Die Deutschen sparen falsch und werden ewig arbeiten müssen


New York, 31. Dezember 2018

Das Foto hat mir Blogleser Stefan, 33, geschickt. Er hat schon einiges gespart. Die finanzielle Freiheit ist sein Ziel. Er wird es schaffen, früh in den Ruhestand zu gehen. Was hilfreich ist auf dem Weg in die Freiheit: Das ETF- oder Aktiensparen.

Die Deutschen sparen 10,2 Prozent ihres Einkommens. Das ist eigentlich nicht schlecht. Doch sie sparen falsch. Sie lieben Sparbücher, Festgeld, Versicherungen etc. Den Aktienmarkt nutzen zu wenige für die Vermögensbildung. Dabei vernichten diese vermeintlich sicheren Sparformen extreme Geldsummen durch die schleichende Inflation und durch Gebühren.

ETFs bieten sich gerade für den kleinen Geldbeutel an. Willst du dein Geld sehr langfristig anlegen, sind Aktien in diversen Formen (Indexfonds, EFTs) geradezu ideal. Du kannst hier bereits mit 25 Euro einsteigen. Im Prinzip kann es sich jeder Bürger leisten.

Aber ich gebe zu: Die Aktie als Altersvorsorge wird nicht nur von den Deutschen, sondern auch von den Regierenden gemieden. Der Staat sollte eigentlich helfen die Menschen zu motivieren. Aktien sollten als das Altersvorsorgeinstrument von Berlin gefördert werden. Aber unsere Politiker haben ganze Arbeit geleistet die Aktienanlagen in Deutschland zu diskreditieren. Nach dem Wegfall der Spekulationsfrist sind Aktien unattraktiver geworden. Sie werden steuerlich nicht gefördert. Auf lange Sicht sind Aktien gerade für die Altersvorsorge unverzichtbar. Hier können die deutschen Politiker von den USA, Australien und Großbritannien lernen.

Wer fleißig einige Dekaden in Aktien/ETFs spart, kann ein annehmbares Depot erwarten. So ist ein würdevolles Leben möglich. Auf die deutsche staatliche Altersrente sollte sich niemand verlassen. Die Deutschen erhalten im europäischen Vergleich nur noch Almosen vom Staat.

Aber die Investitionen der meisten Deutschen lohnen sich nicht. Es liegt daran, weil sie kein Risiko eingehen wollen. Das wird für viele dazu führen, dass sie mit 70 oder 75 Jahren noch arbeiten müssen. Sorge daher für deine eigenen passiven Einkommensströme wie das Aktiendepot, so dass Du weniger vom Staat abhängig bist.

Gerade die Politik bereitet vielen Menschen Kummer, das Vertrauen schwindet. Mach dich daher unabhängig vom Staat. Wer kann, sichert sich finanziell selbst ab.

Fakt ist: 40 Prozent der Deutschen haben überhaupt nichts gespart. Die Mieten, Lebensmittel, Wohnraum werden langfristig weiter steigen. Ich begreife nicht, in welcher Welt diese Leute leben.

Ich wünsche allen Lesern alles Gute im Neuen Jahr. Ich drücke Euch für Eure Ziele und Träume die Daumen!

Mach dir wegen der Börsenkorrektur keine Sorgen, wenn du langfristig investierst. Allein die Tatsache, dass sich Anlegerscharen jeden Tag zu einer bevorstehenden Rezession oder einem Crash äußern, beruhigt mich.

Wir sind am stärksten gefährdet, wenn Anleger die Möglichkeit einer Rezession/Crashes übersehen.

Ich gebe zu: Die Bewertungen an den Börsen überhitzten sich im Jahr 2017 etwas. Der Großteil des Jahres 2018 profitierte von Steuersenkungen in den USA und einer scheinbar unbegrenzten Fülle an Kapital, die eingesetzt werden musste.

Wir korrigieren und normalisieren uns jetzt, was brutal ist. Anleger sind geschockt. Aber die Korrektur kann vorübergehend sein (aller Wahrscheinlichkeit nach).

Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die Börse stetig und beträchtlich nach unten bewegen wird. Solange wir diese ständigen Warnmeldungen über eine bevorstehende Rezession, Wirtschaftskriege oder einen Zusammenbruch des Finanzsystems sehen, vermute ich, dass wir keine schmerzhafte Krise erleben werden.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Die Deutschen sparen falsch und werden ewig arbeiten müssen

  1. Florian HFlorian H

    @Tim

    Deutschland sollte einen Staatsfond auflegen, in etwa so einen wie in Norwegen. Wie vermögend die Norweger sind, müssen wir hier jetzt wohl nicht diskutieren.

    Ich weiß es natürlich nicht, aber vom Gefühl her würde ich sagen, dass der Bärenmarkt bis Mitte/Ende 2019 geht. Danach wird eine große Rally kommen.

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch Tim.

  2. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Guten Rutsch für Alle!

    Habe kurz vor Ladenschluss noch bissle gehandelt. Einen Verkauf um aus steuerlichen Gründen einen kleinen Verlust zu realisieren.

    Dann noch 2 Puts auf ETFs verkauft, mit dem Ziel der Einbuchung im Februar.

    Dann noch 4 kleine Käufe. Jetzt Blick nach vorn und das neue Jahr begrüßen.

    Macht was draus!

    Eine salbungsvolle Losung braucht es natürlich auch, vom „Tomorrowland Festival“.

    Facebook: „Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever“

    Youtube: Tomorrowland 2018 Aftermovie

    Kommerziell und „Heile Welt Kitsch“, aber mir gefällt es sehr, und ich bin unglücklich, nicht mehr zu dieser knackigen Generation zu gehören. 😉

    Gutes 2019,

    MS

  3. AvatarMartin

    Tiiiiiiiiiiiiiim!!!!!!

    Alles alles alles Gute für 2019.

    Let’s Rock….

    Grüße von einer Dachterrasse in Sevilla….. Ooooooleeeee

     

  4. AvatarAli

    Investitionen in ein  unnötig dickes Haus und alle paar Jahre ein neues Auto dazu mind. zwei mal im Jahr mit Kind und Kegel in den Urlaub,da bleibt nicht viel übrig wenn doch geht es unters Kopfkissen/Tagesgeld oder Festgeld.Mit Aktien oder ETfs wollen die Meisten nichts zu tun haben.Das ist kein Klischee sondern die Wahrheit aber das böse Erwachen kommt ganz automatisch wenn die Rente eintritt.Ich rede hier von Familien mir Durchschnittseinkommen.

    Ich habe es aufgegeben mit Leuten über dieses Thema zu reden die Argumente gegen eine Investition sind immer die selben….

  5. AvatarGarnix

    Lieber Tim,

    herzlichen Dank für deine zahlreichen und großartigen Beiträge in 2018. Du bist unser aller Leuchtturm. Meiner auf jeden Fall.

    Alles Gute und alles Liebe fürs neue Jahr!

    Viele Grüße
    Garnix

     

  6. KurtKurt

    Lieber Tim,

    auch von mir herzlichen Dank für die vielen guten und regelmäßigen Blogbeiträge, auch wenn es in Tages-intervallen oft schwer ist den ganzen Kommentaren zu folgen.
    Trotzdem Respekt für die Schlagzahl der letzten Monate. Da gehört schon was dazu.

    Danke fürs Motivieren und immer wieder Augen öffen. Ja, der Begriff Leuchtturm vom Garnix trifft es ganz gut.

    Mach weiter so.
    Ich habe ab 01.01.19 meine Sparqoute nochmals steigern können und das Jahr 2019 steht im Zeichen des Gewerbeaufbaus (Nebengewerbe neben dem Hauptjob und Familie). Nur die Extra-Meile zählt.
    Bleibt dran und ignoriert die Börsen-Emotionen.

    Alles Gute für 2019 allen und besonders Tim.

    Viele Grüße,

    Kurt

  7. KievKiev

    Danke Tim für Deine motivierenden Beiträge! Ich wünsche Euch ein frohes Neues!

    Respekt MS. Du hast ja ganz schön viel gekauft. Ich habe heute meinen Wunsch mit SP auf XOM nicht verkaufen können. War wohl zu gierig. Vielleicht bekomme ich im neuen Jahr noch etwas günstig aufgesetzt.

  8. AvatarMarco Livermore

    Moin Tim,

    wünsche Dir ein frohes neues Jahr!

    Alles Gute und vor allem Gesundheit.

    Ich danke Dir sehr für deine nahezu täglich erscheinenden und meist sehr motivierenden Artikel.

    Viele Grüße

    Marco

  9. AvatarZEN Investor

    Ich wünsche euch allen auch ein gutes neues Jahr.

     

    Aufgrund persönlicher Schicksalsschläge musste ich bereits 2 mal mein Aktienkonto (jeweils unter 5’000 CHF) auflösen.

    Das tut weh, vor allem, wenn ich sehe, wie gut ich mit meinen Aktienempfehlungen war. (Nicht so gut, wie ich gerne hätte, aber über 2 Jahre stets besser als der Index).

    Tja, ich habe einen strategischen Plan, der vorsieht, dass ich ab 2020 spare und in Aktien investiere.

    Da ich aus ärmlichen Verhältnissen komme und nicht so leicht arbeiten bzw. im Beruf aufsteigen kann, muss ich auf tiefem Niveau sparen.

    Aber ab 2020 liegen 10’000 pro Jahr drin. Ich freue mich.

    Wenn ich jährlich 10’000 CHF spare, habe ich bei einem durchschnittlichen (geometrischen) Jahresertrag von

    Zins Vermögen 31.12.2029
    0% 100’000
    1% 104’000
    2% 109’000
    3% 115’000
    4% 120’000
    5% 126’000
    10% 159’000
    17,5% 230’000
    26% 350’000
    35% 550’000

    Darum ist eine möglichst hohe Rendite (jedoch ohne unnötiges Risiko) viel wichtiger als die Leute glauben.

    Ich bin sicher, wenn man heute eine VOW3 (Volkswagen), eine Tamedia, Swiss Re, Swiss Life oder Hochdorf kauft, hat man auf 5 Jahre und mehr eine deutlich bessere Performance als ein Vergleichsindex (zB Leitindex desselben Landes).

    Woran erkennt man die extreme Unterbewertung dieser Titel?

    Sie handeln unter Buchwert, obwohl sie recht gute Gewinne über die letzten 10 Jahre erwirtschaftet haben.

    Nachweisen werde ich das in meinem Wikifolio:

    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30

     

    Meine Börsenprognosen sind ja hinlänglich bekannt.

    Ob der aktuelle Bärenmarkt weiter geht oder nicht, weiss ich nicht.

    Aber ich sage es mal so:

    Wenn wir am 01.01.2020 höher stehen als am 01.01.2019, droht uns ein Bärenmarkt.

    Geht der Bärenmarkt hingegen jetzt weiter und wir stehen in einem Jahr 20-50% tiefer als heute, ist das ein gutes Zeichen, jetzt zu investieren.

    Ich habe auch diese Formeln entwickelt bzw. formuliere diese jetzt mal auf Anhieb:

    A = Steigerung des Leitindex in Prozent in den letzten 12 Monaten
    B = Steigerung des Leitindex in Prozent in den letzten 5 Jahren
    C = Verlust des Index seit Allzeithoch

    Damit kann ich folgende Fragen beantworten (X ist immer die gesuchte Antwort als prozentuale Wahrscheinlichkeit):

    Ist in den nächsten 12 Monaten ein guter Einstiegspunkt an den Börsen?
    X = 2C – B
    Beispiel DAX: X = 2*20 – 12 = 28% Wahrscheinlichkeit für guten Einstiegszeitpunkt.
    Wie gross ist das Risiko, dass ein Bärenmarkt in den nächsten 12 Monaten beginnt? (Bereits begonnene Bärenmärkte zählen nicht)
    X = B
    Beispiel DAX: X = 12 = 12% Wahrscheinlichkeit (weil vermutlich der Bärenmarkt schon lange läuft, der Wert wäre vor 1 Jahr massiv höher gelegen).
    Welche Chancen für einen guten Einstiegspunkt wären vor 1 Jahr vorhergesagt worden?
    X = 2C – B
    Beispiel DAX vor 1 Jahr: 2 – 66 = -64 = 0% Wahrscheinlichkeit für guten Einstiegszeitpunkt.
    Welches Risiko auf einen beginnenden Bärenmarkt wären auf dem Höhepunkt vor 1 Jahr voraus gesagt worden?
    X = B
    Beispiel DAX vor 1 Jahr = 66%  Wahrscheinlichkeit auf beginnenden Bärenmarkt in nächsten 12 Monaten.

    Annahmen zu den DAX-Ständen:

    Anfang 2013: ca. 8’000
    Anfang 2014: ca. 9’500
    Anfang 2017: ca. 11’500
    Anfang 2018: ca. 13’300
    Anfang 2019: ca. 10’600

    A = -20%
    A vor 1 Jahr = 16%
    B = 12%
    B vor 1 Jahr = 66%
    C = 20%
    C vor 1 Jahr = 1%

    Die Werte sind stark gerundet.

    Ich bin sicher, die Formeln passen auch auf den Dow-Jones-Index in allen Blasen und in allen Krisen der letzten 200 Jahren.

     

  10. AvatarIceman

    Ich wünsche euch allen ein gesundes neues Jahr, dass all eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen.

    Ein herzliches Dankeschön geht an Tim, der unermüdlich tolle Beiträge liefert.

     

  11. AvatarRuben

    Ich wünsche Euch allen ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2019, sowie gute Investmententscheidungen und Geduld.

    Vielen Dank Tim für deinen unermüdlichen Einsatz und deine motivierenden Beiträge. Die Früchte deiner Arbeit zeigen sich am beispielhaft im letzten Beitrag, wenn neue Leser vor größeren Verlusten bewahrt werden können. Ich hoffe, du bleibst uns noch lange erhalten.

    Alles Gute,

    Ruben

  12. AvatarRalf

    Ein erfolgreiches 2019 für Tim und alle Leser!

    Warum müssen viele sehr lange arbeiten?

    Wir haben in D eigentlich wirtschaftlich anhaltend sehr gute Zeiten. Aber jeder fünfte Beschäftigte arbeitet laut DIW im Niedriglohnbereich. Darunter sogar viele gut Qualifizierte. Nicht wenige wurden von der guten wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt.

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/diw-chef-dringender-handlungsbedarf-im-niedriglohnsektor-6979862

    Und es braucht eben auch gute Gehälter, um überhaupt Altersvorsorge betreiben zu können. Da hilft die beste Bildung nicht, wenn man nicht den richtigen Job mit guter Bezahlung bekommt. Außerhalb der IT-Branche ist die Bezahlung vielfach nur mäßig.

    @ZEN Investor: Viel Erfolg auf deinem Weg. Jedoch: Börsenprognosen und Wahrscheinlichkeiten können, müssen aber nicht eintreten. Viele gute Firmen und sogar der Dow sind auch schon mal lange Zeit nur seitwärts gelaufen. Es braucht Geduld. Swiss Re z.B. hat je nach Einstiegszeitpunkt in den letzten 20 Jahren nicht so prächtig performt.

  13. AvatarMatthias 112

    Ich wünsche euch auch allen ein Gesundes Neues Jahr, bleibt mir alle gesund, denn das ist das wichtigste überhaupt.

    Vielen Dank auch an Tim. Ich lese jeden Tag in deinem Blog. Bitte weiter machen, du motivierst mich jedes mal aufs neue weiter zumachen.

    Meine erste Investition in 2019 sind 2000€ in Apple zu investieren.

     

    Grüße aus der Lausitz

  14. AvatarChristian

    Lieber Tim, vielen Dank für deine guten, regelmäßigen Beiträge. Dir und Deiner Familie alles Gute! Viel Frieden und Gesundheit. Ein schönes und gutes 2019.

    Das wünsche ich auch allen anderen im Blog. 🙂

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Florian H

    Ja, die Norweger sind clever.

    @ Matthias Schneider

    @ Martin

    @ Garnix

    @ Kurt

    @ DanielKA

    Puck

    Kiev

    Marco Livermore

    @ Iceman

    @ Ruben

    @ Matthias 112

    @ Ralf

    @ ThomasH

    @ Christian

    Danke Euch allen. Danke fürs Lesen, Kommentieren und die netten Wünsche. Allen wünsche ich ein super Jahr 2019. Dass Eure Ziele und Träume in Erfüllung gehen.

     

    @ Ali

    Du hast das Problem gut zusammengefasst. Das müssen die Leute dann selbst herausfinden. Die Konsumgeilen geben ihr Einkommen komplett aus. Sie sind eifersüchtig, wenn sie dann hören, dass jemand ein fettes Depot hat und frei ist.

  16. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Für 2019 die besten Wünsche an Tim und alle Leser! 🙂

    Liebe, Glück, Gesundheit – darum geht es im Leben.

    Tims motivierende Artikel und der Zusammenhalt der Leser hier werden für ausgezeichnete Ergebnisse in der Zukunft sorgen, da bin ich überzeugt.

  17. AvatarEx-Studentin

    Frohes neues Jahr an alle! 🙂 Danke Tim für deine vielen Beiträge und die Motivation!

    Die Feiertage habe ich bei meinem Bruder verbracht. Er wohnt mit seiner Frau auf dem Land, ein Bach fließt an seinem Haus vorbei. Er war froh, dass mal jemand das große Haus füllt.

    Wir zwei waren uns einig, dass wir es sehr gut haben. Solide Jobs als Ingenieure, hohe Sparraten, einigermaßen gesund. Dieses Jahr kam meine kleine Nichte zur Welt. Statt mich vom Krebs meines Vaters runterziehen zu lassen, denke ich jeden Tag an dieses Wunder. Wenn die kleine Maus einen anlächelt, wird einem warm ums Herz. Ich freue mich darauf, sie aufwachsen zu sehen.

    @ZEN Investor

    Tut mir leid von deinen Schicksalsschlägen zu lesen. Ich hoffe, du kommst finanziell auf einen grünen Zweig. Du versuchst es ja schon einige Jahre. Besteht die Chance, dein Einkommen zu erhöhen? Meine Brüder und ich kommen auch aus einfachen Verhältnissen und haben nun alle gute Jobs. Wir verdienen keine Manager-Gehälter, aber wir leben genügsam.

  18. AvatarFit und Gesund

    Ich wünsche Tim und allen Anderen ein Frohes, Gesundes Neues Jahr.

    An den vorangegangenen Diskussionen habe ich mich nicht beteiligt, ich bleibe meiner Strategie auch in 2019 treu, jeden Monat 1 Wert neu oder aufstocken und die Dividende (diesmal zum ersten mal im 5 stelligen Bereich) werden re-investiert, bestimmt wird mir mal wieder ein Fehler unterlaufen, sei es drum, die Strategie passt.

     

    Alles Gute Euch 🙂

  19. Avatarali

    Hallo Tim

    Erst mal ein gesundes und erfolgreiches Jahr für dich und die anderen Mitleser/innen

    Ich werde auch dieses Jahr stur meine beiden MSCI ETFs vermehren.

    Vielleicht kommt noch eine Aufstockung der Sparsumme in Frage,mal sehen…

  20. Avatar-M

    Na jetzt können wir wohl alle zusammem reich werden…. ich wusste immer, dass es die Formeln der 5. Und 6. Klasse in Mathe sind, die es mir im Leben erleichtern werden voran zu kommen. Dabei sind die oben genannten noch viel einfacher auf „X“ umzustellen und dahin aufzulösen. All die Jahre blindlings unterwechs gewesen, dabei lag die Antwort so nah ! (Ein 200 Jahres backtest wäre noch sehr cool)

    -M

  21. AvatarDaniel

     

    Deutschland sollte einen Staatsfond auflegen, in etwa so einen wie in Norwegen. Wie vermögend die Norweger sind, müssen wir hier jetzt wohl nicht diskutieren.

    Naja, Norwegen finanziert diesen Staatfonds zu einem großen Teil aus den Erträgen der Ölförderung. Das haben wir nunmal leider nicht. Heisst im Umkehrschluss, es müsste dann auch direkt von uns Bürgern in Form von Steuern geholt werden. Möchte ich ungern da ich lieber mein eigener Herr bin.

    Zum anderen müsste der Staatsfonds Deutschland die ungefähr 10-fache Größe haben. Das würde zu einer völligen Marktverzerrung führen und durch die massiven Aktienkäufe aus diesem Fonds würde der Staat große Stücke des Streubesitzes von Blue-Chips aufsaugen. Gleichzeitig ziehen alle Preise für diese Aktien an wenn alles auf Teufel komm raus gekauft wird. Auch das möchte ich nicht haben. Es klingt unfair aber dürfte der Realität entsprechen, Wohlstand für jeden (Einzelnen) ist möglich, aber eben nicht für ALLE. Betrachten wir es als Privileg zu wissen wie man es besser/anders machen kann, aber dieser Effekt verpufft wenn es alle machen.

  22. AvatarThorsten

    @All @Tim Euch allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr und bestes Gelingen sämtlicher Vorhaben !

    Zum Thema, ein Teil der Nichtsparer kann nicht sparen. Es geht nicht. Ich selbst kenne Mehrere, bei denen kein Geld am Monatsende übrig bleibt, weil sie einfach nicht genug verdienen. Eine besser bezahlte Stelle ist nicht drin, dafür reichen Qualifikation,  fortgeschrittenes Alter oder ungenügende Deutschkenntnisse nicht aus. Man muss akzeptieren, dass grenzenlose Fortbildung oder angeblich unendliche Möglichkeiten, wenn man nur wollte etwas zu verbessern, was am Ende mehr Geld bringen sollte nicht für jeden eine  Realität ist. Diese Leute haben dann oft mehrere Niedrigjobs oder arbeiten neben dem schlecht bezahlten Hauptjob noch zusätzlich woanders. Lebenshaltungskosten und Kinder wiegen das Netto komplett auf. Sie hoffen, dass ihre Kinder besser leben werden und es scheint auch zu gelingen. Sie investieren in die Kinder, werden aber wohl in Altersarmut fallen. Eine kaputte Waschmaschine ist ein Problem. Sie sind oft Kunden der 0%-Finanzierung oder nehmen auch gerne gebrauchte Sachen (wir haben einen funktionierendeninen  Röhrenfernseher, einen für uns zu kleinen Kühlschrank auf diese Weise mit gutem Gefühl zur Weiterverwendung verschenkt).

    Mich würde auch interessieren wie viele US-Amerikaner nichts sparen können. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass es in den USA viel schlimmer ist als bei uns In Deutschland. Ohne Arbeitslosengeld, Hartz4, Grundrente, staatliche Rente und ohne staatlich finanzierte Krankenkasse ? Das müsste statistisch viel schlimmer ausfallen.

    Wenn es nur um die geht, die sparen könnten, es aber nicht tun, da gibt’s auch genug Spezialisten. Mein Umfeld ist voll davon. Haben zwei Autos auf ihren Stellplätzen  und fragen dann, ob sie meinen nicht genutzten  Stellplatz für ihre Gäste verwenden dürfen. Frechheit und Dummheit liegen oft nah beieinander.

  23. Avatarsammy

    @Thorsten

    Du beschäftigst dich wieder sehr mit anderen. Erzähle doch mal etwas über dich. Wieviel hast du in deinem ehemaligen Berufsleben so verdient? Wie hoch und wie lang war deine Sparquote? Wofür ist dein Geld drauf gegangen? Das wäre viel interessanter und sinnvoller als negativ oder herablassend über andere zu reden.

  24. AvatarFabian S.

    Hallo Tim,

    Berkshire Hathaway kann ja auch als ETF-Ersatz genutzt werden. Wie soll dabei aber die 4% Regel später angewendet werden?!

     

    Naja ich denke schon, dass das Finanzsystem gegenwärtig nicht gesund ist und dass ein Crash schon noch kommen wird…..Ist ja immer ein Zyklus und nach 10 Jahren Bullenmarkt auch nicht verwunderlich….

  25. AvatarJune

    Lieber Tim,

    ich wünsche dir und deiner Familie ein richtig schönes neues Jahr. Geniest die Zeit und macht großartige Urlaube.

    Und schreibe bitte weiterhin so schöne Beiträge. Denn sie motivieren und inspieieren mich in vielen Bereichen. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit die mir aber langfristig sehr weiterhilft. Im Jahr 2018 waren es deine Beiträge über Alkohol. Ich habe schon immer wenig getrunken, inzwischen ist es noch weniger. Und ich muss sagen, das tut mir unglaublich gut. Vielen Dank dafür.

    Hallo zusammen,

    allen ein tolles, neues Jahr. Ich wünsche euch viel Erfolg bei euren Investitionen und  vorallem ganz, ganz viel Gesundheit.

    Take care,

    June

  26. AvatarA.

    @Fit und Gesund

    ich bleibe meiner Strategie auch in 2019 treu, jeden Monat 1 Wert neu oder aufstocken und die Dividende (diesmal zum ersten mal im 5 stelligen Bereich) werden re-investiert

    Das gefällt mir. Ich denke langfristig ist das mit eine der besten Strategien auch vom Zeitaufwand her betrachtet. Ich mache das zurzeit ja auch per Sparpläne.  Morgen ist erstmal wieder BASF fällig. Nach Mai werde ich das Geld dann für eine andere Aktie per Sparplan nutzen.

    Meine Dividende wird dieses Jahr 2019 zum ersten mal 4 Stellig (hier). Hab ja auch Nicht-Dividendenzahleraktien, sonst wäre es dieses mal schon der Fall. Ich denke, wenn es 5 Stellig wird wie bei dir, kann man schon gratulieren zum erreichten. Danach sollte der Stein viel schneller ins Rollen kommen.

    Heute habe ich aber auch wieder ein wenig Silbermünzen physisch bestellt.  Das mach ich auch nach wie vor so 1-2 mal im Jahr. Die Preise ziehen bei Edelmetallen gerade wieder etwas an. Charttechnik schadet nicht. Konnte zuletzt fast am Bottom kaufen.

    @Thorsten

    Ja, nicht jeder kann mehr verdienen. Es gehört auch einfach Glück zum Leben dazu. Ich habe dennoch oft erlebt, dass die Fehler bei den meisten in der Vergangenheit gemacht wurden:

    1.) Mein Onkel bereut es heute, dass er nicht eine Eigentumswohnung gekauft hat, obwohl er damals konnte. Jetzt droht Altersarmut. Rente 600 Euro!!  Viel Geld hat er einfach bar rumliegen. Aber für Eigentum reicht es nicht mehr.

    Soziale Grundsicherung muss greifen.

    2.) Kenne einen Asylanten. Der arbeitet wie ein bekloppter seit er in D ist, aber er will nicht die Sprache systematisch lernen und Ausbildung auch nicht, da er da zunächst erstmal viel weniger verdienen würde. Er ist erst 24.

    3. Ein guter Freund hatte kein Bock auf Schule damals, hat abgebrochen, heute ist er Kurier- und Pizzafahrer. Jeder Tipp damals von mir wurde nicht angenommen.

    4.) Wieder andere arbeiten, verdienen viel (Schwager), aber wissen nicht wie sie vorsorgen sollen (Aktien, Immobilien). Beschäftigen sich einfach nicht damit.

    5.) Der zweite Schwager verplempert viel Geld für Reisen. Reisen sind gut. Ich mag das auch. Aber in Maßen. Geld will auch angelegt werden, aber da wird er dann taubstumm.

    Fazit: Ja, manche können nicht, hatten Pech im Leben, haste Recht, aber genug Leute machen die Fehler selbst und hören nicht auf Leute die es „geschafft“ haben.

     

    Gruß
    A.

  27. Avatarsammy

    @Fabian S

    Ist das dein ernst? Diese ständige fragerei nach buffett und was soll ich tun ist nicht ernst gemeint oder? Sorry aber da stimmt doch was nicht bei dir.

  28. AvatarHendrik

    @fabian S.

    Also Buffett finde ich tendenziell ganz gut also Börsenempfehlung. Viel besser finde ich aber noch Kant – viel zu vernachlässigt in den ganzen Börsenforen…

    „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

    Dass ist es, was ich in Sachen finanzieller Bildung als erstes beachten würde.

    Schöne Grüße und frohes neues an alle 🙂

     

  29. AvatarFabian S.

    @ Sammy:

    Was willst Du von mir?! Habe ich Dich um Rat gefragt?! Nein!

    Was stimmt mit Dir nicht, mir so blöde zu kommen?!

    Echt frech, wenn man einige Kommentare vorher jem. belehren möchte wie man sich hier zu benehmen hat.

     

    @ Hendrik:

     

    Soso, weil Ihr alle ja alles selbst wisst und Euch an niemanden orientieren müsst! Wow alles Börsenexperten 😉

  30. AvatarHendrik

    @Fabian S.

    Das war gar keine Kritik an dich. Nur eine empfehlung in anderer Form.

    Kants Aussage ist doch nur eine andere Form was hier viele andere, Jan,june etc. sagen: du solltest nicht bankberater und Empfehlungen vertrauen- insbesondere keine provisionsgesteuerte. Du bist verantwortlich für dich – das heißt ja nicht das du keine Empfehlungen folgen kannst. Aber du solltest keinen blind folgen ohne deine eigene Meinung zu bilden.

  31. Avatar-M

    Aber Fabian,

    Du stellt wirklich in jedem Beitrag gefühlt 1 deiner 3-5 Fragen, die du hast ständig wieder.

    Beantwortet wurde bereits jede einzelne x-mal.

    Bevor du mir unterstellst da nicht helfen zu wollen: du würdest 4% deiner Berkshire Anteile jedes Jahr verkaufen, um die 4% Regel um zu setzen. Das wurde aber bereits zig mal bereits gesagt.

    Insofern muss ich den Vorrednern recht geben, dass du dich mehr selbst auch bilden musst in dem Bereich. Du hättest die Frage auch im Internet dir beantworten können. Google mal trinity Studie zb.

    -M

  32. AvatarZwitsch

    Lasst euch nicht mehr provozieren… keine Reaktion auf Sunny…. guten Start ins neue Jahr….

  33. AvatarFabian S.

    @-M:

    Naja ich finde es nicht verwerflich Fragen öfter zu wiederholen, die einen beschäftigen. Wiederholungen brennen sich auch besser ein 😉

    Tim wiederholt ja auch seine Themen, was ich auch toll finde….

     

    Mehr bilden finde ich jetz tetw. vermessen, nur weil ich hier schneller reinschreibe als mich in Studien einzuarbeiten, die nach Winston Churchill eh gefälscht sind 😉

  34. GertGert

    @all

    Frohes Neues Jahr, mögen sich eure Ziele erfüllen.

    @Tim

    Danke für deine Arbeit und die vielen Denkanstöße.

     

  35. AvatarDaniel

    Berkshire Hathaway kann ja auch als ETF-Ersatz genutzt werden. Wie soll dabei aber die 4% Regel später angewendet werden?!

    Na durch Verkauf von Anteilen, wie denn auch sonst wenn die Aktie nicht ausschüttet? Im Übrigen warne ich (ich glaube Erichsen hatte das auch mal in einem seiner Videos behandelt) BH als sowas wie einen ETF zu behandeln. Vielleicht als konzentrierter ETF auf wenige Einzelwerte im Bereich Banken und „Old Economy“. BH mag zwar tausende Werte halten, diese sind aber irrelevant, da es um die wenigen „Depot-dominierende“ Wert geht. Und da sind nunmal Banken stark drin. Kann man machen, muss man aber nicht unbedingt überbewerten.

    Naja ich denke schon, dass das Finanzsystem gegenwärtig nicht gesund ist und dass ein Crash schon noch kommen wird…..Ist ja immer ein Zyklus und nach 10 Jahren Bullenmarkt auch nicht verwunderlich….

    Ohne Dir jetzt persönlich zu nahe treten zu wollen, aber was genau möchtest Du damit sagen? Es ist für mich komplett inhaltsleer. „Der Boden ist trocken, die Sonne scheint schon seit 30 Tagen, ich denke es wird irgendwann Regen geben“. Du hast natürlich vollkommen recht, aber man weiß weder wann ein Bären oder Bullenmarkt starten oder enden wird, nur im Nachgang und das nach einer Hochphase auch wieder eine Korrektur und/oder Crash folgt ist ebenso logisch.

  36. AvatarFabian S.

    @Daniel:

    Ok danke für den Tip, obwohl “ wie auch sonst“ schon etw. überheblich rüberkommt….

    Naja denke mit Berkshire Hathaway als ETF-Ersatz kann man machen oder nicht…wie jeder mag…

    Naja und was soll das mit dem Crash von mir?! Ich will damit sagen, dass der mögliche Crash keine Spinnerei ist, sondern geradezu natürlich bei den Verwerfungen seit vielen Jahren und mir hier immer etw. zu kurz kommt.

    Und da keiner weiß, wann er genau kommt, ich sowieso nicht…halte ich mich etw. zurück in meinen Aussagen…Nur es kann mir keiner sagen, dass ein Crash noch 10 Jahre weg ist so glatt wie die Börsen bis zum herbst gelaufen sind über Jahre…

  37. AvatarDaniel

    Und da keiner weiß, wann er genau kommt, ich sowieso nicht…halte ich mich etw. zurück in meinen Aussagen…Nur es kann mir keiner sagen, dass ein Crash noch 10 Jahre weg ist so glatt wie die Börsen bis zum herbst gelaufen sind über Jahre…

    auch damit wäre ich vorsichtig. Ich habe damals auch fest daran geglaubt dass die Pleite Griechenlands zu einem Austritt führt und oder dass dies das Ende des Euros heraufbeschwört. Das alles liegt nun ebenfalls schon wieder viele Jahr zurück, die Schulden sind viel weiter angestiegen und immer noch rettet man sich von Jahr zu Jahr weiter. Ich glaube auch immer noch an den baldigen Untergang des Euros, aber, selbstreflektiert komme ich mir vor wie ein Crash-Prophet der seine Aussage von Jahr zu Jahr um jeweils 1-2 Jahre korrigiert.

    Evtl. hat die jetzige Korrektur ja dem System bereits wieder soviel Luft gebracht dass man den Status Quo auch über die nächsten Jahre weiterführen kann, und in dem Chart der Zukunft sieht man dann einen kleinen Knick bevor sich die Märkte zu noch viel höheren Höchstständen aufmachten. Mir solls egal sein, ich investiere einfach sowieso dauerhaft und immer in den Markt rein, und Dinge die ich sowieso nicht beeinflussen kann sollen mir auch nur bedingt Kopfschmerzen bereiten.

  38. AvatarMichael

    Hallo Tim,

    wünsche Dir und Deiner Familie alles gute für das neue Jahr 2019!

    Vielen Dank für Deine zuletzt zahlreichen Beiträge, mach weiter so.

     

    @All:

    Wünsche euch ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.

     

    Viele Grüße

    Michael

  39. AvatarFabian S.

    @ Daniel:

    Naja Du hast Recht. Allerdings ist der Euro schon seitdem tot …nur er wird künstlich am Leben gehalten. Das wird aber auch nicht ewig so weitergehen….warten wir es ab!

     

    Eins noch:

    Deinen Tip mit dem Verkauf der Anteile von Berkshire Hathaway in Bezug auf die 4% Regel habe ich verstanden, allerdings wird es bei der A Aktie schwierig, denn davon bekommt man im Crash usw.. evtl. nur wenige Anteile 😉

  40. AvatarThorsten

    @A. Danke für die Bestätigung nebst sehr wertvoller Ergänzung
    . Ja die Konsumleute gibt’s zu hauf, das Verprassen ist leider weitverbreitet. Die Werbung hat wohl einen massgeblichen Einfluss. Dazu kommen Käufe,  die Defizite oder Probleme kompensieren sollen. Wenn alle es so machen und sich in der Bildschirmdiagonale überbieten, dann ist bei manchen der Ehrgeiz geweckt mithalten zu müssen. Werbung und Problemkompensation gehen Hand in Hand scheint es.

    Ach ja, eine Stimme im Off hat mir schon zum zweiten Mal zugerufen, dass wir uns keine großen Sorgen machen sollen, die US-Aktien auch beim letzten Shutdown im Keller waren. Das kann ja nicht ewig dauern.

  41. Avatarsammy

    @Fabian S

    Jetzt stoß endlich deine normalo Aktien ab, kauf dir die BH und geh einem nicht ständig auf die Nerven mit deinen beklopten Fragen.

  42. AvatarFabian S.

    @ Sammy:

    Du, ich weiß zwar nicht welche missratene Erziehung Du genossen hast….aber hinterfrage lieber Deinen Umgang hier…..

  43. AvatarFabian S.

    @ Sammy:

    Ist mir eigentlich egal….die Themen hier wiederholen sich immer…und meine Fragen musst Du ja nicht beachten. Richten sich auch nicht an Dich…

    Nur Deine beleidigende Art akzeptiere ich nicht….Und da scheine ich auch nicht der Einzige zu sein….

     

    Bisher herrschte hier immer ein respektvoller Umgang miteinander uns zwar seit vielen Jahren….

    Achte lieber etw. darauf…

  44. AvatarThorsten

    Heute habe ich wieder so eine Email bekommen…

    N Aktien, die Sie sofort verkaufen müssen
    X Aktien die Sie sofort kaufen müssen
    Aktie xy jetzt verkaufen, sie ist schon um 30% gestiegen
    Ist die Dividende von xy in Gefahr ? Jetzt verkaufen .

    Diese Sätze sind Aufhänger, die den Sinn haben , dass man draufklickt. Ich mache das auch und schaue dann nach. Helfen tut es mir nicht, schaden auch nicht, manche Infos da drin sind bekannt,  manchmal komplettiert es die eigene Meinung, manchmal auch  das Gegenteil.  Ich handele nicht danach. Taucht ein Aktienname auf, den ich nicht kenne oder aus dem Auge verloren habe, dann ist es ganz nett.

    Oft soll man auch bloß in kostenpflichtiges Abo gelockt werden.

  45. AvatarFabian S.

    @ Sammy:

    Ja natürlich…..klar können Wiederholungen nerven…aber manchmal ergeben sich auch Rückfragen oder Einfälle oder sich ändernde Sichtweisen oder andere Perspektiven aus denen man etw. beleuchten kann etc… aber es gibt sicherlich auch Kommentare, die mich total nerven..aber die überlese ich dann….kann doch jeder handhaben wie er mag….

     

    wie oft z.b. werden Fragen zu sinnlosen Finanzprodukten wie Lebensversicherungen gestellt?!

    Aber Tim hat gestern erst eine Frage veröffentlicht, die sich auch Leute ständig stellen und trotzdem hat es den Betroffenen  belastet und sehr beschäftigt und er fragte um Rat….finde ich doch super, wenn das jem. macht…

     

    @ Thorsten:

    Vielen Dank und werde ich versuchen…

     

     

  46. AvatarDaniel

    Deinen Tip mit dem Verkauf der Anteile von Berkshire Hathaway in Bezug auf die 4% Regel habe ich verstanden, allerdings wird es bei der A Aktie schwierig, denn davon bekommt man im Crash usw.. evtl. nur wenige Anteile

    Etwas sehr theoretische „was-wäre-wenn-Spielchen“, meinst Du nicht?

    Die A-Aktie notiert bei etwas über 300.000$. Glaubst Du nicht auch das jemand, der über solche Summen verfügt ernsthaft über Teilverkäufe oder Käufe nachdenkt? Die B-Aktie liegt bei 200$, auch hier wüsst ich nicht, warum man eine Wissenschaft daraus machen sollte diese auch wieder in Teilen abzustoßen wenn es zur Entnahmephase kommt. Bei einem 400.000€ Depot besäße man ja immerhin 2000 dieser Aktien, vorausgesetzt man hätte nix anderes. Da sind schon sehr granulare Verkäufe möglich.

    Und wenn du noch mehr als 20 Jahre Ansparphase vor Dir hast verstehe ich ehrlich gesagt nicht warum man sich Gedanken über ungelegte Eier macht.

  47. AvatarAlbr

    @Daniel, zumindest ich verkaufe nix, auch nicht meine Berkshire Aktien…in einigen (hoffentlich) Jahrzehnten geht alles auf meine beiden Kinder über…

     

    das es ist für mich der Sinn des Aktiensparens, Vererben !!!

     

     

  48. AvatarFabian S.

    @ Daniel:

    Naja natürlich ist das Zukunftsmusik, aber ich feile gerade an meiner Strategie für die Ewigkeit, da denke ich natürlich über versch. Wege und Modelle nach….kann sicherlich verfrüht sein…

  49. Avatarghost

    berkshire, soll ab ca. 2028 Dividende zahlen wollen…….laut Erzaehlungen…
     

    mfg

  50. AvatarMeine Finanzielle Freiheit

    Hallo Tim,

    Happy New Year!

    Ich stimme Dir voll und ganz zu und gleichzeitig frage ich mich, wann sich das ändern wird. Das Sparverhalten der Deutschen wird im Zweifel durch die schlechte Aktienkurs-Performance noch verschärft. Es haben ja alle schon immer gewußt, dass es an den Börsen bergab geht 😉

    Sinnvoll fände ich, wenn es neben den vielen Propheten (so nenne ich die Blogger-Community jetzt mal…) auch die Politik Incentives setzen würde, z.B. mit Anreizen für die langfristige Vorsorge, nicht in komplexen Versicherungsprodukten sondern in einfachen ETF Investments analog zum amerikanischen 401k. Das heißt jetzt bitte nicht, dass Du, lieber Tim mit Deinen Appellen aufhören sollst!!

    Viele Grüße

    MFF

  51. AvatarIceman

    @Fabian S. und Daniel

    ihr solltet die Geschichte schon zu Ende denken.

    Die 4% Regel richtet sich danach was ihr in einem Jahr zum Leben braucht.

    Also alle Ausgaben.

    Wenn die 300.000$ diese 4% sind, dann habt ihr zuvor eben ausserordentlich verdient und pflegt einen dekadenten Lebensstil würde ich meinen.

    Justin von Rootofgood zeigt hier monatlich seine Ausgaben und Einnahmen inkl. seinem Depot. Dies finde ich jedesmal sehr beeindruckend wie er alles im Blick behält und weiß wo er Schnäppchen machen kann.

    Falls man hier einen anderen Blog verlinken darf- Siehe hier

    https://rootofgood.com/

    Andernfalls bitte den Link entfernen Tim.

     

  52. AvatarStefan

    @Iceman:

    Naja oder die 4% Regel ist eben auf die Berkshire A Aktie nicht anwendbar, wenn man z.b. ein oder 2 Anteile hält und sein Vermögen dort hat 😉

  53. AvatarZEN Investor

    @Ralf

    Danke für deine Antwort.

    Zu Swiss Re: Die hätte ich auch nicht zu jedem Preis gekauft.

    Heutzutage sucht sich jeder Dividendenaktien oder „Blue Chips“ (die aber meist überbewertet sind).
    Ich schaue auf die Qualität der Firma (zB Buchwert-Entwicklung über 10 Jahre mit Dividenden und Aktiensplits), aber zugleich muss auch der Preis stimmen.

    Dh Swiss Re ist einerseits ein gutes Unternehmen, andererseits wird es unter Buchwert gehandelt.
    Aber eben, den Beweis, dass meine Theorien aufgehen, führe ich dann im Wikifolio.

    @Ex-Studentin
    Danke für dein Mitgefühl.
    Ich habe schon gute Pläne, wie ich auf einen grünen Zweig komme, es dauert aber mehrere Jahre.
    Genügsam lebe ich sowieso.

    @ThomasH
    Gut beobachtet, den Wert „A“ habe ich zwar definiert, aber in keiner Formel gebraucht.

    @-M
    Sehr witzig. Jaja, Formeln der 5. und 6.Klasse.

  54. AvatarRuby

    Auch ich wünsche allen hier ein Gutes Neues Jahr !

     

    @ZEN Investor

    All die Berechnungen die du da anstellst sehen gut aus – aber ich glaube ehrlich gesagt nicht so recht daran, daß das nach Plan funktionieren kann.

    Meine Ansicht auch zu all den Chartanalysen ist daß es sich hierbei meist um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung handelt. Funktioniert solange sich alle daran halten. Scheppert es wie 2008 dann brechen alle Linien sofort weg – wie ein Messer durch die Butter geht.

    Obgleich ich durchaus mit dir einer Meinung bin, daß die Märkte vermutlich weiter korrigieren werden. Schlicht weil die Bewertungen noch immer hoch sind und der Bullenmarkt (jedenfalls US) schon sehr lange läuft.  Ich bleibe investiert, lasse Sparpläne weiter laufen – größere Summen nachlegen werde ich aber erst mal nicht.

     

  55. AvatarFit und Gesund

    @A.

    danke, Du hast ja vor ein paar Wochen mal Dein Depot hier vorgestellt, ich finde ein schönes Depot hast Du da, hatte mir auf jeden Fall mal einen screenshot davon gemacht,

    für mich ist dies die einfachste Art zu investieren, jeden Monat nach Lohneingang kaufe ich, aufgelaufene Dividende werden mit draufgepackt und gut ist, ich analysiere auch nicht bis ins letzte Detail, die perfekte Aktie gibt es nicht, ich mache das seit 3 Jahren so, hab aber nicht bei Null angefangen,

    eigentlich wollte ich ja nur bis Ende Dezember investieren, aber jetzt sind die Kurse tiefer und so mach ich halt weiter, ich benötige das Geld ja auch nicht, gibt jeden Monat neues Gehalt, ich habe keine Glaskugel, ich mach so gut ich kann, wird schon werden.

    Bin immer noch am Lesen von dem pdf „The Single Best Investment“, muss aber im Moment wieder arbeiten und mir fehlt es an Zeit, ich lerne immer noch gerne was dazu.

    Goldtaler hab ich schon länger nicht gekauft, nächstes Jahr will ich aber auch da mal wieder was aufstocken, was Andere dazu meinen ist mir eher egal, ist ja mein Geld.

    Demnächst muss ich wieder mal was fragen hier, aber für heute bin ich müde.

    Wünsche Dir Alles Gute im Neuen Jahr und viel Erfolg mit Deinen Investments.

    liebe Grüsse

  56. AvatarMicha

    @Fabian S.

    >Naja natürlich ist das Zukunftsmusik, aber ich feile gerade an meiner Strategie für die Ewigkeit, da denke ich natürlich über versch. Wege und Modelle nach….kann sicherlich verfrüht sein…

    „Verfrüht“ nachdenken schadet bestimmt nicht, aber das mit der „Ewigkeit“ ist Quatsch. Du wirst sowieso, wie alle anderen auch, Fehler machen bzw. nach einiger Zeit andere Ideen haben und bestimmt auch einige Male im Leben die Strategie umbasteln oder vielleicht komplett verwerfen.

    Was Du versuchst, geht Richtung Perfektionismus. Da habe ich auch gelegentlich mit zu kämpfen und kann Dir sagen, dass das Mist ist und nichts werden wird. Du kommst nie ins „Spiel“ bzw. andere sind immer schon vor Dir da.

    Deshalb kann ich nur dazu raten, die Überlegungen zu beenden und in die Praxis überzugehen und einfach mal anzufangen. Dein Lehrgeld wirst Du abdrücken müssen, egal wie lange Du vorher überlegt haben solltest. Aber Du lernst dabei, also fang‘ endlich an!

    Ich kann es übrigens verstehen, dass es Leute gibt, denen das Lesen der immer ähnlich klingenden Fragen auf die Nerven geht. Du drehst Dich scheinbar schon seit einigen Monaten im Kreis. Ist Dir nicht schon schwindelig? Dieses Drehen kannst nur Du alleine beenden, da hilft es auch nicht, darauf zu warten, bis alle Deinen Wunsch, es so wie Buffett zu machen, gut finden. Mach‘ einfach etwas Praktisches und lerne dadurch! Das Leben ist lang genug und voller Überraschungen. Du hast immer die Möglichkeit bzw. manchmal die Notwendigkeit, Entscheidungen zu korrigieren, Pläne zu ändern. Aber solange Du nicht ins Wasser springst, solange wirst Du auch nicht schwimmen lernen. Und nur vom Reden hat’s wohl noch niemand gelernt.

  57. AvatarIceman

    @stefan

    Da hast du vollkommen Recht, die Möglichkeit habe ich gar nicht bedacht ?

  58. AvatarAli

    Ich bin eigentlich mit meiner simplen 2 ETF Sparplan Strategie gut gefahren und wenn man noch über 20 Jahre Sparzeit vor sich hat sollte man sich nicht allzu viel Kopfzerbrechen machen.Dazu eine bald abgezahlte Wohnung und was Bargeld.Egal ob ETFs oder BH Aktien einfach kaufen, halten und warten.Wer zu lange darüber nachdenkt was er nun kaufen soll bekommt Kopfschmerzen und macht dann einen Rückzieher und sorgt dafür das sein Geld auf der Bank verrottet.

     

     

  59. AvatarDaniel

    @Daniel, zumindest ich verkaufe nix, auch nicht meine Berkshire Aktien…in einigen (hoffentlich) Jahrzehnten geht alles auf meine beiden Kinder über…

    das es ist für mich der Sinn des Aktiensparens, Vererben !!!

    Diesen Sinn verstehe ich nicht. Ich habe keine Kinder, aber wenn ich sie hätte, dann wäre doch dennoch nicht mein Lebensziel ein möglichst großes Aktiendepot für meine Kinder aufzubauen. Sicherlich, mein Ziel ist ihnen ein gesundes Umfeld, eine gute Erziehung, eine gute Bildung und eine sichere Umgebung zu bieten. Und ja, der ein oder andere Euro soll dort auch mal rausspringen, aber ich spare doch nicht primär für meine Kinder. Und wenn doch, warum richtest Du dann nicht einfach ein Sparplan für Aktien bei deinen Kindern in einem Kinderdepot ein? Das hätte zusätzliche Steuervorteile.

    Naja natürlich ist das Zukunftsmusik, aber ich feile gerade an meiner Strategie für die Ewigkeit, da denke ich natürlich über versch. Wege und Modelle nach….kann sicherlich verfrüht sein…

    Ohne dich zu demotivieren, aber spare dir die Zeit, es ist nämlich unsinnig. Gesetzliche Grundlagen und Steuern können sich jederzeit ändern genauso wie Aktien kommen und gehen. Mach dir einfach einen Plan für die nächsten 5 Jahre und steuere dann nach. Ein Depot ist nicht in Stein gemeißelt. Innerhalb von 5 Minuten kann ich alle meine Werte verkaufen und wahrscheinlich innerhalb von 5 Minuten alles passende neukaufen, hätte ein völlig anderes Depot. Innerhalb von Minuten kann ich aus einem Wachstumsdepot in der Ansparphase in ein Depot der Entnahmephase umbauen.

     

    Wenn die 300.000$ diese 4% sind, dann habt ihr zuvor eben ausserordentlich verdient und pflegt einen dekadenten Lebensstil würde ich meinen.

    Justin von Rootofgood zeigt hier monatlich seine Ausgaben und Einnahmen inkl. seinem Depot. Dies finde ich jedesmal sehr beeindruckend wie er alles im Blick behält und weiß wo er Schnäppchen machen kann.

    Das wird wohl so sein, denn ich wüsste keinen Grund, warum ich mir als Normalverdiener eine 300000$ Aktie kaufen sollte wenn diese auch mit 200$ Stückelung holen kann. Aber wie gesagt, ich habe noch über 30 Jahre bis zur Rente, das geringste was mich interessiert ist mir jetzt Gedanken über eine Entnahmestrategie zu machen. Das kann ich mir auch im Jahr 2048-2050 überlegen. Bis dahin muss nur ein möglichst hoher Depotwert erzielt werden und da kann eben durch Käufe/Verkäufe das Depot auf eine Entnahmestrategie ausgerichtet werden.

  60. AvatarHans

    Imho:

    Das letzte, was dieses Land noch braucht, ist ein steuerfinanzierter, am besten von der Politik nach Haushaltslage und vermeintlichem Wählerwillen kontrollierter Staatsfonds!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *