In Deutschland ist das Börsenfieber ausgebrochen

Aktien begeistern die Deutschen wie selten zuvor.

In Deutschland ist das Aktien- und ETF-Sparfieber ausgebrochen. Finanzwebsites gehen durch die Decke. Die Finanzcommunity WallStreet:Online scheffelt Geld ohne Ende. Über die Berliner Gruppe von André Kolbinger habe ich kürzlich ein Youtube-Video gemacht.

Finanzmagazine verkauften sich seit Jahren nicht mehr so gut wie derzeit. Dem Börsenmagazin “Der Aktionär” geht es pudelwohl, Herausgeber Bernd Förtsch wird zufrieden sein. Verleger und Websitebetreiber reiben sich jedenfalls die Hände. Hier siehst du, wie die Reichweite von Websites größer wird:

Die Visits ziehen bei einigen Finanzmedien massiv an. Besonders freuen können sich Der Aktionär, Business Insider und Boerse-online.de. Quelle: “Der Aktionär” Pressemitteilung, IVW.

Günstige Online-Broker wie Flatex, Trade Republic und Smartbroker begrüßen Kunden in Scharen. Über Flatex habe ich auch in einem YouTube-Video gesprochen. Solche Angebote ziehen jedenfalls die Deutschen wie Magnete an:

 *Affilate

*

Während hierzulande Flatex, Degiro, Smartbroker und Trade Republic brummen, ist es in den USA der Gratis-Broker Robinhood. Dieser ist vor kurzem zu einer Millionenstrafe von der Börsenaufsicht SEC verdonnert worden, weil der kostenfreie Handel mit Nachteilen verbunden ist, die offenbar den Kunden verschwiegen worden sind.

Trotz der SEC-Kritik finde ich die modernen Angebote vorteilhaft. Sie motivieren, mit dem Investieren loszulegen. Die Preisbrecher sorgen dafür, dass sich breite Bevölkerungsschichten mit dem Thema Aktie, Börse, ETFs beschäftigen. Die Billigheimer bringen die Gebühren in der gesamten Branche zum Sinken – zum Wohl der Anleger. Kein Angebot ist freilich perfekt. Jeder Discount Broker hat Vor- und Nachteile.

Was soll an der Entwicklung schlecht sein? Endlich wird gespart und investiert. Hoffentlich bleiben Anleger langfristig dabei und verlieren nicht schnell die Geduld, wenn die Kurse das nächste Mal ins Rutschen kommen. Ich finde, jede Korrektur bietet neue Chancen.

Ich kann nur den Rat geben: Mit einer langfristigen Sicht heute zu investieren und nicht ständig zu traden. Darauf habe ich kürzlich bei Wallstreet:Online hingewiesen.

Sparpotential haben fast alle Menschen – du musst nur wollen

Ein typischer Spruch, den ich oft höre, ist: “Ich hab am Monatsende nichts übrig. Mein Gehalt ist zu gering, um investieren zu können.” Oft sind aber die Ausgaben zu hoch. In fast jedem Haushalt lässt sich Sparpotential finden. Nur ist die Bereitschaft nicht da. Allein bei den Versicherungen, die die Deutschen haben, stellt sich die Frage: “Brauche ich die alle?”

Tabak, Alkohol, “Coffee to Go”, Abos sind andere Beispiele. Durch ihre Regelmässigkeit gehen sie ganz schön ins Geld. Beim täglichen Essen in der Mittagspause oder abends im Restaurant lässt sich Geld sparen. Die Verschwendung bei Lebensmittel kommt hinzu. Und bei vielen anderen Dingen des Alltags wie der Mobilität wird zu viel Geld rausgeschmissen. Muss es gleich ein Neuwagen sein oder geht ein Gebrauchter? Genauso stellt sich die Frage, ob ein Haushalt zwei oder drei Autos braucht.

Das ist mein neues Video aus New York:

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A.
1 Jahr zuvor

Grundsätzlich sehe ich das positiv, gleichzeitig zeigen aberwitzige Bewertungen wie bei Tesla, das da an manchen Firmen schon viel Hype drin ist. Ich bespare Tesla in einer kleinen Position und gehe zurzeit auf solide Firmen wie Amgen und Alphabet (keine Empfehlung).

Dank den Billigheimern kann ich aber auch so 10 Euro Sparpläne anlegen und bekomme so Aktien von meiner Watchlist runter und habe sie zumindest mal im Depot. Ich bleibe dennoch bei meiner Großbank Consors mit meinen meisten Aktien, denn ich nutze dort auch Girokonten, frage öfter mal was beim Kundenservice habe Kreditkarten von da. Die Bank kennt mich und ich die Bank.

Gruß

A.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Tim

Ich hab am Monatsende nichts übrig.

Das Problem kommt mir bekannt vor. Aber zum Glück gibt es kurze Zeit später wieder den Monatsanfang. Und da bietet es sich an Geld zu investieren. Für die Routine kann ein Sparplan sehr hilfreich sein 😉

Stephan
1 Jahr zuvor

@ Tim

Also günstig und Flatex in einem Satz würde ich nicht mehr unterschreiben…

Für den geneigten informierten Börsianer von heute gibt es deutlich günstigere Angebote.

Aktuell macht sich in mir eine Sorge nach einer gewaltigen Blase in bestimmten Bereichen der Börse breit… die Übertreibungen sind hier einfach nicht mehr mit den Fundamentaldaten der jeweiligen Firmen zu rechtfertigen und das auf Jahre hinaus…. (Tesla…als Beispiel)

Wenn es hier eine Korrektur geben wird – und sie wird kommen ganz sicher – werden hoffentlich nicht wieder so viele Menschen der Börse den Rücken kehren, sondern sollten aus ihren Fehlern lernen.

Habe kürzlich etwas gelesen, was ich wirklich interessant fand. Jeder sollte sich soviel Zeit vor dem Kauf einer Aktie nehmen, wie vor dem Kauf eines neuen Autos. Auch hier recherchiert man doch im Vorfeld und durchleuchtet die Angebote und sondiert.

Ich wünschte mir auch, wie hier schon oft zu lesen war, dass die Aktienkultur in Deutschland deutlich mehr gefördert wird. Angefangen bei der Finanzbildung der Jugend und dann auch in steuerlicher Hinsicht.

Ich möchte mich auch mal an Startups aus Deutschland beteiligen können, wie man es in den USA ganz selbstverständlich macht.

Es ist schon bedenklich, wenn eine Firma ihren Stapellauf an der Börse in den USA durchführt und nicht an einer heimischen Börse, aus der Angst nicht genügend Interessenten und damit genügend Kapital einzusammeln.

Wenn dieser Trend anhält, sehe ich schwierige Zeiten auf deutsche Kapitalgesellschaften zukommen. Wir sollten unsere heimischen Märkte hier viel deutlicher stärken.

Nur so ein Gedanke… 😉

Jan
1 Jahr zuvor

Bevor ich zu so einer Billigbude gehe, höre ich lieber mit dem Aktiensparen auf.

Eines habe ich immer wieder gelernt: Wenn du dich vertraglich bindest, dann schau auf Qualität. Billig kann jeder. Preiswert kaum jemand.

Mit ist das Geschäftsmodell dieser überall aus dem Boden sprießenden Billigheimer nicht geheuer. Und wie überall werden auch diese mal Schiffbruch erleiden und einige vom Markt verschwinden. Ja, mir ist es klar, dass die Aktien sicher sind (sind sie das? Security Lending?). Aber allein die Zeit die es dann braucht das Depot wieder von Clearstream auf meinen neuen Anbieter zu transferieren, usw…

 

Nein das ist mir zu nervig. Die ING macht erwiesener Maßen (ich hab erst vor ein paar Tagen schriftlich angefragt) keine Wertpapierleihe. Klar kostet der Kauf einen halben Döner mehr. Dafür habe ich keinen Stress, es funktioniert alles selbst in turbulenten Zeiten und den Anbieter gibts seit Jahrzehnten. Diese “Smartbroker” dürfen die jungen Besserwisser gerne wählen. Schauen wir mal, wie viele dieser Broker den Markt noch unter sich aufteilen wollen.

Vom “Der Aktionär” halte ich nichts. Das ist Finanzpornographie.

Vom Handelsblatt halte ich noch weniger. Da paart sich geballte Inkompetenz mir politischer Färbung. Ich warte nur darauf, dass sie wieder zum Kauf von Staatsanleihen (damals Griechenland, heute wäre es dann Italien) aufrufen und nach dem Haircut kein einziges Wort mehr darüber verlieren. War schon eine tolle Aktion… Was hab ich mich amüsiert. Haften mussten sie für diese Glanzleistung natürlich nicht. Wohin kämen wir auch, wenn man für katastrophale Empfehlungen auch noch gerade stehen müsste?

Das Handelsblatt sticht sowieso damit hervor, dass sie voll auf Regierungskurs schwimmt. Eine interne Pressefreiheit scheint es kaum zu geben. Vom Handelsblatt erwarte ich eigentlich, dass es kritisch den EZB-Kurs und die stillschweigende Zustimmung unserer Regierung und des Bundestages beleuchtet und eine gewisse Meinungsvielfalt anbietet. Fehlanzeige. Die Bilanzen der Notenbanken weltweit explodieren und auf Verrechnungskonten, die eigentlich immer mal wieder auf 0 gehen sollten, türmen sich mittlerweile irrwitzig hohe Posten in Höhe von 31% des deutschen BIP. Der Bondmarkt ist praktisch nur noch mit der Zentralbank überlebensfähig und entsprechende Ankaufprogramme wechseln sich stetig ab und die Höhe wächst stetig. Eine monetäre Staatsfinanzierung ist praktisch mit Taschenspielertricks durchgesetzt. Griechenland kann sich günstiger verschulden als die USA.

Und das Handelsblatt? Mit Ausnahme kleiner Randberichte ohne ernste und kritische Auseinandersetzung, schweigt es dazu. Dabei ist das Ergebnis seit tausenden Jahren bekannt. Jede Regierung hat über Kurz oder Lang mittels Münzverschlechterung bzw. Verwässerung seine Staatsfinanzen versucht zu frisieren und die Ergebnisse daraus waren stets die selben. Unter kritischem Journalismus erwarte ich eine angebotene Meinungsvielfalt. Den vermisse ich beim Handelsblatt seit vielen Jahren. Eigentlich nickt man in der angeblich vierten Gewalt nur noch ab und berichtet wohlwollend. Wozu also diese Zeitung noch kaufen? Da kann ich mir gleich Claus Kleber im ZDF ansehen.

AktienNewbie
1 Jahr zuvor

@Stephan:

Für den geneigten informierten Börsianer von heute gibt es deutlich günstigere Angebote.

Würdest du uns bitte auch informieren? Geneigt sind wir gewiss 🙂 Oder ist das Exklusivwissen, welches du nicht teilen möchtest? Letzteres ist ja absolut ok, nur wenn du so einen Satz raushaust, dann weckst du halt die Neugier.

Chris
1 Jahr zuvor

Sehr Cool das die Quote der Börsensparer steigt.

Ich würde noch gerne die Leute motivieren selbstständig zu werden. Wir brauchen mehr Startups und Unternehmer. Ansonsten werden wir das nächste Italien/ Griechenland.

Rentner ca. 20 Millionen +

Niedriglohnsektor Jobs steigt langfristig inzwischen 20 Millionen +

 

Chris
1 Jahr zuvor

Bitte überlegt genau welche Produkte ihr kauft. Regionale Produkte oder halbwegs europäisch bevorzugen. Nachbarn unterstützen, nicht folgendes:

https://m.youtube.com/watch?v=PJkWBwdriM8

Pat
1 Jahr zuvor

Jan,
Top, top top Beitrag. Ich wünsche mir solche Leute wie Du hier diskutieren. Ich hätte sehr gerne mit Dir die Kaffee (wohlgemerkt ich übernehme sie ?) trinken und darüber unterhalten.

Broker Flatex würde ich nicht empfehlen. Anscheinend hat Tim nicht gut genug recherchiert.

Felix
1 Jahr zuvor

Ziemlich reißerisch das das Ganze: Bisher wurden hier seitenweise Kommentatorentränen vergossen, weil in D die Aktienkultur so schlecht sei und die Deutschen keine oder nicht im ausreichenden Maße Aktien hätten. Und jetzt schlägt es gleich in „Börsenfieber“ um.

 

Dirk
1 Jahr zuvor

Ich hab auch das Börsenfieber. Angesteckt wurde ich von Tim. Ich habe seit 2016 ein Depot bei der Commerzbank und habe dieses Jahr ein Depot beim Smartbrocker eröffnet. Ich verfolge auch Timsansatz und habe nicht vor meine Aktien und ETF`s jemals zu verkaufen, trotzdem ist der Unterschied bei den Kaufgebühren enorm, gerade auch weil ich als EU-Rentner immer nur kleine Summen investieren kann.

Ihr seid eine tolle Truppe und Tim mein großes Vorbild.

Rüdiger
1 Jahr zuvor

@EZB:

Eine kritische Beleuchtung der Geldpolitik der EZB (und der anderen Notenbanken weltweit) ist würdig und recht. Damit werden Seiten, Blogs, YouTubes und ganze Bücher gefüllt. Manchmal faktenbasiert und wissenschaftlich wertvoll, oft genug unsachlich, manipulativ und mit fragwürdigem wissenschaftlichem Wert. Sei’s drum. Welche Erkenntnis bleibt unterm Strich für mich als Anleger? Ich persönlich kann die EZB (und die anderen Notenbanken weltweit) nicht beeinflussen. Für mich ist es deshalb nicht interessant, was die EZB nach Ansicht kluger Köpfe alles falsch macht und besser machen sollte. Mich interessiert nur, was die EZB tut und in Zukunft voraussichtlich tun wird. Das nehme ich als Realität. Nur die Realität beeinflusst mein Verhalten als Anleger – ganz opportunistisch. Auf Besserwissereien und Träumereien nehme ich als Anleger keine Rücksicht – nicht mal auf meine eigenen  😉

 

Mattoc
1 Jahr zuvor

@Jan

Vieles, was du schreibst, sehe ich genauso.

Aber mit Smartbroker liegst du falsch.

Smartbroker selbst ist eine Art Vertriebskanal für die DAB BNP Paribas. Das Smartbroker-Depot liegt bei der DAB. Jeder Smartbroker Kunde kann sich auch direkt bei der DAB einloggen. Den Laden gibt es seit 1994.

Fakt ist, dass man über diese DAB-Plattform ohne Entgelt (0 Euro) alle Wertpapiere zu XETRA-Kursen (faire Kurse zu den üblichen Börsenzeiten für alle Standardwertpapiere) an der gettex kaufen kann.

Und „kein Entgelt“ oder „jedesmal mindestens 12,40 Euro (inkl. Börsenspesen)“ wie bei Comdirect macht schon einen erheblichen Unterschied auf Dauer, insbesondere wenn man mehrfach im Monat Wertpapiere kauft.

Ich kann nur positiv über diese neuartige Plattform, die zur französischen Großbank BNP Paribas gehört, berichten, und ich war vorher auch bei der ING.

@Elsässer

Netter, älterer Herr, der allerdings in seiner eigenen Filterblase lebt und seine persönlichen Lebensverhältnisse auf die breite Masse der Bevölkerung überträgt. Redet in dem Video irgendwas von „Verantwortung übernehmen für Unternehmensbeteiligungen anstatt Index-Investing.“ Ob er weiß, dass ein ETF ein Fonds ist und dass er selbst auch einen Fonds vertreibt? Ob er weiß, dass Gespräche in „normalen“ Familien ganz andere Themen als „Investitionen in Unternehmen“ zum Gegenstand haben? Ob er weiß, dass Standard-ETFs der breiten Bevölkerung eine einfache Möglichkeit bieten, um unkompliziert am Kapitalmarkt zu partizipieren und fürs Alter vorzusorgen? Vermutlich nicht…Was er sagt, ist natürlich nicht pauschal falsch, aber er trifft nicht die Lebenswirklichkeit der Menschen.

 

 

Felix
1 Jahr zuvor

# Elsässer

Da scheinen noch einmal die guten alten Nachkriegsjahre der Bundesrepublik mit D-Mark und Wirtschaftswunder auf. Herrlich aus der Zeit gefallen. Wie ein Bankier aus den 50ern. Kennt natürlich jeden CEO natürlich persönlich, darunter.er macht er es nicht.

Indices gibt noch nicht solange, meint er, und sie sind ein statistisches Kunstprodukt, nichts reales.

Den Betreiber eines aktiven Fondsmanagement nach ETFs zu befragen, ist natürlich so wie den Chef der Metzgerinnung nach vegetarischer Kost zu fragen.

mid
1 Jahr zuvor

Ich persönlich beurteile die Fachzeitschrift “Der Aktionär” etwas zu spekulativ !! Wonach sich dann manche Kursziele zu hoch, oder gar nicht zutreffend herausstellten !! “Börse Online ” ist da etwas konservativer berichterstattend !

guter-verwalter
1 Jahr zuvor

Zitat von Tim:

“Die Preisbrecher sorgen dafür, dass sich breite Bevölkerungsschichten mit dem Thema Aktie, Börse, ETFs beschäftigen. […] Was soll an der Entwicklung schlecht sein? Endlich wird gespart und investiert.”

 

In den USA scheint das Problem mit Robinhood (RH) zu sein, dass viele der Börsen-Neueinsteiger im Jahr 2020 nur anfangen zu spekulieren (d.i. um’s schnelle Geld zocken) und eben nicht zu investieren (d.i. langfristig Vermögen durch Beteiligung an soliden Unternehmen aufbauen). Man schaue sich nur im März/April die Trading Volumina auf RH für einen namentlich hier nicht genannten Autovermieter an – dieser war zu der Zeit schon insolvent und am Veräußern seiner Assets, der Autos (!); oder die Trading Volumina für einen altbackenen Fotografie-Ex-Riesen, der angeblich Beatmungsgeräte bauen sollte.

Viele dieser Neuspekulanten in den USA werden – mangels ihrer Beschäftigung mit dem Thema ‘solides investing’ in der Vergangenheit und wegen der vielen Zeit zuhause (Lockdowns) + ihrer stimulus checks von der FED – wahrscheinlich nur bagholder für klügere Investoren sein, d.h. ihr Kapital an andere verlieren. Denn: Gier frisst zuerst Hirn (=irrationaler Positionskauf) und danach tötet Angst deine Gier (=irrationale Positionsliquidation).

 

Und man darf nicht vergessen, wie lang und reich die Geschichte der USA in Punkte Börse/-nwissen ist: Kaum ein Land weiß mehr über Booms and Busts und über die Fallstricke des Aktienmarktes als die USA!

Und dann überlege man sich nur eines: Die RH-Welle schwappt aktuell nach Deutschland…in ein Land ohne große Börsenkultur und in eine Bevölkerung ohne Ahnung, mit großem Erfolgsneid und mit dem dauernden Wunsch “der Staat soll es richten” – aber mit den selben Reptiliengehirn-Schaltkreisen für Fear & Greed.

 

Deshalb Tim: Schön weiter über rationales Langfristinvestment schreiben, bitte! Dann gibt’s in GER vielleicht nicht eine junge Generation von bagholdern, die alles bei der Suche nach dem schnellen Geld verzockt haben.

 

Grüße,

der gute-verwalter

 

Jan
1 Jahr zuvor

@Mattoc, danke für deine Korrektur! Darüber freue ich mich. Mit Smartbroker meinte ich jedoch die ganze Gattung. Schön, wenn es darunter auch Perlen gibt! Ich denke manche werden überleben. Aber vermutlich nicht alle. Da ich alles radikal umgestellt habe und nur noch in zwei ETFs spare (A1JX52 & A111X9) halten sich bei mir Gebühren sowieso im Rahmen. Aber die Hintergrundinfo ist super! Danke dir dafür!

@Pat danke für das Lob. Das freut mich sehr. Wenn du mal in Stuttgart bist, kannst dich ja mal melden.

Pat
1 Jahr zuvor

@Jan,
wir wohnen derselben das Bundesland BW. ? Ich wohne weiter unten, Schwarzwaldmetropole FR.

Freelancer Sebastian
1 Jahr zuvor

@ Sparta

Über Disney seit meinem Kauf im März wundere ich mich schon, bzw. frage ich mich schon wieviel Realwirtschaft noch in diesen Entwicklungen steckt…

Was hältst du diesbezüglich von der Effiziensmarkthypothese?

@ Jan, Mattoc

Mit der ING bin ich seit vielen Jahren sehr zufrieden. Vor allem was den Service anbelangt.

Allerdings grüble ich über die ca. 120€ Handelskosten im Jahr ab und an nach. Da meine Strategie steht, käme ich auch nicht in “Tradingversuchung”. Aktien für die Ewigkeit zu 0€? Klingt eigentlich sehr schön.

Mattoc, kannst du ein paar Sätze zu gettex verlieren? Bisher kaufe ich im Direkthandel mit Limit.

Mattoc
1 Jahr zuvor

@Freelancer

https://de.wikipedia.org/wiki/Gettex

Was hier steht kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Das funktioniert alles einwandfrei. Limit-Orders selbstverständlich auch. Man kann sich über die DAB (Smartbroker) Handelsoberfläche die Börse aussuchen. Es gibt auch Tradegate, Lang und Schwarz neben Gettex und alle klassischen Handelsplätze, so dass man die Kurse zwischen den Handelsplätzen vor dem Kauf vergleichen kann.

Positiv bei DAB(Smartbroker):

alle Börsenplätze und Orderarten

keine Transaktionskosten über Gettex

Sicherheit einer französischen Großbank, mit der auch Consors irgendwie zusammenrbeitet, glaube ich

Die Photo-TAN App der DAB funktioniert bei mir absolut problemlos

Nachteil:

– gewöhnungsbedürftige Oberfläche, nicht optimiert für iPads 🙂

Das alles ist nur meine persönliche Meinung. Ich kann bisher nichts wirklich Schlechtes über Smartbroker in Verbindung mit Gettex sagen. Claus ist glaube ich auch da.

Aber wenn du wirklich nur 120 Euro Transaktionskosten p.a. hast und glücklich bei der ING bist, würde ich an deiner Stelle nicht wechseln.

Mario
1 Jahr zuvor

ich kann mattoc absolut beipflichten, ich bin von DKB (20 Euro pro Börsentransaktion) zu smartbroker (die nutzen die DAB BNP Paribas).

consors nutzt ebenfalls die DAB. traderepaclic, justrade und wie sie alle heißen nutzen im Grunde alle gettex und Lang & Schwarz 1 Euro für diese günstigen Gebühren.

 

bei smartboker hat man sehr viele Handelspltäze gettex, lang & schwarz, xetra, tradegate, quatrix und die klassichen deutschen Parketbörsen…

 

die Gebühren für gettex liegen bei 0 Euro handelsgebühr wenn die Transaktion über 500 Euro ist.

die Gebühren für lang&schwarz liegen bei 1 Euro handelsgebühr wenn die Transaktion über 500 Euro ist.

wer mit seiner transaktion nicht über 500 kommt zahlt 4 Euro.

man kann auch Aktien ETsparpläne anlegen, das Geld wird dann vom Giro eingezogen.
also topp auf jeden Fall empfehlenswert.

 

also für die bisherigen kostenStruktuen ist das absolut genial 🙂

und man kann genauso wie in den USA günstig buy & hold betreiben. 🙂

Freelancer Sebastian
1 Jahr zuvor

@ Mattoc

Danke dir für die Antwort. Wenn mich mal das Knauserfieber packt, denke ich mir “Kleinvieh macht auch Mist”. 1200€ in zehn Jahren gespart sind mit der 72er-Regel eben auch ca. 10.000€ im Alter. Da wäre eine schöne Reise drin für den Aufwand im Heute.

Allerdings belaufen sich meine Transaktionskosten auf unter 0,1% p.a. vom Depotwert. Tendenz rapide sinkend. Was soll also der Aufwand? Bin mit der ING zufrieden. Gewohnheit und Bequemlichkeit setzen sich durch….

Ein schönes Wochenende wünsche ich allerseits 🙂 !

Sparta
1 Jahr zuvor

@Free

Sollte ein sich pflanzlich ernährender Mensch früher als der Schnitt sterben oder ein überzeugter Atkins-Anhänger länger leben, stelle ich die allgemeinen Vorteile von pflanzlicher Kost als eine der gesündesten Ernährungsformen nicht in Frage.

Analog bei der Sinnhaftigkeit je nach Impfung.;-)

sammy
1 Jahr zuvor

@lancer
Was hältst du diesbezüglich von der Effiziensmarkthypothese?

Isolierte Betrachtung bringt hier nichts du als “Akademiker” solltest das doch wissen. Zudem gibt es durchaus Anomalien in der EMH. Nur diese wiederholbar dauerhaft profitabel für sich nutzen zu können ist unmöglich.

Affe und Dartpfeil auf den S&P500 oder Nasdaq führt auch zu deinem Ergebnis

 

Christian
1 Jahr zuvor

Alles sehr spannend. Guter Artikel von dir, Tim in der W:O. Hast du eigentlich auch Kontakt mit Sophie Schimansky? Ich mag eigentlich alle drei Wallstreet-Korrespondent*Innen von n-tv gerne.

Ich denke auch, dass Amazon und Tesla aktuell sehr teuer sind. Aber das muss nichts heißen. Ich habe keine Ahnung und bin auch kein Hellseher. Ich traue mich die Werte jedenfalls nicht zu kaufen (und verpasse deswegen vielleicht einiges).

Deutschland im Börsenfieber: Ich habe heute mal aus Nostalgie auf W:O die Skandale Wirecard und EM.TV nachgelesen. Im Nachhinein ist es unglaublich, wie klar und deutlich es doch eigentlich abzusehen war. Bei EM.TV war es scheinbar Management-Versagen (Größenwahn / überteuerte Zukäufe) und bei Wirecard war wohl 2008 schon die Bilanz alles andere als plausibel. Auch sehr lesenswert ist das englisschprachige Blog von “memyselfandi007“.

Den Charttechnikern damals waren die Fundamentaldaten egal. Analysten konntest du sowieso vergessen. Schön nachzulesen. Selbst wenn man es “wusste” brachte es aber auch nichts, short zu gehen. Siehe das Blog von memyselfandi007, bzw. den sehenswerten Film “The Big Short”. Short selling ist einfach der Beweiß, wie nahezu unmöglich Market Timing ist.

Dann lieber wie Tim schreibt: B&H, breit gestreut, regelmäßig. Ich bin (wieder) seit 2014 ununterbrochen dabei. Leider habe ich Anfangs auf die falschen Fonds / Märkte gesetzt. Seit ich immer mehr in den World-ETF gegangen bin und konsequent meine Sparqoute erhöht habe, läuft es. Danke für dein Mentoring, Tim. Aktuell 10% im Plus, alles grasgrün. Wer hätte das gedacht, in diesem Jahr.

Was haltet ihr von Microsoft, Facebook, Alphabet A? Ich glaube, das sind solide Werte mit starken Umsätzen umd Marktpositionen. Produkte, die gut funktionieren. Die sind nicht ganz so überteuert, wie die anderen Tech-Werte. Einen Sparplan wert?

Ralf
1 Jahr zuvor

“Mich interessiert nur, was die EZB tut und in Zukunft voraussichtlich tun wird. Das nehme ich als Realität. Nur die Realität beeinflusst mein Verhalten als Anleger – ganz opportunistisch.”

Ein guter Ansatz. Eine längerfristige Unterstützung der Märkte durch die Zins- und Geldpolitik der Notenbanken ist weiter absehbar. Darum wird die Börsenparty -mit Rücksetzern- und angesichts des allgemeinen Anlagenotstands weitergehen. Welche Auswirkungen dies auf andere Bereiche hat steht auf einem anderen Blatt.

Bruno
1 Jahr zuvor

Wer Zeit und Lust hat auf eine Studie zum Thema hier:

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=868970

Ist wie mit vielen andern Dingen im Leben auch, wer Erfolg hat mit einer Strategie der bleibt dabei, wer weniger Erfolg hat, der wechselt sie oder experimentiert. Aber Erfolg in der Vergangenheit ist natürlich nie eine Garantie für die Zukunft. Trotzdem ist es wohl natürlich und empfehlenswert, bei dem zu bleiben, wo man erfolgreich war und das abzustellen, wo man keinen Erfolg hatte.

Der Grund für den Erfolg kann trotzdem ein anderer sein. Beispiel ein Mann erzählt er trage immer alte verwaschene Kleidung und habe damit Erfolg bei Frauen und Dates. Ein anderer trägt immer top moderne und stylische Anzüge und hat aber nie Erfolg bei andern Geschlecht. Der erstere wird kaum seine Strategie wechseln, der andere schon. Der Grund ist aber vielleicht ein ganz anderer, vielleicht ist der Erstere einfach hübscher, sympathischer, humorvoller etc. als der andere.

 

1 Jahr zuvor

Tesla steigt und steigt, bei der hohen Bewertung würde ich ein paar Kapitalerhöhungen durchführen.

Ich weiss nicht ob ich mich ärgern oder freuen soll nicht in Tesla investiert zu sein.

Meine Daimler haben sich wieder erholt und ich konnte bei 20 Euro leider nicht aufstocken,  da ich kein Cash mehr übrig hatte.

Ich habe da in alles andere investiert, als ob mich ein Affe gebissen hätte.

Claus
1 Jahr zuvor

@ Smartbroker

 

… kann Mattoc hier nur bestätigen. Der gebührenfreie Handel (Kauf und Verkauf) über Gettex läuft reibungslos, auch mit Limits, die ich grundsätzlich nutze.

 

Mit der Oberfläche habe ich keine Probleme, nutze aber nur den PC hierfür.

 

Läuft alles über BNP-Paribas, wie auch bei ehemals DAB und jetzt Consors.

 

2021 soll es auch eine Handy-APP geben.

 

Hierhin sollte aber nur wechseln, wer keine Unterstützung benötigt. Der “Service” ist bisher eine Zumutung.

 

LG

 

 

Sonny
1 Jahr zuvor

@Jan

Wieso gewichtesg du EM über mit dem 2. ETF? In dem Ftse all world ist doch auch schon EM enthalten. Ich gehe auch peu a peu dazu meine Einzelaktien zu veräußern und alles in den FTSE all world umzusichten. Alles auf Autopilot.

ist die 1 etf strategie nicht ausreichend? Oder braucht es noch den EM dazu?

Ralf
1 Jahr zuvor

Die vielen Finanzkanäle auf Youtube haben den Boom ausgelöst. Zwar haben diese ofmals erschreckend niedriges Niveau und erzählen gefühlt 100000mal das gleiche, aber so motivieren sie auch die ganz jungen Konsumenten. Das ist immerhin besser als vor ein paar Jahren auf Youtube der Fitnesswahn von zahlreichen gedopten Fitnessmodells zelebriert wurde.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Brokerwahl

Ich fühle mich mit Consors, BANX, Traderrepublik und JustTrade wohl. Sie haben alle ihre Vorzüge. Consors verwende ich beispielsweise auch für die Kinderdepots und hier verwende ich automatisierte Sparpläne. JustTrade ist sehr gut für günstige Vanguard ETF Käufe. Hier kaufen ich ausschließlich Vanguard ETFs. BANX ist ein Interactive Broker Ableger. Hier habe ich ein paar direkte Investitionen. Das Konto ist aber für Zuflüsse gesperrt. IB wechselt nach Irland und ich fühle mich mit 100k€ sicher. Dabei belasse ich es und überlasse das Depot sich selbst. Gegebenfalls werde ich in Zukunft Geld abziehen. Hier verwende ich auch Wertpapierleihe und verdiene daran. Mit meinen Aktien bringt das auch mehr als mit den Vanguard ETFs. Genau geprüft habe ich es allerdings nicht. Ich habe dort auch volatile Aktien, von daher leuchtet mir die höhere Gebühr für die Verleihe bei diesen Titeln ein. Außerdem gab es die letzten beiden Wochen mehrmals Probleme mit IB. Das hätte ich bei dem Anbieter nicht erwartet. Man sollte zwar nie in Eile Aktien kaufen, aber mit mehreren Depots hat man einfach neben der Sicherheit auch mehr Möglichkeiten.

Falls Jemand beispielsweise einen einzigen ETF bespart und eine hohe Ausgabe sich ergibt wie Frührente, Ferienhaus, Dacheindeckung… Falls diese Person 5 Broker hat so ist sie im Vorteil. Auch wenn alle nur dieselben ETF haben. Vielleicht hat die Person ja immer bei Erreichen von 100k€ den Broker gewechselt. Folglich würde sie vom letzten Broker Mittel abziehen und nach der Maßnahme wieder aufbauen. Das ist steuerlich betrachtet wesentlich besser als ein einziger Broker. Hier würde steuerlich unschön das Geld entnommen…

Für die ängstlichen ist es auch von Vorteil. Wenn es an der Börse beispielsweise 5% bergab geht sehe ich das in unterschiedlichem Ausmaß auf meinen Depots. In der vollen Höhe allerdings erst mit dem Monatsabschluss. Das schont bei dem ein oder Anderen vielleicht die Nerven.

Freelancer, das wäre vielleicht auch etwas für Dich. Wenn Du Dir ein Sabbatical nimmst und beispielsweise 10k€ entnehmen möchtest um durch die USA zu reisen, kannst Du bei einem ETF leicht Geld entnehmen. Bei Aktien ist es vielleicht schwierig. Da möchtest Du unter Umständen nicht die letzten Käufe rückgängig machen. Von allen ein bisschen ist aufgrund der Gebühren auch nicht gut. Außerdem wird auch hier steuerlich unschön entnommen.

Ich habe nicht vor Geld zu entnehmen. Temporär schließe ich diese Möglichkeit allerdings nicht aus. Wertpapierleihe, Verbraucherkredite nehme ich nicht für die Übergangszeit. Das ist auch aufwendig für die benötigten Summen.

Mark 85
1 Jahr zuvor

An Jan: Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, aber ich laufe auch nicht mehr jedem Euro hinterher. Bei Justtrade störten mich einige Dinge, die es letztendlich nicht wert waren. Dann zahle ich lieber etwas bei mehr, aber dafür ist das Komplettpaket besser und ich habe alles komfortabel an einem Ort: Girokonto/Verrechnungskonto und Depot. Ich bin wie du bei der ING.

In den letzten Jahren fand bei mir ein genereller Sinneswandel statt: Ich achte mehr auf Qualität, Komfort und eingesparte Lebenszeit. Meine Zahlungsbereitschaft nahm zu. Ständiges Knausern/Rechnen/Wechseln widerstrebt mir immer mehr. 😉

Thorsten
1 Jahr zuvor

@Tim

Und weil die Angst so tief sitzt kaufen sie zu wenig Aktien und Immobilien schon gar nicht. Vieeeel zu riskant 😮

Die monatliche Miete wird behandelt wie die Prämie für die gelegentlich unnötige Versicherung : sie wird klaglos und kritiklos gezahlt und bei Erhöhung findet man sich ab.

Der Michel liebt seine Defensive und glaubt bedingungslos an die Obrigkeit, Banken, Versicherungen. Andere sollen für ihn was regeln und geben.

Das ist historisch begründbar. In den USA gab es diese Vollversorger nicht, die Menschen haben schon immer haushalten und sparen müssen ( und scheitern zugegeben auch oft daran).

Rüdiger
1 Jahr zuvor

@Consorsbank:

Bei der Consorsbank kannst du 2 Depots führen – kostenlos. Da sollte es doch möglich sein, damit ein wenig zu jonglieren um Verkäufe “steuerschöner” zu gestalten. Ist aber nur eine Vermutung von mir. Ich habe mich damit noch nicht beschäftigt.

 

sammy
1 Jahr zuvor

Da ist er wieder unser Experte in Sachen Finanzen der gute Thorsten. Haut wieder Finanzweisheiten raus als gäbe es kein morgen mehr xD aber schön >12% seines Portfolios mit Wirecard vernichtet xD dass der sich noch traut den Mund aufzumachen.. Finanzielle Dummheit per excellence.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Rüdiger

So etwas ist auch bei anderen Brokern möglich. Bei Bedenken in Richtung Einlagensicherung oder auch bei Problemen des Anbieters ist es von Vorteil wenn man weitere Anbieter hat. Darüber hinaus haben die unterschiedlichen Anbieter auch unterschiedliche Vorzüge. Bei IB sind europäische Aktien beispielsweise verhältnismäßig teuer. Und ETFs bespare ich da nicht, da ich die Steuererklärung hier selbst zusammen suche. Das ist mit ETFs schwieriger. Ich habe auch ähnliche ETFs bei verschiedenen Anbietern wie Vanguard und Black Rock. Ich kann nicht sagen, was die Zukunft bringen wird. Ich versuche mich hier breit aufzustellen um von keinem Effekt besonders zu profitieren oder auch betroffen zu sein. Beteiligungen ohne Ausschüttung sind mir ebenfalls sympathisch. Bei einer Kursschwäche würde ich gerne ein paar Aktien der üblichen Verdächtigen erwerben.

Unter gutem Service würde ich im übrigen verstehen, dass man bei einem Verkauf einer Position vor der Ausführung auch die steuerlichen Auswirkungen aufgelistet bekommt. Das habe ich noch nicht gesehen, allerdings habe ich auch nicht viel verkauft.

Mit meinen Depots kann ich fast alle Aktien handeln. Falls es einmal ein Problem mit einer Aktie geben sollte wie BEP neulich, so kann ich die Position immer auf mein IB Konto übertragen.

 

Jan
1 Jahr zuvor

@Sonny,

 

beide sind nicht gleich hoch bespart. Der EM ist nur 1/37-tel des FTSE. Ich werde ihn noch auf ~10% weiter ansparen. Warum? Mir ist zu wenig davon im FTSE.

@Mark,

ja, so geht es mir auch. Mir ist meine Lebenszeit wichtiger als mich mit solchen Nebensächlichkeiten zu beschäftigen.

Viele Grüße

Jan

Johannes
1 Jahr zuvor

Als ich überlegt habe ein Depot zu eröffnen habe ich mich für DKB und Comdirect entschieden..

 

DKB hat mich frustriert weil das Layout eine absolute Katastrophe ist. Da mache ich so gut wie nichts mehr.

Mein Hauptdepot ist also Comdirect. Super Layout (was für mich einfach superwichtig ist) und es läuft alles so wie ich mir das vorstelle.

Da ich aber ein ING Girokonto habe ( was auch gut übersichtlich ist) habe ich vor kurzem auch ein Depot eröffnet um einfach mal 2 ETFs monatlich zu besparen.

 

Brauch ich einen Smartborker? Bis jetzt nicht. Bin mit Comdirect sehr zufrieden.  😉

Schönen Abend noch.

@Kiev

Kommst du auch aus Kiev? 😉

 

Olly Wood
1 Jahr zuvor

@ Mark

<<<In den letzten Jahren fand bei mir ein genereller Sinneswandel statt: Ich achte mehr auf Qualität, Komfort und eingesparte Lebenszeit. Meine Zahlungsbereitschaft nahm zu. Ständiges Knausern/Rechnen/Wechseln widerstrebt mir immer mehr>>>

Diesen Wandel habe ich exact so auch vollzogen und ich fühle mich sehr wohl damit.

Mark 85
1 Jahr zuvor

An Olly Wood: Eine weitere Überlegung meinerseits: Bei einem mit den Jahren stetig steigenden Gesamtvermögen, welches ich hier allen wünsche, nimmt die (monatliche) Sparleistung im Verhältnis zur Kapitalrendite immer weiter ab. Irgendwann haben weitere Einsparmaßnahmen so gut wie keinen Effekt mehr, aber sie können sich negativ auf die eigene Lebensqualität auswirken.

Olly Wood
1 Jahr zuvor

@mark

ich sehe es mehr unter dem kosten / nutzen effekt. die zeit die du aufwendest um etwas zu optimieren steht meist nicht im verhältniss zum effekt. wenn ich (um bei dem broker beispiel) zu bleiben jetzt recherchiere um einen günstigern broker zu finden (bin bei s broker) plus den aufwand der konto / depoteröffnung plus das einstellen auf ein neues system würde sich das bei meinen paar trades nicht rechnen. dann nehme uch dort halt keinen sparplan für happige 2,5% gebür (frecheit) sondern kaufe eben 4x im jahr die position manuell. geht auch :-). früher habe ich immer alles maximal optimiert, sicher mit guten effekten,  aber heute ist mit die zeitersparniss und weniger arbeit / stress deutlich lieber…lebt sich ruhiger 🙂

-M
1 Jahr zuvor

Liege bei OnVista in diesem Jahr bei ca. 0,06% ist ok.

-M

Sonny
1 Jahr zuvor

@mark 85

 

bei welchen themen knauserst du nicht mehr?

wo warst du früher knauswrig?

 

ich habe das Gefühl auch in manchen Themen zu knauserig zu sein

1 Jahr zuvor

Die Entwicklung ist doch sehr zu begrüßen. Klar ist viel gezocke und gehype dabei aber immernoch besser als wenn das Geld am Sparbuch durch Inflation aufgefressen wird.

Christian
1 Jahr zuvor

Hallo,

was haltet ihr aktuell von Reckitt Benckiser?

schönes Wochenende allen

Heinz
1 Jahr zuvor

@smartbroker

Der Handel über gettex funktioniert problemlos.

Nach einem Depotübertrag und Bitte um Einstandskorrektur gab es die Info, dass das nicht möglich sei, aber die steuerlichen Daten seien ja alle korrekt. Scheint zu viel Arbeit zu sein bei diversen Werten und durch die Nachkäufe. Da müsste man ggf. rechnen. Also geht es nicht. Ohne Worte!

Habt ihr über die ganzen Jahre und von diversen Brokern noch alle PDF-Kaufbelege greifbar ? ING löscht die PDFs ja nach vier Jahren aus dem Archiv. Aber diese Infos müssten doch auch in den mit übertragenen Taxboxdaten vorliegen? Wo ist denn das Problem?

Spin-offs: Mehrere Buchungen in EUR und USD und dann diverse Stornos. Ohne Vorwarnung oder Erklärung werden Bruchteile zwei Wochen später zum Niedrigstkurs abgestoßen.

Viele Mails ohne Antwort oder mit unqualifiziertem Nonsense.

Mattoc
1 Jahr zuvor

@Heinz

https://smartbroker.de/faq/

Frage: „
Nach einem Depotübertrag werden die Einstandsdaten fehlerhaft angezeigt. Was kann ich tun?“
Antwort:

„Wird ein Wertpapier auf ein anderes Depot übertragen, so nimmt Smartbroker als Einstandskurs den Tageskurs der Einbuchung im Smartbroker-Depot. Der Tageskurs ist in der Regel nicht mit dem wahren Kaufkurs identisch. Diesen angezeigten Kurs können Sie anpassen lassen. Bitte senden Sie uns hierfür eine E-Mail an service@smartbroker.de Die Anschaffungsdaten der Wertpapiere werden Ihnen bei einem erfolgreichen Depotübertrag in Ihrer Postbox eingestellt.“

Bei mir haben die das völlig problemlos gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich noch nie einen Broker, der das so zügig gemacht hat.

Es ist nur sehr wichtig, dass man präzise beschreibt, was man will. Und: Die Smartbroker-Leute haben als „Vertriebler“ auch gar keine Systemzugriffe (glaube ich). Die geben jeden Wunsch im Hintergund an die DAB weiter.

Da habe ich wohl Glück gehabt, oder ich habe bekommen, was ich wollte, weil ich ihn auf die Frage und Antwort in den FAQs verwiesen habe, und er dann verstanden hat, was ich will.

Mark 85
1 Jahr zuvor

An Sonny: Bei welchen Themen hast du dieses Gefühl? Bei mir rückblickend betrachtet bei Posten wie Lebensmitteln, Anschaffungen, Hobbys und der eigenen Bildung. Ein bewusster/gezielter, aber dafür dann auch qualitativ höherwertiger Konsum scheint mir ein guter Mittelweg zu sein. Ich möchte keine Abstriche mehr bei Dingen machen, die mir wirklich wichtig sind. Früher habe ich leider zu oft gezögert und gezaudert, weil mein gedanklicher Fokus auf den ,,Preisschildern” lag. 😉

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