Andreas (43): “Wir brauchen 1,5 Millionen Euro für die finanzielle Freiheit. Wir haben schon 780.000 Euro zusammen”

Timschaefermedia.com wünscht allen Lesern und Leserinnen ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2021. Alle Anleger sollen bei ihren Plänen voran kommen. Gesundheit steht natürlich an erster Stelle.

Ich erhielt von Andreas einen detaillierten Leserbrief. Er plant die Freiheit mit seiner Familie vorausschauend. Ich denke, der 43-jährige kann viel früher den Job an den Nagel hängen, als er derzeit im Alter von 61 plant. Die Familie zahlt zügig das Reihenhaus ab und investiert in das Depot emsig. Das ist sein Gastbeitrag:

*******

Lieber Tim,

ich bin immer noch fleißiger Leser deines Blogs. Du hilfst mir, meine persönlichen Ziele zu erreichen. Auch die Hinweise deiner Leser waren, bezogen auf meinen letzten Gastbeitrag, sehr hilfreich. Wenn du Lust hast und denkst deiner Community könnte es von Interesse sein zu zeigen, wie sich alles bei uns in den letzten vier Jahren entwickelt hat, kannst du gerne dieses Update vom 31.12.2020 veröffentlichen.

Wer sind wir?

An unserer privaten Situation hat sich seit meinem letzten Beitrag nicht viel verändert. Sprich, ich bin jetzt 43 Jahre alt, immer noch glücklich verheiratet und unser 6 Jahre alter Sohn geht jetzt zur Schule. Wir leben immer noch in unserem Reihenhaus in einer norddeutschen Großstadt. 

Zu unseren Berufen: Ich arbeite immer noch als technische Führungskraft in einem sehr großen Unternehmen. Der Job wird auch zukünftig sicher sein (persönliche Gesundheit vorausgesetzt). Hier gab es einige Anmerkungen im Blog, aber ich möchte nicht sagen, wo ich arbeite.

Mein Job ist sicher

Der Job ist definitiv sicher und das Unternehmen wird an mir festhalten. Das Einzige, was passieren könnte wäre, dass ich irgendwann weniger Geld verdienen könnte. Dies ist übrigens bereits eingetreten. 2016 habe ich noch 110 T€ verdient, aktuell verdiene ich 106 T €. Dies resultiert aus Einschnitten in der variablen Vergütung. Ich habe auf ein wenig Gehalt verzichtet um einen höheren vertraglichen Urlaubsanspruch zu bekommen. Dieser ist jetzt auf 36 Tage Urlaub im Jahr gestiegen.

Parallel hatte ich die Chance nochmal deutlich mehr Geld zu verdienen durch einen beruflichen Aufstieg, welchen ich jedoch ausgeschlagen habe. Hintergründe sind hier, dass eine höhere Hierarchieebene häufig mehr persönliche Zeit erfordert. Des Weiteren führt dies zu einer geringeren Auswahlmöglichkeit an Jobs, was wiederum zu mehr Mobilitätserfordernis führt und mehr persönliche Zeit erfordert. Ein anschließender beruflicher Abstieg ist dann immer schwer (wer will selbst schon gerne eine ehemals hohe Führungskraft führen?). Daher habe ich mich hier gegen den Verdienst und für die Freizeit und die Familie entschieden.

In der Selbstreflektion habe ich sicherlich nicht das Zeug in die Vorstandsetagen aufzusteigen beziehungsweise bin ich dafür nicht der Typ, da hier einige Persönlichkeitsmerkmale mehr ausgeprägt sein müssten, um hier dann eine berufliche Erfüllung finden zu können. Dies war ein Grund den Job auszuschlagen, denn das wäre dann vermutlich der nächste logische Schritt gewesen oder aber der berufliche Abstieg. Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung.

Meine Frau ist freiberuflich tätig

Meine Frau war in 2016 Freiberuflerin. Sie hat dieses Jahr trotz SARS COV-2 zusammen mit ein paar Freundinnen ein Unternehmen in der gleichen Branche gegründet. Sie verdient derzeit (Umsatz – Aufwand) ca.  50 T€ pro Jahr. Ich prognostiziere in den kommenden Jahren hier einen deutlichen Anstieg aufgrund der Unternehmensgründung, welche sehr gut anläuft und den Umstand, dass sie aktuell nur zu ca. 60 % Teilzeit arbeitet aufgrund des Alters unseres Sohnes. Die freiberufliche Tätigkeit meiner Frau ist (bis auf schwere Erkrankung) ebenfalls sicher und kann in den nächsten 20 Jahren nicht destruiert werden.

Eigentlich haben wir hier eine gewisse gegenseitige Absicherung. Sollte es mal wirklich einen von uns beiden Treffen, dass man nicht mehr arbeiten kann oder arbeiten will (z.B. grauenvoller Vorgesetzter), kann der Gewinn meiner Frau jeder Zeit auf ca. 90 bis 120 T€ hochgeschraubt werden. Dann müsste ich mich parallel zu einer Jobsuche vorrangig um unseren Sohn kümmern. In ca. 4 Jahren planen wir die unternehmerische Tätigkeit meiner Frau weiter auszubauen, da dann unser Sohn deutlich selbständiger sein wird.

Welche Einnahmen hat unsere Familie monatlich (netto)?

Einnahmen monatlich2020
Fiktiver geltwerter Vorteil Wohnen1.200,00 €
Kreditzinsen-184,00 €
Gehalt 14.900,00 €
Gehalt 22.650,00 €
Kindergeld204,00 €
geltwerter Vorteil durch Dienstwagen 800 € (-290 € (Steuer))510,00 €
Dividenen300,00 €
 9.580,00 €
Unser gemeinsames Nettoeinkommen beträgt 9.580 Euro im Monat

Ich fahre ein Clown-Auto

Was hier auffällig ist, ist der Umstand, dass ich immer noch ein „Clown-Auto“ fahre. Auf Tim´s Hinweis hin, ob das Auto nicht eine Klasse niedriger sein könnte, habe ich mir ernsthaft Gedanken zum Thema gemacht und die Vor- und Nachteile gegenübergestellt. Mal losgelöst vom Umweltaspekt. Ich selbst kann den Klimawandel nicht stoppen, sondern hierzu benötigt es politische Vorgaben.

Der große Vorteil eines „kleinen“ Auto´s wäre sicherlich der zu versteuernde Anteil. Aktuell zahle ich netto ca. 300 € für den Wagen. Würde ich z.B. einen Golf nehmen, so würde sich der Steueranteil auf ca. 150 € im Monat reduzieren. Diese ca. 1800 € mehr Netto im Jahr haben dann zur Folge, dass sich die Fahrzeugausstattung deutlich reduziert, da die teuren Wagen enorm von der Autoindustrie für Großkunden subventioniert werden. Des Weiteren hätte ich auf der Arbeit ein Image-Thema. Ich weiß, dass die Zeiten im Wandel sind und dass hier gerade ein Umdenken entsteht. Ich habe aber mitbekommen, wie über einen Kollegen in seiner direkten Belegschaft gesprochen wird, der sich aus diesen Gründen für einen VW Polo entschieden hat. Hier wundern sich seine Mitarbeiter über ihren Vorgesetzten.

Als letzten Punkt kommt sicherlich der Sicherheitsaspekt gepaart mit Fahrkomfort dazu und ich fahre ab und an gerne mal schnell. Daher kam ich zum Schluss an dem „Clown-Auto“ festzuhalten.

Jetzt ist politisch übrigens etwas Aberwitziges passiert, denn die Plugin Hybride werden steuerlich subventioniert. Ab April fahre ich dann ein neues „Clown-Auto“ zum steuerlichen Preis eines Benzin Golfs mit „E“ Kennzeichen und den daraus resultierenden Vorteilen. Über den ethischen Aspekt möchte ich hier nicht sprechen, es ist rein eine finanzielle Entscheidung.

Was gibt meine Familie monatlich aus?

Hier habe ich die Hinweise eurerseits und durch dich Tim mir zu Herzen genommen und mit meiner Frau über Ziele, Ausgaben usw. gesprochen. Wir haben sogar versucht, beide ein Haushaltsbuch zu führen, aber meine Frau ist hier nicht diszipliniert genug und wir haben es dann wieder gelassen. Ich selbst führe weiter Haushaltsbuch und mache über die Kontoauszüge meiner Frau zum Jahresende eine Grobbilanz. Es gibt zwei Konten, ein Geschäfts- und Privatkonto. 

Den eigenen Lebensstil hinterfragt man ja häufig nicht. Ich habe dies jetzt mal zum Jahresende 2020 erstmalig gemacht und bin ein wenig erschrocken über uns selbst.

Nutzt man den Vergleichsrechner des IW Köln, so ergibt sich bei einem Ansatz 5420 € je Monat zzgl. einer durchschnittlichen Sparquote von 11 % pro Haushalt, dass unser benötigtes Vergleichshaushaltsnettoeinkommen über 89 % aller Haushalte in Deutschland liegt.

Das führt natürlich unweigerlich zum Schluss, wenn man die Pairgroup „Familien“ wählt, dass wir 2700 € über dem Medianmonatseinnahmen einer Familie in Deutschland leben. Ganz richtig ist das natürlich nicht, denn den Dienstwagen würde ich nicht privat in dieser Größe nutzen, wenn das Fahrzeug nicht durch die Firma getragen würde (das durch die Firma gesparte Geld würde ich bei Verzicht eines Dienstwagens nicht on top als Gehalt bekommen). Aber wir liegen dann immer noch 1900 € über dem Median.

Wir geben pro Monat 5.420 Euro aus

Ausgaben monatlich20162020
Wohnen (fiktiver Ansatz)12001200
Fix-Kosten (Versicherungen, Instanhaltung Haus, Vers. usw.)500550
Lebensmittel300540
privater Konsum15001700
Essen gehen130120
Kind exkl. Nahrung und Urlaub290320
Kleidung exkl. Kind110170
Haustiere4020
Auto (fiktiver Ansatz durch Dienstwagen)800800
 48705420
Das sind unsere monatlichen Ausgaben. Sie betragen 5420 Euro.

Eine eigene Immobilie selbst ist ebenfalls nicht unbedingt von finanziellem Vorteil. In den aufgeführten Fix-Kosten sind kleine Instandsetzungen und Energiekosten + Versicherungen bereits mit enthalten, aber folgende Ausgaben sind bei uns eingetreten, welche bei einer Mietwohnung sicherlich nicht aufgetreten wären (nicht in den Grundausgaben enthalten):

  • 2012 Renovierung: 5 T€
  • 2016 Garten neu gestaltet: 11 T€
  • 2018 Fußboden Keller: 1 T€
  • 2019 Dach erneuert und Erdtank instand gesetzt: 17,5 T€
  • 2020 neue Heizungsanlage: 12 T€

Trotz alledem war die Entscheidung für uns, 2012 ein Haus zu kaufen, die richtige gewesen. Die Wertentwicklung betrug in den vergangenen fast 9 Jahren ca. 100 T€ zzgl. des Vorteils Kreditzinsen vs. Miete. Das Haus wird im Q1/2022 abbezahlt sein.

Wie sieht unser Aktienbestand am 31.12.2020 aus

Erste Feststellung nach euren Anmerkungen war, ich habe meine Aussage “buy and hold” überdacht und mein Portfolio umstrukturiert. Einige Titel habe ich verkauft, obwohl sie jetzt gut hineinpassen würden, aber eure Anmerkung bzgl. der Übergewichtung von Energiewerten trafen zu und selbstreflektierend war ich hier sicherlich falsch unterwegs.

Es wäre übrigens super, wenn ihr uns Anmerkungen zum aktuellen Portfolio geben würdet, denn dieses ist sicherlich ebenfalls nicht optimal. Aktuell verfolge ich wieder “buy and hold” und möchte mich eigentlich nur von zwei Werten trennen: 1. TUI und 2. Pbb AG. Beide Unternehmen halte ich nicht für nachhaltig für die Zukunft aufgestellt. Ich glaube, dass sie kurzfristig noch im Preis anziehen werden, aber dann werde ich mich von ihnen trennen.

Das ist unser Depot

BezeichnungWKNStückWert 
AIRBUS938914302.748,00
ALLIANZ SE NA O.N.84040071.416,45
ALPHABET INC.CL.A DL-,001A14Y6F34.309,20
ALTRIA GRP INC.   DL-,333200417602.000,40
BASF SE NA O.N.BASF11201.293,40
BAYER AG NA O.N.BAY001251.211,50
BERKSH. H.B NEW DL-,00333A0YJQ2101.873,60
BOOKING HLDGS     DL-,008A2JEXP11.773,80
CANOPY GROWTHA140QA601.280,95
CARNIVAL PLC      DL 1,661200712003.062,00
COMPASS GROUP    LS-,1105A2DR6K1151.789,40
CTS EVENTIM KGAA547030502.722,50
CVS HEALTH CORP.   DL-,01859034402.210,80
DAIMLER AG NA O.N.710000301.750,50
DISNEY (WALT) CO.855686202.906,40
DT.PFANDBRIEFBK AG8019001601.414,40
E.ON SE NA O.N.ENAG997006.358,80
FRAPORT AG FFM.AIRPORT577330502.450,00
FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N.5785601254.757,50
FUCHS PETROLUB SE O.N.579040752.827,50
GAZPROM ADR SP./2 RL 5L 59032768003.680,00
HAMBORNER REIT AG O.N.6013001301.196,00
HEIDELBERGCEMENT AG O.N.604700503.094,00
HENKEL AG+CO.KGAA ST O.N.604840403.172,00
IMPERIAL BRANDS PLC LS-10903000851.487,92
INTEL CORP.       DL-,001855681501.998,00
JOHNSON + JOHNSON    DL 1853260151.896,00
KION GROUP AGKGX888251.799,00
KRAFT HEINZ CO.DL -,01A14TU4752.142,37
LAM RESEARCH CORP. DL-001869686155.774,25
LOCKHEED MARTIN    DL 1894648154.317,75
LUFTHANSA AG VNA O.N.8232122002.166,00
MERCK KGAA O.N.659990152.088,75
MICROSOFT    DL-,00000625870747203.657,20
MMC NOR.NICK.PJSC ADR RL1A140M9751.938,00
NESTLE NAM.        SF-,10A0Q4DC403.851,96
NOVARTIS NAM.     SF 0,50904278403.037,38
NOVO-NORDISK NAM.B DK-,20A1XA8R653.773,90
NVIDIA CORP.      DL-,001918422156.351,75
PHILLIPS 66        DL-,01A1JWQU452.504,25
RATIONAL AG70108032.275,50
ROYAL DUTCH SHELL A EO-07A0D94M4206.129,80
SAMSUNG EL./25 GDRS NV PF88182322.728,00
SAP SE O.N.716460202.151,60
SIEMENS AG  NA O.N.723610303.535,20
SIEMENS HEALTH.AG NA O.N.SHL100602.541,00
SIXT SE VZO O.N.723133452.583,00
TUI AG NA O.N.TUAG00150784,20
UNILEVER NAM.     EO -,16A0JMQ9803.947,60
VARTA AG O.N.A0TGJ5505.905,00
WATSCO INC. A      DL-,50885676152.775,00
VANG.FTSE DEV.W.U.ETF DLDA12CX152033.451,60
VANGUARD FTSE EMU.ETF DLDA1JX519017.836,80
LVMH               EO 0,385329252.573,00
SAP SE O.N.716460202.151,60
ISHSIII-S+P SM.CAP600 DLDA0Q1YY653.929,90
Der größte Posten in unserem Depot ist ein Vanguard ETF: FTSE Developed World.

Wie ist der Vermögensvergleich unserer Familie 2016 vs 2020?

Hier bin ich wirklich positiv überrascht. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht so recht erklären, warum es so angestiegen ist. Wie ich selbst festgestellt habe, pflegen wir einen recht hohen Lebensstil, welchen wir reduzieren sollten. Dies hat mehrere Ursachen:

  • 1. Durch eine Reduktion des Lebensstils wird der Finanzbedarf im Alter reduziert
  • 2. Es ist glaube ich nicht gut solch einen hohen Lebensstil zu führen, denn es verwischt den Eindruck der Lebensumstände, welche wir in Deutschland haben.
  • 3. Viele Dinge im Haushalt belasten und rauben einem die Lebenszeit.

Warum ist unser Lebensstil aktuell so hoch? Dies hat sicherlich viel damit zu tun, mit welchen Menschen wir uns umgeben. In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind die finanziellen Verhältnisse bezogen auf die Einnahmen (Gehalt) ähnlich. Anteilig sind sogar einige dabei, die deutlich über unseren Einnahmen liegen, teilweise Faktor 3. Nur wenige liegen unter unseren Einnahmen.

Wir möchten nicht unseren Sohn verwöhnen

Der Aha-Effekt kam jetzt eigentlich im Herbst diesen Jahres, als unser Sohn eingeschult worden ist. Hier haben wir das breite Spektrum der finanziellen Verhältnisse kennengelernt. Wir möchten halt nicht, dass unser Sohn als verwöhnt empfunden wird, obwohl wir alles tun werden, um ihn schulisch und im Rahmen der Allgemeinbildung zu fördern.

Woran wir festhalten werden ist, dass wir weiterhin mindestens drei Mal im Jahr in den Urlaub fahren und uns die Welt angucken. Nicht teuer, sondern günstig. Dass uns das fehlt, haben wir schmerzlich dieses Jahr gemerkt und waren hier auf Grund SARS COV-2 nur elf Tage auf einer nordfriesischen Insel.

pastedGraphic.png

Unser Urlaubsziel 2021, Gale in Portugal – wir waren 2018 schon einmal an diesem traumhaften Flecken Erde. 

Ein Hinweis zu unserer aktuellen Situation: Wir haben uns alles selbst aufgebaut. Sprich wir sind beide spät in den Beruf gestartet und kommen aus mittelständigen Familien. Zum Start ins Berufsleben haben wir keine zusätzliche finanzielle Unterstützung bekommen, sind parallel aber auch ohne Schulden gestartet (keine abzuzahlenden Studienkredite). Ich selbst bin erst mit 29 Jahren in die 40-Stunden-Berufswelt eingestiegen. Meine Lehre zähle ich hier nicht als 40 Stunden Woche.

Das ist unser Vermögen: 780.000 Euro

Die nachfolgende Vermögensübersicht ist ohne Hausrat und KFZ (Frau) dargestellt:


31.12.201631.12.2020
Bareinlagen Konten:32.000,00 €47.000,00 €
Investmentfonds:24.000,00 €0,00 €
Einzelaktien / ETFs:60.000,00 €205.000,00 €
Riesterrente Uinprofirente 4/P49.000,00 €91.000,00 €
Rentenversicherung fondsbasiert8.500,00 €15.600,00 €
Kapitallebensversicherung4.400,00 €7.100,00 €
arbeitgerberfinanzierte Altervorsorge17.000,00 €27.800,00 €
betriebliche Altersvorsorge (Bruttoentgeltumwandlung)24.000,00 €35.500,00 €
Immobilienkredit:-121.500,00 €-46.900,00 €
Wert Immobillie (konservativ):350.000,00 €400.000,00 €
Gesamt:447.400,00 €782.100,00 €
Unser Vermögen besteht zum Großteil aus unserem Reihenhaus und dem Aktiendepot.

So ganz erklären kann ich mir das Ganze halt immer noch nicht. Da ich mein Leben lang bei einem Arbeitgeber, außer der Bundeswehrzeit, gearbeitet habe, bin ich alle meine Lohnabrechnungen durchgegangen. Meine Frau hat diese nicht mehr, hat aber insgesamt weniger verdient als ich. Ich komme insgesamt auf reine Lohneinnahmen (netto) von 645.576,27 € ink. Lohnsteuerrück-/ Nachzahlungen zum 31.12.2020.

Meine Frau hat überschlagen netto ca. 350 T€ bis dato verdient. Wie gesagt, ich bin positiv überrascht. Es muss etwas mit dem Investieren und dem Investitions-Schnellballeffekt zu tun haben.

Wie bereiten wir uns auf den dritten Lebensabschnitt vor?

Im Grundsatz orientieren wir uns an den Empfehlungen von Fidelity. Bezogen auf ein Renteneintrittsalter von 67 bewegen wir uns auf Kurs. Natürlich will ich nicht bis 67 arbeiten, aber auch nach aktuellem Stand nicht deutlich vor 63 in Rente gehen, da mir der Job wahnsinnig Spaß macht. Zumindest Stand heute. Es ist natürlich beruhigend jederzeit früher gehen zu können, aber nicht zu müssen. 

Was Fidelity nicht berücksichtigt, sind Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Mit diesen liegen wir vor Plan.

Um nach jetziger Gesetzeslage mit 65 gehen zu können, habe ich für Versicherungszeiten nachgezahlt, was nach derzeitiger gesetzlicher Lage bis zum 45. Lebensjahr möglich ist. Daher könnte ich nach jetziger Gesetzeslage mit 65 Jahren (keine Arbeitslosigkeit vorausgesetzt) als besonders langjähriger Versicherter ohne Abzüge in Rente gehen, obwohl ich Vollzeit erst mit 29 Jahren angefangen habe zu arbeiten.

Ich möchte nur bis 61 arbeiten

Keiner kann in die Zukunft schauen, aber der Plan Stand heute ist bis 61 zu arbeiten und mich dann noch für 4 Jahre als sozialpflichtig Versicherter bei meiner Frau anstellen zu lassen. Mache dann dort die Abrechnung und mehr nicht. Anschließend hören wir dann beide auf zu arbeiten, sie ist 4 Jahre jünger als ich. Aber wer weiß schon, wie die Zukunft aussieht und Pläne ändern sich ?. Parallel hierzu heißt es dann, Haus verkaufen und zur Miete zu wohnen.

Bzgl. Entnahmeplan im dritten Lebensabschnitt wird an vielen Stellen die Trinity Studie zitiert, welche aus meiner Sicht oft falsch verstanden wird. Hier heißt es: 4 % Entnahme bzw. man benötigt das 25-fache seiner jährlichen Ausgaben.

Wir brauchen 1,5 Millionen Euro für die finanzielle Freiheit

Was hier in Foren oft verschwiegen wird ist, dass die Trinity-Studie nicht auf die Ewigkeit ausgelegt ist und Unsicherheiten beinhaltet. Sicherer ist hier ein Ansatz von 2,5 % Entnahme. Bezogen auf unsere aktuellen Ausgaben und den prognostizierten Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung benötigen wir für den aktuellen Lebensstil ca. 1,5 Mio € (nach heutiger Kaufkraft) zzgl. der Bedarfe Überbrückung bis zum 65ten Lebensjahr. Reduzierend wirkt sich eine Verringerung des Lebensstils im Hier und Jetzt aus. Die Werte passen übrigens einigermaßen zu den Berechnungen von Fidelity, wobei es hierbei um den Vermögenserhalt geht, welchen wir nicht primär verfolgen. Unser Sohn soll sein Vermögen selbst aufbauen, damit er lernt, mit Geld umzugehen. Daher sind in der Zielsetzung weitere Sicherheiten mit enthalten. 

Nicht ganz verheimlichen möchte ich, dass ich innerlich den Wunsch verspüre, dass unser Sohn mal eine Familie gründen wird und finanziell erfolgreich wird. Dabei muss er keine hohe Position einnehmen. Mein Wunsch ist hier einfach, dass er einen gesellschaftlich angesehenen Beruf verfolgt, welcher ihn erfüllt. Wunsch ist es, dass wir es gesellschaftlich schaffen, dass er vom Stand her im gehobenen Bürgertum akzeptiert wird. Wir selbst merken, dass wir finanziell zu unserem Bekanntenkreis (wahre Freunde nehme ich hier mal bewusst heraus) passen.

Die feinen Unterschiede in der Klassengesellschaft

Unsere Lebensgeschichte selbst jedoch nicht, denn viele von ihnen kommen aus gut bürgerlichen Familien und können auf eine andere Kindheit, andere Erlebnisse, andere Umgangsformen usw. zurückgreifen. Wenn man wirklich darauf achtet, merkt man, dass die gesellschaftlichen Schichten sich voneinander abgrenzen. Der vollumfängliche Aufstieg in eine andere Schicht ist nicht so einfach, wie es manchmal dargestellt wird. Das eine ist das ökonomische Kapital. Gepaart ist dies jedoch mit sozialem Kapital, kulturellem Kapital und symbolischen Kapital.

Wir versuchen in unserer Erziehung, die letzten drei Töpfe bei ihm möglichst gezielt zu füllen. Wenn dies klappt, können wir uns gut vorstellen, im dritten Lebensabschnitt unseren Sohn auf dem ökonomischen Sektor deutlich zu unterstützen. Diesen Drang hat mir letztendlich das Lesen des Buches von Pierre Bourdieu “Die feinen Unterschiede” (*Affiliate) eingepflanzt.

*

Unsere Eltern kommen mit ihrer Rente gut klar

Wenn es anders kommt und unser Sohn seinen eigenen Weg einschlägt, ist dies auch in Ordnung, aber vermutlich werden wir dann den dritten Lebensabschnitt anders leben. Wichtig dabei ist aus unserer Sicht, dass er unseren Wunsch nicht bemerkt, sondern seinen eigenen Weg einschlägt. Ihn in der Erziehung auf den Wunschweg zu begleiten und zu fördern, halten wir jedoch für legitim. Das erklärt sicherlich, warum unser primäres Ziel nicht eine maximale Sparquote oder die wirklich frühe finanzielle Freiheit darstellen.

Unser Sohn wird vermutlich sowieso etwas erben, denn einen sparsamen Lebensstil gewöhnt man sich nicht einfach ab, nur weil eine Entnahmephase entsteht. Des Weiteren wird er etwas von meinen Eltern erben, hier ist ein wenig Land und eine Immobilie vorhanden. Und neuerdings ist ein Waldstück, was ihnen im Ort gehört, zu Bauland geworden. Meine Eltern selbst kommen mit ihren Rentenbezügen gut klar. Mein Vater war Beamter und erhält eine auskömmliche Pension. Bei den Eltern meiner Frau sieht die finanzielle Situation ähnlich aus.

Unsere Ziele:

  • 1 Million € Vermögen bis zum 31.12.2026
  • 100 Einzelaktien bis 2028 (Watchlist ist voll)
  • Immobilie in 2022 abbezahlt
  • Erwerb von Parkplatzflächen in der Innenstadt zur Vermietung mit Ladestation bis 2025
  • Finanzielle Bildung unseres Sohnes fördern
  • 13 faches Vermögen des jährlichen Bruttoverdienstes zum 31.12.2038

Fragen meinerseits

Liebe Community von Tim, mit diesem Beitrag habe ich, so anonym wie es ging, versucht unsere finanzielle Situation ehrlich darzustellen und euch an meiner Gedankenwelt rein aus finanzieller Sicht teilhaben zu lassen. Uns ist bewusst, dass wir hier aktuell (keiner kann in die Zukunft schauen) eine privilegierte Stellung in der Gesellschaft haben und sicherlich keine finanziell durchschnittlich aufgestellte, aber auch keine reiche Familie sind. 

Hier handelt es sich aber um einen Finanzblog und ich vermute einfach, dass viele von euch finanziell deutlich erfolgreicher sind als wir und einige vermutlich noch einen längeren Weg zur finanziellen Unabhängigkeit vor sich haben als wir. Was uns von vielen Lesern sicherlich unterscheidet ist, dass wir hier ein Ziel als Familie und nicht als DINKS verfolgen. Unsere Ziele ohne Kind wären sicherlich andere, aber wir haben uns bewusst für dieses Lebensmodell entschieden. Daher wäre es super, wenn ihr uns Tipps auf unseren Weg mitgeben würdet. Denn wir bewegen uns an vielen Stellen in unserer Selbstsicht und ein Fremdbild schärft sicherlich die Handlungsmöglichkeiten, um unsere gesteckten Ziele schneller zu erreichen.

Unser Ziel ist die finanzielle Freiheit

Unser Ziel ist die finanzielle Freiheit, gepaart mit einem zufriedenen Leben im Hier und Jetzt. Unsere Jobs machen uns beide wahnsinnig Spaß und wenn wir gefragt werden, was unsere aktuellen Wünsche sind, dann fällt uns neben Gesundheit momentan nicht viel ein. Vielleicht ein wenig mehr Freizeit, aber nicht wirklich viel mehr Freizeit.

Materiell fehlt es uns an nichts, auch im Vergleich zu reichen Familien. Wir sind bewusst in einen Stadtteil gezogen, wo nicht nur wohlhabende Mitmenschen wohnen. Dies erdet doch enorm und macht nach unserem Eindruck deutlich glücklicher, wenn man nicht täglich das größere Haus, den größeren Wagen usw. sieht.

  • Was würdet ihr am Aktienportfolio ändern, oder sollten wir ganz und gar auf ETFs umsteigen?
  • Was würdet ihr beim Lebensstil in unserer aktuellen Situation verändern, wobei eine Reduktion der Urlaube dabei tabu ist. Wo seht ihr Ansatzpunkte, genügsamer zu leben?
  • Was haltet ihr von einer eigenen Immobilie im Alter? Wir tendieren dann zur Mietwohnung.
  • Was haltet ihr von der Riesterrente, würdet ihr diese in unserer Situation beitragsfrei stellen? Gleiches gilt für die Rentenversicherung und die Lebensversicherung? Die BAV habe ich bereits beitragsfrei gestellt.
  • Was fehlt in unserer asset allocation (Kryptowährungen, Anleihen)?
  • Wie seht ihr die Strategie zur Entnahmephase?

Zum Schluss noch vielen lieben Dank lieber Tim! Mit deinem Mantra zum genügsamen Leben und deiner Philosophie bzgl. deines Lebensweges inspirierst du mich immer wieder aufs Neue. Deine Beiträge erden mich regelmäßig und helfen mir, mein Ziel zu fokussieren, auch wenn mein Weg selbst etwas anders verläuft als der Deinige. 

Herzliche Grüße und ein schönes neues Jahr 2021 mir vor allem Gesundheit wünscht euch

Andreas

0 0 Stimmen
Beitragsbewertung
140 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Sebastian
1 Jahr zuvor

Hallo Andreas, Hallo Tim!
Frohes neues Jahr wünsche ich euch!
Für mich würde ich die Fragen wie folgt beantworten:

Was würdet ihr am Aktienportfolio ändern, oder sollten wir ganz und gar auf ETFs umsteigen?

Bei der Anzahl an Einzeltiteln würde ich voll auf ETF setzen, sofern Aktienanalyse nicht gerade dein Hobby ist. Rational betrachtet wäre ein ETF-Portfolio sinnvoller. Ich würde nur die beiden ETF weiter ausbauen.

Was würdet ihr beim Lebensstil in unserer aktuellen Situation verändern, wobei eine Reduktion der Urlaube dabei tabu ist. Wo seht ihr Ansatzpunkte, genügsamer zu leben?

Wen ihr so glücklich seid, würde ich überhaupt nichts ändern.

Was haltet ihr von einer eigenen Immobilie im Alter? Wir tendieren dann zur Mietwohnung.

Kommt auf die Größe der Immobilie an. Im Standart-4-Zimmer-Reihenhaus lässt es sich auch im Alter zu zweit bequem leben ohne das es zu groß ist. Ich würde mich über Haus und Garten freuen, im Leben aber nicht wieder in eine Mietwohnung ziehen. Allenfalls für eine nette Penthouse-Wohnung könnte ich mich dann begeistern, zumindest wenn da eine ordentliche Dachterase dranhängt. Das ist aber in erster Linie eine Lifestyle-Entscheidung.

Was haltet ihr von der Riesterrente, würdet ihr diese in unserer Situation beitragsfrei stellen? Gleiches gilt für die Rentenversicherung und die Lebensversicherung? Die BAV habe ich bereits beitragsfrei gestellt.

Kommt auf die Kostenquote der Verträge an und auch auf das Alter. Eine alte Lebensversicherung mit z.B. 5% Garantiezins würde ich im Leben nicht beitragsfrei stellen.

Was fehlt in unserer asset allocation (Kryptowährungen, Anleihen)?

Für mich fehlt da gar nichts. Kryptowährungen sind pure Spekulation und Anleihen…. Ich weiß nicht, in einer Welt voller Schulden möchte ich eigentlich kein Gläubiger sein. Wenn überhaupt, dann über einen Indexfonds/ETF.

Wie seht ihr die Strategie zur Entnahmephase?

Kenne ich nur die 4%-Regel. Ich würde eher zu 3-3,5% tendieren, Sicherheit und so. 🙂

Peter
1 Jahr zuvor

Andreas schrieb: “Der vollumfängliche Aufstieg in eine andere Schicht ist nicht so einfach, wie es manchmal dargestellt wird.”

Warum sollte man das auch wollen? Wenn man genug Geld hat und finanziell frei ist, kann man auf solche Bedürfnisse eines fabulösen und künstlich geschaffenen “Aufstieges” und Klasseneinteilung doch schei*en. 😉

Ich bin finanziell frei und mir ist es egal, aus welcher “Schicht” jemand kommt, Hauptsache er/sie ist nett und ehrlich.

Oder wie Aldous Huxley schon sagt: “Wenn man reich ist, kann man sich den Luxus leisten, anderen zu mißfallen.”

Auch Sir Arthur Phelps Ratschlag berherzige ich: “Der große Vorteil des Reichtums liegt darin, daß man sich keine Belehrungen von anderen mehr anzuhören braucht.”

In diesem Sinne: Ein frohes, gesundes, erfolgreiches und erholsames Jahr 2021 euch allen.

John Gerst
1 Jahr zuvor

Schöner Bericht.
Nimm Dir beim Auto, beim nächsten Mal direkt ein Tesla Model 3 (also vollelektrisch), es sei denn die Familie wird größer.
Das geht sich finanziell auch auf und vermeidet Abgase dann vollständig. Und ist ein tolles Auto.
 

Felix
1 Jahr zuvor

„Ich selbst kann den Klimawandel nicht stoppen, sondern hierzu benötigt es politische Vorgaben.„
 
Für meinen Geschmack zu kurz gedacht und auch ein einfache/komfortable Denkweise, um einfach nichts zu tun.
Man muss sich immer fragen „was passiert, wenn jeder so denkt?“. Sowohl positiv, als auch negativ. Daran kann man gut den moralischen Kompass stellen imo.
 
Ansonsten aber ein schöner detailreicher Beitrag! Viel Erfolg und gute Gesundheit in 2021!

Ralf
1 Jahr zuvor

Hallo Andreas,
super Bericht! Danke dafür!
Das kommt mir aus eigener Erfahrung alles sehr bekannt vor, nur dass wir älter sind, nicht aus dem Norden kommen und 2 Kidis haben. Sonst alles identisch, bis auf die Geldanlagen.
Ganz liebe Grüsse in den Norden.
Ralf

Nixolino
1 Jahr zuvor

Puh das war ja mal nen richtig langer Text.
Erster Eindruck: Es wird deutlich zuviel Wert drauf gelegt was “die Anderen” von einem denken bzw denken könnten. Soziale Schicht, ein Automodell ausschlagen weil die Mitarbeiter (Konsumclowns) einen Vorgesetzten mit Polo belächelt haben, sich Sorgen machen ob der Sohn als verwöhnt ankommen könnte.
Macht euch davon frei. Es ist zwar in unserer (deutschen) Kultur verankert dass wir den Mitmenschen nicht auf den Sack gehen möchten (penible Achtung derRuhestörung, Regeln, Gesetze) – dass ist ja auch alles schön und richtig so – man darf sich aber nicht verrückt machen lassen.
Wähle deine Freunde nach deinem Herz aus und nicht nach deren finanziellen Lage.
Frag nicht soviel uns nach unserer Meinung sondern zieh dein Ding selber durch – für meinen Geschmack hast du zuviel deutsche Aktien – aber was weiss ich/wir schon von der Zukunft – du musst letztendlich mit der Auswahl gut schlafen können.
Du bist auf dem richtigen Weg und ich wünsche dir alles Gute – nimm das Leben nicht zu ernst und wie Stromberg zu sagen pflegt – immer schön durch die Hose atmen.

JG
1 Jahr zuvor

Vielen Dank, Andreas für deine detaillierte Wegbeschreibung. Dies ermutigt mich als stiller Mitleser und bestimmt so manch andere. Viel Erfolg weiterhin!

Was würdet ihr am Aktienportfolio ändern, oder sollten wir ganz und gar auf ETFs umsteigen?:

Ich würde die Renditen inklusive Dividendenerträgen vergleichen (z.B. mit dem kostenlosen Tool portfolio performance) und versuchen so unemotional wie möglich nach den nackten Zahlen zu entscheiden – ohne die philosophische Diskussion.

Was würdet ihr beim Lebensstil in unserer aktuellen Situation verändern, wobei eine Reduktion der Urlaube dabei tabu ist. Wo seht ihr Ansatzpunkte, genügsamer zu leben?:

Hm, du schlüsselst den Posten “privater Konsum” mit 1700 Eur/Monat nicht weiter auf. Aber dieser Posten schwenkt ganz deutlich die Fahne, wenn du nach Ansatzpunkten fragst. Hast du dir jeden Monat einen neuen iMac gekauft? 😉

Was haltet ihr von einer eigenen Immobilie im Alter? Wir tendieren dann zur Mietwohnung:

Wie schon andere kommentierten, ist dies eher eine Lifestyle Entscheidung. Möchte man z.B. bereits eine seniorengerechte Wohnung mit Fahrstuhl oder weiterhin den Garten und bucht sich dann einen Gärtnerservice, wenn man etwas wackeliger auf der Leiter zum Heckenschneiden steht?

Was haltet ihr von der Riesterrente, würdet ihr diese in unserer Situation beitragsfrei stellen? Gleiches gilt für die Rentenversicherung und die Lebensversicherung? Die BAV habe ich bereits beitragsfrei gestellt.:

Ich persönlich halte von Riesterverträgen gar nichts. Hier würde ich auch die Rendite vergleichen und eventuell sogar das Produkt auflösen und umschichten, wenn es sich lohnt. Es sind ja noch ca. 15 Jahre bis zu deinem Wunschrentenalter (mal abgerundet). Diese zukünftig entgangene Rendite auf 91k machen mathematisch noch etwas aus. Die Vertragsbedingungen, die ich bei Bekannten gesehen hatte, garantierten mehr oder weniger nur die eingezahlte Summe…aber natürlich kenne ich deine nicht.

Was fehlt in unserer asset allocation (Kryptowährungen, Anleihen)?:

Wenn du nicht das Bedürfnis verspürst in andere Assetklassen hineinzuschnuppern, würde ich das so lassen. Nach Risiko-Rendite Gesichtspunkten ist es bereits super. Das schnelle Gesamtvermögenswachtstum kommt bei euch (wie bei allen anderen auch) sowieso vorrangig aus der Sparrate und nicht aus der Rendite. Aktuell plus 50k/Jahr ganz ohne Rendite. Das heißt, wenn du alles komplett in Cash halten würdest, hast du nach 15 Jahren 750.000 angespart. An dieser Stelle frage ich mich gerade, ob du komplett ohne Excel oder wenigsten den bekannten Zinseszinsrechner zinsen-berechnen.de für eine simple Renditerechnung unterwegs bist für deine persönlichen Hochrechungen? 🙂

Wie seht ihr die Strategie zur Entnahmephase?:

Zu Strategien für die Entnahmephase lese ich die inzwischen 41-teilige Reihe von Karsten bei earlyretirementnow.com https://earlyretirementnow.com/safe-withdrawal-rate-series/ Mir gefällt die “Glidepath”-Strategie mit einem höheren risikoarmen Anteil am Anfang, der sich über die Zeit reduziert. Du musst aber ja “nur” die Jahre von 60 bis 65 überbrücken, weil dann wie von dir beschrieben ein Renteneintritt ohne Abschlag für dich bereits möglich ist. Das hört sich für meine 35-jährigen Ohren sehr machbar an. 🙂 Wahrscheinlich sind ein paar Jahre früher durchaus drin.

Nimms mir nicht übel, aber viel Mathe hast du nicht reingesteckt, oder? 🙂 🙂
Trotzdem ganz liebe Grüße, viel Erfolg und vielen Dank für deine Transparenz

Lars
1 Jahr zuvor

Liebe Gemeinde,
schöner Beitrag von Andreas, recht sachlich und umfassend.
 
Einen Kommentar zu John Gersts Kommentar: john, ich mache mir selbst auch sehr viele Gedanken wie man nachhaltig lebt, arbeite selbst im Bereich der neuen Energien. Den Hype der gesamten Autoindustrie Richtung Elektro halte ich jedoch für unsinnig, ebenso wie die zahlreich verkauften SUV’s mit mehreren Hundert PS und E-Kennzeichen. 
Leider löst aber auch ein vollelektrischer Tesla das Problem nicht besser als ein Auto mit Vebrennungsmotor, schon gar nicht, sofern der Strom ggf. aus einem Kohlekraftwerk kommt. Folgender ARTE-Film ist m.E. sehr gut recherchiert:
https://www.arte.tv/de/videos/084757-000-A/umweltsuender-e-auto/
Neujahrsgrüsse
Lars

Thorsten
1 Jahr zuvor

Die Instandhaltung zahlst du auch als Mieter letztlich mit , wenn der Vermieter kein totaler Trottel ist : alle nicht umlegbaren Kosten sind in der Miete enthalten. Die fiktive Miete musst du jedes Jahr um die Inflation und ggfls sogar mehr gemäß Mietspiegel ansetzen. Zur Miete zu wohnen( wenn man das Eigenkapital zum Kauf hätte) ist letztlich eine Lifestyleentscheidung : der Mieter zahlt für die Bequemlichkeit von diversen organisatorischen Tätigkeiten verschont zu bleiben und bis auf echte Modernisierung nicht von plötzlichen Ausgaben getroffen zu werden. Dafür zahlt er ein Aufgeld, das die echten Kosten der Immobilie übersteigt. 

imdonger
1 Jahr zuvor

Ein Frohes Neues Jahr Tim, Andreas und allen Kommentatoren
Ein sehr schöner Leserbrief, der erfreulicherweise nicht nur Geldaspekte beleuchtet, sondern Andreas möchte das soziale und kulturelle Kapital ebenso wie das in Euro oder Dollar mehren. Den Aspekt des gewünschten Aufstiegs (für seinen Sohn oder für die ganze Familie) in eine höhere Gesellschaftsschicht finde ich sehr spannend und ich hoffe, Andreas kann noch konkret erläutern
– wie er es unternimmt (wo st,eht eigentlich, dass das so einfach wäre?) und
– woran er erkennen wird, dass er es geschafft hat,
zumal er den Weg, in ein Reichenviertel zu ziehen oder den Sohn auf einer entsprechenden Schule anzumelden nicht gehen möchte (und dafür nachvollziehbare Gründe hat).
Also, wie steigt man ins gehobene Bürgertum auf, wie erwirbt man seinen “Stallgeruch”? Mein kleines Brainstorming dazu: Knigge, Tanzkurs, Rotary/Lion’s Club, Theaterabo, “strategisches” Spenden (so dass man erwähnt wird im Austellungskatalog, im Operprogramm etc.), Andreas’ Frau schafft Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen, …

sammy
1 Jahr zuvor

Unser Sohn soll sein Vermögen selbst aufbauen, damit er lernt, mit Geld umzugehen.
So ist es richtig!

@Immobilie
Was ist mit den Kaufnebenkosten der Immobilie? Wer bescheinigt die Wertsteigerung? In ein paar Jahren kann es durchaus eine negative Wertsteigerung geben.

@Thorsti
Erzähle hier keinen Schwachsinn. Der Mieter zahlt höchstens die marktübliche Miete.

1 Jahr zuvor

Wow! Außergewöhnlich reflektiert, besonders zu den nicht-finanziellen Klassenunterschieden und der Karriereplanung – könntest du zu beiden noch mehr sagen? Würde mich sehr interessieren.
Zu den Fragen: Ich würde umschwenken auf ein ETF-Weltportfolio:
50 % MSCI World
20 % MSCI World Small Cap
30 % MSCI Emerging Markets IMI
 
Danke für den tollen Einblick und good luck!

Rüdiger
1 Jahr zuvor

Den Hype der gesamten Autoindustrie Richtung Elektro halte ich jedoch für unsinnig
 
Ich gestehe, als Angestellter in der Automobil-Zulieferindustrie, bin ich ganz froh, dass mittlerweile alle unsere Kunden bei diesem “unsinnigen Hype” dabei sind. Wäre doch schade für mein Unternehmen (und meine jüngeren Kollegen), wenn die Vorstände der deutschen OEMs diesen Trend komplett verschlafen/ignorieren … und die Unternehmen in ein paar Jahren vom Markt verschwunden sind  😉
 

1 Jahr zuvor

Ich finde es die richtige Entscheidung, wenn man sich für mehr Freizeit entscheidet, anstatt immer mehr zu verdienen und schlussendlich keine Zeit für seine Kinder zu haben. 
Wenn du die Zeit hast, um dich mit den Unternehmen regelmässig zu beschäftigen, kannst du bei den Aktien bleiben. Ansonsten sind ETF’s viel zeitsparender, da du nur noch aufstocken musst und dir über die Auswahl und dem Timing keine Gedanken machen musst. 
 

Lars
1 Jahr zuvor

@ Rüdiger: Du schreibst einen Kommentar pro E-Auto.
Sofern Du Dir den von mir beigefügten Link ansiehst, was sind die Argumente Pro-E-Auto (abgesehen davon, dass ggf. die Autoindustrie kurzfristig profitiert, da ggf. Autos aufgrund dieses Trends schneller ausgetauscht werden als ohne)?

Sparta
1 Jahr zuvor

@Felix
“Für meinen Geschmack zu kurz gedacht und auch ein einfache/komfortable Denkweise, um einfach nichts zu tun.”
Bist Du derselbe Felix mit dem ich eine längere Diskussion hatte, welcher den anthropologisch verursachten Klimawandel massiv als unbelegt angesehen hatte, oder sind es mehr Felixe? 

Paluma
1 Jahr zuvor

Hallo Andreas,
mir hat dein Leserbrief gut gefallen und auch deine Gedankengänge. Dein Schreibstiel war auch angenehm zu lesen.
Ich persönlich würde dein Reihenhaus nicht verkaufen und weiter darin wohnen. Wenn es nicht finanziell nötig ist. Außer ihr habt vor, das Halbe Jahr im Ausland zu verbringen, dann würde ich es eventuell in Erwägung ziehen. Mit der gesetzlichen Rente dürfte es doch üppig reichen.
Warum du so viele Einzelaktien haben möchtest, verstehe ich auch nicht ganz. Da würde ich auch eher mehr auf ETFs setzen und ein konzentrierteres Einzel-Depot bevorzugen. Weitere Vermögenswerte würde ich nicht unbedingt hinzu ziehen.
Man kann auch bei deinen Ausgaben für das Haus gut sehen, dass ein Haus ein Fass ohne Boden sein kann. Wir haben auch schon viel Geld ins Haus gesteckt
Ansonsten würde ich meine Ziele ganz nach dem Motto angehen:
Leb dein Leben und steh dazu, denn dein Leben lebst nur du.

Felix
1 Jahr zuvor

@Sparta: Keine Ahnung, was die Frage mit meiner Aussage zu tun hat, aber – wie du sicherlich an meinem Inhalt erkennen konntest, der in Richtung klimatische/ethische Verantwortung aller zielt- bin ich nicht der Felix, der Klimawandel leugnet 😉
Ich lese seit langem mit, habe aber erstmals etwas geschrieben.
Viele Grüße!

Rüdiger
1 Jahr zuvor

Du schreibst einen Kommentar pro E-Auto.
 
Absolut! Soll die deutsche Automobilindustrie den Markt der E-Autos vielleicht langfristig anderen überlassen? Ich mag Verbrenner, keine Frage. Aber diese “Romantik” darf nicht die Zukunft gefährden  😉
 

1 Jahr zuvor

Bezug nehmend auf die Frage

Was würdet ihr beim Lebensstil in unserer aktuellen Situation verändern, wobei eine Reduktion der Urlaube dabei tabu ist. Wo seht ihr Ansatzpunkte, genügsamer zu leben?

Was mir nicht ganz einleuchtet sind die aus meiner Sicht sehr hohen monatlichen Ausgaben. Besonders nachdem du (Andreas) von “einem sparsamen Lebensstil” schreibst. Was genau ist sparsam daran wenn ihr monatliche Ausgaben von 5420€ habt? Selbst wenn da fiktive Zahlen drinnen sind, alleine die Position für Konsum mit 1700€ ist meines Erachtens nach enorm hoch. So viel verdienen viele nicht einmal. Und >5k haben nur wenige Familien zur Verfügung.
Unabhängig davon fehlen einige Details um das besser beurteilen zu können, aber die Kosten sehe ich ganz klar als Punkt an dem du ansetzen könntest. Entsprechend lässt sich auch die finanzielle Freiheit schneller erreichen und du kannst früher als mit 61 aufhören zu arbeiten wenn dir danach ist. Oder nur Arbeitsstunden reduzieren und mehr Zeit für die Familie haben. 

Ralf
1 Jahr zuvor

@Leserbrief: Weiter so! Bei diesem Gehaltsniveau sicherlich machbar. Der Aktienanteil am Vermögen ist angesichts des guten Einkommens aber noch deutlich ausbaufähig. Warum soviele Einzelpositionen mit relativ geringer Größe? Eine selbstgenutzte Immobilie würde ich prinzipiell nicht zum Vermögen zählen, auch wenn natürlich ein Wert dahintersteckt. Gleiches gilt auch für Dinge wie die Betriebsrente. 

@Klimawandel: Ich vermisse bei Debatten und fachlichem Diskurs zum Thema wichtige Aspekte wie die stetig steigende Weltbevölkerung als mögliche Trigger.

Andreas
1 Jahr zuvor

Hallo Zusammen,
Vielen Dank für das erste Feedback!
@Ralf: hier war der Ansatz breit zu streuen und mir eine Art eigenen ETF aufzubauen mit Titeln die ich für gut halte. Habe noch einige interessante Titel in der Watchlist. Die Titel die ich jetzt habe will ich nachkaufen, wenn sich Gelegenheiten bieten. Die Einstiegsgrößen hingen häufig von dem zum Zeitpunkt verfügbaren Budget ab und die Barreserven greife ich nur bedingt an, damit das Abbezahlen des Hauses in 2022 sichergestellt ist. Der Bereich Aktien wird ab 2022 deutlich ausgebaut wenn der Abtrag wegfällt.
@Christian: sparsam in Bezug auf die Einnahmen. Ich finde unsere Spaquoute in Bezug auf die Sparquoten der einzelnen Gehaltsperzilen 8,9 und 10 gut. Klar können wir deutlich genügsamer leben, dass habe ich ja selbst geschrieben. Die 1700€ Konsum beziehen sich auf 950 € bei meiner Frau ( Grobbilanz) welche sich auf alle Töpfe bis auf Ernährung verteilen. Die restlichen 750 € gebe ich für mich persönlich und die Familie aus. Davon gehen ca. 450 € monatlich in Dinge wie unsere 30 Tage Urlaub im Jahr und kulturelle Dinge wie Konzert, Museum, Tagesausflüge usw. sprich Dinge um unseren Sohn die Bandbreite des Lebens zu zeigen. Daran möchten wir nicht sparen, auch wenn es hier möglich wäre. Diese Ausgaben sind bis auf die Urlaube sehr aufs Kind ausgerichtet. Die verbleibenden 300 € sowie ein Großteil der 950 € meiner Frau bieten hier sicherlich Ansatzpunkte. Der Bereich Ernährung ist angestiegen, da wir hier deutlich mehr lokal einkaufen und ein wenig hat mich der Corona Hamstereffekt ebenfalls betroffen. Im Posten Kind sind alle Dinge wie Schulsachen, Betreuungskosten, Kleidung usw. mit drinnen. Hier gibt es sicherlich Sparpotenzial, gleiches gilt für den Block Kleidung bei mir und anteilig bei meiner Frau. Sprich du hast recht unsere monatlichen Ausgaben sind zu hoch und das werden wir uns dieses Jahr genauer anschauen ?
@Peter und Nixolino: ihr habt recht wenn ich es logisch betrachte, kann mich jedoch nicht davon frei machen diese Gedanken zu haben ? daran muss ich wohl noch arbeiten 
 
 

Andreas
1 Jahr zuvor

@JG : ja du hast recht ich habe bewusst wenig Mathe hereingesteckt. Wenn ich anfange zu analysieren verunsichere ich mich nur und bleibe dann nicht bei meiner Strategie. Führe das Haushaltsbuch auch in einem klassischen Buch. Die Einteilung ist auch nicht gut, so bin ich vor Jahren mal gestartet und führe es jetzt fort. Was mich freut ist das es funktioniert und ich vergleiche jetzt meine Aktieninvestments mit den ETFs. Die Riesterverträge aufzulösen habe ich auch schon überlegt, sie laufen aber gut und sind zu 100% im Plus. ETF auf den MSCI World ist günstiger. Daher schwanke ich gerade. Die BAV war ein Minusgeschäft. Zum Vermögensaufbau: Die 50 T pro Jahr auf 15 Jahre ist logisch, bin aber mal mit 29 mit 36 T€ eingestiegen und auch nicht auf die 100 T sofort gestiegen. Das Vermögen ist vorrangig die letzten 4 Jahre gestiegen. Vor 9 Jahren lag das Gesamtvermögen noch bei 70 T€.
vielen Dank für deine Hinweise ??

Slowroller
1 Jahr zuvor

Ich picke mir mal das Standesthema raus: mit Menschen, die mir in irgendeiner Form zugestehen in ihren “Stand” aufzusteigen, wären mir wohl schon im Vorfeld so tief zuwider gewesen, dass ich sie garnicht erst kennengelernt hätte. Hier tust du gut daran nicht zu versuchen anderen gerecht zu werden und schon mal garnicht deinen Sohn hier irgendwo etablieren zu wollen. Wir leben in einer geilen, offenen und pluralistischen Gesellschaft, da kann dieser Standesdünkel nur behindern. Was ist denn ein gesellschaftlich anerkannter Beruf? (bzw welcher ist das nicht?) Ich sags nochmal: “Im gehobenen Bürgertum akzeptiert werden” bedeutet mit Leuten zu tun zu haben, die Standesdünkel auf andere herabschauen. Bist du sicher, dass das das richtige Setting für euren Sohn ist? Für meine Kinder will ich das nicht…
 
Zu den Fragen: Das meiste kann man pauschal kaum beantworten. Der Förderanteil beim Riester ist bei eurem Einkommen so marginal, dass es schlicht keine Rolle spielt ob ihr den behaltet oder nicht (so der Vertrag selbst gut ist). Eure Lebenshaltungskosten halte ich für ziemlich hoch. Wir habem ungefähr dieselbe Einkommenssituation und können sehr gut mit deutlich weniger auskommen. Vor allem der Konsum und die Ausgaben fürs Kind sind recht hoch. Die coolsten Kindersachen gibt’s eh auf lokalen Flohmärkten oder bei Mamikreisel (Vinted) 😉
Das Portfio gefällt mir, ich agierte ähnlich. Allerdings sind meine Positionsgrößen deutlich höher, die Anzahl aber geringer. Ich finde das übersichtlicher und leichter zu managen.
 
Gut finde ich eure Einstellung zu Arbeit und Karriere und zum Reisen.

MS
1 Jahr zuvor

Sehr schönes Vermögen. Gratulation.
Was auffällt, sehr versicherungslastig. Wieso man die Riester mit mehr als 1800 € besparen sollte ist fraglich. Mit Frau und Kind am besten nur den minimalsten Betrag einzahlen um die Förderung noch zu erhalten.Das Produkt ist unter Kostengesichtspunkten fraglich usw.
Die Aktien sind die typischen Dividendenaktien etc. Vielleicht auch mal bei Mittelstand schauen auch europaweit und internationaler. Nur so bekommt man mal paar verzigfacher.Es gibt sehr schöne Titel. Auch sollte man vielleicht mal darüber nachdenken,  will ich Aktien unter moralischen Gesichtspunkte haben.. z.b. Kriegsausstatter, Tabak etc 
Und auch Etfs sind nicht die Superlösung für alles. Wenn Etfs,  dann wie du es gemacht hast,  die die weltweit anlegen. Spartenetf’s auch wenn die interessant erscheinen sollte man vermeiden (beim Crash ganz bitter ;))
Vielleicht könnte man nochmal an der kompletten Alloaktion arbeiten. Beispiele für eine eine schöne Aufteilung findet man z.b. in einem Report ich glaube von der UBS wie die high net worth people ihr Geld anlegen. Hier könnte man es auf sich selbst zurecht schneiden. z.b. die ultrareichen setzen viel auf privat equity.. als kleininvestor könnte man es z.b. mit berkshire, sofina, 3i infrastructure, ackman van Haaren..  etc abbilden.. 
Wichtig ist immer, meine persönliche Meinung, Kapitalanlage sollte konservativ sein und so wenig wie möglich es Institutionen anvertrauen oder irgendwelchen Mäntelkonstrukten. Ihr müsst später immer an euer Vermögen kommen und das nicht als Bittsteller beim Staat oder bei der Versicherung, die euch sagen,  wann ihr an euer Geld rankommt etc. 
 
Ansonsten finde ich habt ihr einen super Ergebnis  .. Respekt,  auch das ihr eine Selbständigkeit noch aufgebaut habt ist super. Dieses bringt meist den größten Ertrag und das nicht nur monetär.
Viel Erfolg weiterhin. Der Weg ist das Ziel… und übrigens … mit eurem Vermögen… ist man schon finanziell frei;) 
 
 

Andreas
1 Jahr zuvor

@imdonger: in die reiche Schicht kommt man glaube ich nicht, selbst wenn man finanziell reich wird. Hier geht es häufig nicht um das Vermögen selbst, sondern um den Stallgeruch. Glaube auch nicht das dies erstrebenswert ist. Was ich jedoch gemerkt habe ist, dass meine Eltern viele Dinge hier nicht gemacht haben, weil sie es nicht konnten oder auch nicht kannten. In meine aktuelle Position bin ich durch gute Leistung, aber vorrangig durch meinen ehemaligen Vorgesetzten gekommen, welcher mich bewusst gefördert hatte (meine Kollegen kommen größtenteils aus einer anderen Schicht). Ich musste viele Dinge lernen fernab von Studieninhalten in Bezug auf Geschäftsessen, Freizeitgespräche usw. Ich gehe aktuell ähnlich vor und fördere hier auch zwei Jungingenieure.
was ich meinem Sohn mitgeben möchte sind:
– Privatschule ab Klasse 5
– Fernreisen
– Auch mal in einem Sternelokal Essen gehen, auch wenn ich selbst lieber ein Schnitzel Pommes essen würde
– Museum, Oper, Theater
– wenn er Lust hat Ruderclub
usw.

Der Domi
1 Jahr zuvor

mit allem Respekt vor der Leistung. Aber dieses Denken in Schichten und Ständen lässt mich an einen Minderwertigkeitskomplex denken. Tut mir für den Sohn leid, falls er das auf seinem Weg so eingeimpft bekommt.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Andreas
Sparsam finde ich Euren Lebensstil nicht unbedingt. Ihr habt sehr gute Gehälter und mit dem eigenen Gewerbe auch Möglichkeiten für Abschreibungen. Dafür bleibt zu wenig hängen. Das Ziel der anvisierten finanziellen Unabhängigkeit mit 61 Jahren finde ich nicht ambitioniert. Das ist natürlich Jeden selbst überlassen. Aber besonders sparsam ist es nicht.
Es wurden schon ein paar Hinweise gegeben. Ich kenne den Dienstwagen jetzt nicht genau.  Es gibt allerdings zwischen Polo und 5er BMW SUV? noch ein paar Modelle. Zukünftig wird zumindest mit dem Plug In steuerlich gespart. Habt Ihr ein zweites KFZ? Ich fahre übrigens bald trotz Firmenwagen mit dem Rad eine längere Strecke zur Arbeit. Geld spare ich so natürlich nicht und es dauert auch länger.
Ihr habt ein Reihenhaus und den Garten für 11k€ umgestaltet. Im Norden sind die Gärten vielleicht etwas größer. An den kleinen Lord auf dem Pony, der die Ländereien des Earls überblickt kommen sie allerdings nicht ran. Ich weiß nicht was Ihr da genau gemacht habt, aber es wäre vermutlich deutlich günstiger möglich gewesen. Ist jetzt auch egal, da es vergangen ist, aber solche Posten würde ich mir in Zukunft genau ansehen, ob es auch anders geht.
Du überdenkst 2 Positionen des Depots mit einer Gesamtsumme um 2k€. Ich will jetzt nicht auf Zykliker eingehen, aber bei den Ausgaben kannst Du bereits auf monatlicher Basis diese Summe durch geringere Ausgaben zusätzlich investieren. 
Falls Eure Immobilie in 10 Jahren wieder 100k€-200k€ an Wert gewonnen haben sollte, so ändert es nichts an dem Vermögen, dass Ihr für Eure Ausgaben benötigt. Allerdings betrachtet Ihr eine Wohnung als Option. Hier ist der Wert der Immobilie dann schon interessant.
Gibt es bei Euch in der Region vielleicht einen Pass für Museen? So könnt Ihr viele Dinge besichtigen und zahlt jährlich verhältnismäßig wenig dafür. Wir nutzen selbst einen Pass. Wir haben jetzt auch einen Firmenwagen und machen viele Ausflüge. Haben wir vorher mit eigenem KFZ auch unternommen. Welche Ausgaben habt Ihr denn da? Tanken ist doch bereits inklusive?
Ich trage beispielsweise einige Klamotten von H&M. Da ich ausreichend Sport treibe passen diese mir auch. 
Die ganzen Kosten für das Kind kann ich auch nicht nachvollziehen. Es geht doch gerade in die Schule. So teuer ist beispielsweise ein Hort doch nicht oder was sind das für Betreuungskosten? Ich kann hier nicht sagen wo genau die Löcher sind, aber irgendwie gebt Ihr viel Geld aus. Ich habe zwei Kinder und wir zahlen auch für Klavier und Flöte, Schwimmkurse usw. Im Süden ist so etwas vermutlich auch nicht günstiger.

Lejero
1 Jahr zuvor

Schöner, informativer Leserbrief. 
@Clownauto: verstehe Andreas hier sehr gut. Bin seit 2 Tagen im FIRE Ruhestand und hatte mir auch überlegt was für ein Auto, und das ja dann kein Premium-Dienstwagen mehr notwendig ist. Aber schon jetzt kommen in meinem “gutbürgerlichen” Viertel irritierte Nachfragen wegen FIRE. Deswegen habe ich jetzt einfach den gleichen Wagen wieder, keinen Bock auf noch mehr dumme Fragen, muss mich jetzt erst selber im neuen Lebensabschnitt zurechtfinden 😉
@unterschiedliche Stände: auch das kann ich voll bestätigen, diese feinen Unterschiede gibt es und die erlebt man auch. Ich denke wir sind bei uns die Prolos im Block, viele wollen da nichts mit einem zu tun haben. Ist zwar auch irgendwie schade, auf der anderen Seite guter Filter um die wirklich interessanten Leute kennenzulernen. Und man hat viel zu lachen, wenn meine Frau und ich uns die letzten Schenkelklopfer der Nachbarn erzählen 😉 muss man wie Peter und andere schreiben unbedingt (ggf. lernen) darüber zu stehen um sein Leben selbstbestimmt steuern zu können. Auch wenn ich beim Auto selber eine Ausnahme gemacht habe 😉

Andreas
1 Jahr zuvor

@Kiev: danke für die Anmerkungen. Ich bin bis gestern auf das Thema Sparquote eingegangen und die ist gut auch in Bezug auf die Perzentilen. Bin dann auf den Vergleichsrechner vom IW gestoßen und habe hier halt gesehen das unsere Ausgaben denen der oberen 11% entsprechen, was definitiv zu hoch ist. Euer Feedback bestätigt mir das Gefühl und jetzt schaue ich wo da Potential ist. Klamotten und Co trägt er keine teuren und vieles auch mal Second Hand. Aber die Ausgaben monatlich passen. Der Hort ist auch nicht so teuer und kostet 120 € im Monat ink. Mittagessen. Muss da mal in die Analyse.Der Garten ist vor der Zeit wo ich auf das Thema Finanzen gestoßen bin entstanden. Um die Finanzen aktiv kümmere ich mich eigentlich erst seit 2015, vorher war hier eine Wissenslücke. Der Garten ist übrigens sehr klein, da wir in der Innenstadt wohnen. Inkludiert waren hier Gartenhaus, Terrasse, Blumenbeete , Wassergebundene Decke und Zaun. Alle Materialien mussten durchs Haus. Aber der Garten war zu teuer?
Beim Firmenwagen  ist alles drinnen. Benötige ihn für die Außentermine wo ich 3 mal die Woche 300 – 400 km am Tag fahren muss. Ein Turan usw. wird wenig durch die Hersteller subventioniert, sprich Grundausstattung mit Zuzahlung. Die SUVs gibts mit fast Vollausstattung ohne Zuzahlung.
das kritische Feedback hilft mir, danke

Paluma
1 Jahr zuvor

@andreas für die Leistungen für den Garten sind 11.000 € nicht unbedingt viel. Für ein Reihenhaus kann man auch schnell 30.000€ und mehr für den Garten ausgeben. Insbesondere so bald Mauern und Hangabsicherung im Spiel sind. Was im Norden aber nicht so häufig der Fall ist 🙂
Wird häufig unterschätzt was ein Garten kosten kann von den Bauherren. Mein tägliches Brot.

MS
1 Jahr zuvor

Noch ein Nachtrag zum Aktienportfolio. Das Portfolio wirkt Mainstream. Titel die empfohlen werden und die solide meist erscheinen .. zudem auch einige Titel .. die als optisches Schnäppchen erworben worden sind. Zudem tritt der home bias klar hervor. Die Frage ist auch, wenn das Ziel 100 Aktien sind.. ob es nicht nur eine scheinbar naive Diversifikation sein wird die schlechtere abschneiden wird als ein etf zu mal man ja bei Aktien auch noch das Thema Quellensteuer hat.
Für die weitere Auswahl von Aktien … möchte ich noch auf eines der besten Bücher hierzu verweisen.. Peter Lynch. Der Börse einen Schritt voraus. 
Er geht auch darauf ein, wieviel Aktien man im Portfolio haben sollte und aus welchen Segmenten.. Ist wirklich ein gutes Buch für den normalen Anleger.
Ich schaue mir auch immer gerne den Vorstand an,  ob ich so einem überhaupt mein Geld anvertrauen möchte.
Und zu guter letzt: Aktien die bereits im Dax, dow Jones sind.. sind bestimmt viele gut und gewachsen und die größten Unternehmen und durchaus Säulen für ein Depot. Das grosse Wachstum und den positiven Überraschungseffekt ist häufiger nicht mehr so gegeben und die müssen ihren Markt verteidigen. 
Interessante Aktien kann man auch gut im Mittelstand finden .. Schweiz, Frankreich, Deutschland.. teilweise mit Familiemitglieder als Aktionäre die am Wohlstand der Firma interessiert sind.
In deinem Depot ist ja z.b. Fuchs drin als gutes Unernehmen aus dem Mittelstand.
Weiterhin viel Erfolg

Nachsatz noch zu Riester. Wenn man es auflöst dann zahlt
man Zulagen und Steuervorteile zurück. Könnte aber dennoch
von Vorteil sein. Jedoch müsste man schauen wie die Kapital
gewinne im Riester zu versteuern sind. Hier greift auch der
persönliche Steuersatz. Evtl. muss die 12 Jahre gelaufen
sein, das man dann nur mit Kapitalertragssteuer rauskommt.

 

kripofrankfurt
1 Jahr zuvor

@Andreas 
Erstmal toller Leserbrief und weiterhin viel Erfolg! 🙂 

Kurz und knapp, die beiden Vanguard ETFs auf Developed und Emerging Markets behalten die sind TOP und weiter besparen mit einer vorher festgelegten Aufteilung (Grob nach BIP oder Marktkapitalisierung z.B. 70/30 oder 90/10).

Den Rest nach dem Motto “Buy und Hope” stehen lassen oder wenn sich die Gelegenheit bietet verkaufen und auf die beiden ETFs aufteilen. Keep it simple.

Eine Riesterrente ist legaler Betrug! Man sollte sich immer die Frage stellen: Cui bono
 

Rüdiger
1 Jahr zuvor

“Buy und Hope”
 
Hahahaaaaa … das klingt ja mal nett  😉
 

Thorsten
1 Jahr zuvor

@sammy das muss kein Widerspruch sein. Die marktübliche Miete sollte so hoch sein, dass alle Bedingungen erfüllt sind , also Kosten plus Gewinn abgedeckt sind. Ist das nicht erreichbar, dann nicht zur Vermietung kaufen. Deswegen gibt es ja auch Probleme in Berlin.  Für 3,90€/qm kann man nicht vermieten. Rücklagen sind so unmöglich und die Immobilie wohnt sich ab.

@Quellensteuer Vorteil der ETF. ETF auf Schweizer Aktien hat was.
Ansonsten sind ETF Käse mit der jährlichen
Vorabsteuer. Wehe der Basiszinssatz steigt. Und wenn Olaf Geld braucht, dann wird er die Vorabsteuer bald auch Aktien und das als einheitliche und gerechte Maßnahme verkaufen.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Andreas
Der Garten ist in dem Umfang vielleicht nicht das einfachste Projekt für den Heimwerker. 
Wir haben bei uns alle Deine genannten Elemente selbst entworfen und gebaut. Das war zugegebenermaßen auch nicht ganz günstig, da die Terrasse vor meiner sparsameren Zeit lag. Aber in Summe lag es dennoch bei der Hälfte Deiner Kosten. Die Terrasse war in unserem Fall auch nicht leicht zu errichten, da wir einen Altbau haben und Hochparterre.
Freunde von mir haben tatsächlich in Richtung 30k€ für den Garten ausgegeben. Was das Einfamilienhaus gekostet hat möchte ich lieber nicht erwähnen. So werden sie jedenfalls nie ein Vermögen aufbauen können. Bei dem Garten meiner Freunde ging es beim Vorbesitzer schließlich auch ohne Änderungen. Ich hätte das auf jeden Fall anders durchgeführt. Bei Eigenheim vs. Miete habe ich bei Freunden oft gesehen, dass Miete zumindest von der Theorie besser wäre. Beim Kauf sind ein paar noch kostenbewusst und vergleichen das Haus mit der Mietwohnung. Dann wird umgebaut und es wird nichts mehr verglichen. Mit Miete wären sie aber auch nicht besser gefahren, da sie das Geld so anderweitig ausgegeben haben. Das erkenne ich an den verhältnismäßig niedrigen Eigenanteil beim Erwerb. Ich habe schon ein paar Freunde bei dem Kauf unterstützt. Ich halte mich hier in Sachfragen natürlich raus und gebe nur generelle Hinweise. 
Das Problem mit der eingeschränkten Auswahl an Firmenwagen kann ich nachvollziehen. Wir haben beispielsweise einen Tiguan mit zwei Kindern. Ich hätte mir durchaus auch günstigere Modelle vorstellen können, aber das war nicht möglich. Jetzt gibt es natürlich auch den Tiguan als Hybrid, aber das blieb uns verwehrt. Somit müssen wir den vollen Satz bezahlen. Ein Hybrid wäre bei uns Schwachsinn, außer um den geldwerten Vorteil zu reduzieren. 
Bei Deiner Aktienauswahl würde ich neues Geld in ETFs stecken und eher die Ausgaben untersuchen. Mit diesem Aufwand kannst Du vermutlich mehr rausholen. In den Urlaub fährt Ihr vermutlich mit dem Firmenwagen. Da sollten sich die Ausgaben in Grenzen halten. Die 1700€ für Sonstiges erscheinen mir auch sehr hoch. 
Dein Thema mit den Gesellschaftsschichten sehe ich entspannt. Hier ist vielleicht Konsequenz in der Erziehung gefragt. Ich kenne jetzt keine Menschen bei mir in der Region die eine Privatschule nutzen. Das ist ich nicht notwendig. Wir haben eine wunderbare Schule und auch Professoren, Anwälte als Eltern. Eine Privatschule gibt es in unserer Stadt. Hier müsste ich meine Kinder auch täglich hinbringen und abholen. Dafür gibt es natürlich einen Service. Und wie besuchen sie dann Freunde auf der Schule? Vielleicht wohnen die alle weit verteilt in der Stadt. Bei uns können die Kinder sich fußläufig erreichen. Das finde ich wichtig. Ein alter Freund von mir war auch einem britischen Internet. Euer Netto Gehalt reicht nicht aus um die Kosten dafür zu begleichen. was bringt das Eurem Kind? Die Schule ist schon toll und als Sport wird Ski gefahren, Fechten, Polo, Motorcross usw. Aber die Freunde… Die sind bestimmt nett wie Freunde meistens sind. Aber sie kommen vermutlich aus weit wohlhabenderen Familien. Meinem Freund hat das vermutlich nicht gut getan. Er konnte den Lebensstil nicht fortführen ohne kontinuierlich geerbtes Vermögen abzubauen. Ich kenne auch andere sehr reiche Familien. Die Kinder gehen auf öffentliche Schulen. Sie tragen normale Klamotten und sind sehr gut erzogen. Die dritte Generation erscheint mir dynastisch gut vorbereitet, die Unternehmen weiter zu führen. Sind sind allerdings noch kleine Kinder.

1 Jahr zuvor

Hallo Andreas, 
noch eine Antwort auf deinen Kommentar. Erst mal, ich finde es toll, dass du dir solche Gedanken machst und, dass ihr beidem eurem Kind etwas zeigen und ermöglichen wollt. Da kann man auch schwer diskutieren, denn im Endeffekt ist es eine persönliche Frage was man für sein Kind ausgeben möchte. Zusätzlich ist es wie schon geschrieben anhand der Positionen etwas schwer, da müsste man sich fast mal zu zweit hinsetzen und wirklich eine Detail-Analyse machen. Ich möchte dir dennoch noch ein paar Punkte die mir dazu einfallen mitgeben. Ob was brauchbares für dich dabei ist entscheidest dann einfach du. 😉 
a) Ja eure Sparquote ist mit ca. 50% auf die realen Einnahmen (Gehalt) und Ausgaben gut. Dafür, dass ihr beide Vollzeit arbeitet und beide überdurchschnittlich gut verdient ist sie meiner Meinung nach jedoch etwas niedrig. 
b) Du meintest bei Dingen wie Urlaub etc. für deinen Sohn möchtest du nicht sparen. 450€*12 für 3 Personen wirken dann auch gar nicht so übertrieben hoch. Deshalb nur eine Frage, zeigst du ihm auch wirklich die volle Bandbreite? Es gibt super tolle, super günstige Möglichkeiten Urlaub zu machen. Von einer Woche campen/zelten, über Bauernhof, oder Badeurlaub in der Nähe. Natürlich schadet es nicht auch mal eine Woche im Jahr wegzufliegen wenn man kein Problem mit dem CO2 Fußabdruck hat. Wie gesagt bei 3 Personen Urlaub und wirklich 30 Tage im Jahr lasse ich mir auch einreden, dass man 5,5k ausgibt. Ich will nur sagen, dass es auch günstiger geht und dem Kind deswegen nichts fehlen muss. So sehr bereichert ein Kind der Urlaub im Ausland meiner Meinung nach auch nicht. Bzw. wenn dann gezielt und ab einem bestimmten Alter. Man kann auch zu Hause mit Freunden schönen Urlaub machen und das ist bestimmt auch eine lohnende Erfahrung für ein Kind. c) Bei den verbleibenden 300+950, aber auch den 170 für Kleidung würde ich dir empfehlen das mal wirklich 1-2 Monate lang mitzuschreiben und jede dieser Ausgaben etwas genauer zu hinterfragen. Ich gebe die 170 wahrscheinlich in 6-12 Monaten für Kleidung aus (müsste nachsehen um es genauer sagen zu können), und kann mich damit auch in fast jedem Bereich sehen lassen 😉 Und da ist von Casual über Business, über Sport alles dabei. So schnell wird Kleidung ja auch nicht kaputt. Und die 1250 sind einfach ein verhältnismäßig großer Brocken.
Wenn ihr da bemerken solltet, dass Ausgaben darin sind, die euch und euer Leben eig. nicht bereichern und ihr dann die Gesamtausgaben vl. um 600€ im Monat drücken könnt, dann wären das schon 7200€ im Jahr. Vl. hast du es hier schon mal gehört, aber viele Ausgaben sind oft auch nur normal für uns weil wir “alte Glaubenssätze” in unserem Kopf haben nach denen es gar nicht anders geht, weshalb wir nicht mehr so darüber nachdenken. Da du dir schon viele Gedanken zu dem Thema machst bin ich sicher, dass du hier bereits einiges aufgebrochen hast, vl. findest du ja auch noch etwas. Ob du das dann in dein Kind oder in die frühere Rente investierst ist ja deine Sache, aber über 10-15 Jahre kommt da mit Zinsen schon einiges zusammen. 

sammy
1 Jahr zuvor

Künftig sollte unter jedem Beitrag von Thorsten ein Vermerk: Achtung Fake News/Infos stehen. Danke.

Andreas
1 Jahr zuvor

Hallo Christian,
danke für die Hinweise, das hilft mir. Werde jetzt mal detaillierter die Posten erfassen und nicht nur die Tagesausgaben im Block pro Tag. Bin gerade mal meine Amazon Liste 2020 durchgegangen, da war schon vie Schwachsinn dabei!
Hinweis zu den Urlauben: wir fahren 3 mal im Jahr weg. Immer um Ostern herum irgendwohin wo es warm, oder kalt ist und dann 2 Wochen im Sommer Ferienhaus, Bauernhof ( Ferienwohnung), Zelten nur max. 2 Tage davon aber erst  zwei mal gemacht. Dieses Jahr möchte ich 3 Tage mit meinem Sohn mit dem Kanu los. Ziele sind hier Küste Deutschland ink. Niederlande und Dänemark und Berge (Deutschland/Österreich) jeweils im Wechsel. Frühjahr und Sommer immer mit Dienstwagen.
Flugreise dann meist im Herbst. Dieses Jahr gehts nach Portugal. Ist bereits gebucht. Unsere Ferienhausvermieterin war total kulant und hat den Urlaub aus dem letzten Herbst kostenfrei auf dieses Jahr umgebucht.
2 Wochen woanders sehe ich für mich persönlich erforderlich zum Abschalten. Und hier will ich immer etwas neues sehen. Sprich ich fahre nie 2 mal an den selben Ort, es kann aber vorkommen das ich 50 km weiter Urlaub mache. Sprich neuer Bäcker, neuer Supermarkt, neue Natuerlebnisse in der unmittelbaren Umgebung. Unser Sohn nimmt dabei was mit, aber es geht vorrangig um uns.

-M
1 Jahr zuvor

@Kiev
Wow, starke Zusammenfassung deiner Gedanken. Ich glaube da kann der Leserbriefschreiber einiges mit nehmen. Deine Ausführungen decken sich auch sehr mit dem was ich mir dachte beim Brief lesen. 
 
Ich will da jetzt aber auch gar nicht groß meinen Senf dazu geben, weil der gute Mann deutlich weiter ist als ich und gehaltstechnisch sich in ganz anderen Sphären bewegt. Das einzige komische ist, dass er fast so ewig arbeiten will, obwohl er doch locker in ca. 10 Jahren das schon schaffen kann, ohne zu “hungern” 🙂
 
P.s. Auch von mir Prost Neujahr! Grüße an Tim und der angenehmen Community 🙂 auf die Gesundheit, den Rest schaffen wir eh. 
-M

Bruno
1 Jahr zuvor

Ich finde den Leserbrief gut und auch realistisch. Ob das Ziel nun früher erreicht wird oder nicht, ist auch nur in einem Teil in eigenen Händen, auch wenn ich davon ausgehe dass die Märkte langfristig steigen wissen wir nicht, wie die nächsten 5, 10, 15 Jahre laufen werden.
Tipps kann ich keine geben, ausser seinem Weg treu zu bleiben. Jeder Weg ist anders, jeder hat andere Prioritäten und Ziele. Für den einen ist das schnellstmögliche Erreichen der FF das Ziel, weil er den Job derart satt hat dass es nur diesen Weg gibt, für jemanden anderen ist das höchste Ziel möglichst glücklich zu sein und dies nicht erst ab erreichen der FF sondern möglichst verteilt auf sein ganzes Leben, für jemand wieder anderes geht es darum, seinem Kind oder Kindern möglichst viel mitzugeben, für wieder einen andern kann es ein sportliches, berufliches Ziel sein etc. von daher gibt es nie DIE Lösung.
Man sollte sich aber immer wohl fühlen mit seinen Entscheiden, es bringt nix, sich in ein Korsett zu zwängen. So sehe ich auch die Diskussion der immer wieder diskutierten Frage, ob Einzelaktien in Grosskonzerne, ETF’s oder doch Small/Midcaps die sich noch enorm entwickeln können. Auch andere Assets beizumischen, man kann wissenschaftlich vorgehen oder man kann auf sein Bauchgefühl hören oder etwas dazwischen. Wichtig ist dass man sich wohlfühlt denn sonst ist man früher oder später geneigt, seine Strategie zu verändern, umzuschichten, es beginnt ein Hin- und Her was selten sich gut entwickelt. 
Daher vielleicht mein einziger Ratschlag, nimm das ganze Feedback auf, lass dich aber nicht von deinem resp. eurem Weg abbringen und einfach durchziehen und nur Dinge ändern oder modifizieren, wo Du wirklich mit voller Überzeugung dahinter stehst und nicht weil es jemand von hier, Nachbarn, andere Eltern oder wer auch immer so sieht.

PS: Für Beratung inkl. Investmenttipps oder auch sonst im Business habe ich eine einfache Grundregel jemand der mir Tipps geben soll sollte so 5-10x weiter sein als ich, also bei Dir beispielsweise jemanden der ein Vermögen von 5-10 Mio. aufgebaut hat oder falls man die erste Immobilie kaufen will jemand der schon 5-10 Immobilien besitzt oder gekauft hat etc. will nicht heissen dass jemand, der noch nie Aktien gekauft hat nicht auch gute Ideen haben kann aber man muss es halt immer mit Vorsicht betrachten und sollte sich nicht aus seinem Weg drängen lassen, nur weil es eine Meinung aus Vielen darstellt.

Andreas
1 Jahr zuvor

@-M: die Gedanken kommen mir garnicht. In 90% der Arbeitstage freue ich mich dort hinzugehen. Ich habe dort enorme gestalterische Möglichkeiten und Freiräume. Ich muss mein EBIT Beitrag bringen aber sonst kann ich einstellen wen ich will, neue Geschätsmodelle ausprobieren. Darf dabei auch scheitern. Alles im Rahmen meines EBIT-Anspruches und der bleibt seit Jahren gleich. Das Ergebnis steigt und ermöglicht dann noch mehr Spielräume. Aktuell macht es einfach Spaß! Das muss nicht immer so bleiben, ist aber seit 2010 so der Fall?

Frank
1 Jahr zuvor

Ein privat genutzte Immobilie kostet ziemlich viel Geld. Das hast du oben auch sehr deutlich vorgerechnet. Bist du einverstanden damit, kannst du dich für diesen Lifestyle entscheiden. Man sollte auch bedenken, dass im Alter weniger Kraft/Energie zur Verfügung steht um die Immobilie ma zu unterhalten, bspw.: Rasen mähen, Wände streiche, putzen … sollte man sich mal überlegen.
Bezüglich der Trinity-Regel und dem Entnahme-Anteil bin ich der Meinung, dass du zu konservativ an die Sache herangehst. Mann muss hier eigentlich nur einen, sehr wichtigen Faktor berücksichtigen: den Entnahmen-Zeitpunkt. Wann beginnst du mit der Entnahme und wie ist der Zustand vom Markt? Das heißt, wenn davon auszugehen ist, dass der Markt aktuell ein Bullen-Markt ist und die nächsten 10 Jahre so bleibt, kannst du ohne nachzudenken die 4-4,5 % entnehmen. Rein rechnerisch wird dein Portfolio weiter steigen und vermutlich iwo bei 5-10Mio stehen, wenn du in die ewigen Jagdgründe eingehst.
Vorsichtig muss man sein, wenn die Markt-Lage in Richtung Bären-Markt geht. Solltest du in einer Krise wie dieses Jahr im März zu 100% auf Entnahme Umschwenken kann das dein Portfolio tutti completti ausbluten. Das kann man recht gut mit Excel nachrechnen. Einfach mal 3 Szenarien erstellen und mit einer mittleren Rendite von 7,5-8,5% rechnen (Wachstum Dax der letzten 30 Jahre).
 

Anton
1 Jahr zuvor

Hallo Andreas,
 
besten Dank für Deinen Brief. Er ist sehr detailliert und gut strukturiert, was extrem hilfreich für eigene Gedankengänge ist. Du zeigst, dass Ihr Euch viele Gedanken über Eure Finanzplanung macht und Eure Ziele verfolgt. Weiter so!!!
Ich hätte folgende Anmerkungen und Fragen:
1. Wieso betrachtest du den geldwerten Vorteil Dienstwagen als Einnahmequelle?
2. Wieso Einnahme in Höhe von 510€? Es ist mir klar, wie Du rechnerisch auf 510€ (800-290) kommst, dennoch verstehe ich nicht, warum die Einnahme mit 510€ betrachtet wird. Weil du sonst 510€ für einen privaten Wagen ausgegeben hättest?
3. Wieso betrachtest Du die Beträge für Wohnen (1.200€) sowohl bei Ausgaben als auch bei Einnahmen?
4. Zum Thema Art des Dienstwagens. Was Du beschreibst (wie Kollegen über einen sprechen, wenn man ein „schlechteres“ Auto als nächstes Dienst-Kfz. nimmt bzw. als Vorgesetzter nicht ein entsprechendes Geschoss vorweisen kann) zeigt, wie sich Unternehmen durch ihre Mindsets unterscheiden. Du schreibst, Du würdest in einem großen/sehr großen Unternehmen arbeiten. Das tue ich auch. Bei mir käme niemand auf die Idee dies zu thematisieren. Nicht mal, wenn eine Führungskraft ein 08/15 Auto oder gar Bahncard 100 statt eines Dienstwagens nehmen würde. Das Gleiche gilt für alle Managementebenen. Ich würde mich bei der Wahl des Dienstwagens niemals nach den Urteilen oder Vorlieben meiner ArbeitskollegInnen orientieren. Das nur als Anmerkung.
 
Gruß,
Anton

Peter Stenger
1 Jahr zuvor

Hallo Zusammen,
frohes Neues Jahr! Wie hat Euer Depot 2020 abgeschnitten und was nehmt Ihr Euch für 2021 vor?
Ich bin recht zufrieden mit meinen ca. 18,7% und bin stolz im Corona-Crash ruhig geblieben zu sein und beherzt nachgekauft zu haben. Erstaunlich in solch einem schwierigen Börsenjahr.
Trotzdem habe ich den Eindruck, dass ich noch zu “hibbelig” bin. Ich nehme mir vor, im Jahr 2021 weniger am Depot rumzuschrauben und einfach alles weiterlaufen zu lassen. Ich habe in den letzten Wochen zusätzlich in die Anlageklassen Gold & Kryptos diversifiziert.
Bin auf Eure Berichte gespannt.

sammy
1 Jahr zuvor

Ich bin hier tatsachlich mal bei Bruno. Höre nur auf Menschen die deutlich weiter sind als du. Das fünf bis zehnfache an Vermögen generiert haben. Hier gibt es Leute die nichts erreicht haben aber Tipps ohne Ende geben xD

Andreas
1 Jahr zuvor

@Anton:
1. Wieso betrachtest du den geldwerten Vorteil Dienstwagen als Einnahmequelle?
Es ist ja ein indirektes Gehalt wenn ich diesen auch privat nutze, da die Firma hier alles bezahlt auch in privaten Gebrauch ink. Schäden bei der Abgabe. Fahre ca. 25 TKM privat pro Jahr.
2. Wieso Einnahme in Höhe von 510€? Es ist mir klar, wie Du rechnerisch auf 510€ (800-290) kommst, dennoch verstehe ich nicht, warum die Einnahme mit 510€ betrachtet wird. Weil du sonst 510€ für einen privaten Wagen ausgegeben hättest?
Die Gedanken waren hier, dass der Wagen 800 € monatlich kosten würde, wobei man den privat nicht für 800 € ink. Abschreibungen und Unterhaltung bei 25 TKM finanziert bekommt. Müsste hier vielleicht mehr als 800 € ansetzen, wobei der private Wagen dann eher ein VW Caddy oder so wäre. Vom Vorteil muss ich dann noch die Reduzierung vom Netto durch die 1% Versteuerung abziehen. könnte den Posten auch weg lassen, dann sieht die Bilanz besser aus, hilft mir aber dann nicht den Lebensstil den ich jetzt pflege vergleichbar zu machen. Bei einer FU bekomme ich ja die Mobilität auch nicht mehr gestellt und muss diese dann selber tragen. Wäre was anderes wenn ich den Wagen nur dienstlich nutzen würde, dann würde ich ihn aber auch nicht zu 1% versteuern, dann würde er auf dem Firmengelände stehen bleiben.
3. Wieso betrachtest Du die Beträge für Wohnen (1.200€) sowohl bei Ausgaben als auch bei Einnahmen?
als Einnahme, da ich ja sonst auch in den Ausgaben einen Posten Miete hätte. Eine Art Wohndividende. Ansatz ist hier, eine Mietwohnung in der Innenstadt mit Balkon ohne Garten. Ein Reihenhaus kann ich hier nicht vergleichen, da es in der Innenstadt schon seit Monaten kein Reihenhaus mit Garten zum Mieten gibt. Der Unterschied bei den Einnahmen ist, dass ich die Zinsen für den Kredit abziehe.

sammy
1 Jahr zuvor

Was sich hier zeigt ist wie so oft dass die eigene Immobilie schön gerechnet wird. Was ist mit den Kaufnebenkosten sind diese im Kaufpreis komplett enthalten? Das was du an “Miete sparst” hast du an Instandhaltungskosten, Versicherungen, Grundsteuer, und vor allem auch Kaufnebenkosten zu zahlen. Eine Immobilie kostet nunmal und das nicht wenig.

Thorsten
1 Jahr zuvor

Ein privat genutzte Immobilie kostet ziemlich viel Geld…. Bist du einverstanden damit, kannst du dich für diesen Lifestyle entscheiden. Man sollte auch bedenken, dass im Alter weniger Kraft/Energie zur Verfügung steht um die Immobilie ma zu unterhalten, bspw.: Rasen mähen, Wände streiche, putzen … sollte man sich mal überlegen.

Ja, allerdings kann man diese Dinge auch an Gärtner und Handwerker abgeben. Rasenflächen kann man verkleinern und etwas mehr Büsche an den Rand pflanzen. Ist die Immobilie für das Alter geeignet oder umbaubar ? Der Knackpunkt ist, ob man obwohl alles anstrengend werden könnte bis zum Tod einer der Partner ausharrt um was man ggfls. dann macht. Besser vorher überlegen. Auch in Wohnungen passiert das. Zweiter Stock, Dritter Stock ohne Aufzug können einen Umzug erzwingen. 

Ich weiß noch nicht was ich dann machen werde, die Kinder wären dann ausgezogen. Wo wohnen sie dann und wohnen sie dann da auch dauerhaft, dass man nachziehen könnte ? Was passiert mit dem Ferienhaus, ist es noch erreichbar ? Haben wir dann noch Haustiere ? Da sind so viele offene Fragen , dass es jetzt noch keines Planes bedarf. Ein Umzug in eine kleine Wohnung sehe ich unkritisch. Man könnte das Haus verkaufen und eine Weile im Ferienhaus wohnen. Möbel müssten dann zwischengelagert oder entsorgt werden. Oder wir verkloppen alles, wenn die Kinder in Süddeutschland wohnen sollten und verkreuzfahren erstmal ein paar Jahre mit Zwischenaufenthalten über den Winter auf Teneriffa oder sonstwo.

Auswandern im Winter (mehr als 180 Tage) nach Zypern wäre auch was. Das könnte man dann aus der Steuerdifferenz bezahlen ( Zypern 15%). 😉

-M
1 Jahr zuvor

@Andreas
Ok das hört sich wirklich nach einer tollen Arbeit an! 
 
@Peter
Oh ich habe noch gar nicht meine Jahresabrechnung gemacht. Normal ist der 31.12. Immer mein Tag an dem ich mir dafür Zeit nehme. Hole ich gleich mal heute nach 🙂 
 
@Bruno
Gute Einstellung auf andere zu hören die weiter sind. Ob es jetzt um Faktor 5 oder mehr sein muss ist die Frage, aber darüber muss man sich nicht streiten. Klug ist es allemal. Ähnlich wie mit Freunden. Man wird selbst zu einem Querschnitt von den Personen in seinem Leben. Es hilft erfolgreiche und nette Menschen um sich zu haben. 
-M

Verwandte Beiträge
140
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x
()
x