Hab keine Angst vor der Rezession. Hab Mut. Freue dich auf sie


New York, 19. August 2019

Der Bullenmarkt läuft schon seit 10,5 Jahren. Das ist lange. Aber es gab schon längere Kursanstiege mit mehr Kursplus. Ab November 1987 stiegen beispielsweise die Kurse 12,3 Jahre, bis sie im April 2000 begannen, zu sinken:

Donald Trump hat Angst vor einer Rezession. Deshalb forderte er die Notenbank Fed auf, die Leitzinsen abermals um 1% zu senken. Trump macht seine Wünsche per Twitter bekannt. Solche Forderungen sind eigentlich ungewöhnlich für einen US-Präsidenten. Denn die Fed ist unabhängig von der Politik.

Rezessionsängste sind kein Problem für mich. Ich habe schon in vergangenen Rezessionen investiert. Es war kein Fehler. Ich kann nicht sagen, ob eine Rezession kurz bevorsteht oder nicht. Meine Fähigkeit, die Börse vorherzusagen, ist grottenschlecht.

Wenn ich jedoch all die Angst und den Hype höre und die große Flucht in Anleihen, Rohstoffe, Gold, Cash und andere Instrumente sehe, denke ich darüber nach.

Als Rezessionen im Gange waren, erinnere ich mich an Folgendes: Die Leute haben nicht gewarnt, Aktien zu meiden. Wenn überhaupt, dann war die Blase so groß, dass mir gesagt wurde, ich kann nichts verlieren, wenn ich in IT-Aktien, Immobilien, Internetaktien etc. investiere.

Einige Immobilienfans in Deutschland werden wütend, wenn ich warne, dass die Immobilienpreise auch wieder sinken können. Immobilienpreise sind anfällig für Marktunsicherheiten – so wie alles andere auch.

Während einer Rezession hören massenhaft Firma auf, Boni und Gehaltserhöhungen zu gewähren. Menschen werden wellenartig aufgrund von „Umstrukturierungen“ entlassen. Neue Jobs zu finden wird sehr schwer werden im nächsten Abschwung. Daher ist ein Notgroschen sinnvoll. Und ein gefülltes Depot.

Monatelang arbeitslos zu sein, das kann passieren. Das Umfeld der Rezession macht das Leben etwas schwieriger. Im gegenwärtigen Klima ist die Kreditaufnahme immer noch zu einfach, die Zinsen sind extrem niedrig, Menschen gehen verreisen und geben munter ihr Geld aus.

Rezessionen sind aber nicht so schlimm, wie die Leute denken. Die Rezession 2008 war brutal. Aber so dramatisch sind nicht alle. Zukünftige Rezessionen müssen nicht so verlaufen. Damals gingen Autokonzerne pleite, Banken standen massenhaft vor dem Aus. Es kam das Finanzsystem teilweise zum Erliegen.

Eine durchschnittliche Rezession dauert etwa eineinhalb Jahre. In einer durchschnittlichen Rezession erreicht die Arbeitslosigkeit in den USA vielleicht sechs bis acht Prozent. Während in der großen Rezession von 2008/09 die Arbeitslosigkeit in der Spitze zehn Prozent erreichte.

Nutze Börsenkorrekturen/Krisen zum Portfolio-Ausbau. Das sind herrliche Zeiten für Aktienkäufer mit Geduld. Allerdings solltest du natürlich deinen Job behalten. Sonst kann es in der Tat ungemütlich werden.

Hier ist übrigens ein guter Artikel, der zeigt, wie sich Menschen verhalten, die finanziell frei wurden. Sie gehen anders mit Geld um, als es die Masse macht.

Auch diesen Artikel finde ich lesenswert. Er zeigt die Gefahren von Fabrikessen: Krebs, Gewichtszunahme, früherer Tod. Deine Zellen brauchen nährstoffreiche Nahrungsmittel. So bleibt dein Körper in guter Verfassung. So ist dein Körper in der Lage Krankheiten zu bekämpfen. Nur zu trainieren, um Gewicht zu reduzieren, genügt nicht. Esse gesund. Meide Hotdogs, Wurst und stark verarbeitete Lebensmittel – all das ist nicht gesund.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Hab keine Angst vor der Rezession. Hab Mut. Freue dich auf sie

  1. AvatarChris k.

    Ich persönlich glaube, der crash dauert noch ein paar Jahre… Angesichts der niedrigen Zinsen und dem stabilem Konsum in Deutschland sehe ich noch keine riesen Verluste kommen.. Mein Arbeitgeber investiert immernoch Milliarden in die Nahe Zukunft. Obwohl natürlich Kosten gekürzt werden. Aber bis jetzt sind das eher Verzichtbare Kosten die keinem weh tun. Europäische Aktien vorallem sind fair bis günstig größtenteils meiner Meinung nach. US Aktien sind natürlich teurer. Aber auch nicht zu teuer. Was meint ihr?
    Ich hab die letzten Monate mehr aufs tagesgeldkonto gepackt als ins depot, aber das ändere ich jetzt.
    Tim du musst unbedingt weitere Videos machen und den neuen nochmal die basics erklären.. Immer wieder komm ich auf Menschen die wirklich böse und gegen die börse sind. Einfach weil diese denken wir wären gierig und quetschen die Leute aus.. Aber ich finde das ist Quatsch. Ich bin wie du Tim auch nicht reich geboren. Da muss man sich eben Möglichkeiten suchen um Vermögen und Cash Zufluss aufzubauen..
    Ich verstehe nicht warum Geld und Unabhängigkeit soviele Leute stört… Teilweise sogar gut verdiener sind sauer auf die börse und die gierigen Aktionäre… In meinem Umfeld darf ich kaum drüber reden weil sofort alles schlecht und tot geredet wird…
    Ich hab Angst das solche Menschen uns die Möglichkeiten der Börse nehmen könnten. Mir wird des hier langsam zu ekelhaft links und rechts. Wirklich unangenehm leider :/!
    Wenn du Tipps hast um in die USA zu gehen und schnell Arbeit zu finden, immer gern her damit.

     

  2. AvatarChris k.

    Ich würde gerne von der Politik sehen :
    Für alle egal welches Einkommen Soli Abschaffen! Steuer auf depot Gewinne und dividenden Abschaffen. Ja wirklich. Weil das Geld wurde schon versteuert, sozial Abgaben wurden schon bezahlt. Warum dann nochmal??
    Die Lohnsteuer muss für alle arm bis reich ein paar wenige Prozent runter. Warum muss die Bundeswehr aufgerüstet werden? Wenn die mal alles durchreparieren oder ersetzen haben wir doch genug… Was bringt des mehr panzer und helis zu kaufen wenn die Kapazität für die Wartung nicht da ist? Lieber in mehr Personal investieren.
    Strom Steuer runter. Und öffentlichen Rundfunk Beitrag minimal kürzen aber erhalten.
    Die Mehrkosten durch subventionen Abbau bezahlen. Bundestag verschlanken um ein paar wenige Stühle.
    Politik Dienst Reisen kosten reduzieren und öfter Skypen. Internet Konzerne besteuern wie jede Firma auch bezogen auf den Umsatz der im inland gemacht wird. Trump durch einheitliche Zoll regeln besänftigen wie beide Seiten 5% auf Autos oder 0%.
    Was haltet ihr davon?

  3. AvatarChris k.

    Sry für die langen Texte und die Politik aber wir hängen ja alle mit drin.. Wenn wenigstens die meisten dieser Punkte umgesetzt werden würden, täte das dem noch vorhandenen kleinen Mittelstand und allen sehr gut und die rechten und linken wären weniger…

  4. AvatarTony

    @Chris K.
    Bin auch ähnlicher Meinung, dass die Eckdaten und momentanen Zahlen und Gefühlslagen LEIDER noch lange nicht für einen Crash sprechen, sondern bloß für eine kleine Rezension =(
     
    Richtig. Einsparpotenzial in der Politik gibt es in brutaler Menge. Nur leider sitzen dort nicht solche Menschen wie sie hier im Blog überwiegend zu finden sind. Die Sparpotenzial an jeder Ecke erkennen.
    Steuern sind ja schön und gut und damit wird das Land ja auch finanziert und gefördert, aber gibt genug Fälle wo es einfach nur einer Abzocke ähnelt =/
    Politiker sind blind dafür. Beziehungsweise stehen sogar im Interessenskonflikt.
    Haben ja keinen Vorteil dadurch, auf Doppel- und Sreifachsteuer zu verzichten =/ 
     
     

  5. AvatarEx-Studentin

    In meinem Umfeld bekomme ich mit, dass Firmen pleite gehen. Aber es sind bisher nur kleinere Unternehmen, sodass man davon in den Medien nicht viel mitbekommt. Nächstes Jahr wird es ggf. größere treffen. Bleibt also weiterhin spannend. Wichtig ist es, dass man seinen Job behält bzw. nicht dauerhaft arbeitslos wird.

  6. AvatarNico Meier

    @Jenny
    Firmen die in den Konkurs gehen sind der Normalfall. Es ist bei Firmen wie in der Tierwelt die Kranken müssen sterben damit nur die Herde gesund bleibt. Wenn dich ein Geschäftsmodel nicht mehr lohnt und die Geschäftsführer nicht in der Lage sind dieses weiterzu entwickeln so muss es so kommen. Tragisch für die Menschen die ihre Jobs verlieren aber wichtig für die ganze Volkswirtschaft.

  7. AvatarEx-Studentin

    @Nico
    Ich sehe es nun auch nicht so kritisch. Gewisse Branchen sterben aus / verlieren an Bedeutung. So ist das leider. Schwierig ist es trotzdem für die betroffenen Arbeitnehmer. Selbst wenn diese in einer anderen Branche unterkommen (ggf. durch Umschulung), bedeutet dies vermutlich trotzdem einen Bruch bei der Gehaltsentwicklung.

  8. AvatarChrissie

    @Nico Meier
    Da hast du Recht, das ist ein wichtiges Regulativ. Und wenn Herr Krall Recht hat, wird dieses Regulativ durch die Niedrigzinspolitik gestört, so dass viele eigentlich nicht mehr produktive Firmen noch am Leben erhalten werden. Diese würden dann bei der nächsten Rezession dominoeffektartig kippen. Das würde dann eine größere Welle Arbeitslosigkeit bedeuten.
    Vielleicht wissen die Politiker das auch schon und ziehen nicht umsonst einen Burggraben um ihre Hütte.
    Und Bonn gibt es neben Berlin auch noch, mit knapp 300.000 Politiker-Inlandsflügen zwischen den beiden Orten pro Jahr hab ich gehört? Aber in den Medien bekunden Greta ist ja so toll und der Umweltschutz so wichtig, von den Kosten für den Unterhalt von zwei Standorten mal ganz abgesehen.
    @ChrisK
    Stimme dir bei den Kommentaren zu, warum wächst der Bundestag dauernd? Feste Größe (500?) einführen und nach Wahlergebnis prozentual verteilen. Soli abschaffen, etc.
    GEZ Gebühren allerdings mindestens halbieren, wenn nicht abschaffen.
    Aber ich glaube nicht, dass die dauerhaften Niedrigzinsen gut sind. Für mich klingen da die Vorträge von Herrn Krall durchaus plausibel. Wenn durch die Niedrigzinsen 75% der Banken rote Zahlen schreiben und kippen wird das schmerzhaft. Zusammen mit den dann ebenfalls kippenden „Zombiefirmen“ bin ich nicht sicher, ob das eine Rezession wird, auf die man sich freuen sollte.

  9. AvatarChris k.

    Ja das sehe ich auch so, niedrig Zinsen wie wir sie aktuell haben sind langfristig nicht gut. Zentral Banken sollten das nicht langfristig als Ziel haben. Aber leider werden diese wichtigen Posten immer stärker politisch besetzt und damit der natürliche Markt Sturm der die Wirtschaft gesund hält ausgesetzt. Dadurch wird der nächste Sturm nur noch stärker und mehr Leute schimpfen über das Böse System.. Ein Teufelskreis.
    Meiner Meinung nach sollten wichtige politische und wirtschaftliche Positionen, nach Qualifikation besetzt werden. Und nicht anders. Das würde mehr Stabilität und Sicherheit bringen.

  10. AvatarGuido

    Beklagen bringt nix. Sparen und dann nichts wie weg. Bequemlichkeit wird bestraft. Wenn man die BRD als Firma sieht, will man schnell einen neuen Job haben.

  11. AvatarNico Meier

    Ich bin froh muss ich nicht Entscheidungen fällen als Chef einer National oder Zentralbank.
    Lässt man die Zinsen tief oder senkt sie hat man das Problem der Zombiefirmen und prellt die Sparer. Erhöht man die Zinsen und die Wirtschaft schlittert in eine Rezession do wird man dafür veranrwortlich gemacht.

  12. AvatarWorrier

    Ich möchte diesmal wetten und spekulier dies mal auf einen (mini)-crash, entweder nach oder noch vor der US-Präsidentschaftswahl. Habe daher meinen Aktienateil um 10-15 % reduziert, aber bin immer noch stark investiert. Ich brauch jedoch Cash, sonst bringt mir auch eine Rezession nix.

  13. AvatarChrissie

    @Chris k.
    Ja, es wird auf das Marktsystem geschimpft werden, dabei sind zum großen Teil die politischen Eingriffe schuld.
    Vergabe wichtiger politischer Positionen nach Qualifikation wär ich sehr dafür.
    @Guido
    So sieht es aus, die qualifizierten Leute wandern ab (verständlicherweise), diejenigen, die vom Sozialstaat profitieren bleiben oder wandern zu. Das wird die Wettbewerbsfähigkeit weiter aushöhlen.

  14. AvatarSlowroller

    @Guido
    Wieso denn hier Deutschland erst noch sparen? Ab dafür wenn es woanders soviel besser ist.
     
    Bei allen Forderungen nach Steuersenkungen, Soliabschaffungen, GEZ-Halbierungen etc fehlt mir schlicht die offen und ehrliche Aussage, was man als Staat dann nicht mehr zahlen möchte. Die zu Recht als überflüssige Kosten für Bonn genannten Kosten sind indes noch nichtmal ein kleiner Bruchteil der Einsparungen. Schaut man auf die größten Punkte in den Haushalten, dann landet man schnell bei den Sozialleistungen und Investitionen. Ganz konkret: was davon sollte man streichen?
     

  15. AvatarHafenmeister

    @ Slowroller
    Es wäre schonmal ein Anfang, die Sozialleistungen dieses Landes nicht für die Bevölkerung der gesamten Welt zur Verfügung zu stellen.
    Ich weiß, ich bin bestimmt voller Hass und wähle wahrscheinlich die AFD und bin vermutlich voll Nazi…gähn.
    Über die Entlastung in Höhe von 500 Mio für Angehörigen wird breit diskutiert, aber 50 Mrd/Jahr für Wirtschaftsmigranten sind voll i.O.!

  16. AvatarRüdiger

    Niemand hindert die Geschäftsbanken daran, sich bei der EZB kostenlos Geld zu leihen und als Kredite mit hohen Zinssätzen an ihre Kunden weiter zu geben. Dann verdienen sie wieder richtig Geld und dann können sie auch wieder Zinsen auf Spareinlagen bezahlen … und alle sind glücklich. Warum machen das die Banken nicht einfach? Sind die alle doof?
    Oder liegt es vielleicht daran, dass das Angebot an Geld viel größer ist als die Nachfrage? Die EZB lockt seit Jahren mit billigem Geld um die Wirtschaft anzukurbeln. Aber „die Wirtschaft“ will das billige Geld nicht. Vielleicht wären ja höhere Leitzinsen – und damit verbunden höhere Kreditzinsen – das bessere Lockmittel?

  17. AvatarSlowroller

    @Hafenmeister
    Dann lass uns doch mal deinen Vorschlag (der mit unzutreffenden Zahlen hinterlegt ist) doch mal in seiner Wirkung anschauen: Die Geflüchtet sind in Europa – und es kommen je nach Lage im Rest der Welt neue hinzu, mal mehr mal weniger. Folgende (allesamt der Verfassung entgegenlaufende) Optionen hat man: 1. Ich streiche die Hilfen für Unterkunft und Verflegung. 2. Ich schließe die Grenzen und weise alle Flüchtende dort ab.
    Was glaubst du hätte das für Folgen?
     
     

  18. AvatarZaVodou

    @Rüdiger

    „Niemand hindert die Geschäftsbanken daran, sich bei der EZB kostenlos Geld zu leihen und als Kredite mit hohen Zinssätzen an ihre Kunden weiter zu geben.“

    Wegen Basel III scheint das aber nicht so einfach zu sein.

  19. AvatarThorsten

    @Tim
    Ich bin nicht sauer, wenn jemand sagt, Immopreise können auch sinken. Natürlich können sie das. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch gering. Denn Wohnen müssen die Menschen und die strömen nach wie vor aus aller Welt ungebremst in unsere Großstädte (Gruß an den Hafenmeister). Eine Grenze ist das Einkommen der Menschen. Da es nicht so steigt, wie es sollte, wird der Immobilienpreisanstieg vermutlich eine natürliche Grenze finden. Aber das ist ok. Im Ergebnis wäre es ein Anstieg im Korb von Inflation/Gehaltsentwicklung/Preissteigerung/Wertverlust der Währung. Werterhalt und Mieteinnahmen oder alternativ Eigennutzung mit Mietersparnus zusammen , das passt.

    Das schöne an Aktien ist : man kann mit kleinsten Beträgen starten. Immobilien haben auf Grund der Kaufpreise und des meist damit verbundenen Kredits eine höhere Hürde. Also in jungen Jahren Aktien kaufen und später eine Hütte, wenn man mag.

  20. AvatarRüdiger

    @ZaVodou
    Verstehe ich nicht, bin kein Bankenexperte.
    Mit welchen Worten „deckelt“ Basel III die Höhe des Zinses, den Geschäftsbanken bei ihrer Kreditvergabe verlangen können, in Relation zum Leitzinssatz der EZB?
    Bitte um Aufklärung.

  21. AvatarThorsten

    Ach übrigens, habt ihr euch schon über PSD2 informiert ? Falls ihr noch SMS fürs Online Banking verwendet, da ist in Kürze zappenduster. Die gelbe Bank hat eine App dafür (PhotoTan), die blaue führt sie am 9.9. ein. Übergangsfrist bis November.

  22. AvatarDaniel

    US Aktien sind natürlich teurer. Aber auch nicht zu teuer. Was meint ihr?Ich hab die letzten Monate mehr aufs tagesgeldkonto gepackt als ins depot, aber das ändere ich jetzt.
    Das Ganze geopolitische Säbelrasseln interessiert mich nicht, und wenn ich ehrlich bin interessieren mich Crashs und Rezession nicht, solange ich meinen Job behalte. Ich mache genau das was ich 2008 auch schon gemacht habe, ich lasse die Sparpläne weiter alufen. Ich habe meine Asset-Allokation bzw. eine Zielallkokation die ich erreichen will und nach der wird gehandelt. hätte ich 50% Giro / 50% Aktien und würden Aktien einbrechen sodass ich im neuen Verhältnis 90% Giro und 10% Aktien hätte im Gesamtdepot würde ich einfach wieder umschichten. Daher interessieren mich Kurse und absolute Zahlen nicht, ich orientiere mich nach meiner prozentualen Gesamtdepotgewichtung und das Asset das einbricht wird aufgefüllt. Damit fülle ich automatisch antizyklisch nach.
    Für alle egal welches Einkommen Soli Abschaffen!
    Richtig, denn alles andere wäre ein Neid-Steuer und ein Bruch des Versprechens das damals getätigt wurde ihn abzuschaffen.
    Steuer auf depot Gewinne und dividenden Abschaffen. Ja wirklich. Weil das Geld wurde schon versteuert, sozial Abgaben wurden schon bezahlt. Warum dann nochmal??
    Warum Mehrwertsteuer? Warum Schaumweinsteuer? Warum Öko-Steuer, Warum Mineralölsteuer? Alles versteuerung bereits versteuerten Geldes. Daran wird sich nichts ändern. Es wäre aber meines Erachtens eine Überlegung wert ob eine Flat-Tax von 20% AUF ALLES nicht genauso viel Geld einbringt und einen gigantischen Overhead abbauen würde. 
    Warum muss die Bundeswehr aufgerüstet werden?
    Weil sich Deutschland international verpflichtet hat 2% des BIP für Rüstung auszugeben. Und ich glaube nicht dass man vorhat sie groß auszubauen sondern sie muss inbesondere saniert werden.
    Wenn die mal alles durchreparieren oder ersetzen haben wir doch genug… Was bringt des mehr panzer und helis zu kaufen wenn die Kapazität für die Wartung nicht da ist? Lieber in mehr Personal investieren.
    Die große Armee ist ein Gespenst des kalten Krieges. Meines Erachtens wäre Deutschland gut beraten sich zu spezialisieren. Sprich, Einführung einer Fremden-Legion wie Frankreich und oder massiver ausbau von gut ausgerüsteten Spezialkräften wie KSK die bei Equipment auf das neuste und aus dem Vollen schöpfen können. Drohnen statt Flugzeuge und Fahrzeuge die für die Unterstützung und Hilfe vor Ort in Krisenregionen besser geeignet sind.
    Und öffentlichen Rundfunk Beitrag minimal kürzen aber erhalten.
    Die GEZ ist ein Erbe der frühen Bundesrepublik nach dem Krieg. Damals wäre es für Privatunternehmen finanziell unmöglich gewesen eine derart große Infrastruktur und Reichweite aufzubauen die die BRD umfasst. Diese Zeiten sind vorbei. Deshalb entfällt auch die staatliche Hohheit über Radio und Fernsehen meines Erachtens. Denn in den Printmedien gibt es auch keine Staatszeitung sondern viele private Anbieter. Ich kann nciht sagen dass man dort nicht alle politische Spektren lesen könnte und man dort nicht zu seinen Nachrichten bzw. Grundversorgung kommt. Die Staatsversorgung ist daher obsolet. Fällt der ÖR würden private Anbieter schon allein zum Auffüllen der Nische ein ähnliches Programm fahren wie die ÖR und der Rest wird wegrationalisiert. Schlimm? Eher nicht, wer braucht schon 30 Spartensender.
    Was Deutschland betreiben könnte wären 2-3 große Mittelwellensender bzw. einige Mobilfunkmasten die bei Katastrophen oder sonstigen wichtigen Dingen die Bevölkerung informieren. Darüber könnten im Normalfall auch z.B. Staumeldungen gesendet werden.
    Politik Dienst Reisen kosten reduzieren und öfter Skypen.
    Dieser ganze Apparat Bonn, Berlin, Brüssel müsste gehörig auf den Prüfstand. VK wäre tatsächlich ein interessanter Weg.
    Internet Konzerne besteuern wie jede Firma auch bezogen auf den Umsatz der im inland gemacht wird. Trump durch einheitliche Zoll regeln besänftigen wie beide Seiten 5% auf Autos oder 0%.Was haltet ihr davon?
    Wie schon oben gesagt, mein Vorschlag Flat-Tax von 20% auf alles und jeden. Darunter würden auch solche Konzerne fallen. Amazon möchte dies nicht zahlen? Schade…damit Handelsverbot im EU Raum oder Deutschland. Würde die EU an einem Strang ziehen und Junker der selbst Steueroasen im eigenen Land betreibt vom Hof gejagt dann hätte einer der größten Wirtschaftsräume der Welt genug Gewicht um dies einzufordern. In meiner Welt gäbe es keine Zölle. Zölle sind ein protektionistisches Mittel für Staaten die eigentlich schon nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Qualität und Leistung setzt sich durch. 

  23. AvatarWhirlwind

    @Rezession: Gibt es hierfür eine einheitliche Definition? Genügt schon ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um – 0,1 % zum Vormonat/-quartal? Auf welcher Basis erfolgt die Berechnung? Auf Basis des BIPs? Das hat aber auch diverse Schwächen. Daher sehe ich in den Medien eine Menge „Panik-Mache“.
    Mir hat dazu der Podcast von Florian Obersteller gut gefallen (Folge 295):
    https://geldbildung.de/rezession-in-2020/
    Ansonsten halte ich es wie Charlie Munger: 
    „Well, obviously, they’re booming. But, you know, the economy sometimes booms, and sometimes it doesn’t. And you have to live your life through both episodes. And our idea is we just keep swimming. And sometimes the tide is with us, and sometimes against. But we keep swimming either way.“
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  24. AvatarHafenmeister

    @ Slowroller
    Niemand kennt die genauen Kosten, da diese in unterschiedlichen Bereichen und Zuständigkeiten anfallen. Hinzu kommen Personenschäden durch unkontrollierte Einwanderung von Straftätern.
    Was passiert, wenn man es nicht macht, sieht man mittlerweile in jeder Stadt dieses Landes.
    Du hälst unseren Wohlstand, Sicherheit und Kultur also für nicht schützenswert und befürwortest die vollständige Aufnahme eines jeden, der dann die gleichen Leistungsansprüche erhält wie jemand der hier seit Jahrzehnten arbeitet.
    Dass dies nicht funktionieren kann liegt auf der Hand.
    Ich hoffe, dein nächster Beitrag hat auch ein wenig Substanz!

    BTW
    Die Verfassung kann angepasst werden und wurde nicht von Gott in Stein gemeißelt!
    Straftäter und Geduldete haben das Land zu verlassen, es wird nur nicht durchgesetzt!!!

  25. AvatarDanielKA

    Bonn würde ich als Pendel-Standort abschaffen, genauso wie das unnötige hin- und her gependle zwischen Straßburg und Brüssel (wo selbst die EU-Abgeordneten und Stäbe die Schnauze sowas von voll haben vom unnötigen Kistenpacken.)
    Zwangsfusion BL Saarland mit Rheinland-Pfalz, ebenfalls Auflösung der Stadtstaaten. Nur noch die Flächenländer sollten im föderalen System übrig bleiben.

    Das alleine würde mittelfristig einige Milliarden jährlich sparen.

  26. Avatar42sucht21

    @Angst vor der Rezession
    Wie immer  es kommt darauf an. Ich gebe nicht all zu viel auf solche Schlagzeilen.
    Die gängige Definition von Rezession ist ja ungefähr „Das BIP weist mind. 2 Quartale negative Wachstumsraten im Vergleich zu den Vorjahresquartalen auf.“
    1. Es kommt auf die Höhe & Dauer das negativen Wachstums an
     2Q mit -0,1% werden kaum bemerkt während 6Q mit -3% sehr weh tun.
    2. Das BIP: berücksichtigt nicht unbezahlte wichtige Wirtschaftsleistungen und Geld kostende Fehlallokationen werden zu positiv im BIP berücksichtigt.
    zB die private unbezahlte Kindererziehung, die unversicherte Putzhilfe usw. werden nicht erfasst und die Staatsausgaben bei Verzögerung des BER tragen positiv zum BIP bei.
    Realwirtschaft und Börsenkurse gehen auch nicht Hand in Hand. In vielen Rezessionsphasen stiegen die Börsenkurse. Stur den eigenen Sparplan weiter laufen lassen ist meine Meinung.

    @Kommentare allgemein
    Ich überlese in den vergangenen Wochen auch vermehrt Kommentierende.

    @Aktien
    Ich habe ebenfalls u.a. meine Position an RDS.A erhöht (wie Claus – Festgeldersatz) nach dem Dividendenabschlag am 15. und vergangene Woche  habe ich vergrößerte Welt-ETF-Käufe getätigt für meine Sparpläne. Aktuell baue ich höheres Cash auf für einen anstehenden Immobilienkauf.

  27. AvatarDaniel

    Dann lass uns doch mal deinen Vorschlag (der mit unzutreffenden Zahlen hinterlegt ist) doch mal in seiner Wirkung anschauen: Die Geflüchtet sind in Europa – und es kommen je nach Lage im Rest der Welt neue hinzu, mal mehr mal weniger. Folgende (allesamt der Verfassung entgegenlaufende) Optionen hat man: 1. Ich streiche die Hilfen für Unterkunft und Verflegung. 2. Ich schließe die Grenzen und weise alle Flüchtende dort ab.Was glaubst du hätte das für Folgen?
    Vielleicht ist meine Rechtslage da nicht mehr ganz up-to-date.
    Aber erstens müssen wir zwischen Europa und EU unterscheiden (wie immer). Das bedeutet. Die EU ist durchaus (auch nach Recht) in der Lage die Grenze vollständig zu schließen und niemanden hereinzulassen.
    Genauso wie es dort möglich ist Transitbereiche zu schaffen in denen Menschen in großen Zeltstädten medizinisch und auch sonst zu versorgen.
    Selbst ein vollkommen berechtigter Asylgrund muss beantragt werden und kommt nicht automatisch durch illegalen Grenzübertritt zustande.
    Ist die Grenze (ob legal oder illegal) überschritten und betritt jemand das erste Land in der EU ist dort, auch nach Gesetzeslage die Reise zuende. Denn weder ist es dem Grenzüberquerer erlaubt selbst festzulegen in welches weitere EU Land er weiterziehen möchte noch darf er das irgendwie ohne Rücksprache tun. 
    Greift Deutschland hier Migranten auf, ist das Land angehalten diese Menschen in das Ursprungsland der EU zurückzubringen in denen sie zuerst EU Boden betreten haben. Gelingt es nicht dieses Land herauszufinden hat das Deutschland sie irgendwann an der Backe, ein Grund warum viele untertauchen. (schon 3 Rechtsverstöße -> EU Einwanderung, EU Weiterwanderung, Verschleierung seiner Identität).
    Was passieren würde wenn wir das tun und auf Sachleistung und EU Abschottung setzen? Ich denke es käme in den ersten Monaten zu einer ziemlich großen Ansammlung von „Grenz-Gestrandeten“ die dann in großen Zeltstädten leben. Diese kosten der EU aber nur einen Bruchteil als die Einwanderung in die Sozialsysteme. Danach würde der Anstrom vermutlich recht bald absterben wie man an allen Ländern sehen kann die ein sehr restriktive Einwanderungspolitik fahren. Denn auch sowas spricht sich rum. Handys scheinen deutlich besser am Körper zu bleiben als Reisepässe die gerne mal verloren werden.
    Es spricht ja auch überhaupt nichts gegen Migration als solches. Meinetwegen soll sich Deutschland hinstellen und Syrern in Syrien Ausbildungen anbieten, Deutsch-Kurse sponsorn und sagen wenn ihr dies und das könnt seid ihr für unser Land interessant. Ein ähnliches Programm fährt Australien ja seit etlichen Jahren genauso wie Neuseeland. Einwanderung ist wichtig für jedes Land das nicht genug geeignetes Personal hat. Aber nicht über eine unkontrollierte Masseneinwanderung von allen und jeden.

  28. AvatarSlowroller

    @Hafenmeister
    Nichts von dem was du mir zurechnest habe ich geschrieben oder indirekt behauptet. Ich habe konkrete Fragen gestellt, die du mit einer Tirade beantwortest. Was da kommt hätte ich mir bei deibem Ausgangspost schon denken können. Ich wunsche eiben schönen Tag und vielleicht mal ein wenig Wooooozaaaa um den Puls runterzukriegen.

  29. AvatarBiraz hasta

    @ Hafenmeister: du findest also etwas vergleichbares wie Sippenhaft richtig? Es gibt Straftäter die einen Duldungsstatus haben. Also alle Geduldeten raus, bzw. Niemanden mehr reinlassen?
    Es ist natürlich einfach und bequem dieses aus einer Position des vergleichsweisen Wohlstands zu fordern.
    Ich denke, als Gesellschaft sollte man grds. Schwächere unterstützen, wenn die Mittel dies zulassen.  
    Ich kann dir nur wünschen, dass du niemals selbst in eine Flucht Situation kommst.
     
     
     

  30. AvatarRüdiger

    Ich überlese in den vergangenen Wochen auch vermehrt Kommentierende.

    Eine weise Entscheidung! Man muss nicht jedem Stöckchen hinterherhecheln, das jemand in die Runde wirft 😉

  31. AvatarHafenmeister

    @ Biraz
    Ich finde die Anwendung von Gesetzen wichtig. Sippenhaft gibt es hier nicht, sollte man wissen!
    Nur zu, verteil Dein Geld an Schwächere – nicht immer hinter „die Gesellschaft muss“ verstecken! Was machst du eigentlich in diesem Blog?!
    Die wenigsten haben einen wirklichen Fluchtgrund!
    @ Slowroller
    Ich habe meine Position unterstrichen. 

  32. AvatarWohnung mit Domblick

    Hier wirds zunehmend politisch, wie überall in den sozialen Medien. Für mich Grundrauschen, man kann keine eigenen Gedanken mehr entwickeln, wenn man sich dem nicht entzieht. Daher überlese ich das, auch wenn ich zu Allem und Jedem was zum Grundrauschen beitragen könnte. Leider nehmen die Radikalisierungstendenzen überall zu. Wer fühlt sich damit wohl? Zurückhaltung ist oft der bessere Weg.
    Für mich wäre es kein Problem, wenn mein Job in ein paar Jahren vielleicht mal abgebaut wird. Abfindung abholen und dann nur noch eine Teilzeittätigkeit, dann wäre ich schon auf einem Weg der mir gefällt. Ich halte nicht verbissen an einem Sparziel fest, die Ziele sind eh nur willkürlich gewählt. Anpassen und das Beste aus dem machen was kommt.

  33. AvatarBiraz hasta

    @hafenmeister:
    Ich denke nicht das es in diesem Blog darum geht auf Teufel komm raus Geiz zu fördern, sondern eher darum wie man klug investiert und sparsam lebt. 
    Ich finde es interessant bzw. traurig, wie du aufgrund mangelnder Argumente versucht Aussagen zu verdrehen und Rechtfertigungen einforderst. 
     
     
     

  34. AvatarHafenmeister

    @ Biraz
    Das kann ich nur zurückgeben!
     
     
    Es ist aber ja kein Problem, für alle die glauben, dass 2 Mio und mindestens 200.000/Jahr durch unsere Gesellschaft problemlos ohne Gegenleistung und selbst nach Verbrechen mitversorgt werden können und sollten:
    Ihr bekommt es ja:
    höheres Renteneintrittsalter, neue Steuern, höhere Steuern, bunte Innenstädte, mehr Kriminalität, neue Gewaltdimensionen, Clan-Krminaltät, Ghettos, deutsche Minderheiten an Schulen und Kindergärten und bestimmten Wohngebieten, Kapitulation des Rechtsstaates in einzelnen Bezirken, Zunahme Antisemitismus, Einschleppung neuer Krankheiten, etc. .
    Migration ist sicherlich nicht verkehrt, die Kontrolle hierüber zu verlieren jedoch schon. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gibt es in allen Kulturen und ist keine deutsche Erfindung, das Blatt kann sich bei Veränderungen der Mehrheitsverhältnisse schnell wenden ( Stichwort Deutschfeindlichkeit!). Die Opfer in Deutschland sollte man auch beachten und es gibt sehr viele die wider besseren Wissens in Kauf genommen wurden und werden. 
     

    Ansonsten kann ich für den Blick in die Realität auch diese Seite empfehlen:
    https://mobile.twitter.com/Einzelfallinfos

    Und nein, das bedeutet nicht, dass alle Migranten gleich und schlecht sind, aber dass die Gesellschaft Gefahren einer unkontrollierten Zuwanderung massiv unterschätzt.

  35. AvatarNico Meier

    Migration von gut ausgebildeten Menschen, die bereit sind ihren Teil an den Wohlstand beizutragen wird kaum jemand verbieten wollen. Aber Einwanderung von ungebildeten Ziegenhirten, die arbeitsunwillig sind und in der westlichen Welt nur Almosen einfordern wollen brauchen wir in meinen Augen keine.

  36. Avatar-M

    @Bayer
    Tiersparte verkauft, gutes Geld bekommen. Seh ich positiv. 
    Der Kurs ist direkt auch die letzten Tage angesprungen. Ich sehe da sehr großes Potential in der Zukunft. 
    Für mich wird da von den Medien mehr draus gemacht wie es eigentlich ist, besonders nach der EPA nun.
     
    -M

  37. AvatarSven

    @Nico Meier
    „Aber Einwanderung von ungebildeten Ziegenhirten, die arbeitsunwillig sind und in der westlichen Welt nur Almosen einfordern wollen brauchen wir in meinen Augen keine.“
    Bravo!
    Selten eine so fundierte und ausdifferenzierte Meinung gelesen. Von solchen Leuten brauchen wir mehr. Sie bringen unser Land nach vorne. Ein echter Leistungsträger für unsere Gesellschaft. Danke!
     
     

  38. AvatarThomas

    @Tim
    „Der Bullenmarkt läuft schon seit 10,5 Jahren“
    Hier muss man wirklich differenzieren. 
    Schaue ich mir den EuroStoxx an, so sehe ich eher einen 20-jährigen Bärenmarkt. Sind quasi japanische Verhältnisse. Schwellenländer liefen in den letzten 10 Jahre auch nicht sonderlich gut.

  39. AvatarBruno

    @Thorsten „Ach übrigens, habt ihr euch schon über PSD2 informiert ? Falls ihr noch SMS fürs Online Banking verwendet, da ist in Kürze zappenduster“
    Zwei-Faktor Authentifikation mittels SMS und Passwort sind regulär. Wir haben hier sowieso vergleichsweise hohen Standard, viele US Broker haben noch nicht mal eine 2-Weg-Authentifikation resp. oft erst ab einem gewissen Mindestbetrag auf dem Konto/Depot. 
    Photo-TAN hat auch risiken, jede Authorisierung über eine App ist schon mal anfällig auf Trojaner etc. was ein SMS nicht ist.
    Von daher keine Panik.

  40. AvatarOliver

    @Chris K: Für alle egal welches Einkommen Soli Abschaffen!
    Wieso das denn? Der Soli ist wohl die sozialste Steuer, die wir hier in Deutschland haben! Ihn abzuschaffen, wäre vor allem ein Geschenk an die Superreichen. Die einkommensärmere Hälfte der Gesellschaft zahlt ihn gar nicht.
    10 Mrd. Euro würden D durch die Lappen gehen. 2/3 davon zahlen die reichsten 10 % der Bevölkerung. Völlig in Ordnung finde ich.
     
    Die Lohnsteuer muss für alle arm bis reich ein paar wenige Prozent runter.
     
    Wieso? Mehr Mindestlohn für die prekär Beschäftigten wäre die bessere Alternative. Gleichzeitig gerne eine Reichensteuer.
     
    Steuer auf depot Gewinne und dividenden Abschaffen.
     
    Das Frau Quandt noch unermesslich viel reicher wird? Das wäre wirklich die unsozialste Maßnahme überhaupt! Einkommen, ohne einen Finger krumm zu machen, darf man m. E. ruhig besteuern. Ob man dann die Freibeträge für Kleinanleger anders gestaltet…. kann man von mir aus diskutieren.
     
     

  41. AvatarThorsten

    @Wohnung mit Domblick
    Radikalisierungstendenzen
    Zurückhaltung haben wir so lange gehabt, vielleicht wäre es an der Zeit  lauter zu werden, die Stühle neuzuordnen, damit man wieder sagen kann, was Fakt ist ohne als Nazi oder Rassist beschimpft zuwerden., so wie es gerade dem rechten Flügel der CDU ergeht, der den letzten verbliebene Rest der bürgerlichen Mitte dastellt. Links davon ist rot, tiefrot und grünrot.
     

  42. Avatarghost

    Frau Quandt ist Frau Quandt und ich gönne ihr jeden Cent und hoffe sie wird noch reicher als sie jetzt schon ist. Ihre Firma, scheissegal ob geerbt eingekauft oder eingeheiratet, ihre Firma gibt tausenden Menschen Arbeit und Lohn……
    Ohne diese superreichen, würden viele nix haben. 
    Immer diese erbämliche Eifersucht auf die Reichen…….
     
     
    Eifersüchtig, dann eben selbst was machen…. und ned dauernd heulen……..
    Mir ist das völlig egal wieviel Geld sie hat, sie gibt Menschen arbeit….solange BMW noch in Deutschland ist……
    Ich glaub für manche wäre es immernoch ned genug wenn jeder die gleiche Wohnung, das gleuche Auto und alles andere auch gleich hätte….dann gebe es immernoch Eifersucht…
     
    Mfg
     
     
     

  43. AvatarRüdiger

    @Wolke
    Wie verändern deine Einsichten zum Thema Bankenkrise dein Verhalten als Anleger?

  44. AvatarLithium85

    Das Frau Quandt noch unermesslich viel reicher wird? Das wäre wirklich die unsozialste Maßnahme überhaupt! Einkommen, ohne einen Finger krumm zu machen, darf man m. E. ruhig besteuern. Ob man dann die Freibeträge für Kleinanleger anders gestaltet…. kann man von mir aus diskutieren.
    Diese Familien und andere halten unermessliche Mengen an Altbeständen (vor 2009). Nach meinem Wissen sind alle Dividenden steuerfrei, verkauft wird da nichts. Diese werden weiter und weiter vererbt, Kurs und Dividende steigen und steigen, es bleibt nach dem Erben Altbestand. Reichtum ist für diese Dynastien quasi für die Ewigkeit gesichert, das Glück der Geburt.

  45. Avatar42sucht21

    @Erhöhung Freibetrag Kapitalerträge
    Erhöhung?! Der Freibetrag wird laufend gesenkt seit der Wiedervereinigung nachdem er in den 70er und 80er Jahren zwischen 0 und ca. 350€ lag.
    1990er grob ca. 3.100€
    2000-2003 ca 1.600€
    2004-2006 ca 1.400€
    2007-2008 ca 801€
    seit 2009 Pauschbetrag 801€ pA.
    Ich denke, eine Anhebung wäre vertretbar. Vielleicht auch im Mantel der privaten Altersvorsorge. Ich könnte mir da ein ETF/ Aktien-Depotkonto à la 401K o.ä. vorstellen, vielleicht geführt als ein kostenfreies für jeden Bundesbürger bei der Deutschen Bundesbank…

  46. Avatar-M

    Bruno
    Wir bieten auch keine SMS mehr an in der Bank. Das hab Verfahren steht wirklich vor dem aus.
    Foto Tan oder lieber noch über ne App. 
     
    -M

  47. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Nicht nur das Thema Bankenkrise, sondern generell die Entwicklungen besonders in Europa veranlaßten mich vor längerer Zeit, einen erheblichen Teil meines Vermögens in Gold umzuschichten. Nicht als Spekulation, sondern als Versicherung im Sinne von „Gold macht dich nicht reich, aber läßt dich nicht arm sterben“. Der derzeitige Goldpreisanstieg(„Fieberthermometer“ oder „Kanarienvogel im Bergbaustollen“) freut mich zwar, aber zeigt mir auch, daß sich was Unangenehmes zusammenbrauen könnte.
    Da ich kein Vermögen mehr aufbauen muß und eine auskömmliche Rente beziehe, brauche ich keine Rendite durch Dividenden oder Zinsen. Ich brauche eine Versicherung, einen Sachwert ohne Gegenparteirisiko.
    Wäre ich zwanzig, würde ich genau wie alle anderen mit ETF‘s langsam ein Vermögen aufbauen und wahrscheinlich kein Gold halten.
     

  48. Avatar42sucht21

    @Lithium85 – Altbeständen, alle Dividenden steuerfrei
    Das ist ein anscheinend verbreiteter Irrglaube. Auch diese Menschen zahlen KAP und Soli. Vermutlich in 1 Jahr deutlich mehr als ich in meinem ganzen Leben. Vor Ihrem Tod hatte Johanna Quandt ihre Aktienbeteiligung großteils bereits ihren Kindern geschenkt. Somit wurde sehr viel Erbschaftssteuer gespart aber wohl ca. 800 Mio Euro Schenkungssteuer gezahlt. (Buch vom Autoren Jungbluth: Die Quandts). Eine legitime und verantwortungsvolle Vorgehensweise finde ich. Außerdem arbeiten die Quandt Erben unternehmerisch mit – im Gegensatz zum Ziel vieler FIRE-Anhänger.

  49. AvatarRüdiger

    … so wie es gerade dem rechten Flügel der CDU ergeht, der den letzten verbliebene Rest der bürgerlichen Mitte dastellt. Links davon ist rot, tiefrot und grünrot.
    Ok, wenn die „bürgerliche Mitte“ per Definition mit dem rechten Flügel der CDU/CSU endet, wird mir auch langsam klar, woher die Unmengen an „Linken“, „Linksgrünen“ und „Linksextremen“ in Deutschland so plötzlich herkommen 😉

  50. AvatarRüdiger

    @Wolke
    Besten Dank für die detaillierte Antwort. Für mich absolut nachvollziehbar. Jedenfalls habe ich keine sachlichen Argumente, dir zu widersprechen 😉
     
    Als alter Bergmann musste ich über deinen Vergleich Kanarienvogel/Gold lachen. So schön er auch ist, aber der Kanarienvogel fällt – und zwar vom Stangerl – wenn die Luft dünn wird (weil sich Methan unter der Firste ansammelt), der Goldpreis steigt hingegen. Nichts für Ungut 😉

  51. AvatarNico Meier

    @-M
    Bayer
    Bin bei Bayer schon investiert. Hab nach dem Absturz gekauft. Evtl. kaufe ich noch nach weil ich sehe in Bayer einen Kurs von über 90€ innert eines Jahres als realistisch
     

  52. Avatarsteve

    @ Oliver keine Angst Frau Klatten hat früher nicht viel Steuer auf Dividende gezahlt, weiss ich aus eigener Erfahrung bis vor kurzen war ein Fond das Wundermittel (Dividendenstripping). Heute braucht’s eine Körperschaft oder Stiftung. Macht man doch immer so die kleinen und mittleren abkassieren, den großen Hintertüren aufmachen die sie auch noch zum Bescheißen benutzen.
    @ Soli was soll das geblubber vom Abschaffen für 96%, wenn stand heute die restlichen 4% über die Hälfte bezahlen. Dann solls ja erst 2021 gelten, bis dahin sind statt 4% durch Lohnerhöhungen dann 7% betroffen und zahlen vermutlich 90% des heutigen Aufkommens. 
    So hab mir das immer gewünscht durch Leistung und geschicktes verhandeln den Lohn nach oben puschen. Dann aber durch die Progression und Soli unterm Strich kaum was davon zu kriegen.

  53. AvatarDaniel

    Wieso das denn? Der Soli ist wohl die sozialste Steuer, die wir hier in Deutschland haben! Ihn abzuschaffen, wäre vor allem ein Geschenk an die Superreichen. Die einkommensärmere Hälfte der Gesellschaft zahlt ihn gar nicht.
    es ist kein Geschenk an die Superreichen, es ist die völlig normale Vorgehensweise prinzipiell jeden erst einmal gleich zu behandeln, egal ob arm oder reich. Und völlig zu Recht haben auch die Reichen ein Anspruch darauf, dass diese Steuer nach Erfüllung des ursprünglichen Auftrags verschwindet.
    10 Mrd. Euro würden D durch die Lappen gehen. 2/3 davon zahlen die reichsten 10 % der Bevölkerung. Völlig in Ordnung finde ich.
    und ich bin davon überzeugt dass weitaus mehr als 10 Mrd Euro dem deutschen Staat bald fehlen werden, wenn erst einmal eine Kapital und Steuerflucht der Reichen einsetzt wenn man weiter so vorgeht. Die haben nämlich wirklich keine Schwierigkeiten ihr Geld in Stiftungen, ausländischen Firmen usw. unterzubringen und sich alle erdenkliche Hilfe von Steuerberatern zu holen. Wieso? Mehr Mindestlohn für die prekär Beschäftigten wäre die bessere Alternative. Gleichzeitig gerne eine Reichensteuer.
    Der Mindestlohn führt zu einer völligen Marktverzerrung, da er einen massiven Sog an ausländischen Arbeitskräften im EU Staatenverbund provoziert und dafür sorgt, dass in diesen Verhältnissen praktisch keine Spielräume mehr vergeben werden. Warum sollte ein Chef jemals mehr als den Mindestlohn zahlen, egal ob gut oder schlecht gearbeitet wird. Er darf sich ja sicher sein dass der Staat quasi unter die Arme greift.  Das Frau Quandt noch unermesslich viel reicher wird? Das wäre wirklich die unsozialste Maßnahme überhaupt! Einkommen, ohne einen Finger krumm zu machen, darf man m. E. ruhig besteuern. Ob man dann die Freibeträge für Kleinanleger anders gestaltet…. kann man von mir aus diskutieren.
    Und wieder eine Neid-Debatte bei der in Robin Hood Mentalität darüber entschieden werden soll ob jemand etwas bekommt oder irgendjemandem etwas weggenommen werden soll. Frau Quandt hat genauso Ansprüche auf ihre Dividenden wie ein Kleinanleger mit 5000€ im Aktiendepot. Sie zahlt bereits heute pro Monat vermutlich mehr Steuern als wir alle hier im Forum zusammen überhaupt erwirtschaften. Und sie macht durchaus den Finger krumm, sie stellt ihr Kapital zur Verfügung und geht dafür Risiken ein. Das scheint bei so manch einem aber wirtschaftlich nicht anzukommen. Es ist nicht leistungslos.

  54. AvatarAndreas

    Zum Thema Umverteilung ein kurzer Beitrag aus dem heute journal:
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/umverteilung-in-deutschland-100.html
     

    Wurde danach dann auch im Talk mit Altmaier diskutiert:
    Die Frage ist immer, wie viel Umverteilung gut tut und ab wann man so auf beiden Seiten Leistungsbereitschaft dämpft, bei dem der zahlen muss und bei dem, der einfach so etwas bekommt, ohne etwas zu tun. Die Ansicht von Ludwig Erhard, Vater des Wirtschaftswunders und der sozialen Marktwirtschaft… 

  55. AvatarThorsten

    Ich arbeite keine Stunde mehr, weil die hohen Abgaben vollkommen demotivierend sind. Der ursprünglich soziale Aspekt, jeder nach seiner Fähigkeit ist längst unterhöhlt. Es wird massiv vom Mittelstand Kapital abgezogen.  Sehr reich und sehr arm , das funktioniert dagegen.  Dazwischen wird gemolken bis der Lebensstandard an die (untere) Grenze stößt. Dann werden Freibeträge erhöht oder das Kindergeld um einen Groschen, um die Fäulnis im Steuersystem zu kaschieren. Der Michel ist sehr geduldig….
    @Rüdiger der heute „rechtskonservative “ Flügel plappert bloß, was Frau Merkel 2003 forderte : Einwanderungsgesetz, Ausweisung von Nichtberechtigten. Was heute rechts erscheint war vor zig Jahren gesellschaftlicher Konsens der Mitte. Wie weit Frau Merkel die CDU nach links getrieben hat und damit eine Spaltung der Gesellschaft erwirkte ist ja zu sehen. Gestern sagte sie dies und heute das, schaltet Atomkraftwerke ab und Morgen macht sie was ? koaliert sie vielleicht mit den Linken ? Total kaputte Partei, wie die SPD … Wir sehen eine Zerstörung nationaler Werte, Meinungszensur und erleben staatliche Erziehungsrunden im TV.

  56. AvatarNico Meier

    Wenn ich mit Deutschen spreche die in die Schweiz gekommen sind un hier zu arbeiten, dann sagen mir diese die bedeutend tieferen Steuern in der Schweiz seien ein Argument für den Umzug. Werte wie „Leistung soll dich lohnen“ halten wir in der Schweiz weiterhin hoch.

  57. AvatarChris k.

    Danke @Daniel,
    du nimmst mir das Schreiben ab. Viele verstehen nicht das dieses ständige Überlegen von wem nehmen und wem, wie geben Schwachsinn ist. Dieser bekannte deutsche Neid auf die bösen reichen und alle die minimal mehr haben als die anderen.. Diese haben das Geld auch nicht auf der Straße gefunden. Ich bin nicht reich und ich habe auch keine reiche Familie. Im Gegenteil. Aber ich und meine Familie wollen keine Gelder für ein umweltfreundliches Punkte system nach chinesischem Vorbild nur in einem anderen Bereich!
    Umweltschutz ist mir auch sehr wichtig. Verzichte wo ich kann auf Plastik und hab öko Strom etc. Aber Bürger enteignen durch Diesel Verbote von alten Autos ist einfach grauenhaft. Das ist linke öko Enteignung das die Welt nicht rettet null. Vw hat Mist gebaut, und die Straße sauberer zu machen is richtig aber durch alles andere, nicht durch enteignen.
    Kohle lieber abschalten. Und wenn diese afd Ost Deutschen nicht umstrukturieren können und alles so hassen obwohl die da drüber kaum neu deutsche haben im Vergleich zum Süden, dann sollten sie ihr eigenes Land haben. Mal gucken wie lange ihr System funktionieren würde. Wirtschaftg ganz zu schweigen. Der Teil Deutschlands mit hoher neu deutschen Anteilen der Bevölkerung, finanziert eure Straßen und Systeme.
    Alle sollten etwas entlastet werden. Von mir aus Steuer Schlupf Löcher gestopft und Zoll kontrollen gegen schwarz arbeit verstärkt werden. Aber die Zwang fix Abgaben der Bundesbürger aus allen Schichten, in allen Bereichen – muss sinken.
    Zum Thema migration :
    Hafenmeister…
    Ich glaube du bist kein schlechter böser Mensch also nicht gleich aufregen. Aber es ist nicht alles so schlimm wie du von deinen gleich denkenden Kontakten am stamm Tisch getrichtert bekommst. Afd macht nicht dein Lebensraum sicherer, ist ein irr glaube. Höchstens wandert dein Arbeitgeber ab weil die bösen Ausländer die Produkte von afd Deutschland nicht mehr kaufen wollen.
    Bitte auch nicht die personalisierenden Medien vergessen! Jede Medien app und alle Informations Anbieter, erkennen deine Interessen und spielen dir vermehrt dieser Themen Berichte zu… Wenn ich nur vergewaltigungs berichte durch Flüchtlinge lese, werde ich auch wütend. Klar war 2015 die Massen Flüchtlinge totaler mist. Aber in Zukunft brauchen wir Einwanderung und man kann nicht alles planen. Da geht kein Weg vorbei sonst enden wir wie Japan. Dort sind sehr viele, zuviel alt.
    Wir sollten eine Art Vertrag mit den wichtigsten Grund gesetzen und regeln für Deutschland jeden Einwanderer egal woher unterschreiben lassen. Damit denen die neue Kultur bewusster wird. Und bei verstößen die strafen deutlich erhöhen und verlängern. Vergewaltigung? 5 Jahre knast? Nein, 20 Jahre im knast im Herkunftsland.
    Ich bin auch für eine Art Neuseeland, Australien, USA Migration. Klar kann man nicht alle rein lassen.. Es muss kontrolliert und fair passieren. Aber jeder ist ein Mensch. Es gibt nur anders aufgewachsene an anderen Orten, anders geprägte Menschen aber es gibt keine schlechteren Menschen nur well sie von woanders her kommen. Es sind keine bösen Menschen 99%. Die meisten wollen arbeiten. Viele sozial system ausnutzer sind auch hier geborene. Oder seit 30 Jahren hier.
     
    *ich hoffe ich habe niemanden beleidigt, jeder darf seine Meinung haben egal welche, aber erweitert immer euren Horizont* und lasst euch nicht beeinflussen.. Und ich mag den Osten Deutschlands wirklich sehr, aber viele dort nicht alle sind unzufrieden. Mehr netto vom brutto besänftigt jeden oder liege ich falsch?
     
    Ich schreib jetzt paar tage nichts mehr hier, damit sich keiner aufregt. Hier geht’s ja auch eigentlich um ausschließlich finanzen aber die Kommentare von Linken und Rechten haben mich dazu gebracht politisch zu werden Sry. Ich bin nicht allwissend war nur meine grobe Meinung. Jeder wie er will, wem es nicht gefällt einfach über lesen bitte.
    Gute Woche allen
     
    Mfg
     

  58. AvatarSparta

    @Thorsten
    „Ich arbeite keine Stunde mehr, weil die hohen Abgaben vollkommen demotivierend sind. Der ursprünglich soziale Aspekt, jeder nach seiner Fähigkeit ist längst unterhöhlt.“
    Wäre jetzt aber doof wenn der soziale Aspekt nicht unterhöhlt wäre…

  59. AvatarHafemeister

    Hallo Chris,
    und diese Filterblase gilt nur für mich und meine Stammtischrunde, richtig?!
    Für Menschen die in die Medien-Apps „Sonnenblume“ eingeben, gibt es dann eine ungefilterte und objektive Berichterstattung?
    Unkontrollierte Massenmigration macht meinen Lebensraum auch nicht sicherer, und deinen auch nicht! Und nun?
    “Klar kann man nicht alle rein lassen…“
    Genau das passiert aber und ein Ende ist nicht absehbar!
    Höhere Strafen:
    Welche Parteien setzten sich dafür ein? Wie kommen die Mehrheiten für eine hierfür notwendige Verfassungsänderung zustande?

  60. AvatarHafenmeister

    Hallo Chris,
    und diese Filterblase gilt nur für mich und meine Stammtischrunde, richtig?!Für Menschen die in die Medien-Apps „Sonnenblume“ eingeben, gibt es dann eine ungefilterte und objektive Berichterstattung?
    Unkontrollierte Massenmigration macht meinen Lebensraum auch nicht sicherer, und deinen auch nicht!
    Und nun?
    “Klar kann man nicht alle rein lassen…“
    Genau das passiert aber und ein Ende ist nicht absehbar!
    Höhere Strafen:Welche Parteien setzten sich dafür ein? Wie kommen die Mehrheiten für eine hierfür notwendige Verfassungsänderung zustande?

    Alle sind gleich:
    Und wieso gibt es bei uns keine Steinigungen? Warum sieht der Islam Frauen nicht als gleichwertig?

    Ist es möglich, dass durch die bestehenden Anreize der gesellschaftliche Bodensatz anderer Länder überproportional angezogen wird und nicht wie suggeriert ein Querschnitt?

  61. AvatarOliver

    @Nico Meier: „Werte wie „Leistung soll dich lohnen“ halten wir in der Schweiz weiterhin hoch“
     
    Hohle Phrasen. Es sagt doch auch keiner, dass sich Leistung nicht mehr lohnen soll. Die weite Mittelschicht mit dem Harzmodell ständig zu bedrohen, nach dem Motto: „streng dich bloß an, sonst putzt du demnächst das Bahnhofsklo…“ ist aber sicher nicht die Lösung.
     
    @Thorsten: „wir sehen eine Zerstörung nationaler Werte.“
     
    Ich schließe mich Rüdiger an…. welche wären das? Das Stöckchen liegt für mich zu hoch.
     
    Wo du m. E. völlig Recht hast, ist die Aussage, dass die Tendenz Richtung ganz arm, oder richtig Asche geht. Der Mittelstand wird gemolken, was das Zeug hält. Wieso also den Soli abschaffen, der den reichsten 10 % ordentlich Kohle abnimmt und den Mittelstand nicht wirklich belastet?
     
    Und wo die CDU nach links gerutscht sein soll, konnte mir auch noch keiner an einem Beispiel erklären. Für mich rutschen die eher massiv nach rechts. Bsp: ein gewisser Herr Hans-Georg Maaßen, seines Zeichens CDU Mitglied. Frau AKK 47 will die BW um viele Milliarden mehr ausrüsten und Frau v. d. L. kuschelt in Europa mit Herrn Orban und Madame Le Pen.
     
    @Ghost: „…. Sie gibt Menschen Arbeit“
     
    Jo, netter Provokationsversuch, aber mit Fanatikern wie Dir ist das Diskutieren nicht wirklich möglich zeigt die Erfahrung. Rationale Argumente sind da Perlen vor die Säue, also lass ich das besser.
     
    @Daniel: es ist die völlig normale Vorgehensweise prinzipiell jeden erst einmal gleich zu behandeln, egal ob arm oder reich.
     
    Falsches Land mein Freund. Im GG steht, dass D ein Sozialstaat ist. In Art. 14 Abs. 2 GG heißt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zu gleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“.
    Mag für Dich zwar blöd sein, Solidarität mit den ganzen armen Schluckern über Steuern und Rentenbeiträge etc. zeigen zu müssen, aber so ist das nun mal hier. Und wenn ich mir den Auftrag des Soli so angucke und nach Osten schaue, dann komme ich zu dem Schluss, dass dieser noch lange nicht erfüllt ist.
     
    Die haben nämlich wirklich keine Schwierigkeiten ihr Geld in Stiftungen, ausländischen Firmen usw. unterzubringen und sich alle erdenkliche Hilfe von Steuerberatern zu holen.
     
    Aha…. du hast also schon Deinen Frieden damit gemacht, dass die Reichen dass so machen können und nimmst es als gegeben hin. Ja… was soll ich dagegen sagen, wenn der Neoliberalismus und seine Rechtsbrüche bereits als Gesetzmäßigkeit und empfunden werden?
    Ich befürchte, Deine Diskussionsgrenzen sind an dieser Stelle ein wenig eng.
     
    Der Mindestlohn führt zu einer völligen Marktverzerrung, da er einen massiven Sog an ausländischen Arbeitskräften im EU Staatenverbund provoziert und dafür sorgt, dass in diesen Verhältnissen praktisch keine Spielräume mehr vergeben werden.
     
    Der Mindestlohn würde wohl eher dazu führen, dass der von Deutschland verzerrte europäische Markt, wieder einigermaßen ins Lot kommen würde, da er die massiven Bilanzüberschüsse korrigieren würde und die Leute mehr Geld hätten, zu konsumieren. So kämen wir auch wieder ein wenig von dieser Exportabhängigkeit runter wenn die Binnennachfrage wächst.
    Bei der letzten Erhöhung des Mindestlohns haben die Wirtschaftsweisen geschrien, dass sich die Konjunktur massiv abkühlen wird und Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet würden. Was ist passiert? Nichts ist passiert. Weder Abkühlung noch Massenarbeitslosigkeit, im Gegenteil. Luxemburg hat den Mindestlohn von 12 Euro. Ich hätte nicht gehört, dass die überrannt wurden.
    Auch als in Spanien diese gravierende Jugendarbeitslosigkeit herrschte, habe ich hier nicht wirklich irgendwelche Spanier gesehen, die arbeiten wollten, weil es daheim nichts gab.
     
     
    Und wieder eine Neid-Debatte bei der in Robin Hood Mentalität darüber entschieden werden soll ob jemand etwas bekommt oder irgendjemandem etwas weggenommen werden soll.
     
    Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Fairness. Frau Quandt/ Klatten baut die Autos nicht zusammen, das tun die Arbeiter in den Fabriken. Frau Quandt stellt als Aktionärin auch kein Kapital zur Verfügung. Die hohen Dividenden darf sie einfach so einsacken.
    Die Arbeiter sollen also froh sein, dass sie dem Klatten/ Quandt Clan 1 Mrd. Dividende pro Jahr verschaffen? Sorry, andersrum wird ein Schuh draus, denn der Konzern ist in seiner jetzigen Form ja nicht vom Himmel gefallen.
    Mal davon abgesehen, dass der Familienclan sein Vermögen stets möglichst steuergünstig an die nächste Generation gebracht hat und die Politik regelmäßig geschmiert wird, dass es so bleibt  ( https://www.neopresse.com/unkategorisiert/cdu-kassiert-knapp-700-000-euro-parteispenden-von-bmw/ ), dürfen die wegen mir auch stinkreich sein.
     
    Aber was spricht dagegen diese Vermögen, die jenseits aller Vorstellungskraft liegen, mit 60 % oder mehr zu besteuern? Bei einer Milliarde € bleiben dann immer noch ein paar hundert Millionen über.
     
    Das scheint bei so manch einem aber wirtschaftlich nicht anzukommen. Es ist nicht leistungslos.
    Doch, ist es. Man hat in der großen Lotterie gewonnen und knapp 50 % Anteile an BMW geerbt. Dann hinsetzen, 1 Mrd. Euro pro Jahr kassieren und ein Tässchen Tee trinken. Welches Risiko besteht hier denn? Der Untergang von BMW? Sorry, bei milliardenschweren Dividenden von Risiko und Leistung zu reden, da muss ich fast laut lachen.

  62. AvatarHaftiAbi

    @Abschaffung Soli:
    Wenn ich das hier lese, dass es hier einige in Ordnung finden, dass der Soli für die oberen 10% nicht abgeschafft wird, frage ich mich, ob diese Menschen nicht an einem selbstzerstörungssyndrom oder grenzenlosem Neid leiden… 
    Wenn man die ominöse Studie der letzten Woche zugrunde legt, sind das Steuerzahler mit einem Nettoeinkommen von über 3,5 k€, was wohl auf jeden halbwegs ausgebildeten Facharbeiter in Westdeutschland zutreffenden sollte. Was dran reich sein soll, erschließt sich mir nicht. 
    Vielleicht sollte man eher einmal über die Abschaffung des Beamtentums oder der Tarifvertragsbeschäftigten nachdenken. 
    Warum soll jemand der 35 Std/Woche arbeitet und das Gleiche verdient wie jemand mit einer 40 Std/Woche nicht mehr Steuern zahlen. Das wäre in meinen Augen nur gerecht. 🙂
    Es ist immer so einfach alles von sich zu schieben und mit dem Finger auf andere zu zeigen, die das dann bezahlen sollen (siehe bahnhofsklatscher und Seenotretter, welche das Ganze so wieso nicht bezahlen werden oder können).

  63. AvatarRüdiger

    Mich stört es nicht, den Soli weiterhin zu zahlen, wenn die unteren 90% davon befreit werden … vielleicht weil ich nicht an grenzenloser Gier leide?!?

  64. AvatarNico Meier

    @Oliver
    Hohle Phrasen. Es sagt doch auch keiner, dass sich Leistung nicht mehr lohnen soll. Die weite Mittelschicht mit dem Harzmodell ständig zu bedrohen, nach dem Motto: „streng dich bloß an, sonst putzt du demnächst das Bahnhofsklo…“ ist aber sicher nicht die Lösung.
    Habe kürzlich eine Studie einer Wirtschaftswissenschaftlerin zu diesem Thema gelesen. Sie hat festgestellt, dass durch die vielen Transferzahlungen in der Unterschicht, diese bedeutend besser gestellt ist als eine Familie in der Mutter wie Vater durchschnitlich arbeitstätig ist. Mit anderen Worten die Mittelschicht rakert sich ab und hat aufgrund der Umverteimung am Schlusd netto weniger als die Unterschicht die Sozialhilfe bezieht und nicht arbeitet(nicht arbeiten will).
    Und das in der Schweiz! Viele sprechen von Einwanderungsländern wie den USA. In den USA gibts kaum ein soziales Netz das man ausnutzen könnte!
    Ich bin für eine Existenzsicherung es soll keiner verhungerm müssen. Aber die Sozialleistungen in der Schweiz wie auch in Deutschland sind in meinen Augen zu hoch und nehmen gerade für ungebildete und unausgebildete viel Motivation zu arbeiten. 
    Wer nicht arbeiten will soll schlechter gestellt werden als ein Arbeitswilliger!

  65. AvatarNico Meier

    Blühen den die Landschaften im Osten nun, damit man den Soli abschaffen kann? 😉

  66. Avatarghost

    Guten Tag 🙂
    Im Prinzip ist mir egal was man von mir denkt 🙂
    Und da ich nun auch als ehrwürdiger Internetgangsta beschimpft wurde, umso mehr.
    Aber und bitte das geht nicht an alle, sondern nur an die die sich angesprochen fühlen und ich meine überhaupt niemanden persönlich damit.
     
    Dass die Quandt Familie reich ist, Geld hat, Dividenden aus Altbeständen usw….ist darauf zurückzuführen, dass die Familie !Eier! Hat. Eier hat man, wenn man sich im Leben etwas traut.
    Trauen tut man sich, wenn man nicht wie alle in gleiche Richtung im Leben laufen will, sprich Lemminge.
    Und dass die Quandt Erben nun Reich sind find ich geil!!!!
    In dieser Familie gab es menschen, die Eier hatten sich etwas im Leben zu trauen. 
    Ihre Firma ernährt seit vielen Jahren tausende von Menschen.
     
    Und nun kommen Lemminge,  eifersüchtige Lemminge daher und schieben Hass, weil sie eben Lemminge sind die aus ihrem trostlosen dasein nie ausbrechen. Alles ist schlecht, man kann sich nix leisten, man kann keine vier Autos vor dem Haus haben, man will doch nur jedes Jahr neues Handy, wie können die steuerfreie Dividenden haben das ist voll unfair.
    Man möchte doch nur 5 mal im Jahr in Urlaub fliegen umd später abgesichert sein, aber die Nachbarn fliegen sechs mal und das geht doch nicht….
     
    Man könnt so ewig weiter schreiben, ich hoff irgendwie, dass es trotzdem ein wenig zum Nachdenken führt und man weniger Neid Tag für Tag schieben wird.
    Neid ist einfach nur schlimm
     
    Mfg
     
    Hm jetzt lese ich oben dass ich ein Fanatiker bin, weil ich sage BMW ernährt Menchen.
    Ich hab irgendwo mal ein Spruch gehört 🙂 “ ich bin traurig weil Menschen dumm sind“, hm sehr zutreffend 🙂

    Und warum soll ich mit dem was ich schreibe provozieren. Neid ist dumm und neidvolle Menschen sind nicht intelligent.

     
    Mfg

  67. AvatarNico Meier

    Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Fairness. Frau Quandt/ Klatten baut die Autos nicht zusammen, das tun die Arbeiter in den Fabriken. 
    Meines Wissens erhalten diese Arbeiter in der Automobilindustrie Löhne von denen andere Menschen mit gleicher Ausbildung in anderen Firmen nur träumen können.
    Aber hei ich will die Hexenverbrennung nicht mit Fakten stören.

  68. Avatarghost

    Und zum Glück kommt es auch von den anderen hier, dass der Neid sehr deutsch ist…..
    Und Neid scheisse ist.
    Jeder zweite von uns deutschen kauft das Auto wegen der Nachbarn. Das ist traurig :).
    Mfg

  69. AvatarThomas

    @Nico Meier
    „Meines Wissens erhalten diese Arbeiter in der Automobilindustrie Löhne von denen andere Menschen mit gleicher Ausbildung in anderen Firmen nur träumen können.“
    Genau so ist es. Kein Grund also auf erfolgreiche Unternehmer und deren Nachkommen neidisch zu sein.

  70. Avatarsteve

    @ ghost  es ist nicht so einfach. Ich habe ca 10 Jahre für die Quandt Dynastie und speziell für Susanne Klatten gearbeitet. Die Firma hieß an der Börse Altana, als ich anfing hieß die Pharmasparte Byk Gulden Lomberg jüdische Menschen die die Führung an der Firma zur Zeit des NS Regimes verloren. Frau Klatten hat Altana 2007 meiner Ansicht viel zu billig nämlich für 4,5 Mrd an Nycomed verkauft. Nycomed selbst hat nicht viel selbst gehabt hat sich 2012 für 10 Mrd an Takeda weiterverkauft. 2007 wurde der komplette Kaufpreis von 33€ pro Aktie als Dividende ausgeschüttet. (Es blieb Altana Chemie übrig die gibt’s noch aber nicht an der Börse). Frau Klatten hat keine Steuer auf die Dividende gezahlt es ging in einem Fond.  BMW haben die Quandts auch nicht gegründet sondern Herbert Quandt ist 1960 eingestiegen.
    @ Soli ab 60000 soll anteilig bezahlt werden und das schimpft sich Superreich, da freut sich mancher Aussendienstler, dass ihm das Dienstfahrzeug zum Superreichen macht, dass ist doch gaga. Die wirklich reichen Zahlen Steuer im Ausland oder nutzen Schlupflöcher.
    Weitere Kapriole aus deutscher Bürokratie ich habe letzte Woche mit guten Gewinn Omega Healthcare verkauft. Der Gewinn kann nicht mit einem Verlust gegengerechnet werden, Omega Healthcare ist nach deutschen Recht keine Aktie.

  71. AvatarHaftAbi

    @Nico&Thomas:
    Pssst, bitte nicht so laut, gleich kommt das Todschlagargument mit der Ausbeutung der Leiharbeiter oder gar der Zwangsarbeiter aus der NS Zeit. 
    Wetten dass?! 🙂 

  72. AvatarHaftiAbi

    @Thomas&Nico:
    Wartet ihr jetzt auch auf das Gegenargument mit den ausgebeuteten Leiharbeitern und der NS Vergangenheit? 

  73. AvatarThomas

    @HaftiAbi:
    Vermute mal, dass die Leiharbeiter neidisch auf die BMW-Angestellten ob deren Arbeitbedingungen sind 🙂

  74. AvatarAlbr

    @Thomas, wieso ? Gute Leiharbeiter werden übernommen (so machen wir das… 😉 )
     
     

  75. Avatarghost

    @steve……
     
    Hm…..ich …ich hätts schreiben sollen dass du für bmw/ quandts gearbeitet hast, da ich es vermutet hatte, da du so sehr angepisst warst……ok mein Fehler…..
    Ich schrieb nie irgendein quandt sondern familie quandt….wer was dabei gegründet hatte ist für mich nicht wichtig, wichtig ist einer der familie q hat eben das glück am richtigen ort zur richtigen zeit gehabt und somit entstand diese firma/gebilde…..
     
    So oder so……  bmw/ daimler oder andere firmen geben vielen leuten arbeit, sowie audi auch, von audi kenn ich leute 25+ jahre jünger als ich und die fahren keine autos sondern strassenschiffe sozusagen, somit verdienen diese leute in diesen firmen sehr gut. Folglich geht es vielen Menschen gut, wril es diese firmen gibt,
    darum interessiert mich das vermögen der quandts nicht, die könnten 5 milliarden an dividende kassieren, im endeffekt würde dies bedeuten, bmw ist gut, gut bedeutet viele arbeitsplätze usw eben.
    Das problem sind eher die leute (nicht alle) sie verdienen gut und haben oft nix, weil sie alles ausgeben und am ende kommt der neid, wie können sich die anderen das nur leisten.
    Ich frag mich, wie es wird wenn die firmen wirklich auf die idee kommen aus deutschland wegzuziehen ob es immernoch neid gibt oder ob man anfängt rumzubetteln dass sie zurückkommen……
     
     
    Mfg
     

  76. Avatarsteve

    @ ghost nicht angepisst wegen den Quandts, das wäre nicht richtig die waren immerhin 10 Jahre meine Ernährer. Ich halte es aber für wichtig zu wissen wie Menschen in solchen Kreisen zu ihren Vermögen gekommen sind und wie sie es mehren. 
    Ich gebe dir Recht, das unsere Regierung schon lange viel dafür tut die Industrie ins Ausland zu verlagern. Die Bürokratie ist schon lange ein Hindernis wenn BMW auf ihren Gelände wo sie schon 10 Hallen stehen haben eine 11 bauen will dauert die Genehmigung in Deutschland viel länger als anderswo auf der Welt. Der Umgang mit der Dieselaffaire ist auch nicht glücklich aus meiner Sicht.
     
     

  77. KievKiev

    @ Arbeit muss sich lohnen
    Deutschland steht auf Platz 3 (Destatis 2018) der exportstärksten Nationen, knapp hinter den USA. Dabei ist die Fläche und Einwohnerzahl etwas geringer. So schlecht steht es nicht um Deutschland wie es sich manchmal hier im Forum anhört. Andererseits werden zu geringe Löhne hin und wieder bemängelt. Deutschland ist so exportstark, da ein Produkt hier insgesamt günstig entwickelt, produziert und verkauft (Lage innerhalb EU) werden kann. Oder teile davon. Es scheinen allerdings auch Manager auf den Trichter gekommen zu sein, dass Share Holder Value nicht alles ist:
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/usa-abschied-vom-shareholder-value-was-steckt-hinter-dem-vorstoss-a-1282746-amp.html

    Jetzt kann man natürlich augenzwinkernd sagen, schauen was dabei rauskommt.

    @ Blühende Landschaften im Osten Deutschlands
    Manche Städte blühen bereits. Auch hier ist es möglich über Preis / Leistung Geld zu verdienen. Ansonsten bedanke ich mich für Deutschland z.B. an die SBB der Schweiz für die Förderung der Region aus reiner Nächstenliebe (siehe Bahnwagon Instandsetzung). 

    @ Besteuerung reicher Familien
    Frankreich hatte doch eine sehr hohe Vermögenssteuer eingeführt. Welche Erfahrung hat man hier gewonnen? Sie wurde abgeschafft, aber warum? Sind zu viele Gérard Depardieu gefolgt oder gibt es andere Gründe? Innerhalb der EU gibt es genug Länder, die sehr gerne eine Familie Quandt aufnehmen würden. Niemand kann sagen ab welcher Besteuerung das Maß für wen voll ist.

  78. AvatarVroma

    Guten Morgen liebe AFD-Kommentarseitenleser auf Tims tollem Block,
    Ihr habt Angst vor einer Rezession? Lest das!
    https://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/usa-abschied-vom-shareholder-value-was-steckt-hinter-dem-vorstoss-a-1282746.html
    Verdammt, schnell verkauft alle Aktien und deckt Euch mit glänzendem Gold ein. Es geht wieder um de Menschen! Soll man es glauben? 
    Vielleicht hat man mittlerweile genug Angst vor dem Pöbel und macht die Daumenschrauben wieder los.
    Jetzt noch ein großes Konjunkturprogramm in der EU, damit endlich die Inflation in humane Bahnen kommt.
    Ach wird das herrlich 🙂
     
    @Tim: Vielen Dank für deine motivierenden Beiträge. Mach weiter so!
     
     

  79. AvatarBjörn

    Guten Morgen zusammen,
    ich hoffe ihr könnt mir einen Tipp geben: Bei meiner Online-Bank gibt es die Möglichkeit Alibaba ADR als Sparplan zu besparen. Aber auch den Vanguard EM ETF. Bin mir noch nicht sicher, ob ich eher das Risiko eingehen soll nur Alibaba zu nehmen oder doch lieber diversifizierter mit dem ETF vorzugehen. Traue Alibaba in Zukunft einiges zu.
    Wie würdet ihr das machen?

  80. AvatarDaniel

    Falsches Land mein Freund. Im GG steht, dass D ein Sozialstaat ist. In Art. 14 Abs. 2 GG heißt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zu gleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“.
    Und was genau hat das jetzt damit zu tun jeden gleich zu behandeln? Irgendwie nichts, oder?
    Und wenn ich mir den Auftrag des Soli so angucke und nach Osten schaue, dann komme ich zu dem Schluss, dass dieser noch lange nicht erfüllt ist.
    Und wenn ich mir den Osten so angucke dann komme ich zu dem Schluss dass mit den gigantischen Geldern nämlich genau das passiert, was immer passiert wenn sie durch die staatlichen Mühlen der Bürokratie laufen. Sie versickern im Sande, werden für unsinnige Dinge ausgegeben, werden nicht effektiv genutzt und enden in organisatorischem Desaster wie Stuttgart 21 und BER. Es wäre viel einfacher man hätte diese Summen genommen, in einen Fonds gepackt der für eine sehr günstige Kreditvergabe für jeweils einzelne Menschen Vor Ort gepackt worden wäre. Dann hätte jeder Hausbesitzer einen quasi umsonst Kredit bekommen. Es macht auch meines Erachtens überhaupt gar keinen Sinn gegen den natürlich Markt zu wirken. Wenn sich nunmal keine Industrie mehr ansiedelt und alles in die Städte zieht, dann ist das nunmal so. Vielleicht muss man sich wirklich einfach einmal eingestehen dass viele der kleinen Dörfer einfach aufgegeben werden müssen statt krampfhaft zu versuchen sie irgendwie zu erhalten.
    Aha…. du hast also schon Deinen Frieden damit gemacht, dass die Reichen dass so machen können und nimmst es als gegeben hin. Ja… was soll ich dagegen sagen, wenn der Neoliberalismus und seine Rechtsbrüche bereits als Gesetzmäßigkeit und empfunden werden?Ich befürchte, Deine Diskussionsgrenzen sind an dieser Stelle ein wenig eng.
    Interessant dass du weisst was ich so tue. Nein, ich habe keinen Frieden damit gemacht, aber alles was mir dazu einfallen würde um dies zu unterbinden wäre entweder völlig weltfremd und naiv oder aber würde an die Grenzen unseres freiheitlichen demokratischen Verständnisses stoßen. Wir hatten schon mal düstere Zeiten in denen die Ausschaffung von Vermögen ins Ausland unter sehr starker Strafe stand. Da möchte ich garantiert nicht wieder hin.
    Und das hat auch mit Neoliberalismus nichts zu tun sondern mit einer offenen Welt in denen es zig Staaten gibt die sich durch diverse Tricks immer attraktiver machen wollen als andere. Sei es durch Briefkastenfirmen-Optionen oder Steueroasen. Gab es immer und wird es vermutlich immer geben.
    Der Mindestlohn würde wohl eher dazu führen, dass der von Deutschland verzerrte europäische Markt, wieder einigermaßen ins Lot kommen würde, da er die massiven Bilanzüberschüsse korrigieren würde und die Leute mehr Geld hätten, zu konsumieren. So kämen wir auch wieder ein wenig von dieser Exportabhängigkeit runter wenn die Binnennachfrage wächst.Bei der letzten Erhöhung des Mindestlohns haben die Wirtschaftsweisen geschrien, dass sich die Konjunktur massiv abkühlen wird und Millionen von Arbeitsplätzen vernichtet würden. Was ist passiert? Nichts ist passiert. Weder Abkühlung noch Massenarbeitslosigkeit, im Gegenteil. Luxemburg hat den Mindestlohn von 12 Euro. Ich hätte nicht gehört, dass die überrannt wurden.Auch als in Spanien diese gravierende Jugendarbeitslosigkeit herrschte, habe ich hier nicht wirklich irgendwelche Spanier gesehen, die arbeiten wollten, weil es daheim nichts gab.
    Der Mindestlohn ist eine „Insolvenzverschleppung“. Das einzige was damit erreicht wurde ist, dass die armen Arbeiter, ja, das sind sie wirklich, vielleicht im JETZT nicht auf soziale Unterstützung angewiesen sind. Es bleibt aber weder etwas was als große Rücklage funktionieren kann noch ist damit in irgendeiner Form etwas an Rentenpunkten zusammengekommen was im Alter ohne staatliche Bezuschussung auskäme. 
    Die Folgen des Mindestlohnes sieht man doch schon jetzt. Wir saugen aus allen EU Ländern z.B. Arbeits-Hilfen an. Das mag für uns als Land temporär gut sein, allerdings fehlen diese Menschen in ihren Heimatländern. Und sie verzerren den Markt. Wenn hier ein Arbeiter aus einem EU-Ostblock-Staat hier bei Mindestlohn arbeitet ist das mitunter mehr als er gut ausgebildet im Heimatland verdient. Warum sollte irgendjemand also große Anreize haben im Heimatland zu bleiben. Langfristig fehlen dort also auch die Arbeiter bzw. Deutschland saugt sich seit Jahren mit billigen Arbeitskräften voll, zum Leidwesen der anderen EU Staaten die es im Anschluss wieder finanziert. Genau das gleiche Spiel wie mit dem Euro von dessen Abwertung Deutschland durch massiven Export temporär profitiert, damit aber andere EU Länder niederwalzt die nicht konkurrenzfähig sind und die am Ende von unserem Geld gerettet werden. Eine völlig absurde Situation.
    Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Fairness. Frau Quandt/ Klatten baut die Autos nicht zusammen, das tun die Arbeiter in den Fabriken. Frau Quandt stellt als Aktionärin auch kein Kapital zur Verfügung. Die hohen Dividenden darf sie einfach so einsacken.Die Arbeiter sollen also froh sein, dass sie dem Klatten/ Quandt Clan 1 Mrd. Dividende pro Jahr verschaffen? Sorry, andersrum wird ein Schuh draus, denn der Konzern ist in seiner jetzigen Form ja nicht vom Himmel gefallen.
    Ich werde da nicht weiter drauf eingehen, weil es eine Wiederholung dessen ist, was ich oben bereits sagte. Ich sage es mal vielleicht abschließend so: Die Arbeiter sollten froh sein dass ihre Firma von diesen Großfamilien gehalten wird und nicht wie bei anderen Firmen großer Streubesitz auf dem Markt ist, da derartige Firmen oftmals deutlich langfristiger denken. Und ja, die Arbeiter sollten froh sein, weil sie eine Möglichkeit haben zu arbeiten, Geld zu verdienen und Teil des Unternehmens zu sein. Niemand ist gezwungen bei diesem Unternehmen zu arbeiten und die Alternative könnte ja sein dass man mit Fehlentscheidungen den Laden vor die Wand fährt, zigtausend Menschen entlässt und alle gleich arm sind, wie im Kommunismus.
    Wenn du etwas ansparst, den Zinseszins nutzt, dann ist dein Vermögen auch nicht vom Himmel gefallen. Ich bin mir relativ sicher, du fändest es auch nicht witzig wenn dann einer ankäme und sagt, ööö, also ab 100.000€ im Depot kann man schonmal gerne 70% Steuern auf alles verlangen. Wie gefiele dir das? Du merkst selbst wie gefährlich solche Forderungen sind. Bei dir sind es vielleicht 60Mrd Euro bei denen jemand von dir als Superreich eingestuft wird, für andere sind es vielleicht 100.000€ und du wärst selbst betroffen. Nein, von sowas halte ich überhaupt nichts.
    Doch, ist es. Man hat in der großen Lotterie gewonnen und knapp 50 % Anteile an BMW geerbt. Dann hinsetzen, 1 Mrd. Euro pro Jahr kassieren und ein Tässchen Tee trinken. Welches Risiko besteht hier denn? Der Untergang von BMW? Sorry, bei milliardenschweren Dividenden von Risiko und Leistung zu reden, da muss ich fast laut lachen.
    Ok, du hast in der Lotterie gewonnen in Westeuropa zu leben. Du hast gute Krankenversorgung und vermutlich einen Job bei dem du mehr verdienst als 95% der restlichen Weltbevölkerung. Warum spendest Du nicht einfach 90% deines Geldes für wirklich arme Menschen damit die Ungleichbehandlung endlich aufhört.
    Sry, aber bei derart albernen Aussagen muss ich jetzt fast laut lachen. Hier liefen vor ein paar Tagen etliche herum wie aufgescheuchte Hühner weil die Kurse mal kurz eingeknickt sind. Die besagte Familie hält ihre Anteile seit gefühlt ewigen Zeiten, sorgt wie ein Anker dadurch für Stabilität. Verhindert spontane Richtungswechsel, Konzernübernahmen, hat ein Eigeninteresse dass es dem Laden gut geht und möchte keinen schnellen Profit.
    Vermutlich hat sie schon mehr für soziale Projekte gespendet als wir alle in 100 Jahren schaffen würden.
     

  81. AvatarRüdiger

    Die Abkehr vom reinen shareholder-value klingt schon mal nicht schlecht. Zumindest für den, der nicht unter grenzenloser Geldgier leidet. Ob es mehr ist als ein Lippenbekenntnis, werden wir sehen … und ob es die shareholder dieser Unternehmen honorieren, auch 😉

  82. AvatarNico Meier

    Nicht ohne Grund gibt es in der Schweiz keinen Mindestlohn.
    Im Jahr 2014 wurde in der Schweiz über eine Volksinitiative abgestimmt, die einen Mindestlohn von 4’000 pro Monat vorgesehen hätte.
    Die Initiative wurde mit 76.3% der Stimmen abgelehnt.
    Es gibt in der Schweiz Berufe in denen man nicht 4’000 Franken pro Monat verdient es wärten hier Coiffeur oder Verkaufspersonal aufzuführen. Auch im Gastgewerbe gibt es Löhne unter 4’000 Franken brutto. Auch viele ungelernte Lagerarbeiter kommen nicht auf 4’000 brutto.
    Ein Coiffeur verdient bei 100% Beschäftigungsgrad bei 43 Wochenstunden brutto zwischen 3’300 und 3’500 Franken.
    Was wäre passiert bei der Annahme der Initiative?
    Einerseits wären Dienstleistungen wie Coiffeur, Kosmetik, Pediküre usw. teurer geworden. Weil diese Tätigkeiten kann man nur bedingt ins Ausland verlagern. Gerade in der Logistik wären aber viele Jobs in der Schweiz verschwunden uns grenznahe Ausland verlagert worden. Lagermitarbeiter, die Warendisplays der grossen Markenhersteller bestücken, damit sie so direkt im Laden aufgestellt werden können. Solche Arbeiten wären dann nicht mehr in der Schweiz gemacht worden und die Jobs für Menschen ohne Ausbildung und Qualifikation wären verschwunden.
    Ich finde es besser Menschen ohne Ausbildung einen Job zu geben der einen tiefen Lohn generiert, als sie in die Sozialhilfe zu schicken um vom Staat durchzufüttern!
     

  83. AvatarA.

    @Rüdiger
    Sehe ich auch so. Die Kurse und Gewinne der Unternehmen sind auch gestiegen, bevor man 1997 das Shareholder Value formell  in den Vordergrund geschoben hat. Und wenn nun Lieferanten und Kunden wieder im Fokus stehen, dann kann das für das Unternehmen auch nicht schlecht sein. 
    Der Artikel ist die Bits und Bytes nicht wert, die dafür genutzt wurden.
    Gruß
    A.
     

  84. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Moin,

    der „Stakeholder-Ansatz“ ist ein alter Hut. Habe ich vom Schwager (Wirtschafts-Prof.) schon seit sehr vielen Jahren gehört.

    Das kommt jetzt mal wieder zur Beschwichtigung hoch. Die spüren den wachsenden Unmut und Willen zur „Reformation“ der Wirtschaftsordnung breiter Massen, hin zu (wenigstens) einem „Kapitalismus mit menschlichem Antlitz“. Der wurde ja ursprünglich in Westdeutschland mit der sozialen Marktwirtschaft deklariert. Von Kapitalismus ist wohl im Grundgesetz nirgends die Rede.

    Vor kurzem habe ich im Zusammenhang der „Dieselaffäre“ eine Doku (natürlich im öffentlich rechtlichen TV) über Rudolf Diesel gesehen. Von seiner Vision des „Solidarismus“ wusste ich bis dahin noch nichts. 

    Andererseits gab es schon immer Kapitalisten mit Stakeholder-Ansatz, die den Angestellten nicht nur als Arbeitsmittel zur Erwirtschaftung des Gewinnes sehen, sondern als Teil der Gemeinschaft.

    R. Bosch: „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.“

    W. Buffett: “Honesty is a very expensive gift, Don’t expect it from cheap people.”

    Ich denke, das ist halt ein Marketing-Gag. Die könnten ja damit anfangen, einfach mal ihre Steuern ordentlich zu zahlen.

    Schaun mer mal.

    Schönen Tag

    MS

  85. AvatarRüdiger

    Die könnten ja damit anfangen, einfach mal ihre Steuern ordentlich zu zahlen.
     
    Hahahaaaaaa … DER ist gut! Aber so weit geht die Liebe dann auch wieder nicht 😉
     
    Lieferanten/Kunden:
    Unsere Kunden (überwiegend deutsche Automobilindustrie) haben früher über lange Jahre hinweg von „Partnerschaft“ mit ihren Lieferanten dahergeseiert. Seit ein paar Jahren verkneifen sie sich das jetzt. Haben wohl selber bemerkt, wie verlogen das war 😉

  86. Avatarghost

    @Björn
     
    Nimm den Etf,
    Es könnte sein, dass Alibaba das nächste Amazon ist.
    Es könnte aber sein dass Alibaba gegen Amazon in Zukunft verliert oder irgend ein „asiatisches“ Gesetz Alibaba schluckt…..
     
    Vermutlich könnte Tencent auch ein tolles Unternehmen sein, wenn es nicht gegen Usa ankämpfen müsste (sehr einfach ausgedrückt)
     
     
    Mfg
     

  87. Avatar42sucht21

    @Shareholder Value zum Stakeholder Value
    Raider heißt jetzt Twix! Sonst ändert sich nix.
    Abgesehen davon: Ein einzelner Shareholder muss ja auch Heute schon die Bedürfnisse seiner eigenen Stakeholder zufrieden stellen.
     
     
     
     

  88. Avatarghost

    Ok, du hast in der Lotterie gewonnen in Westeuropa zu leben. Du hast gute Krankenversorgung und vermutlich einen Job bei dem du mehr verdienst als 95% der restlichen Weltbevölkerung. Warum spendest Du nicht einfach 90% deines Geldes für wirklich arme Menschen damit die Ungleichbehandlung endlich aufhört
     
    Stimmt, warum machen das nicht alle die auf die Quandts der Welt eifersüchtig sind. Es gebe kein Hunger mehr auf der Welt.
     
    Mfg

  89. Avatar42sucht21

    @ghost
    Weil es zu abstrakt ist für die Menschen. Ist genauso wie mit dem beschämenden Schimpfen auf Kriegsflüchtlinge und Migranten von Ausgewählten hier im Forum. Wer selber in hohem, wohligen Wohlstand lebt und Krieg & Krisen nie erfahren hat, der muss eine recht hohe emotionale und interlektuelle Leistung erbringen um empathisches Verhalten für Fremde zeigen zu können. Die meisten, die persönliche Beziehungen zu solchen Menschen aufbauen, die helfen & geben gerne für konkrete Fälle.

  90. AvatarNico Meier

    @42sucht21
    Wer selber in hohem, wohligen Wohlstand lebt und Krieg & Krisen nie erfahren hat, der muss eine recht hohe emotionale und interlektuelle Leistung erbringen um empathisches Verhalten für Fremde zeigen zu können.
    Oder er hat erkannt, dass es keine Option ist allen Menschen dieser Welt die Türe weit zu öffnen um sie alle nach Europa zu holen und hier mit Sozialhilfe auf Steuerkosten durchzubringen.
    In meinen Augen wäre es bedeutend sinnvoller Geld bereitzustellen um den Flüchtlingen in Lagern an der Grenze zu ihren Herkunftsländern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte das Mittelmeer dichtgemacht werden und Flüchtlinge die in Booten angetroffen werden zurück an die Küste Afrikas gebracht werden. Nur so lohnt sich das Schlepperwese nicht mehr.
    In diesen Lager warten die Flüchtlinge ab bis sich die Lage berhigt und sie zurück in ihr Land können. Wenn ich flüchten müsste, hätte ich den starken Drang zurückzukehren und mein Land wieder aufzubauen.
     

  91. Avatar-M

    @Björn
    Mit dieser mini Information die du uns gegeben hast, kann keiner dir hier eine seriöse Antwort/Rat geben. 
    Jetzt einfach etf oder Alibaba schreiben macht keinen Sinn. Nicht böse gemeint…
     
    -M

  92. AvatarRüdiger

    Warum spendest Du nicht einfach 90% deines Geldes für wirklich arme Menschen damit die Ungleichbehandlung endlich aufhört.
     
    Nette Idee. Leider kann ich mir das , im Gegensatz zu unserem Großkapital, nicht leisten. Wenn ich 90% spende, bleiben keine zig Millionen übrig 😉
     
    Apropos Spende: Ich Spende Jahr für Jahr (Förderverein für Schwerkranke, World Vision) ein Vielfaches meines „Soli“, über den sich manche hier so herrlich echauffieren können 😉

  93. Avatar42sucht21

    @Nico Meier – allen Menschen dieser Welt die Türe weit zu öffnen
    Wer spricht von allen Menschen dieser Welt? Nein, ich bin auch der Meinung die EU & die Schweiz können die restlichen ca. 7,3 Mrd. Menschen nicht gut aufnehmen. Man sollte nur mal über seinen Tellerand schauen welche Flüchtlingszahlen andere Staaten haben. Allein in Istanbul sind wohl über 3-4 Millionen Flüchtlinge… Ihren Satz von „Flüchtlingen in Lagern … ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen“ finde ich zynisch.

    Ich möchte das Thema nicht vertiefen, es ist zu komplex aber ihr Kommentar steht in guter Tradition Schweizer Flüchtlingspolitik. Im Schlussbericht der Unabhängigen Expertenkomission Schweiz – 2. WK ist zu lesen auf Seite 54:
    … stand 1938 „nicht das Schicksal der Verfolgten, sondern die Gefährdung der potentiellen Aufnahmeländer im Vordergrund“.
     https://www.uek.ch/de/schlussbericht/synthese/uekd.pdf 

    „Als die Behörden die Grenze schlossen, wussten sie, was das für die abgewiesenen Juden hiess“ / Angst vor «Überfremdung» / Fatale Binnensicht
    https://www.nzz.ch/schweiz/schweiz-im-zweiten-weltkrieg-fuer-die-eigenen-leute-nicht-genug-raum-ld.1310200
    „Der für die Flüchtlingspolitik zuständige Bundesrat … malte in seiner Eingangsrede das dramatische Bild eines «massenweisen Zustroms». Bereits sei man bei 9600 Flüchtlingen angelangt, wo man stets nur «eine Zahl von 6000–7000» als «gerade noch tragbar» erachtet habe. Dabei gebe es «für die eigenen Leute nicht einmal mehr genug Raum und Land». Die Flüchtlinge selbst rückte der Magistrat in ein negatives Licht, indem er einseitig nur von Problemen sprach, tatsächlichen oder vermeintlichen“

    Die Schweizer Grenze ist tatsächlich offen für Gold und Geld aller Menschen dieser Welt. Das ist doch auch etwas feines.

  94. AvatarNico Meier

    @42such21
    Ich liebe es, wenn die Nachkommen der Nazis, die Konzentrationslager gebaut und betrieben haben und Millionen von Menschen in diesen Lagern bestialisch umgebracht haben, auf die Schweiz zeigen.
    Natürlich hat die Schweiz auch Fehler gemacht das bestreitet wohl niemand aber die grossen Fehler der Geschichte haben die Nazis gemacht und die waren nicht in der Schweiz sondern in Deutschland und Millionen von braven Deutschen haben geschwiegen!

  95. AvatarKevin

    @Steve:
    Weitere Kapriole aus deutscher Bürokratie ich habe letzte Woche mit guten Gewinn Omega Healthcare verkauft. Der Gewinn kann nicht mit einem Verlust gegengerechnet werden, Omega Healthcare ist nach deutschen Recht keine Aktie.
     
    Wie wurde Omega Healtcare denn berücksichtigt? Ich habe die auch, allerdings nicht vor die zu verkaufen. Aber falls ich bei der Steuererklärung was berücksichtigen muss, wäre dein Fall für mich interessant. Paar weitere Infos, wie dein FA das sieht, wären nett.

  96. AvatarA.

    @41sucht21
    aus seiner Sicht werden auch die kleinen Kinder nicht krank, da gutes Wetter ist, sondern die Muttis wollen alle lieber zuhause bleiben, weil gutes Wetter ist. Das finde ich immer gut, wenn man selbst kinderlos ist und keine Ahnung hat wie es so ist mit Kindern.
    Menschenwürdiges leben in Lagern.. genau… sagte einer der noch in keinem Flüchtlingslager gelebt hat. Das ist wirklich zynisch.
    Gleichwohl ist es klar, das die EU nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann. Das verstehe ich ja.

  97. AvatarNico Meier

    @A.
    Ich habe Militärdienst geleistet und bedeutend mehr Nächte im Freien verbracht als viele hier. Das härteste waren zwei Nächte draussrn im Schnee bei minus 15 Grad nur mit einem Schlagsack ohne Zelt.

  98. Avatarghost

    @nico 
     
    Hm…interessant…..ich äussere meine Meinung zur Menschenrechtsverletzungen und werde als internetgangsta beschimpft.
    Ich sage quandts hatten Glück und das Know how und ich gönne es ihnen und werde dafür als Fanatiker beschimpft.
     
    Du beschimpst die Deutschen also uns mit einem Thema das längst Geschichte ist und due meisten von denen sind verreckt die da mitgewirkt hatten (Dreckslemminge die mitzogen) und man beschimpft dich nicht. Finde ich zu geil und ich denke, die “ an manchen Ecken hängenden Lappen hier “ sagen nix, weil man denen schon in der Schule beibrachte bei diesem Thema still z sein und sich zu schämen…   🙂 einfach zu geil 
     
    Jetzt müsste hier ein Psychologe zu Wort kommen, warum das so ist 🙂
     
     
    Und ich würde niemals gegen Menschen etwas sagen, die meine Ausdrucksweise als nicht nett und ungehobelt ansehen ( M, Kiev), weil sie so ist.
     
    Es geht mir nur um Lappen, die wenn es drauf ankommt einfach schweigen :), und wegschauen wie früher eben.
    Ich fand es damals vor Jahren schon zu geil wie manche Vollpfosten in Zeitungen  schrieben oder Deppen im Fernsehen“ darf man als deutscher flagge zeigen“, dumme Idioten.
     
    Das was damals passiert ist war damals, aber natürlich respektiere ich die Meinung eines Schweizers.   Trotzdem finde ich weiterhin Nazis sind keine Menschen 🙂
    Flagge zeigen sollte man trotzdem 🙂
    Mfg

  99. AvatarDanielKA

    Der Titel des Blogeintrags „Hab keine Angst vor der Rezession. Hab Mut. Freue dich auf sie“ , dann die Realität der Kommentare: und am Ende landet man immer bei den Nazithemen, bzw. Deutschland vs. Schweiz oder Flüchtlinge.
    Was hat das noch dem ursprünglichen Thema zu tun???

  100. AvatarNico Meier

    @DanielKA
    Was hat das noch dem ursprünglichen Thema zu tun???
    Viele Flüchtlinge haben keine Ausbildung und viele sind Analphabeten, daher können viele von ihnen in der westlichen Welt wohl nie für sich selber sorgen und sind daher auf staatliche Hilfe in Form von Sozialhilfe oder Hartz IV angewiesen.
    In der Hochkonjunktur kann sich der Staat auch viele Menschen leisten die nicht selber für ihren Lebensunterhalt sorgen können oder wollen. Schlittert der Staat in eine Resession brechen Steuergelder weg und der Gürtel muss enger geschnallt werden zusätzlich wird mehr Geld für mehr Arbeitslose benötigt.
    Glaube diese Disziplin nennt sich vernetztes Denken.

  101. JosefJosef

    Ich muss keine Angst in einer Rezession haben.
    Ich kann mich vor einer Rezession vorbereiten, in dem genug Geld auf der Seite liegt, falls ich gekündigt werde (unsere Auslastung ist momentan bei 30%).
    Mein bestes Mittel ist aber flexibel zu bleiben, also wenn möglich habe ich keine hohen Grundausgaben und wenig bis keine Schulden.
    Ich kann immer noch Geld zum investieren zur Seite legen und habe auch keinen Groll gegen Besserverdienende.
    Ich gehe übrigens auch nicht abstimmen, wüsste nicht wozu.
    Da es sehr viele Leute gibt die sich besser auskennen, wie hier im Forum.
    Mir geht es blendend 🙂

  102. AvatarRüdiger

    Was soll man denn über den GröVaZ (größter Verbrecher aller Zeiten) und sein Nazi-Dreckspack noch sagen? Oder über das verkommene, feige Dreckspack der deutschen Generalität, die wider besseres Wissen ihre Soldaten geopfert haben für irgendwelche unsinnigen Aktionen, befohlen von einem Schwachsinnigen? Wer sich dafür interessiert, weiß das eh schon längst.

  103. AvatarThomas

    @Nico Meier
    „Viele Flüchtlinge haben keine Ausbildung und viele sind Analphabeten, daher können viele von ihnen in der westlichen Welt wohl nie für sich selber sorgen und sind daher auf staatliche Hilfe in Form von Sozialhilfe oder Hartz IV angewiesen.“
    Die Deutschen leben in einer Wohlstandsblase und merken nicht wie kaputt das ganze System wirklich ist. Die deutsche Migrationspolitik ist verantwortungslos und die deutsche moralische Arroganz den europäischen Nachbarn gegenüber ist widerlich. Politisch Verantwortliche haben das Recht und die Pflicht Zuwanderung im Sinne des eigenen Volkes zu steuern. Nur wirklich politisch Verfolgte sollte man uneingeschränkt Asylrecht gewähren.

  104. AvatarNico Meier

    Ich möchte nicht falsch verstanden werden ich bin nicht grundsätzlich gegen Einwanderung. Ich bin nur gegen Einwanderung wenn für die Neuzuwanderer im Sozialsystem ab dem ersten Tag Milch und Honig fliesst.
    Ich könnte mir eine totale Öffnung der Grenzen vorstellen aber nur unter gewissen Bedingungen eine Bedingung wäre die komplette Abschaffung des Sozialstaats für Neuzuzüger. Mit anderen Worten jeder darf kommen wenn er für seinen Lebensunterhalt selber aufkommen kann. Kann er dies nicht oder nicht mehr, so gibts nichts und er muss das Land wieder verlassen.

  105. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Rezession… ist als eine von vier  Konjunkturphasen ein unausweichlicher Teil der Wirtschaft. Warum sollte man vor etwas Unausweichlichem Angst haben?
     
    Das wäre, wie wenn man Angst im Herbst hätte, dass die Bäume womöglich nie wieder grün werden.
     
    Es muss immer wieder in diesem Wirtschaftssystem diese Phasen geben. Solange man keine zufriedenstellend funktionierende Planwirtschaft erfindet, die eine geradlinige Wirtschaftsentwicklung von links unten nach recht oben gewährleisten könnte, ist das so.
     
    Bisher hat man 6 deutsche Nachkriegs-Rezessionen (Zyklen) gezählt. Beginnend nach dem deutschen „Wirtschaftswunder“ 1966. Auch die kommenden werden überstanden.
     
    MS

  106. AvatarDanielKA

    @ Matthias Schneider:
    Von Rezession merke ich nicht viel, mein Depot (also der Rest nach Immokauf) ist wieder auf ATH. Gerade die konservativen Titel ziehen seit Monaten stark an. Alleine HD hat gestern einen 4,2 % Sprung nach den zahlen gemacht. Habe keine Zykliker und wenig Tech. Mit einem geringen beta kommt man durch jede Krise leichter bzw. entspannter ans Ziel.
     

    nur Altria und Red Electrica hängen bei mir etwas durch und sorgen für den einzigen roten Farbklecks.

  107. AvatarThomas

    @Rezession 
    Die westlichen Industrienationen und hierbei insbesondere Deutschland sind gesättigte und schrumpfende Gesellschaften. Ich glaube, dass wir hier niemals mehr längere Phasen nachhaltigen Wachstums sehen werden. Der Begriff „Eiszeit“ von Daniel Stelter beschreibt die Situation hier zutreffend.

  108. AvatarOliver

    @Nico Meier: …Mit anderen Worten die Mittelschicht rakert sich ab und hat aufgrund der Umverteimung am Schlusd netto weniger als die Unterschicht die Sozialhilfe bezieht und nicht arbeitet(nicht arbeiten will).
     
    Diese Tendenz möchte ich ja gar nicht abstreiten. Aber ich denke, dass dein  Schluss fragwürdig ist, deshalb nach unten zu treten, anstatt auf die richtig Reichen oben zu zielen. Genau von denen sind mehr Transferleistungen nötig.  
     
     
    @Daniel: Und was genau hat das jetzt damit zu tun jeden gleich zu behandeln? Irgendwie nichts, oder?
     
    Richtig, Du hast es verstanden. Wer viel hat, hat auch mehr Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber.
     
    Und wenn ich mir den Osten so angucke dann komme ich zu dem Schluss dass mit den gigantischen Geldern nämlich genau das passiert, was immer passiert wenn sie durch die staatlichen Mühlen der Bürokratie laufen. Sie versickern im Sande, werden für unsinnige Dinge ausgegeben, werden nicht effektiv genutzt und enden in organisatorischem Desaster wie Stuttgart 21 und BER.
     
     
    Nun ja, lassen wir mal die geografischen Details mit dem Osten und Stuttgart mal Beiseite. 😉
    S21 ist das beste Beispiel dafür, wie sich ein paar parasitäre Plutokraten Staatsgelder in die eigene Tasche wirtschaften. Den Steuerzahler kostet dieses Irrsinnnsprojekt unfassbar viel Geld. Aber gerade die Privatwirtschaft und deren Lobbyisten haben dieses massiv gepusht. Denn je länger es dauert, desto länger verdienen die beteiligten Firmen Geld. Da gibt’s ne Spitzenfolge von der Anstalt dazu. Must see….
    Eine klassische Umverteilung von Steuergeld in private Kassen. Und die Politik macht mit. Ist vielleicht nicht immer das beste Manger aus der Automobilindustrie oder aus der Fliegerei zum Bahnchef zu machen.
    BER ist natürlich auch kein Ruhmesprojekt. Aber immerhin bedeutet dieser Flughafen (sofern er denn mal fertig wird) eine Kapazitätserweiterung. Das ist bei S 21 nicht der Fall, im Gegenteil! 
     
    Es macht auch meines Erachtens überhaupt gar keinen Sinn gegen den natürlich Markt zu wirken.
     
    Das ist neoliberaler Sprech in seiner reinsten Form, zumal ich nicht weiß wie oder wo „der Markt“ beim BER oder S21 hätte wirken sollen. Aber der Markt soll ja alles richten. Leider tut er das nicht: siehe bei Toll Collect, der HSH Nordbank, bei Airbus, bei Deutsche Wohnen/ Vonovia, der Brücke in Genua…. Dann ist da noch die Daseinsfürsorge und die Infrastruktur zu nennen. Kranke und Pflegebedürftige einem Renditestreben auszusetzen halt ich nicht für gut. So steht der Mensch nicht mehr dort im Mittelpunkt, wo er es jedoch unbedingt müsste. 
     
    Dann hätte jeder Hausbesitzer einen quasi umsonst Kredit bekommen.
     
    Hätte aber recht sicher keinen Flughafen, oder Bahnhof damit gebaut. Hmm, um den Bahnhof – Entschuldigung… Haltestelle ist wohl richtig – wäre es nicht schade gewesen.
     
    Nein, ich habe keinen Frieden damit gemacht, aber alles was mir dazu einfallen würde um dies zu unterbinden wäre entweder völlig weltfremd und naiv oder aber würde an die Grenzen unseres freiheitlichen demokratischen Verständnisses stoßen. Wir hatten schon mal düstere Zeiten in denen die Ausschaffung von Vermögen ins Ausland unter sehr starker Strafe stand. Da möchte ich garantiert nicht wieder hin.
     
    Entschuldigung, also keine Gesetzmäßigkeit, sondern Resignation Deinerseits. Ok, das kann ich sogar verstehen.
    Was an einer rechtsstaatlichen Strafverfolgung im Falle eines Gesetzesverstoßes allerdings so naziös sein, oder gegen die freiheitliche Grundordnung verstoßen soll, das verstehe ich hingegen nicht. Dass solche Ermittlungen bestimmt nicht leicht sind, steht auf einem anderen Blatt.
     
    Du merkst selbst wie gefährlich solche Forderungen sind. Bei dir sind es vielleicht 60Mrd Euro bei denen jemand von dir als Superreich eingestuft wird, für andere sind es vielleicht 100.000€ und du wärst selbst betroffen. Nein, von sowas halte ich überhaupt nichts.
     
    Du behauptest jetzt nicht tatsächlich dass ein paar Milliarden Euro und 100k € reine Ansichtssachen sind, was jemand als reich bezeichnet?
    Ich bin mir recht sicher, dass sich die meisten Leute in etwa die Kaufkraft von 100k bis 1 Mio € noch vorstellen können. Ab 10 Millionen sieht das sicher anders aus und Du redest bereits von Mrd..
    Dabei ist es doch gar nicht so, als bewegten wir uns im leeren Raum ohne jede Orientierung. Nimm als Messgröße einfach die durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten für Wohnen, Essen, kulturelle Teilhabe, Sozialabgaben und Versicherungen inkl. Rente. Man könnte daher sehr wohl eine Grenze ziehen, ab welchem Betrag eine erhöhte Steuerlast sinnvoll wäre. Bleiben wir hier doch einfach bei den 100k Euro Jahresgehalt. Damit sollte wohl jeder recht gut rumkommen.
     
    Der Mindestlohn ist eine „Insolvenzverschleppung“
     
    Verstehe ich nicht. Wer ist insolvenzbedroht? Der Mindestlohnempfänger, der ohne dessen Empfang insolvent würde?
     
    Es bleibt aber weder etwas was als große Rücklage funktionieren kann noch ist damit in irgendeiner Form etwas an Rentenpunkten zusammengekommen was im Alter ohne staatliche Bezuschussung auskäme. 
     
    Korrekt, weshalb der Mindestlohn derzeit auch zu niedrig ist.
     
     
    Die Folgen des Mindestlohnes sieht man doch schon jetzt. Wir saugen aus allen EU Ländern z.B. Arbeits-Hilfen an. Das mag für uns als Land temporär gut sein, allerdings fehlen diese Menschen in ihren Heimatländern. Und sie verzerren den Markt. Wenn hier ein Arbeiter aus einem EU-Ostblock-Staat hier bei Mindestlohn arbeitet ist das mitunter mehr als er gut ausgebildet im Heimatland verdient.
     
    Dass wir anderen Ländern die Arbeitskräfte abziehen, die diese dringend bräuchten ist wirklich ein Problem. Ich halte insofern die Regeln der EU für eine Fehlkonstruktion und nicht den Mindestlohn.
    Klar, diese zu ändern wäre sicherlich schwieriger, als am Mindestlohn zu schrauben. Aber das ist ein anderes Problem.
     
    Ich sage es mal vielleicht abschließend so: Die Arbeiter sollten froh sein dass ihre Firma von diesen Großfamilien gehalten wird und nicht wie bei anderen Firmen großer Streubesitz auf dem Markt ist, da derartige Firmen oftmals deutlich langfristiger denken. Und ja, die Arbeiter sollten froh sein, weil sie eine Möglichkeit haben zu arbeiten, Geld zu verdienen und Teil des Unternehmens zu sein. Niemand ist gezwungen bei diesem Unternehmen zu arbeiten und die Alternative könnte ja sein dass man mit Fehlentscheidungen den Laden vor die Wand fährt, zigtausend Menschen entlässt und alle gleich arm sind, wie im Kommunismus.
     
    Also ich habe auch nicht gesagt, dass bei BMW unmenschliche Bedingungen für die dort arbeitenden herrschen. Mal davon abgesehen, dass es bei manchen Zulieferern und Externen vermutlich weniger gut mit der Bezahlung aussieht als im Mutterkonzern und die auch ihren Teil zu einem fahrenden Untersatz beitragen.
    Ich sage auch nicht, dass man irgendjemanden enteignen sollte. Meine Meinung ist aber diejenige, dass der Staat bei solch absurd hohen Dividendenzahlungen (und nein Frau Klatten leistet nicht so viel wie 10.000 BMW Beschäftigte, das kann mir keiner erklären) oder sonstigen Einkommen deutlich kräftiger zulangen muss als bisher. 
     
     
    Genau das gleiche Spiel wie mit dem Euro von dessen Abwertung Deutschland durch massiven Export temporär profitiert, damit aber andere EU Länder niederwalzt die nicht konkurrenzfähig sind und die am Ende von unserem Geld gerettet werden. Eine völlig absurde Situation.
     
    Hier sind wir uns glaube ich einig.
     
     
    Warum spendest Du nicht einfach 90% deines Geldes für wirklich arme Menschen damit die Ungleichbehandlung endlich aufhört.
     
    Wow, und du nennst meine Aussage lächerlich…. =D
    Mal abgesehen davon, dass dadurch die Ungleichbehandlung nicht aufhören würde, würden 90 % meines Geldes leider nur für recht wenig reichen.

    Mich würde das allerdings ruinieren, während Frau Klatten nach einem Jahr Dividendenausschüttung noch immer 100 Mio Euro übrig hätte. Und zwischen Ruin und 100 Mio € liegen echt viele Nullen.. 😉
     
     

  109. Avatarsteve

    @ Kevin nachdem ich erst letzte Woche verkauft habe weiß ich nicht inwieweit das sich bei der Steuererklärung auswirkt. Ist die Info der Ing das Omega Health momentan nicht als Aktie gilt und deshalb nicht mit Verlusten aus Aktien verrechnet werden kann. Was das praktischte für mich gewesen wäre. Verkauft habe ich weil mir das Risiko eines Kursrueckschlag hoch erscheint. Sie haben seit einiger Zeit mit Mietern Probleme bzw die Mieter haben Probleme. Falls es dich interessiert Infos dazu unter finanznachrichten.de. Die Auffassung das Omega keine Aktie/Reit kann sich nach Auskunft der Ing möglicherweise ändern.

  110. AvatarRüdiger

    @steve
    Ich habe diese Aktie auch. Bei der Consorsbank wurde sie zunächst behandelt und besteuert wie ein Fonds. Das wurde später korrigiert und die erhobene Steuer wurde zurück überwiesen. Vielleicht wird das bei der ING auch nachträglich berücksichtigt und die Aktie wie eine Aktie behandelt. Drücke dir die Daumen!

  111. AvatarNico Meier

    Mit anderen Worten die Mittelschicht rakert sich ab und hat aufgrund der Umverteimung am Schlusd netto weniger als die Unterschicht die Sozialhilfe bezieht und nicht arbeitet(nicht arbeiten will).  „Diese Tendenz möchte ich ja gar nicht abstreiten. Aber ich denke, dass dein  Schluss fragwürdig ist, deshalb nach unten zu treten, anstatt auf die richtig Reichen oben zu zielen. Genau von denen sind mehr Transferleistungen nötig.  „
    @Oliver
    Wer sind denn die richtig Reichen? In der Schweiz haben wir einen Medianlohn von 6’000 brutto mal 12 also 72’000 Franken pro Jahr brutto. 72’000 Franken sind rund 65’000€
    Wenn wir eine Familie nehmen, in der Vater und Mutter zusammen 160% arbeitstätig sind, so führt das zu einem Haushalteinkommen von 115’200 Franken oder 105’000€ brutto.
    Die Progression bei der Einkommenssteuer insbesondere bei der direkten Bundessteuer sorgt beriets dafür, dass Topverdiener bedeutend höhere Steuersätze zahlen als Geringverdiener. In der Schweiz gibts auch keine Deckelung der Rentenbeiträge. Mit anderen Worten ein CEO mit einem Jahreseinkommen von 40Mio Franken zahlt auf diesem Betrag 5.125% in die AHV/IV/EO also 2’050’000 Fr. pro Jahr.
     
    Also nochmal meine Frage ab welchem Einzeleinkommen oder Haushalteinkommen ist man wirklich reich und warum genau ab diesem Betrag?
     

  112. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @DanielKA,
     
    Rezession gibt es bei mir persönlich im Depot auch nicht wirklich. Das hängt aber damit zusammen, dass ich überwiegend in USD/CAD bin. Der starke USD rettet diese Bilanz.
     
    Aber schau Dir doch die deutschen Werte an (es geht uns Deutschen ja in erster Linie um unsere Wirtschaft). Und das betrifft vor allem die Leute, die noch im Job stehen. 
     
    Schau Dir die Autoindustrie an, vor allem die Zulieferer. LEONI ist ein einziges Trauerspiel! From Boom to Bust. Von über 60 auf unter 10 EUR. Es „rezessioniert“ an ziemlich breiter Front.
     
    Trotzdem kann es sein, dass der Einzelne es durchaus gar nicht bemerkt. Vor Jahren habe ich auch erst im Nachhinein mitbekommen, wie schwer die See war, und ich selbst das gar nicht bemerkt habe, weil ich früher das Geschehen nicht verfolgt habe. Andererseits habe ich konkret am Arbeitsplatz 2008/09 bemerkt, dass unsere Firma aus voller Fahrt zum Stillstand kam. Das war aber keine normale Rezession sondern handfeste Existenzkrise. 
     
    Na ja, ich bin zum Glück nur noch Zaungast.
     
    MS

  113. AvatarRüdiger

    @Leoni
    Die Probleme bei Leoni sind größtenteils hausgemacht. Schwierigkeiten beim An- und Hochlauf (Rumänien und das neue Werk in Mexico), Kosten falsch eingeschätzt und und und. Wir arbeiten in der gleichen Branche und spüren die Rezession lange nicht so stark, wie immer gemeldet wird. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir schon vor Jahren gezwungen wurden, die Produktion in Billiglohn-Länder zu verlagern – ja, ja, die Kabelsätze in den Autos „deutscher Wertarbeit“ kommen seit Jahren schon aus Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Tunesien, … –  was von anderen Zulieferern erst in jüngerer Zeit gefordert wird. Die Arbeitsplätze in Deutschland brechen damit natürlich weg und es „rezessioniert“ stärker.

  114. AvatarThorsten

    https://www.n-tv.de/ratgeber/So-viel-Steuern-werden-Ihnen-erlassen-article21221018.html
    Ich frage mich, wie der Soli bei der Abgeltungssteuer berücksichtigt werden wird.  Da niemand weiß, was er am Jahresende zu versteuern hat, kann man zu viel oder zu wenig zahlen, wenn die Pauschale angewendet wird. Es könnte dazu führen, dass man alle Kapitaleinkünfte in die ESt eintragen muss, damit das Finanzamt im Nachinhein feststellen kann, ob man zahlen muss oder nicht. Vielleicht muss man dann zahlen und bekommt es nach Steuererklärung wieder zurück. [Hoffenltich dann nicht wieder „auf Basis des steuerlichen Vorjahresergebenisses“. Das hat in meiner aktiven Zeit nämlich zu enormen Verwerfungen bei der EStvoruaszahlung, sowie EStabrechnung im Folgejahr geführt. Mal musste ich 20k zahlen, mal bekam ich 20k zurück, mal musste ich 12k pro Quartal im Voraus bezahlen, kurze Zeit später dann wieder nicht mehr mit Rückerstattung. Ein Irrenhaus, wenn hier verschiedene Zeiträume zur Schätzung  einfließen sollten , um dann im Nachhinein zu korrigieren. …]

    Ganz fies wäre es, wenn der Soli auf der Abgeltungssteuer einfach weiterbezahlt werden müsste. Die Linken würden im Kreis klatschen, da ihrer Meinung nach Kapital mehr besteuert werden soll als Arbeit (was kompletter Unsinn ist, denn das Unternehmen hat ja schon etliches für den Aktieninhaber abteilig an Steuern gezahlt  bevor es eine Dividende ausgeben kann, sonst würde man nämlich deutlich höhere Ausschüttungen bekommen).
    Wenn natürlich die Abgeltungssteuer fallen sollte…dann würden manche ohne Soli mehr zahlen als mit Soli+Abgeltungssteuer.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/solidaritaetszuschlag-scholz-will-noch-2019-gesetz-zur-abschaffung-vorlegen-a-1254777.html

    Weiß jemand mehr oder kann sich einen Reim drauf machen, wie das zu lösen ist, ich sehe im Moment nicht klar.

  115. Avatar42sucht21

    @Thorsten – Soli
    Ich weiss es nicht. Nach meinem Verständnis wurden aber beim jetzigen Beschluss lediglich für den Soli die „Freigrenzen auf das Bruttoeinkommen“ bedeutend angeboben.

    Das würde heissen, alles andere bleibt beim alten. Soli auf Kapitalerträge (=1,37% oder 5,5% auf die 25%) würde also bestehen bleiben solange die Abgeltungssteuer nicht reformiert wird. Ist für mich persönlich kein Aufreger.

  116. AvatarThorsten

    @42sucht21
    Meine Dividenden sind mein Einkommen, es muß mich interessieren und jeden, der variabel viel verdient, z b. Selbstständige.

  117. AvatarKevin

    @steve: danke für den Hinweis. Das Problem kann mir nicht passieren, da ich einen ausländischen Broker habe und alles selbst regeln muss.
    Als was für Omega denn von ING eingestuft? 
     
    Verkaufen werde ich erstmal nicht. Die Position ist bei mir gut 50% im Plus und zahlt gut Dividende.
     
     
     

  118. AvatarOliver

    @Nico Meier: Also nochmal meine Frage ab welchem Einzeleinkommen oder Haushalteinkommen ist man wirklich reich und warum genau ab diesem Betrag?
     
    Ich verstehe Deine Intention nicht? Wieso ist diese Definition wichtig? Ist doch egal, oder nicht? Die 100 k € als Grenze für eine höhere Besteuerung hab ich rein willkürlich genannt, da das für eine Einzelperson (und nicht Familien) ein ziemlich respektables Einkommen darstellt. 
    Zumindest in D..
    Wegen mir mach 200 k € draus. Sind immer noch ziemlich viele Nullen bis zur Mrd. ?

  119. AvatarThomas

    @Thorsten:
    Denke der Soli muss auf Kapitalerzräge in jedem Falle bezahlt werden . Ist nur im Rahmen der Einkommenssteuer geregelt. So steht es jedenfalls auf „Welt“. 

  120. Avatarsteve

    @ Kevin da haben sie sich nicht klar ausgedrückt eben keine Aktie sondern eine Investition. Das kann bei Omega weiter gut laufen ich gönne es dir.
    @Rüdiger danke für die Info

  121. AvatarThorsten

    @Thomas
    Zum Glück – fällt mir gerade ein – gibt es schon heute die Günstigerprüfung für Kapitalerträge versus Einkommenssteuer in der Steuererklärung, damit niemand 25 Prozent zahlt, der nicht müsste. Damit erhält man dann wohl im Nachhinein auch den Soli zurück, wenn man unter der Grenze liegt. Es sei denn sie denken sich da auch noch was Fieses aus. Dann geben eben alle ihre Kapitalerträge trotz Abgeltungssteuer an, um sicherzustellen, dass die Günstigerprüfung stattfindet, das Finanzamt kriegt dann halt bloß mehr Arbeit … und muss haufenweise Schotter zurückzahlen.

  122. AvatarThomas

    @Thorsten:
    Hoffe auch dass die Günstigerprüfung unsere Rettung ist :-). Traue Braten aber nicht. Dieser Scholz geht hart gegen Aktionäre vor. Dabei sind doch Aktionäre nette Leute, finde ich 🙂

  123. AvatarThorsten

    @Nico et al. Der Soli war nie zweckgebunden, das Geld fließt in den Bundeshaushalt und wird daraus wieder ausgeschüttet. In welchem Anteil, wer weiß. Ein Hoax wie die Ökosteuer. Da ist außer dem Namen gar nichts Öko. Es fließt so liest man rechnerisch in die Rentenkasse. Mit meinen Soli wird der Osten unterstützt, Entwicklungshilfe nach China und in Diktaturen Afrikas geschickt , sowie die Krankenkassenbeiträge von Hundertausend türkischen Opas und Omas sowie Kindergeld in der Türkei bezahlt.

  124. CocoCoco

    Ja, wir sollten uns wie Bolle auf die Rezession freuen.

    Was gibt es schöneres als Arbeitsplatzverluste, Unternehmensschliessungen, Unsicherheit ä, geplatzte Immobilienfinanzierungen etc.

    Menschen in Existenzangst. Herrlich.

  125. AvatarRüdiger

    sowie die Krankenkassenbeiträge von Hundertausend türkischen Opas und Omas
     
    Ach ja, das alte Sozialversicherungsabkommen aus den 60er Jahren mit der Türkei und Ex-Jugoslawien muss mal wieder herhalten … Für die Türkei geht es um die unglaubliche Summe von 10 mio/a … also weniger als 0,01% der Gesamtausgaben der Krankenkassen. Aber gut, Hauptsache AfD und Konsorten haben mal wieder ihren Skandal 😉
    Die türkischen Familienangehörigen hätten auch das Recht, nach Deutschland zu kommen. Die Familienversicherung für sie wäre für die deutschen Krankenkassen dann deutlich teurer. Ist es das, was @Thorsten will?

  126. AvatarSparta

    @Nico
    „Ich möchte nicht falsch verstanden werden“
    Polemik verstehen viele falsch da viele erstmal auf die unreflektierten Thesen emotional reagieren.
    Ungebildete Ziegenhirten, Nachkommen von Nazis, Erhöhung der eigenen Nationalität, Besserwisserei, Erniedrigung einer anderen Nationalität….
    Die Intention ist ja klar ersichtlich und funktioniert leider immer wieder.

  127. AvatarThorsten

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/sparer-muessen-trotz-reform-weiter-solidaritaetszuschlag-zahlen-16344097.html
    Leider sieht es beim Soli auf Kapitalerträge wohl doch schlecht aus. Der Artikel aus der FAZ kritisiert , dass Normalverdiener, die sparen und Rentner, die oft Zinspapiere halten weiter zahlen müssen, die Günstigerprüfung würde wegen der geringen Freibeträge nicht helfen.
    Es ist daher auch gerade beim Depotaufbau  zu überlegen Aktien oder Geldanlagen zu bevorzugen, die keine oder nur geringe Ausschüttungen vornehmen, in der Hoffnung, dass dieser Missstand in einer zukünftigen Änderung behoben wird.
    Wer wie ich auf die Erträge angewiesen ist ( oder ggfls regelmäßig Anteile verkaufen will oder muss), könnte sich überlegen andere Assets einzugehen, die nicht vom Malus des Soli betroffen sind. Immobilien werden in diesem Umfeld noch attraktiver, direkte Unternehmensbeteiligungen auch ( geschlossene Fonds z.B.).

  128. AvatarKevin

    @ Kevin da haben sie sich nicht klar ausgedrückt eben keine Aktie sondern eine Investition. Das kann bei Omega weiter gut laufen ich gönne es dir.
    Danke, danke. Falls es etwas neues hierzu gibt. Schreib es gerne unter den aktuellsten Artikel. Ich kommentiere selten, lese aber immer alle Kommentare mit.
    Mein ETF Anteil beträgt ca. 40%. Heute hat mein ETF (Comstage MSCI EM) wieder schön Dividende gezahlt.
    Mal sehen, wo sich ein Nachkauf anbahnt… Es wird wohl wieder ein Einzeltitel sein. Schwanke momentan zwischen folgenden (2 davon werden es wohl werden)
    Titel (Anteil im Depot)
    BASF (ca. 6%)
    Imperial Brands (ca. 3,9%)
    Walt Disney Company (ca. 6,3%)
    Royal Dutch Shell A (ca. 7,6%) …

  129. AvatarFelix

    Mich wundert ein bisschen, wie viele RDS-Anhänger es hier gibt. Mit dem Kursverlauf ist doch schon seit über 10 Jahren kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Gut, sie sind stabile Dividendenzahler, aber doch in einer Branche, der politisch und gesellschaftlich zunehmend die Luft abgedreht werden wird. Sozusagen den Weg von Eon und RWE beschreiten wird.

  130. AvatarThomas

    @Thorsten
    Für reine Kapitalisten, also wenn man nur von Kapitalerträgen lebt, dürfte die Günstigerprüfung nach meinem Verständnis trotzdem greifen. Die Gekniffenen sind diejenigen für die Kapitalerträge lediglich Nebenerträge darstellen, also z.b. Rentner und normale Arbeitnehmer die fürs Alter vorsorgen wollen. 

  131. AvatarRüdiger

    Die Öl-Industrie ist ja noch lange nicht tot. Trump hängt am Öl, Russland sowieso (was auch die Einmischung in den amerikanischen Wahlkampf erklären könnte), Saudi-Arabien ebenfalls.
    Wenn ich RDS seit Jahren hätte, würde ich sie behalten. Ein Neu-Invest kommt für mich nicht in Frage. Ich denke, es gibt interessantere Unternehmen.

  132. AvatarMichael_2

    „Die Öl-Industrie ist ja noch lange nicht tot.“
    Das sieht offensichtlich auch Robert Habeck von den Grünen so. Wieso sonst möchte er notfalls sogar die Bundeswehr einsetzen, um den Nachschub an Öl vom Persischen Golf sicherzustellen ?
    Die Weltwirtschaft wird halt nach wie vor nicht von Windrädern, sondern vom Öl angetrieben.

  133. Avatar-M

    @RDS
    Es ist ja auch ein Unterschied, ob man die bei 30€ oder bei 20€ gekauft hat.
     
    Zudem zeichnet sich das Unternehmen von hoher Konstanz aus. Das Management ist Top und der Konzern wandelt sich ja. Ich Glaube Claus hat Letzt geschrieben, dass shell bis 202x ca. 30% mit erneuerbaren Energien verdienen möchte. Zuletzt haben die ja allein mit dem BG kauf mit Gas gut diversifiziert. Das braucht bei diesem Riesen einfach Zeit. 
     
    -M

  134. AvatarFelix

    @ RDS
    Natürlich wird Öl und Gas nicht Morgen und auch nicht Übermorgen verschwinden. Und was die aus der Zeit gefallenen Trumps bzw. Putins meinen, würde ich eher als Kontraindikator sehen. Noch sind sie mächtig, in fünf Jahren sind sie Witzfiguren der Geschichte.
    Mit jedem neu zugelassenen E-Auto schwinden die Umsätze der Ölmultis und der Ölpreis wird mit abnehmender Nachfrage sinken. Ich fahre jetzt seit einem halben Jahr ein E-Auto und habe seither keine Tankstelle mehr gesehen. Vorher hatte ich dort im Schnitt mntl. 200 € bezahlt. Diese Entwicklung steht erst am Anfang und wird sich exponentiell entwickeln. 
    Deshalb wäre mir RDS als Festgeldersatz auch vom Kursrisiko her zu unsicher, da es sich um eine im Niedergang befindliche Branche handelt.

  135. AvatarFelix

    Ich lese gerade das Buch „AI-Superpowers“ von Lee. Für mich, der ja alles auch immer unter dem Gesichtspunkt Investment betrachte, ein eye-opener sondersgleichen.
    Deshalb meine Frage: Kennt jemand Spezialfonds oder ETFs, die den chinesischen Hi-Tech-Markt fokussieren?

  136. AvatarThorsten

    @Felix,
    bin mir nicht sicher, ob für die E-Autos das Öl nicht anderer Stelle verbraucht wurde/wird….allein die Herstellung des Wagens und die Akkus, wie lange halten die Akku ? 1 Jahr ? 3 Jahre ? Wie werden die Akkus recycelt, wie viel Energie wie da aus welchen Quellen verbraucht ?

  137. AvatarDerBoy98

    Ich freue mich, wenn die Kurse endlich fallen. Ganz besonders, um endlich günstig die Kanadischen Banken aufzustocken. Bank of Nova Scotia, Royal Bank of Canada…
     
    Hat jemand ebenfalls die Titel im Depot? Wie ist eure Meinung dazu?

  138. Avatar-M

    DerBoy98
    Empfindest du die CAN Banken denn im Moment überteuert ? 
    Wie ist deine Meinung zu denen ? Wieso diese und keine amerikanischen oder europäischen Großbanken ?
    Lass uns an deinen Gedanken teilhaben, dann können wir vlt besser darüber reden.
     
    -M

  139. NicoleNicole

    Ich behalte meine RDSA auch. Sie sind z.Zt. ~ 10% im Minus, leider wurden Sie ungünstig eingebucht, ich habe sie von meinem Vater geerbt, der dort gearbeitet hat.
     

  140. AvatarDerBoy98

    @ -M
    Meiner Meinung nach sind die Kanadischen Banken auch gerade sehr attraktiv, man beachte die Div-Rendite. Warum ich die kanadischen Banken präferiere, ist ihre Sicherheit. Das kanadische Banksystem gehört zu den sichersten, oder ist vermutlich das sicherste Weltweit!
    Fast alle 5 der größten Banken in Kanada, zahlen bereits seit knapp 150 Jahren ohne Unterbrechung eine Dividende. Auch in der Finanzkrise 2008 benötigten Sie kein Eingreifen vom Staat, im Gegensatz zu den meisten anderen Banken.
     
    Meine Meinung nach einer der besten Dividenden-Aktien die es gibt. Ich kann es nur jeden empfehlen sich selbst mal ein Bild davon zu machen.
     

  141. AvatarFit und Gesund

    @Felix,
    RDS ist für mich, 61 Jahre alt, ein gutes Investment, richtig, die Dividende und die wird das Unternehmen bestimmt noch eine Weile zahlen können, Festgeldersatz ist es für mich nicht, die Kurse schwanken, sollte es nach unten gehen, so werde ich nochmal nachlegen.
    Sicher gibt es viele gute Unternehmen weltweit, mach mal einen Vorschlag wie DU als 61 Jähriger Dein Geld anlegen würdest? Auf dem Sparbuch verschimmeln lassen doch wohl auch nicht. Ich finde es falsch pauschal so über diese Aktie zu urteilen, kommt drauf an wer sie kauft. 
    Und mal eine andere Frage, rein aus Interesse, ich fahre kein Auto, weder ein E-Auto noch ein normales Auto, selbst mein Velo ist kein e-bike, was kostet so ein Auto, und fährt das gratis? hat es auch Nachteile? wo „tankst“ Du das auf? Daheim? sorry, ich stelle mich nicht doof, ich weiss es tatsächlich nicht, könnte es wohl auch googeln  🙂 aber zu faul.
    Wer oder was kommt nach Trump und Putin? was Besseres? ich bin nicht sicher. Dazu noch ein paar andere Super-Politiker die weltweit an der Macht sind, bei den Beiden obengenannten weiss man was man hat, nicht viel natürlich. 
     
    @DerBoy98,
    habe BNS, zahlt Dividende, mehr auch nicht, bin im Minus und stocke nicht auf, aber will Dich sicher nicht abhalten 🙂
     

  142. AvatarFit und Gesund

    ist die Editier-Funktion abgeschaltet oder bin ich jetzt zu dumm?, hat ja noch Keiner geantwortet und es müsste eigentlich gehen.

    Komisch geht wieder, sorry

  143. AvatarEcckehard

    „Hab keine Angst vor der Rezession, hab Mut.“ Dummerweise sind die Aktien, die ich in einer Rezession aufstocken möchte, nie wirklich billig zu haben: CHD, DHR, WM, NEE, AWK oder auch eine BLL.

  144. AvatarFelix

    @_Fit und Gesund
    Wusste gar nicht, dass man auch ein Aktie diskriminieren 🙂 kann (kein Pauschalurteil). Ich habe auch seit über 15 Jahre eine kleine Position RDS im Depot und die Position ist klein geblieben, während sich andere wie McD, Nike, Msft, Amz, selbst BASF (wenn sie auch gerade Federn lassen) prächtig entwickelt haben. Ich mache meine Kaufentscheidungen nicht von meinem Lebensalter abhängig (da müsste ich schon längst alles in Anleihen oder Festgeld umgeschichtet haben). Ich versuche nachwievor in die besten und zukunftsträchtigsten Unternehmen der Welt zu investieren. Das macht mir Spass, das hält mich geistig fit und das mache ich auch mit 90 noch (eben fit und gesund). Ich sehe das wie Frau Sander. Gerade lese ich mich in KI ein (s.o).
    Was mein E-Auto angeht, bin ich absolut begeistert. Das Fahrgefühl ist wirklich Auto 2.0. Im Urlaub in Griechenland bin ich jetzt wieder Mal einen Verbrenner gefahren (fühlte sich an wie letztes Jht.). Ich werde mir nie mehr einen Verbrenner kaufen.
    Natürlich hat es Nachteile. Ich habe einen kleinen Akku und entsprechend kurze Reichweite und muss bei meinen Strecken jeden zweiten Tag laden. Das kann ich derzeit umsonst mit 100 % Ökostrom, da die Stadt in der Nähe meiner Arbeitsstelle eine Ladesäule betreibt, ansonsten daheim in der Garage an der Steckdose. Ich finde das OK, weil das Auto eh die meiste Zeit rumsteht und der EE-Strom oft keine Abnehmer findet.
    Wie lange der Akku hält, weiß ich nicht. Interessiert mich erst mal nicht, da es ein Leasing-Fahrzeug ist. Tesla sagt der Akku hält 1 Mio. km, muss man nicht glauben. Auf YT berichten Teslafahren, die damit bereits mehr als 100.000 km gefahren sind, dass sie noch über 90% Akku-Kapazität haben. Die Entwicklung ist in vollem Gange und ich bin dabei, weil es mich interessiert und mir Freude bereitet. Ich mag einfach neue, spannende Technologie. Und um den Kreis zu schließen, eher keine alten Ölkonzerne.
     

  145. AvatarRüdiger

    Was ich als nächstes kaufen werde, weiß ich noch nicht, vielleicht erst mal nur den „breiten Markt“. Ich weiß aber, was ich nicht kaufen werde:
    Keine Apple-Zulieferer, keine Unternehmen, die etwas herstellen, was Apple demnächst auf den Markt bringt und keine Unternehmen, die etwas herstellen, was China demnächst besser und billiger kann.

  146. AvatarClaus

    @ RDSIch gebe keine meiner 3500 RDSA her. Gerade heute waren sie wieder aktiv und haben was gekauft…
     
    Für mich ein sehr guter Festgeldersatz mit künftig höherem Kurspotenzial. Mit EON und Co. hat dieser Wert m.E. rein gar nichts gemeinsam. Liege recht komfortabel im Plus und 5% Netto-Div. nehme ich hier sehr gerne mit. Sie stabilisieren mein Depot und liefern sehr guten Cashflow, mit dem ich wiederum andere Werte neu kaufen oder aufstocken kann. Das Management ist sehr weitsichtig und trifft keine wankelmütigen kurzfristigen Entscheidungen. Ganz in meinem Sinne.
     
    Gehen Shells Pläne auf, wovon ich überzeugt bin, wird es einer der bestdiversifizierten Energie-Konzerne. Der Mix sorgt für Stabilität, nicht nur in der Bilanz. Schon jetzt sind sie unter den „großen Öl-/Gaskonzernen“ der am wenigsten volatilste bei den Kursausschlägen.
     
    RDSA ist ein ganz solides Investment, perfekt für b&h. Man sollte nur (wie bei jeder anderen Aktie) auf seinen Einstiegskurs achten, dann hat man auch viel Freude damit.
     
    LG

  147. AvatarRüdiger

    Ob RDS schon darüber nachdenkt, aus CO2 und H2 Benzin, Diesel, Kerosin herzustellen? Technisch machbar ist das … und die Treibstoffe wären CO2-neutral 😉

  148. AvatarKevin

    Schön, dass man hier so viel von Shell liest. Morgen werde ich Mal einen kleinen Nachkauf wagen.
    Da ich persönlich auch eine recht hohe Aktienquote fahre, sehe ich es auch wie die meisten hier, eher als Festgeldersatz.
    Wie steht ihr zu meinen beiden anderen Vorschlägen?
    Disney und Imperial Brands

  149. AvatarFit und Gesund

    @Felix,
    natürlich mache ich meine Kaufentscheide nicht nur vom Lebensalter abhängig, ich habe auch Aktien wie SAP, Apple, Medtronic, Novo Nordisk die nicht so hohe Dividende zahlen, aber ein Teil meines Portfolios ist auch ausgerichtet mehr zu Cashflow zu erwirtschaften (von diesem kann ich prima wieder Wachstumswerte kaufen).
    Danke für Deine Ausführungen zum E-Auto. 
    Künstliche Intelligenz finde ich auch spannend, für mich vielleicht noch spannender als für Dich, ich habe schliesslich noch das Telefon mit Wählscheibe erlebt, und wir waren nicht die Ersten in der Strasse die überhaupt Telefon hatten, wer weiss was KI bringen wird? Werde gleich mal Dein Superpowers Buch bei amazon nachschauen, der technische Fortschritt ist gewaltig, wer hätte gedacht dass man mal ein Buch einfach downloaden kann und mehrere Bücher auf einem kompakten Gerät mit sich tragen kann?
     
    Schönen Abend
    Fit und Gesund

  150. AvatarFelix Meier

    @ RDS
    Natürlich kann jeder investieren, in was er möchte. Es geht hier ja um Meinungsaustausch.
    Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut. Der DAX hat RDS in den letzten 5 Jahren um 50 % outperformed und in den letzten 10 Jahren um 100 %. Nun ist der DAX nicht gerade ein Power-Investment etwa im Vergleich zum DJ oder gar SP500.
    Für mich daher eher kein Neu-Investment, trotz hoher Dividendenrendite.

  151. AvatarKevin

    @MS: sollte man dann nicht besser RDS mit reinvestierten Dividenden und den DAX inkl. Dividenden vergleichen?
    Eine Teilbetrachtung ergibt doch gar keinen Sinn. (Nur Kursgewinne oder nur Dividenden)

  152. AvatarFit und Gesund

    @Matthias Schneider,
    Danke!   🙂
    und wenn Du gerade hier bist, kennst Du den Adams Diversified?  ADX, Discount 12%, der schüttet im Dezember ganz schön was aus, zumindest sollte er das.
    ich hätte ja so gerne den DNP, leider ein unsägliches Premium, das mach ich nicht, und der geliebte UTG hat auch ein Premium, aber der wird aufgestockt sowie er mal wieder südwärts ausreisst.
     
    @all,
    jetzt hab ich gerade bei Amazone ein Buch was mir gefallen würde:
    Dividends still don’t lie: Kelley Wright, ich glaub das wird was mit uns Beiden, von Chowder empfohlen, 
    danach The Ultimate Dividend Playbook, Josh Peters

  153. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und gesund,
     
    den ADX hatten wir schon mal, glaube ich. Ich persönlich würde mich jetzt nicht auf die Jahresendausschüttung verlassen. Letztes Jahr war die bei 1,85 USD die höchste seit Auflegung. Jahr vorher 1,23 USD. 
     
    Ich vermute mal so aus dem Bauch heraus, dieses Jahr wird es bestimmt wieder weniger sein. Also das ist ja das Problem wie bei den deutschen Aktien mit einmaliger Zahlung. Man wartet das ganze Jahr um sich dann überraschen zu lassen, zu welcher Dividende sich das Unternehmen durchringen kann.
     
    Das will ich eher nicht. Momentan ist mir der Dollar zu teuer. Deswegen tausche ich keine EUR in USD, bzw. kaufe keine USD-Aktie in EUR, und kaufe nur kleine Portionen mit den eintreffenden USD-Dividenden. Sind halt dann immer <1000 USD im Monat. Dazu noch Häppchen in CAD.
     
    Da ich dadurch jetzt gerade paar EUR angesammelt habe, kann ich mir durchaus vorstellen auch paar RDS zu nehmen. Mal sehen.
     
    MS

  154. AvatarFit und Gesund

    @Matthias Schneider,
    das ist natürlich gut möglich, ich beobachte das Ding mal weiter.   🙂
    Was soll ich mit meinem CHF sagen, fast alles Dividendenwachstum wird durch den starken CHF aufgefressen, den Euro und GBX gibt’s im Schlussverkauf, Kursverluste sind das Eine, Währungsverluste hasse ich viel mehr.

  155. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Kevin,
     
    also selbst wenn man den Kurs von RDS ohne Dividenden 10 Jahre über den Performance-Dax mit Dividenden legt, dann liegt RDS vorn mit 234,45% zu 213,83%!
     
    Da brauchst Du keine Dividenden dazu rechnen. Allerdings kannst Du Dir das ja zur Fleißaufgabe machen, und alle Dividenden von 10 Jahren bei RDS aufaddieren zu dem Kurs. 😉
     
    @Fit und gesund,
     
    ja klar, Deine Einnahmen entwertet es etwas, aber dafür hast Du den Vorteil beim Einkauf.
     
    MS

  156. NicoleNicole

    @Kevin
    Ich hab sowohl Disney, als auch Imperial Brands. Ich werde beide Positionen noch weiter ausbauen.
    Momentan finde ich noch AbbVie sehr spannend, da habe ich vor ein paar Wochen die ersten 20 ins Körbchen gelegt (angeregt durch einen Forenkommentar hier bei Tim). Die Dividende ist nicht schlecht.
    LG

  157. KievKiev

    @ Claus, Fit und Gesund
    Ihr habt beide relativ viele Anteile von RDS. Habt Ihr in Energie weitere Unternehmen? Gas und ÖL oder Infrastruktur in dem Bereich? Falls ja habt Ihr sie auch ähnlich stark gewichtet? Oder diversifiziert Ihr innerhalb eines Sektors nicht sehr stark? Bei RDS könnte ein Unglück wie bei BP passieren…
    Wie seid ihr zu den Anteilen gekommen? Kauft Ihr diese alle paar Jahre nach wenn sie günstig zu sein scheinen?
    @ Felix
    Hat Dein Tesla den Lunatic Knopf? Kenne mich nicht sehr gut mit den Modellen aus. Das würde ich gerne einmal ausprobieren. Ich bin Fan von Carsharing. Bei mir in der Stadt gibt es einen Tesla im Pool. Aber ich halte aktuell eine Naturaloption auf fallende VW Kurse. Ist schon spät, ich fahre einen Schummeldiesel.

  158. AvatarFit und Gesund

    @Kiev,
    das andere Unternehmen im Bereich Energie ist bei mir Enbridge, allerdings eine geringere Position, RDSA hab ich immer mal zugekauft über die Jahre.

  159. AvatarFelix

    @ MS
    Komisch, da zeigt mir im 10 Jahreschart beim Übereinanderlegen von DAX und RDS Consors ein anderes Ergebnis: DAX ca. 110 %, RDS ca. 30 %.
    Beides auf Eurobasis. Beim DAX weiß ich es nicht, bei RDS Typ A ist es so, weil ich die habe. Klar, bei RDS kommt die Dividende noch dazu.
     

  160. AvatarAndrea

    RDS hat in meinem Depot eine sehr gute Performance. Zum Kursgewinn kommt noch die üppige Dividende dazu. Bei solchen Aktien ist es wichtig, sie zu kaufen, wenn sie gerade günstig ist! 

  161. Avatar-M

    @Kanadische Bankaktien 
    Ja teuer scheinen die nicht. Mir gefällt immernoch WF sehr gut und BNP und ING aus Europa (auch wenn die  hier niHT hoch im Kurs stehen, aber die sind gerade deshalb so günstig finde ich…sehr günstig)
     
    @Shell
    Viele gute Kommentare.
     
    Der allgemeine Umgangston heute ist viel angenehmer und es kommt so ein viel informativer Austausch zustande …
     
    -M

  162. AvatarDanielKA

    Altria hat eben die Dividende um 5 % erhöht und ist nun ein Dividend King (50 Jahre jährlich erhöht)

  163. AvatarFit und Gesund

    auf jeden Fall fand ich Target gestern den Hammer, hätt ich die man gehabt 🙂 und ich dachte heute nehmen die Leute Kursgewinne mit, nix da, sie steigt weiter, manchmal hat man Glück.
     
    Altria,
    ich habe BAT, das reicht, aber wäre natürlich auch ein schönes Investment, es gibt immer wieder Gelegenheiten, mehr als ich Geld zur Verfügung habe.

  164. AvatarBeobachter

    Macht richtig Spass heute hier mitzulesen. Endlich nochmal Börse und Aktien als Thema. 🙂
    RDS ist meine grösste Position. Ist schon viel zu gesagt worden, ein super solider Zahler, quasi eine cash-Maschine.
    Kanadische Bankaktien habe ich ebenfalls, zum einen die Bank of Nova Scotia als auch CIBC, die heute wieder Ihre Quartals-Dividende um 0,04 Cent erhöht haben. Beide Banken zahlen seit mehr als 100 Jahren Dividende. Super solide. Und eine Netto- Rendite bei knapp 3,8% aktuell. Was will man mehr?
    Was haltet ihr aktuell von Continental? Sind ziemlich unter die Räder gekommen wie die Branche der Zulieferer allgemein. Die Bilanz sieht solide aus, der Ergebnisrückgang hält sich noch in Grenzen. Ich schwanke noch etwas, zwischen dieser Aktie und Sixt, tendiere aber zu letzteren. 
    Welche Dividenden-Werte habt ihr sonst noch auf der Watchlist? Schonmal jemand Berthold Hermle AG analysiert?
    LG

  165. Florian HFlorian H

    @ 10Jahres Hausse
    finde ich etwas übertrieben.
    @Rezession
    die ist gar nicht so böse wie alle denken. Es gab auch Zeiten, da ist der Markt haussiert in Rezessionen. Es muss nicht dringend sein, dass der Markt stark fällt.
    Siehe KGVs der jeweiligen Indizes. Aktuell gibt es deutsche und europäische Aktien zu günstigen Preisen.
    Amerikanische Aktien sind auch teilweise preiswert und nicht überteuert.
    Der Fear Factor ist sehr hoch, täglich kommt das Wort Crash, Rezession, Angst in den Nachrichten und in Youtube Videos vor. Die Fondsgesellschaften haben reichlich Pulver auf der Seitenlinie.
    Eigentlich sollte man wissen, dass man in solch einem ängstlichen Umfeld reinbuttern sollte.

  166. AvatarKevin

    So die Shell Position ist jetzt wieder etwas gewachsen. Freue mich schon auf die kommenden Dividenden. 🙂
    Immer wieder ein herrliches Gefühl, wenn die Kasse klingelt. 😉

  167. AvatarClaus

    @ Kiev
    Habe mein Langfrist-Depot in 7 Sektoren aufgeteilt (IT, Energie, Finanzen, Konsum, Medizin, Restwerte, Cash), denen ich minimale und maximale %-Anteile zugewiesen habe. Innerhalb dieser Toleranzen kann ich investieren.
     
    Normalerweise beeinhaltet jeder Sektor bei mir zahlreiche verschiedene Unternehmen, z.B. Im Medizin-Sektor Firmen aus dem Bereich Biotech, Pharma, Medizintechnik, Pharmahandel, Gesundheits-Dienstleister.
     
    Im Sektor Energie (Öl, Gas, Rohstoffe, Strom) setzee ich seit einigen Jahren ganz bewußt nur auf RDSA. Zuvor hatte ich auch hier zahlreiche verschiedene Unternehmen.
     
    Für mich spielt die Anzahl der Unternehmen je Sektor keine so grosse Rolle, obwohl mir zwecks Diversifikation natürlich mehrere Werte lieber sind. Die Unternehmensqualität ist für mich entscheidend. Im Energiesektor sehe ich RDSA aber als bestmöglichen Vertreter in meinem Depot.
     
    3500 Aktien RDSA mag einigen Anlegern vielleicht als zu hocher Anteil erscheinen. In meinem Depot sind dies momentan 14%. Da ich keine weiteren Aktien in diesem Sektor habe und der Sektor bis max. 20% Depot-Anteil haben darf, ist dies für mich völlig ok.
     
    Für mich zählt die Depot-Performance und die sieht seit Jahren sehr gut aus.
     
    Wie bei RDSA macht auch in meinem Depot der Mix den Erfolg aus.
     
    Die Position habe ich über 7 Jahre aufgebaut. Kaufe nur, wenn die Netto-Dividende überdurchschnittlich hoch ist und über 5% beträgt. Gerade letzte Woche habe ich einige zugekaft bei 24,83€. Das ging bisher immer auf…
     
    LG
     
     
     
     

  168. Der BaumDer Baum

    Hallo zusammen,
    hallo M, 
    was haltet ihr den von Hornbach (vorsichtig, hier gibt es die AG und die Mutterholding)?
    Grüße Baum

  169. AvatarClaus

    @ über 10 Jahre Hausse, da muss doch nun der Crash kommen, oder??
     
    Viele argumentieren so. Dabei hat noch niemand erwähnt, dass es z.B. beim Dow-Jones-Index seit der letzten Finanzkrise sage und schreibe 26 (Ja: sechsundzwanzig!!) Kurskorrekturen über 7% bis zu 30% gegeben hat! Der jetzige Rückgang ist hierin noch nicht enthalten, da es bisher nur ca. -6% sind…
     
    Kaum zu glauben, aber wahr. Es macht daher kaum Sinn, sich von guten Aktien zu trennen, nur weil sie gefühlt „teuer“ erscheinen. „Gefühlt“… Das ist das grosse Problem… EMOTIONEN…
     
    Diese sollte man möglichst ausschalten, auch wenn es für viele (die meisten) unmöglich ist. Genau das ist der Grund, warum die Depots dieser Menschen keine oder nur geringe Erträge bringen.
     
    Für einen Crash gibt es viel zu viel Geld auf der Welt. Dieses Geld muss arbeiten und Erträge erzielen. Deshalb könnten die Kurse noch viele weitere Jahre weiter ansteigen. Natürlich unter den üblichen Schwankungen.
     
    Zu einem Crash wird es m.E. nur kommen, wenn etwas wirklich vollkommen Aussergewöhnliches passiert (Schwarzer Schwan…). Die zahlreichen bekannten Krisenherde, die immer wieder genannt werden, werden nicht zu einem Crash führen.
     
    Ebenso gibt es fast nur Pessimismus, weshalb ich von deutlich steigenden Kursen in den nächsten Jahren ausgehe.
     
    Ich werde keine einzige meiner Aktien im Langfrist-Depot verkaufen. Im Gegenteil: Ich werde jede sich bietende Chance zum Aufstocken oder zum Eröffnen einer neuen Position dankbar annehmen.
     
    Meine Aktienquote liegt fast immer bei über 95%, obwohl ich bereits 60 Jahre auf dem Buckel habe.
     
    Daran wird sich so lange ich lebe auch nichts ändern.
     
    LG

  170. AvatarClaus

    @ Der Baum
     
    warum Hornbach?? Siehe lieber mal Home-Depot an. Hornbach verdient bei 10€ Umsatz 16 Cents. Home-Depot 1 €.
     
    LG

  171. AvatarDanielKA

    @ Der Baum;
    Schließe mich da Claus an, habe ebenfalls Home Depot, andere haben Lowe’s. Der Markt in den USA ist riesig und nicht so fragmentiert wie in Deutschland mit seinen Rabattschlachten.
    Bei Hornbach agiert die Familie auch nicht ganz transparent, in der Holding sind noch die Immobilien und Baustoffe drin. Die Baumarkt AG ist halt nur das Baumarktgeschäft. Aber der Chart reist nicht wirklich viel und auch auf lange Zeiträume (ab 10 Jahre) deutlich hinter dem SDAX, da hilf tauch die aktuelle Dividende nur bedingt. 
     

  172. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Da schließe ich mich Claus gleich einmal an.
     
    Mich beschleicht das Gefühl, dass sich viele, viele „Marktteilnehmer“ von den letzten 25 Jahren blenden lassen. Schöne Boomphase – 50% Absturz – schöne Boomphase – 50% Absturz – schöne Boomphase – ????
     
    Na, was „muß“ jetzt wohl kommen? Wie tickt unser Hirn (bei Kahnemann und Zweig nachzulesen)?
     
    Claus bringt eine wichtige Statistik, ich ergänze mal wieder aus meinen Unterlagen. Die durchschnittliche Anzahl an bestimmten Kursrückgängen für den S&P 500 (der MSCI World wird da nicht weit weg sein):

    Kurseinbruch über 5%: 3 mal pro Jahr
    Kurseinbruch über 10%: 1 mal pro Jahr
    Kurseinbruch über 15%: alle zwei Jahre
    Kurseinbruch über 20%: alle 4 Jahre
    Kurseinbruch über 30%: 1 mal im Jahrzehnt
    Kurseinbruch über 50%: 2 bis 3 mal im Jahrhundert
     
    Ich halte es für wesentlicher riskanter, an der Seitenlinie selbst auf die 30% zu warten, als einen 50% Rückgang einfach zu erdulden.
     
    Leute, vergesst diesen ganzen Prognose-, Konjunktur-, Glaskugel-, Expertengedöns- und Voraussagekram.
     
    Stur und stetig das Portfolio (preiswert) füttern, Dividenden genießen (ob thesauriert oder ausgezahlt 😉 ), das Große Rauschen ignorieren. Gut ist.
     
    Wenn der 30% Rückgang endlich da ist – Investoren freuen sich! – bleiben die Krisenpropheten auf ihrem Cash sitzen und warten auf die „zwingend“ kommenden 50%. Und bleiben so ihr Leben lang unterinvestiert.
     
    Was sagt mir Portfolio Performance? Sowohl mein reales Depot, als auch das Simulationsdepot (jeden Monat wird ein MSCI World-ETF gefüttert) ist von April 2015 bis Februar 2016 um ca. 20% gefallen. Von Oktober 2018 bis Dezember 2018 um ca. 15%.
     
    Also eine durchgehende Hausse sieht anders aus. Seit der Finanzkrise kommt es immer wieder zu Baissephasen, wie Claus schreibt. Kann sich jemand an 2011 erinnern. Um die 30% beim DAX.
     
    Das meiste Geld haben die Anleger „verloren“, die die letzten zehn Jahre den Rückgang antizipieren wollten (und den Propheten Glauben geschenkt haben). Kaufen und Halten funktioniert dagegen!

  173. Der BaumDer Baum

    Danke für die Rückmeldung Klaus und Daniel, Dr Ertrag von Hornbach ist tatsächlich sehr gering, das sehe ich auch so. Home Depot ist aber, wenn ich das auf die schnelle richtig gesehen habe, überschuldet. Die haben die letzten 5 Jahre stetig Eigenkapital verloren. Also irgendwas stimmt dort wohl nicht.
    Allerdings würde es bei diesem Kauf von Hornbach auch nicht auf die Höhe der Ertragskraft ankommen. Die Holding kostet aktuell 760 Mio. Das Eigenkapital liegt bei 1.2 Mrd und hat kaum immaterielle Vermögenswerte mit drinnen. Cash alleine liegt bei 350 Mio. Der KGV liegt bei ca. 10.
    Alles in allem würde es sich hier eher um ein Schnäpple handeln, als um eine Cashcow. 

  174. AvatarDanielKA

    @ Baum: Das ist das altbekannte Spiel des Aktienrückkaufs, daher das geringe/negative EK bei vielen US-Megakonzernen. 

  175. AvatarSlazenger

    Warum nimmt man immer nur den Zeitraum ab 2009 , warum nicht den ab 2000? Dann siehts wieder anders aus, der Dax in 19 Jahren knapp 50% im plus, der Eurostoxx gar noch immer im Minus! 
    Es funktioniert so wie Claus es beschreibt, man investiert stetig in Qualitätswerte, der Rest kommt von ganz alleine! 
    Aber vielleicht braucht es auch die Erfahrung und die Gelassenheit von uns 60jährigen, um das ganze so relaxt zu verfolgen! Obwohl Freelancer ist ja noch ein Greenhorn, macht aber alles total richtig! 
    Nice Weekend

  176. AvatarDanielKA

    zum Thema Hornbach: auf dem Papier magst du recht haben, aber die Familie hat doch gar kein Interesse diese Werte zu heben. Faktisch wird das Unternehmen von der Familie Hornbach in der (glaub ich)3. Generation kontrolliert und denen reichen eben Jobs in der Firma und die Ausschüttungen.
    Das würde nur Sinn machen, wenn die Familie verkaufsbereit wäre und einen aktivistischen Investor reinlassen würde. Ansonsten gibt es den üblichen „Konglomeratsabschlag“ der Investoren von 20-30 % auf den Kurs. Und der kann eben wie in vielen anderen Beispielen Jahrzehnte weiterbestehen.

  177. KievKiev

    @ Fit und Gesund / Claus
    Danke für die Ausführungen. Da bin ich mit meinen kürzlich erworbenen RDS Anteilen ja in zuversichtlicher Gesellschaft. Mich stört an meinem überschaubaren Depot die starke Abhängigkeit von Einzelwerten. Ich möchte mehr in die Breite gehen. Enbridge, Gazprom und ein paar weitere Aktien habe ich auch in dem Sektor. Vielleicht entwickelt sich RDS langfristig am besten. Bei einem schwarzen Schwan auf einem Einzelwert bin ich bei Streuung entsprechend besser geschützt. Ich habe hier schon ein paar negative Erfahrungen in meiner kurzen Zeit als Investor an der Börse sammeln dürfen 😉
    Aktuell sind für mich auch wieder ETFs interessant. Als Einkommen gefällt mir momentan der Global X als monatlicher Zahler. Der Kurs liegt grob auf NAV und er enthält, wenn ich mich nicht getäuscht habe auch einige Unternehmen, die ich auf meiner Watchliste habe wie z.B. Severstal. Eine Größe von 12k würde mir hier sehr gefallen, da ich eine monatlich spürbare Dividende erhalten würde.

  178. AvatarClaus

    @ Der Baum
    Home-Depot ist keinesfalls überschuldet, ganz im Gegenteil!!
    In MRD USD:
     
    53,6 Schulden
     
    59,4 Treasury Stocks!!
     
    11,1 Free Cash-Flow – 5,0 Dividendenlast = 6,1 Tilgungskraft!!
     
    Ein sehr finanzstarkes Unternehmen mit besten Zukunftsaussichten.
     
    Aktuell würde ich allerdings nicht einsteigen, der Kurs ist etwas vorausgeeilt. Diese Aktie wird wohl mein erster 10-Bagger werden…
     
    @ Freelancer Sebastian
     
    …Du sprichst mir aus der Seele!
     
    LG

  179. AvatarRüdiger

    Kaufen und Halten funktioniert dagegen!
     
    So war es jedenfalls in der Vergangenheit. Ich denke, es wird auch weiterhin funktionieren …
    Rückgänge gehören zum System und bieten schöne Gelegenheiten, ruhig und kontrolliert Chancen zu ergreifen.

  180. AvatarThorsten

    Hm, ich denke, ich will jeden Tag, Monat, Jahr einen linearen Anstieg bei meinen Aktien sehen, besser noch mehr. Ich weiß natürlich, dass das nicht so geht… Wenn der leichte Anstieg nicht eintritt oder der Buchwert sinkt, sinkt damit die vordergründige Laune. Von der naiven Erwartung des stetigen Anstiegs und der Enttäuschung bei stagnierenden und fallenden Kursen muss man sich befreien.
    Gegenmaßnahmen  :

    Stetiger Zukauf
    Halten aller Assets , kein hin und her
    Diversifikation über alle Branchen, Wirtschaftsräume, z b ETFs
    Generieren von Cashflow durch Aktien mit regelmäßig hohen Dividenden, z b. Reits
    Halten von Aktien mit langer positiver Entwicklung bei Kurs und / oder Dividende z.b. P&G, McDonalds,..
    Immobilien zur Eigennutzung und / oder Vermietung
    ggfls. Direkte Unternehmensbeteiligungen mit steueraufschiebender Wirkung.

  181. Avatar-M

    @Kanadische Bankaktien 
    Ja teuer scheinen die nicht. Mir gefällt immernoch WF sehr gut und BNP und ING aus Europa (auch wenn die  hier niHT hoch im Kurs stehen, aber die sind gerade deshalb so günstig finde ich…sehr günstig)
     
    @Shell
    Viele gute Kommentare.
     
    Der allgemeine Umgangston heute ist viel angenehmer und es kommt so ein viel informativer Austausch zustande …
     
    @Baum 
    Guden! Ja Hornbach. Claus hat alles gesagt 🙂
    -M

  182. Avatarsammy

    Zu einem Crash wird es m.E. nur kommen, wenn etwas wirklich vollkommen Aussergewöhnliches passiert (Schwarzer Schwan…)
    Ja zb wenn die Deutsche Bank kippt!

  183. AvatarDanielKA

    @ Sammy: Die Deutsche Bank ist ein schlechtes Investment, sie wird aber niemals kippen. Alle Instrumente (ESM, FSM, Notenbank, Bund) sind vorhanden und geladen, notfalls wird verstaatlicht, aber aktuell reichen ja noch Kapitalerhöhungen aus, gibt immer noch paar verrückte Scheichs/Investoren die Anteile zeichnen wollen.

  184. AvatarBruno

    Mittlerweile lese und höre ich überall, insbesondere von Leute die sich sonst kaum um Aktienmärkte kümmern, dass der grosse Crash im Q3/2020 kommen wird. Find den Service toll dass man mich informiert und ich nun alle meine Anteile verkaufen kann.

    Die Maschinerie Krall / Homm zeigt langsam Wirkung, seit Jahren mittlerweile wird eine massive Marketingmaschinerie gezündet mit Trailern von Veranstaltungen, die an Produktelaunches wie Iphone & Co. erinnern:
    https://www.youtube.com/watch?v=uhE0J_uFDjs
    https://www.youtube.com/watch?v=RLr_CM7RrvQ
    Die 2 Jungs sind schlaue Kerle und haben die Macht der sozialen Medien erkannt und wissen, wie man Märkte bewegt oder zumindest Umsatz (mit Börsenbriefen, Büchern etc.) generiert 😉 
    Für mich ist das alles legitim, aber man sollte nicht naiv sein. Umgekehrt natürlich genauso, nur ist das Spiel mit der Angst etwas einfacher.

  185. AvatarRüdiger

    Zur Abwechslung mal etwas Lustiges, was ich gerade gelesen habe …
     
    Der Crash am Aktienmarkt wird kommen! – Nichts Neues!
    Wer ausschließlich in Aktien investiert ist, riskiert dabei, alles zu verlieren! – Das ist mal was Neues … es geht nicht mehr nur um 50% oder 75% Verlust, der Anleger riskiert, alles zu verlieren!
    Dagegen hilft Diversifikation. – Gute Idee! Was genau soll ich meinem Aktien-Portefeuille beimischen?
    Cash ist es nicht, es sind Anleihen! Und zwar: Unternehmens-Anleihen! – So so, die Aktien meiner Unternehmen werden alle komplett wertlos. Die Anleihen dieser Unternehmen aber verlieren weniger an Wert und erholen sich schneller wieder. Darauf muss man auch erst mal kommen!  😉

  186. AvatarThorsten

    Wer profitiert von Crashs ?
    Leerverkäufer, Buchautoren, Banken ( wg Transaktionskosten),…
    Nach dem Einbruch gibt es dann wieder Seminare, Bücher.
    Die, die in Panik verkauft haben müssen ihre Anteile teurer zurückkaufen von denen, denen sie sie in Panik verkauft haben. Wieder Gebühren und Verluste.
    Also Fernsehen abschalten , spazieren gehen usw. Sparplan weiter laufen lassen, auch nicht aussetzen, weil es jederzeit wieder nach oben schnellen kann.
    Und bis es soweit ist genau so verfahren. Es gibt keine Vorhersage oder Timing , es gibt nur Durchhalten oder Aufgeben in Panik.

  187. AvatarSlazenger

    Hat jemand Thor Industries im Depot? Da könnte ich mir einen Turnaround vorstellen! Dividende und KGV ist nicht so schlecht, dazu Weltmarktführer in ihrer Branche! 
     

  188. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Slazenger,
     
    ich finde THO interessant. Mit so netten Produkten würde ich mich sehr wohl fühlen als Aktionär. Der Ingo hatte die auch vor einiger Zeit mal auf seinem Blog vorgestellt.
     
    Jetzt ist sie noch um einiges billiger geworden. Die haben ja inzwischen die deutsche Hymer gekauft.
     
    Das Problem mit den Zahlen ist halt wie üblich, man schaut immer in die Vergangenheit. Derzeit geht es aber ziemlich zurück mit dem Absatz. Es gibt sogar Leute, die meinen, am RV-Absatz (Recreational Vehicles) die Konjunktur abzulesen („Some economists believe as Elkhart goes, so goes the economy.“). in Elkhart, wo Thor Industries sitzt, stellt man auf 4-Tage Woche um, und denkt an Entlassungen. Also ein schneller Umschwung ist sicher nicht zu erwarten, bzw. die nächsten Zahlen/Ratios werden sicher nicht besser ausfallen.
     
    Grundsätzlich glaube ich aber, dass die WoMos ja von Leuten gekauft werden, die nicht so sehr aufs Geld schauen müssen. Von dem her hätte ich da wenige Bedenken. Aber derzeit verkneifen es sich wohl doch einige.
     
    Aber als antizyklisches Investment würde ich die gut finden. Allerdings sind mir die 3,5% Dividende zu wenig. Und die Kurserholung würde mir ja nichts bringen an Income. Also, nice to have, aber für mich doch letztendlich nichts.
     
    Ich habe mir heute wieder einen Preferred Stock mit 7,20% Kupon und derzeit >8% Rendite gekauft, da braucht sich am Kurs nix ändern. 8% Dauereinnahme reichen mir.
     
    MS
     

  189. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,
     
    nur soviel, ein Preferred Stock eines derzeit ungeliebten Mall-Reits. Schau mal hier, da findet man ziemlich alles.
     
    Ich habe mal bei Quantumonline.com (Anmeldung lohnt sich) alle derzeit gelisteten Preferreds als PDF gespeichert. Da kannst Du Dir mal was raussuchen. Sind nach IPO-Date gelistet (jüngste zuerst). Man sieht links die Kupons, dann muss man sich den Kurs suchen. Wenn sie über 25 USD notieren, dann ist die Rendite geringer, unter 25 größer, ähnlich wie bei Anleihen, wo die Rendite über 100% Kurs geringer wird.
     
    Ich will nach und nach einige kaufen, mit versetzten Terminen für konstanten Cashflow sorgen. Also einige mit Zahlung Jan/Apr/Jul/Okt, andere Feb/Mai/Aug/Nov, und noch welche für Mar/Jun/Sep/Dez. Müsste man einiges finden was passt. Ich habe es mal angefangen.
     
    MS 

  190. AvatarThorsten

    @Matthias oh Mal was Neues für mich. Schönen Dank. Da muss ich mich mal schlau machen.

  191. AvatarDominik

    Hallo Tim,
    ich lese deinen Blog total gerne. Ich muss aber sagen, dass deine Ansichten bzgl. Ernährung und Gesundheit sehr stark mythenbehaftet und vom Mainstream geprägt sind. Weder verarbeitete Lebensmittel noch Zucker noch sonst etwas macht inhärent fett oder ungesund. Es gibt in der Ernährung kein schwarz/weiß, kein gut/böse. Es gibt Lebensmittel, die sind nährstoffreicher als andere, aber in der Ernährung den Teufel zu suchen, ist sinnlos. Und ungesund.
    Die Ernährung – oder weiter gefasst: der Lebensstil – als Ganzes kann ungesund sein. Wer sich nur mit nährstoffarmem Essen vollstopft und sich nicht genügend bewegt, lebt ungesund. Aber hier ein Stück Kuchen essen und dort eine Pizza ist in keiner Weise schlecht für den Körper.
    Hier übrigens ein interessanter, wissenschaftlich basierter Artikel über processed foods: https://examine.com/nutrition/how-harmful-are-processed-foods/
    Du wirst lesen, dass die Sache nicht ganz so einfach ist. Examine.com ist übrigens eine bessere Quelle als businessinsider.com 😉
    Ich empfehle richtige Experten mit einschlägigem wiss. Hintergrund, die frei von diet agenda Ernährungswissenschaft erklären. Einige der besten Experten auf dem Feld, die auch in den sozialen Medien aktiv sind: Dr. Nadolsky, Dr. Layne Norton, Alan Aragon, Dr. Brad Schoenfeld, James Krieger…
     
    Zum Abschluss ein interessantes Case Study: Ein amerikanischer Ernährungsprofessor hat sich vor einigen Jahren einer Süßigkeiten-Diät unterzogen. Er hat fast nur Twinkies und andere Süßigkeiten gegessen. Er hat in nur zwei Monaten 27 Pfund verloren und seine Gesundheitsmarker (Cholesterin etc.) entschieden verbessert. Wie hat er das geschafft, obwohl er nur stark verarbeitete Lebensmittel gegessen hat?
    Quelle: http://edition.cnn.com/2010/HEALTH/11/08/twinkie.diet.professor/index.html
     
    Lieben Gruß,
    Dominik

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