Reich mit Aktien und ETFs: Mein Blog und YouTube-Kanal heben ab

Nick Mocuta wanderte als 21-jähriger in die USA aus. Er kam mit 500 Dollar in der Tasche nach Los Angeles, die ihm seine Oma zugesteckt hatte. Der Rumäne lebte zunächst auf der Straße. Aß billige Hamburger. Er sprach kaum Englisch. Nach ein paar Wochen schlug er sich mit Nebenjobs durch, mietete eine Wohnung.

Mittlerweile besitzt 37-jährige 100 Wohnungen. Der Selfmade-Millionär betreibt mehrere Onlineshops. Die USA ist eben ein Paradies für fleißige Visionäre. Vom Obdachlosen zum Millionär geht wohl hier am schnellsten.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Nick Mocuta (@nickmocuta)

USA fördert “Aktiensparen für die Rente” mehr als jemals zuvor

Die Finanzbehörde IRS fördert das “Aktiensparen für die Rente” intensiver. Sie hob das Limit für die jährlich geförderten Beiträge von 19.500 auf 20.500 Dollar an. Das Geld zahlen Amerikaner aus dem Bruttoeinkommen auf Spezialdepots (401k) ein. Die meisten kaufen sich davon ETFs. Bis zum Rentenalter sind die Depots von jeglicher Steuer befreit. Mehr Amerikaner werden auf diesem Weg Millionäre.

Berlin hat leider Tomaten auf den Augen, weil es den Aktienmarkt stiefmütterlich behandelt. Dabei könnte er die Lösung für die zunehmende Altersarmut sein.

Fitnessrad-Hersteller Peloton stürzt ab

Schock beim Fitnessgeräte-Hersteller Peloton. Am Freitag brach die Aktie um 35 Prozent ein. Das Unternehmen hat seine Prognosen einkassiert. Es gewinnt weniger Abonnenten als gedacht. Der Vorstand beschloss einen Einstellungsstopp. Nach dem Desaster kann die Aktie ins Übernahmevisier geraten. Peloton verkauft Fitnessräder und Laufbänder. Ein seltsamer Sportspiegel gehört dazu. Sehr teuer sind die Geräte. Kunden finanzieren sie oft. Drei Jahre lang müssen sie dann den teuren Spass abstottern. Hinzu kommen Abo-Gebühren.

So kam Peloton unter die Räder, der Kurs kam aus dem Tritt. Interessant wird der Kurs unter 50 Dollar, finde ich. 

Mein YouTube Kanal macht Spass

Mein Youtube-Kanal hat 23.000 Abonnenten. Hammer. Danke für das Interesse. Ich werde den Kanal ausbauen. Mit dem YouTube-Kanal verdiene ich zwischen 750 uns 1.000 Dollar im Monat – nur mit der Werbung, die automatisch eingeblendet wird. Ich hab Ideen ohne Ende. Die Themen gehen mir jedenfalls nicht aus. Mehr Gesprächspartner werde ich begrüßen, mehr Rundgänge durch New York machen.

Ein Buchverlag hat sich bei mir gemeldet. Es tut sich einiges. Diverse Medien haben mir Angebote gemacht. Mein Blog timschaefermedia.com wird an guten Tagen etwa 5.000 Mal aufgesucht. Gestern war das zum Beispiel wieder der Fall:

Mein Blog wird am Tag zwischen 3.000 und 7.000 Mal besucht. Gestern gab es genau 5.080 Besucher.

Seit 10. Juni hatte ich fast 1,6 Millionen Besucher auf meinem Blog (siehe unten). Das ist eine ganze Menge. Ich schneide mit den Themen hier genau das an, was viele interessiert. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Seit es auf dem Sparkonto keine Guthabenzinsen mehr gibt, suchen die Leute nach Auswegen aus der Misere. ETFs und Aktien sind eine der besten Sparmöglichkeiten überhaupt, das spricht sich herum:

Fast 1,6 Millionen Mal wurde mein Blog seit Juni aufgerufen. 

Ich stehe mit dem Web-Spezialisten Sven Hamann aus Bremerhaven ständig in Kontakt. Er hilft mir, diesen Blog auszubauen. Wir haben einiges vor. Lass dich überraschen. Ich bedanke mich bei allen Lesern und Zuschauern ganz herzlich. Aus diesem Blog werde ich aber keine Werbeveranstaltung machen, sondern es geht in erster Linie um gute Informationen mit Nutzwert.

Seit ich das moderne Webdesign habe, kann mich vor Angeboten kaum retten. In meinen neuen Video habe ich mit Börsenbriefherausgeber Egbert Prior gesprochen: 

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  1. Hi Tim
    Gratuliere zum Erfolg deines Blogs und YouTube Kanals. Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass du enorm viele Ideen hast und freue mich auf deine weiteren Artikel und YouTube Beiträge.
    Beste Grüsse

  2. Hallo Tim, schön zu lesen, dass es bei dir so gut läuft. Ich bin schon seit sechs Jahren treuer Leser und mag dein Blog. Ich habe viel von dir gelernt, Danke! Leider habe ich mir nicht gemerkt, welcher Blog-Artikel der erste von mir gelesene Beitrag war. Ich habe schon öfters versucht, das über das ARchiv herauszufinden, aber die Erinnerungen verschwimmen. Weiter viel Erfolg!

  3. Hallo Tim, toller Beitrag, aber
    vielleicht kannst du in der Politik gehen. Und regelmäßig mit deutschen Finanzministerium kontaktieren und aufklären. Anstatt hier zu bloggen. Die Politiker lesen hier ja bestimmt nicht. Meckern und Jammern hilft gar nichts, man muss an die Politik aufmerksam machen. Selbst in der Altersversorge investieren hilft auch nichts, da wir zu viel Steuer zahlen. Wir wollen wie die USA 401k. Also an die Politik aufrütteln.

  4. Moin Tim,
    stur und stetig machst Du mit Deinem Blog und YouTube-Kanal weiter. Das gefällt (nicht nur mir, wie man sehen kann) und die Einnahmen steigen. Ich freue mich mit Dir, Neider sind mir supekt. Ich lese seit 2 Jahren jeden Blogbeitrag und schaue jedes YouTube-Video (hier gefallen mir die Rundgänge am besten). Mach immer weiter so, Deine Gemeinde ist rund um die Uhr am Start und folgt Dir (Euch), deshalb auch best regards to your friend. It´s nice to see you both with flip flops in summer time, so cool and relaxed…

    1. Danke Alf, sehr nett. Das werde ich ihm ausrichten. Ich erzähle ihm jeden Tag von “Buy and Hold” und Buffett, seine größte Position ist Berkshire Hathaway.

  5. Danke Tim für alles, lese seit 2015 regelmäßig Deinen Blog und mein Depot knackt bald die 300 K, was ich damals für nie erreichbar hielt.

  6. Wow! Youtube ist ja echt super lukrativ. Toll das du das so früh erkannt hast und so einen tollen Kanal aufgebaut hast. Ich freue mich immer wenn ein neues Video von dir verfügbar ist. Du bist einfach ein positiver Mensch und das Durchhalten an der Börse fällt einem ganz leicht, wenn man dich als Vorbild hat. Mach weiter so Tim!

  7. Hey Tim,

    Ich bin seit ca 8 Jahren an der Börse und lese davon bestimmt schon über 5 Jahre hier mit. Gerade in stürmischen Zeiten hilft mir dein ruhiger Blick auf die Börse eine ruhige Hand zu behalten. Vielen Dank dafür! Ich freue mich, wenn dein Blog immer bekannter wird. Herzlichen Glückwunsch!

    Viele Grüße
    Oli

  8. # Steuern auf unrealisierte Aktiengewinne
    Europa und USA haben ihre Schuldenpolitik aufgrund der Pandemie massiv ausgebaut. Nun wird krampfhaft überlegt, wie welchen Bürgern Geld in Form von Steuern abgeknöpft werden kann.
    Die Regierung von Präsident Biden, so habe ich gelesen, überlegt, Steuern auch auf unrealisierte Aktiengewinne einzuführen.
    Wenn das kommt, würde das diese Art von Geldanlage enorm belasten.

    1. “The tax would apply to people who make more than US$ 100 million a year for three years in a row or if one makes US$ 1 billion in annual income”

      Die meisten dürfte das aber kaum treffen 😉 Und wohin wollen die Superreichen ihr Geld bringen? das Ganze soll ja nicht nur Aktien sondern auch Immobilien, Kunst etc. betreffen.

  9. “Nun wird krampfhaft überlegt …”

    Für mein Gfeühl überlegen die ganz entspannt. Das einzige was – wie immer – “krampfhaft” und refelexartig geschieht, ist die dumpfe Hetze gegen ein Steuerpaket, ohne die genauen Ausprägungen benennen zu können 😉

  10. Lieber Rüdiger, hast du da Insiderwissen und kannst uns bitte die genauen Ausprägungen benennen?
    Danke schon mal dass du uns da Fundamental aufklären kannst.

  11. Würde ich gerne und ohne jeden Zweifel tun, lieber blackrock. Aber leider weiß ich auch nicht mehr, als dass diese Gerüchte ebenfalls an mein Ohr gedrungen sind. Der Unterschied ist: Ich errege mich nicht im Vorfeld über ungelegte Eier 😉

  12. @Rüdiger:
    Felix hat sich auf neue steuerliche Gesetzgebungsvorschläge in den USA bezogen und will diesen Sachverhalt hier im Forum diskutieren:

    “Die Regierung von Präsident Biden, so habe ich gelesen, überlegt, Steuern auch auf unrealisierte Aktiengewinne einzuführen.”

    Ich kann hier keine “dumpfe Hetze erkennen” – ich finde du argumentierst hier immer sehr polemisch.

  13. “Nun wird krampfhaft überlegt, wie welchen Bürgern Geld in Form von Steuern abgeknöpft werden kann.”

    Ja, lieber blackrock, ein Beispiel für einen Ausbund an Sachlichkeit. Da kann ich dann schon mal sehr polemisch wirken 😉

  14. Glückwunsch Tim, freue mich für dich und über deine Erfolge. Du gibst so viel umso schöner wenn du auch zurückbekommst.

    Falls dir Themen fehlen: ich fände es sehr interessant, wenn du in einem Artikel darstellen könntest, wie du mit deinen Anlagen im Vergleich zu einem vanguard All world abgeschnitten hast. Ich bin in etfs investiert, aber ab Einzelaktien traue ich mich (noch) nicht ran.

  15. “wie welchen Bürgern Geld in Form von Steuern abgeknöpft werden kann.”

    Ist doch ein interessantes Thema, würde mich auch für D interessieren was da auf uns zukommt.
    Das da etwas kommt dürfte doch jedem von uns klar sein und:

    “Steuern auch auf unrealisierte Aktiengewinne einzuführen”

    –> würde ich unseren Lampen auch noch zutrauen.

    Sollte jetzt tatsächlich demnächst auf Energiepreise mit dem verminderten Mw.St. Satz abgerechnet werden muss das Ganze ja Gegenfinanziert werden.

    Und, lieber Rüdiger ganz ohne Hass und Hetze als interessierter Aktionär finde ich schon spannend was so steuerlich geplant wird. Zum Beispiel habe ich heute Morgen im Tagesspiegel gelesen:

    Je höher die Miete, desto höher die Steuer
    Eine Hauszinssteuer könnte die Wohnungskrise in Berlin lösen
    Nicht Enteignungen, sondern eine Steuer für Vermieter würde den Wohnungsmarkt entlasten

    Steuern ist und bleibt ein wichtiges Thema um in Zukunft richtige Entscheidungen zu treffen 😉

  16. Da wir hier schon so nett beim Thema Steuern sind:

    Elon Musk will zehn Prozent seiner Aktien von Tesla verkaufen – sollte sich eine Mehrheit in einer Umfrage auf Twitter dafür aussprechen. Der Verkauf von Aktien sei der einzige Weg für ihn, steuerpflichtig zu werden, so Musk.

    Da wird der Kurs wohl mächtig gegen Süden rauschen. Werde mich wohl bei -M mit Optionen eindecken müssen 🙂

  17. @ Tim

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Vorhaben. Interviews mit bekannten Persönlichkeiten fände ich auch sehr interessant.

    Die Niederlande haben es mir in einigen Punkten sehr angetan. Ohne es erneut zu recherchieren ist die Niederlande auf Platz 2 von Nahrungsmittel exportierenden Ländern. Wer hätte das bei der Größe gedacht? Das Ranking war absolut nicht relativ.

    Ich habe aber auch ein anderes Video bezüglich Gini Index entdeckt:

    https://youtu.be/Ot4qdCs54ZE

    Die Niederländer haben eine sehr moderne Gesellschaft, ununterbrochen mit Aktien usw. seit 400 Jahren. Hier kann man einen Einblick in die Macht des Zinseszins in dynastische Strukturen erhalten. Hoffentlich verfolgt kein deutscher Politiker Tims Blog…

    1. Wohlstand für Alle! 😀

      Oder vielleicht doch Eigenbereicherung auf Kosten der “Anderen”? ?

      Ich schätze das hängt letztlich wohl vom jeweiligen Politiker selbst ab…

  18. lt.aktuell dpa, möchte President Biden, nicht nur den Verkauf von Aktien besteuern, sondern auch schon den Besitz davon !! Würde mich gerne interessieren, ob auch ausländische Investoren der US Unternehen von Aktien betroffen wären ??!

  19. @ Rüdiger

    Das war ein kleiner Spaß. Bei Interesse kannst Du das Video anschauen. Es zeigt zumindest, dass die Niederlande den höchsten Gini Wert auf der Welt haben. Und das trotz verhältnismäßig gleichen Einkommen. Schweden sieht ähnlich aus, wurde aber nur kurz erwähnt. Schweden gilt für Deutsche oft als erstrebenswertes Land. Was zeigt denn dies? Es würde eher Befürworter einer Vermögenssteuer stärken als Befürworter von Hilfe zu Selbsthilfe. Wir könnten somit eher weitere Einschränkungen erwarten, anstatt einer Hilfe wie 401k. Ich hätte persönlich lieber eine Art 401k in Deutschland. Das Video könnte man natürlich auch Linken schmackhaft machen, da es trotz der höchsten Ungleichheit im Prinzip Allen in der Gesellschaft sehr gut geht. Ob die Linien in Deutschland sich damit wohl zufrieden geben? Sie würden vermutlich eine Gesellschaft bevorzugen in denen alle gleicher sind (Krabbeneimer). Auch wenn es auf gleich Arm hinausläuft 😉

    1. > Auch wenn es auf gleich Arm hinausläuft ?

      Das ist immer wieder ein Trugschluss und ein Bash in Richtung Kommunismus. Das Problem des Kommunismus ist, dass die Reichen und/oder Tüchtigen nichts von ihrem Wohlstand abgeben wollen. Das ruft im Kommunismus immer den Diktator auf den Plan, welcher dann gegen die Interessen der Reichen und/oder Tüchtigen für Gleichheit sorgt. Wehe nur, wenn dabei der Diktator eigene Machtambitionen entwickelt (Zar Putin, Kaiser Xi Jinping, des Führers Beseitigung von Not und Elend vom Volk) – das ist immer das Gleiche! Kommunismus muss reguliert werden, nicht durch einen Diktator, sondern durch Gesetze. Gleiches passiert ja auch mit dem Kapitalismus bspw. mit der Vermeidung von Kartellen, Oligo- oder Monopolen. In einem nicht regulierten Kapitalismus würde irgendwann alle Macht von einem Unternehmen und hier dann von einer Person, also einem Diktator ausgeübt werden. Unreguliert münden beide Systeme in eine Diktatur. Das Problem des Kapitalismus ist halt, das die Ärmsten der Armen eben nur kaum vom allgemeinen Wohlstand profitieren, während die Reichsten der Reichen darin baden können. Der Kapitalismus begünstigt jene, die es von vornherein deutlich einfacher im Leben haben und benachteiligt jene, welche es von vornherein deutlich schwerer haben. Die soziale Durchlässigkeit, also der soziale Aufstieg wird in Deutschland immer schwerer. Armut und Reichtum verfestigen sich (Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studie-zur-chancengerechtigkeit-sozialer-aufstieg-in-deutschland-bleibt-die-ausnahme-oecd-fuerchtet-vergeudung-von-talent/22690454.html?ticket=ST-2428465-3Nn0NpMepQBRgVd75fUu-cas01.example.org, Bezug auf Studie von 2014, an den Grundlegenden Verhältnissen ändert sich aber nichts, das scheint ein Stückchen weit wohl deutsche Mentalität zu sein)

      Glücklicherweise haben wir hier in Deutschland weder den reinen Kapitalismus (sonst gäbe es keine Rente, BaFöG, Wohngeld und andere Sozialleistungen) noch den reinen Kommunismus (sonst hätten wir keine Wohlstandsmaximierung). Aus amerikanischer Sicht sind wir Kommunisten und aus russischer Sicht sind wir der böse Westen. Vielleicht ist die Mitte zwischen beiden Extremen ja auch garnicht so schlecht?

  20. @750-1000$ Werbeeinnahmen pro Video
    sind die Produkte aus der geschalteten Werbung nicht genau das Gegenteil von dem wofür @Tim steht? Der Tim mach da ja eine Kustprojekt bei dem die Zuschauer selber ein Teil der Installation werden. Also das Subjekt wird durch den nicht vorhersehbaren Perspektivwechsel zum nicht gewollten Objekt des Über-Ichs. Respekt!

  21. “Ich hätte persönlich lieber eine Art 401k in Deutschland.”

    Wo kann man das unterschreiben? Ich wäre sofort dabei…

    “Sie würden vermutlich eine Gesellschaft bevorzugen in denen alle gleicher sind (Krabbeneimer). Auch wenn es auf gleich Arm hinausläuft”

    Man kann mit rein mathematischem Blickwinkel nüchtern feststellen: Wir werden so oder so auch in Europa und D vermehrt auf Verteilungskonflikte hinauslaufen. Warum?

    Es gibt unterschiedlichen Gründe. So aus meiner Sicht künftig auch ein verstärkter Migrationsdruck. Beispiel: In den letzten 60-70 Jahren verfünffachte sich zum Beispiel Afrikas Bevölkerung auf mittlerweile etwa 1,3 Milliarden 2020. Modellrechnungen der UN gehen von einem Anwachsen der Bevölkerung Afrikas auf etwa 4,5 Milliarden Menschen bis zum Ende des Jahrhunderts aus.

    Wird das völlig ohne Folgen bleiben für die EU und D? Vermutlich eher nicht. Die Asiaten sind schlau und investieren intensiv in Afrika. Europa schläft leider vielfach weiter…

  22. @ Ralf
    Es gab dazu bereits fehlgeschlagene Petitionen. Die meisten hier im Forum würden so etwas in Deutschland vermutlich befürworten. Außerhalb des Forums interessiert das aber so gut wie Niemanden. Kann ich leider nicht ändern und nehme es hin.
    Verteilungskonflikte sehe ich auch kommen. Die umlagefinanzierte Rente wird sicherlich noch Konflikte bringen. Leider wird hier aber nicht viel gemacht um es zu vermeiden. Oder ich bekomme es bei meiner Newsdiät einfach nicht mit.

  23. @Ralf

    “Die Asiaten sind schlau und investieren intensiv in Afrika. Europa schläft leider vielfach weiter…”

    Investiere doch in Afrika, anstatt weh zu klagen auf die “anderen” zu warten 😉 Oder soll das auch der Staat machen, alle Verantwortung abgeben? Du jammerst ja immer wie hoch der Arbeitsdruck gestiegen ist und der Lohn zu tief, dann mach dich selbständig und hol dir, was Dir zusteht.

    1. Yeaaah Babyyyy – ein Aufrüttler-Post!

      Und nicht nur die Asiaten sind schlau, ich bin es doch auch – hoffentlich… Ralf, schließ Dich meiner an – Gold rush digitalisation Africa: Helios Towers (Die Schaufel) und Jumia Technologies (Die Ader). Bei Helios könntest Du sogar unter meinem Einstand reinkommen, Du wärst also schlauer als der Asiate und als ich!!

  24. Edit: Das mobile Mommentieren ist leider immernoch nicht toll 😉

    Glückwunsch zum Erfolg – du hast einen Nerv getroffen und musst wohl auch einiges richtig machen damit viele so treu bleiben ?

    In Afrika haben wir das Dilemma, dass wir grad die Kolonisierung aufarbeiten während man eigentlich kolonisieren müsste, damit man dort sinnvolle und nachhaltige Strukturen schafft. Man braucht staatliche Strukturen um Bildung zu bieten, man braucht Bildung um Wohlstand zu erhöhen und mit dem höheren Wohlstand kommt dann auch der annehmbare Reproduktionswert. Das war/ist schon immer so gewesen.

    1. Gesundheit ist ein wichtiger Faktor, bei einer hohen Kindersterblichkeit steigt natürlich der Reproduktionswert, da in vielen afrikanischen Ländern Kinder die Altersvorsorge darstellen, wo keine Rente oder ähnliches vorhanden ist. Bill Gates hat das erkannt, aber es geht auch im kleinen Stil Dinge zu verändern. Hilfe zur Selbsthilfe ist wichtig aber teilweise nicht möglich, beispielsweise im medizinischen Bereich wenn Geld nicht mal für Ernährung reicht wie soll dann Medizin verbessert werden. Bildung kann helfen, dass mithilfe gewisser Güter die Situation verbessert werden kann. Natürlich immer auch in Kombination mit Bildung (Thema Aids etc.).

  25. “Investiere doch in Afrika, anstatt weh zu klagen auf die “anderen” zu warten ? Oder soll das auch der Staat machen, alle Verantwortung abgeben? Du jammerst ja immer wie hoch der Arbeitsdruck gestiegen ist und der Lohn zu tief, dann mach dich selbständig und hol dir, was Dir zusteht.”

    Zur Erinnerung: Ich bin nebenberuflich bereits selbstständig und habe durchaus vor, dies in den nächsten Jahren weiter auszubauen bzw. den Hauptberuf evtl. zu kündigen (wenn die Kids auf eigenen Beinen stehen). China baut seinen Einfluss in Afrika massiv aus. Manche kritisieren das als “moderne Kolonialmacht”. Europa (einschließlich der schönen Schweiz) als politische/wirtschaftliche Region ist hier möglicherweise zu passiv und vergibt Chancen. Mittlerweile bestehen auch privat gute Kontakte in Richtung Ghana, wer weiß was sich daraus noch ergibt…

    1. Hört sich doch gut an gratuliere. Das meinte ich damit, es bringt nichts sich über Dinge zu beschweren oder beklagen oder Sorgen zu machen, welche man nicht ändern kann. Ähnliches Thema Notenbank-Politik, wem die nicht gefällt muss halt selber Notenbank “spielen” und Gold- und andere Währungsreserven halten. Es gibt immer Wege etwas zu ändern.

      Mir gefällt auch vieles nicht aber bringt nix sich darüber aufzuregen oder mir Sorgen zu machen, sofern ich nichts daran ändern kann. Verlorene Energie.

  26. > Berlin hat leider Tomaten auf den Augen, weil es den Aktienmarkt stiefmütterlich behandelt. Dabei könnte er die Lösung für die zunehmende Altersarmut sein.

    Das Ding ist halt, dass es solche Versuche in der Vergangenheit durchaus gegeben hat. Allerdings haben 2 Weltkriege und die Hyperinflationen solche Pläne immer wieder zunichte gemacht. Ich glaube auch mal gelesen zu haben, dass Ludwig Ehrhardt aus den Deutschen ursprünglich ein Volk der Aktiensparer machen wollte. Die umlagefinanzierte Rente hat im Gegensatz dazu die Hyperinflation, die Weltkriege und alle anderen Krisen überlebt. Offenbar steckt dieser Schmerz noch so tief in den Deutschen, dass man auch heute noch an der umlagefinanzierten Rente festhält. Natürlich ist das dabei bestimmt nicht der einzige Grund aber ich denke mit einer der Wesentlichen.

    Ich glaube, die gesetzliche Rente hatte da auch mal was im Angebot. Da konnte man mal irgendwann in der Vergangenheit irgendwie auf Aktienbasis direkt was machen. Das haben die aber sehr schnell wieder eingestampft, weil wohl vermutlich viele hier die Chance ausgenutzt haben, ein maximales Risiko bei der Aktienfondswahl zu fahren, während der Staat die Beiträge garantieren hätte müssen, was im Falle einer heftigen Wirtschaftskrise ein Problem geworden wäre – quasi das Pendant zum Riesterfondssparen, die müssen ja auch zumindest die eingezahlten Beiträge garantieren, und das machen die ganz klassisch über höhere Gebühren. Die reine, staatliche Version hatte hierbei natürlich nur wenig Gebühren, deren Interesse liegt ja in der Vermögensbildung der Bürger, im Gegensatz zwielichtiger Riesterprodukte aus der Privatwirtschaft.

  27. @Tim: danke für die Antwort.

    Steuer auf unrealisierte Gewinne finde ich nicht gut, da dies eine langfristige Anlage für Kleinanleger schadet. Zudem würde dies zu mehr Trading führen statt zu einer langfristigen Anlage. Lieber sollte die langfristige Anlage gefördert werden, damit wir Kleinanleger uns was aufbauen können.

    1. “The tax would apply to people who make more than US$ 100 million a year for three years in a row or if one makes US$ 1 billion in annual income”

      Unabhängig mal davon ob man diese Steuer gut findet oder nicht, aber als Kleinanleger würde ich die Betroffenen nicht bezeichnen 😉

      1. In den USA sicher nicht, die haben ja so etwas wie Aktienkultur! Wie es dann bei uns in D aussehen wird? Keiner weiß es Pläne und Schlagworte gibt es ja schon mehr als genug.

        Ich kann nur hoffen, Christian bleibt Standhaft 😉

      2. Hi Bruno,

        nur ist das relevant, ob es Kleinanleger sind, oder nicht?

        Wenn etwas grundsätzlich falsch ist, ist es falsch. Und das ist ein Boomerang: Klar, wenn es die „Bonzen“ trifft, sind sich schnell alle einig, dass es nicht so schlimm sei. Aber der Instrumentalisierung seitens Politik ist dann Tor und Tür geöffnet. Irgendwann ist jeder ein Reicher im Sinne der Politik, wenn sie Geld braucht. Und noch was anderes: Diese eigentumsfeindlichen Diskussionen gehen irgendwann vollständig nach hinten los. Da bin ich voll bei Kiev (dann eben Egalität in der Armut). Die wohlhabenden, die mit Engagement und RISIKO die Unternehmensbeteiligungen im Wert gesteigert haben, werden dann halt mal auch stille Lasten heben, wenn das die Besteuerungsgrundlage senkt. Dann wird halt nicht die nächste teure Produktionsanlage angeschafft, sondern eben mal ein Standort zugemacht. Denke die Leute, die mit ihren Gewerbesteuern ihre ganze Gemeinde finanzieren (einschließlich des öffentlichen Schwimmbads, in dem die 35h-Salon-Sozialisten gerne chillen gehen), lassen sich ungerne mit derlei Häme überziehen. Verstehen kann ich das jedenfalls nur zu gut.

        Also: Besser selbst werten, ob etwas in Ordnung ist als darüber freuen das der Hit eh woanders ist. Irgendwann ist auch die eigene kleine Scholle betroffen.

      3. @Tobs
        Ich habe die Steuer ja nicht gewertet 😉 “Unabhängig mal davon ob man…”

        Aber selbst Warren Buffett meint ja, dass er zu tief besteuert wird. Die Frage ist natürlich wie, und dass es auch fair ist für alle, keine einfache Frage und vermutlich empfindet man jede Steuer, die einen selbst nicht trifft, als fair.

        Wenn Milliardäre teils deutlich tiefere Steuersätze haben als Otto Normalo, darf man sicher mal genauer hinschauen. Bei den Unternehmen übrigens ähnlich, auch wenn man davon Aktionär ist.

        Ich bin kein Freund von hohen Steuern im Gegenteil, aber es sollte fair ausgestaltet sein, wenn ein KMU einen deutlich höheren Steuersatz hat als ein Grosskonzern oder ein Normalverdiener als ein Milliardär, darf man da sicher mal genauer hinschauen, ohne gleich alle zu vertreiben.

        https://www.businessinsider.de/politik/welt/bezos-musk-buffet-so-wenig-steuern-zahlen-die-reichsten-milliardaere-der-usa-a/

        “Die meisten Steuern vermieden hat den Berechnungen von „ProPublica“ zufolge jedoch Warren Buffett: Von 2014 bis 2018 wuchs sein Vermögen demnach um 24,3 Milliarden US-Dollars — auf die er umgerechnet einen Steuersatz von 0,1 Prozent zahlte.”

        Es tönt dramatisch, wenn man beispielsweise schreiben würde, Warren Buffet muss doppelt so viele Steuern bezahlen nach einer Reform X. Wenn man dann vom Steuersatz von 0.1% hört, dürfte es trotzdem erträglich sein.

        Ich habe das alles nicht nachgeprüft und nachgerechnet, einfach als Beispiel. Aber machen wir uns nichts vor, fair und ausgewogen wird die Sache eh nie, Geld ist eben auch Macht 😉

  28. Hi Tim,
    ich höre deine YouTube-Videos immer im Auto auf dem Weg zur Arbeit.
    Gerne mehr von deinem inspirierenden content 🙂
    Liebe Grüße aus Bayern.

  29. “Dann wird halt nicht die nächste teure Produktionsanlage angeschafft, sondern eben mal ein Standort zugemacht.”

    Das sollte natürlich nicht geschehen. Ebensowenig sollte geschehen, dass anstelle der nächsten teueren Produktionsanlage – die Arbeitsplätze erhält oder schafft – das Geld in die Finanzmärkte “investiert” wird, weil es dort schneller und mehr Gewinn abwirft. Die Krux besteht offensichtlich darin, das vernünftig zu steuern bzw. entsprechende Anreize zu schaffen.

  30. @ Tony, Tobs

    Ich kenne tatsächlich kein größeres kommunistisches Land, dass ein positives Signal ausstrahlt. Vielleicht ist mir auch etwas entgangen. Woran das genau liegen mag kann ich auch nicht sagen. Im kleineren funktionieren gemeinschaftliche Projekte wie Baugenossenschaften, Freeware usw. oder auch der Gemeinwohlgedanke. In einer Gesellschaft habe ich es noch nicht positiv gesehen. Ich habe die “DDR” kurz nach der Wende besucht. Blühende Landschaften habe ich als Kind jetzt nicht unbedingt gesehen.
    Die Niederlande sind vielleicht nicht das Land auf der Welt mit der höchsten Gini Ungleichheit. Ich war hier etwas skeptisch und habe es noch einmal geprüft. Aber es ist weit vorne. In dem Fall ist es für die Gesellschaft auch nicht schwer. Tony, einige Dinge die Du forderst oder als wichtig erachtet gelten in den Niederlanden. Ansonsten gäbe es vermutlich ein Problem. Dennoch haben es Kinder aus eher dynastisch geprägten Familien deutlich leichter. Wer den Zinseszins tief verinnerlicht hat wundert es vermutlich nicht.
    Für Deutschland würde ich mir einen anderen Bezug zu Aktien wünschen. Es sollte in der Gesellschaft als Baustein zur Rente tief verankert sein und nicht ausschließlich Reichen und Spekulanten vorbehalten sein. Bei den Linken habe ich hier in Ansätzen auch positives wahrgenommen. Sie hatten einmal befürwortet, dass die Menschen in Deutschland an Unternehmen mehr beteiligt sein sollten. Die Umsetzung war natürlich wie gewohnt etwas weltfremd. Im Ansatz war der Gedanke aber nicht verkehrt. In den USA ist es einfach normal Aktien zu kaufen. Wenn etwas wie Aktien gesellschaftlich negativ eingefärbt ist, so wird eine Etablierung in der Breite entsprechend schwer fallen. Da sehe ich Aktien wie von Freelancer beschrieben einfach nur als Beteiligung an Unternehmen. Für mich sind Aktien für Alle ein sinnvolles Standbein der Altersvorsorge.

  31. Leider wird es wohl nie so eine Aktienoffensive wie 402k in den USA hier in Deutschland geben. Die Politiker wollen ja auch dran verdienen – wie immer. Und so würde es dann eventuell einen Fonds geben, der übermäßig teuer ist oder der eben auch wenig nutzen hat. Wahrscheinlich ist dann die Performance auch noch schlecht.

    Man sieht es ja auch jetzt schon, Sparbucholaf will eine Vermögenssteuer. Sparbucholaf will eine Aktientransaktionssteuer. Überall wollen die Politiker hier in Deutschland Geld am kleinen Mann_in verdienen.

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