Bärenmarkt, heiße Zeit zum Aktienkauf: Meine Watchlist Teil 3

Heute stelle ich ein paar weitere Aktien aus meiner Watchlist vor. Darunter befinden sich größtenteils Technologieunternehmen. In der Krise sind viele Aktien abgestürzt. Dies bietet große Einstiegschancen, die es vermutlich so schnell nicht mehr geben wird.

GFT Technologies: IT für Banken und Logistiker

GFT Technologies entwickelt Lösungen rund um zukunftsweisende Software-Technologien wie Cloud Engineering, künstliche Intelligenz oder Data Analytics. Die Deutschen sind eines der führenden IT-Unternehmen für e-Business-Lösungen in Europa. Das Angebot fokussiert sich auf die Bereiche Finanzen und Logistik.

Seit dem Corona-Crash ging es um 450 Prozent (!) nach oben. In diesem Jahr ist die Aktie aber ins Stocken geraten.

Die GFT-Aktie hielt sich zu Beginn des Jahres sehr gut und schwankte zwischen 39 und 46 Euro. Anfang Juni stieg die Aktie nach einem Einbruch auf ein Allzeithoch bei etwa 49 Euro. Seitdem ging es aber nach unten. Im Oktober erreichte die Aktie dann ihr Jahrestief bei unter 28 Euro. Besonders die erhöhte Jahresprognose gab der Aktie wieder einen Auftrieb. Seither legte der Kurs um 27 Prozent zu. In den letzten 10 Jahren stieg die Aktie durchschnittlich um 28,25 Prozent p.a.

Die Aktie wird mit einem KGV von 24 und einem 2021er KUV von 1,66 in meinen Augen relativ fair bewertet.

GFT Technologies steigerte den Gewinn im Jahr 2021 stark

Im Jahr 2021 steigerte das S-Dax-Unternehmen den Überschuss um 202 Prozent – eine Verdreifachung. Damit konnte das Unternehmen nach dem Gewinneinbruch während der Pandemie wieder stark wachsen. Der Umsatz kletterte um 27 Prozent.

Die Stuttgarter zahlen eine Dividende von einem Prozent. Die Dividende stieg in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 9,3 Prozent pro Jahr. Im nächsten Jahr soll die Dividende laut der ING DiBa von 0,35 auf 0,50 Euro angehoben werden.

Im Wachstums-Check schneidet GFT Technologies mit einer 13 von 15 Bewertung gut ab

GFT kann im Wachstums-Check von Traderfox mit einer 13 von 15 Bewertung überzeugen. Zwei Punkte Abzug gibt es lediglich für die schlechte Performance in den letzten Monaten, was ich wiederum interessant finde.

Warum finde ich die GFT-Aktie interessant

Die GFT-Aktie gehörte in den letzen 10 Jahren definitiv zu den Topperformern im SDax. In den letzten 3 Jahren konnten im SDax nur 4 Unternehmen eine bessere Kursrendite erzielen.

Mein Depot besteht zu über 90 Prozent aus amerikanischen Aktien. Das Gewicht der deutschen Aktien hat in den letzten 3 Monaten weiter abgenommen. GFT ist ein super Unternehmen, welches in Zukunftsthemen wie Cloud und künstliche Intelligenz vertreten ist. Für mich ist die Aktie sehr interessant und ich denke über einen Einstieg per Sparplan nach.

Langfristig möchte ich mehr deutsche Unternehmen im Depot haben. Bisher sind es nur vier.

Autodesk: Nach dem Absturz einen Blick wert

Autodesk ist ein führender Softwareentwickler für computergestütztes 3D-Design (CAD) und technisches Zeichen. Das amerikanische Unternehmen bedient die Märkte für Maschinenbau, Architektur, Bauwesen, Geografische Informationssysteme und Multimedia sowie Kunden aus den Bereichen Produktdesign und -Entwicklung. Die Lösungen der Amerikaner ermöglichen es Kunden, eine bessere Energie- und Materialauswahl zu treffen.

Die Autodesk-Aktie halbierte sich zwischenzeitlich. Ist die Aktie jetzt interessant?

Autodesk ist einer der Top Performer im letzten Jahrzehnt. Kann die Aktie in diesem Jahrzehnt wieder die Anleger begeistern?

Nach dem Corona-Crash stieg die Autodesk-Aktie um mehr als 140 Prozent auf ein Allzeithoch. Seitdem ging es, wie für die meisten Technologie-Unternehmen, stark nach unten. Zwischenzeitlich halbierte sich der Kurs auf ein 52-Wochen-Tief. Seitdem legte die Aktie wieder um 35 Prozent zu.

Die Aktie ist trotz des Absturzes immer noch hoch bewertet. Das KGV (rollierend) beträgt 85 und das 21er KUV liegt bei 10,99. Für das jetzige Fiskaljahr wird allerdings lediglich ein KGV von 34 erwartet, was für ein Wachstumsunternehmen durchaus angemessen wäre. Laut dem Fairvalue-Kriterium von Traderfox liegt die Autodesk Aktie sogar noch unter dem fairen Wert. Der faire Wert liegt demnach bei 272,5 Dollar. Der Kurs beträgt nur 225 Dollar, also gibt es ein Potential von 21 Prozent laut Traderfox.

Im 2. Quartal 2023 kletterte der Umsatz um 17 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar. Für das 3. Quartal erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,27 und 1,29 Milliarden Dollar. Die Quartalszahlen werden am 22. November veröffentlicht.

“Wir wechseln von Produkten zu Plattformen und Funktionen und bringen diese Funktionen über die Cloud auf jedes Gerät und überall. Indem wir die Konvergenz von Arbeitsabläufen innerhalb und zwischen der von uns bedienten Branchen beschleunigen, treiben wir die digitale Transformation unserer Kunden voran und bauen breitere und tiefere Partnerschaften mit ihnen auf. “

Ceo von Autodesk, Andrew Anagnost, Zitat aus dem Quartalsbericht

Für das gesamte Jahr 2023 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 5,7 und 5,8 Milliarden Dollar. Das wäre ein Anstieg von 18 bis 21 Prozent. Das EPS (non-GAAP) soll zwischen 6,52 und 6,71 Dollar liegen. Der freie Cashflow soll zwischen 2 und 2,08 Milliarden Dollar beisteuern.

“Die Nachfrage blieb im zweiten Quartal robust, unsere Wettbewerbsleistung stark und das Abonementgeschäft stabil. Da die zugrundeliegende Dynamik des Geschäfts den zunehmenden Fremdwährung-Gegenwind ausgleicht, bleibt unsere Prognose in der Mitte aller Kennzahlen unverändert. Wir bleiben auf gutem Weg, unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2023 zu erreichen”

CFO Debbie Clifford

Im Qualitäts-Check bekommt Autodesk eine 14 von 15 Bewertung

Autodesk kann im Qualitäts-Check sehr überzeugen

Autodesk überzeugt mit einer 14 von 15 Bewertung im Qualitäts-Check. Lediglich einen Punkt Abzug gibt es für die hohe Finanzverschuldung.

Darum finde ich die Autodesk-Aktie gerade interessant

Autodesk ist ein super Softwarehaus, welches starke Wachstumsmöglichkeiten hat. Vor allem wenn die digitale Welt in Zukunft vom Zweidimensionalen ins Dreidimensionale umgewandelt wird, bietet Autodesk die besten Softwarelösungen. Daher wird auch Autodesk vom Metaverse profitieren. Die Aktie ist zwar relativ hoch bewertet, doch kann man bei so einem Wachstumsunternehmen durchaus einen höheren Preis bezahlen. Großer Nachteil ist, dass keine Dividende gezahlt wird. Ich warte erstmal ab und beobachte die Aktie weiter. Sollte Autodesk noch mal fallen, denke ich über einen Einstieg nach.

Hier sind noch 2 interessante Videos von Finanzjournalist und Verleger Simon Betschinger (Video 1, Video 2).

Mensch und Maschine: Ein kleiner deutscher Autodesk-Parnter

Der deutsche Konzern Mensch und Maschine ist ein autorisiertes Tradingcenter von Autodesk.

Mensch und Maschiene verzehnfachte sich in den letzten 10 Jahren

Mensch und Maschine ist vielleicht auch eine interessante deutsche Aktie mit über 3 Prozent Dividendenrendite. In den letzten 5 Jahren steigerten die Bayern diese um knapp 30 Prozent pro Jahr. Zudem stieg die Aktie in den vergangenen 10 Jahren um rund 26 Prozent jährlich.

Mensch und Maschine glänzt mit einer 15 von 15 Bewertung im Qualitäts-Check

Im Qualitäts-Check kann Mensch und Maschine mit einer 15 von 15 Bewertung glänzen. Im Dividenden-Check bekommt sie eine 13 von 15 Bewertung. Mensch und Maschine ist neben Autodesk ebenfalls eine interessante Aktie, die man sich durchaus anschauen kann.

Jabil

Jabil ist ein führender Auftragshersteller in der Elektronikindustrie. Der Zulieferer aus Florida bietet Fertigungs- und Lieferkettenlösungen von Smartphones über Kaffeemaschinen bis hin zu lebensrettenden Diagnosegeräten für das Gesundheitswesen an. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Herstellung von Platinen, die in vielen Bereichen eingesetzt werden. Der größte Kunde ist Apple. Über 20 Prozent des Umsatz macht das Geschäft mit Apple aus. Jabil stellt unter anderem die Gehäuse von iPhones und iPads her. In den letzten Jahren konnte der Vorstand immer mehr Großkunden an sich binden. Seit 2018 ist auch Amazon Kunde. Das Geschäft mit dem e-Commerce-Riesen baute Jabil immer weiter aus. Momentan macht das Geschäft mit Amazon etwa 10 Prozent des Umsatzes aus.

Die Jabil Aktie ist wieder auf dem Weg in Richtung Allzeithoch

Die Jabil-Aktie legte nach dem Corona-Crash stark zu. In der Spitze stieg sie um 285 Prozent. Angetrieben wurde der Kurs sicherlich von der starken Nachfrage von iPads und iPhones – besonders während alle im Homeoffice waren. Ende 2021 markierte die Aktie ein Allzeithoch bei etwa 72 Dollar. Die Aktie konnte sich in diesem Jahr gut halten und stieg seit dem 52-Wochen-Tief wieder stark. Nun befindet sich Jabil nur noch 3 Prozent unter dem Allzeithoch. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses geknackt wird.

Jabil ist mit einem KGV von 9,9 und einem KUV von 0,27 günstig bewertet. Somit ist Jabil eventuell eine günstigere Alternative, um am iPhone-Zyklus mitzuverdienen als direkt in Apple zu investieren.

Ein überzeugendes Jahr 2022

Aus dem Quartalsbericht von Jabil

Im 4. Quartal 2022 erzielte Jabil einen Umsatz von 9 Milliarden Dollar. Das ist ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte um 80 Prozent auf 315 Millionen Dollar, das Ergebnis je Aktie um 92 Prozent auf 2,30 Dollar.

Im Gesamtjahr 2022 wuchs der Umsatz um 14 Prozent auf 33,48 Milliarden Dollar. Der Gewinn von Jabil kletterte um satte 42 Prozent auf knapp eine Milliarde Dollar, das Ergebnis je Aktie um gut 50 Prozent.

CEO Mark Mondello lobte den Erfolg, den er auf das “umfangreiche, gut diversifizierte kommerzielle Portfolio” zurückführte.

Für das 1. Quartal 2023 erwartet Mondello einen Umsatz zwischen 9 und 9,6 Milliarden Dollar sowie ein EPS zwischen 2,00 und 2,40 Dollar.

Jabil zahlt eine geringe Dividende von 0,5 Prozent.

Jabil kann im Qualitäts-Check überzeugen

Im Qualitäts-Check überzeugt Jabil. Hier bekommt der Konzern eine 14 von 15 Bewertung. Einziger Punktabzug gibt es für die geringe Nettogewinnmarge von 1,85 Prozent. Dies liegt aber auch an der Branche, da diese sehr kapitalintensiv ist.

Warum finde ich Jabil interessant?

Jabil ist ein eher unbekanntes Unternehmen, welches aber schon Großkunden wie Apple oder Amazon hat. Zudem ist die Aktie nicht hoch bewertet. Darüber hinaus profitiert man auch von der starken iPhone-Nachfrage der letzten Jahre, die wahrscheinlich in Zukunft weiterhin stark bleiben wird. Aber auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel der Herstellung von Platinen hat Jabil Potential. Leider kann man die Aktie bei ING Diba nicht ansparen. Deshalb müsste ich mit einem Direktkauf einsteigen.

Da ich aber auch Geld für mein Praktikum in Oberstdorf zurücklegen muss, werde ich wahrscheinlich in nächster Zeit keinen Direktkauf tätigen, sondern meine Sparpläne weiter laufen lassen.

MSCI (Morgan Stanley Capital International)

MSCI ist einer der mächtigsten Finanzkonzerne. Die New Yorker berechnen den bekannten MSCI-World-Index, welcher die Benchmark für viele Privatanleger und Aktienfonds ist. Darüber hinaus berechnet der Konzern tausende weitere Indizes und sorgt somit für regelmäßig sprudelnde Lizenzeinnahmen auf darauf begebene ETFs.

Die MSCI-Aktie legte in den letzten 10 Jahren eine Starke Performance von 34,5 Prozent jährlich hin.

Die MSCI-Aktie ging wie eine Linie stetig nach oben und es gab keine großen Rücksetzer. Den einzigen großen Rücksetzer machte die Aktie in diesem Jahr. Es ging zwischenzeitlich um 44 Prozent vom Allzeithoch nach unten, stärker als der MSCI-World-Index. Momentan steht die Aktie bei etwa 500 Dollar und somit 25 Prozent unter dem Allzeithoch. In den letzten Wochen ging es stark nach oben.

Mit einem KGV von 47 und einem KUV von 19,8 wird die Aktie hoch bewertet. Jedoch ist das Geschäftsmodell sicher und kalkulierbar.

Im 3. Quartal 2023 steigerte der Finanzkonzern den Umsatz um 8 Prozent auf 561 Millionen Dollar. Die operative Marge lag bei 55 Prozent gegenüber 54 im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn kletterte um 28 Prozent auf rund 217 Millionen Dollar.

”Angesichts erheblicher Marktturbulenzen lieferte MSCI erneut starke Ergebnisse. Darunter war unser bisher bestes drittes Quartal mit wiederkehrenden Nettoneuverkäufen. Unter anderem verzeichneten wir mit 12,6 Prozent unser höchstes Wachstum der Index-Abonnementlaufzeit seit einem Jahrzehnt, steigerten unsere Klimageschäft-Abonementlaufzeit um 86,0 Prozent und verzeichneten mit 95,9 Prozent unsere höchste Analytics Bindungssrate aller Zeiten”

CEO Henry A. Fernandez

MSCI zahlt eine Dividende von einem Prozent. Diese stieg in den letzten 5 Jahren jährlich um beeindruckende 29,94 Prozent.

Warum finde ich MSCI interessant?

MSCI berechnet tausende von Indizes und erzielt dadurch regelmäßig sprudelnde Einnahmen. Die Aktie erzielte in den letzten Jahren eine beeindruckende Performance von 34,5 Prozent jährlich. Das schaffen nur sehr wenige Aktien. Für mich ist MSCI eine gewisse Alternative zu ETFs, da MSCI über Lizenseinnahmen an der Berechnung der Indizes Geld wie Heu verdient.

Hinzu kommt ein sehr starkes Dividendenwachstum von knapp 30 Prozent. Auch das ist selten. Jedoch ist die Aktie hoch bewertet, weswegen ich noch mit dem Kauf ein wenig abwarte und erstmal meine bisherigen Sparpläne laufen lasse.

Schaue dir gerne meine bisherigen Artikel zur Watchlist (Teil 1, Teil 2) sowie die Artikel zu meinem Depot (Teil 1, Teil2, Teil 3, Teil 4) an.

5 5 Stimmen
Beitragsbewertung

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *

36 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Markus
14 Tage zuvor

Wieder interessante Aktien dabei. Danke.

Danke auch, dass Du mich auf Super Microcomputer gebracht hast. Die Aktie ist der helle Wahnsinn.

Tom
13 Tage zuvor
Antwort an  Markus

Super Microcomputer ist wirklich stark. Und überhaupt nicht hoch bewertet.
Ich habe mir immer einige Aktien aus den Depotvorstellungen in eine Watch gelegt (bzw. bin auch teilweise eingestiegen). Viele haben sich sehr gut entwickelt: Lam; ASML; Chegg, Adesso…
Die Frage, ob eine Aktie fairbewertet ist, kann m.E. keiner festlegen. Es sind alles nur Vermutungen. Hinterher weiß man es dann….. Entscheiden tut der Markt.
Kennzahlen hin und her.
Wenn man nach Kennzahlen geht, wäre man bei Apple nie dabe gewesen, Adobe,Amazon (lange Zeit noch miese geschrieben),……………………….
Aber es macht für mich auch den Reiz der Aktieninvestition aus, dass man sich eigene Gedanken machen muss und daraus dann evtl. eine Kaufentscheidung für sich fällt. Ob diese dann aufgeht ist dann die spannende Frage.

12 Tage zuvor
Antwort an  Markus

Auch von mir vielen Dank für die Vorschläge und Analysen!
Die Autodesk-Aktie habe ich erst jetzt bewusst wahrgenommen; dabei hatte ich schon vor gut 10 Jahren im Studium mit Autodesk-Produkten gearbeitet. Damals war ich noch nicht besonders börsenaffin, aber ehrlicherweise hätte ich damals wohl kaum mit der Entwicklung gerechnet, die die Aktie dann später ab 2015 hingelegt hat. – Spannend, irgendwie…

Christian
13 Tage zuvor

KGV 24 „fair bewertet“, KGV 34 „durchaus angemessen“… Ich bin zwar nicht so extrem wie Lad, aber das ist alles viel zu teuer, was hier in Schaufenster liegt. Der Bärenmarkt ist noch nicht vorbei, die Ergebnisse werden nächstes Jahr zurücklaufen – zumindest in Europa – und das massiv. Ich kaufe erst ab KGV 15, und das sind auch noch keine Schnäppchen.

Warum ich mir so sicher bin? Ich habe Google überteuert gekauft und bin Baden gegangen. Da sagte auch jeder, „das ist das neue Normal“. Pustekuchen, jetzt laufen eben doch selbst bei Google die Ergebnisse und auch die Bewertung zurück.

2022 habe ich zwei Sachen gelernt:

  • World-ETF im Sparplan langfristig wie Tim immer predigt ist super. Ich bin da immer noch 20% im Plus
  • Teuer bleibt teuer. Auch wenn man es nicht glauben möchte, irgendwann kommt alles auf eine mittlere Bewertung zurück. Ich kaufe so teure Sachen jedenfalls nicht mehr. Meine Watchlist ist lang, aber alles zu teuer.
-M
13 Tage zuvor
Antwort an  Christian

Ist so.

Wobei ich ein 15er KGV bei Top Firmen als sehr angemessen finde, sein Geld arbeiten zu lassen. Da sind die guten, aber auch außer Alphabet meilenweit davon entfernt.

-M

Bruno
13 Tage zuvor
Antwort an  Christian

Ist alles relativ, KGV ist für mich keine gute Kennzahl (wenn dann in Kombination mit andern und insbesondere deren Entwicklung ist wichtig und nicht der aktuelle Status Quo), jedenfalls nicht für alle Firmen, ich habe neulich Amazon zugekauft, KGV 90, man muss auch die Strategie berücksichtigen, z.B. ein junges Unternehmen das stark wächst, hat vielleicht ein sehr hohes KGV aber das ist irrelevant, weil es da keinen Sinn macht grosse Gewinne zu schreiben sondern zu investieren und weiter zu wachsen.

Du hättest Amazon nie bekommen für KGV 15 die letzten Jahre, und ich denke man wird auch lange warten können bis man die für so einen Preis bekommt. KGV sollte man wenn schon in einer Branche/Situation betrachten und nicht als fixe generelle Kenngrösse, du kannst eine Bank nicht wie ein Techunternehmen oder wie ein Pharmaunternehmen gleich bewerten, das macht wenig Sinn.

Was nicht heisst dass, um bei diesem Beispiel zu bleiben, Amazon nicht 50% fallen kann, alles ist möglich, muss schlussendlich jeder selber entscheiden. Mein durchschnittlicher EP wäre auch noch im Plus bei 50% Zerfall, aber hätte ich hier auf ein tiefes KGV gewartet hätte ich das Unternehmen nie gekauft.

42sucht21
13 Tage zuvor
Antwort an  Christian

@Christian “2022 habe ich … gelernt World-ETF im Sparplan langfristig noch 20% +”
Ich weiss nicht was langfristig heisst, aber € – US% seit 1J -17%
Wenn er +17% macht sieht das Sache für die Eurodepots nicht mehr so hübsch aus.

Markus
11 Tage zuvor
Antwort an  Christian

Ich habe mir die Firma GFT, auf die Du Dich mit KgV 24 beziehst, genauer angesehen. Ich finde die Firma auch fair bewertet und überlege einen Einstieg. Aber hier wird es wie immer sehr unterschiedliche Auffassungen geben und im Endeffekt weiß es niemand. Ob sich meine Kaufentscheidung rentiert wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Interessanter Beitrag
https://aktien-mag.de/blog/chartanalysen/chartanalyse-gft-technologies-jetzt-startet-der-rebound/p-85179

Susanne
13 Tage zuvor

Ich persönlich orientiere mich nicht ausschließlich auf Kennzahlen wie das kgv. Hätte man das gemacht , wäre man nie bei Amazon eingestiegen und hätte viel verpasst.
Jabil finde ich für ein Technologieunternehmen sehr preiswert.
….und Danke für den Artikel Nr die Anregungen.

Susanne
13 Tage zuvor
Antwort an  Susanne

…”und die Anregungen”
Immer diese Autokorrekturen.

Christian
12 Tage zuvor
Antwort an  Susanne

Natürlich, das stimmt. Aber die Tech-Konzerne reifen gerade, das Wachstum wird sich verlangsamen. Ich kann mir nur schwer vorstellen dass Amazon oder Tesla (was zuvor im Rückspiegel betrachtet ging) aktuell noch kurzfristig in eine KGV 60 hineinwachsen können. Deshalb korrigieren die auch, so wie Netflix, PayPal, Meta das schon getan haben. Muss ja nicht exakt auf 15 runter… aber der Speck muss weg. 🙂

Felix
13 Tage zuvor

Ist mir zu technologielastig.

Andrea
13 Tage zuvor

Wer glaubt denn so was?

Bruno
12 Tage zuvor
Antwort an  Andrea

wer glaubt was?

Bruno
12 Tage zuvor

@Lohnsteigerungen

Keine Angst ich bringe die Geschichte der Erdmännchen nicht ein drittes Mal hier 😉 Dafür eine andere Geschichte.

Der liebe Ralph betet jeden Abend zum lieben Gott, er möge doch dafür schauen, dass er im Lotto gewinnt, er brauche nur 1 Mio., und gelobe dann auch ein sündenfreies Leben zu führen. Leider klappt es nicht, er gewinnt nie einen Sechser im Lotto. Es vergehen Monate und Jahre. Nach einigen Jahren erscheint ihm Gott und erklärt: Lieber Ralph, ich höre deinen Wunsch nach einem Lottogewinn seit Jahren, und ich würde ihn Dir auch liebend gerne erfüllen, aber lieber Ralph, Du musst auch mal einen Lottoschein ausfüllen! Ab diesem Tag wurde nicht mehr gebetet, weil es zu peinlich war. Der Lottogewinn ist leider bis heute ausgeblieben, weil alle Lottoscheine, welche mittleweile abgegeben wurden, als ungültig erklärt wurden, weil nur 2 Zahlen angekreuzt waren.

Fazit oder Moral der Geschichte kann jeder selber finden, kann man für fast alles nehmen, sei es Karriere, Partnerwahl, Investitionen etc. man muss gewisse Dinge einfach tun und das nicht zu knapp, oft mehrere Anläufe und irgendwann wird man dann vielleicht auch erhört.

PS: Eventuelle Namensähnlichkeit mit Leserinnen und Leser sind reiner Zufall und frei erfunden.

Felix
12 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

“Eventuelle Namensähnlichkeit mit Leserinnen und Leser sind reiner Zufall und frei erfunden.”
Das bezweifele ich – das mit dem Zufall, meine ich.

Alf
12 Tage zuvor
Antwort an  Felix

nun sei doch nicht so genau…und nimm es mit Humor

Bruno
12 Tage zuvor
Antwort an  Felix

War eigentlich humorvoll gedacht natürlich auch mit einer Prise Salz, wie man sich das von mir gewohnt ist, ich meine das aber eigentlich immer positiv und will nicht jemanden in den Senkel stellen sondern grundsätzlich helfen, sich zu reflektieren. Eigentlich sollte der Output motivierend wirken, die Quintessenz dass viel möglich ist wenn man es versucht, manchmal halt nicht nur 1 Anlauf sondern zig Anläufe, manchmal klappt es manchmal nicht. Nehmen wir den Fachkräftemangel, der mag da sein aber es nützt nix, sich darüber zu beklagen, sondern man muss versuchen neue Wege zu gehen, es braucht halt mehr Anstrengung, um an gute Fachleute zu gelangen, einfach ein 08/15 Inserat auf einem Jobportal reicht nicht mehr. Es braucht heute mehr Kreativität und Einsatz, aber gute Fachkräfte sind ja vorhanden, nur eben laufen die einem nicht einfach so die Türe ein, man muss sich dafür bemühen. Umgekehrt wenn man eine bessere Stelle, ein schöneres Haus oder was auch immer möchte, hilft mehr zu tun als der Schnitt in der Regel auch oder schaden zumindest nicht.

Wenn das anders rübergekommen ist, muss ich wohl an meiner Kommunikation arbeiten 🙂

Felix
11 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

No problem – von mir war es auch humorvoll gemeint.

Fit und Gesund
12 Tage zuvor

Es ist schwierig wenn man nicht aus seiner Haut kann, es erfordert eine gehörige Portion Willen und Mut eigene Widerstände zu bezwingen, es gelingt mir persönlich auch nicht immer 🙂 auch nicht wenn ich es noch so gerne möchte, kennt Ihr das von Euch selber auch?

Schönes Wochenende an Alle

Bruno
12 Tage zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Nein kenne ich nicht 😀 Spass beiseite, wie oben erläutert sollte eigentlich das Ziel sein sich gegenseitig zu unterstützen und motivieren, das wird manchmal fehlinterpretiert. Aber ist klar im Internet ist es nicht immer so einfach, das rüberzubringen. Manchmal brauchts eben etwas Provokation, das wandert vielleicht mal im falschen Hals.

Schönes Wochenende das beginnt jetzt auch bei mir komme gerade vom Büro, meine Stunden sind wohl etwa das Pensum von Kiev und seiner Frau zusammen, muss daran arbeiten..

Fit und Gesund
12 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

ach Bruno, ich interpretier nix falsch 🙂 ich bin auch nicht betroffen und hab gut Reden,
ich hatte einfach ein wenig Bedauern mit Ralf, ich wüsste allzugerne wie man ihm helfen könnte, Ralf würde auch gerne jährliche Lohnsteigerungen von 12% heimbringen, tut er aber nicht, er hat sicher schon Einiges probiert, auch der liebe Gott scheint nicht helfen zu können, es ist schade dass Jemand seinen Wert nur an dem Inhalt der Lohntüte festlegt.
Keiner erreicht Alles im Leben was er sich wünscht, ich muss auch mit dem haushalten was ich bekommen habe, aber ich bin zufrieden und auch ein wenig stolz auf das Erreichte, auch ohne studiert zu haben oder sehr gebildet zu sein, das habe ich manchmal als doof empfunden, irgendwie konnte ich es aber wieder ausgleichen :), hoffe ich doch zumindest.

Bin ein wenig ratlos und habe einfach keine Ratschläge was Ralf tun könnte, hm…

Letzte Woche hab ich einige Videos von Dr.Markus Elsässer angeschaut, ich mag den ja sehr gerne, wie aus einer anderen, längst vergangenen Welt und doch vermittelt er etwas, auch die Kommentare sind lesenswert und teils sehr amüsant.

Ich durchforste auch immer das Internet nach guten Ideen zum Anlegen,
diesmal schaute ich mir das hier genauer an, mit Plus dieses Jahr
https://www.quantex.ch/de/

liebe Grüsse

Bruno
12 Tage zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Ich denke man sollte einfach auch mal zufrieden sein, Ralf hat ja viel erreicht, Familie, Haus, sicheren Job und sicherlich auch überdurchschnittlichen Lohn, vergleichen darf man sich aber macht es denn immer Sinn? Man findet immer Leute, welchen es besser geht, welche mehr Erfolg, mehr Geld haben als man selbst. Man kann dies nutzen als Motivation, gelingt das nicht, sollte man besser aufhören mit dem Vergleichen.

Würde ich mich mit den erfolgreichsten IT-Unternehmern vergleichen, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Larry Page und viele mehr, dann hätte ich 2 Optionen: Entweder fühle ich mich danach richtig als Super-Loser und verfalle in Depressionen, oder ich kann es als Motivation sehen, auch wenn es unmöglich ist auch nur einen Bruchteil solcher Leute finanziell zu erreichen. Trotzdem möchte ich mit niemandem der Welt tauschen. Aber man kann sich auch vergleichen mit sich selbst, wo stand man bei Geburt, was kam danach, was hat man alles schöne erlebt und erreicht, vielleicht auch mal Rückschläge und Probleme, welche man aber hinter sich gelassen hat. Jeder findet da wohl etwas.

Ich denke nur, zu viel Jammern oder in Selbstmitleid verfallen hilft auf Dauer nicht weiter, jeder hat seine Probleme, aber man muss immer das Beste machen aus dem Status Quo. Ich kämpfe aktuell mit einem Bandscheibenvorfall, komme gerade von ekelhaften Übungen, ich bin aber optimistisch dass ich das wieder in den Griff bekomme, auch wenn die Schmerzen recht unangenehm sind. Das Leben ist halt wie an der Börse, ein Rauf und Runter, selten gibt es Leute, wo es nur eine Richtung kennt. Und das ist auch gut so, nur wer auch mal Tiefen kennt kann die Höhen auch erkennen und entsprechend geniessen.

Liebe Grüsse

Last edited 12 Tage zuvor by Bruno
Kiev
12 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

Ich denke mit dem Gehalt kann man in Deutschland sehr zufrieden sein. Das Einkommen hat sich bei Ralf vermutlich auch in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Ich habe jedenfalls nicht mit 80k angefangen zu arbeiten. Das wären bei 15 Jahren immerhin 5% Steigerung pro Jahr. Das ist nicht schlecht. Mehr ist bei IG Metall Betrieben als Angestellter in der Regel nicht möglich. Mit mehr Stunden als AT, oder Führungsverantwortung sind andere Gehälter möglich. Das hat neben der höheren Arbeitszeit aber auch andere Einschränkungen wie mehr Präsens im Unternehmen. Und die Tätigkeit erfüllt nicht Jeden. Für mich ist es zumindest nichts. Bei einem Gehalt von 80k können auch gut 50% Sparquote erreicht werden.

@ Bruno

Du arbeitest doch nicht regelmäßig 70h? Das geht bei uns mit Kindern nicht. Ich würde diese Arbeitszeit auch nicht für ein Gehalt von 300k€ durchziehen. Warum denn? Auch wenn die Arbeit vielleicht Spaß machen würde, so würde ich meine Kinder so nur noch am Wochenende sehen. Immerhin bleibt bei Deinem Unternehmen vermutlich deutlich mehr als das Doppelte von unseren Gehältern hängen. Das doppelte benötigst Du schließlich für das Leben in der Schweiz. Falls Du eine Schweizer Gravel Schmiede kennst, die einen günstigen Testfahrer in Deutschland bezahlen möchten, stelle ich mich natürlich sofort zur Verfügung 😉 Ich komme bereits jetzt auf 6h Arbeitszeit in dem Bereich in der Woche. Bei Bezahlung würde ich hier auf 10h aufstocken.

Bruno
12 Tage zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev

Ich arbeite tatsächlich primär noch aus Freude und Leidenschaft, ich würde es auch ohne Gehalt machen (gut die Steuerrechnung sollte schon bezahlt sein). Und bezüglich Arbeitszeit, es ist vielleicht etwas anders als in einer normalen Anstellung, ich zähle meine Stunden nicht, es käme dann auch drauf an, was man als Arbeitszeit zählt und was nicht, ich trenne das irgendwie nicht, ich wache auf und habe erste Gedanken, oder wenn ich beim wandern plötzlich einen Einfall habe und mir dies notiere oder aufzeichne, waren dann diese Gedanken Arbeitszeit oder Freizeit? Wenn ich mit der Stopuhr alleine die Büropräsenzzeit rechnen würde, wären es vielleicht 40 Stunden. Aber ich mache auch abends was, am Wochenende, oder auch mal früh morgens bevor die andern aufstehen. Meine Kinder sind mittlerweile (fast) erwachsen, d.h. sie sind selbständig, aber es ist immer noch genug Zeit vorhanden, ich hasse das Wort Quality Time eigentlich, aber hat schon was, wie viele Väter gibt es die zwar anwesend sind aber nicht wirklich bei den Kindern sondern sonst wo in Gedanken. Ein Sohn kommt auch regelmässig in mein Büro und arbeitet dort, da es besser ausgerüstet ist und ruhiger als das Homeoffice. Wenn sich jemand beklagen muss, wäre es wohl eher meine Frau, aber das funktioniert gut, da auch sie unregelmässig arbeitet, und auch sie ist selbständig genug so dass wir dann die gemeinsame Zeit umso mehr schätzen, und davon ist immer noch genug vorhanden, Mittage, Abende, Sonntag. Vorteil bei mir, kann zu Fuss zur Arbeit, das spart viel Zeit, und ich bin nur noch sehr selten auf Geschäftsreise, das übernehmen andere. Somit alles gut 🙂 Ich bin da liberal eingestellt und jeder oder jede muss einen Weg finden, der passt. Aber von der 4-Stundenwoche (Tim Ferris) halte ich wenig, aber er hat das auch nicht so wortwörtlich gedacht.

@Fit und Gesund
Danke, das wird hoffentlich schon wieder, denke ist primär muskulär und ohne “Messer” zu lösen.

Slowroller
11 Tage zuvor
Antwort an  Kiev

Yeah – ich bin ab nächstem Jahr auch in/für einem IG Metall Konzern tätig. Die Gehaltsobergrenze stimmt in etwa – ein bisschen was geht noch mit Unternehmensspezifischen Zulagen oder eben der Anhebung auf 40h. Letzteres habe ich aber erstmal abgelehnt und schau mal wie die Ar eitsbelastung sich nach der Einarbeitung entwickelt. Bei Projektbezigener Mehrarbeit sind Überstunden vielleicht sogar attraktiver und machen einen flexibel.

Wenn der Tarifabschluss aus BaWü als Grundlage für die anderen Tarifgebiete genommen wird, dann ist das schon ok. Ich bin tatsächlich gespannt wie die Gewerkschaftsarbeit in der IG Metall vor Ort aussieht.

Kiev
11 Tage zuvor
Antwort an  Slowroller

@Slowroller

Den von Ralf angesprochen Deckel bei 80k kann ich durchaus nachvollziehen. Und IG Metall Unternehmen zahlen eher überdurchschnittliche Gehälter. Aber ich sehe dieses Gehalt positiv und bin glücklich damit. Mit mehr Stunden verdient man entsprechend mehr. Als AT-ler oder Führungskraft geht es noch weiter nach oben. Aber hier ist es schwierig die Stunden in Grenzen zu behalten oder gar ein echtes Stundenkonto führen zu dürfen. Die GLZ Konten finde ich persönlich auch sehr gut. Du kannst jederzeit Überstunden machen, die auf das Konto gehen. Falls Du an einem wichtigen Projekt dran bist und es zeitnah abschließen möchtest, kann für Dein Konto meist die Limits deaktiviert werden. Wenn sich die Lage entspannt können die Überstunden dann ganztägig abgefeiert werden. Ich finde es schön, wenn der Arbeitnehmer entscheiden kann was mit den Stunden passiert. Für mich ist die Entscheidung immer Stundenabbau.

Durch die zeitliche Anpassung meines Arbeitsvertrages wurde mein maximaler GLZ Konto Wert kleiner und ich bekomme 20h ausgezahlt und darf den Rest abfeiern. Das gefällt mir nicht unbedingt, aber ich mache jetzt keinen Aufstand für 3 Tage extra Urlaub.

Kannst Du 2-3 Tage mobil arbeiten? Wenn man sich nicht nur auf das Gehalt fixiert und mit der Arbeit und den Kollegen glücklich ist kann eine Anstellung in einem IG Betrieb fast schon paradiesisch sein.

@ Bruno

Ich bin ganz glücklich mit der neuen Arbeit und es ist nicht so, dass ich auf die Uhr schaue und Zeiten berechne. Mein Radweg ist etwas länger und auch hier mache ich mir manchmal Gedanken über die Arbeit. Diese Zeit wird noch nicht einmal vergütet 😉 Andererseits gehöre ich auf jeden Fall unter die 10% von Familienvätern, die am meisten Zeit mit der Familie und Kindern verbringen. Meine Kinder gehören beide auch zu den besten 10%-20% der Klasse und gehen beide aufs Gymnasium. Das korreliert natürlich nicht alles mit meiner Zeit zu Hause, aber ich beobachte dies auch bei den wenigen anderen Kindern im Halbtag. Es wird oft genannt, dass die Möglichkeiten der Kinder in Deutschland vom Elternhaus abhängen. Das kann ich bestätigen. Hier im Forum wird auch oft wirtschaftliche Themen für die Erziehung der Kinder gefordert. Das gibt es bisher nicht im Stundenplan meiner Kinder. Dafür wird es täglich vorgelebt und mittlerweile haben sie auch ein bisschen die glückliche Lage erkannt Inder wir uns befinden. Das wurde sehr lange als selbstverständlich angesehen.

In 10-15 Jahren werde ich im Frühjahr einen Monat und im Herbst einen weiteren im Ferienhaus verbringen. Ich werde 60 Tage Urlaub haben oder vielleicht auch eine Mischform wie mobile Arbeit im Urlaub durchführen um mich um die wichtigsten Dinge zu kümmern . Ich kann mir ebenfalls vorstellen lange reduziert zu arbeiten. Das muss aber beides zusammen passen, sonst kann ich mir auch vorstellen in einem anderen Unternehmen zu arbeiten. Der demografische Wandel wird hier gepaart mit den Vorstellungen der Generation Z noch einiges ermöglichen.

Slowroller
11 Tage zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev
Ja, 50% Anwesenheit ist gefordert – wobei die Praxis dann als ITler dich oft anders gelebt wird. Allerdings ist mir Anwesenheit und ein Team auch wichtig – alle Angebote für Remote-Jobs habe ich ungesehen abgelehnt.
Alles weitere weiß ich tatsächlich noch nicht. Ich habe jetzt noch 2 Monate Familienzeit und die macht auch mal Spaß. Ich freue mich dann aber auch auf die neue Tätigkeit. Details kann ich dann nächstes Frühjahr berichten 🙂

Fit und Gesund
12 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno,
das trifft es ziemlich gut,
ansonsten gute Besserung!

Markus
11 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

Wünsche dir gute Besserung.

Guter Beitrag. Auch wenn ich nicht mitbekommen habe, was der Grund für diese Ralf Diskussion ist.

Heraklit
11 Tage zuvor

Haben die fertigen Abiturienten heute eigentlich nichts Besseres zu tun als Screenshots von Traderfox auf einem Blog zu posten? Was sollen die Fundamentalanalysen, wenn man ohnehin nicht weiß, was in 10 Jahren sein wird, und man plant, lange zu halten? Als ich in dem Alter war, musste ich mir Gedanken um mein Studium und meine berufliche Zukunft machen. Das bisschen Geld, das ich hatte, fiel dem Studium zum Opfer und ich hatte sicher keine Zeit für Aktienkram. Das haben die Studenten scheinbar heute nicht mehr notwendig, da ohnehin wohl jeder auf diesem Blog mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wird (ich erinnere an den Beitrag zu den Studenten mit Millionendepot und dicker Erbschaft). In einer Zeit, in der jeder über Gaspreisbremse oder Bürgergeld redet, komme ich mir auf dem Blog komplett verschaukelt vor! Was kommt als nächstes? Eltern, die noch vor Geburt ihres Nachwuchs einen ETF-Spaßplan auf den FTSE World eröffnen und jeden Monat einzahlen, um auch ja sämtliche Freibeträge mitnehmen zu können? Obwohl, das ist mittlerweile ohnehin schon gängige Praxis. Da kommt dann wohl bald der Grundschüler und babbelt was von finanzieller Freiheit auf diesem Blog.

Kai
11 Tage zuvor
Antwort an  Heraklit

Kann nicht erkennen, wo hier von goldenen Loeffeln geschrieben werde. Ich habe bisher Artikel eines Abiturienten, der sich frühzeitig um seine Finanzen Gedanken macht. Er investiert Geld aus Schuelerjobs wie Nachhilfe, Zeitung austragen…statt es nur in Konsum zu stecken. Demnächst beginnt er ein Praktikum…..
kann Deinen Ausführung daher nicht folgen.
ich finde es super, wenn sich junge Leute frühzeitig Gedanken um ihre Finanzen machen.
mir ist auch nicht aufgefallen, dass hier staendig von finanzieller Freiheit gehandelt wird.

lass dich nicht beirren Nikos.

Susanne
10 Tage zuvor
Antwort an  Kai

Ich kann Dir zustimmen.
Hast Du das mit einem Handy getippt….teilweise etwas wüste Rechtschreibung……

42sucht21
11 Tage zuvor
Antwort an  Heraklit

@Heraklit – nichts Besseres zu tun
Nikos wird für die Artikel bezahlt. Er macht also einen Nebenjob.
Er macht also genau das was sie einfordern!
Außerdem verdient er Geld mit dem Hobby und trifft dabei interessante Leute (Tim & Co.).
Ist das nicht eine ziemlich geniale Combi für ihn?

-M
11 Tage zuvor
Antwort an  42sucht21

Richtig schizo wird es, wenn Sammy auch Wolke wäre. Das kann man sich ja fast nicht ausdenken 😀

-M

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  -M

ha ha! 🙂 Made my day!

Verwandte Beiträge
36
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x