Angst vorm Absturz: Warum Anleger scheitern

Im März hat mich eine Bekannte angerufen. Sie hat ein üppiges Depot und will in ein paar Jahren in den Ruhestand gehen. Sie war wegen Corona besorgt. Arbeitskollegen hatten ihr Depot aus “Sicherheitsgründen” in Cash umgeschichtet. Raus aus Aktien, rein in Sicherheit machten etliche in ihrem Betrieb.

Ich riet ihr, gelassen zu bleiben. “Behalte deine Aktien. Mach einfach weiter wie bisher”, empfahl ich ihr. Sie hörte auf mich. Sie geriet nicht in Panik. Aber sie war besorgt.

Menschen bekamen es seinerzeit mit der Angst zu tun. Das hat diese Menschen viel Geld gekostet. Bleib cool. Auch wenn du vorübergehend dafür bezahlen musst. Geduld wird belohnt.

In Panik zu geraten, alles zu verkaufen und das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu legen, ist keine Lösung. Du kannst massive Kursanstiege im Anschluss verpassen.

Je nach Depotgröße kannst du 10.000, 50.000 oder gar 100.000 Euro und mehr verpassen. Im Vergleich dazu solltest du einfach nichts tun. Nichtstun ist gerade an der Börse lukrativ.

So ging es im März abwärts an der US-Börse:

Ich bin immer voll am Aktienmarkt investiert. Ich mache “Buy and Hold extrem”. Mach es genau so. Das Rein- und Rausspringen funktioniert nicht. Das geht nur im Rückblick perfekt. Dann leuchtet alles ein.

Wir wissen ja alle im Prinzip, wie man schlau investiert. Baue dein Depot auf. Wähle deine Asset Allocation. Leg wie ein Eichhörnchen einen Vorrat für den Winter (finanzielle Freiheit/Ruhestand) an. Stocke auf. Behalte deine Lebenshaltungskosten niedrig. Dir ist es egal, was dein Arbeitskollege oder Nachbar für ein fettes Auto fährt oder was er kauft. Hab ein Notpolster. Diversifiziere ausreichend, vielleicht über ein ETF. Das senkt das Risiko vor Rückschlägen.

Segel dem Sonnenuntergang entgegen. Ertrage die Stürme und den Wirbelwind in der Zwischenzeit.

Automatisiere deine Sparsummen und Investments. Konzentriere dich darauf, so schnell wie möglich auf 100.000 Euro im Depot zu kommen. 100.000 Euro werden in 25 bis 30 Jahren zu einer Millionen Euro an der Börse, selbst wenn du danach nicht mehr sparst.

So baust du Vermögen auf: Verdienen, Sparen, Investieren, Erhalten, Managen

Der Prozess des Vermögensaufbaus ist recht einfach: verdienen (1), sparen (2), investieren (3), erhalten (4), managen (5). Wer nicht die Schritte (1) und (2) beherrscht, wird keine Fortschritte machen.

Es gibt so gut wie keine magischen Tricks (Trading, Lottospielen, Kasino, Super-Erbe), um die Schritte 1 und 2 zu ersetzen.

Wenn du die Schritte 1 und 2 beherrschst, hast du eine hohe Erfolgsquote von über 80 Prozent, um ein erhebliches Vermögen aufzubauen. Wenn du dies nicht tust, sinken deine Erfolgsaussichten auf unter 20%.

Ein anderes Hindernis ist der Schritt 5: Dein Vermögen managen. Wer in einer kritischen Börsenphase wie im März (Corona-Panik) aussteigt, weil die Kurse zittern, der schafft es nicht mehr zum passenden Zeitpunkt zurück. Die Psychologie arbeitet gegen deine Interessen. Irgendwann dreht die Börse wieder auf. Du schaust zu, wie die Kurse steigen und denkst: “Das wird schon wieder zurück kommen.” Aber die Kurse machen nicht das, was du dir vorstellst: Sie klettern weiter. Du ärgerst dich, weil dein Konto all das Cash hat: “Ich kann jetzt nicht wieder einsteigen! In der Nähe der alten Höhen. Verdammt. Ich hab es vermasselt.”

Wer sein Depot versilbert, versäumt Dividenden, zahlt Steuern

Du entwickelst Strategien, Pläne. Aber du kannst die Kursverläufe eben nicht vorhersehen. Ein liquidiertes Portfolio kann einen erheblichen Wertverlust zur Folge haben. Nicht nur kannst du Kursgewinne verpassen, auch Dividenden. Ganz zu schweigen von den steuerlichen Auswirkungen deiner Aktivität.

Sei kein Angsthase. Bleib langfristig am Ball. Der Unterschied zwischen dem, was eine Anlageklasse erzielt, und dem, was ein irrationaler bzw. ängstlicher Anleger verdient, ist enorm.

Der durchschnittliche Anleger verdient an der Börse nur 5,19 Prozent jährlich, während der S&P 500-Index 9,85 Prozent liefert. Das fand das Researchhaus Dalbar heraus.

Lerne aus der Dummheit der Anleger. Mit mehr Geduld und ausreichend Streuung lassen sich viele Fehler vermeiden. So wirst du belohnt, wenn du auf dem Hosenboden sitzen bleibst (Dow Jones Index):

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82 Kommentare
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Wolke
2 Jahre zuvor

@ZEN INVESTOR müßte steinreich sein, wenn seine Prognosen eingetroffen wären. Ist er nicht steinreich, sind seine komplizierten Berechnungen nur Zeitverlust und reiner Selbstzweck.

Also soll er uns sagen, wie reich er geworden ist, wenn wir seine Rechnerei Ernst nehmen sollen. Ansonsten verschone er uns damit, bitte!

Meine Meinung.

Simon
2 Jahre zuvor

Was sich in der Linie des Artikels noch ganz gut einreihen würde: In dem Chart des Dow-Jones sind die größten Krisen der Vergangeheit (2000 / 2008) rückblickend nur kleine Dellen und eigentlich kaum zu erkennen.

Stefan
2 Jahre zuvor

@Wolke
Richtig!

Auch meine Meinung

Stephan
2 Jahre zuvor

Zurück zum Thema:

Danke Tim für deine Motivation. Wer deinem Rat gefolgt ist, hat inzwischen ein Plus in seinem Portfolio, trotz der Corona-Krise.

Wie hast du einmal gesagt: “Die Zeit ist dein Freund” 😉 Das stimmt.

Wolke
2 Jahre zuvor

@ZENINVESTOR

Das heisst, mit meiner Methodik wird man nur reich,
wenn man genügend Geld einsetzt und mehrere Jahrzehnte lang investierst…

 

Dann brauch ich aber nicht eine derart komplizierte „Methodik“!

Mit genügend Geld und Jahrzente Zeit, werde ich auch mit einem simplen ETF und ein paar Einzelaktien reich. Da brauch ich keinen Zeninvestor. Siehe Warren Buffett.

 

 

Stephan
2 Jahre zuvor

Warum gebt ihr eigentlich diesem Möchtegern die Bühne, die er sich so ersehnt freiwillig? Ich ignoriere ihn ab jetzt, nachdem ich seine Texte gelesen habe.

Er kann einem eigentlich nur Leid tun. Das ist auch das Einzigste!

Stephan
2 Jahre zuvor

@Simon

Vollkommen richtig – dies bestätigt ja Tims Devise vom dauerhaften Langfristanleger!

Wolke
2 Jahre zuvor

…alles zu verkaufen und das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu legen…

Vor allem, weil in Zeiten wie diesen, Geld auf dem Bankkonto viel gefährdeter ist, als in klassischen Assets investiert.

Hafenmeister
2 Jahre zuvor

Was soll das, Wolke?!

Wolke
2 Jahre zuvor

@Hafenmeister

Ich meinte damit schlicht und einfach, daß Geld auf Bankkonten zu horten, gefährlich werden könnte. Viele Banken werden aus bekannten Gründen in Schieflage geraten und daher halte ich es weitaus sicherer, Geld in Sachwerten wie Aktien, Gold und Immobilien anzulegen.

Fred
2 Jahre zuvor

Hm. Wenn ich nur noch wenige Jahre bis zur Rente hätte, würde ich bei so einem Crash wohl auch eher konservativ auf Cash gehen. Man hat ja ggf. nicht mehr so viel Zeit, den Absturz aufzuholen. Dass das jetzt doch so schnell konnte man ja nicht wissen.

Johannes Schumann
2 Jahre zuvor

Geld auf ein Tagesgeldkonto zu legen, war noch nie ratsam. Ich habe vor elf Jahren über einen Kollegen, der nach den besten Zinsen Ausschau hielt, nur den Kopf geschüttelt. Ich hingegen habe vor elf Jahren meine SAP-Aktien gekauft. Mittlerweile bekomme ich 640 € netto an Dividenden durchschnittlich pro Monat (alle Aktien, nicht nur SAP).

Man muss einfach nur still halten, weiter sparen und Dividenden reinvestieren. Ich war auch schon am Überlegen, meine Sparrate, die ich vom Girokonto auf das Verrechnungskonto überweise, weiter zu schrumpfen, weil ich mir schon errechnet habe, dass das Kurswachstum und die Reinvestion von Dividenden reicht. Ich habe ja noch ein paar Jahrzehnte bis zum Ruhestand.

Josef
2 Jahre zuvor

@Tim

Das ist gut wenn man das kann.

Ich übe mich noch darin.

Ich hab dieses Jahr 2 Aktienpositionen komplett verkauft, die eine weil ich weniger Positionen im Depot haben möchte und die andere weil ich nicht mehr an das Unternehmen glaube.

Ich konnte sogar noch einen kleinem Gewinn mitnehmen.

Mir ist wichtig dass ich gut schlafen kann, Traden ist nichts für mich, möchte nicht jede freie Minute an Aktien denken.

yankee
2 Jahre zuvor

@Josef wie viel Werte hast du denn im Depot ? Bei mir sind es 19 Einzelwerte und 3 ETF.

Selbst möchte ich auch nicht mehr als 25 Werte insgesamt halten, zwecks Übersichtlichkeit. 40, 50 oder gar noch mehr, wären mir persönlich zu viel 🙂

Chris1
2 Jahre zuvor

@Yankee: verrückt, denn ich habe ca 50 und denke oft: das Unternehmen möchte ich noch. Und das da auch. Usw

Gibt einfach noch einige die ich toll finde.

Habe zb lockheed martin und raytheon und northrub wären noch Kandidaten

Da sieht man wie unterschiedlich sich anleger mit dem Portfolio wohl fühlen

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Ich hab dieses Jahr 2 Aktienpositionen komplett verkauft, die eine weil ich weniger Positionen im Depot haben möchte und die andere weil ich nicht mehr an das Unternehmen glaube.

@Josef

Welche Untenrhemen waren das?

yankee
2 Jahre zuvor

@Chris1

… da gebe ich dir recht, sind auch interessante Unternehmen, welche du genannt hast, könnte ich mir auch vorstellen.

Frank
2 Jahre zuvor

Eine Frage an die allgemeinheut:

Als Investoren gehen wir von einem unendlichen Wachstum aus. Deshalb investieren wir und die Rendite ist unsere Belohnung. Die fundamental Gleichung der Ökonomie besagt auch das Rendite immer größer als Wachstum sein muss.
frage:

Je nach Betrachtungsweise könnte man aber auch sagen, dass unser Planet und die Ressourcen endlich sind. Keine Ressourcen, kein Wachstum und Schluss mit aktien.

hat sich hierzu schon mal jemand Gedanken gemacht und ist zu einer Schlussfolgerung gekommen was das bedeutet?

Theoretisch könnte das ganze Aktien Geld weg sein, wenn wir keine Markt Wachstum mehr sehen. In Anbetracht der Umwelt Schäden finde ich die These auch gar nicht mal mehr so weit hergeholt.

Zeitreisender
2 Jahre zuvor

Zum Glück gibt es noch den Weltraum.

Kai G-W
2 Jahre zuvor

@Frank

Ja, ich bin fest davon überzeugt das es ewig wächst.

Schau allein mal auf die Bruttowertschöpfung in Deutschland:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36846/umfrage/anteil-der-wirtschaftsbereiche-am-bruttoinlandsprodukt/

Der Dienstleistungsbereich beträgt über 69% in Deutschland – Tendenz steigend.

Das Wirtschaftswachstum besteht somit zu einem Großteil aus Wertschöpfungen, die nicht auf dem Verbrauch von zusätzlichen Ressourcen beruhen.

Das BIP steigt seit 1978 jährlich um ca. 2%, der Rohstoffverbrauch sinkt allerdings stetig.

Technologischer Fortschritt gepaart mit geringerem Materialeinsatz.

Mai
2 Jahre zuvor

@Frank: Ich finde die Frage schon interessant.  “Das ganze Geld weg” hieße aber nicht nur ein Schrumpfen der Wirtschaft sondern, dass wir Unternehmen gar keinen Wert mehr bemessen und keiner was davon haben will. Ich gehe davon aus, dass wir aus offensichtlichen Gründen, immer mindestens unsere Grundbedürfnisse abdecken werden (und zu nem Teil gehört da auch Spaß mit zu :)) Ggf. gibt es dort langfristig Umschichtungen, dass Firmen vermehrt “grün” werden, aber gar keine Firmen?

Der andere Punkt ist, hängen Aktienkurse wirklich nur vom Wirtschaftswachstum ab? 😉

Ansonsten gehe ich davon aus, dass solange die Geldmenge wächst, (was soweit ich das sehe, mittel bis langfristig erstmal so gewünscht ist) sich das auch über einen längeren Zeitraum gesehen an den Unternehmenswerten und an der Börse wiederspiegelt. Auch da bleibt die Frage, setzt das denn zwangsläufig einen höheren Ressourcenverbrauch voraus?

Bruno
2 Jahre zuvor

@Frank

Es gibt z.B. diese Theorie:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus

Es kann ja viel passieren zwischenzeitlich, die habe Menschheit durch eine Pandemie weg, oder grosse Kriege, Aliens stürmen die Welt etc. wir wissen es nicht und dann beginnt es wieder von vorne auf tieferem Niveau 🙂

Die Wahrscheinlichkeit mag jeder selber beurteilen, aber was wäre die Alternative? Auch mit Herausforderungen und Problemen kann man Geld verdienen, z.B. Klimaerwärmung.

Wachstum gibt es immer irgendwo, vielleicht mal nicht mehr auf breiter Front, aber das ist ja auch heute so.

Thorsten
2 Jahre zuvor

Eine logarithmische Darstellung zeigt den Dow Jones als augenfällige Gerade mit ein paar Macken.  Das beruhigt mich mehr als diese unbereinigten Raketencharts, die mir Löcher in die rechte Bildschirmecke brennen 😉

Abbildung bis 2017 :

https://www.welt.de/finanzen/article172028589/Warum-der-wahre-Dax-ganz-anders-aussieht.html#cs-lazy-picture-placeholder-01c4eedaca.png

Fred
2 Jahre zuvor

@Fred

Warum soll es nicht nahezu unendliches Wirtschaftswachstum geben? Es könnten doch Technologien erfunden werden, unabhängig von erdlichen Ressourcen Wachstum ermöglichen.

Und auch wenn Aktienkurse mangels Wachstum nicht mehr steigen, wären doch Dividenden nicht uninteressant..

Josef
2 Jahre zuvor

@Yankee
Ich habe im Moment 16 Einzelwerte.

@Nico Meier
Ich habe Relief Therapheutics verkauft, sie sind an dem Medikament Avipdatil seit Jahren dran.
Durch den Corona Hype sind sie wieder zurück gekommen.
Ich glaube aber nicht daran dass das Unternehmen nun soviel Wert ist.
Engie SA habe ich auch noch verkauft, da hatte ich aber nur eine Miniposition.

Daniel
2 Jahre zuvor

Als Investoren gehen wir von einem unendlichen Wachstum aus. Deshalb investieren wir und die Rendite ist unsere Belohnung. Die fundamental Gleichung der Ökonomie besagt auch das Rendite immer größer als Wachstum sein muss.
frage:

Je nach Betrachtungsweise könnte man aber auch sagen, dass unser Planet und die Ressourcen endlich sind. Keine Ressourcen, kein Wachstum und Schluss mit aktien.

hat sich hierzu schon mal jemand Gedanken gemacht und ist zu einer Schlussfolgerung gekommen was das bedeutet?

Theoretisch könnte das ganze Aktien Geld weg sein, wenn wir keine Markt Wachstum mehr sehen. In Anbetracht der Umwelt Schäden finde ich die These auch gar nicht mal mehr so weit hergeholt.

du machst da den Fehler Wachstum ausschließlich mit mehr Recourcenverbrauch zu verbinden. Wachstum kann aber auch in Qualität stattfinden. Ein Golf II verbraucht vermutlich ähnlich viel Recourcen wie ein Golf VIII, aber ich denke die meisten sind sich einig, dass wir ein enormes Wachstum zwischen den Generationen erlebt haben. Ein Pentium Prozessor aus dem Jahr 2020 wird 100000x leistungsfähiger sein als der erste Pentium, verbraucht aber vermutlich sogar weniger energie und weniger Material.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Daniel

Sehr gut beschrieben wenn wir beim Auto sind könnte man hier auch den Benzinverbrauch thematisieren. Der Golf II mit 90 PS hatte einen Venzinverbrauch von rund 9 Liter auf 100 Kilometer. Der Golf VIII mit 240 PShat einen Verbrauch von etwas über 6 Liter Benzin.

Wir haben also massiv mehr Power und trotzdem ist der Verbrauch von Benzin massiv gesunken.

Es gibt viele Beispiele für Wachstum das nicht gekoppelt ist an den Ressourcenverbrauch.

Frank
2 Jahre zuvor

@Fred

“Warum soll es nicht nahezu unendliches Wirtschaftswachstum geben? Es könnten doch Technologien erfunden werden, unabhängig von erdlichen Ressourcen Wachstum ermöglichen.”

 

Die letzten Jahrhunderte gab es gewaltige technologische Fortschritte. Ein Ende des Wachstums hiesse das sei jetzt vorbei. Warum ausgerechnet jetzt? Wissen wir schon alles? Halte ich für Unsinn, es geht weiter.

Kai G-W
2 Jahre zuvor

Wachstum bedeutet nicht automatisch, dass mehr produziert werden muss.

Der Dienstleistungsanteil am BIP in Deutschland beträgt 70% in der USA geht es gegen 80%, Tendenz jeweils steigend.

Das BIP wächst kontinuierlich, die benötigten Rohstoffe sinken.

Es wird stetig weitergehen mit dem Wirtschaftswachstum.

Michael
2 Jahre zuvor

Unsere materiellen Ressourcen sind endlich, und das Leben – so wie wir es kennen – ist nicht nachhaltig. Um unseren Planten “am Laufen zu halten” verbrennen wir Millionen Tonnen an Wasserstoff pro Sekunde. Dieser ist unwiederbringlich verloren. Sobald dieser solare Wasserstoff zu Neige geht, ist bei uns der Ofen aus – endgültig.

Obwohl sich die Menschheit als Krone der Schöpfung begreift, sind wir nur tatsächlich nur eine Randexistenz in einem Seitenarm einer unbedeutenden Galaxie…

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Wachstum bedeutet nicht automatisch, dass mehr produziert werden muss.

Der Dienstleistungsanteil am BIP in Deutschland beträgt 70% in der USA geht es gegen 80%, Tendenz jeweils steigend.

Richtig erkannt. Zusätzlich haben wir haben eine Milliarde Inder und rund 1.5 Milliarden Chinesen von denen ein Grossteil in Verhältnissen lebt die wir im Westen als grosse Armut bezeichnen würden. Diese Menschen wollen mehr Wohlstand und mehr Konsum, daher treiben sie das Wirtschaftswachstum an.

 

Blackrock
2 Jahre zuvor

@Michael:

Sobald dieser solare Wasserstoff zu Neige geht, ist bei uns der Ofen aus – endgültig.

Wasserstoff gibt es bei uns in fast unbegrenzter Menge, in Form von Wasser. H2O.

Denke der Wasserstoff wird uns nicht ausgehen.

 

Frank
2 Jahre zuvor

Genau die Chinesen kenne ich zufällig sehr sehr gut und wenn man mal die CO2 Landkarte öffnet, ich meine die die die Produktion auf dem Globus in farblichen Feldern zeigt, sieht man sehr deutlich wie es eigentlich um China steht. Die Silk Road von China nach Deutsxhland wird das ganze noch viel mehr zuspitzen.

also ich halte das alles mittlerweile für gar nicht mehr so abwegig, dass unser Planet am Rande des Kollapses steht. Ich bin die letzten 15 Jahre viel durch die Welt gereist und mache mir ernsthaft Gedanken wie es eigentlich weiter gehen soll?

die Golf II Produktion hat wensentlich weniger Energie verbraucht als die Golf VII Produktion einfach schon weil bei Gold II noch viel mehr Muskelkraft eingesetzt wurde und viel weniger Plastik etc. pp. Also da kann ich nicht zustimmen. Benzin Verbrauch ok.

in Bezug auf das Wirtschaftswachstum fällt mir aktuell einfach schwer zu verstehen wo die Reise hingehen soll? Warum immer mehr mehr mehr? Wir leben über unseren Verhältnissen und Iwann ist einfach Schluss damit. Um jetzt nicht zu weit abzudriften: mich hat einfach in einer stillen Minute mal der Gedanke fasziniert, ob es denn in unserer Generation noch so weit kommen kann, dass unser Aktien Geld auf einmal futsch ist, weil wir den Planeten zu sehr ausgebeutet haben… aber ihr habt mir einige interessante denk Impulse gegeben danke dafür.

Mark 85
2 Jahre zuvor

Wachstumskritik ist nicht neu. Nehmen wir den Club of Rome, der Anfang der 70er in der düsteren Zukunftsprognose ,,Die Grenzen des Wachstums” dem Erdöl noch 20 Jahre gab. Fast 50 Jahre später schwimmt die Welt in genau diesem. Und die Welt ist insgesamt auch eine bessere geworden. Wer möchte heute noch wie damals leben? Was damals nicht verstanden wurde: Der menschliche Erfindungsreichtum und Entdeckergeist ist nahezu unendlich.

Grundsätzlich denke ich: Solange es Menschen gibt, wird es Bedürfnisse geben. Hinzu kommen Milliarden Chinesen, Inder, Afrikaner und eine nach wie vor wachsende Weltbevölkerung, die nach einem westlichen Lebensstandard gieren. Genug Nachfrage für weiteres Wachstum. 🙂

Bruno
2 Jahre zuvor

@Frank

Sehe ich ähnlich, CO2 und Klimaerwärmung sind schon Probleme, aber hier kann man noch Lösungen finden, auch wenn diese nicht so lustig sind. Aber der ganze Müll, z.B. der ganze Plastik in den Meeren, da kann man kaum noch etwas machen und es wird täglich schlimmer. Kein Meer wo nicht voll ist mit (Micro)plastik.

Dann die sonstige Verschmutzung überall, wir verkonsumieren uns zu Tode, nicht nachhaltig.

So lacht man Minimalisten aus, sie seien doch nicht normal, aber eigentlich ist der ganze (materielle) Überkonsum nicht normal.

Ich denke Energiereserven gibt es genug, Sonne, Wasser, Wind und von mir auch auch noch eine Weile Öl und Gas, aber die ganze Umweltverschmutzung, Entsorgung, Plastik, Müll, Chemie, radioaktiver Abfall etc. dafür gibt es kaum eine Lösung bisher.

Es gab noch nie eine Zeit in der Menschheit wo so viele Ressourcen verballert wurden wie heute. Der Westen ist zwar relativ satt, aber nun will die ganze restliche Welt auch noch dorthin, das wird übel…

 und man versteckt die Wahrheit vor den Leuten, z.B. das “Paradies Malediven”, die Realität…

https://www.shortify.co/NnXOyT3m1V8w/

aber klar ich kann Mark 85 auch Recht geben, es gibt laufend Innovation und ich habe auch Hoffnung, aber in diesem Bereich muss noch viel gehen, nicht nur versprochen werden. Und es muss sich rentieren, sonst funktioniert es nicht, also Geld aus Müll…

Daniel
2 Jahre zuvor

also ich halte das alles mittlerweile für gar nicht mehr so abwegig, dass unser Planet am Rande des Kollapses steht. Ich bin die letzten 15 Jahre viel durch die Welt gereist und mache mir ernsthaft Gedanken wie es eigentlich weiter gehen soll?

ich glaube der Planet war noch nie so weit weg von einem Kollaps wie heute. Und noch nie war Bildungsmangel, Wohlstands-Armut und Hunger so gering wie heute. Ich glaube dass durch unsere Dauer-Panik-Berichterstattung in den Medien der Fokus auf das Wesentliche verlorgen gegangen ist.

Schon in der Römerzeit wurden ganze Ebenen baumfrei geholzt um zu heizen, Wohnungen zu bauen. Im Mittelalter war es nicht besser, ganze Inseln wurden gerodet um Schiffe zu bauen die man anschließend in Kriegen gegenseitig versenkt hat.

In England verank zum Zeitalter der Industrialisierung ganze Großstädte in Lärm und Dreck, das Alter der Leute sank rapide und sie wurden in Fabriken verheizt um einer kleinen Schicht Wohlstand zu generieren.

In den 50er / 60er / 70er Jahren war das Gesamte Ruhrgebiet eine durch verbleites Benzin verpestete Gegend in der Braunkohlekraftwerke ohne Rauchgasfilter ihr Werk verrichteten und ganze Flüsse zu Entsorgungsstellen für Giftabwässer wurden.

Atomare Tests auf offenem Gelände waren an der Tagesordnung, saurer Regen ätzte die Steinfasseden von Gebäuden weg, Giftmüllfässer wurden auf offener See verklappt ebenso wie Atommüll.

Halb Afrika versank damals in Hunger, Not und Elend, genauso wie weite Bevölkerungsschichten in Asien.

Die Welt war mit zwei Atommächten ausgestattet die sich aufgrund nicht wirklich vorhandener wirtschaftlicher Verpflechtungen (im Gegensatz zu heute) nicht brauchten und am liebsten ausgelöscht hätten.

Also ich weiss nicht… ich habe den Eindruck das schlimmste haben wir hinter uns. Und den Rest erledigt die Technik. Und auch wenn Europa meines Erachtens zunehmend “verdummt”, die Asiaten werden es nicht. Und auch mit ihrem steigenden Wohlstand wird eine zunehmende Bevölkerungsgruppe dort es nicht mehr akzeptieren in Dreck und Verschmutzung zu leben wie es ihre Eltern vielleicht noch taten. Prozentual gab es nie so wenig Kriegstote wie heute, prozentual nie so wenig hungernde Menschen, nie war die Lebenserwartung des Durchschnittsmenschen höher und ich denke Peak Child haben wir auch schon hinter uns.

 

die Golf II Produktion hat wensentlich weniger Energie verbraucht als die Golf VII Produktion einfach schon weil bei Gold II noch viel mehr Muskelkraft eingesetzt wurde und viel weniger Plastik etc. pp. Also da kann ich nicht zustimmen. Benzin Verbrauch ok.

Die Herstellung von Kunststoffen wie sie heute eingesetzt werden benötigt weitaus weniger Energie als das gleiche Teil aus Blech, Stahl oder Aluminium zu fertigen. Die Stähle werden immer fester und benötigen weitaus weniger Masse um die gleichen Leistungen zu bringen. Ein Roboter arbeitet weitaus energieeffizienter als ein Mensch, er muss nicht in die Firma kommen, er ist bereits dort. Er schweisst auch nicht unnötig lange herum sondern zieht seine Naht präzise, effizient und mit geringstnötigem Materialeinsatz. Auch die ganze Firma an sich dürfte weitaus weniger energiehungrig sein als noch vor 50 Jahren.

 

in Bezug auf das Wirtschaftswachstum fällt mir aktuell einfach schwer zu verstehen wo die Reise hingehen soll? Warum immer mehr mehr mehr? Wir leben über unseren Verhältnissen und Iwann ist einfach Schluss damit. 

Weil der Mensch neues will und ehrlich gesagt halte ich das auch für den richtigen Weg. Würden wir uns immer nur mit dem zufrieden geben was wir haben würden wir noch auf Bäumen sitzen. Es gilt nur jetzt langsam einen Weg zu finden die Wirtschaftskreisläufe zu nutzen die eine mehrfache oder idealerweise unendliche Neunutzung der Recourrcen ermöglicht. Im Bereich Energie halte ich das für denkbar und auch Metalle oder Holz lassen sich quasi beliebig oft neu nutzen.

Schluss wird nicht sein, denn es passiert immer genau das, was passiert wenn etwas knapp ist….es lohnt sich dann einfach nach Alternativen zu gucken. Und bei zig Milliarden Menschen auf der Welt stehen die Chancen gut einen genialen Geist zu finden der eine Alternative findet. Nicht immer so pessimistisch.

Mark 85
2 Jahre zuvor

Als Aktionär muss man sich ehrlich machen: Man kann nicht den (wachsenden) Konsum anderer verteufeln, während man gleichzeitig auf fette Renditen hofft.

Weiteres produktives Wachstum empfinde jedenfalls als Segen, weil es das Leben besser und angenehmer macht. Nur ein Beispiel: Vor 5 Jahren kaufte ich mir ein E-Fahrrad und vor wenigen Wochen einen E-Tretroller. Ich liebe verbesserte oder neue Technologien, die mir das Leben versüßen.

Felix
2 Jahre zuvor

Der Club of Rome (alles hochrangige, seriöse Wissenschaftler) hat Anfang der 70er des letzten Jahrhunderts das zu Neige gehen vieler endlicher Ressourcen wie Erdöl, Kupfer zu Beginn der 2000er Jahre vorausgesagt. Nichts davon ist eingetreten!

Wir wirtschaften zunehmend nachhaltiger, was zum Teil durch die wachsende Weltbevölkerung konterkariert wird. Wir werden mit weniger Energie- und Rohstoffeinsatz weiterhin qualitativ wachsen. Viele technologische Innovationen stehen an der Schwelle zur flächendeckenden Einführung: Cloudcomputing, KI, Robotik, Blockchain, E-Mobilität, autonomes Fahren, Energiewende, Drohnentechnologie,  Biotechnologie, stärke Nutzung des Weltraumes (gleicht der Entdeckung Amerika) und vieles, was wir noch gar nicht auf dem Schirm haben . Wir leben in disruptiven Zeiten. Das lineare Fortschreiben ist falsch.

Niemand im erlauchten Kreise des Club of Rome hatte das Internet auf dem Schirm. Es ist aber jetzt der wichtigste wirtschaftliche Treiber, wie die GAMFA-Unternehmen an der Börse unter Beweis stellen.

Was den Wasserstoff anbelangt (ich nehme an, dass der solare gemeint ist), der reicht noch über 4 Mrd. Jahre (da mache ich mir mit meinem Depot mal keine Sorgen:-).

Mark 85
2 Jahre zuvor

Was mir gerade einfällt, weil es mich immer wieder erheitert: Wie ihr wisst, bin ich ein überzeugter Silberanlager, aber ein übliches Pro-Argument lautet, dass es in der Industrie verbraucht wird. Als würde es auf mysteriöse Art einfach so verschwinden und könnte nie wieder zurückgewonnen werden.

Frank
2 Jahre zuvor

Ich schätze euren Optimismus sehr und lasse mich davon gerne inspirieren. Ich stimme in allen Punkten zu und freue mich über so konstruktive und gute Beiträge.

eine Sache bleibt aber dennoch und die lässt sich meiner Meinung nach kaum weg diskutieren. Ich bin bekennender Natur und Wildnis Liebhaber. Auf unserem Planeten habe ich mir auch einige solcher Ecken angeschaut. Der Punkt ist allerdings, dass die Ausbreitung des Menschen und die voran schreitende Industrialisierung diese wahren Natur schätze vernichtet. Ich finde das sehr sehr traurig.

verglichen mit anderen Industrie Nationen geben wir deutschen uns wenigstens Mühe und es sieht auch nicht komplett verheerend bei uns aus, aber fahr mal einer durch China… da gibt es keine Natur mehr. Nicht mal mehr Vögel, wirklich gar nix.

Bruno
2 Jahre zuvor

“verglichen mit anderen Industrie Nationen geben wir deutschen uns wenigstens Mühe und es sieht auch nicht komplett verheerend bei uns aus”

haha, wir haben halt einfach die (Schwer-)Industrie ausgelagert nach Asien, Osteuropa, Afrika… und der Müll geht auch dorthin oder entsteht direkt dort. Aber Asien wehrt sich zunehmend, nicht die ganz armen Länder aber gerade die Emerging Markets, die wollen den ganzen Müll nicht mehr. Hoffe dass Afrika das auch einsieht, und kein Müll mehr annimmt aus dem Westen.

Denn dann werden wir hier umdenken und effektiv mit Recycling anfangen und nicht nur auf dem Papier. Denn niemand will Müllberge auf der Strasse…

Wir bekommen einfach die sauberen fertig abgepackten Produkte, der Rest aus den Augen aus dem Sinn. Aber das geht natürlich langfristig nicht auf.

Josef
2 Jahre zuvor

Technik und Fortschritt ist wichtig.

Elon Musks Chip würde ich mir aber nie implantieren.

Auch wenn dies für mich einfacher sein sollte.

Vielleicht ist das in 100 Jahren ja normal und man ist dann ohne Chip als 2tklasse Mensch deklariert.

Auch wir nutzen alle irgendwann im Leben Medikamente.

Früher starben die schwachen und die starken überlebten automatisch, man kriegte Kinder und die starken überlebten.

Die Natur liess schwache sterben und die starken leben.

Durch den Fortschritt bekommen auch schwache eine Chance.

Vielleicht macht uns dies wieder anfälliger wenn wir auf einmal keine Medikamente mehr nutzen.

Der Körper passt sich ja an. Wenn ich höre wieviele Kinder eine Lehre beginnen die starke Medikamente nehmen müssen um gegen Hyperaktivität anzukämpfen.

Diese können Sie nichtmal absetzen auf schlag, da es sonst Hirnschäden geben kann.

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Frank: Ich verstehe deinen Punkt, aber wachsender Wohlstand kann auch zu mehr Umweltbewusstsein führen. Wenn es mir so weit an nichts fehlt, stört mich Verschmutzung in meiner direkten Umgebung mehr. Wenn ich dagegen nicht weiß, wie ich den morgigen Tag überleben soll, habe ich andere Lebensprioritäten.

Was ich an produktivem Wachstum auch mag: Es kann einen privat wie beruflich in die Lage versetzen, mehr in der gleichen Zeit zu schaffen. So bleibt mehr Zeit für schönere Dinge übrig. Daran arbeiten hier ja einige: einem angenehmeren Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben. 😉

Felix
2 Jahre zuvor

So wie es in China jetzt aussieht sah es in kleinerem Maßstab vor 70 Jahren bei uns auch aus. Die Flüsse waren hoch giftige AberwasserKanäle, im Ruhrgebiet sah man keine Sonne mehr. Noch schlimmer war es in der DDR.
Aber natürlich vernichtet die wachsende Weltbevölkerung die letzten Naturreservate. Wenn bald 10 Mrd. Menschen den Planeten bevölkern werden und die nicht wie indigene Stämme leben wollen, dann werden die Regenwälder bald verschwunden sein. Derzeit boomt in dieser Hinsicht besonders Afrika. Jeder zusätzliche Mensch verbraucht Ressourcen, gibt CO2 in die Atmosphäre ab und erzeugt Müllberge.
Am meisten wir in den Industrieländern. Dafür haben wir die Bevölkerungsexplosion gebändigt.

Frank
2 Jahre zuvor

@mark

mich persönlich wundert es auch immer wieder warum jemand freiwillig in hohe Führungspositionen geht… ich hab noch nie jemanden in hohen Führungspositionen gesehen der morgens in die Firma kam mit einem Gesichtsausdruck der sagt: mir scheint die Sonne aus dem A. was ein wundervoller neuer Tag um meine riesiges Hamsterrad zu drehen. Meine Kinder kennen mich zwar nur von hinten und meinen Pool hab ich seit in Betriebnahme nicht mehr gesehen und mein Hund bellt wenn ich komme weil er denkt ich sei ein Einbrecher, aber hey wat soll’s Hauptsache die Zahlen passen und der nächste Typ einer LeiterStufe höher Hat ne neue Uhr und ein größeres Auto als ich, das schaffe ich auch. Yääääääiiii!

2 Jahre zuvor

Tim, wieder ein guter Artikel. Geduld zahlt sich aus und leider haben viele wohl keine Geduld. Deswegen schön zu lesen, das die meisten User hier Geduld haben und davon langfristig profitieren.

Meine Geduld wird sich auch in ein paar Jahren dank der Dividenden auszahlen. Bin gespannt und noch spannender ist doch auch, das man immer wieder interessante Sachen dazu lernt.

Meine ersten 100K an Depotinvestition werde ich evtl. dieses Jahr erreichen. Mein erster Schritt ist getan. Der nächste wäre dann die 200K usw.

Dank der jetzt erhaltenen Dividenden macht das schon viel Spass und so steigert sich die Freude von Jahr zu Jahr. Denke so ergeht es Jeden hier. Also, einfach weitermachen!

 

Slazenger
2 Jahre zuvor

Sehr erfrischend die Kommentare von Frank dem Schalker, auch inhaltlich sehr angenehm!
Ich wünsche dir dass die Negativserie schon im ersten Spiel reißt, nur wer soll das Tor schießen? (Einen wie Raul gibt es ja schon lange nicht mehr im blau-weißen Trikot)

Frank
2 Jahre zuvor

Slazenger du bist ein Troll… leg dir ein Leben zu.

Frank
2 Jahre zuvor

@Bruno

Plastik ist ein echtes Problem. Ein sehr junges dazu. Es ist doch sehr schnell gegangen und heute schwimmen wir quasi in Plastik und in gewissen Ländern wortwörtlich. Die Entsorgung ist genauso ein Problem, jeden Tag wird es schlimmer.

Aber das hält den Fortschritt nicht auf. Fortschritt wäre auch Plastikalternativen zu nutzen. Habe allerdings wenig Hoffnung daß sich das in ärmeren Ländern schnell durchsetzt.

Die Frage ist, warum kommt eine Einzelperson darauf, das ausgerechnet heute das Ende erreicht sein soll? Erinnert doch an die Vorstellung die Erde sei eine Scheibe.

 

@Mark85

Fortschritt ist auch gut für die Umwelt. Versuche Mal Fabriken mit der Stromerzeugung von 1800 zu betreiben. Fortschritt heisst nicht wir verbrennen doppelt so viel um doppelt so viel heraus zu bekommen.

Zumindest in Europa haben wir durchaus viel erreicht. Aber gewisse Probleme gehen unter. Jetzt redet man übers Klima. Aber was ist mit Flächenverbrauch? Beispiel Brandenburg. Es gibt x alte Flughäfen, alle ohne Funktion. Nun könnte man entweder aufforsten oder ein Tesla Werk raufstellen. Man hat weder das eine, noch das andere getan. Man hat Photovoltaik raufgestellt, etwas was man doch zuerst auf Flachdächern packen könnte und für Tesla wird gerodet. Oder all die x neuen Baugebiete, Strassen, kostet alles Land, Umwelt. Die Städte wachsen unaufhörlich.

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