatarRalf

    @Wirecard: Wenn rund 25 % der Bilanzsumme vielleicht Luft sind, was wohl dem Gewinn etlicher Jahre entspricht, stärkt das nicht das Vertrauen in Aktien und in eine Industrie, wo das Geschäftsmodell für viele ohnehin nicht einfach zu verstehen ist. Was hat D bei großen Tech-Firmen außer Wirecard oder SAP noch zu bieten? Insofern auch ein herber Rückschlag für den Standort Deutschland. Egal wie es weitergeht mit Wirecard.

    Und nach einem Arbeitstag mit 12-16 Stunden habe ich dann keine Lust mehr hier reinzuschauen.

    Verständlich. Auf Dauer aber auch nicht sonderlich gesund und gut für das Familienleben. Habe das selbst einige Jahre gemacht und war dann irgendwann fertig und wechselte die Branche. In welcher Branche bist du tätig?

  130. JosefJosef

    @Bruno
    Ja die Technologie  und das Kundennetzwerk von Wirecard ist sehr Wertvoll.Ein grosser Investor könnte sich da Einkaufen und die Firma sanieren.
    Ein paar faule Eier entlassen und besseres Controlling einführen.
    Dieser müsste aber finanziell stark sein und es müsste sich dann auch noch für ihn Lohnen.
     

  131. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Andrea,
     
    so wird es wohl sein. Man hätte nicht geglaubt, dass sowas nach den früheren Skandalen noch durchgezogen wird. Ich musste jedenfalls sofort an die frei erfundenen Umätze bei Flowtex oder Comroad denken.
     
    KPMG und EY wollen scheinbar nicht mehr mitspielen. KPMG musste damals für die “Prüfung” von Flowtex Millionen Strafe an die Gläubiger zahlen. Die Glaubwürdigkeit der Prüfungen hatte sehr gelitten. 
     
    Scheinbar meinte Wirecard, wenn man beim TÜV keine Plakette bekommt, dann probieren wir es bei DEKRA (EY in dem Fall). Aber die wollen sich wohl nicht ausspielen lassen. Die wollen offensichtlich nicht den Rest an Reputation aufs Spiel setzen, schon gar nicht bei so einer Klitsche.
     
    Der vorab gesetzte Druck, man erwarte einen Persilschein, hat die wohl zusätzlich vergrämt.
     
    Ich denke, wenn man eine gewisse Zeit an der Börse ist, wird man unweigerlich solche Erfahrungen sammeln müssen. 
     
    Mir tut es aufrichtig leid für die Beteiligten. Meine Wirecard ist derzeit der eine und andere mREIT wie IVR. Hätte ich dort auch nicht erwartet. Kann das aber zum Glück Corona in die Schuhe schieben, und war kein Betrug.
     
    Bin froh, dass ich nur ca. 1% Positionsgrößen habe.
     
    Wunden lecken und Kopf hoch!
     
    MS

  132. AvatarAndrea

    Fit und Gesund, genieße das traumhafte Wetter und habe viel Freude an deiner Goldmünze! Bin mit meinem Depot absolut zufrieden. Ich glaube auch, dass dieses Jahr noch tiefere Kurse kommen. Schauen wir mal. 

  133. Avatarghost

    @Nico
     
    ich meine die echten Blue chips, es kommt immer vor dass sich irgendein Klumpen Dreck in die erste Liga einschleicht.
    Ansonsten meine ich so etwas wie Cola, Walmart, Allianz, Unilever,  usw…. 
     
    und nochmal nix Schadensfreude, daneben gegriffen hatte ich auch schon und werde es zukünftig bestimmt immer wieder, aber Ft ist kein Dorfanzeiger und wenn die seit Jahren negatives berichtet dann könnte man darauf hören, spätestens beim zweiter negativen Meldung wäre ich raus.
    wenn es um eine Million gehen würde….wärs egal….es ist aber viel viel mehr…..
    im Nachhinein kann jeder schlau daher reden, wenns einen selbst nicht erwischt hatte. Aber Warnungen gab es mehr als genug, Kurseibrüche auch und da hätte man handeln können. 
     
    ein Unternehmen welches sich mit Geld und Zahlungen usw beschäftigt, hat plötzlich keine Ahnung wo das Geld geblieben ist…das ist mehr als lächerlich…. 
     
    mfg

  134. AvatarAndreas

    Für mich ist Wirecard auch eine Lehre, zum Glück eine günstige Lehre. Hatte nur eine sehr kleine Position, 2000 Euro investiert. Fand das Geschäftsmodell und den Markt spannend. Und angesichts der kleinen Investition habe ich die Risiken irgendwie ausgeblendet, dachte, naja das wird schon wieder. So habe ich eigentlich gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen. Nur in Unternehmen investieren, die absolut sauber und seriös arbeiten, eine starke Bilanz haben und ich das Geschäftsmodell auch zu 100% verstehe. Im Endeffekt hätte man bei Wirecard längst die Reißleine ziehen müssen. Wenn ein Dax-Konzern vier Mal die Bilanz verschieben muss, es nie schafft, Vorwürfe wirklich auszuräumen, dann passt da was nicht.
    Aber die Lehre nehme ich gerne mit, der Rest des Depots ist mit Top-Unternehmen und ETFs bestückt. Darauf baue ich weiter auf. 

  135. Avatarsammy

    Karen oder wie die Kommentatorin gestern hieß die sagte dass Nico Meier ein Schwätzer ist und er und Thorsten es auch niemals zugeben würden dass sie daneben lagen hatte recht! Echt krass. Nur Ausreden ein Nico Superschlaumeier der hier sonst täglich seitenlang seine geistigen Ergüsse ablässt hatte dann eben einfach einen anstrengenden Arbeitstag und war nicht mehr in der Stimmung hier reinzuschauen xD Thorsten hat nur Ausreden warum wirecard ein Opfer ist aber würde niemals zugeben dass er eine falsche Entscheidung getroffen hat. Echt der Hammer wasfür Leute es gibt krass.

  136. Avatarghost

    naja….rettet das was noch übrig ist….
     
    da wird nix besser….
     
    und was unfreundliches nebenbei….
     
    da oben paar Zeilen über meinem….. Zeug…
     
    ” was ein Geschwätz …. wirecard als “bah” bezeichnet zu haben” 
     
    wie gesagt besser paar kilo Steine kaufen und halten….manche glitzern so schön…..
    da kommen Menschen frisch an die Börse und lesen wirecard= bah…..
     
    ich hoffe da hat keiner der hier lesenden gestern zugegriffen….
    mfg

  137. AvatarFelix

    Jeder Aktionär beteiligt sich an Unternehmen, die etwas unternehmen. Das kann gut gehen, dann erhält man eine Belohnung, Rendite genannt. Es kann schief gehen, dann erleidet man einen Verlust, das ist das Risiko. Rendite ohne Risiko gibt es nicht. Man kann nur Wahrscheinlichkeiten einschätzen. Bluechips, im Sinne von kann nicht pleite gehen, gibt es nicht.
    Im Gegensatz zum Einzelunternehmen hat der Aktionär aber ein wirksames Mittel, sein Risiko zu senken, nämlich Diversifikation. Ein Komplettverlust, wie er bei Wirecard im Raum steht (endgültig ist noch nichts, bisher sind viele Meinungen unterwegs, kaum Fakten), macht dann – und das wäre schon eine Topgewichtung (wie ich sie bei Microsoft und McD habe) – vielleicht 10 % des Depotwertes aus.
    Bei einem Marktcrash, wie jüngst, sind es schnell einmal 30 bis 40 %. Das ist ein anderes Kaliber. Damit müssen wir auch alle umgehen. Gut, da trifft es dann alle und es ist nicht soviel Häme unterwegs, außer bei den Nicht-Aktionären. Sie lassen einen dann ihre Weisheit spüren (wie hier z.T. die Nicht-Wirecardaktionäre), da sie es schon immer besser gewusst hätten.

  138. AvatarThorsten

    Wir sind uns hoffentlich alle einig , dass es nicht darum geht Recht zu haben. Niemand muss irgend etwas zugeben. Und niemand hat es nötig Ausreden zu formulieren. Der Troll legt hier einigen Dinge in den Mund. Ich verstehe nicht , dass der nicht gesperrt wird. Er lebt von Neid , Missgunst und Schadenfreude.

  139. AvatarMichael_2

    “die “verschwundenen” 1,9 MRD sind ca. 80% des EKs…”
    Diese 1.9 Mrd sind nicht verschwunden, sondern haben wohl gar nie existiert. Es spricht viel dafür, dass Wirecard von Anfang an auf Betrug aufgebaut war.
    Die ganze Geschichte spricht auf nicht für die deutschen Behörden.
    Wo war die Bafin ?
    Wieso haben die Buchprüfer jahrelang offenbar per Photosphop erstellte Bankbelege akzeptiert ?
    Die Betrugsfälle Enron oder Worldcom hatten in den USA ernsthafte Konsequenzen für die Beteiligten. Mal schauen ob in Deutschland auch was passiert …

  140. AvatarNico Meier

    Ich war ja gestern in Überlingen, muss bisschen Geld hin und herschieben, im Moment leg ich das nicht an, es werden noch tiefere Kurse dieses Jahr kommen, wenn nicht? auch egal, ich denke ich habe mein Ziel erreicht.
    @Fit und Gesund
    Du transportierst aber nicht Bargeld über die Grenze oder?

  141. AvatarFit und Gesund

    @Nico,
    auweia, was glaubst Du von mir? das Geld wurde per Überweisung auf 2 verschiedene Banken transferiert und was gestern Abend sogar schon da. 
    Bank Nr. 1 wurde vorab informiert und ich habe gleich wegen dem Geldwäschegesetz den Vertrag vom Notar als pdf dorfhingeschickt. 
    Ich transportiere kein Geld im Handtäschchen, die bösen Räuber könnten mich beklauen.

  142. AvatarNico Meier

    Ich glaube am 19.06.2020, dass ich schon bessere Anlageentscheidungen getroffen habe als die mich an Wirecard zu beteiligen.
    Wie ich in zwei drei Jahren darüber denken werde werden wir sehen.
    Tatsache ist, dass sammy hier ausser Polemik und persönlicher Beileidigungen nichts beiträgt fällt das nur mir auf?

  143. Avatarghost

    ach 🙂 warum geilt man sich nun an dem Begriff Bluechip auf ….
     
    Nennen wir es doch anders, es gibt mindestens 30 andere Unternehmen die seit Jahrzehnten an der Börse zu kaufen gibt mit Dividende oder ohne Dividende und da kann man bestimmt findig werden ….
    Im Vergleich zu dem Pleiteunternehmen gibt es genug Aktien die seit einer Ewigkeit an der Börse sind und Dividende zahlen und diesen vertraue ich mein Geld eher wie einem Sparbuch….und die Rendite ist da und vom Risiko spüre ich eigentlich nicht viel….
    und lassen wir den Begriff mal Burggraben weg dann finden sich immernoch viele langweilige Unternehmen mit denen man über Jahre glücklich sein kann ohne das blaue vom Himmel vorgelogen zu bekommen….
     
    und ich bin bestimmt nicht an der Börse um Glück zu haben..dann würd ich eher ins Casino gehen, was ich nicht mache.
    mfg

  144. AvatarDanielKA

    Markus Braun ist jetzt auch zurückgetreten….Big Manni 2.0
    so ein Wirtschaftskrimi ist doch sehr spannend.
     

  145. AvatarLejero

    @Sammy: deine hier verbreitete Schadenfreude und Eifer ggü. Thorsten und anderen ist wirklich sehr kleingeistig. Ja, du hast mit deiner Prognose zu Wirecard recht gehabt, das ist doch schön, geniese das souverän. Aber im Sieg und in der Niederlage erkennt man den wahren Charakter von Menschen.

  146. Avatarsammy

    Ich sags mal so mit denen die ich erwähnte habe ich kein Mitleid. Wenn man es ständig so raushängen lässt muss man auch die Konsequenzen tragen können. Und das habe ich auch schonmal erwähnt: Für Inhalt ist der Blogbetreiber zuständig nicht ich.

  147. AvatarFelix

    Die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht ist groß im Kleinen und Klein im Großen. Wenn Risikohinweise im Prospekt nicht die richtige Schriftgröße haben, ist sie sofort zur Stelle. Ein Milliardenbetrug wie #Wirecard bleibt indes unentdeckt. Ein Desaster für den Kapitalmarkt in D.

  148. Avatar-M

    Naja kaum einer wird sein Vermögen in Wirecard investiert haben von den privaten Anlegern. Der Schaden wird sich in Grenzen halten in 99% der Depots.
    Bin selbst mit KHC 50% im minus und das wird evtl ein dauerhafter kapitalverlust. Von 10 investments kann man sehr gut leben, wenn man nur 2-3 nieten erwischt. 10 Gewinner findet man wohl eher nicht so einfach. 
    Also einfach das Schauspiel weiter verfolgen und seine Lehren ziehen. Finde sowas immer mega spannend und es gibt ja Leute die meinen finanzen sind langweilig 🙂 ob die heute Show darüber berichtet ? 🙂
    -M

  149. KievKiev

    @ WDI
    Ich habe mein Engagement in WDI beendet. Ist schade um die ganze Aktienkultur in Deutschland. Falls es so etwas überhaupt nennenswert gegebenen haben sollte. Für mich sieht es jetzt leider nach Betrug durch WDI aus. Wenn die Bilanz mit den Geldern und “Drittpartnern” frisiert wurde, ist nichts mehr zu retten. 

  150. AvatarSkywalker

    Ich nenne diese Bude gerne Weirdcard! Und an alle, die sich hier die Figner verbrannt haben: Kauft den QQQ, das ist ausreichend Tec für euer Depot! 

  151. AvatarFelix Meier

    Mal etwas lustiges zur Abwechslung, nämlich dass Prozentrechnung nicht jeden liegt.
    Aus einem Börsenforum zur #Wirecard Aktie. Ich habe keine Fragen mehr.

  152. AvatarStefan D.

    @ Thorsten & Nico: Volle Zustimmung zu allen Aussagen über den Troll.
    @ Wirecard: Ich habe seit 2 Jahren einen kleinen Anteil und habe gestern minimal nachgekauft. Ist ein Zock und war wahrscheinlich falsch. Egal, wenn sie es doch bis ins Jahr 2030 schaffen dann freue ich mich vielleicht doch noch. Verkaufen geht nicht nach meinen selbst auferlegten Regeln. Vielleicht gibt’s ja auch eine Übernahme mit einer neuen Aktie im Depot.
    @ Sammy: “Für Inhalt ist der Blogbetreiber zuständig nicht ich”
    DISQUALIFIED! Egal, warst du vorher auch schon.

  153. Avatarsammy

    @Stefan D
    Für dein Fehlinvestment kann ich nichts. Trage Verantwortung für deine Entscheidung und lasse den Frust nicht an anderen aus.

  154. AvatarKein Troll

    Sammy du bist ein wahrer Kleingeist und Troll. 
    Es wird Zeit dass du dir eine andere Spielwiese suchst. Ist ja Kindergarten par excellence. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *