Die Angst vor Aktien macht keinen Sinn. Hier ist der Beleg


New York, 18. März 2019

Die US-Börse steigt im Schnitt um 10% im Jahr. Und das seit Dekaden. Ich verstehe nicht, warum die Angst so groß ist vor Aktien?

Ich verstehe nicht, warum die Angst so groß ist vor Aktien. Im Schnitt legt die US-Börse um rund 10% jährlich zu. Selten kommt es zu einem Einbruch. Wenn er der Crash dann mal kommt wie 2008, erholen sich die Kurse wieder kräftig im Anschluss.

Je seltener du auf die Kurse schaust, desto besser fühlst du dich. Denn wir Menschen empfinden Kursverluste als deutlich schmerzvoller, als wir uns im Gegenzug über Kursgewinne freuen.

Was bringt all die Angeberei? Nichts. Dieser Absolvent wollte mit einem teureren Auto auf Instagram angeben. Er fragte in die Runde, ob jemand das Foto mit einem schicken Auto auffrischen könnte. Dann hat jemand das Auto spaßeshalber einem Eisenkäfig, gefüllt mit Schuldscheinen, ausgetauscht. Haha. Der Schuss ging nach hinten los:

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Ein Beitrag geteilt von James Fridman (@fjamie013) am

Profifussballer Leroy Sané (23) läuft neuerdings wie ein Clown herum. Er trägt teuren Luxuskram. Sein Outfit kostet über 25.000 Euro, schätzt die Bild-Zeitung. Das hat er doch gar nicht nötig.

Am Freitag hab ich ein 22 Minuten langes Video am Flughafen in Newark aufgenommen. Ich sprach über meine paranoide Angst ein neues Handy für 1.000 Dollar zu kaufen:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Die Angst vor Aktien macht keinen Sinn. Hier ist der Beleg

  1. AvatarRamo

    Hallo Tim,

     

    hat at jemand schon mal ausgerechnet wieviel Rendite man erwirtschaftet hätte

    wenn man bei jedem Index-Rücksetzer von -10 %  nachinvestiert hätte und danach bei -20 % noch einmal nachinvestiert hätte.

    z.B. Beim S&P 500 Index..

    dann wäre man doch weit über den normalen Durchschnitt von jährlich

    10 % Rendite gekommen oder?

     

    liebe Grüsse

    Ramazan Cesur

  2. AvatarRS

    Paranoide Angst davor 1000 $ für ein Handy auszugeben? Wohl eher gesunder Menschenverstand. Für diesen Preis kaufe ich mir 5 Handys und hab noch Geld übrig 🙂 und bin nicht eingeschränkter in der Nutzung wie mit einem teuren. Gestern war ich geschockt. Der Sohn eines Arbeitskollegen kauft sich ein Haus für 480k € weil Freundin jetzt heiraten möchte und für Family sowas toll ist. Papa ist bemüht es ihm auszureden jedoch die Hormone und der Trotz. Selbst mit der Rechnung bei stabilen Arbeitsverhältnis und Gesundheit es bis zur Rente noch nicht ganz abgezahlt wäre und man ja auch Rücklagen für Urlaub, gewisse Anschaffungen für Familie und Reparaturen benötigt. Nun ja der German Dream vom Eigenheim hat wieder ein Opfer gefunden.

  3. AvatarChris1986

    @RS

    Ich habe vor zwei Wochen auch einen Kaufvertrag für eine 470k€ Immobilie unterschrieben. Ohne mehr Informationen lässt sich da über Sinn oder Unsinn wenig sagen.

    Ob man bei der miesen Eigenheimquote in Deutschland vom „German dream vom Eigenheim“ sprechen kann?

  4. AvatarDavid

    @Tim:

    Die Angst bzgl. Aktien hat wohl zwei Gründe: Einerseits liegt es an der Erziehung („Aktien sind riskant!“, „Mit Aktien kann man viel Geld verspielen!“), andererseits liegt es an der menschlichen (emotionalen) Eigenschaft, dass ein Verlust psychologisch doppelt so schwer wiegt wie ein Gewinn. Mit anderen Worten: Man ärgert sich über einen Verlust doppelt so stark, wie man sich über einen Gewinn freut (sog. Verlustaversion). Man muss somit zwei Mal gewinnen, um einen Verlust (psychologisch) ausgleichen zu können.

    @All:

    Ich habe eine allgemeine Frage, welche ich bereits an mehreren Orten platziert habe, ohne dass mir jemand eine Antwort gegeben hat, daher versuche ich es einmal hier in diesem Blog: Es gibt ja diverse Indizes, in Deutschland u.a. bspw. den SDAX, den MDAX und den DAX. Oft wird darüber diskutiert, dass ein Unternehmen „auf- oder absteigen“ kann. Nun meine Frage: Gibt es hier eine Art Ranking oder wie weiss ich, wie weit weg eine Firma vom nächsten Index entfernt ist?

  5. AvatarBruno

    Für manche ist ein teures Handy Luxus, es gibt ja sogar Leute die ein Special-IPhone mit Edelsteinen oder Diamanten sich zulegen. Das gab es schon bei den alten Nokia Knochen.

    Für mich wäre das wertvollste Handy keines. Den Luxus muss man sich erstmal leisten können. Ich hatte den Luxus schon paar Mal, aktuell leider nicht aber es ist ein Ziel. Sprich, den Luxus, für niemanden erreichbar sein zu müssen. Familie mal aussen vor aber da reicht auch ein Mini-Handy für 35.-

    https://www.pearl.ch/ch-a-PX3873-1020.shtml;jsessionid=h7693DBE92D32468F3C6F3A558E612D8B?vid=917&wa_id=27&wa_num=1&gclid=Cj0KCQjwg73kBRDVARIsAF-kEH9l_MhcM2ZpXgLl2o80gFISRbkFLTkwhYvVvWbXy9uKQ1OAa_E4OuwaAuz1EALw_wcB

  6. AvatarRalf

    Der Staat könnte in D ebenfalls viel mehr dazu beitragen, die Altersvorsorge mittels Aktien bei der breiten Bevölkerung zu fördern und Vertrauen zu bilden. Stattdessen wird alles verschlechtert und vorhandenes Misstrauen weitere gefördert.

    Früher waren Kursgewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Der Sparerpauschbetrag wird seit Jahren niedrig gehalten. Teure Dinge wie Rüruprente und Riesterrente sowie eine in Zukunft wohl noch stärkere Besteuerung von Dividenden und Kursgewinnen bewirken das Gegenteil…

  7. AvatarRS

    @chris1986 mit einer vernünftigen Finanzplanung gebe ich dir Recht. Ich kenne seinen Sohn zur Genüge. Zuwenig Geld zuviel Monat und Papa hast mir mal etwas fürs Benzin. Bei einem kleinen Kredit mein Gott man macht in jungen Jahren schnell mal Fehler die sich aber in kleinen Grenzen halten sollen. Man kann auch mal ein paar Monate auf einiges Verzichten. 480k + was noch so dazugehört Küche Möbel usw. sind wir mal locker bei 500k. Wobei er hat von Oma 30k geerbt aber die waren für Auto eingeplant. Sowas ist bei einer Planung von ü30 Jahren abzahlen mit Restschuld ein hohes Risiko. Alleine schon heutzutage 30 Jahre stabiles Arbeitsverhältnis vorauszuplanen ich weiß nicht. Freundin arbeitet noch aber was ist bei Kindern? Es kann gut gehen aber ehrlich mit einer Unterschrift ganze leben nur für bisschen Beton klingt für mich wenig reizvoll und die ständigen Zahlungen bis zur Rente im Nacken aber jeder wie er mag.

  8. AvatarRalf

    Immobilien sind ein komplexes Thema. So viele Punkte und Faktoren spielen eine Rolle. Da aber auch bisher bezahlbare Mietobjekte immer teurer werden und je nach Region die Nachfrage sehr hoch ist, ist Eigentum mitunter eben doch ein Thema und kann sich rechnen.

    Vor allem wenn man Verantwortung für Familie hat und dieser aus verschiedenen Gründen nicht diverse Problemlagen zumuten will. Als Single könnte ich auch mitten in der Großstadt wohnen, mit Kids verändert sich der Blickwinkel jedoch.

    Laut einer IW-Studie verlassen immer mehr Familien die Städte, sicherlich wegen der Kosten aber vermutlich nicht immer nur deswegen.

     

  9. AvatarA.

    @RS

    Es kann gut gehen aber ehrlich mit einer Unterschrift ganze leben nur für bisschen Beton klingt für mich wenig reizvoll und die ständigen Zahlungen bis zur Rente im Nacken aber jeder wie er mag.

    Miete? Geht sogar bis zum Tod 😉 . Aber 480 k + Nebenkosten + Küche usw. ja das ist schon happig. Aber muss er wissen.

  10. AvatarNico Meier

    Wenn ich in meinem Umfeld höre wie hoch die Monatsmieten sind bin ich froh keine Miete mehr zahlen zu müssen. Und sollten die Zinsen mal steigen, so steigen die Mieten auch da diese in der Schweiz an einen Referenzzinssatz gebunden sind!

  11. AvatarBruno

    @Nico Meier

    Wenn die Zinsen stärker steigen würden, sagen wir Referenzzinssatz von heute 1.5% auf 5%, dann esse ich einen Besen wenn die Mieten noch angepasst werden, wie sollen Leute die heute 2500, 3000 oder sogar 4000-5000 CHF Miete bezahlen z.b. in der Stadt Zürich, das noch verkraften? Jeder vernünftige Mieter wird dann nicht mehr erhöhen, als sich über hohen Leerstand zu ärgern. Man kann die Mieter relativ lange melken, aber es hat auch seine Grenzen, ohne Regulierung sondern ganz einfach der Markt.

    Ich rechne aber nicht mehr mit stark steigenden Zinsen, was auch positiv für Aktienmärkte sein dürfte. Zinsprognosen sind noch schwieriger als Aktienmarktprognosen, aber die hohe Verschuldung der Staaten wird kaum stark steigende Zinsen zulassen, ausser wir bekämen unerwartet starke Inflation, die weit und breit nicht zu sehen ist aktuell.

  12. PeterPeter

    @RS

    Für 500k würdest Du bei uns in der Stadt oder stadtnah mit guter Anbindung nicht mehr viel bekommen. Schon gar kein Haus. Immer alles relativ.

  13. AvatarBruno

    @Peter

    Bei uns sogar auf dem Land, für 500k bekommt man hier nicht mal mehr eine 2 Zimmerwohnung, ein Reihenhaus ab 1.5 Mio und ein EFH ab 2.5 Mio. Angebot und Nachfrage.

     

  14. Danny Danny "Pfeffersack"

    @ Tim: Kann deine Angst/Scheu gut nachvollziehen. 1000 $ für ein Smartphone ist echt überflüssig. Mein bester Freund hat bei seinem neuen Arbeitgeber ein neues iPhone bekommen. Irgendwas mit „X“ und ist total enttäuscht. Er hatte sich ein Dreivierteljahr davor privat ein S8 von Samsung gekauft, nicht die aktuellste Version, und war begeistert. Er meinte nun, das iPhone bräuchte für die Anbindung ans Mac-Book sogar noch einen extra Adapter für 40 €. Verrückt das Ganze.

    Ich bin mit meiner 2016er Version des A3-Modells von Samsung für unter 250 € total zufrieden. Hoffe, dass es noch lange durchhält. Sonst muss ich mich wieder durch den Modell-Dschungel kämpfen und unnötiges Geld ausgeben, welches in Aktien oder Erlebnissen mit den Kids deutlich besser investiert wäre…

    Viele Grüße,

    Danny.

    P.S. Wer hat heute beim Tag der Aktie zugeschlagen? Hätte gern MünchenerRück, BASF oder Adidas gekauft. Die wollten aber meine Limits nicht erreichen. Aber zumindest bei MünchenerRück gibt es am Mittwoch Zahlen zum 4. Quartal und zum Ausblick. Vielleicht kommt dann die Aktie wieder etwas zu-Rück. 😉

  15. AvatarDude

    @Danny:

    Ich hab dies Jahr beim „Tag der Aktie“ nicht zugeschlagen.

    BASF hab ich im Dez und Jan schon aufgestockt.

    MünRü hätte ich gern mehr – aber aktuell zu teuer.

    Siemens hatte ich grad bei 92,x nachgekauft.

    Die anderen Werte interessieren mich nicht wirklich aktuell. Daher bin ich leer ausgegangen.

  16. AvatarThorsten

    @Nico Meier Wenn ich jetzt schreibe, dass die Mieten in Deutschland immer noch recht niedrig sind , dann bekomme ich böse Blicke. Man muss im Auland schauen, was in den Ballungsgebieten verlangt wird, da ist Deutschland billig und holt bloß nach, was woanders schon lange so ist. Die Linken kapieren es nicht, sie schreien, die Mieten seien den Gehältern davongelaufen. Da gibt es überhaupt keine Relation und es ist eine ideologisch verzerrte Wahrnehmung der Realität, dass irgendwas mit irgendwas in Einklang gebracht werden müsste, wir wären dann im Sozialismus angekommen. Die Wahrheit ist, dass die Gehälter nicht mitkommen, der missliebige  Präsident Trump hat zu Recht gesagt, wir seien ein Billiglohnland. Ein Teil hat dämlich gelacht, der intelligentere Teil ist zusammengezuckt. Da hilft es nur Gehälter anheben und Wohnungen bauen, Wohnungen bauen, Wohnungen bauen. Aber das kapieren die Linken nicht, sie wollen lieber enteignen und treiben die Miete mit Mietpteisbremsen , Kappungsgrenzen an den Anschlag. Wer setzt dem Wahnsinn ein Ende ?

    Für 480.000 bekommt man bei uns kein Haus mehr, vielleicht bei den angrenzenden Bundesländern, dann mit Pendelei. Eine 100qm Wohnung ist bei dem Preis noch drin, aber kein Neubau. 50qm am Stadtrand gehen bei 225.000 Euro los.

    Die Schreihälse mit der behaupteten Immobilienblase sind verstummt. Das Geschrei hat die Erhöhungen nicht verhindert. Was gestern als überhitzt erschien gilt morgen bundesweit als günstig. Die Leute müssen wohnen und da die Grenzen offen sind hört der Bedarf auch nicht auf. Qualifizierte Leute aus Süd- und Osteuropa kommen zu uns und natürlich zahlreiche Wirtschaftsmigranten von außerhalb der EU. Es beschleunigt sich eher, da die Landflucht der Einheimischen dazuaddiert werden muss.

     

  17. Avatarfinanzmixerin

    Mein Kommentar war einfach weg, habe scheinbar falsch gerechnet 😀

    Jetzt in aller Kürze: Ich habe heute Vonovia und Bayer gekauft.

    Bayer finde ich unterbewertet und Vonovia hat ein Kaufsignal nach Levermann (ebenso wie Allianz und MüRü).

  18. AvatarNico Meier

    @Bruno

    Ich erwarte zurzeit auch keine steigenden Zinsen in der Schweiz weil die SNB die Zinsen erst erhöhen kann wenn die EZB ihre Zinsen auch erhöht. Sonst würde sich der Franken wieder stark aufwerten was Gift wäre für die Exportindustrie. Und die EZB kann nicht erhöhen da sonst Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich in grosse Probleme getrieben würden.

    @Thorsten

    Mietpreise in deutschen Metropolen sind preiswert wenn man sie mit Mietpreisen in London, New York oder Paris vergleicht auch wenn dies niemand hören will. In London gibt es Wohngemeinschaften in denen sich mehrere Anwälte eine Wohnung teilen um mitten im Kuchen zu wohnen. Da wird für eine normale 3 Zimmerwohnung mit 60qm schnell über 5000£ fällig was 2’500£ oder über 3’000 Franken entspricht! Und ich spreche von Altbau in bescheidenem Zustand!

  19. AvatarDaniel

    Für mich wäre das wertvollste Handy keines. Den Luxus muss man sich erstmal leisten können. Ich hatte den Luxus schon paar Mal, aktuell leider nicht aber es ist ein Ziel. Sprich, den Luxus, für niemanden erreichbar sein zu müssen. Familie mal aussen vor aber da reicht auch ein Mini-Handy für 35.-

    Kein Smartphone zu haben wäre für mich eine Strafe. Selbst wenn ich morgen Multimillionär wäre und meine Zeit frei verwalten dürfte. Auch da würde ich mal Fliegen und Zug fahren und hätte gerne unterwegs Apps mit denen ich meine Tickets verwalte bzw. herausfinde ob ich pünktlich ankomme. In Island habe ich extrem erfolgreich den Google Übersetzer genutzt in dem man einfach in seiner Landessprache reinquatscht und das Smartphone in der anderen Sprache quatscht. Die Isländer hats total gefreut dass sie nicht ständig auf English angequatscht wurden, auch wenn es „nur“ das Handy war. Wir haben dabei viel gelacht.

    Auch Musik unterwegs dabei zu haben ist ein Luxus auf den ich nicht mehr verzichten wollte. Ein Leben ohne Whatsapp? Würde bei mir die meisten Kontakte einfrieren lassen da man für gewöhnlich niemanden während der Arbeitszeit einfach anruft wenn man Privatkram klären will. Früher lief bei mir in den 90ern mein PC dauerhaft durch damit ich ICQ oder E-Mails bekomme, heute liegt ein Smartphone auf dem Tisch und sagt mir einfach bei Bedarf dass ich erreicht wurde.

    Das Bezahlen läuft zum Teil schon übers Handy, das sichere Einloggen per APP ebenfalls. Zudem eine akzeptable Kamera die man immer in der Hosentasche hat wenn grade was Schönes/Lustiges oder wichtiges passiert. Nein, dieses Multitool würde ich nicht mehr hergeben wollen, selbst wenn ich alles Geld der Welt hätte.

     

    Ich bin mit meiner 2016er Version des A3-Modells von Samsung für unter 250 € total zufrieden. Hoffe, dass es noch lange durchhält. Sonst muss ich mich wieder durch den Modell-Dschungel kämpfen und unnötiges Geld ausgeben, welches in Aktien oder Erlebnissen mit den Kids deutlich besser investiert wäre…

    Nachdem Windows Phone, insbesondere die 8er Version ja quasi tot ist weil Microsoft dieses geniale Betriebssystem aus mir unbekannten Grünen am langen Arm hat verhungern lassen, musste ich für meine Mutter auch ein neues Smartphone besorgen. Es wurde ein Xiaomi A2. Es ist verglichen mit meinem 800€ Dienst-iPhone für tägliche Belange kaum unterlegen. Der Prozessor ist genausoschnell, das Gehäuse ebenfalls gut verarbeitet (komplett Metall), Fingerabdruckreader, Gesichtserkennung, großes Display, viel Speicher, Kamera die gute Bilder am Tag macht und das für 170€ inkl. 3 Jahre Sicherheitsupdates.

     

     

  20. Der BaumDer Baum

    @ Hausbau, Blase, Preise: Ihr müsst euch schon ein geeignetes Messinstrument suchen um hier eine sinnvolle Antwort zu bekommen. Der Vergleich mit anderen Märkten und besonderen Metropoleregionen ist sicher nicht dafür geeignet.

    Ich würde eine Relationsmaß nehmen, z.B. Durschnittlicher qm-Preis im Verhältnis zum (Brutto-)einkommen (oder BIP, etc.) oder ähnliches.

    Typische Anzeichen für eine Blase seien laut UBS, wenn sich die Kaufpreise von den Mieten oder den Einkommen entkoppeln. Beides trifft auf einige Metropolen in Deutschland zu.“ – USB 

    Ich hab jetzt auf die schnelle keine besser Quelle zur Hand, aber zur Veranschaulichung reicht’s: Wenn aktuell laut Immowelt.de bei Häusern der m2 im Median 1700 € kostet. Und der Nettomedian im Einkommen bei um die 22500 € im Jahr liegt, dann kann man damit ein Verhältnis errechnen. Z.b. 1700/22500= 0.075 (7.5%). Also musst man 7.5% aktuell seines Jahresnettoeinkommens für einen m2 zahlen. Steigt oder fällt der Wert, können wir etwas über die sich ändernden Verhältnisse sagen.

    Um jetzt einen Anhaltspunkt zu finden, ob der Preis noch okay ist oder nicht, müsste man noch weiter Schritte gehen: Berechnung der Vergangenheit, wie war der Wert in Krisenzeiten etc. Dann können wir das Vergleichen. Aber das lass ich jetzt mal.

    Erst dann können wir irgendwas zum Thema ist der Preis in Ordnung oder nicht sagen. Ggf. auch mit irgendwelchen anderen Relationen.

    Grüße Baum

  21. KievKiev

    @ Daniel

    Bei MadFI behandelt der aktuelle Beitrag genau Deep Work, Smartphones usw.:

    https://www.madfientist.com/cal-newport-interview/

    Ich kann den Podcast sehr empfehlen. Ein Smartphone ist hervorrang. Ich möchte darauf auch nicht verzichten. Es ist aber in der Art wie wir es verwenden auch ein Fluch. Der kommt natürlich auch nicht rein zufällig daher…

    Für mich ist der Umgang mit diesem eine der größten Herausforderungen den größten Nutzen für mich herauszuholen.

    Zu Deinem Xiaomi Smartphone: Hier kann ich den Beitrag von AlleAktien empfehlen. Xiaomi steht bei mir unter starker Beobachtung. Die Geräte werden scheinbar mit einer geringen Marge von 5% rausgehauen und es wird über Software mehr Geld verdient. Es scheint Jünger wie bei Apple zu geben. Natürlich in kleinerem Ausmaß. Von der Qualität kann ich es aber sehr gut nachvollziehen. Ich habe den automatischen Staubsauger, E Roller, Smartphones (und Laptop nur von den Specs angeschaut). Die Produkte sind von der Verarbeitung hervorragend. Ich habe mich erst kürzlich wieder über Schrott aus China geärgert, den ich über Amazon nicht wissend erhalten habe. In solchen Zeiten sind starke Marken wertvoll. Bei Xiaomi oder natürlich auch Apple kann ich ein sehr gutes Produkt erwarten. Bei Xiaomi allerdings zu einem sehr geringen Preis.

    Ich werde meine Apple Position bald umschichten. Vielleicht trete ich in die Wachstumsfalle. Wir werden es in 10 Jahren sehen. Mich stört die kurze Historie der Aktie. So kann man sie natürlich schlecht einschätzen.

    Ich werde mein Engagement in Xiaomi, BABA, JD.com und Tencent ausbauen. So schnell wie möglich. 10k möchte ich dort gleichmäßig verteilen. Lieber heute als morgen.

  22. AvatarNico Meier

    @der Baum

    Die Vergleichbarkeit im Immobereich ist immer schwierig weil es kaum zwei vergleichbare Objekte auf dem Markt gibt. Eine Dreizimmerwohnung in Stadt A kann nur mit einer Dreizimmerwohnung in Stadt B verglichen werden wenn die Lage identisch und die Grösse und Ausstattung der Wohnungen ebenfalls identisch sind.

    Ich habe rund 10 Jahre Miete gezahlt und immer wenn mir die Miete abgebucht worden ist vom Konto habe ich die Geldverschwendung bereut. Bin froh muss ich keine Miete mehr zahlen!

  23. AvatarA.

    @Kiev

    Ich werde mein Engagement in Xiaomi, BABA, JD.com und Tencent ausbauen. So schnell wie möglich. 10k möchte ich dort gleichmäßig verteilen. Lieber heute als morgen.

    Ich nutze das Xiaomi Redmi 5 und seit kurzem einen Xiaomi Staubsaugroboter für 350 Euro. Davor hatte ich einen iRobot für 320 Euro, allerdings ohne Laservermessung, sondern mit Chaosprinzip. Chaosprinzip ist sinnlos bei einer Wohnung, höchstens für eine Singlebude interessant.

    Bis jetzt finde ich Xiaomi echt gut. Ich beobachte die Aktie auch weiter. BABA habe ich und Tencent werde ich  (wieder) kaufen irgendwann, nachdem ich es verkauft hatte für einen Trade, der auch nicht ganz so funktioniert hatte.#

    China Mobile finde ich auch ganz interessant und beobachte das auch regelmäßig.

    Gruß

    A.

  24. AvatarDaniel

    Ich habe rund 10 Jahre Miete gezahlt und immer wenn mir die Miete abgebucht worden ist vom Konto habe ich die Geldverschwendung bereut. Bin froh muss ich keine Miete mehr zahlen!

    Und wieviel Prozent der Miete die du gezahlt hast wanderten tatsächlich in die Tasche des Vermieters? Es ist ja nicht so, dass ein Vermieter als Halsabschneider mit 30% Gewinn darausrennt, sondern auch er muss ja laufende Unterhaltskosten, Rücklagen usw. bilden.

    In vielen Fällen glauben die Wechsler von Miete zum Eigenheim, dass sie nun gänzlich für sich wirtschaften, was sie aber oftmals nicht tun. Ich beobachte das ja auch selbst bei mir. Erst letzten Sommer waren Sanierung inkl. Fenster für über 3000€ an der Fassade notwendig, hohe Gas, Strom und Wasserrechnung kommen hinzu. Auch sonst ist immer mal wieder etwas kaputt. Diese Kosten rechnet man gerne mal klein. Und das hier ist ein Haus aus 1955 das gänzlich abbezahlt ist, weil es schon mein Opa gebaut hat. Bei vielen kommen dann noch die Hypothekenzinsen dazu. Interessanterweise regen sich viele über ihre Vermieter auf die 3-4% Marge machen, aber sobald es ums Eigenheim geht werden die Zinsen für die Hypothek achselzuckend hingenommen. Dabei macht die Bank durch generierung des Kredits noch viel weniger für mich als es beispielsweise ein Vermieter tut. 😉

  25. KievKiev

    @ A.

    Bei dem ein oder anderen Trade bin ich auch dabei, aber es ist ähnlich wie mit dem Smartphone. Den Blick für das Ganze sollte man dabei nicht im Rauschen verlieren. Ich habe damals bei Tims Frage nach Aktienkandidaten Xiaomi genannt. Die zweite Wahl weiß ich gerade nicht mehr. Und welche Aktie habe ich nicht im Depot?

    BABA und Tencent habe ich auch mit 20% Gewinn. JD hatte ich sogar ausreichend, aber habe sie auch leider verkauft. Sonst hätte ich hier wohl auch mehr als 20% Gewinn.

    Das sind aber auch nur meine langfristigen Wachstumskandidaten. Ich habe zu der Zeit verstärkt Dividendentitel aufgebaut. Das hat sich auch ausgezahlt. Ich liege aber mit dem Hauptdepot gleichauf mit dem S&P Index. Und das mit ziemlich ähnlichen Verlauf. Also keine Outperformance. Dafür bekomme ich diesen Monat gute Dividenden und May sowieso. Alleine damit kann ich eine Aktie aufstocken.

    Ich wollte mir einmal die Marktkapitalisierung von Xiaomi ansehen, falls das möglich ist und mit Apple vergleichen. Ich hoffe, dass hier ein enormer Unterschied vorliegt.

  26. AvatarNico Meier

    @Daniel

    Ich habe die Rechnung des Vermieters natürlich nich gesehen.

    Aber wir hatten 4.5 Zimmer ländlich mit einer Küche die über 30 Jahre alt war. Der Geschirrspühler und der Glaskeramikherd waren ebenfalls 30 Jahre alt. Die Waschmaschine war über 20 Jahre alt. Waschmaschine und Geschirrspühler hatten immer wieder Pannen, daher hatten wir häufig Mechaniker im Haus. Die Vermieter waren zu geizig die alten Geräte zu ersetzen!

    Die Wohnung war in einem alten Haus das schlecht isoliert war. Wir haben pro Monat 2’200 Franken (rund 2’000€) Miete und 280Fr. Nebenkosten bezahlt. Jedes Jahr war eine Nachzahlung bei den Nebenkosten fällig weil eben die Heizkosten höher waren weil das Haus kaum isoliert war.

    Mit anderen Worten wir haben pro Jahr 26’400 Franken Miete und 3’360 Nebenkosten also gut 30’000 Franken bezahlt und jedes Jahr kam im Frühling für das Vorjahr eine Nachzahlung zeischen 300 und 800 Franken!

    Wohlverstanden wir sprechen von einer mittelgrossen 4.5 Zimmerwohnung im ländlichen Raum des Kanton Aargau!

     

    Mit anderen Worten die privaten Vermieter haben sehr sehr gut an uns verdient!

    Natürlich haben wir auch eine Hypothek auf dem Haus, wobei die Hypothekarzinsen in diesem Tiefzinsumfeld zu vernachlässigen sind.
    Übrigens haben wir Wasser und Strom auch als Mieter bereits selber bezahlt das ist in vielen Mietwohnungen in der Schweiz so üblich.

  27. AvatarPapa Roach

    Guten Morgen,

    es gibt ja unzählige Bücher für Anfänger/Fortgeschrittene im Bereich Börse/Aktie/ETF. Gibts von Euch Kaufempfehlungen?

    Wie seht Ihr die Entwicklung in den Bereichen autonomes Fahren, Elektroautomobile und nachhaltige Energien? Auch in Bezug auf den Edelmetallmarkt (Palladium, Platin)

    Danke und Gruß

    Papa Roach

  28. AvatarJens

    @Nico Meier

    Du hast doch eine Gegenleistung für deine Mietzahlung erhalten. Insofern ist „verschwenden“ nicht richtig.

    Und nun zahlst du Zinsen an die Bank. Die Gegenleistung dafür ist, dass du jetzt schon in einem Haus wohnen darfst, das dir nicht gehört.

    Nebenkostennachzahlungen haben nichts mit der Miete zu tun.

  29. Avatar42sucht21

    @ Nico Meier

    Viele wollen keine Vermieter sein, denn die Mieterträge sind gering. Viele Mieter wiederum sagen, der Vermieter verdient sich reich an meinen Mietzahlungen. Irgendwo passt da für mich etwas nicht.

    Für mich persönlich gilt: Meinen Gewinn bei Immobilien erwirtschafte ich durch Steuervorteile und bei der Wertsteigerung der Immobilien. Die Mieten benötige ich größtenteils komplett für den laufenden Betrieb und Rücklagen dafür. (BTW: Wertsteigerungen waren in den 70ern bis 2000 eigentlich nicht gegeben – das kann man sich aktuell kaum vorstellen!)

    Instandhaltungskosten: Für die meisten Häuser wird rechnerisch eine Nutzungsdauer von 80 Jahren angesetzt. Das heisst, wenn man nichts investiert ist dann der Wert bei 0 angekommen und man kann es eigentlich nur noch zusammenschieben und hat die Kosten für die Entsorgung von Bauschutt und Sondermüll (Asbest, Dämmstoffe, Trennung…). Normalerweise wurde der Grundstückspreis dann -20% gerechnet mit Altbaubestand. (Heute im Boom ist das anders.) Andersherum heisst es, dass man in den kommenden 80 Jahren nach Fertigstellung nochmal die Baukosten zu 100% für die Instandhaltung investieren muss. Die eigengenutze Immobilie rechnet sich für viele im Alter nur weil eben meist nicht mehr in Instandhaltung investiert wird sondern kaum das nötigste gemacht wird. Das ist ja auch ein großer Flexibilitätsvorteil den ich als Mieter nicht habe. Hier bei uns gibt es selbst in sehr teuren Hotspots tolle Jugendstilbestände die teils noch einfach verglast und mit Öletagenheizung sind weil die darin wohnenden, besitzenden älteren Damen einfach nicht das Geld für Renovierungen übrig haben. Wenn die verkaufen würden wären sie Millionärinnen…

  30. AvatarGastUser

    Bei Immobilien scheiden sich die Geister, jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass Immobilien (gerade bei Selbstnutzung) sich immer lohnen. Ich spreche jetzt nicht von Liebhaberobjekten wie Altbauwohnungen oder Luxus Neubauwohnungen, sondern von soliden 2 – 4 ZKB Wohnungen in guten Lagen (es muss nicht immer eine Metropole sein, wie z.B. Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg, sondern auch Städte / Gemeinden (5.000 – 50.000 EW) mit guter Verkehrsanbindung (S-Bahn, Autobahn) und Infrastruktur (Schule, Kita, Supermarkt, Ärzte usw.) im Speckgürtel großer wirtschaftsstarker Städte.

    Selbst heute findet man gute, zweckmäßige und neue ( bis 30 Jahre) Bestandsimmobilien, zu vertretbaren Preisen. Die Fixkosten für Wohnen (Miete) wird ein Leben lang anfallen und da ist es doch erstrebenswert, dass diese Kosten langfristig wegfallen. Außerdem müssen die meisten Menschen gerade beim Immobilienkauf den Gürtel enger schnallen, was die Disziplin im Geldausgeben stärkt.

  31. AvatarNico Meier

    @Jens

    Und nun zahlst du Zinsen an die Bank. Die Gegenleistung dafür ist, dass du jetzt schon in einem Haus wohnen darfst, das dir nicht gehört.

    Gemäss Grundbucheintrag sind meine Frau und ich Eigentümmer des Grundstück sowie des darauf erbauten Hauses.

    @Kiev

    Natürlich muss Wohneigentum auch unterhalten werden. Eine Faustregel besaft, dass pro Jahr 1% des Neubauwerts für Unterhalt gerechnet werden soll. In 80 Jahren wären wir mit 1% bei 80% des Neubauwerts.

    Natürlich fallen diese Kosten nicht linear an das ist logisch und es werden für solche Fälle Rücklagen gebildet wenn man der Wohneigentümer vernünftig ist.

  32. AvatarWohnung mit Domblick

    Junge Familien haben früher auch bescheiden gelebt, bis sie sich mehr leisten konnten. Heute muss es die 480k Immobilie mit schöner Küche sein? Dazu der Erstwagen und der Zweitwagen? Sehr unvernünftig und unnötig. Kinder sind heute ein größerer Kostenfaktor als früher und leider auch oft ein Armutsrisiko.

    Meine Bude ist abbezahlt, energiesaniert vom Dach bis zum Keller und mit neuer Heizungsanlage, die nächsten 20 Jahre passiert da nicht viel. Sparquote bei 66%, und wenn ich spürbar sparsam wäre, könnten es auch 75% sein, trotz nur Durchschnittsgehalt. Okay, als Singlehaushalt ist das was Anderes. Aber dafür habe ich auch lange gearbeitet und auf manches verzichtet, beides will heute kaum jemand mehr.

  33. Avatar-M

    Der Baum

    Deine pragmatischen Ansätze gefallen mir. Es hat was von munger, komplizierte Dinge zu vereinfachen.

    Ich versuche auch das Wesentliche zu sehen und dem glimmbimm außen vor zu lassen.

     

    Buffett/Munger sagen nicht umsonst seit 30 Jahren und mehr, dass man auf nicht so viel schauen muss, um eine Aktie zu bewerten und das es schon genügt nicht dumm zu handeln. Zum Thema Börse.

    -M

  34. AvatarA.

    @Wohnung mit Domblick

    Heute muss es die 480k Immobilie mit schöner Küche sein? Dazu der Erstwagen und der Zweitwagen? Sehr unvernünftig und unnötig. Kinder sind heute ein größerer Kostenfaktor als früher und leider auch oft ein Armutsrisiko.

    Ich schaue regelmäßig nach Immobilien. Solche Preise zahlt man leider mittlerweile wenn man nicht eine Bruchbude kauft, die dann kernsaniert werden muss und das im Speckgürtel Köln/Bonn, nicht mitten in der Stadt.

    Der Erst- und Zweitwagen ist bei uns bspw. nicht aus reinem Spaß am Auto da. Wir hatten zeitweise nur 1 Auto und das war total stressig den Alltag mit Kind/Kindergarten und Teilzeitarbeit der Frau in Einklang zu bringen. Ich kam später zur Arbeit, meine Frau mit ÖPNV, aber leider kam immer mal wieder eine Bahn nicht oder viel zu spät. Also noch länger arbeiten usw.

    Dann musste sie nach Hause und die Kleine abholen und evtl. noch unterwegs einkaufen (ja, wir sind keine Frugalisten, wir essen regelmäßig und gut, also nicht nur Bohnen und Reis) und das bei miesem Wetter mit einem Kind an der Hand was vielleicht auch nicht gerade will wie es Mama gerne hätte.

    Kein Vorwurf an dich. Als ich Single und Kinderlos war, konnte ich mir die Alltags“probleme“ auch nicht vorstellen, aber es ist keine allzugroße Leistung als Single zu leben und 75 Prozent zu sparen. Außer das ich den Hut ziehe, wenn ein Single die ganze Kohle nicht rausballert.

    Bei 75% Sparquote könnte ich locker mithalten, wenn ich Single wäre und das auch noch ohne großen Sparzwang bzw. Selbstgeiselung wie ich es in extremen Fällen auch gerne nenne. Mit einer abbezahlten Wohnung würde ich als Single auf über 80% Sparquote kommen bei meinem Einkommen.

     

    Gruß

    A.

  35. AvatarRalf

    „…es ist keine allzugroße Leistung als Single zu leben und 75 Prozent zu sparen…“

    Das bringt es sehr gut auf den Punkt, ohne damit irgendwelche Vorwürfe erheben zu wollen. Sparen kann man auch mit Familie. Aber:

    Mit Familie bekommt man hier und da tendenziell naturgemäß eher Zielkonflikte als ein Single (Mobilität, Vereinbarkeit Job und Familie, Wohnkosten…).

    Tim hätte z.B. mit Familie seinen Lebenstil vermutlich auch etwas anpassen müssen (Wohnen etc.) und damit andere Kostenfaktoren gehabt.

    Investieren klappt aber auch mit Familie gut.

  36. AvatarrVoyager

    @Nico Meier

    „Natürlich muss Wohneigentum auch unterhalten werden. Eine Faustregel besaft, dass pro Jahr 1% des Neubauwerts für Unterhalt gerechnet werden soll. In 80 Jahren wären wir mit 1% bei 80% des Neubauwerts.

    Natürlich fallen diese Kosten nicht linear an das ist logisch und es werden für solche Fälle Rücklagen gebildet wenn man der Wohneigentümer vernünftig ist.“

    Die Faustformel geht m.E. von 1 % des jährlichen NBW aus, so dass nach Ablauf der 80 Jahre mehr als 80 % des historischen NBW (in Abhängigkeit von der Preissteigerung) gezahlt wird und bezogen auf den NBW im Zeitpunkt 80 Jahre kleiner als 80 % dieses NBW ist…

  37. AvatarJune

    @Wohnungen mieten oder kaufen,

    es kommt auf den Einzelfall an. Ein junger Mann wie im oben genannten Beispiel der keine 10 % des Immobilienwertes als Rücklagen hat, ist sicher mit dem Kauf eines kleineren Objektes als Einstiegsimmobilie besser beraten.

    Wir haben gekauft, die Rechnung war einfach. An einen Vermieter, wenn wir einen gefunden hätten,  hätten wir mindestens 20% mehr Miete bezahlt als an die Bank.

    Mehr Miete, das Kündigungsrisiko und das Risiko von Mieterhöhungen wollten wir einfach nicht eingehen. Zudem gehört die Tilgung uns. Selbst wenn der Verkauf der Wohnung irgendwann zu keiner Wertsteigerung geführt hätte, wären wir mit unserer Entscheidung glücklich gewesen, da es langfristig weniger Stress bedeutet hätte.

    Unser Glück war zudem, dass wir gerade noch zu einem guten Zeitpunkt gekauft haben. Inzwischen hat unsere Immobilie in 6 Jahren einen Wertzuwachs von ca. 62% erfahren.

    Bei uns war es eine gute Entscheidung aber diese Entscheidung kann bei anderen Voraussetzungen eben auch gegen einen Wohnungskauf sprechen.

    Take care,

    June

  38. AvatarDer andere Daniel

    @Ralf

    Richtig. Als Single hatte ich eine Sparquote von 80 %, da ich als Selbstständiger gut verdient hatte und keine Zeit und Bedürfnisse zum Konsumieren hatte.

    Jetzt mit Familie und drei Kindern ist das einfach nicht mehr drin. Nur mal ein sehr kleiner Ausschnitt der Kostenunterschiede:
    Wohnkosten: 1500,- Euro (vorher 460,- Euro)
    Betreuungskosten: 980,- Euro (vorher 0,- Euro)
    Krankenversicherung Kinder (da gutverdienender Selbstständiger): 600,- Euro (vorher 0,- Euro)

    Also, ohne Essen, Kleidung, Hobbys, Geschenke, größeres Auto, usw. hinzuzunehmen, sind die Fixkosten als Familie in der Auflistung oben 2.620,- Euro höher geworden.

    Wenn ich die jeden Monat ins Depot legen würde, wäre die Finanzielle Freiheit schnell(er) erreicht. So werde ich wahrscheinlich doch bis über 60 warten müssen.

  39. AvatarFit und Gesund

    @A.

    die Sparquote ist vom Einkommen abhängig, eine Krankenschwester in D, Single, kann nicht auf eine Sparquote von 75% kommen wenn sie ungefähr 2500 Euro verdient, wüsste nicht wie das gehen soll.

    Wer 2 Autos benötigt der benötigt eben 2 Autos, das muss doch Jeder für sich selbst entscheiden, ist man da zur Rechenschaft verpflichtet? Glaube nicht. Immer dieser Druck, die Einen wollen mit der dicken Karre was vorgeben, die Anderen rühmen sich ab ihrer tollen Sparsamkeit, es muss für Einen selber stimmen, was Andere denken oder sagen MUSS egal sein. Jedenfalls halte ich das so.

    @Nico Meier,

    wegen der Entnahme aus der Pensionskasse, ich selber habe vor knapp 25 Jahren einen kleinen Betrag aus meiner Pensionskasse entnommen um mir meine Whg. zu kaufen, eigentlich wollte ich da immer mal was von zurückzahlen, heute bin ich froh hab ich es nicht gemacht, laut meinem Pensionskassenausweis bekomme ich jedes Jahr weniger prognostizierte Rente, meine Pensionskasse ist mal gedeckt, mal nicht gedeckt, dieses Jahr wieder nur zu 97%, d.h wir werden demnächst wieder einmal draufzahlen um die Kasse zu sanieren, war immer so. Meine Wohnung ist im Wert zum Glück etwas gestiegen. Die Pensionskassen haben immer mehr Mühe nicht in Unterdeckung zu geraten.

    Als Immobilienbesitzer in der CH gehört die Immobilie niemals Dir, hast Du eine Hypothek so steht die Bank da, aber selbst bei abbezahlter Immobilie bleibt der unsägliche Eigenmietwert, soll ja abgeschafft werden, wie siehst Du das denn? Das mit dem Eigenmietwert gibt es auf der ganzen Welt nicht.

    Es ist also nicht nur Alles so rosig mit den Immobilien in der CH, es hat durchaus auch Nachteile, aber ich möchte nicht wieder mit dem Immobilien-Thema anfangen, es wurde zig-fach fast bis zum Erbrechen hier schon erörtert.

  40. AvatarRalf

    @Der andere Daniel: Mach dir nichts draus! Auch Familie ist ein großer Reichtum. Ich würde sie nicht hergeben wollen oder wegen des Ziels finanzieller Freiheit darauf verzichten (hat man hier und da bei manchem schon eher den Eindruck, aber auch das hat häufiger seinen Preis wie ich bei etlichen Bekannten sehe…)

    Deine Betreuungskosten sind allerdings ganz schön hoch, auch wenn dies steuerlich sicherlich geltend gemacht werden kann.

  41. AvatarDanielKA

    Also es gibt doch die einfache Grundregel, 20 % EK sollte man haben und sich die Rate einigermaßen leisten können, dann ist Immobilieneigentum mit Familie sinnvoll bzw. leistbar.
    Also in dem Ausgangsbeispiel hätte der Kerl mal 96.000 € sparen müssen, bevor er sich die 480.000 € Butze kaufen darf. Andererseits diszipliniert so eine Kreditrate ungemein, der vormalige Lebemann muss sich anpassen und das Geld monatlich ranschaffen, gerade für Leute die nicht so abgebrüht sind wie hier in den Finanzforen ist so ein „Zwangssparen“ langfristig sicherlich hilfreich, sofern nicht im anderen Negativbeispiel eine Schuldenspirale losgetreten wird (neues Haus, Küche, Auto usw usw.).

     

     

  42. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund

    Wir schreiben hier ja beide schon länger und wenn ich das richtig verstanden habe bist du nicht gerade ein Geringeverdiener, daher gehe ich davon aus, dass du die Entnahme aus der PK und damit die tiefere Rente verkraften wirst. Das Problem sehe ich beim Geringverdiener, der das Eigenkapital nicht zusammenbekommt und daher Geld aus der PK nimmt, damit schmälert er seine sonst schon karge Rente und fällt im Extremfall später uns allen zur Last.

    Natürlich ist der Eigenmietwert wohl jedem Wohneigentümer ein Dorn im Auge. Ich finde es sinvoll den Eigenmietwort abzuschaffen und ich wäre auch damit einverstanden den Steuerabzug für den Hypothekarzins abzuschaffen. Wichtig finde ich werterhaltender Unterhalt auch weiterhin abziehen zu können bei den Steuern. So verhindern wir verfallende Häuser wie man sie in anderen Ländern sieht. Eine Abschaffung des Eigenmietwerts und des Steuerabzugs für Hypothekarzinsen würde einen Anreiz schaffen die Hypothekarschulden zügig zu tilgen um im Alter günstig wohnen zu können.

  43. AvatarDer andere Daniel

    @Ralf

    Ich bin mit meiner Familie glücklich und würde sie nicht gegen die sofortige finanzielle Freiheit eintauschen wollen.

    Der Kommentar sollte einfach eine Bestätigung dafür sein, dass es mit Familie nicht sooo einfach ist finanziell frei zu werden, wie es ab und zu hier beschrieben wird – lebe sparsam, erhöhe dein Einkommen, investiere in Aktien und du hast es in zehn Jahren geschafft (oder machst etwas falsch).

    Die Prinzipien von Tim sind ja richtig und ich halte mich so weit es geht auch daran.

    Die Betreuungskosten fallen weg, wenn die Kinder aus dem Krippen- bzw. Kindergartenalter raus sind. (Kindergarten ist nicht so teuer, aber die beiden Krippenplätze schlagen mächtig rein) Mal schauen welche zusätzlichen Kosten dann kommen … Aber ja, sie werden steuerlich verrechnet.

  44. AvatarNico Meier

    Wer in der Schweiz Wohneigentum erwerben will, der muss zwingend 20% Eigenkapital haben sonst gibts keine Hypothek.

    Zusätzlich berechnet die Bank die Tragbarkeit mittels Zinssatz von 5% zuzüglich 1% Unterhalt und 1% Amortisation. Die so errechnete Belastung darf nicht mehr als einen Drittel des Jahreseinkommens ausmachen.

    Mit anderen Worten wer eine Hypothek von 500’000 Franken benötigt muss ein Jahreseinkommen von mindestens 105’000 Franken aufweisen. Das Medianeinkommen in der Schweiz beträgt ca. 72’000 Franken!

  45. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,

    mein Medianeinkommen liegt über 72’000 CHF, ich kann später auch von Pensionskasse und AHV leben, auch ohne vermieteter ETW in D und ohne Aktienportfolio, dennoch, es ist erschreckend wie sehr unsere Pensionskassen zu kämpfen haben, ich hatte mal ausgerechnet von 2008-2018 macht das 14.5% weniger pro Monat aus, Besserung nicht in Sicht. Aber eine bis dahin abbezahlte Immobilie kommt mir da gelegen. Ich habe fest vor die Hypothek zu tilgen, ich hoffe sehr dass dieser Eigenmietwert abgeschafft wird, unser Haus wurde immer sehr gepflegt, dieses Jahr wird die ganze Hütte neu gestrichen, zum Glück sind sich hier alle Eigentümer immer einig.

    Ob das mit den 20% Eigenkapital so stimmt weiss ich nicht, heute vielleicht, damals bestimmt nicht, meine Kollegin und ihr Mann haben eine Mordshütte neu gebaut, vor ungefähr 10 Jahren, sie mussten eine Art Versicherung abschliessen damit sie die Hypothek bekamen, jetzt wurde dem Mann der Job gekündigt und er pendelt von Kreuzlingen nach Zürich, bis Winterthur mit dem Auto und dann mit Zug und Tram, er hat hier keinen Job gefunden, mit dem möchte ich nicht tauschen.

     

  46. Danny Danny "Pfeffersack"

    @ Ralf & Der andere Daniel: Da bin ich vollkommen bei euch. Ich glaube auch, unsere Situationen ähneln sich. Wir haben drei wunderbare Jungs, gehen 40 h bzw. 30 h arbeiten und kommen etwa auf 70 k€ Brutto zusammen. Dazu sind wir Ende letzten Jahres in unser EFH gezogen, wobei die monatl. Kreditrate etwas unter der Kaltmiete einer mittelgrößen 5-Raum-Wohnung in der nächstgelegenen Stadt liegt. Allerdings sind diese Wohnungen sehr rar. Vor dem Einzug ins Haus haben wir 2,5 Jahre zu fünft in einer knapp 70 qm 4-Raumwohnung gelebt.

    Mich würde mal interessieren, wie viel ihr monatlich für Investments zur Seite legen könnt. Auf den Monat runtergebrochen kommen wir etwa auf 550 €. Dazu die üblichen (Konsum-)Rücklagen für KfZs, jährl. Versicherungen, Instandhaltung/Investitionen in Haus & Garten, etc.

    Wüsste gern, wo ihr so liegt.

    VG, Danny

  47. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund

    Natürlich haben die Pensionskassen zu kämpfen früher konnte man mit mit CH Statsanleihen die sicher sind 4%-7% Zins erreichen heute ist es schwierig mit sicheren Anlagen Geld zu verdienen und meines Wissens dürfen Pensionskassen nicht ausschliesslich in Aktien investieren. Zusätzlich steigt die Lebenserwartung immer weiter, daher muss den Rentnern immer länger Rente bezahlt werden.

  48. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,

    umso wichtiger vorzusorgen, nicht Jeder meiner Kollegen macht das. Ein neuer Arbeitskollege, verheiratet, Frau nicht berufstätig, 2 Kinder aus dieser Ehe und 2 aus der Ersten,  sucht eine Mietwohnung in Kreuzlingen, er hat was in Aussicht, 2000 CHF…. ich bin fast umgefallen, wie der damit sparen soll weiss ich auch nicht.

  49. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund

    Wie bereits erwähnt wir haben vorher auch 2’200 CHF Miete bezahlt für unsere Wohnung, daher merken wir nun wievielgünstiger wir fahren mit unserem kleinen Häuschen mit Garten.

    Wir sehen in unsem Umfeld im Aargau auf dem Land immer wieder Neubauwohnungen 3.5 bis 4.5 Zimmer mit 100-120qm mit Mietpreisen von über 2’600CHF Nebenkosten kommen da noch obendrauf. Wenn wir hier wieder den Medianverdiener mit seinen 6’000 Franken brutto anschauen, so frage ich mich schon wer sich diese Mietwohnungen leisten soll.

     

  50. Der BaumDer Baum

    @ M, danke für die Blumen, aber mein Depot sagt mir, dass ich wohl kein Charlie Munger bin^^ Man kann aber trotzdem versuchen Dinge möglichst sachlich zu sehen. Zumindest mir macht es Spaß.

    Grüße Baum

     

  51. AvatarDer andere Daniel

    @Danny „Pfeffersack“

    Da ich selbstständig bin und keine gesetzliche Rente erhalten werde, ist es schwer vergleichbar, denke ich. Bei mir gehen „Rente“ und Vermögensaufbau ein wenig ineinander über.

    Aber neben den Maßnahmen für meine kapitelgedeckte Rente, habe ich ein privates Depot. Dort investiere ich (fest) 800,- €/Monat in einen ETF-Sparplan, wobei ein Teil davon als Absicherung gegen unerwartet hohe Krankenversicherungskosten im Alter gespart wird. Vielleicht brauche ich das später aber auch nicht.

    Je nach Auftragslage bilde ich sichere Rücklagen auf mein Tagesgeldkonto, investiere zusätzlich in mein privates Depot oder lege etwas mehr in den „Renten-Plan“ (Rürup, ETF-Depot).

     

     

     

  52. AvatarJochen

    Hallo,
    bin neu hier und möchte auch mal was sagen zu diesem Thema.
    Ich bin nun fast 60 , hab mit 24 angefangen ein eigenes Haus zu bauen. Das hat damals 350 ooo DM gekostet und hat 156qm Wohnfläche für uns uns nochmal 75 qm als Einliegerwohnung. Dank sehr gutem Verdienst im Aussendienst (der Wende sei Dank …), war das Darlehen zügig abbezahlt, den ich hatte Sonderrückzahlungen verreinbart.
    Mittlerweile vermieten wir an Feriengäste und Monteure wochenweise . Der Tagespreis liegt bei 55,–€. Also eine lukrative Sache , da meist gut gebucht.
    Mittlerweile hab ich noch 2 Häuser günstig erstanden und natürlich als Allround-Handwerker selbst aus-/umgebaut zu weiteren fünf Ferien- bzw. Monteurwohnungen.
    Obwohl ich mein Aktindepot nicht angerührt habe, sondern ein Darlehen für 1% fix auf 10 Jahre aufgenommen habe, bleibt noch Geld übrig.
    Meine Wohnungen bringen mir eine Rendite von ca 12 % , ich hab die Immobilie als Wert und eine unschlagbare Rendite momentan. Finde was besseres gibt es nicht.
    Ich mach mir meine Rente selbst ….

  53. KievKiev

    A.

    Die Ideen hier im Forum müssen nicht für alle funktionieren. Vielleicht geben sie aber Anregungen hier und dort. Ich habe zwei Kinder und ein KFZ mit meiner Frau. Ich freue mich wirklich darauf, wenn ich es an VW zurück geben kann. Es wird dann auch nicht ersetzt. Allerdings wohne ich in der Stadt und kann auch Carsharing in Anspruch nehmen, wenn wir mal einen Ausflug machen möchten. Hier hätte ich dann freie Wahl zwischen Cabrio, Transporter, Kombi, Elektroauto usw. Letztens hattewar uch ein E Lastenrad geliehen. Das hat richtig Spass gemacht…

    Die Einkäufe erledigen wir zu 99.9% ohne Kinder. Ich kann nachvollziehen, dass ein Einkauf nicht immer ein Vergnügen mit Kindern ist. Ich fahre zwei Mal die Woche mit dem Rad. Das ist bei mir aber auch sehr einfach möglich. Ich fahre meist direkt nach der Arbeit auf dem Weg nach Hause einkaufen. So geht es schneller als mit Kfz. Parkplatz suchen usw. fällt alles weg. Ich kaufe mehr als Reis und Bohnen ein. Einmal dir Woche fahre ich auch auf einen wunderschönen Wochenmarkt. Ich würde alles notwendige im Discounter bekommen, aber es macht mir dort viel mehr Spaß. Es wird wenig Müll produziert und ich komme einmal für knapp 20 min vor die Tür.

    Ich würde auch nicht an der Seite einer Schnellstrasse täglich zur Arbeit fahren. Allerdings ist dieser Punkt wichtig für mich bei der Suche nach einem Arbeitgeber oder Wohnraum. Ich klnnte mir auch vorstellen ländlicher zu wohnen. Da würde ich vermutlich zumindest ein EBike haben…

  54. Avatar-M

    Baum ,

    abgerechnet wird später. Kauft man das, was alle sexy finden, wird man durchschnittlich belohnt werden. Man muss auch gegen den Strom schwimmen können und Unternehmen kaufen die jetzt nicht die Rendite bringen, aber in 10 Jahren dann vlt besser sind als jetzt hochgehypte Unternehmen.

    -M

  55. AvatarRalf

    @Danny Pfeffersack: Wir wohnen noch zur Miete (recht ähnliche Einkommenssituation, zwei Kinder), planen aber 2020 zu bauen. Weil keine bezahlbaren Mietshäuser in der Region verfügbar sind.

    Derzeit legen wir 500 € für ETFs weg plus 300 € für die Kinder. Parallel 800 € monatlich ins Tagesgeld um die Eigenkapitaldecke nach bereits erfolgtem Grundstückskauf (aus Barvermögen) erneut aufzupolstern. Das Eigenheim wird dann aber monatlich teurer werden als diese altbackene aber bisher günstige Mietwohnung ohne Garten, so dass die ETF-Sparquote zugunsten einer schnellen recht hohen Kredittilgung nicht drastisch höher ausfallen wird. Sparen werden wir ein Auto, dass macht sich dann bemerkbar.

    Für mich ein klassischer Zielkonflikt, man will möglichst viel Aktien sparen zeitgleich aber auch halbwegs vernünftig wohnen und dies recht schnell abbezahlen.

  56. AvatarMatthias

    @ Kiev

    Bist du schon in Xiaomi investiert? Ich selbst halte das Unternehmen trotz der kurzen Geschichte für ziemlich interessant. Letztes Jahr wurde das erste Mal Gewinn geschrieben. Die Produkte sind technisch und im Design absolut konkurrenzfähig. Lediglich die Preise lassen keine großen Gewinne zu. Mittelfristig müssen sie bei ihrer Marge etwas machen, das Potential dazu haben sie.

    Heute Abend werden die aktuellen Zahlen für das letzte Quartal vorgestellt.

    Ich selbst habe das A2 und bin absolut begeistert. Kann mit jedem Samsung oder Apple mithalten, wenn man irgendwelche Spezialanwendungen nicht benötigt. Das typische Surfen, WhatsApp und Telefonieren ging nie besser und bei dem Preis alle mal. Mit den Produkten in der Pipeline wird es nicht langweilig. Und seit letztem Jahr geht’s massiv auf den europäischen Markt.

  57. KievKiev

    @ Matthias

    Danke für die Info. Heute Earnings? Hmm. Ich schaue mal, ob ich einen kleinen Einstieg heute noch hinbekomme. Xiaomi habe ich noch nicht. Tencent ist mittlerweile bei mir fast 30% im Plus. Hatte ich heute gesehen. Wird dann hier wohl ein teurer Nachkauf werden. Ich bin bei der Firma Xiaomi von den Produkten sehr überzeugt. Ich habe aber die Zahlen noch nicht angesehen. Die Marge soll wohl gering bleiben. Das finde ich besonders gut. Was ist denn ein Kritikpunkt von Apple mit der Abhängigkeit vom IPhone gewesen? Wenn sie eine Plattform mit hervorragender Qualität zu niedrigem Preis hinbekommen werden sie viele treue Kunden bekommen. Und dann über Software hoffentlich viel Geld erhalten. Baba wird in ein paar Jahren in Europa gut vernetzt sein. Dann wird vermutlich Xiaomi ein breiteres Publikum bekommen. Natürlich kann es temporär Probleme mit Abschottungen geben. Langfristig gewinnt aber doch Qualität und Preis, denke ich. Ich werde es aussitzen…

  58. AvatarA.

    @Kiev und Fit und Gesund

    Wer 2 Autos benötigt der benötigt eben 2 Autos, das muss doch Jeder für sich selbst entscheiden, ist man da zur Rechenschaft verpflichtet?

    Wohnung mit Domblick schrieb was von er könne nicht verstehen warum die Leute z.B. zwei Autos haben. Ich habe ihm versucht zu erklären, dass manche es nicht unbedingt wollen, sondern dass es eine Erleichterung im Alltag  z.B. für Leute die nicht in einer größeren Stadt mit Carsharing wohnen und auch nicht in „Fahrradnähe“ zur Arbeit. Aber als Single kann man sich das halt nicht vorstellen wie es mit Partner und Kind ist und kennt die Alltagsprobleme nicht.

    Das nicht jeder in D 75% Sparquote haben kann sehe ich auch so und ich weiss es auch. Ich habe ihm im Beitrag versucht zu erklären, dass er nicht von sich auf andere schließen kann. Aber Wohnung mit Domblicks Beitrag hinterließ bei mir den Eindruck, dass er nicht versteht, wieso denn nicht alle in einer Bude in der Stadt leben ohne Auto und noch eine Sparquote von 75% haben.

    Die Vor-und Nachteile Immobilie kauf oder miete kann ich auch nicht mehr lesen. Die Entscheidung ist individuell und das wurde hier schon oft erörtert.

    Gruß

    A.

  59. Avatar42sucht21

    @Ralf

    Guter Plan finde ich! Ich für mich würde das Aktiendepot lassen wie es ist und bei eigengenutzter Immobilie lieber die Tilgung maximieren und nicht parallel das Depot besparen. Eventuell sogar das Depot stark reduzieren. Ist natürlich ansichtssache aber ich finde es finanziell konservativer und sicherer für das Familienheim und außerdem ist das Gefühl der stark schrumpfenden Hypothek bzw. der ersten selber abbezahlten Immo unbezahlbar. Ich bin nicht rational sondern auch beim Geld emotional. Die Börsen sind gut gelaufen, ob das die kommenden 15 Jahre auch so ist weiss niemand.

    @Wer 2 Autos benötigt
    kann leicht ins Hamsterrad kommen. Ich würde immer versuchen so zu kaufen / mieten, dass 1 ohne Auto kann. 2 Autos wäre für mich nur temporär vernünftig, zur Überbrückung oder bis die Kinder größer sind und selber radeln können. Auf dem Land geht es oft vermeintlich nur mit 2 Autos ansonsten muss man zurückstecken.

  60. AvatarStefan Müller

    Xiomi Handys sind beruhmt, weil diese billig, gut und extrem stark strahlen. Aus dem letzten Grund habe ich davon Abstand genommen.

    Wenn ich das Produkt nicht kaufen würde, wie bei Apple, kaufe ich auch die Aktie nicht. Es gibt genügend bekannte Werte, womit man sein Geld verdienen kann.  Dafür brauchen wir keine Chinaktien, die wir nicht verstehen.

  61. AvatarThomas

    Wer 2 Autos benötigt kann leicht ins Hamsterrad kommen??? Ich glaube hier sind einige schon längere Zeit im Aktienhamsterrad !
    Thomas

  62. Avatar42sucht21

    @Thomas

    Jeder wie er mag. Assets vs. Liabilities.
    Konsum muss zum Einkommen passen.

  63. AvatarThomas

    2 Autos können auch zum Einkommen passen. Vielleicht sogar drei oder vier. Die Diskussionen werden nicht besser!

    Thomas

  64. AvatarBruno

    @Thomas „Ich glaube hier sind einige schon längere Zeit im Aktienhamsterrad !“

    Mit dem Unterschied dass das Aktienhamsterrad im Gegensatz zum Autorad, zumindest langfristig ein Perpetuum Mobile ist, wenn man es nicht komplett falsch macht, sogar eins dass immer schneller dreht mit der Zeit.

  65. KievKiev

    @ Stefan Müller

    Wenn Dir eine geringe Strahlung wichtig ist so ist zumindest das Xiaomi note 5 in Sachen Strahlung unter Iphone 8&9. Ich denke, dass hier alle Hersteller bei Interesse der Kunden etwas machen können. Ab welcher Strahlung, Dauer, Entfernung usw. ist denn überhaupt etwas Schädlich? Hast Du eine Mikrowelle? Ich habe z.B. keine…
    Eine weitere Möglichkeit wäre das Handy beim Schlafen in einem anderen Raum zu haben. Das habe ich wegen Nachrichten eh. Und es vielleicht nicht die ganze Zeit in der Hosentasche zu tragen. Beachte: Dauer, Distance, Stärke, Abschirmung.

  66. AvatarCola-Viez

    @42sucht21

    „@Wer 2 Autos benötigt
    kann leicht ins Hamsterrad kommen. Ich würde immer versuchen so zu kaufen / mieten, dass 1 ohne Auto kann. 2 Autos wäre für mich nur temporär vernünftig, zur Überbrückung oder bis die Kinder größer sind und selber radeln können. Auf dem Land geht es oft vermeintlich nur mit 2 Autos ansonsten muss man zurückstecken.“

    Ich finde es teilweise anmaßend und sehr überheblich was manche Leute hier schreiben. Nach dem Motto ich weiß alles besser und ihr müsst genau das gleiche leben führen.

    Lese eigentlich gerne hier aber teilweise kann ich bei den Kommentaren nur mit dem Kopf schütteln.

  67. Avatar42sucht21

    @Cola-Viez

    Ich habe doch ‚ICH würde versuchen‘ geschrieben. Sie dürfen gerne 2 Autos fahren… Aber ich empfehle einfach allen mal ehrlich nachzurechnen was der geleaste Golf der Ehefrau zum einkaufen fahren wirklich monatlich kostet… und ob man die 7km zur Arbeit nicht doch öfter mal mit dem Rad fahren kann. Die Immo kann auch 400 monatlich in der Finanzierung mehr kosten wenn ich dafür keinen Zweitwagen benötige. Aber jeder wie er mag. Schnell fressen die Kosten am Sparbetrag weil es vermeintlich nicht anders geht.

  68. AvatarCola-Viez

    Naja nicht jeder wohnt 7km von der Arbeit weg. Klar kommt jetzt wieder das Argument man könnte ja umziehen, aber das geht ja meiner Meinung nach auch nur bedingt. Pflege der Eltern? Soziale Kontakte ? Kinder welche man vielleicht auch nicht unbedingt aus Schule und Sportverein nehmen möchte? Bezahlbarer Wohnraum? Etc.

    Ich finde es wird teilweise in diesen ganze Finanzblogs viel zu vereinfacht dargestellt. Da redet ein 26 Jähriger singel der seit 2 Jahren frugal in Berlin lebt wie toll es ist und was man machen soll bzw. darf.

    Das Leben ist nicht immer so einfach.

    Ist auch nicht direkt auf dich 42sucht21 bezogen gewesen. Aber so teilweise stoßen mir manche Kommentare da auf.

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