Nach Trumps globalem Zoll-Hammer zittern schon wieder die Kurse. Am Freitag geben der DAX und Dow Jones erneut dramatisch nach. Chaos und Panik herrscht. China schlägt am Freitag zurück, und zwar mit 34% Zöllen auf alle US-Waren. Es wird sehr wahrscheinlich zu weiteren Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder kommen.
Präsident Trumps neue aggressive Zollrunde auf US-Importe löste damit eine beispiellose Krise aus. Deutschland, Kanada, Mexiko, EU und andere Länder haben Gegenschläge vorbereitet. Die Briten legten ein 400-Seiten-Papier vor, dass Produkte auflistet für neue Zölle, aber Gesundheits- und Rüstungsgüter im Interesse des Gemeinwohls ausnimmt. London will in den kommenden vier Wochen mit den USA verhandeln.
Als Langfristanleger bleibe ich natürlich investiert. Ich bewahre Ruhe. Jetzt meine Aktien Hals über Kopf verkaufen? Nein, das kommt nicht in Frage. Im Gegenteil, die Reichen bewahren in dieser Krise kühlen Kopf. Und schlagen hier und da zu. Warren Buffett wird dank seiner vollen Kriegskasse auf Jagd gehen. Die Reichen werden in dieser Krise reicher. Ich schaue mir den Amazon-Kurs an, der nach dem Absturz meiner Meinung nach interessant aussieht. Es gibt so viele Aktien, die jetzt auf einmal attraktiv aussehen.
Die großen Verlierer sind Bank-, Tech-, Textil- und Sportaktien
Zu den großen Verlierern gehören Textilanbieter wie Ralph Lauren, Nike, Adidas, deren Kurse am Donnerstag prozentual zweistellig kollabiert sind. Am Freitag gab es indes bei Nike und den anderen eine kleine Gegenbewegung nach oben. Warum sind sie aber am Donnerstag gefallen wie ein Stein? Sie produzieren ihre Ware in Billiglohnländern wie Vietnam, die nun von massiven Zöllen belastet werden. Hier produziert auch Apple, dessen Kurs am Donnerstag um 9% eingeknickt ist. Fast alle iPhones, iMacs und iPads kommen aus dem fernen Ausland. Der kalifornische Tech-Riese muss nun gewaltige Zölle zahlen, seine Produkte verteuern, eventuell seine Produktion verlagern. Die Fabriken zu verlagern, wird aber Jahre in Anspruch nehmen.
Inflation ist die Folge all der neuen Zölle. Smartphones, Avocados, Eier, Möbel, Mode, Autos… alles wird teurer. Am Freitag knirschen Banken tiefer: JP Morgan, Deutsche Bank, Goldman Sachs… es besteht die Sorge vor einer schweren Rezession, die viele Marktteilnehmer in die Insolvenz treiben könnte.
Bewahre Ruhe in diesem Chaos und der Panik
Was tun in diesem Chaos? Mein Rat ist: „Bleib ruhig, bleib investiert.“ „Blende den Lärm aus!“ „Blicke weit nach vorne.“ „Mache einen langen Spaziergang“
Niemand weiß genau, wie sich die Börse oder Wirtschaft in diesem Jahr entwickeln wird. Daher hat es sich bislang immer ausgezahlt, Krisen zu ertragen. Aktien haben sich nach massiven Abschwüngen stets wieder spürbar erholt! Deshalb sollten Aktionäre standhaft bleiben. Aber die Turbulenzen auszuhalten, ist in der Tat kein Zuckerschlecken. Wenn du siehst, wie dein Depot wie Eis in der Sonne schmilzt und du nichts tun kannst. Das nervt verständlicherweise viele. Wenn du heute aus deinen Aktien aussteigst, kannst du die besten Tage mit gigantischen Anstiegen verpassen. Das wäre ein Desaster. Die besten Tage an der Börse zu verpassen, ist ein enormer Bremsklotz für deine Rendite.
Es kann sein, dass die USA in eine Rezession schlittern wird. Die Inflation kann außer Kontrolle geraten. Auch die gesamte Weltwirtschaft kann von einer tiefen US-Krise erfasst werden. Es kann lange dauern, bis sich so ein Desaster wieder bereinigt.
Für alle, die in den nächsten Jahren in Rente gehen und auf ihr Depot angewiesen sind, kann die Krise problematisch werden. Für neue Rentner erhöht ein starker Rückgang der Börsen das Risiko, dass ihre Aktien-Ersparnisse schneller aufgebraucht sind, als gedacht.
Es ist ratsam neben dem Aktiendepot andere passive Einnahmequellen zu haben
Es ist insofern ratsam, andere Einnahmequellen zu haben. Etwa Vermietungen (Wohnungen, Garagen, Stellplätze), Nebenjobs etc. Ein anderer Vorteil dieser zweigleisigen Strategie ist: Sie hilft Anlegern, sich emotional vom Börsenchaos nicht herunterziehen zu lassen. Das Geld, das du zum Leben brauchst, ist geschützt, eben aus Mieterlösen, Nebenjobs etc. Hinzu kommt: Du kassierst im Alter von 65, 66 oder 67 eine gesetzliche Rente, die nicht von der Börse abhängig ist.
Apropos passives Einkommen: Ich fand die Story über die Opus Band grandios, die Bandmitglieder kassieren seit 40 Jahren von ihrem Welthit „Life is life“ noch heute ausreichend Tantiemen, um fünf Familien ernähren zu können.
Einen zu großen Anteil deines Depots in Anleihen bzw. Cash zu haben, ist zwar einerseits beruhigend, aber andererseits gefährlich. Denn die Inflation frisst an diesen Ersparnissen – still und heimlich. Langfristig bringen Aktien durchschnittlich circa 10% pro Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Renditen von Anleihen und Immobilien bringen. Und dreimal so viel wie die Rendite von Termingeld. Also an Aktien führt kein Weg vorbei. Du musst einfach das wilde Auf und Ab ertragen können.
Was ist noch eine Lösung? Du kannst jetzt deine Ausgaben kürzen. Vielleicht schiebst du eine teure Reise auf. Kündigst überfüssige Abos. Manch einer hat zig Streaminkanäle oder ein Fitnessclub, der eh nicht besucht wird. Du kannst zur Not eventuell nach dem Renteneintritt einen Job suchen, selbst wenn du dein Renteneintrittsalter erreicht hast. Das ist erleichtert worden in Deutschland.
Bin jetzt seit rd. 10 Jahren an der Börse und habe noch nie so viel Geld verloren wie in den letzten Wochen. Schlafe ich deswegen unruhig? – Mitnichten! Ich glaube ich hätte das genau richtige Temperament gehabt, um Fondsmanager zu sein. Leider ist mir das nie gelungen, weil in Deutschland die Investmentbranche nur einem kleinen elitärer Zirkel zugänglich ist. Deutschland ist halt nicht Amerika. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.
Zurück zum Trump’schen Handelskrieg: ich glaube, dass die aktuellen Umstände eine große Chance birgt. Aktuell fallen die Kurse einiger Werte auf das Niveau von vor 3/4 Jahren und mehr. Ich habe die letzten 2 Jahre eine schöne Kriegskasse für solche Situationen aufgebaut. Die Frage ist nur, wann man kaufen soll. Da tue ich mich schwer.
Gekauft werden natürlich ausschließlich Qualitätstitel. Denn nur diese eignen sich für Buy & Hold. Dazu gehören durchaus die amerikanischen Tech Titel, die wegen des von Trump entfesselten Infernos natürlich nicht schlechtere Unternehmen geworden sind. Jetzt kann man sie sogar zu einem besseren Preis erwerben. Ich denke da v.a. an Google, Meta, Apple und Microsoft. Oder eben auch eine Adobe.
Stabil halten sich die Konsumgüter-Aktien.
Eins ist klar, irgendwann muss wieder Vernunft einkehren, spätestens dann, wenn Trump nicht mehr Präsident ist. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass Trump sich in dieser Situation einfach 4 Jahre halten kann, zumal der amerikanische Sparer und Rentner weitaus stärker an der Börse engagiert ist, als der Europäer.
@Fondsmanager
Wenn ich unsere Portfoliomanager sehe, dann sehe ich geriebene, die nach total festen Regeln und Quoten handeln. Da ist nicht viel individuelles dabei, oder Leidensfähigkeit gefragt.
Da wird komplett stringent, nach Vorgabe gekeult.
Selbst die PE Investitionen sind nicht sonderlich individuell und mehr „von der Stange“
Da kannst du privat mehr machen. Deine Einstellung ist aber sehr gut!
Umarme den Schmerz habe ich von
einem Youtuber aufgegriffen :-)
Kaufen? Ja einiges recht lecker, aber wir sind ja grad mal paar % vor einem Bärenmarkt. Da will ich anfangen.
-M
Natürlich kopieren sich die Fondsmanager gegenseitig. Das was sie treiben, ist sicherlich kein Hexenwerk. Dennoch ist die Branche stark elitär geprägt, meistens kommt man dort nur durch Kontakte rein. Gerade in der PE-Branche. Sieht man sich mal auf deren Homepage um, fällt auf, dass etwa der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund weit hinter deren Anteil in der Gesamtbevölkerung liegt. Okay, hin und wieder taucht ein Inder oder eine Chinesin auf. Man ist ja schließlich weltoffen. Auffallend oft liest man gerade in den sog. Boutiquen Namen, denen ein „von“ oder „zu“ vorangestellt ist. Zufall ist das sicherlich nicht.
Da hast du natürlich auch recht. Frauenquote ist auch so ein Ding, obwohl der Job gewiss eher Männer anzieht.
hey Tim super beitrag! kaufst du keine Nvidia jetzt?
Der „Handelskrieg“ des Donald Trump
Der Europäische Mainstream treibt die nächste Sau durchs mediale Dorf.
3 Beiträge auf der ORF Homepage, 14 habe ich in den deutschen Propagandaorgeln gefunden und auf X macht sowieso jeder den Mund auf, der das Wort „Zölle“ gestern gelernt hat.
Message
-Trump böse.
-Zölle böse,
USA wollen Handelskrieg.
Den Vogel abgeschossen hat wieder einmal eine Politikerkarikatur aus Deutschland mit der Aussage
„der Handelskrieg Trumps ist genauso schlimm wie der Überfall Putins auf die Ukraine“
Kakistrokatie – die Herrschaft der Idioten live vor der Kamera.
Machen wir normale Menschen einen Realitätscheck.
Und hören einen Moment zu, warum Trump dem Rest der Welt Zölle auferlegt.
Die Wirtschaftsräume mit den höchsten Zöllen auf Importwaren sind –
China und die Europäische Union !
China wollte vor Jahrzehnten den Aufbau der eigenen Industrie und Warenproduktion unterstützen und belegte ausländische Produkte – vor allem im Luxusbereich -mit enormen Zöllen bis zu 100 Prozent.
( das ist übrigens der Grund, warum sich chinesische Touristen/Frauen in langen Schlangen vor jedem europäischen Louis Vuitton Store anstellen – die MustHave-Tasche jeder Frau der Welt ist beispielsweise in Wien um die Hälfte billiger als in Peking)
Chinas Zollpolitik war überaus erfolgreich – in China entstanden Dutzende Millionen Arbeitsplätze und das sogenannte „Reich der Mitte“ wurde zur Werkbank der Welt – weit vor den USA.
Und Europa ?
Jenes Europa, in dem der politisch/mediale Komplex so hysterisch aufheult und die idiotischste Kriegsrethorik nun auch gegen den „pösen“ Donald auspackt ?
Nun – Überraschung – die Europäische Union ist seit Jahrzehnten Zollweltmeister !
Wir in Europa verhängen seit Jahrzehnten Zölle auf so gut wie alle Waren, die in unseren Kontinent eingeführt werden !
Wir beginnen nun sogar die Klimareligion als Ausrede für neue Zölle heranzuziehen und wollen beispielsweise Importe von Stahl, Aluminium oder auch Kalkprodukten, bei deren Produktion besonders viel CO2 anfällt,besteuern mit der Begründung, dass ja im Rest der Welt keine Kirchensteuer der schwachsinnigen Ökoreligion die Produkte verteuert und wir mit Hilfe dieser Zölle „Klimagerechtigkeit“ herstellen wollen.
DAS sind natürlich dann keine „bösen“ Zölle – welch typisch europäische Heuchelei.
Aber zurück zu Donald, dem Handelskrieger.
Nehmen wir das Beispiel Autos.
Kommt ein Auto aus Europa, dann haben die Amis bis jetzt einen Einfuhrzoll von 2,5 Prozent aufgeschlagen.
Europa wiederum besteuert Autos aus den USA wiederum direkt mit 10 Prozent Zoll und 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer in die EU !!
Mit anderen Worten – bisher waren schon die reinen Zölle die Europa für Autos aus den USA verrechnet hat VIERMAL so hoch wie viceversa !
Wer sind da die Handelskrieger ?
Hört man Trump einfach einmal zu und checkt die Fakten, so ist die Geschichte relativ simpel.
Die USA haben in den vergangenen Jahrzehnten die eigene Wirtschaft vernachlässigt und (billige) Waren aus der ganzen Welt importiert.
Europa etwa exportiert viermal so viele Waren IN die USA als es aus den USA Waren kauft.
In den USA gingen Millionen Arbeitsplätze in der produzierenden Wirtschaft verloren und die USA wurden in vielen Bereichen vom Ausland abhängig.
Und genau das ändert Trump jetzt.
Ihr wollt Waren in den USA verkaufen ?
Dann stellt die Waren auch in den USA her – und sonst zahlt Ihr Zölle.
Das ist das Rezept Trumps.
Billige Energie, niedrige Steuern, viel weniger Bürokratie – und ein Riesenmarkt von Hunderten Millionen Konsumenten.
Da kann Europa mit seiner Klimareligion, absurder Bürokratiemonster, wahnwitzigen Lohnnebenkosten und der idiotischsten Energiepolitik des Planeten nicht mithalten.
Und genau deswegen regen Sie sich so auf.
Weil das europäische System allen anderen Ländern der Welt unterlegen gemacht wurde und Donald Trump uns jetzt zum Kurswechsel zwingt.
Denn eins ist klar-
So wie gegen Russland.
Auch diesen Krieg würde Europa verlieren
Mist, da hab ich den klugen Ökonomen Trump immer falsch eingeschätzt – so wie übrigens auch der Rest der Welt – mit Ausnahme von Russland, Israel, Ungarn, Nordkorea und Argentinien. Naja, wer so einen Leumund hat ;-)
@Slow
Jetzt hat der Christian Hafenecker von der FPÖ so schöne Geschichten zusammen gereimt und Dir gefallen sie nicht? ;-)
@Sparta Wieso? Ich habe doch ehrlich meine fehlerhafte Falschmeinung bereut. :-) Und ich lerne ja gerne dazu – wenn selbst Idi Amins Nachfolger Trump klug finden…
Du hast die Warlords in Afrika vergessen ;-)
@ Christian
Da hat dich wohl jemand belogen und du hast seine Aussagen nicht geprüft.
Umsatzsteuer musst du immer bezahlen. Nur weil es Einfuhrumsatzsteuer heißt ist das aber nichts anderes.
Wenn du in den USA ein Produkt kaufst musst du ebenfalls Umsatzsteuer drauf zahlen. Das ist aber völlig egal woher die Ware kommt und hat mir Zöllen nichts zu tun.
Autozölle: Tatsächlich werden Autos, die aus den USA in die EU importiert werden mit 10% Zoll belegt.
Autos aus Europa , die in die USA eingeführt werden, wurden bisher allerdings im Schnitt mit 13,75% Zoll belegt.
Die 2,5% Zoll auf europäische Autos, die überall kursieren sind nur ein Teil des Zolls. Aber wahrscheinlich kann man Trump einen phänomenalen Deal anbieten indem man ihm vorschlägt einfach gegenseitig Zölle bei Autos auf 0 zu setzen.
Hat die EU einen Vorteil und die Trump Fans glauben noch einen guten Deal gemacht zu haben und Trump wahrscheinlich auch, zumindest kann er sich als Dealmaker profilieren.
Ist ihm eh egal ob es tatsächlich ein Nachteil für die USA wäre.
Aber witzig wie du ihm seien Lügen glaubst.
Ups das war wohl noch vom 1.april
-M
@ 1 April?
Ich bin in einem Punkt absolut gleicher Meinung wie Donald Trump: Die Börsenkurse sind ein wichtiger Indikator für die erfolgreiche Politik des US Präsidenten.
Zu meiner großen Verwunderung haben wir allerdings ein unterschiedliches Bild von der „florierenden“ Wirtschaft gehabt. Aber gut, der Gaza Streifen ist vermutlich noch ein Stück von der Cote d’Azure entfernt. Vielleicht sehe ich aber auch nicht das große Ganze. Wird bestimmt alles super. Leider hat das ganze Schauspiel allerdings dramatische Auswirkungen auf viele Menschen.
1-2 Prognosen wage ich. Im familiären Umfeld von Trump könnten größere Aktienkäufe im Bereich des „Tiefs“ getätigt werden. Wann auch immer das sein mag. Wer hier eine Seite kennt, die solche Personen unter Beobachtung hat, gerne her damit. Falls es auffliegt kann ich mir vorstellen, dass es als letzte Amtshandlungen Begnadigungen geben wird. Das wäre zumindest ein würdiger Abgang für den Schwachmaten. Lange genug hat die Welt über Bunga Bunga Berlusconi gelacht. Jetzt sind die USA mal an der Reihe.
Langfristig kann das Auftreten der USA allerdings bestehende Handelsbeziehungen oder generell die Beziehung von Deutschland mit anderen Ländern vertiefen. Ich hatte einmal über die Flut in Orleans gelesen, dass die Niederlande hier besonders stark unterstützt hat. Die USA haben die Niederlande vor sehr langer Zeit diesbezüglich ebenfalls unterstützt. Der Umgang beispielesweise mit Mexikanern könnte die Beziehung der beiden Länder auch längerfristiger beeinflussen…
Nein sorry ich hatte einen Aprilscherz verlinkt und den link entfernt. Keim Bezug zu allem hier geschriebenen.
Umarme den Schmerz.. das Video brauche ich auch.. Die absoluten Kursverluste sind schon nicht soo einfach anzusehen.
Guter Artikel Tim, der beste seit langem finde ich. Jetzt ist Durchhaltevermögen gefragt.
Mich juckts zum Kaufen, aber war eh schon sehr stark seit langem investiert daher geht da nicht mehr viel. Wichtig vor allem nichts zu verkaufen.