Reich werden mit ETFs und Aktien im Schlaf. Die Krypto-Tulpenblase ist geplatzt

Ich halte nichts von Riester, Rürup und anderen Garantieprodukten wie Lebensversicherungen. Was der deutsche Staat seinen Bürgern mit Förderungen ans Herz legt, ist eine Blamage. Abschluss- und Verwaltungsgebühren und andere Abgaben machen aus den Produkten einen Schrottplatz.

Ein simpler ETF-Sparplan, auf eigene Faust abgeschlossen, bringt oftmals mehr Rendite. Das sagen zahlreiche Finanzexperten wie zum Beispiel Andreas Beck. Der Portfoliomanager hat übrigens gerade sein neues überarbeitetes Buch herausgebracht: “Erfolgreich wissenschaftlich Investieren“* Es ist eine spannende Lektüre, die viele Aspekte anschneidet. Mir ist aufgefallen, dass Beck Immobilien überhaupt nicht schlecht redet wie das andere wie Gerd Kommer tun. Im Gegenteil. Beck schildert den Hauskauf durchaus positiv. Aber im Kern bleibt Beck ein optimistischer ETF-Prediger. Er sagt grob vereinfacht: Krisen sind Chancen. Sie gehören einfach dazu. Hab keine Angst vor der Börse.

Diesen Word-ETF sollst du kaufen, sagt Andreas Beck

Becks Kerninvestment ist der MSCI All Countries World Investable Market Index. In Deutschland kannst du das Produkt über den ETF SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF kaufen mit der WKN A1JJTD. Das Buch ist etwas klein geraten. Man muss es nicht kaufen, weil die Botschaften dem Anleger durchaus bekannt sein dürften:

* Affiliate

Beck und Kommer sind keine Fans von aktiven Aktienfonds. Dass sie nicht das gelbe vom Ei sind, siehst du an den enttäuschenden Renditen, die Talkshow-Plaudertaschen Dirk Müller (“Mr. DAX”) und Frank Thelen abgeliefert haben. Ich finde, es ist ein Debakel.

Ohnehin wirst du kaum einen Investmentfonds finden, der die Börse kontinuierlich übertrifft. Nicht einer von 2.132 US-Anleihe- und Aktienfonds schaffte es in den vergangenen fünf Jahren beständig. Das zeigt eine Auswertung von S&P Dow Jones Indices. Deshalb sind ETFs die Königsklasse. Auch wenn es langweilig ist, sind ETFs exzellente Werkzeuge, um Wohlstand aufzubauen.

„Wenn Sie abenteuerlustig sind und Aktien oder aktiv verwaltete Fonds auswählen möchten, machen Sie das weiter“, sagte Tim Edwards, Manager bei S&P Dow Jones Indices, gegenüber der New York Times. „Aber verstehen Sie die Risiken, die Sie eingehen.“

Trotz der Millionen im Depot bin ich ein extremer Sparfuchs geblieben

Ich hab immer Einzelaktien selbst ausgewählt. Und bin so Millionär geworden. Was führte dazu? Es war vermutlich nicht die Überrendite, die ich vielleicht nicht mal erzielt habe, sondern es war mein früher Start. Ich spare eisern, seit ich 14 Jahr alt bin oder so. Stur und stetig. Ich hatte immer Nebenjobs, wohnte in WGs und im Studentenwohnheim.

Wenn du das einige Dekaden durchziehst, kannst du nur reich werden. Ich hab noch immer kein Auto. Im Supermarkt schaue ich nach den roten Aufklebern “Sonderangebot”. Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist, kann ich das immer noch essen. Es wird in unserer Wegwerfgesellschaft übertrieben. Ich trage stolz Second Hand-Kleidung. Ich hab jetzt sündhaft teure Tom-Ford-Lederschuhe – aus dem Second-Hand-Sortiment. Die meisten Sachen sind kaum oder gar nicht getragen worden. Und du kriegst sie für einen Appel und ein Ei.

Es gibt immer mehr Apps, die beim Sparen helfen. Der neueste Schrei ist “Flashfood“. Was du auf der App alles für 10 Dollar finden kannst, ist der Knüller. Eine andere gute App zum Sparen ist TooGoodToGo, die auch in Deutschland gut funktioniert. Hab ich einen Termin, geh ich meist zu Fuss hin. Selbst wenn ich eine Stunden dorthin laufen muss. Das hält mich fit und so spare ich mir den ÖPNV. Im Schnitt komme ich auf 12.000 am Tag. Ich bin fit geworden. Ernähre mich überwiegend pflanzenbasiert:

Tim Schäfer: Vor einer Woche bin ich in Texas einen 6-Meilen-Wettkampf gelaufen. Ich hab mich schon lange nicht mehr so fit gefühlt.

Anleger haben sich die Finger mit Kryptos verbrannt, während die Bitcoin-Jongleure in Saus und Braus leben

In kostengünstige Indexfonds, die den Gesamtmarkt widerspiegeln, sparst du am besten über Jahrzehnte. Jeden Monat gibst du mehr Geld in diese ETFs. Punkt. Schluss. Dann läufst du nicht Gefahr, in Modeerscheinungen hinzugeraten. Zur Zeit siehst du es am Niedergang der Krypto-Schwindler. Wie viele Anleger haben dort ihr Geld verloren? Es ist eine Tragödie.

FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (30) spielte nach außen hin den Mega-Spender. Doch residieren seine Eltern in Luxusanwesen auf den Bahamas. Familienmitglieder und Freunde haben Immobilien über FTX-Firmengelder in Höhe von 300 Millionen Dollar gekauft. FTX ist pleite. War das ein illegaler Griff in die Kasse? Mich würde nicht wundern, wenn er und seine Eltern (2 Jura-Professoren von der Stanford Elite-Uni in Kalifornien) im Knast enden würden. Sie lebten offenbar wie die Könige, wenn die Medienberichte stimmen. Hier hausen FTX-Leute direkt am Palmenstrand in Eigentumswohnungen:

Ich finde diesen Krypto-Betrüger aus Kanada dreist: Aiden Pleterski (23) alias “Crypto King”. Er versprach seinen Anlegern hohe Renditen. Und seine gesamte Familie fuhr Luxusautos. Er flog im Privatjet und genoß das Leben auf Kosten der Kleinanleger. Der Insolvenzverwalter ließ die Autos beschlagnahmen.

Bitcoin kann nach dem Absturz vielleicht nie wieder an die alten Höchststände aufschließen. Es tummeln sich so viele Gauner in der Kryptowelt, es ist kaum zu ertragen. Wie schnell Anleger so eben Mal 10.000 Euro investieren, ohne sich kundig zu machen, ist mir ein Rätsel:

Ich hab mich nie für Krypto interessiert

Ich bin froh, dass ich keine Kryptos besitze. Es scheint ein gigantischer Schwindel zu sein. Eine Tulpen-Blase, die geplatzt ist.

Zurück zu Aktien: Obwohl es möglich ist, einen Index zu schlagen, ist es auf lange Sicht ein Kunststück. Warren Buffett ist einer der wenigen. Für gut 50 Jahre schnitt er gegenüber dem S&P 500 exzellent ab, aber in den letzten Jahren hat das Genie Probleme, mitzuhalten.

Wenn mal ein aktiver Fonds ein Jahr besser abschneidet als der Vergleichsindex, kann es schon wieder vorbei sein.

Ich habe seit einigen Jahren einen S&P 500 Indexfonds von Vanguard (VOO) im Depot. Und diese Position wird immer größer, ich baue sie aus und sie wächst automatisch. In den vergangenen 20 Jahren legte der S&P 500 um mehr als 9 Prozent im Schnitt zu. Das bedeutet, alle acht Jahre verdoppelt sich der Wert. Fügst du weiteres frisches Geld hinzu, geht es noch schneller aufwärts.

Aber ein ETF ist kein Allheilmittel. Wenn die Börse fällt, fällt der Indexfonds mit. Ich kann damit leben, weil es wieder besser Jahre mit 20, 30, vielleicht 40 Prozent Rendite geben wird.

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79 Kommentare
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Jan
2 Monate zuvor

Kryptos als Schwindel zu bezeichnen ist nicht passend. Man sollte Kryptos und Kryptotechnologie von den Firmen unterscheiden, die die Kryptos verkaufen bzw. anbieten. Z.B. ein Vergleich: ein Autohersteller kann nicht dafür, dass ein Autohändler einen potentiellen Autointeressenten betrogen hat.

Mats
2 Monate zuvor

Ein toller Beitrag, ein Original Tim Schäfer mit den wichtigsten Botschaften.
Der Aktienmarkt mit der Beteiligung am Eigenkapital wesentlicher Unternehmen der Weltwirtschaft ist auf Dauer das Erfolgsversprechendste. Stur kaufe ich wie viele monatlich ETFs dazu, ab und zu noch ein Aktieneinzelwert, der mich reizt. Das Salz in der Suppe, max. 20 Prozent des Gesamtaktienengagements hatte ich mir vorgenommen. Hoffen wir, dass auch die nächsten Jahrzehnte 6 Prozent oder mehr pro Jahr im Marktdurchschnitt erreicht werden. Dann wäre ein früherer Ruhestand oder eine deutliche Arbeitszeitreduzierung im Alter sehr viel leichter machbar. Dein Beitrag Tim, damit man hier auch in einem schwierigen Jahr wie dieses Jahr am Ball bleibt, ist enorm. Danke Dir.

In Krypos habe ich nie investiert. Hatte ich auch nicht 100 Prozent verstanden. Hier im Forum gab es mal ein paar Fans, die glaube ich nennenswert von Investments berichtet hatten. Weiss noch wie mich auch mal diesbezüglich Fear of missing out beschliechen hat, zum Glück konnte ich widerstehen.

Der Domi
2 Monate zuvor
Antwort an  Mats

Genau so wie die Krypto-gläubigen vor 12 Monaten dachten es geht weiter bergauf, denken jetzt diejenigen, die beim Kauf gezögert haben alles richtig gemacht zu haben. Der Mensch neigt dazu die aktuelle Situation in die Zukunft zu projizieren. Ich kaufe, im Verhältnis zum Gesamtvermögen und laufendem Invest, kryptos (nur ETH und BTC) weiter zu. Das Risiko Chance Verhältnis ist meiner Meinung nach positiv auf lange Sicht. Die aktuelle Situation ist nicht der erste kryptowinter. Alles schonmal da gewesen..

Mats
2 Monate zuvor
Antwort an  Der Domi

Woran machst Du fest, dass das Risiko Chance Verhältnis bei ETH und BTC auf lange Sicht positiv ist?

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Mats

Wer war das hier mit seinen 3 Speichen? Mark oder Marc, der meine ich auf Teneriffa wohnt oder so. Von dem hörte man hier auch just nach dem platzen nichts mehr. Ok vlt hat den ungeimpften auch die Seuche dahingerafft, die junge vitale auf Inseln bewohnende Menschen nichts anhaben kann.

Komisch ist das schon das gerade vom ihm seit 3/4 Jahr oder länger nichts kommt.

Munger wird mit dem Krypto Dreck wieder richtig liegen, genau wie er es auch bei 0 Zins, 0 Arbeitslosigkeit, 0 Inflation bei vollem Wirtschaftswachstum voraus gesagt hat.

-M

Lejero
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

Marc hat das meine ich sehr gut gemanagt. Er erzählte davon mehrere Rebalancings von Krypto zu Aktien gemacht zu haben, da Krypto damals so explodiert ist. Insofern alles richtig gemacht.
Vielleicht hat er einfach nur keine Lust auf kleingeistige Kommentare.

Grundsätzlich wenn jemand das Wort Dreck benutzt werde ich sehr hellhörig. Da ist dann viel zu viel Emotion dabei, und die verklärt die Sicht. Ist völlig ok wenn jemand nicht Kryptos kaufen möchte und die für nicht werthaltig einstuft. Ein professioneller und abgeklärter Investor sollte aber solche Worte nicht verwenden.

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Lejero

Es ist aber auch normal, dass bei Schneeballsystemen diejenigen begünstigt werden, die fruhdabei sind – das gilt zum Beispiel für Bitcoin ganz besonders. Wichtig ist dann nur – wie du beschreibst – rechtzeitig auszusteigen bevordas System zusammenbricht.
Verlierer gibt es aber am Ende deutlich mehr – muss es aber auch geben.

Freelancer Sebastian
2 Monate zuvor
Antwort an  Lejero

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Mark in diesem Jahr seine schon gesunkene Aktienbestände in noch viel stärker gesunkene und dann immer weiter sinkende Bitcoinbestände umgetauscht hat. Die dunkle Seite der Rebalancingmedaille.

10% sollte die Bitcoinspeiche darstellen. Bei einem Millionenportfolio gehen da schon mal 75.000€ flöten. Und das Unkraut (Verzeihung) wird weiter fleißig gegossen.

Darf ja jeder seine Meinung zu Bitcoin haben. Für mich ein Schneeballsystem. Bitcoin und Blockchain haben sicher ihre Vorteile. Es handelt sich hier aber nicht um ein Investment, sondern um Spekulation. Das sollte jedem klar sein.

Von Kapitalrückflüssen ist mir nichts bekannt. Und warum sollte Bitcoin über die Jahre nicht einfach nur die Inflation ausgleichen? Reale Rendite 0%.

Herrlich auch wieder die Tatsache, dass die Harvardabsolventen, Quants und Herdeninstis mit ihren Fonds schön im Boom eingestiegen sind und jetzt auf fetten Verlusten sitzen. Die kochen halt auch nur mit Wasser.

Lejero
2 Monate zuvor

Mit den beiden Seiten beim Rebalancing hast du schon recht, trotzdem müsste es für ihn ganz gut gelaufen sein. Nehmen wir mal die 1 Mio und 100K Krypto an, hat sich letztes Jahre ca. vervierfacht, also 400K und davon 300K in Aktien getauscht. Jetzt die verbleibenden 100K auf 25K gefallen und 75K aus Aktien gerebalanct. Hätte ich auch gern, da würde ich auch den Einbruch jetzt auf mich nehmen ;)

Was aus Krypto wird, keine Ahnung, ich habe damit bisher 20K “verloren” (wenn ich verkaufen würde), habe ich schon größere Verluste gehabt. Gehört beim investieren dazu, einzelne Anlagen sind Komplettvernichtung, die große Mehrheit so okish, und ein paar Hammertreffer die den Renditeboost bringen. Muss halt nur Aufpassen, dass man in den Hochrisikoanlagen %-tual nicht zu viel reinsteckt.

Freelancer Sebastian
2 Monate zuvor
Antwort an  Lejero

Na ja, ich denke, er ist auch eher im Hype rein. Nach oben Stück für Stück verkauft, nach unten Stück für Stück zurückgekauft – kann gut sein, dass er mit +- 0 dasteht. Die Rechnung kennt nur er ;) . Kommt vielleicht ein Report zum Anfang des Jahres….

So oder so – es ist und bleibt eine Spekulation auf Kursgewinne. Das ist nichts für mich. Und den Bitcoin rebalancen bis er bei 100$ steht? Puh….

-M
2 Monate zuvor

Ah ok waren dann doch nur 10%.

Dachte irgendwie 1/3 … aber war wohl Aktien, Immos, Gold zu je 30% + 10% Krypto, so in der Art.

Es ist halt von den größten Befürwortern nicht mehr so viel zu hören…

-M

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

@-M

Hatte auch was mit 1/3 im Kopf… aber… ist ja für Mark Schnuppe, da er ja schon mit Mitte 20 finanziell frei war…

Hat dann viel Zeit sich bei Youtube weiterzubilden… ;-)

Paluma
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

Mark kämpft in der Ukraine gegen die NATO xD

Wenn es um Geldanlage hat er viel gutes beigetragen. Wenn es um politische Dinge ging, dann kamen etwas viele alternative Fakten zum Tragen.

Claus
2 Monate zuvor

Der A1JJTD. hat doch einen viel zu hohen TER. Gibt viel günstigere mit unter 0,20%

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Claus

MSCI ACWI hat der Ishares 0.2% TER, aber der hat dafür Wertpapierleihe, irgendwie muss das auch finanziert werden, wen das nicht stört der sollte dann wohl den nehmen.

MSCI World gibt es welche mit 0.12% und ohne Leihe, aber ist halt ein anderes Index.

Ich habe auch welche mit Leihe von Vanguard, dort ist es die BBH und da habe ich keine Sorgen die gibt es seit 1818.

Aber 0.1% TER Unterschied ist jetzt auch nicht die Welt, das macht auf einen Investor der 30 Jahre investiert 3% aus, das viel grössere Risiko ist doch, dass man nicht so lange hält.

Rolexinvestor
2 Monate zuvor

Angesichts der Performance und Risikoarmut breit gestreuter ETF‘s, frage ich mich, warum sich einer überhaupt noch komplizierte, zeitaufwändige Aktienanalysen antut.
Womöglich noch tagelang irgendwelche Chart-und Trendlinien anstarrt.
Naiv, aber nachvollziehbar finde ich immer die Standardantwort bekannter, professioneller, „aktiver“ Fondsmanager, wenn sie nach ETF‘s gefragt werden:
“ETF‘s sind prinzipiell nichts Schlechtes, aber gerade jetzt kommen Zeiten auf uns zu, wo nur erfahrene Profis die richtige Aktienauswahl für die Anleger treffen können“.
Diese stereotype und durchsichtige Antwort hört man, seit es ETF‘s gibt.

Peter
2 Monate zuvor
Antwort an  Rolexinvestor

Absolut richtig. Hast Du nur einen einzigen ETF? Zu der Erkenntnis bin ich mit zunehmendem Alter auch immer mehr gekommen.

Michael Speiser
2 Monate zuvor

Sorry, aber ich halte diese “Weisheiten” lediglich für ein saudummes “Hinterhergeschwätz”. Denn hinterher weiß man immer alles besser. Fakt ist, dass mit Kryptos, wie Bitcoin, Ethereum oder auch reinen Memecoins, wie Dodgecoin, zahlreiche Menschen reicher geworden sind, als mit jeder anderen Anlage. Diese Menschen lachen sich schlapp, angesichts der Renditerechnungen, die hier angestellt werden. Wer von vornherein alles schlecht redet, hat in der Regel ein leichtes Spiel. Die Wahrscheinlichkeit, dass er recht behält, liegt bei 50%. Liegt er falsch, wird sich keiner an ihn erinnern oder ihn zur Rechenschaft ziehen. Etwas ganz anderes ist es, wenn man am Ende für seine Aussagen auch einstehen muß. Z. Bsp. wenn man, wie ich, seit Jahrzehnten in der Versicherungsbranche tätig ist. Als ich vor nun beinahe 40 Jahren in dieser Branche gestartet bin, waren Aktien gemeinhin als “Teufelszeug”, mindestens als hochriskant und daher nur etwas für Glücksritter verschrien. ETFs und derlei Konstrukte kannte man gar nicht. Der gesellschaftliche Konsens war, dass Altersvorsorge “sicher” sein muss. Man sprach bisweilen von der sogenannten Mündelsicherheit. Man wollte sich nicht dem Vorwurf aussetzen, die Menschen zum Zocken zu animieren. In meiner Laufbahn habe ich so manche Fälle miterlebt, in denen der Betroffene froh gewesen wäre, sein Geld in der ach so schlechten und teuren Lebensversicherung belassen zu haben. Scharenweise liefen und laufen “Vertriebe” durch’s Land und animierten unzählige Menschen dazu, ihre Lebensversicherungen zu kündigen und ihr Geld in den “Grauen Kapitalmarkt” zu investieren. Goldsparpläne, Immobilien, Aktien. Milliarden wurden am Ende vernichtet. Mittlerweile scheint es nichts mehr “sichereres” zu geben als Aktien. Man darf halt im dümmsten Fall einfach nicht dann in Rente gehen wollen, wenn der Aktienmarkt gerade abschmiert. Ich habe auch nicht in den Bitcoin investiert, weil ich das Thema nicht verstanden hatte. Heute wäre ich froh, ich hätte allen meinen Mandanten 2009 empfohlen Ihr Geld in Bitcoin zu investieren. Dann könnten wir uns nun auch alle totlachen, über diese neunmalkluge “Hinterherbesserwisserei”. Sag einem Lottomillionär, Lottospielen bringe nichts…

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Michael Speiser

Lebensversicherung mit einem ETF Sparplan vergleichen macht keinen Sinn, der Name sagt es ja schon es geht um Versicherung. Eine Lebensversicherung kann je nach persönlicher Situation schon Sinn machen, beispielsweise wenn die Frau gut verdient der Mann macht die Hausarbeit und wenn der Frau etwas zu stösst, so dass die Familie überleben kann. Oder vice versa.

Aber einen Lebensversicherung einer alleinstehenden Person ohne Kinder zu verkaufen mit Todesfallkapital, würde dann nicht nur keinen Sinn ergeben sondern schon eher an Betrug, aber auch das wird man finden.

Beratung finde ich arg strapaziertes Wort, gerade wenn es um VersicherungsberaterInnen geht. Für mich wäre dies z.B. nichts gewesen, nicht weil man damit nicht sehr viel Geld verdienen kann, aber ich mag Geschäftsmodelle mehr, wo es ein win-win gibt für Kunde und Verkäufer. Bei Versicherungen ist das nicht gegeben, der Versicherungsnehmer schliesst ab, um sich gegen was auch immer abzusichern, in der Hoffnung, wenn dann etwas passiert, dass ihm geholfen wird. Die Versicherung schliesst ab, in der Hoffnung und mit dem Ziel, dass möglichst nichts passiert oder nicht bezahlt werden muss, wenn mal etwas passiert. Sie will einfach die Prämien einsacken. Alles schön und gut, ich will hier keine Ethik-Debatte auslösen, aber man sollte sich dem immer bewusst sein.

Anders sähe es aus, bei einem Finanzberater auf Honorarbasis. Der erhält ein Honorar, unabhängig davon, was er seinem Kunden empfielt, er hat auch keine eigenen Produkte, seine Dienstleistung (Beratung), wäre dann sein Produkt. D.h. er wird ganz andere Empfehlungen abgeben als ein Provisionsberater, wie man ihn häufig bei Versicherungen oder Banken kennt, wo es darum geht, jene Produkte zu verkaufen, welche der Gesellschaft am Meisten einbringen.

Den Umstand muss man sich einfach bewusst sein, und es gibt hier sicherlich viel Graubereich, auch Provisionsberater haben womöglich, je nach Vertragsarten, ein Interesse an einer langjährigen Kundenbindung, aber es braucht halt einfach Transparenz und nicht einfach blindes Vertrauen.

Im Endeffekt entscheidet jeder mündige Bürger selbst, was er mit seinem Geld tut, auch wenn er diese Entscheidung outsourced an einen Berater, er entscheidet sich dafür.

Ich habe übrigens nichts gegen gute Verkäufer, es ist wunderbar, wenn man Leute von seinem Produkten oder Dienstleistungen überzeugen kann, insbesondere wenn sie davon auch profitieren und so ein win-win entsteht für beide Seiten. So entsteht dann auch nie Kaufreue, und solche Unternehmen mag ich auch, nehmen wir Apple, kaum eine Käuferin eines iPhones bereut dies je und hat danach viel Freude daran. Ob das beim Kauf einer Lebensversicherung auch immer der Fall ist? Es hängt wohl vom Fall ab, wie eingangs erwähnt ;)

DerMax
2 Monate zuvor
Antwort an  Michael Speiser

Die 80er, 90er waren eine andere Zeit, mit einem anderen Zeitgeist.
Man machte sein Vermögen damals durch sein Arbeitseinkommen, Immobilien, Kapital-Lebensversicherungen. Aktien waren damals weit weg, ETFs waren für Privatanleger in DE gar nicht zugelassen. Ich habe das Glück, dass ich dank Internet-Banking diese einfache Finanzprodukt (ETF) zum Vermögensaufbau nutzen kann.

Meine Eltern (sehr einfaches Einkommen) haben Ihr verfügbares Kapital in den 80ern in Immobilien, Bausparvertrag und Lebensversicherung gesteckt. Warum? Weil es damals nichts anderes gab! Die Wertsteigerung durch die Immos hätten sie mit einer reinen Kapitalanlage in Einzelaktien (ohne Literatur, Mentoren, Vorbilder) niemals hinbekommen.
Sie würden heute noch zur Miete wohnen und das Depot wäre wohl rot.

Lagen meine Eltern laut Kommer falsch? Ja,
War die damalige Investment-Entscheidung in langweilige/sichere Anlagen rückblickend trotzdem richtig? Für meine Eltern: Ja.

Tim hat es mehrfach geschrieben, Immos UND Kapitalanlagen schließen sich nicht aus.
Ein Finanz-Jornalist hatte es mal treffend formuliert: Das beste Produkt (bezogen auf ETF) bringt nichts, wenn man es falsch anwendet (ewiges hin und her, kurze Investmentzeit).

Am Ende ist dann doch wieder der eigene Durchhaltewillen/ die Psychologie entscheidender, wie es auch viele Kommentatoren schon angemerkt haben. Das Leben ist keine gerade Autobahn, sondern ein ganz individueller Weg mit vielen Kreuzungen, Entscheidungen.

Jeder muss für seine ganz persönliche Investment-Strategie die Verantwortung tragen. Und das “Leben” dabei nicht vergessen.

Lad
2 Monate zuvor

Interessant ist auch 1) Bankrott von Terra Luna, 2) Betrug Dogecoin von Elon Musk und 3) Betrug Onecoin von Ruja Ignatova, die vermutlich mit Milliarden nach Dubai umgezogen ist, ihre Firma ist jedoch bis heute in Sofia offen, als ob das kein Betrug von Ponzi-Schema wäre.

Ralf
2 Monate zuvor

“Angesichts der Performance und Risikoarmut breit gestreuter ETF‘s, frage ich mich, warum sich einer überhaupt noch komplizierte, zeitaufwändige Aktienanalysen antut.
Womöglich noch tagelang irgendwelche Chart-und Trendlinien anstarrt.”

Aktien wie Danaher oder Microsoft kaufen viele vermutlich auch ohne aufwendige Analysen. Die Wahrscheinlichkeit auch weiterhin damit gute Rendite zu machen wird aufgrund der breiten Aufstellung und Geschäftsmodelle vermutlich nicht gegen Null tendieren. Warum soll man bei entsprechender Risikobereitschaft auf deren langfristigen Rendite verzichten die einen MSCI World deutlich abhängt? Eine Vermischung von ETFs und Aktien bleibt ja auch eine mögliche Option. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Rolexinvestor
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Vergleicht doch mal die langfristigen Performancen der üblichen, allseits bekannten deutschen „aktiven“ Fondsmanager mit denen breit gestreuter Aktien-ETF‘s.
Beim Ergebnis nach Kosten kommen einem die Tränen.
Und diese Leute unterhalten teure Büros, beschäftigen Heerscharen von Analysten, um dann meist schlechter abzuschneiden, als simple ETF‘s.
Alles auf Kosten der Anleger, denn die zahlen die Zeche.
Den Fondsmanagern hingegen geht es gut, sehr gut, wenn man ihre Häuser, Autos und sonstigen Besitz sieht.
Stockpicking ist in meinen Augen Selbst-bzw. Fremdbetrug, je nachdem wer pickt.

Luigi
2 Monate zuvor
Antwort an  Rolexinvestor

Oder einfach einen günstigen S&P500 ETF. Ist eh der Leitindex und wenn die US Börse fällt, fallen auch andere westliche Börsen.

Der Derbe
2 Monate zuvor

Wer bei Kryot heute noch von Tulpenblase spricht ist absolut nicht ernst zu nehmen.

2 Monate zuvor

Es gibt ein schmalen grad zwischen sparsam und geizig sein. Also der Weg den du beschreibst ist bestimmt nicht für jeden geeignet.

ghost
2 Monate zuvor

Guten Tag,

wie teuer ist der Aktienverkauf über Gettex bei Smartbroker? Auch kostenlos wie der Kauf?

mfg

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  ghost

Schau doch im PLV nach auf deren Website, dann hast du die 100% richtige Antwort. :-D
-M

Mario
2 Monate zuvor
Antwort an  ghost

ja wenn über 500 Euro verkauft werden genau wie beim kauf.

Tom
2 Monate zuvor

Danke für den Artikel.
Hatte mich bei der Überschrift “ETF gelesen” erst erschreckt. Dachte es folgt doch noch der dritte Teil der ETF-Reihe.

Ich bin überhaupt kein ETF Fan. Aber das muss ja jeder selber wissen. Was richtig ist kann nur jeder für sich selber entscheiden.
Mache es eher wie Tim: Stur und stetig Einzelaktien kaufen und liegen lassen.
Hattest Du mit 14 schon die ersten Aktien Tim ?
Erinnert mich dann irgendwie an Nikos. Apropos Nikos: Hören wir noch etwas von ihm aus Oberstdorf ?

Tom
2 Monate zuvor
Antwort an  Tim Schäfer

Hallo Tim
danke für die Antwort.

Dann hast Du etwas später begonnen als Nikos. Wenn Nikos wie Du stur und stetig weitermacht…..
Freue mich auf weitere Artikel von Nikos und von Dir.
Ein paar aktuelle Impressionen aus Oberstdorf sind bestimmt schön.
Vielleicht fahre ich auch mal dorthin und besuche ihn dann dort.

Mach weiter so.

Finde es gut, dass Du Dir in diesem Jahr so viele Reisen gegönnt hast an die Du uns per YT auch ein bisschen teilhaben gelassen hast. Ich liebe diese Videos.

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  Tom

Obacht ETF…. ;-) nicht erschrecken, die Langform ist evil-terrible-funds! ;-)

Oberstdorf… hm… Impressionen? https://www.br.de/nachrichten/amp/bayern/wintersport-auf-der-gruenen-wiese-snowfarming-in-oberstdorf,TOecS7U

Zumindest heute schneit es mal ganz leicht…

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Düstere Aussichten für Skigebiete auf diesen Höhenlagen, sogar Gletscher-Skigebiete haben dieses Jahr Mühe (grosse Spalten und Unterspülungen wegen Wärme), oder auch bei uns gewisse Skigebiete auf 3000m kaum Schnee, jetzt hat es zwar etwas gegeben aber natürlich immer noch sehr mager. Ohne Schneekanonen geht sowieso schon seit Jahren nicht mehr, auf diese weissen Striche inmitten grüner Wiesen muss man sich wohl gewöhnen, mir ist das verleidet.

Die Zukunft für Skisport ist wohl Dubai oder Heliskiing im Kaukasus :D

Felix
2 Monate zuvor

Nunja, wer einem 23jährigen ohne jeden Track-Record kurz mal ein paar Tausender überweist, ist ganz unabhängig von Krypto nicht ganz bei Trost.
Da ist Dr. Andreas Becks schon eine andere Hausnummer. Ich folge ihm schon länger. Er ist ein erfahrener und seriöser Portfoliomanager, der selbst einen ETF mit antizyklischer Krisenintervention aufgelegt hat, allerdings mit TER von 0,7% – trotzdem interessant.
Das genannte Buch, das die größeren Zusammenhänge beleuchtet, ist lesenswert aber auch Werbung für sein ‘Global Portfolio One’. Man muss es nicht kaufen, es kann hier kostenlos heruntergeladen werden:
E-Book – Global Portfolio One (globalportfolio-one.com)

Claus
2 Monate zuvor
Antwort an  Felix

… ich mag Herrn Beck und er hat zweifellos ein gutes Wirtschaftsverständnis. Aber er kocht auch nur mit Wasser… Stichwort z.B. Kauf von Aeroflot-Aktien… Hat zwar nichts mit dem Weltportfolio zu tun, zeigt aber, dass er trotz “besseren Wissens” Fehlentscheidungen trifft.

Wir sind eben alle nur Menschen und machen daher Fehler…

Ich kenne die genaue Performance seines Weltportfolios nicht und seit wann es besteht. Bei Onvista habe ich Kurse seit Sept. 21 (122,05 €) bis heute gefunden (119,16 €): -2,36%. Ganz ok für diese schwierige Zeit. Die hohen Gebühren für diesen “Erfolg” sollte man aber auch sehen. Bei 1 Mio Anlagevolumen und 0,76% Jahresgebühren hätte das im o.g. Zeitraum gute 10.000 € gekostet… Kauf- und Rückgabespesen sowie evtl. weitere Gebühren sollte man auch noch beachten…

Mein simples “Einzelaktien-Weltportfolio”, nach Branchen, Währungen/Umsatzregionen diversifiziert hat in o.g. Zeit 13,47% zugelegt. Wer sich selbst um seine Finanzen kümmert, sich von “Zockereien” fernhält, solide Unternehmen wählt mit guten Geschäftsmodellen, steigenden Gewinnen und Cashflows, diese nicht “zu teuer” kauft und langfristig investiert, hat durchaus gute Chancen recht erfolgreich abzuschneiden.

LG

Dan
2 Monate zuvor
Antwort an  Claus

Bezüglich Aeroflot bei Herr Beck. Meine mich in einem Podcast zu erinnern, dass er explizit erwähnt hatte, dass es eine reine Spaß- und Zockerposition ist, er nicht mal die Zahlen geprüft hatte und die Position gegen seine Prinzipien geht. Ist daher ein bisschen unfair, ihn gegen diese Position zu benchmarken….

Claus
2 Monate zuvor
Antwort an  Dan

genau das habe ich erwähnt…

Der Vergleich hat auch nichts mit Aeroflot zu tun, sondern mit seinem Fond, bitte RICHTIG LESEN!

LG

CFM
2 Monate zuvor

Ich vermute auch dass die meisten kleinen Krypto Coins wieder verschwinden werden aber ein paar Projekte werden sich meiner Meinung nach etablieren und durchsetzen können und wenn man da investiert ist kann man evtl dein Netflix Investment schlagen ;)

Andrea
2 Monate zuvor

“Diesen Word-ETF”, soll wohl Excel-ETF heißen

Bagira0678
2 Monate zuvor

Hallo um über etwas zu urteilen sollte man sich damit befassen. Der pptentielle Nitzen von bitcoin ist sehr hoch

Bruno
2 Monate zuvor

Ich vermute mal die Blase ist noch nicht (fertig) geplatzt sondern weiter noch am Platzen, hängt halt auch am Notenbankgeld wie andere Assets wie Gold oder spekulative Aktien ebenfalls, das war eigentlich von Anfang an ersichtlich, aber die Gier kennt halt keine Grenzen. Spätestens wenn Kursziele ins Unendliche aufgerufen werden, sollte man vorsichtig werden, das hat aber auch nichts mit der Assetklasse zu tun, das gab oder gibt es auch bei Aktien immer wieder, der neue Markt ist nur ein Beispiel.

Dass einige Privatanleger da reinfallen ist normal und das verstehe ich auch wer noch unerfahren ist, was aber wirklich fragwürdig ist wenn erfahrene Wallstreet Grössen blind da reinlaufen, nicht Bitcoin direkt aber in FTX & Co. da kann man wirklich nur den Kopf schütteln, wer solche Beträge in unregulierte Firmen reinballert der ist von Gier besessen.

@Tim
Jetzt hast Du die Krypto-Community endgültig gegen dich :D
Aber du weisst ja jetzt wie schützen nach dem Interview mit Seifert (gratuliere übrigens solche Interviews finde ich wirklich ausgezeichnet gerne mehr davon!), bin da übrigens investiert und sind da auch schon länger Kunde (diese Kombi finde ich immer perfekt so kennt man das Unternehmen schon mal deutlich besser), ich denke dieser Bereich generell wird noch stark wachsen, ob es einem gefällt oder nicht.

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Hi Bruno,
da würde mich Deine Meinung zu Cloudflare mal wirklich interessieren, nachdem ich mir gestern abends im späten Couch-Delirium das Interview mit dem deutschen CFO ebenfalls angesehen habe.

Ich verstehe von der Materie ja mindestens genauso wenig wie von Biotech und Pharma, wo man entsprechend immer mal 4221 anteasern kann. :-)

Der Umsatzvervielfältiger ist ja immer noch immens mit dem rd. 16x. Es ist vielleicht so gesehen relativ günstig, weil er sogar mal den 70x betragen hatte. Aber in absolut ist das ja immer noch eine krasse Bewertung. Operativ verbrennen sie immerhin kein Cash mehr und man kann sicherlich hier – je nach Ausprägung – Geduld haben, dass sie in die Bewertung reinwachsen ohne vorher Pleite zu gehen. Aber wo (exakt) sind denn die USPs, dass sie so wachsen können? Im Interview hatte ich mitgenommen, dass sie jedes Unternehmen servicen weil sie dadurch sogar ihre “Intelligenz” gegen Computerviren verbessern. Ist das ein Alleinstellungsmerkmal, oder macht das ohnehin jeder? Warum sollten sich andere Anti-Viren Anbieter nicht ebenfalls durchsetzen oder wo genau ist der Erfolg von Cloudfare begründet? Da tappe ich im Dunkeln wie ein einbrechender Braunbär im Supermarkt.

@Tim: Entweder ich war zu müde und habe es irgendwo zwischen den Zeilen überhört, oder hier hättest Du noch ein bisschen bohren können. :-) Ich meine, gerade der CFO als typischerweise zuständiger Vorstand für IR hätte hier ja durchaus Auskunft geben können. Ich fand da seine Einlassung auf Deinen – überhaupt nicht unfreundlich vorgebrachten – Vorhalt, dass die Bewertung ja recht hoch sei, etwas unmotiviert, dass die Bewertung ja nicht er, sondern der Markt vornehme (auch wenn er rein faktisch damit natürlich recht hat). Vielleicht kann hier noch ein wenig input zum Business Case nachgeliefert werden. (ich weiß, jetzt bin ich wirklich fordernd, aber das bin auch nur einmal im Jahr kurz vor Weihnachten, versprochen :-) ).

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Wie gesagt ich habe eine (kleine) Position von denen, ich habe einfach gerne auch zumindest eine kleine Position von Aktien von Unternehmen, wo wir auch Kunden sind. Mit Anti-Virus haben die aber wenig zu tun ;) Konkurrenten sind sicherlich mal die Grossen (Amazon, Microsoft, Google) aber da wir dort auch Kunden sind ist eine Diversifkation in diesem Bereich sehr sinnvoll. Ein weiterer relativ junger Mitbewerber ist StackPath, da würde ich sofort auch investieren, sind aber nicht an der Börse.

Zu erklären was sie genau machen ist relativ schwierig, weisst Du was DNS bedeutet ? Reverse Proxy? Da sind sie besonders stark, das können auch andere aber so wie das im modernen Zeitalter hat ist, the winner takes it all, E-Commerce können auch viele und Amazon ist trotzdem ein Investment wert (ok das sehen natürlich auch nicht alle gleich).

Mich haben am Interview auch weniger die Finanzfakten interessiert sondern ich fand spannend wie sich die Firma neu organisiert, verteilt weltweit agiert etc. genau so sehe ich das auch das ist denke ich die Zukunft.

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Tja, was die Begriffe bedeuten, weiß ich leider nicht. Da fühle ich mich wie ein Bauer, der vor Luthers Zeiten in die Kirche ging und all das Latein von der Prediger-Kanzel gar nicht verstehen konnte.

Zum Video: Ja, die Vielschichtigkeit von Tims Interviews bringt den Charme. Auch das ber die Vita der handelnden Personen, die einzelnen Umstände etc. neugierig berichtet wird. Das macht den Unterschied bei Tim aus!

@Tim: Nur als Idee gemeint: Vielleicht kannst Du dennoch bei so längeren Videos wie diesen einen kurzen kompakten Teil setzen (und mittels time stamp markieren?), in dem einige wenige Infos zum Interview als take away zusammengefasst sind? Das muss ja nicht ausarten, dass man den Interviewpartner wie in einem elevator pitch grillt. Aber vielleicht einfach mal nur aus Sicht des Unternehmens: Was macht es genau und was macht es anders als die anderen? Wo sieht es seine Vorteile und inwiefern löst es Probleme der Kunden? Dafür müsste man ja nicht mal auf die üblichen Finanz-KPI’s abstellen im Sinne eines Investoren-Calls, sondern man würde einfach journalistisch das Unternehmen etwas mehr portraitieren.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Du findest alles im Netz, auf der Webseite kann man ja mal beginnen. Aber wie immer würde ich solche Titel niemandem unter die Nase binden, wenn man nicht genau versteht was sie tun, wenn man generell an Technologie oder IT oder Security/Networking etc. interessiert ist würde ich dann eher ein ETF empfehlen. Für Tech am einfachsten halt den Nasdaq. Aber die kommenden 10 Jahre dürften wohl weniger erfolgreich werden wie die letzten, ich denke das liegt in der Natur der Sache.

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Och, alles gut, Du bindest doch niemanden etwas unter die Nase, ich habe Dich ja gefragt und nicht umgekehrt.

Tatsächlich verstand sich meine Antwort als Replik auf Deine Frage, ob ich diese Begriffe kennen würde. Und ich hatte angenommen, sie sei nicht lediglich rhetorisch gewesen. :-) Und natürlich kann keine Internetrecherche wertvolle Einordnungen von Industrie-Insidern ersetzen, wie ich Dich verstanden hätte.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Nein nein, aber ist nicht in 2 Sätzen erklärbar, wenn man eben Begriffe wie DNS etc. nicht kennt müsste man schon einen kleinen Vortrag machen, dafür fehlt mir leider die Zeit auch wenn ich hier viel schreibe, aber vielleicht wäre das eine mögliche Aufgabe für einen Autoren auf Tim’s Blog ;)

Felix
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Cloudfare, Crowdstrike, … alles Firmen, die vom Hoch kurz mal 70% abgegeben haben. Ob da noch Luft nach unten, ist unklar.
Moritz Drews hat in seinem Wkifolio “Happy Investors Tagebuch” (Happy Investors Tagebuch | wikifolio.com) ganz auf Cloud- und SaaS-Companies gesetzt. Er steht jetzt, nach über 3 Jahren, mit einer schwarzen Null da (kein Kursgewinn – weil er vor dem großen run investiert war, auch (noch) kein Kursverlust, keine Dividende). Zwischenzeitlich hatte er eine Jahresperformance von +160 %. Hat sich alles in Luft aufgelöst. Ob es mehr als heiße Luft ist, wird sich zeigen.
Da sind mir die Microsofts, Amazons und Apples schon lieber, wenngleich auch sie abgegeben haben. Wer aber nicht gerade am ATH eingestiegen ist, hat immer noch schöne Renditen.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Felix

eben darum würde ich solche Werte nie empfehlen, da sie ein deutlich höheres Risiko in sich tragen als grosse Blue Chips. Cloudflare zum Beispiel ist sicherlich nicht nur heisse Luft, aber die Bewertung war natürlich zu hoch, für ein Depot mit nur 5 Titeln wie es -M gerne hat würde ich so ein Titel sicherlich nie nehmen, aber für ein Depot mit 50-100 Werte und man in einem Wert viel Potential sieht auf 5-10 Jahre kann es eine Ergänzung sein.

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Ich hab bei der Anlage der Passiva auch 1bp Weihnachtsbonus aushandeln können :-D haha

-M

2 Monate zuvor

Ich habe eine Cardano Position aufgebaut, bin dort massiv im minus. Viele die verkaufen wollten sind vielleicht nun raus, ich kaufe nicht mehr nach und verkaufe aber auch nicht. Ich warte Geduldig bis es wieder steigt. Falls es auf 0 geht ist es halt so.

Was ich jedoch nicht machen werde, einen sogenannten ETF kaufen.
Deren Kurse meisst wenige grosse Firmen machen.
Dividenden Aktien haben es mir angetan, habe die letzten 2 Jahre eine Position British American Tobacco aufgebaut.
Meine Shell halte ich auch weiter, ich brauche keine ETFs, ich investiere lieber direkt in Aktien.

Das wichtigste beim investieren ist sich selber Gedanken zu mache, Becks Wissen nützt nix wenn sein Investment Vehikel schlecht läuft.
Klar ein guter Fonds braucht Zeit um sich zu entwickeln. Doch der Markt spielt gegen Fonds in die Privatanleger investieren.

Wenn der Markt sinkt und viele Verkaufen ist der Fonds gezwungen um ihre Anleger auszuzahlen, bei niedrigen Kursen zu verkaufen.

Luigi
2 Monate zuvor
Antwort an  Josef

Und wie weit liegt deine Performance hinter dem stupiden MSCI World?

2 Monate zuvor
Antwort an  Luigi

Ich tracke das nicht wirklich genau.
Mein Gesamtvermögen schwankt, im Moment bin ich 2022 ca. 5% im Plus.
Ich war dieses Jahr auch schon massiv im minus. 2021 war ich über 30% im Plus, abee auch nur weil der Dezember Super war. Kurse interessieren mich nur beim kaufen, ich möchte Vor allem Dividendenaktien und diese möglichst lange halten, meine Dividenden Erträge haben sich dieses Jahr fast verdoppelt.
Zu deiner Frage, ich kann es dir nicht beantworten, ich selbst bin mit meinen Ergebnissen zufrieden.

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Josef

Wieso spielt der Markt gegen Fonds in den Privatanleger investieren?
Wieso sollte es für den Anleger schlecht sein, wenn der Fonds Anteile über Redemption zu Geld machen muss um wackelige Anleger auszuzahlen? Wo ist der Unterschied zu wackeligen Einzelaktienanlegern, die bei Absturz verkaufen?

Und die letzte Frage: Welchen Wissensvorsprung glaubst du im Vergleich zu Institutionellen oder zumindest professionellen Anlegern zu haben?

2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

Zu deinen ersten beiden Fragen habe ich folgenden link gefunden.
https://www.nzz.ch/finanzen/fonds/wenn-fonds-kollabieren-diese-3-punkte-zu-liquiditaetsrisiken-sollten-anleger-kennen-ld.1494083
Zu deiner letzen Frage, ich habe bestimmt keinen Wissensvorsprung da ich Privatanleger bin. Aber ich entscheide selbst in was ich investiere. Wenn du dich wohl mit aktiven Fonds fühlst, darfst du diese natürlich weiter kaufen.

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Josef

Danke für die Antwort – ich habe jetzt auch das Missverständnis erkannt: Du hast oben erst von ETF gesprochen, sowohl dein Link aber auch dein Post heben ausnahmslos auf aktiv gemanagte Fonds ab. Marktbreite ETF (von denen wir hier als Alternative zu Einzelanlagen reden) haben eigentlich keine illiquiden Anlagen im Bauch.
Daher läuft auch dein letzter Satz quasi ins Leere: Gegenüber aktiven Fonds hat man durchaus Vorteile als Selbstanleger – eben weil man viele Dinge aussitzen kann, die ein aktiver Fonds nicht aussitzen kann. Ein marktbreiter ETF sitzt indes auch sehr gut aus – und ist schlicht breiter als die meisten Einzelinvests.

Ich selbst bin ungefähr bei 50/50 ETF/Einzelaktien – aber ein systemisches Risiko bei den ETF kann ich nicht erkennen – was nicht heißt, dass es sie nicht gibt ;-)

Karsten
2 Monate zuvor

Ich sehe keinen Sinn darin, jemanden für Geld einen Zettel abzukaufen, dafür, daß er einzigartig ist und für den dieser jemand eine Menge Strom verbraten hat.

Aber wenn sich genug Leute finden, die das tun … Sollen sie doch. Bei uns in der Fa. gab’s auch jemanden, der seeeehr früh aus Spass bei Bitcoin mitgemacht hat. Vor 3 Jahren hat er alles verkauft (2 stelliger Millionenbetrag) und lebt nun als Privatier in einem schönen Häuschen in Südfrankreich. Das haben ihm die Leute bezahlt, die jetzt vor dem Scherbenhaufen sitzen. Mitleid … nein.

Blockchain-Technologie ist super z.B. für manipulationssichere Buchführung. Als Währungsersatz – vielleicht mit staatlichen Playern. aber nicht im Graubereich und nicht in dieser aktuellen ressourcenverschwendenden Art und Weise.

Nur meine unmaßgebliche Meinung

Bruno
2 Monate zuvor

Wer Tiere mag, für den gibt es aktuell einen gut bezahlten Job:

‘Rats will hate this job posting’ – New York City seeks rat tsar – BBC News

Kein Nebenjob vermutlich, aber 170k sind nicht schlecht. So ein Stelleninserat würde bei uns ziemliche Empörung hervorrufen :D

Ralf
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Die Viecher sind auch recht hartnäckig. Unsere Katze hat kürzlich ein halbausgewachsenes Exemplar vor der Haustür abgelegt. Interessantes Inserat, vielleicht wäre die Empörung nicht so groß (außer wegen Verstößen gegen Arbeitszeitgesetz, daher scheitern solch Inserate in D). Offensichtlich gibt es auch in diesem Bereich Bedarf an Fachkräften.

Scheint zum Beispiel im Baugewerbe trotz derzeit wieder vielfach in diversen Medien beklagten Fachkräftemangels in D nicht so recht der Fall zu sein. Die Arbeitgeberverbände in D haben bereits Anfang 2022 eine geplante Erhöhung vom Bau-Mindestlohn abgeschmettert. Auch eine Schlichtung ist wohl gescheitert nach meiner Kenntnis. Theorie und Realität klaffen eben doch gelegentlich auseinander und dann folgt reflexartig der Ruf nach (billigen) Fachkräften…

Thorsten
2 Monate zuvor

Man muss ein Asset, oder was dafür gehalten wird,gar nicht bis ins Detail verstehen sondern nur schauen wer darin investiert, wie sich die Werbung dafür darstellt, wer damit was verspricht, welche Institutionen damit beschäftigt sind, wie hoch die Volatilität ist etc.
Und da bleiben Kryptos als Kopie des Optionsscheingezocke wie zu NeuenMarktzeiten bei mir einfach liegen.
Erklärungsversuche sinnlos, lasst es besser. Technologie als Spielerei für Zocker. Und wer das anders sieht “hat es halt nur nicht verstanden”. Schon gut.
Zum Glück gibt es genug andere Assets, für jeden ist was dabei. Und wer einen Eimer Wassser kaufen will und einen unnützen Bodensatz Schlacke in Kauf nimmt soll halt ETFs kaufen.

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

Oder man kauft direkt die Schlacke Wirecard und verteidigt es tapfer bis zum Schluss. ;-)

Thorsten
2 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Die Schlacke Wirecard hat damals wenigstens noch stromfrei geglüht. ;)
Den Unterhaltswert sehe ich bei den zahlreichen Betrugsbuden um Bitcoin nicht ganz, na gut abgesehen von dem Typ, der gerade mit dem insolventen Baukastenportal Milliarden verloren hat .

Mr. Pino Cavallo
2 Monate zuvor

Ich bin hauptsächlich in Aktien investiert, obwohl ich monatlich zusätzlich noch per Sparplan in ETFs investiere. Meine ETF-Positionen machen weniger al 10% meines Portfolios aus. Am Anfang eines jeden Jahres rechne ich immer die Performance des vergangenen Kalenderjahres aus. Ich habe es – mit Ausnahme eines Jahres – immer schwarz auf weiß: der MSCI World schneidet besser ab, als meine Stock Picks!

Trotzdem: ich werde auch weiterhin hauptsächlich in Einzeltitel investieren. Warum? Weil Börse auch Emotion ist. Ich will wissen, was ich kaufe und möchte mich mit den Firmen identifizieren. ETFs sind hingegen “anonyme Produkte”, die mich emotional nicht mitreißen. Ich kaufe lieber Qualitäts-Aktien, die hohe Cash Flows verdienen und ihre Produkte auch in schwierigen Zeiten an den Mann bringen. Mit diesen Strategie fahre ich trotz allem ziemlich gut, denn mein Portfolio war insgesamt bisher immer im grünen Bereich (investiere seit 2016). Wer weiß, vielleicht wird mein Portfolio langfristig dann doch besser abschneiden als der MSCI World, aber das ist mir gar nicht so wichtig, sofern die Firmen weiterhin gutes Geld verdienen und sich das in den Kursen und/oder Dividenden widerspiegelt.

Rolexinvestor
2 Monate zuvor

“Hiob und die Crashpropheten”
Ein hörenswerter Podcast vom “Finanzwesir” (Albert Warnecke)

https://www.finanzwesir.com/blog/crash-prophet-el-dinero-folge20

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Rolexinvestor

Heute kommt kein Crashprophet heute kommt Knecht Ruprecht und nimmt sie alle mit im Jute-Sack und ab in den Wald und lässt sie nie mehr frei! :D

Rolexinvestor
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Das Dumme ist nur, die wachsen immer wieder nach.

-M
2 Monate zuvor

So Bruno, in knapp ner Stunde bin ich auch Schweizer. Ich würde es so begrüßen, wenn cr7 weinend ausgewechselt wird…

-M

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

Er startet nicht, ist also Joker, ich hätte es begrüsst er hätte gestartet, schauen wir mal. Ich hoffe sie schauen nicht schon in den Viertelfinal da würde Marokko warten :D

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

genau so befürchtet, einfach nur noch peinlich sowas.

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Mhhh passiert, wenn jeder Schuss sitzt. Geschenkter Abend für die Spieler, die sich anderes vorgenommen haben.

-M

Slowroller
2 Monate zuvor

Ich will mal die Schwarmerfahrung anzapfen: ich überlege mir ein neues Depot anzulegen um einen größeren Betrag in verschiedene ETF/Aktien zu investieren. Bei TR/Scalable/Smart Broker bin ich irgendwie skeptisch – ist aber mehr ein Bauchgefühl. ING ist mir für den Zweck zu teuer und Onvista finde ich nicht wirklich zeitgemäß. DKB nutze ich für andere Zwecke.
Im Ergebnis überlege ich mir ein neues Depot bei Comdirect anzulegen. Im ersten Jahr handelt man für 3,90 pro trade und das Depot bleibt auch nach 3 Jahren bei einem quartärlichen Sparplan kostenlos. Wie seht ihr Comdirect? Seid ihr zufrieden?

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

Mein Junior ist dort – finde die gut.

-M

Pippo
2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

Kann für den Zweck auch DKB empfehlen

Pippo
2 Monate zuvor
Antwort an  Pippo

Sehe gerade, dass du die ja ausgeschlossen hast.

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Pippo

Ja, das ist meine Hauptbank und mein Hauotdepot – für Buy and Holder sind die wirklich gut und die Gebührensttuktur ist auch klar und vergleichsweise Günstig. Wenn die das Depot endlich kompletfzin die neue App bekommen würden ;-)

Jean-Pierre
2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

In wiefern ist ING teurer als Comdirect?

ich bin noch bei der Comdirect mit meinem Depot und habe bei der ING ein Gemeinschaftskonto mit meiner besseren Hälfte. Nach diesem tollen 3,90 pro Trade Angebot der Comdirect kostet ein Trade mindestens 9,90 und eher im Bereich von 15 Euro und mehr. Zudem kostet ein etf Sparplan 1,90 % der Sparrate. Die ING bietet einen gratis ETF Sparplan an und die trades kosten minimal weniger. Bei Depotvergleichen hatte auch die ING immer die Nase vorn, soweit ich weiß.

kundenservice ist bei der ING um Längen besser.

Slowroller
1 Monat zuvor
Antwort an  Jean-Pierre

Hallo Jean-Pierre,

mir gings tatsächlich um die 3,90, weil ich das Depot tatsächlich für EInmalkäufe innerhalb des ersten Jahres nutzen würde. Das ist mir zu “Nornalkonditionen” bei Ing und Comdirect eigentlich zu teuer.

Vom Preis her könnte man auch bei DKB oder Onvista kaufen und die Positionen übertragen – das ist mir aber zu umstandlich. Mal schauen – auf jeden fall danke für deine Anmerkung.

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